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FREIFALL
press 1
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2 FREIFALL
press
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I M P R E S S U M
I N H A L T
Herausgeber und
verantwortlich für den Inhalt:
Deutscher Fallschirmsportverband e.V.
Comotorstr. 5
66802 Überherrn-Altforweiler
Tel.: 06836-92306
Fax: 06836-92308
E-Mail: [email protected]
http://www.fallschirmsportverband.de
D F V - I N T E R N
4 Steuerseminar
Mitarbeiter dieser
Ausgabe:
W E T T B E W E R B E
6 Sportfördergruppe
der Bundeswehr
Produktion+Atelier 17
Produktion + Atelier 17
Postfach 1132
16771 Gransee
Tel.: 03306-203880
E-Mail: [email protected]
28 Bundes 2er
S P E Z I A L
S I C H E R H E I T
T E C H N I K
Druckerei Strube, Felsberg
Anzeigenleitung:
Blue Sky GmbH
Tel.: 03306-203880
Es gelten die Preise der Anzeigenpreisliste
vom 1.1.2002
Vertrieb und
Abonnements:
22 Kappentests
16 Skydive Everest
24 206 Soloy Mark II
26 Extreme Scrabble
25 TSE Gurtzeuge
Bezug:
Für Mitglieder des DFV e.V. sind die Kosten für
den Bezug des Freifall Xpress im Jahresbeitrag
inbegriffen.
Für Nichtmitglieder des DFV e.V. beträgt der
Preis für ein Abonnement
(6 Ausgaben) inklusive Versandspesen
Euro 26,- pro Jahr.
Freifall Xpress erscheint zweimonatlich,
jeweils Januar, März, Mai, Juli, September,
November.
10 Mixed Formation
24 Gehörschutz
Deutscher Fallschirmsportverband e.V.
Tel.: 06836-92306
Fax: 06836-92308
T O P T H E M A 2009
Foto: Craig O‘Brian
12 AG Kappenflug
RUBRIKEN
Foto: Zane Pratt
Hinweis: Einige Fotos in diesem Magazin
zeigen Springer ohne Helme oder in
anderer Art und Weise ausgestattet, die
nicht den in Deutschland geltenden oder
vom DFV empfohlenen
Sicherheitsbestimmungen entsprechen. In
Deutschland ist das Tragen einer
schützenden Kopfbedeckung für
Fallschirmspringer gesetzlich
vorgeschrieben.
Skydive Everest S. 16
28 Para Ski
Herstellung, Repro,
Druck:
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen
einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Rechte und
Copyright (auch auszugsweise) liegen beim
Verlag. Für unverlangte Einsendungen
übernimmt der Verlag keine Haftung.
Rücksendung nur bei ausreichendem
Rückporto.
Manuskriptänderungen und Kürzungen behält
sich die Redaktion vor.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge von
Mitarbeitern geben nicht unbedingt die
Meinung der Redaktion oder des
Herausgebers wieder.
Foto: Wendy Smith
5 DFV Mastercard
Jürgen Barth, Helmut Bastuck, Craig o´Brian,
Chris Buß, Matthias Cremer, Dieter Dankesreiter,
Rob Fortler, Foto Preller, Sean Gunn, Reinhold
Hertel, Norman Kent, Desiree Lederle, Henrik
Lindner, Christa B. Panick, Peter Schäfer, Uli
Sehrbrock, Sascha Skorupa, Wendy Smith, Dr.
Henning Stumpp, Dr Hanshelmut Thiele, Jan
Troelsen,
5 Leserbrief
17, 25, 34 News
30 Skygods
Titelfoto: Norman Kent
Nicole und Ramsey
Kent spielen FreifallScrabble über Florida
für eine Werbekampagne des weltbekannten
Brettspiels.
30 Kleinanzeigen
31 Kalender
Anzeigen- und Redaktionsschluß:
15. Jan., 15. Mär., 15. Mai, 15. Jul., 15. Sep.,
15. Nov..
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>>>[
]
DFV intern
Steuerseminar für Vereine
und Sprungschulen
W
ie bei der INSITA und Delegiertenversammlung im
Nov. 2008 in Schweinfurt angekündigt, nachfolgend
die terminlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen für das Steuerseminar für Vereine und
Sprungschulen. Das Seminar wird neben neuen und zusätzlichen Themenkreisen über „Steuerrecht und Fallschirmspringen“ besonders die im November 2008 in
Schweinfurt bereits „angerissenen“ Themen vertiefend behandeln. Die Inhalte werden speziell für Vereinsvorsitzende,
Kassenwarte, Inhaber von Sprungschulen und deren Steuerberater von Interesse und Bedeutung sein.
Termin: Samstag, 04.Apr. 2009, 11.00 Uhr
Sonntag, 05.Apr. 2009, 14.00 Uhr
Ort:
Konferenzzentrum und Tagungshotel MERCURE,
Schweinfurt, Maininsel
Durchführung: Steuerberatungsbüro Claus BLESCH,
Reutlingen (Kassenprüfer DFV)
Kostenbeitrag: 175,- Euro pro TeilnehmerIn ohne DFVMitgliedschaft, 100,- Euro pro Teilnehme
rIn für DFV-Mitglieder
(für das Seminar, ohne Kosten für Übernachtung,
Verpflegung und Anreise, aber inkl. CD mit Skript)
Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen (aber max. 60!)
Für das Seminar ist im Hotel MERCURE (Tagungshotel)
unter dem Kennwort „DFV“ bis zum 15.03.2009 ein
beschränktes Kontingent an Zimmern vorbestellt, die von
den Teilnehmern möglichst bald selbstständig reserviert
werden müssen.
„Hotel MERCURE“, 97421 Schweinfurt (Bayern), Maininsel 10 – 12 (mit Sauna, Hallenbad, Fitnessraum, Bar usw.)
(Tel.: 09721-73060; Fax: 09721-7306444;
e-mail: [email protected])
Preise: (inkl. Frühstücksbüffet)
Komfort-EZ: EUR 80,- Pers./Tag,
Komfort-DZ: EUR 50,50 Pers./Tag
Parkplätze sind kostenfrei in ausreichender Zahl ca. 400 m
vom Hotel entfernt (Anlage „In der Wehr“) und kostenpflichtig in der Hotelgarage vorhanden. Ebenfalls in den Wehranlagen befinden sich ausgewiesene Parkmöglichkeiten für
Wohnmobile.
Die endgültige Entscheidung über die Durchführung des
Seminars fällt am 15. März 2009 in Anhängigkeit von der
entsprechenden Voranmeldungszahl.
Wir bitten daher alle Interessierten sich umgehend bei der
DFV-Geschäftsstelle per Telefon, e-mail, Fax anzumelden,
um den ungefähren Bedarf zu ermitteln und die notwendigen organisatorischen Maßnahmen einleiten zu können.
Die Kosten für die Seminarteilnahme sind für Vereine/Schulen steuerlich absetzbar (mittels einer offiziellen Teilnahmebescheinigung).
4 FREIFALL
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Nachtrag zur
DFV-Mastercard Gold
Der Vollständigkeit halber geben wir den folgenden
Nachtrag bezüglich der Versicherungsbedingungen
der DFV-Mastercard Gold zur Kenntnisnahme.
D
ie umfangreichen zusätzlichen Versicherungsleistun
gen der Karte enthalten Bedingungen aus dem den
Mastercards aller Banken zu Grunde liegenden Rahmenvertrag. Dieser ist also sehr weit gefasst und (leider) nicht speziell auf den DFV und das Fallschirmspringen zugeschnitten.
Demnach ist dem „Kleingedruckten“ zu entnehmen, dass
der Versicherer in folgenden Fällen nicht zahlt:
5.7 Nicht erstattungsfähige Kosten:
Der Versicherer zahlt keine Entschädigung für Kosten
im Zusammenhang mit Krankheit, Beschwerden, Verletzung oder Tod, die hervorgerufen wurden durch:
• Luftsportarten wie Kleinflugzeuge, Hang- und Paragliding, Fallschirmsport, Ultraleichtflugzeuge
8.3 Nicht entschädigungsfähige Verletzungen
Nicht versichert sind:
• Verletzungen durch Luftsportarten, wie z. B. kleine
Leichtflugzeuge, Hang- und Paragliding,
Fallschirmspringen.
Leider ist es uns bei entsprechenden Nachfragen und Anträgen auf Änderung zugunsten unserer Mitglieder nicht gelungen, diese Passagen abzuändern, mit Hinweis auf die allgemeine, weite Gültigkeit dieser Bedingungen.
Im übrigen sind auch Ski-Abfahrtsläufe, Kampfsportarten
und Tauchen von diesen Versicherungsleistungen ausgeschlossen.
Bleibt also nur, diesen kleinen Nachteil in Kauf zu nehmen
bzw. sich gemäß den schon mehrmals veröffentlichten dringenden Empfehlungen des DFV über die günstigen Versicherungen für Unfälle im Zusammenhang mit Fliegen und
Springen, vor allem im Ausland, zusätzlich abzusichern und
die ansonsten sehr guten Leistungen der DFV-MASTERCARD
GOLD dennoch zu nutzen.
Leider gibt es auch in diesem Bereich nicht die „eierlegende Wollmilchsau“.
Helmut Bastuck
Leserbrief
FFX 1-2009
200er Projekt
Das Glücksgefühl wird noch anhalten – mindestens bis zum 200er +.
Der muss ja nicht gleich im Zwei-Jahresrythmus folgen. Aber daran
denken – daran arbeiten – zum Beispiel nicht nur „normale“ Formationen fliegen, sondern auch Whacker in allen Variationen, mit 2 Flugzeugen mit größerem Setup, gemeinsamer Separation usw. Vermutlich basteln B.J. Worth und Co schon am 450er oder 500er. Ja und?
Mit einem geraden kurzen Weg zur Basis ziehe ich nochmal den Hut
vor allen last Heroes.
Dr. Hartmut „Doc“ Heinlein
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Norman
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Seoul Olympics, div. James Bond,
Get smart etc. sind nur einige der
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pres030
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Sportfördergruppe Fallschirmsport
D
ie Sportfördergruppe Fallschirmsport ist eine von 16
Sportfördergruppen der Bundeswehr. Sie existiert nunmehr seit
über 35 Jahren. Derzeit besteht
sie aus 15 Sportlern, zwei Trainern, einem Leiter und dessen
Stellvertreter. Standort ist die Luftlande- und Lufttransportschule in
Altenstadt. Hier trainieren sie die
allgemeinen athletischen Grundlagen während des ganzen Jahres, wobei die Sportartspezifik also alles, was mit dem praktischen Fallschirmspringen zu tun
hat - von März bis Oktober trainiert
wird. Die restliche Zeit trainieren
sie im Ausland bzw. erfüllen die Verpflichtungen gegenüber
ihrem Arbeitgeber, der Bundeswehr.
Die Gruppe ist in zwei Trainingsgruppen unterteilt, wobei in
der ersten der erweiterte A-Kader trainiert und in der zweiten Gruppe der Nachwuchs zusammengefasst ist. Der Altersdurchschnitt der Sportler liegt bei 24,5 Jahren und sie
haben Sprungzahlen von 500 bis 10.000 Sprüngen.
Der Auftrag der Sportfördergruppe besteht darin, die Bundesrepublik Deutschland bei nationalen und internationalen Wettkämpfen zu vertreten und zu repräsentieren. Dazu
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trainieren sie 70% ihrer Dienstzeit
das Fallschirmspringen, um in der
Wettkampfsaison die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Breiten- und Spitzensport stehen in
engem Wechselspiel: Spitzensportler haben ihre Wurzeln im Breitensport, Erfolge von Spitzensportlern
geben wiederum positive Impulse
für den Breitensport. Das mit den Erfolgen verbundene steigende Interesse kann Entwicklung und Verbreitung des Sports fördern. Ohne eine
angemessene Sportförderung wären weder der Spitzen- noch der
Breitensport in der bisherigen Weise möglich. Dieser gesellschaftspolitischen Bedeutung muss und will die Politik Rechnung tragen. Sie stellt aktuell 744 Stellen für die Spitzensportförderung in Sportfördergruppen der Bundeswehr zur Verfügung.
Seit 1992 werden auch Frauen im Rahmen dieses Konzeptes
gefördert. Demnach leisten regelmäßig rund 700 Bundeskaderathleten/-innen der Sportfachverbände ihren Dienst als
Soldat/in – darunter z.Z. ca. 175 Frauen.
„Bezahlte Profis. Steuergeldverschwendung. Klassiker.“ Die
Springer der Sportfördergruppe werden immer wieder mal mit
Vorurteilen oder auch Skepsis konfrontiert. Dennoch ist es für
[ Wettkampf]
den gesamten deutschen Fallschirmsport wichtig, dass auch die
Springer der Bundeswehr eine Sportfördergruppe haben. Die
Dachverbände Deutscher Fallschirmsportverband (DFV) und die
DAeC- Sportfachgruppe Fallschirmsport stehen als Organisationen des Sports ebenfalls im Bundesinteresse und erhalten bei
der Aufstellung ihres Sporthaushalts finanzielle Zuwendungen
vom Bundesministerium des Inneren (BMI). Aber staatliche Sportförderung unterliegt starken Beschränkungen. „Sportförderung
durch den Bund ist angesichts der Autonomie des Sports Hilfe
zur Selbsthilfe. Staatliche Sportförderung ist also subsidiär und
setzt voraus, dass die
Organisationen
des
Sports die zu fördernden, im Bundesinteresse liegenden Maßnahmen nicht oder nicht
vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren
können.“
Das BMI fördert im Wesentlichen folgende
Sachverhalte im Zusammenhang mit dem
Leistungssport:
* Durchführung von Trainingsprogrammen, einschließlich Stützpunkttraining und Beschaffung von Sportgeräten für Bundesstützpunkte,
* Teilnahme an Wettkämpfen, insbesondere an Olympischen
Spielen, Welt- und Europameisterschaften,
* Ausrichtung von Welt- und Europameisterschaften in der Bundesrepublik Deutschland,
* Beschäftigung von Leistungssportpersonal (Trainer, Sportdirektoren),
* Organisation von Sichtungsveranstaltungen und Mitwirkung in
internationalen Sportfachverbänden.
Da diese Maßnahmen niemals einseitig sein können, existieren
Forderungen, die der Bund gegenüber den geförderten Verbänden stellt:
Bundessportfachverbände werden nur insoweit gefördert, als sie
gezielt Spitzensportmaßnahmen durchführen und nicht in der
Lage sind, dies mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Wesentliche
Schwerpunkte dieses Konzepts liegen auf einer strengen Leistungsorientierung.
Die Organisationen des Spitzensportes des jeweiligen Bundessportfachverbandes, müssen z.B. Art und Umfang der Trainingsmaßnahmen, Schwerpunkte des Trainingsansatzes, Trainerorganisation und Ausbildung sowie, Talentsuche/Talentförderung in
den Trainingszentren nachweisen. Des Weiteren müssen die
Verbände Erfolge bei großen internationalen Wettkämpfen nachweisen, die im Sport relativ leicht in der Farbe und Anzahl entsprechender Medaillen darzustellen sind. Es sind jedoch nicht
nur die Erfolge, die Fördermittel ermöglichen, sondern es müssen auch Nachweise von Nachwuchsförderung oder Trainerausund Weiterbildungen erbracht werden.
Das bedeutet, für Zuwendung von Bundesmitteln für den deutschen Fallschirmsport ist die Existenz der Sportfördergruppe unabdingbar. Sie erfüllt mit ihrem Bestehen eine Vielzahl der Voraussetzungen für die staatliche Förderung. Der DAeC und der
DFV als Fachverbände setzen diese Mittel für vielerlei Projekte
Kate
Cooper
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Aero X-
[ Wettkampf]
In den letzten 10 Jahren errangen die Sportler
der Bundeswehr folgende Medaillen
ein, die dem gesamten deutschen
Fallschirmsport zu Gute kommen.
D
er wichtigste Wettkampf der
Sportfördergruppe Fallschirmsport sind die aller vier Jahre stattfindenden Military World Games. Umgangssprachlich wird
diese Veranstaltung auch als Militärolympiade bezeichnet.
Über 5000 Sportler aus über 100 Ländern nehmen daran teil.
„Olympische“ Dörfer, eine Eröffnungs- und Verabschiedungsfeier mit Einmarsch der Nationen sind ebenso vorhanden, wie
eine Flamme, die während der Wettkämpfe brennt. Darin integriert ist der Fallschirmsport mit den Disziplinen Figuren-,
Zielspringen und Formationsspringen. Die Krone der Wertungen ist die Kombinationswertung aller gesprungenen Disziplinen. Bei den letzten Spielen in Hyderabad, Indien ersprang
sich die Sportfördergruppe diese Krone!
Aus diesem Grund trainiert die Sportfördergruppe genau diese 3 Disziplinen. Dabei nimmt das Zielspringen gut 50% des
Trainings in Anspruch, 35% das Formationsspringen inklusive
des Tunneltrainings und der Rest wird dem Figurenspringen
gewidmet. Neben den Wertungen
bei den Männern liegt ein Schwerpunkt in der Juniorenarbeit, die bei
bei den letzten Juniorenweltmeisterschaften im slowakischen Lucenec 5 Medaillen erkämpften.
Während im nationalen Bereich ein
Rückgang der klassischen Disziplinen nicht zu übersehen ist, richtet
die Sportfördergruppe ihren Trainingsfokus vor allem auch deswegen darauf, weil die Klassiker mit ihren Weltmeisterschaften nach wie
vor ähnliche Teilnehmerzahlen erreichen wie die Formationsspringer. Die World Cup Series, die aus 6 Bewerben besteht
und quer durch Europa ausgetragen wird, unterliegt bereits
einer Teilnehmerlimitierung, da die Veranstalter mit teilweise
mehr als 35 Mannschaften (5er Teams) an die Grenzen ihrer
Möglichkeiten stoßen.
Wer gern Fallschirm springt, jünger als 23 Jahre bist, sich gern
bewegt und Spaß an einer sportlichen Herausforderung hat,
kann an einem Probetraining teilnehmen. Wer diese Testphase und das positive Sichtungstrainingslager besteht, erhält
von der Sportfördergruppe auch organisatorische Unterstützung bei der Übernahme in die Bundeswehr.
Mehr unter www.bw-fallschirmsport.de.
Text: Henrik Lindner
Fotos: Dieter Dankesreiter, Peter Schäfer, Dèsirée Lederle
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versichert sind, wickeln wir im Jahr bis zu
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8 FREIFALL
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FREIFALL
press 9
X
MIXED
FORMATION
PROJECT
Text: Sean Gunn
Fotos: Craig O´Brian
A
m 18. Oktober 2008 flogen Luigi Cani, unter einem
geöffneten Fallschirm, Jeb Corliss und Tim Rigby,
beide im freien Fall mit Wingsuits, gemeinsam in einer
gemischten Formation über Perris Valley in Kalifornien.
Cani öffnete seinen Schirm direkt beim Exit aus dem
Flugzeug und gab über Funk ein „clear to exit“ an Corliss
und Rigby weiter, die erst daraufhin, die Maschine verließen. Cani flog unterdessen mit einer Viertel Bremse
seinen Schirm weiter.
Als die Wingflyer nah genug heran waren, leitete Cani
eine 180 Grad-Drehung ein und Corliss und Rigby mussten nun sehen, wie sie es bis zu Cani nach unten und an
seine Seite schafften.
Die Idee zu diesem Vorhaben entstand bereits 2004, als
Cani einen Rekord für die Landung mit dem weltweit
kleinsten Fallschirm aufstellte. Einen Tag später taten er
und Corliss sich zusammen, um in Formation zu fliegen.
Das gelang auch für einige Sekunden. Das "Mixed Formation Projekt" war geboren.
Sie probierten auch weiter daran herum und schließlich
gelang es auch anzudocken und einige Sekunden lang
gemeinsam zu fliegen. Im Februar 2008, nachdem Cani
den „NZ Aerosports JVX-37“ gelandet hatte, wurde das
Team um Tim Rigby erweitert, um eine gemischte 3erFormation zu bilden.
Tatsächlich gelang es ihnen, über einen ganzen Sprung
hinweg relativ nah beieinander zu fliegen. Jeder der
beiden Wingsuitflieger hatte bereits zuvor individuell an
Cani angedockt. Einmal war es sogar gelungen, gemeinsam Griffe an Cani zu nehmen, was die Formation
allerdings destabilisierte.
Corliss und Rigby flogen Stealth-Wing Suits von Phoenix
Fly, designed von Robert Pecnik. Die Stealth Kombis
wurden dabei zu einem wichtigen Bestandteil, der zum
Gelingen des Vorhabens beitrug. Corliss forderte eine
25%ige Leistungssteigerung der Stealth-Suit im Verv.l.n.r.:Jeb Corliss, Luigi Cani,Craig O´Brian und Tim Rigby
10 FREIFALL
press
X
gleich zu dem bisherigen Prototypen S4 (auch von
Pecnik).
Corliss und Rigby hatten dabei keine Probleme, den
gleichen Gleitwinkel wie Cani zu erzielen. Die eigentliche
Herausforderung war, ausreichend Auftrieb zu erzeugen, ohne an Cani vorbeizuzischen.
Mittelpunkt der Formation war Cani mit seinem NZ
Aerosports JVX-37. Während die Wingsuitspringer
versuchen mussten, langsamer zu werden, nahm Cani
20 Pfund Gewicht mit, um den Vortrieb seines winzigen
37 sqft kleinen Fallschirms zu erhöhen.
Dieses zusätzliche Gewicht stellte für Canis Landung
mit dem JVX-37 allerdings ein großes Problem dar, da
sie die bereits abenteuerliche Wingload seines Schirms
zusätzlich und beträchtlich erhöhte. Nach langen Diskussionen über Sicherheits- und Umweltfragen, entschied sich Cani für eine am Bauch befestigte Tasche
voller Sand, den er vor jeder Landung als große braune
Wolke in die Luft entließ.
Eine besondere Herausforderung stellten die Versuche
dar, das Vorhaben zu filmen und fotografieren. Für die
Aufnahmen waren außerordentliche Flugfähigkeiten und
ein unglaubliches Timing nötig. Freifallfotograf Craig
O'Brien verließ das Flugzeug einige tausend Fuß oberhalb von Cani und tauchte dann mit seiner „schnellen“
Wingsuit hinab zur Formation. Vor und über der FormaFREIFALL
Xpprresesss11
11
FREIFALL
X
MIXED FORMATION PROJECT
tion versuchte er zunächst nur
mitzuhalten. Für die Aufnahmen
musste er schließlich in den Freefly
übergehen. So flog er kopfüber
etwa 10 Meter vor und an der Formation vorbei, um seine Aufnahmen
zu bekommen.
Trotz der fliegerischen Herausforderungen verliefen die Versuche
ohne große Risiken oder Gefährdungen der Springer ab. Lediglich die
Rauchpatronen brannten einige
Löcher in die Kombis der beiden
Wingsuit-Piloten.
Am meisten hatte Cani unter seinem
Minischirm zu leiden. Er verfügte
zwar über mehr als 200 Sprünge
mit den Icarus VX-39 und JVX-37,
doch der JVX-37 ist äußerst emp-
findlich gegenüber Turbulenzen im
Landebereich. Unter solchen Bedingungen erlebte er einige Male, dass
der JVX-37 kollabierte, bevor er zu
völligem Stillstand kam.
Ansonsten rutschte und rannte
Cani die Landungen aus, die bis zu
40 mph schnell waren. Dabei verletzte er sich mehrmals beide Schultern.
Cani hatte insgesamt 5 HighspeedStörungen in großen Höhen. Bei
seiner ersten und heftigsten Störung auf dem JVX-37 geriet er
direkt nach der Öffnung in eine
extreme Drehung, die es ihm unmöglich machte, mit der rechten Hand
seinen Cutaway-Griff zu erreichen.
Erst mit Unterstützung durch die
linke Hand kam er gegen die Zentrifugalkräfte an, erreichte das Cutaway und konnte schließlich abtrennen. Nach 9 Rotationen in weniger
als 3 Sekunden hatte sich Canis
Gesichtsfeld bereits verengt. Als er
endlich unter der Reserve hing,
fühlten sich seine Beine taub an.
Mit den Wingsuits in Formation zu
Cani unter seinem offenen Schirm zu
fliegen war ein Musterbeispiel für
Präzisionsarbeit. Der Versuch, mit
den Flügelkombis die Vorwärtsgeschwindigkeit zu reduzieren und
dabei Auftrieb zu erzeugen, ist dabei
in etwa so, als würde man unter der
Kappe gleichzeitig ein wenig bremsen und dabei die Frontriser ziehen.
www.cani.tv
Top Thema 2009
AG Kappenflug drückt die Schulbank
A
Foto: Reinhold Hertel
m 28. Februar 2009 versammelten
sich die Mitglieder der AG Kappenflug
sowie 8 weitere potenzielle Multiplikatoren am Flugplatz Marl. Als Referent konnte der weltweit anerkannte Experte auf
dem Gebiet des Kappenfliegens Brian Germain aus den USA(www.BigAirSportz.com)
gewonnen werden.
Hinten, v.l.n.r.: Tobi Scherrinsky, Peter Vohwinkel, Volker
Seitz, Henning Stumpp, Frank Carreras, Moritz Friess,
Marco Bechmann, Lars Bochmann, Holger Gnoth.
Vorne v.l.n.r.: Markus Bartels, Maik Suptitz, Jürgen Mühling, Carsten Engelbrecht, Ulli Wambach, Nina Engel, Brian Germain, Björn Korth, Pitt Weber, Ludwig Schmude
(kniend), Thomas Vilter, Christian Scheuermann.
Ausführlich wurden sämtliche Fehlerquellen unsachgemäßer Fallschirmbedienung behandelt, wobei auch die
"menschlichen" Aspekte nicht zu kurz
kamen. Immerhin ist Brian Germain studierter Psychologe und kennt sich mit
den "People Problems" wie z.B. Angst,
Wahrnehmungsstörung oder Selbstüberschätzung besonders gut aus.
So war das Programm prall gefüllt, und
selbst die versiertesten Experten in den
Reihen des Auditoriums konnten reichlich
dazu lernen. Zu Beginn wurden drei Themengebiete behandelt, die Gegenstand
jedes Kappenflugseminars (KFS) sein sollten: Landefehler, Fehler bei der Anflugplanung und Probleme im Zusammenspiel
mit anderen Springern. Von den Basics,
die auch ein Erstspringer beherrschen
muss, bis hin zu Flugmanövern, die einen
größeren Erfahrungsschatz erfordern,
wurde das ganze Spektrum fliegerischer
Fertigkeiten und dazugehöriger Übungen
abgehandelt.
Anschließend wurde der Fokus auf physische und psychische Aspekte gerichtet,
da Flächenbelastung (wingload) oder andere
physikalische
Gegebenheiten
bekanntlich nicht allein entscheidend für
die Entstehung von Unfällen sind. Angst
bzw. Stress als Auslöser unliebsamer Situationen stand im Zentrum des Interesses,
aber auch andere Gefahrenquellen wie
inadäquate mentale Einstellung (z.B.
Überheblichkeit) oder mangelhafte körperliche Vorbereitung (z.B. Dehydrierung)
wurden thematisiert. Exkurse, u.a. in die
Neurologie oder zu verschiedenen Meditationsformen halfen dabei herauszuarbeiten, dass Wissen und Erfahrung die
wirksamsten Hebel sind, um dem Phänomen Stress zu begegnen - knowledge
counters fear bzw. understanding comes
from experience lauten hierzu die zentralen Merksätze.
Ergänzt wurden die beiden Blöcke durch
einen Komplex zur Methodik und Didaktik,
welcher sowohl in KFSe für Sprunglehrer
sowie in die Sprunglehrerausbildung zu
integrieren ist.
Gerade zu Fragen der Wissensvermittlung
wurde auch reichlich diskutiert, denn ein
erwünschter Nebeneffekt der Veranstaltung bestand im Erfahrungsaustausch.
Dabei offenbarten sich die unterschiedlichen Neigungen und Schwerpunkte im
Auditorium, welche in unmittelbarem Zusammenhang mit der Herkunft der einzelnen Akteure zu tun haben. Während einige v.a. in der Schülerausbildung aktiv sind
und die Basics im Rahmen von KFSen
auch auf erfahrenere Springer übertragen,
nähern sich andere von der sportlichen
Seite, indem sie ihre Erfahrungen aus dem
Canopy Piloting zur Aus- und Weiterbildung für jedermann heranziehen.
Hieran zeigt sich, Kappenfliegen ist ein
Thema für ALLE Springer, und am besten
ist es, wenn viel davon bereits in der Ausbildung transportiert wird. Erschöpfend
kann dies aber nie sein, weshalb KFSe einen idealen Anlass bieten, um seinen Wissens- und Erfahrungsstand gezielt aufzubessern.
Die AG Kappenflug hat durch die Veranstaltung in Marl in Verbindung mit den drei
Folgeveranstaltungen im Norden, Osten
und Süden der Republik eine wichtige
Grundlage dafür geschaffen, dass in
Springerdeutschland ein flächendeckendes Angebot von gut strukturierten und
kompetent verabreichten KFSen entsteht.
Um einen vom DFV anerkannten Kurs
durchführen zu können, müssen Anbieter
allerdings zuvor ein Konzept einreichen
sowie ihre persönliche Eignung nachweisen, z.B. durch die Teilnahme an einem
der Multiplikatorenseminare.
Dr. Henning Stumpp
siehe auch Seite 25
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200 er Deutscher-Rekord - Nationaler Weltrekord
Dr. Henning Stumpp, Dr. Petra Bärenfänger,
Dr. Ulrike Borngräber, Dipl. Sportl. Sonny Jung,
Elisabeth Wagner-Gantzer, Marion Thomas,
Susanne Serra, Kai Wolf, Mathias Maushake,
Uwe Soppa, Veronika Emer
ChicsRay-Remscheid 8er - Vize-Cupgewinner
Dr. Petra Bärenfänger, Susanne Serra, Sylvia Maier,
Marion Thomas, Dr. Uli Sehrbrock,
Dr. Steffen Schiedek, Peter Grossmann,
Uwe Soppa, Videomann Marc Ewert
Dank den Sportlerinnen und Sp
die im Jahre 2008
für den
Fallschirmclub
Remscheid
gestartet sind
Präsident Klaus F.H. Mathies
www.f
X-Ray-Remscheid 4er - Vize-Cupgewinner
Dr. Uli Sehrberock, Dr. Steffen Schiedek, Mike Vetter,
Peter
Grossmann,
Videomann Marc Ewert
14 FREIFALL
Xpress
www. soroptimi
Foto: Norman Kent
n und Sportlern
ww.fsc-remscheid.de
ptimist.de - www.dohrmann.de
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press 15
X
SOS in Florida
D
em allgemeinen gesellschaftlichen
Trend
entsprechend
nimmt auch im Fallschirmsport die Aktivität
der Senioren zu. So waren beim Deutschen
200er Rekord immerhin sieben Teilnehmer älter als 60 Jahre.
Seit vielen Jahren schon gibt es POPS- (Parachutists-over-Phorty-) Wettbewerbe und World Meets. Mit zunehmender „Vergreisung“ organisierten sich schließlich irgendwann auch die über
60 jährigen, noch aktiven Springer zu den Skydiver over Sixty
(SOS).
Vom 14. bis 18.1.09 trafen sich in DeLand / FL 80 Springer aus
8 Nationen, um einen neuen Weltrekord in der größten Formation für über 60 jährige aufzustellen. Aus Deutschland waren
Walter Steinlehner, Volker Cornils, Frank Leo Schneckenburger
und Helmut Thiele angereist.
Die bisherige Bestleistung lag bei einer 43er Formation, die
2008 in Lake Elsinore / CAL erreicht wurde. Das springerische
Leistungsvermögen der Teilnehmer war sehr unterschiedlich:
Immerhin waren sechs der Anwesenden beim 400 er Weltrekord in Thailand dabei, und weitere 26 Springer hatten schon Erfahrung mit Großformationen über 100 gesammelt. Aber es gab
auch Kandidaten, deren bisherige Erfahrung sich bei 16er oder
18er Formationen bewegte. Vorbereitung und Organisation lagen in den Händen von Russ Manhold, der von Jan Meyer (ATeam) und Carol Redding (B- Team) unterstütz wurde. Außerdem
waren als Team Captains Carl Daugherty, eine der amerikanischen Fallschirmikonen aus der 10 Way Speed Star Szene der
80er und 90er Jahre, Larry Elmore und Mike Johnston (alle Teilnehmer am 400er) in die Organisation eingebunden.
Einer der beiden ältesten Teilnehmer Bill Jones (78) war Base
Captain. Trotz eines als Folge eines Landeunfalles lädierten
Knies machte er alle Sprünge mit, obwohl er ohne fremde Hilfe
nicht mal die Skyvan besteigen konnte!
Nach einigen Trainingssprüngen begannen am 15.1. direkt die
48er Rekordversuche. Gesprungen wurde aus einer Skyvan
(Lead Plane) und 2 Twin Otters, die Absprunghöhe war mit
16 FREIFALL
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18.000 ft luxuriös. Die ersten Versuche waren ziemlich unbefriedigend, da auf Grund individueller Fehlleistungen einzelner, offensichtlich überforderter Teilnehmer meistens schon in großer
Höhe das Vorhaben einer kompletten Formation dahinschwand. Nach konsequenten Austauschmaßnahmen gelangen im sechsten und siebten Versuch schon sehr ruhige 47er
Formationen, mit nur noch jeweils „one person low“.
Schlussendlich gelang am Samstag, den 17.1. im 9. Versuch der
ersehnte Rekord. Es war ein perfekter Sprung, und die Formation flog annähernd 20 Sekunden durch den sonnigen Himmel
über DeLand. Beteiligt am Rekordsprung waren 39 Springer aus
USA, 2 aus Österreich (Rudi Albrecht und Ed .Miller) ,1 aus Südafrika, 1 aus Australien, 1 aus England, 2 aus Canada, 1 aus
Italien (Claudio Serafini) und 1 aus Deutschland.
Am Erfolg beteiligt waren auch 4 Damen. Fünf der Teilnehmer
waren bereits über 70, also bereits JOS (Jumpers over Seventy).
Abschließend wurden drei Versuche gemacht, eine 60 er Formation zu bilden. Hierzu wurde der erfolgreiche 48er minimal
umformiert und 4 zusätzliche 3er-Whacker außen angebaut.
Leider scheiterten aber alle Sprünge an individuellen Fehlern.
Abschließend lässt sich feststellen, dass es ein faszinierendes
Erlebnis war, fünf Tage mit hochinteressanten Menschen zusammen zu sein, die teilweise seit Jahrzehnten dem Fallschirmsport verbunden sind und viele Entwicklungen, die heute selbstverständlich sind, mitgeprägt haben. Im Vordergrund stand somit nicht nur das sportliche Interesse, sondern vor allem auch
die zwischenmenschliche Begegnung. Darüber hinaus bewiesen die Senioren, dass in einem Alter, in dem ein Großteil der
Bevölkerung nicht mehr an sportliche Aktivitäten denkt, Fallschirmsport auch auf hohem Niveau noch möglich ist.
Für April 2010 ist ein 60er Rekord in Kalifornien geplant. Ein
durchaus realistisches Ziel, vor allem, wenn bei der Auswahl der
Teilnehmer nicht nur das Alter, sondern vor allem das springerische Niveau berücksichtigt wird.
Dr. Hanshelmut Thiele
Fotos: Rob Fortier
Internet: growingbolder.com/media/sports/extreme/skydiverover-sixty-smash-world-233710.html
[ NEWS ]
5.000 Sprünge
in 7 Tagen
Jürgen Mühling „Mahle“
Mitinhaber TAKE OFF und rainbow design
Ausbildungsleiter I 8000+ Sprünge I Tandem-/AFF-Examiner I RW-Fan I
Wing-Captain deutscher 200er Rekord und World Team 400way Member
„…wer ihm eine Frage stellt, sollte Zeit für die Antwort haben…“
Sieben Leute verbrachten
sieben Tage im weltweit
größten und stärksten Windtunnel Paraclete XP (USA,
North Carolina) und kamen
dort währenddessen auf 55
Tunnelstunden, was einer
Gesamtfreifallzeit von mehr
als 5.000 FF-Sprüngen entspricht. Unter der Organisation von Markus Schwarz und
Skyhelmets.de konnten die
zusätzlichen fünf Skydiver
und eine ausschließlich tunnelinteressierte
Fliegerin
(Sandra Skorupa), viel Erfahrung sammeln und somit
Ihre FF-Skills ausbauen.
Markus Schwarz organisierte
einige der besten amerikanischen Tunnelcoaches (Dave
Brown, Mike Wittenburg,
Derek Cox und Scott Palmer),
die den deutschen Fliegern
vor Ort viel abverlangten, aber
auch viel beibrachten. Tägliche über den Tag verteilte
Trainingseinheiten von 1-0-1
über VFS bis zu Bigways
kosteten alle Teilnehmer
bis zur totalen körperlichen
und geistigen Erschöpfung
voll aus. Die kurzen Pausen
wurden für das De-Briefing
und jeweilige Briefing der
nächsten Trainingseinheit
genutzt, was bis zu einer
Stunde in Anspruch nahm,
da die anspruchsvollen
Flugpläne zum Teil sehr
schwer zu visualisieren waren.
Krönender Abschluss bildete ein 12er-Headdown-Bigway mit sieben Amerikanern und fünf der sieben
deutschen
Teilnehmer
(Markus Schwarz, Martin
Schwidewsky, Paul und Michael Hiller sowie
Sascha Skorupa),
die ebenfalls einen
deutschen Tunnelrekord im Headdown aufstellten,
den es demnächst
in Bottrop, dem
ersten Windtunnel
Deutschlands zu
brechen gilt. Hier
sollen mit weiteren
Freunden der Bodyflyers ähnliche Formationen und Camps durchgeführt werden.
Sascha Skorupa
www.bodyflyers.de
www.paracletexp.com
TERMINE
21.03.09.
30.03. - 09.04.09.
Saisonbeginn
Lehrerlehrgang
10. - 13.04.09.
Ostern
MiGroFo (10./11.),
GroFo mit Mahle (12./13.),
Osterfeuer (11.)
08. - 10.05.09
BIRDMAN-Instructor-Course
mit Rolf und Meike
30.05. - 01.06.09
4er Nord-Ost-Cup /
Brandenburgische 4er RW
Sprungbetrieb:
März - Oktober
aus Cessna Grand Caravan
See’ya in Fehrbellin 2009
Fallschirmhandel und Fallschirmtechnischer Betrieb – seit 1992
die Kompetenz im Norden
TAKE OFF Fallschirmsport GmbH
Flugplatz Fehrbellin
home of rainbowsuits
(A24 ca. 40min Berlin Richtung HH)
T +49 (0) 33932 72238
F +49 (0) 33932 72417
[email protected]
FREIFALL
www.funjump.de
Xpress 17
18 FREIFALL
18 FREIFALL
Xpprresesss
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ie Idee, zum ersten Mal am Fuße des Mount Everest Fallschirm zu springen, benötigte es von ihrem Anfang bis zur Realisierung mehr als zwölf Jahre. Ende 2008 gelang es
schließlich dem Initiator und Organisator des Projekts, dem
britischen Skydiver und Bergsteiger Nigel Gifford, eine internationale Gruppe von 44 Springern aus knapp 9000 Metern/
MSL ein Freifallerlebnis extremerer Art, im Angesicht des
höchsten Berges der Welt zu ermöglichen. Mit Zuschauern
und Begleitpersonal bestand die gesamte Gruppe aus 69
Teilnehmern, womit das Unternehmen zu einer regelrechten
Expedition wurde.
Quartier bezogen sie im Everest View Hotel, das am höchsten
gelegene Hotel der Welt. Es befindet sich 3964 Metern über
dem Meeresspiegel im Sagarmatha National Park im Süden
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Xpprresesss19
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der Khumbu-Region Nepals. Wegen
des längeren Aufenthaltes in dieser
Höhe kam auch der Akklimatisierung
eine besondere Bedeutung zu, da die
Auswirkungen auf den Körper in großer Höhe sehr nachhaltig sein. Jede
Bewegung kostete Kraft und alles
schien nur sehr langsam möglich zu
sein. Dabei kam die Gruppe über die
Zeit, ohne dass einer Teilnehmer an
Höhenkrankheit litt.
Mit Hilfe von Sherpas wurde
tonnenweise Ausrüstung zu Fuß in
das Basiscamp geschleppt, darunter
auch die Sprungausrüstungen. Für die
Tandemsprünge fiel die Wahl auf das
Dual Hawk System von Strong Enterprises, für die Solospringer stellte
Derek Thomas einige speziell gefertigte Javelin-Gurtzeuge zur Verfügung,
die mit Performance Designs Kappen
Navigator 260 und Navigator 280 bestückt waren. Speziell gefertigte
20
20FREIFALL
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pprresesss
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Sprungkombis wurden ebenso zur
Verfügung gestellt, wie besonders
zum Springen geeignete Sauerstoffsysteme.
Wie sich später herausstellte, war die
Wahl der Ausrüstung in jeder Hinsicht
richtig gewesen, da Schirmöffnungen
bei maximaler Freifallgeschwindigkeit
in 5600 Metern MSL eine ganz besondere Herausforderung für Mensch
und Material darstellen.
Nicht weniger wichtig und kritisch war
die Frage des Flug- und Sprungplatzes in Shyangboche, auf dem seit
1992 kein Flugzeug mehr gelandet
war. Zwei Monate bevor die Gruppe
anreiste, wurde das Gelände mit einer
alten rostigen Walze planiert, lose
Steine mit bloßen Händen beseitigt.
Grundsätzlich reichte das Gelände
von der Größe her aus, allerdings bot
sich kein Platz für Ausweichmöglichkeiten oder Außenlandungen. Die
Drop Zone war auf drei Seiten umgeben von Bergen, an der vierten Seite
reichte ein Abgrund 1000 Meter tief
ins Tal.
Als Absetzflugzeug kam eine Pilatus
Porter zum Einsatz, die von den zwei
erfahrenen Schweizer Bergpiloten
Henri Schürch und Rüdi Isenschmid
geflogen wurde. Sie hatten, ebenso
wie die Springer, nicht nur mit der außergewöhnlichen Höhe sondern auch
mit den extremen Witterungsbedingungen vor Ort zu tun. Innerhalb weniger Sekunden wechselte am Platz ein
blauer, wolkenloser Himmel in eine
undurchdringliche Wolkenbank, die
es am Boden bereits unmöglich
machte, auch nur einen Meter weit
blicken zu können.
Allen Anstrengungen und Unwägbarkeiten zum Trotz, erwiesen sich die
Sprünge selbst als unvergessliche Erlebnisse. Gestartet wurde bei Sonnenaufgang, was bereits beim Steigflug unglaubliche Impressionen bot,
die beim Verlassen des Flugzeuges
ihren krönenden Abschluss fanden.
Im freien Fall und später noch am
Schirm waren die massiven Gipfel der
fünf höchsten schneebedeckten Berge der Welt zu sehen. Einige Springer
beschrieben die Eindrücke und Gefühle in diesen Augenblicken als regelrecht spirituelle Erfahrungen.
Zum ersten Mal waren Menschen in
der Everest-Region mit dem Fallschirm abgesprungen. Insgesamt
wurden an acht Sprungtagen 22 Absetzflüge gemacht, wobei die schwierigen Wetter- und Wolkenkonstellationen nicht mehr als drei bis vier Lifts
pro Tagt zuließen. Die restliche Zeit
hieß es: warten. Bei aller Vorsicht und
Geduld kam es am Ende dennoch zu
zwei Außenlandungen von Solospringern, bedingt durch den rasanten
Wechsel der Wolkensituation. Einer
der beiden schaffte es unbeschadet
auf einer kleinen freien Fläche eines
Bergabsatzes zu landen, eine Springerin hingegen landete im Baum und
zog sich neben einem gebrochenen
Knöchel weitere leichtere Verletzungen zu.
Obwohl es sich in jeder Hinsicht um
ein exklusives, aufwendiges und vor
allem kostenintensives Abenteuer
handelte, zogen die Organisatoren
wie Teilnehmer am Ende eine positive
Bilanz. Die Ankündigung für die
nächsten Sprünge auf der höchsten
DZ der Welt, dürften damit nur ein Frage der Zeit sein. Und wer beim ersten
Mal nicht dabei war, kann bereits jetzt
die gut 15.000 Euro sparen, die solch
ein Erlebnis kostet.
Fotos: Wendy Smith
FREIFALL
press 21
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[Sicherheit/Technik]
Was kann KaTe?
Zuerst: Wir hatten vor, bereits in
dieser Ausgabe erste Testberichte zu
veröffentlichen. Leider haben uns
aber Wetter und technische Probleme
mit dem Flugzeug einen Strich durch
die Rechnung gemacht. Wir bleiben
aber dran und haben die Zwischenzeit genutzt, Kate um die Steuerwegund Steuerkraftmessung zu ergänzen
(s. Foto). Worum geht´s...?
"Kate" steht für Kappen-Testequipment
und benennt ein Mess-System, mit dem
wir die Flugdaten von Fallschirmen bei
Testsprüngen aufnehmen, siehe letzte
Ausgabe FFX. Wichtig ist bei jeder Verwendung von Daten die Information,
was man aus den Daten herauslesen
kann und was nicht. Um dies zu verdeutlichen, ein paar Erläuterungen und
Gedanken.
Bei einem Autotest würde man Daten
eines Porsches und eines Opels dann
nicht voneinander unterscheiden können, wenn die Testfahrer gleichmäßig
und moderat hintereinander herfahren.
Banal, aber wichtig, denn das heißt,
dass man die unterschiedlichen Eigenschaften der Typen nur dann differenzieren kann, wenn man sich ihre Grenzwerte ansieht und z.B. Höchstgeschwin-
digkeit, maximal mögliche Beschleunigung, schnellstmögliche Kurvenfahrt,
usw. ausfährt. Bei den Tests beschränkt
man sich in der Regel auf eine Motorisierung, obwohl die Wahl des Motors
natürlich die Testergebnisse beeinflusst. Neben den technischen Werten
spielt auch der Testfahrer noch eine
gewisse Rolle, denn jeder wird ein Kurvenfahrverhalten oder z.B. den Federungskomfort in Maßen unterschiedlich
beurteilen. In die schlussendliche Beurteilung gehen bei den Autotests entsprechend sowohl Daten ein, die ein
normaler Autofahrer kaum ausschöpfen
wird, als auch subjektive Einschätzungen, welche durch das Empfinden der
Tester eingefärbt sind. Dennoch sind
die Ergebnisse dieser Tests allgemein
akzeptiert und sicher auch informativ.
Bei den Fallschirmtests verhält es sich
ähnlich, aber glücklicherweise doch etwas eindeutiger, da bei der Beschreibung der grundsätzlichen Flugeigenschaften der Kappen bereits typspezifische Unterschiede erkennbar werden,
ohne in irgendwelche Grenzbereiche
gehen zu müssen. Dies gilt z.B. für die
Geschwindigkeit in der Vorbremsung /
bei voller Fahrt oder das zugehörige
Sinken. Diese Parameter lassen sich
praktisch ohne Unschärfe oder Interpretationsspielraum beschreiben. Einschränkungen gibt es aber leider
immer, so auch hier, da wir nämlich den
Motor des Fallschirmes berücksichtigen müssen, den Piloten. Über sein
Gewicht bringt der Springer den Schirm
überhaupt erst zum fliegen. Das Gewicht bestimmt in Relation zur Schirmgröße die Flächenbelastung (Wingload),
wobei eine Variation im Gewicht eine
Veränderung des Flugverhaltens nach
sich zieht - in der Regel bedeutet eine
höhere Wingload heftigere Reaktionen.
Bevor man aber nun schlussfolgert,
dass man dann ja nie zu objektiven, allumfänglich aussagefähigen Daten
kommt, sei angemerkt, dass neben der
isolierten Betrachtung der jeweiligen
Absolutwerte, wertende Aussagen tat-
DER COUNTDOWN
e
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g
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www
22 FREIFALL
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Design: Toby Seifinger - www.art-connect.com
LÄUFT
[Sicherheit/Technik]
sächlich nur aus einem Vergleich von
Flugdaten verschiedener Kappen abgeleitet werden können. Es ist sogar so,
dass Unterschiede erst dann konkret
aufzeigbar sind, wenn diverse Kappen
von immer etwa gleichschweren Testspringern geflogen werden. Bezogen
auf die Autotests versuchen wir also, die
verschiedenen Modelle soweit wie
möglich mit einem vergleichbaren Motor zu fahren und das reine Fahrverhalten zu testen. Wir sind also im Grunde
erheblich objektiver. Bei unseren Tests
wird darauf geachtet, dass die Kappen
in Bezug auf die Wingload jeweils etwa
in dem mittleren Bereich dessen beladen werden, wie der Hersteller das für
sein jeweiliges Produkt empfiehlt, bzw.
wie die Kappen in der Praxis eingesetzt
werden. Im Weiteren können später
einmal Testflüge mit ein und derselben
Kappe mit unterschiedlichen Wingloads
helfen, die Eigenschaften dieses
Schirmtyps eingehender zu ergründen,
idealerweise dann unter Einbeziehung
aller lieferbaren Größen.
Anders als bei Autotests werden bei den
Testflügen im Wesentlichen solche Manöver ausgeführt, wie sie bei einem normalen Handling vorkommen, also Fliegen in einem Geschwindigkeitsbereich
zwischen "voller Fahrt" und "Stall" sowie
langsame und schnelle Kurven bis hin
zu einer 1080∞ Drehung (3 komplette
360∞-Drehungen hintereinander), bei
der die Geschwindigkeitsentwicklung
und das Sinken beobachtet werden. Extreme Manöver, wie Frontriserturns, gehören zunächst nicht zum StandardTestflugprogramm, da dies nicht zu einem "regulären" Fliegen einer Kappe
gezählt wird und zudem eine Definition
eines einheitlichen Steuerinputs für vergleichende Beurteilungen schwierig ist.
Die Höchstgeschwindigkeit oder z.B.
auch das maximal erreichbare Sinken
werden wir entsprechend in unseren
Testberichten also nicht angeben, sondern stattdessen Werte, mit denen jeder von uns im normalen Flug- bzw.
Sprungbetrieb unterwegs ist.
Die in den Tests gewonnenen Daten helfen also, die bisherigen subjektiven Eindrücke bezüglich der Flugeigenschaften
auf konkrete Daten zurückzuführen und
gestatten auf dieser Basis einen Vergleich der vielen am Markt angebotenen Kappen. Dabei liefern Größen wie
Geschwindigkeit [km/h], Sinken [m/s]
oder Höhenverlust [m] bei Drehungen
Zahlenwerte, mit denen wir aufgrund
anderer Erfahrungen aus dem normalen Leben unmittelbar etwas anfangen
können. Solche Daten sind etwas greifbarer als die Wiedergabe jener von jedem anders empfundenen, schwer beschreib- und interpretierbaren Eindrücke, die auf reinem Fluggefühl basieren.
Es geht uns dabei aber nicht darum herauszufinden, ob eine Kappe "gut" oder
"schlecht" ist - das können wir wahrscheinlich ohnehin nicht, denn Flugeigenschaften sind ganz sicher auch
immer Geschmackssache - sondern
ausschließlich darum, Daten zu liefern,
welche das Verhalten beschreiben.
Vergessen sollte man bei der Interpretation aber nie, dass alle PerformanceDaten im Endeffekt sekundär sind, da
unsere Fallschirme im Grunde nur einen ganz wesentlichen Zweck erfüllen
sollen, nämlich uns immer wieder und
unter allen Umständen möglichst sicher auf den Boden zurückzubringen.
Noch ein kleiner Exkurs zurück zum Autotest: Beim normalen Fliegen verhalten sich unsere Schirme wie in dem anfangs angesprochenen Autotest der
Opel. Die in dem Schirm steckenden Eigenschaften lassen sich bei einem moderaten Betrieb in der Regel nicht erkennen. Auch der Porsche (die kleinere
Kappe) gleitet so lange ganz ruhig und
sanft dahin, wie er nicht gereizt wird.
Gibt man aber zur falschen Zeit Gas zieht zur Unzeit an der Steuerleine geht es unter Umständen geradewegs
rein in die Schwierigkeiten. Weit oben,
weit weg vom Boden nimmt man den
furiosen Antritt wegen der fehlenden
Referenzen oft gar nicht wahr. In Bodennähe jedoch kann das fatal sein,
wird man - weil man jemandem ausweichen oder noch schnell gegen den
Wind eindrehen will - von der Performance der Kappe überrascht. Für einen
solchen Fall könnten die im Flugtest gewonnenen Daten hilfreich sein, aus denen man ablesen kann, dass z.B. der
150er nach einem 90∞ Turn eine
Vorwärtsfahrt und ein Sinken hat, die
man eigentlichen nur einem 120er zutrauen würde. Die Frage, ob man mit
einem solch heißen Eisen in enge Situationen kommen möchte, könnte man
sich dann bereits im Vorfeld beantworten. Auch dabei kann Kate helfen …
Uli Sehrbrock / Matthias Cremer /
Jan Troelsen
Anmerkung des DFV-Präsidiums: Weiterhin können Spendenwillige die Testaktion mit
einer Spende auf das DFV-Konto 284640004 bei der DB Freiburg, BLZ 680 700 30
unterstützen.
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[Sicherheit/Technik]
Cessna 206 Soloy Mark II
in Deutschland
D
ie erste Cessna 206 Mark II Conversion von Soloy ging
gleich nach Deutschland und wird in den Springereinsatz
geführt. Die Maschine wurde im November vom Mitkonstrukteur Toni Uhl und dem in der Soloy-Szene bekannten Instructor und Examiner Robert Fahrenschon über die Azorenroute
nach Deutschland überführt. Die Zelle ist Baujahr 99 mit IFR
Ausstattung und hat das Neue RR 250-B17F/2+ Triebwerk mit
515 Shaft Horsepower, also ca 80 PS mehr an der Welle wie
die alte Mark I. Das Springerkit ist nahezu identisch wie beim
Vorgängermodell. Die ersten Kalkulationen lassen mit ca. 4
Umläufen auf Flugfläche 140 rechnen, das ist eine Steigerung
um ca. 25 % bei ca. gleichem Spritkonsum. Die Maschine ist
etwa 50 kg leichter, da auf das aufwendige Getriebe verzichtet wurde und die Turbine wie bei der Cessna 210 direkt hinter dem Propeller sitzt.
In diesem Jahr wird die deutsche Zulassung durch Toni Uhl betrieben, ebenso wird der neu entwickelte 5 Blatt Propeller mit
einer weiteren erwarteten Leistungssteigerung von 10-15 %
mit zugelassen. Die Maschine kann heute schon in Beta und
Reverse betrieben werden. Der Einsatz der Maschine wird im
Süden Deutschlands sein auf den Sprungplätzen Günzburg, Illertissen und Altenstadt. Eigentümer und Betreiber sind Robert
Fahrenschon und Robert Trögele von R&r Airwork.
Einige technische Daten:
Zelle: Cessna 206 TU
Triebwerk: RR 250-B17F/2+
Leistung: 515 SHP
Gewicht: 2000 Kg
Kerosinverbrauch: 100 l /h
im Absetzbetrieb/auf Strecke 80 l/h
Geschwindigkeit: max 212 Mph
Kapazität: 6+1
Info: [email protected], [email protected], [email protected]
Gehörschutz für Fallschirmspringer
I
n der letzten Ausgabe wurde darüber berichtet: Gehör
schutz ist ein Thema für Fallschirmspringer, jedenfalls für
diejenigen, die auch im Alter noch etwas hören wollen. Denn
Lärmpegelbelastungen nahe der 100 dB-Marke sind bei der
Ausübung unseres Sports die Regel, das haben Messungen in
der Vergangenheit gezeigt.
Gemeinsam mit Akustik-Experten aus Forschung und Praxis
wird sich der DFV wie angekündigt noch um weitere Erkenntnisse bemühen, damit konkrete Empfehlungen ausgesprochen werden können. Auf der DFV-Webseite werden die Entwicklungen zu verfolgen sein, beginnend mit einem ersten
wertvollen Beitrag von DFV-Mitglied Christian Burkhart, der
beruflich als Sachverständiger im Bereich Akustik und Schallschutz unterwegs ist.
24 FREIFALL
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THOMASSports-Gurtzeuge:
D
ie Fa. Thomas Sport Equipment hat für alle von ihr her
gestellten Gurtzeuge eine maximale Nutzungsdauer
von 15 Jahren festgelegt. Nach Ablauf dieser Zeit können
die Gurtzeuge (Tear Drop Classic, SF, Viper und Zerox) für
einen Zeitraum von weiteren 5 Jahren zur Nutzung freigegeben werden. Dies kann allerdings nur der Hersteller selbst
tun. Dazu müssen die Gurtzeuge nach England geschickt
werden. Diese Tatsache ist seit Ende letzter Saison bekannt.
Nicht bekannt waren die Konditionen und Kosten. Hierzu
liegen uns jetzt detaillierte Informationen und Erfahrungen
einiger Warte vor, die wir an Euch weitergeben möchten.
Die Re-Zertifizierung kostet 66,- GB Pfund (= ca. 100,- ¤) inkl.
Steuer und Fracht. Das Fallschirm-System kann ohne Tragegurte, Hand Deploy, Hauptschirm und P.O.D (also: mit abgetrennter Hauptkappe), aber mit gepackter Reserve eingeschickt werden und wird auch in diesem Zustand wieder
zurückgeschickt.
Chris Buß / Referat Technik DFV
Safety sponsored by Cypres
[ NEWS ]
TOP Thema 2009
Am 14./15. März finden gleichzeitig drei weitere Seminare an
unterschiedlichen Orten statt., mit jeweils 2 Teilnehmern aus
Marl als Dozenten (Nina Engel mit Björn Korth in Ganderkesee,
Jürgen "Mahle" Mühling mit Marco Bechmann in Merseburg und
Moritz Friess mit Christian Scheuermann in Schwäbisch Hall)
Saulgauer Sun&Fun-Tour
Zwei Wochen ununterbrochen Sonnenschein und die Temperaturen in den frühen Morgenstunden zwar noch frisch,
dann aber rasant auf 26-30°. Springen, neue Schüler bis zur
Lizenz, Outlet-Shoppen, Seaworld, Bush Gardens, Sonnenbaden am Golf von Mexico, natürlich ein Besuch bei Hooters
– alles war drin, alles erledigt, die Zeit trotzdem zu kurz, alle
wären gerne noch ein Weilchen länger geblieben.
Großzügige Springer
Die "Deutschen Fallschirmspringer and Friends" waren
wieder sehr großzügig und erfolgreich und konnten Ende
letzten Jahres Geld für 2 Häuser und 1 Stipendium an
World Vision überweisen. Marion „Mo“ Thomas bedankt
sich bei allen, die diese Aktion unterstützt haben. In den
letzten vier Jahren wurden über diese Initiative insgesamt
10 Häuser gespendet!
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Wer an Extreme denkt, dem fällt nicht
zwangsläufig das Brettspiel „Scrabble“ dazu ein. Ein Grund mehr für die
Erfinder des weltbekannten Brettspiels, zum 60. Geburtstag im November 2008 eine ganz besondere
Werbekampagne um Scrabble zu
starten.
Neben Skydiving Scrabble wurden
zahlreiche andere Formen extremen
Scrabblespielens dokumentiert und
in einer groß angelegten Kampagne
veröffentlicht. Unter anderem wurde
das Spiel z.B. unter Wasser in direk-
ter Nachbarschaft zu Haifischen oder
auf Sichtweite zu Alligatoren in den
Sümpfen von Florida in Szene gesetzt.
Für die Fotoaufnahmen im freien Fall
wurde ein spezielles Board aus Vollholz gefertigt, auf dem die Spielsteine
festgeklebt waren. Die ursprüngliche
Idee, die Aufnahmen im Sitflying zu
machen, wurde rasch aufgegeben,
26 FREIFALL
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XX
weil es zu schwierig war, das Brett in
der Luft stabil und ruhig zu halten.
Das Problem wurde gelöst, indem
das Brett mit über 20 kg Gewicht
beschwert wurde und die Springer
sich vom Exit an bauchfliegend daran
festhielten. Nach einigen Versuchen
gelang es sogar, für das Foto so zu
posieren, als würden die Springer
ganz entspannt in der Luft spielen.
Die Aufnahmen wurden in Z-Hills,
Florida gemacht, wo es gestattet war,
das Brett vor der Schirmöffnung über
den unbewohnten Sümpfen loszulassen. Ansonsten war das Fotoshooting
eine reine Familienangelegenheit.
Fotograf Norman Kent verpflichtete
als Models seinen Sohn Ramsey und
seine Ehefrau Nicole.
Im Sommer dieses Jahres ist Norman
Kent erstmals mit einem Seminar in
Deutschland (Gransee) zu Gast, um
seine Kenntnisse und sein Wissen an
interessierte Freifallfotografen weiterzugeben.
Fotos: Norman Kent ,Tony Hatha,
und Zane Pratt
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pprresesss27
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TGA
RT.D
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.
ALL
Aufgepasst – mitgemacht!
Zum dritten Mal findet in diesem Jahr
am 4. und 5. Juli der bundesweite
Wettbewerb im 2er Formationsspringen
statt. Im Vorjahr nahmen 80 Teams auf
über 10 Sprungplätzen daran teil.
Sprungplätze, die sich ebenfalls beteiligen möchten, sollten sich umgehend
bei Göran ([email protected])
und/oder Matthias Maushake
([email protected]) anmelden. Angestrebt
ist eine Teilnehmerzahl von mindestens
100 Teams.
Bis zum Redaktionsschluss hatten
bereits 13 Sprungplätze ihre Teilnahme
angekündigt: Kassel (Aero Fallschirmsport), Leutkirch (skydive nuggets),
Eisenach (Daedalus), Gransee (GoJump),
Fehrbellin (Take Off), Saarlouis (FSV
Saar), Gera (Aero Fallschirmsport),
Rheine, Hartenholm (Albatros), Itzehoe
(YUU Skydive), Schweighofen, Freiburg
und Günzburg. Der Wettbewerb geht
über drei Runden, die Arbeitszeit beträgt 35 Sekunden. Die Wertung erfolgt
durch Luftvideo. Das Programm wird
am Freitagabend (03.7.2009) vor dem
Wettkampf veröffentlicht.
28 FREIFALL
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6
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19
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M
[Wettbewerbe]
Europacup Paraski
Deutschland erfolgreich
Es gibt Kombinationssportarten wie Moderner Fünfkampf,
Triathlon oder Biathlon. Und es gibt eine weitere spektakuläre Art „Duatlhon“ aus Fallschirmspringen und alpinem Skilauf – Para-Ski, Riesentorlauf und Fallschirm-Zielspringen
im Gebirge. Vom 23. bis 25.01.09 ermittelten die FallschirmSkisportler am Kolbenlift in Oberammergau zum vierten Mal
ihren Europacupsieger und Deutschen Meister. Der Wettbewerb wurde gleichzeitig als Europacup mit ca.15 Mannschaften aus D, AUT, HUN, SLO, CH, CZE, NL ausgetragen.
„Geboren“ wurde dieser Sport in den 50er Jahren aus Einsätzen in der Berg- und Lawinen-Rettung. Damals, als noch
keine Hubschrauber mit der erforderlichen Leistungsfähigkeit zur Verfügung standen, wurden Bergrettungsleute vom
Flugzeug aus mit dem Fallschirm über dem Einsatzgebiet
abgesetzt. Die Skier und das Bergematerial wurden mit Lastenfallschirmen abgeworfen. Im Landegebiet schnallten die
Retter dann die Skier an und fuhren zur Unfallstelle. Gefordert waren Menschen, die mit dem Fallschirm in engem und
unebenem Gelände punktgenau landen konnten und außerdem die Skier beherrschten.
Der heutige Wettbewerb besteht aus zwei Riesentorläufen,
bei denen die Zeitrückstände in Zentimeter umgerechnet
werden, und sechs Fallschirmzielsprüngen auf einem
schrägen Hang (Neigung zwischen 25 und 35 Grad). Jeder
Zentimeter Abweichung vom sogenannten „Dead-Center“
(Durchmesser 3 cm) bedeutet einen Fehlerpunkt. Der Sportler mit den wenigsten Punkten ist am Ende der Gewinner.
Zu den Favoriten der Deutschen Meisterschaft und
dem Europacup 2009 in Oberammergau zählten vor allen die Lokalmatadoren, der
amtierende Weltmeister und Mannschaftsvizeweltmeister
Reinhold Haibel (Kempten/Durach) sowie Nicol Grimm (Paterzell) und Sebastian Lutz (Altenstadt). Claudia Lutz (Altenstadt)
wurde bei den Damen, Rainer Kiefer (Landau/Pfalz) bei den
Senioren, ganz vorne erwartet.
Im Riesenslalom konnte sich Reinhold Haibel (Durach) vor seinen Konkurrenten aus Österreich und Slowenien in beiden
Durchgängen an Platz 1 festsetzen. Nicol Grimm (Paterzell)
belegt hier einen guten 10ten Platz und ging mit 25cm hinter
Reinhold Haibel ins Springen. Dort hieß am Ende der Sieger
im Europacup und der Deutschen Meisterschaft Reinhold Haibel vom Team „Offino Kempten“ vor den Slovenen Mateij Becan und Matjaz Pristavec. Claudia Lutz konnte sich bei den
Damen durchsetzen und belegt in der EC-Damenwertung den
Bronzeplatz. In der Mannschaftswertung belegte „Offino
Kempten“ den zweiten Platz hinter Slovenia ELAN und vor
Czech A. Germany 2 belegte den sehr guten 5ten Rang. In der
Juniorenwertung ging die Silbermedaille ebenfalls an Claudia
Lutz „Germany 2 /SpoFöGrpBw“. Jürgen Barth „Germany 2“
und gleichzeitig auch Organisator dieses Europacups belegte
in der Seniorenwertung den Bronzeplatz hinter „Charly Kreuzer und Heinz Empl, beide Österreich, aber vor seinem Teamkollegen Rainer Kiefer.
Da bei der Deutschen Meisterschaft leider nur drei Mannschaften teilnahmen, konnte nicht in allen Disziplinen ein
Deutscher Meister gekürt werden.
Europacup 2009 und Deutsche Meisterschaft waren für die
deutschen Teilnehmer auch gleichzeitig Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaft im März 2009 in Donnersbachwald/Steiermark. Der nächste Europacup und zugleich
das Europacup-Finale in Bormio/Italien musste wegen zu
starken Windes ohne Wertung abgebrochen werden. Somit
endete die Europacupwertung 2009 mit Reinhold Haibel als
Gesamtsieger in der Einzelwertung, dem Team „Offino Kempten“ ( Reinhold Haibel, Basti Lutz, Oliver Hotopp und Nicol
Grimm) in der Mannschaftswertung, punktgleich mit Czech A.
Die Bronzemedaille in der Seniorenwertung ging an Jürgen
Barth.
Jürgen Barth/Fotos: Preller
FREIFALL
press 29
X
[ SkyGods]
Foto: v.li. Eddie Barton, Rolf Brombach, Benjamin Borger
Seit exakt 30 Jahren im Sport, seit genau 20 Jahren
(AFF-)Lehrer und seit 10 Jahren Birdman: Rolf Brombach
machte im Dezember in Eloy, Arizona, seinen 12.000.
Sprung - zusammen mit Ben Borger von den Golden
Knights und mit Eddie Barton.
Alfons Forstmeier (70)
Jahre, aktiver Springer
und Kappenrelativer)
machte am 12.7.2008 in
einer 8er Kappenformation am Schwenninger
Himmel seinen
2000sten Sprung.
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Zeile 15,- EURO. Bestellung per e-mail an:
[email protected]
Alexander Spadi von der
FSG-Wildeshausen machte
am 03.10.2008 in Varrelbusch seinen 1000sten
Sprung und landete nach
einem schönen Swoop
genau in einer Torte!
Hubertus v. Szadkowski
machte in Florida bei der
Saulgauer Sun&Fun-Tour
seinen 1000. Sprung.
Wegen einer Erkältung
blieb es bei Torte und Sekt,
der Pond blieb ihm erspart...
Zusammen mit 9 alten und
neuen Springerkollegen
machte Rainer Kiefer vom
FSC Südpfalz e.V. seinen
5.000sten Sprung.
[Kalender2009]
März
08.-15.03.Sprungwoche, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
14.-15.03.Spring Break, Aero,
Calden (05674-99930)
14.03
Packseminar, Nuggets,
Leutkirch
(www.skydive-nuggets.de)
15.03.
Redaktions- und
Anzeigenschluss
FFX 3-2009
19.-22.03. 16-way, GoJump,
Portugal (03306-79940)
20.-28.03. Castellon-Boogie,
Aero, Spanien
(05674-99930)
20.-29.03. Sprunglehrerlehrgang
konv.(04./05.04.Prüfung)
FS Marl (02304-23016)
21.-22.03. Lehrerlehrgang,
Skydive Saulgau
(07581/7019)
21.-22.03. Konv. Lehrerlehrgang,
FSC Südpfalz,
Schweighofen
(0176-63137282)
28.-29.03. Lehrerlehrgang,
Skydive Saulgau
(07581/7019)
28.-29.03 Canopy Safety Inst.,
Take Off, Fehrbellin
(033932-72238)
28.03.-05.04.
Konv.Lehrerlehrgang,
FSC Südpfalz,
Schweighofen
(0176-63137282)
11.-12.04. Kappenflugseminar,
Aero, Calden
(05674-99930)
11.-13.04. Pink Boogie, FSZ
Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
13.-19.04. Go Vertical,
Ampuriabrava, Spanien
(www.skydiveempuriabrava.com)
16.-19.04.Tandemmasterlehrgang,
Aero, Calden (0567499930)
(skydiveempuriabrava.com)
10.-13.04. OsterSpringerei, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
10.-19.04. Lehrerkurs, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
JRWWD§\
15.-17. Mai
)UHH)O\.XUV
mit Markus Schwarz
alle Exits auf 4.300m
21.-24. Mai
&DQRS\)RUPDWLRQ.XUV
mit Peter Vohwinkel
(www.skydiveempuriabrava.com)
28.04.-03.05. TandemmasterLehrgang, FSC Südpfalz,
Schweighofen
(0176-63137282)
Mai
April
30.03.-09.04 Lehrerlehrgang,
Take Off, Fehrbellin
(033932-72238)
04.-05.04. Saisonstart, Aero,
Calden (05674-99930)
04.-05.04. Saisonstart, Aero, Gera
(0365-4200099)
04.-11.04. Lehrerlehrgang,
Skydive Saulgau
(07581/7019)
04.-15.04.Lehrerlehrgang, Aero,
Calden (05674-99930)
05.04. Refresher-Day, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
06.-19.04. Lehrerlehrgang, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
09.-12.04. Osterboogie,
Ampuriabrava, Spanien
(skydiveempuriabrava.com)
10.04.
Saisonstart, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
10.04.
Saisonstart, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
10.-12.04. Fusion Camp,
Ampuriabrava, Spanien
20.-26.04. RW Kurs, FSC Dädalus,
Eisenach
(036920-717878)
24.04.
Packseminar, Aero,
Calden (05674-99930)
24.-26.04. Austauschseminar
Tandemmaster, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
24.-26.04.Safe Flight School,
Sitterdorf, Schweiz
(www.safeflightschool.com)
25.04.
Packseminar, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
25.-26.04.Interziel 2009,
Bad Abbach
(0941-695570)
25.-26.04. Kappenflugseminar,
Aero, Gera
27.04.-03.05. Empuriaflock,
Ampuriabrava, Spanien
16.-19.04. Workshop Babylon,
Ampuriabrava, Spanien
(www.skydiveempuriabrava.com)
17.-19.04. Safe Flight School,
Kärnten, Österreich
(www.safeflightschool.com)
18.-26.04. Sprungwoche, Aero,
Gera (0365-4200099)
18.-19.04. 6000m Sprünge, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
30.04.-03.05. RW Kurs, Aero,
Calden (05674-99930)
01.-02.05. Canopy Control,
Skydive Saulgau
(07581/7019)
01.-03.05. RW Kurs, Aero, Gera
(0365-4200099)
01.-03.05. 6er Speed, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
02.-03.05. POPS EU, Bad
Lippspringe, Ziel,
Swoopziel, Hit´n Rock
(www.popsdeutschland.de)
04.-06.05. CCS, FSC Dädalus,
Eisenach
(036920-717878)
07.-10.05. Wingsuit + Fusion
Camp, Ampuriabrava,
Spanien
www.freifallen.de
die dropzone zwischen münchen und nürnberg
16.-17.05. Kappenflugseminar,
Aero, Calden
(05674-99930)
18.-22.05. RW-Kurs, Skydive
Saulgau (07581/7019)
18.-20.05. Mini RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
21.-24.05. RW 4er Camp,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
(www.skydiveempuriabrava.com)
08.-10.05. Safe Flight School,
Libilice, Slovenien
(www.safeflightschool.com)
08.-10.05. Birdman-Instructor
Kurs, Take Off,
Fehrbellin
(033932-72238)
08.-12.05. Freefly-Special, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
09.-10-05. Jekami, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
11.–17.05. RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
15.05.
Redaktions- und
Anzeigenschluss
FFX 4-2009
15.-17.05. Kappenkurs, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
16.-17.05. WingsuitErstfliegerkurs, FFWorkshop, Skydive
Saulgau (07581/7019)
21.-24.05. Workshop Babylon,
Ampuriabrava, Spanien
(www.skydiveempuriabrava.com)
22.05. ALDI-Springen, FSZ
Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
22.-24.05. Safe Flight School,
Grefrath
(www.safeflightschool.com)
29.05. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
30.05-01.06 4er Nord-Ost Cup/
Brandenb. 4er, Take Off,
Fehrbellin
(033932-72238)
FREIFALL
press 31
X
32 FREIFALL
press
X
[Kalender2009]
30.05.-01.06. 16-way, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
Juni
01.-07.06. Pfingsttrainingslager,
FSZ Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
01. -07.06. RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
02.-05.06. Sprungwoche, FSC
Münster, Telgte
(www.fallschirmmuenster.de)
02.-04.06. Kappen-Controll-Sem.,
FSZ Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de).
05.-07.06.Nachtsprünge, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
05.-07.06 Pink Boogie, FSZ
Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
06.-07.06. POPS DE, Meißendorf, Ziel, Swoopziel, Hit´n
Rock (www.popsdeutschland.de)
06.-07.06.Nordd. Meist., 4er RW,
DSL Meet, Aero, Calden
(05674-99930)
06.-07.06. Jekami, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
08.-10.06. Mini RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
08.-10.06. CCS, FSC Dädalus,
Eisenach (036920717878)
09.-12.07. RW Kurs, Aero, Calden
(05674-99930)
11.06. Lady`s Day, FSZ Hassfurt,
Hassfurt (www.fszhassfurt.de)
11.-14.06. Pink Boogie, FSC NW,
Lachen-Speyerdorf
12.-14.06 Pink Boogie, Big Way
Camp, Take Off,
Fehrbellin
(033932-72238)
13.-14.06. Kappenflugseminar,
Aero, Gera
13.-14.06. RW 4er Camp,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
19.06. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
19.-21.06. Nord-Cup, RW, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
20.-21.06. FF-Workshops, Skydive
Saulgau (07581/7019)
20.-28.06. Sprungwoche, Aero,
Gera (0365-4200099)
20.-21.06.Kappenflugseminar,
Aero, Calden
(05674-99930)
23.-28.06.RW 40er m. Kate
Cooper, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
24.-26.06. FF-Meet, Skydive
Saulgau (07581/7019)
24.-28.06. Norman Kent Video
Seminar GoJump,
Gransee
(03306-79940)
25.-27.06. DM Canopy Piloting/
German Swooping
Open, Take Off,
Fehrbellin
(033932-72238)
27.-28.06. 10er Speed, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
27.-28.06. WingsuitErstfliegerkurs, Skydive
Saulgau (07581/7019)
24.-26. 07. FF-Meet, Skydive
Saulgau (07581/7019)
24.-26.07. POPS AU, Klagenfurth,
Österreich, Ziel, Hit´n
Rock
([email protected])
25.-26.07. RW Kurs, YUU Skydive,
Itzehoe
(04191 8730737)
25.-26.07. Hess. Meist. 4er RW,
DSL Meet, Aero, Calden
(05674-99930)
25.-26.07. Nuggets Cup & Südd.
M. 4er RW, Nuggets,
Leutkirch (www.skydivenuggets.de)
27.07.-02.08. RW 4er Camp,
Freeflycamp, GoJump,
Gransee (03306-79940)
27.07.-02.08. RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
30.07.-02.08. Safe Flight School,
Grefrath (www..com)
Juli
03.-05.07. Kappenseminar, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
04.-05.07. Bundes 2er, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
04.-05.07.Bundes 2er, Aero,
Calden (05674-99930)
August
Fallschirmsportservice
Brinckmann GmbH
colibri Staff
Verkauf
und Rigging
mit
Onlineshop
benötigt Verstärkung
Tandemmaster und AFF
Lehrer 250+ Arbeitssprünge
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Tel: 09173-79 477 1
www.skydivezone.de
e-mail:
[email protected]
t-online.de
04.-05.07. Bundes 2er, GoJump,
Gransee (03306-79940)
04.-05.07. Bundes 2er RW, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
04.-05.07.Bundes 2er RW, Aero,
Gera (0365-4200099)
04.-05.07. 10er Speed, Skydive
Saulgau (07581/7019)
04.-05.07. Bundes 2er RW,
Nuggets, Leutkirch
(www.skydivenuggets.de)
05.-10.07. RW Kurs, FSC Dädalus,
Eisenach
(036920-717878)
06.-07.06. NDM, Aero, Calden
(05674-99930)
10.-11.07. Minimeet +
Sommerfest, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
11.07. Jump for Life, FSZ Hassfurt,
Hassfurt (www.fszhassfurt.de)
12.-14.07. Safe Flight School,
Triengen, Schweiz
(www.safeflightschool.com)
13.-19.07. Freefly-Event, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
15.07. Redaktions- und
Anzeigenschluss FFX
5-2009
15.-17.07. Safe Flight School,
Triengen, Schweiz
(www.safeflightschool.com)
17.07. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
17.-26.07. Sprungwoche, Aero,
Gera (0365-4200099)
18.-19.07. Jekami, 16way,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
18.-19.07.Offene MDM, RW 4er +
Freemeet, FSC Dädalus,
Eisenach
20.-24.07.09 Freeflykurs, Aero,
Calden (05674-99930)
20.-24.07. Sommercamp Ostsee,
Take Off, Barth
(033932-72238)
20.-24.07. RW-Kurs, Skydive
Saulgau (07581/7019)
20.-26.07. SOS Woche, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
20.-24.07. Trainingswoche m.
Beech99, Nuggets,
Leutkirch (www.skydivenuggets.de)
31.07.-10.08. Trainingscamp, FSC
Münster, Borkum
(www.fallschirmmuenster.de)
01.-02.08. 10er Speed, Aero,
Calden (05674-99930)
01 -09.08. Sommertrainingslager,
FSZ Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
04.–09.08. DM, FSV Saar,
Saarlouis-Düren
07.08. Nachtsprung, Take Off,
Kyritz (033932-72238)
08.08. Sommerfest, FSC Südpfalz,
Schweighofen
(0176-63137282)
08.-09.08. Kappenflugseminar,
Aero, Gera
(0365-4200099)
08.-09.08. Kappenflugseminar,
Aero, Calden
(05674-99930)
FREIFALL
press 33
X
[Kalender2009]
10.-13.08. Safe Flight School,
Büsum
(www.safeflightschool.com)
10.-16.08. Sprungwoche, YUU
Skydive, St. PeterOrding
(04191 8730737)
12.-14.08. Mini RW Kurs, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
12.-14.08. CCS, FSC Dädalus,
Eisenach
(036920-717878)
13.-16.08. Fly Vertical, Nuggets,
Leutkirch (www.skydivenuggets.de)
14.08. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
14.-16.08. CPI m. Brian Vacher,
Take Off, Fehrbellin
(033932-72238)
15.-16.08. Jekami, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
15 - 16.08. 4er Scramble, FSZ
Hassfurt, Hassfurt
(www.fsz-hassfurt.de)
15.-23.08. Sprungwoche, Aero,
Gera (0365-4200099)
20.-23.08. RW Kurs, Aero, Gera
(0365-4200099)
21.-23.08. Customer Days,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
21.-23.08. Vertical Says, YUU
Skydive, Itzehoe
[ NEWS ]
Tunnel kurz vorm Start
Die mit Spannung erwartete Eröffnung des ersten Windtunnels in Deutschland, am Alpincenter in Bottrop, rückt immer
näher. Boris Nebe, Dr. Manuel Dohr und der Bungee Veteran
Jochen Schweizer haben dieses Projekt in weniger als einem
Jahr Bauzeit realisiert. Alle technischen Komponenten wurden erfolgreich eingebaut. Als letztes wurden die 4 grossen
Ventilatoren und die Flightchamber installiert. Das erste Einschalten erfolgte im Februar. Der endgültige Starttermin für
die Öffentlichkeit und weitere News finden sich ständig unter
www.indoor-skydiving.de
AG Medizin und Fallschirmsport sucht Ärzte
DFV-Vizepräsident Hanshelmut Thiele sucht für die Mitarbeit
in einer zu gründenden Arbeitsgruppe "Medizin und Fallschirmsport" fallschirmspringende Mediziner. Aufgabe der AG
soll es sein, zu speziellen Fragen, die beispielsweise bei Tauglichkeitsuntersuchungen auftreten, beratend tätig zu werden,
da nichtspringende Haus- und Sportärzte hier oft überfordert
sind. Andere Fragen betreffen Wiederaufnahme des Sports
nach Unfällen, Operationen oder Erkrankungen. Vorraussetzung zur Mitarbeit in der AG sind Facharzt-Status und Fallschirmsporterfahrung auf Wettkampfniveau. Während Chirurgie, Orthopädie und Kardiologie bereits vertreten sind, suchen
wir besonders Fachärzte Augenheilkunde, Neurologie und
HNO. Meldungen bitte an die Geschäftsstelle des DFV.
Springen in Illertissen
Ein alter und traditionsreicher Sprungplatz wird seine Aktivitäten wieder aufnehmen. Der Flugplatz Illertissen, EDMI,
direkt an der Autobahn A7 zwischen Ulm und Memmingen
liegt verkehrsgünstig und auch landschaftlich schön östlich der Iller. Das Gelände ist sehr großzügig und für die
Springerei bestens geeignet. In den 60er und 70er Jahren
betrieben dort die Vereine LSV Kaufbeuren und der FSC
Schwaben mit gecharterten Maschinen (DO 27 und C172)
den Sprungbetrieb und die Ausbildung. Ab April 2009 wird
eine Cessna 206 Soloy den Sprungbetrieb durchführen
unter der Leitung von „Paranodon“ Fallschirmsport. Gestartet wird am 5. April. Tandemmaster, Freeflyer und Teams
werden spezielle Preise angeboten. Teams der Klasse A
werden kostenfrei trainiert. www.paranodon.de
34 FREIFALL
press
X
22.08. Höhensprünge 7000m+,
Take Off, Fehrbellin
(033932-72238)
22.-23.08. POPS CH, Kägiswil,
Schweiz, RW, Ziel, Hit`n
Rock
([email protected])
28.-30.08. 16er-Cup, FSC Dädalus,
Eisenach
(036920-717878)
29.-30.08. Wingsuit-Workshop,
Skydive Saulgau
(07581/7019)
29.-30.08. Berliner M., GoJump,
Gransee (03306-79940)
29.-30.08. FF-Workshops, Skydive
Saulgau (07581/7019)
September
02.-06.09. Atmonauti Boogie IV,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
04.-06.09. Pink Boogie, 10er
Speed, Take Off,
Fehrbellin (03393272238)
05.-06.09. Scramble, Skydive
Saulgau (07581/7019)
05.-06.09. POPS NL, Hoogeveen,
Niederlande, Ziel,Hit´n
Rock
([email protected])
07.-11.09. Sprungwoche, FSC
Münster, Telgte
(www.fallschirmmuenster.de)
07.-13.09. RW Kurs, FSC Dädalus,
Eisenach (036920717878)
10.-11-09. Großformationen,
Nuggets, Leutkirch
(www.skydivenuggets.de)
11.-13.09. Kappen-Kurs, 16way,
GoJump, Gransee
(03306-79940)
11.-13.09. Safe Flight School,
Roitzschjora
(www.safeflightschool.com)
12.09. Packseminar, YUU Skydive,
Itzehoe (04191
8730737)
12.-13.09. Nuggets Cup 10er
Speed, Nuggets,
Leutkirch (www.skydivenuggets.de)
14.-18.09. Offene GroFo + Dt.
Damenrekord, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
15.09. Redaktions- und
Anzeigenschluss FFX 62009
18.09. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
18.-20.09. Höhensprünge, YUU
Skydive, Itzehoe (04191
8730737)
18.-20.09. Telgte-Boogie, FSC
Münster
(www.fallschirmmuenster.de)
18.-20.09. Wings-Meet, Take Off,
Fehrbellin (03393272238)
19.-20.09. Kappenflugseminar,
Aero, Calden
(05674-99930)
19.-20.09. Pink Boogie, FSZ
Haßfurt, Haßfurt,
www.fsz-hassfurt.de
19.-20.09. Gera
Vereinsmeisterschaften
RW, Gera
(0365-4200099)
19.-20.09. POPS PL, Jelenia Gora,
Polen, Ziel, Hit´n Rock
([email protected])
19.-20.09. 6er Speed, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
19.-21.09. Jekami, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
24.-28.09. Vereinswoche, FSZ
Kassel, Calden (0567499930)
25.-27.09. SpeedTrials +Wings
over Gransee, GoJump,
Gransee
(03306-79940)
26.-27.09. Trackchallenge, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
Oktober
03.-04.10. 6.000m Sprünge, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
05.-09.10. RW Kurs +
Vereinswoche, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
10.10. Nachtsprünge, Aero,
Calden (05674-99930)
10.-11.10. Scramble +
Saisonabschluss, FSC
Dädalus, Eisenach
(036920-717878)
16.10. Packseminar, Aero, Calden
(05674-99930)
16.-18.10. Scramble &
Abschlussparty, YUU
Skydive, Itzehoe
(04191 8730737)
17.10. Nachtsprünge, Aero,
Calden (05674-99930)
24.10. Abschluss, 4er Scramble,
Aero, Calden (0567499930)
24.10.09 Abschluss, 4er
Scramble, Aero, Gera
(0365-4200099)
31.10. Abschluss, 4erScramble,
Take Off, Fehrbellin
(033932-72238)
November
09.11. Freefly-Special, FSC
Südpfalz, Schweighofen
(0176-63137282)
15.11. Redaktions- und
Anzeigenschluss FFX 12010
Dezember
05.-06.12. Nikolausspringen,
Aero, Calden
26.12.–07.01.10 Sun&Fun-Tour ,
Skydive Saulgau,
Florida Z-Hills (07581/
7019)
FREIFALL
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X
Berufsunfähigkeitsschutz
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press
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