Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des

Сomentários

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Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des
Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2011/2012
Ministerium für Landwirtschaft
und Umwelt
Land-, Ernährungs- und
Forstwirtschaft und Tierschutzbericht
des Landes Sachsen-Anhalt
2011/2012
Bericht zur Lage der
Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft
und Tierschutzbericht
des Landes Sachsen-Anhalt
2011/2012
Impressum:
Herausgeber:
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
Referat Öffentlichkeitsarbeit
39112 Magdeburg
Internet:
E-Mail:
http://www.mlu.sachsen-anhalt.de
Printmedie[email protected] mlu.sachsen-anhalt.de
Redaktion:
Abteilung 6 Landwirtschaft, Gentechnik,
Berufliche Bildung, Veterinärwesen
Referat 66 Agrarökonomie, Steuern, Berufliche Bildung
E-Mail: [email protected] mlu.sachsen-anhalt.de
Herstellung:
Halberstädter Druckhaus GmbH
Der Umwelt zuliebe chlorfrei!
Diese Schrift darf weder von Parteien noch von Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der
Wahlwerbung verwendet werden. Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an
Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben politischer Informationen
oder Werbemittel.
Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der vor Ihnen liegende Bericht für die Jahre 2011 und 2012 vermittelt wichtige
Informationen über die Rahmenbedingungen, die Strukturen und die Leistungen
der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Grundlage
bilden dazu u. a. die Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2010 und der
Testbetriebsbuchführung für die Wirtschaftsjahre 2009/2010 und 2010/2011.
Diese Ergebnisse geben einen detaillierten Überblick über die Strukturund die Einkommenslage in der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt sowie
über das Verhältnis von Aufwendungen und Erträgen – getrennt nach der
betriebswirtschaftlichen Ausrichtung und Rechtsform der landwirtschaftlichen
Unternehmen.
Um ihren Beitrag zu einer positiven Entwicklung der Tierhaltung in Sachsen-Anhalt zu leisten, wurden von
der Landesregierung in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen. Im Rahmen eines
Forums wurden Chancen und Risiken der Nutztierhaltung diskutiert. Denn die erfolgreiche Weiterentwicklung
der Tierhaltung setzt voraus, dass sie den Anforderungen der Gesellschaft an eine nachhaltige Produktion
genügt und zugleich wettbewerbsfähig ist. Dabei ist besonders der intensiven öffentlichen Diskussion um den
Tierschutz weiterhin Rechnung zu tragen. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt diesen Prozess unter anderem
mit dem Ausbau des Zentrums für Tierhaltung und Technik Iden zum Kompetenzzentrum für Tierhaltung. Ziel ist
die Entwicklung innovativer Tierhaltungsverfahren und deren Einführung in die landwirtschaftliche Praxis, die
mehr als bisher eine nachhaltige und tiergerechte sowie gleichzeitige rentable Produktion ermöglichen.
Obwohl die Landwirte bereits heute hohe Standards in den Bereichen Umwelt-, Natur-, Verbraucher- und Ressourcenschutz erfüllen, müssen sie weiterhin mit steigenden Anforderungen rechnen. Diese Entwicklung zu
höheren Standards wird sich fortsetzen. Um ihnen gerecht werden zu können, brauchen die Unternehmen
Planungssicherheit, d. h. faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Das ist eine berechtigte Forderung des
Berufsstandes, wenn es um die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik für die kommenden Jahre geht.
Eine faire Agrarpolitik orientiert sich an den Rahmenbedingungen und den Leistungen der in der Landwirtschaft
tätigen Menschen. Sie kennt keine willkürlichen betriebsgrößenabhängigen Kürzungen der Direktzahlungen.
Eine verlässliche Agrarpolitik muss auch weiterhin den Weg der Marktorientierung beschreiten. Die Gemeinsame
Agrarpolitik muss daher auch in Zukunft – mehr als es die Verlautbarungen aus Brüssel bislang erkennen lassen –
auf die Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Unternehmen und deren Innovationskraft ausgerichtet
werden, wie es die EU-Strategie für den Zeitraum 2014 bis 2020 bereits vorsieht.
Eine besondere Verantwortung trägt die Gemeinsame Agrarpolitik auch in der Frage der attraktiven Gestaltung
ländlicher Räume, in denen ein Großteil des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens unseres Bundeslandes
stattfindet. Die ländlichen Regionen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Entwicklungspotentiale
als Lebens-, Wirtschafts- und Naturräume sind zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Schaffung möglichst
gleichwertiger Lebensverhältnisse in städtisch und ländlich geprägten Räumen sehe ich als ein vorrangiges Ziel
an.
Aus den genannten Gründen setze ich auf eine starke und deutlich auf die Belange der Land- und Forstwirtschaft
und des ländlichen Raumes ausgerichtete Politik.
Dr. Hermann Onko Aeikens
Minister für Landwirtschaft und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt
3
4
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anlagenverzeichnis
Seite
3
5
7
9
9
10
1.
Rahmenbedingungen
1.1
Gesamtrechnung in Sachsen-Anhalt
1.2
Politische Rahmenbedingungen
12
12
12
2.
Landwirtschaft
2.1
Unternehmensstruktur, Flächenausstattung der landwirtschaftlichen Betriebe
2.2
Arbeitskräfte, Hofnachfolge, Berufliche Bildung der Betriebsleiter
2.3
Pflanzliche Produktion
2.3.1
Anbau und Ertragsentwicklung, Flächenstilllegung
2.3.2
Garten- , Weinbau und Sonderkulturen
2.3.3
Nachwachsende Rohstoffe
2.3.4
Düngemittel und Düngung, Landbauliche Klärschlammverwertung
2.3.5
Pflanzenschutz
2.3.6
Saat- und Pflanzguterzeugung
2.3.7
Sortenprüfung
2.3.8
Bio- und Gentechnologie in der Landwirtschaft
2.4
Tierische Produktion
2.4.1
Tierbestände
2.4.2
Tierzucht
2.4.3
Milchwirtschaft
2.4.4
Fleischwirtschaft
2.4.5
Eier und Geflügel, Fischwirtschaft, Imkerei
2.5
Ökologischer Landbau
2.6
Direktzahlungen und Milchsonderprogramme
2.7
Cross Compliance
2.8
Geoinformationssysteme in der Landwirtschaft
2.9
Ausgewählte landwirtschaftliche Fördermaßnahmen
2.9.1
Investitionsförderung in landwirtschaftlichen Betrieben
2.9.2
Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete und
Natura 2000 – Ausgleich für die Landwirtschaft
2.9.3
Fördermaßnahmen zur umweltgerechten Landbewirtschaftung
2.9.4
Fördermaßnahmen zur Erhaltung tiergenetischer Ressourcen
2.10
Agrarökonomie
2.10.1
Buchführungsergebnisse der Haupterwerbsbetriebe
2.10.2
Buchführungsergebnisse der Nebenerwerbsbetriebe
2.10.3
Sachverständigenwesen
2.10.4
Kaufwert/Pachtpreise landwirtschaftlicher Grundstücke
14
14
16
17
17
18
20
20
21
22
23
24
24
24
25
27
28
30
30
32
33
34
35
35
36
Forstwirtschaft
3.1
Waldflächenstruktur
3.2
Waldbewirtschaftung
3.2.1
Holzernte
3.2.2
Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung
3.3
Holzmarkt
3.4
Waldschutz und Walderneuerung
3.5
Forstwirtschaftliche Fördermaßnahmen
3.6
Jagd
45
45
45
45
46
46
47
49
49
3.
36
37
38
38
42
43
43
5
Ernährungswirtschaft, Agrarmarketing und Direktvermarktung
4.1
Struktur
4.2
Umsatz und wirtschaftliche Lage
4.3
Arbeitskräfte
4.4
Export
4.5
Förderung von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung
landwirtschaftlicher Erzeugnisse einschließlich der Ernährungswirtschaft
4.6
Qualitätssicherung
4.7
Agrarmarketing
4.8
Direktvermarktung
4.
Seite
52
52
52
53
53
54
55
55
56
5.
Veterinärangelegenheiten, Verbraucherschutz
5.1
Verbraucherschutz in der Landwirtschaft
5.1.1
Überwachung von Handelsnormen tierischer Erzeugnisse
5.1.2
Milchgüteuntersuchung
5.2
Tierseuchen-/Zoonosenüberwachung und -bekämpfung
5.3
Futtermittelüberwachung
5.4
Beseitigung tierischer Nebenprodukte
5.5
Überwachung des Verkehrs mit Tierarzneimitteln
57
57
57
57
57
59
60
60
6.
Tierschutz
6.1
Schutz von Tieren in der Nutztierhaltung
6.2
Schutz der Tiere beim Handel und Transport
6.3
Tierversuche
6.4
Ehrenamtliche Tierschutzarbeit
62
62
62
63
63
7.
Berufliche Bildung
7.1
Ausbildung in der Land- und Hauswirtschaft
7.2
Fachschulbildung
7.3
Fortbildungsprüfungen
65
65
66
66
8.
Funktion und Entwicklung des ländlichen Raumes
8.1
Grundlagen der ländlichen Entwicklung
8.1.1
Integrierte ländliche Entwicklung (ILE)
8.1.2
Leader 2007 – 2013
8.2
Ausgewählte Instrumente der ländlichen Entwicklung
8.2.1
Flurneuordnung
8.2.2
Dorferneuerung
8.2.3
Breitbandversorgung im ländlichen Raum
8.2.4
Ländlicher Wegebau
8.2.5
Nahwärme- und Biogasleitungsnetze
8.3
Domänen- und Liegenschaftsverwaltung
8.4
Landfrauen, Landjugend
8.5
Internationale Zusammenarbeit
68
68
68
68
69
69
71
72
73
73
74
74
75
9.
Tabellenteil
9.1
Zeitreihen
9.2
Buchführungsergebnisse
9.3
Kennzahlendefinitionen
Anlage: Erfolgsbegriffe in der Landwirtschaft, Maßstäbe zur Beurteilung von
Rentabilität, Stabilität und Liquidität
77
77
112
158
161
6
Abkürzungsverzeichnis
AEP
AfA
AFP
AK
AKE
AL
ALFF
AMG
AMI
ÄLFF
BLE
BIB
BMELV
BQ
BQM
BSE
BWS
DIB
DVK
Efm
ELER
EMZ
EPLR
EU
EZG
FFH
FlurbG
Fm
GAK
GAKG
GAP
GATT
GbR
GL
GLÖZ
GVE
GVO
ha
HE
HHJ
HKL
HVG
ILEK
ISIP
ISTA
JP
K
KSP
KTBL
KUP
LF
LFB
LKV
LLFG
LLFG ZTT
LVZ
LWaldG
Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung
Absetzung für Abnutzung (Abschreibung)
Agrarinvestitionsförderungsprogramm
Arbeitskraft
Arbeitskräfteeinheit
Ackerland
Amt für Landwirtschaft, Forsten und Flurneuordnung
Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH
Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Betriebsindividuelle Beträge
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Basisqualität
Basisqualitätsmanagement
Bovine Spongiforme Enzephalopathie (Rinderwahnsinn)
Bruttowertschöpfung
Deutscher Imkerbund
Düngemittelverkehrskontrolle
Erntefestmeter
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
Ertragsmesszahl
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum
Europäische Union
Erzeugergemeinschaft
Fauna-Flora-Habitat
Flurbereinigungsgesetz
Festmeter
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“
Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes“
Gemeinsame Agrarpolitik
Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen
Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Grünland
Erhaltung der Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand
Großvieheinheit
Gentechnisch veränderter Organismus
Hektar
Haupterwerbsbetrieb
Haushaltsjahr
Handelsklasse
Hopfenverwertungsgenossenschaft
Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept
Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion
International Seed Testing Association
Juristische Person
Kalium
Klassische Schweinepest
Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V.
Kurzumtriebsplantage/n
Landwirtschaftlich genutzte Fläche
Landesforstbetrieb
Landeskontrollverband für Leistungs- u. Qualitätsprüfung Sachsen-Anhalt e. V.
Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Zentrum für Tierhaltung und
Technik Iden
Landwirtschaftliche Vergleichszahl
Landeswaldgesetz
7
LwAnpG
LwG LSA
LwGVG
LZWald
MKS
MLP
MLU
MSL
MSZV
MwSt
N
nAK
NatSchG-LSA
NE
NSG
OVG
OGS
P
PflSchG
RM
RSA
ST
TBA
TGD
TGLSachsen-Anhalt
TZA
TierSchG
TSE
VDLUFA
Vfm
ViehFlGDVO
VO
WJ
WT
ZA
8
Landwirtschaftsanpassungsgesetz
Landwirtschaftsgesetz Sachsen-Anhalt
Landwirtschafts-Gasölverwendungsgesetz
Landeszentrum Wald
Maul- und Klauenseuche
Milchleistungsprüfung
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung
Mitteldeutscher Schweinezuchtverband
Mehrwertsteuer
Stickstoff
Nicht entlohnte Arbeitskräfte
Naturschutzgesetz Sachsen-Anhalt
Nebenerwerbsbetrieb
Naturschutzgebiet
Oberverwaltungsgericht
Obst-Gemüse-Speisekartoffeln
Phosphor (-verbindungen/Phosphate)
Pflanzenschutzgesetz
Regionalmanagement
Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt
Tierkörperbeseitigungsanstalt
Tiergesundheitsdienst
Trägergesellschaft Land Sachsen-Anhalt
Tausend Zahlungsansprüche
Tierschutzgesetz
Transmissible spongiforme Enzephalopathie
Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten
Vorratsfestmeter
Vieh- und Fleischgesetz-Durchführungsverordnung
Verordnung
Wirtschaftsjahr
World Trade Organisation (Welthandelsorganisation)
Zahlungsansprüche
Abbildungsverzeichnis
Lfd. Nr.
D Nr.
Bezeichnung
1.
2.
3.
4.
D 2.1
D 2.2
D 2.3
D 2.4
5.
6.
7.
D 3.1
D 3.2
D 3.3
8.
D 4.1
9.
10.
D 4.2
D 4.3
Viehbesatz 2010 nach Landkreisen
Gewerbliche Schweineschlachtungen in Sachsen-Anhalt
Gewerbliche Rinder- und Schafschlachtungen in Sachsen-Anhalt
Entwicklung der Fläche und Anzahl ökologisch wirtschaftender
Landwirtschaftsunternehmen in Sachsen-Anhalt
Verteilung der Hauptbaumarten
Holzvorrat nach Baumarten
Entwicklung des Kronenzustands 1999 – 2010 für den Gesamtwald im
Land Sachsen-Anhalt
Anteil der Branchen am Umsatz in der Herstellung von Nahrungs- und
Futtermitteln 2010
Anteil der Branchen am Umsatz in der Getränkeherstellung 2010
Anteil der Branchen am Auslandsumsatz in der Nahrungs- und
Futtermittelherstellung 2010
Seite
25
29
29
31
45
45
48
52
53
54
Tabellenverzeichnis
Lfd. Nr.
1.
2.
T Nr.
T 2.1
T 2.2
3.
T 2.3
4.
5.
6.
T 2.4
T 2.5
T 2.6
7.
8.
9.
T 2.7
T 2.8
T 2.9
10.
11.
T 2.10
T2.11
12.
13.
14.
15.
T 2.12
T 2.13
T 2.14
T 2.15
16.
T 2.16
17.
T 2.17
18.
T 2.18
19.
T 2.19
20.
T 2.20
21.
22.
23.
T 2.21
T 2.22
T 2.23
Bezeichnung
Gegenüberstellung der Erfassungsgrenzen ab 1999 und ab 2010
Struktur und Flächenausstattung landwirtschaftlicher Unternehmen
nach Rechtsformen
Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Betriebe 2010 nach Größenklassen
der LF
Entwicklung der Nebenerwerbsbetriebe in Sachsen-Anhalt 1999 – 2010
Landwirtschaftlich genutzte Fläche 2010/2011
Stilllegung und aus der Erzeugung genommene Flächen (einschließlich
der Flächen mit dem Anbau nachwachsender Rohstoffe)
Feldbestandsprüfungen 2010 und 2011
Auf Beschaffenheit geprüfte Proben der Kalenderjahre 2010 und 2011
Anerkennungsergebnisse nach Beschaffenheitsprüfung für die Erntejahre
2010 und 2011
Anzahl der Saatgutverkehrskontrollen 2007-2011 in Sachsen-Anhalt
Kulturartenvielfalt in der konventionellen und ökologischen Sortenprüfung
Entwicklung der Tierbestände
Ergebnisse der Milchleistungsprüfung
Entwicklung der Erzeugerpreise für Rinder und Schweine
Anteil der Betriebe mit ökologischem Landbau und der in ökologischer
Wirtschaftsweise gehaltenen Tiere 2010 in Sachsen-Anhalt
Cross Compliance
Ergebnisse nach Art der Kontrollen 2008 bis 2011
Cross Compliance
Ergebnisse nach Art der Unternehmen 2008 bis 2011
Cross Compliance
Anteil der Verstöße je Rechtsakt an den Verstößen insgesamt 2008 bis
2011
Ausgewählte Kennwerte der spezialisierten Ackerbaubetriebe nach
Rechtsformen
Ausgewählte Kennwerte der spezialisierten Futterbaubetriebe nach
Rechtsformen
Ausgewählte Kennwerte der Verbundbetriebe nach Rechtsformen
Ausgewählte Kennwerte von Zierpflanzenbaubetriebe
Kaufwert landwirtschaftlicher Grundstücke
Seite
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23
23
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25
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31
33
33
33
39
40
41
42
43
9
24.
T 2.24
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
T 3.1
T 3.2
T 3.3
T 3.4
T 3.5
T 3.6
T 4.1
32.
T 5.1
33.
34.
35.
T 5.2
T 5.3
T 6.1
36.
T 6.2
37.
T 6.3
38.
39.
T 7.1
T 8.1
40.
41.
42.
T 8.2
T 8.3
T 8.4
Landwirtschaftliche Betriebe mit gepachteten Einzelgrundstücken der
LF 2010 nach Rechtsformen und sozialökonomischen Betriebstypen
Eigentumsverhältnisse bei den Waldflächen
Holzeinschlag
Kurzumtriebsplantagen in Sachsen-Anhalt
Waldbrandgeschehen 2002 – 2011
Schädlingsbefall durch rindenbrütende Insekten bei Nadelholz
Schädlingsbefall von nadel- bzw. blattfressenden Insekten
Förderung zur Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung
landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Jahren
Beitragseinnahmen der Tierseuchenkasse des Landes
Sachsen-Anhalt
Leistungen der Tierseuchenkasse nach Art der Leistung
Beseitigungskosten für Tierkörper 2011
Tierschutzrechtliche Transportkontrollen sowie dabei auftretende
Beanstandungen
Anzahl der bei tierschutzrechtlichen Transportkontrollen erfassten
landwirtschaftlichen Nutztiere (außer Geflügel)
Anzahl der bei tierschutzrechtlichen Transportkontrollen erfassten
Rinder, Schweine, kleine Wiederkäuer
Ergebnisse der Abschlussprüfungen
Bewilligung und Auszahlung der EU-Mittel nach LEADER-Gebieten
(Stand 31.12.2010 und 30.12.2011)
Prioritäten bei Verfahren der Flurneuordnung
Abgeschlossene und anhängige Vorhaben der Breitbandversorgung
Ländlicher Wegebau 2010 und 2011
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45
45
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49
54
59
59
60
62
63
63
66
69
70
73
73
Anlagenverzeichnis
Lfd. Nr.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
10
A Nr.
A 1.1
A 2.1
A 2.2
A 2.3
A 2.4
A 2.5
A 2.6
A 2.7
A 2.8
A 2.9
A 2.10
A 2.11
A 2.12
A 2.13
A 2.14
A 2.15
A 2.16
A 2.17
A 2.18
Bezeichnung
Bruttowertschöpfung (BWS) im Bereich Land- und Forstwirtschaft,
Fischerei
Ausgewählte Beispiele für die Neuberechnung der Werte für 2007 unter
Berücksichtigung der ab 2010 neu eingeführten Erfassungsmethodik
(neue Abschneidegrenzen)
Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nach LF-Größenklassen
Mit betrieblichen Arbeiten in der Landwirtschaft Beschäftigte
Hofnachfolge
Nutzung des Ackerlandes (AL) nach ausgewählten Kulturen und Jahren
Anbauentwicklung von Getreide (in 1000 Hektar)
Ertragsentwicklung von Getreide (dt/ha)
Erntemengenentwicklung von Getreide (in 1000 t)
Anbau, Ertrag und Erntemengen von Winterraps
Anbau, Ertrag und Erntemengen von Kartoffeln
Anbau, Ertrag und Erntemengen von Zuckerrüben
Gemüseproduktion im Freiland
Obstanbauflächen und Obsterntemengen ausgewählter Arten
Bewirtschaftungsstruktur der Rebflächen
Weinmosterntemengen
Anbau und Ertrag von Hopfen
Anbau von Energiepflanzen auf nichtstillgelegten Flächen
Entwicklung der zur Vermehrung angemeldeten Flächen
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79
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81
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88
89
89
90
90
90
91
92
20.
A 2.19
21.
A 2.20
22.
23.
A 2.21
A 2.22
24.
A 2.23
25.
A 2.24
26.
A 2.25
27.
A 2.26
28.
A 2.27
29.
A 2.28
30.
31.
32.
33.
34.
35.
36.
37.
A 2.29
A 2.30
A 2.31
A 2.32
A 2.33
A 2.34
A 2.35
A 2.36
38.
A 2.37
39.
40.
41.
42.
A 3.1
A 3.2
A 3.3
A 6.1
43.
A 6.2
44.
45.
A 6.3
A 7.1
46.
A 7.2
Herkunft und Mengen der 2000 – 2009 in Sachsen-Anhalt
landwirtschaftlich verwerteten Klärschlämme
Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen in Sachsen-Anhalt im
Jahre 2010
Viehbestände in Sachsen-Anhalt
Im Herdbuch des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e. G.
eingetragene Rinder
Im Herdbuch anderer Zuchtverbände eingetragene Rinder aus
Sachsen-Anhalt
Im Herdbuch des Mitteldeutschen Zuchtverbands eingetragene
Reinzuchtsauen
Im Zuchtbuch des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
eingetragene Schafe
Im Zuchtbuch des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
eingetragene Ziegen
Im Zuchtbuch des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt e.V.
eingetragene Pferde
Anzahl der Mitglieder und der im Zuchtbuch anderer
Pferdezuchtverbände eingetragene Pferde aus Sachsen-Anhalt
Regionale Milchquotenverteilung in Sachsen-Anhalt am 31.03.2010
Legehennenhaltung und Eiererzeugung
Speisefischerzeugung
Rinder-, Kälber-, Schweine- und Schafschlachtungen
Versorgungsbilanz Fleisch in Deutschland
Förderbilanz flächenbezogener Agrarumweltmaßnahmen
Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung
Anzahl abgeschlossener Verträge und Anzahl geförderter Tiere (in
GV) nach der Richtlinie zur Förderung lokaler, heimischer und vom
Aussterben bedrohter Nutztierrassen
Anzahl abgeschlossener Verträge und Anzahl geförderter Tiere (in GV)
nach der Richtlinie zur Förderung tiergenetischer Ressourcen in der
Landwirtschaft
Waldschäden
Walderneuerung im Landeswald 1998 – 2010
Jagdstrecken ausgewählter Wildarten
Ergebnisse der Amtlichen Tierschutzaufsicht für Kälber, Schweine und
Legehennen
Anzahl der Anträge auf Genehmigung sowie Anzeigen von
Tierversuchen
Art und Anzahl der Versuchstiere
Auszubildende mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen nach
Ausbildungsberufen der Land- und der Hauswirtschaft 2009-2011
Anzahl der Schülerinnen/Schüler nach Fachrichtungen (Stichtag
15.11.2010 und 17.11.2011)
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104
105
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108
109
109
110
111
11
1. Rahmenbedingungen
1.1
Gesamtrechnung in
Sachsen-Anhalt
Nach Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ ist in
Sachsen-Anhalt die Bruttowertschöpfung1 insgesamt (Produktionswert abzüglich Vorleistungen) im
Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr in jeweiligen Preisen um 4,0 % auf 46,3 Mrd. € gestiegen. Preisbereinigt, d.h. nach Ausschaltung der Preissteigerungen,
entspricht das einem Zuwachs von 2,4 %.
Im Sektor Land- und Forstwirtschaft, Fischerei verringerte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
um 4,0 %, während die nominale Bruttowertschöpfung um 11,8 % und damit stärker als die der Gesamtwirtschaft zunahm.
Die Entwicklung des Sektors Land- und Forstwirtschaft, Fischerei im Jahr 2011 war gekennzeichnet
von großen Unterschieden zwischen den nominalen
und den preisbereinigten Ergebnissen. Ursache dafür waren die für viele land- und forstwirtschaftliche
Produkte (z. B. Getreide, Handelsgewächse, Milch
und Rohholz) stark gestiegenen Erzeugerpreise. Diese gehen in die Berechnung der nominalen Bruttowertschöpfung ein. Die unterschiedliche Entwicklung
zwischen den Bundesländern resultiert aus den unterschiedlichen Anteilen einzelner land- und forstwirtschaftlicher Produkte an der Bruttowertschöpfung.
Der Anteil des Sektors Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei an der Bruttowertschöpfung des
Landes Sachsen-Anhalt betrug im Jahr 2011 2,4 % oder
1.094 Mio. €. Im Vorjahr hatte der Anteil 2,2 % betragen. Ein größeres Gewicht als in Sachsen-Anhalt besaß die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei im Jahr
2011 unter allen Bundesländern nur in MecklenburgVorpommern. Im Bundesdurchschnitt lag der Anteil
bei 1,0 %.
1.2 Politische Rahmenbedingungen
Die internationale Handelspolitik war geprägt durch
nur geringe Fortschritte der Doha-Runde. Seit 2008
tritt die Welthandelsrunde weitgehend auf der Stelle. Das führte auch zu einer Zunahme von bilateralen
Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Drittländern.
1
Die Bruttowertschöpfung, die zu Herstellungspreisen bewertet wird,
ergibt sich für jeden Wirtschaftsbereich aus dem Bruttoproduktionswert zu Herstellungspreisen abzüglich der Vorleistungen zu Anschaffungspreisen
12
Die UN-Klimakonferenz von Durban 2011 hat dagegen nach langen Verhandlungen ein Paket von
Entscheidungen für die Zukunft der internationalen Klimapolitik verabschiedet. Bis 2015 soll ein
Weltklimavertrag ausgehandelt werden. Alle wichtigen Treibhausgasemittenten sollen damit in
die Pflicht genommen werden. Bereits in Cancún
wurde 2010 die Einrichtung eines Klimafonds beschlossen, dessen Ausgestaltung in Durban festgelegt wurde. Er soll Entwicklungsländer bei Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen.
Auf europäischer Ebene stand die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik im Mittelpunkt der agrarpolitischen Diskussionen. Vor der Vorlage des mehrjährigen Finanzrahmens 2014–2020 überprüfte die EUKommission sämtliche Aspekte der EU-Ausgaben.
Zukünftig, so ein Ergebnis der Prüfung, sollen mit
finanziellen Mitteln der EU nur Maßnahmen finanziert werden, die einen so genannten europäischen
Mehrwert nachweisen können.
Wo die EU zukünftig ihre Prioritäten setzt, hat sie mit
der im Juni 2010 beschlossenen Strategie „ Europa
2020 – eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges
und integratives Wachstum“ dargestellt. Mit der
Nachfolgestrategie der im Jahr 2010 ausgelaufenen
Lissabon-Strategie will sich die Europäische Union
mit Bildung, Forschung und umweltfreundlichen
Zukunftstechnologien zum international führenden
und wachstumsstarken Wirtschaftsraum entwickeln.
Der Gemeinsamen Agrarpolitik wurde in diesem
Rahmen erst nach massiver Intervention ein entsprechender Stellenwert zugestanden. Daran wird deutlich, wie groß der Druck auf das Agrarbudget ist.
Die hohe Priorität der Europäischen Union hinsichtlich eines langfristigen Wachstumsprozesses wurde
in dem Vorschlag der Europäischen Kommission zum
mehrjährigen Finanzrahmen 2014–2020 deutlich,
der im Sommer 2011 zur Diskussion gestellt wurde.
Ungewöhnlich detailliert wurden dabei die Vorstellungen einer künftigen Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik in diesem Papier benannt. Dessen Grundlage war eine breit angelegte öffentliche
Debatte zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Im Oktober 2011 legte die Europäische Kommission
ihre Legislativvorschläge vor. Erstmalig entscheidet
das Europäische Parlament über die Ausgestaltung
der europäischen Agrarpolitik mit.
Kernpunkt der kommenden Reform ist für die EU-Kommission eine Neuausrichtung der Direktzahlungen.
Diese sollen zukünftig einen höheren Umweltbeitrag leisten. Dazu sollen 30 % der Direktzahlungen
an die Einhaltung bestimmter Anforderungen geknüpft werden, wie der Nachweis eines bestimmtes Anbauverhältnisses, die Erhaltung von Grünland auf Unternehmensebene und die Vorhaltung
von 7 % ökologischer Vorrangflächen an landwirtschaftlichen Nutzflächen (außer Dauergrünland).
Direktzahlungen sollen daneben auch Komponenten
für das Wirtschaften in benachteiligten Gebieten, für
Junglandwirte und für bestimmte Sektoren erbringen. Erneut wird eine betriebsgrößenabhängige Kürzung der Direktzahlungen bis hin zu einer Kappung
diskutiert. Daneben sind der Kommission Punkte
wie die Förderung von aktiven Landwirten und von
Kleinlandwirten wichtig. Ein entscheidendes Thema
ist die Umverteilung von Budgets zwischen den Mitgliedsstaaten. Die zum Teil großen Unterschiede in
den Direktzahlungshöhen, vor allem zwischen neuen
und alten Mitgliedsstaaten, werden intensiv diskutiert. Der Vorschlag der Europäischen Kommission,
diesen Unterschied moderat abzubauen, trifft auf
Widerstand der neuen Mitgliedsländer. Ein großes
Problem ist der durch die Vorschläge zu erwartende
weitere Anstieg des Verwaltungsaufwandes und der
bürokratischen Lasten, der von allen Entscheidungsträgern kritisiert wird.
Der Abschluss der Verhandlungen ist für 2013 vorgesehen, so dass die Regelungen ab 01.01.2014 greifen
würden. Aufgrund des aktuellen Verhandlungsstandes ist jedoch nicht auszuschließen, dass dieser Termin nicht gehalten werden kann. Mit einer Übergangsregelung muss gerechnet werden.
zesses waren neben den Wirtschaftsbeteiligten Vertreter aus Verbänden, des Tierschutzes, der Wissenschaft und der Kirchen sowie aus Politik und Verwaltung eingeladen.
Ziel war es, den Diskurs in einem Rahmen zu führen, der die Einbeziehung aller wesentlichen Belange sicherstellt, eine realistische Wahrnehmung der
Tierhaltung in der Öffentlichkeit fördert und so zur
Verbesserung ihrer Akzeptanz durch die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt beiträgt. Die Ergebnisse und
Lösungsansätze fließen in die fachliche Arbeit der
Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau ein und werden im Rahmen von öffentlichen
Veranstaltungen vertieft und weiterentwickelt.
Zukunftsforum „Land- und Forstwirtschaft“
Auf Initiative des MLU wurde im März 2010 das „Zukunftsforum Land- und Forstwirtschaft“ begründet.
Hier diskutieren und beraten 16 berufene Experten
aus Verbänden, Wissenschaft, dem Agribusiness und
der landwirtschaftlichen Praxis Fragen der Agrarund Forstpolitik, die von entscheidender Bedeutung
für die Wettbewerbs- und damit Zukunftsfähigkeit
des Agrarsektors des Landes sind. Bisherige Schwerpunktthemen waren u. a. Gemeinsame Agrarpolitik
nach 2013, Boden/Bodenmarkt, Tierhaltung, Wald
und Holz, Gartenbau und Erneuerbare Energien.
Aber auch auf nationaler Ebene gab es eine Reihe von
Entwicklungen, die für den Landwirtschaftssektor
von Bedeutung waren. Eine wichtige nationale agrarpolitische Entscheidung war die Fortführung der
Steuerermäßigung auf Agrardiesel.
Die Diskussion zur Einführung eines Bundesträgers
in die Landwirtschaftliche Sozialversicherung wurde
beendet. Die Bundesregierung verband die Bildung
des Bundesträgers mit der Zusage für zusätzliche
Bundesmittel in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung. Das Gesetz wurde Anfang 2012 beschlossen.
Die Bundesregierung hat 2011 eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Zukunft der Agrar-,
Ernährungs- und Verbraucherpolitik in Deutschland geführt. Die Ergebnisse wurden als zukünftiges Handlungskonzept in der Charta für Landwirtschaft und Verbraucher niedergelegt. Handlungsbedarf wird in den Bereichen Tierhaltung, Schutz
landwirtschaftlicher Flächen, erneuerbare Energien,
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gesehen.
Forum Nutztierhaltung in Sachsen-Anhalt
Mit dem von der Landesregierung initiierten „Forum
Nutztierhaltung“ wurde im Jahr 2011 eine neutrale
Plattform geschaffen, um die breite Palette der die
Nutztierhaltung betreffenden Themen zu erörtern
und daraus die Problemfelder und Handlungsschwerpunkte zu identifizieren. Zur Begleitung dieses Pro-
13
2. Landwirtschaft
2.1. Unternehmensstruktur, Flächenausstattung der landwirtschaftlichen Betriebe
Im Mai 2010 wurde nach 11 Jahren wieder eine umfassende Landwirtschaftszählung (LWZ) durchgeführt. Grundlage war eine in der Europäischen Union
weitgehend harmonisiert durchgeführte Befragung,
die die Bereitstellung von europaweit vergleichbaren
Daten gewährleistet.
Zur Entlastung der auskunftspflichtigen Betriebe
wurden bei dieser Zählung die Erfassungsgrenzen
deutlich angehoben (siehe Tabelle T 2.1). Eine uneingeschränkte direkte Vergleichbarkeit mit vorangegangenen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung
von 1999 und den folgenden Agrarstrukturerhebungen (letzte: Mai 2007) ist damit nicht gegeben.
Insbesondere werden kleinere Betriebe nicht mehr
durch die amtliche Agrarstatistik erfasst. Darüber
hinaus gibt es eine methodische Änderung bei der
Einstufung der Einzelunternehmen in Haupt- oder
Nebenserwerbsbetrieben.
Die Anwendung der für die LWZ 2010 geltenden und
gegenüber früheren Erhebungen geänderten Erfassungsmethodik auf die Primärdaten der Agrarstrukturerhebung 2007 zeigt, dass sich daraus mit Ausnahme der Zahl der Unternehmen nur vergleichsweise geringe Auswirkungen auf die Ergebnisse für
die einzelnen Erhebungsmerkmale ergeben. Die Zahl
der landwirtschaftlichen Unternehmen hier das Ergebnis 2007 verringerte sich allein auf Grund der
Anwendung der seit 2010 geltenden Methodik von
4.842 auf 4.255, also um 587 Unternehmen.
In der Tabelle A 2.1 sind Beispiele für die Neuberechnung der Ergebnisse für 2007 bei Anwendung der ab
2010 neu eingeführten Erfassungsgrenzen dargestellt.
2010 bewirtschafteten in Sachsen-Anhalt 4.219 landwirtschaftliche Betriebe eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 1.173.085 ha. Nominal ging die Zahl
der landwirtschaftlichen Betriebe zwischen 2007
und 2010 um 623 Betriebe zurück. Um oben genannten methodischen Effekt bereinigt, hat sich die Zahl
der landwirtschaftlichen Betriebe lediglich um 36
verringert. Von den insgesamt 4.219 Betrieben hatten
2.800 Betriebe die Rechtsform Einzelunternehmen,
856 Betriebe waren Personengesellschaften und
563 Betriebe Juristische Personen (siehe Tabelle
T 2.2).
14
T 2.1: Gegenüberstellung der Erfassungsgrenzen ab
1999 und ab 2010
Merkmal
Landwirtschaftlich
genutzte
Fläche(LF)
Tierbestände
1999–2009
Gültig
2010
2 ha
5 ha
8 Rinder
8 Schweine
10 Rinder
50 Schweine
10 Zuchtsauen
20 Schafe
20 Ziegen
20 Schafe
Sonderkulturflächen
200 Legehennen
200 Junghennen
200 Schlacht-/
Masthähne,-hühner
und sonstige Hähne
200 Gänse, Enten,
Truthühner
0,3 ha Obstfläche
0,3 ha Rebfläche
0,3 ha Hopfen
0,3 ha Baumschule
0,3 ha Blumen/
Zierpflanzen
(Freiland)
0,3 ha Gemüse
(Freiland)
0,3 ha Heilpflanzen/
Kräuter (Freiland)
0,3 ha Gartenbausämereien
0,03 ha Gemüse
unter Glas
0,03 ha Blumen/
Zierpflanzen unter
Glas
1.000 Stück
Geflügel
1 ha
Dauerkulturen im
Freiland oder
0,5 ha Obstanbaufläche
0,5 ha Rebfläche
0,5 ha Hopfen
0,5 ha Baumschulfläche
0,3 ha Blumen/
Zierpflanzen
(Freiland)
0,5 ha Gemüse/
Erdbeeren
(Freiland)
0,1 ha Kulturen
unter Glas
0,1 ha Speisepilze
Quelle: Agrarstatistikgesetz in der zum Zeitpunkt der Erhebung geltenden
Fassung
T 2.2: Struktur und Flächenausstattung landwirtschaftlicher Unternehmen nach Rechtsformen*
Rechtsformen
davon
Natürliche Personen
Einzelunternehmen
Personengesellschaften /
Personengemeinschaften
Juristische Personen
Insgesamt
Anz.
4.571
3.737
1999
ha LF
629.729
291.080
Anz.
4.403
3.563
2003
ha LF
637.390
307.148
Anz.
4.296
3.450
2007
ha LF
662. 576
323.334
2010
Anz.
ha LF
3.656 659.868
2.800
324.997
834
338.649
840
330.242
846
339.242
856
529
5.100
543.175
1.172.903
538
4.941
530.678
1.168.068
546
4.842
507.196
1.169.772
563
4.219
334871
513.308
1.173.085
* 1999 – 2009 Betriebe mit 2 ha LF oder einer entsprechenden tierischen oder landwirtschaftlichen Produktion, 2010 Betriebe mit 5 ha oder
einer entsprechenden tierischen oder landwirtschaftlichen Produktion
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Fast die Hälfte (48,9 %) aller Betriebe lagen 2010 in
den Größenklassen der landwirtschaftlich genutzten
Flächen ab 100 ha LF und mehr, 12,9 % in der Größenklasse 100 bis unter 200 ha LF, 19,6 % in der Größenklasse 200 bis unter 500 ha LF, 9,8 % in der
Größenklasse 500 bis unter 1.000 ha LF, 6,6 % in der
Größenklasse 1.000 ha LF und mehr. Besonders in der
Größenklasse 500 bis unter 1.000 ha LF nahm die
Zahl der Betriebe um 32 (8,4 %) und die LF um 21.385
ha (8,0 %) zu.
T.2.3: Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Betrieben nach Größenklassen der LF 2010 in Sachsen-Anhalt
Landw. genutzte
Fläche
von ... bis
unter ... ha
unter 5
Insgesamt
Betriebe
Anzahl
303
5 – 10
LF
Arbeitskräfte
Ha
Anzahl
488
382
2.801
20 – 50
588
19.173
100 – 200
543
10 – 20
50 – 100
200 – 500
500 – 1.000
1.000 und mehr
Insgesamt
447
437
828
414
277
4.219
1.352
854
6.553
1.147
31.642
264.658
478.174
7,0
363
1.375
7.003
1.173.085
456
2.704
4.718
25.611
Anzahl
195,3*
668
4.625
289.291
AKE
je 100 ha LF
953*
1.529
1.679
80.305
Arbeitsleistung
AKE
Anzahl
825
2.991
13,0
3,5
2,6
1,7
1,1
2.989
1,0
16.659
1,4
6.038
1,3
*statistischer Effekt: die zutreffende Erhebung der AKE in dieser Größenklasse ist nicht geändert. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Auskunftspflichtigen
in diesen Betriebsgrößenklassen, den Umfang ihrer Arbeitsleistung realistisch angegeben haben. Dennoch werden diese Ergebnisse in der amtlichen Statistik
ausgewiesen.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Eine weitere methodische Änderung erfolgte hinsichtlich der Differenzierung der Einzelunternehmen
nach sozioökonomischen Betriebstypen in Hauptund Nebenerwerbsbetrieben.
Vor 2010 waren für diese Abgrenzung das betriebliche Arbeitsvolumen und der Anteil des betrieblichen
Einkommens am Gesamteinkommen des landwirtschaftlichen Unternehmers bzw. Unternehmerehepaares die maßgeblichen Kriterien.
Die Einstufung als Haupterwerbsbetrieb erfolgte,
wenn eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt
ist:
–
Das betriebliche Arbeitsvolumen betrug
1,5 Arbeitskräfteeinheiten (AKE) oder mehr.
–
Das betriebliche Arbeitsvolumen betrug 0,75 bis
unter 1,5 AKE und der Anteil des betrieblichen
Einkommens am Gesamteinkommen betrug
50 % oder mehr.
Demnach wurden Betriebe als Nebenerwerbsbetriebe eingestuft, wenn dass betriebliche Arbeitsvolumen weniger als 0,75 AKE betrug oder wenn es
zwischen 0,75 und 1,5 AKE lag, der Anteil des betrieblichen Einkommens jedoch 50 % des Gesamteinkommens nicht erreichte.
15
Seit 2010 ist das Verhältnis des betrieblichen Einkommens am Gesamteinkommen, das allein maßgebliche Kriterium für die Abgrenzung der Haupt- und
Nebenerwerbsbetriebe.
Der Arbeitskräftebesatz in den Einzelunternehmen
betrug 2010 1,4 AKE/100 ha LF, davon im Haupterwerb 1,3 AKE/100 ha LF und im Nebenerwerb 1,7
AKE/100 ha LF.
Diese methodische Änderung führt dazu, dass
selbst vergleichsweise große Betriebe als Nebenerwerbsbetriebe eingestuft werden können.
Nach den Ergebnissen der LWZ 2010 verfügten in Sachsen-Anhalt 79,9 % der 3.370 landwirtschaftlichen Betriebsleiter über eine abgeschlossene einschlägige Berufsbildung. Ausschließlich über
praktische landwirtschaftliche Erfahrungen (ohne
einschlägigen Berufsabschluss) verfügten 20,1 % der
Betriebsleiter.
Von den Betriebsleitern mit abgeschlossener landwirtschaftlicher Berufsbildung hatten 862 (25,6 %)
einen Abschluss an einer Universität oder einer Hochschule und 813 (24,1 %) einen Abschluss an einer Fachhochschule oder Ingenieurschule. Weitere 507 Betriebsleiter (15,0 %) hatten eine Fortbildung zum Meister oder einen vergleichbare schulischen Abschluss
vorzuweisen. Während in den landwirtschaftlichen
Betrieben der Rechtsform Einzelunternehmen die
Betriebsleiter zu 18,4 % einen Abschluss an einer Universität oder einer Hochschule, zu 20,4 % einen Abschluss an einer Fachhochschule oder Ingenieurschule und zu 16,9 % eine Fortbildung zum Meister oder
einen vergleichbare schulischen Abschluss vorweisen, liegen die Anteile in vorgenannter Reihenfolge
in Betrieben der Rechtsform Personengesellschaften
bei 31,0 %, 23,5 % bzw. 16,5 % und bei Juristischen Personen bei 44,6 %, 38,9 % und 6,1 %.
Insgesamt verfügen in Sachsen-Anhalt damit die Betriebsleiter über eine überdurchschnittliche berufliche Qualifikation.
Im Ergebnis der Landwirtschaftszählung 2010 werden 1.387 Nebenerwerbsbetriebe mit einer Flächenausstattung von insgesamt 57.172 ha LF ausgewiesen.
Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Betriebsgröße der Nebenerwerbsbetriebe von 41,2 ha LF. Ein
direkter Vergleich der in der Tabelle 2.4 für 2010 ausgewiesenen Werte mit den früheren Jahren ist wegen der dargestellten methodischen Änderung nicht
möglich.
Die gegenüber 2003 gestiegene Flächenausstattung
der landwirtschaftlichen Unternehmen ist unter anderem auf die Anhebung der Erfassungsgrenzen im
Rahmen der LWZ 2010 zurückzuführen.
T.2.4: Entwicklung der Nebenerwerbsbetriebe in
Sachsen-Anhalt 1999 – 2010
Jahr
1999
2003
2007
2010*
Betriebe
im NE
Anzahl
2.257
2.020
2.038
1.387
LF
ha
50.760
46.123
60.101
57.172
durchschn.
Betriebsgröße
ha LF/ Betr.
22,5
22,8
29,5
41,2
*Einstufung Haupt-/Nebenerwerb richtet sich ausschließlich nach Einkommen, Arbeitsvolumen ist nicht mehr maßgeblich
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
2.2 Arbeitskräfte, Hofnachfolge, Berufliche Bildung der Betriebsleiter
In den landwirtschaftlichen Betrieben Sachsen-Anhalts waren 2010 25.611 Personen beschäftigt (siehe
Tabelle T 2.3 und Tabelle A 2.3). Von den Beschäftigten insgesamt waren 4.399 Familienarbeitskräfte,
14.098 ständig Beschäftigte und 7.174 nichtständig
Beschäftigte. Der Anteil der nichtständigen Beschäftigten hat sich von 18 % im Jahr 1999 auf 28 % erhöht.
Der Arbeitskräftebesatz in der Landwirtschaft
Sachsen-Anhalts betrug 2010 1,4 AKE je 100 ha LF
(2007 = 1,3, 2005 = 1,5; 1995 = 1,9).
In den landwirtschaftlichen Einzelunternehmen des
Nebenerwerbs waren 2010 2.550 Personen (29,6 %
aller in Einzelunternehmen Beschäftigten) beschäftigt.
16
Ein Problem für die Landwirtschaft in SachsenAnhalt ist besonders bei Einzelunternehmen die Weiterführung des Betriebes im Wege der Hofnachfolge.
In Betrieben, deren Betriebsleiter zum Zeitpunkt der
Landwirtschaftszählung 2010 45 Jahre und älter waren, ist nicht einmal in einem Drittel der Fälle (635
von 2.037) die Hofnachfolge gesichert.
Eine Aufstellung zur Hofnachfolge in Einzelunternehmen nach sozioökonomischen Betriebstypen
(Haupt-/Nebenerwerb) und nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung für das Jahr 2010 kann der Tabelle
A 2.4 entnommen werden. Dabei fällt auf, dass in den
Betrieben mit Viehhaltung – besonders mit Futterbau – und in Nebenerwerbsbetrieben die Hofnachfolge überdurchschnittlich häufig nicht gesichert ist.
Eine landwirtschaftliche Ausbildung hatte zum Zeitpunkt der Landwirtschaftszählung 2010 65,5 % der
potentiellen Hofnachfolger geplant, bereits aufgenommen oder abgeschlossen.
2.3
Pflanzliche Produktion
Mit 69,6 dt/ha im Landesdurchschnitt konnte 2010
ein Getreideertrag erzielt werden, der dem Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2009 entspricht.
2.3.1 Anbau- und Ertragsentwicklung,
Flächenstilllegung
Im Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung 2011
wurden in Sachsen-Anhalt eine Fläche von 1.173.679 ha
landwirtschaftlich genutzt (siehe Tabelle T 2.5.). Dabei
ist eine rückläufige Tendenz im Anbau von Getreide
zu beobachten. Es wurden 2011 ca. 30.000 ha weniger
als 2009 bestellt. Die Erzeugung von Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen führt hingegen zu einem zunehmenden Anbau von Silomais. Hier hat sich die Fläche von 79.600 ha in 2009 auf 98.300 ha in 2010 und
113.200 ha in 2011 vergrößert. Damit hatte Silomais im
Jahr 2011 einen Anteil von knapp 10 % an der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Getreide
Hauptanbaufrucht ist nach wie vor Winterweizen,
mit einem Anteil von knapp 60 % der Getreidefläche.
Stark verringert hat sich der Anbau von Roggen und
Wintergerste. Die Anbaufläche wurde um ca. 14.000
bzw. 25.000 ha gegenüber 2009 reduziert:
Im Jahr 2010 konnte der Gesamtertrag der Getreideernte von 3,89 Mio. t (ohne Körnermais und CornCob-Mix) das sehr gute Niveau der beiden Vorjahre
nicht halten, es liegt aber in etwa im Mittel der Jahre
2004 bis 2009.
Während die Erntebedingungen, Erträge, Qualitäten und Preise bei Wintergerste durchaus positiv
zu bewerten waren, hat die im August einsetzende
Schlechtwetterperiode die Ernte bei Roggen und
Weizen extrem verzögert und erschwert. Besonders
bei Brotweizen verschlechterten sich die Qualitäten.
Somit fielen große Mengen Futtergetreide an, mit
deren Aufnahme der Landhandel Probleme hatte.
Das im Jahr 2011 seit langem trockenste Frühjahr
überhaupt wurde erst mit Erntebeginn (Ende Juni)
durch anhaltendes niederschlagsreiches Wetter (bis
August) abgelöst. Dies erschwerte den Ernteprozess
erheblich und führte vielerorts zu Ertragseinbußen
bei Wintergetreide.
So wurden 2011 nur 3,18 Mio. t Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) eingebracht. Gegenüber
2010 ist dies ein Rückgang von 18,2 %. Auch der langjährige Durchschnitt 2005 bis 2010 wurde um 17,2 %
verfehlt. Bedingt ist dies vor allem durch deutlich
geringere Hektarerträge. Im Durchschnitt aller Getreidearten wurde nur ein Hektarertrag von 59,3 dt
erreicht (2010: 69,6 dt). Der langjährige Durchschnitt
2005 bis 2010 mit 68,0 dt/ha wurde ebenfalls weit
unterschritten. Besonders herbe Verluste gab es bei
Wintergerste zu verzeichnen. Der durchschnittliche
Ertrag von 51,8 dt/ha lag mehr als 40 % unter dem
Ergebnis 2010 und mehr als 30 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2010. Nicht viel besser sah
es beim Roggen aus, der mit durchschnittlich 36,3 dt/
ha gegenüber dem Vorjahr 35 % bzw. 30 % gegenüber
dem langjährigen Durchschnitt eingebüßt hat.
Die Qualität der Getreideernte 2011 kann insgesamt
als zufriedenstellend bewertet werden. Regional und
nach Getreideart zeigte sich jedoch ein heterogenes
Bild. Probleme traten überwiegend beim Roggen auf.
Spät abgeernteter Weizen und Roggen konnten häufig nur noch als Futter oder im Bioenergiebereich Verwendung finden.
T 2.5: Landwirtschaftlich genutzte Fläche 2010/2011
LF
davon:
Ackerland
Dauergrünland
Dauerkulturen
Fläche
ha
1.173.085
2010
1.001.470
168.570
2.999
Anteil
%
100
Fläche
ha
1.173.679
85,4
14,4
0,3
1.002.022
168.738
2.851
2011
Anteil
%
100
85,4
14,4
0,2
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ölsaaten
Die zweitstärkste Druschfrucht im Land ist der Winterraps, der 2010 auf 171.360 ha zur Ernte anstand.
Die Verringerung der Anbaufläche im Jahr 2011 auf
159.420 ha ist auf hohe Auswinterungsschäden zurückzuführen. 2010 wurde mit 40,5 dt ein überdurch-
schnittlicher Hektarertrag erreicht. Sehr starke Verluste waren dagegen 2011 zu verzeichnen. Die Witterungsbedingungen führten zu dünnen Beständen,
einem frühen Abblühen, einem geringen Schotenansatz und zum Teil kleinen Körnern. Die Sommerniederschläge kamen für den Raps zu spät und führten
17
zu Zwiewuchs, Nachblühen, Verunkrautungen und
unterschiedlicher Abreife. In überständigen Beständen zeigte sich teilweise Auswuchs. Der Hektarertrag
erreichte lediglich 31,2 dt, was einen Rückgang von
nahezu 30 % gegenüber dem Vorjahr und knapp 25 %
gegenüber dem langjährigen Mittel 2005 bis 2010
bedeutete. Infolgedessen ging die Erntemenge gegenüber 2010 um fast 30 % zurück. Auch der Durchschnittswert 2005 bis 2010 wurde weit verfehlt.
Neben dem Winterraps sind in Sachsen-Anhalt ca.
2.800 ha Sonnenblumen, 2.200 ha Rübsen/Sommerraps und knapp 1.000 ha Öllein den Ölsaaten zuzurechnen.
Kartoffeln
Nach einem kontinuierlichen Rückgang hat sich der
Kartoffelanbau seit dem Jahr 2008 auf einem Niveau
zwischen 12.300 und 12.800 ha stabilisiert. Mehr als
60 % des Kartoffelanbaus entfallen in Sachsen-Anhalt auf Speisekartoffeln einschließlich der Kartoffel
für die Herstellung veredelter Nahrungsmittel. Die
Stärkekartoffelproduktion ist stark rückläufig.
Auf 12.500 ha wurden im Jahr 2010 mehr als 510.000 t
Kartoffeln geerntet.
2011 wurde die Anbaufläche auf 13.700 ha ausgeweitet und mit einer Erntemenge von 679.000 t ein Spitzenergebnis erzielt. Auf die Kartoffeln haben sich die
Witterungsbedingungen 2011 positiv ausgewirkt, so
dass ein Rekordhektarertrag von 493 dt erreicht werden konnte.
Zuckerrüben
Die Rübenkampagne 2010/11 wurde mit guten Erträgen abgeschlossen. Die Landwirte Sachsen-Anhalts
hatten auf 45.350 ha Zuckerrüben angebaut, knapp
1.000 ha weniger als im Vorjahr.
Es wurden 591,1 dt/ha Zuckerrüben geerntet. Das ist
der drittbeste Ertrag und auch mit dem Zuckergehalt, der mit rd. 17 % nur 1 Prozentpunkt unter dem
Rekordjahr 2009 lag, wurde unter den schwierigen
Witterungsbedingungen ein gutes Ergebnis erzielt.
2011 wurde die Anbaufläche für Zuckerrüben auf
48.923 ha ausgeweitet. Die Witterungsbedingungen
führten zu einem Rekordertrag von 686,5 dt /ha bei
sehr guten Zuckergehalten von knapp 18 %.
Die Zuckerrübe wird neben der menschlichen Ernährung auch im Biokraftstoff- und Bioenergiebereich
verwendet. Der Mindesterzeugerpreis für Food-Rüben (Quotenrüben) ist vorerst bis 2015 durch die EU
festgeschrieben.
Flächenstilllegung
Die obligatorische Flächenstilllegung ist durch die
Europäische Union im Jahr 2008 aufgegeben wor-
18
den. Den landwirtschaftlichen Unternehmen steht
jedoch auch weiterhin die Möglichkeit offen, Ackerund Dauergrünlandflächen freiwillig stillzulegen.
Dieses Angebot wurde im Jahr 2011 für 23.770 ha
Ackerland und 210 ha Dauergrünland mit abnehmender Tendenz genutzt.
T 2.6: Stilllegung und aus der Erzeugung genommene Flächen (einschließlich der Flächen mit
dem Anbau nachwachsender Rohstoffe)
1991
1995
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Insgesamt
in 1.000 ha
100,2
201,1
120,1
121,7
122,9
135,8
110,2
120,9
123,4
107,8
38,1
28,5
25,9
24,0
Anteil am
Ackerland in %
10,6
20,2
12,3
12,2
12,3
13,6
11,0
12,1
12,4
10,8
3,8
2,9
2,6
2,4
Quelle: InVeKoS-Daten
2.3.2 Garten-, Weinbau und Sonderkulturen
Gemüse
Mit 4.411 ha bzw. 4.386 ha (einschl. Spargel ohne
Ertrag) wurde in Sachsen-Anhalt die geringste
Anbaufläche seit dem Jahr 2001 verzeichnet. Ursächlich dafür war die Insolvenz eines Gemüseverarbeitungsunternehmens eines benachbarten
Bundeslandes, das überwiegend von Unternehmen
aus Sachsen-Anhalt beliefert wurde. Frischerbsen, Spinat und Pflückbohnen haben damit im Vergleich zu den Vorjahren einen Anbaurückgang von
ca. 1.100 ha erfahren. Mit einem Anteil von knapp
0,5 % des Ackerlands ist die Gemüseproduktion zwar
ein kleiner, regional aber doch bedeutender Produktionszweig.
Nach der Gemüseanbauerhebung des Statistischen
Landesamtes bauten 175 Gartenbau- und Landwirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Größe und
Rechtsform in den Jahren 2010/11 rund 50 Gemüsearten an. Ab 2009 hat die Zwiebel den Spargel in der
Anbaufläche überholt.
Während der Spargel von 1.243 ha (2008) auf 945
ha (2011) im Anbau verlor, wurde der Zwiebelanbau
von 1.241 ha auf 1.499 ha ausgedehnt. Es folgen
Möhren (742 ha), Radies (365 ha), Bohnen (283 ha)
und Feldsalat (144 ha). Diese 6 Kulturen nehmen
90 % der Gemüseanbaufläche des Landes in Anspruch.
Mit 50,1 dt/ha ist 2011 eine durchschnittlich gute
Spargelernte herangewachsen. Das Vorjahresergebnis und der Durchschnittsertrag der letzten sechs
Jahre (2005 bis 2010) mit 42,1 dt/ha wurden um fast
ein Fünftel übertroffen.
Die Erträge anderer im Anbau bedeutender Gemüsekulturen liegen im Jahr 2011 z. T. wesentlich über dem
Durchschnitt der letzten Jahre. So sind bei den Zwiebeln 568,3 dt/ha geerntet worden, das sind 317 dt/ha
mehr als 2010. Das Gleiche trifft auch auf Möhren zu,
die 2011 632,8 dt/ha (2010: 458,1 dt/ha) erreicht haben. Bei Radies betrug der Ertrag 234,7 dt/ha (2010:
286,1 dt/ha).
Insgesamt lag die Gemüseernte 2011 deutlich über
dem ertragsschwachen Vorjahresniveau. Im Zuge
der EHEC-Krise konnten Teile der Gemüseernte 2011
(insbesondere Salate, Gurken und Tomaten) jedoch
nicht abgesetzt werden. Diese Kulturen haben im
Anbauspektrum des Landes Sachsen-Anhalt eine
vergleichsweise geringe Bedeutung. Einbußen im
Gemüseabsatz, besonders beim Feldsalat, waren jedoch deutlich spürbar.
Obst
Für die Jahre 2010/11 werden für den Baumobstanbau
in Sachsen-Anhalt statistisch 1.688 ha zugrunde gelegt. Davon entfallen 1.007 ha auf Äpfel, 353 ha sind
Süßkirschen, 176 ha Sauerkirschen, 109 ha Pflaumen
und 42 ha Birnen. Pfirsiche und Aprikosen werden
zwar seit 2006 nicht mehr erhoben, liegen im Anbau
jedoch noch bei ca. 20 ha (Baumobstanbauerhebungen erfolgen in Intervallen von 5 Jahren, die nächste
Erhebung erfolgt im Jahr 2012).
Aus der Tabelle der Obstanbauflächen und der Obsterntemengen (Tabelle A 2.13) lässt sich entnehmen,
dass die Apfel- und Birnenernte des Jahres 2010 die
niedrigste Erntemenge seit dem Jahr 1990 ausweist.
Beim Steinobst wurde der Durchschnitt der letzten
5 Jahre geerntet.
Regionale Wetterereignisse wie Blütenfrost und
Hagel haben im Jahr 2011 zu erheblichen Ausfällen
(z. B. bei Kirschen und Äpfeln) geführt. Auch Hagel
im August und September waren regional teilweise
oder ganz für Ernteausfälle verantwortlich. Dennoch
betrug mit 335 dt/ha der Apfelertrag immerhin noch
nahezu das Doppelte des Vorjahres. Das Gleiche gilt
für die Birne mit 145,3 dt/ha. Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen und auch Erdbeeren haben mit geringen
Schwankungen die Erträge des Vorjahres wieder erreicht.
Im Jahr 2010 wurde in Sachsen-Anhalt das
Schulobstprogramm der Europäischen Union in
Kindertagesstätten und Grundschulen eingeführt.
Rund 15.000 Kinder im Vorschulalter und bis zur
Klasse 4 erhalten bis zu 3mal in der Woche eine
Portion Obst bzw. Gemüse kostenlos bereitgestellt.
Die Kosten werden von der EU und dem Land getragen.
Wein
Die Weinjahrgänge 2010 und 2011 sind in ihren Ergebnissen hinsichtlich der Erntemengen sehr differenziert zu werten, obwohl es in beiden Jahren
witterungsmäßig durchaus Gemeinsamkeiten gab,
allerdings zu unterschiedlichen Vegetationszeitpunkten.
Insgesamt kann 2010 als Qualitätsweinjahrgang mit
unterdurchschnittlicher Menge und einem schwierigen Säuremanagement eingeschätzt werden. Bei
einer Erntemenge von 330.111 hl wurden 48,5 hl/ha
Weinmost geerntet mit einem durchschnittlichen
Mostgewicht von 74 Grad Oechsle.
Warme Temperaturen im April 2011 begünstigten den
Austrieb der Reben und das Erreichen des 3-BlattStadiums. Der nasskalte Mai mit Temperaturen zum
Teil in der Nacht um den Gefrierpunkt bremste diese Entwicklung aus. Größere Frostschäden bei den
Winzern an Saale und Unstrut blieben jedoch aus.
Mit einem Vegetationsvorsprung von 2 Wochen begann Ende Mai/Anfang Juni 2011 die Weinblüte. Der
Traubenschluss wurde bei kompakten Sorten Mitte
Juli erreicht. Der Traubenansatz war sehr gut (z. T. drei
Trauben/Trieb).
Das Leseergebnis 2011 ging als sehr guter Jahrgang
in die Geschichte des Weinbaus an Saale und Unstrut ein. Mit einer Erntemenge von 52.159 hl Weinmost, einem Ertrag von 81,8 hl/ha und einem durchschnittlichen Mostgewicht von 79 Grad Öchsle sind
die Weinkeller der Winzer nach mäßigen Vorjahren
endlich wieder gefüllt.
Hopfen
Von den 29 Hopfen anbauenden Betrieben des ElbeSaale-Anbaugebietes, die mit 1.379 ha das zweitgrößte Hopfenanbaugebiet Deutschlands bewirtschaften, haben 9 ihren Betriebssitz in Sachsen-Anhalt
und bewirtschaften 580 ha. Die Hopfensorten teilen
sich in zwei Gruppen auf: Aromasorten und Bittersorten (Verhältnis 14 zu 86 % im Anbaugebiet ElbeSaale); Bittersorten sind geeignete Sorten, um eine
Grundbittere im Bier zu gewährleisten. Maßgeblich
ist hier der Anteil an so genannten Alphasäuren im
Hopfen für die Bittere im Bier. Aromasorten leiten
ihren Namen aus der Qualität der aromafördernden
Substanzen ab. Angebaute Bittersorten im Elbe-Saale-Gebiet sind: Hallertauer Magnum, Herkules und
Northern Brewer; beim Aromahopfen dominieren
Perle und Hallertauer Tradition.
Am Hopfenmarkt gibt es seit 2010 weltweit Probleme
im Absatz. Positiv ist, dass die Mehrzahl der Elbe-Saale-
19
Hopfenbetriebe den Absatz ihrer Erntemengen durch
mittel- bis langfristige Lieferverträge gesichert haben.
Biogasanlagen nachwachsende Rohstoffe verwendet, hat dieses Auswirkungen auf den Flächenmarkt.
Trotz der Wetterkapriolen im Jahr 2010 haben die
Hopfenanbauer des Elbe-Saale-Anbaugebietes eine
durchschnittliche Ernte eingefahren. Es wurde beim
Hopfen ein Hektarertrag von 19,7 dt erzielt.
Bei der Herstellung von Bioethanol nimmt SachsenAnhalt eine führende Position in der Bundesrepublik
Deutschland ein.
Das Jahr 2011 zeigte witterungsseitig eine ähnliche
Entwicklung wie 2010. Trotz verregneter Sommermonate wurde mit durchschnittlich 22,6 dt/ha die bisher beste Ernte im Anbaugebiet Elbe-Saale eingefahren. Der zehnjährige Durchschnitt der Jahre 2001
bis 2010 (18,2 dt/ha) wurde mit dieser Ernte um 24 %
überboten.
2.3.3
Nachwachsende Rohstoffe
Die Land- und Forstwirtschaft leistet mit der Bereitstellung von nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo)
zur industriellen Verwertung oder zur Verwertung
als Energieträger einen erheblichen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.
In Sachsen-Anhalt werden für die energetische Verwertung vor allem Raps, Silomais und Getreide aber
auch zunehmend Zuckerrüben angebaut. Kartoffeln
sowie Heil- und Gewürzpflanzen finden im Rahmen
der industriellen Verwertung im Non-Food-Bereich
ihren Absatz. Seit der Aussetzung bzw. Abschaffung
der Verpflichtung zur Flächenstilllegung in den Jahren
2008 bzw. 2009 und dem Auslaufen der Energiepflanzenprämie 2009 (letztmalige Zahlung) gibt es keine
präzisen Daten zum Anbauumfang von NaWaRo mehr.
Seit 2007 wurden in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 210 ha landwirtschaftlicher Fläche Kurzumtriebsplantagen angelegt. Der Anstieg der Silomaisanbaufläche zur Ernte 2011 um etwa 14.900
ha gegenüber dem Vorjahr kann mit Blick auf die
gesunkenen Rinderbestände vor allem der Biogaserzeugung zugerechnet werden.
Die energetische Nutzung von NaWaRo bietet durch
unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten wie Verstromung, Gaseinspeisung, Wärmeerzeugung oder
Kraftstoffherstellung Chancen zur nachhaltigen dezentralen Energieversorgung, die im ländlichen Raum an
Bedeutung gewinnt. Insbesondere im Biogasbereich
wächst die Zahl der Kooperationen zwischen Landwirten und Kommunen sowie Privathaushalten mit dem
Ziel, einer effizienten Nutzung der Prozesswärme.
Ende 2011 waren ca. 258 Biogasanlagen in SachsenAnhalt in Betrieb oder im Bau. Im Land hat sich auch
die Biogaseinspeisung verstärkt etabliert. SachsenAnhalt verfügt mit Brandenburg bundesweit über
die höchsten Einspeisekapazitäten. Weitere Anlagen
sind in Planung. Da die überwiegende Mehrheit der
20
Die stoffliche Biomassenutzung ist in SachsenAnhalt im besonderen Maße durch Unternehmen
der Holzbe- und -verarbeitung sowie der Papierund Zellstoffindustrie geprägt. Aber auch Bau- und
Dämmstoffproduzenten sind hier ansässig. Mit der
Etablierung des Zentrums für chemisch-biotechnologische Prozessentwicklung (CBP) am Standort Leuna
werden bei der Erforschung und Umsetzung industrieller biotechnologischer Prozesse und Nutzung
von NaWaRo für die stoffliche Verwertung in der chemischen Industrie neue Wege beschritten.
2.3.4
Düngemittel und Düngung, Landbauliche
Klärschlammverwertung
Düngemittel und Düngung
Ziel der Düngung ist die bedarfsgerechte und dem
Entwicklungsstadium angepasste Versorgung der
Pflanzenbestände mit Nährstoffen durch Zufuhr von
organischen und/oder mineralischen Düngemitteln.
Schädliche Nährstoffeinträge, insbesondere in das
Umweltmedium Wasser, sind dabei möglichst zu vermeiden. Seit 1996 bildet die Düngeverordnung (DüV)
dazu eine wesentliche Grundlage. Sie dient zugleich
der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie. Die Verordnung wurde im Jahr 2006 novelliert und noch stärker
auf die Aspekte des Gewässerschutzes ausgerichtet.
Die Überwachung und der Vollzug der Verordnung
liegt bei den Landkreisen und kreisfreien Städten.
Durch die Landkreise erfolgten systematische Fachrechtskontrollen der Nährstoffuntersuchungen,
Nährstoffvergleiche sowie Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten.
Es werden Anzeigen oder Beschwerden wegen
tatsächlicher oder vermeintlicher Verstöße gegen die
Vorgaben der Düngeverordnung (z. B. Verstöße gegen die Einarbeitungspflicht oder die Ausbringung
stickstoffhaltiger Düngemittel bei nicht aufnahmefähigem Boden) bearbeitet und anlassbezogene
Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt.
Weiterhin erfolgen Cross-Compliance-Kontrollen im
Rahmen der Direktzahlungen in den Betrieben, u. a.
zu Regelungen der Nitratrichtlinie. Diese umfassen
auch Kontrollen zur Einhaltung bestimmter Vorschriften der Düngeverordnung.
Der gewerbsmäßige Verkehr mit Düngemitteln unterliegt der Überwachung durch die amtliche Düngemittelverkehrskontrolle (DVK).
Mit der Änderung der Düngemittelverordnung im November 2003 sind Grenz- und Kennzeichnungswerte
für bestimmte Schwermetalle in Düngemitteln festgelegt worden. Daraufhin werden Düngemittel auf
die entsprechenden Schadstoffe untersucht. Überschreitungen der Schadstoffgrenzwerte wurden dabei nicht festgestellt.
Landbauliche Klärschlammverwertung
Neben der Verwertung im Landschaftsbau, sowie der
stofflichen und thermischen Behandlung und Deponierung wird Klärschlamm auch als Düngemittel
verwertet. Hierbei sind neben den Regelungen der
Düngemittelverordnung und der Düngeverordnung
insbesondere die Vorgaben der Klärschlammverordnung zu beachten. Deren Überwachung obliegt den
Unteren Abfallbehörden. Im Rahmen der Führung
des gemäß § 8 Klärschlammverordnung vorgeschriebenen „Aufbringungsplans“ werden alle relevanten Daten der Einsatzflächen (u.a. Ort, Fruchtart, Bodenuntersuchungsergebnisse) und des eingesetzten Klärschlammes (u. a. Herkunft, Qualität,
Aufbringungstermin) in Form eines Katasters erfasst
und regional ausgewertet. Die landesweite Aufarbeitung der Ergebnisse erfolgte durch die LLFG.
2009 wurde in Sachsen-Anhalt auf 21.489 ha LF Klärschlamm (Vorjahr: 24.884. ha) ausgebracht und insgesamt 54.050 t Klärschlammtrockenmasse (Vorjahr:
61.277 t) landbaulich verwertet. Gegenüber dem Vorjahr ist somit ein Rückgang um 7.227 t zu verzeichnen.
Die durchschnittliche Ausbringungsmenge ist dabei
gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich geblieben
(2,5 t TM/ha gegenüber 2,46 t TM/ha). Der Anteil der
aus Sachsen-Anhalt stammenden Klärschlämme
betrug 2009 60,6 % (Vorjahr 55,6 %). Die restlichen
Mengen stammen vor allem aus Niedersachsen,
Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.
Die Entwicklung der landbaulichen Klärschlammverwertung in Sachsen-Anhalt in den Jahren 2003 –
2009 ist aus Anlage A 2.19 ersichtlich.
2.3.5
Pflanzenschutz
Auf der Grundlage des Pflanzenschutzgesetzes
(PflSchG) führt der amtliche Pflanzenschutzdienst
Sachsen-Anhalt umfangreiche hoheitliche Überwachungs-, Beratungs- und Versuchstätigkeiten durch.
Im Rahmen eines landesweiten Monitorings werden jährlich über 100 Krankheiten und Schädlinge
überwacht. Einbezogen sind gefährliche Quarantäneschaderreger, deren weitere Ausbreitung in
Deutschland und in der EU verhindert werden soll.
Dazu wurden 2011 im Diagnoselabor beispielsweise
400 Untersuchungen auf Virosen; 423 auf Bakteriosen und 9.016 auf Kartoffelnematoden an Kartoffeln,
75 Untersuchungen an Saatgut zum Im- und Export
und 11.620 serologische Untersuchungen auf Getreideviren durchgeführt.
Das ISIP Internet-Angebot (Informationssystem
Integrierte Pflanzenproduktion, www.isip.de) für
den Pflanzenschutz ermöglicht die unmittelbare Verknüpfung aktueller regionaler Warndienstinformationen mit Monitoringprogrammen und
rechnergestützten Prognosesystemen, die dem praktizierenden Landwirt direkt zur Verfügung stehen.
Zusätzlich wurden 157 Pflanzenschutzhinweise und
1.728 Warndiensthinweise versendet.
Die Mitarbeiter/innen des Pflanzenschutzdienstes
informieren und beraten zudem über neue gesetzliche Regelungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes, zur Umsetzung der „Guten fachlichen Praxis“ sowie über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bei
der Überwachung und Bekämpfung von Krankheiten
und Schädlingen.
Um einen ordnungsgemäßen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu sichern und Gefahren für
die Gesundheit von Mensch und Tier sowie den
Naturhaushalt zu verhindern, führt der amtliche Pflanzenschutzdienst Kontrollen zum Fachrecht auf der Grundlage eines bundeseinheitlichen
Pflanzenschutzkontrollprogramms durch.
2010 wurden 357 Kontrollen durchgeführt. 180 Anwender und Verkäufer im Einzelhandel von Pflanzenschutzmitteln wurden im Rahmen der Pflanzenschutzsachkunde geschult und geprüft. Durch amtliche Kontrollstellen wurden 876 Pflanzenschutzgeräte einer gesetzlichen Prüfpflicht unterzogen.
Festgestellte Mängel bei den durchgeführten Kontrollen wurden in der Regel vor Ort abgestellt. Auf
Grund von Verstößen mussten insgesamt 13 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden,
8 Bußgelder und 1 Verwarngeld wurden erhoben.
2011 wurden 311 Kontrollen realisiert. 276 Anwender
und Verkäufer im Einzelhandel von Pflanzenschutzmitteln wurden im Rahmen der Pflanzenschutzsachkunde geschult und geprüft. Durch amtliche
Kontrollstellen wurden 722 Pflanzenschutzgeräte einer gesetzlichen Prüfpflicht unterzogen.
Festgestellte Mängel bei den Kontrollen wurden in
der Regel vor Ort abgestellt. Auf Grund von Verstößen mussten insgesamt 18 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden, 9 Bußgelder wurden erhoben und 5 Anordnungen getroffen.
Es wurden 205 Ausnahmegenehmigungen gemäß
§ 6 Abs. 3 PflSchG zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf nichtlandwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzten Freiflächen sowie 84 Einzelfallgenehmigungen gem. § 18b
PflSchG erteilt.
Ziel ist es, Risiken, die durch die Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln entstehen können, zu reduzieren. Sachsen-Anhalt beteiligt sich im Rahmen
21
des Reduktionsprogrammes chemischer Pflanzenschutz u. a. an der Betreuung von insgesamt 10
Vergleichsbetrieben im Acker-, Obst-, Gemüse- und
Hopfenbau. In diesen Betrieben erfolgt u. a. eine Erhebung und Auswertung von Daten zur Anwendung
von Pflanzenschutzmitteln. Außerdem werden gezielte Weiterbildungen und Beratungen im Bereich
Pflanzenschutz für landwirtschaftliche und gartenbauliche Unternehmen durchgeführt.
Die LLFG koordiniert bundesweit die Lückenindikation auf dem Gebiet von Arznei- und Gewürzpflanzen. Im Jahr 2011 konnte für 11 Mittel mit 71 Anwendungsgebieten (AWG) ein Antrag auf Genehmigung gestellt und für 12 Mittel 41 AWG beschrieben
werden.
2.3.6 Saat- und Pflanzguterzeugung
Die LLFG ist für die Durchführung des Saatgutverkehrsgesetzes (Bundesrecht) und damit für die Prüfung und Anerkennung von Saat- und Pflanzgut zuständig.
Nur amtlich anerkanntes Saat- und Pflanzgut darf in
Verkehr gebracht, d.h. gehandelt, werden. Der Ablauf
des Anerkennungsverfahrens ist durch die Saatgutverordnung (SaatgutV) bzw. bei Kartoffeln durch die
Pflanzkartoffelverordnung (PflkartV) geregelt. Zunächst muss bei der Anerkennungsstelle ein Antrag
auf Anerkennung als Saat- bzw. Pflanzgut gestellt
werden, der auch als Anmeldung bezeichnet wird.
Feldbestandsprüfung
Der Umfang der im Jahr 2011 angemeldeten Flächen
zur Saat- und Pflanzguterzeugung belief sich auf
18.779 ha. Dies bedeutet eine Erweiterung der Vermehrungsfläche gegenüber 2010 um 429 ha. Während die Getreidevermehrung in Sachsen-Anhalt
auch 2011 reduziert wurde, konnte die Vermehrung
von Leguminosen erfreulicherweise wiederum weiter
ansteigen. Aufgrund der bodenklimatischen Bedingungen in Sachsen-Anhalt stellt das Getreide nach
wie vor die umfangreichste Fruchtartengruppe in der
Saat- und Pflanzguterzeugung dar (Tabelle A 2.18).
Die Vermehrungsflächen sind nach § 7 der SaatgutV durch Feldbesichtigung auf das Vorliegen der
Anforderungen an den Feldbestand zu prüfen. Im
Speziellen werden Sortenechtheit, Fremdbesatz mit
anderen Arten, Gesundheitszustand hinsichtlich
samenübertragbarer Krankheiten, Einhaltung der
Abstandsregelungen sowie ordnungsgemäße Kennzeichnung der Vermehrungsflächen beurteilt. Eine
erfolgreiche Feldbestandsprüfung bzw. die Genehmigung der Aufbereitung nach § 8 (2) SaatgutV sind Voraussetzung für die Fortführung des Anerkennungsverfahrens (Tabelle T 2.7).
T 2.7: Ergebnisse der Feldbestandsprüfungen 2010 und 2011 (Angaben in ha)
Artengruppe
Wintergetreide
Sommergetreide
Gräser
Leguminosen
Öl- und Faserpflanzen
Kartoffeln
Sonstige
Gesamt
mit
Erfolg
9.974
1.696
1.528
1.298
699
523
25
15.743
nach
§ 8(2)
639
58
104
35
76
0
912
2010
ohne
Erfolg
658
116
29
64
5
1
0
873
zurückgezogen
563
132
40
42
32
13
0
822
mit
Erfolg
11.017
1.444
1.568
1.334
1.050
598
20
17.031
nach
§ 8(2)
446
161
81
79
0
4
771
2011
ohne
Erfolg
305
38
17
33
0
0
0
393
zurückgezogen
314
43
143
36
7
42
0
585
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
Beschaffenheitsprüfung
Nach Aufbereitung des Erntegutes kann entsprechend § 11 SaatgutV eine partienweise Beprobung und Vorstellung im Saatgutlabor erfolgen. An
den eingereichten Proben wird die Beschaffenheitsprüfung nach § 12 SaatgutV durchgeführt. Hauptkriterien der Saatgutanalyse sind Reinheit, Besatz und
Keimfähigkeit des Saatgutes. Die Einhaltung der
Grenzwerte aus Anlage 3 der SaatgutV ist Bedingung
für die Anerkennung der Partien. In verschiedenen
Fällen sind zusätzlich Gesundheitsprüfungen, Überprüfungen der Kornfeuchte oder spezielle Untersuchungen vorgeschrieben.
22
Alternativ zum herkömmlichen Anerkennungsverfahren, besteht seit 2005 auch die Möglichkeit
Z-Saatgut von Getreide nach dem vereinfachten Verfahren der „Nichtobligatorischen Beschaffenheitsprüfung“ (NOB) zu zertifizieren.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist es nunmehr
möglich, von insgesamt maximal 120 t (zumeist vier
Partien) vorab nur eine auf Beschaffenheit zu prüfen.
Neben den Untersuchungen im Rahmen der Anerkennung müssen im Saatgutlabor auch Saatgutprüfungen für die Saatgutverkehrskontrolle, Kont-
rollprobenuntersuchungen für Standardsaatgut im
Feinsämereibereich, Proben zur Überprüfung amtlich
zugelassener Probe-nehmer und privater Saatgutprüfstellen, Übersichts- und Schiedsanalysen sowie
Ringversuche im Bereich VDLUFA und ISTA realisiert
werden.
T 2.8:
Auf Beschaffenheit geprüfte Proben der
Kalenderjahre 2010 und 2011
Artengruppe
Jahr
Wintergetreide
Sommergetreide
Großkörnige
Leguminosen
Klee und
Luzerne
Öl- u. Faserpflanzen
Gräser
Sonstige
Futterpflanzen
Gemüse
Restliche Arten
Gesamt
Veränd.
2010
2011
%
3.694
3.827
+ 3,6
563
588
+ 4,4
171
182
+ 5,8
30
24
- 20,0
55
50
- 9,1
44
39
- 11,4
8
11
+ 37,5
889
882
6.336
1.011
632
6.369
+ 13,7
- 28,4
+ 0,5
T 2.10: Anzahl
der
Saatgutverkehrskontrollen
2007 – 2011 in Sachsen-Anhalt
Kontrollen
insgesamt
Kennzeichnung/
Verschließung
Beschaffenheit
Wintergetreide
Sommergetreide
Leguminosen
Öl- und
Faserpflanzen
Gräser
Gesamt
Anerkannt
Masse (t)
2010
2011
2010
486
2011
430
davon mit Mängeln:
35
33
33
28
24
32
50
28
31
27
2.3.7 Sortenprüfung
Anerkennungsergebnisse nach Beschaffenheitsprüfung für die Erntejahre 2010 u. 2011
(Stand 01/12)
Artengruppe
2007 2008 2009
520
514
423
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
T 2.9:
Saatgutverkehrskontrolle
Die Prüf- und Anerkennungsstelle für Saat- und
Pflanzgut kontrolliert gemäß §§ 28 und 60 SaatG
als zuständige Behörde des Landes Sachsen-Anhalt
den Saat- und Pflanzgutverkehr und ahndet entsprechende Ordnungswidrigkeiten. Im Rahmen
dieser Saatgutverkehrskontrollen (SVK) erfolgen
Probenahmen von in Verkehr befindlichem Saatund Pflanzgut, Überprüfungen der Einhaltung
der Kennzeichnungs- und Aufzeichnungspflicht,
Kontrollen der amtlich zugelassenen Probenehmer und in besonderen Fällen Betriebskontrollen. Der Umfang dieser Tätigkeiten ist in Tabelle
T 2.10 dargestellt.
Aberkannt
Masse (t)
2010
2011
56.784,4
60.688,4
3.356,9
1.993,4
6.001,3
7.386,2
1.147,2
1.104,9
1.957,3
1.858,6
225,5
100,5
0
0,4
0,4
0,3
57,9
64.800,9
19,4
69.953,0
0
4.730,0
32,2
3.231,3
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
In Tabelle T 2.8 sind die in den Kalenderjahren 2010
und 2011 auf Beschaffenheit geprüften Proben aufgeführt, während Tabelle T 2.9 die Anerkennungsergebnisse zeigt.
Die genetische Varianz der Merkmale landwirtschaftlicher Nutzpflanzenarten ist eine wesentliche Grundlage der Selektion als Methode einer
planmäßigen Pflanzenzüchtung. Änderungen der
Anbaubedingungen erfordern neue Pflanzenbausysteme, die eine Anpassung der Zuchtziele, wie
etwa Steigerung des Ertragspotentials, Sicherung
der Ertragsstabilität, Erhaltung/Verbesserung der
Resistenzen oder Qualitätsverbesserungen zur Folge
haben.
Dem Faktor Sorte kommt im Hinblick auf eine
nachhaltige, effiziente sowie umwelt- und qualitätsgerechte Erzeugung ein hohes Innovationspotential im Pflanzenbau zu. 781 Sorten aus 34
Kulturarten im konventionellen und ökologischen
Landbau sowie bei ein- und mehrjährigen Gräsern
standen in den Landessortenversuchen, Wertprüfungen bzw. EU-Versuchen (siehe Tabelle T. 2.11).
Erstmalig wurde ein Landessortenversuch mit frühreifenden Winterweizensorten, Genotypen, die bisher in Deutschland nicht im Anbau standen, in den
Anbaugebieten Löß-, D- und V-Standorten angelegt.
Das Saatgutlabor arbeitet nach den internationalen
Methoden für die Saatgutprüfung der ISTA (International Seed Testing Association), den Methodensammlungen des VDLUFA und verschiedenen laboreigenen Methoden.
23
T 2.11: Kulturartenvielfalt in der konventionellen und ökologischen Sortenprüfung
Getreide
Winterweizen
Wintergerste
Winterroggen
Wintertriticale
Winterspelz
Winterdurum
Sommerbraugerste
Sommerfuttergerste
Sommerweizen
Sommerdurum
Sommerhafer
Sommertriticale
Öl- und Eiweißpflanzen
Winterraps
Sonnenblumen
Öllein
Sommerraps
Sojabohnen
Futtererbsen
Ackerbohnen
Lupinen
Wintererbsen
Winterackerbohnen
Hackfrüchte, Ackerfutter
Speisekartoffeln
Stärkekartoffeln
Körnermais
Silomais
Winterzwischenfrüchte
Winterroggen
Futterkohl
Gräser
Deutsches Weidelgras
Einjähriges Weidelgras
Knaulgras
Wiesenlieschgras
Wiesenrispe
Wiesenschwingel
Rotschwingel
Energiepflanzen
Zuckerhirse
Mais
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
Ziel war es, mögliche Maßnahmen zur Anpassung
des Pflanzenbaues an den Klimawandel aufzuzeigen,
insbesondere vor dem Hintergrund zunehmend trockener und wärmerer Vegetationsabschnitte während der Ertragsbildungsphase.
Die Landessortenprüfung erfolgt in Sachsen-Anhalt
durch die LLFG. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des
Informations- und Beratungsauftrags.
Gegenstand ist die regionale Prüfung des landeskulturellen Wertes von Sorten landwirtschaftlicher Nutzpflanzen im integrierten und ökologischen Anbau.
Dabei werden alle notwendigen ertrags-, anbau-, resistenz-, qualitäts- sowie verbraucherschutzrelevanten Eigenschaften der Sorten unter den differenzierten Boden- und Klimabedingungen Sachsen-Anhalts
nach bundeseinheitlichen Richtlinien in Feld- und
Laborprüfungen bewertet.
Um das Sortenprüfwesen organisatorisch und inhaltlich zu optimieren und im notwendigen Umfang
abzusichern, ist ein auf die Naturräume ausgerichtetes, länderübergreifendes Versuchswesen vereinbart. Landessortenprüfungen werden für alle Pflanzenarten von den zuständigen Behörden der Länder
Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen gemeinsam geplant, durchgeführt und ausgewertet, um so die Effizienz der Verfahrensabläufe
und die Aussagefähigkeit der Ergebnisse weiter zu
erhöhen.
Landessortenversuche sind unverzichtbare Beratungsgrundlage für die Praxis, denn sie liefern von
kommerziellen Interessen unbeeinflusste, neutrale
Informationen und fachliche Argumente, die dem
Landwirt helfen, die für seinen Betrieb und Standort
geeigneten Sorten auszuwählen.
24
2.3.8 Bio- und Gentechnologie in der
Landwirtschaft
Im Jahr 2010 fand in Sachsen-Anhalt aufgrund des
nationalen Anbauverbots für Bt-Mais MON810 kein
Praxisanbau von gentechnisch veränderten Pflanzen
statt.
An den Standorten Gatersleben und Baalberge im
Salzlandkreis sowie Eichenbarleben und Üplingen im
Landkreis Börde erfolgten Forschungsfreisetzungen.
Hierbei handelte es sich um 12 räumlich und zeitlich begrenzte Freilandversuche. Freigesetzt wurde
gentechnisch veränderter Mais mit Herbizidtoleranz
und Insektenresistenz, Sommerweizen mit Pilzresistenz sowie Zuckerrüben mit Herbizidtoleranz.
Weiterhin wurden gentechnisch veränderte Kartoffeln
mit veränderter Stärkezusammensetzung, Pilzresistenz
und veränderter Produktion von Inhaltsstoffen mit dem
Ziel der Erzeugung von Biopolymeren und Impfstoffen
freigesetzt (siehe Tabelle A 2.20).
2.4 Tierische Produktion
2.4.1 Tierbestände
Nach den Ergebnissen der LWZ 2010 wurden zum
Stichtag 1. März 2010 in 2.441 landwirtschaftlichen
Betrieben mit Viehhaltung des Landes Sachsen-Anhalt 336.856 Rinder (dar. 123.562 Milchkühe), 1.082.955
Schweine, 103.421 Schafe, 5.614 Ziegen, 6.898 Einhufer und 8.050.917 Stück Geflügel (dar. 6.666.109 Hühner) gehalten. Insgesamt betrug der Viehbestand
413.672 GV, der durchschnittliche Viehbesatz je 100
ha LF somit 35,3 GV.
Da es sich bei den o.g. Angaben zu den Viehbeständen
um Angaben zum Stichtag 1. März handelt, soll zur
Darstellung der Entwicklung auf die Ergebnisse der
der
und
Mais
sch
jeweiligen Viehzählung vom Mai zurückgegriffen
werden.
Im Rinderbestand Sachsen-Anhalts ließ sich bis 2009
ein leichter Aufwärtstrend feststellen. Ein Vergleich
zu den Vorjahren zeigt in 2010 wieder eine leicht sinkende Tendenz in der Gesamtrinderzahl um 4.241 Tiere bzw. 1,2 %. Auch 2011 wurde der Rinderbestand weiter reduziert. Im Mai 2011 betrug dieser 342.255 Tiere.
Bei den Milchkühen ging der Bestand 2010 um 3.088
Tiere bzw. 2,5 % zurück. Dieser Rückgang ist teilweise in der Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen
ab 2010 begründet. 2011 stieg die Zahl der Milchkühe
gegenüber
2010 nach
um 450Landkreisen
Tiere bzw. umist
0,4 in
% an.
Der
Viehbesatz
der
Abbildung D 2.1 dargestellt.
Der Viehbesatz nach Landkreisen ist in der Abbildung
D 2.1 dargestellt.
D 2.1 Viehbesatz 2010 nach Landkreisen
(GV/100 ha)
D 2.1:
rge
und
Fores
nzte
echanz
mit
zidverezurter
der
ffen
den
wirtdes
der
ine,
ufer
gel
amt
der
so-
ehMärz
ung
ung
sich
len.
010
der
%.
Viehbesatz 2010 nach Landkreisen (GV/100 ha)
11,0
Magdeburg, Stadt
12,6
Halle (Saale), Stadt
19,7
Mansfeld-Südharz
20,4
Salzlandkreis
24,4
Harz
28,2
Burgenlandkreis
29,4
Anhalt-Bitterfeld
30,6
Dessau-Roßlau, Stadt
33,9
Börde
34,5
Saalekreis
35,3
Sachsen-Anhalt Ø
42,2
Stendal
44,0
Wittenberg
49,8
Altmarkkreis Salzwedel
56,8
Jerichower Land
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
Berechnung auf
LWZ 2010
Statistischen
Landesamtes
Berechnung
aufGrundlage
Grundlage
LWZdes2010
des Statistischen
Landesamtes
T 2.12:
Entwicklung der Tierbestände gemäß Vieh-
T 2.12: Entwicklung
der Tierbestände
zählung der letzten
vier Jahre gemäß
Viehzählung der letzten
vier Jahre
Tierart
Anzahl Tiere
Tierart
Mai
Anzahl Tiere
2009
2010**
2011**
Mai
2008 350.3312009352.526
2010**
348.2852011**
342.255
2008
Rinder
Rinder insg.*
350.331
352.526 348.285
342.255
insg.* dar. Milch129.443
127.128 124.040
124.492
kühe
dar. Milch129.443
127.128
124.040
124.492
kühe Schweine
1.007.617 1.053.630 1.061.185 1.196.704
Schweine
insg.
1.007.617 1.053.630 1.061.185
1.196.704
insg. dar. Zucht124.148
128.457
118.467
136.200
dar. Zuchtsauen
124.148
128.457
118.467
136.200
sauen
2008
Rindernauf
auf der
der Grundlage
* ab* ab
2008
beibeiRindern
Grundlageder
derHIT-Datenbank
HIT** ab 2010 Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen
Datenbank
Quelle:
Sachsen-Anhalt
** ab
2010Statistisches
Anhebung Landesamt
der unteren
Erfassungsgrenzen
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Nach dem Tiefpunkt in der Schweinehaltung
Mitte der neunziger Jahre
(1996: 665.800 Tiere) war ein stetiger Bestandsaufbau zu verzeichnen, der sich in den
vergangenen drei Jahren verstärkte. Gegenüber der Erhebung am 3. Mai 2009 stieg der
Nach dem Tiefpunkt in der Schweinehaltung Mitte
der neunziger Jahre (1996: 665.800 Tiere) war ein
stetiger Bestandsaufbau zu verzeichnen, der sich in
den vergangenen drei Jahren verstärkte. Gegenüber
der Erhebung am 3. Mai 2009 stieg der Bestand 2010
trotz Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen um
7.555 Tiere bzw. 0,7 %, 2011 im Vergleich zu 2010 um
135.519 bzw. 12,8 % an.
2.4.2 Tierzucht
Durch die Novellierung des Tierzuchtgesetzes ist die
Ausweitung des räumlichen Tätigkeitsbereiches auf
andere Bundesländer erleichtert worden. Die Aktivitäten zur Erweiterung der räumlichen Wirkungskreise führten aber nicht zu gravierenden Veränderungen im Zuchtgebiet Sachsen-Anhalt.
Rinderzucht
Die Milchrinderzucht ist das wichtigste Standbein der
Zuchtorganisationen. Der Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt e. G. (RSA) und auch andere im Land tätige
Verbände betreuen in erster Linie Zuchtbetriebe mit
milchbetonten Rassen. In der Region um Wittenberg
hat der Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg e. G.
die züchterische Betreuung übernommen. Die Gründe sind in der ehemaligen Zugehörigkeit zum Bezirk
Cottbus und den daraus resultierenden historisch
gewachsenen Strukturen zu sehen.
Der RSA betreut sowohl verschiedene Milch- als auch
Fleischrinderrassen. Die Milchrinderzucht wird mit
99,8 % von der Rasse Deutsche Holstein (schwarzbunt und rotbunt) dominiert. Die übrigen Rassen
(Fleckvieh (Milch), Rotvieh/ Angler und Jersey) spielen für die Milchrinderzucht im Land eine eher untergeordnete Rolle.
In der Entwicklung der im Herdbuch eingetragenen
Milchkühe ist auf Landesebene nach dem rückläufigen Trend 2010 ein leichter Anstieg zu beobachten.
War im Zeitraum 2009 gegenüber 2010 im Land
Sachsen-Anhalt noch ein Rückgang von 2.981 Kühen zu verzeichnen, so wurden im Geschäftsjahr
2010/2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 317
Kühe mehr gezählt. (Tabelle A 2.22).
T 2.13: Ergebnisse der Milchleistungsprüfung
LeistungsMenge/Gehalt
parameter 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11
Milch kg
8.739
8.856
8.837
8.964
Fett
%
4,02
4,00
4,04
4,02
Fett
kg
351
354
357
360
Eiweiß %
3,39
3,40
3,42
3,40
Eiweiß kg
296
301
302
305
Quelle: Jahresberichte des Landeskontrollverbandes für Leistungs- und
Qualitätsprüfung Sachsen-Anhalt e.V.
25
Die Milchleistungsprüfung (MLP) wird in SachsenAnhalt überwiegend vom Landeskontrollverband für
Leistungs- und Qualitätsprüfung Sachsen-Anhalt e.V.
(LKV) durchgeführt.
Der positive Trend der Leistungssteigerungen der
MLP-Kühe hält wie auch in den Vorjahren an. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 127 kg Milch mehr pro
Kuh ermolken. Die durchschnittliche Jahresleistung
der A+B-Kühe stieg auf 8.964 kg Milch. Wiederholt
lagen die sachsen-anhaltischen MLP-Kühe deutlich
über dem Bundesdurchschnitt von 8.173 kg Milch
und verblieben zusammen mit Kühen der anderen
ostdeutschen Bundesländer in der Spitzengruppe
(3. Platz).
Der Fleischrinder-Herdbuchbestand des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.G. hat 2011 einen neuen
Höchststand erreicht. Der Zuchttierbestand ist auf
4.980 Tiere gestiegen. Die Erhöhung der Bestände
vollzog sich bei fast allen Rassen. Hervorzuheben
sind die enormen Zuwächse bei der bedrohten Rasse Rotes Höhenvieh (2010 = + 21,5 %, 2011 = + 4,9 %)
gegenüber dem Vorjahr. Wesentlich zur Entwicklung
dieser Rasse hat die mit EU-Mitteln finanzierte Maßnahme zur Erhaltung tiergenetischer Ressourcen
beigetragen. Immerhin stieg die Zahl der HerdbuchTiere von anfänglich 17 (1996) auf nunmehr 593 Tiere
(2011). Damit wird auch auf Bundesebene ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt dieser seltenen Rasse
geleistet (Tabelle A 2.22).
Schweinezucht
In Sachsen-Anhalt wird die Herdbuchzucht vor allem
durch den Mitteldeutschen Schweinezuchtverband
e.V. (MSZV) betreut. Seit dem Jahr 2006 umfasst der
Tätigkeitsbereich des Verbandes die Länder Sachsen,
Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Der Verband führt die Mehrzahl der sachsen-anhaltischen Zuchtschweine im Herdbuch. Bei den Rassen
Deutsche Landrasse, Deutsches Edelschwein, Leicoma, Pietrain und Duroc wird das Verfahren der Reinzucht angewendet. In geringer Stückzahl werden
auch Deutsche Sattelschweine in Reinzucht gezüchtet. Diese Rasse gilt seit dem Jahr 2006 als gefährdet
und wurde daraufhin 2007 in die Maßnahme zur
Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in SachsenAnhalt aufgenommen.
Der Bestand an Herdbuchsauen bei der Deutschen
Landrasse ist durch die Aufgabe der Herdbuchzucht eines Betriebes wieder deutlich gesunken. Im
Bestand der Rasse Deutsches Edelschwein ist ein
leichter Anstieg von knapp 1,5 % zum Vorjahr zu verzeichnen. Nachdem sich der Herdbuchbestand der
Rasse Leicoma 2010 mit + 21 % Zuwachs auf niedrigem Niveau stabilisierte, ist 2011 ein Rückgang von
11,6 % zu verzeichnen. Der geringe Bestand an Sauen
der Rassen Pietrain und Duroc konnte sich auf niedri-
26
gem Niveau festigen. Der im Herdbuch eingetragene
Sauenbestand der Rasse Deutsches Sattelschwein
(2010 = 10 Tiere, 2011 = 14 Tiere) stieg an.
Zur Erzeugung von Jungsauen und Endproduktebern
werden in der Zuchtarbeit die Reinzucht und die
Kreuzungszucht angewandt. In den Zuchtprogrammen wurden in den vergangenen Jahren mit Erfolg
die Fruchtbarkeitsleistungen bei den Sauen verbessert.
Zucht bedeutet Selektion nach bestimmten (Leistungs-) Merkmalen. Dafür bilden konsequente
Leistungsprüfungen die Grundlagen. Diese finden
einmal in den Zucht- und Produktionsbetrieben
(Feldleistungsprüfung), wie auch in Leistungsprüfstationen (Stationsleistungsprüfung) statt. Den
Schweinezüchtern steht zur Erhebung von Mastund Schlachtleistungsdaten an der LLFG im Zentrum für Tierhaltung und Technik Iden eine moderne
Leistungsprüfanstalt zur Verfügung. In der Zuchtarbeit soll die Steigerung der Produktivität und Effektivität in den Betrieben sowie das Wohlbefinden
der Tiere und die Verbesserung der Qualität der
Produkte für den Verbraucher Berücksichtigung finden. Neben dem MSZV sind in Sachsen-Anhalt weitere Zuchtorganisationen tätig, die überwiegend
Hybridzuchtprogramme durchführen.
Schaf- und Ziegenzucht
Die Schaf- und Ziegenzucht wird durch den Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V. betreut. Dieser führt
das Zuchtbuch des Verbandes, in dem 26 Schaf- und
6 Ziegenrassen eingetragen sind. Die 2010 hinzugekommenen Tiere der Rasse NOLANA werden in einem zeitlich begrenzten Zuchtversuch im Herdbuch geführt.
Der Landesverband führt die Feldleistungsprüfung
durch. Die Stationsprüfung (Mast- und Schlachtleistung) obliegt der Leistungsprüfstation an der LLFG in
Iden.
Die positive Entwicklung in der Schafzucht aus den
Vorjahren wurde auch in den Jahren 2010 und 2011
fortgesetzt. Der Gesamtbestand an Mutterschafen
erreichte 2011 mit 9.642 Tieren einen neuen Höchststand. Die Merinoschafe (Merinofleischschaf: 5.820,
Merinolandschaf: 970) bilden zusammen mit dem
Schwarzköpfigen Fleischschaf (639) nach wie vor die
größten Rasseblöcke. Besonders hervorzuheben ist,
dass der kontinuierliche Rückgang der Herdbuchbestände des Merinofleischschafes mit der Aufnahme
dieser Rasse in die Liste der gefährdeten Nutztierrassen und durch das Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt zur Erhaltung tiergenetischer Ressourcen nicht nur gestoppt, sondern eine Trendumkehr
erreicht werden konnte. Dadurch stieg die Anzahl
der im Zuchtbuch eingetragenen Muttern von 1.779
(2006) auf 5.820 (2011). Der Bestand hat sich somit in
den letzten 4 Jahren mehr als verdreifacht.
Der Aufwärtstrend bei den Zuchttierbeständen Karakul und Weiße Hornlose Heidschnucke hält weiter
an. Von der Rasse Karakul stehen allein 60 % des bundesdeutschen Bestandes in Sachsen-Anhalt. Auch
die neu hinzugekommenen Rassen wie Dorper und
Ouessantschaf entwickeln sich, wie die überwiegende Zahl der Rassen, positiv in den Bestandszahlen.
Ein anhaltender Rückgang (2011 = – 36) ist für die
Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf zu verzeichnen.
Auch der Bestand an Merinolandschafen hat abgenommen und liegt nur noch bei knapp 65 % des
Jahres 2009. Der Bestand der Rauhwolligen Pommerschen Landschafe hat gegenüber 2010 wieder leicht
zugenommen. Kamerunschafe, Gotländische Pelzschafe und Ostfriesische Milchschafe wurden 2011
nicht im Herdbuch geführt. Nach moderaten Rückgängen für die Tierbestände der Rassen Ile de France
und Shropshire im Jahr 2010 sind in 2011 wieder leichte Zuwächse für diese Rassen zu verzeichnen (siehe
Tabelle A 2.25).
Die gezielte finanzielle Unterstützung des Landes
Sachsen-Anhalt unter Beteiligung der Europäischen
Union hatte in den letzten Jahren zur Verbesserung bzw. zum Erhalt der Herdbuchbestände der
vom Aussterben bedrohten Schafrassen beigetragen. Die Herdbuchbestände der Weißen Hornlosen
Heidschnucke haben stetig zugenommen. Auch der
Herdbuchbestand des Rhönschafes ist seit dem Vorjahr 2010 auf einem erfreulich hohen Niveau von 477
Herdbuch-Mutterschafen.
Im Ziegen-Herdbuch ist mit 1.773 Ziegen gegenüber
dem Vorjahr ein um 370 verringerter Tierbestand zu
verzeichnen (siehe Tabelle A 2.26). Der Gesamtbestand liegt seit 4 Jahren kontinuierlich über 1.500
Ziegen. Den größten Anteil hat die Rasse der Weißen
Deutschen Edelziege. Der Bestand der Braunen Harzer Ziege ging auch im Jahr 2011 trotz Aufnahme der
Rasse in das Förderprogramm des Landes SachsenAnhalt zur Erhaltung tiergenetischer Ressourcen zurück. Die Burenziegen dagegen konnten sich in den
Bestandszahlen stabilisieren.
Pferdezucht
Die Zuchtpferdebestände im Land betreut in erster
Linie der Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt
e.V.. Im Verband bilden die Warmblutpferde den größten Rasseblock. Neben diesen werden für eine breite
Rassepalette von Kaltblütern, Haflingern, Deutschen
Reitponys, Shetlandponys und verschiedenen Spezialrassen Zuchtbücher geführt.
Insgesamt verringerte sich 2011 im Vergleich zum
Vorjahr die Anzahl der im Zuchtbuch des Zuchtverbandes geführten Pferde (Stuten, Hengste) aus Sachsen-Anhalt um 9 %. Im Jahr 2011 wurden 2.699 Stuten und Hengste erfasst. Beim Warmblut, Haflinger
und dem Deutschen Reitpony ist im Vergleich zum
Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen. Stabilisiert
haben sich die Bestände der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Schweres Warmblut sowie die Shetland-Ponyrassen, was auch für die Kaltblüter und die
Schweren Warmblüter auf die Unterstützung durch
Land, Bund und EU zurückzuführen sein dürfte. Für
die übrigen Rassen sind nur geringfügige Änderungen zu verzeichnen (Tabelle A 2.27).
Für die Durchführung der Leistungsprüfungen in
der Pferdezucht waren 2011 der Pferdezuchtverband
Brandenburg-Anhalt e.V. (Feldleistungsprüfung)
und das Landgestüt Sachsen-Anhalt in Prussendorf
(Stationsleistungsprüfung) zuständig.
2.4.3 Milchwirtschaft
Der bevorstehende Ausstieg aus der Milchquotenregelung im Frühjahr 2015 und die sich abzeichnenden
Maßnahmen der GAP ab 2013 verlangen von Milcherzeugern und Be- und Verarbeitungsbetrieben Entscheidungen und neue Konzepte, um erfolgreich am
Markt zu bestehen.
Strukturentwicklung in der Milcherzeugung
Ein Indikator für die Strukturentwicklung in der
Milcherzeugung ist die Ausstattung der Betriebe
mit Milchquoten. In Sachsen-Anhalt verfügten am
31.12.2011 etwa 540 landwirtschaftliche Betriebe über
eine Milchquote in Höhe von 1,085 Mrd. kg. Die Anzahl der Milchkühe hat sich in Sachsen-Anhalt nur
wenig geändert. Die Anzahl der Haltungen ist rückläufig. Dies entspricht dem Trend auf Bundesebene.
Über Verkäufe an der Milchbörse gaben in SachsenAnhalt 2011 insgesamt 27 landwirtschaftliche Betriebe die Milchproduktion auf. Gleichzeitig steigt
die Quotenausstattung der Betriebe an. Insgesamt
59 Betriebe haben 20 Mio. kg Quote an der Börse
erfolgreich nachgefragt. Übertragungen außerhalb
des Börsenverfahrens betreffen vorwiegend die Auflösung von Gesellschaften bzw. das Ausscheiden von
Gesellschaftern, die Zusammenlegung von Betrieben
(Kooperation) sowie die Erbfolge in Haupterwerbsbetrieben. Hier wurden 18 Übertragungen mit insgesamt 16 Mio. kg Quote bescheinigt.
Nach Abschluss des Quotenjahres 2011/12 (Stand
31.03.2012) wurde für Sachsen-Anhalt eine Auslastung der verfügbaren Quote (1,085 Mrd.) in Höhe von
94,2 % ermittelt. Innerhalb der Amtsbereiche lag die
Belieferung zwischen 92,4 % (Mitte) und 97,7 % (Anhalt) [siehe Tabelle A 2.29].
Nach negativen Quotenwanderungen in den Jahren
2008 (-2,4 Mio. kg), 2009 (-12,2 Mio. kg) und 2010 (-9,7
Mio. kg) lag der Verlust an Milchquote in SachsenAnhalt im Jahr 2011 bei ca. 840.000 kg. Anhand der
Anzahl der Anbieter bzw. Nachfrager wird deutlich,
dass die Milcherzeuger nach der Milchkrise und dem
27
bevorstehenden Auslaufen der Quote Entscheidungen über die Einstellung bzw. Weiterführung der
Milchproduktion getroffen haben.
Insgesamt wurden zu den Terminen 1. April,
1. Juli und 2. November 2011 trotz Nachfrageüberhang
in Sachsen-Anhalt knapp 19 Mio. kg Quote zu einem
Gleichgewichtspreis von 2 Cent/kg (1. April) bzw.
3 Cent/kg (1. Juli und 2. November) im Übertragungsgebiet Ost und damit zu deutlich niedrigen
Preisen als im Übertragungsgebiet West (8 bis 13
Cent/kg Quote) gehandelt.
Molkereiwirtschaft
Die Milchanlieferung 2011 in Sachsen-Anhalt lag mit
1.010 Tsd. t um 71 Tsd. t bzw. 6,6 % erneut unter der
Vorjahresmenge. Bundesweit befand sich die Milchanlieferung auf Wachstumskurs. Gegenüber dem
Vorjahr wurden 29,7 Mio. t an die Molkereien geliefert und damit knapp 600.000 t bzw. 2 % mehr als
im Vorjahr.
Die Konzentration auf dem Molkereisektor mit dem
Zusammenschluss der Humana Milchindustrie
GmbH (Molkerei Bad Bibra) und der Nordmilch GmbH
(Milchhof Magdeburg) zur Deutschen Milchkontor
GmbH (DMK) betrifft auch Sachsen-Anhalt in 2011
hinsichtlich der Mengensteuerung von Rohstoff- und
Warenlieferungen. Die Schwerpunkte bei der Herstellung von Milch und Milcherzeugnissen liegen auf
Konsummilch und Schnittkäse. Die Konsummilchproduktion lag um 9,1 % über der des Vorjahres, bei
Schnittkäse gab es ein Minus von 18,6 %. Letzteres
ist auch durch Unstimmigkeiten im Exportgeschäft
bedingt. Hinsichtlich der Erlöse ist die Situation insbesondere bei Konsummilch nicht zufriedenstellend.
In Bezug auf die Qualität der produzierten Milcherzeugnisse konnten Molkereien und Käsereien aus
Sachsen-Anhalt auch 2011 überzeugen. So wurden
fünf Molkereien/Käsereien für sehr gute Qualitätsergebnisse und drei Einzelpersonen für hervorragende
Fachleistungen anlässlich einer Veranstaltung des
Landesverbandes der Milchwirtschaftler in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt e. V. im Mai 2012 in
Verden/Aller ausgezeichnet. Die ausgezeichneten
Unternehmen stellen sich einer kontinuierlichen
Überwachung durch eine anerkannte neutrale Untersuchungsstelle.
Marktentwicklung
Das Jahr 2011 war für Erzeuger und Molkereiwirtschaft in Deutschland überaus erfolgreich. Nach
einer langen Durststrecke stiegen die Preise trotz
eines umfangreichen Angebots an Milch in diesem
Jahr kontinuierlich an. Entgegen dem langjährigen
Trend begann der Preisanstieg bereits im ersten
Quartal und setzte sich bis zum November fort. Der
durchschnittliche Auszahlungspreis für Deutschland
in 2011 lag bei 34,83 Cent/kg (4 % Fett, 3,4 % Eiweiß)
28
und damit um 13 % bzw. 4 Cent/kg über dem des Vorjahres.
In Sachsen-Anhalt war die Preisentwicklung ähnlich.
Der Jahresdurchschnittswert lag 2011 mit 34,37 Cent/
kg etwa 4 Cent/ kg bzw. 13,3 % über dem Vorjahr. Im
Übertragungsgebiet Ost wurden im Jahresmittel
34,71 Cent/kg ausgezahlt. Damit ist einerseits ein
erfreulicher Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber
dem Vorjahr zu verzeichnen, andererseits liegt das
Auszahlungsniveau in Sachsen-Anhalt um 0,34 Cent/
kg unter dem Mittelwert der neuen Bundesländer
und um 0,46 Cent/kg unter dem bundesweiten Jahresmittel.
Insgesamt hat sich der Markt erholt. So konnten bei
Milchprodukten teilweise deutliche Preissteigerungen erzielt werden. Vor allem bei Butter und Molkenpulver, aber auch bei Milchpulver und Schnittkäse
lagen die Preise im bundesweiten Durchschnitt über
dem Vorjahresniveau. Bei Produkten der Weißen Linie ließen sich Preiserhöhungen nicht nachhaltig
durchsetzen.
2.4.4 Fleischwirtschaft
Das Jahr 2011 war deutschlandweit von einer gestiegenen Fleischproduktion gekennzeichnet. Mit einer
Fleischerzeugung von über 8,4 Mio. t wurde nicht
nur das Niveau des Vorjahres, sondern auch das des
bisherigen Rekordjahres 1991 (7,19 Mio. t) übertroffen.
Den ersten Platz nimmt die Schweinefleischproduktion mit 4,93 Mio. t ein, gefolgt von Ge-flügelfleischproduktion (ca. 1,6 Mio. t) und der Rindfleischproduktion (ca. 1,2 Mio. t).
Die deutsche Schweinefleischerzeugung hat ihren
bisherigen Höchststand im Jahr 2011 erreicht. Sie begründet sich zum einen durch die Aufstockung der
deutschen Schweineschlachtungen (von 58.350.146
Tiere 2010 auf 59.474.916 Tiere 2011) und u. a. durch
die verstärkte Ferkeleinfuhr aus Dänemark und den
Niederlanden. So wurden in Deutschland mehr als
9,9 Mio. Importferkel gemästet.
Die Zahl der Schweineschlachtungen in Sachsen-Anhalt betrug 2011 4,32 Mio. Schweine und blieb erstmalig auf dem Vorjahresniveau.
Der Anteil der beiden hochwertigen Handelsklassen
E und U an den abgerechneten Schweineschlachtkörpern blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil, pegelte sich auf 89 % ein und näherte sich dadurch dem
Niveau der westlichen Bundesländer weiter an.
So
che
bei
bei
eise
em
ßen
cht
ner
icher
des
D 2.2: Gewerbliche Schweineschlachtungen D 2.3: Gewerbliche Rinder- und Schafin Sachsen-Anhalt
schlachtungen
in Sachsen-Anhalt
D 2.3: Gewerbliche
Rinderund SchafschlachD 2.2: Gewerbliche Schweineschlachtungen
tungen in Sachsen-Anhalt
4,5
4
6000
7000
5000
6000
5000
4000
4000
3000
3000
2000
2000
1000
3,5
1000
0
0
2005
2006
2007
2008
Rinder
2009
2010
2011
Schafe
Quelle:
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
3
2,5
2
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Die
Mastgeflügelproduktion
in Deutschland
Die Mastgeflügelproduktion
in Deutschland
nimmt
nimmt
innerhalb
der tierischen
Veredlungswirtinnerhalb
der tierischen
Veredlungswirt
schaft wegen
schaft
wegen ihrer außergewöhnlich
dynamiihrer außergewöhnlich
dynamischen Entwicklung
innerhalb
der letzten innerhalb
Jahre eine Sonderstellung
ein.
schen
Entwicklung
der letzten Jahre
Die Produktion
von Geflügelfleisch
gegenüber
eine
Sonderstellung
ein. Die wurde
Produktion
von
dem Jahr 2010 nochmals
3,1 % gesteigert
erGeflügelfleisch
wurdeum
gegenüber
demundJahr
reichte
mit
1,42
Mio.
t
einen
neuen
Höchst
stand.
2010 nochmals um 3,1 % gesteigert und erreichte mit 1,42 Mio. t einen neuen HöchstDie Erzeugerpreise blieben im Jahr 2011 im Vergleich
stand.
zum Vorjahr bei Kälbern auf gleichem Niveau. Für
Die Produktion von Rindfleisch aus gewerbJungbullen der Handelsklasse R 3 wurden 3,48 €/
Die
Produktion
vonin Rindfleisch
aus
Die Erzeugerpreise blieben im Jahr 2011 im
lichen
Schlachtungen
Deutschland ist
2011gewerbmit
kg Schlachtgewicht ausgezahlt, das sind 36 Cent/kg
1,2 Mio.Schlachtungen
t gegenüber dem Vorjahresniveau
stabilist
ge-2011 Vergleich zum Vorjahr bei Kälbern auf gleilichen
in Deutschland
Schlachtgewicht mehr als im Vorjahr. Für Schlachtküblieben.
Rückläufig
waren dabei
die Vorjahresniveau
Schlachtungen
chem
Niveau.32 Cent/kg
Für Jungbullen
der Handelsmit
1,2 Mio.
t gegenüber
dem
he O3 wurden
Schlachtgewicht
mehr als
von
Ochsen
und
Bullen.
Insgesamt
wur
den
mehr
klasse
R
3
wurden
3,48
€/kg
Schlachtgewicht
stabil geblieben. Rückläufig waren dabei die im Vorjahr bezahlt.
Kälber, Jungrinder und Kühe geschlachtet.
ausgezahlt, das sind 36 Cent/kg Schlachtge-
Schlachtungen von Ochsen und Bullen.
mehr
als im Vorjahr.
Für Schlachtkühe
Auch für
Schlachtschweine
der Handelsklasse
E erInsgesamt
wurden
mehr Kälber,
Jungrinder wicht
Die Zahl der
in Sachsen-Anhalt
geschlachteO3
wurden
32
Cent/kg
Schlachtgewicht
mehr
hielten
die Erzeuger
2011 12 Cent/kg
Schlachtgewicht
und
ten Kühe
Rinder geschlachtet.
belief sich in den vergangenen Jahren bis 2009 auf durchschnittlich 3.000 Tiere.
Seit 2010 ist ein Anstieg der Rinderschlachtungen
in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Waren es 2010
insgesamt 4.436 Rinder, so stieg die Zahl 2011 auf
4.974 Stück.
Die in Sachsen-Anhalt geschlachteten Rinder werden hauptsächlich in kleineren Metzgereibetrieben
mit eigener Verarbeitung vermarktet. Im Jahr 2011
stieg die Zahl der Rinderschlachtungen um 12 % zum
Vorjahr auf 4.974 Stück. Die Ursache für die erhöhten
Schlachtungen könnte im Anteil geschlachteter Kälber und Jungrinder liegen.
Bei den Schafschlachtungen war im Zeitraum 2005
bis 2011 trotz des deutlichen Rückgangs in 2010 ein
Aufwärtstrend erkennbar. Die Zahl der Schlachtungen stieg von 4.060 in 2005 auf 5.722 in 2011.
mehr
im Vorjahr.
als
imals
Vorjahr
bezahlt.
T 2.14: fürEntwicklung
der Erzeugerpreise
für Rinder
Auch
Schlachtschweine
der Handelsklasse
(ST,
MV,
BB)
und
Schweine
E erhielten die Erzeuger 2011 12 Cent/kg
Schlachtgewicht mehr
als im
Vorjahr.
2008
2009
2010*) 2011*)
Jungbullen R3
Schlachtkühe O3
Kälber pauschal
Schlachtschweine E
3,13
2,48
4,78
1,58
Rind
redu
Der
der
Schw
(18,9
sowi
2.4.5
Schafe (Stück)
in Sachsen-Anhalt
Rinder (Stück)
ung
011
3%
Ost
geAnVordas
um
uen
dem
und näherte sich dadurch dem Niveau der der Schlachtungen stieg von 4.060 in 2005 auf
5.722 in 2011.
westlichen Bundesländer weiter an.
Anzahl (Mio. Stück)
und
rchand
4%
t/kg
€ je kg SG
3,02
3,12
3,48
2,21
2,41
2,73
4,80 4,80 4,80
1,43
1,41
1,53
Quelle: BLE
*) Preismeldegebiet Rinder : Mitteldeutschland + MV
Schweine : Region Nord-Ost
Die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung der
Bundesrepublik Deutschland änderten sich in den
vergangenen fünf Jahren nur wenig. Der Fleischverbrauch blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 89,2 kg
pro Kopf der Bevölkerung stabil. Während der pro
Kopf-Verbrauch bei Rind- und Geflügelfleisch konstant blieb, reduzierte er sich bei Schweinefleisch.
Der größte Anteil an Fleischverbrauch je Kopf der
Bevölkerung entfiel mit 54,0 kg auf Schweinefleisch
gefolgt von Geflügelfleisch (18,9 kg), Rind- und Kalbfleisch (13,1 kg) sowie Schaf- und Ziegenfleisch (1 kg).
29
Eier
In D
in de
herk
gesta
Ums
abge
aller
21,9
zug
Lege
bzw.
In S
Bode
und
14,2
gesta
haltu
Durc
Die
sowi
2.30
Fisc
Von
fläch
gege
genu
Ante
ausg
2.4.5 Eier und Geflügel, Fischwirtschaft, Imkerei
Eier und Geflügel
In Deutschland ist seit Ende des Jahres 2009 in der
Legehennenhaltung die Umrüstung von herkömmlichen Käfighaltungen auf ausgestaltete Käfige und
Kleinvolieren sowie die Umstellung auf andere Haltungsverfahren abgeschlossen. Somit werden 2011
62,9 % aller Legehennen der Bodenhaltung und
21,9 % der Freiland- und Ökohaltung zugeordnet. Insgesamt 14,6 % der Legehennen werden in ausgestalteten Käfigen bzw. Kleingruppen gehalten.
In Sachsen-Anhalt entfallen 45,5 % auf die Bodenhaltung, 27,7 % auf die Freilandhaltung und 12,6 %
auf die Ökohaltung. Nur noch 14,2 % der Legehennen befinden sich in ausgestalteten Käfigen bzw. in
Kleingruppenhaltungen. Der Legehennenbestand betrug im Durchschnitt des Jahres 2011 1,723 Mio. Tiere.
Die Entwicklung in der Legehennenhaltung sowie der
Eiererzeugung sind der Tabelle A 2.30 zu entnehmen.
Fischwirtschaft
Von der statistisch erfassten Gesamtwasserfläche
Sachsen-Anhalts (43.951 ha) werden gegenwärtig
44 % (19.071 ha) fischereilich genutzt. Damit ist der
fischereilich nutzbare Anteil der verfügbaren Gewässer weitgehend ausgeschöpft.
Als relativ kleiner Wirtschaftssektor kommt der Binnenfischerei in Sachsen-Anhalt nur regionale Bedeutung zu, wie z. B. im Harz. Im Land existieren 21 Fischereiunternehmen im Haupterwerb und 6 im Nebenerwerb mit etwa 60 dauerhaften Arbeitsplätzen.
Für saisonbedingte Tätigkeiten werden außerdem
bis zu 100 Arbeitskräfte befristet beschäftigt.
Insgesamt wurden im Jahr 2011 von den Fischereibetrieben Sachsen-Anhalts 526 t Speisefische erzeugt
bzw. gefangen und verkauft. Die Entwicklung der
kommerziellen Speisefischerzeugung von 2000 bis
2011 und der Anteil der Hauptfischarten sind in der
Anlage A 2.35 dargestellt. Außer Forellen und Karpfen
gelten in Sachsen-Anhalt Aal, Zander, Hecht und die
Kleine Maräne als wichtige Wirtschaftsfische, insbesondere für die Betriebe der Fluss- und Seenfischerei
mit einer Wirtschaftsfläche von insgesamt 6.972 ha.
Neben Speisefischen werden von fast allen Fischereibetrieben Besatzfische für Angelgewässer erzeugt.
Die meisten Fischereibetriebe bieten vor Ort oder auf
Wochenmärkten neben Frischfisch auch küchenfertige und geräucherte Ware an. Auf diesem Weg wurden im Jahr 2011 ca. 70 % der selbst erzeugten Speisefische abgesetzt, weitere 5 % über die Gastronomie
und 25 % über kommerzielle Angelteiche.
Imkerei
Von großer Bedeutung für Ökosysteme, Landschaften und Landwirtschaft sind die Bienen. Mit ihrer
30
Bestäubung leisten sie einen wertvollen Beitrag für
landwirtschaftliche Erträge im Acker- und Obstbau.
In Sachsen-Anhalt bewirtschaften rund 1.350 passionierte Imkerinnen und Imker überwiegend im Nebenerwerb insgesamt ca. 10.000 Bienenvölker. Der durchschnittliche Honigertrag im Jahr 2011 betrug 40,0 kg
je Volk (2010: 35,6 kg/Volk). Im Jahr 2011 wurden 393 t
Honig erzeugt. Der Absatz erfolgte fast ausschließlich
im Direktverkauf ab Hof bzw. auf Wochenmärkten.
Durch das Engagement des Imkerverbandes und
speziell aufgelegter Förderprogramme ist seit 2009
ein positiver Trend in der Zahl der Imker/innen und
auch bei den Bienenvölkern zu beobachten.
2.5 Ökologischer Landbau
Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung
vom Mai 2010 gab es in Sachsen-Anhalt zu diesem
Zeitpunkt 302 Betriebe mit ökologischem Landbau,
davon sind 215 Einzelunternehmen (115 im Haupterwerb, 100 im Nebenerwerb), 60 Unternehmen in der
Rechtsform einer Personengesellschaft und 27 in der
Rechtsform einer Juristischen Person.
Von den 302 ökologisch wirtschaftenden Betrieben
wurden insgesamt 49.625 ha LF bewirtschaftet, darunter 31.968 ha Ackerland und 15.384 ha Dauergrünland. Im Durchschnitt lag die ausgewiesene Flächenausstattung jedes Betriebes mit Ökolandbau bei
164 ha LF, darunter 127 ha Ackerland.
Die Bewirtschaftung war in 294 Betrieben mit
43.732 ha LF vollständig auf ökologischen Landbau
umgestellt. In 178 Betrieben lag eine vollständige
ökologische Wirtschaftsweise auch in der Viehhaltung vor.
Die verschiedenen Nutztierarten sind in Betrieben
mit vollständiger ökologischer Wirtschaftsweise
(einschließlich Tierhaltung) im unterschiedlichen
Umfang vertreten. Ca. 20 % der ökologisch wirtschaftenden Betriebe halten Ziegen, während nur
4,8 % dieser Betriebe Schweine halten. 13,3 % der in
Sachsen-Anhalt gehaltenen Ziegen werden in ökologischer Wirtschaftsweise gehalten. Dem gegenüber
beträgt der Anteil der in ökologischer Wirtschaftsweise gehaltenen Schweine lediglich 0,9 % (siehe
hierzu auch Tabelle T 2.15).
Nach
der
betriebswirtschaftlichen
Ausrichtung waren im Mai 2010 die Betriebe mit ökologischem Landbau zu 41,7 % Ackerbaubetriebe, zu
28,1 % Futterbaubetriebe (Weidevieh), zu 14,9 %
Pflanzenbau-Viehhaltungsverbundbetriebe und zu
6 % Dauerkulturbetriebe.
T 2.15 Anteil der Betriebe mit ökologischem
Landbau und der in ökologischer
Tiere
In denWirtschaftsweise
302 Betrieben mitgehaltenen
ökologischem
Landbau wa2010
in
Sachsen-Anhalt
ren 2010 1.206 Personen beschäftigt. Der Anteil der
Wirtschaftsw.insgesamt
Saisonarbeitskräfte an ökolog.
den Arbeitskräften
Tierart
Anteil je
in 100
% ha LF betrug
betrug 28 %. Die Arbeitsleistung
Betriebe
Tiere
1,4 AKE.
Rinder
7,8
3,5
Schweine
4,8
0,9
T 2.15: Anteil der Betriebe mit ökologischem LandSchafe
9,4
7,3
bau und der in ökologischer WirtschaftsweiZiegen
20,1
13,3
Tiere 2010 in Sachsen-Anhalt
Hühner se gehaltenen8,4
5,1
Gänse, Enten,
8,6 ökolog. Wirtschaftsw.
0,1
Tierart
Truthühner
Anteil in %
Einhufer
10,5
13,1
Betriebe
Quelle: Statistisches Landesamt
Sachsen-Anhalt, Tiere
LWZ
Rinder
7,8
3,5
2010
Schweine
4,8
0,9
Um
Produkte als BIO oder
Schafe
9,4 ÖKO kennzeichnen
7,3
und
vermarkten zu können,
Ziegen
20,1 muss das einzelne
13,3
Unternehmen
zertifiziert8,4
und zum KontrollverHühner
5,1
fahren
einer Kontrollstelle (KS) angemeldet
Gänse,bei
Enten,
8,6 Kontrolle erfolgen
0,1
sein.
Zertifizierung und
Truthühner
durch
derzeit 19 in 10,5
Sachsen-Anhalt
Einhufer
13,1 zur
Mitwirkung
im Landesamt
Kontrollverfahren
Quelle: Statistisches
Sachsen-Anhalt,zugelassenen
LWZ 2010
privaten Kontrollstellen. Die Genehmigung zur
Mitwirkung
in Sachsen-Anhalt
erhalten
sie vonund
Um Produkte
als BIO oder ÖKO
kennzeichnen
vermarkten zu können, muss das einzelne Unternehmen zertifiziert und zum Kontrollverfahren bei einer
Kontrollstelle (KS) angemeldet sein. Zertifizierung
der Koordinierungsstelle ökologischer Landbau
bei der LLFG in Bernburg, als die nach EGÖko-Verordnung
zuständige
Behörde.
Sie
und Kontrolle erfolgen
durch derzeit
19 in Sachsenbeaufsichtigt
die
Kontrollstellen
und
ist
Anhalt zur Mitwirkung im Kontrollverfahren zugelaszuständig
dafür,
dass
die
rechtlichen
Vorgaben
senen privaten Kontrollstellen. Die Genehmigung zur
der
EU und des
Bundes im Zusammenhang
Mitwirkung
in Sachsen-Anhalt
erhalten sie von der
mit
dem
ökologischen
Landbau
in ST
Koordinierungsstelle ökologischer
Landbau
bei der
umgesetzt
und
eingehalten
werden.
LLFG in Bernburg, als die nach EG-Öko-Verordnung
zuständige Behörde. Sie beaufsichtigt die Kontroll2011
unterlagen
dem Kontrollverfahren
durch
stellen
und ist zuständig
dafür, dass die rechtlichen
dieVorgaben
Kontrollstellen
in
Sachsen-Anhalt
358
Ökoder EU und des Bundes im Zusammenhang
betriebe
mit
insgesamt
54.101
ha
LF,
dass
sind und
mit dem ökologischen Landbau in ST umgesetzt
8,3 % aller Landwirtschaftsunternehmen und
eingehalten werden.
4,3 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche Sachsen-Anhalts. Die durch2011 unterlagen dem Kontrollverfahren durch die
schnittliche Flächenausstattung der ÖkobeKontrollstellen in Sachsen-Anhalt 358 Ökobetriebe
triebe betrug ca. 151 ha (siehe Diagramm D
mit insgesamt 54.101 ha LF, dass sind 8,3 % aller Land2.4).
wirtschaftsunternehmen und 4,3 % der gesamten
landwirtschaftlich genutzten Fläche Sachsen-AnIm Gegensatz zur Landwirtschaftszählung
halts.mit
Die ihren
durchschnittliche
Flächenausstattung der
2010
unteren Abschneidegrenzen
Öko
be
triebe
betrug
ca.
151
ha
(siehe Diagramm
sind in der Statistik der zuständigen
BehördeD 2.4).
nach der EG-Öko-Verordnung (VO (EG)
Im Gegensatz
Landwirtschaftszählung
2010 mit
834/2007)
allezur
ökologisch
wirtschaftenden
ihren
unteren
Abschneidegrenzen
sind
in
der StaUnternehmen erfasst. Daher ergibt sich eine
tistik
der
zuständigen
Behörde
nach
der
EG-Ökohöhere Zahl.
Verordnung (VO (EG) 834/2007) alle ökologisch wirtschaftenden Unternehmen erfasst. Daher ergibt sich
eine höhere Zahl.
DD2.4
derder
Fläche
in Sach2.4:Entwicklung
Entwicklung
Flächeund
undAnzahl
Anzahlökologisch
ökologisch wirtschaftender
wirtschaftender Landwirtschaftsunternehmen
Landwirtschaftsunternehmen in
Sachsen-Anhalt
sen-Anhalt
Entwicklung der Fläche und Anzahl der ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Unternehmen in
Sachsen-Anhalt
350
50.000
300
250
Hekta
40.000
200
30.000
Betrieb
60.000
150
20.000
100
10.000
50
0
0
2001
2002
2003
2004
2005
Hektar LF
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe
Quelle: LLFG – Stand: 31.12.2011
Quelle: LLFG – Stand: 31.12.2011
Auf der Grundlage der Richtlinie zur Förderung
einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung wurden 294 Ökobetriebe in
Sachsen-Anhalt 2011 durch direkte flächenge-
bundene Zahlungen in Höhe von ca. 7,4 Mio.
Euro unterstützt. Diese Prämien stellen einen
wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Verbesserung der Betriebe dar. Sie vergüten die
31
Auf der Grundlage der Richtlinie zur Förderung
einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung wurden 294 Ökobetriebe in Sachsen-Anhalt 2011 durch direkte flächengebundene
Zahlungen in Höhe von ca. 7,4 Mio. Euro unterstützt.
Diese Prämien stellen einen wichtigen Beitrag zur
wirtschaftlichen Verbesserung der Betriebe dar. Sie
vergüten die Leistungen, die der Ökolandbau als
umweltschonende Bewirtschaftungsform für die
Umwelt und mit Blick auf die Nachhaltigkeit erbringt.
Ca. 50 % der nach ökologischen Grundsätzen wirtschaftenden Betriebe in unserem Bundesland sind in
Verbänden der Ökobranche organisiert. Die Verbände Bioland e. V., Demeter e. V., Verbund Ökohöfe e. V.,
Naturland e.V. sowie Biopark e. V. sind in SachsenAnhalt aktiv. Mitgliedsbetriebe verpflichten sich, ihre
Wirtschaftsweise an den Richtlinien des jeweiligen
Verbandes dem sie angehören auszurichten. Die übrigen, nicht verbandsgebundenen Betriebe aus dem
Ökobereich, sind sogenannte EU-Betriebe, die als
Grundlage ihrer Produktion die von allen Ökobetrieben der gesamten EU mindestens anzuwendenden
Vorschriften für den Ökolandbau befolgen.
Seit dem 01. Juli 2012 ist für Biolebensmittel das neue
EU-Bio-Logo von der Europäischen verbindlich vorgeschrieben. Neben dem neuen EU-Gemeinschaftslogo
dürfen länderspezifische Kennzeichen weiterhin verwendet werden.
Zur Unterstützung der Vermarktung, der Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucheraufklärung sowie der Durchführung der Ökoaktionstage auf dem
Landeserntedankfest erfolgte 2011 eine Zuwendung
von Landesmitteln in Höhe von 22.500 Euro.
Bereits zum vierten Mal fand 2011 das Biobranchentreffen Mitteldeutschland statt. Seit 2008 treffen
sich jährlich Vertreter und Interessierte der Biobranche, um über Entwicklungen und Probleme rund um
den Bio-/Ökosektor zu diskutieren, zu beraten und
um Erfahrungen auszutauschen.
2.6 Direktzahlungen und
Milchsonderprogramme
Mit der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik und
der Einführung der Betriebsprämienregelung in
Deutschland wird die Betriebsprämie seit 2005 auf
Grundlage von Zahlungsansprüchen (ZA) gewährt.
Finanzielle Basis für die Gewährung der Betriebsprämie sind demnach die in 2006 für Sachsen-Anhalt
festgesetzten rd. 1,2 Mio. Zahlungsansprüche (ZA).
Die ZA wiesen in den Folgejahren eine unterschiedliche Wertentwicklung auf. Die Werte waren
zunächst abhängig von den regionalen flächenbezo-
32
genen Beträgen für Ackerland (Sachsen-Anhalt 317,18
€/ha) und Dauergrünland (Sachsen-Anhalt 97,69 €/
ha) sowie eventuell vorhandenen betriebsindividuellen Beträgen. Bei Vorhandensein der entsprechenden
Voraussetzungen wurden die ZA aufgrund der Einbeziehung der Milchprämie und Tabakbeihilfe sowie
des Zuckerausgleichs erstmals in 2006 erhöht.
Der nach den bereits in 2009 vollzogenen
Werterhöhungen ermittelte Durchschnittswert
der ZA, der zugleich den Zielwert im Rahmen des
Anpassungsprozesses bis 2013 darstellt, beträgt für
Sachsen-Anhalt 354,97 €. Im Bundesländervergleich
ist das der vierthöchste Zielwert. Im Berichtszeitraum wurde die stufenweise Anpassung der ZA an
den Zielwert, der sogenannte Gleitflug bereits zweimal vollzogen. Im Ergebnis dessen besitzt seit 2011
(ohne Berücksichtigung von eventuellen betriebsindividuellen Beträgen und vorherigen Werterhöhungen) ein AL-ZA einen Wert von 328,52 € und ein GLZA einen Wert von 174,87 €.
Der Gesamtauszahlungsbetrag der Betriebsprämien
an die Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt
nahm in 2010 einen Umfang von rd. 374,8 Mio. €
und im Jahr 2011 von rd. 369,2 Mio. € ein. Die mit
Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 ab
dem Antragsjahr 2009 festgelegten Modulationsabzüge betrugen für die Basismodulation im Jahr 2010
8 % und für die progressive Modulation der Beihilfebeträge ab 300.000 € 12 %. Für 2011 wurden diese
Abzüge auf 9 % bzw. 13 % erhöht.
Im Berichtszeitraum konnten als gekoppelte Direktzahlungen noch die Prämie für Eiweißpflanzen, die
Beihilfe für Stärkekartoffelerzeuger und die Flächenzahlung für Schalenfrüchte beantragt werden. Die
Beantragung der Beihilfe für Energiepflanzen war
bereits letztmalig 2009 möglich.
Zur Unterstützung der Milchviehhalter wurde durch
den Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates
am 10.04.2010 das Gesetz über ein Sonderprogramm
mit Maßnahmen für Milchviehalter beschlossen.
Durch dieses Gesetz hatten Milchviehhalter in den
Jahren 2010 und 2011 die Möglichkeit in Form von
Kuh- und Grünlandprämien zusätzliche Beihilfen zu
beantragen. Auf Basis dieses Gesetzes wurden in den
Jahren 2010 und 2011 insgesamt rund 9,2 Mio. € an
die Milchvieh haltenden Betriebe ausgezahlt.
2.7 Cross Compliance
ordnungsgemäßen landwirtschaftlichen Zustand
(GLÖZ, Anhang III) eingehalten werden. Verstöße gegen diese Vorschriften können zu einer Kürzung der
jeweiligen Zahlungen führen.
Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 und der
Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 werden Betriebsprämien und Fördermittel nach der ELER-VO nur dann
gewährt, wenn auch bestimmte Vorschriften zum
Schutz der Umwelt, der Gesundheit von Mensch, Tier
und Pflanze, dem Wohlergehen der Nutztiere und
der Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem
Einen Überblick über die in Sachsen-Anhalt im Jahr
2008 bis 2011 durchgeführten Cross- ComplianceKontrollen bei Zahlungsempfängern geben die Tabellen T 2.16 und T 2.17.
Tabelle T 2.16: Ergebnisse nach Art der Kontrollen 2008 bis 2011
Anzahl Kontrollen
Art der Kontrolle
(Anforderungen bzw. Standards)
2008
2009
2010
2011
systematisch
595
551
629
543
anlassbezogen
304
322
600
764
gesamt
899
873
1229
1.307
Anteil Kontrollen mit Sanktionen
in %
2008
2009
2010
2011
3,9
7,1
4,1
3,3
14,2
22,7
14,3
16,4
7,3
14,9
9,1
10,9
Quelle: LVwA
Tabelle T 2.17: Ergebnisse nach Unternehmen 2008 bis 2011
Kontrollierte Unternehmen
2008
294
2009
291
2010
354
2011
347
Anteil der kontrollierten Unternehmen
mit Sanktion in %
2008
2009
2010
2011
16,7
22,3
21,2
30,5
Quelle: LVwA
Tabelle T 2.18: Anteil der Verstöße je Rechtsakt an den Verstößen insgesamt 2008 bis 2011
Anforderung/Standard
Tierkennzeichnung Rinder
Tierkennzeichnung Schweine
Tierkennzeichnung Schafe/Ziegen
Lebensmittelsicherheit
Futtermittelsicherheit
TSE
Tierseuchen
Tierschutz Kälber
Tierschutz Schweine
Tierschutz allg. Nutztiere
Nitrat-Richtlinie
Pflanzenschutz-Richtlinie
Vogelschutz-Richtlinie
FFH-Richtlinie
Anhang III
Grundwasser
Klärschlamm
ELER-Phosphat
Quelle: LVwA
2008
29
4
6
2
4
4
1
6
16
4
1
1
6
2
3
2009
24
5
13
3
1
1
12
8
23
6
2
11
10
11
Anteil in %
2010
36
1
9
8
1
3
9
16
15
12
8
4
9
2
5
2011
27
2
5
1
0,6
4
3
5
22
7
7
2
6
1
11
33
Im Jahr 2011 wurden insgesamt 347 Unternehmen
(Zahlungsempfänger) kontrolliert. 157 Unternehmen
wurden systematisch nach Risikoanalyse geprüft. Davon waren 8 Unterehmen wegen erhöhter Beanstandungen im Jahre 2010 in einigen Rechtsakten (Tierschutz Schweine, Kennzeichnung Schafe/ Ziegen) zusätzlich zu kontrollieren. Der Anteil an Unternehmen
mit Verstößen lag bei 35 % (121 Unternehmen) und
hat gegenüber dem Vorjahr (27,7 %) zugenommen.
Durch die seit 2008 anwendbare Bagatellregelung
reduzierte sich der Anteil Unternehmen mit Sanktion
auf 30,3 %. In den 121 Unternehmen waren insgesamt
171 Einzelverstöße festgestellt worden, von denen
16 Unternehmen mit 28 Verstößen ohne Sanktion
blieben (sog. Bagatellverstöße).
Hauptursache für die Zunahme der Verstöße war ein
höherer Anteil von Anlasskontrollen gegenüber den
Vorjahren.
Anteilig stellen Verstöße in der Tierkennzeichnung
(rund 33 % aller Beanstandungen) wie auch 2010
die größte Gruppe dar. Es folgen Verstöße gegen die
Rechtsakte Nitrat (22 %), Tierschutz und ELER-Phosphat ( je 11 %), Pflanzenschutz und Vogelschutz ( je
7 %) sowie Anhang III/ Erhalt eines guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands (6 %). Eine
Übersicht über die Häufigkeit der Beanstandungen
(nach geprüften Rechtsakten bzw. Standards) kann
der Tabelle T 2.18 entnommen werden.
Die Ursachen für die Verstöße stellen sich wie folgt
dar:
Bei der Kennzeichnung und Registrierung von Tieren
gab es 2011 wie auch 2010 jeweils in allen Prüfkriterien Beanstandungen (Bestandsregister, Kennzeichnung und fehlende, fehlerhafte oder nicht fristgerechte Datenbankeinträge in der „HI-Tier“ im Falle
der Rinderhaltung).
Verstöße gegen die Nitrat-Richtlinie bzw. bei Antragstellern auf Agrarumweltmaßnahmen gegen
die zusätzlichen Anforderungen im Bereich der Düngung (ELER-Phosphat) waren in erster Linie auf nicht
dichte oder korrekt betriebene Lagerstätten für Wirtschaftsdünger, fehlende oder unvollständige Nährstoffvergleiche sowie fehlende Untersuchungsergebnisse bzw. Richtwerte für Wirtschaftsdünger auf der
Grundlage der Düngeverordnung zurückzuführen.
Tierschutzverstöße betrafen vor allem die Haltung
von Schweinen. Häufig beanstandete Kriterien waren wiederholt eine ungenügende Wasser- bzw. Futterversorgung, mangelnde Bewegungsmöglichkeiten wegen zu geringer Buchtenabmessungen bzw.
Überbelegung, schlechte Bedingungen in den Liegebereichen sowie eine unzureichende Beleuchtung.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind
in erster Linie fehlende bzw. unvollständige Aufzeich-
34
nungen über die Pflanzenschutzmittelanwendung,
die fehlende Prüf-Plakette am Ausbringungsgerät,
nicht vorhandene Sachkunde und die Nichteinhaltung der Anwendungsbestimmungen als Gründe zu
nennen.
Hinsichtlich der Vorgaben der Vogelschutz-RL führten die vollständige oder teilweise Beseitigung von
Landschaftselementen und die Beeinträchtigung
oder Zerstörung von Lebensräumen geschützter Vogelarten zu Beanstandungen.
Bei der Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand wurde
2011 sowohl gegen die Erosionsschutzvorgaben, gegen das Erhaltungsgebot von Landschaftselementen
als auch gegen die Einhaltung der Anforderungen
an das Anbauverhältnis in Verbindung mit einer Humusbilanz verstoßen.
2.8 Geoinformationssysteme in der
Landwirtschaft
Aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 1593/2000 vom
17.07.2000 war ein Geografisches Informationssystem (GIS) zur Identifizierung der landwirtschaftlich genutzten Flächen im Rahmen des Integrierten
Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS-GIS) bis
zum 01.01.2005 bundesweit einzuführen.
Sachsen-Anhalt hat sich infolge der vorherrschenden
großflächigen landwirtschaftlichen Bewirtschaftung
für ein Referenzsystem auf der Basis von Feldblöcken
mit sichtbaren natürlichen Grenzen entschieden. Der
Feldblock (FEB) bildet in Sachsen-Anhalt die Grundlage der Flächenidentifizierung für alle Beihilfezahlungen der EU.
Im Zuge der Umsetzung der EU-Agrarreform wurden
die auf Grundlage der Antragstellung 2005 erstmals
angegebenen Landschaftselemente (LE) als Teil der
beihilfefähigen Fläche erfasst.
Die Referenzflächen werden in Sachsen-Anhalt im
landwirtschaftlichen Feldblockkataster (LaFIS-LFK)
in den Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung
und Forsten (ÄLFF) geführt und gepflegt. Bilddatengrundlage sind digitale Orthofotos (DOP, zuletzt im
Jahr 2009), die mindestens im 5-jährigen Turnus aktualisiert werden.
Die Referenz umfasst 75.603 Feldblöcke und 44.968
zugeordnete Landschaftselemente.
Die Information zur Referenz (FEB und LE) einschließlich Anteilflächen – wie beispielsweise Anteilfläche
benachteiligtes Gebiet oder Natura 2000-Flächen – werden dem Landwirt im jährlichen An-
tragsverfahren im CD-Verfahren oder online mit Hilfe einer GIS-Applikation mitgeteilt. Damit wird die
Antragstellung unterstützt.
In Bezug auf den Schutz des Bodens vor Erosion
sind ab dem 01.07.2010 neue Regelungen im Cross
Compliance-Fachrecht in Kraft getreten. Ab diesem
Zeitpunkt ist der Schutz landwirtschaftlich genutzter Flächen (konkret der Ackerflächen) vor Erosion
durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten, die
sich am Grad ihrer Gefährdung durch Wasser- oder
Winderosion auszurichten haben. Dazu wurde eine
Unterteilung der Fläche nach Grad ihrer Erosionsgefährdung unterhalb der Ebene der Feldblöcke vorgenommen und in einer Datenbank erfasst, die als
Grundlage für das Antragsverfahren herangezogen
werden kann.
Die EDV gestützten Antragsverfahren haben sich
seit 2005 so etabliert, dass seit 2010 98 % der Direktzahlungsanträge elektronisch erstellt und eingereicht werden.
2.9 Ausgewählte landwirtschaftliche
Fördermaßnahmen
2.9.1 Investitionsförderung in landwirtschaftlichen
Betrieben
Die Investitionsförderung in der Landwirtschaft erfolgte im Berichtszeitraum im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“
(GAK). Die GAK wurde vom Bund und von den Ländern gemeinsam geplant und im Verhältnis von 60 %
(Bund) zu 40 % (Länder) finanziert. Die Grundsätze
der GAK und ihrer Programme sind in dem GAK-Rahmenplan für den jeweiligen Förderzeitraum sowie
ggf. ergänzend in Sonderrahmenplänen festgelegt.
Der GAK-Rahmenplan gilt gleichzeitig als nationale
Rahmenregelung im Sinne des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raumes (ELER).
Ein wesentliches Ziel der Agrarstrukturpolitik ist die
Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Unternehmen als Existenzgrundlage für
die Unternehmerfamilien und für die Beschäftigten.
Neben der Förderung der integrierten ländlichen
Entwicklung (ILE) ist die Investitionsförderung im
Rahmen der GAK ein zentrales Instrument der Agrarstrukturpolitik des Bundes und der Länder.
Programme der GAK zur Investitionsförderung sind
das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)
und das Programm zur Förderung der Diversifizierung landwirtschaftlicher Unternehmen. Ergänzt
wurde die GAK-Förderung im Berichtszeitraum durch
das EU-Konjunkturprogramm.
Das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)
wurde für die Förderperiode ab 2007 grundlegend
überarbeitet. Dabei standen die Ziele, Vereinfachung
der Förderbestimmungen und Konzentration des
Fördermitteleinsatzes im Mittelpunkt.
Das Mindestinvestitionsvolumen wurde auf 20.000 €
abgesenkt. Das förderfähige Investitionsvolumen wurde von 1,5 Mio. € auf 2,0 Mio. € je Unternehmen heraufgesetzt. Die Beihilfeobergrenze von 400 T€ innerhalb
von drei Jahren besteht nur bei einer reinen GAK-Förderung ohne ELER-Beteiligung, bei ELER-Beteiligung
beträgt die Beihilfeobergrenze jedoch max. 40 %.
Die Regelförderung beträgt für alle Investitionen bis
zu 25 % und wird in Form eines Zuschusses gewährt.
Der Zuschuss zur Erfüllung besonderer Anforderungen zur Verbesserung des Tierschutzes und der
Tierhygiene durch Schaffung der baulichen und technischen Voraussetzungen wurde von 30 % auf 35 %
aufgestockt.
Um die Kapitalbeschaffung für Unternehmen bei
förderwürdigen Vorhaben sicher zu stellen, wird die
Zuschussgewährung durch die Möglichkeit einer
staatlichen Ausfallbürgschaft in Höhe von 70 % der
für die Gesamtfinanzierung der Investitionen notwendigen Darlehen ergänzt. Diese befristet angebotene Möglichkeit zur Gewährung von Bürgschaften
des Bundes und der Länder bei der Förderung von
Agrarinvestitionen wird im Rahmen der GAK bis zum
31.12.2013 fortgeführt.
Im Jahr 2010 wurden im Agrarinvestitionsförderungsprogramm 59 Vorhaben mit einem förderfähigen Investitionsvolumen in Höhe von 19,8 Mio. €
und einem Zuschussvolumen in Höhe von 5,6 Mio. €
ausgereicht. Je Vorhaben wurde ein durchschnittliches Investitionsvolumen von 335.593 € realisiert.
Im Jahre 2011 hingegen waren es 105 Vorhaben bei
einem förderfähigen Investitionsvolumen von 45,9
Mio. € und einem Zuschuss von 12,8 Mio. €. Das
durchschnittliche Investitionsvolumen betrug 2011
437.143 €.
Die Förderung der Diversifizierung ist auf eine Zuwendung von höchstens 200.000 € in drei Jahren
begrenzt. Bei diesen Investitionen, die auch kleinere
Baumaßnahmen betreffen, beträgt das Mindestinvestitionsvolumen 10.000 €.
2010 wurden 4 Vorhaben mit einem förderfähigen
Investitionsvolumen in Höhe von 1,1 Mio. € und Fördermittel in Höhe von 121.553 € bewilligt. Im Jahre
2011 wurde ein Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 0,9 Mio. € und einem Zuschuss von
85.136 € bewilligt.
35
Die Wirtschaftskrise hatte zum Teil erheblich
negative Auswirkungen auf die Agrarmärkte
(u. a. Milch, Ölsaaten, Getreide) und damit auf
die Investitionsbereitschaft der Landwirte. Im
Rahmen des EU-Konjunkturprogramms wurden als Investitionsanreiz zusätzliche EU-Mittel in Höhe von insgesamt 5,5 Mio. € zur Verfügung gestellt. Mit einer EU-Beteiligung von
90 % und einem 10 % igen GAK-Anteil wurde das
EU-Konjunkturprogramm für Maßnahmen des
Agrarinvestitionsprogramms mit den Schwerpunkten Milchproduktion, Klimawandel, Wassermanagement und Anpassungsmaßnahmen, insbesondere durch den Einsatz neuer Technologien
und Innovation, verwendet. 2010 wurden die zur
Verfügung stehenden Mittel wie folgt ausgeschöpft. Es konnten 35 Vorhaben mit einem förderfähigen Investitionsvolumen in Höhe von 7,9
Mio. € und einem Zuschussvolumen in Höhe von
2,2 Mio. € unterstützt werden. 2011 wurden 45 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 11,7 Mio. €
mit 3,3 Mio. € bewilligt. Die Schwerpunkte der Förderung lagen in der Milchproduktion. Investiert wurde
in den Bau von Futterlagerhallen, Güllelagerbecken,
in die Modernisierung von Milchviehställen sowie
in die Anschaffung neuer Technik für die Innenwirtschaft.
2.9.2 Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete
und Natura 2000 – Ausgleich für die Landwirtschaft
Durch die Gewährung einer Ausgleichszulage an
landwirtschaftliche Betriebe in benachteiligten Gebieten soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und
eine möglichst flächendeckende standortgerechte
Landbewirtschaftung gesichert werden.
Die benachteiligten Gebiete in Sachsen-Anhalt
liegen in der Altmark, dem Drömling, dem Fläming, dem Harz und im Elbe-Havel-Gebiet.
Sie umfassen 269.132 ha, was einen Anteil von
23 % an der LF des Landes ergibt. Im Jahr 2011 wurden
im Rahmen der Ausgleichszulage an 844 Betriebe
mit einer geförderten Fläche von 127.294 ha innerhalb der benachteiligten Gebiete rd. 8,11 Mio. € ausgezahlt. Gefördert wurden Flächen bis zur LVZ 30. An
der Finanzierung beteiligten sich der Bund, das Land
und die EU.
Im Rahmen des Europäischen Schutzgebietsnetzes
„NATURA 2000“ wurden Natura 2000-Gebiete
(FFH-Gebiete und Vogelschutz-Gebiete) an die EU
gemeldet. Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet,
Erhaltungsmaßnahmen für diese Gebiete festzulegen, so dass für die in diesen Gebieten wirtschaftenden Betriebe Bewirtschaftungsbeschränkungen
gelten.
Sachsen-Anhalt gleicht im Rahmen der Richtlinie
36
„Natura 2000 – Ausgleich für die Landwirtschaft“
die dadurch verursachten Einkommensverluste aus.
Mit Eröffnung des Antragsverfahrens im September
2004 wurde die Richtlinie „Natura 2000 – Ausgleich
für die Landwirtschaft“ erstmals angewendet. Dabei gilt ein einjähriger Bezugszeitraum vom 01.10.
bis 30.09. des Folgejahres. Im Rahmen der Richtlinie
„Natura 2000 – Ausgleich für die Landwirtschaft“
erhielten 304 Antragsteller 2011 für eine Fläche von
ca 17.489 ha insgesamt rd. 2,63 Mio. €. Die EU übernahm davon einen Anteil von 80 %.
2.9.3 Fördermaßnahmen zur umweltgerechten Landbewirtschaftung
Im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen (AUM) können Betriebsinhaber land- und forstwirtschaftlicher Betriebe finanzielle Zuwendungen für die freiwillige Verpflichtung zu Produktionsverfahren, die dem Schutz der
Umwelt und der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes dienen, erhalten. Hierzu zählennaturschutzgerechte Bewirtschaftungsmaßnahmen, die Extensivierung
von Acker-, Grünland- und Dauerkulturflächen im Einklang mit den Belangen des Umweltschutzes, die Anwendung umweltschonender Bewirtschaftungsweisen
und die Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen.
Mit Beginn der neuen Programmplanungsperiode
2007 – 2013 entsprechend der VO (EG) Nr. 1698/2005
(ELER-VO) wurden für die AUM neue Maßnahmen
entwickelt. Hierzu zählt u. a. die Förderung von freiwilligen Naturschutzleistungen (FNL). Im Rahmen
des Programms Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung (MSL) wurden einerseits
bereits bestehende Maßnahmen in die neue Programmplanungsperiode überführt und andererseits
neue Maßnahmen entwickelt. Die ersten Auszahlungen erfolgten 2008. Die Zuwendungen werden
aus Landesmitteln unter finanzieller Beteiligung der
Europäischen Gemeinschaft und für die im Rahmen
der GAK geförderten Maßnahmen zusätzlich unter
Beteiligung des Bundes gewährt. Insgesamt wurden
2011 319.066 ha LF, das sind ca. 27 % der LF des Landes,
mit extensiven Produktionsverfahren bewirtschaftet.
Im Rahmen des Programms MSL werden landwirtschaftliche Unternehmen, die strukturell bedeutsame Leistungen für eine umweltfreundliche Landbewirtschaftung erbringen, unterstützt (Anlagen
A 2.34 und A 2.35). Die Förderung erstreckt sich
auf die Teilmaßnahmen Anwendung extensiver
Produktionsverfahren bei Ackerkulturen und bei
Dauerkulturen extensive Grünlandbewirtschaftung
und Einführung oder Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren.
Im Jahr 2011 wurden die auch unter Beteiligung des
Bundes über die GAK geförderten MSL-Maßnahmen
auf einer Fläche von ca. 278.776 ha angewendet.
Vertragsnaturschutz
Mit der neuen Programmplanungsperiode 2007–
2013 begann ein neuer Abschnitt für die Förderung
der Agrarumweltmaßnahmen. Im Jahr 2006 wurde
somit im Rahmen des Vertragsnaturschutzes letztmalig ein Antragsverfahren durchgeführt. Die daraus
resultierenden Verpflichtungen laufen bis 2011. Zur
Umsetzung der neuen Anforderungen, welche die
ELER-Verordnung an die Mitgliedsstaaten stellt, wird
das neue Programm „Freiwillige Naturschutzleistungen“ als Quasi-Nachfolger des Vertragsnaturschutzes in bestimmten naturschutzfachlich wertvollen
Gebieten angeboten.
Freiwillige Naturschutzleistungen (FNL)
Das Land Sachsen-Anhalt gewährt Zuwendungen für
die freiwillig zur Umsetzung von Natura 2000-Zielen
eingegangene Agrarumweltverpflichtung in Natura
2000-Gebieten und auf Grünlandflächen, die dem
Biotopschutz nach § 37 des Naturschutzgesetzes
Sachsen-Anhalt unterliegen (u. a. Streuobstwiesen).
Gefördert werden dabei die
a) naturschutzgerechte Landbewirtschaftung in
einer bestimmten Gebietskulisse (FNL – A)
mit folgenden Maßnahmen:
naturschutzgerechte Mahd
(290 – 400 €/ha),
Beweidung von bestimmten Grünlandflächen
(450 €/ha), sowie
die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen
(400 – 450 €/ha).
b) die naturschutzgerechte Beweidung mit
Schafen und/oder Ziegen landesweit, aber
außerhalb Naturschutzgebiete (FNL-B)
(310 – 425 €/ha)1
2011 wurden auf 9.830 ha Freiwillige Naturschutzleistungen durchgeführt. Im Jahr 2011 erfolgte die
erste Zahlung für FNL-B-Maßnahmen.
Freiwillige Gewässerschutzleistungen
Als Beitrag zur Realisierung der in der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) festgelegten Qualitätskriterien für
den Grundwasserzustand gewährt das Land Sachsen-Anhalt ab 2010 Zuwendungen im Rahmen des
Programms Freiwillige Gewässerschutzleistungen.
Gefördert wird die nachgewiesene Einführung und
Beibehaltung einer speziellen Düngungsplanung
und eines Düngemanagements mit dem Ziel eines
Stickstoffsaldos von maximal 40 Kilogramm Stickstoff je Hektar und Jahr.
Umweltschonender Anbau
Im Programm Umweltschonender Anbau von Gemüse, Heil- und Gewürzpflanzen, Kern- und Steinobst sowie von Wein und Hopfen wurden 2011 für
6.988 ha Fördermittel in Höhe von 1,39 Mio. € an
Landwirte, Gärtner und Winzer ausgezahlt. Ende
2005 konnte letztmalig eine Förderung nach diesem
Programm beantragt werden.
2.9.4 Fördermaßnahmen zur Erhaltung
tiergenetischer Ressourcen
Im Rahmen des EPLR 2007-2013 wurde 2007 eine
Richtlinie zur Förderung der Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in der Landwirtschaft aufgelegt.
Alle Betriebe, die die Bedingungen der Richtlinie erfüllen, können eine Förderung für folgende Rassen
erhalten:
– Braune Harzer Ziege,
– Rheinisches Deutsches Kaltblut
– Schweres Warmblut,
– Rotvieh Zuchtrichtung – Höhenvieh,
– Rhönschaf,
– Rauhwolliges Pommersches Landschaf
– Weiße Hornlose Heidschnucke,
– Merinofleischschaf,
– Deutsches Sattelschwein.
Voraussetzung ist die Mitgliedsschaft in einer in
Sachsen-Anhalt anerkannten Züchtervereinigung,
die ein Zuchtbuch für eine der genannten Rassen
führt. Der Antragsteller mit Wohn- oder Betriebssitz
in Sachsen-Anhalt verpflichtet sich, diese Tiere für einen Zeitraum von 5 Jahren zu halten und einer oder
mehrerer der genannten Rassen für die Reinzucht zu
benutzen.
Die Haltungsprämien, in Höhe von 150 €/weibl. GVE
und 200 €/männl. GVE, sollen Einkommenseinbußen
ausgleichen, die gegenüber der Haltung herkömmlicher Wirtschaftsrassen bestehen. Ziel ist die langfristige Erhaltung und Bereitstellung genetischer
Ressourcen als Teil der biologischen Vielfalt und als
Grundlage der Landwirtschaft, um damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Regionen zu leisten.
Besonders positiv hat sich diese Richtlinie auf die Entwicklung der Herdbuchbestände beim Merinofleischschaf ausgewirkt, deren Herdbuchbestand stetig auf
nunmehr 5.820 Tiere angewachsen ist (siehe auch
Seite 27). Ebenso haben sich die Bestände der Rasse, Rheinisches Deutsches Kaltblut und des Schweren Warmblutes stabilisiert. Erfreulich ist auch die
fortschreitende Entwicklung der Herdbuchbestände
beim Harzer Rotvieh. Der Bestand an Herdbuchtieren ist mit z. Z. 517 Tieren stetig angewachsen. Davon
werden knapp 50 % über die Richtlinie unterstützt.
1 Für diese Teilmaßnahme fand im Jahr 2010 ein Antragsverfahren statt
37
2.10 Agrarökonomie
2.10.1 Buchführungsergebnisse der Haupterwerbsbetriebe
Datengrundlage
Die vorliegenden Ergebnisse wurden auf der Grundlage der Betriebe der Testbetriebstatistik des Landes
Sachsen-Anhalt zusammengestellt. Sie geben einen
Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung der
landwirtschaftlichen Betriebe in den Wirtschaftsjahren 2008/09 bis 2010/11 bzw. in den Kalenderjahren
2008, 2009, 2010.
Die Ausführungen dieses Berichts beziehen sich ausschließlich wegen des geringen Anteils ökologisch
wirtschaftender Betriebe (24) an der Stichprobe auf
landwirtschaftliche Betriebe mit konventioneller
Wirtschaftsweise. Des Weiteren zählen noch 16 Garten- und Obstbaubetriebe zum Datenpool der Testbetriebsstatistik.
Insgesamt wurden 443 Jahresabschlüsse von landwirtschaftlichen Betrieben analysiert.
Nach Rechtsform und Betriebsausrichtung wurden
199 Einzelunternehmen im Haupterwerb (HE), 94 Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) und 90 juristische Personen (JP) sowie 60 Nebenerwerbsbetriebe
(NE) ausgewertet.
Neues EU-Klassifizierungssystem ab dem WJ 2010/11
Auf Beschluss der EU-Kommission wurde ab dem
Auswertungsjahr WJ 2010/11 einheitlich für alle Bundesländer auf das neue EU-Klassifizierungssystem
umgestellt. Dieses beinhaltet zum Einen die Umstellung der Gruppierung der Betriebe nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung vom sogenannten Standarddeckungsbeitrag (Basis: standardisierte Deckungsbeiträge) auf den Standard-Output (Basis: standardisierte Umsätze) und zum Anderen eine feinere Untergliederung besonders bei spezialisierten Betrieben.
Durch diese Umstellung kam es im WJ 2010/11 zu verhältnismäßig schwach ausgeprägten Wanderungen
von Betrieben zwischen den einzelnen betriebswirtschaftlichen Ausrichtungen (BWA). Am stabilsten besetzt ist die Gruppe der Ackerbaubetriebe, während
Wanderungen vor allem zwischen den sonstigen
Futterbau- und den Verbundbetrieben festzustellen
sind. Erstmalig konnten im WJ 2010/11 bislang nicht
darstellbare Gruppen von Betrieben wie z.B. spezialisierte Veredlungsbetriebe ausgewertet werden.
Die im Zuge der neuen EU-Klassifizierung angehobenen Grenzen für die Betriebsgröße (EGE) haben zur
Folge, dass kleinere Betriebe, die bislang als Haupterwerbsbetriebe galten, nunmehr den Nebenerwerbsbetrieben zugeordnet werden. Dadurch hat sich in
diesem Jahr die Anzahl der Nebenerwerbsbetriebe
38
zusätzlich zu Lasten der Einzelunternehmen im
Haupterwerb erhöht.
Als Resultat der genannten Veränderungen sind die
Gruppenergebnisse im WJ 2010/11 mit denen früherer Veröffentlichungen zwar nicht direkt vergleichbar, jedoch können tendenzielle Aussagen getroffen
werden, da die Zusammensetzung der Gruppen relativ stabil geblieben ist.
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
Im Mai 2009 wurde das Gesetz zur Modernisierung
des Bilanzrechts (BilMoG) verabschiedet. Mit dem
Kalenderjahr 2010 bzw. dem Wirtschaftsjahr 2010/11
waren die darin verankerten Neuregelungen erstmalig in den Bilanzen umzusetzen. Dies gilt auch für die
Testbetriebsbuchführung.
Von besonderer Bedeutung für das Testbetriebsnetz
sind die Regelungen bezüglich des Feldinventars.
Während für das Feldinventar steuerrechtlich ein
Ansatzwahlrecht besteht, sind handelsrechtlich alle
Vermögensgegenstände – so auch das Feldinventar
zu bewerten und in Ansatz zu bringen.
Von einem Teil der juristischen Personen, die Kraft
Rechtsform dem Handelsrecht unterliegen, wurde
in der Vergangenheit das Feldinventar zulässigerweise nicht bewertet. Durch die Änderungen der
Gesetzgebung war das Feldinventar in der Handelsbilanz demnach im WJ 2010/11 erstmals in Ansatz
zu bringen. Bei einer mehrjährigen Betrachtung der
Betriebsergebnisse juristischer Personen ist daher zu
beachten, dass die ausgewiesenen Vermögenswerte
und das ausgewiesene Eigenkapital im WJ 2010/11
nicht mit den entsprechenden Werten der Vorjahre
vergleichbar sein müssen.
Allgemeine Situation im Wirtschaftsjahr 2010/11
Aufgrund extremer Witterungsverhältnisse waren
die Ernteerträge für sämtliche Ackerkulturen im Erntejahr 2010 auch geringer als im Jahr zuvor. Dagegen hielt die Talfahrt bei den Getreideerlösen im WJ
2010/11 nicht länger an. Der durchschnittlich erzielte
Erlös für Weizen lag bei den spezialisierten Ackerbaubetrieben im WJ 2010/11 bei rd. 17 €/dt und somit
wieder auf dem Niveau des WJ 2008/09.
Die Preissituation auf dem Milchmarkt hat sich im
WJ 2010/11 deutlich entschärft. Lag der durchschnittlich erzielte Milchpreis im WJ 2009/10 noch bei
26 ct/kg, so lag dieser im WJ 2010/11 bei 33 ct/kg.
Der durchschnittliche Preis für Schweine lag im WJ
2010/11 bei rd. 146 €/100 kg Schlachtgewicht (SG)
und damit rd. 5 €/100 kg SG höher als im Vorjahr. Der
durchschnittliche Ferkelpreis lag mit ca. 45 €/Stück
um rd. 4 €/Stück niedriger als im vergangenen Wirtschaftsjahr.
ristischen Personen 218 €/ha LF (+105 €/ha LF; +93 %).
Mit den angestiegenen Gewinnen verbesserten sich
die Kennzahlen der Rentabilität. Im mehrjährigen
Vergleich zeigt sich, dass das Eigenkapital mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrentabilität von
meist deutlich über 10 % sehr gut verzinst wurde und
auch alle übrigen Produktionsfaktoren ausreichend
entlohnt werden (Nettorentabilität >100 %, Unternehmergewinn > 0).
Der Rindfleischmarkt ist weiterhin relativ stabil.
Nach einem geringfügigen Preisrückgang im WJ
2009/10 stiegen die Rindfleischpreise im WJ 2010/11
wieder an und lagen leicht über dem Niveau der WJ
2007/08 und 2008/09. Im Durchschnitt des aktuellen WJ 2010/11 lagen die Bullenpreise bei 333 €/100
kg SG (+31 €/100 kg SG) und die Preise für Schlachtkühe bei 250 €/kg SG (+27 €/100 kg SG).
Spezialisierte Ackerbaubetriebe
Die Mehrzahl (94 %) der Ackerbaubetriebe im Haupterwerb in Sachsen-Anhalt sind Spezialisierte Getreidebaubetriebe, die zum überwiegenden Teil als
Einzelunternehmen geführt werden.
Auch die Kennzahlen zur Liquidität (Cash Flow III) reagieren in Ihrer Ausprägung stark auf die Volatilität
der Märkte und schwanken deutlich zwischen den
Wirtschaftsjahren.
Nachdem die Ackerbaubetriebe im WJ 2009/10 eher
verhalten investiert hatten, wurden im WJ 2010/11
mehr Investitionen vor allem in Technik getätigt. Dies
wirkt sich auf die Kennzahl Eigenkapitalquote leicht
negativ aus, da nun mehr Kredite aufgenommen werden mussten. Allerdings ist der Zuwachs an Eigenkapital in einem Umfang von 79 €/ha LF bei den Einzelunternehmen, 34 €/ha LF bei den GbR und 120 €/ha LF
bei den juristischen Personen ein erfreuliches Signal
im Hinblick auf die Stabilität der Ackerbaubetriebe.
Durch die günstige Preissituation für Feldfrüchte
stiegen die Gewinne der Ackerbaubetriebe im WJ
2010/11 in allen Rechtsformen im Vergleich zum Vorjahr an, lagen aber noch deutlich unter dem Niveau
des Spitzenjahres 2008/09. Der durchschnittliche Gewinn der Einzelunternehmen lag im WJ 2010/11 mit
354 €/ha LF um 91 €/ha LF (+35 %) über dem
Vorjahresergebnis. Die GbR erzielten durchschnittlich
323 €/ha LF Gewinn (+56 €/ha LF; +20 %) und die ju-
Tabelle T 2.19: Ausgewählte Kennwerte der Spezialisierten Ackerbaubetriebe nach Rechtsformen
Kennzahlen
Anzahl Betriebe
Landw. gen. Fläche (LF)
Nettopachtfläche
Pachtpreis
Arbeitskräftebesatz
Viehbesatz
Veränderung
Eigenkapital
Bruttoinvestitionen
Maßeinheit
n
ha/
Betrieb
% LF
Eigenkapitalquote
118
140
137
38
46
40
31
29
26
263
252
279
478
486
466
1.580
1.524
1.553
69
68
68
85
87
85
86
82
79
210
198
216
232
237
239
0,82
0,83
0,77
0,79
0,87
0,82
1,05
1,01
0,93
5,3
5,6
4,6
6,6
10,1
4,1
19,4
14,7
9,1
187
38
79
177
-27
34
258
58
120
382
199
301
254
128
174
53
206
354
284
132.290
66.306
98.939 264.520
133.879
154.178
521.673
504
263
354
554
533
259
331
330
113
218
57.597
-5.544
18.693
152.482
25.272
24.232 306.520
3.048
60.567
219
-22
67
319
52
2
39
%
19,0
6,1
%
11,0
%
33,2
€/ha
€/ha
Unternehmergewinn
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrentabilität
Eigenkapitalrentabilität
2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11*
239
€/ha
€/
Betrieb
€/ha
Cash Flow III
Juristische Personen
233
€/ha
€/
Betrieb
€/ha
Unternehmergewinn
GbR
229
€/ha
AK/100
ha
VE/100
ha
Nettoinvestitionen
Gewinn/
Jahresüberschuss
Gewinn
Ord. Ergebnis
Einzelunternehmen
im Haupterwerb
€/ha
%
226
484
173
118
22
253
58
140
333
4
275
10,5
388
22,6
139
8,3
3,7
6,3
21,9
1,3
16,2
51,3
58
61
124
54
38
323
272
105
194
336
207
172.011 337.680
83
127
10,3
171
11,8
124
218
6,9
10,9
9,8
3,5
4,7
13,9
23,9
17,5
3,5
6,7
43
144
111
25
31
2,8
67
1,1
68
Quelle: MLU
* ab WJ 2010/11 gilt das EU-Klassifizierungssystem gem. VO (EG) Nr.1242/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008
39
Spezialisierte Futterbaubetriebe
Fast 85 % der Futterbaubetriebe in Sachsen-Anhalt
sind spezialisierte Milchviehbetriebe und werden hauptsächlich als Gesellschaften bürgerlichen
Rechts geführt. Durch die starke Ausrichtung auf
Milcherzeugung ist der erzielte Milchpreis ergebnisprägend für diese Betriebsgruppe. Im WJ 2010/11
konnten höhere Gewinne ausgewiesen werden als
im WJ 2009/10.
Der durchschnittliche Gewinn lag bei den Einzelunternehmen bei 234 €/ha LF (+51 %) und damit
um 79 €/ha LF über dem Vorjahreswert. Die GbR er-
zielten mit 353 €/ha LF einen um 25 €/ha LF (+38 %)
und die juristischen Personen mit 207 €/ha LF einen
um 116 €/ha LF (+123 %) höheren Gewinn als im Vorjahreszeitraum.
Die Umsatzerlöse in der Milchproduktion waren zwischen 22 bis 30 % höher als im Vorjahr, aber auch die
Umsätze in der Pflanzenproduktion wurden gesteigert. In Bezug auf die ausgewählten Kennzahlen zur
Rentabilität, zur Liquidität und zur Stabilität zeigten
die Futterbaubetriebe in allen drei Rechtsformen gegenüber dem Vorjahr eine positive Entwicklung.
Tabelle T 2.20: Ausgewählte Kennwerte der Spezialisierten Futterbaubetriebe nach Rechtsformen
Kennzahlen
Anzahl Betriebe
Landw. gen. Fläche (LF)
Maßeinheit
n
ha/
Betrieb
Einzelunternehmen
im Haupterwerb
GbR
Juristische Personen
2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11*
17
20
18
33
28
33
13
15
19
144
145
157
219
252
307
1.247
1.007
990
Nettopachtfläche
% LF
71
69
76
89
92
91
87
85
84
Pachtpreis
€/ha
121
108
114
108
108
124
111
116
131
Arbeitskräftebesatz
AK/100 ha
1,64
1,65
2,51
1,96
1,73
5,26
2,02
2,22
20,56
Viehbesatz
VE/100 ha
80,4
78,4
74,8
85,2
77,9
81,8
82,1
100,1
88,7
Veränderung
Eigenkapital
€/ha
-23
-5
68
-27
92
69
-33
94
133
Bruttoinvestitionen
€/ha
231
270
183
423
166
326
358
477
378
Nettoinvestitionen
€/ha
-27
26
-14
172
-49
89
103
207
129
22.243
22.352
36.758
64.383
82.700
108.333
76.298
Gewinn/
Jahresüberschuss
€/Betrieb
92.072 204.659
Gewinn
€/ha
197
155
234
294
328
353
61
91
207
Ord. Ergebnis
€/ha
188
123
232
293
330
352
50
83
148
-21.456
-32.045
-11.932
-6.570
9.072
28.551
-21.199
14.098
76.230
Unternehmergewinn
€/Betrieb
Unternehmergewinn
€/ha
-149
-221
-76
-30
36
93
-17
14
77
Cash Flow III
€/ha
60
65
78
343
315
301
14
44
95
Umsatzrentabilität
%
-5,3
-9,1
-1,8
1,1
3,9
6,1
1,6
2,6
4,2
Gesamtkapitalrentabilität
%
-0,2
-2,3
0,8
2,3
4,7
6,3
2,7
3,4
4,9
Eigenkapitalrentabilität
%
-18,7
-19,6
-2,3
2,2
8,3
13,9
2,4
4,5
9,0
Eigenkapitalquote
%
39
44
47
34
30
31
59
55
56
Quelle: MLU
* ab WJ 2010/11 gilt das EU-Klassifizierungssystem gem. VO (EG) Nr.1242/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008
Verbundbetriebe
Zu den Verbundbetrieben sind diejenigen Betriebe zu zählen, die weniger stark spezialisiert
sind, als Acker- oder Futterbaubetriebe. Der größte
Teil der Verbundbetriebe (91 %) gehört der Gruppe
„Viehhaltungsverbundbetriebe“ an. So sind diese
Betriebe sowohl von Entwicklungen im Ackerbau als
auch von Entwicklungen auf dem Milchmarkt ab-
40
hängig. Wegen der größeren Schweinebestände sind
Einzelunternehmen und juristische Personen zusätzlich durch die Entwicklung der Ferkel- und Schlachtschweinemärkte beeinflusst.
Die Betriebsergebnisse der Verbundbetriebe haben
sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr verbessert.
Bei den Einzelunternehmen stieg der Gewinn um
57 €/ha LF (+34 %) auf 226 €/ha LF, bei den GbR um
97 €/ha LF (+33 %) auf 388 €/ha LF und bei den juristischen Personen um 66 €/ha LF (+103 %) auf
130 €/ha LF.
Auch in Bezug auf die Liquiditäts- und die Stabilitätskriterien können die Verbundbetriebe auf
ein positives WJ 2010/11 zurückblicken.
Gleichermaßen ist für alle betriebswirtschaftlichen
Ausrichtungen festzustellen, dass die Differenz zwischen der Gruppe der erfolgreichen und der weniger
erfolgreichen Betriebe mitunter erheblich ist. Aufgrund der Volatilität der Märkte ist das Management
in den Betrieben in besonderem Maße gefordert.
Die Rentabilität in den Verbundbetrieben hat sich
entsprechend dieser Gewinnentwicklung in allen
Rechtsformen verbessert. Einschränkend muss aber
bei den Einzelunternehmen erwähnt werden, dass
diese trotz der Verbesserung noch nicht ausreichend
rentabel wirtschaften, wenn neben der Verzinsung
von Kapital und Boden auch ein angemessener Lohnansatz berücksichtigt wird.
Tabelle T 2.21 Ausgewählte Kennwerte der Verbundbetriebe nach Rechtsformen
Kennzahlen
Anzahl Betriebe
Maßeinheit
n
Landw. gen. Fläche (LF) ha/Betrieb
Nettopachtfläche
Pachtpreis
Arbeitskräftebesatz
Viehbesatz
Veränderung
Eigenkapital
Bruttoinvestitionen
% LF
€/ha
AK/100 ha
29
211
69
135
40
215
218
75
76
139
134
12
23
437
397
153
134
92
94
46
398
1.434
148
145
94
84
166
82
175
62,7
66,3
58,8
€/ha
67
10
76
100
24
103
82
48
90
€/ha
189
251
333
457
251
432
403
374
305
48.869
36.325
231
169
€/ha
150
281
49.240 152.209
-9
250
202
115.534 154.369 139.645
89.334 207.230
-15.403 -24.080 -10.900
48.944
23.820
68.058
130
18.642
-22.432
57.168
116
237
220
391
17
-3
19
11,5
3,8
2,0
3,6
20.240
-73
-112
-50
0,1
-3,0
0,4
%
1,5
0,2
1,8
7,4
5,4
10,4
3,5
2,9
4,3
%
-0,6
-7,0
0,1
12,6
9,9
21,8
4,4
2,2
6,0
%
57
49
47
41
43
38
59
55
61
€/ha
€/ha
%
110
85
112
8,9
60
5,7
390
64
228
€/ha
30.818
97
130
348
320
388
161
1,71
226
210
291
1,74
1.588
45,2
37
1,71
1.402
40
67,0
8
1,38
86
47
52,5
52,2
1,71
20
53,9
€/ha
1,72
34
59,5
VE/100 ha
€/Betrieb
Gesamtkapitalrentabilität
Eigenkapitalrentabilität
Eigenkapitalquote
2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11* 2008/09 2009/10 2010/11*
1,69
Unternehmergewinn
Umsatzrentabilität
Juristische Personen
1,44
€/Betrieb
Unternehmergewinn
Cash Flow III
GbR
1,48
Nettoinvestitionen
Gewinn/
Jahresüberschuss
Gewinn
Ord. Ergebnis
Einzelunternehmen im HE
171
76
13
28.308
-16
114
36
Quelle: MLU
* ab WJ 2010/11 gilt das EU-Klassifizierungssystem gem. VO (EG) Nr.1242/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008
Zierpflanzenbaubetriebe
Da die Anzahl der Gartenbaubetriebe aus der Betriebsstatistik für eine aussagekräftige Auswertung
nicht ausreichend ist, wurden die Abschlüsse dieser
Betriebe mit denen aus der Auflagenbuchführung
zu einer Auswertung zusammengeführt. Allerdings
müssen sich diese Daten aufgrund der im Rahmen
der Buchführungsauflage zur Investitionsförderung
gesetzten längeren Abgabefristen auf das vorangegangene Wirtschafts- bzw. Kalenderjahr (2009/10
bzw. 2009) beziehen.
Die Zierpflanzenbaubetriebe in Sachsen-Anhalt
zeichnen sich in ihrer Entwicklung durch eine relative
Konstanz aus. Im WJ 2009/10 wiesen die identischen
Zierpflanzenbaubetriebe einen durchschnittlichen
Gewinn von rd. 21 Tsd. € je Unternehmen aus.
Die um rd. 2 Tsd. € leicht niedrigeren Gewinne gegenüber dem Vorjahr resultieren aus gestiegenen
Aufwendungen, die nicht durch die leicht gestiegenen Erlöse (insbesondere aus dem Zierpflanzenanbau) kompensiert werden konnten. Verantwortlich
41
sind vor allem der höhere Wareneinkauf, gestiegene Personalaufwendungen sowie höhere sonstige
betriebliche Aufwendungen.
te zur Rentabilität liegen zudem deutlich unterhalb
der Zielwerte. Der Durchschnitt der letzten drei Jahre
zeigt, dass auch bei mittelfristiger Betrachtung die
ausgewerteten Zierpflanzenbaubetriebe nicht ausreichend rentabel wirtschafteten. Die eingebrachte Arbeit wurde nicht verhältnismäßig entlohnt und das
eingesetzte Kapital nicht angemessen verzinst.
Bezüglich der Kennzahlen zur Rentabilität und zur Liquidität wird in der Tabelle eine leicht rückläufige Veränderung gegenüber dem Vorjahr sichtbar. Alle Wer-
Tabelle T 2.22: Ausgewählte Kennwerte von Zierpflanzenbaubetrieben (WJ 2007/08 bis 2009/10)
Kennzahlen
Anzahl der Betriebe
Gewinn
Gewinn/ha LF
Gewinn/nAK
Eigenkapitalrentabilität
Nettorentabilität
Unternehmergewinn
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Eigenkapitalanteil
Eigenkapitalveränderung
Anlagendeckung
Nettoinvestitionen
Maßeinheit
n
€/ Betrieb
€/ ha
€/ nAK
%
%
€
€
€
€
%
€
%
€
WJ
2007/08
WJ
2008/09
13
22.387
WJ
2009/10
13
21.581
19.337
16.059
14.390
41
36
18.860
20.268
-25
-27
15.497
41
-31.898
-2.244
15.315
-1.670
39
-5
19.096
-28
-26
-32.517
16.020
12.234
15.075
10.728
7.937
50
32.043
2.973
56
Veränderung
gegenüber
Vorjahr
21.102
18.159
-34.599
36.008
51
13
-31.053
36.221
16.971
13
Mittel der
letzten
3 Jahre
-2.108
-1
-3.546
34.757
-3.965
7.212
-4.964
52
-3.786
6
803
-186
-988
-123
-801
1.173
-9.588
-3.624
-4.013
5.965
66
65
73
68
8
Quelle: MLU
Dagegen weisen Zierpflanzenbaubetriebe günstige
Werte bei Betrachtung der Kennzahlen Eigenkapitalanteil und Anlagendeckung aus. Der Anteil des
Eigenkapitals am Gesamtkapital (Kennzahl Eigenkapitalanteil) sowie der Anteil des Anlagevermögens,
der durch das Eigenkapital gedeckt ist (Kennzahl
Anlagendeckung) sind vergleichsweise hoch. Die
Eigenkapitalveränderung ist im Durchschnitt über
die drei Jahre allerdings negativ, womit ein kontinuierlicher Substanzabbau deutlich wird.
Dies spiegelt sich auch in der Kennzahl Nettoinvestitionen über den betrachteten Zeitraum wider.
Die Kennzahl Nettoinvestition als Zeichen für Wachstum und Entwicklung lag im dreijährigen Mittel
durchschnittlich bei rd. – 4 Tsd. €. Das bedeutet, dass
die identischen Zierpflanzenbaubetriebe im Durchschnitt nicht wachsen. Allerdings wies im Vergleich
zu den Vorjahren ein höherer Anteil an Betrieben
nunmehr positive Werte bei den Nettoinvestitionen
aus.
2.10.2 Buchführungsergebnisse der
Nebenerwerbsbetriebe
Die Landwirtschaft im Nebenerwerb hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt und ist
im ländlichen Raum fest integriert. Sie ist mit ihren
unterschiedlichen landwirtschaftlichen Erwerbs-, Betriebs- und Rechtsformen ein stabiler Teil der vielfältigen Agrarstruktur in Sachsen-Anhalt.
Die Zahl von Nebenerwerbsbetrieben im Testbetriebsnetz konnte deutlich erhöht werden, so dass
für die beiden Wirtschaftsjahre 2009/10 und 2010/11
Jahresabschlüsse von 50 Nebenerwerbsbetrieben
zur Auswertung vorlagen. Die untersuchten Betriebe
verfügten im Durchschnitt über 0,58 AK, 12,1 VE/100
ha LF und eine Fläche von rd. 55 ha LF, wobei die Hälfte der Fläche zugepachtet wurde.
Die vorherrschende betriebswirtschaftliche Ausrichtung in der Stichprobe stellt der spezialisierte Ackerbau mit 39 Betrieben dar. Darüber hinaus sind fünf
spezialisierte Futterbaubetriebe und sechs Verbundbetriebe in der Stichprobe vertreten.
Im Wirtschaftsjahr 2010/11 lag der Unternehmergewinn bei den spezialisierten Ackerbaubetrieben bei
rund 270 €/ha LF, bei den Futterbaubetrieben bei
42
rd. 100 €/ha LF und bei den Verbundbetrieben bei
ca. 140 €/ha LF.
2.10.4 Kaufwert / Pachtpreise landwirtschaftlicher
Grundstücke
In allen 3 Ausrichtungen konnten damit die eingesetzten Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital nicht angemessen entlohnt werden. Eine Bewertung der Nebenerwerbslandwirtschaft und ihrer Bedeutung für den ländlichen Raum ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben wird
ihr auch nicht gerecht. Neben der Verbesserung der
Einkommenssituation durch die Kombination des
Hauptberufes mit der nebenberuflich ausgeübten
Landwirtschaft sind die Beweggründe für die Ausübung von Landwirtschaft im Nebenerwerb sehr
vielseitig. Sie liegen oftmals im Erhalt der betrieblichen Tradition und in der ideellen Wertschätzung
des ausgeübten landwirtschaftlichen Berufes begründet.
Im Jahr 2011 wechselten bei 3.125 Kauffällen landwirtschaftliche Grundstücke ihren Eigentümer.
Dabei handelte es sich ausschließlich um reine Flächenverkäufe (ohne Gebäude und ohne Inventar).
Bei diesen Kauffällen wurde eine Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) in einer Größenordnung von 11.279 ha veräußert. Die dabei insgesamt
realisierte Summe der Erlöse betrug 109,8 Mio. €. Der
durchschnittliche Kaufwert je Hektar lag bei 9.736 €,
so dass der Vorjahreswert um 1.472 € überschritten
wurde.
Im Hinblick auf den Erhalt und die nachhaltige
Entwicklung der ländlichen Regionen leistet die
Landwirtschaft im Nebenerwerb einen wichtigen
Beitrag.
2.10.3 Sachverständigenwesen
Das Land Sachsen-Anhalt bestellt landwirtschaftliche
Sachverständige nach den Vorschriften der Gewerbeordnung (§ 36) in Verbindung mit der Verordnung
über die öffentliche Bestellung von landwirtschaftlichen Sachverständigen (LwSV VO) vom 14.10.1997 in
der jeweils geltenden Fassung. Seit Mai 2003 ist die
Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau zuständige Bestellungsbehörde. Eine von der
Bestellungsbehörde berufene Fachkommission prüft
bei Antragstellern die besondere Sachkunde anhand
vorgelegter (Probe-) Gutachten, ggf. in Verbindung
mit einem Fachgespräch. Die Bestellungsbehörde
entscheidet über den Antrag auf der Grundlage des
Votums dieser Fachkommission.
Derzeit (31.12.2011) sind 23 landwirtschaftliche Sachverständige öffentlich bestellt. Für das umfassende
Fachgebiet der Bewertungs- und Entschädigungsfragen ganzer landwirtschaftlicher Betriebe sind fünf
Sachverständige bestellt. Eine aktuelle Liste aller
öffentlich bestellten landwirtschaftlichen Sachverständigen differenziert nach ihren Fachgebieten hält
die Bestellungsbehörde bereit. Diese Liste kann auch
in Internet unter „http://www.llfg.sachsen-anhalt.
de“ eingesehen werden.
Interessierte werden über das Bestellungsverfahren
und der fachlichen Zuordnung einzelner Sachverständiger durch die Bestellungsbehörde beraten.
T. 2.23: Kaufwert landwirtschaftlicher Grundstücke*
Jahr
€/ha
ha FdlN je
GF
FdlN
Veräußerungsfall
1998
3.710
3.716
4,95
1999
3.805
3.805
5,28
2000
3.862
3.865
4,75
2001
4.264
4.304
4,53
2002
4.248
4.339
5,80
2003
4.663
4.700
5,41
2004
4.615
4.648
5,37
2005
5.316
5.345
4,51
2006
5.178
5.198
4,17
2007
5.017
5.055
3,76
2008
6.429
6.456
4,06
2009
7.266
7.281
4,00
2010
8.233
8.264
3,87
2011
9.666
9.736
3,61
* ohne Gebäude und Inventar
Quelle: Statistisches Bundesamt
Die Entwicklung des Anteils der Pachtflächen in den landwirtschaftlichen Betrieben
Sachsen-Anhalts ist bei gleichzeitiger Zunahme der
Bewirtschaftung von eigenen Flächen weiterhin
rückläufig. Während sich der Anteil an Pachtflächen
von 1999 (91,3 %) kontinuierlich auf 77,0 % im Jahr
2010 verringerte, stieg der Anteil der eigenen selbstbewirtschafteten Fläche von 7,8 % im Jahr 1999 auf
mehr als das Doppelte (22,0 %) an. Knapp 1 % der LF
waren 1999 unentgeltlich zur Nutzung überlassen
worden. 2010 sank dieser Anteil geringfügig auf
0,9 %.
Im Jahr 2010 musste für einen Hektar LF eine Jahrespacht in Höhe von 198 € gezahlt werden. Damit lag
der Pachtpreis um 33 € über dem Pachtentgelt des
Jahres 2005 und um 58 € über dem des Jahres 1999.
Je nach Nutzungsart fällt das Niveau der Pachtpreise
unterschiedlich aus. So wurden im Durchschnitt für
Grünland 95 €/ha und für Ackerland 219 €/ha entrichtet.
43
Die Pachtpreisinformation ist nach Landkreisen,
Ackerland/Grünland differenziert nach Ackerzahl/
Gründlandzahl im Internet unter www.mlu.sachsenanhalt.de dargestellt und liefert gute Annäherungswerte an die „ortsüblichen“ Pachtpreise. Sie beruht
auf der Erfassung der anzeigepflichtigen Landpachtverträge über landwirtschaftliche Betriebe oder
Grundstücke ab 2 ha landwirtschaftlich genutzter
Fläche durch die Landkreise.
T. 2.24: Landwirtschaftliche Betriebe mit gepachteten Einzelgrundstücken der LF 2010 nach Rechtsformen und
sozialökonomischen Betriebstypen
Betriebe mit Angabe des Jahrespachtentgeltes für
Betriebe
Anzahl
Insgesamt
und zwar für
landwirtschaftlich
genutzte Fläche insgesamt
Landwirtschaftliche
Betriebe
nach Rechtsformen
gepachtete
LF
LF
ha
Ackerland
Pachtentgelt
je ha
Betriebe
€
Anzahl
gepachtetes
Ackerland
LF
ha
Dauergrünland
Pachtentgelt
je ha
Betriebe
€
Anzahl
gepachtetes
Dauergrünland
LF
ha
Pachtentgelt
je ha
€
3.244 1.129.747 880.694
198
2.142 894.796
611.760
219
1.532
588.921
99.964
95
1.992 302.480
203.651
213
1.236
234.474
137.316
245
925
115.562
27.455
93
Haupterwerb
1.176
256.133
174.382
220
782
201.379
121.013
249
480
92.936
19.738
93
Einzeluntern.
Nebenerwerb
816
46.347
29.269
173
454
33.095
16.303
212
445
22.626
7.717
94
Personengem.
745
321.352
251.138
220
529
245.806
171.950
241
319
149.018
23.172
112
Juristische Pers.
507
505.914
425.904
178
377
414.517
302.494
194
288
324.340
49.336
88
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, LWZ 2010
44
ha und Jahr. Das derzeitige Nutzungspotential
wird mit 5,1 Vfm/Jahr/ha beziffert.
Körperschaften
Eigentumsart
Waldfläche Anteil in %
Eigentumsart
Anteil
Privatwald
196.612
40 in %
haWaldfläche
ha
Treuhandwald
77.767
16
Landeswald
135.196
27
Landeswaldu. sonst.
135.196
Bundeswald
49.452
10
Kommunen
33.101
7 27
Gesamt
492.128
100 7
33.101
Kommunen u. sonst.
Körperschaften
Quelle:
2. Bundeswaldinventur
Körperschaften
Privatwald
196.612
40
Treuhandwald
77.767
1640
Privatwald
196.612
InTreuhandwald
Sachsen-Anhalt sind ca. 60 %
der Wälder
mit
Bundeswald
49.452
1016
77.767
N a d e l b ä u m e n b e s t o c k t . 492.128
M i t r d . 4100
5 %
Gesamt
Bundeswald
49.452
10
Flächenanteil
ist die Kiefer die Hauptbaumart.
Quelle:
2. Bundeswaldinventur
Gesamt
492.128
100
Die Verteilung nach Hauptbaumarten in
Quelle:
2. Bundeswaldinventur
Sachsen-Anhalt
wird ca.
in 60
Abbildung
D 3.1
In
Sachsen-Anhalt
sind
% der Wälder
mit
Ndargestellt.
adelbäumen bestockt. Mit rd. 45 %
In Sachsen-Anhalt
sindKiefer
ca. 60die
% der
Wälder mit NaFlächenanteil
ist die
Hauptbaumart.
delbäumen
bestockt.
Mit Hauptbaumarten
rd. 45 % Flächenanteil
Die
Verteilung
nach
in ist
D 3.1
Verteilung
derwird
Hauptbaumarten
die
Kiefer
die Hauptbaumart.
Die Verteilung
nach
Sachsen-Anhalt
in Abbildung
D 3.1
Hauptbaumarten in Sachsen-Anhalt wird in Abbildargestellt.
dung D 3.1 dargestellt.
D 3.1 Verteilung der Hauptbaumarten
D 3.1: Verteilung der Hauptbaumarten
Quelle: 2. Bundeswaldinventur
3.2
Waldbewirtschaftung
Quelle: 2.2.Bundeswaldinventur
Quelle:
Bundeswaldinventur
Der durchschnittliche Holzvorrat in
Sachsen-Anhalt beträgt zurzeit 243 Vfm/ha. Der
3.2
Waldbewirtschaftung
gegenwärtige
Holzzuwachs liegt bei 6,6 Vfm/je
3.2
Waldbewirtschaftung
Der durchschnittliche Holzvorrat in Sachsen-Anhalt
Dbeträgt
e r d uzurzeit
r c h s c h243
n i tVfm/ha.
t l i c h e Der
H o l gegen
z v o r rwärtige
a t i n HolzSachsen-Anhalt
beträgt
zurzeit
243
Vfm/ha.
Derderzuwachs liegt bei 6,6 Vfm/je ha und Jahr. Das
gegenwärtige
Holzzuwachs
liegt
bei
6,6
Vfm/je
zeitige Nutzungspotential wird mit 5,1 Vfm/Jahr/ha
400
237,2
221,6
318,6
272,7
151,4
300
299,5
100
201,5
200
400
350,4
D 300
3.2 Holzvorrat nach Baumarten
242,0
3.2.1 Holzernte
3.2.1 2.Holzernte
Quelle:
Bundeswaldinventur
arten
arten
237,2
151,4
all e B
aum
lz
aum
ubh o
all e B
We ic
hla
sons
t.
Hartla
ub ho
lz
sons
t.
221,6
We ic
hlau
bholz
318,6
Hartla
ubho
lz
Buc h
e
sons
t.
Quelle:
2. 2.Bundeswaldinventur
Quelle:
Bundeswaldinventur
Eich
e
las ie
D oug
Fichte
0
Buc h
e
sons
t.
272,7
Eich
e
las ie
299,5
D oug
Fichte
Lärc
he
350,4
100
201,5
0
200
Lärc
he
Das entspricht einem Anteil von 24 % an der
Landesfläche.
Bundeswaldinventuren
werden
in
Nach
der 2. Bundeswaldinventur
2002
betrug
3.1
Waldflächenstruktur
Abständen
von
10
bis
12
Jahren
durchgeführt
die Waldfläche in Sachsen-Anhalt 492.128 ha.
(1. Bundeswaldinventur
von 1986
bis%1990;
2.
Das
entspricht einem Anteil
von 24
an der
Nach
der 2. Bundeswaldinventur
2002
betrug
Bundeswaldinventur
von 2000 bis
2002;
3.indie
Landesfläche.
Bundeswaldinventuren
werden
Waldfläche
in Sachsen-Anhalt2011
492.128
Das entBundeswaldinventur
bisha.2012,
Abständen
von 10 bis von
12 Jahren durchgeführt
spricht
einem
Anteil
von
24
%
an
der
Landesfläche.
Ergebnisse
liegen
noch
nicht
vor).
(1. Bundeswaldinventur von 1986 bis 1990; 2.
Bundeswaldinventurenvon
werden
Abständen
Bundeswaldinventur
2000 inbis
2002; 3.von
Die
Waldeigentumsstruktur
in
Sachsen-Anhalt
10
bis
12
Jahren
durchgeführt
(1.
Bundeswaldinventur
Bundeswaldinventur von 2011 bis 2012,
ist 1986
vielseitig,
die
folgende Tabelle
von
bisliegen
1990;wie
2. Bun
deswaldinventur
von 2000
Ergebnisse
noch
nicht
vor).
verdeutlicht.
bis
2002; 3. Bundeswaldinventur von 2011 bis 2012, Ergebnisse
liegen noch nicht vor).
Die
Waldeigentumsstruktur
in Sachsen-Anhalt
Tabelle T 3.1 Eigentumsverhältnisse bei den
ist vielseitig, wie die folgende Tabelle
Waldflächen
Die
Waldeigentumsstruktur in Sachsen-Anhalt ist
verdeutlicht.
vielseitig,
wie die folgende Waldfläche
Tabelle verdeutlicht.
Eigentumsart
Anteil in %
Tabelle T 3.1 Eigentumsverhältnisse
bei den
ha
Waldflächen
Tabelle
T 3.1: Eigentumsverhältnisse
Landeswald
135.196 bei den
27 WaldKommunen u. sonst.
33.101
7
flächen
r
2002 betrug
Kiefe
Nach Forstwirtschaft
der 2. Bundeswaldinventur
3.
die Waldfläche
in Sachsen-Anhalt 492.128 ha.
3.1
Waldflächenstruktur
ha und Jahr. Das derzeitige Nutzungspotential
Dwird
3.2 mit
Holzvorrat
nach Baumarten
Vfm/Jahr/ha
D 3.2: 5,1
Holzvorrat
nachbeziffert.
Baumarten
242,0
Waldflächenstruktur
Forstwirtschaft
r
3.1
3.
Forstwirtschaft
Kiefe
3.
Im Jahre 2011 wurden insgesamt im Land
Im Jahre 2011 wurden
insgesamt
im Land
SachsenSachsen-Anhalt
1.657.361
Fm Holz
einge3.2.1
Anhalt Holzernte
1.657.361
FmTabelle
Holz einge
Die in der
schlagen.
Die in der
T 3.3schlagen.
dargestellten
Tabelle T 3.3sind
dargestellten
Holzmengen sind nach
Holzmengen
nach Waldbesitzergruppen
ImWaldbesitzergruppen
Jahre 2011 wurden
insgesamt im Land
aufgeschlüsselt.
aufgeschlüsselt.
Sachsen-Anhalt 1.657.361 Fm Holz eingeschlagen.
Die in der Tabelle T 3.3 dargestellten
T 3.2: Holzeinschlag
sind nach Waldbesitzergruppen
THolzmengen
3.2: Holzeinschlag
Wald2008
2009
2010
2011
aufgeschlüsselt.
besitzerWald2008
2009
2010
2011
Holzeinschlag
Fm ohne Rinde
gruppen
besitzerHolzeinschlag
Fm
ohne
Rinde
Staatswald
gruppen
T 3.2: Holzeinschlag
(einschl.
Staatswald
Sonder614.167 594.608
770.713
791.245
(einschl.
Wald2008
2009
2010
2011
Sondervermögen
besitzer614.167
594.608
770.713
791.245
Holzeinschlag Fm ohne Rinde
vermögen
des Bundes)
gruppen
des KörperStaatswald
Bundes)
schafts8.569
3.873
26.939
74.153
(einschl.
Körperwald
Sonderschafts8.569
3.873
26.939
614.167
594.608
770.713 74.153
791.245
vermögen
Privatwald
433.745 346.270 524.052
791.693
deswald
Privat433.745
346.270
524.052
791.693
Bundes)
Holzeinwald
Körperschlag
1.056.481
944.751 1.321.704 1.657.361
Holzeinschafts8.569 944.751
3.873 1.321.704
26.9391.657.361
74.153
insgesamt1.056.481
schlag
wald
insgesamt
Quelle: MLU
Privat-MLU
Quelle:
433.745
346.270
524.052
791.693
wald
Eine auf Dauer angelegte oder teilweise Betreuung
HolzeinEine
auf Dauer angelegte oder teilweise Betreudes
Privatwaldes
vertraglicher
Grund
lage erschlag
1.056.481auf
1.321.704
1.657.361
ung des
Privatwaldes
auf944.751
vertraglicher
Grundinsgesamt
folgt von Seiten der Betreuungsforstämter vor Ort
lage erfolgt von Seiten der Betreuungsforstämter
Quelle: MLU
die Revierleiter/-innen
entspreentsprechend der Privordurch
Ort durch
die Revierleiter/-innen
vatwaldverordnung
des Landes Sachsen-Anhalt.
Im
chend
der Privatwaldverordnung
des Landes
Eine
auf Dauer
angelegte
oder
teilweise
Rahmen
dieserIm
Tätigkeit
hat
sich
über
dieBetreuJahre
Sachsen-Anhalt.
Rahmen
dieser
Tätigkeit
hat eine
ung
des
Privatwaldes
Grund- der
gute
Zusammenarbeit
zwischen
den Vorständen
sich
über
die
Jahre eine auf
gutevertraglicher
Zusammenarbeit
lage
erfolgt
von
Seiten
der
Betreuungsforstämter
zwischen
den Vorständen
der ForstbetriebsgeForstbetriebsge
meinschaften
und Revierleitungen
vor Ort durchunddieRevierleitungen
Revierleiter/-innen
entspremeinschaften
entwickelt.
entwickelt. Die Bemühungen der Waldbesit
zer, sich
chend
der Privatwaldverordnung
des
Landes
Die
Bemühungen
der
Waldbesitzer,
sich
zur Erfüllung bestimmter Arbeitsaufgabenzur
zu orgaSachsen-Anhalt.
Im Rahmen
dieser Tätigkeit
Erfüllung
bestimmter
Arbeitsaufgaben
zu orga-hat
nisieren,
werden
durch
das Landeszentrum
Wald
sich
über
die
Jahre
eine
gute
Zusammenarbeit
nisieren,
werden
durchDiese
das Unterstützung
Landeszentrum
(LZWald)
unterstützt.
zielt
auf
zwischen
den unterstützt.
VorständenDiese
der ForstbetriebsgeWald
(LZWald)
Unterstützung
eine
Erhöhung
der
Selbständigkeit
des
Waldbesitzes
meinschaften und Revierleitungen entwickelt.
undBemühungen
somit auf mehr
keit sich
speziell
Die
der Eigenständig
Waldbesitzer,
zur des
Kleinstpri
vatwaldes
ab.
Erfüllung bestimmter Arbeitsaufgaben zu organisieren, werden durch das Landeszentrum
Wald (LZWald) unterstützt. Diese Unterstützung
47
beziffert.
47
45
3.2.2 Zertifizierung nachhaltiger
Waldbewirtschaftung
Die bevorzugte Verwendung von Holz hat einen
gesellschaftlichen Prozess ausgelöst, der in die Entwicklung von Forstzertifizierungssystemen mündete. Die in Deutschland derzeit noch konkurrierenden
Systeme des FSC (Forest Stewardship Council) und
PEFC („Programme for the Endorsement of Forest
Certification schemes“) verfolgen dabei das Interesse, für Kunden und Marktpartner der Forst- und
Holzwirtschaft wie auch der umweltbewussten Bevölkerung die Verarbeitungskette vom Rohstoff Holz
bis hin zu den Endprodukten transparent zu gestalten und den Stellenwert des umweltneutralen, nachwachsenden Rohstoffes zu verbessern.
Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC basiert inhaltlich auf internationalen Beschlüssen, die auf den Ministerkonferenzen
zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lissabon 1998) von 37 Nationen im Pan-Europäischen
Prozess verabschiedet wurden.
Vorrangiges Ziel von PEFC ist die Dokumentation
und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards. Ferner bietet PEFC ein
hervorragendes Marketinginstrument für den nachwachsenden Rohstoff Holz, das zur Verbesserung des
Images der Forstwirtschaft und ihrer Marktpartner
beiträgt.
Die ersten Zertifikate für nachhaltige Waldbewirtschaftung nach den Kriterien des PEFC sind seit
2001 an verschiedene Waldbesitzarten in SachsenAnhalt übergeben worden. Nach dem III. Regionalen
Waldbericht Sachsen-Anhalts (2011) sind 217.539 ha
(44 %) von 492.128 ha Wald nach PEFC zertifiziert.
Privatwald, unter anderem die Forstbetriebsgemeinschaften Eiche oder Deersheim sind ebenso
beteiligt wie die Kommunalwälder, z. B. der Städte
Salzwedel und Wernigerode. Aber auch die BVVG hat
sich entschieden, ihre Waldflächen nach PEFC zertifizieren zu lassen. Nach FSC sind z. Zt. in SachsenAnhalt 7.298 ha zertifiziert. Es handelt sich um die
Bewirtschaftungsgruppe Naumburg.
3.3
Holzmarkt
Das Marktgeschehen war 2011 – verglichen mit dem
angeregten Vorjahr – konjunkturell verhaltener verlaufen. Die Produktion der holzverarbeitenden Industrie war jedoch stetig und hat sich auf erhöhtem
Niveau stabilisiert.
Die Preiseinbrüche in Folge der Wirtschaftskrise in
einer Größenordnung von 20 % über alle Rundholz-
46
Sortimente waren bereits im Wirtschaftsjahr 2010
wieder ausgeglichen und konnten im Wirtschafsjahr
2011 um 10 % über das Niveau vor der Wirtschaftskrise angehoben werden. Der Holzmarkt hat damit
zum Beginn des Jahres das Preisniveau und auch die
Mengennachfrage wie vor der Krise erreicht und in
Teilen deutlich überschritten.
Die naturgegebenen Übernutzungen aus dem
Sturmjahr 2007 in den Forstbetrieben aller Waldbesitzarten waren bereits nach 2 Jahren nahezu ausgeglichen, so dass dieses Einschlagsvolumen auch vor
dem Hintergrund der forstrechtlich grundsätzlichen
Einhaltung der Nachhaltigkeit in den zurückliegenden beiden Wirtschaftsjahren 2010 und 2011 nahezu
flächendeckend möglich war. Im 3. und 4. Quartal des
zurückliegenden Wirtschaftsjahres hat sich das Kaufinteresse der deutschen Sägeindustrie beim Fichten- und Kiefernstammholz insgesamt wieder weiter verstärkt und war zeitweise durch verminderte
Mengennachfragen bei der Holzart Fichte aufgrund
hoher Preisbasis und der im Gegenzug verstärkten
Nachfrage in der Kiefer. Diese Gesamtentwicklung
hat wesentlich zum erfolgreichen Verlauf und betriebswirtschaftlichen Abschluss des Wirtschaftsjahres in den Forstbetrieben beigetragen. Dies gilt
umso mehr, als die Laubholzmärkte (insbesondere
für Sägeholzsortimente) zwar nur sehr geringen
Aufwärtstrend erkennen ließen, die Holzernte, die
Holzrückung und der Holztransport mit dem langen
trockenen Herbstwetter keinen naturgegebenen Behinderungen ausgesetzt war und damit eine ununterbrochene Logistik ermöglicht hat .
Die Preise für Fichte in der Stärkeklasse 2b bewegten
sich im Herbst vielfach innerhalb einer Spanne von etwa
73 bis 83 EUR/Fm und sind damit um rund 2 EUR/Fm unter dem Niveau des Jahresbeginns 2011 geblieben.
Der Index der Erzeugerpreise für Nadelschnittholz
ist im Jahresverlauf 2011 nahezu stetig verlaufen und
markierte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bereits zum Halbjahr 2011 bei Fichte mit 136,1
Punkten (2005 = 100) einen Anstieg binnen Jahresfrist um 2,5 %.
Seit dem Jahreswechsel 2008/2009 war die gesamte holzbe- und -verarbeitende Industrie infolge der
allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich
spürbar in den Sog der tiefen Krise geraten. Die weltweit deutliche Absatzschwäche, einhergehend mit
einem hohen Lagerbestand an Waldholz und Halbfertigprodukten infolge von „Kyrill“ hatten zu massiven Einbrüchen der Absatzzahlen und enormen
Preisverlusten bei den Holzprodukten geführt.
Die Holzindustrie hatte in allen Branchen zunächst
mit erheblichen Einschränkungen der Produktionskapazität reagiert. Verschiedene Werke haben für
befristete Zeiträume Kurzarbeit eingeführt.
Als unmittelbare Folgen kam es zu Einbrüchen in der
Nachfrage und bei den Preisen bis weit in das Jahr
2009. Seit 2010 liegt die Mengenabnahme wieder
auf dem Niveau „vor der Krise“, bei fast 100 % eines
Normaljahres. Die Holzpreise sind über alle Sortimente im Verlauf des Jahres 2011 leicht gesunken. Bei Kiefer-Holzsortimenten sind die Senkungen zwar besonders deutlich und dennoch kann insgesamt mit Ablauf des Jahres 2011 die fortgesetzten Überwindung
der Wirtschafts- und Finanzkrise festgestellt werden.
In Bezug auf das Ziel der Erhöhung der Bedeutung
der Multifunktionalität in Wäldern kommt der Holznutzung jetzt und zukünftig besonders große Bedeutung zu. Ist doch nach der weltweiten Initiative zum
„Internationalen Jahr der Wälder 2011“ die „Waldstrategie 2020 in Sachsen-Anhalt“ vom Landesbeirat
Holz im Januar 2011 als bundesweit erstes ressourcennutzungsseitiges Konzept veröffentlicht worden.
Danach orientiert sich der Landesbeirat Holz Sachsen-Anhalt am Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung und gibt damit klare Empfehlungen für Politik
und Verwaltung. Wenn man bedenkt, dass die Nachhaltigkeit als Wirtschaftsprinzip der Forstwirtschaft
entstammt, ist völlig klar, dass die Waldbewirtschaftung einen besonders verlässlichen und übergreifenden Beitrag leisten kann und muss.
Für eine Mobilisierung der vorhandenen Reserven
in der Ressourcennutzung bedarf es der Weiterentwicklung bestehender Konzepte, Produkte
und Technologien auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette.
Für eine Mobilisierung der vorhandenen Reserven
bedarf es der Weiterentwicklung bestehender Konzepte, Produkte und Technologien auf allen Ebenen
der Wertschöpfungskette.
Die Bedeutung der Nutzung heimischer Holzvorräte
ist auch mit Blick auf die globale Waldpolitik von Bedeutung. Denn während in Deutschland, wie auch
in anderen Teilen Europas, die Waldfläche und der
Holzvorrat zunehmen, findet in anderen Regionen
der Erde weiterhin Raubbau an Wäldern statt. Internationalen Zertifizierungssystemen kommt daher
weiterhin wachsende Bedeutung zu.
Kurzumtriebsplantagen (KUP)
Die KUP ist eine extensive und sehr umweltverträgliche Landnutzung, die sich hervorragend
in landwirtschaftliche Betriebsabläufe einfügt.
KUP ist eine Dauerkultur mit Nutzungsdauern
von 15 bis 30 Jahren. Der Anbau schnell wachsender Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen
ist aufgrund seiner geringen Produktionskosten
eine interessante wirtschaftliche Alternative zu
einjährigen landwirtschaftlichen Kulturen und
trägt zur Diversifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe bei. Von 2007 bis 2009 wurden auf
ca. 172 ha KUP angelegt (siehe Tabelle T 3.4).
Die Zielstellung der Bewirtschaftung der KUP und
von Wäldern unterscheiden sich wesentlich. Für die
Baumarten der KUP stehen folgende Eigenschaften
im Vordergrund:
• hohe Biomasseleistung
• rasches Jugendwachstum
• gutes Stockausschlagvermögen
• einfache Vermehrbarkeit
• hohe Anwuchssicherheit
• Jugenddichtstandverträglichkeit
• geringe Anfälligkeit gegenüber biotischen
und abiotischen Schäden
Die für den Anbau in KUP in Frage kommenden Baumarten unterscheiden sich in ihren Ansprüchen an
Licht, Nährstoffen und Wasser. Vorwiegend kommen
bei der Gattung Pappel die Sektionen Schwarzpappel, Balsampappel, Aspe und deren Klone, bei der
Weide verschiedene Klone und die Robinie in Frage.
T 3.3: Kurzumtriebsplantagen in Sachsen-Anhalt
Stand 31.12.2011
Baumart
KUP-Flächen (ha)
2007-2009
2010
2011
Gesamt
Pappel
142,64
12,70
25,00
180,34
Weide
23,98
0,00
0,00
23,98
Robinie
5,00
0,00
0,00
5,00
Gesamt
171,62
12,70 25,00
209,32
(Quelle: MLU)
3.4 Waldschutz und Walderneuerung
Das Forstliche Umweltmonitoring dokumentiert und
bewertet die ökologischen Bedingungen und Risiken,
denen die Waldökosysteme in Sachsen-Anhalt aufgrund
sich ändernder Umwelt-, Standort- und Klimaverhältnisse unterworfen sind. Das Gesamtergebnis der Waldzustandserhebung 2010 (Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2012 liegen noch nicht vor) weist für den Wald
in Sachsen-Anhalt eine mittlere Kronenverlichtung von
15 % aus. Das entspricht dem Ergebnis des Vorjahres. Mit
einer diesjährigen mittleren Kronenverlichtung von 13 %
bei der Kiefer ist der Kronenzustand weiterhin markant
besser als die Vergleichswerte von Fichte, Buche und
Eiche. Bei der älteren Fichte hat sich 2010 der Kronenzustand verbessert. Die mittlere Kronenverlichtung hat
sich von 30 % im Vorjahr auf 26 % verringert. Bei der
Eiche haben Fraßschäden und Mehltaubefall zu einer
leichten Erhöhung der Kronenverlichtung beigetragen.
Bei der älteren Buche zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung des Belaubungszustandes von
31 % auf 33 % im Jahr 2010. Diese Entwicklung steht in
unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ausbleiben
der Fruchtbildung im Sommer.
Die wichtigsten Ergebnisse zu Waldschäden sind in
der Abbildung D 3.2 bzw. in der Tabelle A 3.1 dargestellt.
47
D 3.3: Entwicklung des Kronenzustandes 1999 – 2010 für den Gesamtwald im Land
Sachsen-Anhalt*
D 3.3: Entwicklung des Kronenzustandes 1999 – 2010 für den Gesamtwald im Land Sachsen-Anhalt*
Schädigung
in %
100 %
90 %
deutl.
geschädigt
80 %
70 %
60 %
50 %
schwach
geschädigt
40 %
30 %
20 %
ungeschädigt
10 %
Jahr
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Mittelwert
2002 -2011
43
178
44
73
56
66
75
75
57
55
Fläche
(ha)
8
88
10
12
17
34
12
13
36
16
Durchschnittliche
Brandfläche (ha)
0,19
0,49
0,23
0,16
0,30
0,52
0,16
0,17
0,64
0,25
85
37
0,311
Anzahl
* ohne Bundesforsten
Quelle: Landesverwaltungsamt
Schadinsekten
Die sorgfältige Beobachtung der Populationsdynamik biotischer Schadorganismen, sowie die Entwicklung von Strategien zur Vorbeugung und zur Eindämmung von Schäden gewinnen durch die Klimaänderungen nochmals an Bedeutung. Denn die Reaktion
der Insekten und Pilze auf veränderte Temperaturund Niederschlagsverhältnisse ist ebenso wie das Risiko durch einwandernde Arten kaum absehbar. Die
48
2010
T 3.4: Waldbrandgeschehen 2002 – 2011*
2009
Waldbrand
Insgesamt traten 2011 55 meldepflichtige Waldbrände mit einer Fläche von 16 ha auf. Im Vergleich
zum Jahr 2010 ist die Anzahl der Brände sowie der
Brandfläche gesunken. Das Mittel der letzten 9 Jahre
liegt bei 0,311 ha betroffene Waldfläche pro Brand.
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
0%
wichtigsten Ergebnisse des Waldschutzmonitoring
sind in den Tabellen T 3.6 und T 3.7 dargestellt:
T 3.5: Schädlingsbefall durch rindenbrütendeInsekten bei Nadelholz
2010
2011
Schaderreger
Menge Fläche Menge Fläche
(fm)
(ha)
(fm)
(ha)
Buchdrucker
3374
393
3.121
235
Sonstige
Borkenkäfer
Kupferstecher
7
6
313
0
Großer
2.110
33
478
35
Waldgärtner
Kleiner Wald1.000
470
gärtner
Lärchen11
6
244
5,5
Borkenkäfer
Kiefer933
134
24
6
Borkenkäfer
Quelle: Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt
T 3.6: Schädlingsbefall von Nadel- und blattfressenden Insekten
2010
2011
Schaderreger
Menge Fläche Menge Fläche
(fm)
(ha)
(fm)
(ha)
Eichenfraß120
1.133
750
3.197
gesellschaften
Eichenwickler
Frostspanner
Eichenprozessionsspinner
Kiefer-Buschhorn-Blattwespe
500
104
-
755
-
222
200
909
475
702
1.760
2.858
-
-
-
16
315
-
501
Kiefernspanner
Quelle: Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt
Im Jahr 2011 war eine verstärkte Schädigung der Eiche durch sogenannte Eichenfraßgesellschaft sowie
durch Eichenprozessionsspinner zu verzeichnen. Der
Schädlingsbefall rindenbrütender Insekten bei Nadelholz war rückläufig. Hauptgrund waren die für
die Käfer ungünstigen Witterungsbedingungen im
letzten Jahr.
Nachdem seit 2007 Aufforstungstätigkeiten von
Kahlflächen infolge Borkenkäferkalamität und
Sturmschäden (Kyrill) dominierten, konnte in den
Jahren 2010 und 2011 wieder zunehmend in die
planmäßige Walderneuerung eingestiegen werden.
Hierbei ist die Etablierung standortgerechter Mischbestände oberstes Ziel, wobei der Anteil der Naturverjüngung zunehmend stärkere Berücksichtigung
findet.
Erhebliche Schäden durch Sturm und Schneebruch
erforderten 2011 aber auch zum Teil außerplanmäßige Aufforstungen von Flächen. Auf über 230 ha
wurde in den Jahren 2010 und 2011 aktiver Waldumbau getätigt, d.h. es erfolgte ein gezielter Baumartenwechsel von Nadel- bzw. Pappelreinbeständen
in Laub-Mischbestände. Der hohe Umfang von
Nachbesserungen/ Wiederholungen im Jahr 2011
war erforderlich, da es infolge der extremen Trockenperiode im Frühjahr überdurchschnittlich hohe
Ausfälle gab.
Nähere Informationen zur Walderneuerung sind in
der Tabelle A 3.2 ersichtlich.
Die Waldeigentumsstruktur in Sachsen-Anhalt
ist durch die hohen Anteile im Bereich des Privatwaldes gekennzeichnet. In Sachsen-Anhalt gibt es
ca. 50.000 Waldbesitzer, wobei der Anteil der Kleinund Kleinstwaldbesitzer mit durchschnittlichen Anteilen von 5,38 ha überwiegt.
Zu den wichtigen Fragen der Forstpolitik gehört,
ob und wie eine gegebene Eigentumsstruktur am
Wald – damit auch die Besitzgrößenverhältnisse –
den Anforderungen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung gerecht wird und wie sie verbessert
werden kann. Dazu bieten Forstwirtschaftliche
Zusammenschlüsse (FWZ) Möglichkeiten, zersplittertes Waldeigentum im Forstbetrieb zusammenzufassen, qualifiziertes Personal einzustellen,
Maschinen zu beschaffen, den Holzmarkt nachhaltig zu bedienen und darüber hinaus Fördermittel
des Landes einzuwerben. In Sachsen-Anhalt sind ca.
36 % der Waldeigentümer in Forstwirtschaftlichen
Zusammenschlüssen organisiert. Im Jahr 2010 wurde die „Forstwirtschaftliche Vereinigung Altmark“
gebildet, die ca. 2.500 in Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) organisierte Waldbesitzer mit einer
Waldfläche von 14.500 ha vertritt.
Im Jahr 2011 wurden in Sachsen-Anhalt 5,2 Mio. €
Fördermittel ausgereicht. Schwerpunkte der forstlichen Förderung waren Maßnahmen zur „Naturnahen Waldwirtschaft“ und Maßnahmen zur „Walderschließung“.
Unter „Naturnaher Waldwirtschaft“ fallen der Umbau von Reinbeständen oder von nicht standortgerechten Beständen in stabile Laub- und Mischbestände sowie die Pflege aufgeforsteter und jüngerer
Bestände. Hierfür wurden 2011 3,8 Mio. € Fördermittel ausgereicht.
Im Jahr 2011 wurden forstwirtschaftliche Wegebaumaßnahmen mit einem Umfang von 673 Tsd. €
bezuschusst. Damit konnten insgesamt 54 km Wege
instandgesetzt oder neu gebaut werden.
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse erhielten
Fördermittel in Höhe von 301 Tsd. €.
Durch die Holzmobilisierungsprämie wird ein Anreiz
für die Waldbesitzer geschaffen, um die holzverarbeitende Industrie mit dem nachwachsenden Rohstoff
Holz auch aus kleinparzellierten Wäldern zu versorgen.
3.5 Forstwirtschaftliche
Fördermaßnahmen
3.6 Jagd
Im Rahmen der Förderung wird die Erreichung von
drei wichtigen forstpolitischen Zielen (Waldvermehrung, Erhöhung der Stabilität der Waldbestände,
Pflege und Erziehung stabiler Jungbestände) im Land
Sachsen-Anhalt angestrebt.
Die Jagdfläche des Landes Sachsen-Anhalt beträgt
ca. 1,9 Mio. ha. Sie setzt sich aus Wald-, Acker-, Grünland-, Ödland- und Wasserflächen zusammen. Sie
ist gegliedert in private, kommunale, landes- und
bundeseigene Eigenjagdbezirke sowie in gemeinschaftliche Jagdbezirke.
49
Im Jagdjahr 2011 (01.04.2011 bis 31.03.2012) konnte
durch die Jäger nachfolgendes Streckenergebnis realisiert werden:
Die Rotwildstrecke beläuft sich auf 5.178 Stück und
liegt damit um 197 Stück über der des Vorjahres
und damit um 943 Stück über dem Mittel der letzten zehn Jagdjahre. Mit dieser Strecke wurde bisher
der höchste Rotwildabschuß getätigt. Trotzdem tritt
örtlich, z. B. in der Colbitz-Letzlinger Heide und deren
angrenzenden Revieren, im Elb- Havelwinkel, aber
auch im Raum Ziegelroda und im Südharz Rotwild in
Wilddichten und -konzentrationen auf, die weiterhin
eine verstärkte Bejagung erfordern. Rotwild schädigt besonders Forstpflanzen durch Schäle, Verbiß,
Schlag- und Fegeschäden und verursacht dadurch
mittelfristige Einnahmeverluste für den Waldbesitzer. Daneben treten auch an landwirtschaftlichen
Kulturen örtlich beachtliche Wildschäden an Getreide, Hackfrüchten und Raps auf.
Beim Damwild konnte die Strecke des Vorjahres
(4.832) um 243 Stück überboten werden. Es wurde
ein Abschussergebnis von 5.075 Stück realisiert. Die
Abschusshöhe liegt damit um beachtliche 556 Stück
Damwild über dem Streckenmittel der letzten zehn
Jagdjahre.
Im Jagdjahr 2011 betrug die Strecke beim Muffelwild
729 Stück, das entspricht 83,8 % der Vorjahresstrecke.
Gegenüber dem zehnjährigen Streckenmittel fällt sie
um 139 Stück geringer aus. Insbesondere in den traditionsreichen Harzrevieren ist die Strecke deutlich gegenüber den Vorjahren zurückgegangen. Ursächlich
könnten dafür die wiedereingebürgerten Luchse sein,
jedoch ist hier ein umfassendes Monitoring erforderlich, um die Wechselbeziehungen zwischen der Raubkatze und ihrem Beutespektrum zu untersuchen.
Es konnten 48.118 Stück Rehwild erlegt werden.
Damit wurde Strecke des Vorjahres um 1.199 Stück
(2,5 %) unterschritten. Es ist weiterhin notwendig,
den Rehwildabschuss vorrangig in den Waldrevieren aller Eigentumsformen auf hohem Niveau
weiterzuführen. Hohe Rehwildbestände sind aus
waldbaulicher Sicht vor allem in Aufforstungsschwerpunkten durch Verbiss insbesondere von
Laubholzverjüngungen problematisch. Rehwild
verbeißt vorrangig Jungpflanzen von seltenen Arten, die durch Wind oder Vögel verbreitet werden,
so dass dadurch eine Entmischung der natürlichen
Artenvielfalt im Wald erfolgt. Zudem war Rehwild
im abgelaufenen Jagdjahr mit 5.914 Stück in besonders hohem Maße am Verkehrsunfallgeschehen
beteiligt. Etwa 12,2 % der Gesamtstrecke beim Rehwild fielen damit dem Straßenverkehr zum Opfer.
In Revieren mit hohem Unfallgeschehen sollte die
Rehwilddicht nachhaltig abgesenkt werden, um
volkswirtschaftlich nicht hinnehmbare Unfallschäden zu senken und Schäden von den Unfallbeteiligten abzuwenden.
50
Beim Schwarzwild wurden im Jagdjahr 2011 26.801
Sauen erlegt. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Strecke um 6.830 Stücken geringer aus. Eine intensive
Bejagung mit einem möglichst hohen Abschuss in
der Jugendklasse (Frischlinge, Überläufer) und bei
den Zuwachsträgern (Bachen) ist Voraussetzung für
landesweit angepasste Bestände und bleibt vorrangige Aufgabe. Nur so besteht die Möglichkeit, Wildschäden an Agrarerzeugnissen gering zu halten und
Tierseuchen wie der Schweinepest sowohl in Hausals auch in Wildschweinbeständen vorzubeugen.
Zunehmend spielt auch Schwarzwild eine Rolle im
Wildunfallgeschehen. So waren 910 Sauen (3,4 %
der Strecke) an Unfällen beteiligt. Bedingt durch die
höheren Lebendgewichte der Wildschweine sind die
Sachschäden an Fahrzeugen oft erheblicher als bei
einem Zusammenstoß mit einem Reh. Damit steigt
das Verletzungsrisiko der Autoinsassen deutlich.
Zunehmend erschwert der Anbau von Mais und
Raps als Rohstoff für die Biogasgewinnung die Bejagung von Schwarz- und Rotwild in großen Schlägen. Gemeinsam hat das BMELV, der Bauernverband
und der Deutsche Jagdschutzverband e. V. (DJV) ein
Modellvorhaben zum Schwarzwild initiiert. Damit
soll untersucht werden, ob und inwieweit mit einem
Schneisenaufschluss eine wirkungsvollere Bejagung
der großen Schläge ermöglicht wird, um so Wildschäden zu senken, die Jagd effektiver zu gestalten
und die Abschusshöhe zu steigern. Die Ergebnisse
dieses Modells werden dann auch in Sachsen-Anhalt
als Empfehlung Eingang in die Jagdpraxis und in
Überlegungen der Landwirte finden.
Betrachtet man die Gesamtstrecke des Schalenwildes
im Jagdjahr 2011 von 85.901 Stücken im Vergleich
zum Jagdjahr 2010 (93.631 Stück) für Sachsen-Anhalt,
so sind 7.730 Stücken Wild weniger erlegt worden.
Die Wildarten sind daran wie folgt beteiligt:
Rotwild: + 197, Damwild: + 243, Muffelwild: – 141, Rehwild: – 1.199, Schwarzwild: – 6.830. Beim Rehwild konnte die Höchststrecke von 2010 nicht erreicht werden.
Der Anstieg der Strecke beim Rot- und Damwild konnte
das Gesamtergebnis stückzahlenmäßig nur gering beeinflussen. Die Entwicklung der Muffelwildbestände
im Harz bedarf einer sorgfältigen Beobachtung. Der besonders deutliche Streckenrückgang beim Schwarzwild
kann jedoch nicht so interpretiert werden, daß in gleichem Maße die Bestände reduziert worden sind. Vielmehr ist weiterhin die Jägerschaft gefordert, die als örtlich bzw. regional als überhöht erkannten Wildbestände aller Schalenwildarten grundsätzlich zu reduzieren.
Die gesamte Schalenwildstrecke des Jagdjahres 2011
entspricht etwa einem Wildbretaufkommen von rd.
1.820 Tonnen. Der geschätzte Handelswert des erlegten Schalenwildes kann nach Abzug des Anteils
des nicht verwertbaren Wildes (Unfall- und Fallwild)
mit ca. 5,04 Mio. Euro veranschlagt werden, der der
Niederwildstrecke mit etwa 49.000 Euro, so daß sich
der Wert der gesamten Jagdstrecke auf rd. 5 Mio.
Euro beziffern lässt.
Die Gesamtstrecke bei Feldhasen beträgt 2.299 Stück,
davon wurden 812 Hasen erlegt. Weitere 1.487 Hasen
gingen größtenteils als Opfer des Straßenverkehrs
in die Streckenstatistik ein. Die Jäger von SachsenAnhalt führen seit Jahren keine Gesellschaftsjagden mehr auf Hasen durch, zudem wird der Einzelabschuss äußerst zurückhaltend ausgeübt. Dadurch
soll die Population neben anderen besatzstützenden
Maßnahmen wie der Biotopverbesserung und der
Bejagung der für den Hasen bedeutsamen Prädatoren (Fuchs, Marderhund, Aaskrähe, Elster) stabilisiert
werden. Ergebnisse der Scheinwerfertaxation in ausgewiesenen Referenzrevieren bestätigen in den letzten Jahren eine leichte Besatzerholung, die sich jedoch aufgrund der selbstauferlegten Zurückhaltung
bei der Bejagung nicht in der Strecke niederschlägt.
Die Wildkaninchenstrecke ist gegenüber 2010 (1.485
Stück.) im Jahr 2011 deutlich auf 875 Stück gesunken. Damit zeichnet sich vom Trend her keine Erholung der Kaninchenbesätze ab, da Myxomatose und
Chinaseuche immer wieder zu örtlich gravierenden
Verlusten im Besatz führen. Mit der Aufhebung des
Verbotes des Aussetzens von Wildkaninchen durch
Änderung des Landesjagdgesetzes 2011 ist es nun
möglich, nach Einholung einer Genehmigung in
geeigneten Biotopen neue Besätze durch Aussetzen von Kaninchen zu begründen. Reviere, in denen
Kaninchenpopulationen erloschen sind, können somit versuchen, diese erneut anzusiedeln.
Die Fuchsstrecke lag im Jagdjahr 2011 bei 21.245 Stück,
gegenüber dem Jagdjahr 2010 sank sie um 3.355
Füchse und erreichte den niedrigsten Stand seit der
Streckennachweisführung für Sachsen-Anhalt. Eine
konsequente Bejagung wird nicht in allen Revieren
umgesetzt, sie ist jedoch weiterhin erforderlich, auch
um den Status „Tollwutfreie Region Sachsen-Anhalt“
nicht zu gefährden.
Die Dachsstrecke sank im Jagdjahr 2011 gegenüber
dem Vorjahr geringfügig um 22 Stück. 1.772 Dachse
wurden erlegt, zusätzlich gingen 880 Dachse (33,2 %)
als Unfall- und Fallwild in die Jagdstatistik ein. Die
Gesamtstrecke beläuft sich somit auf 2.652 Dachse.
Beim Waschbären steigen die Strecken weiter kontinuierlich, es wurden 12.090 Kleinbären erlegt, beim
Marderhund waren es 1.515 Stück. Im Jagdjahr 2011
konnten diese Neozoen inzwischen in jedem Landkreis von Sachsen-Anhalt nachgewiesen werden.
Nutrias sind dagegen lediglich regional von gewisser
Bedeutung, da sie an Gewässer gebunden sind. Es kamen 990 statt wie im Vorjahr 892 Nutria landesweit
zur Strecke. Damit war ein leichter Streckenzugang
von 98 Stck. zu verzeichnen. Zumindest örtlich wird
der strenge Winter die Vorkommen dezimiert haben.
Ziel ist es, durch konsequente Bejagung einem weiteren Besatzanstieg entgegenzuwirken. Die Wechselbeziehungen zwischen den bejagbaren Neozoen
(Neubürgern) und der heimischen Fauna und Flora
bedürfen einer weiterführenden wissenschaftlichen
Befassung.
Die Fasanenstrecke betrug 1.396 Stück. Der Streckennachweis beim Rebhuhn beläuft sich auf 15 Feldhühner, davon wurden 2 geschossen, 13 waren als Fallwild
nachgewiesen.
Die Besätze der Hasen, Fasanen und Rebhühner
stagnieren weiterhin auf geringem Niveau. Demzufolge niedrig fällt die jagdliche Nutzung aus. Durch
Hegebemühungen, hier sei an erster Stelle die Verbesserung der Lebensräume und deren Vernetzung
genannt, wird versucht, einem weiteren Rückgang
zu begegnen. Davon profitieren auch geschützte Arten sowie viele Kleinlebewesen. Agrarumweltmaßnahmen kommen ebenfalls sämtlichen Arten der Offenlandschaft zu gute.
Die Strecke der Wildgänse ist mit 2.722 gegenüber
der Vorjahresstrecke (2.881) in etwa gleich geblieben.
Wildenten wurden 5.464 Stück erlegt, das Ergebnis
liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von
4.849 Enten. Die Taubenstrecke stagniert im Vergleich zu anderen Bundesländern auf geringem Niveau. Es wurden 1.287 Wildtauben erlegt.
4.274 Aaskrähen (Raben- und Nebelkrähen) sowie
3.462 Elstern wurden aus Gründen der Hege und des
jagdlichen Artenschutzes vornehmlich in Niederwildrevieren erlegt.
Die Jagdbehörden erheben bei der Neuausstellung
bzw. Verlängerung von Jagdscheinen neben den
Jagdscheingebühren von den Jägern eine Jagdabgabe. Diese beläuft sich jährlich auf etwa 130.000 Euro.
Diese Mittel werden vom Land im Benehmen mit
dem Landesjagdverband zur Förderung des Jagdwesens eingesetzt.
Mit der Jagdabgabe wurden auch 2011 wieder schwerpunktmäßig Projekte der Jägerschaften hauptsächlich zur Biotopverbesserung in wenig strukturierten
Agrarlandschaften des Landes unterstützt. Es flossen
aber auch Mittel in Großtrappenschutz- und Luchsmonotoring- Projekte.
51
4.
4.1
Ernährungswirtschaft,
Agrarmarketing und
Direktvermarktung
Struktur
4. Ernährungswirtschaft,
Zum Ernährungsgewerbe zählen Betriebe und
Agrarmarketing
und
Unternehmen
verschiedener Marktstufen.
Zum
einen sind es Unternehmen der ersten VerarbeiDirektvermarktung
tungsstufe
wie Mühlen, Ölmühlen, Zuckerfabriken,
sich seit Mitte der neunziger Jahre stabilisiert und
kontinuierlich weiterentwickelt**. Seit Jahren bilden
sie eine stabile Säule der sachsen-anhaltischen
Wirtschaft. Sie sind nicht mehr überwiegend kleinund mittelständisch geprägt, sondern ein Teil von
ihnen
entwickelt sich
Hinblick auf den statistisch
Die Unternehmen
derimErnährungswirtschaft
haben
ermittelten
der erfassten
sich seit MitteDurchschnittsumsatz
der neunziger Jahre stabilisiert
und konUnternehmen
von über 50 Mio.
€ zunehmend
tinuierlich weiterentwickelt**.
Seit Jahren
bilden siein
Richtung
Großunternehmen.
eine stabile
Säule der sachsen-anhaltischen Wirtschaft.
Sie sind nicht mehr überwiegend klein- und mittelständisch geprägt,
ein Teil von ihnenLage
entwickelt
4.2
Umsatzsondern
und wirtschaftliche
sich im Hinblick auf den statistisch ermittelten Durchschnittsumsatz
erfassten
Unternehmen der
von über
Der
Umsatz inder
den
101 Unternehmen
Nah50 Mio. €
zunehmend
in Richtung Großunternehmen.
rungsund
Futtermittelherstellung
stieg 2010 im
Vergleich zu 2009 um 8,5 % auf ca. 5,74 Mrd. €
und
um 5,2und
% auf
6,04 Mrd. € imLage
Vergleich
4.2 2011
Umsatz
wirtschaftliche
zu 2010. Der Umsatz je Beschäftigtem betrug
2010
326 T€
2011
342 T€. ImderDurchschnitt
Der Umsatz
in und
den 101
Unternehmen
Nahrungshatte
ein
Betrieb
2010
168
einen
und Futtermittelherstellung Beschäftigte
stieg 2010 im und
Vergleich
Jahresumsatz
von
54,7
Mio.
€.
2011
waren
es
im
zu 2009 um 8,5 % auf ca. 5,74 Mrd. € und 2011 um
Durchschnitt
175
Beschäftigte
und
ca.
59,8
Mio.
5,2 % auf 6,04 Mrd. € im Vergleich zu 2010. Der Um-€
Umsatz.
satz je Beschäftigtem betrug 2010 326 T€ und 2011
Molkereien und Schlachtstätten. Zur zweiten,
zählen die Hersteller von
Fleischwaren, von Back- und Süßwaren sowie von
Fertiggerichten.
Viele Unternehmen
übernehmen
Zum
Ernährungsgewerbe
zählen Betriebe
und Undurch vertikale
Integration
von Funktionen
alle
ternehmen
verschiedener
Marktstufen.
Zum einen
Verarbeitungsstufen
vonersten
der Verar
Rohware
bis zum
sind
es Unternehmen der
beitungsstufe
Endverbraucher.
Das produzierende
Ernährungswie
Mühlen, Ölmühlen,
Zuckerfabriken, Molkereien
gewerbe
umfasst im
der Klassifikaund
Schlachtstätten.
ZurÜbrigen
zweiten,nach
Verarbeitungsstution
der die
Wirtschaftszweige
auch die Herstellung
fe
zählen
Hersteller von Fleischwaren,
von Backvon Süßwaren
Futtermitteln
für von
Nutzund Heimtiere.
und
sowie
Fertiggerichten.
Viele Unternehmen übernehmen durch vertikale Integration
von Funktionen alle Verarbeitungsstufen von der
Rohware bis zum Endverbraucher. Das produzierende
342 T€. Im Durchschnitt hatte ein Betrieb 2010 168
D 4.1: Anteil*
der Branchen
der der
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 2010
Ernährungs
gewerbe
umfasst am
im Umsatz
Übrigen in
nach
Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 54,7 Mio. €.
Klassifikation der Wirtschaftszweige auch die Her2011 waren es im Durchschnitt 175 Beschäftigte und
stellung von Futtermitteln für Nutz- und Heimtiere.
ca. 59,8 Mio. € Umsatz.
Verarbeitungsstufe
4.1
Struktur
D 4.1: Anteil* der Branchen am Umsatz in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 2010
Herstellung
von sonstigen
Nahrungsmitteln
Herstellung
von Futtermitteln
Schlachten u.
Fleischverarbeitung
Herstellung
von Back-und
Teigwaren
Mahl- und
Schälmühlen,
Herst. von
Stärke und
Stärkerzeugn.
Fischverarbeitung
Milchverarbeitung
Herst. von
pflanzl. und tier.
Ölen und Fetten
Obst- und
Gemüseverarbeitung
* Wertangaben (%) aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
** Die Daten in den Punkten 4.1 bis 4.3 basieren auf einem Betriebskreis, der nur Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst (Erhebung auf der Grundlage des
Gesetzes über die Statistik im produzierenden Gewerbe). Alle Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten – das dürfte eine nicht unerhebliche Anzahl sein, die aber
weder
Umsatzhöhe (%)
nochaus
Beschäftigtenzahl
sichtbar
beeinflussen,nicht
werden
hier nicht gezeigt.
* Wertangaben
Gründen des
Datenschutzes
möglich.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
** Die
Daten inin
den
Punkten
4.1 bis 4.3 basieren
auf einem Betriebskreis,
der221
nurBeschäftigte
Betriebe mit 50und
und einen
mehr Beschäftigten
erfasst
Der
Umsatz
den
8 Unternehmen
der Getränkeschnitt
Umsatz von
ca.
(Erhebung aufsank
der 2010
Grundlage
des Gesetzes
die Statistik
im 104,4
produzierenden
herstellung
im Vergleich
zum über
Vorjahr
um
Mio. €. Gewerbe). Alle Betriebe mit weniger als 50
Beschäftigten – das dürfte eine nicht unerhebliche Anzahl sein, die aber weder Umsatzhöhe noch Beschäftigtenzahl sichtbar
3,2
% auf ca.werden
810,9 Mio.
€, stieg
aber per 31.12.2011 im
beeinflussen,
hier nicht
gezeigt.
Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % auf fast 835 Mio. €.
Die Betriebe der Nahrungs- und FuttermittelherDer Umsatz je Beschäftigtem betrug 2010 463,3 T€
stellung und die Betriebe der Getränkeherstellung
und 2011 471 T€. Im Durchschnitt hatte ein Betrieb im
haben sich nach der schwierigen Zeit der WirtJahr 2010 219 Beschäftigte und einen Jahresumsatz
schafts- und Finanzkrise gut erholt und können wie55
von 101,4 Mio. €. 2011 hatte ein Betrieb im Durchder eine positive Bilanz vorweisen.
52
2010 219 Beschäftigte und einen Jahresumsatz
von 101,4 Mio. €. 2011 hatte ein Betrieb im
können wieder eine positive Bilanz vorweisen.
D 4.2: Anteil* der Branchen am Umsatz in der Getränkeherstellung 2010
D 4.2:
Anteil* der Branchen am Umsatz in der Getränkeherstellung 2010
*Wertangaben (%) aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich.
Quelle:Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
*Wertangaben (%) aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich.
Landesamt Sachsen-Anhalt
4.3Quelle:Statistisches
Arbeitskräfte
4.4 Export
Die positive Entwicklung der Beschäftigten in der
4.3 Arbeitskräfte
Nahrungsund Futtermittelherstellung setzte sich
2010 fort. So stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr die
Die positive Entwicklung
der
Beschäftigten
durchschnittliche
Anzahl der Be
schäftigten
bei denin
der NahrungsFuttermittelherstellung
setzte
nahrungsund futund
termittelherstellenden
Betrieben
sich 2010
fort.um
So2,5
stieg
2010
im jedoch
Vergleich
Sachsen-An
halts
% und
blieb
2011zum
im
Vorjahrzudie
Anzahl der BeVergleich
2010durchschnittliche
konstant.
schäftigten bei den nahrungs- und
Betrieben
Beifuttermittelherstellenden
den getränkeherstellenden Betrieben
war 2010
Sachsen-Anhalts
um
2,5
%
und 1,7
blieb
jedoch
ein Rückgang der Beschäftigten um
% festzu2011 im Vergleich zu 2010 konstant.
stellen, per 31.12.2011 stieg diese Anzahl gegenüber
2010 um 1,2 % an.
Bei den getränkeherstellenden Betrieben war
2010 ein Rückgang der Beschäftigten um 1,7 %
Im festzustellen,
Jahresdurchschnitt
waren 2011 stieg
17.649diese
Personen
in
per 31.12.2011
Anzahl
dengegenüber
Betrieben 2010
der Nahrungsund
Futtermittelherum 1,2 % an.
stellung und 1.771 in den Betrieben der Getränkeherstellung
tätig.
Im Jahresdurchschnitt
waren 2011 17.649 Personen in den Betrieben der Nahrungs- und
Futtermittelherstellung und 1.771 in den Betrieben der Getränkeherstellung tätig.
Im Mittelpunkt der Vermarktung außerhalb des LanExport
des4.4
stehen
zahlreiche regionale Marken, die Potential zur Entwicklung zur nationalen Marke aufweisen.
Imliegen
Mittelpunkt
Vermarktung
außerhalb
des
Hier
weitereder
Reserven,
die erschlossen
werden
LandesInitiativen
stehen zahlreiche
regionalewerden
Marken,
die
müssen.
in diese Richtung
durch
Potential
zur
Entwicklung
zur
nationalen
Marke
das MLU über die Agrarmarketinggesellschaft (AMG)
Hier liegen
weitere Reserven, die
desaufweisen.
Landes gefördert
und unterstützt.
erschlossen werden müssen. Initiativen in diese
Der Auslandsumsatz betrug 2010 in den BeRichtung werden durch das MLU über die
trieben der Nahrungs- und Futtermittelherstellung
Agrarmarketinggesellschaft (AMG) des Landes
0,85 Mrd. €, damit lag die Exportquote bei 14,8 % des
gefördert und unterstützt.
Gesamtumsatzes.
Per 31.12.2011
Der Auslandsumsatz
betrugbetrug
2010der
in Auslandsden Beumsatz
dieser
Unternehmen
0,94
Mrd.
€.
Die Exporttrieben der Nahrungs- und Futtermittelherstelquote
somit
2011
15,5lag
% des
lunglag
0,85
Mrd.
€, bei
damit
dieGesamtumsatzes.
Exportquote bei
14,8 % des Gesamtumsatzes. Per 31.12.2011
betrug der Auslandsumsatz dieser Unternehmen
0,94 Mrd. €. Die Exportquote lag somit 2011 bei
15,5 % des Gesamtumsatzes.
iten der Seite: 62
Abbrechen
56
53
D 4.3 Anteil * der Branchen am Auslandsumsatz in der Nahrungs- und Futtermittelherstellung 2010
D 4.3:
Anteil * der Branchen am Auslandsumsatz in der Nahrungs- und Futtermittelherstellung 2010
Herstellung von
Futtermitteln
Schlachten und
Fleischverarbeitung
Herstellung von
sonst. Nahrungsmitteln
Herstellung von
Back-und
Teigwaren
Fischverarbeitung
Mahl- und
Schälmühlen,
Herst. von Stärke
und Stärkerzeugn
Obst- und
Gemüseverarbeitung
Milchverarbeitung
Herst. von
pflanzl. und tier.
Ölen und Fetten
* Wertangaben (%) aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich.
* Wertangaben
(%) aus
Gründen
des Datenschutzes nicht möglich.
Quelle: Statistisches
Landesamt
Sachsen-Anhalt
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
4.54.5Förderung
Förderungvon
vonUnternehmen
Unternehmender
der
Verarbeitung
und
Vermarktung
Verarbeitung und Vermarktunglandwirtschaftlicher Erzeugnisse einlandwirtschaftlicher
schließlich der ErnährungswirtErzeugnisse einschließlich der
schaft
Ernährungswirtschaft
samt in Höhe von 4.960 T€ im Rahmen der Förderperiode 2007 – 2013 bewilligt werden (siehe T 4.1). Das
durchschnittliche Investitionsvolumen je Vorhaben
umfasst 1.854 T€.
Die Vorhaben sind vorrangig in den Sektoren Milch,
Kartoffeln sowie Obst und Gemüse angesiedelt. Die
Förderung
führte u. a.sind
zu einer
verbesserten
WettbeDie Vorhaben
vorrangig
in den
Sektoren
werbsfähigkeit
und einer
durchgängig
verbesserten
Milch, Kartoffeln
sowie
Obst und
Gemüse angeQualität
der Die
landwirt
schaftlichen
Erzeugnisse.
siedelt.
Förderung
führte
u. a. Auzu einer
ßerdem
wurde
ein
wirkungsvoller
Beitrag
bei
der
Si- einer
verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und
cherung von Arbeitsplätzen geleistet.
In den Jahren 2010 und 2011 konnten insIn den Jahren 2010 und 2011 konnten insgesamt 11
gesamt 11 Investitionsvorhaben mit einem
Investitionsvorhaben mit einem förderfähigen Invesförderfähigen
Investitionsvolumen von 20.367 T€
titionsvolumen von 20.367 T€ und Zuschüssen insgeund Zuschüssen insgesamt in Höhe von 4.960
durchgängig verbesserten Qualität der landwirtT€ im Rahmen der Förderperiode 2007 - 2013
schaftlichen Erzeugnisse. Außerdem wurde ein
bewilligt
werden (siehe
T 4.1). der
Das
durch- und Vermarktung
T 4.1.: Förderung
zur Verbesserung
Verarbeitung
landwirtschaftlicher
nach von
wirkungsvoller
Beitrag bei Erzeugnisse
der Sicherung
schnittliche
Investitionsvolumen je Vorhaben
Jahren
Arbeitsplätzen geleistet.
umfasst 1.854 T€.
Bewilligung
Anzahl der
Förderfähiges
Zuschuss bewilligt
darunter:
bewilligten
Investitionsvolumen gesamt (GAK+ELER)
ELER
Jahr
Vorhaben
in T€
T 4.1.: Förderung zur Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher
2007
4
2.415
522
0
Erzeugnisse nach Jahren
2008
7
16.693
3.469
2.601
2009
14
28.918
7.971
5.978
2010
7
14.417
3.686
2.764
Bewilligung
Anzahl
der
Förderfähiges
Zuschuss
bewilligt
darunter:
2011
4
5.950
1.274
955
Investitionsvolumen gesamt (GAK+ELER)
ELER
bewilligten
Insgesamt
36
68.393
16.922
12.298
Jahr
Quelle: MLU
2007
2008
2009
2010
2011
Insgesamt
Quelle:
54MLU
Vorhaben
4
7
14
7
4
36
2.415
16.693
28.918
14.417
5.950
68.393
in T€
522
3.469
7.971
3.686
1.274
16.922
0
2.601
5.978
2.764
955
12.298
4.6 Qualitätssicherung
Sachsen-Anhalt setzt im Bereich Landwirtschaft weiter auf den Ausbau der Qualitätssicherung und legt
mit der gesamtbetrieblichen Bewertung der Produktion einen wesentlichen Grundstein in den Bereichen
Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz.
Um den landwirtschaftlichen Betrieben den Einstieg in eine umfassende Qualitätssicherung zu erleichtern wurde ein modulares zukunftsorientiertes
Basis-Qualitäs-Managementsystem (BQM) entwickelt, das den betrieblichen Zeit- und Kostenaufwand
zur Umsetzung der Qualitätssicherung auf ein überschaubares Maß beschränkt. BQM beinhaltet sowohl
die Anforderungen des Fachrechts als auch des Marktes. Den Nutzern bietet BQM einen besseren Marktzugang bzw. dessen Sicherung.
Das BQM System wurde in den zurückliegenden Jahren von einem betriebszweigbezogenem zu einem
gesamtbetrieblichen Qualitätsmanagementsystem
entwickelt, das laufend aktualisiert und den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst wurde.
Mit „BQM-Landwirtschaft“ steht den Landwirten
seit 2007 damit deutschlandweit das erste zertifizierungsfähige gesamtbetriebliche Qualitätsmanagementsystem zur Verfügung. Neben den o. g. Anforderungen an die Produktion werden mit diesem Qualitätssystem zudem die Dokumentationspflichten
gegenüber den Verarbeitern abgedeckt. Es integriert
das System „Qualität und Sicherheit (QS)“, geht aber
über dessen Anforderungen hinaus. Damit wurde der
langjährigen Forderung von Vertretern der Marktbeteiligten und ihrer Verbände nach einem komplexen
gesamtbetrieblichen Qualitätsmanagementsystem
Rechnung getragen.
Das Basis-Qualitäts-Managementsystem Landwirtschaft hat sich damit in Sachsen-Anhalt zu einem Synonym für qualitätsgesicherte Produktion in
der Landwirtschaft entwickelt.
Im Jahr 2010 wurde das BQM um einen „Energieeffizienzcheck“ für landwirtschaftliche Betriebe ergänzt.
Diese Überprüfung bildet die Grundlage für eine weitergehende Analyse des Energieeinsatzes und der
Klimawirkung der landwirtschaftlichen Erzeugung.
Qualität und Sicherheit (QS)
Durch den Landeskontrollverband wird die Implementierung des QS-Systems in 432 Betriebe betreut.
Zertifikate können im Bereich Ackerbau 85 Unternehmen vorweisen, im Bereich Speisekartoffel/Gemüse
sind es 18. Des Weiteren nahmen 174 rinderhaltende Betriebe, 140 Schweinefleischproduzenten sowie
2 Geflügelbetriebe am QS-System teil. Im Bereich
Tiertransport haben 13 Unternehmen das Zertifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen.
Basis-Qualitäts-Managentsysteme (BQM)
Im Bereich der tierischen Erzeugung haben sich
im Zeitraum 2002 bis 2007 insgesamt 308 landwirtschaftliche Betriebe betriebszweigbezogen zertifizieren lassen. An dem seit 2007 geltenden neuen
gesamtbetrieblichen BQM-Landwirtschaft beteiligen sich 102 Tierproduktionsbetriebe.
Im Bereich der pflanzlichen Erzeugung nahmen seit
2007 84 Betriebe im gesamtbetrieblichen BQM-Landwirtschaft teil. Im Zeitraum 2002 bis 2007 beteiligten sich 114 Ackerbaubetriebe am fruchtartenspezifischen BQM-Programm. Insgesamt sind über 25 %
der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes
Sachsen-Anhalt in der Qualitätssicherung integriert.
Des Weiteren konnten 13 landwirtschaftliche Betriebe erfolgreich ein Prüfverfahren nach den Kriterien
des Umweltmanagementsystems BSU realisieren.
4.7 Agrarmarketing
In den Jahren 2010 und 2011 konnten zur Unterstützung des Absatzes von Qualitätsprodukten
der Land- und Ernährungswirtschaft jeweils Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt in Höhe von
650.000 € für Maßnahmen des Agrarmarketings
eingesetzt werden. Im Auftrag der Unternehmen der
Land- und Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalts
erfolgte vorwiegend die Absatzförderung der Qualitätsprodukte koordiniert durch die AMG.
Durch die AMG werden Marketingstrategien entwickelt und mit den Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalts umgesetzt. 25
kleine und mittlere Unternehmen der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalts sind derzeit Mitglied im
Marketingpool Ernährungswirtschaft bei der AMG.
Ansässig bei der AMG ist auch das Netzwerk Ernährungswirtschaft. Im Netzwerk sind rund 37
Partner, bestehend aus Unternehmen der Ernährungsindustrie, Forschungseinrichtungen und
weiteren Institutionen organisiert. Die Leitung des
Netzwerkes erfolgt durch den Marketingpool Ernährungswirtschaft e. V. bei der AMG.
Die Information über Qualitätsprodukte von Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft
Sachsen-Anhalts durch Präsentation auf nationalen
und internationalen Messen und Ausstellungen war
ein weiterer koordinierender Arbeitsschwerpunkt
der AMG. Für diesen Bereich wurden 2010 520.000 €
und 2011 500.000 € durch das Land Sachsen-Anhalt
zur Verfügung gestellt. Die bedeutendsten Messen
waren auch im Jahr 2011 die „Internationale Grüne
Woche“ in Berlin, „Biofach“ in Nürnberg, die „SaaleMesse“ in Halle und die „Agra“ in Leipzig.
55
4.8 Direktvermarktung
Im Land Sachsen-Anhalt widmen sich über 360
landwirtschaftliche Unternehmen der Direktvermarktung. Weitere 250 sind als Kleinstproduzenten
aktiv, viele davon sind regionale Fleischereien oder
Bäckereien. Diese produzieren regionale Lebensmittel, die zunehmend mehr beim Verbraucher geschätzt werden. Trotz des allgemeinen Trends zur
Regionalität ist die Direktvermarktung rückläufig.
Bei stagnierenden und sinkenden Nettoeinkommen
und gleichzeitig steigenden Kosten fällt es besonders schwer, sich wirtschaftlich zu behaupten. Im
Direktabsatz erhalten die Kundinnen und Kunden
regionale Spezialitäten mit besonderen Eigenschaften und einer direkt nachvollziehbaren Herkunft.
Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen im Land werden von direktvermarktenden Betrieben begleitet.
Neben Bauernmärkten sind diese regionalen Produkte auch bei Erntefesten, dem Tag der Regionen oder
dem Tag des offenen Hofes zu finden.
2011 wurde erstmalig eine Unterstützung des Marketings für Bauernmärkte gewährt. Vier Bauernmärkte
konnten gefördert werden.
Zur breiteren Verbraucherinformation wurde 2011
durch die AMG mit Fördermitteln des MLU die Broschüre „Einkaufen auf dem Bauernhof“ neu aufgelegt und 35.000 Exemplare herausgegeben. Dieser
bereits zum sechsten Mal erschienene Einkaufsführer stellt regionale Produkte aus der Direktvermarktung vor. Das Gesamtlayout wurde überarbeitet und
die Broschüre präsentiert sich mit einem neuen Gesicht und mit neuen übersichtlichen Anzeigen. Insgesamt 104 Direktvermarkter mit unterschiedlichen
Produktpaletten und aus allen Regionen des Landes
werben in der Broschüre. Der Zuspruch beim interessierten Verbraucher nach dieser neuen Broschüre ist
sehr groß und bereits Ende 2011 waren 30.000 Exemplare vergriffen. Auch über das Direktvermarkter –
Onlineportal werden fast täglich Broschüren bestellt.
Zusätzlich zur Broschüre besteht ganz neu das ebenfalls geförderte Internetportal zur Direktvermarktung in Sachsen-Anhalt. Unter „direktvermarkter-lsa.
de“ präsentiert sich eine komplett neugestaltete und
anwenderfreundliche Seite. Damit wurde dem wachsenden Interesse an dieser Einkaufs- und Informationsform Rechnung getragen.
2011 wurden die Kleinerzeuger Sachsen-Anhalts über
das Projekt „Unterstützung von Direktvermarktern
und kleinen Lebensmittelproduzenten bei Aktivitäten für den Marktzugang in den Lebensmitteleinzelhandel“ durch das MLU gefördert. Dieses innovative
Projekt trägt immer mehr Früchte. Zunehmend finden
Direktvermarkter Platz in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels und sogar in den Zentrallagern. 2012
soll diese Unterstützung fortgeführt werden.
56
Für die Umsetzung des landwirtschaftlichen Fachrechts wurden zudem auch 2010 und 2011 wieder
Schulungsveranstaltungen koordinierend durch die
AMG angeboten und vom MLU gefördert. 2011 wurden insgesamt vier Veranstaltungen realisiert.
Der Umsatz in der Direktvermarktung resultiert zu
85 % aus Stammkundschaft. Das Käuferpotential
setzt sich insgesamt aus je einem Drittel Stammkundschaft, Gelegenheitskäufern und sporadischen
Käufern zusammen. Die direkt-vermarktenden Betriebe sind in Sachsen-Anhalt in 8 Regionalvereine
gegliedert. Neu ist der Verein der Regionalmarke Mittelelbe in Dessau-Rosslau.
Direkt vermarktende landwirtschaftliche Betriebe
unterliegen den gleichen Kontrollen wie alle anderen landwirtschaftlichen Betriebe. Von Seiten der
AMG wurden auch für die Direktvermarkter Hygieneleitlinien erarbeitet, welche im Netz abrufbar
sind. Diese sollen mit dazu beitragen, den nationalen und europäischen Anforderungen entsprechen
zu können. Auch die Schulungsveranstaltungen mit
den Partnern des Berufsstandes und der LLFG tragen
dazu bei, Direktvermarkter für den Markt und für die
Umsetzung des Fachrechts zu befähigen.
5. Veterinärangelegenheiten,
Verbraucherschutz
5.1 Verbraucherschutz in der Landwirtschaft
Handelsnormen und deren Einhaltung durch die Wirtschaftsbeteiligten sind besonders bei Massengütern
eine wesentliche Voraussetzung für die Markttransparenz und damit für das funktionieren der Märkte.
Erst die Einhaltung definierter und bekannter Produktionsstandards ermöglicht den Marktpartnern
die sachgerechte Beurteilung von Preisen. Dies gilt
für die landwirtschaftlichen Rohstoffmärkte, die
Endverbrauchermärkte Nahrungsmittel und den
Zwischenhandel gleichermaßen Wichtige Handelsnormen betreffen die Masse- und Qualitätsfeststellung sowie die Einteilung landwirtschaftlicher Produkte in Handelsklassen.
5.1.1 Überwachung von Handelsnormen
tierischer Erzeugnisse
Wichtige Maßnahmen im Hinblick auf die Einhaltung
der Marktordnungen für tierische Produkte sind die
Kontrolle der Massefeststellung, der Wiege- und Abrechnungsunterlagen sowie der Handelsklasseneinteilung von Schlachtkörpern der Tierarten Schwein,
Rind und Schaf im Schlacht- und verarbeitungsbetrieben sowie deren Meldungen über Mengen und
Preisen nach dem Fleischgesetz.
Die Kontrolle der Handelsklassen im Bereich der Eier
und des Geflügelfleisches in Bezug auf die Einhaltung
der einschlägigen Vermarktungsnormen erfolgen
auf den Vermarktungsstufen des Einzelhandels, der
Groß- und Wochenmärkte. Hierzu gehören auch die
Überprüfung der Eierpackstellen und der Eiererzeuger mit alternativen Haltungsverfahren sowie die
Zulassung von Eierpackstellen und Legehennenbetrieben sowie die Durchführung von Buchprüfungen. Die Überwachung der Legehennenbetriebe
erfolgt gemäß Legehennenbetriebsregistergesetz.
Landesweit zuständig für die genannten Maßnahmen sind die Landkreise und kreisfreien Städte, das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung
und Forsten Anhalt mit Sitz in Dessau sowie das
Landesverwaltungsamt mit Sitz in Halle.
Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der Maßnahmen
zur Einhaltung der Marktordnungen im tierischen
Bereich landesweit 488 Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt.
5.1.2 Milchgüteuntersuchung
Die Qualitätskontrolle der im Zentrallabor des LKV
Sachsen-Anhalt e. V. in Halle/Trotha untersuchten
Anlieferungsmilch dokumentiert auch in 2011 gute
bis sehr gute Ergebnisse.
Der Güteklasse 1 (Keimzahl < 100.000 Keime/ml)
entsprachen 99,4 % der Lieferanten. Hinsichtlich des
Gehaltes an somatischen Zellen sind 99,0 % der untersuchten Milch der Bezahlungsklasse 1, d. h. keine
diesbezüglichen finanziellen Abzüge, zuzuordnen.
Für 1,6 % der Lieferanten wurden Zellzahlergebnisse
> 400.000 Zellen ermittelt. Letztendlich musste in
vier Fällen durch den LKV und in 3 weiteren Fällen
durch andere Untersuchungsstellen ein Lieferverbot verhängt werden. Der Anteil positiver Hemmstoffproben war mit 0,04 % der niedrigste Wert seit
Untersuchungsbeginn im Jahr 1992. Die Jahresmittelwerte bei Fett und Eiweiß lagen mit 4,05 % Fett
(2010: 4,11) und 3,40 % Eiweiß (2010: 3,43) unter den
Vorjahreswerten.
Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Probenahme der Milchgüteproben werden die automatischen Probenahmeanlagen der Milchsammelwagen
durch den LKV jährlich zweimal nach DIN 11868-1
auf Repräsentativität und Verschleppung überprüft.
Von insgesamt 129 Überprüfungen bestanden 121
Probenahmeanlagen (93,8 %) die Kontrolle. Bei den
nicht bestandenen 8 Anlagen wurden aufgrund
von Mängeln bei der Repräsentativität (5 Anlagen) und der Verschleppung (3 Anlagen) Wiederholungsprüfungen erforderlich, die bestanden wurden. Weiterhin nahmen zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Probenahme 215 Fahrer von Milchsammelwagen an Schulungen teil. Weitere 32 Fahrer
legten zur Aufnahme ihrer Tätigkeit eine Prüfung
zum Erhalt des Befähigungsnachweises zur Durchführung der Probenahme für die Milch-Güteprüfung
ab.
5.2 Tierseuchen-/Zoonosenüberwachung und -bekämpfung
Der im Jahre 2011 erreichte Tierseuchenstatus stellt
sich wie folgt dar:
Die Rinderbestände waren frei von Maul- und Klauenseuche, Tuberkulose, Brucellose und Leukose. Das
seit 1996 durchgeführte Landesprogramm zur Tilgung der Rinderherpesvirusinfektion (BHV-1) verläuft
erfolgreich, so dass mit Ende des Jahres 2011 97,3 %
aller Rinder BHV 1-frei bzw. BHV 1-negativ und 97,4 %
aller reproduktiven Bestände BHV 1-frei waren.
Seit dem 01. März 2004 wird die Bovine Virusdiarrhoe (BVD) auf Grundlage einer Landesverordnung
57
staatlich bekämpft. Zum Ende des Jahres 2011 waren
94,5 % aller Rinderbestände und 93,3 % aller Rinder
im Tilgungsverfahren BVD – unverdächtig.
eine Salmonelleninfektion zu vermindern als auch
die Marktposition für deutsches Schweinefleisch zu
stärken.
Die Hausschweinbestände waren frei von Maul- und
Klauenseuche, Schweinepest, Aujeszkyscher Krankheit und Brucellose.
Tierseuchenkasse
Die Tierseuchenkasse ist ein wichtiges Instrument
der Tierseuchenbekämpfung. Sie ist eine Anstalt öffentlichen Rechts, die ihre Angelegenheiten im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages selbst regelt, für
die Nutztierhalter tätig wird und die zu zahlenden
Entschädigungen im Seuchenfall nach dem Tierseuchengesetz leistet. Darüber hinaus erbringt sie freiwillige Leistungen in Form von Beihilfen (siehe nachfolgende Absätze).
Die Schaf- und Ziegenbestände waren frei von Maulund Klauenseuche und Brucellose. In den Jahren
2001; 2004; 2005 und 2010 trat im Land je ein Scrapiefall auf.
Die Geflügelbestände waren frei von klassischer und
atypischer Geflügelpest. Die Wild- und Haustiere
sind seit 1995 frei von Tollwut.
Blauzungenkrankheit (Blue tongue disease)
Die Blauzungenkrankheit (BT) ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion der Schafe, Ziegen, Rinder
und Wildwiederkäuer, die nur durch Vektoren, i. d.
F. Stechmücken (Gnitzen) aber auch iatrogen (z. B.
durch tierärztliches Instrumentarium) übertragen
wird. Diese Tierseuche war bis 2006 in Deutschland
und auch Mitteleuropa bisher noch nie festgestellt
worden. Im August 2006 wurden die ersten Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Im Jahr 2007
hatte sich diese Tierseuche weiter in ganz Deutschland ausgebreitet. In Sachsen-Anhalt wurden 2007
19; 2008 60; 2009 13 und 2010 keine BT-Ausbrüche
festgestellt. Bis 2009 wurde in ganz Deutschland ein
flächendeckendes Impfverfahren mit dem Ziel der
Vermeidung klinischer Erkrankungen und der Eindämmung der BT durchgeführt. Der Rückgang der
BT-Ausbrüche nach Beginn der Impfung zeigt den
vorläufigen Erfolg dieser Maßnahme. Ab 2010 wurde
das Impfverfahren auf freiwilliger Basis fortgeführt.
Am 15. Februar 2012 hat sich Deutschland als frei von
BT erklärt.
Zoonoseüberwachung und -bekämpfung
Aufgrund bestehender Rechtsvorschriften der EU haben die Mitgliedstaaten im Geflügel- und Schweinesektor verschiedene Pilotstudien und anschließend
Bekämpfungsprogramme zur Reduzierung des Vorkommens von Salmonellen in der Primärproduktion
durchzuführen. Die Pilotstudien sind weitestgehend
abgeschlossen.
Anfang 2007 startete das erste Bekämpfungsprogramm im Zuchtgeflügelbereich. Weitere Programme im Geflügelbereich sind zwischenzeitlich angelaufen, das letzte, die Putenhaltung betreffend, ist
2010 gestartet.
Im Vorgriff auf EU-Regelungen im Bereich der
Schlachtschweine ist 2007 eine Schweinesalmonelloseverordnung in Kraft getreten, die zum Ziel hat, die
Salmonellenprävalenz in Mastschweinebeständen
zu reduzieren und dadurch das Verbraucherrisiko für
58
Des Weiteren hat die Tierseuchenkasse den gesetzlichen Auftrag, einen Tiergesundheitsdienst zu unterhalten. Dieser ist für Rinder, Schweine, Schafe und
Ziegen eingerichtet. Die Aufgaben des Dienstes bestimmen sich nach der Satzung über die Errichtung
des Tiergesundheitsdienstes aus dem Jahr 2003.
Neben der Bestandsberatung führt der Tiergesundheitsdienst Veranstaltungen für landwirtschaftliche
Betriebe durch. Diese haben sich in den letzten Jahren fest etabliert.
Die Tierseuchenkasse unterliegt der Rechtsaufsicht
durch das Land, Rechtsaufsichtsbehörde ist das MLU.
Die Mittel für die Entschädigungen werden aus Beiträgen der tierhaltenden Betriebe und Personen (siehe Tabelle T 5.1) und aus Landesmitteln aufgebracht.
Dabei hat die Tierseuchenkasse Rücklagen zu bilden,
um den von ihr zu erbringenden Anteil im Seuchenfall leisten zu können. Beihilfen und der Tiergesundheitsdienst werden vollständig aus eigenen Mitteln
der Tierseuchenkasse finanziert. Sofern das Land
durch Verordnung die Bekämpfung von Krankheiten
regelt, beteiligt es sich an den Beihilfen zur Hälfte,
sofern die Tierseuchenkasse hierfür eine Satzungsregelung vorsieht.
Für Rinderbestände konnte eine Beitragsermäßigung
beantragt werden, wenn diese BHV1-frei, wie in den
letzten Jahren, und zusätzlich BVD-unverdächtig
waren. Halter von Zuchtschweinen hatten die Möglichkeit, durch Teilnahme am freiwilligen Programm
des Tiergesundheitsdienstes zur Reduzierung des
Salmonelleneintrags in die Lebensmittelkette eine
Beitragermäßigung zu beantragen, während Mastschweinebetriebe in die Kategorie I eingestuft sein
mussten.
Das im Jahr 2008 gemeinsam mit anderen Einrichtungen im Land begonnene Forschungsprojekt zur Senkung der Zellzahlen in den Milchviehbeständen des Landes wurde mit großer Resonanz fortgesetzt. Im Übrigen leistete die Tierseuchenkasse Beihilfen zur Kontrolle zum Vorkommen
verschiedener Tierseuchen und zur Abklärung von
Bestandserkrankungen. Die Beihilfeleistungen der
Tierseuchenkasse sind von der EU notifiziert oder
freigestellt nach der Verordnung 1857/2006.
T 5.1: Beitragseinnahmen der Tierseuchenkasse des Landes Sachsen-Anhalt
Tierarten
Rinder
Pferde
Schweine
Schafe und Ziegen
Geflügel
Fische
Hirschartige Tiere in
Gehegen
Gesamt
2007
2008
2009
2010
2011
T€
823
33
309
59
274
4
%
54,6
2,2
20,5
3,9
18,2
0,3
T€
827
51
476
72
402
5
%
45,0
2,8
25,8
3,9
21,9
0,3
T€
906
43
485
91
418
7
%
46,3
2,2
24,8
4,7
21,4
0,3
T€
838
45
747
94
599
8
%
35,8
1,9
32,0
4,0
25,6
0,3
T€
792
49
732
88
653
7
%
34,0
2,1
31,4
3,8
28,1
0,3
5
0,3
6
0,4
6
0,3
7
0,3
7
0,3
1.507
100,0
1.840
100,0
1.955
100,0
2.338
100,0
2.328
100,0
Quelle: Tierseuchenkasse des Landes Sachsen-Anhalt
T 5.2: Leistungen der Tierseuchenkasse nach Art der Leistung
Art der Leistung
Entschädigung
Beihilfen
Härtebeihilfen
Sonstige Leistungen
Gesamt
2007
T€
30
513
0
75
618
%
4,9
83,0
0
12,1
100,0
2008
T€
142
1.548
0
35
1.726
%
8,2
89,7
0
2,0
100,0
2009
T€
%
54
5,2
978
94,3
5
0,5
1
0,1
1.038 100,0
T€
2010
81
511
0
16
608
%
13,3
84
0
2,6
100,0
2011
T€
45
832
2
40
919
%
4,9
90,5
0,2
4,4
100,0
Quelle: Tierseuchenkasse des Landes Sachsen-Anhalt
5.3 Futtermittelüberwachung
Rechtsentwicklung
Nach der EU-Basisverordnung Nr. 178/2002 sind „Futtermittelunternehmen“ alle Unternehmen, die an
der Erzeugung, Herstellung, Verarbeitung, Lagerung,
Beförderung oder dem Vertrieb von Futtermitteln beteiligt sind, einschließlich des landwirtschaftlichen
Unternehmens, das Futtermittel zur Verfütterung
im eigenen Betrieb erzeugt, verarbeitet oder lagert.
Weiter wurde auch die Eigenverantwortlichkeit des
Futtermittelunternehmers verankert. Dies beinhaltet auch die Implementierung wirksamer Eigenkontrollsysteme.
Mit In-Kraft-Treten der Verordnung (EG) Nr. 183/2005
über Futtermittelhygiene am 01.01.2006 wurden alle
Futtermittelunternehmer bei der zuständigen Behörde registrierungs- bzw. zulassungspflichtig. Dies betrifft somit auch die landwirtschaftlichen Unternehmen als Primärproduzenten von Futtermitteln.
In Deutschland wird rund die Hälfte des
Futtermittelbedarfs über Grundfutter und weitere
25 % über Eigenmischungen im landwirtschaftlichen
Betrieb gedeckt. Die Mischfuttermittelhersteller sind
zu 25 % an der Bedarfsdeckung beteiligt. Bei der amtlichen Überwachung ist dies zu beachten, da sie generell risiko- und zielorientiert zu erfolgen hat.
Amtliche Überwachungsergebnisse aus dem Nationalen Kontrollprogramm
Um Futtermittelsicherheit zu gewährleisten, ist eine
produktbegleitende amtliche Überwachung auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen
von Futtermitteln erforderlich.
Zur Sicherstellung einer einheitlichen Futtermittelüberwachung wird seit 2001 von den Ländern
im Einvernehmen mit dem Bund ein Nationales Kontrollprogramm in Übereinstimmung und als Teil des
koordinierten Kontrollprogramms der EU verbindlich
durchgeführt. Es versteht sich als Basisprogramm,
das durch spezielle Landessonderprogramme zu erweitern ist.
Auf der Grundlage des Rahmenplans zu Kontrollaktivitäten im Futtermittelsektor 2007-2011 und
der Landessonderprogramme wurden im Jahr 2011
1.265 Futtermittelhersteller und -händler sowie Tierhalter/innen einer Überprüfung nach futtermittel-
59
und verfütterungsverbotsrechtlichen Vorschriften
unterzogen. 1.780 Futtermittelproben / bei 162 Fällen
(9,1 %) Beanstandungen.
5.4 Beseitigung tierischer Nebenprodukte
Zum Schutz von Mensch und Tier vor Krankheitserregern sowie zum Schutz der Umwelt vor
schädlichen Einwirkungen müssen nicht für den
menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (z. B. tote Tiere, Tierkörperteile, tierische Erzeugnisse) unschädlich beseitigt werden.
Die Vorgaben enthalten strenge tierseuchen- und
hygienerechtliche Vorschriften für die Abholung,
Verarbeitung, Verwendung oder Beseitigung sämtlicher tierischer Nebenprodukte. Die zulässigen
Verwendungszwecke für bestimmtes Tiermaterial
wurden aufgrund des damit verbundenen TSE- Risikos eingeschränkt. Regelungen für anderweitige
Verwendungen von tierischen Nebenprodukten (z. B.
in technischen Anlagen, in der Oleochemie, Biogasund Kompostieranlagen) als in Tierfutter bzw. für die
endgültige Beseitigung (Verbrennung) wurden festgelegt.
Die tierischen Nebenprodukte, die nicht für den
menschlichen Verzehr bestimmt sind, werden entsprechend ihrem hygienischen Risiko in Kategorien
eingeteilt (Kat. 1 – sehr hohes Risiko: z. B. TSE-Tiere,
spezifisches Risikomaterial (SRM); Kat. 2 – mittleres Risiko: z. B. Gülle, Erzeugnisse mit bestimmten
Tierarzneimittelrückständen, verendete und getötete Tiere; Kat. 3 – niedriges Risiko: z. B. Schlachtabfälle,
bestimmte Küchen- und Speiseabfälle, ehemalige
Lebensmittel). Um Missbrauch, vor allem des Kategorie 3-Materials (Stichwort „Gammelfleisch“), zu vermeiden, müssen Behältnisse für tierische Nebenprodukte beim innergemeinschaftlichen als auch beim
innerstaatlichen Transport entsprechend ihrer Kategorie farblich gekennzeichnet werden.
Material der Kat. 1 und 2 ist 2011 in dafür zugelassenen
Verarbeitungsbetrieben zu verarbeiten.
Die bei der Verarbeitung der v. g. Materialkategorien
entstehenden Tiermehle dürfen wegen des bestehenden Verfütterungsverbotes und des davon möglicherweise noch ausgehenden Hygienerestrisikos nicht
an landwirtschaftliche Nutztiere, Tierfett nicht an
Wiederkäuer verfüttert werden. Das Tiermehl muss
deshalb unter behördlicher Kontrolle in dafür zugelassenen Zement- oder Kraftwerken verbrannt
werden. Verarbeitetes tierisches Fett kann nach bestimmten festgelegten Behandlungsmethoden auch
zur Herstellung von Biodiesel genutzt werden.
Die höheren Aufwendungen für die Beseitigung und
die Einschränkung der weiteren Nutzung haben in
60
den letzten Jahren zu einer Erhöhung der Kosten geführt.
Seit dem 01.07.2010 beteiligt sich sowohl das Land als
auch die Tierseuchenkasse nach Maßgabe ihrer Satzung mit jeweils 25 % an den Kosten der Beseitigung
von Tierkörpern von landwirtschaftlichen Nutztieren.
Die verbleibenden Tierkörperbeseitigungskosten hat
der Tierbesitzer zu tragen.
T 5.3: Beseitigungskosten für Tierkörper 2011
Kategorie
Pferd, Esel, Fohlen, Pony
Schwein, Wild
Rind
Schaf / Ziege
Hund*, Katze*, andere
Heim-, Haus- und Labortiere
Preis netto
(in €/kg)
0,17
0,22
0,18
0,42
1,42
*Zusätzlich zu den angeführten Preisen wird eine Anfahrtspauschale inkl.
Verwiegung von 26,00 € erhoben.
5.5 Überwachung des Verkehrs mit
Tierarzneimitteln
Der sorgsame und sachgerechte Umgang mit Tierarzneimitteln ist aufgrund der mit ihrer Anwendungen
verbundenen Risiken (toxische und allergisierende Wirkungen von Arzneimittelrückständen, Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen etc.) für
den gesundheitlichen Verbraucherschutz von entscheidender Bedeutung. Der Umgang mit Tierarzneimitteln ist daher streng reglementiert. Nach
geltendem Lebensmittelrecht dürfen Lebensmittel
nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie keine gesundheitlich bedenklichen Tierarzneimittelrückstände enthalten. Das Inverkehrbringen von
Lebensmitteln mit Arzneimittelrückständen ist nach
Lebensmittelrecht bereits als Straftatbestand zu
werten. Rückstandshöchstmengenüberschreitungen
in Fleisch und Milch führen daher generell zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft. Da der Gesetzgeber
dem Tierarzt die Berechtigung zuerkennt, für von
ihm behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller
oder Großhandel zu beziehen und diese Arzneimittel
auch anzuwenden oder an den Tierhalter abzugeben,
kommt dem Tierarzt in diesem Zusammenhang eine
Schlüsselfunktion zu. Die amtliche Überwachung der
Einhaltung tierarznei- und betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften durch Tierärzte und Tierkliniken
liegt in Sachsen-Anhalt in der Verantwortung des
Landesverwaltungsamtes. Demgegenüber sind
die Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte für die Überwachung der Einhaltung
tierarzneimittelrechtlicher Vorschriften durch Landwirtschaftsbetriebe mit Nutztierhaltungen zu-
ständig. Die Kontrollen tierärztlicher Hausapotheken
erfolgen gemäß Arzneimittelgesetz turnusmäßig (in
der Regel alle zwei Jahre) sowie anlassbezogen (bei
Verdacht auf Rechtsverstöße). Die arzneimittelrechtlichen Kontrollen der Nutztierhaltungen erfolgen hingegen risikoorientiert. Zumindest bei Verdacht auf
Rechtsverstöße werden die arzneimittelrechtlichen
Kontrollen unangemeldet vorgenommen.
In Sachsen-Anhalt hatten in 2011 insgesamt 367 Angehörige der Berufsgruppe der Tierärzte den Betrieb
einer tierärztlichen Hausapotheke angezeigt. Hierunter befanden sich 354 Tierärzte, die Tiere oder
Tierbestände prophylaktisch oder kurativ betreuten.
Die restlichen tierärztlichen Hausapotheken (13) sind
bei Veterinärbehörden eingerichtet worden, um Tierimpfstoffe im Rahmen von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung beziehen, lagern und verteilen zu
können.
handelt es sich bei der Anwendung eines verschreibungspflichtigen Tierarzneimittels durch einen Nutztierhalter um eine Straftat, wenn hierfür
keine tierärztliche Behandlungsanweisung vorgelegen hat. Bei festgestellten Verstößen erfolgten nach
§ 69 Arzneimittelgesetz amtliche Anordnungen zur
Mängelabstellung. Vielfach mussten wegen unzureichender Erfüllung der Aufzeichnungspflichten
auch Verwarnungen ausgesprochen (teilweise
mit Verhängung eines Verwarngeldes). In einem
Fall wurde dieser Verstoß durch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeldfestsetzung geahndet.
Etliche Nutztierhaltungen in Sachsen-Anhalt werden
durch Tierärzte mit Sitz in anderen Bundesländern
betreut. Hier unterliegt der Tierarzt der Überwachung durch die zuständige Behörde des betreffenden Bundeslandes.
Im Jahr 2011 sind insgesamt 62 der tierärztlichen
Hausapotheken kontrolliert worden. Behördlicherseits wurden in 27 der kontrollierten tierärztlichen Hausapotheken entsprechend § 69 Arzneimittelgesetz bzw. § 22 Betäubungsmittelgesetz detaillierte Anordnungen zur Abstellung festgestellter
Mängel getroffen. Die Beanstandungen betrafen
vor allem die Erfüllung der vorgeschriebenen Nachweisführung über Erwerb, Bestand und Verbleib von
Arzneimitteln, Impfstoffen und Betäubungsmitteln,
daneben aber auch die Gestaltung und Ausstattung
der Betriebsräume der tierärztlichen Hausapotheken
und die vom jeweiligen Tierarzt betriebene Lagerung
und Prüfung von Arzneimitteln und Impfstoffen in
Praxisräumen oder Praxisfahrzeugen. Außerdem
sind in einigen Fällen die von den Tierärzten getroffenen Vorkehrungen zum Schutz gegen unbefugten Zugriff (Arzneimittel, Betäubungsmittel) beanstandet worden. In insgesamt zwei Fällen waren die
Rechtsverstöße wegen des jeweiligen Umfangs bzw.
Schweregrades im Rahmen von Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeldfestsetzungen zu ahnden. In diesen Fällen traten die Mängel in der Nachweisführung auf.
Im Jahr 2011 unterlagen in Sachsen-Anhalt 5.269
Nutztierhaltungen der arzneimittelrechtlichen Überwachung. Zumeist erfolgten die Kontrollen routinemäßig, in einer Reihe von Fällen jedoch anlassbezogen, nachdem in der Milch oder im Fleisch von Tieren
aus den betreffenden Beständen hinsichtlich Antibiotika Rückstandshöchstmengenüberschreitungen
festgestellt worden waren. Kontrollschwerpunkte
waren jeweils die Erfüllung der dem Nutztierhalter
gesetzlich obliegenden Dokumentationspflichten
(Tierhalter-Arzneimittel-Nachweisverordnung), die
Plausibilität dieser Aufzeichnungen sowie der ordnungsgemäße Erwerb, die sachgerechte Lagerung
und die gesetzeskonforme Anwendung von Tierarzneimitteln und Tierimpfstoffen. Beispielsweise
61
6. Tierschutz
6.1 Schutz von Tieren in der
Nutztierhaltung
Für das Halten von Nutztieren zu Erwerbszwecken
gilt die Tierschutz-Nutzierhaltungsverordnung. Diese enthält allgemeine Anforderungen an Haltungseinrichtungen, die Überwachung, Fütterung und
Pflege der Tiere sowie spezielle Abschnitte mit Anforderungen an das Halten von Kälbern, Legehennen,
Masthühnern, Schweinen und Pelztieren.
Landwirtschaftliche Nutztierhaltungen unterliegen nach Maßgabe von § 16 Tierschutzgesetz der
regelmäßigen behördlichen Tierschutzaufsicht.
Damit soll sichergestellt werden, dass die für die
Nutztierhaltung geltenden Tierschutzvorschriften
eingehalten werden und gegebenenfalls rechtzeitig auf Verbesserungen hingewirkt wird. Rechtliche
Bewertungsgrundlage der zu kontrollierenden Tierhaltungen ist das Tierschutzgesetz in Verbindung
mit der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.
Bereits seit dem Jahr 2002 führt die zuständige
Behörde regelmäßig einrichtungsbezogene Risikoanalysen durch und macht von deren Ergebnis abhängig, ob der Überwachungsabstand für eine überwachungspflichtige Einrichtung verkürzt werden
muss oder verlängert werden kann.
Im Anhang A 6.1 sind die Ergebnisse der amtlichen
Tierschutzaufsicht in der Nutztierhaltung für Kälber,
Schweine und Legehennen der Jahre 2006 bis 2011
vergleichend dargestellt.
Der Hauptteil der Beanstandungen in 2010 und
2011 bezog sich insbesondere auf die Gestaltung
der Haltungsvoraussetzungen, wie Besatzdichte,
Bewegungsfreiheit, Stallklima, Beleuchtung oder
baulicher Zustand der Haltungsanlagen, Beanstandungen beim Füttern und Tränken sowie bei den
vorgeschriebenen Aufzeichnungen.
6.2 Schutz der Tiere beim Handel und
Transport
Beim Transport von Tieren ist die VO (EG) Nr. 1/2005
über den Schutz von Tieren beim Transport zu beachten.
Die nationale Tierschutztransportablöseverordnung
beinhaltet die Anpassung der deutschen Bestimmungen an diese europäische Regelung. Es wurden
bisherige nationale Regelungen gestrichen, die jetzt
durch die VO (EG) Nr. 1/2005 unmittelbar gelten. Des
Weiteren wurde die Tierschutztransport-Bußgeldverordnung in die Tiertransportablöseverordnung integriert.
62
Die VO (EG) Nr. 1/2005 stellt insbesondere neue
Anforderungen an die Zulassung von Transportunternehmen und Transportfahrzeugen sowie an
die Schulung des Personals (Befähigungsnachweis).
Zulassungspflichtig sind alle Transportunternehmer
( jede natürliche oder juristische Person, die entweder
auf eigene Rechnung oder für eine dritte Person Tiere
befördert), die in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit Tiere über eine Strecke von mehr als 65
km transportieren.
Seit Inkrafttreten der Transportverordnung in allen Mitgliedsstaaten können tierschutzgerechte
Transportbedingungen europaweit wirksamer umgesetzt werden.
Laut Bericht der Europäischen Kommission an das
Europäische Parlament und den Rat über die Auswirkungen der VO (EG) Nr. 1/2005 vom 10. November 2011
hat sich die Verordnung günstig auf den Tierschutz
beim Transport ausgewirkt. Es gibt aber weiterhin
Verbesserungspotential. Die Kommission prüft daher mehrere Maßnahmen, beispielsweise Durchführungsmaßnahmen hinsichtlich der Navigationssysteme oder die Verbreitung von Leitlinien zur
Auslegung der Verordnung und die Förderung der
Ausarbeitung von Leitlinien für die bewährte Praxis.
.
T 6.1: Tierschutzrechtliche Transportkontrollen
sowie dabei auftretende Beanstandungen
Beanstandungsrate %
Jahr
Anzahl der
Kontrollen
Beanstandungen
2006
9.539
175
2007
13.188
113
0,85
2008
7.252
89
1,22
2009
5.095
111
2,17
2010
5.455
96
1,75
2011
4.913
139
2,82
1,83
Quelle: Landesverwaltungsamt
Die vergleichenden Übersichten zur Anzahl und
zu den Ergebnissen behördlicher Überwachung
hinsichtlich der Einhaltung der tierschutzrechtlichen
Vorgaben beim Transport in T 6.1, T 6.2 und T 6.3 enthalten Zahlenmaterial der Jahre 2006 bis 2011. Die
Kontrollen der amtlichen Tierärzte und Tierärztinnen
der Landkreise sowie kreisfreien Städte erfolgten
vorrangig an Schlachthöfen (Bestimmungsort) oder
in landwirtschaftlichen Nutztierhaltungen (Versandort).
Nachdem im Jahr 2009 die Kontrollen nach dem
bundeseinheitlich abgestimmten „Handbuch zum
Schutz von Tieren beim Transport“ eingeführt wurden, zeichnete sich zunächst ab, dass weniger Kontrollen in der gleichen zur Verfügung stehenden Zeit
durchgeführt werden konnten. Die Gründe lagen da-
rin, dass die Kontrollen jetzt zielgerichteter und effizienter erfolgten, jedoch wegen der damit verbundenen genauen Messungen und deutlich umfangreicheren Dokumentationen wesentlich mehr Zeit in
Anspruch nahmen. Seit 2010 hat sich das Kontrollverfahren etabliert und erlaubt es den Kontrollbehörden
effektive Kontrollen in kürzerer Zeit durchzuführen.
T 6.2:
Anzahl der bei tierschutzrechtlichen
Transportkontrollen erfassten landwirtschaftlichen Nutztiere (außer Geflügel)
Zahl der transportierten
landwirtschaftlichen
Nutztiere (außer Geflügel)
Jahr
2006
2007
2008
2009
2010
2011
503.976
384.483
390.866
396.188
510.389
509.835
Sie sind auf das unerlässliche Maß zu beschränken
und müssen im Hinblick auf das angestrebte Ziel
ethisch vertretbar sein. Zuständige Behörde für die
Prüfung und Genehmigung von Tierversuchsvorhaben ist in Sachsen-Anhalt das Landesverwaltungsamt in Halle. Anlage A 6.2 gibt Auskunft über die
Anzahl der Anträge auf Genehmigung sowie Anzeigen von Tierversuchen für die Jahre 2006 bis
2011.
Nachdem im Jahr 2010 die Anzahl der verwendeten
Versuchstiere sank (siehe Anhang A 6.3), ist im Jahr
2011 wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Dieser Anstieg ist auf Versuche mit Mäusen im Rahmen der
Impfstoffprüfung zurückzuführen.
Rechtsgrundlage für die Erfassung der Versuchstierdaten ist die nationale Versuchstiermeldeverordnung vom 4. November 1999, zuletzt
geändert am 31. Oktober 2006.
Quelle: Landesverwaltungsamt
6.4 Ehrenamtliche Tierschutzarbeit
T 6.3:
Tierschutzbeirat
1994 wurde vom MLU ein Tierschutzbeirat eingesetzt,
der das Fachministerium in wesentlichen Fragen des
Tierschutzes von allgemeiner Bedeutung berät.
Anzahl der bei tierschutzrechtlichen Transportkontrollen erfassten Rinder, Schweine,
kleine Wiederkäuer
Jahr
Rinder
Schweine
2006
2007
2008
2009
2010
2011
8.742
1.592
4.112
5.141
5.600
7.316
486.629
372.578
379.988
389.715
503.361
501.397
Kleine
Wiederkäuer
8.605
10.313
6.766
1.332
1.428
1.081
Quelle: Landesverwaltungsamt
6.3 Tierversuche
Tierversuche dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie für einen im Tierschutzgesetz genau
definierten Zweck unerlässlich sind. Tierversuche
zur Entwicklung oder Erprobung von Waffen, Munition und dazugehörigem Gerät sind verboten. Unter
Tierversuchen sind alle Eingriffe und Behandlungen
zu Versuchszwecken an Tieren oder am Erbgut von
Tieren zu verstehen, die mit Schmerzen, Leiden oder
Schäden für die Tiere oder für die Erbgut veränderten Tiere oder deren Trägertiere verbunden sein können. Obwohl zunehmend Ersatz- und Alternativmethoden zum Tierversuch zur Verfügung stehen, kann
nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft noch
nicht generell auf Versuche am lebenden Tier verzichtet werden.
Tierversuche unterliegen nach dem Tierschutzgesetz der Genehmigungs- bzw. Anzeigepflicht.
Derzeit setzt sich der Beirat zusammen aus Mitgliedern:
– der Universitäten und Fachhochschulen,
– der kommunalen Spitzenverbände (Landkreistag, Städte- und Gemeindebund),
– der Kirchen,
– der berufsständischen Vereinigungen der Landwirte,
– des Deutschen Tierschutzbundes e. V., Landesverband,
– der anerkannten Naturschutzverbände nach
§ 56 NatSchG,
– der Tierärztekammer und
– des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe
Deutschlands e. V., Landesverband.
Folgende Themen wurden vorwiegend beraten:
– Tierschutzpreis,
– § 11-Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz für den
Zoofachhandel,
– Legehennenhaltung,
– Putenhaltung,
– Straußenhaltung,
– Gefährliche Hunde.
An denen im Dezember 2010 und im November 2011
stattgefundenen Sitzungen der Landestierschutzbeiräte nahm für Sachsen-Anhalt der Vorsitzende des
hiesigen Beirates teil. Folgende Themen waren u. a.
Gegenstand der Beratungen:
63
–
–
–
–
Kormoranvergrämung, Einsatz von Lasergeräten,
Überpopulation von Katzen in Verbindung mit
herrenlosen Tieren und Fundtieren (Kostentragung),
Heißbrand bei Pferden,
Schutzhundeausbildung.
Tierschutzorganisationen und Tierheime
In Sachsen-Anhalt sind derzeit 30 Tierschutzvereine
unter dem Dachverband des Deutschen Tierschutzbundes ansässig. 27 dieser Tierschutzvereine führen
ein Tierheim oder eine Aufnahmestation. Weitere 5
Tierschutzvereine sind unter anderen Dachverbänden tätig. Zusätzlich werden 3 Tierheime in kommunaler Trägerschaft betreut.
Tierschutzbildung und Öffentlichkeitsarbeit
Der seit 1997 jährlich ausgeschriebene Tierschutzpreis
des Landes Sachsen-Anhalt wird nunmehr seit 2008
im Abstand von zwei Jahren vergeben.
2010 wurde der Preis unter dem Motto „Bürgerschaftliches Engagement im Tierschutz“ ausgelobt. Der Preis war dotiert mit 1.000,00 €.
Mit der Vergabe des Tierschutzpreises unter diesem
Motto sollte die Arbeit der freiwillig Engagierten auf
dem Gebiet des Tierschutzes einmal mehr gewürdigt
werden. Tierschutz lebt in erster Linie vom uneigennützigen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Insbesondere die Gewährleistung einer
tiergerechten Unterbringung und Versorgung von
Tieren in Tierheimen oder Tierauffangstationen stellt
bei stetig steigenden Tierzahlen einen Tätigkeitsschwerpunkt dar.
Die Verleihung des Tierschutzpreises 2010 erfolgte feierlich anlässlich des Welttierschutztages am
4. Oktober 2010 und ging an:
Tierschutzverein Quedlinburg e.V.,
Quedlinburg.
Der Tierschutzverein Quedlinburg stellt sich mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern als
vorbildliche organisatorisch gut strukturierte Einheit
dar, deren Träger es gelungen ist, mit einem hohen
ehrenamtlichen Engagement die stetig wachsenden
Anforderungen und Aufgaben im Bereich Tierschutz
zu meistern. Der 24 Stunden Bereitschaftsdienst, die
Einbeziehung von engagierten Bürgern bei der täglichen Betreuung, die Betreuung von Futterstellen, die
Organisation und Nachsorge im Rahmen der Kastrationen bilden einen wesentlichen Pfeiler in der täglichen Tierschutzarbeit. Die Zusammenarbeit mit den
kommunalen Behörden ist konstruktiv. Ergänzend
dazu werden zahlreiche Veranstaltungen auf lokaler
Ebene (Tierheimfeste, Betreuung von Grundschulklassen) und öffentlichwirksame Projekte (CharityLaden, Futterspendenboxen) organisiert.
64
Mit Anerkennungsurkunden wurden ausgezeichnet:
Verein „Pfötchen e.V.“, Dessau
Futterausgabestelle für sozial schwache Tierhalter
Felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V., Halle
Katzenhäuser mit Außengehege
Weitere Urkunden für Einzelprojekte erhielten:
Bündnis für Tiere e.V., Magdeburg
Tierschutzzentrum Olvenstedt
Ein Heim für Tiere Dessau und Umgebung
e.V., Dessau
Tierschutzverein Schönebeck und Umgebung
e.V. (Quarantänestation)
Der nächste Tierschutzpreis wird 2012 vergeben. Das
Thema lautet: „Beispielhafte Schulprojekte mit dem
Schwerpunkt landwirtschaftliche Nutztierhaltung
von bzw. für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung
von Wissen über ethischen Tierschutz, Nachhaltigkeit sowie Verbraucherschutzbildung“.
7. Berufliche Bildung
7.1 Ausbildung in der Land- und
Hauswirtschaft
Zum Stichtag 31.12.2010 befanden sich 1.886 junge Frauen und Männer zur Ausbildung in einem
Beruf der Landwirtschaft oder Hauswirtschaft. Im
Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 151
Auszubildende. Zum Stichtag 31.12.2011 hat sich die
rückläufige Tendenz weiter fortgesetzt, es waren
noch 1.673 junge Frauen und Männer in einem Ausbildungsverhältnis. Dies ist ein weiterer Rückgang im
Vergleich zum Jahr 2010 um 213 Auszubildende.
Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalts ermittelte am Ende des Schuljahres 2009/2010 mit 14.989
Schulabgängern die geringste Zahl seit der Wende.
Die Auswirkungen auf den Lehrstellenmarkt insgesamt sind zum Teil gravierend, zeichnen sich jedoch
entsprechend der Statistik des Bundesinstituts für
berufliche Bildung (BiBB) für den Bereich der Landund Hauswirtschaft Sachsen-Anhalts auf den ersten
Blick noch nicht so deutlich ab.
Eine Übersicht über die Entwicklung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse 2010 und 2011
im Vergleich zu 2009 in allen Berufen der Land- und
Hauswirtschaft gibt Anlage A 7.1. So begründeten in
den Berufen der Landwirtschaft im Jahr 2010 insgesamt 521 Jugendliche und im Jahr 2011 insgesamt 460
Jugendliche ein Ausbildungsverhältnis (2009 waren
es 560). Den immer noch größten Anteil im Jahr 2011
hat der Beruf Landwirt/Landwirtin mit 147 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, gefolgt von
Gärtner/Gärtnerin mit 68 und Tierwirt/Tierwirtin
mit 58 Ausbildungsverträgen. Bei dem Beruf Gärtner/Gärtnerin wurden mehr als drei Viertel der abgeschlossenen Verträge in der Fachrichtung Gartenund Landschaftsbau geschlossen. Die Ausbildungszahlen im Bereich des Produktionsgartenbaus sind
leider weiterhin rückläufig. Der Ausbildungsberuf
Fachkraft Agrarservice zeigte noch im Jahr 2010 eine
leicht positive Entwicklung (15 neue Ausbildungsverhältnisse gegenüber 12 Ausbildungsverhältnissen
im Jahr 2009), im Jahr 2011 entschieden sich noch
10 junge Männer für eine Ausbildung zur Fachkraft
Agrarservice. Derzeit werden insgesamt 32 junge
Menschen in diesem Beruf ausgebildet. In SachsenAnhalt können in diesem Beruf, den es erst seit 2006
gibt, insgesamt 46 Betriebe ausbilden.
Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2010/2011 sind in
den Berufen Pferdewirt/Pferdewirtin und
Revierjäger/Revierjägerin neue Verordnungen in
Kraft getreten. Des Weiteren trat am 01.08.2010
die Verordnung über die Berufsausbildung zum
Milchtechnologen/zur Milchtechnologin in Kraft,
welche die Verordnung zum Molkereifachmann/
zur Molkereifachfrau ablöst. Als Milchtechnologen
wurden somit erstmals im Jahr 2010 zehn Ausbildungsverhältnisse und im Jahr 2011 sieben Ausbildungsverhältnisse neu registriert.
Die Anzahl der betrieblich neu besetzten Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft unterscheidet sich
im Vergleich zum Jahr 2009 erfreulicher Weise nicht
wesentlich. In den außerbetrieblichen Ausbildungsstätten findet in den originären Berufen der Landwirtschaft Ausbildung nur noch vereinzelt statt. Aber
auch die Anzahl der abgeschlossenen Verträge von
behinderten Menschen zum Werker/zur Werkerin
im Gartenbau hat sich von 154 (2009) auf 130 (2010)
bzw. 104 (2011) reduziert. Der Anteil der Werker/Werkerinnen im Gartenbau an den landwirtschaftlichen
Berufen insgesamt betrug 2011 trotzdem noch 22
Prozent, 2010 noch 24 Prozent (2009: 27 Prozent).
Im Bereich der Hauswirtschaft wurden im Jahr 2011
insgesamt 147 und im Jahr 2010 insgesamt 144 neue
Verträge geschlossen (2009 waren es 152). Der Anteil
der Ausbildung behinderter Menschen zum Helfer/
zur /Helferin in der Hauswirtschaft ist mit über 90 %
der abgeschlossenen Verträge sehr groß. Entsprechend gering ist die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge im Beruf Hauswirtschafter/
Hauswirtschafterin. Lediglich sechs neue Verträge wurden im Jahr 2010 und elf im Jahr 2011 abgeschlossen, obwohl es sich hier um einen modernen
und interessanten Dienstleistungsberuf handelt. Die
Ursachen dieser Entwicklung liegen u. a. in der z. T.
geringen Wertschätzung dieses Berufes in der Öffentlichkeit und darin, dass zu wenig geeignete Ausbildungsbetriebe zur Verfügung stehen.
Vorzeitig und ohne Abschluss beendet wurden im Jahr 2010 160 und im Jahr 2011 225 Ausbildungsverhältnisse, das sind 8 % (2010) bzw.
13 % (2011) aller abgeschlossenen Verträge in den
landwirtschaftlichen Berufen.
Positiv hat sich der Anteil bestandener Abschlussprüfungen entwickelt. Im Jahr 2010 ist der
Anteil bestandener Prüfungen über alle Ausbildungsberufe von 82,7 % im Jahr 2009 auf 86,7 % gestiegen, im Jahr 2011 betrug der Anteil bestandener
Abschlussprüfungen 85,6 % (Tabelle T 7.1).
65
T 7.1: Ergebnisse der Abschlussprüfungen (Stichtag 31.12.)
Ausbildungsberuf/
Gruppe
Landwirtschaft
Hauswirtschaft
Werker/in
Gartenbau
Helfer/in in der
Hauswirtschaft
Gesamt
Abschlussprüfungen
2008
Teildar. benehmer standen
2009
%
569
51
433
34
76,1
66,7
110
108
143
873
Teildar. benehmer standen
2010
%
526
59
410
42
77,9
71,2
98,2
145
139
140
97,9
94
715
81,9
825
Teildar. benehmer standen
2011
%
520
30
425
23
81,7
76,7
95,9
106
104
90
95,7
127
682
82,7
783
Teildar. benehmer standen
%
432
22
338
19
78,2
86,3
98,1
113
111
98,2
127
100,0
128
127
99,2
679
86,7
695
595
85,6
Quelle: Landesverwaltungsamt
7.2 Fachschulausbildung
Im Schuljahr 2010/2011 betrug die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Fachschulausbildung nach BbSVO an der Fachschule für Landwirtschaft, Gartenbau
und Hauswirtschaft mit den Schulstandorten Haldensleben und Quedlinburg 206. Davon absolvierten
42 Schülerinnen und Schüler ein schulbegleitendes
Praktikum. 89 Schülerinnen und Schüler waren in der
Vollzeitausbildung, davon 65 im Fachbereich Landwirtschaft, 15 im Gartenbau und 9 in der Hauswirtschaft. 75 Fachschülerinnen und Fachschüler nutzten
die Möglichkeit zur berufsbegleitenden Fortbildung
in Form der Winterschule in der Landwirtschaft oder
im Rahmen der Wochenendbeschulung im Gartenbau (Anlage A 7.2).
Im Schuljahr 2011/2012 beträgt die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Fachschule 199. Davon absolvieren 30 Schülerinnen und Schüler zurzeit ein schulbegleitendes Praktikum. In der Vollzeitausbildung
sind 68 Schülerinnen und Schüler (Landwirtschaft 53,
Gartenbau 15). Der Anteil der Fachschülerinnen und
Fachschüler, die die Möglichkeit zur berufsbegleitenden Fortbildung in Form der Winterschule in der
Landwirtschaft und im Rahmen der Wochenendbeschulung im Gartenbau nutzen, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 21 %.
7.3 Fortbildungsprüfungen
Die Qualifizierung der Führungskräfte ist ein zentrales Anliegen der Weiterbildung im Agrarbereich.
Meister in den Berufen der Land- und Hauswirtschaft werden für Fach- und Führungsaufgaben ausgebildet.
Die Vorbereitung auf die Meisterprüfung in den Berufen Gärtner/Gärtnerin und Landwirt/Landwirtin
erfolgt von den Anwärtern durch den Besuch der einjährigen Fachschule („Staatlich geprüfter Wirtschaf-
66
ter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin“) an der Fachschule für Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten
und Gartenbau (LLFG) in Vollzeit oder in Teilzeit (drei
Wintersemester) sowie durch ergänzende Fortbildungsveranstaltungen.
Im Beruf Landwirt/Landwirtin begann im Jahr
2010 erstmals für neun Teilnehmer das Meisterprüfungsverfahren. Für 6 Teilnehmer wurde im
Jahr 2011 ein weiteres Meisterprüfungsverfahren eröffnet.
Im Beruf Gärtner/Gärtnerin absolvierten im Berichtsjahr 2010 18 Teilnehmer die Meisterprüfung.
Von den Anwärtern wurden zwölf in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau geprüft. 5 von
ihnen bestanden die Meisterprüfung. 6 Anwärter
bereiteten sich auf die Meisterprüfung in der Fachrichtung Zierpflanzenbau vor. 5 Prüflinge legten in
dieser Fachrichtung ihre Meisterprüfung erfolgreich
ab. Im Berichtsjahr 2011 wurde für 18 Teilnehmer ein
weiteres Meisterprüfungsverfahren eröffnet, davon
in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau mit
14 Anwärtern, in der Fachrichtung Zierpflanzenbau
mit 4 Anwärtern.
Des Weiteren wurden im Jahr 2010 4 Meisterprüfungsverfahren im Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin (Wiederholungsprüfungen) fortgeführt, 2 davon wurden erfolgreich beendet. Ein neues
Prüfungsverfahren wurde bislang nicht eröffnet.
In den so genannten Splitterberufen (z.B. milchwirtschaftliche Berufe, Fischwirte) werden bundesweit
Meisterausbildungen angeboten. Hier findet eine
enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen anderer Bundesländer statt, um eine effiziente
Ausbildung und vertretbare Prüfungsökonomie zu
sichern. So wurde beispielsweise im Berichtsjahr
2010 das Angebot des Sächsischen Landesamtes
für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Fischereibehörde in Königswartha von 5 Anwärtern aus
Sachsen-Anhalt genutzt, um das Prüfungsverfah-
ren zum Fischwirtschaftsmeister erfolgreich abzuschließen. Des Weiteren absolvierten im Berichtsjahr
2011 2 Meisteranwärter Sachsen-Anhalts in Brandenburg an der Milchwirtschaftlichen Lehr- und
Untersuchungsanstalt Oranienburg e.V. die Meisterprüfung zum Molkereimeister und zum Milchwirtschaftlichen Labormeister.
Für die Beschäftigten in der Land- und Hauswirtschaft besteht ein Fortbildungsangebot an der
Fachschule für Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft der LLFG zur Vorbereitung auf die Prüfung
gemäß Ausbilder-Eignungsverordnung.
Im Berichtsjahr 2010 haben 14 Personen am Lehrgang
teilgenommen und davon 13 die Prüfung erfolgreich
abgeschlossen. Im Berichtsjahr 2011 absolvierten
11 Personen erfolgreich die Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung.
67
8. Funktion und
Entwicklung des
ländlichen Raumes
8.1 Grundlagen der ländlichen
Entwicklung
Der ländliche Raum umfasst in Sachsen-Anhalt außerhalb der Verdichtungs-räume Magdeburg und
Halle das gesamte Land. Damit ist dies der Lebensraum von etwa 80 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts. Der ländliche Raum leistet einen wesentlichen
Beitrag zur Gesamtentwicklung des Landes SachsenAnhalt. Sein Potenzial für die Regeneration von Boden, Wasser und Luft ist von herausragender Bedeutung.
Die Entwicklung der ländlichen Räume SachsenAnhalts wird beeinflusst durch veränderte Rahmenbedingungen, die sich mit der Globalisierung
der Märkte, der Schaffung eines gemeinsamen Agrarmarkts, der Standortkonkurrenz im Agrarsektor
durch die Osterweiterung der EU und der Neuausrichtung der EU- Agrar- und Strukturpolitik ergeben
haben.
Der ländliche Raum wird maßgeblich über die Anwendung der Instrumente der Landentwicklung gestaltet. Landentwicklung umfasst die Verwirklichung
der von Raumordnung und Landesplanung für den
ländlichen Raum vorgegebenen Entwicklungsziele,
also die Planung, Vorbereitung und Durchführung aller Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Wohn-,
Wirtschafts- und Erholungsfunktion des ländlichen
Raumes zu erhalten und zu verbessern
Ziel ist es, die Entwicklung des ländlichen Raums mit
Instrumenten und Maßnahmen, unabhängig von bestehenden Fördermaßnahmen oder Fonds, zu unterlegen und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Daraus resultieren die folgenden vier Schwerpunktthemen:
1. Verbesserung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum,
2. Umkehr der Abwanderung vornehmlich
junger Leute aus den Dörfern,
3. Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge
im ländlichen Raum und
4. zukunftsweisender Natur- und Umweltschutz.
Um den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt attraktiver zu gestalten, muss der Weg der Investitionserleichterung konsequent fortgesetzt werden. Es gelten die Rahmenbedingungen an die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen anzupassen, För-
68
derverfahren zu vereinfachen, Verwaltungsvorgänge
zu entbürokratisieren und rechtliche Standards zu
deregulieren.
Angesichts der begrenzten finanziellen Spielräume
in den Kommunen müssen die Chancen, die die
Agenda-21-Prozesse, die ILEK, die LEADER- und andere
bottom-up-Ansätze bieten, genutzt werden. Ziel ist
es, eine ökonomisch, sozial und ökologisch ausgewogene und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
8.1.1 Integrierte ländliche Entwicklung (ILE)
Die regionale Entwicklung und Vernetzung ist ein
wesentliches Grundanliegen der be-stehenden Förderpolitik. Gebiete, die in einem räumlichen und
funktionalen Zusammenhang stehen und eine auf
die spezielle Situation zugeschnittene Entwicklungsstrategie auf-weisen, erfahren auf diese Weise eine
besondere Unterstützung. Ländliche Regionen werden stärker als bisher als Einheit betrachtet und zum
gemeinsamen Handeln angeregt.
Die ILE als besondere Form der Regional-entwicklung
setzt vordringlich auf den Bottom-up-Ansatz, um
private Initiativen zur Stärkung der Wirtschafts- und
Beschäftigungssituation zu erzeugen.
Es sollen die Herausforderungen im ländlichen Raum
durch ganzheitliche, gemeindeübergreifende Handlungsszenarien bewältigt werden. Dieser Prozess
konnte im betrachteten Zeitraum weiter vertieft
werden und wurde insbesondere durch die LeaderAktivitäten untersetzt und verstetigt.
8.1.2 Leader 2007 – 2013
Im Förderzeitraum 2007 – 2013 arbeiten 23 Lokale
Aktionsgruppen (LAG) an der Umsetzung des Leader – Schwerpunktes des EPLR. Die Leader-Regionen
umfassen 18.067 km2; das entspricht 88 % der Landesfläche Sachsen-Anhalts. Knapp 1,3 Mio. Menschen
profitieren von der Arbeit der LAG’en.
Den LAG’en standen im Schwerpunkt 4 – Leader des
EPLR von ST 2007 – 2013 insgesamt 5 % der gesamten
ELER-Mittel, das waren 45,2 Mio. € zur Verfügung.
Bereits Ende 2009 waren mehr als 50 % der bis 2013
geplanten Leader-Mittel des EPLR gebunden, sodass aufgrund des Engagements der LAG’en im Jahr
2010 zusätzliche ELER-Mittel für Leader in Höhe von
32,5 Mio. € bereitgestellt wurden. Nunmehr stehen
insge-samt 77,7 Mio. € EU-Mittel für Leader zur Verfügung, von denen 69,8 Mio. € im Rahmen der Richtlinie
zur Entwicklung des ländlichen Raumes (RELE) für die
23 Gruppen ohne Rechtsanspruch reserviert wurden.
Bis Ende 2011 wurden 934 Leader-Vorhaben mit
einer EU-Beteiligung von 49,6 Mio. € bewilligt,
28,5 Mio. € wurden bereits ausgezahlt. Darunter fie-
len auf das Jahr 2010 Bewilligungen in Höhe von 11,2
Mio. € und Auszahlungen in Höhe von 10,5 Mio. €
und auf das Jahr 2011 15,5 Mio. € Bewilligungen und
9,3 Mio. € Auszahlungen. Vorrangig wurden in den
Leader-Regionen Vorhaben aus der RELE gefördert.
Seit Förderbeginn wurden somit 734 Vorhaben mit
36,5 Mio. € EU-Mittel aus den Bereichen Dorfentwicklung und Dorferneuerung unterstützt; knapp
80 % der bei Leader insgesamt bewilligten Vorhaben.
Außerdem wurden neben 52 Wegebauvorhaben mit
5,4 Mio. € noch 86 investive Vorhaben zur Stärkung
des Tourismus mit 3,1 Mio. € ELER-Mittel gefördert.
T 8.1:
Bewilligungen und Auszahlungen der EUMitteln nach Leader-Gebieten mit Stand
31.12.2010 und 30.12.2011
Lokale Aktionsgruppe
Mittlere Altmark
Im Gebiet zwischen Elbe und
Havel
Uchte – TangerElbe
Zwischen Elbe und
Fiener Bruch
Rund um den
Drömling
Flechtinger
Höhenzug
Rund um den
Huy
Nordharz
Harz
Elbe-Saale
Colbitz-LetzlingerHeide
Börde
Bördeland
Mittlere Elbe/
Fläming
Wittenberger Land
Dübener Heide
Anhalt
Unteres Saaletal
und Petersberg
Mansfeld Südharz
Naturpark SaaleUnstrut-Triasland
Zeitz-Weißenfelser Braunkohlerevier
Ascherslebener
Seeland
Börde-Bode-Auen
EU-Mittel in 1.000 €
2010
Bewill
Ausza
2011
Bewill
Ausza
3.419
1.716
4.273
2.064
1.432
691
1.631
915
1.034
520
1.728
988
911
667
1.306
905
1.227
849
1.413
1.097
3.873
2.457
5.947
3.637
2.058
1.268
2.479
1.742
563
622
156
423
1.287
1.279
1.882
1.555
1.454
532
2.225
752
659
901
18
128
1.093
405
1.890
1.240
2.631
1.702
2.171
1.370
2.616
1.418
673
Die Flurneuordnung dient u. a. der Verbesserung
der Agrarstruktur im Rahmen integrierter ländlicher
Entwicklungsansätze unter Berücksichtigung der
Belange sowohl von Raumordnung und Landesplanung als auch des Natur- und Umweltschutzes, um
die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiter zu
entwickeln. Sie trägt zur nachhaltigen Stärkung der
regionalen Wirtschaft innerhalb und außerhalb der
Landwirtschaft bei. Im Jahre 2011 waren insgesamt
568 Flurneuordnungsverfahren mit einer Fläche von
228.839 ha und 74.250 Teilnehmern in den ÄLFF in der
Bearbeitung.
Die Prioritäten bei der Verfahrensbearbeitung sind in
Tabelle 8.2 ersichtlich.
410
1.159
1.586
8.2.1 Flurneuordnung
629
1.673
1.247
8.2 Ausgewählte Instrumente der
ländlichen Entwicklung
652
1.752
677
2.915
2.426
1.060
1.869
969
2.172
1.275
1.052
540
2.045
726
1.213
818
1.735
1.103
1.308
757
1.622
1.041
950
712
1.020
955
1.842
887
2.591
1.665
1.480
Quelle: MLU
69
T 8.2:
Prioritäten bei Verfahren der Flurneuordnung
Priorität Verfahren
Verfahren nach § 87
Flurbereinigungsgesetz
(FlurbG)
(Unternehmensverfahren)
Verfahren nach §§ 86, 91
FlurbG
(Verfahren zur integrierten
ländl. Entwicklung,
Vereinfachte Flurb.-Verf.,
Beschleunigte Flurb.-Verf,)
Verfahren nach § 56
LwAnpG
(Bodenordnungsverfahren)
Verfahren nach § 54
LwAnpG; §103a
FlurbG (freiwilliger
Landtausch)
1
2
3
4
Insgesamt
anhängig 2010
VerFläche
Teilfahren
( ha ) nehmer
anhängig 2011
VerFläche
Teilfahren
( ha ) nehmer
geplant 2012 – 2016
VerFläche
Teilfahren
( ha ) nehmer
80
82.155
28.173
79
82.202
27.332
32*
30.169
10.258
43
32.217
8.948
44
33.133
9.604
8
2.655
1.331
108 106.228
34.633
105 106.928
33.978
32
41.412
9.3241
767
178
10
617
307
253 223.030
71.092
82
74.853
21.237
42
1.275
254
273
221.875
72.008
25
Quelle: MLU
* neue Verfahren, die von der Enteignungsbehörde nach § 87 FlurbG oder von den Gemeinden nach § 190 BauGB beantragt werden/wurden
Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz
Verfahren nach § 87 FlurbG
Verfahren nach § 87 FlurbG sind mit der höchsten
Priorität zu bearbeiten. Hauptsächlich werden mit
diesen Verfahren Verkehrsprojekte des Bundes bodenordnerisch begleitet.
Vordringliches Ziel dieser Verfahren ist:
1.
den durch das Vorhaben entstehenden
Landverlust auf einen größeren Kreis von Eigentümern zu verteilen und
2.
Nachteile für die allgemeine Landeskultur,
die durch das Projekt entstehen, zu vermeiden.
Bis 2015 sind weitere Verfahren zur bodenordnerischen Begleitung der Bundesautobahn A14 Magdeburg-Wittenberge und für den Neu-/Ausbau von
diversen Bundes- und Landesstraßen zur Anordnung
vorgesehen.
Die Begleitung der A14-Nord ist ein besonderer
Schwerpunkt, da hier parallel ein langfristiges Bodenmanagement sowohl die Vorbereitung und
Durchführung der Flurneuordnung als auch die technische Planung der Autobahn begleitet.
70
Verfahren nach § 86 FlurbG
Zur integrierten ländlichen Entwicklung wurden landesweit Flurneuordnungsverfahren angeordnet bzw.
werden zusätzlich geplant, die vordringlich Leitprojekte und Einzelvorhaben zur Diversifizierung der
landwirtschaftlichen Produktion, zur Verbesserung
der Lebensqualität und des Umwelt- und Naturschutzes begleiten. Diese Verfahren unterstützen
Vorhaben zur Umsetzung der Landesstrategie und
der Leitbilder der Regionen. Neben Verfahren mit
überregionalen Aspekten sind zukünftig Flurneuordnungsverfahren, die von regionalen Akteuren
initiiert werden, prioritär durchzuführen. Aus der
Durchführung dieser integriert wirkenden Flurneuordnungsverfahren erwächst direkt eine Wertschöpfung, die für Leitprojekte notwendig ist. Innerhalb
dieser Verfahren können Planungen Dritter initiiert
begleitet aber auch umgesetzt werden. Die Vorteile
des Instrumentes der Flurneuordnung können so als
Bündelungsinstrument entfaltet werden.
Für landeskulturelle Maßnahmen im Rahmen der
Landwirtschaft, des Naturschutzes, der Wasserwirtschaft und auch des Hochwasserschutzes werden
vermehrt vereinfachte Flurbereinigungsverfahren
angeordnet. Sie dienen sowohl dem Austausch und
der Bereitstellung von Flächen für landeskulturelle
Maßnahmen als auch der begleitenden Umsetzung
von Planungen Dritter, wie:
– für Rekultivierungsmaßnahmen der ehemaligen Braunkohlenförderung,
– dem Flächenmanagement in Naturschutzgebieten,
– der Auflösung von Nutzungskonflikten in Deichrückverlegungsgebieten u. a.
Im Großschutzgebiet „Drömling“ wurden zur Minderung von Landnutzungskonflikten bereits 4 vereinfachte Flurbereinigungsverfahren mit einer Fläche
von 6.551 ha angeordnet. Seit dem Jahr 2001 wurden
3 Verfahren zur Begleitung von Hochwasserschutzmaßnahmen an der Elbe und deren Nebenarmen
angeordnet, ein weiteres Verfahren wurde im Jahr
2011 angeordnet. Weitere Verfahren nach § 86 FlurbG
sind vorgesehen, da sie durch ein breites Spektrum
an Zielen zur Stärkung der Wirtschaftskraft und somit zusätzlich zur integrierten ländlichen Entwicklung beitragen.
Des Weiteren werden in den nächsten Jahren Maßnahmen der Europäische Wasserrahmenrichtlinie
(WRRL) umgesetzt.
Freiwilliger Landtausch
Flurbereinigungsverfahren von geringer Verfahrensdauer sind die Landtauschverfahren nach
§ 103a FlurbG. Sie führen für die Tauschpartner zu
schnellen Ergebnissen und fördern die Agrarstruktur.
Der freiwillige Landtausch für Forst- und Naturschutzflächen ist hierbei besonders ausbaufähig.
Auch in den Jahren 2012 – 2016 sind weitere Verfahren zur Regulierung von Forstflächen vorgesehen. Zur Erhöhung der forstwirtschaftlichen Wertschöpfung ist mit dem Instrument der Flurneuordnung sowohl die Verfügbarmachung als auch
die Erreichbarkeit forstlicher Flächen durch bodenordnerische Maßnahmen vorgesehen. Da im Land
Sachsen-Anhalt zu einem hohen Prozentsatz die Eigentumsstruktur und Flächenverteilung zersplittert
ist und als so genannter Streubesitz vorliegt, können
mit der Flurneuordnung in Verbindung mit dem Wegebau strukturverbessernde Grundlagen geschaffen
werden.
Bodenordnung nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz
Auf die Durchführung dieser Verfahren nach dem
LwAnpG besteht ein Rechtsanspruch.
Der Wiederherstellung der Eigentumsverhältnisse
der auf dem Privateigentum beruhenden Bewirtschaftung wird in Bodenordnungsverfahren nach
dem LwAnpG in folgenden Fällen Rechnung getragen:
Zusammenführungsverfahren nach § 64 LwAnpG
Insgesamt wurden im Land Sachsen-Anhalt bis
zum 31.12.2011 von den ÄLFF 2.890 Verfahren nach
§ 64 LwAnpG mit einer Anzahl von 15.338 Beteiligten
bearbeitet, in denen 13.498 Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit dem Grund und Boden abschließend
zusammengeführt wurden.
Die Bearbeitung nähert sich aber dem Ende. Die offenen Verfahren sind besonders schwierig, da Insolvenzverfahren anhängig sind.
Freiwilliger Landtausch nach § 54 LwAnpG
Ein Landtauschverfahren nach §§ 54, 55 LwAnpG lässt
sich nur auf der Basis der Freiwilligkeit in einem begrenzten Umfang durchführen. Scheitert der freiwillige Landtausch, ist ein Bodenordnungsverfahren
nach § 56 LwAnpG anzuordnen.
Das Privateigentum an Grund und Boden und die auf
ihm beruhende Bewirtschaftung sind in der Landund Forstwirtschaft wiederherzustellen und werden
gewährleistet.
Bodenordnung in Feld- und Ortslagen
Im Jahr 2011 konnten in 7 Verfahren die Eigentumsverhältnisse auf einer Fläche von 4.310 ha
und von 1.821 Teilnehmern abschließend geregelt
werden.
Es besteht weiterhin ein hoher Regelungsdruck zur
Bodenordnung im ländlichen Raum. Den ÄLFF liegen
insgesamt noch umfangreiche Anträge mit einer
prognostizierten Verfahrensfläche von über 300.000
ha zur Durchführung von Bodenordnungsverfahren
vor. Sofern weitere Ziele der Agrarstruktur in den Gebieten von beantragten Flurneuordnungsverfahren
umsetzbar sind, können diese Verfahren mit den
Zielen der integrierten ländlichen Entwicklung nach
§ 86 FlurbG kombiniert, angeordnet und prioritär bearbeitet werden.
8.2.2 Dorferneuerung
Die Dorferneuerung wird in Sachsen-Anhalt seit 1991
im Rahmen der Gemeinschafts-aufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ aus
Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert.
Die Dorferneuerung ist ein wichtiges und erfolgreiches Instrument der Landentwicklung. Die Förderung
der Dorferneuerung dient einer bewussten Weiterentwicklung der Orte auf der Grundlage wirtschaftlicher, historischer, kultureller und landschaftlicher
Gegebenheiten. Die Maßnahmen sollen zu einer
positiven Entwicklung der Agrarstruktur bei-tragen
und den eigenständigen Charakter ländlicher Siedlungen sowie der Kulturlandschaft bewahren. Die
Dorferneuerung stärkt die kulturelle Identität und
das Selbstbewusstsein in den Dörfern, Eigeninitiative der Bürger wird gefördert und strukturelle Mängel
ausgeglichen. Über die Förderung der sogenannten
weichen Standortfaktoren wirkt die Dorferneuerung
auch der Abwanderung aus den Dörfern entgegen.
71
Seit ihrer Einführung hat die Dorferneuerung mehr
als 2.200 Orte erreicht. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, Gestaltung
dörflicher Freiräume und zur Sanierung ortsbildtypischer landwirtschaftlicher Bausubstanz haben das
Ortsbild positiv verändert und die Dörfer als Wohnstandorte attraktiver gemacht. Die Förderung der
Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstanz verbessert die Möglichkeiten, außerlandwirtschaftliche
Einkommen zu erwirtschaften. Dadurch kann häufig
auch die Arbeitsplatz-situation in ländlichen Regionen verbessert werden.
Grundlage der Förderung in der EU-Förderperiode 2007
bis 2013 ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen
Entwicklung in Sachsen-Anhalt (RELE) vom 30.04.2008
in der Fassung vom 01.06.2010. Auf den Bottom-up-Ansatz der integrierten ländlichen Entwicklung und von
LEADER wird durch eine privilegierte Förderung solcher
Vorhaben besonderer Wert gelegt. Über die Dorferneuerung und Dorfentwicklung können grundsätzlich
Vorhaben in ländlich geprägten Orten mit weniger als
7.500 Einwohnern, die nicht in einem Programm der
Städtebauförderung sind, unterstützt werden. Gemäß
den Leitlinien der Allianz Ländlicher Raum sowie aufgrund der demographischen Entwicklung werden die
Prioritäten auf eine vorrangige Förderung der Grundzentren, der Sicherung der Daseinsvorsorge und der innerörtlichen Entwicklung gelegt.
2010 wurden in der Dorferneuerung/Dorfentwicklung 729 Vorhaben mit Zuschüssen in Höhe von
23.819.118 € bewilligt. Davon für:
– 109 Vorhaben zur Verbesserung der innerörtlichen
Verkehrsverhältnisse ca. 9,71 Mio. €,
– 584 Bau-, Erhaltungs-, Erschließungs-, Gestaltungsund Umgestaltungsmaßnahmen zur Verbesserung
des dörflichen Charakters und der ortsbildprägenden Bausubstanz ca. 5,5 Mio. €.
2011 wurden über die Dorferneuerung/Dorfentwicklung 228 Vorhaben mit Zuschüssen in Höhe von
14.654.960 € bewilligt. Davon dienten 115 Vorhaben
der Umsetzung eines Leader-Konzeptes. Mit 65 Vorhaben und einem Zuschuss in Höhe 6,86 Mio. € bildeten die kommunalen Vorhaben zur Verbesserung
der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse wieder den
Schwerpunkt in der Förderung.
In enger Verbindung zur Dorferneuerung werden die
nationalen und internationalen Dorfwettbewerbe
durchgeführt. Die europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung vergibt alle zwei Jahre den
Europäischen Dorferneuerungspreis. 2010 fand bereits der 11. europäische Dorfwettbewerb statt.
Der Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
wird vom Bundesministerium für Ernährung,
72
Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt. Er steht unter der Schirmherrschaft des
Bundespräsidenten. Der Wettbewerb findet in
einem Dreijahresrhythmus auf den Ebenen der
Landkreise, des Landes und des Bundes statt. Im
Jahr 2008 wurden die Bürgerinnen und Bürger
Sachsen-Anhalts aufgerufen, sich mit ihren Gemeinden an diesem Wettbewerb auf Kreis- und Landesebene zu beteiligen. 2009 fanden die Kreiswettbewerbe statt.
Auf der Siegerehrung anlässlich des 23. Bundeswettbewerbes 2010 am 28. Januar 2011 in Berlin wurde
die Gemeinde Droyßig aus dem Burgenlandkreis mit
einer Silber- und die Gemeinde Wedderstedt aus
dem Landkreis Harz mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.
8.2.3 Breitbandversorgung im ländlichen Raum
Auf der Grundlage der „Gemeinschaftsaufgabe
zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), hier: Rahmenplan Teil B vom
03.07.2008 hat das MLU am 22.08.2008 die Landesinitiative „Breitband-Internet für die Landbevölkerung“ ausgerufen.
Durch die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen und hochwertigen Breitbandinfrastruktur soll
die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in bislang aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen oder technologischer Restriktionen unterversorgten ländlichen Gebieten ermöglicht werden. Die Bevölkerung, land- und forstwirtschaftliche Unternehmen, mittelständische Firmen
sowie Klein- und Handwerksbetriebe sind auf Grund
stark wachsender Anforderungen (Dokumentenaustausch, Online-Vermarktung, Kundenmanagement
usw.) immer mehr auf eine Versorgung mit Breitbandanschlüssen angewiesen. Hierin ist eine der wesentlichsten Maßnahmen zu sehen, die Standortattraktivität der ländlichen Regionen zu erhöhen, die
gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Haltefaktoren ausüben.
Die Förderung erfolgte im gesamten ländlichen
Raum. Nach der ambitionierten Breitbandstrategie
der Europäischen Union und des Bundes sollten alle
Haushalte die moderne Infrastruktur des Breitbandes noch im Jahre 2010 nutzen können. Dieses Ziel
konnte auch 2011 noch nicht flächendeckend erreicht
werden. Alle vorliegenden und förderfähigen Anträge der Gemeinden werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bewilligt. Grundvoraussetzung ist jedoch die Antragsvorlage der unterversorgten Gemeinden.
Anträge zur Förderung der Breitbandgrundversorgung werden durch die Ämter für Landwirtschaft,
Flurneuordnung und Forsten auch im Jahr 2012 be-
willigt. Förderfähig sind dabei Zuschüsse der Gemeinden und Gemeindeverbände an private oder
kommunale Netzbetreiber in Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke. Im Jahr 2011 wurden Mittel aus den
Fonds der GAK, dem Konjunkturpaket II und der Europäischen Gemeinschaft (ELER-Fonds) eingesetzt.
Anteilig sind die Vorhaben zu 87,5 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bewilligt worden.
Nach der Breitbandstrategie des Bundes, die sich das
Land zu Eigen macht, sollen durch unterschiedliche
Maßnahmen Übertragungsrate von 50 MBit/s mittelfristig ermöglicht werden. Das Handlungsspektrum der öffentlichen Hand für diese Breitbandhochleistungsnetze wird daraufhin ausgerichtet. Übertragungsraten größer 50 MBit/s sollen insbesondere für
Unternehmen aber auch für Privathaushalte bereitgestellt werden.
Die staatliche Zuwendung (Beihilfe) im Rahmen der
Maßnahme war auf 500.000 € pro Einzelvorhaben
(EU/ Bund/Land/Kommune) beschränkt.
T 8.3: abgeschlossene und anhängige Vorhaben der
Breitbandversorgung
2011
An- WirtschaftlichVorhaben
zahl
keitslücke
€
abgeschlossene (bis 2011)
Kabel-Lösung
98
12.528.683
Funk-Lösung
20
3.384.983
Machbarkeitsuntersuchung
2
64.230
bewilligte / anhängige
Kabel-Lösung
Funk-Lösung
73
9
12.519.007
1.441.668
Quelle: MLU, Breitbanddatenbank
8.2.4 Ländlicher Wegebau
Zur Entwicklung des ländlichen Raumes und zur
Gründung neuer Einkommensfelder ist die Schaffung neuer Erwerbsmöglichkeiten zwingend geboten. Die regionale, infrastrukturelle Erschließung ist
das notwendige Bindeglied in der Entwicklung der
ländlichen Räume. Tourismus und Fremdenverkehr
sind bedeutende Wirtschaftszweige, die es weiter zu
stärken und auszubauen gilt.
Dabei ist auch der Fahrradtourismus ein wichtiger
touristischer Zweig, der in Deutschland ein großes
Wachstumspotenzial besitzt.
Rad- und Wandertourismus finden auch und gerade
in strukturschwachen Gebieten des ländlichen Raumes statt und bieten Entwicklungschancen. Dabei
sind die Auswirkungen und Möglichkeiten vielfältig
und reichen vom touristischen Dienstleister bis zum
Direktvermarkter und Erzeuger von Nischenprodukten.
Der Fahrradtourismus kann seit mehreren Jahren auf
jährliche zweistellige Zuwachsraten verweisen. Es
deutet alles darauf hin, dass dieser Trend auch in den
nächsten Jahren anhalten wird. Aus diesem Grund
war und ist es ein besonderes Anliegen, auf der Basis des ländlichen Wegekonzeptes, die touristischen
Radwege im besonderen Maße zu fördern.
Informationen über das ländliche Wegekonzept und
touristische Möglichkeiten werden im Internet aufgezeigt und sind aktuell unter www.radtouren-sachsen-anhalt.de abrufbar.
T 8.4: Ländlicher Wegebau 2010 und 2011
2011
2010
Bereich MLU
km
Ländlicher Wegebau
außerhalb von Flurneu73,6
55,7
ordnungsverfahren
Ländlicher Wegebau
innerhalb der Flurneu72,2
94,1
ordnung
Dorferneuerung /
35,2
27,0
Dorfentwicklung
Hochwasserschutz
12,2
10,7
Forstwirtschaftlicher
51,6
73,5
Wegebau
Natur- / Landschafts----schutz
Bereich MLV
Straßenbegleitende Rad10,8
16,1
wege an Landstraßen
straßenbegleitende Rad38,6
14,1
wege an Bundesstraßen
Bereich MWA
Überregionale Rad
5,8
11,1
wanderwege
insgesamt
275,4
302,3
Quelle: MLU
8.2.5 Nahwärme- und Biogasleitungsnetze
Ziel ist es, durch die Schaffung einer zuverlässigen,
preiswerten und hochwertigen Infrastruktur die Versorgung mit erneuerbaren Energien durch den Bau
von Nahwärme-/Biogasleitungsnetze zu realisieren.
Besonderes Augenmerk gilt der Realisierung von Pilotprojekten, die als Multiplikator zu empfehlen sind
und eine hohe Wertschöpfung realisieren.
Mit der Infrastruktur soll die Energieableitung von
der Erzeugung zum Verbraucher realisiert werden,
insbesondere von Prozesswärme bzw. Biogas zur externen Nutzung.
73
Die Förderung beinhaltet die investiven Kosten des
Projektes, sowie Ausgaben für Planung, Begleitung
und Prüfung des Vorhabens. Die Projektförderung erfolgt im Wege der Anteilsfinanzierung und besteht
aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss (EU, Bund,
Land) zu den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der
staatliche Zuschuss (EU, Bund, Land) im Rahmen des
Einzelvorhabens ist insgesamt auf 200.000 € beschränkt.
Wichtigstes Ziel ist neben der Effizienzverbesserung
bestehender Anlagen auch die Realisierung höchstmöglicher Wirkungsgrade von neuen Anlagen über
das gesamte Prozessjahr. Die Bereitstellung von Wärme, Kälte und Prozessgas insbesondere für öffentliche, kommerzielle und private Nutzungen steht im
Vordergrund. Die damit zusammenhängenden Wirtschafts- und Stoffkreisläufe erzeugen eine regionale
Wertschöpfung direkt in den Dörfern und führen zu
einer verbesserten Einkommenssituation. Zunehmend muss es gelingen, dass Leitungsnetze von
kommunaler, genossenschaftlicher aber auch von
privater Hand entstehen, um die bereits vorhandenen Ressourcen im ländlichen Raum besser zu nutzen.
Der Verfahrensablauf erfolgt auf der Grundlage der
überarbeiteten Richtlinie über die Gewährung von
Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (Richtlinie RELE
MBl. LSA 24/2010 vom 17.09.2010, Teil G). Anträge
können bei den zuständigen Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ÄLFF), in deren
Zuständigkeitsbereich das Vorhaben liegt, gestellt
werden.
Im Jahr 2011 wurde für ein Projekt eines Antragstellers mit einem Investitionsvolumen von 497.063 €
eine Zuwendung in Höhe von 107.662 € bewilligt
und abgeschlossen. Ein Projekt eines kommunalen
Trägers ist in Vorbereitung.
8.3 Domänen- und Liegenschaftsverwaltung
Durch die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt wurden
zum Stichtag 31.12.2011 rd. 8.200 ha Flächen verwaltet, die im Eigentum des Landes Sachsen-Anhalt
stehen. Daneben verwaltet die Landgesellschaft Flächen in einer Größenordnung von knapp 28.300 ha,
die sie vom Land Sachsen-Anhalt erworben hat.
Von ihren Eigentumsflächen hat die Landgesellschaft im Jahre 2011 rd. 800 ha einschließlich der
Flächenbereitstellung für Infrastrukturmaßnahmen
im Umfang von ca. 24 ha veräußert. Der Anteil der
Nichtlandwirte an den Erwerbern im Ergebnis von
Ausschreibungen lag im Jahr 2011 bei ca. 10 %. Bei
74
den Ausschreibungen wurden durchschnittlich
5 Gebote pro Ausschreibungslos abgegeben.
Weiterhin wurden Grundstückseigentümern, die eigene Flächen für Infrastrukturprojekte aller Art zur
Verfügung gestellt haben, im Rahmen von Flurneuordnungsverfahren Ersatzflächen aus dem Bestand
der Landgesellschaft zur Verfügung gestellt.
8.4 Landfrauen, Landjugend
Für die Entwicklung der ländlichen Räume und die
Verbesserung der Lebensqualität in unseren Dörfern leisten Landfrauen und Landjugend seit über
20 Jahren einen wertvollen Beitrag. Mit viel Engagement und guten Ideen setzen sich ehrenamtlich
tätige Frauen und Jugendliche für die Interessen der
Bewohner des ländlichen Raums ein und gestalten
durch zahlreiche Veranstaltungen und verschiedene
Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Politik
und Kultur das Leben in der dörflichen Gemeinschaft
aktiv mit. Ihr ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für den sozialen Zusammenhalt in den
Dörfern, es bereichert das gesellschaftliche Leben
und bindet vor allem auch junge Menschen in ihrer
Heimat.
Die gemeinnützige Arbeit des Landfrauenverbandes
Sachsen-Anhalt e. V. und des Landjugendverbandes
Sachsen-Anhalt e. V. wurde auch 2011 wieder ideell
und finanziell vom Ministerium für Landwirtschaft
und Umwelt unterstützt.
Neben der ideellen Förderung erhielten die Landesverbände 2011, trotz angespannter Haushaltssituation, für die Aufrechterhaltung und Sicherstellung
ihrer Geschäftstätigkeit eine Förderung in Höhe von
77.900 € und für die Umsetzung von diversen Projekten weitere 36.400 €.
Als anerkannter Träger der Jugendhilfe erhielt der
Landjugendverband zusätzlich rund 29.500 € für seine Kinder- und Jugendarbeit.
Der Landfrauenverband nutzte die Mittel vor allem
für Qualifizierungsmaßnamen wie z. B.
– „Gestaltung und Durchführung von landesweiten Projekten zur Unterstützung von LandFrauen-Aktivitäten vor Ort sowie zur Stärkung der
Vielfalt und Intensität des gesellschaftlichen
Engagements der LandFrauen in den ländlichen
Regionen Sachsen-Anhalts“
– Seminare für Vorstände (Weiterbildung für
Orts- und Kreisverbände)
– Seminare zum Thema Demokratiebildung, Versicherungsschutz und zur Brauchtumspflege
und die Umsetzung verschiedener Projekte mit landesweiter Bedeutung, wie z. B.
– die Durchführung einer Landfrauenaktionswoche zum Thema „Milch“ und weiteren gesunden
Angeboten sowie Seminaren zur Vollwertkost
und Verwendung regionaler Produkte mit mehr
als 40 landesweit durchgeführten Aktionen
bzw. Veranstaltungen,
– sowie den traditionellen Erntekronenwettbewerb, der seinen Höhepunkt auf dem 17. Landeserntedankfest in Magdeburg erfuhr und ergänzt wurde durch das Landfrauen – Cafe und
die Landfrauen-Aktionsstände auf der Festwiese.
Viele regionale und lokale Aktivitäten und Veranstaltungen der einzelnen Landfrauenvereine, wie zur
gesunden Entwicklung und Ernährung von Kindern
und Jugendlichen in Kindergärten, Schulen und Jugendclubs sowie Erhaltung und Pflege örtlichen und
regionalen Brauchtums ergänzten die landesweiten
Aktionen.
Zu einem Höhepunkt der bisherigen Vereinsarbeit
gestaltete sich 2011 die Übergabe der Erntekrone des
Landfrauenverbandes Sachsen-Anhalt an den Bundespräsidenten in seinem Amtssitz Schloss Bellevue
in Berlin.
Der Landjugendverband als Interessenvertreter der
Kinder und Jugendlichen in den ländlichen Regionen
Sachsen-Anhalts fördert seit nunmehr über 20 Jahren Vorhaben u. a. in den Bereichen Bildung, Berufsorientierung, Agrarpolitik, Soziales sowie Jugend- und
Kinderfreizeitgestaltung.
Im Rahmen der außerschulischen und offenen Jugendarbeit wurden folgende Vorhaben vom Verband
2011 umgesetzt:
– Fachexkursionen u. a. nach Berlin (IGW und
Technikmuseum), Tharandt (Forstbotanischer
Garten), Leipzig (Mitteldeutsche Landwirtschaftsmesse „Agra“), Hannover (Agritechnica),
Marienborn/Hötensleben (ehemalige innerdeutsche Grenze)
– Betriebsbesichtigungen u. a. in Marktoberdorf
(AGCO GmbH – Fendt),
– Jugendaustausch zwischen Landjugendgruppen aus der Schweiz und Sachsen-Anhalt
– Lehrfahrt „Landwirtschaft und Kulturhistorie in
Süddeutschland“ mit dem Besuch von Landwirtschaftsbetrieben in der Region Ostallgäu sowie
der Besichtigung von Schloss Neuschwanstein
Ein Höhepunkt der Arbeit des Landjugendverbandes
im Jahr 2011 war die Vorbereitung und Durchführung
des landesweiten Berufswettbewerbes der Landjugend. Hier messen sich alle zwei Jahre Auszubildende und Fachschüler der Berufssparten Land-, Forst-,
Haus- und Tierwirtschaft sowie Gartenbau in den Bereichen Allgemeinbildung als auch in theoretischen
und praktischen Fachaufgaben.
8.5 Internationale Zusammenarbeit
Das MLU hat sich im Berichtszeitraum auch weiterhin an Projekten im Rahmen der internationalen
Zusammenarbeit der Landesregierung des Landes
Sachsen-Anhalt beteiligt.
Mit der Republik Estland hat sich eine sehr dynamische Kooperation entwickelt. Erneuert wurde die Gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit, unterzeichnet im Januar 2011 auf der IGW. Estland nahm
am Europadorf des Landeserntedankfestes gemeinsam mit Lettland, Ungarn, Litauen und Ermland-Masuren teil.
Ein Höhepunkt war die Teilnahme der vorgenannten
Regionen und Tschechien am LEADER-Seminar in
Glindenberg und an der gemeinsam mit dem MK organisierten 100-Jahr-Feier in Glindenberg als Europäisches Kulturfest im September 2011.
Der beständigste ausländische Partner ist die Republik Litauen.
Höhepunkte der Zusammenarbeit waren:
– die feierliche Enthüllung der Gedenktafel für den
ehemaligen Staatspräsidenten Litauens Aleksandras Stulginskis im Januar 2011 an der MartinLuther-Universität in Halle mit vielen offiziellen
Gästen,
– die Teilnahme am Europadorf auf dem
Landeserntedankfest im September 2011 und am
Europäischen Kulturfest
– der schon zur Tradition gewordene Adventsabend
in der Landesvertretung in Berlin „Möwe“ im Dezember 2011.
Das Ministerium für Landwirtschaft der Republik
Lettland wird die Zusammenarbeit mit SachsenAnhalt auf die Grundlage einer Gemeinsamen Erklärung stellen.
Neben den bereits genannten gemeinsamen Veranstaltungen gab es einen offiziellen Besuch in Riga
zur GAP und EE im Mai, der RSA besuchte Lettland im
Oktober, Vertreter des ML Lettlands weilten im November 2011 in ST und besuchten IDEN, eine Agrargesellschaft und die Tierseuchenkasse.
Die sehr intensive Zusammenarbeit mit der Wojewodschaft Ermland-Masuren (Polen) soll durch
eine Gemeinsame Erklärung auf eine formaler feste
Grundlage gestellt werden. Die Unterzeichnung soll
2012 erfolgen.
Die Partnerregion hat sich intensiv an allen beschriebenen Veranstaltungen beteiligt.
Alle genannten Partnerregionen nahmen erfolgreich an den GAP-Sprachkursen 2011 und 2012 in
Magdeburg und Berlin teil. Das MLU hat diese auf
75
Wunsch des Auswärtigen Amtes in Verbindung mit
dem Goethe-Institut für höhere Beamte aus Ministerien verschiedener EU-Mitgliedsländer durchgeführt. Ziel dieses Lehrganges war die Stärkung der
deutschen Sprache im EU-Raum. Die Seminare fanden jeweils im Januar im MLU statt und es schlossen
sich Besuche von landwirtschaftlichen Betrieben in
Sachsen-Anhalt an. Die Teilnahme an der Internationalen Grünen Woche Berlin sowie Fachseminare im BMELV zum Thema EU-Agrarpolitik der Bundesregierung rundeten den zweiwöchigen Aufenthalt in
Sachsen-Anhalt und Berlin ab.
Im September 2011 unterschrieb das MLU mit dem
Allrussischen Weiterbildungsinstitut in Puschkino
(Russische Föderation) eine gemeinsame Erklärung
mit dem Ziel der Weiterbildung für russische Forstspezialisten unterschiedlicher Führungsebenen in
Sachsen-Anhalt mit jährlichen Besuchen hier vor Ort
im Landeszentrum Wald.
76
9. Tabellenteil
9.1 Zeitreihen
77
Anlagen:
A 1.1 :
Bruttowertschöpfung (BWS) im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Bundesland bzw.
Gebiet
BWS (preisbereinigt,
verkettet)
Veränderung ggü.
dem Vorjahr in %
2005
2006
2007
2008
2009
2010
– 2,9
87,2
83,3
76,6
70,6
80,4
78,1
Bayern
– 3,1
105,3
107,6
103,2
95,0
104,1
100,8
Berlin
– 0,7
79,7
82,1
72,5
68,7
84,1
83,5
Brandenburg
– 4,9
113,0
98,3
103,2
97,6
107,8
102,5
Bremen
1,7
75,0
66,7
57,8
51,7
49,9
50,8
Hamburg
– 0,7
131,8
126,9
109,2
107,4
140,6
139,6
9,4
105,2
109,6
121,1
109,4
108,4
118,6
– 3,0
84,4
77,3
79,4
81,9
88,2
85,6
2,3
110,4
104,3
100,1
96,9
99,5
101,8
2,0
115,2
113,5
109,9
106,3
112,7
114,9
– 1,3
129,4
124,3
115,9
105,4
132,6
131,0
Saarland
2,9
92,3
94,6
90,0
91,0
109,1
112,3
Sachsen
– 1,5
107,3
95,9
105,5
95,4
102,9
101,3
– 0,7
90,8
80,7
92,5
92,9
99,7
99,0
4,8
83,8
87,5
81,1
82,7
92,2
96,7
Thüringen
– 4,4
94,0
86,3
97,4
81,9
86,2
82,4
Deutschland
– 0,3
103,3
100,0
98,1
92,7
100,9
100,6
Alte Länder
einschl.
Berlin
0,4
104,8
103,3
99,0
93,4
102,0
102,3
0,4
105,0
103,5
99,2
93,6
102,1
102,5
– 2,8
97,1
87,3
94,3
89,4
96,8
94,1
– 2,8
97,5
87,3
94,9
90,0
97,1
94,3
BadenWürttemberg
Hessen
Mecklenb.Vorpomm.
Niedersachsen
NordrheinWestfalen
RheinlandPfalz
SachsenAnhalt
SchleswigHolstein
Alte Länder
ohne
Berlin
Neue Länder
einschl.
Berlin
Neue Länder
ohne
Berlin
Quelle: Statistisches Bundesamt
78
2010
BWS (preisbereinigt, verkettet) Index (2000=100)
A 2.1:
Ausgewählte Beispiele für die Neuberechnung der Werte für 2007 unter Berücksichtigung der ab 2010
neu eingeführten Erfassungsmethodik (neue Abschneidegrenzen)
Merkmal
Haus-Nutzgärten
Pferde insgesamt
Anzahl Betriebe
Blumen i. Freiland
Blumen u. Glas
Runkelrüben ohne Saat
Rebland/Rebflächen
Gänse insgesamt
Wald, Forsten, Holzungen
Sommerweizen
Hafer
Sommermenggetreide
Dauerwiesen
mittelfrühe und späte Speisekartoffeln
Wintermenggetreide
Enten insgesamt
Schafe insgesamt
Sommergerste
frühe Speisekartoffeln
Rinder insgesamt
Selbstbewirtschaftete Gesamtfläche
Standarddeckungsbeitrag €
LF
Sonstiges Geflügel insgesamt
Heil-Gewürzpflanz.
Obstanlagen
Schweine insgesamt
Sonst. stillgelegte Flächen
Wintergerste
Winterweizen ohne Dinkel
Ackerland
Hühner insgesamt
Stilllegungsflächen ohne nachwachsende Rohstoffe
Roggen
Hartweizen
Stilllegungsflächen
Silomais
Körnermais
Winterraps
Gemüse, landw. Kulturen Gartengewächse
Rinder 2 Jahre u. älter, Milchkühe
Truthühner insgesamt
Zuckerrüben ohne Saat
Nachw. Rohstoffe
Insgesamt
jew. Einheit
63
7.758
4.842
48
24
315
556
9.659
18.161
1.279
5.237
378
38.725
5.297
174
213.299
111.373
13.251
511
334.826
1.199.885
1.088.327.409
1.169.772
901.971
840
1.822
1.002.981
1.004
103.402
312.791
997.529
8.903.391
62.500
82.812
2.776
105.635
73.195
13.855
181.290
5.041
131.426
679.013
48.273
42.131
Neue Abschneidegrenze
Anteil an Insg.
Merkmalssumme 1)
jew. Einheit
%
51
81,0
6.692
86,3
4.255
87,9
46
95,8
23
95,8
302
95,9
539
96,9
9.469
98,0
17.825
98,1
1.265
98,9
5.195
99,2
375
99,2
38.445
99,3
5.263
99,4
173
99,4
212.327
99,5
110.922
99,6
13.215
99,7
510
99,8
334.237
99,8
1.197.857
99,8
1.086.588.453
99,8
1.168.159
99,9
900.733
99,9
839
99,9
1.820
99,9
1.001.906
99,9
1.003
99,9
103.328
99,9
312.570
99,9
996.852
99,9
8.898.172
99,9
62.472
100,0
82.780
100,0
2.775
100,0
105.606
100,0
73.179
100,0
13.852
100,0
181.252
100,0
5.040
100,0
131.410
100,0
678.937
100,0
48.271
100,0
42.131
100,0
Betriebe 2007 (T): Abschneidegrenzen, von denen eine mindestens erreicht oder überschritten werden muss: 5 ha LF, 10 Rinder, 50 Schweine bzw. 10 Zuchtsauen,
20 Schafe, 1000 Stk Geflügel, Tabak und Hopfen jeweils 0,5 ha, Dauerkulturen 1 ha, Obst, Wein jeweils 0,5 ha, Baumschulen 0,5 ha, Gemüse im Freiland 0,5 ha,
Blumen im Freiland 0,3 h, Kulturen unter hohen betretbaren Schutzabdeckungen zusammen 0,1 ha
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
79
80
1991
2.191
628
242
244
211
162
361
4.039
1995
2.039
959
426
544
665
288
319
5.240
1996
2.079
1.038
451
578
687
293
321
5.447
1997
2.147
1.032
471
607
701
305
314
5.577
1998
2.018
1.051
481
628
732
313
305
5.528
Anzahl Betriebe
1999*
2000
1.568*
1.570
1.043
1.016
476
469
637
639
752
766
325
330
299
291
5.0801)
5.100*
2001
1.551
1.062
467
651
773
335
287
5.126
2003
1.413
1.010
451
626
800
355
286
4.941
2005
1.336
1.007
465
604
826
370
279
4.887
2007
1.298
1.024
445
586
827
382
280
4.842
2010**
685**
1.035
437
543
828
414
277
4.219**
9.659
6.115
3.544
6.971
12.101
1999
28.731
3.849
2.825
1.417
2.588
4.413
3.761
9.878
9.412
6.194
3.218
7.625
10.338
10.312
7.100
3.212
6.504
9.286
8.622
6.072
2.550
7.123
9.866
4.454
3.701
753
5.051
10.409
4.486
3.640
846
4.993
8.973
4.322
3.569
754
4.140
7.471
4.390
3.433
957
4.287
7.981
Mit betrieblichen Arbeiten Beschäftigte
Personen insgesamt
betriebliche Arbeitsleistung (AKE)
2003
2007
2010**
1999
2003
2007
2010**
27.375
26.102
25.611
19.915 18.452
15.933
16.659
3.398
3.127
2.206
1.755
1.628
1.385
1.316
2.893
3.250
2.676
981
1.108
991
1.124
1.584
1.634
1.679
880
783
751
825
2.820
2.697
2.704
1.603
1.693
1.413
1.375
4.328
4.788
4.625
2.947
2.938
2.888
2.991
3.664
3.582
4.718
2.961
2.888
2.533
2.989
8.688
7.024
7.003
8.788
7.414
5.972
6.038
*) Ab 2010 Unterscheidung Haupt- und Nebenerwerb ausschließlich nach dem Verhältnis von betrieblichem und außerbetrieblichem Einkommen, Arbeitsvolumen spielt keine Rolle mehr.
**) Ab 2010 erneute Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen von 2 ha auf 5 ha LF
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Landwirtschaftlich
genutzte Fläche
von bis unter ....ha
Insgesamt:
davon: unter 10 ha
10 < 50
50 < 100
100 < 200
200 < 500
500 < 1000
1000 u. mehr
nach Rechtsform:
Einzelunternehmen*
davon: Haupterwerb*
Nebenerwerb*
Personengesellschaften
Jurististische Personen
A 2.3: Mit betrieblichen Arbeiten in der Landwirtschaft Beschäftigte
1) Rundungsdifferenzen sind bei repräsentativen Erhebungen methodisch bedingt. *) Ab 1999 Anhebung der unteren Erfassungsgrenze von 1 ha auf 2 ha LF **) Ab 2010 erneute Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen von 2 ha auf 5 ha LF
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
LF von …bis
unter ... ha
unter
10
10 < 50
50 < 100
100 < 200
200 < 500
500 < 1000
1000 u. mehr
Gesamt
A 2.2: Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nach LF-Größenklassen
81
Insgesamt
26.799
161
287
9.099
400
141
623
5.915
43.423
1.030
187.646
1.007
454
11
49
310
9
8
26
163
137.971
616
1.045
26.767
1.581
906
1.576
17.183
231.069
2.037
546
55
43
202
26
11
19
105
164.770
777
1.332
35.867
1.981
1.047
2.198
23.098
LF
ha
1.000
66
92
512
35
19
45
268
Betriebe
Anzahl
Quelle: Statitisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ackerbau
Gartenbau
Dauerkulturen
Futterbau
Veredlung
Pflanzenbauverbund
Viehhaltungsverbund
PflanzenbauViehhaltungsverbund
Zusammen
Ackerbau
Gartenbau
Dauerkulturen
Futterbau
Veredlung
Pflanzenbauverbund
Viehhaltungsverbund
PflanzenbauViehhaltungsverbund
Zusammen
Ackerbau
Gartenbau
Dauerkulturen
Futterbau
Veredlung
Pflanzenbauverbund
Viehhaltungsverbund
PflanzenbauViehhaltungsverbund
Insgesamt
Betriebswirtschaftliche
Ausrichtung
keine oder
ungewisse
Hofnachfolge
243
107
2
18
65
5
4
5
37
392
253
17
16
57
7
2
7
33
635
15.670
96.468
Nebenerwerbsbetriebe
10.069
135
128
2.461
219
87
427
2.146
davon:
Haupterwerbsbetriebe
76.202
451
374
9.792
631
551
1.187
7.280
112.138
787
347
9
31
245
4
4
21
126
615
293
38
27
145
19
9
12
72
1.402
25
2
1
2
-
47
32
1
4
5
2
1
2
17
7
1
2
4
1
2
30
unter
15
60
20
6
19
1
1
3
10
144
103
6
4
17
1
3
10
204
123
6
10
36
2
1
6
20
95
44
1
5
26
1
1
17
155
92
9
8
25
4
3
14
250
136
10
13
51
4
1
4
31
71
36
5
16
4
1
1
8
63
33
2
2
14
2
1
9
134
69
2
7
30
4
3
2
17
35
und
älter
Jahre
Anzahl der Betriebe
15 bis
25 bis
unter 25 unter 35
Alter des Hofnachfolgers (von Sp. 3)
LF
ha
Betriebe der Rechtsform Einzelunternehmen
360
86.271
640
19
585
47
34
501
58
122
12.253
390
12
849
23
6
638
13
12
1.614
33
70
9.426
198
Betriebe
Anzahl
Hofnachfolge
Davon mit
115
54
1
7
26
4
1
3
19
301
200
12
10
41
5
1
4
28
416
254
13
17
67
9
2
7
47
Hofnachfolger mit
vorhandener oder vorgesehener
landwirtschaftlicher
Ausbildung
A 2.4 : Weiterführung des Betriebes „Hofnachfolge“ in landwirtschaftlichen Betrieben der Rechtsform Einzelunternehmen mit einem 45 Jahre und älterem Betriebsinhaber nach sozioökonomischen Betriebstypen und betriebswirtschaftlicher Ausrichtung 2010 in Sachsen-Anhalt
82
-
26.393
559.278
224.878
209.184
110.671
20.546
15.518
80.901
72.792
226.187
113.903
ha
4.185
539.654
277.026
136.200
87.490
106.014
81.847
61.493
79.672
89.891
66.315
ha
1995
- 146.465
2,5
%
am
AL
53,1
21,4
19,9
10,5
2,0
1,5
7,7
6,9
21,5
10,8
1) 2010 Roggen und Wintermenggetreide
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Zuckerrüben
Kartoffeln
Ackerfutterpflanzen
dar. Silomais
Gemüse, Erdbeeren,
and. Gartengewächse
Flächenstilllegung
(ohne Nawaro)
Getreide
dar. Weizen
Gerste
Roggen1)
Kultur
1990
14,7
0,4
78.295
4.530
2000
%
am
ha
AL
54,1 605.675
27,8 321.288
13,7 130.191
8,8
98.311
10,6 131.877
8,2 97.392
6,2 50.871
8,0 15.933
9,0 68.951
6,7 56.772
7,8
0,5
%
am
AL
60,6
32,1
13,0
9,8
13,2
9,7
5,2
1,6
6,9
5,7
ha
2005
78.873
5.322
588.220
349.797
113.805
63.928
153.794
146.743
47.523
13.290
78.123
60.186
A 2.5: Nutzung des Ackerlandes (AL) nach ausgewählten Kulturen und Jahren
7,9
0,5
%
am
AL
58,6
34,9
11,3
6,4
15,3
14,6
4,7
1,3
7,8
6,0
40.456
5.931
598.926
335.831
124.354
89.070
164.679
160.470
45.588
12.574
113.816
78.732
ha
2008
4,1
0,6
%
am
AL
60,0
33,6
12,5
8,9
16,5
16,1
4,6
1,3
11,4
7,9
31.358
5.603
599.354
344.461
120.931
89.073
173.448
169.444
46.297
12.834
116.517
79.574
ha
2009
3,1
0,6
%
am
AL
59,8
34,4
12,1
8,9
17,3
16,9
4,6
1,3
11,6
7,9
26.672
4.668
579.376
356.372
102.160
78.081
175.079
171.360
45.357
12.529
134.149
98.346
ha
2010
2,7
0,5
%
am
AL
58,1
35,7
10,2
7,8
17,6
17,2
4,5
1,3
13,4
9,9
24.734
4.489
570.671
350.200
98.520
75.431
165.981
159.420
48.923
13.771
153.410
113.153
ha
2011
2,5
0,4
%
am
AL
57,0
35,0
9,8
7,5
16,6
15,9
4,9
1,4
15,3
11,3
83
Getreide Winterinsgesamt weizen
559,3
223,9
517,0
228,0
499,3
249,4
474,1
227,7
494,0
246,5
539,7
273,1
563,8
268,0
602,8
286,1
596,7
293,2
565,2
278,2
605,7
316,6
608,0
316,3
600,8
320,6
583,2
309,7
595,7
335,2
588,2
343,6
580,7
330,6
557,4
314,3
598,9
329,0
599,4
336,6
581,2
343,1
563,0
333,9
Sommerweizen
1,0
11,2
4,8
3,6
5,7
2,6
2,9
6,1
2,0
10,0
2,7
1,6
2,8
14,6
2,8
2,6
3,7
1,3
3,7
2,9
3,3
8,5
* keine Daten verfügbar
Hartweizen
*
2,6
4,0
1,5
1,2
1,3
1,6
1,5
1,3
2,0
2,0
1,6
1,3
2,0
2,9
3,2
3,1
2,8
3,1
5,0
10,0
7,8
** einschließlich Corn-Cob-Mix
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Jahr
224,9
241,8
258,2
232,8
253,4
277,0
272,5
293,7
296,5
290,2
321,3
319,5
324,7
326,3
340,9
349,8
337,4
318,4
335,8
344,5
356,3
350,2
Gesamt
A 2.6: Anbauentwicklung von Getreide (in 1000 Hektar)
110,7
64,1
52,3
63,0
73,0
87,5
86,2
95,2
104,7
89,4
98,3
97,3
89,9
62,6
74,3
63,9
63,7
82,8
89,1
89,1
78,1
75,4
Roggen
WinterWintermenggetr. gerste
*
139,5
*
106,5
0,8
106,9
0,1
119,5
0,2
105,8
0,3
116,1
0,1
115,1
0,3
114,9
0,2
118,1
0,2
105,4
0,1
110,1
0,2
111,3
0,2
103,3
0,4
88,8
0,1
97,5
0,1
98,1
0,2
111,6
0,2
103,4
0,3
107,8
0,2
109,9
*
93,8
*
84,8
Sommer
gerste
69,7
88,3
62,1
33,3
27,4
20,1
35,3
36,8
21,6
29,7
20,1
17,2
18,2
33,3
18,3
15,7
16,2
14,3
16,6
11,0
8,3
13,7
209,2
194,8
169,0
152,8
133,2
136,2
150,4
151,7
139,7
135,1
130,2
128,5
121,5
122,1
115,8
113,8
127,8
116,7
124,4
120,9
102,2
98,5
Gesamt
12,8
7,4
5,6
5,8
8,3
5,4
6,4
6,7
5,9
5,5
6,0
5,7
6,2
8,0
6,4
5,8
5,7
5,2
5,8
5,1
5,0
5,3
Hafer
Sommer- Triticale
menggetr.
0,2
1,3
1,3
1,2
0,9
6,4
0,2
10,2
0,4
14,6
0,2
22,6
0,5
33,8
0,4
43,5
0,2
39,3
0,3
32,3
0,3
37,3
0,2
43,8
0,3
44,4
0,5
39,6
0,3
37,0
0,1
34,5
0,4
27,2
0,4
19,3
0,2
21,3
0,2
21,0
0,3
19,8
0,6
19,6
6,4
6,0
9,2
11,0
10,5
13,8
10,2
10,1
12,3
12,2
12,7
13,6
23,7
20,9
20,2
18,3
14,5
20,1
17,2
17,7
19,4
0,3
Körner
mais**
84
Getreide
insges.
47,2
57,4
41,7
53,2
63,4
66,8
61,6
64,0
63,3
74,4
64,4
71,8
59,5
56,8
75,5
66,5
64,2
60,8
74,3
74,5
69,6
59,3
52,1
60,6
44,3
61,2
71,9
71,9
69,7
70,3
72,2
81,7
71,5
76,9
63,1
65,0
83,4
72,5
69,1
69,4
83,9
81,1
75,0
66,7
Winterweizen
38,5
51,9
38,6
53,4
54,6
51,3
52,5
53,2
49,2
63,1
52,3
59,7
47,1
55,4
56,2
50,4
46,5
45,1
56,0
51,4
55,5
50,5
Sommerweizen
*
41,9
32,6
41,6
54,9
50,7
52,7
48,9
45,9
58,1
47,1
49,3
50,8
48,0
57,2
44,4
46,1
48,8
60,2
57,4
53,7
47,8
*
60,0
44,0
60,9
71,4
71,6
69,4
69,8
71,9
80,9
71,2
76,7
62,9
64,4
83,0
72,1
68,6
69,1
83,4
76,3
74,3
65,9
Hart- Gesamt
weiz.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt * im Roggen enthalten
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Jahr
A 2.7: Ertragsentwicklung von Getreide (dt/ha)
Wintermenggetr.
*
*
31,6
37,9
45,6
54,5
51,6
50,5
47,3
62,9
48,3
59,0
46,9
42,0
56,5
44,5
46,5
36,8
48,2
52,6
*
*
55,4
66,1
45,8
47,8
65,0
70,5
54,6
67,9
60,8
73,7
66,8
76,4
64,5
53,4
73,0
67,5
67,5
56,9
74,3
74,3
74,7
51,8
Wintergerste
** einschließlich Corn-Cob-Mix
29,0
43,6
29,2
37,9
45,6
54,5
51,6
50,5
47,3
62,9
48,3
59,0
46,9
40,4
56,5
44,5
46,5
36,8
48,2
58,0
49,1
36,3
Roggen
45,2
53,0
36,6
44,0
43,7
51,3
53,0
53,0
49,8
58,5
47,8
53,7
44,8
49,6
58,0
47,7
52,3
42,4
52,8
55,9
50,3
48,2
Sommer
gerste
*
60,2
42,4
47,0
60,6
67,7
54,2
64,3
59,1
70,4
63,9
73,4
61,6
52,3
70,7
64,8
65,6
55,2
71,4
72,6
72,7
51,3
Gesamt
41,1
41,0
30,3
45,3
40,3
49,1
48,0
44,6
46,6
51,4
39,2
46,4
41,4
36,6
52,2
40,8
39,4
31,2
38,8
47,8
38,5
31,2
Hafer
35,5
39,0
31,1
33,4
42,0
32,5
44,5
44,6
35,3
45,6
29,7
45,6
12,7
15,4
21,2
47,7
25,7
23,4
29,1
23,1
24,7
35,1
Sommergerste
37,4
40,8
30,1
44,2
52,5
56,7
53,8
54,3
54,9
65,0
50,2
58,4
48,9
41,3
61,0
51,2
50,4
44,9
57,1
58,7
50,8
40,1
Triticale
*
38,0
54,7
78,5
64,8
64,9
77,0
74,0
80,8
83,7
80,5
87,6
88,3
51,7
82,3
82,8
65,1
93,3
84,6
81,1
79,3
96,5
Körner
mais**
85
2.639,6
2.967,6
2.082,1
2.522,2
3.132,0
3.605,2
3.473,1
3.860,3
3.778,7
4.203,4
3.903,3
4.362,8
3.577,2
3.312,3
4.499,5
3.910,5
3.729,7
3.389,2
4.450,1
4.467,1
4.032,7
3.371,9
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
1.166,5
1.381,7
1.104,8
1.393,5
1.772,3
1.963,6
1.866,6
2.011,4
2.116,1
2.273,2
2.263,0
2.432,0
2.024,4
2.012,0
2.796,6
2.492,0
2.283,2
2.181,5
2.760,3
2.730,2
2.574,3
2.228,5
Winterweizen
3,9
58,1
18,5
19,2
31,1
13,3
15,3
32,5
9,7
63,4
14,1
9,5
13,1
80,8
15,8
14,8
17,3
5,8
20,6
14,7
18,3
42,9
Sommerweizen
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
* im Roggen enthalten
** einschließlich Corn-Cob-Mix
Getreide
insges.
Jahr
0
10,9
13,0
6,2
6,6
6,6
8,7
7,5
6,0
11,4
9,2
7,9
6,5
9,6
16,5
14,3
14,4
13,3
19,0
27,2
53,5
37,3
Hartweiz.
1.170,4
1.450,7
1.137,0
1.418,5
1.810,0
1.983,5
1.890,6
2.051,4
2.131,8
2.347,9
2.286,3
2.449,4
2.044,0
2.102,5
2.828,9
2.521,2
2.314,9
2.200,8
2.799,9
2.772,1
2.646,2
2.308,6
Gesamt
A 2.8: Erntemengenentwicklung von Getreide (in 1000 t)
321,0
279,5
152,7
238,8
332,9
476,9
445,2
481,2
495,0
561,6
474,7
573,4
421,5
252,6
420,3
284,2
296,1
304,5
429,3
516,5
383,1
273,5
Roggen
WinterMenggetr.
0,0
0,0
2,5
0,4
0,9
1,6
0,3
1,3
1,0
1,3
0,7
1,0
0,8
1,8
0,4
0,3
1,0
0,6
1,3
1,0
*
*
772,8
704,0
489,6
571,2
687,7
818,5
628,7
780,1
717,5
776,3
735,9
850,9
666,4
474,0
712,5
662,0
753,7
587,9
800,1
817,1
700,6
439,5
Winter
gerste
315,0
468,0
227,3
146,5
119,7
103,1
187,2
195,1
107,6
174,1
95,9
92,0
81,5
165,1
105,7
74,9
84,5
56,2
87,7
61,6
42,0
66,0
Sommergerste
1.087,9
1.172,0
716,9
717,7
807,4
921,6
815,9
975,2
825,1
950,3
831.8
942,9
747,9
639,0
818,2
736,9
838,2
644,2
887,9
878,7
742,6
505,5
Gesamt
52,6
30,3
17,0
26,3
33,4
26,5
30,8
29,9
27,7
28,3
23,5
26,5
25,5
29,4
33,4
23,9
22,3
16,3
22,7
24,6
19,1
16,5
Hafer
Sommermenggetr.
0,7
5,1
2,8
0,8
1,7
0,7
2,1
1,8
0,7
1,3
0,8
1,1
0,4
0,7
0,6
0,7
0,9
0,9
0,5
0,6
0,8
2,0
4,9
4,9
19,3
45,0
76,7
128,1
181,8
236,3
215,6
209,9
187,5
255,9
217,1
163,5
225,6
176,4
137,0
86,5
121,6
123,2
100,5
78,7
Triticale
*
24,3
32,8
72,1
71,5
68,1
106,4
83,1
81,6
102,7
97,9
112,4
120,1
122,8
172,1
166,9
119,3
135,3
186,8
148,7
140,4
187,0
Körner
mais**
A 2.9:
Anbau, Ertrag und Erntemengen von Winterraps
Jahr
Anbaufläche ha
Hektarertrag dt/ha
Erntemenge 1000 t
1991
53.981
30,0
161,9
1992
55.831
22,0
122,8
1993
84.882
28,3
240,2
1994
88.365
31,0
273,9
1995
81.847
35,0
286,5
1996
63.637
23,1
147,1
1997
83.002
31,2
258,8
1998
89.885
33,0
296,8
1999
112.105
36,8
412,9
2000
97.392
31,0
301,8
2001
110.615
36,1
399,7
2002
133.601
27,9
372,2
2003
118.812
30,1
358,1
2004
137.881
41,7
574,8
2005
146.743
38,1
558,7
2006
159.805
38,1
608,7
2007
181.290
31,2
564,7
2008
160.470
41,1
659,4
2009
169.068
44,1
746,4
2010
171.772
40,5
694,7
2011
159.420
31,2
496,8
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
86
A 2.10: Anbau, Ertrag und Erntemengen von Kartoffeln
Jahr
Anbaufläche in ha
Hektarertrag dt/ha
Erntemenge in 1000 t
davon
Kartoffeln
davon
Kartoffeln
davon
mittelfrühe
mittelfrühe
mittelfrühe
Kartoffeln frühe
frühe
frühe
und
und
und
insgesamt Speiseinsgesamt Speiseinsgesamt Speisespäte
späte
späte
kartoffeln
kartoffeln
kartoffeln
Kartoffeln
Kartoffeln
Kartoffeln
1990
72.792
3.372
69.420
200,3
172,5
201,6
1.457,7
58,2
1.399,5
1991
23.913
2.062
1992
23.803
1994
14.869
680
1996
18.230
1998
14.991
1993
1995
1997
1999
2000
2001
15.809
17.523
15.671
15.713
15.933
1.530
14.189
288,9
199,7
531
17.699
389,5
345
14.646
943
908
551
555
532
15.120
15.158
297,8
359,3
370,5
352,6
436,3
12.556
346,8
12.265
445,3
360,3
412,5
*
564
12.726
511
12.270
369
12.465
450,6
*
*
493,0
629
2006
13.002
446
2008
12.574
309
12.529
*
12.782
2009
12.834
2011
13.771
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
*
331,0
423,5
457,0
22,8
498,9
561,5
12,6
548,9
710,1
372,1
398,7
322,0
420,6
286,2
333,0
334,2
521,7
391,9
354,3
13.134
13.439
23,8
429,6
351,6
304,2
403,0
614
546,5
293,2
363,0
294,4
39,5
556,9
229,2
304,5
583,6
237,4
300,3
13.346
417,8
249,0
250,6
309,6
395,2
14.053
454
252,5
15.401
13.594
13.763
2010
16.615
345,6
390
2004
2007
14.866
13.984
13.290
191,5
183,8
13.800
2005
244,1
233,9
2002
2003
21.851
22.273
405,3
555,4
556,1
465,1
237,9
350,7
450,9
447,5
560,0
460,3
359,8
453,3
*
*
*
16,4
522,7
693,6
10,5
544,9
15,7
613,9
15,2
540,9
19,3
581,2
12,5
600,5
377,6
416,0
584,3
442,6
426,3
13,6
16,9
306,3
360,0
528,8
554,0
629,6
544,1
28,1
17,6
537,1
571,7
447,5
562,8
20,3
584,1
19,3
564,8
578,4
13,3
565,1
678,8
*
516,8
10,6
11,1
*
542,5
440,3
548,9
*
*
* wird nicht mehr getrennt ausgewiesen
87
A 2.11: Anbau, Ertrag und Erntemengen von Zuckerrüben
Jahr
Anbaufläche
ha
Hektarertrag
dt/ha
Erntemenge
1000 t
1990
80.901
340,9
2.757,90
1991
71.620
340,2
2.436,50
1992
62.371
378,9
2.363,20
1993
61.129
517,4
3.162,80
1994
55.975
418,7
2.343,70
1995
61.493
441,8
2.716,80
1996
61.432
467,1
2.869,50
1997
60.267
464,3
2.798,50
1998
58.506
480,2
2.809,30
1999
56.527
479,7
2.711,30
2000
50.871
461,1
2.345,50
2001
50.222
507,1
2.546,60
2002
51.832
505,3
2.618,80
2003
50.322
446,4
2.246,42
2004
50.732
535,5
2.716,87
2005
47.523
542,7
2.578,92
2006
39.715
472,8
1.877,78
2007
48.273
611,1
2.949,94
2008
45.588
579,9
2.643,50
2009
46.297
611,0
2.828,9
2010
45.357
591,1
2.681,2
2011
48.923
686,5
3.358,8
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, „Ernteermittlung“, verschiedene Jahrgänge
88
A 2.12: Gemüseproduktion im Freiland
Jahr
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Anbaufläche (ha)
11.569
4.592
3.460
2.482
3.454
3.441
3.325
2.951
3.514
3.981
4.390
4.365
4.887
4.879
5.464
5.160
5.553
5.576
5.547
5.774
4.111
4.235
Erntemenge (t)
147.000
74.800
50.258
57.264
54.414
62.835
77.221
58.005
87.269
80.256
83.336
96.484
100.429
81.795
129.489
109.580
118.137
129.759
127.439
119.321
107.589
158.468
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
A 2.13: Obstanbauflächen und Obsterntemengen ausgewählter Arten
Jahr
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997*
1998
1999
2000
2001
2002*
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Obstanbaufläche (ha)
12.100
9.713
5.872
4.585
4.076
3.009
2.682
2.064
1.747
1.688
Kernobst
81.718
68.423
62.959
58.777
38.994
30.098
45.087
26.322
30.987
40.757
33.361
36.025
18.512
35.305
27.314
31.932
32.641
27.297
32.035
31.740
17.910
34.353
Steinobst
4.585
5.076
11.378
14.376
12.496
8.297
8.060
2.025
3.070
7.279
6.670
8.445
2.025
7.009
4.759
3.516
5.148
4.638
3.317
5.300
4.571
5.376
Erdbeeren
1.723
1.002
383
1.453
1.045
1.259
833
1.013
834
1.220
1.063
820
1.019
870
932
839
1.642
1.724
1.509
1.081
871
820
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
* ab 1997 wird die Obstanbaufläche für je 5 Jahre fortgeschrieben
89
90
541
545
8
1
579
8
1
582
21
24
23
23
29
2007
28
2006
581
1
8
22
542
25
30
2008
596
1
8
23
556
25
31
2009
Anzahl der Betriebe
601
1
9
25
560
25
31
2010
602
1
9
23
26
560
32
2011
85,7
84,7
14,3
19.881
18.184
15,3
1994
1993
7.650
dt
12,2**
629
ha
dt/ha
669
1997
ha
7.888
14,0**
563
685
1998
18,6
81,4
16.326
1996
12,6**
7.616*
602
684
1999
15,6
84,4
9.613
1997
1999
8.639
16,0**
541
675
17,71
9.669
546
2001
21,6
78,4
681
17,35
9.578
552
681
21,75
12.006
552
552
20,4
11.249
552
639
45
240
17,8
9.705
546
19,3
9.881
514
514
29,3
70,7
28.301
2005
21,35
11.634
545
545
26,8
73,2
43.996
2006
22,1
12.427
563
563
29,3
70,7
46.668
2007
100,0
7,2
39,1
3,0**
20,9
28,5*
2008
100,0
7,3
40,7
2,3
19,8
27.8
32,0
2008
21,4
12.135
564
564
2009
28,1
71,9
51.369
2008
100,0
7,3
40,7
2,3**
19,8
27,8*
32,2
2009
100,0
7,2
38,2
1,9*
30,1*
19,9
34,7
2010
19,7
11.403
580
580
2010
32,8
67,2
24.736
2009
Anteil an Rebfläche %
32,2
2007
2007
100,0
7,2
39,1
3,0
20,9
28,5
32,0
2006
2006
27,7
72,3
35.558
675
12
197
127
227
2011
2004
2005
22,1
77,9
25.511
628
46
240
12
125
189
218
2010
2003
2004
25,3
74,7
38.224
2003
23,1
76,9
30.818
2002
21,2
78,8
41.325
616
46
243
9
118
177
209
2009
2002
611
48
243
14
119
175
201
2008
Rebfläche in ha
2001
605
44
246
14
120
168
195
2007
2000
603
43
236
18
126
167
198
2006
41.527
623
2000
19,8
80,2
27.276
1998
* witterungsbedingte Ausfälle ** Durchschnittserträge sind auf die abgeerntete Fläche bezogen
Quelle: Hopfenpflanzerverband Elbe/Saale e. V.
Erträge
Hektar
dar. abgeerntete
Fläche
Erntemenge
A 2.16: Anbau und Ertrag von Hopfen
17,0
83,0
22.061
1995
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Anteil
Rotmost (%)
Weinmosternte (hl)
Anteil
Weißmost (%)
A 2.15: Weinmosterntemengen
* im Anteil der Haupterwerbsbetriebe enthalten **im Anteil der Nebenerwerbsbetriebe enthalten
Quelle: ALFF Süd
Landwirtschaftsbetriebe
Landesweingut
GmbH
Gesamt
dar. mit Selbstvermarktung
Haupterwerbsb.
dar. mit Selbstvermarktung
Nebenerwerbsb.
Betriebsart
A 2.14: Bewirtschaftungsstruktur der Rebflächen
22,6
13.128
580
580
2011
30,9
69,1
30.111
2010
100,0
7,0
37,6
1,9*
30,8*
19,9
35,5
2011
91
13.180
40.907
13
12
63
47.921
40
6.284
32
900
165
1.110
8.120
6.932
12
93
51
8.409
8.111
644
50
25.445
Zur Ernte 2006
23.036
zur Ernte 2005
12.486
zur Ernte 2004
* GP = Ganzpflanzen
Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Raps
Sonnenblumen
Weizen
Roggen
Roggen-GP*
Roggen-Hafer-Erbsen
Gerste
Gerste-GP*
Triticale
Hirse
Hirse-GP*
Silomais
Silomais-Sonnenblumen-Gem.
Körnermais
Lieschkolbenschrot
CCM
Zuckerrüben
Sudangras
Schnellwachsende Gehölze
Ackergras
Wiese
Topinambur
andere Getreidearten
Öllein
Mähweide
Summe
Rohstoff
84.459
10
14
39
1.972
3.649
56
1.781
36
10
10.587
303
120
54
37.130
221
16.424
11.665
388
Zur Ernte 2007
37.391
35
22
110
40.136
35
2.390
416
10
36
121
15
2.090
45
7
63
3
16.706
855
156
727
707
792
11.857
14
3.772
1.375
Zur Ernte 2009
9.576
3.716
82
374
435
430
4.107
1.016
15.432
Zur Ernte 2008
A 2.17: Anbau von Energiepflanzen auf nicht stillgelegten Flächen in ha (Beginn 2004 mit Einführung der Energiepflanzenprämie)
(es erfolgt somit
keine gesonderte
Erfassung des
Energiepflanzenanbaus mehr)
Regelungen
zur Zahlung
von Energiepflanzenprämien ist
ausgelaufen
Zur Ernte
2010
92
16.155
1.464
3.259
595
1.019
37
22.529
2001
16.153
1.406
2.998
626
954
41
22.178
2002
17.664
1.964
3.317
1.205
967
45
25.162
2003
18.410
2.032
2.699
1.393
942
11
25.487
2004
15.592
2.475
1.426
944
775
51
21.263
2005
2006
ha
15.600
2.514
1.327
1.078
696
8
21.223
0
0
796
1.300
62.669
3,4
100
2.124
62.919
2.839
0
32.075
2.296
0
505
5.346
10.249
0
3.572
4,8
0
48,6
2,7
0
0,8
10,8
15,8
0
6,0
2.650
262
780
t TM
3.051
0
30.484
1.711
0
522
6.780
9.946
0
3.751
3,1
1,2
2,8
%
2003
100
2,1
4,5
0
51,2
3,7
0
0,8
8,5
16,4
0
5,7
1,3
4,2
0,4
1,2
%
64.549
1.418
4.781
0
34.045
837
0
0
5.229
12.677
115
3.086
44
591
0
1.726
t TM
2004
0
100
2,2
7,4
0
52,7
1,3
0
0
8,1
19,6
0,2
4,8
0,1
0,9
2,7
%
61.250
1.811
5.843
779
31.120
2.296
0
0
5.000
10.404
108
2.398
106
398
382
733
t TM
2005
Quelle: Eigene Berechnungen auf der Grundlage des Klärschlammkatasters LSA der Jahre 2002-2010
Thüringen
nicht eindeutig
zugeordnet
Summe
Schleswig-Holstein
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Saarland
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Mecklenburg-VP
Hessen
Bremen
751
2.006
Brandenburg
Bayern
1.793
t TM
2002
Baden-Württemberg
Bundesland
2.161
54.838
100
299
9
30.257
2.000
0
0
5.628
12.410
42
0
1.514
221
221
77
t TM
2,8
9,5
1,3
50,8
3,7
0
0
8,2
17,0
0,2
3,9
0,2
0,6
0,6
1,2
%
2006
100
3,9
0,5
0
55,2
3,6
0
0
10,3
22,6
0,1
0
2,8
0,4
0,4
0,1
%
47.646
2.041
3.753
0
30.483
1.266
486
0
3.484
3.656
0
1.096
167
782
255
175
t TM
2007
0,4
100
4,3
7,9
0
64,0
2,7
1,0
0
7,3
7,7
0
2,3
0,4
1,6
0,5
%
15.203
2.110
1.070
1.093
683
11
20.170
2007
A 2.19: Herkunft und Mengen der 2002 – 2010 in Sachsen-Anhalt landwirtschaftlich verwerteten Klärschlämme
Quelle: LLFG Sachsen-Anhalt
Getreide
Gräser
Leguminosen
Öl- und Faserpflanzen
Kartoffeln
Sonstige
Gesamt
Fruchtartengruppe
A 2.18: Entwicklung der zur Vermehrung angemeldeten Flächen
61.277
1.330
4.097
0
34.076
3.704
213
0
5.462
8.265
0
1.648
1.180
360
793
129
t TM
2008
17.100
1.899
937
1.247
597
43
21.823
2008
100
2,2
6,7
0
55,6
6,0
0,3
0
8,9
13,5
0
2,7
1,9
0,6
1,3
0,2
%
54.050
0
4.544
0
32.738
1.713
0
0
2.724
6.545
0
613
1.050
2.307
1.757
57
t TM
100
0
8,4
0
60,6
3,2
0
0
5,0
12,1
0
1,1
1,9
4,3
3,3
0,1
%
62.701
359
3.970
2.551
38.477
1.617
0
0
3.444
6.729
68
1.559
1.021
742
1.214
100
0,6
6,3
4,1
61,4
2,6
0
0
5,5
10,7
0,1
2,5
1,6
1,2
1,9
1,5
%
13.768
1.808
1.481
1.058
640
24
18.779
2011
2010
950
t TM
13.836
1.701
1.440
812
537
25
18.350
2010
2009
15.151
2.011
1.160
1.162
690
42
20.216
2009
93
Ausleben OT Üplingen
Mais
Kartoffel
Ausleben OT Üplingen
BPS-25271-9
6786-01-0201
6786-01-0192
6786-01-0209
6786-01-0204
6786-01-0199
6786-01-0208
6786-01-0207
6786-01-0211
2011
Spezifischer
Erkennungsmarker
6786-01-0201
6786-01-0192
6786-01-0204
6786-01-0199
6786-01-0195
6786-01-0191
6786-01-0163
6786-01-0208
6786-01-0207
6786-01-0198
6786-01-0183
2010
Spezifischer
Erkennungsmarker
6786-01-0183
Quellen: Standortregister nach § 16a Gentechnikgesetz (GenTG) http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/search.do; LVwA
39393/01058
Zuckerrübe
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Sommerweizen
Kartoffel
Kartoffel
Mais
Mais
39393/01584
39393/01562
GVO
Zuckerrübe
Mais
Zuckerrübe
Kartoffel
Kartoffel
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Nienburg (Saale)
OT Gerbitz
Ausleben OT Üplingen
Gemeinde
GVO
Sommerweizen
Kartoffel
Mais
Mais
Mais
Mais
Kartoffel
Kartoffel
39393/01560
39393/01560
39393/01560
39393/01208
39393/01208
06429/01217
Flächenkennziffer
Ausleben OT Üplingen
39393/01584
39393/01562
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Ausleben OT Üplingen
Eichenbarleben
Gatersleben
Baalberge
Gemeinde
39393/01560
39393/01560
39393/01560
39393/01220
39393/01212
39393/01208
39393/01208
39167/01761
06466/00156
Flächenkennziffer
06408/00694
20.000
696
1.050
4
7
95
14.400
23.184
5.000
Fläche
(qm)
1.470
6.000
16
190
3
1.000
1.465
14.152
22.027
9.000
6.000
Fläche
(qm)
10.000
A 2.20: Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen in Sachsen-Anhalt im Jahre 2010 und 2011
Kohlenhydratstoffwechsel (Amylopektin)
Herbizidtoleranz
Glyphosat-Toleranz, Resistenzen gegen
Maiszünsler und Maiswurzelbohrer
Pilzresistenz
Biopolymerproduktion
Biopolymer und Antigenproduktion
Herbizidtoleranzen, Insektenresistenzen
Herbizidtoleranzen, Insektenresistenzen
Herbizidtoleranz
Gentechnisch veränderte Eigenschaft
Herbizidtoleranz
Glyphosat-Toleranz, Resistenzen gegen
Maiszünsler und Maiswurzelbohrer
Biopolymerproduktion
Biopolymer und Antigenproduktion
Pilzresistenz, Herbizidresistenz
Kohlenhydratstoffwechsel, Pilzresistenz
Glyphosat-Toleranz, Maiszünslerresistenz
Herbizidtoleranzen, Insektenresistenzen
Herbizidtoleranzen, Insektenresistenzen
Herbizidresistenz
Kohlenhydratstoffwechsel, Pilzresistenz
Kohlenhydratstoffwechsel, Pilzresistenz
Gentechnisch veränderte Eigenschaft
Anbau Amflora
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Anmerkung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Freisetzung
Anmerkung
94
54.817
55.720
53.280
50.112
42.545
10.671
31.874
68.082
12.524
2.277
24.661
648
26.021
920
26.028
545
683
187.547
1.623
238
21.186
137.926
51.443
51.257
41.281
9.487
31.794
64.342
10.771
2.128
24.890
193.063 191.336
1.717
2.152
484
356
22.662
22.375
142.891 140.880
49.973
43.788
11.574
32.214
77.757
20.248
2.692
52.269
48.535
15.116
33.419
77.574
20.013
1.841
199.657
2.059
487
25.617
144.553
2003
364.581
2002
378.035
432
698
25.570
26.268
25.781
25.349
180.933
1.979
297
20.963
131.426
52.084
48.451
41.753
9.724
32.029
63.689
10.000
1.605
179.484
1.592
273
19.637
132.201
53.696
48.562
40.626
9.074
31.552
65.668
10.302
1.670
Bestand (Anzahl)
Mai
2004
2005
2006
2007
352.075 344.427 334.340 334.826
1) ab 2008 werden die Rinderbestände über die HIT-Datenbank ermittelt
Rinder insgesamt1)
davon:
Kälber < 6 Monate
Jungrinder 6 – 12 Monate
männlich
weiblich
Rinder < 2 Jahre
männlich
weiblich z. Schlachten
weibl.Nutz- u.
Zuchttiere
Rinder > 2 Jahre
Bullen und Ochsen
Schlachtfärsen
Nutz- und Zuchtfärsen
Milchkühe
sonstige Kühe
zusammen
Ammen und
Mutterkühe
Schlacht- u. Mastkühe
Tierart
A 2.21: Viehbestände in Sachsen-Anhalt
31.020
181.525
2.331
490
18.241
129.443
56.454
52.816
43.465
10.533
32.932
72.525
13.194
2.877
2008
350.331
59.975
66.640
30.428
6.834
23.594
76.117
12.944
3.198
31.272
31.116
178.881
2.543
2.674
526
560
17.412
16.710
127.128 124.040
58.394
67.480
30.659
7.074
23.585
75.505
14.254
2.857
2009
2010
352.526 348.285
Tierart ab 2009
30.361
2.458
618
17.242
124.492
58.936
sonstige Kühe
Rinder > 2 Jahre
Bullen und Ochsen
Schlachtfärsen
Nutz- und Zuchtfärsen
Milchkühe
weibliche Nutz- und Zuchttiere
64.446 Kälber bis einschl. 8 Monate
28.310 mehr als 8 Monate bis einschl. 1 Jahr
5.575 männlich
22.735 weiblich
74.328 Rinder < 2 Jahre
11.931 männlich
3.461 weiblich zum Schlachten
2011
342.255
95
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
a) LWZ 2010 Stichtag: 01.03.2010
b) Viehbestandserhebung zum Stichtag 03.11.2012 (veränderte Erhebungsmethodik)
578.464
298.047
133.429
122.086
42.532
125.759
91.538
15.720
75.818
34.221
19.539
14.682
711
111.373
38.703
72.670
70.162
1.119
1.389
578.443
287.937
145.450
113.452
29.036
117.424
82.879
16.223
66.656
34.545
21.423
13.122
828
112.755
37.222
75.534
73.234
1.155
1.145
38.387
72.059
69.088
1.143
1.828
21.044
13.592
633
110.446
34.636
351.147
141.904
137.060
36.183
124.148
89.511
16.690
72.821
567.688
Bestand (Anzahl)
Mai
2005
2006
2007
2008
941.776 984.633 1.002.981 1.007.617
2002
2003
2004
Schweine insgesamt
841.596 819.985 849.180
davon:
Ferkel und Jung455.093 429.883 473.486 539.121
schweine < 50 kg
Mastschweine
278.854 282.966 254.953 286.946
50 – 80 kg
139.762 129.909 117.586 135.368
80 – 110 kg
111.369
121.573 108.565 108.780
> 110 kg
27.723
31.484 28.802 42.798
Zuchtsauen > 50 kg
106.823 106.223 119.873 115.042
trächtige Sauen
72.209
72.299
81.549
83.053
davon Jungsauen
14.749
15.967
17.392 20.364
andere Sauen
57.460
56.332
64.157 62.689
nicht trächtige
34.614
33.924
38.324
31.988
Sauen
davon Jungsauen
19.613 20.809
16.454
19.981
andere Sauen
15.001
13.115
21.870
12.007
Eber zur Zucht
825
913
868
667
Schafe insgesamt
125.469 123.746 121.660 114.140
davon
Schafe < 1 Jahr
37.671 36.459
36.711 36.994
Schafe > 1 Jahr
87.798
87.287 85.949
77.146
weibliche zur Zucht
84.853 84.968 83.488
74.813
Schafböcke zur Zucht
1.080
1.080
1.115
1.128
Hammel und übrige
1.865
1.239
1.346
1.206
Tierart
noch A 2.21: Viehbestände in Sachsen-Anhalt
37.047
74.598
73.367
1.231
2.054
17.603
15.487
1.024
113.698
33.090
342.183
158.511
153.731
29.941
128.457
95.367
16.671
78.696
581.964
30.907
72.514
70.864
1.050
600
12.779
17.196
1.158
103.421a)
29.975
309.343
150.606
125.230
33.507
118.467
88.492
16.242
72.250
632.217
2009
2010
1.053.630 1.061.185
Ferkel und Jungschweine < 50 kg
Mastschweine
50 – 80 kg
80 – 110 kg
> 110 kg
Zuchtsauen > 50 kg
trächtige Sauen
davon Jungsauen
andere nichtträchtige Sauen
Schafe < 1 Jahr
Schafe > 1 Jahr
weibliche zur Zucht
Schafböcke zur Zucht
Hammel und übrige
19.383
davon Jungsauen
14.411
andere Sauen
686 Eber zur Zucht
83.000b) Schafe insgesamt
33.794 dar. nicht trächtige Jungsauen
337.211
147.374
146.116
43.721
138.952
105.158
17.263
87.895
719.855
2011
1.196.704 Schweine insgesamt
Tierart ab 2009
A 2.22: Im Herdbuch des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e. G. eingetragene Rinder
Im Geschäftsjahr aufgenommene und eingetragene Rinder
Stück
Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2006/2007
2007/2008
2008/2009
2009/2010
2010/2011
Rasse
Mitgliedsbetriebe insg.
820
808
Mitgliedsbetriebe
Fleischrinder
Milchrinder (Kühe)
insgesamt
Deutsche Holstein sbt.
Deutsche Holstein rbt.
Rotvieh Angler
Fleckvieh Milch
Jersey
Sonstige
Fleischrinder
(Kühe u. Bullen)
insgesamt
Fleckvieh
Charolais
Angus
Limousin
Salers
Galloway
Blond d‘
Aquitaine
Hereford
Welsh Black
Highland
Rotes Höhenvieh
Pinzgauer
Aubrac
Vogesenrinder
Dexter
Uckermärker
Zwergzebu
Insgesamt
792
770
273
275
765
280
88.238
89.063
83.732
80.751
81.068
86.652
1.339
170
55
19
3
87.450
1.424
120
50
19
0
82.214
1.350
117
36
15
0
79.341
1.245
112
36
12
0
79.620
1.311
99
26
12
0
4.562
4.650
4.630
4.936
4.980
2.339
544
604
411
51
104
2.380
488
585
441
46
109
2.393
453
567
438
47
128
2.498
477
582
444
49
125
2.494
462
612
402
47
139
42
46
9
11
12
37
14
29
41
23
42
43
24
56
45
27
62
45
39
77
332
384
406
493
517
6
14
8
27
92.800
5
14
6
37
6
10
6
40
3
93.713
4
88.362
7
40
5
38
30
3
85.687
8
44
7
40
32
* Geschäftsjahr = 01.10.bis 30.09.des folgenden Jahres
86.048
Quelle: Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt e. G.
A 2.23: Im Zuchtbuch anderer Rinderzuchtverbände eingetragenen Rinder aus Sachsen Anhalt
2007
2008
MitgliedsZuchtMitgliedsZuchtbetriebe
rinder
betriebe
rinder
Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg e. G.
Milchrinder
15
5.841
16
5751
Fleischrinder
2
37
2
41
Verband
Rasse
Milchrinder
insgesamt
41
58
Quelle: MLU Sachsen-Anhalt
96
7.204
13.082
36
54
2009
MitgliedsZuchtbetriebe
rinder
2010
MitgliedsZuchtbetriebe
rinder
16
5680
16
5.682
2
36
2
25
Zuchtrinder-Erzeugergemeinschaft Hannover e.G.
6.796
35
7.148
33
7.286
12.588
53
12.864
51
12.993
A 2.24: Im Herdbuch des Mitteldeutschen Schweinezuchtverbandes eingetragenen Reinzuchtsauen
sowie Mitgliedsbetriebe (Sachsen-Anhalt)
2008
2009
2010
2011
Mitglieder
111
91
81
61
eingetragene Sauen d. Rasse:
Deutsche Landrasse
885
1113
842
620
Deutsches Edelschwein
552
569
532
540
Leicoma
64
114
138
122
Pietrain
14
13
11
7
Duroc
6
9
7
3
Deutsches Sattelschwein
4
11
10
14
insgesamt
1.525
1829
1540
1306
Quelle: Mitteldeutscher Schweinezuchtverband e.V.
A 2.25: Im Zuchtbuch des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V. eingetragenen Schafe
Rasse
Anzahl Mitglieder
Merinofleischschaf
Merinolandschaf
Ile de France
Schwarzköpfiges
Fleischschaf
Suffolk
Karakul
Rauhwolliges
Pommersches
Landschaf
Graue gehörnte
Heidschnucke
Weiße hornlose
Heidschnucke
Rhönschaf
Texel
Blauköpfiges
Fleischschaf
Leineschaf
Coburger
Fuchsschaf
Weißes Bergschaf
Kamerunschaf
Ostfriesisches
Milchschaf
Skudde
Shropshire
Gotländische
Pelzschafe
Ouessantschaf
Barbados Blackbelly
Weiße gehörnte
Heidschnucke
Dorper
Wiltshire Horn
NOLANA
insgesamt
2008
Muttern
Böcke
88
4.778
57
1.443
24
125
5
2009
Muttern
Böcke
82
4.967
61
1.496
23
162
5
2010
Muttern
Böcke
82
5.649
56
1.022
20
150
4
Muttern
5820
970
167
2011
86
Böcke
54
12
3
976
311
150
26
9
24
856
325
193
19
7
18
675
363
233
21
8
24
639
354
273
13
9
22
138
6
172
7
79
4
100
3
30
3
33
4
31
6
22
2
111
295
39
6
1
2
295
48
5
7
3
157
473
76
5
5
4
186
477
107
4
5
1
19
127
1
2
20
87
2
3
28
113
1
3
33
111
1
5
89
7
51
6
2
5
92
6
28
5
1
2
102
7
-
6
1
-
113
6
-
4
-
4
41
37
5
3
1
24
36
7
2
24
29
6
2
24
37
6
4
10
7
19
2
4
4
22
2
5
12
26
3
4
16
29
2
7
11
14
1
3
-
-
28
5
-
2
3
-
19
46
7
33
1
7
1
2
15
51
11
81
2
3
1
3
8.832
197
9.042
193
9.354
194
9642
166
127
15
Quelle: Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
97
A 2.26: Im Zuchtbuch des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V. eingetragene Ziegen
Rasse
Anzahl Mitglieder
Braune Harzer
Ziege
Bunte Deutsche
Edelziege
Weiße Deutsche
Edelziege
Burenziege
Thüringer Wald
Ziege
Anglo-NubierZiege
insgesamt
Ziegen
23
2008
272
Böcke
27
Ziegen
2009
17
242
28
2
1.209
27
Böcke
Ziegen
2010
18
180
26
2
11
1.550
31
3
7
1
13
1.587
23
Böcke
Ziegen
2011
24
Böcke
17
174
20
1
16
2
11
1.873
17
1.517
19
47
3
9
1
63
4
10
2
60
3
11
1
2
4
1
3
1
3
2
30
1.872
42
2.143
48
1.773
51
16
Quelle: Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
A 2.27: Im Zuchtbuch des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt e.V. eingetragenen Pferde
aus Sachsen-Anhalt
Rasse
Warmblut
Kaltblut
dav. Rheinisch Dt.
Haflinger
Edelbluthaflinger
Deutsches Reitpony
Shetlandpony/
Dt. Part-Bred
Shetland Pony/
Dt. Classic Pony
Schweres Warmblut
Fjord
Island
Welsh A und B
Welsh C und D
Lewitzer
New Forest
Pinto
Knabstrupper
Tölter
Connemara
Kleines Dt.
Reitpferd
Merens
Tinker
Pura Raza Espanol
Pinto Pony
American Miniature
Horse
Paso Peruano
Fellpony
insgesamt:
2009
Mitglieder: 2.356
Stuten
Hengste
1.607
57
212
18
2011
Mitglieder: 2.191
Stuten
Hengste
1.328
65
205
22
152
15
137
21
44
10
253
29
171
49
338
18
7
20
257
50
243
54
253
57
38
13
19
60
9
87
2
5
5
2
3
5
12
1
20
41
10
21
66
10
85
1
3
4
12
40
8
25
61
12
62
1
1
4
12
1
18
2
1
1
1
2
4
1
2
18
2
2
9
5
1
5
1
5
3
3
1
2
3
3
1
1
2
243
5
1
2.451
5
3
1
1
1
3
1
1
218
5
1
2.723
2
2.895
Quelle: Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt e. V.
98
2010
Mitglieder: 2.314
Stuten
Hengste
1.479
71
199
21
150
13
175
18
47
7
320
26
248
99
k.A. = keine Angabe
56
175
23
5
8
72
33
117
39
4
4
50
823
72
47
525
328
84
80
151
2009
Stuten
Mitglieder
soweit die Daten bei Redaktionsschluss vorlagen
insgesamt
Echa EVV e.V.
Verband der Züchter des
Oldenburger Pferdes e.V.
Springpferdezuchtverband
Oldenburg – International e.V.
Pferdezuchtverband Sachsen/
Thüringen e.V.
Verband der Züchter u.
Freunde des Arabischen
Pferdes e.V.
Zuchtverband für Sportpferde
Arabischer Abstammung e.V.
Appaloosa Horse Club
Germany e. V.
Zuchtverband für Deutsche
Pferde e. V.
Paint Horse Club Germany
Hannoveraner Verband e.V.
Verband der Züchter und
Freunde des Ostpreußischen
Warmblutpferdes Trakehner
Abstammung e.V.
Pferdezuchtverband
43
17
2
4
9
6
1
-
2
2
Hengste
18
572
843
22
27
14
68
6
6
18
172
66
66
317
84
2010
Stuten
47
7
8
36
116
41
45
149
82
Mitglieder
61
6
9
16
2
7
9
4
1
-
3
4
Hengste
426
26
k.A.
k.A.
7
3
33
127
k.A.
k.A.
147
83
Mitglieder
601
22
k.A.
k.A.
1
1
22
143
k.A.
k.A.
329
83
2011
Stuten
A 2.28 : Anzahl der Mitglieder und der im Zuchtbuch anderer Pferdezuchtverbände* eingetragenen Pferde aus Sachsen-Anhalt
42
6
k.A.
k.A.
-
3
10
9
k.A.
k.A.
10
4
Hengste
A 2.29: Regionale Milchquotenverteilung in Sachsen-Anhalt am 31.03.2012
Vorhandene
Anlieferungsquote
in kg
499.422.115
219.534.338
198.975.619
166.914.793
1.084.846.865
Anzahl der
Betriebe
ÄLFF
Altmark
Mitte
Anhalt
Süd
Insgesamt
296
100
64
73
533
fettkorrigierte
Anlieferung
Auslastung
in %
469.248.394
202.916.192
194.388.401
154.944.502
1.021.497.489
93,96
92,43
97,69
92,83
94,16
Quelle: MLU
A 2.30: Legehennenhaltung und Eiererzeugung
ME
2003
Betriebe
Durchschnittlicher
Legehennenbestand
Erzeugte Eier
Durchschnittliche
Legehennenleistung
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
25
30
33
32
33
31
32
31
31
1.000
Stück
1.640
1.716
1.645
1.745
1.789
1.711
1.674
1.622
1.723
1.000
Stück
475.174
498.579
479.243
508.962
535.228
526.664
502.125
499.405
521.888
1.000
Stück
290
291
291
292
299
308
300
308
304
Quelle: Statistisches Landesamt, „Schlachtungen und Geflügel“
A 2.31: Speisefischerzeugung
Fischart
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
%
%
%
%
Forelle
339
63 462
70 309
59 429
Karpfen
119
22
12
67
13
62
11
übrige
79
15 118
18 145
28
72
13 107
Insges.
79
76 533
87
%
%
%
%
%
t
%
73 467
75 478
73 458
74 407
73 456
73 409
12
74
12
81
13
70
11
83
15
65
11
49
9
15 102
13
93
14
89
15
67
12 102
16
68
13
78
537 100 659 100 521 100 563 100 727 100 643 100 652 100 617 100 557 100 623 100 526 100
Quelle: Jahresbericht des BMELV über die Deutsche Fischwirtschaft 2006; obere Fischereibehörde LSA
100
%
2011
101
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
1) vorläufige/geschätzte Werte Quelle: BMELV, ZMP, AMI
Fleisch gesamt
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Rind- und Kalbfleisch
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Schweinefleisch
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Schaf- und Ziegenfleisch
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Geflügelfleisch gesamt
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Hühner insgesamt
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Enten
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Gänse
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
Puten und sonstiges Geflügel
Verbrauch je Kopf in kg
Selbstversorgungsgrad %
94,1
87
15,1
116
56,9
85
1,1
47
15,3
66
8,9
71
0,9
50
0,4
13
5,0
63
93,4
84
15,1
118
56,1
81
1,2
45
15,2
63
9,0
68
1,0
47
0,4
13
4,9
61
A 2.33: Versorgungsbilanz Fleisch in Deutschland
Fleischerzeugnis
1998
1999
Quelle:
5,6
63
0,4
13
0,9
51
9,1
78
16,0
70
1,2
47
54,2
87
14,0
119
90,7
89
2000
6,3
63
0,4
13
1,0
51
10,5
71
18,2
66
1,1
50
54,0
88
9,9
171
87,9
94
2001
6,4
66
0,3
14
0,9
59
9,7
79
17,2
72
1,0
51
54,0
90
12,0
140
88,2
95
2002
A 2.32: Rinder-, Schweine- und Schafschlachtungen (Anzahl) in Sachsen-Anhalt
Tierart
2001
2002
2003
2004
2005
Rinder
14.023
11.325
3.904
3.662
3.133
Schweine
2.070.077
2.141.073
2.224.706
2.437.722
2.817.357
Schafe
3.865
3.328
4.582
5.162
4.060
6,4
67
0,4
13
1,0
61
9,8
83
17,6
74
1,0
56
54,7
90
12,5
126
89,5
93
2003
6,5
67
0,4
13
0,9
62
10,0
92
17,7
80
1,0
60
54,0
92
12,6
132
89,1
97
2004
2006
3.082
3.140.407
3.659
6,2
68
0,4
13
0,9
68
9,9
97
17,5
83
1,1
57
54,0
94
12,0
122
87,2
99
2005
2007
2.856
2.859.229
3.967
5,9
68
0,4
12
0,8
72
9,6
101
16,7
86
1,0
52
54,5
96
11,9
126
86,7
101
2006
5,7
70
0,3
15
1,0
77
10,7
99
17,8
87
1,0
51
55,4
99
12,7
116
89,7
102
2007
2008
2.905
3.123.524
4.512
6,2
76
0,3
15
1,0
83
10,8
105
18,3
93
1,0
50
54,3
103
12,3
121
88,4
107
2008
2009
2.986
3.362.257
5.433
6,2
76
0,3
18
1,0
84
11,4
108
18,8
95
0,9
49
53,9
108
12,5
119
88,4
110
2009
6,1
90
0,3
16
0,9
88
11,4
120,2
18,7
106
0,9
5,4
54,8
110
12,8
117
89,5
114
2010
2010
4.436
4.352.741
3.562
6,0
82,3
0,3
17,7
0,9
89
11,8
124,3
18,9
108
1,0
50
54,0
115
13,1
112
89,2
117
20111)
2011
4.952
4.322.453
5.716
102
2.553
1.385 176.684
2.703
1.547 201.963
2.392
2.630
1.423 144.860 19.459.677
2.409
2.262
2005
davon
Modulation
2006
davon
Modulation
2007*
2008
2009
2010
2011
7.618.138
23.316.885
Fördersumme
[€]
656
93.367
24.498 3.626.762
Fläche
[ha]
Programm ist ausgelaufen
34
691
Antr.stellg.
16
45
290
5.790
16.312
103.869
40
14
19.903
6.144
1.250.363
357.304
Freiwillige Gewässerschutzleistungen
ab 2010
Ackerrandstreifenprogamm
ist 2004 ausgelaufen
2
6
44
Ackerrandstreifen bis 2004
Freiwillige Gewässerschutzmaßnahmen ab 2010
FörderFläche
Antr.-stellg.
summe
[ha]
[€]
Hinweis: Anzahl der Anträge und Umfang der Fläche entspricht dem kumulativen Stand in den einzelnen Jahren.
Anträge wurden je beantragter Einzelmaßnahme erfasst.
Die Fördersumme entspricht dem jährlichen Auszahlungsbetrag für vorausgegangene Verpflichtungsjahre.
*) Ab 2007 kein gesonderter Nachweis Modulation Quelle: MLU
278.776 25.330.646
318.253 26.443.925
305.115 24.147.595
301.814 24.007.280
8.666.893
304.281 24.338.828
282.107
7.462.738
1.357
173.531
2.513 292.910 21.280.546
davon
Modulation
76.116.151
2004
573.719
3.740 303.930 38.589.005
Fördersumme
[€]
7.966
Fläche
[ha]
2001-2003
Antr.stellg.
1994-2000
Förderjahr
Markt- und standortangepasste Biologische und Biotechnische
Landbewirtschaftung
Pflanzenschutzmaßn.
Fördersumme
[€]
FNL-A
403
FNL-B
60
VNS
139
FNL 318
VNS 434
2.348.941
7.091
954.679
2.243.056
8.412
3.569
2.118.246
6.567
987.926
4.441.178
18.663
2.739
931.969
2.826
5.628.581
26.690
FNL 165
VNS 765
623.908
1.744
FNL 103
VNS 970
6.568.615
6.622.769
7.369.250
8.466.333
31.451
32.313
34.704
37.280
126.729 27.396.908
293.844 59.428.477
Fläche
[ha]
1.841
1.939
1.997
1.471
5.720
14.320
Antr.stellg.
Vertragsnaturschutz
Freiwillige Naturschutzleistungen
A 2.34: Förderbilanz flächenbezogener Agrarumweltmaßnahmen – Förderzeitraum 1994 bis 2011
75
96
**99
97
138
143
174
156
547
Antr.stellg.
Fördersumme
[€]
2.189.263
1.990.232
1.657.912
1.726.005
1.906.417
1.960.501
6.988 1.396.680
8.945
**9.362
11.687
11.168
11.343 2.027.009
11.654
10.918
29.557 5.374.063
Fläche
[ha]
Umweltschonender Anbau
2.979
3.271
2.318
3.800
4.371
1.547
4.785
1.385
5.234
1.357
4.142
10.047
23.021
Antr.stellg.
7.618.138
32.871.748
7.462.738
31.742.901
71.469.655
139.275.259
Fördersumme [€]
319.066
348.321
155.963
345.236
344.433
201.963
32.269.235
32.820.443
22.226.437
32.306.501
32.536.396
8.666.893
347.937 32.988.606
176.684
328.465
173.531
341.124
460.917
892.351
Fläche
[ha]
Agrarumweltmaßnahmen VO (EWG)
Nr. 2078/92, VO (EG) Nr. 1257/1999,
VO (EG) Nr. 1608/2005 insgesamt
A 2.35: Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung
Maßnahme
A.
Extensive
Produktionsverfahren
B.
Extensive
Grünlandnutzung
C.
Ökologische
Anbauverfahren
MSL gesamt
Wirtschaftsjahr
1993/1994 bis
1999/2000
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
davon Modulation
2004/2005
davon Modulation
2005/2006
davon Modulation
2006/2007*
2007/2008
2008/2009
2009/2010
2010/2011
1993-2011 insges.
1993/1994 bis
1999/2000
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
davon Modulation
2004/2005
davon Modulation
2005/2006
davon Modulation
2006/2007*
2007/2008
2008/2009
2009/2010
2010/2011
1993-2011 insges.
1993/1994 bis
1999/2000
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
2004/2005
2005/2006
2006/2007
2007/2008
2008/2009
2009/2010
2010/2011
1993-2011 insges.
Anträge (Anzahl)
Fläche (ha)
Fördermittel (€ )
466
17.382
2.025.452
73
40
21
1.315
1.300
1.320
1.318
1.488
1.487
1.487
1.471
618
1.312
1.212
10.823
2.816
1.594
448
172.366
171.998
174.823
174.822
200.275
200.275
202.099
201.209
57.311
223.201
189.690
1.443.214
271.775
154.133
39.350
7.280.884
7.250.085
7.376.147
7.376.038
8.447.482
8.447.432
8.517.603
8.490.844
4.497.926
11.811.829
11.234.686
70.148.111
6.450
496.092
65.521.419
1.035
975
935
979
57
985
67
961
60
848
887
529
811
744
16.139
77.186
75.157
72.143
72.402
1.533
71.995
1.862
66.501
1.688
61.608
65.458
49.886
55.838
47.653
1.211.919
9.965.722
9.596.062
9.127.066
8.773.600
212.653
8.485.050
242.100
7.695.571
219.461
7.068.935
7.478.684
7.734.053
7.040.237
6.176.885
154.663.284
1.050
60.245
8.569.279
310
160
191
219
248
254
257
272
142
286
306
3.695
30.657
18.785
20.515
23.450
30.700
35.289
37.505
38.107
38.448
17.915
39.214
41.432
401.605
3.056.738
2.479.622
3.137.029
3.818.246
5.226.061
7.455.688
8.195.775
8.420.742
8.178.067
2.895.306
7.591.859
7.919.075
73.886.749
298.698.144
Anzahl Anträge und Fläche = kumulativer Stand in den einzelnen Jahren
Fördermittel = jährlicher Auszahlungsbetrag für vorangegangene Verpflichtungsjahre sowie Neuanträge
* Ab 2007 kein gesonderter Nachweis Modulation
Quelle: MLU
103
104
24.000
Fördersumme (€)
256
GVE
97
54
17
88
Tiere
26.000
60
14
8
8
30
Verträge
2004
2006
2007
Anzahl
2008
2009
2010
56
Verträge
9
19
4
23
1
41.095
4.156
Quelle: MLU
711,15
Tiere
Stück
GVE
50
50
3.990
598,5
61
9,15
52
52
3
1,5
** erstmalige Antragstellung zum 01.07.2007
Rinder
Schafe
Ziegen
Pferde
Schweine
Insgesamt
Fördersumme
(€)
Tierart
2007
81
Verträge
15
25
5
35
1
2011
203
214
22.000
38
14.892
21
146
10.000
14
101
10.000
14
101
6.500
6
63
135.000
4.908
891,1
Tiere
Stück
GVE
108
108
4.655
698,25
69
10,35
73
73
3
1,5
2008
90
Verträge
17
26
8
37
2
142.000
5.510
1.041,25
2009
Anzahl
Tiere
Stück
GVE
156
156,00
5.116
767,40
139
20,85
95
95,00
4
2,00
Verträge
148.000
90
17
26
8
37
2
5.510
1.041,25
Tiere
Stück
GVE
156
156,00
5.116
767,40
139
20,85
95
95,00
4
2,00
2010
108
Verträge
25
32
8
40
3
2011
6.500
63
Tiere
GVE
57
0
0
6
157.000
5.237
1020,05
Tiere
Stück
GVE
195
195
4.832 724,8
125
18,75
78
78
7
3,5
6
Tiere Verträge Tiere Verträge
Verträge
Verträge Tiere Verträge
Verträge
Tiere
Tiere
Tiere
GVE
GVE
GVE
GVE
GVE
GVE
97
13
126
10
116
6
74
6
74
3
57
3
54
7
54
0
0
0
0
0
0
0
0
0
14
3
6
0
0
0
0
0
0
0
0
0
38
15
28
11
30
8
27
8
27
3
6
3
21.000
41
13
7
6
15
Verträge
2005
A 2.37: Anzahl abgeschlossener Verträge und Anzahl geförderter Tiere (in GV) nach der Richtlinie zur Förderung tiergenetischer Ressourcen in
der Landwirtschaft **
Quelle: MLU
* letzte Antragstellung 2006; Verträge laufen bis 2011 aus
237
55
Insgesamt
GVE
84
64
17
72
Tiere
12
9
8
26
Verträge
2003
Rinder
Schafe**
Ziegen
Pferde
Tierart
A 2.36: Anzahl abgeschlossener Verträge und Anzahl geförderter Tiere (in GV) nach der Richtlinie zur Förderung lokaler, heimischer und vom
Aussterben bedrohter Nutztierrassen*
A 3.1: Waldschäden 1991 bis 2010
Jahr
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
ungeschädigt
schwach gesch.
deutlich gesch.
≤ 60
56
31
13
70
21
10
76
18
6
79
17
4
78
18
5
83
14
4
80
17
3
80
15
5
78
18
5
79
14
6
69
21
10
72
20
8
71
24
6
60
25
15
63
25
13
66
27
7
77
17
7
79
14
7
76
18
6
76
17
8
Fichte
≥ 60
20
41
39
9
48
43
9
51
40
20
62
18
8
39
54
6
56
38
15
55
31
13
40
47
17
28
55
17
35
49
15
37
48
18
43
39
13
39
49
8
27
65
7
25
69
5
36
59
8
29
62
7
31
62
11
32
57
18
32
50
∑
45
34
21
51
29
20
55
28
17
60
31
9
55
25
21
58
27
15
53
33
14
50
26
24
51
22
27
52
23
25
44
28
27
48
30
22
45
30
25
37
26
37
37
25
38
37
31
32
45
23
33
45
22
33
46
24
30
47
24
28
≤ 60
28
41
32
40
37
23
37
39
24
48
45
7
55
37
8
77
20
3
81
16
3
75
21
4
78
20
2
77
19
4
71
25
3
59
36
5
45
46
9
66
26
8
81
16
4
81
17
3
91
7
1
80
17
3
82
17
1
83
15
2
Kiefer
≥ 60
7
41
52
17
45
38
15
47
39
25
61
14
34
52
14
67
30
3
73
22
6
56
37
7
64
30
6
57
37
6
51
44
5
36
55
9
34
54
13
48
42
10
65
30
5
54
40
6
70
28
2
43
49
8
45
51
5
55
40
5
∑
19
41
40
30
41
30
27
42
30
38
52
10
46
44
11
72
25
3
77
18
4
67
28
5
71
25
4
68
27
5
61
35
4
48
46
7
40
50
11
57
34
9
73
23
5
67
29
4
80
18
2
60
34
6
61
36
3
67
29
4
≤ 60
Buche
≥ 60
35
52
13
14
41
45
8
37
55
9
62
30
8
30
62
10
47
44
20
38
43
14
35
51
25
37
38
8
20
72
10
36
55
13
30
57
14
38
48
4
10
86
7
33
59
10
36
54
10
30
60
21
28
52
13
26
61
12
32
57
∑
≤ 60
43
26
31
21
51
28
20
30
51
26
45
29
42
40
19
45
35
20
45
28
27
77
15
9
43
37
20
54
28
18
46
40
14
60
32
8
49
39
12
47
42
11
49
44
7
66
26
8
72
25
4
78
18
4
80
15
5
Eiche
≥ 60
7
39
54
8
34
58
0
21
79
1
30
69
6
34
60
4
30
67
8
31
62
14
33
53
10
33
58
5
32
63
4
30
66
10
36
55
7
34
59
3
25
72
3
29
68
8
28
64
8
29
63
13
30
58
12
34
53
69
20
11
∑
22
34
45
13
41
47
8
24
68
9
35
56
19
36
45
19
32
50
21
30
50
36
26
37
22
34
44
22
31
47
19
33
47
27
34
39
21
36
43
16
30
53
15
33
51
25
27
47
26
28
46
31
26
43
31
29
40
7
36
56
alle Baumarten
≤ 60 ≥ 60
∑
37
15
28
36
41
38
28
44
34
41
16
30
34
42
37
25
42
32
42
13
29
35
42
38
24
45
33
48
19
35
41
56
47
12
26
18
68
23
40
24
45
39
8
32
21
70
43
57
22
35
29
8
21
14
70
47
60
22
31
26
8
22
14
70
40
56
22
36
29
8
24
16
67
45
56
25
32
28
8
24
15
65
38
52
25
35
30
8
27
19
65
34
48
25
41
35
10
25
17
62
27
41
29
47
41
10
26
18
48
24
36
38
47
43
14
28
21
56
30
43
29
35
32
15
35
25
65
40
52
25
31
28
10
29
20
67
35
50
23
38
31
10
27
19
79
45
61
15
30
23
6
25
16
74
33
52
19
41
30
8
26
18
76
34
53
19
43
32
5
23
15
24
40
56
32
38
29
44
22
15
alle Altersbereiche (in % der jeweiligen Baumart)
Quelle: Nordwestdeutsche forstliche Versuchsanstalt Abweichungen gegenüber 100% sind rundungsbedingt
Werte für Buche bis 60 Jahre, alle Altersstufen: wegen geringem Stichprobenumfang keine Aussage möglich
105
106
43
27
Ergänzung von Naturverjüngung
Unterbau
73
61
457
42
62
122
44
788
1999
35
338
23
16
71
39
522
2000
Konkrete Zahlen zur Walderneuerung liegen nur aus dem Landeswald vor.
Quelle: Landesforstbetrieb Sachsen – Anhalt
Nachbesserung/Wiederholung
540
119
Wiederaufforstung
Voranbau/Nachanbau
21
823
1998
Neuaufforstung
davon :
Walderneuerung insg.
Walderneuerungsarten
A 3.2: Walderneuerung im Landeswald 1998 – 2010
20
309
9
48
87
49
522
2001
11
238
5
28
39
37
358
2002
21
297
17
30
0
16
381
2003
35
244
2
20
0
16
317
2004
ha
18
425
0
24
30
51
548
2005
17
245
7
9
70
34
382
2006
23
144
1
21
351
21
561
2007
45
362
1
43
734
30
1.215
2008
58
348
9
116
324
12
867
2009
22
134
1
64
338
16
575
2010
107
Quelle: MLU
Rotwild
Damwild
Muffelwild
Rehwild
Schwarzwild
Feldhasen
Wildkaninchen
Wildgänse
Wildenten
Wildtauben
Fasane
Füchse
Dachse
Minke
Waschbären
Marderhunde
Wildart
1997
3.172
3.547
711
40.308
20.042
1.721
785
5.546
6.927
2.691
2.377
36.409
1.135
66
71
8
1998
3.123
3.734
668
41.485
17.645
2.656
1.024
5.980
7.228
2.626
3.445
40.633
1.168
85
135
38
1999
3.782
3.989
713
43.479
31.623
2.014
1.157
4.593
7.699
2.999
2.241
38.383
1.429
88
231
21
A 3.3: Jagdstrecken ausgewählter Wildarten
2000
3.776
4.375
771
46.070
25.440
2.215
2.152
4.114
7.338
2.763
2.263
33.959
1.233
158
247
42
2001
3.849
4.497
881
46.114
32.891
2.281
3.524
4.278
8.195
2.871
2.814
35.504
1.562
120
394
100
2002
3.677
4.271
883
46.527
36.128
2.754
2.134
3.293
6.745
1.654
2.460
29.186
1.781
162
741
142
2003
3.788
4.266
873
45.722
28.817
2.559
1.469
2.963
7.100
1.319
1.821
27.517
1.866
110
981
188
2004
3.754
4.355
894
46.590
33.092
2.620
1.783
2.722
7.756
1.272
2.384
31.802
1.941
142
1.692
372
Jagdjahr
2005
3.921
4.568
883
47.439
30.989
2.537
1.970
1.817
5.347
1.383
2.680
35.078
2.302
173
2.166
464
2006
3.635
3.954
729
42.861
17.040
2.635
1.308
3.231
5.737
1.165
1.712
23.900
2.356
217
2.375
656
2007
3.894
4.212
865
45.198
29.826
2.713
1.861
2.670
5.842
1.105
2.545
30.269
2.177
330
3.888
1.207
2008
4.526
4.584
906
46.564
35.647
2.180
2.439
2.865
7.262
1.759
1.928
31.108
2.314
377
6.239
1.728
2009
4.993
5.073
1.050
48.683
28.749
2.384
1.709
2.834
6.344
1.696
1.723
28.091
2.487
272
6.563
1.680
2010
4.991
4.832
870
49.317
33.631
2.233
1.485
2.881
4.849
1.245
1.167
24.600
2.674
373
8.678
1.501
2011
5.178
5.075
729
48.118
26.801
2.299
875
2.722
5.464
1.287
1.396
21.245
2.652
314
12.090
1.515
* Legehennen = mehr als 350 Plätze / Betrieb
Quelle: Landesverwaltungsamt
108
727
752
383
328
310
299
618
738
391
309
222
291
54
63
60
42
40
45
4
0
0
0
0
0
0
1
0
0
0
1
0
0
0
0
0
0
3
1
0
1
0
0
4
0
0
1
2
1
0
0
0
0
1
0
12
8
2
3
4
2
10
4
6
4
29
10
0
1
0
0
1
0
18
11
2
5
8
3
26
18
14
12
28
8
2
2
1
0
1
2
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
6
12
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
4
1
0
5
5
3
7
0
0
0
0
1
0
2
7
3
2
2
2
4
7
3
5
11
12
1
0
1
0
0
0
Zuchtmethoden
Böden, Einstreu
2.158
2.458
2.056
2.035
2.018
1.930
4.554
4.737
4.594
4.736
4.165
4.373
56
66
61
56
49
59
Eingriffe
Gebäude
(Ungefährlichkeit,
Stallklima, Luft
Beleuchtung)
Personal
2006
2007
2008
Kälber
2009
2010
2011
2006
2007
2008
Schweine
2009
2010
2011
2006
2007
2008
Legehennen* 2009
2010
2011
Anlagen und Geräte
(Lüftungsanlage)
Füttern, Tränke,
beigefügte Stoffe
Bewegungsfreiheit
15
2
1
1
0
2
14
26
2
2
5
1
0
0
1
0
1
2
Kontrollen
Aufzeichnungen
(med. Behandlungen,
verendete Tiere)
A 6.1: Ergebnisse der amtlichen Tierschutzaufsicht für Kälber, Schweine und Legehennen
Tierart Jahr
Zahl
Zahl
Art und Zahl der Verstöße
der
der
registrierKonten Tierhal- trollen
tungen
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Zahl der
rechtlichen
Maßnahmen
42
14
9
96
9
6
38
14
27
31
37
29
1
3
2
0
2
2
A 6.2: Anzahl der Anträge auf Genehmigung sowie Anzeigen von Tierversuchen
Anträge auf
Genehmigung insg.
davon
– genehmigt
– abgelehnt
Anträge mit
Genehmigungsfiktion
Anzeigen von
Tierversuchen
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
42
80
51
54
45
63
50
60
73
42
0
80
0
51
0
53
0
45
0
62
1*
49
1*
59
1*
67
6*
0
0
0
0
0
0
0
0
0
19
26
31
44
24
32
39
23
23
* Anträge wurden zurückgezogen
Quelle: Landesverwaltungsamt
A 6.3: Art und Anzahl der in Sachsen-Anhalt verwendeten Versuchstiere
Art der Versuchstiere
Mäuse
Ratten
Meerschweinchen
Hamster
andere Nagetiere
Kaninchen
Katzen
Hunde
Frettchen
andere Fleischfresser
Pferde, Esel, Maultiere
Schweine
Ziegen
Schafe
Rinder
Halbaffen
Neuweltaffen
Altweltaffen
(außer Menschenaffen)
Menschenaffen
andere Säugetiere
Wachteln
andere Vögel
Reptilien
Amphibien
Fische
Gesamt
Quelle: Landesverwaltungsamt
2004
2005
2006
2007
31.526
28.472
768
551
1.324
326
17
0
0
107
0
1.574
0
4
84
0
0
34.228
25.706
552
542
932
453
12
0
0
202
10
2.002
0
48
94
0
0
32.138
20.982
777
372
1.069
403
11
0
2
436
0
2.407
0
75
114
0
0
32.486
22.119
443
150
1.218
226
198
0
2
289
0
2.464
0
61
42
0
0
3
2
1
3
0
0
0
3.018
0
576
3.252
71.598
0
42
234
5.567
0
1.006
468
72.099
0
33
0
3.858
0
318
122
63.118
0
29
0
3.179
87
306
0
63.302
2008
2009
2010
2011
41.581
19.768
661
234
839
653
0
0
2
311
0
1.697
0
57
58
0
0
42.452
17.782
908
177
719
599
0
0
2
320
10
1.540
0
7
85
0
0
38.564
12.201
568
271
673
462
0
0
0
270
0
3.005
0
0
124
0
0
58.229
10.804
713
0
336
432
0
0
0
235
0
3.680
0
26
126
0
0
1
6
5
7
0
0
0
2.405
83
167
0
68.517
0
12
0
5.182
87
559
2.125
72.567
0
20
0
4.975
280
509
0
61.927
0
0
0
6.536
0
0
530
81.648
109
110
Beruf
Rinderhaltung
Schweinehaltung
Schäferei
Geflügelhaltung
Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres,
Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Gärtner/-in
Gärtner/-in
Fischwirt/-in
Tierwirt/-in
Tierwirt/-in
Tierwirt/-in
Tierwirt/-in
Pferdewirt/-in
Werker/in im Gartenbau
Summe Landwirtschaft
Hauswirtschafter/in
Helfer/in in der Hauswirtschaft
Summe Hauswirtschaft
Insgesamt
Gärtner/-in
Zierpflanzenbau
Gemüsebau
Baumschulen
Obstbau
Garten- und
Landschaftsbau
Friedhofsgärtnerei
Staudengärtnerei
Schwerpunkt/
Fachrichtung
0
0
3
44
13
5
10
25
154
560
5
147
152
712
73
gesamt
31
0
6
5
0
5
149
12
16
4
4
1
16
0
0
0
19
8
3
3
21
50
161
5
128
133
294
57
0
0
3
25
5
2
7
4
104
399
0
19
19
418
2009
männlich weiblich
28
3
0
0
3
3
2
3
0
0
1
4
131
18
11
1
8
8
4
0
4
0
0
1
2
0
1
45
14
2
4
22
130
521
6
138
144
665
68
gesamt
33
0
7
0
10
8
140
15
13
3
4
0
2
0
1
23
8
2
1
3
84
373
0
21
21
394
52
0
0
0
22
6
0
3
19
46
148
6
117
123
271
16
2010
männlich weiblic h
32
1
0
0
6
1
0
0
4
6
0
8
129
11
15
0
6
7
2
1
3
1
0
0
1
0
4
33
17
2
6
18
104
460
11
136
147
607
56
gesamt
34
0
6
0
7
4
147
10
6
1
3
1
Auszubildende mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen nach Ausbildungsberufen der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft
2009 bis 2011
Forstwirt/-in
Revierjäger
Winzer/in
Molkereifachmann/-frau
Milchtechnologe/-login
Milchw. Laborant/-in
Landwirt/-in
Fachkraft Agrarservice
Gärtner/-in
Gärtner/-in
Gärtner/-in
Gärtner/-in
A 7.1:
1
0
1
16
5
2
2
17
27
356
2
20
22
378
8
1
0
1
16
5
2
2
17
27
104
9
116
125
229
8
2011
männlich weiblich
2
2
0
0
3
3
0
0
3
3
3
3
10
10
0
0
3
3
0
0
0
0
1
1
A 7.2: Anzahl der Schülerinnen/Schüler nach Fachrichtungen
lfd.
Ausbildungsrichtung
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
8a
9
9a
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
Fachschule Agrartechnik, Landbau
Fachschule Agrartechnik, Landbau
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
Schüler gesamt
Fachschule Gartenbau, Galabau
Fachschule Gartenbau,Zierpflanzenbau
Fachschule Gartenbau, Galabau
Fachschule Gartenbau,Zierpflanzenbau
Schüler gesamt
10 Fachschule Hauswirtschaft
Schüler gesamt
Summe 1 – 10
11
12
13
14
15
1
2
3
4
5
6
7
8
8a
9
9a
10
10a
11
12
13
14
15
Jahrgang
m./w.*
Stichtag 15.11.2010
Landwirtschaft
1. Jahr (Vollzeit)
1. Jahr (Vollzeit)
2. Jahr (Vollzeit)
1. Jahr (Vollzeit)
1. Jahr (Teilzeit)
1. Jahr (Teilzeit)
2. Jahr (Teilzeit)
Schulstandort
2010
2010
2009
2010
2010
2010
2009
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
16/4
13/4
9/4
11/4
19/1
15/0
21/0
Gartenbau
1. Jahr (Vollzeit)
1. Jahr (Vollzeit)
2. Jahr (Teilzeit)
2. Jahr (Teilzeit)
20
17
13
15
20
15
21
121
2010
2010
2009
2009
QLB
QLB
QLB
QLB
4/0
5/6
13/1
2/3
Hauswirtschaft
2. Jahr (Vollzeit)
4
11
14
5
34
2009
QLB
1/8
9
9
164
13/5
3/0
11/2
5/1
2/0
18
3
13
6
2
42
206
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
HDL
16/5
12/5
5/10
11/4
21/0
13/0
20/1
21
17
15
15
21
13
21
123
QLB
QLB
QLB
QLB
QLB
QLB
4/0
5/6
13/1
1/3
7/0
3/3
4
11
14
4
7
6
46
169
5/3
5/0
10/3
2/1
1/0
8
5
13
3
1
30
199
Klasse
schulbegleitetes Praktikum
Agrartechnik, Landbau
2008
Fachschule Landwirtschaft, Stufe I
2009
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
2009
Fachschule Agrartechnik, Gartenbau
2008
Fachschule Agrartechnik, Galabau
2008
Summe 11 – 15
Summe gesamt
Stichtag 17.11.2011
Landwirtschaft
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
1. Jahr (Vollzeit)
2011
Fachschule Agrartechnik, Landbau
1. Jahr (Vollzeit)
2011
Fachschule Agrartechnik, Landbau
2. Jahr (Vollzeit)
2010
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
1. Jahr (Vollzeit)
2011
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
3. Jahr (Teilzeit)
2009
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
2. Jahr (Teilzeit)
2010
Fachschule Landwirtschaft Stufe I
2. Jahr (Teilzeit)
2010
Schüler gesamt
Gartenbau
Fachschule Gartenbau, Galabau
2. Jahr (Vollzeit)
2010
Fachschule Gartenbau,Zierpflanzenbau
2. Jahr (Vollzeit)
2010
Fachschule Gartenbau, Galabau
3. Jahr (Teilzeit)
2009
Fachschule Gartenbau,Zierpflanzenbau
3. Jahr (Teilzeit)
2009
Fachschule Gartenbau, Galabau
2. Jahr (Teilzeit)
2010
Fachschule Gartenbau,Zierpflanzenbau
2. Jahr (Teilzeit)
2010
Schüler gesamt
Summe 1 – 10a
schulbegleitetes Praktikum
Agrartechnik, Landbau
2009
Fachschule Landwirtschaft, Stufe I
2010
Fachschule Landwirtschaft Stufe II
2010
Fachschule Agrartechnik, Gartenbau
2008
Fachschule Agrartechnik, Galabau
2008
Summe 11 – 15
Summe gesamt
Klassenstärke
* männlich/weiblich
Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
111
9.2
Buchführungsergebnisse
Wirtschaftsjahr 2009/2010
Wirtschaftsjahr 2010/2011
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
S. 113– 133
S. 134 – 157
Inhaltsverzeichnis
Systematik der betriebswirtschaftlichen Ausrichtungen
Durchschnittswerte der Rechtsformen (NE, HE*, GbR, JP)
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) Spezialisierte Ackerbaubetriebe (A)
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) Spezialisierte Futterbaubetriebe (Spez.F)
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) Verbundbetriebe (VB)
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) Spezialisierte Getreidebetriebe (A-GETR) und A-SO
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) Spezialisierte Milchviehbetriebe (Spez.MI) und F-MI
Erfolgreiche (E) und weniger erfolgreiche (W) VB-MI
Gruppierung der Spezialisierten Ackerbaubetriebe nach Agrargebieten und Rechtsformen
Gruppierung der Spezialisierten Futterbaubetriebe nach Agrargebieten und Rechtsformen
Gruppierung der Verbundbetriebe nach Agrargebieten und Rechtsformen
Kennzahlendefinitionen
Anlage: Erfolgsbegriffe in der Landwirtschaft; Maßstäbe zur Beurteilung von Rentabilität, Stabilität und
Liquidität
Hinweis:
Die Buchführungsergebnisse landwirtschaftlicher Unternehmen für die Wirtschaftsjahre 2009/2010 und
2010/2011 können im Internet unter www.llfg.sachsen-anhalt.de eingesehen werden.
*HE = Einzelunternehmen im Haupterwerb
112
2. Systematik der betriebswirtschaftlichen Ausrichtungen (Wirtschaftsjahr 2009/2010)
Entscheidung 85/377/EWG der Kommission vom 7. Juni 1985
Allgemeine
Ausrichtung
Spez. Ackerbaubetriebe (A)
Betriebsgruppe
Bezeichnung
Abkürzung
Getreide
1100
A-GETR
Hackfrucht
1200
Ackerbau
gemischt
1300
Gemüse
2100
Spez. Gartenbaubetriebe (G)
Spez.
Dauerkulturbetriebe (D)
Spez.
Veredlungsbetriebe (V)
G-GEM
G-ZIER
Baumschulen
2300
Sonstiger
Gartenbau
2400
Weinbau
3100
Obstbau
3200
DauerkuturGemischt
3300
Sonstiger
Futterbau
4200
Schweine
5100
Sonstige
Veredlung
5200
PflanzenbauVerbund
6100
Verbundbetriebe (VB)
A-SO
Blumen u.
Zierpflanzen
2200
Milchvieh
4100
Spez. Futterbaubetriebe
(Weidevieh) (FB/
WV)
A-HACK
MilchviehVerbund
6200
VeredlungVerbund
6300
SonstigeVerbund
6400
EU-BWA
Bezeichnung der betriebswirtschaftlichen Einzelausrichtung
1310
Spezialisierte Getreide-, Ölsaaten- und Eiweißpflanzenanbaubetriebe
1330
Getreide, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und Reiskombinationsbetriebe
1410
Spezialisierte Ackerbaubetriebe allgemeiner Art
1420
Getreide- und Hackfruchtverbundbetriebe
1430
Spezialisierte Feldgemüsebetriebe
1441
Spezialisierte Tabakbetriebe
1443
Ackerbaugemischtbetriebe
1444
Spezialisierte Hopfenbetriebe
2011
Spezialisierte Freiland-Gemüse-Gartenbaubetriebe
2012
Spezialisierte Unterglas-Gemüse-Gartenbaubetriebe
2013
Spezialisierte Gemüse-Gartenbaubetriebe, Freiland und Unterglas kombiniert
2021
Spezialisierte Freiland-Blumen-und Zierpflanzenbetriebe
2022
Spezialisierte Unterglas-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe
2023
Spezialisierte Blumen- und Zierpflanzenbetriebe, Freiland und Unterglas kombiniert
G-BS
3444
Reb- und Baumschulen 1)
2031
Allgemeine Freiland Gartenbaubetriebe
G-SO
2032
Allgemeine Unterglas-Gartenbaubetriebe
2034
Gartenbaugemischtbetriebe
D-WB
3110
Spezialisierte Rebanlagenbetriebe
D-OB
3210
Spezialisierte Obst- und Zitrusbetriebe
D-SO
3400
Dauerkulturgemischtbetriebe
F-MI
F-SO
V-SW
V-SO
VB-PFL
VB-MI
VB-V
VB-SO
4110
Spezialisierte Milchbetriebe
4120
Spezialisierte Milchbetriebe mit Rinderaufzucht
4210
Spezialisierte Rinderaufzuchtbetriebe
4220
Spezialisierte Rindermastbetriebe
4310
Rindviehbetriebe-Milcherzeugung mit Aufzucht und Mast
4320
Rindviehbetriebe-Aufzucht und Mast mit Milcherzeugung
4410
Spezialisierte Schafbetriebe
4420
Schaf-und Rindviehverbundbetriebe
4430
Verschiedene Weideviehbetriebe
5011
Spezialisierte Schweineaufzuchtbetriebe
5012
Spezialisierte Schweinemastbetriebe
5013
Schweineaufzucht und -Mastverbundbetriebe
5021
Spezialisierte Legehennenbetriebe
5022
Spezialisierte Geflügelmastbetriebe
5023
Legehennen- und Geflügelmastverbundbetriebe
5030
Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen
6010
Kombinierte Gartenbau-Dauerkulturverbundbetriebe
6020
Acker- und Gartenbauverbundbetriebe
6030
Acker- und Rebanlagenverbundbetriebe
6040
Ackerbau- und Dauerkulturverbundbetriebe
6050
Pflanzenbauverbundbetriebe mit Betonung Ackerbau
6060
Pflanzenbauverbundbetriebe mit Betonung Gartenbau/Dauerkulturen
7110
Viehhaltungsverbundbetriebe – Teilausrichtung Milcherzeugung
8110
Ackerbau-Milchviehverbundbetriebe
8120
Milchvieh-Ackerbauverbundbetriebe
7220
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Weidevieh
7230
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und verschiedene Vieharten
8210
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Ackerbau
7120
Viehhaltungsverbundbetriebe – Teilausrichtung Weidevieh, andere als Milchvieh
7210
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Milchvieh
8130
Verbundbetriebe Ackerbau mit Weidevieh (andere als Milchvieh)
8140
Verbundbetriebe Weidevieh (andere als Milchvieh) mit Ackerbau
8220
Dauerkulturen-Weideviehverbundbetriebe
8230
Pflanzenbau-Viehhaltungsgemischtbetriebe
1) lt. Entscheidung 85/377/EWG gehören die Reb- und Baumschulen zu den spezialisierten Dauerkulturbetrieben
113
3. Durchschnittswerte der Rechtsformen
KZ- Kennwerte
Nr. Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
Flächen
1150 dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237 dar. Winterraps
Anbau1231 Hülsenfrüchte
verhältnisse
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420 dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520 dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330 dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350 Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601 geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
Leistungen 6631 Milch Verkaufserlös
/Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751 Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020 dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500 dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231 dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finan2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
zierung
7231 Zinsquote
Rubrik
114
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
E
12
55
43
82
79
382
71
125
0,70
0,57
0,44
48,77
0,00
29,59
29,20
2,96
0,08
2,90
3,27
7,39
61,8
70,0
44,2
64,2
0,0
0,0
43,4
200,0
610,7
10,38
11,57
7,93
9,05
0,00
0,00
28,74
0,00
2,96
7,20
6,30
0,00
3,30
0,00
0,00
0,59
0
0,00
0,0
0,0
0,0
0
2.154
1.657
1.111
73
398
18
18
55
37
0
433
317
307
115
1.744
0
410
376
300
11
66
0
152
15
13
169
-30
74
23
260
80
-39
3,21
NE
M
W
48
12
37
29
44
48
56
40
80
87
189
115
59
46
130
172
1,01
1,28
0,56
0,52
0,51
0,47
63,68 75,69
0,00 0,00
19,37 14,80
19,11 14,80
1,42 0,00
0,06
0,07
2,36
4,10
2,44
1,94
5,29
0,65
57,9
58,8
63,7
60,5
39,8
23,7
66,5
69,5
46,6
48,4
0,0
0,0
41,6
36,3
210,3 233,3
518,8
310,1
10,60 10,22
11,65 11,06
8,68
9,10
9,22
9,02
10,12 11,02
0,00 0,00
29,22 26,60
10,37
8,80
3,06
3,39
13,60 16,80
11,80 13,40
0,00 0,00
7,20
8,30
0,20
0,10
0,00 0,00
0,95
1,09
0
0
0,00 0,00
0,0
0,0
0,0
0,0
1,0
1,0
195
276
3.622 5.427
2.983 4.672
1.924 2.985
333
637
549
707
36
107
36
107
94
108
69
59
1
3
527
641
332
444
315
427
195
197
3.025 4.486
3
0
589
941
550
895
460
774
145
0
79
111
0
0
182
91
22
55
5
0
158
38
-17
-23
19
-216
26
27
354
698
-26
-84
20
32
3,41
4,49
HE
M
E
195
49
186
250
53
57
234
304
88
94
108
106
69
68
209
225
0,81 0,99
2,32
2,45
1,38
1,22
61,78 62,77
0,79
0,53
21,27 19,69
20,76 19,28
1,37
1,06
0,18
0,16
4,81
5,57
2,76
1,77
2,90
1,78
70,7
75,2
75,2
77,3
58,0
62,6
70,0
75,5
49,3
65,0
71,5
83,3
43,4
45,5
333,1 336,6
627,9 618,2
11,01
11,43
12,17 11,86
8,72
9,13
9,88 9,48
10,77 10,27
9,18
10,14
28,80 28,36
8,23
6,23
3,24
3,25
8,70 18,50
8,40 14,30
12,10 12,10
2,90
0,90
3,80
0,20
0,00 4,80
1,00 0,98
7.125 7.159
27,46 26,87
17,9
0,0
54,0
0,0
42,0
7,0
144
493
3.258 3.320
2.624 2.666
1.611
1.747
308
227
600
504
58
81
54
75
110
60
94
58
12
2
490
557
308
342
293
326
182
215
2.026 1.839
24
18
1.233 1.451
1.148 1.348
984 1.120
343
283
178
136
2
0
212
167
26
33
2
1
145
79
-4
3
24
10
31
27
933 1.166
-7
-140
4
48
3,95
3,87
GbR
M
W
E
97
49
24
356
138
443
52
51
49
398
171
476
84
81
87
76
97
67
89
72
97
166
205
166
1,23
1,38
1,12
2,36
5,35 4,89
2,36
1,59
2,46
62,97 59,57 60,71
0,56
1,47
0,14
16,82 19,08 18,52
16,53 18,80 18,43
1,51
1,83 0,99
0,24
0,31
0,70
3,68
3,32
4,31
7,91
6,47
7,23
2,56
3,42
1,24
63,6
68,2 69,0
72,6
73,1
69,8
57,0
49,7
58,7
70,3
59,4 69,0
59,3
48,2
63,3
58,5
53,8
74,6
44,7
40,9
46,8
339,1 400,8 388,0
597,0 643,3 665,6
10,35
11,10 10,75
11,18 11,88 11,49
8,59
8,38 8,46
9,67
9,05 10,06
9,95
8,97
9,54
7,82 13,00 13,45
28,14 29,58 28,29
5,38
7,72 8,69
3,25
3,27
3,37
38,70 37,60 36,00
27,50 34,70 32,40
15,30 80,90 66,50
1,60
4,70
2,60
1,80
10,70 0,00
13,90
0,10 0,40
1,02
0,95
1,02
6.573 8.128 8.005
26,78 27,29 27,02
17,8
18,6
9,8
29,0
52,0
0,0
55,0
59,0
0,0
131
131
83
3.389
2.121 2.289
2.601 1.268 1.422
411
1.355
202
295
440
279
598
657
654
49
48
58
45
48
57
230
212
240
219
174
239
3
34
0
527
440
560
332
283
342
308
273
325
195
157
218
902
1.381
991
22
32
23
1.903 1.097 1.300
1.211
1.806 1.016
988
1.371
880
206
242
123
193
328
116
3
11
0
164
176
234
9
12
4
4
2
7
113
162
172
2
-31
10
-9
-40
35
44
35
50
1.650
797 1.016
-12
105
48
-12
-21
-38
3,62
3,88
3,23
W
24
246
55
264
83
78
86
176
1,79
4,73
2,19
59,41
0,00
16,49
16,49
0,39
0,03
3,05
11,04
3,55
63,9
71,2
52,5
61,8
55,0
0,0
41,8
106,2
665,1
10,40
11,21
8,81
9,15
9,96
0,00
27,61
29,11
3,08
44,50
36,80
53,90
0,60
5,80
1,40
0,90
7.550
26,82
18,1
28,0
102,0
125
2.703
1.715
573
335
662
36
36
277
249
5
465
283
272
182
658
40
1.833
1.743
1.363
185
343
3
150
2
3
104
-14
-43
41
1.561
-23
-26
3,59
E
23
1.015
39
1.137
82
87
83
147
1,50
17,10
0,00
53,25
1,12
12,77
12,71
1,35
0,80
2,42
9,66
1,59
64,2
68,8
59,8
62,7
61,4
58,8
41,5
383,9
624,2
10,81
11,79
9,84
10,16
9,18
11,25
28,56
4,88
3,09
60,80
38,00
204,10
2,20
21,90
70,50
1,04
8.289
25,75
30,4
56,0
1.201,0
126
2.969
1.799
819
402
470
71
38
299
244
52
851
320
206
531
1.485
65
1.484
1.279
899
154
171
9
351
161
53
118
-4
149
33
749
38
79
4,03
JP
M
W
93
23
1.241
1.182
47
43
1.353 1.186
85
85
79
64
83
86
185
182
1,55
1,59
20,98 18,88
0,00 0,00
56,56 56,30
0,83
0,51
16,22
15,72
16,07 15,46
1,90
0,98
0,69
1,44
3,24
2,81
9,14
8,26
2,64
3,94
66,7
65,0
72,0
68,1
55,9
56,2
67,4
68,3
56,5
54,9
69,6
57,7
42,6
42,1
393,0 369,2
636,8 636,5
11,29 10,69
12,36
11,73
9,51
9,27
10,05
9,68
9,39
8,53
10,89 6,90
29,02 28,67
8,53 10,50
3,22
3,07
54,40 65,10
34,00 39,20
238,00 261,40
1,40 0,80
17,60 19,60
78,70 78,20
1,04
1,03
8.387 8.169
26,17 25,33
26,2
25,4
58,0
62,0
1.247,0 1.327,0
125
120
3.484 3.726
2.196 2.416
903
793
544
652
563
643
105
206
68
171
272
324
220
257
49
65
975
937
399
416
282
276
576
521
2.030 2.016
87
118
1.448
1.711
1.253 1.492
909
1.127
163
213
133
141
53
76
356
496
133
160
22
18
122
145
0
8
149
266
37
44
677
971
110
293
20
-54
3,92
4,07
betriebliche Aufwendungen
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€ AK
€/ nAK
€ AK
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
€
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Ergebnis
€/ ha LF
Rubrik
betriebliche Erträge
Einheit
%
%
Liquidität
€/ ha LF
€
%
€/ ha LF
Stabilität
noch 3. Durschnittswerte der Rechtsformen
KZ-Nr. Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insgesamt
4100
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
4112
dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200
Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
4368
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400
Bestandsveränderungen
4500
sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
4600
dar. produktbezogene Zahlungen
4617
Beihilfen für Energiepflanzen
4660
dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655
Entkoppelte Betriebsprämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prämien umweltg. Agrarerz.
4900
Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100
dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350
Sonstiger Materialaufwand
5351
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355
Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500
Personalaufwand
5600
Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
5720
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130
Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
NE
HE
M
M
E
W
E
W
1.081
1.398
1.127
1.118
1.502
1.323
556
769
653
536
931
551
303
419
257
379
490
309
0
4
0
0
4
4
189
219
299
122
271
157
0
4
0
0
3
4
29
85
41
34
107
52
88
185
67
132
108
367
62
40
30
82
17
91
0
99
0
0
78
157
3
41
0
3
12
114
10
23
20
1
27
20
9
20
19
0
26
17
-16
-8
-49
-6
4
-34
429
427
410
454
430
417
351
358
357
346
361
353
14
21
10
18
25
23
0
3
0
0
8
2
4
5
2
1
4
5
0
2
0
0
1
0
332
332
345
327
332
326
292
313
287
315
321
304
7
6
7
2
1
7
21
11
23
6
7
13
21
24
0
36
18
23
817
1.091
740
1.072 1.039
1.233
393
518
397
488
479
607
200
287
208
270
294
261
35
51
36
38
52
48
87
119
85
124
117
114
72
106
82
101
117
88
23
70
17
34
32
148
6
16
2
8
5
31
4
36
1
7
16
80
8
11
6
14
6
23
0
0
0
2
0
0
157
161
141
181
153
196
9
16
3
16
12
27
67
84
49
71
79
93
81
60
89
93
62
75
12
81
19
26
89
92
133
155
78
207
132
183
31
24
10
59
20
36
101
127
142
66
145
111
67
71
39
82
69
83
14
11
1
17
10
14
52
59
38
62
58
68
46
42
34
59
42
47
158
211
157
210
220
215
80
148
93
93
159
148
9
13
17
0
8
6
263
307
387
46
463
90
-17
-50
-11
-37
-40
-68
19
53
12
40
44
70
246
256
376
9
423
22
0
-3
0
0
0
0
12
12
8
14
13
11
30.258 13.042
-219 124.537 56.299
1.803
234
241
368
-5
410
11
217
230
381
-51
397
-8
272
194
171
337
155
265
90
86
61
120
93
73
123
220
135
119
232
203
319
508
494
89
678
297
30
37
44
8
46
23
-36
89
222
-348
286
-205
35
233
304
-274
434
-60
48.589 13.866 -11.329 48.670 22.673
756
60.321 13.822 -14.584 75.928 24.265 -8.756
21.310 -14.353 -39.719 18.481 -5.014 -25.032
-145
-50
149
-508
149
-346
-3,6
3,5
17,4
-31,6
17,2
-19,5
-1,0
2,7
10,3
-6,4
8,8
-6,1
-7,7
-2,0
27,0
-24,3
22,2
-38,2
60,1
82,2
163,9
-11,2
160,1
-2,4
385
420
482
283
557
238
225
219
133
181
303
99
163
62
98
109
159
-80
93
22
52
72
39
10
80
209
47
113
188
247
81
54
135
1
158
-119
111
78
60
178
-82
145
214
209
213
208
290
64
101
69
105
96
77
53
84
55
81
83
62
41
55
31
8
-129
150
-142
62
4
123
-39
118
-188
E
1.727
760
373
1
239
19
82
494
89
377
0
8
8
8
454
387
21
6
5
0
361
349
3
9
16
1.256
647
287
54
122
97
183
32
106
27
0
175
19
86
70
110
157
23
125
74
11
63
41
215
147
11
471
-30
33
441
-1
5
206.950
435
427
166
34
135
717
42
293
440
44.839
76.052
20.267
228
15,7
13,8
26,5
214,2
618
526
352
48
205
3
25
160
78
47
-5
0
GbR
JP
M
M
W
E
W
1.595
1.987 2.042
1.633
1.958
665
654
573
561
628
352
346
304
280
320
4
4
0
5
2
199
179
161
129
167
7
18
0
12
45
66
57
53
38
46
475
668
566
692
790
79
82
94
91
74
361
381
413
375
453
18
177
49
217
200
14
151
27
184
84
14
29
26
29
29
7
-12
-9
-13
9
430
523
475
532
528
381
408
416
402
432
28
47
51
35
67
8
17
29
8
37
7
8
18
9
11
3
1
13
3
1
345
354
346
359
354
327
295
325
307
281
4
11
3
9
10
13
10
17
13
5
15
32
22
25
37
1.258
1.853 2.027
1.453
1.725
651
869
699
851
962
284
287
264
264
313
54
54
57
53
65
121
111
109
101
128
96
95
88
86
97
169
327
218
334
415
27
57
40
70
60
96
203
122
194
282
27
39
33
41
44
2
49
4
44
17
195
203
210
203
214
23
44
32
38
52
88
99
97
94
96
83
39
81
58
35
128
406
184
368
409
147
180
163
156
204
24
49
26
46
56
116
125
129
106
141
77
101
109
88
119
12
24
21
18
41
65
77
88
70
78
42
45
50
43
45
206
239
238
203
272
141
159
147
125
159
8
13
11
16
16
336
133
179
232
15
-42
-35
-60
-30
-50
44
49
63
52
61
295
98
119
203
-34
1
0
9
-1
0
8
28
11
36
12
114.756 30.850 223.274 122.432 -50.892
289
90
117
196
-43
279
72
96
187
-65
185
0
237
0
0
43
72
45
50
71
190
184
169
148
191
589
651
482
705
549
37
33
30
37
27
136
115
-79
234
-11
277
245
61
337
140
29.509 13.172 33.645 26.166
17.118
39.609
0
6.172
0
0
4.125 -10.359 9.149
4 -8.553
51
0
-185
138
-136
6,6
2,6
-7,6
6,9
-2,5
5,9
3,3
-2,9
7,9
-0,3
11,2
3,2
-15,1
21,0
-6,4
122,2
100,1
34,0 376,4
-90,5
451
291
348
341
209
355
291
266
342
209
191
40
67
35
-66
26
60
16
59
44
206
366
261
434
479
-7
96
-39
204
-14
17
145
-13
249
42
140
276
124
360
190
64
92
38
83
83
39
58
24
50
54
7
61
-35
147
-33
0
0
0
0
0
115
4. Spezialisierte Ackerbaubetriebe
KZ- Kennwerte
Rubrik
Nr. Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
Flächen
1150
dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbau1231 Hülsenfrüchte
verhältnisse
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen
/Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751 Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020 dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500 dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finan2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
zierung
7231 Zinsquote
116
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
E
35
267
59
336
98
281
65
238
0,71
2,38
1,22
62,26
0,64
22,28
21,66
0,89
0,18
5,93
0,31
1,83
76,5
78,6
64,9
75,7
75,3
83,6
45,6
341,3
624,0
11,45
12,20
9,21
9,88
11,20
10,14
28,49
6,23
3,29
1,40
1,00
0,30
0,60
0,30
0,00
0,77
5.359
23,32
0,0
0,0
10,0
500
3.343
2.744
1.879
206
508
82
75
11
8
2
570
343
326
227
2.156
21
1.187
1.095
962
251
107
0
172
40
1
78
1
7
26
868
-145
56
3,86
HE
M
140
196
57
252
95
147
68
233
0,83
2,09
1,29
63,80
0,82
20,99
20,50
1,27
0,20
5,36
0,60
2,68
73,0
77,0
57,9
71,9
52,6
72,6
43,5
353,6
624,4
11,09
11,89
8,77
9,52
11,00
9,20
28,25
8,22
3,24
5,60
4,50
0,50
2,20
1,00
0,20
0,98
6.330
25,72
17,4
90,0
22,0
175
3.277
2.686
1.743
262
559
59
54
36
29
4
501
310
295
190
1.894
20
1.350
1.240
1.035
407
165
0
199
28
2
132
2
22
28
1.049
-18
2
4,05
W
35
137
57
184
94
92
72
225
1,12
2,06
1,45
66,15
1,45
18,54
18,22
1,46
0,29
4,15
1,06
4,11
66,6
74,5
52,0
64,5
47,7
50,7
40,6
379,0
609,3
10,27
11,07
8,54
9,17
9,39
7,82
27,50
5,40
3,16
11,50
10,40
1,90
3,70
0,80
0,40
0,93
6.494
26,06
18,7
55,0
10,0
214
2.917
2.271
1.308
337
529
44
44
76
68
4
430
295
286
135
1.281
7
1.524
1.420
1.025
307
328
0
160
9
2
128
1
-9
32
1.285
113
-37
3,91
E
12
457
54
574
93
135
98
190
0,82
4,70
2,33
64,95
0,21
17,80
17,35
2,83
1,10
5,68
1,59
0,45
69,4
69,7
59,4
70,8
71,0
74,6
47,5
400,8
658,7
11,30
11,96
8,49
10,22
9,60
13,00
28,62
7,72
3,40
13,40
8,70
0,00
3,50
0,00
0,00
1,03
0
0,00
0,0
0,0
0,0
0
1.601
978
239
156
500
67
67
59
58
0
524
323
307
201
854
8
719
636
554
108
68
0
225
7
1
207
0
91
46
435
132
-65
3,10
GbR
M
46
381
58
486
93
155
87
198
0,87
4,25
2,27
65,35
0,74
20,03
19,89
1,35
0,37
4,58
2,22
2,11
71,7
73,5
61,7
72,8
64,3
63,1
45,1
392,7
681,4
10,82
11,48
8,61
9,78
9,99
13,74
27,98
8,67
3,26
10,10
6,60
3,80
1,90
1,70
0,70
1,04
9.152
25,83
18,1
26,0
55,0
128
1.822
1.193
482
175
463
49
46
48
42
1
488
319
304
169
774
3
972
879
703
223
155
1
128
14
1
113
-8
4
39
710
35
-31
3,56
W
12
256
57
297
94
119
81
215
1,34
3,98
2,01
63,55
0,00
18,13
18,13
0,61
0,01
3,57
6,27
4,24
68,9
73,1
57,5
70,5
59,4
0,0
41,3
150,0
675,8
10,49
11,19
9,15
9,01
10,08
0,00
26,92
0,00
3,03
20,40
9,30
14,70
0,20
9,90
2,80
1,02
9.152
25,83
18,1
26,0
195,0
122
2.320
1.562
781
180
526
36
36
84
58
7
447
271
258
176
470
4
1.648
1.568
1.190
279
344
4
82
17
1
98
-34
-85
34
1.391
-19
13
3,70
E
7
843
47
1.220
83
287
84
147
0,98
11,95
0,00
57,39
1,14
15,28
15,11
2,09
0,00
2,25
3,25
0,86
68,8
73,9
59,0
63,6
72,7
63,9
42,6
0,0
638,1
11,12
11,72
10,30
10,07
8,86
6,20
27,44
0,00
3,12
12,30
10,50
19,50
3,70
1,80
0,00
0,99
7.585
25,86
0,0
0,0
139,0
260
2.232
1.364
862
148
326
25
10
67
66
1
785
257
181
528
1.109
28
1.123
969
562
50
125
9
297
253
3
62
-18
174
22
441
67
82
3,33
JP
M
29
1.221
59
1.524
92
174
82
237
1,01
15,41
0,00
64,31
0,60
16,96
16,73
1,94
0,55
4,42
2,02
1,12
72,0
74,0
66,2
70,5
50,4
75,8
43,6
356,4
612,1
11,70
12,45
10,14
9,87
9,27
10,83
29,51
10,83
3,26
14,70
6,80
30,20
1,00
4,50
9,10
0,98
7.561
27,20
19,4
53,0
575,0
137
3.194
2.082
1.162
332
461
85
64
60
46
12
1.022
373
311
649
2.147
55
1.047
873
586
106
84
34
284
165
8
91
-1
111
29
224
98
-18
3,50
W
7
920
51
1.064
86
94
87
205
1,21
12,83
0,00
65,49
0,00
16,64
16,28
0,11
3,01
4,37
3,92
2,32
65,4
65,8
56,4
71,1
0,0
0,0
41,5
346,6
633,7
10,73
11,73
8,72
9,30
0,00
0,00
28,29
12,30
2,83
44,20
16,80
69,60
1,80
8,60
37,70
0,98
7.576
27,11
19,4
52,0
448,0
115
3.026
2.051
962
351
587
83
74
136
107
29
813
458
392
355
1.705
42
1.321
1.209
872
85
157
1
510
281
4
153
4
322
36
855
375
-81
3,72
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
betriebliche Erträge
betriebliche Aufwendungen
Ergebnis
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Rubrik
Rentabilität (ord.)
Betriebliche Erträge insgesamt
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Kartoffeln
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
Beihilfen für Energiepflanzen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
Reinertrag
Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
noch 4. Spezialisierte Ackerbaubetriebe
Kennwerte
Stabilität
KZNr.
4000
4100
4112
4111
4120
4130
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4617
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
HE
E
1.482
1.008
533
5
291
4
119
21
3
1
15
27
27
-2
425
358
25
10
3
2
330
326
1
2
14
1.008
453
309
54
120
126
5
4
1
1
0
139
8
78
52
76
133
17
115
68
11
56
40
228
163
10
474
-39
42
435
0
14
141.703
421
415
147
101
239
685
47
309
461
54.984
86.135
23.439
166
18,7
9,2
25,0
166,7
584
318
172
51
188
146
163
279
79
64
151
109
M
1.377
899
493
5
253
5
103
37
15
4
17
24
23
-6
421
351
21
4
5
2
325
318
2
3
25
1.051
489
321
55
133
121
18
9
6
2
0
149
8
83
57
68
143
20
121
67
11
56
42
227
164
15
326
-47
50
279
-3
13
66.306
263
253
181
94
239
529
39
122
280
27.258
31.094
-2.641
-22
6,1
3,7
1,3
92,0
431
214
58
26
206
51
71
194
71
58
38
5
GbR
W
1.192
713
418
5
195
5
75
66
35
17
13
23
21
1
389
342
19
0
3
0
319
312
1
3
13
1.100
536
322
55
141
114
26
11
6
5
0
184
11
94
79
65
143
28
115
75
10
64
48
228
168
6
92
-53
55
38
4
12
5.502
30
18
240
75
211
303
26
-167
-2
700
-7.223
-26.511
-297
-17,8
-5,7
-33,5
5,7
173
39
-119
10
213
-105
-77
38
56
44
-117
-160
E
1.419
899
468
2
238
32
118
88
43
0
0
5
5
1
425
359
16
0
2
0
341
330
3
8
19
990
486
306
47
131
110
47
23
19
2
0
133
7
73
52
63
115
11
102
50
9
41
36
235
175
6
429
-16
20
413
-1
5
233.231
407
389
148
25
117
648
46
260
437
52.081
89.396
26.358
216
18,4
16,3
29,4
224,9
532
388
284
90
123
-3
9
112
87
53
-29
0
M
1.348
856
467
6
241
12
95
84
33
19
15
10
10
-7
402
353
18
1
7
4
328
316
3
8
17
1.038
532
335
55
145
121
36
11
18
4
2
158
10
77
71
76
110
13
95
58
10
48
38
217
166
5
310
-29
31
281
2
8
133.879
275
259
164
43
205
531
40
126
290
33.423
46.233
5.898
52
8,3
6,9
13,9
124,8
400
260
139
26
151
-24
-11
86
65
43
-27
0
JP
W
1.459
798
435
0
196
0
71
238
32
117
82
22
20
-30
431
354
16
0
25
23
313
304
0
7
28
1.298
640
342
69
139
121
102
12
65
15
7
188
25
86
76
124
137
15
119
89
12
76
46
247
186
14
161
-56
58
105
16
10
32.977
111
79
210
49
196
434
30
-73
99
11.534
4.485
-13.433
-180
-6,9
-3,2
-26,0
30,5
305
184
20
16
222
-57
-43
80
30
20
-62
0
E
1.428
675
365
4
159
0
37
119
57
31
30
165
26
-26
495
393
21
3
10
3
362
332
6
23
47
1.260
604
258
39
105
103
70
45
14
6
87
189
15
67
101
232
99
17
80
56
5
50
36
210
131
24
168
7
32
175
0
37
207.868
170
148
0
34
141
512
37
178
280
35.258
0
11.620
114
7,5
8,0
27,3
430,9
262
262
151
68
249
146
163
245
81
50
125
0
M
1.617
923
529
5
218
20
83
154
34
41
54
104
35
-32
469
362
25
3
5
1
332
322
2
7
43
1.484
650
316
48
121
121
103
44
47
7
57
173
20
84
51
308
147
30
114
60
15
45
43
266
203
12
133
-11
31
122
-1
42
172.011
113
83
0
81
248
595
38
111
287
30.586
0
152
2
2,8
3,5
3,5
101,9
255
255
124
91
206
77
107
223
103
67
58
0
W
1.659
734
379
0
164
110
67
389
46
133
63
71
65
13
450
366
33
5
5
0
328
319
2
5
55
1.618
739
291
68
100
116
248
52
164
19
5
198
36
84
51
322
158
37
119
76
18
58
46
261
178
17
40
-33
45
7
2
27
-3.633
-3
-44
0
60
225
505
32
-2
184
17.976
0
-8.688
-105
-2,0
-0,1
-6,4
-73,5
125
125
-75
52
298
-17
20
141
83
56
-26
0
117
5. Erfolgreiche(E)+weniger erfolgreiche(W) Spez. Futterbaubetriebe
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen
/Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
118
KZ-Nr. Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
1150
dar. Ackerfläche
1182
Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114
Arbeitskräftebesatz
1110
Arbeitskräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
1231
Hülsenfrüchte
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271
Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411
Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
1434
Triticale
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
1534
Triticale
1541
Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573
Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631
Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751
Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
2300
Tiervermögen
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
3500
dar. Verbindlichk. insges.
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
7231 Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
E
5
193
44
188
63
77
79
114
1,51
2,84
1,60
50,58
0,00
11,25
11,25
0,00
0,00
0,55
25,09
1,10
57,3
60,8
51,5
60,8
55,4
0,0
39,4
0,0
528,2
9,60
10,43
8,15
9,14
8,52
0,00
27,40
0,00
3,45
77,60
77,50
81,30
0,00
0,10
0,00
1,00
7.566
25,56
0,0
0,0
1,0
249
3.912
2.685
691
465
1.078
63
63
540
539
0
636
346
335
290
1.408
72
2.503
2.343
2.098
0
228
0
506
0
0
201
35
263
50
2.053
146
152
3,61
HE
M
20
125
41
145
48
94
69
108
1,65
2,39
1,60
43,43
0,83
9,55
9,55
1,02
0,00
1,14
32,99
1,40
57,1
61,9
51,6
53,5
61,3
77,2
38,2
0,0
471,2
9,60
10,66
8,04
9,08
8,44
0,00
26,43
0,00
3,38
78,40
74,10
48,30
7,10
0,30
0,10
1,00
7.027
26,49
27,8
44,0
2,0
139
4.022
2.968
1.130
576
914
66
66
537
514
1
475
264
253
211
1.759
57
2.255
2.160
1.874
16
208
0
270
0
0
135
-13
26
44
1.949
35
66
3,76
Spez. Futterbaubetriebe
GbR
M
W
E
28
5
7
264
93
341
43
47
47
252
96
314
64
48
69
74
92
66
92
45
96
108
175
101
1,73
1,94
1,64
4,37
1,85
5,15
2,46
1,37
2,49
46,34
25,54
46,39
0,61
0,00
0,00
11,78
0,00
14,92
11,78
0,00
14,92
0,41
5,98
0,14
0,00
0,00
0,00
0,94
2,15
0,99
25,77
54,67
21,15
4,83
1,51
3,96
56,7
47,9
57,1
64,8
37,3
65,9
46,9
66,5
44,7
57,5
50,0
57,0
54,2
0,0
33,4
31,0
0,0
0,0
42,7
0,0
41,5
0,0
0,0
0,0
611,3
330,6
623,8
10,73
10,00
10,91
12,02
10,00
12,01
8,38
0,00
8,43
9,31
0,00
9,52
10,76
0,00
8,93
10,00
0,00
0,00
28,89
0,00
30,07
0,00
0,00
0,00
2,91
3,37
2,83
77,90
96,90
80,90
76,10
90,70
80,90
117,10
42,20
146,50
0,80
3,20
2,30
0,00
1,70
0,00
0,00
0,50
0,20
0,99
0,80
0,99
7.635
6.358
7.722
27,45
27,50
27,90
9,8
27,8
9,8
0,0
44,0
0,0
0,0
7,0
0,0
83
116
83
3.136
6.312
2.875
1.854
5.113
1.577
336
2.309
108
566
1.358
561
774
1.019
770
52
91
48
52
91
48
536
606
555
519
600
554
0
6
0
564
503
623
320
221
314
301
210
292
244
282
309
939
2.688
848
63
95
45
2.054
3.577
1.938
1.976
3.487
1.860
1.669
3.242
1.594
150
61
298
286
214
263
0
0
0
166
-41
201
4
0
0
11
0
34
55
183
86
-2
-217
19
-49
-414
-28
47
42
51
1.732
3.205
1.551
-150
-99
-83
13
68
30
3,86
3,49
3,39
W
7
208
52
186
58
71
91
125
2,23
4,15
2,06
48,53
0,00
8,20
8,20
0,00
0,00
0,93
32,39
2,60
53,0
72,0
31,0
50,3
50,3
0,0
46,7
0,0
742,2
10,76
11,48
8,48
8,97
0,00
0,00
28,27
0,00
3,05
87,00
81,50
102,00
0,20
0,00
0,00
0,90
7.291
26,53
0,0
0,0
0,0
0
4.171
2.691
546
834
1.017
36
36
595
546
0
497
278
265
219
1.307
185
2.539
2.404
2.022
174
336
0
268
0
0
62
-16
2
50
2.185
-158
-70
3,28
JP
M
15
1.101
35
1.007
67
56
85
116
2,22
22,39
0,00
45,43
0,56
12,91
12,91
1,92
0,00
0,98
22,46
2,77
53,9
66,0
49,3
57,8
39,4
52,1
40,4
0,0
729,3
10,29
11,13
9,88
10,18
8,75
24,19
30,74
0,00
3,05
100,10
96,50
482,50
4,20
3,20
12,40
1,07
8.178
25,92
22,0
53,0
140,0
118
4.037
2.371
731
593
674
262
230
607
595
10
1.022
378
210
644
2.206
179
1.831
1.572
1.092
194
194
133
477
166
8
198
6
207
41
928
103
81
3,93
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
betriebliche Erträge
betriebliche Aufwendungen
Ergebnis
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
Kennwerte
Betriebliche Erträge insgesamt
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Kartoffeln
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
Beihilfen für Energiepflanzen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
Reinertrag
Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Rubrik
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
KZ-Nr.
4000
4100
4112
4111
4120
4130
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4617
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Einheit
Stabilität
noch 5. Spezialisierte Futterbaubetriebe
E
1.866
259
137
0
78
0
6
972
131
838
2
72
24
53
509
393
28
9
8
0
357
276
12
68
24
1.422
731
169
44
57
57
343
56
190
59
1
217
52
109
56
116
243
43
178
115
6
109
53
161
90
3
444
-83
85
360
0
8
66.108
352
327
226
48
108
608
33
177
266
26.163
32.735
3.542
54
6,8
4,5
11,0
119,6
521
313
111
42
281
328
371
571
53
36
128
244
HE
M
1.483
166
79
0
47
0
8
822
178
622
3
33
17
-16
476
394
25
8
7
0
362
273
18
70
33
1.240
626
138
38
57
34
292
66
149
44
0
196
45
90
61
103
222
47
158
107
16
90
42
134
73
4
243
-81
81
163
1
9
22.352
155
123
287
57
105
376
26
-91
-14
10.282
5.963
-13.386
-221
-9,1
-2,3
-19,6
35,8
400
253
65
27
262
73
120
295
59
44
-5
-3
Spez. Futterbaubetriebe
GbR
M
W
E
1.942
1.554
2.172
276
127
376
134
6
162
1
0
0
88
6
121
0
0
0
10
12
11
1.138
1.200
1.204
157
339
199
972
772
1.004
0
11
0
15
1
4
14
1
4
20
-272
43
485
497
528
444
304
452
56
39
45
37
17
26
10
4
9
0
0
0
378
261
399
343
259
368
9
0
7
26
0
23
6
134
15
1.532
1.482
1.654
814
730
900
180
84
206
50
40
64
70
39
81
49
1
54
388
469
448
43
196
69
236
187
283
66
55
60
1
0
0
241
177
240
43
40
36
95
85
97
103
52
107
143
143
152
202
276
207
46
94
46
144
136
141
107
145
116
14
78
10
92
63
104
51
42
53
207
130
200
89
65
77
10
16
26
409
72
519
-75
-122
-61
76
122
63
335
-49
458
0
5
0
7
8
8
82.700
-4.990
141.321
328
-52
450
330
-176
457
253
381
218
41
85
35
150
114
95
639
138
742
33
10
34
148
-452
296
243
-386
371
24.911
-6.084
35.006
29.679
-18.205
53.198
2.063
-33.141
12.404
36
-642
203
3,9
-30,5
10,8
4,7
-7,2
10,3
8,3
-60,7
22,5
112,1
-37,7
180,2
543
585
635
530
328
599
315
74
385
35
50
72
287
360
272
9
-330
22
54
-235
68
210
-53
229
51
53
54
30
43
30
92
-317
58
0
-435
0
W
2.002
165
92
0
58
0
11
1.215
131
1.061
0
20
18
6
589
561
161
140
16
0
385
340
8
37
0
1.766
797
146
38
60
46
416
65
230
73
6
225
44
102
79
216
241
54
172
133
30
102
58
312
109
9
236
-78
79
158
0
6
28.199
152
160
293
47
97
565
28
-55
56
14.755
10.236
-8.030
-179
-7,6
-1,3
-5,6
47,2
572
541
226
18
393
-16
38
225
49
31
81
0
JP
M
2.327
346
161
3
113
0
15
1.219
190
997
23
156
46
-5
606
487
85
45
9
0
393
274
35
12
41
2.179
996
227
49
90
50
505
31
347
72
34
233
57
123
39
517
231
56
153
134
18
116
49
220
105
32
149
-51
62
98
-1
22
92.072
91
83
0
69
116
734
32
136
217
23.860
0
619
14
2,6
3,4
4,5
119,8
353
353
44
56
551
120
177
352
93
55
94
0
119
6. Erfolgreiche (E) + weniger erfolgreiche (W)
Verbundbetriebe
Rubrik
KZ-Nr. Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
1150
dar. Ackerfläche
Flächen
1182
Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114
Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110
Arbeitskräfte
kräfte
1120
dar. nicht entlohnte AK
1210
Getreide ohne Körnermais
1201
Körnermais
1235
Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhält1231
Hülsenfrüchte
nisse
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271
Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411
Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441
Körnermais
1466 Winterraps
1472
Kartoffeln
1473
Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541
Körnermais
1566 Winterraps
1572
Kartoffeln
1573
Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631
Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen
/Erlöse
1612
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751
Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finan2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
zierung
7231
Zinsquote
120
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
E
8
204
46
226
76
78
79
143
1,39
3,14
1,39
58,35
0,86
19,04
19,04
2,29
0,00
2,53
10,12
2,49
65,0
67,5
49,5
73,1
49,2
56,0
42,2
0,0
608,7
10,36
11,07
8,60
9,57
8,60
7,72
32,37
0,00
2,94
43,50
43,50
54,00
2,50
0,00
0,00
1,02
7.235
28,32
0,0
0,0
0,0
200
2.970
2.143
1.077
280
613
95
95
301
301
0
507
385
369
122
1.695
0
1.274
1.232
966
20
237
0
173
10
0
123
12
23
35
1.110
-57
-61
3,75
HE
M
34
182
42
215
72
95
75
139
1,48
3,18
1,63
61,54
0,61
14,03
14,03
2,16
0,03
2,24
8,75
4,55
57,3
59,1
59,9
59,6
42,9
59,2
43,4
82,0
542,9
10,33
11,66
8,65
9,05
9,03
8,96
29,72
10,70
3,17
53,90
38,00
38,70
4,50
15,50
23,90
0,96
7.304
27,20
18,6
52,0
112,0
125
3.229
2.438
1.145
425
676
51
51
297
243
50
446
314
301
132
1.589
32
1.621
1.550
1.239
170
221
13
251
26
2
215
-22
37
38
1.418
31
-15
3,63
W
8
178
50
194
69
129
76
154
1,59
3,07
1,34
71,32
0,00
15,00
15,00
0,00
0,00
0,88
9,33
1,05
55,3
61,0
57,4
53,1
43,0
0,0
43,4
0,0
680,0
10,07
11,27
7,96
8,45
8,72
0,00
31,69
0,00
2,94
69,30
30,00
23,20
2,30
39,20
70,50
0,91
6.645
26,37
19,6
52,0
167,0
120
3.489
2.593
1.217
487
814
26
26
322
182
139
439
262
256
177
1.112
84
2.288
2.203
1.538
217
376
59
319
40
6
260
-18
7
39
2.027
152
9
3,65
Verbundbetriebe
GbR
M
E
W
23
6
6
416
508
259
50
45
50
397
419
290
77
84
79
58
42
67
94
94
87
134
145
116
1,71
1,60
2,24
6,80
6,68
6,50
2,42
2,83
2,43
55,75
52,58
57,42
0,00
0,00
0,00
18,12
24,71
17,81
18,12
24,71
17,81
0,28
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2,68
2,33
1,48
13,86
15,33
9,78
2,53
1,76
2,13
65,8
69,9
59,9
71,9
72,8
65,8
58,5
69,5
54,8
65,6
66,3
61,2
52,7
62,7
46,0
0,0
0,0
0,0
44,2
47,4
42,2
0,0
0,0
0,0
598,6
544,0
661,0
10,42
10,47
9,97
11,37
11,55
11,12
8,24
8,29
8,26
9,02
9,33
9,22
9,28
9,75
9,48
0,00
0,00
0,00
29,07
31,24
28,71
0,00
0,00
0,00
3,27
3,27
3,12
67,00
72,00
58,20
61,90
72,00
56,80
130,40
176,30
71,40
1,30
0,00
1,60
3,20
0,00
0,80
0,00
0,00
0,00
1,05
1,07
0,87
8.341
8.641
7.545
26,67
26,62
27,81
0,0
0,0
0,0
74,0
0,0
72,0
124,0
0,0
17,0
133
0
199
2.776
3.136
2.651
1.647
1.979
1.668
294
177
450
381
464
310
793
1.067
807
46
43
18
37
38
18
439
502
415
419
501
404
9
0
2
596
625
414
375
420
248
322
410
241
221
204
167
1.187
1.712
747
35
45
0
1.519
1.425
1.789
1.432
1.340
1.729
1.158
1.169
1.374
210
0
243
212
120
313
13
0
3
251
271
231
2
0
0
6
0
7
158
140
152
31
29
36
-9
-106
22
49
57
45
1.211
1.136
1.562
-21
-90
73
15
-17
-65
3,47
3,18
3,55
E
12
1.054
36
1.156
82
94
82
138
1,55
17,91
0,00
51,24
0,35
14,06
14,06
0,86
1,52
2,83
12,05
2,35
63,4
69,1
57,9
64,8
56,8
73,4
41,2
383,9
637,1
10,51
11,61
9,72
9,69
9,47
11,44
29,42
4,88
3,11
63,30
35,50
230,80
0,10
26,40
57,40
1,03
8.274
26,80
33,2
46,0
2.162,0
121
3.250
2.193
853
690
509
113
58
321
249
69
716
324
215
392
1.582
82
1.667
1.476
1.143
246
180
8
390
111
97
137
2
131
41
1.084
32
61
4,50
JP
M
47
1.319
43
1.402
84
80
84
166
1,74
24,43
0,00
52,62
0,92
16,35
16,23
1,78
0,92
2,73
12,23
3,81
63,9
69,3
55,4
66,5
62,3
71,7
42,2
409,6
664,9
10,92
12,29
9,21
10,23
9,50
9,80
28,40
7,52
3,18
66,30
38,20
298,20
1,00
25,10
92,60
1,03
8.546
26,24
27,3
55,0
2.053,0
123
3.509
2.225
774
668
599
84
34
325
254
68
921
421
280
500
1.928
85
1.581
1.391
1.053
194
147
40
374
105
35
125
-4
161
41
891
128
29
4,08
W
12
1.228
40
1.265
88
67
85
158
1,71
21,62
0,00
54,15
0,98
17,58
17,30
1,85
1,09
2,35
8,43
4,78
64,3
70,2
56,2
64,5
60,3
57,8
41,6
398,8
651,7
10,75
12,08
9,42
9,77
8,49
7,32
27,77
8,18
2,97
64,30
34,30
246,00
0,70
27,80
112,30
1,01
8.520
24,99
27,1
63,0
2.109,0
121
3.639
2.352
756
798
592
75
30
320
225
93
908
390
217
518
2.056
95
1.583
1.354
1.138
224
111
5
462
138
29
112
2
251
44
836
305
-69
4,06
noch 6. Verbundbetriebe
KZ-Nr.
4000
4100
4112
4111
4120
4130
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4617
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Kennwerte
Betriebliche Erträge insgesamt
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Kartoffeln
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
Beihilfen für Energiepflanzen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
Reinertrag
Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
Rubrik
€/ ha LF
betriebliche
Erträge
betriebliche Aufwendungen
€/ ha LF
Ergebnis
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
Gewinn
erg.Kw.
Rentabilität
(ord.)
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
%
€/ ha LF
Stabilität
E
1.506
487
246
2
198
0
34
574
83
490
0
13
13
23
408
369
24
0
5
0
340
320
3
15
9
1.116
565
218
38
106
67
149
6
82
32
0
199
29
83
88
145
142
31
109
68
5
63
45
150
113
0
390
-34
46
357
0
9
78.580
348
339
190
56
134
630
42
195
295
30.850
46.118
6.750
94
10,5
6,6
11,3
138,2
461
211
117
13
140
145
176
287
79
57
90
99
HE
M
1.454
391
205
2
128
0
27
622
105
357
151
12
10
-11
439
381
22
1
6
1
353
306
19
27
19
1.215
603
185
38
77
60
214
30
124
38
0
204
39
86
78
137
186
36
142
71
11
60
44
167
105
7
239
-52
56
187
-8
10
36.325
169
163
213
62
161
461
32
6
112
16.059
13.297
-7.568
-112
-3,0
0,2
-7,0
59,3
380
231
85
9
202
62
98
247
65
49
10
4
W
1.601
394
204
0
142
0
12
730
70
209
452
3
2
-18
493
391
33
1
6
0
352
297
19
35
38
1.496
718
191
38
73
67
338
39
212
65
1
188
51
85
46
183
281
38
240
70
20
50
44
196
117
4
106
-77
80
29
-18
8
356
2
-20
209
70
243
349
22
-150
-43
5.880
-13.058
-18.886
-299
-13,2
-4,3
-29,2
-7,3
312
188
-38
6
306
-81
-42
201
43
32
-142
-167
Verbundbetriebe
GbR
M
W
1.930
1.690
497
421
241
227
0
0
182
165
0
1
41
23
919
718
133
185
728
517
42
12
25
58
23
58
32
46
457
446
400
402
31
31
4
1
6
5
1
0
363
366
343
340
4
5
15
21
19
23
1.585
1.513
814
737
237
214
54
45
100
90
71
71
326
297
53
74
178
149
53
46
0
0
250
224
41
33
111
110
97
81
242
262
194
175
32
30
145
144
100
137
15
29
85
108
46
49
176
148
120
89
14
4
345
177
-48
-59
50
61
297
118
0
0
6
12
115.534
30.737
291
106
285
87
181
225
45
42
155
135
694
500
36
30
150
-78
270
13
28.212
13.730
39.451
5.382
3.521
-7.882
60
-176
5,7
-7,1
5,4
-2,9
9,9
-14,2
126,4
32,6
503
274
452
195
220
-35
18
13
279
291
22
-31
54
-1
216
144
72
45
43
28
24
-51
0
0
E
2.290
687
293
0
337
0
38
1.111
143
968
0
20
19
-3
474
417
16
3
7
1
394
393
0
0
6
1.709
898
301
66
131
95
354
21
213
71
0
243
36
118
89
204
255
39
193
115
18
97
45
177
130
13
581
-42
43
539
0
3
224.525
536
544
190
64
181
917
40
394
523
42.893
71.022
18.183
290
15,2
12,6
22,4
214,3
904
911
583
8
368
0
39
255
87
55
-15
0
E
2.094
487
227
3
141
23
44
787
71
433
268
259
23
-1
559
404
41
10
9
3
354
275
13
10
14
1.857
923
264
60
101
78
396
97
222
40
43
208
40
104
44
396
185
78
104
110
26
84
43
183
113
15
237
-55
66
182
-1
27
202.313
175
177
0
53
141
729
35
235
332
33.599
0
8.009
124
6,4
7,2
19,2
335,1
366
366
-120
34
627
216
295
402
72
49
148
0
JP
M
2.104
543
265
4
168
22
48
835
91
472
238
182
20
-2
541
422
53
21
10
1
359
281
12
11
22
1.987
956
279
59
108
87
410
72
253
50
46
214
53
104
31
443
188
60
125
121
31
90
46
224
141
9
117
-46
57
71
0
19
89.334
64
50
0
66
151
653
31
100
210
24.526
0
-905
-16
2,0
2,9
2,2
76,1
289
289
-3
45
404
90
150
279
87
55
48
0
W
2.070
598
299
3
190
28
40
829
71
413
307
104
7
4
535
434
63
32
11
1
360
245
10
7
28
2.084
1.018
335
64
145
96
437
77
277
51
12
225
59
101
29
443
193
64
127
142
62
80
44
237
136
8
-14
-45
55
-59
0
6
-82.521
-65
-85
0
72
161
519
25
-38
77
16.757
0
-9.160
-157
-3,3
-1,1
-7,7
-118,6
183
183
-16
61
335
-39
25
154
87
56
-60
0
121
7. erf.(E)und weniger erf.(W) Spezialisierte Getreidebaubetriebe
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen
/Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
122
KZ-Nr.
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1240
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1472
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1572
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtschaftl.Betriebsgröße
Ertragsmeßzahl
Landw. genutzte Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Kartoffeln
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Kartoffeln
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Kartoffeln
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- u.Ammenk.
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
Verk. Mastschweine (über 50kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
dar. Boden
Baul.Anl., Gebäude insg.
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufverm.
Eigenkapital
Sonderp. mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichk. insges.
dar. gegenü. Kreditinstituten
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
aus Lieferungen/Leist.
gegenü.verb.+bet. Untern.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindl. insg.
Veränd. Finanzumlaufverm.
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
HE
E
32
270
59
340
98
276
65
236
0,71
2,41
1,24
63,77
0,69
22,78
22,11
0,97
0,02
6,04
0,34
1,81
77,0
79,2
66,2
75,7
75,3
83,6
45,9
187,9
625,4
11,47
12,25
9,33
9,88
11,20
10,14
28,44
9,56
3,25
1,50
1,10
0,30
0,70
0,30
0,00
0,77
5.359
23,32
0,0
0,0
11,0
500
3.332
2.733
1.867
210
511
84
76
12
8
3
570
341
323
229
2.221
22
1.110
1.031
909
226
95
0
165
43
1
73
1
16
26
802
-151
56
3,87
M
130
194
57
251
95
156
68
231
0,82
2,07
1,29
64,86
0,89
21,24
20,89
1,13
0,06
5,36
0,65
2,27
73,4
76,9
59,0
72,3
55,7
72,6
43,7
289,4
625,1
11,10
11,89
8,83
9,49
11,05
9,20
28,27
14,62
3,22
5,30
4,10
0,60
2,00
1,10
0,20
0,97
6.330
25,72
17,4
90,0
24,0
175
3.267
2.682
1.742
259
562
60
55
34
28
4
492
301
286
191
1.888
21
1.343
1.234
1.031
418
164
0
195
31
2
130
2
21
28
1.043
-26
1
4,06
GbR
W
32
137
57
182
95
98
72
213
1,11
2,03
1,41
66,42
1,58
19,00
18,65
1,59
0,08
3,85
1,15
3,31
66,8
73,5
52,9
64,7
52,5
50,7
41,1
207,7
620,1
10,32
11,11
8,49
9,18
9,43
7,82
27,51
14,31
3,12
9,70
8,40
2,00
2,50
0,90
0,40
0,91
6.494
26,06
18,7
55,0
11,0
214
2.888
2.253
1.300
337
536
40
40
64
55
4
419
286
276
133
1.209
8
1.555
1.450
1.038
328
348
0
166
10
3
132
0
-6
33
1.317
104
-38
3,91
E
10
478
51
601
92
135
99
189
0,78
4,66
2,40
65,50
0,24
17,69
17,18
3,26
1,27
5,82
1,83
0,51
68,0
68,5
59,4
68,8
71,0
74,6
47,4
400,8
664,5
11,24
11,85
8,49
10,34
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0,00
4,00
0,00
0,00
1,03
0
0,00
0,0
0,0
0,0
0
1.628
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256
165
472
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76
68
66
0
530
326
311
204
858
9
738
662
586
115
66
0
210
8
1
192
0
79
45
458
128
-71
3,18
M
41
384
59
499
93
168
87
201
0,81
4,02
2,29
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20,77
20,61
1,47
0,40
4,65
1,44
1,65
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73,7
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72,9
65,0
63,1
45,3
392,7
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11,44
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9,81
10,00
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0,00
2,10
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0,80
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0
0,00
18,1
26,0
15,0
129
1.764
1.165
471
163
459
51
48
40
36
1
484
323
308
161
819
4
887
798
644
232
136
1
137
14
1
117
-4
18
39
638
44
-35
3,49
JP
W
10
181
57
240
96
230
78
216
1,15
2,74
1,99
70,60
0,00
20,07
20,07
0,91
0,01
3,48
2,34
1,21
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73,4
59,4
69,3
49,9
0,0
41,8
150,0
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10,42
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9,06
0,00
26,60
0,00
3,01
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0,00
0,20
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3,40
3,35
0
0,00
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26,0
41,0
97
1.977
1.456
735
130
537
39
38
20
4
10
382
258
242
124
708
6
1.176
1.116
824
343
274
6
115
20
2
116
-17
-28
36
992
37
-15
3,45
E
6
849
41
1.283
81
358
84
138
0,90
11,61
0,00
58,05
1,29
16,01
15,81
2,36
0,00
1,51
3,13
0,98
69,5
75,7
59,0
63,1
72,7
63,9
42,8
0,0
643,2
11,03
11,53
10,30
10,26
8,86
6,20
27,57
0,00
3,08
11,10
9,10
2,70
4,10
2,00
0,00
0,94
3.863
27,21
0,0
0,0
163,0
260
2.061
1.227
756
123
319
27
10
59
58
1
758
221
185
537
1.092
31
969
800
548
55
114
10
199
157
0
68
-22
78
23
262
-17
80
3,58
M
23
1.250
56
1.618
92
206
81
232
0,96
15,48
0,00
65,41
0,71
17,46
17,18
2,29
0,12
4,09
1,07
1,03
72,7
75,5
66,3
70,1
50,4
75,8
43,6
401,9
602,6
11,76
12,53
10,25
9,94
9,27
10,83
29,84
4,74
3,35
9,00
5,40
11,90
1,10
3,70
0,00
0,96
7.326
28,14
0,0
70,0
589,0
142
3.093
2.004
1.120
321
439
87
63
45
36
9
1.010
338
285
672
2.177
58
917
737
537
113
66
3
218
117
8
82
-2
47
29
65
30
-10
3,54
W
6
942
56
1.242
91
109
85
255
0,91
11,29
0,00
63,30
0,18
16,94
16,44
0,40
0,00
3,95
2,55
2,37
70,8
71,4
55,3
78,4
0,0
78,8
43,8
0,0
625,7
11,18
12,00
8,90
9,86
0,00
18,12
30,25
0,00
3,55
8,60
8,60
24,90
1,30
0,00
0,00
1,00
8.551
27,98
0,0
0,0
0,0
0
2.915
1.877
932
286
541
106
98
54
54
0
931
372
318
560
2.012
26
903
745
585
287
62
2
207
88
0
120
0
21
32
185
52
-39
4,34
Rubrik
€/ ha LF
betriebliche Erträge
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
Ergebnis
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
€/ ha LF
betriebliche Aufwendungen
Einheit
%
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
€/ ha LF
Stabilität
noch 7. Spez. Getreidebaubetriebe
KZ-Nr. Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insgesamt
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
4112
dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
4368
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
4600
dar. produktbezogene Zahlungen
4617
Beihilfen für Energiepflanzen
4660
dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655
Entkoppelte Betriebsprämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350
Sonstiger Materialaufwand
5351
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355
Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
5720
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
E
1.473
1.008
550
6
299
0
120
21
3
1
16
23
23
-1
420
360
26
11
2
1
332
327
1
2
12
1.001
453
312
54
122
128
5
4
1
1
0
135
8
78
49
74
134
17
116
66
11
54
40
223
162
10
472
-37
40
436
0
14
143.690
422
418
147
104
243
682
47
311
461
54.818
85.940
23.676
167
19,0
9,3
24,8
166,8
569
318
175
54
183
157
173
291
81
67
167
122
HE
M
1.379
903
504
6
259
2
103
38
15
4
19
23
21
-8
421
352
21
4
4
2
326
319
1
3
25
1.051
490
322
54
134
122
19
9
6
2
0
149
8
83
56
65
145
20
123
67
11
55
42
227
163
16
328
-47
50
281
-3
13
66.571
265
256
181
94
241
529
39
125
283
27.585
31.519
-2.304
-19
6,2
3,8
2,8
93,1
431
219
61
25
208
56
76
201
70
58
46
11
W
1.208
726
427
5
205
2
70
68
33
19
15
23
21
-1
391
343
20
0
2
0
321
313
1
3
13
1.104
542
323
54
142
115
27
12
7
5
0
189
11
95
83
66
145
28
116
76
10
64
47
223
160
6
103
-54
57
49
4
12
7.468
41
28
237
72
205
308
26
-153
4
2.007
-5.692
-25.277
-281
-16,4
-5,3
-27,9
9,1
188
55
-112
10
224
-96
-69
48
54
42
-104
-153
E
1.409
877
458
2
235
36
119
101
49
0
0
6
6
-2
427
361
15
0
3
0
343
330
3
9
13
978
479
295
47
124
105
53
26
21
3
0
130
7
71
52
60
110
12
96
51
9
41
36
234
173
7
432
-17
21
415
-1
6
244.964
408
396
144
24
143
651
47
273
446
55.738
93.181
29.374
228
18,8
16,8
30,6
235,3
534
388
277
90
132
-8
4
102
87
53
-42
0
GbR
M
1.317
861
480
6
251
13
96
53
32
0
4
9
9
-4
395
350
18
0
7
4
325
313
3
7
16
1.005
514
338
52
148
123
23
10
9
2
2
150
8
75
67
68
108
13
93
55
10
45
38
219
167
4
312
-25
28
287
3
9
140.114
281
263
163
44
210
527
41
128
296
35.682
47.762
7.002
56
9,1
7,3
14,2
127,3
397
254
140
27
142
-25
-12
82
70
46
-24
0
W
1.267
788
475
0
216
0
67
52
32
0
20
26
23
-15
417
338
15
0
36
35
288
282
0
4
28
1.121
540
355
63
144
138
13
4
6
3
10
160
17
80
63
70
134
11
122
84
14
69
44
245
184
5
146
-36
38
110
24
13
29.094
121
71
244
55
204
347
28
-135
34
7.439
1.855
-19.911
-228
-9,9
-6,8
-37,7
23,6
283
141
11
11
168
-64
-53
69
49
36
-59
0
E
1.362
654
362
4
165
0
24
94
59
2
33
163
28
-30
481
388
20
2
10
2
358
326
6
25
38
1.206
575
246
35
100
103
47
37
4
4
95
186
12
65
102
223
94
11
82
56
5
51
32
198
123
27
156
15
29
171
0
41
212.824
166
155
0
35
133
491
37
183
268
37.942
0
13.287
120
6,9
8,9
27,3
445,0
255
255
155
111
224
147
158
241
89
53
116
0
JP
M
1.568
925
553
6
229
2
78
103
36
15
52
117
40
-39
463
353
24
2
5
1
325
314
2
7
41
1.431
616
312
41
122
120
70
41
22
4
67
166
16
83
51
303
143
28
113
57
14
42
41
260
199
11
137
-5
26
131
-1
40
199.062
123
95
0
83
243
589
39
120
286
32.987
0
1.286
12
3,8
3,9
4,3
114,8
268
268
150
109
174
87
115
230
109
70
67
0
W
1.423
825
464
3
207
0
79
84
36
48
0
77
69
-1
437
353
29
2
5
2
319
312
2
1
38
1.374
491
302
48
121
120
41
11
19
4
3
147
14
85
40
307
152
25
126
70
18
50
41
296
225
17
49
-19
32
30
0
18
25.263
20
-1
0
79
259
551
40
31
243
25.027
0
-8.772
-80
0,3
1,1
-2,9
-1,5
160
160
33
50
222
23
48
175
107
69
5
0
123
8. erfolgr.(E) u. weniger erf.(W) Futterbau-Milchviehbebetriebe u. Spezial. Milchviehbetriebe
KZRubrik
Kennwerte
Nr.
Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
Flächen
1150
dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhält1231 Hülsenfrüchte
nisse
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
/Erlöse
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
(tierisch)
Verk. Mastschweine (über
1751
50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
7231 Zinsquote
124
Einheit
Futterbau-Milchviehbetriebe (4100; F-MI)
HE
GbR
JP
M
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100
ha LF
Stück
VE/ 100
ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
Spezialisierte Milchviehbetriebe (4110)
HE
GbR
JP
E
M
W
M
M
E
M
W
M
14
156
43
154
61
81
66
124
1,72
2,66
1,72
42,72
0,87
10,02
10,02
1,06
0,00
1,20
34,12
1,20
57,4
62,1
51,6
54,2
62,6
77,2
38,2
0,0
471,2
9,58
10,66
8,04
9,08
8,44
0,00
26,43
0,00
3,38
81,80
81,80
68,10
0,50
0,00
0,00
0,99
7.043
26,47
0,0
0,0
7
353
48
321
67
68
96
92
1,64
5,27
2,80
44,71
0,00
17,18
17,18
0,00
0,00
0,99
20,28
4,29
62,3
67,4
53,3
58,7
63,3
0,0
41,8
0,0
623,8
11,23
12,01
8,39
9,54
16,44
0,00
30,28
0,00
2,83
81,10
81,00
154,10
0,90
0,00
0,20
1,00
7.685
28,14
9,8
0,0
27
272
43
249
63
71
91
108
1,82
4,52
2,40
44,84
0,64
12,06
12,06
0,39
0,00
0,99
26,16
5,09
58,5
65,4
49,0
57,7
57,2
31,0
43,1
0,0
611,3
10,83
12,02
8,36
9,33
11,08
10,00
29,06
0,00
2,91
82,30
81,10
125,60
0,30
0,00
0,00
0,99
7.771
27,28
9,8
0,0
7
239
48
186
56
61
91
122
2,54
4,72
1,77
47,38
0,00
8,40
8,40
0,00
0,00
0,96
33,19
2,66
53,7
72,2
31,0
51,7
50,3
0,0
46,7
0,0
742,2
10,76
11,48
8,48
8,97
0,00
0,00
28,27
0,00
3,05
103,70
102,20
130,70
0,20
0,00
0,00
0,92
7.828
26,07
0,0
0,0
9
1.284
42
1.005
76
48
84
134
2,59
26,01
0,00
40,75
0,57
13,35
13,35
1,73
0,00
1,45
27,22
3,66
60,2
68,5
56,2
62,5
44,5
52,0
41,7
0,0
729,3
10,51
11,45
10,05
10,45
8,75
24,19
28,91
0,00
3,05
107,10
106,50
635,70
0,00
0,00
0,00
1,09
8.159
25,84
0,0
63,0
8
147
47
118
65
66
44
120
2,06
2,43
1,63
32,63
0,00
10,70
10,70
2,29
0,00
1,23
47,55
1,15
62,0
68,2
61,6
43,9
65,8
0,0
38,4
0,0
389,1
10,13
11,12
8,14
8,91
8,27
0,00
27,04
0,00
3,71
107,20
107,20
74,20
0,00
0,00
0,00
1,04
7.531
26,70
0,0
0,0
5
349
51
301
67
64
94
91
1,75
5,26
2,59
46,48
0,00
15,55
15,55
0,00
0,00
0,46
18,24
0,78
62,6
66,8
51,9
62,9
63,3
0,0
43,2
0,0
523,8
11,43
11,77
8,49
9,40
16,44
0,00
32,30
0,00
3,12
89,90
89,90
159,90
1,40
0,00
0,00
0,97
7.559
28,43
0,0
0,0
19
261
45
218
62
66
91
108
2,07
4,53
2,40
44,08
0,00
8,25
8,25
0,64
0,00
0,75
29,10
2,97
59,4
69,5
48,2
51,4
56,8
0,0
43,6
0,0
620,8
10,69
11,60
8,40
9,41
12,70
0,00
32,03
0,00
3,06
95,40
94,60
131,40
0,50
0,00
0,00
0,96
7.803
27,25
0,0
0,0
5
234
50
161
51
60
99
136
3,06
4,91
1,86
45,19
0,00
5,74
5,74
0,00
0,00
0,00
41,32
2,41
53,6
84,7
23,0
35,8
48,2
0,0
50,9
0,0
0,0
11,02
11,90
8,48
9,46
0,00
0,00
32,29
0,00
0,00
120,50
120,00
138,90
0,00
0,00
0,00
0,89
7.622
25,92
0,0
0,0
7
1.201
45
838
76
45
90
148
2,82
23,63
0,00
34,08
0,87
12,56
12,56
0,00
0,00
1,83
33,40
5,41
59,1
69,8
56,3
54,8
44,5
52,0
39,0
0,0
762,6
10,60
11,27
9,98
10,88
8,73
24,19
28,47
0,00
3,09
123,00
122,90
1,0
0,0
0,0
0,0
1,0
0,0
0,0
0,0
0,0
2,0
249
4.606
3.431
1.199
736
1.063
86
86
569
569
0
563
332
318
232
1.792
74
2.815
2.694
2.413
0
267
0
303
0
0
146
-5
31
47
2.463
57
78
3,74
83
2.893
1.542
86
594
734
33
33
552
551
0
685
307
285
378
938
45
1.868
1.796
1.550
292
241
0
204
0
34
98
11
-22
50
1.418
-42
35
3,29
83
3.300
1.971
364
629
776
53
49
551
537
0
589
318
296
271
1.010
75
2.140
2.054
1.709
158
320
0
140
5
11
56
-20
-103
48
1.783
-139
25
3,84
0
4.745
3.111
643
1.050
1.016
54
36
636
612
0
608
286
262
322
1.651
233
2.768
2.604
2.064
174
483
0
114
0
0
52
-102
-275
50
2.282
-147
-15
3,24
56
4.634
2.731
861
774
847
66
37
667
664
0
1.217
503
296
714
2.561
236
2.073
1.748
1.285
139
217
130
603
211
4
218
6
294
40
1.034
139
55
3,70
0
7.582
6.035
2.148
1.271
1.867
109
109
756
756
0
721
341
316
380
2.818
169
4.763
4.581
4.195
0
378
0
486
0
0
248
1
47
49
4.201
208
157
3,73
0
3.289
1.752
128
647
828
29
29
605
604
0
770
275
249
495
1.064
56
2.096
2.008
1.717
435
288
0
285
0
50
141
15
59
49
1.513
18
66
3,60
0
3.657
2.167
374
720
842
61
56
625
615
0
632
305
277
327
1.016
60
2.446
2.372
2.001
213
336
0
139
1
18
78
-35
-129
48
2.044
-73
41
3,90
0
4.074
2.129
396
849
460
42
13
687
680
0
684
250
221
434
783
78
2.765
2.686
1.958
282
643
0
-39
0
0
44
-150
-410
43
2.252
151
84
3,51
56
5.130
3.099
832
925
981
85
51
791
791
0
1.216
478
254
739
2.474
308
2.656
2.284
1.717
166
262
201
784
256
2
243
12
427
44
1.546
265
22
3,70
648,80
0,00
0,00
0,00
1,07
8.056
25,34
0,0
63,0
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
betriebliche Erträge
betriebliche Aufwendungen
Ergebnis
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Rubrik
Rentabilität (ord.)
Einheit
%
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
€/ ha LF
Stabilität
noch 8. Futterbau-Milchviehbetriebe u. Spezialisierte
Milchviehbetriebe
KZ-Nr. Kennwerte
4000
Betriebliche Erträge insgesamt
4100
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
4112
dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200
Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
4368
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400
Bestandsveränderungen
4500
sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
4600
dar. produktbezogene Zahlungen
4617
Beihilfen für Energiepflanzen
4660
dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655
Entkoppelte Betriebsprämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prämien umweltg. Agrarerz.
4900
Zeitraumfremder Ertrag
5000
Betriebliche Aufwendungen insges.
5100
dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350
Sonstiger Materialaufwand
5351
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355
Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500
Personalaufwand
5600
Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
5720
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000
Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500
Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
7600
Außerordentliches Ergebnis
7700
Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001
Gewinn /Jahresüberschuss
9004
Ordentliches Ergebnis
1130
Lohnansatz
9010
Zinsansatz für das Eigenkapital
9012
Pachtansatz für eigenen Boden
9071
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072
Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
9031
Reinertrag
9032
Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
9022
Gesamtarbeitsertrag
9063
Arbeitsertrag
9051
Unternehmergewinn (ordentlich)
9051
Unternehmergewinn (ordentlich)
9102
Umsatzrentabilität
9120
Gesamtkapitalrendite
9131
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141
Nettorentabilität
9221
Cash Flow I
9222
Cash Flow II
9223
Cash Flow III
9200
Liquidität 1. Grades
9240
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231
Kapitaldienstgrenze langfristig
9232
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290
Anlagendeckung
9270
Eigenkapitalquote
9230
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Futterbau-Milchviehbetriebe (4100; F-MI)
HE
GbR
JP
M
M
M
E
W
1.738
2.080
2.780
2.191
2.520
215
283
419
389
165
102
135
177
161
93
0
1
5
0
0
62
90
129
137
58
0
0
0
0
0
11
11
24
11
11
999
1.275
1.497
1.235
1.774
175
201
170
194
335
822
1.068
1.313
1.039
1.435
1
0
0
0
0
37
15
210
2
24
16
15
60
2
23
-10
-4
-9
31
-103
496
503
660
517
654
392
453
513
444
580
29
58
107
45
161
11
38
62
25
140
9
10
6
10
13
0
0
0
0
0
354
385
400
389
406
301
351
342
364
371
13
10
18
7
8
39
23
6
18
26
41
14
38
15
39
1.461
1.679
2.600
1.666
2.324
774
907
1.175
918
1.157
173
185
272
218
151
48
51
58
66
38
70
72
101
85
65
44
50
56
59
46
364
455
626
453
696
81
55
35
67
115
192
277
431
286
400
54
73
92
64
99
1
1
27
0
6
236
261
255
241
300
56
48
73
36
64
102
99
144
94
118
77
114
33
111
118
116
161
603
148
296
249
217
288
204
304
60
50
70
48
68
168
150
183
137
197
122
115
156
119
154
15
15
28
9
32
106
99
128
108
123
48
51
56
49
61
146
218
279
203
339
81
90
123
78
108
5
11
44
25
13
277
401
180
526
196
-100
-77
-51
-58
-80
101
79
65
59
84
177
324
128
468
116
0
0
-1
0
0
10
7
33
8
6
25.778 147.571 78.984 20.289 121.344
167
317
121
460
109
130
313
128
467
83
287
251
0
233
257
62
44
81
39
56
115
150
135
93
97
417
644
882
743
571
25
31
32
34
23
-67
136
185
289
-92
13
232
279
362
18
10.706 35.068 23.708
12.691 25.087
6.112 48.956 27.934
0
2.800
-12.709
-219
-7,1
-1,5
-21,7
37,2
432
259
42
25
308
97
157
346
52
39
-21
4
11.894
196
10,6
10,0
19,7
172,0
656
620
439
106
236
22
69
226
61
32
32
0
1.013
18
3,3
4,1
6,0
106,2
592
578
362
31
290
9
59
226
51
31
27
0
-9.060
-230
-6,3
-1,9
-7,7
26,4
793
762
440
8
405
-16
52
288
53
35
-202
0
1.805
47
2,5
4,0
6,4
157,3
470
470
147
71
522
158
228
446
94
55
125
0
Spezialisierte Milchviehbetriebe (4110)
HE
GbR
JP
M
M
M
E
W
2.221
2.348
3.134
2.401
2.715
212
277
368
407
139
96
129
151
156
89
0
0
8
0
0
74
69
105
132
49
0
0
0
0
0
10
8
33
5
0
1.465
1.552
1.764
1.387
2.157
205
266
196
247
450
1.260
1.279
1.549
1.140
1.707
0
0
0
0
0
61
11
274
4
15
13
11
49
4
14
-43
-19
0
38
-189
526
527
724
563
593
410
458
539
465
495
31
37
135
56
22
21
17
94
35
1
10
11
5
9
14
0
0
0
1
0
370
410
399
400
459
353
378
338
373
418
3
14
7
11
12
13
18
3
16
28
32
19
56
19
64
1.947
1.917
2.986
1.855
2.536
1.043
1.070
1.409
1.009
1.430
200
181
274
208
148
65
50
63
62
35
80
69
98
71
69
42
50
46
68
41
529
584
815
532
920
130
81
54
100
186
289
352
574
326
536
61
92
106
77
91
1
2
39
0
5
313
301
287
269
357
79
58
87
45
75
117
107
149
105
130
117
137
45
119
152
119
184
614
176
328
391
242
329
212
273
102
58
79
47
57
245
162
203
140
159
182
133
176
130
175
30
16
22
11
46
150
116
154
118
129
60
55
55
52
65
141
218
339
240
254
53
98
132
87
128
11
16
64
37
11
275
431
148
546
178
-169
-90
-72
-70
-88
171
92
85
72
94
105
341
76
476
90
0
0
-1
0
0
13
9
32
11
6
10.923 139.885 72.554 13.479
55.711
92
333
67
464
84
68
327
77
477
31
349
282
0
235
301
93
44
77
46
33
118
121
177
93
85
388
699
885
802
589
18
30
29
34
22
-131
132
151
310
-176
-79
233
271
391
-40
4.558 34.718 22.520 10.667 21.766
-1.863
25.771
0
50.121
-167
-18.203
85 -9.892
7
11.229
-374
2
0
196
-303
-11,7
2,2
0,6
9,8
-8,2
-1,7
3,6
3,0
9,4
-4,3
-27,6
4,2
3,8
16,2
-15,3
15,4
100,5
100,3
169,8
9,4
549
630
489
659
720
322
607
490
603
662
-2
418
69
469
519
35
36
53
120
8
478
276
684
202
236
-20
7
127
32
-25
82
65
207
80
32
371
249
457
244
247
47
47
80
61
37
37
28
48
32
19
-153
-53
98
47
-552
-177
0
0
0
0
125
9. Erf.(E) u. weniger erf.(W) Milchvieh-Verbundbetriebe
Kennwerte
KZRubrik
Nr.
Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056
Ertragsmeßzahl
1030
Landw. genutzte Fläche
Flächen
1150
dar. Ackerfläche
1182
Hauptfutterfläche je RGV
1033
Nettopachtfläche
5765
Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114
Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110
Arbeitskräfte
kräfte
1120
dar. nicht entlohnte AK
1210
Getreide ohne Körnermais
1201
Körnermais
1235
Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhält1231
Hülsenfrüchte
nisse
1240
Kartoffeln
1250
Zuckerrüben
1271
Silomais
1280
Stilllegung einschl. NaWaRo
1411
Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441
Körnermais
1466
Winterraps
1472
Kartoffeln
1473
Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541
Körnermais
1566
Winterraps
1572
Kartoffeln
1573
Zuckerrüben
1300
Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631
Milchleistung
6631
Milch Verkaufserlös
Leistungen
1612
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
/Erlöse
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751
Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651
Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140
Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314
Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
7231
Zinsquote
126
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
E
5
219
51
226
80
70
76
154
1,45
3,27
1,24
59,34
0,13
17,83
17,83
0,00
0,00
1,75
14,26
2,02
67,8
67,7
58,6
73,2
43,6
69,6
47,9
0,0
574,7
10,39
10,90
8,38
9,70
8,59
0,00
34,03
0,00
3,16
49,20
49,10
64,00
0,00
0,00
0,00
1,08
7.121
29,17
0,0
0,0
0,0
200
3.169
2.255
1.096
287
703
83
83
347
347
0
541
406
388
135
1.981
0
1.188
1.144
916
32
218
0
202
14
0
148
20
45
36
1.009
-69
-79
3,17
HE
M
19
224
46
242
75
77
76
147
1,51
3,66
1,49
59,96
0,94
15,20
15,20
1,70
0,00
2,79
11,29
1,66
60,2
58,4
67,5
63,8
41,7
59,2
43,3
0,0
534,7
10,48
11,78
8,57
9,23
9,19
8,96
29,49
0,00
3,15
45,40
44,80
66,70
0,10
0,30
0,40
0,93
7.259
27,33
28,6
67,0
2,0
232
3.361
2.556
1.195
441
731
62
62
306
300
2
475
341
324
134
1.835
30
1.526
1.442
1.205
259
184
20
309
30
1
248
-8
88
40
1.308
67
-23
3,42
W
5
228
56
228
75
64
79
193
1,78
4,07
1,36
58,42
0,00
17,98
17,98
0,64
0,00
3,02
14,64
0,00
54,8
54,6
33,0
64,6
44,4
0,0
45,9
0,0
586,9
11,31
12,22
8,60
8,60
0,00
0,00
25,03
0,00
3,11
57,90
57,80
73,90
0,00
0,00
0,00
0,91
7.878
25,18
0,0
0,0
0,0
0
3.531
2.791
1.141
774
726
42
42
396
395
0
334
198
182
136
1.367
94
2.164
2.021
1.676
1.013
160
81
304
105
5
184
-3
22
47
1.885
135
-9
3,49
E
5
511
44
410
83
42
93
161
1,63
6,68
2,60
51,25
0,00
23,22
23,22
0,00
0,00
2,82
16,65
2,07
71,4
75,3
69,7
67,4
62,7
0,0
47,9
0,0
544,0
10,50
11,47
8,27
9,33
9,75
0,00
30,37
0,00
3,27
77,30
77,30
181,50
0,00
0,00
0,00
1,08
8.375
26,73
0,0
0,0
0,0
0
3.018
1.845
217
417
1.044
44
39
523
523
0
616
412
400
203
1.732
55
1.286
1.191
1.015
0
113
0
140
0
0
155
14
-258
54
988
-187
-30
3,77
GbR
M
20
445
50
409
80
53
94
139
1,79
7,32
2,48
54,67
0,00
18,74
18,74
0,30
0,00
2,62
14,25
2,70
65,8
71,3
59,2
65,8
53,3
0,0
44,2
0,0
589,9
10,33
11,29
8,23
9,02
9,28
0,00
29,04
0,00
3,27
68,70
65,00
150,00
0,30
3,50
0,00
1,06
8.341
26,67
0,0
74,0
142,0
133
2.858
1.711
284
396
841
49
38
448
436
9
619
405
348
214
1.265
39
1.538
1.463
1.177
179
221
15
262
2
7
168
29
-14
50
1.249
-33
23
3,54
W
5
282
50
293
83
61
85
115
2,41
7,06
2,48
58,51
0,00
17,45
17,45
0,00
0,00
1,64
7,87
2,35
60,3
66,7
54,2
61,2
46,0
0,0
42,1
0,0
661,0
10,08
11,11
8,28
9,22
9,48
0,00
28,80
0,00
3,12
54,60
52,90
85,70
1,70
0,90
0,00
0,87
7.545
27,81
0,0
72,0
21,0
199
2.630
1.680
535
284
781
18
18
374
361
3
400
235
228
165
714
0
1.779
1.713
1.306
288
358
4
189
0
8
155
8
-8
42
1.548
31
-28
3,73
E
9
1.102
37
1.253
80
98
82
147
1,48
18,50
0,00
50,29
0,43
14,76
14,76
0,76
1,69
3,25
13,93
1,50
65,8
69,4
61,4
66,6
57,1
73,4
42,5
388,9
633,1
10,54
11,58
9,85
9,67
9,46
11,44
29,55
4,88
3,11
39,20
36,90
274,10
0,20
0,60
0,00
1,01
8.184
26,94
0,0
0,0
67,0
125
3.038
2.087
834
645
485
95
34
258
255
0
670
300
212
370
1.635
64
1.403
1.222
935
153
170
1
312
66
110
120
-7
80
41
853
-18
64
4,41
JP
M
37
1.258
41
1.391
81
82
83
150
1,66
23,14
0,00
51,34
1,03
16,22
16,05
2,15
0,66
2,49
13,89
3,76
64,4
70,5
56,2
66,5
62,8
68,0
42,0
399,4
636,5
10,66
12,14
9,01
9,90
9,89
8,44
28,27
6,70
3,15
55,10
42,20
334,30
1,10
9,60
34,70
1,03
8.511
26,30
23,7
54,0
781,0
125
3.290
2.119
792
583
562
72
29
306
281
21
845
406
266
439
1.789
88
1.501
1.317
994
163
123
47
355
105
37
107
-9
161
40
878
115
37
4,04
W
9
1.071
44
1.172
88
63
86
173
1,58
18,58
0,00
55,28
1,40
20,27
19,87
1,73
0,00
2,75
8,27
3,26
67,4
69,9
62,6
66,3
70,5
57,8
42,2
0,0
614,0
10,79
12,21
8,63
9,41
9,79
7,32
27,57
0,00
2,96
37,90
37,90
256,60
0,80
0,00
0,00
1,00
8.378
24,58
0,0
0,0
0,0
253
3.376
2.219
769
694
506
74
41
253
253
0
886
412
241
475
1.929
99
1.447
1.238
1.044
213
95
7
482
158
22
100
-8
296
43
764
351
-76
3,97
Rubrik
€/ ha LF
betriebliche Erträge
€/ ha LF
betriebliche Aufwendungen
€/ ha LF
Ergebnis
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
€
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
Einheit
%
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
€/ ha LF
Stabilität
noch 9. Milchvieh-Verbundbetriebe
KZ Kennwerte
4000 hvieh-Verbundbetriebe
4100
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
4112
dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200
Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
4368
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500
sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
4600
dar. produktbezogene Zahlungen
4617
Beihilfen für Energiepflanzen
4660
dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655
Entkoppelte Betriebsprämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350
Sonstiger Materialaufwand
5351
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355
Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500
Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
5720
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
E
1.656
519
263
0
227
0
25
667
77
589
0
6
6
32
431
387
29
1
3
0
355
345
0
9
13
1.242
624
237
41
122
67
167
1
99
39
0
220
35
99
85
170
157
36
122
80
5
75
46
164
117
0
414
-34
36
379
0
9
83.539
370
357
181
68
147
677
41
211
326
31.708
52.490
7.434
108
11,5
6,7
13,1
143,2
480
238
130
16
144
113
149
271
88
63
118
78
HE
M
1.549
442
233
3
141
0
34
647
96
547
5
13
10
0
447
390
22
1
6
1
361
326
13
21
18
1.290
630
214
45
91
69
189
26
101
35
1
227
36
97
93
167
182
39
133
77
5
71
45
180
112
9
259
-48
49
211
-6
10
47.015
194
189
186
60
150
523
34
52
170
19.543
20.886
-3.782
-57
0,5
1,6
-2,4
76,8
396
237
100
12
186
87
126
268
72
55
27
36
W
1.638
450
257
0
144
0
38
764
123
640
0
3
2
-37
458
369
23
1
6
0
340
328
0
11
42
1.483
599
207
43
70
83
178
7
104
39
1
213
48
108
56
243
240
56
173
76
7
68
48
246
153
31
154
-69
70
85
-25
10
11.493
50
57
194
56
207
528
33
-68
91
13.684
208
-10.828
-193
-9,0
-1,9
-25,0
22,9
315
175
4
10
240
-38
18
203
49
39
-105
-115
E
2.304
668
283
0
315
0
47
1.152
162
990
0
13
12
-28
497
428
18
2
7
1
402
402
0
0
6
1.721
900
304
65
134
96
338
2
210
73
0
257
37
119
101
219
247
35
186
105
12
92
47
187
140
17
582
-44
45
539
0
3
219.671
536
546
180
65
181
946
41
408
547
42.916
75.841
18.452
301
15,5
13,5
23,3
222,6
943
951
639
14
355
0
35
247
94
57
-70
0
GbR
M
2.025
518
245
0
197
0
41
983
124
812
46
27
25
30
467
406
33
4
7
1
367
350
5
12
21
1.663
850
253
57
107
76
348
51
196
57
0
249
43
115
89
263
204
33
153
99
11
88
46
186
126
15
362
-50
52
312
0
6
125.151
306
300
179
48
160
738
37
168
296
28.785
41.605
4.105
73
6,3
5,9
10,9
132,0
534
490
242
14
295
20
53
224
74
44
26
0
W
1.720
458
249
0
174
1
28
732
99
614
14
68
68
14
448
402
33
1
5
0
364
343
6
15
26
1.525
732
216
46
88
73
291
42
174
47
0
225
36
113
76
294
169
30
139
113
5
108
48
163
98
5
196
-62
64
134
0
13
35.314
120
100
227
44
135
557
33
-65
36
14.549
6.618
-6.936
-167
-6,3
-2,5
-12,4
36,8
307
211
-28
8
301
-37
-6
133
43
27
-39
0
E
1.896
532
251
3
149
25
49
560
65
470
7
274
19
-13
541
397
35
6
8
2
354
299
8
9
14
1.660
734
259
62
103
80
210
12
131
38
44
205
29
105
48
390
184
83
99
106
29
77
43
185
121
16
236
-41
54
195
-1
27
235.019
188
191
0
55
150
744
40
240
354
35.661
0
9.235
136
7,7
7,9
20,5
349,6
394
394
91
41
444
220
303
404
78
54
160
0
JP
M
1.955
505
253
3
159
14
40
757
100
532
93
164
22
-3
526
420
52
20
9
1
359
295
11
11
21
1.841
855
268
56
108
83
343
49
211
48
49
192
42
102
32
430
181
57
120
115
29
87
43
204
127
10
114
-42
53
72
0
20
90.149
65
54
0
61
144
641
33
101
211
25.475
0
-410
-7
2,1
3,1
3,0
88,8
269
269
6
44
379
90
147
271
84
54
47
0
W
1.735
604
332
5
215
0
45
535
86
449
0
42
6
3
551
426
52
24
12
0
363
292
3
6
25
1.791
753
341
54
159
103
222
19
137
40
15
176
38
95
31
427
171
58
111
135
59
76
42
245
150
10
-57
-38
49
-95
0
4
-117.129
-100
-115
0
69
178
479
28
-74
52
15.377
0
-11.597
-184
-5,7
-2,2
-10,8
-166,0
125
125
-111
63
364
-65
-7
106
87
57
-96
0
127
10. Grupp. d. Spez. Ackerbaubetriebe
nach Agrargebieten und Rechtsformen
Rubrik
Nr Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
1150 dar. Ackerfläche
Flächen
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
Anbau1237 dar. Winterraps
1231 Hülsenfrüchte
verhält1240
Kartoffeln
nisse
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420 dar. Weizen
1433
Roggen
Erträge
1425
Gerste
(Ernte1434
Triticale
1441 Körnermais
fläche)
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520 dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330 dar. Rindvieh insges.
Vieh1335
dar. Milchkühe
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
bestand
1350 Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601 geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
Leistungen 6631 Milch Verkaufserlös
/Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch) 6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751 Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020 dar. Anlageverm.o.Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
Bilanz
2200
Finanzanlagen
Schluss- 2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
2300
Tiervermögen
bilanz
dar. Rindvieh
2320
Aktiva
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
Bilanz
9042 Fremdkapital
Schluss- 3500 dar. Verbindlichk. insges.
3510 dar. gegenü. Kreditinstituten
bilanz
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
Passiva
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231 dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finan2920
Veränd. Finanzumlaufverm.
zierung
7231 Zinsquote
128
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
Elbaue
HE
11
162
39
215
94
138
65
206
0,80
1,72
1,21
66,77
0,00
22,29
22,29
0,06
0,00
3,88
1,26
3,23
72,6
73,4
65,9
79,4
31,0
0,0
44,7
0,0
542,7
10,74
11,87
8,94
9,40
9,03
0,00
28,64
0,00
3,52
5,90
5,90
0,00
2,40
0,00
0,00
1,16
0
0,00
0,0
0,0
0,0
118
2.948
2.399
1.464
250
621
27
2
33
33
0
489
365
353
124
1.748
7
1.199
1.183
977
496
170
0
293
7
0
258
3
149
32
1.060
75
2
3,56
Heiden
HE
15
174
38
267
91
141
62
165
0,83
2,22
1,51
59,41
0,94
18,46
16,41
2,72
0,01
3,89
0,02
9,17
62,9
73,7
56,6
65,2
43,7
44,1
38,2
125,0
509,2
10,15
11,69
9,06
9,13
12,09
9,14
27,67
8,22
3,28
9,70
8,30
0,00
4,70
1,00
1,20
1,03
0
0,00
18,7
55,0
13,0
124
3.061
2.476
1.675
265
385
42
42
60
51
3
511
392
377
118
1.909
0
1.152
1.080
923
14
97
0
215
19
0
87
-2
95
24
962
66
-13
3,97
GbR
7
256
38
429
76
146
100
129
0,93
3,99
2,27
57,81
1,29
22,04
22,04
1,55
0,00
0,30
5,08
10,21
60,0
66,7
57,5
53,9
60,8
40,6
37,3
0,0
744,7
9,98
11,51
8,90
9,28
9,27
10,00
28,68
0,00
3,26
19,60
19,60
0,00
6,70
0,00
0,00
1,11
0
0,00
0,0
0,0
0,0
0
1.469
826
199
135
427
29
29
127
127
0
504
362
355
141
848
0
621
570
436
0
130
0
94
0
0
99
-15
-34
43
429
-62
29
2,95
8
223
48
293
97
654
69
190
0,76
2,23
1,32
50,03
0,42
21,41
21,07
1,21
0,92
4,71
1,47
3,33
65,9
68,8
52,8
66,7
100,0
23,4
40,7
342,0
649,8
10,75
12,02
8,48
9,02
10,67
8,50
29,66
6,23
2,98
0,80
0,70
0,00
0,50
0,00
0,00
0,46
0
0,00
0,0
0,0
0,0
0
3.123
2.442
1.364
208
543
162
162
4
4
0
646
512
503
134
2.042
0
1.081
951
802
5
136
0
174
7
5
108
-2
-53
31
818
-126
36
4,87
Altmark
HE
31
8
149
92
43
39
213
134
91
93
141
126
73
79
156
139
0,88 1,29
1,87
1,73
1,44 1,42
58,67 65,71
1,16 3,73
21,61 17,49
21,48 17,49
0,46 0,00
0,40 0,00
3,58 2,14
1,64 4,13
5,20 5,92
61,4 49,6
66,7 61,5
54,8 42,2
59,6 51,6
59,8 30,8
72,8 72,0
40,3
31,7
313,5
0,0
609,6 504,5
10,02 9,67
11,27 10,92
8,35 8,34
9,06 9,30
10,08 9,73
8,89 7,88
28,90 26,51
6,23 0,00
3,00 3,03
8,50 16,30
8,50 16,30
0,00 0,00
4,30 4,70
0,10 0,00
0,10 0,00
0,89 0,75
0
0
0,00 0,00
15,5
0,0
0,0
0,0
1,0
0,0
133
0
2.692 2.636
2.040 1.883
1.125 1.037
214
388
524
382
78
33
78
32
60
112
56
112
1
0
540
445
411 288
404 286
129
157
1.751 1.551
11
0
911
901
775
832
591
557
71
195
171
270
0
0
190
84
8
0
2
3
148
94
1
7
21
-45
31
31
645
675
15
96
3
-59
4,12 3,64
GbR
6
313
52
362
93
102
89
196
1,30
4,72
1,90
54,20
0,00
21,53
21,53
0,15
0,00
2,55
9,53
1,65
69,9
73,7
76,8
67,6
65,3
0,0
45,7
0,0
692,9
10,31
11,71
8,46
9,88
10,42
0,00
28,05
0,00
2,94
15,30
14,80
29,40
0,40
0,00
0,00
0,95
9.152
25,83
0,0
0,0
0,0
0
2.290
1.393
267
297
656
73
55
108
99
0
772
474
459
297
1.077
0
1.213
1.061
869
0
155
0
118
0
0
98
-7
-61
48
763
-95
77
3,66
20
283
73
329
99
191
61
279
0,70
2,31
1,10
64,56
0,63
22,07
21,09
1,53
0,01
7,31
0,04
0,65
81,4
82,1
101,2
78,7
0,0
82,5
47,8
123,6
651,3
11,91
12,36
9,44
10,33
0,00
12,30
28,13
0,00
3,34
1,20
0,60
0,50
0,20
0,50
0,00
0,81
5.359
23,32
0,0
0,0
18,0
500
3.907
3.293
2.324
270
555
66
54
9
4
4
591
258
237
332
2.587
35
1.320
1.229
1.095
428
107
0
171
56
2
74
0
5
25
897
-192
89
3,68
HE
78
221
70
265
98
139
67
284
0,82
2,17
1,20
65,73
0,66
20,80
20,48
1,47
0,21
6,64
0,15
0,75
78,6
79,9
73,3
76,4
51,7
79,0
45,6
377,7
644,5
11,45
11,96
9,09
9,68
11,98
9,79
28,20
9,15
3,27
3,60
2,40
1,00
0,90
1,20
0,10
1,05
6.330
25,72
12,5
50,0
30,0
191
3.625
3.051
2.042
280
619
61
56
21
16
4
483
244
226
239
1.995
30
1.584
1.460
1.232
604
180
0
195
41
3
126
1
-6
28
1.221
-53
6
4,11
Schwarzerde
GbR
28
20
7
152
521 426
68
72
65
521
188
627
98
96
100
276
82
0
83
76
98
232
282
234
1,16 0,68 0,79
2,19 4,27 4,09
1,41 2,57 2,33
67,21 63,60 67,12
0,83 0,31 0,87
20,35 15,85 19,59
20,35 15,85 19,59
1,25 3,91 1,54
0,49 1,62 0,54
5,00 6,75 5,80
0,49 1,46 0,94
0,86 0,02 0,92
75,1
75,9
71,8
75,1
78,5 70,8
59,6
0,0 69,4
72,3 74,6 76,6
69,5
0,0 74,4
34,4 74,6 68,5
43,1 50,4 46,6
382,5 401,7 390,0
638,5 688,5 692,7
10,60 11,72 11,08
11,08 12,22 11,56
8,59 0,00 9,01
9,23 10,55 9,85
9,16 0,00 9,44
6,80 13,00 14,28
27,96 28,45 27,72
5,38
7,72 8,77
3,24 3,44 3,29
8,20 0,00 3,90
7,40 0,00 1,30
3,30 0,00 0,00
2,00 0,00 0,60
0,70 0,00 2,10
0,10 0,00 0,00
1,13
1,01 0,00
0
6.494
0
26,06 0,00 0,00
0,0
0,0
0,0
0,0
0,0 57,0
12,0
0,0 80,0
147
253
0
2.988 1.368 1.841
2.376 850 1.275
578
1.403
51
177
288
205
612
502 456
55
52
89
54
52
89
11
54
0
7
49
0
1
4
0
423
385
467
275
254
297
259
244 280
149
130
170
710
1.086 636
4
12
10
1.763 688 1.016
913
1.628
588
728
1.187
501
463
64 306
165
361
77
0
0
0
124
191
167
17
13
0
1
3
0
110
159
163
-10
2
0
9
4
45
38
33
58
1.498
418 764
80
176
180
-69
-55 -137
3,93 2,96 3,67
7
194
65
231
97
127
73
238
1,30
3,00
1,99
64,52
0,00
17,97
17,97
0,16
0,09
5,47
3,49
5,97
72,9
72,2
0,0
75,8
84,8
0,0
43,0
164,9
662,6
10,71
11,13
0,00
8,66
8,55
0,00
26,40
24,70
3,00
22,80
4,00
0,00
0,10
17,50
0,00
8,02
0
0,00
0,0
57,0
293,0
142
2.832
2.097
1.338
193
517
43
42
38
8
8
233
142
122
91
237
9
2.147
2.044
1.637
292
396
0
73
9
3
157
-88
-86
27
1.953
20
-37
4,26
JP
18
1.423
71
1.636
97
145
82
292
1,08
17,71
0,00
63,62
0,58
16,89
16,67
2,34
0,65
5,33
1,99
1,04
75,6
75,5
91,2
76,1
71,3
81,5
44,8
347,0
622,1
12,14
12,64
19,06
9,95
6,80
12,54
30,14
12,30
3,24
17,00
5,20
40,40
0,80
6,80
14,60
0,99
7.689
27,30
19,4
53,0
927,0
137
3.630
2.417
1.340
399
517
103
82
56
35
18
1.124
461
382
664
2.386
54
1.244
1.047
683
141
100
49
286
157
12
86
4
97
30
383
92
-6
3,52
Betreink(Wertschöpfung)
Betreinkrate (W. des Betr. )
Reinertrag
R. d.pacht- u.schuldenfr B.
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergew (ord.)
Unternehmergew (ord.)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität(o B)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst(Zinsen + Tilg)
Kapitaldienstgrenze lfristig
Kapitaldienstgrenze mfrist
Kapitaldienstgrenze kfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital
ber. Eigenkapitalverändung
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha
LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
betriebliche Erträge
betriebliche Aufwendungen
Ergebnis
Gewinn
€/ ha LF
erg.Kw.
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
Pachtansatz f. eigenen B.
€/ ha LF
Rubrik
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
9012
Einheit
Stabilität
noch 10. Spez.Ackerbaubetriebe
nach Agrargebieten u. Rechtsformen
KZNr. Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg
4100
dar. Umsatzerl. ldw. Pfl.
4112
dar. Getreide o.Kmais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., F.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200
Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360
Nebenbetr./Handel /Dl.
4368
dar. Lohna./Masch.-Mie
4400
Bestandsveränderungen
4500
sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Z
4530
Invest.-Zulagen,4600
dar.produktbezogene Z
4617
Beih. F. Energiepf.
4660
dar. betriebsbez. Z.
4655
Entk. Betr.prämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prä.umweltg. Agerz
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebl. Aufw. insges.
5100
dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- u Pflanzg
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar.Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Bes.
5330
Handel, Dl. Nebenbetr
5350
Sonst Mat.aufwand
5351
dar. Heizm,Strom,Wa
5355
Treib- u Schmierst
5357
Lohnarbeit, Mmiete
5500
Personalaufwand
5600
Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Geb., baul. A
5660
Afa techn. A., Ma, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Geb, baul. A
5720
Unterh.tn.Anl.,M.,PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfr. Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis d. gewl. Gescht.
7600 Außerord.Ergebnis
7700 Steuererg. (B. Steuern ins.)
9000 Gewinn/ Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz f. Eigenkapital
Elbaue
HE
M
1.341
881
488
0
270
0
70
27
27
0
0
5
5
3
421
340
14
1
2
0
324
310
6
7
48
923
440
323
58
136
119
7
2
1
2
0
111
7
74
31
50
132
15
116
68
10
58
39
184
142
9
418
-41
42
377
0
11
78.762
366
326
178
77
Heiden
Altmark
HE
GbR
HE
GbR
M
M
M
M
E
W
E
1.015
1.024
1.174
1.558
1.386
1.043
1.632
594
479
696
857
883
530
1.123
342
261
322
367
342
305
618
3
4
7
0
1
21
6
169
183
234
261
271
146
305
0
0
7
0
19
0
0
59
6
59
49
88
32
157
31
130
36
243
11
83
31
21
118
32
46
4
83
2
0
0
0
192
0
0
2
8
0
0
0
0
0
27
5
16
36
13
63
27
23
4
14
36
13
63
27
23
-2
-11
9
7
4
-18
-7
380
408
393
416
415
420
463
331
356
339
373
342
371
377
13
14
15
25
14
18
35
0
1
0
4
0
0
18
2
2
4
4
7
2
2
0
0
2
2
7
0
0
317
340
321
344
320
351
339
299
290
312
334
315
347
336
10
23
1
0
1
1
0
6
27
2
7
0
3
1
25
12
15
12
13
14
17
764
836
875
1.244
891
949
1.123
387
380
421
615
386
487
492
236
207
282
309
257
259
336
46
43
58
79
67
37
51
94
100
135
132
114
129
129
92
56
84
91
73
82
145
12
46
12
100
2
54
6
2
18
7
1
0
40
3
3
12
2
66
2
8
1
4
9
1
20
0
4
1
1
8
0
0
0
0
0
137
119
125
201
126
174
150
8
11
9
20
8
14
10
60
65
73
92
71
79
86
69
43
42
90
47
81
54
43
80
42
144
67
30
88
105
103
128
150
128
116
149
23
12
18
23
22
29
20
82
88
109
123
107
87
126
51
59
65
89
59
82
77
10
6
8
10
3
3
16
40
53
56
78
55
76
61
34
40
42
41
39
61
42
143
172
168
204
207
168
259
106
138
121
157
143
115
180
2
1
10
3
2
4
16
251
189
300
314
495
94
509
-40
-16
-30
-36
-45
-29
-41
43
17
32
39
46
30
45
210
173
269
278
451
65
468
0
0
0
0
0
3
0
11
5
12
7
12
18
18
53.258 72.041 128.483 54.899 6.683 98.053 148.370
199
168
257
271
439
50
450
175
157
252
262
427
36
444
169
156
200
173
155
280
155
78
23
71
50
73
78
127
179
164
548
42
190
320
37.394
44.253
8.915
71
14,5
6,5
15,1
128,0
486
211
79
14
174
124
138
255
73
59
76
82
364
37
49
152
16.874
17.276
-8.571
-71
3,0
1,6
-11,9
71,0
306
147
53
20
137
44
66
149
77
62
31
1
180
274
375
441
589
681
207
37
38
38
50
20
16
84
124
318
-214
138
200
272
458
-103
23.039 55.275 25.516
-914 27.313
25.321 78.660 26.839 -3.999 40.487
-2.404 26.110 -2.069 -24.980 2.999
-22
-18
39
199
-322
1,1
4,9
6,3
20,6
-22,3
1,1
3,1
5,4
10,2
-8,1
0,7
1,5
7,0
26,7
-27,4
87,5
93,3
117,5
187,5
10,0
306
410
447
653
175
310
167
449
294
7
234
78
264
160
-47
32
20
70
26
18
91
121
220
180
84
0
37
0
123
-126
12
55
23
145
-97
103
165
150
251
-10
103
86
77
84
82
58
65
47
65
59
29
5
32
66
-133
0
9
0
77
-156
92
736
46
333
493
57.701
95.162
23.022
162
18,4
8,5
19,9
157,3
624
374
204
79
215
145
165
294
79
66
200
108
158
171
239
HE
M
1.535
1.041
584
5
275
7
137
36
8
6
22
27
25
-15
444
362
24
6
6
3
331
327
0
2
27
1.191
537
354
56
143
140
17
8
6
2
0
165
9
93
63
81
162
21
138
73
12
60
44
274
196
20
344
-57
60
287
-4
14
71.280
269
262
182
109
286
Schwarzerde
GbR
JP
M
M
W
E
W
1.410
1.823
1.344
1.477
1.489
975
1.073
857
1.032
848
543
614
499
527
492
8
6
2
3
0
257
243
232
248
204
18
28
9
49
3
129
107
96
158
108
33
180
67
0
241
8
9
22
0
50
0
52
29
0
0
23
82
16
0
181
8
128
31
4
8
8
29
28
4
8
-9
-44
5
7
-88
403
485
384
435
480
349
370
338
358
348
19
25
22
14
15
0
2
0
0
0
9
6
4
3
53
6
1
1
0
52
322
339
312
340
279
320
334
308
340
279
0
0
0
0
0
1
3
2
0
0
19
48
11
17
62
1.078
1.672
1.256
1.010
1.268
562
742
599
482
650
381
358
368
347
366
56
54
61
50
61
165
131
159
145
133
143
138
133
130
148
14
131
19
0
102
5
52
6
0
32
8
66
6
0
60
1
7
5
0
7
2
84
0
0
1
164
169
209
135
176
8
24
13
6
25
77
88
111
68
82
79
37
86
61
68
67
336
82
46
74
108
163
149
119
124
12
35
24
14
16
94
126
125
104
107
54
64
83
44
87
12
17
10
9
32
42
46
70
36
55
38
48
48
34
50
242
313
286
279
254
182
247
214
208
165
7
7
9
7
29
332
151
88
467
220
-31
-24
-62
-13
-84
34
37
64
17
87
301
128
26
454
136
4
-1
5
0
35
10
50
10
4
18
4.170 281.858 153.870 35.405 191.569
296
117
22
450
154
276
76
12
432
79
168
0
248
156
259
50
94
72
24
66
220
309
593
562
373
710
402
39
40
28
49
28
140
142
-172
293
-93
331
327
43
507
69
28.530
1.898 66.707 37.305
6.641
33.780 -7.982 99.393 50.600
1.476
-3.471 -26.442 36.956
7.370 -18.964
-28
58
-308
252
-246
5,8
9,1
-16,9
20,0
-7,4
3,9
7,7
-5,8
21,4
-3,3
1,3
17,9
-40,3
33,3
-32,0
90,2
126,5
3,7
239,7
24,3
467
413
177
566
380
248
212
3
377
199
52
108
-206
316
39
28
18
9
69
6
256
137
272
78
247
44
-44
-137
-29
-109
65
-32
-113
-16
-94
206
64
13
89
15
65
56
46
75
11
55
39
36
47
8
45
-67
-164
-121
-104
-10
0
-201
0
0
677
38
111
341
29.354
0
-1.650
-18
2,1
3,1
1,7
81,0
289
289
120
55
258
71
106
234
99
66
52
0
261
108
216
129
11.Gruppierung d. spez.Futterbaubetriebe nach Agraregionen u.
Rechtsformen
Kennwerte
Rubrik
KZ-Nr.
Anzahl Betriebe
1006 Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. genutzte Fläche
1150
dar. Ackerfläche
Flächen
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhält1231 Hülsenfrüchte
nisse
1240 Kartoffeln
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1472 Kartoffeln
1473 Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1572 Kartoffeln
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
/Erlöse
6641 Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
(tierisch)
1751 Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/
Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
Finanzumlaufverm.
2420
9041 Eigenkapital
3140 Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finan2920 Veränd. Finanzumlaufverm.
zierung
7231 Zinsquote
130
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
HE
M
9
144
34
185
46
101
73
98
1,55
2,88
1,79
50,41
0,00
13,08
13,08
0,00
0,00
0,77
23,38
1,98
55,0
64,2
50,3
50,7
52,9
0,0
39,5
0,0
519,6
9,64
11,23
8,04
9,25
8,52
0,00
26,37
0,00
3,75
68,90
63,30
49,80
8,70
0,00
0,00
1,09
7.855
26,23
0,0
0,0
0,0
0
3.551
2.550
840
428
929
61
61
488
450
0
477
256
246
221
1.524
72
2.026
1.911
1.673
10
121
0
344
0
0
123
25
134
46
1.690
37
86
3,72
Heiden
GbR
M
10
228
32
227
67
79
95
100
1,81
4,12
2,27
49,18
1,75
11,28
11,28
1,19
0,00
0,22
23,03
6,37
46,6
52,4
42,2
52,1
47,3
31,0
35,7
0,0
515,2
10,28
13,81
8,22
9,58
8,85
10,00
26,88
0,00
3,10
68,50
68,50
100,40
1,30
0,00
0,00
0,96
7.812
27,91
0,0
0,0
0,0
0
2.836
1.564
194
471
784
79
79
478
478
0
639
350
334
289
618
53
2.100
2.024
1.640
0
354
0
63
0
0
49
-12
-129
48
1.735
-255
26
4,17
JP
M
8
1.228
26
1.317
68
66
84
93
1,89
24,88
0,00
51,60
0,55
13,53
13,53
2,75
0,00
0,90
16,97
2,04
50,6
61,4
47,5
57,1
35,6
48,4
38,8
0,0
783,6
9,98
10,56
9,75
10,11
14,52
9,00
31,95
0,00
3,15
79,90
75,30
460,80
3,50
4,60
23,30
1,07
8.056
26,19
22,0
53,0
261,0
118
3.272
1.812
623
357
453
335
302
468
454
14
950
301
175
649
2.070
94
1.202
1.012
689
192
90
79
245
97
9
152
4
48
36
363
-18
109
4,39
HE
M
5
Altmark
122
47
102
65
70
51
146
2,11
2,14
1,62
28,95
0,00
7,02
7,02
0,00
0,00
1,49
51,50
1,33
55,1
46,5
66,5
45,3
71,9
0,0
35,1
0,0
330,6
8,87
9,39
0,00
8,99
8,27
0,00
26,64
0,00
3,37
114,50
112,60
59,60
2,10
1,60
0,50
0,98
6.670
27,23
27,8
44,0
7,0
116
6.809
5.378
2.360
1.138
1.332
130
130
822
816
5
540
357
331
183
2.998
89
3.811
3.724
3.223
0
478
0
253
0
0
188
18
-65
41
3.540
104
-9
4,20
GbR
M
14
288
44
265
61
70
89
96
1,63
4,33
2,76
44,78
0,00
9,03
9,03
0,00
0,00
1,72
31,75
5,22
58,4
62,9
54,3
54,0
56,8
0,0
44,0
0,0
620,0
11,01
12,04
8,63
9,31
11,84
0,00
27,32
0,00
2,89
87,70
86,40
131,00
0,60
0,00
0,10
1,04
7.595
27,22
9,8
0,0
0,0
83
3.623
2.284
414
701
933
51
51
597
577
0
552
337
317
215
1.397
81
2.083
2.001
1.810
0
183
0
211
0
0
61
-10
-42
50
1.786
-138
-5
3,71
Schwarzerde
HE
M
5
101
48
116
39
93
88
112
1,69
1,96
1,33
49,08
4,97
4,17
4,17
0,00
0,00
2,13
31,27
0,00
67,8
67,4
32,0
70,5
71,1
77,2
33,1
0,0
557,9
9,65
9,88
0,00
9,00
0,00
0,00
26,50
0,00
3,03
81,30
77,80
36,60
8,40
0,10
0,00
0,95
6.496
25,75
0,0
0,0
1,0
249
2.575
1.606
522
237
628
37
37
516
516
1
414
245
240
169
1.309
0
1.228
1.160
902
50
232
0
268
0
0
155
-55
66
42
991
145
42
2,42
Rubrik
€/ ha LF
betriebliche Erträge
€/ ha LF
betriebliche Aufwendungen
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
€/ ha LF
Ergebnis
Einheit
%
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
€/ ha LF
Stabilität
noch 11. Grupp.Spez.Futterbaubetriebe
nach Agrarregionen u. Rechtsformen
KZ-Nr. Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insgesamt
4100
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
4112
dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4130
Kartoffeln
4140
Zuckerrüben
4200
Umsatzerlöse Tierproduktion
4220
dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
4368
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400
Bestandsveränderungen
4500
sonst. betriebl. Erträge
4510
dar. Zulagen/Zuschüsse
4520
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
4600
dar. produktbezogene Zahlungen
4617
Beihilfen für Energiepflanzen
4660
dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655
Entkoppelte Betriebsprämie
4680
Ausgleichszulage
4690
Prämien umweltg. Agrarerz.
4900
Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100
dar. Materialaufwand
5110
dar. Pflanzenproduktion
5111
dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210
dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350
Sonstiger Materialaufwand
5351
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355
Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500
Personalaufwand
5600
Abschreibungen insges.
5635
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
5710
Unterhaltung insgesamt
5715
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
5720
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
5730
Betriebsversicherungen
5740
Sonst. Betriebsaufwand
5742
dar. Pacht für LuF
5770
Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230
dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130
Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012
Pachtansatz für eigenen Boden
9071
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
9031
Reinertrag
9032 Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051
Unternehmergewinn (ordentlich)
9051
Unternehmergewinn (ordentlich)
9102
Umsatzrentabilität
9120
Gesamtkapitalrendite
9131
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141
Nettorentabilität
9221
Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223
Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231
Kapitaldienstgrenze langfristig
9232
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
HE
M
1.418
172
91
0
61
0
6
688
124
553
0
44
17
34
480
436
22
8
9
0
406
282
31
92
13
1.117
554
137
31
57
42
231
22
137
41
1
184
37
84
64
97
210
38
161
93
4
89
39
123
72
0
301
-70
71
231
0
9
41.185
222
209
248
56
114
447
32
24
101
16.132
15.836
-6.146
-95
-1,8
0,7
-8,2
68,7
385
273
110
30
228
131
170
341
60
43
98
63
Heiden
GbR
M
1.810
212
128
4
71
0
2
1.104
138
962
0
15
15
6
457
428
23
6
10
0
394
349
24
21
3
1.354
726
160
49
60
38
331
27
201
61
0
229
41
92
97
137
179
44
134
79
5
73
58
174
75
0
456
-81
84
374
0
4
84.182
370
368
250
28
119
682
38
196
295
26.277
33.940
4.929
89
6,6
6,9
14,8
132,1
541
554
309
30
323
0
44
179
40
22
127
0
JP
M
1.830
323
169
1
121
0
15
896
145
719
32
102
31
-11
516
442
48
15
9
0
385
219
49
14
27
1.689
745
195
43
82
54
315
13
214
60
30
205
45
102
43
462
158
38
109
121
16
105
43
148
85
11
141
-34
44
107
0
22
134.779
102
87
0
65
89
644
36
123
181
25.629
0
1.142
22
3,7
3,8
5,0
133,1
248
248
-9
88
441
105
143
263
114
63
80
0
Altmark
HE
GbR
M
M
1.940
1.951
119
240
24
118
0
0
43
62
0
0
11
18
1.367
1.211
284
183
1.066
1.021
11
0
1
8
1
8
7
10
444
479
351
450
39
77
12
59
8
12
0
0
304
360
302
335
0
3
0
22
74
8
1.766
1.540
948
797
178
182
58
53
85
72
19
46
505
382
172
22
237
243
51
72
0
2
264
227
48
41
120
100
95
86
140
127
317
237
84
52
185
169
168
121
31
12
133
108
49
44
144
201
75
80
1
12
173
412
-156
-73
156
74
17
338
0
0
13
8
464
87.621
5
331
-69
335
405
265
86
57
130
157
289
608
16
31
-329
139
-256
216
-724
24.756
-9.770
26.599
-26.583
737
-561
12
-21,5
3,5
-4,8
3,8
-67,1
6,5
-14,1
103,7
290
618
147
628
-147
403
11
54
439
294
-86
0
-2
52
231
237
56
61
44
39
-158
79
-230
0
Schwarzerde
HE
M
1.381
171
104
0
14
0
14
797
208
526
3
38
38
-46
421
311
20
2
3
0
288
202
0
84
17
1.200
600
127
38
45
30
278
63
139
44
0
195
56
100
38
112
175
23
145
80
3
77
50
177
89
6
181
-27
28
154
4
6
17.660
152
130
301
41
99
364
27
-144
-49
11.957
7.868
-12.481
-211
-10,9
-5,6
-14,6
38,2
387
175
19
23
182
140
164
315
82
51
-69
114
131
12. Gruppierung d. Verbundbetriebe nach Agraregionen und
Rechtsformen
Kennwerte
Rubrik
KZ-Nr.
Anzahl Betriebe
1006
Wirtschaftl.Betriebsgröße
1056
Ertragsmeßzahl
1030
Landw. genutzte Fläche
Flächen
1150
dar. Ackerfläche
1182
Hauptfutterfläche je RGV
1033
Nettopachtfläche
5765
Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114
Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110
Arbeitskräfte
kräfte
1120
dar. nicht entlohnte AK
1210
Getreide ohne Körnermais
1201
Körnermais
1235
Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhält1231
Hülsenfrüchte
nisse
1240
Kartoffeln
1250
Zuckerrüben
1271
Silomais
1280
Stilllegung einschl. NaWaRo
1411
Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
1425
Gerste
Erträge
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441
Körnermais
1466
Winterraps
1472
Kartoffeln
1473
Zuckerrüben
1511
Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
1534
Triticale
(pflanzl.)
1541
Körnermais
1566
Winterraps
1572
Kartoffeln
1573
Zuckerrüben
1300
Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- u.Ammenk.
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631
Milchleistung
6631
Milch Verkaufserlös
Leistungen
/Erlöse
1612
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641
Verkaufserlös Ferkel u. Läufer
1751
Verk. Mastschweine (über 50kg)
6651
Verkaufserlös Mastschweine
2000
Bilanzvermögen Akt. Schlussb.
2020
dar. Anlageverm.o. Tiere insg.
2111
dar. Boden
2115
Baul.Anl., Gebäude insg.
2140
techn.Anl./Masch.u.a.Anl.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausl./ Beteil.
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufverm.
9041
Eigenkapital
3140
Sonderp. mit Rücklagenanteil
9042
Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichk. insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenü. Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichk. <= 1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leist.
3540
gegenü.verb.+bet. Untern.
8300
Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232
Wirtschaftsgeb., baul.Anl.
Investi8240
techn.Anl.,Masch.u.a.Anl.
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400
Nettoinvestitionen
9280
Anlagenintensität
9314
Nettoverbindlichkeiten
3880
Veränd. Nettoverbindl. insg.
Finanzierung
2920
Veränd. Finanzumlaufverm.
7231
Zinsquote
132
Einheit
n
EGE
EMZ / ar
ha
% der LF
ar / RGV
% der LF
€ / ha
AK/100ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€ / dt
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück / Kuh
kg / Kuh
Ct / kg
Stück / Sau
€ / Stück
Stück
€ / Stück
€ / ha LF
€ / ha LF
€ / ha LF
%
€ / ha LF
%
Heiden
HE
JP
M
M
12
17
145
1.210
30
31
223
1.411
63
81
117
97
77
83
92
118
1,43
1,60
3,20
22,61
2,03
0,00
55,47
51,67
1,25
0,80
5,67
13,45
5,67
13,45
3,91
2,45
0,09
0,87
1,64
2,12
8,69
12,39
10,47
6,58
51,4
57,8
41,2
65,6
60,3
53,1
42,6
62,6
40,9
58,7
42,6
56,4
36,4
39,3
82,0
384,7
445,7
584,2
9,21
9,84
11,28
11,49
8,64
9,10
9,48
9,87
9,14
8,76
7,72
6,87
29,68
29,24
10,70
4,87
3,17
3,11
45,90
72,60
38,60
35,60
29,20 269,00
10,00
1,50
6,30
29,70
3,60
77,30
0,90
1,04
7.174
8.795
28,10
26,74
24,3
28,6
67,0
47,0
76,0 3.078,0
130
123
2.780
2.868
2.085
1.807
886
676
280
443
609
504
23
86
23
44
249
326
222
238
18
82
418
700
319
277
304
174
99
424
1.757
1.438
12
92
1.023
1.430
980
1.237
828
913
0
187
139
122
0
78
192
351
1
128
0
9
193
107
-64
-5
24
200
37
39
882
813
6
135
-23
48
3,74
3,80
HE
M
9
156
42
162
80
88
61
154
1,83
2,96
1,62
67,04
0,00
18,18
18,18
0,61
0,00
2,18
6,66
3,91
58,5
59,7
60,4
61,0
42,7
0,0
41,1
0,0
446,1
10,14
11,70
8,69
9,12
9,42
0,00
30,96
0,00
3,42
71,70
30,00
25,80
3,10
41,60
69,90
1,00
6.364
29,19
19,6
52,0
116,0
133
3.733
2.897
1.575
484
714
52
52
349
195
153
426
297
287
129
1.950
0
1.767
1.705
1.349
5
215
0
255
33
6
220
-10
19
35
1.576
59
12
3,15
Altmark
GbR
M
14
381
49
370
77
56
96
133
1,51
5,60
2,44
52,35
0,00
19,54
19,54
0,49
0,00
2,18
14,10
4,01
65,4
70,4
61,1
66,2
58,9
0,0
45,1
0,0
514,4
10,21
11,39
8,13
9,34
8,81
0,00
30,21
0,00
3,39
62,90
59,50
121,80
0,60
0,00
0,00
1,04
8.309
26,66
0,0
0,0
0,0
0
2.768
1.707
222
386
914
41
39
444
423
0
539
347
338
192
1.317
43
1.403
1.329
1.141
98
154
0
216
0
0
126
26
-86
53
1.137
-76
-21
3,33
JP
M
15
1.214
41
1.259
80
75
82
160
1,83
23,08
0,00
51,95
0,70
16,32
15,87
0,60
0,99
2,91
16,53
2,36
59,9
63,4
58,6
58,4
48,4
73,1
41,9
397,6
647,9
10,40
11,68
9,24
9,95
10,96
9,79
28,66
8,17
3,05
66,90
46,10
310,30
1,10
20,80
117,90
1,05
8.416
26,19
25,9
61,0
1.049,0
116
3.657
2.356
858
699
603
74
27
376
309
67
893
490
361
402
1.970
72
1.687
1.532
1.242
157
152
8
467
148
75
111
3
240
41
1.129
239
13
3,73
HE
M
8
255
58
244
83
59
76
207
1,41
3,44
1,22
59,39
0,69
20,24
20,24
2,55
0,00
3,22
9,09
0,33
62,3
60,6
36,2
72,1
0,0
90,8
45,9
0,0
613,9
11,46
12,08
0,00
9,19
0,00
9,50
26,78
0,00
3,14
58,40
45,50
64,10
0,00
12,90
12,30
0,91
7.830
25,70
13,4
0,0
167,0
120
3.849
2.992
1.384
665
773
100
100
345
310
35
446
303
285
144
1.498
62
2.291
2.172
1.715
424
328
0
387
71
3
274
17
113
42
2.028
77
-37
3,78
Schwarzerde
GbR
JP
M
M
5
10
301
1.620
67
69
280
1.516
81
96
68
55
87
89
126
254
1,96
1,96
5,49
29,73
2,79
0,00
55,71
54,42
0,00
0,81
18,39
21,16
18,39
21,16
0,00
1,52
0,00
1,30
5,73
4,31
9,62
8,19
0,00
2,16
68,3
74,3
74,0
72,7
0,0
73,4
53,7
79,1
0,0
78,5
0,0
88,6
41,6
45,1
0,0
441,2
632,1
736,4
11,31
12,54
11,67
13,07
0,00
13,82
9,51
11,08
0,00
9,65
0,00
13,17
28,70
27,72
0,00
9,44
3,30
3,31
50,90
61,80
49,50
29,90
67,90
280,20
6,20
0,60
1,20
31,80
0,00
126,90
0,77
0,96
7.413
8.498
26,52
24,58
0,0
27,8
72,0
50,0
25,0 2.283,0
199
127
2.320
4.455
1.357
2.793
395
805
220
1.020
550
781
85
109
84
33
344
275
340
192
3
83
324
1.329
168
515
149
326
156
814
0
2.646
0
73
2.039
1.809
1.818
1.588
1.388
1.077
369
266
401
222
0
40
147
361
0
30
1
22
111
214
-14
0
3
49
41
45
1.662
774
79
38
-22
5
3,52
4,72
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
betriebliche Erträge
betriebliche Aufwendungen
Ergebnis
€/ ha LF
erg.Kw. Gewinn
€/ ha LF
Rentabilität (ord.)
Kennwerte
Betriebliche Erträge insgesamt
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenprod.
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Kartoffeln
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleist.
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen,-Zusch.,Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
Beihilfen für Energiepflanzen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anl., Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anl.insges.
Unterh. techn. Anl., Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebl. Steuern insg.)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (W. des Betr. )
Reinertrag
Reinertrag d.pacht- u.schuldenfreien Betr.
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Rubrik
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
%
€/ ha LF
Liquidität
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4130
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4617
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Einheit
Stabilität
noch 12 Grupp. d. Verbundbetriebe nach
Agarregionen u. Rechtsformen
Heiden
HE
JP
M
M
1.145
1.922
218
404
117
183
1
3
34
129
0
13
14
31
488
902
149
84
264
438
49
309
26
94
19
16
-25
4
435
516
390
420
14
50
0
24
6
6
2
1
370
364
284
230
41
27
45
17
6
17
950
1.800
475
910
134
232
33
47
57
91
37
67
153
476
35
118
81
274
21
45
1
13
187
189
24
55
80
92
83
25
87
395
148
152
30
40
104
109
65
109
10
29
54
80
36
41
133
188
71
100
5
4
195
123
-36
-38
37
47
159
84
0
-1
7
19
33.831
110.891
152
79
150
67
229
0
54
48
99
110
358
583
31
31
-43
106
42
188
12.745
25.868
10.538
0
-9.282
1.209
-133
19
-6,8
2,7
-1,5
3,7
-11,8
6,0
52,9
140,7
341
219
222
219
118
-62
15
51
140
357
73
92
103
132
221
244
84
80
63
50
26
64
36
0
HE
M
1.740
441
227
0
186
0
27
883
75
296
512
2
1
-6
421
371
29
1
4
0
337
321
0
16
29
1.471
772
217
46
99
65
338
43
206
70
0
217
67
81
63
164
235
40
194
85
21
64
47
168
98
0
269
-53
54
217
-20
17
29.258
180
171
266
84
164
483
28
-43
53
13.712
8.642
-9.866
-180
-5,0
-1,1
-4,2
48,7
421
203
63
16
194
-21
19
214
67
52
-44
-74
Altmark
GbR
M
1.901
521
223
0
213
0
30
901
144
729
0
26
26
14
438
393
21
2
7
2
365
352
0
11
11
1.498
753
246
55
105
75
287
30
154
58
1
219
32
112
75
193
219
33
172
108
19
88
46
170
119
10
402
-43
44
360
0
6
130.952
354
353
190
47
156
707
37
205
323
32.970
46.433
7.660
116
8,6
7,4
13,2
148,9
627
601
346
16
298
-8
25
210
77
48
-6
0
JP
M
2.180
511
241
3
157
22
46
850
88
541
220
267
25
1
537
414
58
16
11
1
345
335
1
8
24
2.036
971
268
70
102
83
407
26
285
61
58
222
51
114
23
481
202
75
123
119
26
93
41
206
133
10
143
-51
57
92
0
20
107.219
85
72
0
69
158
727
34
123
246
26.399
0
161
3
2,7
3,4
3,8
104,3
314
314
88
41
374
115
190
317
84
54
60
0
HE
M
1.758
595
329
4
206
0
50
711
99
528
83
6
5
-5
452
378
25
1
8
0
345
335
0
9
25
1.482
722
231
39
91
88
256
30
156
38
0
234
44
94
96
186
209
44
156
77
9
68
55
217
158
16
277
-70
82
206
-15
12
43.797
180
185
175
75
249
598
35
91
237
20.966
21.953
-4.596
-65
0,3
2,4
-2,0
74,1
422
296
129
3
248
120
165
329
50
39
40
34
Schwarzerde
GbR
M
1.601
600
327
0
176
1
96
567
66
476
18
17
15
-15
430
382
33
1
2
0
347
338
0
9
23
1.294
689
190
48
67
62
199
10
128
37
0
300
38
106
157
155
144
22
107
100
6
94
49
152
99
5
307
-61
64
246
0
15
64.731
231
213
279
27
132
525
33
-3
91
17.459
18.733
-4.534
-89
-3,1
-0,2
-10,9
69,7
389
258
59
8
262
-22
0
121
0
0
-27
0
JP
M
2.485
860
424
6
264
45
100
723
108
383
226
305
28
-4
599
436
46
18
11
0
378
309
2
6
36
2.405
1.123
391
68
152
131
362
73
212
47
109
253
60
120
37
490
241
77
159
162
50
112
63
316
227
10
79
-55
75
25
1
16
21.969
14
-13
0
91
240
689
28
55
199
19.694
0
-5.289
-104
0,2
1,2
-2,1
-13,9
392
392
148
44
384
51
128
292
95
59
7
0
133
2. Systematik der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung (Wirtschaftsjahr 2010/2011)
Schlüssel-Nr.
Allgemeine-BWA
ab 2011
Allgemein-
Einzel-
Beschreibung
BWA
150
Spezialisierte
Ackerbaubetriebe
(A)
Haupt-
Spezialisierte Getreide-, Ölsaaten- und Eiweißpflanzenbetriebe (A-GETR)
Spezialisierte Getreide- (andere als Reis), Ölsaaten und
151
Eiweißpflanzenbetriebe
153
Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten und Reiskombinationsbetriebe
Spezialisierte Hackfruchtbetriebe (A-HACK)
1
160
170
161
Spezialisierte Hackfruchtbetriebe
Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und
162
Hackfruchtkombinationsbetriebe
Ackerbaugemischtbetriebe (A-GEM)
163
Spezialisierte Feldgemüsebetriebe
164
Spezialisierte Tabakbetriebe
166
Ackerbaugemischtbetriebe
Spezialisierte Gemüsebaubetriebe (G-GEM)
210
211
Spezialisierte Unterglas-Gemüse- Gartenbaubetriebe
221
Spezialisierte Freiland-Gemüse- Gartenbaubetriebe
Spezialisierte Zierpflanzenbaubetriebe (G-ZIER)
220
Spezialisierte
Gartenbaubetriebe
(G)
2
240
212
Spezialisierte Unterglas-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe
222
Spezialisierte Freiland-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe
Spezialisierte Baumschulbetriebe (G-BS)
232
Spezialisierte Baumschulen
Sonstige Gartenbaubetriebe (G-SO)
230
Spezialisierte
Dauerkulturbetriebe
(D)
Weinbau
Obstbau
350
3
sonstige
Dauerkulturen
380
450
Milch
Spezialisierte
Futterbaubetriebe
(Weidevieh)
(F)
134
360
460
Sonstiger
Futterbau
4
470
213
Spezialisierte Unterglas-Gartenbaubetriebe, kombiniert
223
Spezialisierte Freiland-Gartenbaubetriebe, kombiniert
231
Spezialisierte Pilzzuchtbetriebe
233
Gartenbaugemischbetriebe
Spezialisierte Rebanlagenbetriebe (D-WB)
351
Spezialisierte Qualitätsweinbaubetriebe
Spezialisierte Obst- und Zitrusbetriebe (D-OB)
Spezialisierte Obstbetriebe (andere als Zitrusfrüchte,
361
tropische Früchte und Schalenfrüchte)
Dauerkulturgemischtbetriebe (D-SO)
380
Dauerkulturgemischtbetriebe
Spezialisierte Milchviehbetriebe (F-MI)
450
Spezialisierte Milchviehbetriebe
Spezialisierte Rinderaufzucht- und -mastbetriebe (FRI)
460
Spezialisierte Rinderaufzucht- und - mastbetriebe
Rinderbetriebe: Milcherzeugung, Aufzucht und Mast kombiniert (FRI-SO)
470
Rinderbetriebe: Milcherzeugung, Aufzucht und Mast kombiniert
Weideviehbetriebe: Schafe, Ziegen und andere (F-W.vieh)
481
480
Spezialisierte Schafbetriebe
482
Schaf- und Rindviehverbundbetriebe
483
Spezialisierte Ziegenbetriebe
484
Betriebe mit verschiedenem Weidevieh
Allgemeine-BWA
ab 2011
Schlüssel-Nr.
A
H
E
Beschreibung
BWA
Spezialisierte Schweinebetriebe (V-SW)
510
Spezialisierte
Veredlungsbetriebe
(V)
511
Spezialisierte Schweineaufzuchtbetriebe
512
Spezialisierte Schweinemastbetriebe
513
Schweineaufzucht- und -mastverbundbetriebe
Spezialisierte Geflügelbetriebe (VGE)
5
520
530
521
Spezialisierte Legehennenbetriebe
522
Spezialisierte Geflügelmastbetriebe
523
Legehennen- und Geflügelmastverbundbetriebe
Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen (V-SO)
530
Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen
Pflanzenbauverbundbetriebe (VB-PFL)
Pflanzenbauverbundbetriebe (VB-PFL)
611
Gartenbau- und Dauerkulturverbundbetriebe
612
Ackerbau- und Gartenbauverbundbetriebe
610 613
Ackerbau- und Rebanlagenverbundbetriebe
614
Ackerbau- und Dauerkulturverbundbetriebe
615
Pflanzenbauverbundbetriebe mit Betonung Ackerbau
616
Sonstige Pflanzenbauverbundbetriebe
Viehhaltungsverbundbetriebe (VB-Vieh)
Viehhaltungsverbundbetriebe - Teilausrichtung Weidevieh (VB-F)
730 731
732
Verbundbetriebe
(VB)
6
Viehhaltungsverbundbetriebe - Teilausrichtung Milcherzeugung
Viehhaltungsverbundbetriebe - Teilausrichtung Weidevieh ohne Milchvieh
Viehhaltungsverbundbetriebe - Teilausrichtung Veredlung (VB-V)
740 741
742
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Milchvieh
Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Weidevieh ohne Milchvieh
Pflanzenbau-Viehhaltungsverbundbetriebe (VB-PFL-Vieh)
Ackerbau-Weideviehverbundbetriebe (VB-A/F)
830
831
Ackerbau-Milchviehverbundbetriebe
832
Milchvieh - Ackerbauverbundbetriebe
833
Ackerbau - Weideviehverbundbetriebe ohne Milchvieh
834 Weidevieh (ohne Milchvieh) - Ackerbauverbundbetriebe
Verbundbetriebe mit verschiedenen Kombinationen: Pflanzenbau-Viehhaltung(VB-A/V;VB-SO)
841
Ackerbau-Veredlungsverbundbetriebe (VB-A/V)
842 Dauerkulturen - Weideviehverbundbetriebe (VB-SO)
843 Bienenzuchtbetriebe (VB-SO)
844 Pflanzenbau - Viehhaltungsverbundbetriebe (VB-SO)
135
3. Durchschnittswerte nach Rechtsformen
Rubrik
KZ
Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. gen. Fläche
Flächen
1150 dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237 dar. Winterraps
Anbauverhältnisse
1231 Hülsenfrüchte
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420 dar. Weizen
1433
Roggen
Erträge
1425
Gerste
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520 dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
(pflanzl.)
1534
Triticale
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330 dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- und Ammenkühe
1350 Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601 geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen/
Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel und Läufer
1751 Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
2020 dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
2111
dar. Boden
2115
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
2140
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufvermögen
9041 Eigenkapital
3140 Sonderposten mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500 dar. Verbindlichkeiten insges.
Schlussbilanz
3510 dar. gegenüber Kreditinstituten
Passiva
3513 dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leistungen
3540
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
8300 Bruttoinvestitionen
8231 dar. Boden
8232 Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
Investi8240 techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
tionen
2800 Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufvermögen
7231 Zinsquote
136
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
E
15
64
46
71
86
927
65
158
0,73
0,51
0,44
53,02
0,53
20,21
20,21
3,06
1,32
5
9,96
64,4
71,6
49
61,5
0
53,5
35,5
553,1
13,59
13,99
12,94
10,35
0
24
31,31
3,12
2,5
1,5
0
1
0
0
0,88
0
0
0
0
0
341
2.839
2.215
1.575
199
367
26
26
23
10
0
571
401
348
170
2.219
0
590
552
520
95
20
0
103
2
0
51
-2
-13
21
383
-190
41
3,68
NE
HE
GbR
M
M
M
W
E
W
E
60
199
94
15
50
50
24
48
304
583
42
441
233
880
43
53
50
37
61
48
55
54
252
394
50
363
189
518
79
89
82
79
97
85
88
219
109
83
254
121
106
60
52
69
89
41
68
69
96
141
211
174
169
248
199
201
1,23
1,19
1,35 0,76 0,95
1,16
1,18
0,67 0,67
2,4
4,7
2,77
2,2
6,14
0,63 0,62
1,36
2,32
1,2
1,59
2,24
61,97 65,64 61,91 62,93 63,88 56,11 57,56
0,36
0,51 0,64 0,66
0,74 0,28 0,34
16,87 11,86 21,53 20,11 18,28 18,93
18,8
16,87 11,86 21,52 19,92 18,05 18,92 18,79
2,08 2,64
1,47
1,25
1,4
1,31
1,59
1,45
4,51
3,74
0,52 6,44
2,92 4,56
3,39
3,02 4,85 10,75 10,27
5,71
0,91
5,89 2,96 0,92
2,14
2,61
4,6
2,34
64,1
53,7
71,5 64,4
54,5 68,6
45,7
63,1
69
61,1
75,2
58,2
71 66,5
37,2
27,5 49,9 44,2 40,2 40,6 43,8
55,9
65,7 60,7 69,9 70,8
57,7 69,3
47,8 42,4
41,1
54,3
50
45
57,6
53
41,4
47,1 49,8
34,2
65,1 59,4
34,9
37,7
41,2 39,8
36,3
41 39,8
501,4 372,6 585,1 574,5 536,9 585,8 604,9
13,35 12,96
15,6 13,72 15,74 15,01
17,11
14,01 13,41 18,28 16,86
14,7 17,09 16,55
13,42 14,11 14,64 13,32
13,4 12,19 12,37
10,57
11,8 10,94 12,17 11,55
9,52 12,56
11,79 11,82 15,25 15,03 14,21 12,25 14,39
20,55
12 16,76 16,02 25,41 19,79 19,32
31,27 31,13 34,8 33,25 31,91 32,21
31,6
3,42 3,48
3,34
3,34
3,34
3,42
3,43
13,3
18,1
35,5
14,1
5,6
33,7
42,1
11,5
13,5
32,4
9,1
4,6
18,1
38
0
12,3
0
8,2
7,7 109,7 68,3
6,8
2,6
1,5
5,4
0,6
4,9
1,2
0,4
4,1
0,2
1,1
0,9
15,3
0
0
4,8
0,3
0,1
0
19,1
0
0,91 0,84 0,84 0,96 0,92
1,01 0,97
0
0 7.455 7.288 6.640 8.840 8.146
0
0 34,03 33,31 33,86 33,22 33,59
18,6
20,9
22,7
18,6
0
50
30
0
52
50
52
1
58
6
3
35
110
0
207
144
177
188
127
126
125
3.600 3.827 3.475 3.333 3.245 2.264 2.305
2.968 3.204 2.899 2.703 2.557 1.303 1.426
1.916 1.905 1.943 1.650 1.544
346
205
306
299
267
477
211
301
246
545
594
612
713
561
597
660
30
56
48
31
71
55
60
29
52
44
29
66
47
53
92
105
233
117
33
169
254
73
87
219
63
30
117
252
1
13
1
3
3
47
0
497
464
533
437
481
433
666
310
259
281
214
213
274
377
282
244
247
201
196
265
312
187
204
252
223
268
159
289
2.860 2.511 1.958 1.746 1.248 1.077
705
22
27
21
97
18
28
34
700 1.272 1.434
1.511 1.879
1.141 1.416
648 1.176 1.298 1.400 1.800 1.051 1.327
516
820 1.107 1.116 1.306
847 1.064
163
345
185
223
524
329
48
112
227
236
311
159
435
178
0
4
3
0
0
0
1
213
298
270
361
349
195
217
73
42
15
263
79
6
9
1
7
4
0
3
0
9
114
167
151
104
174
161
159
0
-3
-4
5
0
-13
-3
66
131
103
158
194
30
22
25
31
47
33
27
30
49
461
953 1.030 1.196 1.641
762 1.075
-49
54
50
-22
19
98
-96
14
29
47
-20
73
11
62
3,46
3,6
3,29
3,45 3,68
3,91
3,76
W
24
383
50
282
77
98
85
151
1,31
3,69
2,19
61,42
0
16,79
16,79
2,5
2,53
11,46
1,12
55
60,1
35,6
60,9
51,1
0
38,5
608,3
14,18
15,19
13,08
11,67
15,38
0
30,73
3,35
36,3
31,1
43,4
2,2
1,3
1,1
0,81
7.066
33,47
21,3
30
21
178
2.390
1.433
361
283
586
47
46
240
206
6
399
221
201
177
-115
27
1.908
1.817
1.449
206
345
2
233
0
0
146
-18
73
45
1.640
111
41
4,16
E
22
2.242
44
1.349
84
75
82
168
1,59
21,41
0
52,54
3,41
18,07
17,63
2,64
3,08
10,86
1,63
60,7
65,4
48,3
65,5
58,4
77,4
39
509,4
16,89
19,29
15,11
13,01
14,52
13,13
32,08
3,25
52,7
39,5
311
0,4
13,2
115,1
1,05
8.593
32,91
23,6
54
587
132
3.571
2.148
947
397
640
90
43
302
261
41
1.076
393
281
684
2.074
114
1.464
1.227
942
128
125
26
370
42
2
215
0
174
34
544
-53
137
3,71
JP
M
90
2.223
45
1.393
84
77
82
188
1,54
21,43
0
56,32
1,25
17,36
16,99
2,07
3,35
9,38
2,2
60,6
67,6
43,9
64,6
50,4
79,6
38,1
552,2
14,63
16
13
12,2
13,74
13,24
31,96
3,31
54,6
34,1
241,9
1,5
19,2
93,6
1,03
8.452
32,94
26
54
1.338,00
127
3.750
2.387
1.006
547
643
112
71
277
221
54
1.049
428
303
621
2.253
85
1.489
1.282
981
193
145
41
362
54
13
155
2
173
37
661
68
28
3,87
W
22
1.618
44
936
81
80
83
157
1,65
15,42
0
55,62
0,83
15,95
15,64
2,06
3,45
11,87
4,52
53,3
63,2
41,7
59
46,5
63,5
35,1
488,9
12,82
13,32
12,99
11,78
12,07
14,01
31,15
3,54
87,2
35,2
123,8
3,5
51,9
132,6
0,99
7.891
33,19
26,1
54
2.847,00
128
4.091
2.720
979
744
700
77
45
365
217
145
941
395
262
546
1.965
87
2.126
1.908
1.525
221
198
39
460
36
4
113
17
274
43
1.362
275
-12
4,01
noch 3. Durchschnittswerte nach Rechtsformen
KZ
Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg.
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220 dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
4680 Ausgleichszulage
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110 dar. Pflanzenproduktion
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210 dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350 Sonstiger Materialaufwand
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355 Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
5710 Unterhaltung insgesamt
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
5730 Betriebsversicherungen
5740 Sonst. Betriebsaufwand
5742 dar. Pacht für LuF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230 dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate
9072
(Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
Rubrik
betriebliche
Erträge
betriebliche
Aufwendungen
Ergebnis
Gewinn
ergänzende
Kennwerte
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
NE
M
E
1.115
1.296
575
739
350
427
2
6
153
212
21
20
64
15
38
4
0
0
5
1
20
47
20
47
11
44
430
438
350
340
14
9
0
0
5
3
331
328
293
299
8
2
28
23
17
6
862
799
416
413
220
216
44
50
105
98
65
64
17
7
5
1
2
0
6
4
0
0
176
185
14
12
81
57
81
116
13
17
142
106
28
21
111
83
74
39
19
5
55
33
46
39
164
181
84
109
7
4
253
497
-21
-19
22
20
232
478
0
0
12
11
33.089 11.869
220
467
206
460
330
202
101
82
130
165
315
589
Rentabilität
(ordentlich)
Liquidität
Stabilität
HE
M
1.581
892
527
5
239
75
218
38
118
47
23
20
2
441
365
24
4
5
336
309
5
19
30
1.195
618
355
59
163
110
88
18
50
11
0
175
18
92
65
86
150
23
124
80
14
64
37
212
151
12
387
-50
51
337
-1
13
81.355
323
304
184
86
229
588
24
16
134
17.818
0
-7.119
-117
-3,2
0,4
-6,6
-79,4
208
209
-155
47
532
8
66
207
72
48
-36
0
46
23
44
38
W
2.315
527
264
1
143
48
1.020
106
377
516
205
27
2
555
412
37
9
11
363
281
16
23
56
2.252
1.202
306
70
114
85
637
153
392
44
29
231
66
111
36
411
199
58
138
162
57
104
47
211
135
18
63
-69
76
-6
12
17
-1.306
-1
-52
0
65
165
545
34
6
38
GbR
JP
M
M
W
E
W
E
1.361 2.107 1.783 1.478 2.273 2.157
748
688
621
889
568
738
435
390
364
517
358
431
3
8
5
3
0
29
199
188
178
231
156
196
62
51
45
82
39
42
589
775
303
752
483
892
85
83
59
93
80
83
474
482
91
619
364
642
3
191
148
0
15
167
13
160
11
9
19
125
12
25
11
5
18
15
-4
-4
-12
-3
-38
-4
434
534
433
459
444
519
380
405
346
389
379
413
25
35
19
30
25
41
4
10
0
6
7
12
8
11
4
7
10
10
347
359
323
353
343
362
321
301
306
333
312
302
4
12
4
1
5
10
22
16
9
19
26
17
15
46
42
11
18
42
1.218 1.550 1.376 1.260 1.949 1.960
742
942
654
817
657
927
322
312
301
343
262
321
61
62
54
60
50
66
153
130
149
162
123
136
94
89
88
106
76
91
192
356
144
245
158
350
19
50
20
24
15
34
123
234
89
162
102
232
31
42
21
35
23
58
2
57
0
1
5
31
226
218
209
229
231
226
26
48
25
28
27
51
104
113
94
109
101
115
96
37
88
91
102
43
135
417
67
181
102
434
149
186
151
165
153
181
22
51
26
21
25
39
116
130
123
125
121
133
89
121
91
80
105
128
16
36
20
11
19
30
72
85
71
68
86
98
43
44
45
44
44
43
207
237
199
247
194
226
144
160
142
182
129
142
11
13
10
17
6
10
406
197
218
324
143
557
-46
-34
-69
-36
-74
-20
48
50
70
40
76
45
361
162
74
521
144
304
0
14
2
-1
-1
30
10
40
13
8
10
62
11.873 265.413 138.094 37.600 443.021 232.055
351
167
63
512
133
328
347
120
27
517
121
266
185
0
245
154
225
0
45
80
79
40
41
73
191
190
218
204
176
176
672
709
300
919
414
864
-102
170
207
165
278
-413
395
-148
400
-31
306
-27
318
351
291
370
-318
567
-12
585
87
430
54.439 9.560 -13.897 63.456 31.824 1.329 55.537 36.609 13.854 39.505 29.757
0
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0
24.275 -18.299 -41.779 33.206 3.544 -25.451 27.274 9.764 -11.104 12.163 2.636
-225
34 -296
117
41
176
-564
254
323
-145
193
-11,3 -46,7
7,7
9,1
2,8
20
20
-16,5
17,3
-7,2
6,8
-2,8 -10,8
5,1
9
4,4
9,8
11,4
-4,6
17,7
-1,3
8,6
-14 -48,5
10,5
19,4
6,4
27,4
38,1
-37,1
35,3
-16
18,3
47,8
112,5
162,1
-21,8
206
8,4 266,7 150,7
45,4 366,2 150,9
331
472
509
351
526
120
654
220
689
321
436
261
237
415
352
272
377
326
104
590
260
436
167
71
245
74
194
188
142
-53
447
50
125
57
24
29
65
110
20
49
10
48
10
99
116
217
215
413
98
227
228
227
180
284
414
125
131
13
135
232
194
255
-44
50
-13
250
153
155
36
186
253
227
272
-17
71
12
288
266
282
162
321
338
395
395
107
215
140
430
96
65
49
94
100
78
68
49
83
-8
97
79
52
31
60
78
66
56
38
48
-5
58
125
77
55
103
180
179
173
-67
122
-41
226
100
81
0
0
213
143
212
-113
0
0
0
46
29
W
E
1.017 1.776
446 1.208
295
710
0
5
114
305
11
119
106
82
23
12
0
57
13
12
11
27
9
25
-5
9
449
449
356
362
15
20
0
1
6
6
335
336
283
318
15
2
37
14
49
28
1.022 1.210
406
610
216
421
36
68
99
180
70
133
30
36
9
10
5
19
9
3
0
0
160
153
19
11
88
87
53
54
25
89
201
140
32
17
162
121
130
76
51
14
78
60
48
33
207
245
101
174
4
17
-5
567
-38
-43
39
45
-43
524
0
-2
9
14
-2.595 184.371
-52
508
-101
493
351
143
112
97
134
254
58
798
28
39
137
4. Spezialisierte Ackerbaubetriebe
Rubrik
KZ
Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. gen. Fläche
Flächen
1150 dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237 dar. Winterraps
Anbauverhältnisse
1231 Hülsenfrüchte
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420 dar. Weizen
1433
Roggen
Erträge
1425
Gerste
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520 dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
(pflanzl.)
1534
Triticale
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330 dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- und Ammenkühe
1350 Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601 geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen/
Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel und Läufer
1751 Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
2020 dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
2111
dar. Boden
2115
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
2140
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufvermögen
9041 Eigenkapital
3140 Sonderposten mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500 dar. Verbindlichkeiten insges.
Schlussbilanz
3510 dar. gegenüber Kreditinstituten
Passiva
3513 dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leistungen
3540
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
8300 Bruttoinvestitionen
8231 dar. Boden
8232 Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
Investi8240 techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
tionen
2800 Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufvermögen
7231 Zinsquote
138
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
E
12
66
44
76
85
1.157
62
158
0,73
0,55
0,46
52,48
0,63
20,22
20,22
3,67
1,59
3,18
10,97
64,5
71,9
47,7
61,3
0
53,5
33,6
553,1
13,84
14,08
13,73
9,64
0
24
31,39
3,12
1,9
1,8
0
1,1
0
0
0,88
0
0
0
0
0
0
2.956
2.342
1.710
152
395
30
30
14
12
0
589
404
349
185
2.412
0
544
509
477
12
19
0
127
3
0
59
1
21
20
324
-187
70
4,35
NE
M
46
54
45
58
88
403
50
149
1,12
0,65
0,6
63,91
0,39
18,61
18,61
1,62
1,48
1,71
5,44
54,3
63,1
37
57,6
47,5
53
35
492,5
13,35
13,94
13,69
10,51
11,49
20,55
31,25
3,46
4,6
3,9
0
2,4
0,3
0
1,08
0
0
W
12
48
39
53
90
311
28
196
1,21
0,64
0,58
69,5
0,56
13,66
13,66
0
0,57
2,21
2,15
46,8
61,3
29,7
53,4
44,7
41,4
36,7
372,6
12,97
13,38
14,25
9,7
11,55
12
31,2
3,48
7,2
4,9
0
2
0,9
0,2
0
0
0
0
1
3
255
220
3.654 4.387
3.055 3.798
1.999 2.408
270
413
606
793
34
33
34
30
31
46
24
25
1
4
554
539
352
254
321
241
202
284
3.025 3.292
27
115
629 1.095
571
987
448
685
85
263
101
256
0
0
236
439
74
304
1
0
132
118
2
5
84
218
25
29
369
703
-58
9
27
-27
3,78
3,34
E
34
432
59
376
98
224
70
236
0,71
2,65
1,21
62,95
0,53
23,07
23,06
0,94
6,48
0,48
1,24
73,2
76,1
55,4
70,9
58,8
52,6
41,1
568,3
17,14
18,44
16,04
12,27
15,43
20,27
34,82
3,46
3
1,7
0
0,5
1,3
0
0,91
0
0
0
54
52
127
3.099
2.543
1.666
195
534
70
63
14
10
3
461
202
184
259
1.713
23
1.269
1.180
984
468
168
0
297
48
0
173
0
148
28
921
-40
70
3,65
HE
M
W
137
34
312
210
58
50
279
205
95
91
165
110
68
68
239
237
0,77
0,9
2,16
1,83
1,28
1,39
63,88 64,64
0,75
0,93
21,15 19,91
20,91 19,62
1,37
1,05
5,12
3,45
0,86
2,07
2,02
4,02
67,2
57,2
70,1
59
48,4
43,9
67,6
63,5
44,9
41,1
48,4
34,2
40,5
37,1
578,8 548,1
15,75 13,62
16,97 14,68
13,36 13,23
11,84
10,8
15,61 12,61
16,56 25,41
33,46 32,19
3,34
3,41
4,6
10,1
3,9
9,8
0,5
0
1,9
5,4
0,6
0
0
0
0,91
0,94
7.234
0
32,93
0
0
55
0
16
1
191
174
3.370 3.186
2.811 2.580
1.837 1.634
250
267
581
571
57
61
53
51
30
66
25
60
2
0
467
454
259
277
243
268
209
177
1.833 1.356
21
17
1.460
1.712
1.342 1.632
1.077 1.170
411
423
219
428
0
0
301
189
52
9
2
0
177
172
0
-8
140
42
28
29
1.133 1.455
61
117
33
22
3,72 4,09
E
10
702
68
605
98
130
99
256
0,73
4,43
2,43
63,57
0,51
20,52
20,51
2,68
5,68
1,6
0,95
74,2
76,4
39,4
71,7
65,5
65,1
43
585,6
15,11
16,54
10,64
11,23
11,99
19,79
31,38
3,55
4,5
4,5
0
2,5
0
0
0,84
0
0
0
0
0
0
1.466
893
106
154
520
84
84
31
31
0
507
309
292
198
680
13
735
633
514
57
115
0
154
0
0
115
1
30
54
435
-39
43
3,24
GbR
M
40
518
59
466
94
209
85
216
0,82
3,82
2,26
65,63
0,54
21,58
21,57
1,41
4,7
1,06
1,03
69,2
69
58,6
73,8
61,6
60,5
41,5
620
14,73
16,23
12,58
11,12
14,54
19,48
31,06
3,4
4,1
3,8
0
2
0
0
0,99
0
0
0
0
0
0
1.677
1.126
405
158
492
47
44
28
25
0
405
214
197
191
413
9
1.057
960
749
282
182
4
174
22
1
137
-2
53
43
768
20
47
3,53
W
10
292
55
280
93
224
82
192
1,01
2,82
1,85
66,53
0
23,33
23,33
0,73
2,95
2,57
1,05
59,5
62
58
57,2
56,3
0
39,3
676,9
14,12
14,64
14,44
12
15,53
0
30,42
3,37
5,2
4,1
0
2,2
0
0
1,14
0
0
0
0
0
0
2.218
1.402
579
191
541
56
56
39
23
0
435
274
252
160
-6
6
1.565
1.496
1.161
154
311
0
125
0
0
160
-9
-32
37
1.336
-53
56
4,35
E
6
1.371
49
1.250
91
315
77
205
0,84
10,53
0
63,34
3,42
21,06
20,31
4,68
3,48
0,57
0,55
69,3
71,1
48
74,5
75,8
74,3
41,4
581,3
17,96
20,35
14,77
12,63
15,08
18,1
32,54
3,17
11,2
2,9
0
0,8
8,3
0
0
0
0
69
994
140
3.583
2.274
1.358
220
621
71
57
32
16
16
1.240
416
343
824
2.335
23
1.248
1.015
815
116
72
14
460
52
1
326
-14
278
26
191
-17
105
3,51
JP
M
W
26
6
1.787
1.143
53
49
1.553 1.049
91
88
179
84
79
81
239
179
0,93
1,1
14,5
11,55
0
0
64,98 57,99
0,66
0
19,52 20,65
19,21 19,72
2,57
3,44
4,39
3,95
1,42
2,37
1,57
5,97
65,2
56,4
68,3
61,4
48
47,1
65,1
54,4
50
67,3
71,7
0
38,5
34,4
531,8 445,9
15,01
13,17
15,99
12,9
14,68 15,63
11,72 11,93
13,52 12,28
17,99
0
32,1
30,6
3,34
3,76
9,1
25
5,6
12,5
11,8
24
1,3
2,7
3,4
12,2
0
0
0,95
1,04
8.193 7.968
33,48 32,56
0
0
67
33
508 1.207,00
135
131
3.388 2.850
2.257 2.016
1.349 1.043
302
446
490
434
89
38
68
27
42
90
36
71
6
17
1.056
716
381
357
328
286
674
359
2.299
1.813
43
49
1.089 1.037
924
921
687
691
156
79
103
79
7
1
336
254
60
92
6
7
185
109
-5
-6
207
102
27
34
250
562
114
64
-32
-27
3,49
4,24
noch 4. Spezialisierte Ackerbaubetriebe
KZ
Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg.
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. flanzenproduktion
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220 dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
4680 Ausgleichszulage
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110 dar. Pflanzenproduktion
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210 dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350 Sonstiger Materialaufwand
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355 Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
5710 Unterhaltung insgesamt
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
5730 Betriebsversicherungen
5740 Sonst. Betriebsaufwand
5742 dar. Pacht für LuF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230 dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate
9072
(Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
Rubrik
betriebliche
Erträge
betriebliche
Aufwendungen
Ergebnis
Gewinn
ergänzende
Kennwerte
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Rentabilität
(ordentlich)
Liquidität
Stabilität
E
1.275
720
420
7
198
24
8
5
0
0
54
54
56
420
334
8
1
3
323
293
1
26
0
748
373
201
48
88
60
2
0
0
1
1
166
9
54
103
20
105
17
86
36
3
33
36
178
109
1
527
-21
22
506
0
11
37.571
495
490
196
86
158
625
NE
M
1.181
663
404
3
186
24
25
13
0
5
23
23
21
434
350
14
0
4
333
298
7
26
19
904
448
256
50
122
76
7
3
1
2
0
183
12
82
90
14
147
24
120
75
18
57
44
169
88
7
277
-21
22
256
0
12
14.180
245
228
302
109
140
343
49
30
HE
M
W
E
1.120
1.742 1.564
556 1.254 1.052
624
357
743
6
1
5
276
139
324
93
13
121
43
60
27
15
24
9
4
0
0
11
12
17
24
11
26
21
10
25
6
16
13
435
464
422
355
363
356
19
15
20
1
0
2
5
8
5
330
340
331
314
289
313
2
12
1
12
39
15
31
57
18
1.103
1.163 1.148
587
456
600
398
265
440
63
48
70
181
120
186
128
85
134
25
19
22
9
8
10
12
3
10
2
4
0
0
0
0
163
171
138
10
10
8
91
94
82
61
67
47
68
29
78
142
218
134
19
33
16
122
181
117
76
146
74
13
57
14
61
88
57
35
42
31
227
207
234
167
102
171
13
5
12
417
17
579
-48
-32
-41
50
33
43
369
-15
538
-1
0
-2
14
9
13
-1.293 196.665 98.939
354
-25
523
333
-80
515
171
314
141
95
137
86
251
135
233
613
80
805
8
47
40
GbR
M
W
E
1.237
1.612 1.473
763
1.171 1.043
634
445
702
6
7
6
269
216
291
93
58
117
23
41
19
17
37
19
0
0
0
0
1
0
12
11
7
11
11
6
-10
-12
-2
404
431
417
358
346
377
21
16
25
3
0
6
4
3
6
332
327
346
315
314
330
1
1
0
15
7
16
13
43
3
1.099 1.095 1.099
582
552
541
397
341
381
65
57
56
190
167
180
128
108
129
7
18
5
2
10
3
3
1
1
1
3
1
2
0
2
175
192
155
9
9
7
88
98
86
78
86
62
74
44
68
110
131
118
11
20
11
98
110
106
63
92
42
15
19
5
47
72
37
34
43
33
230
223
290
173
169
227
7
13
3
374
138
518
-32
-66
-17
34
67
21
342
73
501
0
2
1
12
13
8
12.752 298.522 154.178
331
62
493
323
27
489
173
215
160
45
94
23
211
258
236
601
301
810
25
50
41
JP
M
W
E
1.387 1.816 1.672
966
898
1.112
599
555
676
8
0
43
246
263
283
73
63
57
99
57
144
35
26
32
20
0
0
44
0
112
117
23
77
30
23
16
-28
-44
-21
517
453
504
364
355
377
22
18
23
2
2
4
6
2
6
336
336
349
312
324
321
2
3
5
19
9
22
82
16
82
1.199 1.428 1.454
641
592
641
339
393
361
52
65
56
148
186
161
107
127
125
54
11
71
27
2
48
20
3
16
3
3
3
81
11
26
168
176
184
18
17
22
93
96
93
43
62
59
301
79
265
137
146
150
27
16
19
108
128
131
63
106
84
14
29
14
48
77
70
33
40
31
266
228
244
201
155
162
13
7
12
218
188
388
-9
-63
5
32
65
36
209
125
393
21
0
117
67
9
108
32.287 631.654 337.680
218
115
505
127
103
318
0
209
0
88
54
85
256
189
215
620
379
744
W
1.509
716
389
0
197
59
268
54
59
150
80
63
-61
503
365
29
2
3
333
301
5
27
85
1.441
634
295
53
108
101
183
84
85
7
14
145
25
86
34
294
137
39
97
110
41
67
37
213
150
17
68
-32
39
36
0
19
32.333
31
-37
0
66
198
429
39
30
28
43
-53
211
183
158
315
-361
417
-121
349
-42
350
-1
26
374
355
319
409
-263
586
42
582
92
479
135
58.436 11.918 -15.649 71.961 39.437 -2.481 73.091 42.836 12.744 59.088 36.442 17.289
0
67.201 11.431 -19.832 133.227 52.013 -9.822 116.284 57.308
7.395
0
0
4.213 -9.420
28.684 -16.428 -44.074 40.886 8.601 -31.356 41.816 12.760 -15.890 27.629
-184
67
105
39
208
-531
289
-281
306
-160
233
-104
-6,4
10,5
10,3
1,1
23
-37,1
21,7
-15,7
20,5
-7,7
6,3
-4,6
-1,5
6,3
10,9
4,7
10,7
-8,2
13,5
-3,8
23,8
-1,9
9,8
0
-11,2
16,2
23,9
6,7
31,6
-37,6
45
-27
46,2
-15,5
22,5
-8,3
55,4
125
173,9
-17,9 227,3
8,9 266,8 147,9
39,3 373,8 144,7 -56,6
350
494
452
390
536
138
660
207
607
301
540
243
277
229
299
390
261
399
326
78
452
275
540
243
176
61
144
218
196
204
148
-67
346
71
191
51
65
25
23
75
118
36
54
13
56
14
159
48
122
217
189
252
87
228
220
212
126
268
437
275
153
134
4
103
254
207
292
-54
28
6
247
-15
178
153
16
130
271
241
308
-34
39
23
266
24
300
276
115
240
359
425
426
77
146
152
397
122
99
65
37
102
103
87
67
53
76
0
103
90
83
54
25
68
82
75
55
43
46
0
65
64
154
79
34
120
212
208
182
-76
70
19
272
8
128
85
0
0
233
159
253
-118
0
0
0
0
139
5. Spezialisierte Futterbaubetriebe
Rubrik
KZ
Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. gen. Fläche
Flächen
1150 dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237 dar. Winterraps
Anbauverhältnisse
1231 Hülsenfrüchte
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420 dar. Weizen
1433
Roggen
Erträge
1425
Gerste
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520 dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
(pflanzl.)
1534
Triticale
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330 dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- und Ammenkühe
1350 Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601 geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen/
Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel und Läufer
1751 Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
2020 dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
2111
dar. Boden
2115
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
2140
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufvermögen
9041 Eigenkapital
3140 Sonderposten mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500 dar. Verbindlichkeiten insges.
Schlussbilanz
3510 dar. gegenüber Kreditinstituten
Passiva
3513 dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leistungen
3540
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
8300 Bruttoinvestitionen
8231 dar. Boden
8232 Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
Investi8240 techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
tionen
2800 Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufvermögen
7231 Zinsquote
140
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
NE
M
8
31
40
42
27
142
72
113
1,89
0,8
0,77
26,77
0
0
0
0
2,21
35,05
5,53
45,6
49,9
49,9
43,4
0
0
0
604,6
10,63
16,23
9,75
0
0
0
0
3,05
68,7
63,2
0
36,7
0,2
0
0,9
0
0
0
0
1
187
2.695
1.874
1.249
355
182
9
9
448
381
0
182
68
51
114
1.383
0
1.123
1.093
828
659
259
0
151
102
0
46
-42
42
23
979
35
-90
1,75
HE
M
18
247
40
157
49
95
76
114
1,6
2,51
1,53
42,51
0,46
13,51
13,51
0,64
1,14
34,4
1,35
50,8
58,4
36,5
61,7
50,8
105
34,9
502,3
15,54
16,14
14,96
11,7
14,47
11,2
33,29
3,23
74,8
69,1
50,8
5,7
0
0
0,96
7.102
33,69
0
0
0
0
3.216
2.245
949
431
697
56
56
508
478
0
437
258
244
179
1.508
32
1.708
1.639
1.339
75
227
0
183
0
0
161
7
-14
38
1.460
-81
19
3,67
E
8
965
41
411
67
60
94
141
1,95
8,02
2,2
39,87
0
13,94
13,94
0,09
2,63
35,31
2,59
65,1
71,1
35,3
69,8
0
0
40,5
706,7
17,05
18,16
15,33
14,31
0
0
31,02
2,77
99,5
99,5
245,8
0
0
0,1
1,03
8.993
33,06
52
1
125
4.112
2.349
442
542
928
48
24
641
641
0
1.103
549
357
554
1.889
44
2.223
2.159
1.754
15
335
3
334
32
1
231
-8
-2
46
1.604
-227
150
4,2
GbR
M
33
599
41
307
62
75
91
124
1,71
5,26
2,39
43,52
0,12
11,62
11,62
0,03
1,52
33,16
3,53
54,8
65,1
35,3
61,9
43,1
45,3
38,1
609,9
15,72
17,24
12,79
13,11
13,76
16,63
31,56
2,88
81,8
76,8
142,2
0,4
0
0
0,95
7.951
33,68
52
0
106
3.357
1.947
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446
778
50
42
549
512
0
724
361
286
363
1.050
36
2.091
2.025
1.677
108
319
1
326
13
1
185
-3
89
45
1.662
27
52
3,87
W
8
540
48
303
53
84
93
127
1,62
4,9
2,43
53,12
0
5,63
5,63
0
0,84
36,35
0,24
48,9
58,5
21
68,3
35,3
0
37,3
257,2
14,7
16,42
11,04
11,05
13,98
0
34
3,06
79,8
70,9
120,5
0,1
0
0
0,8
7.023
33,33
0
0
0
0
2.978
1.706
138
399
750
45
45
527
473
0
459
217
202
242
-147
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2.604
2.515
2.058
52
440
0
470
1
0
150
-17
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2.273
345
54
4,25
E
5
2.744
45
1.173
73
56
89
145
2,35
27,6
0
39,83
0
12
12
4,89
1,65
23,9
0,03
55,9
66,2
39,5
63,5
52,1
0
37,9
550
15,93
17,87
12,21
15,51
15,56
0
32,46
3,83
100,3
100,3
724,6
0
0
0
1,09
8.251
32,23
0
0
0
0
4.749
2.647
623
732
1.051
64
30
667
667
0
1.401
458
201
942
2.519
270
2.229
1.858
1.620
213
139
4
544
33
11
279
34
248
43
916
-23
276
3,9
JP
M
19
1.929
37
990
71
61
84
131
2,08
20,56
0
44,07
0,26
11,88
11,88
2,38
1,27
25,39
1,63
51,3
65
38,1
60,8
41,2
53,9
37
509,6
13,94
16,3
12,1
12,43
13,22
14,89
32,04
3,51
88,7
88,4
448,1
4,2
0
0
1,04
8.211
33,16
0
49
0
416
4.017
2.350
814
557
783
70
33
565
563
0
1.065
416
248
649
2.229
165
1.787
1.504
1.194
161
187
23
378
24
26
198
4
129
38
854
-27
116
3,68
W
5
1.168
43
700
74
61
82
160
2,07
14,5
0
50,11
1,43
11,17
11,17
0
2,78
30,19
1,17
49,3
67,7
36,2
64,1
41,6
53,9
34,4
436,3
12,96
14,71
11,61
11,21
11,63
14,89
32,03
3,32
79,7
79,7
229,1
7,5
0
0
0,99
7.942
33,45
0
49
0
416
4.958
3.439
1.229
695
1.125
70
13
486
486
0
984
479
357
505
2.337
40
2.620
2.400
2.011
211
285
7
552
31
0
260
-23
294
45
1.895
284
51
3,44
noch 5. Spezialisierte Futterbaubetriebe
KZ
Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg.
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220 dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
4680 Ausgleichszulage
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110 dar. Pflanzenproduktion
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210 dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350 Sonstiger Materialaufwand
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355 Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
5710 Unterhaltung insgesamt
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
5730 Betriebsversicherungen
5740 Sonst. Betriebsaufwand
5742 dar. Pacht für LuF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230 dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate
9072
(Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
Rubrik
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
betriebliche
€/ ha LF
Erträge
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
betriebliche
€/ ha LF
Aufwen€/ ha LF
dungen
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
Ergebnis
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
Gewinn
€/ ha LF
€/ ha LF
ergänzende
€/ ha LF
Kennwerte
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Rentabilität
(ordentlich)
Liquidität
Stabilität
NE
M
791
126
37
0
0
16
274
216
0
2
3
3
-76
460
378
13
0
16
350
305
10
30
6
638
213
35
15
10
7
64
6
8
30
0
114
24
61
29
9
103
47
56
66
27
39
56
178
88
13
153
-19
19
134
0
10
5.260
124
126
489
44
90
229
HE
M
1.686
222
113
3
74
9
954
146
772
0
22
22
13
473
407
31
4
5
371
272
19
79
30
1.372
724
199
42
99
37
300
33
182
47
0
225
44
101
79
133
177
38
131
127
26
99
45
148
89
17
314
-60
60
254
-13
8
36.758
234
232
263
46
102
512
E
2.999
420
251
0
118
35
2.021
248
1.768
0
17
5
-1
539
438
44
10
7
386
343
7
36
5
2.404
1.316
291
62
146
62
653
55
440
93
1
368
61
152
153
386
269
49
159
137
14
122
68
217
132
12
595
-87
91
508
-4
5
204.862
498
510
164
61
167
1.111
GbR
M
2.253
307
172
1
84
16
1.430
163
1.236
0
17
13
4
490
423
34
8
13
376
328
6
41
14
1.815
1.001
225
55
109
47
475
45
306
75
1
298
51
126
120
223
208
40
141
127
17
109
57
187
104
12
439
-77
78
362
-2
8
108.333
353
352
214
45
137
757
W
1.758
198
153
0
36
3
1.096
137
931
0
18
16
-17
455
424
36
18
22
366
305
5
56
13
1.507
800
154
36
70
35
384
34
254
52
3
259
40
121
99
155
188
35
135
129
14
115
47
183
120
4
251
-106
107
145
-2
11
40.141
132
125
224
23
146
500
E
3.055
417
258
0
109
26
1.775
152
1.623
0
240
32
-10
632
493
78
40
23
392
360
18
13
37
2.632
1.222
253
59
89
67
628
53
415
114
34
299
74
135
67
577
279
58
187
185
38
148
60
282
129
26
422
-58
72
365
3
55
428.302
365
351
0
83
141
1.135
JP
M
2.543
343
197
1
101
16
1.402
193
1.204
0
186
30
-12
620
478
60
24
21
397
314
27
16
39
2.312
1.096
263
65
104
59
544
36
370
74
37
253
59
143
37
511
226
58
154
200
68
132
51
213
112
14
231
-52
55
179
34
27
204.659
207
148
0
71
139
807
W
2.417
333
187
4
84
28
1.070
234
832
0
372
2
-15
657
452
44
6
30
378
355
14
2
40
2.341
1.121
278
67
102
62
540
17
359
49
67
237
59
147
24
508
236
60
166
231
80
150
43
198
140
5
77
-76
82
1
70
19
45.055
64
-42
0
71
181
646
29
31
37
34
29
38
32
27
-343
-269
4.864
4.562
-21.550
-406
-46,2
-12,7
-46,3
23,7
286
249
202
22
66
-31
16
72
74
51
4
-48
25
117
19.995
19.143
-4.763
-76
-1,8
0,8
-2,3
75,3
389
238
78
21
215
136
173
313
67
47
68
80
428
561
42.786
83.761
14.618
285
11,6
10,4
22,3
226,9
805
752
502
61
332
129
178
398
80
46
237
0
211
321
30.952
39.428
5.419
93
6,1
6,3
13,9
135,8
567
523
301
39
295
40
80
248
54
31
69
0
5
121
15.898
12.739
-7.517
-122
-5,7
0,2
-14,6
50,6
333
310
52
7
362
9
44
197
-9
-5
-74
0
419
558
35.950
0
11.410
268
8,2
8,8
17,7
425,2
592
592
-23
119
767
366
424
645
95
53
300
0
198
296
28.308
0
3.709
77
4,2
4,9
9
208,3
438
438
95
66
469
176
234
403
95
56
133
0
35
138
19.077
0
-5.439
-113
-2,7
0,7
-6,7
-58,4
307
307
87
31
383
23
84
260
68
47
-31
0
141
6. Verbundbetriebe
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
142
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
NE
M
6
29
34
40
48
174
36
83
1,56
0,62
0,61
63,73
0
1,62
1,62
13,67
0
0,25
15,05
45,7
62,8
26,3
42,2
50,5
0
12,5
0
14,39
15,74
14,65
11,39
14,19
0
38,97
0
31,1
23,8
0
14
1,5
0
0
0
0
0
4
117
4.275
3.537
1.926
644
378
7
7
266
184
1
308
179
178
129
3.123
0
889
881
836
325
27
0
47
18
0
18
34
-93
26
752
-68
14
4,11
E
10
411
48
268
77
68
70
176
1,34
3,58
1,11
60,54
0,35
20,4
20,4
2,57
2,78
8,16
0,68
61,3
64,6
57
61,9
41,6
76,4
39,5
596,7
14,76
16,18
12,64
10,98
13,47
9,88
32,39
3,36
42,4
41,9
64,4
0,4
0,4
0
0,99
8.153
32,67
0
56
12
312
4.047
3.271
1.374
735
751
86
86
284
282
2
468
266
254
202
1.949
30
2.080
1.953
1.719
257
168
0
700
44
4
194
-8
495
47
1.750
252
1
3,38
HE
M
40
307
38
218
73
90
76
134
1,44
3,14
1,54
61,9
0,23
16,24
16,24
2,31
1,84
8,04
2,79
50
61,2
37,2
55,3
34,8
53,4
36,2
513
14,13
15,44
12,86
11,5
14,14
10,98
31,43
3,4
52,2
37,9
36,6
4,4
13,9
17,9
0,98
7.407
33,1
20,7
50
146
138
3.130
2.344
1.020
460
625
50
50
286
238
46
447
261
247
186
1.486
40
1.583
1.493
1.176
147
223
22
333
14
32
131
-18
150
40
1.307
69
12
3,44
W
10
240
36
163
81
125
64
99
1,68
2,75
1,89
68,35
0
11,9
11,9
3,64
1,71
5,85
7,33
43,6
51,8
36,7
53,4
37,3
0
34,5
410,8
13,83
15,65
12,97
11,89
14,02
0
29,38
3,36
70,1
19,3
9,6
5,2
50,2
71,2
0,89
6.348
31,77
20,7
50
197
131
2.950
2.300
1.257
441
494
18
18
290
107
171
335
244
233
91
1.485
20
1.463
1.423
1.069
61
219
0
78
3
0
97
-27
-118
33
1.331
-35
-19
3,31
E
5
955
41
500
86
50
92
170
1,34
6,7
2,29
49,32
0
17,83
17,83
0
4,68
13,63
4,28
60,6
63,6
40,7
62
40
0
36
514,6
18,21
19,38
11,18
16,22
13,22
0
36,5
3,48
48,9
48,9
142
0
0
0
1
8.229
33,9
0
0
0
0
2.095
1.138
103
181
779
17
12
338
338
0
521
277
248
243
1.039
70
949
862
637
79
203
0
269
0
39
206
-6
97
49
618
-136
98
3,47
GbR
M
20
649
47
398
81
73
94
148
1,38
5,47
2,36
48,45
0
17,89
17,89
1,96
3,3
13,91
6,11
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59,5
40,1
63,9
55,4
0
35,7
544,7
15,92
17,82
11,96
13,65
13,46
0
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3,31
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43,9
86,6
1,9
1,1
1,3
1,01
8.674
33,38
21,3
30
26
178
2.444
1.480
146
289
682
48
47
315
307
5
573
328
309
245
922
31
1.427
1.329
1.039
61
263
2
432
0
12
141
-7
250
54
1.084
147
54
3,19
W
5
305
42
233
80
126
85
95
1,54
3,58
2,44
55,37
0
13,84
13,84
11,34
2,37
7,86
2,93
43
54,1
31,8
47,7
86,8
0
36,5
580,1
15,19
18,39
11,44
10,31
0
0
31,19
3,13
31,5
23,6
15,7
7
7,8
5,3
0,77
7.593
34,97
21,3
30
102
178
1.763
1.066
403
271
312
38
37
192
157
34
273
173
141
101
36
7
1.313
1.142
867
247
232
13
-31
0
1
44
-45
-133
36
1.042
-62
-32
3,45
JP
M
W
40
10
10
2.601
2.610
2.505
42
36
45
1.588
1.581
1.532
83
79
86
79
82
95
82
83
83
175
147
158
1,71
1,71
1,71
27,12
26,97
26,22
0
0
0
53,39
47,13
56,23
1,83
4,93
0
17,25
19,04
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16,73
18,57
14,35
1,73
0,86
0,9
3,2
2,65
3,34
11,39
12,92
9,93
2,65
2,83
3,21
59
55,2
56,1
67,5
60,4
67,6
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65,1
61,7
63,3
52,8
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48
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78,6
102
38,3
37,6
37,4
580,4
485,2
558,8
14,38
15,51
13,22
16,03
17,84
13,84
12,72
14,73
13,63
12,61
12,86
11,48
13,91
13,33
12,86
11,68
11,28
13,55
31,89
31,81
32
3,27
3,24
3,28
58,8
59,1
61,7
37
44,2
24,9
323,7
378
225,9
0,9
0,6
0,3
19,4
14,8
36,8
76,8
99,2
112,9
1,02
1,02
1,01
8.616
8.828
8.160
32,79
33,32
32,59
26,2
23,3
28,7
48
51
44
922 1.764,00 3.523,00
128
123
130
3.740
3.245
3.963
2.380
2.042
2.480
848
813
827
658
332
765
664
520
710
136
307
60
82
239
27
296
325
265
243
283
171
50
41
92
1.031
856
1.156
464
376
511
309
294
362
566
479
644
2.291
1.853
2.311
79
81
103
1.449
1.391
1.651
1.250
1.204
1.398
958
810
1.065
205
143
223
135
133
246
50
69
4
305
242
234
59
33
39
14
0
10
124
134
86
-1
-9
5
103
80
59
41
38
42
683
725
754
3
-93
48
42
112
-4
4,07
3,9
4,16
E
noch 6. Verbundbetriebe
KZ
Kennwerte
Einheit
Rubrik
4000 Betriebliche Erträge insg.
€/ ha LF
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
€/ ha LF
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
€/ ha LF
4111
Körnermais
€/ ha LF
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
€/ ha LF
4140
Zuckerrüben
€/ ha LF
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
€/ ha LF
4220 dar. Rinder
€/ ha LF
4230
Milch
€/ ha LF
4240
Schweine
€/ ha LF
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
€/ ha LF
betriebliche
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
€/ ha LF
Erträge
4400 Bestandsveränderungen
€/ ha LF
4500 sonst. betriebl. Erträge
€/ ha LF
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
€/ ha LF
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
€/ ha LF
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
€/ ha LF
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
€/ ha LF
€/ ha LF
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
€/ ha LF
4680 Ausgleichszulage
€/ ha LF
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
€/ ha LF
4900 Zeitraumfremder Ertrag
€/ ha LF
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
€/ ha LF
5100 dar. Materialaufwand
€/ ha LF
5110 dar. Pflanzenproduktion
€/ ha LF
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
€/ ha LF
5112
Düngemittel
€/ ha LF
5113
Pflanzenschutz
€/ ha LF
5210 dar. Tierproduktion
€/ ha LF
5211
dar.Tierzukäufe
€/ ha LF
5280
Futtermittel
€/ ha LF
5291
Tierarzt, Besamung
€/ ha LF
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
€/ ha LF
5350 Sonstiger Materialaufwand
€/ ha LF
betriebliche
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
€/ ha LF
Aufwen5355 Treib- und Schmierstoffe
€/ ha LF
dungen
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
€/ ha LF
5500 Personalaufwand
€/ ha LF
5600 Abschreibungen insges.
€/ ha LF
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
€/ ha LF
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
€/ ha LF
5710 Unterhaltung insgesamt
€/ ha LF
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
€/ ha LF
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
€/ ha LF
5730 Betriebsversicherungen
€/ ha LF
5740 Sonst. Betriebsaufwand
€/ ha LF
5742 dar. Pacht für LuF
€/ ha LF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
€/ ha LF
6000 Betriebsergebnis
€/ ha LF
7000 Finanzergebnis
€/ ha LF
7230 dar. Zinsaufwand
€/ ha LF
Ergebnis
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
€/ ha LF
7600 Außerordentliches Ergebnis
€/ ha LF
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt) €/ ha LF
€
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
€/ ha LF
Gewinn
9004 Ordentliches Ergebnis
€/ ha LF
1130 Lohnansatz
€/ ha LF
ergänzende
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
€/ ha LF
Kennwerte
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
€/ ha LF Ei
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
€/ ha LF
Betriebseinkommensrate
9072
%
(Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
€/ ha LF
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes €/ ha LF
9022 Gesamtarbeitsertrag
€/ AK
Rentabilität
9063 Arbeitsertrag
€/ nAK
(ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
€/ AK
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
€/ ha LF
9102 Umsatzrentabilität
%
9120 Gesamtkapitalrendite
%
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
%
9141 Nettorentabilität
%
9221 Cash Flow I
€/ ha LF
9222 Cash Flow II
€/ ha LF
9223 Cash Flow III
€/ ha LF
9200 Liquidität 1. Grades
%
Liquidität
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
€/ ha LF
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
€/ ha
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
€/ ha
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
€/ ha
9290 Anlagendeckung
%
9270 Eigenkapitalquote
%
Stabilität
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
€/ ha LF
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
€/ ha LF
NE
M
834
227
186
0
4
0
203
64
0
12
5
3
23
342
301
15
0
4
283
222
11
42
0
704
348
91
23
45
23
66
32
10
14
0
190
32
97
62
1
140
48
84
77
16
60
53
85
31
0
130
-36
36
94
0
20
2.961
74
74
410
94
66
129
E
1.843
634
377
2
207
42
756
101
641
13
11
7
-10
450
404
69
41
5
329
312
0
16
20
1.410
715
284
53
134
86
205
16
120
38
0
226
36
110
80
186
198
44
148
76
5
69
46
173
123
15
434
-64
66
369
-3
12
94.814
354
352
153
77
167
719
HE
M
1.591
424
246
1
136
23
700
108
411
170
17
11
-15
454
396
41
18
5
350
301
15
30
22
1.305
687
228
48
112
60
254
52
139
38
0
204
41
92
70
145
173
35
133
83
12
70
40
169
102
8
286
-50
51
237
-1
10
49.240
226
210
203
57
142
512
W
1.527
349
223
0
96
19
772
65
119
569
2
2
-27
425
356
30
1
2
324
295
9
19
30
1.372
780
207
47
99
55
366
41
226
68
1
207
63
79
58
132
190
42
147
95
22
73
49
124
64
1
155
-47
47
109
0
13
15.673
96
66
296
58
117
306
E
2.191
819
419
0
202
72
898
105
792
0
3
2
4
466
366
23
0
10
334
325
0
9
29
1.516
773
322
67
147
95
235
0
153
49
0
217
28
113
75
190
171
15
143
101
27
74
39
218
154
24
674
-28
30
646
-1
10
317.895
635
628
145
55
243
997
GbR
M
1.866
619
305
0
178
49
806
150
631
12
11
11
1
428
380
25
3
9
346
325
7
15
15
1.430
752
268
60
125
73
235
12
151
44
0
248
31
112
106
166
165
26
126
100
18
82
45
184
129
18
437
-41
42
396
0
7
154.369
388
390
177
42
181
725
JP
M
W
E
2.202
1.155
2.135
618
451
605
321
244
311
11
0
34
178
144
186
49
34
32
873
385
933
82
119
103
582
178
691
174
85
139
185
18
110
20
18
8
8
-79
3
515
381
479
408
351
402
33
17
35
8
1
6
12
12
14
362
322
354
296
297
264
13
12
15
15
13
14
26
6
23
2.031
986
1.890
969
575
914
306
140
295
67
33
70
128
65
126
87
27
81
385
90
357
48
12
21
255
56
252
48
15
55
49
0
57
231
345
209
54
34
47
118
79
115
33
232
33
452
59
453
196
100
156
62
27
38
130
71
114
130
61
137
37
10
36
92
50
101
47
46
45
224
135
182
148
80
122
13
10
3
172
169
245
-36
-39
-25
51
39
47
135
130
220
3
0
0
26
8
39
28.456 336.930 207.230
130
122
213
114
124
193
0
272
0
78
29
63
157
120
154
726
299
795
W
2.192
555
281
0
156
53
854
50
447
333
280
20
-4
505
399
27
4
7
364
301
9
22
41
2.113
1.098
316
67
125
90
471
82
307
46
54
254
67
114
30
421
201
69
130
112
34
78
42
219
135
18
79
-45
58
34
-3
16
34.876
23
2
0
76
147
598
16
39
33
21
46
39
26
38
33
28
-300
-282
-1.229
-1.342
-27.677
-431
-40,3
-7
-20,4
14,6
190
104
18
118
123
26
73
165
88
73
-26
-10
264
380
34.497
66.408
9.143
122
10,9
6,5
18,1
153,3
553
461
275
34
251
268
313
466
60
48
254
202
58
163
20.719
21.739
-3.490
-50
0,4
1,8
0,1
80,7
414
277
116
20
212
122
157
295
63
47
76
69
-183
-121
8.291
647
-17.113
-288
-15,3
-6,2
-26,8
18,6
305
139
30
7
155
-32
10
158
65
50
-84
-79
513
662
56.977
125.094
31.965
428
22,4
24,5
38,7
314,1
803
755
625
22
160
13
28
184
91
50
231
0
255
382
37.382
58.795
12.432
171
11,5
10,4
21,8
178
556
531
391
25
181
1
28
166
62
38
103
0
-110
-32
9.987
9.025
-11.526
-177
-12,9
-6,2
-21,3
41,1
304
211
125
6
124
-19
8
81
3
2
-68
0
234
342
34.192
0
7.638
130
6
7,2
16
307,2
321
321
84
48
391
201
239
357
91
57
163
0
160
275
28.534
0
2.084
36
3,6
4,3
6
145,4
304
304
19
67
448
143
205
339
96
61
90
0
57
177
20.276
0
-4.319
-74
-0,7
1,4
-1,5
3
213
213
-86
62
529
51
120
252
93
58
8
0
143
7. Spezialisierte Getreidebetriebe
Rubrik
KZ
Kennwerte
Anzahl Betriebe
1006 Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
1056 Ertragsmeßzahl
1030 Landw. gen. Fläche
Flächen
1150
dar. Ackerfläche
1182 Hauptfutterfläche je RGV
1033 Nettopachtfläche
5765 Pachtpreis/ha Pachtfläche
1114 Arbeitskräftebesatz
Arbeits1110 Arbeitskräfte
kräfte
1120 dar. nicht entlohnte AK
1210 Getreide ohne Körnermais
1201 Körnermais
1235 Ölfrüchte
1237
dar. Winterraps
Anbauverhältnisse
1231 Hülsenfrüchte
1250 Zuckerrüben
1271 Silomais
1280 Stilllegung einschl. NaWaRo
1411 Getreide ohne Körnermais
1420
dar. Weizen
1433
Roggen
Erträge
1425
Gerste
(Ernte1434
Triticale
fläche)
1441 Körnermais
1466 Winterraps
1473 Zuckerrüben
1511 Getreide ohne Körnermais
1520
dar. Weizen
1533
Roggen
1525
Gerste
Erlöse
(pflanzl.)
1534
Triticale
1541 Körnermais
1566 Winterraps
1573 Zuckerrüben
1300 Viehbesatz
1330
dar. Rindvieh insges.
1335
dar. Milchkühe
Viehbestand
1336
dar. Mutter- und Ammenkühe
1350
Schweine insges.
1352
dar. Zuchtsauen
1601
geborene Kälber je Kuh
1631 Milchleistung
6631 Milch Verkaufserlös
Leistungen/
Erlöse
1612 Aufzuchtleistung je Zuchtsau
(tierisch)
6641 Verkaufserlös Ferkel und Läufer
1751 Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
6651 Verkaufserlös Mastschweine
2000 Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
2020 dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
2111
dar. Boden
2115
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
2140
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
2200
Finanzanlagen
Bilanz
2210
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Schlussbilanz
2300
Tiervermögen
Aktiva
2320
dar. Rindvieh
2330
Schweine
2400
Umlaufverm. o. Vieh
2410
dar. Vorräte
2412
dar. Feldinventar
2420
Finanzumlaufvermögen
9041 Eigenkapital
3140 Sonderposten mit Rücklagenanteil
9042 Fremdkapital
Bilanz
3500
dar. Verbindlichkeiten insges.
Schlussbilanz
3510
dar. gegenüber Kreditinstituten
Passiva
3513
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
3521
aus Lieferungen/Leistungen
3540
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
8300 Bruttoinvestitionen
8231
dar. Boden
8232 Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
Investi8240 techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
tionen
2800
Veränd. Tiervermögen
8400 Nettoinvestitionen
9280 Anlagenintensität
9314 Nettoverbindlichkeiten
3880 Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Finanzierung
2920 Veränd. Finanzumlaufvermögen
7231 Zinsquote
144
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
E
32
434
58
382
98
223
70
236
0,69
2,65
1,21
63,03
0,54
23,46
23,45
0,95
6,27
0,5
1,13
73,7
76,9
55,4
70,9
58,8
50,8
40,9
563,7
17,33
18,67
16,04
12,31
15,43
20,27
34,91
3,46
3,2
1,8
0
0,5
1,4
0
0,91
0
0
0
54
55
127
3.089
2.543
1.674
196
521
71
64
14
10
4
448
188
170
260
1.705
24
1.262
1.170
980
489
161
0
299
50
0
171
0
151
28
909
-35
70
3,58
HE
M
130
308
58
280
95
176
68
236
0,76
2,14
1,27
64,32
0,78
21,38
21,13
1,29
5,03
0,57
1,98
67,2
70,1
48,5
67,5
44,9
48,4
40,4
572,2
15,82
17,06
13,26
11,89
15,61
16,56
33,52
3,34
4,1
3,5
0,1
1,8
0,5
0
0,89
6.871
32,83
55
14
133
3.345
2.797
1.824
248
580
60
55
27
22
2
457
252
237
205
1.807
22
1.457
1.338
1.082
422
214
0
302
49
2
178
0
142
29
1.133
70
27
3,69
W
32
212
51
204
92
103
69
236
0,9
1,84
1,36
65,97
0,99
20,35
20,04
1,11
3,49
0,71
3,43
57,4
59,1
43,4
63,2
41,1
34,2
37,2
551,2
13,57
14,67
12,83
10,81
12,61
25,41
32,14
3,39
9,2
8,8
0
4,8
0,1
0
0,9
0
0
0
0
1
174
3.170
2.573
1.621
262
591
65
54
60
55
0
446
270
262
176
1.318
18
1.726
1.643
1.160
450
447
0
201
9
0
182
-6
53
29
1.467
130
19
4,04
E
10
713
68
616
98
132
96
257
0,67
4,1
2,33
65,46
1,57
19,15
19,14
3,15
5,77
1,58
0,93
74,2
76,2
39,4
71,8
65,5
60,5
42,5
592,9
15,02
16,32
10,64
11,22
11,99
19,48
31,21
3,53
4,7
4,4
0
2,4
0
0
0,84
0
0
0
0
0
0
1.483
895
86
138
559
82
82
31
31
0
518
303
287
216
615
13
809
711
573
124
119
0
194
0
0
158
0
57
55
496
-8
64
3,19
GbR
M
39
520
59
470
94
209
85
216
0,8
3,76
2,26
66,15
0,55
21,63
21,62
1,44
4,67
1,08
1,06
69,1
68,9
58,6
74
61,6
60,5
41,3
619,3
14,66
16,14
12,58
11,12
14,54
19,48
31
3,4
4,2
3,9
0
2,1
0
0
0,99
0
0
0
0
0
0
1.685
1.130
406
157
495
48
45
29
26
0
406
217
200
189
405
9
1.068
973
761
285
183
4
176
23
1
139
-2
56
43
784
25
46
3,53
W
10
292
55
280
93
224
82
192
1,01
2,82
1,85
66,53
0
23,33
23,33
0,73
2,95
2,57
1,05
59,5
62
58
57,2
56,3
0
39,3
676,9
14,12
14,64
14,44
12
15,53
0
30,42
3,37
5,2
4,1
0
2,2
0
0
1,14
0
0
0
0
0
0
2.218
1.402
579
191
541
56
56
39
23
0
435
274
252
160
-6
6
1.565
1.496
1.161
154
311
0
125
0
0
160
-9
-32
37
1.336
-53
56
4,35
E
6
1.371
49
1.250
91
315
77
205
0,84
10,53
0
63,34
3,42
21,06
20,31
4,68
3,48
0,57
0,55
69,3
71,1
48
74,5
75,8
74,3
41,4
581,3
17,96
20,35
14,77
12,63
15,08
18,1
32,54
3,17
11,2
2,9
0
0,8
8,3
0
0
0
0
69
994
140
3.583
2.274
1.358
220
621
71
57
32
16
16
1.240
416
343
824
2.335
23
1.248
1.015
815
116
72
14
460
52
1
326
-14
278
26
191
-17
105
3,51
JP
M
22
1.848
50
1.653
91
238
78
239
0,91
15,11
0
66,22
0,72
19,52
19,22
2,78
4,21
1,24
0,77
64,9
68,2
48,3
64,5
44
71,7
38,2
535,3
15,16
16,19
14,75
11,8
14,51
17,99
32,15
3,28
5,9
4,2
0,8
1
1,7
0
0,84
0
0
0
69
271
140
3.443
2.271
1.376
274
502
97
74
32
28
3
1.109
404
354
706
2.409
41
1.034
868
638
104
97
7
357
57
7
196
-4
232
26
162
133
-38
3,17
W
6
1.144
42
1.121
89
191
77
198
0,9
10,05
0
60,55
0,34
22,98
22,13
3,14
2,68
2,89
1,67
56,5
62,8
44
58,4
0
43,9
33,6
452,6
13,8
14,51
13,91
11,6
0
13,67
31,26
3,39
5,8
5,8
3
0,2
0
0
0,87
0
0
0
0
0
0
3.016
2.040
1.248
271
449
67
59
34
34
0
904
443
393
460
2.058
10
958
835
659
52
34
20
259
92
6
124
-3
102
26
374
78
-44
3,76
noch 7. Spezialisierte Getreidebetriebe
KZ
Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg.
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220 dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
4680 Ausgleichszulage
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110 dar. Pflanzenproduktion
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210 dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350 Sonstiger Materialaufwand
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355 Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
5710 Unterhaltung insgesamt
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
5730 Betriebsversicherungen
5740 Sonst. Betriebsaufwand
5742 dar. Pacht für LuF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230 dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Rubrik
betriebliche
Erträge
betriebliche
Aufwendungen
Ergebnis
Gewinn
ergänzende
Kennwerte
Rentabilität
(ordentlich)
Liquidität
Stabilität
E
1.737
1.251
757
5
329
116
28
10
0
18
20
20
12
425
356
20
2
5
331
313
1
16
19
1.156
602
443
67
189
135
23
11
10
0
0
136
8
81
47
76
132
16
115
71
15
56
31
232
171
12
581
-40
42
541
-2
13
201.030
526
518
139
86
233
801
47
420
587
73.285
136.394
42.309
293
22
13,6
46
230,4
662
322
147
57
216
291
307
423
67
55
178
253
HE
M
W
E
1.554
1.250
1.595
1.048
773
1.151
632
457
716
6
7
18
277
222
271
90
59
119
35
38
23
14
34
19
1
0
0
7
1
0
24
12
7
21
12
7
7
-12
-3
436
435
417
355
347
374
19
17
25
1
0
6
5
3
7
330
327
342
314
315
326
2
2
0
12
7
16
31
46
4
1.140
1.114
1.086
583
558
539
397
345
384
62
56
54
181
170
184
128
109
131
24
18
10
9
10
3
12
1
6
2
3
1
0
0
2
161
195
145
9
9
7
90
99
84
61
87
54
66
47
65
141
132
119
18
19
10
121
112
108
75
92
39
14
20
5
60
71
34
35
43
33
227
227
284
166
171
220
13
14
6
414
135
509
-47
-65
-19
49
66
23
367
70
490
-1
3
0
14
13
10
98.743 12.205 295.864
353
60
480
332
23
479
170
213
155
95
92
30
250
259
266
609
301
793
40
25
50
211
-124
347
373
40
573
39.677 -2.508 77.262
52.341 -10.465 118.970
8.854 -31.458
44.113
68
-283
294
10,6
-15,8
20,4
6,3
-3,9
23,4
16,8
-23,2
44,3
125,6
7,4
258,2
491
205
609
221
76
457
55
-76
327
26
12
52
215
218
153
128
-62
26
147
-43
36
270
70
145
65
51
69
54
42
41
72
-79
64
80
-125
0
GbR
JP
M
M
W
E
1.462
1.649
1.387
1.816
1.032
973
898
1.112
634
615
555
676
6
9
0
43
268
246
263
283
92
69
63
57
24
56
57
144
17
33
26
32
0
0
0
0
0
23
0
112
12
128
23
77
12
31
23
16
-10
-24
-44
-21
404
515
453
504
356
361
355
377
21
21
18
23
3
2
2
4
4
5
2
6
332
334
336
349
314
310
324
321
1
2
3
5
15
19
9
22
13
81
16
82
1.094
1.423
1.199
1.428
579
617
592
641
396
337
393
361
64
50
65
56
191
150
186
161
128
107
127
125
8
25
11
71
2
17
2
48
3
4
3
16
1
2
3
3
2
89
11
26
173
167
176
184
9
16
17
22
88
93
96
93
76
43
62
59
73
303
79
265
110
139
146
150
11
25
16
19
98
113
128
131
62
55
106
84
15
9
29
14
47
45
77
70
34
32
40
31
230
264
228
244
173
201
155
162
7
12
7
12
368
226
188
388
-32
-3
-63
5
34
28
65
36
336
223
125
393
0
23
0
117
12
73
9
108
152.336 32.287 631.654 386.135
324
234
115
505
316
142
103
318
172
0
209
0
45
92
54
85
210
256
189
215
594
625
379
744
41
40
28
43
178
167
-42
350
349
322
92
479
42.880
12.744 59.088 38.523
56.215
0
7.395
0
12.345 -15.890 27.629
5.416
99
50
-160
233
10
1,4
-7,7
6,3
10,6
4,9
-1,9
9,8
22,5
7,4
-15,5
22,5
145,5
153,6
39,3
373,8
446
400
301
540
299
400
275
540
142
241
71
191
22
93
14
159
191
223
268
437
0
108
6
247
12
132
23
266
111
247
152
397
36
106
0
103
24
70
0
65
31
127
19
272
0
0
0
0
W
1.313
727
419
1
224
38
44
44
0
0
115
58
-32
457
355
28
3
4
323
302
2
19
30
1.265
531
315
55
140
107
13
7
4
1
14
181
21
78
82
292
126
22
104
67
8
56
29
210
166
9
48
-20
31
28
0
19
26.357
24
2
0
78
203
440
34
31
149
24.108
0
-8.450
-76
-2
1
-4,3
3,1
217
217
104
139
185
17
39
143
101
68
0
0
145
8. Spezialisierte Milchviehbetriebe
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
146
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
HE
M
12
308
39
156
65
74
74
128
1,71
2,67
1,48
41,71
0,53
15,27
15,27
0,06
0,98
33,94
1,53
49,7
59
36,5
59,6
49,5
105
34,9
451,5
15,46
16,1
14,96
11,7
14,47
11,2
33,29
3,27
81,2
80,5
73,6
0,1
0
0
0,94
7.073
33,69
0
0
0
0
3.812
2.677
1.022
579
840
69
69
574
563
0
530
328
308
203
1.665
46
2.147
2.063
1.777
110
274
0
255
0
0
202
34
16
41
1.861
-30
5
3,5
E
7
1.030
38
439
66
61
93
143
1,95
8,58
2,04
39,25
0
13,98
13,98
0,09
2,8
35,68
2,75
63,3
68,4
34,3
69,8
0
0
40,5
706,7
17,11
18,39
15,33
14,31
0
0
30,91
2,77
99,6
99,5
261,8
0
0
0,1
1,02
8.966
33,14
52
1
125
4.014
2.280
463
492
878
49
23
635
635
0
1.081
558
355
523
1.714
47
2.300
2.241
1.814
16
352
3
310
35
2
222
-12
-20
45
1.717
-202
129
4,25
GbR
M
29
660
41
323
66
71
91
127
1,75
5,63
2,41
42,78
0,12
11,61
11,61
0,03
1,55
33,73
3,59
55,2
65,3
35,3
62,2
42,9
45,3
38,3
609,9
15,73
17,24
12,83
13,11
13,76
16,63
31,53
2,88
84,1
83,2
161,8
0,4
0
0
0,95
7.951
33,68
52
0
106
3.486
2.038
395
477
820
54
46
566
554
0
735
388
307
347
1.029
36
2.223
2.155
1.778
84
344
1
341
12
1
190
-3
91
47
1.808
32
51
3,87
W
7
676
43
350
60
75
90
131
1,63
5,71
2,74
49,98
0
6,07
6,07
0
1,18
39,05
0,46
49,5
58,8
27,2
67,9
35,3
0
38,6
418,9
14,69
16,42
11,71
11,05
13,98
0
34,01
3,21
85
82,2
157,6
0,1
0
0
0,82
7.236
33,81
0
0
0
0
3.277
1.945
232
453
787
53
53
578
547
0
467
262
241
204
-34
65
2.795
2.705
2.232
42
456
0
499
1
0
147
-11
289
52
2.501
336
52
4,15
JP
M
17
2.130
39
1.084
73
63
84
133
2,07
22,5
0
44,07
0,26
11,88
11,88
2,38
1,27
25,39
1,63
51,3
65
38,1
60,8
41,2
53,9
37
509,6
13,94
16,3
12,1
12,43
13,22
14,89
32,04
3,51
85,3
85,1
500,8
2,2
0
0
1,04
8.211
33,16
0
49
0
0
4.047
2.387
827
568
794
71
33
548
546
0
1.074
422
253
652
2.256
169
1.790
1.504
1.217
164
173
23
391
25
27
202
8
139
39
852
-19
117
3,72
noch 8. Spezialisierte Milchviehbetriebe
KZ
Kennwerte
4000 Betriebliche Erträge insg.
4100 dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
4112 dar. Getreide ohne Körnermais
4111
Körnermais
4120
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
4140
Zuckerrüben
4200 Umsatzerlöse Tierproduktion
4220 dar. Rinder
4230
Milch
4240
Schweine
4360 Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
4368 dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
4400 Bestandsveränderungen
4500 sonst. betriebl. Erträge
4510 dar. Zulagen/Zuschüsse
4520 dar. Aufwandsbez. Zahlungen
4530 Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
4600 dar. produktbezogene Zahlungen
4660 dar. betriebsbezogene Zahlungen
4655 Entkoppelte Betriebsprämie
4680 Ausgleichszulage
4690 Prämien umweltg. Agrarerz.
4900 Zeitraumfremder Ertrag
5000 Betriebliche Aufwendungen insges.
5100 dar. Materialaufwand
5110 dar. Pflanzenproduktion
5111 dar. Saat- und Pflanzgut
5112
Düngemittel
5113
Pflanzenschutz
5210 dar. Tierproduktion
5211
dar.Tierzukäufe
5280
Futtermittel
5291
Tierarzt, Besamung
5330 Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
5350 Sonstiger Materialaufwand
5351 dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
5355 Treib- und Schmierstoffe
5357
Lohnarbeit, Maschinenmiete
5500 Personalaufwand
5600 Abschreibungen insges.
5635 dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
5660 Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
5710 Unterhaltung insgesamt
5715 dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
5720 Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
5730 Betriebsversicherungen
5740 Sonst. Betriebsaufwand
5742 dar. Pacht für LuF
5770 Zeitraumfremder Aufwand
6000 Betriebsergebnis
7000 Finanzergebnis
7230 dar. Zinsaufwand
7500 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
7600 Außerordentliches Ergebnis
7700 Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
9000 Gewinn / Jahresüberschuss
9001 Gewinn /Jahresüberschuss
9004 Ordentliches Ergebnis
1130 Lohnansatz
9010 Zinsansatz für das Eigenkapital
9012 Pachtansatz für eigenen Boden
9071 Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
9072 Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
9031 Reinertrag
9032 Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
9022 Gesamtarbeitsertrag
9063 Arbeitsertrag
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9051 Unternehmergewinn (ordentlich)
9102 Umsatzrentabilität
9120 Gesamtkapitalrendite
9131 Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
9141 Nettorentabilität
9221 Cash Flow I
9222 Cash Flow II
9223 Cash Flow III
9200 Liquidität 1. Grades
9240 Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
9231 Kapitaldienstgrenze langfristig
9232 Kapitaldienstgrenze mittelfristig
9233 Kapitaldienstgrenze kurzfristig
9290 Anlagendeckung
9270 Eigenkapitalquote
9230 Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
9236 ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
Rubrik
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
betriebliche
€/ ha LF
Erträge
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
betriebliche
€/ ha LF
Aufwen€/ ha LF
dungen
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
Ergebnis
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
Gewinn
€/ ha LF
€/ ha LF
ergänzende
€/ ha LF
Kennwerte
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
Rentabilität
(ordentlich)
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
Liquidität
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
Stabilität
€/ ha LF
€/ ha LF
HE
M
2.094
294
155
4
111
9
1.240
117
1.122
0
22
22
42
493
406
35
7
6
365
298
17
50
42
1.731
958
268
58
133
54
411
46
256
61
0
281
58
118
104
157
212
49
150
168
35
131
51
158
95
26
363
-72
72
292
-20
10
40.992
262
264
255
52
109
579
28
74
166
21.596
22.280
-2.555
-44
0,4
2
4,5
85,8
418
223
49
19
239
153
201
365
62
44
50
87
E
2.987
420
248
0
118
37
2.013
248
1.761
0
18
5
-12
545
438
46
10
7
385
340
7
38
5
2.418
1.329
287
59
145
62
664
59
444
94
1
377
64
152
157
405
257
46
148
126
8
117
69
219
133
13
570
-92
95
478
-5
5
205.804
469
481
147
55
167
1.107
37
419
555
42.522
91.641
14.291
279
11,2
10,4
24,6
238,1
777
721
459
49
346
138
184
395
75
43
194
0
GbR
M
2.371
331
186
1
90
17
1.521
177
1.339
0
17
13
5
491
421
36
9
13
373
337
6
30
14
1.920
1.065
240
59
116
50
507
48
327
80
1
315
54
131
128
239
219
42
147
134
18
115
59
194
108
10
450
-82
83
369
-2
7
116.050
360
357
208
45
147
787
33
228
341
31.552
41.792
5.986
105
6,3
6,5
15,1
141,4
583
545
309
32
314
39
82
258
51
30
67
0
W
1.976
244
154
0
46
9
1.280
169
1.102
0
15
15
-19
448
418
40
19
22
356
322
5
28
12
1.709
945
196
48
93
39
452
34
293
70
3
295
44
131
120
169
205
42
146
148
14
133
49
189
118
4
267
-111
112
155
-2
11
49.909
143
136
216
27
136
528
27
29
143
17.047
13.953
-6.535
-107
-4,1
0,9
-10,2
56,1
359
359
93
3
375
7
49
212
-2
-1
-54
0
JP
M
2.547
349
201
1
103
17
1.397
164
1.228
0
181
31
-7
622
479
61
25
21
397
314
27
16
39
2.311
1.087
266
66
106
60
528
29
364
74
38
257
60
144
38
512
229
59
156
203
69
133
51
216
114
14
235
-53
56
182
34
28
229.073
211
152
0
72
140
813
32
202
302
28.488
0
3.830
79
4,3
5
9,1
210,3
438
438
88
70
477
180
238
409
95
56
136
0
147
9 Ackerbau-Milchvieh-VB u. Milchvieh-Ackerbau-VB
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
148
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
HE
M
5
447
44
301
81
76
72
157
1,22
3,67
1,19
59,97
0,59
21,46
21,46
4,12
3,04
7,3
0,58
60,3
65,3
43,2
62,9
45,1
76,4
38
523,3
14,54
15,44
11,96
11,35
13,94
9,88
32,66
3,42
35
33,7
60,9
0
1,4
0,5
0,85
8.218
33,26
22,4
59
22
172
4.148
3.229
1.450
326
793
126
126
222
216
6
668
397
390
271
2.304
0
1.844
1.764
1.532
0
198
0
671
0
1
210
-28
510
43
1.493
257
142
3,26
Ackerbau-Milchvieh-VB (831)
GbR
JP
M
M
E
5
20
5
657
2.381
3.145
49
45
39
407
1.502
1.901
82
86
84
107
75
89
96
83
81
152
184
169
1,54
1,63
1,62
6,28
24,52
30,71
2,18
0
0
44,79
52,62
46,2
0
2,8
6,84
15,47
18,84
19,43
15,47
18,57
18,96
4,25
1,66
0,69
2,74
3,79
3,15
19,16
11,25
13,4
4,37
1,56
2,16
50,7
62,8
57,8
53,7
65,6
62,2
37,3
49,3
49
61,6
68,5
63,5
0
63,5
50,4
0
85,6
82,7
35,1
38,8
39,7
549,6
563,5
483,2
14,23
14,46
16,03
15,73
15,6
17,95
11,43
13,41
15,13
12,3
12,3
13,42
0
17,3
17,69
0
11,63
11,27
31,42
31,48
31,67
3,32
3,28
3,23
37,3
46,1
52,7
36,8
35,4
35,3
85,4
307,3
400,2
1,6
0,6
0
0
10,1
17,4
0
40,3
117,3
0,99
1,03
1,03
8.269
8.642
8.939
34,01
32,21
33,54
0
25
24,1
0
54
54
0 1.366,00
791
0
127
126
2.683
3.678
2.979
1.798
2.436
1.899
175
890
895
264
714
371
641
683
452
79
94
104
79
41
46
275
255
281
266
232
239
0
22
42
584
960
779
411
477
385
401
297
330
173
482
394
704
2.205
1.814
0
59
63
1.979
1.474
1.165
1.892
1.282
987
1.423
1.022
636
0
229
103
440
128
140
0
5
4
695
302
255
0
26
27
0
15
0
52
130
134
-13
2
0
537
67
102
60
42
34
1.719
799
593
516
-62
-77
-63
42
82
3,46
4,47
3,56
W
5
2.010
45
1.336
85
98
87
170
1,71
22,88
0
53,31
0
17,03
17,03
1,1
4,45
13,53
3,81
57
59,8
49,3
60,6
51,9
0
37,2
530,5
12,66
13,53
12,39
11,23
14,57
0
32,05
3,27
34,1
29,9
237,2
0,7
4,2
0
1,05
8.198
31,5
0
38
542
124
3.398
2.213
668
645
779
71
30
205
197
9
925
443
276
482
1.739
26
1.659
1.496
1.219
155
175
7
246
10
3
118
-1
20
46
1.014
-2
-32
4,39
Milchvieh-Ackerbau-VB (832)
HE
GbR
JP
M
M
M
16
9
8
402
739
2.301
42
44
34
239
384
1.417
76
83
77
65
49
72
77
97
75
157
148
121
1,68
1,58
1,85
4,02
6,07
26,28
1,51
2,44
0
60,45
45,44
53,13
0
0
1,73
17,69
19,25
17,19
17,69
19,25
16,95
1,13
0,4
2,45
2,08
3,59
1,99
12,43
16,62
15,35
0,47
4,63
2,61
50,2
59,5
51,2
62,7
60,6
60,4
32,1
51,7
44,5
56,7
63,8
56,1
30,7
50,8
49,8
0
0
70,8
36,3
38,9
38,2
548
488,7
506,7
14,08
15,85
14,2
15,2
17,24
17,72
13,4
12,88
12,87
11,14
13,25
13,06
14,64
13,22
11,59
0
0
12,18
31,16
34,61
32,44
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3,41
3,43
60,5
64,6
55,5
54
64,5
52,5
72,4
145
417,2
0,1
0
0,6
6,4
0
2
0
0
32,1
1,03
1,04
1,05
7.194
8.806
8.685
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33,18
33,67
0
0
22,8
68
0
46
160
0
3
134
0
208
3.147
3.075
3.553
2.286
1.838
2.157
1.008
162
923
516
329
474
629
963
581
52
52
77
52
48
20
341
454
357
321
454
343
19
0
9
433
719
1.025
225
384
415
203
365
285
208
334
610
1.284
1.423
2.407
68
69
112
1.724
1.575
1.146
1.589
1.470
942
1.198
1.185
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57
108
256
107
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50
0
2
251
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31
0
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0
4
116
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-33
4
-4
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289
171
40
55
35
1.381
1.135
332
-30
112
25
-17
110
101
3,3
3,23
3,71
noch 9.Ackerbau-Milchvieh-VB u. Milchvieh-Ackerbau-VB
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Kennwerte
Betriebliche Erträge insg.
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate
(Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
Reinertrag
Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
Rubrik
betriebliche
Erträge
betriebliche
Aufwendungen
Ergebnis
Gewinn
ergänzende
Kennwerte
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Rentabilität
(ordentlich)
Liquidität
Stabilität
HE
M
1.721
662
367
4
229
43
647
76
553
17
35
23
-31
408
379
21
0
6
351
318
5
25
11
1.300
694
313
50
154
98
172
12
102
29
0
209
27
103
80
145
158
24
132
73
5
66
48
182
114
0
420
-55
58
365
0
13
105.736
352
341
145
83
174
673
Ackerbau-Milchvieh-VB (831)
GbR
JP
M
M
E
1.704
2.199
2.172
580
685
703
246
359
349
0
19
53
144
198
201
43
57
40
711
747
874
113
80
80
591
566
628
0
91
166
15
246
134
15
26
11
-3
15
10
400
504
451
377
406
391
30
35
37
1
7
5
8
12
4
339
359
350
326
338
327
4
0
0
9
16
18
8
34
22
1.433
2.008
1.933
745
937
921
268
345
320
62
77
81
130
143
138
66
101
85
220
304
351
6
38
23
142
191
250
45
45
54
0
47
29
256
242
226
37
41
46
125
129
126
95
46
33
194
446
467
155
207
146
26
73
38
115
130
105
100
128
145
5
35
51
95
94
95
50
43
42
188
225
209
137
154
137
1
21
2
271
190
239
-63
-41
-4
65
57
35
208
149
235
0
8
0
9
31
51
80.739
223.698
434.206
198
149
228
192
128
209
172
0
0
28
77
65
123
180
170
586
760
826
W
2.005
601
281
0
177
66
556
54
451
50
378
33
-22
490
404
30
4
11
363
336
0
26
56
1.924
937
365
85
149
107
242
36
147
37
54
270
42
133
52
411
186
61
123
110
24
86
33
213
148
28
82
-62
66
19
-3
11
17.643
13
-12
0
59
168
602
Milchvieh-Ackerbau-VB (832)
HE
GbR
JP
M
M
M
1.851
2.342
2.108
418
640
516
234
286
264
0
0
6
149
212
170
29
49
27
967
1.238
1.012
157
135
98
720
1.102
848
90
0
26
10
6
60
10
5
18
-26
14
-8
467
440
521
402
387
419
36
29
38
13
7
14
7
12
10
359
346
371
322
340
207
8
0
23
22
6
14
21
25
15
1.571
1.766
1.907
811
933
878
252
322
270
57
69
63
121
146
120
67
92
68
308
353
378
71
0
11
160
244
272
47
69
60
0
0
24
250
258
204
50
34
46
109
127
119
90
98
19
208
219
498
196
220
177
42
31
50
145
171
122
104
125
131
11
26
32
93
99
99
41
49
46
196
188
168
123
137
99
16
33
8
279
575
202
-51
-45
-26
52
48
35
228
530
176
-2
0
0
10
5
32
51.793
201.761
237.849
217
525
168
211
533
161
190
183
0
51
52
79
145
151
107
593
934
762
39
35
38
35
31
32
40
36
254
384
33.006
65.446
9.277
113
11,5
6,1
13,4
149,7
546
468
349
49
176
259
283
417
71
56
270
202
85
220
23.206
30.527
-545
-8
1,2
3,2
6,9
95,8
358
361
209
9
217
0
26
155
39
26
24
0
239
359
37.758
0
8.869
143
5,5
8
19,1
319,5
315
315
77
43
344
194
232
341
96
61
164
0
180
315
30.452
0
3.160
52
3,8
4,9
7,4
167,4
323
323
31
45
540
159
231
366
91
60
110
0
49
191
19.838
0
-4.167
-71
-1,4
1,5
-3,2
-20,7
218
218
-92
51
733
48
109
234
79
51
1
0
72
196
21.860
25.334
-1.794
-30
1,1
2,3
-1,8
87,5
450
295
103
19
243
129
171
325
56
41
46
73
397
532
44.327
75.675
18.889
298
15,1
12,9
22,5
227,3
732
702
512
36
238
9
40
229
77
46
175
0
191
264
31.293
0
4.413
82
5,4
5,4
9
203,5
317
317
43
125
334
166
216
344
112
68
136
0
149
10. Spez. Ackerbaubetriebe nach Agrargebieten
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
150
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
Elbaue
HE
M
10
278
47
254
92
93
74
176
0,93
2,36
1,54
66,27
0
22,43
22,43
0
4,46
1,26
1,53
58,3
60,2
50,4
61,5
40
0
32,6
554,2
14,45
16,16
10,78
10,49
18,09
0
32,05
3,14
12,5
12,5
0
4,4
0
0
0,95
0
0
0
0
0
123
2.582
2.117
1.314
142
604
22
2
71
70
0
371
210
198
161
1.524
53
1.058
1.013
825
278
158
0
192
14
0
169
-4
30
31
852
-35
14
3,68
HE
M
13
290
40
333
93
190
63
163
0,67
2,24
1,59
61,07
1,31
17,89
15,83
3,25
3,2
0,25
7,28
53,4
61,4
49,7
60,4
27,9
33,2
35,7
472,8
14,85
16,84
13,97
12,75
18,09
12,13
31,73
3,29
5,8
5,4
0
3,1
0
0,1
1,05
0
0
22,7
51
0
168
2.719
2.164
1.400
248
411
35
35
40
33
0
500
388
372
112
1.593
6
1.125
1.026
850
8
121
0
178
2
2
149
-3
56
26
914
51
-6
3,66
Heiden
GbR
M
5
216
37
238
76
350
100
147
1,23
2,93
2,14
60,09
0
24,16
24,16
0,72
0,73
4,57
3,04
61,3
66,2
55,6
60
50,6
0
36,2
638,2
14,96
17,14
14,23
10,95
15,55
0
31,35
3,3
8
8
0
3,8
0
0
1,12
0
0
0
0
0
0
1.268
614
1
61
478
15
15
51
51
0
590
380
362
210
743
0
525
486
336
0
146
0
80
0
0
161
-12
-33
48
276
-64
59
2,72
JP
M
6
1.019
35
1.092
85
157
77
159
0,81
8,8
0
61,09
0,37
19,93
19,52
3,39
2,06
3,12
5,68
51,5
59,3
44,8
52,1
50,1
43,9
32,6
376,9
13,6
14,48
13,4
12,14
11,68
11,68
30,75
3,23
11,4
11,4
3
3
0
0
0,85
0
0
0
0
0
0
2.518
1.553
1.035
198
274
42
28
71
71
0
857
383
336
474
1.667
24
851
726
565
52
48
20
137
45
3
50
-10
25
21
252
-8
-24
4,33
E
6
374
48
344
98
283
73
184
0,71
2,42
1,32
49,51
0,81
22,44
22,44
1,06
4,56
0
2,3
65,3
65,5
58,4
68,2
70,7
73,8
39,4
499,1
16,03
18,78
11,46
11,51
17,37
18,03
32,64
3,17
0,7
0,7
0
0,4
0
0
1,08
0
0
0
0
0
0
2.776
2.067
1.172
193
467
172
172
6
6
0
685
411
396
274
1.988
1
788
652
564
17
77
0
128
0
12
81
1
-4
32
379
-149
68
2,99
HE
M
Altmark
26
247
43
246
90
199
72
167
0,79
1,95
1,32
56,97
1,3
21,4
21,4
0,45
3,44
2,01
4,38
56,1
55,6
42,7
64,6
53,4
50,3
37,1
525
14,37
16,47
12,45
11,01
15,53
14,62
31,86
3,21
5,9
5,9
0
3,4
0
0
0,84
0
0
0
0
0
0
2.734
2.111
1.253
207
494
78
77
38
38
0
522
356
346
166
1.652
13
1.010
911
695
50
210
0
124
8
4
102
-3
-10
29
745
-43
40
3,7
W
6
274
43
282
89
139
79
140
0,8
2,24
1,21
70,21
0
22,18
22,18
0
2,51
0,45
3,33
50,7
49,2
35,1
63,9
25,9
0
33,3
488
12,45
14,3
12,78
10,42
14,61
0
31,4
3,47
9,1
9,1
0
4,9
0
0
0,81
0
0
0
0
0
0
2.356
1.771
1.178
142
397
38
37
53
51
0
381
285
279
96
682
6
1.399
1.344
882
106
458
0
136
0
0
135
-18
8
25
1.248
25
43
4,25
GbR
M
5
286
50
286
96
246
81
158
0,9
2,57
1,88
59,79
0
23,09
23,09
0
1,96
0
0,62
63,2
66,4
85,6
55,3
59,9
0
44,3
506,6
15,15
17,59
11,99
13,58
15,92
0
31,53
3,1
1,7
1,7
0
0,7
0
0
0,4
0
0
0
0
0
0
2.248
1.444
361
278
646
87
58
7
7
0
782
457
451
325
1.320
0
928
774
659
0
110
0
108
0
0
116
-8
-65
47
449
-139
85
4,03
noch 10. Spez. Ackerbaubetriebe nach Agrargebieten
erg.Kw Gewinn
Ergebnis
betriebliche Aufwendungen
betriebliche Erträge
Rubrik
Rentabilität
(ordentlich)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Liquidität
Kennwerte
Betriebliche Erträge insg.
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
Reinertrag
Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Stabilität
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Elbaue
HE
M
1.339
858
504
0
212
70
69
68
0
0
6
6
-4
402
349
16
0
4
329
307
6
15
30
956
473
333
58
149
119
23
12
6
2
0
117
7
82
29
55
155
10
144
56
6
50
29
167
133
20
383
-35
37
348
-3
8
85.561
337
330
189
54
171
550
42
178
307
35.451
45.230
9.272
86
10,7
6,9
38,7
135,4
504
231
65
46
204
111
121
266
72
59
56
78
HE
M
1.115
690
437
5
179
46
22
19
0
1
4
3
12
374
347
15
0
6
326
301
12
14
9
865
498
353
62
178
109
9
1
1
2
0
136
8
68
60
34
110
21
88
54
4
49
30
134
105
5
250
-37
38
213
0
12
66.971
201
197
152
73
160
372
34
82
186
23.402
25.987
-4.223
-28
4,1
3
-1,1
87,4
293
110
19
17
128
55
76
164
74
59
9
16
Heiden
GbR
M
1.262
797
517
0
214
12
73
37
0
0
36
36
-100
454
387
13
2
1
373
300
21
48
13
1.072
549
319
68
153
93
24
1
1
5
16
183
9
74
100
87
102
3
96
79
18
60
40
216
172
0
191
-12
13
179
0
2
42.139
177
164
242
26
67
396
32
-67
68
18.243
15.283
-8.473
-104
-6,2
-5,3
-10,5
61,1
372
386
341
82
55
0
3
102
121
59
30
0
JP
M
1.174
589
359
1
181
22
86
86
0
0
67
22
-40
470
367
19
3
2
346
312
9
25
35
1.107
478
275
50
123
93
25
12
6
3
4
176
20
63
88
255
89
15
74
61
7
52
31
187
133
5
67
-21
31
46
0
24
44.776
41
11
0
65
170
395
35
40
140
24.967
0
-6.678
-54
-2,3
1,6
-3,2
17,6
176
176
65
169
201
21
36
110
107
66
2
0
E
1.474
1.014
500
10
302
70
2
2
0
0
41
41
11
406
338
17
0
2
319
309
1
9
19
1.014
484
354
80
172
97
1
1
0
0
0
129
9
91
29
73
131
18
113
81
3
78
35
211
145
0
460
-19
19
441
0
11
147.616
430
410
142
80
190
653
45
287
438
57.222
85.966
26.695
188
18,4
10,4
26,6
184,8
542
278
202
131
95
163
181
294
96
72
152
143
Altmark
HE
M
W
1.236
1.085
769
616
403
376
8
0
232
200
51
37
22
38
20
33
0
0
0
0
31
8
31
8
0
-6
411
429
336
328
16
18
0
0
1
0
320
309
308
299
0
0
10
11
34
69
929
932
459
485
317
327
69
59
154
162
88
97
7
16
5
14
1
0
1
1
0
0
135
141
8
8
86
87
40
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53
70
121
88
15
7
106
80
77
85
3
2
74
83
36
36
180
167
130
120
3
2
306
153
-33
-57
34
57
273
96
1
2
12
13
64.559
24.030
262
85
231
14
173
147
69
39
173
154
444
257
37
25
91
-76
217
41
27.123
5.565
30.241
-5.907
-1.361
-21.599
-11
-172
4,8
-13,1
3,3
-3,2
7
-21,9
95,3
7,5
375
186
167
99
77
-11
26
4
123
167
72
-41
87
-34
194
47
78
39
60
29
41
-17
39
-99
GbR
M
1.417
975
535
0
305
29
24
24
0
0
18
18
-2
398
349
27
4
0
322
318
0
3
14
1.032
539
390
72
197
116
2
1
0
1
0
146
9
86
51
56
147
19
128
102
32
69
29
157
106
1
385
-30
31
355
0
10
98.430
345
331
203
69
188
501
36
156
241
35.360
39.789
6.543
59
9,1
6,9
8,2
121,6
526
532
412
145
147
0
19
147
91
59
71
0
151
noch 10. Spez. Ackerbaubetriebe nach Agrargebieten
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
152
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
E
21
457
67
393
98
5.298
69
273
0,69
2,7
1,08
63,59
0,59
23,77
23,75
1,14
6,83
0,17
1
80,1
82,2
58,5
73,8
58,4
42,7
43,1
575,3
17,79
18,91
19,67
12,56
14,53
21,64
35,69
3,54
2,1
0
0
0
2
0
0
0
0
0
54
84
127
3.249
2.748
1.865
234
551
58
47
6
0
5
378
97
76
281
1.633
26
1.434
1.327
1.085
689
207
0
295
72
0
172
1
140
27
1.046
-66
79
3,66
HE
M
84
337
68
280
98
153
66
289
0,78
2,17
1,18
65,48
0,63
21,55
21,55
1,49
6,16
0,46
0,63
73,4
74,3
60,9
70,8
58,5
52,9
43
598,4
16,19
17,08
16,79
11,98
14,28
18,52
34,02
3,37
3,1
2,2
0,8
0,9
0,9
0
0,85
7.234
32,93
59
26
191
3.797
3.244
2.180
276
648
61
55
20
14
4
455
206
188
249
1.982
24
1.710
1.572
1.259
618
255
0
369
80
2
203
2
190
28
1.323
91
41
3,78
Schwarzerde
W
21
220
61
190
94
104
72
297
0,92
1,75
1,29
64,75
1,18
22,09
22,09
0,64
4,03
1,63
0,8
64,5
64,7
64,8
63,9
68,8
33,7
40,9
583
14,22
14,78
12,46
11,28
13,17
28,11
32,5
3,53
7,3
6,9
0
3,9
0,2
0
0,76
0
0
0
0
4
242
3.430
2.825
1.738
250
687
86
80
48
44
2
430
229
222
201
1.179
51
2.053
1.929
1.378
673
500
0
317
8
1
264
-4
149
32
1.728
217
-28
4,08
E
6
736
68
624
100
0
99
281
0,71
4,42
2,72
60,96
0
18,19
18,19
3,81
7,13
2,25
0,79
75,7
78,2
0
70,2
0
0
44,1
579,2
15,95
17,7
0
11,48
0
0
31,8
3,53
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1.428
912
30
223
506
106
106
0
0
0
466
267
246
199
637
21
708
622
524
63
95
0
155
0
0
99
0
37
62
423
-18
20
3
GbR
M
26
613
68
530
98
347
83
244
0,77
4,11
2,26
65,34
0,7
21,51
21,5
1,78
5,77
0,82
0,74
71,9
70,8
62,8
77,1
69,9
60,5
42,5
624,3
14,81
16,28
12,32
11,01
11,94
19,48
31,02
3,42
1,3
1
0
0,6
0
0
1,1
0
0
0
0
0
0
1.656
1.161
443
159
492
47
47
9
6
0
333
156
135
177
247
11
1.129
1.027
800
380
190
5
191
24
2
140
-1
71
43
850
48
37
3,68
W
6
350
66
309
95
139
79
227
0,91
2,8
1,9
65,75
0
21,41
21,41
0,92
5,16
1,42
0
62,8
61,6
63,1
68,6
58,2
0
39,9
653
12,68
13,27
13,91
10,54
9,44
0
30,25
3,41
7,3
5,8
0
3,4
0
0
1,14
0
0
0
0
0
0
2.663
1.740
883
193
592
70
64
58
34
0
235
128
106
107
-907
9
2.335
2.261
1.846
516
380
0
201
0
0
209
-9
34
32
2.154
40
28
4,51
JP
M
14
2.313
68
1.794
97
150
79
303
0,96
17,27
0
64,88
0,68
19,06
18,8
3,02
5,68
1,27
0,64
71,8
70,9
67,5
76,3
78,3
74,4
41,1
549,5
15,25
16,01
21,69
11,91
14,19
19,91
32,53
3,36
9,3
3,7
20,7
0,9
5,5
0
1,01
8.193
33,48
0
67
943
135
3.954
2.736
1.637
372
571
113
91
32
22
9
1.155
461
395
694
2.653
44
1.301
1.119
836
222
133
2
424
67
0
234
-2
290
28
425
183
-76
3,44
noch 10. Spez. Ackerbaubetriebe nach Agrargebieten
erg.Kw Gewinn
Ergebnis
betriebliche Aufwendungen
betriebliche Erträge
Rubrik
Rentabilität
(ordentlich)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Liquidität
Kennwerte
Betriebliche Erträge insg.
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
Reinertrag
Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Stabilität
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
E
1.890
1.384
849
5
358
132
27
0
0
27
19
18
19
441
359
21
3
6
332
313
0
18
20
1.259
656
483
63
197
148
28
13
14
0
0
145
9
84
52
85
135
17
116
76
20
54
32
264
195
12
631
-46
49
585
-2
15
222.969
568
557
139
93
261
877
47
466
654
79.777
169.357
47.315
326
22,3
14,4
58,3
240,6
705
341
129
42
260
343
361
478
59
50
197
297
HE
M
1.782
1.229
736
6
315
119
51
7
7
18
29
24
9
464
365
21
1
7
336
320
0
13
37
1.297
656
438
62
193
144
35
12
19
2
0
183
11
99
72
79
156
21
133
83
19
62
37
269
197
16
486
-57
59
429
-1
15
115.508
413
388
175
113
298
717
41
272
463
45.544
64.974
12.859
100
12,2
7,2
21,8
134,7
569
264
56
25
267
163
184
319
61
52
98
105
Schwarzerde
W
1.477
973
551
10
279
78
34
29
0
6
14
14
-11
466
365
19
0
9
337
324
0
6
51
1.325
645
379
52
184
129
17
11
2
2
0
246
10
118
117
57
154
22
130
99
33
65
45
296
220
28
152
-76
79
76
3
13
12.587
66
37
227
106
353
385
27
-112
100
-1.296
-10.265
-32.185
-297
-13,3
-3,3
-35
11,1
241
107
-94
12
279
-73
-51
81
42
34
-75
-146
E
1.727
1.279
757
0
286
148
0
0
0
0
7
7
-8
449
402
30
10
8
363
344
0
19
4
1.121
558
389
66
168
137
0
0
0
0
0
171
7
83
80
55
117
16
101
39
5
33
31
318
247
4
606
-14
19
592
1
10
363.927
583
577
167
26
236
899
52
428
678
85.610
126.403
54.232
384
23,9
30
50,1
298,4
696
491
404
75
105
50
65
166
70
45
54
0
GbR
M
1.554
1.135
683
8
289
120
10
5
0
0
9
9
-4
404
360
22
3
5
333
320
0
12
12
1.146
612
424
69
198
142
4
1
3
0
2
183
10
91
82
74
113
11
101
60
15
45
34
247
186
6
408
-35
38
373
0
13
191.148
360
352
166
48
218
653
42
223
413
48.705
71.341
17.741
137
12
13,5
37,1
164,1
474
273
95
17
216
5
16
118
21
15
24
0
W
1.418
866
498
0
250
110
51
31
0
0
11
11
-8
498
366
22
0
2
341
329
0
12
33
1.150
562
387
65
176
127
12
2
4
2
6
155
17
103
35
61
158
16
140
85
10
75
42
234
147
8
268
-99
102
169
0
10
49.372
160
130
206
53
217
432
31
26
166
15.179
12.448
-14.271
-129
-5,5
1
-12,7
50,1
319
191
-139
4
432
-45
-28
113
-52
-34
-9
0
JP
M
1.962
1.175
726
11
286
105
112
8
32
71
146
29
-32
561
370
20
2
7
344
326
0
15
110
1.670
746
389
58
161
125
69
33
30
3
126
164
21
99
29
320
157
31
124
66
16
49
37
326
251
18
292
-16
38
276
34
89
524.636
292
167
0
105
320
736
40
203
417
39.566
0
6.357
61
1,2
5,1
8
158
502
502
289
35
304
131
162
289
97
67
157
0
153
11 Spez. Futterbaubetriebe nach Agrargebieten
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
154
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
dt/ ha
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
%
HE
M
Heiden
8
255
32
193
44
110
76
99
1,42
2,75
1,58
46,29
0
16,75
16,75
1,24
0,89
27,53
2,38
43,8
51,9
34,3
62,2
43,2
0
32,9
470,2
14,87
15,41
15,08
11,7
14,52
0
33,22
3,17
63,4
55,2
46
6,3
0
0
0,94
6.874
35,36
0
0
0
0
2.585
1.732
717
316
549
47
47
421
373
0
407
242
233
165
1.310
30
1.275
1.204
970
4
115
0
110
0
0
97
6
-42
36
1.039
-97
39
3,56
GbR
M
10
445
31
241
66
85
99
108
1,8
4,33
2,27
43,47
0
6,99
6,99
0
0,84
36,6
4,93
34,1
47,4
30,1
34,2
32,9
0
37,4
324
14,11
17,3
12,4
11,19
13,24
0
30,14
2,97
72,1
72,1
111,1
1,6
0
0
0,84
7.416
34,06
0
0
0
80
2.768
1.448
71
406
841
66
66
496
496
0
693
353
337
340
422
49
2.153
2.071
1.654
0
389
0
239
0
0
173
3
26
50
1.731
67
32
3,18
JP
M
8
1.681
27
1.058
70
71
85
90
1,74
18,43
0
49,47
0,6
11,29
11,29
1,86
0,65
23,06
2,46
40,8
50,5
35,4
52,8
32,8
53,9
35,4
524,6
12,44
16,53
11,65
13,07
11,63
14,89
32,56
4,98
71,5
71,5
359,1
4,4
0
0
1,01
7.923
32,88
0
0
0
0
2.755
1.376
605
264
416
45
7
445
445
0
893
281
166
612
1.880
65
874
670
479
167
99
8
222
16
51
138
7
79
28
59
-65
47
3,79
Altmark
GbR
M
16
591
42
277
62
69
89
104
1,65
4,56
2,68
39,95
0,27
10,56
10,56
0,07
1,55
36,64
4,84
55
64,7
41,6
56,3
51,4
45,3
37,7
553,5
15,18
16,84
13,45
12,53
14,6
16,63
33,16
3,25
91,5
86,6
147,7
0
0
0
1,01
8.044
34,26
0
52
0
125
4.159
2.630
568
619
881
50
50
617
579
0
752
384
308
369
1.407
16
2.510
2.464
2.174
65
278
0
481
8
0
215
2
182
49
2.096
91
39
3,9
JP
M
5
2.472
41
982
71
51
82
157
2,1
20,6
0
38,24
0
13,47
13,47
0
2,11
32,28
1,38
60,9
67
48,8
68,7
47,9
0
37,4
476,6
12,7
14,62
11
10,68
0
0
31,63
3,24
116,8
116,8
643,2
3,1
0
0
1,04
8.201
33,33
0
0
0
0
5.265
3.345
1.028
805
1.087
122
74
778
778
0
1.107
526
348
581
2.547
344
2.718
2.300
1.890
75
261
74
546
21
1
217
31
168
44
1.720
6
156
3,77
Schwarzerde
HE
JP
M
M
6
5
210
1.283
46
51
130
543
46
64
103
49
87
88
140
212
1,76
3,48
2,27
18,9
1,43
0
47,4
35,39
1,79
0
10
9,69
10
9,69
0
0
1,06
3,18
31,71
33,9
0
1,46
64,9
67,5
65,2
71,5
0
53,1
65,9
54,6
69,8
0
105
0
40,2
43
663,2
542,9
16,47
17,64
16,47
17,51
0
19
0
0
0
0
11,2
0
32,44
31,38
3,15
2,9
72,5
131,4
68
129,6
42,1
302,6
5,7
9,8
0
0
0
0
0,89
1,03
7.329
8.641
32,09
32,8
0
0
0
49
0
0
0
0
2.542
6.282
1.611
3.916
661
1.184
266
919
614
1.609
29
79
29
48
482
762
466
752
0
0
449
1.551
207
543
200
261
242
1.009
1.359
2.835
0
212
1.183
3.446
1.124
2.985
925
2.354
265
296
176
416
0
0
245
650
0
27
0
0
264
411
-28
-52
34
239
37
44
883
1.976
-95
27
37
268
2,55
3,29
noch 11. Spez. Futterbaubetriebe nach Agrargebieten
Rentabilität
(ordentlich)
erg.Kw Gewinn
Ergebnis
betriebliche Aufwendungen
betriebliche Erträge
Einheit
Rubrik
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Liquidität
Kennwerte
Betriebliche Erträge insg.
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
Reinertrag
Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Stabilität
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
HE
M
1.416
201
99
0
81
6
724
122
578
0
23
23
5
460
438
34
5
4
400
271
36
93
3
1.149
593
182
42
92
29
225
12
137
42
0
187
31
88
67
117
142
29
113
126
36
90
40
130
77
0
266
-43
43
224
0
7
41.909
217
214
221
49
115
449
32
30
111
19.804
20.153
-3.940
-56
-0,5
1,2
-1,4
79,2
353
199
100
18
137
80
109
222
76
51
53
42
Heiden
GbR
M
1.939
182
101
0
50
5
1.271
102
1.163
0
18
17
19
438
409
23
4
5
381
339
23
19
12
1.542
856
211
54
109
37
383
28
231
78
0
262
45
111
105
151
189
42
146
114
5
106
61
168
85
4
397
-63
66
333
0
6
78.774
327
319
242
21
111
640
33
139
247
24.945
31.686
3.133
56
4
5
12,7
121,5
503
515
285
27
293
0
42
189
29
15
-33
0
JP
M
1.891
248
143
1
89
12
989
138
851
0
111
20
4
533
455
50
21
12
394
237
45
25
14
1.737
793
207
61
86
47
348
20
237
61
26
216
42
118
42
434
131
29
94
174
50
124
46
147
77
12
154
-26
25
128
75
37
209.502
198
121
0
58
87
634
34
142
200
28.547
0
3.624
63
3,1
5,2
8,5
209,2
339
339
177
93
248
110
139
241
137
68
89
0
Altmark
GbR
M
2.452
253
125
1
81
17
1.699
187
1.472
0
12
11
15
467
422
40
12
16
366
335
0
30
20
1.944
1.144
224
52
107
48
578
51
386
82
3
337
58
137
143
183
247
45
161
138
27
109
50
160
88
22
508
-95
96
413
-1
8
111.959
405
408
253
52
118
771
32
248
335
32.737
36.807
6.286
104
6,4
6
14,1
134,1
659
661
440
38
314
9
54
256
54
34
105
0
JP
M
3.156
359
191
0
115
24
1.991
238
1.739
0
105
29
38
661
467
42
8
34
392
385
4
1
78
2.854
1.396
330
77
138
68
792
57
581
71
29
251
73
163
1
539
335
90
217
270
121
149
52
238
135
24
302
-93
87
209
0
19
196.783
200
147
0
85
176
895
29
226
356
28.658
0
2.985
63
4,1
4,3
7,6
174
460
461
172
47
406
215
306
551
76
48
114
0
Schwarzerde
HE
JP
M
M
1.855
4.031
269
528
170
270
9
0
58
88
10
34
1.029
1.991
189
398
761
1.579
0
0
36
753
36
94
-23
-120
543
879
384
564
21
111
1
48
5
32
358
421
254
402
0
9
102
6
95
67
1.456
3.690
732
1.841
162
354
33
79
68
113
41
59
339
957
65
78
184
575
43
127
0
123
235
388
51
103
102
236
82
43
145
778
166
376
28
80
136
273
108
239
14
59
92
179
52
70
191
373
124
186
62
13
399
341
-27
-85
29
98
372
255
-47
-4
5
38
41.529
133.575
320
246
330
196
298
0
41
90
104
262
627
1.244
36
31
60
289
184
466
24.728
25.403
26.248
0
-490
3.040
-9
106
1,8
3,3
2,4
4,6
7,4
9,9
97,5
217,4
499
718
318
718
169
347
81
34
177
715
246
255
274
335
411
632
84
72
53
45
127
218
218
0
155
12. Verbundbetriebe nach Agrargebieten
Rubrik
Flächen
Arbeitskräfte
Anbauverhältnisse
Erträge
(Erntefläche)
Erlöse
(pflanzl.)
Viehbestand
Leistungen/
Erlöse
(tierisch)
Bilanz
Schlussbilanz
Aktiva
Bilanz
Schlussbilanz
Passiva
Investitionen
Finanzierung
156
KZ
1006
1056
1030
1150
1182
1033
5765
1114
1110
1120
1210
1201
1235
1237
1231
1250
1271
1280
1411
1420
1433
1425
1434
1441
1466
1473
1511
1520
1533
1525
1534
1541
1566
1573
1300
1330
1335
1336
1350
1352
1601
1631
6631
1612
6641
1751
6651
2000
2020
2111
2115
2140
2200
2210
2300
2320
2330
2400
2410
2412
2420
9041
3140
9042
3500
3510
3513
3521
3540
8300
8231
8232
8240
2800
8400
9280
9314
3880
2920
7231
Kennwerte
Anzahl Betriebe
Wirtsch.Betriebsgröße in EGE
Ertragsmeßzahl
Landw. gen. Fläche
dar. Ackerfläche
Hauptfutterfläche je RGV
Nettopachtfläche
Pachtpreis/ha Pachtfläche
Arbeitskräftebesatz
Arbeitskräfte
dar. nicht entlohnte AK
Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Ölfrüchte
dar. Winterraps
Hülsenfrüchte
Zuckerrüben
Silomais
Stilllegung einschl. NaWaRo
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Getreide ohne Körnermais
dar. Weizen
Roggen
Gerste
Triticale
Körnermais
Winterraps
Zuckerrüben
Viehbesatz
dar. Rindvieh insges.
dar. Milchkühe
dar. Mutter- und Ammenkühe
Schweine insges.
dar. Zuchtsauen
geborene Kälber je Kuh
Milchleistung
Milch Verkaufserlös
Aufzuchtleistung je Zuchtsau
Verkaufserlös Ferkel und Läufer
Verkaufte Mastschweine (über 50 kg)
Verkaufserlös Mastschweine
Bilanzvermögen Aktiva Schlussbilanz
dar. Anlagevermögen o. Tiere insges.
dar. Boden
Baul. Anlagen, Gebäude insg.
techn. Anl./Masch.u.and. Anlag.
Finanzanlagen
Anteile/ Ausleihen/ Beteiligungen
Tiervermögen
dar. Rindvieh
Schweine
Umlaufverm. o. Vieh
dar. Vorräte
dar. Feldinventar
Finanzumlaufvermögen
Eigenkapital
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Fremdkapital
dar. Verbindlichkeiten insges.
dar. gegenüber Kreditinstituten
dar. Verbindlichkeiten<=1 Jahr
aus Lieferungen/Leistungen
gegenüber verb. u. bet. Untern. sowie Gesellsch.
Bruttoinvestitionen
dar. Boden
Wirtschaftsgeb., baul.Anlagen
techn. Anl., Maschinen u.a. Anlagen
Veränd. Tiervermögen
Nettoinvestitionen
Anlagenintensität
Nettoverbindlichkeiten
Veränd. Nettoverbindlichkeiten insgesamt
Veränd. Finanzumlaufvermögen
Zinsquote
Einheit
n
EGE
EMZ/ar
ha
% der LF
ar/ RGV
% der LF
€/ ha
AK/ 100 ha LF
AK
nAK
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
% AF
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
dt/ ha
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
€/ dt
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
VE/ 100 ha LF
VE/ 100 ha LF
Stück
Stück/ Kuh
kg/ Kuh
Ct/ kg
Stück/ Sau
€/ Stück
Stück
€/ Stück
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
HE
M
Heiden
15
266
29
220
67
97
80
97
1,48
3,25
1,6
58,58
0,32
12,96
12,96
3,88
0,53
7,19
4,77
37,1
52
32,2
53,3
28,8
30,8
32,5
287,7
13,64
15,8
12,81
12,02
14,35
13,64
31,55
3,4
55
40,7
29,6
8,7
13,4
3,5
1,03
6.751
33,84
20,2
61
242
133
2.498
1.716
717
325
467
17
17
265
221
36
418
227
214
192
1.299
47
1.052
975
694
61
202
33
85
0
81
44
-44
-54
34
784
-85
35
3,51
JP
M
15
2.811
30
1.783
79
84
80
116
1,67
29,75
0
53,02
0,35
15,16
14,27
2,68
1,64
11,81
4,11
48,8
57,5
42,5
59,1
45,1
48,9
35,3
480,6
14
18,28
12,75
12,56
12,42
11,39
32,19
3,25
67,2
40,2
368,9
1,3
22,3
82,2
1,03
8.648
33,46
27,1
45
2.593,00
129
3.325
2.020
707
460
594
185
144
321
259
57
949
391
265
558
1.997
89
1.328
1.102
766
193
112
105
230
56
12
97
-4
89
40
544
-15
58
3,6
HE
M
12
279
42
173
79
81
64
130
1,65
2,86
1,79
66,6
0
17,74
17,74
0,39
2,73
6,33
2,56
49,6
51,5
50,6
53,4
37,2
0
34,4
432
15,01
17,93
12,97
11,99
14,84
0
31,88
3,45
63,8
32,8
24
3,4
31
55,1
0,86
6.523
34,68
20,8
50
84
134
3.392
2.532
1.323
417
662
52
52
348
231
116
492
307
297
185
1.907
3
1.485
1.425
1.097
47
220
0
219
8
0
141
19
21
35
1.241
-81
52
3,3
Altmark
GbR
M
11
798
44
432
82
59
97
155
1,54
6,66
2,36
44,47
0
19,61
19,61
0,29
3,18
17,37
4,62
56,4
57
49,3
62,8
50,8
0
37,8
475,6
15,74
17,8
12,13
13
13,22
0
33,83
3,43
59,6
59,4
135
0,6
0
0
1,04
8.722
33,42
0
0
0
0
3.077
1.888
125
321
924
43
40
420
416
0
712
393
377
320
1.269
50
1.752
1.657
1.295
41
333
0
699
0
0
219
7
467
57
1.338
298
76
3,09
JP
M
12
2.111
41
1.333
80
85
82
166
1,77
23,57
0
51,02
3,64
17,94
17,25
0,84
3,81
14,85
1,98
56,1
59
49,3
61,5
50,7
90,4
38
512,7
14,4
16,86
12,79
12,84
12,46
10,93
31,85
3,22
51,5
39,3
296,5
0,9
12,1
48,9
1,04
8.467
32,99
24,1
54
795
125
3.640
2.353
850
665
649
73
29
301
272
29
954
487
355
468
2.099
46
1.541
1.410
1.159
135
131
5
346
18
26
145
-1
119
41
942
12
49
4,06
Schwarzerde
GbR
JP
M
M
8
5
9
407
548
3.173
52
67
67
251
296
1.732
80
86
96
69
64
53
75
88
87
207
191
283
1,28
1,26
1,82
3,22
3,73
31,49
1,22
2,19
0
57,28
62,11
57,14
0,45
0
1,28
20,83
16,06
18,29
20,83
16,06
18,29
3,32
1,66
1,59
3
6,88
5,55
9,35
5,93
8,19
0,28
1,86
1,1
65,8
65,2
74,6
67,6
66
74,7
0
13,1
55,4
62,9
67
76,6
53,7
0
77,6
76,4
0
108,6
41,5
35,1
42
638,1
638,5
660,8
13,49
17,67
14,58
14,28
18,02
15,15
0
18,67
11,87
10,3
15,76
12,49
11,63
0
16,27
9,88
0
16,09
31,12
35,26
31,86
3,48
3,2
3,3
44,2
26,6
57,4
43,6
25,3
29,3
65,3
33,7
307
0,5
5,1
0,6
0,6
1,2
28,1
0
0
139,2
0,96
0,93
1,01
8.170
8.752
8.717
31,57
32,36
31,01
0
0
26,4
56
66
47
15
31 2.422,00
311
356
129
4.332
1.602
4.683
3.572
834
3.079
1.358
85
1.059
862
240
993
818
317
838
114
87
143
114
85
47
288
210
261
285
202
184
3
8
77
466
357
1.307
303
190
558
280
149
333
163
167
750
1.855
223
3.065
32
0
73
2.476
1.053
1.618
2.364
875
1.401
2.045
660
1.124
341
155
321
232
187
189
0
0
17
897
114
414
6
0
110
4
66
10
211
21
156
-20
8
6
659
2
131
51
47
43
2.201
708
652
477
-52
68
4
42
9
3,52
3,25
4,51
HE
M
noch 12. Verbundbetriebe nach Agrargebieten
erg.Kw Gewinn
Ergebnis
betriebliche Aufwendungen
betriebliche Erträge
Rubrik
Rentabilität
(ordentlich)
Einheit
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF Ei
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ AK
€/ nAK
€/ AK
€/ ha LF
%
%
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
€/ ha LF
%
€/ ha LF
€/ ha
€/ ha
€/ ha
%
%
€/ ha LF
€/ ha LF
Liquidität
Kennwerte
Betriebliche Erträge insg.
dar. Umsatzerlöse ldw. Pflanzenproduktion
dar. Getreide ohne Körnermais
Körnermais
Hülsenfr., Ölf., Faserpfl.
Zuckerrüben
Umsatzerlöse Tierproduktion
dar. Rinder
Milch
Schweine
Nebenbetriebe/Handel /Dienstleistungen
dar. Lohnarbeit/Masch.-Miete
Bestandsveränderungen
sonst. betriebl. Erträge
dar. Zulagen/Zuschüsse
dar. Aufwandsbez. Zahlungen
Invest.-Zulagen u.-Zuschüsse, Zinszusch.
dar. produktbezogene Zahlungen
dar. betriebsbezogene Zahlungen
Entkoppelte Betriebsprämie
Ausgleichszulage
Prämien umweltg. Agrarerz.
Zeitraumfremder Ertrag
Betriebliche Aufwendungen insges.
dar. Materialaufwand
dar. Pflanzenproduktion
dar. Saat- und Pflanzgut
Düngemittel
Pflanzenschutz
dar. Tierproduktion
dar.Tierzukäufe
Futtermittel
Tierarzt, Besamung
Handel, Dienstl. Nebenbetriebe
Sonstiger Materialaufwand
dar. Heizmaterial, Strom, Wasser
Treib- und Schmierstoffe
Lohnarbeit, Maschinenmiete
Personalaufwand
Abschreibungen insges.
dar. Afa Gebäude, baul. Anlagen
Afa techn. Anlagen, Maschinen, PKW
Unterhaltung insgesamt
dar. Unterh. Gebäude, baul. Anlagen insges.
Unterh. techn. Anlagen, Masch., PKW
Betriebsversicherungen
Sonst. Betriebsaufwand
dar. Pacht für LuF
Zeitraumfremder Aufwand
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
dar. Zinsaufwand
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuerergebnis (Betriebliche Steuern insgesamt)
Gewinn / Jahresüberschuss
Gewinn /Jahresüberschuss
Ordentliches Ergebnis
Lohnansatz
Zinsansatz für das Eigenkapital
Pachtansatz für eigenen Boden
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Betriebseinkommensrate (Wertschöpfung des Betriebes in v.H.)
Reinertrag
Reinertrag des pacht- u.schuldenfreien Betriebes
Gesamtarbeitsertrag
Arbeitsertrag
Unternehmergewinn (ordentlich)
Unternehmergewinn (ordentlich)
Umsatzrentabilität
Gesamtkapitalrendite
Eigenkapitalrentabilität (ohne Boden)
Nettorentabilität
Cash Flow I
Cash Flow II
Cash Flow III
Liquidität 1. Grades
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Kapitaldienstgrenze langfristig
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
Anlagendeckung
Eigenkapitalquote
Veränderung Eigenkapital (lt. Bilanz)
ber. Eigenkapitalverändung (lt. Bilanz)
Stabilität
KZ
4000
4100
4112
4111
4120
4140
4200
4220
4230
4240
4360
4368
4400
4500
4510
4520
4530
4600
4660
4655
4680
4690
4900
5000
5100
5110
5111
5112
5113
5210
5211
5280
5291
5330
5350
5351
5355
5357
5500
5600
5635
5660
5710
5715
5720
5730
5740
5742
5770
6000
7000
7230
7500
7600
7700
9000
9001
9004
1130
9010
9012
9071
9072
9031
9032
9022
9063
9051
9051
9102
9120
9131
9141
9221
9222
9223
9200
9240
9231
9232
9233
9290
9270
9230
9236
Heiden
HE
JP
M
M
1.335
2.021
247
450
131
231
1
2
91
140
3
20
620
980
138
88
308
619
153
214
31
89
21
15
-44
0
455
498
405
411
29
29
15
7
5
12
371
369
290
252
32
30
40
20
10
17
1.140
1.864
600
934
155
257
34
53
82
115
36
64
263
447
83
66
129
296
31
48
1
25
180
210
36
55
82
107
62
21
132
427
135
164
29
44
98
118
79
122
13
36
64
87
32
45
160
167
78
99
4
4
195
157
-34
-22
34
40
161
136
0
-1
8
21
33.717
227.927
153
128
146
115
197
0
44
66
89
107
405
647
31
32
-17
150
77
220
15.794
28.542
13.972
0
-6.471
2.924
-95
49
-3,9
4,3
-0,7
4,5
-8,6
7,3
60,4
173,6
348
266
211
266
112
-58
22
76
133
479
82
136
111
180
217
300
76
99
52
60
4
107
46
0
HE
M
1.740
493
298
0
151
31
790
81
314
382
3
3
24
427
353
27
0
2
324
310
0
14
42
1.389
789
264
53
137
67
299
41
178
53
0
225
57
86
76
130
192
36
156
89
16
73
46
143
83
0
351
-46
47
304
0
14
50.307
290
248
277
77
142
506
30
18
99
18.206
16.503
-6.434
-106
-1,7
0,5
5
70
452
270
156
31
160
86
123
279
75
56
98
40
Altmark
GbR
M
2.196
652
277
0
205
42
1.089
174
911
0
7
7
23
423
377
27
5
11
339
332
0
7
21
1.712
900
318
68
152
85
322
14
210
62
0
259
34
126
99
224
205
29
160
120
24
96
49
191
139
24
484
-50
51
435
0
4
185.860
430
433
165
46
157
846
39
319
457
39.601
70.859
14.396
222
12,3
10,4
19,3
205,2
615
594
406
28
239
7
36
211
67
41
167
0
JP
M
2.245
597
291
29
171
50
811
73
618
120
350
25
8
477
392
34
5
8
350
330
0
14
41
2.064
995
298
77
126
85
354
23
248
55
87
249
46
128
40
478
204
79
122
127
36
91
40
202
137
17
181
-53
57
128
0
30
160.506
120
96
0
72
159
760
35
148
282
28.383
0
1.354
24
2,3
4,1
5,4
133,1
295
295
1
64
559
128
207
332
89
58
85
0
HE
M
1.935
633
347
3
223
52
809
120
670
18
11
5
-15
496
443
86
55
8
349
323
0
25
25
1.534
748
292
64
127
90
207
16
115
40
0
248
43
116
88
189
229
49
170
93
6
85
50
209
156
16
400
-80
83
320
-4
12
76.410
305
299
173
72
207
720
38
209
359
32.502
46.616
4.271
55
6,6
4,8
10,7
122,4
531
435
224
10
294
245
294
474
52
43
198
160
Schwarzerde
GbR
M
1.826
923
594
0
192
126
411
48
323
38
4
2
5
483
382
28
0
9
345
329
0
16
9
1.278
708
208
54
80
64
145
15
93
21
0
354
31
102
222
99
108
20
74
73
8
65
40
231
143
18
548
-26
28
522
-1
21
147.755
500
504
235
47
250
768
42
297
434
44.010
61.640
17.551
222
14,8
18,5
54,8
178,6
610
563
487
26
104
-31
-11
77
27
14
56
0
JP
M
2.582
953
519
4
245
113
772
80
471
214
236
24
27
589
427
36
8
17
375
362
0
7
24
2.408
1.081
420
79
164
133
341
54
213
45
63
258
66
134
42
486
253
81
165
156
48
108
60
348
249
22
174
-46
63
128
15
31
228.552
132
115
0
107
270
836
33
172
350
27.186
0
439
8
2,9
3,7
3,9
107,5
360
360
188
61
273
152
233
406
100
65
49
0
157
9.3 Kennzahlendefinitionen
Kennwert Definition
(KW)
1130
Lohnansatz (für nichtentlohnte AK)
Der Lohnansatz als kalkulatorischer Lohn
der nichtentlohnten AK (in erster Linie der
Familien-AK) wird jährlich auf der Basis der
vom BMELV herausgegebenen Richtsätze
entsprechend des Wirtschaftswertes des
Unternehmens (Landwirtschaft) bzw. den
Umsatzerlöse (Gartenbau) neu berechnet.
Zusammen mit dem Zinsansatz und
Pachtansatz (für Eigentumsflächen) fließt
er in die Berechnung des Rentabilitätsmaßstabes Nettorentabilität (KW 9141) ein.
6000
7000
Betriebsergebnis
Differenz aus den betrieblichen Erträgen
und den betrieblichen Aufwendungen.
Finanzergebnis
Saldo der Finanzerträge (Erträge aus
Beteiligungen, Wertpapieren und Zinserträge) und der Finanzaufwendungen
(Abschreibungen auf Finanzanlagen und
Wertpapiere sowie Zinsaufwendungen)
ergibt das Finanzergebnis.
7231
Zinsquote
Zinsaufwand bezogen auf die Gesamtverbindlichkeiten, drückt den durchschnittlichen Zinssatz aus.
7500
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Betriebsergebnis plus Finanzergebnis
ergibt das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
7600
Außerordentliches Ergebnis
Saldo der außerordentlichen Erträge
und Aufwendungen, die das Merkmal
unregelmäßig und ungewöhnlich erfüllen und einen wesentlichen Betrag
darstellen. Beispiele: Buchgewinne/
-verluste aus bedeutendem Bodenverkauf, Gewinn/Verluste aus außerordentlichen Schadensfällen, aus dem
Verkauf eines Teilbetriebes, etc..
7700
158
Steuerergebnis
(Betriebliche Steuern insgesamt)
Summe der Steuern vom Einkommen
und Ertrag bei juristischen Personen
(Körperschaftsteuer, Kapital- und Gewerbeertragsteuer) sowie der sonstigen
vom Unternehmen zu zahlenden Steuern,
ohne Privatanteile, wie Grundsteuer, PKWund Kfz-Steuer, Gewerbekapitalsteuer
und sonstige Betriebsteuern.
8300
Bruttoinvestitionen
Summe der Zugänge/Zuschreibungen
von immateriellen Vermögensgegenständen (z.B. Lieferrechten), sämtlicher
Sachanlagen (Boden, Gebäude und
bauliche Anlagen, technische Anlagen
und Maschinen, anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sowie bei Finanzanlagen. Ferner werden
Veränderungen beim Vieh- und Umlaufvermögen (Vorräte) hinzugerechnet.
8400
Nettoinvestitionen
Summe der Veränderungen im Anlage-,
Vieh- und Umlaufvermögen gegenüber
dem Vorjahr laut Bilanz, d.h. Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen
und Abgänge.
9000
Gewinn
(vor Steuern vom Einkommen und Ertrag)
Gewinn lt. GuV-Rechnung ohne Aufwand
für Steuern vom Einkommen und Ertrag.
9002
Neutrales Ergebnis
Zeitraumfremde Erträge
- zeitraumfremde Aufwendungen
+ außerordentliche Erträge
- außerordentliche Aufwendungen
+ Erträge aus Verlustübernahme
(Jur. Personen)
- abgeführte Gewinne (Jur. Personen)
9004
Ordentliches Ergebnis
Dieser Kennwert stellt eine Fortschreibung des bisherigen bereinigten (zeitraumechten) Gewinnes dar. Neben der
bisherigen Bereinigung um zeitraumfremde und außerordentliche Erträge/
Aufwendungen (neutraler Ertrag/Aufwand) wird die Ausgangsgröße Gewinn/
Verlust auch um Investitionszulagen
bereinigt. Bei juristischen Personen
wird zusätzlich um die Erträge aus Verlustübernahmen und den abgeführten
Gewinnen bereinigt.
Gewinn/Verlust
- Investitionszulagen
- neutrales Ergebnis (KW 9002)
= Ordentliches Ergebnis
Dieser Maßstab zeigt die echte Rentabilität, den tatsächlichen Unternehmenserfolg ohne neutrale (zeitraumfremde, nicht unbedingt wiederkehrende) Einflüsse im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.
9010
Zinsansatz für das Eigenkapital
Zinsanspruch des Eigenkapitals ohne
Boden (bei einem Zinssatz von 3,5 %)
zuzüglich Pachtansatz für selbst bewirtschaftete Eigentumsflächen (KW
9012).
9012
Pachtansatz für eigenen Boden
Eigentumsfläche des Unternehmens
multipliziert mit dem durchschnittlichen
Pachtpreis entgeltlich gepachtete Flächen.
9031
Reinertrag (ordentlich)
Umfasst den Zinsertrag für das gesamte im Unternehmen eingesetzte
Kapital, also den Betrag, der zur Entlohnung des gesamten Kapitals und des
unternehmerischen Risikos zur Verfügung
steht. Ordentliches Ergebnis (KW 9004)
zuzüglich Zinsaufwand abzüglich Zinszuschüsse abzüglich Lohnansatz für nicht
entlohnte Arbeitskräfte (KW 1130).
9022
Gesamtarbeitsertrag
Steht für die Entlohnung aller im unternehmen eingesetzten Arbeitskräfte
und des unternehmerischen Risikos zur
Verfügung; Ordentliches Ergebnis zuzüglich Personalaufwand minus Zinsansatz für das Eigenkapital.
9032
Reinertrag des pacht- und schuldenfreien
Unternehmens (nach §2049 BGB)
Roheinkommen (KW 9081) abzüglich
Lohnansatz für nichtentlohnte Arbeitskräfte (KW 1130).
9051
Unternehmergewinn (ordentlich)
ordentliches Ergebnis (KW 9004) zuzüglich dem Gewinnzuschlag gem. § 4
Abs. 4a EStG abzüglich dem Zinsansatz
für das Eigenkapital und dem Lohnansatz
für nicht entlohnte AK.
9063
9071
Arbeitsertrag
Der um neutrale Einflüsse bereinigte
Arbeitsertrag steht für die Entlohnung
der Arbeit des Unternehmers und der
übrigen nichtentlohnten Arbeitskräfte
zur Verfügung. Er ist in etwa mit dem
alten Maßstab zeitraumechter Arbeitsertrag des Unternehmens in €/Fam-AK
vergleichbar.
Berechnung:
Ordentliches Ergebnis (KW 9004) abzüglich Zinsansatz Eigenkapital ohne
Boden und abzüglich Pachtansatz für
Eigentumsflächen (KW 9010) dividiert
durch Zahl der nAK.
Betriebseinkommen (Wertschöpfung)
Roheinkommen (KW 9081) zuzüglich
Personalaufwand. Es ist das Entgelt für
die eingesetzte Arbeit aller im Betrieb
tätigen Arbeitskräfte und das eingesetzte
Kapital.
9072
Betriebseinkommensrate
(Wertschöpfung in v.H.)
Ordentliches Betriebseinkommen (KW
9071) bezogen auf alle Betriebserträge
(Unternehmenserträge ohne Zins- und
Pachterträge) und ohne zeitraumfremde
Erträge, außerordentliche Erträge und
zeitraumfremde Investitionszuschüsse.
9081
Roheinkommen ordentlich
ordentliches Ergebnis (KW 9004) insgesamt zuzüglich Zinsaufwendungen,
Pacht-, Leasing- und Mietaufwendungen abzüglich Zinszuschüsse, Pachterträge für luf-Flächen, sonstige Pachtund Mieteinnahmen und Zins- und
Finanzerträge.
9102
Umsatzrentabilität
Gewinn vor Steuern vom Einkommen
und Ertrag (KW 9000) abzüglich dem
Lohnansatz für nicht entlohnte AK dividiert durch den Unternehmensertrag
(ordentlich) (KW 9113) * 100.
9113
Unternehmensertrag ordentlich
Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen, anderer aktivierter Eigenleistungen, Zulagen und Zuschüsse,
sonstigem Betriebsertrag, Zins- und
Finanzerträge abzüglich Investitionszuschüsse und zeitraumechter Einstellungen in den Sonderposten mit Rücklagenanteil.
9120
Gesamtkapitalrendite
Verzinsung des im Unternehmen eingesetzten Gesamtkapitals um neutrale
Einflüsse bereinigt.
Berechnung:
Ordentliches Ergebnis (KW 9004) zuzüglich Zinsaufwand abzüglich Zinszuschüsse und Lohnansatz für nicht entlohnte Arbeitskräfte (KW 1130) bezogen
auf das Gesamtkapital.
9131
Eigenkapitalrenatbilität (ohne Boden)
Verzinsung des im Unternehmen eingesetzten Eigenkapitals (nach Abzug des
Bodens), um neutrale Einflüsse bereinigt.
Berechnung:
Ordentliches Ergebnis (KW 9004) abzügl. Lohnansatz nichtentlohnter AK
(KW 1130) und Pachtansatz für selbst
159
bewirtschaftete Eigentumsflächen (KW
9012) bezogen auf das Eigenkapital
ohne Boden. Der Kennwert wird nur
ausgewiesen, wenn er positiv ist.
9141
9200
9221
9222
Nettorentabilität
Die Nettorentabilität gibt Auskunft, inwieweit das ordentliche Ergebnis den
Lohnanspruch nicht entlohnter AK (KW
1130) und den Zinsanspruch des Eigenkapitals inkl. Pachtansatz Eigentumsfläche (KW 9010) abdeckt. Zielgröße
ist ein Wert von über 100 %.
Liquidität 1. Grades
Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten bezogen auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten insgesamt in
Prozent.
Cash flow I
Gewinn zuzüglich Abschreibungen, Rückstellungs- und Rücklagenbildung, Veränderung passiver Rechnungsabgrenzungsposten;
abzüglich
Zuschreibung, Rücklagen- und Rückstellungsauflösung, Veränderung aktiver Rechnungsabgrenzungsposten, abzüglich Bestandsmehrungen, zuzüglich Bestandsminderungen; abzüglich der Privatanteile.
Cash Flow II
Cash Flow I plus Einlagen minus Entnahmen korrigiert um Privatanteile (bereits beim Cash Flow I abgezogen).
9223
Cash Flow III
Cash Flow II minus Tilgung. Zeigt die
Finanzierungskraft nach Deckung der
Tilgung, d.h. ob und in welcher Höhe
liquide Mittel für Ersatz- und Neuinvestitionen zur Verfügung stehen.
9230
Veränderung Eigenkapital
Eigenkapitalveränderung zuzüglich der
Einlagen stiller Gesellschafter bei GbR
abzüglich eines nicht durch Eigenkapital
gedeckten Fehlbetrages zuzüglich 50 %
der Veränderung des Sonderpostens mit
Rücklagenanteil.
9231
Kapitaldienstgrenze langfristig
Bereinigte Eigenkapitalveränderung lt.
Bilanz (KW 9236) zuzüglich Zinsaufwand
abzüglich Zinszuschüsse. Die Kennzahl
gibt an, welcher Kapitaldienst (Zins und
Tilgung) langfristig tragbar ist.
9232
Kapitaldienstgrenze mittelfristig
KW 9231 zuzüglich der Abschreibungen
160
auf Gebäude, bauliche Anlagen und Bodenverbesserungen.
9233
Kapitaldienstgrenze kurzfristig
KW 9231 zuzüglich der Abschreibungen
insgesamt.
9236
Bereinigte Eigenkapitalveränderung
(lt. Bilanz) (nur Einzelunternehmen)
KW 9230 bereinigt um das neutrale Ergebnis (KW 9002) und um private Vermögensentnahmen und -einlagen.
9240
Kapitaldienst (Zinsen + Tilgung)
Zinsaufwand abzüglich Zinszuschüsse,
jährliche Zahlung zuzüglich Tilgung.
9270
Eigenkapitalquote
Anteil des Eigenkapitals am Bilanzvermögen.
9280
Anlagenintensität
Anlagevermögen abzüglich Bodenvermögen und stehendem Holz dividiert
durch Gesamtkapital (Passiva) x 100.
9290
Anlagendeckung
Das Eigenkapital bezogen auf das Anlagevermögen des Geschäftsjahres. Die
Kennzahl gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang das Anlagevermögen
durch Eigenkapital finanziert ist.
9314
Nettoverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten lt. Passiva abzüglich
Forderungen, Wertpapiere und Schecks,
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten.
Anlage: Erfolgsbegriffe in der Landwirtschaft; Maßstäbe zur Beurteilung von Rentabilität,
Stabilität und Liquidität
Unternehmen
Gewinn- und Verlustrechnung
Bilanz
Betriebsergebnis
+ Finanzergebnis
= Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
+ außerordentliches Ergebnis
+ Steuerergebnis
= Gewinn/Jahresüberschuss
Verlust/Jahresfehlbetrag
Rentabilität
Gewinn/Jahres-überschuss
als
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
+ außerordentliches Ergebnis + Steuerergebnis
Ordentliches
Ergebnis
Gewinn/Jahresüberschuss vor Steuern*
- zeitraumfr. Ergebnis
- außerord. Ergebnis
- Invest.zulagen/zuschüs.
*vor Steuern vom
Einkommen und Ertrag
Gesamteinkommen
Gewinn +nichtlandwirtschaftiche Einkünfte
Nichtlandwirtschaftliche Einkünfte
- Gewerbebetrieb
- Selbständige Arbeit
- Nichtselbständige Arbeit
- Kapitalvermögen
- Vermietung und
Verpachtung
- Sonstige Einkommen und
Einkommensübertragungen
Aktiva
- Ausstehende Einlagen
- Anlagevermögen
- Tiervermögen
- Umlaufvermögen
- Rechnungsabgrenzungsposten
- Sonderverlustkonto aus
Rückstellungsbildungen
- Nicht durch Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag
Stabilität
Eigenkapitalveränderung
(im Unternehmen)
sowie
Anlagendeckung
Fremdkapitaldeckung
Gewinnrate
ordentliches Ergebnis x
100 : Unternehmensertrag (ordentl.)
Eigenkapitalveränderung
(beim Unternehmer)
Gesamteinkommen
- Entnahmen ohne
- private Vermögensbildung
Passiva
- Eigenkapital
- Einlagen stiller
Gesellschafter
- Nachrangiges Kapital
- Sonderposten mit
Rücklagenanteil
- Rückstellungen
- Verbindlichkeiten
- Rechnungsabgren zungsposten
Liquidität
Zeitpunktliquidität
(1. bis 3. Grades)
Geldüber(unter)schuss
Cash flow II
(Finanzierungskraft)
Eigenkapitalveränderung
(im Unternehmen)
+Abschreibungen
Kapitaldienstgrenze (langfristig)
Eigenkapitalveränderung
+Zinsaufwand
-Zinszuschuss
-priv. Vermögensbildung
Haushaltsaufwand
Unterhaltsbereich
- Aufwand für Lebenshaltung
einschl. außerordentlicher
Aufwand
Erwerbsbereich
- Altenteils-, Unterhaltsleistungen
Abfindungen
- Private Versicherungen
- Private Steuern und Abgaben
- Private Vermögensbildung
- Aufwand für nichtlandwirtschaftliche Einkünfte
Haushalt
161
Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2011/2012
Ministerium für Landwirtschaft
und Umwelt
Land-, Ernährungs- und
Forstwirtschaft und Tierschutzbericht
des Landes Sachsen-Anhalt
2011/2012