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bei uns
Das Magazin für die Kunden von VIVAWEST
Über den Gartenzaun:
Siegfried Wlcek (links)
und Josef Reischl
begutachten ihre Ernte
Dezember 2013
4 Weihnachtskarten für Sie
Gute Gemeinschaft
trägt reiche Früchte
Intakte Nachbarschaften sind in vielen Siedlungen zu finden
WOHNEN
Farbgestaltung
und was sie
bewirken kann S. 12
INFORMIEREN
Quartier mit
viel Grün
mitten in Essen S.6
LEBEN
Alte Adresse,
neues Gesicht:
Breuskesbach S. 16
BERATEN
So finden Sie
zu unseren
Handwerkern S. 28
EDITORIAL
INHALT
EINE SIEDLUNG
FÜR FAMILIEN
Zu Besuch bei
Familie Günther in
Bottrop-Batenbrock
Seite 10
MEHR LEBENSQUALITÄT
VIVAWEST hat 14 Kundencenter
(KC) und 5 Außenstellen (AS).
Ihr jeweiliger Zuständigkeitsbereich ist an den unterschiedlichen Farben abzulesen
Münster
AS Ahlen
Haltern
Hamminkeln
Ahlen
Dorsten
AS Marl
Robert Schmidt,
Vorsitzender der
Geschäftsführung
von VIVAWEST
Weeze
Voerde
Alpen
Bott rop
KC Dinslaken
KC Moers
Moers
Kempen
Duisburg
Bergkamen
Lüne n
KC Herne
KC Dortmund
Dortmund
Bochum
Witten
Schwerte
R atingen
Meerbusch
KC Düsseldorf
Wuppert al
Düsseld orf
Neuss
Wegberg
Wa ssen be rg
Langenfeld
Do rmagen
AS Hückelhoven
Erkelenz
Leverku sen
H üc k elhoven
KC Leverkusen
Köln
Herzogenr at h
Baesweiler
AS Köln
Aldenhoven
Al sdorf
KC Aachen
Würselen
Esc hweiler
ENTSPANNUNG PUR
Nordrhein-Westfalen hat
eine Vielzahl attraktiver Saunen und Thermen zu bieten
Seite 30
GROSSE WIRKUNG
Mit der richtigen Auswahl der Farben wird es
zu Hause wohnlicher
Seite 12
Üba ch-Palenberg
Hürth
Bonn
Iserlohn
Wir wünschen unseren
Kunden frohe Festtage
und einen guten
Rutsch ins neue Jahr!
VIVAWEST hat Betriebsruhe vom
23.12. 2013 bis 1.1. 2014 inklusive.
Bei Notfällen sind wir für Sie über
Ihren KiM-Partner erreichbar,
den Sie auf den Seiten 28/29 des
Magazins oder alternativ unter
www.vivawest.de/kundenservice/
servicekontakte.html finden.
Bei Störungen oder Ausfällen im
Fernseh- oder Multimediabereich
kontaktieren Sie bitte Marienfeld
Multimedia unter 0209/35975900.
Met t mann
Erkrat h
Mö nc hengladba ch
Unna
Holzwickede
Hagen
Krefeld
NEUES VON VIVAWEST
Planung für den Marathon und
Jubiläum in der Zechenkolonie
6
BAUBEGINN IN ESSEN
In der Innenstadt entsteht das
Quartier „Limbecker Höfe“
7
ENERGIE TREIBT DIE MIETE
Was hinter der Teuerung steckt
8
PROFIS RÄUMEN SCHNEE
VIVAWEST Dienstleister HVG
übernimmt den Winterdienst
10
BEI UNS ZU HAUSE
Familie Günther aus
Bottrop im Porträt
12
DER RICHTIGE TON
Eine gute Farbauswahl
sorgt für Atmosphäre
15
VORSICHT MIT KERZEN
Tipps zur Brandvorbeugung
16
ARBEIT AM IMAGE
Breuskesbach erhält neuen
Namen und neues Gesicht
18
GUTE NACHBARSCHAFT
Für nette Hausgemeinschaften
gibt es zahlreiche Beispiele
21
SAUBERE ARBEIT
Dachziegel reinigen die Luft
22
DANK AM EHRENAMTSTAG
Engagierte Mieter eingeladen
23
KINDERSEITE
Plätzchen für Vögel
24
REZEPTE
Die richtige Soße machts
26
RÄTSEL
Hier wird Ihr Wissen belohnt
28
WAS SIE WISSEN SOLLTEN
VIVAWEST informiert und
beantwortet Ihre Fragen
30
FREIZEIT
Auszeit für einen Tag
Bönen
K amen
Mülheim
a.d. Ruhr
Aachen
2 B E I U N S DEZEMBER 2013
Hamm
KC Lünen
Waltrop
4
Werne
Essen
KC Duisburg
Wachtendonk
Recklinghausen
CastropRauxel
Herne
KC Essen
Selm
OerErkenschwick
KC Gelsen kirchen
Kamp-Lintfort
R heurdt
Neuki rchenVluyn
Gelsenkirchen
KC Bottrop
Oberhausen
KC Hamm
Dat teln
KC Recklinghausen
Herrten
Gladbeck
Dinsla ken
AS Kamp-Lintfort
Issum
Marl
Hünxe
Rheinberg
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
Weihnachten im Kreis der Familie unter
dem festlich geschmückten Tannenbaum
ist alljährlich einer der stimmungsvollsten
Momente. Bei aller Besinnlichkeit:
Vergessen wir nicht diejenigen, die an
Heiligabend allein zu Hause sitzen.
Vielleicht wohnt so jemand nur eine Wand
von Ihnen getrennt. Oder gibt es jemanden in ihrem Haus, über den Sie sich
in diesem Jahr geärgert haben, weil er zu
laute Musik gehört hat oder immer den
Müll neben die Tonnen wirft? Zeigen
Sie gerade in diesen Tagen, dass Sie ein
Nachbar mit einem großen Herz sind.
Gehen Sie auf die Menschen zu, und
schenken Sie Ihnen eine Geste der Versöhnung. Und laden Sie die Einsamen ein.
Ich kenne viele Beispiele für gelebte
Nachbarschaft zwischen VIVAWESTMietern, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Ich bedanke mich bei allen, die
sich um den Hausfrieden verdient machen.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen
alles Gute, Gesundheit und viel Glück.
Ihr
Olfen
Beckum
COV E R : C AT R I N M O R I T Z , V I VAW E S T; F OTO S : C AT R I N M O R I T Z , V I VAW E S T, T H I N K S TO C K , D U L U X , C A R O L U S T H E R M E N A AC H E N
F OTO : K I R S T E N N E U M A N N
Siedlung Breuskesbach wird revitalisiert
Seite 16
DEZEMBER 2013 B E I U N S 3
INFORMIEREN
Nachrichten aus dem Unternehmen
Die Stadt Duisburg, ihre Entwicklungsgesellschaft EG DU und
VIVAWEST wollen ihre Kooperation
zur Förderung des Quartiermanagements im Dichterviertel fortsetzen. In
den nächsten drei Jahren sollen mehr
als 260.000 Euro für Maßnahmen zur
Unterstützung und Stabilisierung der
Nachbarschaften, zur Integration der
Vertragsunterzeichnung: VIVAWESTGeschäftsführer Dr. Norbert Ripke,
Kundencenterleiterin Andrea Wenzel,
Quartiermanagerin Sabine Malon,
OB Sören Link und EG-DU-Geschäftsführer Heinz Maschke (von links)
Bewohner sowie zur Verbesserung
des Quartierimages bereitgestellt
werden. „Die Vivawest Stiftung
sponsert die Aktivitäten jedes Jahr
mit 47.000 Euro, die Stadt Duisburg
schießt 40.000 Euro zu“, sagt Uwe
Goemann, Geschäftsführer der
Vivawest Stiftung. Aber nicht nur den
Geldgebern liegt das Dichterviertel
am Herzen. Viele Bewohner setzen
sich für die Siedlung ein. Im Anschluss
an die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am 18. Oktober wurden
zwölf ehrenamtliche Helfer geehrt,
die sich im Mieterbeirat oder als
Karree-, Spielplatz- oder Baumscheibenpaten engagieren.
4 B E I U N S DEZEMBER 2013
Jubiläum in der Kolonie
Multimedia-Technik
hält Einzug
bei VIVAWEST
Minister Groschek gratuliert Zechensiedlung in Ahlen
100 Jahre Zechensiedlung Neustadt in
Ahlen feierten ehemalige und aktuelle
Koloniebewohner am Samstag, den 14. September, in der Lohnhalle der stillgelegten
Zeche Westfalen. Als Gratulanten kamen
auch Michael Groschek, Minister für Bauen,
Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen, und
VIVAWEST-Geschäftsführer Hans-Jürgen
Schneider zu der Festveranstaltung.
VIVAWEST bewirtschaftet in der Kolonie, die 1911 für die Belegschaft der Zeche
Westfalen nach dem Vorbild der englischen
„Gartenstadtbewegung“ gebaut wurde,
etwa 900 Wohnungen. Früher beliebt wegen günstiger Mieten und der Nähe zum
Arbeitsplatz, wird die Kolonie heute nicht
nur wegen ihres historischen Charmes geschätzt, sondern auch aufgrund der besonderen Lebensqualität, die die Bewohner
hier vorfinden.
Den Charakter der Kolonie will VIVAWEST auch in Zukunft bewahren, versprach
Hans-Jürgen Schneider in seinem Grußwort. Aber, so fügte er hinzu und zitierte
den Komponisten Gustav Mahler, Tradition sei Bewahrung des Feuers und nicht
Anbetung der Asche. Ein Gedanke, den der
Bauminister in seiner Rede mit dem Hinweis unterstützte, dass ein solches Quartier
nicht nur unter Denkmalschutzaspekten zu
betrachten sei, sondern als „lebendiger
Sozialraum“, in dem Nachbarschaft gelebt werde. Diesem Anliegen fühlt sich
VIVAWEST verpflichtet. Gelegenheit, die
Nachbarn zu treffen und alte Kontakte
aufzufrischen, bot das Stadtteilfest am
21. September. VIVAWEST spendierte aus
diesem Anlass 300 Liter Freibier.
Halbmarathon-Siegerin Felicitas Vielhaber, Robert Schmidt, Vorsitzender der VIVAWESTGeschäftsführung, (Dritter von links) und die Oberbürgermeister der Marathon-Städte
Gladbecker Fans punkten
beim VIVAWEST-Marathon
2014 Neuerungen an der Strecke und zusätzliche Angebote.
Schule mit den meisten Anmeldungen winkt lukrativer Preis
D
NRW-Bauminister Michael Groschek
Posten und zwitschern für unsere Mieter
Boris Becker tut es, der Papst tut es, und auch VIVAWEST tut es: Wir „zwitschern“ Neuigkeiten auf der Online-Plattform Twitter und posten Nachrichten
aus dem Unternehmen, Vermietungskampagnen, aber auch wissenswerte Tipps rund
ums Wohnen und Leben auf Facebook. Folgen Sie Ihrem Wohnungsunternehmen auf
Twitter, oder werden Sie unser Facebook-Freund, und erfahren Sie mehr über VIVAWEST.
Übrigens: Wenn Sie eine Ausgabe der „bei uns“ nicht mehr vorliegen haben, einen
bestimmten Artikel noch einmal lesen möchten, finden Sie den Link zur Online-Version
der Mieterzeitung künftig auch in unserer Facebook-Chronik.
ie Planungen für die zweite Auflage des VIVAWEST-Marathons am
18. Mai 2014 nehmen Gestalt an:
Im September schon präsentierten die Veranstalter sowie die beteiligten
Städte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in der VIVAWEST-Hauptverwaltung
auf Nordstern den Streckenverlauf für den
Marathon 2014.
Wie bereits im Vorjahr werden die Läufer auf einem Rundkurs durch die Städte
Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck unterwegs sein. Dabei gibt es einige Neuerungen: So wurde der Streckenabschnitt durch die „Stimmungshochburg“
Gladbeck von 1,8 auf vier Kilometer verlängert. Zudem soll auch die Attraktivität der
Staffelwettbewerbe gestärkt werden. Die
Wechselpunkte für die Staffeln werden nun
an den Highlights der Strecke, wie zum Bei-
spiel an der Zeche Zollverein, eingerichtet.
An einigen Verpflegungspunkten werden
zudem die Helfer in Bergmannskluft zu sehen sein, kündigten die Organisatoren an.
„Wir wissen, dass beim ersten Mal nicht
alles reibungslos klappte, aber wir arbeiten
daran, diese Probleme zu lösen“, so Robert
Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von VIVAWEST. Um vor allem junge
Leute zum Laufen zu animieren, hat sich das
Unternehmen etwas Besonderes einfallen
lassen: Die Schule mit den meisten angemeldeten Läufern wird bei der Ausrichtung
eines Schulfestes unterstützt.
„Der erste VIVAWEST-Marathon war
eine reine Freude. Solch ein Lauf muss sich
im und für das Ruhrgebiet etablieren“, sagt
die für TUSEM Essen startende Läuferin Felicitas Vielhaber. Sie war 2013 Siegerin auf
der Halbmarathon-Strecke.
Damit alle VIVAWEST-Kunden
auch zukünftig einen störungsfreien
und qualitativ hochwertigen Zugang
zu Multimedia-Dienstleistungen
erhalten, installieren unsere Partner
von Marienfeld Multimedia aktuell die
notwendigen Kabel und Übergabepunkte. An einigen Standorten wie in
Marl sieht man die Bauarbeiten
deutlich. In den nächsten zwei Jahren
werden nach und nach alle Mieter
der circa 120.000 Wohnungen von
VIVAWEST die neue Grundversorgung und die Option bekommen,
digitale TV- und Radioprogramme
sowie Internet- und Telefonanschlüsse über einen modernen Breitbandkabelanschluss zu beziehen. Der
Umfang der Arbeiten ist abhängig
von der vorhandenen Installation.
Grundsätzlich gilt: Je neuer das Netz
ist, desto weniger Arbeiten werden
nötig sein. In vielen Fällen ist es mit
dem Austausch der Multimedia-Dose
getan, in den aufwendigeren Fällen
müssen neue Kabel verlegt werden.
Die Umstellung hat bereits begonnen
und erfolgt schrittweise für Häuser
und Siedlungen.
Auch moderne Kommunikationstechnik
benötigt Kabel und Schaltschrank
F OTO S : D I R K B A N N E R T, S TA DT A H L E N , M M P / S A R A H T H I E L E N , M A R I E N F E L D M U LT I M E D I A , P R ( 2 )
Gemeinsam für
das Dichterviertel
DEZEMBER 2013 B E I U N S 5
INFORMIEREN
INFORMIEREN
Baubeginn für neues Quartier
Darum wird Wohnen teurer
Energie als Preistreiber
Studie belegt: größter ANSTIEG DER MIETKOSTEN durch Elektrizität und Heizung
E F OTO S : V I VAW E S T
Es grünt in Essen
s gibt keinen Zweifel: Wohnen
ist teurer geworden. Das spüren
Mieter in ganz Deutschland seit
Jahren, und das zeigen auch die
jüngsten Statistiken des Bundesverbands
deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (kurz GdW). Vor allem
aber zeigen die Zahlen eines sehr deutlich:
Größter Preistreiber bei den Wohnkosten
sind mit Abstand die Heizkosten. Zwischen
2000 und 2012 sind die Verbrauchspreise
für Gas, Heizöl und Co. um satte 117 Prozent
gestiegen. Damit haben sich die Energiekosten ohne Strom mehr als verdoppelt.
Auch der Strom ist im gleichen Zeitraum
deutlich teurer geworden. Die Preise liegen
heute im Durchschnitt 79 Prozent über
jenen von 2000.
Der GdW vereint rund 3.000 Wohnungsunternehmen in Deutschland – darunter kommunale und genossenschaftliche
genauso wie kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Gesellschaften. Gemeinsam bewirtschaften sie
bundesweit rund sechs Millionen Wohnungen, in denen über 13 Millionen Menschen
wohnen. Entsprechend fundiert sind die
nun präsentierten Daten zur Mietkostenentwicklung.
Im neuen Quartier LIMBECKER HÖFE sorgen Grün- und Wasserflächen zwischen den
Wohngebäuden für Aufenthaltsqualität. Die Hochbauarbeiten haben begonnen
64 Quadratmeter großen Appartement über Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen bis hin zur 125 Quadratmeter großen MaisonetteWohnung. Jedes Gebäude bekommt eine Aufzugsanlage. Zu allen
Wohnungen gehören großzügige Balkone oder Terrassen sowie
eine gehobene Ausstattung mit Parkett, Fußbodenheizung und
kontrollierter Wohnraumbelüftung.
Die kleineren Wohnungen stattet VIVAWEST mit bodengleichen Duschen, die größeren teilweise mit zwei Bädern aus.
Einige der 15 Wohnungen in den Staffelgeschossen werden über
Saunen verfügen. Zu den Erdgeschosswohnungen gehören
Mietergärten. Die Architektur der
Häuser, die Ausstattung der Wohnungen sowie die Gestaltung der
Außeneinlagen fügen sich in das
Gesamtkonzept der Stadt Essen zur
Neuordnung der nördlichen Innenstadt und Errichtung eines hochwertigen Stadtquartiers ein. //
Informationen zum neuen Quartier
erhalten Sie im Kundencenter Essen
oder telefonisch unter: 0209�/380�-�1 10 00
ANSTIEGE NOCH UNTERHALB
DER INFLATION
G R A F I K E N : P I C F O U R ; F OTO : S H U T T E R S TO C K
W
o früher in Essen Tonnen von Waren verschoben
wurden, entsteht seit 2010 auf dem etwa 13 Hektar großen Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in
zentraler Lage zwischen Innenstadt und Universität
ein neues hochwertiges und grünes Viertel zum Wohnen, Arbeiten
und Erholen. Neben einem hohen Wohnanteil wird es Büros für
Dienstleistungsfirmen sowie Bistros, Gaststätten und Restaurants
geben. Für zusätzliche Attraktivität sorgen Grün- und Wasserflächen. VIVAWEST entwickelt hier bis Herbst 2015 das Quartier
„Limbecker Höfe“ mit 112 Wohneinheiten. Zusätzlich zu den fünf
neuen Gebäuden werden 105 Tiefgaragenstellplätze entstehen. Die
Hochbauarbeiten hierfür wurden in
diesem Dezember begonnen.
Die Häuser verfügen über vier
Vollgeschosse sowie teilweise über
ein zusätzliches Staffelgeschoss,
also ein zurückgesetztes Stockwerk. Die Grundrisse der größtenteils barrierefreien und barrierearmen Wohnungen variieren vom
Die Nettokaltmieten in Deutschland sind
seit der Jahrtausendwende um 16 Prozent
gestiegen. Das klingt nach viel, liegt aber
tatsächlich noch ein gutes Stück unter der
allgemeinen Inflation. Im gleichen Zeitraum haben sich die Verbraucherpreise
insgesamt nämlich um 24 Prozent erhöht.
In 12 der vergangenen 13 Jahre lag die
Mietsteigerung immer jeweils unter der
allgemeinen Teuerung. Im Vergleich zu
anderen Gütern ist die Nettokaltmiete
damit gesunken. Auch die Preise für die
kalten Betriebskosten, wie Wasser, Straßenund Gebäudereinigung, Müllgebühren, Ver-
Diese Kosten steigen am stärksten
Preisentwicklung bei Strom und Haushaltsenergie im Vergleich zu den Kaltmieten
Index Januar 2000=100
220
200
180
160
140
120
100
80
2000
2001
Strompreis
2002
2003
2004
Gas, Heizöl
2005
2006
2007
Nettokaltmiete
2008
2009
2010
2011
2012
Zum Vergleich: allgemeine Inflation
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 7, Verbraucherpreisindex, Monatswerte bis 1 2/2012
sicherung und Steuern, sind mit 19 Prozent
vergleichsweise langsam gestiegen.
„Die größten Preiserhöhungen für die
Mieter entstehen aktuell durch steigende
Energiepreise, steigende Stromkosten
und Steuern“, erklärt GdW-Präsident
Axel Gedaschko. „All das sind Kosten,
auf die der Vermieter nur begrenzten
Einfl uss hat.“ Zwar können die Mieter
ihren Strom- und Heizenergieverbrauch in
gewissem Umfang steuern. Gegen derart
stark steigende Energiepreise sind aber
auch sie letztlich machtlos. Hier sei der
Staat gefragt, so Gedaschko.
Die Nettokaltmieten der GdW-Unternehmen liegen mit durchschnittlich
5,04 Euro pro Quadratmeter unter den
bundesweiten Bestandsmieten von insgesamt 5,13 Euro. Bei VIVAWEST sind die
Mieten im Übrigen mit durchschnittlich
4,90 Euro pro Quadratmeter sogar noch
etwas günstiger. //
Was steckt in
der „zweiten Miete“?
Ein Euro an Nebenkosten enthält im
bundesweiten Durchschnitt jeweils …
67 Cent kalte Betriebskosten
33 Cent Heizung*
*Dieser Mittelwert ist in der Praxis stark
abhängig von der jeweiligen Energieart und
vom Modernisierungsgrad der Wohnung
Quelle: Deutscher Mieterbund e.V. in Kooperation mit der
mindUp GmbH Daten 2011, Datenerfassung 2012/2013
Neues Quartier „Limbecker Höfe“: Die zahlreichen
Grün- und Wasserflächen sind im Modell gut zu erkennen
6 B E I U N S DEZEMBER 2013
DEZEMBER 2013 B E I U N S 7
INFORMIEREN
F OTO S : D I R K B A N N E R T
Profis für den Winterdienst
Dem Schnee und Eis in den VIVAWEST-Quartieren zu Leibe rücken die Kräfte der Dienstleistungsgesellschaft HVG: Dabei kommen Schneeschieber und Besen, aber auch schweres Spezialgerät zum
Einsatz. Gestreut werden abstumpfende Mittel, unter anderem umweltfreundliches Lavagranulat
W
Von Eis und
Schnee befreit
Die Dienstleistungsgesellschaft HVG übernimmt in vielen Siedlungen von VIVAWEST künftig
den WINTERDIENST und entbindet damit zahlreiche Mieter von mühsamen Pflichten
enn die weiße Pracht das
Land bedeckt, scheiden sich
darüber jedes Jahr aufs Neue
die Geister. Zur Weihnachtszeit ist sie vielfach noch gern gesehen, aber
spätestens danach wird sie Autofahrern
und Räumpflichtigen langsam lästig. Viele
VIVAWEST-Mieter können dem Wintereinbruch nun mit größerer Gelassenheit
entgegensehen: Sie müssen nicht mehr
in aller Frühe zum Schneeschieben raus,
wenn es über Nacht geschneit hat. Diese
Arbeiten übernimmt künftig vielerorts der
hauseigene Dienstleister HVG Grünflächenmanagement GmbH. Diese Leistungen
werden über die allgemeinen Betriebskosten abgerechnet. Die Mieter, bei denen sich
die Winterdienst-Verpflichtung ändert, hat
VIVAWEST mit einem Anschreiben informiert. Bei den Kunden, die kein Anschreiben erhalten haben, gelten weiterhin die
bestehenden Räumverpflichtungen.
Die VIVAWEST-Tochtergesellschaft HVG
ist Spezialist für die Pflege der Grünflächen
und die Verkehrssicherung im Außenbereich. Das schließt die Kontrolle des
Baumbestandes sowie die Sicherung der
Spielplätze, Zuwege und Grünflächen mit
ein. Zur kalten Jahreszeit fällt das Räumen
der Wege von Schnee und Eis in diesen Aufgabenbereich. Bisher betreute die HVG bereits eine Wegstrecke von etwa 300 Kilometern. In diesem Winter kommen weitere 700
Kilometer dazu. Räumpflichten sind durch
die Straßensatzungen exakt geregelt. Die
Kommunen haben darin festgelegt, welche
Strecken geräumt werden müssen.
Diese Pflichten, die oft in Mieterhand
lagen, erledigt nun die HVG. Zusätzlich
wird sie bedarfsorientiert die Hauszuwegungen und Müllstandplätze räumen. Die
Straßensatzungen schreiben auch vor, welche Materialien gestreut werden dürfen.
„Wir setzen nur abstumpfende Mittel ein,
Lavagranulat oder solche mit dem Blauen Engel“, erklärt Ralf Hoffmann, bei der
HVG für die Organisation des Winterdienstes zuständig. Salz darf nur auf Treppen,
abschüssigen Wegen oder Einfahrten zu
Tiefgaragen verwendet werden. Dazu sind
auch die Firmen verpflichtet, mit denen vor
Ort zusammengearbeitet wird. Die Unternehmen können durch einen flexiblen Maschinen- und Personaleinsatz garantieren,
dass notfalls schnell reagiert wird. Denn
die Wetterprognosen können nicht immer
exakt vorhersagen, wie viel Schnee fällt.
Und besonders bei Blitzeis muss es beim
Räumdienst schnell gehen.
SCHWERES GERÄT IM EINSATZ
Die übergreifende Planung des Winterdienstes macht den Einsatz von Maschinen
möglich. „In den letzten Jahren sind die
Winter härter geworden“, gibt Hoffmann zu
bedenken. „Das Angebot von technischen
Hilfsmitteln ist gewachsen und reicht von
Lkw mit Schneeräumschilden bis zu kleinen ‚Traktoren‘ mit Drehbürsten.“ So können auch Wege mit einer Breite von bis zu
vier Metern zügig geräumt werden. Doch
bei allem Einsatz für rutschfreie Wege wird
eines nicht gelingen: Ganz geräuschfrei geht
Schneeräumen nicht vonstatten, und bei
extremen Wetterlagen können die Einsatzfahrzeuge nicht überall gleichzeitig sein. In
solchen Ausnahmesituationen bitten wir um
Verständnis und ein den Witterungsverhältnissen angepasstes Verhalten. //
DEZEMBER 2013 B E I U N S 9
WOHNEN
Bei uns zu Hause
Dorfleben
mitten
in der
Großstadt
VIVAWEST-Mieter stellen
sich „bei uns“ vor.
ZU BESUCH bei Familie
Günther in Bottrop
Drei Fragen an
Alexander und
Oxana Günther
Wie unterscheidet sich
Ihr Leben heute von
dem in Kasachstan?
Oxana Günther: In
Kasachstan leben oft
alle Familienmitglieder
unter einem Dach, also
auch die Großeltern.
D
10 B E I U N S DEZEMBER 2013
Alexander Günther:
Dort ist eine Mietwohnung in der Stadt
sehr teuer.
Was gefällt Ihnen an
Ihrer Siedlung?
Oxana Günther: Der
Garten und die vielen
Kinder hier. Das ist wie
ein eigenes kleines Dorf.
Beliebt bei jungen Familien
F OTO : C AT R I N M O R I T Z
er sechsjährige Max flitzt mit dem
Fahrrad vor dem Haus herum. Alexander Günther (29) und seine Frau
Oxana (27) stützen das Dreirad
des einjährigen Emilian. Der kleine Junge
mit den himmelblauen Augen wirkt noch etwas verloren auf seinem Gefährt. Die beiden
Sprösslinge halten das Ehepaar aus Kasachstan mächtig auf Trab. Alexander und Oxana
haben sich vor zwölf Jahren in Deutschland
kennengelernt. Eine Teenagerliebe. Die junge
Frau war 15, als sie 2001 nach Deutschland
kam, und erinnert sich noch gut an ihren ersten Eindruck von ihrer neuen Heimat: „Ich war
so verwundert über die großen Autos, die die
Straße sauber machen“, erzählt sie. „Straßenreinigung, das gab es in Kasachstan nicht.“
Alexander Günther lebt seit 1998 in Deutschland. „Man kann sich hier eine Zukunft aufbauen.“ Die Günthers haben das in Bottrop
geschaff t. Seit vier Jahren wohnen der Industriemechaniker und die Verkäuferin in der
VIVAWEST-Siedlung an der Siemensstraße in
Bottrop-Batenbrock, auf 78 Quadratmetern
plus kleinem Garten. „Das ist toll, vor allem
für die Kinder“, lobt Alexander Günther. Den
fast schon dörflichen Charakter der Siedlung
schätzen die Eltern, da alle Nachbarn sich untereinander kennen. Und sie sind sich sicher:
„Woanders wollen wir nicht wohnen.“ //
Die Siedlung an der Siemensstraße in Bottrop-Batenbrock
zieht vor allem junge Familien an. Ein Dutzend Kinder und
ein halbes Dutzend Jugendliche mit ihren Eltern wohnen
hier. In den Häusern gibt es immer zwei Mietparteien.
Die Mieter im oberen Geschoss haben einen großen Balkon,
die im Erdgeschoss dafür einen eigenen kleinen Garten.
Das Leben spielt sich viel draußen ab, auch weil die
Straße verkehrsberuhigt ist und in einer Sackgasse endet:
optimal für die Kinder zum Herumtoben!
Weitere Informationen:
www.vivawest.de/mieten/mietangebote.html
Kundencenter Bottrop: 0204/706 46-0
Ihre Wünsche für
die Zukunft?
Alexander Günther:
Irgendwann möchten
wir in die eigenen vier
Wände ziehen. Für
unsere Kinder wünschen
wir uns natürlich eine
gute Ausbildung.
Oxana Günther: Eigene
vier Wände wären
nicht schlecht. Und nach
der Elternzeit möchte
ich wieder in meinem
alten Job als Verkäuferin
arbeiten.
DEZEMBER 2013 B E I U N S 11
WOHNEN
Frische Farbkonzepte
B
estimmt haben Sie schon einmal
einen Raum betreten, in dem Sie
sich vom ersten Augenblick an
wohlgefühlt haben. Der Grund dafür sind Farben: Sie wecken Erinnerungen,
etwa an das Blau des Himmels, an grüne
Wiesen oder das rote Lieblingskleid. Sie wirken beruhigend oder anregend, können Behaglichkeit genauso vermitteln wie eine gewisse Kühle. Mit Tönen lässt sich aber nicht
nur die Stimmung beeinflussen: Man kann –
zumindest optisch – ganze Wände versetzen. Kleine Zimmer werden größer, große
werden gemütlicher, schmale Flure weiten
sich, und Wohnbereiche trennen sich voneinander. Das Geheimnis dieser Wirkung liegt
in der Lichtstreuung. Je weiter Gegenstände entfernt sind, umso blasser erscheinen
sie. Dunkle Wände kommen dem Betrachter
deshalb scheinbar entgegen, helle Flächen
rücken dagegen optisch in die Ferne. Ein
Effekt, der sich in jeder Wohnung nutzen
lässt. Bevor Sie aber planlos zu Pinsel und >>
Der perfekte Ton
für jeden Raum
Zu hohe Decken – zu kleine Zimmer? Die richtige FARBAUSWAHL macht Ihr
Zuhause noch wohnlicher und kann den Räumen eine neue Wirkung verschaffen
Sehr hohe Räume
sehen prachtvoll aus,
wirken aber oft zu
kühl. Dann hilft es,
den oberen Wandbereich in derselben
Farbe wie die Decke
zu streichen. Damit
Heizungskörper optisch verschwinden,
streicht man auch
sie in der Wandfarbe
Mit starken Farbkontrasten lassen sich
verschiedene Wohnbereiche voneinander
abteilen – zum Beispiel die Leseecke
vom Flur. Mit knalligen Accessoires kann
man erfrischende Akzente setzen
Große Flächen wirken viel spannender,
wenn man sie farblich gliedert. Hier
wurde eine weiße
Profi lleiste aufgesetzt – ein einfacher
Pinselstrich tut es
aber auch
Dachzimmer wirken oft ein bisschen erdrückend. Helle Decken
machen sie nach oben luftiger. Dachschrägen verschwinden optisch,
wenn man sie farblich den Wänden anpasst
DEZEMBER 2013 B E I U N S 13
WOHNEN
WOHNEN
Frische Farbkonzepte
Farbe greifen, müssen Sie herausfinden,
was Ihr Farbkonzept bewirken soll. Wollen
Sie ein Zimmer im Dachgeschoss höher erscheinen lassen? Wirkt Ihnen Ihr Essbereich
zu kühl? Wollen Sie einen Flur in verschiedene Bereiche gliedern? Tatsächlich kann
dann die richtige Farbe helfen.
In einem normal proportionierten Raum
wird man den Fußboden eher dunkel anlegen, die Wände hell färben und die
Decke weiß streichen. Bei einem langen
Schlauchzimmer lohnt es sich dagegen,
der Stirnwand eine kräftige Farbe zu geben: So verkürzt sich der Raum optisch.
Hohe Altbaudecken kann man mit einem
dunklen Ton scheinbar absenken. Der
Raumeindruck lässt sich durch die richtigen
Farbtöne verstärken: Blau vermittelt Weite,
Braun- und Rottöne verkleinern dagegen
den Raum. Damit Farben wirken, brauchen
sie reichlich Licht. Transparente Vorhänge
und Lichtinseln sind deshalb für Ihr Farbkonzept entscheidend. //
F OTO : F OTO L I A
Kleine Räume ganz groß
Brandschutz
Bei aller Lust an der farbaktiven Gestaltung
Ihrer Räume denken Sie bitte daran, dass Sie
bei einem eventuellen Auszug gemäß den
„Allgemeinen Vertragsbestimmungen“ darauf
achten müssen, dass die Farbgestaltung
der Räume „dem durchschnittlichen und
üblichen Geschmacksempfinden entspricht“.
Werden Wände in verschiedenen
Farbtönen gestrichen, bekommt
der Raum mehr Tiefe. Bei dieser
Lösung sollte auch der Fußboden
einen dunklen Farbton haben
14 B E I U N S DEZEMBER 2013
F OTO S : L I T T L E G R E E N E ( 2 ) , FA R R OW & B A L L , D U L U X , A L P I N A ; I N F O G R A F I K E N : A L P I N A
1 Dunkle Fußböden verleihen
Standfestigkeit und eine ruhige
Atmosphäre
2 Ist die Deckenfarbe leicht
getönt, erscheint das Zimmer
niedriger und behaglicher
3 Der Raum öff net sich nach
oben, wenn der Deckenfarbton
heller als die Wandfarbe ist
4 Die Wände sind farblich von
Boden und Decke abgesetzt – das
verleiht dem Raum Großzügigkeit
5 Im Kontrast zu den hellen
Seitenwänden kommt eine
farbige Wand dem Betrachter
förmlich entgegen
6 Die Stirnwand in hellem
Farbton öff net den Raum
nach hinten
Gefährliche Jahreszeit
Vor sorglosem UMGANG MIT KERZEN wird oft gewarnt. Trotzdem kommt es
besonders im Advent und zu Weihnachten immer wieder zu Wohnungsbränden
A
dvent, Advent, ein Lichtlein
brennt …“ beginnt ein bekanntes Weihnachtsgedicht. Doch
manchmal brennt nicht nur ein
Lichtlein, sondern schnell die Gardine oder
schlimmstenfalls das ganze Zimmer. Dann
steht nicht nur das Christkind vor der Tür,
wie es im Text des Kindergedichts heißt,
sondern die Feuerwehr.
Die Advents- und Weihnachtszeit lädt
dazu ein, dass wir es uns zu Hause gemütlich machen. In vielen Wohnungen sorgen
Adventskränze und Weihnachtsbäume für
eine heimelige Atmosphäre, oft werden auch
Duftlampen aufgestellt. „Damit wächst die
Brandgefahr“, warnt Annika Kuhl vom
Verband der Feuerwehren in NordrheinWestfalen. 50 bis 70 Menschen kommen
allein in NRW jährlich bei Bränden in den
eigenen vier Wänden ums Leben. Sehr oft
sei menschliches Fehlverhalten die Ursache.
Gegen Rauch und Feuer gibt es ein wirksames Frühwarnsystem: den Rauchmelder.
Er kann Rauch „sehen“ und schlägt frühzeitig Alarm. Die handelsüblichen Geräte
haben eine Fotolinse und arbeiten nach dem
optischen Prinzip. Wenn Rauchpartikel darauf treffen, reagieren sie mit einem Warnsignal. Allerdings machen sie manchmal
ihren Job zu gründlich. Wasserdampf oder
Kochdünste können leicht einen Fehlalarm
auslösen. Deshalb gehören die Geräte nicht
in die Küche und nicht ins Bad. Rauchmelder
bringen zusätzliche Sicherheit ins Haus. Insbesondere im Falle eines nächtlichen Brandes können sie Leben retten, weil sie schlafende Bewohner auf die Gefahr aufmerksam
machen. Nichtsdestotrotz sollte man bei
weihnachtlicher Dekoration mit offenem
Feuer besondere Vorsicht walten lassen. //
Kleine Tipps
• Brennende Kerzen nicht
unbeaufsichtigt lassen
• Nicht brennbare Unterlagen für
Adventskränze verwenden, auf
Standsicherheit achten und Plätze
mit Zugluft vermeiden
• Kerzen nicht ganz herunterbrennen lassen
• Trockenes Tannengrün gegen
frisches auswechseln
• Für Weihnachtsbäume lieber
elektrische Kerzen im Niederspannungsbereich verwenden.
Lichterketten sollten den VDEBestimmungen entsprechen
und ein GS-Gütesiegel haben
DEZEMBER 2013 B E I U N S 15
LEBEN
Adresse für gutes Wohnen
Mit einem Mix an
Maßnahmen wird das
Traditionsquartier
Breuskesbach (hier im
Modell) aufgewertet
Jungbrunnen für Breuskesbach
D
ie Siedlung Breuskesbach in Recklinghausen galt lange Zeit als
Musterbeispiel für die gelungene
Gestaltung eines Stadtviertels.
Mitte der 1970er-Jahre im Rahmen des
„Standortprogrammes NRW“ entstanden,
sollten die bis zu acht Stockwerke hohen
Häuser vor allem Beschäftigten der Zeche
General Blumenthal mit ihren Familien guten
und preisgünstigen Wohnraum bieten.
„Ich habe mich in der Siedlung schon als
Kind wohlgefühlt“, sagt Christoph Domzal,
der im Viertel aufgewachsen ist und auch
jetzt mit seiner Familie in der Blumenthalallee wohnt. „Wir wohnen ganz zentral in Nähe der Innenstadt, trotzdem ist
es sehr ruhig, es gibt viele Geschäfte und
Einkaufsmöglichkeiten, und das ProsperHospital ist ein paar Ecken weiter.“ Doch
die Zeche General Blumenthal hat längst
16 B E I U N S DEZEMBER 2013
dichtgemacht, und die Siedlung ist in die
Jahre gekommen. Das sieht man ihr auch
an: Häuser und Fassaden wirken altmodisch, Hauseingänge monoton. Die Treppenhäuser sind dunkel, Außenanlagen
zugebaut oder verwachsen.
„Breuskesbach ist eine in Vergessenheit
geratene Adresse“, räumt Tilo Butermann
ein, bei VIVAWEST für die Planung und
Steuerung von Investitionen zuständig. Die
Folge: Die Häuser haben ihre Anziehungskraft verloren, Wohnungen stehen leer.
„Mit ihrer guten Lage hat die Siedlung
weiter großen Reiz“, weiß Tilo Butermann.
„Auch die Wohnungen sind ansprechend
und vom Grundriss her noch attraktiv.
Es ist die Siedlung selbst, die kein gutes Image hat.“ Den Ruf will VIVAWEST
jetzt aufpolieren, den Häusern ein neues
Gesicht verleihen und das ganze Wohnvier-
tel revitalisieren. Knapp 20 Millionen Euro
lässt sich das Wohnungsunternehmen dieses Engagement kosten.
Mit einem differenzierten Mix an Maßnahmen soll insbesondere das äußere
Erscheinungsbild des Quartiers deutlich
aufgewertet werden. Für den Hochbau
bedeutet das die komplette Erneuerung
der Fassaden inklusive einer modernen
Auswahl an Farben. Auch die wenig einladenden Hauseingangsbereiche und Treppenhäuser werden neu gestaltet, damit
sie großzügig, freundlich und hell wirken.
Dunkle Ecken rund um die Häuser sollen
beseitigt werden. Deshalb steht die Tiefgarage ebenso im Fokus der Planungen wie
der Garagenhof neu gestaltet wird.
Flankiert werden die Veränderungen
an und in den Gebäuden mit einer Neuanlage der weitläufigen Außenbereiche. Hier
F OTO S : V I VAW E S T
Siedlung in Recklinghausen wird revitalisiert und in NEUE STADTGÄRTEN umbenannt
erfolgt der Abbruch sämtlicher baufälliger
und unansehnlicher Betoneinbauten. Neue
Wegführungen, Spiel- und Aufenthaltsflächen sollen dem Quartier zusammen mit
den hausnahen Bereichen einen parkähnlichen Charakter verleihen.
Mit ihrem Äußeren wird sich der Name
der Siedlung ändern: „Neue Stadtgärten“
heißt sie künftig. „Da der Schwerpunkt
der Revitalisierung auf dem Erscheinungsbild der ‚Neuen Stadtgärten‘ liegt,
greifen die Arbeiten nur wenig in die privaten Belange der Bewohner ein“, weiß
VIVAWEST-Vermieter Maurizio Lindemann.
Er ist in einem eigenen Servicebüro vor Ort
erreichbar, um Fragen rund um die Modernisierungsarbeiten zu beantworten.
An seiner Seite wird sich weiterhin der
langjährige Quartiershausmeister Dirk Venker um die alltäglichen Probleme kümmern.
„Sicherlich kann es vorübergehend zu
Geräuschentwicklung kommen, und es ist
möglich, dass der eine oder andere Zugang
zeitweilig nur über Umwege erreichbar ist“,
räumt Lindemann ein. „Wenn Fenster in
Wohnungen ausgetauscht werden müssen,
kann es kurzfristig auch zu Einschränkungen für die Nutzung einzelner Räume kommen. Das ist aber unser Tagesgeschäft, das
wir professionell beherrschen, sodass von
Belastungen kaum die Rede sein kann.“
SERVICEBÜRO POSITIV ANGENOMMEN
Maurizio Lindemann berichtet von regelmäßigen Besuchen interessierter Kunden
in seinem Servicebüro. „Das Büro wurde
gut angenommen. Viele Mieter kommen
mit Fragen zum Umfang der Modernisierungen, zum zeitlichen Ablauf der Arbeiten, aber auch zur künftigen Miete zu mir.“
Hierzu muss klar gesagt werden, dass eine
Mieterhöhung unvermeidbar ist. Dieser Anpassung stehen auf der anderen Seite aber
ein erhöhter Wohnwert sowie eine deutliche Energieersparnis gegenüber.
„Neue Stadtgärten“ – der künftige
Na me der Siedlung signalisiert: Hier
entsteht ebenso ein neues Wohnumfeld,
das nicht nur den Bewohnern der Häuser
zugutekommt, sondern den Bürgern des
gesamten Stadtviertels.
„Ich freue mich über das Engagement
von VIVAWEST, das für die Lebensqualität
vor Ort eine zentrale Aufwertung bedeutet
und ein deutliches Signal ist für den starken
Immobilienstandort Recklinghausen“, sagt
Bürgermeister Wolfgang Pantförder. „Der
Name ‚Neue Stadtgärten‘ passt gut“, findet Mieter Christoph Domzal. „Es ist eine
äußerst angenehme Gegend hier.“ //
DEZEMBER 2013 B E I U N S 17
LEBEN
LEBEN
Gemeinschaft zählt
Ein Haus voller
Senioren, aber keine Senioren-WG:
gute Nachbarn in
Duisburg-Wehofen
So klappts auch
mit dem Nachbarn
Gemeinsame Aktivitäten, gegenseitige Unterstützung und RÜCKSICHTNAHME machen
eine gute Hausgemeinschaft aus – nicht nur im Seniorenhaus in Duisburg-Wehofen
A
n das schon fast traditionelle Grillfest im August denken
sie gerne zurück und freuen sich schon auf den AdventKaffee im Trockenraum des Kellers. „Dort ist es uns
warm genug, und notfalls haben wir zwei Elektroöfen“,
sagt Bewohner Heinrich Lotz. Aus dem Restbetrag ihrer Grillkasse
kaufen die geselligen Rentner Kuchen, Plätzchen und Kaffee. Dann
schmücken sie den Raum festlich und singen Weihnachtslieder.
„Und wir tragen uns gegenseitig Gedichte vor“, ergänzt Nachbarin
Helene Lau (78). Nur vom „Wichteln“ halten sie nichts. „Wir haben
doch schon alles“, so Mieterin Christel Tafel zur Begründung. Vor
fünf Jahren wurde das neue Gebäude in Duisburg-Wehofen bezogen. Barrierefrei, mit lichten Fluren und breiten Türen. Damit war
18 B E I U N S DEZEMBER 2013
VIVAWEST dem Wunsch vieler langjähriger Mieter entgegengekommen. Es ist ein Haus voller Senioren, aber keine SeniorenWG. „Jeder führt sein eigenes Leben weiter“, betont Christel Tafel.
„Aber wenn ich jemanden zwei oder drei Tage nicht gesehen habe,
klingele ich einfach mal an“, wirft Alice Kiesselmann ein. „Und
wer in den Urlaub fährt, meldet sich beim Nachbarn ab“, ergänzt
Heinrich Lotz. Nachbarschaftshilfe der besonderen Art.
Lotz ist so etwas wie der „inoffizielle“ Hausmeister. Vor allem die alleinstehenden Frauen wissen seine Hilfe im Alltag zu
schätzen. Lotz packt an, trägt schwere Gegenstände hoch oder
fegt seinen Nachbarinnen im Winter auch schon mal das zugeschneite Auto frei. Siegfried Wlcek gehört zu den „Neuen“ im
Haus. Der 74-Jährige zog vor fünf Monaten mit seiner Frau ins sie; und das liegt nicht nur daran, dass eine Etage tiefer ihr SchwaErdgeschoss. Auf der gleichen Etage leben zwei weitere Männer, ger mit seiner Frau eingezogen ist. Auch mit der dritten Familie
die er bislang nur vom Sehen auf der Straße kannte. „Wir haben verstehen sich die Sandgathes gut. „Im vergangenen Sommer
uns auf Anhieb verstanden“, ist Wlcek begeistert. Man hilft sich haben wir oft zusammen gegrillt“, sagt sie. Und wenn es um
bei der Arbeit in den Mietergärten gegenseitig aus. „Der eine Pflanzen und Dekoration geht, verlässt sie sich auf ihre Nachbarin
hat eine Heckenschere, der andere den richtigen Spaten. Man Silvia Linke. „Die hat in diesen Dingen einen grünen Daumen“,
muss doch nicht alles doppelt und dreifach kaufen“, findet der scherzt Annette Sandgathe. Gute Nachbarschaft herrscht in der
Mieter. Auch bei der Obsternte wird
gesamten Bückmannsmühle. Seit siegemeinsam angepackt. Die Duisburben Jahren wohnen die Sandgathes
Auch Vierbeiner sind in der Hausgemeinschaft
ger Hausgemeinschaft empfindet sich
hier in einem grünen, verkehrsberuhigwillkommen: Josef Reischl mit Hund
nicht gleich als „große Familie“, aber ein
ten Kleinod. Alle Altersgruppen leben
Verantwortungsgefühl gegenüber dem
in dieser Siedlung, die VIVAWEST vor
Nachbarn ist im Laufe der Zeit schon
einigen Jahren aufwendig saniert hat.
entstanden. Auf das richtige Verhältnis
Das gemeinsame Halloween-Fest und
von Distanz und Nähe komme es an,
die abgestimmte Adventsbeleuchtung
meint die Runde übereinstimmend.
sind für sie Beispiel für den guten ZuSo ähnlich empfi ndet es auch
sammenhalt. „Es ist wie auf dem Dorf,
Annette Sandgathe. Die junge Frau
fast schon familiär“, sagt Annette Sandlebt mit Mann und Tochter in einer
gathe. Dabei ist die stark befahrene
VIVAWEST-Wohnung in Essen-AltenB 224 nur einen Steinwurf entfernt. Ein
Rezept für gute Nachbarschaft hat die
essen-Süd in einem Dreiparteienhaus.
„Die Chemie stimmt zwischen uns“, sagt
Essenerin auch parat. Es lautet: Rück-
DEZEMBER 2013 B E I U N S 19
LEBEN
LEBEN
Gemeinschaft zählt
Innovation nutzt der Umwelt
Der „Kat“ fürs Dach
Im Langzeiteinsatz getestet und für gut befunden: Ab sofort setzt VIVAWEST auf
DACHZIEGEL, DIE SCHADSTOFFE AUS DER LUFT HOLEN und unschädlich machen
20 B E I U N S DEZEMBER 2013
Dachfläche im Bestand getestet hat. „Mit
Erfolg“, wie Marcus Collmer, Umweltbeauftragter bei VIVAWEST, bestätigt. „Die Dachziegel haben ihre Langlebigkeit gezeigt und
in unabhängigen Tests auch ihre Leistung
für die Luftqualität bewiesen.“
Das Geheimnis der luftreinigenden
Dachziegel heißt Fotokatalyse. Dazu gibt
der Hersteller Titandioxid in die Ziegelmischung. Dieses weiße Pulver steckt
zum Beispiel auch als Farbstoff in der
Zahnpasta oder als UV-Blocker in der
Sonnencreme. Auf dem Dach spaltet
es gesundheitsschädliche Stickoxide aus
der Luft mithilfe des Sonnenlichts in harmlose Bestandteile auf. Übrig bleibt in geringen Mengen Nitrat, das den Pflanzen als
Dünger dient oder vom Klärwerk entsorgt
werden kann.
Das Fraunhofer-Institut hat die Wirkung
getestet und ausgerechnet, dass 1.000
Quadratmeter Dachfläche mit den neuen
Ziegeln im Jahr so viel Stickoxide abbauen, wie ein durchschnittlicher Diesel-Pkw
pro Jahr ausstößt.
VIVAWEST ist vom Nutzen überzeugt
und setzt vorrangig Climalife-Ziegel bei
neuen Dächern ein. „Wir haben allein 2012
rund 30.000 weitere Quadratmeter eingedeckt“, sagt Collmer. Jedes Jahr sollen nun
je nach Bauvolumen weitere 30.000 Quadratmeter hinzukommen. Eine lohnende Investition, zumal die neuen Ziegel nicht nur
die Luft sauber halten, sondern auch sich
selbst. Langzeittests haben gezeigt, dass
sie deutlich weniger von Moos befallen werden als herkömmliche Dachziegel. „Lediglich am Anfang können auf der Oberfläche
Schlieren und Schattierungen auftreten“,
erklärt Collmer. „Die verschwinden mit der
Zeit. Nach einem Jahr sind diese optischen
Beeinträchtigungen vergessen.“ Genau wie
der Smog im Ruhrgebiet in Vergessenheit
geraten ist. //
So funktioniert der
moderne Dachziegel
Die feinen weißen Partikel Titandioxid dienen
als Katalysator im Dachziegel. Mithilfe des
natürlichen UV-Lichts der Sonne nimmt das
Titandioxid (TiO2) Schadstoffe wie Stickoxid
(NOx) aus der Luft und wandelt sie in unschädliche Stoffe wie Nitrat (NO3) um. Der Regen
wäscht diese dann später einfach vom Dach.
F OTO : V I VAW E S T; I L L U S T R AT I O N : P I C F O U R
sichtnahme! „Im Zusammenleben mit anderen Menschen muss
man auch schon mal ein Auge zudrücken können, selbst wenn
einem etwas nicht so richtig passt.“
So sieht es auch VIVAWEST-Mieterin Annette Müller aus Ahlen.
Gute Nachbarschaft habe sie besonders erlebt, als die Kinder noch
im Haus waren. „Wir hatten einen Sandkasten im Garten, der war Gemeinsam wird gefeiert, und gemeinsam wird auch die Arbeit
der Treffpunkt der Kinder aus der ganzen Umgebung“, erinnert im Garten erledigt: Heinrich Lotz und Josef Reischl
sich die 54-Jährige. Ob es daran lag, dass es bei ihr auch immer ein
„Bütterken“ für die Kleinen gab? „Es herrschte irgendwie ‚Haus der
offenen Tür‘“, sagt die Mieterin. „Auch bei den anderen.“ Klar, dass
beim Spielen im Garten oder vor der Haustür auch mal ein paar Kolonie nach Starkregen unter Wasser stand. „Bei uns waren nur
Pflanzen kaputtgingen. „Das passiert schon mal“, meint sie. Aber Keller und Küche betroffen; andere traf es schlimmer“, erinnert
das Gegenteil, Verschlossenheit, sich von den anderen Nachbarn sich seine Frau. Da packten alle an und halfen sich gegenseitig.
absondern, das sei hier unbekannt. Annette Müller räumt aber auch
Oder als vor vier Jahren für die Mieter die Fernwärmekosein: „Mit dem Alter hat sich einiges verändert.“ Ihre Kinder sind ten geradezu „explodierten“. Die Mieter-Interessengemeinschaft,
heute 22 und 28 Jahre alt und längst aus dem Haus.
kurz: MIG, setzte sich mit der Wohnungsgesellschaft zusammen.
Doch nicht nur die Kinder halten die Gemeinschaft in der „Wir haben dann mit der VIVAWEST-Vorgängergesellschaft
100 Jahre alten Zechensiedlung in Ahlen zusammen. Da ist das Evonik Wohnen darüber geredet und eine gute Lösung gefunKoloniefest alle zwei Jahre am Ende der Sommerferien: mit den“, erklärt Reiner Müller, der seit seiner Pensionierung vom
Bergbau dem Vorstand der MIG anFlohmarkt, Würstchenbude und Wafgehört. Das Blockheizkraftwerk wird
felverkauf. Auch die Ahlener Schulen
Es geht auch ohne Auto: Bernhard Zwingenberg
hilft auch Nachbarn, die nicht mehr gut zu Fuß sind
jetzt von einem verbrauchsfreundstellen sich an diesem Samstag vor.
lichen Motor angetrieben. Die HeiHinzu kommen das jährliche Stadtteilfest und der Weihnachtsmarkt. Solche
zungsrechnung halbierte sich. Zurück
Traditionen beizubehalten, hält Reiner
zu den rüstigen Senioren in Duisburg.
Müller für wichtiger denn je. „Früher
Fünf Jahre leben sie nun unter einem
lebten hier nur Bergleute. Der ZusamDach. Echten Streit habe es in dieser
menhalt auf der Zeche setzte sich in
Zeit noch nicht gegeben, bestätigt die
der Kolonie fort“, meint der 57-Jährige.
Runde bei Christel Tafel übereinstimMittlerweile leben zwischen Glückaufmend. Die Mieterin weiß auch, warum:
„In jedem Haus gibt es eine Sache, die
platz, Kohlenstraße und Schachtstraße
für Ärger sorgt: nämlich das Treppenauch viele Familien, die nicht aus dem
Bergbau stammen.
putzen.“ Weil die Flurreinigung aber
VIVAWEST als Service übernimmt,
Und da sind die kleineren und
größeren Krisen, in denen sich eine
geraten sich die älteren Herrschaften
gute Nachbarschaft wirklich bewährt,
darüber bestimmt nicht in die Haare.
meinen die Müllers. „In der Not rücken
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und
die Menschen näher zusammen“, sagt
Nachbarschaftshilfe lebt es sich dort
Reiner Müller. Etwa, als im Mai 2001 die
ohnehin sehr harmonisch. //
S F OTO S : C AT R I N M O R I T Z
„Man muss auch
mal ein Auge
zudrücken können“
mog im Ruhrgebiet, das ist lange her. Seit den 60er- und 70erJahren, als Schlote, Kohleheizungen und Autos zwischen
Lippe und Ruhr für dicke Luft sorgten,
hat sich sehr viel verbessert. Seit mehr
als 20 Jahren hat es deutschlandweit keinen Smog-Alarm mehr gegeben. Trotzdem
lauern in der Luft gerade in Ballungsgebieten noch immer Schadstoffe. Heute weiß
man zudem viel genauer, wie negativ diese
sich auf die Gesundheit auswirken können.
Grund genug also, etwas für die Atemluft
zu tun. VIVAWEST hat deshalb in einem
Langzeittest Dachziegel erprobt, die selbstständig Schadstoffe aus der Luft holen und
unschädlich machen – gewissermaßen der
„Kat“ fürs Dach.
Climalife heißen die Dachziegel der
Firma Nelskamp, die VIVAWEST als erstes
Unternehmen überhaupt in Deutschland im
Jahr 2008 auf rund 10.000 Quadratmetern
UV-Strahlung
NOx
Regen
NOx
NOx
TiO2
Titandioxid
Climalife-Ziegel machen Luftschadstoff en den Garaus:
Neue Dächer gibts bei VIVAWEST nicht mehr ohne
NO3NO3-
DEZEMBER 2013 B E I U N S 21
LEBEN
WISSEN
Einsatz im Quartier
Erlebnisse für Kinder
Für gemütliche Stunden zu Hause
Eine Seite nur FÜR EUCH, KINDER! Tolle Ideen zum Rätseln, Staunen und Nachmachen
Wunsch fürs neue Jahr
Bringt die Monatsnamen in die richtige Reihenfolge:
Dann verraten euch die Lösungsbuchstaben vor
jedem Monat, was wir uns fürs neue Jahr wünschen.
E
August
F OTO S : D I R K B A N N E R T
B Mai
E
N November
G Juli
D Dezember
B Januar
I
Nach einer Haldentour auf Zeche Ewald besuchten die Gäste am Ehrenamtstag
Ende September die Travestie-Show „Viva Las Vegas“ im RevuePalast Ruhr
22 B E I U N S DEZEMBER 2013
Uwe Goemann, Geschäftsführer der Vivawest Stiftung, hofft,
im nächsten Jahr 200 Gäste
beim Ehrenamtstag begrüßen zu
können. Das sollte zu schaff en
sein. Schließlich gab es in diesem
Jahr schon eine Steigerung
gegenüber 2012 von 150 auf 180
teilnehmende Ehrenamtler. Sich
zu engagieren ist bei VIVAWEST
ganz einfach. Weitere Informationen gibt es bei der Vivawest
Stiftung. Christiane Neuhaus ist
die Ansprechpartnerin:
[email protected]
Telefon: 0209/380-130 43
Juni
L
Februar
S
September
F OTO S : G E T T Y I M AG E S , R A I N E R S T U R M / P I X E L I O
Wenn es draußen eisig wird, machen es sich Bären in ihrer Höhle
gemütlich. Anders als viele andere Tiere halten sie aber keinen
Winterschlaf, sondern nur Winterruhe: Sie wachen zwischendurch
immer wieder mal auf und suchen nach Nahrung. Weil es im Winter
wenig Futter gibt, fressen sie sich im Herbst eine ordentliche Fettschicht an. Im Frühling verlassen viele Bärenweibchen ihre Höhle
dann nicht mehr allein, denn während der Winterruhe bringen sie
bis zu vier Babys zur Welt. Bärenmütter sind sehr fürsorglich und
passen gut auf, dass die Winzlinge gefahrlos aufwachsen können.
Lösungswort:
Weihnachtsplätzchen, über die sich Vögel freuen
I L L U S T R AT I O N : P I C F O U R
A
Kolonie-Museum in der Leverkusener Zechensiedlung „Anna“ verantwortet. „Kein
Geld der Welt kann ein Ehrenamt aufwiegen“, erklärt sie. Soziales Engagement sei
für sie aber so etwas wie ein „Hobby“. So
wie Elke Kersten denken auch alle anderen.
Egal, ob sie sich – natürlich ohne Entgelt –
als Spielplatzpaten einbringen, für Senioren
Nachbarschaftstreffen oder für Jugendliche
Freizeitangebote organisieren, im Quartier
nach dem Rechten sehen oder älteren Menschen vielleicht sogar im Haushalt zur Hand
gehen. Auch wenn die engagierten Mieter
gerne helfen, ihren Einsatz sieht VIVAWEST
nicht als Selbstverständlichkeit an. Deshalb
bedankt sich das Wohnungsunternehmen
einmal im Jahr mit einem kleinen Fest bei
den Ehrenamtlern und unterstützt sie bei
ihrer Arbeit. Schließlich steigert dieses Engagement die Wohn- und Lebensqualität in
einer Siedlung merklich. //
T
Überwintern in der warmen Höhle
Engagement wird wertgeschätzt: Mit einem abwechslungsreichen Programm bedankt
sich VIVAWEST zum TAG DES EHRENAMTS bei 180 Mietern für ihren Einsatz im Quartier
So werden auch
Sie Ehrenamtler
April
U Oktober
Von Herten bis Las Vegas
n einem Tag von der Zeche Ewald
nach Las Vegas – wie das geht?
Eigentlich ganz einfach: Die Zeche liegt in Herten im nördlichen
Ruhrgebiet. Und gleichsam nebenan geht
es nach Las Vegas. Gemeint ist nicht das
Spielerparadies in der Wüste von Nevada,
sondern der RevuePalast Ruhr, in dem
die schrille Travestie-Show mit dem Titel
„Viva Las Vegas“ im Herbst die Zuschauer
begeisterte. Der Besuch der Halde Hoheward
auf dem Gelände der ehemaligen Zeche
Ewald mit anschließendem Showprogramm
rahmte in diesem Jahr den Ehrenamtstag
von VIVAWEST am 28. September ein.
Über 180 Ehrenamtler folgten dieses
Mal der Einladung, mit der sich VIVAWEST
dafür bedanken wollte, dass sich die Helfer
oft schon seit vielen Jahren als „gute Geister“ in ihren Quartieren engagieren. So auch
Elke Kersten, die als Vereinsvorsitzende das
März
Wenn der Boden hart
gefroren ist, finden Vögel
kaum Nahrung. Wie wärs
daher mit selbst gemachten
Vogel-Plätzchen?
Ihr braucht dafür Rindertalg: Den gibt es im
Supermarkt oder beim
Fleischer – bittet am
besten einen Erwachsenen
um Hilfe. Außerdem
Sonnenblumenöl, Plätzchenförmchen, Alufolie und
natürlich Vogelfutter.
1. Den Rindertalg erhitzen,
bis er flüssig ist. Dann einen
Löffel Sonnenblumenöl
zugeben, damit die Masse
später nicht gefriert. Etwas
abkühlen lassen.
2. Legt die Plätzchenformen
auf Alufolie, und füllt etwas
Talg hinein. Das Vogelfutter
darauf verteilen, danach
mit Rindertalg bedecken,
bis die Form ausgefüllt ist.
3. Die Förmchen müssen im
Kühlschrank liegen, bis der
Talg hart ist. Dann könnt ihr
die Plätzchen herauslösen,
in den Baum hängen und die
Vögel beim Picken beobachten.
DEZEMBER 2013 B E I U N S 23
KOCHEN
Herzhafte Winter-Rezepte
Kotelett in Orangen-Honig-Soße
Würziger Rinderbraten
>> 30 Minuten >> Fruchtig
>> 60 Minuten >> Weihnachtlich
Zutaten für 4 Personen
Zutaten für 4 Personen
2 Orangen, 4 Schweinekoteletts, 2 EL Olivenöl, Salz,
Pfeffer, Gewürze nach Belieben (zum Beispiel Gewürzmischung
für Schweinebraten), 3 EL Honig, 1 EL Crème fraîche.
1 Bund Suppengrün, 1 kg Rinderbraten (aus der Keule), Salz, Pfeffer,
2 EL Keimöl, 4 Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter, 1 Stange
Zimt, 2 Innenpäckchen Braten Soße Extra, 1 TL Lebkuchengewürz,
2 EL Soßenbinder, 150 g kernlose Weintrauben.
1 Eine Orange auspressen. Die zweite Orange schälen,
sodass die weiße Haut vollständig entfernt ist. Das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden.
2 Fleisch in Olivenöl von jeder Seite 3 Minuten kräftig anbraten. Salzen, pfeffern und herausnehmen. 350 ml Wasser
und Orangensaft ins Bratfett geben, Gewürze zufügen und
unter Rühren aufkochen. Honig, Orangenscheiben und
Crème fraîche zugeben und noch einmal kurz aufkochen.
3 Koteletts in die Soße legen und zugedeckt bei schwacher
Hitze circa 2 Minuten erwärmen.
Extratipp: Als Beilage ist Brokkoli zu empfehlen.
Würziger Rinderbraten
1 Suppengrün putzen und in grobe Würfel schneiden. Braten
salzen, pfeffern und rundherum im heißen Öl anbraten.
2 Gemüse zufügen und kurz mitbraten. 300 ml Wasser zufügen. Wacholderbeeren etwas zerdrücken und mit Lorbeer
und Zimt zufügen. Zugedeckt bei schwacher Hitze circa
1,5 Stunden schmoren. Nach der Hälfte der Garzeit wenden.
3 Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln. Bratenfond durch
ein Sieb gießen, mit Wasser auf ½ Liter Flüssigkeit auffüllen.
Bratensoßengewürz einrühren, aufkochen lassen. Lebkuchengewürz zufügen. Mit Soßenbinder binden. Trauben halbieren
und in die Soße geben. Fleisch mit der Soße servieren.
Kotelett in Orangen-Honig-Soße
Aber bitte mit Soße
So gelingt das FESTMAHL : Eine kräftige Soße bringt den besonderen Geschmack
Ente mit Ingwer und Zitronengras
Rindergulasch mit Preiselbeeren
>> 120 Minuten >> Asiatisch
>> 60 Minuten >> Pikant
Zutaten für 4 Personen
Zutaten für 4 Personen
1 küchenfertige Ente, Salz, Pfeffer, 1 walnussgroßes Stück
Ingwer, je 150 g getrocknete Feigen und Aprikosen, 1 Stängel
Zitronengras, 1 EL Cashewkerne, 3 EL Sojasoße, 2 EL Honig,
3 EL Soßenbinder, 6 servierfertige Kartoffelknödel.
1 kg Rindergulasch, 4 EL Pflanzenöl, Salz, Pfeffer,
4 Zwiebeln, 2 EL Weißweinessig, 1 l Fleischbrühe,
1 Chilischote, 2 EL Paprikapulver, 1 Lorbeerblatt,
2 EL Soßenbinder, 3 EL Schmand, etwas abgeriebene
Zitronenschale, 3 EL Preiselbeeren, Semmelknödel,
2 EL Mehl, 1 Bund Schnittlauch, 3 Eier.
2 Ente mit der Brust nach unten auf einen Bratenrost legen.
Ein tiefes Backblech mit etwas Wasser füllen und unter den
Rost schieben. Ente bei 200 Grad 40 Minuten braten, dann
drehen und circa 80 Minuten braten. Mit Bratenfond begießen.
3 Gehackte Cashewkerne mit 2 EL Sojasoße und 1 EL Honig
verrühren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Ente damit
bestreichen. Ente herausnehmen und warm stellen. Bratenfond entfetten, mit Wasser zu 300 ml Flüssigkeit aufgießen,
mit Soßenbinder aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasoße und
Honig abschmecken. Mit Knödeln, Füllung und Soße servieren.
24 B E I U N S DEZEMBER 2013
1 Fleisch in Würfel schneiden und in 2 EL Fett anbraten.
Salzen, pfeffern. Zwiebeln fein würfeln und kurz mitbraten.
Essig und Brühe sowie gehackten Chili, Paprika und Lorbeer
zugeben. Bei mittlerer Hitze circa 1 Stunde kochen.
2 Soßenbinder, Schmand und Zitronenschale einrühren,
kurz aufkochen. Preiselbeeren zufügen, salzen, pfeffern.
Semmelknödel nach Packungsanleitung kochen.
3 Knödel in Scheiben schneiden und in Mehl wenden. Schnittlauch in Röllchen schneiden, mit Eiern verquirlen. Knödelscheiben darin wenden, dann im restlichen Fett bei schwacher
Hitze braten. Gulasch mit den Knödeltalern servieren.
F OTO S : K N O R R ( 2 ) , P FA N N I ( 2 )
1 Ente salzen und pfeffern. Ingwer schälen und hacken.
Feigen, Aprikosen und Zitronengras in die Ente füllen.
Die Ente zunähen oder mit Holzstäbchen zustecken.
Rindergulasch mit Preiselbeeren
Ente mit Ingwer und Zitronengras
GEWINNEN
KNOBELN
Rätseln lohnt sich
Für Kreuz- und Querdenker
Einer muss raus
In der nachfolgenden Gruppe befindet sich
ein Begriff, der nicht zu den anderen passt.
Durch logisches Denken ist er zu finden.
Flachdach
Walmdach
Ziegeldach
Satteldach
4 8
1
1 2
Frau Tinnik kennt sich mit Wohnräumen
bestens aus. Wenn Sie die Buchstaben ihrer Karte
umstellen, können Sie herausfinden,
wie ihre genaue Berufsbezeichnung ist.
Tina C. Tinnik
Herne
3
7
5
9 3
2
9 5
F OTO : JA L AG - F OTO S T U D I O ; R ÄT S E L : Q S R 1 8 2 1 0 0 8
2. Preis: Panini-Grill 3in1. Zum Aufbacken von Sandwiches und Panini sowie
zum ein- oder zweiseitigen Grillen von Fleisch und Fisch.
3. Preis: „Der große Lafer – backen“. Die besten Backrezepte des Sternekochs.
Und so gehts: Schreiben Sie das Lösungswort mit dem Stichwort „Mieter-Rätsel“
und unter Angabe Ihrer Anschrift entweder auf eine Postkarte oder in eine E-Mail.
Die Postkarte richten Sie bitte frankiert an die Adresse: „bei uns“-Leserservice,
Postfach 13 05 73, 20105 Hamburg. Ihre E-Mail
senden Sie bitte an [email protected]
Einsendeschluss ist der 10. 1. 2014. Der
Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter
von VIVAWEST sind von der Teilnahme am
Gewinnspiel ausgeschlossen. Teilnahme
ab 16 Jahren. Ihre Daten
werden ausschließlich
zur Abwicklung des
Gewinnspiels genutzt.
26 B E I U N S DEZEMBER 2013
Die Gewinner erhalten eine schriftliche Benachrichtigung.
Das Lösungswort des Rätsels und die Namen der
Gewinner werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht.
Lösung Rätsel Heft 3/2013: Draisine. Die Gewinner sind
Sandra Jackes-Hädicke, Werner Gonschor und Christine Gora.
4 7
2
3 8
3
9
6 9
1
6 7
Jedes Sudoku besteht aus drei mal drei Blöcken, die in je
neun Felder unterteilt sind. Ziel ist es, dass jede Ziffer
von 1 bis 9 in jeder Zeile und Spalte sowie auch innerhalb
jedes Drei-mal-drei-Blocks je einmal vorkommt.
Hier stimmt etwas nicht! Durch die Veränderung der Lage
von drei Zündhölzchen geht die Gleichung auf.
1. Preis: Edelstahl-Küchenmaschine MultiPro Compact von Kenwood, der
effiziente Küchenhelfer zum Rühren, Raspeln, Kneten und Mixen.
3
Sudoku
Zündend
Mitmachen und gewinnen
9 5
6
1
Visitenkarte
2 9
Zahlenpyramide
Wie müssen die Zahlen ergänzt
werden? Jede Zahl ergibt
sich aus der Summe der darunter
liegenden Zahlen.
IMPRESSUM:
Herausgeber: VIVAWEST Wohnen GmbH, Robert Schmidt, Claudia Goldenbeld, Dr. Norbert Ripke, HansJürgen Schneider, Nordsternplatz 1, 45899 Gelsenkirchen; Chefredaktion: Hans-Jörg Heims; Art-Direktion: Wolf Dammann; Redaktion: Hans-Willy Bein, Katrin-Julia Lamprecht; Chefi n vom Dienst: Dominique
Schönsiegel; Fotoredaktion: Ulrich Thiessen; Gestaltung: Judy Hohl/Redaktion 4; Schlussredaktion: Wilm
Steinhäuser; Verlag und Anschrift der Redaktion: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH, ein Unternehmen der GANSKE VERLAGSGRUPPE, Harvestehuder Weg 42, 20149 Hamburg, Tel.: 040�/441 88-457,
Fax: 040�/�441 88 -236, E-Mail: [email protected]; Geschäftsführung: Chris tian Breid, Dr. Kai Laakmann, Christian
Schlottau; Objektleitung: Dr. Jessica Renndorfer; Herstellung: Claude Hellweg (Leitung), Oliver Lupp;
Litho: PX2, Hamburg; Druck: Neef+Stumme premium printing, Wittingen; Copyright: ©2013 by VIVAWEST
Wohnen GmbH; Fragen zum Versand oder Bestellungen: Tel.: 040�/688 79-136, Fax: 040�/�688 79-199,
E-Mail: [email protected]
DEZEMBER 2013 B E I U N S 27
BER ATEN
Infos und Tipps
Kunden fragen,
VIVAWEST antwortet
Angst vor defekten
Energiesparlampen
Die Glühbirne ist durch die Energiesparlampe ersetzt worden. Diese hilft, Strom
zu sparen, hat aber auch einen Nachteil:
Sie enthält das giftige Quecksilber. Feuerwehren berichten von Anfragen besorgter Bürger, denen eine Lampe zerbrochen
ist. Experten beruhigen: Übertriebene
Angst muss niemand haben. „Die Menge
an Quecksilber in den Lampen ist gering,
sodass davon im Einzelfall keine akute
Gefahr ausgehen dürfte“, sagt Marcus
Collmer, Umweltbeauftragter bei
VIVAWEST. Allerdings sollten die
Quecksilberkügelchen nicht angefasst,
sondern mit einem feuchten Lappen
oder dem Staubsauger aufgenommen
werden. Die Scherben gehören nicht
in den Hausmüll, sondern sind Sondermüll. In jedem Fall rät Marcus Collmer
zu einer gründlichen Lüftung.
Der Umweltexperte hat einen grundlegenden Tipp parat: „Energiesparlampen
sind nur eine Übergangstechnologie.
Viel besser sind LED-Leuchten, die es
in verschiedenen Variationen gibt.“ Diese
seien zwar in der Anschaffung teurer,
verbrauchten aber deutlich weniger
Energie, sodass der Aufpreis schnell
wettgemacht sei. Und: „Mit LED-Leuchten gibt es kein Quecksilber-Problem.“
28 B E I U N S DEZEMBER 2013
Werbung: ja, bitte
An manchen Tagen lässt die Flut von
Anzeigenheften und Reklamezetteln die
Briefkästen der Häuser überquellen.
Weil kaum noch Platz für die „normale“
Post ist, beugen viele Haushalte vor.
Abhilfe schaff t in solchen Fällen der
Hinweis „Bitte keine Werbung“ auf dem
Briefkasten. Für Mieter von VIVAWEST
hat das aber einen gravierenden
Nachteil: Sie bekommen die Kundenzeitschrift „bei uns“ nicht. Die Auslieferung
erfolgt nämlich über den Post-Service
Postwurfspezial. Solche Sendungen,
also auch die Mieterzeitung, behandeln
die Postzusteller als Werbung und
sparen deshalb Haushalte von der
Belieferung aus, die per Aufkleber
kundgetan haben, dass sie keine
Reklame wünschen. Wollen Sie unser
Heft aber weiterhin in Ihrem Briefkasten
vorfinden, müssen Sie auch Werbung
akzeptieren und sollten keine anderslautenden Aufkleber auf dem Briefkasten
anbringen. Bitte informieren Sie auch
Ihre Nachbarn, die diese Regelung der
Post vielleicht nicht kennen.
Die Gewinner sind …
Im Euroraum gelten ab 2014 einheitliche
Zahlungsbestimmungen. Auf diesen
Seiten der Mieterzeitung sind Sie von
uns über das neue, europaweit einheitliche Zahlungssystem SEPA informiert
worden. Dabei hatten wir Ihnen empfohlen, uns eine Einzugsermächtigung zu
erteilen. Unter den zahlreichen Rücksendungen wurden fünf Ikea-Gutscheine im
Wert von je 500 Euro verlost.
VIVAWEST gratuliert den Gewinnern:
• Sylvester Farkas, Leverkusen
• Karin Feldhoff, Oberhausen
• Berta und Friedhelm Pohl, Kamp-Lintfort
• Heinz Rohkemper, Bottrop
• Volker Soehlke, Moers
KC Düsseldorf
Für Düsseldorf,
Erkrath, Krefeld,
Langenfeld, Meerbusch, Mettmann,
Neuss, Ratingen,
Wuppertal:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 12
Unsere Handwerker
helfen Ihnen
Für kleinere technische Defekte in Haus
oder Wohnung können unsere Kunden
Termine mit den Vertragsfirmen machen.
Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner
KC Aachen
Für Aachen, Aldenhoven, Alsdorf,
Baesweiler, Erkelenz,
Eschweiler, Herzogenrath, Hückelhoven,
Mönchengladbach,
Übach-Palenberg,
Wassenberg,
Wegberg, Würselen:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 97 58 13
KC Bottrop
Für Bottrop:
FKT Fernwärme- und
Kesseltechnik
0208/884 82 30
oder *
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
Für Dorsten:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 97 58 10
Für Gladbeck:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
oder *
FKT Fernwärme- und
Kesseltechnik
0208/884 82 30
KC Dinslaken
Für Dinslaken,
Hamminkeln,
Hünxe, Voerde:
Gerhard Mölleken
GmbH & Co. KG
02064/47 50 60
Für Oberhausen:
Paul Engelke
GmbH & Co KG
0203/34 65 50
KC Dortmund
Für Dortmund,
Hagen, Holzwickede, Iserlohn,
Schwerte:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 11
KC Duisburg
Für Duisburg:
Gerhard Mölleken
GmbH & Co. KG
02064/47 5070
oder *
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
KC Essen
Für Essen, Mülheim:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
KC Gelsenkirchen
Für Gelsenkirchen:
Elektro Gerhardt
GmbH
0209/913940
oder *
Harry Nowaki GmbH
Klempnerei
0209/38 63 4077
Neu für Herten:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
KC Hamm
Für Ahlen, Beckum,
Bönen, Hamm, Kamen,
Münster, Unna:
Wienströer GmbH
02381/3077 30
KC Herne
Für Bochum,
Castrop-Rauxel,
Witten:
Elektro Gratschek
GmbH
0231/725 13 00
Für Herne:
Wasser + Licht
Gesellschaft für
Gebäudetechnik mbH
02325/927 20
KC Leverkusen
Für Bonn,
Dormagen, Hürth,
Köln, Leverkusen,
Monheim,
Wermelskirchen:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 12
KC Lünen
Für Bergkamen,
Olfen, Selm,
Waltrop, Werne:
Jürgen Wrobel
GmbH & Co. KG
02306/25 85 85
F OTO S : T H I N K S TO C K , V I VAW E S T, C AT R I N M O R I T Z
Die Energiesparlampe
enthält Quecksilber.
Wenn sie zerbricht, ist
Vorsicht geboten
Für Lünen:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 11
KC Moers
Für Alpen, Rheinberg, Rheurdt,
Wachtendonk,
Weeze:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
Für Issum, Kempen:
Scherkl GmbH
02841/88 66 60
Für Kamp-Lintfort,
Moers, NeukirchenVluyn:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
oder *
Scherkl GmbH
02841/88 66 60
KC Recklinghausen
Für Datteln,
Haltern am See,
Recklinghausen:
Elektro Gerhardt
GmbH
0209/913940
Für Marl:
RHZ Handwerkszentrum GmbH
0209/35 9758 10
Für Oer-Erkenschwick:
Gebr. Fischer GmbH
02368/25 55
* Zuständigkeit hängt von
der Siedlung ab. Sollten
Sie nicht beim richtigen
Handwerksbetrieb gelandet
sein, wird Ihr Auftrag in
jedem Fall an den Partner
weitergegeben.
Ihren Ansprechpartner
im Handwerk können Sie
unter der Rubrik Kundenservice auf unserer Homepage www.vivawest.de
ermitteln.
Für Gerichte ist klar: Der Rollator darf ins Treppenhaus
Herr Bröhl aus Ratingen fragt:
Ich benötige einen Rollator. Darf ich
den im Treppenhaus abstellen?
Antwort Kundencenter Düsseldorf
Grundsätzlich dürfen Sie Ihren Rollator
im Treppenhaus abstellen. VIVAWEST
kommt den Mietern gerne entgegen
und bewegt sich mit dieser Haltung im
Einklang mit verschiedenen Gerichtsurteilen. Die Richter machen bei
Gehhilfen zum Beispiel durchaus
Unterschiede zu Fahrrädern, die nicht
ins Treppenhaus gehören. Auch bei
Gehhilfen muss das Treppenhaus aber
groß genug sein, damit andere Bewohner die Treppe gefahrlos benutzen
können. Achten Sie bitte auch darauf,
dass der Rollator etwa im Falle eines
Brandes keine Fluchtwege blockiert.
Wir bitten Sie daher in jedem Fall, Ihren
Rollator zusammenzuklappen.
Frau Wecker aus Voerde fragt:
Warum muss ich Handwerker anrufen?
Ist das nicht Aufgabe von VIVAWEST?
Antwort Kundencenter Dinslaken:
Bei uns können die Mieter bei kleineren
technischen Defekten selbst einen
Vertragshandwerker einschalten. Wir
nennen das KiM-Programm. KiM steht
für Kleinreparaturen in Mieterhand.
Vorteil für Sie: Die Beauftragung geht
schnell und ohne Umweg über ein
Kundencenter oder unseren zentralen
Kundenservice vonstatten. Sie können
mit dem Handwerker direkt einen
Termin abstimmen. Jeder Kunde kann
seinen Ansprechpartner im Handwerk
unkompliziert auf der Webseite von
VIVAWEST unter der Rubrik „Kundenservice“ ermitteln. Für alle Fälle haben
wir auf diesen Seiten nochmals unsere
Vertragshandwerker aufgelistet.
Herr Thiel aus Bergkamen fragt:
Nach dem Mähen bleibt immer das
Gras liegen – auch im Herbst nach
dem letzten Rasenschnitt. Warum?
Antwort Kundencenter Lünen:
Bei VIVAWEST werden Rasenflächen
regelmäßig geschnitten. Das bedeutet:
Spätestens bei einer Wuchshöhe von
10 bis 12 cm rücken unsere Dienstleister
mit dem Mäher an. Bei dieser relativ
geringen Höhe kann der Rasenschnitt
liegen bleiben. Darauf haben wir uns
mit den Gärtnern verständigt – zum
Vorteil der Mieter. Eine Aufnahme des
Rasenschnitts würde zu zusätzlichen
Kosten führen, die über die Betriebskosten mit dem Mieter abgerechnet
werden müssten.
DEZEMBER 2013 B E I U N S 29
BER ATEN
Wohin in der Freizeit
Erholung
pur an
Rhein
und Ruhr
Wer Entspannung sucht,
findet zwischen Aachen und
Ahlen in vielen attraktiven
SAUNEN UND THERMEN das
richtige Angebot
30 B E I U N S DEZEMBER 2013
Mediterana Bergisch Gladbach
Ausgezeichnet mit dem Titel „schönste Sauna-, Wellness- und Thermalbadlandschaft“
setzt das Mediterana in Bergisch Gladbach mit seiner Drei-Säulen-Philosophie, basierend
auf Sport, Fitness und Wellness, Maßstäbe. Ob gesundes Baden in den Thermal- und
Vitalquellen, individuell angepasste Bewegungsprogramme im Sportbereich oder Spaund Sauna-Anwendungen mit exotischen Aufgüssen, belebenden Zeremonien und besonderen Licht-, Farb- und Dufterlebnissen – auf insgesamt 18.000 Quadratmetern findet
der Gast eine Thermen-, Sport- und Wellness-Landschaft, eingebettet in eine spanischmaurische und eine indisch-arabische Urlaubswelt. Die Gäste erwartet eine ganzheitliche
Kombination aus aktiven und passiven Entspannungsangeboten, die den Aufenthalt im
Mediterana zu einem besonderen Erlebnis für Körper, Geist und Seele machen.
>> Mehr Informationen: www.mediterana.de
Saaler Mühle 1 in Bergisch-Gladbach-Bensberg
Maximare Hamm
Die vier Elemente der Antike prägen den Saunabereich der Erlebnistherme
Maximare in Hamm: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Mit sieben Saunen, vier davon im
Außenbereich, haben Gäste die freie Wahl: Sie können schwitzen als Einsteiger bei
45 °C oder als Profi bei 110 °C. Von der traditionellen chinesischen Massage bis zum
Cleopatrabad reicht das Angebot der Wellnessbehandlungen. Wer nach so viel Ruhe
und Entspannung noch etwas Action sucht, findet im Erlebnisbad das entsprechende
Kontrastprogramm: Die 95 Meter lange rote Reifenrutsche und der Wildwasserbach
versprechen scharfe Steilkurven und eine rasante Schussfahrt.
>> Mehr Informationen: www.maximare.com
Jürgen-Graef-Allee 2 in Hamm
Carolus Thermen Aachen
F OTO S : D H S T U D I O/ D I R K H O L S T ( 2 ) , E R B R E C H T & T R Ü B I G E R G M B H , P R ( 2 )
W
enn es draußen stürmt und
schneit, zieht es uns naturgemäß dahin, wo es wohlig
warm ist. Saunalandschaften
und Wellnesstempel erleben in der kalten
Jahreszeit ihre Hochkonjunktur. Aber nicht
nur das winterliche Wetter, sondern auch
das wachsende Gesundheitsbewusstsein der
Deutschen führt dazu, dass immer mehr Menschen sich immer öfter einen Wellnesstag
als Ausgleich zum stressigen Alltag gönnen.
Begriffe wie Burn-out und Erschöpfungssyndrom sind in aller Munde, fast 70 Prozent
der Deutschen geben nach einer Umfrage
der Betriebskrankenkassen an, zumindest
gelegentlich unter Rückenschmerzen zu leiden. Mit dem demografischen Wandel und
der steigenden Zahl von Volkskrankheiten
hat der achtsame Umgang mit dem eigenen
Körper und dessen Signalen wieder an Bedeutung gewonnen. Wir nehmen uns mehr
„Auszeiten“, legen mehr Wert auf unser
Wohlbefinden. Wer Körper und Seele einen
kleinen „Kurzurlaub“ bieten möchte, findet
zwischen Aachen und Ahlen eine Vielzahl von
Ruheoasen mit unterschiedlicher Ausrichtung
und vielen Besonderheiten. //
Maritimo Oer-Erkenschwick
Baden wie die alten Römer kann man in
den Aachener Carolus Thermen. Herzstück
der Thermenlandschaft ist die große, von
18 Säulen getragene Badehalle. Tagsüber
lichtdurchflutet, abends effektvoll beleuchtet, bietet sie den Rahmen für erholsame
Stunden im wohlig warmen Wasser.
Zur Ruhe kommen, frei werden von den
Belastungen des Alltags, die Sorgen
vergessen und sich vollkommen entspannen – unter fachkundiger Anleitung
können Sie in den Carolus Thermen an
Fantasiereisen, Entspannungsübungen
und Meditationen teilnehmen. Wer auch
etwas für die Fitness tun und Muskeln
und Gelenke schonend trainieren möchte,
kann bei der Aquagymnastik im warmen
Thermal-Mineralwasser mitmachen.
Zum Entspannen und Schwitzen lädt die
Saunalandschaft mit 15 Saunen und
Dampfbädern, einem Saunasee sowie
einem japanischen Saunagarten ein.
Und in der Karawanserei erleben Sie das
nachhaltige Gefühl eines Sommerurlaubs – auch mitten im tiefsten Winter.
Wellness im maritimen Design kann man am Rande des Münsterlandes in OerErkenschwick erleben. Strandsauna, Kajütensauna sowie neun weitere Saunabäder
unterschiedlichster Temperatur laden im gepflegten Innen- und Außenbereich der
Wellnesslandschaft zum Schwitzen ein. Ruhe finden die Besucher anschließend auf dem
„Sonnendeck“, im Wasserbett oder im schwedischen Blockhaus am Kamin. Wer neben
der Entspannung auch noch den Badespaß sucht, ist im angeschlossenen Freizeitbad gut
aufgehoben. Die vielfältigen Wasserattraktionen sowie zwei Rutschen mit einer Gesamtlänge von fast 200 Metern garantieren ein Badeerlebnis für die gesamte Familie.
>> Mehr Informationen: www.carolus-thermen.de
Passstraße 79 in Aachen
>> Mehr Informationen: www.claudius-therme.de
Sachsenbergstraße 1 in Köln
>> Mehr Informationen: www.maritimo.info
Am Stimbergpark 80 in Oer-Erkenschwick
Claudius Therme Köln
Die Claudius Therme, im Kölner Rheinpark gelegen, ist eines der schönsten Thermalbäder
Europas. Eine natürliche Thermal-Mineralquelle speist die Badeeinrichtungen der
Therme mit Heilwasser. Das Bad verfügt über verschiedene Innen- und Außenbecken,
Heilwasser-Bade- und -Sitzbecken, Whirlpools, Solarien, Trinkbrunnen sowie eine
Heiß-kalt-Grotte. Zusätzlich werden kostenlose Wassergymnastik und Kneippkurse
angeboten. Besonders schön: das Schwebebecken in den Rosenterrassen. In einer
15-Prozent-Sole, die mit Salz aus dem Toten Meer angereichert ist, lässt sich hier die
Schwerelosigkeit genießen. Massagen, Krankengymnastik und Bewegungsbäder bietet
ein Team von Physiotherapeuten. In drei Saunabereichen gibt es alles vom Kräuterdampfbad über die Sauna mit Domblick, finnischen Saunen bis zur Erdwall-Sauna.
DEZEMBER 2013 B E I U N S 31
n
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VIV
Sonntag, 18. Mai 2014
en will,
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„Wer das e
thon laufen.“
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r
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(Runnersworld 07/13)
Mehr Informationen unter www.vivawest-marathon.de

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