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MAGAZIN DES
INTERNATIONAL OFFICE
DER FACHHOCHSCHULE KÖLN
NO. 23 | APRIL 2015
INCOMINGS | 8.571 KM VON ZU HAUSE ENTFERNT
KONTAKTE | KARIBU KNÜPFT INTERNATIONALE NETZWERKE
ALUMNI | VON KÖLN ÜBER BELGIEN, SCHWEIZ, KANADA NACH DÄNEMARK
SÜDKOREA
EDITORIAL
Liebe Studierende,
die Fachhochschule Köln hat ihre Kooperation
mit südkoreanischen Hochschulen in den letzten zwei Jahren erfreulicherweise verstärkt. Wir
möchten daher mit dieser Ausgabe von COSTA
den deutschen Studierenden Südkorea vorstellen und für diesen spannenden Studienort stärker werben!
Im vergangenen Wintersemester wurde das
Zentrum für Deutschland- und Europastudien
in Seoul eröffnet. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass vor 60 Jahren der Austausch von
Graduierten und Wissenschaftlern zwischen
Deutschland und Südkorea begann und Südkorea mittlerweile als eine bedeutende Wissenschaftsnation bestätigt werden konnte.
WER STECKT HINTER KARIBU?
Weitere Themen, die wir in der Sommersemesterausgabe Ihnen näher bringen möchten, sind das
Sprachtandem und KARIBU-Programm des International Office. Mit beiden Angeboten lassen
sich bereits am deutschen Hochschulort internationale Kontakte knüpfen. Mit einem Alumnus
der Fachhochschule Köln haben wir nach sechs
Jahren nach seinem Abschluss noch mal Kontakt
aufgenommen, um nachzuhören, wie die Internationalisierung sich auf seinem jungen Berufsweg ausgewirkt hat.
Ich hoffe, wir haben für Sie wieder eine interessante Lektüre zusammengestellt und wünsche
Ihnen zum jüngst begonnen Sommersemester
viel Erfolg.
— Dr. Elisabeth Holuscha
Dr. Elisabeth Holuscha, Referatsleitung
für Internationale Angelegenheiten
KARIBU [Willkommen in Swahili] hieß es am 5. Januar für Nadine Obstfelder.
Die Banking & Finance Studentin ist feste studentische Mitarbeiterin im KARIBU-Patenprogramm
des International Office. Sie wird zukünftig die Vermittlung der Buddys übernehmen sowie
das KARIBU Semesterprogramm organisieren. Wir haben bei Nadine kurz nachgefragt:
den aus aller Welt sowie
Welche
Erfahrungen
die Anwendung bisheriger
kannst Du bereits bei der
Sprachkenntnisse, können
Arbeit mit internationadie Köln-Buddys zusätzlich
len Studierenden einbrinauch eine Bescheinigung
gen?
für ehrenamtliches EngaVor dieser Tätigkeit als stugement vom International
dentische Hilfskraft war ich
Office erhalten. Die soziale
zwei Jahre als Köln-Buddy
Komponente kommt für
tätig und habe in dieser
alle Buddys aber auch nicht
Zeit vier Internationalzu kurz. KARIBU bietet jedes
Buddys aus der Türkei und
Semester vielseitige VeranUngarn betreut. Ich habe
staltungen zum Kennenlerauch regelmäßig an den
nen an.
KARIBU
Veranstaltungen
teilgenommen, sodass ich
Was möchtest Du wähsehr viele Internationalrend Deiner Tätigkeit
Buddys kennen gelernt
Nadine Obstfelder heißt Euch
beim KARIBU-Programm
habe. Deshalb weiß ich sehr
Willkommen, © FH Köln
bewegen?
gut, welche Art von UnterIch möchte, dass sich die
stützung neue internationale Studierende benötigen. Ich selbst habe eine internationalen Studierenden an der FH Köln und
Zeitlang in den Niederlanden studiert und weiß, in der Stadt wohlfühlen. Durch die bisherigen
wie wichtig ein solches Buddy-Programm sein Aktivitäten und dem Feedback der internationakann. Es ist gut zu wissen, dass man sich bei Fra- len Buddys im KARIBU Programm sind wir da auf
gen und Problemen an jemanden wenden kann. einem guten Weg. Dennoch bin ich jederzeit offen
für Vorschläge, neue Ideen als auch Kritik. Ohne
Warum sollten Studierende an dem KARIBU- das ehrenamtliche Engagement der Köln-Buddys
würde das KARIBU Programm nicht so gut laufen.
Programm teilnehmen?
Für neue International-Buddys ist es ein gutes Deshalb habe ich mir auch als Ziel gesetzt, noch
Gefühl zu wissen, dass sie vor allem in der Anfangs- mehr Studierende der Fachhochschule für das
phase Unterstützung von den Köln-Buddys erhal- Programm zu gewinnen sowie deren Vorteile bei
ten. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite bei Fragen einer Teilnahme zu verbreiten. Da gibt es noch
rund um das Studium und Alltag in Köln. Aber einiges zu tun für mich. (cd/no)
auch die Köln-Buddys können von dem Programm
profitieren. Neben dem Kontakt mit Studieren-
I N H A LT
COSTA | Magazin des International
Office der FH Köln
HERAUSGEBER
Der Präsident der Fachhochschule Köln
REDAKTION
JörgW. Schmitz (js), Dr. Elisabeth
Holuscha (eh), Benjamin Held (bh),
Christina Düring (cd), Alice Piel (ap)
LAYOUT UND SATZ
Sten Rüdrich
TITELBILD
istock.com
Wer steckt hinter Karibu?
„Auch ein Affe fällt mal vom Baum“
Den „Gangnam-Style“ hautnah erleben
Südkorea – Rezepte, Dos & Don’ts
Hochschulpartner in Südkorea
Als Arbeitsgast in Fernost
8.571 km von zu Hause entfernt
Alumni – Was macht eigentlich…?
Events des International Office
Bücherecke
Rätsel
ANZEIGENAKQUISITION
Fa. Campus-Service GmbH
Tel.: 0221 28 27 36 21
[email protected]
REDAKTIONSANSCHRIFT
Claudiusstr. 1
50678 Köln
Tel.: (0221) 82753234
DRUCK: A. OLLIG GMBH &
CO. KG, KÖLN
© Fachhochschule Köln
Lösung Rätsel: TIGERSTAAT
IMPRESSUM
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SPRACHTANDEM SPRACHEN LERNEN
LEICHT GEMACHT
Seit dem WS 2014/15 vermittelt das International Office passende Sprachpartnerschaften
zwischen Studierenden der Fachhochschule Köln
und internationalen Studierenden, die ähnliche
Sprachprioritäten und Interessen haben.
Welche Sprachen kann ich zurzeit beim
Sprachtandem lernen?
Auf der Sprach-Tandembörse finden Sie
schnell und einfach verfügbare Tandempartnerinnen und Tandempartner, die sich
ebenfalls für ein Sprachtandem interessieren.
Weitere Informationen zum
Sprachtandem Programm:
www.fh-koeln.de/sprachtandem
Sprach-Tandembörse:
3
Das Auslandssemester steht an.
Egal ob in Form eines Praktikums oder
ge ist
eines Studiensemesters, die primäre Fra
gerade
meist: Wo soll es hingehen? Stehen nicht
amerika
Länder wie die USA, Australien oder Latein
atische
auf der Wunschliste, finden sich schnell asi
ur oder
Destinationen wie China, Japan, Singap
n nach
Hongkong auf der Checkliste. Sucht ma
hohem
industriell aufstrebenden Nationen mit
ltur, fällt
Wirtschaftswachstum und exotischer Ku
atischer
der Blick schnell auf eine Handvoll ostasi
fig die
Staaten. Übersehen wird dabei häu
mächten
Halbinsel, die zwischen den Wirtschafts
China und Japan liegt:
Korea.
I
nsbesondere der demokratische Süden hat sich im Wirtschaftsbereich
längst einen Namen gemacht. Zeugen dafür sind unter anderem Weltunternehmen wie Samsung, Hyundai
oder Hankook. Die Republik Korea, wie der
südliche Teil der koreanischen Halbinsel offiziell heißt, ist nur etwas größer als Ungarn
und hat etwas mehr Einwohner als Spanien (detaillierte Infos im Steckbrief auf S. 7). Es
erwirtschaftete im Jahr 2013 aber ein Drittel
dessen, was Deutschland als Bruttoinlandsprodukt aufzuweisen hatte. Südkorea gehört
4
zu den vier Tigerstaaten, ein Begriff, der in den
1980er Jahren geprägt wurde. Die Sprungkraft
des Tigers steht hierbei symbolisch für den
gewaltigen Sprung, den die Tigerstaaten durch
enormes Wirtschaftswachstum vom Entwicklungsland zum Industriestaat aufstiegen ließ.
Korea ist historisch gesehen eine sehr alte Kultur, aber staatspolitisch eine noch junge Nation, wenn man von den Zeiträumen absieht,
wo die koreanischen Königreiche unter chinesischem oder mongolischem Einfluss standen
und von diesen Nationen dominiert wurden.
Nachdem Korea zur Wende zum 20. Jahr-
hundert gerade mal 13 Jahre lang ein unabhängiges Kaiserreich war, wurden sowohl
Nord- als auch Südkorea erst 1948 souveräne
Staaten. Die koreanische Geschichte und Kultur
blickt aber auf eine Zeitspanne von ungefähr
3.000 Jahren zurück. Ähnlich wie in China, wird
in Korea durch den Einfluss des Konfuzianismus der Bildung ein besonders hoher Wert
beigemessen. Eine der ältesten Universitäten
stammt aus dem 14. Jahrhundert, also zu
einem Zeitpunkt, wo auch im deutschsprachigen Raum die ersten Universitätsgründungen
in Erfurt, Heidelberg und Köln stattfanden.
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a
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t
Eine Besonderheit in Korea sind Universitäten, die nur Frauen offen stehen. Diese
stammen aus der Zeit, als die anderen Universitäten, meist von Missionaren gegründet,
nur den männlichen Studenten zugänglich waren. Auch die Fachhochschule Köln
pflegt eine Kooperation mit einer Frauenuniversität im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, die Ewha Womans University in Seoul, die 1886 gegründet wurde.
Wer als Freemover-Student nach Südkorea
gehen möchte, hat zwar die freie Auswahl an
Universitäten, muss aber auch die anfallenden
mal vom
baum
Studiengebühren einplanen, die zwischen
1.500 und 5.500 Euro pro Semester liegen können. Die staatlichen Hochschulen sind meist
günstiger als die privaten. Bewirbt man sich
jedoch auf eine der Hochschulkooperation der
Fachhochschule Köln mit koreanischen Universitäten, entfallen diese Gebühren. Weitere
Informationen hierzu geben wir auf der Seite
10. Neben Stipendien aus Deutschland, können sich Studierende auch auf koreanische Stipendien bewerben. Welche Stipendien sich für
das eigene Studienvorhaben anbieten, weiß
das International Office der Gasthochschule.
Südkorea heißt auch eintauchen in eine völlig andere Kultur, ein anderes Schriftsystem,
eine andere Unternehmensphilosophie,
kulturelle Vielfalt und kulinarische Genüsse
Ostasiens. Und wenn in solch einer exotischen
Umgebung nicht alles gleich so klappen
will – nicht entmutigen lassen, denn es ist
noch kein koreanischer Meister vom Himmel gefallen, oder wie man in Korea sagt:
„Auch ein Affe fällt mal vom Baum“. (js)
© CC BY Doug Sun Beams, www.flickr.com
Affe
Auch
ein
EIN ERFAHRUNGSBERICHT
DEN „GANGNAM-STYLE“
HAUTNAH ERLEBEN
Semiya Pape ist Bachelor-Studentin im Studiengang Informatik der
Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften am Campus
Gummersbach. Seit dem Wintersemester 2014/15 studiert sie für ein
Jahr als Austauschstudentin an der Hanyang Universität in Seoul.
© Semiya Pape
Kakao Talk
(카카오톡)
Die App, die eine koreanische
Version von „What’s App“ ist,
ist für die Betriebssysteme
Android, iOS, Bada, Blackberry
und Windows Phone verfügbar, aktuell in 12 Sprachen,
u. a. Deutsch.
Eine Hanbok-Anprobe (traditionelle koreanische Kleidung) mit der Mentorengruppe von Semiya Pape
(ganz rechts)
출발 - DEPARTURE
Im letzten Jahr habe ich mich für ein Auslandsjahr in Südkorea entschieden. Meine
Wahl fiel auf die Hanyang Universität in Seoul,
eine Partneruniversität der Fachhochschule Köln und eine der besten Universitäten in
Korea. Nachdem ich alle Unterlagen an die
Gasthochschule geschickt habe, musste ich
jedoch noch sehr lange auf eine Wohnungszuteilung warten. Die späte Rückmeldung
erfolgte aufgrund der großen Anzahl an Austauschstudierenden. Die Universität hatte
zu Beginn Schwierigkeiten, für alle Anfragen
eine Wohnung zu finden. Für die Wohnungen
hatte man mehrere Angebote zur Auswahl,
die einem per E-Mail zugesandt wurden.
Nachdem ich mich für eine Unterkunft entschieden hatte, musste ich auch gleich den
angegebenen Betrag überweisen. In Seoul
wurde nach dem „First come, first serve“System entschieden, welcher Austauschstudent, welche Wohnung bekommt. Fast
alle Wohnungen sind zu Fuß in einem 5-10
Minuten Radius von der Universität entfernt.
Das benötigte Visum konnte ich bereits eine
6
Woche nach der Beantragung abholen, so
dass ich eine Sorge weniger hatte. Eine Krankenversicherung wird von der koreanischen
Uni angeboten, wobei man sich aber auch
selbst eine auswählen und abschließen kann.
Über die Kurswahl wurde ich per E-Mail informiert, in der sehr detailliert die Vorgehensweise beschrieben wurde. Bei weiteren Fragen
konnte ich jederzeit eine Mail an das International Office der Hanyang Universität schreiben. Eine Antwort kam meistens sehr schnell.
도착 - ARRIVAL
Nach der Ankunft an der Gasthochschule hat
jeder internationale Studierende die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Koreanischkurs
(Survival oder Intensiv) anzumelden. Nähere
Infos erfährt man in der Orientierungsphase,
die einige Tage vor Studienbeginn stattfindet.
Außerdem gibt es eine Facbook- und eine
KakaoTalk-Gruppe (=WhatsApp für Koreaner) für Austauschstudierende, bei denen
man immer Fragen stellen kann. Es empfiehlt
sich auch, an dem Buddy-Programm teilzunehmen, bei dem man einem koreanischen
Studierenden zugeteilt wird, der dir hilft, sich
in Korea zurechtzufinden. Die Studentenkarte,
die man vor Ort bekommt, dient sowohl als
Bankkarte (es wird ein Konto für jeden Studierenden eingerichtet) als auch als T-Money
Card. Lädt man sie an einer U-Bahn Station
auf, so kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel mit dieser Karte benutzen.
Die Hauptstadt Seoul ist eine der größten
Städte der Welt und bietet viele Winkel und
Orte, die man besichtigen kann. Interessiert
man sich für die Kultur und Geschichte Koreas, können Paläste, Tempel oder Museen
besichtigt werden, die wenig oder manchmal
sogar gar nichts kosten. Gyeongbokgung, der
frühere Königspalast, ist der größte Palast in
Seoul und ein sehr beeindruckender Anblick.
Wer eher nicht an Palästen interessiert ist,
sollte sich diesen aber trotzdem anschauen.
Der Namsan Tower ist nicht nur bei Touristen,
sondern auch bei Koreanern ein sehr beliebter
Platz, von dem man einen Ausblick auf die
ganze Metropole hat. Wer sich mehr für das
Nachtleben interessiert, wird in Vierteln wie
Gangnam oder Hongdae seinen Platz finden.
Für Shopping ist Myeongdong oder Dongdaemun genau der richtig Ort. In der südkoreanischen
Hauptstadt gibt es so viel zu sehen, dass man nach
einem Semester immer noch was zu tun hat. Wer
hingegen ein bisschen reisen möchte, kann auch
die zweitgrößte Stadt Südkoreas Busan besuchen
oder die Insel Jejudo, wo man den größten Berg in
Südkorea, den Hallasan, besteigen kann oder man
hat einfach nur Spaß am Strand.
한국 요리 – KOREA À LA CARTE
In den Städten gibt es sehr viele Restaurants,
in denen man sehr günstig essen kann (ca. 3-5
Euro). Wer jedoch scharfem Essen abgeneigt
ist, wird in Korea seine Schwierigkeiten haben,
da dort viele Gerichte mit einer scharfen Peperonipaste, der Gochujang, gewürzt werden.
Ein Problem beim auswärts essen gehen ist jedoch
meist, dass die Menükarte oft nur in Koreanisch
vorhanden ist. Man sollte besser ein Lokal finden,
das die Karte auf Englisch oder zumindest mit
Bildern anbietet. Mahlzeiten für Vegetarier zu finden, ist in Südkorea sehr schwer, da es dort fast
keine Vegetarier gibt. Koreaner können sich nicht
vorstellen kein Fleisch zu essen, was dazu führt,
dass fast jedes Gericht mit Fleisch gekocht wird.
Ich selbst bin Vegetarier und habe mir entweder
selbst in meiner Wohnung etwas gekocht oder
mir in Restaurants das Fleisch entfernen lassen.
Aber auch hier muss man aufpassen, weil die Koreaner manchmal zwischen „Fleisch“ und „Schinken“ oder „Würstchen“ unterscheiden und bei
„kein Fleisch bitte“ trotzdem beispielsweise Schinken bei der Zubereitung verarbeiten.
Koreaner haben (außerhalb der Universität) oft
schlechte bis gar keine Englischkenntnisse, was
die Kommunikation für Ausländer sehr erschwert.
Es kann auch passieren, dass sie einem ganz ausweichen, wenn man versucht, sie auf Englisch
anzusprechen. Man möchte sich dann nicht die
Blöße geben und zugeben müssen, dass man nur
schlecht oder kein Englisch beherrscht. Grundsätzlich sind Koreaner aber sehr offen und hilfsbereit. Die Lebenshaltungskosten in Südkorea –
zum Beispiel Kleidung, Verkehrsmittel und wie
schon erwähnt Restaurants - sind niedriger
als in Deutschland. Lebensmittel, besonders
Früchte, sind jedoch etwas teurer. Südkorea
ist im Allgemein ein sehr sicheres Land. Durch
die Situation mit Nordkorea hat es im Ausland
STECKBRIEF
SUEDKOREA
Republik Korea
NAME
HAUPTSTADT Seoul
AMTSSPRACHE Koreanisch
99.392 km²
FLÄCHE
EINWOHNER 50,0 Mio.
Koreanische Won (₩)
WÄHRUNG
1.000 ₩ = 0,81
1 € = 1,222 ₩
7
Der Eingang zum Changgyeong Palast
vielleicht ein gefährliches Image, aber die
Leute hier im Süden machen sich keine
großen Sorgen. Wenn ich alleine unterwegs
war, hatte ich keine Angst überfallen zu
werden oder sonstige kriminelle Taten zu
befürchten. Vergisst man sein Portmonee
in der Bibliothek oder in einem Restaurant,
kann man oft zurückgehen und es noch am
selben Platz, sogar mit dem Geld, vorfinden.
Meine bisherigen Erfahrungen an der
Hanyang Universität sind gut. Die Hochschule
ist sehr groß. Sie ist mit einer riesigen Bibliothek ausgestattet, in der man nur mit seiner
StudentenID hineinkommt. Technisch ist
sie auch sehr gut ausgestattet. Während bei
der Fachhochschule meistens mit Tafel oder
Overheadprojektor gearbeitet wird, ist hier
jeder Raum mit einem PC und 2 Beamern
ausgestattet. Ein Mikrofon ist nicht nötig. Der
Raum ist klein genug, da nur eine bestimmte
Anzahl von Schülern an der Vorlesung teil-
8
nehmen dürfen. So hatte ich auch immer
mehr ein Gefühl von Schule als das einer Universität. Da ich eine Studentin der Informatik
bin, habe ich auch an der Vorlesung „C++ Programming“ teilgenommen. In diesem Raum
war an jedem Platz ein Computer, an denen
man der Vorlesung folgen und gleichzeitig
die Codes ausführen konnte. Die Kurse werden auf Englisch gehalten und Probleme mit
der englischen Aussprache der koreanischen
Professoren hatte ich weitestgehend nicht.
Der größte Unterschied zu deutschen Universitäten ist die Anwesenheitspflicht und
die Zwischenprüfungen. Sowohl die Anwesenheit als auch die Hausaufgaben/Präsentationen fließen in die Endnote mit ein. Viel
Zeit nehmen diese Projekte aber nicht in
Anspruch, sodass noch genug Zeit bleibt
etwas Anderes zu unternehmen. Die Professoren sind auch sehr entgegenkommend.
Die Universität selbst ist schon fast wie eine
kleine Stadt. Hier findet man alles, was man
braucht: einen Buchladen, Souvenirshop,
Fitnessstudio, mehrere Supermärkte und
Cafeterien. Es gibt sogar einen Friseur und
eine Arztpraxis. Eine U-Bahn Station
(„Hanyang University“) befindet sich mitten
auf dem Campus, eine weitere, die Wangsimni Station etwa 5-10 Minuten zu Fuß entfernt. Auf beiden halten Linien, die sehr häufig
benutzt werden, sodass man viele Ziele oft
ohne Umsteigen mühelos erreicht.
Abschließend kann ich sagen, dass ein
Austausch in Südkorea sehr empfehlenswert
ist und ich habe meine Zeit dort sehr genossen, bzw. werde sie auch weiterhin genießen.
Ein Austausch in einem so entfernten Land
ist sehr interessant und aufregend. Man sollte
ihn jedoch nur durchführen, wenn man neugierig genug ist und die Unterschiede in der
Kultur auch akzeptieren kann.
& D O N’T S
Kimchi und Bulgogi sind die beiden bekanntesten Genüsse der
koreanischen Küche. Bulgogi ist ein Fleischgericht und zählt zu den
Festtagsspeisen.
(sehr einfaches Gericht, Maßangaben für 5 Portionen)
•
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Changgyeong Palast mit der Millionenmetropole Seoul im Hintergrund
© CC BY Doug Sun Beams, www.flickr.com
Das quirlige Stadtviertel Myeongdong lädt
zum Shoppen ein.
© iStock
© Semiya Pape
+++ BULGOGI +++
© CC BY Azchael, www.flickr.com
R E Z E P T E, D O S
1 kg Rindfleisch, fein geschnitten in mundgerechte Stücke
5 EL Sojasauce
5 EL Zucker
5 EL Mirin
5 EL Sesamöl
2 EL Knoblauch, fein gehackt oder Paste
2 EL Frühlingszwiebel(n), in feine Ringe geschnitten
1 EL Sesam, zerstoßen oder Sesampulver
Pfeffer, frisch gemahlener schwarzer
PLEASE, DON‘T!
[Die scharfe Variante mit Schweinefleisch (Daeji Bulgogi) wird
noch zusätzlich mit Gochujang (Chillipaste), Knoblauch, und Ingwer
gewürzt.]
Z
S
D
um Verarbeiten muss das Fleisch Zimmertemperatur haben.
Alle anderen Zutaten zu einer Marinade mixen, mit dem Fleisch
gut vermischen und alles mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
chmeckt am besten über einem Grill gebraten oder aus dem
Ofen. Auf den Grill legen und rasch unter Wenden grillen oder
das Fleisch auf ein Blech legen, ca. 2 Minuten übergrillen und
dann wenden und kurz weiter grillen.
azu schmecken viele leckere koreanische Beilagensalate
(z. B. koreanischer Gurkensalat) und Reis. Wer’s klassisch
koreanisch essen möchte, legt die fertigen Fleischstückchen
auf ein Salatblatt und fügt je nach persönlicher Vorliebe Sojasauce, Chilipaste (Gochujang), frischen Krautsalat, Kimchi, Knoblauch
oder anderen Zutaten hinzu, rollt das Salatblatt, das anschließend
mit den Fingern als komplettes Bündel in den Mund geschoben und
gegessen wird.
> Hierarchien ignoriere
n.
> Beim gemeinsamen
Essen oder Trinken sich
YES, DO!
selber einschenken. Man fül
lt immer die Gläser der
anderen, um
dam
it
zu
n,
zeigen, dass die Aufmerk
z. B. Visitenkarte
,
ge
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kei
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Person gerichtet ist. Die
> Sa
en se Geste abzulehnen, ist
schenke etc., werd
Ge
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ch
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ein
Ge
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Beleidigung. Möchte ma
ei n sein Glas aufgefüllt en überreicht. Wob
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mit beiden Händ
trin
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kt man es leer – hat ma
ich
n jedoch genug, chten Hand überre
lässt man einen Rest
man mit der re
nd
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im Glas.
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lin
die
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>
w.
Ein
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zeln zahlen. Koreaner lad
en gerne ein. Man ver-
oder – gelenk sucht, derjenige zu sei
die rechte Hand
n, der zahlt.
t.
tz
stü
t
leich
) > Wie in anderen Ländern, wo mit
Stäbchen gegessen f Koreanisch: Norae
wird, gilt auch in Kor
> Beim Karaoke (au
ea: Die Stäbchen sind zum
Essen da – nicht zum Dirigie
mitsingen
ren und bitte auch nicht
ung wird sich erst
als Zei
ges
> Bei der Begrüß
toc
k
n.
ver
be
wenden! Stäbchen niema
nn die Hand gege
ls in den Reis oder Reisschüssel ste
verbeugt und da
ge
cken. Es bringt dem Aberg
ein
nk
trä
Ge
ein
n
lauben nac
h
> Bekommt ma
Un
glück.
Gläser mit zwei
>
Kle
schenkt, werden
ine
Ges
che
nke sind sehr wichtig in
n. Ein Glas nur mit
Korea. Händen gehalte
Ein Geschenk ablehnen kommt einem
als
rd
wi
en
hm
ne
Aff
zu
ront nd
Ha
er
ein
gle
ich. Geschenke werden jed
och nicht in Gegenhmen wahr wart des Schenkend
schlechtes Bene
en geöffnet, sondern ma
n
legt sie dankend
genommen. und dezent zur Seite und
öffnet sie später.
> Einen Koreaner öffent
lich kritisieren oder auf
einen Fehler hinweisen. In
der koreanischen Kultu
r ist das ein „Gesichtsverlust“.
> In der Öffentlichkeit
die Nase zu schnäuzen wir
d als äußerst vulgär empfu
nden. Man schnieft dezent
oder zieht sich zum Nase
schnäuzen zurück, wo ma
n nicht gesehen wird (z.B. WC
).
GUTEN APPETIT - 맛있게 드세요
(MAS-ISSGE DEUSEYO)
SCHON GEWUSST, DASS…?
…die koreanische Küche zu den schärfsten der
Welt gehört?
ein Jahr alt ist?
…jedes koreanische Kind bei Geburt fast
mitgezählt.
en
Grund: die 9 Monate im Mutterleib werd
Tage eines
100
en
erst
die
Ein wichtiger Geburtstag sind
im großen Kreis
g
rtsta
Gebu
er
erst
als
ell
Babys, was tradition
= 1 Jahr).
Tage
100
der Familie gefeiert wird (9 Monate +
…Trinkgelder eine heikle Sache sind?
Grundsätzlich sind sie als Service…die erste First Lady der Republik Korea (1948-60)
pauschale schon im Endpreis mit drin.
kann
eine Österreicherin war? Franziska Rhee, geborene
ist,
den
zufrie
Wenn man extrem
auf
e
Donner, war die Ehefrau des ersten Präsidenten
gerad
aber
,
geben
eld
man Trinkg
RHEE Syng-man
ältere traditionelle Koreaner wirken
Trinkgelder wie Almosen.
…es in vielen Gebäuden
keine 4. Etage gibt,
weil die Zahl 4 (wird mit
Tod assoziiert) eine
Unglückszahl ist?
9
HOCHSCHULPARTNER
IN SÜDKOREA
ALS ARBEITSGAST
IN FERNOST
Da die südkoreanischen Partner teilweise ein sehr umfassendes Studienangebot haben, stellen wir hier vorrangig die
korrespondierenden Studiengänge vor. Soweit es der Platz zuließ haben wir auch weitere Studienbereiche genannt. Wer ein
umfassendes Bild zum Studienangebot erhalten möchte, findet diese auf den englischsprachigen Webseiten der Partner. In eckigen
Klammern werden die Bereiche genannt, mit denen im Kooperationsvertrag ein Studierendenaustausch vereinbart wurde.
In Südkorea einen Praktikumsplatz zu finden ist nicht sehr einfach und unter
den ostasiatischen Staaten am schwierigsten. Drei Möglichkeiten können jedoch
ausgeschöpft werden, um eine dieser begehrten Praktikumsstellen zu erhalten:
KYUNGNAM
UNIVERSITY
EWHA WOMANS
UNIVERSITY
CHONBUK NATIONAL
UNIVERSITY
Private Hochschule in Changwon
[Wirtschaftswissenschaften]
Private Hochschule in Seoul
[Wirtschaftswissenschaften]
Staatliche Hochschule in
Cheongju [fakultätsübergreifend]
gegr. 1946, 17.000 Studierende
gegr. 1886, 19.500 Studentinnen
gegr. 1951, 18.300 Studentinnen
FB: Wirtschaftswissenschaften, Internationaler Handel, e-Business, Tourismus, Sozialwesen, Industrial Design, Architekur, Bauingenieurwesen, Rettungsingenieurwesen,
Marinearchitektur und Ozean IT Ingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau,
IT, Informations- und Kommunikationsingenieurwesen, Journalismus und Massenmedien, Jura, Politikwissenschaften, Sportwissenschaften, Ökotrophologie und Biowissenschaften, Psychologie, Philosophie,
Englisch, Koreanische Sprache und Kultur.
FB: Wirtschaft, Politikwissenschaften und
Internationale Beziehungen, Bibliotheksund Informationswissenschaften, Journalismus, Sozialwesen, Psychologie, Architektur, Chemische Verfahrenstechnik, Design,
Jura, Philosophie, Medizin, Gesundheitswesen, Pharmazie, Englische Sprache und
Literatur, Koreanische Sprache und Literatur. Ewha bietet ein koedukatives internationales Programm für Non-Degree-Seeking oder Gaststudierende an. Das englischsprachige Angebot richtet sich somit
auch als einzige Ausnahme an männliche
Studieninteressierte.
FB: Wirtschaft, Informationswissenschaften, Architektur, Bauingenieurwesen, IT,
Elektrotechnik, Maschinenbau, Industrial
Design, Jura, Sozialwissenschaften, Englische Sprache und Literatur, Koreanische
Sprache und Literatur, Philosophie. Die
Chongbuk National University gehört zu
den 10 von der südkoreanischen Regierung ausgewählten „Flagship National Universities“. Diese Hochschulen haben die
führende Rolle der nationalen Bildungsinstitute im höheren Bildungsbereich
übernommen.
http://en.kyungnam.ac.kr
www.ewha.ac.kr
http://en.chonbuk.ac.kr
DONGGUK
UNIVERSITY
HANYANG
UNIVERSITY
Private Hochschule in Seoul
[fakultätsübergreifend]
Private Hochschule in Seoul
[fakultätsübergreifend]
gegr. 1906, 17.000 Studierende
gegr. 1939, 34.500 Studierende
FB: Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Architektur, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Jura, IT, Multimediatechnik, Buddhistische Studien, Koreanische Sprache und Literatur.
Die Dongguk University verfügt über einen Campus in Seoul und
Gyeongju, sowie in Los Angeles/USA. Sie ist eine der wenigen Universitäten weltweit, die sich mit dem Buddhismus verbunden fühlt.
FB: Wirtschaft, Architektur, Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik,
Energietechnik, Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, IT, Sozialwissenschaften, Design, Jura, Englische Sprache und Literatur, Koreanische Sprache und Literatur.
http://en.kyungnam.ac.kr
10
In Rankings kam die Hanyang University 2013 auf den 4 Platz des
nationalen südkoreanischen Rankings, Platz 33 im Ranking des
Asiatisch-Pazifischen Raums und Platz 249 (von 400) des internationalen Times Rankings. Außerdem erhielt die Hochschule 2014
mehrere gute Platzierungen in verschiedenen Kategorien, beispielsweise einem Bildungsförderungsprojekt und verschiedene
Sparten bester Prüfungsergebnisse.
www.hanyang.ac.k
E
igeninitiative
Wer bereits Vorstellungen hat, in welcher
Stadt, Branche oder Firma er sein Praktikum
absolvieren will, der hat die Möglichkeit
sich per Eigeninitiative zu bewerben. Den
besten Überblick verschafft man sich, wenn man
eine Liste mit Firmen erstellt (wichtig: auch mit den
Ansprechpartnern, damit die Bewerbung nicht auf
irgendeinem Tisch liegen bleibt) und kontaktiert
diese per Telefon oder E-Mail.
Vorteil: Man kann selber entscheiden, wo man
sich bewirbt.Nachteil: Diese Variante ist etwas zeitaufwändig, da nicht alle Firmen Praktikumsstellen
anbieten.
Große Unternehmen, zum Beispiel Philips,
Siemens, Deutsche Bank oder Allianz, um nur
einige wenige zu nennen, bieten Auslandspraktika, unter anderem in Südkorea, auch über ihre
deutsche Webseite an oder bieten zumindest
weiterführende Informationen, welche Außenstellen zuständig sind. Der Navigationspfad ist bei
vielen Webseiten sehr ähnlich und geht über die
Begriffe „Karriere“, „Jobs“ oder „Auslandspraktikum“.
Unter die Rubrik Eigeninitiative fallen auch die
Bewerbungen auf Praktikumsplätze, die durch
Arbeitgeber oder Organisationen direkt angeboten werden. Nennen möchten wir hier unter anderen die Deutsche Botschaft, das Goethe-Institut
oder die Konrad-Adenauer-Stiftung in Seoul. Über
die studentischen Austauschorganisationen IAESTE (für Ingenieurwissenschaften) und AIESEC kann
man sich ebenfalls auf Praktikumsplätze bewerben.
www.iaeste.fh-koeln.de
http://aiesec.de/koeln/
Praktika-Börsen
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Praktikumsplattformen im Internet, die ihre Dienste
kostenlos zur Verfügung stellen. Angeboten werden internationale Stellen von Unternehmen, die
auch wirklich nach Praktikanten suchen. Vorteil: Es
ist weniger zeitintensiv und auch hier gibt es die
Möglichkeit selber zu entscheiden, wo man sich
bewerben möchte. Die bekannteste für Ostasien
ist die gemeinnützige Koordinationsstelle für Praktika e.V. (KOPRA). KOPRA versteht sich als gemeinnützige Initiative, die langfristig durch Informationen über und die Ermöglichung von Praxiserfahrung in den beteiligten Ländern das Wissen über
das jeweilige Partnerland fördern möchte. Der
internationale Praktikantenaustausch steht dabei
im Vordergrund.
www.kopra.org
Vermittlungsagenturen
Wer sich im Internet umsieht wird schnell feststellen, dass es eine ganze Reihe von Vermittlungsagenturen gibt. Diese Variante ist jedoch oftmals
die kostenintensivere. Hier sollte man unbedingt
im Vorfeld ein Budget festlegen, bis zu welcher
Höhe man eine Vermittlung finanzieren kann. Bei
der vielfältigen Konkurrenz ist es wichtig, das PreisLeistungsverhältnis der verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Richtet sich die
Vermittlungsgebühr beispielsweise nach Dauer
des Praktikums oder ist es eine Pauschale? Ist die
Unterkunft in Gastfamilien integriert? Gibt es
Ansprechpartner der Agenturen vor Ort falls Probleme auftauchen? Dies sind nur einige Kriterien,
die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten.
Diese Agenturen findet man über gängige Suchmaschinen mit Begriffen wie Work&Travel, internship, Praktikum etc. (js)
Z E I T L E I S T E
SÜDKOREA
918
Das Königreich Goryeo wird gegründet. Vom Namen Goryeo leitet sich in
vielen westlichen Sprachen der Name
Korea ab. 1259 wird es von Mongolen
besetzt und beherrscht.
1392
Gründung des Königreiches Joseon, einem Vasallenstaat Chinas.
Taejo, erster König Joseons verlegt
die Hauptstadt von Kaesŏŏong nach
Hanyang, dem heutigen Seoul.
1897
Ausrufung des Kaiserreiches Korea.
König Joseon krönt sich selbst zum
Kaiser. 1910 wird das Kaiserreich
durch Japan annektiert.
1948
Zunächst Gründung der Republik
Korea, wenige Wochen später die
Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea). Beide
Staaten sehen sich als rechtmäßige
Regierung über ganz Korea an.
1950
Korea-Krieg. Im Juli 1953 wird das
Waffenstillstandsabkommen mit der
UNO unterzeichnet (nicht die beiden Staaten untereinander) und im
Wesentlichen der 38. Breitengrad als
Grenze zwischen Nord- und Südkorea
festgelegt.
2002
Es wird die Sonderwirtschaftszone
Kaesŏong eingerichtet, die auf dem
ersten innerkoreanischen Gipfeltreffen zwei Jahre zuvor beschlossen
wurde. Der Industriepark liegt vollständig auf nordkoreanischer Seite.
11
© CC BY Martin Teschner, www.flickr.com
8.571 KM VON
ZU HAUSE ENTFERNT
Seit Ende 2013 unterhält die FH Köln eine neue Kooperation mit der Hanyang University und seit April 2014
eine weitere mit der Dongguk University in Südkorea. Zum Sommersemester 2015 kommen nun die ersten
Austauschstudierende der beiden Universitäten an unsere Hochschule. Hyun Ji Shin und In Young Lee kommen von der
Dongguk University. Hee Joon Park studiert an der Hanyang University. Beide Hochschulen befinden sich in Seoul. Alle
drei werden während Ihres Auslandssemesters an der FH Köln im Studiengang „International Business“ studieren.
Wir haben die drei vor ihrer Ankunft zu ihrem Studentenleben in Korea und zu ihren Erwartungen befragt.
auf unserem Campus sehr viele internationale
Studierende gibt. Diese kommen aus aller Welt
zu uns, vor allem aus Asien, Nordamerika und
Europa.
Hee Joon Park: Natürlich. In Seoul gibt es sehr
viele internationale Studierende, vor allem auch
an der Hanyang University. Ich glaube die meisten kommen aus China, aber es gibt auch viele,
die aus Europa zu uns kommen.
Hyun Ji Shin, © privat
In Young Lee, © privat
Hee Joon Park, © privat
Wie seid Ihr auf den Austausch mit der FH
Köln aufmerksam geworden?
Hyun Ji Shin: Ich habe von der neuen Kooperation mit der FH Köln bei einer Informationsveranstaltung zum Auslandssemester erfahren.
Dort wurde uns Köln als „Universitätsstadt“
vorgestellt, die gleichzeitig einen guten Ausgangspunkt zum Reisen in andere europäische
Länder darstellt und somit eine tolle Möglichkeit bietet, unseren Horizont zu erweitern.
In Young Lee: Ich habe im International Office
meiner Universität von der neuen Kooperation
mit der FH Köln erfahren. Ich habe mich direkt
für das Auslandssemester beworben, da ich
dachte, dass dort am wenigsten koreanische
Studierende sein werden, wenn die Kooperation noch ganz neu ist.
Hee Joon Park: Ich plane mein Auslandssemester schon seit 2013 und ich glaube, dass
Deutschland und vor allem Köln eine gute
Möglichkeit für mich darstellt, Erfahrungen im
Ausland zu machen.
einem mir zugewiesenen Austauschstudierenden im Studienalltag geholfen
habe. Durch meinen „Buddy“ habe ich Kontakt
zu vielen weiteren Austauschstudierenden
bekommen, mit denen ich auch außerhalb
der Universität viel unternommen habe. Diese
Kontakte sind wahrscheinlich u.a. auch ein
Grund, warum ich mich als Austauschstudentin beworben habe. Vielleicht kommt es ja
sogar zu einem Wiedersehen mit meinen europäischen Freunden.
In Young Lee: Die Dongguk University war im
letzten Jahr auf Platz 3 der am meist globalisierten Universitäten Koreas vertreten. Daher
ist es nicht übertrieben, wenn ich sage, dass es
12
Habt Ihr internationale Studierende an
eurer Universität und aus welchen Ländern kommen die Studenten?
Hyun Ji Shin: Wir haben sehr viele internationale Studierende an der Dongguk
University. Ich habe mich ein Jahr lang
als „Dongkuk Bud“ engagiert, in dem ich
Wie finanziert ihr das Studium und wie
hoch sind die Lebenshaltungskosten bei
euch?
In Young Lee: Die meisten Studierenden werden
durch eine Förderung der koreanischen Regierung unterstützt, die sich am Einkommen der
Eltern orientiert. Viele Studierende bemühen
sich sehr um weitere Stipendien ihrer Hochschule oder anderer Unternehmen. Viele Studierende
arbeiten außerdem neben dem Studium um die
hier relativ hohen Studiengebühren bezahlen zu
können. Ansonsten werden die meisten Studierenden zusätzlich durch ihre Eltern unterstützt
oder sie nehmen ein Darlehen in Anspruch.
Die Lebenshaltungskosten hängen in Korea sehr
von der Stadt ab, in der man lebt. Das Leben in
Seoul ist am teuersten. Einige meiner Freunde,
die schon einmal in Köln waren, sagen, dass das
Leben in Seoul teurer ist als in Köln.
Womit kann Seoul deutsche Studenten
locken?
Hyun Ji Shin: Wahrscheinlich sind die traditionellen Paläste in Seoul für deutsche Studierende sehr interessant und beeindruckend, wie z.B.
der Gyeongbokgung Palast in der Innenstadt
Seouls.
Des Weiteren gibt es einen Platz namens „Insadong“. Dort findet man traditionelle koreanische Produkte und Lebensmittel und man
kann die traditionelle koreanische Kleidung
„Hanbok“ anprobieren. Schließlich gibt es
noch die demilitarisierte Zone, auch bekannt
als DMZ, die die koreanische Halbinsel in Nordund Südkorea aufteilt und auch sehr spannend ist zu besichtigen.
In Young Lee: Korea verfügt über einzigartige
Traditionen und Bräuche, die sehr unterschiedlich zu denen der nahe gelegenen Länder wie China und Japan sind. Die Leute sind
sehr höflich und leidenschaftlich zugleich.
Das rasche Wirtschaftswachstum in Korea zu
Beginn des 21. Jahrhunderts hat Seoul zwei
unterschiedliche, gleichzeitig existierende,
Charaktere ausbilden lassen. Die Nordseite des
Han Rivers ist bekannt für die traditionellen
Aspekte und repräsentiert einen einfacheren
Lebensstil, während die südliche Seite einen
sehr modernen Ruf hat.
Hee Joon Park: Ich denke, dass Seoul eine sehr
große Stadt ist, die deutschen Studierenden gut gefallen wird. In den Hauptstraßen
„Myeong-dong“, „Sinchon“ und „Itaewon“ kann
man z.B. sehr gut essen und einkaufen gehen.
Der Han River ist dagegen eine sehr gute
Ruheoase. Dort kann man z.B. gut mit dem
Fahrrad oder mit einem Boot fahren oder
einen sehr schönen Nachthimmel erleben.
Des Weiteren gibt es viele traditionelle
Paläste in Seoul wie z.B. den Gyeongbokgung
Palast oder den Changdeonggung Palast.
Worauf freut Ihr Euch am meisten in Köln?
Hyun Ji Shin: Ich freue mich darauf, die deutsche Kultur und das Leben als Austauschstudent zu erleben. Viele Leute sagen, dass der
Lebensstil in Deutschland sich sehr von dem
koreanischen unterscheidet. Zum Beispiel
erscheinen die Koreaner immer „busy busy
busy“ und die Deutschen genießen dagegen
die Ruhe und ein angenehmes Leben. Wenn
ich in Köln lebe, möchte ich mehr Ruhe in
meinem Leben finden. Über den Lebensstil
hinaus, möchte ich gerne den Unterschied
zwischen koreanischen und deutschen Hochschulen kennenlernen. In Korea sind die meisten Seminare vortragsbasiert, während die
deutschen Hochschulen dagegen auch viele
praxisorientierte Seminare anbieten.
In Young Lee: Am meisten freue ich mich auf
den Kontakt zu Menschen unterschiedlicher
Herkunft und Nationalität. Ich glaube, dass es
eine große Chance sein wird, seine Perspektiven und Gedanken zu erweitern. Und natürlich bin ich gespannt auf den Kölner Dom!
Hee Joon Park: An erster Stelle möchte ich
gerne ausländische Freunde in Köln kennenlernen. Zweitens möchte ich sehr gerne
Deutsch lernen und drittens freue ich mich auf
die Bundesliga!
Vielen Dank für das Interview und eine spannende Zeit in Köln für euch!
Interview: Alice Piel
13
ALUMNI - WAS MACHT
EIGENTLICH…
…Söhnke Schmidt?
Der Absolvent hat 2009 sein Studium mit einem Diplom in Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Köln
abgeschlossen. Nach ein paar Jahren im Ausland ist er nun zurückgekehrt nach Deutschland und berichtet uns an dieser
Stelle über seine Erfahrungen, die er im Ausland gemacht hat.
»
IN DÄNEMARK HATTE ICH EIN SEHR INTERNATIONALES UMFELD
MIT VIELEN KOLLEGEN AUS SÜDAMERIKA UND OSTEUROPA, IN
VERBINDUNG MIT DEN DÄNISCHEN KOLLEGEN WAR DAS EIN
SEHR SPANNENDER UND INTERESSANTER, KULTURELLER MIX.«
Jihachul
(지하철)
© privat
nach Zürich. Die wirtschaftliche Situation in der
Sie haben sich während ihres Studiums
Solarbranche in den Jahren 2010/2011 war auf
für ein Auslandssemester in Belgien enteinem Tiefpunkt angelangt und hatte somit
schieden. Was waren Ihre Beweggründe
auch Auswirkungen auf meinen Arbeitsplatz,
dafür?
so dass ich ab Anfang 2011 nach etwas Neuem
Ich habe mein Auslandssemester im Wintersuchte und eine Stelle in Dänemark fand. Da die
semester 2006/07 an der Karel de Grote Hogebeiden Jobs nicht direkt aneinander anknüpfschool in Antwerpen verbracht. Es handelte
ten, überbrückte ich 3 Monate Leerlauf im
sich dabei um ein freiwilliges AuslandssemeSommer 2011 mit einem Französisch-Intensivster. Da der Campus Gummersbach zu dem
Sönke Schmidt in Nyhavn/Kopenhagen
Sprachkurs in Montreal und erkundete wähZeitpunkt noch keine Partnerhochschulen im
im Winter
renddessen ein bisschen das schöne Kanada.
Ausland hatte, bin ich über einen ERASMUSPlatz der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften nach Belgien gegan- Danach ging es dann im Oktober 2011 von der Schweiz aus für drei Jahre
gen. Ich wollte zu dem Zeitpunkt Auslandserfahrungen sammeln, ein- nach Dänemark. Mich hat es in den Norden gezogen und ich wollte
fach mal aus dem Studienalltag in Gummersbach „raus kommen“, mich gerne im Bereich der Wind Energie arbeiten. Ich habe dort eine Stelle als
überwinden etwas Neues zu machen und meine Englischkenntnisse Supply Manager bei Siemens Wind Power gefunden.
aufbessern. Außerdem ging es mir darum, neue und internationale
Wo leben Sie heute und was machen Sie beruflich?
Leute kennen zu lernen.
Für Antwerpen habe ich mich entschieden, da dort sehr interessante Ich bin Anfang dieses Jahres nach Deutschland zurückgekehrt. Ich lebe
Kurse im Bereich Management angeboten wurden und dies eine tolle nun in Düsseldorf und arbeite als Strategic Sourcing Manager bei EricsMöglichkeit der Erweiterung zu den Studienleistungen im Wirtschafts- son GmbH, einer schwedischen Firma.
ingenieurstudium darstellte.
Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Ihrer heutigen beruflichen Position und Ihren zuvor gemachten AuslandserfahWie ging es dann nach Ihrem Studienabschluss genau weiter?
Mein Studienabschluss fiel in die Zeit der Krise 2008/2009, wodurch sich rungen?
keine Möglichkeit bot, nach meiner Diplomarbeit bei einem Automo- Ja, auf jeden Fall. Für meinen jetzigen Job in einem skandinavischen
bilzulieferer übernommen zu werden. Nach ca. 1 1/2 Monaten Suche Unternehmen sind Englisch und die internationalen Erfahrungen
und Bewerbungsmarathon kam ein Kontakt über das Karrierenetzwerk unverzichtbar. Ich kenne verschiedene kulturelle Eigenheiten, auch in
XING zustande. Mein damaliger Chef hatte mich über mein Profil ange- Skandinavien. Man hat andere Blickwinkel auf gewisse Situationen und
schrieben und auf ein sehr interessantes Jobangebot als Einkäufer bei kann sich wesentlich besser im internationalen Umfeld bewegen.
der Nanosolar International GmbH in der Schweiz aufmerksam gemacht.
Nach zwei Interviews hatte ich die Zusage. Da ich sowieso gerne in die
Schweiz wollte, war das natürlich perfekt und ich zog somit im Mai 2009
14
Wie war es für Sie, sich in einem anderen
Land einzugewöhnen?
Am Anfang war es immer etwas schwierig,
aber generell nie ein Problem. Man muss
sich integrieren wollen und die Eigenheiten
und lokalen Gegebenheiten annehmen
und umsetzen bzw. pflegen. Wenn man sich
abschottet, dann wird der Zugang zur lokalen
Gesellschaft sehr schwierig und dann macht
ein Auslandsaufenthalt auch keinen Sinn.
In Dänemark hatte ich ein sehr internationales Umfeld mit vielen Kollegen aus Südamerika und Osteuropa, in Verbindung mit den
dänischen Kollegen war das ein sehr spannender und interessanter, kultureller Mix. Die
dänischen Kollegen waren immer sehr nett
und alle haben perfektes Englisch gesprochen.
Die Behörden sind wesentlich besser auf Ausländer vorbereitet als Deutschland.
In der Schweiz hat mir der Sport beim Integrieren sehr geholfen. Ich habe Handball in einer
Schweizer Mannschaft gespielt und somit
neue lokale Freundschaften gefunden und
gepflegt. Man muss sich integrieren wollen
und neugierig auf Neues sein, sich einbringen
und aktiv mitgestalten. Dann bekommt man
einen sehr guten Eingang in die Gesellschaft.
Es ist harte Arbeit und nicht immer einfach,
aber es macht unheimlich viel Spaß.
Gab es kulturelle oder sprachliche Barrieren in Belgien, der Schweiz, Kanada oder
Dänemark?
Ja, die gab es in allen Ländern. Vor allem was
Behörden angeht, aber kulturell natürlich auch.
Da ich in der Schweiz und in Dänemark länger
gelebt habe, habe ich es dort eher bemerkt.
Die Schweizer würde ich als sehr nett, freundlich und relaxt bezeichnen. Bezeichnend für
Dänemark ist, dass es wesentlich einfacher und
sinnvoller strukturiert ist als Deutschland.
Kulturell hat jedes Land seine Eigenheiten
die man verstehen und akzeptieren muss.
Als Deutscher ist man sehr direkt und poltert
auch schonmal los, was in der Schweiz und
in Dänemark nicht sehr gut ankommt. Das
muss man wissen und auch erfahren lernen,
und sich dann auch ein wenig zurückhalten
können. Generell gibt es in beiden Ländern
einen sehr hohen Lebenstandard und die
Menschen sind sehr glücklich und zufrieden.
Interview: Alice Piel
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ENTDECKT UND EDINBURGH KENNEN- UND LIEBEN GELERNT.
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SEMESTER IN EINEM ANDEREN LAND VERBRACHT HATTE,
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DIE ICH WÄHREND MEINES STUDIUMS MACHEN DURFTE.«
Markus Kewitz studiert Allgemeiner Maschinenbau (BA) in der Fakultät für
Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme und verbrachte sein Auslandssemester an der Universidad de Las Palmas auf Gran Canaria.
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Die Wohnung als Bühne! Die englisch
iniesprachige Führung in einem der fasz
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rendsten Museen Kölns wirft einen
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20. Mai 2015
Treffpunkt 16:30 Uhr,
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Das International Office lädt ein
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Deutschlands zu besuchen.
2. Juni 2015
Treffpunkt 14 Uhr
am Eingang des Kölner Zoos
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deutschen Studierenden Traditionen aus
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13. Mai 2015
15:00 Uhr
am Eingang des Kölner Zoos
16
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Das International Office verabschiedet
unsere ausländischen Gäste, die 2014/15
bei uns studierten sowie die ausreisenden
Kölner FH-Studierenden, die 2015/16
zum Studium an unsere weltweiten Partnerhochschulen gehen.
6. Juni 2015
16:30 Uhr, Claudiusstr. 1,
Hörsaal 69 und Café Himmelsblick
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4. Juli 2015
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BÜCHERECKE
Jan-Rolf Janowski
Fettnäpfchenführer Korea:
Auch ein Affe fällt mal vom Baum
Conbook Medien (2. Auflage Februar 2013)
€ 12,95 | 320 Seiten
ISBN-13: 978-3943176384
In Korea kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie mit Salz
beworfen werfen, dass Ihr Chef Sie füttert oder dass Ihnen
fremde Menschen in der U-Bahn den Koffer aus der Hand reißen - als nette
Geste, versteht sich. Ach ja, und Deo sollten Sie besser mitbringen, wenn Sie
kein Vermögen ausgeben wollen - außer Ihnen braucht das hier nämlich niemand. Korea ist für uns ein kaum bekanntes Land - und bietet jede Menge
Möglichkeiten, ins Fettnäpfchen zu treten. Ein Ratgeber der etwas anderen
Art. Der „Fettnäpfchenführer“ von Jan Janowski ist kurzweilig, unterhaltsam,
flüssig zu lesen und dazu auch noch informativ und wichtig.
RÄTSEL
Rüdiger Frank
Nordkorea: Innenansichten eines totalen Staates
Deutsche Verlagsanstalt (2. September 2014)
€ 19,99 | 432 Seiten
ISBN-13: 978-3421046413
Nordkorea ist das isolierteste Land der Erde. Wenige
Nachrichten dringen aus dem vom Kim-Clan diktatorisch
regierten Staat nach außen, und wenn, dann sind es meist
Negativschlagzeilen. Die völlige ideologische Gleichschaltung wird von der
Bevölkerung augenscheinlich klaglos hingenommen. Rüdiger Frank ist weltweit einer der wenigen Kenner Nordkoreas, seit vielen Jahren besucht er das
Land regelmäßig. Er beschreibt die Machtstrukturen und die wirtschaftlichen
Verhältnisse, das Geschichtsverständnis und den Alltag. Aus seiner langen
Erfahrung berichtet er aber auch von den Veränderungen und versucht eine
für uns unbegreifliche Gesellschaft ein wenig begreiflicher zu machen.
Simon Weihofen
Studieren in Korea: Erfahrungsbericht
zum Studium in Südkorea
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Martin Zatko
The rough guide to Seoul
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Reiseführer in englischer Sprache
Während seines Studiums hatte der Autor die einmalige
Chance ein Auslandssemester in Südkorea zu absolvieren.
In den sechs Monaten in denen er an der Keimyung University studiert hat,
führte er Tagebuch, um Freunden und Verwandten von seinen Erlebnissen
zu berichten. Aufgrund des positiven Feedbacks hatte er sich entschlossen,
dieses Tagebuch zu veröffentlichen. Es soll Anreiz und Motivation für andere Studiernde sein, ebenfalls nach Südkorea zu reisen, um eine einmalige
und unvergessliche Zeit zu erleben!
Ihre Bücher:
The Rough Guide to Seoul is the ultimate travel companion to the Korean capital, one of Asia‘s most intriguing and
energetic cities. Comprehensive sections detail the very best places to eat,
drink, shop and unwind, providing information on everything. The guide
will help you to see a side of Seoul you never thought possible and helps
travellers to get a sense of Asia‘s bustling cultural scene.
Vom ersten
bis zum
letzten Semester.
In dieser Ausgabe von COSTA haben wir für euch wieder das beliebte Wort-Such-Rätsel.
Ihr müsst nachstehende Begriffe, die alle mit Korea und Hochschule zu tun haben, im untenstehenden Buchstabenraster finden. Die
Wörter können von links nach rechts, von rechts nach links, von oben nach unten oder unten nach oben bzw. auch diagonal in beiden
Richtungen geschrieben sein. Wörter können sich kreuzen und ein oder mehrere Buchstaben überlappen.
Habt ihr alle Begriffe gefunden, ergeben die übrig gebliebenen Buchstaben von oben links nach unten rechts gelesen das Lösungswort.
Seite
Seoul
Sinn
Smartphone
Taekwondo
Won
YinYang
Zen
Kimchi
Klausur
Korea
Koreanisch
Licht
Ostasien
Pjoengjang
Psy
Rasch
Reis
Samsung
Schriftzeichen
AIESEC
AStA
Auslandssemester
Bulgogi
Busan
Dozent
Gelbe Meer
Hangeul
Hanhook
Hanyang
Hyundai
Kaesong
//bitte ein Raster um die einzelnen Buchstaben machen//
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Für die Zeit
davor dazwischen danach …
Fachhochschule | Südstadt
18
Ubierring 42 | 50678 Köln Tel: 0221 | 329508 Fax: 0221 | 326211
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Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.30 – 19 Uhr | Sa 10 – 15 Uhr
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©Jörg Schmitz
Die Lösung (10 Buchstaben, 1 Wort) lautet: _____________________________________________
Die Lösung (10 Buchstaben, 1 Wort) lautet: _________________________________________________
(Auflösung auf Seite 2)
(Auflösung auf Seite 2)
// @Sten:
Auf Seite 2 bitte nicht vergessen, die Lösung des Rätsels einzutragen: //
Lösung des Rätsels auf Seite 2
Wenn ihr alle Begriffe im Suchrätsel gefunden habt, bleiben folgende Buchstaben übrig:
19
Infobörse
mit Infos rund um das Thema
Auslandsaufenthalte
7. Mai 2015
© Jana Laura Liebler
Foyer vor der Mensa
Betzdorfer Str. 2
von 10 – 15 Uhr
Folgende Aussteller sind dabei:
IIAP Studies
IAESTE
International
Education Centre
Magoo
International
Gostralia
Institut
Ranke Heinemann
Weitere Informationen und eine Auflistung der Aussteller finden Sie auf unserer Webseite:
www.international-office.fh-koeln.de » Veranstaltungskalender/Termine

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