Installations- und Aktualisierungs handbuch für HP

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Installations- und Aktualisierungs handbuch für HP
Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v3
HP Integrity Blade-Server, HP Integrity Server
und HP 9000 Server
HP Teilenummer: 5992-5800
Ausgabedatum: März 2009, 5. Ausgabe
© Copyright 2000-2009 Hewlett-Packard Development Company, L.P
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Inhaltsverzeichnis
Zu diesem Dokument....................................................................................................................11
Zielgruppe..........................................................................................................................11
Versionsgeschichte..............................................................................................................11
Aufbau dieses Dokuments.................................................................................................12
Typographische Konventionen...........................................................................................14
Release-Namen und Release-Kennungen von HP-UX.......................................................14
Weiterführende Literatur....................................................................................................15
Informationsquellen zu HP-UX 11i v3..........................................................................15
Weitere HP Web-Ressourcen.........................................................................................16
HP ist an Ihrer Meinung interessiert..................................................................................18
1 Willkommen bei HP-UX 11i v3...................................................................................................19
Einführung in HP-UX 11i v3..............................................................................................19
Ursprüngliche Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3...................................................19
Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3..................................................................20
Inhalt des Datenträger-Kits................................................................................................21
2 Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung..........................................................23
Systemanforderungen........................................................................................................23
Voraussetzungen zur System-Firmware.......................................................................24
Anforderungen hinsichtlich des Plattenplatzes für eine Kaltinstallation.....................24
Anforderungen hinsichtlich des Plattenplatzes für eine Aktualisierung.....................26
Zuordnung von Plattenplatz für Dateipartitionen.......................................................27
Planen Ihres erforderlichen Plattenplatzes.........................................................................27
Unterstützte Systeme..........................................................................................................28
Unterstützte Netzwerktreiber, Massenspeichertreiber, E/A-Karten und
Speichergeräte.....................................................................................................................28
Auffinden von Firmware-Informationen...........................................................................30
Identifizieren von Modell, Betriebssystem, Betriebsumgebung und Software..................30
Identifizieren des Modells.............................................................................................30
Identifizieren des Betriebssystems................................................................................31
Identifizieren der Betriebsumgebung...........................................................................31
Identifizieren der installierten Software.......................................................................31
Der nächste Schritt..............................................................................................................32
3 Auswahl einer Installationsmethode............................................................................................33
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3.....................................................................................33
Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3.......................................................34
Unterstützte Aktualisierungspfade...............................................................................34
Inhaltsverzeichnis
3
Auswählen der Methode....................................................................................................35
Wann ist eine Kaltinstallation empfehlenswert?...........................................................35
Wann ist eine Aktualisierung empfehlenswert?...........................................................36
Zu verwendende Softwarequelle..................................................................................37
Verwalten eines Netzwerkdepots mit Patch-Paketen..............................................38
Massenspeicherstapel für HP-UX 11i v3............................................................................38
Gerätespezialdateien (DSFs, Device Special Files) unter HP-UX 11i v3............................39
Überlegungen zur Sicherheit..............................................................................................40
Vordefinierte Sicherheitsstufen.....................................................................................40
Auswahl der Sicherheitsstufen während der Installation.......................................41
Serviceguard-Konfiguration (nach der Installation) zur Verwendung mit
Sicherheitsstufen...........................................................................................................42
Konfigurieren von Sec20MngDMZ oder Sec30DMZ zur Verwendung mit
Serviceguard............................................................................................................42
Konfigurieren von HP-UX Bastille Sec10Host.........................................................43
Abhängigkeiten der Sicherheitsauswahl.......................................................................43
Gesicherte Services und Protokolle...............................................................................44
Online-Diagnosewerkzeuge...............................................................................................49
Offline-Diagnosewerkzeuge...............................................................................................50
4 Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3.................................51
Aufgaben für die Kaltinstallation.......................................................................................51
Aufgabe 1: Auswählen Ihrer HP-UX Konsole für Itanium-basierte Systeme..............51
Feststellen, ob der Befehl conconfig auf dem System existiert................................52
Verwenden des Befehls conconfig zur Auswahl der primären HP-UX Konsole....52
Verwenden von EFI Boot Manager zur Auswahl der primären HP-UX
Konsole.....................................................................................................................53
Schnittstellenunterschiede bei Itanium-basierten Systemen...................................55
Aufgabe 2: Sichern Ihrer Konfigurationsdateien..........................................................55
Aufgabe 3: Erzeugen eines Wiederherstellungsabbilds Ihres Systems........................56
Aufgabe 4: Aktualisieren Ihres Ignite-UX Servers........................................................56
Aufgabe 5: Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern.......................................56
Aufgaben für die Aktualisierung.......................................................................................56
Aufgabe 1: Ermitteln der Software-Versionen..............................................................57
Aufgabe 2: Neuerstellen des Systemkerns....................................................................57
Aufgabe 3: Umbenennen Ihrer Protokolldateien..........................................................57
Aufgabe 4: Sichern Ihres Systems.................................................................................58
Aufgabe 5: Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern.......................................58
Sichern Ihres Systems.........................................................................................................58
Aufgabe 1: Erstellen eines Wiederherstellungsabbilds für das Betriebssystem...........58
Verwenden von make_net_recovery........................................................................59
Verwenden von make_tape_recovery......................................................................59
Verwenden von drd clone........................................................................................60
4
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe 2: Sichern Ihrer Datendateien.........................................................................61
Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern...............................................................62
Der nächste Schritt..............................................................................................................63
5 Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern......................................................................65
Vor Beginn..........................................................................................................................65
Prüfen des Ablaufs der Kaltinstallation.............................................................................65
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3.....................................................................................66
Vor Beginn.....................................................................................................................67
Tabelle für verschiedene Daten................................................................................68
Tabelle für Netzwerkdaten......................................................................................68
Aufgabe 1: Starten des Systems.....................................................................................69
Starten Ihres Itanium-basierenden Systems............................................................69
Starten Ihres PA-RISC Systems................................................................................70
Aufgabe 2: Auswahl des Installationstyps....................................................................71
Aufgabe 3: Konfigurieren der Installation....................................................................73
Aufgabe 4: Abschluss der Installation..........................................................................76
Aufgaben nach der Installation..........................................................................................77
Aufgabe 1: Konfigurieren von OE-Anwendungen.......................................................77
Aufgabe 2: Migration zum Agile-Massenspeicherstapel (optional).............................78
Aufgabe 3: Abrufen von Informationen nach der Kaltinstallation...............................78
Erstellen eines neuen Root-Heimverzeichnisses.....................................................78
Wiederherstellen von Dateien..................................................................................79
Wiederherstellen von /home....................................................................................79
Wiederherstellen anderer Dateien...........................................................................79
Der nächste Schritt..............................................................................................................79
6 Aktualisieren auf HP-UX 11i v3...................................................................................................81
Vor Beginn..........................................................................................................................81
Prüfen der Aktualisierung..................................................................................................82
Tipps zur Aktualisierung...................................................................................................84
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3.........................................................................................85
Aufgabe 1: Erstellen eines Netzwerkdepots (optional)................................................86
Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX Pakets..............................................87
Aufgabe 3: Aktualisieren des Systems mit Update-UX................................................88
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Terminalbenutzeroberfläche...............88
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Befehlszeilenoberfläche.......................97
Aufgaben nach der Aktualisierung....................................................................................99
Der nächste Schritt............................................................................................................100
7 Installieren von HP Anwendungen und Patches..........................................................................101
Installieren von HP-UX Anwendungen...........................................................................101
Inhaltsverzeichnis
5
Tipps zum Installieren und Aktualisieren von HP Anwendungen............................101
Installieren von HP-UX Anwendungen von der DVD...............................................102
HP-UX Patches und Patch-Verwaltung............................................................................103
HP-UX Standard-Patch-Pakete....................................................................................104
Einzelne HP-UX Patches..............................................................................................104
HP-UX Software Assistant..........................................................................................104
Verringern von Ausfallzeiten mit Dynamic Root Disk....................................................105
8 Prüfen der Systeminstallation bzw. der Aktualisierung.................................................................107
Prüfen der HP-UX Kaltinstallation bzw. Aktualisierung.................................................107
Aufgabe 1: Auflisten aller auf Ihrem System installierten Softwarekomponenten....108
Aufgabe 2: Überprüfen der installierten Software......................................................108
Sichern Ihres Systems.......................................................................................................108
Der nächste Schritt............................................................................................................108
A Bekannte Probleme und Fehlerbehebung..................................................................................109
Meldungen: Fehler, Warnungen und Hinweise...............................................................109
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung...........................................109
Deinstallieren von HP-UX 11i v3......................................................................................129
B Kontrollieren der Speichernutzung von VxFS 4.1.........................................................................131
Einleitung..........................................................................................................................131
Steuern des inode-Cache...................................................................................................131
Steuern des Puffer-Cache..................................................................................................132
Fazit...................................................................................................................................133
C Installation von VxFS und VxVM..............................................................................................135
Installation von VxVM und VxFS durch Kaltinstallation................................................136
Konfiguration von LVM mit VxFS 4.1.........................................................................136
Konfiguration von LVM mit VxFS 5.0.........................................................................136
Konfiguration von VxVM 5.0 mit VxFS 5.0.................................................................136
Konfiguration von VxVM 4.1 mit VxFS 4.1............................................................136
Installation von VxVM und VxFS mit Update-UX...........................................................137
Aktualisierung von HP-UX 11i v2 mit OnlineJFS 4.1 auf HP-UX 11i v3 mit OnlineJFS
5.0.................................................................................................................................138
Aktualisierungen auf HP-UX 11i v3 mit VxVM 4.1....................................................139
D In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete................................141
Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3....141
Erforderliche Software......................................................................................................144
Empfohlene Software........................................................................................................146
Optionale Software...........................................................................................................151
6
Inhaltsverzeichnis
Stichwortverzeichnis...................................................................................................................155
Inhaltsverzeichnis
7
Abbildungsverzeichnis
3-1
5-1
6-1
6-2
6-3
6-4
6-5
6-6
6-7
8
Abhängigkeiten zwischen der Sicherheitssoftware während der Installation...........44
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3..............................................................................66
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3..................................................................................83
Anzeige „Overview“...................................................................................................89
Registerkarte „Source“................................................................................................90
Registerkarte „OE Selection“......................................................................................91
Registerkarte „SW-Selection“......................................................................................93
Analysedialog..............................................................................................................94
Inhalt der Protokolldatei.............................................................................................96
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1
2
3
1-1
2-1
2-2
2-3
2-4
3-1
3-2
3-3
3-4
3-5
4-1
5-1
5-2
6-1
6-2
6-3
6-4
A-1
D-1
D-2
D-3
D-4
Versionsgeschichte Details..........................................................................................11
Typographische Konventionen...................................................................................14
HP-UX 11i Releases.....................................................................................................14
Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3...........................................................20
Ursprüngliche Betriebsumgebungen auf Itanium Systemen.....................................24
Ursprüngliche Betriebsumgebungen auf PA Systemen..............................................25
Neue Betriebsumgebungen auf Itanium Systemen....................................................25
Neue Betriebsumgebungen auf PA Systemen............................................................26
Aktualisierungspfade von HP-UX 11i v2 auf HP-UX 11i v3......................................35
Vordefinierte Sicherheitskonfiguration.......................................................................40
Host-basierende Sicherheitseinstellungen von Sec10Host während der
Installation...................................................................................................................45
Zusätzliche Sec20MngDMZ-Sicherheitseinstellungen für die Installation.................48
Zusätzliche Sec30DMZ-Sicherheitseinstellungen für die Installation........................48
HP Licensing Services.................................................................................................62
Verschiedene Daten.....................................................................................................68
Netzwerkdaten............................................................................................................68
Tipps zur Aktualisierung............................................................................................84
Schritte zur Aktualisierung über die TUI...................................................................88
Während einer Aktualisierung erzeugte Protokolldateien........................................96
Update-UX Befehle......................................................................................................97
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung...................................110
Softwareproduktkategorien unter HP-UX 11i v3.....................................................141
Erforderliche Software..............................................................................................144
Empfohlene Software................................................................................................146
Optionale Software....................................................................................................151
9
10
Zu diesem Dokument
Diese Anleitung beschreibt die Installation von HP-UX 11i v3 (B.11.31) (auch
Kaltinstallation genannt) und die Aktualisierung von folgenden Pfaden:
•
HP-UX 11i v2 (B.11.23) PA-RISC auf HP-UX 11i v3 (B.11.31) PA-RISC
•
HP-UX 11i v2 (B.11.23) Intel Itanium® auf HP-UX 11i v3 (B.11.31) Intel Itanium®
Das Druckdatum und die Teilenummer beziehen sich auf die aktuelle Version des
Dokuments. Das Druckdatum ändert sich, wenn eine neue Ausgabe gedruckt wird.
Kleinere Änderungen können bei einem Nachdruck vorgenommen werden, ohne dass
das Druckdatum geändert wird. Die Teilenummer des Dokuments ändert sich, wenn
umfangreiche technische Änderungen aufgenommen werden. Zwischen den einzelnen
Ausgaben können Aktualisierungen des Dokuments vorgenommen werden, um Fehler
zu korrigieren oder Produktänderungen nachzuvollziehen.
Die neueste Version dieses Dokuments finden Sie online auf der HP Website „Technische
Dokumentation“:
http://docs.hp.com
Zielgruppe
Dieses Dokument richtet sich an Systemverwalter, die für die Installation, Konfiguration
und Verwaltung von HP-UX 11i v3 auf HP Integrity Servern und HP 9000 Servern
verantwortlich sind. Bei den Verwaltern werden ausreichende Kenntnisse zu
Betriebssystemkonzepten, Befehlen und Konfiguration vorausgesetzt.
Dieses Dokument wurde nicht als Tutorial konzipiert.
Versionsgeschichte
Es wird empfohlen, dass Sie den entsprechenden Support-Service für das Produkt
abonnieren, damit Sie die neuesten Ausgaben erhalten. Weitere Informationen erhalten
Sie von Ihrem HP Vertriebsbeauftragten.
Tabelle 1 Versionsgeschichte Details
Teilenummer des
Dokuments
Unterstützte Betriebssysteme
Unterstützte
Produktversionen
Veröffentlichungsdatum
5992-5800
HP-UX 11i v3
B.11.31
März 2009
5992-4170
HP-UX 11i v3
B.11.31
September 2008
5992-3369
HP-UX 11i v3
B.11.31
März 2008
5992-5746
HP-UX 11i v3
B.11.31
September 2007 (Ausgabe
2.2, nur Internet)
Zielgruppe
11
Tabelle 1 Versionsgeschichte Details (Fortsetzung)
Teilenummer des
Dokuments
Unterstützte Betriebssysteme
Unterstützte
Produktversionen
Veröffentlichungsdatum
5992-0694
HP-UX 11i v3
B.11.31
September 2007 (Ausgabe 2,
zurückgezogen)
5991-6465
HP-UX 11i v3
B.11.31
Februar 2007
Aufbau dieses Dokuments
Das Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v3 ist in Kapitel und
Anhänge unterteilt, die Informationen zum Installieren und Aktualisieren von HP-UX
11i v3 enthalten.
WICHTIG: Das mit dem Datenträger zu HP-UX 11i Version 3 gelieferte DVD-Booklet
Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung von HP-UX 11i v3 enthält aktuelle
Informationen zur Kaltinstallation und Aktualisierung, die zum Zeitpunkt der
Drucklegung dieses Handbuchs nicht zur Verfügung standen. Lesen Sie dieses Booklet,
bevor Sie mit der Installation fortfahren.
•
Kapitel 1: „Willkommen bei HP-UX 11i v3“ (Seite 19)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um sich mit dem Inhalt des Datenträger-Kits und
den Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3 (B.11.31) vertraut zu machen.
•
Kapitel 2: „Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung“ (Seite 23)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um sich über die Systemvoraussetzungen für eine
Kaltinstallation oder Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 zu informieren.
•
Kapitel 3: „Auswahl einer Installationsmethode“ (Seite 33)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um zu entscheiden, welche Installationsmethode
von HP-UX 11i v3 sich für Ihr System am Besten eignet.
•
Kapitel 4: „Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX
11i v3“ (Seite 51)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um mehr über die erforderlichen und empfohlenen
Aufgaben zur Vorbereitung Ihres Systems für HP-UX 11i v3 zu erfahren. Dieses
Kapitel enthält darüber hinaus auch Informationen zur erforderlichen, empfohlenen
und optionalen Software, die mit HP-UX 11i v3 installiert wird.
•
Kapitel 5: „Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern“ (Seite 65)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie die Kaltinstallation des
Betriebssystems HP-UX 11i v3 durchgeführt wird. Alternative Methoden für die
Kaltinstallation wie die Installation aus Depots oder aus idealen Modellbildern
werden ebenfalls erläutert.
12
•
Kapitel 6: „Aktualisieren auf HP-UX 11i v3“ (Seite 81)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um sich mit der Aktualisierung Ihres Systems auf
HP-UX 11i v3 mit update-ux vertraut zu machen.
•
Kapitel 7: „Installieren von HP Anwendungen und Patches“ (Seite 101)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie Anwendungen auf Ihrem
System aktualisieren, die nicht mit den Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3
installiert oder aktualisiert werden.
•
Kapitel 8: „Prüfen der Systeminstallation bzw. der Aktualisierung“ (Seite 107)
Verwenden Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie die Installation bzw.
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 überprüft wird.
•
Anhang A (Seite 109)
Verwenden Sie diesen Anhang, um sich über bekannte Probleme und die
erforderlichen Schritte zur Fehlerbehebung bei Installation und Aktualisierung
zu informieren.
•
Anhang B (Seite 131)
Verwenden Sie diesen Anhang, um sich über die Auswirkungen der zwei
einstellbaren VxFS Parameter vx_ninode und vxfs_bc_bufhwm auf die
Speichernutzung zu informieren sowie über die Richtlinien zum Definieren der
Parameter für Maschinen mit relativ wenig RAM.
•
Anhang C (Seite 135)
Verwenden Sie diesen Anhang, um sich über die Installation von Versionen von
VxFS und VxVM zu informieren.
•
Anhang D (Seite 141)
Verwenden Sie diesen Anhang, um sich über die neuen Betriebsumgebungen und
den Inhalt der Datenträger zu informieren.
Aufbau dieses Dokuments
13
Typographische Konventionen
In der folgenden Tabelle sind die typographischen Konventionen dieses Handbuchs
aufgeführt.
Tabelle 2 Typographische Konventionen
Schriftart
Verwendung
Beispiele
Kursivdruck
Neue Begriffe, Buchtitel, Hervorhebungen
oder Variablen, die von einem Wert oder
Namen ersetzt werden sollen.
Ignite-UX Reference
bootsys -R Release
Taste
Bezeichnung einer Taste auf der Tastatur.
Esc
Beachten Sie, dass Enter und Eingabetaste
die gleiche Taste bezeichnen.
Fettschrift
Die definierte Verwendung eines wichtigen Ideales Modellbild
Worts oder Ausdrucks.
Monospace
Computerausgabe, Inhalt von Dateien,
Verzeichnisse und Softwareelemente wie
Befehlsoptionen, Funktionsnamen und
Parameter.
Das DVD-Laufwerk ist unter /dev/
dsk/c0t0d0 angeschlossen.
ignite
Benutzereingabe Von Ihnen eingegebene Befehle oder Texte. bootsys -r
[]
Beinhalten Befehlsoptionen. Handelt es sich ls [ -a ]
um eine durch das Zeichen | getrennte Liste, mount [suid | nosuid ]
müssen Sie ein Element auswählen.
.
.
Dieses Zeichen ersetzt Teile umfangreicher .
Computerausgaben.
.
.
.
cfg "Golden System" {
Release-Namen und Release-Kennungen von HP-UX
Jedes HP-UX 11i Release hat einen Release-Namen und eine Release-Kennung. Der
Befehl uname(1) mit der Option -r gibt die Release-Kennung zurück. Tabelle 3 listet
die für HP-UX 11i verfügbaren Releases auf.
Tabelle 3 HP-UX 11i Releases
14
Release-Kennung
Release-Name
Unterstützte Prozessorarchitektur
B.11.11
HP-UX 11i v1
PA-RISC
B.11.23
HP-UX 11i v2
Intel® Itanium® und PA-RISC
B.11.31
HP-UX 11i v3
Intel® Itanium® und PA-RISC
Weiterführende Literatur
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die Dokumentation und weitere
Informationsquellen zu HP-UX 11i v3.
Informationsquellen zu HP-UX 11i v3
Die folgenden Informationsquellen enthalten Informationen zu HP-UX 11i v3:
•
HP-UX 11i v3 Instant Information DVD
Die Instant Information DVD enthält HP-UX Dokumentation zur Unterstützung
des Release.
•
Hilfeseiten (Manual Pages – manpages)
Bei Release HP-UX 11i v3 sind die sog. Hilfeseiten (manpages) über die HP-UX
Willkommensseite Ihres Systems, über die Instant Information DVD unter der
Überschrift HP-UX Reference, über die Verwendung des Befehls man und auf der
HP Website „Technische Dokumentation“ unter folgender Adresse verfügbar:
http://docs.hp.com
•
HP-UX Willkommensseite
Die HP-UX Willkommensseite Ihres HP-UX 11i v3 Systems enthält Verweise auf
Informationen zur Nutzung Ihres HP-UX Systems.
•
Release Notes
Die HP-UX 11i v3 Release Notes beschreiben, was im aktuellen Release gegenüber
dem vorigen HP-UX 11i v3 Release neu ist, sich geändert hat oder nicht mehr gilt.
Sie finden die Release Notes an folgenden Stellen:
— HP-UX Instant Information DVD. Siehe hierzu auch „Inhalt des
Datenträger-Kits“ (Seite 21).
— HP Website „Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com
Sie finden hier die Release Notes zu ursprünglichen Releases von HP-UX sowie
Release Notes zu verschiedenen individuellen Produkten.
•
Readme-Dokumente
README-Dokumente (Read Before Installing - RBI) sind Datenträger-Booklets,
die Informationen zum Installationsprozess enthalten, die möglicherweise nicht
im Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v3 enthalten sind. Für
jedes in diesem Release enthaltene Produkt kann ein README-Dokument
vorhanden sein, sodass möglicherweise mehrere README-Dokumente mitgeliefert
werden. Das Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung von HP-UX
11i v3 ist in Ihrem Datenträger-Kit enthalten.
Weiterführende Literatur
15
•
Informationsblätter zu HP-UX
Informationsblätter zum HP-UX 11i v3 Release stehen auf der HP Website
„Technische Dokumentation“ zur Verfügung:
http://docs.hp.com
Weitere Informationsblätter einschließlich einer Übersicht über HP-UX 11i v3
finden Sie in der HP-UX Information Library auf der HP Website unter:
http://h20338.www2.hp.com/hpux11i/cache/324537-0-0-0-121.html
Weitere Informationen zu HP-UX 11i v3 finden Sie auf der HP Website „Technische
Dokumentation“:
http://docs.hp.com
Weitere Dokumente in dieser Sammlung sind:
•
•
•
•
•
Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung
HP-UX Systemverwalterhandbuch:
Ignite-UX Administration Guide
Software Distributor Administration Guide
nPartition Administrator's Guide
Einige oder alle dieser Dokumente liegen auf der Instant Information DVD (englisch)
und in gedruckter Form vor.
Weitere HP Web-Ressourcen
Die folgenden Websites enthalten eine Vielzahl von Informationen zu HP-UX 11i v3:
•
HP Integrity Server-Familie:
http://www.hp.com/go/integrity
•
HP-UX 11i für Integrity Blade-Server:
http://www.hp.com/go/hpuxblade
•
HP-UX 11i v3 für HP Integrity und HP 9000 Server:
http://www.hp.com/go/hpux11iv3
•
HP 9000 Server-Familie:
http://www.hp.com/go/hp9000
•
HP Softwaredepot:
http://www.hp.com/go/softwaredepot
•
HP Software-Releases und Datenträger:
http://www.hp.com/softwarereleases/releases-media2/index.html
16
•
Dokumentation zu HP Apache-based Web Server:
http://www.hp.com/go/webserver
Nach der Installation von HP-UX 11i v3 ist die gesamte HP spezifische
Dokumentation im Verzeichnis /opt/hpws/apache/hpws_docs/ enthalten:
•
HP Formular für Rückmeldungen zu technischer Dokumentation:
http://docs.hp.com/de/feedback.html
•
Dokumentation zu HP-UX 11i v3 einschließlich Release Notes, Handbüchern und
Informationsblättern:
http://docs.hp.com
•
HP OpenView Produkthandbücher:
http://ovweb.external.hp.com/lpe/doc_serv/
•
Informationen zu HP-UX 11i v3:
http://forums.itrc.hp.com
http://www.hp.com
•
Produkte für hohe Verfügbarkeit:
http://docs.hp.com/hpux/ha
•
Informationen zu und Herunterladen von Ignite-UX:
http://docs.hp.com
•
HP Insight Power Manager:
http://www.hp.com/go/ipm
•
Neueste Werkzeuge zum Hardware-Support (Diagnose) einschließlich STM und
EMS Hardware Monitors:
http://docs.hp.com/hpux/diag
•
Internationale Informationen:
http://www.hp.com
Sollten Sie nicht automatisch weitergeleitet werden, wählen Sie ein Land oder eine
Region aus.
•
Lokalisierte Benutzeranleitungen:
http://docs.hp.com
Wählen Sie über das Navigationsmenü eine Sprache aus.
•
Partition Manager
http://docs.hp.com/en/PARMGR2/
Weiterführende Literatur
17
•
HP Systems Insight Manager:
http://www.hp.com/go/hpsim
•
Software Distributor:
http://www.docs.hp.com/en/SD/
•
HP-UX Software Assistant:
https://www.hp.com/go/swa
•
Systemverwaltung für HP-UX Systeme:
http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3 http://forums.itrc.hp.com
•
System-Firmware: http://www.docs.hp.com/en/hw.html#System%20Firmware
HP ist an Ihrer Meinung interessiert
HP ist an Ihrer Meinung zu diesem Dokument interessiert. Wir sind bemüht, Ihnen
eine Dokumentation zu bieten, die Ihren Anforderungen gerecht wird.
Bitte schicken Sie Ihre Kommentare und Anregungen an: http://docs.hp.com/de/
feedback.html
Geben Sie dabei den Namen des Dokuments, die Teilenummer des Herstellers sowie
Ihre Kommentare, Hinweise auf gefundene Fehler oder Vorschläge zur Verbesserung
dieses Dokuments an. Sie können auch angeben, was Ihnen an dem Dokument gefallen
hat, damit wir diesen Punkt auch in anderen Dokumenten berücksichtigen können.
18
1 Willkommen bei HP-UX 11i v3
In diesem Kapitel können Sie sich mit den Betriebsumgebungen (OEs) für HP-UX 11i
v3 (B.11.31) vertraut machen. Außerdem wird der Inhalt des Datenträger-Kits
beschrieben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Einführung in HP-UX 11i v3“ (Seite 19)
• „Ursprüngliche Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3“ (Seite 19)
• „Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3“ (Seite 20)
• „Inhalt des Datenträger-Kits“ (Seite 21)
Einführung in HP-UX 11i v3
HP-UX 11i v3 ist ein Betriebssystem mit Funktionalität für große Organisationen, das
die höchste Stufe an integrierter Virtualisierung und Automatisierung bietet. HP-UX
11i v3 vermindert die Komplexität dynamisch und verkürzt Implementierungszeiten
für einen maximalen Investitionsertrag.
Wichtigste Vorteile von HP-UX 11i v3: Leistungsverbesserungen, integrierter
Mehrpfadbetrieb, neue Sicherheits- und Verfügbarkeitsangebote, die höhere Flexibilität
bieten, mehrstufige Sicherheitsfunktionen und umfassenden Schutz, Unterstützung
der Hyper-Threading-Technologie (HT) mit Dynamic LCPU sowie Verwaltung mehrerer
Betriebssysteme über HP-UX und andere von HP unterstützte Betriebssysteme hinweg.
HP-UX 11i und Virtual Server Environment (VSE)-Lösungen beschleunigen die
Implementierungszeiten.
Ab dem Release vom März 2008 bietet HP neue Betriebsumgebungen für HP-UX 11i
v3 an. Betriebsumgebungen (OEs) sind getestete und integrierte Anwendungspakete,
die zusammen mit dem Betriebssystem eingesetzt werden können und die für die
Aufgaben Ihres Systems erforderliche Funktionalität bieten. Die neuen Betriebsumgebungen, die eine umfassendere Gruppe von Produkten enthalten, stehen nur für
HP-UX 11i v3 zur Verfügung. Kunden mit den Versionen 1 oder 2 von HP-UX 11i
können weiterhin die ursprüngliche Gruppe von Betriebsumgebungen bis zum Ende
der geplanten Vertriebsdauer erwerben. Ausführlichere Informationen zu den neuen
Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3 finden Sie unter www.hp.com.
Ursprüngliche Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3
Das Release vom März 2008 von HP-UX 11i v3 war das letzte vollständige
Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen (OEUR), das mit den folgenden
ursprünglichen Betriebsumgebungen für HP-UX 11i bereitgestellt wird.
•
•
Foundation OE
Enterprise OE
Einführung in HP-UX 11i v3
19
•
•
Mission Critical OE
Technical Computing OE
Obwohl der Vertrieb für HP-UX 11i v3 Datenträger der ursprünglichen Betriebsumgebungen (Release vom März 2008) am 30. Oktober 2008 eingestellt wird, können
die Kunden weiterhin Lizenzen für diese Produkte erwerben. Diese Lizenzen sind
zusammen mit den Datenträgern mit den Betriebsumgebungen für Version 1 und
Version 2 ebenfalls bis zum Ende der geplanten Vertriebsdauer für die ursprünglichen
Betriebsumgebungen verfügbar.
Informationen zur Umstellung, Unterstützung und Zuordnung der neuen Betriebsumgebungen von v3 finden Sie unter:
http://www.hp.com/go/tov3oes
Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3
Mit dem Release vom März 2009 bietet HP ein drittes Release neuer Betriebsumgebungen für Version 3 von HP-UX 11i. Diese neuen Betriebsumgebungen, die
unten beschrieben werden, bieten eine umfassendere Gruppe von Produkten und
bessere Auswahlmöglichkeiten als die ursprüngliche Gruppe der Betriebsumgebungen
für HP-UX 11i.
Eine Liste der Pakete in jeder Betriebsumgebung siehe Anhang D (Seite 141).
Tabelle 1-1 Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3
20
HP-UX 11i v3 OE
Beschreibung
Base OE (BOE)
Bietet integrierte HP-UX Funktionalität für kostenbewusste Kunden. Die BOE
enthält alle Anwendungen der Foundation OE und erweitert die Paketgruppe
durch stark nachgefragte Produkte wie PRM, APA und mathematische
Bibliotheken und Grafikanwendungen für technische Rechenanwendungen.
Diese Betriebsumgebung gehört zum Lieferumfang des Pakets HPUX11i-BOE
Virtual Server OE
(VSE-OE)
Für Kunden konzipiert, die ihre Ressourcen besser nutzen möchten oder
Konsolidierungsprojekte beginnen und die Virtualisierung für eine flexible
UNIX Umgebung brauchen. Die VSE-OE enthält alle Produkte, die auch in
der BOE (und in der ursprünglichen EOE) enthalten sind, und bietet zudem
zahlreiche andere Produkte wie z. B. die gesamte VSE Suite. Diese Betriebsumgebung gehört zum Lieferumfang des Pakets HPUX11i-VSE-OE
High Availability OE
(HA-OE)
Für Kunden, die eine hohe Verfügbarkeit für große geschäftskritische
Anwendungen brauchen. Diese Betriebsumgebung enthält alle Produkte, die
auch in der BOE (und in der ursprünglichen EOE) enthalten sind, sowie
Anwendungen wie HP Serviceguard und HA-Toolkits, die für das Betreiben
eines geschäftskritischen Servers erforderlich sind. Diese Betriebsumgebung
gehört zum Lieferumfang des Pakets HPUX11i-HA-OE
Willkommen bei HP-UX 11i v3
Tabelle 1-1 Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3 (Fortsetzung)
HP-UX 11i v3 OE
Beschreibung
Data Center OE
(DC-OE)
Für Kunden, die sowohl Flexibilität als auch hohe Verfügbarkeit benötigen,
bietet die Data Center OE eine Lösung für die geschäftskritische
Virtualisierung, bei der die Auswahl robuster Produkte in der VSE-OE und
HA-OE in einem integrierten und getesteten Paket kombiniert wurde. Diese
Betriebsumgebung enthält alle Produkte, die in der BOE, VSE-OE, HA-OE
(und in der ursprünglichen MCOE) enthalten waren, und gehört zum
Lieferumfang des Pakets HPUX11i-DC-OE.
Inhalt des Datenträger-Kits
Dieses Handbuch ist Teil des HP-UX 11i v3 Datenträger-Kits, das die folgenden DVDs
und Dokumente enthält:
•
•
•
•
HP-UX 11i v3 (B.11.31) DVD (2 DVDs) — Enthält das Betriebssystem (OS) HP-UX,
die Betriebsumgebungen (Operating Environments, OE), die erforderliche
Netzwerksoftware, Update-UX, Ignite-UX sowie Online-Diagnosewerkzeuge.
HP-UX 11i v3 (B.11.31) Applications DVD — Enthält Anwendungssoftware für
HP-UX.
HP-UX 11i v3 Instant Information DVD — Enthält Handbücher, Release Notes
und Informationsblätter zu HP-UX. Weitere Informationen finden Sie im
DVD-Booklet.
Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung von HP-UX 11i v3 —
Enthält topaktuelle Informationen zu HP-UX 11i v3. Lesen Sie dieses Booklet,
bevor Sie mit der Kaltinstallation bzw. dem Aktualisieren von HP-UX fortfahren.
Sie finden das Booklet auch auf der HP Website „Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com
•
HP-UX 11i Version 3 Release Notes — Beschreiben die neuen Leistungsmerkmale
und Funktionsänderungen für HP-UX 11i v3. Die Release Notes sind auch auf der
Instant Information DVD (Englisch) sowie auf der HP Website „Technische
Dokumentation“ verfügbar:
http://docs.hp.com
•
Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v3 (dieses Dokument)
— Beschreibt das Datenträger-Kit und enthält Anweisungen zur Kaltinstallation
oder Aktualisierung für das neueste Release von HP-UX. Dieses Handbuch ist in
Englisch auch auf der HP Website „Technische Dokumentation“ verfügbar:
http://docs.hp.com
•
Konfigurieren von HP-UX für verschiedene Sprachen — Dieses Handbuch ist in
lokalisierten Datenträger-Kits enthalten. Die englische Version dieses Handbuchs
Inhalt des Datenträger-Kits
21
befindet sich auf der Instant Information DVD und auf der HP Website „Technische
Dokumentation“:
http://docs.hp.com
•
VSE Management Software Version 4.1 Installation and Update Guide for HP-UX
— Anweisungen zur Installation von VSE Management Software und Beschreibung
der Schritte, die zum Konfigurieren des Pakets VSEMgmt nach der Installation von
der Betriebsumgebung erforderlich sind. Lesen Sie dieses Dokument, bevor Sie
das optionale Paket VSEMgmt in der Betriebsumgebung installieren. Eine lokalisierte
Version dieses Handbuchs ist ebenfalls auf der HP Website „Technische
Dokumentation“ unter folgender Adresse verfügbar:
http://docs.hp.com/de/T8671-90046/
Weitere Informationen über das Paket VSEMgmt in der Betriebsumgebung siehe
HP-UX 11i Version 3 March 2009 Release Notes (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3).
HINWEIS: Spätere Ergänzungen und Korrekturen der Dokumentation zur
VSE-Verwaltungssoftware finden Sie im Dokument VSE-Verwaltungssoftware Version
4.1: Release-Hinweise. Dieses Dokument ist ebenfalls auf der HP Website „Technische
Dokumentation“ unter folgender Adresse verfügbar:
http://docs.hp.com/de/T8671-90055/
•
HP Insight Dynamics — VSE and HP VSE Management Software 4.1 Getting
Started Guide — Bietet einen Überblick über HP Insight Dynamics — VSE für
HP ProLiant Systeme und die VSE-Verwaltungssoftware für HP Integrity-Systeme.
Eine lokalisierte Version dieses Handbuchs ist ebenfalls auf der HP Website
„Technische Dokumentation“ unter folgender Adresse verfügbar:
http://docs.hp.com/de/T8671-90037/
•
HP Insight Dynamics — VSE and HP VSE Management Software Version 4.1
Support Matrix — Beschreibt die Systemvoraussetzungen für HP Insight Dynamics
— VSE für HP ProLiant-Systeme und die VSE-Verwaltungssoftware für
HP Integrity-Systeme. Sie finden das Dokument auch auf der HP Website
„Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com/
22
Willkommen bei HP-UX 11i v3
2 Systemanforderungen für Kaltinstallation und
Aktualisierung
Dieses Kapitel hilft Ihnen, den aktuellen Status Ihres Systems vor der Kaltinstallation
von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 zu beurteilen.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Systemanforderungen“ (Seite 23)
• „Planen Ihres erforderlichen Plattenplatzes“ (Seite 27)
• „Unterstützte Systeme“ (Seite 28)
• „Unterstützte Netzwerktreiber, Massenspeichertreiber, E/A-Karten und
Speichergeräte“ (Seite 28)
• „Auffinden von Firmware-Informationen“ (Seite 30)
• „Identifizieren von Modell, Betriebssystem, Betriebsumgebung und Software“
(Seite 30)
• „Der nächste Schritt“ (Seite 32)
WICHTIG: Lesen Sie das DVD-Booklet Readme-Dokument für die Installation oder
Aktualisierung von HP-UX 11i v3. Es beschreibt topaktuelle Informationen, die zum
Zeitpunkt der Drucklegung dieses Dokuments noch nicht zur Verfügung standen.
Geschätzter Zeitaufwand für dieses Kapitel: Ca. 1 Stunde für den Vergleich der
Systemanforderungen in diesem Kapitel mit Ihrem System.
Systemanforderungen
Für eine Kaltinstallation von oder eine Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 benötigen Sie
Folgendes:
•
•
•
Ein unterstütztes System. Siehe „Unterstützte Systeme“ (Seite 28)
HP-UX 11i v3 OE- und Anwendungsdatenträger
Mindestens 1,5 GB Speicher
HINWEIS: Die minimale Speichermenge ist für die Ausführung der HP-UX 11i v3
Foundation OE (FOE) und minimaler Anwendungen gedacht. Für eine optimale
Systemleistung und optionale Software- und Anwendungskomponenten wird mehr
Speicher benötigt.
HINWEIS: Wenn auf Ihrem System die minimale Menge Speicher installiert ist, müssen
Sie ggf. die anpassbaren Parameter von VxFS manuell für optimale Leistung einstellen,
nachdem die Kaltinstallation von bzw. die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 erfolgt ist.
Weitere Informationen zu diesen anpassbaren Parametern finden Sie in Anhang B
(Seite 131).
Systemanforderungen
23
Voraussetzungen zur System-Firmware
Sorgen Sie dafür, dass die mit dem System gelieferte Firmware die minimalen
Firmware-Systemanforderungen für das aktuellste Release von HP-UX 11i v3 (B.11.31)
erfüllt. HP empfiehlt dringend eine Überprüfung der Matrix zur
Mindest-Systemfirmware für HP-UX 11i v3 (B.11.31) Systeme auf der HP Website
„Technische Dokumentation“:
http://www.docs.hp.com/en/hw.html#System%20Firmware
Siehe auch „Auffinden von Firmware-Informationen“ (Seite 30).
Anforderungen hinsichtlich des Plattenplatzes für eine Kaltinstallation
Die Tabellen unten zeigen die Größe des zugeordneten Speicherplatzes für die
angegebenen Partitionen während einer standardmäßigen Kaltinstallation für die
verschiedenen Betriebsumgebungen. In den Tabellen unten handelt es sich um die
Ergebnisse nach Eingabe des Befehls bdf( 1M); Ihre Ergebnisse variieren möglicherweise,
wenn Sie den Befehl du( 1) verwenden. Darüber hinaus handelt es sich bei den
Gesamtwerten um gerundete Werte.
Tabelle 2-1 Ursprüngliche Betriebsumgebungen auf Itanium Systemen
24
Partition
FOE
EOE
/
1 GB (29% belegt) 1 GB (30% belegt) 1 GB (29% belegt) 1 GB (29% belegt)
/stand
1,75 GB (11%
belegt)
1,75 GB (11%
belegt)
1,75 GB (10%
belegt)
1,75 GB (10%
belegt)
/var
8,5 GB (7%
belegt)
8,5 GB (7%
belegt)
4,5 GB (16%
belegt)
4,5 GB (13%
belegt)
/usr
4,4 GB (63%
belegt)
4,4 GB (63%
belegt)
4,4 GB (63%
belegt)
4,3 GB (63%
belegt)
/tmp
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4% belegt) 0,5 GB (4% belegt)
/opt
6,8 GB (56%
belegt)
7,1 GB (57%
belegt)
7,2 GB (57%
belegt)
7,8 GB (59%
belegt)
/home
112 MB (5%
belegt)
112 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
/swap
1 GB
1 GB
1 GB
1 GB
Itanium EFI Boot
500 MB
500 MB
500 MB
500 MB
Itanium HP Service
400 MB
400 MB
400 MB
400 MB
Itanium gesamt
25 GB
25 GB
21 GB
22 GB
Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung
MCOE
TCOE
Tabelle 2-2 Ursprüngliche Betriebsumgebungen auf PA Systemen
Partition
FOE
EOE
MCOE
TCOE
/
1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt)
/stand
1,6 GB (4%
belegt)
1,6 GB (4%
belegt)
1,6 GB (4% belegt) 1,6 GB (4% belegt)
/var
8,5 GB (5%
belegt)
8,5 GB (5%
belegt)
4,5 GB (12%
belegt)
/usr
3 GB (66% belegt) 3 GB (66% belegt) 3,1 GB (66%
belegt)
/tmp
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4% belegt) 0,5 GB (4% belegt)
/opt
4,5 GB (64%
belegt)
4,75 GB (64%
belegt)
4,7 GB (64%
belegt)
5,1 GB (65%
belegt)
/home
112 MB (5%
belegt)
112 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
/swap
1 GB
1 GB
1 GB
1 GB
PA-RISC Boot
100 MB
100 MB
100 MB
100 MB
PA-RISC gesamt
20,3 GB
21 GB
17 GB
17 GB
4,5 GB (10%
belegt)
3 GB (66% belegt)
Tabelle 2-3 Neue Betriebsumgebungen auf Itanium Systemen
Partition
BOE
DC-OE
HA-OE
VSE-OE
/
1 GB (29% belegt) 1 GB (30% belegt) 1 GB (30% belegt) 1 GB (30% belegt)
/stand
1,75 GB (11%
belegt)
1,75 GB (10%
belegt)
1,75 GB (10%
belegt)
1,75 GB (11%
belegt)
/var
8,5 GB (7%
belegt)
4,5 GB (16%
belegt)
4,5 GB (16%
belegt)
8,5 GB (7% belegt)
/usr
4,3 GB (63%
belegt)
4,4 GB (63%
belegt)
4,5 GB (63%
belegt)
4,3 GB (63%
belegt)
/tmp
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4% belegt) 0,5 GB (4% belegt)
/opt
7 GB (56% belegt) 7,3 GB (58%
belegt)
7,3 GB (57%
belegt)
7,4 GB (57%
belegt)
/home
112 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
112 MB (5%
belegt)
/swap
1 GB
1 GB
1 GB
1 GB
Itanium EFI Boot
500 MB
500 MB
500 MB
500 MB
Systemanforderungen
25
Tabelle 2-3 Neue Betriebsumgebungen auf Itanium Systemen (Fortsetzung)
Partition
BOE
DC-OE
HA-OE
VSE-OE
Itanium HP Service
400 MB
400 MB
400 MB
400 MB
Itanium gesamt
25 GB
21,5 GB
21,5 GB
25,4 GB
Tabelle 2-4 Neue Betriebsumgebungen auf PA Systemen
Partition
BOE
DC-OE
HA-OE
VSE-OE
/
1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt) 1 GB (32% belegt)
/stand
1,6 GB (4%
belegt)
1,6 GB (4%
belegt)
1,6 GB (4% belegt) 1,6 GB (4% belegt)
/var
8,5 GB (5%
belegt)
4,5 GB (12%
belegt)
4,5 GB (12%
belegt)
8,5 GB (5% belegt)
/usr
3 GB (66% belegt) 3,2 GB (66%
belegt)
3,2 GB (66%
belegt)
3 GB (66% belegt)
/tmp
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4%
belegt)
0,5 GB (4% belegt) 0,5 GB (4% belegt)
/opt
4,5 GB (64%
belegt)
4,7 GB (64%
belegt)
4,7 GB (64%
belegt)
4,7 GB (64%
belegt)
/home
112 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
104 MB (5%
belegt)
112 MB (5%
belegt)
/swap
1 GB
1 GB
1 GB
1 GB
PA-RISC Boot
100 MB
100 MB
100 MB
100 MB
PA-RISC gesamt
20,3 GB
16,7 GB
16,7 GB
20,5 GB
HINWEIS: Während der Installation zeigt Ignite-UX (auf der
Dateisystem-Registerkarte) einen höheren Prozentsatz für die Plattenspeicherbelegung
als in den Tabellen oben ausgewiesen. Die von Ignite-UX erzwungenen Minimalwerte
sorgen dafür, dass die Kaltinstallation erfolgreich beendet wird, ohne dass ein
Dateisystem komplett voll läuft. Diese Unterschiede existieren bei allen Versionen von
Ignite-UX.
Anforderungen hinsichtlich des Plattenplatzes für eine Aktualisierung
Damit die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 erfolgreich verläuft, müssen Sie
sicherstellen, dass den Dateipartitionen zumindest so viel Plattenplatz zugeordnet ist
wie in den Tabellen oben angegeben, und dass für jede Partition (am wichtigsten bei
/usr,/opt und /var) mindestens 10 - 20% freier Plattenplatz für steigenden
Speicherbedarf zur Verfügung steht.
26
Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung
Zuordnung von Plattenplatz für Dateipartitionen
Je nach Zweck Ihres Systems müssen Sie vor der Kaltinstallation von bzw. der
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 entscheiden, wie viel Plattenplatz Sie für die jeweiligen
Dateipartitionen benötigen. Wenn Sie beispielsweise Anwendungen anderer Hersteller
installieren wollen, müssen Sie die Größe der Partition /opt entsprechend der Größe
der Anwendungen anpassen. Je nachdem, wie viel Plattenplatz zur Verfügung steht,
können Sie die Partitionsgröße auf Ihre Anforderungen abstimmen. Informationen
über das Ändern von Dateisystemen siehe HP-UX Systemverwalterhandbuch auf der
HP Website „Technische Dokumentation“: http://docs.hp.com
ACHTUNG: Wenn die Standardgröße für die Partition /stand in Ihrer Umgebung
nicht ausreichend ist, vergrößern Sie die Partition /stand nicht mit dem Befehl
lvextend, da es dann vorkommen kann, dass das System nicht mehr gestartet werden
kann. Erstellen Sie stattdessen mit einem DRD-Klon (Dynamic Root Disk) eine inaktive
Kopie des Systems, auf dem /stand erweitert werden kann, oder erstellen Sie mit der
entsprechenden Wiederherstellungsfunktion von Ignite-UX ein
Wiederherstellungsabbild und ändern Sie die Partition /stand.
Informationen zur Verwendung eines DRD-Klons zum Erweitern von /stand auf
einem über LVM verwalteten System finden Sie in „Using the DRD Toolset to Extend
the /stand File System in an LVM Environment“ (http://docs.hp.com/en/5992-1913/
5992-1913.pdf). Weitere Informationen zu DRD sind auf der DRD-Website verfügbar:
http://docs.hp.com/en/DRD/.
Sie können einen Systemstart von einem Ignite-UX Wiederherstellungsabbild ausführen
und die Größe von /stand ändern, wenn Sie das System wiederherstellen.
Informationen zur Erstellung eines Wiederherstellungsabbilds finden Sie im Ignite-UX
Administration Guide for HP-UX 11i auf der Ignite-UX Website: http://docs.hp.com/en/
IUX/.
Planen Ihres erforderlichen Plattenplatzes
Dieser Abschnitt enthält Tipps und Informationen, die Ihnen helfen, Ihre
Plattenanforderungen für HP-UX 11i v3 zu ermitteln. Wenn Sie mehr Plattenplatz
benötigen, müssen Sie die erforderliche Ausstattung bestellen und die Installation
planen, nachdem Ihr aktuelles System gesichert wurde.
•
•
Notieren Sie den Hardwarepfad zum DVD-Laufwerk.
Entwickeln Sie einen klaren Konfigurationsplan, der folgende Angaben enthält:
— Dateisystemgrößen
— Größe des Auslagerungsbereichs (Swap)
— Speicherabzugsgerät
— Platten- und Dateisystemparameter
— Spiegelungsinformationen
Planen Ihres erforderlichen Plattenplatzes
27
•
•
Wenn andere Anwendungsprogramme als die in einer Betriebsumgebung von
HP-UX 11i v3 mitgelieferten installiert werden sollen, beachten Sie die
Größenempfehlungen des Anbieters.
Ziehen Sie bei der Planung des Plattenplatzes folgende Handbücher zu Rate:
— HP-UX Systemverwalterhandbuch — Dieses Dokument besteht aus fünf Bänden
und ist auf der HP Website „Technische Dokumentation“ unter folgender
Adresse zu finden:
http://docs.hp.com
— Disk and File Management Tasks on HP-UX — Prentice-Hall Hewlett-Packard
Professional Books, 1997.
Unterstützte Systeme
Eine Liste der HP Integrity und HP 9000 Systeme, die von diesem Release von HP-UX
11i v3 vollständig unterstützt werden, finden Sie in der Matrix zur Unterstützung von
HP Servern auf der folgenden Website:
www.hp.com/go/hpuxservermatrix
HINWEIS: HP-UX 11i v3 wird auf Workstations nicht unterstützt. HP empfiehlt
Benutzern von PA-RISC Workstations die Verwendung von HP-UX 11i v1 und
Benutzern von Itanium®-basierenden Workstations die Verwendung von HP-UX 11i
v2. Zusätzliche Informationen zu HP Workstations finden Sie auf der folgenden Website:
http://hp.com/go/workstations.
Zusätzliche Hardwaredokumentation finden Sie auf der folgenden Website:
•
Enterprise Server, Workstations und Systemhardware:
http://www.docs.hp.com/en/hw.html
Zusätzliche Informationen zu HP Servern finden Sie auf den folgenden Websites:
•
•
•
HP BladeSystem: http://www.hp.com/go/blades
HP Integrity Server-Familie: http://www.hp.com/go/integrity
HP 9000 Server-Familie: http://www.hp.com/go/hp9000
Unterstützte Netzwerktreiber, Massenspeichertreiber, E/A-Karten und
Speichergeräte
Vor der Installation von HP-UX 11i v3 muss sichergestellt sein, dass die Treiber,
E/A-Karten und Speichergeräte auf Ihrem System unterstützt werden.
Sie können mit dem Skript msv2v3check überprüfen, ob die Treiber,
Massenspeicher-E/A-Karten und Massenspeichergeräte, die auf Ihrem System installiert
sind, von HP-UX 11i v3 unterstützt werden. Dieses Skript informiert Sie, ob nicht
28
Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung
unterstützte Treiber, Massenspeicher-E/A-Karten und Massenspeichergeräte auf dem
System gefunden werden.
Das Skript überprüft auch, welche minimalen Firmware-Versionen für diese Karten
oder Geräte auf Ihrem System erforderlich sind, damit sie unter HP-UX 11i v3
ordnungsgemäß laufen. Sie können das Skript msv2v3check vom HP Softwaredepot
unter folgender Adresse abrufen:
http://www.hp.com/go/softwaredepot
Eine Liste der unterstützten und nicht unterstützten HP-UX E/A-Karten und
Massenspeichergeräte siehe HP-UX Supported I/O Cards Matrix und HP-UX Supported
Mass Storage Devices Matrix auf der HP Website „Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com
Weitere Informationen zum Skript msv2v3check siehe Informationsblatt HP-UX 11i
v2 to 11i v3 Mass Storage Stack Update Guide unter folgender Adresse:
http://docs.hp.com/en/netsys.html#Storage%20Area%20Management
Kompatibilität von HP StorageWorks mit HP-UX 11i v3
Informationen zum aktuellen Status und zu empfohlenen Firmware-Versionen für
StorageWorks-Komponenten, die von HP-UX 11i v3 unterstützt werden, finden Sie im
Abschnitt „HP-UX 11i v3 and HP StorageWorks Compatibility“ (Kompatibilität von
HP-UX 11i v3 und HP StorageWorks) des Dokuments unter folgender Adresse:
http://h18006.www1.hp.com/storage/hpuxconnectivitymatrix.html
Kompatibilität von Produkten anderer Anbieter (nicht HP) mit HP-UX 11i v3
Eine aktuelle Liste mit Speichergeräten anderer Anbieter, die unter Leitung von HP auf
ihre Interoperabilität geprüft wurden und sich für die Verwendung mit HP-UX 11i v3
qualifiziert haben, finden Sie auf der folgenden Webseite:
http://www.hp.com/products1/serverconnectivity/mass_storage_devices.html
WARNUNG! Wenn Speichergeräte eines anderen Herstellers als HP an das HP-UX
11i v3 System angeschlossen werden sollen, wird empfohlen, sich an diesen Hersteller
zu wenden, um die Kompatibilität mit HP-UX 11i v3 zu ermitteln. Von diesem erhalten
Sie Informationen über die Voraussetzungen und Beschränkungen beim Einsatz unter
HP-UX 11i v3.
Unterstützte Netzwerktreiber, Massenspeichertreiber, E/A-Karten und Speichergeräte
29
Auffinden von Firmware-Informationen
HP empfiehlt die Anmeldung bei „Subscriber’s Choice“, damit Sie automatisch
E-Mail-Nachrichten zu den neuesten Firmware-Aktualisierungen erhalten. Stellen Sie
sicher, dass Sie alle Ihre Produkte registrieren, damit Sie die zugehörigen Nachrichten
zu den Firmware-Aktualisierungen erhalten.
Die neuesten Firmware-Aktualisierungen für HP-UX 11i finden Sie außerdem auf der
Webseite „Business Support Center“ unter der Adresse http://www.hp.com/go/
bizsupport. Die Webseite des „IT Resource Center“ (ITRC) unter der Adresse http://
itrc.hp.com bietet außerdem einen Link zum „Business Support Center“.
Die Firmware-Systemdateien, Installationsanweisungen und Release-Hinweise mit
detaillierten Informationen zur Firmware-Version erhalten Sie, indem Sie Download
Drivers and Software und Software unter der folgenden Adresse auswählen: http://
www.hp.com/go/bizsupport.
Diese Webseite stellt eine Datenbank für verschiedene Produkte bereit. Alternativ
können Sie dem Link Server folgen, um für Ihr spezielles Server-Produkt die aktuelle
Firmware auszuwählen und herunterzuladen.
Lesen Sie unbedingt die Release Notes zur Firmware, um eine erfolgreiche
Aktualisierung sicherzustellen. Im Allgemeinen empfiehlt HP vor der Installation von
bzw. der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 eine Aktualisierung auf die neueste
verfügbare Firmware.
Eine Matrix der System-Firmware für E/A-Adapter mit HP-UX 11i v3 Startunterstützung
sowie die minimalen Firmware-Systemanforderungen für HP-UX 11i v3 finden Sie in
den Dokumenten unter http://docs.hp.com/en/hw.html#System%20Firmware.
Identifizieren von Modell, Betriebssystem, Betriebsumgebung und Software
Bevor Sie eine Kaltinstallation von oder eine Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 ausführen,
müssen Sie das Modell des Systems und andere Informationen ermitteln.
Identifizieren des Modells
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Modellnummer Ihres Systems zu ermitteln:
model
Lesen Sie den Abschnitt „Unterstützte Systeme“ (Seite 28), um sicherzustellen, dass
Ihr System HP-UX 11i v3 unterstützt.
Für Itanium-basierende Systeme können Sie das Modell identifizieren durch
Verwendung der EFI-Oberfläche (Extensible Firmware Interface): unterbrechen Sie
den automatischen Startprozess im Boot Manager, rufen Sie die EFI-Shell auf und
verwenden Sie den Befehl info sys:
Shell> info sys
Daraufhin werden Informationen zum Modell angezeigt. Beispiel:
30
Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung
SYSTEM INFORMATION
Product Name: server rx2600
Serial Number: sg20220034
UUID: FFFFFFFF-FFFF-FFFF-FFFF-FFFFFFFFFFFF
Identifizieren des Betriebssystems
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Betriebssystemversion zu ermitteln, die
auf Ihrem System aktiv ist:
uname -r
Ist auf einem System HP-UX 11i installiert, können Sie die betreffende Version
(Release-ID) mit folgendem Befehl ermitteln:
/usr/sbin/swlist -l bundle | fgrep HPUX11i-OE
Das Paket HPUX11i-OE gibt die aktuelle Versionsnummer an. Diese Nummer wird
sowohl in der Versionsnummer des Pakets als auch im Beschreibungstext angegeben.
Identifizieren der Betriebsumgebung
Mit dem Befehl swlist können Sie ermitteln, welche Betriebsumgebung derzeit auf
Ihrem System installiert ist. Beispiel:
/usr/sbin/swlist -l bundle HPUX11i-*
Die Ausgabe dieses Befehls enthält eine Zeile, die die installierte Betriebsumgebung
angibt. Beispiel:
HPUX11i-OE B.11.31 HP-UX 11i Base Operating Environment
Identifizieren der installierten Software
Verwenden Sie den Befehl swlist, um zu ermitteln, welche Softwareprodukte auf
einem System oder Datenträger vorhanden sind. Geben Sie beispielsweise Folgendes
ein, um die Versionsnummer und die Beschreibung der auf dem System installierten
Software anzuzeigen:
/usr/sbin/swlist
Geben Sie Folgendes ein, um alle Produkte und deren Versionen auf einer bei /dvdrom
eingehängten DVD anzuzeigen:
/usr/sbin/swlist -s /dvdrom
Für ein Inhaltsverzeichnis und Produktdetails geben Sie folgenden Befehl ein:
/usr/sbin/swlist -dvl product -a readme @ /dvdrom
Der Befehl swlist umfasst zahlreiche Optionen zum Erweitern oder Einengen der
Liste über spezifische Attribute. Schlagen Sie hierzu in der Hilfeseite swlist(1M) oder
im Software Distributor Administration Guide auf der HP Website „Technische
Dokumentation“ nach:
http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html
Identifizieren von Modell, Betriebssystem, Betriebsumgebung und Software
31
Der nächste Schritt
Fahren Sie mit Kapitel 3: „Auswahl einer Installationsmethode“ (Seite 33) fort.
32
Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung
3 Auswahl einer Installationsmethode
In diesem Kapitel finden Sie Informationen und Fallstudien, anhand derer Sie
entscheiden können, mit welcher Methode Sie HP-UX 11i v3 auf Ihrem System am
besten installieren.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Kaltinstallation von HP-UX 11i v3“ (Seite 33)
• „Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3“ (Seite 34)
• „Auswählen der Methode“ (Seite 35)
• „Massenspeicherstapel für HP-UX 11i v3“ (Seite 38)
• „Überlegungen zur Sicherheit“ (Seite 40)
• „Online-Diagnosewerkzeuge“ (Seite 49)
• „Offline-Diagnosewerkzeuge“ (Seite 50)
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
HINWEIS: Wenn ein neues System mit der Option „Instant Ignition“ (auch „werkseitig
integriert“ genannt) bestellt wurde, wurde die hier beschriebene Kaltinstallation bereits
vorgenommen. Überspringen Sie in diesem Fall dieses Kapitel, und fahren Sie mit dem
Installieren von Anwendungen in Kapitel 7: „Installieren von HP Anwendungen und
Patches“ (Seite 101) fort.
WICHTIG: Das Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung von HP-UX 11i
v3 (DVD-Booklet) enthält Informationen zu Situationen, die möglicherweise für Ihr
System zutreffen, aber hier nicht erläutert werden.
Kaltinstallation bedeutet, dass die Systemsoftware auf einem neuen (nicht installierten)
oder einem vorhandenen System installiert wird. Dabei wird die Root-Volumengruppe
komplett neu erstellt, das vorhandene Betriebssystem und die Daten auf diesem
Volumen werden gelöscht und das neue Betriebssystem sowie die angegebene Software
und die angegebenen Daten werden installiert.
Sie haben zur Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 auf einem unterstützten System zwei
verschiedene Methoden zur Auswahl: 1) Direktinstallation vom DVD-Datenträger; 2)
Erstellen von Depots auf Servern mit SD-UX oder Ignite-UX und Installation über das
Netzwerk.
Ein Vorteil der Kaltinstallation besteht darin, dass unterstützte Software ohne Rücksicht
auf bereits installierte Software auf dem System oder ohne Bereinigung alter Software
installiert werden kann.
Unterstützte Versionen von HP-UX, die als Ignite-UX Server konfiguriert werden
können, sind HP-UX 11i v1, HP-UX 11i v2 und HP-UX 11i v3. Ignite-UX Server, die
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
33
auf einem dieser HP-UX Systeme installiert wurden, können für die Kaltinstallation
von HP-UX 11i v3 konfiguriert werden.
Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3
Aktualisierung bedeutet, dass mit update-ux das Betriebssystem und die
Anwendungssoftware von einem Datenträger oder einem Netzwerk-Quelldepot selektiv
überschrieben werden kann.
Ein Vorteil einer Aktualisierung besteht darin, dass die Benutzerdaten, Konfigurationen
und Anwendungen beibehalten werden.
Es kann von HP-UX 11i v2 (B.11.23) auf HP-UX 11i v3 aktualisiert werden. Eine direkte
Aktualisierung von einem anderen Release auf HP-UX 11i v3 wird nicht unterstützt.
HINWEIS: Die Aktualisierung von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v3 wird nicht
unterstützt. Sie müssen zuerst eine Aktualisierung auf eine HP-UX 11i v2 Betriebsumgebung ausführen. Informationen über die Aktualisierung von HP-UX 11i v1 auf
HP-UX 11i v2 siehe Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v2.
Anmerkungen zu Aktualisierungspfaden
•
•
•
Sie können nicht zu einer Betriebsumgebung niedrigerer Ebene wechseln.
Unterstützte Aktualisierungspfade siehe Tabelle 3-1 (Seite 35).
Sie können keine Aktualisierungen zwischen Server-Betriebsumgebungen und
technischen Betriebsumgebungen durchführen.
Aktualisierungen von einem Release von HP-UX auf ein anderes, früher
freigegebenes Release von HP-UX werden nicht unterstützt. Die Aktualisierung
von HP-UX 11i v2 vom Juni 2007 auf HP-UX 11i v3 vom Februar 2007 wird z. B.
nicht unterstützt. Dies könnte zu Inkompatibilitäten im System und zu
unvorhersehbaren Ergebnissen führen. Wenn Sie versuchen, eine Aktualisierung
auf eine ältere Version von HP-UX auszuführen, stoppt der Aktualisierungsprozess,
ohne Änderungen am System vorzunehmen, und die folgende Fehlermeldung
wird angezeigt:
ERROR: You are attempting to update from your release of HP-UX to a version of HP-UX that
was released earlier in time. This is not supported. The update process has stopped
without making any changes to your system. Please see the 'Supported Update Paths'
section of the HP-UX 11i v3 Installation and Update Guide for more information.
Unterstützte Aktualisierungspfade
Tabelle 3-1 stellt die unterstützten Aktualisierungspfade von HP-UX 11i v2 auf HP-UX
11i v3 und von den ursprünglichen Betriebsumgebungen auf die neuen Betriebsumgebungen dar.
34
Auswahl einer Installationsmethode
Tabelle 3-1 Aktualisierungspfade von HP-UX 11i v2 auf HP-UX 11i v3
OS/OE
HP-UX 11i v3 BOE
HP-UX 11i v2 FOE
HP-UX 11i v3
HA-OE
x
x
HP-UX 11i v2 EOE
HP-UX 11i v3
VSE-OE
HP-UX 11i v3
DC-OE
x
x
x
x
HP-UX 11i v2 MCOE
x
HP-UX 11i v2 TCOE
x
HP-UX 11i v3 FOE
x
x
HP-UX 11i v3 EOE
x
x
x
x
HP-UX 11i v3 MCOE
x
HP-UX 11i v3 TCOE
x
HP-UX 11i v3 BOE
x
HP-UX 11i v3 HA-OE
HP-UX 11i v3 VSE-OE
HP-UX 11i v3 DC-OE
x
x
x
x
x
x
x
x
Auswählen der Methode
Nachdem Sie Ihr System überprüft und ggf. weitere erforderliche Hardware bestellt
haben, müssen Sie entscheiden, ob Sie auf Ihrem System eine Kaltinstallation von oder
eine Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 durchführen möchten.
Wann ist eine Kaltinstallation empfehlenswert?
ACHTUNG: Die Kaltinstallation löscht vor der Installation die gesamte Software vom
Root-Volumen. Wenn Sie vorhandene Software behalten wollen, sichern Sie diese vor
der Migration oder aktualisieren Sie das Betriebssystem. Bei der Kaltinstallation mit
Ignite-UX wird alles auf dem Zielvolumen überschrieben.
Sie können in folgenden Fällen eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 ausführen, statt
auf dieses Betriebssystem zu aktualisieren:
•
•
•
•
Sie haben ein neues System.
Sie verwalten mehrere Systeme mit ähnlichen Betriebssystemkonfigurationen.
Der Plattenplatz muss neu konfiguriert werden. Siehe „Planen Ihres erforderlichen
Plattenplatzes“ (Seite 27).
Ihre Systeme sind mit einer klaren Trennung des Betriebssystems von den
Benutzer-, Anwendungs- und Datendateien strukturiert.
Auswählen der Methode
35
•
•
Durch das Überschreiben des Root-Datenträgers (/) auf einem vorhandenen System
gehen keine Anwendungen oder Daten verloren.
Ihre Systemkonfiguration wird nicht als unterstützter Aktualisierungspfad
aufgeführt. Siehe „Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3“ (Seite 34).
Sie können eine Kaltinstallation von jeder unterstützten Konfiguration aus ausführen.
Siehe „Unterstützte Systeme“ (Seite 28).
Bei dem in diesem Handbuch beschriebenen Prozess wird eine Kaltinstallation auf
einem einzigen System von einem lokalen Datenträger aus durchgeführt. Wenn Sie
viele Systeme gleichzeitig installieren wollen, verwenden Sie einen Ignite-UX Server.
Zusätzliche Informationen über Ignite-UX und neuere Versionen sind unter folgender
Adresse verfügbar: http://docs.hp.com/en/IUX/
Weitere Informationen zur Vorbereitung Ihres Systems für die Kaltinstallation finden
Sie in Kapitel 4: „Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf
HP-UX 11i v3“ (Seite 51); lesen Sie anschließend die Informationen zur Kaltinstallation
mit Ignite-UX in Kapitel 5: „Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern“
(Seite 65).
Wann ist eine Aktualisierung empfehlenswert?
Sie können in folgenden Fällen eine Aktualisierung statt einer Kaltinstallation von
HP-UX 11i v3 vornehmen:
•
•
•
•
Sie führen eine Aktualisierung von einem System mit einer unterstützten Version
von HP-UX 11i v2 oder HP-UX 11i v3 durch. Ausführliche Informationen hierzu
finden Sie in „Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3“ (Seite 34).
Sie möchten keine Anwendungen und Daten auf Ihrem Root-Datenträger
wiederherstellen müssen. Daher möchten Sie keine nicht zum Betriebssystem
gehörigen Dateien überschreiben, was bei einer Kaltinstallation von HP-UX 11i
v3 der Fall wäre.
Jedes System hat eine einzigartige Konfiguration.
Der aktuelle Plattenplatz reicht für HP-UX 11i v3 aus. Siehe „Planen Ihres
erforderlichen Plattenplatzes“ (Seite 27).
Sie haben zur Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 auf einem unterstützen System zwei
verschiedene Methoden zur Auswahl: 1) Verwendung der update-ux
Terminal-Benutzeroberfläche; 2) Verwendung der update-ux
Befehlszeilen-Benutzeroberfläche.
Ein Vorteil einer Aktualisierung besteht darin, dass die Benutzerdaten, Konfigurationen
und Anwendungen beibehalten werden. Die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 ist auf
unterstützte Pfade beschränkt, die in „Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX
11i v3“ (Seite 34) aufgeführt sind.
Weitere Informationen zum Vorbereiten Ihres Systems auf eine Aktualisierung auf
HP-UX 11i v3 finden Sie in Kapitel 4: „Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der
36
Auswahl einer Installationsmethode
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3“ (Seite 51). Der Aktualisierungsprozess wird in
Kapitel 6: „Aktualisieren auf HP-UX 11i v3“ (Seite 81) beschrieben.
Zu verwendende Softwarequelle
Sie können die Kaltinstallation oder Aktualisierung Ihrer Systeme mit Hilfe von
Datenträgern, durch Kopieren des Inhalts von Datenträgern in Netzwerkdepots oder
durch Erstellen eines idealen Modellbilds des gewünschten Systems durchführen, um
zahlreiche ähnliche Systeme zu installieren. Bei dem in diesem Handbuch beschriebenen
Prozess werden eine Kaltinstallation und eine Aktualisierung auf einem einzigen
System von einem lokalen Datenträger aus durchgeführt.
•
Sie führen eine Kaltinstallation oder Aktualisierung jeweils auf einem System
durch – Starten Sie die Kaltinstallation oder Aktualisierung direkt von den DVDs
im Datenträger-Kit für HP-UX 11i v3:
— HP-UX 11i v3 OE-Datenträger – Starten und installieren Sie ein neues System
oder aktualisieren Sie ein vorhandenes System.
— Anwendungs-Datenträger für HP-UX – Installieren Sie Anwendungen, die
nicht zusammen mit der Betriebsumgebung installiert wurden, oder installieren
Sie eine neuere Version einer OE-Anwendung.
•
Sie wollen eine Kaltinstallation oder Aktualisierung auf zahlreichen Systemen
in Ihrem Unternehmen durchführen – Sie können Ihre Softwarequellen in einem
Netzwerkdepot konsolidieren:
— Netzwerkdepot – Verwenden Sie die Befehle von Software Distributor (SD),
um Depots mit dem Betriebssystem, der Betriebsumgebung und anderen
Softwarepaketen zu erstellen. Starten Sie anschließend mit Ignite-UX oder
update-ux die Installation oder Aktualisierung aus diesen Depots. Hilfe für
diese Vorgehensweise finden Sie auf der Hilfeseite des Befehls swcopy(1M)
sowie im Software Distributor Administration Guide (http://docs.hp.com/en/SD/
index.html) und im Ignite-UX Administration Guide (http://docs.hp.com/en/
oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
•
Sie wollen zahlreiche ähnliche Systeme in Ihrem Unternehmen erstellen – Mit
einem Ignite-UX Server können Sie eine Softwarequelle einrichten, die schneller
als ein SD-Depot ist:
— Ideales Modellbild – Erstellen Sie ein ideales Modellbild, von dem aus die
Kaltinstallation durchgeführt werden soll. Ein ideales Modellbild ist eine
Momentaufnahme einer bekannten, funktionierenden Systeminstallation und
Konfiguration zur Verwendung bei der Installation anderer Clients. Der kopierte
(Ausgangs-)Client wird als ideales Modellbild bezeichnet. Dieses
Installationsabbild kann das Betriebssystem, die Betriebsumgebung, weitere
Anwendungen und evtl. erforderliche Patches enthalten. Sobald das Archiv
auf dem Ignite-UX Server oder auf einem anderen System vorbereitet ist, ist
die Kaltinstallation auf jedem Client-System eine einfache Operation, die nur
einen Durchgang erfordert. Sie müssen jeden Client nur einmal neu starten.
Auswählen der Methode
37
Weitere Informationen über ideale Modellbilder siehe Ignite-UX Administration
Guide (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Verwalten eines Netzwerkdepots mit Patch-Paketen
Sie müssen die aktualisierten Ignite-UX und Update-UX Werkzeuge des
OE-Aktualisierungs-Release vom September 2007 (oder einer späteren Version)
verwenden, um Patches und HP-UX 11i v3 Patch-Pakete korrekt zu installieren.
HP unterstützt folgende Kaltinstallations- oder Aktualisierungsvorgänge mit einem
Netzwerkdepot, das HP-UX Patches oder Patch-Pakete enthält.
Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 mit einem Netzwerkdepot ausführen
wollen, erstellen Sie dieses mit einem beliebigen HP-UX 11i v3 Release und kopieren
Sie dann die gewünschten Patch-Pakete in das Depot. Führen Sie die Kaltinstallation
von HP-UX 11i v3 mit Ignite-UX Version C.7.3 (oder einer späteren Version) aus. Rufen
Sie die aktuellste Ignite-UX Version von der IUX Download-Seite ab: http://docs.hp.com/
en/IUX/download.html
Um eine Aktualisierung auf das aktuellste Release von HP-UX 11i v3 auszuführen,
beginnen Sie mit den gewünschten HP-UX 11i v3 OE-Paketen des Release vom
September 2007 (oder einer späteren Version), um das Depot zu erstellen, und kopieren
Sie dann die gewünschten Patch-Pakete in das Depot. Aktualisierungen eines
Netzwerkdepots mit den HP-UX 11i v3 OE-Paketen vom Februar 2007 und den 11i v3
Patch-Paketen vom Release von September 2007 oder späteren Versionen werden
wegen bekannter Probleme mit dem Anfangs-Release der 11.31 HP-UX
Softwareverwaltungswerkzeuge (die mit den OE-Paketen vom Februar 2007 installiert
werden) nicht unterstützt.
Massenspeicherstapel für HP-UX 11i v3
Unter HP-UX 11i v3 wird eine neue Darstellung von Massenspeichergeräten, die
Agile-Ansicht, eingeführt. In der Agile-Ansicht werden Plattengeräte und
Bandlaufwerke durch das eigentliche Objekt, nicht durch einen Hardwarepfad zum
Objekt, dargestellt. Zusätzlich können Pfade zum Gerät sich dynamisch ändern und
mehrere Pfade zu einem einzelnen Gerät können transparent als einzelner virtualisierter
Pfad behandelt werden, wobei die E/A über diese mehrere Pfade verteilt ist.
Dies Darstellung erhöht die Zuverlässigkeit, Anpassbarkeit, Leistung und Skalierbarkeit
des Massenspeicherstapels, ohne dass Bedienereingriffe erforderlich sind.
Hardwarepfade bei HP-UX 11i v3
Bei HP-UX 11i v3 gibt es drei verschiedene Typen von Pfaden zu einem Gerät:
traditioneller Hardwarepfad, lunpath-Hardwarepfad und LUN-Hardwarepfad. Alle
drei sind numerische Zeichenfolgen von Hardwarekomponenten, wobei jede Zahl
normalerweise die Position einer Hardwarekomponente auf dem Pfad zum Gerät
darstellt. Diese Pfade werden nachfolgend beschrieben.
38
Auswahl einer Installationsmethode
•
Traditioneller Hardwarepfad
Der traditionelle Hardwarepfad ist das in Releases vor HP-UX 11i v3 verwendete
Format und erscheint in der traditionellen Ansicht. Er besteht aus einer Reihe von
durch „/“ voneinander getrennten Bus-Nexus-Adressen, die zum Host-Bus-Adapter
(HBA) führen; nach dem HBA werden weitere Adresselemente durch „.“
voneinander getrennt.
•
lunpath-Hardwarepfad
Das lunpath-Format ermöglicht die Verwendung von mehr Zielen und LUNs als
traditionelle Hardwarepfade und wird in der Agile-Ansicht ausgegeben. Es gleicht
formatmäßig bis zum HBA einem traditionellen Hardwarepfad (und stellt
denselben Pfad zur LUN dar). Nach dem HBA werden zusätzliche Elemente in
Hexadezimalformat ausgegeben.
•
LUN-Hardwarepfad
Das LUN-Format ist ein virtualisierter Pfad, der alle lunpath-Pfade zu einer einzigen
LUN darstellt. Es wird in der Agile-Ansicht ausgegeben. Statt einer Reihe von
Bus-Nexus-Addressen, die zum HBA führen, enthält der Pfad einen virtuellen
Bus-Nexus (als virtueller Root-Knoten bezeichnet) mit der Adresse 64000.
„64000/0xfa00/0x22“ ist ein Beispiel eines LUN-Hardwarepfads.
Gerätespezialdateien (DSFs, Device Special Files) unter HP-UX 11i v3
Ähnlich wie bei den Hardwarepfaden gibt es zwei Typen von DSFs für Massenspeicher:
Traditionelle DSFs und permanente DSFs. Beide können unabhängig voneinander zum
Zugriff auf ein bestimmtes Massenspeichergerät verwendet werden und auf einem
System zusammen existieren. Diese DSFs werden nachfolgend beschrieben.
•
•
Traditionelle Gerätespezialdateien waren in Releases vor HP-UX 11i v3 der einzige
Typ von Massenspeicher-DSF, daher werden sie mit der traditionellen Ansicht in
Verbindung gebracht. Sie sind fest mit einem bestimmten physischen Hardwarepfad oder lunpath-Pfad verbunden und unterstützen keine Agile-Adressierung.
Jeder lunpath-Pfad benötigt eine andere DSF, daher sind für eine LUN mit
mehreren Pfaden auch mehrere DSFs, eine für jeden lunpath-Pfad, erforderlich.
Eine permanente Gerätespezialdatei wird mit einem LUN-Hardwarepfad in
Verbindung gebracht und in der Agile-Ansicht gesehen. Da sie auf dem
LUN-Hardwarepfad basiert statt auf dem lunpath-Pfad, unterstützt sie transparent
Agile-Adressierung und Mehrpfadbetrieb. Wie LUN-Hardwarepfade bleibt die
Zuordnung der Gerätespezialdatei zum Gerät bei Neustarts erhalten, nicht jedoch
unbedingt bei Neuinstallationen.
Gerätedateien: Installieren und aktualisieren
Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 durchführen, werden traditionelle
und permanente DSFs automatisch erstellt. Standardmäßig werden beim
Gerätespezialdateien (DSFs, Device Special Files) unter HP-UX 11i v3
39
Installationsvorgang Systemgeräte wie Systemstart-, Root-, Auslagerungs- und
Speicherabzuggeräte so konfiguriert, dass sie permanente DSFs verwenden. Dies
bedeutet, dass Konfigurationsdateien wie /etc/fstab, /etc/lvmtab Verweise auf
permanente DSFs enthalten.
Wenn Sie eine Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf 11i v3 durchführen, bleiben
vorhandene traditionelle DSFs erhalten und permanente DSFs werden erstellt.
Zusätzlich sind traditionelle DSFs vollkommen rückwärtskompatibel und werden
durch permanente DSFs auf demselben Server nicht beeinträchtigt. Auf ein Gerät kann
gleichzeitig durch traditionelle und permanente DSFs zugegriffen werden. Weitere
Informationen über den neuen Massenspeicherstapel finden Sie im Informationsblatt
The Next Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 unter:
http://docs.hp.com/en/MassStorageStack/The_Next_Generation_Mass_Storage_Stack.pdf
Überlegungen zur Sicherheit
HP-UX Bastille (HPUXBastille) ist als empfohlene Software auf dem Betriebsumgebungsdatenträger enthalten und kann mit Ignite-UX oder Update-UX installiert
und ausgeführt werden (siehe „Vordefinierte Sicherheitsstufen“ (Seite 40)).
HP-UX Bastille ist ein Werkzeug zur Absicherung und Sperrung und erhöht die
Sicherheit des Betriebssystems HP-UX. Es stellt eine angepasste Sperrung (Lockdown)
auf Systembasis mit Funktionen ähnlich wie bei Bastion Host und anderen Prüflisten
zur Absicherung und Sperrung zur Verfügung.
HINWEIS: Weitere Informationen über HP-UX Bastille siehe HP-UX 11i v3 Release
Notes und HP-UX Systemverwalterhandbuch.
Vordefinierte Sicherheitsstufen
Während der Kaltinstallation oder Aktualisierung können Sie eine der in Tabelle 3-2
aufgeführten Sicherheitsstufen auswählen, wobei jede Stufe eine höhere Sicherheit
bietet.
Tabelle 3-2 Vordefinierte Sicherheitskonfiguration
40
Sicherheitsstufe
Konfigurationsdateiname 1
Beschreibung
Sec00Tools 2
Nicht relevant
Die Sicherheitsinfrastruktur während der Installation; keine
Sicherheitsänderungen.
Sec10Host 3
HOST.config
Host-basierende Sperre: Voraktivierung der Firewall, einige
allgemeine Services mit Klartext sind ausgeschaltet,
ausgenommen Telnet und FTP.
Auswahl einer Installationsmethode
Tabelle 3-2 Vordefinierte Sicherheitskonfiguration (Fortsetzung)
Sicherheitsstufe
Konfigurationsdateiname 1
Beschreibung
Sec20MngDMZ 3 MANDMZ.config
Sperrung bei gleichzeitiger Sicherheitsverwaltung: IPFilter
Firewall blockiert eingehende Verbindungen außer allgemeinen,
relativ sicheren Verwaltungsprotokollen.
Sec30DMZ 3
Netzwerk-DMZ-Sperre: IPFilter blockiert alle eingehenden
Verbindungen außer HP-UX Secure Shell.
1
2
3
DMZ.config
Konfigurationsdateien werden in /etc/opt/sec_mgmt/bastille/configs/defaults installiert
Sec00Tools wird standardmäßig installiert.
Sec10Host, Sec20MngDMZ und Sec30DMZ sind auswählbar.
HINWEIS: Bei Auswahl der Sicherheitsstufe Sec30DMZ oder MngDMZ begrenzt IPFilter
eingehende Netzwerkverbindungen. Weitere Informationen zum Hinzufügen von
Anschlüssen für eingehende Daten zu Ihrer Datei /etc/opt/ipf.customerrules
finden Sie im Handbuch HP-UX IPFilter Administrator's Guide (ab Version A.03.05.09)
und im HP-UX Systemverwalterhandbuch.
Auswahl der Sicherheitsstufen während der Installation
Während der Installation können Sie Ihre Sicherheitsstufen konfigurieren, wenn Sie
vom Dialogfeld „Ignite-UX Graphical User Interface Installation and Configuration“
auf die Registerkarte System gehen. Die Registerkarte „System“ ermöglicht das
Konfigurieren für Ihr System gültiger Informationen wie Sicherheitsstufen, Host-Name,
IP-Adresse, Root-Kennwort und Zeitzone.
HP empfiehlt die Verwendung der Registerkarte System zur einfachen Auswahl der
für Ihre Installation geeigneten Sicherheitsstufe wie nachfolgend beschrieben.
1.
Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Wenn Sie die grafische Benutzeroberfläche von Ignite-UX verwenden, gehen
Sie vom Dialogfeld „Ignite-UX Installation and Configuration“ aus zur
Registerkarte System und wählen Sie Security Choices aus.
• Wenn Sie Install HP-UX Wizard von Ignite verwenden, gehen Sie zur Anzeige
Additional Software und wählen Sie „Security Choices“.
Die vier Sicherheitsstufen werden angezeigt. Sec00Tools ist standardmäßig
ausgewählt.
2.
3.
Wählen Sie die für Ihre Installation geeignete Sicherheitsstufe. Siehe hierzu auch
„Vordefinierte Sicherheitsstufen“ (Seite 40).
Wählen Sie OK aus.
Überlegungen zur Sicherheit
41
Serviceguard-Konfiguration (nach der Installation) zur Verwendung mit Sicherheitsstufen
HINWEIS: Ausführliche Informationen über das Konfigurieren von Bastille mit
Serviceguard siehe die entsprechende Version von HP Serviceguard Release Notes unter
http://www.docs.hp.com/en/ha.html#Serviceguard.
Konfigurieren von Sec20MngDMZ oder Sec30DMZ zur Verwendung mit Serviceguard
Serviceguard verwendet dynamische Anschlüsse. Damit der Betrieb möglich ist, muss
der Anschlussbereich für mögliche Sicherheitsziele geöffnet werden. Das Öffnen des
Anschlussbereichs ist nicht mit den Sicherheitszielen von Sec20MngDMZ
(MANDMZ.config) und Sec30DMZ (DMZ.config) vereinbar, da mehrere Services
(einschließlich rpc-artiger Anwendungen) möglicherweise denselben Anschlussbereich
überwachen. Die Firewall bietet jedoch weiterhin Sicherheitsfunktionen, die dem
Sicherheitsimplementierungsmodell von Serviceguard entsprechen, wie dies im
Dokument Securing Serviceguard unter folgender Adresse beschrieben wird:
http://docs.hp.com/
Bevor Sie den Anschlussbereich von Serviceguard öffnen, müssen Sie die erforderlichen
IPFilter-SG-Regeln kennen, die im HP-UX IPFilter Administrator's Guide (Version
A.03.05.09 und später) unter folgender Adresse dokumentiert sind:
http://docs.hp.com/en/B9901-90031
Serviceguard benötigt einen zusätzlichen Service, identd. Aktivieren Sie diesen, indem
Sie die im Folgenden beschriebenen Schritte ausführen.
1.
Bearbeiten Sie die Konfigurationsdatei /etc/opt/sec_mgmt/bastille/config
von HP-UX Bastille, indem Sie die Antwort auf folgende Frage ändern:
Should Bastille ensure inetd's ident service does not run on
this system?
2.
Ändern Sie die Antwort wie folgt von „Y“ in „N“:
SecureInetd.deactivate_ident="N"
3.
4.
42
Wenden Sie die Änderungen der Konfigurationsdatei an. Sie können Ihre
Systemkonfiguration manuell oder mit HP-UX Bastille ändern. Bei der ersten
Methode sind weniger Schritte für Systeme erforderlich, die nach dem
Konfigurieren des Systems mit dem Werkzeug Bastille manuell konfiguriert
wurden. Bei der zweiten Methode sind weniger Schritte für Systeme erforderlich,
die nach dem Konfigurieren des Systems mit Bastille nicht manuell konfiguriert
wurden.
Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
Auswahl einer Installationsmethode
•
Manuelle Aktualisierung der Systemkonfiguration: Bearbeiten Sie die Datei
/etc/inetd.conf, indem Sie die Kennzeichnung als Kommentar in der
folgenden Zeile aufheben (das Zeichen # entfernen):
#auth stream tcp6 wait bin /usr/lbin/identd identd
Erzwingen Sie mit der Ausführung des folgenden Befehls:ein erneutes Einlesen
der Konfiguration durch inetd:
# inetd -c
•
Aktualisierung der Konfiguration mit HP-UX Bastille: Kehren Sie zur vorigen
HP-UX Bastille Konfiguration zurück, und wenden Sie anschließend die neue
HP-UX Bastille Konfiguration an.
# bastille -r
# bastille -b
Konfigurieren von HP-UX Bastille Sec10Host
Informationen zur Konfiguration von HP-UX Bastille Sec10Host finden Sie im Dokument
Securing Serviceguard unter folgender Adresse:
http://docs.hp.com/
ACHTUNG: Beachten Sie bei der Rückkehr zur vor der Verwendung von HP-UX
Bastille gültigen Konfiguration die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
• Änderungen der Sicherheitskonfiguration werden vorübergehend aufgehoben.
• Weitere manuelle Konfigurationsänderungen oder die Installation zusätzlicher
Software nach der ersten Ausführung von HP-UX Bastille können dazu führen,
dass für HP-UX Bastille ein manuelles Kombinieren der
Konfigurationseinstellungen erforderlich ist.
• Weitere Angaben über die erforderlichen Interaktionen finden Sie im Abschnitt
über Bastille im HP-UX Systemverwalterhandbuch oder in Bastille selbst.
Abhängigkeiten der Sicherheitsauswahl
Die Sicherheitsstufe Sec00Tools wird standardmäßig auf Ihrem System installiert.
Obwohl Sec00Tools während der Kaltinstallation oder Aktualisierung keine
Sicherheitsänderungen implementiert, stellt es sicher, dass die erforderliche Software
(siehe Abbildung 3-1) installiert wird. Die Sicherheitsstufe Sec00Tools enthält die
vorgenerierten Konfigurationsdateien, mit denen Sie eine Sicherheitsstufe aufbauen
oder die Sie als Vorlage zum Erstellen einer individuellen Sicherheitskonfiguration
verwenden können. Die Sicherheitsstufe Sec00Tools stellt außerdem sicher, dass die
für diese Sicherheitsstufen erforderliche Software zur Verfügung steht.
Alternativ dazu können Sie Ihr System während der Kaltinstallation oder Aktualisierung
mit Hilfe einer der folgenden Sicherheitsstufen sperren:
Überlegungen zur Sicherheit
43
•
•
•
Sec10Host
Sec20MngDMZ
Sec30DMZ
Sec10Host, Sec20MngDMZ und Sec30DMZ hängen ab von Sec00Tools.
Abbildung 3-1 Abhängigkeiten zwischen der Sicherheitssoftware während der Installation
Sec10Host
Sec20MngDMZ
Sec30DMZ
Diese standardmäßig installierte
Sicherheitsstufe wendet während der
Kaltinstallation oder Aktualisierung
keine Sicherheitsfunktionen an.
Sec00Tools
IPFilter
Software
Assistant
(SWA)
OpenSSL
HP-UX
Bastille
Diese auswählbaren Sicherheitsstufen
sperren Ihr System während der
Kaltinstallation oder der Aktualisierung.
Sie sind davon abhängig, dass mit
Hilfe von Sec00Tools die erforderliche
Software zum Schutz des Systems
installiert wird.
HP-UX
Secure
Shell
perl
Die standardmäßig installierte
Sicherheitsstufe Sec00Tools ist
erforderlich, um die Sicherheit Ihres
Systems während der Kaltinstallation
bzw. Aktualisierung oder zu einem
späteren Zeitpunkt zu garantieren.
Auswählbare Sicherheitsstufen
Standardmäßig installierte Sicherheitsstufen
Gesicherte Services und Protokolle
Jede Sicherheitsstufe steigert die Sicherheit, indem verschiedene Protokolle und Services
gesperrt werden. HP-UX Bastille bestimmt anhand verschiedener Fragen, welche
Services und Protokolle gesichert werden sollen. Wenn Sie mit einer der
Sicherheitsstufen arbeiten, wird ein Standardsicherheitsprofil angewendet, das den
Sperrprozess vereinfacht.
In den folgenden Tabellen sind die Services und Protokolle aufgelistet, auf die sich die
jeweiligen Sicherheitsstufen (siehe Tabelle 3-2 (Seite 40)) auswirken, wenn Sie eine
Sicherheitsstufe während der Kaltinstallation oder der Aktualisierung anwenden.
•
•
44
Tabelle 3-3 (Seite 45) listet die Sicherheitseinstellungen für Sec10Host auf. Diese
Einstellungen sind auch für Sec20MngDMZ und Sec30DMZ gültig.
Tabelle 3-4 (Seite 48) listet die mit Sec20MngDMZ angewendeten
Sicherheitseinstellungen auf, die zusätzlich zu den Einstellungen in Tabelle 3-3
verwendet werden.
Auswahl einer Installationsmethode
•
Tabelle 3-5 (Seite 48) listet die mit Sec30DMZ angewendeten
Sicherheitseinstellungen auf, die zusätzlich zu den Einstellungen in Tabelle 3-3 und
Tabelle 3-4 verwendet werden.
WICHTIG: Lesen Sie diese Tabellen sorgfältig. Einige der Sperrservices und Protokolle
werden möglicherweise von anderen Anwendungen verwendet und haben
möglicherweise negative Auswirkungen auf die Funktionalität dieser Anwendungen.
HP Systems Insight Manager und Partition Manager sind beispielsweise bei der
Kommunikation zwischen Hosts von WBEM abhängig; Sec30DMZ blockiert alle
eingehenden WBEM-Verbindungen über IPFilter. Die lokale und ausgehende
Kommunikation wird jedoch nicht blockiert. Darüber hinaus verarbeiten manche
Installationsskripts von anderen Herstellern eventuell den von den Sicherheitsstufen
eingestellten konservativeren umask-Wert 027 nicht korrekt.
Sie können die während der Kaltinstallation oder Aktualisierung konfigurierten
Sicherheitseinstellungen ändern, indem Sie HP-UX Bastille nach dem Installieren oder
Aktualisieren Ihres Systems ausführen. Weitere Informationen zur Verwendung von
HP-UX Bastille finden Sie im HP-UX Systemverwalterhandbuch oder im HP-UX Bastille
User’s Guide auf Ihrem System: /opt/sec_mgmt/bastille/docs/user_guide.txt
Tabelle 3-3 Host-basierende Sicherheitseinstellungen von Sec10Host während der
Installation1
Kategorie
Aktionen
Anmeldenamen und
Kennwörter
Anmeldung zurückweisen, sofern kein Heimverzeichnis vorhanden ist
Anmeldungen ohne Root-Zugriffsrechte ablehnen, wenn Datei /etc/
nologin vorhanden ist
Standardpfad für den Befehl su einstellen
Root-Anmeldungen über Netzwerk-tty nicht akzeptieren
Verschlüsselte Kennwörter verdecken
Anmeldungen von ftpd-Systemkonten nicht akzeptieren
X-Anmeldungen von einem fernen System nicht akzeptieren
Beschränkung der Verwendung von at auf Verwaltungskonten
Deaktivieren des Anmeldezugriffs auf die Systemkonten
Sperren der lokalen Konten ohne Kennwort
Beschränken der Berechtigungen für das Heimverzeichnis
Entfernen des Punkts aus dem Root-Pfad
Löschen der allgemeinen Schreibberechtigung für Punktdateien eines
lokalen Benutzerkontos
Löschen von shosts, .rhosts und .netrc aus den lokalen
Benutzerkonten
Festlegen von mesg n für alle Benutzer
Deakivieren der lokalen grafischen Anmeldung
Überlegungen zur Sicherheit
45
Tabelle 3-3 Host-basierende Sicherheitseinstellungen von Sec10Host während der
Installation (Fortsetzung)
46
Kategorie
Aktionen
Dateisystem, Netzwerk
und Systemkern
ndd-Einstellungen ändern2,3
Zugriff von fernen Systemen auf swlist begrenzen
Standardwert für umask einstellen
Kernbasierenden Stapelausführungsschutz aktivieren
Alle seriellen Anschlüsse außer der Konsole deaktivieren
Dateien, die nicht im Besitz irgendeines Benutzers sind, dem Benutzer bin
zuweisen
Herstellung von Kompatibilität mit TCP ISN RFC 1948
Deaktivieren des Benutzers „nobody“ in ONC Secure RPC
Daemon-Prozesse
ptydaemon deaktivieren
pwgrd deaktivieren
rbootd deaktivieren
CIFS-Server deaktivieren
CIFS-Client deaktivieren
NFS-Client-Daemon-Prozesse deaktivieren
NFS-Server deaktivieren
NIS-Client-Programme deaktivieren
NIS-Server-Programme deaktivieren
NIS+-Server-Programme deaktivieren
SNMPD deaktivieren
inetd-Services
bootp deaktivieren
Die integrierten Services von inetd deaktivieren
CDE-Helper-Services deaktivieren
finger deaktivieren
ident deaktivieren
klogin und kshell deaktivieren
ntalk deaktivieren
Services für login, shell und exec deaktivieren
swat deaktivieren
printer deaktivieren
recserv deaktivieren
tftp deaktivieren
time deaktivieren
uucp deaktivieren
rquotad deaktivieren
Netzwerkkommunikation von Event Monitoring Services (EMS)
deaktivieren
Protokollieren für alle inetd-Verbindungen aktivieren
sendmail
sendmail über cron ausführen, um Warteschlange zu verarbeiten
Daemon-Modus von sendmail stoppen
Befehle vrfy und expn deaktivieren
Auswahl einer Installationsmethode
Tabelle 3-3 Host-basierende Sicherheitseinstellungen von Sec10Host während der
Installation (Fortsetzung)
Kategorie
Aktionen
Weitere Einstellungen
HP Apache 2.x Web-Server deaktivieren4
cron-Job zum Ausführen von Software Assistant konfigurieren2
Es muss dafür gesorgt werden, dass auf crontab-Dateien nur durch den
Root-Benutzer zugegriffen werden kann
Beschränkung der Verwendung von cron auf Verwaltungskonten
Konfigurieren des Daemon-Prozesses für HP-UX Secure Shell auf allgemein
akzeptierte Standardwerte
1
2
3
Die hier aufgelisteten Sicherheitseinstellungen gelten auch für Sec20MngDMZ und Sec30DMZ
Möglicherweise müssen manuelle Aktionen zum Abschließen der Konfiguration durchgeführt werden.
Informationen über weitere Arbeiten nach der Installation oder Aktualisierung siehe /etc/opt/
sec_mgmt/bastille/TODO.txt.
Die folgenden ndd-Änderungen werden vorgenommen:
ip_forward_directed_broadcasts=0
ip_forward_src_routed=0
ip_forwarding=0
ip_ire_gw_probe=0
ip_pmtu_strategy=1
ip_respond_to_echo_broadcast= 0
ip_send_redirects= 0
ip_send_source_quench=0
tcp_conn_request_max=4096
tcp_syn_rcvd_max=1000
arp_cleanup_interval= 60000
ip_respond_to_timestamp= 0
ip_respond_to_timestamp_broadcast= 0
tcp_isn_passphrase= <set>
4
Einstellungen werden nur angewendet, wenn die Software installiert ist
Überlegungen zur Sicherheit
47
Tabelle 3-4 Zusätzliche Sec20MngDMZ-Sicherheitseinstellungen für die Installation1
Kategorie
Aktionen
inetd-Services
Umfasst alle deaktivierten inetd-Services aus Tabelle 3-3 und:
ftp deaktivieren
telnet deaktivieren
syslog-Daemonen auf lokale Verbindungen beschränken
IPFilter-Konfiguration 2
Eingehende DNS-Anfrageverbindungen blockieren
Eingehende HIDS-Verwaltungsverbindungen blockieren3,4
IPFilter konfigurieren, um ausgehenden Datenverkehr und das Blockieren
eingehenden Datenverkehrs mit eingestellten IP-Optionen und sonstigen
Datenverkehrs zuzulassen außer für HP-UX Secure Shell, HIDS Agent,
WBEM, Web-Admin und Web-Admin-Autostart5, ICMP-Echo.
Weitere Einstellungen
Drucken deaktivieren
1
2
3
4
5
Wendet alle Sicherheitskonfigurationseinstellungen in Tabelle 3-3 an
Zusätzliche IPFilter-Regeln können über eine benutzerdefinierte Regeldatei in /etc/opt/sec_mgmt/
bastille/ipf.customrules angewendet werden
HP-UX Host IDS ist ein auswählbares Softwarepaket und nur für kommerzielle Server verfügbar
Einstellungen werden nur angewendet, wenn die Software installiert ist
Möglicherweise müssen manuelle Aktionen zum Abschließen der Konfiguration durchgeführt werden.
Informationen über weitere Arbeiten nach der Installation oder Aktualisierung siehe /var/opt/
sec_mgmt/bastille/TODO.txt.
Tabelle 3-5 Zusätzliche Sec30DMZ-Sicherheitseinstellungen für die Installation1
Kategorie
Aktionen
IPFilter-Konfiguration 2
Enthält alle IPFilter-Einstellungen in Tabelle 3-4 und macht Folgendes:
Eingehende HIDS-Agent-Verbindungen blockieren3,4
Eingehende WBEM-Verbindungen blockieren5
Eingehende Web-Admin-Verbindungen blockieren
Eingehende Web-Admin-Autostart-Verbindungen blockieren
Sämtlichen Datenverkehr außer HP-UX Secure Shell blockieren
ICMP-Echo blockieren
1
2
3
4
5
48
Wendet alle Sicherheitskonfigurationseinstellungen in Tabelle 3-3 und Tabelle 3-4 an
Zusätzliche IPFilter-Regeln können über eine benutzerdefinierte Regeldatei in /etc/opt/sec_mgmt/
bastille/ipf.customrules angewendet werden
Einstellungen werden nur angewendet, wenn die Software installiert ist
HP-UX Host IDS ist ein auswählbares Softwarepaket und nur für kommerzielle Server verfügbar
WBEM ist für verschiedene HP Verwaltungsanwendungen erforderlich, einschließlich HP Systems
Insight Manager und Partition Manager.
Auswahl einer Installationsmethode
Online-Diagnosewerkzeuge
Die Diagnosesoftware, die immer mit HP-UX 11i v3 installiert wird, besteht aus zwei
Produktpaketen:
• OnlineDiag (Online-Diagnosewerkzeuge)
• SysFaultMgmt (System Fault Management [SFM])
Diese Pakete enthalten zahlreiche Werkzeuge, die Ihnen für die Prüfung,
Fehlerbehebung und Überwachung bei PA-RISC und Itanium-basierender
Systemhardware nützlich sind. Hierzu zählen Prozessoren, Speicher, Netzteile,
Ventilatoren, Schnittstellenkarten und Massenspeichergeräte. Ausführliche
Informationen finden Sie in folgenden Dokumenten unter http://docs.hp.com/en/
diag.html:
•
•
Online Diagnostics (EMS and STM) Administrator's Guide
Administrator's and User's Guide for SFM
ACHTUNG: Wenn das Paket OnlineDiag und/oder das Paket SysFaultMgmt
entfernt wird, funktionieren Produkte mit Abhängigkeiten von den
Diagnosewerkzeugen nicht mehr korrekt. Wenn das Paket OnlineDiag oder
SysFaultMgmt nicht installiert ist, werden Schutzmechanismen für einige
Hardwareausfälle entfernt, die Fehlerdiagnose und -behebung ist dann viel schwieriger.
Die Pakete OnlineDiag und SysFaultMgmt sind bei allen HP-UX 11i Betriebsumgebungen immer installiert.
Ab dem Release vom März 2008 von HP-UX 11i v3 ist SFM bei einer erfolgreichen
Aktualisierung der Betriebsumgebung das Standardüberwachungssystem für die
wichtigen Hardwarekomponenten. Bestimmte EMS Hardware Monitors (im Paket
OnlineDiag) werden durch SFMIndicationProvider ersetzt und beendet, sobald
eine Betriebssystemaktualisierung gestartet wird. Nach dem erfolgreichen Abschluss
der Aktualisierung der Betriebsumgebung ist SFM das Standardüberwachungssystem.
Das im Paket OnlineDiag enthaltene Produkt STM wird jedoch neu gestartet und
funktioniert weiterhin ordnungsgemäß.
Sie können jedoch weiterhin alle Ereignisse von den übrigen EMS Hardware Monitors
über das EMS-Grundgerüst empfangen, obwohl SFMIndicationProvider alle EMS
Hardware Monitors ersetzt. Von SFMIndicationProvider ausgegebene
Informationen können über WBEM Wrapper Monitor an das EMS-Grundgerüst
weitergeleitet werden. Weitere Informationen zu den von SFMIndicationProvider
ersetzten Überwachungsprogrammen sowie Anweisungen zum Aktivieren des
EMS-Überwachungsmodus finden Sie im Dokument SFM Release Notes unter http://
docs.hp.com/en/diag.html.
Online-Diagnosewerkzeuge
49
Offline-Diagnosewerkzeuge
Offline Diagnostic Environment (ODE) enthält eine Reihe von
Offline-Support-Werkzeugen, mit denen Sie eine Fehlerbehebung für ein System
durchführen können, das ohne Betriebssystem ausgeführt wird.
ODE ist auf den folgenden Datenträgern verfügbar:
•
•
HP Itanium-Processor Family (IPF) Offline Diagnostics and Utilities CD für
Itanium-basierende Systeme.
HP 9000 PA-RISC Offline Diagnostics CD für PA-RISC Systeme.
HP empfiehlt Ihnen, sich die neueste CD zu besorgen und die
Offline-Diagnosewerkzeuge für verbesserte Funktionalität zu aktualisieren. Die
CD-ROMs sind betriebssystemunabhängig und werden einzeln und unabhängig von
Betriebssystemdatenträgern bestellt.
Sie können die aktuellste CD-ROM für Ihr PA-RISC oder Itanium-basierendes System
über eine der folgenden Websites bestellen:
•
Softwaredepot
http://www.hp.com/go/softwaredepot
•
Unterstützung durch das Business Support Center für Itanium-basierende Systeme:
http://www.hp.com/support/Itaniumservers
•
Unterstützung durch das Business Support Center für HP 9000 Systeme:
http://h20000.www2.hp.com/bizsupport/TechSupport/
Product.jsp?lang=en&cc=us&prodTypeId=15351&prodCatId=321931
Weitere Informationen zu ODE finden Sie im Bereich „Offline Diagnostics“ auf der
folgenden Website:
http://docs.hp.com/en/diag.html
50
Auswahl einer Installationsmethode
4 Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
In diesem Kapitel werden die vorbereitenden Aufgaben für die Kaltinstallation von
bzw. die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 detailliert beschrieben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Aufgaben für die Kaltinstallation“ (Seite 51)
• „Aufgaben für die Aktualisierung“ (Seite 56)
• „Sichern Ihres Systems“ (Seite 58)
• „Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern“ (Seite 62)
• „Der nächste Schritt“ (Seite 63)
Aufgaben für die Kaltinstallation
Vor der Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 müssen Sie die folgenden Aufgaben
durchführen:
• Ggf. Auswahl einer HP-UX Konsole (nur Itanium-basierte Systeme).
• Sichern aller Konfigurationsdateien, die Sie erneut installieren wollen.
• Erzeugen eines Wiederherstellungsabbilds Ihres Systems.
• Wenn Sie vorhaben, eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 mit Hilfe von Ignite-UX
auf mehreren Systemen durchzuführen, aktualisieren Sie Ihren Ignite-UX Server.
Weitere Informationen hierzu siehe Ignite-UX Administration Guide (http://
docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
• Auffinden von Datenträgern und Kennwörtern.
Aufgabe 1: Auswählen Ihrer HP-UX Konsole für Itanium-basierte Systeme
HINWEIS: Dieser Abschnitt gilt nicht für PA-RISC Systeme. Wenn Sie eine
Kaltinstallation auf einem PA-RISC System vornehmen, können Sie diesen Abschnitt
überspringen und mit „Aufgabe 2: Sichern Ihrer Konfigurationsdateien“ (Seite 55)
fortfahren.
Wenn Sie mit einem Itanium-basierten System arbeiten, müssen Sie für HP-UX die
richtige Konsole über ein Konsole-Auswahlmenü oder über EFI auswählen. (Wenn Sie
bereits über eine Systemkonsole verfügen, können Sie diesen Abschnitt überspringen.)
Wenn Sie ein System mit vorinstalliertem HP-UX bestellt haben, möchten Sie Ihre
Konsole möglicherweise trotz der werkseitig installierten Standardeinstellungen
auswählen.
Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX vornehmen oder Ihre Systemkonfiguration
ändern, müssen Sie die korrekte Konsole auswählen. Wenn Sie diesen Schritt
Aufgaben für die Kaltinstallation
51
überspringen, verwendet HP-UX möglicherweise ein unerwartetes Gerät als Konsole.
Dies kann dazu führen, dass das System scheinbar blockiert.
Je nach Firmware-Version des Integrity Servers können Sie Ihre primäre HP-UX Konsole
mit einer der folgenden Methoden auswählen:
•
•
EFI- Befehl conconfig (falls vorhanden)
EFI Boot Manager
WICHTIG: Wählen Sie nicht mehr als eine Konsole aus. HP-UX 11i v3 erkennt jeweils
nur ein Gerät. Bei Auswahl mehrerer Geräte kann das System scheinbar blockieren.
Feststellen, ob der Befehl conconfig auf dem System existiert
1.
Geben Sie bei der EFI-Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein:
Shell> conconfig
•
Wenn der Befehl existiert, kann der Befehl etwa folgende Daten ausgeben:
CONSOLE CONFIGURATION
Index Primary Type
1
P
Serial
2
S
VGA
Device Path
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(1|2)
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(4|0)
HINWEIS: Das obige Beispiel zeigt werkseitig installierte
Standardeinstellungen. Später werden Sie in diesen Schritten sehen, dass eines
dieser Geräte als primäres Gerät (P) konfiguriert werden muss. Das andere
wird mit nicht konfiguriertem Status (NC) konfiguriert.
•
Wenn der Befehl nicht existiert, gibt das System folgende Fehlermeldung aus:
conconfig not found.
2.
Je nachdem, ob der Befehl conconfig auf Ihrem System existiert, verwenden Sie
entweder den Befehl conconfig oder den EFI Boot Manager, um Ihre primäre
HP-UX Konsole auszuwählen.
Verwenden des Befehls conconfig zur Auswahl der primären HP-UX Konsole
1.
Geben Sie conconfig in der Befehlszeile ein. Die Ausgabe kann etwa
folgendermaßen aussehen:
CONSOLE CONFIGURATION
Index Primary Type
1
P
Serial
2
NC
VGA
2.
Device Path
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(1|2)
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(4|0)
Wählen Sie die gewünschte Konsole aus.
HP-UX kann je nach Systemkonfiguration eines der folgenden Geräte als
Systemkonsole verwenden:
52
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
•
•
•
3.
System Serial Port, serieller Anschluss des Systems (falls vorhanden)
iLO (MP) Serial Port, serieller iLO-Anschluss (MP)
VGA device (MP/iLO), VGA-Gerät (MP/iLO)
Verwenden Sie den Befehl conconfig zur Auswahl Ihrer primären Konsole.
Wenn z. B. „system serial port“ als primäre Konsole verwendet werden soll, geben
Sie Folgendes in der Befehlszeile ein:
Shell> conconfig 1 primary
4.
Wählen Sie dann mit dem Befehl conconfig alle anderen Konsolen ab, so dass
nur eine Konsole mit P markiert ist und alle anderen mit NC markiert sind. Wenn
Ihre Ausgabe von conconfig beispielsweise etwa wie folgt aussieht:
CONSOLE CONFIGURATION
Index Primary Type
1
P
Serial
2
S
VGA
Device Path
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(1|2)
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(4|0)
Geben Sie folgenden Befehl ein:
Shell> conconfig 2 off
Jetzt sollte Ihre Ausgabe von conconfig etwa folgendermaßen aussehen:
CONSOLE CONFIGURATION
Index Primary Type
1
P
Serial
2
NC
VGA
Device Path
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(1|2)
Acpi(HWP0002,PNP0A03,0)/Pci(4|0)
Das unerwünschte VGA-Gerät in Zeile 2 hat den Status NC und die primäre
Konsole in Zeile 1 hat den Status P.
5.
Starten Sie das System neu.
TIPP: Weitere Informationen über den Befehl conconfig erhalten Sie, wenn Sie
Folgendes bei der EFI-Eingabeaufforderung angeben:
help conconfig
Verwenden von EFI Boot Manager zur Auswahl der primären HP-UX Konsole
1.
Wählen Sie die gewünschte Konsole aus.
HP-UX kann je nach Systemkonfiguration eines der folgenden Geräte als
Systemkonsole verwenden:
•
•
•
System Serial Port, serieller Anschluss des Systems (falls vorhanden)
iLO (MP) Serial Port, serieller iLO-Anschluss (MP)
VGA device (MP/iLO), VGA-Gerät (MP/iLO)
Aufgaben für die Kaltinstallation
53
2.
Führen Sie mit Hilfe des EFI-Menüs Folgendes aus:
a. Öffnen Sie den EFI Boot Manager und wählen Sie Boot Configuration aus
(siehe folgende Abbildung):
b. Wählen Sie in der Anzeige „Boot Configuration“ die Option Console
Configuration (siehe folgende Abbildung):
c. Wählen Sie in der Anzeige „Console Configuration“ die Option für ein Gerät
als Ihre Systemkonsole aus. Das von Ihnen gewählte Gerät sollte den Status P
haben. Alle anderen Geräte sollten den Status NC haben.
54
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
HINWEIS: Die folgende Abbildung zeigt Konsolen mit primärem Status (P)
und sekundärem Status (S). Dies wäre für Ihre Konfiguration falsch. Sie dürfen
nur für ein Gerät den Status P auswählen. Für die anderen Geräte muss der
Status NC ausgewählt werden.
Es darf nur eine einzige aktive Konsole konfiguriert werden, da andernfalls
HP-UX möglicherweise nicht gestartet wird oder Ausgaben beim Starten an
das falsche Gerät geleitet werden.
Schnittstellenunterschiede bei Itanium-basierten Systemen
Wenn Sie sich für einen seriellen System- oder MP/iLO-Anschluss entscheiden, empfiehlt
HP die Verwendung eines VT100-fähigen Terminalgeräts.
Gerätepfade für serielle Anschlüsse, MP/iLO und VGA können zwischen den einzelnen
Itanium-basierenden Systemen variieren. In der Dokumentation für die entsprechende
Plattform Ihres Produkts finden Sie Informationen über die Gerätepfade.
Weitere Informationen zu den EFI-Pfaden für die Konsolauswahl finden Sie in den
Intel® Extensible Firmware Interface (EFI) Dokumenten auf der Intel Website.
Aufgabe 2: Sichern Ihrer Konfigurationsdateien
Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 auf einem System ausführen möchten,
auf dem HP-UX bereits installiert ist, sorgen Sie dafür, dass die Dateien, die neu
installiert werden sollen, gesichert werden, z. B.
•
•
Konfigurationsdateien in /etc
Der Inhalt von /usr/local
Aufgaben für die Kaltinstallation
55
•
•
Alle lokalen Heimverzeichnisse (d. h. alle, die Sie nicht von einem anderen System
importieren)
Alle Konfigurationsdateien in den Verzeichnissen /etc/opt für die installierte
Software
Wenn sich mehrere Benutzer auf eine Kaltinstallation vorbereiten, empfiehlt sich
eventuell die Erstellung eines Dateisystems. Hängen Sie es mit smh ein. Erstellen Sie
dann ein Unterverzeichnis für jedes System oder jeden Benutzer (z. B.
/backup/ihr_sys).
Kopieren Sie als Benutzer „root“ die Dateien. Beispiel:
1.
Kopieren Sie alle Konfigurationsdateien aus dem Verzeichnis /etc des Systems
mit Namen system1 auf das System mit Namen system2. Geben Sie am System
system2 folgenden Befehl ein:
mkdir /backup/system1/etc
rcp -p Ihr_Name@system1:/etc/* /backup/system1/etc/.
2.
Kopieren Sie Ihr lokales Heimverzeichnis auf das Sicherungssystem:
mkdir /backup/system1/home
rcp -pr Ihr_Name@system1:/home/ /backup/system1/home/
Aufgabe 3: Erzeugen eines Wiederherstellungsabbilds Ihres Systems
Alle Daten auf den Client-Platten, die für die Installation verwendet werden,
einschließlich des Betriebssystems, werden bei dieser Installation komplett entfernt.
Wenn Sie ein Wiederherstellungsabbild Ihres Systems erzeugen, können Sie dieses bei
einem Fehler leicht wiederherstellen. Siehe hierzu auch „Sichern Ihres Systems“
(Seite 58).
Aufgabe 4: Aktualisieren Ihres Ignite-UX Servers
Ignite-UX unterstützt netzwerkbasierende Installationen. Dies kann beim Installieren
vieler Systeme vorteilhaft sein. Weitere Informationen hierzu siehe Ignite-UX
Administration Guide (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Aufgabe 5: Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern
Besorgen Sie sich die erforderlichen Installationsmedien für die Kaltinstallation.
Anleitungen hierzu finden Sie in „Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern“
(Seite 62).
Aufgaben für die Aktualisierung
Vor der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 müssen Sie die folgenden Aufgaben
durchführen:
56
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
•
•
•
•
•
Identifikation aller Software-Produkte und Pakete auf Ihrem System.
Neuaufbau des HP-UX Systemkerns.
Umbenennen Ihrer Protokolldateien, um die im Verlauf einer Aktualisierung
aufgetretenen Probleme leichter aufzufinden.
Sichern Ihres Betriebsystems mit dem Ignite-UX Befehl make_net_recovery
oder make_tape_recovery.
Auffinden von Datenträgern und Kennwörtern.
Aufgabe 1: Ermitteln der Software-Versionen
1.
Listen Sie die auf Ihrem System installierten Pakete und Produkte auf:
/usr/sbin/swlist -l bundle -l product > /tmp/Softwareliste
2.
3.
Ermitteln Sie anhand der Liste, welche Pakete und Produkte Sie auf Ihrem System
aktualisieren wollen. Speichern Sie die Ausgabe des Befehls swlist für spätere
Referenzzwecke.
Nach der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 führen Sie den Befehl swlist erneut
aus. Vergleichen Sie die Ausgabe mit der Ausgabe des Befehls swlist, die Sie in
Schritt 1 gespeichert haben, um zu ermitteln, welche Softwareprodukte und Pakete
noch aktualisiert werden müssen.
Aufgabe 2: Neuerstellen des Systemkerns
Ihre Aktualisierung kann fehlschlagen, wenn die Erstellung des HP-UX Systemkerns
in der Startumgebung nicht erfolgreich ist. Um sicherzustellen, dass Sie einen
zuverlässigen Ausgangspunkt haben, erstellen Sie den Systemkern vor der
Aktualisierung neu:
1.
Geben Sie als Benutzer „root“ Folgendes ein:
/usr/sbin/mk_kernel
2.
3.
Beheben Sie alle Probleme, die in der Ausgabe von mk_kernel aufgelistet sind.
Starten Sie Ihr System erneut, um sich zu vergewissern, dass Ihr neuer Systemkern
startet.
Aufgabe 3: Umbenennen Ihrer Protokolldateien
Damit Sie später einfacher feststellen können, welche Probleme während einer
Aktualisierung aufgetreten sind, benennen Sie die Protokolldateien vor einer
Aktualisierung um:
1.
2.
cd /var/adm/sw
Benennen Sie als Benutzer „root“ jede Protokolldatei um. Beispiel:
mv swagent.log swagent_alt.log
Aufgaben für die Aktualisierung
57
Aufgabe 4: Sichern Ihres Systems
Sichern Sie Ihr System, bevor Sie eine Aktualisierung durchführen, und erneut nach
Abschluss der Aktualisierung. Wenn ein Problem auftritt, können Sie das System
problemlos auf seinen ursprünglichen Zustand zurücksetzen. Siehe hierzu auch „Sichern
Ihres Systems“ (Seite 58).
Aufgabe 5: Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern
Beschaffen Sie sich die erforderlichen Ausgangsmedien für die Aktualisierung.
Anleitungen hierzu finden Sie in „Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern“
(Seite 62).
Sichern Ihres Systems
Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Daten Ihres System vor einer Kaltinstallation
oder Aktualisierung und erneut nach einer Kaltinstallation oder Aktualisierung. Wenn
ein Problem auftritt, können Sie das System problemlos auf seinen ursprünglichen
Zustand zurücksetzen. Das Sichern Ihres Systems umfasst die folgenden Aufgaben:
• Aufgabe 1: Erstellen eines Wiederherstellungsabbilds für das Betriebssystem
• Aufgabe 2: Sichern Ihrer Datendateien
Aufgabe 1: Erstellen eines Wiederherstellungsabbilds für das Betriebssystem
Erstellen Sie zum Schutz Ihrer Systemdaten ein Wiederherstellungsabbild für das
Betriebssystem, das Sie im Fall von Problemen bei der Kaltinstallation bzw.
Aktualisierung verwenden können.
•
Der Ignite-UX Server kennt zwei Befehle, mit denen Sie ein solches
Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem erstellen können:
— make_net_recovery
Verwenden Sie diesen Befehl zum Erstellen eines Wiederherstellungsabbilds
für das Betriebssystem und speichern Sie dieses auf einem Ignite-UX Server
im Netzwerk. Dieser Befehl funktioniert auf allen Systemen, auf denen Ignite-UX
installiert ist. Siehe „Verwenden von make_net_recovery“ (Seite 59).
— make_tape_recovery
Verwenden Sie diesen Befehl zum Erstellen eines Wiederherstellungsabbilds
auf einem startfähigen Wiederherstellungsband. Dieser Befehl funktioniert auf
allen Systemen mit einem lokalen Bandlaufwerk, auf denen Ignite-UX installiert
ist. Dieser Befehl funktioniert auch auf Systemen, auf denen kein Ignite-UX
Server installiert ist. Siehe „Verwenden von make_tape_recovery“ (Seite 59).
•
58
Mit dem Werkzeugsatz Dynamic Root Disk (DRD) kann auch ein
Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem erstellt werden:
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
— drd clone
Mit diesem Befehl können Sie ein Abbild für das Betriebssystem auf einer freien
lokalen Platte oder einer SAN-Platte erstellen. Dieser Befehl funktioniert auf
allen Systemen, auf denen der Werkzeugsatz DRD installiert ist. Siehe
„Verwenden von drd clone“ (Seite 60).
HINWEIS: Die Ignite-UX Wiederherstellungswerkzeuge und der Werkzeugsatz DRD
wurden zur Verwendung in Verbindung mit Anwendungen zur Datenwiederherstellung
konzipiert und bilden eine Möglichkeit zur vollständigen Systemwiederherstellung.
HP empfiehlt die Verwendung der Ignite-UX Wiederherstellungswerkzeuge nur zum
Sichern und Wiederherstellen der wichtigsten Systemdaten. Der Werkzeugsatz DRD
kann nur zur Sicherung der Root-Volumengruppe verwendet werden.
Verwenden von make_net_recovery
Ignite-UX verfügt auch über den Befehl make_net_recovery, mit dem ein
Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem auf einem anderen System im
Netzwerk erzeugt werden kann. Das von make_net_recovery erzeugte Abbild ist
für das System spezifisch, für das es erstellt wurde. Es enthält Angaben zu Host-Name,
IP-Adresse, Netzwerkinformationen etc. Bei einem Ausfall der Root-Platte kann über
den Ignite-UX Server das System wiederhergestellt werden, indem das
Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem installiert wird.
Der Inhalt des Wiederherstellungsabbilds für das Betriebssystem umfasst immer alle
Dateien und Verzeichnisse, die für ein funktionales System erforderlich sind. Diese
Liste erforderlicher Einheiten wird durch make_net_recovery vordefiniert.
Sie können make_net_recovery im interaktiven Modus ausführen, um die
Verzeichnisse und Dateien anzuzeigen, aus denen sich die Liste erforderlicher Elemente
zusammensetzt; außerdem können Daten im Abbild nach Platte/Volumengruppe, Datei
oder Verzeichnis aufgenommen oder gelöscht werden.
Weitere Informationen zur Verwendung von make_net_recovery finden Sie auf
der Hilfeseite make_net_recovery(1M) oder im Ignite-UX Administration Guide (http://
docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Verwenden von make_tape_recovery
Der Befehl make_tape_recovery von Ignite-UX erzeugt ein startbares Betriebssystem-Wiederherstellungsband auf einem laufenden System. Wenn ein System über
eine Konfiguration mit einem logischen Datenträger verfügt, umfasst das
Wiederherstellungsband nur Daten aus der Root-Volumengruppe und Daten von allen
anderen Nicht-Root-Volumengruppen, die das Verzeichnis /usr enthalten.
Sie können make_tape_recovery auf dem System lokal ausführen, von dem aus Sie
versuchen, ein Betriebssystem-Wiederherstellungsband zu erstellen. Geben Sie folgenden
Befehl ein, um das startfähige Wiederherstellungsband zu erstellen:
Sichern Ihres Systems
59
/opt/ignite/bin/make_tape_recovery -Av
wobei A die gesamte Root-Platte oder Volumengruppe bezeichnet und v für den
Verbose-Modus steht. Mit der Option -x können auch mehrere Volumengruppen
angegeben werden.
Wenn ein anderes Bandlaufwerk als das Standardlaufwerk (/dev/rmt/0m) verwendet
werden soll, ändern Sie den Befehl so, dass er auf das gewünschte Gerät verweist, z. B.
ein Bandlaufwerk unter /dev/rmt/3mn:
/opt/ignite/bin/make_tape_recovery -Av -a /dev/rmt/3mn
Wenn Sie eine fehlerhafte Systemplatte oder Volumengruppe nach der Erstellung eines
Betriebssystem-Wiederherstellungsbands wiederherstellen wollen, legen Sie einfach
das Wiederherstellungsband ein, starten Sie das System und unterbrechen Sie dabei
die Startsequenz, um eine Umleitung auf das Bandlaufwerk zu definieren. Warten Sie
auf die Beendigung des Installationsprozesses. Unterbrechen Sie ihn nicht. Das System
wird erneut gestartet; da die Zuordnungsdateien für alle zugehörigen Volumengruppen
auf dem Band gespeichert wurden, werden alle anderen vorhandenen Volumengruppen
automatisch importiert und eingehängt. Daten, die nicht in der Root-Volumengruppe
enthalten sind, müssen mit den normalen Sicherungsprogrammen gesichert und
wiederhergestellt werden.
Weitere Informationen zur Verwendung von make_tape_recovery finden Sie auf
der Hilfeseite make_tape_recovery( 1M) auf einem Ignite-UX Server oder im Ignite-UX
Administration Guide (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Verwenden von drd clone
Mit dem Befehl drd clone können Sie auf einer freien internen Platte oder SAN-Platte
ein Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem erstellen, das auch als inaktiver
Klon bezeichnet wird. Zu Wiederherstellungszwecken müssen Sie lediglich den
folgenden Befehl ausführen:
drd clone –t Ziel-DSF
Dabei ist Ziel-DSF die Gerätespezialdatei der Ersatzplatte.
Falls die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 auf dem aktiven System nicht planmäßig
verläuft, können Sie in wenigen Minuten den HP-UX 11i v2 Klon durch Eingabe des
folgenden Befehls aktivieren und starten:
drd activate –x reboot=true
Wenn Sie den HP-UX 11i v2 Klon aktivieren und starten und dann das HP-UX 11i v3
Abbild auf der ursprünglichen Platte erneut aktivieren wollen, können Sie denselben
drd activate-Befehl wie oben verwenden, da bei der Verwendung dieses Befehls
zwischen der ursprünglichen Platte und der Platte mit dem Klon umgeschaltet wird.
60
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
HINWEIS: Nachdem Sie auf dem aktiven Systemabbild von 11i v2 auf 11i v3
aktualisiert haben, können Sie zwischen dem inaktiven 11i v2 Abbild und dem
aktualisierten 11i v3 Abbild hin- und herwechseln. Hierzu müssen Sie Folgendes
sicherstellen:
• Sie müssen DRD Version A.3.1.0.1027 oder höher manuell auf Ihrem aktualisierten
HP-UX 11i v3 Systemabbild installiert haben, wenn Sie auf HP-UX 11i v3
Aktualisierung 1 (September 2007) oder Aktualisierung 2 (März 2008) aktualisiert
haben. Aufgrund eines Problems bei der Paketierung, das nun behoben wurde,
wird die 11i v2 Version von DRD nicht automatisch auf dem 11i v3 System
aktualisiert.
• Sie dürfen die Operation drd runcmd nicht beim Start eines HP-UX 11i v2 Systems
verwenden, wenn HP-UX 11i v3 auf dem inaktiven Abbild installiert ist. Durch
diese Operation würden 11i v3 Bibliotheken und ausführbare 11i v3 Dateien
aufgerufen, die auf dem 11i v2 Systemkern nicht unterstützte Systemaufrufe
absetzen können.
Der DRD Klon umfasst alle Dateien und Verzeichnisse im Root-Volumen und enthält
so alle Komponenten, die für ein funktionales System erforderlich sind.
Weitere Informationen zur Verwendung des Befehls drd clone und des
Werkzeugsatzes DRD finden Sie im Handbuch Dynamic Root Disk System Administrators
Guide for HP-UX, in den Informationsblättern zu DRD sowie in zusätzlicher
Dokumentation zu DRD (http://docs.hp.com/en/DRD/infolib.html).
Aufgabe 2: Sichern Ihrer Datendateien
Es gibt viele Sicherungsmethoden, aus denen Sie je nach Ihren Anforderungen an die
Systemsicherung und je nach Ihren Konfigurationen wählen können. Einige
Sicherungsmethoden werden empfohlen:
•
•
HP OpenView Storage Data Protector
HP-UX Dienstprogramme fbackup/frecover
Auswählen von HP Storage Data Protector zur Sicherung
Für die Sicherung zahlreicher Systeme kann das Softwareprodukt HP Storage Data
Protector besonders hilfreich sein. HP Data Protector ist schneller als andere
Sicherungsmethoden und bietet zudem automatisierte Sicherungen. Mit diesem Produkt
können Sie Sicherungsprozeduren effizient zentralisieren und verwalten.
Für die Verwendung von HP Data Protector muss ein Datenbank-Server eingerichtet
und Software ausgeführt werden, die den Sicherungsprozess für Clients steuert und
aufzeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website zu HP OpenView Storage
Data Protector unter:
http://h18006.www1.hp.com/products/storage/software/dataprotector/
Sichern Ihres Systems
61
Auswählen der HP-UX Dienstprogramme fbackup/frecover
Mit den Befehlen fbackup und frecover können Sie Dateien selektiv sichern und
wiederherstellen. Der Befehl fbackup bietet folgende Möglichkeiten:
• Angabe der spezifischen Dateien und Verzeichnisse, die in eine Datensicherung
einbezogen bzw. davon ausgenommen werden sollen
• Angabe verschiedener Sicherungsstufen auf täglicher, wöchentlicher oder
monatlicher Basis
• Erstellen einer Online-Indexdatei
Der Befehl frecover stellt Sicherungsdateien wieder her, die mit dem Dienstprogramm
fbackup erstellt wurden. Die Option -r des Befehls frecover wird im Allgemeinen
zur Wiederherstellung aller Dateien Ihrer Sicherung verwendet. Die Option -x wird
zur Wiederherstellung einzelner Dateien auf Ihrem System verwendet. Ausführliche
Informationen und Beispiele finden Sie auf den Hilfeseiten frecover (1M) und fbackup
(1M).
Beschaffen von Datenträgern und Kennwörtern
Sie haben jetzt Ihr System und wichtige Daten gesichert; als Nächstes benötigen Sie
die Ausgangsdatenträger für die Kaltinstallation bzw. die Aktualisierung: Im Abschnitt
„Inhalt des Datenträger-Kits“ (Seite 21) finden Sie weitere Informationen.
Kennwörter für erworbene Produkte erhalten Sie über die HP Licensing Services in
Tabelle 4-1.
Tabelle 4-1 HP Licensing Services
Region
Telefon
E-Mail
Asien
0120.42.1231 (innerhalb von Japan) [email protected]
0426.48.9310 (innerhalb von Japan)
+81.426.48.9312 (außerhalb von
Japan)
Europa
+33 (0)4.76.14.15.29
[email protected]
Nordamerika
(800) 538-1733
[email protected]
HINWEIS: Weitere Informationen zu HP Licensing Services und zur Bereitstellung
von Kennwörtern finden Sie auf der Website „Software License Manager“ unter:
http://licensing.hp.com
Die Formulare zum Anfragen von Kennwörtern enthalten auch die Telefonnummern
und die Website zur Bereitstellung von Kennwörtern.
62
Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
Der nächste Schritt
Sie können jetzt eine Kaltinstallation von bzw. eine Aktualisierung auf HP-UX 11i v3
durchführen.
•
•
Kaltinstallation: siehe Kapitel 5: „Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von
Datenträgern“ (Seite 65)
Aktualisierung: siehe Kapitel 6: „Aktualisieren auf HP-UX 11i v3“ (Seite 81)
Der nächste Schritt
63
64
5 Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
In diesem Kapitel wird die Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 beschrieben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Vor Beginn“ (Seite 65)
• „Prüfen des Ablaufs der Kaltinstallation“ (Seite 65)
• „Kaltinstallation von HP-UX 11i v3“ (Seite 66)
• „Aufgaben nach der Installation“ (Seite 77)
• „Der nächste Schritt“ (Seite 79)
Vor Beginn
Stellen Sie vor einer Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 Folgendes sicher:
•
•
•
•
Ihr System erfüllt die Systemanforderungen für die Installation und den Betrieb
von HP-UX 11i v3. Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 2:
„Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung“ (Seite 23).
Sie haben die für die Kaltinstallation Ihres Systems erforderlichen vorbereitenden
Aufgaben abgeschlossen. Stellen Sie vor allem sicher, dass Sie ein
Wiederherstellungsabbild für das Betriebssystem erstellt haben, damit Ihre Daten
im Fall eines Systemabsturzes geschützt sind. Weitere Informationen hierzu finden
Sie in Kapitel 4: „Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf
HP-UX 11i v3“ (Seite 51).
Sie haben die Netzwerkinformationen und anderen erforderliche Daten zur Hand.
Die erforderlichen Daten sind im Abschnitt „Vor Beginn“ (Seite 67) aufgeführt.
Halten Sie folgende DVDs aus dem Datenträger-Kit für HP-UX 11i v3 bereit:
— HP-UX 11i v3 DVDs
— Anwendungs-DVD für HP-UX 11i v3
HINWEIS: Wenn ein neues System mit der Option „Instant Ignition“ (auch „werkseitig
integriert“ genannt) bestellt wurde, wurde die hier beschriebene Kaltinstallation bereits
vorgenommen. Überspringen Sie in diesem Fall dieses Kapitel, und fahren Sie mit dem
Installieren von Anwendungen in Kapitel 7: „Installieren von HP Anwendungen und
Patches“ (Seite 101) fort.
Prüfen des Ablaufs der Kaltinstallation
Abbildung 5-1 (Seite 66) zeigt den gesamten Prozess der Kaltinstallation von HP-UX
11i v3 von Datenträgern. Sie können auch eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von
Netzwerkdepots oder von idealen Modellbildern aus durchführen. Weitere
Informationen zu diesen alternativen Methoden der Kaltinstallation finden Sie im
Ignite-UX Administration Guide (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Vor Beginn
65
HINWEIS: Besitzen Sie für Ihr System einen HP Mission Critical Support-Vertrag,
besprechen Sie die Vorgehensweise für Installationen mit Ihrem HP Ansprechpartner.
Abbildung 5-1 Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
Start
Festlegen
des Installationsverfahrens
Wenn werkseitig integriert
Aus Wiederherstellungsabbild
Installieren des
Wiederherstellungsabbilds
Von
Datenträger
Installieren von 11i v3 OS/OE
mit Ignite-UX
Installieren zusätzlicher
Nicht-OE-Anwendungen
mit swinstall
Ermitteln und Installieren
zusätzlich benötigter Patches
mit Werkzeugen von ITRC 1
Installieren von interner
Software und Software
anderer Hersteller
1
Das Werkzeug zum Ermitteln benötigter Patches
(Patch Assessment Tool) kann von der ITRC-Seite
(http://itrc.hp.com) heruntergeladen werden. Es wird
verwendet, um festzustellen, welche Patches
(wie Patches für Nicht-OE-Anwendungen und neue
Sicherheits-Patches) zusätzlich benötigt werden.
Erzeugen eines
Wiederherstellungsabbilds
Fertig
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
In diesem Abschnitt wird die Kaltinstallation von den HP-UX 11i v3 DVDs beschrieben.
Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie Anhang A (Seite 109) auf alle eventuellen für Ihr
System geltenden Installationsprobleme.
66
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
In diesem Abschnitt werden die folgenden Aufgaben beschrieben:
•
•
•
•
„Aufgabe 1: Starten des Systems“ (Seite 69)
„Aufgabe 2: Auswahl des Installationstyps“ (Seite 71)
„Aufgabe 3: Konfigurieren der Installation“ (Seite 73)
„Aufgabe 4: Abschluss der Installation“ (Seite 76)
ACHTUNG: Die Kaltinstallation überschreibt alle Daten auf allen für die Beteiligung
an der Installation ausgewählten Platten. Stellen Sie sicher, dass Sie die in „Sichern
Ihres Systems“ (Seite 58) beschriebenen Sicherungen abgeschlossen haben.
Vor Beginn
Bevor Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 durchführen, müssen Sie bestimmte
Informationen zu Ihrem vorhandenen System zusammentragen. Der Abschnitt enthält
Tabellen, in die Sie diese Informationen eintragen können. Bei der Installation von
HP-UX 11i v3 verwenden Sie dann diese Informationen aus den Tabellen „Verschiedene
Daten“ und „Netzwerkdaten“.
Verwendung der Tabellen:
•
•
Wenn Sie die fortgeschrittene Installation auswählen, erhalten Sie über eine
Oberfläche die Möglichkeit, alle Daten zu Beginn der Installation einzugeben.
Dieses Installationsverfahren bietet auch eine bessere Kontrolle der
Dateisystemkonfiguration. Bei dieser Oberfläche handelt es sich um einen
zeichenorientierten Dateiordner mit mehreren Registerkarten.
Wenn Sie Ihr System für die Verwendung im Netzwerk einrichten, müssen Sie für
Ihren Server einen eindeutigen Host-Namen, eine Host-IP-Adresse (Internet
Protocol) sowie weitere Netzwerkinformationen eingeben.
Details zu den erforderlichen Informationen erhalten Sie von Ihrem
Netzwerkverwalter.
HINWEIS: Bei einer Installation konfiguriert Ignite-UX die Root-, Speicherabzug- und
Auslagerungsgeräte mit der neuen Agile-Adressierungsdarstellung für
Massenspeicherstapel unter HP-UX 11i v3. Dies bedeutet, dass nach der Installation
die Systemstart-, Speicherabzug- und Auslagerungsgeräte von Befehlen im Agile-Format
angezeigt werden. Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 durchführen,
werden traditionelle und permanente DSFs automatisch erstellt. Standardmäßig werden
beim Installationsvorgang Systemgeräte wie Systemstart-, Root-, Auslagerungs- und
Speicherabzuggeräte so konfiguriert, dass sie permanente DSFs verwenden. Weitere
Informationen über den neuen Massenspeicherstapel finden Sie im Informationsblatt
The Next Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 unter http://docs.hp.com/
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
67
Tabelle für verschiedene Daten
Tabelle 5-1 enthält einige Elemente, mit denen Sie eventuell nicht vertraut sind; Sie
werden jedoch bei der Installation zur Eingabe dieser Informationen aufgefordert.
Während der Installation werden alle Optionen detailliert beschrieben, sodass Sie die
Eingabe von Informationen zu unbekannten Elementen bis zur Installation aufschieben
können.
Tabelle 5-1 Verschiedene Daten
Datentyp
Ihre spezifischen Daten
Pfad für Root-Platte
HINWEIS: Für die Root-Platte wird normalerweise ein
Pfadname im traditionellen Format angezeigt. HP-UX 11i
v3 verwendet jedoch ein neues Benennungsschema für
Root-Platten. Im Informationsblatt The Next Generation Mass
Storage Stack: HP-UX 11i v3 finden Sie Informationen
darüber, wie Sie den Namen Ihres Root-Plattengeräts in
traditioneller Notation aus dem Agile-Benennungsschema
von HP-UX 11i v3 ermitteln können. Der traditionelle
Hardwarepfad kann mit der Anzeige More Info ausgegeben
werden, so dass Details über einen bestimmten
lunpath-Hardwarepfad ersichtlich sind.
Root-Auslagerungsplatz
Dateisystemtyp: LVM mit VxFS (4.1 oder 5.0), VxVM 5.0
mit VxFS 5.0 oder gesamte Platte mit VxFS (4.1 oder 5.0)
Platten in Root-Plattenvolumengruppe (Wie viele Platten
möchten Sie in die Root-Plattenvolumengruppe aufnehmen?
Soll für diese Platten Striping oder Spiegelung definiert
werden?)
Weitere Software
Vorinstallierte Platteninformationen (Wird beim
Platteninstallationsvorgang überschrieben; siehe
Root-Plattenpfad)
Tabelle für Netzwerkdaten
Tabelle 5-2 enthält HP-UX Befehle, die Sie nach der Installation zur Überprüfung
spezifischer Informationen verwenden können.
Tabelle 5-2 Netzwerkdaten
Datentyp
68
Ihre spezifischen Daten
HP-UX Befehl zur Prüfung der Daten nach
Inbetriebnahme des Systems
Host-Name
uname -n /hostname
Host-IP-Adresse
nslookup hostname
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
Tabelle 5-2 Netzwerkdaten (Fortsetzung)
Datentyp
Ihre spezifischen Daten
HP-UX Befehl zur Prüfung der Daten nach
Inbetriebnahme des Systems
Subnetz-Maske
grep SUBNET_MASK
/etc/rc.config.d/netconf
IP-Adresse des
Standard-Gateways
grep ROUTE_GATEWAY
/etc/rc.config.d/netconf
Domänenname
cat /etc/resolv.conf
DNS-IP-Adresse
cat /etc/resolv.conf
NIS-Domänenname
grep NIS_DOMAIN
/etc/rc.config.d/namesvrs
Aufgabe 1: Starten des Systems
In dieser Aufgabe wird beschrieben, wie Sie Ihr System vom Installations-Datenträger
aus starten. Wenn Sie einen Systemstart eines Itanium-basierenden Systems durchführen
wollen, gehen Sie anhand der Anleitungen im nachfolgenden Abschnitt Starten Ihres
Itanium-basierenden Systems vor. Wenn Sie einen Systemstart eines PA-RISC Systems
durchführen wollen, gehen Sie anhand der Anleitungen in „Starten Ihres PA-RISC
Systems“ (Seite 70) vor.
Starten Ihres Itanium-basierenden Systems
1.
2.
3.
Alle externen Geräte, die bei der Kaltinstallation konfiguriert werden sollen, müssen
an das Zielsystem angeschlossen, eingeschaltet und betriebsbereit sein.
Legen Sie die DVD für HP-UX 11i v3 (Datenträger 1) in das Laufwerk ein.
Schalten Sie das System ein und starten Sie dieses neu bzw. schalten Sie das System
aus und wieder ein.
• Beim automatischen Starten wird das System vom Systemkern nach
E/A-Geräten durchsucht.
• Startet das System nicht automatisch, wird das Startmenü angezeigt. Dieses
Menü erscheint nur für einen bestimmten Zeitraum. Drücken Sie eine Taste,
um den Countdown zu stoppen. Anschließend können Sie die Installation
wie folgt manuell über die EFI-Shell starten:
a. Wählen Sie im Startmenü die Option EFI Shell (Built In) aus.
b. Geben Sie in der Eingabeaufforderung der EFI-Shell den Gerätenamen (z. B.
fs1:) für die DVD-ROM an und geben Sie dann den EFI-Installationsbefehl
wie im folgenden Beispiel gezeigt ein.
Wird das Gerät nicht automatisch ausgewählt, wählen Sie den Gerätenamen
des DVD-ROM-Laufwerks und führen Sie dann install aus. Bei der
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
69
Eingabeaufforderung der EFI-Shell werden beispielsweise folgende Daten
angezeigt:
Shell> fs1:
fs1:\> install
Wird kein DVD-ROM-Laufwerk angezeigt, listen Sie mit dem Befehl map über
die Eingabeaufforderung der EFI-Shell alle Geräte auf.
Die Geräteliste wird automatisch angezeigt, und während des
Installationsverlaufs wird das entsprechende Gerät automatisch für Sie
ausgewählt.
HINWEIS: Ihr DVD-Gerät heißt möglicherweise nicht fs1. Ermitteln Sie, welche
ID Ihrem DVD-Gerät entspricht.
Nach dem Starten des Systemkerns wird das System nach E/A-Geräten durchsucht.
Starten Ihres PA-RISC Systems
1.
2.
3.
Alle externen Geräte, die bei der Kaltinstallation konfiguriert werden sollen, müssen
an das Zielsystem angeschlossen, eingeschaltet und betriebsbereit sein.
Legen Sie die DVD für HP-UX 11i v3 in das Laufwerk ein.
Stoppen Sie den automatischen Startprozess und drücken Sie eine beliebige Taste.
Das Menü der Startkonsole wird angezeigt. Wenn Sie Hilfe benötigen, geben Sie
folgenden Befehl ein: HELP
4.
Vergewissern Sie sich, dass der Schnellstart („Fast Boot“) aktiviert ist.
1. Wählen Sie das Konfigurationsmenü aus: CO
2. Wenn die Option „Fast Boot“ verfügbar ist, aktivieren Sie sie:
FB ON
3.
Kehren Sie zum Hauptmenü zurück: MA (Bitte denken Sie nach der Installation
von HP-UX 11i daran, die Option „Fast Boot“ wieder zu deaktivieren.)
Wenn „Fast Boot“ deaktiviert ist, kann die vollständige Speicherprüfung auf
einem großen System mehrere Stunden dauern.
5.
Suchen Sie mit den angezeigten Optionen nach startfähigen Geräten (geben Sie
z. B. search oder sea ein). Eine Tabelle wie die folgende wird angezeigt:
Path#
----P0
P1
P2
70
Device Path
----------SCSI
LAN.1.2.3.4.5.6
FWSCSI.6.0
Device Type
----------HP DVD-ROM
1.2.3.4
IBM DDRS-34560WS
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
Bei den angezeigten Datenträgern ist ein Fast/Wide-SCSI-Gerät (FWSCSI)
normalerweise eine Platte, während ein Single-Ended-SCSI-Gerät (SCSI) eine
Platte oder ein CD- oder DVD-Laufwerk sein kann.
HINWEIS: Der Befehl search oder sea zeigt nur traditionelle Hardwarepfade,
keine Agile-Hardwarepfade, an. Der Agile-Hardwarepfad wird nach dem
Systemstart angezeigt. Es werden beide Formen von Hardwarepfaden unterstützt
(traditionelles Format und Agile-Format). Sie können jeden der beiden
Hardwarepfade im Befehl Boot angeben. Allerdings wird nur der traditionelle
Hardwarepfad vom Befehl Search ausgegeben.
6.
Führen Sie für einen traditionellen Hardwarepfad einen Systemstart vom
DVD-Laufwerk mit der angegebenen Pfadnummer aus. Geben Sie für das Laufwerk
im vorigen Beispiel (P0) folgenden Befehl ein: BOOT P0
Wenn Sie den Agile-Hardwarepfad kennen, können Sie ihn ebenfalls eingeben,
allerdings muss dies in einem speziellen Format erfolgen, das mit der auf
32-Bit-Elemente beschränkten BCH-Schnittstelle kompatibel ist. Mit dem Befehl
ioscan -e kann das Startpfadformat angezeigt werden, das hier verwendet
werden muss, wenn ein lunpath-Hardwarepfad im Befehl BOOT eingegeben wird.
Bei einem Agile-Hardwarepfad wird vom DVD-Laufwerk aus mit dem kompletten
Agile-Hardwarepfadnamen gestartet: BOOT vollständiger_Hardwarepfad
Weitere Informationen über Agile-Hardwarepfade finden Sie im Informationsblatt
The Next Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 auf der HP Website
„Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com/
7.
Nach wenigen Minuten wird die Aufforderung Interact with IPL? angezeigt;
drücken Sie n.
Der Installations-Systemkern wird geladen. Dies dauert 3 bis 5 Minuten. Danach
werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Tastatursprache Ihrer Konsole
einzugeben.
8.
Geben Sie die Nummer ein und drücken Sie erneut zur Bestätigung die
Eingabetaste.
Aufgabe 2: Auswahl des Installationstyps
Am System erscheint nun der Eingangsbildschirm von Ignite-UX für die Installation
von HP-UX. Wenn der Ignite-UX Eingangsbildschirm angezeigt wird, lesen Sie die
Informationen über die Navigation und das Auswählen von Optionen in dieser
Terminal-Schnittstelle:
•
Mit der Tabulatortaste können Sie zwischen den Feldern und mit den Pfeiltasten
in Feldern navigieren.
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
71
•
•
•
Drücken Sie die Eingabetaste, um ein Element auszuwählen. Mit der Eingabetaste
oder der Leertaste wird eine Menüliste geöffnet.
Wenn Sie Hilfe benötigen, drücken Sie die Tastenkombination Strg-K für Hilfe
zu Navigationstasten bzw. Strg-F (oder die Taste F1) für kontextsensitive Hilfe.
Sie können den unterstrichenen Buchstaben einer Option eingeben (beispielsweise
I für install HP-UX) to navigate more quickly.). Auf diese Weise können Sie
schneller navigieren.
Der Rest dieses Abschnitts beschreibt, wie Sie den Grad der Anpassung zur
Konfiguration Ihrer Installation auswählen.
1.
Wenn die Installation feststellt, dass Sie eine PS2- oder USB-Tastatur haben, zeigt
das System das Menü Language Mapping (Sprachzuordnung) an. Wählen Sie
die Nummer für die gewünschte Sprache aus, beispielsweise 10, und drücken Sie
zur Bestätigung die Eingabetaste.
In order to use a keyboard on this interface, you must specify a
language mapping which will be used by X windows and the Internal
Terminal Emulator (ITE). The characters “1234567890” will appear as
“!@#$^&*()” on keyboards that use the shift key to type a number.
Your choice will be stored in the file /etc/kbdlang
1) USB_PS2_DIN_Belgian
2)USB_PS2_DIN_Belgian_Euro
3) USB_PS2_DIN_Danish
4)USB_PS2_DIN_Danish_Euro
5) USB_PS2_DIN_Euro_Spanish
6)USB_PS2_DIN_Euro_Spanish_Euro
7) USB_PS2_DIN_French
8)USB_PS2_DIN_French_Euro
9) USB_PS2_DIN_German
10)USB_PS2_DIN_German_Euro
11) USB_PS2_DIN_Italian
12)USB_PS2_DIN_Italian_Euro
13) USB_PS2_DIN_JIS_109
14)USB_PS2_DIN_Korean
15) USB_PS2_DIN_Norwegian
16)USB_PS2_DIN_Norwegian_Euro
17) USB_PS2_DIN_S_Chinese
18)USB_PS2_DIN_Swedish
19) USB_PS2_DIN_Swedish_Euro
20)USB_PS2_DIN_Swiss_French2_Euro
21) USB_PS2_DIN_Swiss_German2
22)USB_PS2_DIN_Swiss_German2_Euro
23) USB_PS2_DIN_T_Chinese
24)USB_PS2_DIN_UK_English
25) USB_PS2_DIN_UK_English_Euro 26)USB_PS2_DIN_US_English
27) USB_PS2_DIN_US_English_Euro
2.
3.
Wählen Sie im Ignite-UX Welcome Screen die Option Install HP-UX aus, um die
Interaktion mit dem Programm Ignite-UX (Kaltinstallation) zu beginnen, und
drücken Sie anschließend die Eingabetaste. Das System zeigt das Fenster User
Interface and Media Options (Benutzeroberfläche und Datenträgeroptionen) an.
Wählen Sie in der Anzeige User Interface and Media Options die gewünschten
Anpassungen aus, um die Installation zu konfigurieren. Treffen Sie Ihre Auswahl
und wählen Sie die Schaltfläche OK aus.
•
72
Wählen Sie eine der drei unter Source Location Options angezeigten Optionen
aus:
— Media only installation ist die Standardeinstellung für die Iinstallation
von einer DVD.
— Media with network enabled wird empfohlen, wenn Sie grundlegende
Netzwerkfunktionen während der Installation aktivieren wollen, damit
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
Sie Software aus einem Netzwerkdepot laden können (wenn ein Ignite-UX
Server nicht verfügbar ist).
— Ignite-UX server based installation wird empfohlen, wenn Sie einen
Ignite-UX Server im Netzwerk konfiguriert haben und Sie individuelle
Konfigurationen während der Installation bereitstellen wollen.
•
Wählen Sie eine der unter User Interface Options angezeigten Optionen aus:
— Guided Installation bietet eine eingeschränkte Systemkonfiguration und
wird voraussichtlich in einem künftigen Release nicht mehr
weiterentwickelt werden.
— Mit Advanced Installation können Sie alle Standardinstallationsparameter
akzeptieren oder Ihr System komplett anpassen, z. B. durch Konfigurieren
mehrerer Platten und Anpassen von Dateisystemgrößen. HP empfiehlt
die Auswahl der Option „Advanced Installation“ zur Konfiguration Ihrer
Installation.
— No User Interface wird empfohlen, wenn Sie alle
Standardinstallationsparameter akzeptieren wollen und Sie die
Konfiguration nicht mit dieser Benutzerschnittstelle überprüfen müssen.
In den weiteren Abschnitten werden die Option Media only installation und
Advanced Installation erläutert. Weitere Informationen zur Verwendung der
Anzeigen der Option Advanced Installation finden Sie im Ignite-UX Administration
Guide. (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Aufgabe 3: Konfigurieren der Installation
An dieser Stelle zeigt das System die Registerkarte Basic der Ignite-UX
itool-Terminalbenutzeroberfläche für die erweiterte Installation von HP-UX. Die
Registerkarte Basic zeigt alle grundlegenden Informationen zur Einrichtung des
Dateisystems sowie zum Laden der Betriebsumgebung. Außerdem können Sie mit
dieser Registerkarte Sprachen, die Sprachumgebung sowie Tastaturanforderungen
einstellen.
1.
2.
3.
Wählen Sie im Feld „Configurations“ eine allgemeine Systemkonfiguration aus,
die Sie für diese Installation verwenden wollen.
Wählen Sie im Feld „Environments“ die Betriebsumgebung aus, die Sie auf Ihrem
System installieren wollen. Drücken Sie die Eingabetaste, um sich die
Auswahlmöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Wählen Sie im Feld „Root Disk“ die Platte aus, auf der Ihr Root-Dateisystem
gespeichert werden soll. Drücken Sie die Eingabetaste, um sich die
Auswahlmöglichkeiten anzeigen zu lassen. Wenn Sie bei dieser Auswahl unsicher
sind, behalten Sie die von Ignite-UX ermittelte Standardeinstellung bei.
HP-UX 11i v3 verwendet ein neues Benennungsschema für Root-Platten. In der
Anzeige Root Disk wird der lunpath-Hardwarepfad statt des traditionellen
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
73
Hardwarepfads angezeigt. Sie können More Info auswählen, um den traditionellen
Hardwarepfad für die ausgewählte Root-Platte anzuzeigen.
Weitere Informationen, einschließlich Plattenanforderungen, unterstützter
Peripheriegeräte und Vorbereitung des Clients für die Installation, finden Sie in
der Dokumentation Ignite-UX Administration Guide (http:// docs.hp.com/en/
oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
HINWEIS: Der ausgewählte lunpath-Hardwarepfad wird nur zum Identifizieren
der Root-Platte selbst verwendet und jeder vorhandene Pfad zu dieser Platte kann
dann als Startpfad verwendet werden. Daher ist es normal, einen anderen
lunpath-Hardwarepfad zu der Platte als Startpfad zu sehen.
4.
Wählen Sie im Feld „File System“ den Volumenverwaltungs- und Dateisystemtyp
aus, den Sie für Ihre Root-Platte verwenden wollen. Drücken Sie die Eingabetaste,
um sich die Auswahlmöglichkeiten anzeigen zu lassen.
WICHTIG: Vorherige Aktualisierungs-Releases der Betriebsumgebungen (OEURs)
von HP-UX 11i v3 enthielten VxFS 4.1 und VxVM 4.1. Ab dem AktualisierungsRelease der Betriebsumgebungen vom September 2008 werden die folgenden
Versionen mitgeliefert: VxFS 4.1, VxFS 5.0 und VxVM 5.0. Standardmäßig ist nur
VxFS 4.1 installiert, d. h., alle anderen Versionen sind optional. Dies hat wichtige
Folgen für viele Installationsszenarien. Ausführliche Anweisungen und
Informationen zu den Auswirkungen finden Sie in Anhang C (Seite 135).
5.
Drücken Sie im Feld „Languages“ die Eingabetaste, um durch die verfügbaren
Sprachen zu blättern und die gewünschten Auswahloptionen zu markieren. Sie
können jede beliebige Auswahloption als Ihre Systemstandardsprache angeben.
Diese wird nach ihrer Installation zur Systemstandardsprache. Stellen Sie sicher,
dass für HPUXLocales der Wert Yes ausgewählt ist.
Die Einstellungen für die Sprachumgebung, die zuvor Bestandteil von HP-UX 11i
v2 waren und sich im CDE-Sprachenpaket (Common Desktop Environment)
befanden, sind nun im Paket HPUXLocales zu finden. Das Paket HPUXLocales
bietet Internationalisierungsunterstützung für viele Sprachen. Dies unfasst auch
Datums- und Zeitformate, Währung, Sortierfolgen etc.
HINWEIS: CDE ist ein optionales Produkt unter HP-UX 11i v3. Wenn Sie es
benötigen, müssen Sie das CDE-Paket (CDE-xxx) explizit auswählen. Dies trifft
ebenfalls zu, wenn Sie dtterm benötigen, das Bestandteil von CDE ist. Bei einigen
Lokalisierungen ist dtterm erforderlich, daher muss CDE ausgewählt werden.
74
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
6.
Mit Hilfe der Registerkarte „Software“ können Sie die Software ändern, die ggf.
auf Ihrem System installiert wird. Wenn Sie die Option „No User Interface“
auswählen, können Sie die empfohlenen (standardmäßig installierten) Softwarepakete
nicht abwählen.
Um die Softwareauswahl zu vereinfachen, bietet HP-UX 11i v3
Softwareproduktkategorien und Installationstypen, aus denen Sie auswählen
können. Siehe „Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen
für HP-UX 11i v3“ (Seite 141). Gehen Sie zum Auswählen bzw. zum Abwählen der
Softwarepakete wie folgt vor:
• Navigieren Sie zur Registerkarte „Software“.
• Wenn Sie einen manuellen zusätzlichen Datenträgerwechsel vermeiden
möchten, geben Sie als Quelle statt eines Datenträgers ein Netzwerkdepot an.
Verwenden Sie hierzu die Schaltfläche Change Depot Location... unten
rechts auf der Registerkarte „Software“.
• Wählen Sie gesamte optionale Software aus, die Sie auf Ihr System laden
möchten, und wählen Sie die gesamte empfohlene (standardmäßig installierte)
Software ab, die Sie nicht benötigen. Blättern Sie durch die Liste und markieren
Sie die Auswahlmöglichkeiten. Wählen Sie mit den Pfeiltasten ein Paket aus
und drücken Sie die Leertaste, um die Option zu ändern.
7.
Mit Hilfe der Registerkarte „System“ können Sie Systemparameter wie
Sicherheitsstufen, Host-Name, IP-Adresse, Root-Kennwort und Zeitzone
konfigurieren. An dieser Stelle müssen Sie die entsprechende Sicherheitseinstellung
für Ihr System angeben. Bei den anderen Systemparametern können Sie auswählen,
ob diese jetzt oder beim ersten Systemstart mit set_parms(1M) eingestellt werden
sollen. Weitere Informationen zum Einstellen der entsprechenden Sicherheitsstufen
finden Sie in „Überlegungen zur Sicherheit“ (Seite 40).
Gehen Sie wie folgt vor, um die entsprechenden Sicherheitseinstellungen für Ihr
System anzugeben:
• Navigieren Sie zur Registerkarte „System“ und wählen Sie „Security Choices“.
Die vier Sicherheitsstufen werden angezeigt. „Sec00Tools“ ist standardmäßig
ausgewählt.
•
•
8.
Wählen Sie die geeignete Sicherheitseinstellung für Ihr System aus.
Wählen Sie OK aus.
Mit Hilfe der Registerkarte „File System“ können Sie zahlreiche Dateisystem- und
Plattenkonfigurationsaufgaben ausführen: z. B. Ändern der Größe von
Dateisystemen sowie Hinzufügen und Entfernen von Platten. Darüber hinaus
können Sie die Volumenstruktur und die zugehörigen Einhängepunkte für
Dateisysteme neu konfigurieren. Die Registerkarte File System sieht je nachdem,
ob Sie auf der Registerkarte „Basic“ zuvor „LVM“ oder „Whole Disk“ ausgewählt
haben, unterschiedlich aus.
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3
75
Bitte beachten Sie, dass bei der Umbenennung oder Änderung einer
Dateisystemstruktur, in der Ignite-UX Dateisysteminhalt installiert, das alte
Dateisystem auf dieser Platte verloren geht. Weitere Informationen zum Verwenden
der Registerkarte „File System“ finden Sie im Ignite-UX Administration Guide (http://
docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
9.
Mit Hilfe der Schaltfläche „Show Summary“ können Sie eine Übersicht der
geplanten Systemkonfiguration anzeigen. Sollten Sie Probleme erkennen oder eine
Auswahl ändern wollen, kehren Sie zum entsprechenden Schritt zurück und
nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor; andernfalls wählen Sie „Go!“
(unten in der Anzeige) aus, um die Installation zu starten. Ignite-UX führt vor der
Installation eine Konsistenzprüfung durch, um Fehler zu ermitteln, die vor dem
Fortsetzen der Installation behoben werden müssen.
10. Das System zeigt normalerweise das Feld „Confirmation Dialog“ an. Dort werden
Fehler, Warnungen und Hinweise für die Konfigurationseinstellungen aufgelistet.
Lesen Sie alle Fehler, Warnungen oder Hinweise, die im Feld „Confirmation
Dialog“ angezeigt werden. Treten Fehler auf, müssen diese vor dem Fortsetzen
der Installation behoben werden.
Warnungsmeldungen listen die Platten auf, die derzeit ein bekanntes Dateisystem
enthalten und bei der Installation überschrieben werden. Enthält die Liste eine
Platte, die nicht eingefügt werden soll, gehen Sie zurück zur Auswahl der
Root-Platten und wählen Sie eine andere Platte aus. Wenn die Einstellungen richtig
sind, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
11. Nachdem Sie alle Informationen im Feld „Confirmation Dialog“ geprüft und alle
Fehler behoben haben, wählen Sie Go! (unten in der Anzeige) aus, um die
Installation zu starten.
Während der Installation wird ein Protokoll mit Details zur Ausgabe der
Softwareinstallation angezeigt. Nach der Softwareinstallation wird das System
vor der Konfiguration der Software und zusätzlich nach Abschluss der Installation
neu gestartet.
Wenn Ihr System werkseitig integriert wurde oder Sie angegeben haben, dass die
Systemparameter beim ersten Start Ihres System eingestellt werden sollen, wird
das System nach der Installation heruntergefahren und diese Systemparameter
beim nächsten Start Ihres Systems angefordert.
Aufgabe 4: Abschluss der Installation
Wenn Ihr System werkseitig integriert wurde oder Sie angegeben haben, dass die
Systemparameter beim ersten Start Ihres System eingestellt werden sollen, wird das
System nach der Installation heruntergefahren und diese Systemparameter beim
nächsten Start Ihres Systems angefordert.
Starten Sie das System neu. Es erscheint die Anzeige Welcome to HP-UX, und Sie
werden in einer Reihe von Anzeigen zur Eingabe von Informationen aufgefordert.
76
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
Sie müssen eventuell andere verfügbare Netzwerktreiber auswählen oder angeben,
um weitere Karten in Ihrem System zu aktivieren.
1.
2.
3.
4.
Damit Sie für diese Schnittstelle die Tastatur verwenden können, müssen Sie eine
Sprachzuordnung angeben, die von X Windows und dem Internal Terminal
Emulator (ITE) verwendet wird. Wählen Sie die gewünschte Sprache aus. Wählen
Sie beispielsweise für Deutsch (mit Euro-Symbol) die Nummer 10 aus.
Sie werden aufgefordert, ein paar Fragen zu beantworten, bevor Sie mit dem
System arbeiten können. Zunächst werden Sie gefragt, ob Sie das System in einem
Netzwerk verwenden möchten. Wenn Sie vor der Installation die Datentabellen
ausgefüllt haben, verfügen Sie bereits über die erforderlichen Informationen für
set_parms, so dass Sie diese Frage mit Y (Yes) beantworten können.
Geben Sie in den nachfolgenden Anzeigen die in Tabelle 5-1: „Verschiedene Daten“
zusammengestellten Netzwerkinformationen ein.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl. Sie haben jetzt die Installationsprozeduren
abgeschlossen, und es wird ein Anmeldebildschirm angezeigt. Melden Sie sich
am System als Root an.
Aufgaben nach der Installation
Bewahren Sie die DVDs für HP-UX nach der Kaltinstallation an einem sicheren Ort
auf. Möglicherweise benötigen Sie diese Datenträger zu einem späteren Zeitpunkt, um
Treiber oder Software zu installieren.
Darüber hinaus werden bei der Installation von HP-UX 11i v3 nur die vom System
benötigten Netzwerktreiber installiert. Sie müssen eventuell andere verfügbare
Netzwerktreiber auswählen oder angeben, um weitere Karten in Ihrem System zu
aktivieren. Siehe hierzu die HP-UX 11i v3 Release Notes unter:
http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html
Aufgabe 1: Konfigurieren von OE-Anwendungen
Nach der Aktualisierung auf eine Betriebsumgebung für HP-UX 11i v3 müssen einige
Produkte der Betriebsumgebung noch zusätzlich konfiguriert werden, damit sie
betriebsbereit sind. Hierauf wird eventuell durch eine Meldung in /var/opt/swm/
swm.log hingewiesen.
Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in den Installationsanweisungen zum
entsprechenden Produkt. Angaben zur Produktdokumentation der Betriebsumgebung
sind den HP-UX 11i v3 Release Notes zu entnehmen. Diese sind verfügbar auf der Instant
Information DVD sowie unter http://docs.hp.com/en/
oshpux11iv3.html#Release%20Notes.
Aufgaben nach der Installation
77
Aufgabe 2: Migration zum Agile-Massenspeicherstapel (optional)
In HP-UX 11i v3 gibt es zwei Typen von DSFs für Massenspeicher: Traditionelle DSFs
und permanente DSFs. Beide können unabhängig voneinander zum Zugriff auf ein
bestimmtes Massenspeichergerät verwendet werden und auf einem System zusammen
existieren. Der neue Massenspeicherstapel für HP-UX 11i v3 soll den existierenden
Massenspeicherstapel ersetzen. Unter HP-UX 11i v3 können die beiden jedoch noch
parallel existieren. Vorhandene traditionelle DSFs funktionieren weiterhin wie bisher;
sie sind komplett rückwärtskompatibel und werden durch permanente DSFs auf
demselben Server nicht beeinträchtigt.
Wenn Sie eine Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 durchführen, werden traditionelle
und permanente DSFs automatisch erstellt. Standardmäßig werden beim
Installationsvorgang Systemgeräte wie Systemstart-, Root-, Auslagerungs- und
Speicherabzuggeräte so konfiguriert, dass sie permanente DSFs verwenden. Dies
bedeutet, dass Konfigurationsdateien wie /etc/fstab und /etc/lvmtab Verweise
auf permanente DSFs enthalten.
Sie können auf den neuen Agile-Massenspeicherstapel umstellen oder den traditionellen
Massenspeicherstapel weiterhin verwenden. Wenn Sie die neuen Funktionen des
Agile-Massenspeicherstapels verwenden wollen und mit den vorhandenen
Beschränkungen keine Probleme haben, ist eine Umstellung auf den neuen
Massenspeicherstapel vermutlich sinnvoll.
Weitere Informationen über den neuen Massenspeicherstapel und die Umstellung von
der traditionellen Ansicht auf die neue Agile-Ansicht finden Sie im Informationsblatt
The Next Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 und im Informationsblatt HP-UX
11i v3 Persistent DSF Migration Guide unter folgender Adresse:
http://docs.hp.com/
Aufgabe 3: Abrufen von Informationen nach der Kaltinstallation
Nach Abschluss der Kaltinstallation können Sie die zuvor auf einem anderen System
gespeicherten Informationen abrufen.
Erstellen eines neuen Root-Heimverzeichnisses
Es wird empfohlen, ein neues Root-Heimverzeichnis (nicht /) zu erstellen. Dadurch
wird verhindert, dass die Dateien des Benutzers „root“, die mit einem Punkt beginnen,
im Verzeichnis / gespeichert werden. Stellen Sie sicher, dass sich das Verzeichnis auf
dem Root-Volumen befindet, indem Sie diesem beispielsweise den Namen /homeroot
geben. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie LVM (Logical Volume Manager)
verwenden und wenn es sich bei /home um ein separates Volumen handelt.
1.
2.
78
Melden Sie sich als root an.
Handelt es sich nicht um ein geschütztes System, bearbeiten Sie nun die Datei
/etc/passwd, um das Heimverzeichnis von „root“ in /homeroot zu ändern.
Speichern Sie anschließend die Datei.
Kaltinstallation von HP-UX 11i v3 von Datenträgern
3.
Erstellen Sie das Verzeichnis /homeroot:
mkdir /homeroot
4.
Verschieben Sie die persönlichen Dateien des Benutzers „root“ (Dateien, die mit
. beginnen) nach /homeroot):
mv /.[^.]* /homeroot
5.
Melden Sie sich ab und erneut als Benutzer „root“ an.
Wiederherstellen von Dateien
Stellen Sie alle zuvor gespeicherten angepassten und persönlichen Dateien wieder her,
indem Sie diese manuell zusammenführen. Überschreiben Sie z. B. nicht die Datei
/etc/passwd mit Ihrer alten Version. Fügen Sie stattdessen Einträge aus Ihren alten
Dateien ein oder kombinieren Sie die alten Informationen mit den neuen Dateien.
Wiederherstellen von /home
Wenn Sie zuvor mit einem lokalen Heimverzeichnis gearbeitet haben, können Sie dieses
wie folgt wiederherstellen:
•
Haben Sie das alte Verzeichnis beispielsweise nach /backup/system1/home
kopiert, geben Sie folgende Befehle ein:
cd /backup/system1/home
find . -depth | cpio -pdm /system1/home
•
Wenn Sie es mit fbackup auf Band gesichert haben, geben Sie folgenden Befehl
ein:
frecover -x -i /system1/home -v
Wiederherstellen anderer Dateien
Gehen Sie ebenso vorsichtig vor, um die übrigen Dateien und Verzeichnisse
wiederherzustellen. Hierzu zählen beispielsweise /usr, /local und /opt. Hilfe
beim Importieren ganzer Volumengruppen siehe HP-UX Systemverwalterhandbuch oder
Verwalten von Superdome-Komplexen.
Die in diesem Abschnitt aufgeführten Befehle überschreiben keine neueren Dateien.
Ihr neues Betriebssystem und alle aktualisierten Dateien sind daher geschützt.
Der nächste Schritt
Fahren Sie mit Kapitel 7: „Installieren von HP Anwendungen und Patches“ (Seite 101)
fort.
Der nächste Schritt
79
80
6 Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
In diesem Kapitel wird die Aktualisierung Ihres Systems auf HP-UX 11i v3 mit
Update-UX beschrieben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Vor Beginn“ (Seite 81)
• „Prüfen der Aktualisierung“ (Seite 82)
• „Tipps zur Aktualisierung“ (Seite 84)
• „Aktualisieren auf HP-UX 11i v3“ (Seite 85)
• „Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Terminalbenutzeroberfläche“ (Seite 88)
• „Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Befehlszeilenoberfläche“ (Seite 97)
• „Aufgaben nach der Aktualisierung“ (Seite 99)
• „Der nächste Schritt“ (Seite 100)
Geschätzter Zeitaufwand für dieses Kapitel: Je nach System ca. 3-4 Stunden.
Vor Beginn
Stellen Sie vor einer Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 Folgendes sicher:
•
•
•
Die Aktualisierung erfolgt von einem unterstützten Migrationspfad aus. Siehe
„Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3“ (Seite 34).
Ihr System erfüllt die Systemanforderungen für die Aktualisierung und den Betrieb
von HP-UX 11i v3. Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 2:
„Systemanforderungen für Kaltinstallation und Aktualisierung“ (Seite 23).
Sie haben die für die Aktualisierung Ihres Systems erforderlichen vorbereitenden
Aufgaben abgeschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 4:
„Vorbereiten der Kaltinstallation von oder der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3“
(Seite 51).
HINWEIS: Aktualisierungen von einem Release von HP-UX auf eine früher
freigegebene Version von HP-UX werden nicht unterstützt. Dies könnte zu
Inkompatibilitäten im System und zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen. Wenn
Sie versuchen, eine Aktualisierung auf eine ältere Version von HP-UX auszuführen,
stoppt der Aktualisierungsprozess, ohne Änderungen am System vorzunehmen, und
die folgende Fehlermeldung wird angezeigt:
ERROR: You are attempting to update from your release of HP-UX to a
version of HP-UX that was released earlier in time.
supported.
This is not
The update process has stopped without making any changes
to your system.
Please see the 'Supported Update Paths' section of
the HP-UX 11i v3 Installation and Update Guide for more information.
Vor Beginn
81
Prüfen der Aktualisierung
In diesem Abschnitt wird die Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 mit update-ux
beschrieben, um das Betriebssystem und die Anwendungssoftware von einem
Datenträger oder einem Netzwerk-Quelldepot selektiv zu überschreiben.
Abbildung 6-1 (Seite 83) zeigt eine Übersicht über den Aktualisierungsprozess. Sie
können Ihr System mit einer der folgenden Methoden aktualisieren:
•
•
Aus Netzwerkdepots – Verwenden Sie die Befehle von Software Distributor, um
Depots mit dem Betriebssystem, der Betriebsumgebung und anderen
Softwarepaketen zu erstellen. Starten Sie anschließend mit der
Terminalbenutzeroberfläche oder der Befehlszeilenoberfläche von update-ux
die Aktualisierung aus diesen Depots. Hilfe für diese Vorgehensweise finden Sie
auf der Hilfeseite des Befehls swcopy(1M) sowie im Software Distributor
Administration Guide (http://docs.hp.com/en/SD/index.html) und im Ignite-UX
Administration Guide (http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX).
Von DVD – Verwenden Sie die Terminalbenutzerschnittstelle von update-ux,
die in „Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Terminalbenutzeroberfläche“
(Seite 88) beschrieben ist, oder die Befehlszeilenoberfläche von update-ux, die
in „Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Befehlszeilenoberfläche“ (Seite 97)
beschrieben ist.
HINWEIS: Besitzen Sie für Ihr System einen HP Mission Critical Support-Vertrag,
besprechen Sie die Vorgehensweise für das Installieren der Betriebsumgebung mit
Ihrem HP Ansprechpartner.
WICHTIG: Vor dem Aktualisieren Ihres Systems müssen Sie die neueste Version von
Update-UX installieren. Die aktuellste Version von Update-UX ermöglicht Ihnen den
Einsatz der Vorschauoption (-p), die bei HP-UX 11i v3 neu ist. Wenn die aktuellste
Version von Update-UX nicht installiert ist, kann es sein, dass die Aktualisierung
fehlschlägt. Weitere Hinweise siehe „Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX
Pakets“ (Seite 87).
WICHTIG: Vorherige Aktualisierungs-Releases der Betriebsumgebungen (OEURs)
von HP-UX 11i v3 enthielten VxFS 4.1 und VxVM 4.1. Ab dem Aktualisierungs-Release
der Betriebsumgebungen vom September 2008 werden die folgenden Versionen
mitgeliefert: VxFS 4.1, VxFS 5.0 und VxVM 5.0. Standardmäßig ist nur VxFS 4.1
installiert, d. h., alle anderen Versionen sind optional. Dies hat wichtige Folgen für
viele Installationsszenarien. Ausführliche Anweisungen und Informationen zu den
Auswirkungen finden Sie in Anhang C (Seite 135).
82
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Abbildung 6-1 Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Erzeugen eines
Wiederherstellungsabbilds
AktualiFestlegen
sierung
des Aktualisierungsverfahrens
Kaltinstallation
Kaltinstallation von
Datenträger
Netzwerkdepots
Erforderlich!
Installieren der
aktuellsten
update-uxVersion von
OE-Datenträger
Festlegen
der Quelle
Datenträger
Aktualisieren von BS/OE
über 11i v3 OE-Datenträger
mit update-ux
(Kapitel 5)
Aktualisierung von Nicht-OEAnwendungen über
Anwendungsdatenträger
mit swinstall
Erstellen mindestens
eines Depots
Aktualisieren von HP-UX
11i v3 aus einem Depot,
das BS-/OE-Pakete enthält,
über update-ux
Aktualisieren von Nicht-OEAnwendungen mit swinstall
Ermitteln und ggf.
Installieren von Nicht-OEPatches
Installieren von Software
von Fremdherstellern und
interner Software
Erstellen eines
Wiederherstellungsabbilds
FERTIG
Prüfen der Aktualisierung
83
Tipps zur Aktualisierung
Tabelle 6-1 schlägt Tipps und Empfehlungen vor, die Sie bei einer Aktualisierung
berücksichtigen sollten:
Tabelle 6-1 Tipps zur Aktualisierung
Thema
Tipp
Möglicherweise ist
ein zusätzlicher
Datenträgerwechsel
erforderlich
Bei der Installation von OE-Datenträgern müssen Sie, wenn HPSIM-HP-UX
manuell oder über eine Abhängigkeit ausgewählt wird, davon ausgehen, dass
ein zusätzlicher Wechsel des Installationsdatenträgers erforderlich ist: DVD1,
danach DVD2 und wieder zurück zu DVD1 (der zusätzliche Datenträgerwechsel),
dann DVD2.
Während der Installation vom Datenträger gehen Sie anhand der angezeigten
Eingabeaufforderungen vor. Wenn Sie für die Installation HPSIM-HP-UX oder
alle Produkte ausgewählt haben, werden Sie zum zusätzlichen Datenträgerwechsel
aufgefordert.
Ausführen weiterer
Befehle
Andere Befehle sollten während der Aktualisierung vorsichtig verwendet werden,
weil durch sie die Aktualisierungsbefehle möglicherweise nicht ordnungsgemäß
ausgeführt werden.
Nicht alle Software
wird aktualisiert
Update-UX aktualisiert das Betriebssystem HP-UX sowie die Software, die in
weiteren Softwarepaketen, die sich auf dem Quelldatenträger oder -depot
befinden, enthalten ist. Update-UX kann keine Software automatisch aktualisieren,
die nicht Teil einer Betriebsumgebung ist. Zusätzlich kann Update-UX keine
optionalen Softwarepakete automatisch aktualisieren, deren Namen sich seit dem
letzten Release geändert haben.
Wenn Sie Ihrer vorhanden Betriebsumgebung zusätzliche Software hinzugefügt
haben, prüfen Sie, ob diese in der neuen Betriebsumgebung zur Verfügung steht.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie diese Software nach Abschluss der
Aktualisierung erneut separat installieren.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Softwareprodukte, die unter HP-UX 11i
v3 nicht mehr unterstützt werden, automatisch während der Aktualisierung
entfernt werden. Alternativ dazu kann das System Meldungen ausgeben, mit
denen die Benutzer gewarnt werden, dass diese nicht unterstützten
Softwareprodukte vor der Aktualisierung entfernt werden müssen.
Fehlerbehebung
Der Befehl update-ux gibt einen Fehlerwert zurück, wenn er nicht erfolgreich
ausgeführt wird:
1 - Fehler bei der Ausführung; Aktualisierung abgebrochen.
2 - Aktualisierung durch Benutzereingriff abgebrochen
(Tastenbetätigung)
Meldungen werden aufgezeichnet in /var/opt/swm/swm.log und /var/adm/
sw/update-ux.log.
Wenn Sie bei der Aktualisierung ein Problem feststellen, finden Sie in Anhang A
(Seite 109) mögliche Lösungen.
84
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Die Aktualisierung Ihres Systems mit dem Befehl update-ux umfasst folgende
Aufgaben:
•
Aufgabe 1: Erstellen eines Netzwerkdepots (optional)
Sie erstellen nur dann ein Netzwerkdepot, wenn Sie andere Systeme im Netzwerk
aktualisieren wollen. Wenn Sie kein Netzwerkdepot erstellen, können Sie diese
Aufgabe ignorieren. Siehe „Aufgabe 1: Erstellen eines Netzwerkdepots (optional)“
(Seite 86).
•
Aufgabe 2: Installieren der aktuellsten Version von update-ux
Siehe „Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX Pakets“ (Seite 87).
•
Aufgabe 3: Aktualisieren des Systems mit update-ux.
Sie haben zur Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 auf einem unterstützen System
zwei verschiedene Methoden zur Auswahl: 1) Verwendung der
update-ux-Terminal-Benutzeroberfläche; 2) Verwendung der update-ux
Befehlszeilen-Benutzeroberfläche. Siehe „Aufgabe 3: Aktualisieren des Systems
mit Update-UX“ (Seite 88).
Nach der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 müssen Sie eventuell OE-Anwendungen
konfigurieren, um Ihr System vollständig funktionsbereit zu machen: Anleitungen
hierzu finden Sie in „Aufgaben nach der Aktualisierung“ (Seite 99).
HINWEIS: In HP-UX 11i v3 gibt es zwei Typen von DSFs für Massenspeicher:
Traditionelle DSFs und permanente DSFs. Beide können unabhängig voneinander zum
Zugriff auf ein bestimmtes Massenspeichergerät verwendet werden und auf einem
System zusammen existieren. Wenn Sie eine Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf 11i
v3 durchführen, bleiben vorhandene traditionelle DSFs erhalten und permanente DSFs
werden erstellt. Die Konfigurationsdateien werden nicht geändert, daher verwenden
Systemgeräte weiterhin die existierenden traditionellen DSFs. Weitere Informationen
über den neuen Massenspeicherstapel finden Sie im Informationsblatt The Next
Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 auf folgender Website:
http://docs.hp.com/
HINWEIS: Secure Path wird unter HP-UX 11i v3 nicht mehr unterstützt. Der neue
Massenspeicherstapel unter HP-UX 11i v3 bietet integrierte Native
Multipathing-Funktionen. Weitere Informationen über die Migration von Secure Path
hin zu Native Multipathing bei HP-UX 11i v3 siehe Migrating from HP StorageWorks
Secure Path for Active-Active Disk Arrays to Native Multipathing in HP-UX 11i v3 unter:
http://docs.hp.com/
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
85
Aufgabe 1: Erstellen eines Netzwerkdepots (optional)
Sie erstellen ein Netzwerkdepot nur dann, wenn Sie andere Systeme im Netzwerk
aktualisieren wollen. Hierdurch können Sie alle Systeme im Netzwerk aktualisieren,
ohne dass Sie Datenträger von System zu System bringen müssen. Außerdem steht
Ihnen unter HP-UX 11i v3 die neue Vorschauoption (-p) zur Verfügung. Die
Vorschauoption (-p) kann bei Depots und Datenträgern verwendet werden. Wenn Sie
kein Netzwerkdepot erstellen, können Sie diese Aufgabe ignorieren.
Gehen Sie als Root folgendermaßen vor, um ein Netzwerkdepot aus dem aus zwei
DVDs bestehenden HP-UX 11i v3 Datenträgersatz auf einem Depot-Server zu erzeugen:
HINWEIS: Sorgen Sie dafür, dass alle Produkte von den beiden HP-UX 11i v3 DVDs
in Ihr Zieldepot kopiert werden.
1.
2.
3.
Vergewissern Sie sich, dass Sie mindestens 6 GB freien Speicherplatz haben, um
das Netzwerkdepot auf einem anderen System in Ihrem Netzwerk zu erstellen.
Ist dieser Platz nicht verfügbar, verwenden Sie smh, um eine neue Volumengruppe
zu erstellen oder eine vorhandene Volumengruppe zu erweitern. Weitere Hinweise
siehe SMH-Online-Hilfe oder HP-UX Systemverwalterhandbuch.
Das Betriebssystem HP-UX 11i v3 wird auf zwei DVDs geliefert. Legen Sie die
erste DVD in das Laufwerk ein.
Suchen Sie den Dateinamen für das DVD-ROM-Gerät:
ioscan -C disk -f -n -k | more
Ein typischer Gerätename ist /dev/dsk/c1t2d0.
4.
Erstellen Sie das Verzeichnis im Root-Verzeichnis (/):
mkdir /dvdrom
5.
Hängen Sie die erste DVD als Dateisystem unter das neue Verzeichnis ein. Beispiel:
mount /dev/dsk/c1t2d0 /dvdrom
6.
Erstellen Sie das Verzeichnis, das das zu erstellende Netzwerkdepot enthalten
soll. Beispiel:
mkdir /var/11iv3
7.
Kopieren Sie alle Produkte auf der eingehängten DVD in das Zieldepot. Um z. B.
den Inhalt der ersten DVD in das Zieldepot update-depot zu kopieren, geben
Sie folgenden Befehl ein:
swcopy -s /dvdrom \* @ /var/11iv3/update-depot
8.
Hängen Sie die erste DVD aus dem Verzeichnis aus:
umount /dvdrom
86
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
9.
Hängen Sie die zweite DVD als Dateisystem unter das neue Verzeichnis ein. Beispiel:
mount /dev/dsk/c1t2d0 /dvdrom
10. Kopieren Sie alle Produkte auf der eingehängten DVD in dasselbe Zieldepot. Um
z. B. den Inhalt der zweiten DVD in das Zieldepot update-depot zu kopieren,
geben Sie folgenden Befehl ein:
swcopy -s /dvdrom \* @ /var/11iv3/update-depot
11. Hängen Sie die zweite DVD aus dem Verzeichnis aus:
umount /dvdrom
Jetzt können Sie über das Netzwerkdepot Ihr System auf HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Fahren Sie mit „Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX Pakets“ (Seite 87)
fort.
Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX Pakets
Vor dem Aktualisieren Ihres Systems müssen Sie eine unterstützte Version des Befehls
update-ux von den Betriebsumgebungs-DVDs installieren.
Diese Prozedur führt Sie durch die Installation der neuesten Version des Pakets
Update-UX einschließlich des Befehls update-ux von Betriebsumgebungs-DVDs.
Vom DVD-Datenträger aus
1.
Suchen Sie den Dateinamen für das DVD-ROM-Gerät:
ioscan -C disk -f -n -k | more
Daraufhin sollte ein Gerätename für Ihr DVD-Gerät angezeigt werden. Beispiel:
/dev/dsk/c1t2d0
2.
Erstellen Sie das Verzeichnis im Root-Verzeichnis (/). Beispiel:
mkdir /dvdrom
3.
Hängen Sie die DVD als Dateisystem unter das neue Verzeichnis ein. Beispiel:
mount /dev/dsk/c1t2d0 /dvdrom
4.
Installieren Sie mit swinstall, install die neueste Version des Pakets Update-UX
auf dem Zielsystem.
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Version des Befehls
Update-UX (in genau dieser Groß/Kleinschreibweise) installieren. Dieses Paket
enthält den Befehl update-ux (Kleinschreibweise).
swinstall -s /dvdrom Update-UX
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
87
Von einem Depot aus
Im Beispiel für das Depot wird folgende Syntax verwendet:
Depot-Server:Depotpfad. Beispiel:
swinstall -s Depot_Server:/var/11iv3/update-depot Update-UX
Aufgabe 3: Aktualisieren des Systems mit Update-UX
Nachdem Sie das Paket Update-UX auf dem Zielsystem installiert haben und optional
ein Netzwerkdepot mit der gesamten zu installierenden Software erstellt haben, können
Sie Ihr Zielsystem aktualisieren. Sie können mit einer der folgenden Methoden auf
HP-UX 11i v3 aktualisieren:
• Terminalbenutzeroberfläche von update-ux. Siehe „Aktualisierung auf HP-UX
11i v3 über die Terminalbenutzeroberfläche“ (Seite 88).
• Befehlszeilenoberfläche von update-ux. Siehe „Aktualisierung auf HP-UX 11i
v3 über die Befehlszeilenoberfläche“ (Seite 97).
HINWEIS: Bevor Sie das System auf HP-UX 11i v3 aktualisieren, informieren Sie sich
in Anhang A (Seite 109) über die bekannten Probleme. Alle Probleme müssen behoben
werden, bevor eine Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf HP-UX 11i v3 durchgeführt
wird.
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Terminalbenutzeroberfläche
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie das System über die update-ux
Terminalbenutzeroberfläche (TUI) aktualisieren.
In der TUI können Sie mit den Pfeiltasten, der Tabulatortaste, der Leertaste und der
Eingabetaste navigieren.
Die Aktualisierung mit update-ux über die TUI umfasst sieben Schritte:
Tabelle 6-2 Schritte zur Aktualisierung über die TUI
88
1. Starten
Starten der update-ux-TUI.
2. Auswahl der Datenquelle
Angabe des Orts des Softwaredepots, aus dem die Software installiert
wird.
3. Auswahl der OE
Auswahl der OE, auf die aktualisiert werden soll.
4. Auswahl der Software
Auswahl der Software in der OE, die Sie für die Aktualisierung
ausgewählt haben.
5. Analyse (Vorschau)
Analyse (Vorschau) der Aktualisierungsauswahlen, wodurch ermittelt
werden kann, ob die ausgewählte Software erfolgreich aktualisiert werden
kann.
6. Aktualisieren
Die eigentliche Softwareaktualisierung.
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Tabelle 6-2 Schritte zur Aktualisierung über die TUI (Fortsetzung)
7. Überprüfung der
Aktualisierung
Überprüfung, ob die Softwareaktualisierung erfolgreich war.
Schritt 1: Starten
1.
Geben Sie Folgendes ein, um TUI für eine Aktualisierungs-Session zu starten:
update-ux -i -s /dvdrom
Die TUI wird automatisch aufgerufen und die Registerkarte „Overview“ von
Update-UX erscheint. Wenn eine andere Anzeige als die Registerkarte „Overview“
erscheint, drücken Sie 1, um die Registerkarte „Overview“ anzuzeigen. Diese
Registerkarte bietet eine Übersicht über den Fortschritt der Aktualisierung. Folgen
Sie den nummerierten Registerkarten, um die OE zu aktualisieren.
Mit der Navigationslegende unten in der Anzeige können Sie in der
Terminaloberfläche navigieren und Optionen auswählen.
Abbildung 6-2 Anzeige „Overview“
2.
Drücken Sie nach dem Lesen der Informationen in der Registerkarte „Overview“
von Update-UX auf n (next), um zur Registerkarte „Source“ weiterzugehen.
Schritt 2: Auswahl der Datenquelle
Die Registerkarte „Source“ erscheint. Die Registerkarte „Source“ zeigt eine Liste
registrierter Quellendepots auf dem lokalen Host-System an.
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
89
Abbildung 6-3 Registerkarte „Source“
1.
Geben Sie das Datenquellendepot an, das die neue OE enthält, mit der Sie das
Zielsystem aktualisieren wollen. Das System wählt automatisch den lokalen Host
und den Standarddepotpfad aus.
Sie können jeden Eintrag erweitern, dem ein Pluszeichen vorangestellt ist.
Hierdurch können Sie die vorhandenen Depots auf dem Server anzeigen.
2.
Wenn das Depot mit der zu installierenden Software nicht in der Liste erscheint,
können Sie folgendermaßen vorgehen:
• Fügen Sie der Liste registrierter Quellendepots ein anderes Host-System hinzu,
indem Sie s (Add Server/Depot) drücken und dann den Namen des neuen
Quellen-Hosts angeben oder gehen Sie wie folgt vor:
• Sie können auch ein Host-System aus der Liste registrierter Quellendepots
entfernen, indem Sie d (Delete Server) drücken.
3.
Drücken Sie die Eingabetaste. Das System ruft alle Depots ab, die für den
angegebenen Host-Namen vorhanden sind, und zeigt eine Liste registrierter Depots
auf dem Quellen-Host.
Mit der Leertaste können Sie das Depot mit der zu installierenden Software
auswählen.
Drücken Sie n (next), um die Auswahl zu bestätigen, und fahren Sie mit der
Registerkarte „OE Selection“ fort. (Die Meldung Reading Data from Source
(Datenquelle wird gelesen) erscheint, bevor die nächste Registerkarte angezeigt
wird.)
4.
5.
90
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Schritt 3: Auswahl der OE
Die Registerkarte „OE Selection“ erscheint. Eine Betriebsumgebung (OE = Operating
Environment) ist ein integrierter Satz Software, der das Betriebssystem HP-UX und
ausgewählte Anweisungen enthält.
In der Registerkarte „OE Selection“ wird die Liste von OEs, auf die aktualisiert werden
kann, angezeigt. Die OE, die der zur Zeit auf dem System installierten entspricht, wird
automatisch ausgewählt. Sie können eine andere OE auswählen (hierdurch werden
die übrigen automatisch abgewählt).
Abbildung 6-4 Registerkarte „OE Selection“
1.
Mit dieser Anzeige können Sie den Inhalt der OE, die Sie aktualisieren wollen,
auswählen und prüfen. Es gibt drei Kategorien in der OE, die Sie anzeigen können:
optional, required (erforderlich) und recommended (empfohlen). Heben Sie
die Kategorie hervor, die Sie anzeigen möchten, und drücken Sie die Eingabetaste,
um sie zu erweitern und ihren Inhalt anzuzeigen.
Auf dieser Registerkarte können Sie den Inhalt der mit der OE gelieferten Software
überprüfen.
HINWEIS: Auf der Registerkarte 3: OE Selection kann keine Software ausgewählt
oder abgewählt werden. In dieser Anzeige können lediglich Daten gelesen werden.
Das Auswählen und Abwählen von Software erfolgt in der Registerkarte 4:
SW-Selection.
Die Liste der OE-Software kann auf folgende Kategorien erweitert werden:
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
91
•
•
•
2.
Required (Erforderlich): Software- und Verwaltungswerkzeuge, die zum
Erzeugen eines startbaren und verwaltbaren Minimalsystems erforderlich
sind. Nur Treiber für grundlegende Hardware gehören dieser Kategorie an.
Zur Verwendung aller Hardwarekomponenten müssen u. U. weitere Treiber
installiert werden. In dieser Kategorie wird Software automatisch als Teil der
Betriebsumgebung ausgewählt und kann nicht abgewählt werden.
Recommended (Empfohlen): Softwarepakete, die HP zur Installation empfiehlt,
weil sie etwaige Softwareabhängigkeiten erfüllt. In dieser Kategorie wird
Software automatisch als Teil der Betriebsumgebung ausgewählt. Sie können
diese Pakete jedoch vor dem Installieren oder Aktualisieren des Systems
manuell vom Vorgang ausschließen.
Optional: Alle Softwarepakete in dieser Kategorie, die mit der derzeit auf dem
Zielsystem installierten Software übereinstimmen, werden automatisch
standardmäßig ausgewählt. Sie können diese Pakete manuell auswählen bzw.
abwählen, bevor Sie das System installieren oder aktualisieren.
Drücken Sie die Leertaste, um die zu aktualisierende OE auszuwählen; drücken
Sie dann n (next), um Ihre Auswahl zu bestätigen, und fahren Sie mit der
Registerkarte „SW-Selection“ fort.
Es erscheint folgende Meldung: Working...Loading *temporary* update
tools that do not affect the running system and will be
removed when the OE update is finished (Es werden Programme für
die Aktualisierung geladen, die das System nicht beeinträchtigen und nach
Beendigung der OE-Aktualisierung wieder entfernt werden).
Schritt 4: Auswahl der Software
Die Registerkarte „SW-Selection“ erscheint. Die Registerkarte „SW-Selection“ zeigt die
Software, die in der OE, die Sie in der Registerkarte „OE Selection“ ausgewählt haben,
enthalten ist. Auf dieser Registerkarte können Sie die Software genau angeben, die Sie
als Teil der OE installieren wollen.
Sie können optionale Software auswählen bzw. abwählen oder empfohlene Software,
die Sie nicht aktualisieren wollen, abwählen. Durch das Abwählen empfohlener Software
werden eigenständige Softwarekomponenten, Netzwerk- und Speichertreiber und
empfohlene Software, die von allen Betriebsumgebungen verwendet wird, abgewählt.
92
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Abbildung 6-5 Registerkarte „SW-Selection“
ACHTUNG: HP empfiehlt, empfohlene Pakete nur abzuwählen oder vom System zu
entfernen, wenn Sie genau wissen, dass die Software darin für Ihre Betriebsumgebung
nicht benötigt wird.
Wenn Sie empfohlene Software während der Aktualisierung abwählen, bleibt die alte
Version dieser Software auf dem System. Die alte Version ist möglicherweise nicht mit
dem aktualisierten Betriebssystem HP-UX 11i v3 kompatibel. Außerdem können
Softwarekomponenten nicht dokumentierte Abhängigkeiten aufweisen. Das Abwählen
von Software kann bewirken, dass Produkte mit Abhängigkeiten von der abgewählten
Software nicht ordnungsgemäß funktionieren.
1.
Mit der Leertaste kann Software in der Liste ausgewählt oder abgewählt werden.
Das Kennzeichen M (Match, Entsprechung) wird angezeigt, wenn eine Zuordnung
von Software zur derzeit auf dem System installierten Software vorgenommen
werden konnte. Das Kennzeichen P (Partial, teilweise) kann erscheinen, wenn Sie
nur eine Komponente eines Softwareobjekts auswählen oder wenn derartige
Komponenten infolge von Abhängigkeiten automatisch ausgewählt wurden.
Den Softwareprodukten in jeder Kategorie ist ein Kennzeichen zugewiesen, das
in der linken Spalte angezeigt wird. Die Kennzeichen werden nachfolgend
beschrieben:
• S ist vom Benutzer ausgewählt
• ! ist vom Benutzer abgewählt
• D ist eine Abhängigkeit
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
93
•
•
•
•
•
•
•
•
2.
A ist automatisch ausgewählt
P ist teilweise ausgewählt
M ist ausgewählt, weil die entsprechende Software bereits auf dem System
installiert ist
E – beim Auswählen dieser Komponente trat ein Fehler auf
. – kein Status; nicht ausgewählt und nicht installiert
N ist neuer als die Software auf dem System
O ist älter als die Software auf dem System
I ist derzeit auf dem System installiert.
Drücken Sie nach der Auswahl der zu installierenden Software p (Preview,
Vorschau), um eine Vorschau der bei der Aktualisierung auftretenden Aktionen
zu sehen, ohne dass eine Änderung am System stattfindet.
Das Ausgabefenster erscheint, und es werden Meldungen angezeigt, die
folgendermaßen beginnen: Analyzing software to be installed.
Schritt 5: Analyse (Vorschau)
In diesem Schritt analysiert die TUI von update-ux die von Ihnen ausgewählte Software.
Das Analysefenster zeigt Statusinformationen über die Analyse an. Wenn die Vorschau
Probleme ergeben hat, werden diese im Analysefenster gezeigt.
Drücken Sie nach Fertigstellen der Analyse die Eingabetaste, um zur Registerkarte
„SW-Selection“ zurückzukehren und die eigentliche Aktualisierung zu starten (siehe
„Schritt 6: Aktualisierung“ (Seite 95)).
Abbildung 6-6 Analysedialog
94
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
1.
2.
3.
Wenn Sie eine Vorschau-Session gestartet haben, wird die Vorschau nach der
Analyse beendet. Drücken Sie die Eingabetaste, um zur Registerkarte
„SW-Selection“ zurückzukehren.
Drücken Sie nach der Rückkehr zur Registerkarte „SW-Selection“ die Taste l (log,
Protokoll), um die Protokolldatei mit detaillierten Installationsinformationen
anzuzeigen.
Überprüfen Sie alle Fehler, Warnungen und Hinweise. Warnungen dienen nur
der Information. Treten Fehler auf, müssen diese vor dem Fortsetzen der
Aktualisierung behoben werden.
Schritt 6: Aktualisierung
In diesem Schritt führt das System die eigentliche Aktualisierung aus. Geben Sie in der
Registerkarte „SW-Selection“ i (installieren) ein, um die Aktualisierung zu starten.
Nachdem die Aktualisierung gestartet wurde, führt das System normalerweise einen
Neustart aus.
Schritt 7: Überprüfung der Aktualisierung
Nachdem das System den Neustart ausgeführt hat, werden Sie aufgefordert, bei Bedarf
den Datenträger zu wechseln. Mit folgenden Schritten können Sie überprüfen, ob die
Aktualisierung erfolgreich beendet wurde:
1. Überprüfen Sie, dass vor Beginn der Aktualisierung keine Fehler auftraten, indem
Sie den Inhalt der Protokolldatei anzeigen: /var/adm/sw/update-ux.log. Die
Ausgabe sollte etwa folgendermaßen aussehen:
NOTE:
Command entered: update-ux -s
depot_server:/var/11iv3/update_depot SWM HPUX11i-OE
Output is logged to '/var/adm/sw/update-ux.log'
* Obtaining some information from the source depot.
cp /usr/lbin/swagent /var/adm/sw/tmp/update-ux
compress /var/adm/sw/tmp/update-ux/swagent
uncompress /var/adm/sw/tmp/update-ux/swagent.Z
chmod +x /var/adm/sw/tmp/update-ux/swagent
* Copying an SD agent from the source depot
/usr/sbin/swagentd -k
/usr/sbin/swagentd -r
/usr/sbin/swcopy -s depot_server:/var/11iv3/update_depot
-x logfile=/var/adm/sw/tmp/update-ux/swcopy.log
-x autoselect_dependencies=false -x enforce_dependencies=false
-x mount_all_filesystems=false -x register_new_depot=false
-x uncompress_files=true -x reinstall=true SW-DIST.SD-AGENT @
/var/adm/sw/tmp/update-ux/SWDIST.depot
/usr/sbin/swagentd -k
/usr/sbin/swagentd -r
rm -f /var/adm/sw/tmp/update-ux/orig_swagent.log
rm -f /var/adm/sw/tmp/update-ux/tmp_swagent.log
/usr/sbin/swagentd -k.
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
95
2.
Überprüfen Sie anhand des Inhalts der Protokolldatei, dass die gesamte betreffende
Software erfolgreich aktualisiert wurde: /var/opt/swm/swm.log.
Der Inhalt von swm.log kann durch Eingabe des folgenden Befehls interaktiv
angezeigt werden:
swm job -i
Der Inhalt der Protokolldatei /var/opt/swm/swm.log wird angezeigt.
Abbildung 6-7 Inhalt der Protokolldatei
Diese Anzeige bietet mehrere Arten, die Informationen in der Protokolldatei
darzubieten. Sie können mit den Aktionstasten unten in der Anzeige steuern, wie
ausführlich die Meldungen sind.
In Tabelle 6-3, „Während einer Aktualisierung erzeugte Protokolldateien“ sind die
Protokolldateien aufgeführt, die während einer Aktualisierung erzeugt werden:
Tabelle 6-3 Während einer Aktualisierung erzeugte Protokolldateien
96
Protokolldatei
Beschreibung
/var/opt/swm/swm.log
Diese Protokolldatei enthält die Ausgabedaten der Phasen für die
Softwareauswahl, Analysis und Installation bei der Softwareaktualisierung. Außerdem enthält diese Protokolldatei Ausgabedaten
von allen Steuerskripts, die während der Aktualisierung ausgeführt
wurden. Die Datei swm.log ist die primäre Protokolldatei mit
Informationen über die Ergebnisse der Aktualisierung.
/var/adm/sw/update-ux.log
Diese Protokolldatei enthält die Ausgabedaten des Skripts
update-ux. Das Skript update-ux sorgt dafür, dass vor der
Aktualisierung die richtigen Werkzeuge installiert werden.
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
Tabelle 6-3 Während einer Aktualisierung erzeugte Protokolldateien (Fortsetzung)
Protokolldatei
Beschreibung
/var/adm/sw/swagent.log
Diese Protokolldatei enthält die detaillierten Ausgabedaten der
Softwareinstallation einschließlich Steuerungsskripts, die während
der Aktualisierung ausgeführt wurden. Die Datei swm.log enthält
alle Informationen der Datei swagent.log sowie weitere Angaben.
/var/adm/sw/swagentd.log
Dies sind die Protokolldateien für einzelne während der
Aktualisierung ausgeführte Befehle. Der Erfolg oder das
Fehlschlagen dieser Befehle und ihre Ausgabedaten werden in der
Datei swm.log gespeichert. Sie müssen diese Protokolldateien nur
überprüfen, wenn Sie durch eine Meldung in einer anderen
Protokolldatei hierzu aufgefordert werden.
/var/adm/sw/swconfig.log
/var/adm/sw/swinstall.log
/var/adm/sw/swmodify.log
/var/adm/sw/swreg.log
/var/adm/sw/swremove.log
/var/adm/sw/swverify.log
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 über die Befehlszeilenoberfläche
Führen Sie update-ux mit der folgenden Syntax aus:
update-ux -s Quellpfad [-?][-i][-p][-v][-f Auswahldatei][-x
Option=Wert][SW-Angabe...]
Tabelle 6-4 Update-UX Befehle
Update-UX Befehl
Beschreibung
-s Quellpfad
Gibt die Quelle mit dem neuen Softwaredepot an. Mögliche Standorte
sind ein lokales Verzeichnis, eine eingehängte DVD mit einem Depot
oder eine Kombination aus einem fernen System und einem Depot.
Alle Pfade in Quellpfad müssen absolute Pfade sein. Wenn
Quellpfad eine Kombination aus einem fernen System und einem
Depot ist, muss zuerst das ferne System, gefolgt vom absoluten Pfad
zum fernen Depot, angegeben werden. Fernes System und Pfad zum
fernen Depot müssen dabei durch einen Doppelpunkt ohne Leerzeichen
voneinander getrennt sein. Beispiel: swperf:/var/spool/sw
-?
Gibt die Nutzungshinweise aus.
-p
Erzeugt eine Vorschau der Aktualisierungsaufgabe, indem die Session
lediglich die Analysephase durchläuft.
-v
Schaltet die ausführliche Ausgabe nach stdout ein.
-f Auswahldatei
Liest die Liste der Software-Auswahlmöglichkeiten von Auswahldatei
statt der (oder zusätzlich zur) Befehlszeile. Über diese Option können
Sie optionale Softwarekomponenten auswählen und aktualisieren oder
empfohlene Software abwählen.
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
97
Tabelle 6-4 Update-UX Befehle (Fortsetzung)
Update-UX Befehl
Beschreibung
-x Option=Wert
Gibt die Optionen von -x an, die während der Aktualisierung
angewendet werden sollen. Für eine normale Aktualisierung sind keine
-x-Optionen erforderlich. Weitere Informationen zu den Optionen von
-x finden Sie auf der Hilfeseite swm (1M) oder im Software Distributor
Administration Guide.
SW-Angabe
Softwareauswahlmöglichkeiten unterstützen dieselbe Syntax wie der
Befehl swinstall zuzüglich der Syntax, die im nachfolgenden
Abschnitt über die Auswahlsyntax beschrieben werden. Folgende Syntax
wird für SW-Angabe unterstützt:
Paket[,Version]
Produkt[.Unterprodukt][.Dateigruppe][,Version]
!Auswahl
[Paket]/[%match]
Ausdruck_für_Musterentsprechung
Hierbei kann Version Folgendes sein:
[,r Op Revision][,a Op Arch][,v Op Lieferant]
[,c Op Kategorie] [,q=Qualifizierer]][,l=Ort]
[,fr Op Revision][,fa Op Arch]
Hierbei kann Op Folgendes sein:
=, ==, >=, <=, <, >, oder !=
Der Verhältnisoperator = ermöglicht das Angeben von Auswahlen mit
dem Universalzeichen der Shell und Ausdrücken für die
Musterentsprechung:
[ ], *, ?
Durch die Syntax !Auswahl wird die angegebene Auswahl abgewählt,
auch wenn sie auf der Befehlszeile als Teil anderer Auswahlen
aufgeführt war.
HINWEIS: Lesen Sie „Unterstützte Aktualisierungspfade auf HP-UX 11i v3“ (Seite 34),
um sicherzustellen, dass Sie Ihr System über einen unterstützten Aktualisierungspfad
aktualisieren.
Hinzufügen und Entfernen von Betriebsumgebungen über die Befehlszeile
Eine Betriebsumgebung (OE, Operating Environment) stellt ein bestimmtes HP-UX
Release dar, das auf einem System installiert werden kann.
Zur Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 und zum Hinzufügen einer Betriebsumgebung
für HP-UX 11i v3 müssen Sie deren Namen im Befehl update-ux angeben. Zur
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 und zur Installation der HP-UX 11i v3 Base OE
beispielsweise legen Sie die HP-UX 11i v3 DVD in das lokale Laufwerk ein, das unter
/dvdrom eingehängt ist. Geben Sie als Benutzer „root“ Folgendes ein:
/usr/sbin/update-ux -s /dvdrom HPUX11i-BOE
98
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
HINWEIS: Installieren Sie die gesamte neue in der OE enthaltene optionale Software,
die gewünscht wird, gleichzeitig mit der Aktualisierung.
Aktualisieren der optionalen Software über die Befehlszeile
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um auf HP-UX 11i v3 zu aktualisieren und
zusätzliche optionale Softwarepakete in die Befehlszeile einzugeben:
1.
Wenn Sie mit der HP-UX 11i v3 Base OE bereitgestellte zusätzliche optionale
Software installieren wollen, geben Sie ein:
/usr/sbin/update-ux -s /dvdrom HPUX11i-BOE
Name_des_optionalen_Softwarepakets
2.
Führen Sie die Konfigurationsschritte für HP Software aus, die in den HP-UX 11i
v3 Release Notes auf der Instant Information DVD (englisch) und unter http://
docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html aufgeführt ist.
Aufgaben nach der Aktualisierung
Aufgabe 1: Konfigurieren von OE-Anwendungen
Nach der Aktualisierung auf eine Betriebsumgebung für HP-UX 11i v3 müssen einige
Produkte der Betriebsumgebung noch zusätzlich konfiguriert werden, damit sie
betriebsbereit sind. Hierauf wird eventuell durch eine Meldung in /var/opt/swm/
swm.log hingewiesen.
Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in den Installationsanweisungen zum
entsprechenden Produkt. Angaben zur Produktdokumentation der Betriebsumgebung
sind den HP-UX 11i v3 Release Notes zu entnehmen. Diese sind verfügbar auf der Instant
Information DVD und der HP Website „Technische Dokumentation“ unter:
http://docs.hp.com
Aufgabe 2: Migration zum Agile-Massenspeicherstapel (optional)
In HP-UX 11i v3 gibt es zwei Typen von DSFs für Massenspeicher: Traditionelle DSFs
und permanente DSFs. Beide können unabhängig voneinander zum Zugriff auf ein
bestimmtes Massenspeichergerät verwendet werden und auf einem System zusammen
existieren. Der neue Massenspeicherstapel für HP-UX 11i v3 soll den existierenden
Massenspeicherstapel ersetzen. Unter HP-UX 11i v3 können die beiden jedoch noch
parallel existieren. Vorhandene traditionelle DSFs funktionieren weiterhin wie bisher;
sie sind komplett rückwärtskompatibel und werden durch permanente DSFs auf
demselben Server nicht beeinträchtigt.
Wenn Sie eine Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf 11i v3 durchführen, bleiben
vorhandene traditionelle DSFs erhalten und permanente DSFs werden erstellt. Die
Konfigurationsdateien werden nicht geändert, daher verwenden Systemgeräte weiterhin
die existierenden traditionellen DSFs.
Aufgaben nach der Aktualisierung
99
Sie können auf den neuen Agile-Massenspeicherstapel umstellen oder den traditionellen
Massenspeicherstapel weiterhin verwenden. Wenn Sie die neuen Funktionen des
Agile-Massenspeicherstapels verwenden wollen und mit den vorhandenen
Beschränkungen keine Probleme haben, ist eine Umstellung auf den neuen
Massenspeicherstapel vermutlich sinnvoll.
Weitere Informationen über den neuen Massenspeicherstapel und die Umstellung von
der traditionellen Ansicht auf die neue Agile-Ansicht finden Sie im Informationsblatt
The Next Generation Mass Storage Stack: HP-UX 11i v3 und im Informationsblatt HP-UX
11i v3 Persistent DSF Migration Guide unter folgender Adresse:
http://docs.hp.com/
Der nächste Schritt
Fahren Sie mit Kapitel 7: „Installieren von HP Anwendungen und Patches“ (Seite 101)
fort.
100
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
7 Installieren von HP Anwendungen und Patches
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie HP Anwendungen von der Applications
Software DVD installiert werden. Zudem bietet es Informationen zu Patches sowie zur
Patch-Verwaltung. Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie die Installation
bzw. Aktualisierung von HP-UX abgeschlossen haben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Installieren von HP-UX Anwendungen“ (Seite 101)
— „Tipps zum Installieren und Aktualisieren von HP Anwendungen“ (Seite 101)
— „Installieren von HP-UX Anwendungen von der DVD“ (Seite 102)
•
„HP-UX Patches und Patch-Verwaltung“ (Seite 103)
— „HP-UX Standard-Patch-Pakete“ (Seite 104)
— „Einzelne HP-UX Patches“ (Seite 104)
— „HP-UX Software Assistant“ (Seite 104)
•
„Verringern von Ausfallzeiten mit Dynamic Root Disk“ (Seite 105)
Installieren von HP-UX Anwendungen
Ihr HP-UX 11i v3 Datenträger-Kit enthält die HP-UX Applications Software DVD. Die
Application Software DVD enthält optionale Entwicklungswerkzeuge sowie Systemverwaltungs-Software, die Sie neu installieren oder mit der auf Ihrem System
vorhandenen Software aktualisieren können.
Tipps zum Installieren und Aktualisieren von HP Anwendungen
Hier finden Sie einige Tipps zum Installieren und Aktualisieren von HP Anwendungen:
•
Die Applications Software DVD für HP-UX enthält eine ASCII-Datei namens
TABLE_OF_CONTENTS in der alle Softwareprodukte auf der betreffenden DVD
aufgeführt werden. Sie können diese ASCII-Datei mit vi oder emacs und allen
anderen Texteditoren öffnen.
Eine vollständige Liste der in HP-UX 11i v3 enthaltenen Anwendungen finden Sie
auch auf der Website „HP Software Releases & Media“:
http://www.hp.com/softwarereleases/releases-media2/index.html (Navigieren Sie
zu Current HP-UX update releases oder Prior HP-UX update releases und
anschließend zu HP-UX New/Updated product list für das entsprechende
Release-Datum.)
•
•
Für eine möglichst geringe Anzahl von Neustarts bei der Installation von
Anwendungen und Patches können Sie die gleiche swinstall-Session verwenden.
Für HP Anwendungen ist Dokumentation verfügbar, die die Installation und
Verwendung dieser Anwendungen erläutert. Diese Dokumente umfassen
Installieren von HP-UX Anwendungen
101
möglicherweise Release-Hinweise, Readme-Dateien, CD- und DVD-Booklets,
Informationsblätter und Handbücher. Sehen Sie auf der Instant Information DVD
(englisch) nach, oder rufen Sie die HP Website „Technische Dokumentation“ auf:
http://docs.hp.com
Installieren von HP-UX Anwendungen von der DVD
Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie Anhang A (Seite 109) auf alle eventuellen für Ihr
System geltenden Installationsprobleme.
Erforderliche Datenträger
Halten Sie die HP-UX 11i v3 Application Software DVD aus dem HP-UX 11i v3
Datenträger-Kit bereit.
Sie müssen einen Systemstart von HP-UX 11i v3 durchführen, um HP-UX
Softwareanwendungen zu installieren. Verwenden Sie die folgende Prozedur zur
Installation von Produkten von der Application Software DVD:
1.
2.
Legen Sie die Application Software DVD in das DVD-Laufwerk ein.
Hängen Sie die Application Software DVD ein.
Wenn Sie Software von der Application Software DVD installieren möchten,
müssen Sie die DVD als ein Dateisystem einhängen, auf das HP-UX 11i v3 zugreifen
kann.
a.
Ermitteln Sie den DVD-Gerätenamen.
Verwenden Sie den Befehl ioscan -funC disk, um alle Plattenlaufwerke
und DVD-Geräte aufzulisten.
b.
Erstellen Sie einen Einhängepunkt für die Application Software DVD, sofern
nicht vorhanden.
Hierbei handelt es sich um ein Verzeichnis, das von HP-UX für den Zugriff
auf die DVD verwendet wird. Häufig wird hierzu ein Verzeichnis mit dem
Namen /dvdrom verwendet. Existiert dieses Verzeichnis nicht, erstellen Sie
es mit Hilfe des Befehls mkdir /dvdrom.
c.
Verwenden Sie den Befehl mount, um die DVD einzuhängen.
Geben Sie mit Hilfe des Befehls mount den DVD-Gerätenamen und den
Einhängepunkt an. Mit dem folgenden Befehl wird beispielsweise das Gerät
/dev/dsk/c1t0d0 als Verzeichnis /dvdrom eingehängt:
mount /dev/dsk/c1t0d0 /dvdrom
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Hilfeseite mount(1M).
102
Installieren von HP Anwendungen und Patches
3.
Wenn Sie ermitteln möchten, welche Produkte und Versionen auf Ihrem System
installiert sind, verwenden Sie den Befehl swlist:
/usr/sbin/swlist -l product
4.
Verwenden Sie den Befehl swinstall, um Software von der Application Software
DVD zu installieren:
Im folgenden Beispiel wird swinstall verwendet, um Software von dem als
/dvdrom eingehängten Datenträger zu installieren.
swinstall -i -s /dvdrom
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Hilfeseite swinstall(1M). Das
Programm swinstall ist eine Schnittstelle zur Auswahl und Installation von
Software von der DVD.
5.
Hängen Sie die Application Software DVD aus und werfen Sie sie aus.
Sie müssen die DVD aushängen, bevor Sie sie aus dem DVD-Laufwerk auswerfen
können. Die DVD wird bei einem Neustart des Servers automatisch ausgehängt.
Verwenden Sie den Befehl umount, um die DVD auszuhängen. Mit dem Befehl
umount /dvdrom wird beispielsweise das Dateisystem /dvdrom ausgehängt.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Hilfeseite umount (1M).
HINWEIS: Nachdem Sie HP-UX 11i v3 installiert oder aktualisiert haben, werden die
neuesten, wichtigen Patches, die mit dem Datenträger geliefert wurden, auf Ihrem
System installiert. Möglicherweise werden nach der ersten Freigabe des Datenträgers
andere empfohlene oder erforderliche Patches bereitgestellt. Rufen Sie in regelmäßigen
Abständen das HP IT Resource Center auf, um Informationen zu neuen, empfohlenen
und wichtigen Patches zu erhalten: http://itrc.hp.com
HP-UX Patches und Patch-Verwaltung
HP gibt Patches frei, um inkrementelle Aktualisierungen für Ihr System bereitzustellen.
Patches bieten neben Fehlerbehebungen auch neue Funktionen, aktivieren neue
Hardware und aktualisieren Firmware. Mit HP-UX Patches können Sie HP-UX Software
aktualisieren, ohne Ihre Systemanwendung vollständig neu installieren zu müssen.
Hewlett-Packard bietet mehrere Methoden, um einen Patch für HP-UX Systeme
durchzuführen:
• „HP-UX Standard-Patch-Pakete“ (Seite 104)
• „Einzelne HP-UX Patches“ (Seite 104)
• „HP-UX Software Assistant“ (Seite 104)
HP-UX Patches und Patch-Verwaltung
103
HP-UX Standard-Patch-Pakete
Der HP-UX OE-Datenträger enthält HP-UX Standard-Patch-Pakete für HP-UX
Kerndateigruppen und Anwendungen sowie Diagnoseprodukte. Standard-Patch-Pakete
sind Zusammenstellungen von Patches, die sorgfältig miteinander getestet wurden.
Diese Pakete aktivieren neue Hardware, beheben bekannte Fehler und bieten
Diagnosewerkzeuge. In einigen Fällen kann ein Patch-Paket auch neue
Softwarefunktionalität zur Verfügung stellen. Die gesamte Paketsoftware ist kumulativ
und ersetzt alle vorherigen Pakete für dasselbe Betriebssystem-Release vollständig.
Die HP-UX Standard-Patch-Pakete (einschließlich Hardware Enablement, Quality Pack
und Feature Enablement) werden in den HP-UX 11i Version 3 Release Notes beschrieben.
Die HP-UX Standard-Patch-Pakete werden nicht nur auf dem OE-Datenträger
bereitgestellt, sondern auch auf der Website des HP IT Resource Center unter folgender
Adresse: http://itrc.hp.com
Dokumentation Das Handbuch Patch Management User Guide for HP-UX 11.x Systems
enthält Informationen und Anleitungen zum Anfordern und Installieren von HP-UX
Standard-Patch-Paketen. Sie finden dieses Handbuch unter folgender Adresse: http://
www.docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html (navigieren Sie zu Patch Management).
Einzelne HP-UX Patches
Einzelne HP-UX Patches enthalten die HP-UX Standard-Patch-Pakete. Die einzelnen
Patches und Patch-Pakete sind in der Patch-Datenbank (Patch Database) auf der Website
des HP IT Resource Center unter folgender Adresse verfügbar: http://itrc.hp.com
Manchmal müssen Sie einzelne Patches beschaffen und installieren, z. B. auf der Basis
bekannter Patch-IDs, für eine Softwarefunktionalität, für die reaktive Anwendung von
Patches und bei Sicherheitsproblemen.
HP-UX Software Assistant
HP-UX Software Assistant (SWA) ist ein Werkzeug, das die Verwaltung von Patches
und Sicherheitshinweisen für HP-UX Systeme konsolidiert und vereinfacht. SWA
kombiniert die Vielseitigkeit und Leistungsstärke der Hilfsprogramme Patch Assessment
und Security Patch Check (SPC) des HP IT Resource Center (ITRC) und ist das von
HP empfohlene Hilfsprogramm, mit dem der Stand der von HP herausgegebenen
Sicherheitshinweise für HP-UX Software gehalten werden kann.
SWA kann zahlreiche Prüfungen durchführen und weist durch Warnungen auf
erforderliche Sicherheitshinweise und installierte Patches hin. Nach der Analyse können
Sie mit SWA alle empfohlenen Patches oder Patch-Pakete herunterladen und ein
Installationsdepot erstellen.
Ab den Releases von HP-UX 11i vom Januar 2007 lautet der Paketname des Werkzeugs
SWA SwAssistant und seine Produktnummer ist B6834AA. SWA wird als ein
empfohlenes (standardmäßig installiertes) Produkt in allen Betriebsumgebungen
geliefert.
104
Installieren von HP Anwendungen und Patches
Die Website für HP-UX Software Assistant unter https://www.hp.com/go/swa enthält
einen Produktüberblick, Download-Links, Dokumentations-Links und
Installationsanweisungen.
Dokumentation Sie finden die folgenden SWA-Dokumente unter der Adresse http://
www.docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html (navigieren Sie zu Patch Management):
•
•
Im Dokument HP-UX Software Assistant Release Notes werden die Funktionen und
Merkmale des aktuellsten Release sowie bekannte Probleme dargestellt.
Im Dokument HP-UX Software Assistant System Administration Guide finden Sie
eine Einführung in das Werkzeug sowie Hinweise zu seiner Verwendung, zur
Verwendung der Berichtsfunktionen und zur Fehlerbehebung.
Verringern von Ausfallzeiten mit Dynamic Root Disk
Mit dem Satz von HP-UX Systemverwaltungswerkzeugen Dynamic Root Disk (DRD)
können Sie ein HP-UX Systemabbild auf einer inaktiven Platte klonen. Anschließend
können Sie folgende Arbeiten durchführen:
•
•
•
•
•
eine Systemwartung auf dem Klon durchführen, während Ihr HP-UX 11i System
online ist
eine Aktualisierung von einer älteren Version von HP-UX 11i v3 (Anfangs-Release,
Update 1, Update 2 oder Update 3) auf HP-UX 11i v3 Update 4 durchführen
schnell einen Neustart außerhalb der Arbeitszeit durchführen, nachdem die
gewünschten Änderungen vorgenommen wurden
den Klon ggf. zur Wiederherstellung des Systems verwenden
den Klon zu Test- und Bereitstellungszwecken auf ein anderes System verlagern
(auf virtuelle Systeme oder Blade-Systeme mit Virtual Connect; nur LVM)
Der Paketname lautet DynRootDisk. Der Produktname lautet DRD. Verwalter können
mit DRD die bei der Systemwartung entstehenden Ausfallzeiten verringern, indem sie
einen inaktiven Klon des gestarteten Systems erstellen und dann Patches und Produkte
auf diesen anwenden. Der geänderte Klon kann dann zu einem passenden Zeitpunkt
gestartet werden. DRD unterstützt außer in den oben speziell aufgeführten Fällen
sowohl LVM-Root-Volumen (HP Logical Volume Manager) als auch
Veritas-Root-Volumen (VxVM) und kann unter HP-UX 11i v2 und v3 ausgeführt
werden.
Die HP-UX Dynamic Root Disk-Website unter http://docs.hp.com/en/DRD bietet eine
Produktübersicht, Download- und Dokumentations-Links sowie
Installationsanweisungen.
HINWEIS: Die Verlagerungsfunktionen für HP-UX 11i v2 unterscheiden sich von
denen von HP-UX 11i v3. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Dynamic
Root Disk System Administrator's Guide for HP-UX 11i v2, 11i v3 auf der obigen Website.
Verringern von Ausfallzeiten mit Dynamic Root Disk
105
106
8 Prüfen der Systeminstallation bzw. der Aktualisierung
Mit den in diesem Kapitel beschriebenen Schritten können Sie prüfen, ob Ihr System
funktioniert und betriebsbereit ist. Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie
die Kaltinstallation von bzw. Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 abgeschlossen haben.
Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
• „Prüfen der HP-UX Kaltinstallation bzw. Aktualisierung“ (Seite 107)
• „Sichern Ihres Systems“ (Seite 108)
• „Der nächste Schritt“ (Seite 108)
TIPP: Dieses Kapitel enthält Informationen zur Prüfung der Kaltinstallation bzw.
Aktualisierung von HP-UX sowie der Anwendungen. Zur Überprüfung von
Anwendungen anderer Hersteller schlagen Sie in der entsprechenden
Herstellerdokumentation nach.
Prüfen der HP-UX Kaltinstallation bzw. Aktualisierung
Wenn Sie prüfen möchten, ob HP-UX 11i v3 erfolgreich installiert oder erfolgreich auf
diese Version aktualisiert wurde, verwenden Sie die Software Distributor Befehle
swlist und swverify wie in diesem Abschnitt beschrieben. Außerdem können Sie
die Ergebnisse der Aktualisierung in der Protokolldatei /var/opt/swm/swm.log
ansehen. Siehe hierzu auch „Schritt 6: Aktualisierung“ (Seite 95).
TIPP: Informationen zu diesen Befehlen finden Sie auf den Hilfeseiten swlist(1M) und
swverify(1M) sowie im Software Distributor Administration Guide auf der HP Website
„Technische Dokumentation“:
http://docs.hp.com
Prüfen der HP-UX Kaltinstallation bzw. Aktualisierung
107
Aufgabe 1: Auflisten aller auf Ihrem System installierten Softwarekomponenten
1.
Listen Sie die auf Ihrem System installierten Pakete und Produkte auf:
/usr/sbin/swlist -l bundle -l product > /tmp/Softwareliste
2.
3.
Vergewissern Sie sich, dass das System die Pakete und Produkte enthält, die auf
Ihrem System installiert sein sollen.
Bei einer Kaltinstallation kann es sinnvoll sein, die Ausgabe des Befehls swlist
mit dem Inhalt der HP-UX 11i v3 Operating Environment DVD und der Application
Software DVD zu vergleichen. Geben Sie zum Anzeigen des Inhalts einer DVD
den folgenden Befehl ein:
/usr/sbin/swlist -l bundle -l product -s /dvdrom >
/tmp/DVD-Inhalt
Aufgabe 2: Überprüfen der installierten Software
Sie können mit folgendem Befehl überprüfen, ob die gesamte Software erfolgreich auf
dem System installiert wurde:
/usr/sbin/swverify \*
Die Meldung „Verification succeeded“ sollte bei Abschluss des Vorgangs an der Konsole
angezeigt werden. Weitere Meldungen aus dem Überprüfungsprozess finden Sie in
den Protokolldateien: /var/adm/sw/swverify.log und /var/adm/sw/
swagent.log
Sichern Ihres Systems
Da Sie nun über eine stabile Systemkonfiguration verfügen, müssen Sie diese auch
sichern. Auf diese Weise können Sie jederzeit wieder ein stabiles System herstellen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in „Sichern Ihres Systems“ (Seite 58).
Der nächste Schritt
Sie haben jetzt Ihr System installiert oder aktualisiert und verfügen über alle
erforderlichen HP Anwendungen. Jetzt müssen Sie eventuell weitere Hardware oder
Dateisysteme konfigurieren. Viele der Konfigurationsaufgaben finden Sie auch im
Dokument HP-UX Systemverwalterhandbuch (http://docs.hp.com).
108
Prüfen der Systeminstallation bzw. der Aktualisierung
A Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
In diesem Anhang werden bekannte Probleme und Fehlerbehebungsmaßnahmen für
die Installation und die Aktualisierung aufgelistet.
Dieser Anhang behandelt folgende Themen:
• „Meldungen: Fehler, Warnungen und Hinweise“ (Seite 109)
• „Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung“ (Seite 109)
• „Deinstallieren von HP-UX 11i v3“ (Seite 129)
Meldungen: Fehler, Warnungen und Hinweise
Während der Installation von HP-UX 11i v3 werden verlaufsabhängige Meldungen in
die Protokolldatei eingetragen. In den meisten Fällen weisen diese Meldungen auf
einen normalen Installationsverlauf hin. Die Meldungen ERROR, WARNING und NOTE
haben folgende Bedeutung:
Weist auf ein schwerwiegendes Problem hin. Normalerweise ist eine
ERROR
Aktion Ihrerseits erforderlich, um die Installation fortzusetzen.
WARNING Weist auf ein außergewöhnliches, jedoch nicht schwerwiegendes Ereignis
hin. Eine derartige Warnung kann eine Aktion Ihrerseits erforderlich
machen.
Weist auf nützliche Informationen hin, die Sie zur Kenntnis nehmen sollten,
NOTE
die jedoch nicht schwerwiegend sind. Ein solcher Hinweis erfordert keine
Aktion Ihrerseits.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
Tabelle A-1 beschreibt bekannte Probleme, die bei der Installation und/oder
Aktualisierung auf das HP-UX 11i v3 Release auftreten.
WICHTIG: Lesen Sie das DVD-Booklet Readme-Dokument für die Installation oder
Aktualisierung von HP-UX 11i v3. Hier finden Sie Informationen über Probleme bei der
Installation und Aktualisierung, die bei der Drucklegung dieses Handbuchs nicht
bekannt waren.
Meldungen: Fehler, Warnungen und Hinweise
109
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
Problem
Beschreibung/Aktion
Spanische Hilfetexte für das
Werkzeug für die Überwachung
und Konfiguration der HP-UX
Sicherheitsattribute nicht
verfügbar
In der spanischen Version des Werkzeugs für die Überwachung und
Konfiguration der HP-UX Sicherheitsattribute werden die Hilfetexte
in Französisch angezeigt.
In den Hilfetexten des Werkzeugs
für Platten und Dateisysteme von
HP-UX enthält der Abschnitt
„Größe des VxFS-Dateisystems
ändern“ fehlerhafte
Informationen
In den Hilfetexten des Werkzeugs für Platten und Dateisysteme von
HP-UX wird auf der Seite „Größe des VxFS-Dateisystems ändern“
fälschlicherweise der Hilfetext für „Dateisystem erweitern“ angezeigt.
Dieser Fehler tritt in allen unterstützten Sprachen auf.
Durch Klicken auf den Link für
Veritas Enterprise Administrator
in System Management
Homepage kann es zu einem
VEA-Abbruch und
Speicherabzug kommen.
Ab dem Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen (OEUR)
von September 2008 kann es beim Klicken auf den Link für Veritas
Enterprise Administrator (VEA) in System Management Homepage
zu einem VEA-Abbruch und Speicherabzug kommen. VEA 5.0 wird
im Paket mit JRE 1.5.0.2 geliefert, einem Produkt, das keine großen
Basisseitengrößen unterstützt (Basisseitengröße 64 KB). Deswegen
tritt das Problem auf, wenn HP-UX für die Verwendung großer
Basisseitengrößen konfiguriert wurde.
Aktion
Derzeit kann das Problem nicht umgangen werden. Beim nächsten
Release des Produkts ist auf der Website des HP Software Depots
eine Problembehebung verfügbar: http://software.hp.com
Aktion
Derzeit kann das Problem nicht umgangen werden. Beim nächsten
Release des Werkzeugs für Platten und Dateisysteme von HP-UX
auf der Website des HP Software Depots ist eine Problembehebung
verfügbar: http://software.hp.com
Das Problem tritt ebenfalls auf, wenn VEA auf einem Integrity
VM-Host ohne Patches läuft, da die Standardkonfiguration von
Integrity VM zur Leistungsoptimierung eine große Basisseitengröße
verwendet.
Aktion
Installieren Sie den Patch PHCO_37694. Hierdurch wird die Version
von JRE in VEA 5.0 aktualisiert, ohne dass ein Neustart erforderlich
ist. Informationen zur Verfügbarkeit dieses Patches finden Sie auf
der Website des HP IT Resource Center unter folgender Adresse:
http://itrc.hp.com. Weitere Informationen über die Anpassung der
Basisseitengröße siehe Informationsblatt „Tunable Base Page Size“:
http://docs.hp.com/en/14670/ENW-TBPS-TW.pdf
110
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Entfernung von SWA erzeugt
harmlose Meldung in
swagent.log
Beim Entfernen von HP-UX Software Assistant (SWA) von Ihrem
System kann während des Löschens der Konfiguration eine Meldung
in swagent.log erzeugt werden, die besagt, dass ein Problem mit
der Herstellung der Verbindung zum HP SIM-Server aufgetreten
ist:
There was an error in CLIClientLogon constructor
There was a problem connecting to the HP Systems Insight
Manager server. Make sure that:
1. Your username has been added to HP Systems Insight Manager.
2. Your username and password, if specified, are correctly spelled.
3. HP Systems Insight Manager is running.
4. You used '--' for any long options and double quotes if your
username includes a domain.
Example: <commandname> --user "mydomain\myusername" --pass mypassword
Aktion
Sie können diese Meldung ignorieren. Sie wird durch einen Fehler
im Skript für die Aufhebung der Konfiguration verursacht und
erscheint auf Systemen, in denen HP SIM inaktiv oder nicht installiert
ist. Wenn HP SIM aktiv ist, wird diese Meldung nicht ausgegeben.
Die Aktualisierung von HP-UX
11i v2 auf HP-UX 11i v3 vom
März 2009 führt zur Erzeugung
einer Kerndatei aus sfd heraus
Bei der Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf HP-UX 11i v3 vom
März 2009 wird der derzeitig laufende Daemon-Prozess sfd gestoppt
und neu gestartet. Dies erfolgt, damit der Daemon-Prozess sfd aus
der neu gelieferten Version des Moduls neu gestartet wird. Da die
Aktualisierung immer noch läuft und das Betriebssystem nach wie
vor die Version 11i v2 hat, führt das Starten von sfd aus dem neuen
für 11i v3 gelieferten Modul heraus zur Erzeugung einer Kerndatei.
Aktion
Dieses Problem hat keine weiteren Auswirkungen. Es existiert derzeit
keine Problemumgehung. Der Daemon-Prozess sfd startet ohne
Probleme, wenn die Aktualisierung vollständig ist und das System
neu gestartet wird. Falls dies erforderlich ist, kann die Kerndatei
problemlos aus dem System entfernt werden.
Nach der Installation initiieren
Anwendungen, die getpw*()
oder getgr*() aufrufen,
während eines bestimmten
Zeitraums einen Speicherabzug
in libc
Nach der Kaltinstallation erzeugt der Daemon-Prozess pwgrd(1M)
die Datei /var/spool/pwgr/status mit der Dateigröße Null und
initialisiert sie mit Statusinformationen. Zwischen der Dateierstellung
und -initialisierung wird in einem kleinen Fenster angezeigt, dass
die Dateigröße Null ist. Wenn eine Anwendung die APIs getpw*()
oder getgr*() aufruft, während dieses Fenster angezeigt wird,
wird in libc ein Speicherabzug von ihnen erstellt.
Aktion
Installieren Sie den Patch PHCO_37620, um dieses Problem zu
beheben. Informationen zur Verfügbarkeit dieses Patches finden Sie
auf der Website des HP IT Resource Center unter folgender Adresse:
http://itrc.hp.com. Eine andere Möglichkeit der Umgehung besteht
darin, die Anwendungen/Daemon-Programme erneut auszuführen,
die mit einem Speicherabzug fehlschlugen, oder das System neu zu
starten.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
111
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
VxVM wird derzeit auf Systemen Eine Meldung ähnlich der folgenden kann während
mit USB-Geräten nicht
VxVM-Operationen in dmesg protokolliert werden:
unterstützt
"WARNING: VxVM vxio V-5-3-946
vol_disk_change_iopolicy:
Public region
policy specific open failed for c0t2d0 0x5000020
ret = 0xffffffff"
Diese Meldungen werden protokolliert, wenn interne oder externe
USB-Geräte auf dem System entdeckt werden und wenn die
Minor-Nummer der USB-Geräte mit einer der anderen an das System
angeschlossenen Speicherplatten kollidieren. Dies führt dazu, dass
die entsprechenden Platten (Platten, die dieselben Minor-Nummer
wie die USB-Geräte haben) nicht von VxVM geöffnet werden können.
In der obigen Warnungsmeldung gibt „open failed for
cXtXdX“ an, welche Platten nicht problemlos unter VxVM laufen.
Aktion
Es existiert derzeit keine Problemumgehung. HP und Symantec
suchen nach Lösungen. Obwohl die Platten möglicherweise
funktionieren, ist dieses Verhalten unbekannt und wird nicht
unterstützt. VxVM wird nicht auf Systemen unterstützt, bei denen
gerade USB-Geräte angeschlossen sind. Dieses Koexistenzproblem
wird von QXCR1000834043 verfolgt. VxVM wird auf Systemen mit
USB-Geräten unterstützt, sobald die Fehlerbehebung für
QXCR1000834043 verfügbar ist.
Aktualisierung von früherem
Aktualisierungs-Release der
Betriebsumgebung (OEUR) auf
HP-UX 11i v3 September 2008
und spätere Versionen kann
harmlose Meldung an Konsole
auslösen; Thema: VRTSob
Bei der Aktualisierung von einem früherem Aktualisierungs-Release
der Betriebsumgebung (OEUR) auf ein OEUR von HP-UX 11i v3
vom September 2008 oder eine spätere Version können folgende
Meldungen auf der Konsole ausgegeben werden:
*[902] Running "preinstall" script for fileset
"VRTSob.VEAS-FILESET".
- [902] kill: 1944: The specified process does not
exist.
*[367] Running "preinstall" script for fileset
"VRTSob.VEAS-FILESET succeeded with 1 warning.
*[1394] Installing fileset
"VRTSob.VEAS-FILESET,r=3.3.837.0" (841 of 1062).
Aktion
Diese Meldung ist harmlos. Die Bedingung hat keinerlei
Auswirkungen auf die Installation. VRTSob startet ohne Probleme,
wenn die Aktualisierung beendet ist.
112
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Aktualisierung von früherem
Aktualisierungs-Release der
Betriebsumgebung (OEUR) auf
HP-UX 11i v3 September 2008
und spätere Versionen kann
harmlose Meldung an Konsole
auslösen; Thema: VRTSat
Bei der Aktualisierung von einem früherem Aktualisierungs-Release
der Betriebsumgebung (OEUR) auf ein OEUR von HP-UX 11i v3
vom September 2008 oder eine spätere Version kann folgende
Meldung auf der Konsole ausgegeben werden:
/sbin/rc[14]: /sbin/rc2.d/S700vxatd:
not found.
Aktion
Diese Meldung ist harmlos. Die Bedingung hat keinerlei
Auswirkungen auf die Installation. Veritas Authentication Service
(VRTSat) startet ohne Problem, nachdem die Aktualisierung beendet
ist.
SSL-Zertifikate, die während der
Kaltinstallation von HP WBEM
Services A.02.07.04 erzeugt
wurden, werden nicht von WBEM
Service-Clients akzeptiert
Bei der Kaltinstallation von HP WBEM Services werden die
SSL-Zertifikate mit kurzen Host-Namen erzeugt. Diese Zertifikate
können von den WBEM Service-Clients nicht verwendet werden.
Folgende Warnungsmeldung wird in der Datei swagent.log
protokolliert:
Note: Cannot find the fully-qualified domain name
(FQDN) for this system, SSL certificates for WBEM
Services are created with the short hostname.
Correct this either by editing the /etc/hosts file
or by making the appropriate DNS registration. If
not corrected, the created certificates may not be
acceptable to the WBEMService clients that expect
a FQDN in the common name field of the SSL
certificate. After the hostname(FQDN) is
configured, run /opt/wbem/sbin/gen_wbem_certs to
create SSL certificates for WBEMServices. The
existing certificates /etc/opt/hp/sslshare/cert.pem
and /etc/opt/hp/sslshare/file.pem will be moved to
/etc/opt/hp/sslshare/cert.pem.bak and /etc/opt/hp/
sslshare/file.pem.bak respectively.
Aktion
Zur Problemumgehung kann nach dem Konfigurieren des
Host-Namens das Dienstprogramm
/opt/wbem/sbin/gen_wbem_certs zum Erstellen von
SSL-Zertifikaten für HP WBEM Services ausgeführt werden.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
113
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Bei der Aktualisierung auf
HP-UX 11i v3 werden harmlose
Warnmeldungen in die
Installationsprotokolldatei
geschrieben
Bei der Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 vom September 2008 von
HP-UX 11i v1, 11i v2 oder 11i v3 kann eine oder beide der folgenden
Warnmeldungen in die Installationsprotokolldatei geschrieben
werden:
"EMS-Core.EMS-WRAPPER-COM". WARNING: [1296]
Encountered a message of unknown priority. - [902]
cron may not be running - call your system
administrator
warning: commands will be executed using
/usr/bin/sh * [367] Running "configure" script for
fileset "EMS-Core.EMS-WRAPPER-COM". succeeded with
1 warning.
Die Meldung „cron may not be running“ wird protokolliert,
wenn der Daemon-Prozess cron während der Aktualisierung nicht
ausgeführt wurde.
Die Warnung „commands will be executed using
/usr/bin/sh“ wird ausgegeben, wenn die Standard-Anmelde-Shell
als etwas anderes als die POSIX-Shell /usr/bin/sh definiert ist.
Dies ist lediglich eine Warnung von cron, dass die POSIX-Shell zur
Ausführung von Befehlen in der Datei crontab verwendet wird.
Wenn die Anmelde-Shell auf /usr/bin/sh in der Datei /etc/
passwd gesetzt ist, wird dieser Fehler nicht protokolliert.
Aktion
Diese beiden Warnmeldungen können ignoriert werden.
Die Registerkarte „Ereignisse
überprüfen“ und die
Registerkarte „Systemaufrufe
überprüfen“ im „Werkzeug für
die Überprüfung und
Konfiguration der
Sicherheitsattribute“ zeigen
möglicherweise keine Ereignisse
an
Die Registerkarte Ereignisse überprüfen und die Registerkarte
Systemaufrufe überprüfen im „Werkzeug für die Überprüfung und
Konfiguration der Sicherheitsattribute“ in HP SMH zeigen
möglicherweise keine Ereignisse an, wenn in der Datei /etc/audit/
audit_site.conf ein doppeltes benutzerdefiniertes Ereignis
angegeben ist. Dieses Problem besteht, seit das Werkzeug im
September 2007 zum ersten Mal veröffentlicht wurde.
Aktion
Führen Sie, den Befehl /usr/sbin/audevent -l in der
Befehlszeile aus, um zu ermitteln, ob die Tabelle auf der Registerkarte
„Events“ eine doppelte Definition enthält. Wenn eine Fehlermeldung
ähnlich der folgenden angezeigt wird:
Rename event alias 'XXXXXXXX' (line YYY) in
/etc/audit/audit_site.conf; the name has already
been used
entfernen Sie manuell die in der Zeile YYY aufgeführte doppelte
Definition aus der Datei.
114
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
HFS-Dateisystemblock muss
mindestens gleich der
Systembasisseitengröße sein
Das HP-UX 11i v3 Release vom September 2008 beinhaltet die Option,
die Systembasisseitengröße auf Werte über dem Standardwerte von
4 KB einzustellen. Integrity Virtual Machines verwendet diese
Funktion immer, um die Systembasisseitengröße im Platform
Manager auf 64 KB einzustellen. HFS-Dateisysteme werden nicht
eingehängt, wenn die Dateisystem-Blockgröße kleiner als die
Systembasisseitengröße ist.
Aktion
Wenn Sie eine Aktualisierung ausführen und die Verwendung einer
nicht standardmäßigen Basisseitengröße planen: Ersetzen Sie jedes
HFS-Dateisystem durch ein VxFS-Dateisystem. Erstellen Sie für jedes
existierende HFS-Dateisystem ein neues VxFS-Dateisystem und
kopieren Sie den Inhalt des HFS-Dateisystems in das
VxFS-Dateisystem. HP empfiehlt die Verwendung von
HFS-Dateisystemen nicht auf Systemen, bei denen die
Basisseitengröße auf einen nicht standardmäßigen Wert eingestellt
wird. HFS-Dateisysteme können zwar so konfiguriert werden, dass
sie in dieser Umgebung funktionieren, aber die VxFS-Verwaltung
ist viel einfacher als die HFS-Verwaltung mit nicht standardmäßigen
Basisseitengrößen.
Konfigurieren Sie während einer Kaltinstallation alle physischen
Dateisysteme als VxFS-Dateisysteme.
Informationen über den neuen Parameter, der die Größe einer
Systembasisseite steuert, siehe „Tunable Base Page Size“ in den
HP-UX 11i Version 3 September 2008 Release Notes (http://
www.docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Release%20Notes).
Aktualisieren auf VxVM 5.0
erzeugt harmlose Warnung in
rc.log
Nach der Aktualisierung auf VxVM 5.0 gibt
/sbin/rc1.d/S092vxvm-startup start folgende Warnung
in rc.log aus:
VxVM vxvm-startup WARNING V-5-2-0 CVM protocol
version in use is older. The system is running at
CVM protocol version 60 while the highest available
is 70. You need to run 'vxdctl upgrade' to use the
newest disk group version and the features it
supports.
Aktion
Sie können diese harmlose Meldung ignorieren. Sie wird nach einer
Aktualisierung ausgegeben und besagt, dass eine höhere Version
des Plattenlayouts existiert.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
115
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Installieren von oder
Aktualisieren auf HP-UX 11i v3
September 2008 und
nachfolgende Versionen mit
VxVM 5.0 erzeugt nicht relevante
Fehlermeldung
Nach dem Installieren von oder Aktualisieren auf HP-UX 11i v3 vom
September 2008 oder eine nachfolgende Version mit VxVM 5.0 wird
die folgende Fehlermeldung an der Konsole protokolliert:
VxVM vxconfigd ERROR V-5-1-12826
/etc/vx/uuid/bin/osuuid list: invalid guid:
Aktion
Sie können diese Meldung ignorieren.
Aktualisieren von HP-UX 11i v2
auf HP-UX 11i v3 vom September
2008 und nachfolgende Versionen
erzeugt nicht relevante
Fehlermeldung
Bei der Aktualisierung von HP-UX 11i v2 auf HP-UX 11i v3 vom
September 2008 und nachfolgende Versionen wird die folgende
Fehlermeldung während des endgültigen Neustarts an der Konsole
protokolliert:
VxVM sysboot INFO V-5-2-3390 Starting restore
daemon... VxVM vxdmpadm ERROR V-5-1-684 IPC
failure: Configuration daemon is not accessible
VxVM sysboot INFO V-5-2-3811 Starting in boot
mode...
Aktion
Sie können diese Meldung ignorieren. Die Aktualisierung und der
Neustart sind erfolgreich und die Funktionalität wird nicht
beeinträchtigt.
Kaltinstallation schlägt bei
Integrity VM Guest fehl
Durch eine Beschränkung bei der Länge des Pfadnamens zu
Backing-Store-Volumen schlägt die Kaltinstallation von HP-UX 11i
v3 in einem Integrity VM-Gast-System fehl, wenn
Host-VxVM-Volumen als Backing-Store des Gasts verwendet werden.
Die Installation schlägt mit folgenden Meldungen fehl:
NOTICE: VxVM vxdmp V-5-0-34 added disk array OTHER_DISKS, datype
= OTHER_DISKS
VxVM vxdisk ERROR V-5-1-5433 Device disk1_p2: init failed:
Device path not valid
* smapi listener returned "ACTION_FAILURE" for message
"CREATE_GROUP"
The configuration process has incurred an error,
would you like to push a shell for debugging
purposes? (y/[n]):
Dieses Problem wird in einem künftigen Release von VxVM behoben.
Aktion
Beschränken Sie die Länge des Namens des Pfads auf ein
Backing-Store-Volumen. Wenn VxVM-Volumen als Backing Store
verwendet werden, darf die Gesamtzahl von Zeichen im
Volumengruppennamen UND Volumennamen 9 nicht überschreiten.
Bei allen Backing Stores (einschließlich LVM oder Platten im
Rohformat) darf der vollständige Pfadname zum Backing-Store oder
-Volumen 23 Zeichen nicht überschreiten.
116
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
VxVM-Volumen können nicht
als Speicherabzugsgeräte auf
PA-RISC Systemen konfiguriert
werden
Bei der Verwendung von crashconf können Fehler wie der
Folgende angezeigt werden:
# crashconf -r /dev/vx/dsk/DUMPDG/dumpvol
/dev/vx/dsk/DUMPDG/dumpvol: error: unsupported disk
layout
Darüber hinaus können nach der Aktualisierung von PA-RISC
Systemen, die zuvor mit VxVM-Speicherabzugsgeräten konfigurierte
ältere VxVM- oder HP-UX Versionen verwendet haben, Fehler wie
der Folgende in syslog ausgegeben werden:
Apr 10 11:13:33 ptstn5 vmunix: ERROR: dump device
2:0x1 cannot be used and will be ignored:
Aktion
Verwenden Sie VxVM nicht für Speicherabzugsgeräte. Alle anderen
Platten- oder Volumentypen können verwendet werden. crashconf
-r Nicht-VXVM-Platte kann ausgeführt werden, um die (nicht
ordnungsgemäß konfigurierte) swapvol-Standardeinheit zu ersetzen.
crashconf -s kann ausgeführt werden, um krs zu aktualisieren,
damit die neue Nicht-VXVM-Platte anstelle des Volumens
swapvol als Standard-Speicherabzugsgerät verwendet wird.
Ein Patch zur Behebung dieses Problems, PHKL_38236, ist auf der
Website des HP IT Resource Center unter folgender Adresse
verfügbar: http://itrc.hp.com.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
117
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
HP Serviceguard Storage
Management Suite ist
möglicherweise mit der
Aktualisierung der Betriebsumgebung inkompatibel
Beim Kauf eines SG SMS-Betriebsumgebungspakets
(HP Serviceguard Storage Management Suite) wird die SG SMSSoftware auf einer DVD bereitgestellt und die HP-UX OE (Mission
Critical - MCOE, Data Center - DC-OE oder High Availability HA-OE) auf einer anderen DVD bereitgestellt.
Die auf der SG SMS-DVD bereitgestellte Software hängt von den
Produkten und Dateigruppen ab, die auf der OE-DVD bereitgestellt
werden, einschließlich HP Serviceguard und der Veritas Storage
Foundation-Produkte. Jede SG SMS-Version hängt von bestimmten
Versionen von HP Serviceguard und den Veritas Storage
Foundation-Produkten ab, die sich bei neuen OE-Releases ändern
können.
Die Software auf der SG SMS-DVD wird über swinstall installiert.
Wenn eine Betriebsumgebung von HP-UX auf Ihrem System
installiert ist und Sie versuchen, eine SG SMS-Version zu installieren,
die nicht mit den mit der Betriebsumgebung bereitgestellten
Versionen von Serviceguard und Veritas Storage Foundation
unterstützt wird, erkennt swinstall die inkompatible Software
und die Installation schlägt fehl.
Die Software auf der OE DVD wird über update-ux installiert.
Wenn ein SG SMS-Paket auf Ihrem System installiert ist und Sie
versuchen, eine Betriebsumgebungsversion zu installieren bzw. auf
eine Betriebsumgebungsversion zu aktualisieren, die Serviceguardund Veritas Storage Foundation-Versionen enthält, die nicht mit
dem SG SMS-Paket unterstützt werden, erkennt update-ux die
inkompatible Software nicht. Die Installation wird abgeschlossen,
aber der Serviceguard-Cluster wird nicht gestartet oder Sie können
nicht auf die Veritas-Volumen zugreifen. update-ux prüft nicht
auf Softwareabhängigkeiten.
Aktion
Informationen zu den mit verschiedenen SG SMS-Paketen
unterstützten Serviceguard- und Veritas Storage
Foundation-Versionen finden Sie im Abschnitt „Compatibility
Information and Installation Requirements“ im Dokument
HP Serviceguard Storage Management Suite Release Notes für Ihr SG
SMS-Produkt. Die Dokumentation zu SG SMS ist unter http://
docs.hp.com verfügbar (navigieren Sie zu High Availability und
dann zu HP Serviceguard Storage Management Suite).
118
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Warnungsmeldung während der
Aktualisierung von HP-UX 11i v2
mit OnlineJFS 4.1 auf HP-UX 11i
v3 mit OnlineJFS 5.0
Wenn OnLineJFS 5.0 (B3929FB) während einer Aktualisierung von
11i v2 mit OnlineJFS 4.1 auf 11i v3 mit OnlineJFS 5.0 (B3929FB)
ausgewählt wird, kann die folgende Auswahlwarnung von
update-ux angezeigt werden:
WARNING: The following was found while selecting
software:
- There are new revisions of SW available in the
source that would update SW already installed on
the system. The newer revisions are not selected
for installation. This could leave the incompatible
old revision of SW on the system. The affected SW
is:
- OnlineJFS.VXFS41-AD-RN,r=B.11.31 replaces
OnlineJFS01.VXFS41-AD-RN,r=4.1.004
Aktion
Diese Warnung kann ignoriert werden. Die Aktualisierung wird
trotz dieser Warnung erfolgreich abgeschlossen. Die vollständigen
Installationsanweisungen finden Sie auch in „Installation von VxVM
und VxFS mit Update-UX“ (Seite 137).
Cannot Access /.secure/etc/ Bei der Aktualisierung vom HP-UX 11i v2 auf das HP-UX 11i v3
Release kann der folgende Fehler in swagent.log angezeigt werden:
* Fehlermeldung
cp: cannot access /.secure/etc/*: No such file or
directory
Aktion
Sie können diese Meldung ignorieren.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
119
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Das Entladen des Gerätetreibers
für kritische Ressourcen kann
zum Fehlschlagen des nächsten
Systemstarts führen.
Beim Versuch, einen E/A-Schnittstellen-Gerätetreiber, der einer
kritischen Ressource des Systems zugeordnet ist, dynamisch zu
entladen, ist der Entlade-Vorgang nicht erfolgreich. Der Treiber wird
jedoch als nicht verwendet markiert und wird für den nächsten
Systemstart aus der Systemkernkonfiguration entfernt. Beispiel:
# kcmodule Treibername=unused
ERROR: Unload of the module 'Treibername' failed.
- Critical Usages detected for the module.
- More details can be found in /var/adm/cra.log.
NOTE: The requested changes could not be applied
to the currently running system, for the following
reasons:
- The module 'Treibername' cannot support the
requested operation.
* The requested changes have been saved, and will
take effect at next boot.
Aktion
Führen Sie vor dem Neustart Ihres System den Befehl kcmodule
-D aus, um die Module anzuzeigen, die beim nächsten Systemstart
entfernt werden. Beispiel:
Module State Cause Notes
Treibername (now) loaded best loadable, unloadable
(next boot) unused
Wenn der Treiber eine kritische Ressource des Systems steuert, führen
Sie den Befehl kconfig -H aus, um alle für den nächsten
Systemstart anstehenden Änderungen zu entfernen. Beispiel:
# kconfig -H
* All changes being held for next boot have been
discarded.
# kcmodule -D
NOTE: There are no module state changes being held
for next boot.
120
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Warnmeldungen beim Neustart
des HP-UX 11i v3 Systems
Beim Neustart Ihres HP-UX 11i v3 Systems können die folgenden
Warnmeldungen in der Datei /etc/rc.log angezeigt werden:
*Finish containment subsystem configuration Output
from "/sbin/rc2.d/S480sec_late_init start":
setfilexsec: warning: Ignored the entry for file
"/opt/ids/lbin/idssysdsp":
No such file or directory setfilexsec: warning:
Ignored the entry for file "/opt/ids/lbin/idscor":
No such file or directory setfilexsec: warning:
Ignored the entry for file "/opt/ids/bin/idsagent":
No such file or directory setfilexsec: warning:
Ignored the entry for file
"/opt/ids/lbin/updaterc":
No such file or directory ERROR CODE 1
"/sbin/rc2.d/S480sec_late_init start" FAILED
Aktion
Sie können diese Warnmeldungen ignorieren, da sie keine
Auswirkungen auf die Funktionalität von HIDS oder anderen auf
dem System installierten Produkten haben. Diese Warnmeldungen
können allerdings bei jedem Neustart des Systems weiter in der
Datei /etc/rc.log erscheinen, wenn das Produkt installiert und
zu einem späteren Zeitpunkt entfernt wird. Wenn diese
Warnmeldung nicht mehr ausgegeben werden sollen, führen Sie die
folgende Gruppe von Befehlen aus, um die Einträge für HIDS aus
der Konfigurationsdatei des Containment-Produkts (/etc/
priv-apps/all-apps) zu entfernen:
/usr/sbin/setfilexsec -D /opt/ids/lbin/idssysdsp
/usr/sbin/setfilexsec -D /opt/ids/lbin/idscor
/usr/sbin/setfilexsec -D /opt/ids/bin/idsagent
/usr/sbin/setfilexsec -D /opt/ids/lbin/updaterc
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
121
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Die Konfiguration von vPar mit
einem geringen Basisspeicher
führt zu einer Systemblockierung
oder zu einer schlechten
Systemleistung
Die Konfiguration einer vPar-Umgebung mit einem geringen
Basisspeicher kann zu einer Systemblockierung oder zu einer
schlechten Systemleistung führen.
Aktion
Konfigurieren Sie vPars mit einem ausreichenden Basisspeicher
entsprechend den folgenden Richtlinien:
• Wenn der virtuellen Partition zwischen 1 GB und 8 GB
Gesamtspeicher zugeordnet ist: stellen Sie sicher, dass der
Basisspeicher mindestens die Hälfte des Gesamtspeichers beträgt.
• Wenn der virtuellen Partition zwischen 8 GB und 16 GB
Gesamtspeicher zugeordnet ist: stellen Sie sicher, dass der
Basisspeicher mindestens 4 GB beträgt.
• Wenn der virtuellen Partition über 16 GB Gesamtspeicher
zugeordnet ist: stellen Sie sicher, dass der Basisspeicher
mindestens ein Viertel des Gesamtspeichers beträgt.
Die Online-Diagnosewerkzeuge Im HP-UX 11i v3 Release vom März 2008 werden die
werden nicht mehr
Online-Diagnosewerkzeuge nicht mehr standardmäßig gestartet.
standardmäßig gestartet
Traditionell ist HP Instant Support Enterprise Edition (ISEE) beim
Erkennen von Ereignissen von den Online-Diagnosewerkzeugen
(EMS-Überwachungsfunktion) abhängig. Wenn diese jedoch nicht
gestartet werden und Sie Anomalien bei der ISEE-Operation
feststellen, insbesondere bei den übergebenen Ereignissen, sollten
Sie im ISEE Installation and Configuration Guide nachschlagen.
Aktion
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um festzustellen, welche
Version von Diagnosewerkzeugen ausgeführt wird:
sfmconfig -w -e
Dieser Befehl schaltet in den Diagnosemodus „EMS“ um. In diesem
Modus sind die EMS-Hardware-Überwachungsprogramme (EMS
Hardware Monitors) aktiviert und SysFaultMgmt überwacht keine
Geräte.
Wenn die Ergebnisse zeigen, dass nur System Fault Manager ohne
die Online-Diagnosewerkzeuge (EMS-Überwachungsfunktion) auf
Ihrem HP-UX Gerät ausgeführt wird und Anomalien bei der
ISEE-Operation auftreten, insbesondere bei den übergebenen
Ereignissen, finden Sie weitere Informationen und Anweisungen im
ISEE Installation and Configuration Guide unter folgender Adresse:
www.hp.com/learn/isee
Hinweis: Ab dem Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen
(OEUR) von HP-UX 11i v3 vom September 2008 ist ISEE nicht mehr
in den Betriebsumgebungen enthalten. Weitere Informationen finden
Sie in den HP-UX 11i Version 3 September 2008 Release Notes.
122
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
HP Service Control Manager
(SCM) wird unter HP-UX 11i v3
nicht unterstützt
HP Service Control Manager (HP SCM) wird unter HP-UX 11i v3
nicht unterstützt. Wenn SCM auf Ihrem System läuft, müssen Sie
auf HP System Insight Manager (HP SIM) Version 4.2 umstellen,
BEVOR Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren. Andernfalls kann die
Aktualisierung fehlschlagen.
Aktion
Entfernen Sie HP SCM, bevor Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Wenn Sie Ihr System auf HP-UX 11i v3 aktualisieren, HP SCM auf
Ihrem derzeitigen System installiert ist und Sie diese Software in
Zukunft nicht mehr benötigen, müssen Sie HP SCM entfernen, bevor
Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Deinstallieren Sie HP Servicecontrol Manager mit folgendem Befehl:
swremove –x enforce_dependencies=false ID
wobei ID die Produkt- oder Paket-ID ist wie in der folgenden
Beispielssyntax gezeigt:
swremove –x enforce_dependencies=false B8339BA
Löschen Sie die alten Produktunterverzeichnisse durch Ausführen
des folgenden Befehls: rm -fr /opt/mx /etc/opt/mx
Sie können auch die Datenbank für Service Control Manager, mysql,
löschen, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: swremove
mysql
Sie können auch von HP SCM Version 3.0 auf HP SIM Version 4.2
umstellen, bevor Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren. Für diese
Aktualisierung muss HP SCM Version 3.0 auf Ihrem System laufen.
Wenn eine frühere Version auf Ihrem System läuft, müssen Sie
HP SCM auf Version 3.0 aktualisieren, bevor Sie auf HP SIM Version
4.2 aktualisieren.
Weitere Informationen über die Umstellung von HP SCM auf HP SIM
Version 4.2 siehe HP Systems Insight Manager 5.1 Installation and User
Guide.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
123
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Secure Path wird unter HP-UX
11i v3 nicht unterstützt
Secure Path wird unter HP-UX 11i v3 nicht unterstützt. Wenn Secure
Path auf Ihrem System läuft, wird nach der Aktualisierung auf
HP-UX 11i v3 ein Migrationsskript ausgeführt und es werden
folgende Aktionen ausgeführt:
• Deinstallieren des Secure Path-Treibers von HP StorageWorks
für Active/Passive-Plattensysteme
• Deinstallieren des Secure Path-Treibers von HP StorageWorks
für Active/Active-Plattensysteme
• Zuweisen der von Secure Path für LUNs bereitgestellten
Pseudo-DSFs (für Active/Passive-Plattensysteme) zur
entsprechenden LUN-WWN
• Zuweisen der von Secure Path 3.0F SP2 für die LUNs
bereitgestellten virtuellen Aliasnamen (für
Active/Active-Plattensysteme) zur entsprechenden HP-UX 11i v3
Spezialdatei für Plattengeräte
• Aktualisieren von /etc/fstab mit der HP-UX 11i v3 Spezialdatei
für Plattengeräte durch Ersetzen der virtuellen Aliasnamen, die
von Secure Path 3.0F SP2 bereitgestellt werden
(Active/Active-Plattensysteme); die Dateisysteme werden jedoch
nicht automatisch eingehängt
• Aktualisieren aller virtuellen Aliasnamen von Secure Path durch
die Gerätespezialdateien mit dem neuen Format
Wenn die von Secure Path 3.0F SP2 bereitgestellten virtuellen
Aliasnamen (Active/Active-Plattensysteme) in der Datei /etc/fstab
verwendet werden, werden die Einträge automatisch durch die
Gerätespezialdateien mit dem neuen Format ersetzt. Nur
Active/Active-Plattensysteme, die von der Secure Path-Version
(active/active), die im System installiert ist, unterstützt werden,
werden umgestellt. Wenn z. B. Secure Path für HP-UX 3.0F installiert
ist, können EVA-GL-LUNs (Active/Active) nicht umgestellt werden,
weil EVA-GL nur von Secure Path für HP-UX 3.0F SP1 aus unterstützt
wird.
Aktion
Hängen Sie die Dateisysteme nach der Kaltinstallation von oder
Aktualisierung auf HP-UX 11i v3 manuell ein. Weitere Informationen
finden Sie im Informationsblatt Migrating from HP StorageWorks Secure
Path for Active-Active Disk Arrays to Native Multipathing in HP-UX 11i
v3 unter:
http://docs.hp.com
124
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
JavaOOB-Installationsfehler
Beim Aktualisieren von einem früheren HP-UX 11i v2 Release auf
ein späteres HP–UX 11i v3 Release können folgende Fehler von der
Installation von Java Out-of-Box (JavaOOB) in console log,
dmesg.log und syslog ausgegeben werden:
ERROR: The proposed values for nfile (4097) and
maxfiles_lim (4096)do not meet t he constraint of
(nfile >= (2 * maxfiles_lim)).
ERROR: The stored value (4097) for the tunable
'nfile' is not valid. The system will use the
default value instead.
Aktion
Sie können diese Meldung ignorieren.
NIS+ wird unter HP-UX 11i v3
nicht unterstützt
Das Produkt NIS+ wird unter HP-UX 11i v3 nicht unterstützt. Wenn
ein System NIS+ ausführt, müssen Sie auf LDAP umstellen, BEVOR
Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren, da andernfalls die Aktualisierung
fehlschlagen kann. Das Werkzeug für die Umstellung von NIS+ auf
LDAP-UX verwendet NIS+-Befehle und -Hilfsprogramme für die
Umstellung. Da die NIS+-Befehle und -Hilfsprogramme unter HP-UX
11i v3 nicht verfügbar sind, laufen die Umstellungswerkzeuge in
einem System, das auf HP-UX 11i v3 aktualisiert wurde, nicht.
Aktion
Stellen Sie die NIS+-Server und -Clients auf LDAP um, bevor Sie auf
HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
125
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
NFS*MAN-Dateigruppen
erzeugen swverify-Fehler
während
Installations-/Akualisierungsoder Löschoperationen
Nach einer Installation/Aktualisierung von HP–UX 11i v3 kann der
Befehl swverify ausgeben, dass eine oder mehrere der folgenden
ONCplus.NFS-Hilfeseitendateien fehlen:
/usr/share/man/man1m.Z/portmap.1m
/usr/share/man/man1m.Z/umount_nfs.1
/usr/share/man/ja_JP.eucJP/man1m.Z/umount_nfs.1m
/usr/share/man/ja_JP.SJIS/man1m.Z/umount_nfs.1m
Die festen Verknüpfungen zu den entsprechenden Hilfeseiten
wurden vom Installations-/Aktualisierungsprozess nicht
ordnungsgemäß gelöscht.
Aktion
Erstellen Sie als Superuser die fehlenden Verknüpfungen, indem Sie
je nach Bedarf die folgenden Befehle ausführen:
# cd /usr/share/man/man1m.Z
# ln rpcbind.1m portmap.1m
# ln mount_nfs.1m umount_nfs.1m
# cd /usr/share/man/ja_JP.eucJP/man1m.Z
# ln mount_nfs.1m umount_nfs.1m
# cd /usr/share/man/ja_JP.eucJP
# ln mount_nfs.1m umount_nfs.1m
Installationsskripts für Produkte Bei einigen Installationsskripts für Produkte anderer Anbieter ist
anderer Anbieter können nicht
dtksh erforderlich, damit die Skripts Dialoge für die Akzeptierung
gestartet werden
von Lizenzvereinbarungen für Mozilla starten können.
Aktion
Installieren Sie CDE, um das Skript in die Lage zu versetzen,
ordnungsgemäß zu laufen, oder führen Sie /opt/mozilla/
mozilla aus und akzeptieren Sie die Mozilla-Lizenz manuell.
Warnung beim Ausführen von
Wenn Sie auf einem HP-UX 11i v1 System den Befehl swcopy,
swcopy, swlist oder swverify swlist oder swverify für ein Depot ausführen, das HP-UX 11i
v2 oder HP-UX 11i v3 Software enthält, kann folgende Warnmeldung
angezeigt werden:
WARNING: Ignoring duplicate information for the
keyword “dynamic_module” at line.
Aktion
Bei swlist oder swverify können Sie diese Meldung unter HP–UX
11i v1 ignorieren. Bei swcopy installieren Sie unter HP–UX 11i v1
den Patch PHCO_28848 (oder einen Patch, der diesen ersetzt) auf
dem HP–UX 11i v1 System und führen Sie dann den Befehl swcopy
mit "-x reinstall=true" erneut aus.
126
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
Aktualisieren von HP-UX 11i v2
auf HP-UX 11i v3 mit VxFS 5.0
Wenn VxFS 5.0 verwendet wurde, um Dateisysteme mit
Plattenlayout-Version 7 zu erstellen, können diese Platten von VxFS
4.1 für HP-UX 11i v3 nicht gelesen werden.
Aktion
Wenn Sie eine Aktualisierung auf 11i v3 mit VxFS 4.1 durchführen
wollen, kopieren Sie vor der Aktualisierung auf 11i v3 die Daten von
Ihren DLV 7-Dateisystemen herunter und auf Dateisysteme, die mit
Layout-Version 5 oder 6 erstellt wurden. Dieser Schritt ist nicht
erforderlich, wenn Sie eine Aktualisierung auf 11i v3 mit VxFS 5.0
durchführen wollen, da DLV 7-Dateisysteme von 11i v3 mit VxFS
5.0 gelesen werden können.
Aktualisieren von HP-UX 11i v2
auf HP-UX 11i v3 mit VxFS 4.1
VxFS-Dateisysteme, die mit Plattenlayout-Version 2 oder 3 erstellt
wurden, können unter VxFS 4.1 bei HP-UX 11i v3 nicht eingehängt
werden.
Aktion
Aktualisieren Sie mit dem Befehl vxfsconvert das Plattenlayout
auf Version 4, bevor Sie auf VxFS 4.1 unter HP-UX 11i v3
aktualisieren. Weitere Informationen über VxFS 4.1 siehe Veritas 4.1
Installation Guide.
Speichergeräte anderer Hersteller Wenn Speichergeräte eines anderen Herstellers als HP an das HP-UX
11i v3 System angeschlossen werden sollen, wird empfohlen, sich
an diesen Hersteller zu wenden, um die Kompatibilität mit HP-UX
11i v3 zu ermitteln. Von diesem erhalten Sie Informationen über die
Voraussetzungen und Beschränkungen beim Einsatz unter HP-UX
11i v3.
Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung
127
Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung (Fortsetzung)
Problem
Beschreibung/Aktion
/dev/random- oder /dev/
urandom-Fehler während der
Aktualisierung
Bei der Aktualisierung Ihres Systems auf HP-UX 11i v3 kann die
folgende Fehlermeldung in der Datei /var/opt/swm/swm.log
angezeigt werden:
*Running "/var/adm/sw/pre_update/RNG-DKRN.100".
ERROR: The /dev/random or /dev/urandom device special
files may not be
in use during update-ux. Use the fuser(1M) command to
identify these
processes, then terminate them.
ERROR: The script "/var/adm/sw/pre_update/RNG-DKRN.100"
returned a
value of "1" (ERROR)
*Running "/var/adm/sw/pre_update/RNG-DKRN.100" failed
with 2 errors
Aktion
Führen Sie fuser /dev/random oder fuser /dev/urandom
aus, um eine Liste mit Prozess-IDs abzurufen, die die
Gerätespezialdateien verwenden. Verwenden Sie die Prozess-ID
zusammen mit dem Befehl ps, um festzustellen, von welchen
Prozessen die Gerätespezialdateien verwendet werden.
Wenn Sie feststellen, dass die Befehle mxdtf, mxdomainmgr oder
mxinventory Teil dieser Prozesse sind, führen Sie
/opt/mx/bin/mxstop aus, um alle HP SIM-Aktivitäten zu stoppen,
bevor Sie auf HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Wenn Sie feststellen, dass smbd Teil dieser Prozesse ist, führen Sie
/sbin/init.d/sambastop aus, um alle
CIFS/Samba-Server-Prozesse zu stoppen, bevor Sie auf HP-UX 11i
v3 aktualisieren.
Wenn Sie feststellen, dass „named“ Teil dieser Prozesse ist, führen
Sie /sbin/init.d/named stop und /usr/sbin/rndc stop
aus, um alle DNS/BIND-Server-Prozesse zu stoppen, bevor Sie auf
HP-UX 11i v3 aktualisieren.
Wenn Sie feststellen, dass sshd Teil dieser Prozesse ist, führen Sie
/sbin/init.d/secsh stop aus, um alle HP Secure
Shell-Server-Prozesse zu stoppen, bevor Sie auf HP-UX 11i v3
aktualisieren.
128
Bekannte Probleme und Fehlerbehebung
Deinstallieren von HP-UX 11i v3
Wenn Sie nach der Installation von HP-UX 11i v3 Probleme nicht beheben können,
besteht die Möglichkeit, diese Version zu deinstallieren. Der Ablauf der Deinstallation
variiert je nach verwendeter Installationsmethode:
• Wenn Sie zuvor ein Wiederherstellungsabbild für Betriebssysteme mit
make_net_recovery oder make_tape_recovery über Ignite-UX erzeugt
haben, starten Sie das System von diesem Datenträger aus, um Betriebssystem
und archivierte Anwendungen wieder in den ursprünglichen Zustand (vorheriges
Release) zu versetzen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Ignite-UX
Administration Guide auf der Instant Information DVD (Englisch) und unter http://
docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#Ignite-UX.
• Wenn Sie Ignite-UX nicht verwenden oder kein aktuelles Wiederherstellungsabbild
für das Betriebssystem haben:
— Befinden sich Ihre Anwendungen und Daten auf einem anderen Datenträger
als das Betriebssystem, führen Sie eine Kaltinstallation des vorherigen
Betriebssystems durch. Dies stellt eine saubere Betriebssysteminstallation sicher,
bei der alle früheren Aktualisierungs- und Patch-Informationen entfernt werden.
— Wenn Anwendungen und/oder Daten sich auf demselben Volumen wie das
Betriebssystem befinden, führen Sie einen Systemstart über das gespeicherte
Systemwiederherstellungsband aus, um zu einer vorherigen Version des
Betriebssystems zurückzukehren. Diese „Expertenwiederherstellungen“ werden
im Ignite-UX Administration Guide beschrieben.
Wenn Sie feststellen möchten, welche Anwendungen sich wo auf dem System befinden,
verwenden Sie den Befehl swlist. Wenn Sie nur Anwendungen oder Patches vom
System entfernen müssen, verwenden Sie den Befehl swremove. Ausführliche
Informationen hierzu finden Sie im Software Distributor Administration Guide .
Deinstallieren von HP-UX 11i v3
129
130
B Kontrollieren der Speichernutzung von VxFS 4.1
Dieser Anhang behandelt die Auswirkungen der zwei einstellbaren VxFS Parameter
vx_ninode und vxfs_bc_bufhwm auf die Speichernutzung. Außerdem finden Sie
hier Richtlinien zum Definieren der Parameter für Maschinen mit relativ wenig RAM.
Dieser Anhang behandelt folgende Themen:
• „Einleitung“ (Seite 131)
• „Steuern des inode-Cache“ (Seite 131)
• „Steuern des Puffer-Cache“ (Seite 132)
• „Fazit“ (Seite 133)
Einleitung
VxFS 4.1 legt Objekte im Cache-Speicher ab, um die Leistung zu steigern. Der Großteil
des von VxFS belegten Speichers dient der Pufferung von inodes (im inode-Cache)
und Metadaten (im Puffer-Cache). Die Größe dieser Cache-Speicher und das Verhalten
von VxFS werden durch verschiedene einstellbare Parameter gesteuert. Sie können die
Leistung von VxFS an verschiedene Nutzungsszenarien anpassen. Hierbei können
auch Variationen in den Maschinenkonfigurationen berücksichtigt werden. Dies erfolgt
mithilfe der einstellbaren Parameter.
Die Standardeinstellungen der einstellbaren Parameter gewährleisten bei typischen
Konfigurationen gute Leistung. Diese Standardwerte können jedoch zu einem höheren
Speicherbedarf der VxFS-Treiber führen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die
Dateisysteme stark ausgelastet sind. Bei Systemen mit wenig RAM müssen diese
einstellbaren Parameter je nach erwarteter Systemnutzung und erforderlicher Leistung
des Dateisystems manuell angepasst werden.
VxFS 4.1 verwendet zwei globale einstellbare Parameter (vx_ninode und
vxfs_bc_bufhwm), die die Größe des inode-Cache und Puffer-Cache steuern und so
die Systemspeicherbelegung durch den Dateisystemtreiber regeln.
In diesem Anhang wird erläutert, wann und warum die Größe des inode- und des
Puffer-Cache bei bestimmten Konfigurationen gegenüber dem Standardwert verringert
werden muss. Die nachfolgenden Abschnitte enthalten detaillierte Informationen zu
den einstellbaren Parametern sowie zu den Auswirkungen geänderter Standardwerte.
Steuern des inode-Cache
VxFS Dateisysteme weisen inodes bekanntlich je nach Auslastung des Dateisystems
zu und geben diese wieder frei. VxFS puffert diese inodes, um die Leistung durch
schnelleres Lokalisieren zu steigern. Generell gilt, dass ein größerer inode-Cache die
Dateisystemleistung bei Datei- und Web-Servern erhöht. Der globale (statische)
einstellbare Parameter vx_ninode steht für die maximal zulässige Größe des
VxFS-inode-Cache.
Einleitung
131
In der Regel wird die Größe des inode-Cache von VxFS (automatisch) beim Systemstart
festgelegt. Hierzu wird der physische Speicher des Systems zu Grunde gelegt, sofern
vx_ninode auf Null (Standard) gesetzt ist.
Systeme mit wenig RAM (in der Regel 1,5 GB pro CPU) benötigen möglicherweise
jedoch keinen großen inode-Cache, wenn keine große Datei-/Web-Server-Auslastung
für die Dateisysteme besteht bzw. wenn die Dateisystemleistung nicht kritisch ist.
HP empfiehlt die Festlegung eines Minimalwerts wie unten angegeben auf das Basis
der Speicherkonfiguration.
Physischer Speicher oder freier
Systemkernspeicher
VxFS-inode-Cache (Anzahl inodes)
1,5 GB
16384
2 GB
32768
3 GB
65536
> 3 GB
131072
HINWEIS: Die Standardwerte werden beim Systemstart festgelegt und die Werte
werden nicht automatisch angepasst, wenn Speicher während der Ausführung
hinzugefügt, entfernt oder umgestellt wird.
Steuern des Puffer-Cache
VxFS 4.1 implementiert einen privaten Puffer-Cache, der nur für Metadaten verwendet
wird. Die Zuordnungen für diesen Puffer sind nicht statisch, sondern verändern sich
während des Systembetriebs je nach Auslastung des Dateisystems. Der globale
(statische) einstellbare Parameter vxfs_bc_bufhwm steht für die maximal zulässige
Größe des VxFS-Puffer-Cache.
Die maximale Größe des Metadaten-Puffers wird (automatisch) beim Systemstart
festgelegt. Hierzu wird die Größe des Systemspeichers zugrunde gelegt, sofern
vxfs_bc_bufhwm auf Null (Standard) gesetzt ist.
Wie der einstellbare Parameter vx_ninode kann auch ein großer Metadaten-Puffer
zur Verbesserung der Systemleistung beitragen. Dies ist insbesondere dann der Fall,
wenn intensive Metadaten-Auslastungen auftreten (beispielsweise bei Status-,
Erstellungs-, Lösch-, Link- und Suchoperationen).
Systeme mit wenig RAM (in der Regel 1,5 GB pro CPU) benötigen möglicherweise
keinen großen Metadaten-Cache, wenn keine intensive Metadaten-Auslastung der
Dateisysteme vorliegt bzw. wenn die Leistung nicht kritisch ist. Unter diesen Umständen
kann der Wert von vxfs_bc_bufhwm manuell verringert werden. Hierbei ist der
Mindestwert von 6 MB zu beachten.
132
Kontrollieren der Speichernutzung von VxFS 4.1
Fazit
VxFS verwendet speicherinterne Objekt-Cache-Puffer, die zu einer Steigerung der
Systemleistung führen. Die Cache-Größen werden mit Hilfe einstellbarer Parameter
gesteuert, die vom Treiber beim Systemstart automatisch definiert werden. In
Situationen, in denen die automatisch abgestimmten Werte nicht optimal sind, können
Sie diese Parameter einstellen.
Fazit
133
134
C Installation von VxFS und VxVM
Vorherige Aktualisierungs-Releases der Betriebsumgebungen (OEURs) von HP-UX
11i v3 enthielten die Version 4.1 von VxFS und VxVM. Ab dem Aktualisierungs-Release
der Betriebsumgebungen vom September 2008 ist die folgende Software enthalten:
• VxFS 4.1 (Paket Base-VXFS) — Installation in allen Betriebsumgebungen
erforderlich
• OnlineJFS 4.1 (Paket B3929EA) — (Standard-) Installation in DC-OE, VSE-OE und
HA-OE empfohlen
• VxFS 5.0 (Paket Base-VxFS-50) — Installation in allen Betriebsumgebungen
erforderlich
• OnlineJFS 5.0 (Paket B3929FB) — optional in DC-OE, VSE-OE und HA-OE
• VxFS 5.0 (Paket Base-VxVM-50) — optional in allen Betriebsumgebungen
Logical Volume Manager (LVM) gehört ebenfalls zum Umfang aller Betriebsumgebungen und ist eine empfohlene Software (standardmäßig installiert). Dies
bedeutet, dass ab dem Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen vom September
2008 die Standardinstallationsauswahl für alle Systeme VxFS 4.1 + LVM ist.
HINWEIS:
Überlegungen zu VxFS 4.1 Wenn auf Ihrem System die minimale Menge Speicher
installiert ist, müssen Sie ggf. die anpassbaren Parameter von VxFS manuell für optimale
Leistung einstellen, nachdem die Kaltinstallation von bzw. die Aktualisierung auf HP-UX
11i v3 erfolgt ist. Weitere Informationen zu diesen anpassbaren Parametern finden Sie
in Anhang B (Seite 131).
Wenn VxFS 5.0 verwendet wurde, um Dateisysteme mit Plattenlayout-Version 7 zu
erstellen, können diese Platten vom mit HP-UX 11i v3 gelieferten VxFS 4.1 nicht gelesen
werden. Wenn Sie eine Aktualisierung auf 11i v3 mit VxFS 4.1 durchführen wollen,
kopieren Sie vor der Aktualisierung auf 11i v3 die Daten von Ihren DLV 7-Dateisystemen
herunter und auf Dateisysteme, die mit Layout-Version 5 oder 6 erstellt wurden. Dieser
Schritt ist nicht erforderlich, wenn Sie eine Aktualisierung auf 11i v3 mit VxFS 5.0
durchführen wollen, da DLV 7-Dateisysteme von 11i v3 mit VxFS 5.0 gelesen werden
können.
HINWEIS:
VxVM 4.1 durch VxVM 5.0 ersetzt Ab dem Release vom September 2008 ist VxVM
4.1 nicht auf den OEUR- oder AR-Datenträgern enthalten. Das Produkt wurde durch
VxVM 5.0 ersetzt. Im Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen vom September
2008 und nachfolgenden Versionen ist VxVM jedoch nicht standardmäßig installiert
wie in den vorherigen Aktualisierungs-Releases der Betriebsumgebungen. Zur
Installation von VxVM muss VxVM 5.0 im Ignite-UX Werkzeug explizit ausgewählt
werden.
135
Alle Konfigurationen, einschließlich VxVM-Installationen, können im Ignite-UX
Werkzeug mit den richtigen Auswahlen erreicht werden. In den folgenden Abschnitten
werden die erforderlichen Schritte zu jeder möglichen Konfiguration beschrieben.
• „Installation von VxVM und VxFS durch Kaltinstallation“ (Seite 136)
• „Installation von VxVM und VxFS mit Update-UX“ (Seite 137)
Installation von VxVM und VxFS durch Kaltinstallation
In den folgenden Abschnitten werden die erforderlichen Schritte für jede unterstützte
Kaltinstallationskonfiguration beschrieben.
Konfiguration von LVM mit VxFS 4.1
Eine Standardkaltinstallation führt zu einem LVM-System mit installiertem VxFS 4.1
und OnlineJFS 4.1 (OnlineJFS wird NICHT mit der BOE installiert). Für die
Kaltinstallation dieser Konfiguration sind keine zusätzlichen Auswahlen in der
Benutzeroberfläche von IUX erforderlich.
Konfiguration von LVM mit VxFS 5.0
Für die Kaltinstallation von LVM mit VxFS 5.0 müssen Sie VxFS 5.0 und/oder OnlineJFS
5.0 manuell zur Installation auf der Registerkarte Software in der Benutzeroberfläche
von Ignite-UX auswählen.
Konfiguration von VxVM 5.0 mit VxFS 5.0
Zur Kaltinstallation von VxVM mit VxFS wählen Sie die Umgebung VxVM with VxFS
(auf der Registerkarte Basic von Ignite-UX ) manuell aus und wählen Sie dann VxVM
5.0 auf der Registerkarte Software manuell zur Installation aus. Sie MÜSSEN beides
auswählen (d. h., Sie müssen explizit die VxVM-Umgebung und das VxVM 5.0-Paket
[Base-VxVM-50]) auswählen, da Ignite-UX ansonsten mit folgender Meldung
fehlschlägt:
ERROR: The system has VxVM configured, but the VERITAS Volume
Manager software was not selected for loading. You are required
to load it in order for the installation to succeed. Use the
software selection screen to mark the appropriate VxVM software
for loading.
Konfiguration von VxVM 4.1 mit VxFS 4.1
Wenn eine Kaltinstallation auf ein VxVM 4.1–basierendes System erforderlich ist, lesen
Sie die ausführlichen Anweisungen im folgenden Informationsblatt (unter der Adresse
http://docs.hp.com):
Installation of VxFS and VxVM 4.1 on HP-UX 11i v3 September 2008 Operating Environment
Update Release
136
Installation von VxFS und VxVM
Installation von VxVM und VxFS mit Update-UX
Alle in „Installation von VxVM und VxFS durch Kaltinstallation“ (Seite 136)
beschriebenen Konfigurationen können auch während einer OEUR-Aktualisierung
mit update-ux durchgeführt werden. Wie bei der Kaltinstallation wird beim
Aktualisierungsprozess standardmäßig VxFS 4.1 mit LVM installiert. Um die im
vorherigen Abschnitt beschriebenen Konfigurationen von VxFS 5.0 und VxVM 5.0 zu
installieren, stellen Sie einfach sicher, dass die gewünschten Pakete in update-ux
ausgewählt sind. Verwenden Sie hierzu den folgenden Befehl:
update-ux -s Depotpfad Base-VxFS-50 Base-VxVM-50
HINWEIS:
Überlegungen zu VxVM Wie bei anderen Installationen wird bei Aktualisierungen
des Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen vom September 2008 und
nachfolgenden Versionen VxVM nicht standardmäßig installiert. Sie müssen VxVM
5.0 in der Befehlszeile von update-ux explizit auswählen, um VxVM zu installieren.
Wenn VxVM während der Aktualisierung nicht zur Installation ausgewählt ist und
VxVM derzeit nicht verwendet wird, entfernen im Aktualisierungs-Release der
Betriebsumgebungen vom September 2008 und nachfolgenden Versionen integrierte
Aktualisierungsskripts automatisch alle nicht verwendeten älteren Versionen von
VxVM von Ihrem System.
Installation von VxVM und VxFS mit Update-UX
137
HINWEIS:
Nicht unterstützte Systemkonfigurationen Zum Zeitpunkt der Aktualisierung können
zwar viele verschiedene Konfigurationen ausgewählt werden, nicht alle von ihnen
würden jedoch zu unterstützten Systemkonfigurationen führen. Aus diesem Grund
blockieren in das Aktualisierungs-Release der Betriebsumgebungen vom September
2008 und nachfolgende Versionen integrierte Voraktualisierungsskripts bestimmte
Aktualisierungen bereits vor ihrem Start und verhindern so, dass Aktualisierungen zu
unstabilen Konfigurationen führen. Diese Skripts geben eine Fehlermeldung aus und
der Fehler kann durch Neustart der Aktualisierung mit anderen Softwareauswahlen
behoben werden.
Wenn beispielsweise auf einem vorhandenen 11i v3 System VxFS 4.1 und VxVM 4.1
konfiguriert sind und eine Aktualisierung auf das Aktualisierungs-Release der
Betriebsumgebungen vom September 2008 oder eine nachfolgende Version versucht
wird, bei der ausschließlich VxFS 5.0 ausgewählt ist, blockieren die OEUR-Skripts die
Aktualisierung. Dies geschieht, weil diese Aktualisierung zu einem System führen
würde, bei dem sowohl VxFS 5.0 als auch VxVM 4.1 installiert wären, und diese
Versionskombination nicht unterstützt wird. Beheben Sie dieses Problem, indem Sie
die Aktualisierung einfach neu starten, nachdem Sie sowohl VxFS 5.0 als auch VxVM
5.0 in update-ux ausgewählt haben, so dass die Aktualisierung zu entsprechenden
11i v3 Versionen von VxFS und VxVM führt.
Andere nicht unterstützte Pfade werden ebenfalls von den Skripten des AktualisierungsRelease der Betriebsumgebungen vom September 2008 und der nachfolgenden
Versionen blockiert, was auf ähnliche Weise behoben werden kann. (Eine andere häufig
blockierte Aktualisierung tritt auf, wenn 11i v2 VxVM auf einem System verwendet
wird und Sie vergessen, bei der Aktualisierung VxVM 5.0 auszuwählen.)
Aktualisierung von HP-UX 11i v2 mit OnlineJFS 4.1 auf HP-UX 11i v3 mit OnlineJFS 5.0
Zur Aktualisierung von HP-UX 11i v2 Systemen, auf denen bereits HP-UX 11i v2
OnlineJFS 4.1 installiert ist und auf denen nun HP-UX 11i v3 mit OnlineJFS 5.0
(B3929FB) installiert werden soll, müssen Sie HP-UX 11i v3 OnLineJFS 4.1 (B3929EA)
während der Aktualisierung abwählen. Dies kann in der Befehlszeile von update-ux
wie folgt durchgeführt werden:
update-ux -s Quellpfad !B3929EA B3929FB
Der Eintrag !B3929EA in der Befehlszeile stellt sicher, dass 11i v3 OnLineJFS 4.1
während der Aktualisierung nicht aus dem Depot installiert wird.
138
Installation von VxFS und VxVM
HINWEIS: Bekanntes Problem: Wenn OnLineJFS 5.0 (B3929FB) in dem obigen
Szenario ausgewählt wird, kann die folgende Auswahlwarnung von update-ux
angezeigt werden:
WARNING: The following was found while selecting software:
- There are new revisions of SW available in the source that
would update SW already installed on the system. The newer
revisions are not selected for installation. This could leave
the incompatible old revision of SW on the system. The affected
SW is:
- OnlineJFS.VXFS41-AD-RN,r=B.11.31 replaces
OnlineJFS01.VXFS41-AD-RN,r=4.1.004
Aktion
Diese Warnung kann ignoriert werden. Die Aktualisierung wird trotz dieser Warnung
erfolgreich abgeschlossen. Dieses bekannte Problem wird auch in Anhang A (Seite 109)
aufgeführt.
Aktualisierungen auf HP-UX 11i v3 mit VxVM 4.1
Ausführliche Anweisungen zur Aktualisierung von HP-UX 11i v2 Systemen unter
Beibehaltung von VxVM 4.1 in HP-UX 11i v3 finden Sie in dem folgenden
Informationsblatt (unter http://docs.hp.com):
Installation of VxFS and VxVM 4.1 on HP-UX 11i v3 September 2008 Operating Environment
Update Release
Zur Aktualisierung von 11i v3 Systemen, auf denen bereits VxVM 4.1 installiert ist und
bei denen VxVM 4.1 auch nach der Aktualisierung beibehalten werden soll, verwenden
Sie einfach die Standardauswahlen für die Aktualisierung. Das Aktualisierungs-Release
der Betriebsumgebungen vom September 2008 und nachfolgender Versionen wählt
standardmäßig nur VxFS 4.1 aus, so dass die zuvor installierte Version von 11i v3
VxVM 4.1 unverändert (und weiterhin verwendbar) auf dem System beibehalten wird.
Installation von VxVM und VxFS mit Update-UX
139
140
D In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i
v3 Softwarepakete
In diesem Anhang werden die in den neuen Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3
enthaltene Softwarepakete beschrieben.
Ab dem Release vom März 2008 bietet HP eine neue Gruppe von Betriebsumgebungen
für HP-UX 11i v3. Diese neuen Betriebsumgebungen bieten eine umfassendere Gruppe
von Produkten und bessere Auswahlmöglichkeiten als die ursprüngliche Gruppe der
Betriebsumgebungen für HP-UX 11i. Weitere Informationen über die neuen Betriebsumgebungen siehe „Neue Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v3“ (Seite 20). Weitere
Informationen zur Umstellung, Zuordnung usw. von den ursprünglichen Betriebsumgebungen auf die neuen Betriebsumgebungen finden Sie unter www.hp.com/go/
tov3oes:
Dieser Anhang behandelt folgende Themen:
• „Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen für HP-UX 11i
v3“ (Seite 141)
• „Erforderliche Software“ (Seite 144)
• „Empfohlene Software“ (Seite 146)
• „Optionale Software“ (Seite 151)
Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen für HP-UX
11i v3
HP-UX 11i v3 hat eine Betriebsumgebungsstruktur, die mehr Flexibilität bei der
Verwaltung der Produkte bietet, die auf Ihrem System installiert und aktualisiert
werden sollen. Die OE-Struktur für HP-UX 11i v3 teilt Softwarekomponenten in
verschiedene Produktkategorien ein, was das inkrementelle Aktualisieren Ihres System
mit OE-Softwarekomponenten leichter und zuverlässiger macht.
Tabelle D-1 Softwareproduktkategorien unter HP-UX 11i v3
Softwarekategorie
Beschreibung
CompilersDevelopment
Compiler und Entwicklerwerkzeuge
CoreOS
HP-UX Kernfunktionen
Desktop
Desktop-Umgebungen
DisksFileSystems
Verwaltung von Dateisystemen und Volumen
Treiber
E/A-Treiber
HighAvailability
Hochverfügbarkeit
InetServices
Internet-Dienste
Internet
Internet-Softwarewerkzeuge
Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3
141
Tabelle D-1 Softwareproduktkategorien unter HP-UX 11i v3 (Fortsetzung)
Softwarekategorie
Beschreibung
Interoperability
Werkzeuge für die Rechen-Interoperabilität
Java
Werkzeuge und Hilfsprogramme für Java
Localization
Lokalisierung
Manuals
HP-UX Hilfeseiten
Migration
Migration auf HP-UX Werkzeuge
Networking
Netzwerkinfrastruktur
Obsolescence
Veralterung von Produkten
Performance
Werkzeuge zur Steigerung der Systemleistung
Security
Sicherheitswerkzeuge
SecurityChoices
Auswahl der Sicherheitsebenen
SupportTools
Diagnose- und Unterstützungswerkzeuge
SystemManagement
Werkzeuge für die Systemverwaltung
Utilities
Verschiedene Hilfsprogramme
OE Optional
Alle optionalen Pakete in der OE
OE Recommended
Alle empfohlenen Pakete in der OE
OE Required
Alle erforderlichen Pakete in der OE
Jede der oben aufgeführten Produktkategorien enthält Softwarepakete, die weiter in
folgende Installationstypen unterteilt sind:
• Required (Erforderlich): Software- und Verwaltungswerkzeuge, die zum Erzeugen
eines startbaren und verwaltbaren Minimalsystems erforderlich sind. Nur Treiber
für grundlegende Hardware gehören dieser Kategorie an. Zur Verwendung aller
Hardwarekomponenten müssen u. U. weitere Treiber installiert werden. Software
in dieser Kategorie kann nicht abgewählt werden. Diese Software ist „immer
installiert“.
Eine Liste der erforderlichen Softwarepakete finden Sie unter „Erforderliche
Software“ (Seite 144):
•
142
Recommended (Empfohlen): Softwarepakete, die HP zur Installation empfiehlt,
weil sie etwaige Softwareabhängigkeiten erfüllt. Sie können die Pakete jedoch
manuell abwählen, bevor Sie das System installieren oder aktualisieren. Diese
Software ist „standardmäßig installiert“.
Um eine minimale Betriebssystemkonfiguration (Basis-Betriebssystem) zu
installieren, können Sie die empfohlenen Pakete abwählen. Wenn Sie die
empfohlenen Pakete abwählen, wird nur ein minimales Kern-Betriebssystem
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
installiert. Über die in Tabelle D-1 (Seite 141) aufgelistete Softwareproduktkategorie
OE Recommended können Sie alle empfohlenen Softwarekomponenten auswählen
oder abwählen.
ACHTUNG: HP empfiehlt, empfohlene Pakete nur abzuwählen oder vom System
zu entfernen, wenn Sie genau wissen, dass die Software darin für Ihre Betriebsumgebung nicht benötigt wird. Außerdem können Softwarekomponenten nicht
dokumentierte Abhängigkeiten aufweisen. Das Abwählen von Software kann
bewirken, dass Produkte mit Abhängigkeiten von der abgewählten Software nicht
ordnungsgemäß funktionieren.
Eine Liste der empfohlenen Softwarepakete finden Sie unter „Empfohlene Software“
(Seite 146).
•
Optional: Softwarepakete, die nicht standardmäßig installiert oder aktualisiert
werden. Sie müssen diese Pakete manuell auswählen, bevor Sie das System
installieren oder aktualisieren. Diese Software ist „auswählbar“.
Eine Liste der optionalen Softwarepakete finden Sie unter „Optionale Software“
(Seite 151).
Struktur zur Installation/Aktualisierung der Betriebsumgebungen für HP-UX 11i v3
143
Erforderliche Software
Die in Tabelle D-2 aufgeführte Software ist erforderlich und wird immer mit dem
Betriebssystem HP-UX 11i v3 installiert.
Tabelle D-2 Erforderliche Software
Beschreibung
Paketname
Betriebssystemsoftware von HP-UX 11i v3. Dies ist ein Kernpaket.
HPUXMinRuntime
Enthält Benutzerwerkzeuge und Hilfsprogramme für die Verwaltung von SysMgmtMin
HP-UX einschließlich:
• nPartition Provider (nParProvider)
• Werkzeug für Platten und Dateisysteme (FileSystems)
• HP-UX Werkzeug „Konten für Benutzer und Gruppen“ (UserGroups)
• Werkzeug für die Konfiguration der HP-UX Sicherheitsattribute
(SecConfig)
• Common System Management Enablers (SysMgmtBASE)
• Netzwerkkonfiguration ( NetworkConf)
• OpenSSL (OpenSSL)
• Werkzeug für Peripheriegeräte von HP-UX (PeriphDev)
• Judy Libraries (Judy)
• HP-UX Update-UX (UPDATE-UX)
• HP WBEM Services für HP-UX (WBEMSvcs)
• Werkzeug für die HP-UX Systemkernkonfiguration (Casey)
• Event Monitoring Service (EventMonitoring)
• Werkzeug für HP-UX Drucker und Plotter (PrinterConfig)
• Instant Capacity (iCAP) für HP Integrity und HP 9000 Server (B9073BA)
• HP Instant Capacity Manager (iCAPMgr)
• Event Monitor GUI (EMSWeb)
• HP-UX Software Distributor (SW-DIST)
• HP-UX Software Manager (SWM)
• Minimal HP-UX Software Assistant Functionality (SwaMin)
144
Logical Volume Manager
BaseLVM
CommonIO
CommonIO
HP-UX Mail Server
HPUX-MailServer
HP-UX 11i v3 Online-Diagnosewerkzeuge
OnlineDiag
System Fault Management
SysFaultMgmt
HP-UX nPartition-Konfigurationsbefehle
NParCmds
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
Tabelle D-2 Erforderliche Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
Obsolescence-Paket
OBSOLESCENCE
HINWEIS: Das Obsolescence-Paket wird während einer OE-Aktualisierung
benötigt, um Produkte zu entfernen, die veraltet sind oder unter HP-UX 11i
v3 nicht unterstützt werden. Das Obsolescence-Produkt wird nach
Beendigung der OE-Aktualisierung automatisch vom System entfernt. Das
Obsolescence-Produkt wird während einer Kaltinstallation nicht benötigt
und nicht installiert.
ONCplus
ONCplus
Provider Utils
ProviderSvcsBase
Prop Plus
SysMgmtPlus
Base VxFS 4.1
Base-VXFS
Patch-Pakete
Feature Enablement Patch-Paket (FEATURE11i)
FEATURE11i
Patch-Paket Hardware Enablement (HWE)
HWEnable11i
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKAPPS)
QPKAPPS
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKBASE)
QPKBASE
Treiber
10GigEthr-02
10GigEthr-02
GigEther-00
GigEther-00
GigEther-01
GigEther-01
IEther-00
IEther-00
RAID-01
RAID-01
scsiU320-00
scsiU320-00
SerialSCSI-00
SerialSCSI-00
USB-00
USB-00
Erforderliche Software
145
Empfohlene Software
Die in Tabelle D-3 aufgeführten Softwarepakete werden standardmäßig installiert oder
aktualisiert. Sie können jedes dieser Pakete abwählen, bevor Sie Ihr System installieren
oder aktualisieren; allerdings müssen Sie dafür sorgen, dass neu hinzugewählte oder
abgewählte Pakete keine Abhängigkeiten zu anderen Komponenten aufweisen. Sie
könnten beispielsweise ein Softwarepaket abwählen, das für die korrekte Ausführung
eines anderen Programms erforderlich ist.
ACHTUNG:
HP empfiehlt, empfohlene Pakete nur abzuwählen oder vom System zu entfernen,
wenn Sie genau wissen, dass die Software darin für Ihre Betriebsumgebung nicht
benötigt wird.
Wenn Sie empfohlene Software während der Aktualisierung abwählen, bleibt die alte
Version dieser Software auf dem System. Die alte Version ist möglicherweise nicht mit
dem aktualisierten Betriebssystem HP-UX 11i v3 kompatibel. Außerdem können
Softwarekomponenten nicht dokumentierte Abhängigkeiten aufweisen. Das Abwählen
von Software kann bewirken, dass Produkte mit Abhängigkeiten von der abgewählten
Software nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Tabelle D-3 Empfohlene Software
Beschreibung
Paketname
Enthält Betriebssystemsoftware, die von den meisten HP-UX
Benutzern benötigt wird.
HPUXEssential
HINWEIS: HP empfiehlt, dieses Paket nur zu deaktivieren
oder vom System zu entfernen, wenn Sie genau wissen, dass
die Software darin für Ihre Betriebsumgebung nicht benötigt
wird.
Bietet Internationalisierungsunterstützung für viele Sprachen. HPUXLocales
HP-UX Meldungskataloge, die lokalisierte Meldungen für die HPUXMsgs-Jpn
Funktionalität in den Paketen HPUXMinRuntime und
HPUXMsgs-Fre
HPUXEssential enthalten.
HPUXMsgs-Ger
HPUXMsgs-Ita
HPUXMsgs-Kor
HPUXMsgs-SCh
HPUXMsgs-Spa
HPUXMsgs-Swe
HPUXMsgs-TCh
HP-UX Hilfeseiten, die lokalisierte Hinweise für die
Funktionalität in den Paketen HPUXMinRuntime und
HPUXEssential enthalten.
146
HPUXMan-Eng
HPUXMan-Jpn
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
Tabelle D-3 Empfohlene Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
Sprachspezifische Eingabemethoden, Drucker- und Terminal- HPUXExtns-Jpn
Unterstützungsfunktionen, Schriftarten und Hilfsprogramme. HPUXExtns-Kor
HPUXExtns-SCh
HPUXExtns-TCh
HP-UX Auto Port Aggregation
J4240AA
Distributed Systems Administration Utilities
DSAUtilities
Dynamic nPartitions
DynamicNPars
Dynamic Root Disk
DynRootDisk
Web-Browser Firefox
FIREFOX
Web-Browser Firefox, Quellencode
FIREFOXsrc
Gnome GUI Runtime Toolkit
GTK
Gnome GUI Runtime Toolkit, Quellencode
GTKsrc
GTK+ Bibliotheken
B6848BA
HP-UX Bastille Security Tool
HPUXBastille
HP aCC_link, Paket
HP-ACC-Link
HP Caliper
HP-Caliper-Perf
HP CIFS Client
CIFS-CLIENT
HP CIFS Server
CIFS-SERVER
HP FTP Server
HPUX-FTPServer
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestLib)
VMGuestLib
HP-UX Nameserver/BIND
HPUX-NameServer
HP WildeBeest Debugger
HP-WDB-DEBUGGER
HP-UX DHCPv4 Server
HPUX-DHCPv4
Dies ist ein Kernpaket.
HP-UX DHCPv6 Server
HPUX-DHCPv6
Dies ist ein Kernpaket.
HP-UX NTP Server
HPUX-NTP
Dies ist ein Kernpaket.
Empfohlene Software
147
Tabelle D-3 Empfohlene Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
HP-UX IPv6 routing Server
HPUX-RAMD
Dies ist ein Kernpaket.
HP-UX TCPWrapper, Daemonprozess
HPUX-TCPWRAP
Dies ist ein Kernpaket.
HP-UX Gated and Mrouted Server
HPUXGatedMrouted
Dies ist ein Kernpaket.
148
HP-UX IPFilter
IPFilter
HP-UX Secure Shell
SecureShell
Install-Time Security Infrastructure
Sec00Tools
LDAP-UX Integration
LDAPUX
Mozilla Application Suite
MOZILLA
Mozilla Source Distribution
MOZILLAsrc
Openview SNMP Agent
OVsnmpAgent
PAM Kerberos
PAMKerberos
Partition Manager
ParMgr
Programmiersprache Perl
perl
Process Resource Manager
B3835DA
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
Tabelle D-3 Empfohlene Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
Provider Default Tools
• HP-UX WBEM SCSI Provider (SCSIProvider)
• Online Provider (OLOSProvider)
• HP-UX WBEM LAN Provider for Ethernet Interfaces
(WBEMP-LAN-00)
• WBEM Provider für Glasfaser-HBAs (WBEMP-FCP)
• Utilization Provider (utilProvider)
• vPartition Provider (VParProvider)
• HP Integrity Virtual Machines Provider (vmProvider)
• HP Global Workload Manager Agent (gWLMAgent)
• Serial SCSI Provider (SAS-PROVIDER)
• Smart Array Provider (RAIDSA-PROVIDER)
• WBEM Indication Provider für IOTree-Subsystem
(WBEMP-IOTreeIP)
• HP Application Discovery Agent (AppDiscAgent)
• HP-UX File System CIM Provider (WBEMP-FS)
• HP-UX Kernel Providers (KERNEL-PROVIDERS)
• Direct Attached Storage Provider (DASProvider)
ProviderDefault
PRM Kernel Software
PRMKernelSW
PRM Libraries
PRMLibraries
Red Hat Directory Server
RHDirSvr
HP-UX Software Assistant
SwAssistant
HP System Management Homepage
SysMgmtWeb
Thunderbird E-Mail-Client
TBIRD
Thunderbird E-Mail/Client, Quellencode
TBIRDsrc
Tune-N-Tools
Tune-N-Tools
HP-UX Web Server Suite
HP-UX Apache-based Web Server
hpuxwsApache
HP-UX Tomcat-based Servlet Engine
hpuxwsTomcat
HP-UX Webmin-based Admin
hpuxwsWebmin
HP-UX XML Web Server Tools
hpuxwsXml
Java-Pakete
Runtime Environment (v1.6/6.0) für Java
Java16JRE
Java Runtime Environment Add-On (v1.6/6.0)
Java16JREadd
Empfohlene Software
149
Tabelle D-3 Empfohlene Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
Java Development Kit (v1.6/6.0)
Java16JDK
Java Development Kit for HP-UX Add-On (v1.6/6.0)
Java16JDKadd
Runtime Environment (v1.5) für Java
Java15JRE
Java Runtime Environment Add-On (v1.5)
Java15JREadd
Java Development Kit (v1.5)
Java15JDK
Java Development Kit for HP-UX Add-On (v1.5)
Java15JDKadd
Runtime Environment (v1.4) für Java
T1457AA
Java Runtime Environment for HP-UX Add-On
T1457AAaddon
Software Development Kit/Runtime Environment (v1.4) für
die Java-Plattform
T1456AA
Java SDK for HP-UX Add-On
T1456AAaddon
Java 2 JPI (v1.4)
T1458AA
Treiber
FibrChanl-00
FibrChanl-00
FibrChanl-01
FibrChanl-01
FibrChanl-02
FibrChanl-02
Guest AVIO LAN, Software
GuestAvioLan
Guest AVIO Stor, Software
GuestAVIOStor
Host AVIO LAN, Software
HostAvioLan
Host AVIO Stor, Software
HostAVIOStor
Nur VSE-OE, HA-OE und DC-OE
GlancePlus Pak
B3701AA
High Availability (HA) Monitors
B5736DA
Mirrordisk/UX LT
B2491BA
OnlineJFS 4.1
B3929EA
Nur HA-OE und DC-OE
150
Enterprise Cluster Master (ECM) Toolkit
T1909BA
HP Serviceguard
T1905CA
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
Tabelle D-3 Empfohlene Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
HP Serviceguard NFS Toolkit
B5140BA
Nur VSE-OE und DC-OE
HP Global Workload Manager Agent LTU
T2762AA
HP Virtualization Manager LTU
T2782AC
HP Capacity Advisor LTU
T2784AC
HP VSE Suite LTU
T2786AC
VMGuestSW
VMGuestSW
Workload Manager
B8843CA
Workload Manager Toolkit
WLMToolkits
Optionale Software
Die in Tabelle D-4 aufgeführten Pakete werden nicht standardmäßig installiert oder
aktualisiert. Sie müssen die gewünschten Pakete mit optionaler Software vor der
Installation oder Aktualisierung des Systems auswählen.
Tabelle D-4 Optionale Software
Beschreibung
Paketname
Kit für 3D-Grafikentwicklung und Laufzeitumgebung (Runtime Environment, Graphics
RTE) für OpenGL
Common Desktop Environment (CDE) Paket (xxx steht für die Sprachvariable). CDE-xxx
HINWEIS: CDE ist ein optionales Produkt unter HP-UX 11i v3. Wenn Sie es
benötigen, müssen Sie das CDE-Paket (CDE-XXX) explizit auswählen. Dies
trifft ebenfalls zu, wenn Sie dtterm benötigen, das Bestandteil von CDE ist.
Bei einigen Lokalisierungen ist dtterm erforderlich, daher muss CDE
ausgewählt werden.
Cpio Enhancement
CpioCmdEnh
Dynamic System V Semaphore Tunables
DynSysVSem
FIFOENH
FifoEnh
getenv Performance Enhancement
GetenvEnh
HP-UX Host Intrusion Detection System (HIDS)
HPUX-HIDS
MemFS
MemFS
HP Message Passing Interface (MPI)
B6060BA
Optionale Software
151
Tabelle D-4 Optionale Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
HP MLIB Mathematical Software Library
B6061AA
HP-UX Password Hash Infrastructure for HP-UX 11i v3
PHI11i3
Pax Enhancement (PAX-ENH)
PAX-ENH
HP Process Resource Manager (PRM) Web GUI Systems Insight Manager (SIM) PRMSIMTools
Integration Files
152
HP-UX Security Containment Extensions
ContainmentExt
HP Systems Insight Manager (HP SIM)
HPSIM-HP-UX
HP Insight Power Manager (HP IPM)
HPIPM-HP-UX
Virtual Server Environment Management Software
VSEMgmt
Virtual Server Environment Configuration Assistant
VseAssist
HP-UX Atomic Library
AtomicLib
HP-UX Auditing System Extensions
AuditExt
Ignite-UX
IGNITE
IPv6 Upgrade für HP-UX 11i v3
IPv6Upgrade
HP-UX IPsec
IPsec
HP-UX Internet Services
HPUX-SLP
HP-UX Role-based Access Control Extension
AccessControl
HP-UX Swapoff (Befehl)
Swapoff
Java Out-of-Box
JAVAOOB
Kerberos Client
KRB5CLIENT
Libc-Erweiterungen
LibcEnhancement
MallocNextGen
MallocNextGen
Media Streaming Protocol
Media—Streaming
Mobile IPv4
HPUXMOBILEIPV4
HP-UX Mobile IPv6
HPUXMOBILEIP
Network Server Accelerator
NSAHTTP
Numeric User Group Name
NumericUsername
Pay per use
T2351AA
In den neuen Betriebsumgebungen enthaltene HP-UX 11i v3 Softwarepakete
Tabelle D-4 Optionale Software (Fortsetzung)
Beschreibung
Paketname
Software Package Builder
SwPkgBuilder
Security Level 10
Sec10Host
Security Level 20
Sec20MngDMZ
Security Level 30
Sec30DMZ
UmountallEnh
UmountallEnh
Base VxTools 5.0
Base-VxTools-50
VxFS 5.0
Base-VxFS-50
VxVM 5.0
Base-VxVM-50
Treiber
10GigEthr-00
10GigEthr-00
10GigEthr-01
10GigEthr-01
HyprFabrc-00
HyprFabrc-00
IB4X-00 Driver für InfiniBand
IB4X-00
PCIMUX-00
PCIMUX-00
TERMIO-00
TERMIO-00
Nur VSE-OE, DC-OE und HA-OE
OnlineJFS 5.0
B3929FB
Nur VSE-OE und DC-OE
HP Integrity Virtual Machines
T2767BC
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestSW)
VMGuestSW
HP Integrity Virtual Machines (VMKernelSW)
VMKernelSW
Integrity VM Online Migration Software (OVMM)
T8718AC
HP Integrity VM Manager (VMMGR)
VMMGR
HP-UX Virtual Partitions
T1335CC
Optionale Software
153
154
Stichwortverzeichnis
Symbole
/etc, 55
/etc/passwd, 78, 79
/home, 78, 79
/local, 79
/opt, 55, 79
/usr, 79
/usr/local/, 55
10GigEther-00, 153
10GigEther-01, 153
10GigEthr-02, 145
A
Abhängigkeiten
Sicherheit, 43
Abrufen der Installationsinformationen, 78
Abwahl empfohlener Softwarepakete, 146
AccessControl, 152
Aktionsmenü, 91
Aktualisieren von Ignite-UX, 56
Aktualisierung
auf Betriebsumgebung für HP-UX 11i v3, 98
Beispiele
optionale Software, 99
bekannte Probleme, 109
Betriebssystem, 81
Betriebsumgebungen, 81
Fehlercodes, 84
Flussdiagramm, 83
HP-UX 11i, 88
Probleme, 109
Schritte
Netzwerkdepot erstellen, 86
update-ux installieren, 87
update-ux verwenden, 88
Tipps, 84
Aufzeichnen der Software-Versionen, 57
Bereinigen von Protokolldateien, 56, 57, 58
Konfiguration, 77, 99
Neuerstellen des Systemkerns, 57
Überblick, 82
update-ux, Befehl, 88
Vergleich mit Kaltinstallation, 36
vor Beginn, 81
Vorgehensweise, 85, 88
Wahl einer Installationsmethode, 36
Aktualisierungsprozess
Ausführen weiterer Befehle, 84
Flussdiagramm, 83
Ältere HP-UX Releases
Migrieren auf HP-UX 11i v3, 33
Alternative Installationsmethoden, 82
Analysedialog, 94
Anforderungen
Firmware, 24
Plattenplatz, 24
Systemanforderungen, 23
Anwendungen, 101
nach Aktualisierung konfigurieren, 77, 99
Anzeigen der Software zur Auswahl, 91
AtomicLib, 152
AuditExt, 152
Aufgaben nach der Installation, 78
Aufzeichnen der Software-Versionen, 57
Auslagerung, 68
Auswahl zusätzlicher Software, 41
Auswählbare Treiber, 28
Auswählen des Dateisystems, 73
Automatisches Blättern, 95
B
Base VXFS 4.1, 145
Base VxTools 5.0, 153
Bastille
konfigurieren mit Serviceguard, 42
Befehle
drd activate, 60
drd clone, 60
fbackup, 62
frecover, 62
ioscan, 86, 87
make_net_recovery, 59
make_tape_recovery, 59
mk_kernel, 57
smh, 86
swinstall, 82
swlist, 57
update-ux, 81, 85, 87, 88, 98
Beispiele
Aktualisierung optionaler Software, 99
Aktualisierung von 11i v3 OE, 98
update-ux, 97
Bekannte Probleme, 109
Bereinigen von Protokolldateien, 56, 57, 58
Betriebssystem, 30
aktualisieren, 81
Betriebsumgebungen, 30
aktualisieren, 81, 98
Anwendungen konfigurieren, 77, 99
Inhalt, 141
neue, 20
Struktur, 141
ursprüngliche, 19
155
C
Cache
inode, 131, 132
Puffer, 131
CDE, 55, 78, 151, 152
Common Desktop Environment (CDE), 151
CommonIO, 144
ContainmentExt, 152
Cpio Enhancement, 151
D
Dateigrößen, 27
Dateipartitionen, 24
Dateisystem, 68, 73
Datenquelle
Depotpfad, 89, 93
hinzufügen, 89, 93
Host-Name, 89, 93
Datensammlung, 68
Datensicherung, 61
Datenträger, 102
Inhalt, 141
Kit, 21
Deinstallieren, 129
Depots
erstellen, 86
Diagnose
offline, 50
online, 49
System Fault Management, 49
Dialog zur Angabe der Datenquelle, 89, 91, 92
Dienste
sichere, 44
Distributed Systems Administration Utilities, 147
DNS, 68
DRD, 105
drd activate, 60
drd clone, 60
DVD
HP-UX 11i v3, 21
HP-UX 11i v3 Anwendungs-Release, 21
HP-UX 11i v3 Instant Information, 21
Dynamic nPartitions, 147
Dynamic Root Disk, 27, 60, 105, 147
Dynamic System V Semaphore Tunables, 151
E
Einstellbare Basisseitengröße, 115
Einstellbare Parameter
global, 131
VxFS, 131
Einstellungen
Sicherheit, 45, 48
Empfohlene Software, 146
abwählen, 146
Definition, 141
156
Stichwortverzeichnis
Distributed Systems Administration Utilities, 147
Dynamic nPartitions, 147
Dynamic Root Disk, 147
Enterprise Cluster Master Toolkit, 150
FibrChanl-00, 150
FibrChanl-01, 150
FibrChanl-02, 150
Firefox, 147
GlancePlus Pak, 150
Gnome GTK+, 147
Gnome GUI Runtime Toolkit, 147
Gnome GUI Runtime Toolkit, Quellencode, 147
GTK+ Bibliotheken, 147
Guest AVIO LAN, Software , 150
Guest AVIO Stor, Software , 150
HA Monitors, 150
Host AVIO LAN, Software , 150
Host AVIO Stor, Software , 150
HP aCC_link, Paket, 147
HP Apache-based Web Server, 149
HP Caliper, 147
HP Capacity Advisor LTU, 151
HP CIFS Client, 147
HP CIFS Server, 147
HP FTP Server, 147
HP Global Workload Manager Agent LTU, 151
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestLib), 147
HP Serviceguard, 150, 151
HP System Management Homepage, 149
HP Tomcat-based Servlet Engine, 149
HP Virtualization Manager LTU, 151
HP VSE Suite LTU, 151
HP Webmin-based Admin, 149
HP WildeBeest Debugger, 147
HP XML Web Server Tools, 149
HP-UX Auto Port Aggregation, 147
HP-UX Bastille Security Tool, 147
HP-UX DHCPv4 Server, 147
HP-UX DHCPv6 Server, 147
HP-UX Gated and Mrouted Server, 148
HP-UX IPFilter, 148
HP-UX IPv6 routing Server, 148
HP-UX NTP Server, 147
HP-UX Secure Shell, 148
HP-UX Software Assistant, 149
HP-UX TCPWrapper, Daemonprozess, 148
HP-UX-Nameserver/BIND, 147
HPUXEssential, 146
HPUXLocales, 146
HPUXMinRuntime, 146
Install-Time Security Infrastructure (Sec00Tools), 148
Java, 149
LDAP-UX Integration, 148
MirrorDisk/UX, 150
Mozilla, 148
Mozilla Source, 148
OnlineJFS 4.1, 150
Openview SNMP Agent, 148
PAM Kerberos, 148
Partition Manager, 148
Perl, 148
PRM Kernel Software, 149
PRM Libraries, 149
Process Resource Manager, 148
ProviderDefault, 149
Quellencode für Firefox, 147
Red Hat Directory Server, 149
Thunderbird, 149
Thunderbird E-Mail/Client, Quellencode, 149
Treiber, 150
Tune-N-Tools, 149
VMGuestSW, 151
Workload Manager Toolkit, 151
Enterprise Cluster Master Toolkit, 150
Erforderliche Datenträger, 102
Erforderliche Software, 144
10GigEthr-02, 145
Base VXFS 4.1, 145
CommonIO, 144
Definition, 141
Feature Enablement Patch-Paket (FEATURE11i), 145
GigEther-00, 145
GigEther-01, 145
HP-UX Mail Server, 144
HP-UX nPartition-Konfigurationsbefehle, 144
HPUXMinRuntime, 144
IEther-00, 145
Logical Volume Manager, 144
Obsolescence-Paket, 145
ONCplus, 145
Online-Diagnosewerkzeuge, 144
Patch-Paket Hardware Enablement (HWE), 145
Prop Plus , 145
Provider Utils , 145
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKAPPS), 145
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKBASE), 145
RAID-01, 145
scsiU320-00, 145
SerialSCSI-00, 145
SysMgmtMin, 144
System Fault Management, 144
Treiber, 145
USB-00, 145
Erstellen eines Depots, 86
Erstellen eines neuen Root-Verzeichnisses, 78
F
fbackup, 62
Feature Enablement Patch-Paket (FEATURE11i), 145
Fehler, 109
Fehlerbehebung, 109
Fehlercodes
mit update-ux, 84
Fenster
Softwareauswahl, 91
FibrChanl-00, 150
FibrChanl-01, 150
FibrChanl-02, 150
FIFOENH, 151
Firefox, 147
Quellencode, 147
Firmware, 24
Empfehlungen, Einspielen von Patches, Herunterladen von
Aktualisierungen, 30
Firmware-Voraussetzungen, 24
Flussdiagramm
Aktualisierungsprozess, 83
Foren, 18
Formular für Rückmeldungen, 17
frecover, 62, 79
G
Gerätespezialdatei, 39
getenv Performance Enhancement, 151
GigEther-00, 145
GigEther-01, 145
GlancePlus Pak, 150
Globale einstellbare Parameter
VxFS, 131
Gnome GTK+, 147
Gnome GUI Runtime Toolkit, 147
Gnome GUI Runtime Toolkit, Quellencode, 147
Grafische Benutzeroberfläche (GUI), 88
Größen
Dateipartitionen, 24
GTK+ Bibliotheken, 147
Guest AVIO LAN, Software, 150
Guest AVIO Stor, Software, 150
H
HA Monitors, 150
Hardwareausfälle, 49
Heimverzeichnis, 78
Herunterladen, 17
HFS-Dateisystem, Blockgröße, 115
Hinweise, 2, 109
Hinzufügen von Datenquellen, 89, 93
Host AVIO LAN, Software, 150
Host AVIO Stor, Software, 150
Host-IP, 68
HP aCC_link, Paket, 147
HP Apache
Tomcat, 149
Web Server, 149
Webmin-based Admin, 149
XML Web Server Tools, 149
HP Apache-based Web-Server, 17
Sicherheitseinstellungen, 47
HP Caliper, 147
157
HP Capacity Advisor LTU, 151
HP CIFS Client, 147
HP CIFS Server, 147
HP FTP Server, 147
HP Global Workload Manager Agent LTU, 151
HP Insight Dynamics — VSE and HP VSE Management
Software Version 4.1 Support Matrix, 22
HP Insight Dynamics — VSE und HP VSE-Verwaltungssoftware
4.1: Einführung, 22
HP Insight Power Manager (HP IPM), 17, 152
HP Integrity Virtual Machines, 153
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestLib), 147
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestSW), 153
HP Integrity VM Manager , 153
HP Message Passing Interface (MPI), 151
HP Process Resource Manager (PRM) Web GUI Systems Insight
Manager (SIM) Integration Files, 152
HP Serviceguard, 150, 151
HP System Management Homepage, 149
HP Systems Insight Manager (HP SIM), 18, 152
HP Virtualization Manager LTU, 151
HP VSE Suite LTU, 151
HP VSE-Verwaltungssoftware Version 4.1: Release-Hinweise,
22
HP WildeBeest Debugger, 147
HP-UX 11i v3
aktualisieren, 81, 85, 88
Aktualisierung
Vorteile, 36
Aktualisierungsvorgang, 88
Anwendungs-Release-DVD, 21
DVD, 21
existierendes System, 33
Installations- und Aktualisierungshandbuch, 21
Instant Information DVD, 21
Kaltinstallation
Vorteile, 35
Migrieren von älteren Releases, 33
Neuerstellen des Systemkerns vor der Aktualisierung, 57
Release Notes, 21
Wahl einer Methode, 35
HP-UX Auto Port Aggregation, 147
HP-UX Bastille, 40
HP-UX Bastille Security Tool, 147
HP-UX DHCPv4 Server, 147
HP-UX DHCPv6 Server, 147
HP-UX Gated and Mrouted Server, 148
HP-UX Host Intrusion Detection System, 151
HP-UX Internet Services, 152
HP-UX IPFilter, 148
HP-UX IPsec, 152
HP-UX IPv6 routing Server, 148
HP-UX Mail Server, 144
HP-UX Mobile IPv6, 152
HP-UX nPartition-Konfigurationsbefehle, 144
HP-UX NTP Server, 147
HP-UX Password Hash Infrastructure for HP-UX 11i v3, 152
158
Stichwortverzeichnis
HP-UX Secure Shell, 148
HP-UX Software Assistant, 18, 104, 149
HP-UX Swapoff, 152
HP-UX TCPWrapper, Daemonprozess, 148
HP-UX Virtual Partitions, 153
HP-UX Web Server Suite
Pakete, 149
HPUX-Nameserver/BIND, 147
HPUXEssential, 146
HPUXLocales, 146
HPUXMinRuntime, 144, 146
HyprFabrc-00, 153
I
IB4X-00 Driver für InfiniBand, 153
Ideale Modellbilder, 82
Identifizieren der OE, 30
Identifizieren der Software, 30
Identifizieren des Betriebssystems, 30
Identifizieren des Modells, 30
IEther-00, 145
Ignite-UX, 17, 35, 36, 56, 59, 71, 129, 152
Informationsblätter, 17
Inhalt, 21
inode-Cache, 131
Install-Time Security Infrastructure (Sec00Tools), 148
Installation, 66, 67, 71, 73, 102
Anwendungen, 101
bekannte Probleme, 109
Patches, 101
Probleme, 109
prüfen, 107
Sicherheit, 40
Sicherheitseinstellungen, 45, 48
vor Beginn, 65, 67
Installations- und Aktualisierungshandbuch:
VSE-Verwaltungssoftware Version 4.1 für HP-UX, 22
Installationsinformationen, 78
Installationstypen, 141
Installieren über
Instant Ignition, 33
Instant Ignition, 82
installieren über, 33
Instant Information DVD, 129
Integrity VM Online Migration Software (OVMM), 153
Internationalisierungsunterstützung, 146
ioscan, 86, 87
IPv6 Upgrade, 152
Itanium-basierend
Server, 16
ITRC, 18
J
Java
Pakete, 149
Java Out-of-Box, 152
JAVAOOB, 152
K
Kaltinstallation, 23, 35, 36, 66, 67, 102
Definition, 33
Überlegungen
Instant Ignition, 33
Vergleich mit Aktualisierung, 35
Wahl einer Installationsmethode, 35
Kerberos Client, 152
Kit für 3D-Grafikentwicklung und Laufzeitumgebung (Runtime
Environment, RTE) für OpenGL, 151
Konfiguration, 55, 76
OE-Anwendungen, 77, 99
Konfigurieren von HP-UX für verschiedene Sprachen, 22
Konsole
auswählen, 51
KRB5CLIENT, 152
L
LDAP-UX Integration, 148
Libc-Erweiterungen, 152
Logical Volume Manager, 144
Lokalisierte Hilfeseiten, 146
Lokalisierte Meldungskataloge, 146
Lokalisierung, 17
LVM, 68, 78
M
make_net_recovery, 56, 59, 129
make_tape_recovery, 59
MallocNextGen, 152
Markieren
zum Installieren, 91
Massenspeicherstapel, 38
Media Streaming Protocol, 152
Meldungen, 109
MemFS, 151
Migrationspfade
von früheren HP-UX Releases, 33
Wahl einer Methode, 35
MirrorDisk/UX, 150
mk_kernel command, 57
MLIB, 152
Mobile IPv4 , 152
Modell, 30
Mozilla, 148
Source, 148
N
Network Server Accelerator, 152
Netzwerkdaten, Sammlung, 68
Netzwerkdepot, 86
Netzwerktreiber, 77
Neuerstellen des Systemkerns, 57
Neues Root-Verzeichnis, 78
NIS, 68
nslookup, 68
Numeric User Group Name, 152
O
Obsolescence-Paket, 145
OEs
neue, 20
Offline-Diagnosewerkzeuge, 50
ONCplus, 145
Online-Diagnose, 49
Online-Diagnosewerkzeuge, 144
OnlineDiag, 49
OnlineJFS, 135
Bekannte Probleme, 109
Installation, 135
Paket, 153
OnlineJFS 4.1, 150
Openview SNMP Agent, 148
Optionale Software, 101, 151
10GigEther-00, 153
10GigEther-01, 153
AccessControl, 152
aktualisieren, 99
AtomicLib, 152
AuditExt, 152
Base VxTools 5.0, 153
Common Desktop Environment (CDE), 151
ContainmentExt, 152
Cpio Enhancement, 151
Definition, 141
Dynamic System V Semaphore Tunables, 151
FIFOENH, 151
getenv Performance Enhancement, 151
HP Insight Power Manager (HP IPM), 152
HP Integrity Virtual Machines, 153
HP Integrity Virtual Machines (VMGuestSW), 153
HP Integrity VM Manager , 153
HP Message Passing Interface (MPI), 151
HP Process Resource Manager (PRM) Web GUI Systems
Insight Manager (SIM) Integration Files, 152
HP Systems Insight Manager (HP SIM), 152
HP-UX Host Intrusion Detection System, 151
HP-UX Internet Services, 152
HP-UX IPsec, 152
HP-UX Mobile IPv6, 152
HP-UX Password Hash Infrastructure for HP-UX 11i v3, 152
HP-UX Swapoff, 152
HP-UX Virtual Partitions, 153
HyprFabrc-00, 153
IB4X-00 Driver für InfiniBand, 153
Ignite-UX, 152
Integrity VM Online Migration Software (OVMM), 153
IPv6 Upgrade, 152
Java Out-of-Box, 152
159
Kerberos Client, 152
Kit für 3D-Grafikentwicklung und Laufzeitumgebung
(Runtime Environment, RTE) für OpenGL, 151
KRB5CLIENT, 152
Libc-Erweiterungen, 152
MallocNextGen, 152
Media Streaming Protocol, 152
MemFS, 151
MLIB, 152
Mobile IPv4 , 152
Network Server Accelerator, 152
Numeric User Group Name, 152
OnlineJFS, 153
Pax Enhancement (PAX-ENH), 152
Pay per use, 152
PCIMUX-00, 153
Security Level 10, 153
Security Level 20, 153
Security Level 30, 153
Software Package Builder, 153
TERMIO-00, 153
Treiber, 153
UmountallEnh, 153
Virtual Server Environment , 152
VMKernelSW, 153
VseAssist, 152
VxFS 5.0 , 153
VxVM 5.0 , 153
P
PAM Kerberos, 148
parMgr, 17
Partition Manager, 17, 148
Patch-Paket Hardware Enablement (HWE), 145
Patch-Verwaltung, 103
Patches, 38, 101, 103
Dynamic Root Disk, 105
einzelne HP-UX Patches, 104
HP-UX Software Assistant, 104
HP-UX Standard-Patch-Pakete, 104
Pax Enhancement (PAX-ENH), 152
Pay per use, 152
PCI-Treiber, 28
PCIMUX-00, 153
Perl, 148
Planen, 27
Plattenpfad, 68
Plattenplatz, 27
Anforderungen, 24
erforderlichen, planen, 27
Schaltfläche, 95
Zuordnung, 27
Plattenvolumen, 68
PRM Kernel Software, 149
PRM Libraries, 149
Probleme, 109
Aktualisierung, 109
160
Stichwortverzeichnis
Installation, 109
Process Resource Manager, 148
Produkt
Beschreibung, Schaltfläche, 95
Zusammenfassung, Schaltfläche, 95
Prop Plus, 145
Protokolldateien, 95
bereinigen, 56, 57, 58
umbenennen, 57
Protokolle
sichere, 44
Provider Utils , 145
ProviderDefault, 149
Prozess
aktualisieren, 82
Puffer-Cache, 131, 132
Q
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKAPPS), 145
Quality Pack-Patch-Pakete (QPKBASE), 145
R
RAID-01, 145
Readme-Dokument für die Installation oder Aktualisierung
von HP-UX 11i v3, DVD-Booklet, 21
Red Hat Directory Server, 149
Release Notes, 17
Root, 68, 78
Root-Platte, 73
S
Schnellstart, aktivieren, 70
SCSI, 28
scsiU320-00, 145
SD, 18
Sec00Tools, 40
Sec10Host, 40
Sec20MngDMZ, 40
Sec30DMZ, 40
Security Level 10, 153
Security Level 20, 153
Security Level 30, 153
SerialSCSI-00, 145
Server, 16
Servlet Engine, 149
set_parms, 76
Sicherheit
Abhängigkeiten, 43
Dienste, 44
Einstellungen, 45, 48
gesicherte Services und Protokolle, 44
Installation
HP-UX Bastille, 40
Protokolle, 44
Serviceguard, 42
Stufen, 41
vordefinierte, 40
Sichern der Konfigurationsdateien, 55
Sichern von Daten, 61
Sicherung, 55, 56, 58, 108
smh, 86
Software, 30
Aktualisierung optionaler Software, 99
Aufzeichnen der Versionen, 57
Datenträger, 141
empfohlene, 146
erforderliche, 144
optionale, 151
Pakete, 141
Struktur, 141
Software Distributor, 18
Software Package Builder, 153
Softwareauswahl, Fenster, 91
Softwaredepots, 82
Softwareinstallationstypen, 141
Softwarepakete, 141
Softwarepakete, Kategorien, 91, 141
Softwareprodukte, Kategorien, 141
Speicher, 28
VxFS, 131
Sprachen, 17
Sprachspezifische Eingabemethoden, 147
Standard-Gateway, 68
Startgerätetypen, 70
Subnetz, 68
swinstall, 82, 101
swlist, 57, 107
swverify, 107
SysMgmtMin, 144
System Fault Management, 49, 144
Systemanforderungen, 23
Systemkern, 57
neu erstellen, 57
Systemsicherung, 58, 108
Systemwiederherstellung, 58
T
Tabellen, 68
Terminalbenutzeroberfläche (TUI), 88
TERMIO-00, 153
Thunderbird, 149
Thunderbird E-Mail/Client, Quellencode, 149
Tipps, 27
Aktualisierung, 84
Treiber, 28, 77, 145, 150, 153
Tune-N-Tools, 149
U
Überblick
Aktualisierung, 82
Überlegungen
Kaltinstallation
Instant Ignition, 33
UmountallEnh, 153
uname, 68
Unterstützte Systeme, 28
Unterstützung, 17
update-ux, 81, 85, 87, 88
Aktualisierung von 11i v3 OE, 98
Befehlssyntax, 88
Beispiele, 97
Fehler, 84
installieren, 87
Software nicht aktualisiert, 84
verwenden, 88
USB-00, 145
V
Veritas Enterprise Administrator
Bekannte Probleme, 109
Verschiedene Daten, 68
Verwaltung, 18
Verwenden von make_net_recovery, 59
Verzeichnisse, 78
Virtual Server Environment, 152
VMGuestSW, 151
VMKernelSW, 153
Vor Beginn
aktualisieren, 81
Installation, 65, 67
Vordefinierte Sicherheit, 40
Vorgehensweise
Aktualisierung, 85, 88
Einspielen von Firmware-Patches, 30
Installation, 66, 102
Vorinstalliert, 33
vPars, 153
VseAssist, 152
vx_bc_bufhwm, 131
vx_ninode, 131
VxFS, 68, 131, 135
einstellbare Parameter, 131
globale einstellbare Parameter, 131
Installation, 135
Paket, 153
VxVM, 68, 135
Bekannte Probleme, 109
Installation, 135
Paket, 153
W
Wahl einer Installationsmethode
Aktualisierung, 36
Kaltinstallation, 35
Warenzeichen, 2
Warnungen, 109
Web Server, 149
Werkseitig integriert, 33, 82
161
Wiederherstellen von /home, 79
Wiederherstellen von /local, 79
Wiederherstellen von /opt, 79
Wiederherstellen von /usr, 79
Wiederherstellen von Dateien, 79
Wiederherstellung, 58
Wiederherstellungsabbild, 56
Workload Manager Toolkit, 151
X
XML, 149
Z
Zusätzliche Software, 41
Zusätzlicher Datenträgerwechsel
Kaltinstallation, 84
162
Stichwortverzeichnis