AZURIT imGespräch

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AZURIT imGespräch
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AZURIT
imGespräch
Das Journal der AZURIT Unternehmensgruppe
Ausgabe 1/2006
ren, zukünftig über das aktuelle Geschehen
in der AZURIT-Gruppe auf dem Laufenden
zu halten, erscheint unser Journal „AZURIT
im Gespräch“, dessen erstes Exemplar Sie
gerade in der Hand halten, zunächst halbjährlich.
Editorial
Daniela Walt,
AZURIT Geschäftsführerin
Liebe Leserinnen und Leser,
die Firma AZURIT ist seit der Gründung im
Jahr 1997 ständig gewachsen. Im nächsten
Jahr feiern wir bereits unser 10-jähriges
Jubiläum. Wir denken, es ist nun an der
Zeit, zur Intensivierung der internen und
externen Kommunikation, eine eigene Firmenzeitung ins Leben zu rufen.
Vier unterschiedliche Dienstleister im Bereich der vollstationären Pflege und Betreuung von älteren und pflegebedürftigen
Menschen sind heute unter dem Dach der
AZURIT-Gruppe vereint. Die AZURIT Rohr
GmbH, als bundesweite Betreiberin von Senioren- und Pflegezentren, die AZURIT Catering GmbH, als Anbieter individueller Serviceleistungen in den Bereichen Catering,
Reinigungsdienste und Hauswirtschaft,
die AZURIT Consult GmbH, die den Service
einer kompetenten Heimverwaltung bietet
und schließlich die W+K Consulting GbR,
mit dem Angebot der Unternehmensberatung im Bereich der Altenhilfe.
In unterschiedlichen Rubriken finden Sie
Wissenswertes und Interessantes aus den
einzelnen Unternehmensbereichen. Regelmäßig erscheint das Porträt einer Einrichtung der AZURIT Rohr GmbH. Wir beginnen
mit dem AZURIT Seniorenzentrum Haus
ASAM in Rohr – dem Seniorenzentrum,
mit dem wir 1997 an den Start gegangen
sind. Eine Rubrik ist für die AZURIT Catering GmbH vorgesehen. Hier finden Sie
zum Auftakt u. a. ein Interview mit dem
Leiter des Unternehmensbereichs, Herrn
Hans-Jürgen Thörner. Ferner bieten wir
unseren Partnern die Gelegenheit, sich zu
präsentieren. In dieser Ausgabe stellt sich
die HARTMANN-Gruppe, ein international
tätiges Unternehmen im Bereich von Medizin- und Hygieneprodukten, vor.
1
2
Zunächst wünsche ich Ihnen viel Spaß bei
der Lektüre und einen angenehmen Sommer, der uns hoffentlich mit mehr Sonne
beglückt als der Frühling in diesem Jahr.
Ihre
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EDITORIAL
LEITARTIKEL:
Erstes Führungstreffen in Bad Griesbach
PORTRÄT
AZURIT Seniorenzentrum Haus ASAM
in Rohr
KURZMELDUNGEN
Neue Impulse für
zielorientiertes
Entscheiden und
Handeln
Viermal im Jahr treffen sich die
Führungskräfte aus den AZURIT Senioren- und Pflegeeinrichtungen, um über
aktuelle Markt- und Unternehmensgeschehnisse zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
AZURIT Geschäftsführer Steffen Krakhardt begrüßte die Teilnehmer Mitte
März im Columbia Hotel und informierte über die aktuellen Veränderungen im
Unternehmen sowie die anstehenden
Expansionsprojekte. Die Themen Kosten,
Marketing und Qualitätsmanagement
standen im Vordergrund.
„Wir wollen weiter gesund wachsen“,
meint Steffen Krakhardt „und das schaffen wir nur, wenn wir alle gemeinsam
zielorientiert mit vollem Engagement
unsere Aufgaben wahrnehmen!“
Mit derzeit 14 Einrichtungen und
rund 850 Mitarbeitern, die ca. 1.600
Menschen pflegen und betreuen, hat
sich die AZURIT Gruppe in den letzten
Aber schauen Sie selbst, das Informationsangebot ist vielseitig. Sollten Sie Anregungen haben, wie wir die Zeitschrift für
Sie interessanter gestalten können, nehmen wir diese gerne entgegen.
Ständig werden neue Ideen, Konzepte und
Projekte entwickelt. Um Sie, unsere Kunden, Investoren, Mitarbeiter, Partner und
alle, die sich für unsere Arbeit interessie-
Inhalt
Erstes Führungskräftetreffen
2006 in Bad Griesbach
AUS DEN SENIORENZENTREN
Grünstadt: Kunstimpressionen von
Senioren
Gerabronn: Ausstellung Carolus Horn
Bocholt: Gäste aus Frankreich
Rinteln: Die Weltmeisterschaft zu Gast
Seefeld: Größerer Wintergarten und neue
Sonnenterrasse
Die AZURIT Führungskräfte anlässlich der Tagung in Bad Griesbach
Das erste Treffen in diesem Jahr fand
in Bad Griesbach bei Passau statt, wo
mittlerweile vier, demnächst fünf, AZURIT Einrichtungen zu finden sind, so dass
diese Region einen regionalen Schwerpunkt der AZURIT Aktivitäten darstellt.
Erkrankung
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UNSERE PARTNER
HARTMANN – Der kompetente Partner in
Sachen Inkontinenzmanagement
RECHT
Torben Schube, Ass.-jur. stellt sich vor
Jahren zu einem beachtenswerten Anbieter in der Branche entwickelt und
die Expansionsziele lassen erahnen, dass
diese Entwicklung sich in den nächsten
Jahren fortsetzen wird.
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NEUE PROJEKTE
Grundsteinlegung AZURIT Seniorenzentrum Am Ostbahnhof in Berlin
MARKETING
AZURIT Sommerkonzert 2006
„66“ Messestand in München
IMPRESSUM
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CATERING
Interview mit Hans Jürgen Thörner
Ernährungskonzepte bei demenzieller
QUALITÄTSMANAGEMENT
MDK - Mit Spannung erwartet, und doch
nicht viel Neues?
ZU GUTER LETZT
Seite
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AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006
Porträt
AZURIT Seniorenzentrum Haus ASAM
in Rohr
Leben und Wohnen in idyllischer Landschaft
Mitten im Städtedreieck Landshut, Regensburg und München, im niederbayerischen Hopfenanbaugebiet der „Hallertau“, liegt die Marktgemeinde Rohr, Sitz
des AZURIT Seniorenzentrums Haus ASAM.
Die Nähe zum Naturpark „Altmühltal“ und
zu historischen Schauplätzen mit ihren kulturgeschichtlichen Bauwerken verleiht dem
auf etwa 420 m Höhe gelegenen Ort seinen
besonderen Reiz.
Als ehemalige Berlinerin weiß die Leiterin des Hauses, Renate Dittmann-Lenker,
die sich schon nach kurzer Zeit hier heimisch fühlte, die Ruhe und landschaftliche
Einzelapartments zählt das AZURIT Seniorenzentrum Haus ASAM, das aus einem vor
über 25 Jahren gebauten Krankenhaus hervorgegangen ist, zu den größeren Häusern
der AZURIT-Gruppe. Im Frühjahr ist ein neu
gestalteter Wohnbereich im Landhausstil
eröffnet worden.
Das Team: (v. l. n. r.) Eva Milligan (Pflegedienstleitung), Renate Dittmann-Lenker, Heiko Bürcky
(Assistenz der Heimleitung)
Harmonie zu schätzen. Sie leitet das Haus
ASAM seit dem Jahr 2003 und hat auch privat ihr Glück in Niederbayern gefunden. (s.
rechts) Im letzten Jahr feierte sie eine echt
bayerische Hochzeit im Kreise ihrer Familie,
Mitarbeiter und der ganzen Gemeinde.
Seinen Namen verdankt das Haus ASAM
den Gebrüdern Cosmas Damian und Egid
Quirin Asam. Die Meister süddeutscher Barockplastik schufen gemeinsam bedeutende
Ausschmückungen von Kirchen. Beispiele
ihrer Kunst sind in Rohr, Weltenburg, Regensburg und Straubing zu bewundern.
Mit 173 Pflegeplätzen in Doppel- und
Moderne Einrichtung im Landhausstil
Nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten gibt es jetzt u. a.
einen Aufenthaltsraum im aparten Landhausstil. Jedes Zimmer ist individuell mit
Landhaus-Möbeln eingerichtet worden.
Selbst die Pflegebetten, ausgestattet mit
den modernsten Funktionen eines höhenverstellbaren Bettes, haben eine ländliche
Note. Die warmen Farben und die Einrichtung aus Holz schaffen eine angenehme und
beruhigende Atmosphäre zum Wohlfühlen.
Gleichzeitig wurde die hauseigene Kapelle
vergrößert, in der Pater Benedikt vom Kloster
Der Garten lädt zum Verweilen und Spielen ein
geben.
Rohr jede Woche für die Bewohner einen
Gottesdienst gestaltet.
Die Bewohner von Rohr und Umgebung
schätzen das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm in der Senioreneinrichtung,
bei dem Gäste immer herzlich willkommen
sind. Als Höhepunkt im diesjährigen Programm kann neben dem „AZURIT Sommerkonzert“, das am 8. Juli 2006 außerhalb des
Hauses in der Pfarrkirche Mariä Opferung
zu Laaberberg stattgefunden hat, der „EineWelt-Tag“ genannt werden, der auch über
die Gemeinde Rohr hinaus auf ungewöhnlich großes Interesse gestoßen ist. „Uns kam
die Idee, Not leidende Menschen in Südafrika zu unterstützen, als wir einen Presseartikel über die Missionsarbeit der Mallersdorfer
Schwestern in Südafrika gelesen hatten“, so
Renate Dittmann-Lenker, „Die Resonanz auf
unsere Aufforderung zum Mitmachen hat
jedoch alle Erwartungen übertroffen.“
Sowohl Gewerbetreibende als öffentliche
und soziale Einrichtungen sowie Vereine und
Privatpersonen aus Rohr und Umgebung haben sich an diesem gelungenen Projekt, das
unter der Schirmherrschaft von Abt Gregor
vom Kloster Rohr stand, beteiligt. Insgesamt
wurde den Mallersdorfer Schwestern zum
Wohle bedürftiger Menschen in Südafrika
ein Scheck in Höhe von 3278,52 Euro über-
Renate Dittmann-Lenker übergibt den Scheck an
Schwester Carola (links) und Schwester Radigund
Hochzeitsglocken
Kurzmeldungen
Fürstenzell – Unter dem Titel „Grenzübergreifende Pflege“ haben das AZURIT
Seniorenzentrum Abundus und das AZURIT Pflegezentrum Bad Höhenstadt ein
Marketingprojekt entwickelt, mit dem sie
gezielt Kundenpotential in Österreich ansprechen. Vor dem Hintergrund, dass in
österreichischen
Seniorenwohnheimen
mit Wartelisten gearbeitet wird und die
Entfernung zur österreichischen Grenze
nur 20 km beträgt, erhalten die beiden
grenznahen AZURIT Einrichtungen immer
häufiger Anfragen, hauptsächlich nach
Kurzzeitpflegeplätzen für den Übergang.
Durch regelmäßige persönliche Besuche
bei relevanten Vermittlungspartnern im
Grenzgebiet sowie deren Einladung in die
AZURIT Häuser und Besichtigung der österreichischen Heime durch die AZURIT Führungskräfte wird der Kontakt intensiviert.
Gerabronn – Der „Brunch“, der jetzt
zum wiederholten Male im AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe angeboten wurde, erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Es hat sich herumgesprochen, dass hier zu
kleinem Preis eine große Auswahl an leckeren Speisen bereit steht, die den Vormittag
eines Sonn- oder Feiertag zu einem kulina-
rischen Erlebnis werden lassen.
Grünstadt – Im AZURIT Seniorenzentrum Grünstadt läuft zurzeit das Projekt
„Generationen treffen sich“. Seit einem
Jahr besuchen Schüler jeden Mittwoch
die Senioreneinrichtung, um mit den Bewohnern Gespräche zu führen, bei Gartenarbeiten zu helfen, Ausflüge zu begleiten
oder an Veranstaltungen teilzunehmen. An
Feiertagen gibt es selbst geplante Auftritte
von den Schülern mit Gedichten, Sketchen
und musikalischen Einlagen. Derzeit wird
ein Musical einstudiert, das demnächst zur
Aufführung kommt.Beide Gruppen – Jugendliche und Senioren – sind begeistert
von den Begegnungen und fühlen sich zusammen sichtlich wohl.
Hutthurm – Die AZURIT Rohr GmbH
hat als Betreiberin des Pflegezentrums
Hutthurm den Bauantrag für einen Erweiterungsbau gestellt. Geplant ist die Verlängerung des bestehenden Gebäudes durch
einen Anbau, in dem weitere 33 Pflegeplätze entstehen. Unter anderem wird hier
ein Wohnbereich speziell für die Betreuung
und Pflege von an Demenz erkrankten Bewohnern eingerichtet. Mit dem Anbau wird
die Sanierung der Praxisräume innerhalb
der Pflegeeinrichtung einhergehen. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen
für Anbau und Sanierung auf ca. 3 Mio.
Euro. Sobald die Baugenehmigung erteilt
ist, soll laut Aussage der AZURIT Geschäftsführung zeitnah mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Neufahrn – Im Beisein von Landrat
Josef Eppeneder und Bürgermeister Bernhard Zauner wurde im März im AZURIT
Seniorenzentrum Neufahrn mit Musik und
Tanz der fünfte Geburtstag gefeiert. Interessierte Bürger hatten die Möglichkeit
innerhalb von Präsentationen einen FünfJahres-Rückblick mitzuerleben. Großen
Anklang fand der Vortrag von Heribert
Apfelbeck, Referatsleiter des Bezirks Niederbayern, über die Möglichkeiten und
Voraussetzungen zur Kostenübernahme
des Heimaufenthaltes durch den Bezirk.
Hausleiterin Astrid Hamperl bedankte sich
bei alle Mitwirkenden für ihre Unterstützung. Besonders der Labertaler Brauerei,
die an diesem Tag kostenlose alkoholfreie
Getränke zum Probieren und Ausschänken
zur Verfügung stellte.
Renate Dittmann-Lenker, die Leiterin des
Seniorenzentrums Haus ASAM in Rohr,
feierte letztes Jahr ihre Hochzeit in der
idylischen Pfarrkirche Mariä Opferung zu
Laaberberg
Seite
AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006
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Aus den Senioren- und Pflegezentren
Ausstellung „Alzheimer und
Kunst“ im AZURIT
Seniorenzentrum Hohenlohe
Werke des an Alzheimer erkrankten
Malers Carolus Horn
Carolus Horn galt in seiner Jugend als
Wunderkind. Den Krieg überlebte er mit
seiner Kunst. Nach dem Krieg war er einer
der erfolgreichsten Werbegrafiker der Republik. Er entwarf und gestaltete einige der
bekanntesten Werbekampagnen des deutschen Wirtschaftswunders.
Kampagnen wie „Alle reden vom Wetter.
Wir nicht“ von der Deutschen Bundesbahn,
oder „Es gibt viel zu tun. Packen wir es an“
von Esso sowie „Nur Fliegen ist schöner“ von
Opel, stammen aus seiner Feder. Nebenbei
schuf er während und nach seiner Reisen
zum Beispiel in Italien und Griechenland,
zahlreiche Landschaftsdarstellungen und
Städteansichten.
Dann erkrankte er an Alzheimer. Jeder
befürchtete den Verlust seiner künstlerischen Fähigkeiten. Seine Schaffenskraft ließ
jedoch nicht nach. Bis kurz vor seinem Tod
arbeitete er an seinen Bildern. Seine Kunstproduktion gewann neue Ausdruckskraft.
Die beginnende Krankheit manifestierte sich
bei dem an Alzheimer erkrankten Künstler
durch Veränderungen der räumlichen Bezüge und Verlust der Dreidimensionalität.
Später wurden die Bilder naiver, ornamentaler, gleichzeitig jedoch auch farbenfroher. Sie üben damit eine fast unerklärliche Faszination auf den Betrachter aus. Bei
fortgeschrittenem Krankheitsverlauf wurden
Bildelemente immer stärker reduziert und
schematisiert.
Das AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe
zeigte vor einiger Zeit die Ausstellung „Alzheimer und Kunst“. Innerhalb dieser Ausstellung sind Werke aus den verschiedenen
Krankheitsstadien des Malers präsentiert
worden. Anhand der ausgestellten Bilder
wurden die Auswirkungen der Krankheit auf
das künstlerische Schaffen des Malers deutlich erkennbar.
Michael Breuer spielt zur Ausstellungseröffnung
auf dem Flügel
eine Vernissage im Foyer und Speisesaal
des Seniorenzentrums statt. Michael Breuer, Mitarbeiter der Beschäftigungstherapie,
spielte zur Einstimmung auf die Werke klassische Musik auf dem Flügel. „Sie werden
sehen, was ältere Menschen sich trauen,
was sie zustande bringen. In dieser Kunstausstellung werden Sie echte Meisterwerke
entdecken, von Menschen, die mit Kunst
und Malen vorher noch nie etwas zu tun
gehabt haben“, so Simona Sperner, Pflegedienstleiterin des Seniorenzentrums, in ihrer
Eröffnungsrede. Die Vernissage zeigte beeindruckende Werke von Hausbewohnern:
Landschaftsimpressionen und Blumen mit
überschwänglicher Leuchtkraft.
Bewohner, deren Angehörige und Gäste
ließen staunend die Bilder auf sich wirken.
„Es ist einfach verblüffend, welche Talente
in unseren Bewohnern schlummern und
durch den Aquarellkurs ans Licht treten.
Den Senioren gibt das Malen Lebenskraft
und Zuversicht im Alltag und fördert selbstverständlich ihre körperlichen und geistigen
Fähigkeiten“, meinte Annette Dülcke, Hausleitung des Seniorenzentrums. Besonders
stolz waren die Bewohnerinnen Frieda Böge
und Elisabeth Glowczynski, als ihre Bilder
verkauft wurden.
Dietlinde Spieß von Glencairn hat an
der Kunstakademie Mannheim studiert und
arbeitet als Dozentin für Kunst und Gestaltung in der evangelischen Kirchengemeinde
in Alzey und Worms sowie im Haus der Jugend in Offstein und Monsheim.
JUTTA MITTAG
König Fußball regiert im
AZURIT Seniorenzentrum
Berghof
Senioren im WM-Fieber
Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft
ANNETTE DÜLCKE
Besuch aus Frankreich im
AZURIT Seniorenzentrum
Bocholt
Gäste aus La Fertè St. Aubin informieren
sich über Demenzkonzept
Vernissage im AZURIT
Seniorenzentrum Grünstadt
Kunstimpressionen von Senioren
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen
im AZURIT Seniorenzentrum Grünstadt zählt
der Aquarellkurs, der sich besonderer Beliebtheit erfreut. Jeden Mittwoch von 14.00
– 16.00 Uhr steht die akademisch ausgebildeten Künstlerin Dietlinde Spieß von Glencairn den kreativen Senioren als Leiterin des
Kurses mit Rat und Tat zur Seite.
Um ihr künstlerisches Können einmal
präsentieren zu können fand Ende März
nerstädten Rhede und La Ferté zu Besuch in
Deutschland waren, das AZURIT Seniorenzentrum Bocholt.
Neben der allgemeinen Pflege bietet
dieses Seniorenzentrum im Haus Bocholt II
eine spezielle Pflege und Betreuung für an
Demenz erkrankte Bewohner. Begleitet wurden die Besucher aus La Ferté St. Aubin, einschließlich Bürgermeister Philippe Froment,
von ihren Gastfamilien und dem Rheder
Bürgermeister Lothar Mittag.
Jutta Mittag, die Leiterin der Bocholter
Senioreneinrichtung erklärte den Gästen
das spezielle Demenzkonzept und führte sie
durch Haus und Garten. Trotz des schlechten Wetters hielten sich die Besucher längere Zeit im Freien auf, um den Kräutergarten
und den Kleintierzoo zu bewundern und sich
von Jutta Mittag den geplanten Sinnespfad,
mit dem der Garten noch in diesem Jahr abgerundet werden soll, erläutern zu lassen.
Aufwärmen konnten sich die französischen Gäste bei einer entspannenden
Handmassage, die vom sozialtherapeutischen Team angeboten wurde. Diese Massagen gehören zum Betreuungskonzept des
Seniorenzentrums und werden nicht nur zur
Entspannung, sondern auch als Kommunikationsmedium bei Bewohnern mit Demenzerkrankung angeboten.
„Wir haben sehr viele Anregungen und
Ideen erhalten und werden diese in unser
Haus für Demenzerkrankte übernehmen“
erklärte Bürgermeister Philipp Froment und
bedankte sich herzlich beim AZURIT Team
für die freundliche Aufnahme.
Jutta Mittag (ganz rechts) beantwortet die Fragen
der Gäste
La Ferté St. Aubin liegt südlich von Orleans und ist die Partnerstadt von Rhede
bei Bocholt. Ende des Jahres soll in La Ferté
St.Aubin mit dem Bau eines Pflegeheimes
speziell für an Demenz erkrankte Bewohner begonnen werden. Aus diesem Grund
besichtigten die Gäste, die im Rahmen des
jährlichen Austausches zwischen den Part-
Begeisterte Fußballfans im Berghof
2006 in Deutschland drehte sich auch im
AZURIT Seniorenzentrum Berghof alles rund
um König Fußball. Die Weltmeisterschaft ist
für die Bewohner ein ganz besonderes Ereignis. Viele haben noch die in jungen Jahren
erlebten großen Momente der legendären
Weltmeisterschaft von 1954 in der Schweiz
in Erinnerung und hoffen, dass „wir“ auch in
diesem Jahr wieder ganz vorne mitspielen.
Zur Vorbereitung der vom Fußball bestimmten Tage, haben sich alle im Berghof
viel einfallen lassen. Das Team der Betreuung und Beschäftigung bastelte gemeinsam
mit und für die Bewohner Fanartikel. Fahnen
der teilnehmenden Nationen wurden zur
Hausdekoration genäht und aufgehängt.
Zur Eröffnungsfeier gab es ein gemeinsames Fest für Bewohner, Angehörige und
Mitarbeiter. Bei strahlendem Sonnenschein
wurde erst ein 3-Gänge-Fussball-Menu unter dem Motto „Ohne Mampf kein Kampf“
der hauseigenen Küche genossen, um anschließend gestärkt das Eröffnungsspiel anzuschauen. Mit der richtigen „Nase“ waren
dann beim „Tippen“ auch noch ein paar kleine Preise zu gewinnen.
Nach den Spielen wird natürlich noch
lange zusammen gesessen und gefachsimpelt über Tore, Abseits und Elfmeter oder
Torwartentscheidungen.
MARKUS VON PUTTKAMER
Umfangreiche Bauarbeiten
am AZURIT Seniorenzentrum
Pilsensee
Mehr Raum für Veranstaltungen
Nachdem die aufwendigen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten am
AZURIT Seniorenzentrum Pilsensee in Seefeld
Ende letzten Jahres abgeschlossen wurden,
gibt es jetzt wieder neue Aktivitäten rund
um das Haus. Seit Anfang Mai beobachten
die Bewohner und Nachbarn reges Treiben
auf dem Gelände der Seefelder Pflegeeinrichtung. Mit schwerem Gerät – Bagger und
Kran – ist das ausführende Bauunternehmen
angerückt, um den bereits im letzten Jahr
beschlossenen Anbau zu realisieren.
Geplant ist die Verdoppelung der Fläche
des bisherigen Wintergartens, der einen der
beliebtesten Aufenthaltsorte der Bewohner
des Hauses darstellt und gerne für Veranstaltungen genutzt wird. Bisher war die
Teilnehmerzahl an öffentlichen Veranstaltungen in der Einrichtung immer durch die
räumliche Situation begrenzt. Nicht alle, die
gerne teilgenommen hätten, fanden auch
Platz. Dies wird in Zukunft anders sein, denn
doppelt so große Fläche heißt auch doppelt
so viele Teilnehmer bei Festen, Feiern und
Vorträgen.
Eine weitere Bereicherung wird die große
Sonnenterrasse sein, die auf dem Dach des
Wintergartens entsteht. Hier können Bewohner und Gäste den herrlichen Blick auf
die Kirche und das grüne Umfeld des Seniorenzentrums genießen.
Wenn eine solche Umbauaktion auch
immer mit viel Lärm, Schmutz und Unruhe
im Haus verbunden ist, so verfolgen die Bewohner und Mitarbeiter des Hauses die baulichen Aktivitäten mit regem Interesse. Mit
Argusaugen überwachen und kommentieren sie das Baugeschehen. Noch in diesem
Jahr soll laut Beate Leubeling, der Leiterin
des AZURIT Seniorenzentrums Pilsensee, die
Einweihungsfeier des Anbaus stattfinden.
„Zukünftig kann jeder, der an Aktivitäten
Die Bauarbeiten in Seefeld laufen auf Hochtouren
innerhalb unseres Hauses interessiert ist,
daran teilnehmen und auch seine Angehörigen dazu einladen. Wir werden ein freundliches Ambiente schaffen. Eine gemütliche
Sitzecke im Stil der 50ziger Jahre ist bereits
bestellt und die Bewohner sowie die Mitarbeiter freuen sich sehr auf den großen Wintergarten und die herrliche Dachterrasse!“
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AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006
Catering
dem Speiseplan, so kann dies in Form einer Grießschnitte als Fingerfood angeboten
werden.
Menschen mit demenzieller Erkrankung
bevorzugen traditionelle Gerichte und eindeutige Lebensmittel. Gerne werden süße
und fettreiche Speisen gegessen. Darauf
muss bei der Speiseplangestaltung unbedingt geachtet werden, damit eine entsprechende Akzeptanz gegeben ist. Die Lebensmittelstücke sollte nicht größer als 1 – 2
Bissen sein. Von der Konsistenz her sollten
die Speisen nicht zu heiß bzw. zu weich sein,
damit sie vom Bewohner gegessen werden
können.
Es besteht die Möglichkeit, Lebensmittel
zu „verpacken“, damit sie mit den Fingernessbar sind. Dies kann z. B. die Verarbeitung
in einem Omelett oder Backteig se so dass
die Speise mit den Fingern gut greifbar wird.
Generell gilt im Umgang und bei der Pflege
demenziell Erkrankter: Da sich die Betroffenen der Umwelt nicht mehr anpassen können, muss sich die Umwelt ihnen anpassen.
Abschließend kann man sagen, dass das
Konzept „Fingerfood“ noch in den Kinderschuhen steckt und von allen Beteiligten
Kreativität, Innovation und eine enge Zusammenarbeit erfordert.
Seite
Ernährungskonzepte bei demenzieller Erkrankung
In Deutschland sind über 1,2 Mio. Menschen an Demenz erkrankt und die Zahl
nimmt ständig zu. Bei den über 90 Jährigen
sind mehr als 30% von dieser Krankheit betroffen. Kognitive Veränderungen führen hier
zu den unterschiedlichsten Problemen, auch
im Bereich der Ernährung. Speisen werden
nicht mehr als solche erkannt, püriertes oder
unbekanntes Essen wird abgelehnt und häufig ist auch der Umgang mit Besteck nicht
mehr möglich.
Durch den erhöhten Bewegungsdrang
bei Menschen mit demenzieller Erkrankung
kann der durchschnittliche Tagesbedarf weit
höher liegen als bei anderen älteren Menschen. Dennoch unterscheidet sich die Ernährung von Demenzkranken nicht wesentlich von der anderer Senioren. Es sollte eine
ausgewogene Mischkost serviert werden,
die schmackhaft ist. In besonderem Maße
ist auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung Wert zu legen.
Eine hohe Anzahl von Bewohnern in
den Senioreneinrichtungen hat Schluckbeschwerden, Verdauungsstörungen und
durch fehlenden Zahnersatz auch Schwierigkeiten beim Kauen. Daher ist es wichtig,
diesen Menschen eine spezielle und für sie
essbare Speise anzubieten, sei es nun mundgerecht geschnitten oder, für Menschen die
nicht mehr mit Besteck essen können, als
Fingerfood.
Die Ernährungskonzepte Fingerfood oder
Eat by walking helfen den Bewohnern selbständig zu bleiben und ihre vorhandenen
Fähigkeiten zu nutzen. Die passive Situation
in der dem Bewohner die Nahrung verabreicht wird, wird so zu einer aktiven, in der
er selbst entscheidet was und wann er essen
möchte.
Mundgerechte Bissen sind ideal für demenziell Erkrankte
Eat by walking zielt primär auf Betroffene in einem frühen Stadium ihrer Krankheit. Da sie nicht mehr ruhig am Tisch sitzen
und essen können, sondern ruhelos umherwandern, stellt man an verschiedenen Stationen „Imbisse“ wie z. B. Kekse, Obst oder
Gemüsestücke auf. Hier können sich die Bewohner dann im Vorbeigehen bedienen.
Nachgefragt
Interview mit Hans Jürgen Thörner Leiter Catering
Sein persönlicher Leitspruch lautet „Mit Menschen für Menschen“
Herr Thörner, seit wann leiten Sie die Geschicke
der AZURIT Catering GmbH und was hat sich
in dieser Zeit innerhalb Ihres Wirkungsbereichs
an Veränderungen ergeben?
Seit 1997 bin ich in meiner jetzigen Position für AZURIT tätig und seitdem hat es
eine ganze Reihe von Veränderungen gegeben. Zuerst haben wir standardisierte Leistungsverzeichnisse eingeführt. Dann folgte
die Konzentration auf eine Mindestanzahl
der Lieferanten. Gleichzeitig realisierten wir
die Einführung von Kostenstellen (Küche,
Reinigung, Wäsche etc.) und des dazugehörigen Kontenrahmens sowie die Gründung
eines Einkaufverbundes (WDS, Vitanas Catering u. AZURIT Catering) mit zurzeit mehr
als 10.000 Essenteilnehmern pro Tag.
Danach ging es ins Detail und folgende
Projekte wurden entwickelt und eingeführt:
das QM-Handbuch, das Diät-Handbuch, das
Handbuch für Objektchecks mit den Inhalten Hygiene, Büroorganisation, Personal,
Bewohnerbefragung und schließlich das
Handbuch für Objekteröffnung und -übernahme. Das Kellensystem, Nährwerttabellen, das Fingerfood-Konzept für demenziell
erkrankte Menschen, standardisierte Büroorganisation, Budgetvorgaben und ein
IST-SOLL-Vergleich für die Bereiche Wareneinsatz, Personaleinsatz und Sachkosten
folgten. Nicht zu vergessen, diverse Schulungsprogramme und ein EDV-gestütztes
Monatsabschlussprogramm, welches der
Leitung vor Ort täglich einen IST-SOLL-Vergleich aufzeigt.
Oftmals wird der Hauswirtschaftsbereich
Fingerfood ist etwas für Bewohner, die
ihre motorischen Fähigkeiten nicht mehr
kontrollieren können und Mühe haben, mit
dem Besteck umzugehen. Den Bewohnern
wird die Möglichkeit geboten, mit den Fingern zu essen, anstatt sich das Essen reichen
zu lassen. Dadurch wird die Selbständigkeit
gefördert und gefordert.
Trotzdem sollte stets komplett mit Be-
in den Pflegeeinrichtungen von den Pflegedienstleitungen mitgeführt. Das ist innerhalb
der AZURIT Gruppe anders.
Hier gehören Hauswirtschaft und Verpflegung
in den Verantwortungsbereich Catering. Welche Vorteile ergeben sich durch diese Organisationsstruktur?
Hans-Jürgen Thörner, Leiter AZURIT Catering
Die Mitarbeiter sind in der Regel für
dieses Tätigkeitsfeld nicht qualifiziert. Dies
führt dazu, dass die Verpflegung mehr oder
weniger nebenher läuft und deren eigentliches Kerngeschäft, die Pflege, vernachlässigt wird. In so einer Situation ist es zwin-
steck eingedeckt werden, so dass dies, falls
gewünscht, genutzt werden kann. Ebenso
sollte auf einen schön gedeckten Tisch Wert
gelegt werden, um ein behagliches und ansprechendes Umfeld zu schaffen.
Das Speisenangebot lässt sich meist
leicht vom Vollkost-Speiseplan ableiten.
Steht bei der Vollkost z. B. ein Grießbrei auf
gend notwendig, dass man die Kapazitäten
spezifiziert und die Mitarbeiter dort einbindet, wo ihre Kompetenzen und Stärken
liegen. Deshalb gibt es die AZURIT Catering
GmbH. Sie hat sich ausschließlich auf das
Catering im Sozialbereich spezialisiert. Wir
sind heute dazu in der Lage auf die Wünsche
und gesundheitliche Verfassung unserer Bewohner ganz individuell schnell und flexibel
einzugehen. Das wiederum führt dazu, dass
die Bewohner sich wohl fühlen.
Welchen Stellenwert, glauben Sie, hat die Verpflegung der Bewohner in einer Senioren- bzw.
Pflegeeinrichtung?
Für mich ist der Verpflegungsbereich mit
einer der wichtigsten Punkte in der Seniorenbetreuung. Und dieser Bereich muss mit
einem Servicegedanken verbunden sein. Wir
brauchen dafür zufriedene Mitarbeiter, denn
deren Laune bekommen letztendlich die Bewohner zu spüren. Die Zufriedenheit unserer
Mitarbeiter wirkt sich deutlich auf die Qualität und Quantität ihrer Arbeit aus.
Wie lässt sich in Ihrem Zuständigkeitsbereich
die Mitarbeiterzufriedenheit positiv beeinflussen?
Die Einbindung der betroffenen Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung sowie
die konstruktive Zusammenarbeit mit den
Verantwortlichen in den einzelnen Einrichtungen sind sehr wichtige Voraussetzungen.
Gleichzeitig steigern gleiche Identifikationsmerkmale das Zugehörigkeitsgefühl zur
Gruppe. Gemeinsame Besprechungen fördern nicht nur das “Wir-Gefühl”, sondern
dienen auch dazu, Irritationen im Vorfeld
zu vermeiden. Wichtig ist für qualifizierte
Mitarbeiter auch das Thema Fortbildung.
Ein Mitarbeiter mit Entwicklungspotential
braucht die Gelegenheit zur Weiterbildung.
Wie viele Mitarbeiter sind heute innerhalb der
AZURIT Catering GmbH aktiv und über welche
INGEBORG MÜLLER
Quellen:
Vgl.: Tagungsunterlagen zur „Erste deutsche Heimkochtagung
28. und 29. Oktober in Stollberg“
© Forum 99 – Ihr Partner für Esskultur im Alter, Rumisberg, bidi
Ernährungsprobleme bei Senioren mit Demenz, Claudia Menebröcker, Duisburg, aus der Ernährungs Umschau 07/04
So kommt bei Demenzkranken der Appetit zurück, aus der
Ärzte Zeitung 1997 – 2006
fachlichen Voraussetzungen müssen Bewerber, die gerne in dem ständig wachsenden Unternehmen tätig sein wollen, mitbringen?
Zurzeit beschäftigen wir rund 200 Mitarbeiter. Neben der fachlichen Ausbildung
zum/zur Koch/Köchin sind ein hohes Maß
an Sozialkompetenz, Flexibilität, ein ausgeprägtes Organisationstalent sowie betriebswirtschaftliches Denken und Handeln dringend erforderlich.
Können Sie grob überschlagen, wie viele Essenteilnehmer Sie am Tag mit Ihren Mitarbeitern verpflegen?
Ja, wir bereiten täglich in etwa 5.200
Mahlzeiten zu und decken damit den Bedarf
für geschätzte 1.300 Gäste.
Bieten Sie Ihre Serviceleistungen auch außerhalb der AZURIT Gruppe an?
Nein, das unterlassen wir im Moment
ganz bewusst. Der Grund dafür ist das starke
Wachstum der AZURIT- Gruppe.
Haben Sie einen Leitspruch?
Mein persönlicher Leitspruch lautet: ”Mit
Menschen für Menschen!” Daneben habe
ich jedoch immer einen bildlichen Slogan
für meine Mitarbeiter parat, der wie folgt
lautet: “Wir müssen uns immer bewusst machen, dass nicht wir dem Heimbewohner das
Essen auf den Tisch stellen, sondern er uns”.
Welche Ziele verfolgen Sie?
Vorne dabei sein, das bedeutet für mich:
die begonnenen Projekte in der Unternehmensgruppe weiter zu entwickeln und die
Ziele zu definieren, ständig auf der Suche
nach neuen Wegen zu sein, die Beobachtung der Mitbewerber und nicht zuletzt, die
Förderung und das Fordern der Mitarbeitern
sowie die eigene Fort- und Weiterbildung.
DAS GESPRÄCH FÜHRTE
SIGRID LAFFIN-HOMMES
Seite
AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006
Recht
Unsere Partner
Torben Schube,
Assesor juris
HARTMANN – Der kompetente Partner
in Sachen Inkontinenzmanagement
An dieser Stelle werden Sie in zukünftigen Ausgaben jeweils einen aktuellen
Fachbeitrag zum Thema Recht von mir finden. In der ersten Ausgabe möchte ich mich
Ihnen jedoch zunächst vorstellen.
Mein Name ist Torben Schube, ich bin
30 Jahre alt und in Bad Dürkheim zur Welt
gekommen. Nach dem Abitur im Jahr 1995
und dem anschließenden Grundwehrdienst
folgte das Jura-Studium in Konstanz und
Heidelberg und anschließend das Referendariat in Mannheim. Nach dem zweiten
Staatsexamen war ich einige Zeit als freier
Mitarbeiter für eine Anwaltskanzlei tätig,
bevor ich vor gut einem Jahr als Firmenjurist
in die AZURIT-Unternehmensgruppe eingetreten bin.
Meine Tätigkeit in der Rechtsabteilung
umfasst eine Vielzahl von Aufgabenfeldern,
was diese Tätigkeit interessant und abwechslungsreich macht.
Zum einen bin ich zuständig für sämtliche arbeitsrechtlichen Probleme und Streitigkeiten, die im gesamten Unternehmen
auftreten.
Ein weiteres großes Aufgabengebiet ist
Die HARTMANN GRUPPE ist international im Bereich von Medizin- und Hygieneprodukten aktiv und beschäftigt etwa 9.500
Mitarbeiter weltweit. In Deutschland hat
das Unternehmen seinen Sitz in Heidenheim
an der Brenz. Von hier aus werden u. a. die
AZURIT Senioren- und Pflegezentren beliefert.
Die Zusammenarbeit zwischen AZURIT
und HARTMANN ist kürzlich mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrags
auf eine solide Basis gestellt worden. Die
vertragliche Vereinbarung sieht vor, dass
HARTMANN Mitarbeiter die Pflegedienstleitung und Hausleitung der einzelnen AZURIT
Einen wichtigen Beitrag kann hier das
HARTMANN Inco-System leisten, das hevorragend für einen individuellen Einsatz geeignet ist. Dieses System ist sowohl auf die
Bedürfnisse von Betroffenen zugeschnitten,
als auch auf die pflegerischen Belange von
Pflegekräften. Ergänzt wird das HARTMANN
Inco-System durch die Pflegeserie Menalind
professional, die speziell für die Hautpflege
bei Inkontinenz sowie auf die Problematik
der Altershaut abgestimmt ist.
Besonders vorteilhaft für die Bevorratung in den einzelnen Pflegeeinrichtungen
ist ein spezialisiertes Logistikangebot. Dieses
gewidmet. Die Versorgung dieser speziellen
Bewohnergruppe die, so schätzen Fachleute
mittlerweile 60-70% der Bewohner in einem
Pflegeheim ausmachen, wird sehr detailliert
begutachtet. Damit legt der neue Katalog
einen Schwerpunkt auf die Prüfung der
Bedingungen, unter denen eine besonders
schutzbedürftige Bewohnergruppe lebt.
Einrichtungen unterstützen, so dass im Bereich Inkontinenz eine pflegerisch optimale
Versorgung bei höchster Wirtschaftlichkeit
durch intelligent aufeinander abgestimmte
Produkte und Serviceleistungen erfolgt.
Fazit
ermöglicht es, dass die Inkontinenzprodukte
schnell und individuell nach Kundenwunsch
direkt in die Wohnbereiche ausgeliefert werden. Um sicherzustellen, dass die Versorgung
mit Inkontinenzhilfsmitteln nicht nur pfle-
Qualitätsmanagement
TORBEN SCHUBE
Ass.-jur.
gerisch optimal, sondern auch wirtschaftlich
ist, bietet HARTMANN ein praxisorientiertes
Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrument: die Software HILMAS, die Soll-/IstVergleiche ermöglicht. Mit HILMAS sind ein
gezieltes Kostenmanagement und bis zu 30
% Kosteneinsparungen möglich.
Anlässlich des letzten Treffens der AZURIT Haus- und Pflegedienstleitungen in
Asselheim an der Pfälzer Weinstraße hat
Hartmann Key Account Managerin Cornelia
Glaesner die HILMAS Software vorgestellt
und ihre eigene bzw. die Hilfe Ihrer Kollegen
bei der Installation dieses Systems angeboten.
Auf dieses Angebot werden die AZURIT
Mitarbeiter zu gegebener Zeit gerne zurückgreifen.
MARGARETE KRÄMER
Ansicht der Verwaltungsgebäude am Stammsitz in Heidenheim
das Forderungsmanagement, was in letzter
Zeit leider immer umfangreicher wird, da die
schlechte Zahlungsmoral auch vor unserer
Branche nicht haltmacht. Immer öfter bleiben aus unterschiedlichsten Gründen Heimkosten offen, die dann eingefordert werden
müssen.
Das dritte umfangreiche Gebiet ist die
Kommunikation mit den Heimaufsichten
und Pflegekassen. Hier sind bei Inbetriebnahme neuer Einrichtungen die notwendigen Anzeigen zu erstellen und Genehmigungsunterlagen einzureichen. Weiterhin ist
jede Änderung in der Führungsstruktur der
einzelnen Häuser den jeweils zuständigen
Stellen zu melden.
Insgesamt bin ich der Ansprechpartner
bei allen Fragen mit juristischem Bezug
für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Zentralverwaltung, für unsere Hausleitungen sowie alle weiteren Führungskräfte.
Selbstverständlich stehe ich aber auch
unseren übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Verfügung,
falls ein rechtliches Problem im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit auftauchen sollte.
5
In den AZURIT Prüfungen wurden mit
dem neuen Katalog als Grundlage Defizite
aber auch positive Entwicklungen festgestellt und in manchen Bereichen sind die
Einrichtungen dem neuen Katalog bereits
voraus. Dank eines umfassenden Risikomanagements werden z.B. viele potentielle Pflegeprobleme frühzeitig erkannt und
Mit Spannung erwartet, und doch nicht
viel Neues?
Der neue MDK Prüfkatalog ist seit dem 01.01.2006 gültig
Die neue MDK-Anleitung zur Prüfung der
Qualität nach den §§ 112, 114 SGB XI in der
stationären Pflege wurde mit Spannung erwartet. Die Ergebnisqualität sollte vermehrt
geprüft werden, die Prophylaxen sollten
in den Vordergrund rücken. Doch vor dem
01.01.2006 waren das reine Spekulationen.
Kurz vor Weihnachten 2005 wurde die neue
und seit dem 1. Januar 2006 gültige Richtlinie des MDK zur Qualitätsprüfung stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen
veröffentlicht. An der Entwicklung der neuen Prüfrichtlinien waren die Medizinischen
Dienste nahezu aller Bundesländer beteiligt,
so dass erstmalig eine länderübergreifende,
einheitliche Vorgehensweise definiert wurde.
Seit Januar 2006 können alle Interessierten den neuen Katalog im Internet eingehend prüfen und sich Gedanken darüber
machen, ob er den hochgesteckten Erwartungen entspricht. Schon werden die ersten
kritischen Stimmen laut.
Ungeachtet alle Proteste werden alle
AZURIT Einrichtungen nach dem neuen
Katalog geprüft. Diese internen Prüfungen
haben mittlerweile Tradition. Einmal jährlich findet in allen AZURIT Einrichtungen
eine externe Prüfung durch die Auditorin
Jutta König statt. Nach dem Motto „fremde
Augen sehen mehr als die eigenen“ wird in
allen Einrichtungen die Struktur-, Prozessund Ergebnisqualität geprüft. Mängel werden in einem Prüfkatalog dokumentiert, der
sich inhaltlich an dem jeweils gültigen MDK
Katalog orientiert. Hier werden zwei Ziele
verfolgt. Zum einen sind die Einrichtungen
so auf MDK Prüfungen vorbereitet und zum
anderen werden Mängel frühzeitig erkannt
und können abgestellt werden. Auch die
Prüfung 2006 ist bereits abgeschlossen.
Diesmal auf der Grundlage des neuen MDK
Katalogs.
Ergebnisse der Prüfungen
Der neue MDK Prüfkatalog hat in den
Bereichen Struktur- und Prozessqualität nur
wenig Neues zu bieten. Das sieht allerdings
im Bereich der Versorgung von Bewohner mit
speziellen Pflegeproblemen deutlich anders
aus. Hier wird sehr detailliert geprüft wie
mit besonderen Pflegeproblemen wie z.B.
der Dekubitusgefahr oder Gewichtsverlusten
von Seiten der Einrichtung umgegangen
wird. Dem Bereich demenziell erkrankter Bewohner wird erstmals viel Aufmerksamkeit
Jutta Klarmann - Leiterin Qualitätsmanagement
im Hause AZURIT
Maßnahmen ergriffen. Mangelernährung,
Dekubitusgefahr oder Kontrakturgefahr um
nur einige zu nennen. Ein Schwerpunkt der
Arbeit wird künftig die genauere Dokumentation von Maßnahmen sein, denn auch der
neue MDK Katalog kann nur prüfen, was
dokumentiert wurde. Darin unterscheidet er
sich nicht von seinem Vorgänger.
JUTTA KLARMANN
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AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006
AZURIT wird in Berlin aktiv
Marketing
Grundsteinlegung
zum AZURIT
Seniorenzentrum
Am Ostbahnhof
AZURIT Sommerkonzert 2006
Auf dem ehemaligen Grundstück einer
Schokoladenfabrik in der Köpenicker Straße
139 entsteht das AZURIT Seniorenzentrum
Am Ostbahnhof.
Zur Grundsteinlegung hatten am Freitag,
den 23. Juni 2006, die AZURIT Rohr GmbH
als zukünftige Betreiberin des Hauses, sowie
Bauherr und Eigentümer Horst Sprenger aus
Köln eingeladen.
Bauherr Horst Sprenger legt die Grundsteinkassette ins Fundament ein
Voraussichtlich ab Sommer 2007 werden
auf dem ca. 3.000 m² großen Grundstück
insgesamt 122 Pflegeplätze, vorwiegend in
Einzelzimmern, zur Verfügung stehen. Das
Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 15
Millionen Euro. Die von der Planungsgruppe
Gülpen & Kleinke-Höhne (Aachen-Berlin)
geplante Einrichtung wird den zukünftigen
Bewohnern helle, hochwertig ausgestattete
Zimmer und Gemeinschaftsräume bieten.
Der Bau auf dem traditionsreichen Gelände,
entsteht zunächst in „wilder Nachbarschaft“.
Ein von Besetzern okkupiertes Haus und eine
Wagenburg beherrschen zurzeit noch das
Bild des Straßenabschnitts. Hier ist jedoch
eine modern gestaltete innerstädtische Bebauung geplant, die später Geschäfte, Cafés, Ärzte und Apotheken ins unmittelbare
Umfeld der Einrichtung bringen wird. In der
Parallelstraße sind bereits ähnliche bauliche
und strukturelle Veränderungen realisiert
worden.
Rund 80 Mitarbeiter werden im AZURIT Seniorenzentrum Am Ostbahnhof ihren
neuen Arbeitsplatz finden.
Die Marketingaktivitäten innerhalb der
AZURIT Gruppe sind sehr vielfältig. In diesem Sommer ist einer der Höhepunkte die
Premiere der Wander-Konzertreihe mit den
renommierten Musikern vom Consortium
felicianum.
Die erste Konzertreihe „AZURIT Sommerkonzert 2006“ hat bereits am Samstag, den
10. Juni 2006, mit dem Konzert im Schloss
Ortenburg begonnen. Die gemeinsame Veranstaltung der drei AZURIT Einrichtungen
im Passauer Raum (AZURIT Pflegezentren
Hutthurm und Bad Höhenstadt sowie AZURIT Seniorenzentrum Abundus in Fürstenzell)
kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Mit
130 Gästen war der Innenhof des Schlosses
an diesem wunderschönen Sommerabend
voll besetzt und die Resonanz der Teilnehmer war laut Aussage von Peter Huber durch
die Bank weg positiv. „Die Leute waren echt
begeistert“, so seine Meinung. Dabei müssen sowohl die kulinarischen Genüsse des
AZURIT Catering Teams, die vorweg und in
der Pause gereicht wurden, sehr gut angekommen sein, als auch die ausgezeichnete
musikalische Leistung der Musiker des Consortium felicianum.
An insgesamt 10 Standorten von AZURIT
Einrichtungen wird in den nächsten Wochen
das Orchester Consortium Felicianum mit
seiner Musik die Gäste der AZURIT Sommerkonzerte erfreuen.
Die Konzertreihe wandert quer durch
Deutschland: Von Bocholt am Niederrhein
bis nach Seefeld am Starnberger See bei
München, von Grünstadt an der Weinstraße
in der Pfalz bis nach Chemnitz im Freistaat
Sachsen.
Den Organisatoren in den einzelnen
AZURIT Einrichtungen standen zwei Musikprogramme zur Auswahl: Programm I = anspruchsvollere Klassik mit Johann Ladislaus
Dussek „Quintett f-moll“ und Franz Schubert „Forellenquintett“ sowie Programm
II = Wiener Kaffeehausmusik u. klassische
Unterhaltungsmusik der vorherigen Jahrhundertwende. Felix M. Schönfeld, Leiter
des Consortium felicianum, hatte seine Programmvorschläge an die unterschiedlichen
Veranstaltungsorte - von der Kirche über das
Zu guter Letzt
Die Größe eines Menschen muss man nicht nach seinen außergewöhnlichen Bemühungen und Leistungen bemessen, sondern nach seinem alltäglichen Leben.
(Blaise Pascal)
Impressum
Herausgeber
AZURIT Rohr GmbH
Kirchheimer Straße 49e
67269 Grünstadt
Telefon 06359-9683-0
Telefax 06359-9683-99
E-Mail [email protected]
Internet www.azurit-rohr.de
Druck
Chroma Druck & Verlag GmbH,
Römerberg Berghausen
Autoren
Annette Dülcke, Jutta Klarmann, Margarete
Krämer, Jutta Mittag, Ingeborg Müller,
Markus von Puttkamer, Torben Schube
Fotos
Alfred Hommes, Klaus Mai und andere
Redaktion
Sigrid Laffin-Hommes, P&P Public Relations
& Personal Consulting, Bonn
Auflage
3.000
Grafik
Sabina Harf, Konzept + Design, Köln
Erscheinungsweise
2 x im Jahr
Schloss, zur Stadthalle bis hin zum Wirtshaussaal - angepasst.
Das Consortium Felicianum wurde 1982
von Felix M. Schönfeld gegründet. „Die
Grundidee war und ist es, die kleinen und
heiteren, oft unterhaltsamen Formen klassischer Musik zu pflegen, die nahezu völlig
aus dem Repertoire verschwunden sind. Diese Schätze sollen wieder gehoben und für
unser Publikum zu neuem Leben erweckt
werden“, sagt der Gründer des Orchesters.
Zum Consortium felicianum gehören heute
zwölf Musiker, die in wechselnden Besetzungen miteinander musizieren, vom Solisten bis zum Kammerorchester. Das Repertoire umfasst Werke von der Renaissance
bis zu Kompositionen unserer Tage. Konzertreisen führten die Mitglieder des Ensembles
in fast alle europäischen Länder sowie nach
Kanada, Chile und in die USA.
Wer in diesem Sommer einen außergewöhnlichen musikalischen Abend mit klas-
sischer Musik der Spitzenklasse verbringen
möchte, sollte die Chance nutzen und an
einem der AZURIT Sommerkonzerte teilnehmen. Karten gibt es im Vorverkauf in den jeweiligen AZURIT Seniorenzentren.
Operettenmusik im Innenhof des Ortenburger
Schlosses
„Die 66“ – 2. Bayerische Seniorentage
in München
Großes Interesse am AZURIT Messestand
Zum zweiten Mal fand dieses Jahr in
München im M,O,C, Veranstaltungszentrum
in der Lilienthalallee die Messe „Die 66“ statt.
Vom 28. bis 30. April nutzten rund 17.000
das sollte unser Messestand ausstrahlen.
Nicht zu letzt haben wir deshalb exakt die
Möbel auf unserem Messestand eingesetzt,
die man teilweise auch in unseren Senioren-
Kristin Wohlrab (Hausleitung PZ Hutthurm und Georg Wippel (Gerontopsychologe SZ Laaberg)
beantworten die Fragen der Messebesucher
Besucher die Möglichkeit sich über das Angebot von Dienstleistungen und Produkten
für die Generation 50plus zu informieren. Die
Organisatoren der noch jungen Messe hatten die Veranstaltung in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Die Vielfalt reichte
von „Gesundheit & Wellness“, „Schönheit,
Mode und Lebensstil“ über „Tourismus und
Reisen“ bis hin zu „Betreutes Wohnen und
Pflege“ u. a. mehr. Ein vielfältiges Ausstellerangebot, das durch ein interessantes Vortragsprogramm abgerundet wurde. Zu den
Ausstellern zählte dieses Jahr erstmals die
AZURIT Rohr GmbH.
Der Stand erfreute sich besonderer Beliebtheit. Für die älteren Besucher war es
sichtlich ein Genuss sich auf dem Sofa oder
in einem der bequemen Ohrensessel nieder
zu lassen und bei einem Stückchen Kuchen
und einer Tasse Cappuccino vom Messerummel zu entspannen.
Genau das war laut Aussage von AZURIT Geschäftsführer Steffen Krakhardt so
gewollt. „Wir erhalten immer wieder das
Feedback von unseren Bewohnern, dass es
vor allem die persönliche Aufmerksamkeit
unserer Mitarbeiter für die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners sowie
die wohnliche Atmosphäre in unseren Häusern sind, die sie so schätzen. Und genau
und Pflegeeinrichtungen wieder findet.“
Neben dem bequemen Mobiliar und der
aufmerksamen Standbesetzung, machte die
attraktive Bewirtung mit frischen Kaffeeprodukten, Brötchen und Kuchen den AZURIT Stand zu einem beliebten Anziehungspunkt auf der Messe. „Unser Kaffeeautomat
Astrid Hamperl (Hausleitung SZ Neufahrn) (rechts)
im Beratungsgespräch
war von der ersten bis zur letzten Minute
im Einsatz“, so AZURIT Catering Mitarbeiter
Gerke Folkens (Küchenleitung AZURIT Seniorenzentrum Haus ASAM in Rohr), der mit
seinen Kolleginnen für das leibliche Wohl
der Standbesucher sorgte.
Alles in allem ein gelungener Auftritt,
der sicher zur Steigerung des Bekanntheitsgrads der AZURIT Gruppe im Raum Bayern
beigetragen hat.