Offene Ganztagsgrundschule - Elly-Heuss

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Offene Ganztagsgrundschule - Elly-Heuss
Die pädagogische Konzeption
der Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Werkrealschule
Heilbronn
Offene Ganztagsgrundschule
Pfaffenhofener Str. 7-11,
74080 Heilbronn ( Böckingen )
Tel.: 07131/887820, Fax: 07131/485384
Email: [email protected]
Homepage: www.ehk-schule.de
Elly-Heuss-Knapp-GWRS, Heilbronn
Konzeption Ganztagsgrundschule 2
Die Schule
Die Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Werkrealschule ist eine Schule im Westen Heilbronns in
einem Neubaugebiet der 70er Jahre. Sie ist Teil eines Schulzentrums mit einem Gymnasium
gleichen Namens. Strukturell besteht sie als 2-zügige Grundschule und in der Regel 2zügige Werkrealschule. Zu ihr gehören zwei Grundschulförderklassen für zurückgestellte
Kinder aus dem Wohnbereich westlich des Neckars sowie 4 Vorbereitungsklassen, zwei im
Grundschul- und zwei im Werkrealschulbereich. Zwei Klassen 10 aus eigenem Bestand
führen zur Mittleren Reife.
Seit Februar 1999 besteht Jugendarbeit an der Schule mit einer ganzen
Sozialpädagogenstelle zunächst in Trägerschaft des Fördervereins, seit 2005 in Trägerschaft
der Diakonie. Seit Herbst 2006 gibt es zusätzlich Unterstützung durch eine
schulpsychologische Beratung an der Schule.
Seit dem Schuljahr 2001/02 arbeitet die Schule mit dem pädagogischen Konzept des
„Eigenverantwortlichen Denkens und Handelns“ (auch unter dem Namen „Arizona-Modell“
bekannt), einem Trainingsprogramm für soziales Verhalten im Unterricht.
Seit dem Schuljahr 2004/05 nimmt die Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Werkrealschule
(damals Grund- und Hauptschule) am Projekt „Pädagogische Schulentwicklung“ nach Dr.
Heinz Klippert teil, um neue Lern- und Unterrichtsmethoden in der Schule umzusetzen. Auch
hier geht es wieder um Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler, nämlich um
eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten – eine logisch konsequente Weiterentwicklung
des pädagogischen Arbeitens an der Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Hauptschule.
Im Schuljahr 20014/15 besuchen laut Statistik insgesamt 490 Schülerinnen und Schüler die
Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Werkrealschule, davon 205 im Grundschulbereich und 285 im
Werkrealschulbereich.
Im Werkrealschulbereich versteht sich die Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Werkealschule als
Ganztagsschule im offenen Modell für Schülerinnen und Schüler aus den Heilbronner
Stadtteilen Böckingen Nord, Biberach und Kirchhausen. Sie wurde als Brennpunktschule im
Jahr 2001 Ganztagsschule der teilgebundenen Form. Das heißt, dass wesentliche Teile des
Ganztagsprogramms zwar in Angebotsform (fakultative Ganztagsschule) angelegt sind, dass
aber gleichzeitig Teile von Unterricht und anderen Unternehmungen obligatorische
Bestandteile des Stundenplanes sind.
Im Grundschulbereich ist das Einzugsgebiet der Schule das Wohngebiet Schanz im Stadtteil
Böckingen. Das Wohngebiet Schanz ist ein sehr gemischtes Einzugsgebiet. Es umfasst
sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser mit Garten, als auch Sozialwohnungen in Wohnblocks.
Hinzu kommt, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule bis vor 10 Jahren zwei
Aussiedlerwohnheime standen. Die Familien, die das Wohnheim verlassen konnten, haben
sich häufig im Wohngebiet angesiedelt, so dass aus diesen Familien nach wie vor Kinder mit
Deutsch als Zweitsprache zumindest im familiären und sozialen Umfeld in die Elly-HeussKnapp-Grundschule kommen.
Einführung von Ganztagsangeboten im Grundschulbereich
Seit der Einführung der Ganztagshauptschule gab es immer wieder Anfragen von Eltern,
warum die Grundschüler nicht in den Genuss bestimmter Angebote der Ganztagsbetreuung,
wie Hausaufgabenbetreuung und Mittagsbetreuung mit gemeinsamem Mittagessen, kamen.
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Das Jugendbegleiterprogramm des Landes wurde nun zum Anlass genommen, auch im
Grundschulbereich in die Ganztagsbetreuung einzusteigen.
Die offene Ganztagsschule ist geprägt durch ein ganzheitliches Verständnis von Bildung,
Erziehung und Betreuung, auch wenn nur ein Teil der Schülerinnen und Schüler am offenen
Ganztagsangebot teilnimmt. Sie kann durch mehr Zeit und mehr Personal mehr Kinder
möglichst optimal versorgen, d.h. in Defizitbereichen fördern, zusätzliche Interessen wecken,
Leistung entwickeln.
Da im Einzugsgebiet der Elly-Heuss-Knapp-Grundschule einige Familien mit nicht
berufstätigen Müttern leben, die ihre Kinder über die Mittagszeit und nachmittags gerne zu
Hause betreuen, war uns bei der Einführung unseres Betreuungsangebots in der
Grundschule folgendes wichtig:
- Eltern, die ihre Kinder am Nachmittag selbst fördern können und wollen, sollen dies
weiterhin tun können.
- Kinder, die zu Hause aus den unterschiedlichsten Gründen nachmittags nicht betreut
werden können, sollen diese Förderung in der Schule bekommen können.
Wir streben ein ganzheitliches Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung an und
setzen auf enge Zusammenarbeit von Lehrkräften, ErzieherInnen, außerschulischen
Partnern und den Eltern. Unsere Ganztagsschule ist demnach mehr als eine zeitlich
ausgedehnte Halbtagsschule mit Betreuungselementen.
Weiterentwicklung des Unterrichts
a) Veränderung der Lernkultur:
- Die 45-Minuten-Lerneinheiten werden aufgegeben zugunsten von rhythmisierten
Zeitblöcken (z.B. Doppelstunden) für Unterricht, Projektarbeit, Freizeit und
individuelle Übungs-/Arbeitsphasen.
- Angebote für die Kompetenzentwicklung und das Lernen in Zusammenhängen durch
Zeitfenster für fächerverbindende und fachübergreifende Vorhaben.
- Zwischen den Zeitblöcken gibt es zwei verlängerte Pausen.
- Der Gong zwischen den Pausenblöcken ist teilweise abgestellt.
b) Intensivierung der individuellen Förderung:
- differenzierte Lernangebote durch Wochenplanarbeit und Projektarbeit
- Leseförderung einzelner Kinder am Vormittag durch ehrenamtliche Seniorinnen
- Vorlesekreis
- Dyskalkulieförderung durch ausgebildete Lehrkraft
- Methodentraining zu Lernstrategien und Arbeitstechniken (siehe „Pädagogische
Schulentwicklung nach Dr. Heinz Klippert“)
- Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben in Kleingruppen durch
Schülermentoren, StudentInnen, haupt- und ehrenamtliche Erzieherinnen und
Seniorinnen
- Förderunterricht nach Bedarf
- Sprachhilfe vor allem für Kinder nicht deutscher Herkunftssprache in Kleingruppen
- In Einzelfällen zusätzliche individuelle Förderung mit Hilfe des Präventionsfonds der
Stadt Heilbronn
Der Förderunterricht wird für jeden Schüler / jede Schülerin obligatorisch, wenn die Leistung
in den Fächern Deutsch oder Mathematik so weit absinkt, dass Hilfe / Unterstützung
notwendig wird. Der Förderunterricht wird vom eigenen Fachlehrer angeordnet, der auch den
Förderzeitraum festlegt. Dies gilt ebenso für die Hausaufgabenhilfe als lernunterstützende
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Maßnahme. Leseförderung, Sprachhilfe und Dyskalkulieförderung gehen mindestens über
ein Schulhalbjahr.
c) Soziales Lernen
- Teilnahme am Projekt „Soziales Training für Eingangsklassen der Grundschule“
(STEG, Rufname Benni)
- Klassenrat unter Anleitung der Schulsozialarbeiterin/des Schulsozialarbeiters
- Klassenlehrerstunde
- Förderung sozialen Lernens anlässlich regelmäßig durchgeführter
klassenübergreifender Projekte
- Gemeinsames Mittagessen
d) Öffnung der Schule in das soziale Umfeld
Es finden im Rahmen des Unterrichts sowohl Angebote regionaler Träger und
außerschulischer Partner in der Schule statt, als auch Veranstaltungen an außerschulischen
Orten in Kooperation mit Partnern.
- Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen (DRK – z.B. Erste-Hilfe-Kurse,
Sportverein, Musikverein)
- Kooperationen mit freien Bildungseinrichtungen und Stiftungen (AIM u.a.)
- Kooperationen mit ortsansässigen Privatpersonen und Firmen (z.B. Zeitzeugen oder
Bäckereibesuch)
- Kooperationen mit Städtischen Einrichtungen (Theater, Stadtbibliothek, Musikschule)
- Kooperationen mit der Polizei, vor allem mit dem „Sachbearbeiter Jugend“ (z.B.
Unterrichtseinheiten zu Gewalt, Mobbing, Haftung, Hundestaffel)
Weitere Kooperationen werden angestrebt oder sind bereits in Planung. Es gibt noch
vielfältige Ideen.
e) Unterstützungsangebote für Eltern
- Die Eltern erhalten unterstützende Erziehungsangebote durch die Schulpsychologin
und die Schulsozialpädagogin/den Schulsozialpädagogen.
- Es werden Themenelternabende und Workshops (finanziell und organisatorisch
unterstützt durch den Schulförderverein) angeboten, z.B. zum Thema
"Mediennutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen - Ausmaß, Inhalte und
Zusammenhänge mit schulischem Erfolg"
- Es werden Elternmultiplikatoren eingesetzt zur Unterstützung von Eltern anderer
Sprache oder Kultur.
Weiterentwicklung der außerunterrichtlichen Angebote
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Unterrichtliche und außerunterrichtliche Maßnahmen ergänzen sich und fließen
teilweise ineinander über, so z.B. in Förderangeboten wie der Sprachhilfe, die sowohl
vormittags während der Unterrichtszeit, als auch am Nachmittag stattfindet.
Es gibt ein vielfältiges AG-Angebot, z.B.:
o Jung&Alt AG in Zusammenarbeit mit dem Richard-Drautz-Seniorenstift
o Chor und Musical-AG
o Englisch-AG
o Flöten
o Leseclubs
o Schulgarten
o Basteln
o Computerkurse
o Schwimmen für Nichtschwimmer, Schwimmprofi (für geübte Schwimmer)
o Schach-AG in Zusammenarbeit mit dem Schachverein SV 23 Böckingen
o Kinder in Bewegung (Bewegungsschule, Sport- und Spielangebot)
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Es gibt ein tägliches Bewegungsangebot (Motto: Bewegung macht schlau) im Freien,
im Bewegungszimmer oder der Halle
Es gibt ein tägliches Spielangebot (Gemeinschaftsspiele, Brettspiele, Tischkicker,
Billard etc.)
Weiterentwicklung der Betreuungsangebote
Als verlässliche Grundschule gab es an der früheren Elly-Heuss-Knapp-Grund- und
Hauptschule schon lange das Kernzeitangebot. Träger dieses Angebots war der Stadt- und
Kreisjugendring. Mit Einführung der Ganztagsangebote im Grundschulbereich im Herbst
2006 wurden die verschiedenen schon existierenden sowie die neuen Betreuungsangebote
der Schule unter einem Trägerdach vereint. Als Partner fand sich zunächst die Diakonie.
Im Jahr 2011 ging die Trägerschaft zurück zum Stadt- und Kreisjugendring.
Zeitlicher Rahmen der Ganztagesschule
Das Angebot sieht eine kompetente, verlässliche Betreuung und Förderung von Montag bis
Freitag, täglich 7:15 – 16:30 Uhr vor. Es können auch Teilmodule (z.B. Mittagsbetreuung +
Hausaufgabenbetreuung) gebucht werden.
Zeit
Angebot
Betreuungspersonal
7:15 – 8:45
7:30 – 8:45
Frühstücksangebot
Betreuungsmodul 1
--- Unterricht --Frühstück und aktive Pause
--- Unterricht --Aktive Pause
--- Unterricht --Betreuung Modul 2 / Unterricht
Ehrenamtliche Seniorinnen
Erzieher/-innen
Lehrkräfte
Lehrkräfte
Lehrkräfte
Lehrkräfte
Lehrkräfte
Erzieher/-innen / Lehrkräfte
13:05 – 14:00
Mittagsbetreuung mit gemeinsamem
Mittagessen
Erzieher/-innen
14:00 – 15:30
Hausaufgabenbetreuung in Kleingruppen
- teilweise findet parallel zur HABetreuung ein AG-Angebot statt, die
teilnehmenden Kinder erhalten keine
Hausaufgabenbetreuung
Anschlussbetreuung:
Freizeit, Sport, Spiel, vielfältiges AG- und
Kurs-Angebot
1 Fachkraft pro Klassenstufe
+ Hilfskräfte + ehrenamtliche
Hilfskräfte (überwiegend
Jugendbegleiter/-innen)
9:30 – 9:50
9:50 – 11:20
11:20 – 11:35
11:35 – 12:20
12:20 – 13:05
15:00 – 16:30
16:30 – 18:00
Randzeitenbetreuung ab 5 Kinder möglich
Erzieher/-innen, Lehrkräfte,
Praktikanten/Praktikantinnen,
Schülermentor/-mentorinnen,
Jugendbegleiter/-innen
Fachkraft
Schulische Koordinierungsgruppe
Wo so viele Professionen an einer Sache beteiligt sind, kommt es schnell zu unterschiedlichen Auffassungen und Sichtweisen, zu Informationsdefiziten und Abstimmungsproblemen.
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Um eine konstruktive Zusammenarbeit aller an der Ganztagsschule Mitwirkenden zu
ermöglichen, gibt es deshalb eine Koordinatorin und eine Koordinierungsgruppe. Die
Koordinierungsgruppe traf sich anfangs (mindestens für 1 Schulhalbjahr) wöchentlich.
Nachdem der Betrieb sich eingespielt hatte, werden die Treffen jetzt bedarfsorientiert
abgehalten, mindestens jedoch einmal pro Monat.
Aufgaben der schulischen Koordinatorin:
- Weitergabe von Informationen zwischen den Betreuungskräften
bei Bedarf Kontaktaufnahme zu Eltern, Lehrkräften, Betreuern, zum Träger
- Ansprechpartner für alle Beteiligten
Zusammensetzung der schulischen Koordinierungsgruppe:
- Schulleitung (Rektorin oder Konrektorin)
- Koordinatorin
- 1 Vertreter/-n der Betreuer/-innen
Aufgaben der schulischen Koordinierungsgruppe:
- organisatorische Planungen, Erstellen von notwendigen Formularen
- Anschaffungen für den Ganztagsbetrieb
- Entlarvung von Fehlentwicklungen
- Kurskorrekturen
- Erstellen von „Betreuungsleitlinien“
- Weiterentwicklung des Ganztagsschulangebots
- Beratungen über Verpflichtungen von Betreuungskräften (Jugendbegleitern)
- Beratungen über Aufnahme von Angeboten ins Ganztagsschulkonzept
Das Koordinationsgremium
Das Koordinationsgremium gehört zur Kooperationsvereinbarung mit dem Schulträger (Stadt
Heilbronn). Es überwacht die Qualität des schulischen Ganztagesangebots.
Zusammensetzung des Koordinationsgremiums:
- Schulleitung (Rektor/-in, Konrektor/-in)
- 1 Trägervertreter
- 1 Vertreter der betreuenden Fachkräfte
- 1 Vertreter der Lehrkräfte
- 2 Vertreter städtischer Ämter, Schulaufsichtsamt
- 2 Elternvertreter
Aufgaben des Koordinationsgremiums:
- Klärung eines Rahmens für das Angebot (Module, Anmelde- und Kündigungsfristen
für Eltern etc.)
- Organisatorische Planungen, Erstellen von notwendigen Formularen
- Anschaffungen für den ganztagesbetrieb
- Evaluation der Angebote
- Erstellen von Elterninformationen
- Weiterentwicklung des Ganztagesschulangebotes
- Beratungen über Verpflichtungen von Betreuungskräften (z.B. Jugendbegleitern)
- Beratungen über die Aufnahme von Angeboten ins Ganztagesschulkonzept
- Beratung über den Umgang mit Kindern mit erweitertem Betreuungsbedarf
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Die räumlichen Rahmenbedingungen
Durch die schon lange bestehende Ganztagesschule im Sekundarbereich gibt es an der EllyHeuss-Knapp-Grund- und Werkrealschule einige Räumlichkeiten, die von Grundschule und
Werkrealschule gemeinsam genützt werden können, so die Ausgabeküche und die Mensa
für den Essensbereich, die Schülerbücherei und den Computerraum. Zusätzlich steht im
Grundschulgebäude eine weitere Schülerbücherei, ein Bewegungsraum, eine kleine
Schulküche und ein Schulsozialarbeiterzimmer mit Besprechungsraum zur Verfügung. Im
Außenbereich konnte im Jahr 2010 ein schöner Spielplatz mit Schaukel, Rutsche und
Kletterelement eingeweiht werden. Vom Spielplatz führt eine Tür direkt auf den Fußballplatz.
Am Rand des Spielplatzes wurde ein 10mx10m großer Schulgarten angelegt.
Kernstück der Betreuung ist jedoch „Ellys Ecke“, ein Pavillon, der einst als Hausmeisterwohnung diente. Darin sind ein größerer und zwei kleine Gruppenräume, ein Büro, eine
Küchenzeile und zwei Toiletten untergebracht.
Die räumlichen Rahmenbedingungen ermöglichen den Ganztagsbetrieb an der Elly-HeussKnapp-Grundschule, doch sie sind nicht ideal. Dank der großen Nachfrage sind die Räumlichkeiten in „Ellys Ecke“ inzwischen zu beengt. Auch ist das wichtige tägliche Bewegungsangebot inklusive Aktiver Pause nur bei trockenem Wetter ausreichend durchführbar. Es gibt
nur einen minimalen überdachten Pausenhofteil direkt am Hauseingang.
Verbindlichkeit und Evaluation
Wie die pädagogische Konzeption der Sekundarstufe, so stellt auch diese Konzeption neben
einem verbindlichen Grundgerüst, das die Eckpunkte umfasst, einen offenen Rahmen dar,
der angebots- und abnehmerorientiert, jeweils bezogen auf ein neues Schuljahr, zu füllen ist.
Beide Ganztagsschulbereiche, Grundschule und Werkrealschule, unterliegen regelmäßiger
Evaluation.
Erstfassung am 20. November 2006
Aktualisiert am 23. April 2009
Aktualisiert am 15. September 2014
Aktualisierung und Anpassung an die veränderte Betreuungssituation.
Heilbronn, den 15. September 2014
Die Schulleiterin
(Angelika Biesdorf, Rektorin)

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