6 MB 24.07.2014 11 Jagd in Tirol: November

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6 MB 24.07.2014 11 Jagd in Tirol: November
Zeitschrift des Tiroler Jägerverbandes
November 2013 • Jahrgang 65 www.tjv.or.at
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Inhalt
21
Jagdhunde sind doch die
besten freunde
6
4
Studie zu
Wildwarnreflektoren im Raum Tirol
Der Schneehase
in den Alpen
09 Pilotprojekt: Schutz von Schafherden
21 Aus den Bezirken
26Mitgliederaktion
10 Wildbret: Richtig aufbrechen
22 Tag des Wildes
27 Kinder auf der Pirsch
14 Kolumne: Wo sind meine Hirsche?
23Veranstaltungen
28Kulinarium
15 Ein Weidmannsheil den Jubilaren
24 Der Jäger in der Schule
29 Offroad Spezial
16 Mitteilungen der Geschäftsstelle
25Jägerinnen
30Jagdhunde
Meinung
Schutzpatron
Nach den Turbulenzen der vergangenen
Wochen mit nahezu überbordernder medialer Aufmerksamkeit, nicht unbedingt
zum Wohle unserer Jagd, ist – zumindest
in der Öffentlichkeit – wieder etwas Ruhe
eingekehrt.
Das ist gut so und passt nahezu perfekt
zu dieser Jahreszeit, in der die Jägerschaft
ihres Schutzpatrons, des heiligen Hubertus, gedenkt. Wir tun es im Rahmen von
vielen Hubertusfeiern und Hubertusmessen, in denen wir uns auf spirituelle Art
und Weise mit unserem Tun und unserer
Passion beschäftigen oder mancherorts im
Revier in Form einer schlichten Andacht
bei einer Hubertuskapelle. In der Regel sind
Jagdhornbläsergruppen in diese Gedenkstunden miteinbezogen und speziell in den
ländlichen Gemeinden nimmt die Bevölkerung sehr zahlreich daran teil.
Bei all der Beschleunigung unserer Zeit,
die auch vor der Jägerschaft nicht Halt
macht und vor der wir uns auch nicht verschließen wollen, tut es dennoch gut, sich
mit der spirituellen Ebene zu befassen und
innezuhalten. Jagd ist mehr als Abschusszahlen, Wildverbiss, Trophäen oder Wildbret. Jagd ist es, in der Natur und mit der
Natur im Jahresverlauf zu verschmelzen
und damit bewusst Teil des Ökosystems zu
werden. Jagd ist es aber auch, alle Lebensbereiche in der Natur in unseren Wäldern
auf unseren Bergen und Fluren zu erkennen, zu respektieren und zu schützen. Jagd
und Ernte müssen dabei nicht unter den
Teppich gekehrt werden, sondern sind und
bleiben Teil des Weidwerks. Es kommt auf
die Wahrhaftigkeit an und auf den ehrlichen und sauberen Umgang mit der Jagd.
Nur wenn es uns gelingt, die Jagd in Tirol
und in Österreich auf ein gesundes spirituelles Fundament zu heben und darauf
aufzubauen, hat die Jagd eine Chance auf
nachhaltigen Bestand in der Gesellschaft. Die Werte Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit
werden wir auch von unseren Partnern in
Politik und Öffentlichkeit weiterhin einfordern und uns nicht zum Spielball kurz-
Dipl.-Ing.(FH)
Anton Larcher
Landesjägermeister
fristiger Marketing-Schachzüge machen
lassen. Das Klima in jede Richtung ist bei
allen offenen und latenten Spannungsfeldern ein sehr gutes und ein überaus produktives. Das soll so bleiben und je besser
wir ideologisch fundamentiert sind, desto
leichter fällt es uns, unsere Standpunkte
zu vertreten und dabei nicht den konfrontativen Weg zu gehen. Konfrontation und
Aggression schaden der Jagd und der Jägerschaft nicht nur am Verhandlungstisch,
sondern auch in den Bezirken und in den
Tiroler Jagdrevieren.
■
IMPRESSUM: JAGD IN TIROL · Zeitschrift des Tiroler Jägerverbandes. Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Tiroler Jägerverband, Adamgasse 7a, 6020 Innsbruck, Tel. 0512-57 10 93, 0800/244 177,
0664/9750 806, Fax 0512/571093-15, E-Mail: [email protected], Schriftleitung: Helmuth Waldburger. Layout: Bernhard Feurstein. Hersteller und Anzeigenverwaltung: Bezirksblätter Tirol GmbH, Eduard-BodemGasse 6, 6020 Innsbruck, Tel. 0512-320 4111, Fax 0512-320 720, E-Mail: [email protected] Redaktion: Geschäftsstelle TJV. Anzeigen: Sonderprodukte, www.facebook.com/Sonderprodukte. Produktion &
Bildbearbeitung: Evelyn Schreder, „Jagd in Tirol” wird an alle Mitglieder des Tiroler Jägerverbandes kostenfrei abgegeben. Sie ist eine Fachzeitschrift, welche die behördlichen Kundmachungen und Verlautbarungen zu veröffentlichen hat und zusätzlich über grundsätzliche Fragen und aktuelle Ereignisse auf dem Gebiet des Jagdwesens, des Naturschutzes usw. informiert. „Jagd in Tirol” erscheint am Monatsanfang. Redaktionsschluss ist der 15. des
Vormonats. Für unverlangte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen. Namentlich oder mit Kürzel gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung von Redaktion und Herausgeber wieder.
Jagd in Tirol 11/2013
Titelfoto: Mag. Christian Messner, Fotos Seite 3: Ernst Rudigier, Mag. Christian Messner
3
Reportage
Der
Schneehase
in den Alpen
4
Stressbewältigung
vorhersehbarer Ereignisse
GCM (Glucocorticoidmetaboliten) sind
nicht nur Indikatoren für akuten und
chronischen Stress, sondern auch für den
Katabolismus (Huber et al. 2003; Touma
und Palme 2005; Dalmau et al. 2007). Zum
Beispiel halten verdaute Fette und Proteine
die Körpertemperatur stabil. Es könnte also vermutet werden, dass saisonale Wechsel in der GCM-Produktion (GCM höher
in Winter vs. GCM niedriger in Sommer)
ausgeprägter sein sollten unter harschen
Umweltbedingungen, wie sie in den Alpen
zu finden sind und insbesondere bei Wildtieren, die Fettreserven aufbauen. Über die
GCM-Produktion und die Strategie zur Bewältigung von vorhersehbaren Ereignissen
bei Wildtieren, die ebenfalls unter den alpinen Umweltbedingungen leben und keine
Fettreserven anlegen, ist wenig bekannt.
Deshalb wurde in einer Folgestudie der
Einfluss der Saison auf die GCM-Ausscheidung während eines Jahres an wildlebenden
Schneehasen, die keine Fettreserven anlegen (Pyörnila et al. 1992; Thulin und Flux
2003) untersucht.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalpark wurden hierfür über
30 Probeflächen entlang des Ofenpasses angelegt. Diese Probeflächen lagen zwischen
1600 bis 2600 m ü. M. und sie wurden so
gewählt, dass es keine Überlappung mit
Feldhasenvorkommen gab. Dadurch wurde
eine Verwechslung der sehr ähnlich aussehenden Losung und somit eine Fehlinterpretation der Ergebnisse vermieden. Die Flächen wurden in der Zeitspanne von einem
Jahr zweimal pro Saison besucht. Es wurden
insgesamt 14 418 Losungsbölleli gefunden,
wobei über 700 Bölleli in der Laboranalyse
an der Veterinärmedizinischen Universität
Wien mittels des etablierten 11-Oxoätiocholanolon EIA (Enzymimmunoassay)
(Rehnus et al. 2009) ausgewertet werden
konnten. Auf die Auswertung mittels des
zweiten EIA (vgl. Kap. 3.1 im Buch) wurde
aus Kosten- und Zeitgründen verzichtet.
Die Resultate zeigten, dass die Stresshormonkonzentrationen beim Schneehasen während eines Jahres nicht signifikant schwankten. Das bedeutet, dass beim
Schneehasen zwischen den einzelnen Saisons im untersuchten Jahresverlauf keine
Unterschiede in der GCM-Produktion gefunden wurden. Es zeigte sich sogar, dass
die durchschnittliche Hormonkonzentration verglichen mit den anderen Jahreszeiten
im Winter niedriger war. Diese Resultate
Jagd in Tirol 11/2013
Abgabe von Waffen nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.
Kodiak.de 2013
Die
Entscheidung
zu TREFFEN
Für den Schneehasen wurde ebenfalls gezeigt, dass dieser seine Grundstoffwechselrate
im Winter bis zu 18 Prozent reduzieren und seine Körpertemperatur bis zu 0,4 °C senken
kann, während signifikante Körperfettreserven nicht vorhanden sind.
stehen im Widerspruch zu Studien in denen die höchsten GCM-Werte im Winter
gezeigt wurden: Rotwild (Cervus elaphus;
Huber et al. 2003) und Gemse (Rupicapra
rupicapra; Dalmau et al. 2007). Man könnte
vermuten, dass solche Ergebnisse auf Huftiere limitiert sind, welche Fettreserven anlegen. Allerdings zeigen andere Studien an
Huftieren ebenfalls niedrige GCM-Werte
im Winter, ähnlich wie in der Schneehasenstudie (Lund-Larsen et al. 1978; Bubenik und Brown 1989; Monfort et al. 1993;
Bubenik et al. 1998). Bei Rotwild in Nordamerika (Cervus canadensis) fand man eine
reduzierte GCM-Produktion während des
Winters (Millspaugh et al. 2001) und nahm
an, dass dies ein Indikator für die bereits
nachgewiesene Reduktion des Wintermetabolismus dieser Art als Adaption an die
harschen Umweltbedingungen sein könnte
(Arnold et al. 2004). Für den Schneehasen
wurde ebenfalls gezeigt, dass dieser seine
Grundstoffwechselrate im Winter bis zu 18
Prozent reduzieren (Pyörnila et al. 1992)
und seine Körpertemperatur bis zu 0,4 °C
senken kann (Nieminen und Mustonen
2008), während signifikante Körperfettreserven nicht vorhanden sind (Pyörnila
et al. 1992; Thulin und Flux 2003). Unsere
Resultate widerspiegeln also die Stoffwechselreduktion der Schneehasen in den Alpen
während des Winters. Dieser komplexe Prozess der winterlichen Stoffwechselreduktion
wird auch durch weitere Untersuchungen
von Fettsäuren in Herzmuskeln von alpinen
Schneehasen unterstützt, welche ebenfalls
Jagd in Tirol 11/2013
einen reduzierten Grundstoffwechsel und
eine reduzierte Herzschlagrate des Schneehasen im Winter zeigten (Kaiser 2009). ■
Quelle: Maik Rehnus: Der Schneehase in den Alpen.
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Fachartikel
Achtung Wild!
Studie zu akustischen Wildwarnern
und Wildwarnreflektoren im Raum Tirol
D
ie ersten Ergebnisse dieses Projektes sind vielversprechend. Aus
diesem Grund entschlossen sich
die beteiligten Interessensvertreter, dieses
Projekt zur Prävention von Wildunfällen
auch in Zukunft weiterzuführen und unterzeichneten im September die Verträge.
Durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und das erhöhte Verkehrsaufkommen werden die Wildlebensräume zunehmend fragmentiert. Hinzu kommt eine
immer stärkere Mehrfachnutzung dieser
Lebensräume, vor allem zu Erholungszwecken (STEINER, 2008). Die verbleibenden
ungestörten Gebiete sind oftmals nicht ausreichend, um die für die Wildtiere notwendigen Ressourcen abzudecken. Bemerkbar
machen sich diese Entwicklungen unter
anderem in einer höheren Anzahl an Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung. Fielen
österreichweit Ende der 1970er Jahre jährlich ca. 18.000 Stück Rehwild dem Straßenverkehr zum Opfer, so sind es heute bereits
über 36.000 Stück. Im gleichen Zeitraum
stiegen jedoch auch die Abschusszahlen
(STEINER, 2008), welche wiederum mit
den wachsenden Beständen jagdlich relevanter Wildtierarten einhergehen. Tirolweit verunglückten laut Jagdstatistik in
den letzten Jahren (08/09 bis 11/12) durchschnittlich rund 1000 Stück Reh- und 150
Stück Rotwild (Quelle: Statistik Austria).
Im Gegensatz zu den verunfallten Tieren,
kommen die beteiligten Personen in vie-
Die ersten Ergebnisse dieses Projektes
waren vielversprechend. Aus diesem
Grund entschlossen sich die beteiligten
Interessensvertreter, dieses Projekt
zur Prävention von Wildunfällen auch
in Zukunft weiterzuführen und
unterzeichneten im September
die Verträge.
6
Jagd in Tirol 11/2013
len Fällen mit dem Schrecken und einem
Sachschaden davon. Nichtdestotrotz ereigneten sich in Tirol in den Jahren 2008 bis
2011 27 Wildunfälle mit Personenschaden,
darunter 9 Schwerverletzte und ein Todesfall im Jahr 2008 (Quelle: Statistik Austria).
Geht man davon aus, dass ein durchschnittlicher Pkw-Schaden bei einem Wildunfall
mit 1.400 Euro zu bemessen ist (STEINER,
2008), so ergibt sich allein für Tirol eine
jährliche Schadenssumme von über 1,6
Millionen Euro. Nicht eingerechnet sind
Behandlungskosten im Fall von Personenschäden, Einbußen für den Jagdpächter
(Wildbretverlust, vergebener Abschuss
und Trophäenwert), Schäden an Straßeneinrichtungen und Flurschäden. Für den
Jäger entsteht zudem durch die Nachsuche
tödlich verletzter Tiere und die Entfernung
des Tierkörpers ein nicht unerheblicher
Arbeitsaufwand. Nach STEINER (2011)
wurde der volkswirtschaftliche Schaden
österreichweit auf über 160 Millionen Euro
pro Jahr geschätzt. Trotz zahlreicher Bemühungen wurde bisher noch keine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Lösung
zur dauerhaften Reduktion der Wildunfälle
gefunden. Verschiedenste Maßnahmen und
Produkte wurden entwickelt und versprechen große Wirkung in der Unfallprävention, fundierte Untersuchungen über längere
Zeiträume fehlen jedoch zumeist.
Neuer Ansatz
Ein relativ neuer und vielversprechender
Ansatz zur Unfallprävention ist die Anbringung von akustischen Wildwarnern in
Kombination mit herkömmlichen Wildwarnreflektoren. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem Scheinwerferlicht
herannahender Fahrzeuge und dem Umgebungslicht löst ab einem gewissen Schwellenwert ein akustisches Signal aus, welches
Wildtiere (vor allem Schalenwild) von der
Querung der Straße in genau diesem Moment abhalten sollte. Der Vorteil dieser
Methode liegt darin, dass der Wechsel nur
für die Dauer des Gefahrenmoments unterbunden wird. Berichten aus anderen österreichischen Bundesländern zufolge ging die
Anzahl der Wildunfälle nach Anbringung
akustischer Wildwarner stark zurück. Basierend auf diesen vielversprechenden Ergebnissen und im Bestreben, die Wildunfälle
an Tirols Landesstraßen zu reduzieren, ha-
Fachartikel
ben sich Herr Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner, die UNIQA-Versicherung und der Landesjägerverband vor vier
Jahren dazu entschlossen, gemeinsam die
Installation von akustischen und optischen
Wildwarnern (Reflektoren) an den Landesstraßen zu forcieren. In Zusammenarbeit
mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit
und mit dem Tiroler Jägerverband wurden
sämtliche Straßenabschnitte mit einem erhöhten Risiko für Wildunfälle erhoben.
Diese sollten im Laufe der nächsten Jahre
mit akustischen und/oder optischen Wildwarnern (Reflektoren) ausgerüstet werden.
Begleitend dazu wurde im August 2011 eine Studie seitens der Abt. Verkehr und Straße (Amt der Tiroler Landesregierung) in
Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, die
Wirksamkeit von akustischen Wildwarnern
und Wildwarnreflektoren anhand polizeilich registrierter Wildunfälle zu evaluieren.
Zu Beginn des Jahres 2012 wurde bereits
ein Zwischenbericht mit den ersten Ergebnissen der Untersuchung erstellt. Aufgrund
des zu kurzen Beobachtungszeitraums war
jedoch der Vergleich der Wildunfälle vor
und nach Installation der Wildwarner zum
damaligen Zeitpunkt wenig aussagekräftig.
Es konnten 42 Abschnitte in die
Auswertung miteinbezogen werden.
Davon sind 24 Strecken mit akustischen
Wildwarnern und 18 ausschließlich mit
Reflektoren ausgerüstet.
Aufschlussreicher war hingegen die Befragung der im Umkreis der Teststrecken
zuständigen Jäger, welche Großteils von
einer Reduktion der Wildunfälle berichteten. Insgesamt stand jedoch fest, dass es
für konkrete Aussagen zur Wirksamkeit der
Wildwarner eines längeren Beobachtungszeitraums sowie einer höheren Anzahl und
Qualität an Teststrecken bedarf. Zu den verrichteten Aufgaben und Tätigkeiten seit der
Berichtslegung im Februar 2012 gehört unter anderem die Überprüfung und Aktualisierung der Aufzeichnungen zu montierten
Wildwarneinrichtungen. Aus diesen Unterlagen resultieren die Teststrecken, welche
zur Auswertung der Wildunfälle herangezogen wurden. Um für einen möglichst effektiven Einsatz der Wildwarner zu sorgen,
werden zudem seit Ende Juni 2012 alle Vereinbarungen zur Anbringung von Wildwarnern vor Unterfertigung hinsichtlich der
Art und Weise der geplanten Absicherung
kommentiert. Zusätzlich wurden besonders unfallträchtige Abschnitte erhoben
und Empfehlungen zu deren Absicherung
formuliert. Da sich im Rahmen der ersten
Auswertung auch gezeigt hat, dass die akustischen Wildwarner teilweise defekt waren,
wurden hierzu Kontrollmeldungen eingefordert und die Ergebnisse der Kontrollen
zusammengeführt. Die Durchführung der
Kontrollen erfolgte seitens der Straßenmeistereien oder der Jägerschaft im Laufe
des Sommers / Herbstes 2012. Nachdem
die Aufzeichnungen sowie auch die akustischen Wildwarner kontrolliert wurden
und ein weiteres Jahr (2011) an polizeilich
registrierten Wildunfällen vorlag, wurde
im Jänner 2013 eine erneute Auswertung
der Wildunfälle an mit Wildwarnern ausgerüsteten Strecken vorgenommen. Zur
Auswertung kamen alle Straßenabschnitte in Frage, an denen Wildwarner bis zum
Jahr 2010 montiert wurden und für die das
Jahr der Montage bekannt war. Insgesamt
konnten 42 Abschnitte in die Auswertung
miteinbezogen werden. Davon sind 24 Strecken mit akustischen Wildwarnern und 18
ausschließlich mit Reflektoren ausgerüstet.
Die Ergebnisse der diesjährigen Auswertung sind vielversprechend und auch aussagekräftiger als jene im Februar 2012. An
Strecken, die im Jahr 2005 mit akustischen
Wildwarnern ausgerüstet wurden, ist eine
statistisch signifikante (p=0,05) Reduktion
um rund 39% zu verzeichnen. Insgesamt
wurden jedoch drei Viertel der zur Auswertung herangezogenen Strecken frühestens 2009 ausgerüstet, dazu gehören auch
alle Teststrecken für Reflektoren. An diesen
Strecken war in 21 Fällen eine Abnahme, in
15 Fällen eine Zunahme an Wildunfällen zu
beobachten. Der bisherige Beobachtungszeitraum ist noch zu kurz, um Aussagen
treffen zu können. Die Ergebnisse legen
derzeit aber nahe, dass eine Zunahme an
Unfällen eher auf Mängel in der Absicherung oder andere Einflussfaktoren zurück-
zuführen ist als auf eine Ineffektivität der
Wildwarner. Um künftig Näheres zur Wirksamkeit der Wildwarner, vor allem auch der
Reflektoren, aussagen zu können, bedarf es
eines längeren Beobachtungszeitraums. Zudem sollte auf die Qualität der Teststrecken
geachtet werden. Das beinhaltet die Auswahl auszurüstender Straßenabschnitte, die
Wartung der akustischen Geräte, den sachgemäßen Einsatz der Wildwarner und eine
ausreichende Bestückung der Gefahrenbereiche. Diese Punkte sind nicht nur im
Hinblick auf die Qualität der Auswertung
von großer Bedeutung, sondern auch für
das übergeordnete Ziel – die Senkung der
Wildunfälle an Tirols Landesstraßen.
Zu den künftigen Aufgaben zählt demnach vor allem die Fortsetzung der bereits
im Tätigkeitsbericht beschriebenen Aufgabenbereiche. Wichtig ist auch die Weiterführung der Erfolgskontrolle. Sie spiegelt
im Wesentlichen wider, wie gut die Absicherung mit Wildwarnern in der Praxis funktioniert, wo Probleme auftreten und welches
Potential zur Unfallreduktion besteht.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Recherche zu unterschiedlichen Methoden
der Unfallprävention. Am Markt erhältlich
sind viele verschiedene Produkte und Produktvarianten. Nicht alle halten, was sie versprechen und nur in wenigen Fällen gibt es
fundierte Untersuchungen zu deren Effizienz. Wie gut welche Wildwarner in der Praxis funktionieren und wie diese am besten
einzusetzen sind, das sind auch die Fragen,
mit denen sich die Straßenmeister vor einer
Bestellung konfrontiert sehen und die es zu
beantworten gilt.
■
Auszug aus Studie zu akustischen Wildwarnern und
Wildwarnreflektoren im Raum Tirol.
Bericht, Februar 2013, verfasst von Viktoria Ennemoser
im Auftrag der Abt. Verkehr und Straße
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D
ie Nationale Beratungsstelle Herdenschutz startet im Frühjahr 2014 in der
Gemeinde Kals ein Pilotprojekt, um den
Einsatz von Herdenschutzmaßnahmen in
der landwirtschaftlichen Praxis zu erproben. Die Nationale Beratungsstelle Herdenschutz setzt sich dafür ein, die Landwirte
beim Herdenschutz zu unterstützen und
die von Wölfen verursachten Schäden auf
ein Minimum zu reduzieren, um die Bewirtschaftung von Grund und Boden mit
Nutztieren weiterhin zu gewährleisten. Das
Projekt wurde auf Initiative vom Land Tirol
gestartet. Kooperationspartner sind das Lebensministerium, die Länder und der Nationalpark Hohe Tauern.
Auf der Suche nach neuen Lebensräumen
durchstreifen immer mehr große Beutegreifer wie Braunbären, Luchse und Wölfe Österreich. In den vergangenen Jahrzehnten sind
die Wolfspopulationen in Nord- und Südosteuropa und den Westalpen angewachsen
und Jungtiere können auf der Suche nach
Territorium und Partner auch Österreich
durchwandern. Bislang wurden nur Einzeltiere in Österreich festgestellt, doch eine weitere Ausbreitung ist in Zukunft nicht auszuschließen. Große Beutegreifer wie der Wolf
genießen einen umfassenden rechtlichen
Schutz. In der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen Union sind sie
als streng zu schützende Arten aufgeführt.
Wölfe reißen hauptsächlich Wildtiere wie
Rehe oder Rotwild. Ungeschützte Schaf- und
Jagd in Tirol 11/2013
Ziegenherden bieten ihnen allerdings auch
ein verlockendes Beuteziel. Vereinzelt treten
auch Risse von Rindern und Ponys auf. Das
vermehrte Auftreten von Großraubtieren
stellt daher für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung eine große Herausforderung dar.
Die Erfahrungen aus anderen Ländern wie
der Schweiz zeigen, dass mithilfe von Herdenschutzmaßnahmen die Anzahl von gerissenen Nutztieren wesentlich verringert werden kann. Herdenschutz z.B. mit Schutzhunden und Hirten ist aufwändig, aber zusammen mit Entschädigungsmaßnahmen unabdingbar, um innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen ein Nebeneinander von
Almwirtschaft und freilebenden Wölfen zu
ermöglichen. Mit diesen Maßnahmen kann
die Bewirtschaftung von Grund und Boden weiterhin gewährleistet werden. Nachdem Bundesminister Berlakovich und die
Landesagrarreferentenkonferenz (LARK)
grünes Licht für die Umsetzung eines Pilotprojekts für Herdenschutz gegeben haben,
wurde nun mit der konkreten Planung begonnen. Die Nationale Beratungsstelle wird
in Zusammenarbeit mit der Almgenossenschaft Dorfertal und der Unterstützung des
Nationalparks Hohe Tauern Tirol den Einsatz von Herdenschutzmaßnahmen testen,
um festzustellen, wie Herdenschutz in Almregionen effektiv umsetzbar ist.
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Fachartikel
Richtig aufbrechen
Wildbret ist – wie jedes Fleisch – sehr sensibel hinsichtlich Verunreinigung und Verderb. Entscheidende
„Schnittstelle“ zwischen zunächst keimfreiem Muskelfleisch frisch erlegtenWildes und dem Teller des
Konsumenten ist das sachgerechte Aufbrechen mit der Erstversorgung. – Auszug aus der 5. Auflage
des Buches „Wildbret-Hygiene“, 1. Teil.
D
ie Muskulatur (später Fleisch) gesunder lebender Tiere ist keimfrei. Selbst bei sachgerechtester
Schlachtung (Erlegung) und Versorgung
(Aufbrechen usw.) des Tieres ist es unvermeidlich, dass Fleisch, beim Konsumenten
angelangt, letztendlich einen gewissen
Oberflächenkeimgehalt aufweist. Sofern
sich dieser aber in Grenzen hält und keine
pathogenen (krankmachenden) Keime beteiligt sind, stellt er aus lebensmittelhygienischer Sicht kein Problem dar. Fehler, die
beim Aufbrechen und bei der Erstversorgung (kein Auswaschen der verschmutzten
Körperhöhlen, kein Abschärfen verunreinigter Stellen, unzureichende Kühlung)
gemacht werden, sind bei keiner weiteren
Prozess-Stufe wieder gutzumachen: Das
Ergebnis ist eine unnötig hohe Oberflächenkeimbelastung und somit eine Qualitätsminderung des Fleisches!
Ehestmöglich
Eine sachgerechte und hygienisch einwandfreie Versorgung des erlegten Wildes
zum baldmöglichsten Zeitpunkt – Verordnung (EG) Nr. 853/2004: „ohne ungerechtfertigte Verzögerung“ – ist oberstes Gebot.
Ohne ungerechtfertigte Verzögerung bedeutet zwar im Sinne der Guten Hygienepraxis, dass beim Schalenwild aus Rücksichtnahme auf die Besonderheiten der
Jagd ein Zeitraum von längstens 3 Stunden
zur Verfügung steht, die volle Ausnützung
dieses Zeitraums kann allerdings je nach
Situation bereits den Verderb des Stückes
bewirkt haben. Wenn es die Witterungsund Lichtverhältnisse erlauben, sollte das
erlegte Stück an Ort und Stelle aufgebrochen werden, andernfalls ist ein rasches
Verbringen in eine gut beleuchtete Wildkammer anzustreben und das Ausweiden
dort – oft unter deutlich günstigeren Umständen – vorzunehmen. Bei besonders
starken Stücken oder bei schwieriger Bringung sind immer Kompromisse zu schließen. Dennoch sollte man versuchen, der
optimalen Vorgangsweise möglichst nahe
zu kommen. Wenn Schwierigkeiten bezüglich der Wildbretversorgung zu erwarten
sind, muss eben durch entsprechende Ausrüstung (Taschen- bzw. Stirnlampen, Fliegennetze, Stricke, Fleischhaken usw.) vorgesorgt werden. Sollte durch widrige Umstände keine befriedigende Lösung erreicht
werden, so muss zur Kenntnis genommen
werden, dass das Wildbret keinesfalls an
OPTIMALE AUSRÜSTUNG
❖mindestens ein (besser zwei) scharfes, ausreichend
großes, gut zu reinigendes, desinfizierbares Messer
❖Säge oder Aufbrech-Zange
❖Schnur und Strick
❖Fleischhaken
❖Kunststoffplane
❖Wasser in Trinkwasserqualität
❖Kunststoffbeutel
❖Wildwanne
❖Insektenschutznetz
❖Taschenlampe, Stirnlampe
❖Einweghandschuhe, eventuell Einwegschürze
❖Wildbret-Bescheinigung bzw. Wildbret-Anhänger
(Gemeinsame Erklärung)
10
Eine vollständige und gute Ausrüstung
erleichtert die Arbeit sehr!
Fotos: Österreichs Weidwerk
andere Personen als Lebensmittel weitergegeben (in Verkehr gebracht) werden darf
(weder über Verkauf noch als Geschenk).
Auf Sauberkeit achten
Im Hinblick auf die Beurteilung des Wildbrets nach den gesetzlichen Bestimmungen
(EG-Recht bzw. Lebensmittelhygiene-Direktvermarktungsverordnung) ist es unabdingbar, die beim Aufbrechen oder Ausweiden entfernten Organe sorgfältig zu
untersuchen und, soweit erforderlich, in
sauberen Behältnissen oder Kunststoffbeuteln so lange sicherzustellen, wie es für eine
gesetzeskonforme Untersuchung erforderlich ist. Im Laufe der Geschichte der Jagd
haben sich verschiedene Methoden, teils regional stark unterschiedlich, als „Tradition“
ausgebildet. So wichtig das Erhalten von
Traditionen in verschiedenen Bereichen
ist, so wichtig ist es auch, den aktuellen Erkenntnissen der Lebensmittelhygiene und
den neuen gesetzlichen Anforderungen
Rechnung zu tragen. Der Grundgedanke
dabei ist, die zu entfernenden Organe von
der Zunge (Lecker) ausgehend bis zum After (Weidloch) tunlichst in einem zusammenhängenden Stück zu entnehmen. Das
Ausweiden kann am liegenden als auch am
hängenden Wild erfolgen. In vielen Revieren wird es möglich sein, das Wild vom Boden entfernt auszuweiden, um Verschmutzungen durch Erdreich zu vermeiden. Dazu
können die Tiere auf einen Schragen oder
auch Kfz-Heckträger gelegt oder an einer
Querstange, einer schräggestellten Leiter
usw. (an der Trophäe, dem Kiefer, an Vorder- oder Hinterläufen) aufgehängt werden. Die einfachste und ohne besondere
Vorrichtungen anwendbare Variante soll
nachfolgend beschrieben werden. Dabei ist
das Wild in eine feste, stabile Rückenlage zu
bringen. Günstig wäre es, eine saubere Plane als Unterlage zu verwenden. Zumindest
muss eine saubere Ablage für Aufbrechwerkzeuge (Messer, Säge usw.) bzw. für die
Jagd in Tirol 11/2013
1
An der Kinnspitze wird mit
dem Aufschärfen des Trägers
begonnen.
5
Lecker, Drossel und Schlund …
2
Die Decke wird bis zum
Unterhautbindegewebe
durchtrennt.
6
… werden bis zum
Brusteingang freigelegt.
Fachartikel
3
Wichtig ist ein gut geschärftes
Messer mit geeigneter Spitze.
7
Brunftrute und Kurzwildbret…
4
Sauberer Schnitt von der
Kinnspitze bis zum Weidloch
8
… werden ausgelöst und
nach hinten gezogen.
Fachartikel
9
10
Schnitt genau im Schenkelspalt
bis zum Knochen
Das Schloss kann mit dem
Messer durchtrennt werden
13
14
Die Läufe werden unter
leichtem Druck aufgespreizt
MAXIMALE FRISTEN
❖Ausweiden (Aufbrechen) von Großwild
ehestmöglich, jedoch innerhalb von
3 Stunden.
❖Untersuchung durch die „kundige Person“
binnen 36 Stunden
❖Die Vermarktung hat binnen 7 Tagen
nach dem Erlegen zu erfolgen.
Lagerung von Großwild
in der Decke/Schwarte:
❖ Direktvermarktung:
(-1° C) bis +7° C ➡ 7 Tage ab Erlegung
(gesetzlich geregelt).
❖ bei Abgabe an den Wildbretgroßhandel:
(-1°C) bis +7° C ➡ 7 Tage ab Erlegung
(empfohlen im Sinne der guten Hygienepraxis).
12
Eine handliche Knochensäge
erleichtert das Aufbrechen.
15
Blase, Harnröhre und
Weiddarm werden freigelegt
entnommenen Organe zur Verfügung stehen
(Kunststoffplane, sauberer Kübel usw.). Während des gesamten Aufbrechvorgangs ist darauf zu achten, dass immer die „reine Hand“
12
11
16
Oberhalt des Weidloches
erfolgt ein Schnitt quer
das Messer führt und die „unreine Hand“
die Decke fasst. Wird die reine Hand oder
das Messer oder beides verschmutzt, so sind
Messer (zu wechseln) und Hand (Hände)
mit Wasser zu waschen. Da unter Praxisbedingungen ein Reinigen der Hände oft nicht
möglich ist, sind Einweghandschuhe, die
leicht zu wechseln sind, sehr zu empfehlen
– dies gilt besonders dann, wenn der Brunftfleck oder Präputialbeutel umschnitten wird!
Arbeitsablauf
1. Aufschärfen des Trägers (1–6)
Man beginnt nach Möglichkeit an der
Kinnspitze und schärft die Decke entlang
der gedachten Mittellinie an der Körperunterseite auf (Messerrücken zeigt dabei
zum Tierkörper). Es ist zweckmäßig, den
Schnitt gleich bis zum After (Weidloch)
fortzuführen, wobei bei männlichen Stücken Penis und Hodensack (Brunftrute und
Kurzwildbret) auf einer Seite umschnitten
werden. Die Schnitttiefe ist so zu wählen,
Fotos: Österreichs Weidwerk
Mit der Aufbrechzange muss
man weniger Kraft anwenden.
Unter Zug wird der Enddarm
kreisförmig umschnitten
dass zunächst nur die Haut (Decke) bis zum
Unterhautbindegewebe durchtrennt wird
und darunter liegende Strukturen noch
unverletzt bleiben. Danach werden Luftröhre (Drossel) und Speiseröhre (Schlund)
freipräpariert und die Zunge (Lecker) vom
Unterkiefer ausgelöst. Lecker, Drossel und
Schlund werden nun unter Zug gehalten
und mit dem Messer bis zum Brusteingang
freigeschnitten, wobei im Kehlkopfbereich
die Zungenbeine ein gewisses Hindernis
darstellen können, die aber in der Regel
leicht zu durchtrennen sind.
2. Ablösen von Brunftrute
und Kurzwildbret (7–8)
Ausgehend von dem bereits vorgelegten
Schnitt in der Mittellinie wird die mit einer
Hand umfasste und abgehobene Brunftrute
sowie in der Folge das Kurzwildbret durch
einen zum ersten Schnitt parallel verlaufenden zweiten Schnitt bis zum Weidloch
abgeschärft und nach hinten abgelegt. Die
Hoden (Brunftkugeln) sind mit der Hand
Jagd in Tirol 11/2013
von der Decke abzutrennen und auf Veränderungen zu untersuchen, nötigenfalls
später mit dem Messer anzuschärfen. – Der
abgeschärfte Lappen hängt nun nur mehr an
den in die Bauchhöhle führenden Samensträngen. Unter kräftigem Zug, um sie möglichst weit aus dem Becken herauszuziehen,
werden sie abgeschnitten. Um eine Kontamination des Fleisches mit Geruchsstoffen zu
vermeiden, wird der Brunftfleck (ggf. beim
Rot- und Damhirsch, beim Widder, Gamsbock und Keiler) mit der Brunftrute schon
vor dem Anlegen des Hautschnittes (Punkt
1) großzügig entfernt. Bei weiblichem Wild
sind die Milchdrüsen (Gesäuge), sofern sie
Milch enthalten, wegzuschneiden.
3. Öffnen des Schlosses oder
Ringeln des Weidlochs (9–16)
Das sogenannte Schloss, die Beckensymphyse bzw. Schambeinfuge, wird vorgefunden, indem man vorsichtig einen Schnitt genau in der Körperlängsachse zwischen die
Muskelpartien des Schenkelspaltes setzt,
bis man auf den Knochen stößt. Die Beckensymphyse ist dann als mehr oder minder ausgeprägte kammartige Struktur zu
erkennen, die bei Jungwild oder bei schwächeren Stücken durchaus mit einem Messer
durchtrennt werden kann. Besser ist es, die
Beckensymphyse mittels einer Zange oder
Säge zu durchtrennen. Danach – nach entsprechendem Aufspreizen – können Blase,
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16 Tabellen/Grafiken.
Fachartikel
Harnröhre und Enddarm durch vorsichtiges Umschneiden freigelegt werden. Das
Öffnen des Schlosses erfordert Geschick,
gute Arbeitsverhältnisse und geeignetes
Werkzeug. Wird es schlampig bzw. schlecht
gemacht, können wertvolle Fleischteile des
Schlögels in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Zweifelsfall sollte daher das Öffnen
des Schlosses erst unter den guten Bedingungen einer Wildkammer, Wildsammelstelle bzw. Kühleinrichtung erfolgen und
zunächst dem Ringeln des Weidlochs der
Vorzug gegeben werden.
Beim Ringeln wird das Weidloch mit
einem scharfen Messer (mit schmaler Klinge) umschärft. Am besten erfolgt das, indem
man die Decke knapp oberhalb des Weidlochs mittels eines kurzen Querschnittes
durchtrennt und dann unter leichtem Zug
den Darm bis tief in das Becken hinein
ringförmig umschneidet. Dabei ist darauf
zu achten, dass der Enddarm nicht verletzt
wird. Sollten Blase oder Harnröhre verletzt
werden, so kann der Harn abfließen, ohne
das Wildbret zu verschmutzen. ■
Teil 2 folgt in der nächsten Ausgabe
Seit Jahrzehnten beschäftigt
sich Thalhammer Wildfutter
mit der Herstellung von
© 2013 – Herausgegeben von der Zentralstelle Österr. Landesjagdverbände.
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Wildkörper“ und der vorgeschriebenen Dokumentationen. Aufbereitet als modernes Lehrbuch
und Nachschlagewerk. Spezielle Berücksichtigung der aktuellen Wildkrankheiten. Mit aussagestarken „Step-by-step“-Fotoserien zum Aufbrechen und Ausweiden. Zur Verwendung sowohl
für die Jungjäger-Ausbildung als auch für die Schulung der „kundigen Personen“ sowie für
deren Weiterbildung auf Basis der gültigen Gesetze.
Inhaltsübersicht: Rechtliche Grundlagen / Lebensmittel-Sicherheit / Wildfleisch – Wildbret /
Mikrobiologie und Hygiene / Anatomie und Physiologie / Jagdmethode und Trefferlage / Untersuchungs-Schema / Untersuchung vor dem Erlegen / Aufbrechen – Ausweiden / Untersuchung
beim Aufbrechen (Ausweiden) / Untersuchung am erlegten Wild / Eigenkontrolle, Selbstevaluierung, Checklisten / Wildkrankheiten / Übersichtstabellen Wildkrankheiten / Spezielle Untersuchung / Kühlraum für Wild in der Decke / Transport – Lagerung / Fleischuntersuchung – Kennzeichnung / HACCP und Risikoanalyse / Trichinen-Untersuchung / Wichtige Adressen / Index
Erhältlich bei den Landesjagdverbänden
Jagd in Tirol 11/2013
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13
Kolumne
Wo sind meine Hirsche?
W
enn auch die hohen Abschüsse in den Vorjahren in den
meisten Gebieten rein zahlenmäßig noch nicht sichtbar werden, so
kann ich doch ein Lied vom veränderten
Verhalten des Rotwildes singen, und dies
lässt sich auf den vervielfachten Jagddruck
zurückführen. Es steht vermehrt in jenen
Revierteilen ein, die nur schwer bejagbar
sind, und die Austrittszeiten verschieben
sich mehr und mehr in die Dunkelheit und
die Nacht. Kaum dass sie sich spüren ließen in den letzten Tagen, der viele Schnee
hatte nicht geholfen. Nach dem Eiertanz
zwischen Abspüren und Dreinspringen
reifte die Erkenntnis, dass sie noch immer
nicht da sind, die Hirsche. Sicher, die Be-
Jagdzeiten in Tirol
Männl. Rotwild Kl. I
Männl. Rotwild Kl. II & III
Weibl. Rotwild/Kälber
und Schmalspießer
Gamswild
Gamswild in Osttirol
Männl. Rehwild Kl. I & II
Männl. Rehwild Kl. III
Weibl. Rehwild & Kitze
Steinwild
Muffelwild
Murmeltier
Feld- und Alpenhase
Dachs
Haselhahn
Alpenschneehuhn
Stockente, Ringeltaube
Fasan
01.08.–15.11.
01.08.–31.12.
01.06.–31.12.
01.08.–15.12.
01.08.–31.12.
01.06.–31.10.
01.06.–31.12.
01.06.–31.12.
01.08.–15.12.
01.08.–31.12.
15.08.–30.09.
01.10.–15.01.
15.07.–15.02.
15.09.–15.10.
15.11.–31.12.
01.10.–15.01.
01.10.–15.01.
Ganzjährig bejagbar: Fuchs, Steinmarder,
Iltis, Waschbär, Marderhund und
Schwarzwild
Folgende Wildarten sind ganzjährig
zu schonen: Wolf, Braunbär, Baummarder,
Luchs, Wildkatze, Reb-, Stein- und
Blässhuhn, Waldschnepfe, Uhu, Wald-,
Raufuß- und Steinkauz, Turm- und
Baumfalke, Habicht, Mäusebussard,
Sperber, Steinadler, Graureiher, Kormoran,
Gänsesäger, Rackelwild, Kolkrabe,
Elster, Eichelhäher, Rabenkrähe
 Auer- und Birkhahn: Rahmenschusszeit: Auerhahnen in
den ungeraden Jahren vom 15. April
bis 15. Mai, Birkhahnen jährlich vom
1. Mai bis 15. Juni, jeweils eingeschränkt
auf maximal 15 Tage.
14
unruhigung in den letzten Monaten waren
kolossal. Zwei Wochen vor und über die
Dauer der gesamten Brunft und selbst jetzt
bis zum Schnee sägten die Waldbesitzer,
seilten Stämme auf, putzten und fuhren
die Stämme ab. Holz sei eben Holz, erklärten sie, und das Wild habe genug Platz, um
auszuweichen. Tat es auch, die stille Brunft
bewies es. Sechs Reviere sind im Tal, es will
mir nicht so recht in den Kopf, dass nur bei
mir geschlägert wird.
Unwägbarkeiten
Auch das Jagdsystem, dem ich unterliege,
ist nicht förderlich. Ein kleines Revier, unter 1000 ha, dem Zeitgeist folgend. Die Abschüsse sind samt und sonders vergeben,
die Inhaber der Jagdkarten kennen kaum
Zeitdruck, auch gehen die Trophäenträger
vor, sie wollen für ihr Geld auch etwas auf
die Decke legen. Das ist zutiefst menschlich, mündet aber nun eben darin, dass die
Abschüsse des Kahlwildes immer mehr
Richtung Jahresende wandern, bis sie
dann, am Ende der Schusszeit, dem Personal aufgetragen werden. Also versuchte ich,
dem alljährlichen Jahresende-Massaker
dadurch zu entgehen, dass ich den „vorverlegten Schmaltierabschuss“ beantragte.
Ein Griff ins Klo: die angereisten Jagdgäste berichteten freudestrahlend über ihren
Anblick der Kolbenhirsche, die Tiere aber
ließen sie, dieselben als „trächtig“ ansprechend, ziehen. Das Rotwild wiederum
lernte aus seinen Begegnungen wie immer
rasch, und nach den zwei Abschüssen in
dieser Zeit schien sich der weibliche Teil
des Bestandes in Luft aufzulösen. So konnte ich auch keinen wirklichen Vorsprung in
der Erfüllung des Abschussplanes erzielen,
allem intensiven Nachstellens zum Trotz.
Dann die Brunft, motorsägenvereitelt,
dem Holzpreis zum Opfer fallend. Wer
schießt da schon auf ein Stück? Und gleich
anschließend der alljährliche Schlechtwettereinbruch, der das Rotwild herunterdrückt, normalerweise. Ich renne mir die Füße
wund, gleichwohl wissend, dass es nicht
viel bringt. Aber Dienstpflicht und die Abschussvorgaben nötigen mich dazu. Denn
nun wird wieder Schönwetter anbrechen,
das abgebrunftete Wild wird aufziehen und
die Bejagung erfolglos. Das alljährliche
Wundermittel des Nachtabschusses, an-
gewandt mit heftigem Widerwillen, muss
wieder hervorgeholt werden, andernfalls
wird irgendein Schreibtischstratege in seinem Strafbescheid vollmundig anführen,
man habe nicht alles darangesetzt, den Abschuss zu erfüllen. Dabei spricht eigentlich
alles gegen den Nachtabschuss. Wenn es
nicht gelingt, in einer oder zwei Nächten
den Abschuss zu erfüllen, treibt man sich
das Wild selbst in die Nacht, die Beunruhigung in einer Zeit, in welcher Energie
gespart werden muss, wirkt sich sicher
nicht positiv auf die Wald-Wild-Situation
aus und provoziert nachgerade Schäden in
anderen Bereichen.
Sicher scheint mir zu sein, dass wir mit
den aufgezählten Brachialmethoden über
kurz oder lang in einer Sackgasse landen
werden. Schließlich jagen wir nicht wie die
Großraubtiere, die nach dem Riss für Wochen verschwinden. Solange wir auf die Erlegung von einigen wenigen kapitalen Trophäenträgern und die Grundeigentümer
auf die Erzielung höchstmöglicher Pachtund Holzerlöse fixiert bleiben, wird der Reduktionsabschuss immer schwerer werden.
Alle übrigen Störungen des Wildes innerhalb seines Lebensraumes, wie Schwammerlsucher, Jogger, Biker, Paragleiter, etc.
werden wir so und so nur äußerst schwer
von ihrem Tun abhalten können
Nun da ich mir wieder eine Nacht nach
der anderen um die Ohren schlagen muss,
um nur ja den Kahlwildabschuss zu erfüllen, fallen mir die ominösen Zeilen wieder
ein: geschrieben von jemandem, der die
Jagd von seinem Schreibtisch aus beurteilt.
Er bedankte sich in seinem Schreiben „für
die, wenn auch dürftige, Abschusserfüllung“. Wieder kommt mir die Galle hoch.
Voll und ganz hinter der Rotwildreduktion stehend, ist mir klar, dass ich hier zum
Hauptdarsteller werde, als Jäger. Ich fordere jedoch auch alle anderen auf, alles in
ihrer Macht stehende dazu beizutragen,
wie etwa größtmögliche Minimierung von
Wild- und Jagdstörungen, Schaffung von
besseren Jagdmöglichkeiten und insbesondere Rücksichtnahme von Forst- und
Almwirtschaft auf die Jagdausübung. Immerhin ist es einzig der Jäger, der für die
Nichterfüllung des Abschusses zur Rechenschaft gezogen wird, bis hin zu Strafen
der Behörde.
■
OSKAR
Jagd in Tirol 11/2013
Jubilare
Ein Weidmannsheil den Jubilaren
Die Tiroler Jäger gratulieren den W
eidkameraden im November 2013
97
90
88
Zur Vollendung des 97. Lebensjahres:
Dr. Fien Heinrich, D-Karlsruhe
Zur Vollendung des 90. Lebensjahres:
Flunger Bernhard, Mötz
Zur Vollendung des 88. Lebensjahres:
Eder Ferdinand, Hinterbrühl; Luxner
Gottfried, Kitzbühel; Schürmann Hans, DRemscheid; Steiner Franz, Hart i. Z.; Weinhart
Johann, Biberwier
87
86
Zur Vollendung des 87. Lebensjahres:
Hausberger Johann, Niederndorferberg
Zur Vollendung des 86. Lebensjahres:
Bergmann Anton, Grafendorf; Franceschinel Irmgard, Schönberg
85
Zur Vollendung des 85. Lebensjahres:
Binder Fritz, D-Holzgerlingen; Jenewein Josef, Gries a. Br.; Jordan Horst Dieter, DKassel; Leitner Johann, Reith i. Alpb.; KR Plattner Otto, Igls; Teissl Karl, Wattens
84
Zur Vollendung des 84. Lebensjahres:
Krabacher Hugo, Karrösten; Ley Robert,
D-Bad Münstereifel; Prugger Reinhold, I-Olang;
Schöpf Anton, Obergurgl; Schösser Martin,
Mayrhofen; Walder Franz, Außervillgraten
83
Zur Vollendung des 83. Lebensjahres:
Adamer Wilhelm, Kufstein; Eggel
Adolf, Telfs; Gartler Otto, Innsbruck; Geusgen Johannes, D-Frachen; Lorenz Walter, Kaisers; Moser Herbert, Innsbruck; Schiestl Albert,
Schwendberg; Tabernig Ulrich, Schlaiten; Unterberger Albert, Gnadenwald
82
Zur Vollendung des 82. Lebensjahres:
Brandtner Michael, Waidring; Buchhammer Walter, Kauns; Gspan Friedrich, Zirl;
Oberdorfer Sepp, St. Johann i. T.; Rist Walter,
Kufstein; Spiess Hans, Elbigenalp; Vorhofer Julius, Landeck
81
Zur Vollendung des 81. Lebensjahres:
Binder Anneliese, Achenkirch; Friedle
Othmar, Häselgehr; Moser Stefan, Kundl; Stolz
Walter, Innsbruck; Dr. Wirtz Franz, D-Stolberg;
Zeitler Johann, D-Berg
80
Zur Vollendung des 80. Lebensjahres:
Dr. Comps Rene, CH-Luzern; Dörnenburg Ernst, D-Essen; Freudenberg von Löwis
Harley, D-Weinheim-Bergstraße; Fuetsch Alois,
Virgen; Gundolf Franz, Wenns; Pirchner Egon,
Ötz; Pompeati Francesco, I-Trento (TN); Schweiger Robert, Zirl; Tröger Eduard, I-Laas; Zipperle
Wolfgang, D-Ludwigsburg; Zoller Heinz, D-Ulm
Jagd in Tirol 11/2013
79
Zur Vollendung des 79. Lebensjahres:
Astl Leonhard, Wörgl; Barbist Karl,
Wängle; Bortolotti Virgil, I-Sarnthein; Falkner
Karl, Sölden; Hein Gerhard, D-Ölde; Hinderer
Karl, D-Alfdorf-Burgholz; Knitel Ludwig, Holzgau; Lindner Hubert, Fritzens; Partl Andreas,
Wenns; Renz Ernest, Marbach a. d. K.; Türk Leopold, Matrei a. Br.
78
Zur Vollendung des 78. Lebensjahres:
Covi Günther, I-Bozen; Daxauer Balthasar, Walchsee; Ehrensberger Leonhard, Hopfgarten i. Br.; Feiersinger Martin, Brixlegg; Gomig Johann, Oberlienz; Hochholdinger Franz,
Ebbs; Kohnen Karl-Josef, D-Ratingen; Dipl.Ing. Lockenmeyer Gerhard, D-Waakirchen;
Lukschander Franz, Fieberbrunn; Perktold
Remigius, Wattens; Persch Manfred, D-KleinWinternheim; Plattner Franz, Längenfeld; Rau
Manfred, D-Mannheim
77
Zur Vollendung des 77. Lebensjahres:
Appel Dieter, D-Günzburg; Aulabauer
Karl, Grimmenstein; Büttiker Hermann, CH-Römerswil; Geisler Friedrich, Gerlos; Hanser Friedrich, Mayrhofen; Haslwanter Johann, Inzing;
Dr. Keyl Werner, D-Ebenhausen; Krimbacher
Hubert, Westendorf; Maier Josef, D-BibertalAnhofen; Mair Anton, Faggen; Mayr Johann,
St. Johann i. T.; Peters Ulrich, D-Tübingen;
Dr. Pfeiffer Peter, D-Limburgerhof; Dipl.-Ing.
Plank-Jauk Adelheid, Thaur; Poberschnigg
Hans, Heiterwang; Prem Josef, Wattens; Rothfuss Georg, D-Sonthofen; Steinmann Walter,
D-Bispingen
76
Zur Vollendung des 76. Lebensjahres:
Erhart Georg, Scheffau a. w. K.; Dr. Fischer Christian, D-Rottach-Egern; Kathrein
Karl, Wenns; Koller Johann, Kufstein; Kraler
Hermann, Heinfels; Lahner Hubert, I-Bruneck;
Medwed Walter, Schwaz; Mag. art. Dipl.-Ing.
Nasrallah Fouad, Baden; Dr. Ravas Karl, Muthmannsdorf; Schöner Michael, D-München;
Senfter Josef, Innervillgraten; Somweber Engelbert, Ehrwald; Spirk Heinrich, Zirl; Steinhoff
Bruno, D-Westerstede; Dr. Steurer Reinhold,
Mils; Unterweger Hermann, Thal-Assling; Wigge Josef, D-Bestwig-Herninghausen; Zanier
Ernst, Kufstein
75
Zur Vollendung des 75. Lebensjahres:
Bartel Hannes, Biberwier; Berger Adolf,
St. Anton a. A.; Dipl.-Ing. Bruckmüller Helmut,
Birnstein; Deisenberger Othmar, Zams; Dengg
Hans, Fügenberg; Erhart Erwin, Fließ; File Konrad, Pfunds; Häfele Georg, Völs; Hilpold Olaf,
Innsbruck; Hofer Andreas, I-Gais; Kolednik Georg, Ötztal Bahnhof; Ing. Loos Herbert, Kundl;
WM Mangweth Emil, Nauders; Pfandl Josef,
Wörgl; Schafleitner Matthias, Zell a. M.; Dr.
Scheiring Herbert, Telfs; Ing. Stuefer Albert,
Neustift; Trixl Johann, Hochfilzen; Unterberger
Josef, Maurach a. A.
70
Zur Vollendung des 70. Lebensjahres: Erhard Anton, Fulpmes; Fasser
Fridolin, Lermoos; Haidacher Peter, Rüschlikon;
Ing. Hartl Josef, Oberneukirchen; Heizer Karl
Heinrich, D-Landshut; Univ.-Prof. Dr. Jud Waldemar, Graz; Prantl-Gufler Annemarie, Stams;
Spiss Walter, Strengen; Stecher Clemens Mathias, CH-Klosters; Dipl.-Ing. Weinhold Karl,
D-Kreuth; Westreicher Theodor, Pfunds; Wörle
Anton, Telfs; Würtl Stefan, Fieberbrunn
65
Zur Vollendung des 65. Lebensjahres:
Alber Norbert, St. Anton a. A.; Bay
Claus-Jürgen, D-Dierdorf; Blaickner Josef, Langkampfen; Franziscus Men, CH-Guarda; Ing.
Gallhuber Leopold, Pill; Gruber Franz, Stumm;
Kapeller Karl, Matrei a. Br.; Kätzler Johann,
Lähn; Dr. Keitel Klaus, D-Albruck; Krämmel
Reinhold, D-Dietramszell; Lechner Rudolf, DBuchbach; Ledermair Kurt, Münster; Leiter Karl
Abfaltersbach; Dr. Loserth Erich, D-Zangberg;
Lublasser Friedrich, St. Johann i. W.; Mannhart
Peter, CH-Arosa; Martini Klaus, D-Nagold Emmingen; Moigg Ferdinand, Mayrhofen; Nadler
Werner, D-Pfullendorf; Pamminger Kurt, St.
Marien; Pimmingsdorfer Ernst, Riedau; WM
Pinzger Egon, Pfunds; Prantl Anton, Haiming;
Schleicher Hubert, Thening; Schulenkorf Edgar,
D-Arnsberg; Steinhauser Johann, Bremgarten
b. B.; Striessnig Volkmar, Ollersbach/Schönfeld;
Treichl Hans, Kirchberg i. T.; Unterbrunner Martin, Schwendberg; Wanner Helmut, Mieming;
Wegscheider Johann, Oberperfuss; Weinberger Franz, Rietz; Wienerroither Hermann, Unterach; Wopfner Manfred, Oberndorf i. T.
60
Zur Vollendung des 60. Lebensjahres:
Aman George, CH-Zürich; Blümel Gottfried, Telfs; Desch Michael, Jenbach; Dorer Johann, Prägraten; Ebner Franz, Lienz; Egger Gottfried, Hippach; Fankhauser Georg, Finkenberg;
Dr. Freistühler Joachim, D-Bochum; Friebel
Herta, D-Sauerlach; Fürhapter Josef, Außervillgraten; Gliber Andreas, Lienz; Groder Josef, Kals
a. Gr.; Gruber Andreas, Kaltenbach; Heilmaier
Ludwig, Fritzens; Hundegger Oswald, Absam;
Kuplwieser Robert, D-Wallgau; Lemm Renato,
CH-Stallikon; Mattel Albert, F-Kutzenhausen;
Merk Heinz-Dieter, D-Weißenhorn; Mühlbacher
Johann, Fieberbrunn; Pelz Karl, D-Siegburg; Pfeifer Siegfried, I-Völs am Schlern; Ing. Resl Anton,
Innsbruck; Salchner Josef, Fritzens; Sallrigler
Gerhard, Hopfgarten i. Br.; Schimböck Wolfgang, Linz; Stanger Regina, Innsbruck; Dipl.Ing. Tausendpfund Gerhard, D-Regensburg;
Von Preysing Georg, D-Gmund; Wettstein
Monika, CH-Herrliberg; Dr. Wiegel Bernhard, DStraubing; Wolf Rudolf, Wattenberg
15
Reportage
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Geschäftsstelle
6020 Innsbruck, Adamgasse 7a
Telefon: 0512 / 57 10 93 oder
Mobil: 0664 / 97 50 806
Fax: 0512 / 57 10 93-15
E-Mail: [email protected] und [email protected]
www.tjv.or.at
Bürozeiten:
Von Montag bis Donnerstag
jeweils von 7.30 bis 17.00 Uhr
Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr
In der Geschäftsstelle erhältlich:
❖DVD „Im Bann dieser Berge“
(€ 35,00 zzgl. Versandgebühren)
❖Buch „Der Bergjäger“ (€ 26,90)
❖Buch „Tiroler Jungjäger“ (€ 37,00)
❖Verbandsabzeichen für den Hut
als Anstecknadel
❖Jagderlaubnisscheinvordrucke
❖Wildbretanhänger
❖Hinweistafeln, Format 30 x 40 cm
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Rechtsberatung:
Nach telefonischer Voranmeldung
(0512 / 57 10 93) können kurzfristig
Termine mit unserem Rechtsreferenten
vereinbart werden.
Kostenlose Servicehotline:
Wir dürfen in Erinnerung rufen,
dass die Geschäftsstelle des Tiroler
Jägerverbandes auch unter der
kostenlosen Telefonnummer
0800/244177 erreichbar ist!
16
Abschussstatistik
Österreich/Jagdjahr 2012/13
Starker Anstieg der Abschüsse
I
m Jagdjahr 2012/13 lag die Gesamtzahl
der Abschüsse mit 889.000 um 8,0 %
über dem Wert der letzten Saison, wobei die Stückzahl an Haarwild (+12,1 % auf
679.000 Stück) deutlich anstieg, während
sie beim Federwild zurückging (-3,6 % auf
210.000 Stück).
Haarwildabschuss: deutliche
Zuwächse sowohl beim Schalenals auch beim Niederwild
Insgesamt wurden im abgelaufenen Jagdjahr
416.000 Stück (+12,3 %) an Schalenwild erlegt, darunter 282.000 Stück Rehwild (+4,4 %),
59.000 Stück Rotwild (+20,8 %), 49.700 Stück
Schwarzwild (+88,5 %) und 20.700 Stück
Gamswild (-3,0 %). An Niederwild (+11,9 %
auf 263.000 Stück) blieben unter anderem 126.000 Hasen (+4,5 %), 69.900 Füchse (+24,4 %), 24.700 Marder (+14,5 %) und
17.400 Wiesel (+25,3 %) auf der Strecke.
Abschüsse von Federwild
weiter rückläufig
Bei der zahlenmäßig bedeutendsten Gruppe
des Federwilds, den Fasanen, ergaben 104.000
Abschüsse ein Minus von 6,6 %. Auch Wildenten mit 73.200 Stück (-1,0 %), Schnepfen mit 3.100 Stück (-2,1 %), Wildgänse mit
2.200 Stück (-6,1 %) und Blässhühner mit
877 Stück (-17,8 %) verzeichneten ein solches,
während die Anzahl der Abschüsse bei Wildtauben auf 17.400 Stück (+4,6 %) und Rebhühner auf 7.100 Stück (+0,3 %) anstiegen.
Fallwild: leichter Anstieg an Verlusten
Neben den Wildabschüssen kommt es auch
stets zu Wildverlusten durch den Straßenverkehr, ungünstige Witterungsverhältnisse
oder Krankheit. Für das Jagdjahr 2012/2013
wurden insgesamt 134.000 solcher Verluste
gemeldet, um 2,6 % mehr als zuletzt. Hier-
bei fielen allein dem Straßenverkehr unter
anderem 38.700 Stück Rehwild (+8,0 %),
24.300 Hasen (-1,8 %) und 8.800 Fasane
(-3,3 %) zum Opfer.
Jagdschutzorgane, Jagdkarten
Bundesweit übten 20.100 Jagdschutzorgane,
davon 639 Berufsjägerinnen und Berufsjäger
(-11,5 %) sowie 19.400 sonstige Jagdschutzorgane (-0,8 %) ihren Dienst in den Revieren
aus. Die Anzahl der insgesamt gültigen Jahresjagdkarten erhöhte sich mit 126.000 Stück
(+2,7 %) geringfügig. Darüber hinaus wurden
11.900 Jagdgastkarten (+0,6 %) ausgegeben.
Methodische Hinweise
Die Statistik Austria erstellt jährlich eine
bundesweite Jagdstatistik. Hierzu werden
die von den Bezirksverwaltungsbehörden
bzw. Landesjagdverbänden ermittelten
Regionaldaten eingeholt, aufbereitet und
letztendlich umfassend publiziert. In Folge
fließen diese Ergebnisse in weiterführende Berechnungen ein, etwa im Bereich der
Versorgungsbilanz oder der Gesamtrechnung. Das gesamte Jagdwesen ist durch
Landesgesetze geregelt, die das jeweilige
„Jagdjahr“ regional unterschiedlich abgrenzen. In Kärnten, Niederösterreich, Salzburg
und Wien entspricht es dem Kalenderjahr,
im Burgenland währt es vom 1. Februar bis
31. Jänner und in den übrigen vier Bundesländern vom 1. April bis 31. März. ■
Weidmannsruh
unseren Weidkameraden
Ing. Richard Fritz
Innsbruck, 68 Jahre
R.I.P.
Öfner Sigmund
Seefeld, 66 Jahre
Jagd in Tirol 11/2013
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Wildabschuss 2012/2013: Haarwild (Rot-, Reh- und Gamswild) nach Bundesländern
Haarwild
Bundesländer
Rotwild
Hirsche
Tiere
Rehwild
Kälber
insg.
Böcke
Geißen
Gamswild
Kitze
insg.
Böcke
Geißen
Kitze
insg.
260
357
334
951
6.036
5.058
5.265
16.359
-
-
-
-
Kärnten
3.198
4.417
3.793
11.408
9.239
9.247
5.712
24.198
1.551
1.593
495
3.639
Niederösterreich
2.262
3.281
2.954
8.497
29.206
23.981
23.693
76.880
573
484
342
1.399
913
1.641
1.321
3.875
24.625
26.571
27.207
78.403
739
602
263
1.604
1.792
2.798
2.103
6.693
5.309
5.397
3.295
14.001
1.206
1.147
299
2.652
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
3.578
5.749
4.765
14.092
19.703
16.705
14.250
50.658
1.353
1.133
423
2.909
Tirol
3.165
4.146
2.918
10.229
5.853
6.436
3.063
15.352
3.227
3.456
758
7.441
886
1.361
968
3.215
1.919
2.255
1.730
5.904
515
456
95
1.066
15
25
34
74
154
126
67
347
-
-
-
-
Österreich 2012/13
16.069
23.775
19.190
59.034
102.044
95.776
84.282
282.102
9.164
8.871
2.675
20.710
Österreich 2011/12
14.021
19.201
15.656
48.878
101.004
89.738
79.355
270.097
9.654
9.098
2.608
21.360
Vorarlberg
Wien
Wildabschuss 2012/2013: Haarwild (Muffel-, Sika-, Dam-, Stein- und Schwarzwild) nach Bundesländern
Haarwild
Muffelwild
Bundesländer
Widder
Sikawild
Schafe Lämmer
insg.
Hirsche
Tiere
Damwild
Kälber
insg.
Hirsche
Tiere
Schwarzwild
Steinwild
Kälber
insg.
Böcke
Geißen
Kitze
insg.
insg.
Burgenland
61
79
78
218
-
-
-
-
30
25
26
81
-
-
-
-
Kärnten
92
99
93
284
-
-
-
-
17
19
-
36
17
17
1
35
570
289
390
296
975
166
205
233
604
151
158
122
431
4
2
6
12
31.593
Niederösterreich
12.566
27
33
13
73
2
1
3
6
4
10
2
16
-
-
1
1
2.251
Salzburg
103
169
72
344
-
-
-
-
7
13
6
26
8
5
1
14
28
Steiermark
115
216
146
477
-
-
-
-
48
30
19
97
26
24
4
54
2.081
37
43
36
116
-
-
-
-
-
-
-
-
114
107
21
242
17
-
-
-
-
-
-
-
-
1
1
-
2
39
29
-
68
12
Oberösterreich
Tirol
Vorarlberg
11
7
8
26
-
-
-
-
4
14
5
23
-
-
-
-
616
Österreich 2012/13
735
1.036
742
2.513
168
206
236
610
262
270
180
712
208
184
34
426
49.734
Österreich 2011/12
667
849
568
2.084
166
177
221
564
232
214
164
610
219
168
23
410
26.380
Wien
Wildabschuss 2012/2013: Haarwild (Hasen, Dachse, Füchse etc.) nach Bundesländern
Bundesländer
Burgenland
Haarwild
Hasen
Wildkaninchen
18.566
Murmeltiere
Dachse
545
-
Füchse
675
Marder
Wiesel
4.893
1.813
Iltisse
3.028
866
868
-
822
416
7.874
1.642
11
258
Niederösterreich
63.739
1.737
2
4.250
24.170
9.091
12.647
1.695
Oberösterreich
34.313
1
3
1.617
10.071
4.683
903
991
Kärnten
Salzburg
2.964
-
1.600
455
3.876
1.004
270
129
Steiermark
4.607
12
250
1.102
10.206
5.193
466
2.395
Tirol
719
-
4.115
436
6.151
1.028
-
26
Vorarlberg
166
-
560
305
2.516
162
39
3
Wien
178
-
-
36
189
37
18
11
Österreich 2012/13
126.120
2.295
7.352
9.292
69.946
24.653
17.382
6.374
Österreich 2011/12
120.738
2.077
7.465
7.789
56.219
21.536
13.874
5.794
Jagd in Tirol 11/2013
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Jagdstatistik, erstellt am 11.10.2013
17
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Wildabschuss 2012/2013: Federwild nach Bundesländern
Bundesländer
Burgenland
Kärnten
F ederwild
Fasane
Rebhühner
Schnepfen
Wildtauben
Wildenten
Wildgänse
Blässhühner
Auerwild
Birkwild
Haselwild
24.951
5.950
903
2.345
19.655
1.910
182
-
-
-
1.030
82
175
874
2.655
7
213
85
246
52
Niederösterreich
35.663
955
698
3.557
16.107
56
67
6
-
15
Oberösterreich
28.451
100
741
7.146
22.573
158
117
-
42
3
688
-
75
298
3.891
12
155
84
398
-
12.706
25
490
3.046
7.372
10
82
124
241
69
2
-
-
11
284
63
-
-
531
16
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
163
-
-
124
606
-
61
-
93
-
Wien
211
11
4
41
63
-
-
-
-
-
Österreich 2012/13
103.865
7.123
3.086
17.442
73.206
2.216
877
299
1.551
155
Österreich 2011/12
111.215
7.102
3.153
16.667
73.967
2.361
1.067
426
1.489
142
Fallwild 2012/2013: Haarwild (Rot-, Reh-, Gams- und Muffelwild) nach Bundesländern
H aarwild
Rotwild
Bundesländer
Rehwild
davon
Insgesamt
Gamswild
davon
Muffelwild
davon
davon
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
5.111
3.613
1.498
-
-
-
7
-
7
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
50
23
27
Kärnten
314
114
200
4.573
2.420
2.153
75
2
73
12
1
11
Niederösterreich
387
89
298
22.598
14.822
7.776
218
9
209
43
4
39
57
17
40
12.081
7.936
4.145
190
-
190
-
-
-
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
288
26
262
3.164
1.259
1.905
554
3
551
12
-
12
Steiermark
588
43
545
15.244
7.467
7.777
510
13
497
23
3
20
Tirol
591
121
470
3.025
959
2.066
1.253
10
1.243
14
-
14
64
8
56
344
167
177
109
-
109
-
-
-
7
-
7
160
95
65
-
-
-
5
-
5
Vorarlberg
Wien
Österreich 2012/13
2.346
441
1.905
66.300
38.738
27.562
2.909
37
2.872
116
8
108
Österreich 2011/12
2.164
445
1.719
64.701
35.865
28.836
1.615
22
1.593
106
26
80
Fallwild 2012/2013: Haarwild (Sika-, Dam-, Stein- und Schwarzwild) nach Bundesländern
Haarwild
Sikawild
Bundesländer
Insgesamt
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Damwild
davon
-
Steinwild
davon
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
-
-
Schwarzwild
davon
davon
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
Insgesamt
Straßen­
verkehr
sonstige
Verluste
8
8
-
-
-
-
283
163
120
-
-
-
3
3
-
6
-
6
13
7
6
15
12
3
36
32
4
-
-
-
988
599
389
-
-
-
1
1
-
-
-
-
41
29
12
Salzburg
-
-
-
1
1
-
18
1
17
1
1
-
Steiermark
-
-
-
5
-
5
24
-
24
69
43
26
Tirol
-
-
-
-
-
-
90
-
90
-
-
-
Vorarlberg
-
-
-
-
-
-
9
-
9
-
-
-
Wien
-
-
-
6
-
6
-
-
-
29
7
22
15
12
3
60
45
15
147
1
146
1.424
849
575
9
2
7
36
28
8
64
2
62
802
506
296
Österreich 2012/13
Österreich 2011/12
18
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Jagdstatistik, erstellt am 11.10.2013
Jagd in Tirol 11/2013
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Jagdschutzorgane und Jagdkarten 2012/2013
Bundesländer
Burgenland
Jagdgebiete
jagdschutzorgane
hauptamtl.
sonstige
Gültige Jahres­jagdkarten
Ausgegebene
Jagdgastkarten
486
15
1.181
6.507
2.053
Kärnten
1.713
45
1.715
12.084
1.804
Niederösterreich
3.304
84
6.264
35.979
2.141
921
46
3.075
18.765
985
Salzburg
1.056
61
1.283
9.243
1.362
Steiermark
2.562
194
4.133
23.344
1.110
Tirol
1.273
127
1.397
16.260
1.781
490
31
342
2.842
484
Oberösterreich
Vorarlberg
Wien
31
36
30
1.354
225
Österreich 2012/13
11.836
639
19.420
126.378
11.945
Österreich 2011/12
11.824
722
19.578
123.098
11.874
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Jagdstatistik, erstellt am 11.10.2013
35. Österreichisches
Jägerschaftsschießen 2013
D
as österreichische Jägerschaftsschießen
ist ein Mannschaftsbewerb, jeder Landesjagdverband entsendet eine Mannschaft
bestehend aus sechs Schützen. Die Mannschaft des Tiroler Jägerverbandes setzte sich
aus folgenden Teilnehmern zusammen:
❖Franz Egger, Kufstein
❖Friederich Gaber, Tulfes
❖Johann Koller, Kufstein
❖Markus Osl, Langkampfen
❖Helmut Schwentner, Ebbs
❖Hubert Winkler, Mils
(gleichzeitig Mannschaftsführer)
Mannschaftsergebnis: Das österreichische
Jägerschaftsschießen, veranstaltet vom Niederösterreichischen Landesjagdverband am
30. und 31. August 2013 in Wiener Neustadt,
brachte folgendes Mannschaftsergebnis:
1. Niederösterreich (2.092 Punkte)
2. Burgenland (1.941 Punkte)
3. Steiermark (1.918 Punkte)
4. Kärnten (1.913 Punkte)
5. Wien (1.859 Punkte)
6. Oberösterreich (1.831 Punkte)
7. Salzburg (1.773 Punkte)
8. Vorarlberg (1.750 Punkte)
9. Tirol (1.606 Punkte)
In der Wertung „Kugel“ belegte die Mannschaft des Tiroler Jägerverbandes vor Wien
den 8. Rang und in der Wertung „Flinte“
den 9. Rang. Den Sieg in diesen beiden
Jagd in Tirol 11/2013
Kategorien sicherte sich die Mannschaft
des Niederösterreichischen Landesjagdverbandes. Traditionell wird beim Österr.
Jägerschaftsschießen ein Mannschaftsführerbewerb ausgetragen, diesen gewann der
Wiener Harald Brenner vor dem Salzburger Gerald Redl und dem Kärntner Heimo
Wolte. Unser Mannschaftsführer Hubert
Winkler belegte den 9. Rang. ■
hw
BUCHTIPP
Neues Fachbuch:
KÖSTLICHES AUS DER
GRABITZ-WILDKÜCHE
€ 14,95
Autoren:
Magdalene und Wolfgang Grabitz
Hardcover, 208 Seiten
zahlr. farb. Abbildungen
Format: 21 x 20 cm
ISBN: 978-3-7888-1611-7
Bauernregeln November
Über das gesamte Jahr verteilt gibt es
sie – die Bauernregeln. Diese Bauernweisheiten, die das Wetter aufgrund
langjähriger Beobachtung im landwirtschaftlichen Alltag vorhersagen, stimmen
manchmal, manchmal aber auch nicht.
Die Bauernregeln sind aber jedenfalls
oft unterhaltsamer als die seriöse
Wetterprognose. Und manchmal liegen
beide Vorhersagen falsch.
Bauernregeln im Novemer
❖Der Mai kommt so gezogen, wie der
November verflogen.
❖ Wenn im November die Sterne stark
leuchten, lässt dies auf bald viel Kälte
deuten.
❖ Novemberdonner schafft guten Sommer.
❖ Friert im November zeitig das Wasser,
dann ist´s im Januar umso nasser.
❖ Blühen im November die Bäume aufs Neu,
währet der Winter bis zum Mai.
❖ Schneit´s im November gleich, so wird
der Winter weich.
Lostage im November
1. November: Schnee am Allerheiligentag
selten lange liegen mag.
11. November: Schneit es über Martin
ein, wird eine weiße
Weihnacht sein.
15. November: Der heilige Leopold ist dem
Altweibersommer hold.
25. November: Wie das Wetter um Kathrein,
so wird’s den ganzen
Winter sein.
30. November: Wenn es an Andreas schneit,
der Schnee hundert Tage
liegen bleibt.
Quelle: www.wissenswertes.at
19
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Treffen Verjüngungsdynamik
Forst und Jagd
Verfahren zur Aufnahme der Verjüngungssituation –
Der erste Schritt für einen gemeinsamen Weg?
nenzulernen und die Stärken und Schwächen dieses Systems zu diskutieren. Ziel
ist es, einen gemeinsamen Weg zu finden,
um waldbaulich und jagdpraktisch schon
frühzeitig handeln zu können, damit in
Zukunft keine forstlichen Gutachten mehr
erstellt werden müssen. Die Verjüngungsdynamik soll durch ein permanentes Monitoring den Handlungsbedarf in Gebieten
mit gefährdetem Verjüngungsaufkommen
rechtzeitig aufzeigen und forstliche wie
jagdliche Ursachen berücksichtigen. Nach
dem Begang wurde noch gemeinsam an
einem Tisch viel diskutiert und erörtert
und somit der erste Schritt für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft gemacht.
■
A
m 23. Juli 2013 und am 17. September 2013 trafen sich die Vertreter der
Forstwirtschaft und des Tiroler Jägerverbandes für einen gemeinsamen Begang
unterschiedlicher
Verjüngungsflächen,
um das neu entwickelte Verfahren der
Verjüngungsdynamik und somit der Beurteilung des Wildeinflusses vor Ort ken-
13. Jägermesse im
Wiener Stephansdom
Zur traditionellen Jägermesse des Vereins
„Grünes Kreuz“ im Wiener Stephansdom
am 10.10.2013 kamen mehr als 1.000 Jäger
und Freunde der Jagd. Die Festmesse zum
jagdlichen Erntedank zelebrierte der Diözesanbischof der Diözese Gurk-Klagenfurt,
Dr. Alois Schwarz, gemeinsam mit Dompfarrer Mag. Toni Faber. Aufgeführt wurde
die „Kärntner Bildstöcklmesse für Hörner,
Orgel und Gesang“, vorgetragen vom Bläserensemble Hörnerklang Alpe Adria und der
Kärntner Singgemeinschaft in Wien unter
Hornmeister Hans Peter Stinnig. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen
von Dommusicus Mag. Thomas Dolezal.
Im Anschluss wurden unter Hornklängen
der Jagdmusik Burg Seebenstein im Stephanisaal des Curhauses St. Stephan exquisite Wild-Spezialitäten und feine KamptalWeine gereicht.
■
hfz
20
Dipl.-Ing. Miriam Traube
Sonnen- & Mondzeiten
November
2013
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
Sonne
Aufg. Unterg.
07:00 16:55
07:01 16:54
07:03 16:52
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Mond
Aufg. Unterg.
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09:09 18:27
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19:53 10:24
20:50 11:00
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04:22 14:45
Jagd in Tirol 11/2013
Aus den Bezirken
Bezirk Reutte
6. Hegeschau der
HGM Tannheimer Tal
Nach der festlichen Hubertusfeier im Tal
feiert nun die Hegegemeinschaft Tannheimer Tal vom 23. November bis 7. Dezember
2013 zum 6. Mal die sehr populäre und auch
von „Nicht-Jägern“ gutbesuchte Hegeschau
in der Raiffeisen-Galerie „Augenblick“. Die
Eröffnug der Ausstellung findet am Freitag,
dem 22. November 2013 um 19.00 Uhr (Höf
33, Tannheim) statt. Die Ausstellung ist täglich außer Montag von 17.00 bis 20.00 Uhr
bei freiem Eintritt geöffnet. Diese Ausstellung wird von den Jägern des Tannheimer
Tals betreut, somit ist immer ein Experte für
Fragen und ein geselliges Gespräch anwesend. Es wird Aufklärungsarbeit und Imagepflege über die Jagd, ihre Tradition und ihre
Funktion geleistet, was für eine positive Darstellung der Jagd und der Arbeit der Jagdbeteiligten und Schutzorgane sorgen soll. Das
Thema Jagd ist immer wieder umstritten gerade was in den Medien zu lesen, hören und
sehen ist. Durch die Ausstellung erlebt man
die Jagd und ihre Bedeutung (wirtschaftlich,
ökologisch) für die Menschen im Tal und für
unsere Naturlandschaft ganz nah.
Prachtstücke der Natur sind für die Öffentlichkeit in der 6. Hegeschau in Tannheim
im feinen Ambiente der Raiffeisen-Galerie
„Augenblick“ zu sehen. Hegeringleiter Thomas Tschiderer und die gesamte Jägerschaft
freuen sich auf reges Interesse.
Thomas Tschiderer
Vilser Jagd –
gestern und heute
Die Ausstellung wurde von den Jägern der
beiden Vilser Jagdreviere Vils Ost und Vils
West organisiert. In Zusammenarbeit mit
dem Tiroler Landesjagdschutzverein 1875
Bezirksgruppe Reutte und dem Museumsverein der Stadt Vils konnte die Veranstaltung am Freitag, 11.10., mit den Rittener
Jagdhornbläsern aus Südtirol eröffnet werden. Landesjägermeister Anton Larcher
kam zur Eröffnung ins Außerfern. Beim
anschließenden „Jägerhuangart“ erfuhr der
Landesjägermeister die Probleme von den
Jägern aus erster Hand.
Bei der Ausstellung wurden auf ca.
180 m² die Schalenwildarten von Tirol vorgestellt. Die Altersentwicklung der Tiere
konnte man durch verschiedene Trophäen
und Präparate erkennen. Auch sehr viele
alte und abnorme Trophäen waren ausgestellt. Für Kinder gab es Tiere zum „Angreifen“. Viele Schulklassen nutzten das Angebot und waren sich von den Führungen
durch die Jäger begeistert. Eine Sonderausstellung zeigte die Wiedereinbürgerung des
Steinwildes in Tirol. Großformatige alte
Fotos rundeten die Ausstellung ab. Die heimische Gastronomie lud zu kulinarischen
Wildwochen ein. Als Rahmenprogramm
traten Allgäuer und Tiroler Jagdhornbläsergruppen auf. Der Reinerlös der Veranstaltung ging an das Projekt des Alpenzoos zur
Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes.
Reinhold Schrettl
Bezirk Innsbruck-Stadt
Ing. Richard Fritz ✝
Richard wurde 1945 als Sohn des Alt-BJM
Erich Fritz geboren und ist mit der Jagd
und mit Jagdhunden, denen zeitlebens seine große Liebe galt, aufgewachsen und verbunden gewesen. Seine besondere Zuneigung hatten die Jagdterrier. Seine Pirschen
und sein jagdliches Tun führten ihn vom
Ötztal über Inzing, über den Steinberg am
Jagd in Tirol 11/2013
Reportage
Rofan und weit über
die Grenzen Tirols hinaus. Bis zuletzt war er
an Jagden in der Steiermark und im Burgenland beteiligt und
sehr engagiert. Aber
auch im Ausland, besonders in Tschechien,
war Richard als belesener und erfahrener
Jäger bekannt und
geschätzt. Im Tiroler Jägerverband diente er
viele Jahre als Kassaprüfer, seine Meinung
und sein Engagement wurden allseits anerkannt. Besonders fehlen wird er in unserer
Kellerrunde – er war nicht nur Initiator und
Motor dieser regelmäßigen Treffen vieler enger Jagdfreunde, sondern maßgebend für das
Gelingen dieser geselligen Feier mit einem
hohen jagdfachlichen Gedankenaustausch.
Kaum vorzustellen, dass sein Platz in unseren Reihen künftig leer sein wird. Was uns
bleibt, sind die Erinnerungen an einen lieben
Menschen und seine Spuren, die er als Heger
und Pfleger überall hinterlassen hat. Unsere
Anteilnahme gilt seinen Angehörigen. Weidmannsruh und Weidmannsdank!
Dipl.-Ing. (FH) Anton Larcher
Landesjägermeister von Tirol
Bezirk Schwaz
Hubertusfeier
Der Jagdverein Fügen-Zillertal lädt die Jägerschaft und die Bevölkerung zu seiner
traditionellen Hubertusfeier am Samstag,
den 9. November 2013 recht herzlich ein!
Programm:
› 17:30 Uhr Treffpunkt beim
Hotel Sonne in Fügen
› 17:45 Uhr Fackelzug mit Hubertushirsch
durch Fügen bis zur Bubenburg
› 18:00 Uhr Hubertusmesse im Innenhof
der Bubenburg unter Mitwirkung der
Bläsergruppe der BMK Fügen
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung
statt. Im Anschluss an die Messe treffen wir
uns zu einem gemütlichen Abend im Hotel
Sonne „Hackeler“ in Fügen. Dr. Ekkehard Widmann
21
Veranstaltungen
Reportage
„Tag des Wildes“ in Innsbruck
Bezirksjägermeisterin Mag. Arnold
eröffnete gemeinsam mit dem Leiter
des Forstamtes, Dipl.-Ing. Wildauer, den
„Tag des Wildes“ in Innsbruck
Bezirksjägermeisterin Mag. Fiona Arnold
hatte den 19. Oktober 2013 zum
„Tag des Wildes“ in der Landeshauptstadt ausgerufen und damit ein
unübersehbares Zeichen für die Jagd in
der urbanen Bevölkerung gesetzt.
Kräftig unterstützt von den Innsbrucker
Jagdpächtern erfolgte der Auftakt zu
dieser ganztägigen Veranstaltung, die
übrigens von der Forstabteilung der Stadt
Innsbruck aktiv mitgetragen wurde
(Wild und Wald!), am Innsbrucker Marktplatz mit zwei Jagdhornbläsergruppen,
Jagdhundepräsentationen, Wildbretverkostungen und mit manchem anderen mehr.
Motto: Innsbrucks Jägerschaft will sich
vorstellen und über die Jagd aufklären, um
damit vorrangig den Schutz des Wildes in
einem nahezu „24-Stunden-Freizeitpark“
zu fördern – und das mit ehrlichen und
authentischen Botschaften.
Der Nachmittag war den Jagdpächtern
und ihren Revieren vorbehalten: An fünf
Stationen konnten sich zahlreiche
Wanderer bei strahlendem Herbstwetter
vor Ort über Wild, Wald und die Jagd
informieren.
Alles in allem ein bisher in der über
60-jährigen (städtischen) Geschichte des
Tiroler Jägerverbandes einmaliger und
nicht minder erfolgreicher Aktionstag.
hw
22
Fotos: Julia Türtscher, Blickfang
Jagd in Tirol 11/2013
Veranstaltungen | Vereine
Bezirksversammlung Innsbruck-Land
Am Donnerstag, dem 28. November 2013,
findet um 19.00 Uhr im Gasthof Kranebitter
Hof in Innsbruck die Bezirksversammlung
der Jägerschaft des Bezirkes InnsbruckLand statt.
Tagesordnung:
1.)Eröffnung, Begrüßung und
Feststellung der Beschlussfähigkeit
2.)Totengedenken
3.)Bericht des Bezirksjägermeisters
4.)Kassabericht
5.)Bericht der Kassaprüfer
6.)Allfälliges
Gemäß § 16 Abs. 4 der Satzungen des Tiroler
Jägerverbandes ist die Bezirksversammlung
bei Anwesenheit eines Viertels der Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit
einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Sofern
die Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist, ist
nach § 9 Abs. 2 der Satzungen diese nach einer Wartezeit von einer halben Stunde ohne
Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden
Mitglieder beschlussfähig. Bitte unbedingt
gültige Jagdkarte mitbringen!
Einladung zum Vortrag
Der Bezirksjägermeiser
Thomas Messner
Ernst Rudigier
Auf der Fährte
Autorenlesung E. Rudigier
„Auf der Fährte des Bergwildes“
Freitag, 22. November 2013,
19.30 Uhr, Eintritt: frei
Tyrolia Buch · Papier Landeck
Malser Straße 15 • www.tyrolia.at
Schon zwei erfolgreiche Bücher hat Ernst
Rudigier dem faszinierenden Thema „Jagd
im Hochgebirge“ gewidmet. In seinem dritten Buch geht es um Gamsbrunft, winterliche
Steinbockjagd, den Spielhahn, Berghirsche,
das Auerwild, Murmeltiere ... Neben dem
Jagd-Erlebnis finden sich in dem Buch auch
kritische Betrachtungen zum Thema Jagd, Jäger und Jagdpolitik, die den Leser herausfordern, sich selbst Gedanken zu machen.
Ernst Rudigier ist begeisterter Jäger und
Naturbeobachter sowie LandesjägermeisterStellvertreter von Tirol. Im Leopold Stocker
Verlag bereits erschienen: „Faszination Bergjagd“ und „Der Bergjäger“.
Kaunertaler
Jägerball
Die Kaunertaler Jägerschaft lädt
zum traditionellen Jägerball am
Samstag, 9. November 2013
im Kaunertal Center ein.
Einlass: ab 20:30 Uhr
Eintritt: € 7,- (nur Abendkasse)
Dresscode: Festliche Jagdkleidung,
Tracht oder Dirndl
Jagd in Tirol 11/2013
Die Realität über von
Zecken übertragene
Krankheiten in der EU
Als Menschen, die sehr viel Zeit in der
Natur verbringen, gehören Jäger, Jagdaufseher und andere Wildtiermanager
zu einem Teil der Bevölkerung, der besonders dem Risiko von durch Zecken
übertragenen Krankheiten ausgesetzt
ist, darunter insbesondere die LymeKrankheit (Borreliose) und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Viele von uns wurden (oft) von Zecken
gebissen und kennen Menschen, die sich
aufgrund
mit einer KrankSchon eines
zweiBisses
erfolgreiche
Bücher hat
heit infiziert haben, falls wir uns nicht
demselbst
faszinierenden
ThemaJahr„Jagd im
sogar
infiziert haben. Letztes
erkannte die Europäische Kommission
gewidmet. In seinem dritten Buch ge
die Bedeutung der von durch Zecken
brunft, winterliche
de
übertragenen
Krankheiten Steinbockjagd,
an, indem sie
diese zu der offiziellen Liste der KrankBerghirsche, das Auerwild, Murmelti
heiten hinzufügte, die Ärzte in allen EUMitgliedstaaten
gesetzlich
Jagd-Erlebnis
findenverpflichtet
sich in dem Bu
sind, den jeweiligen nationalen BehörBetrachtungen
zum Thema
Jagd, Jä
den
zu melden. Trotzdem
unterscheidet
Berichterstattung
deutlich sich se
diesich
dendieLeser
herausfordern,
zwischen den verschiedenen Ländern.
machen.
Deshalb nimmt FACE an einem europäischen Projekt zur Erhöhung der
Aufmerksamkeit
und Bekämpfung
von
ERNST RUDIGIER
ist begeisterter
Jä
Missverständnissen von Jägern und anbeobachter
sowie
derer
Risikogruppen
überLandesjägermeist
die von Zecken übertragenen Krankheiten teil.
von Tirol. Im Leopold Stocker Verlag
Jäger konnten dieses wichtige Projekt
durch
die (anonyme)
Teilnahme und
an ei-„Der Be
„Faszination
Bergjagd“
ner kurzen Online-Befragung unterstützen, die von einem aus Experten
zusammengesetzten Lenkungsausschuss
(inklusive FACE) entwickelt wurde.
Mit den Befragungsergebnissen wird
eine Kampagne unterstützt, durch die
erreicht werden soll, dass Personen, die
dem Risiko von Zeckenbissen ausgesetzt
sind, entsprechende Schutzvorkehrungen
treffen, um während der Aktivitäten
im Freien das Risiko von durch Zecken
übertragenen Infektionen zu reduzieren.
Ein Bericht mit den Erkenntnissen der
Befragung wird im November 2013 imAlles Buc
Europäischen Parlament veröffentlicht.■
des Bergwildes
Freitag,
November 2013, 19.30 U
Jagawallfahrt 22.
Pinzgau
TYROLIA BUCH · PAPIER LANDECK
Malser Straße 15
De
2. Jagawallfahrt zum Pinzgauer Dom in
Maria-Kirchental nach St. Martin bei Lofer
am Sonntag, den 3. November 2013.
Programm:
❖10:00 Uhr: Zusammenkunft
beim Mauthäusl St. Martin bei Lofer
❖11:00 Uhr: Messe mit Pater Karl Ungar
Musikalische Gestaltug durch die
Saalachtaler Jagdhornbläser.
23
Jäger in der Schule
Reportage
Besuch der Jägerin in der VS Erl
A
m Freitag, den 28. Juni 2013 besuchte
uns die Jägerin Sabine Gwirl in der
Volksschule Erl. Die Kinder der 2. Klasse
hatten sich schon seit langem auf diesen Tag
Anno dazumal
gefreut und konnten es kaum mehr erwarten, Interessantes über die Tiere des Waldes
und über den Beruf der Jägerin/des Jägers
zu erfahren. Mit ihren tollen Anschauungs-
materialien gelang es der Jägerin sofort, die
Aufmerksamkeit der Kinder für sich zu
gewinnen. Sie erzählte uns von den Aufgaben eines Jägers und gab uns nützliche
Informationen über das richtige Verhalten
im Wald. Sabine Gwirl stellte uns einige
Waldbewohner genauer vor und die Kinder
durften die präparierten Tiere und Geweihe
von Hirschen und Gämsen bestaunen. Des
Weiteren wurden Felle bewundert und ein
Schüler durfte sogar in eine richtige Jägerkleidung schlüpfen. Zu guter Letzt zeigte
uns Frau Gwirl noch einen Film über das
Leben der Rehe und Hirsche und jedes
Kind bekam noch einen Wildtierkalender
geschenkt. Die SchülerInnen waren vom
Besuch unserer Jägerin total begeistert und
hatten eine Menge Spaß.
Auch ich finde, dass wir zwei sehr spannende und interessante Stunden mit Frau
Gwirl verbringen durften und möchte mich
dafür ganz herzlich bei ihr bedanken! ■
Sandra Herbst
Aus den Revieren
Wildschwein am Stronachkogel erlegt!
Der Obmann des Jagdvereines Iselsberg-Stronach, Hubert Hirschberg, konnte am 14. August 2013 in der Genossenschaftsjagd am Stronachkogel diesen seltenen „Gast“ erlegen. Die
Iselsberg-Stronacher Jagdkameraden wünschen ihm dazu ein kräftiges Weidmannsheil! ■
Andrea Hirschberg
Zwei Spitzbuben (v.l. Simon Waltl,
Georg Krimbacher sen.) beim Auskochen
in der Bauernhausküche zu Schlichten.
Der Ier Hirsch mit 12 Enden und 6,80 kg
Geweihgewicht wurde am 4. September
1974 von Georg Krimbacher sen.
in dessen Eigenjagd erlegt.
Besitzen auch Sie interessante Jagdfotos
aus alten Tagen, die Sie gerne anderen
zeigen möchten? Dann schicken Sie diese
samt kurzem Kommentar und Jahreszahl
der Aufnahme unverbindlich an den
Tiroler Jägerverband, Adamgasse 7a,
6020 Innsbruck.
Die besten und interessantesten Fotos
werden in der „Jagd in Tirol“ je nach
vorhandenem Platz veröffentlicht.
24
Jagd in Tirol 11/2013
Jägerinnen
Reportage
Seit 10 Jahren miteinander,
füreinander und gemeinsam
D
ie Jagd in Tirol ist schon lange keine reine Männerdomäne
mehr – das zeigen die steigenden
Zahlen an Jägerinnen ganz deutlich. Inzwischen gehen bereits rund 1500 Frauen
regelmäßig auch in Tirol auf die Pirsch
und stehen im Revier ihren Mann. Die Tiroler Waidfrauen eint aber nicht nur die
Leidenschaft zur Jagd, sie arbeiten auch
dank eines intensiven Netzwerkes quer
über nahezu alle Bezirke eng zusammen.
Die Jägerinnen organisieren rund ums
Jahr zahlreiche Veranstaltungen, bei denen natürlich auch die Jäger gern gesehene Gäste sind. Auf Initiative der damaligen Landesrätin und Vorständin des
Jagdverbandes, Dr. Anna Hosp, wurden
vor beinahe zehn Jahren die ersten Bezirkssprecherinnen gekürt. Heute gibt
es – mit Ausnahme Osttirols – in jedem
Bezirk zwei Vertreterinnen, die die Belange der Waidfrauen vertreten. Seit acht
Jahren steht die Kitzbühelerin Dr. Elke
Benedetto-Reisch den Tiroler Jägerinnen
als Sprecherin vor, organisiert regelmäßige Treffen und fördert auch die Zusammenarbeit mit Jägerinnen aus anderen
Bundesländern sowie dem benachbarten
Ausland. Mit Bezirksjägermeisterin Mag.
Fiona Arnold ist auch eine Frau im Vorstand des Landesjagdverbandes vertreten.
„Eines möchte ich gleich klarstellen – wir
alle sind Jäger und haben die gleichen Anliegen wie unsere männlichen Kollegen
auch“, betont Reisch-Benedetto.
Auch die Jägerinnen wollen die Jagd in
Tirol stärken und das Verständnis für das
Waidwerk im Land erhöhen. Zahlreiche
Veranstaltungen zeugen von den Aktivitäten der Frauen in der Jagd, die einander regelmäßig besuchen und ihre Erfahrungen austauschen.Veranstaltungen
wie Erste-Hilfe-Kurse oder Vorträge über
Wildkrankheiten oder Jagdtraditionen,
aber auch Vorträge in Schulen, gehen auf
ihr Konto. In einigen Bezirken organisieren die Jägerinnen auch Schießbewerbe,
ein Höhepunkt ist natürlich auch der große
„Jägerinnen-Alpin-Biathlon“ in Kitzbühel,
der am 8. März 2014, bereits zum fünften
Mal stattfindet.
Jagd in Tirol 11/2013
Die Kitzbüheler Jägerinnen mit
Landessprecherin Dr. Elke Benedetto-Reisch
(5. v.r.) zu Gast beim Osttiroler
Bezirksjägermeister Ing. Martin König
Bezirkssprecherinnen:
› Innsbruck-Land: Claudia Schneider
(Trins, [email protected]),
Andrea Seipelt (Leutasch, [email protected])
› Innsbruck-Stadt: Monika Hadj
([email protected]), Beatrix Weissbriacher
([email protected])
› Imst: Angelika Neurauter (Silz),
Sonja Pfefferle (Arzl i. P.)
› Kitzbühel: Susanne Reisch (Kitzbühel,
[email protected]), Anneliese Kinigadner
(St. Johann i.T., [email protected]);
› Kufstein: Ilse Steiner (Wörgl, [email protected]
steiner-raumdesign.at);
› Landeck: Christa Mungenast
(Zams, [email protected]);
Michaela Wachter (Tösens);
› Reutte: Sonja Falbesoner
(Ehrwald; [email protected]
com), Waltraud Kainz (Heiterwang);
› Schwaz: Karin Vogt
(Fügenberg, [email protected]),
Waltraud Wimmer
(Achenkirch, [email protected]). ■
Margret Klausner
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Kinder auf der Pirsch
Reportage
Liebe Kinder!
Diesmal dreht sich alles um den Hubertus, denn am 3. November feiern die Jäger
ihren Schutzpatron, den Heiligen Hubertus. Hier kannst du die Legende dazu
nachlesen und herausfinden, welche Bedeutung sie heute für uns haben kann.
Der herbstliche Wandertipp ist eine leichte, kinderfreundliche Wanderung über
den Hubertussteig vom Schloss Freundsberg in Schwaz nach Pill.
■
Birgit Kluibenschädl
Hubertusspruch
Wenn früher ein junger Jäger sein erstes Stück Wild
weidgerecht erlegt hatte, so sprach der Jagdherr im
Gedenken an den heiligen Hubertus oft folgenden Reim:
„Nimm du Gsell´ den grünen Bruch und beherzige Hubertus´ Spruch:
Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild.
Weidmännisch jagt, wie sich´s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“
Die Legende des
Hl. Hubertus
Die dem heiligen Hubertus zugeschriebene Hirschlegende weiß zu berichten, dass er nach dem Tod seiner
Frau mit Gott und den Menschen gebrochen hatte
und unter Missachtung aller göttlichen
Gebote nur noch für die Jagd lebte, um in ihr sein
Leid zu betäuben. So habe er auch an einem
Karfreitag gejagt, wo die meisten anderen Leute in
die Kirche gingen. Dabei hatte er einen Hirsch
verfolgt, der besonders groß war und ein
mächtiges, gut geformtes Geweih auf dem Kopf
trug. Mit seinem zahlreichen Gefolge sprengte er
durch Wald und Busch, durch Wiesen und Gründe und verfolgte den prächtigen Hirschen.
Als er demselben nahe kam und schon den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, blieb
dasselbe plötzlich stehen, wandte sich nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erschien
ein strahlendes Kreuz. Eine klagende Stimme ertönte: „Hubertus, warum jagst du nur deinem
Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?“ Hubertus erbebte, warf sein
Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen.
Die Begebenheit mit dem Hirsch bewirkte bei Hubertus, dass er sein Leben von nun an ganz
Gott weihte. Er verzichtete auf all seine Ämter, entsagte vollständig allem weltlichen Reichtum
und verschenkte sein Vermögen an die Armen. Er zog sich in die Einsamkeit zurück und lebte
dort eine zeitlang als Einsiedler, bis er sich zum damaligen Bischof von Maastricht, dem heiligen Lambertus, begab und von diesem zum Priester ausgebildet und auch geweiht wurde.
St. Hubertus wurde dann auch Bischof von Maastricht.
[nacherzählt u.a. aus dem Großen Hausbuch der Heiligen]
Botschaft der Legende heute
Nach der Legende war Hubertus ein zügelloser, vielleicht sogar unachtsamer Jäger, dem eines
Tages ein Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix zwischen den Geweihstangen erschien. Aus
Hubertus, dem Jäger ohne Grenzen, wurde fortan ein Heger und Bewahrer der Natur, der die
Wildtiere als Geschöpfe Gottes achtete. Die Botschaft der Legende ist nach wie vor aktuell.
Sie mahnt die Menschen, verantwortungsvoll mit Umwelt und Natur umzugehen.
Aus der Verehrung des hl. Hubertus als Patron der Jäger hat sich im Mittelalter dann der
Brauch herausgebildet, am Hubertustag, dem 3. November, eine feierliche Messe, begleitet
mit Jagdhornklängen zu Ehren dieses Schutzpatrons abzuhalten.
Jagd in Tirol 11/2013
Wandertipp
Pill
Hubertusweg von Schwaz nach
weg führt von
Der sanfte, familiengeeignete Hubertus
merklichem
kaum
in
az
der Burg Freundsberg in Schw
r.
retou
und
mitte
Abfall nach Pill Dorf
Parkmöglichkeiten und Start:
Schloss Freundsberg, Schwaz
Ziel: Pill
den
Gehzeit hin & retour: ca. 3 ½ Stun
hm
200
km,
5
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Enfernun
erg befindet
Direkt am Parkplatz der Burg Freundsb
bzw. die
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Schil
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auf
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geht
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folge
Björnson-Runde. Diesem
mit
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wied
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Pill,
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Rich
Hubertusweg
insbesondere
herrlichen Ausblicken über das Tal,
Weg ist
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Auf
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auf den Karwendelstoc
legt, der
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llehr
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auch
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begleiten
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ch
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Der Weg verläuft
traße, auf
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Arzb
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altie
asph
der
rung
Überque
lein und
den Björnson-Weg. Es geht an Bäch
dert man
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eßlic
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und
ei
Rastplätzen vorb
Das Ende ist
Pill.
mitte
Orts
zur
Tales
des
halb
ober
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mit einer großen Hubertusweg-Tafe
Gasthof
im
sich
es
lässt
Pill
In
et.
ichn
gekennze
lkeller
Mich
hof
Gast
Klausen oder gegenüber im
n.
ehre
eink
gut
(Hotel Plankenhof)
rwegs gibt
Der Weg ist gut beschildert und unte
e Rast
kurz
eine
für
eiten
lichk
Mög
es zahlreiche
g kann man
oder eine Jausenpause. Den Retourwe
antreten.
nun wieder zu Fuß oder mit dem Bus
und
e
nehm
ange
eine
ist
steig
ertus
Der Hub
einfache Panoramarunde mit schönen,
herbstlich-bunten Ausblicken!
Informationen:
com
http://www.silberregion-karwendel.
27
Rezept von
Markus Pichler
Markus Pichler absolvierte seine
Kochlehre im Restaurant „Wirt am
Berg“ in Wels (zwei Hauben im Gault
Millau), dann folgten Stationen in
Lech am Arlberg, davon zwei Jahre
als Chef Tournant im Fünf- Sterne
Hotel Gasthof Post in Lech, im
Sterne-Restaurant „Pinte“ in Baden/
Dättwil in der Schweiz (Chef Pâtissier
und Chef Saucier), zwei Jahre Souschef und vier Jahre als Küchenchef im
Hotel „Post“ in Bezau in Vorarlberg
(zwei Hauben 16 Punkte im Gault Millau) und drei Jahre Küchenchef
im Hotel „Post“ in Ischgl. Derzeit arbeitet er als Küchenchef im „Hotel
Hohenfels“ in Tannheim. Er verbindet seine moderne Interpretation der
österreichischen Küche mit internationalen Elementen.
Geschmorte Hirschschulter
mit Rüben, Kartoffelknödeln und Kastanien
Zutaten für 4 Personen
Hirsch:
1 kg Hirschschulter
1 Karotte, 1/2 Sellerie
1 Zwiebel, Knoblauch , Wacholder
Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt
Preiselbeeren
1 EL Tomatenmark
1/2 l Rotwein
Rüben:
4 gelbe Bete,
4 Eiszapfen (kleine weiße Rettiche),
Apfelessig, Pflanzenöl
Salz, Zucker
Kartoffelknödel:
200 g mehlige Kartoffel (gekocht passiert
und ausgekühlt)
100 g Mehl, 2 Dotter
10 g Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
Kastaniencreme:
200 g Kastanienpüree
100 g Kartoffeln (gekocht, passiert)
Salz
8 Scheiben Bauchspeck
Zubereitung: Die Hirschschulter in
einem Topf bei starker Hitze beidseitig anbraten und herausnehmen. Das
geschnittene Wurzelgemüse und die
Gewürze in den Topf geben und braun
anrösten, einen Löffel Tomatenmark da28
zugeben und mit Rotwein ablöschen. Mit ca.
1 Liter Wasser auffüllen, die Schulter hineinlegen und bei geringer Hitze etwa zwei Stunden köcheln, bis die Schulter weich ist. Die
Hirschschulter herausnehmen und die Sauce auf 1/3 reduzieren und passieren. Die
gelbe Bete im Ganzen für zwei Stunden bei 150 Grad im Ofen garen. Die
Eiszapfen putzen und für 5 Minuten in
kochendes Wasser geben. Die gelbe Bete in Spalten schneiden, die Eiszapfen
Wein des Monats
2011 St. Laurent Selektion, Winzerhof Landauer-Gisperg
Johanna und Franz LandauerGisperg arbeiten auf über 27
Hektar Weingärten in Tattendorf in Niederösterreich und
sind Mitglied der Gruppe „die
burgundermacher“ in der
Thermenregion.
Mit viel Engagement und Leidenschaft sind sie bedacht,
im Einklang mit der Natur,
höchstmögliche Qualität in
die Flasche zu bringen.
Dazu bedarf es der Harmonie
von Boden, Klima und Rebstock, die sie durch gezielte
biologische Bewirtschaftung
erreichen.
Fotos: Vinorama, Radoslav Kellner (2)
halbieren und mit Essig, Öl, Zucker und Salz
marinieren. Für die Kartoffelknödel alle Zutaten verkneten und zu Knödel formen. 1/2
Stunde kühlen, dann für ca. 20 Minuten im
Wasser köcheln lassen. Vor dem Anrichten
kurz durch Butter schwenken. Kastanienpüree mit den passierten Kartoffeln vermischen, dass eine feine Creme entsteht.
Leicht salzen. Zum Ausgarnieren je zwei
Scheiben kross gebratenen Bauchspeck
dazugeben. n
Der Wein:
Duft nach dunklen, knackigen Beeren, elegante Röstaromen, kräftig
am Gaumen, anregender Abgang.
Alkoholgehalt: 13,0 %
Erhältlich bei:
Jagd in Tirol 11/2013
Reportage
Test: Opel Mokka
Ein kompakter Viertürer mit
Allradantrieb und ausreichend
Bodenfreiheit für kleine Ausflüge
abseits der asphaltierten Wege:
Der Opel Mokka ist mit 130
PS starkem Turbodiesel-Motor
ab 24.590 Euro zu haben – als
115 PS starker Benziner nur
mit Frontantrieb sogar schon ab
18.590 Euro
Mag. Thomas Winkler
Auf die Straße getrimmt
Dass der Mokka eher für asphaltierte Wege
gebaut ist, zeigt das Allradsystem. Bei trockenen Straßenverhältnissen und guter
Traktion schickt die Elektronik die 130
Pferde und 300 Newtonmeter nur an die
Vorderräder. Finden die nicht ausreichend
Grip, geht maximal die Hälfte der Antriebskraft an die Hinterachse. Unterstützung für
den Fahrer leisten ein Stabilitätsprogramm
mit Anfahr-Assistent sowie ein System, das
bei steilen Bergabfahrten die Geschwindigkeit kontrolliert. Gegen Aufpreis liefert Opel
zudem auch eine Kamera, die vor Kollisionen warnt, Verkehrsschilder erkennt und
vor unbeabsichtigten Spurwechseln ohne
E
in echter Geländegänger ist der
kleine Opel also nicht. Weil er aber
dem Trend zum kompakten SUV
mit ordentlich Platz und erhöhter Sitzposition folgt, ist der Mokka heiß begehrt. In
Österreich natürlich besonders mit dem 130
PS starkem Selbstzünder, der den 1,5 Tonner
ordentlich in Schwung bringt, sich aber laut
Werk mit knapp fünf Litern Diesel pro 100
Kilometer begnügen soll. Erfahrungsgemäß
dürfte sich der kleine SUV im Alltagsbetrieb
rund einen Liter mehr gönnen.
Jagd in Tirol 11/2013
Fotos: Opel
Blinken warnt. Beim allradgetriebenen Dieselmodell serienmäßig an Bord sind überdiesacht Airbags, beheizbare Außenspiegel,
eine manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Lederlenkrad, ein CD-Radio mit
USB- & Bluetooth-Anschluss sowie 18 ZollAlufelgen. Besonderheit in dieser Klasse:
Der Mokka lässt sich mit einem rückenschonenden Ergonomie-Sitz ausrüsten. ■
Opel Mokka
1.7 CTDI ecoFLEX
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1.686 cm³
Leistung: 96 kW (130 PS) bei 4.000 U/min
Drehmoment: 300 Nm bei 2.000-2.500 U/min
Antrieb: elektronisch gesteuertes
Allradsystem
Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe
Maße: 4,28/1,78/1,66 m (L/B/H)
Eigengewicht: 1.490 kg
Anhängelast: 500/1.271 kg
Zuladung: 429 kg
Kofferraum: 356 bis 1372 Liter
Spitze: 185 km/h
von 0 auf 100 km/h: 9,4 Sekunden
Verbrauch: 4,9 Liter pro 100 Kilometer laut
Werk und 229 g CO22-Ausstoß pro Kilometer.
Bodenfreiheit: 160 mm
29
Reportage
Jagdhunde
❖Bissigkeit: Diese Aggression wird
vererbt und durch fehlende
Sozialisierung anerzogen.
❖Angstbeißen: vererbtes falsches
Fluchtverhalten
❖Extreme Unruhe: wird vererbt
❖Gewitterangst und fehlende
Schussfestigkeit: genetisch bedingte
Überempfindlichkeit
❖Nicht allein bleiben: anerzogen
❖Standlaut, Waidlaut: Überreizbarkeit,
vererbt und anerzogen
❖Mangelnde Wildschärfe: vererbbar und
durch falsche Ausbildung (zu großer
Druck) verursacht
Abholen des Welpen
Nehmen Sie ein Handtuch mit, wenn Sie
den Welpen abholen. Reiben Sie damit die
Hündin und die Wurfgeschwister ab, damit
Sie den Geruch mit nach Hause nehmen
können. Der Welpe gewöhnt sich so schneller an die neue Umgebung. Weiters sollten
Sie beachten, dass den meisten Welpen
beim Autofahren schlecht wird. Geben Sie
den Welpen bei der Fahrt in die eventuell
schon vorhandene Transportbox oder in
einen anderen Behälter (Kiste, Schachtel),
damit das Auto nicht verschmutzt wird.
Ein Hund
kommt ins Haus
Auswahl des Züchters
Ihr Züchter hat enormen Einfluss auf eine
gesunde und normale Körper- und Wesensentwicklung Ihres zukünftigen Hundes.
❖Sie sollten das Muttertier
(und eventuell auch das Vatertier)
kennenlernen können.
❖Achten Sie darauf, dass sowohl der
Welpe als auch die Hündin gesund sind.
❖Lassen Sie sich relevante Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere vorlegen
(z. B. Freiheit von Hüftgelenksdysplasie).
❖Überprüfen Sie, ob bei vorhergehenden
Würfen Gesundheitsprobleme
aufgetreten sind.
❖Fragen Sie nach, welche Sozialisierung
bisher mit dem Welpen vorgenommen
wurde.
30
❖Erkundigen Sie sich über den Impfstatus.
Wenn Sie den Welpen kaufen und mitnehmen, muss er bereits gechippt sein,
fragen Sie nach den entsprechenden
Unterlagen.
❖Falls Sie mit Ihrem Welpen in Zukunft
bei Ausstellungen teilnehmen oder
züchten wollen, müssen Sie sicherstellen,
dass alle Rassemerkmale, wie Fellfarbe,
Augenfarbe, Zähne usw., entsprechend
ausgebildet sind.
Verhaltensabweichungen
Beobachten Sie das Verhalten des Welpen,
der Hündin und wenn möglich des Deckrüden. Viele Wesensmängel werden vererbt.
Hier eine Auflistung der wichtigsten Verhaltensabweichungen:
Hunde sollten sich sofort an den endgültigen
Ruhe-, Schlaf- und Fressplatz gewöhnen.
Der Welpe zuhause
Zuhause gewöhnen Sie den Hund von
Beginn an an seinen endgültigen Ruhe-,
Schlaf- und Fressplatz. Soll der Hund im
Zwinger schlafen, dann gewöhnen Sie ihn
auch in kalten Jahreszeiten sofort daran.
Ein späteres Umgewöhnen ist oft mit nächtelangem Jaulen und Bellen verbunden. Die
notwendige Wärme kann mittels Wärmelampe oder Wärmflaschen erzeugt werden.
Füttern Sie den Welpen von Anfang an in
Jagd in Tirol 11/2013
seinem Zwinger, so ist der Zwinger für
den Hund mit positiven Reizen verbunden und das Einsperren im Zwinger wird
nicht als Strafe empfunden.
Hundesicheres Zuhause
Damit die Umgebung, in der sich der
Hund aufhält, hundesicher wird, sind folgende Punkte zu beachten:
❖Reinigungsmittel und Chemikalien
sollen außer Reichweite des Hundes
aufbewahrt werden.
❖Gefährliche Pflanzen, wie Rhododendren, Azaleen, Dieffenbachia,
Weihnachtsstern, Eibe, Oleander,
Engelstrompete entfernen.
❖Zerbrechliche Gegenstände nicht im
Bereich des Welpen aufbewahren.
❖Stromkabel vor dem Anknabbern
schützen.
❖Falls Sie einen Swimmingpool besitzen, diesen abdecken oder umzäunen.
Rechte des Hundes
Das Tierschutzgesetz (BGBL.I Nr.118/2004)
regelt die Rechte der Tiere und damit die
Pflichten des Tierhalters. Die Unterbringung, Ernährung, Bewegungsfreiheit, Betreuung und die Möglichkeiten zu Sozialkontakten müssen angemessen sein. Dem
Tier dürfen keine Schmerzen, Leiden oder
Schäden zugefügt werden. Es darf auch
nicht in schwere Angst versetzt werden.
Das Kupieren von Schwanz und Ohren ist
verboten und ein Töten von Hunden zur
Gewinnung von Nahrung oder anderen
Produkten (z. B. Hundefett) ist untersagt.
Hunde müssen ab einem Alter von drei
Monaten (oder bei Inverkehrbringen) gechippt und registriert werden.
Hier einige Rechte:
❖Recht auf mindestens einmal täglich
ausreichenden Auslauf.
❖„Wohnungshunden“ ist mehrmals
täglich Gelegenheit zu Harn- und
Kotabsatz zu gewähren.
❖Recht auf mindestens zweimal täglich
Sozialkontakt zu Menschen.
❖Mehrere Hunde sind als Gruppe
zu halten.
❖Welpen dürfen erst in einem Alter von 8
Wochen vom Muttertier getrennt werden.
❖Maulkörbe müssen der Kopfform
angepasst sein und ein Hecheln sowie
die Wasseraufnahme erlauben.
Dr. Deutz
Jagd in Tirol 11/2013
Österreichischer
Dachshundeklub
7. Bundessiegersuche
des ÖDHK in Tirol
Am 28.09.2013 fand in der Leutasch die 7.
Bundessiegersuche
(Spezialschweißprüfung) des Österreichischen Dachshundeklubs statt. Die Sektion Tirol hatte wiederum die Ehre, diese ausrichten zu dürfen.
Es wurden acht Fährten gelegt (Rotwildschweiß) und markiert, die von den Hunden gearbeitet werden sollten. Leider war
am Freitagnachmittag, an dem die Richter die Fährten spritzten, das schlimmste
Wetter, das ich seit langem erlebt habe. Es
goss, was der Himmel nur hergeben konnte.
Trotzdem waren die Fährten pünktlich fertig für den nächsten Tag.
Am Samstag, einem herrlichen Herbsttag,
um 9 Uhr traten die Gespanne an, aus jedem
Bundesland eines, außer Wien. Erfreulicherweise waren alle Haararten der Dachshunde
vertreten, ein Langhaar, drei Kurzhaar und
vier Rauhaar. Sieben Hunde konnten in die
Ränge kommen und die Besitzer ihren Preis
abholen. Mein Dank gilt dem großen Einsatz
des Richterkollegiums, Prüfungsleiter LR
Harald Traxl, LR-Vizepräsident des ÖJGV
Ing. Leopold Ivan, LR-Präsident Dr. Hans
Ostermann, LR-Vizepräsident Graf Ernst
Wurmbrand-Stuppach, LR Elmar Mayer, LR
Franz Grundner und LRA Mf. Ulrike Ostermann. Vielen herzlichen Dank meinem
langjährigen Kameraden Max Haider, der
bei allen sieben Bundessiegersuchen mitgeholfen hat, Karin Best-Steger, die für das leibliche Wohl gesorgt hat, Hornmeister Martin
Feichtner und Andrea Zorn für die feinen
jagdlichen Klänge, dem Ehepaar Jost vom
Hotel Alpina in Weidach für die herzliche
Aufnahme, meiner lieben Frau Christine für
ihre Hilfe bei der Organisation und nicht
v. li.: Präsident ÖDHK Dr. Ostermann,
Bundessuchesieger HF Mf Kogler,
Vizepräsident des ÖJGV Ing. Iwan,
Obmann ÖDHK Tirol Ing. Hecher.
zuletzt Hans Neuner und den zwei Revierpächtern für ihr großes Verständnis unseren
Hunden gegenüber und dafür, dass wir seit
sieben Jahren im selben Revier unsere Prüfung durchführen dürfen.
Ergebnis:
› IA-Preis 60 Punkte, Mf. Wolfgang Kogler mit Dixi vom Herramhof (Kärnten)
› IIA-Preis 42 Punkte, Clarissa Günnewig
mit Desi derer zu Pempelfort (Tirol)
› IIIA-Preis 38 Punkte, Karl Schmutzer
mit Janika von der Finstern Furt
(Burgenland)
› IIIB-Preis 38 Punkte, Georg Spettel mit
Hera vom Lindenstein (Vorarlberg)
› IIIC-Preis 36 Punkte, Hubert WimmerEtz mit Enja Clam Burg (Oberösterreich)
› IIID-Preis 32 Punkte, Ing. Walter Posch
mit Zuja z Lopenickych kopcu
(Steiermark)
› IIIE-Preis 26 Punkte, Dkfm. Erich Frank
mit Gustav vom Uhlighof
(Niederösterreich)
Ein wenig Lokalpatriotismus sei mir abschließend noch gestattet. Die Sektion Tyrol
des ÖDHK ist mächtig stolz auf unsere Clarissa und ihre tüchtige Hündin. Zweitbestes
Gespann bei der Bundessiegersuche ist eine
tolle Leistung. Wir alle gratulieren herzlich.
G. Hecher
Obmann ÖDHK Sektion Tyrol
Jagdhunde
L U B
·
K
C
C
D A
K E
·
S B R
A
Europapokal
„Inter VGP“ der FCI
2013 geht nach Tirol
H
Klub
Dachsbracke
Int. Hundeausstellung
Am 10. und 11. August 2013 fand in Innsbruck die Int. Hundeausstellung statt. Von
den 13 gemeldeten Hunden sind zwölf in
unterschiedlichen Klassen angetreten.
Richter: Peter Kreutner, Schriftführer:
Stefanie Wille, Sonderleiter: Reinhard
Wille
Ergebnisse:
Rüde Jugendklasse:
› Ercole della Valle Degli Oscar,
Besitzer: Guiseppe Di Loreto, Vorzüglich 2
› Ursus vom Priselboden,
Besitzer: Dr. Burghard Bietau,
Vorzüglich 1, Jugendbester
Europapokal-Sieger Clarissa und Jana
Der Deutsche Teckel Klub feiert heuer sein
125-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund
fand der Europapokal der FCI mit CACITVergabe vom 4. bis 6. Oktober 2013 in Sulzheim/Steigerwald, Bayern statt.
Es waren Dachshunde mit ihren Führern
aus allen Teilen Europas (u.a. Belgien, Niederlande, Österreich, Italien, Tschechien)
gemeldet, die sich dieser schweren Prüfung
in Sulzheim/Steigerwald in Bayern unterzogen. Gefordert war Schweißarbeit, Gehorsam (Ablage außer Sichtweite mit doppelter
Schussabgabe, Standtreiben, Gehorsam im
Bestand), Stöbern, Bauarbeit und Wasserarbeit. Für den Dachshundeklub Tirol trat
die ambitionierte Hundeführerin, Clarissa
Günnewig mit ihrem Hund Desi derer zu
Pempelfort, an. Das Gespann meisterte die
600 m Schweißfährte mit vier Verweisern
ohne Richterbegleitung in zehn Minuten.
Auch die restlichen Prüfungsteile schaffte
die Hündin mit Bravour.
Nach zwei Tagen härtester Arbeit in teils
strömendem Regen stand fest die Tiroler
Teilnehmerin und Desi, genannt Jana, waren Europapokal-Sieger mit 276 von 280
Punkten mit CACIT. Zu diesem außergewöhnlichem Erfolg gratuliert die Sektion
Tirol des ÖDHK recht herzlich mit einem
kräftigen Ho Rüd Ho und Weidmannsheil.
G. Hecher
ÖDHK Obmann Sektion Tirol
32
Rüde Gebrauchshundeklasse:
› Aronne della Valle Degli Oscar,
Besitzer: Giuseppe di Loreto,
Formwert: Sehr gut
› Arco von der Hochasteralm,
Besitzer: Alois Juen,
Formwert: Vorzüglich 1,
CACA, CACIB Res.
Rüde Championklasse:
› Grot Z Psiarni Wojskiego, Bes.: Giorgio
Navone Fw: V2, CAVA Res.
› Samson von der Grazerin, Bes.: Mauricio
Orlandi, Fw.: V1 CACA, CACIB, BOB
Rüde Veteranenklasse:
› Conder vom Geierkogel, Bes.: Hannes
Embacher, Fw.: Sehr gut
Hündin Jugendklasse:
› Gina vom Hühnerspiel, Bes.: Raimund
Brunner, V1 Jugendbeste
Hündin Zwischenklasse:
› Una vom Priselboden, Bes.: Herbert
Geisler, V1 CACA, CACIB Res.
Hündin offene Klasse:
› Aika von der Hochasteralm,
Bes.: Ignaz Trenkwalder, Fw.: Sehr gut
› Una vom Omesberg,
Bes.: Dr. Hubert Kammerlander,
V1, CACA
Hündin Gebrauchshundeklasse:
› Kety Majerka, Bes.: Giorgio Navone, V1,
CACA, CACIB, BOS
Peter Kreutner
Ausstellungsreferent
Österreichischer
Brackenverein
Übungstag in Alpbach
Gebietsführer Ing. Reinhard Weiß hatte für Sonntag, 6. Oktober, interessierte
Junghundeführer und Brackenfreunde, Leisungsrichter und -anwärter zum 2. Tiroler
Übungstag nach Alpbach eingeladen. Natürlich waren – wie immer – alle Brackenführer/innen herzlich willkommen.
Das Tiroler Musterdorf Alpbach hatte
sich leider bei unserem Eintreffen in Nebel
gehüllt, sodass wir die Naturschönheiten
anfangs nur sehr schemenhaft bewundern
konnten. Beim Treffpunkt, dem vorzüglich
geführten „Gasthof Roßmoos“, ging es nach
der unterschiedlich langen Anreise aller
Teilnehmer gleich einmal in die gemütliche
Stube, wo Gebietsführer R. Weiß in gewohnt
Internationale Hundeausstellung: von 13 gemeldeten Hunden sind
12 in unterschiedlichen Klassen angetreten
Jagd in Tirol 11/2013
Jagdhunde
Interessierte Junghundeführer und Brackenfreunde, Leistungsrichter und –anwärter waren zum 2. Tiroler Übungstag am
6. Oktober 2013 nach Alpbach gekommen
ruhiger und äußerst anschaulicher Manier
den Junghundeführern schilderte, wie so eine Prüfungsvorbereitung zu gestalten ist.
Er ging die einzelnen Punkte der Prüfungsordnung genauestens durch. Die
Hundeführer wurden darauf aufmerksam
gemacht, dass Hunde nur von Führern, die
im Besitz einer gültigen Jagdkarte sind, zur
Prüfung gebracht werden dürfen und dass
der Hundeführer in jagdlichem Outfit nebst
Schweißriemen und entsprechender Halsung für den Hund anzutreten hat. Weiter
klärte er darüber auf, welche Leistungen
ein zur Prüfung geführter Hund erbringen
muss. R. Weiß umriss für die Erstführer,
was unter einer Brackade zu verstehen ist
(große Bögen, tiefe Nase) und betonte, dass
der Hund dafür Spurwillen (junge Hunde
setzen ab und zu aus, bögeln und jagen
dann weiter!), Spursicherheit (Fährte halten,
nicht wechseln) und Spurlaut (anhaltend)
haben sollte. Hinsichtlich der Schweißarbeit beschrieb er kurz den Ablauf (Ablegen,
Pirschzeichen prüfen, Hund „lesen“, Verweiserpunkte aufmerksam beachten). Für die
Schlussphase der Schweißarbeit wies er noch
eindringlich auf die Wichtigkeit des Verweisens hin (Hund wird 100 bis 150 m vor dem
Stück geschnallt und sollte dann selbstständig zum Stück weitersuchen und innerhalb
von 20 Minuten zum Führer zurückkehren,
um diesem seinen „Fund“ zu zeigen).
Er betonte, dass Verweisen bei uns in den
Gebirgsrevieren speziell wichtig ist, da ein
Totverbeller schon bald nicht mehr zu hören ist. Auch für die natürliche Nachsuche
gab er die erforderlichen Anweisungen
(hier natürlich kein Verweisen, da der
„Fundort“ ja nicht bekannt ist!). Erfahrene
Nachsucher gaben noch den Tipp, bei lan-
gen Nachsuchen Wasser für den Hund mitzunehmen und ihn ruhig zwischendurch
einmal abzulegen und pausieren zu lassen.
Außerdem betonten sie noch eindringlich,
sich beim Anschuss selber ein Bild zu machen (mit Hilfe des Verhaltens des Hundes)
und ja keinen Informationen von anderen zu trauen: Der Hund hat immer Recht!
Abschließend wurden alle Unterordnungsfächer kurz angerissen (Leinenführigkeit,
Schussfestigkeit, Schussruhe, Wachsamkeit
und Verhalten am Wild).
Dann ging es mit sechs Brandlbracken
und vier Steirischen hinaus ins schöne Revier von Franz Moser, wo Josef Klingler
eine Schweißfährte getreten und eine Hasenschleppe gelegt hatte. Die Schweißfährte
wurde von einer jungen Steirischen in vorbildlicher Manier – nebst fehlerlosem Verweisen – gearbeitet. Der Junghund bekam
dickes Lob und einen ordentlichen Bruch,
was den Führer natürlich sehr freute. Auch
die Hasenschleppe wurde von einer Steirischen ausgearbeitet, und auch dieser
Hund erwies sich als erfreulich firm im
Spurhalten und Verweisen. Wieder großes
Lob für Hund und stolzen Führer! Der
Nebel wollte sich noch immer nicht lichten und so ging es zurück ins Gasthaus, wo
sich noch ein ziemlich langer Hundehoangarscht bei äußerst gutem Essen bis in den
späten Nachmittag ausdehnte.
Der Dank des ÖBV geht an alle, die gekommen waren, an den Revierpächter, in
dessen Revier wir arbeiten durften und an
Josef Klingler für seine tadellose Vorbereitung des Übungstages! Auf ein Wiedersehen
bei der Prüfung in Alpbach im November!
Für GF Reinhard Weiss
Heidi Blasy (Schriftleitung)
Jagd in Tirol 11/2013
33
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Eigenjagd Gehrn
Die Gemeinde Leutasch verpachtet das Eigenjagdgebiet Gehrn mit einem Gesamtausmaß von 1.461 ha ab dem Jagdjahr 2014/15 für
10 Jahre. Im Jagdgebiet befinden sich 4 Jagdhütten und 3 Rotwildfütterungen. Bei dem Eigenjagdgebiet Gehrn handelt es sich um ein
vorzügliches Gams- und Rotwildrevier. Alle Jagdeinrichtungen sind in einem sehr guten Zustand. Ein Berufsjäger ist vorhanden.
Folgende Abschüsse wurden im laufenden Jagdjahr gemäß Abschussplan genehmigt:
Rotwild: Gamswild: Rehwild:
8 Hirsche der Kl. III
1 Bock der Kl. III 2 Geißen der Kl. III
2 Böcke der Kl. III, 2 Geißen der Kl. III
1 Hirsch der Kl. II
1 Bock der Kl. II 2 Geißen der Kl. II
1 Bock der Kl. II, 3 Geißen der Kl. I + II
3 Hirsche der Kl. I
4 Böcke der Kl. I 4 Geißen der Kl. I
2 Böcke der Kl. I 3 Geißkitze
36 Stück Kahlwild
1 Bockkitz
1 Geißkitz
2 Bockkitze
Auerhahn: ca. alle 4 Jahre 1 Stück Spielhahn: ca. alle 3 Jahre 1 Stück
Eigenjagd Hochmoos
Die Gemeinde Leutasch verpachtet das Eigenjagdgebiet Hochmoos mit einem Gesamtausmaß von 1.138 ha ab dem Jagdjahr 2014/15
für 10 Jahre. Im Jagdgebiet befinden sich 1 Jagdhütte, 1 Rot- und 1 Rehwildfütterung.
Folgende Abschüsse wurden im laufenden Jagdjahr gemäß Abschussplan genehmigt:
Rotwild: Gamswild: Rehwild:
6 Hirsche der Kl. III
1 Bock der Kl. III 2 Geißen der Kl. III
4 Böcke der Kl. II 11 Geißen der Kl. I + II
1 Hirsch der Kl. II
1 Bock der Kl. II 1 Geiß der Kl. I
3 Böcke der Kl. I 3 Geißkitze
1 Hirsch der Kl. I6 Bockkitze
16 Stück Kahlwild
Auerhahn: alle 2 Jahre 1 Stück
Für Auskünfte steht Bürgermeister Thomas Mößmer unter der Nr. +436645405272 zur Verfügung.
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