Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG): Zwölffach überhöhte Kosten

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Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG): Zwölffach überhöhte Kosten
13.5.2016
Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG):
Zwölffach überhöhte Kosten und schlechte Qualität - das geht nicht länger
Das Ende April 2016 dem Stadtrat vorgelegte Gutachten zum Mülheimer ÖPNV ist weitgehend wertlos, weil
es an Strukturen festhält, die die Stadt einfach nicht mehr bezahlen kann.
Mülheim leistet sich das teuerste Oberflächenverkehrsmittel (Straßenbahn) und lässt seine Bahnen und Busse
zu 81 Prozent leer fahren. Quelle: VDV). Dazu beschäftigt die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) fast das
Vierfache an Personal pro Personenkilometer (Faktor 3,8 Quelle: dto).
Die MVG kostet die Mülheimer Bürgerschaft das Zwölffache des Zuschusses pro Personenkilometer im
Vergleich zum besser organisierten Nahverkehr der vergleichbaren Stadt Leverkusen. Der „astronomische“
Zuschussbedarf verbraucht die gesamte Grundsteuer der Stadt Mülheim. (Vergleichstabellen hier) . Darüber
hinaus ist die MVG auch noch mit 233 Millionen Euro verschuldet.
Im Rechenmodell ergeben sich pro Jahr 30 Millionen Euro Einsparung und ein von den Kunden besser
bewertetes Angebot, wenn die Stadt Leverkusen den Mülheimer ÖPNV mitversorgen würde.
Hier gibt es nichts mehr zu reparieren oder zu justieren. Ein Systemwechsel muss her, weg vom völlig
überteuerten, umweltschädlichen* und das Straßenbild verunstaltenden Straßenbahnnetz und hin zu
(Elektro-) Bussen, die in anderen Kommunen im Linienverkehr fahren.
Die Kosten der Systemumstellung sind angesichts der Ersparnisse gering. Die angedrohten Rückforderungen
von Fördermitteln durch das Land sind nicht ernsthaft zu erwarten, da das Land die katastrophale Mülheimer
Finanzlage über seine Fördermittel selbst herbeigeführt hat.
-----------------------------------------* Der Straßenbahnbetrieb wird für gewöhnlich als umweltfreundlich bezeichnet. Das gilt ausschließlich beim
Betrieb mit hohen Sitzladefaktoren („Massentransporter“) , nicht bei 80-Prozent Leerfahrten wie in Mülheim.
Die Beschleunigung und Bewegung der schweren Züge verbraucht erheblich mehr elektrische Energie (die
Bremsrekuperation ist vernachlässigbar) als flexibel eingesetzte (Klein-) Busse. Ausserdem ist die
Lärmentwicklung der Straßenbahn für die Anrainer beträchtlich: Sie werden bis nach Mitternacht und ab 5
Uhr morgens im Schlaf gestört.
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