genoa bellevue hotel

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DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013 | NR. 228 | AZ 9470 BUCHS | CHF 2.50
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Alp Malschüel mit
zweitbestem Käse
Flumserberg. – Bei der neuen Alpkäseprämierung auf der Molseralp
siegte die Melser Alp Precht bei
den Kuhalpen und die Alp Siez,
ebenfalls aus Mels, bei den Ziegenalpen. Die Buchser Alp Malschüel
erreichte den zweiten Rang in der
Kategorie Ziegenalpen. (wo)
SEITE 11
DIE DRITTE
LOKAL
SPORT
Die Pizolbahnen
schliessen das vergangene Geschäftsjahr mit
gutem Ergebnis. SEITE 3
In der Buchser
Kulturstüdtlimühle
wurde «Ötschis vo
früener» erzählt. SEITE 14
Arnold Aemisegger
stellt am GauschlaBerglauf einen neuen
Rekord auf.
SEITE 29
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Umstrittene «Pendlermillionen»
In der Finanzplanung rechnet
das Land Liechtenstein ab 2016
mit 20 Mio. Franken Einnahmen
aus einer neuen Quellensteuer
für Schweizer Grenzgänger.
Doch der Ständerat will davon
nichts wissen.
Von Thomas Schwizer
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Verkauf – Bewertung – Beratung
von Liegenschaften
Vaduz/Bern/Region. – Es geht um
viele Millionen, die nach Ansicht des
Fürstentums Liechtenstein künftig
«umverteilt» werden sollen. Das Land
Liechtenstein rechnet ab 2016 fest
mit den 20 Millionen Franken aus der
neuen Quellensteuer als zusätzliche
Einnahme (W&O vom 26.September
2013). Der Ständerat hat seinerseits in
der Herbstsession der eidgenössischen
Räte in Bern eine Motion ergänzt. Bei
der Grenzgängerbesteuerung soll demnach der Status quo erhalten bleiben –
also auch künftig auf eine Quellenbesteuerung zwischen den beiden
Nachbarländern verzichtet werden.
Die Motion für die Erarbeitung
eines Doppelbesteuerungsabkommens
(DBA) zwischen der Schweiz und
dem Fürstentum Liechtenstein stammt
von Nationalrat Walter Müller (FDP,
Azmoos). Auslöser für seine Motion
war die einseitig vom Fürstentum
beschlossene Besteuerung von Renten aus Liechtenstein, die das Fürstentum für in der Schweiz lebende
Pensionäre eingeführt hat. Derzeit
werden diese Renten doppelt besteuert, also einerseits durch das Land
Liechtenstein, andererseits durch
die Schweiz als Wohnsitz-Land. Diesen Doppelbesteuerungs-Zustand will
Müller mit einem DBA aus der Welt
schaffen.
Noch ist nichts fix
Fest steht: Derzeit ist in Sachen Quellensteuer zwischen den beiden guten
Nachbarn noch nichts fix. Es laufen
Vorbereitungsgespräche für Verhand-
lungen über das Doppelbesteuerungsabkommen. Schon bald sollen Verhandlungen beginnen.
Der Nationalrat wird nach Einschätzung von Motionär Walter Müller auf
den vom Ständerat gutgeheissenen
Ergänzungsantrag, im DBA auf die
Grenzgängerbesteuerung zu verzichten, ebenfalls eintreten. Damit mache
das Bundesparlament klar, welche Position der Bundesrat in den Verhandlungen einnehmen müsse. Sollte die
Schweizer Landesregierung den Auftrag nicht so erfüllen, dann bleibe dem
Parlament nur die Ablehnung des
DBA, kündigt Müller an.
SEITE 3
Bankgeheimnis: Die BDP
allein auf weiter Flur
OCCASIONEN
Bern. – Die bürgerlichen Parteien
CVP, FDP und SVP lehnen die Revision des Steuerstrafrechts mehrheitlich ab. Ihrer Meinung nach schiesst
der Bundesrat übers Ziel hinaus. Zufrieden ist lediglich die BDP, die Par-
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tei der federführenden Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf. In
der innenpolitischen Auseinandersetzung ums Bankgeheimnis zeichnet
sich jetzt also eine Mehrheit ab, die
sich dagegen stellt. (so)
SEITE 18
Todesopfer bei Selbstunfall
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Unfall mit Todesfolge: An der Schwägalpstrasse kam ein 86-Jähriger ums Leben.
Die OL-Königin tritt ab
Simone Niggli hat gestern in Baden ihren Rücktritt angekündigt. Mit
23 Gold-, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen an Weltmeisterschaften ist die 35-jährige Bernerin die erfolgreichste OL-Läuferin aller
Zeiten (Bericht und Kommentar Seite 26).
Bild Alexandra Wey/Keystone
Ennetbühl. –Am Montagabend wurde
der Kantonspolizei ein Selbstunfall
auf der Schwägalpstrasse bei Neu
St. Johann gemeldet. Die ausgerückten
Einsatzkräfte fanden abseits der
Strasse einen Personenwagen,welchen
es mehrere Male überschlagen hatte.
Ein 86-jähriger Mann war tot, seine
sechs Jahre jüngere Ehefrau musste
mit unbestimmten Verletzungen ins
Spital gebracht werden. Gemäss jetzi-
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gen Erkenntnissen geschah der Unfall
bereits am Sonntagabend und blieb
einen Tag unentdeckt. Dies teilte die
Polizei am späten Montagabend mit.
Das Institut für Rechtsmedizin wurde
mit der Todesursachenermittlung beauftragt, heisst es in der Mitteilung
weiter. Nebst mehreren Patrouillen der
Kantonspolizei standen die örtliche
Feuerwehr, ein Arzt und Rettungssanitäter im Einsatz. (kapo)
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DIE DRITTE
Mieter konnte
Brand nicht löschen
Rorschach. – Gestern Nachmittag
ist in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen. Der Mieter versuchte
bis zum Eintreffen der Feuerwehr
den Brand selber zu löschen. Der
62-Jährige musste mit Verdacht auf
eine leichte Rauchgasvergiftung
ins Spital gebracht werden. Der
Brandherd wurde gemäss Polizei
im Bereich der Kochnische lokalisiert. Im Mehrfamilienhaus befinden sich 40 Wohnungen. Für die
anderen Mieter bestand keine Gefahr. Im Einsatz standen nebst der
Kantonspolizei rund 30 Angehörige
der Feuerwehr, ein Notarzt und ein
Rettungswagen. In der Wohnung
entstand Sach- und Rauchschaden
von mehreren Tausend Franken.
Der Kriminaltechnische Dienst der
Kantonspolizei wurde mit der Ermittlung der Brandursache beauftragt. (wo)
Nachbar entdeckte
den Brand
Muolen. – Gestern Morgen, kurz
vor 6 Uhr, brannte in Muolen ein
Einfamilienhaus. Ein aufmerksamer
Nachbar hatte den Rauch als Erster
bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die ausgerückte Feuerwehr
hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Glücklicherweise befanden
sich keine Personen im Haus. Der
Brand dürfte im Bereich der Heizung seinen Ursprung gefunden
haben. Obwohl die Kantonspolizei
von einem technischen Defekt
ausgeht, wird die genaue Brandursache noch abgeklärt. Im gesamten Haus entstand massiver Rauchschaden. Der Sachschaden dürfte
rund hunderttausend Franken betragen. (wo)
Zwei Automaten
geknackt
St.Gallen. – In der Nacht auf gestern ist an der Zürcher Strasse eine
unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen. Sie gelangte
gemäss Polizei über eine unverschlossene Haupteingangstüre des
Mehrfamilienhauses ins Gebäude.
Danach brach sie die Tür zum
Restaurant mittels Werkzeug auf.
Im Innern brach sie zudem einen
Zigaretten- sowie einen Spielautomaten auf und stahl daraus
vermutlich Zigaretten und Bargeld.
Der genaue Deliktsbetrag ist noch
nicht bekannt. Der Sachschaden beträgt mehrereTausend Franken.(wo)
Mit Hilfe der Leiter
eingebrochen
St.Gallen.–Zwischen Mittwoch und
Sonntag ist eine unbekannte Täterschaft an der Kirchlistrasse inSt.Gallen in ein Einfamilienhaus eingebrochen und hat Schmuck gestohlen. Die Täterschaft gelangte gemäss
Kantonspolizie dank einer aus der
Umgebung gestohlenen Leiter zum
ersten Stock des Hauses, wo sie
mittels Werkzeug ein Fenster aufbrach. Sie durchsuchte die Räume
und stahl den Schmuck. (wo)
FR A G E D ES TA GE S
Können die Gäste aus China den
Schweizer Tourismus retten?
(Stand: 18 Uhr, Anzahl Stimmen: 259)
Ja
34 %
Nein
54 %
Weiss nicht
12 %
Heutige Frage des Tages auf Seite 18.
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
3
Walter Müller: «Wir haben hier
eine ganz andere Situation»
Die Situation zwischen der
Schweiz und Liechtenstein sei
ganz anders als jene mit anderen
Nachbarländern, mit denen
eine Grenzgängerbesteuerung
gelte. Das betont Nationalrat
Walter Müller.
Von Thomas Schwizer
Vaduz/Region. – Liechtenstein beruft
sich bei den Gesprächen über ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf
solche Abkommen der Schweiz mit
anderen Nachbarstaaten. Es fordert
hier Gleichberechtigung, und deshalb
«Thema im Prozess der
laufenden Gespräche»
Die Einnahmen aus einer Quellenbesteuerung zwischen der Schweiz
und dem Fürstentum Liechtenstein
sind auf liechtensteinischer Seite
für 2016 budgetiert – die Regierung in Vaduz rechnet mit einem
Plus von 20 Millionen Franken.
Rund 7600 Personen mehr in der
Schweiz wohnhafte Personen verdienen ihr Geld in Liechtenstein als
umgekehrt. «Wir mischen uns nicht
in den demokratischen Prozess in
der Schweiz ein», kommentiert
Markus Ammann von der Abteilung Information und Kommunikation der Liechtensteiner Regierung
den Entscheid des Ständerates, auf
eine Quellenbesteuerung zwischen
den beiden Ländern zu verzichten.
Diese «teure» Differenz zwischen
den beiden Ländern werde im Prozess der laufenden Gespräche zwischen Vaduz und Bern ein Thema
sein, so Ammann.Aus Liechtensteiner Sicht seien die Gespräche über
ein Doppelbesteuerungsabkommen
auf gutem Weg, stellt er gegenüber
dem W&O fest. (ts)
Der Kampf um viele Steuermillionen dauert an: Das Fürstentum Liechtenstein will eine Quellensteuer von Grenzgängern
Archivbild W&O
aus der Schweiz, der Ständerat lehnt dieses Ansinnen kategorisch ab.
unter anderem die Einführung einer
Grenzgängerbesteuerung.
Diese würde Liechtenstein nach
eigener Berechnung rund 20 Millionen
Franken Mehreinnahmen bringen – auf
Kosten der Nachbargemeinden und
der Nachbarkantone auf der Schweizer
Seite des Rheins. Für einzelne Werdenberger Gemeinden könnten diese
Steuerausfälle laut deren eigener Berechnung bis zu 3 Millionen Franken
pro Jahr betragen.
Liechtensteiner «Wunschträume»
Walter Müller, der die Motion für ein
neues DBA zwischen der Schweiz
und Liechtenstein eingereicht hat,
steht voll hinter der Ergänzung des
Ständerates, die ausdrücklich denVerzicht auf eineGrenzgängerbesteuerung
fordert. «Die Präzisierung war nötig
wegen der grossen Wunschträume der
Liechtensteiner», so Müller.
Die Zollunion zwischen den beiden
Ländern schaffe eine ganz andere Basis
für ein DBA als sie mit anderen Nachbarländern der Schweiz bestehe, betont er. Und Liechtensteins Wirtschaft
sei auf die Schweizer Nachbarschaft
angewiesen. Wegen der restriktiven
Niederlassungspolitik Liechtensteins
müssten dessen Arbeitskräfte in der
Schweiz wohnen und deren Infrastruktur nutzen (Schulen, Strassen, Auto-
bahnen, Landerschliessungen usw.).
An diese Kosten zahle Liechtenstein
nichts. Müller appelliert an den «gesunden Menschenverstand» der Liechtensteiner. Dass sie nun viele Millionen
aus einer ungerechtfertigten Quellensteuer wollten, zeige, wie dringend das
Land «Geld braucht». Liechtenstein
müsse sich stattdessen überlegen, die
Steuern im eigenen Land anzuheben,
stellt er fest.
Ein Doppelbesteuerungsabkommen
sei ein Geben und Nehmen, gibt sich
Walter Müller dennoch begrenzt kompromissbereit. «Aber sicher nicht im
Bereich der Quellensteuer», zeigt er
sich fest entschlossen.
Der Aufwärtstrend der Pizolbahnen hält an
Die Tendenz hin zu einer
stabileren finanziellen Situation
der Pizolbahnen AG setzt sich
fort. Das Unternehmen hat
im Geschäftsjahr 2012/13
erneut einen Gewinn verbuchen
können. Kleiner sind die
Herausforderungen deswegen
aber nicht geworden.
Keller andererseits verwies auf die
Zahl der Ersteintritte, die im Berichtsjahr trotz eines «wettertechnisch»
durchzogenen Winters leicht angestiegen sind (von 207 126 auf 209 666).
Auf gutem Weg ist die in der Jahresrechnung noch nicht berücksichtigte Sommersaison 2013. Per 25.
September stiegen die Ersteintritte im
Vergleich zu 2012 um rund 3500 auf
57 838 Einheiten an.
Von Reto Vincenz
Bad Ragaz. – Die Pizolbahnen AG
kann ihr Rekordgeschäftsjahr 2011/12
bestätigten und weist im Geschäftsbericht für 2012/13 erneut schwarze
Zahlen aus. Zwar sank der Gewinn
im Vergleich zur Vorjahresperiode um
300 000 von gut 550 000 auf etwas
über250000 Franken.Verwaltungsratspräsident Josef Keller sagte gestern
vor den Medien aber, dass das erneut
positive Ergebnis die «Zukunft des
Pizols in einem guten Licht» erscheinen lasse. Das Unternehmen habe sich
nach schwierigen Jahren etabliert.
«Magische Marke» überschritten
Als Beweis dafür nannte Finanzchef
Christian Hummel einerseits das für
die Pizolbahnen AG entscheidende
Betriebsergebnis (EBITDA). Dieses
lag 2011/12 erstmals über der angestrebten, aber zuvor nie erreichten
Zweimillionen-Grenze (2,386 Mio.
Franken). Eine «magische Marke», die
erneut, wenn mit 2,066 Mio. auch
knapp, überschritten werden konnte.
Steht vor einer grossen Herausforderung: der neue Verwaltungsratspräsident der
Bild Rolf Canal
Pizolbahnen AG, Josef Keller.
Neue Sammelaktion lanciert
Die Pizolbahnen AG lanciert in den
kommenden Wochen die angekündigte Mittelbeschaffungs-Kampagne
für den geplanten Ersatz des betagten Schwammliftes. Das Ziel ist
hoch: Das Projekt kostet rund 10
Millionen Franken. Als «Hosenlupf»
bezeichnete der Finanzchef der
Pizolbahnen AG, Christian Hummel,
gestern vor den Medien die anstehende Finanzierungskampagne für
den neuen Schwammlift. Das Projekt sieht anstelle des heutigen,
wenig komfortablen Schleppliftes,
eine moderne Sechser-Sesselbahn
vor.
Als begleitende Massnahme ist der
Bau einer neuen Beschneiungsanlage
geplant. Diese soll aus finanziellen
Gründen etappiert erstellt werden.
Priorität hat ein neuer Speichersee
beim Obersäss. (rv)
Sie mussten Lehrgeld bezahlen
Den Umsatz- beziehungsweise Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahr begründete Keller beim gestrigen
Pressefrühstück im Panoramarestaurant Aurea auf Pardiel mit höheren
Aufwänden.Verantwortlich dafür seien
gestiegene Energiekosten und insbesondere eine nötig gewordene Aufstockung des Personalbestandes. Hinzu komme ein Verlust von 100 000
Franken bei den Gastrobetrieben.
Namentlich verantwortlich dafür ist
das «Aurea», das erstmals von den
Pizolbahnen selber geführt worden ist.
Gemäss Geschäftsbericht seien hier
Vorleistungen angefallen, auch habe
man «Lehrgeld bezahlen müssen».
Man werde mit hoher Priorität daran
arbeiten, hier aus der Verlustzone zu
kommen. Im Blickpunkt stand gestern aber nicht nur der Geschäftsbericht. Die Verantwortlichen informierten auch über anstehende Projekte. Im Zentrum dabei: Der neue
Schwammlift beziehungsweise dessen
Finanzierung.
Ein Mensch der uns verlässt ist wie
eine Sonne die versinkt.
Aber etwas von ihrem Licht bleibt
immer in unseren Herzen zurück.
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Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben
Adèle Torgler-Siegenthaler
17. Januar 1913 – 29. September 2013
nach einem langen, erfüllten Leben ist sie von ihren Leiden
erlöst worden.
Sevelen 29. September 2013
In Liebe und Dankbarkeit
Edith Torgler
Ursula und Rolf Sele-Weber mit
Jasmin und Sedat mit Loen,
Joana, Kim und Aron
Christina und Hansueli Schwendener-Weber
mit Kai
Theo und Bea Weber-Hermann
mit Roman und Gioia
Verwandte und Freunde
+PL;YH\LYMLPLYÄUKL[HT-YLP[HN6R[VILY\T<OY
auf dem Friedhof in Sevelen statt.
Besammlung bei der Aufbahrungshalle.
An Stelle von Blumen, freuen uns Spenden an die Krebsliga,
PC-Konto 90-15390-1.
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Der Tod ist nicht das Ende,
nicht die Vergänglichkeit.
Der Tod ist nur die Wende,
Beginn der Ewigkeit.
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D ANKSAGUNG
Margrit Rothenberger-Roth
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12. Februar 1925 bis 14. September 2013
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Wir sind von grosser Dankbarkeit erfüllt über die vielen Beweise der
Verbundenheit, die aufrichtige Anteilnahme und die Wertschätzung,
die unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter
zum Ausdruck gebracht wurden.
Trost gaben uns jede Umarmung, jeder stille Händedruck, die mitfühlenden Worte, die wunderschönen Blumen, die grosszügigen Spenden
und die zahlreichen und sehr persönlichen Trauerkarten.
Im Weiteren danken wir allen, die der Verstorbenen in Liebe,
Freundschaft und Hilfsbereitschaft begegnet sind und ihr die letzte
Ehre erwiesen haben. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer
Altenhölscher für die einfühlsame und persönliche Abschiedspredigt
und auch an die Organistin und Pianistin, Frau Irene Stäheli, für ihre
musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Einen ganz speziellen
Dank richten wir an Lia Secli und Dina Dütschler für den bewegenden
Brief, den sie vorgelesen haben. Sie haben das fürsorgliche Wesen von
Margrit mit ihren Worten genau getroffen.
Ein Herz steht still, wenn Gott es will. In diesem Sinne werden wir
Margrit stets in unseren Herzen tragen.
Immer sind da Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer an dich erinnern,
uns glücklich und traurig machen,
dich nie vergessen lassen.
In herzlicher Verbundenheit
René Zeller
Abdankung
31. Mai 1956 bis 31. August 2013
mit Urnenbeisetzung
HERZLICHEN DANK:
– an alle Freunde, Bekannte und Nachbarn, die uns Kraft und
Unterstützung gaben;
– für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben;
– für eine Umarmung oder einen Händedruck, wenn die Worte fehlten;
– für ein stilles Gebet;
– für Blumen und Geldspenden;
– für die einfühlsamen Worte von Pastoralassistent Herrn Schatzmann;
– an Dr. Martin Fehr, das Betreuungsteam des onkologischen
Ambulatoriums und das Pflegeteam der Station des Kantonsspitals
St. Gallen.
Haag, September 2013
Die Trauerfamilien
Annarös und Mirjam Zeller
Eltern und Geschwister
in Buchs – hat stattgefunden
Mark-Senn Babeth
Geboren am 25. Dezember 1922,
von Masein GR, verwitwet, wohnhaft
gewesen in Buchs, Haus Wieden.
Gestorben am 21. September 2013.
Abdankung
mit Urnenbeisetzung
in Buchs
Kobler-Tschann Margit
Geboren am 2. September 1933, von
Oberriet-Holzrhode SG, verwitwet,
wohnhaft gewesen in Buchs,
Schützenweg 13.
Gestorben am 27. September 2013.
Die Abdankung mit Urnenbeisetzung
findet am Montag, 7. Oktober 2013,
um 10.30 Uhr in Buchs statt. Besammlung auf dem Abdankungsplatz.
Alles Irdische ist vergänglich.
Doch da ist die Gewissheit,
dass die Erinnerung
unsterblich ist.
Was Du im Leben hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein.
Du hast gesorgt für deine Lieben,
von früh bis spät, tagaus, tagein.
Du warst im Leben so bescheiden,
nur Pflicht und Arbeit kanntest du.
Mit allem warst du stets zufrieden,
nun schlafe sanft in stiller Ruh.
In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von unserer lieben
Mama, Schwester, Schwägerin, unserem Grossmutti und U-Mami
T ODESANZEIGE
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben
Mama, Schwiegermama, Grossmama, Schwester, Schwägerin, Tante,
Gotta und Cousine
Babeth Mark-Senn
25. Dezember 1922 bis 21. September 2013
Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte sie friedlich einschlafen.
Josefine Hardegger-Schöb
6. September 1927 bis 30. September 2013
Nach geduldig ertragener Krankheit durfte sie friedlich im Kreise der
Familie einschlafen.
In Liebe und Dankbarkeit:
Josy und Peter Enz-Hardegger
Markus und Monika Hardegger-Popp
mit Kathrin, Agnes, Anna, Regina und Raphael
Werner Hardegger
Karl und Marlies Hardegger-Bühler
mit Daniel und Tobias
Josef und Magdalena Hardegger-Kühne
mit Christoph
Ida und Bernhard Kühne-Hardegger
mit Tamara, Ursina und Lukas
Wir danken allen, die unserer Mama in ihrem Leben in Freundschaft
und Liebe begegnet sind.
In unseren Dank einschliessen möchten wir auch das Personal vom
Altersheim Wieden sowie Herrn Dr. Koweindl für die gute und liebevolle Betreuung.
Danke für die Zeit, die wir mit dir erleben durften. Du wirst für immer
in unseren Herzen sein.
In Liebe:
Elisabeth Lippuner-Mark, Kreuzlingen
Marietta Mark, Buchs
Georges Mark mit Stephan, Georges und Philippe, Buchs
Andrea und Harald Seebacher-Lippuner
mit Kindern, Kreuzlingen
Fam. Spalinger-Senn, Netstal
Anneli Kubli-Senn, Netstal
Die Urnenbeisetzung fand im engen Familienkreis statt.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 4. Oktober 2013, um 10.00 Uhr in
der katholischen Kirche in Gams statt.
Wir besammeln uns um 09.45 Uhr bei der Aufbahrungshalle.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die caritative Arbeit der Marienschwestern in Neu-Schönstatt, Quarten, «Andenken Josefine Hardegger»,
PK 70-4175-8 oder IBAN CH44 0900 0000 7000 4175 8.
Der Rosenkranz für die Verstorbene findet am Donnerstag, 3. Oktober,
um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Gams statt.
Traueradresse: Markus Hardegger-Popp, Möösli 2103, 9473 Gams
Traueradresse: Marietta Mark, Brunnenstrasse 19, 9470 Buchs
T ODESANZEIGE
UND
D ANKSAGUNG
Nach kurzer Krankheit nehmen wir völlig unerwartet Abschied von
unserer geliebten Mama, Schwester, Oma, Uroma, Tante und Schwägerin
Margit Kobler-Tschann
2. September 1933 bis 27. September 2013
In stiller Trauer:
Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kanns verstehn.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah
bei jedem Schritt, den wir nun gehn.
Nun ruhe sanft und geh in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.
TO D E S A N Z E I G E
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Jasmin Eggenberger
Marc und Bettina mit Familie
Sonja Wilson mit Jasmin
Reto Kobler und Manuela mit Familie
Bruno Kobler und Eveline
Maria Rohrer mit Familie
Hans und Vreni Schmid mit Familie
Die Abdankung mit anschliessendem Gottesdienst findet am Montag,
7. Oktober 2013, um 10.30 Uhr in Buchs statt.
Die Trauerfamilie bittet von Kondolenzbezeugungen abzusehen.
Traueradresse: Kobler Bruno, Schützenweg 27, 9470 Buchs
Wir danken allen ganz herzlich, die der lieben Verstorbenen im Leben
Gutes erwiesen haben.
Alice Schäpper-Schneider
6. Dezember 1933 – 29. September 2013
Nach einem reich erfüllten Leben wurde sie von ihrer schweren
Krankheit erlöst und durfte im Spital friedlich einschlafen. Ihre Liebe
und Güte werden uns in unserem weiteren Leben begleiten.
–
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Hansjörg Schäpper
Marcel Schäpper mit Martina Cantieni, Stefanie und Fabienne
Claudia Schäpper mit Grigor Nussbaumer
Rosmarie und Edwin Schneider
Marie und Josef Meier
Leo Schneider
Ruth Schäpper mit Noelle und Selin
Jaqueline und Thomas Faoro
Roger Schäpper mit Franziska Ineichen
Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn
Was ein Mensch
an Gutem in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.
(Albert Schweitzer)
In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen
wir Abschied von meiner geliebten Gattin,
unserer Mutter, Schwester und Schwägerin
Elsbeth Knöpfel
3. September 1946 bis 25. September 2013
Besammlung am Donnerstag, 3. Oktober 2013, um 10.00 Uhr in der
katholischen Kirche in Bad Ragaz mit anschliessendem Trauergottesdienst.
Wir sind unendlich traurig, dass du so plötzlich und viel zu früh von
uns gegangen bist. Wir sind sehr dankbar für die Zeit, welche wir
mit dir verbringen durften und bleiben in Gedanken ewig mit dir
verbunden.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Grabs, im Oktober 2013
Traueradresse:
Familie Schäpper-Schneider, Pestalozziweg 1, 7310 Bad Ragaz
Es werden keine Leidzirkulare versandt.
Willi Knöpfel
Martin Knöpfel und Michela
Thomas Knöpfel und Jenifer
Kurt Inauen
Heidi Riesen und Familie
Ruedi Knöpfel und Familie
Verwandte und Freunde
Wir verabschieden uns von Elsbeth am Donnerstag, 3. Oktober 2013,
um 14 Uhr in der evangelischen Kirche Grabs.
Traueradresse: Willi Knöpfel, Büntlistrasse 17, 9472 Grabs
LOKAL
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Drei Jubiläen in einem Paket
Es gehört zur Gepflogenheit,
dass Markus Kobelt seiner
Kundschaft mit einem besonderen Anlass Dankeschön sagt.
Er machte dies, indem er die
Tore zu seiner Pflanzenwelt
öffnete. Der Brunch und eine
Lesung von Sabine Reber
rundeten die Begegnung ab.
WA S WA NN W O
Grabs: Coiffeur-Partnerschieber
Am Freitag, 4. Oktober, tifft man sich
zu einem gemütlichen Coiffeur-Partnerschieber im Restaurant Post in
Grabs. Wer keinen Partner hat, kann
auch alleine kommen. Das von Jassleiterin Vreni Bamert organisierte Jassen findet jeweils einmal im Monat
statt.
Grabs: Weltladen «Brot für alle»
Wer ist wieder mit einem Stand mit
tollen Produkten am Grabser Herbstmarkt anzutreffen? Richtig: Das Team
vom Weltladen Grabs. Am Freitag,
4. Oktober, freut sich das Team über
einen Einkauf an seinem Stand.
Selbstverständlich können auch die
Gutscheine eingelöst werden. Das Ladenteam freut sich auf Besuch.Ausserdem ist jeden Samstag der Weltladen
an der Bürgerheimstrasse 1 von 8.30
bis 12 Uhr offen.
Von Heidy Beyeler
Buchs. – Dass Markus Kobelt gerade
mehrere Jubiläen feiern kann, wurde
an der Begrüssung am Sonntagmorgen
öffentlich, als er die Gäste willkommen
hiess. «Ja, als ich diesen Tag vorbereitete, erinnerte ich mich plötzlich, dass
ich vor 50 Jahren zur Welt kam, vor
20 Jahren – zusammen mit meiner
Tante – die Lubera gründete und vor
10 Jahren mein Sohn Lukas geboren
wurde.» Ein Jubiläumsjahr, das es zu
feiern gab,wie Markus Kobelt in seiner
bescheidenen Art erwähnte.
Gemeinsame Interessen: Markus Kobelt tauscht sich mit Sabine Reber über neue Entdeckungen aus.
Prominenz bei Lubera
Zu einem derartigen Jubiläumsanlass
gehörte eine Fachperson in Sachen
Hausgarten.Am vergangenenWochenende war es die Autorin Sabine Reber.
Sie präsentierte ihr neustes Buch
«Gärtnern – die neue Freiheit» und
las aus einem ihrer Bücher. Darin erzählt sie ihre Geschichte, wie sie versuchte, ein Biotop an einem Hügel anzulegen. Dabei muss sie wohl vergessen haben, dass dabei auch das Gefälle der Hanglage zu berücksichtigen
gewesen wäre. Ein Fachmann schüttelte verständnislos seinen Kopf. Leise
war zu hören: «Wie kann man nur so
naiv sein?»
War es nun eine fantasievolle Passage aus einem Roman, oder war es
eine Anweisung, wie man es nicht tun
kann oder soll? Das Publikum erheiterte sich ob der Naivität beim hilflosen Vorgehen. Es muss sich wohl um
6
eine Geschichte und nicht um einen
Ratgeber zum Bau eines Biotops gehandelt haben. Reber ermunterte zu
Experimenten mit neuen Pflanzen.
Dazu eigne sich beispielsweise der
Vierbeerenstrauch. Neue Erlebnisse,
neue Erfahrungen, neue geschmackliche Empfindungen können dabei
erlebt werden.
Zusätzlich gab es Gelegenheit, die
Geschmacksnerven mit einer Fülle
von verschiedenen Äpfeln zu testen.
Eine Auswahl neuer Apfel-Kreationen
aus der «Lubera-Küche» wurde zur
Verkostung aufgetischt.
Spannende Herausforderung
Seine Liebe zum Gärtnern und Züchten von Obst, Beeren und Rosen kann
Markus Kobelt nicht verheimlichen.
Im Gespräch sprudelt die Leiden-
schaft nur so aus ihm heraus, wenn er
über neue Züchtungen aus seinem
Haus berichten darf. Eine seiner Neuentdeckungen beziehungsweise Neuzüchtungen ist die Vierbeere – ein
Beerenstrauch, der es in sich hat.Wenn
Kobelt davon spricht, kommt er ins
Schwärmen. Lubera hat von dieser
Delikatesse, die eigentlich aus Nordamerika stammt, robust, winterhart
und trockenheitsresistent ist, drei
Pflanzenvarianten herausgezüchtet.
Es sind dies «Black Pearl», welche die
besten Früchte trägt, «Black Gem»
mit dem höchsten Ertrag und «Black
Saphir» mit der späten Reife. Weitere
Züchtungen werden folgen,wie Kobelt
ankündigte.
Warum wird die mit der Goldjohannisbeere verwandte Pflanze als
Vierbeere bezeichnet? Kobelt erklärt:
Bild Heidy Beyeler
«Der Strauch trägt im Frühjahr attraktive gelbe Blüten, während der Blütezeit duftet sie verführerisch, die glänzenden, beinahe schwarzen Beeren
im Sommer erinnern sie in ihrer Grösse
an Glasmurmeln und sie schmecken
hervorragend; im Herbst dekorieren
sie den Garten mit ihren schön gefärbten Blättern.»
Markus Kobelt hat die Goldjohannisbeere rein zufällig entdeckt, während
er im Frühjahr auf der Autobahn im
Stau stand und sein Blick zufällig
an einem Gewächs mit wunderschönen gelben Blüten hängen blieb.
Nein, rein zufällig kann es doch nicht
gewesen sein, denn sein geschultes
Auge verharrte auf einem bestimmten Strauch auf dem Mittelstreifen der
Autobahn. Es war eine Goldjohannisbeere.
Oberriet: Öffentliche IHK-Arena
mit Bundesrat Schneider-Ammann
Im Hinblick auf den Abstimmungssonntag vom 24. November führt die
Industrie- und Handelskammer IHK
St. Gallen-Appenzell zusammen mit
dem AGV Rheintal am Mittwoch,
9. Oktober, von 20 bis 21.30 Uhr bei
der Firma Jansen in Oberriet eine
IHK-Arena mit Bundesrat Johann
Schneider-Ammann durch. Der Vorsteher des eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und
Forschung bezieht in einem Einstiegsreferat Stellung zur 1:12-Initiative
und zu weiteren wirtschaftspolitischen
Herausforderungen wie den anstehenden Initiativen zu Mindestlohn
und Masseneinwanderung. Nach einem moderierten Gespräch mit dem
Bundesrat findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und
Politik statt. Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Gesprächsrunde sind
Nationalrätin Yvonne Gilli, Brigitte
Lüchinger, Andreas Schmidheini und
Christoph Tobler. Im Anschluss lädt
die IHK zum Apéro ein. Die IHKArena ist öffentlich und kostenlos.
Anmeldung empfohlen: [email protected]
oder 071 224 10 10.
Beim Abbauen ging es zu wie in einem Ameisenhaufen
Zum zweiten Mal bauten rund
80 Kinder zwischen acht und
zwölf Jahren eine Legostadt.
Der Anlass wurde Ende September von den kath. Pfarreien
und der ev. Kirchgemeinde
Wildhaus-Alt St. Johann in der
Propstei durchgeführt.
Wildhaus-Alt St. Johann. – Die jungen
Architektinnen und Architekten kamen, um die 250 Kilogramm Legosteine in eine kleine Stadt zu verwandeln. Peter Egli vom Bibellesebund
und Bauleiter der Legostadt, führte
und behielt den Überblick. Das Ergebnis war eine 13 Meter lange farbenfrohe Stadt mit Spital, Fussballstadion, Flughafen, Bauernhof, Kirche
und vielem mehr. Die Kinder liefen
aufgeregt umher, suchten bestimmte
Bausteine und studierten die Pläne.
Die kleinen Einfamilienhäuser durften die Kinder nach eigener Fantasie
bauen. Auch beim Dekorieren der
Häuser und Gärten waren die Kinder
frei. Mit viel Sorgfalt stellten sie ein
Haus nach dem anderen fertig und
dachten dabei an jedes Detail.
Die Kinder zeigten beim Bauen der
Stadt extreme Ausdauer. Es bereitete
ihnen grossen Spass. Das erkannte
man an ihrer teils humorvollen Kreativität: Entlang der Stadt sah man
Flugzeuge in den Gärten, riesige Palmen auf den Dächern und auf mehreren Terrassen Swimmingpools.
Zwischen den Bauzeiten gab es immer wieder Verschnaufpausen, in denen Hunger und Durst gestillt werden
konnten. Nicht nur Legobauen war
das Ziel an diesem Wochenende. Auch
sollten die Kinder etwas für ihr Leben
mitnehmen können. Mit den Erzählungen aus der Bibel konnten die Kin-
Eine 13 Meter lange Legostadt: Dies bauten Ende September 80 Kinder.
der hören und für ihr Leben entdecken, wie Gott am Leben von uns
Menschen mitbauen möchte.
Den Abschluss des Bauwochenendes bildete ein Familiengottesdienst
mit anschliessendem Apéro. Eltern,
Grosseltern, Verwandte, Freunde und
Neugierige waren gekommen, um die
grosse Stadt zu bestaunen. Der abwechslungsreiche und lebhafte Gottesdienst wird noch manchen in Erinnerung bleiben. Peter Egli vom Bibellesebund verstand es, die Bedeutung
der Bibel anhand der biblischen Bilder, die die Bibel selber über sich sagt,
hervorzuheben.
Beim anschliessenden Abbauen
und Lego sortieren ging es zu wie in
einem Ameisenhaufen. Nach knapp
zwei Stunden war jeder Stein wieder
in seinem Kasten. Alle waren sich danach einig: Das war eine super Aktion
gewesen. (pd)
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Der Junge mit
dem Koffer
Eines Morgens muss Naz ganz plötzlich
los. Weg von zu Hause, denn die Soldaten kommen. Er ist jetzt ein Flüchtling
auf dem weiten Weg nach London, wo
seine Schwester lebt. Der Weg ist lang
und gefährlich, genau wie die Aben-
teuer von Sindbad, die Naz‘ Mutter ihm
immer erzählt hat. Unterwegs trifft er die
clevere Krysia und gemeinsam machen
sie sich auf die Reise ans andere Ende
der Welt. Krysia findet Naz’ Geschichten
ganz schön nervig, besonders wenn sie
gemeinsam mit ihm tagein, tagaus in einer
Fabrik T-Shirts zusammennähen muss.
Als sie sich bei einem Unglück auf dem
Meer verlieren, ist das alles natürlich egal.
Ob sie es trotzdem nach London schaffen? Und erwartet sie dort wirklich das
Paradies, so wie Naz’ Schwester es auf
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(nach Art. 30 des kantonalen Baugesetzes [sGS 731.1;
abgekürzt BauG], Art. 7 und Art. 73 des Gemeindegesetzes [sGS 151.2] und Art. 13/17 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wartau vom
12. April 2011)
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Gegenstand:
Teilzonenplan Fährhütte Nord, Trübbach
Grundlage:
Beschluss des Gemeinderates vom 6. August 2013
Die öffentliche Auflage im Sinn von Art. 29 ff. BauG erfolgte in
der Zeit vom 21. August bis 19. September 2013.
Referendumsfrist:
2. Oktober bis 11. November 2013 (40 Tage)
7.60
Öffentliche Auflage:
Gemeinderatskanzlei Wartau, Rathaus, Azmoos, Büro Nr. 1 (EG)
Quorum für das Zustandekommen eines Referendumsbegehrens:
150 gültige Unterschriften
statt 9.50
2.40
5.20
8.50
statt 3.10
statt 6.50
statt 10.90
Nestlé Cerealien
Zweifel Chips
Maggi Bouillon
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Nesquik, 2 x 375 g
Paprika 280 g und
Nature 300 g
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Fleischsuppe, Etui, 80 g
Ein allfälliges Referendumsbegehren ist vor Ablauf der
Referendumsfrist dem Gemeinderat Wartau, Rathaus,
9478 Azmoos, einzureichen.
Dôle AOC Valais
Nuit d’Amour, 75 cl, 2011
-25%
9478 Azmoos, 26. September 2013, Der Gemeinderat
2.65
statt 3.30
3.10
statt 3.90
Strassensperrung infolge Erneuerung
Industrieabwasserleitung Birkenweg
Bauherrschaft: Gemeinde Sevelen, Hauptstrasse 54, 9475 Sevelen
Bauleitung:
Ingenieurbüro Keller + Steiner AG, Gonzenstrasse 9, 9475 Sevelen
Baubeschrieb: Die Gemeinde Sevelen erneuert die Abwasserleitung entlang
des Birkenweges. Für diese Arbeiten muss die Strassenkreuzung
Arinstrasse–Birkenweg kurzfristig für sämtlichen Verkehr gesperrt
werden. Eine Umleitung wird entsprechend signalisiert.
Standort:
Termine:
Auskünfte:
Der Gemeinderat
z.B.
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Maga
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Ragout in Sauce, 4 x 100 g
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Alle Ladenstandorte und Öffnungszeiten finden Sie unter www.volg.ch.
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Weitere Auskünfte erteilt die Bauleitung.
Telefon 081 785 22 31
Mail
[email protected]
Notfälle 079 752 45 13
Sevelen, 1. Oktober 2013
19.90
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Katzensnacks
5 dl
Komplettsperrung:
ab Donnerstag, 3. Oktober 2013, 7.00 Uhr
bis Freitag, 4. Oktober 2013, 19.00 Uhr
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LOKAL
9
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Freude an Musik und Solidarität
Fünf Proben, und nicht eine
davon konnten sie alle gemeinsam auf der Bühne stehen –
doch am Sonntag bei der Benefizaufführung von «Friends of
Cello» gelang es ihnen. Über
70 Musiker begeisterten das
Publikum mit einem anspruchsvollen Programm.
Schaan. – «Ihr als Publikum dürft zuschauen, wie wir Cellisten den
Plausch haben» – unter diesem Motto
moderierte und leitete Josef «Pepi»
Hofer das Benefizkonzert im SAL in
Schaan. Zu den über 70 Mitwirkenden von «Friends of Cello» gehören
Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen
und Schüler sowie einfach leidenschaftliche Cellisten aus Österreich,
Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein.
Besonders beachtlich ist die Altersspanne, die die grosse Cellofamilie
prägt. So ist der jüngste Musiker neun
Jahre alt und den ältesten Musikanten zieren bereits seine silbergrauen
Haare. Dem Dirigenten, Cellisten
und Musiklehrer Josef Hofer gelang
es, alle Cellisten zusammenzuführen.
So sind rund 40 Prozent der Mitwirkenden aktive oder ehemalige Schüler des Musikers mit Herz. Diese
Kerngruppe wurde sporadisch mit
Bekannten und regionalen Grössen
erweitert.
Solidarität ist hier gang und gäbe
«Dadurch, dass das Cello einen Tonraum von mehr als vier Oktaven hat,
ist es überhaupt möglich, tiefe und
gen. Denn da die Frau des Dirigenten,
Maya Hofer, im Rotary Club ist, befasst er sich schon länger mit der Thematik der Minenopfer in Kambodscha
und Afghanistan. Statt einem Eintrittsgeld überlegten sich die Organisatoren, mithilfe der anwesenden
Kinder zu einer freiwilligen Kollekte
aufzurufen.
Spielten für einen guten Zweck: Pepi Hofers «Friends of Cello».
hohe Töne und dadurch ein so anspruchsvolles Programm zu spielen»,
erklärte der Dirigent nach dem Konzert zufrieden. Für einen farbigen
Kontrast in diesem Programm sorgten
die Solisten. So sangen Florian Glaus,
der Cello spielt und als Tenor der Musik verfallen ist, und die aus einer musikalischen Familie kommende Schoschana Kobelt «Something stupid»
sowie «Perhaps love».
Nicht nur vielleicht, sondern ganz
bestimmt der Liebe verfallen sind alle
Musiker, die auf der Bühne standen.
So ist die Solidarität, die das Benefizkonzert ausmacht, nicht nur einmalig,
sondern unter den Cellisten gang und
gäbe. «Es ist eine eigene Wärme, die
gelebt wird und Toleranz gehört zur
Tagesordnung», versucht Josef Hofer
die eindrückliche Atmosphäre in Worte zu fassen. So muss er sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen –
denn auch seine jüngsten Schüler im
Kindergartenalter beobachteten fasziniert das Geschehen und freuen
sich schon jetzt, wenn auch sie auf
der grossen Bühne des SAL stehen
dürfen.
Einem jungen Nachwuchstalent gelang es, auf rührende Art und Weise
Ton für Ton das Publikum in seinen
Bild Daniel Ospelt
Bann zu ziehen. Ulrich Huemer holte
aus seiner klassischen Gitarre melodiöse Töne heraus, die vielen Zuhörern wohl noch nicht bekannt waren.
So staunte man im mucksmäuschenstillen Saal und hörte gerne den ruhigeren Tönen aus dem Stück «Cavatina» zu. Dieses war bereits die Filmmusik des Kinofilms «The dear Hunter» – eines Vietnamfilms.
Kollekte für Minenopfer
So gelang es Hofer geschickt, das
ernste Thema des Kriegs ins Programm einzubauen und eine Brücke
zu dem Zweck des Konzerts zu schla-
Geld, das sicher ankommt
Die Mine-ex-Stiftung sorgt dafür,
dass die Spenden der Schweizer und
Liechtensteiner Rotarier seit 1995 zu
100 Prozent dort ankommen, wo sie
benötigt werden. Jährlich besuchen
die Verwaltungsräte die betroffenen
Gebiete und überzeugen sich persönlich davon, was jährlich aus der Million Schweizer Franken gemacht
wird. «Damit die Minenopfer wieder
ein gesellschaftlich anerkanntes Leben führen können und mobil sind,
werden durch unsere Hilfe Prothesen, Rollstühle und Stöcke angefertigt», erklärte Rudolph von Salis
dankbar.
Auch Josef Hofer, der sämtliche
Lieder arrangierte, freute sich sehr
über die Möglichkeit, etwas für dieses
Projekt zu tun: «Ich bin sehr stolz,
dass Liechtenstein die Basis für ein
solches Konzert sein darf.»
Tosender Applaus
Wie gut das Konzert beim Publikum
ankam, verdeutlichte der tosende Applaus sowie die zwei von den Besuchern geforderten Zugaben. So spielten sie nach dem rührenden «Time to
say Goodbye» noch einmal die Titelmelodie von «The Pirates of the Carribean». (mp)
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Grabser Köstlichkeiten waren
in Ermatingen gefragt
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Gefragte Grabser Köstlichkeiten: Die Grabser Landfrauen hatten mit ihren
Produkten grossen Erfolg am «Ermatinger Buuremarkt».
Ruth Blattner-Vetsch ist Heimweh-Grabserin und hat in Ermatingen nach dem Vorbild des
Werdenberger Buuramarts
vor zwei Jahren den Ermatinger
Buuremarkt initiiert. Am
Samstag waren nun die
Grabser Landfrauen zu Gast.
Ermatingen/Grabs. – Ganz besonders
freute es Ruth Blattner-Vetsch, dass sie
am vergangenen Samstag die Grabser
Landfrauen mit ihren Alpprodukten
als Gäste nach Ermatingen an den
Buuremarkt an den See locken konnte.
Seit zwei Jahren findet in Ermatingen
am Untersee monatlich ein Bauernmarkt statt – ganz nach dem Grabser
Vorbild. «Florian Tischhauser, Präsident des Werdenberger Buuramarts,
hat hilfreicheTipps zur Organisation
gegeben», erzählt Ruth BlattnerVetsch, Initiantin und Aktuarin der IG
Ermatinger Buuremarkt (IGEB). «So
konnten wir auf seinen Erfahrungen
aufbauen, was uns natürlich vieles erleichtert hat.» Mit gut zwanzig Marktständen ist der Ermatinger Buure-
markt ein beliebter Treffpunkt für die
regionale Bevölkerung geworden. Wie
in Grabs sorgen auch in Ermatingen
jeweils Gast- und Infostände für Abwechslung und Attraktivität.
Ganz besonders freute sich Ruth
Blattner-Vetsch, dass aus ihrer alten
Heimat die Grabser Landfrauen mit
ihren Spezialitäten dieses Alpsommers an den Untersee gekommen
waren: «Abgesehen davon, dass die
Grabser Alpprodukte wunderbar
schmecken, ist es einfach toll, dass auf
diese Weise meine alte und meine
neue Heimat zusammenkommen.»
Yvonne Tischhauser, Mafun, brachte
frische und ausgelassene Alpbutter
mit, die Landfrauen den herrlichen
Alpkäse von Kuh und Geiss sowie
geräuchtes Bio-Fleisch und andere
Spezialitäten des «Gschengg-Trüggli». Das Angebot hat anscheinend den
Geschmack der See-Bevölkerung perfekt getroffen. «Ja, unsere Alpprodukte haben reissenden Absatz gefunden», schmunzelt Ursla Stricker von
den Landfrauen, «es war ein toller,
lebendiger Markt und eine fröhliche
Stimmung – trotz des Nebels.»
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Gaby Flum, 18 Jahre alt, ein liebenswertes, fröhliches Mädchen, wird von allen geliebt.
Sie hat leider nur ein Handicap. Sie ist Kleptomanin. Um die Erziehungsanstalt zu umgehen, darf sie einige Wochen als Praktikantin bei Angela von Thurm ihre Sozialstunden abarbeiten. Diese lebt mit ihrem Neffen Pierre und ihrer ledigen Schwester
Lisbeth zusammen. Ihr Schwager Gustav und dessen Frau sind aber nun der Meinung, Angela müsse unbedingt wieder heiraten, weshalb sie ihr einen Mann suchen.
Die gleiche Idee hat aber auch Pierre. Alle drei machen ein Rendezvous für Angela ab,
allerdings mit zwei verschiedenen Männern. Weil nun aber Angelas gehemmte
Schwester ebenfalls einen Mann kennengelernt hat und dieser identisch mit Schwager Gustavs Kronfavoriten für Angela ist, und dies natürlich keiner weiss, kommt es
bald zu recht turbulenten Situationen. Nur Gaby hat die Übersicht. Und da Gaby aufgrund ihres reichhaltigen Erfahrungsschatzes natürlich am besten weiss, welcher
Mann zu welcher Schwester passt, arrangiert sie die Rendezvous nach ihrem eigenen
Gutdünken. Sie hat alles im Griff, vertrauen Sie ihr!
LOKAL
Mondkalender
Zweitbester Ziegenkäse
kommt aus Buchs
Oktober 2013
Di
1 J
Mi
2 K
Do
3 K
Fr
4 L
Die zweite Auflage der «neuen»
Alpkäseprämierung auf der
Molseralp lockte gegen 1500
Besucher an. 332 davon
wählten je eine Melser Alp zu
den Siegern Kuhalp und
Ziegenalp. Die Buchser Ziegenalp Malschüel klassierte sich
auf dem 2. Platz.
Sa
5 L
So
6 M
Mo
7 M
Di
8 M
Mi
9 N
Von Andreas Hörner
Do
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Fr
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Sa
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So
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Mo
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Mo
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Do
24 I
Fr
25 I
Sa
26 I
So
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28 J
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29 K
Mi
30 K
Do
31 K
Flumserberg. – Bestens organisiert
und mit einem grossen Rahmenprogramm umrahmt, war auch die
zweite Alpkäseprämierung unter der
Leitung des Flums-Kleinbergers Patrick
Mannhart ein Erfolg. Über 30 Kuh- und
drei Ziegenalpen liessen ihren Käse in
einer Blinddegustation bewerten.
Buchser auf Rang zwei
Nach der Auswertung wurden schliesslich der Alpkäse von der Melser Alp
Precht sowie der Ziegenkäse von der
Alp Siez zu den Siegern gekürt. Beide
Siegerkäse setzten sich in der Publikumsprämierung mit Abstand durch.
So siegte die Alp Precht mit 1822
Punkten deutlich vor Wildenberg
Flums-Kleinberg (1734),VermieWangs
(1726), Schwägalp Urnäsch (1704)
und Siez Mels (1684). Alle weiteren
Alpen wurden gemeinsam auf dem
sechsten Platz klassiert. ZiegenalpenSieger Siez holte 1280 Punkte und
distanzierte Malschüel Buchs (1212)
Ziegenalpen-Prämierung: Patrick Mannhart, OK-Chef (links), und Sven Baumgartner, Gams, zweiter Platz Ziegenalpen (Alp Malschüel Buchs). Bild Andreas Hörner
und Rainhütte Urnäsch (1034) ebenfalls deutlich. Mit der Integration des
(in diesem Jahr deutlich grösseren)
Bauernmarkts und der neuen Älplerchilbi am Vorabend kam der Anlass im
grossen Alpstall auf der Molseralp bei
den Besuchern und Teilnehmern sehr
gut an.
So ist die Besucherzahl am Sonntag
um einen Drittel auf rund 1500 Besucher angestiegen.Auch die Zahl der
Bewertungsbogen hat sich von letztem
Jahr unter 300 auf 332 gesteigert.
Die Zusammenarbeit zwischen den
federführenden Alpkäseproduzenten
SG/AI/AR/FL und der Wirtefamilie
Bucher des benachbarten Restaurants
Molseralp hat sich erneut bestens bewährt und soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden. «Alpkäseprämierung» und «Alpkäse-BauernWeinmarkt» werden ihren neuen, gemeinsamen Weg damit wohl erfolgreich weitergehen. Ein weiterer Ausbau ist aufgrund des grossen Interesses absehbar.
Für St.Galler Asylzentren werden
private Sicherheitsdienste gesucht
Das Migrationsamt des Kantons
St. Gallen schreibt den Auftrag
für die Sicherheitsdienstleistungen in den kantonalen
Asylunterkünften öffentlich
aus. Mit privaten Sicherheitsdiensten soll die Lage massgeblich beruhigt werden.
Kanton St.Gallen. – Durch die veränderte Zusammensetzung der zugewiesenen Asylsuchenden bestehe ein
höherer Bedarf an Sicherheit in den
Zentren, heisst es in der Mitteilung
der St. Galler Staatskanzlei von gestern. Bereits seit rund zwei Jahren
würden zur Verstärkung der Nacht-
wachen und für andere Sicherheitsdienstleistungen private Sicherheitsfirmen eingesetzt.
«Landegg» sorgt für Schlagzeilen
Das Auftragsvolumen beträgt pro Jahr
rund 1,2 Mio. Franken. Dienstleistungen ab 250 000 Franken verlangen
gemäss dem kantonalen Beschaffungsrecht eine Ausschreibung im offenen Verfahren. In Frage kommen
laut Communiqué nur Sicherheitsfirmen mit Bewilligungen in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden.
Wegen Autoaufbrüchen, Diebstählen
und Drogenhandel sorgte das Asylzentrum Landegg seit seiner Eröff-
nung im Frühling 2010 immer wieder
für Schlagzeilen. Der Unmut in der
Bevölkerung ist gross und die Mitarbeitenden stossen an ihre Grenzen.
Das Asylzentrum mit 106 Plätzen befindet sich auf der Grenze der Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden.
Polizei kann beigezogen werden
Die Sicherheitskräfte sollen für einen
geordneten und störungsfreien Betrieb in den kantonalen Asylzentren
sorgen und darauf achten, dass die
Nachbarn nicht belästigt werden. Bei
Verstössen gegen Recht und Ordnung
müsse die Polizei beigezogen werden,
heisst es weiter. (sda)
Mondphasen
Vollmond
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dipl. Drogist und
Naturheilpraktiker,
befasst sich mit
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wie Heilkräuter,
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Beweglich sein –
beweglich bleiben
Die Beweglichkeit ist ein kostbares
Gut, welches sich oft erst im zunehmenden Alter bemerkbar macht.
Mehr und mehr geht die Agilität und
Leichtigkeit des Körpers verloren.
Dies ist dann spürbar, wenn beim
vermeintlich einfachen Schnüren der
Schuhe die Gelenke nicht mehr so
wie gewohnt mitmachen und das
Anziehen der Schuhe zur Tortur wird.
Wer seine Beweglichkeit erhalten
möchte, tut gut daran, den Körper
durch gezielte Aktivitäten in Form zu
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sanftes Dehnen erfolgen.
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Gewässern, ein Öl mit hochwertigen
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Körper gut aufgenommen. Es fördert
bei regelmässiger Einnahme die Beweglichkeit und reduziert die
Schmerzen in den Gelenken.
Aus den pflanzlichen Vertretern sind
die Hagebutte und die Teufelskralle
zu nennen. Beide Pflanzen haben
gute entzündungshemmende und
gelenkschützende Eigenschaften.
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Die Post übernimmt
Prisma Medienservice
St.Gallen. – Die NZZ-Mediengruppe
trennt sich per 1. Oktober von der
Zustellorganisation Prisma Medienservice. Käuferin ist die Post via ihre
Tochter Direct Mail Company (DMC).
Wie die Post mitteilt, wird Prisma von
der DMC bis Ende Jahr als Tochtergesellschaft weitergeführt und anschliessend ins Unternehmen integriert. Dank der Übernahme könne
die DMC ihre Tätigkeit im Direktmarketing erweitern. Auf die Angestellten und Kunden sowie auf die bisherigen Aufträge habe die Übernahme
keine unmittelbaren Auswirkungen,
heisst es weiter. Über die Einzelheiten
des Verkaufs wurde Stillschweigen
vereinbart.
Die Prisma mit Hauptsitz inWinkeln
ist eine Tochter der St. Galler Tagblatt
AG, die zur NZZ-Mediengruppe gehört. Prisma ist in der Ostschweiz, im
angrenzenden Graubünden und in
Liechtenstein tätig, stellt Zeitungen sowie Drucksachen zu und bietet Dienstleistungen im Direktmarketing an.
Das Unternehmen beschäftigt 1100
Mitarbeitende in der Zustellung, die
meisten mit einem Beschäftigungsgrad von 10 bis 20 Prozent. (du)
WA S WA N N WO
Sevelen: Werkstattgespräch des
Hochwaldlabors
Von Sinnlichkeit zu Sinn, anhand
von Sprachen und ihren verwirrenden Hilfestellungen führt Gert
Gschwendtner am Dienstag, 8. Oktober, um 19 Uhr auf den Storchenbüel
in Sevelen. An diesem Abend werden
die Sprachvariationen (wortgebundene, visuelle, akustische, kinetisch/
gestische Sprache) zusammengeführt
und verknüpft.
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
13
Neues Hotel erreicht Tiefpunkt
Nach der feierlichen Grundsteinlegung beginnen auf der
Schwägalp die Betonarbeiten
für die neue Hotelanlage.
Die Säntis-Schwebebahn AG
recycelt dabei den Aushub –
dadurch spart sie 3200 Lastwagenfahrten ein.
Schwägalp. – Kritisch studiert der
Wanderer die Informationen zum
neuen Schwägalp-Berghotel auf der
blauen Holzwand. Dann wirft er einen Blick durch das Drahtnetz auf die
Baustelle, die den Raum von der Talstation der Bergbahn bis hin zum
altehrwürdigen Gasthaus einnimmt.
Zwischen Betonmischer, Baggern und
Steinen entdeckt er eine Traube Menschen, die nicht unbedingt auf einer
Baustelle zu erwarten ist. Statt schwerer Arbeitsschuhe und Overall tragen
sie Lederslipper und Sakkos: Der Verwaltungsrat der Säntis-Schwebebahn
AG sowie Planer und Architekten haben am Mittwoch am Fusse des Säntis
zusammengefunden, um einen weiteren «historischen Moment» in der
Unternehmensgeschichte zu begehen, wie Verwaltungsratspräsident
Hans Höhener in seiner Ansprache
betonte. Die feierliche Grundsteinlegung reiht er in die Sammlung diverser Betriebsmeilensteine ein, wie zuvor etwa die Gründung der Aktiengesellschaft 1933, die Realisierung der
Bergbahn zwei Jahre später oder die
Neukonzipierung mitsamt Verlegung
der Talstation in den 1970er-Jahren.
samte Infrastruktur auf der Schwägalp. Das neue Wellness- und Seminarhotel wird über 68 Zimmer verfügen,
die Eröffnung ist für den Herbst 2015
vorgesehen. Der Abbruch des bestehenden Berggasthauses erfolgt ein
Jahr später. Das Unternehmen wird
zudem die Verkehrsführung neu gestalten. Die derzeitige Situation ermöglicht einen ersten Ausblick drauf:
Wegen der Baustelle kann das Berghotel nicht mehr umfahren werden;
das soll so bleiben.
42 Millionen investieren
Für insgesamt 42 Millionen Franken
ersetzt die Schwebebahn fast die ge-
Beton aus Schwägalp-Kies
Die Grabungsarbeiten zum Berghotel
begannen im August. 19 000 Kubik-
Die Grossbaustelle Schwägalp: Hier wird bis im Herbst 2015 das neue Wellness- und Seminarhotel errichtet.
meter an Aushub fielen an, die das Unternehmen wiederverwertet. Ein Teil
landet im nahen Steinbruch Siebenhütten zur Rekultivierung. Die Steine
werden hingegen hinter dem Berghotel zu Kies verarbeitet. Daraus entsteht schliesslich der Beton, mit dem
ab kommender Woche auch das Fundament des Neubaus gegossen wird –
eine Situation, die Gästen und Unternehmen zugute kommt. «Dadurch
sparen wir 3200 Lastwagenfahrten
auf die Schwägalp ein», sagt Bauleiter
Thomas Preisig.
Die Nachhaltigkeit zeigt sich ebenfalls bei der Energieeffizienz. Zwei
Drittel der benötigten Wärme für das
neue Hotel wird der Untergrund liefern. Im Sommer führt die Säntisbahn
die Abwärme der Küche in den Boden
zurück, um gemäss Höhener ein Abkühlen zu verhindern.
Die Bauarbeiten werden in diesem
Jahr so lange weitergeführt wie es die
Witterung zulässt. Ziel ist es, den Rohbau bis im Herbst 2014 fertigzustellen, um danach den Innenausbau in
Angriff zu nehmen. Über die Firmenwebsite lässt sich das Fortschreiten in
Echtzeit mitverfolgen. Auf dem Gipfel
ist zudem eine Plattform geplant, von
der der Gast per Fernrohr die Arbeiten auf der Schwägalp beobachten
kann. (dsc)
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neues Zuhause.
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Bahnhofstrasse 18, Buchs SG.
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Bild Urs Jaudas
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Sagen aus dem Werdenbergischen: In der Kulturstüdtlimühle fand der Schlussabend des Erzählzyklus mit einem Höhepunkt
statt. Caroline Capiaghi, Constanza Filli Villiger, Elsbeth Maag, Christian Büchel (von links).
Bild Pius Bamert
Unter dem Motto «Geschichten
verbinden» fand am Sonntag
der letzte Abend des Erzählzyklus statt.«Ötschis vu früener,
wo allno lebt», Sagen aus
dem Werdenberg, zog viel
Volk in die Kulturstüdtlimühle.
Alle waren begeistert.
Von Pius Bamert
Buchs. – Caroline Capiaghi als Märchentante zu reduzierenwäre schlichtweg falsch. Sie ist einfach eine sagenhafte Erzählerin. Und von Sagen
lebte auch dieser spannende Abend.
Capiaghi hatte sich das Werdenberger
Jahrbuch 2013 vorgenommen und die
Geschichten über Sagen des Werdenbergs erzählbar zubereitet.
Mitgeholfen beim Gelingen hatten
die Lyrikerin Elsbeth Maag, der Sänger und Musiker Christian Büchel und
die Künstlerin Filli Villiger mit ihren
Bildern. «Los Berg wie sie sind, los Stei
wie sie sind, verschon und bewahr üs
vor Für und Steischlag.» Der Alpsegen
von Maag,durch einen Holztrichter gerufen, verbreitete sich in der«Mühle».
Man ahnte, von was an diesem Abend
erzählt und gesprochen wurde. Hans-
jakob Gabathuler beschreibt es in
seiner Einführung zum Werdenberger
Jahrbuch: «Sagengestalten aller Art –
Riesen und Zwerge, Hexen, Drachen,
Irrlichter, Kobolde, Ungetier, Teufeleien, Spuk und Gespenster lassen die
Vorstellungswelten unserer Ahnen
widerhallen.»
In die Seelen eingebrannt
Nein, vergessen hat man diese Geschichten aus den alten Zeiten nicht.
Sie sind irgendwie eingebrannt in der
kollektiven Seele.Vielleicht etwas verschwommen, diffus, verdrängt. Doch
durch die lebhafte Erzählkunst von
Capiaghi sind sie wieder da. Ob die
Geschichten so stimmen, weiss man
nicht, aber sie sind wahr.
Es ist lange her, als die tägliche
Angst umging. Angst vor dem wilden
Dorfbach, Angst vor dem Steinschlag
beim Wildheuen. Ans Fegefeuer und
die viel von der Kanzel heruntergeschleuderten Warnungen vor der
Hölle hat man noch geglaubt, felsenfest. Angst war allgegenwärtig, vor
schlechten Kartoffelernten, die vielen
den Hungertod brachten, Angst vor
den Franzosen, vor Pest und Cholera.
Christian Büchel unterstrich die Geschichten mit Improvisationen auf
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seinem Kontrabass. Dunkel und warm
klang das Instrument.
Was ist schon Wahrheit?
«Jupeidi und jupeida, Schnaps isch
guet gega Cholera.» In gesellschaftlicher weinseliger Runde wird das alte
Lied heute noch gesungen. Und der
Text ist wahr. Wer dem Schnaps zusprach, trank sicher kein Wasser, dem
Ursprung aller Ansteckungen. Auch
Capiaghi hat eine Geschichte gefunden,die möglicherweise oder vielleicht
wahr ist. Es ist die Geschichte, die sich
in Gams so zugetragen haben soll. Mit
dem Pestkarren wurden dazumal die
vielen Leichen vom Gasenzen bis zum
Michaelsberg transportiert, um sie
der ewigen Ruhe zu übergeben. Beim
protokollierten Nachzählen fehlte ein
Leichnam.
Die Bestatter kehrten auf dem Weg
zurück, fanden den vermeintlich Toten
sitzend auf der Stiege des «Schäfli».
Vom Karren sei er gefallen, in den
kalten Dorfbach. Der Scheintote war
allerdings etwas unterkühlt, überlebte
aber die Pestzeit, gesund und munter
bis ins hohe Alter von weit über 50
Jahren.Susanna Büchel von der Kulturstüdtlimühle verabschiedete sichtlich
zufrieden die vielen Gäste.
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Vorarbeiten für das Bildungshaus laufen
Im Basislager des Hochwaldlabors auf dem Storchenbüel in
Sevelen trafen sich Interessierte
und Mitglieder des Vereins
zur GV mit Rückblick auf das
vergangene Jahr.
Sevelen. – Im November 2012 fand in
Innsbruck das Spatial thinking-Symposium statt mit Teilnehmern aus der
ganzen Welt. Architekten und Philosophen aus England, den USA,
Deutschland und Österreich diskutierten über das Wahrnehmen von Architektur und ihrer Bedeutungen für
Menschen. Es wurden Beobachtungen und Bedeutungen des Körpers in
seiner Reaktion auf die Architektur
bis hin zu Emotionen und Gedankengängen thematisiert. Psychologie und
Neurologie in ihren wechselnden Bedeutungen nahmen grossen Raum ein.
2012 begann das Hochwaldlabor umfangreiche Vorarbeiten zu einem Bildungshaus für Strassenkinder in Cuzco/Peru. In die Vorbereitungen sind
die Uni Innsbruck und vor allem die
Imgang Architekten involviert.
Projekt in Peru unterstützen
Des Weiteren ist Martin Rauch/TonLehmErde aus Vorarlberg engagiert
mit eingebunden. Seine Stampflehmtechnik entspricht sowohl dem
höchsten aktuellen Baustandard als
auch den althergebrachten Techniken
peruanischer Bauweise. Somit kann
eine traditionelle Bauweise überarbeitet und auf einen hohen Standard
gebrachte Technologie wieder zurückvermittelt werden. Die Planung
für drei Häuser ist abgeschlossen und
es wird begonnen, für zirka 140
Strassenkinder eine Tagesheimat zu
schaffen. Seit einigen Jahren arbeitet
das peruanische Ehepaar Camacho
mit Kindern aus prekären sozialen
Verhältnissen in Cuzco, um ihnen den
verwehrten Zugang zu Bildung zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit
dem universitären pädagogischen
Institut in Salzburg und der Universität Innsbruck erstellt das Hochwaldlabor unterstützende und begleitende
Handreichungen.
Rege besuchte Anlässe
Zusammen mit den Erfahrungen dieses Ehepaars, das die Initiative auf der
Basis von Kunst- und Musikpädagogik
aufgebaut hat, ergibt dies ein pädagogisches Konzept im Hochwaldlabor.
Weiter fanden philosophische Abende
statt, die Werkstattgespräche. Diese
beschäftigten sich mit vielfältigen
Aspekten von Sprache. Die Abendanlässe wurden rege besucht und fanden
grossen Anklang. (pd)
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FERNSEHEN & RADIO
SRF 1
SRF ZWEI
ARD
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
ORF 1
S AT. 1
5.05 Puls 5.35 Magic City 6.30
News mit Wetterkanal 9.00 Safari im Garten (1) 9.15 Mission X
10.00 nano 10.30 Schawinski
11.00 Eco 11.30 Puls 12.10 Weniger ist mehr 12.40 Meteo mit
Tagesschau 13.10 glanz & gloria
13.25 Der Landarzt 14.15 Lilly
Schönauer: Für immer und einen
Tag. TV-Romanze (A/D 2008)
16.00 Beobachter TV – Besser
wohnen (1) 16.30 Die Geister
von Ainsbury. Alte Geister 16.55
Lanzi. Lanzi überlebt 17.30
Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau mit
Meteo 18.15 Weniger ist mehr
18.40 glanz & gloria 19.00
Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse
19.30 Tagesschau mit Meteo
5.20 Still Standing 5.40 Roboclip 6.00 Drei auf zwei 8.45 Die
Geister von Ainsbury 9.10 myZambo 9.40 Der Landarzt 10.25
Wege zum Glück 11.10 Lena –
Liebe meines Lebens. Was soll
Tony bloss tun? Eigentlich wollten
er und Lena heiraten. Tony ist
verzweifelt und bittet Lena eindringlich um eine zweite Chance.
12.00 Sturm der Liebe 12.55
Emergency Room – Die Notaufnahme 13.45 Dawson’s Creek
14.30 Still Standing 14.55 Virus
15.30 Emergency Room 16.20
Parenthood 17.10 Burn Notice
18.00 Matt Rogers fette Maschinen 19.00 Sommer-Challenge.
Wingsuit – Der Sprung am Eiger
19.35 Die Drei vom Pfandhaus
5.30 Live: ZDF-Morgenmagazin
9.00 Tagesschau 9.05 Rote
Rosen 9.55 Sturm der Liebe
10.45 Brisant 11.00 Tagesschau
11.05 ARD-Buffet. U.a.: Landgasthöfe: Berlins Krone Lamm in
Bad Teinach-Zavelstein 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet
13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00
Tagesschau 14.10 Rote Rosen
15.00 Tagesschau 15.10 Sturm
der Liebe 16.00 Tagesschau
16.10 Das Waisenhaus für wilde
Tiere 17.00 Tagesschau 17.15
Brisant 18.00 Verbotene Liebe
18.50 Heiter bis tödlich – Morden im Norden. Duft des Todes
19.45 Wissen vor acht – Zukunft.
Gedächtnis-Chip 19.50 Wetter
vor acht 19.55 Börse vor acht
8.15 Anna und die Liebe 9.05
Hör mal, wer da hämmert 9.50
Dawson’s Creek 10.35 Revenge
11.15 Grey’s Anatomy 12.00 Barbapapa 12.05 Garfield 12.30
Freddys Freunde 12.35 Alles okidoki 12.40 Disneys American
Dragon 13.05 Scrubs 13.25 The
Middle 13.45 Malcolm 14.30 The
Big Bang Theory 14.50 How I
Met Your Mother 15.35 Malcolm
16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons. Zeichentrickserie 17.50 ZIB
Flash 18.00 How I Met Your Mother. Sitcom. Langzeitwetten
18.50 The Big Bang Theory. Business im Wohnzimmer 19.15 Two
and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter mit ZIB 20
5.30 Live: Sat.1-Frühstücksfernsehen 10.00 Teletip Shop 11.00
Zukunftsblicke 12.00 Richter
Alexander Hold. Comeback für
Ingo Lenssen: Ab heute kehrt der
beliebte Verteidiger bei «Richter
Alexander Hold» auf den Bildschirm zurück – mit einem ungewöhnlichen Fall: Nachdem seine
Mutter die Familie verlassen hat,
ist der 15-jährige Jannik abgestürzt. 14.00 Auf Streife 15.00
Im Namen der Gerechtigkeit –
Wir kämpfen für Sie! 16.00 Anwälte im Einsatz 17.00 Schicksale. Das zweite Leben / Crash –
Entscheidung auf der Strasse
18.00 Navy CIS. Krimiserie. Der
doppelte Tony / Wie im Flug
19.55 Sat.1 Nachrichten
20.05 Der Alte. Krimiserie
Der Preis der Lüge
21.05 Kassensturz
U.a.: . Provisionen in der
Pensionskasse: Angestellte verlieren Millionen
21.50 10vor10 mit Meteo
22.25 Club. Wenn Frauen schlagen. Gäste: Andreas Cabalzar (Leiter Männerhaus
Zeit-Haus in Erlenbach
ZH), Jürg Acklin (Psychoanalytiker und Schriftsteller), Oliver Hunziker u.a.
23.45 Tagesschau Nacht
0.05 Live: Nachtwach
Telefon-Talk mit Barbara
Bürer. Verführt
1.05 Kassensturz
20.00 Live: Fussball. Champions
League. Gruppe E, 2.
Spieltag: FC Basel – FC
Schalke 04. Aus Basel
23.20 Two and a Half Men
Sitcom. Der fleischliche
Pausenfüller
23.50 Virus
0.25 Die Echelon-Verschwörung. Actionfilm (USA
2009). Mit Shane West,
Edward Burns, Ving Rhames. Regie: Greg Marcks
2.05 Two and a Half Men
Sitcom
2.25 Taras Welten. Dramaserie
Teenie-Alarm
2.55 Die Drei vom Pfandhaus
3.15 Sommer-Challenge
20.00 Tagesschau
20.15 Weissensee
Dramaserie. Julia
21.00 In aller Freundschaft. Arztserie. In der Zwickmühle
21.45 Fakt. U.a.: Koalitionspoker: Wie um die Macht gerungen wird / Ärztemangel:
Warum Patienten Schlange stehen müssen
22.15 Tagesthemen. Mit Wetter
22.45 Menschen bei Maischberger. Vermisst – Wenn Menschen spurlos verschwinden. Gäste: Marianne
Heuer, Maria Graff, Ursula
Zepter, Patricia Brämer u.a.
0.00 Nachtmagazin
0.20 Mathias Richling Show
20.15 Soko Donau. Krimiserie
A schene Leich
21.05 Janus. Krimiserie
21.50 ZIB Flash
22.00 Willkommen Österreich.
Show. Gäste: Anna Fenninger (Skirennläuferin),
Boris Bukowski (Musiker)
22.55 Science Busters. Wer
nichts weiss, muss alles
glauben. Mars macht
mobil. Gäste: Heinz Oberhummer, Werner Gruber
23.25 Reiseckers Reisen. Reportagereihe. Wien – Krieau
23.55 ZIB 24
0.15 Das Vaterspiel. Drama
(D/A/F/IRL 2009)
2.05 Soko Donau. Krimiserie
20.15 Plötzlich fett. TV-Komödie
(A/D 2011). Mit Sebastian
Ströbel, Diana Amft
22.25 Live: akte 20.13 – Reporter
kämpfen für Sie! U.a.: Magazin. Dick und im Stich
gelassen: Der XXL-Anwalt
kämpft für Gerechtigkeit!
23.20 Eins gegen Eins. Links ist
das Volk – Darf man die
rot-rot-grüne Mehrheit ignorieren? Gäste: Dr. Ralf
Stegner, Dr. Sahra Wagenknecht. Mod.: Claus Strunz
0.05 Forbidden TV
0.55 Navy CIS. Krimiserie
2.25 akte 20.13 – Reporter
kämpfen für Sie!
3.10 Auf Streife
VOX
PRO 7
ZDF
ORF 2
RTL
5.35 Mieten, kaufen, wohnen
6.40 Verklag mich doch! 9.45
Hilf mir doch! 10.50 vox nachrichten 10.55 Vier Hochzeiten
und eine Traumreise 11.55 Shopping Queen 13.00 Verklag mich
doch! 14.00 Hilf mir doch! 15.00
Shopping Queen 16.00 Vier
Hochzeiten und eine Traumreise
17.00 Mieten, kaufen, wohnen
19.00 Das perfekte Dinner. Tag
2: Sophia / Aperitif und AmuseGueule:«Ich sehe rot...» Rotes
Brot mit getrockneten Tomaten
5.10 What’s up, Dad? 5.30 Malcolm mittendrin 7.10 What’s up,
Dad? 8.05 Scrubs 8.55 Teletip
Shop 10.50 The Big Bang Theory
11.15 How I Met Your Mother
12.35 Scrubs 13.30 Two and a
Half Men 14.20 The Big Bang
Theory 15.40 How I Met Your
Mother 17.00 taff. Graf Steven
auf dem Oktoberfest 18.00 Faces
Studio 18.10 Die Simpsons. Milhouse lebt hier nicht mehr / Klug
und klüger 19.05 Galileo. Magazin. Weg der Artischocke
5.30 Live: ZDF-Morgenmagazin
9.00 heute 9.05 Volle Kanne
10.30 Notruf Hafenkante 11.15
SOKO 5113 12.00 heute 12.10
drehscheibe Deutschland 13.00
ZDF-Mittagsmagazin 14.00
heute – in Deutschland 14.15
Die Küchenschlacht 15.00 heute
15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel
17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05
SOKO Köln 19.00 heute mit Wetter 19.25 Rosenheim-Cops
9.30 SOKO Kitzbühel 10.15
Kommissar Rex 11.00 Sturm der
Liebe 11.50 Report spezial 12.35
Newton 13.00 ZIB 13.15 heute
mittag 14.00 Frisch gekocht
14.25 Hanna – Folge deinem
Herzen 15.10 Sturm der Liebe
16.00 Die Barbara-Karlich-Show
17.00 ZIB 17.05 heute österreich
17.30 heute leben 18.30 heute
konkret 18.51 heute infos und
tipps 19.00 Bundesland heute
19.30 Zeit im Bild mit Wetter
19.55 Sport aktuell. Magazin
5.35 Explosiv 6.00 Live: Guten
Morgen Deutschland 8.30 Teleshopping Schweiz 9.30 Familien
im Brennpunkt 11.30 Unsere
erste gemeinsame Wohnung
12.00 Punkt 12 14.00 Die Trovatos – Detektive decken auf 15.00
Verdachtsfälle 16.00 Familien im
Brennpunkt 17.00 Die Schulermittler 17.30 Unter uns 18.00
Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45
RTL aktuell 19.05 Alles, was
zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Unterhaltungsserie
20.00 Prominent!
20.15 Küchenchefs, übernehmen Sie! Doku-Soap
Mit Ralf Zacherl, Martin
Baudrexel, Mario Kotaska
22.15 Goodbye Deutschland!
Die Auswanderer
Reportagereihe
0.15 vox nachrichten
0.35 CSI – New York
Krimiserie
1.20 CSI: NY. Krimiserie
2.45 Criminal Intent –
Verbrechen im Visier
Krimiserie. Zwillingsmord
20.15 Two and a Half Men. Sitcom. Tragen Schafe Lippenstift? / Der Bauchredner
21.10 2 Broke Girls. Sitcom.
Funk und Trash /
Ein wertvoller Pokal
22.10 Mike & Molly. Comedyserie. Mike mag Lasagne
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23.05 TV total. Show. Gäste:
Prinz P. (Rapper), Miriam
Lahnstein, Franziska
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1.00 Stargate: SG1. Sci-Fi-Serie
20.15 Borgia (2/6). Historienserie
21.55 heute-journal. Wetter
22.25 Neues aus der Anstalt. Politsatire mit Priol und Pelzig. Abschied in der Anstalt. Gäste: Georg
Schramm, Max Uthoff, Jochen Malmsheimer u.a.
23.25 Abenteuer Forschung
Hirngespinste – Wenn
uns die Sinne trügen
23.55 Markus Lanz
1.00 heute nacht
1.15 Neu im Kino. Magazin
«Gravity» von A. Cuarón
20.05 Seitenblicke
20.15 Universum. Dokumentationsreihe. Der Rhein
21.05 Thema. U.a.: Niki Lauda –
Rush / Junge Unfallopfer:
Endstation Altersheim
22.00 ZIB 2
22.25 Euromillionen
22.35 Borgia II (3/6)
Historienserie
0.15 Julie – Agentin des Königs
(1/2). TV-Drama (F 2004)
1.50 Seitenblicke. Magazin
1.55 Universum. Dokureihe
2.40 SOKO Kitzbühel. Krimiserie
20.15 CSI: Vegas. Krimiserie
Wie die Tiere
21.15 Bones – Die Knochenjägerin. Krimiserie. Die Tücke
und die Tänzerin
22.15 The Following. Krimiserie.
Niemals von echter Gesundheit
23.10 Person of Interest. Dramaserie. Löwen und Lämmer
0.00 RTL Nachtjournal
0.30 CSI: Vegas. Krimiserie
1.25 Bones – Die Knochenjägerin. Krimiserie
3.05 The Glades. Actionserie
TSR 1
KABEL 1
B 3
3 S AT
RTL 2
10.55 Les feux de l’amour 11.40
Scènes de ménages 12.10 Plus
belle la vie 12.45 Le journal
13.15 Météo 13.25 Toute une histoire 14.55 Commissaire Cordier:
Cœur solitaire. Téléfilm policier (F
2007) 16.45 L.A. – Enquêtes prioritaires 17.35 Télé la question
18.00 Le court du jour se jette à
l’eau 18.10 Top Models 18.35 Les
clés de la fortune 18.50 Météo régionale 18.55 Couleurs locales
19.20 Météo 19.30 Le journal
8.25 Unsere kleine Farm 9.20
Castle 10.15 Charmed – Zauberhafte Hexen 11.10 Ghost Whisperer 12.05 Cold Case – Kein
Opfer ist je vergessen 13.00
Numb3rs – Die Logik des Verbrechens 13.55 Charmed – Zauberhafte Hexen 14.50 Ghost Whisperer 15.45 Cold Case – Kein
Opfer ist je vergessen 16.40 Live:
News 16.50 Castle 17.45 Abenteuer Leben – Täglich neu entdecken 18.55 Achtung, Kontrolle!
9.15 Leopard, Seebär & Co.
10.05 Lebenslinien 10.50 Faszination Wissen 11.20 Rote Rosen
12.10 Sturm der Liebe 13.00
Dahoam is Dahoam 13.30 Querbeet 14.15 laVita 15.00 Geschichten übers G’wand 15.30
Wir in Bayern 16.45 Rundschau
17.00 Live: Wiesn live 17.30
Frankenschau aktuell 18.00
Abendschau 18.45 Rundschau
19.00 Gesundheit! 19.45 Dahoam is Dahoam. So a Matz
11.45 Geschichten aus Österreich 12.30 über:morgen. Magazin. Aufbruch nach Osten. Moderation: Tiba Marchetti 13.00 ZIB
13.15 Wege aus der Finsternis –
Europa im Mittelalter (1-2/4).
Dokumentationsreihe. Von Rittern und Turnieren 14.45 Die
Deutschen. Dokumentationsreihe. Barbarossa und der Löwe /
Luther und die Nation / Wallenstein und der Krieg 18.30 nano
19.00 heute 19.20 Kulturzeit
5.30 Family Stories 6.10 Der Trödeltrupp 6.15 Infomercials 8.15
Die Kochprofis – Einsatz am
Herd 9.00 Frauentausch. Heute
tauschen Nicole (24) und Ind
(25) die Familien 11.00 Family
Stories 12.00 Köln 50667 13.00
Berlin – Tag & Nacht. Doku-Soap
14.00 Der Trödeltrupp 15.00 Privatdetektive im Einsatz 16.00 XDiaries. Doku-Soap. Love, sun &
fun 18.00 Köln 50667 19.00
Berlin – Tag & Nacht. Doku-Soap
20.05 Météo
20.15 A bon entendeur. Assurance-maladie – le piège
des rabais de prime?
20.55 Tu peux garder un secret?
Comédie (F 2008)
22.45 Infrarouge. Discussion.
Faut-il interdire la burqa?
23.50 Un été brûlant. Drame
(I/F/CH 2011). Avec Monica Bellucci, Louis Garrel
1.25 Couleurs locales
20.15 Rosins Restaurants
Ein Sternekoch räumt auf!
Die «Hasenheide»
in Hoffenheim
22.15 K1 Magazin
Wie gut sind Mikrowellengerichte tatsächlich?
23.20 Abenteuer Leben. Magazin
1.05 K1 Magazin
1.55 Motorsport
2.15 Alias – Die Agentin. Actionserie. Mit Ron Rifkin
20.15 Mit einem Schlag. TV-Drama (D 2008). Mit Gisela
Schneeberger, Peter Simonischek, Rüdiger Vogler
21.45 Rundschau-Magazin
22.00 Münchner Runde. Koalitionspoker: Wie stark werden die Bayern in Berlin?
22.45 Sommer Winter Sommer –
Ein Landarzt in Niederbayern. Dokufilm (D 2012)
0.15 Rundschau-Nacht
20.00 Tagesschau
20.15 Die Hebamme – Auf
Leben und Tod
TV-Drama (D/A 2010)
21.45 Close up. Das Kinomagazin
22.00 ZIB 2
22.25 Hallam Foe – Aus dem
Leben eines Aussenseiters
Liebesdrama (GB 2007)
23.55 Endstation Pleite? Vom
Kampf gegen die Schulden
0.25 10vor10
20.00 RTL II News
20.15 Die Bauretter. Doku-Soap
22.15 Extrem schön!
Endlich ein neues Leben
23.05 Das Aschenputtel-Experiment. Doku-Soap
0.55 Der Traummann – Liebe
ohne Grenzen. Doku-Soap
1.40 Teenager in Not. Bridget
2.30 Ärger im Revier. Auf
Streife mit der Polizei
3.15 Privatdetektive im Einsatz
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10.35 Nash Bridges 11.20 Ghost
Whisperer 12.05 Doppia coppia
12.30 Telegiornale 12.40 Meteo
regionale 12.45 Molla l’osso
13.15 The New Adventures Of
Old Christine 13.40 Hawaii Five0 14.25 Giardini e misteri
15.15 White Collar – Fascino
criminale 16.00 Telegiornale
Flash 16.05 Un caso per due
17.10 Piattoforte 18.00 Telegiornale Flash 18.10 Zerovero 19.00
Il quotidiano 19.45 Il rompiscatole 19.55 Meteo regionale
20.00 Telegiornale
20.35 Meteo
20.40 Black Jack
21.10 Castle. Serie gialla
21.55 The Good Wife
22.45 Necessary Roughness
23.30 Telegiornale notte
23.45 Meteo notte
23.55 Last Night. Dramma sentimentale (USA/F 2010)
1.20 Repliche continuate
KIKA
13.45 Majority Rules – Becky regiert die Stadt 14.10 Schloss
Einstein 15.00 Mein Style – Die
Modemacher 15.25 Alien Surfgirls 16.20 Koch-Charts 16.25
Horseland, die Pferderanch
17.10 Wendy 17.35 Mia and
me – Abenteuer in Centopia
18.00 Raymond 18.15 Tabaluga
18.40 Elefantastisch! 18.50
Unser Sandmännchen
ARTE
19.10 Arte-Journal 19.30 Der Löwenflüsterer (2/2) 20.15 Weniger
ist mehr 21.10 Zero Waste – Null
Müll 22.05 Durchgecheckt! Dokumentarfilm (F 2013). Wachstum um jeden Preis? 23.25 Wir
sind Demokratie 0.25 Im nächsten Leben. Drama (D 2009) 1.45
Yourope 2.15 Somersault – Wie
Parfum in der Luft. Melodram
(AUS 2004) 4.00 28 Minuten
SUPER-RTL
16.45 Cosmo & Wanda – Wenn
Elfen helfen 17.15 Coop gegen
Kat 17.45 Go Wild! – Mission
Wildnis 18.15 Disneys Kim Possible 18.45 Angelo! 19.15 Disney
Phineas und Ferb 19.45 Jessie
20.15 Eine wie keine. TV-Liebeskomödie (USA 1999) 22.15
Dharma & Greg 23.40 Zukunftsblicke mit Mike Shiva 1.10
Shop24Direct Schlagernacht
EUROSPORT
8.45 Beachsoccer 9.45 WATTS
Sportzapping 10.45 Eurogoals
11.30 Marathon 13.00 Speedway
15.00 Eurogoals 15.45 Fussball
16.45 WATTS Sportzapping 17.30
Marathon 19.00 WATTS Sportzapping 20.00 Boxen 21.00 Boxen
23.05 GT Academy 23.15 Inside
ERC. Reportagen und Interviews
zur aktuellen Saisonstation 23.45
Motorsport 0.15 Superbike
3+
5.48 Superstar 6.00 ESO.TV 8.00
HSE24 9.00 ESO.TV 16.00 The
Big Bang Theory. Sitcom. Der
Seuchensessel. Mit Johnny Galecki, Jim Parsons, Kaley Cuoco
17.00 How I Met Your Mother.
Sex mit der Ex 19.20 The Big
Bang Theory 20.15 Hawaii Five-0
22.15 Navy CIS 2.10 Hawaii Five0 3.46 Bauer, ledig, sucht... (4)
4.50 Supernanny. Doku-Soap (1)
WDR
16.15 daheim & unterwegs 18.00
Lokalzeit 18.05 Hier und heute
18.20 Servicezeit 18.50 Aktuelle
Stunde 19.30 Lokalzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Abenteuer Erde
21.00 Quarks & Co. 21.45 WDR
aktuell 22.00 Weltweit 22.30
West ART 23.10 West ART Meisterwerke 23.15 Ich liebe Dich
Phillip Morris. Komödie (USA/F
2009) 0.45 Erlebnisreisen-Tipp
SWR
16.05 Kaffee oder Tee 17.00 Landesschau aktuell 17.05 Kaffee
oder Tee 18.00 Landesschau aktuell 18.15 Grünzeug 18.45 Landesschau BW 19.45 Landesschau
aktuell 20.00 Tagesschau 20.15
Tatort (D 2006) 21.45 Landesschau aktuell 22.00 Fahr mal hin
22.30 Schlaglicht 23.00 Sag die
Wahrheit 23.30 Verstehen Sie
was? (4/5) 0.15 Alfons und Gäste
RAI 1
14.00 TG 1 Economia 14.10 Verdetto Finale 15.20 La vita in diretta 18.50 L’eredità. Conduce:
Carlo Conti 20.00 Telegiornale
20.30 Affari tuoi. Conduce: Flavio Insinna 21.10 Paura di amare
2 (3) 23.20 Porta a Porta 0.55
TG 1 Notte 1.25 Che tempo fa
1.30 Sottovoce 2.00 Real School
2.15 Io, Agata e Tu... 3.30 Da Da
Da 4.55 Cinematografo
15
T V- T I P P S
Spielfilme
20.15 Die Hebamme –
Auf Leben und Tod
3SAT
TV-Drama: Ein Tiroler Bergdorf um 1813. Seit
dem Tod ihres Mannes lebt die bei den Frauen
anerkannte und beliebte Hebamme Rosa Koelbl (Brigitte Hobmeier) in bescheidenen Verhältnissen. Als ihre jüngere Schwester Anna
unehelich schwanger wird und sich wegen der
Anfeindungen und aus Scham das Leben zu
nehmen versucht, flieht Rosa mit ihr in die
Stadt, in eine neu gegründete Gebäranstalt.
Doch die moderne Medizin verstört sie.
20.15 Plötzlich fett
SAT.1
TV-Komödie: Nick, (Se-
bastian Ströbel) selbstgefälliger Frauenheld und
durchtrainierter Fitnessguru, verabscheut füllige
Menschen.Als er morgens
aufwacht, findet er sich im
Körper eines Dicken wieder. EinAlbtraum für den eitlen Pfau! Doch dem
nicht genug: Bald Nick stellt fest, dass die bis
dato mollige Eva (Diana Amft), die mit Nick auf
Kriegsfuss steht, plötzlich schlank ist. Das passt
dem bis dahin gutaussehenden Mann gar nicht.
20.15 Eine wie keine
SUPER RTL
TV-Liebeskomödie: Der
Mädchenschwarm Zack
Siler ist der absolute Star
seiner Highschool. Umso
mehr überrascht ihn
Klassen-Diva Taylor, als
sie unerwartet mit ihm
Schluss macht. Um sein
angekratztes Image zu retten, lässt er sich auf
eine waghalsigeWette ein. Zack soll das schüchterne Mauerblümchen Laney (Rachael Leigh
Cook), das Gespött der ganzen Schule, zur
Königin des Abschlussballs machen – sogar für
ihn eine echte Herausforderung.
20.15 Tatort: Das zweite Gesicht
SWR
Die bekannte Hellseherin
Roswitha Brehm wurde
ermordet. Noch wenige
Stunden vor der Tat hatte
sie versucht, Kontakt mit
Kommissar Thiel (Axel
Prahl)
aufzunehmen.
Warum wurde sie in der
Villa umgebracht, die in Münster bereits für
grosse Schlagzeilen sorgte. Vor Jahren wurde
hier fast die komplette Familie Steinhagen erschossen. Der Fall blieb ungesühnt. Gibt es eine
Verbindung zwischen diesen Fällen?
20.15 Mit einem Schlag
B3
TV-Drama: Maria Neu-
mann (Gisela Schneeberger) hatte sich gerade fest
vorgenommen,
ihren
Mann Jakob (Peter Simonischek) nach über 30
Jahren Ehe endlich zu
verlassen, als der einen
Schlaganfall erleidet. Sie will, dass Jakob aus
dem Koma zurückgeholt wird, damit sie sich
von ihm bei vollem Bewusstsein trennen kann.
22.25 Hallam Foe – Aus dem Leben
eines Aussenseiters
3SAT
Liebesdrama: Der 17-jäh-
rige Hallam Foe (Jamie
Bell), Sohn eines reichen
Architekten, ist fest davon
überzeugt, dass seine neue
Stiefmutter Verity eine
eiskalt berechnende Verführerin ist. Womöglich
hat sie auch seine Mutter, die offiziell Selbstmord verübte, auf dem Gewissen. Es kommt zu
einem Machtkampf mit Verity.
23.15 Ich liebe Dich Phillip Morris
WDR
Komödie: Auf dem Sterbebett lässt Steven Russell (Jim Carrey) sein turbulentes Leben Revue
passieren. Er gilt zunächst
als tüchtiger Polizist und
als vorbildlicherVater und
Ehemann – doch nach
spätem Coming-out tauscht Steven sein Familienleben gegen eine schwule Partnerschaft.
RADIO-TIPPS
9.06 SRF 2 KULTUR
Kontext
Burnout ist kein individuelles Problem. Partnerschaften,Teams und
ganze Betriebe können
ausbrennen. Deshalb
müssen alle darauf
achten, dass sie stets im
Dialog bleiben.
10.03 SRF 2 KULTUR
Reflexe
Gebrauchte Lastwagenplanen, Autogurte,
Veloschläuche:
Aus
diesem Material haben
die Brüder Freitag vor
zwanzig Jahren ihre
erste Tasche genäht.
Ein Kultobjekt.
WETTER – OSTSCHWEIZ
16
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Viele Wolken, ein paar Schauer und recht kühl
Arbon
Winterthur
St.Gallen
Wil
12° 15°
11° 15°
Dornbirn
Altstätten
13°
9°
Heute Region
Appenzell
Wattwil
12° 15°
10° 14°
Säntis
Rapperswil-Jona
9°
11°
Walenstadt
12° 16°
Wildhaus 12° 15°
Buchs
Vaduz
12°
12° 15°
Glarus
15°
12° 15°
Schesaplana
Sargans
Bad Ragaz
12° 15°
12° 15°
Elm
Klausenpass
10° 12°
Flims
Chur 12° 15°
Luzern
18:00
12° 4 1
14° 41
14° 41
St.Moritz
Sitten
13° 20°
Genf
Buchs
17°
10°
21°
9°
Freitag
22°
12°
07:20
19:01
03:27
12.10.
05.10.
27.10.
gut
Athen
Bangkok
Buenos Aires
Gran Canaria
Hamburg
morgen
heute
Samstag
Sonntag
17°
14°
16°
12°
Kairo
Kapstadt
London
Malé
Mallorca
28°
28°
15°
27°
14°
31°
22°
18°
30°
28°
Süden
17°
10°
19°
15°
18°
8°
16°
14°
18°
13°
16°
14°
16°
14°
16°
14°
16°
12°
19°
14°
Berggeschichten
aus 150 Jahren SAC
Noch bis 5. Oktober zeigt die
Kantonsbibliothek Vadiana
Bücher, Bilder, Panoramen und
Dokumente zur Geschichte der
Entdeckung und Erforschung
der Alpen in der Schweiz und
Ostschweiz. Anlass ist das 150Jahr-Jubiläum der SAC-Sektion
St. Gallen.
St. Gallen. – Ins eigentliche Hochgebirge wagte sich lange niemand. Erst
in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Schweizer Alpen zum
Anziehungspunkt für junge Aristokraten. Den Durchbruch erlebt der
Alpinismus Mitte des 19.Jahrhunderts.
Einheimische Bergsteiger erklimmen
mit englischen Abenteurern erstmals
Viertausender. 1857 wird in England
mit dem «Alpine Club» der erste Bergsteigerverband der Welt gegründet.
Wenige Wochen nach der Gründung
des «Schweizerischen Alpenclubs»
(SAC) gründen 1863 elf St.Galler eine
Sektion. Sie stammen praktisch alle aus
dem gehobenen städtischen Bürgertum.
1865 auf dem Ringelspitz
Bereits 1518 bestieg Vadian den Westgipfel des Pilatus. Nicht bekannt ist, ob
er auch im Alpstein unterwegs und gar
auf dem Säntis war. Dem Gründungsmitglied der SAC-Sektion St. Gallen,
Georg Sand-Frank (1824 bis 1900),
gelang am 9. Juni 1865 die Erstbesteigung des Ringelspitz, des mit 3247
Metern höchsten Gipfels im Kanton.
Der St. Galler Johann Jakob Weilenmann (1819 bis 1896), auch er Mitglied der Sektion, gehörte zu den
bekanntesten damaligen Alpinisten.
Auch ausländische Männer waren
Vereinsmitglieder.
Alpen-Begeisterung
Zwischen 1850 und 1900 erlebte der
Tourismus in der Schweiz durch den
Bau von Unterkünften und dank
neuen Verkehrsmitteln wie Eisenbahnen und Dampfschiffen einen Boom.
Der SAC spielte bei der Entwicklung
eine wichtige Rolle. Seine Mitglieder
erforschten die Alpen, errichteten und
unterhielten Hütten und Wege, halfen
bei der Herausgabe von präzisen
Karten, publizierten Kletterführer mit
detaillierten Aufstiegsrouten oder engagierten sich für den Schutz der
Alpenflora und die Wiedereinbürgerung von Wildtieren. Die SAC-Sektion
St. Gallen half wesentlich mit bei der
Wiederansiedlung des Murmeltieres
im Säntisgebirge, unterstützte seit
1867 den Bau eines Wegs zum
Säntis oder baute und unterhielt die
Sardonahütte (1898), die Grialetschhütte (1928) und die Silvrettahütte
(1865).
Neben alten Bergsteiger-Utensilien
zeigt die Ausstellung auch Fremdenund Gipfelbücher. Wegen ihrer Anschaulichkeit sehr beliebt waren die
Gebirgspanoramen. Vor allem jene
aus der Zeit zwischen 1850 und 1900
zeigen die Alpen und Gletscher so,
wie wir sie heute nicht mehr sehen
können. (pd)
Mexico City
Miami
Montreal
Nairobi
New York
0°
morgen
heute
Wettertipp
30°
25°
20°
32°
27°
Der vergangene September
war im Rheintal eine Spur zu
mild, etwas zu nass und
etwas zu bewölkt.
Maschgenkamm
(2020 m)
12°
1500
15°
Elm
(977 m)
Walensee
(427 m)
Rätsel
schweiz.
Schriftsteller,
† 1898
Ort am
Walensee
(SG)
Partytrubel
(engl.)
Abk.:
Touring
Club
Schweiz
8
Konstitution
6
altrömische
Silbermünze
Kolloid
5
in
diesem,
hierin
bestimmter
Artikel
(2. Fall)
Körperorgan
10
spanisch:
Freund
Flächenmass
2
Hauptstadt des
Libanons
schweiz.
Architekt
(Hermann)
Prahler,
Angeber
Titelfigur bei
Brecht
(Arturo)
1
11
Kantonshauptstadt
3
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Abk.:
das ist
Abk.:
Obligationenrecht
9
französisch:
wo
4
F O
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I M
A
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HAMSTERN
7
DEIKE-PRESS-0912CH-191
2
Wildhaus
(1095 m)
Appenzell
(924 m)
11°
12°
15°
Diepoldsau
(421 m)
IMPRESSUM
schweiz.
Alpenmassiv
Komponist der
‚Zauberflöte‘
10°
Gäbris (1251 m)
1000
500
Säntis (2501 m)
Chäserrugg
(2262 m)
6°
2000
3100 m
2800 m
3°
5°
3000
2500
1
Rio de Janeiro
Rom
San Francisco
Sydney
Tokio
Nullgradgrenze:
Schneefallgrenze:
Ozon
Schreibwarengeschäft
24°
28°
23°
26°
26°
PROFIL
Stickoxide
Mannigfaltigkeit
19.10.
stark
Feinstaub
Piz Sardona (3056 m)
Norden
17:06
WELTWETTER
schwach
Donnerstag
13°
Symbol Vor-/Nachmittag
Tiefst-/Höchsttemperatur
Regen an St. Remigius bringt für
den ganzen Monat
Verdruss.
Joggen
AUSSICHTEN SCHWEIZ
5°
Bauernregel
Sauna
2 Windrichtung und Windstärke in Beaufort
Mittwoch
14° 19°
Lugano
13° 22°
Morgen Mittwoch erwarten
wir einen Mix aus Sonne und
Wolken bei Maximalwerten
um die 17 Grad. Der Donnerstag bringt trotz hohen Wolken
recht sonniges und mit maximal 20 bis 21 Grad tagsüber
angenehm warmes Wetter.
ungeeignet
12° 41
12° 16°
12° 17°
Wandern
MeteoNews AG | Peter Wick | meteonews.ch
/ŚƌĞƉĞƌƐƂŶůŝĐŚĞtĞƩĞƌďĞƌĂƚƵŶŐ
0900 575 775 (CHF 2.80/Min)
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S
12° 15°
Chur
Bern
Regiowetter Aussichten
24:00
O
W
11° 16°
Zürich
13° 17°
Freizeitwetter/Luft
12:00
N
Basel
Meteorologe: Roger Perret
HEUTE IN BUCHS
06:00
Der heutige Start in den
Oktober gelingt wettermässig
gar nicht. So ist es meistens
bewölkt. Bis zum Mittag gibt
es nur vereinzelte Regengüsse, am Nachmittag werden
die Schauer dann etwas
KÁXĺJHU'LH7HPSHUDWXUHQ
sind mit maximal 15 Grad
herbstlich kühl.
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Unabhängige liberale Tageszeitung für das Werdenberg und das
Obertoggenburg
144. Jahrgang
Chefredaktor: Thomas Schwizer (ts).
Chefredaktor-Stv.: Heini Schwendener (she).
Redaktion: Armando Bianco (ab), Hanspeter
Thurnherr (ht), Robert Kucera (kuc), Hansruedi
Rohrer (Reporter, H.R.R.), Alexandra Gächter (ag),
Doris Büchel (db), Katharina Rutz (kru),
Christopher Eggenberger (che).
Redaktioneller Mitarbeiter:
Hans Jakob Reich (HJR).
Redaktionssekretariat: Mirjam Paraschoudis.
Verlag: BuchsMedien AG.
Anzeigen: Publicitas AG, Buchs.
Anzeigenleitung: Jörg Lütscher.
Druck: SüdostschweizPartner AG, Haag.
Erscheint täglich (inkl. Ostschweiz am Sonntag).
Leserzahl: täglich 21 000 (Normalauflage)
Redaktion: Werdenberger & Obertoggenburger,
Bahnhofstrasse 14, 9470 Buchs, Tel. 081 750 02 01,
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Die Weiterverwendung von redaktionellen Beiträgen, Inseraten oder
Teilen davon, namentlich deren unbefugte Einspeisung in einen
Online-Dienst, ist untersagt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt.
Witz des Tages
Es sagte der Feriengast:
«Herr Ober, bringen Sie mir
bitte das Essen, das Sie
dem Herrn am Nachbar tisch serviert haben.» –
«Bedaure, mein Herr, aber
ich glaube nicht, dass er
sich das Essen wegnehmen
lässt!»
www.wundo.ch
DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
17
INLAND
AUSLAND
WIRTSCHAFT
KULTUR
SPORT
Hanna Bay und
Ursula Näf sind bereit
fürs Amt des JusoSEITE 18
Präsidenten.
Vertrauensabstimmung
in Italien: Heute geht
es um mehr als um
eine Regierung. SEITE 19
Innert kürzester Zeit ist
Zalando zu einem der
grössten Onlinehändler
SEITE 21
geworden.
«Die schwarzen
Brüder» sind bei aller
Härte ein spannender
Familienfilm.
SEITE 25
Der FC Basel tritt im
Heimspiel gegen
Schalke nicht als
Aussenseiter an. SEITE 27
People
Sarah Ferguson, skandalanfällige
Ex-Frau von Prinz Andrew, ist
von ihrem Ex-Ehemann weiterhin
begeistert. «Er ist immer noch
mein gutaussehender Prinz und
wird es immer bleiben», sagte
die 53-jährige Herzogin von York
am Wochenende bei der Vorstellung ihres neuen Kinderbuches.
Bis heute habe ihre Geschichte
immer wieder ein «Happy End»,
weil sie sich zusammen um ihre
Töchter Prinzessin Beatrice (25)
und Prinzessin Eugenie (23) kümmerten. Der «Daily Telegraph»
deutete dies gestern als Anspielung auf das Gerücht, dass «Fergie» und der zweitälteste Sohn
von Queen Elizabeth II. 17 Jahre
nach der Trennung wieder heiraten wollten. (sda)
Die «Schweizer Illustrierte» hat
Fifa-Präsident Joseph Blatter den
«Kaktus der Woche» verliehen.
Als Grund werden die katastrophalen Arbeitsbedingungen beim
Stadionbau für die WM 2022 in
Katar genannt, denen schon Dutzende Arbeiter zum Opfer gefallen sein sollen. Wenn es ein Land
nicht schaffe, unter menschenwürdigen Bedingungen eine WM auszurichten, müsse dieses eben
durch ein anderes Austragungsland ersetzt werden, schreibt die
«Schweizer Illustrierte». (sda)
Tennis-Legende Boris Becker und
Komiker Oliver Pocher haben sich
in der Nacht auf gestern auf Twitter wegen Beckers Biografie gestritten, in der dessen Ex-Verlobte, Pochers Noch-Gattin Sandy
Meyer-Wölden alias Alessandra
Pocher, schlecht wegkommt. Sie
lebt getrennt von Pocher, wird
von ihm aber verteidigt: «Leg
Dich nicht mit einem POCHER
an!! Und solange meine Frau meinen Namen trägt, überlegst Du
Dir demnächst, was du für einen
Schwachsinn schreibst!» Dann
schaltete sich der Schweizer Wetterfrosch Jürg Kachelmann ein,
der zusammen mit Becker über
RTL-Moderatorin Frauke Ludowig lästerte. Dann wieder Pocher
zu Becker: «Gehe jetzt schlafen!
Habe im Gegensatz zu Dir einen
RICHTIGEN Job». Darauf Becker: «ich wünsche dir viel Spass
bei der Scheidung...» (sda)
Meyer-Wölden und Pocher (2009)
TAGESTHEMA: LICHTER AUS IN WASHINGTON?
Furcht vor «rotem Oktober»
wegen Selbstblockade der USA
Die Finanzmärkte richten sich
seit gestern auf einen «roten
Oktober» ein. Die Selbstblockade der Supermacht USA
und der drohende Staatsbankrott könnten dem Land die Rezession zurückbringen und die
Weltmärkte ins Chaos stürzen.
Von Thomas J. Spang
Washington/New York. – Eigentlich
lief es an der Wall Street zuletzt recht
gut. Trotz schleppender Erholung der
Konjunktur und nur geringer Besserung der Arbeitsmarktlage kletterten
die Börsenkurse auf immer neue Rekordstände. Auf seinem Höchststand
Mitte September stand der Standard&Poor’s-Index der 500 wichtigsten Werte um 18 Prozent höher als zu
Jahresbeginn. Erfreuliches tat sich
auch auf dem Immobilienmarkt, der
langsam wieder Boden unter die Füsse bekam. Beides trug in den USA
zum Gefühl bei, die Wirtschaft habe
das Schlimmste hinter sich.
Jetzt droht eine hausgemachte Krise in Washington den Konjunkturmotor in den USA abzuwürgen und die
globalen Märkte ins Chaos zu stürzen. Nachdem Investoren sich bis
eben gerade noch um die Fortsetzung
der Politik des billigen Geldes Sorgen
machten und das Hin und Her um den
Staatshaushalt im US-Kongress weitgehend ignorierten, kam gestern das
böse Erwachen. Anders als bei den
vier Fiskal-Krisen der vergangenen
beiden Jahre deutete gestern nichts
auf einen gesichtswahrenden Kompromiss zwischen Republikanern und
Demokraten in letzter Minute hin
(siehe Kasten).
Hoffen auf nächtliches Wunder
Wenn in der Nacht auf heute kein
nächtliches Wunder geschah, wacht
Amerika heute Morgen mit einer Regierung auf, die kein Geld mehr hat,
ihre Angestellten zu bezahlen. Die
bisher betonte Gelassenheit der
Märkte könnte sich nach Einschätzung von Ökonomen bitter rächen.
Gerade weil sie die Börsianer die
Dysfunktionalität Washingtons unterschätzt hatten, könnten die Ausschläge auf den Märkten heftiger werden
als beim letzten «Government Shutdown» vor 18 Jahren.
Und je länger es dauert, bis sich Republikaner und Demokraten im Kongress doch noch auf etwas verständigen, desto grösser dürfte nun die Nervosität werden. Die Citibank hat ausgerechnet, dass jede Woche Stillstand
in der Jahresbilanz 0,1 Prozent
Wachstum beim Bruttoinlandprodukt
kostet. Noch gravierender wäre der
Vertrauensverlust von Konsumenten
und Unternehmen. Der renommierte
Tatort Kongressgebäude: Ohne Kompromiss vor Mitternacht Ortszeit droht Washington die Pleite.
Analyst Mark Zandi hält bei einer
anhaltenden Lähmung sogar «den
Albtraum einer neuen Rezession» für
denkbar.
Handelskammer bettelt um Vernunft
Die Amerikanische Handelskammer
wird von ganz ähnlichen Sorgen umgetrieben. In einem Brief an den Kongress bekniet die wichtigste Lobbygruppe der US-Wirtschaft die Abgeordneten geradezu, den Staatsinfarkt
zu vermeiden. «Es liegt nicht im besten Interesse von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und dem amerikanischen Volk, einen Regierungsstillstand zu riskieren, der wirtschaftlich
störend ist und grössere Unsicherheit
schafft.»
Bemerkenswerterweise
erwähnt
die Handelskammer das heutige Inkrafttreten wesentlicher Teile der ers-
ten allgemeinen Krankenversicherung in den USA nicht, wegen der
die Republikaner den «Government
Shutdown» riskierten. Auch die
Märkte sehen darin weniger ein Problem als in der Aussicht, dass die Krise
um den Haushalt fliessend in ein Drama um die Anhebung der Neuverschuldungsgrenze übergehen könnte.
Falls es bei der politischen Lähmung
auf dem Capitol Hill bleibt, können
die USA irgendwann zwischen Mitte
und Ende Oktober nicht mehr alle
Rechnungen bezahlen.
Ein Staatsbankrott hätte unabsehbare Folgen für die globalen Finanzmärkte, die auf dem Dollar als Weltreservewährung und auf US-Staatsanleihen als ultimative Sicherheit
bauen. «Selbst ein vorübergehendes
Versagen würde für immer das Signal
setzen, dass den Vereinigten Staaten
Bild Michael Reynolds/Keystone
nicht vertraut werden kann, dass sie
immer für ihre Schulden bezahlen»,
erklärt Millan Mulraine von der kanadischen Investmentbank TD Securities den lang nachwirkenden Effekt
einer Pleite. «Das würde die Grundfesten des globalen Finanzsystems erschüttern.»
Weitere Hiobsbotschaften
Fast nebenbei weisen Experten auf
andere Hiobsbotschaften hin, die auf
den Märkten zu spürbaren Verlusten
führen könnten. Angefangen bei
schlechten Arbeitsmarktzahlen bis
hin zu schwachen Quartalsergebnissen. Hinter all dem steht die Unsicherheit über die Nachfolge Ben Bernankes an der Spitze der US-Notenbank.
Der «Government Shutdown» könnte damit zum Startsignal für einen
«roten Oktober» werden.
Letzter «Shutdown» schadete den Republikanern
Heute um 6 Uhr Mitteleuropäischer
Zeit beginnt das neue Haushaltsjahr
in den USA. Gibt der Kongress bis
dahin keine Gelder für die Regierung
in Washington frei, droht ein Stillstand in der öffentlichen Verwaltung.
Rund eine Million Bundesangestellte
vom Nationalpark-Ranger bis zum
Steuerfahnder müssten in unbezahlte Zwangsferien geschickt werden.
Der Kongress könnte den «Government Shutdown» zwar in letzter Minute verhindern, doch weder die Re-
publikaner noch die Demokraten
von Präsident Barack Obama zeigten gestern Bereitschaft zu einem
Kompromiss.
Zuletzt musste die US-Regierung
vom 16. Dezember 1995 bis zum
6. Januar 1996 dichtmachen. Die
Teilschliessung war das Ergebnis eines Haushaltsstreits zwischen den
Demokraten unter Präsident Bill
Clinton und seinem republikanischen Widersacher Newt Gingrich. In
der Öffentlichkeit standen die Repu-
blikaner anschliessend als Buhmann
da und bekamen die Quittung bei
der folgenden Wahl, als Clinton souverän das Weisse Haus verteidigte.
Vielen Republikanern ist das bis
heute eine Lehre, doch nicht wenige
Abgeordnete stehen unter dem
Druck der 1995 noch nicht existierenden erzkonservativen Tea-PartyBewegung. Die läuft gegen Obamas
Gesundheitsreform Sturm und will
dem drohenden «Shutdown» deren
Zurücknahme erpressen. (sda)
INLAND
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
18
Wer knackt das Bankgeheimnis?
Die Abwehrfront gegen die Lockerung des Bankgeheimnisses
im Inland ist zäh. Hier soll das
Bankgeheimnis eher zementiert
werden. Mit der Steuerstrafrechtsrevision sollen die Verfahren vereinfacht werden.
Von Stefan Schmid, Bundeshaus
mer-Schlumpf. SP und Grünen geht
die Revision zu wenig weit. Dies zeigen die Antworten in der Vernehmlassung, die gestern zu Ende gegangen
ist.
Damit zeichnet sich in der innenpolitischen Auseinandersetzung ums
Bankgeheimnis eine Mehrheit ab, die
sich gegen die Pläne WidmerSchlumpfs stellt.
Bern. – Die Situation ist paradox:
Während die Schweiz auf Druck der
G-20, der OECD und der EU das
Bankgeheimnis für ausländische Kunden von Schweizer Banken schrittweise aufgibt, soll dieses im Inland zementiert werden.
Die bürgerlichen Parteien CVP,
FDP und SVP lehnen die geplante Revision des Steuerstrafrechts weitgehend ab. Damit zufrieden ist lediglich
die BDP, die Partei der federführenden Finanzministerin Eveline Wid-
Auskunft bei Hinterziehung
Mit der Steuerstrafrechtsrevision sollen primär die Verfahren für die diversen Steuerarten (Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Stempelabgabe, Verrechnungssteuer, direkte Steuern von
Kantonen und Gemeinden) vereinheitlich werden. Was technisch tönt,
hat es aber politisch in sich.
Finanzministerin Widmer-Schlumpf
wollte namentlich die Kompetenzen
der Steuerbehörden bei Verdacht auf
Steuerhinterziehung gegenüber heu-
te deutlich ausweiten. So soll die
Steuerbehörde in einem Strafverfahren auf Geheiss des kantonalen Steueramtschefs Einsicht in Bankunterlagen bekommen. Das Veranlagungsverfahren wäre davon nicht betroffen. «Steuerhinterziehung soll sich
nicht mehr lohnen», sagte WidmerSchlumpf Ende Mai, als sie die Revision den Medien präsentierte. Im Visier hatte sie schwere Fälle von Steuerhinterziehung (ab 600 000 Franken). Diese sollen künftig im ähnlichen Rahmen wie Betrugsfälle behandelt werden.
Übers Ziel hinaus
Die Schweizer Steuerbehörden wären
mit der Revision wenigstens teilweise
mit ausländischen Behörden gleichgestellt worden. Diese bekommen dank
des Austauschs von Bankdaten künftig einen umfassenden Einblick in die
Bankunterlagen ihrer Bürger.
Schatz der gesunden Appenzeller
Handauflegen und Molkebäder:
Die Ausserrhoder vertrauen
auf Naturheilpraktiken und
Wirkstoffe aus der Natur. Jetzt
sollen die Heilmittel einfacher
zugelassen werden.
Von Anna Wanner
Bern. – Schröpfen, Bachblüten oder
Blutegel. Die Ausserrhoder sind offener oder zumindest weniger zimperlich, wenn es um alternative Behandlungsmethoden der Medizin geht. Das
zeigt sich nicht nur in der lange währenden Tradition der Naturheilpraxis,
sondern lässt sich an realen Zahlen
ablesen: Während nicht einmal 100
Schulmediziner in Appenzell Ausserrhoden mit einer Praxis angemeldet
sind, praktizieren im selben Kanton
mehr als 250 Naturheiler.
Appenzeller trauen der traditionellen Schulmedizin weniger als andere.
Nirgendwo sonst verwarf die Bevölkerung das Epidemiengesetz so heftig
wie die Ausserrhoder – der Ja-Anteil
erreichte nur knapp 45 Prozent.
Zustimmung für Eigenbrötler
Als weiterer Beleg könnten tiefe Gesundheitskosten angeführt werden:
Denn viele der rund 3300 verwendeten alternativ-medizinischen Wirkstoffe sind nicht vom Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen
und also auch nicht von der obligato-
rischen Krankenkasse gedeckt – die
Ausserrhoder bezahlen aus dem eigenen Sack. Das begünstigt tiefe Prämien. Dass die Appenzeller dank Naturheilpraxis nicht nur gesünder, sondern auch günstiger leben, sei Spekulation, sagt Peter Guerra, Leiter der
Abteilung Heilmittelkontrolle in Appenzell Ausserrhoden. Doch die Bevölkerung trage sich Sorge und wisse
mit Heilmitteln umzugehen.
Fast drohte das Ende: Seit Inkrafttreten des Heilmittelgesetzes 2002 sehen Kanton und Komplementärmediziner den Appenzeller Schatz an Naturheilmitteln in Gefahr. Denn die
Zulassung von Medikamenten liegt
nicht mehr in der Kompetenz der
Kantone, sondern beim Bund, bei
Swissmedic. Sprecher Lukas Jaggi erklärt den Spezialfall: Die Appenzeller
FRAGE DES TAGES
Greifen Sie bei Krankheit zu
naturheilkundlichen Mitteln?
Stimmen Sie heute bis 18 Uhr ab im Internet
unter: www.wundo.ch.
Registrierung sei nicht vergleichbar
mit der Arzneimittelprüfung gewesen,
wie diese schweizweit seit vielen Jahren durchgeführt werde. Dies hängt
weitgehend damit zusammen, dass
die Zulassungsprüfung für Hersteller
solcher Heilmittel zu aufwendig ist,
weil die Arznei oftmals nur in sehr
kleiner Menge produziert und ver-
kauft wird. Seit Jahren ringt das Parlament um eine bessere Lösung für
Naturheilmittel. Im Sommer hat es
abermals akzeptiert, die Zulassung
von 700 Medikamenten in Appenzell
zu verlängern – im Kanton dürfen sie
weiter verkauft werden.
Wirksamkeit geprüft
Doch das ist nicht das Ziel. Naturheilmittel sollen einfacher zugelassen und
auf die nationale Medikamentenliste
überführt werden können – falls sie
die Herstellungsbedingungen erfüllen
und seit Jahren erfolgreich eingesetzt
werden.
Ende Oktober befasst sich erneut
die nationalrätliche Gesundheitskommission damit. Der Grundsatz, Komplementärmedizin zu fördern, ist weniger umstritten wie die Umsetzung
im Detail. Kriterien, wann ein Heilmittel zulässig ist, sollen für alle Medikamente einheitlich sein, findet die
Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth
Humbel. «Sind die Zulassungshürden
zu hoch, verschwindet der Heilmittelschatz in der Komplementärmedizin», kontert die Grünen-Nationalrätin Yvonne Gilli aus St. Gallen. «Viele
bewährte Heilmittel sind heute nur
dank den kantonalen Zulassungen
noch erhältlich.» Ob diese durch die
Revision des Heilmittelgesetzes gefährdet sind, ist heute noch offen.
Setzt sich die neue Regel durch, würde hingegen Appenzell Ausserrhoden
an Exotenstatus verlieren.
Doch so weit wird es nicht kommen: Aus Sicht der bürgerlichen Parteien schiesst der Bundesrat über das
Ziel hinaus. Sie kritisieren dessen Vorschlag als markante Verschärfung ohne Not, da die Steuermoral in der
Schweiz hoch sei. Das Vertrauensverhältnis zwischen Bürger und Staat
würde zerstört und Steuerpflichtige
unter Generalverdacht gestellt.
Trotz grundsätzlicher Ablehnung
sind auch Zwischentöne zu vernehmen. SVP, FDP und CVP sehen Spielraum bei Zwangsmassnahmen wie
dem Einfordern von Bankunterlagen.
Allerdings müsse darüber ein Gericht
entscheiden und nicht, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, die Steuerverwaltung selbst. Dieser Ansicht sind
neuerdings auch die Kantone.
Unzufriedene Linke
Unzufrieden ist derweil die Linke.
Aus Sicht von SP und Grünen müsste
die Steuerhinterziehung konsequenter bekämpft werden. «Steuerhinterziehung ist weit verbreitet», sagt die
Berner SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen. Sie forderte den Bundesrat wiederholt vergeblich auf, wenigstens das Ausmass der Steuerhinterziehung zu eruieren.
Fatca wird verschoben
Das Bankgeheimnis für ausländische
Kunden von Schweizer Banken wird
Schritt für Schritt aufgehoben. Wie
gestern weiter bekannt wurde, müssen sich Schweizer Banken erst ab
Mitte 2014 an das US-Steuergesetz
Fatca halten. Dieses zwingt die Banken, Informationen über ihre USKunden den US-Behörden zu liefern.
Das Bankgeheimnis gegenüber den
USA wird somit faktisch abgeschafft.
Auch mit der EU dürften bald Verhandlungen über den Informationsaustausch beginnen.
Zwei gelernte Präsidentinnen
für den Juso-Chefposten
Nachfolge im Juso-Präsidium: Die beiden Jungpolitikerinnen Hanna Bay (links)
und Ursula Näf stehen in den Startlöchern.
Pressebilder
Für das neue Juso-Präsidium
werden zwei Kandidatinnen
bereits hoch gehandelt: Hanna
Bay und Ursula Näf. Der ehemalige Juso-Präsident und SPNationalrat Cédric Wermuth
macht sich für Frauen stark.
Bern. – Beide haben sie Erfahrung mit
dem Präsidentinnenamt. Hanna Bay
ist derzeit Präsidentin der Juso Graubünden, Ursula Näf war Kopräsidentin der Juso Zürich und ist derzeit Juso-Schweiz-Vizepräsidentin. Obwohl
mit der Namensnennung im Kandidatenkarussell überrumpelt, verneint
Bay ihr Interesse am Amt nicht. Der
Entscheid müsse aber wohlüberlegt
sein, weil es eine grosse Aufgabe sei,
sagte Bay zur «Südostschweiz».
National in Erscheinung getreten ist
die Bündnerin zuletzt am 125-JahrJubiläum der SP auf dem Waisenhausplatz in Bern. In ihrer Rede über die
Zukunft zeigte Bay sich enthusiastisch. Politik sei «der Drang, unsere
Welt zu gestalten und zu verändern»,
sagte sie etwa. Sowohl gegen die
«Macht der selbst ernannten Götter
der Wirtschaft» als auch gegen die
profitgierigen Rohstofffirmen müsse
die Schweiz einschreiten, hielt sie
fest – Schwerpunkte der Juso-Politik.
Gegen Superreiche und Verbote
Näf hat sich einen Namen mit der
Bonzensteuer-Kampagne
«Gegen
Steuergeschenke für Superreiche» im
Kanton Zürich gemacht. Gegen die
«ungerechteVerteilung» setzte sie sich
wortgewandt ein. Auch gegen ein Alkoholverbot in Zügen und Bussen engagierte sie sich öffentlich. Näf hat sich
bezüglich der Kandidatur noch nicht
festgelegt, da die Ersatzwahl für JusoPräsident David Roth erst im März
stattfinde, wie sie auf Anfrage sagte.
Cédric Wermuth, Aargauer SP-Nationalrat und ehemaliger Juso-Präsident, will der Juso keine Vorgaben machen, findet aber, dass nach zwei Männern eine Frau an der Reihe wäre. Es
sollte jemand sein, der die Kadenz
der Partei aufrechterhält, politisches
Gespür, Auftrittsstärke und Verhandlungsgeschick an den Tag legt und eine
tiefe sozialdemokratische Überzeugung hat. Direkt zu Bay oder Näf wollte sich Wermuth nicht äussern. (rit)
Finnischer Staatspräsident
Niinistö besucht die Schweiz
Ausserrhoder vertrauen auf Naturheilkunde: Eine Apothekerin mischt Heilkräuter zu einem Tee.
Bild Gaetan Bally/Keystone
Bern. –Am 15. und 16. Oktober weilt
der finnische Präsident Sauli Niinistö
in der Schweiz. Der Staatsbesuch
dreht sich um Sicherheits- und Europapolitik sowie wirtschaftliche Fragen. Zudem lässt sich der Gast ausgewählte Projekte zeigen.
So wird Niinistö am zweiten Besuchstag von Bundespräsident Ueli
Maurer in die Kantone Aargau, Zürich
sowie in die Innerschweiz geführt.
Dort besucht die Delegation eine Ka-
tastrophenhilfe-Einheit der Schweizer Armee, ein Wasserenergieprojekt
und die Abteilung Raumfahrt der Ruag Space, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten gesternMontag mitteilte.
Der Präsident der Republik Finnland kommt auf Einladung des Bundesrats in die Schweiz. Er wird am
15. Oktober vom Gesamtbundesrat
mit militärischen Ehren in Bern empfangen. (sda)
AUSLAND
Johannes Paul II.
ab 27. April heilig
Rom. – Papst Johannes Paul II.
(1920–2005) wird am 27. April
nächsten Jahres heiliggesprochen,
zusammen mit Papst Johannes
XXIII. (1881–1963), der in den
Sechzigerjahren das reformorientierte Zweite Vatikanische Konzil
einberief. Das Datum hat Papst
Franziskus gestern in einem Konsistorium bekannt gegeben. Zu der
Zeremonie werden vor allem wegen des polnischen Papstes Karol
Wojtyla alias Johannes Paul II.
Gläubige in Massen erwartet. (sda)
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Selbstbewusste Liberale: Jetzt
wollen sie sogar mitregieren
Kleine Partei, grosse Wirkung:
Das Neue Österreich (Neos)
wird nach der Wahl als liberale
Herausforderung für die rotschwarze Allmacht gefeiert.
Von Rudolf Gruber
Koalitionsgespräche
beginnen am Freitag
Berlin. – Knapp zwei Wochen nach
den Wahlen in Deutschland kommt
die regierende CSU/CDU am Freitag zu ersten Sondierungsgesprächen mit der SPD über eine grosse
Koalition zusammen, dies teilte die
CDU gestern mit. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles dämpfte
jedoch Hoffnungen auf eine
schnelle Einigung. Angesichts der
schwierigen
Regierungsbildung
begann Bundespräsident Joachim
Gauck gestern Einzelgespräche mit
den Chefs aller Parteien. (sda)
Plagiatsvorwurf
gegen Steinmeier
Berlin. – Frank-Walter Steinmeier,
Fraktionschef der deutschen Sozialdemokraten, hat seine frühere
Universität um «förmliche Überprüfung» der gegen ihn gerichteten
Plagiatsvorwürfe gebeten. Dies
teilte er gestern in Berlin mit. Das
Magazin «Focus» hatte am Wochenende gemeldet, Steinmeiers
Doktorarbeit weise «umfangreiche
Plagiatsindizien» auf. In den letzten Jahren stürzten in Deutschland
mehrere Politiker über Plagiatsvorwürfe. Bekannteste Fälle: Verteidigungsminister Karl Theodor zu
Guttenberg und Bildungsministerin Annette Schavan. (sda)
Frank-Walter Steinmeier
19
Wien. – Zu mitternächtlicher Stunde
kam die Polizei. Nachbarn hatten sich
beschwert, weil die Truppe der neuen
Parlamentspartei Neues Österreich
(Neos) in ihrem Quartier im 7.Wiener
Gemeindebezirk zu laut den Einzug
in den Nationalrat feierte. Dazu hatte
sie allen Grund: Keine Prognose hatte
Neos auf der Liste, jetzt entsendet die
wirtschaftsliberale Kleinpartei neun
Volksvertreter ins Parlament.
Vom austrokanadischen Milliardär
Frank Stronach, der nur mässig abschnitt, redet fast niemand mehr. Das
Hauptthema der Nachwahlbetrachtung waren gestern die «Pinkenen»
(so die Farbe von Neos) und ihr Spit-
zenkandidat Matthias Strolz. Allein
deren Erscheinen auf der Bildfläche
zeitigt bereits Folgen, namentlich für
die konservative Volkspartei (ÖVP):
Ziemlich genau die 4,8 Prozent NeosStimmen fehlten Kandidat Michael
Spindelegger, um Bundeskanzler zu
werden. Besonderes schmerzlich: Verhindert haben den Kanzlerwechsel
vorwiegend enttäuschte, liberal gesinnte ÖVP-Wähler, denen die eigene
Partei zu engherzig geworden war
und die zu Neos übergelaufen sind.
Faymann will Schwarz-Rot
Auch für die Bildung der Regierung
bläht sich der kleine Neuling mächtig
auf. So rät Neos-Chef Strolz (siehe
Kasten) den bisherigen Regierungsparteien SPÖ und ÖVP, seine Partei
als Reformmotor in eine Dreierkoalition aufzunehmen. Wenn nicht, «sind
wir bei der nächsten Wahl zweistellig», prophezeit Strolz – und RotSchwarz wäre ohne Mehrheit. Die Reaktion von Bundeskanzler Werner
Faymann (SPÖ) klang erst einmal
nicht einladend: «Ich bin für stabile
Verhältnisse.»
Neos, Ende Oktober 2012 von
Strolz und Gesinnungsfreunden aus
der Taufe gehoben, will mehr sein als
eine Protestpartei. Sie will eine solide
Alternative sein für bürgerlich-liberale Wähler. Anders als die EU-feindliche AFD in Deutschland bekennt sich
Neos explizit zur Europapolitik und
zur Währungsgemeinschaft im Euro.
Programmatisch näher ist Neos eher
den liberalen Parteien in Deutschland
oder der Schweiz – mit dem gravierenden Unterschied, dass der Liberalismus in Österreich historisch kaum
verankert ist.
Neue Wählerschicht übersehen
Hauptsächlich beruht der Erfolg von
Neos auf der Überheblichkeit der
Volksparteien. Die traditionellen Parteien haben schlicht übersehen, dass
in den letzten 20 Jahren ein neues, urbanes Bürgertum entstanden ist, das
noch keine politische Heimat hatte.
Die ÖVP ist ihnen zu weit nach rechts
gerutscht, besonders seit der Zeit von
Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel. Strolz
selbst war einst wissenschaftlicher
Wirtschaftsberater der ÖVP-Fraktion,
und eine Anzahl seiner Gefolgsleute
sind mit ihm aus der Partei ausgetreten. Jetzt, nach der Schlappe vom
Sonntag, beklagen ÖVP-Politiker wie
der Wiener Spitzenkandidat Manfred
Juraczka «die Zersplitterung des bürgerlichen Lagers».
Spindelegger treibt den Preis
Mittlerweile tasten sich Rot-Schwarz
zu Koalitionsverhandlungen vor.
SPÖ-Kanzler Faymann will nur mit
der ÖVP regieren, deren Chef Spindelegger ziert sich noch und will den
Preis hochtreiben. Als Vorleistung gilt
der bereits einen Tag nach derWahl erfolgte Rücktritt der Bildungsministerin Claudia Schmied, deren Schulpolitik der schwarz gefärbten Lehrergewerkschaft ein rotes Tuch war.
Matthias Strolz – Vorarlberger Überflieger mit Rebellenblut
Von Rudolf Gruber
Er ist der neue Polit-Star Österreichs
und eigentlicher Sieger der Wahlen
vom Sonntag. Das sieht man Matthias Strolz, aus dem vorarlbergischen
Bludenz stammend, zunächst gar
nicht an: Der eher kleingewachsene
40-Jährige ähnelt eher einem Buchhalter, doch wenn er den Mund aufmacht, strotzt er vor Energie, und die
Ideen kommen in einer Art Sturzflut
daher. Dann wirkt er fahrig und ungeduldig wie ein Jungspund, der zuviel auf einmal will.
Strolz schaffte mit seiner Partei
Neues Österreich (Neos) auf Anhieb
mit neun Mandataren den Einzug in
das Wiener Parlament. «Keiner hat
uns das zugetraut», sagte er strahlend. Seine Kandidatur und die Finanzhilfe des Ex-Baulöwen Hans Peter Haselsteiner (Strabag) gab Neos
den nötigen Schub. Damit bewies er,
dass der in Österreich historisch
kaum verwurzelte Liberalismus doch
einen Platz hat. Jetzt trägt das Wiener
Parlament erstmals die Farbe Pink.
Strolz gründete Neos vor rund einem Jahr, zusammen mit Verbliebenen des Liberalen Forums aus den
Neunzigerjahren und enttäuschten
Anhängern der konservativen ÖVP.
Sein Hauptmotiv, in die Politik zu gehen, schöpfte Strolz aus der Erfahrung, dass es kaum eine politische
Partei im Land gibt, die die Interessen junger Selbständiger, wie er einer
war, vertritt. Noch hat es nicht ge-
Überraschungssieger: Matthias Strolz tanzt mit Ehefrau Irene durch die Wahlnacht.
reicht, das rot-schwarze Korsett zu
sprengen, in das Österreich seit Jahrzehnten geschnürt ist. Doch Strolz
will weiter für eine liberale Wirtschaftspolitik und ein weltoffenes
Bürgertum streiten. Dafür hat der
Wirtschaftswissenschaftler und Vater
dreier kleiner Töchter seine erfolgreiche berufliche Karriere als Unternehmensberater geopfert.
Den massvoll aufrührerischen
Geist scheint er von einem berühmten Vorarlberger Ururgrossvater geerbt zu haben, dem Schriftsteller und
Bild Herbert Neubauer/Keystone
Bauernrebellen Franz Michael Felder. Dieser kämpfte Mitte des
19. Jahrhunderts bis zu seinem frühen Tod gegen reiche Käsebarone,
denen er mehr Rechte für die Kleinbauern abtrotzte. Felder wäre gewiss
stolz auf seinen Ururenkel.
Eine Schicksalsstunde für das bürgerliche Italien
In der Vertrauensabstimmung
im italienischen Parlament geht
es morgen um mehr als um
den Bestand der Regierung. Es
geht um die Zukunft des bürgerlichen Italien. Eine Analyse.
im Hinblick auf die Vertrauensabstimmung «nicht einschüchtern» lassen
würden. Am Sonntag hatten die abberufenen Minister durchblicken lassen,
dass sie mit dem Entscheid Berlusconis, die Regierung zu stürzen, nicht
einverstanden seien, was einer Majestätsbeleidigung gleichkommt.
Von Dominik Straub
Rom. – Nach dem von Ex-Premier Silvio Berlusconi am Wochenende ohne
Rücksprache mit den betroffenen Ministern verfügten Abzug der PDL aus
der Regierung kommt die Partei des
Cavaliere nicht mehr zur Ruhe. Zwar
haben die fünf Minister gestern gehorsam ihre Rücktrittsschreiben übergeben; gleichzeitig betonten sie in einer
gemeinsamen Erklärung, dass sie sich
Ex-Ministern wird gedroht
Berlusconis Kampfpostille «Il Giornale» drohte den fünf Ex-Ministern
danach unverhohlen mit dem Schicksal des früheren Berlusconi-Partners
Gianfranco Fini, sollten sie morgen
ausscheren und Regierungschef Enrico Letta das Vertrauen aussprechen.
Fini war nach dem Bruch mit Berlusconi 2010 Opfer einer üblen Verleumdungskampagne des «Giornale» ge-
worden und bei den Wahlen letzten
Februar nicht wiedergewählt worden.
Schlammschlachten gegen Andersdenkende oder politische Gegner sind
eines der Erfolgsgeheimnisse des Medientycoons Berlusconi.
Ob Drohung und Einschüchterung
diesmal reichen werden, wird erst die
Vertrauensabstimmung zeigen. Mit
dem irrationalen und verantwortungslosen Umsturzversuch gegen
den moderaten Letta hat Berlusconi
auch viele seiner Wähler und Parteimitglieder vor den Kopf gestossen:
Der PDL ist in Aufruhr. Und so wird
es morgen nicht nur darum gehen, ob
die 62. italienische Nachkriegsregierung weiterregieren kann. Sondern
darum, ob sich die Gemässigten innerhalb von Berlusconis PDL endlich aus
dem Bann des Mailänder Egomanen
befreien können und den Mut zum
überfälligen politischen Vater- bzw.
Tyrannenmord aufbringen werden.
Trauen sich die Dissidenten?
Nach fast 20 Jahren totaler Dominanz
durch Berlusconi steht das bürgerliche
Italien vor einer Schicksalsfrage: Sagen die PDL-Dissidenten Ja zu Letta
und damit Nein zu Berlusconi, könnte
dies die Gründung einer moderaten
bürgerlichen Partei einleiten wie sie in
Italien seit dem Untergang der Democrazia Cristiana fehlt. Morgen wird
entschieden, ob Italien wieder zu einer einigermassen normalen Demokratie wird – oder ob das bürgerliche
Italien weiter von einem inzwischen
vorbestraften Populisten dominiert
und repräsentiert wird, der nicht fähig
ist, Regeln zu akzeptieren, und dem
der Rechtsstaat ein Gräuel ist.
Der 77-jährige Berlusconi ist ein
politisches Auslaufmodell: Nach seiner Verurteilung als Steuerbetrüger ist
sein Amtsverbot nur eine Frage der
Zeit und sein politisches Schicksal besiegelt – daran würde Lettas Sturz
nichts ändern. Das wissen auch die
treuesten seiner Adlaten und könnten
heute in Versuchung geraten, das sinkende Schiff zu verlassen. Ferruccio
de Bortoli, Chefredaktor des «Corriere della Sera», schrieb gestern: «Wer
bürgerlich-liberale Ideale hat und
wem die Familie und die Betriebe am
Herzen liegen, für den ist der Moment
gekommen zu handeln. Wenn nicht
jetzt – wann dann?»
BÖRSE
SMI (Swiss Market Index)
8200
Marktübersicht Schweiz
Aktuelles aus der internationalen, nationalen,
kantonalen und regionalen Wirtschaft
Kurs:30.09.13
8022.6(-0.4%)
8000
Gewinner vom 30.9.2013
7800
Schlatter N
Alpha Pet N
Orascom Dev H
Basilea Pharma
Aryzta AG
Schaffner Hold. N
…täglich im
«Werdenberger& Obertoggenburger»
7600
7400
23.07.
20
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
20.08.
17.09.
Verlierer vom 30.9.2013
+14.40%
+9.52%
+6.02%
+4.90%
+4.04%
+3.18%
Bque Profil Gestion
Edisun Power
Pax-Anlage N
Tornos Hold. N
Bachem N
Grp Minoteries N
-11.07%
-6.30%
-6.11%
-4.25%
-3.44%
-2.86%
DAX
8700
Kurs:30.09.13
8594.4(-0.77%)
8550
8400
8250
…und im Internet unter:
www.wundo.ch
8100
7950
7800
23.07.
20.08.
Dow Jones Industrial
15750
17.09.
*kein Schlusskurs
Kurs:30.09.13
15150.35(-0.71%)
15500
15250
15000
14750
23.07.
20.08.
Nasdaq
3800
17.09.
*kein Schlusskurs
Kurs:30.09.13
3773.344(-0.22%)
3700
3500
3400
23.07.
20.08.
17.09.
Euro Stoxx
300
Kurs:30.09.13
292.93(-0.79%)
290
280
270
Veränd.
30.9. in %
A
22.1
39.95
143
119.5
66.25
12.45
64.9
179.4
18
36
1.8
142.8
16.3
0.45
155
49.95
49
19.5
245.5
25.8
31.85
61.7
13.45
114.4
16.64
27.25
105
67
42.85
2.71
43.3
122.6
11.25
26.4
1.55
125.1
15
0.13
104.5
41.05
40.6
13.2
168.1
15.9
17.55
44.75
6.91
37.75
ABB Ltd N
Abs. Invest USD
Accu Oerlikon N
Acino N
Actelion N
Addex Pharma N
Adecco N
Adval Tech N
Advanced Digital N
AEVIS Holding
Airesis N
Allreal Hold. N
Alpine Select N
Alpha Pet N
Alpiq Holding N
Also Holding N
Altin N USD
APE I USD
APG SGA N
Apen N
Arbonia-Forster N
Aryzta N
Ascom N
Autoneum N
21.39
27.6
109.4
80.5
64.2
3.55
64.4
175
16.8
35.6
1.58
125.7
15.75
0.23
122
48
46.65
13.5
240
21
30.85
60.45
13.25
108.6
-0.65
0.00
3.11
2.15
0.07
0.00
0.31
0.00
-0.29
-1.11
0.00
0.00
0.63
9.52
-0.73
2.12
-0.74
0.00
-0.41
0.00
-2.21
4.04
1.53
-0.82
48.35
33.1 Bachem N -B104.5 73.95 Bâloise N
942.7 841.5 Barry Callebaut N
940 Basellandsch. KB
1249
84.2 41.25 Basilea Pharma N
104.3 68.85 Basler KB PS
129.6 83.95 BB Biotech N
129.8 84.25 BB Biotech 2L
264.75
225 BEKB/BCBE N
2447
1559 Belimo Hold. N
1901 Bell AG N
2344
14.75
8.8 Bellevue Group N
185.76 141.65 Bergbahn Engelb.
27.05 24.81 BFW Liegensch. N
55.75
38 Bk Coop I
400 Bk Linth N
447.5
36
24.5 Bk Sarasin N-B33.75
25 Bobst Group N
186.6 108.89 Bossard Hold I
203 Bque Ct. GE I
259.75
68.55
59.5 Bque Ct. JU I
559.5
445 Bque Ct. VD N
2 Bque Profil Gest.
3.2
21380 15030 Bque Rothschild
0.91
0.25 BT&T TimeLife
242.5 162.9 Bucher Ind. N
399.25 255.5 Burckhardt N
80.15 55.59 Burkhalter N
379.75
300 BVZ Holding N
42.1 -3.44
100 -1.38
908 1.28
981 -0.20
78 4.90
78.35 -0.19
127.5 -0.77
127.3 -1.24
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48.29 0.58
DB X-Tr MSCI Em.L.Am 51.04 0.00
DB X-Tr MSCI Em.Mkts 38.39 -1.18
DB X-Tr MSCI Taiwan 19.42 0.00
DB X-Tr MSCI USA
41.77 -0.47
DB X-Tr MSCI World
39.55 -0.62
DB X-Tr SMI
80.64 -0.48
EasyETF GSCI
45.68 -1.08
Ishares Asia/Pacific
33.52 -0.38
Ishares BRIC 50
25.79 -1.33
Ishares E.Stoxx50
35.6 -1.24
Ishares E.Stoxx50 DE 29.15 -0.34
Ishares Eur Mid Cap 47.72 -2.47
Ishares Eur Sm Cap
30.74 -1.56
Ishares Euro Corp
155.28 -0.21
Ishares Euro Gov Bd 3-5192.84 0.00
Ishares FTSE BRIC50 25.79 -1.33
Ishares FTSE EUF80
11.57 0.00
Ishares FTSE EUF100
29.6 0.00
Ishares FTSE Xinhua 105.75 -1.46
Ishares MSCI Brazil
38.75 -0.12
Ishares MSCI Em.Mkts 38.28 -1.08
Ishares MSCI FE ex-Jp 45.04 -1.22
Ishares MSCI Jap Fd
1176 -1.25
Ishares MSCI Korea
38.71 -1.04
Ishares MSCI N.Amer. 32.65 -0.75
Ishares MSCI Taiwan 33.74 -1.08
Ishares MSCI Turkey 35.04 -1.29
Ishares MSCI World
32.71 -0.54
Ishares S&P 500
16.765 -0.47
Ishares S&P Cln Ener 5.93 4.58
Ishares S&P Priv Eq
17.95 0.00
Ishares SMIex
81.25 0.00
Ishares Stoxx50 DE
28.23 0.00
JB Phys. Gold CH A 1405.11 -0.68
JB Phys. Gold EU A
993.17 -0.62
JB Phys. Gold US A 1306.14 -0.07
JB Phys. Silver CH A
20.28 -0.09
JB Phys. Silver EU A
13.72 -1.85
JB Phys. Silver US A
21.3 -0.14
Lyxor ETF Brazil
21.85 -1.92
Lyxor ETF DAX
83.43 -0.85
Lyxor ETF DJ Ind Av 113.69 -3.54
Lyxor ETF E.Stoxx50
29.01 -0.82
Lyxor ETF Euro Corp. 132.01 0.00
Lyxor ETF New Energy 14.68 0.06
Lyxor ETF Russia
40.85 -0.72
Lyxor MSCI Growth
90.19 0.00
Lyxor MSCI Em.Mkts 10.035 -1.42
Lyxor MSCI Europe
106.77 -0.86
Lyxor MSCI India
12.04 -1.43
Lyxor MSCI SmallCap 182.33 0.00
Lyxor MSCI USA
164.23 0.00
Lyxor MSCI Value
103.3 0.00
M Acc DAXGbl Asia
49.58 0.00
M Acc DAXGbl Bric
56.12 0.00
M Acc DAXGbl Russia 57.63 0.00
M Acc J.Rogers Comm 32.71 -0.60
M Acc JSE Afica T 40 45.22 0.00
M Acc Sth-East Europe 11.09 -0.89
PowerShare EQQQ
79.16 -0.40
UBS-ETF E.Stoxx50
28.88 -0.92
UBS-ETF E.Stoxx50I 28960.9 -1.14
UBS-ETF FTSE 100
92.05 0.00
UBS-ETF MSCI Japan 33.86 -0.67
UBS-ETF MSCI USA 146.41 -0.40
UBS-ETF MSCI World 140.16 -0.82
UBS-ETF SLI
123.06 -0.35
UBS-ETF SMI
80.47 -0.22
UBS-ETF SMIM A
147.76 -0.26
UBS IS-Gold CHF Hg A 130.4 -0.54
ZKB Gold ETF
375.9 -0.64
ZKB Gold ETF USD 1309.21 -0.51
ZKB Palladium ETF 204.54 0.09
ZKB Platinum ETF
397.29 -0.44
ZKB Silver ETF
61.1 -0.13
127.5
220
127.28
146.4
175.8
155.7
202.18
119.5
186
109
123.7
154.3
139.1
181.1
Bonhôte Immobilier
CS REF Interswiss
CS REF LivingPlus
CS REF Property Plus
CS REF Siat
FIR
Immo Helvetic
Zinsen
12 Mt.
1/8
0.05
0.27
-
US$
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
1 Monat 500 000 Fr.; ab 3 Monate 100 000 Fr.
Bank Linth
CS
GLKB
GRKB
Raiffeisen*
SGKB
SZKB
UBS
3 J.
1/4
3/8
3/8
1/4
1/4
1/4
1/4
1/4
* Empfehlung der Raiffeisen Schweiz.
5 J.
1/2
5/8
3/4
1/2
1/2
1/2
1/2
1/2
3 Mt.
0.2000
0.1100
0.2300
6 Mt.
0.0200
0.1900
0.3300
Langfristig
Schweiz (10 J.)
Deutschland (10 J.)
USA (30 J.)
Rendite Staatsanleihen
von 1.15 auf 1.11%
von 1.78 auf 1.782%
von 3.6873 auf 3.6908%
12 Mt.
0.0800
0.4000
0.5700
Libor
8 J.
1
11/8
11/4
11/8
1
1
11/4
1
Franken
Euro
Dollar
3 Mt.
0.0220
0.1592
0.2488
6 Mt.
0.0794
0.2614
0.3685
12 Mt.
0.2364
0.4692
0.6294
2 J.
0.1330
0.5430
0.4580
3 J.
0.2730
0.7510
0.7720
5 J.
0.6580
1.2310
1.5480
Swap-Sätze
Franken
Euro
Dollar
388.5
826
128.4
136
121.2
1027
228
112.3
137
61.75
14.5
76.6
91.05
64.8
0.64
-0.84
0.31
3.03
-0.49
0.39
1.06
0.80
0.07
1.81
0.69
-0.39
0.33
0.23
Ausländ. Aktien
Deutschland
95.8
12
112.5
224
231.6
75.25
1.28
87.79
159.9
169
BASF
Commerzbank
Siemens
VW
VW Vz
85.3
10.35
109.6
209.3
209.6
-2.84
-3.72
-0.36
0.00
-1.59
107.3
31.5
43.05
62.9
76
35.2
21.7
20.3
2.33
49
71.9
25.9
36.9
78.45
56
80.25
22.4
73.95
0.56
0.00
0.00
-4.40
-2.18
-1.67
0.00
0.00
-1.68
0.00
-2.70
0.77
-1.60
-0.31
0.00
0.00
-3.44
0.00
USA und Kanada
110.7
53.59
43.25
74
91.1
37.05
23.55
20.45
5.7
55
81.15
29.4
58.45
93.8
58
124.4
25.9
79.1
14.23
28.4
36.05
56.5
74.3
26.25
18.7
10.35
1.62
43.2
61
22.25
37
76.45
56
63.5
14.05
57
3M Company
Abbott
Baker Hughes
Baxter
Caterpillar
Dow Chemical
Gen Electric
Goodyear
Inter. Minerals
Lilly Eli
PepsiCo
Pfizer
PG&E Corp.
Philip Morris
Royal Bk Canada
Schlumberger
Unisys
Zimmer
Niederlande
33.55
29.9
70.25
27.05 Robeco
23.2 Rolinco
63.5 Rorento
32.5 0.61
29.7 0.00
65.15 -0.53
Südafrika
10.91
4.19 Gold Fields Ltd
4.1 -2.14
Grossbritannien
30.65
37.95
22.45
17.45 Anglo-Amer. Plc
21.4 Eastern Prop I
19.2 Formulafirst
21.95 -1.34
35.5 1.42
22.45 0.00
Übriges Ausland
122
0.7
72.9
74.7
3.7
17.2
9.74
45.7
30.8
62.5
0.24
26
54.9
1.35
12
6.54
33.95
23.8
Austriamicrosys
Cadelplata
Cosmo Pharma
Danone Group
Gottex Fund Man
Hexagon AB
Newron Pharma
Saint-Gobain
Scor
86.2
0.5
60.9
67.55
1.81
17
9.16
45.7
29.8
0.23
0.00
-0.49
-2.03
-0.54
0.00
-0.75
0.00
0.00
121.5
197.2
119.4
125.7
164.9
147.2
191
-0.65
-0.30
0.50
-0.39
-0.54
-0.80
0.52
Alle Kurse in Schweizer Franken.
Rohstoffe
Kurzfristig (Euro)
Franken
Euro
Dollar
Kassenobligationen Franken
407.5
372 Immofonds
793 La Foncière
865
137
121 Patrimonium CH
142.7
130 Procimmo Swiss Com.
133.15 117.99 RealStone
1109
973 Schroder Immoplus
250.75
212 Solvalor 61
128.1 107.5 SWC (CH) Ifca
144.5 131.9 Swissinvest Real
65
58.6 UBS CH Anfos 1
13.6 UBS CH Direct Resid.
14.65
83.6 71.75 UBS CH Foncipars I
100.4 88.55 UBS CH Sima
60.8 UBS CH Swissreal
70.27
Anlagefonds
* Empfehlung der Raiffeisen Schweiz.
Edelmetalle
1.230
69.5
50.8
550.5
476.75
687
766
16.35
23.15
204
244.2
1321
19.2
1185
330.25
395
K/L
Devisen
USA
Kanada
England
Japan
Europa
34.5 -0.28
36 -0.68
0.85 2.40
H/I/J
Noten
Dollar
32.55 Energiedienst N
32 ENR Russia Inv
0.31 Evolva N
F/G
C
260
0.97
0.96
0.95
0.94
0.93
0.92
0.91
0.90
52-WochenHoch
Tief
44.8
36.5
1.12
B
3600
3300
Schweizer Aktien
30.9.
Aluminium
Blei
Kupfer
Nickel
Zink
Zinn
Kakao
Kaffee
Erdöl (Brent)
($/t)
($/t)
($/t)
($/t)
($/t)
($/t)
($/t)
($/lb)
($/Fass)
1802.9
2074.35
7290.4
13856
1876.1
23391.5
2636
114.35
107.91
+/-%
Vortag
0.76
-0.40
0.06
-0.20
-0.20
-0.24
-0.11
0.57
-0.66
+/-%
52 W.
-11.61
-11.34
-7.88
-18.88
-7.78
-0.45
16.99
-26.88
3.97
WIRTSCHAFT
Philip Morris plant
Stellenstreichung
Lausanne. – Der Tabakkonzern
Philip Morris International plant in
der Schweiz eine Restrukturierung. Bis zu 170 Stellen in der
Westschweiz dürften davon betroffen sein, teilte der US-Konzern gestern mit. EinTeil der Stellen in Lausanne und Neuenburg wird in andere Länder verlagert. (sda)
Schweiz zählt
mehr Erwerbstätige
Neuenburg. – Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz ist im
zweiten Quartal auf einen neuen
Rekordwert gestiegen: 4,82 Millionen Personen gingen einer Arbeit
nach – 1,3 Prozent mehr als imVorjahr. Laut dem Bundesamt für Statistik stieg im gleichen Zeitraum jedoch auch die Anzahl Erwerbsloser: von 3,7 auf 4,2 Prozent. (sda)
Entlassungen
bei Toshiba
Tokio. – Die schwache Nachfrage
nach Fernsehern weltweit zwingt
den japanischen Technologiekonzern Toshiba zu weiteren Einsparungen. Toshiba werde die Hälfte
seiner Mitarbeiter in der Verluste
schreibenden TV-Sparte entlassen,
kündigte die Firma an. Insgesamt
seien 3000 Stellen betroffen. (sda)
Apple verdrängt
Coca-Cola
New York. – Apple hat Coca-Cola
als wertvollste Marke der Welt in
der Rangliste des US-Beratungsunternehmens Interbrand abgelöst. Der Internet-Riese Google
machte einen grossen Sprung auf
den zweiten Platz. Coca-Cola lag
seit 2000 stets an der Spitze und ist
jetzt die Nummer 3. (sda)
DIE WERTVOLLSTEN MARKEN
Markenwert in Milliarden Dollar
1 Apple
2 Google
3 Coca-Cola
98,32
93,29
79,21
4 IBM
5 Microsoft
6 GE
78,81
59,55
46,95
41,99
7 McDonald‘s
8 Samsung
9 Intel
39,61
37,26
10 Toyota
35,35
Aus der Schweiz
37 Nescafé
56 Nestlé
10,6
7,5
Quelle: Interbrand; Grafik: DIE SÜDOSTSCHWEIZ
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
21
Zalando: Nach zwei Jahren
bereits einer der Grössten
Seit zwei Jahren verkauft
Zalando auch Schweizer
Kunden Schuhe und Kleider.
Und das äusserst erfolgreich:
Mittlerweile zählt der deutsche
Online-Versandhändler hierzulande eine Million Kunden.
Von Jürg Rüttimann (sda)
Zürich. – Dominik Rief lebt in Berlin.
Dennoch interessiert ihn dasWetter in
der Schweiz mindestens ebenso stark
wie jenes vor seinem Bürofenster.
Nicht aus Heimweh – Rief ist Deutscher. Sondern weil das Wetter einen
erheblichen Einfluss darauf hat, wie
viele Kleider und Schuhe Schweizer
Konsumenten bei Zalando kaufen. Da
Rief beim deutschen Versandhändler
für den Schweizer Markt verantwortlich ist, hofft er derzeit auf den ersten
regnerisch kalten Herbsttag im
Schweizer Mittelland. Denn dann
treffen bei Zalando Bestellungen
für Mäntel, Pullover, Schals und gefütterte Schuhe im Sekundentakt
ein und sorgen für höhere Umsätze.
So wie das in allen Kleiderläden der
Fall ist.
Doch während in den Innenstädten
und Einkaufszentren sich die zufällig
anwesende Laufkundschaft vom kühlenWetter zu Kleiderkäufen verleiten
lässt, profitiert Zalando als Internetladen davon, dass die Kauflust oft
auch aufflackert, wenn keine Läden in
der Nähe sind oder diese geschlossen
haben. Kleider und Schuhe werden
längst nicht mehr nur am Computer
zu Hause bestellt. Sondern auch von
unterwegs. «ImVergleich mit anderen
Ländern wird in der Schweiz ausserordentlich oft vom Smartphone oder
Tablet aus bestellt», sagt Rief.
bestimmtes Kleidungsstück als Suchbegriff eingeben.
Gemäss Rief ist Zalando mittlerweile neun von zehn Schweizern ein
Begriff. Nach nur zwei Jahren Marktpräsenz ist das ein unglaublich hoher
Wert. Dies schlägt sich auch in der
Kundenkartei nieder: In Kürze wird
der Millionste Schweizer Kunde bei
Zalando einkaufen. Umsatzzahlen zu
einzelnen Ländern gibt Zalando nicht
preis. Insgesamt setzte das erst im
Herbst 2008 gegründete Unternehmen letztes Jahr 1,15 Milliarden Euro
um. Die Hälfte des Umsatzes stammt
nach wie vor aus den deutschsprachigen Ländern, wo das Geschäft nach
Unternehmensangaben immerhin bereits kostendeckend ist.
Dauerpräsenz
in Werbeblöcken
Aus Deutschland beliefert Zalando
seit 2009 Österreich und seit 2010 die
Niederlande und Frankreich. 2011
kamen neben der Schweiz auch Italien und Grossbritannien dazu. 2012
wurde in die skandinavischen Länder,
nach Belgien, Spanien und Polen expandiert. Nur vier Jahre, nachdem das
Unternehmen als Onlineversand für
Schuhe gestartet war, kann sich Zalando bereits als Europas grössterAnbieter für Schuhe und Fashion im Internet bezeichnen. Für das Unternehmen sind mittlerweile über 1000 Personen tätig, über 2500 weitere arbeiten in den Logistikzentren. Und laufend werden es mehr.
Angesichts der rasanten Expansion
und des hohen Werbeaufwands
wird immer wieder darüber
spekuliert, ob Zalando Rentabilitätsüberlegungen zugunsten von Wachstum vernachlässigt. Denn hohe Kundenund Umsatzzahlen könnten
den Preis für das Unternehmen nach oben treiben, wenn es
dereinst verkauft würde. Investiert in Zalando haben die auf
Internet-Startups spezialisierte
Beteiligungsgesellschaft European Founders Fund, die traditionsreiche Risikokapitalgeberin Investment AB Kinnevik
und zahlreiche weitere
Investmentgesellschaften. Seit August 2013
ist auch Anders Holch
Povlsen, Eigentümer
der
BestsellerGruppe,
beteiligt.
Für den Bau der
Logistikzentren
–
diesen Herbst soll in
Mönchengladbach
das dritte in Betrieb
gehen – hat Zalando zum
Teil Bankkredite aufgenommen.
Dass nicht nur in die
Werbung, sondern
Dass auf dem Heimweg im Tram bei
Zalando Spontankäufe getätigt werden, zeigt die Marktstellung, die der
deutscheAnbieter innert weniger Monate errungen hat. Seit Oktober 2011,
als der Eintritt in den Schweizer
Markt erfolgte, betreibt Zalando aber
auch einen immensenWerbeaufwand.
In den Werbeblöcken am Fernsehen
sind die eingängigen Spots mit den
Zalando-Boten geradezu omnipräsent. Und auch auf der Internetsuchmaschine Google erscheinen Zalando-Inserate, wann immer Schweizer
Nutzer nach irgendwelchen Kleideroder Schuhmarken suchen oder ein
auch in die Lager- und Verarbeitungszentren viel Geld investiert wird,
hängt mit der grossen Bedeutung der
Logistik für den Versandhandel zusammen. Diese trägt einen wichtigen
Teil zur Kundenzufriedenheit und
-bindung bei, wie Zalando-SchweizChef Rief ausführt. Die Logistik war
seinenAngaben zufolge denn auch die
grösste Herausforderungen bei der
Expansion in die Schweiz. Denn während Zalando einfach mit dem Lastwagen in andere EU-Länder fahren
und die Pakete dort der Post übergeben kann, müssen Lieferungen in die
Schweiz verzollt werden. «Für den
Eintritt in den Schweizer Markt musste Zalando deshalb zahlreiche Prozesse anpassen und beispielsweise das
Gewicht aller Artikel erfassen», so
Rief. Inzwischen fahren täglich mehrere Lastwagen in die Schweiz. In
Branchenkreisen ist von mindestens
10 000 Paketen pro Tag die Rede.
Gratisversand
übt Druck aus
Diese grosse Zahl von Päckchen freut
die Post, welche vergangenes Jahr insgesamt 111 Millionen Pakete transportierte – 4,1 Prozent mehr als 2011
und so viele wie noch nie zuvor. Zalandos schnelle Expansion hat aber
auch den Druck im Schweizer Markt
erhöht. Mehr zu schaffen als die viele
Werbung und die hohen Umsätze machen den hiesigen Versandhändlern
Zalandos Verzicht auf Gebühren für
den Versand und für die Retournierung von Paketen. Dies führe bei der
Kundschaft zu einer neuen Erwartungshaltung, sagt Patrick Kessler,
Präsident desVerbands des SchweizerischenVersandhandels. EinigeAnbieter hätten dem Beispiel von Zalando
bereits folgen müssen.
Kessler glaubt aber, dass am Schluss
alle Anbieter, die online mit guten
Konzepten agierten, vom
Erfolg von Zalando profitieren dürften. Denn Zalando
habe eine junge Zielgruppe
überhaupt erst an den
Mode-Versandhandel herangeführt. «Kurzfristig widersprechen wahrscheinlich viele Shopbetreiber meiner Meinung», so Kessler. «Ich bin aber überzeugt davon, dass es
auch für andere Anbieter weiterhin Platz gibt.
Vielleicht
nicht
in
dieser Produktvielfalt,
aber in der Nische.»
Kommt ein Heimatschutzartikel für die Telecom Italia?
Die italienische Regierung
erwägt, die letzte Woche eingeleitete Übernahme der Telecom Italia durch die spanische
Telefonica per Gesetz zu verhindern. Im Fall Alitalia hat
wirtschaftlicher Patriotismus
ins Desaster geführt.
Von Dominik Straub
Rom. – In Rom hat der mögliche
Einflussverlust auf die Telecom Italia
zum Teil hysterische Reaktionen ausgelöst: «Die nationale Sicherheit ist in
Gefahr», tönte es aus dem parlamentarischen
Geheimdienstausschuss
Copasir. So sei zum Beispiel das Abhören von Telefongesprächen eine
zentrale Waffe der Staatsanwaltschaften im Kampf gegen die Mafia und ge-
gen den internationalen Terrorismus.
«Das Telekom-Netz ist die strategisch
heikelste Infrastruktur Italiens»,
warnte Copasir-Präsident Giacomo
Stucchi. Es wäre bedenklich, wenn bei
jederTelefonüberwachung künftig ein
spanisches Management informiert
werden müsste.
Nachdem Ministerpräsident Enrico
Letta zunächst daran erinnert hatte,
dass es sich bei der Telecom Italia um
eine «private Firma» handle, auf deren Entscheidungen die Regierung
keinen Einfluss nehmen könne, hat
der Wind inzwischen radikal gedreht:
Am Freitag wollte der Ministerrat
über ein Dekret beraten, welches die
spanischeTelefonica in letzter Minute
ausbremsen soll. «Wir wollen eine Regelung, die es dem Staat erlaubt, bestimmte strategische Interessen zu
schützen, auch wenn es Unternehmen
betrifft, die nicht in staatlichem Besitz
stehen», betonte Wirtschaftsminister
Fabrizio Saccomanni.
Ein «Investor» ist zur Hand
Als strategisch wird vor allem das
Netz derTelecom angesehen.Aus diesem Grund soll dessen Ausgliederung
und Verselbständigung, über die in
Italien schon seit Jahren ergebnislos
diskutiert wird, nun beschleunigt an
die Hand genommen werden. Ein
möglicher «Investor» ist schon gefunden: die Cassa Depositi e Prestiti, die
sich zu 80 Prozent im Besitz des Finanzministeriums befindet. Ein solches Manöver käme faktisch einer Renationalisierung des Telekomnetzes
gleich. Ebenfalls erwogen wird die
Änderung derVorschriften für obligatorische Kaufangebote bei Börsenübernahmen; auf diese Weise könnte
dieTelefonica gezwungen werden, für
die Kontrolle der Telecom Italia ein
Mehrfaches dessen zu bezahlen, was
bisher geplant war.
Tatsächlich kämen die Spanier mit
der am letzten Dienstag beschlossenen Kapitalerhöhung der HoldingGesellschaftTelco äusserst günstig zur
Machtübernahme bei derTelecom Italia mit ihren 58 000 Beschäftigten.
Mit den von Telefonica einbezahlten
324 Millionen Euro könnte sie in der
Telco ihren Anteil von 46 auf 66 Prozent erhöhen. In der Telco sind zwar
nur 22,45 Prozent der Telecom-ItaliaAktien gebündelt, doch weil daneben
keine weiteren Grossaktionäre existieren, würde die Mehrheit innerhalb
der Telco auch für die weitgehende
Kontrolle der Telecom Italia ausreichen. «Italien verhökert seinen grössten Telekom-Konzern für ein Linsen-
gericht», klagten Politiker und Gewerkschaften in Rom.
Liebäugeln von Air France/KLM
Beim Bestreben, den Spaniern bei der
Telecom-Übernahme Knüppel zwischen die Beine zu werfen, wird übersehen, dass Italien mit dem wirtschaftlichen Heimatschutz bei sogenannten strategischen Unternehmen
schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Das teuerste Beispiel dafür ist die Alitalia, die vergangeneWoche ebenfalls
Schlagzeilen gemacht hat wegen einer
drohenden Übernahme durch einen
ausländischen Konkurrenten: Air
France-KLM, die bereits mit 25 Prozent am ehemaligen italienischen
Staatscarrier beteiligt ist, soll Ambitionen haben, ihren Anteil auf
50,1 Prozent aufzustocken. Alitalia
schreibt chronisch tiefrote Zahlen.
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Teil unseres Teams haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten in einem dynamischen, familieneigenen High-Tech-Unternehmen ein- und umzusetzen.
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MODE
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
24
Im Landhaus-Stil Blicke auf sich ziehen
Landhaus-Mode kann nicht nur
an Volksfesten getragen werden. Wie Mann und Frau den
traditionellen Stil auch im Alltag kombinieren können, zeigt
die Zürcher Stylistin Luisa
Rossi auf einer Shopping-Tour.
Dieser Look ist vor allem jetzt im
Herbst ein grosses Thema. Es gibt wenig Leute, die beispielsweiseWolle auf
der Haut vertragen, zieht man aber
ein Hemd darunter, kratzt es nicht
mehr und man hat eine tolle Kombination. Beim Schichten-Look ist die
Bequemlichkeit eben wichtig. Ausserdem kann man die einzelnen Kleidungsstücke für die kalten Wintertage
einfach ersetzen. Statt Jeansjacke
nimmt man einen Mantel.
Von Magdalena Petrovic (Text, Bild)
Zürich. – Um den Herbst herum beginnt die Zeit der unzähligen Oktoberfeste. Zu dieser Zeit gehört ganz
klar Bier dazu, aber auch Trachten
sind eine der wichtigsten Traditionen,
die gepflegt wird – sei das an der
Wiesn in München oder an einem
kleinen Oktoberfest in der Region.
Diese Zeit ist in Sachen Mode eben etwas ganz Besonderes:Während die
Männer in Lederhosen über die Festorte ziehen, machen die Frauen im
Dirndl eine gute Figur.
Die Zürcher Stylistin Luisa Rossi
findet Dirndl hübsch und verspielt –
aber nur für bestimmte Anlässe und
Feste. In der Herbstzeit bevorzugt sie
den Landhaus-Stil für den Alltag. Eine
Mischung aus traditionellen Materialien und modernen Kleidungsstücken – das ist diese Saison in. Rossi
huscht in der Damenabteilung im
Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse zwischen den Kleiderstangen vorbei und sucht nach dem perfekten
Outfit im Landhaus-Stil.
«Alles ausser
Schwarz»
Plötzlich streift Stylistin Rossi einen
Cardigan. Sie schiebt die umliegenden Kleiderbügel weg und nimmt sich
das Strickjäckchen, das oben mit
grauer und unten mit weisser Wolle
gestrickt ist. Passend dazu entdeckt
sie noch einen weissen Schal und einen cognacfarbenen Gürtel. Damit
das Landhaus-Outfit aber komplett
ist, sucht Rossi nun nach Schuhen.
Zum Landhaus-Stil passen wahrscheinlich keine Ballerinas.
Ballerinas und Stilettos gehen zu so
einem Outfit nie. Gerade, weil die Tage immer kühler werden, passen am
besten geschlossene Schuhe. Hier ist
die Auswahl sehr gross: von lässigen
Boots, Reiterstiefeln über Budapester, Bikerboots bis hin zu Golferschuhen. Mit einem Leder- oder Wildlederschuh macht man in der kalten
Jahreszeit nichts falsch.
«Das Karo- und
Vichy-Muster ist
sehr beliebt»
Was raten Sie in Sachen Farbe bei den
Schuhen?
Frau Rossi, Sie haben heute eine karierte Bluse an, das passt ziemlich gut zur
Landhaus-Mode.
Luisa Rossi: Stimmt (lacht). Ich stehe
total auf das Karomuster in allen
möglichen Varianten. Tommy Hilfiger
hat beispielsweise tolle karierte Kleidungsstücke. Überhaupt sind das grobe Karomuster und das klein gewebte
Textilmuster Vichy diesen Herbst im
Trend. Karierte Oberteile kann man
einfacher kombinieren und es sieht
frischer aus. Ob in der Freizeit mit
hochgekrempelten Ärmeln oder im
Berufsalltag zugeknöpft, das Karomuster ist einfach gefragt.
Sie sagen Karomuster kann man gut
kombinieren.
Hat ein gutes Auge für Kombinationen: Stylistin Luisa Rossi.
einfach auch nur mutig sein, und gerade beim Landhaus-Stil kann man
auch so eine Mischung ausprobieren.
Ich persönlich finde es toll, wenn man
verschiedene Landhaus-Stile miteinander kombiniert: Eine bayrische
Lederhose, eine Jeansjacke wie bei
den amerikanischen Cowboys und
ein Fleecepullover wie bei den
Schweizern – das sieht einfach toll
aus.
Wie sieht es mit Strick aus?
Ein Pullover oder ein Schal muss unbedingt dazukommen – gerade im
Herbst, wenn es immer kühler wird.
Zu diesem Outfit mit karierter Bluse,
Lederhose und Jeansjacke passt ein
Kapuzenpullover aus Strick sehr gut.
Der sogenannte Layering-Look, also
Kleidung in verschiedenen sichtbaren
Schichten, ist hier gefragt.
Auf jeden Fall. Manchmal muss man
«Naturfarben
widerspiegeln
sich in der Mode»
Bei den Frauen haben wir vor allem
Rost-Rot gesehen. Welche Farben sind
bei der Herrenmode angesagt?
Von Tannengrün, Senfgelb, Braun bis
hin zu leichten Violetttönen – vor allem Farben, die man jetzt im Herbst
in der Natur findet, widerspiegeln sich
in der Herrenmode.
Plötzlich ziehen tannengrüne Stiefel
Rossis Aufmerksamkeit auf sich. Die
urchigen und robusten Schuhe sind
ganz klar ein Hingucker, aber passen
sie zu den roten Lederhosen oder die
grau, weisse Strickjacke? Rossi hält
die Schuhe zu den anderen Kleidungsstücken hin und vergleicht die
Farben miteinander. Und tatsächlich:
Wer kann diese Outfits am besten tragen?
Einerseits, weil man sie eben leicht
kombinieren kann, und andererseits,
weil sie jetzt an den Ärmeln, Krägen
und Schultern kleine Details wie Metallstücke und Steinchen haben.
Darf man so viele Materialien miteinander mischen und kombinieren?
Auf jeden Fall. Auch die Herren sind
in der Mode etwas mutiger geworden.
Schliesslich tragen sie auch im Sommer Hosen in den verschiedensten
Farben. Warum also nicht auch im
Herbst und Winter in den Farbtopf
greifen? Ausserdem finde ich es schade, wenn man zu so einem tollen
Hemd und einer schönen Jacke eine
gewöhnliche Jeans kombiniert.
Damit beim Outfit für den Mann der
Schichten-Look auch komplett ist,
fügt Rossi noch einen dicken grauen
Strickpullover und einen karierten
Schal in Grün, Blau, Rot und Weiss
hinzu. Auch dieses Outfit überzeugt
mit seiner aussergewöhnlichen Note
und Lässigkeit.
Warum sind Karoblusen und -hemden
diesen Herbst und Winter so beliebt?
Jetzt entdeckt Rossi eine karierte Bluse in Rosa, Grün, Rot und Weiss. An
der Schulterpartie sind kleine, feine
Perlen angenäht. Genau das, was die
Stylistin – die übrigens 1984 zur ersten Miss Zürich gekürt wurde –, sucht.
Ihr Blick ist konzentriert. Ihre Auswahl gezielt. Dann packt sie eine rote
Lederhose und wirft sich diese um die
Schulter. Einige Kleiderständer weiter zieht sie eine Jeansjacke aus der
Reihe und hält diese in die Höhe. Zufrieden nickt die sympathische Blondine und nimmt die Jacke mit.
Verträgt der Mann so viele Farben?
Alles ausser Schwarz. Viele denken,
dass ein schwarzer Schuh zu allem
passt, aber das stimmt nicht unbedingt. Gerade im Herbst und Winter
sollte man sich auch unten rum zu Farbe bekennen. Von Braun, Cognac,
über Beige, Grün bis hin zu Grau passt
vieles besser als Schwarz.
Ja, zieht man zu einem karierten
Hemd eine lässige zerrissene Jeans,
urchige Stiefel und einen dicken Pullover an, hat man bereits ein alltagstaugliches Landhaus-Outfit.
«Materialien
mischen»
Das Grün der Boots kommt in der karierten Bluse vor und die cognacfarbenen Details passen zum Gürtel.
Im gleichen Stil gehts in der Herrenabteilung im Globus weiter. Ein lässiger Schichten-Look im Landhaus-Stil
muss auch für den Mann her. Stylistin
Rossi fallen als Erstes braune Schuhe
auf, die sie mit einem grau karierten
Hemd – das an den Ärmeln ein rotweisses Vichymuster hat –, kombinieren möchte. In einem Kleiderhaufen
findet sie noch eine senfgelbe Manchesterhose und eine tannengrüne
Filzjacke.
Für die modebewusste Frau:
Stiefel (Airstep; 269 Franken), Lederhose (Citizens of
Humanity; 389 Franken),
Bluse (Maison Scotch;
179 Franken), Strickjacke
(River Woods; 149 Franken),
Jeansjacke (Guess,
239 Franken), CashmereSchal (Repeat; 139.90 Franken), Gürtel (Globus;
119 Franken).
Für den Mann mit Mut:
Schuhe (Globus; 259 Franken), Hose (Mason’s;
189 Franken), Hemd (Napapijri; 159 Franken), Strickjacke (Tommy Hilfiger;
199 Franken), Jacke (Mason’s; 279 Franken), Schal
(Hartford; 119 Franken).
In der Mode kommt es nicht aufs Alter
an, sondern auf die Ausstrahlung. Im
Prinzip kann das jeder tragen, der sich
darin wohlfühlt. Und mit so einem
Outfit macht jeder eine gute Figur –
egal, ob auf dem Land oder in der
Stadt.
KULTUR
Farhadi-Film geht
ins Oscar-Rennen
Teheran. – Der Iran hat den neuen
Film von Regisseur Asghar Farhadi
als Oscar-Beitrag für die Kategorie
Bester fremdsprachiger Spielfilm
eingereicht. Die französische Produktion «Le passé», die am 19. Dezember in die Deutschschweizer
Kinos kommt, feierte im Mai in
Cannes Weltpremiere. Hauptdarstellerin Bérénice Bejo wurde dort
als beste Schauspielerin geehrt.
2012 gewann Farhadi mit «Nader
und Simin» den Auslands-Oscar.
Die nächste Oscarverleihung findet
im März 2014 statt. (sda)
«Meatballs II»
stark in den USA
Los Angeles. – Es regnet wieder
Hackbällchen an der Spitze der
nordamerikanischen Kinocharts:
Die Fortsetzung des Animationsfilms «Cloudy with a Chance of
Meatballs» hat am Wochenende 35
Millionen Dollar eingespielt und
ist auf Rang 1 in die Kinocharts
eingestiegen. Auch der zweite Teil
der Erfolgsverfilmung eines Kinderbuchs, der am 24. Oktober in
die Schweizer Kinos kommt, erzählt vom Tüftler Flint Lockwood,
der eine Maschine erfunden hat,
die aus Wasser Essen macht. (sda)
«2 Guns» in der
Schweiz in Führung
Bern. – Die Deutschschweizer Kinocharts wurden am Wochenende
von zwei Filmen über Drogenhandel dominiert: Die Baller-Actionkomödie «2 Guns» mit Mark Wahlberg und Denzel Washington löste
«We’re the Millers» nach fünf Wochen an der Spitze ab. Dank einem
weiteren Neuzugang, «S’chline
Gspängst» von Alain Gsponer, gab
es mal wieder zwei Schweizer Filme in den Top Ten: Bettina Oberlis
Nesthocker-Tragikomödie «Lovely
Louise» hält sich in ihrer vierten
Woche auf Platz acht. (sda)
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
25
Gewalt, Schmutz, Tod – vor
allem aber auch Freundschaft
«Die schwarzen Brüder» haben
am Sonntag am Zurich Film
Festival Weltpremiere gefeiert.
Xavier Kollers Literaturverfilmung über Tessiner Kinder,
die sich als Kaminfeger verdingen müssen, ist ein abenteuerlicher Familienfilm.
Von Annina Hasler (sda)
Zürich. – Bei der Arbeit auf einem
Feld im Tessiner Verzascatal stürzt
Giorgios Mutter (Sabine Timoteo)
über einen Felsvorsprung und bricht
sich das Bein. Einen Arzt kann sich die
arme Bergbauernfamilie, deren Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts
spielt, nicht leisten. Um seiner Frau
das Leben zu retten, verkauft Giorgios Vater (Leonardo Nigro) seinen
Sohn (Fynn Henkel) schweren Herzens an den Kinderhändler Luini
(Moritz Bleibtreu).
Der skrupellose Luini bringt Giorgio gemeinsam mit anderen Verdingkindern aus dem Tessin nach Mailand,
wo die Jungen fortan als Gehilfen von
Kaminfegern ihr Leben riskieren. Um
das Leid des harten Alltags zu lindern,
gründen der 14-jährige Giorgio und
seine Freunde die Bande der schwarzen Brüder. Die Jungen wollen sich
gegen gewalttätige Meister und eine
verfeindete Jugendbande zur Wehr
setzen und die Flucht zurück in die
Schweiz wagen.
Auf Tatsachen basierend
Der berühmte Jugendroman «Die
schwarzen Brüder» von Lisa Tetzner
und Kurt Held aus dem Jahr 1941 basiert auf einem realen Stück Tessiner
Geschichte: Arme Bergbauernfamilien mussten ihre minderjährigen
Söhne oft als Kaminfegergehilfen in
norditalienische Städte verdingen.
Nicht selten führten die Jungen dort
ein sklavenähnliches Dasein, die
Arbeit war schwer, ja manchmal gar
«Die schwarzen Brüder»: Giorgio und seine Schicksalsgenossen bilden eine verschworene Gemeinschaft.
tödlich. Kollers Neuverfilmung – «Die
schwarzen Brüder» wurde 1984 bereits einmal verfilmt – gewinnt mit
der Aufarbeitung der Schicksale von
SchweizerVerdingkindern in den letzten Jahren zusätzlich an Aktualität.
Koller, einer der erfolgreichsten
Schweizer Filmregisseure – 1991 gewann der gebürtige Innerschweizer
für sein Flüchtlingsdrama «Reise der
Hoffnung» als erster Schweizer den
Oscar für den nicht-englischsprachigen Film –, feierte die Weltpremiere
der schweizerisch-deutschen Koproduktion am Sonntag gemeinsam mit
seinen jungen Darstellern auf dem
grünen Teppich des 9. Zurich Film Festival.
Nicht immer leicht verdauliche Kost
Der Regisseur inszeniert Giorgios
Geschichte als temporeichen Abenteuerfilm, der nicht nur jugendliche
Zuschauer begeistert. Die Aufnahmen
unterstreichen die Gegensätzlichkeit
der wilden, wunderschönen Tessiner
Landschaft und der schmutzigen,
aber lebendigen Stadt im Norden Italiens, wo sich auch die Kaminfegerjungen täglich ihre Hände schmutzig
machen. Nicht alle Szenen sind leicht
verdaulich, Gewalt und Tod sind im
Pressebild
Film für Kinder ab zehn Jahren allgegenwärtig. Letztlich handelt er aber
vor allem von einem: Freundschaft.
Und diese schafft in «Die schwarzen
Brüder» das scheinbar Unmögliche.
Obwohl Kollers Film nicht im offiziellen Wettbewerb läuft, kann er am
Filmfestival eine Auszeichnung gewinnen. Im Rahmen der Sektion
«ZFF für Kinder» wird der beste Kinderfilm an der Award Night amSamstag mit dem Kleinen Goldenen Auge
ausgezeichnet.
«Die schwarzen Brüder» laufen ab 19. Dezember in den Deutschschweizer Kinos.
Die Lust, sich das juckende Fell zu kratzen
Cantat: Comeback
nach dem Totschlag
Paul Austers «Winterjournal»
ist sein persönlichstes Buch,
und es besticht durch Ehrlichkeit. Der 66-jährige Amerikaner zerlegt sein Leben und
scheint dabei nichts, aber
auch gar nichts zu schönen.
Zehn Jahre, nachdem er seine
Freundin Marie Trintignant tot
prügelte, veröffentlicht der
französische Sänger Bertrand
Cantat wieder eine Single.
Von Roland Mischke
Brooklyn. – Das Inventar der Narben
ist gewaltig, wenn man Mitte 60 ist.
Paul Auster betrachtet es am Morgen
vor dem Spiegel und versteht es als
«Zeichen des Lebens, die verschiedenen in dein Gesicht geschnittenen
zerklüfteten Linien sind Buchstaben
aus dem geheimen Alphabet, das die
Geschichte dessen erzählt, der du
bist, denn jede einzelne Narbe ist die
Spur einer verheilten Wunde, und
jede Wunde war das Ergebnis einer
unerwarteten Kollision mit der Welt».
Grosse Offenheit
Auster, Jahrgang 1947, zieht 2011 Bilanz. Er zerlegt sein Leben, als sei es
ein Puzzle, das er auseinandernimmt,
nachdem viele Umstände und Zufälle
es lange zusammengepresst hielten.
Nach vielen Romanen dieses Autors,
die an- und aufregend waren, kommt
«Winterjournal» als Enthüllung daher. In grosser Offenheit und einer ungeheuerlichen Ehrlichkeit, zu der nur
wenige Menschen in der Lage sind,
betrachtet Auster seine Vergangenheit. Kindheit, Jugend, Verliebtheiten,
30 Jahre Ehe, trotzdem Sehnsucht,
Lebens.Auster erzählt, dass es wichtig
war, Übereinstimmungen zu finden,
auch in politischen Fragen. Und ein
Paar müsse in diesen Punkten «ähnliche Erwartungen» teilen an «das, was
das Leben euch geben sollte: Liebe,
Arbeit und Kinder – Geld und Besitz
erst weit unten auf der Liste.» Seinen
Sohn aus erster Ehe, Daniel, erwähnt
der Autor mit keinem Wort. Das ist allerdings seltsam.
Liebes- und Sexsucht,Verwirrung und
Scham und Schuld in diesem «Katalog von Sinnesdaten». Ein Intellektueller, der sich eingesteht, dass er manches gewagt, einiges geleistet hat und
doch immer von archaischen Trieben
gesteuert war.
Die höchsten Genüsse, gibt er zu,
seien «die Lust am Essen und Trinken,
der Genuss, nackt in einem warmen
Bett zu liegen, sich das juckende Fell
zu kratzen, zu niesen und zu furzen,
eine weitere Stunde im Bett zu verbringen, an einem lauen Nachmittag
im Spätfrühling oder Frühsommer
dein Gesicht in die Sonne zu halten
und die Wärme auf deiner Haut zu
spüren».
Die Augen einer Frau
Ein sehr langes Gespräch führt Paul
Auster mit sich selbst. Er spricht sich
mit Du an, fordert sich heraus, ist sein
Kumpel und sein Gegner zugleich. Er
konstatiert Schwächen, Pech und Pannen, Widrigkeiten des Lebens und ein
ungeheuerliches Glück, das immer
wieder zu ihm zurückkehrte wie ein
treuer Hund zu seinem Herrchen. Vor
allem bei einem schweren Unfall mit
traumatischen Folgen, die ihn an den
Rand des Todes brachten.
Von den Zigarillos kann er nicht lassen. 21 ständige Wohnsitze hat er hinter sich, der letzte und aktuelle in
Brooklyn, einem Stadtteil von New
York, ist ihm der liebste. Geschildert
werden auf amüsante Weise lästige
Angelegenheiten, die mit Unterkünften zusammenhingen: ratternde und
Zieht Bilanz: Paul Auster legt ein ungeheuerlich ehrliches Buch über sein
Leben vor.
Bild Toni Albir/Keystone
ausfallende Heizungen, Lärm – für einen Schriftsteller grösste Bedrohung – und nervige, ulkige, aber auch
freundliche Nachbarn. Und er durchpflügt das Segment seiner sexuellen
Lust: Die Frauen, mit denen er zusammen war, wollte er kennenlernen, immer war er auf der Suche nach dem
Gesicht einer Frau, «deren Augen
noch nicht erloschen waren».
Siri Hustvedt nun, auch sie Schriftstellerin mit Erfolg und seine Ehefrau
seit über 30 Jahren, ist die Frau seines
Lehrbuch – für Männer und Frauen
Das «Winterjournal» ist ein kritisches
Resümee. Paul Auster geht sich an, er
ringt mit sich, trotzt sich seine Wahrheiten ab, verschont sich nicht, will
sich verstehen, sein Handeln richtig
deuten, sein Ich erkennen. Er ist ein
mutiger Mann, weit lässt er sich herab
in die Tiefen seines Unterbewussten,
in seine spezielle Glückssuche als
Sohn einer alleinerziehenden Mutter,
dem der Vater abhandenkam und
dann auch die Mutter.
Er hat etwas gemacht aus seinen Begabungen, hat es aber nicht zu der
grossen Berühmtheit gebracht, die er
womöglich einmal angestrebt hatte.
Aber Paul Auster gehört zu den Menschen, die ihr Leben ausschöpfen.
Männer können in diesem Buch viel
über sich erfahren, und Frauen können verstehen, wie Männer (auch)
sind, vor allem wenn der Winter des
Lebens begonnen hat.
Paul Auster: «Winterjournal». Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Rowohlt.
254 Seiten. 28.50 Franken.
Paris. – Gestern ist die Single «Droit
dans le soleil» erschienen. Begleitet
wird der 49-jährige Bertrand Cantat,
der singt und Gitarre spielt, nur vom
Bassisten Pascal Humbert; das Duo
firmiert unter dem Namen Détroit.
Das Album «Horizons» soll am
18. November in die Läden kommen.
Cantat wurde in den Achtzigerjahren als Sänger der Rockband Noir Désir in Frankreich zum Idol einer ganzen Generation. Im Juli 2003 erschlug
er stark alkoholisiert in einem Hotel
in Litauens Hauptstadt Vilnius seine
Freundin Marie Trintignant, eine gefeierte Schauspielerin. Er wurde zu
acht Jahren Haft verurteilt, 2007 aber
er wegen guter Führung entlassen.
Radios wollen Single nicht spielen
Seither trat Cantat immer wieder auf
und spielte Lieder ein, allerdings immer als Gastmusiker anderer Bands.
Ein neues Album mit Noir Désir kam
nicht zustande, die Band trennte sich
2010. Cantats Comeback als SoloMusiker ist umstritten. Mehrere Radiosender kündigten an, den Song
nicht zu spielen. Kulturministerin Aurélie Filippetti dagegen betonte gestern, Cantat habe ein sehr schweres
Verbrechen begangen, seine Gefängnisstrafe aber abgesessen. (sda)
SPORT
Elmiger mit
Schlüsselbeinbruch
Rad. – Martin Elmiger hat sich am
Sonntag bei seinem Sturz an den
Strassen-WM in Florenz nebst vielen Wunden am ganzen Körper
auch einen nicht verschobenen
Bruch des rechten Schlüsselbeins
zugezogen. Dieser muss nicht operiert werden. Da die Ärzte am Universitätsspital Genf von einem
rund vierwöchigen Heilungsprozess ausgehen, bedeutet dies für
den 35-jährigen Zuger Radprofi
dennoch das Saisonende. (si)
Team Gut stellt
Co-Trainer frei
Ski alpin. – Die 22-jährige Tessiner
Skirennfahrerin Lara Gut hat die
Zusammenarbeit mit ihrem CoTrainer Luca Agazzi per sofort beendet. Begründet wird die Freistellung des 30-jährigen Italieners mit
«einer fehlenden Begeisterung».
Agazzi war vor gut zwei Jahren
zum Privatteam der Schweizer
Teamleaderin gestossen. (si)
Simon Moser mit
Ausstiegsklausel
Eishockey. – Simon Moser bleibt
vorläufig bis am 15. Dezember in
Nordamerika. Zu diesem Zeitpunkt kann der 24-jährige Eishockeyaner von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen und zum
SC Bern zurückkehren. Moser war
von den Nashville Predators ins
Trainingscamp eingeladen worden
und empfahl sich dort für einen Entry-Level-Vertrag über ein Jahr. Er
dürfte die Saison nun in der AHL
bei Milwaukee beginnen. (si)
Federer eins zurück,
Wawrinka eins vor
Tennis. – Roger Federer ist in der
neusten Tennis-Weltrangliste im
sechsten Rang klassiert. Der Baselbieter verlor seinen vor zwei Wochen gewonnenen Platz an den
Tschechen Tomas Berdych, der
fünf Punkte vor ihm liegt. Stanislas
Wawrinka rückte derweil vor. Er
machte einen Rang gut und ist nach
seiner Qualifikation für den Halbfinal in Kuala Lumpur neu die
Nummer 9 der Weltrangliste. (si)
Handballer testen
zweimal in Katar
Handball. – Die Schweizer Handballer bestreiten heute und morgen
zwei Test-Länderspiele gegen Katar. Es ist der Auftakt in eine enorm
wichtige Saison. Die beiden Partien gegen Katar sind der Auftakt in
eine neue Ära, trennten sich doch
der Schweizer Handball-Verband
und Goran Perkovac Anfang Juli.
Als neuer Nationaltrainer wurde in
der Zwischenzeit den Deutschen
Rolf Brack eingesetzt. (si)
TO T O G OA L
Gewinnzahlen und -quoten vom Wochenende
X22 / X21 / XX1 / 221 / X – Resultat: 0:0.
1 Gewinner mit 11 Richtigen Fr.
13'555.10
7 Gewinner mit 10 Richtigen je Fr.
1936.40
Erstranggewinnsumme für den nächsten Wettbewerb: 120'000
Franken.
Alle Angaben ohne Gewähr.
TV- T I P P S
SRF2
20.00 Fussball live
Champions League: Basel – Schalke 04
EUROSPORT
21.00 Boxen
Schwergewicht,
Lucas Browne/Au – Travis Walker/USA
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
26
Die Bernerin Simone Niggli
machte OL-Profitum salonfähig
Die 23-fache Orientierungslauf-Weltmeisterin Simone Niggli tritt zurück. Die 35-jährige
Bernerin wird am kommenden
Wochenende beim WeltcupFinale in Baden ihre letzten
internationalen Wettkämpfe
bestreiten.
wohl das Feuer für den OL-Sport nach
wie vor brennt. 2014 mit dem WMSprint in Venedig böte sich zwar vom
Namen her noch ein verlockendes
Ziel, doch letztlich überwogen die
Gründe für einen Rücktritt per Ende
Saison 2013.
Das Feuer für den OL-Sport
Die treibende Kraft für Simone Nigglis Goldsammlung war die Freude
am OL-Sport, nicht der Ehrgeiz nach
Ruhm oder die Gier nach weiteren
Medaillen. Trotz Hunderten von Läufen fand sie immer wieder die Motivation, sich den Aufgaben zu stellen.
Der Orientierungslauf wurde ihr nie
langweilig. Immer wieder reizte sie
die Herausforderung, noch eine
schnellere Route zu finden, einen
Posten noch direkter anzulaufen.
Und das Feuer für diesen Sport
brennt in ihr nach wie vor. Dies zeigte sich deutlich in Baden, wo die
Mutter von drei Kindern gestern an
einer Medienkonferenz ihren Rücktritt per Ende Saison publik machte.
Die Tränen flossen immer wieder, für
einen kurzen Moment zog sie sich sogar zurück, um die Emotionen wieder zu kanalisieren. Doch die Augen
blieben wässrig.
Von Hans Leuenberger
Orientierungslauf. – Alles hat einmal
ein Ende», sagte die erfolgreichste OLLäuferin aller Zeiten gestern an einer
Medienkonferenz inm aargauischen
Baden und kämpfte vergebens gegen
die Tränen. «Diesen Sommer schloss
sich an den Weltmeisterschaften in
Finnland ein Kreis.» Sie habe gespürt,
dass der Zeitpunkt zum Rücktritt gekommen sei. Im finnischen Tampere
hatte sie unter ihrem Mädchenname
Simone Luder 2001 ihr erstes WMGold gewonnen, zwölf Jahre später
dominierte sie nochmals die Konkurrenz mit drei Goldmedaillen in sämtlichen Einzeldisziplinen. Sie habe sich
bereits vor dem letzten Einsatz mit
dem Gedanken ertappt, dass nun wohl
die Derniere anstehe.
Zweimal den «Grand-Slam» geschafft
Simone Niggli ist seit zehn Jahren
schweizweit über den Sport hinaus
bekannt. 2003 an den Weltmeisterschaften in Rapperswil-Jona gewann
sie sämtliche vier Goldmedaillen.
Den «Grand-Slam» schaffte sie 2005
in Aichi (Jap) erneut. Auch an den Titelkämpfen 2012 in Lausanne war
die Allrounderin nahe dran. Einzig in
der Mitteldistanz scheiterte sie nach
einem kapitalen Fehler. «Die beiden
Weltmeisterschaften in der Schweiz
sowie nun der Abschluss in Finnland
bildeten für mich die Höhepunkte»,
sagte sie. Aber jede Medaille habe ihre eigene Geschichte. Sie freue sich
nun darauf, in ruhigen Momenten
einen Blick zurück auf ihre einmalige Karriere als Sportlerin zu werfen.
Die Heim-WM in Lausanne hatte
Niggli dazu bewogen, die Karriere
nach der Geburt ihrer Kinder (2008
und 2011/Zwillinge) fortzusetzen. Im
Gegensatz zu Simon Ammann oder
Viktor Röthlin, denen sich mit den
Olympischen Spielen in Sotschi oder
den Leichtathletik-EM in Zürich ein
Highlight aufdrängte, gingen der Bernerin die sportlichen Ziele aus, ob-
Ein Abschied mit Tränen: Die OL-Königin Simone Niggli erklärt in Baden ihren
Rücktritt.
Bild Alexander Wagner/Keystone
OL gewinnt man im Kopf
Die in Burgdorf unter dem Mädchenname Simone Luder aufgewachsene
Sportlerin zeigte die bislang eindrücklichste Karriere im Orientierungslauf.
Ihre Laufperformance im Gelände
bleibt bis heute fast unerreicht. Ihre
Beharrlichkeit half ihr, das Niveau im
OL-Sport nochmals auf ein höheres
Level zu legen. Zwar gibt es inzwischen Läuferinnen, die im physischen
Bereich oder kartentechnisch durchaus mithalten können. Doch in der
Kombination dieser Elemente ist die
Bernerin fast unschlagbar, zumal sie
im Wettkampf oft noch einen Zacken
zulegen kann. Den Orientierungslauf
gewinnt man im Kopf. Die Gratwanderung zwischen schnellem Laufen
und Orientierung beherrscht sie perfekt. Auch ihre Konzentrationsfähigkeit ist einmalig.
Ihr Niveau half ihr auch, den Anschluss nach der Geburt ihrer drei Kinder (2008, 2011 Zwillinge) wieder zu
schaffen. Sie ging in diesen Phasen
sehr intelligent vor und zog die richtigen Schlüsse aus einem Ermüdungsbruch nach der Geburt von Tochter
Malin.
KO MM EN TAR
DIE KÖNIGIN MIT KARTE UND KOMPASS TRITT AB
Von Hansruedi Camenisch
Der Zeitpunkt des Rücktritts von
Simone Niggli überrascht nicht.
Die Heim-WM in Lausanne im
Juli 2012 war nach der Geburt
ihrer Zwillinge das Ziel für ein
Comeback. In diesem Jahr sicherte
sie sich in Finnland, wo sie 2001
erstmals auf den WM-Thron gestiegen war, nochmals alle drei WMEinzeltitel. Mittlerweile ist Niggli
35. Mit 23 WM-Gold, zwei WMSilber- und sechs WM-Bronzemedaillen ist sie die erfolgreichste
Orientierungsläuferin aller Zeiten – und darüber hinaus dreifache
Schweizer Sportlerin des Jahres.
Die Königin mit Karte und Kompass hat alles (mehrfach) gewonnen, was in den Wäldern dieser
Welt möglich ist. Neue sportliche
Ziele gibt es für sie nicht mehr.
Dass sich Niggli nun vermehrt ihrer Familie mit der fünfjährigen
Tochter Malin und den zweijährigen Zwillingen Lars und Anja widmen und nicht mehr parallel dazu
im Winter auch noch ein konsequentes, strapaziöses Aufbautraining absolvieren will, ist nachvollziehbar. Krankheiten und kleinere
Verletzungen im letzten Winter ortete sie als Alarmzeichen, dass ihr
Körper rebellierte. Und der Körper
ist ja das Kapital jedes Leistungssportlers.
Halbheiten gab es für Niggli nie.
Dank durchdachter Organisation
und der Unterstützung durch ihren Gatten Matthias Niggli, der
sein Arbeitspensum stark reduzierte und zuletzt zu mehr als 50 Prozent als Hausmann wirkte, schaffte sie es stets, Familie und Leis-
tungssport unter einen Hut zu
bringen – gleichzeitig aber auch
immer konsequent zu trennen.
Niggli hat den OL-Sport salonfähig gemacht. Als Bewegungstalent
fand die studierte Biologin im
Orientierungslauf ein ideales Wirkungsfeld. Die Kombination zwischen physischer und kartentechnischer Herausforderung meisterte
sie besser als alle anderen. Trotz
aller Erfolge blieb sie sich selber
stets treu – zwar fokussiert auf die
Leistung, aber natürlich und sympathisch auch im Grosserfolg. Das
zahlte sich für die Bernerin nicht
nur in der Beliebtheit beim Publikum, sondern auch auf Sponsorenebene aus. Niggli ist weltweit die
einzige Orientierungsläuferin, die
in den letzten Jahren von ihrem
Sport leben konnte.
Mit Bedauern stellte Niggli
mehrmals fest, dass der OL-Sport
in den Medien nicht auf mehr
Aufmerksamkeit stösst. Die Postensuche im Wald ist zweifellos
spannend und attraktiv und für
die Athletinnen und Athleten
eine grosse Herausforderung,
fürs normale Publikum aber
nicht besonders spektakulär,
da es nicht hautnah dabei sein
kann.
Nach Nigglis Rücktritt wird es für
den Orientierungslauf doppelt
schwierig, den Ruf einer Randsportart zu vertreiben. Denn
jetzt verliert er nicht nur sein
Aushängeschild, sondern auch
eine Persönlichkeit, die mit ihrer
Natürlichkeit faszinierte und
nicht mit grossen Sprüchen für
Schlagzeilen sorgte.
FUSSBALL
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
27
Dem FC Basel ist zum Auftakt der Champions League in London gegen Chelsea ein veritabler
Coup geglückt. Im zweiten Gruppenspiel trifft der Schweizer Meister heute (20.45 Uhr) auf
Schalke 04. Ein neuerlicher Erfolg ist nicht ausgeschlossen, darf aber nicht erwartet werden.
Hohe internationale Kreditwürdigkeit
Basel tritt heute im ersten
Heimspiel der Champions-League-Kampagne gegen Schalke
nicht als Aussenseiter an. Das
2:1 gegen Chelsea verdeutlicht
die Basler Schubkraft, derweil
der Bundesligist mit internen
Problemen zu kämpfen hat.
Von Sven Schoch
Fussball. – Das für die Ansprüche des
Schweizer Serienmeisters suboptimale 2:2 gegen Sion am Samstag hat keine Hektik ausgelöst. Der FC Basel
kann derzeit auch ein Remis gegen
den Drittletzten der Liga verkraften.
Für einmal ist er seiner Rolle schon im
ersten Viertel der Meisterschaft gerecht geworden. Im Herbst waren die
«Bebbi» in den vergangenen Jahren
nicht oft topklassiert. Entsprechend
gelassen nahmen sie das Ergebnis gegen die Walliser zur Kenntnis.
In Basel haben die Entscheidungsträger ohnehin ein grösseres Bild im
Kopf als die nationale Konkurrenz.
Das Tagesgeschäft wird regelmässig
um eine europäische Dimension erweitert. Zum fünften Mal seit der Premiere 2002 wollen die Basler in der
Champions League ein seriöser
«Player» sein. Der Verein mit einer
Wirtschaftskraft von gegen 80 Millionen Franken will nicht nur hohe Einkünfte erzielen, der im internationalen Vergleich kerngesunde FCB strebt
auch eine sportliche Konsolidierung
auf gehobenem Niveau an.
Vor Juventus im Uefa-Ranking
Auf der Bühne der englischen, deutschen und spanischen Schwergewichte geniesst der FC Basel einen erstklassigen Ruf. Dank den erfolgreichen
Europacup-Kampagnen hat sich der
FCB zu einem attraktiven Werbeträger für den Schweizer Fussball entwickelt. Dass er mehrere Klubs aus
Märkten besiegt hat, in welche private
TV-Sender Milliarden von Franken
pumpen, hat bei Experten für Aufsehen gesorgt – im aktuellen Uefa-Ranking wird der FCB an 19. Stelle geführt, notabene vor Juventus oder
Liverpool.
Mit dem global registrierten 2:1Coup an der Stamford Bridge gegen
Chelsea hat der Schweizer Branchenführer (einmal mehr) aufgezeigt, dass
seine Ambitionen berechtigt sind, im
weltbesten Klub-Wettbewerb ein
drittes Mal nach 2002 und 2011 unter
die Top 16 vorzustossen. «Big Basel»
hat sich eine hohe Kreditwürdigkeit
erspielt. In mancher Präsidenten-Loge empfing Bernhard Heusler in den
vergangenen zwei Jahren «pure Wertschätzung». Gegen Schalke will der
FCB einen weiteren goldenen Herbst
einleiten. In der mentalen und physischen Verfassung für den nächsten
Schritt dürfte der Leader der Super
League eigentlich sein. Nur eine (1:2
gegen den FCZ am 11.August) der bereits 17 Saisonpartien endete mit einer Niederlage. Das Rendez-vous mit
dem Bundesligisten kommt Basel gelegen.
Willkommen im Theater Schalke
In Gelsenkirchen verlief die Vorbereitung auf das Gastspiel im St.-JakobPark alles andere als wunschgemäss.
Das 3:3 in Hoffenheim bestimmte die
aufgeregte Debatte, die fahrlässige Art
und Weise, wie Schalke eine 3:1-Führung entglitten war, verursachte mittlere bis schwere Dissonanzen. KevinPrince Boateng, der mit reichlich Tattoos verzierte Anführer, fasste den
Schalker Slapstick-Auftritt im rauen
Berliner Slang zusammen: «Ein bisschen Hacke da, ein bisschen Hacke
hier. Ich bin stinksauer!»
Manager Horst Heldt holte im
Nachgang ebenfalls zum verbalen
Rundumschlag aus. Der Verein müsse
sich überlegen, «auf wen man bauen
kann und auf wen nicht», zitierte ihn
die «Rheinische Post». Klubchef Clemens Tönnies sprach von einer «Katastrophe», der permanent taumelnde
Coach Jens Keller ortete das Problem
im Kopf der Spieler: «Das hat beim einen oder anderen mit der Birne zu
tun.» Die Wutredner kamen allesamt
zum gleichen Schluss: Ein Spitzenteam hätte am Samstag gewonnen.
Die Aufruhr-Stimmung ist für Schalker Verhältnisse nicht aussergewöhnlich – zumal der Koloss aus dem Ruhrpott nach dem siebten Spieltag als 14.
der Tabelle bereits elf Punkte hinter
dem Top-Duo Dortmund und Bayern
klassiert ist. Die «Knappen» sind auf
zeitnahe Erfolge angewiesen. Für sie
ist die regelmässige Teilnahme an der
lukrativen Champions League Pflicht,
um die Schuldenlast von über 170
Millionen Euro auf ein erträgliches
Mass reduzieren zu können.
Hektik, Emotionen, Ausbrüche –
Gefühlswallungen gehören auf Schalke beinahe zum Standardprogramm.
Zur jährlichen Hauptversammlung erscheinen meist deutlich mehr Fans als
bei einem normalen Super-LeagueHeimspiel der beiden Zürcher Klubs.
Im Juni beispielsweise pfiffen gegen
9000 Stimmberechtigte den erneut
gewählten Präsidenten Tönnies aus,
weil er einen nicht genehmen Deal
mit einer Ticket-Börse abgeschlossen
hatte. Fussball-Hollywood ist in
Deutschland längst keine exklusive
Münchner Angelegenheit.
Chelsea bereits unter Druck
Fussball. – In der letzten Saison ist
Chelsea als erster Titelverteidiger
der Champions League bereits in
der Vorrunde gescheitert. Das Szenario des frühen Ausscheidens will
das Team von José Mourinho heuer
vermeiden. In Bukarest ist heute
deshalb eine Reaktion gefordert.
Mit der Niederlage gegen den FC
Basel hatte in England niemand gerechnet. Die Presse deckte Chelsea
mit Häme ein. Der Bumerang, den
Mourinho mit der Beschreibung seines Teams («junge, schöne Eier») abgeworfen hatte, nahmen die Medien
auf und schleuderten ihn genüsslich
zurück. «Verfaulte Eier – Mourinho
ist geschockt, weil die Blauen gebra-
ten werden», schrieb das Revolverblatt «Sun» nach dem 1:2.
Wie vor zwei Wochen gegen Basel
gilt Chelsea auch im zweiten Gruppenspiel der Champions League bei
Steaua Bukarest als Favorit. Um
nicht vorzeitig unter erheblichen
Druck zu geraten, müssen die Londoner gegen den rumänischen Meister punkten. Dass dies nicht zum
Selbstläufer wird, weiss Chelsea
spätestens seit dem 7. März dieses
Jahres. Im Achtelfinal-Hinspiel der
Europa League setzte sich Steaua im
Nationalstadion durch ein Penaltytor von Raul Rusescu 1:0 durch.
Durch das 3:1 in der Reprise korrigierte Chelsea den Fehltritt. (si)
Grosse Vorfreude und Zuversicht
Valentin Stocker zählt in der
Champions League zu den
Stammgästen. Nach dem perfekten Auftakt macht er sich
zum Wiedersehen mit Schalke
Gedanken und reflektiert den
Basler Erfolgsfaktor.
Fussball. – 24-jährig ist er erst, aber
sein persönlicher Fundus nimmt imposante Formen an. Valentin Stocker
steht derzeit in der siebten Saison mit
dem FC Basel. Traumtreffer wie am
Samstag gegen Sion und serienweise
Assists gehören in seinem speziellen
Fall schon fast zum Pflichtprogramm.
Für ihn gehört mittlerweile selbst die
Champions League schon fast zum Tagesgeschäft. Nur Captain Marco Streller kommt im aktuellen FCB-Kader
auf mehr Spiele als der gegenwärtig
erfolgreichste Mittelfeldspieler der
Super League mit 14 Einsätzen in der
Champions League.
Das Duell mit Schalke empfindet
nun auch der überdurchschnittlich er-
fahrene Nationalspieler als speziell.
Mit den «Knappen» verhandelte der
Manager von Stocker im Sommer intensiv. Zur Einigung kam es nicht.
«Die Faust im Sack mache ich deswegen nicht», relativiert der Spieler den
verpassten Transfer. Es wäre aber natürlich schon in seinem Interesse,
«dem grossen Nachbarn ein Bein zu
stellen».
Bleibende Erinnerungen
Ihm, der in absehbarer Zeit eine Fortsetzung der Karriere im Ausland anpeilt, ist die Strahlkraft der europäischen Bühne selbstredend bekannt.
Nur eine WM- oder EM-Endrunde
bieten eine vergleichbare Plattform.
«Für mich ist die Champions League
das Mass aller Dinge. Von dieser legendären Hymne kann ich nie genug
bekommen. Dort treffe ich auf Gegenspieler, die teurer sind als unser gesamtes Budget. Das sind die Momente, für die man als Fussballer lebt.»
Die Sternstunden im Konzert der
Grossen würden länger haften blei-
ben: «An unser Unentschieden in Barcelona erinnert man sich doch heute
noch, obwohl wir damals sang- und
klanglos ausgeschieden sind.» In der
europäischen Elite gehe es auch darum, Grenzen zu verschieben und zu
demonstrieren, was «mit einer verschworenen Einheit» alles zu erreichen sei. Das wundersame 2:1 an der
Stamford Bridge vor knapp zwei Wochen sei so ein unglaubliches Beispiel.
«Chelsea darf doch gegen uns nie verlieren!»
Persönlichkeit im Team
Stocker denkt, dass Basel nach jahrelangem Aufbau und dank «einer sehr
speziellen Mannschaft» bereit sei, auf
höchstem Niveau die von prominenten Gegnern offerierten Chancen zu
ergreifen. Manchester United, Bayern
München, Zenit St. Petersburg oder
Chelsea hat der FCB an Glanztagen
besiegt. «Wenn uns auch Schalke etwas zugesteht, schlagen wir zu», verspricht Stocker. «In unserer Mannschaft steckt viel Persönlichkeit.» (si)
Bereit für einen weiteren Coup: Der Basler Valentin Stocker würde gerne auch
heute Abend gegen Schalke 04 jubeln.
Bild Georgios Kefalas/Keystone
SPORT
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Sechster Titel für
Raphaël de Sousa?
Der 30-jährige Golfprofi Raphaël de Sousa startet heute als
Favorit zur Credit Suisse PGA
Championship. Auf seinem
Heimplatz in Genf-Cologny
strebt De Sousa den sechsten
Schweizer-Meister-Titel an.
28
Giulia Steingruber verfolgt in
der Diamantenstadt hohe Ziele
Golf. – Raphaël de Sousa gewann die
jeweils gut besetzte Strokeplay-Meisterschaft der Schweizer GolfprofiVereinigung Swiss PGA letztmals vor
zwei Jahren im solothurnischen Luterbach. Die Saison 2012 brachte für
ihn fast nur Enttäuschungen, ehe er in
diesem Jahr wieder mit deutlich besseren Ergebnissen aufwarten konnte.
Vorletzte Woche errang er in Gams
den nationalen Titel im Matchplay
nach einem Sieg im Final gegen den
Zürcher Routinier André Bossert.
Titelverteidiger Furrer nicht dabei
Für André Bossert, den Doyen unter
den Schweizer Golfprofis, ist die Credit Suisse PGA Championship eines
der letzten Turniere, die er in der
Männer-Kategorie bestreitet. «Bossy» wird am 14. November seinen
50. Geburtstag feiern und bereits anderntags in Taiwan erstmals im Rahmen der viele ehemalige Stars umfassenden europäischen Seniorentour
abschlagen.
Vorjahressieger Roger Furrer ist in
Genf nicht am Start. Der in Zürich
wohnende Bündner ist in dieser Woche im französischen Hardelot engagiert, wo er sich am ersten Turnier
der dreistufigen Qualifikation für die
Europa-PGA-Tour 2014 behaupten
muss. (si)
München will die
Winterspiele 2022
Olympia. – Deutschland will ein
zweites Mal um die OlympischenWinterspiele kämpfen. Die Mitgliedsverbände des Deutschen Olympischen
Sportbundes votierten gestern an der
Gremientagung in München einstimmig für eine Bewerbung Münchens
um die Spiele 2022. Damit sich die
Stadt München offiziell beim IOC bewerben kann, müssen allerdings zunächst am 10. November per Bürgerentscheid die Einwohner in den geplanten Austragungsorten München,
Garmisch-Partenkirchen, Ruhpolding
und Berchtesgaden (Königssee) jeweils für einen erneuten Bewerbungsversuch stimmen. (so)
Klare Zielsetzung: Giulia Steingruber aus Gossau strebt am Sprung eine WM-Medaille an.
Ab heute greifen an den TurnWM in Antwerpen die Frauen
in das Geschehen ein. Die
Schweizer Hoffnungsträgerin
ist Giulia Steingruber. Verläuft
die Qualifikation am Mittwoch
nach Plan, kämpft sie am
Sprung um die Medaillen.
Von Christian Finkbeiner
Turnen. – Gut fünf Monate ist es her,
seit Giulia Steingruber an den Europameisterschaften in Moskau an ihrem Paradegerät Sprung den Titel gewonnen und damit den grössten Erfolg ihrer Karriere gefeiert hat. Nun
will sie in dieser Woche in Antwerpen,
dem Zentrum des weltweiten Diamanten-Handels, auch im Vergleich
mit den Weltbesten um Edelmetall
kämpfen. «Eine Medaille wäre der
Hammer», sagte die 19-jährige Ostschweizerin. «Aber ich muss zuerst
die Qualifikation überstehen.» Diese
wird sie morgen Abend in der letzten
Subdivision absolvieren.
Um ihr Ziel zu erreichen, hat Steingruber ihr Programm im Vergleich zu
den Titelkämpfen in Moskau erschwert. Neben dem Tschussowitina
wird die WM-Fünfte von Tokio 2011
neu als zweiten Sprung einen Jurtschenko mit einer Doppelschraube
zeigen, nachdem sie an der EM noch
einen Tsukahara mit nur einer Schraube gesprungen ist. Mit der Erschwerung jenes Sprungs zur Doppelschraube hatte sie sich in der Vergangenheit schwer getan; an den Olympischen Spielen 2012 war er ihr zum
Verhängnis geworden. Der Sturz in
der Qualifikation vor gut einem Jahr
in London liess Steingrubers Traum
vom Olympia-Final platzen.
Diplom im Mehrkampf im Visier
Steingruber ist sich bewusst, dass sie
Risiken eingehen muss, will sie als
zweite Schweizerin nach Ariella Kaeslin, die 2009 in London WM-Silber
am Sprung geholt hat, eine WM-Medaille gewinnen. Sie gehört mittlerweile aber nicht nur am Sprung zur erweiterten Weltspitze. Auch im Mehrkampf, am Boden und sogar am Balken rechnet sich die 19-Jährige Chancen auf eine Top-8-Klassierung aus.
Ein Diplomplatz im Mehrkampf ist
für Trainer Jordanov ein «realistisches
Ziel». Dass Steingruber auch im
Mehrkampf deutlich an Substanz zu-
Bild Steffen Schmidt/Keystone
gelegt hat, hat sie mit Rang 4 an den
Europameisterschaften in Moskau bewiesen.
Premieren für Käslin und Mülhauser
Im Schatten von Steingruber stehen
die beiden anderen Schweizer Mehrkämpferinnen, Ilaria Käslin und Nadia Mülhauser, die erstmals an einer
WM teilnehmen. Käslin ist hinter
Steingruber die klare Nummer 2 im
Team. Ihre Feuertaufe bei den Aktiven
hatte sie in Moskau mit Bravour bestanden, als sie im Mehrkampf ohne
groben Schnitzer durchkam und im
Final den gut 13. Rang belegte. Als
erste Schweizerin steht heute Mülhauser im Einsatz. «Die Teilnahme allein bereitet mir eine Riesenfreude,
stand ich doch ziemlich auf der Kippe», so die 17-Jährige aus Düdingen.
A UF EI N E BL I C K
Fussball
Italien Serie A
Roma – Bologna 5:0.
Rangliste: 1. AS Roma 18. 2. Napoli 16. 3. Juventus
16. 4. Inter Mailand 14. 5. Fiorentina 10. 6. Lazio
Rom 10. 7. Hellas Verona 10. 8. Livorno 8. 9. AC Milan 8. 10. Torino 8. 11. Cagliari 7. 12. Udinese 7. 13.
Atalanta Bergamo 6. 14. Parma 5. 15. Genoa 4. 16.
Catania 4. 17. Chievo Verona 4. 18. Bologna 3. 19.
Sampdoria 2. 20. Sassuolo 2.
Spanien, Primera Division
Betis Sevilla – Villarreal 1:0.
Rangliste: 1. FC Barcelona 21. 2. Atletico Madrid 21.
3. Real Madrid 16. 4. Villarreal 14. 5. Athletic Bilbao
12. 6. Valencia 12. 7. Espanyol Barcelona 11. 8. Getafe 10. 9. Levante 10. 10. Malaga 9. 11. Betis Sevilla
8. 12. San Sebastian 7. 13. FC Sevilla 6. 14. Celta Vigo 6. 15. Valladolid 6. 16. Elche 6. 17. Granada 5.
18. Almeria 3. 19. Osasuna 3. 20. Rayo Vallecano 3.
Frankreich, Ligue 1
Reims – Monaco 1:1.
Rangliste: 1. Monaco 18. 2. Paris St-Germain 18. 3.
Marseille 17. 4. Lille 14. 5. Nice 14. 6. Nantes 13. 7.
St-Etienne 13. 8. Rennes 12. 9. Lyon 11. 10. Reims
11. 11. Montpellier 9. 12. Bastia 9. 13. Evian TG 9.
14. Toulouse 9. 15. Guingamp 8. 16. Ajaccio 7. 17.
Bordeaux 7. 18. Lorient 7. 19. Sochaux 5. 20. Valenciennes 3.
Champions League
Gruppe E: Basel – Schalke 04. Steaua Bukarest –
Chelsea (beide Di, 20.45).
1.
2.
3.
4.
Schalke 04
Basel
Chelsea
Steaua Bukarest
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
3:0
2:1
1:2
0:3
3
3
0
0
Gruppe F: Borussia Dortmund – Marseille. Arsenal –
Napoli (beide Di, 20.45).
Rangliste: 1. Arsenal 1/3 (2:1). 1. Napoli 1/3 (2:1).
3. Borussia Dortmund 1/0 (1:2). 3. Marseille 1/0
(1:2).
Gruppe G: Zenit St. Petersburg – Austria Wien (Di,
18.00). FC Porto – Atletico Madrid (Di, 20.45)
Rangliste: 1. Atletico Madrid 1/3 (3:1). 2. FC Porto
1/3 (1:0). 3. Austria Wien 1/0 (0:1). 4. Zenit St. Petersburg 1/0 (1:3).
Gruppe H: Ajax Amsterdam – AC Milan. Celtic Glasgow – FC Barcelona (beide Di, 20.45).
Rangliste: 1. FC Barcelona 1/3 (4:0). 2. AC Milan 1/3
(2:0). 3. Celtic Glasgow 1/0 (0:2). 4. Ajax Amsterdam
1/0 (0:4).
Gruppe A: Bayer Leverkusen – San Sebastian.
Schachtjor Donezk – Manchester United (beide Mi,
20.45).
Rangliste: 1. Manchester United 1/3 (4:2). 2.
Schachtjor Donezk 1/3 (2:0). 3. Bayer Leverkusen
1/0 (2:4). 4. San Sebastian 1/0 (0:2).
Gruppe B: Juventus – Galatasaray Istanbul. Real Madrid – FC Kopenhagen (beide Mi, 20.45).
Rangliste: 1. Real Madrid 1/3 (6:1). 2. FC Kopenhagen 1/1 (1:1). 2. Juventus 1/1 (1:1). 4. Galatasaray
Istanbul 1/0 (1:6).
Gruppe C: Paris St-Germain – Benfica Lissabon. Anderlecht – Olympiakos Piräus (beide Mi, 20.45).
Rangliste: 1. Paris St-Germain 1/3 (4:1). 2. Benfica
Lissabon 1/3 (2:0). 3. Anderlecht 1/0 (0:2). 4. Olympiakos Piräus 1/0 (1:4).
Gruppe D: ZSKA Moskau – Viktoria Pilsen (Mi,
18.00). Manchester City – Bayern München (Mi,
20.45).
Rangliste: 1. Bayern München 1/3 (3:0). 1. Manchester City 1/3 (3:0). 3. Viktoria Pilsen 1/0 (0:3). 3.
ZSKA Moskau 1/0 (0:3).
Challenge League
Lugano – Servette
0:2 (0:2)
Rangliste: 1. Vaduz 10/23 (23:8). 2. Schaffhausen
10/21 (22:12). 3. Wil 10/19 (18:11). 4. Biel 10/15
(17:14). 5. Servette 10/15 (12:9). 6. Winterthur
10/13 (15:16). 7. Locarno 10/10 (7:14). 8. Lugano
10/9 (10:18). 9. Chiasso 10/6 (5:14). 10. Wohlen
10/6 (14:27).
Hajrovic. Der GC-Mittelfeldspieler
Izet Hajrovic wurde nach seiner Tätlichkeit gegen den St. Galler Stéphane
Besle vom Disziplinarrichter für vier
Spiele gesperrt. Der Bosnier hatte sei-
nen Kopf gegen die Brust des Gegenspielers gestossen.
Gavranovic. Eklat beim FC Zürich:
Der Sechste der Super League hat
gestern den 24-jährigen Stürmer Mario Gavranovic suspendiert.Als Gründe nennt der Verein Vorkommnisse
vor und während des Meisterschaftsspiels am Sonntag in Bern gegen die
Young Boys. Gavranovic wurde beim
1:0-Sieg der Zürcher nicht eingesetzt.
Tennis
ATP-Weltrangliste
1. (1.) Novak Djokovic (Ser) 11'120 (11'120). 2. (2.)
Rafael Nadal (Sp) 10'860 (10'860). 3. (3.) Andy Murray (Gb) 7075 (7075). 4. (4.) David Ferrer (Sp) 6710
(6710). 5. (6.) Tomas Berdych (Tsch) 4520 (4460).
6. (5.) Roger Federer (Sz) 4515 (4515). 7. (7.) Juan
Martin del Potro (Arg) 4425 (4425). 8. (8.) Jo-Wilfried
Tsonga (Fr) 3325. 9. (10.) Stanislas Wawrinka (Sz)
3150. 10. (9.) Richard Gasquet (Fr) 3005. 11. (11.)
Milos Raonic (Ka) 2815. 12. (13.) Tommy Haas (De)
2265. 13. (12.) Kei Nishikori (Jap) 2250. 14. (14.)
Gilles Simon (Fr) 2095. 15. (15.) Jerzy Janowicz (Pol)
2085. 16. (16.) John Isner (USA) 2025. 17. (17.) Nicolas Almagro (Sp) 1940. 18. (18.) Tommy Robredo
(Sp) 1855. 19. (19.) Fabio Fognini (It) 1840. 20. (20.)
Michail Juschni (Russ) 1780. Ferner die weiteren
Schweizer: 161. (168.) Marco Chiudinelli 325. 220.
(211.) Henri Laaksonen 219. 339. (334.) Sandro Ehrat 121. 342. (342.) Stéphane Bohli 119. 357. (358.)
Michael Lammer 114.
WTA-Weltrangliste
1. (1.) Serena Williams (USA) 12'260. 2. (2.) Viktoria
Asarenka (WRuss) 9480. 3. (3.) Maria Scharapowa
(Russ) 7641. 4. (4.) Agnieszka Radwanska (Pol)
5995. 5. (5.) Li Na (China) 5565. 6. (6.) Sara Errani
(It) 4300. 7. (11.) Petra Kvitova (Tsch) 3943. 8. (8.)
Caroline Wozniacki (Dä) 3735. 9. (9.) Angélique Ker-
ber (De) 3645. 10. (7.) Marion Bartoli (Fr) 3622. 11.
(10.) Jelena Jankovic (Ser) 3300. 12. (12.) Roberta
Vinci (It) 3060. 13. (13.) Sloane Stephens (USA)
3045. 14. (16.) Ana Ivanovic (Ser) 2775. 15. (14.)
Carla Suarez Navarro (Sp) 2775. 16. (15.) Sabine Lisicki (De) 2770. 17. (18.) Simona Halep (Rum)
2685. 18. (19.) Maria Kirilenko (Russ) 2620. 19.
(20.) Kirsten Flipkens (Be) 2596. 20. (17.) Samantha
Stosur (Au) 2445. Ferner die Schweizerinnen: 55.
(55.) Romina Oprandi 1089. 57. (56.) Stefanie Vögele 1083. 205. (205.) Viktorija Golubic 285. 208.
(208.) Amra Sadikovic 274. 256. (258.) Timea
Bacsinszky 208. 267. (326.) Belinda Bencic 191.
310. (274.) Conny Perrin 150.
Turniere im Ausland
Peking. ATP-Turnier (2,315 Mio. Dollar/Hart): 1.
Runde: Lleyton Hewitt (Au) s. Tommy Haas (De/7)
7:6 (8:6), 6:3. Fabio Fognini (It) s. Tommy Robredo
(Sp) 7:5, 4:6, 6:3.
Tokio. ATP-Turnier (1,297 Mio. Dollar/Hart). 1.
Runde: Jo-Wilfried Tsonga (Fr/2) s. Gael Monfils (Fr)
6:3, 7:6 (10:8). Nicolas Almagro (Sp/6) s. Benjamin
Becker (De) 7:6 (7:4), 7:6 (7:3).
Peking. WTA-Turnier (5'185'625 Dollar/Hart). 1.
Runde: Andrea Petkovic (De) s. Viktoria Asarenka
(WRuss/2) 6:4, 2:6, 6:4. Jelena Jankovic (Ser/8) s.
Anastasia Pawljutschenkowa (Russ) 1:6, 6:4, 6:0.
Ana Ivanovic (Ser/14) s. Flavia Pennetta (It) 7:6
(11:9), 6:1. - 2. Runde: Sara Errani (It/5) s. Misaki
Doi (Jap) 6:3, 6:2.
Eishockey
Frauen. Nationalliga A
Bomo Thun – Reinach 3:1.
Rangliste: 1. Lugano 3/9. 2. ZSC Lions 4/9. 3. Bomo
Thun 4/8. 4. Uni Neuchâtel 4/6. 5. Reinach 5/4. 6.
Weinfelden 4/0.
Le Coultre. Vincent Le Coultre vom
HC Lausanne wird bis auf weiteres
mit einer B-Lizenz beim NLB-Klub
SC Langenthal spielen. Der 21-jährige Stürmer soll Spielpraxis sammeln
und sich so persönlich weiter entwickeln können.
Stephan. Einzelrichter Reto Stein-
mann hat gestern Servette-Torhüter
Tobias Stephan für die nächsten beiden Genfer NLA-Spiele gesperrt. Stephan hatte am letzten Freitag in Fribourg seinen Stock unkontrolliert
und beidhändig gegen die jubelnden
Gottéron-Spieler geschleudert.
Turnen
WM in Antwerpen
Qualifikation Männer. Mehrkampf. Zwischenstand
nach dem ersten Tag (nach 3 von 4 Abteilungen):
1. Kohei Uchimura (Jap) 91,924 Punkte (Boden
15,333, Pauschenpferd 15,133, Ringe 15,000,
Sprung 15,400, Barren 15,400, Reck 15,658). 2.
Samuel Mikulak (USA) 89,532 (15,033, 14,233,
14,700, 14,800, 15,400, 15,366). 3. Lin Chaopan
(China) 89,430 (14,566, 14,733, 14,266, 15,066,
15,733, 15,066). – Ferner: 8. Oliver Hegi (Sz)
86,998 (14,033, 14,766, 14,200, 14,433, 15,200,
14,366). 19. Pablo Brägger (Sz) 83,898 (14,200,
13,466, 13,600, 14,333, 13,466, 14,833).
Boden: 1. Kenzo Shirai (Jap) 16,233. – Ferner: 34.
Brägger 14,200. 39. Claudio Capelli (Sz) 14,100. 43.
Hegi 14,033.
Pauschenpferd: 1. Alberto Busnari (It) 15,633. –
Ferner: 14. Hegi 14,766. 46. Brägger 13,466. 55.
Christian Baumann (Sz) 13,200.
Ringe: 1. Brandon Wynn (USA) 15,700. – Ferner:
37. Hegi 14,200. 40. Baumann 14,133. 53. Brägger
13,600.
Sprung: 1. Yang Hak Seon (SKor) 15,299. – Ferner:
14. Michael Meier (Sz) 14,516.
Barren: 1. Vasileios Tsolakidis (Grie) 15,866. – Ferner: 12. Hegi 15,200. 31. Baumann 14,566. 62.
Brägger 13,466.
Reck: 1. Uchimura 15,658. – Ferner: 11. Brägger
14,833. 25. Hegi 14,366. 85. Baumann 12,166.
SPORT
Deny Vetsch sichert
sich Gesamtsieg
Am Wochenende fand in
Wetzikon der letzte Lauf des
Jugend-«Züri-Lauf-Cups» statt.
Deny Vetsch aus Grabs wurde
Dritter und Gesamtsieger.
Leichtathletik. – Die Laufwettkämpfe
für den Jugend-«Züri-Lauf-Cup» findet jeweils an verschiedenen Orten im
Kanton Zürich statt. Die Distanzen in
der Altersklasse U12, in welcher der
Grabser Deny Vetsch an den Start
geht, bewegen sich zwischen 1,2 und
2,3 Kilometer. Für die Jugend-«ZüriLauf-Cup»-Jahresendwertung müssen
mindestens sechs Läufe absolviert
werden. Vetsch nahm an insgesamt
neun Wettkämpfen teil. Fünf davon
gestaltete er siegreich. Im Abschlussrennen in Wetzkion rangierte Vetsch
auf Platz drei. Dies reichte ihm für
den Gesamtsieg. Die Belohnung kann
sich sehen lassen: Jeweils die besten
fünf der Gesamtwertung pro Kategorie
gewinnen ein zweitägiges Trainingswochenende in Zürich mit bekannten
Sportlern. (pd)
IN KÜRZE
Tischtennis. Am Ostschweizerischen
Ranglistenturnier überzeugten die
Spieler des TTC Buchs. Präsident
Walter Ziörjen qualifizierte sich ungeschlagen und ohne Satzverlust im
ersten Rang für die nächste Runde.
Zwei Jugendspieler, Damian Battaglia
und Marius Zäch spielten bei den Herren mit und erreichten dritte Ränge.
Auch sie sind eine Runde weiter. (pd)
R A N G L I ST EN A US ZUG
16. Gauschla-Berglauf
Berglauf Gesamt (10 Kilometer). Damen: 1. Irene
Heeb (Haag) 1:02:40. 2. Petra Summer (Sulz/Österreich) 1:05:22. 3. Daniela Sulser (Weite) 1:11:23. –
Männer: 1. Arnold Aemisegger (Triesenberg) 52:52.
2. Stefan Keckeis (Koblach/Österreich) 54:49. 3. Ralf
Birchmeier (Buchs) 55:43.
Damen. Hauptklasse (1979–1993): 1. Lea Tauern
(Balzers) 1:21:15. 2. Annelies Wittenwiler (Buchs)
1:25:26. – Seniorinnen I (1969–1978): 1. Irene
Heeb (Haag) 1:02:40. 2. Petra Summer (Sulz/Österreich) 1:05:22. 3. Franziska Ettlin (Zürich) 1:17:24. –
Seniorinnen II (1959–1968): 1. Daniela Sulser
(Weite) 1:11:23. 2. Helen Zuber (St. Gallen) 1:19:04.
3. Patricia Schulz (Wald) 1:22:19. – Seniorinnen III
(1949–1958): 1. Catherine Wullschleger (Naters)
1:19:59. 2. Rosalia Morace (St. Gallen) 1:22:18. 3.
Helen Kaufmann (Triesenberg) 1:42:32.
Männer. Hauptklasse (1979 –1993): 1. Ralf Birchmeier (Buchs) 55:43. 2. Marco Wildhaber (Flumserberg) 1:00:51. 3. Remo Böhi (Weissbad) 1:02:18. –
Senioren I (1969 –1978): 1. Arnold Aemisegger
(Triesenberg) 52:52. 2. Stefan Keckeis (Koblach/
Österreich) 54:49. 3. Jan Walter (Lenggenwil) 57:11. –
Senioren II (1959–1968): 1. Philippe Descloux
(Studen) 1:03:29. 2. Kaspar Senn (Bubikon) 1:05:29.
3. Baha Akyel (Trübbach) 1:12:25. – Senioren III
(1949–1958): 1. Stefan Süess (Schönenberg)
1:02:26. 2. Ivo Good (Au) 1:12:07. 3. Erwin Merk
(Romanshorn) 1:25:29. – Senioren IV (1948 und
älter): 1. Werner Rechsteiner (Waldstatt) 1:28:15.
Junioren, 6 Kilometer (1994 und jünger): 1.Michael
Frey (Azmoos) 53:25. 2.Stephan Frey(Azmoos) 53:39.
3. Pascal Stillhart (Fontnas) 53:49.
80 Meter. Mädchen I (2007 und jünger): 1. Leandra
Sprecher (Weite) 17,75. 2. Luisa Szacsvay (Oberschan) und Karin Tischhauser (Grabs) 17,83. – Mädchen II (2005/2006): 1. Svenja Gabathuler (Trübbach) 14,35. 2. Yara Sprecher (Weite) 14,74. 3. Laura
Knupp (Weite) 14,87. – Mädchen III (2003/2004):
1. Anja Ottacher (Weite) 13,64. 2. Anja Germann
(Trübbach) 13,93. 3. Sabrina Lillge (Trübbach)
14,29. – Mädchen IV (2001/2002): 1. Mara Sulser
(Weite) 12,51. 2. Sina Gabathuler (Weite) 12,59. 3.
Valeria D’Angeli (Weite) 12,71. – Mädchen VI
(1997/1998): 1. Jana Gabathuler (Weite) 11,07.
Knaben I (2007 und jünger): 1. Leano Zogg (Weite)
17,54. 2. Tobias Heeb (Haag) 17,92. 3. Andrin
Gabathuler (Oberschan) 18,04. – Knaben II
(2005/2006): 1. Ricardo Pietrafesa (Fontnas) 14,43.
2. Simon Gabathuler (Oberschan) 14,73. 3. Joel
Ottacher (Weite) 15,35. – Knaben III (2003/2004):
1. Noel Sprecher (Weite) 13,86. – Knaben IV
(2001/2002): 1. Maik Kamm (Oberschan) 12,37.
2. Philipp Oberer (Trübbach) 12,42. 3.Justin Cortese
(Weite) 12,62.
Dr schnellschtWartauer.Mädchen:1.JanaGabathuler
(Weite) 11,07. 2. Mara Sulser (Weite) 12,51. 3. Sina
Gabathuler (Weite) 12,59. – Knaben: 1. Maik Kamm
(Oberschan) 12,37. 2. Philipp Oberer (Trübbach)
12,42. 3. Justin Cortese (Weite) 12,62.
1. Gauschla Obet-Lauf. Frauen: 1. Frauen-Power
(Yvonne Fiordimondo, Lisi Vetsch, Gabi Neuhaus)
1:33:38,73. – Männer: 1. Lippuner Express-Team
(Walter Manser, Rico Rüdisühli, Antonio Gonzalez)
1:06:35,10. 2. FC Trübbach 1:13:44,23. 3. FC Trübbach C-Junioren 1:18:19,13. – Mixed: 1. Vereinigtes
Appenzell (Tamas Szacsvay, Katrin Szacsvay, Bettina
Innauen) 1:16:08,35. 2. Tick, Trick und Track
1:23:30,25. 3. Alpstein-Runners 1:24:05,78.
Einzelwertung Obet-Lauf. Frauen: 1.Katrin Szacsvay
(Oberschan) 26:36,78. 2. Andrea Zogg (Weite) und
Bettina Inauen (Eggerstanden) 27:03,57. – Männer:
1.Walter Manser (Weite) 19:49,03. 2.Tamas Szacsvay
(Oberschan) 22:28,00. 3. Nicolas Dinner (Azmoos)
22:59,85.
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
29
Den eigenen Rekord gebrochen
Laufbegeisterte jeden Alters
trafen sich am Samstag und
Sonntag zum 16. GauschlaBerglauf und zur Premiere des
Gauschla-«Obetlaufs» in Weite.
Der Triesenberger Arnold
Aemisegger erreichte als Erster
das Ziel und unterbot seinen
eigenen Streckenrekord.
die Brüder Michael und Stephan Frey
aus Azmoos. Sie bewältigten die Strecke mit Bravour und klassierten sich
auf dem ersten respektive zweiten
Rang. War Stephan vom Start bis zum
Ziel in der Spitzengruppe, startete
sein jüngerer Bruder Michael erst ab
Kilometer 7 durch. Er fand Anschluss
an die Spitzengruppe und überholte
auf der letzten Steigung seinen älteren Bruder, der wegen eines Missgeschicks zurückfiel.
Von Susanne Freuler
Erneuter Titel für Jana Gabathuler
Den Pokal für «Dr schnellscht
Wartauer» durfte bei den Mädchen erneut Jana Gabathuler aus Weite (Jahrgang 1997) entgegennehmen. Bei den
Knaben siegte Maik Kamm aus Oberschan (Jahrgang 2002). Nächstes Jahr
wird Gabathuler nicht mehr um den
Titel kämpfen dürfen – sie fällt aus
dem zugelassenen Teilnehmerkreis.
Nachfolgerinnen stehen bereit, zum
Beispiel die Zweitplatzierte Mara
Sulser (Jahrgang 2001), Tochter von
Daniela Sulser, sowie Sina Gabathuler
(Jahrgang 2002), Drittplatzierte und
jüngere Schwester der Siegerin.
Berglauf. – Lediglich 52 Minuten und
52 Sekunden benötigte der schnellste
Bergläufer, Arnold Aemisegger aus
Triesenberg (Jahrgang 1976), für die
zehn Kilometer lange Strecke vom
Schulhaus Weite hoch zum Skihaus
Labria, die mit 1000 Höhenmetern
äusserst nahrhaft ist. Mit dieser starken Leistung holte er sich den Sieg am
16. Gauschla-Berglauf und übertraf
seinen letztjährigen Streckenrekord
um 33 Sekunden.
Ab Kilometer 7 alleine unterwegs
Nachdem die drei Favoriten Arnold
Aemisegger, Stefan Keckeis (Koblach,
Österreich) und Ralf Birchmeier
(Buchs) die 4-Kilometer-Grenze in
Oberschan noch gleichzeitig passierten, setzten sich kurz darauf Aemisegger und Keckeis ab. Bei Kilometer 7,
dem Punkt «Purlifenz», musste sich
dann auch Keckeis geschlagen geben
und liess Aemisegger ziehen. «Ich
hatte von Beginn weg ein gutes Gefühl und konnte mein Tempo durchziehen», sagte Aemisegger. «Die letzte
Passage darf man keinesfalls unterschätzen. Ich musste zeitweise an mein
Limit gehen.»
Keine konnte Schritt halten
Bei den Damen konnte keine Teilnehmerin mit Irene Heeb aus Haag
Die schnellste Frau: Irene Heeb aus
Haag siegt überlegen.
Unterwegs zum neuen Streckenrekord:
Arnold Aemisegger.
(Jahrgang 1978) Schritt halten. Sie
benötigte für die anspruchsvolle
Strecke mit durchschnittlich 10 Prozent Steigung lediglich eine Zeit von
1:02,40. Bereits auf den ersten zwei
Kilometern liess sie zuerst die Lokalmatadorin Daniela Sulser aus Weite
und dann die Zweite der Gesamtrangliste, Petra Summer (Sulz, Österreich,
hinter sich. Sulser ist trotzdem mit
ihrer Leistung mehr als zufrieden:
«Ich trainiere seit längerer Zeit nur
ein Mal pro Woche und nicht mehr
speziell für Bergläufe.»
Voller Einsatz bei den jüngsten Teilnehmern: Leano Zogg (Mitte) setzt sich gegen
Tobias Heeb (rechts) und Andrin Gabathuler durch.
Brüderpaar top
Die Junioren bewältigen jeweils nicht
die volle Berglaufdistanz, sondern
nehmen das Rennen ab Oberschan in
Angriff. Die 800 Höhenmeter auf
sechs Kilometern Streckenlänge sind
allerdings kein Zuckerschlecken.
Manch junger Läufer war froh, als die
Ziellinie in Sichtweite kam. Nicht so
Erfreuliche Teilnehmerzahlen
Insgesamt 72 Mädchen und Knaben,
67 Bergläufer und 19 Nordic Walker
nahmen den16.Gauschla-Berglauf bei
herbstlichem Wetter in Angriff. So
viele, wie lange nicht mehr und belohnten damit auch die rund 70 freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Der 1. Gauschla-Obet-Teamlauf am
Samstagabend verzeichnete ebenfalls erfreuliche Teilnehmerzahlen.
«Schwitzen und anschliessend Spaghetti-Plausch mit Bar- und Festbetrieb. Diese Kombination kam bei
allen gut an und wird in Zukunft ein
fester Bestandteil der Gauschla-Läufe
sein», freut sich Wettkampf-Chefin
Rosi Wikart.
Premieren-Sieg: Das Lippuner-Express-Team mit Walter Manser, Rico Rüdisühli
und Antonio Gonzalez (von links) gewinnt den Obet-Lauf.
Elite-Sieg für das Gestüt Werner Rütimann
Springreiten. – An den kürzlich stattgefundenen Schweizer Meisterschaften
für die in der Schweiz gezüchteten
Sportpferde in Avenches siegte der
Zuchthengst «Davidoff v.Schlösslihof»
mit Niklaus Schurtenberger in der
höchsten Kategorie Elite. In einem
spannenden Stechen mit Hindernishöhen über 150 Zentimeter gewann
der Hengst mit einem fehlerfreien
Umgang in der schnellsten Zeit.
«Davidoff v. Schlösslihof»wurde gezüchtet und ausgebildet auf dem Gestüt
Rütimann, Schlösslihof in Frümsen
und steht auch im Deckeinsatz. Bei
den vierjährigen Pferden gab es gleich
den nächsten Sieg. Josef Scherrer aus
Gams mit seinem Pferd «Dominus»,
das vom Schlösslihof-Bereiter Adrian
Oehrli an den Schweizer Meisterschaften geritten wurde und interessanterweise vom Elite-Sieger abstammt, setzte sich durch. An den nationalen Titelkämpfen nahmen über
500 Pferde in verschiedenen Alterskategorien teil. (pd)
Souverän zum Titelgewinn: Niklaus Schurtenberger mit «Davidoff v. Schlösslihof».
SPORT
Kein guter Tag für
Grabser Ringer
Am Samstag reiste der RC
Oberriet-Grabs zum NLB-Auswärtskampf nach Einsiedeln.
Dort mussten die Rheintaler
mit 10:33 die erste Niederlage
der Saison hinnehmen.
Ringen.– Den Abend eröffneten Marco
Obrist und Lorenz Schönbächler in
der Kategorie bis 55 kg. Obrist ist für
den leider verletzten Dominik Steiger
eingesprungen. Schönbächler gewann
den Kampf durch technische Überlegenheit. Im Gewicht bis 120 kg
konnte der RCOG keinen Gegner stellen – somit gingen vier Mannschaftspunkte an die Ringerriege Einsiedeln.
Bis 60 kg Greco standen sich Flavio
Freuler und Jan Neyer gegenüber.
Neyer konnte mehrmals in Führung
gehen, teils mit umstrittener Beinarbeit trotz griechisch-römischem
Stil. Nach einem hart umkämpften
Duell siegte der Einsiedler Ringer
knapp mit 11:10 Punkten. Bis 96 kg
konnte dann Einsiedeln keinen Mann
stellen, was für Ivan Städler einen
kampflosen Sieg bedeutete. Es waren
die einzigen vier Punkte, die der RC
Oberriet-Grabs vor der Pause verbuchen konnte. Denn zum Abschluss
der ersten Halbzeit traf Andreas Vetsch
auf Lukas Schönbächler. Der Ringer
aus der Klosterstadt konnte den Grabser mittels Schultersieg bezwingen,
das Heimteam führte zur Pause unangefochten mit 15:6.
Hutter erliegt neuen Regeln
Andreas Brandenberger vom RCOG
begegnete nach der Pause Jürg Betschart. Brandenberger musste für die
Gewichtsklasse bis 84 kg einige Kilos
wegtrainieren, was ihm dann schlussendlich zumVerhängnis wurden. Seine
Energie hat nicht bis zum Schluss gereicht. Sieg durch technische Überlegenheit für Einsiedeln. Patrick Koster
musste gegen den dritten Schönbächler der Runde ran. Michel Schönbächler beendete den Kampf gegen
den Nachwuchsringer ziemlich schnell
durch eine 5er-Wertung. Christian
Hutter traf auf Andreas Burkard. Die
zweite Dreierwertung brachte dem
Einsiedler dann den Sieg ein. Dies
ist seit der Regeländerung eine weitere Möglichkeit, zu gewinnen. Zum
Schluss durften die zwei Doppellizenzringer aus Kriessern ran. Aber auch
ihnen lief nicht alles nach Plan. Tobias
Betschart unterlag Yves Neyer mit
2:8 Punkten über die volle Kampfzeit. Fabio Dietsche stand im letzten
Kampf Stephan Strebel, der Ausleihe
aus Freiamt, gegenüber. Strebel gewann den Kampf mit 9:1. Die deftige
10:33-Niederlage lässt beim Ringerclub Oberriet-Grabs nur eine Schlussfolgerung zu: «Vergessen und nach
vorne schauen.» (ivs)
Europacup-Bronze
für Marina Schnider
Schiessen. – Am 300-Meter-Europacup-Final in Saint Jean-de-Marsacq
(Frankreich) hat die Buchserin Marina
Schnider im Wettbewerb 3 x 20 der
Frauen den dritten Platz herausgeholt.
Im Liegendmatch lief es noch nicht
nach Wunsch: Mit 591 Punkten resultierte Rang neun. Doch im Dreistellungswettkampf steigerte sich
Schnider. Mit 95 Punkten in der ersten
Passe kniend begann sie zwar verhalten, erhöhte dann aber auf 97. Liegend erzielt sie 100 und 98 Punkte.
Stehend schoss sie am Schluss 95
und 96 Punkte aus. Die 192 Zähler
kniend, 198 liegend und deren 191
stehend reichten zum Durchbrechen
der sogenannten Schallmauer von
580 Punkten, die absolute Spitzenschützen von den sehr guten trennt.
Das Total von 581 Punkte reichte
Schnider im Feld sämtlicher europäischer 300-Meter-Spezialistinnen zu
Bronze. Es siegte die Schwedin Elin
Ahlin mit 585 Punkten vor der Deutschen Eva Friedel mit 584 Zählern.
Die Differenz zu Schnider legte das
Duo in der Kniend-Position. (pd)
WERDENBERGER & OBERTOGGENBURGER | DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
30
Dritter Titel in Serie für Posch
Am Wochenende fand der
sechste und letzte Renntag zur
Rotax-Kart-Schweizer-Meisterschaft im aargauischen Wohlen
statt. Der Buchser Pascal Posch
verteidigte erfolgreich die Gesamtführung und wurde zum
dritten Mal in Folge Schweizer
Meister.
Karting. – Dass es zu einem spannenden entscheidenen Rennwochenende kommen würde, liess der 12Punkte-Vorsprung von Pascal Posch
in der Rotax-Schweizer-Meisterschaft
auf seine Konkurrenten erahnen. Die
Zuschauer wurden nicht enttäuscht.
Der Buchser präsentierte sich in Wohlen in bester Verfassung, glänzte bereits im Qualifying mit der drittbesten
Zeit, während sich seine härtesten
Konkurrenten Randy Berglass und
Nikolaj Rogivue mit den Rängen sechs
und zehn zufriedengeben mussten.
In den Vorläufen top
Im ersten Vorlauf erwischte Posch
einen perfekten Start und konnte somit die erste Runde auf Platz zwei beenden. Im weiteren Verlauf zeichnete
sich für den 28-Jährigen ab, dass es
kein einfaches Rennen werden würde.
Er fiel wieder auf Position drei zurück.
Durch fahrerisches Können und unkonzentriertes Fahren der beiden führenden Konkurrenten konnte sich
Posch aber an die Spitze zurückkämpfen, und schliesslich führte sein allseits umjubeltes Überholmanöver in
den letzten Sekunden des Rennens
ihn doch noch auf den ersten Platz.
Im zweiten Vorlauf lief es ähnlich.
Posch führte vom Start weg, wurde
aber in der vierte Runde von Rogivue
überholt. Im weiteren Verlauf des
Rennens zeichnete sich jedoch ab,
dass der Kart von Rogivue ein wenig
Der Gegnerschaft erneut voraus: Pascal Posch sicherte sich im letzten Rennen der nationalen Rotax-Kart-Serie den
Schweizer-Meister-Titel, seinen dritten in Folge.
abbaute, wiederum aber der Kart von
Posch immer mehr an Stärke dazugewinnen konnte. Dies gipfelte in
einem weiteren Sieg für den Buchser.
Taktisch zum Erfolg
Der Finallauf sollte somit die Entscheidung zwischen Pascal Posch und
seinem – wie sich im Laufe der Saison
herauskristallisierte – härtesten Gegner Nikolaj Rogivue bringen. Dieser
konnte als Einziger des ganzen Klas-
sementes Posch den Meistertitel noch
streitig machen. Ein harter, aber sehr
fairer Kampf wurde von der ersten bis
zur letzten Runde ausgetragen. Rogivue und Berglas starteten stark ins
Rennen, sie überholten Posch in den
Anfangsrunden, jedoch verlor Posch
den Anschluss nicht und kämpfte sich
bis zur 14. Runde des Rennens auf
Platz zwei zurück. Durch einen taktischen und risikoscheuen Finallauf
seinerseits durfte sich Pascal Posch
somit erneut und in dritter Folge
Schweizer Meister nennen. Überglücklich gestand Posch dass es einer
der härtesten Titel war, aber wiederum auch die schönste Saison, die er in
seiner sportlichen Karriere erleben
durfte. Posch sicherte sich ausserdem
das Ticket für dieWeltmeisterschaft, die
Mitte November im amerikanischen
New Orleans stattfindet. Bis dahin
stehen für ihn einige wertvolle Tests
und die Suche nach Sponsoren an. (pd)
Unter neuem Namen die Erfolge fortsetzen
Die sommerlichen Turbulenzen
sind nun vorbei, die HandballTalente aus dem Obertoggenburg können sich nun wieder
aufs Wesentliche konzentrieren.
Mit zwei U17-Teams ist man in
die Meisterschaft gestartet.
Handball. – Kürzlich hat der neu gegründete HC Büelen Nesslau den
Spielbetrieb aufgenommen. Nach der
Abspaltung im Sommer vom früheren
Club HC Toggenburg wurden zwei
U17-Mannschaften gebildet. Als grosse
Herausforderung stellte sich heraus,
dass nun viele junge Spieler Posten im
Vorstand zu besetzen hatten. Zusammen mit der Hilfe des Präsidenten
Peter Ruf klappt dies nun nach Anfangsschwierigkeiten sehr gut. Eine
klare Organisation der Aufgabenbereiche wurde erarbeitet und hilft
bei der Bewältigung der Arbeiten.
Ambitioniertes Ziel
Aus den verbliebenen Schulabgängern und vielen Neuzugängen, welche
im Schulsportfach Handball teilnehmen, gelang es, zwei U17-Mannschaften auf die Saison 2013/14 zu
formieren. Die eine Mannschaft setzt
sich aus den Leistungsträgern der
letzten Jahre zusammen, die andere
besteht einerseits aus erfahrenen Junioren, andererseits aus vielen 13- bis
15-jährigen Neulingen, welche von
den Routiniers im Match geführt und
motiviert werden.
Das aus Leistungsträgern bestehende
Fanionteam hat die klare Zielvorgabe,
in der Vorrunde einen Spitzenplatz zu
erreichen, damit man in der Rückrunde um den Meisterschaftspokal
mitspielen kann. Dieses Ziel zu realisieren wird allerdings ein schwieriges
Unterfangen, da mit den starken
Mannschaften aus Appenzell und
Mit zwei Teams in der U17-Meisterschaft engagiert: der HC Büelen Nesslau (in Grün).
Heiden harte Konkurrenz vorhanden
ist. Für das andere Team ist es wichtig,
dass die neuen Spieler viel Erfahrung
sammeln können und sich stetig weiterentwickeln.
Erste Meisterschaftspunkte
Gegen den TV Appenzell bestritt das
Fanionteam des HC Büelen Nesslau
das erste Heimspiel. Dieses ging nach
hartem Kampf mit 26:31 verloren. Da
aber die Leistung auf dem Feld trotz
Niederlage stimmte, blieb die Zuversicht auf die ersten Punkte gross. Was
im Spiel gegen den HC Buchs-Vaduz
denn auch gelang. Die im Training
geübten Spielzüge und individuellen
Durchbrüche konnten umgesetzt werden, es resultierte letztlich ein klarer
45:24-Sieg für die Obertoggenburger.
Ein Vollerfolg blieb der zweiten Mannschaft bislang verwehrt. Einer 29:38Niederlage gegen den SV Fides St.Gallen liess man ein 35:35 gegen den TSV
St. Otmar St. Gallen folgen.
Starke Leistungen am Bodenseecup
Im letzten Schuljahr gelang es den
Schülern des OZ Büelen, den Kantonalmeistertitel zu erringen. Dieser
berechtigte sie einerseits, im Juni an
den Schweizer Meisterschaften teilzunehmen, wo ein guter fünfter Rang
herausschaute. Andererseits durften
die Obertoggenburger Handballtalente
am internationalen Bodenseecup ihr
Können beweisen.
Gegen die Meister der an den Bodensee angrenzenden Bundesländer und
Kantone schaute der hervorragende
zweite Schlussrang heraus. Einzig
gegen das Meisterteam aus BadenWürttemberg musste klein beigegeben
werden. Besonders erwähnenswert ist
aus Nesslauer Sicht der knappe
15:14-Sieg gegen den Meister des
Kantons Thurgau. Denn dieser besteht ausnahmslos aus Handballsportschülern, welche die Sportschule
Arbon besuchen und dort täglich zwei
Stunden trainieren. (pd)
Kinowoche 26.9. bis 2.10.2013
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Tagesreisen
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06.30h
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Palfries
Kleinbus
Saisonschluss-Nachmittag mit z`Obig
Rüebli-Märt Aarau
Zibele-Märit Bern
Mehrtagesreisen
07.10.
12.10.
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Jassreise Oberaudorf / Bayern
Saisonschlussreise Allgäu
Musical
Die Schöne und das Biest
30.11.2013 sowie 21.12.2013
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Es finden folgende spezielle Auszeichnungen statt:
– Miss Wildhaus
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– Schöneuterpreis jüngere und ältere
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– Mutter / Tochter-Wettbewerb
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– Jungvieh-Champion
Öffentlicher Schauabend
Samstag, 5. Oktober 2013
20.00 Uhr im Hotel Hirschen, Wildhaus
Unterhaltung mit einem Jodelchor und einer Ländlermusik
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die Schaukommission und
der Gemeinderat
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Auf zahlreichen Besuch auch aus nichtbäuerlichen
Kreisen freuen sich
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POLITISCHE GEMEINDE
WARTAU
Gemeindeviehschau
Donnerstag, 3. Oktober 2013
auf dem Schauplatz «Dornau» (Werkhof Ortsgemeinde),
9478 Azmoos
Auffuhr bis 9.15 Uhr
Am Nachmittag finden folgende spezielle Auszeichnungen statt:
Miss Wartau
Jungviehchampion
Erstmelkchampion
Zudem werden zwei Schöneutertitel verliehen.
Während der Schau findet der Jungzüchterwettbewerb
statt.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, es wird eine Festwirtschaft geführt. Die Kinder können Pony reiten und
es hat wiederum einen Streichelzoo.
Der Bauernabend beginnt um 20.00 Uhr im Ortsgemeindeschopf in Azmoos. Für die musikalische
Unterhaltung sorgen die Matuger Örgeler. Es findet
ein Schätzspiel statt.
Verkehrsbeschränkung
PRAXIS ÜBERGABE
AUS ZAHNARZTPRAXIS GABRIEL & NÜESCH
WIRD ZAHNARZTPRAXIS DR. GABRIEL
Generationswechsel im Dorfschulweg 10 in Grabs:
Die Zahnarztpraxis Gabriel & Nüesch firmiert um:
Dr. med. dent Heinz Nüesch geht im September 2013
in den wohl verdienten Ruhestand. Der neue Inhaber,
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tAlle Bereiche der Zahnheilkunde (z.B. ästhetische
Zahnheilkunde, metallfreie Rekonstruktionen, Zahnerhaltung, Implantate, Zahnfleischerkrankungen)
t5FSNJOFTPGPSUokeine Wartezeiten
tC FTPOEFSTLJOEHFSFDIUF#FIBOE
lung mit viel Geduld (Dr. Gabriel
ist Vater zweier Söhne)
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Wegen Viehtrieb ist auf folgenden Strecken zwischen
8.00 und 9.15 Uhr sowie zwischen 15.00 und 17.00 Uhr
mit Behinderungen zu rechnen:
Dr. med. dent. Philipp Gabriel
• Oberschan–Azmoos
• Azmoos–Seidenbaum–Weite
• Fontnas–Azmoos
Dorfschulweg 10 · 9472 Grabs
Tel. 081 7711443
[email protected]
9478 Azmoos, 1. Oktober 2013, Der Gemeinderat
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Tägl. 20.00
Christkindelmärkte
Schaukritik auf dem Platz durch die Schauexperten
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BOULEVARD
DIENSTAG, 1. OKTOBER 2013
Die weltschärfsten
Röntgenstrahlen
News
Doppelmörder verurteilt. Ein bereits verurteilter Doppelmörder
ist in Deutschland nun auch wegen des Todes einer Schweizerin
verurteilt worden. Das Landgericht Halle (Sachsen-Anhalt)
sprach ihn gestern wegen Körperverletzung mit Todesfolge für
schuldig. Zudem wurde das frühere Urteil wegen Mordes an einer
Rentnerin und einem Arzt angerechnet, wobei eine besondere
Schwere der Schuld festgestellt
wurde. (sda)
Göttingen. – Deutsche Forscher haben nach eigenen Angaben den
schärfsten Röntgenstrahl der Welt erzeugt. Er sei zehntausend Mal dünner
als ein menschliches Haar. Der mit einer eigens angefertigten Speziallinse
erzeugte Strahl habe einen Durchmesser von knapp fünf Nanometern,
teilte die Hochschule gestern mit.
Vor dem Experiment lag die Grenze
bei etwa 20 Nanometern. Ein Nanometer entspricht einem Millionstel
Millimeter. Das Experiment wurde
am Deutschen Elektronen-Synchrotron Desy in Hamburg durchgeführt.
Der feine Röntgenstrahl eröffnet
nach Angaben der Hochschule neue
Möglichkeiten für die Materialforschung, etwa zur Untersuchung von
Nanodrähten, die in Solarzellen zum
Einsatz kommen. Die Ergebnisse der
Untersuchungen, an denen die Institute für Röntgenphysik und Materialphysik der Universität Göttingen beteiligt waren, wurden im Fachjournal
«Optics Express» veröffentlicht. (sda)
Ehepaar wollte Uhr schmuggeln.
Deutsche Zöllner haben am
Samstag am Grenzübergang Bietingen zwei hochwertige Armbanduhren entdeckt. Ein Ehepaar
aus Bayern hatte versucht, diese
nach Deutschland zu schmuggeln.
Trotz Befragung nach mitgebrachten Waren, vor allem nach Uhren,
Schmuck oder Kleidung, gab das
Paar an, nichts bei sich zu haben,
wie das Hauptzollamt Singen gestern mitteilte. (sda)
Alitalia notgelandet. Wegen Problemen mit dem Fahrwerk ist auf
dem Fiumicino-Flughafen in Rom
eine Alitalia-Maschine notgelandet. Das Fahrwerk des Airbus
A320 mit 151 Menschen an Bord
habe am Sonntagabend nicht richtig ausgefahren werden können,
berichtete die Nachrichtenagentur
Ansa. Die Maschine, die in Madrid gestartet war, war in ein Gewitter geraten. (sda)
Überschwemmungen in Thailand.
Heftige Monsunregen haben in
Thailand Landstriche in einem
Drittel der 77 Provinzen teilweise
unter Wasser gesetzt. 2,7 Millionen Menschen seien betroffen, 22
Menschen kamen seit Anfang
September ums Leben, berichtete
die Katastrophenschutzbehörde
gestern. Die Situation sei deutlich
entspannter als vor zwei Jahren,
als Überschwemmungen weite
Landstriche überfluteten. (sda)
32
Wenn die Sonne abtaucht …
Am Norddeich im deutschen Aurich geniessen nicht nur Vögel den Sonnenuntergang. Auch Kitesurfer
Bild Matthias Balk/Keystone
profitieren von den optimalen Bedingungen – mit romantischer Untermalung.
Mann in Luzern von Zug erfasst
Am Bahnhof Luzern ist gestern
eine Person von einem Zug
erfasst und dabei verletzt
worden. Ein Mann ist unter
dem Zug eingeklemmt
worden. Der Verkehr musste
zeitweise umgeleitet werden.
Luzern. –Am Bahnhof Luzern ist gestern ein 42-jähriger Mann von einem
Zug erfasst und dabei schwer verletzt
worden. Die genauen Unfallumstände sind gemäss Polizei unklar. Der
Mann wurde gegen 14.45 Uhr beim
Gleis 3 von einem einfahrenden Zug
erfasst. Dabei wurde er unter der Lokomotive eingeklemmt, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Feuerwehrleute bargen den Mann. Er wurde mit
schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Weshalb der Mann unter den Zug
geriet, ist gemäss Polizei unklar. Sie
geht gemäss ersten Erkenntnissen
nicht von einer Dritteinwirkung aus.
Die Luzerner Staatsanwaltschaft
führt eine Untersuchung durch.
Während der Bergungsarbeiten
wurde die Zentralstrasse beim Bahnhof gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Es kam zu längeren Staus.
Auf den Bahnbetrieb hatte der Zwischenfall mit Ausnahme von Gleisänderungen keine Auswirkungen, wie
ein SBB-Sprecher sagte. (sda)
Mehrere Fischerboote
untergegangen
Peking. – Nach dem Untergang von
drei Fischerbooten in einem schweren
Taifun im Südchinesischen Meer werden 74 Seeleute vermisst. Von den 88
Fischern aus der südchinesischen Provinz Guangdong seien bis gestern
Mittag 14 gerettet worden, berichtete
die Nachrichtenagentur Xinhua.
Die drei Fischerboote seien am
Sonntagnachmittag in dem Taifun
«Wutip» gesunken, meldete Xinhua
unter Berufung auf die Marinebehörden. Diese machten die Fahrlässigkeit
der Seeleute für das Unglück verantwortlich. Die Kapitäne der Boote seien vor den Stürmen gewarnt worden,
hätten ihre Schiffe am Sonntag aber
trotzdem nicht in Sicherheit gebracht.
Insgesamt gerieten den Angaben zufolge fünf Fischerboote mit 171 Besatzungsmitgliedern in den Sturm, der
im Laufe des Montags im Zentrum Vietnams an Land treffen sollte. (sda)
Wieder ein Prozess
für Amanda Knox
Von Wolf H. Wagner
Florenz. – Er hatte hohe Medienwelle
geschlagen, der Mord an der englischen Studentin Meredith Kercher im
November 2007. Die US-Amerikanerin Amanda Knox, tituliert als «Engel
mit den Eisaugen», und ihr italienischer Gefährte Raffaele Sollecito waren in erster Instanz des Mordes für
schuldig und zu langen Haftstrafen
verurteilt worden. Im Appellationsgericht von Perugia wurden sie am
24. Oktober 2011 dann freigespro-
chen. Das Kassationsgericht hatte dieses Urteil aufgehoben, seit gestern
verhandelt nun eine neue Appellationsinstanz in Florenz den Fall.
Angeklagte abwesend
Die beiden Angeklagten erschienen
jedoch nicht im Gerichtssaal von Novoli. Amanda Knox war nach dem
Freispruch in die USA zurückgekehrt.
Aus Seattle liess die Studentin wissen,
es werde «zu viel Rummel um ihre
Person gemacht» und sie werde «sich
nicht an diesem Zirkus beteiligen».
Noch vor Tagen hatte sie in Fernsehinterviews amerikanischer und italienischer Stationen wiederholt, sie sei
unschuldig.
Raffaele Sollecito hält sich zurzeit
in Santo Domingo auf. Sein Vater erklärte gegenüber den Medien, sein
Sohn sei von italienischen Freunden
eingeladen worden. «Er braucht etwas Ruhe nach all diesen stürmischen
Erlebnissen.» Raffaele werde aber
Mitte Oktober nach Italien zurückkehren.
Auch die Eltern und die Schwester
der Ermordeten werden zur Verhandlung nicht erscheinen. Sie hatten mit
grossen Emotionen gegen den Freispruch der beiden Angeklagten protestiert und sprechen nur mit Bitterkeit von Amanda Knox. Auf den
Wunsch Amandas, sie wolle Blumen
am Grab von Meredith Kercher niederlegen, reagierte die Schwester abweisend: «Wir wollen auf gar keinen
Fall, dass sich Amanda dem Grab nähert. Meredith soll in Frieden ruhen.»
Der erste Verhandlungstag widmete
sich den technischen Details des Verfahrens. Anklage und Verteidigung
wurden gehört. Der stellvertretende
Generalstaatsanwalt von Florenz,
Alessandro Crini, stellte den formalen Antrag auf Neueröffnung des Verfahrens.
Die perfekte Welle
Louie zeigt es seinen kalifornischen Artgenossen – am Huntington
Bild Michael Nelson/Keystone
Beach surft er allen davon.
Hägar der Schreckliche
In Florenz ist gestern der
Prozess im Mordfall Meredith
Kercher wieder aufgenommen
worden. Es wird ein Verfahren
ohne die Angeklagten Amanda
Knox und Raffaele Sollecito.
Beide sind angeklagt, ihre Mitstudentin ermordet zu haben.

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