Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens

Сomentários

Transcrição

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens
r ,79
I
^NW 1756. Mitwochs den 24. M M .
Berlin den 18 Ware.
Se. Majestät, der König, haben die duech
bas Absterben des Geheimen CabinetsMachs,
Serrnoon Vockerodt, bey dem Departement
der ausländischen Angelegenheiten, erledigts
Stelle dem Geheimen M t h / Herrn Warem
dorf, allergnädigst ertheilt, auch ihm dabey
bis Expedit on der Schlsßschen Iustitz< und
andern Sachen aufzutragen geruhet. Von
Höchstder.snselden ist der Gehalt des Geheim
wen Legations-R^hs, Herrn von Herßberg,
und desKrisges Raths/ Geheimen Secreta,
tii und Archivarii, Herrn Müllers, aus bessn,
!lo. Z6.
Warschauben 17 M a « .
DerFürst ^on Olllkowski,Odo!aonbwische
Starostę, ist mit seiner Fürst!. FcauGsmahlM/die in Pulawa bis auf seine Ankunft ge¬
wartet, abgewichenen Sonntag von hier nach
Reussen algegangsn. Der Starolle und
Obersts bey denen Kömgl. und Cron-Trouppen, Herr von MniszeH, ha^ seine eests ver^
lobteBrautaus gewissen Ursachen verlassen,
undsichmit dir Palatinin Fräul.von Wol,
Hymen, FrHul A na von Potockin wircklich
verehllchet. Auch sind in Krasnystaw, noch
zwey Managen mit 2 Fr» Gräsin von Po,
Anr Gmd? M W l l c h vsvWhrtt worden. M m , vollzogen worden, uehmllch, des Herr»
( ,k> 1
von Miancynsll, Starostę von Karniewo. hingegen die Trouppen in Kent eommandi,
polskl. emes Sohnes des Herrn Palatini ren. und den
von Czermchew, mit b«r I r a u l . Catharina ben. D.e Generals en Ch f in « ^
von Potocki«, elner Starost.n, Fräul. oon und Irtlanb sind noch N t eigen, ch w
Krasnystaw, und des Nowomi.ysl.schm, kann». Man nenn" nu?den Graftn von
OtarosteHerrnoonKrastnskl.mttderFräul. Rothes, welch« im letztern Königreiche daS
von Potock'n, jüngeren Fräul. Tochter des Oberkommando führen wird. Die Trouv.
Herrn Vtarosten von Krnoslaw.
pen, welche nach America bestimmet,sind nach
Dresden den l8 Mart.
Cork <m Marsch. Nach d r Ankunft dks«
Bey noch forlwahrenderHandlungs.Com, trouppen wirb man über 10000 Mann "
Mßlon, muffen alle Gülher und Waaren zu jenem Welt.theile haben. Man meldet, daß
lande ron Hamburg über kelpzlg .ns Land der Admiral Mostvn, wllcher zwischen der
kommen, und ist auf den «lbe.Sttohm von westlichen Küste von Irrland und Hepsam
derglt.chen garktlne Zuführe; well auch lm kreutzet, ein FranZöfisches Schifvon 74 Ca^
- verstrlchenen W'Nter, gedachter Gtrohm nonen entdeckt habe, und baß dasselbe, da eS
Uicht;ugmo^en,st, so habensichbeeeitsver. nicht entwischen können, fich ohne Widerschikdene Getreyde.Schlffe aus Böhmen all« stand soll ergeben haben. Wir wollen die Dehier eingefunden und »st der Preyß des Korns, stätigung hlervon erwarten, da die Hof'Zei.
der Scheff«l 2 Rthlr. i o bls 13 Gar. viSjetzo tung uns hiervon noch eben so wenia bekannt
dsrblikben. An Holtze »st wegen d,sgelinden gemachet hat, als von der Nachricht von GiWinter auch kein Mangel vorgefallen.
brattar,b°ß unser Krieas.EchifErv«riment
London den 9 Mart.
24 Franhöstsche KaufmanwSchiffe, und ein
D « Plan de« Kllegs«Operation zuWasser anderes von eben de« Nation, dessen Loduna
und zu Lande m Europa und America fürbie, aus20oc?c>Pf. Sterl.ßkschäy?t wird, tastlbss
ses Jahr ist in diesen Tagen zur Richtigkeit aufgebracht hatte. Dergleichen Nachnchgekommen, und <ur Ausfuhrung desselben sie, tenfindin gewissem Verstande nicht ohne N u ,
hetman die Anstalten verdoppel'. Der Ad« tzen. Da eine grosse Anzahl von unsern oft
miralAnsonwlrdin kutzem das Commando fentiichen Blauern nachunstrn Colonien in
einer EsquadrezuPortsmouth übernehmen, America versandt wird, so hat die Ermuntei
um die erste und oornchmsse Unternchmung rung, welche diese Nouvellisten den dortigen
auszuführen. Alle unsere Admirals zu Ports» Emwrhnelnewfiössen wollen, schon ihre Wir,
moulh und Plymouth machensichzum Aus, ckung gelhan bevorsieerfahren, daß die Neu«
laufen bereit. V«rschiedene Bombardur- igkeit wahr oder falsch sey. Die Zei.unas,
Galioten «r.d B r a n d s werden für die Es, Schreiber in Franckre-ch verstehen diesen
quadren mit allem verschen, was zu einer Kunstgnfauch,und wir müssen dafür in ihren
fürchterlichen Unternehn ung nur immer er. Nachrichten lesen, daß die Kapers von S t .
forderlich seyn kann. Se. Königl. Hoheit, Malo und Dünkirchenrecht finßig mit Auf,
welche die Küsten besehen und untersucht ha» brm^lmg der Englischen Kauffarbey Schlff,",
den, s,nl>am Sos Ntage zu E t . I a m l s zurück sogar vor de? Th'wse und unter tmBed« ckung
pekommcn. Se. Majest.sindgewillst, wenn von Kieg^Sch'ffen, beschäftiget sind, da
«ine Fcanyösi che Invasion sollte versucht man doch noch zur Ze t keinen feindlichen Kawerden, lich an die Spitze der vornehmsten Ar< per auf der Sse erblicket hat.
mee zusteVen,und Ibre Krone gessen alle unHannover den 12 Wart,
gerechte Anfälle in höchster Person zu vmhei,
Wenn man bloß den Buchten einiger Zei,
d gen. Her Herhog von Cumderland wird tuna.s,Schreiber trauen wollte, so müste m«n
c »«i
)
«H«nbe«.ba? «ngellanb sowohl zu Land«als Abreise i « goldene Se<lu,n<» gegeben. Her
»u Wasser Gefahr liefe, gegen d« Macht gröst« Theil dieserMenschen bestehet aas M u ,
»rallck«ichs den Kürßern zuziehen. M e i n stcante.:. Nicht nur die Briefe aus Smirna
die Briefe auS London vernichten dergleichen undConstaminopel, sondern auch ausandern
Vor uttheile, und müden uns die grossen An» Levantischen Häfen bestä ttigen, daßstchviel«
stalten welche in Eagelland gemacht wetden. Gnglandische Schiffe in dasigem Gewässer
nicht allein die Franßöstschen Schiffe üb«all befinden, und auf die Schiffe, welche Fran»
aufzusuchen, sondern auch eine ansehnliche M c h e Flaggen fuhren, Jacht machen.
Verstsrckung nack den Americanischen ColoVenebig den 25 Febr.
nie« zu senden. Feanckreich kennet diese Ver»
Am Mondtage wu>« einer der reichsten
füaunaen sehr wohl, und weiß, wenn es «inen Griechischen Kaufieute dieser Stadt, Namens
billigen Vergleich statt finden last. Das Ge- Panno Maruzzi, in seinem eigen«« Haus«
rächte ist auch allgemein, daß es durch die Ver< von einem andern Griechen, welcher in ftine
Mittelung einer gewissen hohen Puissance be, Handlung zurück gekommen war, ermordet,
reits so weit gekommen sey, daß die ßeindsie, Sie waren mit einander in einem Proceß ü«
ligkeiten erster Tage von beyden Seit«« wen ber Kaufmanns-Rechnungen verwickelt, und
den «ingestellet werden. Die Glaubwürdigkeit ber H « r Maruzzi hatte, vermöge eines Ur,
dieses Gerüchtes wird durch ein anderes oer- thels, alles Geld und Effecten, so d«r andere
mehret, daß nehmlich die Heßischen Truppm, zu Corfu besaß, mit Arrest belegen lassen,
welche schon in Bewegung waren,sichnach S o bald er Nachricht hiervon erhielte, begab
Engellanb zubegeben, Ordre bekommen Hit, er sich mit 4Pistolzn und einem Dolch in
ten Halte zu machen. Eine zahlreiche G«, das Comptoir seines Gegners, und jagte dem,
ftllschaft von Herren und Hamen vom ersten selbm nicht nur eine Kugel durch den Kopf,
Rang«,haden die neue Indianische Buchdru, sondern ermordete ihn auch rollends mit dem
«leren besehm, welch« vo, dem hiestgen Thore, Dolche. Einige von den Bedienten stü' htcn
durch die Aufmunterung des Herrn Ass«ssors auf den Lärmen sogleich zu, und die andern
von Wällen, undunter der Nutstcht des Herrn Hollen di« Stirren. Diese fanden bey ihrer
Pascali« angeleget worden ist, welchem wie Ankunft die Thüre des Comp'oils versch:os<
auch die Fabricke von gewürckten Tapeten, sen, und den Mörder bannn, welcher einig«
und andern mehr zu danäen haben.
Gegenwehr thun wollte. D a er ab«r sahe,
Venebig den 20 Febr.
daß er den Händen der Iusiitz nicht enlkom,
Unsere reichste Kaufieute haben seit einigen men ks,inte, so lösit« er die eine Pistol« auf
Xagln aus verschiedenen Levantlschm Meer, sich selbst, und M ßstchein Oht vom Kopfe.
Häfen, »6 Kauffahrdey . Schiffe erhalten, Hieraus gab er sich einig« Stiche mit dem
welche mit einander Venelianische Flaggen Dolch; endlich aber wurde er gefangen, und
geführet. Die Güter, so diese Schiffe an beynahe todt ins Gisangniß gebracht. M a n
Boord haben, werden mehr als zwey Willio, ist g geuwärtig beschäftigt, ihm stinen Pro«
nen am Werth geschähet. Es find in hust» czß ausscrordentlich und aufs schleunigstezn
g « Stadt auf zwenen Eng'ändischen Sch ft machen,
fen vi«le Personen, so hier in denen umiiegen,
S'raßburg ten 2 Mart.
den O tschaften geb hrm,sichaber nzch l,'ist Vor einign Tagen sind Ge. Durchs, der
sibon begeben, undsichdasiM häuslich nic, Priny Ludwig von Würtemberg aus Slut<
b«r ltlassen hatten, von bannen wieder angc» gart hier wieder angelanget, habensichaber
langet. Einem jeden dieser Lsut« haben Ih« nicht linger als über Nacht aufgehalten, und
«.Majestät der Köni^ in Portugall keu der sodann die Reis« nach Paris fortgesetzet. Zu
«
c '82
) »
.
Anfang der abgewichenen Woche ist die schon Ochifs'Zwieback in Kisten, und Mehl, angei
lange Zeit hier in B:sahung gelegene Com< kommen, und die Ammunition ist sofctt in
pagnie Arbeiter aufgebrochen, und hat den die Fotts, Mulet, und kapin, gebracht wors
Weg nach Calais genommm, wo 4 derglei« den.
chen Compagnien zusammen kommen werden.
Longtown, unterhalb Catlisle in
Zu Haor« de Grace erwartet man ebenfalls
Engellanb dm i M a r t .
«ine Compagnie Ingeniers, um in dasig nEe»
kehtens fand ein hiesiger sehr alter Hamglnden ein Lager adzustechin. Wieesschei» mer^Schmied, Fcantz Graham genannt, auf
net, siid bey diesen gegenwärtigen Zeiten alle dem Felde elneuBmttl, worinnen 102 Gui»
Mächte in Europa a.< ihrer Hut, und setzen neen waren. Se» ehrliche einfältige Greiß
fich auf alle Falle in einen gmen Vtttheldu gerieth bey dem Anblick so vielen Soldes in
gungs> Stand. Gleichwohl mag man die solches Erstaunen, daß er die gantz« Nacht
Sachm bltrachlen, wie man immer will, so nicht tavor schlafen könn«. D«s ander»
verkündiget doch der gegenwärtige Anschein Morgens stand er vbLer Bewunderung auf,
keinen Krieg zu Lande, wenigstens in dem tief seinen Sohn, befahl ihm den Ofen auszuLauffedieses Jahrs noch nicht. Am Monta» fegen, und zeigte ihn hernach siinen Schatz,
ge voriger Woche hatsichallhier folgende Be< Er schüttete die Guineen an die Elde, und der
glbenhüt zugetragen. Ein Unter»Officiei Gohn, der eben so wenig, als der Vater, im
von einem hier in Besaßung liegenden Regi- ganyenLeben »oo Guineen beysammenlgese»
ment« hatte seit 20 Jahren, so lange er nem- hen hatte, kam glcichfals fast aus ,'ch selber,
lich in Diensten geganden, sein Geschlecht so Sie z«hlten die Guineen hin und her, und
wohl zu vcrbergm ge vußt, daß jedermann konnten doch vor ällzugrosslr G«müths«Be<
ihn für eine Mannsperson hielt. T« ließ wegung mcht mehr herauvbringen, als 7a
auch alle gern auf solchem Glauben, bis am ober aufdas höchste 80 Stück. Zwey Tage
gedachten tage d« Sache sich anders zeigte, hernach hörte der HammwSchmid, daß der
und der vermepnte Gergzant mit einem le, Beute! künftigen Sonntag von dcr Cantzel
bsndiaen Kinoe in die Wochzn kam.
sollte wiedergefordert werden. Wer war sro»
Antwerpen den 11 Mart.
her, als unser Alte. Erlief, sostarcker könn,
«lus Dünkcrten, allwo die Arbeit an den te, zu demjeuigen, dcr die Commiß'vn hatte,
FistungsMercken wirälich ist einaestellt wor, den Beutel zu suchen, uud sagte zu ihm: Gebe
den, wird belichtet, daß die neuang«wolbenen sich nur der Herr wegen des Beutels Wetter
Matrosen hcreits von dort nach Brest abge- keine Mühe; denn, er ist bcy nur m guter
gangen waren, und daß den l5tsn dieses Mo< Verwahrung, und ich lmll lhn dem Etgennathssichdie Trouppen zu KlnGmng eines thümer sogleich ohne die geringsse Schwierig,
Lagers bey Boulvgnz onsammeln sollten, leit wieder zustillen, zumahl, da ich stlt der
Oermög« einer iüngern Vekcrönunq, sey nun- Zeit, daß ich ihn gefunden habe, weder ruylg
mehrodenjn Düntctken seßhaftsüEngüllän. schlafen, noch essen, oder tnncken, kann! De«
dern erlaubt, dastlbi zu bluten. Zu Calais j?nia,e, welchem l-efohlsn war,sichnach dem
kzZen4l Franhösisch« Schiffe, unter welchen Beutel zu «rtunligen, sollte dem, dir,hn etwa
sich2o Ttanspyrt,Schiffe,dtc von dem Röni- in Verwahrung haben wurde, i o Guincen
gl bezahlt werden, befinden, undsiedülftn sich zum Geschencte anbieten; aber der ehrliche
b'.s auf nahlre Ordre, schlechterdinzs nicht Greis wollte nach vieler Mühe durchaus
aus den Haftn begeben. VonSt.Oimrsind nicht mehr, als z Guineen, annehmen. Wayzu besOgln, Calais viele Nilander mit Pul» reZufriedenheitj
- er, Kug«w, Bomben, Cat?omn, Mörßrp,
.
^"M
Nachtrag a6 Xo. Z6.
Mittwochs dm 24ö ülartii. ^nno 17564
Breslau d«n 23 M a t t .
Plätzen an bee Vaas/ alles dasjenige abge,
S t . Königl. Majestät habe« den H m » führet, was zu der Unternehmurs auf Han,
Nittmeister von Schmidthals, Hochlöblichen nor« bestimmt gewesen, und man bringet «S
Rochomlchen Cuiraßier.RegimentS, wildem gegen die Lüsten osn Normandie und Greta,
OchlestschenIncolat allesgnädigst beschencket. 2««; wie man denn seit Mehr als z Wochen
Zu Mebzibor ist am igten hujus des Zich- auf allen dahm gehenden Haupt»Gtrasseu
ners Wanin Schultzens Eheweib mit 3 ge, nichts als dergleichen Convois gesehen hat.
funden Töchtern entbunden worden.
Alle diese Veranstaltungen nun scheinenbeutt
«. . ^ . >
^ ^ «« .
lich zu «kennen zu geben, taß Francknich
kollm m Oahmen, bett »oMart.
entschlossen sey, den Krieg nach Groß rittanl
M a n wlll h<er stche« Nachricht haben, nien zu spielen,und derbenOfficiersertheil,
haß künftigen Msnath August ln hlesizer y Befehl,sichmit den zu einem Feld . Zuae
Gegend wiederum ein Lag« soll geschlagen erforderlichen Sachen ausser den Pferden zu
werden, wohin dem Vertäuten nach auch der p « ^ « « , kan fast zn «inem neuen Neweile
Kayserliche Hof kommen wnd. Dl« Kre,«, haogn dienen/
"««>,'
Hauptleute sollen bereits davott Nachricht
^aaag den to Mart<
haben. An b« Regimenter aber ist desw«,
Vorgestern, als am Geburths , tage des
gen noch k«n Beseht ergangen.
Ptinßen.Statthalters, welcher daran in sein
Brüssel deu , 0 M a r t .
neuntes Jahr getrett», statteten die Herren
Alle die Krlegs-Geräthschaft an Eansnen, der Regierung, die fremden Ministri, und vie,
lavelten «. die man seit 5 bis 6 Monathen le andere Personen o«n Vistinc lion, bey Ho,
zu Douai zusammen gebracht und zubereitet ft die Glückwüuschungen deswegen ab. «<
hat, nimmt anjeßo «inen Weg, an den gewiß bends war in dem Palast des AltewHofs
anfangs wohl nicht gedacht worden. Ein ein grosses Festin und ein überaus pröchl<<
Theil davon wird nach Pons gebracht, und ger Ball, den die Prinheßin Carolina müdem
von dar zu Wasser nach Rouet» geschickt« Fürsten von Naffau-Weilburg «ösnele<
Gin anderer theil geht über Arras unb Ne<
Wie von Dupnkirchen geschrieben wirb,
thune auf V t . Omer, und von danne« zu soll der Minister, der von Seiten Se.CathsMsser weiter Duynlirchen und Calais, lischen Majestät zu London «stdiret, in om
Man arbeitet hiernächst zu Douai noch an abgewichenen Tage« aus Engellanb herüt«
Nlchrern Zügen Artillerie unb anderer Krie, nach Boulogne gekommen seyn, und von dar
g«s»Gerathschaft unausgesetzt. Gleicherge, simen Weg wej^s y«ch Paris geyWmm
A l l wlld.vo. N Glvet, Eha.rl«y<lle, nyh qr,h,rn. hqbfN?
» ('84')«
ß
Leipzig den 20 Mart.
den, wieber ihren Willen Banquerot zu m«<! ß
Nach den Berichten von Braunschwelg chen. Utt'er den letzten befindet stch eineü Z
unterm i6ten dieses ist an solchem läge d«r von 2 Millionen und 20200 Livree, womna
gesamau« Hof m prächtiger Gala erschienen, « r l?oQ2c»o Liores an acceptlnen Wechsel,
«eil an selbige« Abende die hobe Vermäh, Bliesen von Ma«inico, die a u f t ; und 36
lung Sr. Hochfürstl. Durchlaucht des Herrn Monathen nach dato zahlbahr gewesen de,
Herhogs zu Sachsen Weimar mit bttDurch« griffen find, und wovon 900000 kivres durch
laucheigsten Prinheßin Anna Amalia von einen gewissen Jesuiten gezogen find. D a
Nraunschweig , Lüneburg vollzogen werden aber die Jesuiten von Paris belichtet haben,
jollen.
baßstelvoooo Lcu negeciif< hätten, um ei«
Marseiße den 26 Febr.
nen Theil dieser letzten Welyiel'Briefe zu be»
Verschiedene Kaufientedilstr Slabt habm zahlen; so wird es verhoffmtlich mit diesem
durch das Aufbrmgen unstrer Schiffe, und Banquerot so übel nicht laufen, als man an,
deren Ladung von den Engländern ungemein fänglchbefürchtet hat»
Diel gelitte», und einige sind genöthiget wor,
Bey dem privil. Verieger dieser Zeitung»», Johann Iaeo» Korn ist zu hab«n:
I o h . Friedrich Scho!y«ns> Versuch einer Theorie von natürlichen Trieben, 8. Halle,
'755 ?sg«Vebancken ü-er die Nachahmung der Gtlechischm Wercke in der Mahlerey« und Bildhauer«
Kunst, von Wlnckel^ann in Hteßden, bade!) Sendschreiben über die Geban<l«n v»n der
Nachahmung der Gricchischen Wercke in c<r Mahlerey, und Bildhauerkunst, nebst Gr<
läuterung der Gidancken von der Nachahmung der GriechischiN Wercke in der Mahle«
tep, und Bildhauer. Gunst; und Beantwortung des Sendschreibens über diese Gsdanck«»«
4. Dreßden und Leipzig, 175b. l Hl. s sgr.
Urbaullchz Etörterung der Frage: Was kan des Totes Bitterkeit vertreiben? 8» Leipzig,
2 sgr<
Was ist ein Christ? F. Hamburg, t Ggr.
K i , Vernunftlchre, als eine Anweisung zum richtigen Gebrauche der Vernunft in derEr«
kenntniß der Wahrheit, aus zween gantz natütlichen Regeln der Einstwmurg und d«s
Wiedeesprnchs, herg«Uitet von H Reimarus. P . I . H . 8» Hamb. 1756. 15 sgr
Orbis Romas Ichnographia a Leonardo Bufalino Ligneis formis evulgata atque xti incisa ä
Joh. Baptista Nolü Geometra & Architecto summi Pontificis Benedicti XIV. recufapro*
vollkcmmemr Grundriß der
Ttadt RoM/
statinofficiiiaHomanniana, i7<iS* Neuer
VltUU und
unbooßfcntlticmv©tun&tig
[email protected]?om/
nüch dem Ortgmal des Herrn Nolli, herausgeLeben von dem Homanntschen Erben ln
Nü-nberg, i F l 5 sgr.
^ m e l l « 8eprentrwl,2li5: Neu« sart« von dem Mitternachtlichen Nmerica, so »iesievon
dem Herrn d' Anviile in FcanHcsich oerfectigt, Und in Enzelland mit den innern Virgi»
nischm Colonien, und dem Ohio,Fluß vermchct herausgekommen, anitzt mit Historischen
U»d Teo^raphischen Erklärungen herausgegeben von den Homannischen Erben, 6 sgr.
Vusfühllicht Prüfung der Gtdancken des bttühmten Herrn Balthasar Ludwig Tralles, Med?
Doct. und Practicus zu Bleßlau/ von der Gegenwart Christi im Heiligen Abendmahl,
und der Auferstehung der todlen, nebst «initn Vorberlcht,worinnen ble Historischen uw<
stHttde dieser Streitigkeiten erzehlet werden, ausgefeltiget von Martin Graf, Colleg«« och
dem «reßlauischm M « i ä Magdal«nischen Gpmnasto, z. Nreßlau, 1756. 7 sgl.