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22.10.2003
Aktuell
20:26 Uhr
Seite 8
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Mandrake 9.2 auf dem Markt
Neue Office-Versionen
Mandrake (http://www.linux-mandrake.com) veröffentlicht die Version 9.2 als Heimanwender-Version unter dem Namen Discovery
für 39 Euro.
Neben aktuellen Programm-Varianten integriert Mandrake die
Kernel-Version 2.4.22, KDE und
GNOME liegen in den Versionen
3.1.3 und 2.4.0 vor.
Mandrake visiert mit der neuen
Distribution nach wie vor die Einsteiger an; die Installation läuft
noch einfacher ab; Menüstrukturen und Desktop wirken aufgeräumter.
Mitte Oktober ging die Arbeit am Projekt OpenOffice (http://www
.openoffice.org) bereits ins dritte Jahr. Zum Jubiläum konzentrieren
sich die Entwickler und das Marketing besonders auf die Schulen
und den Bereich der Lehre.
Seit dem 1. Oktober ist die neue Version 1.1 von OpenOffice zu haben. Darauf aufbauend schnürt Sun sein neues StarOffice 7, das ab
dem 28. Oktober für 89 Euro im Handel erhältlich ist.
Wesentliche Neuerungen in den Office-Paketen sind der direkte
PDF- und Flash-Export, die Einbindung von Palm-, Pocket-PC- und
DocBook-Dokumenten, direkter Zugriff auf MySQL-Datenbanken,
ein Makrorekorder, sowie die Unterstützung von Java-kompatiblen
Eingabehilfen für behinderte Menschen. Start- und Ausführungsgeschwindigkeit wurden verbessert.
Eine Testversion von StarOffice (http://wwws.sun.com/software/
star/staroffice) kann über die Web-Seite geladen werden.
Mandrake setzt mit der
neuen Distribution nach
wie vor auf Einsteiger.
Neue Browser und Mail-Clients
Opera (http://www.opera.com) gab die Version 7.21 des Browsers
frei, die mittlerweile auch in Deutsch erhältlich ist. Das MozillaProjekt (http://www.mozilla.org) veröffentlichte neue Versionen
des Browsers Firebird (0.7) (http://www.mozilla.org/products/
firebird) und des Mailers Thunderbird (0.3) (http://www.mozilla
.org/projects/thunderbird).
Beide Projekt entstanden aus der gemeinsamen Code-Basis der integrierten Browser-Suite. Die komplette Mozilla-Suite mit integriertem Mail-Client liegt mittlerweile in der Version 1.5 vor.
Neben Geschwindigkeitsverbesserungen beim Rendering von
HTML-Seiten steckten die Entwickler viel Arbeit in die Beseitigung
von Fehlern. Im Thunderbird ist der Zugriff auf IMAP-Postfächer
überarbeitet. Die Rechtschreibprüfung versucht nicht mehr, zitierten Text zu korrigieren.
Bei Firebird konzentrierten sich die Anstrengungen vor allem auf
die Einstellungen. So ist es möglich, eine Cookie-Whitelist zu pflegen und ein neuer Passwort-Manager hilft bei der Verwaltung von
Zugängen zu Websites.
Nachrichten via LAN
Mit Quickpopup (http://www.quickpopup.com) kann man über ein
lokales Netzwerk Nachrichten verschicken. Die Software funktioniert auf allen gängigen Büroplattformen vom Windows-Rechner
bis zum Linux-Client.
Unter Linux kann das Programm in die Oberflächen KDE (ab 2.0)
und GNOME (ab 1.1) integriert werden und bietet eine schnelle Verbindung der Arbeitsplätze ohne den Umweg über das Internet.
Quickpopup verschlüsselt die Nachrichten, wenn der Anwender
dies wünscht und stellt URLs als direkt klickbare Links dar. Vorlagen
erleichtern die Kommunikation.
Für bis zu neun Lizenzen zahlt der Käufer 25 US-Dollar pro Stück; ab
100 Lizenzen sinkt der Stückpreis auf 10 US-Dollar.
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12/2003
Arabixx
Das Arabeyes-Projekt (http://www.arabeyes.org/project.php?proj=
Arabbix) hat am 11. Oktober die Version 0.8 von Arabixx veröffentlicht. Das auf Morphix basierende Arabixx ist die erste Linux-LiveCD (http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=34866)
auf Arabisch.
An Software enthält die CD unter anderem den GNOME-Desktop,
das aktuelle OpenOffice 1.1 und Mozilla mit arabischer Oberfläche,
aber auch zahlreiche noch nicht lokalisierte Anwendungen wie
Gimp 1.3, Xine und Wine. Beigelegt haben die Entwickler außerdem
viele arabische Fonts.
Savage für Linux
Der amerikanische Spielehersteller S2 Games (http://www
.s2games.com) vertreibt die neue Version des Action- und Strategiespiels Savage sowohl für Linux als auch für Windows.
In den USA ist die Vollversion bereits erhältlich; deutsche Spieler
finden auf den Download-Servern eine 155 MByte große Datei, die
unter Linux einen Eindruck von dem Spiel vermitteln soll.
Arabixx ist ein Live-CD-Projekt für den arabischen Sprachraum.
Aktuell
Seagate-Platte
mit Linux
Der Linux-Distributor Lindows
(http://www.lindows.com)
und der Festplatten-Hersteller Seagate (http://
www.seagate.com) haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, wonach Seagate ab Oktober Festplatten mit einem vorinstallierten Linux ausliefert, die nicht
teurer sind als eine blanke Platte.
Die Seagate Barracuda
Es handelt sich um das Modell Barra7200.7 kommt mit vorincuda 7200.7, das 40 GB Speicherkapa- stalliertem Linux in den
zität bietet und 7200 U/Min Umdre- Handel.
hungsgeschwindigkeit hat. Die Hardware verfügt außerdem über einen ATA-Anschluss und hat eine
Zugriffszeit von 8,5 Millisekunden.
Das Angebot richtet sich vor allem an kleinere Computer-Händler,
die so eine günstige Platte in den Rechner einbauen können, ohne
beispielsweise zusätzlich eine teure Lizenz für ein Betriebssystem
aus Redmond mitzuzahlen. Ein Preisvorteil, der sich an die Kunden
weitergeben ließe.
Vertrieben wird die Platte über die beiden Reseller Bell Microproducts (http://www.bellmicro.com) und Synnex Information Technologies (http://www.synnex.com). (Andreas Grytz/agr)
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Tragbarer Ogg-Player
Das neue Modell iHP-120 von Iriver (http://www.irivergermany
.com) kann Musikdateien im Ogg-Format abspielen. Ogg Vorbis ist
– im Gegensatz zu MP3 – ein vollständig freies Format zur Kompression von Audiodateien. Es erstellt Audiodaten in Stereoqualität mit
44,1 kHz bei einer Bitrate
von 32 Kbps bis 500 Kbps.
Der tragbare Player verfügt über eine eingebaute
Festplatte und versteht
außer Ogg und MP3 auch
die Format WMA, ASF sowie Wave-Dateien. Einfache Textdateien kann der
Besitzer ebenfalls auf dem
Device ablegen. Der eigebaute Lithium-Ionen-Akku verspricht laut HerstelDer iHP-120 spielt im freien Oggler eine Spieldauer von 16
Vorbis-Dateiformat ab.
Stunden.
In Deutschland gibt es
den Player unter anderem bei Linuxland (http://www.linuxland.de)
zum Preis von 500 Euro. Dort ist das Gerät seit Ende Oktober verfügbar.
1/2 quer A
210x147 mm zzgl. Beschnitt
Bifab
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