- Lebenshilfe Meiningen e.V.

Сomentários

Transcrição

- Lebenshilfe Meiningen e.V.
Ausgabe 03|Juni 2015
Eine Zeitung des Lebenshilfe Meiningen e.V.
Inhaltsverzeichnis
Im Blickpunkt........2
Das Wohnheim Barbarastraße....4
Ausflug Werkstattmesse................5
Aktion Meilenstein.........................6
Rollfiets-Tour...................................7
Lebensfreude........8
Benjamin Rußwurms
Hobby - Schlagzeugspielen..........8
Gewinnervorstellung.....................9
Rückblende..........10
Das Jahr in Bildern.................10-11
Nachgefragt.........12
Interview Kantine LRA.............12
Informationen Werkstattrat.......13
Lebenswege.........14
Neue Menschen zu treffen, hat
mir gut getan.................................14
Unterhaltung.......15
Sonnenfinsternis...........................16
Ausflugsziel Bergpark Kassel....16
Rhododendronblütenfest............17
Gewinnspiel.........18
Gewinnt einen Platz in der
nächsten InTakt!...........................18
Ausblick...............20
Termine 2015...............................20
Impressum...................................20
Bewohner Haus „Lebenswert“
Bild von Patrick Friedel
2
Im Blickpunkt
Geschichtliche Daten der Lebenshilfe Meiningen (Teil 2)
Im Blickpunkt
Mitglieder machen den Verein stark
WER SIND WIR?
Die Lebenshilfe Meiningen ist ein Verein, der sich für
Menschen mit Hilfebedarf einsetzt, besonders auch für
Menschen mit geistiger Behinderung, schwer und mehrfach behinderte Menschen und Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischer Behinderungen.
Grundsteinlegung Förderbereich in Dreißigacker
Wasunger Waschbären und Zentralwäscherei
März 2004 – 7. April 2005 – 9. Juni 2005 – 2008 – 3. Juli 2008 – Oktober 2008 – 24. Nov. 2008 – Richtfest für den Erweiterungsbau INTAR in Untermaßfeld
Dezember 2008 – Gründung des Integrationsunterneh
mens „Wasunger Waschbären“ im
Zusammenschluss mit der
Zentralwäscherei
Februar 2009 – Büroeröffnung des ambulanten
Pflegedienstes in der Mauergasse 4a
2009 – Gründung des Reisebüros „Lebens-
hilfe on tours“
2009 – Eröffnung der Betriebsstätte
Am Stückelgarten 12 in Dreißigacker
mit Schlosserei und CNC-Bereich
3. Dez. 2009 – Eröffnung des Integrations
unternehmens „CAP-Markt“
im Kaiserpark,
Berliner Straße 1a in Meiningen
Eröffnung der Betriebsstätte INTAR
(integrative Arbeitsplätze) für seelisch
und psychisch erkrankte Menschen in Untermaßfeld
Eröffnung des neuen Förderbereichs für schwerst- u. mehrfachbehinderte
Menschen in Dreißigacker
Eröffnung der neu gebauten
Wohnstätte in der Barbarastraße
Aufbau des ambulanten
Pflegedienstes der Lebenshilfe im
Alter GmbH
Eröffnung des Sinnesgartens rund um
den Förderbereich in Dreißigacker
erster Kunst- und Kreativwettbewerb
„Zeig mir Deine farbige Welt“ der
Lebenshilfe Meiningen
Eröffnung des CAP-Marktes, im Kaiserpark in
Meiningen
Baustelle Barbarastraße - hier entsteht das
Wohnheim
WAS BIETET UNSER VEREIN?
In der Lebenshilfe Meiningen treffen sich Menschen, die
gemeinsame Wertvorstellungen haben. Sie finden hier
Beratung, Hilfe und Antworten zu allen Fragen, die sich
für Menschen mit besonderem Hilfebedarf, ihre Eltern
und Angehörigen im Alltags ergeben.
WOFÜR STEHT UNSER VEREIN?
Wir setzten uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderung so selbstständig wie möglich leben können. Und
das sie dafür so viel Unterstüzung bekommen, wie sie
brauchen. Deshalb haben wir verschiedene Hilfeangebote in unterschiedlichen Einrichtungen aufgebaut.
WAS BIETEN WIR DEN MITGLIEDERN?
Als Mitglied vertreten Sie aktiv die Interessen von Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Dafür bieten wir:
• Jährlich eine kostenfreie Rechtsberatung durch einen
Vertragsanwalt des Vereins zu allen Sozialrechtsfragen
• Bevorzugte Nutzung von Diensten, Einrichtungen und
Hilfssystemen unseres Vereins u. seiner Gesellschaften
WER SIND UNSERE MITGLIEDER?
• Vergünstigte Inanspruchnahmen von Fahrdiensten und
Unsere Mitglieder sind Eltern, Angehörige von Men- Reisen der Lebenshilfe on Tours (nach Verfügbarkeit)
schen mit besonderem Hilfebedarf, Förderer, Fachleute • Rabatt beim Einkauf in unserem CAP-Markt in Meiund Menschen mit besonderem Hilfebedarf, die sich ningen und anderes mehr …
selbst vertreten wollen. Der Jahresbeitrag liegt bei 25 €
und für Menschen mit Handicap bei 15 €. Der Antrag Jedes Mitglied hilft uns, in der Öffentlichkeit noch
kann in der Geschäftsstelle: Lebenshilfe Meiningen e. V., lauter gehört zu werden! So können wir die InteresHelenenstraße 18, 98617 Meiningen gestellt werden.
sen von Menschen mit Handicap besser vertreten.
„Zeig mir Deine farbige Welt“
Schon 8 Jahre gibt es den Kunst- und Kreativwettbewerb
„Zeig mir Deine farbige Welt“ der Lebenshilfe Meiningen. Und auch 2015 können wieder Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 25 Jahren mit
und ohne Behinderung, aber auch erwachsene Menschen mit Handicap
daran teilnehmen.
In diesem Jahr würden wir uns sehr darüber freuen, wenn die großen und kleinen
Künstler gemalte oder gebastelte Bilder,
gerne auch ihre aufgeschriebenen Gedanken und Geschichten einreichen. Dazu
sollen sie sich mit dem Thema beschäftigen, was für sie persönlich Lebenshilfe
oder Integration bedeutet. Also, zum
Beispiel: das Dazugehören in der Schule, in der Werkstatt, beim Spielen ..., von anderen akzeptiert werden egal, wie man ist und wer man ist..., alles machen zu kön-
nen, was andere auch machen..., nicht ausgeschlossen
sein, weil man anders ist und vieles mehr.
Bestimmt werden wieder ganz tolle Bilder abgeben, die
ab sofort bis zum 25. September 2015
von Susanne Klapka in der Lebenshilfe
gesammelt werden. Ihr erreicht sie bei
Fragen unter der Telefonnummer: 03693
50 58 22 09. Dann kommen Menschen
zusammen, die sich mit Kunst richtig gut
auskennen. Man nennt sie Jury. Sie
schauen sich alle Kunstwerke an und
legen die Gewinner fest. Die werden
dann natürlich ausgezeichnet und bekommen schöne Preise. Viele Bilder, Geschichten oder gestaltete Gedanken nicht nur die von den Siegern - kommen in eine große
Ausstellung. Hier können sie dann von vielen Menschen für eine ganze Weile angeschaut werden.
3
4
Im Blickpunkt
Ausflug zur Werkstattmesse in Nürnberg
Am 12.03.2015 besuchten Beschäftigte aus dem Lebenshilfewerk die Messe der Werkstätten der Lebenshilfe in Nürnberg. Die Fahrt dauerte etwa 2,5 Stunden.
schen, die auf Basis der Inklusion eigens entworfene Kunst
nicht nur verkauften, sondern auch vermieteten.
Die Hamburger Werkstätten stellten verschiedene Arten von
Kerzen aus, die in Formen gegossen werden (Bild 1). Es ist
schwer, Kerzen herzustellen, da die Arbeit sehr aufwendig
und schwierig ist.
Gomaringen in der Nähe von Stuttgart stellte selbst produzierte Knete vor, die auch zu Figuren weiterverarbeitet
werden. Außerdem bieten sie Schreinerei-Arbeiten wie umweltfreundliche Holzkomposter, Obstkisten und Holzregale
her. Auch hier wird, wie in unserer Lebenshilfe-Werkstatt,
getöpfert und die entstandenen Kunstwerke verkauft.
Im Blickpunkt
Einblicke zum 10. Jahrestag: das Wohnheim
in der Barbarastraße feiert Geburtstag
Wir sahen das orangefarbene Gebäude schon von Weitem.
Jetzt rollt unser weißer Lebenshilfe-Transporter über den
Hof. Das Redaktionsteam besucht das Wohnheim in der
Barbarastraße. Wir wollen mehr erfahren über die Einrichtung. Anlässlich des 10. Jubiläums führt uns die Heimleiterin, Frau Kathrin Weisheit, durch das Gebäude.
Holzfiguren der Nürnberger Wohn- und Werkstätten fanden sich in Form von Eulen auf Bäumen oder Schnecken an
Holzstielen, um nur Beispiele zu nennen.
In der Messehalle waren sehr viele Menschen, und an jeder
Ecke gab es etwas Interessantes zu entdecken. So wurden
vor allem Produkte vorgestellt, die in den jeweiligen Werkstätten von den Beschäftigten hergestellt werden. Zum Beispiel gab es verschiedenen Schmuck und selbst hergestellte
Filztaschen.
Einige Werkstätten wie die aus Boxdorf, boten Dienstleistungen an, so etwa Büro- und Logistikservice.
Eine Firma stellte große Putzmaschinen vor, die erst nass
und dann trocken Fliesen reinigen. Es gab einen Stand
an dem getöpferte Produkte ausgestellt wurden. Übrigens
konnte man die meisten Dinge auch kaufen. Die Bielefelder Werkstätten verkauften Küchentücher, Topflappen und
Kopfkissen. Aus einer Werkstatt am Bodensee wurde Holzspielzeug präsentiert.
Von Eisingen nahe Würzburg kam die Künstlergruppe
„Alte Waschküch“, bestehend aus 24 behinderten Men-
heit auch eine Wand im Hausflur, an der eine Praktikantin
gemeinsam mit den Bewohnern die Pinwand mit Schmetterlingen und Blumen aus Papier bestückt hat.
Einmal im Jahr gibt es den Bewohnerurlaub. Letztes Jahr
ging es in den Spreewald, dieses Jahr steht die Ostsee auf
dem Plan.
Das Leben in der Barbarastraße ist also sehr abwechslungsreich. Einige der Bewohner leben hier bereits seit 10 Jahren, andere bleiben nur ein Jahr zum Übergang hier, bis sie
in eine eigene Wohnung ziehen können. Um sich dementsprechend zu orientieren, gibt es die Trainingswohnung,
die wir zum Abschluss anschauen dürfen.
Frau Weisheit erklärt: „Hier wohnt ein Bewohner, der
Außenansicht Wohnheim, Barbarastraße
Natürlich gab es noch viele andere Werkstätten, die sich
vorgestellt haben. Es gab auch einige Vorträge zu verschiedenen Themen rund um die Werkstätten (Bild 2). Aber wir
hatten nicht genug Zeit, um alle anzusehen, da wir bereits
um 15 Uhr wieder in Meiningen sein mussten. (ap, Fotos: gg)
Bestellerprinzip für Maklerprovision
Seit dem ersten Juni dieses Jahres ist die Änderung
des Gesetzes um die Maklerprovision in Kraft
getreten. Das Bestellerprinzip soll nun die lange
Streitfrage darum klären, wer die Maklerprovision
bezahlen muss.
Dieses Prinzip besagt: Wer bestellt, der bezahlt.
Das bedeutet, dass Mieter die Provision nur noch
dann tragen müssen, wenn sie selbst dem Makler
gesagt haben: „Makler bitte suche mir etwas Passendes heraus!“
Anders verhält es sich jedoch nun, wenn der Vermieter den Makler gebeten hat, sein Objekt – also
zum Beispiel eine Wohnung oder ein Haus – zu
5
betreuen und dafür einen Mieter oder Käufer zu
finden. Dann wird nun nicht der Mieter oder Käufer belangt, sondern der Vermieter/Verkäufer wird
dann bezahlen müssen, da er den Auftrag gab.
Des Weiteren wird die Maklerprovision für Vermieter steuerlich absetzbar sein. Für Mieter oder
Käufer gilt dies aber nur bedingt. Beispielsweise
dann, wenn sie aus beruflichen Gründen umziehen müssen.
Auch die Höhe der Provision ist im Übrigen geregelt und beträgt höchstens den 2,38-fachen Wert
der Kaltmiete eines Monats der Wohnung.
(anwab)
Seit April 2005 besteht das neu erbaute Wohnheim mit
Raum für 30 Bewohner, von denen momentan 26 Plätze
belegt sind.
Alle Bewohner werden zwischen Arbeit und Freizeit von
sieben Betreuern umsorgt. Selbst in der Nacht gibt es vier
Ansprechpartner im Haus. Es gibt also rund um die Uhr
Hilfe auf Anfrage und auch je nach Hilfebedarf.
Aber wie sieht so ein Leben im Wohnheim aus? Wir dürfen uns ein Zimmer ansehen, das gerade leer steht. Neben
einem Bett und einem Nachttisch gibt es einen großen
Schrank. Das Bad teilen sich immer jeweils zwei Personen. Es ist auch kein Problem, sagt Frau Weisheit, wenn
Bewohner eigene Möbelstücke von Zuhause mitbringen
wollen. Sind die Bewohner einmal angekommen, haben sie
einen festen Waschtag pro Woche. Dafür gibt es genügend
Waschmaschinen. In den Gemeinschaftsküchen wird das
Frühstück für die Arbeit vorbereitet. An den Wochenenden kochen viele der Bewohner gemeinschaftlich. Aber oft
sind sie auch zu Besuch bei Freunden und Verwandten.
Nachmittags stehen vielfältige Freizeitangebote zur Verfügung. Es gibt die „Bewegung am Nachmittag“, Entspannungsübungen und sogar einen Yoga-Kurs für Behinderte; etwas völlig Neues, das es so sonst nirgends gibt. Auch
Spaziergänge werden gerne in Anspruch genommen.
An den Festen wird gemeinsam mit einer ehrenamtlichen
Mitarbeiterin gebastelt. Zum Beispiel zeigt uns Frau Weis-
Während des Interview (von links): Wohnheimleiterin Frau Weisheit, Andreas Pfeffer und Patrick
Friedel, Foto: bw
selbstständig einkaufen, kochen und aufräumen übt.“
Kommt der Bewohner hier für einige Monate gut zurecht,
kann er sich ruhigen Gewissens eine eigene Wohnung suchen. Bei Problemen hat man aber auch hier immer wieder
die Betreuer, um sich helfen zu lassen.
Natürlich gibt es bei so vielen Menschen auch einmal Konflikte unter den Bewohnern. Es gibt ältere Bewohner, die
bereits in Rente sind, aber auch noch sehr junge Menschen.
Sollte es zu Streitigkeiten kommen, werden diese offen angesprochen und gemeinsam mit allen Beteiligten und den
Betreuern nach Lösungen gesucht. Auch hier sind die Betreuer rund um die Uhr da, man kann sie sogar mit Hilfe
eines kleinen roten Not-Knopfes an der Wand vom Zimmer aus rufen.
Wir haben uns sehr gefreut, das Wohnheim kennen zu
lernen und wünschen den Bewohnern sowie Mitarbeitern
alles Gute für die Zukunft!
(ap und pat)
6
7
Im Blickpunkt
Im Blickpunkt
„Aktion Meilenstein - Wir setzen Zeichen“
Gemeinsam mehr erleben und „erfahren“
Die diesjährige Aktion fand aus Anlass „25 Jahre Lebenshilfe Meiningen“ in etwas festlicherem Rahmen - in den
Kammerspielen Meiningen - statt. Zeitweilig waren etwa 500 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände unterwegs,
um sich an den unterschiedlichen Stationen auszutesten, z. B. am Parcour mit Rollstuhl oder Blindenstock. Auch
das abwechslungsreiche Bühnenprogramm wurde von den Gästen mit Begeisterung angenommen. Interessant war
zudem der Vortrag des Bürgermeisters zum Thema „Barrierefreiheit in Meiningen“. Besonders schöne Erinnerungen zum Mitnehmen erlaubte der Fotostand des Aktion Mensch e.V., der unsere „Meilensteine“ schon seit vielen
Jahren finanziell unterstützt. Mit den Bildern wurde einmal mehr das Motto „Begegnungen“ in den Fokus gerückt.
Tolles Lebensgefühl im
„Haus LebensFreude“
Im
2014sind
sinddie
dieersten
ersten
Bewohner
das
Im November
November 2014
Bewohner
das in
„Haus
„Haus
LebensFreude“
in Obermaßfeld
eingezogen.
LebensFreude“
in Obermaßfeld
eingezogen.
Inzwischen
Inzwischen
haben
recht gut
eingelebt.
Davon
haben sie sich
rechtsie
gutsich
eingelebt.
Davon
konnten
sich
konnten
sich
auch
die
Besucher
selbst
überzeugen,
auch die Besucher selbst überzeugen, die der Einladung
die
zum
Tagimder
offenen
Türwaren.
im April
zumder
TagEinladung
der offenen
Tür
April
gefolgt
Sie
gefolgt
waren.
Sie
kamen
mit
den
Bewohnern
kamen mit den Bewohnern ins Gespräch, konntenins
einen
Gespräch,
einenAppartment
Blick in ein werfen
eingerichtetes
Blick in einkonnten
eingerichtetes
und sich
Appartment
werfen
und
sich
einen
Überblick
über
einen Überblick über die angebotenen Serviceleistungen
die
angebotenen
Serviceleistungen
verschaffen.
verschaffen. Viele Fragen drehten sich vor allem Viele
auch
Fragen
drehten
sich
vor
allem
auch
um
die
Kosten
um die Kosten für ein Zimmer, was man an Zuschuss
für
was mankann
an Zuschuss
vondieder
Kasse
vonein
derZimmer,
Kasse bekommen
und wo man
entsprebekommen
kann und wo man die entsprechenden
chenden Anträge stellt.
Anträge stellt. Fast alle der 11 Wohnungen sind
Fast alle der 11 Wohnungen sind belegt. Sie freuen sich
belegt. Die Bewohner freuen sich nun auf die warnun auf die warmen Tage, denn auch die Außenanlage
men Tage, denn auch die Außenanlage ist hergerichist hergerichtet und kann zum gemütlichen Beisammentet und kann zum gemütlichen Beisammensitzen
sitzen genutzt werden.
genutzt werden. Fragen zur PflegewohngemeinFragen zur Pflegewohngemeinschaft in Obermaßfeld beschaft in Obermaßfeld beantwortet die Leiterin des
antwortet diePflegedienstes
Pflegedienstleiterin
der Lebenshilfe
im
ambulanten
der Lebenshilfe
im Alter
Alter GmbH,
Leffler,
Tel. 03693
22 02.
GmbH,
SaskiaSaskia
Leffler,
Tel. 03693
50 5850225802.
Bereits zum dritten Mal unternahmen Menschen mit
Handicap aus der Lebenshilfe Meiningen und ihre Begleitpersonen einen Ausflug mit den so genannten Rollfiets. Dabei handelt es sich um spezielle Fahrräder, bei
denen sich an der Stelle des Vorderrades ein abkoppelbarer Rollstuhl befindet. Mit dem Rollstuhl wird gelenkt,
während das Hinterrad mit Pedalen angetrieben wird. Es
entsteht so ein doppelsitziges Dreirad, das ein Radfahren
für Menschen mit und ohne Handicap ermöglicht.
Mit dem Zug ging es für die Ausflügler zunächst nach
Arnstadt, wo Detlef Brückner bereits mit seinen Spezialrädern auf sie wartete. Das individuelle Einstellen auf
jeden Beteiligten nahm etwas Zeit in Anspruch, Zeit, die
die Teilnehmer zum gegenseitigen Kennenlernen und für
Gespräche nutzten - unter ihnen schwerstmehrfach behinderte Menschen, psychisch Erkrankte, Menschen mit
körperlichem Handicap sowie Personen ohne Behinderung. Initiiert, geplant und durchgeführt wurde das einzigartige Erlebnis von den bereits eingespielten
Organisatoren Angelika Storch, Koordinatorin Offene
Hilfen, Ulrike Lang aus dem Team Soziales des LebenshilfeWerkes und Petra Debertshäuser, Teamleiterin im
Förderbereich der Lebenshilfe. „Es geht uns darum,
nicht nur von Inklusion zu sprechen, sondern diese auch
gemeinsam zu erleben.“ Nur so sei es möglich, durch Behinderung isolierte Menschen am Leben teilhaben zu lassen. Denn um nichts anderes gehe es doch bei Inklusion.
Obwohl Detlef Brückner schon zahlreiche solcher Touren unternahm, ist doch jede für sich ganz besonders.
„Ich möchte meine Kenntnisse für Senioren und Menschen mit Handicap einsetzen, um ihnen unvergessliche
Momente zu schaffen.“
Eine willkommene Stärkung gab es im Bratwurstmu-
seum Holzhausen. Nach einer kurzen Führung durch die
Ausstellung wurde in heiterer Atmosphäre entspannt.
Man nahm sich Zeit zum Ausruhen und dem angeregten
Austausch über das bereits Erlebte. Die Vielzahl an Tieren im angeschlossenen Streichelzoo begeisterte die Ausflügler. Endstation war dann in den Nachmittagsstunden
wieder der Bahnhof Arnstadt. Ziemlich geschafft, aber
überglücklich, gut gelaunt und auch stolz darauf, sich der
Herausforderung gestellt zu haben, fuhren die Beteiligten
mit dem Vorsatz nach Hause, auch im nächsten Jahr
wieder eine solche Tour zu organisieren. „Dank der
großartigen Unterstützung durch die Aktion Mensch hat
dieses Erlebnis einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender der Lebenshilfe finden können“, resümieren die Organisatoren. Es bringt Menschen mit und
ohne Handicap zusammen. Inklusion ist so wichtig für
das gesellschaftliche Miteinander. „Auch wenn in vielen
Bereichen unseres Lebens selbst die Integration noch
nicht vollzogen ist, so müssen wir doch das Ziel der gelebten Inklusion weiter verfolgen – oder ihm offenen
Herzens entgegenradeln.“
Fotos: privat
8
LebensFreude
In einer Band zu spielen, wäre mein Traum
bekam ich schließlich vor 14 Jahren ein Schlagzeug von
meinen Eltern. Seit dieser Zeit sitze ich an den Drums.
Es macht mir Spaß, Musik zu machen. Am liebsten
spiele ich Volksmusik und Schlager, manchmal auch was
Rockiges. Ich habe keine Musikschule besucht. Ich lege
CD’s auf, höre mir die Lieder gut an und spiele dazu.
Alles, was ich heute am Schlagzeug kann, habe ich mir
selbst beigebracht.
Bis jetzt habe ich nur für meine Eltern gespielt. Vor allem
meine Mama hat einige Lieblingslieder. Dann sagt sie,
ich soll ihr doch mal was von den „Südtiroler Spitzbuben“ spielen oder von den „Kastelruther Spatzen“ oder
auch den „Klostertalern“. Aber die gibt es schon gar
nicht mehr.
In der Woche komme ich nicht zum Üben. Da arbeite
ich und gehe auch noch zum Fußball-Training. Aber am
Wochenende sitze ich regelmäßig an meinem Schlagzeug.
Ich würde gerne in einer Band spielen. Kontakte habe
ich aber noch nicht aufgenommen. Vielleicht liest ja hier
jemand die Geschichte und hat eine Idee.
Sollte eine Trommlergruppe in der Lebenshilfe gebildet
werden, wäre ich gerne dabei. Es hat mir sehr gut gefallen, als Stefan Groß vor zwei Jahren beim „Tag der Idee“
Mein Name ist Benjamin Rußwurm, und ich bin 29 Jahre seine selbst gebastelten Instrumente und seine Drums
alt. Ich arbeite auf einem Außenarbeitsplatz im CAP- mit hatte und wir gemeinsam trommeln konnten.
Markt. Hier bin ich für die Getränke zuständig. Die Arbeit macht mir viel Freude, die Kollegen sind nett und
die Kunden akzeptieren mich. Seit Januar 2015 gehöre
ich zum Redaktionsteam. Wir treffen uns immer am
Dienstagnachmittag. Dafür werde ich im CAP-Markt
von der Arbeit freigestellt. Dann arbeite ich bis zum Feierabend in Intar, denn Zeitungsmachen ist auch Arbeit.
Benjamin und Stefan Groß während des TrommelWorkshops zum Ideentag 2013. Foto: Archiv/skl
Meine Hobbys sind:
•
Fußball spielen in der Lebenshilfe-Mannschaft
•
Krimis lesen
•
FIFA-Spiele am PC
•
Schlagzeug spielen
Schon als kleiner Junge mit vier Jahren haben mich
Trommeln begeistert. Deshalb habe ich auch eine geschenkt bekommen. Weil ich das Trommeln so liebte,
Benjamin zu Hause an seinem geliebten Schlagzeug. „Es ist gut, dass wir keine direkten Nachbarn
haben, die ich stören könnte.“
Foto: privat
LebensFreude
9
„Down-Syndrom? Einfach mehr drin!“
In jedem Jahr - am 21. März - wird der Welt-Down-Syndrom-Tag begangen. Wie viele Menschen inzwischen
wissen, gibt es diesen besonderen Tag jetzt bereits seit 9
Jahren. Das Datum wurde gewählt, weil bei Menschen
mit Down-Syndrom das 21. Chromosom drei Mal vorhanden ist – bei anderen nur zwei Mal. In Deutschland
haben ungefähr 50 000 Menschen das Down-Syndrom.
In diesem Jahr stand der Tag in Deutschland unter dem
Motto:
„Down-Syndrom? Einfach mehr drin!“ und dem
Schwerpunkt: „Bildung – Wer weiter lernt, rostet nicht!“
Die Selbsthilfegruppe „Lebensfroh 1 plus“ aus Hildburghausen, mit der wir als Lebenshilfe schon viele gemeinsame Veranstaltungen organisiert haben, hat alle
Familien mit Down-Kindern zu einem gemütlichen
Nachmittag eingeladen. Im Kulturhaus in Herpf gab es
Kaffee und Kuchen. Der Clown Arno sorgte für viel
Spaß. Es wurden viele interessante Gespräche geführt
und Erfahrungen ausgetauscht.
Alle, die die Mitglieder der Selbsthilfegruppe in diesem
Jahr nicht begrüßen oder treffen konnten, können sie
trotzdem jederzeit anrufen. Kinder und Jugendliche mit
Down-Syndrom – egal wie alt sie sind – und ihre Familien, sind immer herzlich eingeladen, an den gemeinsamen Unternehmungen von „Lebensfroh 1 plus“
teilzunehmen.
Hier die Kontaktdaten:
Claudia Thein, 0171 4903063
Claudia Becker, 036943 65112
Kerstin Schäfer, 03693 931359
Ich bummel gerne etwas rum...
Viele wunderschöne, ausgemalte Osterhasenbilder haben
unsere Redaktion erreicht. Es war gar nicht so leicht, hier
einen Sieger oder eine Siegerin zu ermitteln. Doch
schließlich gefiel uns der Hase mit blauem Pony und
pinkfarbenem Fuß am besten, gemalt von Susi Pokorny.
Damit ist sie unsere erste Gewinnerin. Und wie versprochen, besteht der Preis darin, sie hier mit einem Bild und
ein paar Zeilen vorzustellen:
Mein Name ist Susi und ich bin 44 Jahre alt. Ich wohne
in der Barbarastraße. Da habe ich ein eigenes Zimmer.
Nach der Arbeit in der Werkstatt setze ich mich gerne
noch irgendwo auf eine Bank oder bummel mit meinem
Freund herum. Deshalb bin ich meistens die letzte, die
nach Hause kommt. Richtig daheim war ich in Wölfershausen, aber da lebt niemand mehr. Manchmal besucht
mich meine Schwester, wenn sie Zeit hat. Dann trinken
wir auch gerne einen kleinen Eierlikör. Es macht mir
Spaß, in der Gruppe zu malen oder zu basteln. Wenn ich
Lust habe, nehme ich am Kurs von Frau Dolch teil. Ich
freue mich, dass ich gewonnen habe. Es ist das erste Mal.
10
11
Geschick beweisen im Sinnesgarten,
Foto: anwab
Theateraufführung zur Aktion Meilenstein in den Kammerspielen Meiningen, Foto von pat
Ausblick in die Sterne zur Sonnenfinsternis,
Foto gg
Sonnenfinsternis 2015 in INTAR, Bild von Wolfgang Oette
Schüler vom Henfling-Gymnasium Meiningen singen
auf dem Aktionstag Meilenstein, Foto pat
Sonnenaufgang am Tag der Sonnenfinsternis in Untermaßfeld
Foto von gg
Blindenparcours
zur Aktion Meilenstein, Foto pat
Spaß beim Großreinemachen zum Frühlingsfest
im LHW am 20. März 2015
Susanne Klapka am Stand der Lebenshilfe
zum Tag der Gesundheit im Landratsamt am 11.03.2015
Pflegebegleiter der Lebenshilfe machen Werbung im CAPMarkt in Meiningen, Foto von skl
Nachgefragt
Nachgefragt
Außenarbeitsplatz - Kantine im Landratsamt
Den Werkstattrat unter die Lupe genommen
12
Heute besuchte das Redaktionsteam mehrere Einrichtungen der Lebenshilfe, um vor Ort Kontakte zu knüpfen und sich bei den Mitarbeitern der Lebenshilfe persönlich vorzustellen. Unsere Mittagspause verbrachten
wir in der Kantine des Landratsamtes von Schmalkalden-Meininingen. Hier nutzte ich die Zeit um mir ein
Bild von den Außenarbeitsplätzen zu machen.
Franziska: Danke für das Kompliment. Wir freuen uns
immer, wenn es den Gästen schmeckt und geben uns
viel Mühe bei der Zubereitung. Abwechslungsreiches
Essen zu bieten und ein guter Service sind unsere Aufgaben.
InTakt: Erzählt doch mal Beispiele für konkrete Aufgaben.
Sandro: Montags liefere ich immer Getränke ins Landratsamt. Außerdem serviere ich Buffets in den Beratungsräumen...
Franziska ergänzt Sandro und lacht: Ja, ich mache dann
meistens die belegten Brötchen, die er verteilt.
In der Küche koche ich die Soßen und brate das Fleisch.
Franziska Eyring (27) und Sandro König (35) strahlten
Freude aus, als sie uns sahen. Auch Kollege Silvio Kleffel (40), der noch neu ist, begrüßte uns herzlich. Uns
wurde Essen serviert. Nach einem exotischen Krabben-Nudel-Mix wurde ich neugierig auf ihre Arbeit
hier in der Kantine.
Ich kam mit den beiden ins Gespräch:
InTakt: Danke für das gute Essen. Wie lange arbeitet ihr schon
hier?
Sandro: Am 20.06.15 werden es genau vier Jahre. Wir InTakt: Habt Ihr hier Anspruch auf begleitende Hilfen?
sind also schon eine ganze Weile hier.
Franziska: Wir sind ja auf einem Außenarbeitsplatz,
da kommen Manuela Liebetrau-Röhrig und Dorothee
InTakt: Ihr strahlt ja richtig vor Freude. Habt ihr immer so viel Zeitz öfter mal vorbei und sehen nach dem Rechten.
Spaß an der Arbeit?
Sandro: Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit. Das Im Scherz frage ich: Bei so viel leckerem Essen, geht da der ApTeam um unseren Gruppenleiter Markus Arndt und petit nicht irgendwann verloren?
Stellvertreterin Carmelina Lanzilotta gefällt uns gut. Beide lachen laut und verraten mir dann:
Wir passen zusammen und bilden eine feste Truppe Sandro liebt Kuchen über alles. Oft bäckt Franziska
aus insgesamt 5 Leuten.
(die auch montags in INTAR einen Kreativkurs leitet)
Franziska: Markus und Carmelina begleiten uns bei un- privat Kuchen.
serer Arbeit und helfen uns auch darüber hinaus gerne
weiter, haben immer ein offenes Ohr für unsere Prob- Ich persönlich habe schon einige Kreationen verkosleme. Wir fühlen uns wohl.
ten dürfen und kann Franziskas Konditorkünste nur
InTakt: Was gehört denn zu euren Aufgaben hier? Kochen wärmstens empfehlen!
könnt ihr jedenfalls sehr gut :)
(Interview und Bilder von pat)
Seit 1992 hat unsere Werkstatt einen Werkstattrat. Mit Mario Scheidler im Gespräch erfahre ich, dass dieser schon
seit 2009 ehrenamtlich beim Werkstattrat dabei ist und in
seiner zweiten Amtszeit ist. Ihm macht die Arbeit im Rat
Spaß und hat ihm schon geholfen, über sich selbst hinaus
zu wachsen. Schade findet er nur, dass im Moment in der
Hauptwerkstatt der Werkstattrat nur selten vertreten ist,
weil die Mitglieder an anderen Arbeitsplätzen beschäftigt
sind. Deshalb macht es ihn froh, dass auch Frau Ulrike
Lang jeder Zeit ansprechbar ist, wenn Jemand etwas mit
dem Werkstattrat bereden möchte.
Besonders freuen Mario Scheidler auch die jährlichen Treffen mit den Werkstatträten aus den Werkstätten anderer
Orte. Dann können sie sich austauschen, wie der Werkstattrat dort arbeitet und was sie alles machen und erreichen
konnten. Das ist immer sehr interessant!
Jeden Donnerstag trifft sich der Rat in der Werkstatt
in Dreißigacker in Meiningen und an jedem Monatsende ist jemand aus der Werkstattleitung dabei, damit
sie sich mit dem Rat absprechen können. Foto: anwab
Der Werkstattrat besteht immer aus mindestens 3 Mitgliedern und kann je nach Wahlberechtigten Werkstattbeschäftigten bis zu 7 Mitglieder haben. Einen Werkstattrat
gibt es in allen Werkstätten, die nicht religiös sind oder sich
um einen gleichwertigen Ersatz bemüht haben.
Er wird alle 4 Jahre gewählt. Die Wahlen finden immer vom
01. Oktober bis 30. Novemer statt. Die Wahl kann sich jedoch verschieben, wenn der Werkstattrat mit der Mehrheit
seiner Mitglieder zurücktritt, die Wahl erfolgreich angefochten wird, wenn bisher noch kein Werkstattrat besteht
oder auch dann, wenn der Rat zu wenige Mitglieder hat.
Der Rat übernimmt in den Werkstätten verschiedene Aufgaben und Pflichten, hat jedoch auch Mitwirkungsrechte.
Zu den Aufgaben und Pflichten gehören:
- Er achtet auf die Einhaltung bestehender Gesetze sowie
13
getroffenen Vereinbarungen mit der Werkstatt und auch
auf die Wertstattverträge.
- Er beantragt bei der Werkstatt Maßnahmen, die dem Betrieb und den Werkstattbeschäftigten helfen.
- Er kümmert sich um Vorschläge und Beschwerden der
Werkstattbeschäftigten.
- Auf Wunsch kann er an Besprechungen zwischen der
Werkstatt und Werkstattbeschäftigten beteiligt werden.
- Der Werkstattrat unterliegt der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass er nicht weitererzählen darf, was er in Gesprächen erfahren hat, an denen er teilnimmt.
Zu den Mitwirkungsrechten des Werkstattrates gehören:
- Er behält die Ordnung im Arbeitsbereich im Blick und
darf sich dazu äußern.
- Er darf bei Beginn und Ende der Arbeitszeiten mitreden.
- Er hat das Recht zu wissen, wofür die Arbeitsergebnisse
Verwendung finden.
- Er darf bei der Aufstellung der Urlaubsgrundsätze mitreden.
- Er hat das Recht, bei Fragen zur Verpflegung der Beschäftigten mitzureden.
- Er kann auch Vereinbarungen mit der Werkstatt treffen,
die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.
Die Werkstatt ist dazu verpflichtet, den Werkstattrat in
Sachen, bei denen er mit entscheiden darf, rechtzeitig und
vollständig zu informieren und noch vor der Umsetzung
von Maßnahmen auch anzuhören.
Können sich der Werkstattrat und die Werkstatt einmal
nicht einigen, haben sie die Möglichkeit, die Vermittlungsstelle anzurufen. Die Vermittlungsstelle hat dann innerhalb von 12 Tagen eine Entscheidung zu fällen. Jedoch
unterliegt die endgültige Entscheidung letztlich unter Berücksichtigung der Entscheidung der Vermittlungsstelle
trotzdem der Werkstatt.
Der Werkstattrat hat außerdem auch so genannte Unterrichtungsrechte. Die Werkstatt muss den Rat rechtzeitig,
vollständig und mit Vorlage der entsprechenden Unterlagen informieren.
Über die folgenden Angelegenheiten muss der Werkstattrat
informiert werden:
- den Verlauf und den Ergebnissen der Eltern- und Betreuerversammlung sowie
- Einstellung, Versetzung und Umsetzung des Fachpersonals und dem sonstigen Personal der Werkstatt.
Es gibt noch einiges mehr, was der Werkstattrat macht und
wofür er da ist. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch auch
jederzeit an den Werkstattrat selbst wenden.
(anwab)
14
LebensWege
Neue Menschen zu treffen, hat gut getan
Mein Name ist Bodo Werrbach und ich bin 41 Jahre
alt. Seit April vergangenen Jahres bin ich Mitglied im
Redaktionsteam der Lebenshilfe. Beworben habe ich
mich unter anderem dafür deshalb, weil meine Leidenschaft alten Büchern und Schriften gehört.
Schon seit langer Zeit sammle ich antiquarische Bücher, vor allem solche, die sich mit den Themen Utopie und Phantastik beschäftigen. Alte Bücher und alte
Schriften haben es mir einfach angetan. Leider ist dieses Hobby in den zurückliegenden Monaten etwas in
den Hintergrund getreten. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich vom 27.01. - 13.02.2015 die Möglichkeit
Beim so genannten Aufpressen wird das gewünschte
Motiv im wahrsten Sinne auf das Kleidungsstück gepresst. Dazu muss man per Hand eine spezielle Presse
bedienen.
Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen, und ich kann
es nur weiter empfehlen. Besonders hat mir die Zusammenarbeit mit dem Auszubildenden gefallen. Marius hat mir vieles gezeigt und erklärt. Er nahm sich Zeit
für Unterweisungen, aber auch der Chef Michael Klör
war immer mein Ansprechpartner für Fragen zur Arbeit. Als Selbstständiger hat er viel um die Ohren. Er
ist eine Seele von Mensch und ein liebenswerter Chaot,
der täglich darum bemüht ist, seinen Job gut und zur
bekam, ein Praktikum bei der Firma Klör in Meiningen Zufriedenheit seiner Kunden zu erfüllen.
zu absolvieren.
Natürlich war das Praktikum auch deshalb so besonDie Firma Klör fertigt Werbeartikel jeder Art an. So ders für mich, weil es außerhalb der Werkstatt Intar
entstehen Farbaufkleber, Magnetfolien, Flyer, Plakate, stattgefunden hat. Es hat mir einfach gut getan, andere
Messesysteme und vieles andere. Ein Hauptzweig der Menschen kennenzulernen und mit Kunden in KonFirma ist die Buchbinderei. Deshalb war mir die Firma takt zu kommen.
(bw)
nicht fremd, denn Michael Klör, der Inhaber, ist schon
des Öfteren mein „Bücherdoktor“ gewesen. Er hat
meinen alten Schätzen unter anderem neue Einbände
gegeben oder die Seiten geschnitten.
Ein weiterer Arbeitsbereich der Firma ist das Bedruckung von Bekleidung. Während meines Praktikums
habe ich zwei Arbeitsschritte hauptsächlich durchgeführt. Diese waren zum einen das Entgittern von
T-Shirts-Vorlagen zum Drucken und zum anderen das
Aufpressen der Vorlagen mittels einer Presse.
Das Entgittern beinhaltet das Ablösen einer Trägerfolie durch ein Cuttermesser. diese Arbeit braucht Fingerfertigkeit und Geduld. Ich musste mich bei dieser
Arbeit sehr konzentrieren. Zudem war es ein Großauf- Inhaber Michael Klör - zeitweiliger Arbeitgeber
von Bodo Werrbach.
Fotos: skl
trag für die Firma Klör.
Unterhaltung
15
Fehlersuche: Finde 9 Unterschiede
Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Doch sie unterscheiden sich in 9 Einzelheiten. Wo sind sie?
Welcher Weg ist richtig?
Finde heraus, wie die beiden Frauen zueinander finden..
SUDOKU - Rätselspaß
aus dem Land der Wörter
Jede Zeile, jede Spalte und jedes Teil-Quadrat muss die
Zahlen von 1 bis 9 enthalten, aber immer nur je ein Mal.
Bilderrätsel
16
Unterhaltung
Die Sonnenfinsternis 2015 in Thüringen
Der Tag fing mit einen schönen Sonnenaufgang an.
Über den Teichen von Untermaßfeld dampfte es, da
das Wasser wärmer war als die Lufttemperatur von
minus 2 Grad. Nur wenige Cirrus-Wolken zogen über
den Himmel, hatte sich auch Raureif an den Gräsern
angesammelt.
Um 9.30 Uhr begann nun auch in Thüringen sich der
Mond vor die Sonne zu schieben, dabei lag die Temperatur um 9.30 Uhr bei 8,4 Grad, und sank bei dem
Höhepunkt um 10.45 Uhr auf 6,8 Grad. Die Schatten
war nur noch minimal, auch die Naturgeräusche von
Tieren in diesem Zeitraum waren verstummt.
Viele beobachteten diese partielle Sonnenfinsternis, bei
der 65-80 Prozent der Sonne durch den Mond bedeckt
wurden. Das Schauspiel konnte man mit Spezialbrillen
sehr gut sehen, bei normalen Brillen sollte keiner in die
direkte Sonne sehen, da es zu Augenschäden kommen
kann.
Wir waren einfach nur begeistert von diesen seltenen
Ereignis und schauten in den Himmel. Durch ein mitgebrachtes Teleskop konnte jeder mal durchsehen.
Nach 10.45 Uhr wurde die Sonne nun wieder vom
Mond freigegeben. Dies dauerte noch bis 11.50 Uhr,
dann war es wieder hell und wolkenlos.
(gg)
17
Unterhaltung
Kassel hat. Dieser gesamte Bau des Parkareals dauerte
bis in unsere 90er Jahre, wobei bis heute immer wieder
Instandhaltungsbaumaßnahmen durchgeführt werden
müssen.
Der Herkulesturm liegt auf etwa 515 Metern über den
Meeresspiegel und ist 71 Meter hoch. Über die Kaskaden (Wasserfall) kann man eine Fußgängertreppen
nach unten zum Schloss gehen, dabei sollte die linke
Seite benutzt werden, da diese nur 535 Stufen hat, die
rechte Seite hat 539 Stufen.
In diesem Gelände befinden sich u.a.:
- Rosengarten (im Auftrag von Friedrich II., ent
standen 1786 - 1798)
- Statur Flora
- Jussow-Wasserfall (1791 - 1792)
- Schloss Wilhelmshöhe (Im Auftrag Landgraf Wilhelm IX, 1786 - 1798, ab 1803 Kurfürst
Wilhelm I. errichtet.)
Auch andere Sehenswürdigkeiten, wie ein Gewächs-
haus, mehrere kleinere Wasserfälle, Merkurtempel,
Teufelsbrücke, mehrere Grabmäler sowie Pavillions
und kleinere Bächen und einen schönen See kann man
in diesem Bergpark bestaunen und die Natur genießen. Es gibt auch mehrere Parkplätze und Gaststätten,
um sich zwischendurch mal auszuruhen, der Blick von
oben auf Kassel und auch von unten auf den Herkules
ist einfach nur traumhaft schön. Und wenn das Wetter
noch mitspielt, ist es einfach nur ein schönes Erlebnis.
Fotos und Artikel von Gerrit Gögel (gg)
Die Herkules-Statue
Natur und Rhododendronblüten genießen
Zuschauer mit Teleskop und Brille, die Sonne durchs Teleskop betrachtet, Chris nach
Hause telefonieren. Fotos (2) gg, Foto (Mitte) Wolfgang Oette
Größter Bergpark Europas in Kassel
Am 23.6.2013 wurde der Bergpark in Kassel, Wilhelmshöhe zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt,
kein Wunder bei einer Fläche von 2,4 Quadratkilometern. Es ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel aller Menschen auf der Welt. Auch Reisende aus Amerika kom-
men hierher, um auf diesem Gelände einen Tag zu
verbringen.
1680 plante Landgraf Carl schon die Anlage, ab 1713
begannen nun auch die Baumaßnahmen an der Herkulesstatur, von wo aus man einen herrlichen Blick über
Am 17. Mai 2015 war es wieder soweit, und viele Menschen besuchten die Gartenanlagen in Wasungen, um
die Schönheit der Natur im Forstbotanischen Garten
beim Fest der Freundschaft zu genießen.
Mit der Gestaltung des Berggartens wurde 1974 begonnen. Heute gehört auch ein Naturlehrpfad dazu,
der ca. 420 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Vor
der Anlage gibt es genug Parkmöglichkeiten. Viele
Wege sind mit Kinderwagen sowie Rollstuhl begehbar.
Schon beim Weg von der Stadt zu den Anlagen sind an
den Wegrändern schöne Heidekrautgewächse zu bestaunen. Im Garten selbst blühen über 1,5 Meter hohe
Azaleen in unterschiedlichen Farben, ihre Blütezeit ist
von der Sorte abhängig. Auch zu sehen sind Gladiolen
und andere Pflanzen und Bäume aus aller Welt. Zum
Verweilen gibt es zahlreiche, gemütliche Picknickstellen im Botanischen Garten.
Viele Arten vom Rhododendron – der auch gerade
blüht - sind giftig. In den Blättern, im Nektar und in
den Pollen befindet sich der Inhaltsstoff Grayanotoxid. Durch ihn kann es zu Pulsstörungen, verlangsamter Herztätigkeit bis hin zu Atemstillstand kommen.
Also gut die Hände vor dem Essen waschen.
(gg)
18
Gewinnspiel
Viele von Euch malen gerne. Wir haben deshalb auch ein schönes Bild für Euch ausgesucht, das Ihr ausmalen könnt. Wer möchte, kann das fertige Bild ausschneiden und aufhängen.
Ihr könnt es aber auch gerne an uns zurückgeben. Die schönsten Bilder hängen wir überall auf, damit sie alle
sehen können.
Und natürlich gibt es auch einen Gewinner. Wer sich besonders viel Mühe gibt, wird in unserer nächsten Zeitung vorgestellt. Er kann uns von sich erzählen, von seinen Freunden und von allem, was er gerne macht oder
was ihm wichtig ist. Das ist der Preis!
Leserpost
19
Auszüge aus unseren Leserpostzusendungen
Ulrike Lang, Sozialpädagogin aus dem Team Soziales in der
LebenshilfeWerk Meiningen gGmbH schrieb uns Folgendes:
Kathrin Weisheit die Heimleiterin von der Wohnstätte Barbarastraße
in Meiningen schrieb uns Folgendes:
Liebes Redaktionsteam,
Hallo liebes Redaktionsteam von INTAKT,
ich finde die INTAKT Zeitung echt Klasse. Man sieht, dass
ihr sie mit viel Herzblut und Engagement entstehen lasst.
Mir gefällt besonders die Vielfalt der Zeitung, es werden
alle Bereiche der Lebenshilfe einbezogen.
Das Redaktionsteam ist ein echter Begriff in der
Lebenshilfe geworden, ihr seid präsent und mittendrin,
egal wo etwas passiert.
Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg, gute Ideen und
Freude an der Redaktionsarbeit.
ich möchte euch ein großes Lob für eure Zeitschrift aussprechen. Eure Artikel sind sehr informativ und lesenswert.
Das Interview mit euch hat viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, wie neugierig ihr seid, dass ihr euch viele Gedanken
macht und ihr Spaß am Schreiben habt. Bewahrt euch das
und erstellt weiterhin so tolle und interessante Ausgaben!
Eure Meinung ist uns
immer sehr wichtig!
Damit diese Zeitung immer mit tollen,
interessanten Artikeln gefüllt ist und Ihr Spaß am
Lesen habt, möchten wir gerne wissen, was Euch
wichtig ist!
Wir sind neugierig auf das, was Ihr zu sagen habt,
denn so kann unsere Zeitung mit Eurer Hilfe zu
einem richtigen Kracher werden!
Ihr könnt uns auch gerne eigene Geschichten zukommen lassen, die wir in die Zeitung nehmen
können. Das Redaktionsteam entscheidet dann,
ob und wann Euer Beitrag erscheint.
Lasst Euch ruhig vom Gruppenleiter, Euren Eltern oder Freunden helfen, wenn Ihr uns etwas
mitteilen möchtet.
Ihr erreicht uns über diese E-Mail-Adresse:
[email protected]
Und Ihr könnt uns auch anrufen. Dann meldet
Ihr Euch am besten bei:
Susanne Klapka
Tel. 03693 50 58 22 09
Oder Ihr sprecht uns persönlich an!
Wer zu unserem Team gehört, könnt ihr auf der
Rückseite der Zeitung im Impressum nachlesen.
Dirk Wessely, Vorstand des Lebenshilfe Meiningen e.V. schrieb:
Liebes Redaktionsteam, werte Leserinnen und Leser,
Inklusion ist ein Thema, das durch die UN-Behindertenrechtskonvention und als geltendes Bundesrecht in
Deutschland sehr groß geschrieben wird. Doch was bedeutet Inklusion überhaupt? Für mich bedeutet Inklusion
echte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Barrierefreiheit ist dabei ein wichtiger
Schritt. Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen wissen das besonders gut. Aber es müssen auch
Menschen ohne Behinderung das Thema anpacken, weil
Inklusion uns alle betrifft. Auch bei uns in der Lebenshilfe
Meiningen gibt es noch viele Barrieren, die es zu überwinden gilt. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um
für neue Mitglieder, besonders von Menschen mit Handicap, in der Lebenshilfe zu werben. Wir brauchen sie, denn
wer könnte ihre Interessen besser vertreten, als Menschen
mit Behinderung selbst - gemäß dem Motto: Nichts ohne
uns über uns!!!
PS: … und vielen herzlichen Dank an die
hervorragenden Leistungen des Redaktionsteams
bei der Gestaltung der Lebenshilfe Zeitschrift
INTAKT.
20
Ausblick
Großes Sommerfest
der Lebenshilfe
Die Lebenshilfe Meiningen blickt in diesem
Jahr auf eine 25-jährige,
erfolgreiche Vereinsgeschichte zurück. Dieses Jubiläum nehmen wir
zum Anlass, gemeinsam
mit Euch ein großes Fest
zu feiern. Zusammen
mit unseren Mitstreitern, Vereinsmitgliedern, unseren
Förderern und Freunden, unseren engagierten Mitarbeitern und insbesondere unseren Menschen mit
Handicap und ihren Familien möchten wir ein großes
Sommerfest am Freitag, den 10. Juli 2015, von 18 bis
22 Uhr rund um den Saal des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen, Obertshäuser Platz 1 in Meiningen
feiern.
Während des bunten Sommerfesttreibens wird allen
Besuchern so einiges an Unterhaltung und Kurzweil
geboten. Ein Fotostudio lädt zum Beispiel ein, um diesen Tag der Begegnungen in Erinnerungsbildern festzuhalten. An unseren Bastelständen können Geschick
und Kreativität erprobt werden, aber auch tolle Sachen
aus den Kreativkursen erworben werden. Ein Flohmarkt hat alles zu bieten, was das Herz begehrt, denn
was der eine nicht Schatz. Natürlich halten wir auch
kulinarisch wieder einige Leckerbissen bereit.
Doch wir möchten nicht nur die Gaumen erfreuen,
sondern auch Augen und Ohren. So erwarten die Gäste besondere, unterhaltsame Höhepunkte: z. B. die bekannte Trommlergruppe aus Kühndorf, Beiträge aus
den Reihen unserer Werkstatt-Beschäftigten und eine
junge Musikgruppe aus den Würzburger Werkstätten,
bestehend vor allem aus Menschen mit Handicap, die
eigene Kompositionen spielen. Und weil es in diesem
Jahr ein besonderes Fest ist, möchten wir dieses auch
mit etwas ganz Besonderem beschließen – nämlich einem großen Feuerwerk um 21.50 Uhr.
Am 10. Juli findet von 17 bis 18 Uhr - vor Beginn unseres Sommerfestes - eine geschlossene Feierstunde mit
geladenen Gästen im Saal des Landratsamtes statt. Im
Beisein von Sponsoren, Vereinsmitgliedern und Vertretern aus Politik und Wirtschaft werden hier u.a. auch
Werkstatt-Beschäftigte und Mitarbeiter geehrt.
Aktuelle Termine
Veranstaltungen: Lebenshilfe im Alter
- Sonntag, 21. Juni 2015: Familientag im
„Haus LebensWert“ 14.30 - 18.00 Uhr
- Freitag, 7. August 2015, Großes Sommerfest rund um
„Haus LebensWert“ 14.00 – 18.00 Uhr
- jeweils Mittwoch 14-tägig im „Cafè LebensArt“:
Kaffeehausmusik 15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Veranstaltungen der Lebenshilfe
- Samstag, 13. Juni 2015: 4. Herzog-Georg-Lauf,
Marktplatz Meiningen, 18.00 - 24.00 Uhr
- Donnerstag, 9. Juli 2015, integratives Seniorensportfest,
Stadtbad Meiningen, 8.00 – 14.00 Uhr
- Mittwoch, 26. August 2015, Teilnahme am
Firmenlauf in Oberhof
Festwoche zum 25. Geburtstag
- 6. - 10. Juli 2015, jeden Tag Einzelveranstaltungen:
- Dienstag, 7. Juli: „Tag der Inklusion“ im LHW, vorm.
- Dienstag, 7. Juli: „Gesundheitstag“ in der Pflege-WG
Obermaßfeld 14.00 - 17.00 Uhr
- Mittwoch, 8. Juli: „Kennenlern-Tag“, Wohnstätte in
der Barbarastraße, vormittags
- Donnerstag, 9. Juli.: „Tag der Ausbildung“ im
„Haus LebensWert“ 14.00 - 16.30 Uhr
Impressum
Herausgeber: Lebenshilfe Meiningen e.V.
Vorstand: Christoph Kubald, Dirk Wessely
Adresse: Helenenstraße 18, 98617 Meiningen
E-Mail: [email protected]
Internet: www.lebenshilfe-meiningen.de
Redaktionsleitung: Susanne Klapka (skl)
Telefon: 03693 50582209
Redaktion: Annette Wabner (anwab),
Bodo Werrbach (bw), Gerrit Gögel (gg),
Patrick Friedel (pat), Andreas Pfeffer (ap),
Benjamin Rußwurm (br)
Druck: Wehry Druck OHG
Telefon: 036949 20110
www.wehry-druck.de
Auflage: 700 Stück