Sachbericht - Europazentrum Brandenburg

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Sachbericht - Europazentrum Brandenburg
Bildungsträger: Europazentrum Brandenburg - Berlin des RFV e. V.
SACHBERICHT
Seminar 4 46/08
Seminar: 05.11.2008 von 08.00 Uhr bis 06.11.2008 15.15 Uhr in Wandlitz
zum Thema: „Europa spielend erleben“
1.Zielgruppe:
21 Jugendliche aus dem Oberstufenzentrum Wandlitz mit Ausbildungsschwerpunkt
Sozialwesen.
2. Lernziel:
Inhalt des Seminars/ Workshops war es, die verschiedenen Varianten von Spielen und
Gesellschaftsspielen in Europa, Kindern und Jugendlichen (Schülern), aber zum Beispiel auch
Senioren, vorzustellen. Die Kultur unserer Nachbarn, aber auch das Land selbst, kann so
Kindern und Jugendlichen, „spielerisch“ vermittelt werden. Dozenten stellten verschiedene
Gesellschaftsspiele aus allen Teilen Europas vor und danach können diese aktiv ausprobiert
werden.
Diese Vermittlungsform wurde in zwei Tagesseminaren angeboten, einhergehend mit einem
vorangestellten Informationsteil über die Entwicklung und Geschichte Europas, der
Europäischen Union und des Gesellschaftsspiels an sich.
.
3. Teilnehmerzahl: 21 Teilnehmende, 1 Tagungsleiter und 2 Referenten
4. Das Seminar hat mit folgenden Änderungen stattgefunden:
Da Herr Pirau nicht mehr zur Verfügung steht, wurde Frau Martina Vargova mit in das
Seminar aufgenommen.
5. Darstellung der Inhalte und Methoden sowie kritische Beurteilung des Seminars durch
den Seminarleiter:
Die offizielle Begrüßung und eine Einführung ins Thema, den geplanten Programmablauf und
eine Kurzdarstellung des EZBB des RFV e. V. erfolgte durch die Dozentin des EZBB d. RFV
e.V., Frau Anita Pinger.
Im Anschluss führte Herr Zache als thematische Einführung einen kurzen Abriss zur
Geschichte der Europäischen Union als sogenanntes „Warming up“ durch. Mit dem
Einführungsvortrag wurden die Jugendlichen auf das Seminar inhaltlich eingestimmt
Danach führten Herr Zache und Frau Vargova eine Art virtuelle Reise durch die 27
Mitgliedsstaaten der EU entsprechend der Reihenfolge des Beitritts zur Europäischen Union
durch. Diese „Reise“ wurde ergänzt durch eine Reihe von Quizfragen zu länderspezifischen
Schwerpunkten. Die Teilnehmerwurden durch die Referenten ermuntert entsprechende
Fragen zu den Mitgliedsstaaten zu stellen.
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Bei der Vorstellung der künftigen
Mitgliedsstaaten und Kandidaten sind die
möglichen Auswirkungen einer künftigen Erweiterung der EU (insbesondere der Türkei),
eine stark diskutierte Thematik gewesen.
Am Nachmittag referierte Herr Zache über die Entwicklung des Gesellschaftsspiels von der
Antike bis in die Gegenwart. Viele der vorgestellten Spiele kannten die Teilnehmer aus eigner
Anschauung, jedoch waren vielen der Ursprung bzw. die jeweiligen Herkunftsländer
unbekannt (z.B. das Fangespiel aus England). So konnte den Teilnehmern vermittelt werden,
dass viele hierzulande bekannte Spiele ausländischen Ursprungs sind bzw. das viele bekannte
Spiele aus Deutschland inzwischen weltweit bekannt sind (z.B. Mensch ärgere Dich nicht aus
München oder Skat aus Altenburg).
Am zweiten Tag ging es dann ans praktische spielen. Die ersten Spiele wurden ausprobiert
und getestet, wobei die Rate und Schreibspiele (z.B. der Klassiker Stadt, Land Fluss..) besser
bei den Teilnehmern ankam, als eher komplizierte Strategiespiele. Gut kamen Quizspiele an,
deren Schwerpunkt auf Europäischen Themen und Geografie lagen.
Danach ging es dann um die Welt der PC und Onlinespiele, wobei hier auf die Gefahren einer
Sucht deutlich hingewiesen wurden. Dazu gibt es auch ein gutes Dossier von der
Bundeszentrale für politische Bildung. Gezeigt wurde den Teilnehmern
Vor allem die Europa-Spiele die von der Europäischen Kommission bzw. von den EuropeDirect-Points ins Internet gestellt wurden.
Am Nachmittag wurden dann zum Abschluss noch mal die Gruppen getauscht und die Brettund Ratespiele fortgesetzt.
6. Gesamteinschätzung:
Die gemeinsame Auswertung ergab, dass die Jugendlichen durch das Seminar gut erreicht
wurden und die gewünschten Inhalte vermittelt werden konnten. Dies wurde sowohl von den
Jugendlichen als auch durch die anwesenden Pädagoginnen bestätigt. Die Jugendlichen
erfuhren mehr über Europa und konnten vor allem durch das Gesellschaftsspiel lernen, besser
miteinander zu kommunizieren und auf diese Weise auch andere Länder und Kulturen näher
kennen lernen. Die Jugendlichen waren von der Vorgehensweise der Referenten angetan und
sowohl die virtuelle Reise durch die EU, als auch die parktischen Spiele kamen sehr gut an.
Unterschrift Seminarleiter/in