Katalog ST PCS 7.1 - Juni 2008 - Automation Technology

Сomentários

Transcrição

Katalog ST PCS 7.1 - Juni 2008 - Automation Technology
© Siemens AG 2008
Add Ons für das
Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7
Katalog ST PCS 7.1 • Juni 2008
SIMATIC PCS 7
© Siemens AG 2008
Verwandte Kataloge
SIMATIC
Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7
ST PCS 7
ST PCS 7.2
SIMATIC
Produkte für
Totally Integrated Automation
und Micro Automation
E86060-K4670-A101-B1
E86060-K4670-A151-A3 (News)
ST 70
SIMATIC HMI
Bedien- und
Beobachtungssysteme
ST 80
E86060-K4680-A101-B5
IK PI
Industrial Communication
Industrielle Kommunikation
für Automation & Drives
E86060-K6710-A101-B5
E86060-K6710-A121-A2 (News)
PLT 112
Nur PDF (E86060-W3812-A100-A3)
Process Automation
Feldgeräte für die
Prozessautomatisierung
E86060-K6201-A101-A9
Katalog CA 01
Die Offline-Mall
von Automation and Drives
E86060-D4001-A100-C7 (CD-ROM)
E86060-D4001-A500-C7 (DVD)
E86060-K4678-A131-A3
TELEPERM M
Automatisierungssysteme
AS 488/TM
ITC
E86060-K6850-A101-B81)
Nur PDF (E86060-K4678-A121-A6)
SIMATIC
Migrationslösungen mit
dem Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7
SITRAIN
Training for Automation and
Industrial Solutions
FI 01
Automation and Drives
Informations- und Bestellplattform
im Internet:
www.siemens.de/automation/mall
CA 01
© Siemens AG 2008
SIMATIC PCS 7
Add Ons für das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7
Katalog ST PCS 7.1 · Juni 2008
Einführung
1
Informations- und Managementsysteme
2
Advanced Process Control
3
Branchenapplikationen
4
Bedienen und Beobachten
5
Bibliotheken/Bausteine/Tools
6
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
7
Simulation
8
Diagnose
9
Ungültig:
Katalog ST PCS 7.1 · April 2007
Die in diesem Katalog enthaltenen Produkte
sind auch Bestandteil des elektronischen
Kataloges CA 01.
Bestell-Nr.:
E86060-D4001-A100-C7 (CD-ROM)
E86060-D4001-A500-C7 (DVD)
Wenden Sie sich bitte an Ihre
Siemens Geschäftsstelle
Laborautomatisierung
10
Schrankaufbautechnik
11
Uhrzeitsynchronisation
12
Sonstiges
13
Anhang
14
© Siemens AG 2008
© Siemens AG 2008
1/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Answers for Industry.
Siemens Industry gibt Antworten auf die Herausforderungen in der Fertigungs-, Prozess- und Gebäudeautomatisierung. Unsere Antriebs- und Automatisierungslösungen auf Basis von Totally Integrated Automation (TIA)
und Totally Integrated Power (TIP) finden Einsatz in allen
Branchen. In der Fertigungs- wie in der Prozessindustrie.
In Industrie- wie in Zweckbauten.
Sie finden bei uns Automatisierungs-,
Antriebs- und Niederspannungsschalttechnik sowie Industrie-Software von
Standardprodukten bis zu kompletten
Branchenlösungen. Mit der Industrie-Software optimieren unsere Kunden aus dem
produzierenden Gewerbe ihre gesamte
Wertschöpfungskette – von Produktdesign
und -entwicklung über Produktion und
Vertrieb bis zum Service. Mit unseren
elektrischen und mechanischen Komponenten bieten wir Ihnen integrierte
Technologien für den kompletten Antriebsstrang – von der Kupplung bis zum Getriebe, vom Motor bis zu Steuerungsund Antriebslösungen für alle Branchen
des Maschinenbaus. Mit der Technologieplattform TIP bieten wir Ihnen durchgängige Lösungen für die Energieverteilung.
Mit unserer hohen Produktqualität setzen
wir Maßstäbe in der Branche. Hohe
Umweltschutz-Ziele sind Teil unseres
strengen Umweltmanagements, und
wir setzen diese konsequent um. Bereits
bei der Produktentwicklung werden
deren mögliche Auswirkungen auf die
Umwelt beleuchtet: viele unserer Produkte
und Systeme erfüllen daher die EG-Richtlinie RoHS (Restriction of Hazardous Substances). Selbstverständlich sind unsere
Standorte nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Doch Umweltschutz heißt für uns
auch, wertvolle Ressourcen so effizient wie
möglich zu nutzen. Bestes Beispiel dafür
sind unsere energieeffizienten Antriebe,
die bis zu 60 % weniger Energie benötigen.
Überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten, die Ihnen unsere Automatisierungs- und Antriebslösungen bieten.
Und entdecken Sie, wie Sie mit uns Ihre
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern
können.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
1/3
© Siemens AG 2008
Add Ons für SIMATIC PCS 7.
Als Prozessleitsystem im unternehmensweiten Automatisierungsverbund Totally Integrated Automation (TIA)
bietet das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 mit seiner
durchgängigen Datenhaltung, Kommunikation und Projektierung eine offene Basis für moderne, zukunftsorientierte
und wirtschaftliche Automatisierungslösungen in allen
Branchen der Prozessindustrie sowie der Fertigungsund Hybridindustrie (Mischung von Continuous-/Chargenprozessen und diskreter Fertigung).
Im TIA-Verbund kann SIMATIC PCS 7 nicht
nur die angestammten prozessleittechnischen Aufgaben übernehmen, sondern
auch Sekundärprozesse (z. B. Abfüllung,
Verpackung) oder Eingangs- und Ausgangslogistik (z. B. Materialzuführung, Lagerung)
für einen Produktionsstandort automatisieren. Durch Anbindung der Automatisierungsebene an die IT-Welt werden die Prozessdaten unternehmensweit für die
Bewertung, Planung, Koordinierung und
Optimierung von Betriebsabläufen, Produktions- und Geschäftsprozessen verfügbar.
1/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Mit seiner zukunftsweisenden Konzeption,
der modularen und offenen Architektur
auf Basis der modernsten Technologie von
SIMATIC, der konsequenten Nutzung von
Industriestandards und der mit hoher Performance gepaarten leittechnischen Funktionalität ermöglicht das Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7 die kosteneffektive Realisierung und den wirtschaftlichen Betrieb von
leittechnischen Anlagen in allen Lebensphasen und unter Berücksichtigung aller
Aspekte: von Planung, Engineering, Inbetriebsetzung und Training über Betrieb,
Wartung und Instandhaltung bis zu Erweiterung und Renovierung.
Modularität, Flexibilität, Skalierbarkeit und
Offenheit von SIMATIC PCS 7 bieten optimale Voraussetzungen dafür, ergänzende
Komponenten und Lösungen applikativ in
das Prozessleitsystem zu integrieren und
dessen Funktionalität auf diese Weise abzurunden und zu erweitern.
© Siemens AG 2008
Seit SIMATIC PCS 7 am Markt eingeführt
wurde, haben wir im Hause Siemens wie
auch unsere externen Partner eine Vielzahl
ergänzender Komponenten entwickelt, die
wir kurz als PCS 7-Add On-Produkte bezeichnen.
PCS 7-Add On-Produkte sind Softwarepakete und Hardwarekomponenten, die
optimal auf den jeweiligen Einsatzbereich
abgestimmt sind und so einen kostengünstigen Einsatz von SIMATIC PCS 7 für spezielle Automatisierungsaufgaben ermöglichen.
Mit diesem Katalog wollen wir Ihnen die
Suche nach Produkten für Ihre ganz spezielle Lösung erleichtern.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
1/9
© Siemens AG 2008
Produktverantwortung,
Nutzungsbedingungen
Die Verantwortung für ein PCS 7-Add OnProdukt liegt generell bei dem jeweiligen
Produktverantwortlichen. Die Adresse des
Produktverantwortlichen finden Sie im
Abschnitt "Weitere Info". Sie ermöglicht
Ihnen den direkten Kontakt zum jeweiligen
Spezialisten.
Alle SIMATIC PCS 7-Add On-Produkte erhalten weltweit zentrale Hotline-Unterstützung durch den bewährten Technical
Support. Informationen zum zentralen
Technical Support sowie ausführliche
Adressen mit Fax- und E-Mail-Angaben erhalten Sie im Anhang dieses Katalogs unter
Customer Support; es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Externe SIMATIC PCS 7-Partnerfirmen organisieren den Vertrieb und die Lieferung ihrer Produkte eigenständig. Es gelten dafür
deren Geschäfts- und Lieferbedingungen.
Entsprechende Informationen erhalten Sie
jeweils über die im Abschnitt "Weitere Info"
angegebene Adresse. Die Siemens AG übernimmt für Produkte externer SIMATIC
PCS 7-Partnerfirmen keinerlei Haftung oder
Garantie.
Im Katalog sind Hyperlinks auf Webseiten
Dritter enthalten. Siemens übernimmt für
die Inhalte dieser Webseiten weder die Verantwortung noch macht Siemens sich diese
Webseiten und ihre Inhalte zu eigen, da
Siemens die verlinkten Informationen nicht
kontrolliert und für die dort bereit gehaltenen Inhalte und Informationen auch nicht
verantwortlich ist. Deren Nutzung erfolgt
auf eigenes Risiko des Nutzers.
1/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Preisinformationen
Internet
Preisinformationen für die mit Bestellnummern versehenen Produkte dieses Katalogs
erhalten Sie über den interaktiven CD-ROMKatalog CA 01, die Mall im Internet oder auf
Anfrage bei Ihrem Siemens-Partner.
Der Katalog ST PCS 7.1 ist auch im Internet
als Download erhältlich. Er kann über die
SIMATIC PCS 7-Website aufgerufen werden:
www.siemens.com/simatic-pcs7
Preisauskünfte für die Produkte ohne Bestellnummer erteilt jeweils der im Abschnitt
"Weitere Info" benannte produktverantwortliche Add On-Partner auf Anfrage.
Kennzeichnung für SIMATIC PCS 7 V7
Die im vorliegenden Katalog angebotenen
Add On-Produkte sind für die SIMATIC
PCS 7-Versionen 5, 6 und 7 spezifiziert.
Einige der Produkte können nur zusammen
mit einer Version SIMATIC PCS 7, andere
wiederum mit allen Versionen eingesetzt
werden. Der Einsatzbereich ist für jedes Produkt entsprechend angegeben. Alle für
SIMATIC PCS 7 V7 einsetzbaren Produkte
werden zusätzlich durch das folgende Logo
gekennzeichnet:
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
© Siemens AG 2008
Informations- und
Managementsysteme
2/2
PIMS-PCS 7-CONNECT:
Kombination Plant Information
Systeme und PCS 7
2/4
PCS 7 OCS:
Offene Schnittstelle zur Anbindung
von Fremdapplikationen
2/6
PLSDOC RE:
Rückdokumentationssystem für
SIMATIC PCS 7
2/7
ACRON 7:
Langzeitarchivierung und
Protokollierung für SIMATIC PCS 7
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
PIMS-PCS 7-CONNECT: Kombination
Plant Information Systeme und PCS 7
■ Übersicht
2
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Ein Plant Information System (PIMS) ist ein Informationssystem
zur unternehmens-/anlagenübergreifenden Kurz-/Langzeitarchivierung sowie zur Auswertung und Darstellung von Prozess- und Produktionsdaten.
Die hier beschriebenen Produkte (Interfaces und Tools) unterstützen eine wirtschaftliche Zusammenarbeit von SIMATIC
PCS 7 inkl. SIMATIC BATCH mit den Plant Information Systemen:
• PI System der Firma OSIsoft (PI-PCS 7-CONNECT)
• aspenOne der Firma AspenTech (aspenOne-PCS 7CONNECT)
Die Interfaces und Tools für die optimale Kombination von
PI System und aspenOne mit SIMATIC PCS 7 zeichnen sich
durch ein hohes Maß an Flexibilität, Performance und Sicherheit
aus. Sie unterstützen auch redundante Systeme und Archive
Recovery-Konzepte, z. B. bei Verbindungsstörungen.
Zur effizienten Implementierung und Wartung dieser Interfaces
und Tools können wir Ihnen additiv maßgeschneiderte, skalierbare Support- und Serviceleistungen anbieten. Informationen zu
den Support und Serviceleistungen sowie Herstellererklärungen
erhalten Sie auf Anfrage (Kontaktadresse siehe unter "Weitere
Info").
■ Funktion
Beide Interfaces werden auf einem separaten Interface-PC am
OS-LAN (Terminalbus) des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7
betrieben und unterstützen
• Redundanzfunktionalität der SIMATIC PCS 7 OS Server
• Konforme Zeitstempelbehandlung
• Archive Recovery
• Failover Online
PI-CONNECT @PCS 7 und PI-CONNECT OPC+ können in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 eingesetzt werden.
Interface PI-CONNECT ALARM
Mit dem Interface PI-CONNECT ALARM sind Meldungen aus
dem Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 und/oder aus anderen
Quellen in das PI-Archiv übertragbar. Da meist projektspezifische Anforderungen und Besonderheiten zu berücksichtigen
sind, kann PI-CONNECT ALARM nicht als Standardprodukt,
sondern nur als individuelle Lösung auf Basis des Standardinterface angeboten werden.
PI-CONNECT ALARM ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5,
V6 und V7 einsetzbar.
Tool PI-CONNECT TREND
Prozessdaten aus dem PI-Archiv lassen sich mit dem
PI-CONNECT TREND als anschauliche und aussagekräftige
Kurvenanzeigen in SIMATIC PCS 7 OS-Prozessbildern darstellen. Teilanlagen- oder anlagenübergreifend können Sie so direkt
am Operator System des Prozessleitsystems zusätzliche Informationen über den Prozessverlauf einblenden, die auf den
PI-Langzeitarchiven basieren.
PI-CONNECT TREND ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5,
V6 und V7 einsetzbar.
PI-PCS 7-CONNECT
Interface PI-CONNECT @PCS 7 und PI-CONNECT OPC+
PI-CONNECT @PCS 7 und PI-CONNECT OPC+ lesen die Prozessvariablen zyklisch aus SIMATIC PCS 7 und speichern diese
im PI-Langzeitarchiv. Das Interface PI-CONNECT @PCS 7 nutzt
zur Kommunikation mit SIMATIC PCS 7 fogende Schnittstellen:
• Systemschnittstelle @PCS 7
• Interface PI-CONNECT OPC+
• OpenPCS 7-Schnittstelle
• OPC-Schnittstelle
Tool PI-CONNECT CONFIG
PI-CONNECT CONFIG arbeitet mit PI CONNECT @PCS 7, mit
PI-CONNECT OPC+ sowie mit dem OPC-Interface von OSIsoft
zusammen. Das Tool unterstützt Sie komfortabel bei der Erstellung und der aufwandsarmen Pflege des PI-Systemprojekts für
die SIMATIC PCS 7-Anbindung. Es kann für die Erstprojektierung des PI-Systems ebenso verwendet werden, wie für die
Nachführung von SIMATIC PCS 7 Projektierungsänderungen im
PI-System.
PI-CONNECT CONFIG ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5,
V6 und V7 einsetzbar.
6$3
3,066HUYHU
2IILFH/$1(WKHUQHW
26%DWFK5RXWH&RQWURO&OLHQWV
3,06,QWHUIDFH
PLW&RQQHFW7RROV
266LQJOH6WDWLRQ
26/$1VLQJOHUHGXQGDQW
(QJLQHHULQJ
6WDWLRQ
(WKHUQHW
265RXWH&RQWURO
6HUYHU
%DWFK$UFKLY
6HUYHU
,QGXVWULDO(WKHUQHWVLQJOHUHGXQGDQW
6WDQGDUG
$XWRPDWLVLHUXQJV
V\VWHPH
2/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
+RFKYHUI¾JEDUH
$XWRPDWLVLHUXQJV
V\VWHPH
6LFKHUKHLWVJHULFKWHWH
$XWRPDWLVLHUXQJV
V\VWHPH
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
PIMS-PCS 7-CONNECT: Kombination
Plant Information Systeme und PCS 7
aspenOne-PCS 7-CONNECT
Interface IP.21-CONNECT OPC+
Das Interface IP.21 CONNECT OPC+ liest die Prozessvariablen
zyklisch aus SIMATIC PCS 7 und speichert diese im IP.21-Langzeitarchiv. Das auf einem separaten Interface-PC am OS-LAN
des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 betriebene IP.21
CONNECT OPC+ unterstützt
• Redundanzfunktionalität der SIMATIC PCS 7 OS Server
• Konforme Zeitstempelbehandlung
• Archive Recovery
• Failover Online (in Vorbereitung)
IP.21 CONNECT OPC+ kann in Kombination mit SIMATIC PCS 7
V5, V6 und V7 eingesetzt werden.
■ Weitere Info
Siemens AG
Region Deutschland
Niederlassung Rhein-Main
Mannheim
2
Tel.: +49 621 456-3315
Fax: +49 621 456-3334
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/mis-pcs7
Interface IP.21-CONNECT BATCH
Das Interface IP.21 CONNECT BATCH überträgt Daten aus
SIMATIC BATCH in das IP.21-Archiv. In Verbindung mit dem
Interface IP.21 CONNECT OPC+ sind im IP.21-System somit
auch Berichte und Auswertungen realisierbar, die auf BatchDaten und Prozessdaten basieren. Weitere Funktionsmerkmale
von IP.21 CONNECT BATCH sind u. a.
• Archive Recovery
• Microsoft Excel-Add-In für Reports
IP.21 CONNECT BATCH kann in Kombination mit SIMATIC
BATCH V6 und V7 (SIMATIC PCS 7 V6, V6.1 oder V7) eingesetzt
werden.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
2/3
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
PCS 7 OCS: Offene Schnittstelle
zur Anbindung von Fremdapplikationen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
Die Installation von PCS 7 OCS erfolgt direkt auf dem PCS 7
OS Server oder dem PCS 7/TM-OS Server für die TELEPERM MMigration. Es wird weder zusätzliche Hardware benötigt, noch
ist eine spezielle Konfiguration des jeweiligen OS Servers notwendig. Bei redundanten Systemen ist PCS 7 OCS auf beiden
OS Servern eines Serverpaars zu installieren.
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Web Browser
Beispiele für
Client-Anwendungen
2
■ Funktion
Microsoft
Excel
System
Browser
SQL
Datenbank
Web
Server
Koppler
MES
PIMS
SAP
Module
LAN
Prozesswerte
Prozessarchive
Meldearchive
PCS 7 OCS
PCS 7 OCS
OS Server
PCS 7/TMOS Server
PCS 7 Anlagenbus
PCS 7
AS
PCS 7
AS
Standard-Clientapplikationen
Leitsystem
Fremdanbieter
CS 275
PCS 7
AS
TELEPERM M
AS
Die Applikationen können per PCS 7 OCS lesend und schreibend auf Konfigurations- und Prozessvariablen zugreifen sowie
alle Prozesswertarchive des TagLoggings und Meldearchive
des AlarmLoggings auslesen. Über Erkundungsfunktionen besteht zudem die Möglichkeit, Datenobjekte mit bestimmten
gleichartigen Eigenschaften (z. B. Funktionsbausteintypen,
Parametertypen etc.) zu suchen. Da die Anbindung per Autokonfiguration erfolgt, müssen die Applikationen nicht extra für
die Schnittstellenanbindung konfiguriert werden.
TELEPERM M
AS
PCS 7 OCS ist eine offene Schnittstelle, über die Fremdapplikationen aus verschiedensten Anwendungsbereichen via Netzwerk einfach auf Daten und Datenstrukturen von SIMATIC PCS 7
zugreifen können. Die Schnittstelle basiert auf dem offenen,
plattformunabhängigen Kommunikationsstandard ACPLT/KS.
Die Daten werden ohne Nutzung der Windows-Basistechnologie
COM bzw. DCOM per TCP/IP übertragen. Auf diese Weise wird
netzwerkweit eine sehr stabile und Firewall-kompatible Kommunikation erreicht.
Hinweis:
PCS 7 OCS ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Mit PCS 7 OCS können Sie u. a. folgende Fremdapplikationen
an SIMATIC PCS 7 anbinden:
• Büroanwendungen wie Microsoft Excel, z. B. zur automatischen Reporterstellung
• Simulations- und Optimierungstools, z. B. zur Reglerüberwachung und -optimierung
• Visualisierungssoftware für anlagenübergreifende Informationsdarstellungen
• Standard-Webbrowser zur Online-Darstellung von Produktionsinformationen
• Externe Datenbankanwendungen, z. B. zur anlagenübergreifenden Langzeitarchivierung
• Betriebsdatenerfassungssysteme (PIMS)
• MES- und ERP-Systeme für das Produktions- und Unternehmensmanagement
• Prozessleitsysteme anderer Hersteller
Folgende Standard-Clientapplikationen sind verfügbar:
• Systembrowser KS Magellan Pro
Mit KS Magellan Pro kann von einem PC-Arbeitsplatz aus der
gesamte PCS 7 OCS-Datenbestand via Internet erkundet und
gelesen werden. KS Magellan Pro ist vielseitig einsetzbar: für
den Funktionstest während der Inbetriebsetzung ebenso wie
für die Online-Abfrage von Prozesswerten, Prozessarchiven
und Meldearchiven im laufenden Betrieb.
• Datenbankkoppler KSHistBuilder
Mit KSHistBuilder können Archive oder Online-Daten von
SIMATIC PCS 7 zyklisch in eine SQL-Datenbank übertragen
werden. Für die Archivauskopplung ist keinerlei Konfiguration
nötig. Vorhandene Archive werden automatisch erkundet und
lückenlos in die Datenbank übertragen, auch bei kurzzeitigem
Kommunikationsausfall. Neben Zeitreihen werden auch Meldearchive ausgelesen und in eine offene Datenbank oder ein
Betriebsdatenerfassungssystem transferiert.
• Excel-Add In
Prozesswerte, Prozessarchive und Meldearchive aus SIMATIC
PCS 7 lassen sich mit dieser Microsoft Excel-Erweiterung manuell oder zyklisch in Excel einlesen.
• SAP-Kopplung
Per SAP-Kopplung sind Daten aus SIMATIC PCS 7 einfach
nach SAP übertragbar. Die SAP-Kopplung ist z. B. einsetzbar,
um Betriebsstundenzähler und Störmeldungen kontinuierlich
in das SAP-Modul PlantMaintenance (PM) zu übertragen.
Aber auch alle anderen SAP-Module lassen sich mit SIMATIC
PCS 7 koppeln.
• Webserver mit dynamisch generierten HTML-Seiten
Der Webserver dient zur Bereitstellung individuell gestalteter
Webseiten mit aktuellen Daten direkt aus dem Prozessleitsystem.
Die PCS 7 OCS-Schnittstelle ist hervorragend geeignet, um
externe Applikationen über Autokonfigurationsfunktionen an
SIMATIC PCS 7 anzubinden oder einfach Daten aus dem Prozessleitsystem auszulesen. Eine PCS 7 OCS-Lizenz ermöglicht
folgende Funktionen:
• Lesender und schreibender Zugriff auf alle Variablen eines
OS Servers
• Auslesen von Prozesswert- und Meldearchiven
Der Datenaustausch zwischen dem OS Server und der Applikation ist sehr leistungsfähig. Er basiert auf dem Kommunikationsprotokoll TCP/IP, einem offenen Standard, der von vielen Leitsystemherstellern unterstützt wird.
Durch den Verzicht auf Windows-Kommunikationstechniken wie
COM/DCOM ist PCS 7 OCS auch in verteilten Netzen, die per
Firewall verbunden sind, problemlos einsetzbar. Die Installation
von PCS 7 OCS erfordert keinen Konfigurationsaufwand.
2/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
PCS 7 OCS: Offene Schnittstelle
zur Anbindung von Fremdapplikationen
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SIMATIC PCS 7 OCS V2.3
Open Communication Server für
SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7
Engineering Software mit einer
Runtime-Lizenz für einen PCS 7
OS Server
6DL5 405-8AD23-0XA0
KS Magellan Pro
auf Anfrage
■ Weitere Info
LeiKon GmbH
Kaiserstr. 100
52134 Herzogenrath
Deutschland
2
Tel.: +49 2407 95 17 330
Fax: +49 2407 95 17 339
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.leikon.de
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
2/5
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
PLSDOC RE:
Rückdokumentationssystem für SIMATIC PCS 7
■ Übersicht
2
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Applikationsrechner
- PLSDOC® RE Frontend
- PLSDOC Tracker zur Abfrage des OPC
Gateway, Kommunikation mit Datenbank
- Speicherort PLSDOC® RE
- Speicherort Rat&Hilfe für Zugriff der OS
Operator
Station
Engineering
Station
PLSDOC® RE
Datenbank
Terminalbus:
Industrial Ethernet
100 Mbit/s,
Fiber Optic
OSM
OSM
OS Server
redundant
OPC Gateway
Überwachung von OPCVariablen auf Änderung
Das Rückdokumentationssystem PLSDOC RE ist dafür bestimmt, SIMATIC PCS 7-Anlagen zu dokumentieren und über
den gesamten Lebenszyklus hinweg zu betreuen.
Die Anlagenbetreuer profitieren von der hohen Informationsverfügbarkeit und erhalten Unterstützung bei der Qualitätssicherung.
PLSDOC RE gleicht die Anlagendokumentation zeitnah mit
den aktuellen Daten des Prozessleitsystems ab und erfasst
eventuelle Änderungen in Change-Protokollen.
Für die Anlagenbetreuer relevante Informationen stellt
PLSDOC RE in Form von standardisierten Projektdokumenten
bereit, z. B. IB-/FAT-Protokolle, Messkreistestprotokolle, Mengengerüste, Mehrungsberichte.
Die anlagenspezifische Konfiguration von PLSDOC RE ist einfach zu bewerkstelligen und wird durch einen Programmassistenten unterstützt.
Hinweis:
PLSDOC RE ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Nutzen
• Standardisierte Dokumentation der Prozessobjekte
• Schneller und korrekter Abgleich der Daten von Prozessleitsystem und Pflichtenheft: Änderungen kundenspezifischer
Parameter werden lückenlos dokumentiert, z. B.: Grenzwerte,
Regelparameter, Messbereiche, Verriegelungsinformationen
• Bereitstellung standardisierter Dokumente für die Anlagenprojektierung und -betreuung
• Pflichtenheft-Integration in die Operator Systeme → direkte
Verfügbarkeit der Informationen für das Betreuungspersonal
• PLSDOC RE überwacht im Rahmen der Rückdokumentation
redundante Serverpaare. Bei Ausfall eines Servers wird auf
den redundanten Server umgeschaltet.
• Die Änderungsinformation wird zwischen OS Server und
PLSDOC RE gepuffert. Dadurch gehen keine Änderungsinformationen verloren, bis PLSDOC RE eine Verbindung zum
OS Server aufbauen kann.
• PLSDOC RE erzeugt HTML-Dokumente für jede Prozessvariable. Diese Dokumente sind zum direkten Aufruf in die
Prozessbilder integrierbar.
• Referenzen auf andere Prozessvariablen werden mittels
Hyperlinks aufgelöst, so dass ein direkter Aufruf möglich ist.
• Informationen über die Anlagenperipherie (Rechner, Drucker,
Softwarelizenzen, …) können mit PLSDOC RE ebenfalls verwaltet werden.
• Auch die Erfassung von prozessobjektübergreifenden Informationen ist möglich, z. B. Informationen über Wartungseinsätze und Maßnahmen bei Störfällen.
■ Technische Daten
Systemvoraussetzungen
Applikationsrechner:
Microsoft Windows NT4.0 SP6/2000/XP, 512 MByte RAM,
100 MByte Festplatte, Acrobat Reader 5.0 oder höher
■ Weitere Info
Finze & Wagner
EMSR-Ingenieurgesellschaft m.b.H.
Elektro-Mess-Regel-Steuerungs-Technik
Piracherstraße 76
84489 Burghausen
Deutschland
Tel.: +49 8677 884-725 (Hr. Fröhlich)
E-Mail:
Support: [email protected]
Information: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.fi-wa.com
2/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
ACRON 7: Langzeitarchivierung
und Protokollierung für SIMATIC PCS 7
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
• Graph:
Bedienerfreundliche Darstellung und Analyse von Messwerten und statistischen Werten in Kurvenverläufen
• Störungs- und Instandhaltungsmodul:
Erstellung aller erforderlichen Störungs- und Meldungsberichte sowie umfassender Statistiken
• AC Job:
Verwaltungsmodul für automatische Berichtsausdrucke inkl.
E-Mail-Versand
• Data Collect:
Zusammenfassung beliebiger Werte aus unterschiedlichen
ACRON-Applikationen
• Excel Add-In:
Komfortabler Zugriff auf sämtliche Daten
• AC Mirror:
Bis 8-fache Datenbankredundanz
Konfiguration
Designer
ACRON Auswertung
Reporter
Graph
Alert
Datenbank
Konfiguration
ACRON ist ein Produkt zur Anlagenoptimierung, Langzeitarchivierung und Protokollierung, das Sie beim Erfüllen von Nachweispflichten unterstützt. Es wurde ursprünglich für die speziellen Anforderungen in der Umwelttechnik konzipiert, hat sich
aber inzwischen seit mehr als 12 Jahren in vielen Branchen
erfolgreich bewährt. Auch die hohen Anforderungen aus dem
Bereich Wasser/Abwasser/Umwelt (z. B. ATV M260 in Deutschland) lassen sich mit ACRON realisieren.
ACRON 7, die aktuelle Version, bietet ein ausgezeichnetes
Preis-Leistungs-Verhältnis und besticht im Betrieb durch hohe
Verfügbarkeit, Lauf- und Datensicherheit. Einfache Projektierung, leichte Handhabung und hohe Flexibilität sind weitere
herausragende Merkmale.
ACRON 7 ist skalierbar vom kleinen Einplatzsystem bis zum vernetzten Client-Server-System für große Applikationen.
Die Schnittstellen von ACRON 7 sind auf das Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7 abgestimmt. Einige Module können als OCX in
SIMATIC PCS 7 eingebunden werden.
ACRON 7 ist derzeit in deutscher, englischer und italienischer
Sprache verfügbar.
Hinweis:
ACRON 7 ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
■ Aufbau
Prozesswerte
Handwerte
Externe
Auswertung
Instandhaltung
OPC
ODBC
Microsoft Excel
Komprimierte
berechnete
Daten
Datenaufzeichnung
Prozess 1
Provider
SIMATIC PCS 7, OPC,
ASCII, DDE, ODBC, ...
Prozess 2
Prozess n
■ Weitere Info
VIDEC GmbH
Osterdeich 108
28205 Bremen
Deutschland
Tel.: +49 421 339500
Fax: +49 421 3379561
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.acron7.com
■
Folgende Module sind Bestandteil von ACRON 7:
• Datenbank:
Bis zu 100 000 Datenpunkte, Zeit- und Änderungsorientierte
Aufzeichnung, Rechenoperationen, hohe Performance mit
Auflösung im Millisekundenbereich, hohe Datensicherhait
durch TLC (Three Level Cache)
• Provider:
Datenerfassung aus beliebigen Quellen mit Fernwirkankopplung
• Reporter:
Komfortable Bedienoberfläche für den Ausdruck von Berichten und Protokollen mit Eingabemöglichkeit für Laborwerte
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
2/7
2
© Siemens AG 2008
Informations- und Managementsysteme
2
2/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
3/2
INCA:
Modellprädiktiver Mehrgrößenregler
3/3
Presto:
Softsensoren für nicht messbare
Qualitätsgrößen
3/4
RaPID:
Expertentool zur Optimierung von
PID-Reglern
3/5
ADCO:
Adaptiver Regler
3/6
MATLAB/SIMULINK-DDE-Client:
Online-Kopplung für APC
3/7
FuzzyControl++:
Projektierungswerkzeug für
Fuzzy Logic
3/8
NeuroSystems:
Projektierungswerkzeug für
neuronale Netze
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
INCA: Modellprädiktiver Mehrgrößenregler
■ Übersicht
INCA
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
3
Nach diesem Verfahren arbeitet auch INCA, ein Mehrgrößenregler der neuesten Generation. Von klassischen MPC-Reglern
unterscheidet sich INCA durch eine Reihe von Funktionserweiterungen. Moderne Modellierungsmethoden, stoßfreies Umschalten zwischen verschiedenen Modellen (Multi Model Handling), Erweiterungen für Batch-Prozesse, nichtlineare Prognosen
und eine hohe Regelgüte setzen neue Maßstäbe und ermöglichen anlagenweites Optimieren ebenso wie das Beherrschen
nichtlinearer Prozesse.
Die Software INCA (bzw. GlassExpert) selbst läuft auf einem separaten PC unter dem Betriebssystem Windows NT/2000/XP.
Hinweis:
INCA ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
INCA für die Glasindustrie
Mehrgrößenregler mit integriertem Optimierungsverfahren
Gängige Regelungskonzepte in der Prozessindustrie basieren
heute üblicherweise noch fast ausschließlich auf PID-Reglern
und beinhalten auch Handeingriffe durch den Anlagenfahrer.
Bei Prozessen mit komplexer Dynamik, verkoppelten Prozessgrößen oder Begrenzungen stoßen PID-Regler an ihre Grenze.
Soll ein Prozess nahe der Kapazitätsgrenze gefahren, gleichzeitig der Ausschuss minimiert und die geforderte Qualität
sichergestellt werden, ist die Berücksichtigung genau dieser
Rahmenbedingungen in der Regelstrategie zwingend notwendig.
Weitere Schwachpunkte sind Produkt- oder Lastwechsel, die in
der Regel vollständig oder teilweise vom Anlagenfahrer durchgeführt werden und deshalb unterschiedlich und meist nicht in
optimaler Güte verlaufen.
Durch den gezielten Einsatz von modernen Regelungsverfahren
(Advanced Process Control, APC) steht den Unternehmen der
Prozessindustrie ein konkreter Hebel zur Kostenreduzierung
und Qualitätssteigerung zur Verfügung. Unter allen modernen
Regelungsverfahren hat sich in zahlreichen Applikationen die
modellprädiktive Regelung (Model Predictive Control, MPC) als
am besten geeigneter Ansatz herauskristallisiert. MPC erleichtert die Handhabung komplexer Anlagendynamiken, ermöglicht
das frühzeitige Ausregeln von Störungen, berücksichtigt Anlagenbegrenzungen und erlaubt komplexe Prozessführungsstrategien.
Mit dem Einsatz von Advanced Process Control wird SIMATIC
PCS 7 um die Funktion "Prozessoptimierung" erweitert. Damit
wird ein Bindeglied zwischen den Funktionen Planung und
Scheduling der Execution-Ebene und den leittechnischen Funktionen der Control-Ebene geschaffen.
3/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Speziell für die Glasindustrie sind vorkonfigurierte Lösungen auf
Basis von INCA erhältlich. Die Produktreihe GlassExpert umfasst
zur Zeit:
• "TubingExpert"
zur Dimensionierungsregelung von Glasröhren,
• "ProfileExpert"
zur Temperaturprofilregelung in Glasrinnen,
• "MeltingExpert"
zur Boden- und Atmosphären-Temperaturregelung in Glasschmelzwannen.
INCA für die chemische Industrie, Anwendungsbeispiele
• Ammoniakanlagen
- Durchsatz-Erhöhung um bis zu 1 %
- Erhöhung des Dampfexports um bis zu 1 %
- Reduzierung des spezifischen Gasverbrauchs um bis
zu 1 %
- Höhere Anlagenverfügbarkeit
- Geringere Empfindlichkeit gegenüber Änderungen der GasBeschaffenheit
• Polymeranlagen
- Flexiblerer Betrieb (schnellere Sortenwechsel)
- Produktion auf Anforderung
■ Weitere Info
IPCOS
Tel.: +32 1639 3083
Fax: +32 1639 3080
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.ipcos.com
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
Presto: Softsensoren für
nicht messbare Qualitätsgrößen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
Die Softsensor-Prognosen ermöglichen es, die Frequenz der
Laboranalysen und die Verwendung von Online-Analysatoren zu
reduzieren. Sie erhöhen die Produktqualität bei gleichzeitiger
Senkung der Betriebskosten.
Presto ist ein Werkzeug zum Entwerfen, Parametrieren und Betreiben von Softsensoren. Es erleichtert die Beherrschung komplexer Anlagendynamiken und ermöglicht es, die Betriebsbedingungen so zu optimieren, dass die Qualität des
Endproduktes sichergestellt wird.
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Hinweis:
Presto ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Online-Bestimmung von Qualitätsgrößen
Heutige Produktionsanlagen in der Prozessindustrie greifen zur
Qualitätssteuerung auf regelmäßige, sehr zeitaufwendige
Laboranalysen zurück (neue Messwerte typisch alle 8 bis
24 Stunden) - oder setzen sehr teure und wartungsintensive
Online-Analysatoren ein (neue Werte typisch alle 20 bis 60 min).
Möchte man die Produktion erhöhen und den Prozess unter Einhaltung der geforderten Qualität nahe der Kapazitätsgrenze fahren, ist die Online-Messung der Produktqualität mit einer Aktualisierungsrate von 0,5 bis 3 min erforderlich. Dies garantiert,
dass der Regler rechtzeitig reagiert und die Produktspezifikationen eingehalten werden.
Schwachpunkte bisheriger Konzepte zur Prozessführung zeigen sich auch bei Änderungen der Produktqualität oder der
Produktionsauslastung, die in der Regel vollständig oder teilweise vom Anlagenfahrer ausgeführt werden. Daraus resultieren
größere Perioden, in denen die Produktspezifikationen nicht den
Qualitätsanforderungen entsprechen, da während der Umstellung keine Qualitätswerte bekannt sind.
Diese Probleme lassen sich mit Hilfe von Softsensoren lösen.
Softsensoren sind Berechnungsverfahren, die auf Basis der
messbaren Prozesswerte (Drücke, Durchflüsse, Temperaturen,
Füllstände etc.) im Zyklus von 0,5 bis 3 min die nicht messbaren
Qualitätsgrößen ermitteln. Die Berechnung erfolgt anhand eines
(nicht-)linearen parametrischen Modells, das aus historischen
Anlagendaten oder durch dedizierte Tests erstellt wird. Die
schnellen Softsensor-Prognosen können durch Laboranalysen
oder Werte von Online-Analysatoren konsolidiert werden.
Anwendungsbeispiele
• Polymer-Dichte
• Polymer-Schmelzindex
• Viskosität
• Produktkonzentration am Ausgang von Reaktoren- oder
Destillationskolonnen
• Anlageneffizienz/Wirkungsgrad
• Gaskonzentrationen (NOx, CO2, etc.)
Presto setzt neue Standards für die permanente anlagenweite
Optimierung und Regelung nichtlinearer Prozesse. Von anderen
Softsensor-Programmpaketen unterscheidet sich Presto durch
eine Reihe von Funktionserweiterungen, die den Designer beim
Entwurf zuverlässiger Softsensoren unterstützen:
• Moderne Modellierungsmethoden wie lineare Übertragungsfunktionen, General Non-Linear Models (GNOMOs) oder
Schätzverfahren nach Methode der kleinsten Quadrate
(partial least squares estimators)
• Signalverarbeitung bzw. Signal-Vorverarbeitung (offline und
online)
• Leistungsfähige Werkzeuge zur Auswahl geeigneter Eingangsvariablen
• Eingabemöglichkeiten für Daten von Laboratorien und Analysatoren
Softsensoren sind eine Voraussetzung für die Anlagenoptimierung und die Qualitätsregelung mit Advanced Process ControlLösungen wie INCA.
Das Programmpaket Presto ist auf Standard-PCs mit Betriebssystem Windows 2000/XP ablauffähig. Die Ankopplung an das
Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 erfolgt über OPC, wobei
Presto als OPC Client betrieben wird.
■ Weitere Info
IPCOS
Tel.: +32 1639 3083
Fax: +32 1639 3080
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.ipcos.com
Prozessvariablen
Temperaturen
Drücke
Füllstände
Durchflüsse
(alle 0,5 ... 3 min)
Qualitätsvariablen
Dichten
Konzentrationen
Schmelzindizes
Viskositäten
(alle 8 ... 24 Stunden)
vom Labor
PRESTO Soft Sensor
Nichtlineares
parametrisches
Modell
Konsolidierung /
Angleichung und
Aktualisierung
Qualitätsvariablen
Dichten
Konzentrationen
Schmelzindizes
Viskositäten
(alle 0,5 ... 3 min)
von PRESTO
zum Regelungssystem
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
3/3
3
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
RaPID: Expertentool
zur Optimierung von PID-Reglern
■ Übersicht
modells kann der Anwender Schritt für Schritt eine optimale Reglerabstimmung ermitteln.
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Hinweis:
RaPID ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Funktion
RaPID unterscheidet sich von anderen Reglereinstellungs-Paketen durch:
• Optimierung von PID-Regelkreisen auf Basis von Engineering-Spezifikationen
• Reglereinstellung für eine optimale Störgrößen-Kompensation
• Reglereinstellung für optimales Führungsverhalten bei vordefinierten Sollwert-Verläufen
3
Datenerfassung
Sammeln von Prozessdaten über eine Online-OPC-Verbindung
mit dem SIMATIC PCS 7-Operator System oder aus OfflineDateien. Für die Anregung des Prozesses stehen viele verschiedene Testsignale zur Verfügung, unter anderem:
• Sollwertsprung
• Stellgrößensprung
• Rampen
• Pseudo-Stör-Binärsignale
Datenvorverarbeitung
Zum Verfeinern der Ergebnisse der Prozessidentifikation kann
der Anwender Daten selektieren und filtern.
Systemidentifikation
Anhand der gesammelten Prozessdaten wird ein dynamisches
Prozessmodell definiert. Es sind verschiedene Modellstrukturen
anwendbar: mit/ohne Totzeit und unterschiedlicher Systemordnung. Der Anwender hat die Möglichkeit, die Systemidentifikation anhand seiner Kenntnisse über den Prozess zu beeinflussen. Er kann die resultierenden Prozessmodelle speichern und
vergleichen.
Reglerentwurf
Auf Basis des ermittelten Prozessmodells werden Reglerparameter für eine bestimmte Spezifikation ermittelt. Der Regler kann
folglich auf optimales Führungsverhalten, optimale Störunterdrückung oder beides zusammen ausgelegt werden.
Simulation des entworfenen Reglers
Mit dem als Option für den CFC-Editor angebotenen PCS 7 PID
Tuner lassen sich in fest definierten Schritten optimale Reglerparameter für die Regelungsarten PID, PI und P in einem Regelkreis ermitteln.
Der PCS 7 PID Tuner ist für die Softwareregler CTRL_PID und
CTRL_S verwendbar. Das Programmpaket RaPID dagegen ist
ein Regler- und Hersteller-unabhängiges Werkzeug für die
schnelle und komfortable rechnergestützte Optimierung von
schwierig einzustellenden PID-Reglern. RaPID ist auf StandardPCs mit Betriebssystem Windows NT/2000/XP ablauffähig. Die
Ankopplung an das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 erfolgt
über OPC.
Alternativ zu Online-Daten können auch Dateien mit früher gesammelten Daten offline ausgewertet werden. Das Programmpaket ist in der Lage, die Dateiformate von Microsoft Access,
Microsoft Excel, MATLAB und INCATest sowie alle Arten von
ASCII-Dateien zu verarbeiten. RaPID enthält vordefinierte
PID-Reglerstrukturen für PID-Reglertypen von SIMATIC PCS 7
und anderen Herstellern. Mit Hilfe eines dynamischen Prozess-
3/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Eine Bewertung des Regelkreis-Verhaltens ist durch Simulation
innerhalb von RaPID, oder online über die existierende OPCVerbindung möglich. Die mit verschiedenen Reglereinstellungen ermittelten Simulationsergebnisse lassen sich speichern
und vergleichen.
Gut eingestellte Primärregelkreise sind eine Voraussetzung für
eine nachfolgende Anlagenoptimierung, z. B. mit INCA.
■ Weitere Info
IPCOS
Tel.: +32 1639 3083
Fax: +32 1639 3080
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.ipcos.com
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
ADCO: Adaptiver Regler
■ Übersicht
■ Anwendungsbereich
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
0RGHOO
9DOLGLHUXQJ
5HJOHU
6\QWKHVH
6ROOZHUW
3UR]HVV
,GHQWLILNDWLRQ
Hinweis:
Der adaptive Regler ADCO ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6
und V7 einsetzbar.
6WHOOJU¸¡H
5HJOHU
Der adaptive Regler ADCO ist als bessere Alternative zum konventionellen PID-Regler einsetzbar, insbesondere bei schwer
beherrschbaren Prozessen. Dabei kommen folgende Vorteile
zum Tragen:
• Ca. 10 bis 20 % Zeiteinsparung in der Inbetriebsetzungsphase durch schnelle und robuste Reglereinstellung
• Deutlich bessere Regelgüte bei schwierigen Prozessen
• Sehr gute Anpassungsfähigkeit, vor allem bei Änderungen
der Prozesscharakteristik
• Stark reduzierbare Übergangszeiten bei Zustands-Übergängen in Batch-Prozessen (z. B. Aufheizen eines Produktes vom
Temperaturniveau A auf B)
3UR]HVV
■ Technische Daten
ADCO
,VWZHUW
Herkömmliche PID-Regler werden in der Praxis häufig im
manuellen Modus betrieben, weil die erreichte Regelqualität
nicht den Erwartungen entspricht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Regler entweder schlecht eingestellt sind oder die
Prozesse mit PID-Reglern schwer beherrscht werden können,
z. B. Temperaturstrecken, Prozesse mit beliebig großen Totzeitanteilen oder Prozesse, die sich zeit- oder arbeitspunktabhängig ändern. Die optimale Einstellung von PID-Reglern erfordert
zudem spezielle Erfahrung und ist sehr zeitaufwendig.
Eine empfehlenswerte Alternative für die Lösung dieser Probleme ist der adaptive Regler ADCO. Er arbeitet auf Basis eines
Prozessmodells, das während des Einstellvorgangs im Hintergrund ermittelt wird. Mit Hilfe dieses Prozessmodells kann
ADCO die Konsequenzen eines Prozesseingriffs vorhersagen
(Prädiktiv-Regler), z. B. wie sich das Öffnen eines Dampfventils
bis zu einem gewissen Grad auf die Prozesstemperatur auswirkt. Umgekehrt ist er auch in der Lage, die Ventilstellung zu
bestimmen, die für das Erreichen oder das Einhalten eines vorgegebenen Temperaturwertes erforderlich ist. ADCO verfügt mit
dem Prozessmodell über mehr Prozessinformationen als konventionelle Regler und nutzt diese zur Verbesserung der Regelgüte.
Hardwarevoraussetzungen
SIMATIC PCS 7 ab V5.x mit Automatisierungssystemen AS 41x
Speicherplatzbedarf
21 KByte (einmalig)
+ 5 KByte (pro Regler)
Rechenzeit
ca. 2 ms (S7-416)
■ Weitere Info
i.p.a.s.-systeme
An der Landwehr 6
60437 Frankfurt
Deutschland
Tel.: +49 69 950418-0
Fax: +49 69 950418-19
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.ipas-systeme.de
Mehrbereichsregler für nichtlineare Strecken
ADCO ist auch als Mehrbereichs-Regler (ADMR) verfügbar. Die
Besonderheit dieser Reglervariante ist, dass der Regelbereich
in bis zu 8 Zonen aufteilbar ist und diese Bereiche individuell optimiert werden können. Die Umschaltung zwischen den Zonen
kann durch den Anwender oder ereignisabhängig erfolgen.
Faceplate ADCO mit Detailbereich Alarmgrenzen / Batch
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
3/5
3
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
MATLAB/SIMULINK-DDE-Client:
Online-Kopplung für APC
■ Übersicht
■ Anwendungsbereich
PCS 7 Add-on
3
MATLAB/SIMULINK kann über einen DDE-Kanal lesend und
schreibend auf alle im Operator System des Prozessleitsystems
SIMATIC PCS 7 (DDE-Server) deklarierten Variablen zugreifen.
MATLAB/SIMULINK und der MATLAB/SIMULINK-DDE-Client
sind entweder auf einer Operator Station oder einem zusätzlichen PC installierbar. Die Kommunikation wird vom DDE-Client
initialisiert und gesteuert.
fit for SIMATIC PCS 7 V7
OS
adde.m
Leitsystemstruktur
Reglerstruktur
edde.m
-1
Trigger
MATLAB/SIMULINK
PC
X
Realer
Prozess
DDE
SIMATIC PCS 7
MATLAB/SIMULINK ist ein universelles mathematisches Softwarewerkzeug mit einer Vielfalt an Funktionen für die Regelungstechnik, Informationsverarbeitung, Modellbildung, Optimierung und Datenanalyse. Es ist das am weitesten verbreitete
Softwarewerkzeug für die Entwicklung höherwertiger Advanced
Process Control (APC)-Algorithmen.
Für die Umsetzung der in einer Offline-Simulation getesteten
APC-Algorithmen in den Echtzeitbetrieb am Prozess lässt sich
der MATLAB/SIMULINK-DDE-Client einsetzen. Er ermöglicht
eine echtzeitfähige Online-Kopplung von MATLAB/SIMULINK
an beliebige DDE-Server und damit ein „Rapid Prototyping“ von
Automatisierungsfunktionen mit dem gesamten Vorrat an
MATLAB-Bibliotheken. Da der in MATLAB entwickelte Algorithmus nicht erneut implementiert werden muss, lassen sich bei
Advanced Process Control-Projekten potenzielle Fehler einer
Neuimplementierung ausschließen sowie Engineeringzeit und
-kosten einsparen.
Hinweis:
Der MATLAB/SIMULINK-DDE-Client ist in Kombination mit SIMATIC
PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
Typische Vorgehensweise bei der Entwicklung von Advanced
Process Control-Lösungen:
• Offline-Analyse des zu lösenden Problems, auch unter Einschluss der Analyse gemessener Prozessdaten in MATLAB/
SIMULINK
• Offline-Synthese möglicher Lösungen mit MATLAB/SIMULINK
• Offline-Test durch Simulation der Lösungen mit MATLAB/
SIMULINK
• Projektierung der Kopplung am Prozessleitsystem SIMATIC
PCS 7, Parametrierung des DDE-Servers
• Projektierung eventueller Back-up-Funktionen im Prozessleitsystem
• Anschluss von MATLAB/SIMULINK an das Prozessleitsystem
• Test und Optimierung der Lösung am Prozess
• Bei Bedarf Überführung bewährter Funktionen in Funktionsbausteine, die in das Prozessleitsystem integriert werden können
■ Funktion
Der MATLAB/SIMULINK-DDE-Client besteht aus drei Blöcken:
Triggerblock
Der Triggerblock erlaubt dem Benutzer die Spezifikation der
DDE-Kommunikationspartner, des Datenformats und der Abtastzeit. Er synchronisiert und überwacht die Kommunikation
und gibt Warnungen aus, wenn der DDE-Kanal gestört oder unterbrochen ist.
Eingabe- und Ausgabeblock (Edde/Adde)
Der Block "Adde" schreibt Daten von MATLAB auf den DDE-Server. Jeder Block kann bis zu vier Variablen verwalten, wobei
mehrere Blöcke möglich sind. Der Block "Edde" liest Variablen in
MATLAB ein und konvertiert sie in das entsprechende Format.
MATLAB/SIMULINK-DDE-Client
• Ankopplung an beliebige SIMATIC-Systeme über eine PCS 7
Operator Station und den zugehörigen DDE-Server oder direkt über SIMATIC NET OLE/DDE-Manager
• Ankopplung an ältere Leitsysteme, z. B. TELEPERM M über
WinTM/Server
• Ankopplung an beliebige DDE-Server
■ Auswahl- und Bestelldaten
MATLAB/SIMULINK-DDE-Client
für SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7
Bestell-Nr.
2XV9 450-1WC12-0LA0
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 91 31 7-461 11
Fax: +49 91 31 7-447 57
E-Mail: [email protected]
3/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
C)
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
FuzzyControl++:
Projektierungswerkzeug für Fuzzy Logic
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Das Projektierungswerkzeug besteht aus:
• Konfigurationstool (ablauffähig unter den Betriebssystemen
Windows 2000 und Windows XP),
• Runtime-Software für SIMATIC PCS 7 (Funktionsbaustein für
CFC und OS-Faceplate).
Mit dem Konfigurationstool werden die Fuzzy-Systeme projektiert und generiert. Im laufenden Betrieb arbeitet die RuntimeSoftware dann die Systeme ab, die bei SIMATIC PCS 7 in einem
Datenbaustein liegen.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
FuzzyControl++ für SIMATIC PCS 7 V7 (ab V7.0 + SP1)
FuzzyControl++ ist ein Siemens-Projektierungswerkzeug für
Fuzzy Logic. Es bietet Lösungen für nichtlineare Regelungen
und für Verhaltensprognosen mathematisch komplexer Abläufe
aus der Prozessautomatisierung, die mit Standard-Tools nicht
oder nur sehr aufwendig zu realisieren sind.
Mit FuzzyControl++ lassen sich Fuzzy-Systeme für die Automatisierung technischer Prozesse effektiv entwickeln und projektieren. Empirisches Prozess-Know-how und verbal beschreibbares
Erfahrungswissen sind unmittelbar in Steuerungen, Regelungen, Mustererkennungen, Entscheidungslogiken etc. umsetzbar.
Hinweis:
FuzzyControl++ ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Typische Anwendungsbereiche für Fuzzy Logic sind:
• Regelung und Steuerung
• Parameteradaption von Reglern
• Störkompensation und Vorsteuerung
• Mustererkennung, Prozessdaten-Auswertung und Diagnose
• Automatisierung manueller Prozesseingriffe eines Anlagenfahrers
• Prozessführung mit Koordination unterlagerter Steuerungen
und Regelungen
Beispiele sind Druck-, Temperatur- und Füllstandsregelungen
sowie Geschwindigkeits- und Abstandsregelung. Bei Frühwarnund Diagnosesystemen wird Fuzzy Logic zur rechtzeitigen Erkennung gefährlicher Zustände und für die Realisierung von Entscheidungslogiken eingesetzt.
■ Funktion
Das Projektierungswerkzeug FuzzyControl++ unterstützt den
Anwender bei der Erstellung eines Fuzzy-Systems. Für die Anwendung des Werkzeugs genügt Grundlagenwissen über derartige Systeme, da keine mathematischen oder regelungstechnischen Einstellungen vorzunehmen sind. Bei der Projektierung
wird der Anwender durch eine umfangreiche Online-Hilfe unterstützt.
FuzzyControl++ D+E Basis
Lizenz
Projektierungstool unter
Windows 2000 und XP, MPILizenz, S7-Bausteine für eine
Applikation, Handbuch, deutsch
und englisch
2XV9 450-1WC10-0AA1
C)
FuzzyControl++ PCS 7-Paket
CFC Runtime Modul mit Bildbausteinen ab SIMATIC PCS 7 V7.0 +
SP1
2XV9 450-1WC10-0PA0
C)
FuzzyControl++ S7- und
CFC-Kopierlizenz für weitere
Datenbausteine
2XV9 450-1WC11-4XA0
C)
FuzzyControl++ für SIMATIC PCS 7 V5 und V6
FuzzyControl++ D+E Basis
Lizenz
Projektierungstool unter
Windows 2000 und XP, MPILizenz, S7-Bausteine für eine
Applikation, Handbuch, deutsch
und englisch
2XV9 450-1WC10-0AA1
C)
FuzzyControl++ Kommunikationspaket
für das Laden der Bausteine und
die Online-Beobachtung über
den PCS 7-Anlagenbus Industrial
Ethernet
2XV9 450-1WC10-0DA0
C)
FuzzyControl++ CFC-Paket
mit Bausteinen und Faceplate für
PCS 7 V5 und V6
2XV9 450-1WC10-0EA0
C)
FuzzyControl++ S7- und
CFC-Kopierlizenz für weitere
Datenbausteine
2XV9 450-1WC11-4XA0
C)
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 91 31 7-461 11
Fax: +49 91 31 7-447 57
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/fuzzycontrol
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
3/7
3
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
NeuroSystems:
Projektierungswerkzeug für neuronale Netze
■ Übersicht
■ Nutzen
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
3
Bei der Automatisierung, speziell bei der Optimierung technischer Prozesse, kommen heute neben den traditionellen Methoden mehr und mehr auch unkonventionelle Verfahren und Lösungsansätze mit künstlicher Intelligenz zum Einsatz. Gern greift
man dabei auf neuronale Netze zurück, die ihre Leistungsfähigkeit bereits vielfach unter Beweis gestellt haben. Mit ihnen können selbst bei Aufgabenstellungen, bei denen konventionelle
Optimierungsverfahren versagen, noch beachtliche Erfolge erzielt werden.
Im Unterschied zu klassischen technischen Systemen mit einer
leistungsfähigen Zentraleinheit besteht ein neuronales Netz aus
einer komplexen Verknüpfung vieler einfacher Verarbeitungseinheiten, so genannter Neuronen. Die Architektur ist der Struktur
des biologischen Nervensystems nachgebildet.
Neuronale Netze sind flexibel, lernfähig und können sich selbst
organisieren. Aufgrund ihrer parallelen Struktur arbeiten sie zudem sehr schnell.
Durch Kombination von neuronalen Netzen mit Fuzzy Logic lassen sich auch lernfähige Systeme generieren, welche die Stärken beider Verfahren miteinander verbinden. Dadurch eröffnen
sich viele neue Möglichkeiten für die Automatisierungstechnik.
Das Projektierungswerkzeug NeuroSystems von Siemens ermöglicht die Erstellung künstlicher neuronaler Netze für nichtlineare Regelungen und komplexe mathematische Abläufe in
der Prozessautomatisierung, die mit gebräuchlichen Mitteln und
Methoden nicht oder nur sehr aufwändig realisierbar sind.
Mit NeuroSystems können neuronale Netze für anspruchsvolle
Regelungsaufgaben, virtuelle Sensoren, Prognosen, Identifikationen, Klassifikationen etc. auch ohne spezielles Know-how einfach und effektiv entwickelt und trainiert werden. Das Ergebnis
sind in SIMATIC PCS 7 ablauffähige Bausteine, die durch Verschaltung im CFC in die Automatisierungsstruktur integriert werden.
Hinweis:
NeuroSystems ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V7 einsetzbar.
3/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Für den Einsatz von NeuroSystems gibt es viele gute Gründe:
• Künstliche neuronale Netze sind inzwischen der am häufigsten verwendete Ansatz zur Black-Box-Modellierung technischer, chemischer und biologischer Systeme.
• Aufgrund des komplexen nichtlinearen Verhaltens von neuronalen Netzen können Prozesse ohne genaue Kenntnis der
vorherrschenden Zusammenhänge und Gegebenheiten
nachgebildet werden.
• Die Lern- und Adaptionsfähigkeit, die Fehlertoleranz sowie die
Fähigkeit zur Verarbeitung ungenauer oder gar widersprüchlicher Informationen ist stark ausgeprägt.
• NeuroSystems ist hervorragend geeignet für Prognose-,
Optimierungs-, Klassifikations-, Identifikations- und
Regelungsaufgaben.
• Die mit NeuroSystems erstellten neuronalen Netze sind mit
Laufzeitmodulen problemlos in eine Automatisierungsumgebung integrierbar.
• Die neuronalen Netze sind in SIMATIC PCS 7 komplett ablauffähig.
• Applikationen auf Basis neuronaler Netze ermöglichen Leistungs-, Qualitäts-, Produktivitäts- und Effektivitätssteigerungen sowie Personal- und Zeiteinsparungen.
■ Anwendungsbereich
Typische Applikationen für neuronale Netze sind:
• Komplexe Regelungen
• Virtuelle Sensoren
• Prognosen
• Identifikationen
• Mustererkennungen
• Diagnosen und Auswertungen von Prozessdaten
Die Prozessindustrie, insbesondere die Chemie, gehört neben
der Fertigungsindustrie zu den Haupteinsatzgebieten für neuronale Netze. Über alle Branchen hinweg ist der Bereich Qualitätskontrolle einer der Anwendungsschwerpunkte.
■ Funktion
Das Projektierungswerkzeug NeuroSystems unterstützt den Anwender bei der Erstellung neuronaler Netze. Die Projektierung
mit NeuroSystems erfordert keine mathematischen oder regelungstechnischen Einstellungen. Für die Nutzung genügt
Grundlagenwissen über derartige Systeme.
In NeuroSystems sind Funktionen für die Datenanalyse sowie für
umfangreiche Test- und Validierungsaufgaben integriert. Während der Arbeit kann der Projekteur auf eine umfangreiche Online-Hilfe zurückgreifen.
Das Projektierungswerkzeug NeuroSystems besteht aus:
• Konfigurationstool (ablauffähig auf der Engineering Station
unter den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows
XP),
• Runtime-Software für SIMATIC PCS 7 (Funktionsbaustein für
CFC und OS-Faceplate).
Mit dem Konfigurationstool werden die neuronalen Netze projektiert und generiert. Im laufenden Betrieb arbeitet die RuntimeSoftware dann die neuronalen Netze ab, die bei SIMATIC PCS 7
in einem Datenbaustein liegen.
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
NeuroSystems:
Projektierungswerkzeug für neuronale Netze
■ Auswahl- und Bestelldaten
■ Weitere Info
Bestell-Nr.
NeuroSystems für SIMATIC PCS 7 V7 (ab V7.0 + SP1)
C)
NeuroSystems D+E Basis
Lizenz V5.1
Projektierungstool zum Erstellen
und Testen von neuronalen Netzen unter Windows 2000 und XP,
2-sprachig (deutsch, englisch),
inkl. Online-Hilfe und Handbuch
sowie Runtime Modul für SIMATIC
S7, MPI-Freischaltung für das
Laden der Bausteine und die
Online-Beobachtung über MPI,
S7-Bausteinen (FBs) für eine
Applikation
2XV9 450-1WC15-0AA0
NeuroSystems SIMATIC PCS 7Paket
CFC Runtime Modul mit Bildbausteinen für eine Applikation
ab SIMATIC PCS 7 V7.0 + SP1
2XV9 450-1WC15-0PA0
C)
NeuroSystems S7- und
CFC-Kopierlizenz für weitere
SIMATIC PCS 7/S7-Applikationen
2XV9 450-1WC16-4XA0
C)
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 91 31 7-461 11
Fax: +49 91 31 7-447 57
E-Mail: [email protected]
3
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/neurosystems
■
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
3/9
© Siemens AG 2008
Advanced Process Control
3
3/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
4/2
4/2
4/5
4/6
Zementindustrie
CEMAT:
Branchensoftware für Zementindustrie
ECS/CemScanner:
Überwachung der Temperatur im
Ofenmantel
ECS/ProcessExpert:
Spezialisiert auf die Prozessoptimierung
4/7
4/7
4/10
4/11
4/13
4/17
4/20
Telecontrol
SIMATIC PCS 7 TeleControl:
Einbindung weit verteilter
Außenstationen
PCS 7 TeleControl
Engineering Station
PCS 7 TeleControl Operator System
SIPLUS RIC Compact:
Modulare Fernwirk-Außenstationen
SIPLUS RIC IEC on S7:
AS-Kopplung an eine übergeordnete
Leitstelle
SINAUT ST7:
Telecontrol-System auf Basis
SIMATIC S7
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Zementindustrie
CEMAT:
Branchensoftware für Zementindustrie
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
4
CEMAT® ist ein Prozessleitsystem, das für die speziellen Anforderungen in der Zementindustrie konzipiert wurde und sich weltweit bereits über viele Jahre hinweg in der rauen Betriebsumgebung der Zementwerke bewährt hat.
Als Systemplattform für CEMAT wird heute das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 verwendet, das mit seiner modernen Architektur die ideale Basis für zukunftssichere und wirtschaftliche
Lösungen in der Zementindustrie bietet. CEMAT nutzt die Basisfunktionalität, die offenen Systemschnittstellen, die Flexibilität
und die Skalierbarkeit von SIMATIC PCS 7 und optimiert die
Bedienphilosophie sowie das Diagnose-, Melde- und Verriegelungskonzept mit branchenspezifischen Softwarepaketen für die
speziellen Aufgaben in Kalk- und Zementwerken. Diese Branchensoftware wurde in enger Zusammenarbeit mit den Zementherstellern entwickelt und ist geprägt von über 35-jähriger Erfahrung in der Zementindustrie.
Die mit den CEMAT-Softwarepaketen gelieferte Branchenfunktionalität für die Zementindustrie wird bei der Installation in
die Systemstruktur des Basissystems SIMATIC PCS 7 integriert.
Sie lässt sich analog dazu wie folgt klassifizieren:
• Engineeringkomponenten mit speziell auf die Zementindustrie
zugeschnittenen Bausteinbibliotheken
• Automatisierungskomponenten für Steuerung/Regelung mit
Kommunikationskomponenten für die Controller-Anbindung
• Bedien- und Beobachtungskomponenten mit:
- Redundanz- und Archivierungsfunktionen
- Bibliothek für alle Leitsystemobjekte mit Informations-,
Diagnose- und Multimediadialogen
- Meldesystem mit branchenspezifischen Servicefunktionen
- Diagnosesystem zur schnellen Fehlererkennung und zur
Reduzierung von Stillstandszeiten
• Web-fähige Visualisierung der Prozessbilder und Faceplates
• Management Informationen: Protokollier- und Statistikfunktionen sowie Langzeitarchivierung
• Technologische Schnittstellen zur Anbindung technologischer
Zusatzmodule, die nicht zum Produktspektrum von CEMAT
gehören (auch Produkte anderer Hersteller).
Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche MultimediaUnterstützung, z. B. durch:
• Video-Sequenzen für Bedien- und Servicepersonal
• Bildeinblendungen in Prozessbilder
• Integration von AutoCAD-Zeichnungen (dxf)
• Integration von Anlagenplänen
• Kontextsensitive Bereitstellung von Informationen abhängig
von Ort und Zeit
Hinweis zur Lieferung
CEMAT ist in zwei Versionen lieferbar:
• CEMAT V7.0 (aktuelle Version; für Neuanlagen), einsetzbar
auf Systemplattform SIMATIC PCS 7 V7.0
• CEMAT V6.1 (Alternative; insbesondere für Anlagenerweiterungen), einsetzbar auf Systemplattform SIMATIC PCS 7 V6.1
SIMATIC PCS 7 gehört nicht zum Lieferumfang von CEMAT, sondern ist ggf. extra zu bestellen (siehe Katalog ST PCS 7).
4/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Zementindustrie
CEMAT:
Branchensoftware für Zementindustrie
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Softwarepakete CEMAT V7.0
CEMAT Engineering Software
CEMAT OSENG V7.0
Engineering Software, 2-sprachig
(deutsch, englisch), ablauffähig
unter Windows Server 2003/
XP Professional, Single License
für 1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificate of License
6DL5 436-8AX07-0XA0
CEMAT OS Software für Single Station inkl. AS Runtime-Lizenzen (PLC)
CEMAT OSRT3 V7.0 (3 AS)
OS Software Single Station
Runtime inkl. 3 Runtime-Lizenzen
für AS (PLC), 2-sprachig
(deutsch, englisch), ablauffähig
unter Windows Server 2003/
XP Professional, Single License
für 1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 434-8AA07-0XA0
CEMAT OSRT6 V7.0 (6 AS)
OS Software Single Station
Runtime inkl. 6 Runtime-Lizenzen
für AS (PLC), 2-sprachig
(deutsch, englisch), ablauffähig
unter Windows Server 2003 /
XP Professional, Single License
für 1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 434-8AB07-0XA0
Bestell-Nr.
CEMAT RSRT9 V7.0 (9 AS)
OS-Software Runtime für redundantes Serverpaar inkl. RuntimeLizenzen für 9 AS (PLC), 2-sprachig (deutsch, englisch), ablauffähig unter Windows Server 2003,
Single License für 2 Installationen
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 433-8AC07-0XA0
CEMAT RSRTU V7.0
(unlimited AS)
OS-Software Runtime für redundantes Serverpaar inkl. RuntimeLizenzen für unlimited AS (PLC),
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows Server 2003, Single License für
2 Installationen
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 433-8AD07-0XA0
4
CEMAT OS PowerPacks für redundantes Serverpaar
CEMAT OS Software für Single Station inkl. AS Runtime-Lizenzen (PLC)
CEMAT MC V7.0
OS Software Client Runtime,
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows
XP Professional, Single License
für 1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificate of License
■ Auswahl- und Bestelldaten
6DL5 435-8AX07-0XA0
CEMAT OS PowerPack V7.0 für
redundantes Serverpaar
zur Erweiterung der AS RuntimeLizenzen
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows Server
2003, Single License für
2 Installationen
Lieferform: License Key Disk,
Certificates of License
• CEMAT PRSRT6 V7.0 zur
Erweiterung von 3 auf 6 AS
6DL5 433-8AB07-0XD0
• CEMAT PRSRT9 V7.0 zur
Erweiterung von 6 auf 9 AS
6DL5 433-8AC07-0XD0
• CEMAT PRSRTU V7.0 zur Erweiterung von 9 auf unlimited AS
6DL5 433-8AD07-0XD0
Bundles CEMAT V7.0
CEMAT OS Software für redundantes Serverpaar
inkl. AS Runtime-Lizenzen (PLC)
CEMAT RSRT3 V7.0 (3 AS)
OS-Software Runtime für redundantes Serverpaar inkl. RuntimeLizenzen für 3 AS (PLC), 2-sprachig (deutsch, englisch), ablauffähig unter Windows Server 2003,
Single License für 2 Installationen
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 433-8AA07-0XA0
CEMAT RSRT6 V7.0 (6 AS)
OS-Software Runtime für redundantes Serverpaar inkl. RuntimeLizenzen für 6 AS (PLC), 2-sprachig (deutsch, englisch), ablauffähig unter Windows Server 2003,
Single License für 2 Installationen
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
6DL5 433-8AB07-0XA0
CEMAT BOX 416 Runtime
System V7.0 (3 AS)
Bundle, bestehend aus:
• SIMATIC PCS 7 BOX 416
Runtime System (AS/OS)
• CEMAT OSRT3 V7.0 (3 AS)
6DL5 438-1AA
D)
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/3
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Zementindustrie
CEMAT:
Branchensoftware für Zementindustrie
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Softwarepakete CEMAT V6.1
CEMAT Engineering Software
CEMAT OSENG V6.1
Engineering Software, 2-sprachig
(deutsch, englisch), ablauffähig
unter Windows 2000 Professional/XP Professional, Single
License für 1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificate of License
4
6DL5 436-8AX16-0XA0
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/cemat
6DL5 434-8AA16-0XA0
CEMAT OS Software für Client
CEMAT MC V6.1
OS Software Client Runtime,
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows 2000
Professional/XP
Professional, Single License für
1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificate of License
4/4
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Fax: +49 9131 18-3444
CEMAT OS Software für Single Station inkl. AS Runtime-Lizenzen (PLC)
CEMAT OSRT3 V6.1 (3 AS)
OS Software Single Station Runtime inkl. 3 Runtime-Lizenzen für
AS (PLC), 2-sprachig (deutsch,
englisch), ablauffähig unter Windows 2000 Professional/ XP Professional, Single License für
1 Installation
Lieferform: Software und Dokumentation auf CD, License Key
Disk, Certificates of License
■ Weitere Info
6DL5 435-8AX16-0XA0
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Zementindustrie
ECS/CemScanner:
Überwachung der Temperatur im Ofenmantel
■ Übersicht
4
Die richtige Messung der Temperatur am Mantel eines
Drehrohrofens spielt eine wichtige Rolle für den effizienten
Betrieb von Prozessen, die in Zement- und Kalköfen ablaufen.
ECS/CemScanner repräsentiert die modernste Technologie der
Infrarot-Scansysteme für Ofenmäntel. Das System kombiniert robustes Design mit fortschrittlichen Softwarefunktionen und ist
ein unverzichtbares Hilfsmittel für den Betrieb und die Optimierung von Öfen.
Hinweis:
ECS/CemScanner ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5 und V6 einsetzbar.
■ Nutzen
Vorteile der Verwendung von ECS/CemScanner:
7 Erhöhte Verfügbarkeit des Ofens
7 Geringerer Verbrauch an Feuerfestmaterial
7 Weniger Stillstände
7 Reduzierter Wärmeverbrauch
7 Planbarkeit von Überholungen
Als erster Anbieter von rechnerbasierten Scannersystemen
für die Zementindustrie verfügt FLSmidth Automation über umfangreiche Erfahrungen aus mehr als 600 erfolgreichen Systeminstallationen in aller Welt.
Die Weiterentwicklung des ECS/CemScanners ist gekennzeichnet durch zwei Schlüsselbegriffe: Präzision und Qualität. Das
System verwendet einen hochpräzisen Berechnungsalgorithmus für die Bearbeitung der vom hochwertigen Scannerkopf gelieferten Messwerte. Da der Scannerkopf aus praktischen Gründen außerhalb der Ofenachse platziert werden kann (eventuell
sogar auf dem Vorwärmturm), berücksichtigt die Software die
tatsächliche Anlagengeometrie, um die Präzision des Temperaturprofils zu optimieren. In nur einer Umdrehung wird ein komplettes Bild der Temperatur am Ofenmantel erstellt, wobei der
Messpunkt normalerweise kleiner als ein Ziegel ist.
■ Anwendungsbereich
Die Bauform der Scanner-Ausrüstung hält den rauesten Umgebungsbedingungen stand und gewährleistet langfristigen störungsfreien Betrieb mit guten Messleistungen. Der Scanner ist in
einem Schutzgehäuse aus rostfreiem Stahl untergebracht und
mit einem Luftfilter ausgestattet.
Besondere Leistungsmerkmale des ECS/CemScanner-Systems:
• Refractory Control:
Grafische Darstellung und Management der Auskleidung für
die Ofen-Instandhaltung
• Brick Thickness:
Online-Berechnung und grafische Darstellung der Ziegel- und
Auskleidungsdicke
• Live Ring Migration:
Präzise Berechnung und Online-Überwachung des Abstandes zwischen Reifen und Ofenmantel
• Fan Control:
Automatisches Anlaufen/Stillsetzen der Kühllüfter unter der
Ofenbrennzone
• PyroScan:
Unterstützung der nahtlosen Integration von Pyrometer-Messungen in Bereichen, die der Scanner nicht erfassen kann
Softwaremerkmale des ECS/CemScanner-Systems:
• Thermisches Profil mit verschiedenen statistischen Werten
• Querschnittsdarstellung des Ofens
• Thermische 3D-Darstellung des Ofens aus jeder Position
• 360°-3D-Darstellung des Ofeninneren
• 2D- oder 3D-Zoom
• Animierte Wiedergabe aufgezeichneter Daten
• Delta-Modus (Vergleich zweier Bildprofile)
• Benutzerdefinierte Farbpalette
• Konfigurierbare Online-Überwachung des Scanner-Hardware-Zustandes
• Datenaustausch mit dem auf SIMATIC PCS 7 basierenden
CEMAT-System
• Operator-Schnittstelle in allen wichtigen Sprachen
■ Weitere Info
FLSmidth Automation
Tel: +45 3618 2700
Fax: +45 3618 2799
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.flsautomation.com
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/5
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Zementindustrie
ECS/ProcessExpert:
Spezialisiert auf die Prozessoptimierung
■ Übersicht
Um hybride Automatisierungskonzepte zu realisieren, kommen
in den ECS/ProcessExpert-Applikationsmodulen je nach Art der
Applikation fortschrittliche Expertensystem-Techniken zum Einsatz, z. B.
• Fuzzy Logic
• Neuronale Netzwerke
• Statistical Process Control (SPC)
• Model-based Predictive Control (MPC)
Mit komplexen Auswertungen analysieren die Applikationsmodule ständig die Prozessbedingungen. Sie können entsprechende Steuerungsmaßnahmen häufiger und zuverlässiger ausführen als das Bedienpersonal.
4
ECS/ProcessExpert ist spezialisiert auf leistungsfähige Steuerungs- und Optimierungslösungen für komplexe Prozesse wie
z. B. Pyro-Verfahren. ECS/ProcessExpert verfügt über erweiterte
Steuerungs-und Optimierungsfähigkeiten, die darauf zugeschnitten sind, individuelle Anwenderanforderungen zu erfüllen.
Auf der ECS/ProcessExpert-Plattform sind verschiedene dedizierte Applikationen verfügbar, z. B.:
• Ofen- und Kühler-Applikation für Zement- und Kalkprozesse
• Applikation für Roh- und Zementmühlen
• Online-Bestimmung des Feinheitsgrads in Zementmühlen
• Online-Bestimmung von freiem Kalk und NOx in Pyro-Prozessen
• Applikation für SAG-Mühlen in Bergbauanwendungen
Hinweis:
ECS/ProcessExpert ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5 und V6 einsetzbar.
■ Nutzen
ECS/ProcessExpert-Applikationen profitieren von über zwei
Jahrzehnten Erfahrung in der Prozessindustrie, insbesondere in
der Zementindustrie. Sie zeichnen sich durch folgende Vorteile
aus:
7 Gleichmäßiger Prozessablauf und daraus resultierend erheblich reduzierte Wartungskosten
7 Reduzierung der Produktionskosten, z. B. der Kosten für
Strom- und Wärmeverbrauch
7 Reduzierung der Qualitätsschwankungen beim Endprodukt
7 Produktionssteigerung durch höhere Prozess-Stabilität und
-Verfügbarkeit
■ Aufbau
Offene APC-Toolbox
ECS/ProcessExpert ist eine offene Toolbox für die Entwicklung
von Advanced Process Control (APC)-Applikationen.
Die Toolbox ist eine objektorientierte Umgebung mit einer Reihe
von vordefinierten Objekten für das Fast-Prototyping von Applikationen und Steuerungsstrategien. Für die zuvor erwähnten dedizierten Applikationen haben die Prozessingenieure vollständigen Zugang zum Engineering-Modul von ECS/ProcessExpert.
Dies ermöglicht die weitere Pflege und Anpassung der Optimierungslösungen.
4/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Als offene Toolbox ermöglicht ECS/ProcessExpert die Anpassung der implementierten Lösungen an die spezifischen Anforderungen jeder Anlage mit optimalem Steuerungs-Know-how.
Als integrierte Umgebung bietet das System für fortgeschrittene
Implementierungen durch den Anwender eine leicht zu bedienende, offene Schnittstelle zum bekannten Softwarepaket
MATLAB.
Für den umfassenden Datenaustausch und die Integration in
das auf SIMATIC PCS 7 basierende CEMAT-System verfügt
ECS/ProcessExpert über eine OPC-Schnittstelle.
■ Weitere Info
FLSmidth Automation
Tel: +45 3618 2700
Fax: +45 3618 2799
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.flsautomation.com
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIMATIC PCS 7 TeleControl:
Einbindung weit verteilter Außenstationen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
Das Engineeringwerkzeug "Data Base Automation" (DBA) unterstützt das Engineering effizient und berücksichtigt dabei die
Konformität zu SIMATIC PCS 7. DBA erleichtert die projektspezifische Anpassung des Systems und die Übernahme bestehender Projektierungen im Zuge der Migration beträchtlich. Erweiterungen lassen sich bei laufender Anlage hinzufügen.
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Bei vielen SIMATIC PCS 7-Projekten, insbesondere in den Branchen Wasser&Abwasser sowie Öl&Gas, besteht neben hohen
Anforderungen an die lokale Automatisierung auch die Notwendigkeit, die Automatisierung weit verteilter Teilanlagen über
Fernwirkprotokolle in das Prozessleitsystem einzubinden.
In Bezug auf Automatisierungsumfang und -leistung liegen die
Anforderungen der weit verteilten Teilanlagen dabei meist im unteren bis mittleren Bereich, so dass hierfür geringer dimensionierte Automatisierungsstationen zum Einsatz kommen können.
SIMATIC PCS 7 TeleControl unterstützt insbesondere folgende
Außenstationen:
• SINAUT ST7 auf Basis von SIMATIC S7-300/S7-400
• SIPLUS RIC (Remote Interface Controller)
Beide Typen werden in weiteren Abschnitten dieses Katalogs
separat vorgestellt.
Hinweis:
SIMATIC PCS 7 TeleControl ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V7 einsetzbar.
■ Nutzen
Durch ihren hohen Integrationsgrad bietet die auf SIMATIC
PCS 7 TeleControl basierende Automatisierung entscheidende
Vorteile gegenüber bisherigen Automatisierungslösungen mit
Fernwirktechnik. Die einheitliche Softwareplattform SIMATIC
PCS 7 ermöglicht hohe Effizienz im Betrieb und bewirkt geringe
Kosten für Schulung, Projektierung und Service. Die homogene
Bedienoberfläche für lokale und entfernte Prozesse vereinfacht
die Bedienung und mindert zugleich das Risiko eines Bedienfehlers.
Das von SIMATIC PCS 7 TeleControl unterstützte Fernwirkprotokoll SINAUT ST7 zeichnet sich insbesondere durch folgende Eigenschaften aus:
• Unempfindliches Zeitverhalten bezüglich langsamer Übertragungsstrecken
• Gute Zeitauflösung für alle Verarbeitungen durch Zeitstempelung vor Ort
• Datenpufferung in der Außenstation zum Schutz vor dem Verlust wichtiger Daten (z. B. Zählerstände) durch Störungen und
Verbindungsausfälle - wie sie z. B. in Funknetzen sporadisch
auftreten können
• Reduktion des zu übertragenden Datenvolumens durch ereignisgesteuerte Arbeitsweise des Protokolls für Alarme und
Analogwerte.
• Unterstützung einer Vielzahl öffentlicher und privater Kommunikationsverbindungen, u.a. Standleitungen, Wählverbindungen (analog, ISDN, GSM), TCP/IP-gestützte Verfahren (DSL,
GPRS)
• Automatische Überwachung und Statuskontrolle aller Fernwirkstationen inklusive Alarmierung bei Ausfall der Station
oder der Verbindung
• Direkte Programmierung und Parametrierung der Außenstationen über die Fernwirkverbindung, unabhängig vom verwendeten Übertragungsmedium
In Außenbereichen existierende Teilanlagen, die über eine
Modbus-Infrastruktur verfügen, können mit dem ModbusProtokoll über serielle Leitungen oder TCP/IP-Verbindungen
in SIMATIC PCS 7 integriert und so migriert werden.
6,0$7,&3&6
26&OOLHQWV
6,0$7,&3&6
7HOH&RQWURO
(QJLQHHULQJ6WDWLRQ
7HOH&RQWURO266HUYHU
GHGLFDWHGGRXEOH
FKDQQHO
6,0$7,&3&6
266HUYHU
UHGXQGDQW
7&3,3ർVHULHOORGHU
]HQWUDOH6,1$877,0
7&3,3
:$15RXWHU
0RGHP
:$1
:$1
ZHLWYHUWHLOWH7HOH&RQWURO
$X¡HQVWDWLRQHQPLW
VHULHOOHU.RPPXQLNDWLRQ
,QGXVWULDO(WKHUQHW
$6)+
$6)+
$6)+
$6
$6
$6
ZHLWYHUWHLOWH7HOH&RQWURO
$X¡HQVWDWLRQHQPLW
7&3,3.RPPXQLNDWLRQ
(70
(70
(70
(70
LQ9RUEHUHLWXQJ
352),%86
SIMATIC PCS 7-Architektur mit lokalen und weit verteilten Automatisierungsstationen
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/7
4
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIMATIC PCS 7 TeleControl:
Einbindung weit verteilter Außenstationen
■ Anwendungsbereich
• PCS 7 TeleControl OS Server Upgrade V7.0
zur Erweiterung eines vorhandenen SIMATIC PCS 7 OS V7.0
(Server/Single Station) für PCS 7 TeleControl, bestehend aus:
- PCS 7 TeleControl Runtime Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
• PCS 7 TeleControl SINAUT Driver
für die Benutzung des SINAUT-Protokolltreibers in Verbindung
mit der PCS 7 TeleControl Runtime Software auf einem Server
oder einer Single Station
• PCS 7 TeleControl Modbus Driver
für die Benutzung des Modbus-Protokolltreibers in Verbindung mit der PCS 7 TeleControl Runtime Software auf einem
Server oder einer Single Station
Branche Wasser/Abwasser
• Brunnen-, Pump- und Schieberstationen in Wasserversorgungsnetzen
• Regenüberlaufbecken und Hebewerke in Abwassernetzen
4
Branche Öl/Gas
• Kompressor-, Druckreduzier-, Übergabe- und Messstationen
in Gasnetzen
• Pump- und Schieberstationen in Ölpipelines
• Automatisierung am Bohrloch (Wellhead) von Gas- und Ölquellen
• Stationen für die Injektion von Wasser oder CO2 in Gas- oder
Ölfelder
Weitere Treiber zur Unterstützung der genormten Protokolle
IEC 870-5-101, IEC 870-5-104 und DNP V3 sind in Vorbereitung.
Weiteren Branchen (Energie, Umwelt, Verkehr)
• Überwachung und Steuerung von verteilten kleinen Stationen,
Datenerfassung und Übertragung
Multi-Client und Double-Channel-Funktionalität
Auf den OS Clients lassen sich in einem Prozessbild Daten aus
SIMATIC PCS 7 Automatisierungssystemen gemeinsam mit Daten aus den Außenstationen eines Fernwirksystems betrachten.
■ Aufbau
Folgende Produkte gehören zum Angebotsspektrum von
SIMATIC PCS 7 TeleControl:
• PCS 7 TeleControl OS Engineering V7.0 (PO unlimited)
für das OS-Engineering, bestehend aus:
- SIMATIC PCS 7 Engineering Software V7.0
- PCS 7 TeleControl OS DBA V7.0 Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
• PCS 7 TeleControl OS Engineering Upgrade V7.0
(PO unlimited)
zur Erweiterung einer vorhandenen SIMATIC PCS 7 Engineering Station V7.0 für PCS 7 TeleControl, bestehend aus:
- PCS 7 TeleControl OS DBA V7.0 Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
• PCS 7 TeleControl OS Single Station V7.0 (PO 250)
für eine OS Single Station, bestehend aus
- SIMATIC PCS 7 OS Software Single Station V7.0
- PCS 7 TeleControl Runtime Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
• PCS 7 TeleControl OS Server V7.0 (PO 250)
für einen einfachen OS Server, bestehend aus:
- SIMATIC PCS 7 OS Software Server V7.0
- PCS 7 TeleControl Runtime Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
• PCS 7 TeleControl OS Redundant Server V7.0 (PO 250)
für ein redundantes OS Serverpaar, bestehend aus:
- SIMATIC PCS 7 Server Redundancy V7.0
- PCS 7 TeleControl Runtime Software
- Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
Typ der Außenstation
SINAUT ST7
Kommunikationsart
seriell
Bei Verwendung getrennter Server für lokale und per TeleControl
angebundene Teilanlagen ermöglicht die Multi-Client-Architektur des SIMATIC PCS 7 Operator Systems, dass ein OS Client
Daten aus verschiedenen Servern abrufen kann.
Bei kleineren Mengengerüsten lässt sich auch ein PCS 7 TeleControl OS Server mit Double Channel-Funktionalität einsetzen,
der in der Lage ist, über zwei getrennte Softwarekanäle mit
SIMATIC PCS 7 Automatisierungssystemen und Außenstationen
eines Fernwirksystems zu kommunizieren.
■ Arbeitsweise
Mit SIMATIC PCS 7 TeleControl können die Außenstationen so in
SIMATIC PCS 7 integriert werden, dass der Operator bezüglich
Bedienphilosophie und Alarmierungsverhalten keinen Unterschied zwischen der zentralen und der entfernten Automatisierung wahrnimmt.
In der SIMATIC PCS 7-Anlage muss kein zusätzliches Automatisierungssystem für die Aufbereitung und Rangierung der
TeleControl-spezifischen Daten eingeplant werden.
Die serielle Anbindung der Außenstationen ist kostengünstig
über direkt am PCS 7 TeleControl OS (Single Station oder Server) angeschlossene Kommunikationsbaugruppen SINAUT TIM
(Kommunikationsprotokoll SINAUT ST7) oder Konverter TCP/IP seriell (Kommunikationsprotokoll Modbus) realisierbar.
Die Außenstationen können aber auch per Ethernet TCP/IP an
den SIMATIC PCS 7-Anlagenbus angeschlossen werden - direkt
oder via TCP/IP WAN Router.
Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Anbindungsmöglichkeiten abhängig vom Typ der Außenstation und der Kommunikationsart.
SIPLUS RIC
Vorhandene Third-Party Station
Ethernet TCP/IP
seriell
Ethernet TCP/IP
(in Vorbereitung)
seriell
Ethernet TCP/IP
Kommunikationsprotokoll SINAUT ST7
SINAUT ST7
Modbus
Modbus
Modbus
Modbus
Interface der Außenstation
SINAUT TIM
SINAUT TIM
integriertes
Modbus Interface
integriertes
Modbus Interface
abhängig vom
Stationstyp
abhängig vom
Stationstyp
Interface am PCS 7
TeleControl OS
SINAUT TIM
SINAUT TIM
und/oder TCP/IP
WAN Router
Konverter TCP/IP - TCP/IP
seriell
WAN Router
Konverter
TCP/IP - seriell
TCP/IP
WAN Router
Aktuelle Anbindungsmöglichkeiten für weit verteilte Automatisierungssysteme (TeleControl-Außenstationen)
4/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIMATIC PCS 7 TeleControl:
Einbindung weit verteilter Außenstationen
Die von SIMATIC PCS 7 TeleControl für die Remote-Kommunikation genutzten Kommunikationsprotokolle sind an die Bedingungen der weit verteilten Kommunikationsinfrastruktur angepasst.
Die für die Kommunikation zwischen dem Supervisory Control
System (durch SIMATIC PCS 7 TeleControl in SIMATIC PCS 7 integrierte Fernwirk-Leitstelle) und den Außenstationen geeigneten Medien sind vielfältig, z. B. Standleitungen, Wählverbindungen oder Funksysteme. In neuen Anlagen finden oft auch
TCP/IP-basierte Techniken wie DSL oder GPRS Anwendung.
■ Weitere Info
Detailinformationen, Bestelldaten und Technische Daten zu den
einzelnen SIMATIC PCS 7 TeleControl Produkten finden Sie in
den folgenden Abschnitten "PCS 7 TeleControl Engineering System" und "PCS 7 TeleControl Operator System".
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/simatic-pcs7/telecontrol
Falls bei der SIMATIC PCS 7 TeleControl-Archivierung erhöhte
Anforderungen an die Berichterstattung gestellt werden – z. B.
wegen der Konformität mit der Norm ATV M260 für Kläranlagen
– empfehlen wir Ihnen zusätzlich das Softwarepaket ACRON, ein
weiteres Add On-Produkt für SIMATIC PCS 7 in diesem Katalog.
4
■ Funktion
SIMATIC PCS 7 TeleControl unterstützt die Protokolle
SINAUT ST7 und Modbus sowohl über serielle als auch über
TCP/IP-Kommunikationsverbindungen. Die Unterstützung weiterer Protokollstandards wie IEC 870-5-101/-104 oder DNP V3
ist in Vorbereitung.
Bei der Anbindung von SINAUT ST7-Stationen werden die Rohdaten in den Außenstationen mit einem Zeitstempel versehen
und an das als Leitstelle agierende PCS 7 TeleControl OS (Server/Single Station) übertragen. Dort erfolgt die Anpassung, Weiterverarbeitung und Archivierung. Dies wird der ereignisgesteuerten Arbeitsweise des Fernwirkprotokolls ebenso gerecht wie
der nachträglichen zeitfolgerichtigen Verarbeitung von Daten,
die in der Außenstation gepuffert werden.
Die Uhrzeit der SINAUT-Außenstationen lässt sich per PCS 7
TeleControl OS synchronisieren.
Bei größeren Anlagen können PCS 7 TeleControl OS Server
auch redundant ausgelegt werden. Ein redundantes PCS 7
TeleControl OS-Serverpaar gleicht alle intern gebildeten Informationen (z. B. Alarmzustände und Ergebnisse von Berechnungen) untereinander ab.
Die Aufbereitung und Darstellung von Daten auf den PCS 7
TeleControl OS (Single Stations/Server) erfolgt durch SIMATIC
PCS 7 TeleControl-Bausteine, die in einer Bibliothek abgelegt
sind. Diese Bausteine unterstützen die SIMATIC PCS 7-konforme Bedienerführung anhand von Symbolen und Faceplates
sowie die Hierarchie der SIMATIC PCS 7-Störungsmeldungen.
Neben Bausteinen für die Verarbeitung von Prozessdaten enthält die Bibliothek auch Bausteine für die Diagnose und Steuerung der Kommunikation.
Bei Bedarf ist die mitgelieferte Basisbibliothek projektspezifisch
mit neuen Script-basierten Bausteintypen erweiterbar.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/9
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
PCS 7 TeleControl Engineering Station
■ Aufbau
PCS 7 TeleControl OS Engineering V7.0
4
OS DBA V7.0 mit OS-Bildbausteinen und OS-Symbolen unterstützt werden. Zu jedem Bausteintyp gehört mindestens ein Bildbaustein und ein Symbol.
Das Softwarepaket PCS 7 TeleControl OS Engineering V7.0 wird
benötigt, um auf einer SIMATIC PCS 7 Industrial Workstation,
Ausführung Single Station (SIMATIC PCS 7 ES/OS 547B BCE
WXP oder SIMATIC PCS 7 ES/OS 547B IE WXP), eine SIMATIC
PCS 7 TeleControl Engineering Station zu konfigurieren.
Baustein
Funktion/Funktionsbaustein
Counter
Zählwertverarbeitung
MeasuredValue
Messwertverarbeitung
BitAlarm
Alarm
Es besteht aus folgenden Komponenten:
• SIMATIC PCS 7 Engineering Software V7.0 für OS,
PO unlimited
(siehe Abschnitt "ES-Software" im Kapitel "Engineering System" des aktuellen Katalogs ST PCS 7)
• PCS 7 TeleControl OS DBA V7.0
Engineeringpaket für die Erstellung der PCS 7 TeleControl
OS-Applikation, das die TeleControl OS-Bausteinbliothek für
SIMATIC PCS 7 enthält.
Setpoint
Sollwertverarbeitung
Command
Befehlsverarbeitung
Valve
Steuerung von Schiebern
Motor
Steuerung von Motoren
Pump
Steuerung von Pumpen
TIM
Diagnose von SINAUT
TeleControl Interface Modulen
SINAUTRTU
Diagnose von SINAUT Unterstationen
MODBUSRTU
Diagnose von Modbus Unterstationen
SIMATIC PCS 7 Engineering PowerPacks und weitere SIMATIC
PCS 7 ES-Softwarekomponenten für die PCS 7 TeleControl Engineering Station sind im Kapitel "Engineering System", Abschnitt
"ES-Software", des Katalogs ST PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V7.0
bestellbar.
Als Basishardware für eine SIMATIC PCS 7 TeleControl Engineering Station geeignete SIMATIC PCS 7 Industrial Workstations
finden Sie im Katalog ST PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V7.0, Kapitel
"Engineering System", Abschnitt "ES-Hardware".
PCS 7 TeleControl OS DBA V7.0
PCS 7 TeleControl OS DBA V7.0 ist ein OS-Engineeringpaket,
bestehend aus der Software OS Data Base Automation und einer Bibliothek mit OS-Symbolen, OS-Bildbausteinen und OSDiagnoseanzeigen für Außenstationen eines Fernwirksystems.
Die Engineering Software OS Data Base Automation generiert
automatisch die OS-Datenbank mit der Bildhierarchie, den
benötigten Variablen, den Alarmen, Alarmmeldungen und
Alarmprioritäten sowie den spezifischen Bildbausteinen und
Bausteinsymbolen. Die Bildhierarchie ist die Grundlage für die
Navigation zwischen den Prozessbildern, für das Alarmmanagement sowie für die Realisierung von Sicherheitsmaßnahmen. In
den Prozessbildern platziert PCS 7 TeleControl OS DBA automatisch die typspezifischen Bausteinsymbole, z. B. Regler oder
Analogeingang (AI). Diese werden über die Datenbank mit den
korrespondierenden Funktionsbausteinen und Faceplates verknüpft. Die manuelle Projektierung bleibt im wesentlichen auf
das Design und die Positionierung statischer Grafikelemente,
z. B. Rohre oder Tanks, beschränkt.
Die nach dem SIMATIC PCS 7-Standard erstellten PCS 7
TeleControl OS-Symbole, -Bildbausteine und -Diagnoseanzeigen berücksichtigen die spezifischen Eigenschaften von Fernwirkanwendungen. Ein Beispiel ist der Zählerbaustein, der vielfältige Möglichkeiten zur Aufbereitung von Informationen über
transportierte oder verarbeitete Mengen und Volumina bietet.
Der leistungsfähige "Type Editor" ermöglicht die Definition neuer
Anwenderbausteine zusätzlich zu den vordefinierten Bibliotheksbausteinen. Die Anwenderbausteine können nicht nur Informationen in einer Variablenstruktur arrangieren, sondern über
Visual Basic Scripts im Server auch abgeleitete Werte berechnen. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Erweiterung der Funktionalität und zur Anpassung des Systems an
individuelle Kundenwünsche. Für die Erstellung der dazugehörigen Bildbausteine und Symbole lassen sich die Standardwerkzeuge für das SIMATIC PCS 7 OS Engineering (Graphics Designer und Faceplate Designer) nutzen. PCS 7 TeleControl OS DBA
behandelt die Anwenderbausteine bei der Datenbank-Generierung ebenso wie die vordefinierten Standardbausteine.
■ Technische Daten
Die folgende Tabelle zeigt die TeleControl-Bausteintypen, die
derzeit durch die Bausteinbibliothek des PCS 7 TeleControl
4/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
PCS 7 TeleControl OS Engineering V7.0
Softwarepaket mit SIMATIC PCS 7
Engineering Software V7.0,
PO unlimited (nicht für Produktivbetrieb als Operator Station einsetzbar)
1-sprachig (englisch), ablauffähig
unter Windows XP Professional/
Server 2003, Floating License für
1 User
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch),
auf CD “PCS 7 TeleControl Add
On V7.0” und PCS 7 Toolset-DVD
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
• PCS 7 V7.0 Toolset-DVDs,
Microsoft SQL Server 2005 inkl.
EULA, sowie Zusatz-CDs/DVDs
(z. B. Microsoft ServicePacks
und Tools)
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 000-8AF07-0XA5
PCS 7 TeleControl OS Engineering Upgrade V7.0
zum Erweitern einer vorhandenen SIMATIC PCS 7 Engineering
Station V7.0 für PCS 7 TeleControl;
Softwarepaket ohne SIMATIC
PCS 7 Engineering Software V7.0
1-sprachig (englisch), ablauffähig
unter Windows XP Professional /
Server 2003, Floating License für
1 User
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch)
auf der CD “PCS 7 TeleControl
Add On V7.0”
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 000-8AF07-0XE5
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
PCS 7 TeleControl Operator System
■ Übersicht
Die für den OS Runtime-Betrieb angebotenen PCS 7 TeleControl
OS-Softwarepakete sind auf die Architektur des SIMATIC PCS 7Operator Systems zugeschnitten. Sie unterstützen Einplatzsysteme (Single Stationen) ebenso wie Mehrplatzsysteme mit bis zu
12 Servern/redundanten Serverpaaren und bis zu 32 Clients.
4
PCS 7 TeleControl-Bildbaustein für einen Zählwert (erweiterte Anzeige
mit 4 Teilfenstern: Laufende und intervallbezogene Werte, Meldungszusammenfassung, Parametereinstellungen, Trendanzeige)
■ Aufbau
PCS 7 TeleControl OS Server und PCS 7 TeleControl OS Single
Station können sowohl lokale SIMATIC PCS 7-Automatisierungssysteme als auch weit verteilte Außenstationen eines Fernwirksystems in die Prozessführung einbinden.
Abhängig von der Konfiguration eines PCS 7 TeleControl Operator Systems als Single Station oder Client-Server-Kombination
(single oder redundant) werden folgende Softwarekomponenten
benötigt:
Benötigte Software
SIMATIC PCS 7 Architektur
OS Single Station
PCS 7 TeleControl OS Single Station V7.0
Client-Server
(Server
nicht-redundant)
x
PCS 7 TeleControl OS Server V7.0
x
PCS 7 TeleControl OS Redundant Server V7.0
PCS 7 TeleControl Driver (alternativ)
Client-Server
(Server redundant)
x
SINAUT
x
x
x (2 Lizenzen)
Modbus
x
x
x (2 Lizenzen)
x
x
PCS 7 OS Software Client V7.0
Siehe Abschnitt "OS-Software" im Kapitel "Operator System" des Katalogs
ST PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V7.0
SIMATIC PCS 7 OS-Software PowerPacks (Single Station/Server) und weitere SIMATIC PCS 7 OS-Softwarekomponenten für
PCS 7 TeleControl Operator Systeme sind im Kapitel "Operator
System", Abschnitt "OS-Software", des Katalogs ST PCS 7 für
SIMATIC PCS 7 V7.0 bestellbar.
Als Basishardware für die Konfiguration einer Operator Station
als PCS 7 TeleControl OS Single Station, PCS 7 TeleControl
OS Server oder PCS 7 TeleControl Client geeignete SIMATIC
PCS 7 Industrial Workstations finden Sie im Katalog ST PCS 7 für
SIMATIC PCS 7 V7.0, Kapitel "Operator System", Abschnitt
"OS-Hardware".
PCS 7 TeleControl OS Software (Single Station/Server/
Redundant Server)
Die in 3 Ausführungen (Single Station/Server/Redundant Server)
verfügbaren PCS 7 TeleControl OS-Softwarepakete für den OSRuntime-Betrieb enthalten folgenden Komponenten:
• SIMATIC PCS 7 OS Software Runtime (250 PO, inkl.
512 Archivvariablen) für eine OS Single Station, einen
OS Server oder ein redundantes OS Serverpaar (inkl.
WinCC/Redundancy und RS 232-Verbindungskabel, 10 m)
• PCS 7 TeleControl Runtime Software
• Bibliothek mit PCS 7 TeleControl OS-Bildbausteinen und
-Symbolen
Zudem wird für jedes verwendete Kommunikationsprotokoll
(z. B. SINAUT/Modbus) pro PCS 7 TeleControl OS Single Station
und pro PCS 7 TeleControl OS Server jeweils eine Lizenz PCS 7
TeleControl Driver benötigt.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/11
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
PCS 7 TeleControl Operator System
■ Auswahl- und Bestelldaten
4
Bestell-Nr.
PCS 7 TeleControl OS Single
Station V7.0
Softwarepaket mit SIMATIC PCS 7
OS Software Single Station V7.0,
250 PO, inkl. 512 Archivvariable;
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows XP
Professional, Single License für
1 Installation
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch),
auf CD “PCS 7 TeleControl
Add On V7.0” und PCS 7 ToolsetDVD
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
• PCS 7 V7.0 Toolset-DVDs,
Microsoft SQL Server 2005 inkl.
EULA sowie Zusatz-CDs/DVDs
(z. B. Microsoft ServicePacks
und Tools)
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 001-8AA07-0XA0
PCS 7 TeleControl OS Server
V7.0
Softwarepaket mit SIMATIC PCS 7
OS Software Server V7.0, 250 PO,
inkl. 512 Archivvariable
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows Server 2003, Single License für
1 Installation
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch),
auf CD “PCS 7 TeleControl
Add On V7.0” und PCS 7 ToolsetDVD
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
• PCS 7 V7.0 Toolset-DVDs,
Microsoft SQL Server 2005 inkl.
EULA sowie Zusatz-CDs/DVDs
(z. B. Microsoft ServicePacks
und Tools)
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 002-8AA07-0XA0
PCS 7 TeleControl OS Redundant Server V7.0
Softwarepaket mit SIMATIC PCS 7
Server Redundancy V7.0,
250 PO, inkl. 512 Archivvariable
(beinhaltet: WinCC/Redundancy
und RS 232-Steckleitung, 10 m)
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows Server 2003, Single License für
2 Installationen
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch),
auf CD “PCS 7 TeleControl Add
On V7.0” und PCS 7 Toolset-DVD
Lieferform:
• 2 License Key Disks, Certificate
of License, Terms and Conditions
• PCS 7 V7.0 Toolset-DVDs,
Microsoft SQL Server 2005 inkl.
EULA sowie Zusatz-CDs/DVDs
(z. B. Microsoft ServicePacks
und Tools)
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 002-8BA07-0XA0
4/12
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
PCS 7 TeleControl OS Server
Upgrade V7.0
zur Erweiterung eines vorhandenen SIMATIC PCS 7 OS V7.0
(Server/Single Station) für PCS 7
TeleControl
Softwarepaket ohne SIMATIC
PCS 7 OS-Software V7.0
2-sprachig (deutsch, englisch),
ablauffähig unter Windows XP
Professional oder Windows Server 2003, Single License für
1 Installation
Elektronische Dokumentation,
2-sprachig (deutsch, englisch)
auf CD “PCS 7 TeleControl
Add On V7.0” .
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions;
• CD “PCS 7 TeleControl Add On
V7.0”
6DL5 002-8AA07-0XE0
PCS 7 TeleControl
SINAUT Driver V7.0
Runtime-Lizenz für eine
OS Single Station oder einen
OS Server, Single License für
1 Installation
Voraussetzung:
Software PCS 7 TeleControl
OS Single Station oder PCS 7
TeleControl OS Server
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
6DL5 101-8AX07-0XB0
PCS 7 TeleControl
Modbus Driver V7.0
Runtime-Lizenz für eine
OS Single Station oder einen
OS Server, Single License für
1 Installation
Voraussetzung:
Software PCS 7 TeleControl
OS Single Station oder PCS 7
TeleControl OS Server
Lieferform:
• License Key Disk, Certificate of
License, Terms and Conditions
6DL5 101-8BX07-0XB0
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC Compact:
Modulare Fernwirk-Außenstationen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Fernwirksysteme zur Steuerung und Überwachung räumlich
weit verteilter Anlagen bestehen in der Regel aus einem Supervisory Control System (Fernwirk-Leitstelle) und einer oder mehreren, über große Entfernungen angebundenen Außenstationen
für die Automatisierung dezentraler Teilanlagen. Sie werden bevorzugt in den Branchen Öl&Gas, Wasser&Abwasser, Energieerzeugung und -verteilung sowie Verkehr eingesetzt. Dabei sind
die Außenstationen teilweise extremen klimatischen Umweltbedingungen ausgesetzt.
Bei den eingangs dargestellten Konfigurationsbeispielen für
Fernwirksysteme werden die Außenstationen mit SIPLUS
Remote Interface Control Compact realisiert. Die Fernwirk-Leitstelle ist per SIMATIC PCS 7 TeleControl nahtlos in das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 integriert. Über eine mit verschiedenen Medien (elektrisch/optisch) konfigurierbare serielle
Fernwirkverbindung können Außenstationen SIPLUS RIC Compact per Modbus-Protokoll mit der Leitstelle kommunizieren.
Weitere Kommunikationsarten (Ethernet TCP/IP) und Kommunikationsprotokolle (z. B. IEC 870-5-101 oder IEC 870-5-104) sind
in Vorbereitung.
Das für den Aufbau der Fernwirkstrecke benötigte Material, z. B.
Konverter TCP/IP - seriell, Medienkonverter FO, Standleitungsmodem, elektrische oder optische Standleitung, ist als Zubehör
nicht Bestandteil dieses Katalogs.
SIPLUS RIC Compact ist ein robustes, modulares System mit integrierten Prozessein-/ausgängen, das konstruktiv und funktionell auf den Betrieb als Außenstation eines Fernwirksystems
ausgerichtet ist. Es eignet sich hervorragend für die Vor-OrtSteuerung kleiner Teilanlagen mit geringem bis mittlerem Datenaufkommen.
Hinweis:
SIPLUS RIC Compact ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V7 und
SIMATIC PCS 7 TeleControl einsetzbar.
6XSHUYLVRU\&RQWURO6\VWHP)HUQZLUN/HLWVWHOOHLQ6,0$7,&3&6LQWHJULHUW
0RGEXV
0DVWHU
6,0$7,&3&67HOH&RQWURO
6LQJOH6WDWLRQRGHU
&OLHQW6HUYHU.RQILJXUDWLRQ
$QODJHQEXV,QGXVWULDO(WKHUQHW
.RQYHUWHU7&3,3VHULHOO
6WDQGOHLWXQJVPRGHP
]%6,1$870'
0HGLHQNRQYHUWHU
)LEHU2SWLF)2
6WDQGOHLWXQJVQHW]:$1
6WDQGOHLWXQJVQHW]:$1
6WDQGOHLWXQJVPRGHP
]%6,1$870'
6,3/865,&0DLQ/$1
)LEHU2SWLF&DEOH
0RGEXV6ODYH
6,3/865,&0DLQ)2
0RGEXV0DVWHU
RSWLRQDO
0RGEXV6ODYH
6WDQGOHLWXQJVQHW]:$1
6,3/865,&0DLQ)2
0RGEXV6ODYHELV]XSUR0DVWHU
Konfigurationsbeispiele für Fernwirksysteme mit SIPLUS RIC Compact und serieller Modbus-Kommunikation
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/13
4
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC Compact:
Modulare Fernwirk-Außenstationen
■ Anwendungsbereich
SIPLUS RIC Compact kann als Außenstation eines Fernwirksystems für das Datenmanagement sowie für die Überwachung
und Steuerung weit verteilter Prozesse verwendet werden. Der
Anwendungsbereich erstreckt sich vor allem auf folgende branchenspezifische Aufgabenstellungen:
Branche Wasser&Abwasser
• Überwachung und Steuerung von Quellen, Speichern und
Pumpwerken
• Verwaltung von Betriebs- und Gebrauchsdaten
4
Branche Energie
• Fernsteuerung und Überwachung der Energieversorgung
• Steuerung von Lasttrennschaltern
Branche Verkehr
• Steuerung und Überwachung von Verkehrsleitsystemen
• Tunnelüberwachung
• Fernsteuerung und Überwachung von Bahnhöfen
Branche Öl&Gas
• Steuerung und Überwachung von Ventilstationen
• Kommunikation für Kompressorstationen
• Überwachung von Gas-/Ölquellen und Gas-/Wasserinjektionsanlagen
• Steuerung und Überwachung von Raffinerien und Tankfarmen
■ Aufbau
Das in Schutzart IP20 ausgeführte SIPLUS RIC Compact basiert
auf einem Mainmodul LAN oder FO, dessen integrierte Prozessein-/ ausgänge je nach Applikation über bis zu 4 Submodule
(DI16/AI8/CO16) flexibel erweitert werden können. Die für den
Einbau in ein Gehäuse oder einen Schrank vorgesehenen
Module werden auf einer Hutschiene aneinander gereiht. Der
I/O-Bus des Mainmoduls wird dabei über mitgelieferte Steckleitungen auf die rechts vom Mainmodul montierten Submodule
durchgeschleift.
Herausragende Merkmale:
Kompakte Bauform mit Weitbereichs-Stromversorgung und
integrierten Ein-/Ausgängen
7 Module mit robustem Edelstahlgehäuse, unempfindlich gegen EMV-Einstrahlung und Korrosion
7 Elektrische (RS 232) oder optische Anschlüsse (Mainmodul
D) für die Leitstellenanbindung
7 Prozessseitig hohe Spannungsfestigkeit bis 3,5 kV
7 Betreibbar im Temperaturbereich von -40 bis +70 °C
7 LED-Statusanzeigen
7 MTBF: 130 000 h
7
Da SIPLUS RIC Compact sehr widerstandsfähig gegen extreme
klimatische Umweltbedingungen ist, kann auf Schrankheizung
und -klimatisierung verzichtet werden. Dies ermöglicht in Verbindung mit kleinen USV-Anlagen oder Solarpanels für die Stromversorgung vor Ort einen platzsparenden Aufbau mit kompakten
Gehäusen.
SIPLUS RIC Compact Mainmodule
Mainmodule SIPLUS RIC Main LAN (links) und SIPLUS RIC Main FO (rechts)
4/14
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC Compact:
Modulare Fernwirk-Außenstationen
Die Mainmodule SIPLUS RIC Main LAN (links) und SIPLUS RIC
Main FO haben beide dieselben Abmessungen: 140 x 240 x 83
(HxBxT in mm). Sie unterscheiden sich im Wesentlichen wie
folgt:
Ausstattungsmerkmale
Stromversorgung
Integrierte Ein-/Ausgänge
Integrierte Schnittstellen
SIPLUS RIC Main LAN
SIPLUS RIC Main FO
DC 24 … 110 V
ja
nein
AC 110 … 230 V
nein
ja
Digitaleingänge
16
16
Relaisausgänge zur Befehlsausgabe
16 x 1-polig/8 x 2-polig; Schaltstrom 16 x 1-polig/8 x 2-polig; Schaltstrom
bis 8 A
bis 8 A
Analogeingänge
nein
4
RS 232 für Modem
1
1
Fiber Optic
nein
2
Ethernet RJ45 (10/100)
1
nein
I/O-Bus für Submodule
1
1
RS 232 für Service
1
1
4
Auswahlrelevante Unterscheidungsmerkmale der Mainmodule SIPLUS RIC Main LAN und FO
SIPLUS RIC Compact Submodule
■ Funktion
Als Außenstation eines Fernwirksystems unterstützt SIPLUS RIC
Compact den seriellen Datenaustausch mit dem Supervisory
Control System (Leitstelle) über eine elektrische oder optische
WAN-Standleitungsverbindung per Modbus-Protokoll. Die Leitstelle, repräsentiert durch SIMATIC PCS 7 TeleControl, ist dabei
Modbus-Master. Die Außenstation SIPLUS RIC Compact ist zugleich:
• Modbus-Slave für die Kommunikation mit der Leitstelle und
• Modbus-Master für die Kommunikation mit bis zu
32 unterlagerten Außenstationen (nur mit SIPLUS RIC
Main FO).
Die Umsetzung von Modbus over TCP/IP auf Modbus seriell
sowie die Medienumsetzung (elektrisch/optisch) erfolgt mit entsprechenden Konvertern.
Submodule SIPLUS RIC Sub CO16 (links), DI16 (Mitte) und AI8 (rechts)
Die Mainmodule SIPLUS RIC Main LAN und SIPLUS RIC
Main FO sind mit folgenden Submodulen erweiterbar:
• SIPLUS RIC Sub DI16: 16 Digitaleingänge DC 24 ... 110 V,
potenzialgetrennt in 2 Gruppen zu 8
- Meldungserfassung mit 1 ms Auflösung
- Meldetypen: Einzelmeldung, Doppelmeldung, Wischermeldung, langsame Zählwerterfassung
- Einstellbare Parameter für jeden Meldungstyp, z. B. Flattersperre
- Einstellbare Filterzeiten für Weiterverarbeitung ankommender Signale: 1/2/4/8/16/32/64 ms
• SIPLUS RIC Sub AI8: 8 Analogeingänge für Strommessung
(0 ... 20 mA), potenzialfrei, selbst kalibrierend
- Parametrierbarer Eingangsbereich: ± 2,5 mA, ± 5 mA,
± 10 mA, ± 20 mA oder 4 ... 20 mA
- Auflösung 12 Bit + Vorzeichen
- Genauigkeit bei ± 25 °C: ± 0,25%
- Drahtbrucherkennung im Bereich 4 ... 20 mA
• SIPLUS RIC Sub CO16: 16 Relaisausgänge zur Befehlsausgabe, potenzialfrei
- Impuls-/Dauerbefehle
- 16 Bit Sollwertausgabe
- Schaltstrom bis 5 A
SIPLUS RIC Compact überzeugt als Fernwirk-Außenstation
durch:
• Normgerechte Fernwirkfunktionen
• Sichere Datenverarbeitung und -übertragung via Modbus
• Einfache Parametrierung zur flexiblen Anpassung des Datenumfangs
Alle genannten Submodule haben dieselben Abmessungen:
140 x 60 x 83 (HxBxT in mm)
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/15
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC Compact:
Modulare Fernwirk-Außenstationen
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
4
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SIPLUS RIC Compact Submodule
SIPLUS RIC Compact Mainmodule
SIPLUS RIC Main LAN
Stromversorgung DC 24 bis
110 V
• Integrierte Ein-/Ausgänge
- 16 Digitaleingänge
DC 24 ... 110 V, potenzialgetrennt in 2 Gruppen zu 8
- 16 Relaisausgänge zur
Befehlsausgabe (16 x 1- oder
8 x 2-polig); Schaltstrom bis
8 A / bis 16 A (mit Freischaltrelais)
• Integrierte Schnittstellen
- 1 x RS 232 für Modem
- 1 x Ethernet, RJ45
(10/100 Mbit/s)
- 1 x I/O-Bus für Submodule
- 1 x RS 232 für Service
• Spannungsfestigkeit 3,5 kV
• Temperaturbereich:
-40 … +70 °C
6AG6 000-0AB02-0AA0
SIPLUS RIC Main FO
Stromversorgung AC 110 bis
230 V
• Integrierte Ein-/Ausgänge:
- 16 Digitaleingänge
DC 24 ... 110 V, potenzialgetrennt in 2 Gruppen zu 8
- 16 Relaisausgänge zur
Befehlsausgabe (16 x 1- oder
8 x 2-polig); Schaltstrom bis
8 A / bis 16 A (mit Freischaltrelais)
- 4 Analogeingänge für Strommessung, Auflösung 12 Bit +
Vorzeichen
• Integrierte Schnittstellen:
- 1 x RS 232 für Modem
- 2 x Fiber Optic
- 1 x I/O-Bus für Submodule
- 1 x RS 232 für Service
• Spannungsfestigkeit 3,5 kV
• Temperaturbereich:
-40 … +70 °C
6AG6 000-0AC11-0AA0
SIPLUS RIC Sub DI16
I/O-Submodul für SIPLUS RIC
Compact Mainmodule
• 16 Digitaleingänge
DC 24 ... 110 V, potenzialgetrennt in 2 Gruppen zu 8
• Meldungserfassung mit 1 ms
Auflösung
• Spannungsfestigkeit 3,5 kV
• Temperaturbereich:
-40 … +70 °C
6AG6 000-1AA00-0AA0
SIPLUS RIC Sub AI8
I/O-Submodul für SIPLUS RIC
Compact Mainmodule
• 8 Analogeingänge für Strommessung, potenzialfrei, selbst
kalibrierend
• Eingangsbereich parametrierbar: ± 2,5 mA, ± 5 mA, ± 10 mA,
± 20 mA oder 4 ... 20 mA
• Auflösung 12 Bit + Vorzeichen
• Genauigkeit bei ± 25 °C:
± 0,25%
• Drahtbrucherkennung im Bereich 4 ... 20 mA
• Spannungsfestigkeit 3,5 kV
• Temperaturbereich:
-40 … +70 °C
6AG6 000-1AB00-0AA0
SIPLUS RIC Sub CO16
I/O-Submodul für SIPLUS RIC
Compact Mainmodule
• 16 Relaisausgänge zur Befehlsausgabe, potenzialfrei; Schaltstrom bis 5 A
• Impuls-/Dauerbefehle
• 16 Bit Sollwertausgabe
• Spannungsfestigkeit 3,5 kV
• Temperaturbereich:
-40 … +70 °C
6AG6 000-1AC10-0AA0
■ Optionen
Als Spezialist für Komplettlösungen im Produkt- und Systemgeschäft bieten wir Ihnen auf Basis von SIPLUS RIC Compact auch
einschaltfertige Außenstationen an, eingebaut in Wandgehäusen, Schränken oder Containern. Wir beraten Sie gern bei der
Konfiguration sowie bei der Auswahl des Zubehörs (Kontaktadresse siehe unter "Weitere Info").
■ Weitere Info
Siemens AG
Würzburger Str. 121
90766 Fürth
Deutschland
Tel.: +49 911 750 - 4790
Fax: +49 911 750 - 9917
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/siplus-ric
4/16
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC IEC on S7:
AS-Kopplung an eine übergeordnete Leitstelle
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Für den Fall, dass eine SIMATIC PCS 7-Anlage mit einer entfernten Leitstelle eines Drittanbieters über den Fernwirkstandard
IEC 870-5 kommunizieren soll, können die Fernwirkprotokolle
IEC 870-5-101 (seriell) bzw. IEC 870-5-104 (TCP/IP) in den
SIMATIC PCS 7-Automatisierungssystemen realisiert werden.
Mögliche Anwendungsbereiche sind z. B.:
• Anbindung der SIMATIC PCS 7 basierten Kraftwerksautomatisierung an Netzleitstellen zur Energieverteilung
• Anbindung der mit SIMATIC PCS 7 automatisierten Pumpoder Kompressorstationen an übergeordnete Leitstellen für
Gas-, Öl- oder Wasserpipelines
Das Protokoll IEC 870-5-101 unterstützt hierbei klassische WANVerbindungen über Modems und Standleitungen. Mit dem Protokoll IEC 870-5-104 sind TCP/IP-basierte WAN-Verbindungen
wie Internet/DSL oder GPRS nutzbar. Abhängig vom Protokoll
kommt im Automatisierungssystem entweder die CP 441
(IEC 870-5-101) oder die CP 443-1EX20 (IEC 870-5-104) als
Kommunikationsbaugruppe zum Einsatz.
Das für den Aufbau der Fernwirkstrecke benötigte Material, z. B.
TCP/IP-Router, CP 443-1EX20, CP 441-1, Standleitungsmodem
Kabel etc. ist als Zubehör nicht Bestandteil dieses Katalogs.
Im Automatisierungssystem SIMATIC PCS 7 übernehmen additive Treiberbausteine der Bibliothek SIPLUS RIC IEC on S7 die
Schnittstellenanpassung für die Kommunikation mit den genormten Protokollen IEC 870-5-101 oder IEC 870-5-104. Wie bei
SIMATIC PCS 7 üblich, erfolgt die Projektierung per SIMATIC
Manager.
Hinweis:
Die Bausteine der Bibliothek SIPLUS RIC IEC on S7 sind in Kombination
mit Automatisierungssystemen des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7
V7 einsetzbar. Bei den in diesem Katalogabschnitt beschriebenen Fernwirk-Konfigurationen ist die Nutzung der Bibliothek SIPLUS RIC
IEC on S7 unabhängig von SIMATIC PCS 7 TeleControl.
6XSHUYLVRU\&RQWURO6\VWHP)HUQZLUN/HLWVWHOOHVHSDUDWYRQ6,0$7,&3&6
6,0$7,&3&62SHUDWRU6\VWHP
6LQJOH6WDWLRQRGHU
&OLHQW6HUYHU.RQILJXUDWLRQ
)UHPGV\VWHP
6XSHUYLVRU\
&RQWURO6\VWHP
$QODJHQEXV,QGXVWULDO(WKHUQHW
7&3,3
5RXWHU
)HUQZLUNQHW]
QDFK,(&
:$1]%,QWHUQHW'6/
6,0$7,&3&6
$XWRPDWLVLHUXQJVV\VWHPH
6,3/865,&
,(&RQ6
%LEOLRWKHN
6,3/865,&
,(&RQ6
%LEOLRWKHN
&3
)HUQZLUNQHW]
QDFK,(&
:$1
7&3,3
5RXWHU
&3(;
6WDQGOHLWXQJV
PRGHP]%
6,1$870'
6WDQGOHLWXQJV
PRGHP]%
6,1$870'
Konfigurationsbeispiele für Fernwirksysteme mit SIMATIC PCS 7 AS an einer systemfremden Leitstelle
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/17
4
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC IEC on S7:
AS-Kopplung an eine übergeordnete Leitstelle
■ Auswahl- und Bestelldaten
4
Bestell-Nr.
Bibliothek
SIPLUS RIC IEC on S7
Runtime Software für ein Automatisierungssystem, Single License
für 1 Installation
Lieferform:
Zertifikat sowie CD-ROM mit
Software und elektronischer
Dokumentation (deutsch/englisch)
Hinweis: Telefonische SoftwareAktivierung
■ Optionen
Analog zu den in der Übersicht beschriebenen Konfigurationen
sind auch redundante Fernwirk-Konfigurationen realisierbar.
Nachfolgend stellen wir Ihnen dazu jeweils eine Beispielkonfiguration für die Fernwirkprotokolle IEC 870-5-101 (seriell) bzw.
IEC 870-5-104 (TCP/IP) vor.
• für AS Single Station,
Protokoll IEC 870-5-101
Funktionsbausteinbibliothek für
S7-400, Schnittstelle CP 441
6AG6 003-0BA11-0AA0
• für AS Redundancy Station,
Protokoll IEC 870-5-101
Funktionsbausteinbibliothek für
S7-300/S7-400H, Schnittstelle
CP 340/341
6AG6 003-0BA01-0AA0
• für Protokoll IEC 870-5-104
Funktionsbausteinbibliothek für
S7-400/S7-400H, Schnittstelle
CP 443-1
6AG6 003-0BB11-0AA0
Redundanzkonfiguration mit AS 412H/AS 414H/AS 417H und Fernwirkprotokoll IEC 870-5-101 (seriell)
6XSHUYLVRU\&RQWURO6\VWHP)HUQZLUN/HLWVWHOOHVHSDUDWYRQ6,0$7,&3&6
6,0$7,&3&62SHUDWRU6\VWHP
6LQJOH6WDWLRQRGHU
&OLHQW6HUYHU.RQILJXUDWLRQ
)UHPGV\VWHP
6XSHUYLVRU\
&RQWURO6\VWHP
6WDQGOHLWXQJV
PRGHP]%
6,1$870'
)HUQZLUNQHW]
QDFK,(&
:$1
$QODJHQEXV,QGXVWULDO(WKHUQHW
6,3/865,&
,(&RQ6
%LEOLRWKHN
6,0$7,&3&6
$6+
$6+
$6+
(70
&3
6WDQGOHLWXQJV
PRGHP]%
6,1$870'
• Die Leitstelle wird über eine serielle Fernwirkverbindung mit
Protokoll IEC 870-5-101 an eine CP 340 oder CP 341 in einer
ET 200M-Station der SIMATIC PCS 7-Anlage angeschlossen.
• Beim Ausfall des Mastersystems übernimmt das Reservesystem des redundanten Automatisierungssystems über die
CP 341 in der ET 200M-Station stoßfrei den Datenverkehr mit
der Leitstelle.
4/18
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
• Der Ausfall des Mastersystems kann per Meldung an die Leitstelle übermittelt werden.
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SIPLUS RIC IEC on S7:
AS-Kopplung an eine übergeordnete Leitstelle
Redundanzkonfiguration mit AS 412H/AS 414H/AS 417H und Fernwirkprotokoll IEC 870-5-104 (TCP/IP)
6XSHUYLVRU\&RQWURO6\VWHP)HUQZLUN/HLWVWHOOHVHSDUDWYRQ6,0$7,&3&6
6,0$7,&3&62SHUDWRU6\VWHP
6LQJOH6WDWLRQRGHU
&OLHQW6HUYHU.RQILJXUDWLRQ
)UHPGV\VWHP
6XSHUYLVRU\
&RQWURO6\VWHP
7&3,35RXWHU
$QODJHQEXV,QGXVWULDO(WKHUQHW
7&3,35RXWHU
• Die Leitstelle wird über ein TCP/IP-basiertes WAN an den
SIMATIC PCS 7-Anlagenbus angebunden.
• Mit jeder der beiden CP 443-1EX20, über die das redundante
Automatisierungssystem in den Anlagenbus integriert wird,
baut die Leitstelle eine TCP/IP-Verbindung zu einem AS-Teilsystem auf.
• Die Leitstelle startet das Fernwirkprotokoll IEC 870-5-104
über die TCP/IP-Verbindung mit dem Mastersystem und überwacht die TCP/IP-Verbindung mit dem Reservesystem per
Test-Frames.
• Bei Ausfall des Mastersystems meldet die Leitstelle die betroffene Verbindung als gestört und startet das Fernwirkprotokoll
IEC 870-5-104 über die TCP/IP-Verbindung mit dem Reservesystem. Sie versucht danach die gestörte Verbindung wieder
herzustellen.
&3(;
6,3/865,&
,(&RQ6
%LEOLRWKHN
&3(;
)HUQZLUNQHW]
QDFK,(&
:$1
4
6,0$7,&3&6
$6+
$6+
$6+
■ Weitere Info
Siemens AG
Würzburger Str. 121
90766 Fürth
Deutschland
Tel.: +49 911 750 - 4790
Fax: +49 911 750 - 9917
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/siplus-ric
Als Spezialist für Komplettlösungen im Produkt- und Systemgeschäft beraten wir Sie gern bei der Erstellung einer individuellen
Konfiguration sowie bei der Auswahl des Zubehörs. Bei Bedarf
liefern wir Ihnen auch vorkonfigurierte Bundles oder einschaltfertige Außenstationen, eingebaut in Wandgehäusen, Schränken oder Containern. Kontaktadresse für Angebotserstellung
und Beratung siehe unter "Weitere Info".
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/19
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SINAUT ST7:
Telecontrol-System auf Basis SIMATIC S7
■ Übersicht
■ Nutzen
PCS 7 Add-on
SINAUT ST7 zeichnet sich insbesondere durch folgende Eigenschaften aus:
• Klassische und TCP/IP-basierte WAN-Medien sind beliebig
kombinierbar, inkl. Wegeredundanz
• Ereignisgesteuerte Datenübertragung inkl. Zeitstempelung
• Datenspeicherung vor Ort
• Fernprogrammierung und Ferndiagnose
• Nahtlos in die Bedienung und Beobachtung des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 integrierbar
fit for SIMATIC PCS 7 V7
SINAUT ST7 ist ein auf SIMATIC S7 (S7-300, S7-400, C7-Komplettgerät und SIMATIC PCS 7) basierendes Telecontrol-System.
Es dient zur vollautomatischen Überwachung und Steuerung
von weit verteilten Prozessstationen (Außenstationen), die Daten
untereinander sowie mit einer oder mehreren Leitzentralen
(Fernwirk-Leitstellen) über verschiedenste WAN (Wide Area Network)-Medien austauschen.
4
SINAUT ST7 ist vollständig in die SIMATIC-Umgebung integrierbar und somit in das durchgängige Kommunikationskonzept
von Totally Integrated Automation (TIA) eingebunden. Die modulare Aufbautechnik sowie die Unterstützung verschiedenster Betriebsarten und Netzformen, einschließlich TCP/IP-basierter
Netze, ermöglichen den Aufbau flexibler Netzstrukturen, auch
mit redundanten Ankopplungen.
■ Anwendungsbereich
Die Netze können unter Nutzung vielfältiger Übertragungsmedien optimal an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Zu diesen Übertragungsmedien zählen z. B.
Standleitung, Funk, Wählnetze, Mobilfunk, DSL, etc.
Mit der SINAUT ST7-Engineeringsoftware und STEP 7 sind
selbst hochkomplexe Netze und deren Erweiterungen einfach
und kostengünstig projektierbar.
Migration von SINAUT ST1-Stationen auf Basis SIMATIC S5
(in Vorbereitung)
Bei der Migration bestehender Anlagen ist es auch möglich, auf
SIMATIC S5 basierende Außenstationen über SIMATIC PCS 7
TeleControl in das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 einzubinden. Dabei wird das Fernwirkprotokoll ST1 in der zentralen
TIM-Kommunikationsbaugruppe in das ST7-Protokoll umgewandelt.
SINAUT ST7 ist ein universelles, skalierbares Fernwirksystem,
das für kleine Anlagen mit wenigen Außenstationen ebenso geeignet ist wie für komplexe Netze mit mehreren hundert Außenstationen.
Seine Leistungsfähigkeit hat SINAUT ST7 bereits bei folgenden
Anwendungen unter Beweis gestellt:
• Sichere Versorgung privater und industrieller Verbraucher mit
Trinkwasser, Gas oder Fernwärme über verzweigte Netze
• Wirtschaftlicher Transport von Gas, Öl oder Ölprodukten über
Pipelines
• Zuverlässige Erfassung und Übertragung von Prozessdaten
aus Umweltüberwachungseinrichtungen
• Fernüberwachung von abwassertechnischen Einrichtungen
• Steuerung und Kontrolle von Leuchtfeuern, Blockheizkraftwerken, Fördereinrichtungen oder verkehrstechnischen Anlagen
Hinweis:
SINAUT ST7 ist mit SIMATIC PCS 7 TeleControl und SIMATIC PCS 7 V7
kombiniert einsetzbar.
6,0$7,&3&6PLW6,0$7,&3&67HOH&RQWURO
,QGXVWULDO(WKHUQHW
7,0
5,(
,3EDVLHUWHV
:$1
6
6
6,1$87676WDWLRQHQ
SINAUT ST7-Anbindung an SIMATIC PCS 7 mit SIMATIC PCS 7 TeleControl
4/20
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
.ODVVLVFKHV
:$1
6
6
6
6
6,1$87676WDWLRQHQLQ9RUEHUHLWXQJ
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SINAUT ST7:
Telecontrol-System auf Basis SIMATIC S7
■ Aufbau
■ Funktion
SINAUT ST7 nutzt Komponenten von SIMATIC S7-300, S7-400
und C7-Komplettgerät sowie SIMATIC PCS 7 und ergänzt diese
mit systemeigenen Hard- und Softwarekomponenten.
Die Funktionalität des Telecontrol-Systems SINAUT ST7 wird besonders durch folgende Merkmale geprägt:
7 Änderungsgesteuerte Datenübertragung
Hardware-Komponenten des SINAUT-Produktspektrums
• Kommunikationsbaugruppen TIM
• Modembaugruppen MD
• Mobilfunk-Komponenten (GSM/GPRS)
• Standleitungszubehör
• Steckleitungen
Die Prozessdaten werden zwischen den CPUs der Außenstationen sowie zwischen der CPU einer Außenstation und der Leitstelle in SIMATIC PCS 7 prinzipiell änderungsgesteuert übertragen. Ausfälle von Verbindungen, CPUs oder der Leitstelle
werden angezeigt. Nach einer Störungsbehebung sowie nach
dem Anlauf einer CPU oder der Leitstelle erfolgt automatisch ein
Daten-Update für alle beteiligten Kommunikationspartner.
7 Datum und Uhrzeit immer aktuell
Software-Komponenten des SINAUT-Produktspektrums
• SINAUT ST7 Engineering-Software, bestehend aus:
- SINAUT TD7-Bibliothek mit Bausteinen für die DatenpunktObjekte der SIMATIC S7-CPU oder der TIM-Baugruppe
- SINAUT ST7-Engineeringpaket zur Projektierung der Stationen, Netze und Verbindungen sowie zur Diagnose
Netzformen
Alle Datentelegramme werden bereits am Entstehungsort mit einem Zeitstempel versehen. Dadurch kann das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 die Prozessdaten in der richtigen Zeitfolge
archivieren. Die Uhrzeit der SINAUT ST7-Stationen am WAN
lässt sich über SIMATIC PCS 7 TeleControl synchronisieren –
Sommer-/Winterzeit-Umstellung inklusive.
7 Datenspeicherung vor Ort
Mit SINAUT ST7 sind komplette hierarchische Fernwirknetze,
bestehend aus Außenstationen, Knotenstationen und Zentrale
(Leitstelle), realisierbar. Diese können als Stern-, Linien- und
Knotenstrukturen sowie Mischkonfigurationen dieser Basisstrukturen ausgeführt werden.
Eine spezielle Eigenschaft der im SINAUT ST7-System eingesetzten Kommunikationsbaugruppe TIM ist die Fähigkeit, Daten
zu speichern, die bei Verbindungsausfall oder bei Ausfall des
Partners nicht verloren gehen dürfen. Dafür hält sie Speicher für
bis zu 56 000 Telegramme bereit.
Dafür lassen sich klassische WAN-Arten wie Standleitung,
Funk oder Wählnetze sowie TCP/IP-basierte WAN-Arten wie
DSL, GPRS oder Internet nutzen und innerhalb eines Projektes
beliebig kombinieren.
Bei Wählnetzen hilft die Speicherfähigkeit Gebühren zu sparen.
Die zu übertragenden Daten können dazu unterschiedlichen
Prioritäten zugeordnet werden. Bei hoher Priorität wird sofort
eine Wählverbindung aufgebaut. Bei niedriger Priorität werden
die Daten zunächst auf der TIM gespeichert. Sie werden bei der
nächsten Verbindung mit dem Partner übertragen. Das kann
z. B. sein, wenn eine Information mit hoher Priorität zu übertragen ist oder wenn der Partner eine Verbindung für den Datenaustausch aufbaut.
Klassisches WAN
• Kupfer-Standleitung, privat oder gemietet
• Privates Funknetz (optional mit Zeitschlitzverfahren)
• Analoges Telefonnetz
• Digitales ISDN-Netz
• Mobilfunknetz GSM
TCP/IP-basiertes WAN
• Spezielles, für Ethernet optimiertes Funknetz, z. B. mit IWLANKomponenten SCALANCE W
• SCALANCE X Switches mit optischen Ports und Lichtwellenleiter für Distanzen bis zu 70 km
• Öffentliches Netz und Internet via DSL oder GPRS
• Breitbandsystem wie OTN, PCM30, usw.
Zur redundanten Datenübertragung ist es auch möglich, eine
Außenstation über zwei Übertragungswege mit dem Prozessleitsystem SIMATIC PCS7 oder mit einer Knotenstation zu verbinden. Dabei ist es unerheblich, ob beide Wege gleichartig oder
unterschiedlich ausgeführt werden, z. B. Standleitung mit Telefonnetz/ISDN plus GPRS.
Mögliche Standleitungs-, Funknetz- und Wählnetzkonfigurationen mit Informationen zu Protokollen und Betriebsarten sowie
Beispiele für redundante Netzkonfigurationen sind im Katalog
IK PI in der Einführung des Kapitels SINAUT Telecontrol, Abschnitt Topologien, übersichtlich dargestellt.
Die Fähigkeit der TIM-Baugruppe, Daten vorübergehend zu
speichern und mit Verzögerungen von mehreren Stunden oder
gar Tagen zu übertragen, stellt hohe Anforderungen an die Prozessdatenverarbeitung der Leitstelle, insbesondere die nachträgliche Archivierung betreffend. Archivverdichtungen, wie die
Bildung von Mittel-, Stunden- und Tageswerten, können auch
erst gestartet werden, nachdem alle Daten der betreffenden Periode empfangen wurden. Eine Leitstelle, die über die Fähigkeiten des modernen Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 verfügt,
ist hier besonders prädestiniert.
7 Fernprogrammierung und Ferndiagnose
In den Branchen, in denen SINAUT zum Einsatz kommt, sind die
Stationen weit verteilt und befinden sich oft an schwer zugänglichen Orten. Da das Fernwirkprotokoll mit der Funktion "PG-Routing" Fernprogrammierung und Ferndiagnose über das WAN ermöglicht, lassen sich Engineering, Wartung und Service enorm
erleichtern sowie viele komplizierte und teure Reisen vermeiden.
Sämtliche Diagnose- und Programmierfunktionen, die SIMATIC
und SINAUT für die Stationsautomatisierung und die WAN-Kommunikation zur Verfügung stellen, können über die Fernwirkstrecke hinweg genutzt werden – und dies während die Prozessdatenübertragung läuft. PG-Routing und Datenverkehr teilen sich
die verfügbare Bandbreite des Übertragungsweges, das PGRouting bekommt lediglich eine höhere Priorität. Von der Leitstelle in SIMATIC PCS 7 aus sind auf diese Weise Uploads,
Downloads, Ferndiagnosen, Firmware-Upgrades oder Änderungen der Stationsautomatisierung online möglich.
7 Alarmierung per SMS
Zur Alarmierung von Bereitschaftspersonal sind die CPUs der
Außenstationen in der Lage, ereignisgesteuert Textnachrichten
an ein Mobiltelefon senden. Der Nachrichtenempfang kann der
meldenden CPU vom Mobiltelefon aus quittiert werden. Die Ausgabe der SMS-Nachricht ist alternativ auch als E-Mail, Fax oder
Voice-Mail möglich. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Mobilfunk-Provider diese Optionen für seinen SMS-Dienst anbietet.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
4/21
4
© Siemens AG 2008
Branchenapplikationen
Telecontrol
SINAUT ST7:
Telecontrol-System auf Basis SIMATIC S7
Fernwirkprotokoll SINAUT ST7
Die Kommunikation zwischen den SIMATIC S7-basierten Außenstationen (SINAUT ST7-Stationen) und der in SIMATIC PCS 7 integrierten Leitstelle erfolgt per Fernwirkprotokoll SINAUT ST7.
Dieses Protokoll unterstützt sowohl klassische als auch TCP/IPbasierte WANs. Bis zu 10 000 Teilnehmer lassen sich damit
adressieren. Die Informationen über die Quell- und die Zieladresse sind jeweils in den Telegrammen enthalten.
4
Betriebsarten im klassischen WAN
• Polling:
Bei der Betriebsart Polling wird der Datenaustausch von der
TIM-Baugruppe der Leitstelle (Zentrale) aus gesteuert. Sie ruft
die angeschlossenen Stationen (auch Knotenstationen) der
Reihe nach auf. Stationen, die geänderte Daten haben, senden diese, sobald sie aufgerufen werden. Stationen bei denen
im Moment keine geänderten Daten vorliegen, quittieren den
Aufruf nur. Daten, die von der Zentrale an die Stationen gerichtet sind, können jederzeit zwischen den einzelnen Aufrufen
übertragen werden. Querverkehr zwischen den Stationen ist
beim SINAUT ST7-Protokoll ebenfalls möglich. Der Datenaustausch führt dabei immer über die pollende TIM der Zentrale.
• Polling mit Zeitschlitzverfahren:
Die Betriebsart Polling mit Zeitschlitzverfahren wird in einem
Funknetz verwendet, in dem die von der Registrierungsbehörde zugeteilte Funkfrequenz mit anderen Betreibern geteilt
werden muss. Jeder Betreiber bekommt typischerweise für
6 Sekunden pro Minute die Gelegenheit, Daten mit seinen Stationen auszutauschen. Danach muss er die Frequenz für den
nächsten Betreiber freigeben. Während des zugeteilten Zeitschlitzes funktioniert der Betrieb wie beim normalen Polling.
Querverkehr zwischen den Stationen ist ebenfalls möglich.
Der Datenaustausch führt dabei immer über die pollende TIM
der Zentrale. Um den Zeitschlitz exakt einhalten zu können,
muss die pollende TIM der Zentrale mit einer DCF77- oder
GPS-Funkuhr ausgestattet sein.
• MultiMaster-Polling mit Zeitschlitzverfahren:
Wenn Stationen im Standleitungs- oder Funknetz mit mehr als
einer Leitstelle (Zentrale) kommunizieren müssen, kommt die
Betriebsart MultiMaster-Polling mit Zeitschlitzverfahren zur
Anwendung. Jede der angeschlossenen Zentralen bekommt
dabei pro Minute einen oder auch mehrere definierte Zeitschlitze zum Pollen zugeteilt. Die Zentralen wechseln sich
dann innerhalb dieser Minute beim Polling ab. Diese Variante
des Pollings funktioniert ähnlich wie die Betriebsart Polling mit
Zeitschlitzverfahren. Hier wird jedoch in den Stationen (auch
Knotenstationen) für jede Zentrale ein separater Datenpuffer
geführt. Querverkehr zwischen den Stationen ist auch hier
möglich. Der Datenaustausch führt dabei über die pollende
TIM der aktiven Zentrale. Da mehrere Zentralen bestehen,
kann der Querverkehr redundant realisiert werden, d. h. wenn
die Vorzugszentrale ausfällt übernimmt die alternative Zentrale den Querverkehr. Um die Zeitschlitze exakt einhalten zu
können, muss auch bei dieser Betriebsart jede TIM der beteiligten Zentralen mit einer DCF77- oder GPS-Funkuhr ausgestattet sein.
• Spontanbetrieb für Wählnetze:
Für die Übertragung im Wählnetz können die Daten der Stationen (inkl. Knotenstationen) unterschiedlichen Prioritäten zugeordnet werden: normal, hoch oder Alarm. Sendedaten, der
Zentrale haben immer hohe Priorität. Stehen Daten mit AlarmPriorität oder hoher Priorität zur Übertagung an, wird sofort
eine Wählverbindung aufgebaut. Bei normaler Priorität werden die Daten zunächst in der Station gespeichert und bei der
nächsten Verbindung mit dem Partner übertragen. Dies kann
z. B. sein, wenn der Partner eine Verbindung zum Datenaustausch aufbaut oder wenn eine Information mit Alarm-Priorität
oder hoher Priorität zu übertragen ist. Die Übertragung der in
der TIM gespeicherten Telegramme mit hoher oder normaler
Priorität erfolgt nach dem FIFO-Prinzip (first in - first out), d. h.
in der originalen zeitlichen Reihenfolge. Im TIM-Puffer vorhandene Alarm-Telegramme werden prinzipiell vor allen anderen
Telegrammen übertragen. Querverkehr ist direkt von Station
zu Station möglich.
4/22
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Betriebsarten im TCP/IP-basierten WAN
• Spontanbetrieb:
Für die Übertragung im TCP/IP-basierten Netz wird zwischen
zwei TIMs oder zwischen einer TIM und der mit SIMATIC PCS7
TeleControl in SIMATIC PCS 7 integrierten Leitstelle jeweils
eine permanente S7-Verbindung aufgebaut. Unter Nutzung
des TCP/IP-Transportprotokolls tauschen die beiden TIMs
oder TIM und Leitstelle darüber die SINAUT ST7-spezifischen
Datenpakete aus. Die Übertragung erfolgt mit den Mitteln der
S7-Kommunikation, wobei die Abwicklung des spontanen Datenaustausches davon abhängt, ob die übertragene Datenmenge im TCP/IP-basierten Netz kostenpflichtig ist oder nicht.
- Netze ohne kostenpflichtige Datenmengen:
Beim Senden werden alle Daten sofort, d. h. ohne Zwischenspeicherung, an den jeweiligen Partner übertragen. Die
Übertragung der Telegramme mit Alarm-Priorität hat dabei
Vorrang. Die weitere Reihenfolge entspricht dem FIFO-Prinzip.
- Netze mit kostenpflichtigen Datenmengen:
Bei einem TCP/IP-basierten Netz, in dem die Menge der
übertragenen Daten verrechnet wird, z. B. beim GPRS-Netz,
wird die Priorität der einzelnen Datentelegramme (normal,
hoch oder Alarm) wie bei einem Wählnetz berücksichtigt.
Daten mit normaler Priorität werden gesammelt und in größeren Blöcken übertragen. Wann die Blöcke übertragen werden, ist abhängig von einer bestimmten Blockgröße oder
vom Ablauf des eingestellten TCP/IP Keep-Alive-Intervalls.
Durch Einsparung von Telegramm-Overhead und Quittungstelegrammen verringert sich folglich das Übertragungsvolumen. Daten mit Alarm-Priorität und hoher Priorität werden sofort übertragen, wobei Daten mit Alarm-Priorität Vorrang
haben. Normale Telegramme, die zu diesem Zeitpunkt
zwischengespeichert sind, werden bei dieser Gelegenheit
gleich mitgesendet. Die Übertragungsreihenfolge der Telegramme mit hoher und normaler Priorität basiert auch hier
auf dem FIFO-Prinzip.
■ Weitere Info
Detailinformationen, Bestelldaten und Technische Daten zum
Telecontrol-System SINAUT ST7 sowie zu einzelnen Komponenten dieses Systems finden Sie im Kapitel "SINAUT Telecontrol"
des Katalogs IK PI.
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/sinaut
■
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
5/2
OPD:
Operator-Dialog mit elektronischen
Signaturen
5/3
Alarm Control Center:
Störungssignalisierung per
Telekommunikation
5/4
Premium Server for SIMATIC PCS 7
5/6
Projektionssysteme für Bildwände
in Leitwarten
5/8
DVIVision/CATVision/LwLVision:
Bedienkanalverlängerungen
5/9
Acxos:
Server-Administration over IP
5/10
SIVICON:
Video Web-Server zur
Prozessüberwachung
5/12
Visor:
Videotechnik zur
Prozessüberwachung
5/13
CHALLENGER:
PC-Terminals für
explosionsgefährdete Bereiche
5/14
iPC-EX:
PC-Bedieneinheiten für
explosionsgefährdete Bereiche
5/15
Mouse-Trak: Trackball
5/16
Siemens Fingerprint Mouse
5/17
Operator’s ToolSet
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
OPD: Operator-Dialog
mit elektronischen Signaturen
■ Übersicht
Elektronische Signaturen
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die OPD-Software bietet zwei verschiedene Möglichkeiten für
die Behandlung von elektronischen Signaturen:
• Die Signaturen können in Form von WinCC-Nachrichten gespeichert werden.
• Die Signaturen können in einer Microsoft SQL Server-Datenbank gespeichert werden.
Die Speicherung von elektronischen Signaturen als WinCCNachrichten hat den Vorteil, dass sie automatisch in den
SIMATIC Batch Standard-Report aufgenommen werden können.
Zudem lassen sie sich auch an jedes MES-System übertragen,
das die Langzeitarchivierung von SIMATIC PCS 7-Prozessdaten
vorsieht.
OPD-Meldungen
OPD-Meldungen werden mit dem benutzerfreundlichen Engineering-Tool OPDEdit konfiguriert. Die Versionierung der OPDMeldungen erfolgt automatisch. OPDEdit liefert ein vollständiges Revisionsprotokoll über alle Änderungen.
5
Die Software Operator Dialog (OPD) vereinfacht die Interaktion
zwischen Bedienpersonal und Prozessleitsystem. Als leistungsfähiges Bedienwerkzeug erleichtert sie die Steuerung des Prozesses und führt einen lückenlosen Nachweis über alle manuellen Bedienhandlungen – ein Muss bei einem validierten BatchSystem.
Die in einer SIMATIC PCS 7/ SIMATIC Batch-Systemumgebung
ausführbare OPD-Software basiert auf der Microsoft SQL ServerSoftware. Sie nutzt SIMATIC Logon zur Benutzerverifizierung
und für elektronische Signaturen. Damit erfüllt sie die Validierungsanforderungen gemäß 21 CFR Teil 11 und andere gesetzliche Vorschriften. Durch das flexible Design kann die OPDFunktionalität leicht an jedes SIMATIC PCS 7-Projekt angepasst
werden.
Hinweis:
OPD ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Funktion
Weitere Leistungsmerkmale
• Redundante Datenbank-Server
• Mandantenfähigkeit
• Secure IDentifier (SID)
■ Weitere Info
PlantSolutions AB
17195 Solna, Schweden
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.plantsolutions.se
Anwendung
Operator-Interaktion in einer SFC-Phase
Ein OPD ist in einer SFC-Phase einsetzbar. Die einfachste Interaktion ist hier eine Aufforderung an den Operator, eine OPDNachricht zu bestätigen, bevor er zum nächsten Schritt der
Phase gelangt. Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist die Aufforderung an den Operator einen von zwei Lagertanks auszuwählen. In beiden Fällen können elektronische Signaturen erforderlich sein.
Bediener-Interaktion zwischen zwei SFC-Phasen
Auf Batch-Ebene ist OPD auch für die Operator-Interaktion zwischen zwei getrennten SFC-Phasen einsetzbar. Der Operator
kann beispielsweise aufgefordert werden, zwischen verschiedenen Technischen Einrichtungen zu wählen, die getrennte Teilanlagen-Zuordnungen erfordern.
Operator-Interaktion für ereignisbasierte Aktionen
OPD lässt sich auch für ereignisbasierte Aktionen verwenden.
Ein Beispiel dafür ist die Aufforderung an den Operator, eine
OPD-Meldung zu quittieren, bevor er ein Ventil öffnet oder eine
Pumpe schließt.
5/2
Jede OPD-Meldung kann folgenden Inhalt haben:
• 1 Textmeldung
• 0 bis 10 Prozesswerte (String oder Real)
• 0 bis 10 Bedienereingaben (String oder Real)
• 0 bis 3 Optionsgruppen mit bis zu 6 Optionsboxen
• 0 bis 3 Kontrollgruppen mit bis zu 6 Kontrollboxen
• 0 bis 5 Elektronische Signaturen
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Alarm Control Center:
Störungssignalisierung per Telekommunikation
■ Übersicht
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Alarm Control Center
"Basic Edition"
Kernsystem zur lokalen Installation auf einer SIMATIC PCS 7Station
9AE4 310-3BS01
D)
Alarm Control Center
"Professional Edition"
Kernsystem zur Anbindung mehrerer (max. 5) SIMATIC PCS 7Stationen (auch redundante
Systeme)
9AE4 310-3BS02
D)
Alarm Control Center
"Enterprise Edition"
Kernsystem zur Anbindung mehrerer (über 5) SIMATIC PCS 7Stationen (auch redundante Systeme)
9AE4 310-3BS03
D)
PCS 7 Agent für
Alarm Control Center
Anbindung eines (weiteren)
SIMATIC PCS 7-Systems an
Alarm Control Center über LAN
(eine Lizenz bereits in jedem
Kernsystem enthalten)
9AE4 310-3PW02
D)
Alarm Control Center Sendekanal "SMS über GSM-Modem,
Dual-Band"
Zum direkten Versand von SMSKurznachrichten im GSM-Netz mit
Quittierfähigkeit (inklusive Hardware Dual-Band für Einsatz in
Europa)
9AE4 310-3FG10
D)
9AE4 310-3FG12
D)
Das modulare Alarm-Management-System "Alarm Control Center" (früher: "FunkServerPro") trägt diesen Anforderungen Rechnung, indem es SIMATIC PCS 7-Fehlermeldungen vollautomatisch an eine Vielzahl möglicher Empfänger sendet (SMS an
Handy, Fax, Sprachausgabe, E-Mail etc.).
Alarm Control Center Sendekanal "SMS über GSM-Modem,
Quad-Band"
Zum direkten Versand von SMSKurznachrichten im GSM-Netz mit
Quittierfähigkeit (inklusive Hardware Quad-Band für weltweiten
Einsatz)
Die verschiedenen Ausführungen von Alarm Control Center und
die verfügbaren Optionen erlauben die individuelle Anpassung
an die Anforderungen des Betreibers, von der Stand-AloneLösung bis zur unternehmensweiten Kommunikationslösung.
Alarm Control Center Sendekanal "Sprachausgabe"
Sprachausgabe (WAV-Dateien)
auf beliebige Telefone, erfordert
ISDN-Karte
9AE4 310-3FV10
D)
Alarm Control Center Sendekanal "eMail"
E-Mail-Versand über SMTP-Server
9AE4 310-3FE10
D)
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
In modernen Leitsystemen gewinnt die schnelle und zuverlässige Signalisierung von Störzuständen und die Alarmierung der
verantwortlichen Personen zunehmend an Bedeutung.
■ Funktion
• Im Basissystem enthaltene Funkrufkanäle:
- SMS an Handy
- Faxausgabe
- Ausgabe auf Meldedrucker
• Weitere Kommunikationsmedien werden optional unterstützt:
- SMS-Versand über GSM-Modem mit Quittiermöglichkeit
- Sprachausgabe
- Pager
- E-Mail
- Digitale Telefonanlage wie Siemens HiPath/Hicom
- LAN-Meldung
- Viele weitere, auch kundenspezifische Optionen
• Integrierte Schicht- und Personenverwaltung zur zeitabhängigen Meldungszustellung
• Umfangreiches Eskalationssystem zur sicheren Zustellung
von Meldungen auch bei Nichterreichbarkeit einzelner Empfänger
• Netzwerkweite Bedienung und Projektierung durch WebFähigkeit
Hinweis:
Das Alarm Control Center kann mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und
V7 zusammenarbeiten.
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
Hinweise:
Das Alarm Control Center kann mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und
V7 zusammenarbeiten.
Informationen zu weiteren Konfigurationen und Optionen erhalten Sie unter der angegebenen Internetadresse.
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Alarm Management Competence Center
Stuttgart
Tel.: +49 711 137 2060
Fax: +49 711 137 2781
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.de/alarmcc
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/3
5
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Premium Server for SIMATIC PCS 7
■ Übersicht
■ Technische Daten
Allgemeine Merkmale
PCS 7 Add-on
5
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Additiv zu der im Katalog ST PCS 7 angebotenen Basishardware bieten wir Ihnen mit dem innovativen Premium Server for
SIMATIC PCS 7 ein attraktives, leistungsstarkes und flexibles
System für den oberen Leistungsbereich des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 ab V7.0 an.
Der Premium Server kann als OS Server ebenso eingesetzt werden wie als Archiv-, Batch- oder Route Control Server etc. Die
Verträglichkeit mit dem Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 wird
in umfangreichen Tests nachgewiesen.
■ Nutzen
7
7
7
7
7
7
Hohe Performance
Flexibel für Erweiterungen
Beherrschung komplexer Archivierungsaufgaben (z. B. bedingt durch große Signalmengen)
Hohe Datenverfügbarkeit durch schnelles, ausfallsicheres
RAID1-System sowie weitere redundante Komponenten
SIMATIC PCS 7-Konformität minimiert Projektrisiko und Inbetriebsetzungsaufwand
Schnelle Wiederherstellung der Originalkonfiguration mit der
mitgelieferten Restore-DVD im Fehlerfall
■ Aufbau
Der Premium Server ist ein professioneller, zuverlässiger Workgroup-Server mit zwei Quad-Core Intel Xeon-Prozessoren, eingebaut in einem 19"-Rack-Gehäuse mit 4 Höheneinheiten (HE).
Das bei Lieferung vorinstallierte Betriebssystem Microsoft Windows Server 2003 + SP2 ist auf die Erfordernisse der aktuellen
SIMATIC PCS 7 V7.0-Software abgestimmt.
Betriebssystem
Vorinstalliertes Betriebssystem
Microsoft Windows Server 2003
MUI + SP2 inklusive 5 CAL (Client
Access Licenses)
Server-Management
Server-Management mit
InventoryView, Alarm- und
SNMP-Management
Prozessor
Dual-Quad Intel Xeon-Prozessortechnologie
Arbeitsspeicher
4 GByte Arbeitsspeicher 4-way
interleaved FullyBuffered DIMM
DDR2, FBD667 erweiterbar auf
bis zu 48 GByte
Netzwerkanschluss
2 x RJ45-TP LAN-Anschluss
onboard (10/100/1000)
Stromversorgung
Redundante hot-plug-fähige
Stromversorgungen und Lüfter
inklusive Überwachung
Festplatte
2 x Hot-plug-SAS -Festplatten als
RAID1-Array
Steckplätze
1 x PCI-X 64-Bit
/133MHz/3,3V-Steckplatz
5 x PCle x8 für CP 1623 und
redundanten Terminalbus
Rack-Integration
Einfache 19-Zoll-Rack-Integration; inklusive Teleskopschienen
1 x CD-RW/DVD slimline Laufwerk
1 x 3,5“-Disketten-Laufwerk
Laufwerke
Anschlüsse
3 x USB 2.0-Anschlüsse;
2 x seriell RS 232
1 x parallel Centronics
Voreingestellte Sprache
Englisch
Bedienung
ohne Tastatur und Maus;
ohne Monitor
Maße (H x B x T) in mm
177 x 483 x 770
Gewicht
ca. 35 kg
Gewährleistung
3 Jahre, EU/Norwegen/Schweiz,
SBD
Umgebungsbedingungen
(Temperatur/ relative Luftfeuchtigkeit)
Betrieb
10 ... 35 °C / 8 ... 80 %
Transport
–30 … 50 °C / 5 … 95 %
Produktsicherheit
Für den Anschluss des Premium Servers an den Anlagenbus
Industrial Ethernet ist anstelle der Anschaltbaugruppe
CP 1613 A2 die Anschaltbaugruppe CP 1623 erforderlich. Die
mit einer PCI Express x1-Schnittstelle auf allen PCI Express Slots
steckbare CP 1623 ist als Komponente des Premium Servers mit
SIMATIC PCS 7 V7.0 (ab SP1) betreibbar. Sie kann über den Katalog IK PI oder ST PCS 7 bestellt werden.
Europa, Global
IEC 60950-1 / EN 60 950-1
USA
UL 60 950-1
Kanada
CAN/CSA-C22.2 No. 60 950-1-03
Die für die Integration der CP 1623 in SIMATIC PCS 7 V7.0 erforderliche Treibersoftware wird von Industry Automation and Drive
Technologies über das Internet Portal Service & Support zum
Download angeboten:
Australien, Neuseeland
AS / NZS CISPR22 class A
Europa
EN 55 022 class A, EN 55024,
EN 61000-3-2 / 3-3,
ETSI EN 300386
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/28971434
Japan / Taiwan
CNS 13438 class A /
VCCI class A
USA / Kanada
FCC class A
5/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Elektromagnetische
Verträglichkeit (EMC)
Konformitätsverfahren (Class A)
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Premium Server for SIMATIC PCS 7
■ Auswahl- und Bestelldaten
Premium Server for
SIMATIC PCS 7
• Rackgehäuse 4HE
• 2 x Xeon DP Quad Core E5430
2,66GHz
• 4 GByte RAM
• 73 GByte-RAID1-SAS-Festplattenlaufwerk
• 2 x 10/100/1000-TP-LAN
• Redundante Spannungsversorgung/Lüfter
• Betriebssystem Windows Server
2003 MUI SP2, 5 CALs
■ Weitere Info
Bestell-Nr.
9AE4 510-2PC54
D)
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 (721) 595-4622 oder 4273
Fax: +49 (721) 595-4624
E-Mail: [email protected]
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
5
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/5
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Projektionssysteme für Bildwände in Leitwarten
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die umfassende Spezifikation einer Leitzentrale umfasst
Empfehlungen bezüglich Bildwand, Bildgebertechnologie,
Einrichtung, Beleuchtung, Klimatisierung und Software. Für
den Leittechnikkunden ist die Architektur der Leitzentrale neben
Art und Umfang der Informationsdarstellung ein wesentliches
Entscheidungskriterium.
Barco Control Rooms ist der zuverlässige Partner für die kundenspezifische Ausstattung von Leitzentralen mit Projektionssystemen für Bildwände. Barco Control Rooms legt dabei besonderes Augenmerk auf das sinnvolle Gleichgewicht zwischen
funktionalen, ergonomischen und wirtschaftlichen Aspekten.
Die erarbeiteten Lösungen bieten eine ergonomische und funktionale Arbeitsatmosphäre und repräsentieren die Anlage innerhalb des Unternehmens sowie gegenüber Kunden und Besuchern.
5
Hinweis:
Projektionssysteme von Barco Control Rooms sind in Kombination mit
SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Funktion
Die jahrelange Erfahrung von Barco Control Rooms in der Entwicklung von Rückprojektionssystemen und deren Ansteuerung
zeigt sich in einem umfassenden Produktspektrum, das auf neuesten Technologien und standardisierten Schnittstellen aufsetzt.
Die Palette der Bildwände besteht aus folgenden Standardprodukten:
Projektionssystem
Bilddiagonale 1)
Technische Daten
OverView D2 Serie
OV 508, 708 , 808
OV 513, 713 , 813
OV 515, 715 , 815
50", 70", 80"
Single Chip DLP Technologie,
Type x08 = Auflösung XGA (1024 x 768 Bildpunkte)
Type x13 = Auflösung SXGA (1280 x 1024 Bildpunkte)
Type x15 = Auflösung SXGA+ (1400 x 1050 Bildpunkte)
16,7 Mio. Farben, Doppellampensystem, automatischer Helligkeitsund Farbabgleich
Redundante digitale Schnittstelle (DVI-D) ²) und webbasierte ServiceSchnittstelle
OverView fDG und fDR+
70"
Single Chip DLP Technologie,
Auflösung:
XGA (1024 x 768 Bildpunkte) oder
SXGA+ (1400 x 1050 Bildpunkte),
16,7 Mio. Farben, Doppellampensystem
Redundante digitale Schnittstelle (DVI-D) ²)
Frontzugang, geringer Platzbedarf
OverView D1 Serie
50", 67", 80"
Single Chip DLP Technologie,
Auflösung:
XGA (1024 x 768 Bildpunkte),
SXGA (1280 x 1024 Bildpunkte) oder
SXGA+ (1400 x 1050 Bildpunkte)
16,7 Mio. Farben, Doppellampensystem, automatischer Helligkeitsabgleich
Duale digitale Schnittstelle (DVI-D) ²)
1)
Kundenspezifisch können auch andere Bilddiagonalen bis 120" realisiert werden
2)
Als Option ist ein Multi Input Interface mit Signalskalierung, analoger Schnittstelle (VGA) und Video-Schnittstelle erhältlich.
5/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Projektionssysteme für Bildwände in Leitwarten
Alle Projektionssysteme sind modular aufgebaut und können zu
Bildwänden beliebiger Größe kombiniert werden. Dabei bildet
die Bildwand einen großen Monitor, auf dem alle Informationen
unabhängig von den einzelnen Screens dargestellt und bewegt
werden können. Die eingesetzten Bildgeber zeichnen sich in
punkto Helligkeit und Kontrast aus und garantieren scharfe und
verzeichnungsfreie Bilder.
Alle Projektionssysteme bieten standardisierte Schnittstellen für
die Darstellung von Computer-Applikationen, Video- und Monitor-Signalen. Sie können direkt und ohne zusätzlichen Projektierungsaufwand an die SIMATIC PCS 7-Operator Stationen angeschlossen werden (Plug & Play).
Die Projektionssysteme von Barco Control Rooms sind für den
24/7-Betrieb konzipiert. Einfache Wartungsmöglichkeiten (z. B.
vorjustiertes Lampenmodul) sowie Doppellampensysteme garantieren eine hohe Verfügbarkeit und ermöglichen bei Lampenausfall die unterbrechungsfreie Darstellung des Bildinhaltes. Ein
automatischer Helligkeits- und Farbabgleich (OverView aller
Module einer Großbildwand sorgt für eine gleichbleibende ergonomische Bildqualität.
■ Weitere Info
Barco Control Rooms GmbH
An der Rossweid 5
76229 Karlsruhe
Deutschland
Deutschland (Zentraleuropa)
Tel.: +49 721 6201131
E-Mail: [email protected]
Belgien (Westeuropa)
Tel.: +32 56 368211
E-Mail: [email protected]
USA (Nordamerika)
Tel.: +1 678 4758000
5
Brasilien (Südamerika)
Tel.: +55 11 3842-1656
E-Mail: [email protected]
Dubai UAE (Mittlerer Osten)
Tel.: +971 4 3688050
Asien
Hong Kong
Tel.: +852 23970752
Beijing
Tel.: +86 10 65888951
Singapore
Tel.: +65 62437610
Japan
Tel.: +81 3 57628720
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.barcocontrolrooms.com
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/7
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
DVIVision/CATVision/LwLVision:
Bedienkanalverlängerungen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
• LwLVision überträgt die Rechnersignale Keyboard, analoges/digitales Video (auch mehrfach), Mouse, RS 232, Audio
und USB 1.1 (transparent) via Lichtwellenleiter bis zu
10 000 m weit, USB 1.1-Signale bis zu 2 000 m.
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Hinweis:
DVIVision, CATVision und LwLVision sind in Kombination mit SIMATIC
PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
TECHNIKRAUM
Client Rechner
(digital Video)
Client Rechner
(analog Video)
■ Anwendungsbereich
Client Rechner
(analog/digital Video)
LOKALER ADMIN
2
2
)
DVI Sender
)
LwL Sender
CAT Sender
KVM-Switch
5
1
)
1) zentralisierter Wartungszugriff auf angeschlossene
Rechner im Technikraum
über Switch
2) auch für Mehrfach-Video
DVI Empfänger
CAT Empfänger
Client
2
LEITWARTE A
140 m Distanz
LwL Empfänger
)
2
)
LEITWARTE B
300 m Distanz
LEITWARTE C
10.000 m Distanz
Die Bedienkanalverlängerungen (Keyboard Video Mouse
Extender) DVIVision, CATVision und LwLVision der Firma Guntermann & Drunck können bei SIMATIC PCS 7-Projekten für die
räumliche Trennung von Rechnern und Bedienplätzen über Entfernungen bis 10 000 m eingesetzt werden.
• DVIVision überträgt die Rechnersignale Keyboard, digitales
Video, Mouse und USB (transparent) via CAT-Kabel (ab Klassifizierung CAT5e) bis zu 140 m weit.
• CATVision überträgt die Rechnersignale Keyboard, analoges
Video (auch mehrfach), Mouse, RS 232, Audio und USB 1.1
(transparent) je nach Auflösung über Entfernungen bis zu
300 m, mit USB-Option bis zu 100 m. Als Übertragungsmedium sind CAT5-, CAT6- oder CAT7-Kabel einsetzbar.
Mit Hilfe der Bedienkanalverlängerungen DVIVision, CATVision
und LwLVision kann das Bedienpersonal von der Leitwarte aus
den Prozess bedienen und beobachten, während die Rechner
getrennt von den Bedienplätzen in einem klimatisierten und gesicherten Technikraum aufgestellt sind.
■ Aufbau
DVIVision, CATVision und LwLVision bestehen jeweils aus einem
Sende- und einem Empfangsgerät, die in Desktop- und 19"-Ausführung lieferbar sind und über ein CAT-Kabel (5/6/7) oder per
Lichtwellenleiter miteinander verbunden werden. Sie sind unabhängig von der Systemplattform und vom Betriebssystem. An
Sender und Empfänger kann jeweils ein Bedienplatz betrieben
werden.
Für den Rechneranschluss werden die Standardschnittstellen
genutzt. Es ist weder eine Softwareinstallation noch ein Eingriff
in den Rechner notwendig. Die Multichannel-Varianten übertragen beim DVIVision bis zu 3 Videosignale, beim CATVision bis
zu 4 Videosignale und beim LwLVision bis zu 2 Videosignale.
Dies ist insbesondere für den Multi-Video-Betrieb mit bis zu
4 Prozessmonitoren von Bedeutung.
Die lokale Wartung durch einen Administrator lässt sich mit Hilfe
eines KVM-Switches im Technikraum zentralisieren.
■ Weitere Info
Guntermann & Drunck GmbH
siehe Seite 5/9
■ Technische Daten
Spezifikation
DVI Vision
CATVision
LwLVision
Maximale Übertragungslänge in m
140
300 (auflösungsabhängig)
550/10 000
Übertragbare Signale
Keyboard, Video, Mouse
Keyboard, Video, Mouse
Keyboard, Video, Mouse, Audio
(CD-Qualität), RS 232
Optionale Signale
RS 232/Audio und USB 1.1
RS 232, Audio (CD-Qualität) und
USB 1.1
USB 1.1
Keyboard/Mouseformat
PS/2 und USB (auch Mischbetrieb)
PS/2 und USB (auch Mischbetrieb) PS/2 und USB (auch Mischbetrieb)
• Eingang
digital
analog
analog und digital
• Ausgang
digital/analog
analog
analog und digital
Maximale Videoauflösung
1920 x 1200 bei 60 Hz
1920 x 1440 bei 75 Hz (längenabhängig)
1280 x 1024 bei 75 Hz,
1600 x 1200 bei 60 Hz
Übertragungsmedium
Kabel ab CAT5e aufwärts
CAT5-/CAT6-/CAT7-Kabel
Multi-/Single-Mode-Fasern
Längenkompensation
nicht erforderlich
IVT (Videoverstärkung einstellbar)
nicht erforderlich
Kabelkompensation
nicht erforderlich
IVT (Kabeltypen einstellbar)
spezielle Geräte pro Fasertyp
Delay-Kompensation (optional)
nicht erforderlich
IVT (Farblaufzeiten einstellbar)
nicht erforderlich
Automatische Bildgrößenanpassung entfällt
nicht erforderlich
Automatic Video Scaling
Automatische Videooptimierung
entfällt
Automatic Video Adjustment
Automatic Video Adjustment
Erweiterbarkeit
mit KVM-Switch
mit KVM-Switch
mit KVM-Switch
Videoformat
5/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Acxos: Server-Administration over IP
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
SERVERRAUM
Server 1 bis 12
ControlCenter 4/n
modularer
KVM-Switch
IP-Extender
LOKALER ADMIN
5
LAN/WAN
CAT Empfänger
KVM-IP-Extender Acxos
Entfernter Admin
200 m
■ Technische Daten
IP ADMIN
Mit einer Kombination aus KVM-IP-Extender Acxos und KVMSwitch (ControlCenter 4/n) hat ein Administrator die Möglichkeit,
lokal und/oder remote auf die Server seiner Anlage zuzugreifen.
Der Zugriff auf den Zielserver erfolgt bis auf die BIOS-Ebene. Er
ist unabhängig vom Betriebssystem und dessen Zustand. Sollte
das Netzwerk ausfallen, dann sind die Server noch über ISDN
erreichbar.
Hinweis:
Die Server-Administration over IP unter Verwendung von Acxos ist in
Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und V7 möglich.
■ Anwendungsbereich
Durch die Server-Administration over IP sind Sie in der Lage,
Ihre Serviceeinsätze zu optimieren und die Serverausfallzeiten
zu minimieren. Ein Servicemitarbeiter/Administrator wird quasi
ortsunabhängig, da er mit seinem Servicerechner von jedem
LAN/WAN-Anschluss aus auf die Server der Anlage zugreifen
kann.
Spezifikation
ControlCenter 4/n
Acxos
Anzahl Konsolen/
Bedienplätze
4
1
Anzahl Server
12 (Basiseinheit)
1 bzw. 12 mit
ControlCenter 4/n
• Schnittstelle
Standard-VGASchnittstelle
VGA (R, G, B, H, V)
• Auflösung
1600 x 1200 bei 85 Hz 1280 x 1024 bei 75 Hz
• Bandbreite
bis zu 250 MHz
-
• Maximale Pixelfrequenz
-
140 MHz
• H/V-Sync
110 kHz/120 Hz
-
• Farbtiefe
-
8 bit
Kommunikation
1:1-Verbindung, Sender/Empfänger
TCP/IP über Ethernet
10/100 Mbit/s oder
ISDN
Zugriffsschutz
Passwort
Passwort, SSL-Verschlüsselung 128 bit,
Benutzer- und
Zugriffsrechteverwaltung
Bauform
3 HE; Desktop oder
Rack
1 HE; Rack
Video
■ Aufbau
Die Server-Administration over IP basiert auf einem KVM-Switch
(ControlCenter 4/n) und dem KVM-IP-Extender Acxos. Der Anschluss der Server erfolgt am ControlCenter 4/n, das aufgrund
seiner Modularität individuell zusammengestellt und erweitert
werden kann. Administriert wird über lokale und/oder remote angebundene Bedienplätze/Servicerechner. Bei Entfernungen bis
zu 200 m besteht die Möglichkeit, mit einem Sender-/Empfänger-System für die Übertragung via CAT-Kabel 1:1 auf die angeschlossenen Server zuzugreifen. Für einen grenzenlosen Zugriff
via IP digitalisiert Acxos die KVM-Daten der Server und stellt deren Desktop auf dem Servicerechner am LAN/WAN in einem Anwendungsfenster dar. Der KVM-IP-Extender Acxos überträgt die
KVM-Signale bei 8 bit Farbtiefe mit nahezu 1:1 Performance.
■ Weitere Info
Guntermann & Drunck GmbH
Systementwicklung
Dortmunder Str. 4a
57234 Wilnsdorf
Deutschland
Tel.: +49 27 39-89 01-100
Fax: +49 27 39-89 01-120
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.gdsys.de
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/9
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
SIVICON: Video Web-Server
zur Prozessüberwachung
■ Übersicht
■ Anwendungsbereich
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
•
•
•
•
•
•
•
Visuelle Kontrolle in der Prozessleittechnik
Überwachung unbemannter Fertigungsstätten und Lager
Anlagenüberwachung: regional, überregional und weltweit
Überwachung in für Menschen kritischen Arbeitsbereichen
Arbeitssicherheit/Arbeitsschutz
Baustellenüberwachung
Visuelle Kontrolle in der Objektsicherung
■ Funktion
Der Embedded-Video-Webserver „SIVICON” ist eine eigenständige Einheit, die komprimierte Videosignale angeschlossener
Analog- oder Web-Kameras über das LAN an das SIMATIC
PCS 7-System überträgt.
5
Zum Angebotsspektrum gehören verschiedene Varianten mit
1, 2, 4, 6, 8 und 16 Anschlüssen. Je nach Ausbaustufe sind die
Server mit bis zu sechs Meldelinien und vier Alarmausgängen
ausgestattet. Im Ereignis- oder Störfall können damit selbständig Meldungen generiert und weitergeleitet werden. Die Alarmierung des Betreibers, eines Servicetechnikers oder einer
Alarmzentrale erfolgt bei Bedarf per E-Mail oder SMS (Short
Message System): entweder direkt oder über das Internet.
Mit Hilfe der integrierten Motion-Detection (Bewegungserkennung) lassen sich mehrere Bildausschnitte überwachen und bei
Veränderungen Ereignisse auslösen, wie z. B. das Erzeugen einer SIMATIC PCS 7-Meldung.
Eine Produktvariante mit integrierter digitaler Aufzeichnung
bietet die Möglichkeit, die Bilder über einen längeren Zeitraum
lokal auf dem Video-Webserver aufzuzeichnen und später im
SIMATIC PCS 7-System auszuwerten. Dadurch lassen sich nicht
nur die Geschehnisse zum Ereigniszeitpunkt, sondern auch in
der wichtigen Zeit davor ansehen und auswerten.
Digitale Videoüberwachung gewinnt in vielen Bereichen der Industrie immer mehr an Bedeutung. Es besteht verstärkt die Notwendigkeit, Prozesse und Produktionsstätten visuell zu kontrollieren. Durch Nutzung der bewährten Internet-Technologie in
Verbindung mit integrierter Hardware und Software entstehen
besonders benutzerfreundliche und wartungsfreie Lösungen
zur visuellen Überwachung von Objekten.
Der gezielte Einsatz des Video-Webservers SIVICON, z. B. für
Anlagenüberwachung, Ferndiagnose oder Fernwartung, ermöglicht es, eine hohe Produktqualität zu erzielen und die Stillstandszeiten zu reduzieren. Abhängig vom Eintritt bestimmter
Ereignisse kann schnell entsprechend qualifiziertes Betriebsund Servicepersonal aktiviert werden.
Hinweis:
SIVICON ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
5/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
SIVICON ist wartungsfrei, einfach zu installieren und über
SIMATIC PCS 7 oder einen beliebigen Internet-Browser steuerbar. Für die Konfiguration steht eine komfortable HTML-Oberfläche zur Verfügung.
Der Video-Webserver SIVICON wird über ActiveX-Controls in
SIMATIC PCS 7 integriert. Es steht jeweils ein ActiveX-Control
für die Darstellung von Videobildern und für die Steuerung der
Kameras zur Verfügung. Durch den Video-Webserver erfasste
Ereignisse können auch über eine zusätzliche Anwendung an
das SIMATIC PCS 7-Meldesystem weitergeleitet werden.
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
SIVICON: Video Web-Server
zur Prozessüberwachung
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
■ Auswahl- und Bestelldaten
SIVICON Basissystem
Software
SIVICON V100-Serie
ActiveX-Control zur Einblendung von Live Videos in
SIMATIC PCS 7
eine Lizenz je PCS 7 Server notwendig
• V100 A ohne Festplatte, mit LAN
und ISDN
9AC9 311-1AA00
• V100 A ohne Festplatte, LAN
9AC9 311-1AA01
Bestell-Nr.
9AC9 311-0AA00
Service
SIVICON V200-Serie
• Training SIVICON Basissystem
auf Anfrage
• Support/Consulting
auf Anfrage
• V200 A ohne Festplatte, mit LAN
und ISDN
9AC9 311-2AA00
• V200 A ohne Festplatte, LAN
9AC9 311-2AA01
Dokumentation
• V400+19“ ohne Festplatte, mit
LAN
9AC9 311-4AA20
Elektronische Dokumentation auf
SIVICON-CD-ROM; auf Anfrage
auch als Papierdokumentation lieferbar
• V410+19“ mit 160 GByte Festplatte und LAN
9AC9 311-4AA30
• V410+19“ mit 300 GByte Festplatte und LAN
9AC9 311-4AA31
SIVICON V400+19”-Serie
SIVICON V600+19”-Serie
• V600+19“ ohne Festplatte, mit
LAN
9AC9 311-6AA20
• V610+19“ mit 160 GByte Festplatte und LAN
9AC9 311-6AA30
• V610+19“ mit 300 GByte Festplatte und LAN
9AC9 311-6AA31
auf Anfrage
5
■ Weitere Info
Siemens AG
Region Deutschland
Niederlassung Ruhr
Essen
Tel.: +49 201 816-2554
E-Mail: [email protected]
SIVICON V800-Serie
• V800 mit 160 GByte Festplatte
und LAN
9AC9 311-4AA80
SIVICON V1600-Serie
• V1600 mit 160 GByte Festplatte
und LAN
9AC9 311-4AA60
SIVICON V4000-Serie
• V4000 ohne Festplatte mit LAN
9AC9 311-4AA41
• V4000 mit 160 GByte Festplatte
und LAN
9AC9 311-4AA40
• V4000 mit 300 GByte Festplatte
und LAN
9AC9 311-4AA43
SIVICON V4000-Hybrid Serie
• V4000 Hybrid (4 analog/4 digital) ohne Festplatte
9AC9 311-4AA51
• V4000 Hybrid (4 analog/4 digital) mit 160 GByte Festplatte
9AC9 311-4AA50
• V4000 Hybrid (4 analog/4 digital) mit 300 GByte Festplatte
9AC9 311-4AA53
Updates
Upgrade von V4xx auf V6xx
9AC9 311-4AA00-6AA0
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/11
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Visor: Videotechnik zur Prozessüberwachung
■ Übersicht
Digitale Speicherung und Übertragung von Video- und Audiosignalen in Verbindung mit Multistandard-Kompression und modernsten Bildanalysealgorithmen.
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
beliebige Analogkameras
Video-Management-Funktionalität auf Basis frei programmierbarer, interner Logik-Steuerung.
Web-Kameras
Redundante Netzteil- und interne S-ATA-RAID-Erweiterung möglich.
Ereignissteuerung
Die Live-Videobilder werden als Dauerbild und/oder abhängig
von einer Anforderung oder einem bestimmten Ereignis (Ereignissteuerung) auf der SIMATIC PCS 7 Operator Station eingeblendet.
Domekamera
History-Speicher
2-Draht oder
Lichtwellenleiter
5
Der History-Speicher ermöglicht die genaue Analyse eines bestimmten Ereignisses durch Rückbetrachtung im Langzeitarchiv.
max. 32 Kameras/
Videoserver
Extreme Umgebungsbedingungen
Switch
Ethernet
ISDN
Alarm
In Kombination mit verschiedensten Gehäusen können Kameras
im Ex-Bereich (zertifiziert nach ATEX), im Off-Shore-Bereich oder
in Feuerräumen eingesetzt werden.
LAN
Infrarotkameras
Infrarotkameras zur Wärmebildaufzeichnung eignen sich insbesondere zur Beobachtung, Auswertung und Optimierung von
Verbrennungsprozessen, zur Ermittlung von Temperaturverteilungen oder zur Brandüberwachung.
Web-Kameras
Vernetzbare Web-Kameras stehen heute als Farb- und SchwarzWeiß-Geräte mit integrierter PTZ-Funktion (Pan/Tilt/Zoom) zur
Verfügung. Mit dem Softwaretool VisorX lassen sich Videosignale von Web-Kameras direkt in das Prozessleitsystem SIMATIC
PCS 7 einbinden.
SIMATIC PCS 7
Operator System
Workstation
Videotechnik kann auf vielfältige Weise zur Rationalisierung von
Produktionsprozessen beitragen. Fernab vom Prozess sind Sie
damit in der Lage, wichtige Prozessabläufe zu beobachten, den
aktuellen Produktzustand zu bewerten, Warenströme zu lenken,
schwer oder gar nicht zugängliche Bereiche zu kontrollieren und
vieles mehr.
Durch den Einsatz der Videotechnik in der Prozessautomatisierung lassen sich u. a.:
• Produktionsfehler und Ausschuss verhindern
• Energiekosten bei Verbrennungsprozessen optimieren
• Personalkosten einsparen
Die Live-Videodaten von Web-Kameras oder analogen Kameras
sind mit den VISOR-Produkten der ASE AG ganz einfach in das
Operator System von SIMATIC PCS 7 integrierbar. Die Konfiguration des VISOR-Videoservers erfolgt per IP-Adresse, entweder
via ASE-Software oder Internet Browser. Darüber hinaus sind
keine weiteren Einstellungen notwendig.
Hinweis:
VISOR-Videotechnik ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7
einsetzbar.
■ Funktion
Analogkameras
Die mit bis zu 32 Analogkameras aufgezeichneten Bildinformationen werden im Videoserver VISOR digitalisiert, komprimiert
abgespeichert und per Ethernet-Schnittstelle an das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 übermittelt.
Steuerung der Kameras
Kameras mit PTZ-Funktion (Pan/Tilt/Zoom) bzw. Dome-Kameras
sind von jedem autorisierten Arbeitsplatz im Netz aus per Maus
und Tastatur steuerbar.
Kaskadierbarkeit
An jedem Videoserver VISOR sind bis zu 32 Kameras betreibbar. Durch Kaskadierung von Videoservern lässt sich die Anzahl
der betreibbaren Kameras beliebig erweitern.
■ Weitere Info
ASE AG
Lußhardtstrasse 6
76646 Bruchsal
Deutschland
Tel.: +49 7251 93259-0
Fax: +49 7251 93259-99
E-Mail: [email protected]
Echtzeit für alle Kanäle
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
Der VISOR 9000 arbeitet in Echtzeit, d. h. er ist in der Lage, je
Videokanal bis zu 25 Bilder pro Sekunde aufzuzeichnen. Die
Bildaufzeichnung kann sowohl zeit- oder ereignisgesteuert als
auch permanent erfolgen.
http://www.ase-ag.com
5/12
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
CHALLENGER:
PC-Terminals für explosionsgefährdete Bereiche
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Mausführung
15“/19“ Display
Maus
Trackball
Joystick
Touchpad
High Brightness
250 cd/m² 650 cd/m²
Touchscreen
Mehrsprachige Tastatur
Zugangskontrolle
Fingerprint
Card Reader
Zone 1/2/22
Gehäuse-Varianten
Ex-Zulassung
• II 2G / II 3D, EEx ib IIC T4
Internationale Zertifikate
• ATEX DMT 00 ATEX E 089
• UL Class I, Zone1, AEx ib IIC T4
• C-UL Class I, Zone1, Ex ib IIC T4
• IECEx BVS 05.0006
• GOST-R/GGTN:CTB No. POCC DE.TB04.B00176,
EEx ib IIC T4
• TIIS
• NEPSI
Modular einsetzbare EX-Komponenten
(IP66 / NEMA 4X frontseitig)
• TFT-Farb-Display in 15“ oder 19”
• Alle Display-Auflösungen von 640 x 480 bis 1280 x 1024
(bei 19“) werden automatisch dargestellt.
• Maximale Helligkeit 650 cd/m
• Optional als Touch Screen 15”/19” (5-Draht-resistiv)
• Übertragungslänge bis zu 500 m
• Temperaturbereiche von -10° bis +60°C (erweiterbar auf
-30°C)
Modulare PC-Terminals für industrielle Produktionsstätten
und Ex-Bereiche: Zone 1, 2 und 22
Optionale Ex-Komponenten
• Barcode Scanner / Funk-Barcode-Scanner
• Video-Kamera
• RS 232 Interfaces
• Universeller, eigensicherer Video-Eingang (PAL, NTSC,
SECAM)
Die eigensicheren CHALLENGER PC-Terminals wurden speziell
für extreme Einsatzbedingungen in der Chemie-, Öl- und Gasindustrie entwickelt und erfüllen gleichzeitig die höchsten Ansprüche der Pharmaindustrie (GAMP, GMP etc.).
Spannungsversorgungen
• DC 24 V (3 A)
• AC 100 bis 240 V (typ. 2 A)
Fahrstand Bohrinsel
Multi-VGA-Terminal
Terminal mit
Reinraumwand Leuchtmeldetastern
Handelsübliche Verbindungsleitungen zwischen PC und Sendeeinheit (TCV2i) als auch das weiterführende CAT 7 Kabel zum
CHALLENGER Terminal garantieren den geringstmöglichen und
kostengünstigsten Installationsaufwand.
Jedes Terminal kann durch Konfiguration mit unterschiedlichen
Komponenten für Visualisierung, Bedienung und Zugangskontrolle individuell ausgestattet werden. Da alle Bedien- und
Visualisierungskomponenten eigensicher versorgt werden, ist
die Integration in kundenspezifische Sondergehäuse/Reinraumwände leicht realisierbar.
Hinweis:
CHALLENGER-Terminals sind in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und
V7 einsetzbar.
■ Aufbau
■ Weitere Info
GECMA Components GmbH
Heisenbergstrasse 26-40
50169 Kerpen
Deutschland
Tel.: +49 2237 6996-0
Fax: +49 2237 6996-99
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.gecma.com
Gehäuse und Montage
• Ergonomisches FHP-Gehäuse im Industrie-Design (ohne
Schmutzkanten)
• Einfache Montagemöglichkeiten für Boden, Wand, Decke
• Kundenspezifische Sondergehäuse auf Anfrage
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/13
5
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
iPC-EX: PC-Bedieneinheiten
für explosionsgefährdete Bereiche
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die Ex-taugliche PC-Bedieneinheit hat folgende Ex-Zulassungen:
• II 2 G, II 3 D
• EEx qe[ib] IIC T4,
• IBExU 01 ATEX 1099
Die Bedieneinheit weist frontseitig die Schutzart IP65 auf und
kann mit verschiedenen Displays ausgestattet werden:
• 15-Zoll-TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 1024 x 768,
optional als Touch Screen
• 18,1-Zoll-TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von
1280 x 1024, optional als Touch Screen
Als Versorgungsspannung stehen zur Auswahl
• DC 24 V bei max. 2 bis 3,5 A oder
• AC 100 bis 240 V bei max. 0,4 bis 0,7 A
5
Mit iPC-Ex -Bedieneinheiten können alle Auflösungen zwischen
640 x 480 (VGA) und 1600 x 1200 (UXGA) Bildschirm füllend
dargestellt werden. Für die Bedienung der Operator Station aus
dem Ex-Bereich heraus ist eine eigensichere Folientastatur sowie wahlweise ein eigensicherer Trackball oder ein eigensicheres Touchpad in Schutzart IP65 (Trackball nur in Ruhestellung)
integriert. Die zahlreichen optional verfügbaren Peripheriegeräte wie Barcodeleser in Funk- bzw. Kabelausführung, Videokameraeingang, Ex-Identsystem und Ex-Kamera ermöglichen
vielfältige kundenspezifische Systemlösungen.
PC-Bedieneinheit für Ex-Bereich nach Kategorie II 2G
(Zone 1+2) und II 3D (Zone 22)
Die in verschiedenen Bauformen angebotenen PC-Bedieneinheiten iPC-Ex sind speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert. Sie können über eine Line DriverEinheit im sicheren Bereich an eine SIMATIC PCS 7-Operator
Station angeschlossen werden. Bei Verwendung von 2-adrigem
LWL-Kabel sind dabei Entfernungen bis 1 000 m zwischen Operator Station und iPC-Ex-Bedieneinheit möglich.
Hinweis:
PC-Bedieneinheiten iPC-EX sind in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5,
V6 und V7 einsetzbar.
Pepperl+Fuchs GmbH
Antoniusstr. 21
73249 Wernau
Deutschland
Tel.: +49 621-77637-10
Fax: +49 621-77637-29
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.extec.de
■ Aufbau
Bauformen
Die Bedieneinheit ist in verschiedenen Bauformen erhältlich, die
vielfältige Aufstellungsmöglichkeiten bieten:
• iPC-EX REX
für Schalttafeleinbau
• iPC-EX LETO
flaches Edelstahl-Gehäuse mit senkrechter Tastatur
• iPC-EX FERA
pharmagerechtes Edelstahl-Gehäuse mit abgeschrägter Tastatur
• iPC-EX AXENA
Edelstahl-Gehäuse mit neigbarem Display und abgeschrägter Tastatur
• iPC-EX ORTRA
als formschöne Command Station (Standsäule)
5/14
■ Weitere Info
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Mouse-Trak: Trackball
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Weitere Info
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Chameleon Group GmbH
Rethelstrasse 22-26B
40237 Düsseldorf
Deutschland
Tel.: +49 211 384495-12
Fax: +49 211 370166
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.chameleon-group.com
5
Alternativ zur Maus ist der Trackball Mouse-Trak für die Bedienung von SIMATIC PCS 7-Operator Stationen einsetzbar. Der
Mouse-Trak wird in zwei Varianten für verschiedene Einsatzgebiete angeboten. Beide Gerätevarianten sind entweder mit
PS/2- oder USB-Schnittstelle lieferbar.
Hinweis:
Mouse-Trak Professional und Mouse-Trak Industrial sind kompatibel zu
SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7.
■ Aufbau
• Mouse-Trak Professional für den problemlosen Dauerbetrieb
in Büroumgebungen
- B5XXMP-XROHS (PS/2)
- B5XUSB-XROHS (USB)
• Mouse-Trak Industrial für den Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen (siehe Bild)
- BMPIND-XROHS (PS/2)
- BUSBID-XROHS (USB)
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/15
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Siemens Fingerprint Mouse
■ Übersicht
■ Auswahl- und Bestelldaten
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Siemens Fingerprint Mouse
mit USB-Anschluss und Treibersoftware für SIMATIC Logon, für
SIMATIC PCS 7 V6 und V7
Bestell-Nr.
9AE4 100-4DM04
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-2350
Fax: +49 721 595-6683
E-Mail: [email protected]
5
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.de/pcs7-tools
Die Siemens Fingerprint Mouse kann als Anmeldegerät für
SIMATIC Logon, die zentrale Benutzerverwaltung mit Zugangskontrolle für Systemkomponenten von SIMATIC PCS 7, eingesetzt werden. Die zur Anbindung der Siemens Fingerprint
Mouse an SIMATIC Logon benötigte Treibersoftware ist
Bestandteil der Lieferung. Für den Hardwareanschluss ist
ein USB-Anschluss am Client oder an der Single Station von
SIMATIC PCS 7 erforderlich.
Mit der Siemens Fingerprint Mouse als Anmeldegerät für
SIMATIC Logon lässt sich der Operator einer SIMATIC PCS 7Anlage anhand seines Fingerabdrucks schnell und eindeutig
identifizieren. Die Informationen zum Fingerabdruck sind verschlüsselt in der Datenbank abgelegt. Das Einrichten eines
neuen Benutzers ist menügeführt und dauert nur wenige Sekunden.
Hinweis:
Die Siemens Fingerprint Mouse ist bei SIMATIC PCS 7 V6 und V7 als
Anmeldegerät für SIMATIC Logon einsetzbar.
5/16
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
C)
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Operator’s ToolSet
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
OTS-Suite
Zur OTS-Suite gehören folgende Komponenten:
• Objekt-Informations-System
• Objektlokalisierer
• Kurvensammler "Drag & Drop"
• Kurvengruppensystem
• Drucker-Einstellungstool
Objekt-Informations-System
Dynamischen Prozessobjekten (z. B. Pumpen, Motoren, Ventile,
Messstellen) als auch statischen Prozessobjekten (z. B. Behälter, Handventile, überwachungsrelevante Einrichtungen) können
direkt im Prozessbild Hinweise, Meldungen oder Daten zugewiesen werden. Hinterlegte Informationen lassen sich per
Mausklick auf das Info-Objekt (neben dem Prozessobjekt) aufrufen. Somit sind alle wichtigen Hinweise stets an der Stelle verfügbar, an der sie relevant sind. Hinterlegte Hinweise zu einzelnen Objekten werden in der SIMATIC PCS 7-Sammelanzeige
sowie im Prozessbild signalisiert. Analog zur Loop-in-AlarmFunktion wird der Operator direkt aus der Sammelanzeige zum
Objekt geführt.
Das Operator’s ToolSet (OTS) ist eine Sammlung praktischer
Werkzeuge für die Erhöhung der Effektivität bei der Inbetriebsetzung, beim Betrieb, bei der Wartung und der Dokumentation
von leittechnischen Anlagen, die auf dem Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7 basieren.
Die im OTS vereinten Produkte, wie OTS-Suite, OTS-Schichtbuch und OTS-DokumentenManagementSystem, sind sowohl
einzeln als auch kombiniert einsetzbar und zeichnen sich durch
folgende Eigenschaften aus:
• Redundant auslegbar
• Modular
• Skalierbar
• Flexibel
• Anpassungsfähig
Die Entwicklung des OTS stützt sich auf langjährige praktische
Erfahrungen aus vielfältigen Kundenprojekten in unterschiedlichen Branchen und berücksichtigt Anforderungen und Bedürfnisse vieler Betreiber verfahrenstechnischer Anlagen. Bei der
kontinuierlichen Weiterentwicklung hat der intensive Austausch
mit den Anlagenbetreibern, der auch die Entwicklung des Operator’s ToolSet initialisiert hat, einen hohen Stellenwert.
Hinweis:
OTS-Suite, OTS-Schichtbuch und OTS-DokumentenManagementSystem
sind in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
■ Nutzen
Die aufeinander abgestimmten Werkzeuge des Operator’s
ToolSet arbeiten perfekt zusammen. Durch zielgerichtete Bereitstellung umfassender, anwenderspezifischer Informationen bieten sie dem Anlagenbetreiber entscheidende Vorteile:
• Verbesserte Informationsqualität und verbesserter Informationszugang für eine qualifizierte und rechtzeitige Entscheidungsfindung auf jeder Unternehmensebene
• Schnelleres und besseres Erfassen und Lösen von Problemen
• Weniger Ausfall- und Stillstandszeiten
• Steigerung der Effizienz
• Unterstützung in einem gesetzlich geregelten Umfeld, z. B.
FDA
• Verbesserte Qualitätssicherung
• Weniger "Papierkrieg"
Funktionsübersicht:
• Speichern von Nachrichten in frei definierbaren Kategorien,
z. B.
- Technische Daten
- Wartungshinweise
- Störungshinweise
• Historische Anzeige der Einträge mit Benutzernamen und
Zeitstempel
Das Objekt-Informations-System ist an das Kurvengruppensystem und an den Kurvensammler "Drag & Drop" gekoppelt. Ist
zusätzlich ein OTS-Schichtbuch installiert, werden die Schichtbuch-Einträge automatisch mit korrespondierenden Einträgen
an den Prozessobjekten abgeglichen.
Objektlokalisierer
Der Objektlokalisierer ermöglicht die einfache Suche nach
Objekten und Messstellen im Leitsystem. Nach der Eingabe des
Suchbegriffs, z. B. Prozessvariable, Anlagenkennzeichen oder
Klartext, und dem Start der Suche wird eine Trefferliste ausgegeben. Ein bestimmtes Objekt ist dort durch einfaches Anklicken
anwählbar.
Funktionsübersicht:
• Projektweites Suchen nach Objekten und Messstellen
• Schnelle Übersicht über gesuchte Objekte
• Detailinformationen beim Auswählen einzelner Objekte
• Wechseln zum Prozessbild eines ausgewählten Objekts per
Mausklick
• Ausgewählte Objekte können zu Kurvengruppen hinzugefügt
und dargestellt oder dem Kurvensammler "Drag & Drop" hinzugefügt werden
• Export der Ergebnisliste zur Rückdokumentation in das
HTML- oder CSV-Format
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/17
5
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Operator’s ToolSet
Kurvensammler "Drag & Drop"
OTS-Schichtbuch
Mit dem Kurvensammler können Messstellenwerte bequem per
Mausklick ausgewählt werden, um sie als Kurvengruppe im Kurvengruppensystem darzustellen. Dazu sind keinerlei SIMATIC
PCS 7-Systemkenntnisse notwendig.
Funktionsübersicht:
• Einsammeln von bis zu zehn Messstellen
• Messstellenliste als neue Kurvengruppe anlegen und im
Kurvengruppensystem darstellen
• Entfernen einzelner Einträge aus der Messstellenliste
Kurvengruppensystem
5
Das Kurvengruppensystem dient der einfachen Darstellung und
Verwaltung von Kurvengruppen. Diese können über den Kurvensammler oder den Objektlokalisierer komfortabel zusammengestellt werden. Die Einstellungen der Messstelle, z. B. Bezeichnung oder Maßeinheit, werden dabei mit übernommen und
automatisch bei der Kurvendarstellung angezeigt. Die erstellte
Kurvengruppe sowie alle Einstellungen können einem Anlagenbereich direkt zugeordnet werden.
Funktionsübersicht:
• Darstellung von bis zu zehn Kurven
• Einfaches Parametrieren der Kurvengruppen per Maus
• Speichern der Kurvengruppen direkt in Bereiche der Technologischen Hierarchie (auch aus dem Web)
• Anzeige der Aktualwerte der einzelnen Kurven
• Drucken der aktuellen Ansicht
• Zeitachse und Messkurve schnell konfigurierbar
• Kalenderfunktion zum schnellen Aufruf von Archivwerten
Drucker-Einstellungstool
Oft ist es dem Operator nicht möglich, während der Prozessführung Einstellungen an den im System installierten Druckern vorzunehmen. Mit dem Drucker-Einstellungstool kann er u. a. den
Standarddrucker und dessen Einstellungen ändern.
Wochenansicht des OTS-Schichtbuchs
Für den reibungslosen Betrieb von Anlagen müssen viele Faktoren zusammenspielen. Neben Prozesswerten, Meldungen und
Alarmen aus dem Leitsystem hat das Betriebspersonal täglich
Dutzende von Ereignissen, Maßnahmen und Überprüfungen zu
protokollieren. Mit dem übersichtlichen elektronischen OTSSchichtbuch lassen sich die Kollegen einfach und schnell über
alle Vorkommnisse informieren, Aufgaben delegieren und nachverfolgen – auch ohne SIMATIC PCS 7-Station. Es macht die üblicherweise handgeschriebenen Eintragungen in Schichtbücher
überflüssig. Die Erfassung und Verwaltung aller Informationen
und Anweisungen erfolgt schichtübergreifend und unternehmensweit einheitlich. Einige Daten, z. B. Zeitstempel oder Benutzer, werden automatisch hinzugefügt.
Anhand von übersichtlichen Tages- oder Wochenberichten, in
denen die Schichtbucheinträge strukturiert dargestellt werden,
lassen sich Anlagen hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit vergleichen.
Das OTS-Schichtbuch kann zudem als Wissensspeicher dienen, z. B. zur Behebung von Störungen oder zur weiteren Optimierung von Arbeitsabläufen. Selbstverständlich erfüllt es auch
behördliche Anforderungen und Auflagen wie die Vorschrift
21 CFR Teil 11 der FDA und M260.
Funktionsumfang des OTS-Schichtbuchs:
• Erstellen von Einträgen und Folgeeinträgen, die direkt Objekten und Bereichen zugeordnet werden können
• Statusverwaltung der Einträge
• Listen-, Tages-, Detail-, Wochen-, Monats- und Jahresansicht
• Filter- und Suchfunktion
• Drucken von ausgewählten Berichten
• Exportieren von ausgewählten Berichten als CSV- oder HTMLDatei
5/18
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
Operator’s ToolSet
OTS-DokumentenManagementSystem
■ Technische Daten
Systemvoraussetzungen
Betriebssystem (alternativ)
• Windows 2000 Professional/2000 Server
• Windows XP Professional + SP1/SP2
• Windows 2003 Server/Windows 2003 Server R2
Prozessleitsystem
• SIMATIC PCS 7 V6 oder V7
■ Weitere Info
GreyLogix GmbH
Conrad-Röntgen-Str. 1
24941 Flensburg
Deutschland
5
Tel.: +49 461 50 54 87-998
Fax: +49 461 50 54 87-100
E-Mail: [email protected]
Hauptfenster des OTS-DokumentenManagementSystems
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
Das prozessspezifische OTS-DokumentenManagementSystem
(OTS-DMS) bietet eine Lösung zur Verwaltung von Dokumenten
jeglichen Typs im Originalformat. Es ermöglicht das leichte Auffinden und Organisieren von Dokumenten in elektronischer
Form. Dabei werden – unter Verwendung von zentralen Dokumentenservern – Dokumente schnell und sicher für jede Station
im Netzwerk zur Verfügung gestellt.
http://www.operators-toolset.com
■
Eine Kontakt- und Schlagwortverwaltung unterstützt den Benutzer bei der Übersicht, die interne Benutzerverwaltung bietet
Schutz vor unbefugter Einsicht und das integrierte Revisionsmanagement stellt sicher, dass Änderungen an den Dokumenten nachvollziehbar bleiben. Durch die HMI-Anbindung lassen
sich Zuordnungen zu Prozessobjekten herstellen und auf diese
Weise verbundene Dokumente direkt aus dem SIMATIC PCS 7Prozessbild öffnen.
Funktionsumfang des OTS-DMS:
• Verwaltung von Dokumenten im Originalformat
• Ablage der Dokumente in frei definierbaren Kategorien (Verzeichnissen/Ordnern)
• Erstellen neuer oder Hinzufügen bestehender Dokumente
• Anlegen neuer Vorlagen, auf deren Basis neue Dokumente erstellt werden können
• Scannerfunktion zum Digitalisieren und Hinzufügen von Dokumenten
• Verschiedene Ansichten
• Einfache Dokumentensuche oder –filterung, z. B. nach Typ,
Name, Prozessobjekt, Kontakt oder Schlagwort
• Verknüpfung der Dokumente mit:
- Schlagwörtern
- Aufgaben
- Kontakten
- Notizen
- Prozessobjekten
• Mit Prozessobjekten verknüpfte Dokumente können direkt aus
dem Prozessbild geöffnet werden
• Benutzerberechtigungssystem für den Zugriff auf Dokumente
• Revisionsmanagement
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5/19
© Siemens AG 2008
Bedienen und Beobachten
5
5/20
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
6/2
MFL:
Modulare PCS 7-Bausteinbibliothek für technologische
Funktionen
6/3
PTE400:
PCS 7-Bausteinbibliothek für
technologische Funktionen
6/4
SC-Bibliothek:
PCS 7-Bausteinbibliothek für
technologische Funktionen
6/5
HVAC Library for SIMATIC PCS 7
6/6
PST for SIMATIC PCS 7:
Partial Stroke Test
6/8
SIMATIC PCS 7 powerrate:
Energiedatenauswertung und
Energiemanagement
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
MFL: Modulare PCS 7-Bausteinbibliothek
für technologische Funktionen
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Modulare Bausteine
Im Gegensatz zu anderen Bibliotheken entstehen Bausteine zur
Realisierung technologischer Funktionen wie Motor, Ventil, Regler usw. bei der MFL aus kleinen, schnellen Basic-Bausteinen,
die im CFC-Plan grafisch verschaltet und anschließend als Bausteintyp übersetzt werden.
Da die grafischen Quellen mitgeliefert werden, kann der Anwender bei Bedarf sehr einfach branchen- und anlagenspezifische
Anpassungen vornehmen, ohne neue Basisfunktionen entwickeln zu müssen, z. B. Störphilosophie, spezielle Ansteuerlogik oder Farben.
Anpassbare Faceplates
Für spezielle Anwendungen lassen sich Bausteine mehrfach
verwenden oder verschiedene Bausteine miteinander kombinieren (4-Wegeventile, Motoren mit speziellen Vor-Ort-Schaltern
usw.) und die Faceplates entsprechend anpassen. Die Anzahl
und die Funktionen der benötigten Tasten, Symbole und Statusanzeigen können dialoggeführt parametriert werden.
6
Messstellenorientierte Faceplates
"MFL" ist eine modulare Bausteinbibliothek für das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 V5.2, V6 und V7. Mit dieser Bibliothek
kann die Leistungsfähigkeit von SIMATIC PCS 7 optimal genutzt
und flexibel auf bestimmte technologische Anforderungen reagiert werden.
Die für technologische Funktionen wie Motor, Ventil, Regler usw.
angebotenen Bausteine sind mit kleinen, schnellen Basic-Bausteinen realisiert. Sie werden inklusive der CFC-Quellen geliefert, so dass sie bei speziellen Anforderungen flexibel anpassbar sind. Alle Bausteine einer Messstelle können über ein
variables Bedienfenster (Faceplate) visualisiert und bedient
werden. Über die MFL lassen sich auch Operator Panels für die
Vor-Ort-Bedienung in die SIMATIC PCS 7-Systemkonfiguration
integrieren.
■ Anwendungsbereich
Die PCS 7 Library "MFL" enthält unter anderem Funktionsbausteine für:
• Motor, 1 Drehrichtung
• Motor, 2 Drehrichtungen
• Motor, 2 Geschwindigkeiten
• Motor FU
• Ventile
• Motorschieber
• Regler
• Dosierung
• Verriegelungsbaustein
• Analogwertüberwachung
6/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Anders als bei anderen Bibiliotheken, bei denen jeder Baustein
ein eigenes Faceplate hat, ist das Faceplate bei der MFL nicht
starr mit einer Strukturvariablen verbunden, sondern passt sich
dynamisch dem aufgerufenen CFC-Typical an. Alle zu einer
Messstelle gehörenden bedienbaren Bausteine sind somit über
ein gemeinsames Faceplate visualisier- und bedienbar (siehe
Grafik mit einem Motorbaustein, zwei Verriegelungsbausteinen,
Stromanzeige und Betriebsstundenzähler).
Multiple Sichten
Innerhalb einer Messstelle können Bausteine mehrfach vorkommen, z. B. mehrere Lock-Bausteine bei einem Motor. Das
Faceplate passt sich dann automatisch den Gegebenheiten an
und ermöglicht dem Operator die Auswahl des gewünschten
Bausteins über ein Klappmenü (Freigabe, Automatik etc.).
Analog dazu wird die Sicht eines Bausteins nicht angezeigt,
wenn dieser nicht Bestandteil der Messstelle ist.
■ Weitere Info
Actemium
Controlmatic
Hegenheimer Str. 4
79576 Weil am Rhein
Deutschland
Tel.: +49 7621 6603-0
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.actemium.de
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
PTE400: PCS 7-Bausteinbibliothek
für technologische Funktionen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Motorschieber mit analoger Stellungsrückmeldung
Binärwertbedienung 1-aus-8 und 1-aus-32
Sollwertvorgabe
zentrale Sollwert- und Parametervorgabe
Vorwarnung für offene Antriebe
Schaltuhrfunktion
Verhältnisbildung
Mengenwerterfassung
Zählwerterfassung
Schaltspiel- und Betriebsstundenzähler
Zeit-Triggerfunktion
Funktion "Interface Connection"
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
PCS 7 Bausteinbibliothek PTE400
Moderne Prozessleitsysteme zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie standardisierte, modulare Softwarefunktionen für die Automatisierung und Visualisierung verfahrenstechnischer Prozesse nutzen.
Mit der SIMATIC PCS 7-Bausteinbibliothek PTE400 erhalten Sie
eine Sammlung praxiserprobter technologischer Funktionsbausteine zur rationellen und kostengünstigen Erstellung von
SIMATIC PCS 7-Anwendersoftware für die Prozessautomatisierung und -visualisierung. Diese Bausteine haben einen hohen
Standardisierungsgrad, decken ein breites Funktionsspektrum
ab und erfüllen die Anforderungen der unterschiedlichsten
Branchen, z. B. der Branchen Chemie, Pharmazie, Nahrungsund Genussmittel, Öl und Gas, Wasser und Abwasser oder
Zement.
Im Funktionsumfang abgestufte Bausteinvarianten und zentral
änderbare Bildbausteine ermöglichen eine flexible Anpassung
an projektspezifische Anforderungen und spezielle Kundenwünsche.
Damit profitieren Sie vom hohen Rationalisierungspotenzial und
den vielfältigen Vorteilen, welche die Standardisierung für die
Validierung sowie in der Angebots-, Engineering-, Inbetriebsetzungs-, Qualifizierungs- und Betriebsphase bietet, ohne dabei
auf die notwendige Flexibilität zu verzichten.
Die Bausteinbibliothek PTE400 ist für SIMATIC PCS 7 V6.0, V6.1
und V7.0 bestellbar und wird für diese Versionen auch gepflegt.
■ Funktion
Die Bibliothek PTE400 bietet Bausteine für folgende Funktionen:
• Analogwertüberwachung
• PID-Regelung
• Analogsteller
• Motorbaustein mit 1 Ansteuerung
• Motor mit 2 Drehrichtungen
• Motor mit 2 Drehzahlen
• Motor für drehzahlgeregelte Antriebe
• Motorschieber
• Steuerbaustein für Auf-/Zu-Ventile
• Steuerbaustein für Mehrwegeventil
• Dosierbaustein mit Grob-/Feinstrom
• Verriegelungsbaustein
• Binärwertüberwachung
• Schrittreglerfunktion
• Schnellabschaltung für Antriebe
PTE400 V6.1 – Prozess-Technologische Elemente für SIMATIC
PCS 7 V6.1/V7.0
Bausteinbibliothek für SIMATIC
PCS 7 V6.1/V7.0, Funktionsbausteine und Bedienbilder
sowie elektronische Dokumentation auf CD-ROM, Single License
zur Nutzung auf einem Automatisierungssystem AS 414, AS 416
oder AS 417
6
• Engineering-Lizenz für ein
Projekt (inklusive einer RuntimeLizenz)
9AE4 200-8GB00-0DD0
C)
• Runtime-Lizenz für ein Automatisierungssystem
9AE4 200-2GB10-1DD0
C)
• Upgrade PTE400 auf V6.1/V7.0
(Projektlizenz)
9AE4 200-8GB04-0BD0
C)
• Engineering-Lizenz für ein
Projekt (inklusive einer RuntimeLizenz)
9AE4 200-8FB00-0CC0
C)
• Runtime-Lizenz für ein Automatisierungssystem
9AE4 200-2FB10-1CC0
C)
• Upgrade PTE400 auf V6.0
(Projektlizenz)
9AE4 200-8FB04-0BC0
C)
PTE400 V6.0 – Prozess-Technologische Elemente für SIMATIC
PCS 7 V6.0
Bausteinbibliothek für SIMATIC
PCS 7 V6.0, Funktionsbausteine
und Bedienbilder sowie elektronische Dokumentation auf CDROM, Single License zur Nutzung
auf einem Automatisierungssystem AS 414, AS 416 oder AS 417
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-2748
Fax: +49 721 595-5151
E-Mail: [email protected]
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
6/3
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
SC-Bibliothek: PCS 7-Bausteinbibliothek
für technologische Funktionen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Siemens gibt für die SC-Bibliothek eine Herstellererklärung, in
der die Einhaltung von Qualitätssicherungmaßnahmen nach
DIN EN ISO 9001:2000 sowie das Vorhandensein eines Lebenszyklusmodells nach GAMP 4 für die Produktentwicklung bescheinigt werden. Gegenstand dieses wichtigen Qualitätsnachweises ist auch eine Einstufung der SC-Bibliothek in die GAMPSoftwarekategorien.
Hinweis:
Die SC-Bibliothek ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7
einsetzbar.
■ Funktion
6
Die Standard Chemie-Bibliothek ist eine Bausteinbibliothek für
das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7, die in der Verfahrenstechnik branchenunabhängig eingesetzt werden kann. Mit dieser Bibliothek können Sie vielfältige Automatisierungsaufgaben
sehr effektiv lösen und den Engineeringaufwand - und damit die
Projektierungskosten - reduzieren. Die SC-Bibliothek hat sich
bereits in über 240 Anlagen bewährt.
Die SC-Bibliothek ist in die Systemumgebung von SIMATIC
PCS 7 eingebunden. Sie beinhaltet Funktionsbausteine für CFCPläne, OS-Bildbausteine (Faceplates), OS-Bausteinsymbole
(Anwenderobjekte) und Projektierungsassistenten (Wizards).
In den für kontinuierliche und diskontinuierliche Prozesse geeigneten Funktionsbausteinen ist ein Bedien- und Meldeverhalten
mit anlagenspezifisch an- oder abwählbaren Bausteinfunktionen
implementiert. Funktionsbausteine, die Aggregate wie Motoren
oder Ventile ansteuern, verfügen neben den Betriebsarten Automatik und Hand zusätzlich über die Betriebsart "Vor-Ort-Betrieb".
Damit ist es möglich, Aggregate direkt "Vor-Ort" zu bedienen und
im Prozessleitsystem anzuzeigen.
Bei den Sperrsignalen wird in den Funktionsbausteinen zwischen Verriegelung, Betriebsbedingung und Einschaltfreigabe
unterschieden.
Alle Funktionsbausteine mit der Betriebsart Automatik unterstützen wahlweise auch ein nichtspeicherndes Verhalten für Befehle
aus der Ablaufsteuerung (SFC). Ein Abbruch der Ablaufsteuerung führt so zum automatischen Absteuern der Aggregate.
Die Faceplates sind klar und übersichtlich gestaltet, alle wichtigen Bausteinfunktionen sind in der Standardansicht integriert.
Damit wird eine einfache und sichere Bedienung der Anlage gewährleistet. Faceplates sind in OCX-Technik und FaceplateDesigner-Technik erhältlich.
Die SC-Bibliothek bietet Bausteine für folgende Funktionen:
• Analoge Messwertüberwachung
• Analoge Messwertüberwachung mit drei Grenzwertpaaren
• PID-Regelung
• Dosierung
• Ventilsteuerung
• Mehrwegeventil
• Motor mit 1 Steuersignal
• Motor mit 2 Drehrichtungen oder Drehzahlen
• Motor für Frequenzumrichter
• Verriegelung
• Binäreingang
• Binärer Bedienbaustein
• Analoger und binärer Bedienbaustein
• Meldebaustein
• Zählerbaustein
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SC-Bibliothek
Bausteinbibliothek für SIMATIC
PCS 7 V5.x, V6.x und V7.0 ;
Funktionsbausteine, OS-Bildbausteine, OS-Bausteinsymbole
und Wizards sowie elektronische
Dokumentation auf CD-ROM;
Nutzung auf einem Automatisierungssystem AS 414, AS 416,
AS 417, AS 414H oder AS 417H;
2-sprachig (deutsch, englisch)
• Runtime-Lizenz (pro AS-System
erforderlich),
enthält Bausteinbibliothek und
OS-Bildbausteine
auf Anfrage
• Engineering-Lizenz (pro
ES-Platz erforderlich),
enthält OS-Bausteinsymbole
und Wizards
auf Anfrage
■ Weitere Info
Die Bedienberechtigungen können messstellenspezifisch vergeben werden, auch neu vergebene Berechtigungsstufen im
WinCC User Administrator lassen sich mit einbeziehen.
Siemens AG
Region Deutschland
Niederlassung Rhein-Main
Mannheim
Zur besseren Einordnung von Messstellen oder Ablaufreihenfolgen ist es möglich, auf Messstellen bezogene Hinweistexte in
den Faceplates anzuzeigen.
Tel.: +49 621 456-2455
Fax: +49 621 456-3311
E-Mail: [email protected]
6/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
HVAC Library for SIMATIC PCS 7
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die HVAC Library enthält eine große Zahl spezieller Funktionsbausteine und Engineering-Vorlagen für die aufwandsarme
Erstellung der HVAC-Applikationen. Mit Hilfe von Funktionsbausteinen zur Simulation der Anlage lässt sich die Applikation
bequem im Büro testen.
Die verfügbaren Objekte sind wie folgt kategorisiert:
• Allgemeine Objekte
- Basisfunktionsbausteine
- Arithmetische Funktionsbausteine
- Zeitschaltprogramme
• Lüftungstechnologie
- Meldungsbausteine
- Regelungsbausteine
- Schaltanweisungen
- Positionieranweisungen
• Heizungstechnologie
- Wärmeerzeuger
- Wärmeverbraucher
• Prozess-Simulation
- Funktionsbausteine zur Simulation
Die HVAC Library for SIMATIC PCS 7 ist eine Sammlung spezifischer Funktionsbausteine für die Gebäudeautomatisierung im
industriellen Umfeld. Damit realisierte Applikationen befähigen
das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 neben den originären
Aufgaben im Bereich der Prozessautomatisierung zusätzlich
Steuer- und Regelungsaufgaben für Heizung, Klima und Lüftung
(HVAC) zu übernehmen. Eine gemeinsame Systemplattform für
Prozess- und Gebäudeautomatisierung mit einer einheitlichen
Visualisierungs- und Engineering-Umgebung bringt viele Vorteile für Betrieb, Service und Ersatzteilhaltung, die zu signifikanten Kosteneinsparungen führen.
Hinweis:
Die HVAC Library ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V7 einsetzbar.
Sie unterstützt die seit SIMATIC PCS 7 V6 im Prozessleitsystem integrierte Technologie zum Bedienen und Beobachten via Web.
■ Anwendungsbereich
Die HVAC Library eignet sich hervorragend für die Erstellung
von SIMATIC PCS 7-Applikationen zur Steuerung und Regelung
von Heizung, Klima und Lüftung in industriellen Gebäuden/Räumen, insbesondere von Reinräumen der Branchen Pharma,
Semiconductor sowie Nahrungs- und Genussmittel. Dabei nutzt
sie konsequent bekannte Stärken von SIMATIC PCS 7 - Flexibilität und Offenheit.
Da die Objekte in Form änderbarer CFC-Pläne geliefert werden,
können Projektierungsabteilungen oder Ingenieurbüros einfach
und kostengünstig anwendungsspezifische Anpassungen vornehmen.
Mit der HVAC Library werden auch komplette Beispielapplikationen geliefert (z. B. Klimaanlage), die sowohl die Einarbeitung
als auch das Engineering erleichtern.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
HVAC Library Toolset V3.0
für SIMATIC PCS 7 V6.0, V6.1 und
V7.0
Single License für 1 Installation
6BQ2 001-0AA10-0AC0
C)
HVAC Library V3.0
Runtime-Lizenz für ein Automatisierungssystem AS
Single License für 1 Installation
6BQ2 001-0AB10-0AC0
C)
HVAC Library V3.0
Runtime-Lizenz für alle Automatisierungssysteme AS eines HVACProjekts an einem Standort
Floating License für 1 User
6BQ2 001-0AD10-0AC0
C)
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Fürth
Tel.: +49 911 750-9143
Fax: +49 911 750-9602
E-Mail: [email protected]
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
6/5
6
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
PST for SIMATIC PCS 7:
Partial Stroke Test
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
3)'W
,(&
Um zu garantieren, dass Notabschaltventile (ESD-Ventile) einer
Safety Instrumented Function (SIF) beim Auftreten eines Sicherheitsfalls auch fehlerfrei arbeiten, muss ihre einwandfreie Funktion regelmäßig überprüft werden.
6
hen Diagnose-Deckungsgrad. Der Test wird abgesichert über
einen sicherheitsgerichteten Digitalausgang (F-DO) als alternative Methode, um das Ventil ggf. in seine Sicherheitsstellung zu
fahren. Am Ventilstellungsregler liegen somit zwei separate Notabschaltsignale an (Redundanz 1oo2).
0LW367[M¦KUOLFK
3URRI7HVWDOOH-DKUH 6,/
6,/
6,/
Bei einer Anlagenabschaltung ist dies mit einem Full Stroke Test
möglich. Da bei dieser Prüfmethode aber das Ventil komplett geschlossen wird, ist sie während des Prozessbetriebs meistens
nicht anwendbar.
Hier ist der Partial Stroke Test (PST) eine ausgezeichnete Alternative. Bei diesem Test wird die Beweglichkeit des Ventils durch
partielles Öffnen bzw. Schließen geprüft, ohne den Prozess anzuhalten. Auf diese Weise lassen sich mehr als 50 % der möglichen Ventilfehler ermitteln. Der Ventilhub beträgt üblicherweise
10 bis 15 %. Die Länge des Teilhubs richtet sich nach den Prozessgegebenheiten und nach dem erforderlic
2KQH367
3URRI7HVWVM¦KUOLFK 6,/
3)'DYJ
6,/
6,/
3URRI7HVW,QWHUYDOO
=HLW
Partial Stroke Test erweitert das Testintervall für den Full Stroke Test von
einem auf zwei Jahre
Die PST-Bibliothek unterstützt mit vorkonfigurierten Funktionsund Bildbausteinen die automatische Durchführung von Partial
Stroke Tests in den festgelegten Prüfintervallen.
Hinweis:
Die Funktions- und Bildbausteine der PST-Bibliothek sind in Kombination
mit SIMATIC PCS 7 V6.1 und V7.0 einsetzbar.
Mit Partial Stroke Tests kann die Zeitspanne zwischen den geforderten Full Stroke Tests verlängert werden, ohne dass sich der
SIL-Level ändert. Bei regelmäßiger Durchführung dieser Tests
(z. B. 4 mal pro Jahr) lässt sich das Intervall zwischen zwei Full
Stroke Tests von ein auf zwei Jahre erhöhen.
6,6&RQWUROOHU
6DIHW\
$SSOLNDWLRQ
(70
'33$.RSSOHU
)'2
6DIHW\
,QVWUXPHQWHG
)XQFWLRQ
9HQWLOVWHOOXQJVUHJOHU
6,3$5736
5¾FNPHOGXQJ
9HQWLOVWHOOXQJ
6ROOZHUW
9HQWLOVWHOOXQJ
/XIW]XIXKU
S
0DJQHWYHQWLO
3QHXPDWLVFKHV$EVFKDOWYHQWLO
Konfigurationsbeispiel für den Partial Stroke Test
6/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
PST for SIMATIC PCS 7:
Partial Stroke Test
■ Funktion
Wesentliche Komponenten der PST-Bibliothek sind:
PST Engineering Template
Das PST Engineering Template besteht aus vorkonfigurierten
Funktionsbausteinen für Einstellung, Ausführung und Überwachung des Partial Stroke Tests und eines optionalen Solenoid
Tests für das Magnetventil. Diese ermöglichen die Ausführung
des Partial Stroke Tests in festgelegten Prüfintervallen und liefern dem Operator Alarme und Rückmeldungen über die Ventilfunktion. Anhand von PFD-Berechnungen (Probability Failure on
Demand) prognostizieren sie den Zeitpunkt für den nächsten
Full Stroke Test.
PST Operator Interface
Bildbaustein für das SIMATIC PCS 7 Operator System
Das PST Operator Interface besteht aus einem Bausteinsymbol
und einem Bildbaustein (Faceplate) für die Visualisierung und
Bedienung des Partial Stroke Tests auf der SIMATIC PCS 7 Operator Station. Es ermöglicht eine schnelle Information über den
Ventilzustand und die PST-Parameter, zeigt den Status des letzten Tests und gibt Auskunft über weitere geplante Tests.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Partial Stroke Test (PST) mit
S7-400FH und SIMATIC PCS 7
(S7 F Lib V1.2)
basierend auf SIMATIC PCS 7
V6.1 ab SP1 oder V7.0 und
Bibliothek S7 F Lib V1.2
Funktions- und Bildbausteine,
Engineering License und Runtime
License für ein AS
1-sprachig (englisch)
Lieferform: Software auf CD sowie
Single Licenses für 1 Installation
(Engineering und Runtime)
6BQ2 001-0CA11-0AA0
Partial Stroke Test (PST) mit
S7-400FH und SIMATIC PCS 7
(S7 F Lib V1.3)
basierend auf SIMATIC PCS 7
V6.1 ab SP1 oder V7.0 und
Bibliothek S7 F Lib V1.3
Funktions- und Bildbausteine,
Engineering License und Runtime
License für ein AS
1-sprachig (englisch)
Lieferform: Software auf CD sowie
Single Licenses für 1 Installation
(Engineering und Runtime)
6BQ2 001-0CA12-0AA0
Partial Stroke Test (PST) mit
S7-400FH und SIMATIC PCS 7
V7.0
Runtime License für ein weiteres
AS
1-sprachig (englisch)
Lieferform: Single License für
1 Installation
6BQ2 001-0CB11-0AA0
C)
6
C)
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
PST Report
Siemens AG
Industry Sector
Fürth
Der PST Report ist ein vorkonfiguriertes Berichts-Layout für das
SIMATIC PCS 7 Operator System. Es ermöglicht die automatische Dokumentation des Partial Stroke Tests und deren Ausgabe über einen Drucker.
Tel.: +49 911 750 9143
Fax: +49 911 750 9602
E-Mail: [email protected]
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
6/7
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
SIMATIC PCS 7 powerrate: Energiedatenauswertung und Energiemanagement
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Energiedatenerfassung und -aufbereitung
Mittels vorgefertigter Bausteine sind Sie in der Lage, die Energiedaten von beliebigen PROFIBUS-fähigen Geräten zu erfassen. Die Daten können in Form von Zählimpulsen, Zählwerten
oder Leistungswerten an den Bausteinen anliegen. Die Bausteine berechnen aus diesen Daten die Leistungsmittelwerte
und die Arbeitswerte für eine vorgegebene Periode. Zählwerte
können Sie auch manuell eintragen.
Die Daten werden im PCS 7 Tag Logging Archiv archiviert. Zudem wird für jede Periode per Hochrechnung ein prognostischer
Endwert ermittelt. Nach der Archivierung im PCS 7 Tag Logging
Archiv kann SIMATIC PCS 7 auf diese Daten zugreifen.
Zur Abbildung kundenspezifischer Berechnungen dient eine
Beispielfunktion (Wärmeberechnung), die über offene Schnittstellen jederzeit an die Kundenbedürfnisse angepasst werden
kann.
Manuell erfasste Zählerdaten lassen sich direkt in das System
eingeben und sind danach für weitere Auswertungen nutzbar.
6
Darstellung der Energiedaten
SIMATIC PCS 7 powerrate sorgt für Transparenz im Energieverbrauch – von der Einspeisung bis zum Verbraucher. Energiedaten werden mit SIMATIC PCS 7 powerrate kontinuierlich erfasst, archiviert und weiterverarbeitet. Die genaue Kenntnis des
Verbrauchsprofils ermöglicht einen effizienten Energiebezug sowie das Aufspüren von Einsparpotenzialen und hilft so die Energiekosten wirksam zu senken. Die Überwachung des vertraglich
vereinbarten Leistungslimits kann Sie vor unnötig hohen Leistungspreisen oder Strafen bewahren und befähigt Sie zugleich,
das festgelegte Leistungslimit auch wirklich auszunutzen.
Durch die volle Integration in SIMATIC PCS 7 können Standardfunktionalitäten und Standardschnittstellen des Prozessleitsystems, z. B. zu SIMATIC IT, problemlos mit SIMATIC PCS 7
powerrate genutzt werden.
Hinweis:
SIMATIC PCS 7 powerrate ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und
V7 einsetzbar.
■ Aufbau
SIMATIC PCS 7 powerrate besteht aus folgenden Komponenten:
• Bausteine zur Energiedatenerfassung und -aufbereitung
• Faceplates zur Darstellung und Bearbeitung der Energiedaten
• Excel-Makro zur Zuordnung der Energiedaten auf Kostenstellen
• Bausteine zur Realisierung des Lastmanagements (TrendBerechnung, Limitüberwachung, Freigabe/Sperrung von Verbrauchern)
• Faceplates zur Darstellung der Ergebnisse und zur Projektierung des Lastmanagements
• Excel-Makro zur Ermittlung der Dauerlinie als Entscheidungsgrundlage für das Lastmanagement
Die aktuell erfassten Energiedaten werden als Leistungsmittelwerte oder Arbeitswerte für ein Zeitintervall dargestellt. Eine
Gangliniendarstellung ermöglicht die Auswertung von archivierten Energiedaten sowie deren tabellarische Darstellung.
Weiterverarbeitung der Daten
Sie können die archivierten Daten vom SIMATIC PCS 7 Operator
System auch direkt nach Microsoft Excel exportieren. Exportierte Energiedaten lassen sich kundenspezifisch weiterverarbeiten.
6/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
SIMATIC PCS 7 powerrate: Energiedatenauswertung und Energiemanagement
Vordefinierte Makros unterstützen Sie bei der Erzeugung typischer Berichte:
• Kostenstellenbericht
Hier erfolgt eine Verbrauchszuordnung auf verschiedene Kostenstellen sowie eine Kostenberechnung auf Basis vorgegebener Tarife. Die Ergebnisse können mittels zweier Berichte in
Tabellenform oder als Balkengrafik ausgegeben werden.
• Dauerlinie
Auf Basis der archivierten Leistungsmittelwerte erfolgt eine
Auswertung, wie häufig ein bestimmter Leistungsmittelwert
über einen vorgegebenen Zeitraum aufgetreten ist. Anhand
dieser Kennlinie sind kurzzeitige Leistungsspitzen schnell erkennbar.
Zusatzfunktionen
Um einen eventuellen Datenverlust im Fall einer Kommunikationsstörung zu vermeiden, werden die Daten in einem Umlaufpuffer des SIMATIC PCS 7-Automatisierungssystems zwischengespeichert.
Zur Sicherstellung der Synchronität mit dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) besteht die Möglichkeit, dessen
Synchronisationsimpuls auszuwerten.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SIMATIC PCS 7 powerrate V2.0
für SIMATIC PCS 7 V6.1 und V 7.0
Single License Engineering
sowie Single License Runtime
für eine AS-Station
3ZS2 785-1CC20-0YG0
C)
Single License Runtime für eine
AS-Station
Hinweis: Je Automatisierungssystem (AS) ist eine Lizenz erforderlich
3ZS2 785-1CC20-6YH0
C)
Upgrade SIMATIC PCS 7 powerrate V1.0 auf V2.0
Single License Engineering
sowie Single License Runtime
für eine AS-Station
3ZS2 785-1CC20-0YE0
C)
Single License Runtime für eine
AS-Station
Hinweis: Je Automatisierungssystem (AS) ist eine Lizenz erforderlich
3ZS2 785-1CC20-6YF0
C)
6
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
Lastmanagement
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Nürnberg
Technical Assistance
Tel.: +49 911 895 5900
Fax: +49 911 895 5907
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/powermanagementsystem
■
Vertraglich vereinbarte Leistungslimits (bei Strom typischerweise der 15-minütige Leistungsmittelwert) müssen eingehalten
werden, sonst drohen deutlich höhere Bezugspreise oder sogar
Strafzahlungen. Durch zyklische Trendberechnung erkennt das
Lastmanagement von SIMATIC PCS 7 powerrate mögliche Limitüberschreitungen frühzeitig und signalisiert sie durch Warn-/
Alarmmeldungen. In Abhängigkeit der Projektierung werden
im Falle einer drohenden Limitüberschreitung Verbraucher auch
direkt abgeschaltet. Um unnötige Schalthandlungen zu vermeiden, kann das Lastmanagement durch eine Vielzahl von Parametern direkt über das Faceplate an die aktuellen Prozessgegebenheiten angepasst werden - einfach und komfortabel.
Verbraucher, die auf verschiedene Automatisierungssysteme
verteilt sind, bindet SIMATIC PCS 7 powerrate über AS-AS-Kommunikationsbausteine in das Lastmanagement ein.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
6/9
© Siemens AG 2008
Bibliotheken/Bausteine/Tools
6
6/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie
am PROFIBUS
7/2
Funktionsbausteine für
Wägebaugruppen SIWAREX
7/3
Drive ES PCS 7:
Funktionsbausteine für Antriebe
7/5
PCS 7 SIMOCODE pro Bausteinbibliothek für das
Motormanagement-System
7/7
AddFEM:
Redundante Peripheriebaugruppe
für schnelle Reaktionszeiten
7/10
Feldbarriere *-FB-Ex4.*:
Eigensicherer Verteilerblock
7/12
AirLINE Ex:
Pneumatikinsel zur Integration in
ET 200iSP
7/14
SIMATIC RF: RFID-Systeme
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
Funktionsbausteine für
Wägebaugruppen SIWAREX
■ Übersicht
■ Auswahl- und Bestelldaten
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
In verfahrenstechnischen Applikationen sind Füllstands-, Dosier- und Bandwaagen mit vorgefertigten Waagenbausteinen
schnell und effizient projektierbar.
7
Für das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 bietet Siemens
Projektierungspakete mit Funktionsbausteinen für die Wägebaugruppen SIWAREX U, SIWAREX M, SIWAREX FTA und
SIWAREX FTC an. Diese Waagenbausteine sind für StandardAutomatisierungssysteme ebenso geeignet wie für hochverfügbare Automatisierungssysteme. Bei hochverfügbaren Automatisierungssystemen kann über beide Teilsysteme auf die einfach
vorhandenen Wägebaugruppen SIWAREX U/M/FTA/FTC zugegriffen werden.
Die mit Faceplate (Bildbaustein) gelieferten Waagenbausteine
ermöglichen sowohl die rationelle Einbindung der Wägebaugruppen SIWAREX U/M/FTA/FTC in das Engineeringsystem als
auch die komfortable Bedienung der Waagen über die SIMATIC
PCS 7 Operator Stationen. Integriertes Meldeverhalten und Wartungsfunktionen wie das Lesen bzw. Schreiben aller Waagenparameter sorgen für kurze Stillstandszeiten und tragen zur Erhöhung der Verfügbarkeit bei.
Das vollgrafische Engineering mit dem CFC-Editor ist sehr einfach und anschaulich. Durch die Verwendung vorgefertigter
Bausteine werden zudem mögliche Fehlerquellen eliminiert und
die Projektierungskosten reduziert.
Hinweis:
Die Funktions- und Bildbausteine (Faceplates) für die Wägebaugruppen
SIWAREX U/M/FTA/FTC sind in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5.2, V6
und V7 einsetzbar. Dabei sind die Projektierungspakete für SIMATIC
PCS 7 V6.0 und V6.1 auch unter SIMATIC PCS 7 V7.0 funktionsfähig.
Spezielle Projektierungspakete für SIMATIC PCS 7 V7 sind in Vorbereitung.
Bestell-Nr.
Projektierungspaket
SIWAREX M
bestehend aus:
Funktionsbaustein, Faceplate,
Parametriersoftware und Handbuch auf CD-ROM, 2-sprachig
(deutsch, englisch), EngineeringLizenz für SIWAREX M
• für SIMATIC PCS 7 V5.2
7MH4 583-3EA63
• für SIMATIC PCS 7 V6.0 und
V6.1
7MH4 583-3EA64
Projektierungspaket
SIWAREX U
bestehend aus:
Funktionsbaustein, Faceplate,
Parametriersoftware und Handbuch auf CD-ROM, 2-sprachig
(deutsch, englisch), EngineeringLizenz für SIWAREX U
• für SIMATIC PCS 7 V5.2
7MH4 683-3BA63
• für SIMATIC PCS 7 V6.0 und
V6.1
7MH4 683-3BA64
Projektierungspaket
SIWAREX FTA für SIMATIC
PCS 7 V6.0 und V6.1
bestehend aus:
Funktionsbaustein, Faceplate,
Parametriersoftware und Handbuch auf CD-ROM, 2-sprachig
(deutsch, englisch), EngineeringLizenz für SIWAREX FTA
7MH4 900-2AK61
Projektierungspaket
SIWAREX FTC für SIMATIC
PCS 7 V6.0 und V6.1
bestehend aus:
Funktionsbaustein, Faceplate,
Parametriersoftware und Handbuch auf CD-ROM, 2-sprachig
(deutsch, englisch), EngineeringLizenz für SIWAREX FTC
7MH4 900-3AK61
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-2811
Fax: +49 721 595-2901
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/siwarex
7/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
Drive ES PCS 7:
Funktionsbausteine für Antriebe
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
SINAMICS
fit for SIMATIC PCS 7 V7
SINAMICS ist die neue Antriebsfamilie von Siemens für innovative und zukunftssichere Antriebslösungen in einem weiten
Leistungsbereich von 0,12 bis 1 200 kW bei Netzspannungen
von 380 bis 690 V. Kennzeichnend für die auf einem einheitlichen Plattformkonzept basierenden Geräteausführungen der
SINAMICS-Familie ist eine durchgängige Funktionalität sowie
ein hohes Maß an Flexibilität und Kombinierbarkeit.
SINAMICS S
Das Antriebssystem SINAMICS S120 ist der Systembaukasten
für High-Performance-Anwendungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. Eine Vielzahl von aufeinander abgestimmten Bauformen, Komponenten und Funktionen ermöglichen immer eine optimale Lösung. Mit SINAMICS S120 sind
leistungsfähige Einzelantriebe und koordinierte Antriebe (Mehrachsanwendungen) mit Vektor- oder Servofunktionalität realisierbar.
Mit Drive ES PCS 7 lassen sich Siemens-Antriebe über SIMATIC
PCS 7 steuern und an der Operator Station bedienen und beobachten. Die Drive ES PCS 7-Faceplates stellen alle für den Anlagenbetrieb relevanten Daten auf der Operator Station zur Verfügung.
Drive ES PCS 7 liefert ab SIMATIC PCS 7 V6.1 zudem alle für das
PCS 7 Asset Management relevanten Antriebsdaten für die Darstellung auf der Maintenance Station.
Für Parametrierung, Inbetriebsetzung und Detaildiagnose des
Antriebs empfiehlt sich zusätzlich der Einsatz von Drive ES
Basic auf der Engineering Station.
Hinweis:
Drive ES PCS 7 ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5.2, V6 und V7
einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Drive ES PCS 7 kann folgende Antriebsfamilien in SIMATIC
PCS 7 einbinden:
• SIMOVERT MASTERDRIVES VC und MC
• MICROMASTER 3. und 4. Generation
• SIMOREG DC Master
• SINAMICS S120/150, G130/150
• SINAMICS G120 (ab V6.1 + SP2)
MASTERDRIVES
Die Umrichterreihe MASTERDRIVES ist durchgängig und
modular. Der Leistungsbereich geht von 0,55 bis 2 300 kW.
Alle international üblichen Netzspannungen von 200 bis 690 V
werden abgedeckt. Je nach Anwendung und benötigter Leistung stehen vier Gehäuseausführungen zur Verfügung:
Kompakt Plus, Kompaktgerät, Einbaugerät und Schrankgerät.
MASTERDRIVES-Umrichter sind auch für anspruchsvolle technologische und dynamische Anwendungen geeignet.
MICROMASTER
Umrichter der Reihe MICROMASTER sind Standardfrequenzumrichter im Leistungsbereich von 0,12 bis 250 kW und können bei
zahlreichen Antriebsanwendungen mit veränderbaren Drehzahlen eingesetzt werden. Besonders geeignet sind sie bei Anwendungen mit Pumpen, Lüftern und in der Fördertechnik. Der
große Netzspannungsbereich ermöglicht einen weltweiten Einsatz.
SINAMICS S150 sind als Schrankgeräte für drehzahlveränderbare Antriebe im Maschinen- und Anlagenbau konzipiert. Sie
eignen sich besonders für drehzahlveränderbare Antriebe mit
hohen Anforderungen an Dynamik und Drehzahlgenauigkeit,
häufigen Bremszyklen mit hohen Bremsenergien und 4-Quadrantbetrieb.
SINAMICS G
Einzelantriebe (AC/AC-Umrichter) SINAMICS G sind Spezialisten für alle Anwendungen, bei denen feste, flüssige oder gasförmige Stoffe unter Einsatz von Förderbändern, Pumpen, Lüftern
und Kompressoren bewegt, gefördert, gepumpt oder verdichtet
werden.
SINAMICS G120 ist als modularer Einzelantrieb für kleine bis
mittlere Leistungen (0,37 bis 90 kW) universell einsetzbar. Einbaugeräte SINAMICS G130 und Schrankgeräte SINAMICS
G150 für Leistungen von 75 bis 800 kW komplettieren das Produktspektrum im oberen Leistungsbereich.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Drive ES PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V7.0
Drive ES PCS 7 für SIMATIC
PCS 7 V7.0
Funktionsbausteine und Faceplates zur Einbindung von drehzahlveränderbaren Antrieben
SIMOVERT MASTERDRIVES,
MICROMASTER, SIMOREG DCMASTER und SINAMICS S/G in
SIMATIC PCS 7 V7.0 (inkl. SP1)
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
• Single License Engineering V7.0
inkl. Single License Runtime für
eine AS-Station
6SW1 700-7JD00-0AA0
• Single License Engineering, Upgrade von V6.x auf V7.0 inkl. Single License Runtime für eine ASStation
6SW1 700-7JD00-0AA4
• Single License Runtime V7.0 für
eine AS-Station
6SW1 700-5JD00-1AC0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JD00-0AB2
SIMOREG DC Master
SIMOREG DC Master ist eine Umrichterreihe zur Ansteuerung
von Gleichstrommotoren, die für einen Leistungsbereich von
6,3 bis 2 000 kW und Spannungen von 400 bis 830 V ausgelegt
ist. Sie ist sehr dynamisch und somit auch für anspruchsvolle
technische Anwendungen verwendbar.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/3
7
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
Drive ES PCS 7:
Funktionsbausteine für Antriebe
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Projektierungssoftware Drive
ES Basic für SIMATIC PCS 7
Softwarepaket zur komfortablen
Parametrierung, Inbetriebsetzung und Diagnose aller Siemens-Antriebe als Option zu
STEP 7 V5.4
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
7
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Projektierungssoftware Drive
ES Basic für SIMATIC PCS 7
Softwarepaket zur komfortablen
Parametrierung, Inbetriebsetzung und Diagnose aller Siemens-Antriebe als Option zu
STEP 7 V5.2
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
• Single License Engineering
6SW1 700-5JA00-4AA0
• Single License Engineering
6SW1 700-5JA00-3AA0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JA00-0AB2
• Pflegeservice
6SW1 700-0JA00-0AB2
Drive ES PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V6.1
Drive ES PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V5.2
Drive ES PCS 7 für SIMATIC
PCS 7 V6.1
Funktionsbausteine und Faceplates zur Einbindung von drehzahlveränderbaren Antrieben
SIMOVERT MASTERDRIVES,
MICROMASTER, SIMOREG DCMASTER und SINAMICS S/G in
SIMATIC PCS 7 V6.1
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
Drive ES PCS 7 für SIMATIC
PCS 7 V5.2
Funktionsbausteine und Faceplates zur Einbindung von drehzahlveränderbaren Antrieben
SIMOVERT MASTERDRIVES,
MICROMASTER und SIMOREG
DC-MASTER in SIMATIC PCS 7
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
• Single License Engineering V6.1
inkl. Single License Runtime für
eine AS-Station
6SW1 700-6JD00-1AA0
• Single License Engineering, Upgrade von V5.x/6.0 auf V6.1 inkl.
Single License Runtime für eine
AS-Station
6SW1 700-6JD00-1AA4
• Single License Runtime V6.x für
eine AS-Station
6SW1 700-5JD00-1AC0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JD00-0AB2
Projektierungssoftware Drive
ES Basic für SIMATIC PCS 7
Softwarepaket zur komfortablen
Parametrierung, Inbetriebsetzung und Diagnose aller Siemens-Antriebe als Option zu
STEP 7 V5.3
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
• Single License Engineering
6SW1 700-5JA00-3AA0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JA00-0AB2
Drive ES PCS 7 für SIMATIC PCS 7 V6.0
Drive ES PCS 7 für SIMATIC
PCS 7 V6.0
Funktionsbausteine und Faceplates zur Einbindung von drehzahlveränderbaren Antrieben
SIMOVERT MASTERDRIVES,
MICROMASTER, SIMOREG DCMASTER und SINAMICS S/G in
SIMATIC PCS 7 V6.0
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig)
6SW1 700-5JD00-2AA0
• Single License Runtime V5.x für
eine AS-Station
6SW1 700-5JD00-1AC0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JD00-0AB2
Projektierungssoftware Drive
ES Basic für SIMATIC PCS 7
Softwarepaket zur komfortablen
Parametrierung, Inbetriebsetzung und Diagnose aller Siemens-Antriebe als Option zu
STEP 7 V5.1 ab SP3
CD-ROM mit elektronischer Dokumentation (5-sprachig) für
SIMATIC PCS 7 V5.2
• Engineering-Lizenz
6SW1 700-5JA00-3AA0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JA00-0AB2
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 9131 98-4107/3487
Fax: +49 9131 98-1420
Aktuelle Produktinformationen, FAQs und Handbücher finden
Sie auch im Siemens Produkt Support unter "Antriebstechnik –
(Engineering-) Software – Drive ES"
• Single License Engineering V6.0
inkl. Single License Runtime für
eine AS-Station
6SW1 700-6JD00-0AA0
• Single License Engineering, Upgrade von V5.x auf V6.0 inkl. Single License Runtime für eine ASStation
6SW1 700-6JD00-0AA4
• Single License Runtime V6.x für
eine AS-Station
6SW1 700-5JD00-1AC0
• Pflegeservice
6SW1 700-0JD00-0AB2
7/4
• Single License Engineering V5.2
inkl. Single License Runtime für
eine AS-Station
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/drive-es
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
PCS 7 SIMOCODE pro: Bausteinbibliothek
für das Motormanagement-System
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Anwendungsbereich
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die Bausteine der Bibliothek PCS 7 SIMOCODE pro integrieren
das Motormanagement-System SIMOCODE pro über den
PROFIBUS DP in das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 V6.0,
V6.1 oder V7.0.
Das Motormanagement-System SIMOCODE pro wurde für den
Einsatz in Motor Control Centern (MCC) der Prozessindustrie
und der Kraftwerkstechnik konzipiert. Es wird dabei häufig zur
Automatisierung von Prozessen eingesetzt, bei denen sich
ein Anlagenstillstand als sehr teuer erweisen würde. Mit den
detaillierten Betriebs-, Service- und Diagnosedaten von
SIMOCODE pro können Sie Anlagenstillständen effizient vorbeugen und sind bei einem Störfall sehr schnell in der Lage, die
Störungsursache zu ermitteln und zu beseitigen.
■ Funktion
Die Bausteine der Bibliothek PCS 7 SIMOCODE pro arbeiten mit
SIMOCODE pro-Geräten am PROFIBUS DP, die entweder direkt
hinter einem PROFIBUS DP-Mastersystem (Standard-Automatisierungssysteme) oder hinter einem Y-Link (hochverfügbare Automatisierungssysteme) betrieben werden.
Mit der Bausteinbibliothek PCS 7 SIMOCODE pro lässt sich das
Motormanagement-System SIMOCODE pro komfortabel in das
Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 V6.0/V6.1/V7.0 einbinden.
Signalverarbeitung und technologische Funktionen der Bausteine orientieren sich an den SIMATIC PCS 7-Standardbibliotheken (Driver Blocks, Technological Blocks) und sind optimal
auf die Funktionen des Motormanagement-Systems abgestimmt.
Die Bibliothek umfasst:
• Bausteine für das Automatisierungssystem (AS)
- Treiberbausteine
- Motorbausteine
- Messwert- und Statistikbaustein
- Zeitstempelbaustein
• Elemente zum Bedienen und Beobachten (Symbole und
Faceplates) via Operator Station (OS)
Anwender, die bislang Motorabzweige in konventioneller Technik über Signalbausteine und Motor- bzw. Ventilbausteine projektiert haben, können somit leicht auf die Bibliothek PCS 7
SIMOCODE pro umsteigen.
Die Bibliothek unterstützt die CFC-Funktion "Baugruppentreiber
erzeugen", die eine systemkonforme Einbindung in das PCS 7Treiberkonzept ermöglicht und den Projektierungsaufwand minimiert. Über die Bausteine der Bibliothek wird SIMOCODE pro
auch in das Asset Management von SIMATIC PCS 7 V6.1/V7.0
integriert. Zusätzlicher Projektierungsaufwand ist dazu nicht erforderlich.
Mit dem Zeitstempel-Baustein lässt sich die Zeitstempelfunktion
von SIMOCODE pro V für SIMATIC PCS 7 nutzen. Er transferiert
die bereits im Gerät mit einem Zeitstempel versehenen Signale
in das Automatisierungssystem und trägt sie in die Meldeliste
der Operator Station ein.
Mit dem optional einsetzbaren Messwert- und Statistikbaustein
sind zusätzlich zu den umfangreichen Diagnoseinformationen
auch zahlreiche Messwerte und Statistikinformationen des
Motormanagement-Systems SIMOCODE pro verfügbar.
Die Bausteine der Bibliothek unterstützen alle SIMOCODE proSteuerfunktionen:
• Überlast (OVL)
• Direktstarter, Sanftstarter (DIR, SOFT)
• Wendestarter, Sanftstarter mit Wendeschütz (REV, SOFT)
• Stern-Dreieck (STAR)
• Stern-Dreieck mit Drehrichtungsumkehr (REVS)
• Dahlander, Polumschalter (DAHL, POL)
• Dahlander, Polumschalter mit Drehrichtungsumkehr
(DAHL REV, POL REV)
• Ventil, Schieber (VALVE, POS)
• Leitungsschalter (CB)
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/5
7
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
PCS 7 SIMOCODE pro: Bausteinbibliothek
für das Motormanagement-System
■ Auswahl- und Bestelldaten
■ Weitere Info
Bestell-Nr.
SIMATIC PCS 7 Bausteinbibliothek SIMOCODE pro
AS-Bausteine und Faceplates zur
Einbindung von SIMOCODE pro
in SIMATIC PCS 7, 3-sprachig
(deutsch, englisch, französisch)
Engineering Software für eine
Engineering Station, Single
License für 1 Installation
AS Runtime Software für ein Automatisierungssystem, Single
License für 1 Installation
Lieferform:
Certificates of License; Software
und elektronische Dokumentation
auf CD
7
Siemens AG
Industry Sector
Nürnberg
Tel.: +49 911 895 5900
Fax: +49 911 895 5907
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/simocode
• V6.0 für SIMATIC PCS 7 V6.0
3UF7 982-0AA00-0
D)
• V6.1 für SIMATIC PCS 7 V6.1
3UF7 982-0AA02-0
D)
• V7.0 für SIMATIC PCS 7 V7.0
3UF7 982-0AA10-0
D)
• Upgrade von V6.0/V6.1 auf V7.0
3UF7 982-0AA13-0
D)
SIMATIC PCS 7 AS Runtime
Software SIMOCODE pro
zum Ablauf der AS-Bausteine für
SIMOCODE pro in einem Automatisierungssystem, Single License
für 1 Installation
Lieferform:
Certificate of License
• V6.x für SIMATIC PCS 7
V6.0/V6.1
3UF7 982-0AA01-0
• V7.x für SIMATIC PCS 7 V7.0
3UF7 982-0AA11-0
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
7/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
D)
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
AddFEM: Redundante Peripheriebaugruppe für
schnelle Reaktionszeiten
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Aufbau
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Eingebaut in ein robustes Edelstahlgehäuse, das bezüglich Abmessungen und Form dem SIMATIC S7-Design angeglichen ist,
erfüllt das AddFEM hohe Umweltanforderungen. Es ist für die
Montage auf Profilschienen und für die direkte Montage durch
Verschrauben vorbereitet. Diese Montagemöglichkeiten unterstützen den freien Aufbau ebenso wie den Einbau in Schränke
oder Wandgehäuse.
Die Anschlusselemente sind durch eine Abdeckhaube geschützt, auf der die Anschlussbelegung der Peripheriesignale
aufgedruckt ist. Die Funktionen werden über zwei Betriebsartenschalter eingestellt und über 12 LEDs angezeigt. Entsprechend
der SPS-Norm stehen für die Signalisierung der binären Peripheriesignale 2 x 16 LEDs im Anzeigefeld des Moduls zur Verfügung.
■ Funktion
Das AddFEM ist mit folgenden Prozessanschlüssen ausgestattet:
• 12 Analogeingänge
• 8 Analogausgänge
• 12 Digitaleingänge
• 3 Zähler-/Timereingänge (auch als Digitaleingänge projektierbar)
• 16 Digitalausgänge (auch als Digitaleingänge projektierbar)
Das Front End Module AddFEM ist eine autarke Einheit für die
Ein-/Ausgabe analoger und digitaler Prozesssignale, die mit genormten Protokollen über den Feldbus PROFIBUS DP an das
SIMATIC PCS 7-Automatisierungssystem angeschlossen werden kann.
Die Produktpalette umfasst neben der Basisvariante AddFEM
auch spezielle Produktvarianten, die mit einer vorverarbeitenden Front End Function (FEF) realisiert sind (AddFEM SoE) oder
auf einer eigenständigen Hardware basieren (AddFEM HART):
• AddFEM SoE (Sequence of Event) verfügt über 31 Digitaleingänge mit hochgenauer Zeitstempelung.
• AddFEM HART ist eine redundante Peripheriebaugruppe für
den Betrieb mit HART-fähigen Sensoren und Aktoren.
Hinweis:
Das AddFEM ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
■ Nutzen
• Das redundant betreibbare AddFEM zeichnet sich besonders
durch schnelle Reaktionszeiten bei der Signalerfassung, -verarbeitung und Redundanzumschaltung aus (Umschaltzeit
kleiner 500 μs).
• Das AddFEM verfügt über erweiterte Pegelbereiche für Analogsignale und Zähler.
• Die Analog- und Digitalbereiche sind gegeneinander potenzialgetrennt.
• Alle Ausgänge werden überwacht und können mit anderen
Ausgängen parallel geschaltet werden (Redundanz, Leistungserhöhung).
• Analog- und Digitalausgänge sind dauerhaft kurzschlussfest.
Das AddFEM SoE verfügt über
• 31 Digitaleingänge mit Zeitstempelung
Das AddFEM HART hat
• 24 HART-fähige Analogeingänge
• 8 HART-fähige Analogausgänge
• 8 Messumformerversorgungen für 4-Leiter-Messumformer
(alternativ als Digitalausgänge einsetzbar)
Die verschiedenen Signaltypen sind so auf die Prozessanschlüsse verteilt, dass kleine Applikationen mit einem einzigen
Modul ausgeführt werden können. Applikationen mit großen
Mengengerüsten sind durch Einsatz mehrerer Module realisierbar. Die Messbereiche der analogen Ein- und Ausgänge sind so
ausgelegt, dass beim Einsatz des AddFEM, z.B. für Turbinenregelungen, keine zusätzlichen Signalmessumformer eingesetzt
werden müssen. Durch einen zusätzlichen Strombereich von
± 50 mA bei den Analogausgängen können Stellglieder mit
höherem Strombedarf, z. B. Brennstoffregelventile, auch ohne
zusätzlichen Signalverstärker angesteuert werden.
Die 24 Analogeingänge und 8 Analogausgänge des AddFEM
HART werden in einem schnellen Zyklus von 833 μs erfasst
und ausgegeben. Die Übertragung von Zusatzsignalen via
HART-Protokoll und die Überwachung der Messumformer erfolgt
parallel dazu im Zyklus von 2 s. Das AddFEM HART ist in
SIMATIC PDM und im PCS 7 Asset Management integriert.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/7
7
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
AddFEM: Redundante Peripheriebaugruppe für
schnelle Reaktionszeiten
■ Technische Daten
AddFEM/AddFEM SoE
AddFEM/AddFEM SoE
Allgemeine Daten
Abmessungen (H x B x T) in mm
295 x 75 x 209
Gewicht
2,8 kg
Versorgungsspannung
Überbrückung von Netzausfällen
Leistungsaufnahme
DC 24 V
10 ms (minimal)
20 W
PROFIBUS DP-Schnittstellen
Ausgänge gesamt
8
Stromausgabebereich
0 ... 20 mA (500 Ω)
unipolar
4 ... 20 mA (500 Ω)
Stromausgabebereich
±20 mA (500 Ω)
bipolar
±50 mA (300 Ω)
0,4 %
13 bit + Vorzeichen
Anzahl Schnittstellen
2
Max. Fehler (über den vollen Temperaturbereich)
Baudrate
12 Mbit/s
Auflösung A/D-Wandler
Max. Leitungslänge eines Bussegmentes
100 m
Zählimpulseingabe
(parametrierbar)
Anschließbare Last je Schnittstelle
5 V, maximal 80 mA
Anzahl Eingänge
3
Typ des Eingangs
Typ 1/2 nach IEC 1131-2
Spannungsbereich
DC ±33 V
0-Signalpegel
-28...+3V
1-Signalpegel
+8...+28V
Digitale Eingänge
(parametrierbar)
Anzahl
12
Typ der Eingänge
7
Analoge Ausgänge
(parametrierbar)
Typ 1 nach IEC 1131-2
Spannungsbereich
DC -30 ... +33 V
0-Signalpegel
DC -30 ... +5 V
1-Signalpegel
DC +11 ... +30 V
Potenzialtrennung
3 Gruppen je 4 Digitaleingänge
Anzeige
LED im Anzeigefeld
Digitale Ausgänge
(parametrierbar)
Bürde
1 ... 3 kΩ
Eingangsfrequenz (fin)
0 ... 20 kHz
Zählerauflösung
1/60 000 bezogen auf den Messwert
Aktualisierungsintervall
2 ms
Digitale Eingänge mit
Zeitstempel: AddFEM SoE
Anzahl
16
Anzahl
31
Typ der Ausgänge
Digitale Halbleiterausgänge
Zeitauflösung
1 ms
Nominelle Ausgangsspannung
DC 24 V
Zulassungen/Kennzeichnungen
Ausgangsspannung bei 0-Signal
<1V
UL_Recognition-Mark
Ausgangsspannung bei 1-Signal
Versorgungsspannung abzüglich
2V
Underwriters Laboratories (UL)
nach Standard UL 508
File E 85972
Nennausgangsstrom
500 mA
CSA-Certification-Mark
Kurzschlussfest
Ja
Canadian Standard Association
(CSA nach Standard C22.2 No.
142 File LR 63533)
M-Schlussüberwachung
Ja (interne Überwachung)
CE-Kennzeichnung
Potenzialtrennung
Ja (jeweils 8 Ausgänge mit gleichem Bezugspotenzial)
entsprechend der EU-Richtlinie
89/336/EWG "Elektromagnetische Verträglichkeit"
Qualitätssicherung
nach ISO 9001
Analoge Eingänge
(parametrierbar)
Eingänge gesamt
12
Stromeingang (fix)
6
Strom-/Spannungseingang
6
Messbereich Stromeingänge
(parametrierbar)
0 ... 20 mA
4 ... 20 mA
-30 ... +30 mA
Messbereich Spannungseingang
(parametrierbar)
0 ... 10 V
-10 ... +10 V
Eingangsimpedanz Strom
41,8 Ω
Eingangsimpedanz Spannung
100 kΩ
Max. Fehler (über den vollen Temperaturbereich)
0,2 % bezogen auf
Messbereichsendwert
Auflösung A/D-Wandler
13 bit + Vorzeichen
Wandlungsmethode
Sukzessive Approximation
7/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
AddFEM: Redundante Peripheriebaugruppe für
schnelle Reaktionszeiten
■ Technische Daten
AddFEM HART
AddFEM HART
Allgemeine Daten
Zulassungen/Kennzeichnungen
Abmessungen (H x B x T) in mm
295 x 75 x 209
Gewicht
2,8 kg
cULus-Zulassung
Underwriters Laboratories (UL)
nach Standard UL 508
Canadian Standard Association
(CSA nach Standard C 22.2
No. 142)
Versorgungsspannung
DC 24 V
Überbrückung von Netzausfällen
10 ms (minimal)
Leistungsaufnahme
20 W
CE-Kennzeichnung
entsprechend der EU-Richtlinie
89/336/EWG "Elektromagnetische Verträglichkeit"
Anzahl Schnittstellen
2
Baudrate
11 Mbit/s
cULus-hazardous locations -Zulassung
cULus-hazardous locationsZulassung für explosionsgefährdete Bereiche, Division 2 / Zone 2
Max. Leitungslänge eines Bussegmentes
100 m
FM-Zulassung
Anschließbare Last je Schnittstelle
5 V, maximal 80 mA
FM-Zulassung für explosionsgefährdete Bereiche, Division 2 /
Zone 2
ATEX-Bescheinigung
ATEX-Bescheinigung Zone 2
nach EN 50021 entsprechend
EU-Richtlinie 94/9/EWG (Explosionsschutz)
Qualitätssicherung
nach ISO 9001
Profibus-DP-Schnittstellen
Versorgung von Messumformern
mit 4-Leiter-Technik
Anzahl
8
Typ der Ausgänge
Digitale Halbleiterausgänge
Nominelle Ausgangsspannung
DC 24 V
Ausgangsspannung bei 0-Signal
<1V
Ausgangsspannung bei 1-Signal
Versorgungsspannung abzüglich
1V
Nennausgangsstrom
500 mA
Nennausgangsstrom bei 100 %
Gleichzeitigkeitsfaktor
250 mA
Kurzschlussfest
Ja
M-Schlussüberwachung
Ja (interne Überwachung)
Analoge Eingänge
(parametrierbar)
Stromeingänge
24
Messbereich Stromeingänge (parametrierbar)
0 ... 20 mA / 4... 20 mA
Eingangsimpedanz Strom
230 W
Max. Fehler (über den vollen Temperaturbereich)
0,25 % bezogen auf Messbereichsendwert
Auflösung A/D-Wandler
14 bit + Vorzeichen
Wandlungsmethode
Sukzessive Approximation
Analoge Ausgänge
(parametrierbar)
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Front End Module AddFEM
Redundante PROFIBUS DPPeripheriebaugruppe für schnelle
Reaktionszeiten, betreibbar an
Automatisierungssystemen des
Prozessleitsystems SIMATIC
PCS 7 V6/V7
6DL3 100-8AC
Front End Module AddFEM SoE
Redundante PROFIBUS DP-Peripheriebaugruppe für hochgenaue
Zeitstempelung, betreibbar an
Automatisierungssystemen des
Prozessleitsystems SIMATIC
PCS 7 V6/V7
6DL3 100-8AC03
Front End Module
AddFEM HART
Redundante PROFIBUS DP-Peripheriebaugruppe für HART-fähige
AI/AO, betreibbar an Automatisierungssystemen des Prozessleitsystems SIMATIC PCS 7 V6/V7
6DL3 200-8AA
Anschlusselemente für
AddFEM
Steckersatz
6DL9 900-8AA
6DL9 901-8AA
Stromaususgänge
8
Stromausgabebereich
0 ... 20 mA / 4 ... 20 mA
Redundanzverbindung
LWL-Leitung 1,6 m
Max. Fehler (über den vollen Temperaturbereich)
0,4 %
B) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99H
Auflösung D/A-Wandler
14 bit + Vorzeichen
HART-Protokoll
HART-Spezifikation
Rev 6.0
B)
B)
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-6053
Fax: +49 721 595-6525
E-Mail: [email protected]
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/9
7
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
Feldbarriere *-FB-Ex4.*:
Eigensicherer Verteilerblock
■ Übersicht
■ Aufbau
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Automatisierungssystem
PROFIBUS DP
Zone 2
DP/PA Link
oder DP/FF Link
Hauptleitung (Trunk) EEx e
Feldbarriere
4 x 40 mA EEx i
Stichleitung
7
Zone 1
Die Feldbarriere *-FB-Ex4.* ist ein eigensicherer Verteilerblock
für den Anschluss von bis zu 4 eigensicheren Feldbusteilnehmern über Stichleitungen (Spurs). Sie wird über nicht-eigensichere Anschlüsse an die Hauptleitung (Trunk) eines Feldbusses angeschlossen, dessen Physik der internationalen Norm
IEC 61158-2 entspricht. Dies kann sowohl ein PROFIBUS PA als
auch ein FOUNDATION Fieldbus H1 sein.
Hinweis:
Die Feldbarriere *-FB-Ex4.* kann in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5,
V6 und V7 eingesetzt werden.
■ Nutzen
7
7
7
7
7
7
7
7
7
Einsetzbar in Zone 1/21
Vier eigensichere, kurzschlussfeste Stichleitungsausgänge
mit je 40 mA für Leitungslängen bis max. 120 m
Galvanische Trennung zwischen dem nicht-eigensicheren
Feldbussegment (Hauptleitung) und den eigensicheren Feldbussegmenten (Stichleitungsausgänge)
Begrenzung des Kurzschlussstroms am Ausgang verhindert
den Ausfall weiterer Ausgänge
Verwendung kostengünstiger Stromversorgungen/Netzübergänge ohne eigensichere Schnittstelle
Hohe Anzahl Feldbusteilnehmer pro Feldbussegment
Größere Busstrecken realisierbar als mit einem vollständig
eigensicheren Feldbus
Keine zusätzlichen Verteilerboxen notwendig
Wartungsarbeiten am Feldgerät während des Anlagenbetriebs möglich
7/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Feldbarriere *-FB-Ex4.* montiert in verschiedenen Gehäusevarianten
Die Feldbarriere *-FB-Ex4.* kann in einem Feldgehäuse aus Aluminium oder Edelstahl geliefert werden. Alternativ ist auch eine
Variante ohne Feldgehäuse erhältlich, die für die Montage auf einer DIN-Hutschiene im Schaltschrank geeignet ist.
Die Bezeichnung *-FB-Ex4.* der Feldbarriere ist zugleich Kern
der Bestellnummer. Sie lässt sich an den mit einem "*" gekennzeichneten Stellen weiter spezifizieren. Auf diese Weise können
je nach Applikation aus einem vorgegebenen Spektrum ausgewählt werden:
• Gehäusetyp
• Art der Kabelverbindung
• Anschlüsse für Haupt- und Stichleitung
Informationen hierzu sind direkt beim Hersteller erhältlich, siehe
"Weitere Info".
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
Feldbarriere *-FB-Ex4.*:
Eigensicherer Verteilerblock
■ Funktion
■ Weitere Info
Die Feldbarriere *-FB-Ex4.* ist für den Einsatz in Zone 1/21 zertifiziert. Eine in "erhöhter Sicherheit" (EEx e) ausgeführte Hauptleitung verbindet die Feldbarrieren in dieser Zone über ihre
Eex e-Klemmen mit einem nicht-eigensicheren Netzübergang.
Dies ermöglicht einen hohen Versorgungsstrom im Feldbussegment. Die Hauptleitung benötigt an ihrem Ende einen Busabschluss. Zu diesem Zweck ist in der Feldbarriere ein zuschaltbarer Abschlusswiderstand integriert.
Die Feldbarriere trennt die 4 eigensicheren (EEx ia IIC) und
kurzschlussfesten Stichleitungsausgänge galvanisch von der
Hauptleitung. Die Ausgänge entsprechen der IEC 60079-27 und
erfüllen die FISCO-Kriterien. Für die eigensichere Energieversorgung der Feldbusteilnehmer stehen pro Ausgang 40 mA zur
Verfügung. Die Begrenzung von Strom und Spannung an jedem
Ausgang verhindert, dass bei einem Fehler an einem Ausgang
das gesamte Feldbussegment ausfällt. Die Stichleitungen können bis zu 120 m lang sein. Einen Abschlusswiderstand für den
Busabschluss benötigen sie nicht.
Pepperl + Fuchs GmbH
Königsberger Allee 87
68307 Mannheim
Deutschland
Tel.: +49 621 776 - 2222
Fax: +49 621 776 - 1000
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.pepperl-fuchs.de
Durch den geringen Installationsaufwand, die einfache Anschlusstechnik und die hohe Flexibilität erweisen sich Feldbusarchitekturen mit Feldbarrieren als sehr effizient, insbesondere für die Planung, Installation und Wartung.
■ Maßzeichnungen
7
Anschlüsse für das nicht-eigensichere Feldbussegment
Hauptleitung
Trunk IN Trunk OUT
4-
3+
5S
7-
8+
6S
2B 1B
PA
S1
U
grün
U, I
U, I
U, I
rot
U, I
rot
1
rot
2
3
10+ 11- 12S
13+ 14- 15S
16+ 17- 18S
Ausgang 1
Ausgang 2
Ausgang 3
rot
4
19+ 20- 21S
Ausgang 4
Ausgänge
S1: Feldbusabschluss,
zuschaltbar
Anschlüsse für eigensichere Feldgeräte
Blockschaltbild der Feldbarriere *-FB-Ex4.*
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/11
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
AirLINE Ex:
Pneumatikinsel zur Integration in ET 200iSP
■ Übersicht
■ Aufbau
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Im Kontext der Pneumatikinsel AirLINE Ex 8650 wird jede anreihbare Baugruppe, die aus Terminalmodul, Funktionsmodul und
Pneumatikmodul besteht, als "Scheibe" bezeichnet.
Bei den Ventilscheiben wird das Terminalmodul, das die stehende Verdrahtung trägt, mit einem elektronischen (oben) und
einem pneumatischen Grundmodul (unten) bestückt. Auf diesen
werden dann die Ventile montiert.
7
AirLINE Ex 8650 ist eine speziell für das dezentrale Peripheriesystem ET 200iSP von SIMATIC PCS 7 entwickelte Pneumatikinsel, die Prozess- und Fertigungsabläufe in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1/21 pneumatisch steuern kann.
Durch Integration der Pneumatikinsel in die ET 200iSP-Station
werden deren elektrische I/O-Funktionen mit pneumatischen
3/2- oder 5/2-Wege-Steuerungsfunktionen erweitert.
Pneumatische Funktionen senken die Kosten für die Verdrahtung und deren Dokumentation. Sie sind Platz sparend, vereinfachen den Eigensicherheitsnachweis und wirken sich günstig
auf die Verlustleistung und die damit verbundene Eigenerwärmung aus.
Typische Anwendungsbereiche sind die Prozess- und Fertigungsautomatisierung in der Biotechnologie sowie in der pharmazeutischen und chemischen Industrie.
Hinweis:
Als integraler Bestandteil des ET 200iSP kann die Pneumatikinsel
AirLINE Ex 8650 in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6.1 oder V7 eingesetzt werden. Die Einbindung erfolgt über das Interfacemodul IM 152-1
der ET 200iSP-Station. Sie wird unterstützt per Gerätestammdatendatei
(GSD), Electronic Device Description (EDD) und Hardware Support
Package (HSP).
Aufbau einer Ventilscheibe
Die Ventile und deren Elektronikmodule sind eigensicher (EEx-i)
ausgeführt. Im Servicefall können sie während des laufenden
Betriebs ausgetauscht werden. Dazu lassen sie sich ganz einfach nach vorn entnehmen.
Über pneumatische Anschlussscheiben wird die Pneumatikinsel
AirLINE Ex 8650 mit dem Medium (Druckluft) versorgt und die
entstehende Abluft abgeführt. Jeweils eine Anschlussscheibe
schließt die pneumatische Backplane links und rechts zu den
elektrischen Modulen der ET 200iSP hin ab. Dazwischen können
Ventilscheiben für die beiden verfügbaren Luftleistungen
300 l/min und 700 l/min beliebig gemischt werden.
Je nach Ausbau lassen sich mit weiteren pneumatischen Anschlussscheiben zur Zwischeneinspeisung kleinere Versorgungssegmente bilden. Damit ist es möglich, auch in kritischen
Situationen die Luftleistung aller Ventile sicherzustellen sowie
Segmente für unterschiedliche Drücke zu bilden.
Ein Konfigurator der Firma Bürkert Fluid Control Systems unterstützt Sie bei der Auswahl und der Zusammenstellung der Komponenten und liefert Ihnen im Ergebnis die Dokumentation, die
Materialliste, die Abmessungen und verschiedene Abbildungen
zu Ihrer Konfiguration.
7/12
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
AirLINE Ex:
Pneumatikinsel zur Integration in ET 200iSP
■ Funktion
■ Weitere Info
Mit der Pneumatikinsel AirLINE Ex 8650 sind 3/2- und 5/2-WegeFunktionen zur Ansteuerung von Prozessventilen, einfach oder
doppelt wirkenden Pneumatikzylindern, Hub- oder Drehantrieben etc. realisierbar. Die Ventilscheiben für Luftleistungen von
300 l/min oder 700 l/min wirken wie digitale Ausgangsmodule.
Sie wandeln die elektrischen Steuersignale des Interfacemoduls
in pneumatische Ausgangssignale um.
Bürkert Fluid Control Systems
Christian-Bürkert-Str. 13-17
74653 Ingelfingen
Deutschland
Die Ventile selbst haben eine geringe Leistungsaufnahme
und ermöglichen das Schalten hoher Drücke mit kurzen Schaltzeiten. Wahlweise sind sie mit oder ohne Hand-Not-Betätigung
erhältlich. Es gibt auch Varianten mit Rückschlagventil für die
Entlüftungsanschlüsse oder mit separater Steuerhilfsluft-Versorgung für den Einsatz im erweiteren Druckbereich. Mit optionalen
Schottelementen oder P-Absperrungen lässt sich die Konfiguration individuell anpassen.
E-Mail: [email protected]
Tel.: +49 7940 10 - 0
Fax: +49 7940 10 - 204
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.buerkert.com
Abhängig von den verwendeten Ventiltypen können je Station
bis zu 88 Ventilfunktionen konfiguriert werden.
Die Elektronikmodule der Ventilscheiben zeigen den Modulstatus (Sammelfehleranzeige) und den Kanalstatus (Kanal offen/
kurzgeschlossen) per LED an. Status und Schaltspielzähler der
Kanäle sind via PROFIBUS auslesbar.
■ Technische Daten
7
AirLINE Ex
Max. Anzahl Ventilfunktionen
88 (je nach Ventiltyp)
Max. Breite der gesamten Station
1070 mm
Nenndurchfluss
300 l/min oder 700 l/min
Druckbereich
0 … 8 bar
Umgebungstemperatur im Betrieb
• Bei waagerechtem Einbau
0 … 55 °C
• Alle anderen Einbaulagen
0 … 50 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung
-40 … +70 °C
Schutzart
IP 30
Zulassungen
KEMA 06 ATEX 0092, KEMA 06
ATEX 0093, IEC Ex KEM 07.0032,
IEC Ex KEM 07.0033,
FM in Bearbeitung
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
7/13
© Siemens AG 2008
Dezentrale Peripherie am PROFIBUS
SIMATIC RF: RFID-Systeme
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
RFID-Systeme SIMATIC RF mit einem Tag-Speicher von bis zu
64 KByte können sehr vielfältig parametriert werden. Ein Applikationsbeispiel mit einem CFC-Baustein auf der CD "RFID Systems Software & Documentation" (in Vorbereitung) unterstützt
Sie dabei effektiv. Um die volle Funktionalität des RFID-Systems
für SIMATIC PCS 7 zu erschließen, lässt sich dieses Beispiel bei
Bedarf abändern und erweitern. Ein kundenoptimierter CFCBaustein kann aber auch durch direktes Aufsetzen auf den
Funktionsbausteinen FB/FC 45 erstellt werden.
■ Auswahl- und Bestelldaten
7
Radio Frequency Identification (RFID)-Systeme zur berührungslosen Identifizierung und Lokalisierung von Produkten sowie zur
automatischen Erfassung und Speicherung von Daten haben
sich in der Automatisierung bereits auf vielfältige Weise bewährt.
Solche Systeme verfügen über mobile Datenspeicher (Tags) zur
Kennzeichnung von Produkten und Lesegeräte zum Auslesen
der Tags.
Über die RFID-Systeme SIMATIC RF von Siemens lässt sich der
Materialfluss sowie die gesamte Logistikkette perfekt steuern
und optimieren. Auch für das Behälter-Management und das
Asset Management sind sie hervorragend einsetzbar.
Hinweis:
Die Identifikationssysteme SIMATIC RF sind in Kombination mit SIMATIC
PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
6GT2 002-0ED00
Kommunikationsmodul
ASM 475
Für SIMATIC S7-300 und
ET 200M;
zum Anschluss von zwei Lesegeräten
6GT2 002-0GA10
RFID Systems Software &
Documentation auf CD
FB/FC für SIMATIC/PCS 7,
RFID-Dokumentation
6GT2 080-2AA10
B)
B) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99H
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Nürnberg
Tel.: +49 911 895 5775
Fax: +49 911 895 2725
E-Mail: [email protected]
■ Aufbau
Die RFID-Systeme SIMATIC RF bestehen aus aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten, deren Funktion und Leistung je
nach Aufgabenstellung variiert:
• Mobile Datenspeicher (Tags)
• Schreib-/Lesegeräte sowie mobile Handterminals
• Antennen
• Anschaltungen für den Anschluss an das Automatisierungssystem
• Software für die Systemintegration
Die Integration der RFID-Systeme SIMATIC RF in das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 ist auf verschiedene Arten möglich.
Dabei werden die RFID-Lesegeräte der Systeme RF300,
MOBY D/E/I/U über Kommunikationsmodule ASM 456 und
ASM 475/ET 200M in das Prozessleitsystem eingebunden.
ASM 456 und ASM 475/ET 200M kommunizieren via PROFIBUS
mit dem SIMATIC PCS 7-Automatisierungssystem.
7/14
Bestell-Nr.
Kommunikationsmodul
ASM 456
Zum Anschluss von zwei Lesegeräten direkt an PROFIBUS
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/simatic-sensors/rfid
■
© Siemens AG 2008
Simulation
8/2
Einführung
8/3
SIMBApro FAT:
Feldbussimulation
8/5
SIMIT:
Simulation Based Engineering
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Simulation
Einführung
■ Übersicht
26&OLHQWV0XOWL&OLHQWV
266HUYHU
$XWRPDWLVLH
UXQJVV\VWHPH
$66LPXODWLRQ
PLW63/&6,0
352),%86'3
)HOGEXV
6LPXODWLRQPLW
6,0%$SUR)$7
352),%863$
(70
)HOGJHU¦WH
/7
7
:7
/7
8
'\QDPLVFKH
$QODJHQVLPXODWLRQ
PLW6,0,7
8/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
5HDNWRU
Für Test und Simulation einer ganzen SIMATIC PCS 7-Anlage
oder einzelner prozessleittechnischer Ebenen (Automatisierungsebene, Feldebene ...) stehen derzeit folgende Produkte
zur Auswahl:
• S7-PLCSIM
SIMATIC PCS 7-Standardprodukt zum Funktionstest von
CFC/SFC-Anwenderprogrammen auf PC/PG;
Beschreibung und Bestelldaten siehe Hauptkatalog ST PCS 7
• SIMBApro FAT
SIMATIC PCS 7-Add On-Produkt zur Feldbussimulation
(PROFIBUS DP und PROFIBUS PA), einschließlich zahlreicher
Funktionen für den Factory Acceptance Test (FAT) auf Aggregateebene
• SIMIT
SIMATIC PCS 7-Add On-Produkt zur dynamischen Anlagensimulation, z. B. für den Gesamtanlagentest oder das Operatortraining.
© Siemens AG 2008
Simulation
SIMBApro FAT: Feldbussimulation
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
PCI-Technologie
Baudrate von max.12 Mbit/s für PROFIBUS DP
2 x 125 Slaves simulierbar
Redundanz oder 2 PROFIBUS DP-Busse
Normslaves und S7-Slaves
Bibliothek für Standardtypicals vorhanden
Erstellung eigener Simulationsfunktionen (Typicals)
Importfunktionen (HW Konfig, Symboltabelle)
Definition von Importfiltern
Generierung von Peripheriefehlern
Factory Acceptance Test auf Aggregateebene
Die PC-Baugruppe SIMBApro PCI simuliert das komplette Verhalten von Peripheriegeräten am Feldbus. Die Simulation erfolgt
rückwirkungsfrei, d. h. für den Busmaster ergibt sich kein Unterschied in der Kommunikation mit realen und simulierten Peripheriegeräten. Während des Factory Acceptance Tests kann so die
gesamte Automatisierungsstruktur von der Operator Station bis
zur Treiberverschaltung und die Hardwarekonfiguration getestet
werden.
Das System zur Feldbussimulation mit zahlreichen
Funktionen für den Factory Acceptance Test (FAT)
SIMBApro FAT basiert auf dem Simulationssystem SIMBApro
PCI. Es ermöglicht die Simulation der dezentralen Peripherie
(PROFIBUS DP und PA) bis hin zur Aggregateebene.
Für den Factory Acceptance Test von Anlagen sind Aggregatetypicals (Ventile, Motoren, etc.) bereits vorgefertigt.
Importfunktionen für Peripherieaufbau (HW Konfig) und für Aggregateverschaltungen (Symboltabelle) erlauben ein komfortables und schnelles Erstellen von FAT-Lösungen.
Hinweis:
SIMBApro FAT ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Projektierung/Engineering
• Früherkennung und Beseitigung von Projektierungsfehlern
• Frühzeitiger Test von projektspezifischen Bausteinen (technologische Funktion, Meldeverhalten)
• Frühzeitiger Test von Musterlösungen (z. B. Schrittketten)
Factory Acceptance Test
• Verkürzung der Inbetriebsetzungsdauer durch geprüfte Projektierung
• Test ohne Änderung der Originalsoftware
• Test elementarer Automatisierungsfunktionen (Mess- und Regelkreise, Schaltfunktion)
• Durchgängiger Test (Integrationstest) der gesamten Automatisierungsarchitektur
• Test sicherheitsrelevanter Funktionen (Notabschaltungen)
• Dokumentation der Testergebnisse
• Simulationswerkzeuge wie SIMIT zur Anlagensimulation koppelbar
Die Simulation der dezentralen Peripherie ist bei SIMBApro FAT
um Funktionen für den Factory Acceptance Test (FAT) erweitert.
Mit dem PC-Programm können Aggregaterückmeldungen
(Ventile, Pumpen, Schalter) zeitsparend durch Import aus der
STEP 7 / PCS 7 Symboltabelle generiert werden. Neben dem
normalen Anlagenbetrieb lassen sich auch Fehlerzustände
simulieren. Angefangen von ausbleibenden oder falschen
Rückmeldungen bis hin zu Peripheriefehlern (Modul-, Stations-,
Strangausfall) stehen alle Diagnosemöglichkeiten des
PROFIBUS zur Verfügung.
Zur schnellen und problemlosen Simulation von Aggregaten bietet SIMBApro FAT eine Bibliothek mit leicht konfigurierbaren
Aggregatetypicals. Rückmeldungen von Ventilen, Motoren usw.
lassen sich damit auf einfache Weise erzeugen. Durch den Import einer Symboltabelle kann dieser Vorgang automatisiert werden. Der Aufbau einer Simulation für den Factory Acceptance
Test (FAT) ist mit geringem Zeitaufwand möglich.
Der Anwender hat auch die Möglichkeit, eigene Bibliothekselemente zu erstellen, um spezielle Anforderungen seiner Anlage
zu berücksichtigen. Gehen die Anforderungen an die Simulation
über FAT-Funktionen hinaus (z. B. beim Gesamtanlagentest),
kann über eine API-Schnittstelle ein Anlagensimulationssystem
(z. B. SIMIT) lesend und schreibend auf die Daten der Peripherie zugreifen.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
8/3
8
© Siemens AG 2008
Simulation
SIMBApro FAT: Feldbussimulation
■ Auswahl- und Bestelldaten
■ Weitere Info
Bestell-Nr.
SIMBApro PCI
8
B)
1-kanalig für 1 PROFIBUSStrang mit max.
125 PROFIBUS DP-Slaves
• Zyklischer Datenverkehr
• Diagnosefunktionen
• Nachladbare Gerätefunktionen
z. B. SIMOCODE, SIMOVERT,
DANFOSS, ABB, CEAG,
Pepperl & Fuchs
• Simulation der SIMATIC S7-/
PCS 7-Slaves (z. B. ET 200) mit
den spezifischen SIMATICFunktionen
• Simulation von DP/PA Links und
DP/PA Kopplern
9AE4 100-1CC00
2-kanalig für 2 PROFIBUSStränge mit jeweils max.
125 PROFIBUS DP-Slaves
• Zyklischer Datenverkehr
• Diagnosefunktionen V1.0, V1.1
• Nachladbare Gerätefunktionen
z.B. SIMOCODE, SIMOVERT,
DANFOSS, ABB, CEAG,
Pepperl & Fuchs
• Simulation der SIMATIC S7/PCS 7-Slaves (z. B. ET 200) mit
den spezifischen SIMATICFunktionen
• Simulation der SIMATIC-Redundanz-Funktionen
9AE4 100-1CD00
B)
1-kanalig für 1 PROFIBUSStrang mit max.
125 PROFIBUS PA-Slaves
• Simulation am physikalischen
PROFIBUS PA-Strang
• Simulation der spezifischen
PROFIBUS PA-Profile (Aktoren,
Sensoren)
9AE4 100-1CE00
B)
Dienstleistungen rund um die
Simulation
• Unterstützung und Beratung
• Auswahl von Simulationstools
• Strategie für Umsetzung der
Simulation
• Erstellung von Simulationslösungen zum Pauschalpreis
auf Anfrage
Tel.: +49 721 595-6380
Fax: +49 721 595-6383
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/SimbaPro
B) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99H
8/4
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Simulation
SIMIT: Simulation Based Engineering
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
SIMIT ist eine leistungsfähige Simulationsplattform, die über offene Schnittstellen in das SIMATIC PCS 7-Engineering integriert
ist, durch den modularen Aufbau aber offen für Erweiterungen
der Funktionalität bleibt. Um Simulationen mit SIMIT erstellen
und einsetzen zu könnnen, braucht man kein Spezialist zu sein.
Es wird lediglich die grafische Oberfläche von SIMIT bedient,
alle mathematischen und informatischen Prozeduren einer Simulation erledigt SIMIT unsichtbar im Hintergrund.
SIMIT stellt als Plattform für die virtuelle Inbetriebsetzung von
SIMATIC-Anwendersoftware ein großes Leistungsspektrum zur
Verfügung: so lässt sich SIMIT einerseits für Signaltests automatisch konfigurieren, andererseits können mit SIMIT beliebig komplexe Prozesse und ganze Anlagen in Echtzeit simuliert werden.
Vom einfachen SPS-Signaltest per Knopfdruck über den Test der
Antriebsebene bis zur physikalischen Nachbildung des Prozessverhaltens für den Gesamtanlagentest oder für das Operatortraining bietet SIMIT das passende Simulationsumfeld.
SIMIT ist so konzipiert, dass es sich in Funktionalität und Umfang
ganz an individuelle Bedürfnisse anpassen lässt. Schon mit dem
Basissystem stehen leistungsfähige Simulationsfunktionen zur
Verfügung. Durch Hardware- und Softwaremodule lässt sich der
Funktionsumfang von SIMIT spezifisch erweitern.
Sinnvolle Automatismen unterstützen die Simulation. So genügt
der Import der Symboltabelle oder einer Liste der Signalnamen
zur automatischen Konfiguration der Signalkopplungen. Wird in
SIMATIC PCS 7-Projekten der Import/Export-Assistent (IEA) eingesetzt, dann lassen sich die IEA-Dateien in SIMIT zum automatischen Aufbau einer Simulationsumgebung nutzen. Die zu
SIMATIC PCS 7 passenden Standardvorlagen sind bereits in
SIMIT enthalten.
Mit SIMIT lässt sich eine Simulation durch einfaches "Zusammenfügen" einzelner Komponenten auf einer grafischen Oberfläche erstellen. Die vordefinierten Komponenten werden dazu
aus einer Bibliothek entnommen, miteinander verbunden und
parametriert.
Engineering auf dem PC mit SIMIT
Das in SIMATIC PCS 7 erstellte SIMATIC-Anwenderprogramm
wird in die SPS-Simulation S7-PLCSIM geladen und erhält die simulierten E/A-Signale über die PLCSIM-Kopplung aus SIMIT.
Die automatische Konfiguration der Schnittstelle in SIMIT erfolgt
durch Import der Symboltabelle aus SIMATIC PCS 7. Über den
PCS 7 Import-/Export-Assistent (IEA) kann SIMIT die entsprechende Simulationsumgebung ebenfalls automatisch generieren. Verwendet werden dazu Simulationsvorlagen, die auf die
Automatisierungsmusterlösungen abgestimmt sind. Mit einem
Prozessmodell wird der komplette Wirkungskreis zwischen Automatisierung und Prozess(modell) geschlossen.
Wird die SIMATIC PCS 7-Operator Station mit PLCSIM gekoppelt, kann die komplette Automatisierungsfunktion vom Sensor
über das Automatisierungssystem bis zum Visualisierungssystem und zurück bis zum Aktor bereits am SIMATIC PCS 7-Engineering System im technischen Büro getestet werden, ohne
dass die Automatisierungshardware real vorhanden ist.
PCS 7 Engineering
Symboltabelle
Hinweis:
SIMIT ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
8
PCS 7 HMI
AnwenderSoftware
Geräte (IEA)
S7-PLCSIM
Signale
Aktorik
& Sensorik
Prozess
SIMIT
Factory Acceptance Test (FAT) der Gesamtanlage mit SIMIT
Der Factory Acceptance Test (FAT) umfasst den Test der
gesamten Automatisierung. Dabei werden die realen Automatisierungssysteme (SIMATIC S7-Controller) mit der SIMATIC-Anwendersoftware geladen. SIMIT simuliert dann die Ein-/Ausgangssignale sowie die Instrumentierung und die Feldgeräte.
Die Simulationswerte werden als PROFIBUS DP-Telegramme
über die SIMIT-Anschaltungen (IM-1, IM-2) an die einzelnen Automatisierungssysteme übertragen. Die Kopplung von SIMIT mit
der Automatisierungsebene wird automatisch aus der SIMATIC
PCS 7-Hardwarekonfiguration erstellt. Wie bereits beim Engineering auf dem PC beschrieben, können auch die Mechanismen des IEA zur automatischen Generierung der Testumgebung genutzt werden. Wenn SIMIT darüber hinaus auch noch
die Prozesssimulation übernimmt, dann wird aus dem FAT ein
Anlagentest. Am virtuellen Prozess kann bereits in einer frühen
Projektphase eine Inbetriebsetzung erfolgen.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
8/5
© Siemens AG 2008
Simulation
SIMIT: Simulation Based Engineering
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Basissystem
PCS 7 Engineering
HardwareKonfiguration
PCS 7 HMI
AnwenderSoftware
Geräte (IEA)
Signale
Aktorik
& Sensorik
Prozess
SIMIT
8
Trainingssimulationen mit SIMIT
SIMIT bildet im Zusammenspiel mit SIMATIC PCS 7 und
S7-PLCSIM die Simulationsplattform für ein Trainingssystem.
Das Anlagenbetriebspersonal kann so trainiert werden, noch
bevor die reale Anlage voll funktionsfähig zur Verfügung steht.
Die eingesetzten Simulationsmodelle liefern unter verschiedenen Betriebsbedingungen (z. B. beim An- und Abfahren, bei sicherheitsgerichteten Abschaltungen, etc.) ein realistisches Verhalten der Anlage. Bei Bedarf können auch Spezialsimulatoren
über die standardisierte OPC Client-/Server-Kopplung mit SIMIT
gekoppelt werden.
Zusätzliche Features
Neben der Standardbibliothek steht mit FlowNet eine umfangreiche Bibliothek für die Simulation von Stoffströmen in Einstoffsystemen zur Verfügung. Über Editierumgebungen lassen sich eigene Bibliothekskomponenten oder Makrokomponenten
erstellen. Animierte, freie Grafik sowie Kurvenfenster zur Visualisierung von Simulationswerten runden das Leistungsspektrum
von SIMIT ab.
SIMIT Basic
SIMIT Basissystem für Windows
2000/XP Professional, 2-sprachig
(deutsch, englisch)
9AP1 413-2AA40
D)
SIMIT ATS
Vorzugskonfiguration für den Test
von PCS7-Anwendersoftware,
bestehend aus:
• SIMIT Basic (9AP1 413-2AA40)
• PROFIBUS DP-Kopplung (9AP1
434-2AA10)
• MCE (9AP1 440-2AA10)
• DGE (9AP1 442-2AA10)
9AP1 414-2AA30
D)
MPI-Kopplung
Software-Modul zur Ankopplung
von SIMIT an SIMATIC S7-Steuerungen über die MPI-Schnittstelle
Nur in Verbindung mit MPI-Karte
oder MPI-Adapter (USB, RS 232)
einsetzbar!
9AP1 430-2AA10
C)
OPC Server-Kopplung
Software-Modul zur Ankopplung
von SIMIT an OPC-fähige Clients
9AP1 431-2AA10
D)
OPC Client-Kopplung
Software-Modul zur Ankopplung
von SIMIT an OPC-fähige Server
9AP1 432-2AA10
C)
PLCSIM-Kopplung
Software-Modul zur Ankopplung
von SIMIT an S7-PLCSIM
Nur in Verbindung mit S7-PLCSIM
ab Version 5.2 einsetzbar!
9AP1 433-2AA10
PROFIBUS DP-Kopplung
Software-Modul zur Ankopplung
von SIMIT an den PROFIBUS DP
von SIMATIC S7-Automatisierungsgeräten
Nur einsetzbar für und zusammen
mit SIMIT-Anschaltungen 9AP2
423-2AA10 und 9AP2 4242AA10!
9AP1 434-2AA10
SIMIT-Kopplungen
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
8/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
D)
© Siemens AG 2008
Simulation
SIMIT: Simulation Based Engineering
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SIMIT-Erweiterungen
Bestell-Nr.
SIMIT-Anschaltungen
ACI
Auto Control Interface, SIMITErweiterungsmodul zur Erstellung und Durchführung von automatisierten Simulationsläufen
9AP1 436-2AA10
MCE
Macro Component Editor, SIMITErweiterungsmodul zur Erstellung von Makros aus Standardbibliothekselementen
9AP1 440-2AA10
CTE
Component Type Editor, SIMITErweiterungsmodul zur Erstellung von Bibliotheken und Bibliothekselementen
9AP1 441-2AA10
DGE
Dynamic Graphics Editor, SIMITErweiterungsmodul zur grafischen Bearbeitung von Modellplänen und Bedienbildern;
animierte Grafiken
9AP1 442-2AA10
TME
Trend & Message-Editor, SIMITErweiterungsmodul zur grafischen Darstellung von Signalverläufen und zur Anzeige von
Meldungen
9AP1 443-2AA10
SMD
Structured Model Diagrams,
SIMIT-Erweiterungsmodul zur
Erstellung von Modellen aus Templates und Tabellen (PCS 7
Import-Export-Assistent)
9AP1 444-2AA10
IM-1
Anschaltung für SIMIT zur Simulation von PROFIBUS DP-Slaves:
1-kanalige PCI-Einsteckkarte zur
Simulation für einen DP-Strang
mit maximal 125 DP-Slaves; baugleich mit SIMBApro PCI
Nur einsetzbar mit
PROFIBUS DP-Kopplungsmodul
9AP1 434-2AA10!
9AP2 423-2AA10
IM-2
Anschaltung für SIMIT zur Simulation von PROFIBUS DP-Slaves:
2-kanalige PCI-Einsteckkarte
zur Simulation für zwei DPStränge mit jeweils maximal
125 DP-Slaves; baugleich mit
SIMBApro PCI
Nur einsetzbar mit
PROFIBUS DP-Kopplungsmodul
9AP1 434-2AA10!
9AP2 424-2AA10
D)
Service
Softwarepflegevertrag
Lieferung von Updates und
Upgrades, Zugang zur SIMITHotline
9AP1 470-2AD00
SIMIT Consulting
Tageweise Beratung, kundenspezifische Schulungen
9AP1 471-2AD00
8
D) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 5D992B1
■ Weitere Info
SIMIT-Bibliothek
FlowNet
SIMIT-Bibliothek für die Modellierung von Stoffströmen in Einstoffsystemen mit Hilfe von
Flussnetzen; enthält verfahrenstechnische Komponenten für die
Modellierung wie Aggregate,
Behälter, Pumpen, Rohre, etc.
■ Auswahl- und Bestelldaten
9AP1 450-2AA10
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 9131 7 43406
Fax: +49 9131 7 44060
E-Mail: [email protected]
Dokumentation
Komplette Dokumentation in elektronischer Form (PDF-Dateien)
mit Software SIMIT Basic auf
CD-ROM; auf Anfrage auch in
Papierform lieferbar
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.de/simit
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■
8/7
© Siemens AG 2008
Simulation
8
8/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Diagnose
9/2
BANY:
Busanalyse für SIMATIC-Ethernetund PROFIBUS-Netzwerke
9/4
Amprolyzer:
Busmonitor zur
PROFIBUS-Diagnose
9/5
Systemdiagnose für
PROFIBUS DP/PA-Slaves
9/7
ibaPDA/ibaAnalyzer:
Störfolgeprotokoll Aufzeichnung und Analyse
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Diagnose
BANY: Busanalyse für SIMATIC-Ethernet- und
PROFIBUS-Netzwerke
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
BANY ist ein auf Microsoft Windows basierendes Werkzeug
zur Dokumentation, Diagnose, Aufzeichnung und Analyse Ihrer
SIMATIC S7-/PCS 7-Ethernet- und -PROFIBUS-Netzwerke. Die
Funktionalität für die Analyse-, Diagnose- und Dokumentation
der Ethernet- und PROFIBUS-Netzwerke ist wie folgt auf zwei
voneinander unabhängige Programmpakete verteilt, die sowohl
einzeln als auch in Form eines Bundles angeboten werden.
Hinweis:
BANY ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 einsetzbar.
■ Aufbau
BANY PROFIBUS
BANY PROFIBUS
• Die Busdiagnose stellt Ihnen Informationen zur Suche nach
Fehlern in PROFIBUS-Netzwerken zur Verfügung. Daten wie
Buslast oder Lifelist werden online ausgewertet und angezeigt.
• Die Busanalyse zeichnet den Telegrammverkehr über einen
oder mehrere PROFIBUSse synchron auf und interpretiert die
Telegramme über alle Ebenen hinweg, einschließlich SIMATIC
S7/PCS 7. Umfangreiche Trigger-, Filter- und Sortierfunktionen
ermöglichen die schnelle Eingrenzung und Lokalisierung von
Fehlern.
■ Funktion
BANYnet Ethernet
9
BANYnet Ethernet
BANYnet Ethernet
• Der Anlagenmanager von BANYnet Ethernet bietet Ihnen mit
der Verwaltung von IP- und MAC-Adressen, automatischer
Generierung des Anlagenbildes sowie Import- und Exportfunktionen wertvolle Hilfe bei der Projektierung Ihrer Anlage.
• Die Anlagendiagnose liest die Projektierungsdaten sowie umfassende Telegrammtypen- und Fehlerstatistiken aus den
SNMP fähigen Netzkomponenten aus und stellt Ihnen Informationen zur Suche nach Fehlern im Ethernet Netzwerk zur
Verfügung. Daten wie Buslast oder Lifelist werden online ausgewertet und angezeigt.
• Die Busanalyse zeichnet den Telegrammverkehr über einen
oder mehrere Ethernet-Busse synchron auf und interpretiert
die Telegramme über alle Ebenen hinweg, einschließlich
SIMATIC S7/PCS 7. Umfangreiche Trigger-, Filter- und Sortierfunktionen ermöglichen die schnelle Eingrenzung und Lokalisierung von Fehlern.
9/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Der Anlagenmanager dient zur Konfiguration des Anlagenaufbaus. Sämtliche Informationen werden in Datenstrukturen angelegt. Eine Import-/Export-Funktion ermöglicht den Datenaustausch mit anderen Programmen. Aus den Datenstrukturen wird
automatisch eine komfortable Anlagenübersicht generiert. Der
Anlagenmanager kann somit sowohl zur Dokumentation als
auch zur Projektierung von Ethernet-Netzwerken verwendet werden. Tabellen geben eine detaillierte Auskunft über die Eigenschaften der Teilnehmer. Zu Dokumentationszwecken können
den einzelnen Teilnehmern/Knoten ausserdem beliebige Informationen zugewiesen werden.
Die Anlagendiagnose fragt Systemdaten von SNMP-fähigen
Netzknoten (z. B. Switches, PCs) ab und gibt dem Anwender
damit Auskunft über die projektierten Teilnehmer. Zur Lokalisierung von Fehlern im Ethernet-Netzwerk bieten die Buslastanzeige der einzelnen Ports (numerisch oder grafisch) und die Teilnehmerliste eine sehr gute Hilfe.
Statistikfunktionen geben Auskunft über die Anzahl der einzelnen Telegrammtypen (Paketlängen, Telegramm- und Fehlertypen etc.). Die vom Switch gesendeten Ereignisse (Traps) lassen
sich in einer Liste anzeigen.
Ausserdem wird die Parametrierung von OSM/ESM unterstützt,
z. B. IP-Adresse, Portkonfiguration oder Firmware-Update.
Die Busanalyse ermöglicht mit dem integrierten BANYmon die
komfortable Analyse von Aufzeichnungsdateien (Import/Export
von Netmon- oder Snifferdateien ist ebenfalls möglich). Fehler
lassen sich anhand vordefinierter oder selbst erstellter Filterund Sortierfunktionen schnell eingrenzen und lokalisieren. Nach
dem Anklicken eines aufgelisteten Telegramms erfolgt die Ausgabe der zugehörigen Detailinformationen. SIMATIC S7-/PCS 7spezifische Telegramme werden ihrem Typ entsprechend interpretiert und dargestellt (z. B. Redundanztelegramme, Alarm-8Telegramme etc.).
© Siemens AG 2008
Diagnose
BANY: Busanalyse für SIMATIC-Ethernet- und
PROFIBUS-Netzwerke
BANY PROFIBUS
Die Busdiagnose liefert spezielle Informationen über den Bus
und die dazugehörigen Teilnehmer. Mittels einer Lifelist kann jederzeit überprüft werden, welche Teilnehmer sich am Bus befinden, und wer davon Master oder Slave ist. Die Buslastmessung
gibt Auskunft über Bus-Engpässe sowie noch verfügbare Reserven. Die aufgezeichneten Telegramme werden entsprechend
ihres Typs interpretiert (z. B. DP, FDL, DPV1 oder DPV2) und in
Statistiken verarbeitet.
Die Busanalyse ermöglicht die Aufzeichnung, die Sicherung
und die komfortable Analyse von Busereignissen. Sie unterstützt
alle Baudraten von 9,6 kBaud bis 12 MBaud und ermittelt diese
automatisch. Die Aufzeichnung kann in einen linearen Puffer
oder einen Umlaufpuffer wählbarer Größe erfolgen. Auf diese
Weise ist eine Langzeitaufzeichnung möglich. Start und Ende
der Aufzeichnung sind mit Hilfe von Triggern automatisierbar. Mit
vordefinierten oder selbst erstellten Filter- und Sortierfunktionen
lassen sich die Datenmengen während der Aufzeichnung reduzieren und Fehler bei der anschließenden Analyse leicht eingrenzen. Nach dem Anklicken eines aufgelisteten Telegramms
werden dessen Detailinformationen ausgegeben. Interpretation
und Darstellung der SIMATIC S7-/PCS 7-spezifischen Telegramme sind abhängig von ihrem Typ (z. B. Redundanztelegramme, Alarm-8-Telegramme etc.). Interpretiert werden folgende Protokolle: DP, FDL, DPV1, DPV2, FMS und S7.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
BANYnet Ethernet
Busanalyse und -diagnose für
SIMATIC-Ethernet-Netzwerke
Programmpaket für PC/PG mit
Microsoft Windows NT/2000/XP
und elektronische Dokumentation
auf CD, 2-sprachig (deutsch,
englisch)
• Softwareschutz über Parallel-/
Seriell-Dongle
9AE4 100-1DA00
C)
• Softwareschutz über USBDongle
9AE4 100-1DB00
C)
BANY PROFIBUS
Busanalyse und -diagnose für
PROFIBUS-Netzwerke
Programmpaket für PC/PG mit
Microsoft Windows 2000/XP und
elektronische Dokumentation auf
CD, 2-sprachig (deutsch, englisch)
• Softwareschutz über Parallel-/
Seriell-Dongle
auf Anfrage
• Softwareschutz über USBDongle
9AE4 100-1DE00
Die BANY-Eigenschaft, mehrere Aufzeichnungen parallel auszuführen, ist zur Redundanz-Analyse einsetzbar. BANY PROFIBUS
wird dazu an den redundanten Bussträngen angeschlossen. Da
die aufgezeichneten Telegramme mit synchronen Zeitstempeln
versehen sind, kann der Kommunikationsfluss komfortabel verglichen werden. Dies ermöglicht eine schnelle und zielsichere
Lokalisierung von Redundanzproblemen.
BANYnet – Busanalyse und
-diagnose für Ethernet- und
PROFIBUS-Netzwerke
Programmpaket für PC/PG mit
Microsoft Windows 2000/XP und
elektronische Dokumentation auf
CD, 2-sprachig (deutsch, englisch)
Hinweis:
Der Rechner mit dem Programmpaket BANY PROFIBUS benötigt für den PROFIBUS-Anschluss einen Kommunikationsprozessor CP 5512 (PC-Card).
• Softwareschutz über Parallel-/
Seriell-Dongle
auf Anfrage
• Softwareschutz über USBDongle
9AE4 100-1DF00
Dienstleistung Netzwerkplanung, Anlagenanalyse/-diagnose vor Ort und BANYSchulung
auf Anfrage
Kommunikationsprozessor
CP 5512
für den PC/PG-Anschluss an
PROFIBUS oder MPI
6GK1 551-2AA00
C)
C)
9
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-6380
Fax: +49 721 595-6383
E-Mail: [email protected]
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
9/3
© Siemens AG 2008
Diagnose
Amprolyzer:
Busmonitor zur PROFIBUS-Diagnose
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Wesentliche Funktionen von Amprolyzer V3.2
• Telegrammaufzeichnungen mit Trigger- und Filtermöglichkeiten bezüglich Ereignissen und Telegramminhalten, inklusive
Zeitstempel
• Abspeichern und Exportieren der Telegrammaufzeichnungen
im Excel-Format
• Lifelist mit allen am Bus befindlichen PROFIBUS-Teilnehmern
• Übersichtsdiagnose mit den aktuellen Betriebszuständen der
Teilnehmer
• Busstatistik mit der Anzahl der Ereignisse, z.B. Timeouts oder
Telegramm-Wiederholungen
• Automatische Erkennung der Übertragungsrate
Systemvoraussetzung für Amprolyzer V3.2
• Freier Festplattenspeicher 10 MByte
• Betriebssystem Microsoft Windows 2000 (ab SP2) / Windows
XP Professional (Administratorrechte erforderlich)
• Microsoft Excel 2000/XP/2003
• Kommunikationsprozessor CP5611 (PCI)
Hinweis: SIMATIC Field PG, Power PG, PG720 und PG740
nutzen den CP5611 als integrierte PROFIBUS-Schnittstelle
• Ethernet-Schnittstelle
Der Amprolyzer setzt keine Installation von STEP 7 voraus.
STEP 7 und Amprolyzer können jedoch auf dem gleichen Rechner installiert sein.
■ Weitere Info
Siemens AG
ComDeC
Tel.: +49 911 750-2074
Fax: +49 911 750-2100
9
E-Mail: [email protected]
Der Busmonitor Amprolyzer V3.2 (Advanced Multicard
PROFIBUS AnaLYZER) ist eine leistungsfähige Software für die
PROFIBUS-Diagnose, die insbesondere für Inbetriebsetzer und
Servicetechniker zu empfehlen ist.
Hinweis:
Der Amprolyzer V3.2 ist bei SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 für die
PROFIBUS-Diagnose einsetzbar.
9/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/18818699
© Siemens AG 2008
Diagnose
Systemdiagnose für PROFIBUS DP/PA-Slaves
■ Übersicht
■ Nutzen
7
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
Der Operator in der Leitwarte benötigt nicht nur umfassende
Informationen über den automatisierten Prozess, sondern
auch Informationen über den Status der Leittechnik. Mit der
Systemdiagnose für PROFIBUS DP/PA-Slaves können auf
einer Operator Station die wesentlichsten Eigenschaften der
PROFIBUS DP/PA-Geräte diagnostiziert und angezeigt werden.
PROFIBUS DP-Mastersysteme können SIMATIC PCS 7-Automatisierungssysteme der Baureihe SIMATIC S7-400 sein, Standardsysteme ebenso wie hochverfügbare oder sicherheitsgerichtete Systeme.
Sämtliche Funktionen werden über einen zentralen AS-Baustein
und ein OS-Objekt (ActiveX-Control) zur Verfügung gestellt. Der
AS-Baustein erfasst die Informationen des projektierten Mastersystems und sendet diese Daten an das Operator System.
Das OS-Objekt zeigt den per SIMATIC PCS 7 Engineering System (AS-Engineering) projektierten PROFIBUS DP-Strang inklusive aller PROFIBUS DP-Teilnehmer in einer Übersichtsdarstellung an. Davon ausgehend sind folgende Detailansichten
aufrufbar:
• Übersicht und Statusanzeige der angeschlossenen
PROFIBUS PA-Slaves
• Übersicht der Geräte an einem Y-Link
• DP-Norm-Diagnoseinformationen aller PROFIBUS DP-Slaves
• Konfigurationsdaten aus dem AS-Engineering (z. B. Bestellnummer, Funktions- bzw. Ortskennzeichen)
• Topologieanzeige (möglich beim Einsatz eines Diagnoserepeaters)
Die zur Projektierung der PROFIBUS DP/PA-Übersichtsdarstellung und der Diagnoseinformationen benötigten Daten werden
aus der Hardware-Konfiguration (Automatisierungssysteme,
Buskomponenten, Prozessperipherie) des SIMATIC PCS 7-Projektes abgeleitet. Zusätzlicher Projektierungsaufwand und zusätzliches Engineering-Know-how sind nicht erforderlich. Nach
der Erstprojektierung wird die Engineeringumgebung nicht mehr
benötigt.
Hinweis:
Die Systemdiagnose für PROFIBUS DP/PA-Slaves ist in Kombination mit
SIMATIC PCS 7 V6 und V7 einsetzbar.
Mit dem PCS 7 Asset Management bietet SIMATIC PCS 7 ab
V6.1 auch durchgängige Instandhaltungsinformationen und
-funktionen für die Systemkomponenten der Anlage (Assets).
Dies sind neben intelligenten Feldgeräten, I/O-Baugruppen,
Feldbus und Controllern auch Netzwerkkomponenten und Anlagenbus sowie Server und Clients der Operator Systeme. Details
siehe Katalog ST PCS 7.
Online-Diagnose unabhängig von jeglichen Engineeringwerkzeugen
Alle im SIMATIC PCS 7 Engineering System bekannten
PROFIBUS DP/PA-Slaves visualisierbar
Alle relevanten Informationen über projektierte PROFIBUSSlaves verfügbar - schnell und verlässlich
Diagnostizierung von Diagnoserepeatern und Slaves hinter
Diagnoserepeatern
Wenige, einfache Projektierungsschritte
Verwendung der bei der Projektierung mit dem SIMATIC
PCS 7 Engineering System standardmäßig erstellten Projektierungsdaten (Export der Hardware-Konfiguration)
Einfaches Nachführen von Änderungen in der Hardwarekonfiguration - online und zu jeder Zeit
Anwender kann neue PROFIBUS DP-Geräte selbst importieren
Diagnosetexte und Farbgestaltung durch den Anwender jederzeit im ActiveX-Objekt änderbar
Diagnosepuffer zum Speichern aufgetretener Fehlermeldungen
■ Funktion
Diagnoseinformationen der PROFIBUS DP-Slaves
Über das OS-Objekt können die aktuellen Betriebszustände der
projektierten PROFIBUS DP-Slaves angezeigt und eventuell aufgetretene Fehlerzustände ausgewertet werden. Abhängig vom
gewünschten Funktionsumfang der Diagnose können dem zentralen AS-Baustein steuerungsseitig bis zu vier STEP 7-Bausteine nachgeschaltet werden. Die STEP 7-Bausteine erfassen
unterschiedliche Informationen des projektierten Mastersystems
und senden diese über den zentralen AS-Baustein an das Operator System.
In einer Detailansicht erhalten Sie wichtige Informationen zu
einem einzelnen PROFIBUS DP-Slave, z. B.:
• Stationsausfall
• Übersicht der angeschlossenen PROFIBUS PA-Mastersysteme
• Übersicht der Geräte an einem Y-Link
• Detaillierte Diagnoseinformationen zu den PROFIBUS DPSlaves, u. a.
- Baugruppenzustand
- Detaildiagnose
- Kanaldiagnose
- Bestellnummer
- Funktions- oder Ortskennzeichen
• Anzeige der Felder "Bezeichnung" und "Kommentar" aus der
STEP 7 Hardware-Konfiguration
• Bestellnummer, Stationsadresse, Slot-Steckplatz, Baugruppentyp
Es können alle im SIMATIC PCS 7 Engineering System bekannten PROFIBUS DP-Normslaves implementiert werden.
Zusätzliche Redundanzfunktionen
Mit der Systemdiagnose für PROFIBUS DP/PA-Slaves lassen
sich auch redundante PROFIBUS DP-Mastersysteme überwachen, Ausfälle erkennen und visualisieren. Bei redundant angeschalteten PROFIBUS DP-Slaves wird zudem angezeigt, wenn
ein Kommunikationsweg gestört ist.
Die Detailansicht des PROFIBUS DP-Slaves liefert zusätzlich zu
den oben aufgelisteten Diagnoseinformationen auch Informationen zur Redundanz der Baugruppen.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
9/5
9
© Siemens AG 2008
Diagnose
Systemdiagnose für PROFIBUS DP/PA-Slaves
S7-400 CPU-Diagnose
Als zentrale Leittechnikkomponente haben die CPUs der
SIMATIC PCS 7-Automatisierungssysteme eine besondere Bedeutung. Mit der integrierten S7-400 CPU-Diagnose ist es möglich, die wesentlichsten CPU-Eigenschaften zu diagnostizieren,
für die Standard-CPUs S7-400 ebenso wie für die hochverfügbaren CPUs S7-400H.
Systemvoraussetzungen
Es gelten die SIMATIC PCS 7-Systemvoraussetzungen analog
zu SIMATIC PCS 7 V6.0, V6.1 oder V7.0.
Lizenzierung
Jede Operator Station, auf der das OS-Objekt verwendet wird,
benötigt eine Lizenz. Dabei ist es unerheblich, ob die Operator
Station als Single Station oder Client betrieben wird.
Von jeder Operator Station aus lassen sich beliebig viele
PROFIBUS DP-Mastersysteme (mit jeweils max. 125 Slave-Teilnehmern) visualisieren und evaluieren.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Systemdiagnose für PROFIBUS
DP/PA-Slaves
Single License für 1 Installation,
2-sprachig (deutsch, englisch);
weitere Sprachen vom Anwender
konfigurierbar
Runtime Software und elektronische Dokumentation auf CD-ROM
Entsprechend den Systemvoraussetzungen von SIMATIC PCS 7
einsetzbar für SIMATIC PCS 7
V6.0, V6.1 und V7.0
2XV9 450-1SD12
C)
Systemdiagnose für S7-400
CPUs
Single License für 1 Installation,
2-sprachig (deutsch, englisch);
weitere Sprachen vom Anwender
konfigurierbar
Runtime Software und elektronische Dokumentation auf CD-ROM
Entsprechend den Systemvoraussetzungen von SIMATIC PCS 7
einsetzbar für SIMATIC PCS 7
V6.0, V6.1 und V7.0
2XV9 450-1SD08
C)
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 9131 7-46111
Fax: +49 9131 7-44757
9
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.com/systemdiagnostics_profibus-slaves
9/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Diagnose
ibaPDA/ibaAnalyzer: Störfolgeprotokoll Aufzeichnung und Analyse
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Während Prozessleitsysteme im Allgemeinen mit Zykluszeiten
von 50 ms bis 4 s betrieben werden, kommen und gehen Störungen häufig erheblich schneller, so dass sie innerhalb dieser
CPU-Zyklen nicht entdeckt werden. Darüber hinaus treten Störungen manchmal nur hochsporadisch auf. Wertvolle Unterstützung beim Aufspüren solcher Störungen bieten Systeme zur
Aufzeichnung und Analyse von Störfolgeprotokollen wie ibaPDA
und ibaAnalyzer.
ibaPDA ist ein Programmpaket zur Störfolgeprotokoll-Aufzeichnung auf einem separaten Aufzeichnungsrechner (PC). Dieser
wird entweder mit einer speziellen PCI-Karte von iba an den
PROFIBUS DP angeschlossen oder kommuniziert per ibaPDAinterface-S7-Analyzer via MPI, CP/PG oder Ethernet TCP/IP online mit der CPU des Automatisierungssystems. Über einen Aufzeichnungsrechner lassen sich bis zu 2000 Messsignale (digitale und/oder analoge Signale) mit einer Erfassungsrate von bis
zu 1 ms aufnehmen. Mit ibaPDA-Request-S7 können die Messdaten vom Aufzeichnungsrechner aus online ausgewählt werden, ohne dass die CPU des Automatisierungssystems in Stopp
gehen muss.
Die mit ibaPDA zentral erfassten Signale werden in Dateien gespeichert und lassen sich mit dem kostenfreien Programmpaket
ibaAnalyzer von beliebig vielen Arbeitsplätzen aus analysieren
oder online visualisieren.
ibaPDA-V6
• Einfache Bedienoberfläche mit Online-Signalvisualisierung
• Sprachversionen mit automatischer Anpassung an die Betriebssystem-Installation
• Balken-, Digital- und Kurvendarstellung
• Verschiedene Viewerfunktionen, z. B. Papierschreiberersatz,
Instrumente, Topview etc.
• Vorgabe des Basismesstaktes ab 50 μs (Standard: 1 ms )
• Client-Server-Architektur, .net-Kompatibilität
• Trennung von Konfiguration und Messung
• Zentraler Konfigurationsdialog mit integrierter Online-Diagnose
• Flexible Modulstruktur
• Mehr als 2048 Signale möglich
• Mehrere Aufzeichnungen parallel (erweiterbar)
• Mehr Techno-Strings
• OPC-Variablen (OPC-Server und OPC-Client Funktionalität)
• Virtuelle Signale (Formeleditor)
• Signalgruppen
• Komplexe Triggerbedingungen
• Digitale Ausgangssignale (Alarmmeldungen)
• Zeitführung über DCF-77
• Look & Feel ähnlich ibaAnalyzer
ibaAnalyzer
• Grafische Bedienoberfläche mit intuitiver Bedienung
• Automatische Skalierung
• Reportgenerator zur automatischen Erstellung von grafischen
und tabellarischen Berichten
• OLE-Technologie
• Leistungsfähige mathematische Formeln und Operationen
• Ansichten: Y/T, X/Y, FFT, Y/Länge, 2D-Draufsicht, 3D-Falschfarben und 3D-Gitter
• Mathematisch generierte „virtuelle Signale“
• Grafischer Digitalfilter-Editor
• Datenexport in ASCII-Format
• Automatische Präsentation von Messdateien (Diashow)
• Erstellung von Analysevorschriften zur Anwendung auf mehrere Messdateien
• Kombination von Signalen auf einer gemeinsamen Skala oder
auf verschiedenen Skalen
• Gleichzeitige Betrachtung analoger und digitaler Signale
• X-Y-Zoom in beliebiger Stufung
• Sonderfunktionen für Längendarstellungen
Das Zusatzpaket ibaAnalyzerDB ermöglicht die komfortable
Weiterbearbeitung der aufgezeichneten Daten mit Datenbankunterstützung. Es kann Aufzeichnungsdaten in verschiedene
Datenbanken (z. B. Microsoft SQL Server, Microsoft Access,
Oracle) schreiben und nach selektierbaren Abfragekriterien aus
diesen auslesen.
Hinweis:
ibaPDA und ibaAnalyzer sind in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5, V6
und V7 einsetzbar.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
9/7
9
© Siemens AG 2008
Diagnose
ibaPDA/ibaAnalyzer: Störfolgeprotokoll Aufzeichnung und Analyse
ibaAnalyzerDB
• Datenextraktion von zeit- und/oder längenbasierten Messsegmenten per ODBC in eine Datenbank (z. B. Microsoft
SQL Server, Microsoft Acess, Oracle)
• Datenbankabfrage-Assistent (Query-Builder)
• Datenbankanalyse mit vollem ibaAnalyzer-Befehlsumfang
S7 Direct Access
• Anbindung des Aufzeichnungssystems über PC-Karte als
PROFIBUS DP-Normslave
• Wahlfreier Online-Zugriff auf nahezu alle Operanden der
S7-400
• Zyklusgenaue Ausgabe der Messdaten an das Messsystem
ibaPDA-interface-S7-Analyzer
• Anbindung des Aufzeichnungssystems an die CPU des Automatisierungssystems über MPI, CP/PG oder Ethernet TCP/IP
• Wahlfreier Online-Zugriff auf nahezu alle Operanden und Symbole der S7-400
• Ausgabe der Messdaten über die gewählte Kommunikationsverbindung (MPI, CP/PG oder Ethernet TCP/IP) im Bearbeitungstakt des S7-Systemdienstes
Betriebssystem-Plattformen für alle Programmpakete
• Windows XP
• Windows 2000
• Windows 2000 Server
• Windows Server 2003
9
9/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■ Weitere Info
Iba AG
Königswarterstraße 44
90762 Fürth
Deutschland
Tel.: +49 911-97282-0
Fax: +49 911-97282-33
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.iba-ag.com
■
Laborautomatisierung
10/2
SIMATIC PCS 7 LAB:
Kompaktes Leitsystem zur
Laborautomatisierung
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
Laborautomatisierung
SIMATIC PCS 7 LAB: Kompaktes Leitsystem zur
Laborautomatisierung
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Folgende Modulkombinationen werden als Standardkonfigurationen angeboten:
• SIMATIC PCS 7 LAB ET 200M, bestehend aus PC Modul und
I/O Modul ET 200M
• SIMATIC PCS 7 LAB ET 200pro, bestehend aus PC Modul,
I/O Modul ET 200pro und POWER Modul
Diese können mit dem optionalen SER Modul noch erweitert
werden.
Darüber hinaus sind weitere Konfigurationen und Lösungen
realisierbar. Wenn sich Ihre Anforderungen mit den angebotenen Standardkonfigurationen nicht umsetzen lassen, kontaktieren Sie bitte die im Abschnitt "Weitere Info" angegebene Adresse
zwecks eines Alternativangebots.
PC Modul
10
Die Laborarbeit ist gekennzeichnet durch häufig wechselnde
Experimente und Versuchsreihen, in denen wertvolle Erkenntnisse, Daten und Parameter für die Serienproduktion gewonnen
werden. Essenziell für die Automatisierung des Labors ist neben
hoher Qualität, Effizienz und Sicherheit vor allem die schnelle
und flexible Anpassung der Laborgeräte an die Automatisierungstechnik. Das ebenso einfache wie universelle SIMATIC
PCS 7 LAB ist explizit auf diese spezifischen Anforderungen zugeschnitten. Vorgefertigte Lösungsvorschläge für typische Laboranwendungen, z. B. für Dosier-, Temperier- oder Inertisierungsvorgänge, erleichtern dem Laborpersonal die Arbeit mit
der integrierten Leittechnik wesentlich.
Mit SIMATIC PCS 7 LAB lässt sich das Labor nicht nur autark automatisieren. Die Integration in einen SIMATIC PCS 7-Anlagenverbund ermöglicht sowohl den effektiven Informationsaustausch als auch das einfache Übertragen von
Laborergebnissen in die Produktion.
■ Aufbau
Basiskomponenten für die Konfiguration eines SIMATIC PCS 7
LAB sind fünf robuste Module, die sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise in jedes Labor integrieren lassen:
• PC Modul
• I/O Modul ET 200M
• I/O Modul ET 200pro
• POWER Modul für ET 200pro
• SER Modul
Damit ist ein sehr flexibler Aufbau in unterschiedlichen Umgebungen realisierbar, zentral wie dezentral. Auch der mobile Einsatz an wechselnden Standorten ist möglich.
10/2
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
Das PC Modul liefert die Funktionalität für Automatisierung, Engineering, Bedienen und Beobachten. Es ist technisch mit der
integrierten SIMATIC PCS 7 BOX 416 vergleichbar (siehe Katalog ST PCS 7, Abschnitt Einstiegssysteme, SIMATIC PCS 7
BOX). Es verfügt auf der Frontseite über
• 2 Industrial Ethernet-Anschlüsse
• 2 PROFIBUS DP-Anschlüsse
• 4 USB-Schnittstellen (2 x high current, 2 x für Maus und Tastatur)
• 1 serielle COM1-Schnittstelle
Eine DVI-I-Schnittstelle auf der Rückseite ermöglicht den Anschluss eines geeigneten Monitors (nicht im Lieferumfang enthalten). Per Adapter ist hier auch ein Monitor mit VGA-Schnittstelle anschließbar.
Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich 2 ECOFAST-Anschlüsse für den PROFIBUS DP-Anschluss der I/O Module und
des SER Moduls.
Auf dem PC Modul ist die SIMATIC PCS 7 Engineering Software
AS/OS inkl. 250 PO AS/OS Runtime-Lizenz für Produktivbetrieb
vorinstalliert. Sie lässt sich funktionell mit SIMATIC BATCH und
SIMATIC Route Control erweitern.
Laborautomatisierung
SIMATIC PCS 7 LAB: Kompaktes Leitsystem zur
Laborautomatisierung
I/O Module
Abhängig von der Einsatzumgebung und den technischen Rahmenbedingungen können Sie zwischen zwei vorkonfigurierten
I/O Modulen mit ausgewählten Baugruppen aus den dezentralen Peripheriesystemen ET 200M oder ET 200pro wählen.
I/O Modul ET 200M
Auf dem Modulträger sind folgende Komponenten aneinander
gereiht:
• PROFIBUS DP-Anschaltung IM 154-2 High Feature
• 7 I/O Baugruppen ET 200M des folgenden Spektrums:
- Analogeingabe EM 144 für Strommessung:
AI I 4 x +/-20 mA
- Analogeingabe EM 144 für Spannungsmessung:
AI U 4 x +/-10 V
- Analogeingabe EM 144 für Temperaturmessung:
AI RTD 4 x Pt100
- Analogausgabe EM 145: AO I 4 x +/-20 mA
- Digitaleingabe EM 141: DI 8 x DC 24 V
- 2 x Digitalausgabe EM 142: DO 4 x DC 24 V/2 A
Der Anschluss der Aktoren und Sensoren erfolgt über 5-polige
M12-Stecker an den Anschlussmodulen der Elektronikmodule.
POWER Modul für ET 200pro
Das I/O Modul ET 200M enthält folgende Komponenten:
• Stromversorgung AC 100 ... 240 V/DC 24 V (10 A)
• PROFIBUS DP-Anschaltung IM 153-2 High Feature
• Serielle Schnittstellenbaugruppe CP341 (2 x RS 232C)
• 6 I/O Baugruppen ET 200M des folgenden Spektrums:
- Analogeingabe SM 331 für Strommessung:
AI I 8 x 0/4 ... 20 mA
- Analogeingabe SM 331 für Spannungsmessung:
AI U 8 x ±10 V
- Analogeingabe SM 331 für Temperaturmessung:
AI RTD 4 x Pt100
- Analogausgabe SM 332: AO I 8 x 0/4 ... 20 mA
- Digitaleingabe SM 321: DI 16 x DC 24 V
- Digitalausgabe SM 322: DO 16 x DC 24 V/0,5 A
Die I/O Baugruppen sind auf Frontplatten mit farblich kodierten
Sicherheits-Laborbuchsen (4 mm) für DI, DO, AI, AO und Funktionserde verdrahtet. Diese Steckanschlüsse ermöglichen eine
schnelle, flexible Verschaltung mit den Sensoren und Aktoren
und sind vor allem bei häufigen Änderungen oder Umbauten
sehr vorteilhaft. Die zwei seriellen Schnittstellen der CP341 sind
auf zwei 9-poligen Sub-D-Steckern aufgelegt.
Das POWER Modul dient zur externen DC 24 V-Versorgung des
I/O Moduls ET 200pro. Die DC 24 V-Einspeisung erfolgt über die
ECOFAST-Hybridleitung des PROFIBUS DP. Dabei wird der
PROFIBUS DP am POWER Modul durchgeschleift.
SER Modul
I/O Modul ET 200pro
Das in der hohen Schutzart IP65 ausgeführte I/O Modul
ET 200pro kann direkt in der Laboreinrichtung installiert werden.
Das mit vier CP 341 bestückte SER Modul stellt insgesamt
8 serielle RS 232C-Schnittstellen für den Anschluss von Fremdgeräten zur Verfügung. Diese Schnittstellen sind auf 9-poligen
Sub-D-Steckern aufgelegt, die paarweise auf der Frontseite des
Moduls angeordnet sind.
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
10/3
10
Laborautomatisierung
SIMATIC PCS 7 LAB: Kompaktes Leitsystem zur
Laborautomatisierung
■ Funktion
■ Auswahl- und Bestelldaten
Auf dem SIMATIC PCS 7 LAB ist ein Beispielprojekt inkl. Hardware- und Buskonfiguration installiert. Dieses lässt sich zur Einarbeitung sowie zum Testen der Ein- und Ausgänge nutzen.
Hardware- und Buskonfiguration können als Basis für eigene
Anwendungen dienen.
Für folgende laborspezifische Anwendungen sind zudem kostenlose Software Equipment-Module erhältlich:
• Agitation (Rühren)
• Pressure (Be- und Entlüften)
• Discharge (Abgeben/Umpumpen)
• Dosieren mit Regelventil
• Analyse
• Temperature (Temperieren)
• Dosieren Feststoff
• Dosieren mit Auf-/Zu-Ventil
Bitte wenden Sie sich dazu an:
Siemens AG
I IA CC CCG
Siemensallee 84
76187 Karlsruhe
Deutschland
■ Technische Daten
SIMATIC PCS 7 LABModule
Maße (B x H x T) Gewicht
in mm
in kg
Schutzart
PC Modul
585 x 300 x 332
21
IP20
I/O Modul ET 200M
585 x 300 x 332
19
IP20
I/O Modul ET 200pro
500 x 180 x 85
5,5
IP65
POWER Modul für ET
200pro
370 x 300 x 316
12
IP20
SER Modul
585 x 300 x 332
19
IP20
10
10/4
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
Bestell-Nr.
SIMATIC PCS 7 LAB ET 200M
Kompaktes Prozessleitsystem zur
Laborautomatisierung, ohne
Monitor;
Betriebssystem und SIMATIC
PCS 7-Software vorinstalliert
Lieferform:
• 1 x PC Modul
• 1 x I/O Modul ET 200M
• 1 x Maus (USB)
• 1 x Tastatur (USB)
• 2 x Netzkabel "Europa"
• 1 x Pufferbatterie für WinAC
Slot 416
• 2 x ECOFAST-Leitung, 10 m
• 2 x ECOFAST-Busabschlussstecker
• 1 x Restore-DVD und Lizenz für
Microsoft Windows XP Professional
• 1 x SIMATIC PCS 7 Engineering
Software für AS/OS, inkl. 250 PO
AS/OS Runtime-Lizenz für Produktivbetrieb, Floating License
für 1 User
• 1 x Lizenz für SIMATIC PCS 7
SFC Visualization,
Floating License für 1 User
• 1 x CD mit Software und Dokumentation für WinAC
Slot 412/416
• 1 x CD für CP 341
• 1 x Dokumentation für SIMATIC
PCS 7 LAB und SIMATIC Box
PC 627B
6DL3 902-1BA00
SIMATIC PCS 7 LAB ET 200pro
Kompaktes Prozessleitsystem zur
Laborautomatisierung, ohne
Monitor;
Betriebssystem und SIMATIC
PCS 7-Software vorinstalliert
Lieferform:
• 1 x PC Modul
• 1 x I/O Modul ET 200pro
• 1 x POWER Modul
• 1 x Maus (USB)
• 1 x Tastatur (USB)
• 1 x Pufferbatterie für WinAC
Slot 416
• 1 x ECOFAST-Leitung, 10 m
• 1 x ECOFAST-Leitung, 5 m
• 2 x ECOFAST-Busabschlussstecker
• 2 x Netzkabel "Europa"
• 1 x Restore-DVD und Lizenz für
Microsoft Windows XP Professional
• 1 x SIMATIC PCS 7 Engineering
Software für AS/OS, inkl. 250 PO
AS/OS Runtime-Lizenz für Produktivbetrieb, Floating License
für 1 User
• 1 x Lizenz für SIMATIC PCS 7
SFC Visualization,
Floating License für 1 User
• 1 x CD mit Software und Dokumentation für WinAC
Slot 412/416
• 1 x Dokumentation für SIMATIC
PCS 7 LAB und SIMATIC Box
PC 627B
6DL3 902-2BA00
Laborautomatisierung
SIMATIC PCS 7 LAB: Kompaktes Leitsystem zur
Laborautomatisierung
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
Option
SER Modul für SIMATIC PCS 7
LAB
Modul mit 8 seriellen Schnittstellen RS 232C für den
Anschluss von Fremdgeräten
Lieferform:
• 1 x SER Modul
• 1 x Netzkabel "Europa"
• 1 x ECOFAST-Leitung, 10 m
• 1 x ECOFAST-Busabschlussstecker
• 1 x CD für CP 341
6DL4 903-1AA
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Industry Automation
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-3776
Fax: +49 721 595-4711
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
http://www.siemens.com/simatic-pcs7-lab
■
Zubehör
Netzkabel, 3 m
• für Großbritannien
6ES7 900-0BA00-0XA0
• für Schweiz
6ES7 900-0CA00-0XA0
• für USA
6ES7 900-0DA00-0XA0
• für Italien
6ES7 900-0EA00-0XA0
• für China
6ES7 900-0FA00-0XA0
Hinweise:
SIMATIC PCS 7 LAB basiert auf der Software des aktuellen Prozessleitsystems SMATIC PCS 7 V7.
SIMATIC PCS 7 LAB ist mit den Zusatz- und Erweiterungskomponenten
für die SIMATIC PCS 7 BOX 416 erweiterbar (siehe Katalog ST PCS 7,
Abschnitt Einstiegssysteme SIMATIC PCS 7 BOX).
10
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
10/5
Laborautomatisierung
10
10/6
Siemens ST PCS 7.1 · Update Oktober 2008
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
11/2
Schränke für SIMATIC PCS 7
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
Schränke für SIMATIC PCS 7
■ Übersicht
■ Funktion
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
Die hier beschriebene Schrankaufbautechnik ermöglicht die
Konfiguration maßgeschneiderter Schränke für die SIMATIC
PCS 7-Automatisierungssysteme AS 41x und für die Dezentrale
Peripherie ET 200M. Aufgrund ihrer Modularität lassen sich die
Schränke sehr gut an unterschiedliche Anlagenarten (Batchoder Konti-Anlagen) und Anlagengrößen anpassen.
Als Basisschrank dient vorzugsweise der Siemens-Standardschrank 8MC in Schutzart IP40 (geschlossener Schrank) oder
IP20 (mit Lüftungsschlitzen in der Tür und perforiertem Dachblech). Bei Bedarf kann über einen Aufrüstsatz auch Schutzart
IP55 erreicht werden.
11
Zu diesem Basisschrank werden komplett assemblierte Systemeinheiten AS 41x und Peripherieeinheiten ET 200M mit allem erforderlichen Zubehör angeboten.
Hinweis:
Die SIMATIC PCS 7-Schrankaufbautechnik gemäß Beschreibung ist für
SIMATIC PCS 7 V5, V6 und V7 geeignet.
11/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Hohe Flexibilität
• Zukunftssicherheit durch universelle, systemneutrale Module
• Flexible Anpassung an die jeweilige Anwendung durch modulare Schrankaufbautechnik
• Grund- und Erweiterungsschränke basieren auf gleichem
Modulvorrat
• Bis zu 4 System- oder bis zu 6 Peripherieeinheiten sind in
einen Schrank einbaubar, bei Schranktiefe 600 mm ist ein
beidseitiger Einbau möglich
• System- und Peripherieeinheiten sind innerhalb des Schrankes kombinierbar
• Seiten- oder Trennwände sind anwendungsspezifisch wählbar
• Anreih- und verschraubbare Schränke; dadurch sind Kombinationen zu Doppelschränken oder Schrankreihen möglich
• Alle Installations-, Inbetriebnahme-, Service- und Reparaturarbeiten sind von der Frontseite des Schrankes aus möglich
• Konstruktiver Aufbau unterstützt sachgemäßes Handling beim
Baugruppentausch
• Aufbau der Einspeisezeile, wahlweise mit Schutzschaltern
(Siemens) oder auf Sockel steckbaren Schutzschaltern
(Fa. ETA mit Überwachungskontakt)
• Verdrahtung der Elektronikversorgung sowie der Laststromversorgung der E/A-Baugruppen
• Verdrahtung des PROFIBUS DP von der Systemeinheit zu den
Peripherieeinheiten ET 200M und zum OLM bzw. OSM in Kupfer- oder Lichtwellenleitertechnik
Berücksichtigung Ex(i)-spezifischer Anforderungen
• Die Konstruktion der System- und Peripherieeinheiten ermöglicht einen Schrankaufbau, der Ex(i)-spezifischen Anforderungen genügt (blaue Kabelkanäle, Busmodulabdeckungen,
Trennstege).
CE-Konformität
• Die Schränke sind unter Berücksichtigung der VGB 4-Richtlinien aufgebaut.
• Sie sind CE-Konform und entsprechen den im EMV-Gesetz
vorgeschriebenen Richtlinien für elektromagnetische Verträglichkeit.
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
Schränke für SIMATIC PCS 7
■ Bestelldaten
8MC-Schrank
■ Bestelldaten
Bestell-Nr.
6DL2 8007 7 7 7 7
Ausführung Schrank
Schrank mit 19"-Einbaurahmen,
Kranösen, Schwenkhebelgriff,
Schaltplantasche
Maße BxHxT in mm, Schutzart:
• Schrank mit 1-flügeliger Tür
2000 x 800 x 400, IP40
6DL2 800-
- 7 7 7 7
7 7 7 7 7
- 7 7 7 7
Einspeisung
0 X
• keine Einspeisung
• DC 24 V mit
1 A
• Schrank mit 1-flügeliger Tür
2000 x 800 x 400, IP40
1 B
• Schrank mit 1-flügeliger Tür,
2000 x 800 x 400, IP20
2 A
• Schrank mit 1-flügeliger Tür,
2000 x 800 x 600, IP 40
2 B
• Schrank mit 1-flügeliger Tür,
2000 x 800 x 600, IP20
3 E
• Schrank mit 2-flügeliger Tür,
2000 x 1000 x 400, IP40
4 G
- 4 x Siemens-Schutzschalter
1 A
- 8 x Siemens-Schutzschalter
1 B
- 12 x Siemens-Schutzschalter
1 C
- 6 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
1 E
- 12 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
1 H
• DC 24 V redundant mit
• Schrank mit 2-flügeligen Türen
vorne und hinten,
2000 x 1000 x 600, IP40
5 J
• Schrank mit 1-flügeliger Tür,
2200 x 800 x 400, IP20
6 K
- 4 x Siemens-Schutzschalter
2 A
- 8 x Siemens-Schutzschalter
2 B
- 12 x Siemens-Schutzschalter
2 C
- 6 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
2 E
- 12 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
2 H
• AC 120/230 V mit
Sockel
Maße BxT in mm:
• ohne Sockel
X
• Sockel 800 x 400
A
• Sockel 800 x 600
B
• Sockel 1000 x 400
C
• Sockel 1000 x 600
D
Seitenwand
Maße HxT in mm:
• ohne Seitenwand
Bestell-Nr.
8MC-Schrank
- 4 x Siemens-Schutzschalter
3 A
- 8 x Siemens-Schutzschalter
3 B
- 12 x Siemens-Schutzschalter
3 C
- 6 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
3 E
- 12 x ETA-Schutzschalter mit
Hiko
3 H
Einbau Systemeinheit
0
• Seitenwand links oder rechts
- 2000 x 400
1
- 2000 x 600
3
- 2200 x 400
5
- 2200 x 600
7
• Seitenwand links und rechts
- 2000 x 400
2
- 2000 x 600
4
- 2200 x 400
6
- 2200 x 600
8
• ohne Zentralteil
X
• 1x Bundle mit UR2 oder UR1
A
• 2x Bundle mit UR2 oder UR1
B
• 3x Bundle mit UR2 oder UR1
C
• 4x Bundle mit UR2 oder UR1
D
• 1x Bundle mit UR2 oder UR1,
mit OLM oder OSM
E
• 2x Bundle mit UR2 oder UR1,
mit OLM oder OSM
F
• 3x Bundle mit UR2 oder UR1,
mit OLM oder OSM
G
• 4x Bundle mit UR2 oder UR1,
mit OLM oder OSM
H
11
Dokumentation
Leittechniküberwachung
0
• ohne Leittechniküberwachung
0
• ohne Dokumentation
• Überwachung der Schutzschalter (nur bei ETA), Anzeige an
Schranklampe
1
• Überwachung Schutzschalter
(nur bei ETA), Übertemperatur,
Türüberwachung, OLM, Anzeige an Schranklampe und über
DI-Baugruppe 6ES74217DH00-0BA0 (DI-Baugruppe ist
zusätzlich zu bestellen)
2
• allgemeine Beschreibung
Schrank
- deutsch
- englisch
1
2
• schrankspezifische Dokumentation mit AutoCAD-Zeichnungen
- deutsch
- englisch
3
4
• allgemeine Beschreibung und
schrankspezifische Dokumentation mit AutoCAD-Zeichnungen
- deutsch
- englisch
5
6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
11/3
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
Schränke für SIMATIC PCS 7
■ Bestelldaten
Bestell-Nr.
6DL2 802-
Peripherieeinheit ET 200M
7 7 7 7 7
PROFIBUS
• PROFIBUS DP in Kupfer, bei IM 153-1 und IM 153-2
1
• PROFIBUS DP in Kupfer, bei redundanter IM 153-2
2
• PROFIBUS DP in FIBER OPTIC, bei IM 153-1 und IM 153-2
3
• PROFIBUS DP in FIBER OPTIC, bei redundanter IM 153-2
4
ET-Zeile
11
• ET-Zeile für nicht redundante IM 153 ohne Einzelabsicherung der I/O-Module, mit nur einem Schutzschalter für IM 153 und Laststromversorgung oder ein
Schutzschalter für IM 153 und ein Schutzschalter für
Laststromversorgung (die Schutzschalter müssen
beim Schrank 6DL2800... mitbestellt werden)
A A
• ET-Zeile für redundante IM 153 ohne Einzelabsicherung der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für
1. IM 153, einem Schutzschalter für 2. IM 153 und
einem Schutzschalter für Laststromversorgung (die
Schutzschalter müssen beim Schrank 6DL2800... mitbestellt werden)
B A
• ET-Zeile für redundante IM 153 ohne Einzelabsicherung der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für
1. IM 153 und einem Schutzschalter für 2. IM 153. Die
Laststromversorgung erfolgt über ein Diodenmodul
aus den Schutzschaltern der IM (die Schutzschalter
müssen beim Schrank 6DL2800... mitbestellt werden)
C A
• ET-Zeile AC 230 V für redundante IM 153 ohne Einzelabsicherung der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für 1. PS 230 V und einem Schutzschalter
für 2. PS 230 V. Die Laststromversorgung erfolgt über
ein Diodenmodul aus den beiden PS (die Schutzschalter müssen beim Schrank 6DL2800... mitbestellt
werden)
D A
IM
• ET-Zeile für nicht redundante IM 153, mit Einzelabsicherung der I/O-Module mit nur einem Schutzschalter für IM 153 und Laststromversorgung oder ein
Schutzschalter für IM 153 und ein Schutzschalter für
Laststromversorgung (die Schutzschalter müssen
beim Schrank 6DL2800... mitbestellt werden)
A B
• ET-Zeile für redundante IM 153, mit Einzelabsicherung der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für
1. IM 153, einem Schutzschalter für 2. IM 153 und
einem Schutzschalter für Laststromversorgung
(die Schutzschalter müssen beim Schrank 6DL2800...
mitbestellt werden)
B B
• ET-Zeile für redundante IM 153 mit Einzelabsicherung
der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für
1. IM 153 und einem Schutzschalter für 2. IM 153.
Die Laststromversorgung erfolgt über ein Diodenmodul aus den Schutzschaltern der IM (die Schutzschalter müssen beim Schrank 6DL2800... mitbestellt
werden)
C B
• ET-Zeile AC 230 V für redundante IM 153 mit Einzelabsicherung der I/O-Module, mit einem Schutzschalter für 1. PS 230 V und einem Schutzschalter für
2. PS 230 V. Die Laststromversorgung erfolgt über
ein Diodenmodul aus den beiden PS (die Schutzschalter müssen beim Schrank 6DL2800... mitbestellt
werden)
D B
11/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
Schränke für SIMATIC PCS 7
■ Bestelldaten
Bestell-Nr.
6DL2 802-
Peripherieeinheit ET 200M
7 7 7 7 7
Einbau der E/A-Baugruppen
• ohne Einbau von E/A-Baugruppen
0
• ohne Einbau von E/A-Baugruppen, vorbereitet mit Trennsteg und Trennplatte im Kabelkanal für Ex(i)-Aufbau
1
• Einbau von 4 E/A-Baugruppen, L+ und M-Versorgung anschließen, Prüfen und Parametrieren der Baugruppen
2
• Einbau von 8 E/A-Baugruppen, L+ und M-Versorgung anschließen, Prüfen und Parametrieren der Baugruppen
3
• Einbau von 4 E/A-Baugruppen für Ex(i), L+ und M-Versorgung anschließen, Prüfen und Parametrieren der
Baugruppen, Leitungskammer f. L+ I/O-Modulversorgung, Trennsteg zwischen nicht Ex(i)- und Ex(i)-Bereich,
Trennplatte im Kabelkanal, Kabelkanal blau markiert
4
• Einbau von 8 E/A-Baugruppen für Ex(i), L+ und M-Versorgung anschließen, Prüfen und Parametrieren der
Baugruppen, Leitungskammer für L+ I/O-Modulversorgung, Trennsteg zwischen nicht Ex(i)- und Ex(i)-Bereich, Trennplatte im Kabelkanal, Kabelkanal blau markiert
5
Prüfung
• ohne Prüfung I/O-Funktionen
0
• Funktionstest Ein-/Ausgänge für 4 Baugruppen
1
• Funktionstest Ein-/Ausgänge für 8 Baugruppen
2
DP/PA Koppler
• Einbau, Verdrahtung und Busverbindung von bis zu
4 DP/PA Kopplern auf 19"-Profilschiene ohne Einzelabsicherung der I/O-Module
DP-Busstecker je nach Anzahl Koppler zusätzlich bestellen.
6DL2 803-1AA00
• Einbau, Verdrahtung und Busverbindung von bis zu
4 DP/PA Kopplern auf 19"-Profilschiene mit Einzelabsicherung der I/O-Module
DP-Busstecker je nach Anzahl Koppler zusätzlich bestellen.
6DL2 803-1AA10
DP/PA Link
Einbau, Verdrahtung und Busverbindung von IM 157
und bis zu 4 DP/PA Link/Kopplern auf 19"-Profilschiene
ohne Einzelabsicherung der I/O-Module
Bei ZuS (Ziehen und Stecken)-Funktion Busmodule
zusätzlich bestellen
6DL2 803-1BA00
Einbau, Verdrahtung und Busverbindung von IM 157
und bis zu 4 DP/PA Link/Kopplern auf 19"-Profilschiene
mit Einzelabsicherung der I/O-Module
Bei ZuS (Ziehen und Stecken)-Funktion Busmodule
zusätzlich bestellen
6DL2 803-1BA10
■ Optionen
Projektspezifische Schränke
Außer den standardisierten Schränken fertigen wir projektspezifisch und nach Kundenwunsch:
• Schränke unterschiedlicher Größe und Ausführung
• Kleine Wandgehäuse für dezentralen Aufbau
• Outdoor Units mit Klimatisierung
11
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Tel.: +49 721 595-3776
Fax: +49 721 595-4711
E-Mail: [email protected]
Wahlweise natürlich auch in Ex-Ausführung und außergewöhnlichen Schutzarten wie NEMA 4x oder IP66.
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■
11/5
© Siemens AG 2008
Schrankaufbautechnik
11
11/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
12/2
SICLOCK Zeitsynchronisation
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
SICLOCK Zeitsynchronisation
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
fit for SIMATIC PCS 7 V7
• Kleinanlagen;
Für kleine bis mittlere Anlagen dient die PCS 7 Operator Station oder die WinCC Station als Uhrzeit-Master, wobei die entsprechende DCF- oder GPS-Funkuhr direkt an die COMSchnittstelle des PCs angeschlossen wird.
• Stand-Alone-Systeme;
Für SIMATIC S7-Steuerungen oder kleine Anlagen, z.B. zur
Laborautomatisierung, bietet SICLOCK DCFS7 eine kostengünstige Lösung zur DCF77-Synchronisation direkt über einen S7-Digitaleingang.
■ Aufbau
SICLOCK TC 400 und SICLOCK TM/SICLOCK TS sind für die
Montage auf einer SIMATIC-Hutschiene konstruiert. Zusätzlich
sind Materialsätze für 19-Zoll-Einbau erhältlich.
■ Funktion
Anlagenzentraluhren
Die Anlagenzentraluhren SICLOCK TC 400 und SICLOCK TM/
SICLOCK TS unterstützen die Synchronisation von CPs und PCs
im SIMATIC-Verfahren sowie im NTP-Verfahren über Industrial
Ethernet.
SICLOCK TC 400
• Anlagenzentraluhr SICLOCK TC 400 bzw. SICLOCK TM/TS
als zentrale Komponente für die Zeitsynchronisation einer Anlage über Ethernet
• SICLOCK TC 400
- Vier unabhängige Ethernet-Schnittstellen zur Unterstützung
mehrerer Ethernet-Teilnetze
- Deutlich erweiterte Redundanzmöglichkeiten
- Für PROFINET konzipiert
• Funkuhren GPS oder DCF77 zum direkten Anschluss an PCs,
SIMATIC S7 Steuerungen und an die Anlagenzentraluhren
SICLOCK TC 400 sowie SICLOCK TM/TS
• Impulsumsetzer zur elektrischen und optischen Verteilung
und Schnittstellenumwandlung
• Komplettpakete für gängige Anwendungen
Hinweis:
Die SICLOCK-Zeitsynchronisation ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7
V5, V6 und V7 einsetzbar.
12
■ Anwendungsbereich
SICLOCK TC 400 dient als Anlagen-Zentraluhr zur hochgenauen Zeitführung und verteilt die Zeit an alle zu synchronisierenden Systeme über Industrial Ethernet, sowie über drei zusätzliche Ausgänge für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen mit
TTY/24 V und RS422/5 V.
Die Geräte besitzen vier unabhängige Ethernet-Schnittstellen.
Damit ist es möglich, mit nur einem Gerät getrennte oder redundante Automatisierungsnetze und Leittechniknetze parallel zu
synchronisieren. Neben den bewährten Standards wie SIMATIC
NET oder NTP ist TC 400 für den Einsatz in PROFINET und PTCP
vorbereitet.
Die Parametrierung von Schnittstellen, Signalarten, Redundanz
usw. erfolgt über Web/HMI. Das Display mit Statusanzeigen
am Gerät gibt schnell Auskunft über Betriebszustand und eventuelle Störungen.
SICLOCK TC 400 ist alarmfähig und kann in Leittechnik eingebunden werden.
SICLOCK TM
SICLOCK TM dient als Anlagen-Zentraluhr zur hochgenauen
Zeitführung und verteilt die Zeit an alle zu synchronisierenden
Systeme über Industrial Ethernet, sowie über acht zusätzliche
Ausgänge für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen mit RS 232, RS 422
und TTY 20 mA.
Bei der Automatisierung von Produktionsanlagen spielt die Zeitsynchronisation aller Komponenten eine wichtige Rolle. Das
SICLOCK-System ist ein parametrierbares, modulares System
mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten zur Zeitsynchronisation von Anlagen. Für die externe Funksynchronisation kann sowohl GPS (weltweit) als auch DCF77 (Deutschland)
genutzt werden
SICLOCK TS
Das modulare SICLOCK-System ermöglicht die Zeitsynchronisation einer einzelnen SPS bis hin zur mehrfach redundant ausgeführten Großanlage.
Bei Ausfall der Antenne von Funkuhren bieten alle SICLOCK Anlagen-Zentraluhren durch automatische Umschaltung auf hochgenauen Quarzbetrieb weiterhin eine sichere Uhrzeitführung.
Nach Beseitigung der Funkuhrstörung übernehmen sie das Zeitsignal ohne jeglichen Zeitsprung.
Konzepte zur Uhrzeitsynchronisation
Automatisierungssysteme und Operator Stationen einer
SIMATIC PCS 7-Anlage oder WinCC-Stationen können wie
folgt mit DCF77- oder GPS-Zeitsignalen synchronisiert werden:
• Großanlagen;
Für größere Anlagen mit vielen Netzwerkteilnehmern und
hohen Anforderungen an die Uhrzeitführung erfolgt die
Uhrzeitsynchronisation über eine Anlagen-Zentraluhr
SICLOCK TC 400 oder SICLOCK TM/SICLOCK TS im
Anlagenbus.
12/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
SICLOCK TS dient als Anlagen-Zentraluhr zur hochgenauen
Zeitführung und verteilt die Zeit an alle zu synchronisierenden
Systeme über Industrial Ethernet, sowie drei individuell parametrierbare Ausgänge für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und
IRIG A und B.
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
SICLOCK Zeitsynchronisation
Anlagenzentraluhr SICLOCK TC 400
■ Auswahl- und Bestelldaten
Anlagenzentraluhr SICLOCK TM
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SICLOCK TC 400 Vorzugspakete
SICLOCK TC 400 GPS1000
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK
TC 400 mit vier Ethernetschnittstellen + GPS1000-Funkuhr
2XV9 450-2AR10
A)
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TM
mit Ethernetschnittstelle +
DCFRS-Funkuhr Industrieversion,
Paket bestehend aus
• SICLOCK TM im Edelstahlgehäuse für Hutschienen-Montage
Paket bestehend aus
• SICLOCK TC 400
• SICLOCK GPS1000-System mit
Antennengestell
• Aktive DCF77-Antenne mit TTYAusgang (20 mA Linienstrom)
und Antennengestell
• Blitzschutz für GPS
• Verteilerdose
Komplettlösung z.B. zum Einsatz
in PCS 7
• 1 m Anschlusskabel anmontiert,
verlängerbar auf 1 000 m
SICLOCK TC 400 DCF77
2XV9 450-2AR20
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK
TC 400 mit vier Ethernet-Schnittstellen + DCFRS-Funkuhr, Industrieversion;
Paket bestehend aus
- mit SICLOCK TM
DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR26
- mit SICLOCK TM
AC/DC 90...230 V
2XV9 450-1AR27
SICLOCK TM GPSDEC
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TM
mit Ethernetschnittstelle +
GPSDEC-Funkuhr,
Paket bestehend aus
• SICLOCK TC 400
• Aktive DCF77-Antenne mit TTYAusgang (20 mA Linienstrom)
und Antennengestell
• Verteilerdose
• SICLOCK TM im Edelstahlgehäuse für Hutschienen-Montage
• 1 m Anschlusskabel anmontiert,
verlängerbar auf 1 000 m
• GPS-Antenne mit Antennengestell
SICLOCK TC 400 Einzelgerät
Bestell-Nr.
SICLOCK TM DCF77
2XV9 450-2AR01
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK
TC 400 mit vier Ethernet-Schnittstellen
A) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 7A994A
• 22 m Koax-Antennenkabel
(max. Länge 70 m, siehe Zubehör)
• GPSDEC-Decoder mit Netzteil
• 5 m RS232-Verbindungskabel
• Parametriersoftware für PC
- mit SICLOCK TM
DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR24
A)
- mit SICLOCK TM
AC/DC 90...230 V
2XV9 450-1AR25
A)
SICLOCK TM GPS1000
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TM
mit Ethernetschnittstelle +
GPS1000-Funkuhr,
Paket bestehend aus
• SICLOCK TM im Edelstahlgehäuse für Hutschienen-Montage
12
• GPS1000-Antennenkopf mit Antennengestell
• GPS1000 Power Supply
• 5 m RS232-Verbindungskabel
• Verteilerdose
- mit SICLOCK TM
DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR50
A)
- mit SICLOCK TM
AC/DC 90...230 V
2XV9 450-1AR51
A)
Einzelgerät SICLOCK TM
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TM
mit Ethernetschnittstelle, im Edelstahlgehäuse für HutschienenMontage
• SICLOCK TM DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR22
• mit SICLOCK TM
AC/DC 90...230 V
2XV9 450-1AR23
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
12/3
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
SICLOCK Zeitsynchronisation
Anlagenzentraluhr SICLOCK TS
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
SICLOCK TS GPS1000
• SICLOCK TS im Edelstahlgehäuse für Hutschienen-Montage
• 1 m Anschlusskabel anmontiert
• Verteilerdose
SICLOCK DCFS7
- mit SICLOCK TS DC 24 ...
110 V
2XV9 450-1AR54
- mit SICLOCK TS AC/DC 90 ...
230 V
2XV9 450-1AR55
Einzelgerät SICLOCK TS
• SICLOCK DCFS7-Interface
• SICLOCK TS DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR52
• SICLOCK TS AC/DC 90 ... 230 V
2XV9 450-1AR53
Bestell-Nr.
2XV9 450-1AR21
DCF-Funkuhr zur Uhrzeitsynchronisation einzelner PCs oder Server in stark störbelasteter
Industrieumgebung; Entfernung
zwischen DCF-Funkuhr und PC
bis zu 1000 m möglich,
Paket bestehend aus
SICLOCK DCFS7 Interface +
Empfangsdienst
• TTY/RS232-Wandler
• Steckernetzteil
• zwei Verteilerdosen
• 1 m Anschlusskabel anmontiert,
verlängerbar auf 1000 m
• DCF77-Empfangsdienst für
Windows NT/2000/2003/XP
2XV9 450-1AR14
DCF-Funkuhr zur Uhrzeitsynchronisation einzelner PCs bei kurzen
Entfernung,
Paket bestehend aus
• Aktive DCF77-Antenne mit
RS232-Schnittstlle
Haltewinkel
• 20 m Anschlusskabel anmontiert
• DCF77-Empfangsdienst für Windows NT/2000/2003/XP
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
2XV9 450-1AR30
(STEP 7-Funktionsbaustein zum
Einbinden in S7-Software)
SICLOCK DCFS7 Interface
2XV9 450-1AR35
SICLOCK DCFS7 Empfangsdienst
2XV9 450-1AR32
(STEP 7-Funktionsbaustein zum
Einbinden in S7-Software)
• Aktive DCF77-Antenne mit TTYAusgang (20 mA Linienstrom)
und Antennengestell
12/4
• SICLOCK DCFS7-Empfangsdienst (STEP 7-Funktionsbaustein zum Einbinden in
S7-Software)
Zubehör für SICLOCK DCFS7
DCF-Funkuhren
SICLOCK DCFRS, Funkuhr für
Windows
2XV9 450-1AR36
Kostengünstige Lösung zur Zeitsynchronisation über DCF77 von
SIMATIC S7-300/400 über einen
Digitaleingang,
Paket bestehend aus
• SICLOCK DCFRS, Funkuhr mit
RS232-Ausgang, 20 m Anschlusskabel und Haltewinkel
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TS
mit Ethernetschnittstelle und
IRIG A und B, im Edelstahlgehäuse für Hutschienen-Montage
12
Bestell-Nr.
2XV9 450-1AR61
• Aktiver DCF77-Empfänger mit
Haltewinkel und TTY-Schnittstelle
• GPS1000 Funkuhr mit Antennengestell
SICLOCK DCFRS, Funkuhr
Industrieversion
SICLOCK DCFEMP, Empfänger
mit TTY-Schnittstelle
DCF-Empfänger zum Anschluss
an im Werk vorhandene HFKabelanlage für DCF77-Zeitsignale zur Uhrzeitsynchronisation
einzelner PCs oder Server bei
Entfernungen bis 1000 m,
Paket bestehend aus
Anlagen-Zentraluhr SICLOCK TS
mit Ethernetschnittstelle und
IRIG A und B + GPS1000-Funkuhr,
Paket bestehend aus
■ Auswahl- und Bestelldaten
■ Auswahl- und Bestelldaten
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
SICLOCK Zeitsynchronisation
GPS-Funkuhren
■ Auswahl- und Bestelldaten
SICLOCK WINGPS, Funkuhr für
Windows
Zubehör
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
2XV9 450-1AR13
A)
GPS-Funkuhr zur Uhrzeitsynchronisation einzelner PCs in stark
störbelasteter Industrieumgebung,
Paket bestehend aus
• für Tischgehäuse
2XV9 450-1AR80
• für 19“-Einbaurahmen (4 HE)
2XV9 450-1AR81
Blitzschutz für Antennenkabel
• GPS-Antenne mit Antennengestell
• WINGPS-Decoder mit Netzteil
• 22 m Koax-Antennenkabel
(max. Länge 70 m, siehe Zubehör)
• 20 m PC-Anschlusskabel
WINGPS
• DCF77-Empfangsdienst für Windows NT/2000/2003/XP
SICLOCK GPSDEC, Funkuhr für
Windows
Bestell-Nr.
Materialsatz für
SICLOCK TM/TS
• Blitzschutz für Koaxial-Antennenkabel (SICLOCK GPSDEC/WINGPS)
2XV9 450-1AR11
• Blitzschutz für TTY-Verbindungskabel (SICLOCK
GPS1000/DCFRS Industrieversion)
2XV9 450-1AR83
• Blitzschutz für RS232-Antennenkabel (SICLOCK DCFS7/DCFRS
mit RS232-Schnittstelle)
2XV9 450-1AR15
Koaxial-Antennenkabel
SICLOCK GPSDEC / WINGPS
2XV9 450-1AR00
A)
• 30 m
2XV9 450-1AR12
GPS-Funkuhr zur Uhrzeitsynchronisation der Anlagen-Zentraluhren SICLOCK TM/TS oder
speicherprogrammierbarer Steuerungen in stark störbelasteter
Industrieumgebung,
Paket bestehend aus
• 70 m
2XV9 450-1AR07
• GPS-Antenne mit Antennengestell
Impulsumsetzer
Software
2XV9 450-1AR28
SICLOCK Ethernet Empfangsdienst für Windows NT
2XV9 450-1AR44
SICLOCK EOPC
• GPSDEC-Decoder mit Netzteil
Elektrisch-optischer Puls-Konverter für Industrieanwendungen mit
32 LWL-Ausgängen für transparenten Betrieb und Impulsbetrieb
• 22 m Koax-Antennenkabel
(max. Länge 70 m, siehe Zubehör)
• 5 m RS232-Verbindungsleitung
• Parametrierprogramm
GPS1000 + Power supply, Funkuhr für Windows
SICLOCK DCF77 Empfangsdienst für Windows
2XV9 450-1AR82
GPS-Funkuhr zur Uhrzeitsynchronisation von PCs, speicherprogrammierbaren Steuerungen,
sowie der Anlagen-Zentraluhren
SICLOCK TM und SICLOCK TS in
stark störbelasteter Industrieumgebung bei Entfernungen bis
1000 m zwischen Antenne und
Gerät,
Paket bestehend aus
• GPS1000-Antennenkopf mit Antennengestell
• GPS1000 Power Supply
• Verteilerdose
A)
• SICLOCK EOPC
DC 24 ... 110 V
2XV9 450-1AR72
• SICLOCK EOPC
AC/DC 90 ... 230 V
2XV9 450-1AR73
SICLOCK PCON
Einkanaliger elektrisch-optischer
Puls-Konverter für Industrieanwendungen
• SICLOCK PCON
AC/DC 24 ... 230 V, mit Multimode-Glasfaser-Anschluss,
820 nm
2XV9 450-1AR63-1SA0
• SICLOCK PCON
AC/DC 24 ... 230 V, long distance, mit Monomode-Glasfaser-Anschluss, 1310 nm
2XV9 450-1AR63-1MA0
SICLOCK DCFHF
2XV9 450-1AR64
• 5 m RS232-Verbindungsleitung
HF-Modulator für DCF77-Signale
für Industrieanwendung
• DCF77-Empfangsdienst für Windows NT/2000/2003/XP
Anzeigedisplays
12
SICLOCK DA1000 NET
A) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: 7A994A
Digitalanzeige mit Ethernetanschluss für Datum und Uhrzeit
• Rote Anzeige
2XV9 450-1AR68
SICLOCK DA1000
Digitalanzeige für Datum und
Uhrzeit
• Rote Anzeige
2XV9 450-1AR65
• Grüne Anzeige
2XV9 450-1AR66
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
12/5
© Siemens AG 2008
Uhrzeitsynchronisation
SICLOCK Zeitsynchronisation
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
SICLOCK Hotline
Tel.: +49 9131 7-2 88 66
Fax: +49 9131 18-84456
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.siemens.de/siclock
http://www.siemens-edm.de/siclock_zeitsynchronisation.0.html
■
12
12/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Sonstiges
13/2
PCS 7 Engineering Auditor
13/3
S7-SmartLabel:
Generierung von PeripherieBeschriftungsstreifen
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Sonstiges
PCS 7 Engineering Auditor
■ Übersicht
■ Funktion
Der PCS 7 Engineering Auditor dient zur Archivierung von definierten Parametern eines SIMATIC PCS 7-Projekts zu einem gewünschten Zeitpunkt. Der Datenexport kann interaktiv durch
den Benutzer aufgerufen werden. Auch ein zeitgesteuerter Betrieb (Aufruf per Windows Scheduler) ist möglich.
Durch mehrfaches Aufrufen mit gesonderten Filtern lassen sich
verschiedene Teilprojekte erfassen. Im Filter ist hinterlegt, welche Bausteintypen ausgelesen werden sollen. Zu jedem Bausteintyp kann eine Liste der gewünschten Parameter angegeben werden. Das System ermittelt dann automatisch alle zu
diesem Filter passenden Instanzen.
Die relevanten Daten werden in eine Microsoft Access Datenbank gespeichert. Sie enthalten folgende Angaben:
• Auslesezeitpunkt
• Vorhandene CPUs im SIMATIC PCS 7-Projekt
• Bausteintypen inkl. Version
• Bausteininstanzen (Name, Einbauort)
• Bausteinparameter inkl. der Werte und der Verschaltungsinformationen
Hinweis:
Der PCS 7 Engineering Auditor ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V6
einsetzbar.
■ Anwendungsbereich
Der Engineering Auditor bietet folgende Funktionen:
• Auswahl des gewünschten PCS 7-Projekts
• Definition der zu exportierenden Daten mit Export-Filtern
• Interaktiver Aufruf des Datenexports durch den Benutzer
• Zeitgesteuerter Datenexport unter Verwendung des WindowsSchedulers
• Auslesen der relevanten Daten aus dem PCS7-Projekt (CFC)
und Abspeichern in einer Microsoft Access Datenbank
• Weiterverarbeitung der ausgelesenen Daten innerhalb von
Microsoft Access, z. B. flexible Suche nach Parametern,
Vergleich von Bausteinversionen etc.
■ Auswahl- und Bestelldaten
Engineering Auditor
für SIMATIC PCS 7 V6.0 und V6.1
Bestell-Nr.
auf Anfrage
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Karlsruhe
Der PCS 7 Engineering Auditor ist in Verbindung mit SIMATIC
PCS 7 V6.0 und V6.1 einsetzbar. Da er auf die Offline-Datenhaltung des PCS 7 Engineering Systems (CFC) zugreift, sind
auch nicht im PCS 7 Operator System enthaltene Parameter zugänglich.
Tel.: +49 721 595-2350
Fax: +49 721 595-6683
Zur Anzeige und zur Auswertung der Projektdaten wird
Microsoft Access 2000, XP oder 2003 benötigt (Lizenz nicht im
Lieferumfang des PCS 7 Engineering Auditors enthalten).
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
Anwendungsmöglichkeiten des Engineering Auditors sind beispielsweise:
• Rückdokumentation aller Anlagenparameter
• Dokumentation von Parametern beim Engineering und während der Inbetriebsetzung
• Dokumentation von Parametern für unterschiedliche Produktvarianten
• Analyse und Optimierung von Teilanlagen-Parametern anhand des Vergleichs von Parametersätzen
• AS-übergreifendes Vergleichen und Analysieren der AS-Baustein-Versionsstände
• Automatisierte Archivierung kritischer Parameter der gesamten Anlage
13
13/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
E-Mail: [email protected]
http://www.siemens.de/pcs7-tools
© Siemens AG 2008
Sonstiges
S7-SmartLabel: Generierung von
Peripherie-Beschriftungsstreifen
■ Übersicht
PCS 7 Add-on
■ Funktion
fit for SIMATIC PCS 7 V7
In einem SIMATIC PCS 7-Projekt sind bereits alle Daten für die
Beschriftung von Baugruppen hinterlegt.
Sie müssen keine Daten mehr kopieren, importieren, exportieren
oder zusätzlich editieren. S7-SmartLabel übernimmt Adressen,
Symbolnamen und weitere Daten (z. B. Betriebsmittelkennzeichen, oder Steckplatz) direkt aus dem SIMATIC PCS 7-Projekt.
Anschließend ordnet S7-SmartLabel den projektierten Peripheriebaugruppen die zugehörigen Daten zu. Mit diesen Informationen werden die baugruppenspezifischen Beschriftungsstreifen erstellt und auf einem durch S7-SmartLabel kalibrierten
Drucker "auf den Punkt genau" ausgegeben. Nach dem Auslösen oder Ausschneiden lassen sich die Beschriftungsstreifen in
die vorbereitete Halterung auf der Baugruppen-Frontseite einschieben, gegebenenfalls zusammen mit zusätzlichen transparenten Folienstreifen (farbig).
S7-SmartLabel unterstützt verschiedene Druckmedien:
• Vorperforierte Beschriftungsbögen
• Weißes oder farbiges DIN A4-Papier
• Transparente DIN A4-Folie
S7-SmartLabel ist eine eigenständige Software, die es ermöglicht, basierend auf den Projektierungsdaten eines SIMATIC
PCS 7-Projektes automatisch Beschriftungsstreifen für alle zentralen und dezentralen Peripheriebaugruppen einer Automatisierungsanlage zu generieren und auf einem Drucker auszugeben. S7-SmartLabel ist dabei auch in der Lage, symbolische
Namen und logische Adressen zu drucken. Dies gilt für Siemens-Komponenten ebenso wie für PROFIBUS-Komponenten
anderer Hersteller.
Hinweis:
S7-SmartLabel ist in Kombination mit SIMATIC PCS 7 V5 (ab V5.1), V6
und V7 einsetzbar.
■ Nutzen
• Adressen, Symbolnamen und weitere Daten (z. B. Betriebsmittelkennzeichen oder Steckplatz) müssen für den Ausdruck
nicht einzeln editiert werden, sondern können direkt aus dem
SIMATIC PCS 7-Projekt übernommen werden
• 90 % Zeitersparnis gegenüber manueller Etikettenerstellung,
dadurch werden die Kosten bereits nach einem Tag amortisiert
• Potenzielle Editierfehler entfallen
• Ausdruck auf verschiedenen Druckmedien: Papier, Folie oder
Beschriftungsbogen
• Vorperforierte Beschriftungsbögen ersparen das mühsame
Ausschneiden der einzelnen Beschriftungsstreifen
• Support bei der Erstellung neuer Baugruppen-Layouts
• Brand Labeling: Sie können auch Ihre Logos integrieren
• Unterstützung aller Microsoft Windows-kompatiblen Drucker
• Download von Software und Layoutvorlagen aus dem Internet
■ Auswahl- und Bestelldaten
Bestell-Nr.
S7-SmartLabel V3.0
SIMATIC PCS 7 ab V5.1/V6.x/V7.0
Single License für eine Installation
Lieferform: CD-ROM und Autorisierungsdiskette
2XV9 450-1SL03-0YX0
C)
Upgrade S7-SmartLabel auf
V3.0
Single License für eine Installation
Lieferform: CD-ROM und Autorisierungsdiskette
2XV9 450-1SL03-0YX4
C)
Beschriftungsbögen
• Zentrale Peripherie für
SIMATIC PCS 7
Siehe unter Zubehör im
Kapitel "S7-400" des
Katalogs ST 70
• Dezentrale Peripherie für
SIMATIC PCS 7
Siehe bei den jeweiligen Peripheriebaugruppen im Kapitel
"Dezentrale Peripherie"
des Katalogs IK PI
C) Unterliegt Exportvorschriften: AL: N und ECCN: EAR99S
■ Weitere Info
Siemens AG
Industry Sector
Erlangen
Tel.: +49 9131 7-46111
Fax: +49 9131 7-44757
13
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen im Internet finden Sie unter:
http://www.siemens.de/IT4Industry
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
■
13/3
© Siemens AG 2008
Sonstiges
13
13/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Anhang
14/2
Online-Dienste
14/3
Customer Support
14/5
Siemens Solution PartnerAutomation and Power Distribution
14/6
Softwarelizenzen
14/7
Sachverzeichnis
14/8
Bestellnummernverzeichnis
14/10
Verkaufs- und Lieferbedingungen,
Exportvorschriften
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Anhang
Online-Dienste
Informationen und Bestellmöglichkeiten
im Internet und auf CD-ROM
■ Siemens Industry Automation and Drive Technologies im WWW
Bei der Planung und Projektierung von Automatisierungsanlagen sind detaillierte Kenntnisse über das einsetzbare Produktspektrum und zur Verfügung stehende Serviceleistungen unerlässlich. Es liegt auf der Hand, dass diese Informationen immer
möglichst aktuell sein müssen.
Siemens Industry Automation and Drive Technologies hat deshalb ein umfangreiches Informationsangebot im World Wide
Web aufgebaut, das alle erforderlichen Informationen problemlos und komfortabel zugänglich macht.
Unter der Adresse
http://www.siemens.de/automation
finden Sie alles, was Sie über Produkte, Systeme und Serviceangebote wissen müssen.
■ Produktauswahl mit der Offline-Mall
Ausführliche Informationen zusammen mit komfortablen interaktiven Funktionen:
Die Offline-Mall CA 01 vermittelt mit über 80 000 Produkten
einen umfassenden Überblick über das Angebot von Siemens
Automation and Drives.
Hier finden Sie alles, was Sie zum Lösen von Aufgaben der
Automatisierungs-, Schalt-, Installations- und Antriebstechnik
benötigen. Alle Informationen sind in eine Oberfläche eingebunden, die das Arbeiten leicht und intuitiv von der Hand gehen
lässt.
Bestellen können Sie nach erfolgter Auswahl auf Knopfdruck per
Fax oder per Online-Anbindung.
Informationen zur Offline-Mall CA 01 finden Sie im Internet unter
http://www.siemens.de/automation/ca01
oder auf CD-ROM bzw. DVD.
■ Easy Shopping mit der A&D Mall
Die A&D Mall ist das virtuelle Kaufhaus der Siemens AG im Internet. Hier haben Sie Zugriff auf ein riesiges Produktspektrum, das
in elektronischen Katalogen informativ und übersichtlich vorgestellt wird.
Der Datenaustausch über EDIFACT ermöglicht die gesamte Abwicklung von der Auswahl über die Bestellung bis hin zur Verfolgung des Auftrags online über das Internet.
Dabei stehen umfangreiche Funktionen zu Ihrer Unterstützung
bereit.
So erleichtern leistungsfähige Suchfunktionen das Finden der
gewünschten Produkte, deren Verfügbarkeit gleich geprüft werden kann. Kundenindividuelle Rabattierung und Angebotserstellung sind online möglich, genauso wie Statusabfragen zu
Ihrem Auftrag (Tracking & Tracing).
14
Die A&D Mall finden Sie im Internet unter:
http://www.siemens.de/automation/mall
14/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Anhang
Customer Support
Unsere Leistungen in jeder Projektphase
■ Projektierung und Software-Engineering
Unterstützung bei der Projektierung und Entwicklung mit bedarfsgerechten Leistungen von
der Konfiguration bis zur Umsetzung eines Automatisierungsprojekts.1)
■ Service vor Ort
.I
Mit dem Service vor Ort bieten
wir Dienstleistungen rund um
die Inbetriebnahme und Instandhaltung, die eine wichtige
Voraussetzung zur Sicherstellung der Verfügbarkeit sind.
Im harten Wettbewerb braucht man optimale Voraussetzungen,
um sich auf Dauer ganz vorne zu behaupten:
eine starke Startposition, eine ausgeklügelte Strategie und ein
Team für den nötigen Support – in jeder Phase.
Service & Support von Siemens leistet diese Unterstützung; mit
einer ganzen Bandbreite unterschiedlicher Leistungen für die
Automatisierungs- und Antriebstechnik.
In Deutschland Tel.:
0180 50 50 4441)
(0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz)
In jeder Phase: von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur
Instandhaltung und Modernisierung.
Unsere Spezialisten wissen, wo sie anpacken müssen, um die
Produktivität und Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage hoch zu halten.
■ Online Support
■ Reparaturen und Ersatzteile
Das umfassende, jeder Zeit erreichbare Informationssystem
via Internet vom Produkt Support über Service & SupportLeistungen bis zu den Support
Tools im Shop.
In Deutschland Tel.:
0180 50 50 4461)
(0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz)
http://www.siemens.com/
automation/service&support
■ Technical Support
In der Betriebsphase einer Maschine oder eines Automatisierungssystems leisten wir
umfassenden Reparatur- und
Ersatzteilservice, der Ihnen ein
Höchstmaß an Betriebssicherheit bietet.
■ Optimierung und Modernisierung
Zur Steigerung der Produktivität
oder Einsparung von Kosten in
Ihrem Projekt bieten wir Ihnen
hochwertige Dienstleistungen
rund um die Optimierung und
Modernisierung an.1)
Die kompetente Beratung bei
technischen Fragen mit einem
breiten Spektrum an bedarfsgerechten Leistungen rund um
unsere Produkte und Systeme.
Tel.: +49 (0)180 50 50 222
Fax: +49 (0)180 50 50 223
(0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz)
http://www.siemens.com/
automation/support-request
■ Technical Consulting
Unterstützung bei der Planung
und Konzeption Ihres Projektes:
Von der detaillierten Ist-Analyse
und Zieldefinition über die Beratung zu Produkt- und Systemfragen bis zur Ausarbeitung der
Automatisierungslösung.1)
14
1)
Landesspezifische Telefonnummern finden Sie auf unserer Internet-Seite
http://www.siemens.com/automation/service&support
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
14/3
© Siemens AG 2008
Anhang
Customer Support
■ Knowledge Base auf CD-ROM
Für Einsatzbereiche ohne
Online-Verbindung ins Internet
steht ein Abzug des kostenfreien Informationsbereiches auf
CD-ROM (Service & Support
Knowledge Base) zur Verfügung. Diese CD-ROM beinhaltet
alle zur Zeit der Erstellung
aktuellen Produktinformationen
(FAQs, Downloads, Tipps und
Tricks, Aktuelles) sowie allgemeine Informationen zum Service und Technical Support.
Sie finden auf der CD-ROM
auch eine Volltext-Suche und
unseren Knowledge Manager, um gezielt nach Lösungen zu
suchen. Die CD-ROM wird alle 4 Monate aktualisiert.
Genau wie unser Online Angebot im Internet ist die CD Service
& Support Knowledge Base komplett in 5 Sprachen (Deutsch,
Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) verfügbar.
Sie können die CD Service und Support Knowledge Base
bei Ihrem Siemens-Ansprechpartner bestellen.
Bestell-Nr.: 6ZB5310-0EP30-0BA2
Bestellung über das Internet
(Mit Automation Value Card oder Kreditkarte) unter:
http://www.siemens.com/automation/service&support
im Bereich Shop.
■ Automation Value Card
Durch Angabe von Kartennummer und PIN haben Sie vollen Zugriff auf die jeweilig angebotenen Service & Support Leistungen.
Der Betrag für die bezogene Leistung wird Ihnen in Form von
Credits vom Guthaben Ihrer Automation Value Card abgezogen.
Alle angebotenen Leistungen sind mit Credits währungsneutral
hinterlegt, so dass Sie die Automation Value Card weltweit nutzen können.
Bestellnummern der Automation Value Card
Credits
Kleine Karte - viel Support
Die Automation Value Card ist integraler Bestandteil des umfassenden Dienstleistungskonzeptes, mit dem Siemens Automation
and Drives Ihr gesamtes Automatisierungsprojekt in jeder Phase
begleitet.
Ganz gleich, ob Sie bestimmte Leistungen unseres Technical
Support benötigen oder in unserem Online Shop hochwertige
Support Tools einkaufen: Bezahlen können Sie immer mit Ihrer
Automation Value Card. Ganz ohne Verrechnungsaufwand,
transparent und sicher. Denn mit der nur Ihnen bekannten
Kartennummer und zugehörigen PIN können Sie jederzeit Ihr
aktuelles Guthaben wie auch alle Buchungsvorgänge einsehen.
Dienstleistungen auf Karte. So geht`s.
Kartennummer und PIN sind auf der Rückseite der Automation
Value Card angebracht. Im Auslieferungszustand ist die PIN
durch ein Rubbelfeld abgedeckt, womit das volle Guthaben der
Karte garantiert ist.
14
14/4
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
Bestell-Nr.
200
6ES7 997-0BA00-0XA0
500
6ES7 997-0BB00-0XA0
1000
6ES7 997-0BC00-0XA0
10000
6ES7 997-0BG00-0XA0
Detaillierte Informationen zu den angebotenen Leistungen finden Sie auf unserer Internet-Seite unter:
http://www.siemens.com/automation/service&support
Service & Support à la Card: Einige Beispiele
Technical Support
„Priority“
bevorzugte Bearbeitung für dringende Fälle
„24 h“
Erreichbarkeit rund um die Uhr
„Extended“
Technische Beratung bei komplexen Fragen
Support Tools im Support Shop
„System
Utilities“
direkt anwendbare Werkzeuge für Auslegung,
Analyse und Überprüfung
„Applications“
komplette Themenlösungen inklusive fertig getesteter
Software
„Functions &
Samples“
anpassbare Bausteine zur Beschleunigung ihrer
Entwicklungen
© Siemens AG 2008
Anhang
Siemens Solution Partner
Automation and Power Distribution
■ Übersicht
Mit dem Solution Partner Finder steht Ihnen im Internet eine umfassende Datenbank zur Verfügung, in der sich alle Solution
Partner mit ihrem Leistungsprofil präsentieren.
Solution Partner
Automation
s
Solution Partner
Power Distribution
s
Die Produkte und Systeme von Siemens Automation and Drives
bieten die ideale Plattform für alle Automatisierungsaufgaben.
Siemens Solution Partner bieten maßgeschneiderte, zukunftssichere Lösungen mit Produkten und Systemen von Siemens
Automation and Drives. Die Basis: qualifizierte Produkt- und
Systemkenntnis vereint mit hoher Lösungs- und Branchenkompetenz.
Neben den Auswahlkriterien Technologie, Branche und Land
steht Ihnen auch die Suche nach Firma und Postleitzahl zur Verfügung. Von hier ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis zur
ersten Kontaktaufnahme.
Den Solution Partner Finder können Sie wie folgt aufrufen:
• CA 01 auf CD-ROM:
Auf der Einstiegsseite über "Kontakt & Partner;
Siemens Solution Partner Automation und Power Distribution"
• CA 01 online:
Direkt zum Solution Partner Finder:
www.siemens.de/automation/partnerfinder
Weitere Informationen zum Siemens Solution Partner Programm
finden Sie im Internet unter
www.siemens.de/automation/solutionpartner
Im Rahmen des Siemens Solution Partner Programms finden Sie
mit Sicherheit den optimalen Partner für Ihre spezifischen Anforderungen. Da weltweit bereits mehr als 570 Unternehmen dem
Programm angehören, haben Sie zudem die Gewissheit der
kompetenten Unterstützung bei Ihnen vor Ort.
14
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
14/5
© Siemens AG 2008
Anhang
Softwarelizenzen
■ Übersicht
Software-Typen
Jede lizenzpflichtige Software ist einem Typ zugeordnet.
Als Typen von Software sind definiert
• Engineering Software
• Runtime Software
Factory License
Mit der Factory License hat der Nutzer das Recht, die Software
innerhalb einer Betriebsstätte zu installieren und zu nutzen. Die
Betriebsstätte ist durch Ihre Adresse definiert. Die Anzahl der
Geräte, auf denen die Software installiert werden darf, ergibt
sich aus den Auftragsdaten bzw. dem Certificate of License.
Engineering-Software
Hierzu gehören alle Softwareprodukte für das Erstellen (Engineering) von Anwendersoftware, z. B. Projektierung, Programmierung, Parametrierung, Test, Inbetriebnahme oder Service.
Die Vervielfältigung der mit der Engineering-Software erzeugten
Daten oder ausführbaren Programme für die eigene Nutzung
oder zur Nutzung durch Dritte ist unentgeltlich.
Certificate of License
Das Certificate of License (CoL) ist für den Lizenznehmer der
Nachweis, dass die Nutzung der Software von Siemens lizenziert ist. Jeder Nutzung ist ein CoL zuzuordnen, der sorgfältig
aufzubewahren ist.
Runtime-Software
Hierzu gehören alle Softwareprodukte, die für den Anlagen-/
Maschinenbetrieb erforderlich sind, z.B. Betriebssystem,
Grundsystem, Systemeweiterungen, Treiber, ...
Die Vervielfältigung der Runtime-Software oder der mit der
Runtime-Software erzeugten ausführbaren Dateien zur eigenen
Nutzung oder zur Nutzung durch Dritte ist entgeltpflichtig.
Angaben über die Lizenzgebührenpflicht nach Nutzung sind bei
den Bestelldaten aufgeführt (z.B. Katalog). Bei der Nutzung wird
z.B. unterschieden nach Nutzung je CPU, je Installation, je
Kanal, je Instanz, je Achse, je Regelkreis, je Variable usw.
Sofern sich für Tools zur Parametrierung / Konfiguration, die als
Bestandteil des Lieferumfangs der Runtime-Software mitgeliefert
werden, erweiterte Rechte ergeben, sind diese in der mitgelieferten Readme-Datei vermerkt.
Lizenz-Typen
Siemens Automation & Drives bietet für Software unterschiedliche Typen von Lizenzen an:
• Floating License
• Single License
• Rental License
• Trial License
• Factory License
Floating License
Die Software darf auf beliebig vielen Geräten des Lizenznehmers für interne Nutzung installiert werden. Lizenziert wird nur
der Concurrent User. Concurrent User ist derjenige, der ein Programm nutzt. Die Nutzung beginnt mit dem Start der Software.
Je Concurrent User ist eine Lizenz erforderlich.
Single License
Im Gegensatz zur Floating License ist nur eine Installation der
Software erlaubt. Die Art der lizenzpflichtigen Nutzung ist in den
Bestelldaten und dem Certicate of License (CoL) angegeben.
Bei der Nutzung wird z.B. unterschieden nach Nutzung je Gerät,
je Achse, je Kanal usw.
Je definierte Nutzung ist eine Single License erforderlich.
14
Rental License
Die Rental License unterstützt die „sporadische Nutzung“ von
Engineering-Software. Nach der Installation des License Keys
ist die Software für eine definierte Anzahl von Stunden betriebsbereit, wobei die Nutzung beliebig oft unterbrochen werden
kann. Es ist eine Lizenz je Installation der Software erforderlich.
Trial License
Die Trial License unterstützt eine „kurzfristige Nutzung“ der Software im nicht-produktiven Einsatz, z. B. die Nutzung für Testund Evaluierungszwecke. Sie kann in eine andere Lizenz überführt werden.
Downgrading
Der Lizenznehmer ist berechtigt, die Software oder eine frühere
Version/Release der Software zu nutzen, soweit diese beim
Lizenznehmer vorhanden und deren Verwendung technisch
möglich ist.
Liefervarianten
Software ist einer ständigen Weiterentwicklung unterworfen.
Mittels der Liefervarianten
• PowerPack
• Upgrade
ist der Zugriff auf diese Weiterentwicklungen möglich.
Die Bereitstellung vorhandener Fehlerbeseitigungen erfolgt
mittels der Liefervariante ServicePack.
PowerPack
PowerPacks sind Umsteigerpakete auf eine leistungsfähigere
Software.
Mit dem PowerPack erhält der Lizenznehmer einen neuen
Lizenzvertrag inkl. CoL. Dieser CoL bildet zusammen mit dem
CoL des Ursprungproduktes den Nachweis für die Lizenz der
neuen Software.
Je Ursprungslizenz der zu ersetzenden Software ist ein eigenständiges PowerPack zu erwerben.
Upgrade
Ein Upgrade erlaubt die Nutzung einer neueren, verfügbaren
Version der Software unter der Bedingung, dass bereits eine
Lizenz einer Vorgängerversion erworben wurde.
Mit dem Upgrade erhält der Lizenznehmer einen neuen Lizenzvertrag inkl. CoL. Dieser CoL bildet zusammen mit dem CoL der
Vorgängerversion den Nachweis für die Lizenz der neuen Version.
Je Ursprungslizenz der hochzurüstenden Software ist ein eigenständiges Upgrade zu erwerben.
ServicePack
Vorhandene Fehlerbeseitigungen werden mittels ServicePacks
zur Verfügung gestellt. ServicePacks dürfen zur bestimmungsgemäßen Nutzung entsprechend der Anzahl vorhandener Ursprungslizenzen vervielfältigt werden.
License Key
Siemens Automation & Drives bietet Softwareprodukte mit und
ohne License Key an.
Der License Key dient als elektronischer Lizenzstempel und ist
gleichzeitig „Schalter“ für das Verhalten der Software (Floating
License, Rental License, ...)
Sofern es sich um License Key-pflichtige Software handelt,
gehören zur vollständigen Installation das zu lizenzierende Programm (die Software) und der License Key (der Repräsentant
der Lizenz).
Erläuterungen zu Lizenzbedingungen finden Sie
in der Druckschrift „Geschäftsbedingungen der Siemens AG“
oder im Internet unter:
http://www.siemens.de/automation/mall
(A&D Mall Online-Hilfesystem)
A&D/Software licenses/De 03.08.06
14/6
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Anhang
Sachverzeichnis
■
A
P
ACRON 7 ............................................................................................... 2/7
Acxos ..................................................................................................... 5/9
Adaptiver Regler.................................................................................... 3/5
ADCO..................................................................................................... 3/5
AddFEM ................................................................................................. 7/7
AirLINE Ex............................................................................................ 7/12
Alarm Control Center ............................................................................. 5/3
Amprolyzer............................................................................................. 9/4
Antriebe ................................................................................................. 7/3
aspenOne-PCS 7-CONNECT ................................................................ 2/3
Partial Stroke Test ...................................................................................6/6
PCS 7 Engineering Auditor...................................................................13/2
PCS 7 OCS .............................................................................................2/4
PCS 7 TeleControl Engineering Station ................................................4/10
PCS 7 TeleControl Operator System.....................................................4/11
Peripheriebaugruppe .............................................................................7/7
PID-Regler ..............................................................................................3/4
PIMS-PCS 7-CONNECT .........................................................................2/2
Plant Information Systeme......................................................................2/2
PLSDOC RE............................................................................................2/6
Pneumatikinsel .....................................................................................7/12
Premium Server ......................................................................................5/4
Presto......................................................................................................3/3
PROFIBUS DP/PA-Slaves .......................................................................9/5
PROFIBUS-Diagnose .............................................................................9/4
Projektionssysteme.................................................................................5/6
Protokollierung........................................................................................2/7
PST .........................................................................................................6/6
PTE400 ...................................................................................................6/3
B
BANY ..................................................................................................... 9/2
Bausteinbibliothek ................................................................... 6/2, 6/3, 6/4
Bedienkanalverlängerungen.................................................................. 5/8
Beschriftungsstreifen ........................................................................... 13/3
Busanalyse ............................................................................................ 9/2
Busmonitor............................................................................................. 9/4
C
CEMAT ................................................................................................... 4/2
CHALLENGER ..................................................................................... 5/13
D
Drive ES PCS 7 ...................................................................................... 7/3
DVIVision/CATVision/LwLVision.............................................................. 5/8
E
ECS/CemScanner .................................................................................. 4/5
ECS/ProcessExpert................................................................................ 4/6
Energiedatenauswertung....................................................................... 6/8
Engineering Auditor ............................................................................. 13/2
Explosionsgefährdete Bereiche.................................................. 5/13, 5/14
F
Feldbarriere ......................................................................................... 7/10
Feldbussimulation.................................................................................. 8/3
Fernwirk-Außenstationen ..................................................................... 4/13
Fingerprint Mouse................................................................................ 5/16
FuzzyControl++ ..................................................................................... 3/7
G
Gebäudeautomatisierung ...................................................................... 6/5
H
HVAC Library ......................................................................................... 6/5
I
ibaPDA/ibaAnalyzer............................................................................... 9/7
INCA ...................................................................................................... 3/2
iPC-EX.................................................................................................. 5/14
L
Laborautomatisierung.......................................................................... 10/2
Langzeitarchivierung ............................................................................. 2/7
M
MATLAB/SIMULINK-DDE-Client ............................................................ 3/6
Mehrgrößenregler .................................................................................. 3/2
MFL ........................................................................................................ 6/2
Motormanagement-System.................................................................... 7/5
Mouse-Trak .......................................................................................... 5/15
N
Neuronale Netze .................................................................................... 3/8
NeuroSystems........................................................................................ 3/8
O
OPD ....................................................................................................... 5/2
Operator’s ToolSet................................................................................ 5/17
Operator-Dialog ..................................................................................... 5/2
R
RaPID .....................................................................................................3/4
RFID-Systeme.......................................................................................7/14
Rückdokumentationssystem ..................................................................2/6
S
S7-SmartLabel......................................................................................13/3
SC-Bibliothek ..........................................................................................6/4
Schrankaufbautechnik..........................................................................11/2
Server-Administration over IP .................................................................5/9
SICLOCK ..............................................................................................12/2
SIMATIC PCS 7 LAB .............................................................................10/2
SIMATIC PCS 7 powerrate......................................................................6/8
SIMATIC PCS 7 TeleControl ....................................................................4/7
SIMATIC RF ..........................................................................................7/14
SIMBApro FAT ........................................................................................8/3
SIMIT ......................................................................................................8/5
SIMOCODE pro ......................................................................................7/5
Simulation ...............................................................................................8/2
Simulation Based Engineering ...............................................................8/5
SINAUT ST7..........................................................................................4/20
SIPLUS RIC Compact...........................................................................4/13
SIPLUS RIC IEC on S7 .........................................................................4/17
SIVICON ...............................................................................................5/10
SIWAREX ................................................................................................7/2
Softsensoren...........................................................................................3/3
Störfolgeprotokoll ...................................................................................9/7
Störungssignalisierung ...........................................................................5/3
Systemdiagnose .....................................................................................9/5
T
Telecontrol ..............................................................................................4/7
Trackball ...............................................................................................5/15
U
Uhrzeitsynchronisation .........................................................................12/2
V
Verteilerblock........................................................................................7/10
Video Web-Server.................................................................................5/10
Videotechnik .........................................................................................5/12
Visor......................................................................................................5/12
W
Wägebaugruppen SIWAREX..................................................................7/2
Z
Zeitsynchronisation...............................................................................12/2
Zementindustrie......................................................................................4/2
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
14/7
14
© Siemens AG 2008
Anhang
Bestellnummernverzeichnis
■
2XV9 450-1AR00....................................... 12/5
2XV9 450-1AR07....................................... 12/5
2XV9 450-1AR11....................................... 12/5
2XV9 450-1AR12....................................... 12/5
2XV9 450-1AR13....................................... 12/5
2XV9 450-1AR14....................................... 12/4
2XV9 450-1AR15....................................... 12/5
2XV9 450-1AR21....................................... 12/4
2XV9 450-1AR22....................................... 12/3
2XV9 450-1AR23....................................... 12/3
2XV9 450-1AR24....................................... 12/3
2XV9 450-1AR25....................................... 12/3
2XV9 450-1AR26....................................... 12/3
2XV9 450-1AR27....................................... 12/3
2XV9 450-1AR28....................................... 12/5
2XV9 450-1AR30....................................... 12/4
2XV9 450-1AR32....................................... 12/4
2XV9 450-1AR35....................................... 12/4
2XV9 450-1AR36....................................... 12/4
2XV9 450-1AR44....................................... 12/5
2XV9 450-1AR50....................................... 12/3
2XV9 450-1AR51....................................... 12/3
2XV9 450-1AR61....................................... 12/4
2XV9 450-1AR63-1MA0 ............................ 12/5
2XV9 450-1AR63-1SA0............................. 12/5
2XV9 450-1AR64....................................... 12/5
2XV9 450-1AR65....................................... 12/5
2XV9 450-1AR66....................................... 12/5
2XV9 450-1AR68....................................... 12/5
2XV9 450-1AR80....................................... 12/5
2XV9 450-1AR81....................................... 12/5
2XV9 450-1AR82....................................... 12/5
2XV9 450-1AR83....................................... 12/5
2XV9 450-1SD08......................................... 9/6
2XV9 450-1SD12......................................... 9/6
2XV9 450-1SL03-0YX0.............................. 13/3
2XV9 450-1SL03-0YX4.............................. 13/3
2XV9 450-1WC10-0AA1.............................. 3/7
2XV9 450-1WC10-0AA1.............................. 3/7
2XV9 450-1WC10-0DA0 ............................. 3/7
2XV9 450-1WC10-0EA0.............................. 3/7
2XV9 450-1WC10-0PA0 .............................. 3/7
2XV9 450-1WC11-4XA0.............................. 3/7
2XV9 450-1WC11-4XA0.............................. 3/7
2XV9 450-1WC12-0LA0 .............................. 3/6
2XV9 450-1WC15-0AA0.............................. 3/9
2XV9 450-1WC15-0PA0 .............................. 3/9
2XV9 450-1WC16-4XA0.............................. 3/9
2XV9 450-2AR01....................................... 12/3
2XV9 450-2AR10....................................... 12/3
2XV9 450-2AR20....................................... 12/3
2XV9 450-1AR52....................................... 12/4
2XV9 450-1AR53....................................... 12/4
2XV9 450-1AR54....................................... 12/4
2XV9 450-1AR55....................................... 12/4
2XV9 450-1AR72....................................... 12/5
2XV9 450-1AR73....................................... 12/5
3UF7 982-0AA00-0 ..................................... 7/6
3UF7 982-0AA01-0 ..................................... 7/6
3UF7 982-0AA02-0 ..................................... 7/6
3UF7 982-0AA10-0 ..................................... 7/6
3UF7 982-0AA11-0 ..................................... 7/6
3UF7 982-0AA13-0 ..................................... 7/6
14
3ZS2 785-1CC20-0YE0............................... 6/9
3ZS2 785-1CC20-0YG0 .............................. 6/9
3ZS2 785-1CC20-6YF0............................... 6/9
3ZS2 785-1CC20-6YH0 .............................. 6/9
6AG6 000-0AB02-0AA0............................ 4/16
6AG6 000-0AC11-0AA0............................ 4/16
6AG6 000-1AA00-0AA0............................ 4/16
6AG6 000-1AB00-0AA0............................ 4/16
6AG6 000-1AB00-0AA0............................ 4/16
6AG6 003-0BA11-0AA0............................ 4/18
6AG6 003-0BA01-0AA0............................ 4/18
6AG6 003-0BB11-0AA0............................ 4/18
14/8
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
6BQ2 001-0AA10-0AC0 .............................. 6/5
6BQ2 001-0AB10-0AC0 .............................. 6/5
6BQ2 001-0AD10-0AC0.............................. 6/5
6BQ2 001-0CA11-0AA0 .............................. 6/7
6BQ2 001-0CA12-0AA0 .............................. 6/7
6BQ2 001-0CB11-0AA0 .............................. 6/7
7MH4 583-3EA63 ........................................7/2
7MH4 583-3EA64 ........................................7/2
7MH4 683-3BA63 ........................................7/2
7MH4 683-3BA64 ........................................7/2
7MH4 900-2AK61 ........................................7/2
7MH4 900-3AK61 ........................................7/2
6DL2 800-.................................................. 11/3
6DL2 802-.................................................. 11/4
6DL2 803-1AA00....................................... 11/5
6DL2 803-1AA10....................................... 11/5
6DL2 803-1BA00....................................... 11/5
6DL2 803-1BA10....................................... 11/5
9AC9 311-0AA00 .......................................5/11
9AC9 311-1AA00 .......................................5/11
9AC9 311-1AA01 .......................................5/11
9AC9 311-2AA00 .......................................5/11
9AC9 311-2AA01 .......................................5/11
9AC9 311-4AA00-6AA0 .............................5/11
9AC9 311-4AA20 .......................................5/11
9AC9 311-4AA30 .......................................5/11
9AC9 311-4AA31 .......................................5/11
9AC9 311-4AA40 .......................................5/11
9AC9 311-4AA41 .......................................5/11
9AC9 311-4AA43 .......................................5/11
9AC9 311-4AA50 .......................................5/11
9AC9 311-4AA51 .......................................5/11
9AC9 311-4AA53 .......................................5/11
9AC9 311-4AA60 .......................................5/11
9AC9 311-4AA80 .......................................5/11
9AC9 311-6AA20 .......................................5/11
9AC9 311-6AA30 .......................................5/11
9AC9 311-6AA31 .......................................5/11
6DL3 100-8AC............................................. 7/9
6DL3 100-8AC03......................................... 7/9
6DL3 200-8AA............................................. 7/9
6DL3 902-1AA........................................... 10/3
6DL5 000-8AF07-0XA5 ............................. 4/10
6DL5 000-8AF07-0XE5.............................. 4/10
6DL5 001-8AA07-0XA0 ............................. 4/12
6DL5 002-8AA07-0XA0 ............................. 4/12
6DL5 002-8AA07-0XE0 ............................. 4/12
6DL5 002-8BA07-0XA0 ............................. 4/12
6DL5 101-8AX07-0XB0 ............................. 4/12
6DL5 101-8BX07-0XB0 ............................. 4/12
6DL5 405-8AD23-0XA0............................... 2/5
6DL5 433-8AA07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 433-8AB07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 433-8AB07-0XD0............................... 4/3
6DL5 433-8AC07-0XA0............................... 4/3
6DL5 433-8AC07-0XD0............................... 4/3
6DL5 433-8AD07-0XA0............................... 4/3
6DL5 433-8AD07-0XD0............................... 4/3
6DL5 434-8AA07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 434-8AA16-0XA0 ............................... 4/4
6DL5 434-8AB07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 435-8AX07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 435-8AX16-0XA0 ............................... 4/4
6DL5 436-8AX07-0XA0 ............................... 4/3
6DL5 436-8AX16-0XA0 ............................... 4/4
6DL5 438-1AA............................................. 4/3
6DL9 900-8AA............................................. 7/9
6DL9 901-8AA............................................. 7/9
6ES7 900-0BA00-0XA0 ............................. 10/3
6ES7 900-0CA00-0XA0 ............................. 10/3
6ES7 900-0DA00-0XA0 ............................. 10/3
6ES7 900-0EA00-0XA0 ............................. 10/3
6ES7 900-0FA00-0XA0.............................. 10/3
6GK1 551-2AA00 ........................................ 9/3
6GT2 002-0ED00....................................... 7/14
6GT2 002-0GA10 ...................................... 7/14
6GT2 080-2AA10....................................... 7/14
6SW1 700-0JA00-0AB2............................... 7/4
6SW1 700-0JA00-0AB2............................... 7/4
6SW1 700-0JA00-0AB2............................... 7/4
6SW1 700-0JA00-0AB2............................... 7/4
6SW1 700-0JD00-0AB2 .............................. 7/3
6SW1 700-0JD00-0AB2 .............................. 7/4
6SW1 700-0JD00-0AB2 .............................. 7/4
6SW1 700-0JD00-0AB2 .............................. 7/4
6SW1 700-5JA00-3AA0............................... 7/4
6SW1 700-5JA00-3AA0............................... 7/4
6SW1 700-5JA00-3AA0............................... 7/4
6SW1 700-5JA00-4AA0............................... 7/4
6SW1 700-5JD00-1AC0 .............................. 7/3
6SW1 700-5JD00-1AC0 .............................. 7/4
6SW1 700-5JD00-1AC0 .............................. 7/4
6SW1 700-5JD00-1AC0 .............................. 7/4
6SW1 700-5JD00-2AA0 .............................. 7/4
6SW1 700-6JD00-0AA0 .............................. 7/4
6SW1 700-6JD00-0AA4 .............................. 7/4
6SW1 700-6JD00-1AA0 .............................. 7/4
6SW1 700-6JD00-1AA4 .............................. 7/4
6SW1 700-7JD00-0AA0 .............................. 7/3
6SW1 700-7JD00-0AA4 .............................. 7/3
9AE4 100-1CC00 .........................................8/4
9AE4 100-1CD00 .........................................8/4
9AE4 100-1CE00 .........................................8/4
9AE4 100-1DA00 .........................................9/3
9AE4 100-1DB00 .........................................9/3
9AE4 100-1DE00 .........................................9/3
9AE4 100-1DF00 .........................................9/3
9AE4 100-4DM04 ......................................5/16
9AE4 200-2FB10-1CC0 ...............................6/3
9AE4 200-2GB10-1DD0 ..............................6/3
9AE4 200-8FB00-0CC0 ...............................6/3
9AE4 200-8FB04-0BC0 ...............................6/3
9AE4 200-8GB00-0DD0 ..............................6/3
9AE4 200-8GB04-0BD0...............................6/3
9AE4 310-3BS01 .........................................5/3
9AE4 310-3BS02 .........................................5/3
9AE4 310-3BS03 .........................................5/3
9AE4 310-3FE10 ..........................................5/3
9AE4 310-3FG10 .........................................5/3
9AE4 310-3FG12 .........................................5/3
9AE4 310-3FV10 ..........................................5/3
9AE4 310-3PW02.........................................5/3
9AE4 510-2PC54 .........................................5/5
9AP1 413-2AA40 .........................................8/6
9AP1 414-2AA30 .........................................8/6
9AP1 430-2AA10 .........................................8/6
9AP1 431-2AA10 .........................................8/6
9AP1 432-2AA10 .........................................8/6
9AP1 433-2AA10 .........................................8/6
9AP1 434-2AA10 .........................................8/6
9AP1 436-2AA10 .........................................8/7
9AP1 440-2AA10 .........................................8/7
9AP1 441-2AA10 .........................................8/7
9AP1 442-2AA10 .........................................8/7
9AP1 443-2AA10 .........................................8/7
9AP1 444-2AA10 .........................................8/7
9AP1 450-2AA10 .........................................8/7
9AP1 470-2AD00 .........................................8/7
9AP1 471-2AD00 .........................................8/7
9AP2 423-2AA10 .........................................8/7
9AP2 424-2AA10 .........................................8/7
© Siemens AG 2008
Anhang
Notizen
14
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
14/9
© Siemens AG 2008
Anhang
Verkaufs- und Lieferbedingungen
Exportvorschriften
■ Verkaufs- und Lieferbedingungen
Sie können über diesen Katalog die dort beschriebenen
Produkte (Hard- und Software) bei der Siemens Aktiengesellschaft nach Maßgabe der nachfolgenden Bedingungen erwerben. Bitte beachten Sie, dass für den Umfang, die Qualität und
die Bedingungen für Lieferungen und Leistungen einschließlich
Software durch Siemens Einheiten/Regionalgesellschaften mit
Sitz außerhalb Deutschlands ausschließlich die jeweiligen
Allgemeinen Bedingungen der jeweiligen Siemens Einheit/
Regionalgesellschaft mit Sitz außerhalb Deutschlands gelten.
Die nachfolgenden Bedingungen gelten ausschließlich für Bestellungen bei der Siemens Aktiengesellschaft.
Für Kunden mit Sitz in Deutschland
Es gelten die Allgemeinen Zahlungsbedingungen sowie
die Allgemeinen Lieferbedingungen für Erzeugnisse und
Leistungen der Elektroindustrie.
Für Softwareprodukte gelten die Allgemeinen Bedingungen zur
Überlassung von Software für Automatisierungs- und Antriebstechnik an Lizenznehmer mit Sitz in Deutschland.
Für Kunden mit Sitz außerhalb Deutschlands
Es gelten die Allgemeinen Zahlungsbedingungen sowie die
Allgemeinen Lieferbedingungen von Siemens, Automation and
Drives für Kunden mit Sitz außerhalb Deutschlands.
Für Softwareprodukte gelten die Allgemeinen Bedingungen
zur Überlassung von Softwareprodukten für Automation and
Drives an Lizenznehmer mit Sitz außerhalb Deutschlands.
Allgemein
Die Abmessungen sind in mm angegeben. Die Angaben in Zoll
(inch) gelten in Deutschland gemäß dem "Gesetz über Einheiten
im Messwesen" nur für den Export.
Abbildungen sind unverbindlich.
Soweit auf den einzelnen Seiten dieses Katalogs nichts anderes
vermerkt ist, bleiben Änderungen, insbesondere der angegebenen Werte, Maße und Gewichte, vorbehalten.
Die Preise gelten in € (Euro) ab Lieferstelle, ausschließlich
Verpackung.
Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ist in den Preisen nicht enthalten. Sie wird nach den gesetzlichen Vorschriften zum jeweils
gültigen Satz gesondert berechnet.
Wir behalten uns Preisänderungen vor und werden die jeweils
bei Lieferung gültigen Preise verrechnen.
Auf die Preise der Erzeugnisse, die Silber, Kupfer, Aluminium,
Blei und/oder Gold enthalten, werden Zuschläge verrechnet,
wenn die jeweiligen Basisnotierungen für diese Metalle überschritten werden. Die Zuschläge bestimmen sich nach der
Notierung und dem Metallfaktor des jeweiligen Erzeugnisses.
Für die Berechnung des Zuschlags wird die Notierung vom
Vortage des Bestelleinganges bzw. des Abrufs verwendet.
Dem Metallfaktor ist zu entnehmen, ab welcher Notierung und
mit welcher Berechnungsmethode die Metallzuschläge verrechnet werden. Der Metallfaktor ist, soweit einschlägig, bei den
Preisangaben der jeweiligen Erzeugnisse angegeben.
Eine genaue Erläuterung des Metallfaktors und den Text der Geschäftsbedingungen der Siemens AG können Sie kostenlos bei
Ihrer Siemens Geschäftsstelle unter der Bestell-Nr.:
• 6ZB5310-0KR30-0BA1
„Geschäftsbedingungen für Kunden mit Sitz innerhalb
der Bundesrepublik Deutschland“
• 6ZB5310-0KS53-0BA1
„Geschäftsbedingungen für Kunden mit Sitz außerhalb
der Bundesrepublik Deutschland“
anfordern
oder downloaden aus der A&D Mall unter
http://www.siemens.de/automation/mall
(Deutschland: A&D Mall Online-Hilfesystem)
■ Exportvorschriften
Die in diesem Katalog geführten Produkte können den europäischen/deutschen und/oder den US-Ausfuhrbestimmungen unterliegen.
Jeder genehmigungspflichtige Export bedarf daher der Zustimmung der zuständigen Behörden.
Für die Erzeugnisse dieses Kataloges sind nach den derzeitigen
Bestimmungen folgende Exportvorschriften zu beachten:
AL
Nummer der deutschen Ausfuhrliste
Erzeugnisse mit Kennzeichen ungleich „N“ sind
ausfuhrgenehmigungspflichtig.
Bei Softwareprodukten müssen generell auch die
Exportkennzeichen des jeweiligen Datenträgers
beachtet werden.
Die mit „AL“ ungleich „N“ gekennzeichneten
Güter unterliegen bei der Ausfuhr aus der EU der
europäischen bzw. deutschen Ausfuhrgenehmigungspflicht.
ECCN
Nummer der US-Ausfuhrliste
(Export Control Classification Number).
Erzeugnisse mit Kennzeichen ungleich „N“ sind
in bestimmte Länder reexport-genehmigungspflichtig.
Bei Softwareprodukten müssen generell auch die
Exportkennzeichen des jeweiligen Datenträgers
beachtet werden.
Die mit „ECCN“ ungleich „N“ gekennzeichneten
Güter unterliegen der US-Reexportgenehmigungspflicht.
Auch ohne Kennzeichen bzw. bei Kennzeichen „AL: N“ oder
„ECCN: N“ kann sich eine Genehmigungspflicht, unter anderem
durch den Endverbleib und Verwendungszweck der Güter,
ergeben.
Maßgebend sind die auf Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen
und Rechnungen angegebenen Exportkennzeichen AL und
ECCN.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
A&D/VuL_ohne MZ/De 04.09.06
14
14/10
Siemens ST PCS 7.1 · Juni 2008
© Siemens AG 2008
Kataloge
Industry Automation, Drive Technologies und Electrical Installation Technology
Anforderungen richten Sie bitte an Ihre Siemens Geschäftsstelle
Adressen im Katalog bzw. www.siemens.de/automation/partner
Automatisierungs- und Antriebstechnik
Interaktiver Katalog auf CD-ROM und auf DVD
Die Offline-Mall von Automation and Drives
Antriebssysteme
Drehzahlveränderbare Antriebe
SINAMICS G110/SINAMICS G120
Umrichter-Einbaugeräte
SINAMICS G120D Dezentrale Frequenzumrichter
SINAMICS G130 Umrichter-Einbaugeräte,
SINAMICS G150 Umrichter-Schrankgeräte
SINAMICS GM150/SINAMICS SM150
Mittelspannungsumrichter
SINAMICS S150 Umrichter-Schrankgeräte
Drehstrom-Asynchronmotoren Standardline
Drehstrom-Synchronmotoren HT-direct
Gleichstrommotoren
Stromrichter-Einbaugeräte SIMOREG
Stromrichter-Schrankgeräte SIMOREG
PDF: Modulares Umrichtersystem SIMOVERT PM
Synchronmotoren SIEMOSYN
Umrichter MICROMASTER 420/430/440
MICROMASTER 411/COMBIMASTER 411
PDF: Spannungszwischenkreis-Umrichter
MICROMASTER, MIDIMASTER
SIMOVERT MASTERDRIVES Vector Control
SIMOVERT MASTERDRIVES Motion Control
Servomotoren für SIMOVERT MASTERDRIVES
SIMODRIVE 611 universal und POSMO
Wechsel- und Drehstromsteller SIVOLT
Drehstrom-Niederspannungsmotoren
IEC Käfigläufermotoren
IEC Käfigläufermotoren · Neue Generation 1LE1
MOTOX Getriebemotoren
Antriebssysteme für Bearbeitungsmaschinen
SIMODRIVE
• Vorschub-/Hauptspindelmotoren
• Umrichtersystem SIMODRIVE 611/POSMO
Antriebssysteme für Bearbeitungsmaschinen
SINAMICS
• Vorschub-/Hauptspindelmotoren
• Antriebssystem SINAMICS S120
Antriebs- und Steuerungskomponenten für Hebezeuge
Mechanische Antriebsmaschinen
Flender Standardkupplungen
Katalog
CA 01
D 11.1
D 11
D 12
D 21.3
D 86.1
D 86.2
DA 12
DA 21
DA 22
DA 45.1
DA 48
DA 51.2
DA 51.3
DA 64
DA 65.10
DA 65.11
DA 65.3
DA 65.4
DA 68
D 81.1
D 81.1 N
D 87.1
NC 60
NC 61
HE 1
MD 10.1
Automatisierungssysteme für
Bearbeitungsmaschinen
Gesamtkatalog SINUMERIK & SIMODRIVE
Gesamtkatalog SINUMERIK & SINAMICS
NC 60
NC 61
Bedien- und Beobachtungssysteme SIMATIC HMI
ST 80
Elektrische Stellantriebe SIPOS
Elektrische Dreh-, Schub- und Schwenkantriebe
Elektrische Drehantriebe für kerntechnische Anlagen
MP 35
MP 35.1/.2
Industrielle Kommunikation für
Automation and Drives
IK PI
Katalog
ST 45
ST 70
Industrie-Automatisierungssysteme SIMATIC
Prozessüberwachungssystem SIMATIC PCS
Produkte für Totally Integrated Automation und
Micro Automation
Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7
Add Ons für das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7
Migrationslösungen mit dem Prozessleitsystem
SIMATIC PCS 7
PC-based Automation
Regelsysteme SIMATIC
ST PCS 7
ST PCS 7.1
ST PCS 7.2
ST PC
ST DA
Installationstechnik
PDF: ALPHA Installationsverteiler und Reihenklemmen
ALPHA Zählerschränke
BETA Niederspannungs-Schutzschalttechnik
GAMMA Gebäudesystemtechnik
DELTA Schalter und Steckdosen
Motion Control Systems
SIMOTION, SINAMICS S120 und Motoren für
Produktionsmaschinen
ET A1
ET A2
ET B1
ET G1
ET D1
PM 21
Niederspannungs-Schalttechnik
SIRIUS · SENTRON · SIVACON
SICUBE Systemschränke und Schrankklimatisierung
SIDAC Drosseln und Filter
SIVENT Ventilatoren
SIVACON 8PS Schienenverteiler-Systeme
LV 1
LV 50
LV 60
LV 65
LV 70
Prozessleitsystem TELEPERM M
PDF: Automatisierungssysteme AS 488/TM
PLT 112
Prozessinstrumentierung und Analytik
Feldgeräte für die Prozessautomatisierung
Messgeräte für Druck, Differenzdruck, Durchfluss,
Füllstand und Temperatur, Stellungsregler und
Flüssigkeitsmengenmessgeräte
PDF: Anzeiger für Schalttafeleinbau
SIREC Schreiber und Zubehör
SIPART, Regler und Software
Wägesysteme SIWAREX
Kontinuierliche Verwiegung und Prozessüberwachung
Geräte für die Prozessanalytik
PDF: Prozessanalytik,
Komponenten für die Systemintegration
FI 01
MP 12
MP 20
MP 31
WT 01
WT 02
PA 01
PA 11
SIMATIC Sensors
Sensoren für die Fertigungsautomatisierung
FS 10
SITRAIN Information und Training
ITC
Systemlösungen für die Industrie
Applikationen und Produkte für Branchen sind
Bestandteil des interaktiven Katalogs CA 01
Systems Engineering
Stromversorgungen SITOP und LOGO!Power
Systemverkabelung SIMATIC TOP connect
Industrie-Microcomputer SICOMP
KT 10.1
KT 10.2
KT 51
PDF: Diese Kataloge liegen ausschließlich im PDF-Format vor.
A&D/3U/De 03.04.08
© Siemens AG 2008
Siemens AG
Industry Sector
Industrial Automation Systems
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
www.siemens.com/simatic-pcs7
Änderungen vorbehalten
Bestell-Nr. E86060-K4678-A121-A7
Dispo 09508
KG 0408 10. BD 136 De / 815256 / IWI TSTP
Printed in Germany
© Siemens AG 2008
Die Informationen in diesem Produktkatalog enthalten Beschreibungen
bzw. Leistungsmerkmale, welche im konkreten Anwendungsfall nicht
immer in der beschriebenen Form zutreffen bzw. welche sich durch
Weiterentwicklung der Produkte ändern können. Die gewünschten
Leistungsmerkmale sind nur dann verbindlich, wenn sie bei Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart werden. Liefermöglichkeiten und
technische Änderungen vorbehalten.
Alle Erzeugnisbezeichnungen können Marken oder Erzeugnisnamen
der Siemens AG oder anderer, zuliefernder Unternehmen sein, deren
Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber
verletzen kann.
Schutzgebühr: 2,50 €