Plastik in der Umwelt – in Kreisläufen denken

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Plastik in der Umwelt – in Kreisläufen denken
Plastik in der Umwelt – in Kreisläufen
denken
BMBF-Forum für Nachhaltigkeit am 14.09.2015, Bonn
www.fona.de
Herausforderung – Müllkippe Meer
• Bis zu 450 Jahre verbleibt Plastikmüll
wie PET-Flaschen im Meer - und zerfällt
dabei in Mikroplastik.
• 70 Prozent des Mikroplastiks wird in der
Wassersäule und am Meeresboden
vermutet.
• Mikroplastik verschwindet nicht oder
kann aus dem Meer gefiltert werden.
• Meeresvermüllung verursacht hohe
Kosten, bedroht marine Lebensräume,
beeinträchtigt den Tourismus in
Küstenregionen.
• Das Problem besteht weltweit.
Bonn, 14. September 2015
Quelle: thinkstock
Herausforderung – Müllkippe Meer (2)
Bonn, 14. September 2015
Internationale Aktivitäten – Meersforschung (1)
JPI Oceans – Joint Programming Initiative Healthy and Productive
Seas and Oceans
• Pilot-Aktion „Mikroplastik in marinen Systemen“
unter BMBF-Federführung
• 10 Nationen fördern mit über 7 Mio. €
51 europäische Institutionen in
vier Forschungsverbünden
• Förderung ab Ende 2015 bis 2018
Quelle: JPI Oceans
• zentrale Forschungsfragen zu
 Harmonisierung von Messmethoden
 Geographische Verbreitung und Transportwege
 Ökotoxikologische Auswirkungen
Bonn, 14. September 2015
Quelle: Stephan Glinka/BUND
Die globale Herausforderung – Meeresforschung (2)
G7-Gipfel 7./8. Juni 2015
• G7-Abschlußerklärung „Schutz der Meere“
„Die G7 bekennt sich zu vorrangigen Maßnahmen
und Lösungen zur Bekämpfung der Meeresvermüllung
und betonen, dass land- und meeresbasierte Quellen,
Maßnahmen zur Beseitigung sowie Bildung, Forschung
und Kontaktarbeit einbezogen werden müssen“
G7-Wissenschaftsministertreffen
8.-10. Oktober 2015
• Abschlusserklärung zu „Schutz der Meere“
• Follow-up Aktivitäten: Ausbau Internationaler
Forschungskooperationen, Outreach und Capacity Building
Bonn, 14. September 2015
FONA3 – wirkungsorientierte Forschung startet
• Agendaprozess: „Plastik in der Umwelt“
• Kreislauf-Ansatz des BMBF der FONA3- Leitinitative „Green
Economy“: von der Quelle bis zu den Senken
 BMBF-Expertenworkshop mit 30 Teilnehmern verschiedener
Fachrichtungen (27. Mai 2015)
 Hintergrundpapier „Plastik in der
Umwelt - Quellen, Senken,
Lösungsansätze“ (Mai 2015)
 Gemeinsame Bekanntmachung:
Plastik im Meer, Süßwasser,
in der Wertschöpfungskette,
Konsum/- Verbraucher
(Ende 2016/2017)
Bonn, 14. September 2015
Quelle: VDI-TZ
Lösungen – interdisziplinär und
international denken
• Verankerung in der FONA3-Leitinitiative „Green Economy“
• Prioritäre Themen:
 Standardisierung von Messmethoden
 Analyse der wesentlichen Stoffströme
 Wirkungen auf Mensch und Umwelt
(Risiken, Toxizität)
Quelle: Malin Jacob
 Gemeinsame Betrachtung von Mikro- und MakroplastikProblematiken
 Gemeinsame Betrachtung von limnischen und marinen Systemen
 Bioabbau und Ersatzstoffe, Konsum („littering“, Verbraucherverhalten),
Internationale Zusammenarbeit stärken
 Kein Aktionismus, keine missionarischen Ansätze
 Fokussierte Förderung
Bonn, 14. September 2015
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Wissenschaft für nachhaltige marine Ressourcen und Ökosystem
BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat System Erde
Dr. Christian Alecke
[email protected]
Bonn, 14. September 2015