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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
POSTHOF - Zeitkultur am Hafen  Posthofstraße 43  A-4020 Linz / Austria  Ein Haus der LIVA
Medienreferent: Mag. Karl Zabern  Tel: (+43 732) 77 05 48 - 5130  mailto:[email protected] www.posthof.at
TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
V
om sinnlichen Märchen bis zum Kampf ums
Überleben reichen die Abenteuer und Geschichten
des traditionsreichen Linzer Tanz-Festivals in seiner
Ausgabe 2016. Acht Abende, die wahrhaft unter die Haut
gehen und packen, drei Österreich-Premieren, zwei
Uraufführungen, eine Weltpremiere und ein konzertantes
Special inklusive!
Ein Glanzstück inspiriert von Buster Keaton und der Magie des
Stummfilms etwa ist dem Niederländischen Theatermacher
Jakop Ahlbom unter dem Titel "Lebensraum" gelungen - eine
echte Entdeckung zum Festivalstart am 3.3.!
Ein dystopisches Mensch-Maschine-Zukunftsszenario, in dem
atemlose Faszination und verhaltenes Schaudern einander
abwechseln, entwirft die einflussreiche Tanzschöpferin Nanine
Linning für ihre Heidelberger Company in ihrer neuesten
Kreation "Silver". Im Posthof zu sehen am 31.3.
Nicht nur mit dem weltweit gefeierten Stück "My Everlasting",
einem berührenden Pas de Deux um Festhalten-Wollen und
Loslassen-Müssen, sondern auch mit der Weltpremiere seiner
neuesten Kreation "The Other" beehrt der New Yorker
Shootingstar Stephen Shropshire das Linzer Publikum am 16.4.
Das Finale der Hauptreihe am 27.4. bestreitet der aus Israel
stammende Choreograf Sharon Friedman. In "Free Fall"
beschäftigt sich sein Madrider Ensemble auf spektakuläre
Weise mit einer wesentlichen Eigenschaft unserer Natur: dem
Drang zu überleben.
TanzTage 2016 von 3. März bis 3. Mai im Posthof.
Programm & aktuelle Infos: www.posthof.at/tanztage
POSTHOF - Zeitkultur am Hafen  Posthofstraße 43  A-4020 Linz / Austria  Ein Haus der LIVA
Medienreferent: Mag. Karl Zabern  Tel: (+43 732) 77 05 48 - 5130  mailto:[email protected] www.posthof.at
TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
PROGRAMM
HAUPTREIHE
Do. 3. März | Österreich-Premiere
JAKOP AHLBOM (NL)
Lebensraum
Inspiriert von Buster Keaton und der Magie des Stummfilms, ist
dem vielfach preisgekrönten Theatermacher ein Glanzstück
zwischen Pantomime, Tanz, Akrobatik, Musik und
Illusionskunst gelungen. "Ein wunderschön inszeniertes
Slapstick-Märchen" (Trouw Amsterdam).
GS (num. Sitzpl.): € 22/24/26
Do. 31. März | Österreich-Premiere
DANCE COMPANY NANINE LINNING /
THEATER HEIDELBERG (NL/D)
Silver
In ihrer neuesten Kreation entwirft die einflussreiche
Niederländische Tanzschöpferin ein dystopisches MenschMaschine-Zukunftsszenario, in dem atemlose Faszination und
verhaltenes Schaudern einander ständig abwechseln.
GS (num. Sitzpl.): € 22/24/26
Sa. 16. April | Uraufführung
STEPHEN SHROPSHIRE (USA)
My Everlasting / The Other
Der New Yorker Shootingstar beehrt die TanzTage nicht nur
mit dem weltweit gefeierten Stück "My Everlasting", einem
berührenden Duett um Festhalten-Wollen und LoslassenMüssen, um Erinnerung und Vergänglichkeit, sondern auch mit
der Weltpremiere seiner neuesten Kreation "The Other"!
GS (num. Sitzpl.): € 22/24/26
Mi. 27. April | Österreich-Premiere
SHARON FRIDMAN COMPANY (ESP)
Hasta Dónde? / Free Fall
Der aus Israel stammende Choreograf ist eine der großen
Entdeckungen des letzten Jahres. In "Free Fall" beschäftigt
sich sein Madrider Ensemble auf spektakuläre Weise mit einer
wesentlichen Eigenschaft unserer Natur: dem Drang zu
überleben. Ein "verrückter Walzer" ist das Eröffnungsstück des
Abends.
GS (num. Sitzpl.): € 22/24/26
...
POSTHOF - Zeitkultur am Hafen  Posthofstraße 43  A-4020 Linz / Austria  Ein Haus der LIVA
Medienreferent: Mag. Karl Zabern  Tel: (+43 732) 77 05 48 - 5130  mailto:[email protected] www.posthof.at
TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
TANZTAGE-LABOR
Fr. 18. März
EDITTA BRAUN COMPANY & AYSE DENIZ (A)
Close Up
Virtuos, verstörend: Fünf "bodies in concert" im Live-Dialog mit
der harmonisch perfekten Welt einer Konzertpianistin. Eine
Veranstaltung von Brucknerhaus und Posthof
GS (num. Sitzpl.): € 16/18/20
Mi. 6. April
SILK CIE. (A): For A...
Wie viele Gesichter kann und muss eine Frau heute haben?
Und wer ist es, der sie evoziert? Ein Tanz/Performance-Stück
zum weiblichen (Selbst-)Verständnis in der postindustriellen
Informationsgesellschaft.
GS (num. Sitzpl.): € 13/15/17
Fr. 8. April | Uraufführung
IRIS HEITZINGER (A): Kurze Abhandlung über das Nichts
CIE. ANIMUS (A): Blick in die Tiefe
Als be-herz-tes Wagnis solo im Foyer und als emotionales Trio
im Saal widmen sich die beiden heimischen Tanz-Projekte
demselben Thema: der Schönheit des Moments.
GS (num. Sitzpl.): € 13/15/17
TANZTAGE SPECIAL
Di. 3. Mai | World | Einziges Österreich-Konzert
SÍLVIA PÉREZ CRUZ
solo in Concert
Zu Gast im intimen Rahmen der TanzTage umschleicht die
faszinierende katalanische Sängerin auf gar nicht so leisen
Sohlen die Brücke der Emotionen.
MS (Sitzpl.): € 18/20/22
Alle Veranstaltungen: Sitzplätze, Beginn 20:00 Uhr
Info + Karten: 0732 / 781800, [email protected], www.posthof.at
Schwerpunkt TanzTage 2016 im Posthof: http://www.posthof.at/tanztage
Presseinfo online: http://www.posthof.at/presse
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
HAUPTREIHE
Do. 3. März | Österreich-Premiere
JAKOP AHLBOM (NL)
Lebensraum
Sein ernster, stoischer Gesichtsausdruck ist unvergesslich:
Buster Keaton war neben Charlie Chaplin einer der
erfolgreichsten Komiker der Stummfilm-Ära. Aber bei
"Lebensraum", der jüngsten Arbeit des schwedischen, in
Amsterdam lebenden Theatermachers Jakop Ahlbom würde
selbst Buster Keaton ein Schmunzeln auskommen. Eine
Entdeckung!
"Lebensraum" ist eine Hommage an Keatons Film "The
Scarecrow" (1920). Auf der Bühne würzt der junge
Theatermagier, dessen Werk sich durch die Verbindung
unterschiedlichster Performance-Disziplinen auszeichnet,
diesen Höhepunkt des Slapsticks mit jeder Menge Action,
Akrobatik und Situationskomik.
Der Look des Schwarzweiß-Films dominiert die Szenerie. Nicht
nur die liebenswert altmodische Einzimmerwohnung mit der
gewöhnungsbedürftigen Tapete ist monochrom gehalten. Auch
die beiden Zimmerbewohner - ernste junge Männer, glatt
geschniegelt und in perfekt sitzenden Anzügen - wirken wie aus
der Zeit gefallen.
Turbulent wird es im trauten Heim, als sich die beiden gut
organisierten Herren zwecks Zeitersparnis im Geiste von
Pinocchio und Frankenstein eine Haushälterin erschaffen. Mit
rotem Haarschopf und quietschgelbem Kleid bringt die junge
Dame im wahrsten Sinne des Wortes Farbe in die Bude und
der geordnete Lebensraum der beiden Junggesellen fällt dem
Chaos anheim...
Jakop Ahlbom und seinen drei DarstellerInnen gelingt das
Wunder, die Magie des Stummfilmes auf eine zeitgenössische
Bühne zu transferieren. Die unerhörte Mischung aus Tanz,
Illusionskunst und perfekt getimter Komik sucht ihresgleichen.
"Lebensraum" wurde mit dem VSCD Mime Prize
ausgezeichnet, die grandiose Silke Hundertmark in ihrer Rolle
als immer lächelnde mechanische Puppe erhielt eine
Nominierung als "beste Schauspielerin international" für den
prestigeträchtigen Theaterpreis "Colombina ".
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
Jakop Ahlbom, 1971 im Schweden geboren, studierte an der
renommierten Amsterdamer Theaterschule Pantomime. Seine
Arbeiten der letzten 15 Jahre dokumentieren seinen
außergewöhnlichen und eindringlichen Theaterstil, in dem sich
Pantomime, Tanz, Musik und Illusionskunst vereinen. (hof)
Konzept: Jakop Ahlbom
Performer: Jakop Ahlbom, Silke Hundertmark, Reinier Schimmel, Leonard
Lucieer, Empee Holwerda
Live Musik: Alamo Race Track
Bühne: Douwe Hibma and Jakop Ahlbom
Dramaturgie: Judith Wendel
Lichtdesign: Yuri Schreuders
Technik: Nik Tenten, Allard Vonk, Remco Gianotten, Michel van der Weijden
Produzent: Wilma Kuite / Alles voor de Kunsten
http://jakopahlbom.nl/
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
HAUPTREIHE
Do. 31. März | Österreich-Premiere
DANCE COMPANY NANINE LINNING /
THEATER HEIDELBERG (NL/D)
Silver
Von hier gibt kein Entkommen. Hilflos windet sich der nackte
Menschenkörper in einem riesigen blauen Netz. Willkommen in
der schönen Zukunftswelt von "Silver", der neuesten Kreation
von Nanine Linning. Es ist eine kalte und unheimliche Dystopie,
die die 12 Tänzerinnen und Tänzer ihres Heidelberger
Ensembles malen - ein explosives Spannungsfeld zwischen
maschineller Effizienz und ungezähmter Körperlichkeit.
Eigenartige silberne Klonwesen mit ausdruckslos geschminkten
Gesichtern und langem Blondhaar dominieren die Szenerie.
Bedrohliche Klänge wabern durch den futuristischen
Bühnenraum und verheißen Unheil für die letzten verbliebenen
Menschen. Schutzlos sind sie den Silberlingen ausgeliefert und
ihr Leben wird durch die künstlichen Intelligenzen gesteuert
und optimiert. In monströsen Experimenten entstehen hybride
Menschenwesen mit grotesken Körperausbuchtungen, andere
werden ihrer Hautschichten beraubt oder in Plexiglaskästen zur
Schau gestellt als Raritäten einer versunkenen Zeit. Alles ist
möglich in Linnings Visionen, in denen die digitale Revolution
alles überrollt hat.
Die Niederländische Tanzschöpferin kombiniert ihre
charakteristische poetische Bewegungssprache gekonnt mit
Einflüssen aus dem "Popping" und kreiert Bühnenmomente von
bildgewaltiger Gestik und marionettenhafter Abstraktion. Die
verletzliche Schönheit des Menschlichen im Kampf mit ihrer
schwindenden
Existenzberechtigung
erschafft
ein
multisensuelles Erlebnis - einen ständigen Wechsel zwischen
atemloser Faszination und verhaltenem Schaudern.
Hintergrund zur Entstehung von "Silver" ist Nanine Linnings
persönliche Faszination für neueste Technologien wie auch die
ethische Frage nach der Zukunft des Menschen. In den Worten
der Choreografin: "Ich finde es maßlos spannend zu sehen, wie
schnell sich die Technologie, mit der wir uns im Alltag
umgeben, weiterentwickelt, welche neuen Möglichkeiten sie
eröffnet, aber auch, welche Gefahren sie birgt. Wenn ich mir
ansehe, wie sehr sich die Menschen heutzutage von
Technologien abhängig machen, glaube ich Zeugin einer
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
fortschreitenden Transformation des Menschen in etwas
Anderes, Fremdartiges zu sein. Und das bereitet mir Sorge,
inspiriert mich aber auch als Künstlerin."
Nanine Linning, 1977 in Amsterdam geboren, schloss ihr
Studium an der Rotterdamer Tanzakademie 1998 ab. Seither
heimst die einflussreiche Tanzschöpferin mit ihren Arbeiten
einen Kunstpreis nach dem anderen ein. 2001 bis 2006 war
Linning Hauschoreographin des berühmten Scapino Balletts,
seit 2012 arbeitet sie als künstlerische Leiterin und
Chefchoreographin
der
Dance
Company
Nanine
Linning/Theater Heidelberg. (hof)
Konzept und Choreographie: Nanine Linning
Choreografische Assistenz: Morgane de Toeuf und Erik Spruijt
Dramaturgie: Hubertus Martin Mayr
Musik: Michiel Jansen
Licht: Philipp Wiechert
Bühne und Kostüm: Bart Hess
Tanz: Demi-Carlin Aarts, Paolo Amerio, Mallika Baumann, Brecht Bovijn,
Karen Brinkman, Abel Hernández González, Kyle Patrick, Sebastian
Piotrowicz, Lorenzo Ponteprimo, Endre Schumicky, Emma Välimäki,
Thomas Walschot
http://www.naninelinning.nl/
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
HAUPTREIHE
Sa. 16. April | Uraufführung
STEPHEN SHROPSHIRE (USA)
My Everlasting / The Other
Bühnenbild? Fehlanzeige. Requisiten? Null. Musik? Nur ganz
am Schluss, ein wenig. In "My Everlasting" sind ein Mann und
eine Frau völlig auf sich selbst zurück geworfen. Was mit einer
zarten erotischen Geste beginnt, steigert sich rasant zu einem
facettenreichen Tanz des Lebens - zum Destillat einer
komplexen Partnerschaft in der sich Verletzlichkeit, Hingabe
und aggressive Energieausbrüche abwechseln.
"My Everlasting", zu Deutsch "das Immerwährende", ist ein
vielfach preisgekröntes und international gefeiertes modernes
Pas de Deux. Der amerikanische Choreographie-Shootingstar
Stephen Shropshire hat das Werk zwei charismatischen
Tänzerpersönlichkeiten auf den Leib geschrieben: Die
Französin Aimee Lagrange und der Finne Jussi Noussiainen
wagen den - letztlich vergeblichen - Versuch, aneinander
festzuhalten in diesem unheimlich intensiven, so kargen wie
ausdrucksstarken Duett.
Es ist ein ewiger Wechsel von Geben und Nehmen, von
Abweisung, Kampf und Versöhnung - die Choreographie lässt
keine Facette aus und steigert sich im Laufe von 45 Minuten in
Intensität und Dramatik. In der Stille des Bühnenraumes ist nur
das schwere Atmen der beiden Protagonisten hörbar. Keuchen
und stumpfes Klatschen, wenn Körperteile heftig
aufeinandertreffen. Bis zur letzten, klitzekleinen und erlösenden
Geste am Schluss sitzt der Zuseher gebannt auf seinem Stuhl.
Die Ehre einer Weltpremiere erteilt der New Yorker
Shootingstar dem Linzer Publikum mit "The Other". "It is not
merely that the other is a mystery to the self; it is that the other
is a mystery of the self", zitiert Shropshire Thomas McEvilley
aktuell noch kryptisch zur jüngsten Kreation auf seiner
Homepage. Die Tanzwelt schaut auf Linz!
Als Absolvent der berühmten New Yorker Künstlerschmiede
Juillard zählt Stephen Shropshire zu den Vertretern einer
puren, perfektionistischen und äußerst körperlichen Tanzkunst
in der Tradition von Ikonen wie Martha Graham, George
Balanchine und Jiri Kylian. Seine Arbeiten sind davon geprägt,
die physischen Möglichkeiten des menschlichen Körpers bis ins
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
Letzte auszuloten. Shropshire choreografierte unter anderem
für Scapino Ballet Rotterdam, The National Dance Company of
Wales und Norrdans. 2009 bis 2012 fungierte er als
künstlerischer Leiter der renommierten Compagnie Noord
Nederlands Dans in Groningen. (hof)
My Everlasting
Choreografie: Stephen Shropshire
Tanz: Aimee Lagrange und Jussi Noussiainen
Musik: Dakota Suite
Lichtdesign: Otto Eggersgluss
Kostüme: Natasja Lansen
The Other
Choreografie: Stephen Shropshire
Tanz: Aimee Lagrange and Jennifer White
Musik: tba
http://stephenshropshire.com/
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HAUPTREIHE
Mi. 27. April | Österreich-Premiere
SHARON FRIDMAN COMPANY (ESP)
Hasta Dónde? / Free Fall
Er ist eine der ganz großen choreographischen Entdeckungen
des letzten Jahres: Sharon Fridman, 35-jähriger Tänzer und
Chef seiner eigenen Madrider Tanzkompanie. Der
sympathische Israeli mit Bühnenerfahrung in prestigeträchtigen
Ensembles wie der Kibbutz Company, Vertigo Dance Company
und Ido Tadmor Dance Company, veredelt die TanzTage mit
der Österreich-Premiere von zwei außergewöhnlichen,
preisgekrönten Tanzminiaturen.
In "Hasta Dónde?" schälen sich aus der Finsternis des
Bühnenraumes zwei menschliche Gestalten. Zeitlupenartig
nehmen sie miteinander Kontakt auf, beginnen sich behutsam
einander anzunähern. Zu zarten Geigenklängen verschmilzt
das Paar immer mehr zu einem amorphen Wesen, das eine
fantastische und unwirkliche Bewegungsqualität ausstrahlt.
Fließend und geschmeidig steigert sich das Szenario in einen
verrückten Walzer, bei dem sich die Protagonisten auf
geradezu magische Art ineinander auflösen. Das
wunderschöne Tanzkleinod, das durch feine Nuancierungen
und packende Intensität in seinen Bann zieht, erhielt unter
anderem den Publikumspreis sowie den ersten Preis des
internationalen Choreographie-Wettbewerbes Burgos-New
York.
In "Free Fall", dem zweiten Stück des Abends, untersucht
Fridman eine wesentliche Eigenschaft der menschlichen Natur
- den Drang, zu überleben. Es ist das Gefühl von Freiheit, das
Gefühl von einem sorglosen Tag am Strand und einer frischen
Meeresbrise, das über "Free Fall" schwebt. Hochenergetische
Tänzerinnen und Tänzer wirbeln in atemberaubendem Tempo
über die Bühne, bis die Konturen ihrer Körper verschwimmen.
Nie enden wollend ist der Zyklus von Hinfallen und
Wiederaufstehen. Wie Meereswesen schwimmen die
Performer in einer Welle aus purer Energie. Die Existenz als
Teil der Gruppe erlaubt es, sich hinzugeben und sich gehen zu
lassen - die berauschende Grenzerfahrung des freien Falls wird
innerhalb der Gemeinschaft ausgekostet.
Sharon Fridmans Ensemble präsentiert sich als untrennbare
Einheit, in der alle Bewegungen organisch und leichtfüßig
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3. MÄRZ - 3. MAI
erscheinen - mühelos und in höchster Perfektion aufeinander
abgestimmt und exekutiert. (hof)
Hasta Dónde?
Choreographie: Sharon Fridman
Musik: Luis MIguel Cobo
Tanz: Arthur Bernard-Bazin, Sharon Fridman
Free Fall
Choreographie: Sharon Fridman in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen
Assistenz: Arthur Bernard-Bazin, Carlos Fernández
Tanz: Pau Cólera, Jonathan Foussadier, Maite Larrañeta, Alejandro Moya,
Melania Olcina, Léonore Zurflüh
Dramaturgie: Antonio Ramírez-Stabivo
Komposition: Luis Miguel Cobo
Bühne und Grafik-Design: oficina 4play
Licht: Sergio García Domínguez
Video: Damián Varela, Eva Viera
http://www.sharon-fridman.com/
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3. MÄRZ - 3. MAI
TANZTAGE-LABOR
Fr. 18. März
EDITTA BRAUN COMPANY & AYSE DENIZ (A)
Close Up
Virtuos: Konzertpianistin AyseDeniz arrangiert und interpretiert
am Flügel eigene und Kompositionen von Thierry Zaboitzeff in
der für sie typischen, unerhört eigenwilligen Weise inspiriert
von Chopin und Rachmaninoff. Verstörend: Fünf Tänzerinnen
treten als "bodies in concert" auf der Bühne in einen LiveDialog mit dieser Musik und scheinen damit den Klängen
Körper zu verleihen und das Innere der Musikerin nach außen
zu kehren. Spielt sich diese szenische Phantasie in Wahrheit
im Kopf der Pianistin ab?
Beklemmende Realitäten und Ängste, aber auch eine Ahnung
von der Sehnsucht nach Bewegung in Freiheit, treten auf den
Plan, als hätten Gedanken und Gefühle der Pianistin konkrete
Gestalt angenommen. Als lemurenhafte, gesichtslose Wesen,
verdreht, beschränkt, geschunden und verkrümmt, drängen sie
sich in die harmonisch perfekte Welt einer Konzertpianistin. Es
scheint, als könne sich auch die künstlich abgeschottete
Hochkultur, wo auf der Suche nach Perfektion oft kein Raum
für Zweifel bleibt, menschlichen Gedanken und alltäglichen
Sorgen nicht länger entziehen.
Die bewegten Körper der Tänzerinnen bilden einzeln,
paarweise oder als scheinbar unentwirrbares Agglomerat von
Gliedmaßen befremdliche Kreaturen. Sind sie Alter Egos der
Pianistin oder verdrängte Aspekte ihrer Seele, Traumbilder
eines unruhigen Hirns? Während sie spielt, werden diese
Wesen zu ihren Mit- und Gegenspielerinnen, lassen sich
durchdringen von der dichten, mächtigen Live-Musik, werden
getragen oder gequält, gehetzt oder befreit, leisten Widerstand
- und wirken zurück.
Dabei bekommen Tanz und Konzert, Körper und Musik,
visuelle und akustische Kunst sowohl je eigene als auch
gemeinsame Momente auf der Bühne. Der Abend bricht die
geschlossene Situation des klassischen Bühnenkonzerts auf
und stellt die erprobten tänzerischen Mittel der editta braun
company in einen neuen Kontext.
"Wie finden Tanz und Klavierkonzert zueinander? Eine
Pianistin und eine Choreografin wagen den Versuch...
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
Surrealist Salvador Dalì hätte seine Freude daran... Star des
Abends ist die 27jährige Pianistin Aysedeniz Gökcin, die durch
ihre eigenwilligen Interpretationen im Cross-Genre-Bereich
internationale Anerkennung erntete... Eine in sich runde und
technisch äußerst gelungene Performance" (Sbg. Nachrichten)
Am Flügel, Arrangement, Komposition: AyseDeniz Gokcin
Komposition, Musikalische Leitung: Thierry Zaboitzeff
Tanz, Bewegungsrecherche, Ko-Choreografie: Katja Bablick, Sandra
Hofstötter, Ania Lis, Martyna Lorenc und Anna Maria Müller
Dramaturgie: Gerda Poschmann-Reichenau
Lichtdesign, Technische Leitung: Thomas Hinterberger
Choreografie, Künstlerische Leitung: Editta Braun
Produktion: Österreichisches Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur, Kultur Stadt Salzburg, Kultur Land Salzburg und tanz_house
Salzburg
Eine Veranstaltung von Brucknerhaus und Posthof
http://www.editta-braun.com/
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
TANZTAGE-LABOR
Mi. 6. April
SILK CIE. (A): For A...
Faces of a post-industrial diva
Wie viele Gesichter kann eine Frau haben? Sind es viele
verschiedene Frauen, oder handelt es sich immer nur um eine
Einzige, die in einer unmöglichen Spaltung begriffen ist? Ist es
der Zuschauer, der all diese Frauen evoziert?
Der Verlust von Sinn, die Verschiebungen von Werten sind
eine der großen Herausforderungen der Gesellschaft des 21.
Jahrhunderts. Es findet sowohl gesellschaftlich als auch
ökonomisch eine zunehmende Fragmentierung statt. Die Zeit
der großen Narrativen und einheitlichen Erklärungssysteme ist
im Untergang begriffen.
Vor diesem Szenario betrachtet SILK Cie. die Fragmentierung
der Lebensnarrative und der Identität einer Frau. Die Gesichter,
die sie wählt, diejenigen, die sie unhinterfragt annimmt und die
Gesichter, die in ihr gelesen werden.
Idee: Silke Grabinger, Dave St-Pierre
Konzept, Choreographie, Performance: Silke Grabinger
Produktion: SILK Cie. in Koproduktion mit SILK Fluegge und
Koproduktionshaus Brut Wien. Gefördert von Kultur Stadt Wien, Stadt Linz
Kultur, Land Oberösterreich Kultur, Bundeskanzleramt
Mit freundlicher Unterstützung von Ankerbrotfabrik Wien, Posthof,
Tabakfabrik Linz und D.ID. Dance Identity
http://www.silk.at/
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
TANZTAGE-LABOR
Fr. 8. April | Uraufführung
IRIS HEITZINGER (A): Kurze Abhandlung über das Nichts
CIE. ANIMUS (A): Blick in die Tiefe
Iris Heitzinger: Kurze Abhandlung über das Nichts - ein
bewegtes Experiment
"Kurz Abhandlung über das Nichts" ist kein ausgeklügeltes
Bühnenstück sondern ein be-herz-tes Wagnis, ein Experiment
zwischen Darstellerin und Publikum. Die Choreografin und
Tänzerin stellt den Moment des Jetzt und sein ständiges
Fließen in die Erinnerung in den Fokus. Dabei setzt sie ihren
Ausgangspunkt in der Absichtslosigkeit, um jeden Moment in
seinem Entstehen, Dauern und Vergehen auszukosten und die
ZuseherInnen zum Erleben dieses Kreislaufes einzuladen. Was
bleibt sind die Spuren des Gelebten in der Erinnerung.
Iris Heitzinger, geboren 1980 in Österreich, B.A.
Zeitgenössischen Bühnentanz & Tanzpädagogik an der A.
Bruckneruniversität. Freischaffende Choreografin, Tänzerin und
Dozentin. Kollaboriert(e) u.a. mit Guillermo Weickert, Natalia
Jiménez, Jeremy Wade, Ted Stoffer, Vincent Dance Theatre,
Editta Braun, Willi Dorner, Group LaBolsa & Thomas Hauert.
Unterrichtet zeitgenössische Technik, Komposition und
Improvisation in Workshops und Kursen in Österreich, Spanien,
Kanada, Japan, England, etc. Kreiert eigene Arbeiten seit 2007
mit besonderem Interesse an interdisziplinären und
interkulturellen Kollaborationen, die das Potential des Körpers
in Bewegung aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen.
Idee, Konzept, Performance: Iris Heitzinger
Mit der Unterstützung von: IMPULS D - Theater SAT!/Barcelona, La
Caldera/Barcelona, tanz_house/Salzburg
http://irisheitzinger.com/
Cie. Animus: Blick in die Tiefe
Von der Unachtsamkeit der Gegenwart und dem Wiederfinden
der Zeit, von der Schönheit und Wichtigkeit der Details, dem
Kleinen in allem ganz Großen. Vom Genuss wahrzunehmen
und wahrgenommen zu werden, von den Grenzen zwischen
uns, unseren zweiten und dritten Gesichtern. Der Einsamkeit
von vielen. In unserer Arbeit suchen wir die Zeit, versuchen uns
wieder zu erinnern. Zeitlos, versinkend wie ein Kind, der
Unendlichkeit eines Moments folgend...
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TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
Die Cie. Animus ist eine 2015 von den drei Tänzerinnen Anna
Majder-Zižka, Ewa Poraszka und Tamara G. Kronheim
gegründete zeitgenössische Tanzkompanie mit Sitz in Linz und
den Schwerpunkten auf umfassend tänzerisch ausgedrückte
Emotionalität und zeitlich relevante Themen. Der Begriff
"Animus" kommt aus dem Lateinischem und bedeutet übersetzt
unter anderem: Seele, Geist, Gedächtnis, Mut, Übermut,
Selbstvertrauen, Stimmung und Leidenschaft. Das Ziel der
jungen Gruppe ist es, den zeitgenössischen Tanz in Linz zu
beleben und eine stabile Kompanie zu werden.
Idee, Konzept, Choreographie, Tanz:
Anna Majder-Zižka, Ewa Poraszka, Tamara G. Kronheim
POSTHOF - Zeitkultur am Hafen  Posthofstraße 43  A-4020 Linz / Austria  Ein Haus der LIVA
Medienreferent: Mag. Karl Zabern  Tel: (+43 732) 77 05 48 - 5130  mailto:[email protected] www.posthof.at
TANZTAGE 2016
3. MÄRZ - 3. MAI
TANZTAGE SPECIAL
Di. 3. Mai | World | Einziges Österreich-Konzert
SÍLVIA PÉREZ CRUZ
solo in Concert
Sílvia Pérez Cruz ist eine der überwältigenden neuen Stimmen
der iberischen Halbinsel. Seit ihrer Kindheit wuchs sie in der
musikalischen Sprache auf, zwischen lateinamerikanischen
und iberischen populären Liedern, sie genoss eine Ausbildung
in Klassik und Jazz. Ihre besondere Beziehung zum Flamenco
bewirkt ihre persönliche, berührende Interpretation dieses
Genres.
Es ist unmöglich Sílvia Pérez Cruz in einem einzigen Stil zu
definieren: ihre Art ist sehr eigen und vielseitig. Zwei rare,
selten zusammentreffende Eigenschaften, die genau Sílvia
ausmachen: sie ist den unterschiedlichen Stilrichtungen treu
und dennoch ist ihre Persönlichkeit immer prägend.
Sie hat in sehr vielen unterschiedlichen Alben und Projekten
mitgewirkt. Mit einem der wichtigsten spanischen KontrabassSpielern Javier Colina riefen sie altes kubanisches Repertoire
in Erinnerung (filin cubano). Mit dem mehrmals prämierten
Gitarrenspieler Toti Soler sang sie im Duo. 2012 brachte sie ihr
erstes Solo-Album "11 de Novembre" mit eigenen
Kompositionen sowie Interpretationen heraus, bekam die
Goldene Schallplatte und begeisterte Medien und Publikum.
Auch das jüngste Album "Granada" im Duo mit Raül Fernandez
Miró erhielt die Auszeichnung Goldene Schallplatte.
Zuletzt wirkte Sílvia Pérez Cruz als Schauspielerin, als
Sängerin und Komponistin der Filmmusik im Drama "Cerca de
tu casa!" mit. Der Film handelt über Zwangsräumungen und
wurde vom katalanischen Regisseur Eduard Cortés inszeniert.
Sílvia Pérez Cruz hatte zuvor auch im Paulo Berger Film
"Blancanieves" gesungen: der Film bekam einen Goya für den
besten Song und wurde zudem noch mit weiteren 12 Goyas
ausgezeichnet (die wichtigsten spanischen Filmpreise).
Solo zu Gast im Rahmen anlässlich TanzTage 2016 im Posthof
umschleicht die katalanische Künstlerin auf gar nicht so leisen
Sohlen und mit einem Repertoire eigener wie auch anderer
Lieder die Brücke der Emotionen zwischen Tanz und Musik.
Aktuelle CD: "Granada" (2014), Universal | http://silviaperezcruz.com/
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