Ohrkerzen-Therapie Ortho

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Ohrkerzen-Therapie Ortho
Komplementärmedizin
Ohrkerzen-Therapie
Ortho-Bionomy®
Unsere Ohren tragen einen wichtigen Teil zum Wohlbefinden bei – deshalb sollten wir
sorgsam mit ihnen umgehen. Mit Hilfe einer Ohrkerzen-Therapie können wir ihnen und
uns auf sanfte Weise etwas Gutes tun.
Es kann viele Gründe haben, wieso unser körperliches Gleichgewicht aus der Bahn geworfen wird.
Überbelastung, anhaltende, seelische oder emotionale Belastungen, Stress und Druck im Alltag sind
nur ein paar wenige davon. Hier kann die Ortho-Bionomy Abhilfe schaffen. Sie ist eine sanft
ausgeführte Körpertherapie, die es dem Organismus erlaubt, die ureigenen Fähigkeiten und
Möglichkeiten der Selbstregulation wieder zu entdecken.
Text: Nadja Röthlin
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hrkerzen werden schon seit geraumer
Zeit für medizinische Behandlungen
benutzt. Schon vor Jahrhunderten
machten die Hopi-Indianer sowie auch Naturvölker aus Asien von deren Wirkung Gebrauch;
daher werden die Kerzen auch Hopi-Kerzen
genannt. Sie sind ein reines Naturprodukt und
werden in Handarbeit hergestellt. Meistens
bestehen sie aus ungebleichter, pestizidfreier
Baumwolle und naturbelassenem Bienenwachs
und sind auch mit Kräuterzusätzen wie z.B.
Kamille, Salbei und ätherischen Ölen erhältlich. Ohrkerzen sind etwa zwanzig bis dreissig
Zentimeter lang, sechs bis zehn Millimeter breit
und die Abbrenndauer beträgt etwa 10 Minuten.
Methode
Bei der Behandlung sollte der/die Patient/in
so auf der Seite liegen, dass der Gehörgang
senkrecht liegt und gut zugänglich ist. Aus
Gründen der Sicherheit ist zu empfehlen, die
Behandlung nicht selber sondern immer von
einer Zweitperson durchführen zu lassen.
Mit leichten Drehbewegungen wird die entzündete Ohrkerze mit der nicht brennenden Seite in den Gehörgang eingeführt,
bis der/die Patient/in ein Rauschen hört.
Beim Abbrennen der Kerze kommt es zu einem
dreiphasigen Prozess. In der ersten Phase
entsteht ein Unterdruck und die Luftsäule im
Innern der Kerze beginnt zu vibrieren. Dies
wirkt auf das Trommelfell und die Ohren wie
eine Massage. In der zweiten Phase – der sogenannten Wärmephase – entsteht eine angenehme Wärme im Ohr. Dadurch wird die
Durchblutung und die körpereigene Abwehr
angeregt. In der dritten Phase, welche als
Kaminphase bezeichnet wird, kommt es zu
einem Überdruck im Ohr. Dieser Druck öffnet
verstopfte Poren, lässt die Haut besser atmen
Mai 2013
und bewirkt zudem, dass
Abfallstoffe und Sekrete
in das Innere der Kerze
abtransportiert werden.
Die Behandlung sollte
immer an beiden Ohren
durchgeführt werden
und mit einer halbstündigen Ruhephase abgeschlossen werden.
Wirkungen
Buchtipp
Text: Nadja Röthlin
Ohrkerzentherapie
Mary Dalgleish
Lesley Hart
ISBN: 9783830422792
Fr. 38.90
Bei der Ohrkerzen-Therapie
sorgt die Luftvibration für
eine sanfte Massage, die
Wärme für die angenehme Entspannung und der
Überdruck für die wohltuende Erleichterung.
Die Behandlung ist u.a. bei Nebenhöhlenbeschwerden, Tinnitus, chronischen Ohrbeschwerden, Hörschwäche, Migräne oder
Erkältungskrankheiten zu empfehlen.
Nicht geeignet ist sie u.a. bei perforiertem
Trommelfell, akuten Ohrentzündungen oder
Verletzungen im äußeren Gehörgang.
E
ntwickelt wurde die Methode in den 70er
Jahren vom anglo-kanadischen Osteopathen Arthur Lincoln Pauls. Aufbauend
auf den Erkenntnissen der Osteopathie sowie
den schmerzlindernden Positionierungstechniken von Dr. Lawrence Jones entwickelte er
sein eigenes Behandlungsverfahren. Dieses
nannte er erst «Phased Reflex Techniques»
und später «Ortho-Bionomy». 1978 gründete
er in den USA die internationale Ortho-Bionomy-Vereinigung. Bereits Anfang der 80er
Jahre wurden dann die ersten Kurse in der
Schweiz, Frankreich und Italien durchgeführt.
Der Begriff Ortho-Bionomy stammt aus dem
Griechischen (orthos = korrekt, bio = Leben,
nomos = Gesetzt) und lässt sich sinngemäss
übersetzen mit «den Regeln des Lebens folgen».
Methode
A. R/pixelio.de
Die Ortho-Bionomy befasst sich mit der
Körperstruktur sowie den muskulären und
energetischen Spannungsmustern resp.
Blockaden. So werden krankheits- oder belastungsbedingte körperliche Veränderungen
als wichtige Hinweise wahrgenommen, wie
der Körper mit einer Störung umzugehen
versucht. Das heisst, die Methode geht nicht
gegen diese Störung vor, sondern unterstützt
den Körper, sich selbst wieder einzuregulieren.
In der Behandlung wird mit verschiedenen
Techniken und ausschließlich mit Entspannungsimpulsen gearbeitet. Der/die Therapeut/
in arbeitet immer in die für den/die Klient/
in freie Richtung und verstärkt sanft das
vorgefundene Haltungs- und Bewegungsmuster. So wird ein vorhandenes Muster
bewusst gemacht, und der Körper erhält
die Möglichkeit, sich von innen heraus
zu verändern und neu zu organisieren.
Diese Art der Behandlung bringt ein vertieftes Verständnis für den eigenen Körper
und eine bessere Stressbewältigung. Es
kommt zu einer nachhaltigen Linderung von
Schmerzen und einem besseren Energiefluss sowie einer generellen Entspannung.
Wirkungen
Die Ortho-Bionomy wendet sich an Menschen jeden Alters und mit verschiedenen
Indikationen. Sie eignet sich bei allen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates (z.B. Haltungsschäden, Kopf-, Rücken-,
Gelenk- und Muskelschmerzen), Störungen
der inneren Organe, Infektanfälligkeiten,
Folgen von Stressbelastung, zur Nachbehandlung nach Operationen und Vernarbungen, als Begleittherapie bei schwerkranken
Menschen und zur Gesundheitsvorsorge.
Neben der Arbeit im therapeutischen Bereich
findet sie auch im Wellnessbereich, zur
Schulung der Körperwahrnehmung und bei
der Selbstwahrnehmung Anwendung.
Buchtipp
Weiche manuelle
Techniken der
Ortho-Bionomy®
Klaus G. Weber
Michaela Wiese
ISBN: 9783830491316
Fr. 103.–
Bestellung:
Verband vitaswiss
Tel: 041 417 01 60
[email protected]
www.vitaswiss.ch
Weitere Infos unter:
www.ortho-bionomy-ch.ch
SVOB Schweizerischer Verband
der Ortho-Bionomy®
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