EY Real Estate Capital Radar

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EY Real Estate Capital Radar
EY Real Estate
Capital Radar
Deutschland 2016
Agenda
EY Real Estate
Capital Radar
Deutschland 2016
Seite
1
Kernergebnisse
2
Management Summary
4-5
3
Befragungsaufbau und Erläuterung
6-7
4
Ergebnisse
5
Zusammenfassung
Seite 2
3
8-29
30-34
Kernergebnisse:
EY Real Estate Capital Radar Deutschland 2016
1. Markt erwartet höhere
Beleihungsausläufe durch
verstärkten Einsatz von
alternativen Finanzierungsinstrumenten
6. Boom auf Anleihenmarkt für
Immobilienfinanzierungen nur im
„Investmentgrade” und im nichtgerateten Bereich
2. Renditeanforderungen für
alternative Finanzierungsinstrumente durchschnittlich bei
9,5% (Mezzanine) und 15,5%
(Private Equity)
Markt für gewerbliche
Immobilienfinanzierung
Deutschland 2016
5. Standorttoleranz für die
Finanzierung von Hotelimmobilien gering, für Wohn- und
Energieimmobilien hoch
3. Moderate Zinswende im Jahr
2016 von bis zu 50 Basispunkten
erwartet
4. Flüchtlingszustrom als
möglicher positiver Akzelerator
für den Finanzierungsmarkt
Seite 3
Management Summary:
EY Real Estate Capital Radar Deutschland 2016
DEBT
Interpretationshilfe
Die Einordnung der Finanzierungsinstrumente im Radar ergibt sich anhand
der Renditeerwartungen und Verfügbarkeiten. Die Größe der einzelnen Punkte
wird durch das jeweilige Marktvolumen
bestimmt. Die vertikale Linie durch den
Mittelpunkt gibt die Spanne der Renditeerwartungen an
Ø obere 25%
Volumen
Mittelwert
Ø untere 25%
Beispiel
Für Senior/Junior Loans ergibt sich eine
sehr hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitiger
Verzinsung (im Sinne einer Nettoverzinsung) von 0,5% bis zu ca. 4,5%
Seite 4
Renditeerwartung
12,3%
9,5%
III
20,0%
Private
Equity*
~€5,0 Mrd.
15%
Mezzanine*
~€4,0 Mrd.
10%
15,5%
I
9,0%
5%
2
1
4,0%
Anleihen*
~€8,3 Mrd.
EQUITY
20%
II
Senior/Junior* 6,7%
~€80,0 Mrd.
4,5%
2,3%
0,6%
Verfügbarkeit
4
3
PUBLIC
Das EY Real Estate Capital Radar erlaubt es,
die aktuellen Rahmenbedingungen auf dem
deutschen Markt für gewerbliche
Immobilienfinanzierungen auf einen Blick zu
erfassen. Jedes Instrument wird mit seiner
Verfügbarkeit, der aktuellen Renditeerwartung der Kapitalgeber sowie einer Einschätzung des Marktvolumens dargestellt
PRIVATE
Beschreibung
1
5%
2
4,0%
4,5%
5,0%
3
Aktien
€3,0 Mrd.
4
Verfügbarkeit
8,0%
10%
15,0%
15%
20%
IV
Renditeerwartung
Die Schätzungen der Marktvolumen beziehen sich auf neubegebene gewerbliche Immobilienfinanzierungen (Bestands(anschluss-)finanzierung,
Projektentwicklungsfinanzierung und Ankaufsfinanzierung) innerhalb Deutschlands des Jahres 2015
Quelle: EY Research
* Marktquellen bieten keine Informationen über aggregierte Volumen
Management Summary:
EY Real Estate Capital Radar Deutschland 2016
I Private Equity
II Private Debt
III Public Debt
IV Public Equity
Seite 5
►
Private Equity erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit
►
Tendenz: steigende Verfügbarkeit sowie wachsender Anteil an der Gesamtfinanzierung
►
Steigende Verzinsungsansprüche werden erwartet
►
Nachfrage wird durch regulatorischen Rahmen für Banken noch verstärkt
►
Größte Finanzierungsquelle für Immobilieninvestitionen in Deutschland mit ca. €80,0 Mrd. in 2015
►
Verfügt im Vergleich der einzelnen Finanzierungsinstrumente über die höchste bzw. einfachste Verfügbarkeit
►
Deutliche Tendenz zu mehr Risikobereitschaft der Kapitalgeber
►
Weiter steigende Beleihungsausläufe werden erwartet
►
2015: Emissionsvolumen von rund €8,3 Mrd. hat sich im Vorjahresvergleich nahezu verdoppelt
►
Rund €10 Mrd. Anleihevolumen in den nächsten 5 Jahren im Immobiliensektor zu refinanzieren
►
Emissionsvolumen in großer Bandbreite von unter €10 Mio. bis über €1 Mrd.
►
Aktueller Markt spiegelt Erwartungen in Bezug auf Rendite und institutionelle Produkte (Investmentgrade) nicht wider
►
Marktteilnehmer sehen (auch kleinvolumige) IPOs als mögliche Alternative zu etablierten Finanzierungsmethoden
►
2015 – aufgrund der turbulenten Marktsituation ein schwieriges Jahr für Neuemissionen
►
Einer erfolgreichen Neuemission und zwei Kapitalerhöhungen stehen drei abgesagte Börsengänge gegenüber
►
Renditeanforderungen an Immobilienaktien liegen innerhalb einer engen Bandbreite
EY Real Estate Capital Radar berücksichtigt ein
breites Spektrum von Kapitalgebern
Befragte Kapitalgeber
EY Real Estate Capital Radar
►
►
►
►
►
Banken (46%)
►
Fonds (17%)
►
Marktabdeckung: über 1/3 des Marktes für gewerbliche Immobilienfinanzierung in
Deutschland
Pensionskassen, Versicherungen,
Versorgungswerke (14%)
►
Family Offices (11%)
Inhaltlich berücksichtigt die Erhebung vornehmlich folgende Themen:
►
Sonstige (12%)
EY Real Estate Erhebung zum Jahreswechsel 2015/2016 unter insgesamt 151
Entscheidern von Kapitalgebern des Finanzierungsmarktes für Immobilieninvestitionen
in Deutschland
►
Allgemeine rückwärtige Einschätzungen für das abgelaufene Jahr 2015
►
Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung für das Jahr 2016
Zielsetzung:
►
Übersichtliche Darstellung der Rahmenbedingungen des Gesamtmarktes für
gewerbliche Immobilienfinanzierung in Deutschland
Hintergrund
►
►
Studie von EY Real Estate Finance and
Capital Market Services
151 Entscheider aus der Finanz- und
Immobilienbranche
Seite 6
Zielsetzung
►
►
Aktuelle Einschätzung zum deutschen
Finanzierungsmarkt für gewerbliche
Immobilieninvestitionen
Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung des
Finanzierungsmarktes für gewerbliche
Immobilieninvestitionen in Deutschland
Statements
►
►
Bei einigen Fragen hatten die Probanden die
Möglichkeit, weitere Kommentare zu den
Fragen abzugeben
Mehrfach genannte Statements werden im
Rahmen dieser Studie in aggregierter Form
wiedergegeben
Erläuterung:
EY Real Estate Capital Radar Deutschland 2016
I Private Equity
II Private Debt
III Public Debt
IV Public Equity
Seite 7
►
Außerbörsliche Eigenkapitalfinanzierung von Unternehmen durch externe Kapitalbeteiligung v. a. internationaler
Investoren; Handel i. d. R. auf dem nicht öffentlichen Kapitalmarkt
►
Hohe Verzinsung aufgrund geringer Besicherungsmöglichkeiten und oftmals Blind-Pool-Charakteristika
►
Einsatzschwerpunkt bei risikoreichen Immobilieninvestitionen
►
Umfasst klassisches Fremdkapital (erst- und/oder nachrangig besichert) sowie oft unbesichertes Mezzanine Kapital
►
Grundcharakteristik ist eine laufende Verzinsung sowie v. a. bei Erstrangdarlehen eine ebenfalls laufende Tilgung
►
Mezzanine/Hybridkapital kann sowohl über fremd- als auch über eigenkapitalähnliche Strukturen verfügen
►
Eigenkapitalcharakter liegt vor allem bei Beteiligungen am laufenden Cash-Flow oder am Verkaufserlös vor
►
Anleihen von Immobilienunternehmen mit und ohne dingliche Besicherung
►
Public Debt Produkte, wie u. a. Pfandbriefe, Covered Bonds, CMBS und RMBS, stehen nicht im Fokus dieser Studie,
da diese im deutschsprachigen Raum primär Refinanzierungs- und nicht Finanzierungsinstrumente darstellen
►
Markteintrittsbarrieren sind Marktusancen wie Reporting und Rating sowie ‚Psychologie der Kapitalmärkte‘
►
Finanzierungen über den öffentlichen Kapitalmarkt (Börse)
►
Öffentlich handelbare Gesellschaftsanteile in Form von Aktien
►
Immobilienaktien reagieren nicht zwangsläufig auf zugrundeliegende Immobilienmärkte
►
Wertentwicklung wird von allgemeinen Bestimmungsfaktoren des Aktienmarktes beeinflusst
Hohe Kapitalverfügbarkeit für klassische
Nutzungsarten
Kernaussagen
►
►
►
►
►
Im Fokus der Beliebtheit der Kapitalgeber
stehen nach wie vor die klassischen
Nutzungsarten Büro, Einzelhandel und
Wohnen
Shoppingcenter genießen ebenfalls eine
hohe Attraktivität
Betreiberimmobilien werden mit Ausnahme
von Hotels seltener finanziert
Entgegen der aktuellen Stimmung auf dem
Investmentmarkt ist die Bereitschaft zur
Finanzierung von Industrie- und
Infrastrukturimmobilien gering
‚Schlusslichter‘ in der Finanzierungsbereitstellung unter den Nutzungsarten
sind Energie- und Freizeitimmobilien mit
jeweils unter 20%
Kapitalverfügbarkeit nach Nutzungsart
>75%
>50%
>25%
≤25%
87%
83%
82%
68%
59%
55%
53%
43%
32%
24%
Wortlaut der Frage 4: „Für welche Nutzungsarten stellen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung? (Mehrfachantworten möglich)“
Seite 8
21%
18%
13%
7%
Hohe Standorttoleranz bei der Finanzierung von
Wohnimmobilien
►
►
A- und B-Standorte dominieren bei allen
Nutzungsarten
Für Büro- sowie Betreiberimmobilien nimmt
die Bereitschaft, Kapital zur Finanzierung
zur Verfügung zu stellen, standortbedingt
schnell ab
Standortabhängigkeit der Kapitalbereitstellung nach Nutzungsart
Standortanforderungen
Kernaussagen
100%
80%
A-Standorte
60%
40%
B-Standorte
20%
C-Standorte
0%
►
►
►
►
►
Für Wohn- und Energieimmobilien ist die
Standorttoleranz besonders hoch
Bei klassischen Nutzungsarten wie Büro-,
Einzelhandelsimmobilien und
Shoppingcentern ist die Standorttoleranz
deutlich geringer
Lediglich rund die Hälfte der Befragten ist
auch in europäischen Ländern außerhalb
Deutschlands aktiv
Nordamerika stellt ebenfalls für einen Teil
der Befragten eine Finanzierungsdestination dar
Nur ein geringer Teil der in Deutschland
finanzierenden Befragten ist auf anderen
Kontinenten aktiv
Standorttoleranz
100%
80%
Delta A-B
60%
40%
Delta B-C
20%
Delta A-C
0%
Regionale Verteilung der Finanzierungen
99%
52%
21%
Deutschland
Europa (außer
Deutschland)
Nordamerika
7%
6%
5%
0%
Asien
Südamerika
Australien
Afrika
Wortlaut der Frage 6a: „Für welche Regionen stellen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung? (Mehrfachantworten möglich)“
Wortlaut der Frage 6b: „In welchen Regionen stellen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen zur Verfügung? (Mehrfachantworten möglich)“
Seite 9
Korreliert steigendes Risiko eindeutig mit einem
wachsenden Eigenkapitalanteil?
Anlässe zur Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen
48%
Projektentwicklungsfinanzierung
21%
40%
Fremdkapital
58%
Bestands(anschluss-)finanzierung
Hybridkapital
10%
26%
Eigenkapital
63%
Ankaufsfinanzierung
14%
43%
Kernaussagen
►
Ein Großteil der Befragten stellt Fremdkapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen zur Verfügung
►
Hybridkapital ist vornehmlich für Ankaufs- und Projektentwicklungsfinanzierungen, weniger bei Bestands(anschluss-)finanzierungen relevant
►
Eigenkapital wird vor allem für Projektentwicklungs- und Ankaufsfinanzierungen bereitgestellt
Wortlaut der Frage 2: „Für welche Anlässe stellen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung? (Mehrfachantworten möglich)“
Seite 10
Konkretes Projekt als Finanzierungsanlass ist für
die Mehrheit der Befragten unabdingbar
Relevanz von Projekt- und Blind-Pool-Finanzierung
70%
sehr relevant
relevant
neutral
eher nicht relevant
64%
irrelevant
23%
2%
3%
2%
5%
7%
Projektspezifische Investition
sehr relevant
11%
13%
Blind Pool Investment
irrelevant
sehr relevant
Kernaussagen
►
Ein Großteil der Befragten (rund 93%) investiert in oder finanziert Immobilien projektspezifisch
►
Blind Pool Investments werden von einer großen Mehrheit abgelehnt und kommen nur für etwa 12% der Kapitalgeber infrage
Wortlaut der Frage 5: „Welche Struktur zieht Ihr Unternehmen als Strategie zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Betracht?“
Seite 11
irrelevant
Flüchtlingszustrom als positiver Akzelerator für
den deutschen Immobilienfinanzierungsmarkt?
Kernaussagen
►
Es wird angenommen, dass die derzeitige
EZB-Politik den Finanzierungsmarkt positiv
beeinflussen wird
►
Flüchtlingszustrom als möglicher positiver
Akzelerator für Finanzierungen von
Immobilien in Deutschland
►
Negative makroökonomische Faktoren
schwächen den Finanzierungsmarkt
hingegen
►
Zinserhöhungen in den USA werden von
über 50% der Marktteilnehmer als neutral
bewertet
Einfluss möglicher Ereignisse auf das Marktvolumen für
Finanzierungen von Immobilieninvestitionen in Deutschland
Weitere Ausweitung der Notenbankbilanzen
Europäische Flüchtlingskrise
BIP-Einbrüche in Teilen Europas
10%
2%
8%
Verschärfung der Regulatorik
1%
Brexit
34%
1% 6%
Abschwächung der chinesischen Wirtschaft
Zinserhöhung in den USA
47%
36%
41%
31%
23%
51%
29%
positiv
14%
43%
10%
eher positiv
2%
11%
40%
32%
7%
20%
51%
39%
7%
34%
43%
neutral
5%
21%
eher negativ
negativ
Statements
►
Weitere Gründe, die das Marktvolumen für Finanzierungen von Immobilieninvestitionen in Deutschland im Jahr 2016 laut Aussagen der
Umfrageteilnehmer beeinflussen:
► „Zerfall Europas“
► „Sinkende Asset-Verfügbarkeit“
► „Anstieg des Dollars“
Wortlaut der Frage 18a: „Wie werden die obenstehenden Ereignisse Ihrer Einschätzung nach das Marktvolumen für Finanzierungen von Immobilieninvestitionen in Deutschland in den
nächsten 12 Monaten beeinflussen?“
Seite 12
Möglichkeit zur Diversifikation: steigende
Verfügbarkeit über die gesamte Angebotspalette
Einschätzung der aktuellen
Verfügbarkeit
Kernaussagen
►
►
►
►
►
Die Verfügbarkeit von Senior/Junior Loans
wird als sehr hoch eingeschätzt
Geringer, aber immer noch vergleichsweise
hoch, wird die Verfügbarkeit von Private
Equity und Mezzanine Kapital eingeschätzt
Die Verfügbarkeit von Aktien- und
Anleiheemissionen wird hingegen nur als
durchschnittlich eingeschätzt
Zukünftig rechnen die befragten
Kapitalgeber, trotz des bereits hohen
Niveaus, mit einer weiter steigenden
Verfügbarkeit von Senior/Junior Loans
sowie Mezzanine Kapital und Private Equity
Hingegen wird bezüglich der Verfügbarkeit
von Aktien- und Anleiheemissionen mit
keiner deutlichen Veränderung gerechnet
Einschätzung der
zukünftigen Verfügbarkeit
6%
Senior/Junior
Loan
65%
23%
8%
2%
sehr hoch
1%
55%
35%
sehr gering
sinkend
4%
53%
Mezzanine Loan
12%
41%
41%
5%
sehr hoch
1%
sehr gering
Private Equity
49%
33%
3%
5%
sinkend
56%
sehr gering
3%
24%
46%
24%
sehr hoch
20%
3%
sehr gering
sinkend
3%
2%
6%
27%
sehr hoch
Wortlaut der Frage 12: „Wie schätzen Sie die aktuelle Verfügbarkeit der Produkte zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen ein?“
Wortlaut der Frage 21: „Wie schätzen Sie die Verfügbarkeit der folgenden Finanzierungsmittel in den nächsten 12 Monaten ein?“
Seite 13
45%
19%
20%
3%
sehr gering
steigend
59%
sinkend
43%
Anleiheemissionen
steigend
0%
37%
sehr hoch
Aktienemissionen
steigend
41%
1%
4%
15%
steigend
steigend
50%
7%
sinkend
Eigenkapital des Initiators ist zwingend erforderlich; Mezzanine Kapital wird kritisch gesehen
Relevanz unterschiedlicher Komponenten einer Finanzierungsstruktur
Eigenkapital des Initiators
89%
Senior Loan
Senior Stretch Loan
Junior Loan
45%
55%
14%
72%
10%
Mezzanine Loan
Private Equity
11%
14%
63%
26%
62%
10%
zwingend notwendig
38%
44%
46%
fakultativ
prohibitiv
Kernaussagen
►
89% der Befragten sehen entsprechendes Eigenkapital des Initiators als zwingend notwendig an
►
Senior Loans sind für einen Großteil der Befragten zwingend notwendig oder mindestens fakultativ
►
Mezzanine Loans und Private Equity sind für einen Großteil der Befragten nicht zwingend notwendig, zum Teil sogar prohibitiv
Wortlaut der Frage 8: „Welche Bedeutung haben folgende Komponenten einer Finanzierungsstruktur für Sie?“
Seite 14
LTVs steigen; Eigenkapitalsurrogate werden
beliebter; Lehren aus der Finanzkrise?
Entwicklung des Anteils unterschiedlicher Finanzierungsinstrumente für Immobilieninvestitionen im Jahr 2016
Senior /Junior Loan
3%
49%
Mezzanine Loan
58%
Private Equity 1%
Aktienemissionen 2%
44%
35%
61%
60%
43%
stark steigend
7%
32%
21%
Anleiheemissionen 2%
4%
18%
45%
steigend
6%
neutral
11%
sinkend
Kernaussagen
►
Der Anteil der ausgewählten Finanzierungsinstrumente steigt insgesamt
►
Vor allem für den Anteil alternativer Finanzierungsformen wie Mezzanine Kapital und Private Equity wird mit einer Zunahme gerechnet
►
Demnach ist davon auszugehen, dass der Anteil an externem Kapital ansteigt
Wortlaut der Frage 20: „Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung des Anteils der obenstehenden Produkte zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in den nächsten 12 Monaten ein?“
Seite 15
Fehlende Risikobereitschaft und restriktive
Banken: Antreiber des Private Equity Marktes?
Kernaussagen
►
►
►
Nachfrage wird durch regulatorischen
Rahmen der Banken begünstigt
Hohe Einflussnahme von geplanten
Portfoliokäufen und erhöhten M&AAktivitäten auf Unternehmensebene
Weniger nachfragerelevant sind ein
steigender Bekanntheitsgrad der vorrangig
internationalen Investoren sowie der
allgemeine Internationalisierungstrend
Gründe für eine erhöhte Nachfrage nach Private Equity
Zunehmende Restriktionen in der Kreditbereitstellung von
Banken
60%
48%
Geplante Portfoliozukäufe
Erhöhte M&A-Aktivitäten auf Unternehmensebene
39%
Zunehmender Bekanntheitsgrad von Finanzinvestoren
27%
Erhöhter Finanzbedarf infolge eines allgemeinen
Internationalisierungstrends
Keiner der Gründe
23%
13%
Statements
►
Weitere Gründe, die die Nachfrage nach Private Equity im Rahmen von Finanzierungen von Immobilieninvestitionen in Deutschland im Jahr 2016
verändern, sind laut Aussagen der Umfrageteilnehmer:
► „Erhöhtes Angebot zu günstigeren Konditionen“
► „Cash is King“
► „Fehlende Risikobereitschaft von Banken“
Wortlaut der Frage 19: „Was könnten Ihrer Einschätzung nach Gründe dafür sein, dass sich die Nachfrage nach Private Equity zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in den nächsten 12 Monaten verändern wird?
(Mehrfachantworten möglich)“
Seite 16
Starker und liquider Markt für Private Equity;
Mezzanine Markt im Kommen
Bereitstellung unterschiedlicher Instrumente zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen
Senior/Junior Loan
Mezzanine Loan
Private Equity
Aktienemissionen
10%
11%
17%
51%
9%
14%
44%
8%
22%
sehr aktiv
8%
7%
41%
8%
18%
13%
7%
27%
5%
Anleiheemissionen
aktiv
14%
63%
5% 5%
durchschnittlich
13%
22%
weniger aktiv
58%
nicht aktiv
Kernaussagen
►
Analog zum Markt für Senior/Junior Loans, zeichnet sich auch der Private Equity Markt durch eine hohe Liquidität und Vielzahl von Akteuren aus
►
Mezzanine Markt scheint als Spezialsegment, v. a. der Nicht-Banken, im Kommen zu sein; Aktien- und Anleihenmarkt zeigen Zurückhaltung
►
Aktien und Anleihen sind für befragte Kapitalgeber keine Commodity, der Zugang zu diesem Markt ist v. a. mittels entsprechender Experten
möglich
Wortlaut der Frage 3: „Wie aktiv beteiligt sich Ihr Unternehmen an den obenstehenden Instrumenten zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen?“
Seite 17
Historisch niedrige Zinsmargen für Senior Loans:
Senior Lender zukünftig wieder Junior Lender?
Kernaussagen
►
►
►
►
►
Die durchschnittlichen Mindest- und
Maximalkonditionen per annum für Senior
Loans liegen in einem sehr niedrigen
Bereich (durchschnittlich ca. 2%)
Deutlich teurer sind alternative
Finanzierungsformen (Private Equity und
Mezzanine Loans) aber auch Junior Loans
Übersicht über Mindest- und Maximalkonditionen in % p. a. für
unterschiedliche Finanzierungsinstrumente in Deutschland
Mittelwert der Mindestkonditionen
17,5
15,0
Die Einmalgebühren für die unterschiedlichen Finanzierungsformen liegen derzeit
zwischen 65 und 140 bps*
10,0
13,6
12,5
11,0
7,5
7,2
5,5
5,0
3,7
2,5
Senior
Loan
Senior
Stretch
Loan
Bankenmarkt
Wortlaut der Frage 9: „Welche Konditionen rufen Sie üblicherweise für Finanzierungen von Immobilieninvestitionen auf?“
Seite 18
3,8
3,0
2,5
1,4
0,0
*bps = Basispunkte
20,2
20,0
Private Equity Geber fordern
erwartungsgemäß mit Abstand die höchste
Verzinsung
Der Margendruck kann Senior Lender, zum
Erreichen einer ausreichenden Verzinsung,
vermehrt in den Bereich der Senior Stretch
Loans oder Junior Loans zwingen
Mittelwert der Maximalkonditionen
Junior
Loan
Mezzanine
Loan
Private
Equity
Nicht-Bankenmarkt
Steigende Zinsen: Moderate Zinswende 2016
Historischer Verlauf des 3-Monats-EURIBOR und Zinsprognose aus Umfrageergebnis für 2016
EURIBOR in %
1,50
1,25
1,00
0,75
0,50
0,25
0,00
2012
-0,25
80%
2013
2014
2015
2016
20%
-0,50
-0,75
3-Month-EURIBOR 2012-2015
Forecast
Quelle: Deutsche Bundesbank, EY Research
Kernaussagen
►
Der Referenzzinssatz für 3-monatige Termingelder war im Jahr 2015 erstmals in seiner Geschichte negativ (Wert zum 31.12.2015: -0,131%)
►
80% der Befragten gehen von einer Erhöhung des Leitzinses um bis zu 50 Basispunkte im Jahr 2016 aus
►
Lediglich 20% der Befragten rechnen mit einem weiteren Absinken des 3-Monats-EURIBOR um bis zu 50 Basispunkte
Wortlaut der Frage 16: „Um wie viele Basispunkte (bps) wird sich das Zinsniveau Ihrer Einschätzung nach innerhalb der nächsten 12 Monate (Basis: 3-Monats-EURIBOR) verändern?“
Seite 19
Steigende Risikobereitschaft: Müssen Klumpenrisiken wieder toleriert werden?
Kernaussagen
►
►
►
►
Nach Ausbruch der Finanzkrise war die
Angst auf Seiten der Kapitalgeber vor
Klumpenrisiken groß: Club-Deals und
Bankenkonsortien dienten oftmals zur
Risikodiversifizierung
Aktuell steigen die Tranchengrößen. Für
die klassischen Senior Loans werden nach
wie vor die höchsten Tranchengrößen zur
Verfügung gestellt
Ein Großteil aktiver Kapitalgeber geht
davon aus, dass die Tranchengrößen vor
allem für alternative Finanzierungsformen
wie Private Equity steigen werden
Nur ein geringer Anteil der Befragten
rechnet mit sinkenden Tranchengrößen
Aktuelle maximale Tranchengrößen in Mio. Euro
350
300
315
Ø obere 25%
250
200
Mittelwert
200
Ø untere 25%
150
100
119
0
90
76
50
17
15
Senior
Loan
Senior
Stretch
Loan
38
6
Junior
Loan
113
76
47
29
4
9
Mezzanine
Loan
Private
Equity
Zukünftige Erwartungen an die maximalen Tranchengrößen
Senior Loan
Senior Stretch Loan
Junior Loan
Mezzanine Loan
Private Equity
10%
29%
52%
33%
5% 5%
steigend
67%
31%
neutral
69%
33%
53%
44%
13%
50%
stark steigend
6%
sinkend
stark sinkend
Wortlaut der Frage 10: „Zu welchen Rahmenbedingungen stellen Sie aktuell Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung?“
Wortlaut der Frage 15: „Wie werden sich Ihrer Einschätzung nach die Rahmenbedingungen, zu denen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung stellen, innerhalb der nächsten
12 Monate entwickeln?“
Seite 20
Gleichbleibende Laufzeiten für Finanzierungsinstrumente
Kernaussagen
►
►
►
Laufzeiten sind beim klassischen
Fremdkapital deutlich höher als bei
Mezzanine Loans und Private Equity
Zukunftserwartung der Teilnehmer:
größtenteils gleichbleibende
Kreditlaufzeiten
Für die kurzen Laufzeiten von Private
Equity und Mezzanine Loans erwartet ein
im Vergleich höherer Anteil der Befragten,
dass sie in Zukunft steigen werden
Aktuelle Maximallaufzeiten in Jahren
25
22
21
20
18
Ø obere 25%
15
Mittelwert
13
11
10
5
5
4
Ø untere 25%
11
9
9
3
5
3
6
3
0
Senior
Loan
Senior
Stretch
Loan
Junior
Loan
Mezzanine
Loan
Private
Equity
Zukünftige Erwartungen an die Maximallaufzeiten
Senior Loan
20%
Senior Stretch Loan
20%
Junior Loan
20%
Mezzanine Loan
Private Equity
75%
5%
73%
7%
33%
steigend
neutral
80%
27%
stark steigend
67%
7%
67%
sinkend
stark sinkend
Wortlaut der Frage 10: „Zu welchen Rahmenbedingungen stellen Sie aktuell Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung?“
Wortlaut der Frage 15: „Wie werden sich Ihrer Einschätzung nach die Rahmenbedingungen, zu denen Sie Kapital zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen in Deutschland zur Verfügung stellen, innerhalb der nächsten
12 Monate entwickeln?“
Seite 21
Steht eine Professionalisierung des
immobilienbezogenen Anleihenmarktes bevor?
Aktuelle, annualisierte* Mindestrenditeanforderungen (in %) an unterschiedliche
Finanzierungsinstrumente
20
20,0
15
15,5
Senior/Junior Loan
15,0
9,5
Ø untere 25%
9,0
6,7
5
4,5
45%
30%
23%
46%
23%
Private Equity
26%
Aktienemissionen
(IPO/SPO)
28%
43%
31%
53%
19%
4,0
4,0
2,3
Anleiheemissionen
0,6
Senior/
Junior
Loan
30%
8,0
5,0
4,5
0
Mezzanine Loan
3%
Ø obere 25%
Mittelwert
12,3
10
Zukünftige Renditeanforderungen an
unterschiedliche Finanzierungsinstrumente
Mezzanine
Loan
Private
Equity
Aktien
39%
45%
16%
Anleihe
stark steigend
steigend
neutral
sinkend
Kernaussagen
►
Weite Streuung der Renditeanforderungen in Bezug auf Mezzanine Kapital, Private Equity und Anleihen
►
Die Aussagen über die zukünftigen Renditeanforderungen für Private Equity und Mezzanine Kapital halten sich nahezu die Waage – ein
möglicher Indikator dafür, dass für diese Instrumente mit keinen deutlichen Schwankungen im Verzinsungsanspruch zu rechnen ist
►
Steigende Renditeanforderungen für Anleihen lassen eine baldige Professionalisierung des Marktes annehmen
*i. S. v. auf die Gesamtlaufzeit umgelegte Einmalgebühren
Wortlaut der Frage 11: „Welche Mindestanforderungen stellen Sie aktuell an nachfolgende Produkte zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen?“
Wortlaut der Frage 17: „Wie werden sich Ihrer Einschätzung nach die Renditeanforderungen für obenstehende Produkte in den nächsten 12 Monaten entwickeln?“
Seite 22
Jahr der Anleihen – sind Immobilienbestände gut
genug für die zukünftige Refinanzierung?
Kernaussagen
►
Emissionsvolumen 2015 (gesamt):
€8,3 Mrd.
Emissionen in Mio. €
10.000
8.323
8.000
►
Durchschnittliche Laufzeit: 7 Jahre
►
Durchschnittlicher Zinssatz: rd. 5%
6.000
►
Durchschnittliches Volumen pro Emission:
rd. €220 Mio.
4.000
►
Refinanzierungsvolumen 2016/2017:
rd. €3,3 Mrd.
►
60% der derzeit emittierten und gelisteten
Anleihen mit Rating
►
40% der derzeit emittierten und gelisteten
Anleihen ohne Rating
►
14% der derzeit emittierten und gelisteten
Anleihen dinglich besichert
►
Gut 70% der derzeit emittierten, laufenden
und gelisteten Anleihen vollplatziert
2.000
3.154
920
670
980
2010
2011
2012
3.666
0
2013
2014
2015
Refinanzierungen in Mio. €
3.779
4.000
3.500
3.000
2.500
2.000
1.586
1.928
1.700
1.500
901
1.000
500
0
2016
2017
2018
2019
2020
Quelle: : Bondguide, Anleihenfinder, EY Research
Seite 23
Anleihe Markt – Auswahl an Emissionen 2015
Unternehmen
Klépierre
Klépierre
Klépierre
Klépierre
Deutsche Wohnen
Vonovia SE
Vonovia SE
Vonovia SE
Vonovia SE
Vonovia SE
Alstria
Deutsche Studenten Wohn Bond I
Grand City
Grand City I-III
SeniVita Social Estate
Adler Real Estate AG
AK Immobilien
CA Immo
Fair Value REIT
Immokles (Immovation)
Lang + Cie. Real Estate AG
Publity AG
UBM Development AG
Platzierungszeitraum
Jan 15
Apr 15
Okt 15
Okt 15
Jul 15
Mrz 15
Mrz 15
Dez 15
Dez 15
Dez 15
Nov 15
Mai 15
Apr 15
Feb 15
Mai 15
Apr 15
Nov 15
Feb 15
Jan 15
Dez 15
Aug 15
Nov 15
Dez 15
Laufzeit in
Auslauf Jahren
Nov 24
9
Apr 23
8
Okt 25
10
Okt 25
10
Jul 20
5
Mrz 20
5
Mrz 25
10
Dez 17
2
Dez 20
5
Dez 23
8
Mrz 21
5
Mai 20
5
Apr 25
10
Feb 22
7
Mai 20
5
Apr 20
5
Nov 17
2
Feb 22
7
Jan 20
5
Dez 20
5
Aug 18
3
Okt 20
5
Dez 20
5
Plattform
Börse Paris
Börse Paris
Börse Paris
Börse Paris
regulierter Markt Luxemburg
regulierter Markt Luxemburg
regulierter Markt Luxemburg
regulierter Markt Luxemburg
regulierter Markt Luxemburg
regulierter Markt Luxemburg
geregelter Markt Luxemburg
FV Frankfurt
Irische Börse
Irische Börse
*
Prime Standard
*
Wiener Börse
FV Frankfurt
*
FV Frankfurt
FV Frankfurt
Entry Standard / FV Wien
Zielvolumen
(Mio. €)
630
750
150
105
500
500
500
750
1.250
1.000
500
77
400
470
50
350
3
175
8
35
15
30
75
vollplatziert
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
nein
ja
***
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Kupon
1,75%
1,00%
1,25%
2,13%
1,38%
0,88%
1,50%
0,95%
1,63%
2,25%
2,25%
4,68%
1,50%
3,75%
6,50%
4,75%
4,50%
2,75%
4,50%
4,00%
6,88%
3,50%
4,25%
Rating
AAAABBB+
BBB+
BBB+
BBB+
BBB+
BBB+
BBB
BBB
BBB
BBB
BB
BB**
**
**
**
**
**
**
Quelle: Bondguide, Anleihenfinder, EY Research; * private Placement; ** ohne Rating / kein Rating veröffentlicht, *** nicht veröffentlicht
Kernaussagen
►
Platzierungsvolumen von €8,3 Mrd. im Jahr 2015
►
Gewichteter durchschnittlicher Kupon von 1,94% (ungewichteter durchschnittlicher Kupon von ~3%)
►
~30% (gemessen an der Anzahl) der Anleiheemissionen in 2015 verfügen über kein Rating
Seite 24
Immobilienanleihenratings <BB+ bestehen Markttest nicht: kein Markt für Non-Investmentgrades
Mindestanforderungen an den Rating von Immobilienanleihen
39%
29%
18%
11%
4%
0%
besser BBB+
BBB+ bis BBB
BBB- bis BB+
BB bis BB-
schlechter B-
Kernaussagen
►
Mehr als 2/3 der befragten Entscheider fordern ein Rating von besser als BBB
►
Ca. ein Viertel der Befragten akzeptiert Rating von schlechter BBB
►
Für 11% der Anleihe-Investoren sind auch Anleihen ohne Rating durchaus attraktiv – „besser kein Rating als ein schlechtes“
Wortlaut der Frage 9d: „Welche Mindestanforderungen haben Sie hinsichtlich des Investmentgrade für Anleihen?“
Seite 25
kein Rating
Schwerer Stand für Immobilienanleihen des
Mittelstandes?
Kernaussagen
►
►
►
Teilnehmer erwarten ein durchschnittliches
Emissionsvolumen von €300 Mio. für
Immobilienaktien
Im Vergleich zu Börsengängen in anderen
Wirtschaftsbereichen sind
Immobilienaktien im unteren
Emissionsbereich anzusiedeln
Immobilienaktien werden, im Vergleich zur
Haltedauer anderer Aktien, als langfristiges
Investment gesehen. Die durchschnittliche
Haltedauer liegt bei 1,3 Jahren
Übersicht über das Emissionsvolumen sowie die Haltedauer/Laufzeit
von Aktien und Anleihen
Emissionsvolumen in Mio. €
600
500
6
500
5
400
Ø obere 25%
Das erwartete durchschnittliche Emissionsvolumen für Anleihen beträgt rund €120
Mio.
200
►
Kleinst-Emissionen von <€10 Mio. bei
Anleihen platzierbar
100
►
Anleihen: kurz- bis mittelfristiges
Investment mit 2,5 Jahren
durchschnittlicher Haltedauer
300
300
Ø untere 25%
4,0
3
2,5
2
100
122
3
0
Aktienemissionen
Anleiheemissionen
Wortlaut der Frage 11: „Welche Mindestanforderungen stellen Sie aktuell an obenstehende Produkte zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen?“
Seite 26
4
Mittelwert
300
►
Haltedauer/Laufzeit in Jahren
2,0
1,3
1
1,0
1,0
Aktien
Anleihe
0
IPOs: Ventil zur Diversifikation der Finanzierung;
Reaktion auf Bankenregulatorik?
Kernaussagen
►
Börsengänge dienen der Finanzierung des
Unternehmenswachstums
►
Sie werden als Finanzierungsalternative
sowie zur Diversifikation des bestehenden
Finanzierungsmixes verwendet
►
Sie stärken die Eigenkapitalbasis und
liefern einen direkten Zugang zum
Kapitalmarkt
Gründe für Börsengänge und Kapitalerhöhungen von
Immobilienunternehmen im Jahr 2016
Finanzierung des Unternehmenswachstums
88%
Finanzierungsalternativen durch Zugang zum Kapitalmarkt
71%
Stärkung der Eigenkapitalbasis
70%
Unabhängigkeit von Kreditgebern
57%
Sicherung der unternehmerischen Unabhängigkeit
Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens
Sicherung der Unternehmensführung/Nachfolgeregelungen
32%
16%
12%
Statements
►
Weitere genannte Gründe, die die Attraktivität von Börsengängen und Kapitalerhöhungen für Immobilienunternehmen beeinflussen, sind unter
anderem:
► „Verkauf von Geschäftsanteilen“
► „Exit für Anteilseigner“
► „Niedriges Zinsniveau“
Wortlaut der Frage 22: „Welche der folgenden Gründe stellen nach Ihrer Einschätzung die Hauptgründe für Börsengänge und Kapitalerhöhungen von Immobilienunternehmen in den nächsten 12 Monaten dar?
(Mehrfachantworten möglich)“
Seite 27
Berechtigte Euphorie: Im direkten Vergleich zum DAX
schneiden Immobilienaktien besser ab
Vergleich zwischen DAX und Dimax im Zeitraum 1988-2015
300
50
2015
2014
2013
2012
2011
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
1998
1997
0
1996
*NAV=Net Asset Value
100
1995
2016: Experten rechnen mit weiterem
Aufwind und einer guten Performance von
Immobilienaktien
150
1994
►
Chancen für Anleger sowie potenzielle
Emittenten: Immobilienaktien spielen
zukünftig eine wichtigere Rolle für
Zusammenstellung von ausgewogenen
Portfolien
,
1993
►
200
1992
Trotz guter Performance in den letzten
Jahren: Bei einigen Immobilienaktien liegt
die Börsenkapitalisierung unter dem Wert
der gehaltenen Immobilien (Ø Top 25
Immobilienaktien: Marktkapitalisierung
entspricht ca. 95,5% des NAV*)
1991
►
250
1990
Betongold zahlt sich auch an der Börse
aus: Immobilienaktien schneiden im
direkten Vergleich mit dem DAX besser ab
1989
►
E&G - Dimax
DAX
1988
62 Unternehmen mit direktem
Immobilienbezug sind an deutschen
Börsenplätzen gelistet
Index
(2010 = 100)
►
2010
Kernaussagen
Jahr
Quelle: Bankhaus Ellwanger & Geiger, reuters. Stand: März 2016
Seite 28
Übersicht der Börsengänge, Kapitalerhöhungen und
Dekotierungen im Jahr 2015: ein durchwachsenes Bild
Kernaussagen
►
►
►
►
2015 - ein schwieriges Jahr für
Neuemissionen (IPO)
Von vier geplanten Börsengängen wurde
lediglich einer erfolgreich durchgeführt
Hauptgrund für die Absagen: ein „derzeit
schwieriges Marktumfeld“
Parallel konnten zwei Kapitalerhöhungen
(SPO) mit einem Gesamtvolumen von ca.
€2,35 Mrd. von bereits gelisteten
Immobilienunternehmen durchgeführt
werden
►
Aurelis, Corestate und BGP Investment
halten an Plänen für einen Börsengang fest
►
Insgesamt vier Unternehmen mit direktem
Immobilienbezug haben der deutschen
Börsenlandschaft 2015 den Rücken
gekehrt, unter anderem die Gagfah S.A.
aufgrund der Fusionierung mit der
Deutsche Annington SE zur Vonovia SE
Börsengänge & Kapitalerhöhungen im Jahr 2015
Firma
Kategorie
Ado Properties S.A.
Börsengang
Aurelis Real Estate
GmbH & Co. KG
Emissionstermin
Status
Volumen
22.07.2015
durchgeführt
ca. €680 Mio.
Börsengang
2015
nicht
durchgeführt
-
BGP Investment
S.à.r.l.
Börsengang
2015
nicht
durchgeführt
-
Corestate Capital
AG
Börsengang
2015
nicht
durchgeführt
-
Deutsche
Annington SE*
Kapitalerhöhung
01.07.2015
durchgeführt
ca. €2,25
Mrd.
TLG Immobilien AG
Kapitalerhöhung
23.10.2015
durchgeführt
ca. €100 Mio.
Dekotierungen im Jahr 2015
*heute: Vonovia SE
Firma
Angekündigt
Status
Durchgeführt am
CD Deutsche
Eigenheim AG
07.11.2014
durchgeführt
03.11.2015
Hahn-Immobilien AG
04.08.2014
durchgeführt
18.02.2015
Gagfah S.A.
15.04.2015
durchgeführt
20.11.2015
POLIS Immobilien AG
06.03.2015
durchgeführt
07.10.2015
Quelle: EY Research
Seite 29
Zusammenfassung:
EY Real Estate Capital Radar Deutschland 2016
Seite 30
Zusammenfassung:
Private Equity
Attraktivität
Verfügbarkeit
Laufzeit
Volumen
Renditeanforderung
Seite 31
►
Nachfrage nach Real Estate Private Equity ist in den letzten Jahren gestiegen
►
Gründe für die verstärkte Nachfrage sind erhöhte M&A-Aktivitäten auf Unternehmensebene und die Regulierung der Bankenlandschaft
►
Private Equity wird vor allem bei risikoreichen Finanzierungen eingesetzt
►
Real Estate Private Equity Markt ist bereits heute liquide
►
Es wird eine weiterhin steigende Verfügbarkeit erwartet
►
Die durchschnittlichen Laufzeiten sind i. d. R. mittelfristig orientiert
►
Sie liegen in der Regel bei 5 Jahren, Verlängerung um i. d. R. 2 x 1 Jahr möglich
►
Minimum: 3 Jahre
►
Maximum: 11 Jahre
►
EY Real Estate schätzt das Volumen von Private Equity in der Immobilienfinanzierung für das abgelaufene Jahr 2015 auf ca. €5 Mrd.
►
Die Marktteilnehmer sehen die durchschnittliche Tranchengröße bei €47 Mio.
►
Die Renditeanforderung (als jährliche Nettoverzinsung des Eigenkapitals) bewegt sich in einem Band zwischen 9,0 und 20,0%
►
Rund 26% der Entscheider rechnen mit steigenden Renditeanforderungen für den Bereich Real Estate Private Equity
Zusammenfassung:
Private Debt
Attraktivität
Verfügbarkeit
Laufzeit
Volumen
Renditeanforderung
Seite 32
►
Auf Grund der günstigen Konditionen ist die Attraktivität dieses klassischen Finanzierungsinstrumentes ungebrochen
►
Erstrangdarlehen werden durch die einfache Verfügbarkeit und die geringen Renditeanforderungen auch in Zukunft weiter an
Attraktivität gewinnen
►
Positive Akzeleratoren für den deutschen Markt für die Finanzierung von gewerblichen Immobilieninvestitionen können u. a., neben
dem aktuellen Zinsniveau, durch den Flüchtlingszustrom dargestellt werden
►
Die bereits sehr hohe Verfügbarkeit von Private Debt wird auch für die Zukunft erhalten bleiben
►
Weiter steigende Beleihungsausläufe und risikoreichere Finanzierungen werden die Verfügbarkeit noch weiter erhöhen
►
Hintergrund ist das historisch niedrige Zinsumfeld, welches Kapitalgeber im Bereich der Erstrangdarlehen unter enormen Margendruck
stellt und gegebenenfalls verstärkt zu Aktivitäten im Senior Stretch Loan oder Junior Loan Bereich zwingt
►
Durchschnittliche Laufzeiten sind i. d. R. langfristig orientiert
►
Die Laufzeiten streuen über einen weiten Bereich zwischen 5 und 20 Jahren
►
EY Real Estate schätzt das Volumen für besicherte gewerbliche Immobilienfinanzierungen für das Jahr 2015 auf ca. €80 Mrd.
►
Eine verstärkte Nachfrage nach Wohnraum könnte einem erwarteten Rückgang der Transaktions- und somit auch der
Finanzierungsvolumen entgegenwirken
►
Die Renditeanforderung (die jährliche Verzinsung ) für Senior Loans bewegt sich in einem sehr engen Band zwischen 1,4 und 2,5%
►
Vor dem Hintergrund eines 3-Monats-EURIBIOR, welcher sich deutlich im negativen Bereich bewegt, rechnen ca. 1/5 der Entscheider
mit weiterem Druck auf den Finanzierungszinssatz
►
Eine überwältigende Mehrheit von 4/5 sieht den Trend fallender Zinsen jedoch für beendet an (moderate Zinswende)
Zusammenfassung:
Public Debt
Attraktivität
Verfügbarkeit
Laufzeit
Volumen
Renditeanforderung
Seite 33
►
2015: Emissionsvolumen von rund €8,3 Mrd. hat sich im Vorjahresvergleich nahezu verdoppelt
►
Durchschnittliche Emissionsvolumen in 2015 von €200 Mio. (Median €100 Mio.)
►
Markt derzeit v. a. als Finanzierungsquelle für bereits am Kapitalmarkt etablierte Player; kritisch ist die Kapitalmarktfähigkeit der
finanzierungssuchenden Unternehmen
►
Derzeitige Verfügbarkeit durchschnittlich
►
Zukünftige Verfügbarkeit durchschnittlich
►
Im Umfeld der nicht erfolgten IPOs auch mehrere Anleiheemissionen abgesagt oder verschoben
►
Kurz- bis mittelfristiges Investment
►
Durchschnittlicher Haltedauer 2,5 Jahren (min. 1 Jahr, max. 4 Jahre)
►
Durchschnittliche Laufzeit 7 Jahre
►
Durchschnittliches Emissionsvolumen: €120 Mio.
►
Minimal marktgängiges Emissionsvolumen: €3 Mio.
►
Maximal marktgängiges Emissionsvolumen: €300 Mio.
►
Bandbreite zwischen 4,0 bis 15,0% p. a. – der Markt ist noch in der Findungsphase
►
Durchschnitt bei 8,0%
►
Für 2016 wird eine leicht steigende Renditenanforderung erwartet
Zusammenfassung:
Public Equity
Attraktivität
Verfügbarkeit
Laufzeit
Volumen
Renditeanforderung
Seite 34
►
Börsengänge als veritable Alternative zu bereits etablierten Finanzierungsmethoden
►
Auswirkung der zukünftig strikter zu erwartenden Vergabepraxis von traditionellen Finanzierungsgebern?
►
2015 - ein durchwachsendes Börsenjahr
►
Hauptgrund für einen Börsengang oder Kapitalerhöhung: Finanzierung des Unternehmenswachstums
►
Durchschnittliche Verfügbarkeit dieser Finanzierungsform in der aktuellen Marktsituation
►
Auch die zukünftige Verfügbarkeit wird durchschnittlich eingeschätzt
►
Eine Neuemission sowie zwei Kapitalerhöhungen erfolgreich; Absage von drei geplanten Börsengängen
►
Dekotierung von vier Immobilien AGs
►
Teilnehmer der Studie sehen Immobilienaktien im Vergleich zu Aktien aus anderen Wirtschaftsbereichen als langfristiges Investment
►
Durchschnittliche Haltedauer liegt bei 1,3 Jahren
►
Minimum: 1 Jahr
►
Maximum: 2 Jahre
►
2015 lag das Emissionsvolumen bei nur einem Börsengang bei ca. €680 Mio.
►
Für 2016 wird ein durchschnittliches Emissionsvolumen von ca. €300 Mio. erwartet, d. h. v. a. kleine Mittelstands-IPOs
►
Minimum: €100 Mio.,
►
Maximum: €500 Mio.
►
Renditeanforderungen im Gegensatz zu anderen Finanzierungsformen innerhalb einer engen Bandbreite und im Durchschnitt bei 4,5%
►
Minimum: 4,0%
►
Maximum: 5,0%
►
Für 2016 wird eine Rendite auf Vorjahresniveau prognostiziert
Ihre Kontakte
Für Fragen und Feedback zur Studie:
Prof. Dr. Nico B. Rottke FRICS CRE
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Daniel Bauer
Alexander Kübel
Lukas Kuhn
Seite 35
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