Harmonischer Jahresbeginn

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Harmonischer Jahresbeginn
Post.
Post.
Kundenzeitung für Philatelisten der
Ausgabe Jänner 2007
Harmonischer Jahresbeginn
Was wäre ein Jahreswechsel ohne Neujahrskonzert?
Und was wäre ein Neujahrskonzert ohne entsprechende Sondermarke?
Prosit 2007. Pünktlich am 1.
Jänner erscheint die erste Sondermarke des Neuen Jahres.
Fast schon Tradition – wie das
Neujahrskonzert selbst – ist
die dazugehörige Briefmarke
der Österreichischen Post
AG. Ein begeisterter Kunde
brachte es im Vorjahr auf den
Punkt: „Aus Sicht der Philatelisten ist es die schönste Form,
‚Prosit Neujahr’ zu sagen!“
(O-Ton 1. Jänner 2006 im
Philatelie.Shop auf der Kärntner Straße in Wien.)
weltweit mehr als 45 Millionen Zuseher im Fernsehen
miterlebt! Zubin Mehta, ohne
Frage einer der bedeutendsten
Dirigenten der Gegenwart,
steht – nach 1990, 1995 und
1998 – beim Neujahrskonzert
2007 bereits zum vierten Mal
am Pult. Schauplatz des „berühmtesten Konzerts der Welt“
ist wie immer der Goldene Saal
des Wiener Musikvereins, der
bunte Blumenschmuck – ebenfalls eine gute Tradition – ist ein
Geschenk der Stadt San Remo.
Das Neujahrskonzert der
Wiener Philharmoniker ist
vor allem den Werken der so
genannten „Strauß-Dynastie“
gewidmet und fand zum ersten
Mal am 31. Dezember 1939
statt. Aber bereits seit dem
zweiten Konzert (1. Jänner
1941) ist es traditionellerweise
immer am Neujahrstag – gewissermaßen der erste kulturelle Höhepunkt und eine
musikalische Grußbotschaft in
die ganze Welt. Apropos: Das
Neujahrskonzert 2006 haben
Sozusagen zeitgleich
(1. Jänner 2007, 10 bis 15
Uhr) hat die neue Sondermarke ihren großen Auftritt,
unweit des Wiener Musikvereins, und zwar – so wie im
Vorjahr – im Philatelie.Shop
der Österreichischen Post AG,
1010 Wien, Kärntner Straße
44. Der Entwurf der Marke
stammt übrigens von Renate
Gruber, die wir aus diesem
Anlass vor das Mikrophon
gebeten haben (siehe Beitrag
„Im Gespräch“ auf Seite III).
Zubin Mehta
Zubin Mehta, 1936 in
Bombay geboren, wuchs in
einer überaus musikalischen
Familie auf. Im Alter von sieben Jahren bekam er seinen
ersten Geigen- und Klavierunterricht; bereits als Kind
wurde er mit der europäisch-klassischen Musik vertraut.
Nach zwei Semestern Medizinstudium konzentrierte er
sich schließlich ganz auf die Musik und absolvierte an
der Wiener Musikakademie eine Dirigentenausbildung.
Schon mit Mitte zwanzig dirigierte Mehta sowohl die
Wiener als auch die Berliner Philharmoniker – beiden
Orchestern ist er bis heute eng verbunden. Kein Zweifel:
Zubin Mehta gehört zu den größten Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Er war musikalischer Direktor
des Montreal Symphony Orchestra (1961-1967) und des
Los Angeles Philharmonic Orchestra (1962-1978). 1969
wurde er Berater des Israel Philharmonic Orchestra,
wo man ihn 1977 zum Chefdirigenten und einige Jahre
später zum Music Director auf Lebenszeit ernannte. Mit
diesem Ensemble hat Zubin Mehta fast 2000 Konzerte
auf allen fünf Kontinenten gegeben. 1978 wurde er musikalischer Direktor des New York Philharmonic Orchestra – seine Ära dort dauerte dreizehn Jahre und war
damit die längste in der Geschichte dieses weltbekannten Orchesters. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Maggio
Musicale in Florenz.
1964 gab Zubin Mehta in Montreal mit „Tosca“ sein
Debüt als Operndirigent. Seitdem stand er am Pult der
Metropolitan Opera von New York, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, des Londoner Royal
Opera House, des Covent Garden, der Mailänder Scala,
der Opernhäuser von Montreal, Chicago und Florenz
sowie bei den Salzburger Festspielen. Zubin Mehta
wurde unter anderem mit dem „Nikisch-Ring“, dem
Ehrenring der Wiener Philharmoniker, ausgezeichnet. Er
ist Ehrenbürger von Florenz und Tel Aviv. 1997 wurde er
zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. 1999
erhielt er den „Lifetime Achivement Peace & Tolerance
Award in Cultural Arts“ der Vereinten Nationen.
Schauplatz des
berühmtesten
Konzerts der Welt:
Der Wiener
Musikverein.
Bis vor kurzem war Maestro Zubin Mehta Bayerischer
Generalmusikdirektor und damit musikalischer Leiter der
Bayerischen Staatsoper München und des Bayerischen
Staatsorchesters. Bereits kurz nach dem Neujahrskonzert 2006 gaben die Wiener Philharmoniker bekannt,
dass Zubin Mehta im Jahr 2007 das Neujahrskonzert im
Wiener Musikverein dirigieren wird.
II / Jänner 2007
Post.
Editorial
Zäsur
Jahreswechsel. Irgendwie ist das
immer auch ein bisschen die Zeit
der Zäsur, oder? Für mich schon.
Ich blicke gern zurück und lasse die
vergangenen Monate im Schnelllauf
durch meinen Kopf ziehen, erinnere
mich an viele spannende Augenblicke, schöne Tage und
Begegnungen, aber auch an manch Unerfreuliches, ja
Trauriges. Für mich ist diese sehr intime Art von Umgang
mit Geschehenem nicht nur wichtig, sondern auch sehr
lehrreich. Ich denke, dass jeder von uns im Laufe des
Lebens seinen eigenen Filter entwickelt, der meist – das
bringt uns die Erfahrung bei – recht verlässlich arbeitet.
Übrig bleiben ein paar Höhe- und Tiefpunkte; die vielen
kleinen Begebenheiten und Alltäglichkeiten, die es uns
ermöglichen, das Leben mit liebevollen Augen zu betrachten, verschwinden oft unbemerkt aus der Erinnerung –
oder sagen wir, weil’s schöner klingt: Ein leiser Schleier des
Vergessens legt sich über sie.
Aus dieser kleinen Reise ins Vergangene nähere ich mich
der Gegenwart und versuche genau das zu tun, was einfach
klingt und doch so schwierig ist: den Augenblick zu leben.
Und dabei ist es jedes Mal dasselbe: Kaum bei ebendiesem
angelangt, setze ich meinen Weg fort und befinde mich
gedanklich bereits in der Zukunft. Immer wieder ertappe ich
mich bei diesem Davoneilen, stolpere gewissermaßen über
mein eigenes Hirnkastl. Es scheitert also nicht am Bewusstmachen – nein: Ich finde nur die Bremse nicht!
Wie auch immer, wenn wir schon in der Zukunft sind: Das
Neue Jahr wird wieder – heißt’s deswegen so? – viel Neues
bieten. Eins bin ich mir sicher: Auch wenn wir uns noch so
bemühen, alles zu planen, alles in Strukturen und Ordnungen zu sehen – genau die Augenblicke, die uns überraschen, sind jene, an die wir uns in einem Jahr zurückerinnern werden! So gesehen sollten wir einander viele schöne
Überraschungen wünschen. Aus philatelistischer Sicht
wird’s die auch geben – das hoffen wir. Briefmarken sind
jedoch, obgleich ein bunter, ganz gewiss, letztlich nur ein
kleiner Teil des noch viel bunteren Lebens – das wissen wir.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Neues Jahr!
Thomas Rieger, Chefredakteur
Natürlich schön
Am 26. Jänner ist es soweit. Die neue
Dauermarken-Serie startet mit drei Werten:
Alpenblumen, Schneerose
und Frühlingsblumen.
Gleich vorweg: Das Thema „Blumen“ wird uns im Jahr
2007 noch des Öfteren beschäftigen, den Beginn aber
macht die neue Dauermarken-Serie, die „standesgemäß“
im „Haus der Natur“ (5020 Salzburg, Museumsplatz 5)
vorgestellt wird. Am 26. Jänner werden hier die ersten drei Werte – 0,55 Euro (Alpenblumen), 0,75 Euro
(Schneerose) und 1,25 Euro (Frühlingsblumen) – „zum
Erblühen gebracht“. Die Vorlagen der ausgewählten
Motive stammen von Rudolf Galler, dessen originale
Herbar-Bilder wir ja bereits ausführlich vorgestellt haben
(siehe Post.Philatelie, Ausgabe Oktober 2006). „Was auf den
neuen Dauermarken zu sehen ist, kann daher im wahrsten Sinne des Wortes als ‚natürlich schön’ bezeichnet
werden“, so Philateliechef Dr. Erich Haas zufrieden.
Übrigens: Ende April wird die Serie mit dem vierten
Wert – 1,00 Euro (Veilchen) – fortgesetzt. Nachdem die
letzten Restbestände der alten Dauermarken beinahe
aufgebraucht sind und sie auch nicht mehr nachgedruckt
werden, kommen die neuen Marken praktisch ab sofort
zum Einsatz. (Kurze Übergangsfristen sind natürlich möglich.) Die beliebte Aufforderung „Sag’s durch die Blume“
wird also wieder aktuell. Millionenfach.
Impressum
Herausgeber:
Österreichische Post AG,
Philatelie,
1010 Wien, Postgasse 8
Fotos:
Theobald Mannsbart
Post AG
Layout: Albatros Verlagsservice,
Verlag Pollischansky
Chefredaktion:
Thomas Rieger
Tel. 01 / 51551 - 35010,
E-Mail: [email protected]
Druck:
Niederösterreichisches Pressehaus,
St. Pölten
Österreichische Post AG
Sammler-Service
Steinheilgasse 1, 1210 Wien
Gratis-Hotline innerhalb
Österreichs: 0800 100 197
Tel.: +43 / 1 / 25025 - 4040
Fax: +43 / 1 / 25025 - 4080
www.post.at www.philatelie.at
E-Mail: [email protected]
Österreichische Post AG
Zentrale Stempelstelle Philatelie
Sonderpostamt 1010 Wien
Fleischmarkt 19, 1010 Wien
Tel.: +43 / 1 / 8923502
Fax: +43 / 1 / 8923502-20
E-Mail:
[email protected]
Post.
Jänner 2007 /
III
Im Gespräch:
Renate Gruber,
Grafikdesignerin und
Gestalterin von Briefmarken
Das „ATELIER gruber“ ist ein Garant für die Gestaltung
schöner Briefmarken-Motive. Jüngstes „Kind“:
Die Neujahrskonzert-Marke 2007. Wir haben mit
Renate Gruber, Schöpferin der attraktiven Markenentwürfe, das folgende Gespräch geführt.
Post.Philatelie: Frau Gruber, Sie haben mir
einmal erzählt, dass Sie das rasche und spontane Arbeiten in Agenturen von der Pieke auf
gelernt haben. Kommt Ihnen das auch beim
Entwerfen neuer Briefmarken zugute?
Renate Gruber: In gewisser Weise schon,
klar. Obwohl die Arbeit an einem Briefmarkenthema natürlich nach ganz anderen
Kriterien abläuft. Aber man muss auch hier
eine große Bereitschaft zur Flexibilität an
den Tag legen – es ist schließlich ein weiter
Weg von der ersten Idee bis zur fertigen
Marke! Da liegen viele Schritte dazwischen, die sieht man aber am Ende nicht
mehr.
PP: Wenn ich mir Ihre Marken ansehe, fällt
eines auf: Es herrschen die Sport- und Musikmotive vor. Sind das Ihre Lieblingsthemen?
R. Gruber: Musik und Kultur ja, auf jeden
Fall! Aber wahrscheinlich habe ich durch
meine bisherige Arbeit gezeigt, dass mir
jene Entwürfe, bei denen eine moderne
grafische Umsetzung des Themas gewünscht wird, besonders liegen. Und das
sind halt häufig die Bereiche Sport, aber
auch, wie Sie sagen, Musik – oder Kultur
ganz allgemein.
PP: Die internationale Welt, reduziert auf
einer Marke. Ist das Ihre Welt?
R. Gruber: Eigentlich gar nicht so sehr. Ich
bin auf dem Land groß geworden und erst
später in die Stadt – zuerst nach Graz, dann
nach Wien – gekommen. Ich würde mir
wahnsinnig gern die ganze Welt ansehen,
natürlich. Aber ich habe viel zu wenig Zeit,
neben meiner Familie und meinem Beruf,
um diese Art der Neugierde zu stillen.
Leider. Ich glaube, dass es mir so wie vielen
anderen geht: Früher hätte ich die Zeit
gehabt – aber da hat halt das Geld dafür
gefehlt!
PP: Wo liegen die
Schwerpunkte der Arbeit in Ihrem Atelier?
R. Gruber: Nun,
der Schwerpunkt im
Atelier liegt im klassischen Grafikdesign.
Aufgrund unserer
schlanken Unternehmensstruktur haben
wir die Möglichkeit,
unsere Kunden von der
Beratung und der Konzeption bis hin zur gesamten Umsetzung eines Projekts zu begleiten. Bei uns
weiß der Kopf noch, was
die Hand tut, und das
ist bei sehr komplexen,
großen Aufträgen die wichtigste Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf – und
im Endeffekt natürlich auch ein Garant für
die Zufriedenheit unserer Kunden.
PP: Wie würde eine Arbeit von Ihnen aussehen, die Sie frei von jedem
Auftrag und jeder Themenvorgabe
schaffen könnten?
R. Gruber: Eine schwierige
Frage. Weiß ich gar nicht so recht.
Ich kann’s nur so beantworten:
Um meine persönlichen Gedanken oder
Empfindungen zu verarbeiten, würde ich
eher eine Psychotherapie wählen als den
Ausdruck über das Grafikdesign. Schön
wäre sicherlich eine Arbeit, mit der ich in
irgendeiner Weise etwas Gutes in die Welt
bringen kann. Zum Beispiel mein graphisches Know-how in Fundraising-Mailings
einzubringen. Damit könnte ich dann
mehrere Kinder, so wie mein Patenkind in
der Ukraine, unterstützen – aber da gibt es
ja unzählige Möglichkeiten!
Interview: Thomas Rieger
Renate Gruber
Jahrgang 1972. Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof „zirka 1000 Meter oberhalb von Kindberg“
(Steiermark), Ausbildung in
Graz. Freiberufliche Grafikdesignerin, Gründerin und
Inhaberin des „ATELIERS
gruber“. Zahlreiche Aufträge renommierter Kunden
aus dem In- und Ausland.
Lebt mit ihren beiden
Töchtern in Wien.
IV / Jänner 2007
Post.
kurz & gut
Internationale Präsenz
Die Österreichische Post AG wird 2007 bei folgenden Messen im Ausland vertreten sein:
1.3. bis 3.3.2007: Internationale Briefmarkenbörse München
3.5. bis 5.5.2007: Internationale Briefmarkenmesse Essen
1.6. bis 3.6.2007: REGENIA 2007 in Regen
20.9. bis 22.9.2007: Philatelia und MünzExpo Köln
26.10. bis 28.10.2007: Internationale Briefmarkenbörse Sindelfingen
Internationaler Preis
Vor kurzem wurde die Österreichische Post AG in China ausgezeichnet – genauer gesagt:
Die gestickte „Edelweiß“-Marke aus dem Jahr 2005 erhielt im Rahmen des „Fifth Annual Best
Foreign Stamp Poll“ den ersten Preis in der Kategorie „Bestes Design“. Die Auszeichnung
wurde im Beisein von Vertretern des diplomatischen Corps und des Präsidenten der chinesischen Freundschaftsgesellschaft, Chen Haosu, in einer feierlichen Zeremonie überreicht. Dabei wurde die Besonderheit der weltweit ersten gestickten Briefmarke mit Zähnung betont. Ein
weiterer Preis wurde der österreichischen Philatelie in der Kategorie „Best Participant“ zuteil.
Philatelietage im Jänner und Anfang Februar
9.1.2007
9.1.2007
11.1.2007
16.1.2007
17.1.2007
18.1.2007
18.1.2007
19.1.2007
23.1.2007
24.1.2007
29.1.2007
2.2.2007
Bruckerstraße 3, 8130 Frohnleiten
Hauptplatz 13, 2070 Retz
Rathausplatz 54, 3970 Weitra
Felbigergasse 37, 1140 Wien
Burenstraße 85, 8052 Graz-Wetzelsdorf
Krugerstraße 13, 1015 Wien
Hauptstraße 19, 7442 Lockenhaus
Bahnhofstraße 19, 4655 Vorchdorf
Linzerstraße 3, 3002 Purkersdorf
Ossiacherstraße 6, 9300 St. Veit an der Glan
Nr. 210, 9433 St. Andrä Lavanttal
Linzerstraße 6, 4201 Gramastetten
Übrigens: Bei den Philatelietagen in Wiener Postfilialen
ziert jeweils das entsprechende Bezirkswappen die personalisierte Marke. Nach und nach entsteht so eine attraktive
Reihe!
Das neue
Automatenwertzeichen-Abonnement
Seit August 2006 sind sie
da und mit den Motiven
Anlässlich des
Tulpe/Leberblümchen
Weihnachtspostamund Winterlandschaft/
tes am Stephansplatz Kinder sowie diversen
Zudrucken erhältlich.
in Wien wurde von
Sie sind das neue Sam11.12. – 22.12.2006
melgebiet bei der Österein Automatenwertreichischen Post AG!
zeichendrucker
Im AWZ-Abonnement
aufgestellt. Die Auhat man bisher jedoch
tomatenwertzeichen
nur die 55 Cent-Pärchen
mit dem Eindruck
bekommen.
„Post statt Punsch“
„CHRISTKIND WIEN“
sind beim SammlerService erhältlich
(siehe Bestellkarte in
der Heftmitte).
Zählen auch Sie zu jenen
Interessenten, die sich
ein umfangreicheres
AWZ-Abonnement
gewünscht haben?
Wir haben die vielen
Anregungen unserer
Kunden ernst genommen
und unser AWZ-Abonnement um den großen
und den kleinen Standard-Satz und um den
Einschreib-Satz erweitert. Abo-Möglichkeiten
finden Sie auf der Rückseite des eingehefteten
Bestellscheins. Bedenken Sie: Nur mit einem
Abonnement entgeht
Ihnen garantiert keine
Ausgabe – auch bei
kurzfristigen AutomatenAufstellungen!
Beim Kauf von Philatelieprodukten
ab einem Einkaufswert von
20 Euro erhalten Sie – wie immer –
eine personalisierte Briefmarke
geschenkt (Auflage 300 Stück,
Abgabe solange der Vorrat reicht).
Post.
Jänner 2007 /
Markenzeichen: aktuell
Marken.Buch Eisenbahnen.
Entwurf
Vom Dampf zum Strom – die schönsten Eisenbahnen
Österreichs finden Sie in diesem Buch! Auf acht
personalisierten Briefmarken sehen Sie die
bekanntesten „Dampfrösser“ – von den Anfängen
in der k.u.k. Monarchie bis ins Österreich des 21.
Jahrhunderts. Nachzulesen sind alle Daten und
Fakten legendärer Lokomotiven – wie zum Beispiel
über die „KFNB Austria“, das „Krokodil“, den „Blauen
Blitz“ oder den „Taurus“. Bereichert wird das
informative Nachschlagewerk durch Ansichten der
schönsten Bahnstrecken Österreichs sowie bekannter
Schmalspurbahnen wie jene von Mariazell. (12,99 €)
Münzen-Satz Slowenien.
Kleinbogen Lemberg, Ausgabe
Ukraine. Lemberg, die Stadt in der westlichen Ukraine, feierte vor kurzem das Jubiläum ihres 750-jährigen Bestehens. Aus
diesem Anlass präsentieren wir Ihnen im
Rahmen der Gemeinschaftsausgabe Österreich-Ukraine den ukrainischen Kleinbogen
mit zehn Marken zum Nominalwert von je 3,50
UAH (Hrywnja). (8,50 €)
LSPEZIA
N
EDITIO
Liedtext
inklusive Liebe“
der
„Engel
AKTION: Hansi Hinterseer
AKTION:
CD + Booklet. Kennen Sie das Geheimnis dieses
Superstars? Ist es seine Stimme, sein Charme oder sein
Lächeln, das die Damenwelt zum Träumen bringt? Wir
haben das aktuelle Album „Meine Berge, meine Heimat“
philatelistisch aufgewertet: Das Markenbooklet mit sechs
exklusiven Briefmarken von Hansi Hinterseer sowie den
Liedtext „Engel der Liebe“ gibt’s in der Kombination mit
der CD exklusiv nur bei der Post! (14,99 €)
Fußball Marken.Heft GAK.
Das erste Fußball Marken-Heft des Jahres 2007
widmen wir dem GAK (Grazer Athletik-SportKlub). Ausführliche Informationen dazu lesen Sie
bitte bei „Marken-Kids“, Seite 63. (9,90 €)
AKTION:: Marken.Buch Börse.
AKTION
Sie sind Aktionär oder möchten es gerne
werden? Mit dem Marken.Buch Börse
haben Sie das entsprechende „Werkzeug“
dafür in der Hand! Das in limitierter Auflage
erschienene Booklet erläutert das Thema
Börse, erklärt Geschichte und Grundzüge
und führt Informationsquellen an. Acht
personalisierte Marken à 55 Cent zum
Thema sind inkludiert. Und das Beste
daran: Es ist zurzeit in Aktion! (5,99 €)
Die Abbildungen aller
acht Münzen, die in
dem
angebotenen
Set enthalten sind,
finden Sie auf der
Seite 46 in unserem
ausführlichen Numismatik-Artikel über die
Währungsumstellung
in Slowenien.
EUR 19,99
Slowenien wird am 1. Jänner 2007 seine derzeitige Währung
Tolar durch den Euro ersetzen. Im Juni 2006 wurde von den
Finanzministern der Europäischen Union ein Wechselkurs von
239,640 Tolar für einen Euro festgelegt. Die von Miljenko und
Maja Licul sowie Janez Boljka entworfenen acht verschiedenen Münzen werden am Rand mit dem von zwölf Sternen unterbrochenen Schriftzug SLOVENIJA umschrieben. Wir liefern
den Satz im Blister abgepackt und eingeschweißt – dadurch
erleiden die Münzen keinerlei Qualitätsverlust. Es handelt sich
um hochwertige Kurssätze, nicht vergleichbar
mit Rollenware für den Umlauf. (27,60 €)
M
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V
VI / Jänner 2007
Post.
Grüße vom Christkindl
Am 24. November war es wieder so weit: Das romantische Weihnachtspostamt „Christkindl“ wurde – heuer
bereits zum 57. Mal! – eröffnet. Ein Ereignis, das, wie jedes Jahr, unter hoher medialer Aufmerksamkeit stattfand
– entsprechend groß war die Dichte der Prominenz. An
der Spitze: Der Landeshauptmann von Oberösterreich,
Dr. Josef Pühringer. Neben dem Innsbrucker Altbischof
Dr. Reinhold Stecher (von ihm stammt ja das Bild der
Weihnachtsmarke) waren auch der Linzer Altbischof
Dr. h.c. Maximilian Aichern, Post-Vorstandsdirektor
Dr. Herbert Götz und zahlreiche Vertreter aus Politik,
Wirtschaft und Kultur anwesend. Das musikalische
Rahmenprogramm kam vom Schülerchor der Volkschule
Christkindl und vom Bläserquintett der Postmusik Linz.
Übrigens: Bis 6. Jänner 2007 wird das Team von Christkindl unter der Leitung von Martina Prinz wieder etwa
zwei Millionen Postsendungen mit dem beliebten
Sonderstempel versehen.
V.l.n.r.: Martina Prinz, Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz,
Bischof Dr. h.c. Maximilian Aichern, Dr. Karl Ohnmacht (St. Gabriel),
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Carmen Schneider.
Vorne sitzend: Altbischof Dr. Reinhold Stecher.
Es war eine feierliche Veranstaltung, getragen von
freundschaftlicher Verbundenheit. Am 1. Dezember
wurde im Wappensaal des altehrwürdigen Wiener
Rathauses die Gemeinschaftsausgabe mit der Ukraine,
der neue Sondermarkenblock „750 Jahre Lemberg“,
der Öffentlichkeit vorgestellt. Dr.h.c. Borys Jaminskyj,
Ehrenobmann des Ukrainischen Briefmarken-SammlerVereins in Österreich, und Obfrau Stefanie Marzinger
konnten zahlreiche Festgäste begrüßen, allen voran
Bundesminister a.D. Dr.h.c. Rudolf Edlinger, Präsident
der Österreichisch-Ukrainischen Gesellschaft.
Künstlerischer Höhepunkt der eleganten Markenpräsentation war zweifellos die Darbietung des Musik- und
Gesangsensembles „Kamenjar“ aus Lemberg, das mit
stimmgewaltigen Liedern buchstäblich aufhorchen ließ.
Fotos: Christian Houdek
Markenpräsentation
auf Ukrainisch
Sangen internationale Weihnachtslieder:
Die Kinder des Schülerchors der Volksschule Christkindl.
Wurde im Wappensaal des Wiener Rathauses präsentiert:
der Sondermarkenblock „750 Jahre Lemberg“.
Fotos: Anna Rieger
Der Terminkalender eines „großformatigen“ Fernsehstars
ist dicht – umso mehr freuen wir uns, dass wir Ottfried
Fischer exklusiv nach Wien bekommen haben. Vice
versa sozusagen, denn der „Bulle“ freute sich seinerseits
ganz offensichtlich über seine Sondermarke, die es ja
bereits seit Anfang Juli 2006 gibt. Das Medieninteresse
an der kleinen, aber feinen Präsentation in der völlig neu
gestalteten Postfiliale 1010 Wien am 10. Dezember war
erwartungsgemäß sehr groß.
Was für ein Gefühl es sei, auf einer Briefmarke verewigt
zu sein, haben wir den TV-Liebling gefragt. „Außerordentlich gut“, so Ottfried Fischer stolz, „außerdem
erregt die Marke Aufsehen bei den Kollegen!“ Das
werde er nützen, meinte er lächelnd, „ich plane eine
gönnerhafte Verteilung.“ Als Kind habe er selbst
auch Briefmarken gesammelt, so der „Bulle“ – „aber
nur jene aus der Tschechoslowakei.“ Nachsatz: „Weil
die hat sonst niemand wollen. Der Vorteil war: Man
hat sie sackweise ganz billig bekommen!“ Im Laufe
der Jahre haben sich die Themen verschoben – zurzeit, so Ottfried Fischer, arbeite er an einem neuen
Kabarettprogramm mit dem Titel „Patriotismus und
Heimat“. Das kann ja heiter werden …
Foto: Theobald Mannsbart
Kurzbesuch des „Bullen“
Ein Medienstar, wo immer er auftritt:
Ottfried Fischer.
Post.
Jänner 2007 /
VII
NEUE SONDERMARKEN
Serie „Blumen“
Dauermarke „Alpenblumen“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
EUR 0,55
19. 01. 2007
26. 01. 2007
150 000 000
Marken
in Bogen zu 100 Stück
Markengröße:
27,5 x 32,8 mm
Block- bzw. Blattgröße: 302,5 x 355,5 mm
Druck:
Joh. Enschedé
Stamps B.V.;
Rastertiefdruck
Serie „Blumen“
Dauermarke „Schneerose“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
EUR 0,75
19. 01. 2007
26. 01. 2007
15 000 000
Marken
in Bogen zu 100 Stück
Markengröße:
27,5 x 32,8 mm
Block- bzw. Blattgröße: 302,5 x 355,5 mm
Druck:
Joh. Enschedé
Stamps B.V.;
Rastertiefdruck
Sondermarke „Niederösterreichische Landesausstellung 2007
– Feuer und Erde“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
EUR 0,55
09. 02. 2007
16. 02. 2007
500 000 Marken
in Bogen zu 50 Stück
Markengröße:
35 x 35 mm
Block- bzw. Blattgröße: 380 x 205 mm
Druck:
Österreichische Staatsdruckerei; Offsetdruck
Sondermarkenblock „100 Jahre Pfadfinderbewegung“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
Markengröße:
Block- bzw. Blattgröße:
Druck:
Österreichische
Staatsdruckerei;
Offsetdruck
EUR 4 x 0,55
09. 02. 2007
22. 02. 2007
450 000 Blöcke zu 4 Marken
42 x 35 mm
170 x 130 mm
Serie „Blumen“
Dauermarke „Frühlingsblumen“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
EUR 1,25
19. 01. 2007
26. 01. 2007
5 000 000
Marken
in Bogen zu 100 Stück
Markengröße:
27,5 x 32,8 mm
Block- bzw. Blattgröße: 302,5 x 355,5 mm
Druck:
Joh. Enschedé
Stamps B.V.;
Rastertiefdruck
Serie „Jagd und Umwelt“
Sondermarke „Rehwild“
Nennwert:
Vorbezugstag:
Ausgabetag:
Auflage:
EUR 0,75
09. 02. 2007
23. 02. 2007
500 000 Marken
in Bogen zu 50 Stück
Markengröße:
32,5 x 40 mm
Block- bzw. Blattgröße: 355 x 230 mm
Druck:
Österreichische Staatsdruckerei; Rastertiefdruck
News-Ticker
■ Ab Anfang 2008 dürfen auch Konkurrenten der Deutschen Post Briefe mit einem Gewicht von bis
zu 50 Gramm befördern, womit das letzte Monopol fällt. In den übrigen Bereichen sind zurzeit
rund 900 Unternehmen am Markt tätig. Dazu zählen regionale Zustelldienste ebenso wie große
Konkurrenten wie die Pin Group oder TNT. Um gegenüber der Deutschen Post bestehen zu können,
muss eine bundesweite lückenlose Zustellung gewährleistet werden – Pin Group und TNT sind
deshalb auf „Einkaufstour”.
■ Schweiz: Vor kurzem hat ein Kunde mit „WebStamp Private“ die einmillionste digitale
Briefmarke nach eigenen Ideen gestaltet und ausgedruckt. Diese Zahl bestätigt: Die OnlineBriefmarke der Schweizerischen Post fand bereits im ersten Halbjahr seit ihrer Einführung große
Zustimmung.
■ Wer sagt’s denn: 2007 nimmt auch in Bulgarien der erste private Postdienst seinen Betrieb
auf. Die entsprechende Lizenz wurde kürzlich in Sofia erteilt.
VIII / Jänner 2007
Post.
SONDERSTEMPEL ab 1. Jänner 2007
Datum
Zeit
1. 1. 2007
10–15 Uhr
26. 1. 2007
9–16 Uhr
26. 1. 2007
9–16 Uhr
26. 1. 2007
9–16 Uhr
Entwerfer
Darstellung
Gefälligkeitsabstempelung *)
Rückfragen
Ersttag der
Philatelie.Shop,
Österreichische Post AG,
Sondermarke
Kärntner Straße 44, Philatelie, 1010 Wien
„Neujahrskonzert 1010 Wien
2007 –
Zubin Mehta“
Renate Gruber
bis spätestens
15. 1. 2007
ErsttagZusatzstempel
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel. 01/ 892 35 02
Ersttag der
Dauermarke
„Alpenblumen“
Haus der Natur,
Saurier Halle,
Museumsplatz 5,
5010 Salzburg
Österreichische Post AG,
Philatelie, 1010 Wien in
Kooperation mit:
Österr. Philatelistenverein
St. Gabriel, Landesgilde
Salzburg, StR Rudolf
Galler, 5020 Salzburg,
Tel. 0662 / 43 89 43
Adolf Tuma
bis spätestens
9. 2. 2007
ErsttagZusatzstempel
Philatelie
Region West
Martina Prinz
Tel. 07252/ 429 07
Ersttag der
Dauermarke
„Schneerose“
Haus der Natur,
Saurier Halle,
Museumsplatz 5,
5010 Salzburg
Österreichische Post AG,
Philatelie, 1010 Wien in
Kooperation mit:
Österr. Philatelistenverein
St. Gabriel, Landesgilde
Salzburg, StR Rudolf
Galler, 5020 Salzburg,
Tel. 0662 / 43 89 43
Adolf Tuma
bis spätestens
9. 2. 2007
ErsttagZusatzstempel
Philatelie
Region West
Martina Prinz
Tel. 07252/ 429 07
Ersttag der
Dauermarke
„Frühlingsblumen“
Haus der Natur,
Saurier Halle,
Museumsplatz 5,
5010 Salzburg
Österreichische Post AG,
Philatelie, 1010 Wien in
Kooperation mit:
Österr. Philatelistenverein
St. Gabriel, Landesgilde
Salzburg, StR Rudolf
Galler, 5020 Salzburg,
Tel. 0662 / 43 89 43
Adolf Tuma
bis spätestens
9. 2. 2007
ErsttagZusatzstempel
Philatelie
Region West
Martina Prinz
Tel. 07252/ 429 07
Anlass
Standort
Veranstalter
40 x 40 mm
Geige
(Teilausschnitt)
31 x 38 mm
Blumen
31 x 38 mm
Blumen
31 x 38 mm
Blumen
Abbildung
*) Gefälligkeitsabstempelungen – wenn nicht anders angegeben – nur bei der Zentralen Stempelstelle-Philatelie, Fleischmarkt 19, 1010 Wien.
Neue Zentrale Stempelstelle
Schon angesehen? Seit 22. November ist die Zentrale Stempelstelle (ehemals 1150 Wien,
Gasgasse 9) im ersten Bezirk „zuhause“! Die neue Anschrift lautet: Sonderpostamt
1010 Wien, Fleischmarkt 19, 1010 Wien. Das moderne Design ist an den erfolgreichen
Philatelie.Shop in der Kärntner Straße angelehnt und bietet viele Schauflächen. Gerne
steht das engagierte Team unter der Leitung von Martin Luksch für philatelistische Anliegen zu Ihrer Verfügung – und zwar von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 19 Uhr.
Die Übersiedlung ist abgeschlossen. Seit 22. November präsentiert sich
die Zentrale Stempelstelle als moderner Philatelie-Corner im ersten Bezirk.
Bestellungen sämtlicher philatelistischer Artikel sind an das
Sammler-Service der Österreichischen Post, Steinheilgasse 1, 1210 Wien,
Tel. +43 1 25025 4040, Fax +43 1 25025 4080,
E-Mail: [email protected],
Internet: www.philatelie.at, zu richten.
Ersuchen bezüglich Gefälligkeitsstempelungen bitte unter genauer
Bekanntgabe des Stempelwunsches an die
Zentrale Stempelstelle, 1010 Wien, Fleischmarkt 19.
Die Stempelstelle ist von Montag bis Freitag (werktags) in der Zeit von
10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
POSTÄMTER-CHRONIK
Gefälligkeitsstempelungen im Sinne des § 29 PO:
Inbetriebnahme
Post.Servicestelle 8794 Vordernberg
Zusammenlegung
6934 Sulzberg, Vorarlberg, mit der Postfiliale 6932 Langen bei Bregenz
Datum
Abstempelungswünsche
ausschließlich bis spätestens
bei der Postfiliale
6. November 2006
9. Februar 2007
8793 Trofaiach
21. November 2006
8. Februar 2007
6932 Langen bei Bregenz
31. Oktober 2006
30. November 2006
9. Februar 2007
23. Februar 2007
Auflassung
Post.Partner 8794 Vordernberg
Post.Servicestelle 8131 Mixnitz
8793 Trofaiach
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