Der folgende Bericht ist in RC-Heli

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Der folgende Bericht ist in RC-Heli
Der folgende Bericht ist in RC-Heli-Action,
Ausgabe 10/2010 erschienen.
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Mikados aktueller Spitzenreiter
LONG PERFO RMER
von Fred Annecke
Die LOGOs der Potsdamer Firma Mikado erfreuen sich in der Szene
großer Beliebtheit. Nicht nur viele Wettbewerbspiloten setzen auf
diese sehr leichten, agilen Elektrohubschrauber, sondern vor allem
Modellsportler, die sich ein bewährtes, durchentwickeltes Produkt
wünschen. Bisher markierte der 600 3D mit 10s-Motorisierung
das obere Ende der LOGO-Familie. Seit Mitte des Jahres ist es
der neue LOGO 600 SE, den wir Euch nach intensivem Test
detailliert vorstellen.
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Im Rotorkopf sorgen jeweils drei
O-Ringe pro Seite für die (sehr harte)
Dämpfung der durchgehenden
Blattlagerwelle. Man beachte
die zusätzliche Klemmung des
Zentralstücks auf der Hauptrotorwelle
Der Baukasteninhalt des
LOGO 600 SE kommt mit
praxiserprobten Komponenten.
Die Aufbauanleitung im DIN
A3-Querformat ist vorbildlich
Der LOGO 600 SE trägt dem aktuellen Trend in der
Szene Rechnung, Elektrohubschrauber mit zunehmend größerem Rotordurchmesser, aber dafür
niedrigeren Drehzahlen einzusetzen. Durch sein um
sechs Zentimeter verlängertes Heckrohr gegenüber
dem Standard 600er können nun Rotorblätter mit
bis zu 695 Millimeter (mm) Länge geflogen werden.
Das ergibt einen Rotordurchmesser von satten 1.550
mm, also der Größe eines ausgewachsenen 90er
Verbrenner-Helis.
Hingucker
Das pfeilverzahnte
Hauptgetriebe mit Modul 1
ist allen Kraftanstrengungen
des Motors gewachsen. Der
Klemmrollenfreilauf wird
beidseitig in Gleitlagern auf der
gehärteten, 10 Millimeter starken
Hauptrotorwelle geführt
Der 600 SE kommt als Baukasten im ursprünglichen
Sinn, also ganz ohne vormontierte Teile. Nur so
bekommt man einen umfassenden Überblick und
kann die Qualität der Einzelteile im Zusammenspiel
richtig bewerten. Als Erstes sticht die fix und fertige,
hochglanzlackierte Kabinenhaube ins Auge. Mit
ihrer exklusiven SE-Farbgebung grenzt sie sich zu
den übrigen LOGOs deutlich ab und ist ein echter
Hingucker. Sauber mehrlagig in GFK laminiert, wiegt
sie gerade mal 120 Gramm.
Die beiden Chassis-Seitenteile sind seit Langem
bewährt und in leichtem Kunststoff-Spritzguss hergestellt. Es ist gut, dass Mikado an dieser hochfesten
Chassisbauweise festhält. Ebene Carbonplatten
mögen vielleicht auf den ersten Blick edler aussehen,
machen jedoch bei einem (Wieder-)Aufbau des Modells deutlich mehr Arbeit und sind mit ihren vielen
Schraubverbindungen in Summe nicht leichter.
Pfeilverzahnung
Für die Kraftübertragung zum vergrößerten
Rotordurchmesser setzt man bei Mikado auf ein
pfeilverzahntes Hauptzahnrad mit 106 Zähnen,
Modul 1. Vorteil der Pfeilverzahnung ist ja die
Vermeidung axialer Last auf die Lager des Elektromotors. Hier ist permanent mehr als ein Zahn im
Eingriff, was Kräfte verteilt und das Laufgeräusch
reduziert. Mikado liefert passende Ritzel von 10 bis
15 Zähnen für 5- und 6-mm-Wellen, die aber je nach
Motor separat mitbestellt werden müssen.
Die Motorträgerplatte ist aus Aluminium gefertigt und
verbessert so neben der besonders steifen Krafteinleitung ins Chassis die Wärmeabfuhr. Die beiden
Langlöcher zum Verschieben des Motors haben den
fast schon standardisierten Abstand von 30 mm.
Das Einstellen des Zahnflankenspiels muss absolut
gewissenhaft durchgeführt werden. Zuerst Mitte Ritzel
exakt auf Mitte des Hauptzahnrades ausrichten, dann
den Motor soweit heranschieben, bis gerade noch
fühlbar Luft zwischen den Rädern ist und anschließend festziehen. Ein zusätzliches Gegenlager für die
Abtriebswelle des Motors ist als Optionsteil erhältlich,
wurde aber während der Testflüge nicht vermisst.
Aramid-Riemen
Beim Heckausleger des LOGO 600 SE ist man einem
dünnwandigen Aluminiumrohr mit 25 mm Durchmesser treu geblieben. Carbon bringt hier nur erhebliche Mehrkosten ohne echte Vorteile zu bieten. Der
Heckrotor wird herkömmlich über einen Zahnriemen
angetrieben. Mikado verwendet hier ein spezielles,
nach eigenen Spezifikationen gefertigtes Exemplar mit
hochfester, biegeweicher Aramid-Faser-Bindung, das
so nicht im freien Handel erhältlich ist.
Der in der Autorotation mitdrehende Heckrotor ist in
einem offenen Gehäuse aus Carbonplatten gelagert
und dreht 4,8 mal schneller als der Hauptrotor. Dieses
bewährte Übersetzungsverhältnis blieb gegenüber
Know-How
Mikado hat weltweit als Hersteller die längste Erfahrung im Bereich Elektrohubschrauber. Das zwanzigjährige Firmenjubiläum zeigt, wie lange man sich in
dieser Disziplin schon ganz vorne am Markt bewegt. Geradezu verblüffend ist die
große Präsenz der LOGO-Piloten im Ausland, vor allem in den USA. Firmeninhaber
Ralf Buxnowitz vertritt hier seine ganz eigene Philosophie und arbeitet sehr intensiv mit vielen internationalen Spitzenpiloten zusammen. Die praktische Erprobung
der Prototypen kann so unter verschiedensten Bedingungen erfolgen, die bereits
lange im Vorfeld wertvolle Rückmeldung über die zu erwartende Performance
und Haltbarkeit des späteren Serienmodells gibt. Trotz dieser Internationalität der
Mannschaft und dem immensen Preisdruck aus Asien, werden alle Baugruppen der
LOGOs in Deutschland konstruiert und zum allergrößten Teil auch hier hergestellt.
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Das multifunktionale Chassis aus leichtem PolyamidSpritzguss ist ein alter Bekannter. Sämtliche Lagersitze
und Verschraubungen sind gleich mit angeformt
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Der Mitnehmer für die Taumelscheibe ist vielfach kugelgelagert
und erlaubt einen besonders großen Schwenkwinkel
CFK-Platten bilden das Gehäuse des
Heckrotors, das von außen auf den
Heckausleger geklemmt wird. Eine
Führungsrolle verhindert das Überspringen
des Riemens unter hoher Last
Die von Mikado vertriebenen EDGE-Rotorblätter wurden
in den USA entworfen, sind sagenhaft gut verarbeitet
und speziell für das Flybarless-Fliegen optimiert. Passende
Heckrotorblätter von EDGE sind ebenfalls verfügbar
die Vorzüge der elektronisch unterstützten, paddellosen Ansteuerung für sich erkannt und setzt sie mit
großem Erfolg ein.
dem LOGO 600
3D unverändert.
Die spritzgegossenen
Heckrotor-Blattgriffe aus Kunststoff sind mit Radial- und Axiallager ausgerüstet
und sitzen auf einer ungedämpften Nabe aus Stahl.
Bedingt durch das gängige Anschlussmaß können
alle Heckrotorblätter mit 5 mm starker Blattwurzel
montiert werden.
Die eingesetzten Antriebskomponenten stammen
allesamt von deutschen
Lieferanten und bilden
eine zuverlässige Basis
Mikado empfiehlt hier natürlich die Verwendung
seiner EDGE Carbon-Haupt- und Heckrotorblätter,
deren Importeur man für Deutschland ist. Carbon
bestimmt aber nicht nur das Bild am Heckrotor –
alle Leitwerke und Abstrebungen sind ebenfalls aus
diesem hochsteifen Material gefertigt. Eine CFKSchubstange verbindet das im Chassis sitzende
Heckrotorservo geradlinig mit dem doppelt
kugelgelagerten Umlenkhebel der Steuerbrücke.
Die massiven Blattgriffe aus Spritzguss nehmen
in unserem Fall die empfohlenen, symmetrischen
Carbon-Blätter von EDGE mit 693 mm Länge auf.
Andere Fabrikate mit bis zu 14 mm Blattanschluss
sind natürlich ebenfalls verwendbar, sofern sie einen
geringen oder besser gar keinen Vorlauf haben.
Aufgehängt an einer 8 mm starken, durchgehenden
Blattlagerwelle, werden sie über jeweils zwei Radialund ein Axiallager geführt.
Der achtfach kugelgelagerte Mitnehmer für den
Taumelscheiben-Innenring lässt durch seine langen
Mitnehmerarme einen sehr großen Kippwinkel zu.
Die Taumelscheibe selbst ist komplett in Aluminium
gefertigt und absolut spielfrei. Eine Schraube erlaubt,
die Vorspannung auf das darin verbaute Kugellager
zu verändern und so eventuell im Laufe der Zeit
auftretende Luft zu kompensieren.
Konsequent
Der Hauptrotor ist ein alter Bekannter von
Mikado. Während die meisten anderen
LOGOs wahlweise als Paddel- oder
Flybarless-Version geordert werden
können, ist der 600 SE ausschließlich
in „Rigid“ lieferbar. Das macht auch
Sinn, denn ein Großteil der Piloten hat
Dieses Kabelstück stellt den elektrischen
Potenzialausgleich zwischen Riemen und Heckrohr
her. Ein komplettes Antistatik-Set liegt dem Baukasten bei
Die Heckrotorblatthalter sind mit Radial- und Axiallager
ausgestattet. Das garantiert eine leichtgängige
Verstellung unter allen Betriebsbedingungen
Traumwert
Klar strukturierter Aufbau des 600 SE. Die beiden
Klettbänder halten den Antriebsakku in Position.
So ergibt sich eine Schwerpunktlage exakt auf
Höhe der Hauptrotorwelle
Die gesamte Anlenkgeometrie des 600 SE ist für
Mikados V-Stabi optimiert. Drei Taumelscheibenservos greifen direkt von unten im 120-Grad-Winkel
ohne weitere Umlenkhebel an. Für solch ein Kaliber
von Hubschrauber sollten natürlich nur hochwertige Rudermaschinen mit Digitalelektronik und
Metallgetriebe zum Einsatz kommen. Dem Bausatz
liegen kleine Adapterplatten aus Kunststoff bei, um
mit allen Fabrikaten in Standardgröße eine perfekte
Position der Servos sicherstellen zu können. Als Anlenkhebel haben sich die aus kohlefaserverstärktem
Kunststoff hergestellten Exemplare von Gabriel Stahlformenbau bewährt. Sie sind in unterschiedlichen
Längen und passendem Vielzahn erhältlich. Ein Mikado
Mini V-Stabi blueline V5.0 Express übernimmt im
Vorstellungsmodell die Flybarless-Ansteuerung des
Rotorkopfs, zwei direkt darin eingesteckte SpektrumSatelliten liefern die Empfangssignale.
Kraftprotz und Long Pack
Der Hauptrotorkopf
des 600 SE ist mit
massiven Blatthaltern
ausgerüstet und von
der Ansteuergeometrie
perfekt auf das Mikado
V-Stabi abgestimmt
Das Radiallager der Aluminium-Taumelscheibe ist für
Spielfreiheit mit einer Klemmschraube vorgespannt
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Die Wahl zugunsten des „langsameren“ PYRO 700-45 mit
einer spezifischen Drehzahl von
450 Umdrehungen pro Volt pro
Minute (kV) wurde von der maximal
möglichen Getriebeuntersetzung
und dem Wunsch nach einer möglichst
effizienten Energieumsetzung bei
niedrigen Kopfdrehzahlen diktiert.
Da das
Hauptzahnrad des 600
SE nur 106
Zähne bietet, liegt die kürzeste Gesamtuntersetzung
mit dem kleinsten 11 Zähne Ritzel bei 9,6:1. Mikado
empfiehlt offiziell den PYRO 700-52, der schneller
dreht und somit das Drehzahlniveau speziell für die
3D-Fraktion noch mal spürbar anhebt.
Beim Antrieb setzten wir aus langjähriger Erfahrung
konsequent auf „Made in Germany“. Ein KontronikMotor des Typs PYRO 700-45 wird von einem JIVE
80+HV aus gleichem Hause befeuert. Den Strom für
diese Einheit liefert ein Hacker TopFuel-LiPo-Akku
light 10s mit 4.500 Milliamperestunden. Dieser
„long pack“ ragt nach dem Einschieben in den Akkuschacht des LOGO noch knapp 100 mm nach vorne
heraus. Seitliche eingeschrumpfte Verstärkungs­
platten aus 1,3 mm starkem CFK armieren den
Energieriegel für den Fall der Fälle.
Der Aufbau des Modells geht flott und unkompliziert von der Hand. Man merkt einfach, dass die
LOGO-Serie schon eine ganze Weile am Markt ist
und Kinderkrankheiten durch konsequente Produktpflege längst beseitigt wurden. Bis auf das Entgraten
der streckenweise recht scharfkantigen KunststoffSeitenteile war keinerlei Nacharbeit erforderlich. Der
Gang zur Waage bringt dann einen Traumwert von
2.570 Gramm zur Anzeige (inklusive Blätter mit je
194 Gramm, ohne Flugakku). Angesichts des großen
Rotordurchmessers und der vorgesehenen 10s LiPoBestückung ein absolutes Leichtgewicht.
Ausgereifte Konstruktion
Sehr geringes
Abfluggewicht
Tolle Flugeigenschaften,
selbst bei extrem
niedriger Drehzahl
Beiliegende K&SHeckrotorblätter zu klein
Der Erstflug des LOGO musste dann wider Erwarten bei ungünstigen, böigen Windbedingungen
erfolgen. Dank V-Stabi V5.0 Express-Software waren
im Anschluss daran trotzdem nur ganz geringe
Anpassungen erforderlich (Heckrotor-Empfindlichkeit
am AUX-Kanal des Senders nach dem Umbau auf
größere Heckrotorblätter optimieren, alles andere
passte sofort auf Anhieb). Der Heli liegt nach dem
Abheben ausgesprochen ruhig in der Luft, wobei
sich mit einem 12-Zähne-Ritzel bei 60 Prozent
Herzstück: Das Mini V-Stabi blueline V5.0
ist die Kommandozentrale und reduziert den
notwendigen Verkabelungsaufwand deutlich
Komponenten
Motor Kontronik PYRO 700-45 (11/12-Zähne-Ritzel)
Motorempfehlung (Mikado) Kontronik PYRO 700-52
Controller Kontronik JIVE 80+HV
Antriebsakku Hacker TopFuel light 10s/4.500 mAh
Flybarless-System Mikado Mini V-Stabi blueline mit V5.0 Express-Software
RC-Anlage Spektrum 2,4 GHz
Taumelscheiben-Servos robbe/Futaba BLS 451
Heckrotorservo robbe/Futaba BLS 254
Hauptrotorblätter EDGE Flybarless Carbon
Länge Hauptrotorblätter 693 mm
Heckrotorblätter NHP CFK 100 mm
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DATEN
Hauptrotordurchmesser 1.550 mm
Hauptrotor-Drehrichtung rechts
Hauptrotortyp Rigid (flybarless)
Untersetzung Motor/Hauptrotor 9,6 bis 7:1 (bis 10,6:1 bei 5er-Motorwelle)
Übersetzung Haupt/Heckrotor 1:4,8
Taumelscheibenanlenkung 120 Grad eCCPM
Abfluggewicht 3.820 g
Preis 689,– Euro
Bezug direkt + Fachhandel
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und die niedrigere Drehzahl gibt vor allem bei tief
angesetzten Passagen in Bodennähe ein ganz besonderes akustisches Feeling.
Endlos-Power
Mikado präsentiert mit dem LOGO 600 SE einen
absolut ausgereiften Kunstflug- und 3D-Hubschrauber in der zweifelsfrei besten Evolutionsstufe seiner
bekannten 600er-Serie. Der große Rotordurchmesser
von über 1.500 mm lässt ihn problemlos als TopFavorit in der Heli-Oberliga mitspielen. Dass leichte
Modelle besser fliegen, das wissen wir – und dieser
Heli zeigt uns mit seinem Traumgewicht und schierer
PYRO-Endlos-Power ganz nachdrücklich, wie das in
der Praxis aussieht und sich beim Fliegen anfühlt. n
Ansicht von rechts: Im vorderen Bereich des Chassis ist ein LiPo-Watch
von SM-Modellbau (Testbericht in RC-Heli-Action 9/2010) untergebracht,
der die Einzelzellenspannungen des Akkupacks überwacht
Controller-Öffnung eine Rotordrehzahl von 1.670
Umdrehungen pro Minute (U/min) einstellt. Die
CFK-Blätter von EDGE laufen auf Anhieb exakt auf
Strich und selbst bei nochmals reduzierter Drehzahl
ist kein Ansatz von Pendeln der Mechanik unter dem
Rotorkopf erkennbar.
Kreisflächenbelastung
Das PYRO/JIVE Drive-Set
von Kontronik liefert
kontrollierte Endlos-Power
für diesen Mikado-Heli
Beim Beschleunigen beeindruckt der enorme
Durchzug und beim Laufenlassen über den Platz
das konsequente Mitnehmen der Fahrt hoch in die
vertikalen Figuren. Loopings werden mit spielerischer Leichtigkeit riesengroß und Rollen gelingen
fast ohne Fahrtverlust wie an der Schnur gezogen.
Das Schöne an dem großen Rotordurchmesser –
und damit speziell am leichten LOGO 600 SE – ist
die sehr niedrige Kreisflächenbelastung. Gerade
in Verbindung mit der V-Stabi V5.0-Software
ermöglicht sie mit geringster Hauptrotordrehzahl
stromsparend und trotzdem noch sehr agil und
kontrolliert unterwegs zu sein. Der Umbau auf ein
11-Zähne-Ritzel ist daher selbst mit dem PYRO
700-45 überhaupt kein Problem.
Der fertig aufgerüstete LOGO 600 SE
wartet auf seinen Erstflug
Dank des weißen Landegestells und der auffälligen
Farbgebung der Haube ist die Lageerkennbarkeit des
Modells auch auf große Distanz sehr gut. Mit diesem
Heli fliegt man ganz automatisch viel weiträumiger
als bisher gewohnt. Nach mehreren Testflügen bei
unterschiedlichen Rahmenbedingungen lässt sich
festhalten, dass für einen Flug von acht Minuten
Dauer mit gemischten 3D/Kunstflugeinlagen im
Mittel nur eine Kapazität von 3 Amperestunden verbraucht wird. Der größere Rotordurchmesser macht
sich beim Fliegen subjektiv viel positiver bemerkbar
als erwartet. Die Figuren wirken runder, eleganter
Alle Gestänge laufen exakt
parallel zur Hauptrotorwelle
hoch zum Rotorkopf
Blueline V5.0 Express
Die Hardware des neuen Mikado Mini V-Stabi blueline arbeitet mit einer komplett
neu entwickelten Elektronik. Sie beinhaltet eine Sensortechnologie, die noch unempfindlicher gegenüber Vibrationen ist und alle drei Drehratenaufnehmer in flach
auf der Platine montierten Halbleiterbausteinen integriert. Die Software V5.0 Express bietet neben weiter optimierten Flugeigenschaften eine spielend einfache und
schnelle Inbetriebnahme.
Die Erstprogrammierung erfolgt dabei über
den PC. Ein Programmier-Assistent führt mit
wenigen Klicks zum flugfertigen Heli. Auf dem
Flugfeld kann dann die Feinabstimmung
komplett vom Sender aus vorgenommen
werden. Eine V5.0 Pro-Software wird
die in der günstigeren Express-Version
nicht oder nur teilweise enthaltenen
Programmfeatures ergänzen (zum
Beispiel beliebiger Taumelscheibentyp, Pitch-Pump, Bankumschaltung, Vibrationsanalyse,
Logfile). – Ein detailierter Bericht zum Mikado V-Stabi blueline V5.0 erscheint in einer der
nächsten Ausgaben von RC-Heli-Action.
Der TaumelscheibenMitnehmer macht durch
seine langen Hebelarme
auch sehr große
Kippwinkel möglich
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