Vorstellungsbuch Europawahl - CDU Baden

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Vorstellungsbuch Europawahl - CDU Baden
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Kandidat für Platz 1 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Wieland, Rainer MdEP
56 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Rechtsanwalt, evangelisch
Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Ludwigsburg
Vizepräsident des Europäischen Parlaments
Sehr geehrte Mitglieder der Landesvertreterversammlung,
liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
wir stehen als Europäer und als Deutsche vor großen Herausforderungen. Jeder von uns spürt, dass die Menschen sich Sorgen um die weitere Entwicklung machen. Der Weg, den wir gehen, ist weder ohne Alternative,
noch ohne Risiko. Wir haben die Chance, nach und nach Solidarität gegen verlässliche Solidität einzutauschen
– jenseits von Entsolidarisierung, Aufgabe der Einheit von Europa und dem Euro einerseits, aber auch jenseits
von Transferunion und einem bedingungslosen „Weiter so“ andererseits.
Wer es sehen will, kann sehen, dass der mühselige und beschwerliche Weg der vergangenen Monate und Jahre, auf dem uns manche nur zögerlich gefolgt sind, Schritt für Schritt in belastbareres Gelände führt: Wir sind
weiter als noch vor einem Jahr. Die Maßnahmen greifen, auch wenn dies noch nicht das Ende der Durststrecke
der klammen Euro-Staaten ist. Es ist wichtig, dass wir auch weiterhin die Kraft und den Mut zu den notwendigen Schritten finden.
Unsere Bundeskanzlerin leistet ihre Arbeit überzeugend und hält unbeirrt fest an Maß und Ziel; so kann sich
die Union für die Bundestagswahl auf ein lange nicht gesehenes Maß an Vertrauen stützen, auf das wir auch
für den 25. Mai 2014, dem Tag der Europa- und Kommunalwahlen in Baden-Württemberg aufbauen können. Ich
brauche Ihnen, die Sie in den Gemeinden unseres Landes ehrenamtlich in der kommunalen Politik verankert
sind, nicht zu sagen, wie wichtig dieser Rückenwind ist. Wir brauchen ihn auch für Europa. Neben Sorgen gibt
es in der Bevölkerung auch das angesichts der Krise gewachsene Bewusstsein, dass eine solide Europapolitik
für unser Land von herausragender Bedeutung ist: Deutschland kann es nicht dauerhaft gut gehen, wenn es
dem Kontinent dauerhaft schlecht geht! Wir profitieren stark von einem funktionierenden Binnenmarkt der
EU-Mitgliedstaaten. Dieses Ziel sollten wir nicht aus den Augen verlieren.
Ich möchte mich auf diesem Wege für Ihre Begleitung und Unterstützung meiner Arbeit als Europa-abgeordneter in den zurückliegenden Jahren sehr herzlich bedanken. Und für Ihr Vertrauen! Es ist die Grundlage
meiner Arbeit als Abgeordneter, die mir nach wie vor Freude macht, meines Vergnügens, nun seit annähernd
10 Jahren mit der Landesgruppe baden-württembergischer CDU-Abgeordneter ein starkes Team zu führen,
und der Ehre, seit fast 5 Jahren einer der Vizepräsidenten des Hauses zu sein.
Das alles ist für mich immer noch jeden Tag aufs Neue die Verpflichtung, wo immer das irgend geht, für Sie
und die Union in der Heimat da zu sein. Mehr als 50.000 Besucher in meiner Zeit als Abgeordneter sind dafür
nur ein äußerlicher Beleg.
Ich bin mir sehr bewusst, dass auch künftig eine erfolgreiche Arbeit nicht nur ohne Ihre Unterstützung
im Wahlkampf und danach nicht möglich ist, sondern auf Ihrem Vertrauen am heutigen Tag beruht.
Ich bitte Sie sehr herzlich um dieses Vertrauen für eine erneute Nominierung als Kandidat der badenwürttembergischen CDU für die Wahlen zum Europäischen Parlament.
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E 1
Kandidatin für Platz E 1 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Dr. Heinritz, Katrin
38 Jahre, verheiratet, ev., 3 Kinder, Politikwissenschaftlerin
Stv. Vorsitzende CDU Stadtverband Ilshofen-Vellberg
“Akzeptiere oder verändere”. Love it, leave it, change it. Meine Lebenseinstellung.
Person. Milieustudien. “Schichtendenken”. Ich bin ein Arbeiterkind, ein Ausreißer, der Widerspruch in der
Statistik und ein gutes Beispiel für unser sozial gerechtes, erfolgreiches Bildungssystem. Ich habe in Tübingen
Politikwissenschaft und osteuropäische Geschichte studiert. Mich faszinierte der europäische Integrationsprozess, die europäische Föderalismusforschung. Um auch “über den Tellerrand” zu blicken, ging ich nach
Moskau ans MGIMO. Durch meine Studienzeit in Russland und Aufenthalte in Zentralasien habe ich immer
wieder meine Sichtweise auf Europa und andersherum, die “europäische/westliche Brille” auf den Osten, kritisch hinterfragen können.
Familienzeit. Im Abstand von jeweils zwei Jahren sind unsere drei Kinder geboren – und ich habe die Familienzeit genutzt, um meine Doktorarbeit anzufertigen. Wenn man über Turkmenistan promovieren möchte mit
meinem Verständnis, die Dinge vor Ort recherchieren zu müssen, nimmt man zum Teil besondere Umstände
in Kauf. Aber es hat sich gelohnt. Heute kann ich ohne Bescheidenheit sagen, zu den wenigen TurkmenistanExperten zu zählen. 2009 kamen wir zurück nach Baden-Württemberg, nach Nordwürttemberg ins Hohenlohische.
Waren Sie schon einmal in Vellberg? Es ist wunderschön und eine Reise wert.
Beruf. Zu Studienzeiten begann ich am Lehrstuhl meines zukünftigen Doktorvaters zu arbeiten, neben der
Förderung durch die Studienstiftung des Dt. Volkes war ich folglich früh finanziell unabhängig. Ich bin auch
heute gerne Kommissionsmitglied bei der Auswahl potentieller Stiftungskandidaten. Politikwissenschaftlich
beratend bin ich seit einiger Zeit tätig, so fertige ich für die Bausparkasse Schwäbisch Hall, das BMZ, u.a. Studien zu Zentralasien an. Ferner arbeite ich als Büroleiterin unseres Landtagsabgeordneten Helmut W. Rüeck.
CDU. Kurz vor dem Abitur wurde ich Mitglied der CDU. Eine sehr bewusste Entscheidung. Damals habe ich alle
Parteiprogramme der gängigen Parteien gelesen und kam zu dem Ergebnis, dass ich den höchsten Deckungsgrat bei der CDU habe. Zu Studienzeiten habe ich mich in der CDU des Kreisverbandes Tübingen eingebracht,
u.a. als Mitglied im Kreisvorstand und als Pressesprecherin der JU. Heute bin ich sehr froh, meine politische
Heimat im Kreisverband Schwäbisch Hall zu haben. Die Arbeit in der CDU macht mir unheimlich viel Spaß,
setzen wir uns doch für unsere gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Überzeugungen ein. In
logischer Konsequenz meines Engagements kandidiere ich im Herbst für den Kreisvorsitz.
Bewerbung. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Kandidatur heute mit Ihrer Stimme unterstützen
und versichere Ihnen, dass ich mich (nicht nur) im Europawahlkampf für unsere CDU einsetzen werde.
Herzlichen Dank.
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Kandidat für Platz 2 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Caspary, Daniel MdEP
37 Jahre, kath., verh., 4 Kinder, Technischer Diplomvolkswirt,
Mitglied des Europäischen Parlaments seit 2004,
Mitglied des Präsidiums der CDU Baden-Württemberg
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
seit 2004 bin ich einer unserer baden-württembergischen Abgeordneten im Europäischen Parlament: Daniel
Caspary, 37 Jahre, katholisch, verheiratet und gemeinsam mit meiner Frau Katharina Eltern unserer vier Kinder.
Nach dem Abitur zwei Jahre Wehrdienst bei der Bundeswehr und Ausbildung zum Offizier der Reserve. Anschließend Studium der Technischen Volkswirtschaftslehre an der Universität Karlsruhe, Abschluss zum Technischen Diplomvolkswirt. Währenddessen unter anderem tätig für mehrere Abgeordnete, für den ehemaligen
Karlsruher Oberbürgermeister Professor Dr. Gerhard Seiler an der Universität Karlsruhe sowie bei der Bank J.P.
Morgan in Frankfurt und London. Zuletzt Handlungsbevollmächtigter bei der MVV Energie AG, Mannheim.
Im Europäischen Parlament arbeite ich vor allem im Ausschuss für Internationalen Handel mit. Dort bin ich
der so genannte Koordinator (Sprecher) der christdemokratischen EVP-Fraktion und in dieser Funktion auch
Mitglied des Fraktionsvorstands. Zudem arbeite ich im Petitionsausschuss sowie im Ausschuss für Industrie,
Forschung und Energie mit. In letzterem habe ich meinen Schwerpunkt in der Energiepolitik und der Energieforschung – den Bereichen, in denen auch unser deutscher Kommissar Günther H. Oettinger Verantwortung
trägt.
Bei meinen Bürgersprechstunden und Besuchergruppen, bei meinen Gesprächen mit Arbeitnehmern und Arbeitgebern, bei Unternehmensbesuchen in Handwerk und Mittelstand, bei Gesprächen in Familie und Freundeskreis, bei Veranstaltungen mit den CDU-Verbänden und Vereinigungen wie FU, JU, Senioren Union, CDA
und MIT, immer wieder höre, merke und verstehe ich: viele Menschen haben Vertrauen in Europa verloren und
haben heute größere Sorgen: Was passiert mit meinem hart Ersparten? Kann ich in Zukunft von meiner Rente
leben? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Was passiert mit unserer Währung? Was haben die mit der Wasserversorgung vor? Erdrückt uns die Bürokratie von denen da oben? Wir wissen: Europa geht es nicht dann gut, wenn
es den Bürokraten, den Regierungschefs oder uns Abgeordneten gut geht, sondern Europa geht es dann gut,
wenn es unseren Bürgerinnen und Bürgern gut geht! Dies muss weiterhin im Herzen unserer Arbeit stehen.
Neben allen Sorgen und aller Kritik höre ich aber auch: die Mehrheit schätzt die offenen Grenzen, den offenen
Binnenmarkt und einen fairen Welthandel. Viele schätzen die Freizügigkeit, die Reisen ohne Grenzkontrollen,
das praktische Bezahlen mit einer gemeinsamen Währung. Die Jüngeren schätzen Schüleraustausche, Auslandssemester oder Praktika in den Nachbarländern oder einfach nur die dank Europa bezahlbaren Mobilfunkgebühren im Ausland. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich in den kommenden Jahren diese Vorteile verteidigen,
verbessern und weiter voranbringen, damit wir alle auch in Zukunft die Vorteile eines geeinten Europas im
täglichen Leben spüren und wir das dringend nötige Vertrauen in unsere Politik und unser Europa zurückgewinnen!
Dabei haben Sie mich bisher unterstützt, bitte unterstützen Sie mich auch heute und in Zukunft.
Ihr Daniel Caspary.
Nähere Informationen über meine Arbeit und mich sowie die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme finden Sie
unter www.caspary.de, twitter.com/@caspary oder facebook.de/daniel.caspary
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Kandidat für Platz E 2 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Dr. Becker, Alexander
geboren am 10. Mai 1972, Karlsruhe, verheiratet, 1 Kind, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Max-Reger-Institut, Stv. Kreisvorsitzender der CDU Rastatt,
im Bezirksvorstand der CDU Nordbaden, Vorsitzender der CDU Ötigheim
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bewerbe mich erneut bei Ihnen um den Landeslistenplatz 2b zur Europawahl – eine Aufgabe, die Sie mir
bereits 2004 und 2009 übertragen haben.
Die Rolle eines Zweitkandidaten ist eigentümlich: Sie bietet Gelegenheit, im Wahlkampf und bei Veranstaltungen für Ideen und Konzepte und nicht zuletzt um Vertrauen zu werben. Eine Stellvertreterfunktion aber
kommt dem Zweitbewerber allenfalls bei repräsentativen Aufgaben zu, eigene Entscheidungskompetenz hat
er nicht.
Gleichwohl liegt die Stärke der CDU gerade auch in einer engagierten „zweiten Reihe“. Denn diese bedeutet
eine wichtige Bindung aus der Gesellschaft in die Politik und umgekehrt.
Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und um Ihre Unterstützung.
Ihr
Vita
Dr. Alexander Becker, geboren am 10. Mai 1972, Karlsruhe, verheiratet, 1 Kind
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Reger-Institut Karlsruhe
Studium an der Universität Karlsruhe: Musikwissenschaft, Philosophie und Soziologie
Promotion zum Dr. phil.
Stv. Kreisvorsitzender der CDU Rastatt, Mitglied im Bezirksvorstand der CDU Nordbaden,
Vorsitzender der CDU Ötigheim, Mitglied im Landesvorstand der JU Baden-Württemberg (2002–2005),
Gemeinderat in Ötigheim, Zweitkandidat des Europaabgeordneten Daniel Caspary seit 2004
Mitglied im Präsidium des Bundes Deutscher Zupfmusiker Baden-Württemberg
Vorsitzender des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Ötigheim
Übungsleiter im Verein, Schöffe am Landgericht Baden-Baden (2005–2008)
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Kandidat für Platz 3 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Dr. Schwab, Andreas MdEP
40 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, Rechtsanwalt
Mitglied des Europäischen Parlaments
Kreisvorsitzender der CDU Schwarzwald-Baar
Liebe Parteifreunde,
Am 25. Mai 2014 sind Europas Bürger aufgerufen, über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments
neu zu entscheiden und noch nie zuvor in ihrer Geschichte stand die EU vor so großen Herausforderungen.
Denn mit der nächsten Europawahl stellen unsere Bürgerinnen und Bürger die Weichen dafür, wohin die Reise
in der EU künftig weiter geht. Geht sie in Richtung einer Transferunion, in der wirtschaftlich starke Staaten
wie Deutschland für die Schulden anderer Staaten haften? Oder geht sie in die Richtung einer Stabilitätsunion, die auf solides Wirtschaften, gesundes Wachstum und konsequente Schuldenbegrenzung setzt?
Im Vorfeld zu dieser Entscheidung treffen Sie als Delegierte der CDU Baden-Württemberg heute die Entscheidung, mit welchen Kandidaten wir in die Europawahl ziehen werden. Die Bezirksverbände haben ein starkes
Kandidatenteam für die CDU Baden-Württemberg vorgeschlagen, mit dem wir die Bürgerinnen und Bürger
in Baden-Württemberg davon überzeugen werden, dass eine starke CDU in Europa gebraucht wird, um die
Interessen unseres Bundeslandes auf europäischer Ebene stark vertreten zu können. Beispielsweise wenn es
darum geht, die Interessen unserer lokalen Sparkassen und Volksbanken zu berücksichtigen und diese nicht im
Großbanken in einen Topf zu werfen.
Seit zehn Jahren darf ich nun bereits den CDU Bezirksverband Südbaden in Straßburg und Brüssel vertreten.
Eine Herausforderung, die mir immer noch Freude bereitet, wie am ersten Tag. Vor allem deshalb, weil ich im
Europäischen Parlament und mit meiner Tätigkeit als Koordinator der EVP Fraktion im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz an Entscheidungen mitwirken kann, die das alltägliche Leben in Europa erleichtern. So haben wir in der aktuellen Wahlperiode sichergestellt, dass das deutsche Erfolgsmodell der dualen
Ausbildung nun auch europaweit anerkannt wird. Insbesondere für Krankenschwestern konnten wir dadurch
durch die europaweite Anerkennung ihrer Abschlüsse einen großen Erfolg erzielen. Außerdem konnten wir
eine drastische Senkung der Roaming-Gebühren für Telefonate, SMS und mobiles Internet erreichen.
Ich konnte daran mitarbeiten, dass durch die Button-Regelung Verbraucher vor Kostenfallen im Internet
besser geschützt werden, denn vor Abschluss eines kostenpflichtigen Geschäfts muss nun europaweit ausdrücklich darüber informiert werden, welche Kosten dadurch konkret entstehen. Ein großer Schritt für unseren
Mittelstand war sicherlich auch die Einführung einer europaweiten verbindlichen Zahlungsfrist von 30 Tagen.
In der kommenden Wahlperiode möchte ich diese Arbeit für die Menschen in Baden-Württemberg fortsetzen.
Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen.
Herzliche Grüße
Ihr
Andreas Schwab
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E 3
Kandidatin für Platz E 3 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Weiss, Maria-Lena
32 Jahre, ledig, Rechtsanwältin
Bezirksvorsitzende der Jungen Union Südbaden
Mitglied des CDU-Landesvorstands
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,
„so viel Europa war noch nie“ waren die einleitenden Worte unseres Bundespräsidenten Joachim Gauck bei
seiner beeindruckenden Europa-Rede vor wenigen Wochen im Schloss Bellevue. Ich stimme ihm zu. So viel Europa wie heute war wirklich noch nie. Angefangen von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, über ein Europa
der offenen Grenzen, bis hin zu einer immer tieferen politischen Zusammenarbeit begleitet uns Europa heute
auf Schritt und Tritt. Und wir können stolz darauf sein, dass seit den Anfängen der europäischen Integration
unter Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle die CDU
die Europapartei ist.
Um in den Worten des Bundespräsidenten fortzufahren, braucht Europa gerade in Zeiten der Staats- und
Finanzkrise „nicht Bedenkenträger, sondern Bannerträger, nicht Zauderer, sondern Zupacker, nicht Getriebene, sondern Gestalter.“ Europa braucht uns – jeden einzelnen von uns und die Europäische Union braucht vor
allem eines: eine sicher Führung, eine verantwortungsvolle Europapolitik und genau dafür steht die CDU.
Zupacken und gestalten – das will ich nicht nur als stellvertretende Vorsitzende des CDU-Bezirksfachausschusses Europa und als Mitglied des CDU-Landesvorstandes, sondern auch als frisch gewählte Bezirksvorsitzende der Jungen Union Südbaden – wohlgemerkt als erste Frau an der Spitze der Jungen Union Südbaden.
Zupacken und gestalten möchte ich auch als Ersatzkandidatin unseres Europaabgeordneten Dr. Andreas
Schwab auf dem Listenplatz 3 b.
Ich bin in Tuttlingen geboren und aufgewachsen, habe in Konstanz Jura studiert und nach mehreren Jahren,
in denen ich für Dr. Andreas Schwab im Europäischen Parlament gearbeitet habe, wohne und arbeite ich
inzwischen als Rechtsanwältin in Freiburg. Durch meine Anwaltstätigkeit konnte ich die Kommunalpolitik zu
meinem Beruf machen, weil ich viele unserer Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und über die
Landesgrenzen hinaus in energierechtlichen Fragen berate. Neben der politischen Arbeit ist mir das ehrenamtliche Engagement sehr wichtig und so bin ich Organistin in einer katholischen Kirchengemeinde. Außerdem
ich bin aktives Mitglied in einem Musikverein und als Skilehrerin in einem Skiverein tätig. Durch ehrenamtliche Tätigkeit verwirklichen wir, wovon Europa lebt und was gepflegt werden muss, nämlich unsere heimischen
Traditionen und Bräuche. Sie sind es, die Europa seine vereinte Vielfalt geben.
Liebe Parteifreunde, Europa, ist kein Ort, sondern eine Idee. Eine Idee, die Frieden stiftet und Wohlstand
schafft. Ich möchte Bannerträger, Zupacker und Gestalter dieser Idee sein und im kommenden Wahljahr bei
unseren Wählerinnen und Wählern für eine starke CDU in Europa kämpfen.
Ihre
Maria-Lena Weiss
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Kandidat für Platz 4 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Lins, Norbert
35 Jahre, verheiratet, 1 Kind, Referent im Ministerium für Ländlichen Raum und
Verbraucherschutz, Stellv. Vorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern
Sehr geehrte Damen und Herren,
Viele von Ihnen kennen mich bereits. Gerne möchte ich Ihnen mit diesem Brief mich selbst, meine Ziele und
Beweggründe noch etwas besser vorstellen:
Aufgewachsen bin ich in Horgenzell-Danketsweiler im Kreis Ravensburg. Nach dem Abitur in Ravensburg habe
ich ein Jahr bei der Bundeswehr in Sigmaringen gedient. Anschließend begann ich eine Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst, die ich nach mehreren Stationen im Jahr 2002 als Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der
Fachhochschule Kehl abschloss. Danach absolvierte ich den Masterstudiengang „Europäisches Verwaltungsmanagement“, den ich 2004 als „Master der Europäischen Öffentlichen Verwaltung, M.A.“ beendete. Von
2004 bis 2009 konnte ich als Büroleiter des südbadischen Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab in Brüssel
und Straßburg intensive Erfahrungen mit der Politik und den Institutionen der Europäischen Union sammeln.
Anfang 2009 bin ich beruflich wieder nach Baden-Württemberg zurückgekehrt, arbeitete zunächst für ein Jahr
im Regierungspräsidium Tübingen und danach als Persönlicher Referent von Minister Rudolf Köberle MdL im
Landwirtschaftsministerium. Derzeit bin ich in der Ministeriumsabteilung für den Ländlichen Raum als Referent im Bereich der Förderung des Breitbandausbaus tätig.
Erste Erfahrungen, was es heißt, in einer verantwortlichen Position Politik aktiv mitzugestalten, konnte ich
während meiner über vierjährigen Amtszeit als Kreisvorsitzender der JU und in der über sechsjährigen Amtszeit als JU-Bezirksvorsitzender sammeln. In diesen politischen Lehrjahren habe ich erfahren, wie gerne ich mit
Gleichgesinnten im Sinne der Sache um die besten Lösungen ringe. Vor allem in meiner Funktion als Bezirksvorsitzender der JU Württemberg-Hohenzollern habe ich unseren Regierungsbezirk in all seinen Facetten
immer besser kennen gelernt. Wer diesen lebens- und liebenswerten Landstrich und die hier lebenden fleißigen und anständigen Menschen kennt, weiß, warum es sich lohnt, mit aller Kraft für deren Zukunftsfähigkeit
einzutreten.
Bei der Europawahl 2014 geht es um viel. Es geht um nichts weniger als um eine gute wirtschaftliche Zukunft
unseres Kontinents. Es geht darum, die Rolle der Europäischen Union in einer globalisierten Welt zu bewahren
und weiter zu stärken. Nur wenn Europa als Kontinent wirtschaftlich gesund ist, kann es auch seinen Regionen
und den dort lebenden Menschen wirtschaftlich und gesellschaftlich gut gehen. Der Erhalt unserer gemeinsamen Währung ist dabei elementarer Bestandteil der Stärke Europas in der Welt. Ich bin der Auffassung,
dass die Antwort auf die derzeitige Staatsschuldenkrise nur ein Mehr an Europa sein kann. Europa muss sich
nach meiner festen Überzeugung vor allem aber um die richtigen Aufgaben kümmern, also um diejenigen,
die zwingend einer gemeinsamen Richtung bedürfen. Was hingegen besser auf der kommunalen Ebene, der
Landes- oder der Bundesebene geregelt werden kann, sollte nicht auf der europäischen Ebene entschieden
werden. Das Subsidiaritätsprinzip hat eine hohe Bedeutung für die regionale Vielfalt in Europa, die keinesfalls
Schwäche bedeutet, sondern diesen Kontinent auszeichnet und zu seiner Lebendigkeit beiträgt.
Gemeinsam mit Ihnen möchte ich für diese Ziele im Europäischen Parlament kämpfen!
Ihr
Norbert Lins
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E 4
Kandidatin für Platz E 4 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württenberg-Hohenzollern
Kulitz, Jessica
28 Jahre, ledig, Assistentin der Geschäftsleitung – LEAN Management
CDU-Stadträtin des Ulmer Gemeinderats
Liebe Parteifreunde,
in 3. Generation arbeite ich im Familienunternehmen, einem mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer
im Bereich der Absaugtechnik für Industrie und Handwerk. Meine derzeitige Aufgabe ist das Optimieren unserer Produktionsprozesse entlang unserer Wertschöpfungskette.
Warum Europa? Mein Herz schlägt für Europa und das wurde schon sehr früh geprägt: Bereits während meiner
Schulzeit verbrachte ich insgesamt 4,5 Jahre im europäischen Ausland. Ich lernte und lebte in Frankreich, Spanien und England. In Oxford machte ich auch mein internationales Abitur (IB). Direkt nach meiner Ausbildung
zur Kauffrau im Groß und Außenhandel bei der Firma Seeberger wurde ich als Länderreferentin angestellt,
verantwortlich für Frankreich, deren damals größten Auslandsmarkt. Dieser Bezug zu unseren EU-Nachbarländern hat sich während meines BWL-Studiums in Witten-Herdecke und an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen fortgesetzt.
Die Begeisterung für Europa als Platz zum Leben und Arbeiten will ich gerne mit meinem politischen Engagement verknüpfen: Seit den Kommunalwahlen 2009 gestalte ich als Ulmer Stadträtin ehrenamtlich Politik - eine
bereichernde Aufgabe. Im Gemeinderat vertrete ich die CDU-Fraktion in den Bereichen Bildung, Soziales und
Internationales.
Parteipolitisch bin ich stv. Vorsitzende des Landesfachausschusses Wirtschaft und Finanzen der CDU BadenWürttemberg und auf Bezirksebene Mitglied im CDU Fachausschuss Europa und Energie. Seit 7 Jahren engagiere ich mich als Beisitzerin im JU Bezirksvorstand und bin Stadtverbandsvorsitzende der JU Ulm.
Des Weiteren nehme ich an internationalen Konferenzen teil, wie beispielsweise dem EU-Russland-Dialog der
Konrad Adenauer Stiftung, der Deutsch-Chinesischen Zukunftsbrücke der Stiftung Mercator und wurde dieses
Jahr nominiert als Baden-Württembergische Teilnehmerin an der Young Leaders Conference der Atlantik Brücke in den USA.
Über Ihr Vertrauen, die Rolle der Ersatzkandidatin würdig zu vertreten, würde ich mich sehr freuen.
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Kandidatin für Platz 5 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Dr. Gräßle, Inge MdEP
52, ledig, Journalistin, Heidenheim.
Seit 2004 Mitglied des Europaparlaments.
Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU.
Lebenschancen durch Europa
Wir in Baden-Württemberg wissen, was wir an Europa haben: den Frieden, den gemeinsamen Markt, dem wir
unseren Wohlstand mit verdanken, den Euro, die offenen Grenzen, den Austausch mit unseren europäischen
Freunden, die Rechtsgemeinschaft und Rechtssicherheit. Das sind wunderbare Lebenschancen für uns.
Wir kämpfen um den Erhalt dieser Chancen. Jeden Tag: Europa und die EU gelingen nur, wenn alle sich an die
gemeinsam eingegangenen Verpflichtungen halten. Jeder für sich, aber auch jeder für den anderen. Wir haben
in den vergangenen zwei Jahren schmerzlich herausfinden müssen, wie verschieden wir sind – wie unterschiedlich die Traditionen, trotz des langen, gemeinsamen Wegs, den wir zusammen gegangen sind. Lassen Sie
uns darauf nicht enttäuscht reagieren. Wir müssen akzeptieren, dass ohne starke Instrumente, zu denen auch
Sanktionen, Kontrollen und Druck gehören, die gemeinsame Sache nicht genügend vorankommt.
Die EU hat sich in den vergangenen Jahren viele solcher Instrumente gegeben – ich stehe für ihre konsequente
Anwendung. Sonst verstärken zögernde Reformen in Krisenstaaten, ungleiche Behandlung der europäischen
Steuerbürger und nicht eingehaltene Versprechen das Gefühl der Ungerechtigkeit, gerade auch bei unseren
Wählerinnen und Wählern. Wir Europaparlamentarier haben hier eine große Aufgabe, zu der ich mich bekenne. Solidarität ja, aber eben auch eigene Leistung.
In den Aufgaben, die ich für die Fraktion in der Haushaltskontrolle und der parlamentarischen Geschäftsführung wahrnehme, setze ich mich für einen Wandel in den Krisenstaaten ein. Ich frage nach der Ausrichtung
der bisherigen EU-Gelder für Wachstum und Beschäftigung, für den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit,
für die Stabilisierung von Ländern wie Griechenland und Spanien oder Rumänien und Bulgarien. Ich engagiere
mich als Betrugsberichterstatterin des Parlaments im Kampf gegen die Korruption und für den Aufbau der
Justiz. Ich arbeite an der Effizienz der europäischen Verwaltung und mache auch die aufgeblähten Strukturen
der EU-Kommission zum Thema. Wir müssen Fehlentwicklungen in unserem Europa gegensteuern. Nur so wird
es glaubwürdig sein. Weil wir dieses Europa so sehr brauchen, müssen wir es besser machen. Daran arbeite ich.
Und dafür bitte ich um Ihre Unterstützung!
Werdegang:
Seit 1976 Mitglied der CDU. Nach Ausbildung und der Arbeit als Redakteurin Studium der Romanistik, Geschichte und Politikwissenschaften in Stuttgart, Paris und Berlin, Promotion über den deutsch-französischen
Kulturkanal ARTE. Sprecherin der Opelstadt Rüsselsheim, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Heidenheim 1996 bis 2004. Seit 1999 Kreisvorsitzende der CDU-Heidenheim, seit 2001 stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU-Nordwürttemberg.
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E 5
Kandidat für Platz E 5 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Dr. Wende, Peter
33 Jahre, evangelisch, ledig, Rechtsanwalt
Kurzvita:
- Geboren in Stuttgart
- Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, Lausanne/Schweiz und Münster mit Praktika in der Französischen Botschaft in Dublin und am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, anschließend Referendariat
- Promotion zu einem europarechtlichen Thema und Abschluss eines postgraduierten Studiums im Europarecht in Brügge/Belgien
- Rechtsanwalt in der größten deutschen Anwaltskanzlei in Stuttgart, spezialisiert auf die Beratung von mittelständischen Unternehmen, Dozent an der Frankfurt School of Finance and Management
Politischer Werdegang:
- langjähriger Vorsitzender der Jungen Union Region Stuttgart
- Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats der CDU e.V.
- Mitglied im Bezirksvorstand der CDU Nordwürttemberg
- Mitglied im Kreisvorstand der CDU Ludwigsburg
Motto:
„Ich möchte mich mit Energie und Leidenschaft dafür einsetzen, dass Europa wieder mehr zu einer Wertegemeinschaft wird. Einer Gemeinschaft, in der Verlässlichkeit, Gerechtigkeit und auch Sparsamkeit wieder die
entscheidenden Tugenden für politisches Handeln in ganz Europa sind.“
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Kandidat für Platz 6 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Dr. Ulmer, Thomas MdEP
56 Jahre, verheiratet, Dr. med., seit 1986 niedergelassen in
eigener Praxis. Facharzt für Allgemein-/Sportmedizin.
MdEP seit 2004; Stv. Kreisvorsitzender der CDU NOK; Stadtrat.
Liebe Delegierte,
ich freue mich darüber, Ihnen auch auf diese Weise einige Informationen zu meiner Person übermitteln zu
können. Seit 1978 bin ich Mitglied unserer CDU, seit vielen Jahren stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU
Neckar-Odenwald und Stadtrat (Große Kreisstadt Mosbach), seit 1999 Mitglied des Bezirksvorstandes der
CDU Nordbaden.
In meiner Heimatstadt Mosbach arbeite ich seit 1986 als niedergelassener Arzt (Facharzt für Allgemein- und
Sportmedizin / Strahlenschutz, Betriebsmedizin, Verkehrsmedizin) in eigener Praxis.
Seit über 25 Jahren leite ich als Präsident die Geschicke der Spielvereinigung Neckarelz e. V., ein Highlight war
2010 der Aufstieg unserer Fußballmannschaft von der Verbandsliga in die Oberliga Baden-Württemberg. In
diesem Jahr gelingt uns gegebenenfalls der Aufstieg in die Regionalliga.
Seit 2004 bin ich als Abgeordneter auf europäischer Ebene tätig und Mitglied der Ausschüsse ENVI (Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit) und TRAN (Verkehr und Fremdenverkehr). Seit meiner
Wahl zum Mitglied des Europäischen Parlaments habe ich viel gelernt – und tue das bis zum heutigen Tag.
Meine berufliche Tätigkeit als Arzt bringt es mit sich, dass ich in dieser Zeit vorwiegend Gesundheits- und
Umweltthemen bearbeitet habe. So war ich 2006 Berichterstatter des Parlaments für die Medizinprodukterichtlinie, im vergangenen Jahr wurde ich sowohl zum Berichterstatter zur Neuregulierung der CO2-Emmission
von Neufahrzeugen als auch zur Festlegung von Sicherheitsstandards bei der Arbeit mit radioaktiver Strahlung
ernannt.
Durch meine jahrzehntelange politische Tätigkeit und meinen ständigen Kontakt zu den Menschen sind mir
die Probleme und Besonderheiten unserer Region und unseres Landes bestens vertraut. Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Menschen die Europäische Union näher zu bringen, ihnen zu zeigen, warum dieses
wundervolle Projekt unsere volle Unterstützung verdient. Dazu lade ich viele Bürgerinnen und Bürger ein, das
Europäische Parlament zu besuchen und sich ein besseres Bild von der Arbeit zu machen, die wir hier leisten.
Des Weiteren besuche ich beispielsweise Schulen und Veranstaltungen, um mit den Bürgern über die EU zu
diskutieren. Es ist wichtig, hierbei zu betonen, dass wir in Europa noch nie über einen so langen Zeitraum in
Frieden und Freiheit zusammengelebt haben. Oft werde ich von Besuchergruppen gefragt, ob die Europäische
Union nicht zu teuer für Deutschland sei. Hier stelle ich gerne die Gegenfrage: „Wie viel würde Deutschland
ein Krieg kosten?“ Dies ist eine philosophische Frage, über die es sich immer wieder lohnt, mit den Bürgern zu
diskutieren. Eine weitere Hauptaufgabe sehe ich darin, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auf europäischer Ebene zu vertreten. Hier lege ich Wert darauf, dass die oftmals sehr bürokratischen Lösungen an die
heimische Region angepasst werden können. In diesem Zusammenhang freue ich mich stets über eine aktive
Bürgerschaft, die auf konkrete Probleme aufmerksam macht.
Die Werte, auf welche sich die Europäische Union gründet – Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Wahrung der Menschenrechte – sind etwas Besonderes und sollten
auch als solche immer wieder in den Vordergrund gestellt werden.
Viele weitere Informationen über mich und meine parlamentarische Tätigkeit finden Sie auf meiner Internetseite: www.medizin-fuer-europa.de.
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E 6
Kandidatin für Platz E 6 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Leitner-Leinbach, Andrea
54 Jahre, verheiratet, Biologin und Mathematikerin
Stellv. Vorsitzende der CDU Nordbaden
Die europäische Einigung sorgt seit über 60 Jahren für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU ist Anerkennung dieser großartigen Leistung, aber auch Mahnung
und Auftrag für die Zukunft. Die Europäische Union befindet sich heute in einer Krise. Diese Krise hat mehr als
eine ökonomische Dimension - wir ringen nicht nur um unsere Währung, wir ringen auch um das Vertrauen in
das großartige politische Projekt Europa.
Wie viel Europa brauchen wir? Aufgabe der Politik ist es, die großen Chancen, die Europa bietet, zu ergreifen, aber auch Risiken mutig zu begrenzen und Bürgernähe und nationale Identität zu bewahren. Dafür
stehe ich und dafür will ich mich einsetzen.
„Ich habe mich früh dazu entschlossen, Politik nicht nur kritisch zu verfolgen. Seit 1985 arbeite ich aktiv in der
CDU, heute u.a. im Vorstand der CDU Wiesloch und der CDU Rhein-Neckar, als stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU Nordbaden und als Mitglied im Landesfachausschuss „Europa“. Bei der letzten Europawahl
wurde ich als Zweitkandidatin von Dr. Thomas Ulmer gewählt – heute bewerbe ich mich erneut um Platz 6b
der Landesliste“.
Meine Schwerpunkte liegen in der Umwelt- und Energiepolitik sowie im Bereich Bildung. Als langjährige Leiterin eines kommunalen Umweltamtes, von 1985 bis 2000, liegt mir bei allem, was wir auf europäischer Ebene
tun,das Subsidiaritätsprinzip besonders am Herzen. In Fragen des Klimawandels oder der Energieverteuerung
haben wir ganz zweifellos nur in einer starken Gemeinschaft der Nationalstaaten eine Chance im Spiel der
Global Player, mir ist aber gleichzeitig wichtig, dass wieder mehr Entscheidungen dort getroffen werden, wo
die Menschen leben und arbeiten.
Bildungspolitik ist Ländersache, das soll auch so bleiben. Von 2001 bis 2004 war ich Vorstandsassistentin,
Pressesprecherin und Projektmitarbeiterin beim Aufbau einer Hochbegabtenschule im SRH-Konzern in Heidelberg. Seit 9 Jahren unterrichte ich an einem Gymnasium und bin dort als Fachabteilungsleiterin zuständig
für die Naturwissenschaften. Was die EU mit ihren Bildungsprogrammen leistet und was viel zu wenig bekannt
ist, begeistert mich und dafür will ich werben – so können unter dem Namen “Erasmus für alle“ 2014 bis 2020
5 Millionen junge Menschen einen Teil ihres Bildungsweges im Ausland absolvieren und so aktiv an der Gestaltung der europäischen Integration mitwirken.
2013 ist das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger. Es ist unsere wichtigste gemeinsame Aufgabe,
ob Jung oder Alt, ob Mann oder Frau, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wieder zu gewinnen, damit
Europa auch künftig gelingt. Ich will meinen Beitrag dazu leisten.
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7
Kandidat für Platz 7 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Kelemidis, Apostolos
Diplom Betriebswirt (FH), 46 Jahre, verheiratet, 1 Kind, Unternehmer
Landesvorstandsmitglied der MIT Baden Württemberg,
Landesfachausschuss Europapolitik der CDU Baden Württemberg
In einer globalisierten Welt ist Wettbewerbsfähigkeit die Grundlage für Wohlstand und Wachstum.
Den Rahmen für Chancengleichheit und fairen Wettbewerb in einer freiheitlichen und demokratischen Ordnung setzt die soziale Marktwirtschaft. Der wirtschaftliche Erfolg ist es, der den sozialen Ausgleich ermöglicht, erst wird verdient und dann verteilt.
Europa ist eine Friedens- und eine Wertegemeinschaft und wir alle zusammen haben eine große gemeinsame
Herausforderung, die wir meistern müssen, die Globalisierung.
In Europa haben wir aktuell mehrere Krisen, Schuldenkrise, Bankenkrise, politische Krise, Vertrauenskrise,
Wertekrise und die Ursachen dafür sind Betrug, Misswirtschaft, fehlende Wettbewerbsfähigkeit , Werteverfall
und politisches Versagen.
Es gibt keine Eurokrise. Der Euro ist nicht die Ursache der Krise, sondern Opfer und Sündenbock.
Die Währungsdebatte muss beendet werden. Nicht die Währung rettet die „Südländer“ sondern Reformen mit
dem Ziel der Wettbewerbsfähigkeit. Die Forderungen Deutschlands, als ein „Geberland“, an die Südländer sind
zwar unpopulär und mühsam, jedoch gerechtfertigt und zielführend.
Wenn Europa in einer globalisierten Welt bestehen will, dann muss es stark, wettbewerbsfähig, politisch
stabil und demokratisch sein. Um dies zu erreichen bedarf es einer Koordinierung von wirtschaftspolitischen
Entscheidungen , im Sinne der sozialen Marktwirtschaft, auf europäischer Ebene. Die wichtigsten Bereiche
sind hier Regulierung der Finanzmärkte, Bankenaufsicht, Fiskalpolitik, Energiepolitik und Verteidigungs- und
Außenpolitik.
Wir sollten konsequent an einer politischen Union Europas und an einer Stabilitätsunion weiterarbeiten und
eine Schuldenunion (Eurobonds) verhindern. Europa braucht Reformen, Investitionen. Deswegen braucht Europa Handlungsfähigkeit und politische Stabilität, denn daraus erhalten wir Planungssicherheit und Vertrauen,
denn das ist die Basis für Investitionen.
Wir müssen es aber vor allem schaffen, die Menschen mit auf die Reise nach Europa mitzunehmen. Ein gemeinsames Europa kann nur in den Herzen der Menschen entstehen. Deswegen müssen wir mutig für mehr
Demokratie und Bürgerbeteiligung werben.
Ich bin sicher, wenn wir uns an unsere Christlichen Werte besinnen (Redlichkeit, Demut, Liebe), verantwortungsbewusst mit unserer Freiheit umgehen, Verantwortung und Haftung übernehmen, wenn wir uns an
unsere Christlichen Tugenden besinnen, dann ist unser Erfolg bereits vorprogrammiert. Lassen Sie uns alle
gemeinsam versuchen, die Herzen der Menschen anzusprechen. Gott segne uns.
Ihr
Apostolos Kelemidis
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E 7
Kandidat für Platz E 7 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Briel, Stefan
36 Jahre, ledig, aber vergeben, aufgewachsen und wohnhaft in Giengen/Brenz,
Abitur 1997, Studium der BWL technisch orientiert an der Uni Stuttgart, tätig
im mittelständischen Familienbetrieb „Werner Briel e.K.“ -Automobilzulieferer
Politischer Werdegang:
Seit 1993 aktiv in der Jungen Union
Derzeit Kreisvorstand der JU KV Heidenheim
Seit 2012 Mitglied im Bezirksvorstand Nordwürttemberg
Seit 1997 Mitglied der CDU (Aktiv im Vorstand von Giengen und im Kreisverband)
Für die CDU seit 2005 im Stadtrat von Giengen an der Brenz
Ehrenämter:
Stadtrat, Kreisvorsitzender JU, Vereinsvorsitzender der Turn- und Sportgemeinde 1861 e.V. Giengen/Brenz
Einstellung:
Die Europäische Union ist ein Gebilde, das geschichtlich beispiellos ist. Es gab schon immer Koalitionen,
Allianzen und Kooperationen – aber nie so sehr auf dem Gebiet der Demokratischen Souveränität. Europa ist
jedoch nicht unendlich belastbar. Kroatien entsendet nun wieder Vertreter neu ins Parlament. Ich bin EuropaBefürworter, aber nicht um jeden Preis. Es muss Regeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens geben in
einer „Union“, denn Union bedeutet „zusammen halten“. Diese Regeln müssen verbindlich für alle gelten und
somit auch von allen Mitgliedern anerkannt sein.
Wir alle kennen die Verschiedenheit der Mitgliedstaaten in Größe, Tradition, Wirtschaftsstruktur, politischer
Ausrichtung und Kultur. Dies macht es nicht immer einfach. Umso wichtiger ist das Solidaritätsprinzip, dass
alle Beteiligten die Bereitschaft zum Kompromiss mitbringen. Die Einstellung, dass die Kompromissbildung
eine europäische Tugend darstellt und nicht etwa ein Zeichen von Schwäche, ist eine wichtige Voraussetzung
für das Funktionieren der EU.
Europa und die Reichweite der Entscheidungen betreffen uns alle:
ob es um Arbeit geht, Gesundheit und Ernährung, Reisefreieheit und Freiheiten der Bürger allgemein. Sinn der
EU darin liegt, ihren Bürgern Freiheit und Demokratie langfristig zu sichern und dies möchte ich mit meiner
Kandidatur erreichen.
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8
Kandidat für Platz 8 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Schnee, Norbert Anton
Drechslermeister, geb. 22. Januar 1955 in Spaichingen
verheiratet mit Theresia Schnee geb. Häring, 4 Kinder und 1 Enkel
Seit vielen Jahren engagiert in Politik, Kirche und Gesellschaft
Zweitbewerber auf der Landesliste Platz 3 von Dr. Andreas Schwab bei der Europawahl 2009
Viele Jahre aktiv in der Jungen Union und Mitarbeit in verschiedenen Gremien
Mitglied im Kreis- und Bezirksvorstand der CDA
Mitarbeit im Fachausschuss Europa der CDU Südbaden
Mitglied der Eugen Bolz Stiftung
In der Kirche in vielen Bereichen im Einsatz
- seit 1980 Mitglied des Diözesanrates der Diözese Rottenburg-Stuttgart,
- seit 1986 auch Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss
Mitglied im Ausschuss Europa des Diözesanrats
Synodale bei der Diözesansynode 1985 / 1986 unter Bischof Dr. Georg Moser
Seit 1976 Kirchengemeinderat in der Heimatgemeinde St. Michael Denkingen, in diesem Gremium 2. Vorsitzender, seit vielen Jahren Laienvorsitzender im Dekanatsrat Tuttlingen-Spaichingen
Jugendschöffe am Landgericht Rottweil und Ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Freiburg
Gründungsvorsitzender vom Vinzenzverein Denkingen
Ich stelle mich gerne als Kandidat für die Europawahl 2014 zur Verfügung und werde mich mit ganzer Kraft im
Wahlkampf für die CDU engagieren. Als Mitglied der CDA sind mir besonders die Werte der christlichen Soziallehre Maßstab und Grundlage. Die Europapolitik ist in der gegenwärtigen Situation wichtiger denn je.
Ich bitte Sie herzlich um Ihr Vertrauen
Norbert Anton Schnee
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E 8
Kandidat für Platz E 8 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Dr. Yarayan, Ali
36 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,
Rechtsanwalt & Akademischer Rat an der Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Ali Yarayan ist 36 Jahre alt, deutscher Staatsangehöriger türkischer Herkunft, verheiratet und hat zwei
Kinder. In seinem Beruf ist er Rechtsanwalt mit Sitz im schönen Müllheim/Baden (Nähe Freiburg im Breisgau). Hauptsächlich arbeitet er im deutschtürkischen Wirtschaftsrecht und Arbeitsrecht. Er ist Fachanwalt
für Handels- und Gesellschaftsrecht. Darüber hinaus hat er das Lektorat für türkisches Recht an der FriedrichAlexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne und ist außerdem Experte der türkischen Delegation der EUKommission.
Politisch ist Dr. Ali Yarayan konservativ, aber auch mit liberalem Touch, als er die Freiheit eines jeden für wesentlich hält, frei dem Motto: Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Mit seinen türkischen Wurzeln wird Dr. Ali Yarayan auch mit dem Thema Integration in Zusammenhang
gebracht. Persönlich präferiert er es aber, dieses Thema real zu leben, etwa durch Mitwirkung im deutsch-türkischen Wirtschaftsverkehr. Hier kann er seinen Beitrag sprachlich, juristisch, aber auch zum Teil vermittelnd
erbringen.
Dr. Ali Yarayan begreift die Europäische Union nicht nur als Wirtschafts- und Währungseinheit, sondern auch
als Wertegemeinschaft. In Bezug auf den Beitrittsprozess der Türkei zur Europäischen Union ist es daher richtig – wie in jeder guten Partnerschaft – bei Erkennen eines nennenswerten Fehlers den Finger in die Wunde zu
legen. Erfolgen dann aber die erwarteten Fortschritte, sollten diese auch anerkannt und honoriert werden.
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Kandidat für Platz 9 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
May, Klaus
47 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Betriebswirt (VWA)
Ortsvorsitzender CDU Ortsverband Rosenfeld
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
nach fünfzehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit im Europäischen Parlament stellt sich Elisabeth Jeggle nicht zur
Wiederwahl. In den vergangenen 15 Jahren konnte ich unsere engagierte Abgeordnete bei den letzten drei
Wahlen zum Europäischen Parlament als Kandidat auf der Landesliste und im Bezirksfachausschuss Europa
unterstützen und begleiten. Zusätzlich zu den Wahlkämpfen brachte ich mich auch während der Legislaturperiode ein und organisierte Veranstaltungen und Termine mit Elisabeth Jeggle im Zollernalbkreis und darüber
hinaus.
Jeden Tag begegnet uns Europa in unserem täglichen Dasein und im beruflichen Umfeld. Als Vertriebsverantwortlicher im Customer Order Management in einem weltweit agierenden Konzern in Balingen sind europäische Gesetze und Rechtsvorschriften für den internationalen Handel mit Waren und Dienstleistungen für
mich bestimmende Faktoren. Zu meinem beruflichen Engagement durfte ich in den vergangenen Jahren viele
Funktionen in Kommunalpolitik, Kirche, Gesellschaft und auch in der Partei übernehmen.
Viele Vorhaben wurden in den 27 Mitgliedsstaaten entwickelt und umgesetzt. Es sind aber noch weitere
Schritte für eine gemeinsame Zukunft notwendig. Beispielsweise die Bewältigung der Krise des EURO, die
Vereinheitlichung der Sozialgesetze und auch die Förderung des ländlichen Raumes werden große Herausforderungen der Zukunft sein. Die in den vergangenen Jahrzehnten weit herangewachsene und mit vielen
Erwartungen versehene Vision Europa muss unseren Bürgerinnen und Bürgern täglich aufs Neue vermittelt
und erläutert werden.
Das Thema Europa ist mir ein wirkliches Herzensanliegen – ich möchte mich deshalb dieser Herausforderung
stellen und engagiert und kraftvoll mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten unseres Bezirks für ein
gutes Wahlergebnis kämpfen.
Ich bewerbe mich daher erneut auf Platz 9 der Landesliste und bitte Sie um Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
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E 9
Kandidatin für Platz E 9 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Reiser, Margarete
Sigmaringen, verh., 2 Kinder
Margarete Reiser, Sigmaringen, Kauffrau und nun in Rente, habe 35 Jahre einen Handwerksbetrieb geleitet und
ihn dann weitergegeben, wobei ich noch beratend tätig bin.
Bezirksvorsitzende Württ.- Hohenzollern der Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Mitglied im Bundes- und Landesvorstand der MIT
stellvertr. Vorsitzende des SOS Mittelständler e.V.
und Vorsitzende des neu gegründeten MIT International e.V.
Europa interessiert mich deshalb, weil sehr viele Verordnungen und Gesetze aus dem Parlament kommen, die
speziell den Mittelstand betreffen und meistens erst zu Gehör kommen wenn alles schon beschlossen und
verabschiedet ist.
Vom parlamentarischen Kreis Mittelstand haben wir jetzt eine neue Perspektive mit 2 Mitarbeitern im EUParlament, nur für den Mittelstand, die wiederum an unseren Arbeitskreis Europa in Bund und Land, in dem
ich auch mitarbeite, die Informationen weitergeben, was den Mittelstand betrifft.
Gerne würde ich in diesen Kreisen dabei sein, um unseren Mittelstand so gut wie möglich zu informieren und
das eine oder andere zu bewirken für unser Land.
Mittelstand ist nicht alles, aber ohne Mittelstand ist alles nichts.
Mit freundlichen Grüßen
Margarete Reiser
Antonstraße 14
72488 Sigmaringen
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Kandidat für Platz 10 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Benda, Manuel
30 Jahre, verheiratet, Dipl. Wirtschaftsingenieur (BA)
Vorstandsmitglied im CDU Kreisverband Böblingen
Kurzvita:
- geboren und aufgewachsen in Ehningen, Kreis Böblingen
- 2002 bis 2005 Studium zum Diplom Wirtschaftsingenieur (BA) an der Berufsakademie Stuttgart
- Seitdem verschiedene Funktionen bei der Daimler AG, jetzt Assistenz der Centerleitung der
internationalen Produktionsbetreuung mit Zuständigkeit für alle Mercedes-Benz PKW ÜberseeAuslandsproduktionen
Politischer Werdegang:
- Mitglied und Gründung der Jungen Union Ehningen im Jahr 1999, seitdem diverse Funktionen auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene in der JU
- Mitglied der CDU seit 2000, Mitglied des Kreisvorstandes der CDU Böblingen seit 2004 in
verschiedenen Positionen u.a. als Pressesprecher und stellv. Kreisvorsitzender
- Gemeinderat in Ehningen seit 2004, seit 2009 stellv. Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion
- Ersatzkandidat von Frau Dr. Inge Gräßle auf der CDU-Landesliste zur Europawahl 2009 (Platz 5 E)
Ehrenämter:
- Schatzmeister der Europa Union Kreisverband Böblingen
- Mitglied der örtlichen Feuerwehr
- Lektorendienst der kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth, Ehningen
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E 10
Kandidatin für Platz E 10 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Saretz, Petra
geboren am 20.06.1974, verheiratet
Kurzvita:
Nach einer Bankausbildung habe ich ein wirtschaftswissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen.
Über ein paar Zwischenstationen war ich zum Ende meiner Bankkarriere Teamleiterin im Firmenkundenbereich und habe dann den Sprung in den Profifußballbereich gewagt. Beim erfolgreichen Drittligisten war ich
die letzten 2 Jahre für die Finanzen und alle Belange der Organisation zuständig. Da dies mehr als ein Fulltimejob war, habe ich nun den Finanzbereich an einen neuen Kollegen übergeben und kümmere mich ab sofort um
alle Belange der Organisation, Personal, Gebäudemanagement, Bauprojekte, Lizenzierungsverfahren DFB und
DFL und vieles mehr.
Politischer Werdegang:
1996 über die JU zur CDU, zuerst im Orts- und Stadtverband, dann auch als stellvertretende Kreisvorsitzende bei JU und CDU bin ich auch für einige Zeit stellvertretende Bezirksvorsitzende der JU gewesen, all diese
Erfahrungen haben mir aber gezeigt, dass mein Herz für den Stadtverband schlägt, dessen Vorsitz ich vor 3
Jahren übernommen habe.
Ehrenämter:
Ich bin Schöffe am Amtsgericht in Heidenheim, Kassenprüfer beim Haus- und Grundbesitzerverein und Stadtverbandsvorsitzende der CDU in Heidenheim
Motto: Schau der Sonne entgegen und lass die Schatten hinter Dir!
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Kandidat für Platz 11 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Zeitler, Marcus
38 Jahre, 2 Kinder, Bürgermeister Stadt Schönau
Stellv. Vorsitzender der CDU Rhein-Neckar, Kreisrat, Mitglied der
Metropolregion Rhein-Neckar, Stellv. Vorsitzender der KPV Rhein-Neckar
Deutschland braucht Europa und Europa braucht Deutschland!
Nur gemeinsam können wir es schaffen, die Probleme und Herausforderungen in der Eurozone zu meistern.
Aus diesem Grund müssen Solidarität und Gemeinschaftssinn oberste Priorität haben. Nur wenn wir uns gegenseitig stärken, können wir im weltweiten Wettbewerb bestehen.
Deutschland profitiert von der Eurozone und unsere Wirtschaft von freien Handelswegen und neuen Absatzmärkten. Dies müssen wir auch in Zukunft gewährleisten und ausbauen, denn von einem starken Deutschland
profitiert auch ein vereintes Europa.
Aber nicht nur auf dem Wirtschaftssektor muss enger zusammen gearbeitet werden. Auch im Hinblick auf
eine gemeinsame Sicherheitspolitik, eine ökonomische und ökologische Energiepolitik sowie im Bereich Bürokratieabbau stehen uns noch große Aufgaben bevor.
Mit meiner Erfahrung und mit meiner Sachkenntnis möchte ich unsere Abgeordneten in Europa unterstützen,
für ein starkes Deutschland und eine starke Region. Hierfür bitte ich um Ihre Unterstützung und Ihre Stimme.
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E 11
Kandidat für Platz E 11 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Föhr, Alexander
32 Jahre, eine Tochter, Leiter Kommunikation/Politik bei der AOK BadenWürttemberg, Stellv. Vorsitzender der CDU Heidelberg, Stellv. Vorsitzender
der JU Nordbaden
“Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für
alle.”
Konrad Adenauer
In einer Zeit, in der Parteien Wahlkampf gegen Europa und den Euro machen, braucht die europäische Idee
Fürsprecher. Im anstehenden Europawahlkampf möchte ich einer dieser Fürsprecher sein. Dafür benötige ich
heute Ihre Unterstützung, meine sehr geehrten Damen und Herren.
Bis zum Antritt meiner heutigen Arbeitsstelle war ich als Europabeauftragter bei der Stadtverwaltung Heidelberg für viele lokale europapolitische Aktivitäten verantwortlich. Dabei lagen mir besonders Veranstaltungen
mit Schülerinnen und Schülern am Herzen. Für sie stellte sich nicht die Frage, ob Europa und der Euro der
richtige Weg sind. Sie diskutierten vielmehr intensive, wie wir diesen Weg gemeinsam gehen sollen. Daher
haben mir solche Termine immer besonders viel Spaß gemacht und mir gezeigt, dass gerade junge Menschen
für Europa zu begeistern sind. Darauf muss auch die CDU setzen!
Meine Aufgabe im anstehenden Europawahlkampf sehe ich in der Unterstützung unserer aussichtsreichen
Kandidaten auf der Landesliste. Ich möchte ihnen dabei helfen, ein für die CDU und für Europa erfolgreiches
Ergebnis bei der Europawahl 2014 zu erzielen.
Heute beschäftige ich mich täglich mit Fragen der Gesundheitspolitik, einem spannenden Feld, auf dem wir
uns in den kommenden Jahren ebenfalls großen Herausforderungen stellen müssen. Auch dort gibt es – wie
in Europa – viele Interessen, die nicht leicht unter einen Hut zu bringen sind. Vor wenigen Wochen hat die
Bundesregierung ein Gesetz auf den Weg gebracht, um die Gesundheitsprävention in Deutschland zu stärken. Prävention wird auch eine entscheidende Aufgabe des neuen Europaparlaments sein. Es muss vorsorgen,
damit das Haus Europa auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf einem soliden Fundament steht
und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein sicheres Dach über dem Kopf bietet. Es muss denen entgegentreten, die dieses Haus einreißen möchten. Der deutschen Schriftsteller und Übersetzer Karl Dedecius hat einmal
richtig gesagt:
„Das Haus Europa darf kein Krankenhaus sein.“
Dass dies nicht eintrifft, dafür stehen die engagierten Europaabgeordneten der CDU, die ich gerne in den
kommenden Monaten unterstützen möchte. Dafür bitte ich um Ihre Stimme.
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12
Kandidatin für Platz 12 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Simm, Roselinde
56 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, derzeit 2 Enkelkinder,
evangelisch, wohnhaft in Niedernhall
Ich habe 1973 meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der L. Hermann KG gemacht. Danach habe ich eine
Weiterbildung zur Refa-Fachkraft gemacht. Ich bin nun seit 40 Jahren bei MUSTANG und seit 1999 Betriebsratsvorsitzende.
1980 habe ich geheiratet und bin seither in der CDU. Ich war viele Jahre aktiv in der FU Hohenlohe und ab 1988
auch in der CDA Hohenlohe. Durch familiäre Verpflichtungen musste ich diese beiden Berufungen aufgeben.
Ich war Elternbeiratsvorsitzende im Bildungszentrum Niedernhall. Über 10 Jahre war ich im Ortsvorstand der
IGM und Vorsitzende der IGM Ortsfrauen Schwäbisch Hall. Ich bin seit 2001 Mitglied im CDA-IGM-Koordinierungsausschuss und seit 2004 stellvertretende Bundesvorsitzende der CDA AG Betriebsarbeit. Derzeit bin ich
Mitglied im AK berufstätiger Frauen in der CDA BaWü und im Landesvorstand der CDA-DGB-AG. Ich bin im
Vorstand der CDU Niedernhall-Weißbach und im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit in Schwäbisch
Hall.
Mein Motto lautet: Leben und Arbeiten für die Menschen, denn der Mensch muss immer im Mittelpunkt unseres Denkens und Handels sein.
Für mich ist es wichtig, dass Europa für die Menschen da ist. Es kann auch nicht sein, dass Menschen im Alter
und nach 40 Arbeitsjahren von Ihrer Rente nicht leben können. Für uns Europäer sollte ein gesichertes Einkommen in unseren Regionen möglich sein. Ich möchte auch nicht, dass wir in Europa immer für die Fehler, die
wenige machen, zahlen müssen. Deshalb ist die Chancengleichheit für alle Europäer wichtig und die Basis für
eigene Zufriedenheit. Europa sollte sich nicht um die Beschaffenheit und den Grad der Krümmung von Gurken
kümmern, ich glaube, wer für sowas Zeit hat, hat nix zu tun. Wir dürfen in Frieden leben und die Kinder sollten,
ganz gleich in welchem Land in Europa sie leben, eine gute Schulbildung bekommen. Es gibt nur ein Europa
und ich würde mich freuen, wenn ich für Europa mitarbeiten dürfte.
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E 12
Kandidat für Platz E 12 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Tielesch, Jan
35 Jahre, ledig, selbstständig – jan.gp: Campaigning,
Kommunikation, Eventmanagement,
Stadtrat in Göppingen, Regionalrat im Verband Region Stuttgart
Ich bewerbe mich um Listenplatz 12b auf der Liste für die Europawahl und freue mich, wenn Sie meine Kandidatur unterstützen.
Seit 1999 darf ich für die CDU kommunalpolitisch Verantwortung als Stadtrat / stv. Fraktionsvorsitzender in
Göppingen übernehmen. 2007 kam die Aufgabe als Regionalrat im Verband Region Stuttgart dazu, in der Regionalfraktion bin ich nunmehr als Pressesprecher tätig. 2011 wurde ich als Beisitzer in den CDU-Bezirksvorstand
Nordwürttemberg gewählt.
Von 2007 bis 2009 und wenige Monate im Jahr 2012 war ich hauptamtlicher Landesgeschäftsführer der Jungen
Union Baden-Württemberg, seit diesem Jahr bin ich Mitglied der Internationalen Kommission des JU-Bundesverbandes. Im vorpolitischen Raum engagiere ich mich u.a. als Vorsitzender der Kulturmaschine Göppingen –
wir führen jährlich mit dem “Fest im Park” die drittgrößte Veranstaltung der Hohenstaufenstadt durch.
Ich habe also einen klaren kommunalen und regionalen Fokus in meiner politischen Arbeit. Darin liegt auch
ein Grund, warum ich oft versuche, als Angehöriger der “Mobilen Generation” die Landesgrenzen zu überwinden und “Europa zu (er-)leben”.
Egal ob Selbstverbuchungsterminals für Bücher in finnischen Bibliotheken, Nachhaltigkeitsprojekte in Südosteuropa, Freies W-LAN im ÖPNV in Estland oder Jugendpartizipationsprojekte in St. Petersburg – man kann viel
für die eigene politische Arbeit adaptieren und dann daheim umsetzen.
Außerdem schärft der Blick von außen auf Deutschland und Europa ungemein die Sicht auf manche Probleme,
die eine Wohlstandsgesellschaft mit sich bringt. Ich ernte nur ungläubiges Kopfschütteln von Freunden und
Bekannten aus Minsk, Chisinau oder Kiew, wenn sie mich nach den Gründen fragen, warum sich seit Jahren
Menschen für Massendemonstrationen gegen den Bau eines Tiefbahnhofes mobilisieren lassen...
Dass Frieden und Wohlstand nicht gottgegeben, sondern immer wieder aufs Neue hart erarbeitet werden
müssen, zeigt der Blick in die an die EU angrenzenden Länder. Als junger Mensch weiß ich ein vereinigtes
Europa zu schätzen – und ich bin froh keine Kriegserfahrung zu haben. Auch wenn dieses Argument für viele
altbacken daherkommt, ist es in Wahrheit aktueller denn je.
Aber nicht alles und jedes muss Brüssel regeln – die Kommunen und Landkreise haben bewiesen, dass sie starke Einheiten des Handelns sind, dies muss auch so bleiben. Deswegen sollte jede höhere Ebene genau prüfen,
wo weitere Regulierungen notwendig sind. Nur wenn die Wurzeln eines Baumes intakt und lebensfähig sind,
kann die Krone wachsen und gedeihen.
Stabilität und Subsidiarität sind der christdemokratische Markenkern in Europa. In einer Kampagne mit unseren Freunden innerhalb der Europäischen Volkspartei muss es uns gelingen, dies herauszustreichen. Fangen
wir heute damit an.
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13
Kandidatin für Platz 13 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Weiser, Wencke
36 Jahre, verheiratet, Rechtsanwältin
Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Rietheim-Weilheim
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
Konrad Adenauer hat einmal gesagt: „Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für
viele. Heute ist sie eine Notwendigkeit für alle“.
Diese Worte besitzen immer noch Gültigkeit. Wir verdanken es Europa und einer stetig gewachsenen und
vertieften Europäischen Union, dass wir heute, über 65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Sicherheit,
Frieden, Wohlstand und Freiheit leben können. Trotz aller Bewährungsproben und der aktuellen Staatsschulden-Krise in der EU sollten wir am europäischen Gesamtprojekt festhalten. Basierend auf einem Wertefundament bietet Europa mit seiner „Einheit in Vielfalt“ große persönliche, politische und wirtschaftliche Vorteile.
Wie spannend Europa ist, konnte ich im Rahmen meiner früheren beruflichen Praxis als Büroleiterin eines EUAbgeordneten im Europäischen Parlament täglich erfahren. Und auch bei meiner derzeitigen Tätigkeit in der
Rechtsabteilung eines mittelständischen Automobilzulieferers erlebe ich, wie Verordnungen oder Richtlinien
der EU unseren Alltag beeinflussen.
Zu meiner Person: Mein Name ist Wencke Weiser, ich wurde am 19. März 1977 in Tuttlingen geboren; seit fast
drei Jahren bin ich mit meinem Mann Michael verheiratet. Nach meinem Jura-Studium in Konstanz mit anschließendem Referendariat in Tübingen und Brüssel habe mein Hobby Politik zum Beruf gemacht. Ich war etliche Jahre im Europäischen Parlament in Straßburg sowie als parlamentarische Referentin bei Abgeordneten
des Landtags von Baden-Württemberg tätig. Vor wenigen Monaten habe ich in die freie Wirtschaft gewechselt
und arbeite in der Rechtsabteilung eines mittelständischen Unternehmens in meiner alten und nun wieder
neuen Heimat Rietheim-Weilheim im Kreis Tuttlingen.
Seit 22 Jahren bin ich parteipolitisch engagiert – zunächst lange Jahre in verschiedenen Ämtern und Ebenen
der Jungen Union sowie seit vielen Jahren in der CDU. Derzeit bin Beisitzerin im CDU-Kreisvorstand Tuttlingen
sowie Mitglied im Bezirksvorstand der CDU Südbaden und im Bezirksvorstand der FU Südbaden. Außerdem
lenke ich mit viel Freude die Geschicke des CDU-Ortsverbandes Rietheim-Weilheim.
Gerne stelle ich mich abermals der Verantwortung und kandidiere erneut für die kommenden Wahlen zum
Europäischen Parlament. Ich würde mich sehr über Ihr Vertrauen freuen und danke Ihnen bereits vorab für
Ihre Stimme und Ihre Unterstützung.
Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, dass Europa bürgernäher wird und sich die Menschen noch stärker
mit ihm identifizieren. Kämpfen wir gemeinsam dafür, dass die Menschen in unserem Land die Notwendigkeit
Europas erkennen und die CDU wieder die bestimmende politische Kraft in Europa wird. Die Zukunft Europas
liegt in unseren Händen. Gestalten wir sie nach unseren Vorstellungen!
27
E 13
Kandidat für Platz E 13 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Kiss, Sebastian
21 Jahre, ledig, Rechtspflegeranwärter
Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Brühl-Beurbarung
Liebe Parteifreundinnen/Parteifreunde,
warum braucht das Europäische Parlament die CDU? In Krisenzeiten wie diesen braucht es eine verlässliche
und kompetente Partei die in der Lage ist die Folgen ihres Handelns abzusehen und unter Berücksichtigung
dieser Tatsache handelt.
Das Europäische Parlament braucht die CDU,
weil wir nicht einfach ohne eine gemeinsame strenge Fiskalpolitik Eurobonds akzeptieren,
weil wir nicht zulassen wollen, dass die öffentlichen Haushalte ihre Schuldenpolitik genauso weiter betreiben
wie in der Vergangenheit,
weil wir für den Erhalt der Europäischen Union kämpfen und auch bereit sind hierfür zu investieren.
Die Europäische Union ist nicht selbstverständlich, sie ist ein Privileg welches wir genießen dürfen und für
dessen erhalt wir uns einsetzen müssen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Erfolgsgeschichte fahrlässig gefährdet wird.
Eine nachhaltige und verantwortungsvolle Schuldenpolitik ist unabdingbar, dies darf nicht vernachlässigt
werden.
Hiefür möchte ich mich einsetzen und Bitte Sie um Ihr Vertrauen.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Kiss
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14
Kandidatin für Platz 14 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Jerabek, Christine
53 Jahre, Gymnasiallehrerin mit der Großen Facultas für Kath. Religion, Philosophie und Geographie, Stellv. Vorsitzende der CDU Rottenburg, Beisitzerin
der FU Rottenburg, Beisitzerin im Kreisvorstand der CDU und FU Tübingen
Im 18. Jahrhundert wurde die Grundlage für unser Europa geschaffen: die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ihr sind wir verpflichtet. Sie bedeutet unveräußerliche Individualrechte und Recht auf und Pflicht zur
Solidarität gegenüber der Gemeinschaft, der Gesellschaft.
Innerhalb dieses Selbstverständnisses sind wir imstande, gemeinsame Regeln für Finanzen, Wirtschaft, Landwirtschaft, Sicherheit, Energie und vieles mehr zu finden. Diese Regeln dienen dem Wohlergehen des einzelnen Menschen und dem Wohlergehen der Gesellschaft und damit letztlich dem Frieden.
Damit das gelingen kann, müssen die Dinge, die europäische Absprachen brauchen, wie z.B. die Agrarpolitik,
europäisch geregelt werden. Andere Angelegenheiten brauchen die Kompetenz vor Ort, sie müssen in der nationalen oder regionalen Verantwortung bleiben wie z.B. die Wasserversorgung. Europa braucht klare Zuständigkeiten nach der Vorgabe des Subsidiaritätsprinzips.
Bildung ist Ländersache. Dennoch sind Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende in europäischer Perspektive und auf europäische Kompetenz zu erziehen. Ich halte die europäischen Programme, die
länderübergreifendes Arbeiten und Austausche finanziell oft erst ermöglichen, für unverzichtbar.
Warum Frauenpolitik? Frauen haben um ihre gesellschaftlichen Beteiligungsrechte länger und härter kämpfen
müssen als Männer. Immer noch sind sie in der Öffentlichkeit und in den Leitungsämtern unterrepräsentiert.
Die Bezahlung der Frauen liegt oft unter der der Männer, auch wenn Stellung und Verantwortung vergleichbar sind. Und solange das nicht verändert ist, werde ich aktiv Frauenpolitik betreiben – für gleiche Chancen,
gleiche Bezahlung, gleiche Förderung, mit Augenmaß, aber zielorientiert und energisch.
Ein großes Anliegen ist mir das Thema „Frieden“. So widme ich mich kommunal wie kirchlich dem christlichislamischen Dialog gemäß der Überzeugung Küngs, dass ohne ein Frieden der Religionen kein Frieden der
Kulturen zu erreichen sei.
Das gleiche Thema führte mich in den AK „Bundeswehr“. Sicherheit ist Voraussetzung für Frieden.
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E 14
Kandidatin für Platz E 14 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Weggen, Isolde
56 Jahre, geschieden, 1 Tochter, Diplom-Kauffrau (FH), im Bezirksvorstand der
CDU Württemberg-Hohenzollern, stellv. Vorsitzende der Frauen Union Württemberg-Hohenzollern, stellv. Kreisvorsitzende der CDU und FU Biberach
Europa ist für uns und vor allem für die kommenden Generationen eine Chance. Die europäische Aufgabe ist
es, den erkämpften Frieden aufrecht zu erhalten und Europa als eine starke Wirtschaftsgemeinschaft stetig
weiter zu entwickeln. Denn nur wenn die Europäische Union wirtschaftlich gesund ist, wird es auch den dort
lebenden Menschen gut gehen.
Als Teamleiterin in der Finanzbuchhaltung eines der ältesten familiengeführten Unternehmens der Baustoffindustrie in Ulm, welches auch international tätig ist, werde ich fast täglich mit den Europäischen Gesetzen, vor
allem mit den Finanz- und Steuerrichtlinien konfrontiert.
Es gibt noch viele Themen, die in Europa weiter entwickelt werden sollten, die für eine gemeinsame Zukunft
unabdingbar sind. Beispielsweise die Bewältigung der Euro-Krise und somit Erhalt der Währung, die Erhaltung
und Förderung des ländlichen Raumes, Förderung der Forschung und Innovation, um neue Impulse, vor allem
für die mittelständischen Unternehmen zu bekommen.
Das Zitat von Ludwig Erhard „Der Markt ist der einzige demokratische Richter, den es überhaupt in der modemen Wirtschaft gibt“ sollte für die CDU Richtschnur in der derzeitigen Krise sein. Die CDU muss auch bei der
Europa-Politik ihren klaren Kurs halten!
Der vorpolitische Raum muss ebenfalls von unserer Partei gepflegt werden. Als aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Laupheim habe ich gelernt, das manchmal weniger mehr ist.
Es gibt aber auch Dinge, die nicht einheitlich über Europa geregellt werden sollten. Ich denke hierbei an die
angestrebte Europäische Arbeitszeitrichtlinie, die in Deutschland nicht umsetzbar wäre bzw. zu großen Problemen in den Hilfsorganisationen führen würde. Als aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Laupheim
habe ich gelernt, das manchmal weniger mehr ist, denn kein Land hat so ausgeprägte Freiwilligen Dienste.
Wir sollten unseren Bürgerinnen und Bürgern für ein gemeinsames Europa begeistern.
Ich werde mich gemeinsam mit allen Kandidatinnen und Kandidaten engagiert beim Wahlkampf einbringen,
um ein gutes Wahlergebnis für unsere CDU zu erreichen.
30
15
Kandidat für Platz 15 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Zacherle, Michael
45 Jahre, Wissenschaftsmanager,
Beisitzer der CDU Nordbaden, Beisitzer der CDU Karlsruhe-Land, Schriftführer des CDU-Landesfachausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Michael Zacherle ist seit 2008 Wissenschaftsmanager am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo er
Wissenschaftler bei der Antragstellung für Projekte und Strategische Verbünde unterstützt. Von Ende 2011
bis Anfang 2013 war er als Vorstandsreferent in das erweiterte Präsidium des KIT abgeordnet. Derzeit ist er
zusätzlich stellvertretender Leiter eines größeren Projekts zur Neugliederung interner Geschäftsprozesse.
Nach dem Erhalt des Physikdiploms, das er an der Universität Karlsruhe (TH) zusammen mit der F. HofmannLa Roche AG im Bereich der umweltfreundlichen Herstellung von Pharmazeutika abgelegt hatte, war er an seiner Alma Mater als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Informatik angestellt. Von 1994 – 1999
war er noch nebenberuflich als Wahlkreismitarbeiter des Europaabgeordneten Dr. Konrad Schwaiger beschäftigt, von 2008 – 2009 ebenfalls nebenberuflich als Consultant bei Microsoft.
Seinen Wehrdienst leistete er 1986-1987 in der Ludwig-Frank-Kaserne in Mannheim als Fernmelder ab.
Seit seinem Eintritt in die JUNGE UNION 1984 und die CDU 1988 engagierte er sich in vielen Vorständen aktiv.
So war er Mitgründer des JU-Ortsverbands Östringen, den er später mit einem anderen Ortsverband zum
Stadtverband Östringen zusammenführte. Im Kreisvorstand der JU Karlsruhe-Land und im Bezirksvorstand der
JU Nordbaden wirkte er viele Jahre mit, zuletzt jeweils als stellvertretender Vorsitzender.
In der CDU wirkte er etwa 15 Jahre lang als Pressesprecher, zuerst des Ortsverbandes und des Stadtverbandes
Östringen sowie nach seinem Umzug nach Ettlingen des dortigen Orts- und Stadtverbandes. Im Stadtverband der CDU Ettlingen war er zudem in den Jahren 2010 und 2011 Vorsitzender. Im Landesfachausschuss für
Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung der CDU Baden-Württemberg ist er seit 2007 als Schriftführer in den
Vorstand eingebunden.
Für die JUNGE LISTE Karlsruhe-Land war er von 1997-1999 Mitglied des Kreistags Karlsruhe und ab 1998 auch
Mitglied des dortigen Ältestenrates.
In seiner Freizeit wandert Zacherle gerne mit Freunden im Nordschwarzwald oder in der Pfalz, wo er auch gerne Ausflüge mit seinem Motorrad unternimmt. Ebenfalls in der Natur, nämlich an den Flüssen in Süddeutschland, geht er der Passion des Kajak-Paddelns nach. Sein Engagement in der Familienforschung seiner Vorfahren bringt ihn grenzüberschreitend mit vielen Menschen in Zentraleuropa und den USA zusammen.
Ehrenamtlich ist er stellvertretender Vorsitzender des Jazzclub Ettlingen e.V., der pro Jahr etwa 30 Live-Konzerte veranstaltet, sowie Mitglied im Aktivteam der Bürgerstiftung Ettlingen. 2001 war er Mitgründer der gemeinnützigen Bürgerinitiative Brettwald e.V. in Östringen, deren 1. Vorsitzender er im Anschluss bis 2007 war.
Im Natur- und Umweltschutz engagiert er sich derzeit vor allem als Rheinpark-Guide der Pamina-Region.
Eine weitere Leidenschaft von Michael Zacherle gilt dem Singen im KIT-Konzertchor. Dort hatte er im Sommer
2012 die Möglichkeit, die europäische Einigung persönlich mitzufeiern: beim Staatsakt in Reims anlässlich des
50-jährigen Jubiläums des Handschlags zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle sang sein Chor die
Neunte von Beethoven.
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E 15
Kandidat für Platz E 15 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Kaufmann, Malte
36 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, Diplom-Volkswirt
Mitglied des Vorstandes der CDU Rhein-Neckar,
Vorsitzender der MIT Rhein-Neckar
Wir erleben in Europa eine nie dagewesene Friedenszeit – wir dürfen mit unseren Familien in Freiheit und
Prosperität aufwachsen und ich bin dankbar, dass ich als engagierter Christ meinen Glauben leben darf. Nicht
zuletzt ist dies der Europäischen Einigung zu verdanken. Freiheit, Frieden und Wohlstand sind aber nicht eine
Selbstverständlichkeit für alle Zeiten. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Christdemokraten mit vollem Einsatz
für Werte wie die Soziale Marktwirtschaft eintreten. Es darf nicht sein, dass wir Europa Populisten oder Ideologen überlassen.
Als Volkswirt und Unternehmer weiß ich, wie fundamental wichtig es ist, dass solide gehaushaltet wird – aus
diesem Grund bin ich froh und dankbar, dass unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, unser Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, sowie die Bundes- und Europaabgeordneten der CDU oft trotz Gegenwind an
der Stabilitätskultur der CDU als Antwort auf die Schuldenkrise festhalten. Diese Politik möchte ich gerne
unterstützen. Keine Lösung ist es, wenn, wie es bei manchen unserer politischen Gegner der Fall ist, das Heil
in Eurobonds und Umverteilung gesucht wird.
Ich engagiere mich seit 2001 aktiv in der CDU – als Schatzmeister bei der CDU Mühlhausen, als Beisitzer im
Kreisvorstand der CDU Rhein-Neckar, und in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in verschiedenen
Funktionen. Darüber hinaus bin ich gewähltes Mitglied der Vollversammlung der IHK Rhein-Neckar. Voraussichtlich im Laufe des Jahres werde ich ein Promotionsstudium zum Thema „Soziale Verantwortung von
Kleinen und Mittelständischen Unternehmen in der Europäischen Union“ abschließen. Im Rahmen dieses
Studiums durfte ich in diverse Länder der Europäischen Union reisen und habe festgestellt, dass gerade in Osteuropa große Hoffnungen auf Europa liegen, nach Jahrzehnten der Misswirtschaft und des Sozialismus. Diese
Hoffnungen dürfen wir nicht enttäuschen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich bei meiner Kandidatur unterstützen!
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16
Kandidat für Platz 16 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Staib, Rainer
43 Jahre, Polizeibeamter,
Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes im Raum Bad Boll,
Kreis- und Gemeinderat
Von Beruf bin ich Polizeibeamter und seit meinem Diplom-Abschluss an der Fachhochschule für Polizei in
Villingen-Schwenningen bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen beschäftigt. Dort bin ich zurzeit Chef eines
Einsatzzuges und vorrangig bei Demonstrationen und Fußballspielen im Einsatz. Inzwischen bin ich seit 20
Jahren bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg tätig. Ich engagiere ich mich seit mehreren Jahren beim
CDU-Arbeitskreis der Polizei. Dort bin ich sowohl Vorsitzender des regionalen AK Polizei Göppingen, als auch
stellvertretender Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises in Nordwürttemberg. Gleichzeitig bin ich Mitglied
im Landesvorstand des AK. Im Bezirk Nordwürttemberg des AK Polizei möchten wir in diesem Frühjahr den
Vorstand neu wählen, um vor allem für die kommenden Wahlen, als kompetenter Ansprechpartner gut aufgestellt zu sein.
Der CDU bin ich 2003 mit der Absicht beigetreten, mich an der politischen Gestaltung meines persönlichen
und beruflichen Umfeldes zu beteiligen. In meinem Gemeindeverband bin ich seit 2007 Vorsitzender und seit
der letzten Kommunalwahl Gemeinderat und Fraktionssprecher der CDU Gemeinderatsfraktion Bad Boll. Im
Jahr 2011 bin ich als Nachrücker in den Kreistag des Landkreises Göppingen eingezogen.
Berufsbedingt liegen meine politischen Schwerpunkte bei der Innen- und Sicherheitspolitik. Das subjektive
Sicherheitsgefühl eines jeden einzelnen Bürgers, muss es uns wert sein, sich dafür einzusetzen. Hierbei ist mir
ein besonderes Anliegen die Prävention sowie die Auseinandersetzung mit der zunehmenden Gewaltkriminalität. Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung ist vor allem bei Großveranstaltungen, wie
Demonstrationen und Fußballspielen, ein nicht zu unterschätzendes Problem der Sicherheitskräfte. Aber auch
die sonstige Bevölkerung, welche einfach nur ein Sportereignis miterleben möchte, muss geschützt werden.
Diese Problematik wird zwar immer wieder diskutiert aber konkrete Ergebnisse lassen sich bisher nicht erkennen. Die Sicherheitskräfte brauchen jedoch die Unterstützung der Politik mehr als je zuvor.
Ich kandidiere auf der Liste zur Europawahl, um an der politischen Gestaltung meines Umfelds teilzuhaben,
denn politisches Engagement in einer Partei, die von Vernunft und Verantwortungsbereitschaft geprägt ist, ist
wichtiger denn je. Vor allem gegenüber neu gegründeten Parteien, wie z.B. der „Alternative für Deutschland“,
gilt es klar Flagge zu zeigen, für was man steht. Ich möchte mich beteiligen, denn nur wer sich beteiligt, kann
auch etwas ändern. Dies möchte ich auch als mein Motto ansehen: „Mitgestalten, statt gestaltet zu werden“.
Ich kandidiere insbesondere, von Baden-Württemberg zukünftig Schaden abzuwenden: Polizeireform, Schulreform, Energiewende. Alles was Grün-Rot anpackt, endet im Chaos. Hautnah bekomme ich dies bei der Umsetzung der Polizeireform zu spüren. Im Moment wird die Polizei kaputt reformiert. Die Polizeireform besitzt personelle, organisatorische und finanzielle Ausmaße, die in diesem Umfang nicht notwendig gewesen wären. Sie
hindert die Polizei, ihre eigentlichen Aufgaben für den Bürger wahrzunehmen. Die Zunehmende Verflechtung
der Kriminalität zwischen den Ländern – Internetkriminalität oder Menschenhandel und Prostitution – wird
von uns einiges abverlangen. Hierbei gilt es die gesetzlichen Möglichkeiten zu schaffen, um in den jeweiligen
Mitgliedsstaaten erfolgreich gegen diese Phänomene agieren zu können.
Da ich aus einer landwirtschaftlich geprägten Familie stamme, möchte ich mich auch in die Bereiche Umwelt
und Verkehr mit einbringen. Ich bin der Meinung, dass diese Bereiche unmittelbar miteinander verbunden
sind. Mobilität ist wichtig aber nicht um jeden Preis. Mobilität und Fortschritt mit Rücksicht.
Nicht zuletzt durch mein Hobby, dem Ausdauersport, bin ich gewohnt, mir immer neue Ziele zu setzen, mich
auf dem Weg zum Erreichen dieser Ziele zu fordern und stets darum zu kämpfen, diese Ziele auch zu erreichen. Für die Belange der Bürgerinnen und Bürger möchte ich mich einsetzen und meine Bereitschaft zum
Engagement innerhalb der wahren Partei der Mitte mit der Kandidatur auf der Landesliste zur Europawahl
zum Ausdruck bringen.
Rainer Staib
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E 16
Kandidatin für Platz E 16 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Groschke, Mirka
29 Jahre, PR Beraterin
Vorsitzende CDU Stadtverband Schwaigern
Als langjähriges Mitglied der Jungen Union und der CDU freue ich mich sehr, vom Kreisverband Heilbronn und
dem Bezirksverband der Frauen Union Nordwürttemberg für die Ersatzbewerberliste vorgeschlagen und auf
der Bezirksvertreterversammlung in Giengen gewählt worden zu sein.
Ich arbeite als PR Beraterin in einer Werbeagentur und kam schon während meines Studiums der Germanistik
und des Journalismus an der Universität Karlsruhe (TH) mit Europa in Kontakt: Im Rahmen meines Praktikums
beim Bundespresseamt Bonn in der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Europa. Der „Vertrag über eine Verfassung für Europa“, der damals (2005) druckfrisch in jedem Büro des Presseamts gestapelt wurde, faszinierte
mich nicht nur seines erhabenen Wortlautes wegen, sondern vor allem, weil mir bewusst wurde, wie bedeutsam die Gründung der Europäischen Union im Hinblick auf die historische Entwicklung Europas ist.
Wenn wir uns bewusst machen, dass der europäische Gedanke bereits im antiken Griechenland seine Wurzeln
findet, dass, um noch einen Schritt weiter zurück zu gehen, allein die Wurzeln unserer Sprachen ihren gemeinsamen Ursprung im Indogermanischen haben, dann wird die Bedeutung einer starken Europäischen Union,
getragen trotz aller Widrigkeiten durch den europäischen und humanistischen Gedanken, sehr deutlich.
Eine Formulierung des Vertrags hat mich besonders fasziniert und ich würde ihn gar als Leitmotiv für mein
europäisches Verständnis benennen: „In Vielfalt geeint“.
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17
Kandidatin für Platz 17 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Angladagis, Marina
55 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, MTLA, Gesundheitspädagogin
Kreisvorstand der Frauen Union Böblingen
Innovativ –initiativ – engagiert
Bereit Neues zu denken, zu vermitteln und umzusetzen ohne Gewachsenes - Tradition außer Acht zu lassen.
In Stuttgart geboren, von Kindheit an durch weltoffenes, familiär europäisch geprägtes Elternhaus Interesse
an Menschen, ihren verschiedenen Kulturen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Wohnhaft in Böblingen, dort erste politische Schritte in der JU. Noch heute ist mir das Einbeziehen der Jugend
auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen ein großes Anliegen. Besonders auch bei jungen Frauen ihr
politisches Interesse zu locken und zu wecken.
Im FU-Kreisvorstand Böblingen und CDU-Stadtverband Böblingen. Von 2003-2011 im Vorstand der Frauen
Union Nordwürttemberg, dort interessante, innovative Veranstaltungen und Diskussionen begleitet, um dann
Raum für neue Interessentinnen zu schenken. Es ist mir ein großes Anliegen Wissen und Kenntnisse über die
politischen und gesellschaftlichen europäische Zusammenhänge zu vermitteln, damit die Bürgerinnen und
Bürger gut Entscheidungen mittragen können bzw. sich qualifiziert in Diskussionen einbringen können und
für Anpassungen sich einsetzen können. Besondere sehr gut besuchte Events mit Frau Dr. Inge Gräßle initiiert
und durchgeführt.
Beruflich bin ich in der Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention an Grundschulen tätig und
dort in der Koordination für über 3000 Klassen in Baden-Württemberg zuständig. In diesem Themenfeld hat
Deutschland – Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle, die europaweit anerkannt ist. Somit ist verständlich,
dass Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention mir ein wichtiges Anliegen ist und ich aufmerksam
bin, in manchen Details von europäischen Nachbarländern zu lernen. Getragen ist all mein Engagement von
einem christlichen, liebevollen Menschenbild. Im kirchlichen Bereich habe ich über Jahrzehnte verantwortliche
Positionen geprägt und bin ehreamtlich in der Moderation und als Referentin für Gremienarbeit tätig.
Für was ich stehe:
- Effiziente, kontrollierte Verwendung der EU-Gelder
- Zukunftsträchtige Beschlüsse in Wirtschaft und Landwirtschaft mit hohem Bewusstsein für den
Standort Deutschland und Baden-Württemberg
- Qualitative Sicherheit für die Grundversorgung bezüglich Lebensmittel und Energie mit
Überprüfung der festgelegten Standards
- Geldmarkt, Bankenwirtschaft unter intensiven Kontrolle zur Sicherheit der ganzen EU
- Förderung und Forderungen einer gelingenden Gemeinschaft auf Europäischer Ebene
Ich bitte um Ihre Stimme – ich sichere Ihnen mein Engagement zu und bedanke mich von Herzen für Ihr
positives Votum für mich und meinen Platz 17 auf der Landesliste zum 8. Europäischen Parlament.
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E 17
Kandidatin für Platz E 17 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordwürttemberg
Merz, Gabriela
42 Jahre, Diplom Kauffrau, verheiratet, 1 Kind,
Stellv. Vorsitzende der FU Ostalb, CDU-Gemeinderätin seit 2004
Es gibt gute Argumente, die für Europa sprechen. Die Europäische Union ist einer der dynamischsten und am
weitesten entwickelten Wirtschaftsregionen der Welt. Europa ist jedoch nicht nur wirtschaftlich, sondern
auch politisch einflussreich. Das Wort Europas hat in der Welt enormes Gewicht. Gemeinsam sind die Staaten
Europas stark.
Friedensraum Europa
Die EU ist das erfolgreichste Friedensprojekt der Geschichte, durch die Integration gibt es seit über einem
halben Jahrhundert Frieden zwischen den Mitgliedsstaaten.
Gemeinsam mehr Gewicht haben
Gemeinsam kann die EU und ihre Mitgliedsstaaten mehr erreichen als jeder für sich alleine. Der Klimawandel,
die Friedenssicherung aber auch eine soziale Gestaltung der Globalisierung kann nur gemeinsam bewältigt
werden.
Raum der kulturellen Vielfalt
Die EU ist keine Einheitskultur, sondern baut auf der kulturellen Vielfalt und Eigenständigkeit auf. Europa ist
ein beispielloser Raum der Vielfältigkeit und des kulturellen Reichtums.
Teilhabe am Sozial- und Lebensmodell Europas
Das Sozial- und Lebensmodell Europa baut auf gemeinsamen Werten: soziale Gerechtigkeit, gleichberechtigte
Teilhabe am wirtschaftlichen Wohlstand, Achtung der Menschenrechte, Chancengleichheit, Solidarität, Demokratie und Frieden. Das ist das europäische Modell, das wir nur gemeinsam bewahren und weiterentwickeln
können.
Was mir für Europa wichtig ist…
Europa muss ein Europa für die Menschen sein - unabhängig davon, woher sie kommen, wie alt oder jung sie
sind, ob sie Frauen oder Männer sind, oder reich oder arm und wen sie lieben. Die Menschen sollen Chancen
bekommen, die sie nützen können. Jede Ebene - die Region, der Staat und die Europäische Union müssen dazu
ihren Beitrag leisten. Ich will, dass sich die politisch Verantwortlichen in meinem Europa ihrer Verantwortung
in der Welt bewusst sind und aktiv an der nachhaltigen Entwicklung der armen und ärmsten Länder unserer
Erde mitarbeiten. Die Macht dazu hat die Europäische Union.
Europa muss ein Europa für die Menschen sein - indem die soziale Dimension gestärkt wird. ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen sollen vom europäischen Binnenmarkt ebenso profitieren, wie es die Wirtschaft
jetzt schon tut. Darüber hinaus gilt es die wirtschaftliche und politische Stärke Europas aktiv zu nutzen, um
Gerechtigkeit, Fairness und Solidarität in einer globalisierten Welt zu erreichen.
EUROPA MUSS SICH SEINER GLOBALEN VERANTWORTUNG BEWUSST SEIN; UND DIESE HERAUSFORDERUNG ANNEHMEN
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18
Kandidatin für Platz 18 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Schwenk, Amélie
29 Jahre, ledig, Amtstierärztin
Referentin für neue Medien im CDU Kreisverband Tuttlingen
Beisitzerin im Kreisvorstand der Jungen Union Tuttlingen
Im Jahr 2013 blicken wir zurück auf 50 Jahre Élysée-Vertrag und damit auf das Bestehen des Grundsteins eines
friedlichen Europas seit einem halben Jahrhundert. Für mich als Mensch, der zwischen der deutschen und der
französischen Kultur pendelt, ist es wichtig, dass die Kinder dieser Freundschaft zwischen Deutschland und
Frankreich sich auch für das Fortbestehen der Europäischen Wertegemeinschaft einsetzen.
Es ist aus meiner Sicht notwendig, das negative Bild der Bürger von Europa, nämlich dem der „Brüsseler Bürokraten“, zu verändern und aufzuzeigen, dass jeder einzelne Mitgliedsstaat gegenüber den wachsenden Staaten
in der Welt wie insbesondere China oder Indien von einer gemeinsamen Politik nur profitieren kann.
In meiner beruflichen Tätigkeit, insbesondere im Bereich der Lebensmittelüberwachung, bin ich tagtäglich
mit den Folgen der Harmonisierung des europäischen Rechts konfrontiert. Diese Harmonisierung ist in vielen
Bereichen wirklich sinnvoll, aber es dürfen dadurch nicht regionale Traditionen zugunsten einer konturlosen
Einheit verdrängt werden. Die Stärke der Europäischen Union ist insbesondere ihre Einheit in Vielfalt. Diese
gilt es zu bewahren und zu fördern.
Für mich ist der Euro eine wahre Erfolgsgeschichte, denn durch seine Einführung wurde der Handel auf dem
Europäischen Binnenmarkt insbesondere für unsere innovativen deutschen Unternehmen vereinfacht. Nach
wie vor sind unsere Nachbarländer Frankreich und die Niederlande unsere wichtigsten Handelspartner vor
der Volksrepublik China. Daher gilt es, den Euro als attraktive Währung zu erhalten und damit Wohlstand und
finanzielle Sicherheit sowie Stabilität für den Euro-Raum zu bewahren.
Es gibt nur eine Partei, die dafür einsteht, Politik auf der Basis der christlichen Werte zu gestalten und das ist
die CDU/CSU in der Fraktion der Europäischen Volkspartei. Seit ich 14 Jahre alt bin, bin ich Mitglied der Jungen
Union und seither kontinuierlich in verschiedenen Vorstandsämtern von der Orts- bis hin zur Bezirksebene
aktiv. Eine sehr prägende Zeit für mich war das Engagement im Arbeitskreis Umwelt und Energie der Jungen
Union Südbaden. 2001 bin ich der CDU beigetreten und engagiere mich im Kreisvorstand seit 2011 zunächst als
Beisitzerin, nun als Referentin für neue Medien.
Aufgewachsen bin ich in einer christlich und christdemokratisch geprägten deutsch-französischen Familie in
Spaichingen. Nach dem Abitur habe ich an der Ludwig-Maximilians-Universität München Veterinärmedizin
studiert. Meine Approbation erhielt ich 2008. Seit November 2010 bin ich beim Veterinär- und Verbraucherschutzamt Rottweil tätig.
In Dankbarkeit gegenüber den älteren Generationen, die ein Europa in Frieden, Wohlstand und Sicherheit erst
ermöglicht haben, sehe ich mich als Vertreterin der jüngeren Generation in der Pflicht, diese Arbeit fortzusetzen und mich dafür einzusetzen.
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E 18
Kandidatin für Platz E 18 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Südbaden
Albiez, Ghislaine
Französin, verheiratet. Ich habe zwei pubertierende Kinder im
Alter von 12 und 14 Jahren. arbeite in unserem Familienbetrieb,
sowie im Außendienst bei der Firma Poscimur
Europa ist unsere Zukunft. Deshalb müssen wir weg von der Europaverdrossenheit. Wer, wenn nicht wir, die
CDU, hat die Kraft, die europäische Idee wieder zu leuchten zu bringen?
Es geht doch viel mehr als dem vom Brüssel vorgeschriebenen Krümmungsradius von Bananen und anderen
bürokratischen Unfug.
Es geht um die politische und wirtschaftliche Sicherung unserer Zukunft.
Europa ist die größte Friedensinitiative unserer Geschichte.
Und der Zusammenschluss der Nationen in Europa ist Chance im Konzert der Weltmächte unsere Interesse
und unsere Identität zu bewahren.
Die CDU kann Europa besser als alle anderen.
Von Konrad Adenauer über Helmut Kohl bis zu Angela Merkel. Die CDU steht für eine konsequente EuropaPolitik.
Mir ist es schon von meiner Herkunft her wichtig.
Mit meinen Wurzeln in Deutschland und Frankreich bin ich ein Stück gelebtes Europa.
Vor 50 Jahren schlossen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Elyséevertrag.
Nach 100 Jahren Feindschaften und Millionen Toten wurden aus alten Feinden Freunde.
Aber es ist wie im wirklichen Leben: Freundschaften müssen ständig gepflegt werden.
Sonst gehen sie verloren.
deswegen fühle ich mich dieser Freundschaft verpflichtet.
zu meiner Person: Ich heiße Ghislaine Albiez
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19
Kandidatin für Platz 19 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Manke, Claudia
42 Jahre, verheiratet, 2 Kinder (12 und 8 Jahre), Bankkauffrau,
CDU Bruchsal, Kreisvorstand FU Karlsruhe-Land
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Nach der Geburt meiner Söhne fing ich an, mich noch intensiver für die Politik zu interessieren. Manche politischen Entscheidungen, auf Bundesebene und vor allem auch viele Entscheidungen in Bruchsal, sah ich mit
anderen Augen und ich konnte diese Entscheidungen nicht immer nachvollziehen bzw. verstehen. Als Mutter,
die Verantwortung trägt, mit beiden Beinen fest im Leben steht und dazu noch, berufstätig ist, wollte ich nicht
nur „Meckern“, NEIN, ich wollte mich engagieren, ich wollte Flagge zeigen.
Darum trat ich 2007 in die CDU ein. Gleich im folgenden Jahr wurde ich in den Vorstand der CDU Bruchsal
gewählt. Seit 2011 gehöre ich dem Kreisvorstand der Frauen Union Karlsruhe-Land an.
Heute kandidiere ich für Platz 19a der Landesliste zur Europawahl um noch mehr Engagement für die CDU zu
zeigen, und ich möchte bei der für mich und auch für uns großartigen Idee Europa mitwirken.
Über den Tellerrand schauen, Grenzen überwinden - das steht für mich und das erwarte ich auch von der
Politik in Europa.
Europa ist ein Bündnis von Staaten, das einen großen Teil der immer mehr zusammenrückenden Welt einnimmt. Ich finde es faszinierend, wenn ich meine Kinder sehe, wie sie im heutigen Europa aufwachsen können.
Wie es für sie so selbstverständlich ist, mit anderen Kulturen der ausländischen Mitschüler und Vereinskameraden und Nachbarn umzugehen. Es ist für sie alles so SELBSTVERSTÄNDLICH und ohne Hintergedanken.
Dies alles hat Europa möglich gemacht, durch die offenen Grenzen. Zusammen sind wir stark. Europa unsere
Zukunft und Europa ist die Zukunft unserer Kinder.
In Zukunft werden einige wichtige Entscheidungen zu treffen sein, wenn es um Europa geht, und gerade darum ist es wichtig, dass wir, die CDU, gut vertreten sind.
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.
Claudia Manke
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E 19
Kandidat für Platz E 19 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Nordbaden
Dr. Käuflein, Albert
52 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Stiefkinder, römisch-katholisch,
Diplomtheologe und Journalist; Stadtrat,
Vorsitzender der Karlsruhe-Nordweststadt und des AEK Karlsruhe
Ich stamme aus Karlsruhe und habe in Freiburg i.Br. und Mainz Philosophie und katholische Theologie studiert und leite in Karlsruhe das Roncalli-Forum. Das ist ein Bildungszentrum des Bildungswerks der Erzdiözese
Freiburg, benannt nach Papst Johannes XXIII., der mit bürgerlichem Namen Angelo Giuseppe Roncalli hieß.
Das Roncalli-Forum greift Themen aus Kirche, Theologie und Gesellschaft in öffentlichen Veranstaltungen auf.
Daneben bin ich Medienbeauftragter des Bildungswerks und gebe Impulse vor allem für die Internetauftritte
der Zentrale und der regionalen Einrichtungen.
Darüber hinaus bin für die Präsenz der katholischen Kirche bei dem Karlsruher Privatsender „Die neue Welle“
verantwortlich. Beim Münchner Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses habe ich dafür eine journalistische Ausbildung absolviert. In beiden Fällen, bei der Erwachsenenbildung wie bei der Rundfunkarbeit,
geht es um die Vermittlung von Inhalten.
CDU-Mitglied bin ich seit 1985. Die CDU ist meine politische Heimat. „Gehen Sie zu den Wahlen und stellen
Sie sich zur Wahl“, so hat es Erzbischof Dr. Robert Zollitsch einmal in einer Silvesterpredigt formuliert. Genau
das mache ich. Ein weiteres Zitat, das meine Motivation zum Ausdruck bringt, stammt von dem Trierer Dominikaner und Professor für christliche Gesellschaftslehre Dr. Wolfgang Ockenfels: „Passt euch nicht dieser Welt
an, gestaltet sie!“
Nach wie vor sind viele Bürgerinnen und Bürger skeptisch, wenn es um Europa geht. Die Finanzkrise trägt
ihren Teil dazu bei. Bei aller berechtigten Kritik, die man an manchen Punkten üben kann, beruhen doch die
meisten Vorurteile gegenüber Europa auf einem Missverständnis. Denn es geht nicht um die Alternative Nationalstaaten oder Europa, sondern um die Verbindung von Nationalstaaten und Europa.
Ich bin Deutscher und Europäer. Die großen politischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich
nur von starken Staaten in einer starken Gemeinschaft lösen. Vieles kann ein einzelner Staat gar nicht mehr
bewältigen. Die Idee Europa muss noch stärker in den Köpfen und in den Herzen der Menschen verankert
werden. Die Menschen brauchen mit anderen Worten eine Zielvorstellung von Europa. Genau hier kann ich
von meinem beruflichen und politischen Hintergrund einen Beitrag für Europa leisten. Das Christentum ist die
Seele Europas. Oder, um ein anderes Bild zu verwenden, das Christentum ist die Quelle, aus der sich Europa
speist. Über Jahrhunderte hin bildeten Europa und das Christentum eine unauflösliche Einheit. Die Rede vom
christlichen Abendland bringt das zum Ausdruck. Wir müssen den Menschen vermitteln, dass sie von Europa
profitieren. Europa ist der Garant für Freiheit und Frieden. Dafür bin ich bereit, mich zu engagieren. Dafür bin
ich bereit zu kämpfen. In Karlsruhe und der Region bin ich nicht unbekannt. Von meiner Bekanntheit, die mit
meiner Arbeit und meinem politischen Engagement, vor allem als Stadtrat, zusammenhängt, kann unsere Liste
für die Europawahl nur profitieren.
Mehr über mich unter www.kaeuflein.de und unter www.facebook.com/albert.kaeuflein.
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Kandidatin für Platz 20 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Uhl, Carola
55 Jahre, verh., 2 erwachsene Töchter, Sachgebietsleiterin,
Gemeinderätin, Vorsitzende des CDU OV Bermatingen,
Pressesprecherin der CDU Bodenseekreis
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
in dem vereinten Europa geht es um mehr als um Finanzen. Europa ist auch mehr als eine Währungsunion. Es
geht um politische Stabilität, es geht um unsere Zukunft!
Ich freue mich, dass ich mich als Kandidatin für den Platz 20 der Landesliste für die Europawahl vorstellen darf.
Vor über 25 Jahren, vor meiner Familienphase, habe ich als Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern erfolgreich mit unserer Europaabgeordneten Elisabeth Jeggle zusammengearbeitet.
Heute werden viele unserer kommunalpolitischen Fragen vom Europäischen Parlament und von der Kommission beeinflusst, über 60% aller kommunalrelevanten Gesetze und Verordnungen verursacht die EU.
Ein Beispiel sind die Lärmaktionsplanungen, die derzeit mit hervorragender Transparenz durchgeführt werden,
was man sich von so manchem bundesdeutschen Großprojekt wünschen würde. Die Bürgerinnen und Bürger
können sich jederzeit über die neuesten Untersuchungsergebnisse auf der Internetplattform der Landesanstalt für Umwelt informieren und haben so die Möglichkeit, sich gut unterrichtet am Verfahren zu beteiligen.
Dieses von der EU verursachte Vorgehen führt zu ganz erstaunlichen Ergebnissen: Zone 30 ganztags auf der
B31 in der Gemeinde Hagnau am Bodensee.
Ein negatives Beispiel zur Einmischung der EU in kommunale Belange war die Konzessionsrichtlinie zur Privatisierung des Trinkwassers. Nicht nur die CDU Bodenseekreis hat heftig dagegen protestiert. Denn die Trinkwasserversorgung gehört zur Daseinsvorsorge und da darf kein Risiko eingegangen werden. Das gilt auch für
den Bodensee, den größten Trinkwasserspeicher Europas, der 6 Mio. Menschen mit Trinkwasser versorgt. Die
Trinkwassereinzugsgebiete dieses natürlichen Speichers müssen besonders geschützt werden - auch vor der
unkonventionellen Art der Erdgasförderung, dem Fracking.
Aber die EU ist mehr als Richtlinien und Verordnungen. Europa ist die gemeinsame Suche nach Lösungen von
grenzüberschreitenden Problemen. Europa ist die Chance, dass wir - anders als unsere Eltern, Großeltern oder
Urgroßeltern - friedlich mit unseren Nachbarländern leben können. Europa ist ein Garant für Frieden für uns,
unsere Kinder und die zukünftigen Generationen.
In diesem Sinne bitte ich um Ihre Stimme und bedanke mich für Ihr Interesse.
Carola Uhl
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E 20
Kandidat für Platz E 20 der Landesliste zur Europawahl
vorgeschlagen von: CDU Württemberg-Hohenzollern
Weidlich, Florian
32 Jahre, Dipl.-Betriebswirt (FH)
Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Bad Urach
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
in meiner, der noch jüngeren Generation, fehlt leider häufig das Verständnis dafür, wie wichtig die Europäische
Union für unseres heutiges Zusammenleben ist. Das, was wir bislang in Europa erreicht haben, wie beispielsweise offene Grenzen, Berufs- und Niederlassungsfreiheit, eine Währungsunion, deren Vorteile gar nicht hoch
genug eingeschätzt werden können sowie innere und äußere Sicherheit, wird allzu oft als Selbstverständlichkeit wahrgenommen und nicht als Errungenschaften eines gemeinsamen Europas. Gerne möchte ich mich im
Wahlkampf mithelfen, an dieser Stelle gerade bei jungen Menschen Aufklärungsarbeit zu leisten.
Des Weiteren sehe ich als Vertreter des Landkreises Reutlingen auf der CDU-Europaliste meine Aufgaben
insbesondere darin, unseren württembergisch-hohenzollerischen Spitzenkandidaten Norbert Lins bei seinem
Wahlkampf im Kreis Reutlingen sowohl in organisatorischen Dingen, wie bei der Planung und Durchführung
von Veranstaltungen, als auch in inhaltlichen, den Landkreis betreffenden Themen zu unterstützen.
Gerne möchte ich mich Ihnen auch noch etwas vorstellen: Ich komme aus der Stadt Bad Urach im Kreis Reutlingen. Nach Fachhochschulreife und Zivildienst absolvierte ich zunächst eine Berufsausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete anschließend in diesem Beruf. Nach einiger Zeit entschloss ich mich, noch ein
Hochschulstudium aufzunehmen und schloss erfolgreich wirtschaftswissenschaftliche Studienprogramme in
Nürtingen und Reutlingen ab. Seit zwei Jahren arbeite ich als Assistent bei einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Stuttgart. Privat engagiere ich mich außerhalb der Parteiarbeit insbesondere
im Förderverein des Bad Uracher Krankenhauses.
Mit den besten Grüßen
Ihr Florian Weidlich
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