Seminararbeit

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Seminararbeit
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Sommersemester 2015
Proseminar Prof. Dr. Rene Pfeilschifter
Kaiser Claudius
Die Seminararbeit
Die Arbeit (Computerschrift) soll 10 Textseiten (1½zeilig, Schriftgrad 12) inklusive Anmerkungen (einzeilig, Schriftgrad 10) umfassen, wozu noch Deckblatt, Inhalts-, Quellen-, Literatur- und ggf. Abkürzungsverzeichnis kommen. Vergessen Sie nicht die Numerierung der Seiten.
Auf dem Deckblatt geben Sie bitte Lehrveranstaltung, Semester, Dozentenname, Thema der
Arbeit, Name, E-Mail, Studiengang, Semesterzahl und Datum an. Die Arbeit geben Sie in
zwei Exemplaren ab, eines physisch bei meiner Sekretärin, ein zweites als E-Mailattachment
an meine Adresse.
Zum Inhaltsverzeichnis nur zwei Hinweise: Die Gliederungspunkte müssen mit den Überschriften im Text identisch sein, und natürlich sind die Seitenzahlen anzugeben.
Bemühen Sie sich bei der Niederschrift um einen klaren, gegliederten Aufbau und um gutes
Deutsch, auch und gerade, was Rechtschreibung und Interpunktion betrifft. Ein wesentliches
Kennzeichen wissenschaftlicher Arbeit ist es, Quellen (!) und Literatur nur aus erster Hand (!)
zu zitieren, beim Referieren von Ansichten anderer Forscher den Sinn nicht zu verändern und
wörtliche Zitate stets als solche kenntlich zu machen (!) sowie weder aus dem Sinn- noch aus
dem Satzzusammenhang zu reißen. Dabei ist auch der jeweils jüngste Stand der Erkenntnisse
eines Gelehrten zu berücksichtigen, also die letzte veränderte Auflage (nicht Nachdruck).
Die Belege für Quellen und Literatur sowie Ergänzungen, die den fortlaufenden Text unterbrechen würden, werden in Fußnoten (also am Seitenende, nicht am Textende) gesetzt. Ihr
eigenes Vorgehen muß ebenso überprüfbar, also einzeln belegt sein, wie Sie selbst es von der
von Ihnen benutzten Literatur erwarten. Stellen Sie sich einfach vor, Ihre Arbeit würde in der
HZ erscheinen und müßte der allgemeinen Begutachtung durch die wissenschaftliche Gemeinde standhalten (Allein Angaben, die in den Bereich der ‘Allgemeinbildung’ und des generellen historischen Wissens gehören, das heißt sich leicht in Lexika oder Handbüchern auffinden lassen, brauchen nicht einzeln belegt zu werden). Auch wo Sie sich auf mündliche oder
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briefliche Hinweise stützen, müssen Sie dies angeben. Belegen Sie also umfassend und genau,
was Sie angeben, und im Zweifelsfall lieber zuviel als zuwenig.
Die benutzten Quellen und wissenschaftlichen Arbeiten weisen Sie vollständig im Quellenbzw. Literaturverzeichnis nach. Für letzteres beachten Sie bitte das Blatt ‘Bibliographie’, für
ersteres orientieren Sie sich an den Angaben zu Quellenpublikationen in den verschiedenen
Blättern zu den Hilfswissenschaften; literarische Quellen werden im Quellenverzeichnis so
angeführt:
Livius, Ab urbe condita libri XXXI-XL, ed. J. Briscoe, 2 Bde., Stuttgart 1991.
Livius, Römische Geschichte. Buch XXXI-XXXIV, Lateinisch und deutsch hrsg. von
Hans Jürgen Hillen, München u.a. 19913.
Polybios, Geschichte, Eingeleitet und übertragen von Hans Drexler, 2 Bde., München
1961-1963.
In den Anmerkungen ist es dagegen üblich, zur Platzersparnis Abkürzungen zu verwenden.
Beachten Sie dabei das Gebot der Einheitlichkeit.
Literarische Quellen kürzen sie nach dem üblichen Muster (des KlP oder DNP) ab (Cic. Att.,
Cic. Phil., Liv., Polyb. etc.;) und zitieren Sie stets nach Buch, Kapitel, Paragraph, aber niemals (!) nach Seitenzahlen einer Ausgabe, schon gar nicht einer Übersetzung:
Cicero, Atticusbriefe, Buch 16, Brief 8, Paragraph 1 = Cic. Att. XVI 8,1.
Cassius Dio, Römische Geschichte, Buch 47, Kapitel 8, Paragraphen 3-4 = Cass. Dio XLVII
8,3f.
Sonderfälle: Manche Quellen werden nach den Seitenzahlen einer frühen Buchdruckausgabe zitiert (z. B. Platon,
Aristoteles, Strabon), zu einigen Autoren gibt es alte Philologenkürzel (z. B. Hom. α = Hom. Od. I = Homer,
Odyssee Buch 1), bei anderen konkurrierende Zählungen (z. B. Ciceroreden und -werke nach Kapiteln und nach
Paragraphen, Appian, Plinius der Ältere). Fragmentsammlungen zitieren Sie nach der Nummer des Fragments
(FGrHist 809 F 21 verweist z. B. auf das 21. Fragment des 809. Autors [der römische Historiker Fabius Pictor]
in Jacobys FGrHist).
Epigraphische, papyrologische und numismatische Quellen zitieren sie nach der von Ihnen
benutzten Quellensammlung und der Nummer der Quelle (nicht etwa der Seite!). RRC 548
bezeichnet also die Münze mit der Nummer 548 in Crawfords Roman Republican Coinage,
IG XII 9,931 die Inschrift mit der Nummer 931 im zwölften Band, neunten Faszikel der Inscriptiones Graecae. Die Editionen von Papyri werden oft mit P. und dem Aufbewahrungsort
zitiert, z. B. P. Dresden oder P. Masada (vgl. dazu das Abkürzungsverzeichnis bei Rupprecht
[1994]).
Literatur kürzen Sie entweder mit dem Kurztitel oder nach angelsächsischem Muster mit der
Jahreszahl ab: Bleicken, Verfassung, 37, und Bleicken (1995), 37, meinen beide S. 37 bei
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Jochen Bleicken, Die Verfassung der Römischen Republik. Grundlagen und Entwicklung,
Paderborn u.a. 19957.
Und noch ein paar Hinweise:
– Die Begriffe ‘Einleitung’ und ‘Schluß’ bzw. ‘Zusammenfassung’ werden auch als Überschriften verwendet. Der Begriff ‘Hauptteil’ dagegen dient niemals als Überschrift. Ebensowenig kann der Titel der Arbeit als Überschrift über dem Hauptteil stehen. Dieser zerfällt vielmehr in einzelne, auf derselben Gliederungsebene stehende Punkte.
– Bloße Aufzählungen der Quellen und der Literatur, die Sie benutzt haben, machen noch
keinen Forschungsüberblick.
– Anmerkungen beginnen mit Großbuchstaben und schließen mit einem Punkt.
– Erstrecken sich ein Zitat oder eine Passage aus der Literatur, auf die Sie verweisen, über
mehrere Seiten, so müssen Sie stets die exakten Seitenzahlen angeben: S. 18-22, nicht S.
18ff.
– Quellen- und Literaturverzeichnis sind voneinander zu trennen.
– In diesen geben Sie niemals Verlage an.
– Sind in einem Werk Ort oder Jahr nicht angegeben (aber gründlich überprüfen!), so müssen Sie das kenntlich machen: ‘o. O.’ oder ‘o. J.’
– Sie geben Vornamen vollständig an, nicht nur das Initial: also ‘Peter’ statt ‘P.’.
– Im Literaturverzeichnis trennen Sie nicht nach Monographien, Aufsätzen und Lexikonartikeln.
– Quellen- bzw. Literaturverzeichnis und die Angaben in den Anmerkungen entsprechen
sich gegenseitig: Sie zitieren in den Fußnoten nur, was im Anhang nachgewiesen wird, und
im Anhang führen Sie nur Quellen und Literatur auf, die Sie tatsächlich benutzt – nicht nur
zur Information ‘angelesen’ – haben, das heißt, die in den Anmerkungen genannt sind.
– Sie stecken die einzelnen Seiten nicht in Klarsichthüllen.
– Sie lassen rechts auf jeder Seite einen ausreichend breiten Korrekturrand.