Modulhandbuch - Hochschule Rottenburg

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Modulhandbuch - Hochschule Rottenburg
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulhandbuch
Studiengang B.Sc. Naturraum- und
Regionalmanagement
Studien- und Prüfungsordnung vom 28.06.2013
Ab Immatrikulationsjahrgang 2012/2013
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
1
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Kontaktpersonen:
Studiengangsleiter:
Prof. Dr. Steffen Abele
Tel.: 07472/951-277
E-Mail: [email protected]
Studiengangskoordinatorinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Kay Zierlein
Dipl.-Ing. (FH) Katja Thoma
Tel.: 07472/951-250 (bzw. -291)
E-Mail: [email protected]
[email protected]
2
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Inhalt
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
1.
2.
3.
4.
5.
Grundlagen der Ökonomie ...................................................................................... 4
Grundlagen der Ökologie I ...................................................................................... 7
Grundlagen der Geographie I ................................................................................ 10
Grundlagen in Datenmanagement ........................................................................ 14
Grundlagen Tourismus .......................................................................................... 17
6. Grundlagen der Geographie II ............................................................................... 20
7. Betriebliches Rechnungswesen ............................................................................ 22
8. Grundlagen der Ökologie II ................................................................................... 25
9. Grundlagen Kartographie und GIS ........................................................................ 32
10. Schlüsselqualifikationen der Kommunikation ........................................................ 34
11. Finanzierung, Controlling und Investitionsrechnung ............................................. 38
12. Tourismusökonomie und Destinationsmanagement ............................................. 40
13. Raumordnung und Landschaftsplanung ............................................................... 44
14. Angewandte geographische Informationsverarbeitung und Webdesign ............... 47
15. Grundlagen der Forst- und Agrarwirtschaft ........................................................... 50
16. Ressourcenschutz und Regionalmanagement...................................................... 54
17. Wertschöpfung im ländlichen Raum ...................................................................... 58
18. Projektmanagement .............................................................................................. 62
19. Studienbegleitendes Projekt .................................................................................. 65
20. Unternehmensführung und Personalmanagement ............................................... 67
21. Raumentwicklung und Regionalpolitik ................................................................... 70
22. Recht und Politik .................................................................................................... 73
23. Bildung für nachhaltige Entwicklung ...................................................................... 76
24. Umweltpolitische und umweltrechtliche Aspekte................................................... 79
25. Globale Aspekte ländlicher Räume ....................................................................... 82
26. Wahlpflichtfächer ................................................................................................... 87
27. Betreutes Betriebspraktikum ................................................................................. 89
28. Bachelorarbeit........................................................................................................ 91
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
1. Grundlagen der Ökonomie
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.1
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.1.1: Einführung in die Volks- und Betriebswirtschaft
Studiensemester
1
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
Prof. Dr. Steffen Abele
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. Semester
Lehrform/SWS
6 SWS Vorlesung, 35 Studierende
Arbeitsaufwand
180 h (90 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
Kreditpunkte
6 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.1.1: Einführung in die Volks- und Betriebswirtschaft
Studierende kennen Fachbegriffe und grundlegende
Zusammenhänge der Ökonomie. Sie erhalten einen Überblick
über Themen der Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie
deren Anwendung im Themenkreis des
Naturraummanagements. Die Studierenden kennen
insbesondere die Fachgebiete und Aspekte, die in der Ökonomik
des Naturraum- und Regionalmanagements von besonderer
Bedeutung für die Berufspraxis und vertiefende Studien sind, so
u.a. Ressourcenökonomik und Produktionstheorie, Konsum- und
Nachfragetheorie, Marketing, Entscheidungsmodelle unter
Unsicherheit und Risiko, Entwicklungs- und Stabilisierungspolitik
sowie Grundlagen der umweltökonomisch orientierten
Ordnungspolitik und Grundzüge der Ökonomik kollektiven
Handelns.
Darüber hinaus erwerben die Studenten grundlegende
Kompetenzen in ökonomischen Analysemethoden, die in den
weiteren Studien und in praktischen Arbeiten angewendet und
vertieft werden sollen.
Inhalt
NG.1.1: Einführung in die Volks- und Betriebswirtschaft
•
Einführung in ökonomische Begriffe: Wirtschaften,
ökonomisches Prinzip, Produktion, Konsum, Sparen,
Investition
4
•
Analyseebenen der Wirtschaft
•
Einordnung der Ökonomie in die Systematik der
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Wissenschaften
•
Wirtschaftssubjekte und Wirtschaftskreisläufe
•
Märkte im Wirtschaftskreislauf
•
Konjunkturelle Schwankungen auf Märkten und
Marktgleichgewicht
•
Ökonomische Theorien (Klassik, Neoklassik, Marx,
Keynes, neue Institutionenökonomik) und ihre
Bedeutung für wirtschaftliches Handeln und Analyse
•
Wirtschaftsindikatoren und Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung
•
Rechtliche Rahmenbedingungen der Wirtschaft
•
Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre: Kennzahlen
betrieblichen Wirtschaftens, Unternehmensziele und
Zielsysteme
•
Ressourcenökonomik, Produktions- und
Angebotstheorie
•
Produktionsplanung und Steuerung
•
Konsum- und Nachfragetheorie
•
Marktlehre: Definition, Arten von Märkten, Preisbildung
und Wohlfahrtsmessung
•
Markttypen: Polypol, Oligopol, Monopol
•
Grundzüge des Wettbewerbsrechts
•
Monopolistische Konkurrenz
•
Einführung in das Marketing: Marketingstrategien,
Planung und Instrumente
•
Entscheidungsmodelle, Entscheidung unter Unsicherheit
und Risiko
•
Makroökonomik: Einkommen, Kapital-, Geld- und
Arbeitsmärkte, Gleichgewicht in der geschlossenen und
offenen Volkswirtschaft
•
Stabilisierungs- und Entwicklungspolitik: Steuern,
Subventionen, Geld- und Fiskalpolitik, Handelspolitik
•
Politische Ökonomie
•
Umweltökonomische Grundlagen der Ordnungspolitik
•
Kollektives Handeln
•
Transaktionskosten und unvollkommene Information
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
NG.1.1: Einführung in die Volks- und Betriebswirtschaft
FELDERER, B. UND S. HOMBURG (1991): Makroökonomik und
neue Makroökonomik. Springer Verlag, Berlin.
HÄRDLER, J. (HRSG.) (2010): Betriebswirtschaftslehre für
Ingenieure. Lehr- und Praxisbuch. Hanser Verlag, Leipzig.
HENZE, A. (1994): Marktforschung. Grundlage für Marketing und
Marktpolitik. Ulmer Verlag, Stuttgart.
LANGE, KNUT WERNER (2010): Basiswissen ziviles
Wirtschaftsrecht, 5. Auflage. Vahlen Verlag, München.
MANKIV, N.G. UND M. TAYLOR (2008): Grundzüge der
Volkswirtschaftslehre. Schäfer-Poeschel Verlag, Stuttgart.
SPAHN, H. (1999): Makroökonomie. Theoretische Grundlagen
und stabilitätspolitische Strategien. Springer Verlag, Berlin.
WÖHE, G. UND U. DÖRING (2008): Einführung in die
allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Vahlen Verlag, München.
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
2. Grundlagen der Ökologie I
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.2
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
NG.2.1: Landschaftsökologie
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.2.2: Einführung in den Natur- und Umweltschutz
Studiensemester
1
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Sprache
i. d. R. deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS, 35 Studierende, davon:
NG.2.1: 2 SWS Vorlesung zur vorbereitenden Einführung in die
Thematik, Referate, moderierte Diskussion, persönliche
Beratung bei der Vorbereitung auf die Referate durch den
Fachdozenten.
NG.2.2: 2 SWS Vorlesung
gesamt 180 h (60 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NG.2.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NG.2.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 6 ECTS-Punkte, davon:
NG.2.1: 3
NG.2.2: 3
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
gute Englischkenntnisse
Lernziele / Kompetenzen
NG.2.1: Landschaftsökologie
Das zeitliche und räumliche Skalenkonzept für
landschaftsbezogene Fragestellungen ist bekannt und kann
angewandt werden.
Die abiotischen und biotischen Komponenten der Landschaft
und die Hauptakteure und Einflüsse von
Landschaftsveränderungen sind bekannt.
Sie kennen die Strukturen und Funktionsweisen von
Landschaftsökosystemen und sind in der Lage, das
Zusammenwirken der einzelnen Teilsysteme (Klima, Vegetation,
Boden, Relief und Wasser) des Landschaftsökosystems
übergreifend zu beschreiben.
Die Studierenden haben ein ausgeprägtes Verständnis für das
Erkennen von Landschaftsmustern. Sie können Landschaften
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
mit Hilfe von Landschaftsindizes charakterisieren und
quantifizieren.
Die Studierenden sind in der Lage, Landschaftsprozesse in ihrer
Dynamik zu verstehen und wichtige Beziehungen zwischen
Mustern und Prozessen in Landschaften zu analysieren, zu
interpretieren und Maßnahmen zur landschaftsverträglichen
Gestaltung von Projekten ableiten zu können.
Fähigkeit zum Umgang mit internationaler Fachliteratur und
praktische Kenntnisse in Präsentation, Darstellung und
Diskussion von wissenschaftlichen Arbeiten.
Dieses Verständnis stellt die Grundlage dar, auf deren Basis
verschiedene Formen der Landnutzung diskutiert und analysiert
werden können (Wald, Landwirtschaft, Naturschutz, Siedlung).
NG.2.2: Einführung in den Natur- und Umweltschutz
Die Studierenden sind nach erfolgreichem Abschluss des Moduls
in der Lage:
•
die Wirkungen anthropogener Nutzungseingriffe in den
Landschaftshaushalt auf der Grundlage
naturwissenschaftlicher Erkenntnisse zu analysieren und
zu beurteilen
•
Problemstellungen im Natur- und Umweltschutz zu
bewerten, fachlich begründete Handlungsstrategien zu
entwickeln und eigenständig zu bearbeiten.
•
Arten, Quellen und Ausbreitung von Emissionen und
Arten und Wirkungen von Immissionen zu verstehen und
zu beurteilen
•
zu einer kritischen Reflexion menschlichen Handelns
unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
Das Modul vermittelt hierbei umfassende grundlegende
Fähigkeiten und Kenntnisse.
Inhalt
NG.2.1: Landschaftsökologie
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Landschaftsökologie
und befasst sich mit den konzeptuellen, methodischen und
theoretischen Grundlagen der Landschaftsökologie. Sie
betrachtet abiotische und biotische Komponenten der Landschaft
und vermittelt quantitative Ansätze zur Analyse der Beziehungen
zwischen Mustern, Prozessen und anthropogenen Einflüssen in
Landschaften.
Formen der Landnutzung unter dem Hintergrund abiotischer und
biotischer Faktoren sowie Landschaftsveränderungen werden
diskutiert. Bestehende Umweltprobleme werden thematisiert.
Die Referate vertiefen die Inhalte der Vorlesung anhand
ausgewählter Themen zur Landschaftsökologie sowie zum
Landschaftsmanagement.
NG.2.2: Einführung in den Natur- und Umweltschutz
Es werden vertiefende Kenntnisse, Konzepte, Anwendungen und
Methoden zu den Kerndisziplinen des modernen Natur- und
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Umweltschutzes vermittelt. Hierbei werden neben dem
geschichtlichen Hintergrund vor allem die Hauptkomponenten
und Wechselwirkungen anthropogener Einflüsse auf die
Landschaftsfaktoren Boden, Wasser, Klima, Luft,
Landschaftsbild, Erholung und Biodiversität behandelt.
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende kombinierte Prüfungsleistung
bestehend aus:
NG.2.1: Referat und benotete Klausur (30 Minuten)
NG.2.2: benotete Klausur (30 Minuten)
Medienformen
PC & Beamer, Fachpublikationen
Literatur
NG.2.1: Landschaftsökologie
IÖR-Schriften. S. 233.
STEINHARDT, U., BLUMENSTEIN, O. & BARSCH, H. (2012):
Lehrbuch der Landschaftsökologie. 2. Auflage
TURNER MG, GARDNER RH, O’NEILL RV (2003). Landscape
Ecology in Theory and Practice. New York, Springer-Verlag. 414
pp.
WALZ U, LUTZE G, SCHULTZ A und SYRBE RU (Hrsg.) 2004:
Landschaftsstruktur im Kontext von naturräumlicher Vorprägung
und Nutzung - Datengrundlagen, Methoden und Anwendungen.
NG.2.2: Einführung in den Natur- und Umweltschutz
BUNDESAMT FÜR NATURSCHUTZ (2012): Daten zur Natur
2012, Bonn.
KONOLD W, BÖCKER R & HAMPICKE U (Hrsg.) Handbuch
Naturschutz und Landschaftspflege. Ecomed. Landsberg.
PLACHTER, H. (1991): Naturschutz. Fischer, Stuttgart.
SCHWISTER K (Hrsg.) (2010): Taschenbuch der Umwelttechnik,
Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG, 2. Auflage. S 520.
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
3. Grundlagen der Geographie I
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.3
ggf. Untertitel
NG.3.1: Physische Geographie
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.3.2: Humangeographie und Globaler Wandel
Studiensemester
1
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
NG.3.1: Dr. Martin Ebner
NG.3.2: Prof. Dr. Heidi Megerle
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS, 35 Studierende, davon:
NG.3.1: 2 SWS Vorlesung, Bearbeitung von aktueller Literatur in
Kleingruppen in Form von Referaten
NG.3.2: 2 SWS Vorlesung mit interaktivem Einbezug der
Studierenden, Dialog und Kleingruppenarbeit
gesamt 180 h (60 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NG.3.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NG.3.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 6 ECTS-Punkte, davon:
NG.3.1: 3
NG.3.2: 3
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.3.1: Physische Geographie
Die Einführungsveranstaltung vermittelt Grundwissen aus dem
Bereich der Physischen Geographie. Im Speziellen wird die
Klimageographie unterrichtet.
Im Rahmen der Klimageographie lernen die Studierende u.a. die
Atmosphäre (Zusammensetzung, Gliederung), solare und
terrestrische Strahlungsströme, die Strahlungs- und
Energiebilanz an der Erdoberfläche sowie wichtige
atmosphärische Parameter kennen. Sie verstehen die allgemeine
Zirkulation der Atmosphäre sowie die klimatische Gliederung der
Erde.
Sie können Klimatypen, Klimaklassifikationen und
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Klimadiagramme fachlich kompetent beurteilen.
NG.3.2: Humangeographie und Globaler Wandel
Die Studierenden haben grundlegende humangeographische
Kenntnisse erworben, die u.a. Voraussetzungen für das
studienbegleitende Projekt (Modul 19), sowie für Aspekte der
Entwicklungszusammenarbeit (Modul 25) darstellen.
Die Studierenden haben ein Verständnis für
humangeographische Sachverhalte entwickelt und können diese
auf Problemstellungen der Projektpraxis anwenden.
Die Studierenden kennen die Grundlagen der verschiedenen
Teilbereiche der Humangeographie (siehe Inhalt) und können
mit den gebräuchlichen Maßeinheiten sowie Fachtermini sicher
umgehen.
Der Globale Wandel, einschließlich der Teilaspekte Klimawandel,
Bevölkerungsveränderungen, Umweltveränderungen wie
Desertifikation, Wasserproblematik, etc. sind den Studierenden
bekannt.
Die Studierenden haben die Fähigkeit zur Anwendung der
erworbenen Kenntnisse unter Beachtung sozialwissenschaftlicher
sowie ökologischer Gesichtspunkte.
Die Studierenden haben ein Verständnis für lokale, regionale und
globale Zusammenhänge entwickelt, sowie die Fähigkeit zur
regionalen Differenzierung.
Die Studierenden kennen die wesentlichen
regionalwissenschaftlichen Gesichtspunkte wichtiger Teilregionen
der Erde.
Mensch-Umwelt-Beziehungen sowie Auswirkungen der
Globalisierung.
Inhalt
NG.3.1: Physische Geographie
•
Einführung in die Physische Geographie
•
das Klima in seinen Raum- und Zeitdimensionen
•
Erddimensionen und Beleuchtungsklimazonen
•
die Sonne als Energiequelle und Ableitung des solaren
Klimas
•
die Atmosphäre, ihre Zusammensetzung und Gliederung
•
die solaren Strahlungsströme unter dem Einfluss der
Atmosphäre
•
die terrestrischen Strahlungsströme und der
Treibhauseffekt der Atmosphäre
•
die Strahlungsbilanz, lokal, regional und global
•
Tages- und Jahresgänge der Energiebilanz an der
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Erdoberfläche
•
Lufttemperatur und Temperaturverteilung in der
Atmosphäre
•
der Luftdruck, seine Messung und Darstellung
•
horizontale Luftdruckunterschiede und Entstehung von
Wind
•
der Wasserdampf in der Atmosphäre
•
Vertikale Luftbewegungen und ihre Konsequenzen
•
Wolken und Niederschlag
•
Makroklima: Die Allgemeine Zirkulation der Atmosphäre
und die klimatische Gliederung der Erde
•
Klimatypen, Klimaklassifikation, Klimadiagramme
•
Synoptische Darstellungen des Wetters
•
Lokale Winde und Windsysteme
NG.3.2: Humangeographie und Globaler Wandel
•
Einführung, grundlegende Begrifflichkeiten historische
Entwicklung, länderkundliches Schema nach Hettner,
nomothetische und idiographische Ansätze,
Hermeneutik, Dichotomien in der Geographie, MenschUmwelt-Beziehungen
•
Bevölkerungsgeographie: Bevölkerungsdichte,
-struktur und -bewegung, Fertilität und Mortalität,
Altersindex, demographischer Übergang, Migration
•
Siedlungsgeographie und Ländlicher Raum: Ökumene
und Anökumene, Siedlungsformen, strukturell-analytisch
sowie funktional-analytische Definitionen des Ländlichen
Raumes, Peripherisierung, Dorfentwicklung.
•
Agrargeographie: Agrarwirtschaft, Agrarzonen,
Agrarpolitik, Grenzertrags-LW, Subsistenz-LW,
Landwirtschaftsklassifikation, Grüne Revolution,
Strukturwandel
•
Historische Geographie und Kulturlandschaft:
Kulturlandschaftsforschung, Alt- und Jungsiedelland,
Flurnamen, Kulturlandschaftselemente,
Entwicklungsphasen, Schutzstrategien
•
Stadtgeographie I: Grundbegriffe, historische
Stadtentwicklung
Definitionskriterien für Städte, genetische Phasen der
Stadtentwicklung, Sub-, Ex-, Peri-, Des- und
Counterurbanisierung, Stadt-Land-Kontinuum,
Zwischenstadt, Zentralitätsforschung, Städte anderer
Kulturkreise
•
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Stadtgeographie II: Verstädterung, Megacities
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Reurbanisierung, Gentrification, nachhaltige
Stadtentwicklung, Global Cities, globale Verstädterung,
Metropolisierung, Megacities, Hyperurbanization,
Segregationsprozesse, global risk areas
•
Weitere Aspekte der Humangeographie / Globaler
Wandel werden im Modul 6.1 im zweiten Semester
behandelt (vgl. Modul 6.1).
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende Prüfung bestehend aus:
NG.3.1: benotete Klausur (45 Minuten)
NG.3.2.: benotete Klausur (45 Minuten)
Medienformen
NG.3.1: PC & Beamer, Tafel, Anschauungsmaterial
NG.3.2: PC & Beamer, Skript, Anschauungsmaterial
Literatur
NG.3.1: Physische Geographie
GOUDIE, A. (2002): Physische Geographie, Spektrum
Akademischer Verlag, 4. Auflage
KRAUS, H. (2001): Die Atmosphäre der Erde, Springer, 2.
Auflage
Vorlesungsbegleitender Foliensatz
WEISCHET, W. (2008): Einführung in die Allgemeine
Klimatologie, Borntraeger, 7. vollst. überarb. Auflage
NG.3.2: Humangeographie und Globaler Wandel
GEBHARDT, H. et al. (2007): Geographie – Physische
Geographie und Humangeographie, Elsevier / Spektrum
Akademischer Verlag
KNOX, P., MARSTON, S. (2008): Humangeographie, Spektrum
Akademischer Verlag, 4. neu bearb. Auflage
KREIBICH, R., SIMONIS, U. (2000): Global Change - Globa-ler
Wandel. Ursachenkomplexe und Lösungsansätze, Berlin Verlag
SCHENK, W., SCHLIEPHAKE, K. (Hrsg.)(2005): Allgemeine
Anthropogeographie, Klett-Perthes Gotha
Spezielle Grundlagenliteratur zu den einzelnen Teilbereichen
Vorlesungsbegleitendes und regelmäßig aktualisiertes Skript
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale
Umweltveränderungen (WBGU) (HRsg.) (2011): Welt im Wandel
– Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. Berlin
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
4. Grundlagen in Datenmanagement
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.4
ggf. Untertitel
NG.4.1: Grundlagen der Statistik
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.4.2: IT-Grundlagen
Studiensemester
1
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Bernhard Heislbetz
Dozent(in)
NG.4.1: Prof. Dr. Bernhard Heislbetz
NG.4.2: Lehrbeauftragte Karin Maier
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 5 SWS, 35 Studierende, davon:
NG.4.1: Vorlesung (2 SWS) und Übungen (1 SWS), max. 20
Studierende
NG.4.2: Vorlesung (2 SWS) mit Übungen und Projektgruppen,
max. 20 Studierende
gesamt 150 h (75 h Präsenz, 75 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NG.4.1: 90 h (45 h Präsenz, 45 h Selbststudium)
NG.4.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 5 ECTS-Punkte, davon:
NG.4.1: 3
NG.4.2: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NG.4.1: keine
NG.4.2: Basiskenntnisse in EDV
Lernziele / Kompetenzen
NG.4.1: Grundlagen der Statistik
•
Die Studierenden kennen grundlegende Methoden der
beschreibenden und schließenden Statistik und sind in
der Lage, diese Methoden zielgerichtet bei
Informationsgewinnung und –verarbeitung anzuwenden
und kritisch zu diskutieren.
•
Die Studierenden sind in der Lage, statistische
Datenanalyse im Studien- und Arbeitsalltag zielgerichtet
und effizient einzusetzen.
NG.4.2: IT-Grundlagen
•
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Die Studierenden kennen die Grundzüge rationeller
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Datenverarbeitung.
•
Sie setzen Tabellenkalkulationen und DatenbankManagementsysteme zielgerichtet und effizient ein.
•
Sie sind auf der Basis eines relationalen
Datenbankmodells in der Lage, eine konkrete
Datenbankanwendung mit Tabellen, Beziehungen,
einfachen Abfragen, Eingabeformularen und Berichten
zu realisieren.
•
Sie kennen wichtige Verwaltungsmodule von DBMS.
NG.4.1: Grundlagen der Statistik
Inhalt
•
Skalenniveau
•
Häufigkeiten
•
graphische Darstellung
•
statistische Maßzahlen
•
Wahrscheinlichkeit und Verteilungen
•
Punktschätzung und Vertrauensintervall
•
Theorie statistischer Tests
•
statistische Testverfahren
•
Varianzanalyse
•
Regressionsrechnung
•
Korrelationsrechnung
•
Übungen mit Statistik-Software
NG.4.2: IT-Grundlagen
•
IT-Grundlagen (Grundlagen der Informationstechnologie,
Computer-Netzwerke, Kommunikation im Internet,
Computersicherheit, Gesundheit und Umwelt, Rechtliche
Fragestellungen)
•
Grundzüge der Datenverarbeitung (Tabellenkalkulation,
Datenbank und Datenbankmanagementsysteme,
Datenbankentwurf, Konzeptuelle Modellierung, Logische
Datenmodelle)
•
Übungen zur Tabellenkalkulation
•
Übungen zu Datenbank-Managementsystemen und
kleines Datenbankprojekt
Studien-/Prüfungsleistungen
NG.4.1: benotete Klausur (60 Minuten)
NG.4.2: unbenotete Klausur (60 Minuten)
Medienformen
Tafel, Folien, PC & Beamer, Übungsaufgaben
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Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
NG.4.1: Grundlagen der Statistik
BORTZ, J. (2005): Statistik für Human- und
Sozialwissenschaftler. 6. Aufl. Springer-Verlag
GEERS, W. (2004): Datenverarbeitung: Office 2003; 1. Auflage.
Bildungsverlag EINS
MONKA, M. u. VOSS, W. (2005): Statistik am PC: Lösungen mit
Excel 97, 2000, 2002 und 2003. Hanser Verlag
PAPULA, Lothar (2008): Mathematik für Ingenieure und
Naturwissenschaftler, Band 3
SACHS, L. (1997): Angewandte Statistik: Anwendung
statistischer Methoden. 8. Aufl. Springer Verlag
Vorlesungsbegleitendes Skript
WIRTZ, M. u. NACHTIGALL, Ch. (2004): Deskriptive Statistik:
Statistische Methoden für Psychologen Teil 1. 3. Aufl. Juventa
Verlag
WIRTZ, M. u. NACHTIGALL, Ch. (2004):
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Inferenzstatistik: Statistische
Methoden für Psychologen Teil 2. 3. Aufl. Juventa Verlag
ZWERENZ, K. (2001): Statistik verstehen mit Excel: Interaktiv
lernen und anwenden. R. Oldenburg Verlag
NG.4.2: IT-Grundlagen
Access 2010 für Windows (2010): 1. Ausgabe, 4. Akt., HerdtVerlag
EIRUND, H. u. KOHL, U. (2012): Datenbanken leicht gemacht:
Ein Arbeitsbuch für Nicht-Informatiker. 3. Aufl. Vieweg+Teubner
Verlag
JAROSCH, H. (2009): Datenbankentwurf: eine beispielorientierte
Einführung für Studenten und Praktiker.3.Aufl. Vieweg+Teubner
Verlag
KEMPER, A. u. EICKLER, A. (2011): Datenbanksysteme: eine
Einführung. 8. Aufl. Oldenbourg Verlag.
LAURIE ULRICH FULLER, CLAUS-JÜRGEN KOCKA (2010):
Access 2010 für Dummies. 1. Aufl. Mitp
RRZN Hannover (2010): Access 2010 für Anwender. RRZN
Hannover
Vorlesungsbegleitendes Skript
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Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
5. Grundlagen Tourismus
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.5
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
NG.5.1: Einführung Tourismus
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.5.2: Grundlagen des Tourismusmarketing
Studiensemester
1 und 2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Monika Bachinger
Dozent(in)
Prof. Dr. Monika Bachinger
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. und 2. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS, 35 Studierende, davon:
NG.5.1: 2 SWS
NG.5.2: 4 SWS
gesamt 180 h (90 h Präsenz, 90 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NG.5.1: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NG.5.2: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 6 ECTS-Punkte, davon:
NG.5.1: 2
NG.5.2: 4
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.5.1: Einführung Tourismus
Die Studierenden erhalten einen Einblick in die historische
Entwicklung des Tourismus und beherrschen die
tourismuswirtschaftlichen Grundbegriffe. Sie sind mit Merkmalen
der Anbieter- und Nachfrageseite vertraut und können diese
erklären. Die Studierenden erkennen Tourismus als
Wirtschaftsfaktor und haben eine Vorstellung seiner
ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen.
Unter Tourismus wird hierbei sowohl der
Übernachtungstourismus als auch Freizeit und Naherholung
gefasst.
NG.5.2: Grundlagen des Tourismusmarketing
Die Studierenden haben vertiefte Kenntnisse im Bereich des
allgemeinen Marketing und der Absatzwirtschaft. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt hier im Bereich der Marktforschung, sowie der
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
17
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Zielplanung und –analyse.
Die Studierenden haben darüber hinaus die Kompetenz, die
Besonderheiten im Tourismusgewerbe hinsichtlich der
Produktgestaltung, spezifischer Tourismusmärkte und
sozialpsychologischer Komponenten der Reisemotivation und
des Reiseverhaltens zu beschreiben und in die Analyse und
Gestaltung von Marketingstrategien und Marketinginstrumenten
einzubringen.
NG.5.1: Einführung Tourismus
Inhalt
•
Geschichte des Tourismus
•
Begriffsdefinitionen, Arten und Formen des Tourismus
•
Angebot und Nachfrage touristischer Leistungen
•
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus
•
Tourismus und Umwelt
NG.5.2: Grundlagen des Tourismusmarketing
•
Grundlagen von Absatz und Marketing
a) Teilbereiche der Absatzplanung
b) Absatzpolitische Ziele und Zielanalyse im
Unternehmen
c) Marktforschung
d) Strategische Planung im Marketing
e) Absatzpolitische Instrumente (Marketing-Mix)
f)
•
Marketing-Controlling
Besonderheiten der Produkte und Produktentwicklung im
Bereich touristischer Dienstleistungen
•
Reiseverhalten und Reisemotivation
•
Tourismusmärkte
•
Besonderheiten der absatzpolitischen Instrumente im
Tourismusgewerbe
•
Besonderheiten des Marketing-Controlling im
Tourismusgewerbe
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende benotete Klausur (90 Minuten)
am Ende des 2. Semesters
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
18
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
Anhang B Modulhandbuch
NG.5.1: Einführung Tourismus
DANIELLI G., SONDEREGGER R. (2009): Kompaktwissen
Naturtourismus, Rüegger Verlag Zürich
ELLENBERG L., SCHOLZ M., BEIER B. (1997): Ökotourismus:
Reisen zwischen Ökonomie und Ökologie, Spektrum Akad. Verl.
Heidelberg, Berlin, Oxford
MÜLLER H. (2007): Tourismus und Ökologie, 3. Aufl.
Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH
MUNDT J. (2006): Tourismus, 3. Aufl. Oldenbourg
Wissenschaftsverlag GmbH
SCHULZ A., BERG W., GARDINI M., KIRSTGES T. und
EISENSTEIN B. (2010): Grundlagen des Tourismus, Oldenbourg
Wissenschaftsverlag GmbH
NG.5.2: Grundlagen des Tourismusmarketing
DETTMER, H., DEGOTT, P., HAUSMANN, T., KAUSCH, R.,
SCHNEID, W. SCHULZ, J.M. UND W. WITT (2011): MarketingManagement im Tourismus. Oldenbourg Verlag, München.
KIRSTGES, T. (2010): Grundlagen des Reisemittler- und
Reiseveranstaltermanagements. Marktüberblick,
Geschäftsmodelle, Marketingmanagement, rechtliche
Grundlagen, in: SCHULZ, A., BERG, W., GARDINI, M.A.,
KIRSTGES, T. UND B. EISENSTEIN (HRSG.): Grundlagen des
Tourismus. Lehrbuch in 5 Modulen. Oldenbourg Verlag,
München.
MUNDT, J.W. (2006): Tourismus. R.Oldenburg Verlag,
München.
WEIS, H.C. (2001): Marketing. Kiehl Verlag, Ludwigshafen.
WÖHE, G. UND U. DÖRING (2008): Einführung in die
allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Vahlen Verlag, München.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
19
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
6. Grundlagen der Geographie II
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.6
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.6.1: Humangeographie und Globaler Wandel
Studiensemester
2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 2. Semester
Lehrform/SWS
3 SWS Vorlesung, 35 Studierende
In die Vorlesung werden 2 Tageslehrfahrten, Dialog und
Kleingruppenarbeit integriert.
Arbeitsaufwand
150 h (45 h Präsenz, 105 h Selbststudium)
Kreditpunkte
5 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.6.1: Humangeographie und Globaler Wandel
Siehe Modul 3.2.
Inhalt
NG.6.1: Humangeographie und Globaler Wandel
•
Wirtschaftsgeographie, generell, primärer und
sekundärer Sektorindustrie, Industrialisierung,
Kondratieff-Zyklen, Industrialisierungsphasen,
Globalisierung, Kern- und Peripherregionen,
Standortfaktoren, Fordismus, Postfordismus,
Raumwirtschaftstheorien
•
Tertiärer und Quartärer Sektor, Verkehr und Energie,
Tertiärisierung, Zentralität, Standortfaktoren,
Unternehmensdienstleistungen, Mobilitätsfaktoren,
Verkehrsnachfrage, Energieversorgung, regenerative
Energien
•
Politische Geographie, Geopolitik, Global Governance,
Transnationalität, politische Ökologie
•
Geographische Entwicklungsforschung: Kriterien zur
Abgrenzung von Entwicklungs- und Schwellenländern,
HDI, ADI, Gini Index, Entwicklungstheorien,
Entwicklungspolitik, LDC und LLCD, Verwundbarkeit,
livelihood, Fragmentierung, Hazard-Forschung
20
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
Raumentwicklung, Mensch-Umwelt-Beziehungen: Neue
Raumstrukturen, Schrumpfungsregionen, Globalisierung,
„Geographien der Zukunft“, Raumstrukturwandel, neue
Technologien, technological achievement index,
Marginalisierung, globalisierte Kultur
•
Globaler Wandel, einschließlich Klimawandel,
Demographischer Wandel+ Entwicklung der
Weltbevölkerung, Globalisierung, Metropolisierung,
Verlust an Biodiversität und Veränderung natürlicher
Landoberflächen (Entwaldung; Desertifikation),
Veränderungen bei Wasser- und anderen Ressourcen
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Klausur (45 Minuten)
Medienformen
Powerpoint-Präsentationen, Skript, Anschauungsmaterial
Literatur
NG.6.1: Humangeographie und Globaler Wandel
Siehe Modul 3.2
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
21
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
7. Betriebliches Rechnungswesen
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.7
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.7.1: Rechnungswesen und öffentliche Finanzwirtschaft
Studiensemester
2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
Prof. Dr. Steffen Abele
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 2. Semester
Lehrform/SWS
4 SWS Vorlesung, 35 Studierende
Arbeitsaufwand
150 h (60 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
Kreditpunkte
5 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.7.1: Rechnungswesen und öffentliche Finanzwirtschaft
Studierende kennen die Funktionen und Aufgaben des internen
und externen Rechnungswesens und wissen, wie
Jahresabschlüsse nach Handels- und Steuerrecht erstellt
werden. Sie haben auch Grundkenntnisse in internationaler
Bilanzierung.
Die Studierenden kennen und beherrschen die doppelte
Buchführung, wobei diese in Übungen im Rahmen der Vorlesung
vermittelt wird.
Die Studierenden kennen die Grundsätze und Funktion der
öffentlichen Haushaltswirtschaft sowie deren Rechnungswesen.
Inhalt
NG.7.1: Rechnungswesen und öffentliche Finanzwirtschaft
•
Definition und Funktionen des internen und externen
Rechnungswesens
•
Rechtliche Grundlagen des Rechnungswesens:
Rechtsvorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer
Buchführung
22
•
Bilanzierung
•
Buchführung
o Bilanz und Konto
o
Erfolgsermittlung
o
Organisation der Bücher
o
Buchführung in der Warenwirtschaft
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
•
•
Anhang B Modulhandbuch
o
Buchführung der Personalwirtschaft
o
Buchführung in der Produktionswirtschaft
o
Buchführung der Anlagen
o
Finanzwirtschaftliche Buchführung
o
Buchführung im steuerlichen Bereich
Jahresabschluss
o Ziele und Grundsätze der
Jahresabschlusserstellung
o
Bilanzierung der Aktiva
o
Bilanzierung der Passiva
o
Sonstige Bilanzkosten (Rechnungsabgrenzung,
latente Steuern)
o
Erfolgsrechnung
o
Kapitalflussrechnung
o
Bilanzanhang
o
Lagebericht
o
Bilanzierung nach internationalen
Rechnungslegungsstandards
o
Prüfung, Offenlegung und Enforcement
o
Jahresabschlussanalyse
o
Kosten- und Leistungsrechnung
Öffentliche Haushaltswirtschaft
o Finanzverfassung der Bundesrepublik Deutschland
o
Grundzüge des Haushaltsrechts
o
Haushaltsgrundsätze
o
Haushaltssystematik
o
Beauftragter für den Haushalt
o
Finanz- und Haushaltsplanung
o
Gliederung des Hauhaltsplans
o
Haushaltsführung und neue
Steuerungsinstrumente im Haushaltsmanagement
o
Personalstellenmanagement
o
Landesbetriebe, juristische Personen des
öffentlichen und privaten Rechts, Sondervermögen,
Grundvermögen
o
Zuwendungsrecht
Rechnungswesen der öffentlichen Verwaltung
o Kameralistik
o
Vermögensrechnung der Verwaltungsbetriebe
o
Kostenrechnung der Verwaltungsbetriebe
o
Wirtschaftlichkeitsrechnung in
Verwaltungsbetrieben
o
Finanzkontrolle
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
23
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
Literatur
NG.7.1: Rechnungswesen und öffentliche Finanzwirtschaft
COENENBERG, A.G., HALLER, A., MATTNER, G. UND W.
SCHULZE (2009):Einführung in das Rechnungswesen. SchäferPöschel Verlag, Stuttgart.
COENENBERG, A.G. (1997): Kostenrechnung und
Kostenanalyse. Verlag Moderne Industrie, Landsberg am Lech
GABELE, E. (1993): Buchführung. Einführung in die manuelle
und PC-gestützte Buchhaltung und Jahresabschlusserstellung.
Oldenbourg Verlag, München und Wien.
HÄRDLER, J. (HRSG.) (2010): Betriebswirtschaftslehre für
Ingenieure. Lehr- und Praxisbuch. Hanser Verlag Leipzig.
LOBER, E. (2003): Haushaltswirtschaft des Landes BadenWürttemberg. Richard Boorberg Verlag, Stuttgart.
STEINENBACH, N. (1998): Verwaltungsbetriebslehre: Für
Studium und Praxis. Walhalla-Fachverlag, Regensburg, Bonn.
WIESNER, H. UND A. WESTERMEIER (2005): Das staatliche
Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. R.v.Decker Verlag,
Heidelberg.
24
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
8. Grundlagen der Ökologie II
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.8
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.8.1: Vegetationsökologie
NG.8.2: Tierökologie
NG.8.3: Praktischer Naturschutz
NG.8.4: Bodenkunde
NG.8.5: Gesteinskunde
Studiensemester
2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
NG.8.1: Prof. Stefan Ruge
NG.8.2: Prof. Dr. Thomas Gottschalk
NG.8.3: Prof. Dr. Thomas Gottschalk
NG.8.4: Prof. Roland Irslinger
NG.8.5: Lehrbeauftragter Dr. Martin Ebner
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 2. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 9 SWS, 35 Studierende, davon:
NG.8.1: 3 SWS, Vorlesung, Übungen und Lehrwanderungen in
Kleingruppen (max. 20 Studierende), Lehrfahrt
NG.8.2: 2 SWS, Vorlesung (35 Studierende), praktische
Übungen und Lehrwanderungen mit Bestimmungsübungen und
Erfassungen Freiland (Kleingruppen, max. 20 Studierende)
NG.8.3: 2 SWS, Vorlesung, Übungen und Lehrwanderungen,
Lehrfahrt
NG.8.4: 1SWS, Vorlesung, moderierte Diskussion
NG.8.5: 1 SWS, Seminar mit praktischer Übung zur
Gesteinsansprache
Arbeitsaufwand
gesamt 300 h (135 h Präsenz, 165 h Selbststudium), davon:
NG.8.1: 90 h (45 h Präsenz, 45 h Selbststudium)
NG.8.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NG.8.3: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NG.8.4: 30 h (15 h Präsenz, 15 h Selbststudium)
NG.8.5: 30 h (15 h Präsenz, 15 h Selbststudium)
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
25
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Kreditpunkte
10 ECTS-Punkte, davon:
NG.8.1: 3
NG.8.2: 3
NG.8.3: 2
NG.8.4: 1
NG.8.5: 1
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NG.8.1: Biologie-Grundkurs
NG.8.2 und NG.8.3: Teilnahme am Modul NG.2 „Grundlagen der
Ökologie I“ im 1. Semester Studiengang Naturraum- und
Regionalmanagement.
Lernziele / Kompetenzen
NG.8.1: Vegetationsökologie
Die Studierenden
•
•
•
•
haben einen Überblick über die Vegetationszonen der
Welt mit ihren wesentlichen Merkmalen
kennen die Erkennungsmerkmale von Gehölzpflanzen
im Sommerzustand und können Gehölze mit den
Fachtermini beschreiben
erkennen die häufigen heimischen Baumarten und
kennen deren Standortsansprüche sowie
Vergesellschaftung
können mit Hilfe von Zeigerpflanzen den
Wasserhaushalt und die Basenversorgung einer
Auswahl der bedeutendsten Waldstandorte und deren
Baumarteneignung charakterisieren
NG.8.2: Tierökologie
Die Studierenden werden nach erfolgreichem Abschluss des
Moduls
•
Grundprinzipien der Tierökologie und faunistischer
Diversität verstanden haben
•
Kenntnisse der Diversität terrestrische Tiergruppen,
insbesondere von Vögeln und Säugetieren und deren
Bedeutung in ökologischen Systemen besitzen
•
vertraut sein mit zentralen Methoden der
Freilandkartierung von Tieren
•
die Bestimmung von Vögeln, Schmetterlingen, Reptilien
und Amphibien, etc. geübt haben
•
Organismen im Ökosystem einordnen können.
NG.8.3: Praktischer Naturschutz
Die Studenten
•
verstehen wichtige Zusammenhänge der
kulturlandschaftlichen Entwicklung Mitteleuropas
•
26
kennen wichtige Ziele und Bewertungskriterien des
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Naturschutzes
•
kennen die Instrumente, Hauptakteure und
Organisationsebenen des ehrenamtlichen und
hauptamtlichen Naturschutzes
•
kennen die Bedeutung von Artenschutzmaßnamen.
NG.8.4: Bodenkunde
Die Studierenden kennen die häufig vorkommenden
mitteleuropäischen Waldböden einschließlich der Prozesse ihrer
Entstehung. Sie können wichtige bodenchemische und physikalische Kenngrößen definieren und interpretieren.
Die Bedeutung von Stoffkreisläufen im Hinblick auf die
Bodennachhaltigkeit ist bekannt. Einflüsse der Bewirtschaftung
auf den Bodenzustand werden kritisch beurteilt.
Die Studierenden haben ein Problembewusstsein hinsichtlich
einer intensiven Bodennutzung und der damit verbundenen
Fragen der Bodennachhaltigkeit einschließlich der Auswirkungen
der Bodennutzung auf die Umwelt.
NG.8.5: Gesteinskunde
Die Studierenden sind in der Lage, wichtige gesteinsbildende
Minerale und die bedeutendsten Gesteine Mitteleuropas zu
erkennen. Außerdem haben sie ein Verständnis für die regional
differenzierte Verbreitung der Gesteine in typischen
Landschaften Mitteleuropas und deren landschaftsökologische
Funktion.
Sie erkennen die Bedeutung der Gesteine und Mineralien für
Bodenbildung und Landschaftsökologie.
Inhalt
NG.8.1: Vegetationsökologie
•
Überblick über die Vegetationszonen der Welt
•
Erkennungsmerkmale von Gehölzpflanzen
•
Ökologie von ausgewählten Baumarten
•
Auswahl von Zeigerpflanzen; Auswahl von SoziologischÖkologische Artengruppen und Ellenberg-Zahlen
NG.8.2: Tierökologie
•
Grundprinzipien und Muster faunistischer Diversität,
Organisationsebenen der Ökologie und
Lebensformtypen
•
Wechselwirkungen zwischen Organismen, intra- und
interspezifische Beziehungen
•
Populationsökologie, Wachstum und Regulation von
Tierpopulationen
•
Konzept der ökologischen Nische und seine Bedeutung
für die Erklärung regionaler Verbreitungsmuster
•
Bestimmungsübungen zu verschiedenen faunistischen
Gruppen (Schwerpunkt Vögel, Schmetterlinge,
Amphibien und Reptilien)
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
27
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Methoden zur Freilanderfassung von Tieren
(Siedlungsdichteuntersuchungen, Linien- und
Punkttaxierungen mit Distance Sampling,
Sichtbeobachtungen, Verhören von Vogelstimmen)
•
Umgang mit Bestimmungsbüchern,
Kartierungsmethoden und GPS
NG.8.3: Praktischer Naturschutz
•
Die Natürlichkeit der Landschaften
•
Ziele des Naturschutzes
•
Beurteilungen und Bewertungskriterien im Naturschutz
•
Konfliktpotenziale zwischen Landnutzung und
Naturschutz (Analyse und Lösungsansätze)
•
Instrumente des Naturschutzes
•
Rolle und Tätigkeiten von NGO´s und
Naturschutzbehörden
•
Fallbeispiele des Arten- und Naturschutzes in
unterschiedlichen Lebensräumen
•
Biotopverbund- oder Biotopvernetzungsplanung
NG.8.4:
Bodenkunde
Die grundlegenden Prozesse der Bodenbildung werden unter
besonderer Berücksichtigung der Entstehung und Eigenschaften
von Tonmineralen besprochen. Weitere wichtige Themen sind
der Ionenaustausch, der Nährstoff- und Wasserhaushalt der
Böden, der Humushaushalt einschließlich der Bodenbiologie.
Alle Themen werden unter ökologischen Aspekten behandelt,
deshalb spielen Fragen des Bioelementkreislaufes eine zentrale
Rolle bei der Stoffvermittlung. In diesem Zusammenhang wird
auch auf Fragen der Bodenchemie (Pufferbereiche) und der
Bodenversauerung eingegangen. Nutzungsbedingte Einflüsse
auf die Bodennachhaltigkeit werden behandelt. Ein kurzer
Einblick in die Problematik tropischer Böden wird gegeben.
Gliederung:
28
•
Prozesse der Verwitterung
•
Prozesse der Bodenbildung
•
Entstehung und Eigenschaften der Tonminerale
•
Bodenorganismen und ihre Bedeutung
•
Bodenwasserhaushalt
•
Ionenaustausch
•
Prozesse der Bodenversauerung
•
Pufferbereiche
•
Stoffkreisläufe
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
NG.8.5: Gesteinskunde
Studien-/Prüfungsleistungen
•
Mineral- und Gesteinsdefinition
•
Prozesse der Gesteinsbildung
•
Kreislauf der Gesteine
•
Magmatite
•
Sedimentite
•
Metamorphite
•
Gesteinsstrukturen und Gesteinseigenschaften
•
Bestimmen der Gesteine
•
Gesteine als Ausgangsmaterialien für die Bodenbildung
•
Bedeutung der Gesteine für den Landschaftsaufbau
•
Vorkommen der Gesteine
NG.8.1: benotete Klausur (60 Minuten)
NG.8.2 und NG.8.3: Lehrveranstaltungsübergreifende mündliche
Prüfung (15 Minuten)
NG.8.4 und NG.8.5: Lehrveranstaltungsübergreifende mündliche
Prüfung (15 Minuten).
Medienformen
NG.8.1: Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer,
Pflanzenpräparate
NG.8.2: Präparate, PC & Beamer, Schriftliche Arbeitsmaterialien,
Fernglas
NG.8.3: PC & Beamer, Schriftliche Arbeitsmaterialien
NG.8.4: Vorlesung: Internetbasierte Unterrichtsmaterialien
(Folien, Images). Tafelanschriebe, Internetbasiertes
Vorlesungsmanuskript. Umfangreiche internetbasierte Lehr- und
Arbeitsmaterialien unter http://www.ubib-hsrottenburg.de/Start/index.asp mit Downloadfunktion
NG.8.5: Gesteins- und Mineraliensammlung mit der Möglichkeit
der Ausgabe einzelner Gesteine an die Studenten (anfassen!)
Umfangreiche Sammlung geologischer Karten mit Schwerpunkt
Südwestdeutschland mit Ausleihmöglichkeit durch die
Studenten.
Literatur
NG.8.1: Vegetationsökologie
AMANN, G. (2011): Bäume und Sträucher des Waldes. 18. Aufl.,
Melsungen : Neumann-Neudamm
AICHELE, D.; SCHWEGLER, H.-J. (2011): Unsere Gräser. 12.
Aufl. Stuttgart : Kosmos
AICHELE, D., SCHWEGLER, H.-J. (1999): Unsere Moos- und
Farnpflanzen, 11. Auflage, Kosmos-Verlag
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
29
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
AMANN, G. (2011): Bäume und Sträucher des Waldes. 18. Aufl.,
Melsungen : Neumann-Neudamm
BACHOFER, M.; MAYER, J. (2008): Der Neue Kosmos
Baumführer. 370 Bäume und Sträucher Mitteleuropas. 3. Aufl.
Stuttgart : Kosmos
ELLENBERG, H., WEBER, H. E., DÜLL, R., WIRTH, V.,
WERNER, W., PAULIßEN, D. (2001): Zeigerwerte von Pflanzen
in Mitteleuropa. SCRIPTA GEOBOTANICA XVIII, 3.
durchgesehene Aufl., Göttingen : Erich Goltze KG
ELLENBERG, H. (1996): Vegetation Mitteleuropas mit den
Alpen. 5., stark veränd. und verb. Aufl. Stuttgart : Ulmer
HOFMEISTER, H. (1997): Lebensraum Wald.
Pflanzengesellschaften und ihre Ökologie. 4. neubearb. Aufl.,
Berlin : Parey
LÜDER, R. (2012): Grundkurs Gehölzbestimmung. Eine
Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene. 2. korr. Aufl.
Wiebelsheim : Quelle & Meyer
OBERDORFER, E. (2001): Pflanzensoziologische
Exkursionsflora. 8. stark überarb. u. erg. Auflage, Stuttgart :
Ulmer
OBERDORFER, E. (1992): Süddeutsche
Pflanzengesellschaften, Wälder und Gebüsche. 2. Auflage,
Stuttgart : Jena : New York : Fischer
RICHTER, M (2001): Vegetationszonen der Erde. 1. Aufl. Gotha
u. Stuttgart : Klett-Perthes
ROLOFF, A.; BÄRTELS, A. (2008): Flora der Gehölze. 3. korrig.
Aufl. Stuttgart : Ulmer
NG.8.2: Tierökologie
AULAGNIER S, HAFNER P, MITSCHELL-JONES AJ, Moutou F,
Zima J. (2009): Die Säugetiere Europas, Nordafrikas und
Vorderasiens: Der Bestimmungsführer. Verlag: Haupt. S. 272.
HARDE KW, SEVERA F (2009): Der Kosmos Käferführer: Die
Käfer Mitteleuropas. Franckh-Kosmos 3. Auflage.S. 352.
KWET A (2005): Reptilien und Amphibien Europas – Kosmos
Naturführer. Franckh-Kosmos. S. 252.
LEWINGTON R (2012) Schmetterlinge Europas und
Nordwestafrikas: Alle Tagfalter, über 400 Arten
PRIMACK, R.B. (2008): A Primer of Conservation Biology 4.
Auflage
SMITH, T.M., SMITH R. L. (2009): Ökologie - Vom Organismus
bis zum Ökosystem. Pearson, München.
. 2. Auflage Franckh-Kosmos. S. 348.
SVENSSON L, MULLARNEY K und ZETTERSTRÖM D (2011):
Der Kosmos - Vogelführer. Alle Arten Europas, Nordafrikas und
Vorderasiens. Franckh-Kosmos. S. 448.
SÜDBECK, P, ANDRETZKE H., FISCHER S., GEDEON K.,
SCHIKORE T., SCHRÖDER K. & SUDFELDT C. (Hrsg., 2005):
30
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands.
Radolfzell
NG.8.3: Praktischer Naturschutz
JEDICKE E.,FREY W.,HUNDSDORFER M.,STEINBACH E.
(1996): Praktische Landschaftspflege-Grundlagen und
Maßnahmen. 310 S., Ulmer.
KAULE G. (1991): Arten- und Biotopschutz. Ulmer, Stuttgart
(UTB)
KONOLD W, BÖCKER R & HAMPICKE U (Hrsg.) Handbuch
Naturschutz und Landschaftspflege. Ecomed. Landsberg.
PLACHTER, H. (1991): Naturschutz. Fischer, Stuttgart.
SCHERZINGER, W. (1996): Naturschutz im Wald. Eugen-Ulmer
Verlag. Stuttgart, S. 447.
Schulte J. 1993. Naturschutz und Jagd. 324 S., Ulmer.
NG.8.4: Bodenkunde
Speziell für Unterrichtszwecke wurde vom Fachdozent eine
internetbasierte, mehrsprachige Fachliteratur- und
Mediendatenbank entwickelt, zu der alle Studierenden freien
Zugang haben: DIE MULTIMEDIALE UMWELTBIBLIOTHEK IM
WEB (http://www.ubib-hs-rottenburg.de/Start/index.asp).
NG.8.5: Gesteinskunde
DIETRICH, R. V. 1995: Die Gesteine und ihre Mineralien. Thun :
Ott
GEORGI, K. H.1986: Kreislauf der Gesteine. Reinbeck : Rowohlt
PAPE, H. 1988: Leitfaden zur Gesteinsbestimmung. Stuttgart :
Enke
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
31
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
9. Grundlagen Kartographie und GIS
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.9
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.9.1: Kartographie und GIS-Grundlagen
Studiensemester
2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
Prof. Rainer Wagelaar (Kartographie)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk / Lehrbeauftragte M.Sc. Sophia
Franke (GIS-Grundlagen)
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 2. Semester
Lehrform/SWS
3 SWS Vorlesung (35 Studierende) und Übungen (max. 20
Studierende)
Arbeitsaufwand
120 h (45 h Präsenz, 75 h Selbststudium)
Kreditpunkte
4 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NG.9.1: Kartographie und GIS-Grundlagen
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Kartenabbildungen
und der räumlichen Referenzsysteme und
Kartenkoordinatensystemen. Sie können mit topographischen
Karten sicher umgehen, Strecken, Flächen, Richtungen und
Neigungen aus Karten bestimmen, diese ins Gelände übertragen
und andersrum. Sie beherrschen dem Umgang mit Karte und
Kompass. Sie kennen das Grundprinzip von GPS und können
GPS Positionen auf topographische Karten übertragen.
Die Studierenden erkennen die Synergien und Zusammenhänge
der in diesem Modul integrierten Studienfächer und können
Messergebnisse mit statistischen Verfahren auswerten und
beschreiben.
Die Einführungsveranstaltung vermittelt Grundwissen im praktischen Umgang mit geographischen Informationssystemen und
den zugrunde liegenden Methoden GIS-basierter Analysen.
Insbesondere sind die Studierenden in der Lage, Geographische
Informationssysteme zielorientiert einzusetzen. Sie kennen die
verschiedenen GIS-Anwendungsbereiche, Konzepte und
Methoden der raster- und vektorbasierten Repräsentation
räumlicher Daten in GIS und verschiedene Datenmodelle und
Konzepte zum Management von Geo- und Sachdaten im GISKontext.
32
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Sie erlangen praktische Erfahrung und Kenntnisse im Umgang
mit Geo-Informationssoftware und sind in der Lage, auch
komplexe Probleme mit GIS-Unterstützung zu analysieren,
Szenarien zu modellieren und Ergebnisse zu visualisieren.
NG.9.1: Kartographie und GIS-Grundlagen
Inhalt
Kartographie:
•
Grundlagen der Kartenabbildungslehre
•
Räumliche Bezugssysteme und Koordinatensysteme
•
Amtliche Geodaten
•
Verfahren der Strecken- Flächen- und
Neigungsbestimmung im Gelände und auf der Karte,
Maßstabsumrechnungen
GIS-Grundlagen:
•
Was ist GIS? Einsatzbereiche und Abgrenzungen
•
Raster- und vektorbasierte Geodaten: Datenmodelle,
Einsatzbereiche, Kombination
•
Methoden der Geodatenerfassung, Datenqualität
•
Methoden der räumlichen Analyse im Raster- und
Vektormodell
•
•
Konzepte des Daten- und Metadatenmanagements
GIS-Karten gestalten (Legenden- und Layoutgestaltung,
GIS- Projektpräsentation)
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Klausur (90 Minuten)
Medienformen
PC & Beamer, Tafel, Schriftliche Arbeitsmaterialien
Literatur
NG.9.1: Kartographie und GIS-Grundlagen
HENNERMANN, K. (2006): Kartographie und GIS. Eine
Einführung, Wissenschaftliche Buchgesellschaft.144 S.
Online-Skripte, weitere Quellen nach Bedarf
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
33
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
10. Schlüsselqualifikationen der Kommunikation
ggf. Modulniveau
Bachelor, Grundstudium
ggf. Kürzel
NG.10
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NG.10.1: Einführung wissenschaftliches Arbeiten
NG.10.2: Präsentations- und Kommunikationstechniken
NG.10.3: Moderationstechniken
NG.10.4: Fremdsprachen
Studiensemester
1 und 2
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
NG.10.1: Prof. Dr. Matthias Friedle
NG.10.2: Prof. Dr. Heidi Megerle / Lehrbeauftragte Annette
Rosner (Gedächtnistrainerin BVGT)
NG.10.3: Prof. Dr. Heidi Megerle / Lehrbeauftragte Annette
Rosner (Gedächtnistrainerin BVGT)
NG.10.4: Lehrbeauftragte Helga Kansy Ph.D., Dipl.-BW Frau
Maria de Nisi, Frau Claudie Vignal, Herr Abdellatif Allatif
Sprache
NG.10.1: deutsch
NG.10.2: deutsch
NG.10.3: deutsch
NG.10.4: englisch, spanisch, französisch oder arabisch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 1. und 2. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 7 SWS, davon:
NG.10.1: 1 SWS Seminar mit Übungen, 35 Studierende
NG.10.2: 1 SWS Seminar mit Übungen max. 20 Studierende
NG.10.3: 1 SWS Seminar mit Übungen max. 20 Studierende
NG.10.4: 4 SWS Vorlesung und Übungen max. 20 Studierende,
davon: 2 SWS im 1. Semester und 2 SWS im 2. Semester
Arbeitsaufwand
gesamt 210 h (105 h Präsenz, 105 h Selbststudium), davon:
NG.10.1: 30 h (15 h Präsenz, 15 h Selbststudium)
NG.10.2: 30 h (15 h Präsenz, 15 h Selbststudium)
NG.10.3: 30 h (15 h Präsenz, 15 h Selbststudium)
NG.10.4: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium), davon:
1. Sem. 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
2. Sem. 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
34
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Kreditpunkte
Anhang B Modulhandbuch
gesamt 7 ECTS-Punkte, davon:
NG.10.1: 1
NG.10.2: 1
NG.10.3: 1
NG.10.4: 4
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NG.10.1, NG.10.2 und NG.10.3: keine
NG.10.4: Englisch wird auf dem Niveau eines vertiefenden
Fremdsprachenkurses angeboten, daher mind.
Mittelstufenniveau.
Französisch, Spanisch und Arabisch: keine (Anfängerkurse)
Lernziele / Kompetenzen
NG.10.1: Einführung wissenschaftliches Arbeiten
Die Studierenden kennen die grundlegenden Merkmale
wissenschaftlichen Arbeitens.
Sie sind in der Lage, eine wissenschaftlich zu bearbeitende
Problemstellung zu formulieren, eine Literatur- und Datenbankrecherche durchzuführen sowie eine strukturierte schriftliche
Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema anzufertigen. Sie
können richtig zitieren und Quellen bibliografisch korrekt
angeben.
Die Studierenden sind mit dem Funktionsumfang von Microsoft
Word 2010 bzw. 2013 vertraut und in der Lage, Formatvorlagen
für wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen.
Sie sind befähigt, ihre Kenntnisse im Rahmen von
Projektarbeiten und der Bachelorarbeit praktisch anzuwenden.
NG.10.2: Präsentations- und Kommunikationstechniken
Die Studierenden kennen die theoretischen grundalgen der
Kommunikation.
Die Studierenden kennen gängige Präsentationsmethoden und
haben ihre Handhabung und Anwendung erprobt.
Die Unterschiede und spezifischen Anforderungen von
mündlicher sowie schriftlicher Kommunikation sind bekannt.
NG.10.3: Moderationstechniken
Die Studierenden kennen die Moderationsmethode einschließlich ihrer Anwendungsbereiche in der Planungspraxis.
Die Studierenden haben die Fähigkeit erworben, verschiede-ne
Moderationsmethoden zielgerichtet und fundiert anzuwenden.
NG.10.4: Fremdsprachen
Erlernen und Üben von Fremdsprachenkenntnissen
Inhalt
NG.10.1: Einführung wissenschaftliches Arbeiten
•
Kennzeichen und Formen wissenschaftlicher Arbeiten
•
Themensuche und Problemdefinition
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
35
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Literaturrecherche und Informationsbeschaffung aus
Datenbanken
•
Auswertung von Informationen
•
Aufbau und Gliederung wissenschaftlicher Arbeiten
•
Inhaltliche und formale Ausgestaltung
•
Zitieren und Quellenangaben
•
Umgang mit Word 2010 bzw. Word 2013
NG.10.2: Präsentations- und Kommunikationstechniken
•
Grundlagen der mündlichen und schriftlichen
Kommunikation
•
Einführung in die Präsentation, einschließlich der
praktischen Erprobung einfacher Präsentationstechniken
•
Rhetorik und Präsentation, Unterstützung durch Filmaufnahmen
•
Schriftliche Kommunikation: Pressemitteilungen,
Spendenkampagnen, Infoflyer, Postererstellung, o.ä.
NG.10.3: Moderationstechniken
•
Einführung in die Moderationsmethode sowie ihre
Anwendungsgebiete, Erfahrungen mit einfachen
Moderationstechniken durch praktische Anwendung
•
Vertiefung der Moderationsmethoden,
Partizipationsverfahren und Bürgerbeteiligung, Umgang
mit schwierigen Teilnehmern und kritischen Situationen
•
Die Zukunftswerkstatt: komplexere
Moderationstechniken für anspruchsvollere
Planungsvorhaben
NG.10.4: Fremdsprachen
•
Die Studierenden haben verbesserte
Fremdsprachenkenntnisse
•
können Konversationen in der Fremdsprache führen
•
können Literatur aus ihrem Fachgebiet in dieser
Fremdsprache lesen
Studien-/Prüfungsleistungen
NG.10.1: unbenotet, regelmäßige Teilnahme erforderlich,
selbständiges Bearbeiten eines Fallbeispiels
NG.10.2: unbenotet, aktive Teilnahme, konstruktive Mitarbeit bei
Gruppenarbeiten sowie der praktischen Anwendung der
Präsentationstechniken
NG.10.3: unbenotet, aktive Teilnahme, konstruktive Mitarbeit bei
den Rollenspielen sowie der praktischen Anwendung der
36
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Moderationstechniken
NG.10.4: benotete Klausur (90 Minuten) am Ende des 2.
Semesters
Medienformen
NG.10.1: Powerpoint-Präsentationen, Tafelanschriebe,
Erstellung einer Word-Formatvorlage am PC, Übungen zu
Datenbank-Recherchetechniken.
NG.10.2 und NG.10.3: Powerpoint-Präsentationen, ComputerPräsentationen, Overhead-Folien, Tafelanschriebe, Rollenspiele, praktische Anwendung verschiedenster Moderationsmethoden und Präsentationstechniken, Filmaufnahmen und
kritische Auswertung, Skript
NG.10.4: Powerpoint-Präsentationen, Tafelanschriebe, Diskussionen, Übungen
Literatur
NG.10.1: Einführung wissenschaftliches Arbeiten
BOEGLIN, M. (2007): Wissenschaftlich arbeiten Schritt für
Schritt. Gelassen und effektiv studieren, UTB, 1. Auflage
FRANCK, N. (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens:
Eine praktische Anleitung, UTB, 15. überarb. Auflage
HEESEN, B. (2009): Wissenschaftliches Arbeiten: Vorlagen und
Techniken für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium,
Springer
KARMASIN, M. und RRIBING, R. (2009): Die Gestaltung
wissenschaftlicher Arbeiten, UTB, 4. Auflage
THEISEN, M. R. (2008): Wissenschaftliches Arbeiten: Technik,
Methodik, Form, Vahlen, 14. neu bearb. Auflage
NG.10.2 und NG.10.3: Präsentations- und
Kommunikationstechniken sowie Moderationstechniken
FRANCK, N. (2001): Rhetorik für Wissenschaftler, selbstbewusst auftreten, selbstsicher reden, Vahlen
GRAEßNER, G. (2008): Moderation – das Lehrbuch, ZIEL
Verlag, 1. Auflage
HOFFMANN, V. (2002): Überzeugend Vorträge halten, Cornelsen, 1. Auflage
Seminarbegleitendes Skript mit allen wesentlichen Inhalten
ZIENTERRA, G. (2006): Test & Training Moderation, Moderationen professionell vorbereiten, durchführen und effizient
nachbereiten, Haufe
NG.10.4: Fremdsprachen
Diverse Sprachlehrbücher
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
37
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
11. Finanzierung, Controlling und Investitionsrechnung
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.11
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.11.1: Finanzierung, Controlling und
Investitionsrechnung
Studiensemester
3
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
Prof. Dr. Steffen Abele
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 3. Semester
Lehrform/SWS
4 SWS Vorlesung (max. 20 Studierende)
Arbeitsaufwand
120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
4 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Besuch der Vorlesung NG.1.1 „Einführung in die Volks- und
Betriebswirtschaftslehre“ im 1. Semester Studiengang NaReM.
Lernziele / Kompetenzen
NH.11.1: Finanzierung, Controlling und
Investitionsrechnung
Studierende kennen typische Aufgaben der Finanzierung und
der Unternehmenssteuerung (Controlling). Studierende lernen
theoretisch und in Übungen eine Reihe von Instrumenten der
Finanzierung und der Investitionsrechnung kennen und können
diese in Fallbeispielen anwenden.
Inhalt
NH.11.1: Finanzierung, Controlling und
Investitionsrechnung
•
Einführung in die Finanzierung
•
Finanzierungsarten
•
Instrumente der Finanzierung
•
Controlling
o Konzeptionelle Grundlagen des Controlling
•
38
o
Aufgabenfelder und Instrumente des Controlling
o
Aufbau und Gestaltung des Controlling
Investitionsrechnung als Instrument des Controlling
o Statische Investitionsrechnungsverfahren
o
Dynamische Investitionsrechnungsverfahren
o
Entscheidungen unter Risiko und Unsicherheit
o
Einbeziehung nicht-monetärer Folgen in
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Investitionsentscheidungsprozesse
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche Arbeits- und
Übungsmaterialien
Literatur
NH.11.1: Finanzierung, Controlling und
Investitionsrechnung
ESCHENBACH, R. (Hrsg.) (1996): Controlling. SchäfferPoeschel Verlag, Stuttgart.
GÖTZE, U. (2008): Investitionsrechnung. Modelle und Analysen
zur Beurteilung von Investitionsvorhaben. Springer Verlag,
Berlin/Heidelberg.
HÄRDLER, J. (2007): Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure;
Zwickau
PERRIDON, L., STEINER, M. und A. W. Rathgeber (2009):
Finanzwirtschaft der Unternehmung. Vahlen Verlag, München.
WEBER, J. (1999): Einführung in das Controlling. SchäfferPoeschel Verlag, Stuttgart.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
39
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
12. Tourismusökonomie und Destinationsmanagement
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.12
ggf. Untertitel
NH.12.1: Wertschöpfung Tourismus
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.12.2: Nachhaltiges Destinationsmanagement
Studiensemester
3
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Monika Bachinger
Dozent(in)
Prof. Dr. Monika Bachinger
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 3. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 8 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.12.1: 4 SWS
NH.12.2: 4 SWS
gesamt 240 h (120 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.12.1: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.12.2: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 8 ECTS-Punkte, davon:
NH.12.1: 4
NH.12.2: 4
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NH.12.1: Wertschöpfung Tourismus
Die Studierenden kennen die volkswirtschaftliche Bedeutung des
Tourismus bzw. die ökonomischen Effekte des Tourismus und
können die Nachfrage nach sowie das Angebot an Tourismus
theoretisch und empirisch beschreiben. Sie kennen Ansätze zur
Messung der Effekte des Tourismus und können Methoden zur
Bestimmung der ökonomischen Wirkungszusammenhänge
zwischen Tourismus und der gesamten Volkswirtschaft
anwenden. Die Studierenden kennen darüber hinaus Ursachen
und Wirkungen von Marktversagen im Tourismusbereich.
NH.12.2: Nachhaltiges Destinationsmanagement
Die Studierenden kennen den Begriff der Nachhaltigkeit und
ihrer Dimensionen (ökonomisch, ökologisch, sozial bzw.
spezifisch im touristischen Bereich den Begriff der
soziokulturellen Nachhaltigkeit). Sie haben einen Überblick über
40
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
den Begriff des Managements im Allgemeinen und kennen die
wichtigsten Managementformen im Hinblick auf spezielle
Managementanforderungen im Tourismus.
Die Studierenden können den Begriff der Destination definieren
und verschiedene Destinationstypen in ihrer Entwicklung und in
ihren historischen, ökonomischen und sozialen Umfeldern
beschreiben. Sie kennen die wesentlichen Wechselwirkungen
zwischen Tourismus – auch sanftem bzw. ökologischem
Tourismus und insbesondere den ökonomischen,
sozialen/soziokulturellen und ökologischen Aspekten einer
Destination. Darüber hinaus kennen sie auch Ansätze, um
entsprechende Konflikte zu vermeiden.
Die Studierenden sind darüber hinaus mit den Potentialen des
nachhaltigen Tourismus und dem Wert der Kultur und der Natur
von touristischen Destinationen vertraut.
Inhalt
NH.12.1: Wertschöpfung Tourismus
•
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus:
Internationale Kennzahlen
•
Touristische Angebotstheorie
•
Touristische Nachfragetheorie
•
Messung der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus
•
Modelle zur Bestimmung der ökonomischen
Wirkungszusammenhänge zwischen Tourismus und der
gesamten Volkswirtschaft
•
Marktversagen im Tourismus: Übernutzung und externe
Effekte
NH.12.2: Nachhaltiges Destinationsmanagement
•
•
Der Begriff der Nachhaltigkeit
o
Ökonomische Nachhaltigkeit
o
Soziale Nachhaltigkeit
o
Ökologische Nachhaltigkeit
Grundlagen des Managements
o Der Begriff Management
o
Managementfunktionen
•
Spezifische Management-Aspekte im Tourismus
•
Der Begriff der touristischen Destination
•
Die Entwicklung der touristischen Destination im
historisch-gesellschaftlichen Wandel
•
Die Stellung der Destination im Tourismus
•
Lebenszyklen von Destinationen
•
Destinationstypen
•
Touristische Attraktionen: Entwicklung und
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
41
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Erfolgsfaktoren
•
Spezielle Destinationen
•
Nachhaltigkeit und Destinationsmanagement
o
Positive und negative ökonomische Effekte in einer
touristischen Destination
o
Soziokulturelle Effekte und Lösungsansätze zur
Milderung negativer soziokultureller Effekte
o
Ökologische Effekte und Ansätze zur Verringerung
ökologischer Belastungen
o
Tourismus und Ökologie
o
Naturtourismus, Umwelt-Management und ÖkoMarketing
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende mündliche Prüfung
(20 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
Literatur
NH.12.1: Wertschöpfung Tourismus
BERG, W. (2010): Einführung Tourismus. Überblick und
Management, in: SCHULZ, A., BERG, W., GARDINI, M.A.,
KIRSTGES, T. UND B. EISENSTEIN (HRSG.): Grundlagen des
Tourismus. Lehrbuch in 5 Modulen. Oldenbourg Verlag,
München.
LETZNER, V. (2010): Tourismusökonomie. Volkswirtschaftliche
Aspekte rund ums Reisen. Oldenbourg Verlag, München.
MUNDT, J.W. (2006): Tourismus. R.Oldenburg Verlag,
München.
NH.12.2: Nachhaltiges Destinationsmanagement
BERG, W. (2010): Einführung Tourismus. Überblick und
Management, in: SCHULZ, A., BERG, W., GARDINI, M.A.,
KIRSTGES, T. UND B. EISENSTEIN (HRSG.): Grundlagen des
Tourismus. Lehrbuch in 5 Modulen. Oldenbourg Verlag,
München.
DANIELLI, G. UND R. SONDEREGGER (2009): Kompaktwissen
Naturtourismus. Rüegger Verlag, Zürich.
EISENSTEIN, B. (2010): Grundlagen des
Destinationsmanagements, in: SCHULZ, A., BERG, W.,
GARDINI, M.A., KIRSTGES, T. UND B. EISENSTEIN (HRSG.):
Grundlagen des Tourismus. Lehrbuch in 5 Modulen. Oldenbourg
Verlag, München.
ELLENBERG, L., SCHOLZ, M., BEIER, B. (1997): Ökotourismus.
Reisen zwischen Ökonomie und Ökologie. Spektrum
Akademischer Verlag Heidelberg:
42
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
LETZNER, V. (2010): Tourismusökonomie. Volkswirtschaftliche
Aspekte rund ums Reisen. Oldenbourg Verlag, München.
MÜLLER, H. (2007): Tourismus und Ökologie. Oldenbourg
Verlag, München.
MUNDT, J.W. (2006): Tourismus. R.Oldenburg Verlag,
München.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
43
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
13. Raumordnung und Landschaftsplanung
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.13
ggf. Untertitel
NH.13.1: Raumordnung und Landschaftsplanung
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.13.2: Raum- und Landschaftsanalyse,
Landschaftsmarketing
Studiensemester
3
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
NH.13.1 Prof. Dr. Heidi Megerle
NH.13.2 Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 3. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.13.1: 2 SWS Vorlesung, Lehrfahrt
NH.13.2: 4 SWS Vorlesung, Lehrfahrt
gesamt 240 h (90 h Präsenz, 150 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.13.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.13.2: 150 h (60 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 8 ECTS-Punkte, davon:
NH.13.1: 3
NH.13.2: 5
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung NG.2.1:
Landschaftsökologie im 1. Semester des Studiengangs
Naturraum- und Regionalmanagement
Lernziele / Kompetenzen
NH.13.1: Raumordnung und Landschaftsplanung
•
Grundlegende Definitionen, Akteure, Institutionen,
Planwerke und Instrumente der Raumordnung und
Landschaftsplanung
•
Kenntnisse der verschiedenen Ebenen der Planung
sowie der jeweiligen Zuständigkeiten und Kompetenzen
•
Kenntnisse relevanter Fachplanungen, v.a. aus den
Bereichen Natur- und Landschaft, Wasserwirtschaft,
Verkehr
•
Kenntnisse der relevanten Gesetze, Verordnungen und
Richtlinien
44
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
Umgang mit den relevanten Planwerken anhand
konkreter Fragestellungen
NH.13.2: Raum- und Landschaftsanalyse,
Landschaftsmarketing
Inhalt
•
Kenntnisse der Datenrecherche auf Kreisebene und
regionaler Ebene
•
Kenntnisse über die Vorgehensweise bei der Analyse,
Inventur und Bewertung landschaftsökologischer
Potentiale und Alleinstellungsmerkmale einer Region
•
Erkennen von Stärken und Schwächen einer Region
•
Erkennen von Konfliktpotenzialen zwischen
unterschiedlichen Landnutzungsformen und Naturschutz
NH.13.1: Raumordnung und Landschaftsplanung
•
Grundlegende Definitionen der verwendeten
Begrifflichkeiten
•
Hierarchisches System der Raum-, Fach- und
Bauleitplanung mit Zuständigkeiten und Kompetenzen
•
Bauleitplanung: Flächennutzungsplan, Bebauungsplan
•
Regionalplanung: Regionalplan, Regionale
Entwicklungskonzepte
•
Landesplanung: Landesentwicklungsplan
•
Ministerkonferenz für Raumordnung: Leitbilder und
Handlungsstrategien
•
Bundesraumordnung: Raumordnungspolitischer
Orientierungs- sowie Handlungsrahmen
•
Europäisches Raumentwicklungskonzept sowie
Territoriale Agenda 2007; Richtlinien und Verordnungen
•
Landschaftsplanung: Grünordnungs-, Landschafts-,
Landschaftsrahmenplan; Landschaftsrahmenprogramm
•
Weitere relevante Fachplanungen
•
Relevante gesetzliche Grundlagen: ROG, BauGB,
Landesplanungsgesetz, …
•
Informelle Planungen: Stadt- und
Dorfentwicklungskonzepte, Masterpläne, z.B: Masterplan
Neckar
•
Umweltverträglichkeitsprüfung und Strategische
Umweltprüfung
•
Eingriffsregelung / Landschaftspflegerischer Begleitplan /
Ökokonto
•
FFH-Verträglichkeitsprüfung
•
Wasserwirtschaftliche Planungen
•
Flurneuordnung / Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
45
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
NH.13.2: Raum- und Landschaftsanalyse,
Landschaftsmarketing
Studien-/Prüfungsleistungen
•
Landschaftsstrukturanalyse einer ausgewählten
Beispielsregion mit Hilfe des GIS
•
Analyse der kulturhistorischen Entwicklung einer
ausgewählten Beispielsregion
•
Umgang mit Regionalplänen, Landschaftsrahmenplänen,
Flächennutzungs- und Landschaftsplänen
•
Landschaftsbildanalyse- und Landschaftsbildbewertung
•
touristische Erlebnisangebote und Attraktionen
•
Landschaftskapitalisierung
•
Bewertung des Ist-Zustandes und der landschaftlichen
Potentiale einer ausgewählten Beispielsregion
NH.13.1: benotete Klausur (45 Minuten)
NH.13.2: kombinierte Prüfungsleistung bestehend aus einem
Projekt und einer benoteten Klausur (60 Minuten)
Medienformen
PC & Beamer, Metaplan, Materialsammlungen in Skriptform,
Tafel, Schriftliche Arbeitsmaterialien
Literatur
NH.13.1: Raumordnung und Landschaftsplanung
ARL (Akademie für Raumforschung und Landesplanung)
(Hrsg.)(2011): Grundriss der Raumordnung und
Raumentwicklung. Hannover
ARL (Akademie für Raumforschung und Landesplanung)
(Hrsg.)(2005): Handwörterbuch der Raumordnung. Hannover
BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) (Hrsg.)
(2005): Raumordnungsbericht 2005
BMVBS (Hrsg.((2006): Perspektiven der Raumentwicklung in
Deutschland. Bonn/Berlin
FÜRST, Dietrich / SCHOLLES Frank (Hrsg.) (2008): Handbuch
Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung.
Dortmund. Rohn-Verlag
WEILAND, U.; WOHLLEBER-FELLER, S. (2007): Einführung in
die Raum- und Umweltplanung. Paderborn
NH.13.2: Raum- und Landschaftsanalyse,
Landschaftsmarketing
LANG, S. und BLASCHKE, T. (2007): Landschaftsanalyse mit
GIS. Uni-Taschenbücher. Ulmer. 404 S.
VON HAAREN Christina (2004): Landschaftsplanung. UTB. 528
S.
46
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulbezeichnung
14. Angewandte geographische Informationsverarbeitung
und Webdesign
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.14
ggf. Untertitel
NH.14.1: Geographische Informationssysteme
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.14.2: Webdesign
Studiensemester
3
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
NH.14.1 Prof. Dr. Thomas Gottschalk
NH.14.2 Lehrbeauftragte Karin Maier
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 3. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.14.1: 2 SWS Vorlesung
NH.14.2: 2 SWS Vorlesung und Übungen in Kleingruppen (max.
20 Studierende)
gesamt 180 h (60 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.14.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.14.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 6 ECTS-Punkte, davon:
NH.14.1: 3
NH.14.2: 3
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NH.14.1: Erfolgreiche Teilnahme am Modul NG.9.1
„Kartographie und GIS-Grundlagen“, gute Kenntnisse im Bereich
EDV, insbesondere Datenbanken, Statistik, Karten- und
Vermessungskunde
Lernziele / Kompetenzen
NH.14.1: Geographische Informationssysteme
Die Studierenden
•
kennen die Grundzüge der Architektur von GeoInformationssystemen
•
sind in der Lage Geographische Informationssystem
zielorientiert einzusetzen
•
kennen Konzepte und Methoden der raster- und
vektorbasierten Repräsentation räumlicher Daten in GIS
•
haben praktische Übung und Kenntnisse im Umgang mit
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
47
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
GIS
•
haben vertieften Einblick in vektor- und rasterbasierte
GIS- Analysetechniken und können eigene
Lösungskonzepte entwickeln
•
haben auf Grundlage der GIS- Kenntnisse vertiefte
Fähigkeiten zur Erstellung thematischer Karten
•
haben einen Überblick über die Einsatzbereiche, die
Funktionsweisen und das Methodenspektrum von GIS
im Naturraum- und Regionalmanagement
•
können anhand von konkreten Übungsbeispielen das
bisher erlernte Wissen über GIS praktisch anwenden
und vertiefen
NH.14.2: Webdesign
Die Studierenden kennen die Syntax von HTML und haben sich
die Grundlagen erarbeitet um selbst Webseiten zu erstellen oder
generierte Seiten von Content Management-Systemen verstehen
und ändern zu können. Sie kennen die notwendigen Werkzeuge
und Hilfsmittel, um Grafiken für das Internet oder Intranet
aufzubereiten, Webseiten erstellen und miteinander verknüpfen
zu können. Sie verstehen die Arbeitsweise von Formularen und
können Daten an einen Server übertragen. Die Studenten
erhalten einen Überblick über clientseitige Zusatzsprachen,
sowie den Einsatz der serverseitigen Programmiersprachen.
Damit werden sie befähigt Entscheidungen über die richtige
Auswahl an Tools und Sprachen zu treffen.
Inhalt
NH.14.1: Geographische Informationssysteme
•
Was ist GIS?
•
Übersicht über GIS-Software und GIS-Werkzeuge
•
Raumbezogene Informationen in der Naturraum- und
Regionalentwicklung
•
Arbeiten mit raster- und vektorbasierten Geodaten:
Datenmodelle, Einsatzbereiche, Kombination
•
Amtliche und freie Geodaten: Methoden der
Geodatenerfassung, Datenqualität
•
Methoden der räumlichen Analyse und Bearbeitung von
Raster- und Vektordaten
•
Erfassung von Landnutzungsszenarien im GIS
•
GIS- Karten gestalten (Legenden- und Layoutgestaltung
•
Web- GIS Technologien
•
GIS- Projektbearbeitung und Präsentation
NH.14.2: Webdesign
•
Auszeichnungssprachen:XML - XHTML - HTML5 - CSS JavaScript & Ajax - Plugins - HTML-Editoren
48
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
Aufbau einer guten Website: Design - Layout Typografie - Navigation - Bildbearbeitung Suchmaschinenoptimierung
•
XHTML - Aufbau & Elemente: Grundgerüst - Kopfdaten Elemente - Attribute - Kommentare - Textgestaltung Bilder - Links - Tabellen - Formulare - Frames
•
CSS-Überblick: Eigenschaften - Interne und externe
Formatvorlagen - Formatierungsmöglichkeiten Medientypen - Vererbung
•
Studien-/Prüfungsleistungen
Tools: Editoren - Bildbearbeitung - Browserprüfung -
kombinierte lehrveranstaltungsübergreifende Prüfungsleistung
bestehend aus:
NH.14.1: Projekt und benotete Klausur (30 Minuten)
NH.14.2: Projekt und benotete Klausur (30 Minuten)
Medienformen
Materialsammlungen in Skriptform, Tafel, PC & Beamer,
Schriftliche Arbeitsmaterialien
Literatur
NH.14.1: Geographische Informationssysteme
BILL, R., 2010: „Grundlagen der Geo- Informationssysteme“, 5.
Auflage. 809 S. Wichmann
GI Geoinformatik GmbH (2012): ArcGIS. 10.1 und 10.0: Das
deutschsprachige Handbuch für ArcGIS for Desktop Basic &
Standard. Wichmann Verlag. 820 S.
HENNERMANN, K. (2006): Kartographie und GIS,
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
LANG, S. und BLASCHKE, T. (2007): Landschaftsanalyse mit
GIS. Uni-Taschenbücher. Ulmer. 404 S.
NH.14.2: Webdesign
HEINDL, E.; MAIER, K. (2001): „Der Webmaster” AddisonWesley
KOCH, S. (2011): JavaScript: Einführung, Programmierung und
Referenz, Dpunkt Verlag
MEYER, E. (2011): CSS - kurz & gut, O'Reilly
MÜNZ, S. (2005): Professionelle Websites Addison-Wesley
MÜNZ, S.; GULL, C. (2011): HTML 5, Franzis Verlag
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
49
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
15. Grundlagen der Forst- und Agrarwirtschaft
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.15
ggf. Untertitel
NH.15.1: Forstwirtschaft
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.15.2: Agrarwirtschaft
Studiensemester
3
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Bertil Burian
Dozent(in)
NH.15.1 Prof. Dr. Bertil Burian
NH.15.2 Prof. Dr. sc. agr. Jens Poetsch
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 3. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.15.1: 2 SWS, Vorlesung, Gruppenarbeit und Lehrfahrt
NH.15.2: 2 SWS; Vorlesung, ggf. Lehrfahrt
gesamt 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.15.1: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NH.15.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 4 ECTS-Punkte, davon:
NH.15.1: 2
NH.15.2: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NH.15.1: Forstwirtschaft
•
Die Studierenden kennen die wichtigsten Waldtypen der
Erde und wissen Strukturdaten zu den Wäldern der Welt
einzuordnen
•
Sie sind mit der Wald- und Forstgeschichte
Mitteleuropas vertraut und können daraus den heutigen
Zustand der Wälder erklären.
•
Die Studierenden kennen die wichtigsten historischen
Nutzungsformen im Wald und können ihre Auswirkungen
auf den Zustand der Wälder beschreiben.
•
Sie sind in der Lage die Notwendigkeit eines
nachhaltigen Wirtschaftens mit Rohstoffen sowie die
historische Entstehung des Nachhaltigkeitsbegriffs zu
erläutern.
50
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
Die Studierenden können die wichtigsten
Waldbausysteme benennen und die Auswirkungen
waldbaulicher Maßnahmen auf den Wald und in Folge
dessen auf die erzeugte Holzqualität erklären.
•
Sie kennen die Akteure im Cluster Forst und Holz in
Deutschland und können Ihre gesamtwirtschaftliche
Bedeutung einordnen.
NH.15.2: Agrarwirtschaft
Die Studierenden kennen und verstehen die grundlegenden
Faktoren und Zusammenhänge folgender Teilbereiche der
Agrarwirtschaft sowohl in ihrer aktuellen Ausprägung, als auch in
ihrer historischen Entwicklung:
•
Landwirtschaftliche Produktion(stechniken) des
Pflanzenbaus und der Tierhaltung
•
Agrarökonomie, Agrarpolitik und Agrarmarketing
•
Entstehung, Veränderung und Erhalt traditioneller
Kulturlandschaften
•
Ökologischer Landbau, artifizielle Landwirtschaft,
Gentechnik in der Landwirtschaft
•
Aktuelle Herausforderungen, Chancen und Risiken
moderner Landwirtschaft
Inhalt
NH.15.1: Forstwirtschaft
•
Waldtypen der Erde
•
Forst- und Waldgeschichte
•
Formen der (historischen) Wald- und Holznutzung
•
Nachhaltigkeit und Zertifizierung
•
Bedeutung des Waldes in Deutschland (Fläche,
Besitzarten, Baumartenverteilung, regionale
Besonderheiten)
•
Cluster Forst und Holz Deutschland
•
Der Wald als Ökosystem
•
Stabilität von Waldökosystemen
•
Waldbewirtschaftung und naturnaher Waldbau
•
Waldbausysteme (Nieder-, Mittel- und
•
Hochwaldwirtschaft)
•
Auswirkungen der Bestandesbehandlung auf das
Wachstum und die erzeugte Holzqualität
NH.15.2: Agrarwirtschaft
•
Natur- und kulturräumliche Grundlagen der agrarischen
Nutzung der Erde
•
Historische Entwicklung der Agrarwirtschaft,
einschließlich der vier prägenden Agrarrevolutionen
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
51
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Traditionelle Formen der landwirtschaftlichen Nutzung
(Subsistenzlandwirtschaft, Flächen- und
Anbauwechselsysteme, Nomadismus, Transhumanz,
Almwirtschaft, …)
•
Agrarrevolutionen und grundlegende Veränderungen
•
Heutiger Agrarraum; Agrarzonen der Erde
•
Landwirtschaftliche Klassifikationen
•
Agrarpolitik
•
Besonderheiten des Agrarmarktes
•
Auswirkungen der Globalisierung
•
Aktuelle Entwicklungen, Chancen und Risiken der
globalen Landwirtschaft
Studien-/Prüfungsleistungen
lehrveranstaltungsübergreifende Prüfung bestehend aus:
NH.15.1: benotete Klausur (30 Minuten)
NH.15.2: benotete Klausur (30 Minuten)
Medienformen
NH.15.1: Computer-Präsentation, Tafelanschriebe, Folien,
Anschauungsmaterial, Skript
NH.15.2: Computer-Präsentation, Skript
Literatur
NH.15.1: Forstwirtschaft
BURSCHEL, P. ; HUSS, J. (2003): Grundriss des Waldbaus. 3.
Auflage, 487 S. Stuttgart: Ulmer
DENGLER, A. u.a. (1990): Waldbau auf ökologischer Grundlage,
Bd. 1. Der Wald als Vegetationstyp und seine Bedeutung für den
Menschen. 350 S. Bd. 2. Baumartenwahl, Bestandesbegründung
und Bestandespflege. 314 S. Berlin: Parey.
FAO (2011): Global Forest Resources Assessment 2010 – Main
report, 378 S.
HASEL, K. ; SCHWARTZ, E. (2002): Forstgeschichte – Ein
Grundriss für Studium und Praxis. 2. aktualisierte Aufl.
Remagen: Kessel
PRETSCH, H. (2002): Grundlagen der
Waldwachstumsforschung. 414 S. Modellierung des
Waldwachstums 341 S. Berlin: Parey.
RITTERSHOFER, F. (1994): Waldpflege und Waldbau für
Studierende und Praktiker. 1. Auflage. Freising: Rittershofer.
NH.15.2: Agrarwirtschaft
HENDLER, R. et al: (2007): Landwirtschaft und Umweltschutz.
Erich Schmidt Verlag, Berlin 2007
MOSER, F., FUNK, H. (2003): Die Landwirtschaft, Band
52
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Landtechnik und Bauwesen, BLV Verlag und
Landwirtschaftsverlag
MOSER, F., FUNK, H. (2003): Die Landwirtschaft, Band
Pflanzliche Erzeugung, BLV Verlag und Landwirtschaftsverlag
MOSER, F., FUNK, H. (2003): Die Landwirtschaft, Band
Tierische Erzeugung, BLV Verlag und Landwirtschaftsverlag
MOSER, F., FUNK, H. (2007): Die Landwirtschaft, Band Märkte
und Vermarkten, BLV Verlag und Landwirtschaftsverlag
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
53
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
16. Ressourcenschutz und Regionalmanagement
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.16
ggf. Untertitel
NH.16.1: Schutzgebietsmanagement
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.16.2: Regionalmanagement und nachhaltige
Regionalentwicklung
NH.16.3: Nachhaltiges Ressourcenmanagement
Studiensemester
4
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
NH.16.1 Prof. Dr. Thomas Gottschalk
NH.16.2 Prof. Dr. Thomas Gottschalk
NH.16.3 N.N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 4. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 8 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.16.1: 4 SWS, Vorlesung, Gruppenarbeit, Lehrfahrt
NH.16.2: 2 SWS, Vorlesung, Gruppenarbeit, Lehrfahrt
NH.16.3: 2 SWS, Vorlesung
gesamt 240 h (120 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.16.1: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.16.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NH.16.3: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 8 ECTS-Punkte, davon:
NH.16.1: 4
NH.16.2: 2
NH.16.3: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Erfolgreiche Teilnahme an den Modulen NG.2, NH.13 und
NH.15.
Lernziele / Kompetenzen
NH.16.1: Schutzgebietsmanagement
Die Studenten
•
kennen die unterschiedlichen Möglichkeiten des
internationalen und nationalen Gebietsschutzes und die
Instrumente für ein effizientes Managements von
Schutzgebieten
•
54
kennen entscheidende Qualitätskriterien von
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Schutzgebieten
•
verstehen die Zusammenhänge zwischen
Nutzungseinschränkungen, Zonierungen und Konflikten
in Schutzgebieten
•
besitzen Kenntnisse zur Ausweisung und Management
von Schutzgebieten (u.a. Pflege- und Entwicklungsplan
& Managementpläne für FFH- und SPA-Gebiete)
NH.16.2: Regionalmanagement und nachhaltige
Regionalentwicklung
•
Kenntnisse über wesentliche Planungsanlässe und
Planungsmethoden in der Regionalentwicklung
•
Fähigkeit, räumliche Planungsunterlagen zu analysieren
und als Grundlage für regionale Entwicklungsprozesse
einzusetzen
•
Kenntnis der Faktoren und Akteure räumlicher
Entwicklung
•
Kenntnis zur Analyse entscheidender
Entwicklungstrends und deren Dynamik
•
Fähigkeit Regionalanalysen durchzuführen, Leitbilder
und Szenarien zu erstellen und regionale
Entwicklungskonzepte auszuarbeiten
•
Kenntnisse über Wiederherstellungsmaßnahmen von
Ökosystemen
NH.16.3: Nachhaltiges Ressourcenmanagement
Die Studierenden kennen:
•
Die wesentlichen Ressourcen in globaler Perspektive
(u.a. wichtige mineralische Rohstoffe, Energieträger,
Wasser, …)
•
Die aktuelle Verfügbarkeit der jeweiligen Ressource
•
Geographische Verteilung der wichtigsten Ressourcen
•
Technische und wirtschaftliche Relevanz wichtiger
Ressourcen
•
Aktuelle Entwicklungen, Chancen, Risiken und
Herausforderungen eines nachhaltigen
Ressourcenmanagements
Inhalt
NH.16.1: Schutzgebietsmanagement
•
Ziele des Schutzgebietsmanagements
•
Formen und Konzepte des Flächennaturschutzes
•
Internationale, europäische und nationale
Schutzkategorien
•
Privates Schutzgebietsmanagement
•
Großschutzgebiete
•
Pflege- und Entwicklungspläne
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
55
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Zonierung
•
Nutzungseinschränkungen
•
Konflikte in Schutzgebieten
•
Monitoring in Schutzgebieten
NH.16.2: Regionalmanagement und nachhaltige
Regionalentwicklung
•
Rahmenbedingungen der Regionalentwicklung in
Deutschland
•
Regionalentwicklungsanalyse, Stärken-SchwächenAnalyse, Potenzialanalyse
•
Faktoren unterschiedlicher Regionalentwicklung
•
Potentiale und Einflussgroßen zukünftiger
Entwicklungstrends
•
Verkehrsinfrastruktur und Regionalentwicklung
•
Renaturierung von Ökosystemen
•
Entwicklung von Leitbildern
•
Dynamik der Regionalentwicklung
•
Modelle der Regionalentwicklung
•
Schutzgebiete und ihre Rolle in der Regionalentwicklung
•
Akteure der Regionalentwicklung
NH.16.3: Nachhaltiges Ressourcenmanagement
•
Wesentliche Ressourcen, u.a. mineralische Rohstoffe,
nachwachsende Rohstoffe, Wasser, …
•
Geographische Verteilung der wesentlichen Rohstoffe
•
Technische und ökonomische Relevanz der
wesentlichen Rohstoffe
•
Aktuelle Verfügbarkeit der wesentlichen Rohstoffe
•
Globale Risiken für das nachhaltige
Ressourcenmanagement (Krisenregionen,
Wasserproblematik, Endlichkeit bestimmter Rohstoffe,
…)
•
Ansätze eines nachhaltigen Ressourcenmanagements,
u.a. Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, intelligente
Steuerungssysteme, Risikomanagement,
Knappheitsindikatoren, Instrumente zur
Risikoabsicherung
•
Studien-/Prüfungsleistungen
Konzepte für das betriebliche Ressourcenmanagement
NH.16.1 und NH.16.2: lehrveranstaltungsübergreifende Prüfung
bestehend aus:
NH.16.1: benotete Klausur (60 Minuten)
NH.16.2: benotete Klausur (30 Minuten)
NH.16.3: benotete Klausur (30 Minuten)
56
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Medienformen
Anhang B Modulhandbuch
NH.16.1 und NH.16.2: Computer-Präsentation, Tafelanschriebe,
Folien, Skript
NH.16.3: Computer-Präsentation, Skripte, Einbezug von
Experten der betrieblichen Praxis
Literatur
NH.16.1: Schutzgebietsmanagement
FORST, R. und SCHERFOSE, V. (2010):
Naturschutzmaßnahmen und -aktivitäten in den deutschen
Naturparken, Schr.R. Naturschutz und Biologische Vielfalt, Heft
104, 195 S,
Regierungspräsidium Tübingen 2006: 250 Naturschutzgebiete
im Regierungsbezirk Tübingen. - Freiburg (Thorbecke-Verlag),
594 S.
SCHERFOSE, V. (2009): Nationalparkarbeit in Deutschland Beispiele aus Monitoring, Gebietsmanagement und
Umweltbildung, Schr.-R. Naturschutz und Biologische Vielfalt,
Heft 72, 208 S.
SCHERFOSE, V. (2011): Das deutsche Schutzgebietssystem Schwerpunkt: Streng geschützte Gebiete - BfN-Skripten 294,
197 S.
NH.16.2: Regionalmanagement und nachhaltige
Regionalentwicklung
BMVEL (2007): Förderung der ländlichen Entwicklung in
Deutschland- Förderrahmen, Maßnahmen, Zuständigkeiten.
Berlin.
LINDLOFF, K. ; SCHNEIDER, L. (2001): Handbuch nachhaltige
regionale Entwicklung: Kooperations- und Vernetzungsprozesse
in Region, Landkreis, Stadt und Gemeinde. Dortmunder Vertrieb
für Bau- und Planungsliteratur, Dortmund.
MÖSGEN, A. (2008): Regionalentwicklung in Deutschland und
ihre Determinanten, Lit Verlag.
Präsentation „Regionalmanagement und nachhaltige
Regionalentwicklung“
ZERBE, S.; WIEGLEB, G. (2009): Renaturierung von
Ökosystemen in Mitteleuropa. Spektrum Akademischer Verlag.
NH.16.3: Nachhaltiges Ressourcenmanagement
HAAS, H.; SCHLESINGER, D. (2007): Umweltökonomie und
Ressourcenmanagement, WBG
KEIL, R.; SCHMIDT, M. (2011): Effizient mit Ressourcen
umgehen, Carl Hanser Verlag
MÜLLER-CHRIST, G. (2001): Nachhaltiges
Ressourcenmanagement, Metropolis-Verlag
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
57
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
17. Wertschöpfung im ländlichen Raum
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.17
ggf. Untertitel
NH.17.1: Wertschöpfung ländlicher Räume – Potentiale und
Spannungsfelder
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.17.2: Energiekonzepte im ländlichen Raum
Studiensemester
4
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
NH.17.1 Prof. Dr. Steffen Abele
NH.17.2 Lehrbeauftragter Erick-Pèrez- Borroto (M.Sc.)
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 4. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.17.1: 4 SWS Vorlesung und Gruppenarbeit, Lehrfahrt
NH.17.2: 2 SWS Vorlesung und Gruppenarbeit
gesamt 210 h (90 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.17.1: 150 h (60 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
NH.17.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 7 ECTS-Punkte, davon:
NH.17.1: 5
NH.17.2: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NH.17.1:Teilnahme an der Veranstaltung „Einführung in die
Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ (NG.1.1) im 1. Semester
Naturraum- und Regionalmanagement
NH.17.2: Erfolgreiche Teilnahme am Modul NG.2 „Grundlagen
der Ökologie“, der Lehrveranstaltung NH.15.2 “Agrarwirtschaft“,
und NG 1.1 „Einführung in die Volks- und
Betriebswirtschaftslehre“
Lernziele / Kompetenzen
NH.17.1: Wertschöpfung ländlicher Räume – Potentiale und
Spannungsfelder
Die Studierenden kennen die verschiedenen Arten der Nutzung
bzw. Wertschöpfung im ländlichen Raum und können diese
bezüglich ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen
Nachhaltigkeit analysieren und bewerten. Insbesondere werden
verschiedene Wertschöpfungsarten anhand von Fallstudien
hinsichtlich ihrer ökonomischen und ökologischen Risiken, ihrer
Wirkung auf die Verteilungsgerechtigkeit und auch auf Probleme
58
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
im institutionellen Umfeld (Marktversagen) hin diskutiert. Dabei
wird auch auf die unterschiedlichen Funktionen und Akteure der
Nutzung ländlicher Räume vor verschiedenen historischen und
geografischen Hintergründen eingegangen.
Die Studierenden kennen und beherrschen verschiedene
Methoden zur ökonomischen Bewertung von Leistungen
ländlicher Räume, hier insbesondere auch von Leistungen, die
keinen Marktpreis besitzen. Sie kennen darüber hinaus
Analysemethoden der Effizienz von Wertschöpfungssystemen im
ländlichen Raum.
Die Studierenden kennen sozio-ökonomische Spannungsfelder
im ländlichen Raum sowie ökonomische, ordnungspolitische und
soziologische Ansätze zur Auflösung solcher Spannungsfelder
und üben anhand von Fallbeispielen die entsprechende Praxis.
NH.17.2: Energiekonzepte im ländlichen Raum
Die Studierenden kennen:
•
Angebot und Nachfrage erneuerbarer und fossiler
Energien auf nationalen und internationalen Ebenen , die
politischen Rahmenbedingungen und die
unterschiedlichen Steuerungsmöglichkeiten
•
Bewertungsmöglichkeiten, wie die Wirtschaftlichkeit
erneuerbarer Energiekonzepte im ländlichen Raum
beurteilt werden kann.
•
Ökonomische, ökologische und soziale
Konfliktpotenziale der ländlichen Energiegewinnung zu
kennen und regionale Energiekonzepte hinsichtlich ihrer
Potentiale und möglichen Risiken zu beurteilen.
Inhalt
NH.17.1: Wertschöpfung ländlicher Räume – Potentiale und
Spannungsfelder
•
Definition der Wertschöpfung im ländlichen Raum
•
Funktionen und Akteure in der Nutzung ländlicher
Räume
•
Direkte und indirekte Methoden der Bewertung von
Leistungen im ländlichen Raum
•
Analysemodelle der ökonomischen Effizienz und
Wohlfahrt im ländlichen Raum
•
o
Value Chain Analysis
o
Kosten-Nutzen-Analyse
o
Ökonomische Gleichgewichtsmodelle
Spannungsfelder im Rahmen der ökonomischen Theorie
o
Empirische und theoretische Analyse von
Spannungsfeldern in ländlichen Räumen mit
Fallbeispielen
o
Lösungsansätze von Spannungsfeldern:
Ökonomische und soziologische Ansätze, mit
Fallbeispielen
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
59
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
NH.17.2: Energiekonzepte im ländlichen Raum
•
Entwicklung von Angebot und Nachfrage der Bioenergie
•
Politische und rechtliche Rahmenbedingungen der
Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien
•
Naturräumliche Voraussetzungen der Produktion und
Nutzung erneuerbarer Energien
•
Land- und forstwirtschaftliche Biomasseproduktion
•
Vergleich verschiedener Verfahren der
Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien
(Wasserkraft, Biomasse, Solarenergie, Windenergie und
Geothermie)
•
Handlungsmöglichkeiten regionaler Bioenergie-Initiativen
•
Betriebswirtschaftliche Beurteilung erneuerbarer
Energien
•
Regionale ökonomische und ökologische Effekte durch
die Nutzung von Bioenergie
•
Gruppenarbeit zur Erstellung regenerativer
Energiekonzepte ausgewählter Regionen anhand
sozialer Kosten-Nutzen-Analysen
Studien-/Prüfungsleistungen
lehrveranstaltungsübergreifende kombinierte Prüfungsleistung
bestehend aus:
NH.17.1: Referat und benotete Klausur (60 Minuten)
NH.17.2: Referat/Projekt und benotete Klausur (30 Minuten)
Medienformen
NH.17.1: PC & Beamer, Tafelanschriebe, Skript, schriftliche
Materialien (Fallstudien).
NH.17.2: PC & Beamer, Tafelanschriebe, Folien,
Anschauungsmaterial, Skript
Literatur
NH.17.1: Wertschöpfung ländlicher Räume – Potentiale und
Spannungsfelder
CHAMBERS, R.G. (1994): Applied production economics. A dual
approach. Cambridge University Press Verlag, New York.
BRÄUER, I. (2002): Artenschutz aus volkswirtschaftlicher Sicht.
Die Kosten-Nutzen-Analyse als Entscheidungshilfe. Metropolis
Verlag, Marburg.
KING, D. M.; MAZZOTTA, M.J. (2000): Ecosystems valuation.
http://www.ecosystemvaluation.org/, aufgerufen am 26.11.2012
PORTER, M.E. (2004): Competitive Advantage. Verlag Free
Press, New York.
ROGALL, H. (2011): Grundlagen einer nachhaltigen
Wirtschaftslehre. Metropolis Verlag, Marburg.
ROGALL, H. (2008): Ökologische Ökonomie. Eine Einführung.
Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.
60
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
NH.17.2: Energiekonzepte im ländlichen Raum
BMVEL (2012): Bioenergie in Regionen. Ein Ratgeber –
basierend auf den Ergebnissen des Wettbewerbs BioenergieRegionen. Berlin.
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2012):
Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen : Kurzfassung und
Empfehlungen.
BMVEL (2011): Basisdaten Bioenergie Deutschland. 47 S.
ELBE, J. (2011): Die Wirksamkeit von Sozialkapital in der
Regionalentwicklung : Erprobung eines anwendungsorientierten
Analysekonzepts am Beispiel des Modellvorhabens „BioenergieRegionen“. Shaker. 247 S.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
61
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
18. Projektmanagement
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.18
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.18.1: Projektmanagement
Studiensemester
4
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
Prof. Dr. Steffen Abele
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 4. Semester
Lehrform/SWS
4 SWS Vorlesung und Projektarbeit in Kleingruppen/Fallbeispiele
zur Projektplanung, 35 Studierende
Arbeitsaufwand
150 h (60 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
Kreditpunkte
5 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Besuch der Vorlesung NG.1.1 „Einführung in die Volks- und
Betriebswirtschaftslehre“, 1. Semester NaReM
Lernziele / Kompetenzen
NH.18.1: Projektmanagement
Die Studierenden lernen die Grundlagen der Planung und
Steuerung aus der Sicht des betrieblichen Managements
kennen. Besonderer Wert wird hier auf die Zusammenarbeit und
Interaktion/Kommunikation der Projektbeteiligten gelegt. Die
Studierenden kennen die verschiedenen Phasen des
Projektmanagements von der Projektplanung bis hin zur
Endberichtserstattung. Sie beherrschen insbesondere
quantitative Methoden der Projektplanung und –steuerung,
inklusive der Budgetierung und Finanzplanung. Dabei wird auch
auf die Besonderheiten der Planung und Durchführung von
Forschungsprojekten gegenüber Projekten aus der
Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand eingegangen.
Die Studierenden kennen die Besonderheiten und
Anforderungen an das Management internationaler Projekte,
insbesondere hinsichtlich räumlich-zeitlicher Distanzen und
kultureller Kommunikationsunterschiede.
An Fallbeispielen wenden die Studierenden die theoretisch
gelehrten Inhalte in der Projektplanung und Projektevaluierung
an.
62
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
NH.18.1: Projektmanagement
Inhalt
•
Grundlagen der Zusammenarbeit in Projekten
o Beziehungen zwischen Individuen und Gruppen im
Managementprozess
o
•
•
•
Projektziele und -aufgaben: Kennzeichen und
Lösungsansätze von Problemstellungen
Projektplanung und –durchführung
o Wesen eines Projektes
o
Vorbereitung der Projektplanung
o
Projektphasen
o
Projektplanung (Projektstrukturplanung,
Zeitplanung, Material und Kapazitätsplanung,
Kosten- und Budgetplanung, Personalplanung etc.)
o
Projektstart
o
Projektdurchführung, Kontrolle und Steuerung (inkl.
Qualitäts- und Risikomanagement)
o
Projektabschluss, Bericht und Dokumentation
Humankapital in Projektgruppen
o Projektleitung, Führungsstil und
Projektmanagement
o
Anforderungen an Mitarbeiter und Leiter von
Projektgruppen
o
Externe Mitarbeiter und Berater
Besonderheiten internationaler Projekte (Distanzen,
Kommunikation, kulturelles Umfeld, Konflikte)
•
Fallstudie Gruppe 1: Projektplanung
•
Fallstudie Gruppe 2: Projektevaluierung
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Studien- oder Projektarbeit
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien (Projektpläne, Evaluierungsberichte)
Literatur
NH.18.1: Projektmanagement
CRONENBROECK, W. (2004): Handbuch internationales
Projektmanagement. Grundlagen, Organisation,
Projektstandards. Interkulturelle Aspekte. Angepasste
Kommunikationsformen. Cornelsen Verlag, Berlin.
BIRKER, K. (1999): Projektmanagement. Cornelsen Verlag,
Berlin.
GINEVIČIUS, R., HAUSMANN, T. UND S. SCHAFIR (2005):
Projektmanagement: Einführung. Dt. Betriebswirte-Verlag,
Gernsbach.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
63
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
WALTER, V. (2006): Projektmanagement: Projekte planen,
überwachen und steuern. Verlag Book on Demand GmbH,
Norderstedt.
WIEGAND, J. (2005): Handbuch Planungserfolg. Methoden,
Zusammenarbeit und Management als integraler Prozess. vdf
Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
64
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
19. Studienbegleitendes Projekt
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.19
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.19.1: Integratives Projekt
Studiensemester
6
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Prof. Dr. Steffen Abele
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Prof. Dr. Monika Bachinger
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 4. Semester
Lehrform/SWS
6 SWS Einführende Vorlesung zu den Grundlagen der Methoden
der sozialwissenschaftlichen Datenerhebung sowie Zeit- und
Projektmanagement, anschließend betreute Projektarbeit in
Kleingruppen.
Arbeitsaufwand
300 h (90 h Präsenz, 210 h Selbststudium)
Kreditpunkte
10 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls
10 „Schlüsselqualifikationen der Kommunikation“.
Lernziele / Kompetenzen
NH.19.1: Integratives Projekt
Die Studierenden können in Teamarbeit ein Projekt erfolgreich
durchführen.
Sie kennen hierzu die wichtigsten Grundlagen des Projekt- sowie
des Zeitmanagements.
Die Grundlagen der naturwissenschaftlichen sowie
sozialwissenschaftlichen Methoden der Datenerhebung sind
bekannt.
Die Studierenden können eigenständig die wichtigsten Schritte
einer Projektbearbeitung durchführen, ausgehend von der
Ausarbeitung einer konkreten Fragestellung über die Auswahl
und Anwendung geeigneter Methoden zur Bearbeitung bis hin
zur Berichterstellung und Präsentation des Berichtes.
Inhalt
NH.19.1: Integratives Projekt
•
Grundlagen des Projektmanagements
•
Grundlagen des Zeitmanagements
•
Herausforderungen des interdisziplinären
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
65
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Projektmanagements
•
Methoden der naturwissenschaftlichen Datenerhebung
•
Methoden der sozialwissenschaftlichen Datenerhebung
o Zählungen und Kartierungen
o
Beobachtungen
o
Befragungen (mündlich, schriftlich, standardisiert,
Leitfadeninterview, …)
•
Teambildung
•
Kick-off Meeting
•
Projektorganisation, Projektsteuerung und
Projektabschluss
•
Berichtswesen
Die Auswahl der Themen erfolgt möglichst in Anlehnung an
Beratungs- und Forschungsprojekte, die zu diesem Zeitpunkt an
der HFR bearbeitet werden oder an denen der Dozent beteiligt
ist oder war.
Studien-/Prüfungsleistungen
benotete Studien- oder Projektarbeit
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
Literatur
NH.19.1: Integratives Projekt
KIRCHHOFF, S. (2008) Der Fragebogen : Datenbasis,
Konstruktion und Auswertung
KROMREY, H. (2009): Modelle und Methoden der
standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung mit
ausführlichen Annotationen aus der Perspektive qualitativinterpretativer Methoden. Stuttgart
RAAB-STEINER, E. (2008): Der Fragebogen : von der
Forschungsidee zur SPSS-Auswertung. Wien
WALTER, V. (2006): Projektmanagement: Projekte planen,
überwachen und steuern, Books on Demand Gmbh
Zusätzlich seminarbegleitendes Kurzskript mit jeweils aktualisierten Informationen und ergänzenden Literaturhin-weisen
66
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulbezeichnung
20. Unternehmensführung und Personalmanagement
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.20
ggf. Untertitel
NH.20.1: Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.20.2: Personalmanagement und -führung
Studiensemester
6
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Steffen Abele
Dozent(in)
NH.20.1 Prof. Dr. Steffen Abele
NH.20.2 Prof. Dr. Monika Bachinger
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 6. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS Vorlesung, 35 Studierende, davon:
NH.20.1: 2 SWS
NH.20.2: 4 SWS
gesamt 240 h (90 h Präsenz, 150 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.20.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.20.2: 150 h (60 h Präsenz, 90 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 8 ECTS-Punkte, davon:
NH.20.1: 3
NH.20.2: 5
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Besuch der Veranstaltung NG.1.1 „Einführung in die Volks- und
Betriebswirtschaft“
Lernziele / Kompetenzen
NH.20.1: Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
Die Studierenden kennen die Grundlagen der
Unternehmensführung und können diese mit den Konzepten der
Unternehmensverantwortung und der Nachhaltigkeit verbinden.
Die Studierenden kennen die Dimensionen der Nachhaltigkeit
und die Methoden zur Messung und des Controlling der
Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die Lernziele werden anhand
von Fallbeispielen vertieft und diskutiert.
NH.20.2: Personalmanagement und -führung
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Personalführung
von den Phasen der Personalplanung über die verschiedenen
Aspekte der Personalauswahl, der Leistungsbeurteilung bis hin
zum Personalcontrolling und zu Vergütungssystemen und zur
Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Sie kennen Methoden
und Ansätze zur Mitarbeiterführung, insbesondere der
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
67
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Mitarbeitermotivation, zur Partizipation von Mitarbeitern und zur
Konfliktlösung. Die Studierenden kennen
Kommunikationsmethoden und ihre Anwendungen in der
Personalführung. Sie haben darüber hinaus grundlegende
Kenntnisse im Arbeitsrecht.
NH.20.1: Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
Inhalt
•
•
Grundlagen der Unternehmensführung
o Begriff der Unternehmensführung und des
Management
o
Grundlagen der Unternehmensführung
(Führungstheorien, Führungsstile,
Führungskonzepte, Management-Aufgaben
Prozesse und Systeme)
o
Instrumente der Unternehmensführung
o
Fallbeispiele zur Unternehmensführung
Nachhaltigkeit im Unternehmen
o Dimensionen der Nachhaltigkeit
o
Nachhaltigkeitsprinzipien und –regeln
o
Messung und Controlling der Nachhaltigkeit in
Unternehmen
NH.20.2: Personalmanagement und -führung
•
Personalplanung
•
Personalauswahl
•
Einführung neuer Mitarbeiter
•
Mitarbeitermotivation
•
Mitarbeiterführung, Partizipation, Kommunikation und
Konfliktmanagement
•
Leistungsbeurteilung
•
Vergütung
•
Personalentwicklung und Weiterbildung
•
Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Zeugnisse,
Beratungsmodelle
•
Arbeitsrechtliche Grundlagen
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende mündliche Prüfung (15
Minuten)
Medienformen
NH.20.1: Computer-Präsentation, Tafelanschriebe
NH.20.2: Computer-Präsentation, Tafelanschriebe
Literatur
NH.20.1: Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
BOMS, A. (2008): Unternehmensverantwortung und
Nachhaltigkeit. Umsetzung durch Sustainability Performance
Measurement. Josel Eul Verlag, Lohmar.
68
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
HUMMEL, T.R. UND E. ZANDER (2002): Unternehmensführung.
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart.
WEBER, J.; GEORG, J., JANKE, R. UND S. MACK (2012):
Nachhaltigkeit und Controlling. WILEY-VCH Verlag, Weinheim.
NH.20.2: Personalmanagement und -führung
HORSCH, J. (2000): Personalplanung. Grundlagen,
Gestaltungsempfehlungen, Praxisbeispiele. Verlag Neue
Wirtschaftsbriefe Herne/Berlin.
HUMMEL, T.R. UND E. ZANDER (2002): Unternehmensführung.
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart.
KADOR, F. UND T. KADOR (2001): Arbeitszeugnisse richtig
lesen – richtig formulieren. Heider Verlag, Bergisch Gladbach.
WIEDEMANN, HERBERT (1991): Mitarbeiter richtig führen.
Motivation, Partizipation, Kommunikation. Kiehl Verlag,
Ludwigshafen.
ZANDER, E. UND K. FEMPEL (2001): Praxis der
Personalführung. Was Sie tun und lassen sollten. Deutscher
Taschenbuch Verlag, München.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
69
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
21. Raumentwicklung und Regionalpolitik
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.21
ggf. Untertitel
NH.21.1: Regionalinitiativen, Struktur- und Förderpolitik
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.21.2: Raumentwicklung
Studiensemester
6
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Thomas Gottschalk
Dozent(in)
NH.21.1 Prof. Dr. Thomas Gottschalk / Prof. Dr. Steffen Abele
NH.21.2 Prof. Dr. Heidi Megerle
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 6. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS Vorlesung, 35 Studierende, davon:
NH.21.1: 2 SWS, ggf. Lehrfahrt
NH.21.2: 2 SWS, Seminar mit intensiver Gruppenarbeit; VorortErhebungen; 2-tägige Lehrfahrt, Experteninterviews,
Präsentation und Berichterstellung
gesamt 180 h (60 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.21.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.21.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 6 ECTS-Punkte, davon:
NH.21.1: 3
NH.21.2: 3
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Erfolgreicher Abschluss der Module NH.13, NH.16 und NH.17
Lernziele / Kompetenzen
NH.21.1: Regionalinitiativen, Struktur- und Förderpolitik
Die Studenten:
•
können die Ebenen staatlicher Förderpolitik
unterscheiden und haben einen Überblick über die
strukturpolitisch relevanten Ebenen und Programme
regionaler Entwicklungsförderung
•
besitzen Kenntnisse über Ziele, Träger und Instrumente
regionaler, nationaler und europäischer Struktur- und
Förderpolitik
•
können die Bedeutung unterschiedliche Initiativen auf
regionaler Ebene abschätzen und für die jeweilige
Region geeigneten Förderinstrumente auswählen
70
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
erkennen mögliche Synergie-Effekte und
Folgewirkungen räumlicher Entwicklungsinitiativen
•
können die Wirksamkeit (Effizienz, Nachhaltigkeit, Erfolg
und Folgewirkung) raumstruktureller Initiativen und
Förderprogramme einschätzen
NH.21.2: Raumentwicklung
Die Studierenden kennen wesentliche Faktoren, die die aktuelle
Raumentwicklung in Mitteleuropa beeinflussen.
Sie können diese Faktoren identifizieren und mit Hilfe von
Datenrecherchen und Vorort-Erhebungen am konkreten Beispiel
darstellen.
Die Studierenden können die Raumentwicklung eines
Beispielgebietes in den regionalen und globalen Zusammenhang
stellen.
Sie sind in der Lage, im Dialog mit Stakeholdern vor Ort, die
gegenwärtige Problemlage allgemeinverständlich darzustellen
und Lösungsstrategien zu erarbeiten.
Inhalt
NH.21.1: Regionalinitiativen, Struktur- und Förderpolitik
•
Ziel und Zweck von Regionalinitiativen
•
Ebenen regionaler Entwicklungsförderung (Institutionen,
Förderprogramme)
•
Förderung regenerativer Energien
•
Förderung nachhaltiger Landbewirtschaftung
•
Förderung nicht-wirtschaftlicher Projekte (z.B.
Naturschutz, Umwelt, Soziales)
•
sektorale Förderansätze (z.B. Agrarstrukturförderung,
regionale Wirtschaftsförderung, Bund-LänderGemeinschaftsaufgaben)
•
Projektarbeiten zu ausgewählten regionalen
Förderprogrammen und Regionalinitiativen in
Deutschland
•
Lokale Ansätze (z.B. LEADER)
•
Regionale private und administrative Akteure
•
Innovationsorientierte Förderansätze (z.B.
Existenzgründung, Betriebserweiterung, Investitionen)
•
Nachhaltige Wirksamkeit von Regionalinitiativen
•
Erfolgskontrolle staatlich geförderter
Regionalentwicklung
NH.21.2: Raumentwicklung
Anhand eines konkreten Fallbeispiels werden aktuelle
Raumentwicklungstendenzen gemeinsam erarbeitet. Hierzu
erfolgt zuerst eine theoriegeleitete Einführung. Daran
anschließend eine Recherche in verfügbarer Literatur sowie
grauen Materialien. Vorort-Erhebungen ergänzen die
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
71
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
gesammelten Daten.
Im Dialog mit zuvor identifizierten relevanten Stakeholdern
werden Problemkonstellationen der zu verzeichnenden
Raumentwicklungstendenzen ermittelt und gemeinsam mögliche
Lösungsstrategien ausgearbeitet. Diese werden anschließend
der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt.
Zum Projekt wird ein Bericht angefertigt.
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende kombinierte Prüfungsleistung,
bestehend aus:
NH.21.1: Projekt/Referat und benotete Klausur (30 Minuten)
NH.21.2: benotete Studienarbeit
Medienformen
NH.21.1: PC & Beamer, Tafelanschriebe, Anschauungsmaterial
NH.21.2: PC & Beamer
Literatur
NH.21.1: Regionalinitiativen, Struktur- und Förderpolitik
BMVEL (2007): Förderung der ländlichen Entwicklung in
Deutschland- Förderrahmen, Maßnahmen, Zuständigkeiten.
Berlin.
Institutionelle Veröffentlichungen, Fachartikel und Webseiten
über Förderprogramme, Projektvorstellungen und regionale
Initiativen der Regionen, Bundesländer, aus Deutschland und
der EU
GOTHE, S. (2006), Regionale Prozesse gestalten. Handbuch für
Regionalmanagement und Regionalberatung. - Schriftenreihe
der Universität Kassel.
NH.21.2: Raumentwicklung
BBSR (2011): Bundesraumordnungsbericht
Informationen zur Raumentwicklung (Zeitschrift des BBSR)
IREUS (Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung
Universität Stuttgart) (2011): Der Beitrag der ländlichen Räume
Baden-Württembergs zu wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit
und sozialer Kohäsion – Positionsbestimmung und
Zukunftsszenarien. Endbericht. Stuttgart
SAUTER, M. (2007): Nachhaltige Raumentwicklung
72
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
22. Recht und Politik
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.22
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
NH.22.1: Consulting und Politikberatung
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.22.2: Zivilrecht
NH.22.3. Tourismuspolitik
Studiensemester
6
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Daniela Ludin
Dozent(in)
NH.22.1: Prof. Dr. Daniela Ludin
NH.22.2: Dr. Wolf-Dieter von Bülow/Prof. Dr. Daniela Ludin
NH.22.3: Prof. Dr. Monika Bachinger
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 6. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS Vorlesung, 35 Studierende, davon:
NH.22.1: 2 SWS
NH.22.2: 2 SWS
NH.22.3: 2 SWS
gesamt 270 h (90 h Präsenz, 180 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.22.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.22.2: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.22.3: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 9 ECTS-Punkte, davon:
NH.22.1: 3
NH.22.2: 3
NH.22.3: 3
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
NH.22.3. Tourismuspolitik: Teilnahme an den Veranstaltungen
der Module NG.1 „Grundlagen der Ökonomie“, NG.5
„Grundlagen Tourismus“ sowie der Lehrveranstaltung NH.17.1
„Wertschöpfung ländlicher Räume“ im Studiengang NaReM
Lernziele / Kompetenzen
NH.22.1: Consulting und Politikberatung
Die Studierenden kennen die Unterschiede zwischen Consulting
auf Geschäftsfeldebene und Consulting auf
Unternehmensebene.
Sie können politische Entscheidungsfindung als Problem der
Aggregation individueller Präferenzen deuten und die Probleme
der Politikberatung benennen sowie Politikmaßnahmen
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
73
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
hinsichtlich ihrer Ordnungskonformität bewerten.
NH.22.2: Zivilrecht
Die Studierenden
•
verfügen über ein Grundverständnis für das Zivilrecht als
bürgerliches Recht.
•
kennen die wichtigsten schuld- und sachenrechtlichen
Bestimmungen.
NH.22.3. Tourismuspolitik
Die Studierenden verstehen den Begriff der Tourismuspolitik und
kennen ihre Zielsetzungen und Instrumente. Sie sind mit den
Trägern und Ebenen der Tourismuspolitik vertraut, und zwar
sowohl auf nationaler wie auf internationaler bzw. auf staatlicher
und nichtstaatlicher Ebene und kennen entsprechende
Organisationen, ihre Aufgaben und Handlungsfelder. Anhand der
Thesen kommunaler Entwicklungspolitik werden die
wirtschaftlichen und sozialen Wechselwirkungen zwischen
Tourismus und Gesellschaft diskutiert, sowie entsprechende
Politikmaßnahmen dargestellt. Die Studierenden kennen die
Zusammenhänge und Spannungsfelder zwischen Raumplanung,
Verkehrspolitik und Umweltpolitik und Tourismuspolitik.
Außerdem kennen die Studierenden die besonderen rechtlichen
Aspekte des Tourismusgewerbes in ihren Grundzügen.
Inhalt
NH.22.1: Consulting und Politikberatung
•
Themen
•
Fragestellungen
•
Begriffsdimensionen
•
Konzepte und Institutionen
•
Theoretische Grundlagen und Zugangsweisen zum
Thema Politikberatung und Consulting
•
Ressourcen und Akteure der Politikberatung und des
Consultings
NH.22.2: Zivilrecht
Grundlagen des Bürgerlichen Rechts, rechtsgeschäftliches
Handeln, schuldrechtliche Beziehungen, Sachenrecht
NH.22.3. Tourismuspolitik
•
Begriff der Politik und der Tourismuspolitik
•
Zielsetzungen und Instrumente der Tourismuspolitik
•
Träger und Ebenen der Tourismuspolitik
o Träger und Ebenen der internationalen
Tourismuspolitik
•
74
o
Träger und Ebenen der nationalen (staatlichen und
nichtstaatlichen) Tourismuspolitik
o
Regionale und Kommunale Tourismuspolitik
Dimensionen der Tourismuspolitik
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
•
Anhang B Modulhandbuch
o
Raumplanung und Tourismus
o
Verkehrspolitik und Tourismus
o
Umweltverträglichkeit und Tourismus
o
Regionalpolitische Instrumente und Tourismus
Rechtliche Aspekte des Tourismus (Reiserecht,
Wettbewerbsrecht)
Studien-/Prüfungsleistungen
NH.22.1: benotete Studienarbeit und benotetes Referat
Lehrveranstaltungsübergreifende Prüfungsleistung bestehend
aus:
NH.22.2: benotete Klausur (45 Minuten)
NH.22.3: benotete Klausur (45 Minuten)
Medienformen
NH.22.1 und NH.22.2: Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer,
Schriftliche Arbeitsmaterialien
NH.22.3: PC & Beamer, Tafelanschriebe, Skript
Literatur
NH.22.1: Consulting und Politikberatung
ADAM, H. (2007): Bausteine der Politik. Eine Einführung,
Wiesbaden.
CAMPHUSEN, B. (2007): Strategisches Management. Planung,
Entscheidung, Controlling, München.
FALK, S. et. al (2006): Handbuch Politikberatung, VS Verlag.
HUNGENBERG, H. (2011): Strategisches Management in
Unternehmen. Ziele – Prozesse – Verfahren, Wiesbaden.
NH.22.2: Zivilrecht
BÄHR, P. (2008): Grundzüge des Bürgerlichen Rechts,
München; Bähr P. (2002): , Arbeitsbuch zum Bürgerlichen Recht,
München
NH.22.3. Tourismuspolitik
BERG, W. (2010): Einführung Tourismus. Überblick und
Management, in: SCHULZ, A., BERG, W., GARDINI, M.A.,
KIRSTGES, T. UND B. EISENSTEIN (HRSG.): Grundlagen des
Tourismus. Lehrbuch in 5 Modulen. Oldenbourg Verlag,
München.
DETTMER, H., DEGOTT, P., HAUSMANN, T., KAUSCH, R.,
SCHNEID, W. SCHULZ, J.M. UND W. WITT (2011): MarketingManagement im Tourismus. Oldenbourg Verlag, München.
MÜLLER, H. (2007): Tourismus und Ökologie. Oldenbourg
Verlag, München.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
75
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
23. Bildung für nachhaltige Entwicklung
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.23
ggf. Untertitel
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.23.1: Umweltbildung und Erlebnispädagogik
Studiensemester
6 und 7
Modulverantwortliche(r)
Prof. Otmar Fuchß
Dozent(in)
Prof. Otmar Fuchß
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 6. und 7. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS, davon im 6. Semester 2 SWS und im 7.
Semester 2 SWS.
Vorlesung (modularisiert), moderierte Diskussionen, Referate,
Gruppenarbeiten, mit Übungen und Methodentraining.
Gruppengröße ca. 12 – 40 Studierende.
Exkursion zu einer umweltpädagogischen Bildungseinrichtung,
bevorzugt mit BNE-Ausrichtung.
Praktische Beteiligung und Planung, Durchführung und
Nacharbeit an Erlebnis- oder Umweltpädagogischen BNEVeranstaltungen.
gesamt 180 h (60 h Präsenz, 120 h Selbststudium)
Arbeitsaufwand
6. Semester: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
7. Semester: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
6 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
keine
Lernziele / Kompetenzen
NH.23.1: Umweltbildung und Erlebnispädagogik
•
Die Studierenden verfügen über ausreichende
pädagogische Grundlagen und Methodenkompetenzen
um professionelle, zielgruppenentsprechende, umweltund erlebnispädagogische Aktivitäten planen,
organisieren und durchführen zu können.
•
Die Studierenden besitzen Grundkenntnisse zum Bau
und der Unterhaltung fester erlebnispädagogischer
Einrichtungen.
•
Sie können ihr Tun im Kontext von BNE kompetent
begründen
76
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
NH.23.1: Umweltbildung und Erlebnispädagogik
Inhalt
•
Definition und Abgrenzung bzw. Gemeinsamkeiten mit
anderen „Bindestrich-Pädagogiken“
•
Geschichte der Erlebnispädagogik, der Bildung für
nachhaltige Entwicklung und Blick in die Gegenwart,
Prognose für die Zukunft
•
Ziele der Umweltbildung und Erlebnispädagogik speziell
im Zusammenhang mit der Grundausrichtung des
Studienganges. Welche Konsequenzen ergeben sich
aus der Zieldefinition?
•
Welche Angebote gibt es in Deutschland und weltweit?
•
Didaktik: Didaktische Grundlagen der Bildungsarbeit
einschließlich empfehlenswerter Lehrmittel
•
Methodik: Methoden zur Zielerreichung (z.B. Spiele,
Forschung)
•
Praktische Umsetzungen
•
Naturerlebnispfade, Lehrpfade und andere stationäre
Einrichtungen.
•
Recht
Studien-/Prüfungsleistungen
Kombinierte Prüfungsleistung bestehend aus einer Projektarbeit
und einer benoteten Klausur (30 Minuten).
Medienformen
Computer-Präsentation, Tafelanschriebe, Folien,
Anschauungsmaterial, Skript, Gruppenarbeit, praktische
Übungen
Literatur
NH.23.1: Umweltbildung und Erlebnispädagogik
Bay. Staatsforstverwaltung: Leitfaden Forstliche Bildungsarbeit
BIRNTHALER, M. (2010): Praxisbuch Erlebnispädagogik
BOLAY, E.; REICHLE, B. (2007 u. 2011): Waldpädagogik 1 u. 2
BRÄMER: Aktuelle Jugendstudien z.B. www.sdwnrw.de/aktiv/ente.htm; Shell-Studie und www.sdwnrw.de/aktiv/lilakuh.htm
CORNELL, J. (1999): Mit Kindern die Natur erleben
DIEKMANN, A.; PREISENDÖRFER, P. (2001):
Umweltsoziologie
EBERS, S.; LAUX, L.; KOCHANEK, H.-M. (1998): Vom Lehrpfad
zum Erlebnis
GIESEL, K.D.; de HAAN, G.; RODE, H. (2002): Umweltbildung in
Deutschland
JUGENDSTIFTUNG BW (Hrsg.) (1997): Erlebnis-Pädagogik
KLAFF, M. (2001): Handbuch zur Natur- und Umweltpädagogik
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
77
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
KLEBER, E. (1993): Grundzüge ökologischer Pädagogik
MICHL, W. (2011): Erlebnispädagogik. UTB
REINERS, A.; SCHMIEDER, W. (2007): Praktische
Erlebnispädagogik 1 und 2
TESTER, U. (1990): Natur als Erlebnis 1 + div. Methoden
THOMAS, K.;KRESZMEIER, A.H. (Hrsg.) 2007): Systemische
Erlebnispädagogik
VOILEITHNER, J.; KILLINGSEDER, H.-P.: Studie
Waldpädagogik in Österreich 2001
ZIEGENSPECK, J.W. (Autor), BERTHOLD, M. (2002): Der Wald
als erlebnispädagogischer Lernort für Kinder
78
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulbezeichnung
24. Umweltpolitische und umweltrechtliche Aspekte
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.24
ggf. Untertitel
NH.24.1: Umweltpolitik
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.24.2: Umweltrecht
Studiensemester
7
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Daniela Ludin
Dozent(in)
Prof. Dr. Daniela Ludin
Sprache
i. d. R. deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 7. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 4 SWS Vorlesung, 35 Studierende, davon:
NH.24.1: 2 SWS
NH.24.2: 2 SWS
gesamt 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.24.1: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NH.24.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 4 ECTS-Punkte, davon:
NH.24.1: 2
NH.24.2: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Grundkenntnisse bei der Beantwortung ökonomischer, naturund umweltplanerischer Fragestellungen; nachgewiesen durch
erfolgreiches Bestehen des Modul NG.1 „Grundlagen der
Ökonomie“
Lernziele / Kompetenzen
NH.24.1: Umweltpolitik
•
Die Studierenden können die Motivation der
Umweltpolitik und der Umweltökonomie aufzeigen und
die Grenzen des Koordinationsmechanismus Markt
erkennen.
•
Sie können die spezielle Interpretation von
Umweltproblemen durch die Ökonomie erklären und die
Bedeutung „sozialer Dilemmata“ für die Entstehung von
Umweltproblemen einschätzen.
•
Die Studierenden erkennen, dass der
„Konstruktionsfehler“ der Marktwirtschaft zur Entstehung
von Umweltproblemen beiträgt.
•
Sie können die Theorie und Praxis umweltökonomischer
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
79
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Konzepte einordnen und unterschiedliche Strategien zur
Lösung von Umweltproblemen vergleichen und
bewerten.
NH.24.2: Umweltrecht
Die Studierenden können
•
die Grundzüge des allgemeinen Umweltrechts
verstehen.
•
die Rolle der europäischen Regelungen im Bezug zum
nationalen Recht verstehen.
•
einen Überblick über die Regelungen zu den Abkommen
hinsichtlich des globalen Umweltschutzes geben.
•
in den für sie relevanten Rechtsmaterien des
besonderen Umweltrechts vertiefte Kenntnisse über die
gesetzlichen Regelungen nachweisen.
NH.24.1: Umweltpolitik
Inhalt
•
Umweltpolitik in Deutschland: Entwicklungslinien,
Effekte, Zuständigkeiten und Akteure
•
Globale Umweltpolitik
•
Prinzipien der Umweltpolitik
•
Theorie der öffentlichen Güter, Theorie externer Effekte
•
Neoklassische Umweltökonomie
•
Ökologische Ökonomie
•
Neue Umweltökonomie
•
Nachhaltigkeitsethik
•
Umweltökonomische Instrumente
NH.24.2: Umweltrecht
Grundbegriffe, Umweltrecht, Grundprinzipien des Umweltrechts,
Umweltverfassungsrecht, Instrumente des Umweltrechts,
Umwelteuroparecht, Umweltvölkerrecht, Besonderes
Umweltrecht.
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende Prüfungsleistung bestehend
aus:
NH.24.1: benotete Klausur (45 Minuten)
NH.24.2: benotete Klausur (45 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
Literatur
NH.24.1: Umweltpolitik
JÄNICKE, M., KUNIG, Ph., STITZEL, M. (2002): Lern- und
Arbeitsbuch Umweltpolitik: Politik, Recht und Management des
Umweltschutzes in Staat und Unternehmen, Dietz Verlag, 2.
aktual. Auflage
80
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
ROGALL, H: (2008): Ökologische Ökonomie, VS Verlag
NH.24.2: Umweltrecht
ERBGUTH, W.; Schlacke, S. (2010): Umweltrecht, BadenBaden.
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
81
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
25. Globale Aspekte ländlicher Räume
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.25
ggf. Untertitel
NH.25.1: Entwicklungspotentiale in ländlichen Räumen im
globalen Kontext
ggf. Lehrveranstaltungen
NH.25.2: Internationales Tourismusmanagement
NH.25.3. Entwicklungszusammenarbeit und ländliche
Räume
Studiensemester
7
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Monika Bachinger
Dozent(in)
NH.25.1: Prof. Dr. Steffen Abele
NH.25.2: Prof. Dr. Monika Bachinger
NH.25.3: Prof. Dr. Heidi Megerle
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtfach im 7. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 6 SWS, 35 Studierende, davon:
NH.25.1: 2 SWS, Vorlesung
NH.25.2: 2 SWS, Vorlesung
NH.25.3: 2 SWS Vorlesung, studentische Referate,
dialogorientierte Erarbeitung spezifischer Sachverhalte,
Diskussionen
gesamt 210 h (90 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
NH.25.1: 90 h (30 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
NH.25.2: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
NH.25.3: 60 h (30 h Präsenz, 30 h Selbststudium)
Kreditpunkte
gesamt 7 ECTS-Punkte, davon:
NH.25.1: 3
NH.25.2: 2
NH.25.3: 2
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
NH.25.1: Teilnahme an den Lehrveranstaltungen NG.1.1
„Einführung in die Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ und
NH.17.1 „Wertschöpfung ländlicher Räume“ im Studiengang
NaReM.
NH.25.2: Teilnahme an den Veranstaltungen der Module NG.1
„Grundlagen der Ökonomie“, NG.5 „Grundlagen Tourismus“
sowie der Lehrveranstaltungen NH.17.1 „Wertschöpfung
ländlicher Räume“, NH.18.1 „Projektmanagement“ NH.22.3
82
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
„Tourismuspolitik“ im Studiengang NaReM.
NH 25.3 Teilnahme an der Vorlesung NG.3.2 und NG.6
„Humangeographie und Globaler Wandel“ im Studiengang
NaReM.
Lernziele / Kompetenzen
NH.25.1: Entwicklungspotentiale in ländlichen Räumen im
globalen Kontext
Die Studierenden kennen die Situation weltweiter ländlicher
Räume hinsichtlich der Ressourcenausstattung, ihrer
wirtschaftliche Struktur und ihrer spezifischen
Entwicklungsprobleme, so z.B. den Strukturwandel in Osteuropa
im Zuge des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft, oder
die spezifischen ökonomischen Probleme von ländlichen
Räumen in tropischen Entwicklungsländern. Die Studierenden
können die Entwicklung ländlicher Räume in die globale
Dynamik von Handel und demografischen, politischen und
natürlichen Stressfaktoren (z.B. Klimawandel) einordnen. Sie
sind in der Lage, verschiedene Problemfelder aus den o.g.
Bereichen in unterschiedlichen ländlichen Regionen anhand von
Fallbeispielen zu analysieren und potentielle zukünftige
Entwicklungen und Lösungsansätze zu diskutieren.
NH.25.2: Internationales Tourismusmanagement
Die Studierenden kennen die Zusammenhänge von
internationalem Handel und Tourismus aus
außenwirtschaftstheoretischer Sicht. Sie kennen die wichtigen
Charakteristika und potentiale internationaler
Tourismusdestinationen und die entsprechenden Hintergründe
für Reisentscheidungen und Reiseverhalten im internationalen
Bereich. Die Studierenden kennen spezifische ökologische,
kulturelle und ökonomische Probleme und Konfliktpotentiale im
Bereich des internationalen Tourismus und sind in der Lage,
entsprechende Lösungsansätze anhand von Fallstudien zum
Tourismusmanagement zu entwickeln und zu bewerten. Dabei
wenden Sie auch die Kenntnisse des interkulturellen
Managements an.
NH.25.3. Entwicklungszusammenarbeit und ländliche
Räume
Die Studierenden kennen die entwicklungspolitischen
Grundlagen und Begriffe (Entwicklungspolitik, Human
Development Index (HDI, Gini Index, LDC (Less developed
countries), LLCD (Least Developed Countries), Dritte und Vierte
Welt, Schwellenländer, etc.).
Die Studierenden können gemeinsame Merkmale von
Entwicklungsländern benennen und Entwicklungsländer von
Schwellen- und Industrieländern abgrenzen.
Die Studierenden sind mit den grundlegenden Theorien zur
Erklärung der Entwicklungsrückstände vertraut.
Sie kennen die historische Entwicklung der
Entwicklungszusammenarbeit sowie wesentliche Akteure und
Instrumente
Die Studierenden haben einen fundierten Überblick über
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
83
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
spezifische Probleme der Ländlichen Räume in
Entwicklungsländern sowie bereits durchgeführten Projekten und
möglichen Lösungsstrategien
Inhalt
NH.25.1: Entwicklungspotentiale in ländlichen Räumen im
globalen Kontext
•
Ressourcen in ländlichen Räumen im globalen
Vergleich:
•
Produktionsfaktoren im globalen Vergleich:
Humankapital, Boden und Bodenfruchtbarkeit,
agrarökologische Bedingungen, Finanzkapital
•
Infrastruktur
•
Touristische Attraktionen
•
Globale Märkte für Güter und Dienstleistungen aus
ländlichen Räumen
•
Globale ökonomische Analysemodelle zur Bewertung
von Produktion und Handel von Gütern und
Dienstleistungen aus ländlichen Räumen
•
Ländliche Ökonomie im globalen Kontext
•
Ökonomische Effizienz und Produktivität
•
Ökologische Nachhaltigkeit
•
Risiko und Unsicherheit
•
Soziale Nachhaltigkeit und Verteilung
•
Institutionelle und politische Rahmenbedingungen
•
Ernährungssicherung
•
Strukturwandel und Industrialisierung in ländlichen
Räumen im globalen Kontext
•
Ländliche Räume und Klimawandel im globalen Kontext
•
Internationaler Handel und ländliche Räume
•
Spezielle Aspekte des internationalen Handels mit
Gütern aus ländlichen Räumen
o Fair Trade und Ökolabels,
o
Internationaler Handel und Ökobilanzen
NH.25.2: Internationales Tourismusmanagement
•
Internationaler Tourismus und Außenhandelstheorie
•
Tourismus als gehandelte Dienstleistung
•
Monetäre Außenhandelstheorie und Tourismus
•
Reiseentscheidungen und Motivation des internationalen
Tourismus
•
Reiseverhalten und Reiseerleben im internationalen
Tourismus
•
Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit im
internationalen Tourismusmanagement: Studien und
84
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Fallbeispiele
NH.25.3. Entwicklungszusammenarbeit und ländliche
Räume
•
Entwicklungspolitische Grundlagen und Begriffe
•
Entwicklungspolitik
•
Entwicklungszusammenarbeit
•
Schwellen- und Entwicklungsländer
•
Human Development Index (HDI, LDC (Less developed
countries)
•
LLCD (Least Developed Countries), Dritte und Vierte
Welt
•
Gemeinsame Merkmale und Charakteristika der
Entwicklungsländer
•
Strukturelle Probleme der Entwicklungsländer und ihre
Wirkungszusammenhänge
•
Geographische Verwundbarkeitsforschung
•
Livelihood-Konzept
•
Theorie der fragmentierenden Entwicklung
•
politische Ökologie
•
Hazardforschung
•
Entwicklungstheorien:
•
Endogene Theorien (u.a. Geodeterminismustheorie,
Demographische Theorie, etc..)
•
Exogene Theorien (u.a. Imperialismustheorie,
Abhängigkeitstheorie)
•
Spezifische Probleme und Chancen Ländlicher Räume
der Entwicklungsländer
Studien-/Prüfungsleistungen
Lehrveranstaltungsübergreifende kombinierte Prüfungsleistung
bestehend aus:
NH.25.1: Referat und benotete Klausur (30 Minuten)
NH.25.2: benotete Klausur (30 Minuten)
NH.25.3: Referat und benotete Klausur (30 Minuten)
Medienformen
NH.25.1: Tafel, PC & Beamer, Schriftliche Arbeitsmaterialien
NH.25.2: Tafel, Overheadprojektor, PC & Beamer, Schriftliche
Arbeitsmaterialien
NH.25.3: PC & Beamer, Schriftliche Arbeitsmaterialien
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
85
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
NH.25.1: Entwicklungspotentiale in ländlichen Räumen im
globalen Kontext
MENDELSOHN, R.O. UND A. DINAR (2009): Climate Change
and Agriculture: An Economic Analysis of Global Impacts,
Adaptation and Distributional Effects (New Horizons in
Environmental Economics). Edward Elgar Publishing Ltd
Northhampton.
ROSE, K. UND K. SAUERNHEIMER (2006): Theorie der
Außenwirtschaft. Wahlen Verlag, München.
ROGALL, H. (2011): Grundlagen einer nachhaltigen
Wirtschaftslehre. Volkswirtschaftslehre für Studierende des 21.
Jahrhunderts. Metropolis Verlag, Marburg.
THE WORLD BANK (2007): Agriculture for Development. World
Development Report 2008. The World Bank, Washington.
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (mehrere
Jahrgänge): Human Development Report. Verlag Palgrave
Macmillan, New York.
NH.25.2: Internationales Tourismusmanagement
ELLENBERG, L., SCHOLZ, M. UND B. BEIER (1997):
Ökotourismus. Reisen zwischen Ökonomie und Ökologie.
Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.
LETZNER, V. (2010): Tourismusökonomie. Volkswirtschaftliche
Aspekte rund ums Reisen. Oldenbourg Verlag, München.
MUNDT, J.W. (2006): Tourismus. R.Oldenburg Verlag,
München.
NH.25.3. Entwicklungszusammenarbeit und ländliche
Räume
FISCHER, K. et al. (2004): Entwicklung und Unterentwicklung.
Eine Einführung in Probleme, Theorien und Strategien,
Mandelbaum-Verlag
IHNE, H., WILHELM, J. (2006): Einführung in die
Entwicklungspolitik, Lit Verlag, 2. Auflage
NUSCHELER, F. (2004): Entwicklungspolitik
RAUCH, T. (2009): Entwicklungspolitik
SCHOLZ, F. (2006): Entwicklungsländer Entwicklungspolitische
Grundlagen und regionale Beispiele, Westermann
TERRE DES HOMMES; WELTHUNGERHILFE (2012): Die
Wirklichkeit der Entwicklungspolitik
86
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Modulbezeichnung
26. Wahlpflichtfächer
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
NH.26
Anhang B Modulhandbuch
ggf. Untertitel
NH.26.1: Wahlpflichtfächer
ggf. Lehrveranstaltungen
•
Naturschutz-/ und Schutzgebietsmanagement
•
Entwicklungszusammenarbeit
•
Vertiefung einzelner Module (z.B. Artenkenntnisse,
Fremdsprachen)
•
Fallstudien und Projektbeispiele als Ergänzung zu
Studieninhalten von NaReM
Studiensemester
6 und 7
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Heidi Megerle
Dozent(in)
Professoren der HS Rottenburg, externe Dozenten und
Lehrbeauftragte
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Wahlpflichtfächer im 6. und 7. Semester
Lehrform/SWS
gesamt 8 SWS, davon im 6. Semester 4 SWS und im 7.
Semester 4 SWS.
je nach Thema: Vorlesung, Übung und/oder Projektgruppen,
Lehrfahrten und/oder Exkursionen, max. 15 Studierende
gesamt 240 h (120 h Präsenz, 120 h Selbststudium), davon:
Arbeitsaufwand
6. Semester: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
7. Semester: 120 h (60 h Präsenz, 60 h Selbststudium)
Kreditpunkte
8 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
Grundstudium
Lernziele / Kompetenzen
NH.26.1: Wahlpflichtfächer
Die Studierenden erlangen eine inhaltliche Vertiefung, je nach
persönlichen Interessen. Anwendung der im Studium gelernten
methodischen Werkzeuge.
NH.26.1: Wahlpflichtfächer
Inhalt
Variierend je nach Wahlpflichtfach
Studien-/Prüfungsleistungen
Unbenotete Prüfungsleistungen.
Medienformen
i.d.R. Computer-Präsentation, Folien, Tafel, Übungsaufgaben,
Projektbetreuung
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
87
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
NH.26.1: Wahlpflichtfächer
Verschieden, je nach konkretem Veranstaltungsthema,
Literaturhinweise werden den Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt.
88
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulbezeichnung
27. Betreutes Betriebspraktikum
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
-
ggf. Untertitel
-
ggf. Lehrveranstaltungen
-
Studiensemester
5
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Artur Petkau (Leiter des Praktikantenamtes)
Dozent(in)
i.d.R. Einzelbetreuung nach Vereinbarung
Sprache
je nach Land verschieden
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM, Pflichtveranstaltung im 5. Semester
Lehrform/SWS
Betriebliches Praxissemester
Arbeitsaufwand
20 Wochen in denen mindestens 95 Präsenztage abzuleisten
sind.
Kreditpunkte
30 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
keine
Empfohlene Voraussetzungen
freiwillige Betriebspraktika im Vorfeld
Lernziele / Kompetenzen
NH.27.1: Betreutes Betriebspraktikum
Die Studierenden
•
lernen die im Studium erworbenen theoretischen
Kenntnisse vor Ort in der konkreten betrieblichen
Realität praktisch anzuwenden
•
lernen ihre sozialen Kompetenzen im Berufsalltag
kennen und bauen diese weiter aus
•
werden motiviert und orientiert für die nachfolgenden
Studienabschnitte
NH.27.1: Betreutes Betriebspraktikum
Inhalt
je nach Praktikumsplatz verschieden
Studien-/Prüfungsleistungen
Keine Prüfungen vorgesehen, sondern:
•
schriftliche Berichte
•
vom Ausbildungsbetrieb bestätigter Tätigkeitsnachweis
Beurteilung des Ausbildungsbeauftragten der Praxisstelle über
den Ausbildungserfolg
Medienformen
individuell
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
89
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Literatur
NH.27.1: Betreutes Betriebspraktikum
BICHLER, H., DIERENBACH , E. (2002): Das Praktikum als
Sprungbrett für Studium und Beruf : alles über Praktika im
grünen Bereich, AID, 4. Auflage
FRANK, M. et al. (2006): Jobben für Natur und Umwelt Adressen, Erfahrungsberichte, Tipps, Europa und Übersee,
Interconnections, neu überarb. Auflage
90
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
Anhang B Modulhandbuch
Modulbezeichnung
28. Bachelorarbeit
ggf. Modulniveau
Bachelor, Hauptstudium
ggf. Kürzel
-
ggf. Untertitel
-
ggf. Lehrveranstaltungen
-
Studiensemester
frühestens nach Abschluss des 5. Semesters, spätestens drei
Monate nach Abschluss aller Modulprüfungen
Modulverantwortliche(r)
nach Vereinbarung
Dozent(in)
Einzelbetreuung nach Vereinbarung
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum
B Sc. NaReM
Lehrform/SWS
-
Arbeitsaufwand
Drei Monate Bearbeitungszeit. Die Bearbeitungszeit kann auf
höchstens fünf Monate verlängert werden (soweit dies zur
Gewährleistung gleicher Prüfungsbedingungen oder aus
Gründen, die von der zu prüfenden Person nicht zu vertreten
sind, erforderlich ist)
Kreditpunkte
12 ECTS-Punkte
Voraussetzungen nach
Prüfungsordnung
frühestens nach Abschluss des 5. Semesters
Empfohlene Voraussetzungen
erfolgreicher Abschluss aller Modulprüfungen
Lernziele / Kompetenzen
Ziel ist es, ein Projekt innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes
mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und zu
dokumentieren
Inhalt
Je nach Bachelorarbeit verschieden, Studierende können
Themenwünsche einbringen
Studien-/Prüfungsleistungen
keine Prüfung vorgesehen, sondern:
•
schriftliche Anfertigung der Bachelorarbeit
•
Vorstellung der Arbeit an einem Präsentationstermin
Medienformen
Literatur
je nach Thema der Bachelorarbeit
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)
91
Lehrveranstaltungen Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement
1
Gesteinskunde
1
1
1
Tierökologie
2
4
3
Praktischer Naturschutz
2
2
2
Humangeographie und Globaler
Wandel
4
6
5
Tourismus und Wertschöpfung
ländlicher Räume
Grundlagen des
Tourismusmarketing
4
Humangeographie und Globaler
Wandel
2
4
3
Einführung Tourismus
2
2
2
4
4
Wertschöpfung Tourismus
4
4
4
Wertschöpfung ländlicher Räume Potentiale und Spannungsfelder
4
6
Nachhaltiges Destinationsmanagement
4
4
4
Raum- und Landschaftsanalyse,
Landschaftsmarketing
4
6
5
Schutzgebietsmanagement
4
4
4
Raumordnung und
Landschaftsplanung
2
4
3
Regionalmanagement und
nachhaltige Regionalentwicklung
2
2
2
Raumordnung,
Ressourcenschutz ,
Landschafts-management und
Regionalentwicklung
Forstwirtschaft
2
2
2
Agrarwirtschaft
2
2
2
Unternehmensführung und
Personalmanagement
Nachhaltiges
Ressourcenmanagement
Energiekonzepte im ländlichen
Raum
Internationales
Tourismusmanagement
5
2
2
2
2
2
2
Projektmanagement
4
6
5
Integratives Projekt
6
14
10
30
30
30
Rechtliche Grundlagen / Politik
Bildung für nachhaltige
Entwicklung
Schlüsselqualifikationen der
Kommunikation
SWS/EA/ECTS total
Grundlagen der Statistik
3
3
3
IT-Grundlagen
2
2
2
Wissenschaftliches Arbeiten
1
1
1
Moderationstechniken
1
1
1
Präsentations- und
Kommunikationstechiken
1
1
1
Fremdsprachen I
2
2
2
26
34
30
Kartographie und GIS-Grundlagen
3
5
4
Geographische
Informationsysteme
2
4
3
Web-Design
2
4
3
2
2
2
26
34
30
Legende
SWS
Semesterwochenstunden (Vorlesungen, Seminare, etc.)
EA
Eigenarbeit (Selbststudium, Tutorien, Projekte, etc.)
ECTS
CREDITS (European Credit Transfer and Accumulation System)
34
30
24
36
30
30
30
30
15
13
19
16
8
14
11
20
22
21
24
32
28
16
30
23
2
4
3
Raumentwicklung
2
4
3
Nachhaltigkeit und
Unternehmensführung
2
4
3
Personalmanagement und -führung
4
6
5
Consulting- und Politikberatung
2
4
3
Umweltpolitik
2
2
2
Zivilrecht
2
4
3
Umweltrecht
2
2
2
10
16
13
Tourismuspolitik
2
4
3
Umweltbildung und
Erlebnispädagogik
2
4
3
Umweltbildung und
Erlebnispädagogik
2
4
3
4
8
6
Entwicklungspotentiale in ländl.
Räumen im globalen Kontext
2
4
3
4
6
5
Entwicklungszusammenarbeit und
ländl. Räume
2
2
2
12
18
15
45
69
57
170
250
210
4
4
4
Wahlpflichtfächer
4
THESIS
26
16
2
Wahlpflichtfächer
Fremdsprachen II
2
14
Regionalinitiativen, Stuktur- und
Förderpolitik
Internationale Aspekte
ländlicher Räume
Schlüsselqualifikationen im
Datenmanagement
2
ECTS
1
EA
1
ECTS
Bodenkunde
EA
3
Lehrveranstaltung
Total
SWS
4
EA
3
ECTS
3
Lehrveranstaltung
7. (Winter)
SWS
3
3
4
ECTS
Vegetationsökologie
4
4
EA
3
2
4
SWS
4
Physische Geographie
Finanzierung, Controlling und
Investitionsrechnung
6. (Sommer)
SWS
Grundlagen der Geographie
5
Praxissemester
6
ECTS
4
EA
Rechnungswesen und öffentliche
Finanzwirtschaft
Lehrveranstaltung
5. (Winter)
SWS
6
Grundlagen der Ökologie
EA
2
ECTS
2
Lehrveranstaltung
SWS
Landschafsökologie
Einführung in den Natur- und
Umweltschutz
6
4. (Sommer)
ECTS
6
EA
Einführung in die Volks- und
Betriebswirtschaft
Lehrveranstaltung
SWS
Lehrveranstaltung
3. (Winter)
ECTS
2. (Sommer)
EA
Grundlagen der Ökonomie
1. (Winter)
SWS
Themen-Schwerpunkte
22
38
30
16
4
4
24
12
44
30