Bewerbung

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Das Anschreiben
Die Bewerbung ist Ihre persönliche Visitenkarte. Sie sollte im gesamten
Erscheinungsbild, also Mappe, Anschreiben, Lebenslauf mit Foto und Anlagen, gezielt
auf die Stellenausschreibung abgestimmt sein.
Das Anschreiben
Für die Bewerbungsmappe wie das Anschreiben gilt es, einen positiven ersten Eindruck beim
Leser zu hinterlassen. In der äußeren Form sollte das Anschreiben nicht mehr als zwei DIN
A4 Seiten umfassen und möglichst auf weißem Papier ausgedruckt sein. Der Zeilenabstand
sollte 1,5 cm betragen, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten.
Adresse
Ganz gleich ob Sie sich an der Norm orientieren oder kreativ gestalten möchten, der Kopf
sollte auf jeden Fall folgende Angaben enthalten: Absender mit Anschrift,
Empfängeranschrift sowie Ort mit Datum. Nicht zu vergessen sind die eigene Telefon- und
Mobil-Nummer sowie bei Bedarf die E-Mail-Adresse, damit ein Kontakt kurzfristig
hergestellt werden kann.
Betreff
Das Wort "Betreff" wird zwar nicht mehr verwendet, eine Betreffzeile jedoch schon. Geben
Sie oberhalb der Anrede in Fettdruck den Grund des Schreibens an und stellen Sie den Bezug
zur "Angebotsquelle" her.
Anrede
Hier ist auf eine persönliche Anrede zu achten. Wenn in der Anzeige kein Name genannt ist
oder Sie sich blind bewerbern, erfragen Sie Ihren Ansprechpartner. Ansonsten verwenden Sie
die allgemeine Höflichkeitsform: "Sehr geehrte Damen und Herren".
Text
Grundsätzlich gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Der Text sollte sich überzeugend
auf den jeweils angebotenen Arbeitsplatz beziehen. Dabei ist eine klare Gliederung sinnvoll.
Inhaltlich geben Sie Ihr Interesse, Ihr Know-how und zusätzliche Kenntnisse, die Sie für die
Stelle mitbringen, an. Falls Sie Kündigungsfristen einhalten müssen, sollten Sie diese nennen.
Auf Anfrage wird der Gehaltswunsch in einer Ganzjahresbruttosumme ("von ... bis")
angegeben. Verwenden Sie möglichst kurze, klare Sätze und achten Sie auf korrekte
Orthografie und Grammatik.
Abschluss
In einem abschließenden Satz sollten Sie Ihre Bereitschaft zu einem persönlichen Gespräch
zeigen. Die Grußformel und Ihr vollständiger Name runden das Ganze ab.
Tipp:
Lassen Sie das Anschreiben und den Lebenslauf unbedingt von einer weiteren Person
gegenlesen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, stellen Sie sich der Kritik: Sind meine
Gedankengänge klar? Passt das Anschreiben auf die Stellenbeschreibung? Sehen die
Unterlagen gut aus? Stimmen Rechtschreibung und Grammatik?
Das Muster-Anschreiben
Ein für alle Berufe geeignetes Muster-Anschreiben gibt es nicht. Designer müssen
unkonventionellere Anschreiben verfassen als Buchhalter. Darüber hinaus haben
Personalverantwortliche natürlich in Punkto Anschreiben nicht immer die selbe
Meinung. Dieser Leitfaden bietet zwar Erfolg versprechende Formulierungen an, soll
aber als Denkanstoß verstanden werden, der dabei hilft eigene Formulierungen zu
entwickeln.
Inhalt:
1. Allgemein
2. Äußerer Aufbau
3. Inhalt
4. Text-Einleitung
5. Der zweite Absatz
6. Ein bis zwei weitere Absätze
7. Gehalt
8. Kündigungsfrist/frühester Eintritt
9. Sonstiges
10. Schlussfloskel
11. Bewerbungsphilosophie
12. Zusammenfassung
1. Allgemein
Äußerlich
Seriöser Geschäftsbrief. Das Anschreiben sollte schlicht aussehen und in der Regel keine PCSpielereien mit Bildchen, Farben, Schriftarten, Grafikelementen oder fett gedruckten Wörtern
innerhalb des Textes enthalten.
Inhaltlich
Die Absicht, sich aus der Masse der Mitbewerber herauszuheben, ist legitim, aber der Weg
dahin führt über die bereits erbrachten herausragenden Leistungen (in den Bereichen Studium,
Examen, Aufstiegskurve, Zeugnisse, Fachqualifikation, Arbeitserfolge), nicht über
herausragende „Leistungen“ im Moment der Formulierung. Wer sich nicht gerade als
Werbetexter bewirbt, formuliert am besten schlicht und sachlich (keine Gags oder gekünstelte
Darstellungen, keine Fremdwörter, die nicht sicher beherrscht werden). Denn der
Personalverantwortliche ist Profi und liest ständig solche Briefe. Er weiß, dass der größte Teil
der Bewerbungen (bis zu 90 Prozent) ungeeignet ist. Er möchte die für ihn relevanten
Informationen schnell und problemlos aufnehmen. Dafür hat er pro Anschreiben nur wenige
Sekunden Zeit.
2. Äußerer Aufbau
Grundregel: mit einer Seite auskommen – aber dieses Prinzip nicht „zu Tode reiten“. Wenn
mehr gesagt werden muss, sind 1,5 Seiten besser als eine, auf der durch „Textquetschung“ ein
unschönes Bild entsteht.
Personen, die sich auf eine Stelle bewerben, die möglicherweise einige hundert Menschen
interessiert (z. B. bei Top-Konzerne oder Branchen mit geringem Arbeitskräfte-Bedarf) sind
eher gehalten, mit einer Seite auszukommen als z. B. Führungskräfte, die mehr
Erklärungsbedarf haben, und sich gezielt um eine einzeln ausgeschriebene Position bewerben:



Weißes Papier
Oben Absender mit Anschrift, Telefon etc. entweder vom PC-Drucker erstellt oder als
Briefpapier gedruckt (letzteres bei Führungspositionen generell besser, aber nicht
entscheidend)
Name und Adresse des Empfängers so auf das Papier bringen, dass bei einer Faltung
des Bogens in drei Drittel diese Anschrift durch das Fenster eines Fensterumschlags
DIN lang problemlos lesbar wäre (nicht versuchen, diesen Textblock höher zu setzen,
um mehr Text auf die Seite zu bekommen)
Achtung: niemals einen Fehler bei Namen und Adressen machen!
3. Inhalt
Betreff
Steht über der Anrede, hier ist – ausnahmsweise – ein etwas fetterer Schriftgrad
empfehlenswert. Aber: Man schreibt die Zeile einfach hin, man setzt nichts davor (weder
„Betreff“ noch „betr.:“)
Beispiel: „Bewerbung um die Position Konstrukteur Serienprodukte, Ihre Anzeige am
12.01.2002 in den VDI nachrichten“
Diese Angabe erleichtert der Poststelle das Sortieren und der Personalabteilung die
Zuordnung zum richtigen Fall.
Anrede
Sofern die Anzeige einen Namen enthält, schreiben Sie diese Person direkt an. Verwenden sie
ansonsten die Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Guten Tag, sehr geehrte
...“. „Hallo, Herr ...“ ist Teenager-Umgangssprache und daher nicht zu empfehlen. Nach der
Anrede steht ein Komma!
Achtung: Sofern das erste Wort des nächsten Satzes dies zulässt, wird nach dem Komma
hinter der Anrede mit kleinem Anfangsbuchstaben begonnen.
4. Text-Einleitung
Ungeübten fällt der Anfang besonders schwer, deshalb hier die Empfehlung für einen kurzen,
harmlosen Satz ,dem der Leser ebenso wenig Aufmerksamkeit schenkt wie den „freundlichen
Grüßen“ am Schluss:
Beispiel: „die ausgeschriebene Position interessiert mich sehr“ , alternativ: „Ihre Anzeige
hat mein besonderes Interesse gefunden“ oder „gern sende ich Ihnen meine Bewerbung
um diese Position“ o. ä.
der Aussagewert solcher Floskeln geht gegen null – aber Sie sind „drin“ im Text und haben
nichts wirklich falsch gemacht. Ein Briefanfang mit „ich“ gilt nicht als geglückt – fangen Sie
auch keinesfalls mehrere der weiteren Absätze damit an („Ichbezogenheit“).
5. Der zweite Absatz
Ziel des Anschreibens ist es, sich durch Darlegung ausgewählter Informationen für den Leser
so interessant zu machen, dass er aufmerksam und mit großen Erwartungen den „Rest“ der
Unterlagen anschaut. Hauptträger der entsprechenden Bemühungen soll dieser Absatz sein.
Achtung: 90 Prozent der Bewerbungen um eine Position erweisen sich als ungeeignet. Sofern
Sie sich also für die Stelle eignen, sollten Sie es laut und deutlich sagen – es ist absolut nicht
selbstverständlich! Der Personalverantwortliche rechnet damit, dass auch Ihre Bewerbung
eine von den 90 Prozent ungeeigneten Zuschriften ist. Beweisen Sie ihm, dass dies nicht
zutrifft. Falsch wären pauschale Aussagen, Sie passten exakt zum Job, erfüllten „alle
Anforderungen“ o. ä. m. Das glaubt niemand und das stimmt merkwürdigerweise auch nie.
Positives Beispiel: Ausgeschrieben wird (Anzeige) ein Gruppenleiter Produktionsplanung, es
geht um große Serien, gesucht wird ein FH-Ingenieur, Ende 20 bis Mitte 30, er soll
Erfahrungen mit PPS-Systemen haben, Serienfertigungen kennen, sehr gut Englisch sprechen.
Der zweite Absatz des Anschreibens könnte hier lauten:
„Ich bin Dipl.-Ing. (FH), 31 Jahre alt und seit fünf Jahren in der Arbeitsvorbereitung
eines Großserienherstellers tätig. Dort arbeite ich ständig mit einem PPS-System, zusätzlich
betreue ich die ... Die englische Sprache wende ich nahezu täglich in Wort und Schrift an,
sie ist Arbeitssprache im Konzern.“
Fazit: Der Bewerber ist erst einmal interessant – er passt voll ins Bild. Eine Abweichung vom
Anforderungsprofil ist meist erlaubt, bei zweien ist die Bewerbung fast aussichtslos.
Das Prinzip lautet also: Scheinbar rein zufällig passt das, was der Bewerber ebenso scheinbar
„einfach so“ über sich erzählt, sehr gut zum Aufgabenbereich und vor allem zum
Anforderungsprofil. In Wirklichkeit hat der Kandidat seine Schilderung genau auf den Text
der Anzeige ausgerichtet und sieht zu, dass die zentralen „Reizwörter“ daraus in seiner so
scheinbar einfach nur die Tatsachen berichtenden Schilderung unübersehbar vorkommen.
6. Ein bis zwei weitere Absätze
Hier haben Sie Gelegenheit, weitere positive Aussagen über sich zu machen, wobei Sie sich –
getreu dem Motto „seriöser Geschäftsbrief“ – vor allzu plumpem Eigenlob hüten müssen.
Aber hier ist Raum für erzielte Sacherfolge („Die Arbeit in dem von mir geleiteten Projekt
führte zu einer Halbierung der Ausschussquote“), für Hinweise auf spezielle, halbwegs zur
angestrebten Position passende Fachqualifikationen und auf erfolgreich durchgeführte, im
Sinne der Anzeige interessante Weiterbildungsmaßnahmen.
„Weiche“ Anforderungskriterien der Anzeige (solche, die man weder messen, noch beweisen
kann, wie z. B. „dynamisch“, „engagiert“ etc.) ignoriert man am besten. Hat man das Gefühl,
einer dieser Punkte werde im Inserat als besonders wichtig herausgestellt, geht man vorsichtig
damit um.
Beispiel: Die Anzeige sagt: „Da hier zwei Abteilungen zusammengelegt werden und die
Personalstärke anschließend um ein Drittel zu reduzieren ist, sind Führungsstärke,
Stehvermögen und Durchsetzungskraft erforderlich.“ Man erkennt: Das ist nicht nur so
dahingesagt, diese Eigenschaften sind hier wirklich erfolgsentscheidend.
Man schreibt nicht: „Ich bin führungs- und durchsetzungsstark“, auch nicht: „Ich zeichne
mich durch ... aus.“ Das ist Eigenlob, plump und unbewiesen.
Besser klingt: „Ich war maßgeblich an der Restrukturierung unseres Bereiches beteiligt.
Diese Aufgabe erforderte ausgeprägte Führungsstärke und konnte erfolgreich gelöst
werden.“ Aber auch dies wäre ein schlichtes, gutes Argument: „Ich führe seit mehreren
Jahren erfolgreich etwa 150 Mitarbeiter unterschiedlicher Ausbildungs- und
Alterskategorien sowie Staatsangehörigkeiten.“
Das Wechselmotiv
Jeder potenzielle Arbeitgeber will wissen, warum der Bewerber vom heutigen Unternehmen
(so vorhanden) weg will. Die Frage, warum er unbedingt diesen Job anstrebt, ist schon
weniger wichtig: Die Antwort darauf würde zu schwülstigen Lobhudeleien über die Zielfirma
verleiten - bei Aufstiegspositionen erklärt sie sich fast schon von selbst. Fehlt dieser Absatz
ganz, könnten Fragen offen bleiben („Was will der hier? Hat der eigentlich im Inserat gelesen,
dass ...? Da ist doch für ihn gar kein Fortschritt erkennbar!“).
Positives Beispiel A: „Unser Unternehmen wurde verkauft, jetzt stehen umfassende
Restrukturierungen an. Mein Geschäftsbereich wird dann nicht mehr zur Kernkompetenz
gehören, seine Zukunft ist ungewiss. An der ausgeschriebenen Position reizen mich ganz
besonders die komplexen Projektaufgaben, in denen ich eine interessante Herausforderung
sehe. Meine bisherigen Tätigkeiten haben mich darauf gut vorbereitet.“
Oder B: „Die geschilderten Aufgaben reizen mich fachlich sehr. Ich könnte viele meiner
Erfahrungen einbringen und mich gleichzeitig in neue, besonders anspruchsvolle Gebiete
einarbeiten.“
Oder C: „Die ausgeschriebene Position wäre für mich der folgerichtige nächste Schritt in
meiner Laufbahnplanung. Entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten gibt es bei meinem
Arbeitgeber derzeit nicht.“
Sonderfall Berufseinsteiger: Dass jetzt ein Job gesucht werden soll, muss nicht begründet
werden, der Hinweis auf den bevorstehenden Studienabschluss (im zweiten Absatz) reicht
aus. Aber es sollte erkennbar werden, dass diese Bewerbung gezielt auf diese Position
gerichtet ist (sofern sie in einer Anzeige umschrieben wurde).
Beispiel: „Die dargestellte Tätigkeit im Versuchsbereich reizt mich besonders. Ich könnte
dort nicht nur Teile meines erworbenen theoretischen Wissens anwenden, sondern auch
meine ausgeprägten praktischen Fähigkeiten einsetzen.“ - dann sieht man, dass Sie
zumindest die Anzeige vollständig gelesen haben, was gerade bei Anfängern nicht etwa
selbstverständlich ist.
Sonderfall Arbeitslosigkeit: Eine Begründung in der Bewerbung ist überflüssig, aber was an
der Zielposition reizt, sollte schon deutlich werden.
7. Gehalt
Jeder Bewerbungsempfänger möchte wissen, was der Bewerber „kostet“, er könnte ja auch
die Möglichkeiten der Position überfordern. Problemlos, da es im Vorstellungsgespräch
ohnehin abgefragt wird, ist – unabhängig vom Text der Anzeige – die kommentarlose Angabe
des letzten Brutto-Jahreseinkommens. Eine Aufteilung in fixe und variable Bezüge muss nicht
unbedingt vorgenommen werden. Ersatzweise (auch in Kombination denkbar; bei
Berufseinsteigern die einzig mögliche Aussage) ist die Angabe des gewünschten Einkommens
erlaubt.
Beispiel: „Mein Einkommen beträgt ca. 90.000,- EUR/Jahr zuzüglich Dienstwagen.“ Dabei
kann man hinzufügen: „..., entscheidend für mich ist jedoch die Aufgabenstellung.“ Das
deutet eine diffuse, Sie nicht konkret verpflichtende Toleranzbereitschaft an.
8. Kündigungsfrist/frühester Eintritt
Auch diese Information hätte der Empfänger gern. Wenn die Kündigungsfrist zu lange dauert,
kann die Bewerbung an dieser Frage scheitern (zu lange Kündigungsfrist).
Beispiel: „Meine Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Quartalsende.“
Oder: „Ich könnte sofort eintreten.“
Bei längeren Kündigungsfristen wäre ein Zusatz schön (falls zu verantworten): „... sechs
Monate zum Quartalsende, ich gehe jedoch von der Möglichkeit einer deutlichen
Verkürzung in Absprache mit meinem Arbeitgeber aus.“
Hinweis: Gehalt und Kündigungsfrist sollten in einem Absatz zusammengefasst werden.
9. Sonstiges
Empfehlendwert ist ein Absatz mit dem Hinweis: „Ich bin unbegrenzt mobil“ oder „Ein
Umzug nach Wiesweiler-West ist problemlos möglich“. Das beruhigt den Leser
(Anmerkung: Nein, es ist nicht selbstverständlich, dass ein erwachsener Akademiker, der sich
in Wiesweiler-West bewirbt, auch dorthin umzieht).
Dann kann dort als zweiter Satz stehen: „Zu einem Vorstellungsgespräch stehe ich gern zur
Verfügung.“ Das ist zwar ohnehin selbstverständlich, es beruhigt aber den Absender, das
gesagt zu haben.
Nicht empfehlenswert sind komplizierte Hinweise zum ohnehin selbstverständlichen
Verfahren wie: „In einem Gespräch möchte auch ich herausfinden, ob wir zusammenpassen.“
Sonderfall Berater-Anzeige
Tun Sie einfach so, als wäre die ausgeschriebene Position in seinem Hause angesiedelt oder
als wäre er das suchende Unternehmen. Das vereinfacht die Sache. Sonst müssten Sie dauernd
von „Ihrem Klienten“ reden, was die Formulierungen unnötig kompliziert macht. Der Berater
steckt das weg.
10. Schlussfloskel
„Mit freundlichen Grüßen“ , dann darunter unterschreiben (nicht vergessen!).
11. Bewerbungsphilosophie
Verfassen Sie das Anschreiben als wollten Sie die Position unbedingt haben, obwohl Sie noch
viel zu wenig darüber wissen. Das ist systemimmanent, nehmen Sie es hin und schreiben Sie
nicht: „... bin ich ja erst in der Vorinformationsphase. Später werde ich dann entscheiden, ob
ich mich bewerbe.“
12. Zusammenfassung
Nun besteht unser Brief aus dem harmlosen Einleitungssatz, dem entscheidenden zweiten
Absatz zu Ihrer „passenden“ Qualifikation, einigen Ausführungen zu sonstigen Fähigkeiten,
Informationen zur Wechselmotivation, Angaben zum Einkommen und Eintrittstermin sowie
einer Standard-Schlussfloskel.
Kein Hexenwerk, nicht wahr? Wenn jetzt noch eine Frage auftaucht, beantworten Sie sich die
mit Logik und gesundem Menschenverstand. Und am besten schreibt man wie man spricht. Es
sei denn, ...
Anmerkung: Dieser Beitrag erschien leicht abgewandelt als Beitrag von Heiko Mell im
Rahmen seiner seit 1984 gestalteten Serie „Karriereberatung“ in den VDI nachrichten vom
22.02.2002.
Quelle: http://www.karrierefuehrer.de/bewerbung/musteranschreiben.html

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