Pressemappe: El Siglo De Oro. Die Ära Velázquez

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Pressemappe: El Siglo De Oro. Die Ära Velázquez
Berlin, 29. Juni 2016
INHALT DER PRESSEMAPPE
Kulturforum, Gemäldegalerie
El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
1. Juli – 30. Oktober 2016
1. Einladung zur Pressekonferenz
GENERALDIREKTION
2. Pressemitteilung zur Ausstellung
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
3. Fact Sheet zur Ausstellung
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
4. Wandtexte der Ausstellung
MECHTILD KRONENBERG
5. Werke der Ausstellung
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
6. Pressemitteilung
“Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de Oro”
7. Pressefotos
8. Bildungs- und Vermittlungsprogramm zur Ausstellung
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
[email protected]
www.smb.museum/presse
9. Programm „Goldener Sommer in Berlin“
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
10. Pressemitteilung Sparkassen-Finanzgruppe
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
11. Pressemitteilung Kuratorium Preußischer Kulturbesitz
12. Pressemitteilung “la Caixa“ Banking Foundation
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
13. Pressemitteilung Instituto Cervantes
14. Pressemitteilung Museum&Location
15. Pressemitteilung Deutsche Bahn
16. Pressemitteilung ARTE
17. Informationen zum Ausstellungskatalog
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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Berlin, 6. Juni 2016
EINLADUNG ZUR PRESSEKONFERENZ
Kulturforum, Gemäldegalerie
10785 Berlin, Matthäikirchplatz
El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
1. Juli – 30. Oktober 2016
Eine Ausstellung der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin
in Kooperation mit der Kunsthalle München
Pressekonferenz: Mittwoch, 29. Juni 2016, 11 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 30. Juni 2016, 18 Uhr
Hiermit laden wir Sie herzlich ein zur Pressekonferenz der Ausstellung
„El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ am Mittwoch, den 29. Juni 2016,
um 11 Uhr in der Gemäldegalerie.
El Siglo de Oro – das Goldene Zeitalter der spanischen Kunst – zählt zu
den wichtigsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte. Erstmals
kann die faszinierende Vielfalt der Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts auch außerhalb Spaniens in einer umfassenden Ausstellung erlebt
werden. In der Gemäldegalerie, die eine der bedeutendsten Sammlungen
spanischer Gemälde in Deutschland besitzt, werden dank zahlreicher internationaler Leihgaben über 130 Meisterwerke von Velázquez, El Greco,
Zurbarán und Murillo sowie in Deutschland bislang kaum bekannten
Künstlern wie Alonso Cano und Gregorio Fernández zu sehen sein.
Zur Pressekonferenz erwarten Sie:
Michael Eissenhauer
Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin
Karl-Peter Schackmann-Fallis
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und
Giroverbandes
Thorsten Strauß
Global Head of Art, Culture & Sports der Deutschen Bank AG,
Vorsitzender des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz
Ignasi Miró
Direktor des Kulturbereichs der ”la Caixa” Banking Foundation
Bernd Wolfgang Lindemann
Direktor der Gemäldegalerie sowie Skulpturensammlung und Museum für
Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin
Im Anschluss bieten die Kuratoren Roberto Contini und María LópezFanjul y Díez del Corral einen Rundgang durch die Ausstellung an.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte akkreditieren Sie sich bis Dienstag, den 28. Juni 2016, per E-Mail an: [email protected].
Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft Seiner
Majestät Felipe VI. König von Spanien und des Bundespräsidenten
Joachim Gauck. Sie wird großzügig gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz, die Sparkassen-Finanzgruppe und die “la Caixa“
Banking Foundation. Weiterhin wird die Ausstellung unterstützt durch den
Kaiser Friedrich Museumsverein, die Botschaft von Spanien, das Instituto
Cervantes und Museum&Location.
GENERALDIREKTION
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
MECHTILD KRONENBERG
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
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PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
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Berlin, 29. Juni 2016
PRESSEMITTEILUNG
Kulturforum, Gemäldegalerie
10785 Berlin, Matthäikirchplatz
Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr
El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
1. Juli – 30. Oktober 2016
Eine Ausstellung der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin in
Kooperation mit der Kunsthalle München
Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft Seiner
Majestät Felipe VI. König von Spanien und des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
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MECHTILD KRONENBERG
Das Siglo de Oro – das Goldene Zeitalter der spanischen Kunst – zählt zu
den bedeutendsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte. Neben
Meisterwerken der Literatur, des Theaters und der Musik sind es vor allem die herausragenden Maler, unter ihnen Diego Velázquez, Bartolomé
Esteban Murillo oder Francisco de Zurbarán, die ebenso wie die Bildhauer
Gregorio Fernández, Pedro de Mena und Juan Martínez Montañés die
unvergleichliche Blüte dieser Epoche prägten.
Erstmals kann in diesem Sommer die faszinierende Vielfalt der Malerei
und Skulptur des 17. Jahrhunderts auch außerhalb Spaniens umfassend
entdeckt werden: Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin,
die selbst eine der bedeutendsten Sammlungen spanischer Gemälde in
Deutschland besitzt, widmet dem Goldenen Zeitalter ab dem 1. Juli 2016
eine groß angelegte Sonderausstellung – mit über 130 Meisterwerken von
64 internationalen Leihgebern, darunter das Museo del Prado in Madrid,
das Metropolitan Museum of Art in New York, der Louvre in Paris sowie
das Museo Nacional de Escultura in Valladolid.
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MARKUS FARR
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Paradoxerweise entwickelte sich das Siglo de Oro in einer Zeit, die von
einer tiefgehenden Krise geprägt war: Epidemien, Hungersnöte und kriegerische Auseinandersetzungen erschütterten ganz Europa. Zu Beginn
des 17. Jahrhunderts noch war Spanien das mächtigste Land der westlichen Hemisphäre und beherrschte ein über fünf Kontinente verteiltes Territorium. Jedoch hatte bereits König Philipp IV., der 1621 die Herrschaft
über das spanische Imperium übernahm, mit einem kontinuierlichen Niedergang und mit dem zunehmenden Verlust territorialer und politischer
Hegemonie zu kämpfen. Vor dem düsteren Hintergrund der gesellschaftlichen Realität war die Kunst das wichtigste politische Medium zur Vortäuschung vermeintlicher Stabilität und Macht.
„El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez” präsentiert den künstlerischen
Reichtum der Ära unter Berücksichtigung der politischen und geografischen Rahmenbedingungen ihrer Zeit. Am Beispiel der wichtigsten KunstDas Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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regionen Kastilien, Valencia und Andalusien zeichnet die Ausstellung in
chronologischer Folge die allgemeine Entwicklung der barocken Malerei
und Bildhauerei unter der Herrschaft von Philipp III., Philipp IV. und Karl II.
nach. Besonderes Augenmerk wird dabei auf konkrete Themen wie Porträtmalerei, Stillleben sowie die enge Beziehung zwischen Malerei und
Bildhauerkunst gelegt, die besonders in den meisterhaften polychromierten Holzskulpturen zum Ausdruck kommt. Ein Raum der Ausstellung
widmet sich ausschließlich der spanischen Zeichenkunst mit herausragenden Barockzeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Staatlichen
Museen zu Berlin, die zum ersten Mal zu sehen sein werden.
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Unter Philipp III. (1578–1621, König ab 1598) war die spanische Kunst
von einer überraschenden Vielfalt und stark von ausländischen Einflüssen
geprägt. In der Stadt Toledo wirkte der höchst individuelle, aus Griechenland stammende Künstler Domenikos Theotokópoulos, genannt El Greco.
In seinen Werken vereinte er seine heimische mit der italienischen und
spanischen Bildtradition und entwickelte eine eigene, unverwechselbare
Malweise, die viele seiner Zeitgenossen prägte. Ebenso in Toledo ansässig war der Künstler Juan Sánchez Cotán. Gemeinsam mit dem Madrilenen Juan van der Hamen y León spielte er eine bedeutende Rolle in der
Entwicklung eines typisch spanischen Stilllebengenres, dem Bodegón.
Die Hafenstadt Sevilla war in dieser Phase reich, kosmopolitisch und der
künstlerische Mittelpunkt Andalusiens. Zudem wurden hier religiöse Werke geschaffen, die für Amerika bestimmt waren. Bedeutendster Vertreter
der Bildhauerschule Sevillas ist Juan Martínez Montañés, dessen Skulpturen von einem tiefgründigen Realismus und einer lebensnahe Darstellung
gekennzeichnet sind. Die Region Valencia, Herkunftsort Jusepe de Riberas, entwickelte sich dank der Distanz zu Madrid zu einem unabhängigen
Kunstzentrum mit eigenen Darstellungsweisen.
Philipp IV. (1605–65, König ab 1621) war ein großer Kunstliebhaber. Gemeinsam mit seinem Günstling, dem Conde-Duque de Olivares, verwandelte er die Kunst inmitten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Krisen
zum wichtigsten Instrument politischer Propaganda. Die enorme Anzahl
der von ihm in diesem Zusammenhang geförderten künstlerischen Initiativen etablierte Madrid, den Sitz des Hofes, endgültig als das bedeutendste
künstlerische Zentrum Spaniens.
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Zahlreiche Künstler wurden von der Hauptstadt angezogen. Neben Francisco de Zurbarán stammte auch Diego Velázquez aus Sevilla, bevor er
mit nur 24 Jahren zum Kammermaler des Königs befördert wurde – dem
höchsten Posten, den ein Künstler bei Hofe erreichen konnte. Als Maler
war Velázquez insbesondere auf dem Gebiet der Porträtkunst herausragend. Durch seine Position war er für die Erstellung der offiziellen Porträts
des Monarchen und seiner Familie zuständig. Das in diesen Arbeiten
deutlich spürbare Einfühlungsvermögen und psychologisches Interesse
prägten auch seine zahlreichen weiteren Porträts von Persönlichkeiten
des Hofes und seines Umfelds.
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Im Zuge der Gegenreformation war die Kirche der bedeutendste Auftraggeber von Kunstwerken. In Valladolid bildete sich eine eigenständige
Bildhauerschule heraus, die ausschließlich religiösen Themen verpflichtet
war. Gregorio Fernández war die dominante Figur dieses Zentrums und
wurde zum erfolgreichsten spanischen Bildhauer des Jahrhunderts. Sein
„Cristo yacente“ (1627) ist ein beispielhaftes Meisterwerk der Gattung der
polychromierten Holzskulptur und eine der charakteristischen Schöpfungen der spanischen Barockbildhauerei. Die lebensgroße liegende Figur ist
vom Künstler mit zusätzlichen Elementen wie Zähnen aus Elfenbein und
Nägeln aus Stierhorn versehen worden, um eine realistischere Wirkung
zu erzielen. Die sorgfältig ausgeführte Polychromierung wird den Malern
Diego de la Peña und Jerónimo de Calabria zugeschrieben. Zutiefst dramatische Skulpturen wie diese sind Ausdruck einer damals neu aufkommenden Religiosität, die als Widerstand gegen die reformatorische Wende zu verstehen ist. Sie sollten auf möglichst einprägsame Weise den
frommen Glauben im Betrachter verstärken. Die ebenfalls polychromierte
Figurengruppe mit lebensgroßen Skulpturen, die die Szene der „Kreuztragung Christi“ (nach 1610) darstellen, wird heute noch in Prozessionszügen durch die Straßen Valladolids gezogen und wird in der Gemäldegalerie nun erstmals überhaupt in Deutschland zu sehen sein.
Gegen Ende des Jahrhunderts gehörte Madrid als Sitz des Hofes unter
Karl II. (1661–1700, König ab 1665) zu den größten Städten Europas,
während zahlreiche andere Städte Spaniens einen andauernden demografischen Niedergang erlebten. Die Zentralisierung führte zu einer Fokussierung allen künstlerischen Tuns auf die Hauptstadt und zu einem
regen Austausch zwischen den sich dort ansiedelnden Künstlern. Die bedeutendsten Aufträge waren Freskenzyklen zur Ausschmückung von Gebäuden und Kirchen.
Gleichzeitig zeigten sich die Künstler von ihrer Umgebung und den Umwälzungen ihrer Zeit beeinflusst. Bartolomé Esteban Murillo, neben Velázquez der bekannteste spanische Barockmaler seiner Zeit, entwickelte
eine neuartige Genremalerei, in der er Szenen aus dem alltäglichen Straßenleben darstellte. So sind in „Die Pastetenesser“ zwei barfüßige Kinder
in zerlumpten Kleidern zu sehen. Ihre sichtliche Armut wird von der fröhlichen Stimmung und der kindlichen Unbefangenheit überstrahlt.
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Zum Ende des Jahrhunderts klingt die Glanzzeit der Kunst aus, sie hinterlässt jedoch bedeutende Spuren für die nachkommenden Künstlergenerationen. Zeitgleich zur Jahrhundertwende führt der Tod des kinderlosen
Königs zum Ende der spanischen Linie der habsburgischen Dynastie und
zum Beginn eines neuen Kapitels in der spanischen Geschichte.
Unter dem Titel „Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de Oro“ werden im
Foyer des Kulturforums Installationen der zeitgenössischen spanischen
Künstler Anna Talens, Pablo Alonso und Alex Arteaga zu sehen sein, die
sich explizit mit dem Goldenen Zeitalter auseinandersetzen und einen
Dialog zum aktuellen Diskurs herstellen.
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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Unter dem Motto „Goldener Sommer in Berlin“ findet während der gesamten Laufzeit der Ausstellung ein vielseitiges Kulturprogramm in ganz Berlin statt: Ein Netzwerk zahlreicher Partner – von den Museen am Kulturforum über Kulturinstitute, Sprachschulen, Buchhandlungen und Flamencostudios bis zu Restaurants und Tapas-Bars – beteiligt sich mit einem umfassenden Programm aus Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Filmvorführungen und vielen weiteren Aktionen und Angeboten. Das gesamte
Programm finden Sie online auf der Webseite www.goldenersommer.de.
GENERALDIREKTION
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Hirmer Verlag, München,
deutsche und englische Ausgabe, ca. 336 Seiten, ca. 280 Abbildungen in
Farbe, 24 x 29 cm, gebunden, ISBN: 978-3-7774-2478-1, Buchhandelspreis: 49,90 €, Preis der Museumsausgabe: 29 €.
„El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez” wird großzügig gefördert durch das
Kuratorium Preußischer Kulturbesitz, die Sparkassen-Finanzgruppe und
die “la Caixa“ Banking Foundation. Sie wird unterstützt durch den Kaiser
Friedrich Museumsverein, die Botschaft von Spanien, das Instituto Cervantes und Museum&Location.
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Berlin, 29. Juni 2016
FACT SHEET ZUR AUSSTELLUNG
Laufzeit
1. Juli – 30. Oktober 2016
Ort
Kulturforum, Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
GENERALDIREKTION
Verkehrsverbindungen
U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
Bus M29 (Potsdamer Brücke), M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße),
M48 + M85 (Kulturforum), 200 (Philharmonie)
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Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Öffnungszeiten an Feiertagen
Tag der Deutschen Einheit: Mo 3. Oktober 2016, 11 – 18 Uhr
Eintritt
Zeitfensterticket: 14 € / ermäßigt 7 € (inkl. Dauerausstellung)
Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der
Eintritt in die Ausstellung kostenfrei.
Online-Tickets buchbar unter: www.elsiglodeoro.de
Barrierefreiheit
Bevorzugter Einlass für Schwerbehinderte, stufenloser Zugang zum
Gebäude, Aufzug am Seiteneingang, Behinderten-WC
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
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Telefax: +49 30 440 10 684
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Informationen und Buchungen
Tel.: +49 (0)30 266 42 42 42 (Mo – Fr 9 – 16 Uhr)
Fax: +49 (0)30 266 42 22 90
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www.elsiglodeoro.de
Webseite
www.elsiglodeoro.de
Hashtags
Zur Ausstellung kommuniziert die Gemäldegalerie in den sozialen Medien
mit den Hashtags #elsiglodeoro und #goldenersommer.
Audioguide
gesprochen von Daniel Brühl
Deutsch / Englisch, im Eintrittspreis enthalten
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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COMPAÑERO. Der Begleiter für Kinder
Audioguide und Zeichenheft für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Deutsch, kostenfrei
Katalog
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Hirmer Verlag, München,
deutsche und englische Ausgabe, ca. 336 Seiten, ca. 280 Abbildungen in
Farbe, 24 x 29 cm, gebunden, ISBN: 978-3-7774-2478-1, Buchhandelspreis: 49,90 €, Preis der Museumsausgabe: 29 €.
Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft Seiner
Majestät Felipe VI. König von Spanien und des Bundespräsidenten
Joachim Gauck.
Gefördert durch
Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz, die Sparkassen-Finanzgruppe und die “la Caixa“ Banking Foundation. Sie wird unterstützt durch den Kaiser Friedrich Museumsverein, die Botschaft von Spanien, das Instituto Cervantes und
Museum&Location.
Kooperationspartner
Kunsthalle München
Medienpartner
Frankfurter Allgemeine Zeitung, rbb Fernsehen, radioeins vom rbb,
Kulturradio vom rbb, Tagesspiegel, Weltkunst, tip Berlin, ZITTY
Mobilitätspartner
Deutsche Bahn
Mit dem Sparpreis Kultur der Deutschen Bahn ab 39 € zur Gemäldegalerie und zurück, innerhalb von 3 Tagen. Bis zu vier Mitfahrer sparen jeweils 10 €. Solange der Vorrat reicht.
Weitere Informationen unter www.bahn.de/kultur
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Pressetickets
Kostenlose Presse-Zeitfenster-Tickets können im Voraus im Pressebereich der Webseite www.elsiglodeoro.de gebucht werden. Sie erhalten
nach der Buchung per E-Mail ein pdf-Dokument, das Sie bitte ausdrucken. Mit diesem ausgedruckten Ticket und einem gültigen Presseausweis erhalten Sie im gebuchten Zeitraum sofortigen Einlass in die Ausstellung. Das Ticket schließt keine Begleitperson ein. Die Gültigkeit Ihres
Presseausweises wird am Einlass kontrolliert.
Bei Vorlage eines gültigen Presseausweises können Sie nach Verfügbarkeit auch direkt vor Ort an der Museumskasse ein kostenloses Presseticket erhalten. Für eventuelle Wartezeiten bitten wir um Verständnis. Das
Ticket schließt keine Begleitperson ein.
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Berlin, 29. Juni 2016
WANDTEXTE DER AUSSTELLUNG
Die Blüte der Kunst in widrigen Zeiten
Um 1600 war Spanien das mächtigste Land der westlichen Hemisphäre
und beherrschte ein enormes, über fünf Kontinente verteiltes Territorium.
Diese führende Position konnte Spanien bis etwa zur Mitte des 17. Jahrhunderts halten, als ein kontinuierlicher Prozess des Macht- und Bedeutungsverlusts einsetzte.
GENERALDIREKTION
Das Umfeld, in dem sich diese machtpolitischen Verschiebungen abspielten, war alles andere als einfach. Das 17. Jahrhundert gilt als Zeitalter
einer globalen Krise, die sich in Spanien etwa in Hungersnöten, Epidemien, Aufständen und kriegerischen Auseinandersetzungen auswirkte. In
Kombination mit einer starken Emigration ging die Einwohnerzahl deutlich
zurück, und insbesondere in Kastilien versanken zahlreiche ehemals pulsierende Städte in der Bedeutungslosigkeit.
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MARKUS FARR
Man sollte annehmen, dass ein solches Umfeld der spanischen Kunst
nicht unbedingt zuträglich war. Tatsächlich ebneten jedoch herausragende Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Miguel de Cervantes oder der
Maler El Greco um 1600 den Weg zu einer Blüte der Künste von ungeheurem Ausmaß. Die desolate Epoche entwickelte sich hierdurch für
Spanien paradoxerweise zugleich auch zum Siglo de Oro – dem Goldenen Jahrhundert.
Die Entfaltung der bildenden Künste im Siglo de Oro lässt sich grob in drei
Abschnitte unterteilen, die weitestgehend mit den Regierungszeiten der
jeweiligen Könige zusammenfallen. Unter der Herrschaft Philipps III.
(1598–1621) entwickelte sich eine Vielzahl unterschiedlicher Kunstzentren, in denen mannigfaltige und überraschend eigenständige Wege in der
Auseinandersetzung mit den Strömungen des in Italien aufkommenden
Barock eingeschlagen wurden. Während der anschließenden Regentschaft Philipps IV. (1621–1665) wurde die Kunst verstärkt von den Machteliten instrumentalisiert. Zugleich erreichte das Siglo de Oro im Wirken
der Generation der großen Meister seine künstlerische Blütezeit. Unter
König Karl II. (1661–1700) schließlich intensivierten sich die Tendenzen
einer zunehmenden Konzentration künstlerischer Aktivitäten in Madrid.
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Über die einzelnen Entwicklungsetappen hinweg bildete die Kunst des
Siglo de Oro zahlreiche eigenständige Charakteristika aus, die ihre herausragende Stellung im Kontext der europäischen Kunst ihrer Zeit begründeten. Hierzu zählen vor allem ein ganz eigener Zug zum Realismus
sowie ein intensives Wechselspiel zwischen Malerei und Skulptur. Von
überragender Bedeutung waren zudem die spanischen Beiträge zur Stillebenmalerei und Portraitkunst.
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Die führenden Kunstlandschaften
Nach dem Tod Karls II. setzte der Spanische Erbfolgekrieg mit der Habsburgerherrschaft auch dem Siglo de Oro ein Ende. Unter den Bourbonen
wurde im 18. Jahrhundert die Zentralisierung nochmals deutlich verschärft, sodass die einzelnen Kunstregionen weniger Impulse setzen
konnten. Genau diese regionale Vielfalt war aber ein entscheidendes
Element für den rund ein Jahrhundert überspannenden Höhenflug der
spanischen Kunst gewesen, wobei das Zentrum Kastiliens um die Hauptstadt Madrid, Andalusien um die Metropole Sevilla sowie die Levante mit
dem Kristallisationspunkt Valencia die wesentlichen Beiträge zum Siglo
de Oro geliefert hatten.
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Eine zentrale Rolle für die Herausbildung der wohl bedeutendsten Kunstregion des Siglo de Oro spielte der unterdessen fest im Zentrum des Landes verankerte königliche Hof. Neben der aufstrebenden Residenzstadt
Madrid etablierten sich hier anfangs mit der ehemaligen kastilischen
Hauptstadt Toledo sowie dem vorübergehend zum Sitz des Hofes bestimmten Valladolid zwei weitere Kunstzentren. Während letztere im Laufe des Jahrhunderts dem demografischen und wirtschaftlichen Abwärtstrend ihren Tribut zollen mussten, zog die stetig wachsende Hauptstadt
eine steigende Zahl von Künstlern und Intellektuellen an. Bereits während
der Herrschaft Philipps IV. wurde Madrid so zum führenden künstlerischen Zentrum Spaniens.
Als damals größte und reichste Stadt Spaniens hatte das kosmopolitische
Sevilla zu Beginn des Siglo de Oro Madrid den Titel als Kunsthauptstadt
noch streitig gemacht. Im Auftrag der Kirche entstanden in der Hafenstadt
unzählige religiöse Kunstwerke sowohl für die wohlhabende Region als
auch für den Export nach Amerika. In der Folge wurde die Kommune von
den Auswirkungen der Krise in ganz besonderem Maße in Mitleidenschaft
gezogen, blieb aber weiterhin ein künstlerisches Kraftzentrum Spaniens.
Zumindest zeitweise und in bescheidenerem Umfang gilt dies auch für
andere andalusische Städte, etwa Córdoba und insbesondere Granada.
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Kulturell stärker auf den Mittelmeerraum ausgerichtet war die größtenteils
der Krone von Aragon zugehörige Levante, deren bedeutendstes Zentrum
die geschäftige Hafenstadt Valencia war. An Originalität stand ihre besonders intensiv vom gegenreformatorischen Geist geprägt Kunst anfangs kaum hinter jener der anderen beiden führenden Kunstlandschaften
zurück. Allerdings zeitigte hier der sukzessive Niedergang des künstlerischen Mäzenatentums in der Provinz bereits in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts augenfällige Auswirkungen.
Der Übergang zum Barock in Kastilien
Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts hielt eine neue, auf der Realität
basierende Bildsprache Einzug in die spanische Kunst. Von besonderer
Bedeutung für diese Entwicklung waren die Werkstätten der Palast- und
Klosteranlage von El Escorial, in denen zahlreiche italienische Künstler
tätig waren. Parallel zu deren eloquentem und nüchternem Stil existierte
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unter der Herrschaft Philipps III. aber noch eine weitere, beinahe willkürlich erscheinende Form der Wirklichkeitsdarstellung, die sich im Werk von
El Greco manifestierte. Vor allem seine Gegenwart beförderte Toledo in
den Rang eines führenden Kunstzentrums im Herzen Spaniens, das sich
bis zum Ende des ersten Drittels des neuen Jahrhunderts als eigenständige Talentschmiede für Maler behaupten konnte.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung blieb das bahnbrechende Werk
El Grecos keineswegs folgenlos. Einerseits war es als Inspirationsquelle
für die nachfolgenden spanischen Künstlergenerationen von fundamentaler Bedeutung. Andererseits prägte er zahlreiche Maler auch auf direkte
Weise, wie es im Fall seines Schülers Luis Tristán unübersehbar ist. Vor
allem von El Grecos intensiver Farbpalette zeigten sich augenscheinlich
auch weitere Künstler beeinflusst, etwa der nach einem längeren Italienaufenthalt zunächst in Toledo und später am Madrider Hof tätige Maler
Juan Bautista Maíno.
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Eine wichtige Rolle spielt in Toledo aber auch Juan Sánchez Cotán. Mit
seinen einmaligen Bildfindungen prägte er nachhaltig die Entwicklung der
Stillebenmalerei in Spanien. Diese wurde zu einer weit verbreiteten Gattung, wie wir im späteren Verlauf der Ausstellung sehen werden.
Der Übergang zum Barock in Valencia
Infolge der Dominanz kirchlicher Auftraggeber war die Kunst Valencias
bereits seit dem 16. Jahrhundert von einem besonders starken gegenreformatorischen Geist geprägt. In der Frühphase des Siglo de Oro entwickelten sich die Stadt und ihre Region zu einem bedeutenden Kunstzentrum, das sich weitgehend unbeeinflusst vom zeitgleichen Kunstschaffen
am königlichen Hof zeigte. Zwar zeugen auch die hier entstandenen
Kunstwerke vom Erbe der italienischen Künstler des El Escorial, dennoch
ermöglichte die große Distanz zu Madrid die Herausbildung einer selbstständigen Darstellungsweise. Diese war durch naturalistische Unmittelbarkeit, einen sehr persönlichen Umgang mit Pathos und eine einzigartige
Meisterschaft in der Wiedergabe von Gegenständen gekennzeichnet.
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Die valencianische Barockmalerei wurde grundlegend von Francisco Ribalta und seiner Werkstatt dominiert. Unter seinen Nachfolgern ragte vor
allem sein eigener Sohn Juan heraus, dessen Werke bereits in jugendlichem Alter in qualitativer Hinsicht denen seines Vaters in nichts nachstanden. Zahlreiche Künstler, wie Jerónimo Jacinto de Espinosa zeigten
sich vom Stil der beiden Ribaltas nachhaltig geprägt, und auch im Werk
Jusepe de Riberas, der in Valencia seine ersten Schritte als Maler machte, spürt man noch den Widerhall ihrer Arbeiten.
Einen gewissen Gegenpol hierzu stellte der aus Murcia stammende Pedro
de Orrente dar. Der weitgereiste Künstler war sowohl in seiner Heimatstadt, in Valencia, als auch in Kastilien tätig. Sein Werk veranschaulicht
besonders eindrücklich die italianisierenden Tendenzen der Kunst der
spanischen Levante jener Jahre.
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Der Übergang zum Barock in Andalusien
Im reichen und kosmopolitischen Sevilla, der größten Stadt in Spanien zu
Beginn des 17. Jahrhunderts, war die Kirche der bedeutendste Auftraggeber von Kunstwerken. Die lokalen Künstler versorgten aber nicht nur
die zahlreichen Konvente und Stiftungen der Hafenstadt mit ihren Bildern,
sondern produzierten zugleich auch für Amerika bestimmte Exportware.
Darüber hinaus war Sevilla ein Zentrum der spanischen Bildhauerei. Wie
auch in Valladolid fanden die hier geschaffenen Skulpturen vornehmlich
im religiösen Kontext Verwendung. Bedeutendster Vertreter der Sevillaner
Bildhauerschule war Juan Martínez Montañés, dessen Werke tiefgründigen Realismus und anmutige Erscheinung verbanden. Diese Charakteristika sollten die andalusische Skulptur bis ins 18. Jahrhundert prägen. Die
frühe Phase des Siglo de Oro in Sevilla zeichnete sich dabei durch eine
besondere Intensität der Zusammenarbeit von Malern und Bildhauern
aus. Während die Bildhauer für die Formung der Skulpturen verantwortlich waren, hatten alleine die Maler das Recht, diese farbig zu fassen.
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Die herausragenden sevillanischen Künstlerpersönlichkeiten jener Epoche waren Francisco Pacheco und Juan de Roelas. Sie waren Lehrmeister und Inspirationsquellen für die wichtigsten Maler der nachfolgenden
Generation: Diego Velázquez, Francisco de Zurbarán und Bartolomé E.
Murillo. Pacheco war darüber hinaus auch als Kritiker tätig und verfasste
mit dem 1649 postum erschienenen Traktat Arte de la pintura eine der
zentralen kunsttheoretischen Schriften des Siglo de Oro. Er bietet dem
heutigen Betrachter einen lehrreichen Einblick in die seinerzeitige Gedankenwelt der spanischen Künstler, da er neben allgemeinen Ausführungen
zur Malerei und Polychromierung unter anderem auch ganz konkrete ikonographische Fragen jener Zeit behandelt. Neben der angemessenen
Verbildlichung des Themas der Unbefleckten Empfängnis zählt hierzu
auch die damals kontrovers diskutierte Frage der Darstellung des Gekreuzigten mit vier anstelle von lediglich drei Nägeln.
Die Generation der großen Meister. Zwischen Sevilla und Madrid
Zu Beginn der 1620er-Jahre verließ Diego Velázquez Sevilla, um an den
Madrider Hof zu gehen. Dort profitierte er nicht zuletzt vom kulturellen Engagement des Günstlings Conde Duque de Olivares, dem prominentesten
Sevillaner am Hofe Philipps IV. Rasch wurde Velázquez zum Pintor de
cámara (Kammermaler) befördert, dem höchsten Posten, den ein Künstler
bei Hofe erreichen konnte.
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Aus der Extremadura stammend, war Francisco de Zurbarán mit seiner
sehr eigenständigen und archaistischen Malweise vor allem in Sevilla sowie für Zisterzienserklöster im Zentrum Spaniens tätig. 1634 und nochmals 1650 weilte er für einige Zeit in Madrid, wo er schließlich auch seine
letzten Jahre verbrachte. Zurbarán stand in engem Kontakt zu Velázquez,
den er bereits in Sevilla kennengelernt hatte. Hierdurch konnte er aktiv am
künstlerischen Leben der Hauptstadt partizipieren. Diese Aufenthalte sowie weitere Kontakte waren von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung seiner Kunst.
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Die Generation der großen Meister in Madrid
Durch zielgerichtete Maßnahmen wurde Madrid zum künstlerischen Zentrum Spaniens. König Philipp IV. und sein Günstling, der Conde Duque de
Olivares, starteten umfangreiche kulturelle Unternehmungen, die nicht nur
der Unterhaltung des Hofes, sondern auch der Propagierung der Errungenschaften seiner Regierungstätigkeit dienen sollten. Nach anfänglichen
Erfolgen leiteten zwar die pausenlosen kriegerischen Auseinandersetzungen während seiner Regierungszeit den Niedergang und Ruin des spanischen Imperiums ein, dennoch wurde das unterdessen zur Metropole
herangewachsene Madrid Treffpunkt für eine neue Malergeneration, der
eine ganze Reihe besonders begabter Künstler angehörte.
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Die führenden Madrider Maler pflegten untereinander einen ungewöhnlich
regen Austausch, zugleich entwickelte jeder von ihnen eine eigenständige
künstlerische Sprache. Ihr bedeutendster Repräsentant ist zweifellos der
auf kein Genre festgelegte Diego Velázquez. In seiner Eigenschaft als
Aposentador mayor (Schlossmarschall) oblagen ihm zudem die Organisation der zahlreichen königlichen Theater- und Musikveranstaltungen, die
Dekoration der Paläste und die Erweiterung der königlichen Sammlungen.
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Als Maler war Velázquez insbesondere auf dem Gebiet der Porträtkunst
herausragend. Durch seine Position als Kammermaler war er für die Erstellung der offiziellen Porträts des Monarchen und seiner Familie zuständig. Das in diesen Arbeiten deutlich spürbare Einfühlungsvermögen und
Interesse prägten auch seine zahlreichen weiteren Porträts von Persönlichkeiten des Hofes und seines Umfelds. Velázquez bediente sich hierbei
üblicherweise eines neutralen Hintergrunds und lenkte so die ganze Aufmerksamkeit auf die Gesichtszüge der Porträtierten, die wie Beispiele
psychologischer Studien wirken.
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Vicente Carducho und der Hof Philipps IV. vor Velázquez
Vicente Carducho kam noch im Kindesalter aus Florenz nach Madrid. Um
gemeinsam mit anderen italienischen Künstlern in den Werkstätten des
Escorial tätig zu werden, ließ er sich dauerhaft in der Hauptstadt nieder.
Mit der Zeit wurde er zum einflussreichsten Maler bei Hofe, eine Rolle, die
er erst ab den 1620er-Jahren sukzessive an den neu eingetroffenen
Diego Velázquez verlor. Genau in dieser kritischen Phase schuf Carducho
mit einem aus 56 großen Gemälden bestehenden Zyklus für die nordwestlich von Madrid gelegene Kartause Santa María del Paular (1626–32)
sein Meisterwerk. Ebenfalls mit toskanischen Wurzeln versehen war der
in Spanien gebürtige Eugenio Cajés, Mitarbeiter von Carducho in mehreren Projekten. Parallel zu manchen Arbeiten für kirchliche Auftraggeber
machte auch er Karriere am königlichen Hof.
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Wie sein Sevillaner Zeitgenosse Francisco Pacheco war Vicente
Carducho neben seiner praktischen Tätigkeit auch als Theoretiker tätig. In
seinem Buch Diálogos de la pintura (1633), das heute als Schlüsselwerk
der spanischen Kunstgeschichte gilt, trat er nachdrücklich dafür ein, das
Zeichnen als das unverzichtbare Fundament aller Künste anzuerkennen.
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Stillleben
Stillleben waren in der Barockmalerei sehr beliebt, und gerade in Spanien
war diese Gattung weit verbreitet, obwohl man ihr nur einen nachrangigen
Wert zumaß. Als eigentlicher Auslöser für das sich rasch verbreitende
Interesse an diesem Genre im Madrid des frühen 17. Jahrhunderts gilt
Juan van der Hamen. Schon bald widmeten sich in den verschiedenen
Regionen des Landes zahlreiche führende Künstler intensiv dieser besonderen Form der Malkunst. Darüber hinaus integrierten Maler wie
Diego Velázquez oder Jusepe de Ribera nicht selten reizvolle StillebenElemente in Gemälde anderer Gattungen.
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Zahlreiche dieser Stillleben entstanden als Auftragswerke und waren für
die Wände in den Privathäusern von Sammlern bestimmt. Diese Sammler
legten großen Wert auf die gelungene Darstellung der Objekte und die
hiermit verbundene fiktionale Präsenz von materiellen Dingen, die sie im
wirklichen Leben möglicherweise nie gesehen oder angefasst hatten.
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Besonders interessiert waren diese gelehrten Kunstkenner an den sogenannten bodegones sowie Vanitas-Darstellungen, in deren immanenten
Mehrdeutigkeiten die Malerei weit über rein ästhetische Sphären hinaus
reichte. So war der bodegón mehr als nur ein unschuldiges Abbild alltäglicher Dinge, vielmehr waren darin realistische Situationen dargestellt, die
dem Betrachter verschiedene Interpretationsmöglichkeiten eröffneten.
Vanitas-Stilleben thematisierten die Vergänglichkeit von Besitztum und
Ruhm und erinnerten zugleich den Betrachter daran, dass nur eine geläuterte Seele am Tag des Jüngsten Gerichts gerettet werden würde. Die
ihnen zugrundeliegenden Ideen waren fundamentaler Bestandteil der
christlichen Kultur im 17. Jahrhundert, und die Gemälde griffen auf eine
allgemein verständliche Symbolsprache zurück.
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La Torre de la Parada
In den 1630er-Jahren ließ König Philipp IV. einen unscheinbaren Wachturm in den Bergen bei Madrid zu einem Jagdpavillon umbauen. Für die
Ausstattung des heute zerstörten Gebäudes konnte mit Peter Paul Rubens einer der damals berühmtesten Künstler Europas gewonnen werden. Der flämische Maler war eng mit dem spanischen Königshaus verbunden. Zweimal war er an den Hof nach Madrid gereist. Dort hatte er
unter anderem auch Velázquez kennengelernt, der ebenfalls zahlreiche
Gemälde für die Torre de la Parada beisteuerte.
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Wie prunkvoll der Jagdpavillon einst dekoriert war, belegt das älteste bekannte Inventar von 1700. In den etwas mehr als zehn Räumen waren
176 Gemälde angebracht. Sie verwandelten das schlichte Gebäude in ein
beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Abseits des Madrider Hofes diente
es dem König als Refugium. Außerwählten Gästen führte es die Pracht
des Hofes und die Ambitionen des Königs vor Augen.
Insgesamt lieferte Rubens Werkstatt 63 Mythologien nach den Metamorphosen Ovids. In etwa gleichviele Jagd- und Tierstücke schufen Frans
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Snyders und Peter de Vos. Der Originalentwurf für die antike Glücks- und
Schicksalsgöttin Fortuna befindet sich heute in der Berliner Gemäldegalerie. In den eigenhändig von Rubens ausgeführten Entwürfen tritt uns der
flämische Maler als geistiger Urheber des Zyklus gegenüber. Die Übertragung seiner Bilderfindungen auf die Leinwände erfolgte hingegen durch
seine Werkstatt. Vervollständigt wurde das komplexe Ausstattungsprogramm der Torre de la Parada durch religiöse Bilder von Vicente
Carducho für die Beträume sowie zahlreiche Gemälde von Velázquez.
Neben Jagdporträts schuf Velázquez vor allem Philosophen- und Narrenbildnisse.
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Auf Grund ihrer Thematik und der experimentellen Malweise zählen sie zu
den unkonventionellsten Werken des Hofmalers Philipp IV. Ein eindrückliches Beispiel hierfür ist der Hofnarr mit Buch auf den Knien. Das sicherlich berühmteste und am schwersten zu deutende Gemälde, das einst für
die Torre de la Parada geschaffen worden war, ist aber ohne Zweifel die
unheroische Darstellung des Kriegsgottes Mars als ruhender alter Mann.
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Der Buen Retiro Palast
Auf Veranlassung von Gaspar de Guzmán, Conde Duque de Olivares,
wurde in den 1630er-Jahren der Buen Retiro Palast errichtet. Dieser war
für die Unterhaltung des Hofes konzipiert worden und Schauplatz diverser
Festlichkeiten. Der Palast befand sich in einer imposanten Barockanlage
mit Gärten und Seen, was ihn zu einem beliebten Aufenthaltsort des Königs machte.
Bei der Ausschmückung des neuen Gebäudes spielte neben dem Conde
Duque auch Diego Velázquez eine bedeutende Rolle. Der Hofmaler war
sowohl konzeptionell als auch als Autor mehrerer Bildnisse beteiligt. Werke zeitgenössischer spanischer und ausländischer Künstler wie Peter
Paul Rubens und Nicolas Poussin kamen an diesem Ort zusammen. Es
handelte sich hierbei um den größten künstlerischen Auftrag im Spanien
des 17. Jahrhunderts.
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Das zeremonielle Herzstück und der bedeutendste Raum des Palastes
war der Salón de Reinos (Saal der Königreiche). Die künstlerische Ausstattung dieses repräsentativen Saals diente der Verherrlichung der spanischen Monarchie und erfüllte somit hauptsächlich eine politische Funktion: Die Kunst war auch ein Instrument machtpolitischer Propaganda und
diente dazu, die Erfolge des spanischen Königreichs zu präsentieren. Die
Wappen von 24 Königreichen gaben einen Eindruck vom riesigen Umfang
der hispanischen Monarchie. Dazu gehörten zehn Gemälde Francisco de
Zurbaráns sowie fünf Reiterbildnisse Velázquez’ von der königlichen Familie. Diese sollten die dynastische Fortdauer der spanischen Habsburger
zum Ausdruck bringen. Einen wichtigen Bestandteil des Salón de Reinos
bildeten zwölf Schlachtenbilder, die die militärischen Siege von Philipp IV.
darstellten. Darunter befanden sich Velázquez’ Meisterwerk Die Übergabe
von Breda sowie andere Gemälde von Jusepe Leonardo.
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Das Vorbild Tizians
Als kultivierter Monarch und Mäzen war Philipp IV. außerordentlich interessiert an den Künsten. Er erweiterte die von Kaiser Karl V. und König
Philipp II. zusammengetragenen Kunstsammlungen insbesondere um
zahlreiche Gemälde, sodass er schließlich die wohl bedeutendste Bildersammlung besaß, die es seinerzeit in Europa gab.
Die Möglichkeit des direkten Zugangs zu den in der königlichen Sammlung verwahrten Werken der berühmtesten europäischen Meister war für
die künstlerische Entwicklung zahlreicher junger spanischer Maler von
fundamentaler Bedeutung. Insbesondere die Arbeiten Tizians dienten
Persönlichkeiten wie Diego Velázquez oder Alonso Cano als wichtige Anregung für die Herausbildung ihrer ganz eigenen künstlerischen Ausdrucksweisen. Ein in diesem Zusammenhang besonders interessanter
Fall ist das Martyrium des Heiligen Stephanus von Diego Polo, denn das
Meisterwerk des aus dem kastilischen Burgos stammenden Malers galt
noch bis vor kurzem als eigenhändiges Werk Tizians.
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Die Generation der großen Meister in Andalusien
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das ehemalige wirtschaftliche Kraftzentrum Sevilla von der Krise stark in Mitleidenschaft gezogen,
und auch die Pestepidemie der Jahrhundertmitte hatte hier besonders
verheerende Folgen. Als weiterhin bedeutendstes Gemeinwesen Andalusiens übte die Stadt zwar noch immer eine große Anziehungskraft aus,
doch die wichtigsten Künstler der Region arbeiteten nun auch am Hof in
Madrid, das Sevilla als einwohnerstärkste Stadt Spaniens abgelöst hatte.
Einer dieser Künstler war Francisco de Zurbarán. Wie schon in der Sektion „Zwischen Sevilla und Madrid“ zu sehen, hatte er für seine religiösen
Darstellungen eine Bildsprache entwickelt, die sich den von Francisco
Pacheco und Juan de Roelas eingeführten Milieuschilderungen annäherte. Zurbaráns Werk wiederum wurde in dieser Phase besonders auch für
die Kunst des jungen Bartolomé E. Murillo wegweisend. Einige seiner frühen, mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten arbeitenden Kompositionen wirken wie Theaterinszenierungen. Der Einfluss des Theaters, eines der
wichtigsten Genres der spanischen Literatur des Siglo de Oro, zeigte sich
in jenen Jahren auch im Werk von Madrider Künstlern wie Pedro Núñez
del Valle.
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Alonso Cano, die bemerkenswerteste Persönlichkeit, die damals von der
Kunstszene Granadas hervorgebracht wurde, war zeitweise in Madrid
tätig. Zur Jahrhundertmitte kehrte der ehemals gemeinsam mit Velázquez
in der Werkstatt von Francisco Pacheco beschäftigte Cano in seine Geburtsstadt zurück. Vielseitig begabt, war er in der zweitgrößten Stadt Andalusiens sowohl als Maler, Bildhauer und Architekt tätig.
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Kreuztragung Christi
Der Prozessionszug (paso procesional) der Kreuztragung Christi wird bis
heute in der Karwoche auf einem Wagen durch die Straßen Valladolids
gezogen. Das restliche Jahr ist er im Museo Nacional de Escultura in Valladolid ausgestellt. Wie kaum ein anderes Kunstwerk in dieser Ausstellung vergegenwärtigt diese Werkgruppe den Umstand, dass die Mehrzahl
der gezeigten Skulpturen und Gemälde ursprünglich nicht für eine Präsentation im Museum geschaffen worden sind, sondern konkrete Funktionen erfüllten.
Seit Jahrhunderten stehen die lebensgroßen Skulpturen im Mittelpunkt
aufwändig inszenierter Prozessionen und ziehen die Aufmerksamkeit der
Zuschauer auf sich. Auf dramatische Weise vergegenwärtigen sie eine
Szene aus dem Leidensweg Christi und machen die Gläubigen zu unmittelbaren Beteiligten am Heilsgeschehen. Die scheinbar lebendig agierenden Figuren entfalten auf Grund ihrer expressiven Mimik und Gestik sowie
ihrer lebensnahen Erscheinung eine beeindruckende Präsenz.
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Die Blütezeit der pasos procesionales begann Anfang des 17. Jahrhunderts. Die großen Figurengruppen aus polychromiertem Holz entfalteten
nicht nur eine monumentale und ergreifende Wirkung. Sie hatten auch
praktische Vorteile: die Holzskulpturen waren sehr widerstandsfähig und
aufgrund ihres verhältnismäßig geringen Gewichtes relativ leicht zu bewegen.
Die hier ausgestellte Gruppe wurde von der Bruderschaft der Heiligen
Passion Christi in Auftrag gegeben. Zu sehen ist, wie Christus von zwei
Schergen begleitet nach Golgatha geführt wird. Simon von Cyrene hilft
ihm beim Tragen des Kreuzes. Neben Christus steht Veronika. In ihren
Händen hält sie normalerweise ein Schweißtuch mit einem Abdruck des
wahren Antlitzes Christi. Das Fehlen des Tuches wird in der Ausstellung
durch eine illusionistische Repräsentation dieser Reliquie von Francisco
de Zurbarán kompensiert, die Sie auf der gegenüberliegenden Seite des
Raumes betrachten können. Das authentische Abbild Christi, das sich auf
wunderbare Weise während der Kreuztragung in das Tuch einprägt hatte,
erlangte im Spanien des 17. Jahrhunderts außerordentliche Popularität
und fand in Gemälden, Skulpturen und Stichen weite Verbreitung.
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Landschaftsmalerei
Im spanischen Barock nimmt die Landschaftsmalerei eine Sonderrolle ein.
Sie bildete sich nicht als eigene Gattung heraus, wie es vergleichsweise
in den Niederlanden, in Italien oder in Frankreich der Fall war, sondern
diente vielmehr als Kulisse eines Porträts oder als Rahmen einer Erzählung, beispielweise aus dem Alten Testament.
In sehr vielen Gemälden dieser Ausstellung wird das dargestellte Geschehen oder die porträtierte Person vor einer Landschaft platziert. So ist
beispielweise im unteren Bilddrittel der in der ersten Ausstellungssektion
zu sehenden Inmaculada Oballe von El Greco die hügelige Landschaft
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der Stadt Toledo mit ihren unzähligen Kirchtürmen in der Ferne zu sehen.
Im Hintergrund des Hofnarren mit Buch auf den Knien von Diego Velázquez ist wiederum das beeindruckende Guadarrama-Gebirge bei Madrid angedeutet.
Die Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur kommt im genauen Studium und Wiedergabe von Pflanzen, Obst und Blüten zum Ausdruck. Sie sind in den unterschiedlichen Spielarten des Stilllebens in der
zweiten Ausstellungssektion zu entdecken. So finden wir beispielweise in
Juan van der Hamens Ceres oder Pomona und Vertumnus eine detaillierte Darstellung eines Gartens oder einen höchst vielfältigen Blumenstrauß
in Stilleben mit Blumen und Hund desselben Künstlers.
Der Buen Retiro Palast beherbergte durch seine Lage am Stadtrand und
seiner Bestimmung als Ort der Erholung zahlreiche Landschaftsdarstellungen. Diese dienten als Anregung für diverse Werke spanischer Künstler, unter anderem auch für Francisco Collantes und Antonio Pereda. Die
hier ausgestellten Gemälde zählen zu jenen eher seltenen Landschaften,
in denen auf eine offensichtliche biblische oder historische Legitimation
verzichtet wird. Zwei Bauern, die von ihrer Feldarbeit zurückkehren und
der ländliche Alltag eines Bauernpaares sind hier als untergeordnete
Szenen in der Natur eingebettet.
Das Portrait
Die außerordentliche Qualität der spanischen Portraits der frühen Neuzeit
ist in besonderer Weise mit ihrem Verwendungszweck und ihren Auftraggebern verbunden. Um ihr Selbstbild zu verbreiten, bedienten sich vor
allem Monarchie und Aristokratie der größten Künstler ihrer Zeit. Die
Kunstwerke galten ihnen zugleich als historische Dokumente, in denen
sich die Geschichte des Landes widerspiegelte. Dieses historische Bewusstsein zeigte sich auch in den Konventionen zur korrekten Darstellung
der königlichen Familie, deren Parameter weitgehend festgelegt waren.
Diesem Modell folgten auch viele Vertreter der gesellschaftlichen Elite,
andere hingegen ließen sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zeigen.
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Darüber hinaus gab es noch weitere Arten des Portraits. Am ungewöhnlichsten war das Gruppenbildnis, ein Typus, von dem lediglich drei Beispiele überliefert sind. Sein bedeutendster Vertreter ist das Gemälde Las
Meninas von Diego Velázquez, die beiden anderen sind in diesem Saal
ausgestellt: Die Familie des Künstlers von Juan Bautista Martínez del Mazo ist eine Huldigung an das berühmte Werk seines Lehrmeisters Velázquez, Der Botschafter Lerche mit seinen Freunden von José Antolínez
zeigt den dänischen Botschafter als Mitglied eines der Gelehrtenkreise,
die sich im Umfeld des Hofes versammelten.
Alonso Canos Büste Der Heilige Johannes von Gott demonstriert, dass
die für die spanische Portraitkunst jener Jahre typische Tendenz zur Provokation von Empathie beim Betrachter auch in der Bildhauerei Folgen
zeitigte. Die außerordentliche Betonung des individuellen Ausdrucks im
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spanischen Portrait verschaffte der Wirklichkeit neue Geltung. Die Darstellung von Heiligen als individuelle, reale Persönlichkeiten verringerte
die Distanz zu den Gläubigen.
Malerei und Skulptur
Die Künstler im Spanien des 17. Jahrhunderts strebten in ihren Skulpturen mit großem Eifer und Ideenreichtum nach Realismus. Um ihre Werke
wirklichkeitsnäher erscheinen zu lassen, griffen die Bildhauer häufig zu
außergewöhnlichen Mitteln. So statteten sie ihre Skulpturen etwa mit
Zähnen aus Elfenbein oder gläsernen Augen und Tränen aus. Speziell
geschulte Maler verstärkten diesen Effekt bei der farbigen Fassung noch
mit lebensecht wirkenden Hauttönen.
Nicht zuletzt hierdurch kam es im Siglo de Oro zu einem intensiven Dialog
zwischen Bildhauerei und Malerei, die in ihren Gemälden einen vergleichbar atemberaubenden Realismus anstrebte. Anders als Letztere war die
spanische Bildhauerei allerdings fast vollständig in den Dienst der Kirche
eingespannt. Ihre religiösen Bildwerke verliehen dem Göttlichen zutiefst
menschliche Züge und galten so als perfekte visuelle Ergänzung der Katechese, der Unterweisung in der Glaubenspraxis.
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In Kastilien etablierte sich dieses auf dem großartigen Fundament spanischer Bildhauerkunst fußende Genre in Valladolid. Sein wichtigster Protagonist am Beginn des Siglo de Oro war Gregorio Fernández, der Werke
von dezenter Schönheit schuf. Er fand zahlreiche Nachfolger, die das
ganze Jahrhundert hindurch seine Arbeiten rezipierten.
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Weitere Zentren der Bildhauerei lagen in Andalusien. Sevilla war für seine
lebensgroßen Figuren berühmt, wie sie etwa in den Werkstätten von Juan
Martínez Montañés oder Pedro Roldán entstanden. In Granada hingegen
stellte man bevorzugt kleinere Andachtsbilder her. Ein herausragender
Könner auf dem Gebiet dieser bescheiden dimensionierten Skulpturen
war Alonso Cano. Ihm folgten Künstler nach, die mit meisterhafter Technik tiefgründige Emotionen festhielten, etwa José de Mora oder der sich
später in Málaga ansiedelnde Pedro de Mena.
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Spanische Zeichnungen der frühen Neuzeit
Das Berliner Kupferstichkabinett verwahrt eine der umfangreichsten
Sammlungen spanischer Zeichnungen in Deutschland. In ihr sind sowohl
die regionalen Entwicklungslinien als auch viele wichtige Vertreter des
Siglo de Oro repräsentiert.
Verstärkter Austausch mit Italien weckte im 16. Jahrhundert bei Künstlern
wie Andrés de Melgar und Fernando Yáñez de la Almedina das Interesse
am Zeichnen. Im folgenden Jahrhundert gab es in Sevilla, Valencia und
Madrid bereits Initiativen zur Etablierung von Zeichen-Akademien. Auf
dieser Basis entwickelte die spanische Zeichenkunst vermehrt eigenständige Charakterzüge.
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
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Im Sevilla des Siglo de Oro praktizierten nahezu alle bedeutenden Künstler das Zeichnen. Neben einer großen Bandbreite an Darstellungstechniken war die Sevillaner Zeichenkunst durch ein vielfältiges Aufgabenspektrum geprägt, das bis zu den Geschenkblättern Felipe Gómez de Valencias reichte.
Für die Entfaltung der spanischen Barockzeichnung spielte Madrid mit
seinen großen Künstlerwerkstätten eine wichtige Rolle. Ein besonders
repräsentatives Beispiel Madrilener Zeichenkunst besitzt die Kunstbibliothek mit dem umfangreichen Konvolut von Blättern zur Dekoration des
Spiegelsaals im Alcázar, dem ehemaligen Königspalast.
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In Valencia gingen wesentliche Impulse von Francisco Ribalta aus. Während er das Medium noch primär zur Vorbereitung von Gemälden nutzte,
entwickelte Jusepe de Ribera manche Arbeiten bereits völlig losgelöst
vom Kontext der Malerei und fertigte von ihnen sogar Drucke an.
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Sevilla im Hochbarock
Der Hochbarock begann in Sevilla mit dem Wirken von Francisco de Herrera el Mozo (dem Jüngeren), das mit kompositorischen Innovationen
Und kräftigen Hell-Dunkel-Kontrasten aufwartete. Nachdem Herrera nach
Madrid übergesiedelt war, wo er auch als Architekt wirkte, dominierten die
in Andalusien verbleibenden Bartolomé E. Murillo und Juan de Valdés
Leal die letzte Periode des 17. Jahrhunderts. Über ihre Anhänger und
Schüler reichte der Einfluss der beiden großen Meister weit bis ins folgende Jahrhundert hinein.
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Murillo schuf eine völlig ungewohnte Art der Darstellung. Mit neuartigen
Typen und besonderer Sensibilität nahm er bereits manche Entwicklung
des 18. Jahrhunderts vorweg, wobei er sich mit großer Meisterschaft in
den Geschmack der in Sevilla ansässigen Kaufleute, ihren Familiensinn
und ihre Neigung zu inniger Emotivität einfühlte. Dieser Zug prägte sowohl seine Bilder religiösen Charakters als auch seine Gemälde in einem
neuartigen Genre: Szenen des täglichen Lebens, die Kinder aus den
Straßen von Sevilla etwa beim Essen oder Spielen zeigten. Diese Arbeiten fanden schnell auch außerhalb Spaniens weite Verbreitung.
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In den Pinselstrichen von Valdés Leal spürt man jenes Temperament und
die expressive Kraft, die auch seinem Charakter von der Geschichtsschreibung zugeschrieben wurden. Obwohl man ihn vor allem als Maler
des Makabren schätzte, unterschieden sich die Themen seiner Arbeiten
letztlich nicht von jenen seiner Zeitgenossen. Von besonderem Interesse
sind seine allegorischen Gemälde und Vanitas-Darstellungen, denen außergewöhnlich komplexe Gedankengänge zugrunde lagen. Meisterhaft
beherrschte er zudem die Estofado-Technik, die Stoffdarstellungen bei
Skulpturen besonders echt wirken ließ. Häufig kooperierte er dabei mit
Pedro Roldán, dessen Tochter Luisa als erste spanische Bildhauerin Berühmtheit erlangen sollte.
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Madrid im Hochbarock
Während der Regierungszeit von Karl II. kristallisierte sich eine Art »Madrider Schule« der Malerei heraus. Sie bestand aus Künstlern mit vergleichbarer Ausbildung und einem Interesse an neuen Techniken, die sich
kräftiger kolorierten Kompositionen und dynamischeren Formen öffneten.
Ihre bedeutendsten Vertreter waren der aus Sevilla stammende Francisco
de Herrera der Jüngere (el Mozo) sowie Francisco Rizzi und Claudio
Coello. Sie versahen zahlreiche Innenräume mit großflächigen Trompel’oeil-Fresken, deren architektonische Szenerien eine verblüffende Räumlichkeit entwickelten.
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Den Übergang in ein sowohl in politischer wie auch künstlerischer Hinsicht neues Zeitalter repräsentiert der aus dem spanischen Vizekönigtum
Neapel stammende Luca Giordano. Während seines zehnjährigen Aufenthalts in Madrid (1692–1702) stattete er eine beeindruckende Zahl von
Palästen, Kirchen und Klöstern mit umfangreichen Fresken aus und schuf
parallel dazu zahlreiche Leinwandbilder mit religiösen und historischen
Inhalten.
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Kriegsverluste
Die Staatlichen Museen zu Berlin beherbergen eine erlesene Sammlung
Spanischer Kunst. Ihre herausragende Bedeutung resultiert weniger aus
ihrer Quantität als viel mehr aus ihrer Qualität. Durch die Folgen des
Zweiten Weltkriegs verloren die Berliner Museen zahlreiche hochkarätige
Meisterwerke. Im Mai 1945 zerstörten zwei Brände im Flakbunker Friedrichshain Kunstwerke, die dorthin zum Schutz ausgelagert waren, darunter auch Hauptwerke von Francisco de Zurbarán, Jusepe de Ribera, Alonso Cano und Bartolomé E. Murillo. Um Ihnen einen Eindruck von diesen Gemälden zu vermitteln, zeigen wir Ihnen in diesem Saal Reproduktionen ausgewählter Werke in Originalgröße. Diese wurden nach Glasnegativen erstellt, die im Archiv des Museums aufbewahrt werden.
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El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez / The Age of Velázquez
Werke der Ausstellung / List of exhibited works
Der Übergang zum Barock in Kastilien / The Transition to Baroque in Castile
Öl auf Leinwand
347 x 174 cm
1608–1613
Eigentum der Parroquia
de San Nicolás de Bari
– Arzobispado de
Toledo.
Als Dauerleihgabe im
Museo de Santa Cruz,
Toledo
Domenikos
Theotokopoulos, gen.
Der heilige Martin und
El Greco
der Bettler
Kreta 1541 – Toledo
1614
Öl auf Leinwand
193,5 x 103 cm
1597–1599
National Gallery of Art,
Washington, Widener
Collection
Domenikos
Theotokopoulos, gen.
Christus am Kreuz mit
El Greco
zwei Stiftern
Kreta 1541 – Toledo
1614
Öl auf Leinwand
248 x 180 cm
ca. 1580–1590
Paris, Musée du
Louvre, Département
des Peintures
198 x 137 x 46 cm
(Christus); 260 x 175 x
8,5 cm (Kreuz)
ca. 1600
Museu Frederic Marès.
Barcelona
1683
Staatsbibliothek zu
Berlin – Preußischer
Kulturbesitz, Abt.
Historische Drucke
Domenikos
Theotokopoulos, gen.
El Greco
Kreta 1541 – Toledo
1614
Unbefleckte
Empfängnis
(Inmaculada Oballe)
Ducete, Sebastián
Toro 1568–1620
Kruzifix
Holz, polychromiert
Cervantes Saavedra,
Migel de
Alcalá de Henares, ca.
1547 – Madrid 1616
Don Quixote von
Mancha,
Abentheurliche
Geschichte
[7] Bl., 704 S. :
Kupfert., XVI Bl. Ill. ; 8°
Pantoja de la Cruz,
Juan
Valladolid, ca. 1553 –
Madrid 1608
Portrait Philipps III.
Öl auf Leinwand
204 x 102 cm
1608
Depot des Musée du
Louvre, Paris, im
Musée Goya, Castres,
1984
Öl auf Leinwand
110 x 63 cm
ca. 1600
The Art Institute of
Chicago, Gift of Mr.
and Mrs. Chauncey
McCormick
Domenikos
Theotokopoulos, gen.
Der heilige Martin und
El Greco
der Bettler
Kreta 1541 – Toledo
1614
Tristán, Luis
Toledo(?), ca. 1585 –
Toledo 1624
Dreifaltigkeit
Öl auf Leinwand
149,5 x 97 cm
1624
Catedral de Sevilla
Sánchez Cotán, Juan
Orgaz, Toledo 1560 –
Granada 1627
Stilleben mit
Wildvögeln
Öl auf Leinwand
67,8 x 88,7 cm
1600–1603
The Art Institute of
Chicago, Gift of Mr.
and Mrs. Leigh B.
Block
Maíno, Fray Juan
Bautista
Pastrana, Guadalajara
1581 – Madrid 1649
Auferstehung Christi
Öl auf Leinwand
295 x 174 cm
1612-1614
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Maíno, Fray Juan
Bautista
Pastrana, Guadalajara
1581 – Madrid 1649
Der heilige Johannes
auf Patmos
Öl auf Leinwand
74 x 163 cm
1612-1614
Museo Nacional del
Prado. Madrid
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Der Übergang zum Barock in Valencia / The Transition to Baroque in Valencia
Orrente, Pedro
Murcia 1580 – Valencia
1645
Christus heilt Kranke
am Teich Bethesda
Öl auf Leinwand
83 x 116 cm
ca. 1615–1620
Kunsthistorisches
Museum Wien,
Gemäldegalerie
Ribalta, Francisco
Solsona, Lérida 1565 –
Valencia 1628
Der heilige Paulus
Öl auf Holz
167 x 64 cm
1625-27
Museo de Bellas Artes
de Valencia
Der heilige Hieronymus
Öl auf Leinwand
164 x 114 cm
1618
Depot der Real
Acadèmia Catalana de
Belles Arts de Sant
Jordi
im Museu Nacional
d’Art de Catalunya,
Barcelona
Der heilige Franziskus
Ribalta, Francisco
umarmt
Solsona, Lérida 1565 –
den Gekreuzigten
Valencia 1628
Öl auf Leinwand
208 x 167 cm
ca. 1620
Museo de Bellas Artes
de Valencia
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 – Brustbild eines Mannes
Neapel 1652
Öl auf Leinwand
76 x 63,5 cm
ca. 1613–1615
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribera, Jusepe de
Madonna mit Kind und
Játiva, Valencia 1591 –
dem heiligen Bruno
Neapel 1652
Öl auf Leinwand
205 x 153,5 cm
1624
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribalta, Juan
Madrid 1596/97 –
Valencia 1628
Der Übergang zum Barock in Andalusien / The Transition to Baroque in Andalusia
Pacheco, Francisco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Die Landung der von
Petrus Nolascus
befreiten christlichen
Gefangenen
Öl auf Leinwand
203 x 254 cm
1602
Depot der Real
Acadèmia Catalana de
Belles Arts de Sant
Jordi
im Museu Nacional
d’Art de Catalunya,
Barcelona
Martínez Montañés,
Juan
Alcalá la Real 1568 –
Sevilla 1649
Francisco Pacheco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Der heilige Ignatius von
Loyola
Holz, polychromiert
174 x 68 x 51 cm
1610
Universidad de Sevilla,
Iglesia de la
Anunciación
Martínez Montañés,
Juan
Alcalá la Real 1568 –
Sevilla 1649
Francisco Pacheco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Der heilige Francisco
de Borja
Holz, polychromiert
173,5 x 70 x 55 cm
um 1624
Universidad de Sevilla,
Iglesia de la
Anunciación
Pacheco, Francisco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Christus am Kreuz
Öl auf Holz
58 x 37,5 cm
1614
Instituto GómezMoreno de la
Fundación RodríguezAcosta, Granada
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Portrait von Francisco
Pacheco
Öl auf Leinwand
41 x 36 cm
ca. 1620
Museo Nacional del
Prado. Madrid
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Pacheco, Francisco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Arte de la pintura
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Drei Musikanten
Öl auf Leinwand
Puga, Antonio
Orense 1602 – Madrid
1648
Der Olivenölhändler
Unbekannter Künstler
Umkreis von Antonio
Puga (?)
1649
Staatsbibliothek zu
Berlin – Preußischer
Kulturbesitz
88 x 111 cm
ca. 1616–1618
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Öl auf Leinwand
121 x 86 cm
ca. 1620
Ville de Castres –
Musée Goya, musée
d’art hispanique
Die jungen Händler
Öl auf Leinwand
70 x 84 cm
ca. 1620
Ville de Castres –
Musée Goya, musée
d’art hispanique
Puga, Antonio
Orense 1602 – Madrid
1648
Die Taverne
Öl auf Leinwand
120 x 162 cm
ca. 1620
Museo de Pontevedra
Herrera, Francisco de
["el Viejo"]
Sevilla, ca. 1590 –
Madrid, ca. 1654
Die Heilige Sippe
Öl auf Leinwand
194,5 x 177 cm
ca. 1634
Museo de Bellas Artes
de Bilbao
Roelas, Juan de las
Flandern vor 1573 –
Olivares, Sevilla 1625
Die Maria Immaculata
mit dem Jesuitenpater
Fernando de Mata
Öl auf Leinwand
319,5 x 172,5 cm
ca. 1612–1613
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Mesa, Juan de
Córdoba 1583 – Sevilla
1627
Unbefleckte
Empfängnis
Holz, polychromiert
138 x 54 x 44 cm
ca. 1610–1615
The Matthiesen
Gallery, London
Mena, Pedro de
Granada 1628 –
Málaga 1688
Jungfrau mit Kind
Holz, polychromiert
H 44 x B 42 x T 36 cm
ca. 1675
Catedral Metropolitana
de Granada – Museo
Roelas, Juan de las
Flandern vor 1573 –
Olivares, Sevilla 1625
Predigt des heiligen
Andreas
Öl auf Eichenholz
50 x 148,5 cm
ca. 1610–1615
Museo de Bellas Artes
de Bilbao
Die Generation der großen Meister. Zwischen Sevilla und Madrid / The Generation of the Great Masters. Between Seville and Madrid
Zurbarán, Francisco
de
Fuente de Cantos,
Badajoz 1598 – Madrid
1664
Die heilige Margareta
von Antiochien
Öl auf Leinwand
163 x 105 cm
Seite 3 von 13
ca. 1630–1634
The National Gallery,
London. Bought, 1903
Zurbarán, Francisco
Der heilige Franziskus
de
von Assisi nach der
Fuente de Cantos,
Vision von Papst
Badajoz 1598 – Madrid
Nikolaus V.
1664
Öl auf Leinwand
180,5 x 110,5 cm
um 1640
Museu Nacional d’Art
de Catalunya,
Barcelona
Zurbarán, Francisco
de
Bildnis des Don Alonso
Fuente de Cantos,
Verdugo de Albornoz
Badajoz 1598 – Madrid
1664
Öl auf Leinwand
186,6 x 104,5 cm
1635
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Die Generation der großen Meister in Madrid / The Generation of the Great Masters in Madrid
Velázquez, Diego
(Werkstatt)
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Philipp IV., König von
Spanien
Öl auf Leinwand
130,2 x 97,8 cm
ca. 1644–1660
By Permission of The
Trustees of Dulwich
Picture Gallery, London
Velázquez, Diego
(Werkstatt)
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Don Gaspar de
Guzmán,
Conde Duque de
Olivares
Öl auf Leinwand
127,6 x 104,1 cm
ca. 1635
Gemäldegalerie Alte
Meister, Staatliche
Kunstsammlungen
Dresden
Velázquez, Diego
(Werkstatt)
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Portrait der Infantin
Maria von Habsburg
Öl auf Leinwand
200 x 106 cm
ca. 1630
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Bildnis einer Dame
(Condesa de
Monterrey?)
Öl auf Leinwand
123,7 x 101,7 cm
ca. 1631–1640
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Bildnis des Juan
Martínez Montañés
Öl auf Leinwand
109 x 88 cm
ca. 1635
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Vicente Carducho und der Hof Philipps IV. vor Velázquez / Vicente Carducho and Philip IV’s Court before Velázquez
Carducho, Vicente
Florenz, ca. 1576 –
Madrid 1638
Der Traum des Hugo,
Bischof von Grenoble
Carducho, Vicente
Florenz, ca. 1576 –
Madrid 1638
Diálogos de la pintura
Carducho, Vicente
Florenz, ca. 1576 –
Madrid 1638
Der Tod des heiligen
Bruno
Öl auf Leinwand
Cajés, Eugenio
Madrid 1574 – 1634
Die Jungfrau Maria
überreicht dem heiligen
Ildefons sein
Messgewand
Öl auf Leinwand
Öl auf Leinwand
1626-1632
National Galleries of
Scotland, Edinburgh
1633
Staatsbibliothek zu
Berlin – Preußischer
Kulturbesitz
60 x 43 cm
1626-1632
Paris, Musée du
Louvre, Département
des Peintures
82,5 x 49 cm
ca. 1615
Musée des Beaux-Arts
de Bordeaux
57 x 45,5 cm
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Stillleben / Still Lifes
Loarte, Alejandro de
Die Geflügelverkäuferin
Madrid (?) 1590/1600 –
(La Gallinera)
Toledo 1626
Öl auf Leinwand
162 x 130 cm
1626
Colección Alberto de
Alcocer
Hamen y León, Juan
van der
Madrid 1596–1631
Korb mit Süßigkeiten
Öl auf Leinwand
40,8 x 52 cm
ca. 1621
Museo de Pontevedra
Hamen y León, Juan
van der
Madrid 1596–1631
Ceres oder Pomona
und Vertumnus
Öl auf Leinwand
229 x 149 cm
1620
Banco de España
Collection
Schenkung von Juan
de Zavala
Hamen y León, Juan
van der
Madrid 1596–1631
Stilleben mit Blumen
und Hund
Öl auf Leinwand
228,5 x 100,5 cm
um 1625
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Öl auf Leinwand
38 x 49 cm
1621
Museo de Bellas Artes
de Granada
Hamen y León, Juan
Schachteln und Gefäße
van der
mit Süßigkeiten
Madrid 1596–1631
Meister des
Amsterdamer
Stillebens
Küchenstück
Öl auf Leinwand
105 x 125,2 cm
ca. 1625
Rijksmuseum
Amsterdam,
als Dauerleihgabe im
Museum Boijmans Van
Beuningen, Rotterdam
Zurbarán, Juan de
Llerena 1620 – Sevilla
1649
Stilleben mit Obstkorb
und Kardone
Öl auf Leinwand
74,5 x 106 cm
1643
Kunststiftung Gösta
Serlachius, Mänttä,
Finnland
Ribera, Jusepe de
Mann mit Weinflasche
Játiva, Valencia 1591 –
und Tamburin
Neapel 1652
Öl auf Leinwand
52,5 x 75 cm
1631
Kunststiftung Gösta
Serlachius, Mänttä,
Finnland
Pereda y Salgado,
Antonio de
Valladolid 1611 –
Madrid 1678
Allegorie der
Vergänglichkeit
Öl auf Leinwand
139,5 x 174 cm
um 1634
Kunsthistorisches
Museum Wien,
Gemäldegalerie
Unbekannter Künstler
(Madrid?)
Bücherstilleben
Öl auf Leinwand
34,9 x 56,8 cm
um 1630/40
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Mars
Öl auf Leinwand
179 x 95 cm
ca. 1638
Museo Nacional del
Prado. Madrid
La Torre de la Parada
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
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Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Hofnarr mit Buch auf
den Knien
Öl auf Leinwand
107 x 82 cm
1636-1638
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Rubens, Peter Paul
Siegen, Westfalen
1577 – Antwerpen
1640
Fortuna
Eichenholz
35,7 x 25,4 cm
1636-1638
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
1604
Staatsbibliothek zu
Berlin – Preußischer
Kulturbesitz
Die Generation der großen Meister in Madrid / The Generation of the Great Masters in Madrid
Ávila, Teresa de
Ávila 1515 – Alba de
Tormes 1582
Castillo espiritual
in Libros de la Madre
Teresa de Jesús
Fernández, Gregorio
Die heilige Theresa von
Sarriá, Lugo 1576 –
Ávila
Valladolid 1636
Holz, polychromiert
172 x 103 x 85 cm
1625
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Öl auf Leinwand
92,5 x 74 cm
um 1635
The Metropolitan
Museum of Art, New
York
Der Buen Retiro Palast / The Buen Retiro Palace
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
oder
Juan Bautista
Martínez del Mazo
Beteta (?), Cuenca, ca.
1611 – Madrid 1667
Don Gaspar de
Guzmán
Conde Duque de
Olivares
Leonardo, Jusepe
Calatayud 1601 –
Zaragoza 1652
Der heilige Johannes
der Täufer in der
Wüste
Öl auf Leinwand
195,58 x 118,74 cm
ca. 1635
Los Angeles County
Museum of Art
Purchased with funds
provided by the William
Randolph Hearst
Foundation
Öl auf Leinwand
204, 7 x 158, 8 cm
1639
Museo de Bellas Artes
de Valencia
Das Vorbild Tizians / The Example of Titian
Orrente, Pedro
Martyrium des heiligen
Murcia 1580 – Valencia
Jakobus des Jüngeren
1645
Polo, Diego
Burgos, ca. 1610 –
Madrid, ca. 1655
Martyrium des heiligen
Stephanus
Öl auf Leinwand
193 x 120 cm
1640er-Jahre
Palais des Beaux-Arts
de Lille
Tiziano Vecellio, gen.
Tizian
Pieve di Cadore
1488/90 – Venedig
1576
Selbstbildnis
Leinwand
100,1 x 77 cm
ca. 1560
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
1635
Arcidiocesi di Milano,
Galleria Arcivescovile,
Ufficio Beni Culturali
Ecclesiastici e Arte
Sacra, Mailand
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Vision des Belsazar
Öl auf Leinwand
52 x 64 cm
Seite 6 von 13
Die Generation der großen Meister in Andalusien / The Generation of the Great Masters in Andalusia
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Christus in der Vorhölle
(Christi Abstieg in
Abrahams Schoß)
Öl auf Leinwand
167,64 x 120,65 cm
ca. 1655
Los Angeles County
Museum of Art (Gift of
Bella Mabury)
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Beschneidung Christi
Öl auf Leinwand
27,5 x 20,5
1645
Instituto GómezMoreno de la
Fundación RodríguezAcosta, Granada
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Bruder Junipero und
der Arme
Öl auf Leinwand
176 x 221,5 cm
ca. 1645/46
Paris, Musée du
Louvre, Département
des Peintures
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Das Festmahl des
verlorenen Sohnes
Öl auf Leinwand
104,5 x 135,5 cm
ca. 1640
National Gallery of
Ireland, Dublin
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Büste des heiligen
Paulus
Holz, polychromiert
47 x 52,5 x 28 cm
ca. 1660-65
Catedral Metropolitana
de Granada – Museo
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Joseph und die Frau
des Potiphar
Öl auf Leinwand
196,5 x 245,3 cm
um 1640-1645
Museumslandschaft
Hessen Kassel,
Gemäldegalerie Alte
Meister
Núñez del Valle,
Pedro
Madrid, ca. 1590 –
1649
Jael und Sisera
Öl auf Leinwand
88,5 x 108 cm
1630
Madrid, Privatbesitz
Núñez del Valle,
Pedro
Madrid, ca. 1590 –
1649
Judith und Abra mit
dem Kopf von
Holofernes
Öl auf Leinwand
88,5 x 108 cm
1630
Madrid, Privatbesitz
Kreuztragung Christi / The Road to Calvary
Fernández, Gregorio
Sarriá, Lugo 1576 –
Valladolid 1636
Simon von Cyrene,
Veronika und Peiniger
Holz, polychromiert
Ch. 144 x 84 x 124 cm.,
Cir. 176 x 106 x 91 cm.,
Ver. 172 x 84 x 95 cm.,
Sch. 164 x 53 x 101 cm.,
Tromp. 192 x 93 x 92 cm.
1614/15
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Zurbarán, Francisco
de
Fuente de Cantos,
Badajoz 1598 – Madrid
1664
Das Schweißtuch der
heiligen Veronika
(Santa Faz)
Öl auf Leinwand
105 x 83, 50 cm
1658
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Landschaft
Öl auf Leinwand
100,5 x 100 cm
um 1650
Wallraf-RichartzMuseum & Fondation
Corboud, Köln
Landschaftsmalerei / Landscape Painting
Collantes, Francisco
Madrid, ca. 1599–1656
Seite 7 von 13
Pereda y Salgado,
Antonio de
Valladolid 1611 –
Madrid 1678
Landschaft mit
Bauernpaar am
Brunnen
Öl auf Leinwand
33 x 41 cm
vor 1622
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Carreño de Miranda,
Juan
Avilés, Asturias 1614 –
Madrid 1685
Don Juan José de
Austria
Öl auf Leinwand
63,5 x 51,5 cm
1677/78
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Carreño de Miranda,
Juan
Avilés, Asturias 1614 –
Madrid 1685
König Karl II. von
Spanien
Öl auf Leinwand
205 x 142 cm
1673
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Coello, Claudio
Madrid 1642–1693
Die Königin Maria Anna
von Österreich
Öl auf Leinwand
104, 7 x 84, 1 cm
1683-1693
The Bowes Museum,
Barnard Castle, Co.
Durham
Martínez del Mazo,
Juan Bautista
Beteta (?), Cuenca, ca.
1611 – Madrid 1667
Die Familie des
Künstlers
Öl auf Leinwand
149,5 x 174,5 x 3,8 cm
um 1664/65
Kunsthistorisches
Museum Wien,
Gemäldegalerie
Velázquez, Diego
Sevilla 1599 – Madrid
1660
oder
Juan Bautista
Martínez del Mazo (?)
Beteta (?), Cuenca, ca.
1611 – Madrid 1667
Portrait eines
Mädchens
Öl auf Leinwand
43 x 29,5 cm
1630er Jahre (?)
Galerie G. Sarti, Paris
Unbekannter Künstler
Portrait von Sir Arthur
Hopton
Öl auf Leinwand
187,33 x 116, 84 cm
1641
Meadows Museum,
SMU, Dallas, Algur H.
Meadows Collection
Antolínez, José
Madrid 1635–1675
Atelierszene (Der
Bildhändler)
Öl auf Leinwand
201,9 x 125,6 cm
um 1670
Bayerische
Staatsgemäldesammlu
ngen München – Alte
Pinakothek
Öl auf Leinwand
172,5 x 202 cm
1662
Statens Museum for
Kunst, Kopenhagen
Das Portrait / The Portrait
Antolínez, José
Madrid 1635–1675
Der Botschafter
Cornelius Pedersen
Lerche
mit seinen Freunden
Rizi [Ricci], Fray Juan
Madrid 1600 –
Montecassino, Italien
1681
Page mit Brief
Öl auf Leinwand
176 x 97 cm
um 1640
Colección Banco
Santander
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Portrait eines
Jesuitenmissionars
Öl auf Leinwand
195,6 x 111,5 cm
1638
Museo Poldi Pezzoli,
Mailand
Seite 8 von 13
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Büste des heiligen
Johannes von Gott
Holz, polychromiert
30,5 x 22 x 21 cm
um 1660-1665
Museo de Bellas Artes
de Granada
Malerei und Skulptur / Painting and Sculpture
Fernández, Gregorio
Sarriá, Lugo 1576 –
Valladolid 1636
Der tote Christus
Holz, polychromiert
46 x 191 x 74 cm
1627
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Als Dauerleihgabe im
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Taufe Christi
Öl auf Leinwand
233,2 x 160,1 cm
um 1655
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Velázquez, Diego (?)
Sevilla 1599 – Madrid
1660
Der aufgebahrte
Leichnam des Simón
de Rojas
Öl auf Leinwand
101 x 121 cm
um 1624
Familia del Duque del
Infantado
Als Dauerleihgabe im
Museo de Bellas Artes
de Valencia
Cerezo, Mateo
Burgos 1637 – Madrid
1666
Christus am Kreuz
Öl auf Leinwand
206 x 162 cm
1665
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Roldán, Luisa Ignacia
gen. La Roldana
Sevilla 1652 – Madrid
1706
Christus am Kreuz
Holz, polychromiert
42,5 cm
ca. 1690-1704
The Auckland Castle
Trust / The Zurbaran
Trust
Castillo y Saavedra,
Antonio del
Córdoba 1616–1668
Der heilige Franziskus
betend
Öl auf Leinwand
164 x 107 cm
1655-60
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Escalante, Juan
Antonio de Frías
Córdoba 1633 – Madrid
1669
Der Engel weckt den
Propheten Elias
in der Wüste
Öl auf Holz
49 x 33 cm
ca. 1665-1669
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Der tote Christus, von
einem Engel gestützt
Öl auf Leinwand
1646-1652
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Escalante, Juan
Antonio de Frías
Córdoba 1633 – Madrid
1669
Leichnam Christi
Öl auf Leinwand
84 x 162 cm
1663
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Pietà
Öl auf Leinwand
27 x 23 cm
1646–1652
Christopher GonzálezAller Collection, Madrid
178,3 x 119,8 cm
Seite 9 von 13
Pedro Roldán,
zugeschrieben
Sevilla 1624–1699
Mater Dolorosa
Holz, polychromiert
37 x 35 x 24 cm
um 1670
Skulpturensammlung
und Museum für
Byzantinische Kunst,
Staatliche Museen zu
Berlin
Mena, Pedro de
Granada 1628 –
Málaga 1688
Ecce Homo
Holz, polychromiert
65 x 38 x 35 cm
ca. 1673
Museo Nacional de
Artes Decorativas.
Madrid
Als Dauerleihgabe im
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Ecce Homo
Öl auf Leinwand
153 x 105 cm
1670
Museo de Bellas Artes
de Murcia
Öl auf Leinwand
92,5 x 132,5 cm
ca. 1660
Gemäldegalerie Alte
Meister, Staatliche
Kunstsammlungen
Dresden
Terrakotta
45 x 51 x 38 cm
zw. 1692-1704
Museo de Guadalajara
Sevilla im Hochbarock / Seville in the High Baroque
Unbekannter Künstler
Schule von Sevilla
Die Köpfe der Märtyrer
Paulus,
Johannes der Täufer
und Jakobus
Roldán, Luisa Ignacia Die Jungfrau Maria als
Kind
gen. La Roldana
mit den Heiligen
Sevilla 1652 – Madrid
Joachim und Anna
1706
Valdés Leal, Juan de Allegorie der Krone des
Lebens
Sevilla 1622–1690
Öl auf Leinwand
127 x 95,3 cm
1655-65
York Museums Trust
(York Art Gallery)
Presented by F. D.
Lycett Green through
the Art Fund, 1955
Valdés Leal, Juan de
Sevilla 1622–1690
Kreuztragung
Öl auf Leinwand
88,5 x 71,5 cm
ca. 1661
Museo de Bellas Artes
de Bilbao
Mesa, Juan de
Córdoba 1583 – Sevilla
1627
Der heilige Nikolaus
von Tolentino
Holz, polychromiert
126 x 86 x 58 cm
1. Viertel 17. Jh.
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
Valdés Leal, Juan de
Sevilla 1622–1690
Die Geißelung des
heiligen Hieronymus
Öl auf Leinwand
223,5 x 245,5 cm
1657
Museo de Bellas Artes
de Sevilla
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Der Sommer als junger
Mann
mit einem Fruchtkorb
Öl auf Leinwand
143,2 x 120 cm
ca. 1650-1655
National Galleries of
Scotland, Edinburgh
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Alte Frau und Knabe
Öl auf Leinwand
146 x 106 cm
um 1670
Wallraf-Richartz
Museum & Fondation
Corboud, Köln
Seite 10 von 13
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Die Pastetenesser
Öl auf Leinwand
123,6 x 102 cm
um 1670/75
Bayerische
Staatsgemäldesammlu
ngen München – Alte
Pinakothek
Madrid im Hochbarock / Madrid in the High Baroque
Arellano, Juan de
Santorcaz, Madrid
1614 – Madrid 1676
Blumenstilleben
Öl auf Leinwand
85 x 105 cm
ca. 1670-1675
Gemäldegalerie Alte
Meister, Staatliche
Kunstsammlungen
Dresden
Giordano, Luca
Neapel 1634–1705
Vision des heiligen
Ildefonso von Toledo
Öl auf Leinwand,
graubraune Grisaille
152 x 79 cm
um 1698
Salzburg Museum
(Sammlung Rossacher)
Coello, Claudio
Madrid 1642–1693
Studie für das
Hochaltarbild
des Klosters San
Plácido in Madrid
Öl auf Leinwand
103,4 x 83,5 cm
1668
Fondo Cultural Villar
Mir, Madrid
Öl auf Leinwand
208,3 x 195,5 cm
ca. 1670
Museo Nacional del
Prado. Madrid
Herrera, Francisco de
Der Traum des heiligen
["el Mozo"]
Joseph
Sevilla 1627 – Madrid
1685
Coello, Claudio
Madrid 1642–1693
Unbefleckte
Empfängnis
Öl auf Leinwand
210 x 145 cm
1676
Ville de Castres –
Musée Goya, musée
d’art hispanique
Coello, Claudio
Madrid 1642–1693
Die heilige Katharina
von Alexandrien
bezwingt Kaiser
Maxentius
Öl auf Leinwand
218,5 x 154,9 cm
1664-1665
Meadows Museum,
SMU, Dallas, Algur H.
Meadows Collection
Rizi, Francisco
Madrid 1614 – San
Lorenzo del Escorial
1685
Die Befreiung Petri
Öl auf Holz
87 x 42 cm
1670-1685
Museu Nacional d’Art
de Catalunya,
Barcelona
Rizi, Francisco
Madrid 1614 – San
Lorenzo del Escorial
1685
Der Engel vor dem
Grab
Öl auf Holz
87,5 x 43 cm
1670-1685
Museu Nacional d’Art
de Catalunya,
Barcelona
Mora, José de
Baza 1642 – Granada
1724
Jungfrau der
Einsamkeit
Holz, polychromiert
47 x 49,5 x 27,5 cm
ca. 1673
Museo Nacional de
Escultura. Valladolid
111 x 86 cm
1.Hälfte 17. Jh.
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin (Kriegsverlust)
Kriegsverluste / War Losses
Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Die heilige Agnes
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Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Der heilige Antonius
von Padua
mit dem Christuskind
165 x 200 cm
1660er Jahre
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin (Kriegsverlust)
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Anbetung der Hirten
170 x 196 cm
ca. 1655
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin (Kriegsverlust)
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Der heilige Sebastian
200 x 149 cm
1636
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin (Kriegsverlust)
Zurbarán, Francisco
Der heilige
Bonaventura verweist
de
den heiligen
Fuente de Cantos,
Badajoz 1598 – Madrid Thomas von Aquino
auf den Gekreuzigten
1664
226 x 256 cm
1629
Gemäldegalerie,
Staatliche Museen zu
Berlin (Kriegsverlust)
Spanische Zeichnungen der frühen Neuzeit / Spanish Early Modern Drawings
Grotesken für die
Melgar, Andrés de
Kathedrale
Benavente, ca. 1500 –
Santo Domingo de la von Santo Domingo de
la Calzada
Calzada, ca. 1557
Feder in Graubraun,
auf Papier
333 x 105 mm
ca. 1550
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Grotesken für die
Melgar, Andrés de
Kathedrale
Benavente, ca. 1500 –
von
Santo Domingo de
Santo Domingo de la
la Calzada
Calzada, ca. 1557
Feder in Braun, braun
laviert, auf Papier
335 x 230 mm
ca. 1550
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Grotesken für die
Melgar, Andrés de
Kathedrale
Benavente, ca. 1500 –
Santo Domingo de la von Santo Domingo de
la Calzada
Calzada, ca. 1557
Feder in Braun, braun
laviert, auf Papier
337 x 228 mm
ca. 1550
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Grotesken für die
Melgar, Andrés de
Kathedrale
Benavente, ca. 1500 –
Santo Domingo de la von Santo Domingo de
la Calzada
Calzada, ca. 1557
Feder in Braun, braun
laviert, auf Papier
335 x 231 mm
ca. 1550
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
134 x 166 mm
ca. 1525
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Yáñez de la Almedina,
Metallstift, weiß gehöht,
auf bräunlich-grünlich
Fernando
Die heilige Magdalena
grundiertem Papier,
Almedina, ca. 1489 –
quadriert
Cuenca, ca. 1536
Unbekannter Künstler
Pass von Miravete
Feder in Grau, braun,
grün und blau laviert,
auf Papier
206 x 300 mm
2. Hälfte 17.
Jahrhundert (?)
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Pacheco, Francisco
San Lúcar de
Barrameda 1564 –
Sevilla 1644
Anbetung des
Jerusalemkreuzes
Pluma, tinta parda y
aguada sobre papel
verjurado agarbanzado
252 x 172 mm
1635
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
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Cano, Alonso
Granada 1601 – 1667
Der heilige Sebastian
Feder in Graubraun,
grau laviert, grauer
Stift, auf Papier
167 x 82 mm
ca. 1645-1649
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Gómez de Valencia,
Felipe
Granada, ca. 1634 –
ca. 1694
Kreuztragung
Pluma, tinta parda y
aguada sobre papel
verjurado agarbanzado
159 x 109 mm
1674
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Murillo, Bartolomé
Esteban
Sevilla 1617 – 1682
Mariä Himmelfahrt
Feder in Braun, braun
laviert, über grauem
Stift, auf Papier
146 x 155 mm
h. 1665-68
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribalta, Francisco
Solsona, Lérida 1565 –
Valencia 1628
Anbetung der Könige
Feder in Braun, laviert
205 x 157 mm
1599-1610
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribalta, Juan
Madrid 1596/97 –
Valencia 1628
Studie einer
männlichen Figur
Schwarze und etwas
weiße Kreide, auf
graubraunem Papier
276 x 162 mm obere
Ecken abgeschnitten
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Kopf eines Jünglings
mit verbundenen
Augen
Pinsel in Braun, auf
hellem Papier
243 x 179 mm
ca. 1630-1640
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Die Anbetung der
Hirten
Feder in Braun, braun
laviert, umrandet mit
schwarzer Kreide
146 x 248 mm
1650
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
»Cartilla de dibujo«:
Nasen
ca. 1622
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Ribera, Jusepe de
Játiva, Valencia 1591 –
Neapel 1652
Grotesker Kopf
1622
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Pereda y Salgado,
Antonio de
Valladolid 1611 –
Madrid 1678
Der Künstler und
Giambolognas Apennin
Feder in Braun, grau
laviert, auf Papier
261 x 215 mm
ca. 1665-1678
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Mitelli, Agostino
Bettedizzo, Bologna
1609 – Madrid 1660
Zeichnung für eine
Deckendekoration
der Wallfahrtskapelle
San Pablo in Madrid
Feder in Braun, Stift in
Schwarz, auf Papier
21,1 x 21,3 cm
um 1658
Kunstbibliothek,
Staatliche Museen zu
Berlin
Mitelli, Agostino
Bettedizzo, Bologna
1609 – Madrid 1660
Zeichnung für eine
Deckendekoration
des Spiegelsalons im
Alcázar
Feder in Braun, braun
laviert, Stift in Schwarz,
auf Papier
20,10 x 29,70 cm
um 1658/59
Kunstbibliothek,
Staatliche Museen zu
Berlin
La Vega, Francisco
Rom 1735 – Portici
1804
Altarentwurf
Feder in Schwarz, grau
und grün laviert, auf
Papier
348 x 495 mm
1750–1760
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Seite 13 von 13
Kupferstichkabinett,
Staatliche Museen zu
Berlin
Berlin, 29. Juni 2016
PRESSEMITTEILUNG
Kulturforum, Gemäldegalerie
10785 Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr
Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de Oro
1. Juli – 30. Oktober 2016
Ein Ausstellungsprojekt der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu
Berlin mit dem Instituto Cervantes
GENERALDIREKTION
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
„Reencuentros“ (deutsch: Wiederbegegnungen) ist der Titel eines Ausstellungsprojektes, das parallel zu „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ im
Foyer des Kulturforums gezeigt wird.
Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin hat gemeinsam mit
dem Instituto Cervantes die drei zeitgenössischen spanischen, in Berlin
lebenden Künstler Anna Talens, Alex Arteaga und Pablo Alonso eingeladen, sich in eigenen Arbeiten mit dem Siglo de Oro und der Kunst des
Barocks auseinanderzusetzen. „Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de
Oro“ untersucht die Entwicklungslinien der spanischen Kunst und will die
Verbindungen der aktuellen Kunstproduktion zum traditionellen Kunstschaffen ebenso sichtbar machen wie deren Brüche.
Anna Talens, geboren 1978 in Valencia, präsentiert mit „Entzauberung
der Welt“ eine szenische Anordnung von Objekten und Materialien, die
sich in einem Stadium zwischen Heiligem und Profanem befinden. Talens
führt den Betrachter an den Rohzustand der heiligen Objekte heran und
regt so zum Nachdenken über ihre Sakralisierung und Säkularisierung an.
Alex Arteaga, geboren 1969 in Barcelona thematisiert in seiner Installation „Linienführung. Ein Essay“ die denkgenerative Funktion des Zeichnens. Mit Video-Nahaufnahmen der in „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ ausgestellten Zeichnungen von Bartolomé E. Murillo, Alonso Cano
und José de Ribera zeigt er, wie die Linienführung selbst die Konstitution
des Objektes führt, das die Zeichnung präsentiert.
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
MECHTILD KRONENBERG
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
[email protected]
www.smb.museum/presse
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
Pablo Alonso, geboren 1969 in Gijón, befasst sich in seiner Installation
„24 Spiegel“ mit dem Licht, dem Blick und dem Spiegel als Ausdrucksmittel der Malerei des Siglo de Oro. Die Allegorie des Spiegels ist eine Konstante in der barocken Malerei, jedoch kam die Verwendung von tatsächlichen Spiegeln erst im 20. Jahrhundert auf. Die Integration von Metall-,
Glas- oder Kunststoffpartikeln in ein Gemälde befreit den Spiegel von seiner Funktion – die Widerspiegelung des Lichts wird selbst zum Bild.
„Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de Oro” wird gefördert von der
Fundación Cristina Masaveu Petersen und unterstützt von der Botschaft
von Spanien und dem Ministerio de Educación y Cultura.
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
Seite 1/1
PRESSEFOTOS
Generaldirektion
Kulturforum, Gemäldegalerie
El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
1. Juli – 30. Oktober 2016
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
presse–kommunikation–sponsoring
Mechtild Kronenberg
Referatsleitung
1
2
Markus Farr
Pressereferent
Telefon:
Telefax:
+49 30 266-42 34 02
+49 30 266-42 34 09
[email protected]
www.smb.museum/presse
Pressemitteilungen
www.smb.museum/pressemitteilungen
Diego Velázquez
Mars, nach 1641
© Museo Nacional del Prado
Eugenio Cajés
Der Heilige Ildefons empfängt von
Maria die Kasel, 17. Jh.
© Musée des Beaux-Arts de Bordeaux,
1860, Foto: L. Gauthier, F. Deval
3
4
Francisco de Zurbarán
Heilige Margareta von Antiochien,
1630-34
© The National Gallery, London
Bartolomé Esteban Murillo
Junger Mann mit einem Fruchtkorb,
ca. 1640-1650
© Scottish National Gallery. Purchased by
Private Treaty with the aid of the Art Fund
in 1999
5
6
El Greco
Immaculata Oballe, 1613,
© Parroquia de San Nicolas de Bari,
Toledo, Foto: David Blázquez
Francisco de Zurbarán
Das Schweißtuch der
Heiligen Veronika,1658
© Museo Nacional de Escultura
Pressefotodownload
www.smb.museum/presse/pressebilder
Pressefotoanfragen
[email protected]
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Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur
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Jusepe de Ribera
Vision des Belsazar, 1635
© Arcidiocesi di Milano, Curia Arcivescovile /
Paolo Manusardi, Milano
Spanien, Schule von Madrid
Bücherstillleben, um 1630/40
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
9
10
Juan de Arellano
Blumenstillleben, um 1670
© Gemäldegalerie Alte Meister,
Staatliche Kunstsammlungen Dresden,
Foto: E. Estel / H.-P. Klut
Diego Velázquez
Die Drei Musikanten, um 1616-20
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
11
12
Gregorio Fernández
Gang zum Kalvarienberg, nach 1610
© Museo National de Escultura
Francisco de Zurbarán
Hl. Franziskus, um 1640
© Museu Nacional d’Art de Catalunya,
Barcelona, Foto: Calveras / Mérida /
Sagristà
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Juan Carreño de Miranda, König Karl II.
von Spanien als Knabe, 1673
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Diego Velázquez
Bildnis einer Dame, um 1630/33
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
15
16
Antonio Pereda
Bergige Landschaft mit Ziehbrunnen,
um 1650
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
Antonio de Pereda
Der Künstler vor Gianbolognas
Appennino, 1665-1678?
© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider
17
18
Alonso Cano
Johannes von Gott (Detail),
um 1660-1665
© Museo de Bellas Artes de Granada,
Foto: © Javier Muñoz / Paz Pastor
Gregorio Fernández
Heilige Theresa von Ávila (Detail), 1625
© Museo Nacional de Escultura,
Foto: © Javier Muñoz / Paz Pastor
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Diego Velázquez
Don Gaspar Guzmán, Conde Duque de
Olivares, ca. 1635
© bpk, The Metropolitan Museum of Art,
Malcolm Varon
Bartolomé Esteban Murillo
Mariä Himmelfahrt, 1665-68
© Staatliche Museen zu Berlin,
Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider
21
22
El Greco
Der Heilige Martin und der Bettler
1597 / 1599
© Courtesy National Gallery of Art,
Washington
Juan Antonio de Frias y Escalante
Der Engel erweckt den Propheten Elias
in der Wüste, um 1650/60
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
23
24
Bartolomé Esteban Murillo
Ecce Homo, 1670
© Museo de Bellas Artes de Murcia
Alonso Cano
Christus in der Vorhölle ca. 1655
© Los Angeles County Museum of
Art, Gift of Bella Mabury (M.48.5.1),
Foto: © Museum Associates / LACMA
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Jusepe de Ribera
Madonna mit dem heiligen Bruno, 1624
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
José Antolínez
Atelierszene (Der Bildhändler),
um 1670
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen München - Alte Pinakothek
27
28
Diego Velázquez
Der Hofnarr Diego de Acedo,
ca. 1636-38
© Museo Nacional del Prado
Pedro Roldán
Mater Dolorosa, um 1660-75
© Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische
Kunst / Antje Voigt
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30
Diego Velázquez
Francisco Pacheco, ca. 1620
Museo Nacional del Prado
© Photographic Archive, Museo Nacional
del Prado Madrid
Jusepe de Ribera
Brustbild eines Mannes, um 1613-1615
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Jusepe de Rebera
Kopf mit Verband, ca. 1630
© Staatliche Museen zu Berlin,
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Bartolomé Esteban Murillo
Die Pastetenesser, um 1670/75
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen
München - Alte Pinakothek
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El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
Ausstellungsansicht
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Achim Kleuker
El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
Ausstellungsansicht
© Staatliche Museen zu Berlin,
Gemäldegalerie / Achim Kleuker
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El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
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Reencuentros.
Dialoge mit dem Siglo de Oro
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El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez:
Katalog-Cover, Hirmer Verlag, München,
ca. 336 Seiten, ca. 280 Abbildungen
in Farbe, 24 x 29 cm, gebunden,
ISBN: 978-3-7774-2478-1,
Buchhandelspreis: 49,90 €,
Preis der Museumsausgabe: 29 €
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Berlin, 29. Juni 2016
BILDUNGS- UND VERMITTLUNGSPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG
ANGEBOTE FÜR ERWACHSENE
Führungen für Gruppen
Dauer: 60 Minuten
Deutsch: 90 € zzgl. Eintritt
Englisch / Spanisch / Französisch / Italienisch / Russisch:
100 € zzgl. Eintritt
max. 25 Teilnehmer, Gruppenbesuche sind nur in Verbindung mit einer
gebuchten Führung möglich, Lizenzführungen sind nicht gestattet
Ab sofort online buchbar unter www.elsiglodeoro.de, telefonisch unter
+49 (0)30 266 42 42 42 oder per E-Mail an [email protected]
Öffentliche Führungen für Einzelbesucher
Di – Fr 16 Uhr, Sa + So 14.30 + 16 Uhr
Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
Ausschließlich online buchbar unter www.elsiglodeoro.de
Restkarten an der Kasse
Tandemführungen für hörbehinderte und hörende Besucher
(mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache)
So 14 – 15.30 Uhr / 17.7., 21.8., 18.9., 16.10.2016
Teilnahmegebühr: 6 € zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
Ausschließlich online buchbar unter www.elsiglodeoro.de
Restkarten an der Kasse
El Siglo de Oro. Ein Angebot für mobilitätseingeschränkte Personen
Mi 11 – 13 Uhr / 10.8.2016
Teilnahmegebühr: 8 € zzgl. Eintritt
Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl
Für je eine Begleitperson sind der Eintritt und die Führungsgebühr frei
GENERALDIREKTION
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
MECHTILD KRONENBERG
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
[email protected]
www.smb.museum/presse
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
Guided tours in English
Sun 2 pm / 3.7., 7.8., 4.9., 2.10.2016
Fee: 4 € plus admission
The number of participants is limited, registration is needed
Only available online: www.elsiglodeoro.de
Remaining tickets at the museum cash point
Visitas en Español
Domingos 14.00 / 24.7., 28.8., 25.9., 23.10.2016
Precio: 4 € además de la entrada
Grupos reducidos, imprescindible inscripción previa
Reserva exclusiva a través de internet: www.elsiglodeoro.de
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
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Sólo entradas sobrantes en taquilla
Экскурсии для индивидуальных посетителей на русском языке
По воскресеньям в 14.00 / 10.7., 14.8., 11.9., 9.10.2016
Стоимость экскурсии: 4 € + входной билет
Чисто участников ограничено. Резервирование участия обязательно
Резервирование возможно исключительно он-лайн:
www.elsiglodeoro.de
Оставшиеся билеты в продаже в кассе
GENERALDIREKTION
BISKY TRIFFT VELÁZQUEZ
Künstlerführung mit Norbert Bisky
Do 18.30 Uhr / 29.9.2016
Wie sieht ein zeitgenössischer Künstler die Alten Meister? Norbert Bisky,
1970 in Leipzig geboren, gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands.1995 kam Bisky mit einem Erasmus Stipendium nach Madrid und studierte dort Kunst an der Universidad Complutense. In dieser Zeit verbrachte er viel Zeit im Prado und entdeckte
seine Liebe zum claroscuro der spanischen Malerei. Als Kontrast zu seinem winzigen Atelier begann er im weitläufigen Prado Kopien nach Bildern von Ribera, Goya und Velázquez anzufertigen – diese intensive
Auseinandersetzung mit der spanischen Kunst des 17. Jahrhunderts
prägte nachhaltig seine eigenen Arbeiten der folgenden Jahre.
Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
Ausschließlich online buchbar unter: www.elsiglodeoro.de
Restkarten an der Kasse
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
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10785 Berlin
MECHTILD KRONENBERG
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
[email protected]
www.smb.museum/presse
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
KUNSTLEKTIONEN IN DER GEMÄLDEGALERIE
Die wöchentlichen Kunstlektionen stellen Bezüge zwischen Künstlern und
Werken von „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ und der Sammlung der
Gemäldegalerie her.
Teilnahmegebühr: 6 € zzgl. Eintritt
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
Wundersame Weintrauben: Stillleben im Vergleich
Fr 11 – 12.30 Uhr / 1.7. + 9.9.2016
Ins rechte Licht gerückt: Porträts im Vergleich
Fr 11 – 12.30 Uhr / 8.7. + 2.9.2016
Rubens und Velázquez
Fr 11 – 12.30 Uhr / 15.7. + 16.9.2016
Rembrandt und Murillo
Fr 11 – 12.30 Uhr / 22.7. + 23.9.2016
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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Vom Reiz des Alltäglichen: Genremalerei im Vergleich
Fr 11 – 12.30 Uhr / 29.7. + 30.9.2016
El Greco und Tintoretto
Fr 11 – 12.30 Uhr / 5.8., 7.10.
Velázquez und Tizian
Fr 11 – 12.30 Uhr / 12.8. + 14.10.2016
Ribera und Caravaggio
Fr 11 – 12.30 Uhr / 19.8. + 21.10.2016
GENERALDIREKTION
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
Katholischer geht´s nicht!
Fr 11 – 12.30 Uhr / 26.8. + 28.10.2016
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
VORTRAGSREIHE ZUR AUSSTELLUNG
Mit Beiträgen der renommiertesten internationalen Experten der spanischen Kunst und Geschichte des 17. Jahrhunderts.
Teilnahme kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich
MECHTILD KRONENBERG
Culture and Crisis in Golden Age Spain
Do 18 Uhr / 14.7.2016
Mit Prof. Dr. Sir John Elliott, Regius Professor Emeritus of Modern History, University of Oxford und Honorary Fellow of the University of Cambridge
Vortrag auf Englisch
Ort: Vortragssaal am Kulturforum
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
Velázquez and Murillo, Sevillian master-painters
Do 18 Uhr / 21.7.2016
Mit Dr. Gabriele Finaldi, Director, The National Gallery, London
Vortrag auf Englisch
Ort: Vortragssaal am Kulturforum
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
[email protected]
www.smb.museum/presse
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
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Las Meninas: von Velázquez bis Picasso
Do 18 Uhr / 8.9.2016
Mit Dr. Javier Portús, Hauptkurator für spanische Malerei,
Museo del Prado
Vortrag auf Spanisch, mit Simultanübersetzung ins Deutsche
Ort: Botschaft von Spanien (Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin)
Bitte Personalausweis oder Reisepass zum Einlass mitnehmen
Rubens und Velázquez
Do 18 Uhr / 15.9.2016
Mit Professor Emeritus Martin Warnke, Universität Hamburg
Vortrag auf Deutsch
Ort: Vortragssaal am Kulturforum
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
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Cervantes, Velázquez and cultural propaganda in the
Spanish Golden Age
Do 18 Uhr / 13.10.2016
Mit Prof. Dr. Fernando Bouza, Universidad Complutense de Madrid
Vortrag auf Englisch
Ort: Vortragssaal am Kulturforum
Vision und Malerei im Spanien des Goldenen Zeitalters
Do 18 Uhr / 27.10.2016
Mit Prof. Dr. Victor Stoichiță, Université de Fribourg
Vortrag auf Deutsch
Ort: Vortragssaal am Kulturforum
GENERALDIREKTION
PRESSE – KOMMUNIKATION – SPONSORING
Stauffenbergstraße 41
10785 Berlin
KONZERTE MIT DEUTSCHLANDRADIO KULTUR
IN DER GEMÄLDEGALERIE
MECHTILD KRONENBERG
Hispaniae Musica
Fr 20 Uhr / 8.7.2016
Zur Sonderausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ setzt
Deutschlandradio Kultur im Rahmen seiner Konzertreihe für Alte Musik
„Nachklang" einen musikalischen Akzent. Das überaus erfolgreiche spanische Barockensemble „La Ritirata" wird Musik des Goldenen Spanischen Zeitalters aufführen, und dabei auch den Hof der spanischen Vizekönige und Adelige in Neapel nicht außer Acht lassen.
Musik von Antonio de Cabezón, Andrea Falconieri, Bartolomé de Selma y
Salaverde und anderen wird erklingen. Alle, die nicht vor Ort sein können,
können das Konzert bundesweit live in Deutschlandradio Kultur hören.
Das Konzert wird unterstützt durch die Botschaft von Spanien und das
Instituto Cervantes.
Die Sonderausstellung ist ab 19 Uhr für Konzertbesucher geöffnet
Preis: 24 € /erm. 16 €
Tickets online unter www.elsiglodeoro.de sowie und an den Kassen im
Kulturforum erhältlich
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
[email protected]
www.smb.museum/presse
PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
VORANKÜNDIGUNG
Nachklang
Donde hay música no puede haber cosa mala
Fr 20 Uhr / 30.9.2016
Musik, die Don Quixote (1550 – 1650) gehört haben könnte – Kompositionen von Bartolomé de Selma y Salaverde, Diego Ortiz, Francisco
Correa de Araujo, Girolamo Frescobaldi und anderen.
Es spielen “Forma Antiqva” mit Aarón Zapico, Cembalo, Daniel Zapico,
Theorbe und Pablo Zapico, Gitarre.
Aktuelle Informationen zur Veranstaltung finden Sie online unter:
www.elsiglodeoro.de
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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ANGEBOTE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der
Eintritt in die Ausstellung kostenfrei
COMPAÑERO. Der Begleiter für Kinder
Audioguide und Zeichenheft für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Eine besondere „Sehhilfe“ für die Ausstellung richtet sich an Kinder: Ein
Tablet, das nicht Computer ist, sondern Audioguide und Zeichenheft vereint. Das Vermittlungsangebot regt zum genauen Hinhören, Hinsehen und
eigenen Gestalten in der Ausstellung an.
In dem rund 30-minütigen Audio-Rundgang werden die Kinder zu zwölf
ausgesuchten Gemälden und Skulpturen geführt. Sie werden zum genauen Hinschauen angeregt und erhalten fast beiläufig Informationen zu den
Kunstwerken. Immer wieder werden die Kinder selbst aktiv: Im Begleitheft, das von der Künstlerin Paula Müller gestaltet wurde, zeichnen sie
Details, verändern oder ergänzen Werke und knüpfen mit eigenen Ideen
an die Geschichte der Spanischen Kunst des „Siglo de Oro“ an.
Deutsch, kostenfrei
GENERALDIREKTION
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MECHTILD KRONENBERG
REFERATSLEITUNG
MARKUS FARR
¡Acción!
Workshops für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Los geht’s! Du erkundest Gemälde und Skulpturen berühmter spanischer
Künstler wie El Greco, Velázquez und Murillo. Zum Teil sind sie 400 Jahre
alt. Wen oder was zeigen sie? Wie wurden sie gemalt? Was kam Leckeres auf den Tisch? Du posierst für dein eigenes Porträt, entwirfst Dialoge
oder baust dein eigenes Stillleben mit deinem Lieblingsessen.
Sa 14 – 16 Uhr
Teilnahmegebühr: 9 €
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
PRESSEREFERENT
Telefon: +49 30 266 42 3402
Telefax: +49 30 266 42 3409
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PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
¡Vacaciones!
In den Ferien nach Spanien verreisen? Nicht nötig, denn 130 Kunstwerke
aus Spanien sind in der Gemäldegalerie zu Gast. Was kam im 17. Jahrhundert in Spanien auf den Tisch? Wie wurde dort gefeiert? Wie hat man
sich damals porträtieren lassen? Du dokumentierst deine Spanienreise in
eigenen Gemälden, Fotografien und Zeichnungen. Die Werke der Künstler bieten eine Fülle von Themen, die eine Reise ins Museum wert sind.
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
[email protected]
www.artefakt-berlin.de
Ferienworkshop für Kinder von 6 bis 9 Jahren
Di – Do 11 – 14 Uhr / 26. – 28.7.2016 (dreitägig)
Ferienworkshop für Kinder von 9 bis 12 Jahren
Di – Do 11 – 14 Uhr / 9. – 11.8.2016 (dreitägig)
Ferienworkshop für Jugendliche ab 13 Jahren
Di – Do 14 – 17 Uhr / 23. – 25.8.2016 (dreitägig)
Teilnahmegebühr: 36 €
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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ANGEBOTE FÜR SCHULEN
Gruppenbesuche sind ausschließlich in Verbindung mit einer gebuchten
Veranstaltung möglich. Für Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt im
Rahmen einer geführten Veranstaltung kostenfrei
¡Acción!
Workshop für Schülerinnen und Schüler
Los geht’s! Du erkundest Gemälde und Skulpturen berühmter spanischer
Künstler wie El Greco, Velázquez und Murillo. Zum Teil sind sie 400 Jahre
alt. Wen oder was zeigen sie? Wie wurden sie gemalt? Was kam Leckeres auf den Tisch? Du posierst für dein eigenes Porträt, entwirfst Dialoge
oder baust dein eigenes Stillleben mit deinem Lieblingsessen.
Grundschule, SEK I / SEK II
Dauer: 120 Minuten, Teilnahmegebühr: 60 €
max. 25 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich
¡Discusiones!
Ausstellungsgespräch
Die Gemälde und Skulpturen der Künstler des Goldenen Zeitalters präsentieren Geschichten von Macht und Stolz, Liebe und Verderben. Im
Gespräch erkunden wir Gemälde und Skulpturen berühmter spanischer
Künstler. Welche Bedeutung haben die Darstellungen für uns heute?
Grundschule, SEK I / SEK II
Dauer: 60 Minuten, Teilnahmegebühr: 30 €
max. 25 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich
El Siglo de Oro
Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer
Do 7.7. + Di 12.7.2016, 16 – 17.30 Uhr
Das Siglo de Oro, das Goldene Jahrhundert der spanischen Malerei, zählt
zu den faszinierendsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte.
Ausgerechnet in jedem Jahrhundert, in dem das bis dahin reichste Land
Europas zusehends seine politische Hegemonie verlor, erreichte Spaniens Kunst ihre höchste Blüte, was in der Sonderausstellung an Hand von
mehr als 130 erlesenen Werken von El Greco bis Velázquez gezeigt wird.
Nach einer fachlichen Einführung in die Ausstellung werden die Vermittlungsangebote für Schulen vorgestellt.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
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PROJEKTBEZOGENE KOMMUNIKATION
ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
Telefon: +49 30 440 10 720
Telefax: +49 30 440 10 684
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Weitere Informationen zum umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsprogramm finden Sie aktuell unter: www.elsiglodeoro.de
INFORMATION & ANMELDUNG
Staatliche Museen zu Berlin
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Telefon: +49 (0)30 266 42 42 42 (Mo – Fr 9 – 16 Uhr)
Fax: +49 (0)30 266 42 22 90
E-Mail: [email protected]
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Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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Berlin, 29. Juni 2016
Goldener Sommer in Berlin
Ein vielseitiges Kulturprogramm holt in diesem Sommer ein Stück Spanien an die Spree: Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung „El
Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ ist die iberische Halbinsel mit ihrer Kultur und ihrem Lebensgefühl nicht nur in der Gemäldegalerie präsent, sondern in ganz Berlin: Ein Netzwerk zahlreicher Partner – von den Museen
am Kulturforum über Kulturinstitute, Sprachschulen, Buchhandlungen und
Flamencostudios bis zu Restaurants und Tapas-Bars – beteiligt sich mit
einem umfassenden Programm aus Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen,
Filmvorführungen und vielen weiteren Aktionen und Angeboten. Alle Partner sind auf einer interaktiven Stadtkarte zu finden, auf der man sich gezielt nach spanischer Kunst, Literatur, Musik und Mode, spanischem Design, Film und Tanz sowie Essen und Trinken in Berlin informieren kann:
www.goldenersommer.de
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Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm am Kulturforum
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Kupferstichkabinett in der Gemäldegalerie
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26.4. – 17.7.2016
Fiesta in Sevilla.
Eine Illustrationsfolge des Goldenen Zeitalters in Spanien
„Fiesta in Sevilla. Eine Illustrationsfolge des Goldenen Zeitalters in Spanien“ zeigt eine Auswahl von 15 Blättern der „Fiestas de la S. Iglesia de
Sevilla“ und bietet anhand monumentaler Architekturdarstellungen, repräsentativer Porträts und hieroglyphisch-rätselhaft anmutender Emblemata
einen ungewöhnlichen wie abwechslungsreichen Blick in Sevillas Goldenes Zeitalter.
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19.7. – 6.11.2016
José de Ribera – die Druckgraphik.
Er war jung und brauchte das Geld
José (Jusepe) de Ribera (1591–1652) gilt als der beste spanische Druckgraphiker vor Goya und als einer der virtuosesten Radierer des 17. Jahrhunderts. Eine Auswahl der interessantesten Blätter ist in dieser Kabinettausstellung zu sehen.
Kunstbibliothek
20.6. – 31.7.2016
Die Habsburger in Spanien. Porträtgrafik des Goldenen Zeitalters
Die Vitrinenausstellung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu
Berlin stellt eine Auswahl von Porträtgrafik des 17. Jahrhunderts vor, fokussiert auf Porträts der habsburgischen Ära in Spanien. Die Auswahl
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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entstammt der grafischen Porträtsammlung der Sammlung Modebild –
Lipperheidesche Kostümbibliothek, die vom Berliner Verleger und Sammler Franz von Lipperheide (1838–1906) ab den 1880er-Jahren aufgebaut
wurde.
Kunstgewerbemuseum
1.7. – 30.10.2016
Artesanía Artística. Spanische Impressionen
Parallel zu „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ zeigt das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin Meisterwerke des spanischen Kunsthandwerks. Im Mittelpunkt stehen kostbare Lüsterkeramiken
mit einem von maurischen Traditionen beeinflussten neuen Glasurstil,
reich ausgestaltete Möbel mit teppichhaft-dichten maurischen Mosaikeinlagen und feinste Gold- und Seidenstickereien, ausgeführt in den königlichen Ateliers des Escorial. Ergänzt wird diese in die ständige Ausstellung
integrierte Präsentation durch eine Studioausstellung über den spanischen Modeschöpfer Cristóbal Balenciaga (1895–1972) auf der Modegalerie. Sackkleider, Ballonkleider, Modelle im Kimonoschnitt und große Roben, inspiriert von den Künstlern seiner spanischen Heimat, verdeutlichen
die richtungsweisenden Entwürfe dieses „Architekten der Mode“.
Ausgewählt!
Kuratorenführungen in der Sonderausstellung
Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Kasse Kunstgewerbemuseum
Goldleder aus Spanien. Luxuriöse Wandbekleidung in ganz Europa
Do 16.30 Uhr / 21.7.2016
Mit Sabine Thümmler, Direktorin des Kunstgewerbemuseums der
Staatlichen Museen zu Berlin
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Von Spanien nach Italien.
Zur Geschichte und Verbreitung der Majolika
Do 16.30 Uhr / 18.8.2016
Mit Claudia Kanowski, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin
Cristóbal Balenciaga und das Siglo de Oro
Do 16.30 Uhr / 22.9.2016
Mit Christine Waidenschlager, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin
Spaniens Möbelkunst in Renaissance und Barock
Do 16.30 Uhr / 20.10.2016
Mit Achim Stiegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin
Das Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
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Öffentliche Führungen für Einzelbesucher
So 11.30 Uhr / 17.7., 21.8. + 18.9.2016
Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmerzahl
Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für
Musikforschung
7.7. – 11.9.2016
La Guitarra Española
Parallel zu den Meisterwerken von Velázquez, El Greco und Co. vollzog
sich auch in der spanischen Musik eine entscheidende Entwicklung. Das
aus der Familie der Kastenhalslauten stammende Zupfinstrument, heute
gemeinhin als Gitarre bekannt, wandelte sich zum Nationalsymbol spanischer Musik. In der Kabinettausstellung werden wertvolle historische Gitarren aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums zu sehen
sein. Der Besucher erhält zudem Einblicke in Leben und Werk von Santiago de Murcia, Gaspar Sanz und Francisco Guerau, die zu den beliebtesten und erfolgreichsten Komponisten spanischer Gitarrenmusik gehören.
Mi 15.30 Uhr / 27.7.2016
Jour Fixe – Musik am Nachmittag
Mit Laura Fontanals Clop, Gitarre
Werke von Fernando Sor, Emili Pujolm Gaspar Sanz und Miquel Llobet
In der beliebten Reihe des Musikinstrumenten-Museum, bei der sich alle
14 Tage mittwochnachmittags Musikstudenten im Curt-Sachs-Saal dem
Publikum präsentieren, wird die junge spanische Gitarristin ein Programm
mit "spanischen Klangfarben" präsentieren.
Eintritt frei
So 11 Uhr / 16.10.2016
Alte Musik – live: „Historia de un marino“ mit Luz y Norte
Im Rahmen der Reihe „Alte Musik – live“ präsentiert das spanische Ensemble Luz y Norte Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Es erklingen
Werke bedeutender Komponisten wie Diego Ortiz, Juan Hidalgo, Alonso
de Mudarra, Gabriel Bataillé, Martín y Coll, Roque Ceruti u.a.
Eintritt: 14 € / ermäßigt 8 €
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Ibero-Amerikanisches Institut
27.8. – 28.9.2016
Architektonische Impressionen aus Spanien.
Historische Fotografien von Jean Laurent
Ein faszinierendes Zeitdokument ist die Architekturfotografie, die der französische Fotograf Jean Laurent (1816–1886) im Auftrag der spanischen
Regierung fertigte, um den technischen Fortschritt des Landes zu dokumentieren. 1867 beeindruckten diese Bilddokumente bereits auf der WeltDas Fotografieren ist ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung /
Veranstaltung erlaubt. Bei jeder anderweitigen Nutzung der Fotos sind Sie verpflichtet,
selbstständig vorab die Fragen des Urheber- und Nutzungsrechts zu klären. Sie sind verantwortlich für die Einholung weiterer Rechte (z.B. Urheberrechte an abgebildeten Kunstwerken, Persönlichkeitsrechte).
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ausstellung in Paris, jetzt ist diese einmalige Sammlung aus den Beständen des Ibero-Amerikanischen Instituts Mo – Fr 9 – 19 Uhr und Sa 9 – 13
Uhr im Lesesaal zu sehen.
Spanische Nacht am Kulturforum
Sa 18 – 2 Uhr / 27.8.2016
36. Lange Nacht der Museen
Gemäldegalerie, Ibero-Amerikanisches Institut, Kunstgewerbemuseum
und Musikinstrumenten-Museum laden in der Langen Nacht der Museen
zu einer spanischen Sommernacht am Kulturforum ein. Konzerte, Führungen, Workshops, Filme, Lesungen und Tanzperformances stehen
ganz im Zeichen des Siglo de Oro, bieten vielfältige Zugänge zum Goldenen Zeitalter und eröffnen spannende Perspektiven, die Ausstellungen zu
erleben. Spanische Speisen und Getränke sorgen für das passsende
Ambiente. In einem „Notturno Extra“ führt das Polyphonia Ensemble des
Deutschen Symphonie Orchesters in der Gemäldegalerie und im Musikinstrumenten-Museum Werke spanischer und südamerikanischer Komponisten auf. Den Abschluss der spanischen Nacht bildet im Musikinstrumenten-Museum der Stummfilm „Carmen“ (1918) – begleitet von Jörg
Riehle an der Mighty Wurlitzer-Theater-orgel des Museums.
Eintritt: Ticket Lange Nacht der Museen
Das komplette Programm finden Sie online unter: www.elsiglodeoro.de
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Sommerkino am Kulturforum
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22.6. – 26.8.2016
Cine de Verano en Español
Das Sommerkino am Kulturforum – eine Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Yorck Kinogruppe und ARTE – zeigt in diesem
Sommer gemeinsam mit dem Instituto Cervantes eine Werkschau aktueller Spielfilme aus Spanien und Lateinamerika. Ab September 2016 findet
die Reihe „Cine en Español“ monatlich im „Neuen Off“ in Neukölln statt.
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Mi 22 Uhr / 29.6.2016
El Siglo de Oro: Das Goldene Zeitalter der Spanischen Kunst
Dokumentation ARTE/ZDF 2016, 52 Min.
Zur Ausstellung hat die Filmautorin Grit Lederer für ARTE die spanischen
Kunstzentren Sevilla, Madrid, Toledo und Valladolid auf den Spuren der
Künstler des Siglo de Oro bereist.
Sendetermin ARTE: So 3.7., 17.35 Uhr
Einführendes Gespräch mit Grit Lederer und Bernd Wolfgang Lindemann,
Direktor der Gemäldegalerie
Eintritt: frei
Mi 22 Uhr / 6.7.2016
Der Schamane und die Schlange
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Original mit Untertiteln
Eintritt: 7,50, erm. 6,50 €
So 22 Uhr / 17.7.2016
El Clan
Original mit Untertiteln
Eintritt: 7,50, erm. 6,50 €
Mo 21.30 Uhr / 15.8.2016
Freunde fürs Leben
Original mit Untertiteln
Eintritt: 7,50, erm. 6,50 €
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Das komplette Programm finden Sie online unter: www.yorck.de
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Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm des Instituto Cervantes
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7.10. – 16.12.2016
A un paso de Berlín. Eine Station vor Berlin
Die Figurengruppe „Gang zum Kalvarienberg“ von Gregorio Fernández
hat als zentrales Werk der Ausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ Spanien zum ersten Mal verlassen. Der Fotograf Carlos Collado hat
diese Reise begleitet – angefangen im Museo Nacional de Escultura in
Valladolid, über die Straßen Valladolids, durch die die Skulpturen alljährlich auf einem feierlichen Prozessionszug an den Osterfeiertagen gezogen werden, bis nach Berlin in die Gemäldegalerie. Die Fotoausstellung
im Instituto Cervantes Berlin und im Showroom von Pixel Grain thematisiert die unterschiedliche Wahrnehmung der Figurengruppe in Bezug auf
ihre unterschiedlichen Funktionen und Einsatzorte.
Eine Ausstellung des Instituto Cervantes, der Gemäldegalerie – Staatliche
Museen zu Berlin, der Junta de Castilla y León und dem Museo Nacional
de Escultura, Valladolid, unterstützt von Pixel Grain
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Telefax: +49 30 266 42 3409
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ARTEFAKT KULTURKONZEPTE
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13. – 14.10.2016
Cervantes y su estímulo:
GLOBAL. GENIAL. INTERMEDIAL. VIRTUAL
Kolloquium zum 400. Todestag von Miguel de Cervantes
Leitung: Dr. Dieter Ingenschay, Professor i.R. für Spanischsprachige Literaturen, Humboldt-Universität und Prof. Dr. Janett Reinstädler, Romanische Literatur- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Hispanistik,
Universität des Saarlandes.
Di 19 Uhr / 25.10.2016
La voz de nuestros clásicos – Die Stimme unserer Klassiker
Szenische Lesung von Texten von Miguel de Cervantes, Lope de Vega
und Calderón de la Barca.
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 Finanzgruppe
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Pressemitteilung
Sparkassen-Finanzgruppe fördert Ausstellung „El Siglo de Oro. Die
Ära Velázquez“ in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen
zu Berlin
Berlin, 29. Juni 2016
Im Rahmen ihrer seit 2011 bestehenden Kooperation mit den
Staatlichen Museen zu Berlin unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe
die Ausstellung „El siglo de Oro. Die Ära Velázquez“, die vom 1. Juli bis
zum 30. Oktober 2016 in der Gemäldegalerie am Kulturforum gezeigt
wird.
Die Ausstellung, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft Seiner
Majestät Felipe VI. König von Spanien und Bundespräsident Joachim
Gauck steht, widmet sich dem goldenen Zeitalter der spanischen Kunst.
Mit Vertretern wie Velázquez, El Greco und Francisco de Zurbarán gilt
dieses als eine der bedeutendsten und populärsten Epochen der
europäischen Kunstgeschichte.
Das 17. Jahrhundert in Spanien war geprägt von politischen und
gesellschaftlichen Spannungen: Das zuvor mächtigste Land Europas,
dessen besondere Prosperität auch zu einer Blüte von Kunst und Kultur
geführt hatte, war nun mit dem kontinuierlichen Verlust der Macht und
dem zunehmendem Einfluss des Protestantismus konfrontiert. Dies
hatte großen Einfluss auch auf die Bildsprache dieser Zeit.
Mit der Berliner Sonderausstellung wird zum ersten Male außerhalb
Spaniens ein breiter Überblick über die Vielfalt und die Entwicklung der
spanischen Malerei und Skulptur des goldenen Zeitalters gegeben.
Um solch herausragende Ausstellungen in der hiesigen
Kulturlandschaft für ein breites Publikum zu ermöglichen, unterstützt
die Sparkassen-Finanzgruppe – namentlich der Deutsche Sparkassenund Giroverband, die Berliner Sparkasse und die DekaBank Deutsche
Girozentrale – seit nunmehr fünf Jahren die Staatlichen Museen zu
Berlin als Hauptförderer.
Teil der Kooperation ist neben der Ausstellung „El Siglo de Oro“ und
der vorangegangenen Präsentation in der Gemäldegalerie „The
Botticelli Renaissance“ auch das Studierendenprojekt „Über kurz,
mittel oder lang“ im Bereich der kulturellen Bildung.
Dieses lädt Studierende und Lehrende aller Fachrichtungen der
Berliner Hochschulen und Universitäten dazu ein, sich aktiv in die
Arbeit der Museen einzubringen und diese langfristig mit zu gestalten.
Seite 2
Mit einer Fördersumme von mehr als 135 Millionen Euro pro Jahr ist
die Sparkassen-Finanzgruppe der größte nicht-staatliche
Kulturförderer in Deutschland. Zusammen mit der Förderung im
Sozialen und Sport, in der Umwelt und Bildung sowie in weiteren
Bereichen beläuft sich das gesellschaftliche Engagement der
Sparkassen-Finanzgruppe auf rund 470 Millionen Euro pro Jahr.
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ist der Dachverband der
Sparkassen-Finanzgruppe. Dazu gehören 409 Sparkassen, sieben LandesbankenKonzerne, die DekaBank, neun Landesbausparkassen, elf Erstversicherergruppen
der Sparkassen und zahlreiche weitere Finanzdienstleistungsunternehmen.
Für weitere Informationen:
Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Tel. +49 30 20225 5115; Fax. +49 30 20225 5119, [email protected]
www.dsgv.de
Stefan Marotzke
(Politik, wirtschafts- und verbundpolitische Fragestellungen)
Tel. +49 30 20225 5110, [email protected]
Alexander von Schmettow
(Markt-, Unternehmens- und Betriebsthemen)
Tel. +49 30 20225 5112, [email protected]
Michaela Roth (DSGV-Büro Brüssel)
(Europäische Finanzfragen, Internationales)
Tel. +32 2 740 1643, [email protected]
Pressemitteilung
Kuratorium Preußischer Kulturbesitz fördert die Ausstellung
„El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“
Berlin, 29. Juni 2016
Im Rahmen seiner strategischen Partnerschaft mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
unterstützt das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz die Ausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära
Velázquez“, die vom 01. Juli bis zum 30. Oktober 2016 in der Gemäldegalerie der
Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu sehen sein wird.
„El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ präsentiert die spanische Kunst des 17. Jahrhunderts in
bisher unbekannter Vielfalt. Malerei und Skulptur jener herausragenden Epoche werden
außerhalb Spaniens erstmals in einer faszinierenden Reichhaltigkeit zu sehen sein:
Zusätzlich zu den Werken der eigenen Sammlung, werden über 150 weitere hochkarätige
Gemälde und Skulpturen gezeigt. Neben bekannten prominenten Namen wie Velázquez und
El Greco, laden spanische Künstler zur Entdeckung ein, die dem breiten Publikum
hierzulande bisher noch eher unbekannt sind.
Thorsten Strauß, Vorsitzender des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz: „Das Kuratorium
hat in den zwei Jahren seines Bestehens inzwischen viele unterschiedliche Projekte der
Stiftung gefördert. Für die Ausstellung „El Siglo de Oro“ engagieren wir uns, weil sie
erstmalig diesen Facettenreichtum spanischer Kunst in Berlin bietet. Populäres wird mit
Unbekanntem verbunden. Damit hat sie das Potenzial, sowohl die Berliner als auch
Touristen an das Kulturforum zu ziehen und diesen Standort der Staatlichen Museen zu
stärken.“
Das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz ist ein Zusammenschluss führender
Wirtschaftsunternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben, ausgewählte Aktivitäten der
Stiftung in einer mehrjährigen strategischen Sponsoringpartnerschaft zu fördern. Dabei
bezieht sich das Engagement des Kuratoriums nicht auf bestimmte Institutionen oder
Standorte, sondern geht stiftungsweit in verschiedenen Fördersegmenten auf.
Dem Kuratorium gehören aktuell folgende Unternehmen an: Bayer Pharma AG, Bertelsmann
SE & Co. KGaA, Daimler AG, Deutsche Bank AG, Linde AG, KPMG AG, SAP AG, Siemens
AG, Würth-Gruppe und ZDF. Vorsitzender des Kuratoriums ist Thorsten Strauß, Deutsche
Bank AG; seine Stellvertreterin ist Sylvia Weber, Würth-Gruppe.
Nähere Informationen: www.preussischer-kulturbesitz.de
Press release
EXHIBITION PREVIEW
Settecento. Italian Masters from the Staatliche Museen zu Berlin
CaixaForum Zaragoza (Spain), from 3 June to 13 November 2016
Within the framework of the agreement established with the Gemäldegalerie of
the Staatliche Museen zu Berlin (National Museums of Berlin), "la Caixa" Banking
Foundation has organised a completely new exhibition in Spain featuring works
by Italian artists from the Century of Light
"la Caixa" Banking Foundation is working with the Gemäldegalerie of the Staatliche Museen zu
Berlin to jointly organise the exhibition "El Siglo de Oro. The Age of Velazquez". Within the
framework of this cooperation, "la Caixa" will contribute financially to producing the exhibition
devoted to Spain’s Golden Age and to organising a second show, which will open to the public
in Spain in June this year.
As a result, masterpieces by Italian painters conserved in the Staatliche Museen zu Berlin
collections have been brought to Spain, specifically to the CaixaForum cultural centre in the city
of Saragossa. The show provides a unique opportunity for Spanish audiences to discover the
great works conserved in these collections.
Through a selection of 45 works by 29 artists, the exhibition illustrates the evolution of the
painting in the eighteenth century, representing the different schools and tendencies in Italian
art during that period. The great masters featured include, particularly, Giovanni Battista Tiepolo,
Il Canaletto, Antonio Diziani and Francesco Guardi.
The ”la Caixa” Banking Foundation directly oversees Welfare Projects with an ultimate aim: to
build a better and fairer society by creating opportunities for those most in need. To accomplish
this, Welfare Projects will once again have a budget of €500 million in 2016, the same
allowance as for the past eight years, making it Spain’s leading foundation when it comes to
funds invested in social welfare projects and also one of the largest in Europe and indeed
worldwide. A total of 5 million people attended the cultural, scientific and educational
programmes and events organised across all of Spain by ”la Caixa” Welfare Projects in 2015,
up 7.41% year on year.
Presseinformation
29. Juni 2016
Spanische Kultur erleben – das Instituto Cervantes Berlin und
die Ausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“
Das spanische Kulturinstitut Instituto Cervantes freut sich außerordentlich über die
Initiative der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin, die Vielfalt der spanischen
Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts in der Ausstellung „Siglo de Oro. Die Ära
Velázquez“ zu zeigen. Die Ausstellung bietet eine einmalige Gelegenheit, diese
bedeutende Epoche der europäischen Kunstgeschichte anhand von Originalen der Malerei,
Bildhauerei und Zeichenkunst kennenzulernen. „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ wird
von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Konzerten, Filmen und
Vorträgen begleitet. Es erweitert das Spektrum der Werkschau und zeigt viele weitere
Aspekte der spanischen Kunst und Kultur. Für das Instituto Cervantes Berlin, dessen
Hauptaufgabe in der Förderung der spanischen Sprache und Kultur besteht, ist es eine
Selbstverständlichkeit, sich umfassend an der Gestaltung dieses Rahmenprogramms zu
beteiligen.
Zu den Highlights dieses Engagements, das zugleich im Zeichen des 400. Todestages des
spanischen Nationaldichters und Namensgebers des Kulturinstituts steht, gehören die in
Kooperation mit der Gemäldegalerie organisierte Ausstellung „Reencuentros. Dialoge mit
dem Siglo de Oro“ sowie die vom Instituto Cervantes produzierte Ausstellung „A un paso
de Berlín. Eine Station vor Berlin“, für die der Fotograf Carlos Collado das großformatige
Heiligenensemble „Gang zum Kalvarienberg“ des Bildhauers Gregorio Fernández, eines der
zentralen Exponate in der Gemäldegalerie, auf dem Weg von Valladolid nach Berlin
begleitet. Ein weiterer Höhepunkt sind drei von Deutschlandradio Kultur in
Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes Berlin und der spanischen Botschaft
organisierte Konzerte für Alte Musik aus Spanien mit den Ensembles La Ritirata, Forma
Antigua und Luz y Norte. Alle Veranstaltungen des Instituto Cervantes im Kontext der
Ausstellung und dem 400. Todestag von Miguel de Cervantes unter
htto://berlin.cervantes.es
Übersicht
1. Juli – 30. Oktober 2016, Foyer Kulturforum
Reencuentros. Dialoge mit dem Siglo de Oro
Ein Ausstellungsprojekt der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin mit dem
Instituto Cervantes
22. Juni bis 26. August, Kulturforum
Filmreihe "Cine de verano en español", aktuelle Spielfilme aus Spanien und
Lateinamerika, im Rahmen des Sommerkinos der Yorck Kino GmbH
Freitag, 8. Juli 2016, 20 Uhr, Gemäldegalerie
Nachklang. Hispaniae Musica - La Ritirata: Musik des Goldenen Spanischen
Zeitalters
Freitag, 30. September 2016, 20 Uhr, Gemäldegalerie
Nachklang. Hispaniae Musica - Forma Antiqua: Donde hay música no puede haber
cosa mala” - Musik, die Don Quixote (1550-1650) gehört haben könnte.
Seite 1/2
Sonntag, 16. Oktober 2016, 11 Uhr, Musikinstrumenten-Museum
ALTE MUSIK live - Luz y Norte Musik: Historia de un marino
7. Oktober – 16. Dezember, Instituto Cervantes u. Showroom Pixel Grain
A un paso de Berlín. Eine Station vor Berlin. Fotografien von Carlos Collado
Der Fotograf Carlos Collado begleitet das großformatige Heiligenensemble „Gang zum
Kalvarienberg“ des Bildhauers Gregorio Fernández, das für die Ausstellung „El siglo de
Oro. Die Ära Velázquez“ erstmals Spanien verlässt, auf seiner Reise: Vom Museo Nacional
de Escultura in Valladolid, in dem die Skulpturengruppe ausgestellt wird, über den
feierlichen Prozessionszug an den Osterfeiertagen in Valladolid bis nach Berlin in die
Gemäldegalerie, wo das Werk integraler Bestandteil der Sonderausstellung ist.
Die Ausstellung entstand in Kooperation des Instituto Cervantes, der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu
Berlin, der Junta de Castilla und dem Museo Nacional de Escultura, Valladolid. Mit Unterstützung von Pixel Grain.
13.-14. Oktober
Cervantes y su estímulo: GLOBAL. GENIAL. INTERMEDIAL. VIRTUAL
Kolloquium zum 400. Todestag von Miguel de Cervantes
Leitung: Dr. Dieter Ingenschay, Professor i.R. für Spanischsprachige Literaturen,
Humboldt-Universität und Prof. Dr. Janett Reinstädler, Romanische Literatur- und
Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Hispanistik, Universität des Saarlandes
Dienstag, 25. Oktober, 19 Uhr, Instituto Cervantes
La voz de nuestros clásicos (Die Stimme unserer Klassiker)
Szenische Lesung von Texten von Miguel de Cervantes, Lope de Vega und Calderón de la
Barca
Das Instituto Cervantes Berlin gehört zu einem weltweiten Netz des spanischen Staates
von Kulturinstituten an 90 Standorten in 43 Ländern. Aufgabe ist die Förderung der
spanischen Sprache sowie die Verbreitung der spanischsprachigen Kultur. Zu diesem
Zweck organisiert und unterstützt das Instituto Cervantes ein breites Angebot von
Veranstaltungen, die die spanischsprachige Kultur präsentieren sowie die Aktualität und
Komplexität des gesellschaftlichen und politischen Lebens dieses Kulturraums
widerspiegeln. Dabei ist es stets um einen aktiven Austausch mit dem Gastland bemüht
und kooperiert mit zahlreichen Berliner Institutionen.
Wer die Weltsprache Spanisch lernen oder vertiefen möchten, findet im Instituto
Cervantes kompetente Ansprechpartner und sicher den richtigen Spanischkurs. Ziel der
Kurse ist es, eine schnelle Kommunikation zu ermöglichen. Unterrichtssprache ist daher
von Anfang an Spanisch. Zum Angebot zählen allgemeine Spanischkurse, Spezial- und
Onlinekurse, die offiziellen DELE-Prüfungen für Spanisch als Fremdsprache, Kurse für
Katalanisch oder Baskisch sowie Fortbildungsseminare für Spanischlehrer.
Pressekontakt:
Instituto Cervantes
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helga Schneider
Rosenstr. 18-19
10178 Berlin
Tel. +4930257618-16
[email protected]
Seite 2/2
Berlin, 14. Juni 2016
PRESSEINFORMATION
Museum&Location bietet anlässlich der ‚El Siglo de Oro‘-Ausstellung exklusive Führungen und
Empfänge mit spanischen Spezialitäten außerhalb der Öffnungszeiten an!
Im Rahmen der ‚El Siglo de Oro‘-Ausstellung (1. Juli – 30. Oktober 2016 in der Gemäldegalerie) bietet
Museum&Location in Kooperation mit dem Catering Unternehmen 40seconds einen exklusiven
Ausstellungsbesuch inklusive Catering an:
Begrüßung der Gäste ab 18.30h im Foyer des Kulturforums mit Getränken und Fingerfood.
Gegen 19.30h laden Guides zu einem einstündigen Rundgang durch die Ausstellung ein.
Gegen 20.30h endet der Abend in der Gemäldegalerie.
Die Kosten:
…für bis zu 20 Personen: 2.400,00 € zzgl. MwSt.
…für bis zu 40 Personen: 4.000,00 € zzgl. MwSt.
Darin sind enthalten:
- Exklusiv-Eintritt für 20 bzw. 40 Personen.
- persönlicher Guide (einer bei bis zu 20 Personen, zwei bei bis zu 40 Personen).
- Bewachte Garderobe.
- Getränkepauschale für Jugo de Naranja (Orangensaft), Agua Minerale sin y con gas & Cava.
- Fingerfood:
Chorizo und Manchego gespießt,
Datteln im Speckmantel
sowie kleine Gemüsetortillas.
- Stehtische.
- Servicepersonal.
- Cateringequipment und Transport.
- Museumsaufsichten.
- Vor- und Endreinigung.
Gerne plant Museum&Location auch individuelle Veranstaltungsformate oder Sonderführungen
bzw. freie Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten.
Anfragen:
[email protected] oder 030 / 2639 488 26
Weitere Infos unter:
http://www.museum-location.de
www.facebook.com/MuseumUndLocation
Museum&Location Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen zu Berlin mbH
Potsdamer Str. 58
10785 Berlin
Themendienst
Gemeinsam Kultur genießen: Sparpreis Kultur
Ab 39 Euro im ICE und IC/EC zu El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez
(Berlin, Juni 2016)
Mit dem Sparpreis Kultur der Deutschen Bahn zur Gemäldegalerie nach Berlin.
Das Angebot gilt ab allen Bahnhöfen in Deutschland zum Preis ab 39 Euro in
der 2. Klasse und ab 49 Euro in der 1. Klasse bei Hin- und Rückreise innerhalb
von drei Tagen. Bis zu vier Mitfahrer sparen jeweils zehn Euro. Kinder unter 15
Jahren reisen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos mit, wenn
dies beim Kauf der Fahrkarte eingetragen wird. Erhältlich ist der Sparpreis
Kultur in allen DB Reisezentren und DB Agenturen bei gleichzeitigem Kauf oder
Vorlage einer Eintrittskarte – und auch online über den Webshop der
Gemäldegalerie. Das Angebot ist zuggebunden. Es ist buchbar, solange der
Vorrat reicht.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bahn.de/kultur.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Jürgen Kornmann
Sprecher Personenverkehr
Tel. +49 (0) 30 297-60010
Fax +49 (0) 30 297-60012
[email protected]
www.deutschebahn.com/presse
1/1
„EL SIGLO DE ORO“ AUF ARTE
Aus Anlass der großen Ausstellung „El Siglo de Oro: Die Ära Velázquez“ in
der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin entstand für ARTE
die Dokumentation „El Siglo de Oro: Das Goldene Zeitalter der spanischen
Kunst“ (ARTE/ZDF 2016, 52 Min.).
Die Berliner Regisseurin und Kunsthistorikerin Grit Lederer hat sich auf die
Spuren der Künstler des „Goldenen Zeitalters“ begeben und die Kunstzentren
der damaligen Zeit von Sevilla über Madrid bis nach Valladolid und Toledo
bereist. Ihre Dokumentation verdeutlicht dabei nicht nur die Vielfalt der
spanischen Kunst zu ihrer Blütezeit, sondern zeigt auch, wie eng die Verbindungen zwischen Kunst, Kirche und Politik im 17. Jahrhundert waren.
ARTE und die Gemäldegalerie laden ein zur Premiere dieses Films am
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 22 Uhr unter freiem Himmel im Sommerkino
direkt vor der Gemäldegalerie. Der Eintritt ist frei. Einführend findet ein
Gespräch statt mit der Filmautorin Grit Lederer und dem Direktor der
Gemäldegalerie, Prof. Dr. Bernd Wolfgang Lindemann.
Ausstrahlung des Films auf ARTE: Sonntag, den 3. Juli 2016 um 17.35 Uhr.
Im Anschluss ist der Film in der ARTE Mediathek unter www.arte.tv/plus7
noch 90 Tage lang abrufbar, europaweit und nicht nur auf Deutsch und
Französisch, sondern auch mit englischen und spanischen Untertiteln.
Pressekontakt:
Katharina Strehl / [email protected] / T +49 (0)7221 936949
ARTE Deutschland TV GmbH – Schützenstraße 1 – 76530 Baden-Baden
KULTURELLES GROSSEREIGNIS FÜR DIE ZWEITE
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MIT STÜCKEN, DIE IN
DEUTSCHLAND ERSTMALIG
ZU SEHEN SIND
IN ZUSAMMENARBEIT MIT
DEN BEDEUTENDSTEN
SAMMLUNGEN WELTWEIT
ENTSTANDEN
SPANIENS GOLDENE ZEIT
Hg. Staatliche Museen zu
Berlin, Kunsthalle München
Deutsche & englische
Ausgabe
336 Seiten,
206 Abbildungen in Farbe
24 × 29 cm, gebunden
¤ 49,90 (D)
978-3-7774-2478-1 (dt.)
978-3-7774-2526-9 (engl.)
Katalog zur Ausstellung
Berlin | Gemäldegalerie
1.7.–30.10.2016
www.smb.museum
München | Kunsthalle
München
25.11.2016–26.3.2017
www.kunsthalle-muc.de
DIE ÄRA VELÁZQUEZ IN MALEREI UND SKULPTUR
Velázquez, El Greco, Murillo – die Goldene Zeit der spanischen Kunst reiht
berühmteste Künstler des 17. Jahrhunderts in die Geschichte der Malerei ein
und lässt dennoch neben ihnen immer wieder Neues entdecken in der künstlerisch glanzvollsten Ära eines Reiches, dessen Stolz es einstmals war, dass
in seinen Grenzen die Sonne nie unterzugehen schien.
Am Beispiel der Kunstzentren Toledo, Valencia, Sevilla und Madrid öffnet der Band den
Blick auf Spaniens »Siglo de Oro«, dessen Kunstproduktion untrennbar mit einem tiefgreifenden Wandel in Politik und Gesellschaft verbunden ist: Die spanische Kunst erreichte in
einer Zeit ihren Höhepunkt, in der das zuvor mächtigste Land Europas mit dem kontinuierlichen Verlust seiner Macht konfrontiert war. König, Kirche und Adel jedoch verlangten
nach Bildern, die den neuen Realitäten trotzen sollten. Das Buch ist eine formidable
Einladung, diese bedeutende Epoche der europäischen Kunstgeschichte durch erlesene
Werke der Malerei, Bildhauerei und Zeichnung kennenzulernen.
Kontakt:
Hirmer Verlag, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eva-Maria Neuburger, Tel. 089/12151663, [email protected]
www.hirmerverlag.de
Gerne stellen wir Ihnen ein kostenloses Presse-Exemplar zur Verfügung.
Nach erfolgter Rezension bitten wir um einen Beleg. Vielen Dank!