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Vorwort
Gospel-Songs sind wahre „All-Time-Hits“ und beliebt bei jung und alt. Wer kennt nicht „Go Down Moses“, „Nobody Knows the Trouble I‘ve Seeen“ oder „Swing Low, Sweet Chariot“? Gospelmusik gilt auch
heute noch in weiten Teilen der Welt als äußerst attraktiv, was - unter anderem - an der großen Zahl aktiver Gospel-Chöre abzulesen ist.
Der vorliegende Band „Gospel Classics arrangiert für Fingerstyle - Gitarre“ bietet, wie der Titel vermuten
lässt, Soloversionen bekannter Gospel-Songs und wendet sich an den Gitarristen mit einigen Jahren Spielerfahrung (Level: untere Mittelstufe, Mittelstufe). Die Spielstücke sind instrumental gehalten, mitgebracht
werden müssen flüssiger Akkordwechsel, die Fähigkeit Barré-Akkorde zu greifen und eine gute Zupftechnik. Joachim Storl hat es in seinen Bearbeitungen vortrefflich verstanden, die Umsetzung der einzelnen
Songs auf die Gitarre interessant zu gestalten. So finden sich neben wunderbaren Harmonisierungen und
gut gewählten Tonarten, so manches Mal auch verschiedene Variationen eines Stückes. Am Ende dieser
Sammlung finden sich zudem drei Gospelbearbeitungen für das Gitarren-Duo.
Neben den reinen Instrumentals bietet diese Ausgabe zu jedem Song eine Melodie und Text - Version mit
Begleitakkorden. Der Gitarrist kann hier, je nach Gelegenheit in die Darbietung von Gesang mit Gitarrenbegleitung wechseln oder eine singende Gruppe passend unterstützen.
Sollen gesangliche Darbietung und Soloversion miteinander verbunden werden, empfiehlt sich, aus
Gründen der Tonartangleichung ein Kapodaster. Ein „Kapo“ ist außerdem hilfreich, wenn es darum geht,
die bestmögliche gesangliche Tonhöhe auszuwählen.
Ich habe mich im Internet nach Gospel-Interpreten umgesehen und bin dabei auf eine ganze Reihe hochinteressanter Beiträge gestoßen. Die Darbietungen ziehen sich nahezu durch jedes Genre, sei es Klassischer
Kunstgesang (Paul Robeson, Marian Anderson, Kathleen Battle), Jazz (Mahalia Jackson, Louis Armstrong, Golden
Gate Quartett), Folk (Joan Baez), Country (Dolly Parton, Johnny Cash) oder Reggae (Eric Clapton). Anderen
war es wichtig, eine möglichst ursprüngliche Interpretation der Gospelmusik anzustreben (Big Mama
Thornten, Odessa). Nehmen Sie sich bei Gelegenheit ein wenig Zeit, und schauen Sie sich einmal einige der
zahlreichen Videos an, um den Gospel besser zu verstehen.
Bei der vorliegenden Ausgabe von Gospelbearbeitungen handelt es sich um eine erweiterte Neuauflage
von „Gospel Classics“, eine Ausgabe, welche erstmals im Jahr 2005 erschien. Neben Aktualisierungen und
neuen Spielstücken wurden den Bearbeitungen sogenannte Leadsheets (eine Version in Text, Melodie und
Begleitakkorden) vorangestellt, damit hält diese Ausgabe neben dem künstlerischen Vortrag auch die
Möglichkeit des „sit down, play & sing“ bereit.
Viel Freude beim Spielen, Vortragen
und gemeinsamen Musizieren
wünscht Felix Schell (Verleger)
2
Inhalt
Kumbaya, My Lord 04, 06
Amazing Grace 08, 11
Michael Row the Boat Ashore 12, 14
It‘s Me 16, 18
Down by the Riverside 20, 22
Sometimes I Feel Like a Motherless Child 24, 26
Wade in the Water 28, 30
Gimme that Old Time Religion 32, 34
Midnight Special 36, 38
Deep River 40, 42
Nobody Knows the Trouble I‘ve Seen 44, 46
Were You There, When They Cruzified my Lord 48, 50
Swing Low, Sweet Chariot 52, 54
Go Down Moses 56, 58
Joshua Fit the Battle of Jerisho 60, 62
Oh, When the Saints Go Marching In 64, 68
He‘s Got the Whole World in his Hand 72, 74
DUETTE
Go Down Moses 76
Sometimes I Feel Like a Motherless Child 82
Joshua Fit the Battle of Jerisho 87
Storl, Joachim: Gospel Classic arrangiert für Fingerstyle-Gitarre (Buch & CD)
© 2014 by Schell Music, Hamburg
EAN 9783864110733
Verlag-Best.- Nr.: SM 11073
3
Kumbaya, My Lord
Traditional
2. Someone´s crying Lord, Kumbaya
Someone´s crying Lord, Kumbaya
Someone´s crying Lord, Kumbaya
oh Lord, Kumbaya
4. Someone´s praying Lord, Kumbaya
Someone´s praying Lord, Kumbaya
Someone´s praying Lord, Kumbaya
Oh Lord, Kumbaya
3. Someone´s singing Lord, Kumbaya
Someone´s singing Lord, Kumbaya
Someone´s singing Lord, Kumbaya
oh Lord, Kumbaya
4
Tipp!
In der Ruhe liegt die Kraft. Unter diesem Motto steht die Gospelbearbeitung zu "Kumbaya My Lord".
Das Stück ist relativ leicht zu spielen, was zumindest bei Version 1 auch daran liegt, dass die Bassstimme
mit vielen Leerbässen auskommt.
Eine Stelle, die dich zunächst vielleicht aus der Bahn wirft, findet sich in dem Akkordübergang von Gm6
und B7/9. Der taucht an mehreren Stellen auf. Ich habe hier zur Verdeutlichung beide Akkorde in kompletter Griffweise notiert. In der Bearbeitung tauchen sie dann als zerlegte Akkorde auf. Achte hier zunächst auf den Fingersatz. Beim Wechsel gleiten Mittel-, Ring- und Kleiner Finger zum tiefer liegenden
Bund. Nur der 1. Finger wechselt die Saite. So erreichst du sehr bequem den zweiten Akkord.
Der 4., 3. und 1. Finger gleiten auf der Saite einen Bund
tiefer.
Auch in Version 2 (T. 27-28) taucht dieser Wechsel auf, mit genau dem gleichen Fingersatz nur in höherer
Position.
5
CD Track 01
Kumbaya, My Lord
Zwei Versionen, die sowohl einzeln, als auch nacheinander gespielt werden können.
Traditional/ Bearbeitung: Joachim Storl
6
7
Sometimes I Feel Like A Motherless Child
CD Track 21
Traditional/ Bearbeitung: Joachim Storl
82

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