Systemvoraussetzungen - Microsoft Press Shop

Сomentários

Transcrição

Systemvoraussetzungen - Microsoft Press Shop
Kapitel 1
Systemvoraussetzungen
In diesem Kapitel:
Mindestanforderungen der Teilkomponenten
26
Die operationale Datenbank
27
Stammverwaltungsserver und Verwaltungsserver
28
Betriebskonsole
30
Berichterstattungs-Datenbank
31
Berichterstattung
32
Gatewayserver
33
Webkonsole
34
Überwachungsdatenbank
35
Verwaltungsserver mit Überwachungssammeldienst
36
Verwaltungsserver mit Ausnahmeüberwachung ohne Agent
37
Operations Manager-Agent
39
Bonus: Überprüfung der Voraussetzungen
40
Unterstützung von Windows Server 2008
41
Zusammenfassung
42
25
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
26
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
Der Automobilwelt ist eine immer wieder gern genutzte Parallelwelt, wenn es darum geht, eine professionelle
Vorgehensweise zu visualisieren. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich ein neues Fahrzeug zuzulegen,
werden Sie in der Regel die Prospekte der Modelle genauestens studieren, die für Sie in Frage kommen. Jedes
Leistungsmerkmal wird analysiert und in der Entscheidungsfindung berücksichtigt. Am Ende des Tages wissen
Sie detailliert darüber Bescheid, wie Ihr zukünftiger fahrbarer Untersatz aussehen soll. Steht das gute Stück
dann einige Zeit später vor der Tür, werden alle Funktionen getestet, bevor die Jungfernfahrt beginnt. Eine in
etwa vergleichbare Vorgehensweise sollte man an den Tag legen, wenn es um den Einsatz eines bestimmten
Softwareprodukts geht. System Center Operations Manager 2007 zählt dabei zu den Produkten, die man sich
etwas genauer anschauen sollte, bevor man beginnt, damit zu arbeiten. In diesem ersten Kapitel konzentrieren
wir uns auf die Mindestanforderungen in Sachen Soft- und Hardware der einzelnen Komponenten.
Mindestanforderungen der Teilkomponenten
Werfen wir zunächst also einen Blick auf die Hardwareanforderungen von System Center Operations Manager
2007. Pro Komponente finden Sie eine Grafik mit den technologischen Mindestanforderungen (die Zeile mit
dem nach unten gerichteten Pfeil) und der empfohlenen Systemkonfiguration, deren Grenze nach oben hin
offen ist. Des Weiteren finden Sie bei jedem Teilbereich einen kurzen Steckbrief bezüglich der zu erfüllenden
Aufgabe innerhalb der Operations Manager-Infrastruktur. Wenn Sie mehr über die jeweilige Komponente
wissen wollen, empfehle ich Ihnen einen Ausflug in Kapitel 2. Um zu erfahren, ob das von Ihnen auserwählte
Betriebssystem sowie die eventuell zusätzlich benötigten Komponenten für den Einsatz von System Center
Operations Manager 2007 geeignet sind, ist zumindest an dieser Stelle keine Wanderung durch die Seiten dieses
Buches notwendig. Neben den technischen Spezifikationen werden Sie auch entsprechende Anmerkungen
hinsichtlich zu beachtender Abhängigkeiten benötigter Softwareprodukte vorfinden. Diese Komponenten von
System Center Operations Manager 2007 sind die Protagonisten der nachfolgenden Seiten dieses Kapitels:
쐍 Die operationale Datenbank
쐍 Stammverwaltungsserver und Verwaltungsserver
쐍 Betriebskonsole
쐍 Berichterstattungs-Datenbank
쐍 Berichterstattung
쐍 Gatewayserver
쐍 Webkonsole
쐍 Überwachungsdatenbank (Audit Collection Services-Database, ACS-Datenbank)
쐍 Verwaltungsserver mit ACS-Überwachungssammlung
쐍 Verwaltungsserver mit Ausnahmeüberwachung ohne Agent (AEM)
쐍 Operations Manager-Agent
쐍 Bonus: Überprüfung der Voraussetzungen
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Die operationale Datenbank
27
Die operationale Datenbank
Die operationale Datenbank ist das Gehirn von System Center Operations Manager 2007. In ihr wird die
Konfiguration der gesamten Applikation, das Regelwerk, die überwachten Systeme und Applikationen und
natürlich auch sämtliche operativen Daten gespeichert.
Abbildung 1.1 Die Operations Manager 2007-Datenbank: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die operationale Datenbank von System Center Operations Manager 2007 kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard Edition, Enterprise Edition und Datacenter Edition
jeweils mit Service Pack 1 oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard Edition, Enterprise Edition und Datacenter Edition und
jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur. Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so
genannte Slipstream-Version von System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt.
Das bedeutet, dass die Installation mittels System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server
Core-Variante von Windows Server 2008 kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben,
da die Hypervision-Funktionalität offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten
Umgebung (sowohl Microsoft Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven
Umgebungen implementiert und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte
darauf, dass Microsoft keinen Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert
worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server
2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb der operationalen Datenbank benötigt:
쐍 SQL Server 2005 Enterprise oder Microsoft SQL Server 2005 Standard jeweils mit Service Pack 1 oder höher.
Beachten Sie, dass SQL Server mit der Sortierreihenfolge Latin1_General_CI_AS installiert worden ist.
쐍 SQL Server 2008 befand sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches noch in der Betaphase. Eine offi-
zielle Freigabe zur Installation der operationalen Datenbank auf SQL Server 2008 durch die Produktgruppe
lag deshalb nicht vor. Es existiert allerdings die Absichtserklärung, System Center Operations Manager 2007
nach offizieller Verfügbarkeit von SQL Server 2008 unter dieser Datenbankversion betreiben zu können.
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
28
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
ACHTUNG
Die operationale Datenbank kann auf einem Aktiv/Passiv-Cluster betrieben werden. Die im Rahmen der Installation notwendigen Schritte müssen dann nur auf dem aktiven Knoten des Clusters durchgeführt werden. Die Installation auf
einem Aktiv/Aktiv-Cluster wird nicht unterstützt. Beachten Sie darüber hinaus, dass System Center Operations Manager 2007 mit
Service Pack 1 eine 32-Bit Datenbank nicht unterstützt, welche auf einem 64-Bit-Betriebssytem betrieben wird.
Stammverwaltungsserver und Verwaltungsserver
Die Verwaltungsserver sind aus Sicht von System Center Operations Manager 2007 die Schnittstelle zur
Außenwelt. Sie übermitteln die Regelbasis an die überwachten Systeme und sammeln auch sämtliche Informationen, die von diesen Maschinen zurück übermittelt werden. Um eine Lastverteilung zu erreichen, kann
diese Komponente auf mehreren Serversystemen installiert werden. Der zuerst installierte Verwaltungsserver
innerhalb einer Verwaltungsgruppe ist der so genannte Stammverwaltungsserver. Die Existenz dieser Rolle
ist für das Funktionieren des gesamten Systems notwendig; deshalb achtet das Installationsprogramm von
Haus aus darauf, dass diesbezüglich alles mit rechten Dingen zugeht: Pro Verwaltungsgruppe kann es immer
nur genau einen Stammverwaltungsserver geben.
Abbildung 1.2 Stammverwaltungsserver: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Der Stammverwaltungsserver kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben
werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard Edition und Enterprise Edition jeweils mit Service Pack
1 oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard Edition und Enterprise Edition und jeweils in x86- und
64-Bit-Architektur. Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version
von System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server
2008 kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität offiziell
noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft Virtual Server
2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert und hat zu keinerlei
funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für Serverprodukte
leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines Premier SupportVertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt
»Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Stammverwaltungsserver und Verwaltungsserver
29
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Stammverwaltungsservers benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Sowohl Hard- als auch Softwareanforderungen sind für den Betrieb eines Stammverwaltungsservers und
eines normalen Verwaltungsservers gleich. Da sich die Aufgaben der beiden Rollen jedoch unterscheiden,
führe ich die beiden Systeme separat in dieser Auflistung auf.
Abbildung 1.3 Verwaltungsserver: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Der Verwaltungsserver kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter jeweils mit Service Pack 1
oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter, jeweils in x86- und 64-Bit-
Architektur. Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von
System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation
mittels System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server
2008 kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision
ist zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität
offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft
Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert
und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im
Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Verwaltungsserver benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
30
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
Betriebskonsole
Das Regiepult in Sachen Konfiguration, Administration und operativer Arbeit stellt die Betriebskonsole dar.
Von hier aus kann auf alle Funktionen zugegriffen und Einfluss genommen werden. Die grafische Oberfläche
ist eine technologische Weiterentwicklung der bisher bekannten Microsoft Verwaltungskonsolen (Microsoft
Management Console, MMC) und wurde im Rahmen der Entwicklung von System Center Operations Manager 2007 völlig neu konzipiert. Wer lieber zeichenorientiert arbeitet, kann dank der neuen Befehlsshell sämtliche Befehle auch über die Befehlszeile absetzen.
Abbildung 1.4 Betriebskonsole: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die Betriebskonsole kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard und Enterprise jeweils mit Service Pack 1 oder höher
und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität
offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft
Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert
und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im
Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
쐍 Windows XP Professional Edition mit Service Pack 2 oder höher, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Vista in den Editionen Ultimate, Business und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb der Betriebskonsole benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Windows PowerShell
쐍 Für die Erstellung einer unternehmenseigenen Wissensbasis Microsoft Office Word 2003 oder höher
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Berichterstattungs-Datenbank
31
Mithilfe der Betriebskonsole kann die genutzte Regelbasis des Operations Manager 2007 mit individuellen,
unternehmensspezifischen Zusatzinformationen versehen werden. Damit sind Administratoren in der Lage,
auf bereits schon einmal aufgetretene Fehler schneller zu reagieren. Um diese hausinterne Wissensdatenbank
auf aktuellem Stand halten zu können, muss neben der geeigneten Office Word-Version (Version 2003 oder
höher) das Zusatzwerkzeug Microsoft Visual Studio 2005 für Office auf dem als Administrationsarbeitsplatz
genutzten Computer installiert werden. Sie finden diese kostenlose Komponente über die Downloadseiten
von Microsoft. Rufen Sie hierfür die Internetseite http://www.microsoft.com/downloads auf. Tragen Sie im
Suchfeld den Begriff »vstor« ein und starten Sie die Suche. VSTO 2005 Runtime ist derzeit nur als 32-BitVariante und in englischer Sprache verfügbar. Dem allgemeinen Trend folgend gibt es allerdings auch ein
Sprachpaket in unterschiedlichen Sprachen und damit auch in Deutsch. Dieses wird Ihnen bei der Nutzung
des Suchbegriffs »vstor« ebenfalls auf der Ergebnisseite angeboten.
Berichterstattungs-Datenbank
Die Berichterstattungs-Datenbank ist die Datenbank der Berichterstattungskomponente von System Center
Operations Manager 2007. Die Datenbank wird von den Verwaltungsservern mit aktuellen Informationen
von und über die überwachten Systeme versorgt. Der bei solchen Informationssystemen sonst übliche periodische Datenabgleich zwischen operationaler Datenbank und Berichterstattungs-Datenbank entfällt. Lediglich die zur Berichterstattung ebenfalls relevanten Informationen über die Konfiguration der gesamten
SCOM-Infrastruktur werden in regelmäßigen Abständen repliziert. Dieser Abgleich findet standardmäßig
alle 30 Sekunden statt!
Abbildung 1.5 Berichterstattungs-Data Warehouse: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die Berichterstattungs-Datenbank kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben
werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter jeweils mit Service Pack 1
oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter, jeweils in x86- und 64-Bit-
Architektur. Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von
System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation
mittels System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server
2008 kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision
ist zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität
offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft
Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
32
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im
Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Berichterstattungs-Data Warehouse
benötigt:
쐍 SQL Server 2005 mit Service Pack 1 oder höher
쐍 SQL Server 2008 befand sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches noch in der Betaphase. Eine
offizielle Freigabe zur Installation der Berichterstattungs-Datenbank auf SQL Server 2008 durch die
Produktgruppe lag deshalb nicht vor. Es existiert allerdings die Absichtserklärung, System Center Operations Manager 2007 nach offizieller Verfügbarkeit von SQL Server 2008 unter dieser Datenbankversion
betreiben zu können.
ACHTUNG
Beachten Sie bitte, dass System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 eine 32-Bit-Datenbank
nicht unterstützt, welche auf einem 64-Bit-Betriebssytem betrieben wird.
Berichterstattung
Die Berichterstattung ist, wie der Name bereits vermuten lässt, verantwortlich für die Bereitstellung der
Auswertungen. Diese Auswertungen beziehen ihre Daten aus der Berichterstattungs-Datenbank. Technische
Basis für diese Komponente sind die SQL Server Reporting Services, welche im Lieferumfang des Serverprodukts Microsoft SQL Server 2005 enthalten sind. Diese wiederum setzen die Betriebsbereitschaft der
Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) auf dem jeweiligen Betriebssystem voraus.
Der Aufruf der Berichte erfolgt jedoch nicht wie erwartet über die Weboberfläche der SQL Reporting Services,
sondern direkt aus der Betriebskonsole heraus. Die Möglichkeit zur Eingabe notwendiger Parameter und die
Handhabung der Berichte im Allgemeinen sind dadurch wesentlich angenehmer und komfortabler geworden.
Wenn Sie in Ihrem Unternehmen zukünftig zusätzlich den Überwachungssammeldienst (Audit Collection
Service, ACS) nutzen, dann beachten Sie bitte, dass für deren Berichterstattung eine separate Installation der
SQL Reporting Services benötigt wird. Eine Konsolidierung beider Berichterstattungsfunktionen auf einer SQL
Reporting Services-Plattform ist in erster Linie aus technischen Gründen nicht möglich.
Abbildung 1.6 Berichtsserver: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Gatewayserver
33
Die Komponente Berichterstattung kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben
werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard und Enterprise jeweils mit Service Pack 1 oder höher
und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft Virtual
Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert und hat zu
keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für
Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines
Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte
den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Berichtsservers benötigt:
쐍 SQL Reporting Services mit Service Pack 1 oder höher
쐍 SQL Server 2008 befand sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches noch in der Betaphase. Eine
offizielle Freigabe zur SQL Server Reporting Services durch die Produktgruppe lag deshalb nicht vor. Es
existiert allerdings die Absichtserklärung, System Center Operations Manager 2007 nach offizieller Verfügbarkeit von SQL Server 2008 mit dieser Version der Berichterstattungskomponente von SQL Server
2008 betreiben zu können. Bitte achten Sie auf eine entsprechende Veröffentlichung auf den Internetseiten von System Center Operations Manager 2007 (http://www.microsoft.com/opsmgr).
쐍 .NET Framework 3.0
Gatewayserver
Soll eine größere Anzahl von Systemen aus einer nicht vertrauten Domäne mittels System Center Operations
Manager 2007 überwacht werden, schlägt die Stunde des Gatewayservers. Er spielt dann quasi den »Türsteher zur feindlichen Welt«; bitte nicht mit einer Firewall verwechseln!
Abbildung 1.7 Der Gatewayserver: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
34
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
Der Gatewayserver kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard und Enterprise jeweils mit Service Pack 1 oder höher
und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft Virtual
Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert und hat zu
keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für
Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines
Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte
den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Gatewayservers benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Webkonsole
Neben der mit allen verfügbaren Funktionen ausgestatteten Betriebskonsole bietet der System Center Operations
Manager 2007 eine weitere Schnittstelle für den operativen Administrator. Die Webkonsole ist eine optional zu
installierende Komponente, die den Zugang zu den Navigationsbereichen Überwachung und Arbeitsbereich
mittels Internet Explorer ermöglicht. Damit kann der aktuelle Gesundheitszustand der mithilfe von System
Center Operations Manager 2007 überwachten Infrastruktur quasi von jedem Computersystem der Welt aus
und ohne explizit installierte Betriebskonsole erfolgen. Lediglich Ihr Firewall-Administrator kann Ihnen dann
noch einen Strich durch die Rechnung machen.
Abbildung 1.8 Webkonsolenserver: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die Webkonsole kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Pack 1 oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Überwachungsdatenbank
35
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft Virtual
Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert und hat zu
keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für
Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines
Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte
den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Webkonsolenserver benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 ASP.NET 2.0
쐍 Internet Information Services 6.0 oder höher
Überwachungsdatenbank
Wenn Sie zeitnah wissen wollen, mit welchem Benutzerkonto auf welches Ihrer Systeme zu welchem Zeitpunkt
zugegriffen wurde, sollten Sie über die optional zu installierenden Überwachungssammeldienste (Audit Collection Services, ACS) nachdenken. Die eingesammelten Daten werden in der Überwachungsdatenbank (Audi
Collection Services-Datenbank, ACS-Datenbank) gespeichert und verwaltet. Alle notwendigen Softwarekomponenten sind bereits auf den zu überwachenden Systemen vorhanden und müssen lediglich aktiviert
werden. Die für einen sinnvollen Einsatz ebenfalls notwendige ACS-Berichterstattungskomponente benötigt
dafür eigens installierte SQL Server Reporting Services, beziehungsweise eine eigene Instanz der Reporting
Services. Aus Datenschutzgründen sollte die ACS-Datenbank separiert vom restlichen Datenbestand der
Operations Manager-Infrastruktur installiert werden.
Abbildung 1.9 Audit Collection Services-Datenbank: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die Komponente Überwachungsdatenbank kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert
und betrieben werden:
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
36
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter, jeweils mit Service Pack 1
oder höher und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter, jeweils in x86- und 64-Bit-
Architektur. Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von
System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation
mittels System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server
2008 kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision
ist zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität
offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft
Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert
und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen
Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im
Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb der Audit Collection Services-Datenbank
benötigt:
쐍 SQL Server 2005 Enterprise Edition (empfohlen)
쐍 SQL Server 2008 befand sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches noch in der Betaphase. Eine
offizielle Freigabe zur Installation der ACS-Datenbank auf SQL Server 2008 durch die Produktgruppe lag
deshalb nicht vor. Es existiert allerdings die Absichtserklärung, System Center Operations Manager 2007
nach offizieller Verfügbarkeit von SQL Server 2008 unter dieser Datenbankversion betreiben zu können.
Bitte achten Sie auf eine entsprechende Veröffentlichung auf den Internetseiten von System Center Operations Manager 2007 (http://www.microsoft.com/opsmgr).
WICHTIG
Die Überwachungssammeldienste erlauben in Kombination mit Active Directory-Domänencontrollern auf
Windows Server 2008-Technologiebasis die Dokumentation von Veränderungen an Active Directory-Objekten. Dies ist allerdings
erst dann möglich, wenn alle Domänencontroller mit dem Betriebssystem Windows Server 2008 ausgestattet sind.
ACHTUNG
Beachten Sie bitte, dass System Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 eine 32-Bit Datenbank nicht
unterstützt, welche auf einem 64-Bit-Betriebssytem betrieben wird.
Verwaltungsserver mit Überwachungssammeldienst
Dieser Dienst konsolidiert die ermittelten Sicherheitsereignisse der in die Überwachungssammlung eingebundenen Computersysteme. Von hier aus werden die Daten verschlüsselt zur ACS-Datenbank weitergeleitet.
Der Überwachungssammeldienst wird immer auf einem Verwaltungsserver installiert. Durch diese optionale
Zusatzaufgabe erhöht sich unter anderem auch der Bedarf an verfügbarem Plattenplatz, da die Pakete vor ihrem
Transfer zur ACS-Datenbank hier zwischengespeichert werden.
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Verwaltungsserver mit Ausnahmeüberwachung ohne Agent
37
Abbildung 1.10 Verwaltungsserver mit Audit Collection Services: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Die Verwaltungsserver mit ACS-Weiterleitung kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert
und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard und Enterprise jeweils mit Service Pack 1 oder höher
und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität
offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft
Virtual Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert
und hat zu keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen
Support für Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im
Besitz eines Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb von ACS benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Verwaltungsserver mit Ausnahmeüberwachung
ohne Agent
Die unternehmensweite Überwachung und Analyse von unvorhergesehenen Programmabstürzen, so genannter allgemeiner Schutzverletzungen oder der legendären Blue Screens ist mithilfe dieser Funktion möglich. Es
handelt sich dabei um eine global zu aktivierende Option; die Konfiguration der überwachten Computersysteme erfolgt danach weit gehend automatisiert durch Verteilung einer entsprechenden Gruppenrichtlinie
innerhalb einer Active Directory-Infrastruktur. Wie bei der eben beschriebenen Komponente werden auch hier
die Verwaltungsserver zur Konsolidierung und Weiterleitung der gesammelten Informationen zur zentralen
Datenbank verwendet. Der Zusatz »ohne Agent« bedeutet übrigens, dass für den Einsatz dieser Funktion keine
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
38
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
Clientkomponente auf den überwachten Systemen installiert werden muss. Bei der Ausnahmeüberwachung
nutzt System Center Operations Manager 2007 die bereits in den Betriebssystemen implementierten Kontrollmechanismen hinsichtlich unvorhergesehener Programmabstürze.
Abbildung 1.11 Verwaltungsserver mit Ausnahmeüberwachung ohne Agent: Hardwaremindestanforderungen
und empfohlene Mindestausstattung
Der Verwaltungsserver mit Ausnahme ohne Agent (AEM) kann auf den folgenden Betriebssystemplattformen installiert und betrieben werden:
쐍 Windows Server 2003 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils mit Service Pack 1 oder höher
und jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur
쐍 Windows Server 2008 in den Editionen Standard und Enterprise, jeweils in x86- und 64-Bit-Architektur.
Bei Verwendung dieser Betriebssystemversion wird eine so genannte Slipstream-Version von System
Center Operations Manager 2007 mit Service Pack 1 benötigt. Das bedeutet, dass die Installation mittels
System Center Operations Manager 2007-Datenträger stattfinden muss, der bereits die aktualisierten
Programme der Service Pack 1-Version beinhaltet. Die Server Core-Variante von Windows Server 2008
kann nicht verwendet werden. Eine Virtualisierung der operationalen Datenbank mit Hypervision ist
zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht offiziell freigegeben, da die Hypervision-Funktionalität offiziell noch nicht verfügbar ist. Der Einsatz in einer virtualisierten Umgebung (sowohl Microsoft Virtual
Server 2005 R2 als auch VMware) wurde von mir in produktiven Umgebungen implementiert und hat zu
keinerlei funktionalen Problemen geführt. Achten Sie bitte darauf, dass Microsoft keinen Support für
Serverprodukte leistet, welche unter VMware installiert worden sind, es sei denn, Sie sind im Besitz eines
Premier Support-Vertrags. Hinsichtlich der Unterstützung von Windows Server 2008 beachten Sie bitte
den Abschnitt »Unterstützung von Windows Server 2008« weiter hinten in diesem Kapitel.
Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb der AEM-Komponente benötigt:
쐍 .NET Framework 2.0
쐍 .NET Framework 3.0
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Operations Manager-Agent
39
Operations Manager-Agent
Die Clientkomponente von System Center Operations Manager 2007 ist der so genannte Agent. Seine Installation erfolgt beispielsweise halbautomatisch gesteuert mithilfe der Betriebskonsole. Alternativ kann der Agent
auch in Betriebssystemabbilder (Images) integriert werden. Sobald eine neue Maschine installiert wird, erwacht
diese Komponente aus dem Dornröschenschlaf und bezieht sämtliche relevanten Parameter aus dem Active
Directory.
Abbildung 1.12 Operations Manager 2007-Agent: Hardwaremindestanforderungen und empfohlene Mindestausstattung
Auf folgenden Betriebssystemplattformen kann der Operations Manager 2007-Agent installiert und betrieben werden:
쐍 Windows 2000 Server Edition mit Service Pack 4 oder höher
쐍 Windows 2000 Professional Edition mit Service Pack 4 oder höher
jeweils nur als x86-Architektur.
쐍 Windows Server 2008 Standard Edition
쐍 Windows Server 2008 Enterprise Edition
쐍 Windows Server 2008 Datacenter Edition
쐍 Windows Server 2008 Server Core
쐍 Windows Server 2008 mit Hyper-V
쐍 Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 1 oder höher
쐍 Windows Server 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 1 oder höher
쐍 Windows Server 2003 Datacenter Edition mit Service Pack 1 oder höher
쐍 Windows XP
쐍 Windows XP Professional Edition mit Service Pack 2 oder höher
쐍 Windows Vista Ultimate Edition
쐍 Windows Vista Business Edition
쐍 Windows Vista Enterprise Edition
jeweils als x86- und 64-Bit-Architektur.
Der Agent aus System Center Operations Manager 2007 Service Pack 1 wurde von mir auf den verfügbaren
Windows Server 2008-Betriebssystemversionen getestet. Der Agent wurde fehlerfrei installiert und es konnte
die Verfügbarkeit der Maschinen überwacht werden. Die besonderen Funktionalitäten von Windows Server
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
40
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
2008 sowie der darauf aufbauenden Technologie wird nach Verfügbarkeit der entsprechenden Management
Packs möglich sein. Folgende zusätzliche Softwareprodukte werden für den Betrieb des Operations Manager
2007-Agenten benötigt:
쐍 Windows Installer 3.1 (wird benötigt für die Installation von MSXML 6.0)
쐍 Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0
Wird auf einem überwachten System zusätzlich die ACS-Weiterleitung aktiviert, werden weitere 256 Megabyte verfügbarer Hauptspeicher sowie 2 Gigabyte freier Speicherplatz auf der Festplatte benötigt.
Bonus: Überprüfung der Voraussetzungen
Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt: Man installiert ein Softwarepaket bestehend aus zahlreichen einzelnen Komponenten. Kurz vor Schluss erscheint dann die an Aussagekraft kaum zu überbietende
Fehlermeldung »Schwerwiegender Fehler aufgetreten. Bitte setzen Sie sich mit dem Support in Verbindung«.
Nicht selten stellt sich dann heraus, dass dieses Problem vermeidbar gewesen wäre, hätte man die Installationsanleitung nur sorgfältig genug studiert und einen noch schärferen Blick auf die Systemvoraussetzungen
geworfen. Denn die machen den Installationsprozess erst erfolgreich. Hat man aber nicht. Immerhin: Der
Vorsatz, sich bei der nächsten Installation daran zu halten, steht! Und wir alle wissen, dass es erneut mindestens einen Grund geben wird, der uns nicht davon abhält, erneut auf Risiko zu setzen. Viele Entwicklungsabteilungen haben dieses Problem erkannt und zugleich verstanden, dass dieser konditionierten Verhaltensweise mit Moralpredigten schlecht Herr zu werden ist. Abhilfe schafft hier in Zukunft die dem eigentlichen
Installationsprozess vorgeschaltete Überprüfung der notwendigen Voraussetzungen.
Abhängig von den zu installierenden Komponenten prüft dieses Zusatzwerkzeug, ob die notwendigen Hardund Softwarevoraussetzungen erfüllt sind. Idealerweise ist das jeweilige Ergebnis der überprüften Bereiche
positiv und dem eigentlichen Installationsprozess steht nichts mehr im Wege. Ein weißes Kreuz in rotem
Kreis verheißt allerdings weniger Gutes. In diesem Fall lohnt sich der Klick auf die Schaltfläche mit der
Bezeichnung Mehr (bzw. More) am Ende der jeweiligen Zeile. Im Regelfall findet sich dort dann eine aussagekräftige Erklärung bezüglich der Ursache. Basiert das Problem auf einer noch nicht installierten aber
benötigten Softwarekomponente, weist ein Hyperlink den Weg auf die Downloadseite im Internet. Neben
Rot und Grün findet gegebenenfalls auch die Farbe Gelb zur Veranschaulichung des aktuellen Status Verwendung. Ein Ausrufezeichen im gelben Dreieck warnt üblicherweise vor nicht ausreichenden Systemressourcen. So gibt sich System Center Operations Manager 2007, wie bereits weiter oben erwähnt, nur
ungern mit einem verfügbaren Hauptspeicher unter einem Gigabyte zufrieden. Eine erfolgreiche Installation
und Inbetriebnahme ist dann aber dennoch möglich, wenngleich die Nutzung dieser Serversoftware damit
keinen besonderen Spaß machen wird.
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
Unterstützung von Windows Server 2008
41
Abbildung 1.13 Der System Center Operations Manager 2007 Prerequisite Viewer reduziert die Fehler im Verlauf eines Installationsprozesses
Unterstützung von Windows Server 2008
Windows Server 2008 wurde kurz vor der Drucklegung dieses Buches veröffentlicht. Wie ich von der Produktgruppe in Redmond erfahren habe, wird eine offizielle Unterstützung von System Center Operations
Manager 2007 für den Betrieb auf Windows Server 2008 90 Tage nach offizieller Verfügbarkeit des Betriebssystems zugesagt. Der Grund für diese Verzögerung liegt nicht darin begründet, dass man erst einmal auf
Service Pack 1 für Windows Server 2008 warten will. Windows Server 2008 wurde von der Operations Manager 2007-Entwicklertruppe bereits getestet. Erwartungsgemäß wurden jedoch bis zum letztmöglichen
Moment Änderungen im Betriebssystem vorgenommen. Diese Änderungen beeinflussen mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Funktionalität von System Center Operations Manager 2007. Mit
Mutmaßungen allein kann allerdings kein Rechenzentrum der Welt für die vereinbarte Stabilität garantieren.
Das Produktteam von System Center Operations Manager 2007 behält sich deshalb vor, mit der verkaufsfähigen Version des neuesten Betriebssystems (Release to Manufacturing, RTM) extensive Tests durchzufüh-
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5
42
Kapitel 1: Systemvoraussetzungen
ren und gegebenenfalls auch kurzfristige Programmkorrekturen zur Verfügung zu stellen. Wie bereits
erwähnt, sind die bisherigen Tests mit Windows Server 2008 unfallfrei über die Bühne gegangen. Auch wenn
wir uns in diesem Buch fast ausschließlich über System Center Operations Manager 2007 unterhalten, habe
ich Ihnen in der nachfolgenden Tabelle zusätzlich die Verfügbarkeitserklärungen für die Vorgängerversion
Microsoft Operations Manager 2005 beigefügt. Die Ergebnisse sind für Sie sehr wahrscheinlich ebenso wenig
überraschend wie für mich:
Produkt
Rollen
Windows Server 2008
(alle Versionen)
Windows Server 2008
(Server Core)
Windows Server 2008
mit Hyper-V
Microsoft Operations
Manager 2005 mit
Service Pack 1
Alle Rollen
Nicht unterstützt
Nicht unterstützt
Nicht unterstützt
Dto.
Agent
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
System Center
Operations Manager 2007
mit Service Pack 1
Alle Rollen
90 Tage nach RTM
Nicht unterstützt
90 Tage nach RTM
Dto.
Agent
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
System Center Essentials
mit Service Pack 1
Alle Funktionen
90 Tage nach RTM
Nicht unterstützt
90 Tage nach RTM
Dto.
Agent
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
90 Tage nach RTM
Tabelle 1.1 Unterstützung von Windows Server 2008
Zusammenfassung
System Center Operations Manager 2007 ist nur ein Produkt einer ganzen Reihe von Systemverwaltungswerkzeugen. Alle Serverprodukte der System Center-Familie sind so konzeptioniert, dass eine Zusammenarbeit mittels entsprechenden Schnittstellen möglich ist. In diesem Kapitel habe ich Ihnen die einzelnen
Komponenten von System Center Operations Manager 2007 vorgestellt. Sie kennen jetzt die Aufgabe der
jeweiligen Komponente sowie die Mindestvoraussetzungen hinsichtlich der zur Inbetriebnahme benötigten
Hard- und Software. Ferner konnten Sie sich einen kurzen Überblick über die Themen verschaffen, welche
in den nachfolgenden Kapiteln behandelt werden.
Netzwerkverwaltung mit Microsoft System Center Operations Manager 2007, © 2008 Microsoft Press Deutschland, ISBN 978-3-86645-623-5

Documentos relacionados