Newsletter "integration" Nr. 2 / Juni 2015

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Newsletter "integration" Nr. 2 / Juni 2015
Nr. 2 / Juni 2015
Inhalt
Newsletter im Integrationsbereich
4
Bund
5
Kantone
12
Gemeinden
29
Andere Institutionen
36
Internationales
47
Publikationen
49
Editorial
Der Newsletter „integration“ des Staatssekretariats für Migration SEM informiert Sie regelmässig über das aktuelle Geschehen (Entwicklungen, Projekte und Publikationen) im Bereich der Integration. Bund, Kantone und Gemeinden, aber auch Institutionen im weiteren thematischen Umfeld finden hier eine Plattform, um ihre integrationspolitischen Aktivitäten bekannt zu machen. Wir möchten mit diesem Newsletter unseren Informationsauftrag
wahrnehmen und vor allem einen Beitrag zur Koordination leisten.
Ein breites Spektrum von Autorinnen und Autoren (kommunale und kantonale Integrationsdelegierte, Bundesstellen, Eidgenössische Kommissionen, NGOs usw.) unterstützt mit vielfältig fokussierten Beiträgen den notwendigen Diskurs über das Zusammenleben in der offenen Gesellschaft. Die Inhalte der externen Beiträge und
der verlinkten Seiten des Newsletters widerspiegeln jeweils nicht unbedingt die Position des Staatssekretariats
für Migration SEM.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Staatssekretariat für Migration SEM
Juni 2015
Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Newsletter im Integrationsbereich
4
SEM
Ausschreibung „fide-Sprachkurse zu Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit“: weitere Eingaben möglich
5
EKM
terra cognita 26: Emotionen und Sensibilitäten
6
Vorankündigung: Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden!
7
Bund
Migration im Fokus: Jahresbericht der EKM 2014
8
EKR
Kampagne «Bunte Schweiz»
9
FRB
Rassistische Diskriminierung in der Schweiz – Bericht der FRB 2014
10
Leitfaden zum Schutz vor Diskriminierung in der öffentlichen Verwaltung
11
hallo-aargau.ch: einfach gut informiert in 13 Sprachen!
12
Diverse
13
BL
Die neue MIX ist da – mit neuem Kleid und dem Themenschwerpunkt «Heimat»!
14
GE
Ich bin 8 Jahre alt und ich wähle in meiner Gemeinde!
15
LU
Tag der Nationen an der LUGA 2015: Gemeinsam sind wir erfolgreich
16
Interdisziplinäres Lehrmittel für die Sekundarstufe I und II "Aufwachsen in verschiedenen Kulturen"
17
Tagung «Frühe Förderung»: Idee und Umsetzung im Kanton Luzern
18
Erfolgreicher Abschluss des Pilotprojektes «Gesundheitsversorgung und Migration»
19
Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachförderung: Praxisheft und Coachingangebot
20
Neue Beratungs- und Informationsdienste
21
Kantone
AG
SG
TI
Beratungszentrum Rassismus und Diskriminierung (Cardis)
22
UR
Beratungsstelle Migrantinnen und Migranten
23
VD
Studie: Migrationsbevölkerung und vorschulische Betreuung
24
Partnerschaft im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus
25
ZG
Studie zu Alter und Migration veröffentlicht
26
ZH
www.migrantenvereine.ch – Neue Plattform für Migrantenvereine im Kanton Zürich
27
Strategie zur Verwendung der Integrationspauschale für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge
28
Verleihung des 12. Integrationspreises der Stadt Bern 2015
29
Schnell und günstig zu Informationen: neue Module im 2. Infobooker-Katalog
30
Kein Platz für Rassismus!
31
Gemeinden
Bern
Berufliche Netzwerke für qualifizierte Migrantinnen und Migranten
32
Luzern
Fotokampagne «Ich bin Luzern»
33
Zürich
«Strategien Zürich 2035» zu Zürichs zentralen Herausforderungen
34
Die ausländische Bevölkerung in der Stadt Zürich: Zahlen und Entwicklungen
35
Newsletter Integration Juni 2015
2
Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Andere Institutionen
Christlicher Frauendienst: Öffentliche Filmvorführung «Wir Mitbürgerinnen»
36
FHNW
CAS Migrationssensibles Handeln – Beratung, Begleitung, Betreuung 2015
37
FIMM Schweiz
Pilotprojekt Migrantensession in der Region Basel: gut besuchte Informationsveranstaltungen
38
GGG Ausländerberatung: Deserteure oder Verfolgte? Fakten, Hintergründe und Perspektiven zu Eritrea
39
INTERPRET
Statistiken zum interkulturellen Dolmetschen und Vermitteln 2014
40
KoFI
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Hand 41
Migros-Kulturprozent: conTAKT-kind.ch: Erziehung zum Anfassen
42
Netzwerk Kinderbetreuung: Sensibilisierung und Vernetzung für eine gesunde und chancengleiche Frühe Kindheit
43
Refbejuso
Leselust – Zehn Romane und ein Dîner littéraire
44
SFH
Zusammen gewinnen – Wettbewerb zu den Flüchtlingstagen
45
SZIG
Islambezogene Weiterbildung
46
migration & integration – Schwerpunkt Frauen
47
ZUSAMMEN:ÖSTERREICH: Gemeinschaft stärken – Zusammenhalt sichern
48
SRK
SRK-Studie über EU-Wanderarbeit in der Schweiz
49
UNICEF
Studienbericht: „Von der Stimme zur Wirkung“
50
Internationales
Österreich
Publikationen
Newsletter Integration Juni 2015
3
Newsletter im Integrationsbereich
Bund
BAG
BAK
EDA/WBF
EKM
EKR
FRB
SBFI
Migration und Gesundheit
LesenLireLeggere
Suisseurope - Informationsbulletin Integrationsbüro
Swiss migration news
Eidgenössische Kommission gegen Rassismus
Fachstelle für Rassismusbekämpfung
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
Kompetenzzentren für Integration (Kantone und Gemeinden)
AG
Stadt Bern
Stadt Biel
Stadt Thun
BL
BS
FR
GE
GR
LU
SG
SO
TG
VD
Stadt Lausanne
ZH
Stadt Zürich
Anlaufstelle Integration
Kompetenzzentrum Integration
Multimondo Begegnung-Bildung-Beratung
KIO – Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland
Fachstelle Integration
Integrationsdatenbank BS / BL
Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention IMR
Bureau de l'intégration des étrangers
News Integration
FABIA-Newsletter
“NEWS INTEGRATION”
Integration
Fachstelle für Integration Frauenfeld
Bulletin Intégration info
Point Info
Kantonale Fachstelle für Integrationsfragen
Integrationsförderung der Stadt Zürich
Diverse Institutionen/Themen
FIMM
Forum für die Integration der Migrantinnen und Migranten
(Dachverband der Migrantenorganisationen)
SFH
Schweizerische Flüchtlingshilfe
SRK
Schweizerisches Rotes Kreuz
Arbeit und Bildung
PANORAMA
Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt
SAGW
Schweiz. Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Eltern, Kinder und Jugendliche
UNESCO
Frühkindliche Bildung
idée:sport
Magazin
infoklick.ch
Kinder- und Jugendförderung Schweiz
Kids media
Kinder-und Jugendmedienforschung
SAJV
SAJV-info-CSAJ (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände)
Gesundheit
Migesplus
Gsünder Basel
Neue und neuübersetzte Publikationen im Bereich Gesundheit
Gesundheit und Migration in der Region Basel
Menschenrechte
SKMR
Schweiz. Kompetenzzentrum für Menschenrechte
Internationales
Deutschland
Newsletter der Bundesregierung „Integration [email protected]“
Österreich
Österreichischer Integrationsfonds ÖIF Integrationsfonds
Europa
Europäische Website für Integration
Netzwerk Migration in Europa & Bundeszentrale für Politische Bildung
UNESCO
Schweizerische UNESCO-Kommission Newsletter
Newsletter Integration Juni 2015
4
Bund: Staatssekretariat für Migration SEM
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Ausschreibung „fide-Sprachkurse zu Schwangerschaft, Geburt und früher
Kindheit“: weitere Eingaben möglich
Im Rahmen des TAK-Dialogs „Aufwachsen“ unterstützt das Staatssekretariat für
Migration SEM Sprachkurse, in welchen schwangeren Frauen, Frauen mit Kleinkindern oder zukünftigen Müttern die notwendigen Sprachkompetenzen und das
geeignete soziokulturelle Wissen rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe
Kindheit vermittelt werden. Ziel ist, über spezifische Sprachkompetenzen und
ein gestärktes Selbstbewusstsein die Chancengleichheit schulungewohnter Migrantinnen im Hinblick auf ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Kinder zu erhöhen.
Bereits 2014 wurde in einer ersten Pilotphase das Konzept solcher Kurse mit
den beiden Kursanbietern Appartenances (VD) und Camarada (GE) getestet.
Als Basis für diese Sprachkurse hat das Maison des Langues der Universität
Genf spezifische Szenarien und Unterrichtshilfen gemäss dem Sprachfördersystem „fide | Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – lernen, lehren, beurteilen“ entwickelt. Die Pilotkurse stiessen auf grosses Interesse und erzielten
wichtige Erfolge.
Am 3. Februar 2015 wurden die Resultate aus dieser ersten Pilotphase im SEM
einem breiten Publikum präsentiert und zugleich die Ausschreibung für eine
zweite Pilotphase lanciert. Diese dient dazu, die erarbeiteten Module bekannt zu
machen und Sprachkurse zu diesen Themen nachhaltig und breitflächig zu verankern. Das SEM freut sich, dass die Nachfrage nach der Durchführung dieser
spezifischen Sprachkurse gross war und in einer ersten Runde zehn Projektträger aus der ganzen Schweiz unterstützt werden können. Weitere Projekteingaben sind erwünscht und bis am 31. August 2015 einzureichen.
Auf der Website des SEM finden Sie die Eingabeformulare zu dieser Ausschreibung sowie eine Liste der teilnehmenden Projektträger. Die regionale Verteilung
der Projekte wird bei der Vergabe berücksichtigt, und eine Zusammenarbeit mit
bestehenden Projekten in der gleichen Region erwartet.
Links:
TAK-Dialog Aufwachsen: www.dialog-integration.ch/de/aufwachsen
fide: www.fide-info.ch
Ausschreibung: www.sem.admin.ch/bfm/de/home/themen/integration/ppnb.html
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Newsletter Integration Juni 2015
5
Bund: Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
terra cognita 26: Emotionen und Sensibilitäten
Kaum ein Thema löst so viele Emotionen aus wie die Migration. Es geht um
Ängste, um Wut und Ärger, um Verunsicherung und diffuses Unbehagen bei
lange Ansässigen, aber auch um Verletzungen und schmerzhafte Diskriminierungserfahrungen bei Zugewanderten. Negative Gefühle überwiegen meist,
aber es gibt auch positive: Gefühle des Glücks und der Zugehörigkeit. Und es
gibt humorvollen Protest und lustvolle paradoxe Interventionen gegen Ausgrenzung. «terra cognita» taucht in die Welt der Migrationsemotionen ein: mit Geschichten und Impressionen, Interviews und Analysen, (fiktiven) Gesprächen,
Reportagen und Essays, die nicht zuletzt für Lesegenuss sorgen.
Link: www.terra-cognita.ch
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Newsletter Integration Juni 2015
6
Bund: Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Vorankündigung: Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden!
Mit dem Programm „Citoyenneté“ unterstützt die EKM Projekte, die darauf hinzielen, möglichst breite Bevölkerungsschichten nachhaltig in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und aktiv an der Organisation der Gesellschaft teilhaben
zu lassen. An der Praxistagung „Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden“ wird
eine neue Programmphase lanciert. Der Austausch von guten Beispielen und
Erfahrungen wird den Teilnehmenden neue Impulse für innovative Projekte geben.
Die Tagung findet am 17. Juni 2015 im Rathaus in Bern statt.
Link: www.ekm.admin.ch
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Newsletter Integration Juni 2015
7
Bund: Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Migration im Fokus: Jahresbericht der EKM 2014
Die Wahl des Schwerpunktthemas «Asyl und Schutz» für 2014 fiel mit dem traurigen Rekord zusammen, den das UNHCR im Juni 2014 verkündete: erstmals
seit dem Zweiten Weltkrieg gab es weltweit wieder mehr als 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene. An einer Medienkonferenz im Dezember stellte die EKM in diesem Bereich zwei Studien sowie ihre Empfehlungen der Öffentlichkeit vor.
Im Nachgang zur Abstimmung vom 9. Februar war die Kommission auch in der
Expertengruppe für die Umsetzung der Art. 121a der Bundesverfassung.
Weitere Informationen zu aktuellen Migrationsfragen sowie zur konkreten Arbeit
der Kommission gibt der Jahresbericht der EKM «2014 – Migration im Fokus».
Link: www.ekm.admin.ch
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Newsletter Integration Juni 2015
8
Bund: Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Kampagne «Bunte Schweiz»
Die von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR lancierte
Kampagne «Bunte Schweiz» startet am 25. Juni 2015 – 20 Jahre nach der Einführung der Strafnorm gegen Rassendiskriminierung, dem Beitritt der Schweiz
zum Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung und der Schaffung der EKR.
Seien Sie beim Auftakt der Kampagne am 25. Juni 2015 in Bern dabei! An diesem Anlass werden Frau Martine Brunschwig Graf, Präsidentin der EKR, und
Bundesrat Alain Berset eine virtuelle Plattform einweihen.
Schüler/innen und Jugendliche aus der ganzen Schweiz sind eingeladen, an
diesem Aktionstag in Bern teilzunehmen. Auf dem Waisenhausplatz findet ein
farbenträchtiger Markt statt, an dem verschiedenste Produkte, Speisen und
Überraschendes aus aller Welt angeboten werden.
Nach Einbruch der Dunkelheit erleben die Besucherinnen und Besucher eine
noch nie da gewesene Performance. Wer mitmachen will, lädt einfach auf seinem Smartphone (iOS und Android) die App der Kampagne herunter. Diese App
überträgt Bilder und Botschaften, welche die Jugendlichen in der Schule vorbereitet haben. Jedes Smartphone ist dabei ein «Puzzleteil». Die zusammengefügten Teile ergeben ein grosses Bild. Die Performance wird von verschiedenen
Standorten aus gefilmt und lässt sich online mitverfolgen.
Während sechs Monaten liegt die Verwaltung des Accounts dieser Kampagne
ganz in den Händen von Jugendlichen aus der ganzen Schweiz. Alle Klassen,
Gruppen und interessierten Teams können einen oder mehrere Tage lang die
Inhalte des Accounts (Texte, Fotos, Ton usw.) erarbeiten. Um an der Kampagne
teilzunehmen, genügt eine Anmeldung auf www.bunte-schweiz.ch.
In einer Schweiz, die sich durch kulturelle, ethnische und religiöse Vielfalt auszeichnet, gilt es, die Affinität der Jugendlichen für die Technologie zu nutzen, um
eine Denk- und Lebensweise zu schaffen, in der Diskriminierung keinen Platz
hat.
Link: www.bunte-schweiz.ch
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Newsletter Integration Juni 2015
9
Bund: Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Rassistische Diskriminierung in der Schweiz – Bericht der FRB 2014
Im März 2015 veröffentlichte die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB ihren zweiten Bericht zu rassistischer Diskriminierung in der Schweiz.
In der Schweiz erfassen verschiedene Institutionen rassistische oder diskriminierende Verhaltensweisen und Einstellungen auf unterschiedliche Weise. Der
Bericht ermöglicht erstmals einen Gesamtüberblick über diese Datensammlungen und die im Februar 2015 publizierten Umfrageergebnisse zu den rassistischen Einstellungen.
Wie bereits in der ersten Ausgabe gibt der Bericht einen Überblick über Problemlage und Lösungsansätze in verschiedenen Lebensbereichen. Insbesondere
zeigt er die Aktivitäten der Kantone im Rahmen der Kantonalen Integrationsprogramme KIP auf.
Der Bericht „Rassistische Diskriminierung in der Schweiz – Bericht der Fachstelle für Rassismusbekämpfung 2014“ kann (D/F/I) als gedruckte Broschüre bestellt oder auf der Internetseite der FRB (www.frb.admin.ch > Berichterstattung
und Monitoring) heruntergeladen werden.
Der Bericht stützt sich auf umfangreiche Vorarbeiten. Dazu gehören auch die
nachfolgenden Studien:

Didier Ruedin, Rassistische Diskriminierung in der Schweiz: Nachweise aus
verschiedenen Quellen, Schweizerische Forum für Migrationsfragen SFM,
Neuenburg 2014

Tarek Naguib, Nadine Bircher, Tiziana Fuchs, Begrifflichkeiten zum Thema
Rassismus im nationalen und im internationalen Verständnis – Eine Auslegeordnung unter Berücksichtigung des Völker- und Verfassungsrechts, Expertise im Auftrag der Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB, Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Winterthur/Bern, 2014

Claude Longchamp, Martina Imfeld, Stephan Tschöpe, Meike Müller, Philippe Rochat, Johanna Schwab, Gfs.bern, Zusammenleben in der Schweiz
2010-2014: Verbreitung und Entwicklung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit und Judenfeindlichkeit, Studie im Auftrag der
Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB, Dezember 2014
Die Studien sind einzeln auf der Internetseite der FRB einsehbar und stehen
auch zum Download bereit.
Link: www.frb.admin.ch > Berichterstattung und Monitoring
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Newsletter Integration Juni 2015
10
Bund: Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Leitfaden zum Schutz vor Diskriminierung in der öffentlichen Verwaltung
Das Personal der öffentlichen Verwaltung sieht sich mit einer zunehmend vielfältigen Kundschaft konfrontiert.
Vor diesem Hintergrund hat sich eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Verantwortlichen für den Diskriminierungsschutz der Kantone der lateinischen
Schweiz, mit dem Thema Diversity Management und Schutz vor Diskriminierung
auseinandergesetzt. Aus den Diskussionen der Arbeitsgruppe ist ein Leitfaden
entstanden.
Der Leitfaden „Schutz vor Diskriminierung – Wie die Sensibilisierung für den
Schutz vor Diskriminierung in der öffentlichen Verwaltung angeregt, gefördert
und entwickelt werden kann“ ist als internes Hilfsmittel gedacht und soll eine
Zielrichtung für die praktische Arbeit in einem von kultureller Vielfalt geprägten
Umfeld vorgeben. Er enthält hauptsächlich praktische Überlegungen, die die Erarbeitung einer Sensibilisierungsstrategie in der öffentlichen Verwaltung im Bereich der rassistischen Diskriminierung unterstützen. Diese Überlegungen werden mit Beispielen von umgesetzten Sensibilisierungsmassnahmen aus dem Arbeitsalltag der Arbeitsgruppenmitglieder veranschaulicht.
Der Leitfaden (in Deutsch, Französisch und Italienisch) steht auf der Internetseite der FRB zur Verfügung.
Link: www.frb.admin.ch > Berichterstattung und Monitoring
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Newsletter Integration Juni 2015
11
Kantone: Aargau AG
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
hallo-aargau.ch: einfach gut informiert in 13 Sprachen!
Im April lancierte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau im
Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms KIP die mehrsprachige Internetseite hallo-aargau.ch. Dort finden Neuzuziehende Informationen für einen guten Start am neuen Wohnort – in 13 Sprachen, einfach formuliert und mit Links
zu weiterführenden Informationen und geeigneten Auskunftsstellen.
Die Seite kann via Computer, Tablet oder Smartphone besucht werden. Auf der
Startseite kann eine Sprache gewählt werden, ein Wechsel der Sprache ist auf
jeder Seite möglich, ohne dass zur Startseite zurückgekehrt werden muss.
Das neue Angebot richtet sich auch an Fach- und Beratungsstellen, Gemeinden, Schlüsselpersonen sowie alle anderen Personen, die in ihrer täglichen Arbeit mit neuzugezogenen Migrantinnen und Migranten und deren Fragen zu tun
haben. Alle Inhalte können über das eigens eingerichtete Downloadcenter als
PDF geöffnet werden, so dass neu auch Informationsmaterial in 13 Sprachen
zur Verfügung steht, das bei Bedarf ausgedruckt und gezielt abgegeben, an Informationsveranstaltungen aufgelegt oder zur Ergänzung eines Beratungsgesprächs verwendet werden kann.
Mit hallo-aargau.ch reagiert der Kanton auch auf den von zahlreichen Aargauer
Gemeinden geäusserten Bedarf nach Unterstützung im Bereich Erstinformation.
Den Einwohnerkontrollen werden kostenlos Magnete zur Verfügung gestellt, die
sie Neuzuziehenden bei der Anmeldung abgeben können. Ausserdem können
alle Interessierten kostenlos Postkarten zum Auflegen oder Abgeben bestellen.
Links: www.hallo-aargau.ch
www.ag.ch/hallo-aargau
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Newsletter Integration Juni 2015
12
Kantone: Aargau AG
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Angebote Erstinformation in den Gemeinden
Die Anlaufstelle Integration Aargau AIA bietet Gemeinden im Aargau einen ganzen Strauss von Angeboten für die Integrationsförderung: Beratung vor Ort für
Migrantinnen und Migranten, Zukunftsworkshops für Akteure der Integrationsförderung, Beratung der Gemeinde in den Bereichen Erstinformation, Standortbestimmung und Aufbau von Netzwerken von Schlüsselpersonen.
Link: http://integrationaargau.ch/typo3/backend.php
Folgen Sie der AIA auf Facebook
Fast täglich News, Facts, Figures und Hintergründe zu Migration und Integration.
Link: www.facebook.com/pages/AIA-Fachstelle-Integration/322506501204856
Die AIA ist umgezogen
Die neue Adresse lautet:
Anlaufstelle Integration Aargau
Rain 24
5000 Aarau
DA und DORT: Migration und Kultur im Aargau
Die letzte Ausgabe des DA und DORT war dem Thema Kultur und Migration gewidmet. Kultur ist Kunst, ist Alltag, ist Sprache, ist Tradition, ist Folklore, sind
Werte und Normen. Was passiert mit der Kultur in einer vielfältigen Gesellschaft? Wie agil ist Kultur? Lesen Sie mehr!
Link: www.caritas-aargau.ch/cm_data/DaDort_56_web.pdf
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Newsletter Integration Juni 2015
13
Kantone: Basel-Landschaft BL
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Die neue MIX ist da – mit neuem Kleid und dem Themenschwerpunkt «Heimat»!
Die MIX, ein Partnerprojekt der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern
und Graubünden, informiert seit 15 Jahren aus den Themenbereichen Migration/Integration und leistet damit einen Beitrag zur sachlichen Diskussion von
Fragen des Zusammenlebens zwischen einheimischer und ausländischer Bevölkerung. Sie erscheint zweimal jährlich und kann kostenlos bestellt oder auf
www.mixmagazin.ch online gelesen werden. Zudem ist sie auf Facebook
www.facebook.com/mixmagazin und Twitter www.twitter.com/mix_magazin präsent.
Die aktuelle MIX präsentiert sich unter Berücksichtigung der veränderten gesellschaftlichen und medialen Entwicklungen der letzten Jahre mit einem frischen
Erscheinungsbild und neuem Inhaltskonzept. Dieses besticht nicht nur mit luftiger Klarheit, sondern auch mit kraftvollen Bildern. Über die optische Rundumerneuerung hinaus, wird mit dem angepassten Namenszusatz «Magazin für Vielfalt», anstelle von «Migrationszeitung», auch eine inhaltliche Retusche signalisiert. Mehr denn je will die MIX eine besonnene Stimme sein, die sich den spannungsgeladenen Fragen des Zusammenlebens annimmt und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.
Bei allen Neuerungen wird auf Bewährtes gebaut und der Grundhaltung treu geblieben. Die MIX wird sich auch künftig differenziert und fundiert mit den Themen Migration und Integration auseinandersetzen und versuchen, die vielschichtigen Herausforderungen daraus zu veranschaulichen. Das ist umso wichtiger, als in einer mobilen und vernetzten Welt auch zum uralten Phänomen der
Migrationsbewegungen immer wieder neue Fragen auftauchen. Einer dieser
Fragen wird dem Schwerpunkt dieser Ausgabe gewidmet: was spielt Heimat
noch für eine Rolle? Oder vielmehr: welche Heimaten spielen heute welche
Rolle? Antworten darauf und auf weitere Aspekte rund um das Thema Vielfalt
sind in der neuen Ausgabe der MIX und auf der Website www.mixmagazin.ch zu
finden.
Links: www.mixmagazin.ch
www.facebook.com/mixmagazin
www.twitter.com/mix_magazin
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Newsletter Integration Juni 2015
14
Kantone: Genf GE
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Ich bin 8 Jahre alt und ich wähle in meiner Gemeinde!
Zehn Jahre nach Annahme der Initiative «J’y vis, j’y vote» nahmen ausländische
Personen, die seit mindestens acht Jahren in der Schweiz leben, zum dritten
Mal an den kommunalen Regierungs- und Parlamentswahlen vom 19. April und
10. Mai in Genf teil. Das Integrationsbüro des Kantons Genf (BIE) und die Genfer Staatskanzlei haben gemeinsam die Kampagne «Ich bin 8 Jahre alt und ich
wähle in meiner Gemeinde!» entwickelt. Die siebensprachige Kampagne soll
umfassend über dieses Bürgerrecht informieren, das von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern noch zu wenig genutzt wird. Bei den letzten Wahlen im
Jahr 2011 lag die Wahlbeteiligung der ausländischen Wählerinnen und Wähler
unter 30 % und war damit bedeutend tiefer als bei den Schweizer Wahlberechtigten (über 40 %).
Begegnung mit ausländischen Wählerinnen und Wählern
Parallel zu dieser Kampagne in Form von Plakaten und Spots in öffentlichen
Verkehrsmitteln wurde der gesamten ausländischen Stimmbevölkerung ein von
Regierungsrat Pierre Maudet und Staatskanzlerin Anja Wyden Guelpa unterzeichnetes Schreiben zugestellt. Darin wurde unterstrichen, wie wichtig ihre Teilnahme an den Gemeindewahlen ist. Der beigelegte Faltprospekt sollte über die
Wahlmodalitäten informieren. Mit diesem Schreiben wurden die betroffenen Personen auch eingeladen, die Informationsveranstaltungen ihrer Gemeinde oder
ihres Kantons zu besuchen. An neun Abenden, die der Ausübung der politischen Rechte gewidmet waren, erhielten ausländische Wählerinnen und Wähler
eine allgemeine Einführung in die Funktionsweise des politischen und föderalen
Systems der Schweiz.
Von «dazugehören» zu «teilnehmen» – der lange Weg der Partizipation
Über die Kommunalwahlen 2015 hinaus gründet diese Kampagne auf einer
Feststellung: die Partizipation, im Sinne der Ausübung der politischen Rechte,
ist ein langer Entwicklungsprozess, der nicht von selbst erfolgt. Das Bewusstsein, ein Teil der Wählerschaft zu sein, stellt die erste Stufe der Partizipation
dar. «Ich bin 8 Jahre alt und ich wähle in meiner Gemeinde!» möchte genau
diese Informationslücken in Bezug auf die politischen Rechte schliessen, um die
Wahlbeteiligung zu stärken. Die nächste Stufe – «teilnehmen» – ist schwieriger
zu erklimmen. Denn sie bedingt, dass das Gefühl der Zugehörigkeit zur Genfer
Gesellschaft genügend ausgeprägt ist, um über die reine Wahlbeteiligung hinauszugehen. Dieser lange Prozess kann als Weg zur Integration bezeichnet
werden. Um diesen Prozess zu begleiten und die umfassende Teilnahme der
Ausländerinnen und Ausländer an der Genfer Gesellschaft zu fördern, setzt der
Kanton Genf, zusammen mit den Gemeinden, Vereinigungen und Institutionen
und mit Unterstützung des Bundes, das kantonale Integrationsprogramm (KIP)
um.
Links: www.8ans.ch
www.ge.ch/integration
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Newsletter Integration Juni 2015
15
Kantone: Luzern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Tag der Nationen an der LUGA 2015: Gemeinsam sind wir erfolgreich
Die Fachgruppe Integration Luzern veranstaltete am 30. April 2015 an der Zentralschweizer Frühlingsmesse LUGA den «Tag der Nationen». Dieser stand unter dem Motto «Gemeinsam sind wir erfolgreich».
Internationales
Publikationen
Die Messebesuchenden wurden auf die Vielfalt in der Bevölkerung und die Situation der Zugewanderten aufmerksam gemacht, begegneten verschiedenen
Kulturen und konnten sich zum Thema Integration im Kanton Luzern informieren. Der Programm-Mix aus Unterhaltung, persönlicher Ansprache via Wettbewerb und Aktivitäten vor der Bühne und kulinarischen Genüssen ermöglichte
eine Plattform für die Integrationsthematik in einer breiten Öffentlichkeit.
Auf der Eventbühne trat der «Chor der Nationen» auf. Die Sängerinnen und
Sänger aus der Region Luzern stammten aus rund 30 Nationen und boten ein
abwechslungsreiches Repertoire mit Liedern aus aller Welt. Als weiterer Programmpunkt spielte das argentinisch-schweizerische Trio Carmatango. Dessen
Tangoklänge begleitete das argentinische Tänzerpaar Leonor und El Indio.
Abgerundet wurde das Programm durch zahlreiche Attraktionen neben der
Bühne. Die Besucherinnen und Besucher der LUGA liessen sich ihren Namen in
Tibetisch, Japanisch, Tamilisch und Arabisch schreiben. Das Publikum konnte
ausserdem traditionelle Kopfbedeckungen aus aller Welt aufsetzen und kulinarische Spezialitäten aus Marokko entdecken. Ein Highlight für Kinder war der
«Parcours der Sinne». In diesem konnten sie Fremdes hören, sehen, fühlen,
schmecken und riechen.
Diese Botschaft/Massnahme diente der Umsetzung des folgenden Schwerpunktes in der Luzerner Kantonsstrategie: Solidarische Gesellschaft.
Link: www.fabialuzern.ch
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Newsletter Integration Juni 2015
16
Kantone: Luzern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Interdisziplinäres Lehrmittel für die Sekundarstufe I und II "Aufwachsen in
verschiedenen Kulturen"
Im Jahre 2004 wurden vier Jugendliche aus dem Kongo, Vietnam, Kanada und
dem Kosova in Filmporträts unter dem Titel "Aufwachsen in verschiedenen Kulturen" einander gegenüber gestellt. Sie wuchsen als Migrantinnen/Migranten in
der Schweiz respektive in ihrem Heimatland auf. 2014, also zehn Jahre später,
wurden die Jugendlichen, die in der Schweiz leben, wieder besucht und in einem Folgeprojekt porträtiert. Wie ging die Integration weiter, was wurde aus
ihnen, konnten sie die in der ersten Visualisierung angekündigten Ziele erreichen?
Die partizipativ mit Jugendlichen erarbeiteten Filmporträts erlauben einen persönlichen Einblick in das Aufwachsen in verschiedenen Kulturen. Das Lehrmittel
besteht aus einem audiovisuellen Medium und didaktischem Begleitmaterial. Mit
diesem Medium wird ein breites Publikum für Fragen der Integration insbesondere junger Migrantinnen und Migranten sensibilisiert.
Für die Lehrkräfte des Kantons Luzern sind die Filme gratis dank der Projektunterstützung durch die Fachstelle Gesellschaftsfragen im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogrammes KIP.
Am Donnerstag, 18. Juni 2015 um 18.00 Uhr organisiert die Fachstelle für Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern FABIA in Zusammenarbeit mit PH Luzern die Veranstaltung "Aufwachsen in verschiedenen Kulturen
– Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund", an der die Filmporträts von 2014 präsentiert werden. Anschliessend findet das Gespräch mit dem
Regisseur, den Protagonisten und Fachpersonen zum Thema "Wie integrieren
sich Jugendliche aus anderen Kulturen und Ländern in der Schweiz?" statt.
Die Veranstaltung wird an der PH Luzern durchgeführt.
Auf www.cultureswap.ch können die Filme und die Unterrichtsmaterialien, von
2004 und 2014 heruntergeladen werden.
Detailliertes Inhaltsverzeichnis
Newsletter Integration Juni 2015
17
Kantone: Luzern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Tagung «Frühe Förderung»: Idee und Umsetzung im Kanton Luzern
Seit 2014 verfügt der Kanton Luzern über ein Konzept Frühe Förderung. An der
Tagung vom 18. Juni 2015 werden kommunalen Entscheidungsträgerinnen und
Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung sowie Fachstellen der Frühen
Förderung Einblicke in die Handlungsfelder und die Schwerpunkte des Kantons
geboten.
Der hohe Stellenwert der frühen Kindheit für die Bildungsbiographie ist wissenschaftlich gut belegt. Nicht alle Kinder haben jedoch die gleichen Entwicklungschancen. Mit qualitativ guten Angeboten in der frühen Kindheit fördern Gemeinden und Organisationen die Chancengerechtigkeit aller Kinder.
Der Kanton Luzern nützt darum die Tagung Frühe Förderung, um vertieft auf die
Fokuspublikation «Integration: Aspekte und Bausteine qualitativ guter Integrationsarbeit in der frühen Kindheit» einzugehen. Im ersten Teil der Tagung zeigen
zwei Referate auf, was Frühe Förderung ist, wie die Integration junger Kinder
unterstützt werden kann, und welche Bedeutung die Sprache, der Spracherwerb
und die Mehrsprachigkeit in der frühen Kindheit haben. Der zweite Teil der
Fachtagung widmet sich der Praxis: sechs Ateliers mit zukunftsweisenden Beispielen der Frühen Förderung aus Luzerner Gemeinden und ein Vertiefungsatelier zur Fokuspublikation stehen zur Auswahl.
Link: www.disg.lu.ch/fruehe_foerderung
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Kantone: St. Gallen SG
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Publikationen
Erfolgreicher Abschluss des Pilotprojektes «Gesundheitsversorgung und
Migration»
Das Projekt zur verbesserten Zielgruppenerreichung und gesundheitlicher
Chancengleichheit in der Region Sarganserland-Werdenberg wurde seit dem
Jahr 2012 umgesetzt. Im April 2105 wurde es erfolgreich abgeschlossen.
Schlüsselaktivitäten und Empfehlungen werden künftig umgesetzt. Der Schlussbericht ist auf der Webseite verfügbar.
Link: www.integration.sg.ch/home/fachstellen_integration/regionale_fachstelleintegrationwerdenberg-sarganserland.html
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19
Kantone: St. Gallen SG
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Publikationen
Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachförderung: Praxisheft und
Coachingangebot
Ein Praxisheft für Spielgruppen und Kitas.
Das Praxisheft für frühpädagogische Fachpersonen zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie die Zusammenarbeit mit Eltern zur Sprachförderung gestaltet
werden kann.
Die alltagsintergrierte Sprachförderung ist dann wirksam, wenn sie in das alltägliche Handeln einfliesst. Grundlage bilden konkrete Sprachförderideen im Rahmen alltäglicher Tätigkeiten, während des Spiels und mit dem Bilderbuch. Verschiedene Wege der Zusammenarbeit mit Eltern und unterschiedliche Vermittlungsstrategien können beliebig kombiniert werden und die Fachperson den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen.
Link: www.integration.sg.ch/home/fruehfoerderung_und/fruehfoerderung_und2.html
Sprachförderung und Elternzusammenarbeit: Praxisbegleitung vor Ort neu auch
für Kitas
Das Coachingangebot richtet sich an frühpädagogische Fachpersonen aus Kitas
und Spielgruppen. Im Auftrag des Kompetenzzentrums Integration und Gleichstellung wird die Praxisbegleitung vor Ort mit Fokus Sprachförderung und Elternmitwirkung seit Januar 2014 umgesetzt. Ab Sommer 2015 besteht auch für
Kitas die Möglichkeit zur Teilnahme.
Link: www.integration.sg.ch/content/integration/home/fruehfoerderung_und/prasixbegleitung_von_spielgruppen.html
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Kantone: Tessin TI
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Publikationen
Neue Beratungs- und Informationsdienste
Im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms (KIP) 2014 – 2017 hat der
Kanton Tessin zwei neue Dienste ins Leben gerufen, die den Einwohnerinnen
und Einwohnern ab dem 1. April 2015 zur Verfügung stehen: das Beratungsund Informationszentrum (Centro di consulenza e informazione, CCI), das sich
insbesondere an neu zugezogene Personen richtet, und das Beratungszentrum
Rassismus und Diskriminierung (Centro ascolto razzismo e discriminazione,
Cardis), das als Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für Opfer von Rassendiskriminierung dient.
Im Zentrum des neuen Integrationsprogramms, das vom Bund unterstützt und
zusammen mit den Kantonen und Gemeinden realisiert wird, stehen die Erstaufnahme und Erstinformation aller neu zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz – seien dies Schweizer Bürgerinnen und Bürger oder ausländische Personen. Da die lokalen Behörden die ersten und wichtigsten Anlaufstellen für Neuzugezogene sind, hat das Departement der Institutionen bereits
im Jahr 2011 – über den Integrationsbeauftragten – das Projekt «Das Tessin in
Kürze» ins Leben gerufen, das unter anderem in 20 Pilotgemeinden die Verteilung einer Dokumentation über den Kanton Tessin in zwölf Sprachen vorsieht.
Mit der Schaffung des Beratungs- und Informationszentrums verfolgt der Kanton
zwei Ziele: Einerseits wird ein Telefondienst zur Erstinformation von neu zugezogenen Personen angeboten, der jeweils am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und
von 13 bis 16 Uhr verfügbar ist unter der Nummer 0848 14 72 12 ([email protected]);
andererseits wird ein Beratungsdienst gewährleistet, bei dem die Behörden, Regelstrukturen und Ausländergemeinschaften unter der Nummer 0848 14 72 11
([email protected]) zu Bürozeiten oder nach Verabredung eine persönliche Beratung zu
allen Aspekten der Integration erhalten.
Link: www.ti.ch/di
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Kantone: Tessin TI
Bund
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Gemeinden
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Beratungszentrum Rassismus und Diskriminierung (Cardis)
Das Cardis (Centro ascolto razzismo e discriminazione) bietet erstmalig im Tessin eine Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für Personen, die wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion, Herkunft, Staatsangehörigkeit oder ihrem Rechtsstatus Opfer von Diskriminierung sind. Hier erfahren die Betroffenen, wie sie ihre
Rechte geltend machen und Konfliktsituationen lösen können.
Das Cardis gehört zum Netzwerk «Beratungsnetz für Rassismusopfer». Dieses
wird von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus und von der Organisation Humanrights.ch, die ein systematisches Monitoring der Rassendiskriminierung in der Schweiz koordiniert, unterstützt. Der Dienst steht jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr und von 13 bis 15 Uhr (oder nach Vereinbarung) unter der
Gratisnummer 0800 194 800 oder der E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich auf der Website
www.discriminazione.ch. Über die Integrationspolitik des Kantons Tessin informiert zudem die Website des kantonalen Integrationsbeauftragten. Das Dokument «Das Tessin in Kürze» kann auf www4.ti.ch/di/sg/cosa-facciamo/integrazione-degli-stranieri/il-ticino-in-breve/ heruntergeladen werden.
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Kantone: Uri UR
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Gemeinden
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Publikationen
Beratungsstelle Migrantinnen und Migranten
Migrantinnen und Migranten sind informiert und kompetent beraten in Fragen
des Spracherwerbs, der Alltagsbewältigung sowie der beruflichen und sozialen
Integration. So lautet das übergeordnete Ziel der neuen Aufgabe des Sozialdienstes Uri Nord.
Die Beratungsstelle bietet in Einzelfallberatung hierzu folgende Angebote:




Informationen über die hiesigen Lebensbedingungen und Integrationsangebote
Beratung in Fragen des Spracherwerbs, der Alltagsbewältigung sowie
der beruflichen und sozialen Integration
Ansprechperson für die Erstinformationen nach dem Zuzug in die
Schweiz
Triage an spezifische Beratungsstellen
Seit August 2014 können sich Migrantinnen und Migranten mit Ihren Fragen
rund um diese Themen an die obengenannte Beratungsstelle wenden.
Link: www.altdorf.ch/de/alle/verwaltung/aemter/?amt_id=13705
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Kantone: Waadt VD
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Studie: Migrationsbevölkerung und vorschulische Betreuung
Ende 2014 wurde das Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP)
von der kantonalen Fachstelle für Ausländerintegration und Rassismusprävention (BCI) beauftragt, den Zugang der Migrationsbevölkerung zu vorschulischen
Betreuungseinrichtungen zu untersuchen.
Die Ergebnisse zeigen die Faktoren auf, die den Zugang der Migrationsbevölkerung zu solchen Einrichtungen beschränken, beispielsweise die geringe Beteiligung am Arbeitsmarkt, kulturelle Faktoren oder administrative Schwierigkeiten
bei der Suche nach einem Betreuungsplatz. Die Studie schlägt zudem Lösungsansätze und Massnahmen zuhanden der kantonalen Verwaltung vor.
Diese Studie ist unter folgender Adresse erhältlich:
[email protected]
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Kantone: Waadt VD
Bund
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Gemeinden
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Partnerschaft im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus
15 Partner, die sich für die Rassismusbekämpfung im Kanton Waadt einsetzen,
haben beschlossen, sämtliche Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche
gegen Rassismus, die vom 14. bis zum 28. März 2015 stattfand, miteinander zu
verbinden.
Um den zahlreichen Initiativen des Kantons Waadt im Rahmen dieses Anlasses
noch mehr Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen, und auf Anregung der kantonalen Fachstelle für Ausländerintegration und Rassismusprävention (BCI), haben mehrere Verbände und Gemeinden eine Austauschplattform geschaffen.
Dieses Jahr standen die im Kanton organisierten Veranstaltungen erstmals unter einem gemeinsamen Thema: «Rassismus – Sprechen wir darüber». Die Mitglieder der Plattform haben diese Formulierung aufgegriffen und die Aktionswoche mit einem gemeinsamen optischen Element versehen.
Weitere Informationen unter: www.vd.ch/integration
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Kantone: Zug ZG
Bund
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Gemeinden
Studie zu Alter und Migration veröffentlicht
Die Abteilung Generationen und Gesellschaft im Sozialamt des Kantons Zug hat
eine Studie zu Alter und Migration veröffentlicht.
Andere Institutionen
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Publikationen
Die von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW verfasste Studie zeigt
auf, dass ältere Personen mit einem Migrationshintergrund tendenziell höhere
Informationslücken aufweisen, insbesondere bei Fragen zu Sozialversicherungen und Ergänzungsleistungen. Dies hängt damit zusammen, dass sie oft die
entsprechenden Beratungsstellen nicht kennen, an die sich ältere Personen bei
offenen Fragen wenden können. Es müssen also nicht die Angebote für ältere
Personen mit Migrationshintergrund ausgebaut, sondern viel mehr die bestehenden Angebote besser bekannt gemacht werden.
Link: www.zg.ch/behoerden/direktion-des-innern/kantonales-sozialamt/generationen-und-gesellschaft/integration/aktuelles
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Kantone: Zürich ZH
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www.migrantenvereine.ch – Neue Plattform für Migrantenvereine im Kanton Zürich
Im März 2015 lancierte die kantonale Fachstelle für Integrationsfragen die Webseite www.migrantenvereine.ch.
Internationales
Publikationen
Diese Plattform möchte den Dialog und den Informationsfluss zwischen den
Migrantenvereinen und mit der Öffentlichkeit fördern. Ziel ist die engere Vernetzung zwischen den Vereinen und die verstärkte Partizipation der Migrantinnen
und Migranten am gesellschaftlichen Leben.
Die Plattform ermöglicht mittels gezielter Kriteriensuche einen schnellen Überblick über das Angebot und die Aktivitäten. Die Vereine können sich auf einer eigenen Seite präsentieren. Die registrierten Migrantenvereine werden regelmässig zu Vernetzungstreffen und themenspezifischen Veranstaltungen eingeladen.
Zudem bietet die Rubrik „Veranstaltungen“ Hinweise auf öffentliche Events.
Link: www.migrantenvereine.ch
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Kantone: Zürich ZH
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Strategie zur Verwendung der Integrationspauschale für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge
Am 25. März 2015 hat der Regierungsrat der Strategie zur Verwendung der Integrationspauschale zugestimmt. In dieser Strategie wird die Ausrichtung der
Förderung von vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen durch
die Direktion der Justiz und des Innern in den nächsten Jahren dargelegt.
Die Strategie verfolgt einen dreigliedrigen Förderansatz. Kern ist ein Basisangebot bestehend aus Deutsch- und Integrationskursen mit muttersprachlichen Sequenzen, Ausbau der bereits bestehenden Triagestelle zu einem Kompetenzzentrum, Angeboten für Traumatisierte und Integrationsbegleitungsangebote
(Coaching). Neu werden Gelder zur flexiblen Einzelfallförderung bereitgestellt,
um massgeschneiderte Lösungen zu ermöglichen. Wie bis anhin wird es zudem
weiter Qualifizierungsangebote und Beschäftigungsprogramme mit Bildungsanteil geben.
Um den gegenwärtig hohen Zahlen an vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen adäquate Integrationsmöglichkeiten zu bieten, wird schon
für das Jahr 2015 das Angebot an Programmplätzen mit knapp 3.5 Mio. Franken
aufgestockt. Die Mittel stammen aus den Integrationspauschalen des Bundes.
Links:
Medienmitteilung:
www.integration.zh.ch/internet/justiz_inneres/integration/de/aktuell.newsextern.internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2015-fluechtlingsintegration.html
Download Strategiedokument:
www.integration.zh.ch/internet/justiz_inneres/integration/de/integrationspolitik/strategie_integrationspauschalen.html
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Gemeinden: Bern
Bund
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Gemeinden
Andere Institutionen
Verleihung des 12. Integrationspreises der Stadt Bern 2015
Wer wird dieses Jahr den Integrationspreis der Stadt Bern gewinnen? Welche
Engagements für die alltägliche Integration von Migrantinnen und Migranten haben die Jury überzeugt? Sind sie neugierig?
Internationales
Publikationen
Am 9. Juni 2015 verleiht die Stadt Bern zum 12. Mal den Integrationspreis. Auch
dieses Jahr haben sich unterschiedlichste Organisationen sowie engagierte Einzelpersonen beworben. Die Entscheidung fiel der Jury entsprechend schwer.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden an der Verleihungsfeier bekannt
gegeben. Diese findet statt am Dienstag den 9. Juni 2015 um 11.00 Uhr im
PROGR, Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern.
Die Einladung und weitere Informationen zum Integrationspreis finden Sie unter
www.bern.ch/integrationspreis.
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Gemeinden: Bern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Schnell und günstig zu Informationen: neue Module im 2. Infobooker-Katalog
Arbeitsrecht, „Wie ticken die Schweizerinnen und Schweizer?“, Einbürgerungsprozess oder Erziehungs- und Gesundheitsangebote in Bern… Mit Infobooker
ist es ganz einfach, eine Informationsveranstaltung zu diesen oder anderen
wichtigen Themen zum Leben in Bern zu organisieren.
Die Neuauflage des Katalogs ermöglicht es Migrantinnen und Migranten, sich
schnell und günstig (oder kostenlos) über eine ganze Palette von Themen zu informieren.
Das Kompetenzzentrum Integration KI hat den Katalog mit den Modulen überarbeitet und neben bestehenden Modulen auch neue – etwa zum Ausländerrecht
oder zur selbständigen Erwerbstätigkeit – aufgenommen. Fast 30 in Bern tätige
Organisationen beteiligen sich mit Modulen am Projekt. Das KI koordiniert Infobooker, erarbeitet den Katalog und stellt finanzielle Ressourcen für die Veranstaltungen zur Verfügung.
Der Katalog kann beim KI ([email protected]) bestellt oder auf
www.bern.ch/infobooker heruntergeladen werden.
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Gemeinden: Bern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Kein Platz für Rassismus!
An die 2000 Personen haben an den Aktionen und Veranstaltungen der 5. Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus teilgenommen: das Programm umfasste Strassentheater, Kunstaktionen, Stuhlturm-Bauten, Podiumsgespräche,
Ausstellungen, Forumtheater, Superheldenkräfte gegen Rassismus und vieles
mehr. Mehr als 20 Organisationen waren mit grossem Engagement und neuen
Methoden beteiligt.
Das Programm wurde von einer Kampagne im öffentlichen Raum begleitet: in
der ganzen Stadt wurden Sitzgelegenheiten mit rotem Band und der Botschaft
„Kein Platz für Rassismus!“ umwickelt.
Fotos und weitere Beiträge zur 5. Aktionswoche zum Thema „Rassismus im öffentlichen Raum“ gibt’s es im Blog auf www.berngegenrassismus.ch sowie auf
der Facebook-Seite der Aktionswoche: www.facebook.com/Bern.Gegen.Rassismus.
Link: www.berngegenrassismus.ch
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Gemeinden: Bern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Berufliche Netzwerke für qualifizierte Migrantinnen und Migranten
Das Kompetenzzentrum Integration KI setzt im Rahmen des Bundesprogramms
Mentoring 2014-2016 ein Projekt für qualifizierte Migrantinnen und Migranten
um, das den Fokus auf das Knüpfen von Kontakten legt.
Internationales
Publikationen
Qualifizierte Migrantinnen und Migranten erhalten im Projekt die Möglichkeit,
sich ein berufliches Netzwerk in der Region Bern aufzubauen: die Teilnehmenden bekommen Kontakte zu Personen mit guten beruflichen Netzwerken, sogenannten „Connectors“, welche ihnen im persönlichen Gespräch wiederum Kontakte zu weiteren „Connectors“ vermitteln. Anders als bei herkömmlichen Mentoringprojekten haben die Teilnehmenden mehrere Ansprechpersonen und erhalten von verschiedenen Seiten Feedback und Kontakte.
In einem Begleitprogramm erarbeiten sich die Teilnehmenden zudem im Rahmen von Workshops Hintergrundwissen und praktisches Know-how zum Arbeitsmarkt.
Interessierte Personen – als Connectors oder Connectee – können sich schon
jetzt beim KI melden.
Link: www.bern.ch/integration
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Gemeinden: Luzern
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Fotokampagne «Ich bin Luzern»
Im Luzerner Alltag ist eine grosse Vielfalt an Lebensgeschichten, Sprachen und
Haltungen präsent. Um auf die Vielfalt der Luzerner Bevölkerung aufmerksam
zu machen und ein respektvolles Miteinander zu fördern, hat die Fachstelle Integration die Fotokampagne «Ich bin Luzern» lanciert.
Publikationen
Fotokampagne «Ich bin Luzern»
Die interaktive Fotokampagne startete rund um den internationalen Tag gegen
Rassismus. Luzernerinnen und Luzerner unterschiedlicher Herkunft setzen ein
visuelles Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung unter dem Motto: «Ich
bin Luzern. Internationalität als Chance. Ein Geschenk für die Stadt». Ein interkulturelles Fotografenteam porträtiert interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Die Kampagne dauert 10 Wochen und wird via Plakate, Kino-Dias, Webseite und Facebook der Stadt Luzern begleitet.
Stadt dankt den Engagierten
Am internationalen Tag gegen Rassismus organisierte die Stadt Luzern zudem
zum ersten Mal einen Anerkennungsanlass für rund 30 engagierte Organisationen, die sich für die Integration sowie gegen Diskriminierung einsetzen und von
der Fachstelle Integration in ihrer Arbeit unterstützt werden.
Link: www.stadtluzern.ch/de/dokumente/fotoalbum/?action=showgallery&galid=10330&themenbereich_id=7&thema_id=143
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Gemeinden: Zürich
Bund
«Strategien Zürich 2035» zu Zürichs zentralen Herausforderungen
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Der Stadtrat von Zürich hat die aktuell erkennbaren Herausforderungen in den
«Strategien Zürich 2035» gebündelt. In acht Handlungsfeldern legt er 25 Lösungsansätze bzw. Zielsetzungen fest. Für die Integration ist insbesondere das
Handlungsfeld «Solidarische Gesellschaft» relevant.
Ergänzende Dokumente dazu sind einerseits das Interview der Stadtpräsidentin
zu den Strategien und andererseits der von Stadtentwicklung Zürich publizierte
«Stadtblick», in dem zwölf im Vorfeld geführte ExpertInnengespräche zu zukünftigen Herausforderungen zu finden sind.
Link: www.stadt-zuerich.ch/integration
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Gemeinden: Zürich
Bund
Kantone
Die ausländische Bevölkerung in der Stadt Zürich: Zahlen und Entwicklungen
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Die Integrationsförderung der Stadt Zürich hat ihre Analyse zum Informationsbedarf der ausländischen Bevölkerung aktualisiert. Sie dient der Planung und enthält für jede der 16 berücksichtigten Sprachgruppen Daten zum Bestand, zu den
Zu- und Wegzügen, zu den Einbürgerungen und zu den erwarteten Entwicklungen. Dazu kommen Kommentare, die auch qualitative Aspekte berücksichtigen.
Link: www.stadt-zuerich.ch/integration
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Andere Institutionen: Christlicher Frauendienst cfd
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
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Publikationen
Öffentliche Filmvorführung «Wir Mitbürgerinnen»
Was ist eine Bürgerin? Was ist ein Schweizer? Was ist eine Migrantin? Wer entscheidet in der Demokratie? Welche gesellschaftlichen Mitgestaltungsmöglichkeiten bestehen unabhängig der Staatszugehörigkeit? Diesen Fragen gingen
zugewanderte Frauen im Rahmen des cfd-Projekts „Mitgestalten festgehalten“
auf den Grund. Daraus ist ein Dokumentarfilm entstanden mit dem Ziel, die öffentliche Diskussion über teilhabeorientierte Gesellschaftspolitik für alle zu stärken.
Das Drehbuch haben die Projektteilnehmerinnen im Konsensverfahren erarbeitet. Der Film greift das Thema der Bürgerschaft in einem breiten Sinne auf. Die
Kamera begleitet drei engagierte Frauen durch ihren Alltag an verschiedene
Orte der Partizipation: in ein Wohnquartier am Rande von Bern, in den Publikumsrat des Schweizer Fernsehens und in den Grossen Rat Neuenburg. Als
Beobachterinnen mit der Kamera nehmen die Filmgestalterinnen an den Tätigkeiten der ProtagonistInnen teil und bringen die ZuschauerInnen dorthin, wo
Partizipation stattfindet.
Im Film beanspruchen „Migrantinnen“ ihr Mitspracherecht in der Öffentlichkeit,
schaffen Reflexionsräume zum Thema politische Teilhabe und werden als Citoyennes, als teilhabende Bürgerinnen, sichtbar.
Die erste öffentliche Vorpremiere des Filmes mit anschliessender Diskussion mit
den Filmgestalterinnen findet am Donnerstag 11. Juni 2015 im Kino Kunstmuseum in Bern statt.
Mehr Informationen zum Projekt und weitere Vorführungsdaten finden Sie auf
nachfolgender Homepage.
Link: www.cfd-ch.org/d/migration/projekte/Mitgestalten_festgehalten.php
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Andere Institutionen: Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
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CAS Migrationssensibles Handeln – Beratung, Begleitung, Betreuung 2015
Die Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz
FHNW bietet von 3. September 2015 bis 20. Mai 2016 erneut eine Weiterbildung für Fachpersonen an, die in ihrem beruflichen Alltag Migrantinnen und Migranten beraten, begleiten und betreuen. Für ein erfolgreiches professionelles
Handeln im Migrationskontext sind Fremdsprachenkenntnisse nicht ausreichend, es braucht auch ein spezifisches Fachwissen und Handlungskompetenzen.
Im CAS erwerben die Teilnehmenden Wissen zu Migration und Integration, setzen sich mit rechtlichen Grundlagen im Migrationskontext auseinander, fokussieren auf die komplexen Zusammenhänge von Migration und Ausgrenzung und
sie erwerben methodische Kompetenzen, um migrationssensibel zu handeln.
Dabei geht es sowohl um die qualifizierte Unterstützung von Klientinnen und Klienten mit Migrationshintergrund als auch um die professionelle Bearbeitung von
Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus mit den verschiedenen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren.
Das erworbene Wissen kann in zwei Wahlkursen vertieft werden, die im CAS inbegriffen sind. Dabei können die Teilnehmenden aus den Kursen „Migration,
Trauma, professionelle Begleitung“, „Gewalt und Männlichkeit im Migrationskontext“, „Migration und Behinderung“, „Beratung und Begleitung von Migranten(familien)“, „Migrantinnen aus Südosteuropa“ und „MigrantInnen muslimischen
Glaubens“ auswählen. Diese Kurse können auch einzeln und unabhängig vom
CAS besucht werden.
Link: www.fhnw.ch/sozialearbeit/weiterbildung/themen/migration
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37
Andere Institutionen: FIMM Schweiz
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
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Pilotprojekt Migrantensession in der Region Basel: gut besuchte Informationsveranstaltungen
Am 11. März 2015 fand das erste Treffen aller Interessierten am Pilotprojekt
Migrantensession in der Region Basel statt. Über 40 MigrantInnen aus verschiedensten Quartieren und Gemeinden von Basel-Stadt und Basel-Landschaft
liessen sich über das Projekt der Migrantensessionen informieren und konnten
ihre Fragen dazu stellen.
Am zweiten Treffen am 15. April 2015 nahmen neben zahlreichen BesucherInnen des ersten Treffens wiederum eine grössere Anzahl NeuinteressentInnen
teil. An beiden Anlässen konnten sich die Anwesenden für das Mentoring mit
PolitikerInnen der Kantone BS und BL einschreiben. Inzwischen haben sich
schon über 10 Mentoringpaare mindestens einmal getroffen. Die PolitikerInnen
informierten über ihren politischen Alltag und erläuterten anhand konkreter Beispiele die Funktion des politischen Systems der Schweiz. Auch das erste Weiterbildungsmodul wurde von einer erfahrenen Kommunikationsfachfrau durchgeführt.
Am zweiten Treffen wurden erste thematische Diskussionen geführt. Zu mehreren dieser Themen wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich zwischen den Plenumstreffen per Mail austauschen und ihre begonnene Diskussion vertiefen. Damit die Migrantensession, die am 27. Juni 2015 im Basler Rathaus stattfinden
soll, von den Teilnehmenden in einem partizipativen Prozess geplant werden
kann, ist eine gewisse Verbindlichkeit unerlässlich. Die Gruppe der Teilnehmenden wird deshalb nun nicht mehr erweitert.
Link: http://fimm.ch/migrantensessionen/2-etappe
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Andere Institutionen: GGG Ausländerberatung
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
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Deserteure oder Verfolgte? Fakten, Hintergründe und Perspektiven zu Eritrea
Die EritreerInnen zählen zur grössten Flüchtlingsgruppe in der Schweiz. Mittlerweile ist ihre Diaspora auf mehr als 20‘000 Personen angewachsen. Haben sie
eine Chance, sich in der Schweiz zu integrieren? Unterscheiden sie sich von anderen Flüchtlingsgruppen? Wie schlimm ist es in Eritrea?
An der 3. Basler Fachtagung Integration am 18. Juni 2015 werden Sie mehr erfahren über das Land, über das Volk und über die Möglichkeiten der Flüchtlinge,
sich in der Schweiz zu integrieren.
Referentinnen und Referenten:
 Dr. Magnus Treiber, Ethnologe, Dept. of Social Anthropology, Addis Ababa University Ethiopia
 Fachpersonen aus Behörden
Anmeldung und weitere Informationen unter www.ggg-ab.ch/tagung.html.
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Andere Institutionen: INTERPRET
Bund
Kantone
Gemeinden
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Statistiken zum interkulturellen Dolmetschen und Vermitteln 2014
Seit 2014 ist INTERPRET auf nationaler Ebene für die Erfassung, Auswertung
und Veröffentlichung der statistischen Daten zum interkulturellen Dolmetschen
und Vermitteln verantwortlich. Anfang Mai 2015 hat das Kompetenzzentrum von
INTERPRET den ersten Statistikbericht zu den Einsatzzahlen im interkulturellen
Dolmetschen und Vermitteln für das Jahr 2014 veröffentlicht.
Von den 16 berücksichtigten Vermittlungsstellen wurden im Jahr 2014 insgesamt 215‘459 Einsatzstunden bei 163‘101 Einsätzen vermittelt. Das entspricht
im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 26‘975 Einsatzstunden (+ 14%).
Im Durchschnitt dauerte ein Einsatz knapp 80 Minuten. Die Dienstleistungen der
Vermittlungsstellen wurden gesamtschweizerisch von 6‘455 Kunden in Anspruch genommen. Bei den Dolmetschsprachen mit den höchsten Einsatzzahlen steht Tigrinya an erster Stelle, gefolgt von Albanisch, Arabisch, Türkisch,
Portugiesisch, Bosnisch / Kroatisch / Serbisch und Tamil. Insgesamt fanden Dolmetschleistungen in 80 verschiedenen Sprachen statt.
Der zahlenmässig wichtigste Einsatzbereich ist nach wie vor das Gesundheitswesen mit insgesamt 58%. Im Sozialbereich fanden 27% der Einsatzstunden
statt, im Bildungswesen waren es 12%. Diesbezüglich sind aber grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Vermittlungsstellen feststellbar.
Der vollständige Statistikbericht mit detaillierten Anhängen zu den einzelnen
Vermittlungsstellen steht Ihnen auf der Homepage von INTERPRET zur Verfügung.
Links:
 Einsatzstatistiken zum interkulturellen Dolmetschen und Vermitteln 2014
 Anhang mit den Angaben zu den 16 Vermittlungsstellen
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Andere Institutionen: KoFI (Schweizerische Konferenz der Fachstellen für Integration)
Bund
Kantone
Gemeinden
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Arbeitsgrundlage: Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Hand
Die Arbeitsgrundlage wurde auf Anregung der Schweizerischen Konferenz der
Fachstellen für Integration (KoFI) erstellt und an der gemeinsamen Tagung der
KoFI und der KID (Konferenz der kantonalen, regionalen und kommunalen Integrationsdelegierten) vorgestellt. Sie beinhaltet unter anderem ein Kapitel zur
Kooperation mit Migrantenvereinen (zu Ressourcen und Chancen von Migrantenvereinen: „Potenziale nutzen“ aber auch zu den Stolpersteinen in der Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen).
Link: http://kofi-cosi.ch/dynamic/page.asp?seiid=13
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Andere Institutionen: Migros-Kulturprozent
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
conTAKT-kind.ch: Erziehung zum Anfassen
Das neu geschaffene Angebot conTAKT-kind.ch des Migros-Kulturprozent will
insbesondere in die Schweiz zugewanderte Eltern für Themen der Erziehung
sensibilisieren. Ein Schwerpunkt ist dabei die Frühe Förderung.
Internationales
Publikationen
conTAKT-kind.ch richtet sich an Fachpersonen und MultiplikatorInnen, die in unterschiedlichen Lern- und Begegnungsforen wissensvermittelnd tätig sind, wie
auch direkt an interessierte Eltern. Ein breites Spektrum an Informationen, von
fundierten Wissenstexten bis zu direkt einsetzbaren Arbeitsmaterialien, Postern,
Spielen, Audio-Dateien und vielem mehr soll Eltern Impulse geben, wie sie das
Heranwachsen ihres Kindes auf lustvolle, spielerische und einfühlsame Art begleiten können. Für Fachpersonen bietet die Webseite vielfältiges, wissenschaftlich aktuellstes Material zur Unterrichts- oder Gesprächsgestaltung. conTAKTkind.ch ist ein Lehrmittel, das den erzieherischen Alltag einer Familie in den Mittelpunkt stellt und wird vom Migros-Kulturprozent für alle Interessierten unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Link: www.contakt-kind.ch
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42
Andere Institutionen: Netzwerk Kinderbetreuung
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Kantone
Gemeinden
Sensibilisierung und Vernetzung für eine gesunde und chancengleiche
Frühe Kindheit
Integration – Gesundheit – Armutsbekämpfung in der Frühen Kindheit
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Mit regelmässigen Beiträgen in Newslettern, Zeitschriften und anderen Informationsgefässen sowie durch die partizipative Erarbeitung von vertiefenden Publikationen will das Netzwerk Kinderbetreuung in den Jahren 2015 und 2016 einen
Beitrag leisten zur Umsetzung der Empfehlungen der Tripartiten Agglomerationskonferenz TAK in deren Dialog „Aufwachsen – gesund ins Leben starten“.
Dafür realisiert das Netzwerk Kinderbetreuung Aktivitäten, um bei den Dialogpartnern die Information und die Sensibilisierung für das Themenfeld „Frühe
Kindheit – Integration – Gesundheit – Armutsbekämpfung“ zu stärken. Dialogpartner sind sowohl Berufsverbände von Fachleuten in den Bereichen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre als auch staatliche Fachstellen.
Das Projekt wird zwischen Januar 2015 und Dezember 2016 durchgeführt und
beinhaltet folgende Massnahmen:


Info-Feed „Frühe Kindheit“: als Koordinationsstelle sorgt das Netzwerk
in den Kommunikationsgefässen der Dialogpartner sowie in Web-Fenstern für regelmässige Beiträge im Themenfeld „Frühe Kindheit – Integration – Gesundheit – Armutsbekämpfung“. www.netzwerk-kinderbetreuung.ch/feed
Dialogrunden mit Publikationen: auf Basis des Orientierungsrahmens für
frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung führt das Netzwerk zwei
Dialogveranstaltungen mit interessierten Dialogpartnern durch. Daraus
entstehen zwei vertiefende Publikationen.
Links:
Netzwerk Kinderbetreuung: www.netzwerk-kinderbetreuung.ch
Info-Feed Frühe Kindheit: www.netzwerk-kinderbetreuung.ch/feed
TAK-Dialog: www.dialog-integration.ch
Informationen zum Orientierungsrahmen: www.netzwerk-kinderbetreuung.ch/orientierungsrahmen
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43
Andere Institutionen: Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn
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Andere Institutionen
Leselust – Zehn Romane und ein Dîner littéraire
«Leselust» ist eine kleine, handliche Broschüre, in der 10 Romane zu Migration
und Integration vorgestellt werden. Es sind Empfehlungen für Einzelpersonen
und Lesezirkel. "Leselust" ist gleichzeitig eine Veranstaltungsreihe.
Internationales
Publikationen
Als Nächstes findet in Bern am 17. Juni 2015 ein Dîner littéraire im Haus der
Religionen am Europaplatz statt: Vincenzo Todisco liest aus seinem Roman
"Rocco und Marittimo" (19.30 Uhr), vorgängig gibt es eine Spaghettata (ab
18.00 Uhr). Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.
Links: www.kirchliche-bibliotheken/leselust
www.refbejuso.ch/migration
www.kathbern.ch/gfs
www.christkatholisch.ch/interreligioes
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Andere Institutionen: Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Zusammen gewinnen – Wettbewerb zu den Flüchtlingstagen
Handarbeiten mit Frauen unterschiedlicher Herkunft? Eine Fussballmannschaft
mit Asylsuchenden und Schweizern? Sie helfen Flüchtlingen nachbarschaftlich
oder Sie geben einem Flüchtlingskind Nachhilfeunterricht? Die Schweizerische
Flüchtlingshilfe SFH sucht für ihren Wettbewerb solche Dream-Teams! Falls Sie
Freundschaften dieser Art pflegen, machen Sie mit beim Dream-Teams-Wettbewerb.
Für Flüchtlinge ist es nicht einfach, sich in der neuen Heimat zurecht zu finden.
Umso wichtiger sind Menschen, die Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene in
der neuen Heimat willkommen heissen und sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten. Durch solche Begegnungen gewinnen immer beide Seiten: es ist interessant und bereichernd, einen Menschen aus einem anderen Herkunftsland kennenzulernen und fördert das gegenseitige Miteinander und Verständnis.
Für die Flüchtlingstage im Juni 2015 suchen die SFH, das UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und das Staatssekretariat für Migration SEM DreamTeams. Dies in Form eines gross angelegten Wettbewerbs, um die Integration
von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in der Schweiz zu würdigen und
zu fördern. Ausgezeichnet werden Menschen, die gemeinsam einen Beitrag zur
Integration von Flüchtlingen leisten. Die gesuchten Teams setzen sich aus mindestens einer Person mit Fluchthintergrund und einer Person aus der Schweiz
zusammen.
Zudem findet am 20. Juni 2015 in Zürich die Tagung zum internationalen Flüchtlingstag statt. Mehr Infos unter: www.paulus-akademie.ch/index.php?&na=1,1,0,0,d,,,,,243361
Veranstaltungen an den Flüchtlingstagen finden Sie hier: www.dreamteams.ch/de/veranstaltungen-2015.html
Link: www.dream-teams.ch/de
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Andere Institutionen: Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft, Universität Freiburg
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Islambezogene Weiterbildung
Das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft SZIG der Universität Freiburg hat im Januar 2015 seine Tätigkeit aufgenommen und befindet sich in der
Aufbauphase. Seine Arbeitsfelder liegen in den Bereichen Forschung, Lehre
und Weiterbildung.
Im Bereich Weiterbildung führt das SZIG, unterstützt durch den Integrationskredit des Bundes (SEM), eine „Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse islambezogener Weiterbildung in der Schweiz“ durch (Laufzeit 1.2.2015 bis 31.1.2016). Es
geht dabei einerseits um Weiterbildung für Personen aus islamischen Gemeinden und Vereinen, die als Lehrkräfte, Verantwortliche für Jugend- oder Frauengruppen, SeelsorgerInnen, Imame etc. ihre Kenntnisse über ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder und die Schweizer Gesellschaft erweitern wollen. Andererseits sollen auch Fachkräfte aus den Bereichen soziale Arbeit, Bildung, Verwaltung,
Wirtschaft oder Hilfsorganisationen angesprochen werden, die in ihrem Arbeitsalltag aktuellen Themen betreffend Islam und Muslimen begegnen.
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Verfügen Sie über Informationen oder Erfahrungen im Bereich islambezogener Weiterbildung und können diese dem SZIG zur Verfügung stellen?
Sehen Sie einen Bedarf an Weiterbildungsangeboten in Bezug auf spezifische Handlungsfelder?
Kennen Sie in Ihrem beruflichen Umfeld oder im Bereich Ihres ehrenamtlichen Engagements Personen, die an islambezogener Weiterbildung interessiert sind?
Haben Sie weitere Ideen, Anliegen oder Wünsche?
Das SZIG freut sich über Ihre Kontaktaufnahmen.
Link: www.unifr.ch/szig/de/
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Internationales: Österreich
Bund
migration & integration – Schwerpunkt Frauen (2014/15)
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Mit der Informationsbroschüre „migration & integration – Schwerpunkt: Frauen“
stellt der Österreichische Integrationsfonds ÖIF die spezifischen Herausforderungen und Chancen von Migrantinnen in Österreich in den Mittelpunkt und liefert aktuelle Zahlen zu den Bereichen Zuwanderung, Sprache und Bildung, Arbeit und Beruf sowie Familie und Gesundheit. Die Statistik-Broschüre erscheint
bereits zum vierten Mal in Kooperation mit der Statistik Austria und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres BMEIA.
Weitere Ausgaben der Reihe:
 migration&integration Schwerpunkt: Jugend. 2014/15
 migration&integration Schwerpunkt: Bundesländer. 2014/15
 migration&integration Schwerpunkt: Arbeit&Beruf. 2014/15
Link: www.integrationsfonds.at/zahlen_und_fakten/migration_integration_201415_schwerpunkt_frauen/
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Internationales: Österreich
Bund
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
ZUSAMMEN:ÖSTERREICH 2015/1: Gemeinschaft stärken – Zusammenhalt
sichern
Syrien, Irak, Paris: schockierende Auseinandersetzungen und Vorfälle hinterlassen auch bei uns in Österreich ihre Spuren, besonders beim Zusammenleben:
wir erleben eine zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft, vor allem
rund um den Islam.
Wie zeigt sich das in unseren Schulen, Büros und Nachbarschaften? Auf welche
Weise lassen sich die im Alltag entstehenden Spannungen lösen? Wie können
wir den Zusammenhalt unserer Gesellschaft dauerhaft stärken – und so die
Krise auch als Chance nutzen? Fragen wie diesen geht die neue Ausgabe von
ZUSAMMEN:ÖSTERREICH nach.
Kostenlos bestellen oder online lesen
Alle Interessierten können ZUSAMMEN:ÖSTERREICH per Mail an [email protected] kostenlos bestellen. Zudem können Sie das Magazin
bequem online durchblättern.
Link: www.integrationsfonds.at/magazine/zusammenoesterreich_20151_gemeinschaft_staerken_zusammenhalt_sichern/
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Publikationen: Schweizerisches Rotes Kreuz SRK
Bund
SRK-Studie über EU-Wanderarbeit in der Schweiz
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Im März 2015 ist die Studie „Wanderarbeit in der Schweiz – Die Lebenssituation
von EU-Staatsangehörigen in einer Notlage“, verfasst von Carolin Krauss
(SRK), erschienen.
Internationales
Publikationen
Im Zentrum der Studie stehen Staatsangehörige eines EU-/EFTA-Landes, welche in der Schweiz eine Tätigkeit gegen Entgelt suchen, ausüben oder ausgeübt
haben und hier in eine Notlage geraten sind. Aus dem Personenfreizügigkeitsabkommen ergibt sich für EU-Bürgerinnen und -Bürger in der Schweiz unter anderem ein Recht auf Einreise, Stellensuche sowie Ausübung einer selbst- oder
unselbstständigen Erwerbstätigkeit.
Hunderttausende EU-Staatsangehörige machen von der Personenfreizügigkeit
Gebrauch und migrieren in die Schweiz. Viele Personen finden hier eine Anstellung und können sich selbstständig eine Lebensgrundlage in der Schweiz aufbauen. Es gibt aber auch Menschen, die zwar eine Stelle finden, mit dem Lohn
aber ihren Lebensunterhalt oder den ihrer Familie nicht bestreiten können. Wieder andere Personen haben auch nach wochen- oder monatelanger Suche –
teils bereits in mehreren Ländern – keine Arbeit und somit keine längerfristigen
Lebensperspektiven. Es stellt sich die Frage über den Umgang mit dieser Situation und die humanitäre Rolle des SRK im Zusammenhang mit dieser Thematik.
Die 135-seitige Studie, unter anderem mit Umfragen, Porträts von Betroffenen,
Handlungsbedarf und -optionen sowie Schlussfolgerungen, kann als PDF heruntergeladen werden unter dem nachfolgenden Link:
www.redcross.ch/wanderarbeit
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49
Publikationen: UNICEF Schweiz
Bund
Studienbericht „Von der Stimme zur Wirkung“
Kantone
Gemeinden
Andere Institutionen
Internationales
Publikationen
Neue Studie zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz.
Die UNICEF-Studie über die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der
Schweiz informiert, analysiert, gewichtet und empfiehlt. Sie wurde im Zeitraum
von 2013 bis 2014 im Auftrag von UNICEF Schweiz vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich durchgeführt und geht der Frage nach, wie
weit sich Kinder und Jugendliche in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld als teilnehmend und teilhabend wahrnehmen.
Bereits 2003 untersuchte UNICEF Schweiz die Partizipation von Kindern und
Jugendlichen in der Schweiz. Damals ging es um die Möglichkeiten von Kindern, sich mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in der Familie, der Schule und
der Gemeinde einzubringen. Die Studie 2014 fokussiert neu auf die Fragestellung, wie alle Beteiligten – nicht nur die Kinder – Partizipation verstehen und
welche Entwicklungen seit 2003 zu erkennen sind. Die Resultate überraschen.
Während in der Familie Partizipation heute zum Alltag gehört, gibt es im Schulbereich und auf Gemeindeebene Nachholbedarf.
Nebst einer Zusammenfassung der Forschungsergebnisse enthält der Bericht
„Von der Stimme zur Wirkung“ Beispiele partizipativer Projekte in der Schweiz
und Empfehlungen für eine erfolgreiche Partizipation mit Kindern und Jugendlichen.
Der Studienbericht kann bei UNICEF Schweiz kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter www.unicef.ch/de/shop/publikationen.
Link: www.unicef.ch
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