Ehrung für Hochschul-Alumna: Sopranistin Katrin Gerstenberger

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Ehrung für Hochschul-Alumna: Sopranistin Katrin Gerstenberger
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Katrin Gerstenberger | Foto: HfM Weimar
Ehrung für Hochschul-Alumna: Sopranistin Katrin Gerstenberger wurde zur
Hessischen Kammersängerin ernannt
In den Vorwendejahren, zwischen 1984 und 1989, studierte sie in der Weimarer Gesangsklasse von Prof.
Gudrun Fischer: Der Sopranistin Katrin Gestenberger wurde nun eine besonders seltene Ehre zuteil. Als erst
zweite Sängerin an einem Theater des Landes Hessen wurde ihr der Titel einer "Kammersängerin"
verliehen.
Die Absolventin der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar singt seit mehr als 20 Jahren im
Ensemble des Staatstheaters Darmstadt. Aus den Händen "ihres" Intendanten John Dew erhielt sie nun
ihre Ernennungsurkunde.
Katrin Gerstenberger ist ihrer Alma Mater immer verbunden geblieben: Sie hat als Mitglied der
Gesellschaft der Freunde und Förderer der Weimarer Musikhochschule die Studierenden und die
Projektarbeit häufig unterstützt - sei es durch besondere Spenden in individuellen Notfällen, sei es durch
Spenden, die projektbezogen für die Weimarer Opernschule bestimmt waren.
Der Vorsitzende des Freundeskreises, Prof. Reinhard Schau, zeigte sich erfreut über diese Ehrung: "Katrin
Gerstenberger kann auf ein beeindruckendes Lebenswerk als Sängerin zurückblicken. Der Förderverein
Spenden, die projektbezogen für die Weimarer Opernschule bestimmt waren.
Der Vorsitzende des Freundeskreises, Prof. Reinhard Schau, zeigte sich erfreut über diese Ehrung: "Katrin
Gerstenberger kann auf ein beeindruckendes Lebenswerk als Sängerin zurückblicken. Der Förderverein
konnte sich immer auf ihre Hilfe verlassen." Reinhard Schau hat auch einen persönlichen Bezug zur
Sängerin: Inmitten der Wendezeit, 1989, konnte er mit ihr die Partie der Dorabella in der
Hochschulinszenierung von Mozarts "Così fan tutte" erarbeiten.
Katrin Gerstenberger wurde in ihrer Geburtsstadt Halle / Saale mit zwölf Jahren in die damals neu
gegründete Kinder-Komponisten-Klasse aufgenommen. 1984 begann sie ihr Gesangsstudium an der
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Gudrun Fischer. Kurz vor Abschluss
ihres Studiums gewann sie den 1. Preis beim Nationalen Opernsängerwettbewerb in Gera.
An den Bühnen der Stadt Gera debütierte sie als Azucena in "Der Troubadour" und hatte von 1990 bis 1993
einen Lehrauftrag für Gesang an der Weimarer Musikhochschule inne. Im Jahr 1993 wechselte sie als
lyrischer Mezzosopran an das Staatstheater Darmstadt. Dort erarbeitete sie sich viele wichtige Partien ihres
Faches.
Ab 2002 begann sie einen Wechsel ins jugendlich-dramatische Sopranfach mit Santuzza in "Cavalleria
Rustivana" und ihrer ersten Wagner-Partie, der Venus im "Tannhäuser". 2011 debütierte Katrin
Gerstenberger im neuen Ring (Regie John Dew) als Brünnhilde in "Walküre", "Siegfried" und
"Götterdämmerung". Zuletzt sang sie die Kundry in Wagners "Parsifal".
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