Im Land der Indianer

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Im Land der Indianer
Im Land der Indianer
Veröffentlicht auf wirlesen.org (http://wirlesen.org)
Im Land der Indianer
Beschreibung:
Wo lebten die nordamerikanischen Indianer? Welche Tiere und Pflanzen gibt es dort? Und
welche Geschichten haben sie sich erzählt? Wir hören das Märchen "Die kleine Schwester und
der Steinriese", spielen, tanzen und basteln, als wären wir auch ein wenig wie Indianer.
Ablauf
Einstieg: Lied und Kreistanz zu "Mother I feel you - Mutter Erde, wir wollen dich
grüßen", begleitet mit Rasseln, Schellen und Handtrommel. (Lied aus
"Welcome to America", S. 32; CD).
Sitzkreis: Wo lebten die Indianer (am Atlas zeigen)? Wie sieht es dort aus? Plakat mit
typischen nordamerikanischen Landschaften - Wald, Fluss, Prärie, Halbwüste, Meer.
Welche Tiere leben wo? Die Kinder ordnen die Tierbilder den Landschaften zu. Kopien
rund um die Landschaftsbilder legen oder kleben.
Indianische Namen: Indianer verwendeten Namen aus der Natur und glaubten, dass
diese Tiere, Pflanzen, Steine, Naturphänomene sie beschützten. Kinder überlegen sich
einen Indianernamen für sich, z.B. mit einem Lieblingstier (vorher ein paar Beispiele
nennen).
Lied und Kreistanz: Totem-Tier-Tanz zu "Seht die Spur dort im Gras" ("Fliegende
Feder", S. 80, 125; CD) mit zum Lied passenden Armbewegungen.
Vorlesen: "Die kleine Schwester und der Steinriese" (aus: "Pfeiljunge und
Geisterhunde", S. 51). Die Geschichte ist auch unter dem Titel "Die kleine Schwester
und das Ungeheuer" bei Obelisk erschienen. Als Blickfang im Zentrum des Sitzkreises
einen Gegenstand auflegen, der zur Geschichte passt (z.B. großen Stein), oder einen
anderen Gegenstand, der einen Mittelpunkt bildet. Das Märchen stammt von den
Abenaki, Waldindianern an der Nordostküste der Vereinigten Staaten.
Spiele: Es ist gut, aus verschiedenen Spielen auswählen zu können und dann spontan
zu entscheiden, welches Spiel sich für die Anzahl der Kinder oder die Stimmung eignet.
Bei meinem Ferienspiel habe ich "Haguh" (aus: "Welcome to America", S. 30), "Wettlauf
der Kreise" (aus: "Fliegende Feder", S. 36) und "Kaipsak" (aus: "Oxmox ox mollox", S.
77) ausgewählt.
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Kopfschmuck basteln: Die Kinder malen die Papierfedern an (Idee: "Fliegende Feder",
S. 56). Ev. den eigenen Indianernamen auf den Stirnreifen schreiben. Stirnreifen
zusammenklammern und Feder hinten in der Mitte anklammern.
Abschluss:
Lied
und
Kreistanz
"Wichi
Tai
Tai",
begleitet
mit
Rasseln
und
Schellen
(aus:
"Fliegende
Feder",
S.
70,
124;
CD)
Bibliothek: Büchereien Wien
Beitrag von: Veronika Freytag
Zielgruppe: 1.-2. Schulstufe
3.-4. Schulstufe
Anzahl der TeilnehmerInnen: max 25
Zeitdauer: 1,5 Stunden
Material und Rahmenbedingungen:
CD-Player
Bücher
CDs der Tänze
Rasseln, Handtrommel
Packpapier
Uhu-Stick oder Patafix
großer Stein oder andere Dekoration
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Kreisel oder Flasche (für Spiel Kaipsak)
Tische zum Basteln
weißer und farbiger Fotokarton
Filzstifte, v.a. schwarz, rot, gelb
Klammermaschine
Malunterlagen
Vorbereitung:
alle Materialien bereitlegen (zum Basteln, für Spiele, für Musik, Bücher)
Plakat vorbereiten: Farbkopien von typischen Landschaften auf Packpapier kleben (mit
Platz rundherum)
Farbkopien von Tieren machen, die in diesen Landschaften leben. Wald (Elch, Hirsch,
Bär, Wolf), Fluss (Lachs, Biber), Prärie (Bison, Adler), Halbwüste (Puma, Koyote), Meer
(Wal, Robbe)
große Papierfedern aus weißem Fotokarton ausschneiden
Papierstreifen aus farbigem Fotokarton für Stirnreifen vorschneiden.
Anmerkungen:
Verwendete Bücher:
Pfeiljunge und Geisterhunde. Indianermärchen. Erzählt von Käthe Recheis. Esslinger
2003.
Käthe Recheis: Die kleine Schwester und das Ungeheuer. Obelisk 2008)
Josephine Kronfli / Pit Budde: Fliegende Feder. Indianische Kultur... Ökotopia 1999. +
CD
Sybille Günther: Welcome to America. Kinder entdecken die Vielfalt nordamerikanischer
Kulturen… Ökotopia 2010. + CD
Jörg Sommer: Oxmox ox Mollox. Kinder spielen Indianer. Ökotopia 1999
Erfahrung vom Ferienspiel 2011 in der HB: mit 25 Kindern (privat, keine Gruppe) im
Veranstaltungssaal_
Wir haben parallel gebastelt und gespielt, weil einige Kinder nicht spielen wollten. Das hat sich
als gut herausgestellt, weil die Kinder so die freie Wahl hatten und nicht alle gleichzeitig zum
Basteltisch gestürmt sind (wo nicht so viel Platz war). Später hat dann auch die spielende
Gruppe gebastelt. Wir waren 2 Kolleginnen.
Achtung: unsere Stirnreifen waren zu kurz, vorher vielleicht besser den Kopfumfang eines
Kindes probieren.
Die Veranstaltung hat 1h 40min gedauert.
Veranstaltungstyp: Spielen & Basteln
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