MAGAZIN 13 / September 2016 ABFALListROHSTOFF

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MAGAZIN 13 / September 2016 ABFALListROHSTOFF
Zugestellt durch post.at / Amtliche Mitteilung
Informationen der Gemeinden
des Bezirkes Landeck
MAGAZIN 13 / September 2016
MAGAZIN FÜR LEBENSRAUM & ZUKUNFT
in Kooperation mit dem
www.air-abc.at
ABFALListROHSTOFF-ABC.COM
6511 Zams | Lötz 46 | 05442 - 6 23 22 Fax DW 15
[email protected] | www.prantauer.at
DIENSTLEISTUNGEN ENTSORGUNGTransporte
Entsorgung
Entrümpelung
HAUSMÜLLSAMMLUNG
Wir übernehmen die Entrümpelung von Wohnung, Haus,
Keller und Garten, Haushalts- und Firmenauflösungen, Sperrmüllentsorgungen, Abbruch von Häusern, Schuppen, uvm.
samt Abtransport und umweltschonender Entsorgung.
Wir entsorgen 20 Gemeinden im Bezirk Landeck und Imst.
Die Müllverwiegung gehört seit Jahren zum Leistungsumfang unserer Firma. Modernste abgasarme und lärmarme
Fahrzeuge sind unser Aushängeschild.
WERTSTOFFVERMARKTUNG
CONTAINERDIENST
Im Auftrag der Umweltwerkstatt Landeck und den 30 Gemeinden des Bezirkes Landeck erledigen wir folgende
Dienstleistungen: Transport, Sortierung, Lagerung, Konditionierung und Qualitätssicherung für die Wertstoffe Altpapier, Altholz, Schrott und Altkleider.
Container bieten vielseitige Verwendungsformen im Bereich
der Entsorgung. Im Besonderen besticht diese Variante der
Entsorgung durch die Möglichkeit über längere Zeiträume
eine gezielte Trennung in einzelne Fraktionen durchzuführen. Dabei kann auf die individuellen Wünsche der Kunden
durch flexible Containeraufstellung eingegangen werden.
www.prantauer.at
Die individuelle Entsorgung
inhalt
Intro03
Editorial 04
Vorwort05
Abfall wird Zukunft Abfallwirtschaftszentren (AWZ):
Ried/Ladis und Tobadill
Sammeltermine
ng Herbst 2016
07
Lebensmittel
08
Problemstoffsammlu
Gesund & frisch durch den Herbst
Umweltdetektive
10
Schwerpunktthema „Recycling“
im Kindergarten Schnann
Mein Programm für die Umwelt
13
Stadtrat Johannes Schönherr 15
Mobilität
Wandel in der Mobilität
18
AWZ Ried-Ladis
Die Abfallwirtschaft ist „weiblich“
20
AWZ Tobadill
„Sammel- und Trennmoral
funktioniert mittlerweile gut“
Re-Use Netzwerk Tirol
22/23
Re-Use Sammeltermine im Bezrik
Umwelt-Projekt
24
Was wir zum Leben (ver-) brauchen
Wertstoffen auf der Spur
27
Verpackungskunst und Verbundstoffe
Baurestmassensammlung
30
Sanierer aufgepasst:
Neues Handling von Baurestmassen
Außi g’schaut
33
Salzburger Gemeinde auf
den Pfaden der Nachhaltigkeit
Wohin damit? / Umwelttipp 34
HERAUSGEBER / VERLEGER:
zweiraum GmbH, Werbeagentur
GF Markus Regensburger
6460 Imst, Floriangasse 13/1
[email protected], www.zweiraum.eu
Kooperationspartner:
Verein Umweltwerkstatt
für den Bezirk Landeck
6500 Landeck, Herzog-Friedrich-Str. 33
PROJEKTLEITUNG:
Verein Umweltwerkstatt
für den Bezirk Landeck
Ing. Bernhard Weiskopf,
Tel.: 0699 / 108 907 84
[email protected]
REDAKTION:
Mag. Maria Haller-Köhle (mek),
[email protected]
Elisabeth Zangerl (EZ), Benjamin Plorer (BEP)
LAYOUT, GRAFIK-DESIGN & SATZ:
Eli Krismer, zweiraum GmbH
[email protected]
anzeigenverkauf:
Markus Regensburger, Tel.: 0676 / 66 86 170
DRUCK: Druckerei Berger, www.berger.at
ERSCHEINUNG: halbjährlich
intro
Inhalt
Intro
Liebe Bürgerinnen und
Bürger im Bezirk Landeck!
Im Februar dieses Jahres haben sich die Gemeinderäte in Tirol neu
formiert. Damit wurde auch eine Neuwahl im Vereins-Vorstand
der Umweltwerkstatt für den Bezirk Landeck notwendig. Den
(wieder-) gewählten Vertretern gilt mein aufrichtiger Dank für
ihr Engagement und ihren Einsatz für ein funktionierendes
und noch dazu sehr innovatives Abfallmanagement in unserem
Bezirk. Sie tragen damit nicht nur zur funktionierenden
Kreislaufwirtschaft bei, sondern senken auch die Kosten in ihren
Kommunen. Davon wiederum profitieren alle Bürgerinnen und
Bürger.
Foto: Gemeinde Kappl
BGM Helmut
Ladner, Obmann
des Vereines
Umweltwerkstatt für
den Bezirk Landeck
Einstimmig (wieder-) gewählt für die Vereinsperiode 2016 – 2018
wurden die Bürgermeister-Kollegen Wolfgang Jörg aus Landeck
(Obmann-Stellvertreter), Heinz Kofler aus Prutz (Kassier) sowie
Manfred Matt aus Pettneu (Schriftführer). Weiters im Vorstand
vertreten sind: Markus Pale aus Fiss, Bernhard Huter aus Kauns,
Roland Wechner aus Flirsch, Werner Kurz aus Ischgl und
Thomas Lutz aus Grins. Martin Auer aus Stanz und Harald Siess
aus Strengen bilden das Rechnungsprüfer-Team.
2016 standen und stehen mehrere Schwerpunkte auf der
Vereinsagenda. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass fünf dieser
sechs Punkte aufgrund gesetzlicher Erfordernisse notwendig
geworden sind. Dazu zählt einerseits die profunde Weiterführung
der laufenden Abfallberatung. Als Stichworte sind hier das
Umweltbildungsprogramm des Landes Tirol, die Verwaltung
der Press- und Abrollcontainer, die Durchführung sämtlicher
Tätigkeiten im Zuge der Abfallbilanzverordnung/EDM-Portal,
die Verwaltung und Durchführung der Wertstoffauktionen,
Qualitätssicherung (Schulung Recyclinghof-Mitarbeiter), Deponieaufsicht, Öffentlichkeitsarbeit und Weiterführung der
sicherheitstechnischen Begleitung der Abfallwirtschaftszentren
zu nennen. Weiters gilt unser Augenmerk dem neuen
Bauschuttmanagement und dem optimierten Betrieb für
Zwischenlager für Baurestmassen, Kehrsplittentsorgung, ReUse-Sammlungen 2016 sowie dem Containermanagement
mittels der innovativen Abfallmanagement-Software AMP.
Die Vertreter der Umweltwerkstatt sind in gewohnter Manier mit
viel Eifer bei der Sache. Dass der beschrittene Weg der richtige ist,
beweist die Kontinuität, begehen wir doch mit unserem Verein
im Jahr 2017 das 20-jährige Bestandsjubiläum.
Herzliche Grüße – und eine gute Herbstzeit wünscht
Bgm. Helmut Ladner
Obmann Verein Umweltwerkstatt für den Bezirk Landeck
Verein Umweltwerkstatt für den Bezirk Landeck
Herzog-Friedrich-Str. 33 / 6500 Landeck
Tel.: 05442/62 308, Fax: 05442/623 08-20
[email protected]
BÜROZEITEN: Montag bis Freitag
von 8:00 bis 12:00 Uhr
03
Umwelt
Signale
editorial
Die Recyclingbaustoffverordnung oder das System Österreich!
Liebe Leserinnen und Leser!
Foto: eli/zweiraum.eu
Ing. Bernhard
Weiskopf,
Projektleiter
Verein Umweltwerkstatt für den
Bezirk Landeck
Am 29. Juni 2015 ist die Recyclingbaustoffverordnung im Bundesgesetzblatt 2 Nr. 181/2015
kundgemacht worden. Auf der Homepage des
Ministeriums für ein lebenswertes Österreich
steht zu lesen: „Das Ziel der Recyclingbaustoffverordnung ist insbesondere die Sicherstellung
einer hohen Qualität von bei Bau- und Abbruchtätigkeiten anfallenden Abfällen, um das
Recycling dieser Abfälle zu fördern.“
Auf Grund dieser Zielformulierung könnte man
meinen, dass diese Verordnung ein wichtiges und
auch positives Instrument für eine nachhaltige
Abfallbewirtschaftung darstellt. Obwohl die
Recyclingbaustoffverordnung erst mit 1. 1. 2016
in Kraft getreten ist, wurde bereits im März
2016 – also drei Monate später – mit dem
Novellierungsprozess begonnen. Man könnte den
Eindruck gewinnen, dass die Gesetzestexte in der
Verordnung mangelhaft ausgearbeitet wurden.
Das ist einigermaßen erstaunlich, weil gerade in
Österreich über Ministerien, die Sozialpartner,
verschiedene Institutionen bis hin zum Parlament,
wahrlich viele am Entstehen der Verordnung
beteiligt waren.
Warum hat man den Eindruck, dass dieser Prozess
offensichtlich nicht mehr funktioniert? Es hat sicher
damit zu tun, dass man heute zu jeder Fragestellung
via Internet und Smartphone sofort unzählige
Informationen abrufen kann. Dadurch bekommt
man den Eindruck, besser oder zumindest
gleich gut informiert zu sein wie Fachleute oder
Interessensvertreter. Gleichzeitig bildet man sich
sehr schnell eine Meinung. Wahrscheinlich wird
04
auch deshalb der Ruf nach einem Ausbau der
direkten Demokratie immer lauter. Es ist aber
auch unbestritten, dass in einer globalisierten
Welt die Themen immer komplizierter werden.
Wenn dann ein Expertenteam nach Prüfung
vieler Studien und Expertisen zum betreffenden
Thema nach unzähligen Verhandlungsrunden
mit Interessensvertretern seine Arbeit beendet
hat, dann habe ich oft den Eindruck, dass gleich
einem Basar von unterschiedlichster Seite
medienwirksam Forderungen ausgetauscht werden, wo am Ende etwas übrigbleibt, das einerseits
der ursprünglichen Aufgabenstellung nicht
mehr gerecht wird und andererseits doch für
die Beteiligten eine Verteuerung oder spürbare
Behinderungen im Vollzug darstellt. Letztendlich
beschädigt die öffentliche Wahrnehmung den
Glauben an ein funktionierendes System.
Der Verein Umweltwerkstatt wird auf Grund seiner
einzigartigen Konstellation auf jeden Fall in der
Lage sein, im kommunalen Bereich die Umsetzung
der Recyclingbaustoffverordnung so zu gestalten,
dass die zu erwartende Kostensteigerung im Bereich
Bauschutt so moderat wie möglich ausfällt. Weiters
werden wir auch alle Schritte setzen, um eventuelle
Einsparungspotenziale in anderen Bereichen auf
Grund der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen
ausschöpfen zu können.
In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim
Schmökern in den UMWELTSIGNALEN.
Ing. Bernhard Weiskopf
Projektleiter
Verein Umweltwerkstatt
für den Bezirk Landeck
vorwort
Mag. Maria
Haller-Köhle
Redaktionsleiterin
Foto: Chris Walch Pressefotos
Zoff mit der Freundin
Neulich bei der Redaktionssitzung
für diese Herbstausgabe der
UMWELTSIGNALE: Viele Ideen
sprudeln in den Köpfen des
Projektteams, noch mehr Themen fallen uns ein, die wir
im Vereinsmedium der Umweltwerkstatt behandelt haben
möchten. Auffällig dabei ist die
breite Vielfalt: So bunt wie das
Herbstkleid, das sich nun bald über
die Natur legen wird, gestaltet sich
der redaktionelle Teil.
Wie es sich mit einem Elektroauto
fährt und lebt, erfahren Sie in
diesen UMWELTSIGNALEN ebenso wie Sie Gemüse aus Ihrem
Garten winterfit machen und
Lebensmittel
richtig
lagern.
Oder aber die Auswirkungen der
Recyclingbauschuttverordnung:
Die betreffen vor allem Häuselbauer und Sanierer, welche Bauschutt zu entsorgen haben. Zu
den neuen Rubriken gesellt
sich eine weitere hinzu: „Mein
Programm für die Umwelt“ stellt
die Umweltausschuss-Obleute im
Bezirk Landeck und deren konkretes Alltagsengagement für
eine saubere Umwelt und eine
nachhaltige Zukunft vor. Den
Auftakt macht der Landecker
Stadtrat Johannes Schönherr. Er
verrät unter anderem Gründe,
warum es mit seiner Freundin
manchmal Reibereien gibt…
Aber lesen Sie bitte selber wenn
Sie mögen. Viel Spaß mit den
herbstlichen UMWELTSIGNALEN
und
eine gute Zeit für Sie und
alle, die Ihnen wichtig sind.
Abfall wird
Zukunft
oder: Abfall
wird Zukunft
Willkommen an den Abfallwirtschaftszentren (AWZ)
Ried/Ladis und Tobadill
Die Serie der Umweltsignale,
alle Recyclinghöfe im Bezirk
Landeck vorzustellen, findet in der
vorliegenden Herbstausgabe ihre
Fortsetzung
Mitarbeiter an Recyclinghöfen haben verantwortungsvolle Aufgaben inne. Mit
ihrem Fachwissen tragen sie enorm zur
Abfalltrennung und damit zur funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei.
Dieses Mal öffnen die Mitarbeiter der
Wertstoffhöfe Ried/Ladis und Tobadill die
Tore und gewähren Einblick in ihre Arbeit.
(ab Seite 18)
ried-ladis
tobadill
Das Magazin Umweltsignale wird
unter folgenden Vorgaben gedruckt:
Das Österreichische Umweltzeichen bezeugt,
dass Berger in allen Druckbereichen die höchsten
Österreichische
Umweltzeichen
ökologischen Standards
erfüllt.
Das
für Druckerzeugnisse,
UZ
24, UW 686
Das EU Ecolabel dient
als grenzüberschreitendes
Umweltgütesiegel,
das als einheitliche
Kennzeichnung
Ferdinand
Berger & Söhne
GmbH.
für umweltfreundliche Druckprodukte und Dienstleistungen dient.
CO2-Klimaneutral Drucken – die Menge an
Treibhausgasemissionen, die durch die Herstellung
des Druckerzeugnisses entsteht wird über Zertifikate
von Klimaschutzprojekten ausgeglichen.
Unbenannt-1 1
07.07.2009 1
Im Rahmen der Druckkosten „Klimaneutraler Druck“ unterstützen
die Umweltsignale das Projekt „Waldschutz, Santa Maria“ in Brasilien.
Pre-Press I Digitaldruck I Bogenoffsetdruck
Rollenoffsetdruck I Industrielle Buchbinderei
www.berger.at
problemstoffe
WAS DARF
ABGEGEBEN
WERDEN?
• LÖSEMITTELGEMISCHE
• QUECKSILBERABFÄLLE
• AUTOBATTERIEN
• HAUSHALTSREINIGER
• ALTÖL
• FARBEN UND LACKE
• ALTMEDIKAMENTE
• LAUGEN
• NICHT ENLEERTE SPRAYDOSEN
• PFLANZENSCHUTZMITTEL
• ÖLHALTIGE ABFÄLLE
• SÄUREN
• KOSMETIKA
• CHEMIKALIENRESTE
• KONSUMBATTERIEN
Bitte bringen Sie Problemstoffe möglichst
vorsortiert und in den Originalverpackungen
zur Übergabestelle! Bitte lagern Sie keine
Problemstoffe vor oder nach der Übernahme
an oder in der Sammelstelle ab! Problemstoffe
dürfen erst während der Übernahme durch die
Entsorgungsfirma abgegeben werden!
Die Abgabe im Rahmen
der Problemstoffsammlung
ist kostenlos!
PARTNER DER PROBLEMSTOFFSAMMLUNG 2016:
UNSERE DIENSTLEISTUNGEN
• Abfallentsorgung
• Kanalreinigung, Tankreinigung
• Wertstoffsammlung
• Fett- und Ölabscheiderreinigung
• Straßenreinigung
• Container- und Muldendienst
Sammeltermine herbst 2016
PROBLEMSTOFFSAMMLUNG in ihrer gemeinde
See Kappl Nauders
Tösens Pfunds Ried/Ladis Kaunertal, Kauns,
Kaunerberg
Dienstag
Mittwoch
Samstag
Dienstag
Samstag
Dienstag
Freitag
20.09.16
21.09.16
24.09.16
27.09.16
01.10.16
04.10.16
07.10.16
16:00 bis 19:00 Uhr
13:00 bis 16:00 Uhr
09:00 bis 12:00 Uhr
16:00 bis 19:00 Uhr
08:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 18:00 Uhr
14:00 bis 18:00 Uhr
Prutz/Faggen Fendels Serfaus Schönegg
Tschuppbach
Untertösens
Fiss Tobadill Strengen
Stanz
Flirsch
Pettneu
Fließ
Montag
Montag
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
Freitag
Montag
Freitag
Montag
Freitag
Samstag
Samstag
10.10.16
10.10.16
12.10.16
12.10.16
12.10.16
12.10.16
14.10.16
17.10.16
21.10.16
24.10.16
28.10.16
29.10.16
05.11.16
13:00 bis 20:00 Uhr
10:30 bis 11:00 Uhr
13:00 bis 16:00 Uhr 09:00 bis 09:15 Uhr 09:30 bis 09:45 Uhr 10:00 bis 10:15 Uhr 13:00 bis 18:00 Uhr
17:00 bis 19:00 Uhr
14:00 bis 18:00 Uhr
16:00 bis 19:00 Uhr
14:00 bis 18:00 Uhr
08:00 bis 12:00 Uhr
08:00 bis 12:00 Uhr
Recyclinghof
Recyclinghof
Parkplatz Gasthof Lamm
Parkplatz Gemeindeamt
Ensplatz
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Parkplatz Gemeindeamt
Recyclinghof
Postautohaltestelle
Postautohaltestelle
Untertösens Nr.4/Haus Senn
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Recyclinghof
Aus sicherheitstechnischen und abfallrechtlichen Vorgaben dürfen – an den angeführten Recyclinghöfen – Problemstoffe nur noch zu den
genannten Terminen abgegeben werden. Für die Abgabe von Problemstoffen an den genannten Recyclinghöfen außerhalb der Problemstoffsammlung
liegen keine Genehmigungen vor, daher ist dies ausnahmslos verboten! Die Abgabe von Problemstoffen ist nur im Wertstoffhof Grins-Pians sowie Landeck
und in den Recyclinghöfen Ischgl, Galtür, Zams und Schönwies genehmigt! Die Gemeinden bitten um Verständnis.
Altspeisefett und -öl kann das ganze Jahr – über
die Haushalts- bzw. Gastroöli – am Recyclinghof
entsorgt werden. Ölis erhalten Sie am Recyclinghof.
Altkleidersammlung
See
Ischgl
Galtür
19. 09.16 bis 17. 10. 16
31.10.16 bis 05.11.16
bis 31.10.16 am Recyclinghof
am Recyclinghof
am Recyclinghof
In allen anderen Recyclinghöfen können Altkleider das ganze Jahr über abgegeben werden.
Lebensmittel
Der Herbst – die
grüne Jahreszeit?
Es kommt darauf
an, das Richtige
anzubauen!
Fotos: pixabay.com
MIT GENUSS SPAREN:
LAGERTIPPS FÜR
ERNÄHRUNGSBEWUSSTE
Gesund & frisch durch den Herbst
(BEP) Eine Million Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll. Und das
alleine in Österreich. EU-weit sind es 89 Millionen Tonnen. Wer jetzt den
Handel oder die Großverbraucher in der Verantwortung sieht, irrt: 61%
der Lebensmittelabfälle kommen aus privaten Haushalten. Die richtige
Lagerung von frischen Lebensmitteln kann Abhilfe schaffen. Das schont
nicht nur die Geldbörse, es verringert auch den ökologischen Fußabdruck
– und schmeckt natürlich.
Im Schnitt landet jeder dritte Einkauf im Müll
Das muss nicht sein. Wer beim täglichen
Einkauf bewusst darauf achtet, nur so viel
zu kaufen, wie auch wirklich verwertet
werden kann, hat schon den ersten Schritt
getan. Altbekannt aber immer wieder
erwähnenswert: Niemals hungrig einkaufen
gehen – das spart eine Menge Geld und
noch mehr Müll. Der zweite wichtige Schritt
ist die richtige Lagerung, vor allem frischer
Lebensmittel – und das ist einfacher, als
man denkt.
Das Grün bei Radieschen entzieht
Nährstoffe – am besten gleich
nach dem Kauf wegschneiden!
08
LebensInnovation
mittel
Bei der Lagerung
von Obst und
Gemüse ist es
wichtig, auf die
Trennung zu achten.
Foto: pixabay.com
Lang anhaltende Frische
für Ihr Obst und Gemüse
Für Obst und Gemüse empfiehlt sich zur
fachgerechten Lagerung grundsätzlich das
Bio-Fresh-Fach – die 0 C°-Zone. Karotten
ausgenommen, diese können bitter werden.
Durch den Kühlvorgang kann der Geschmack
ein wenig leiden – auch dafür gibt es einen
einfachen Trick: Einfach die Lebensmittel –
beispielsweise Tomaten – vor dem Verzehr
bei Zimmertemperatur oder in der Sonne ein
wenig atmen lassen, und schon entfalten sie
wieder ihr volles Aroma. Wer übrigens kein
Bio-Fresh-Fach besitzt, für den eignet sich
eine Kühlschrankbox, am besten oberhalb
des Gemüsefachs positioniert. Ganz wichtig:
Immer auf die getrennte Lagerung von Obst
und Gemüse achten, denn Obst lässt Reifegase
entströmen, die Lebensmittel schneller verderben lassen. Äpfel, Birnen und „echte“
Tomaten verströmen besonders viel davon,
weshalb diese am besten separat gelagert
werden sollten – dazu eignen sich auch
Papier- oder Gefrierbeutel. Im Idealfall ist der
Kühlschrank nicht zu voll, das fördert nicht
nur die Übersichtlichkeit, es ist auch gut für die
Luftzirkulation und wirkt Schimmelbildung
entgegen. Er soll auch nicht zu feucht oder zu
trocken sein – daher regelmäßig reinigen und
sich über länger frische Lebensmittel freuen!
Grün – die Farbe der Hoffnung?
Nicht bei Obst und Gemüse – dort verringert
das Grün die Lebensdauer und somit die
Hoffnung auf lang anhaltenden Genuss.
Darum ist es ratsam, das Grün von
Radieschen, Kohlrabi, Karotten und Ähnlichem unmittelbar nach dem Kauf abzuschneiden. Interessant ist, warum das so
ist: Viele Gemüsesorten sind Wurzelgewächse
– die Karotte ist also nichts anderes als eine
Wurzel, dem das Grün Nährstoffe entzieht –
Vitamine, Wasser und mehr gehen verloren.
Auch beim Thema Schale kann einiges an
Bioabfall eingespart werden. Denn oftmals
sind all die gesunden Inhaltsstoffe in höchster
Konzentration genau in den Pflanzenteilen
vorhanden, die wir wegwerfen. Beispielsweise
im Lauchgrün. Oder in der Schale von
Gurken, Rettich, Karotten, Zucchini etc. –
Voraussetzung ist ein gründlicher Waschgang
vor der Zubereitung und der Kauf von
Freiland- und frischen Bio-Produkten.
Lebensmittelanbau im Herbst?
Ja! Der eigene Garten ist der beste GemüseNahlieferant, den es gibt. Und er hat immer
Saison. Schnellwachsendes Gemüse für
zwischendurch wie zum Beispiel Spinat,
Rettich, Radieschen, Pflück- und Schnittsalat
eignen sich besonders als Zwischenkultur.
Wer sich das Frühjahr mit frischem,
gesundem Gemüse versüßen will, der baut
am besten Winterzwiebeln, Winterlauch,
Winterendivien, Zuckerhut oder verschiedene
Kohlarten wie Grünkohl, Kohlrabi, Rosenkohl sowie China- und Wirsingkohl an. Wir
wünschen guten Appetit!
09
Umweltdetektive
Die Kindergartenkinder
aus Schnann
sind nun richtige
„Müllexperten“.
„Ich bin ein
Umweltdetektiv“
Schwerpunktthema „Recycling“
im Kindergarten Schnann
(EZ) Anfang Juni widmeten sich die Kinder des Kindergartens Schnann mit
ihrer Pädagogin Claudia Veiter dem Thema Recycling. „Ich bin ein Umweltdetektiv“ war das Motto, das die Kinder binnen zwei Wochen zu kleinen Müllexperten werden ließ. Umweltgerechtes Verhalten, die Stärkung des Umweltbewusstseins und der Eigenverantwortung waren ebenso wie Wissenswertes
rund um das „Sammeln und Verwerten“ wesentliche pädagogische Ziele.
Eine Mülldeponie, gebaut aus Lego und
Ich bin ein kleine
r Umweltdetek
acht
Kindergartentiv,
denn vieles läuf
t auf unserer Er
kinder,
die
in einem
de
sc
Die Natur bunt
hief.
zu erhalten, sic
h an manche
Regeln halten ist
Kreis
zusammensitzen
nicht viel – mei
n Ziel!
und das Spiel „Was
Die Erde ist ein
schöner Platz,
werfen
wir in den
wo viele Tiere w
ohnen.
Mülleimer“
spielen –
Sie zu erhalten,
zu beschützen,
in dieser spielerischen
wird sich für alle
lohnen.
Der Hase hopp
Form
widmeten sich
elt übers Feld,
hat seine Ohren
die Schnanner Kinderaufgestellt.
„Warum liegt de
nn hier so viel M
gartenkinder dem großen
üll?“,
der Hase von un
s wissen will.
Thema der „UmweltDie Maus hat sic
h versteckt im Ha
us,
ihr kleines Näsc
bildung“.
Kindgerecht mit
hen schaut hera
us.
„Warum ist es de
einem
wertvollen
pädann heut` so laut
?
Kein Tier sich so
nach draußen tra
gogischen und gesellut!“
Der kleine Fisch
schwimmt gern
schaftlichen
Hintergrund
im
er mag das Was
Meer,
ser gar so sehr.
„Wohin ich scha
wurde
das
Thema
nicht
u, ist Öl und Schm
utz!
Wo bleibt denn
nur in der Theorie, sondern
hier der Umwel
tschutz?“
Der Affe läuft ve
auch in der Praxis umgesetzt:
rwirrt umher,
er findet seinen
Freund nicht m
„Wir sammeln in Schnann
ehr.
„Wenn rodet ih
r den Regenwal
d,
Müll
und trennen diesen“,
verschwinden
alle Tiere bald!“
Die Käfer, Bienen
informierte Kindergarten, Schmetterling
e
beschweren sic
pädagogin Claudia Veiter über
h über viele Ding
e.
„Wo können w
ir uns denn vers
eine weitere Aktion dieses
tecken?
Wo können Blum
en wir entdecke
Themenschwerpunktes, der
n?“
(Claudia Veite
Liedtext
r)
10
zudem zur Wortschatzerweiterung
beitragen soll. So wussten die Kids
gegen Ende des zweiwöchigen
Schwerpunkts exakt, was der
Unterschied zwischen Bio-, Restoder Sondermüll ist.
„Umweltgerechtes Verhalten“
„Vieles läuft auf unserer Erde
schief“, hieß es im von Kindergartenpädagogin Claudia Veiter
eigens zum Themenschwerpunkt
verfassten
Kinderlied.
Diese
Erde – den schönen Platz, auf
dem Menschen und Tiere wohnen – zu beschützen, ist die
Schlüsselbotschaft des Kinderliedes
(siehe Kasten).
Bewusstseinsbildung ist eines
der wesentlichen Ziele und der
pädagogische Hintergrund: „Es
geht darum, den Kindern beizubringen, dass wir Freunde dieser
Welt sind und diese schützen“,
erklärte Claudia Veiter.
Foto: Lisi Zangerl
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für die Umwelt
Im Februar 2016 wurden in Tirol die Gemeinderäte neu gewählt. Mit
ihnen gibt es auch neue Gesichter und Zuständigkeiten für Umweltagenden. Lesen Sie in unserer neuen Rubrik, wie sich die neuen Ausschuss-Obleute ganz privat für Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltige Themen einsetzen.
Den Auftakt dieser neuen Rubrik in den UMWELTSIGNALEN macht
Stadtrat Johannes Schönherr (ÖVP) – zuständig für den Wohnungs- und
Umweltausschuss im Landecker Stadtparlament.
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Foto: Peter Diem
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Schönherr.
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Was gehört
hinein?
Bettwäsche
Decken
Schuhe (paarweise gebündelt)
Haushaltswäsche
Handtücher, Waschlappen
Hausschuhe
Hüte
Gürtel
Strickwaren
Tischwäsche
Tragbare Bekleidung aller Art
Unterwäsche
Hemden
Jacken
Stoffservietten
Stofftaschentücher
Was darf
nicht dazu?
Polster
Nähabfälle
Nylonstrümpfe
Putzlappen
Schischuhe
Teppiche
Vorhänge
Badezimmermatten
stark verschmutzte Altkleider
Federbetten
Schuhabstreifer
Wolldecken
Gummistiefel
Stitzunterlagen
Wollreste
Stoffreste aller Art
Nasse oder feuchte Altkleider
>> alles in den restmüll/Sperrmüll
Neue Säcke für die
Altkleider-Sammlung
Textilien sollten getrennt vom
Restmüll gesammelt werden.
Neu sind blaue Säcke, in denen
Altkleider gesammelt
werden können.
Kostenlos
erhältlich sind
sie am Recyclinghof, wo sie befüllt
kostenlos abgegeben werden
können.
Altkleider können kostenlos am Recyclinghof abgegeben werden.
Mobilität
Unsere Transportmöglichkeiten sind
heute vielfältiger
denn je – dennoch
werden bewährte
Transportmittel
bleiben – und
manche sogar
ihre Renaissance
erleben.
Fotos: Erich Westendarp/pixelio.de, eli/zweiraum.eu
WANDEL IN
DER MOBILITÄT
Die Zukunft des Personentransports: schneller,
effizienter, nachhaltiger & vor allem komfortabler
(BEP) Der Mensch hat sich schon lange daran gewöhnt, in kürzester Zeit große
Distanzen zu überwinden – bequem, günstig und irrsinnig schnell. Das wird
sich auch in Zukunft nicht ändern. Was sich aber maßgeblich ändern wird, ist
unser Mobilitätsverhalten. Das hat einerseits mit steigenden Spritpreisen zu
tun, andererseits auch mit Veränderungen am Arbeitsmarkt, soziökonomischen
Spaltungen, Migration und natürlich technischem Fortschritt.
Das multimobile Zeitalter
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts nehmen
Mobilität und Beschleunigung zu – und das in
rasantem Tempo. Mobilität ist ein Grundpfeiler
unseres Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens.
Es prägt uns und unsere Wertevorstellung,
den Handel in der globalisierten Welt, aber
auch unser ganz persönliches Verhalten.
Mobilität bedeutet Beweglichkeit auf vielen
Ebenen. Und die Optionenvielfalt steigt: Wir
befinden uns im Zeitalter der Multimobilität,
wo Grenzen immer einfacher überwunden
werden können und ferne Horizonte ständig
näher rücken.
Individuelle Mobilitätsbedürfnisse
Der acht bis zehn Stunden-Tag ist längst
nicht mehr die Norm. Arbeitszeiten werden
flexibler, Online-Shopping verändert unsere
Einkaufsgewohnheiten und die jüngere
Altersgruppe zählt mittlerweile zur „AlwaysOnline-Generation“ – nicht nur am Handy.
>>
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Mobilität
Gehören
Staus bald der
Geschichte an?
Vielleicht. Auch
wenn das Auto
Fortbewegungsmittel Nr. 1
bleiben wird.
Foto: Th. Reinhardt/pixelio.de
Genau das muss das Mobilitätsangebot der
Zukunft berücksichtigen. Mehr Radfahrer
benötigen mehr Radwege. Nachtarbeiter
müssen auch ohne eigenes Auto um vier
Uhr von der Arbeit nachhause kommen,
die Zahl multilokal wohnender Kinderund Jugendlicher steigt und Freundes- und
Bekanntenkreise über große Distanzen sind
keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig wird
unsere Gesellschaft immer älter – auch
Fahrgastinformation und Ticketing bei
öffentlichen Verkehrsmitteln müssen diesen
Ansprüchen gerecht werden.
Ein Auto für drei Personen
Vor allem wirtschaftlich hochentwickelte
Länder wie Österreich sind von diesem
Wandel betroffen. Weg vom Auto – das ist
die Devise. Urbanisierung und der Ausbau
der öffentlichen Verkehrsmittel schaffen
mittlerweile ein attraktives Angebot an
Transportalternativen. Dennoch wird das
Auto weiterhin Transportmittel Nr. eins
bleiben, die Art, es zu nutzen, wird sich aber
stark verändern. Dafür sprechen neue OnlineMobilitätsdienste wie „Uber“, die deutlich
steigenden Nutzerzahlen von Mitfahrbörsen
wie beispielsweise „BlablaCar“ und die
wachsenden Angebote von CarsharingDiensten. Zudem wird es wahrscheinlich in
Zukunft sinnvoller und vor allem günstiger
sein, sich mit mehreren Personen ein Auto zu
teilen, als ein eigenes zu besitzen.
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Eine große Herausforderung
Bei all diesen Veränderungen muss natürlich
auch die Umwelt berücksichtigt werden – die
Herausforderung für Automobilhersteller ist
also, in Zukunft klimafreundliche Fahrzeuge
zu konzipieren, die als zentrale Bausteine im
Mobilitätsmix positioniert werden können.
Durch diese benutzerfreundliche Vernetzung
verschiedenster Transportmittel entstehen
flexibel kombinierbare Services, die individuellen Ansprüchen gerecht werden
können und Transport einfacher, nachhaltiger und umweltfreundlicher machen.
Viele Chancen. Ein Ziel
Zusammengefasst betrachtet ist der gerade
stattfindende Wandel in der Mobilität unsere
Chance, neue, effizientere Möglichkeiten
des Personentransportes mit bewährten
Methoden so zu kombinieren, dass sie
unserem nachhaltigen Bewusstsein gerecht
werden können und wir auch in Zukunft
sicher von A nach B kommen. Nutzen wir
diese Chance und machen wir uns jetzt
über unser eigenes Mobilitätsverhalten
Gedanken. Für eine mobile Zukunft auf
einem grünen Planeten. Eine Zukunft, die
komfortabler ist als unsere Gegenwart und
dabei Visionen und technische Fortschritte
so berücksichtigt, dass wir alle davon
profitieren. Vor allem aber unsere Umwelt.
Holzpellets und Holzbriketts
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AWZ
Ried-Ladis
Die Container
sind über eine
praktische Auffahrt problemlos
erreichbar.
Fotos: Lisi Zangerl
Ried-ladis
Die Abfallwirtschaft
ist „weiblich“
Der Recyclinghof Ried-Ladis kann relativ
konstanten Andrang verbuchen
(EZ) Dienstagnachmittags und ganztägig am Freitag öffnet der Recyclinghof
Ried-Ladis seine Tore. Ein reger Andrang, eine gute Trennmoral verbunden
mit großem Interesse an Vorschriften und Bestimmungen und ein
hohes Maß an Eigeninitiative der Kunden prägen den Arbeitsalltag des
Recyclinghofmitarbeiters Marcel Linser. So freut sich der passionierte
Mitarbeiter besonders über die Offenheit und den „guten Draht“ zu den
Menschen und gesteht, dass die Abfallwirtschaft in den durch ihn betreuten
Recyclinghöfen Ried-Ladis, See und Pettneu meist dem weiblichen
Kompetenzbereich zuzuschreiben ist.
Freitags, 8:45 Uhr in Ried: Eine Schlange an
PKW´s reiht sich vor die Tore des Recyclinghofs
Ried-Ladis. Der Grund – eine kommunale
Tätigkeit: Der Recyclinghof öffnet um 9 Uhr
seine stählernen Tore: „Die meisten Menschen
kommen sehr gerne – Marcel ist ein wirklich
netter und hilfsbereiter Mensch“, erzählt
ein Rieder inmitten der Warteschlange.
„Saisonal bedingte Unterschiede, den Andrang betreffend, gibt es kaum“, erklärt
Recyclinghof-Mitarbeiter Marcel Linser, der
in seinem Aufgabenbereich definitiv seine
Berufung gefunden hat: „Man kann mit den
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Leuten gut reden und ihnen dabei zudem
beibringen, Müll richtig zu trennen“, so Linser,
der seit zehn Jahren den Recyclinghof RiedLadis betreut, zudem seit 20 Jahren jenen in
Pettneu und seit ca. sechs Jahren auch noch
den in See.
Moral und Bewusstsein
Die ordnungsgemäße Abfalltrennung funktioniert beim Recyclinghof in der Obergrichter Gemeinde ausgezeichnet: „Die Sammel- und Trennmoral ist sehr gut – die Leute
kennen sich aus. Eigentlich muss man kaum
AWZ
Ried-Ladis
kontrollieren – bevor die Leute etwas falsch
entsorgen, fragen sie nach“, lobt Linser dieses
Bewusstsein der Einwohner aus Ried und Ladis.
„Es wird immer mehr“, verrät Marcel Linser
angesprochen auf das Abfallaufkommen und:
„In den letzten fünfzehn Jahren hat sich dieses
verdreifacht.“
Trennvorschriften“, erzählt der RecyclinghofMitarbeiter und schmunzelt, angesprochen
auf die Frage, wer meist für die Müllentsorgung
verantwortlich ist: „Das sind in den drei
Recyclinghöfen, die ich betreue dann doch
eher die Frauen – das wage ich zu behaupten.“
Erhöhung des Fassungsvermögens
Sehr umweltschonend durch reduzierte
LKW-Fahrten und zudem praktisch sind
daher die sogenannten „Presscontainer.“ „Die
Presscontainer bieten in etwa das vierfache
an Platz“, informiert Marcel Linser. Waren
es früher in etwa 900 bis 1.100 kg an Abfall,
fassen die neuen Presscontainer an die
4.000 kg. Das Abfallsystem funktioniert in
weiterer Folge so, dass die vollen Container
von Kooperationspartnern abgeholt werden.
„Die Leute fragen sehr viel zum Thema der
7 Fragen
an Marcel Linser,
Mitarbeiter Recyclinghof ried-Ladis
1. Den Wertstoffhof Ried-Ladis betreue ich
seit ... circa zehn Jahren.
2. An meinem Job schätze ich besonders
... dass sich die Leute so sehr für die
Trennvorschriften interessieren und öfters
auch nachfragen, was mit dem Müll passiert.
3. Der außergewöhnlichste Gegenstand,
der an unserem Recyclinghof abgegeben
wurde, war... versehentliche Fehlwürfe
passieren recht oft. Aber einmal erinnere ich mich,
dass sich in einen Papiercontainer eine verpackte
Damenunterwäsche befunden hat. Diese habe ich
dann aufbewahrt – doch die Besitzerin hat sich
nicht mehr gemeldet.
Kunststoffverpackungsmengen
Gemeinde ried-ladis – Verlauf 2015
12.0 to
10.0 to
8.0 to
Für die Einwohner aus
Ried und Ladis
ist der Termin
zur Müllentsorgung längst
zu einem
Treffpunkt
geworden.
Marcel Linser sieht
in seinem Beruf
eine Berufung.
4. Abfall bedeutet für mich... dass vieles wieder
verwendet werden kann.
6.0 to
5.Die richtige Abfalltrennung ist besonders
wichtig, weil... Deponien überlaufen würden, wenn
nicht recycelt wird.
4.0 to
2.0 to
0 to
DI: 13:00 -18:00 Uhr
FR: 9:00-12:00 und 13:00-18:00 Uhr
dez
nov
okt
sept
aug
juli
juni
mai
apr
mär
feb
jan
Öffnungszeiten aWZ ried-ladis
6. Der häufigste Fehlwurf im RCH Ried-Ladis ist
... Arbeitshandschuhe landen oftmals beim
Kunststoff, dies wäre Restmüll. Und auch
Geschenkpapier wird meist im Papiercontainer
entsorgt, dies gehört laut Vorschriften zum Karton
(Papierverpackungen).
7. Das wollte ich zu meinem Beruf schon immer
einmal loswerden... dass es mir einfach taugt.
Früher war ich Maurer, durch einen Arbeitsunfall
konnte ich diese Tätigkeit nicht mehr ausüben – mir
gefällt mein Job, weil ich immer unter Leuten bin.
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AWZ
Tobadill
Fotos: Lisi Zangerl
„Sammel- und Trennmoral
funktioniert mittlerweile gut“
Großer Wunsch nach Presscontainern
am Recyclinghof Tobadill
(EZ) Seit der Errichtung im Jahr 2003 steht hinter dem Recyclinghof Tobadill
ein Mann: Der zuständige Gemeindemitarbeiter Reinhold Ladner informiert
über ein vermehrtes Abfallaufkommen und eine gut funktionierende
Sammel- und Trennmoral in Tobadill sowie den globalen Stellenwert einer
nachhaltigen Ressourcenschonung.
Der Montag ist in Tobadill der „Tag der
Müllentsorgung“ – von 17-19 Uhr herrscht
beim Recyclinghof rege Betriebsamkeit: „Es
ist spürbar, dass während der Sommerund Wintersaison mehr Abfallaufkommen
zu verzeichnen ist“, informiert der Gemeindeangestellte Reinhold Ladner. Zwei
Mal im Jahr bekommt er Unterstützung:
„Wenn die Giftmüllentsorgung ansteht
sowie als Urlaubsvertretung, werde ich durch
Emanuel Spiß unterstützt bzw. vertreten“,
informiert Ladner über Zuständigkeiten.
Globale Tendenz
Angesprochen auf die Sammel- und Trennmoral der Tobadiller zeigt sich Ladner
20
stolz: „Dies funktioniert mittlerweile sehr
gut.“ Die globale Tendenz eines steigenden
Abfallaufkommens spiegelt sich auch in
Tobadill wider: „Es ist um ein Vielfaches
mehr geworden seit der Inbetriebnahme des
Recyclinghofs im Jahr 2003 – damals mussten
die vollen Container alle fünf Wochen durch
Kooperationspartner
abgeholt
werden,
mittlerweile schon alle drei Wochen“, zeigt
Ladner diese Entwicklung auf.
Einen großen Wunsch hegt man in Tobadill:
„Über moderne und umweltschonende
Presscontainer verfügen wir leider in
Tobadill noch nicht – bedauern die
Gemeindeangestellten.
AWZ
Tobadill
Gemeindemitarbeiter
Reinhold Ladner
wird im Urlaub
von Emanuel Spiß
vertreten.
Meiste Fehlwürfe in der Fraktion Papier
„Die Leute sind sehr interessiert und fragen bei
Unklarheiten nach“, freut sich RecyclinghofBeauftragter Reinhold Ladner. Die meisten
„Fehlwürfe“ in Tobadill „passieren“ übrigens
im Papiercontainer: „Servietten und Taschentücher sind im Sperrmüllcontainer
zu
entsorgen, Geschenkpapier gehört zu den
Kartonagen“, definiert Reinhold Ladner
das größte „Missverständnis“ in seiner
Heimatgemeinde.
„Nachhaltige Ressourcenschonung”
Die Müllentsorgung setzt Reinhold Ladner
mit wesentlich mehr als dem „umweltschonenden Aspekt“ in Verbindung: „Es geht
darum, dass weltweit Ressourcen benötigt
werden – ohne Rohstoffe aus Recycling würde
beispielsweise der Heizölbedarf weltweit
Kunststoffverpackungsmengen
Gemeinde tobadill – Verlauf 2015
erheblich ansteigen“, erläutert Ladner den
hohen Stellenwert eines funktionierenden
Mülltrennsystems. So wird es auch künftig
angesichts der Verknappung der Rohstoffe
immer wichtiger werden, diese durch
Recycling erneut nutzbar zu machen.
7 Fragen
an Reinhold Ladner, Mitarbeiter
Recyclinghof Tobadill
1. Den Wertstoffhof Tobadill betreue ich
seit... der Errichtung im Jahr 2003.
2. An meinem Job schätze ich besonders... Leuten
bei Fragen und Problemen behilflich sein zu
dürfen.
3. Der außergewöhnlichste Gegenstand, der an
unserem Recyclinghof abgegeben wurde, war...
ein Elektrospeicherofen. Dieser war mit Asbest
gefüllt und hat eine Spezialentsorgung gefordert.
Dabei musste alles mit einer Folie eingepackt und
dann eigens abgeholt bzw. entsorgt werden.
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1.6 to
1.4 to
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0.8 to
0.6 to
0.4 to
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Der Gemeindeangestellte
Reinhold Ladner
betreut seit der
Errichtung im
Jahr 2003 den
Recyclinghof
Tobadill.
4. Abfall bedeutet für mich... Rohstoff für das
Recycling.
dez
nov
okt
sept
aug
Mo: 17:00 – 19:00 Uhr
juli
juni
mai
apr
mär
feb
jan
Öffnungszeiten
aWZ Tobadill
5.Die richtige Abfalltrennung ist besonders
wichtig, weil... die Umwelt geschont werden kann
und zudem weltweit gesehen diese Ressourcen
dringend notwendig sind.
6. Der häufigste Fehlwurf im RCH Tobadill ist...
Servietten und Taschentücher – diese gehören
in den Sperrmüll – im Allgemeinen passieren im
Papiercontainer die meisten Fehlwürfe.
7. Das wollte ich zu meinem Beruf schon immer
einmal loswerden... der Standort des Recyclinghofes ist extrem windig und ein sehr kalter Platz.
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re-use netzwerk tirol
Hast du Gegenstände,
die du nicht mehr brauchst?
Der Verein Umweltwerkstatt für den Bezirk Landeck
unterstützt flächendeckende Sammlungen des Re-Use
Netzwerkes Tirol im Bezirk Landeck. Unter dem Motto
„Wiederverwenden statt Wegwerfen“ werden gute und
brauchbare Gegenstände gesammelt. Der gemeinnützige
Verein ISSBA ist Mitglied des Re-Use Netzwerks Tirol und
führt die Sammlungen vor Ort durch.
Was wird angenommen?
Hausrat, Geschirr und Gläser
Ziergegenstände
Spiegel, Bilder
Bücher, CDs, LPs, DVDs
kleine Elektrogeräte
Spielsachen aller Art
Sportartikel
Baby- und Kinderausstattung
Taschen, Koffer
Kleinstmöbel (Sessel, Lampen)
Stoffe
Hauptsache: ganz und sauber
Wann findet die Sammlung in Ihrer Gemeinde statt? Die jeweiligen Sammeltermine in Ihrer Gemeinde finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite.
Was ist das Re-Use Netzwerk Tirol?
Das Re-Use Netzwerk Tirol entstand
aus einer Initiative im Rahmen
eines EU-Projektes (CERREC) mit
Unterstützung der Umweltabteilung
des Landes Tirol. Im Re-Use Netzwerk
Tirol arbeiten sozialökonomische
Betriebe mit der kommunalen
Abfallwirtschaft zusammen. Gut
erhaltene und funktionstüchtige
Stücke sollen nicht im Abfallstrom
untergehen, sondern herausgefiltert
und für eine zweite Nutzung
gewonnen werden. Dadurch werden
Umwelt und Ressourcen geschont,
die Müllberge verkleinert und nicht
zuletzt der Umweltgedanke gefördert.
Wesentlicher Teil der Idee ist, dass
durch die Sammlung, die Sortierung
und den Verkauf der Warenspenden
Arbeitsplätze in sozialen
Einrichtungen geschaffen werden
und Menschen, die bereits lange
Arbeit suchen, wieder eine Chance zu
arbeiten und zu lernen haben.
RE-USE sammlung im bezirk
sammeltermine in ihrer gemeinde
Fiss Freitag
16.09.16
13:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
See
Montag
19.09.16
14:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Serfaus Dienstag
20.09.16
18:00 bis 20:00 Uhr Pettneu
Mittwoch
21.09.16
13:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
Nauders
Donnerstag 22.09.16
13:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Strengen
Freitag
23.09.16
14:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Kaunertal
Dienstag
27.09.16
08:00 bis 12:00 Uhr Recyclinghof
Tösens Mittwoch
28.09.16
09:30 bis 11:00 Uhr Recyclinghof
Pfunds Mittwoch
28.09.16
13:00 bis 17:00 Uhr Recyclinghof
Ried/Ladis Freitag
30.09.16
13:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
Stanz
Montag
03.10.16
16:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Schönwies
Dienstag
04.10.16
13:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Zams
Mittwoch
05.10.16
13:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Prutz/Faggen Freitag
07.10.16
13:00 bis 20:00 Uhr Recyclinghof
Fließ
Montag
10.10.16
13:00 bis 17:00 Uhr Recyclinghof
Landeck
Dienstag
11.10.16
14:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Grins
Mittwoch
12.10.16
13:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
Flirsch
Freitag
14.10.16
14:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
Galtür
Montag
17.10.16
16:30 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Ischgl
Mittwoch
19.10.16
13:00 bis 18:00 Uhr Recyclinghof
Kappl Freitag
21.10.16
16:00 bis 20:00 Uhr Recyclinghof
Fendels Montag
24.10.16
16:00 bis 19:00 Uhr Recyclinghof
Recyclinghof
ACHTUNG!
Gegenstände, welche vom Verein ISSBA aufgrund ihres Zustandes nicht
angenommen werden, sind am Recyclinghof zu den üblichen Gebühren zu entsorgen!
Gemeinnütziger Verein ISSBA
A-6460 Imst, Brennbichl 84
Telefon: +43 (0) 5412 64944, [email protected]
www.issba.at
UmweltProjekt
Das Thema Plastik
bildet einen
thematischen
Schwerpunkt des
interessanten
Projektes.
Was wir
zum Leben
(ver-) brauchen
Schüler der NMS Clemens Holzmeister Landeck
berichten über interessantes Umwelt-Projekt
(EZ) Wir, die 4b aus der NMS Clemens Holmeister Landeck, bereiteten uns
intensiv auf das Projekt: WAS WIR ZUM LEBEN (VER-)BRAUCHEN vor.
mehr mit diesem Thema beschäftigen,
woraufhin sie uns einen Termin mit Claudio
Hauser von der Umweltwerkstatt Landeck,
organisierte. Er erklärte uns, was mit
unserem Müll in Landeck passiert.
Fotos: NMS
Die 4b der NMS Clemens Holzmeister mit
Claudio Hauser von der Umweltwerkstatt (2.v.r.).
Unsere Lehrerin Veronika WeiskopfPrantner organisierte uns erst den Film
„Plastik Planet“, den wir gemeinsam in der
Klasse anschauten und danach gründlich
durchbesprachen. Uns allen brachte dieser
Film einen neuen Eindruck über Plastikmüll.
So hatten wir eine Idee. Wir wollten uns
24
Enorme Abfallmengen in Landeck
Was uns besonders aufgefallen war: Welche
große Mengen an Abfall anfallen. Jährlich
werden allein in Landeck ca. 3.330 Tonnen
Abfall gesammelt. Außerdem waren wir
in Telfs bei der Firma Höpperger, einer
Plastikrecycling-Fabrik, die eigenständig
Plastik von Störstoffen trennt. Eine Flasche
benötigt ca. 400 Jahre für den Verrottungsvorgang. Die Firma Höpperger versucht
deshalb, dieses Material zu recyceln. Doch
leider wird zu viel Plastik produziert, um
alles wiederverwerten zu können. Selbst,
wenn wir sofort aufhören würden, welches
zu produzieren, werden wir immer noch
lange ein Plastik-Planet bleiben.
Am Anfang war der Anspruch
Rasch. Gründlich. Nachhaltig. So überzeugt die Rechtsanwaltskanzlei „Weiskopf/Kappacher/Kössler“
Seit Anbeginn schätzen zahlreiche treue Kunden die Scharfsinnigkeit, Erfahrung und
das Talent, Dinge aus mehreren Blickwinkeln zu verstehen. Denn nur so können bei
„Weiskopf/Kappacher/Kössler“ praxisorientierte Lösungen entstehen, die zukunftssicher,
innovativ als auch maßgeschneidert für Zufriedenheit sorgen.
Vor nunmehr 20 Jahren legte Mag.
Stefan Weiskopf den Grundstein
für die heutige Anwaltskanzlei.
Seine Motivation damals wie heute:
Privat- sowie Firmenkunden in
vielen Bereichen mit Rat und
Tat zur Seite zu stehen und in
allen wichtigen Rechtsfragen zu
vertreten. 1997 fand er in Dr.
Rainer Kappacher einen fachkundigen Partner. Gemeinsam
betreuen sie bis heute Wirtschafts-
unternehmen, Banken, Gebietskörperschaften und Privatpersonen. Auch wenn Regionalität
im Fokus liegt – Schwerpunkt
ist der Bezirk Landeck –
werden Kunden österreichweit
professionell beraten, unterstützt
und individuell betreut. Mit
2012 ist Dr. Michael Kössler als
Rechtsanwaltsanwärter in die
Kanzlei eingetreten. Seit 1. Jänner
ist er nunmehr vollwertiger Partner
in der Kanzlei, welche nunmehr
als „Weiskopf/Kappacher/Kössler“
auftritt. Neben seiner Weitsicht
kamen mit Dr. Michael Kössler
wertvolle Impulse und neue Denkweisen ins Team.
Teamwork.
Die Kombination aus fundiertem Allgemeinwissen und tiefgreifenden Spezialkenntnissen, gepaart mit fächerübergreifendem
Vertragsrecht | Schadenersatzrecht | Ehe- und Familienrecht | Erbrecht
Gesellschaftsrecht | Liegenschaftsrecht | Prozessführung | Arbeits- und Sozialrecht
AGB | Öffentliches Recht | Vergaberecht | Geistiges Eigentum | Datenschutzrecht und IT-Recht
Versicherungsrecht | Insolvenz- und Exekutionsrecht
6500 Landeck, Malser Straße 34
+43/(0)5442 66121
Entsorgung &
Containerdienst
[email protected]
www.ra-tirol.at
Mag. Stefan Weiskopf, Dr. Michael Kössler
und Dr. Rainer Kappacher (v.l.) verfolgen
ein Ziel: Die Interessen ihrer Mandanten
bestmöglich zu vertreten. Kompetenter
Ansprechpartner für Unternehmen, Banken, Gebietskörperschaften und Privatpersonen.
Know-How, ist der Schlüssel zum
Erfolg. Ständige Fortbildung und
Anpassung an neue rechtliche und
technische Gegebenheiten sind bei
„Weiskopf/Kappacher/Kössler“
eine Selbstverständlichkeit.
Optimale Zufriendenheit.
Das Erfolgsgeheimnis: Kompetenz
und richtiges Zuhören. Sorgfältige
Bestandsaufnahmen. Abgestimmte
Vorgehensweisen. So garantieren
„Weiskopf/Kappacher/Kössler“,
dass auch jeder ihrer Mandanten
garantiert richtig verstanden wird.
Containerdienst – umweltgerechte Entsorgung
Die Firma Streng Bau bietet Containerdienst und
umweltgerechte Entsorgung mittels Containern in
verschiedenen Größen an.
Sämtliche Abfälle die beim Umbau, Hausbau oder
Abbruch entstehen können, wie Altholz, Baustellenabfälle, Bauschutt oder Bodenaushub werden terminund umweltgerecht abgeholt und entsorgt.
Aushübe, Abbrüche & Materialien wie
Deckenschotter, Filterkies, Grädermaterial uvm.
Seit dem 1.1.2016 ist bei Abbruchvorhaben
über 100 to Abfall eine Erkundung durch eine
„rückbaukundige Person“ verpflichtend. Die Firma
Streng Bau verfügt über mehrere qualifizierte
Personen, die diese Erkundung bis zu 3.500 m³
umbauten Raum durchführen können.
Die Firma Streng Bau bietet neben den Leistungen
im Entsorgungsbereich auch komplette Aushübe,
Abbrüche oder Materialien wie Deckenschotter,
Filterkies, Grädermaterial uvm. aus dem Kieswerk
Starkenbach an.
Wir bieten unseren Kunden
massgeschneiderte
parKLösungen.
SWARCO bietet komplette Parklösungen für Flughäfen,
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Einzelplatzdetektion zur Reduktion der Parkplatzsuchzeit
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Leuchtschilder
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Wertstoffen
auf der spur...
Verpackungskunst
und Verbundstoffe
Müll ist nicht gleich Müll
Fotos: Höpperger
(BEP) Die Verpackungsindustrie
beweist immer wieder, wie kreativ
Abfallproduktion sein kann. Das erschwert nicht nur die Mülltrennung,
es wirft auch immer wieder Fragen
auf und sorgt für Unverständnis. Die
gute Nachricht: Wir Österreicher
sind gemeinsam mit den Deutschen
und den Dänen Europameister
in diesem Bereich. Wir trennen
fleißig und haben zudem eine
ausgezeichnet funktionierende Abfallwirtschaft. Damit das auch in
Zukunft so bleibt, haben wir einige
hilfreiche Tipps zusammengefasst,
räumen mit Mythen und Irrtümern
auf und geben Einblicke in die spannende Welt der Müllverwertung.
Die Sache mit dem Tetra-Pack
Außen Karton, drinnen der Kunststoff „Polyethylen“ und manchmal sogar Alufolie
– damit’s länger frisch bleibt. Klassische
Verbundstoffe sind Stoffe, die aus zwei
oder mehr verbundenen Materialien mit
unterschiedlichen Eigenschaften bestehen.
Alu und Papier zum Beispiel.
>>
Modernste Maschinen bringen bei der Fa. Höpperger in
Rietz Ordnung ins Müll-Chaos. Eine zusätzliche Trennung
durch Menschenhand ist dennoch unerlässlich.
27
Wertstoffen
auf der spur...
Hier trennt sich
die Spreu vom Weizen
Was passiert mit Verbundstoffen, die beispielsweise beim Recyclinghof
Höpperger in Rietz abgegeben
wurden?
Die
Antwort: sortieren, filtern,
sortieren und nochmal filtern. Das geht heute fast alles
ganz automatisch. Störstoffe, die meist ein Fünftel
des Gesamtmaterials ausmachen, werden aussortiert.
Mithilfe von Trommelund
Kreisschwingsieben
wird
das
Feinmaterial
herausgeholt. Windsichter
und Eisenabscheider entfernen auch noch die
allerletzten Störstoffe.
Infrarotsensoren und die
händische Sicht-Sortierung
Verpackungskunststoffe:
Was dazugehört und was
nicht, darüber herrscht immer
noch in vielen Haushalten
Unklarheit.
garantieren zusätzlich, dass alles sauber
getrennt wird.
Anschließend werden Ballen gepresst und
das Material wird weiterverarbeitet und
verwendet – zur Herstellung von Textilien,
PET-Flaschen oder sogar neuen Mülltonnen.
Warum Mülltrennung trotzdem wichtig ist
Wenn sowieso alles nochmal maschinell
getrennt wird, wozu zuhause dann überhaupt
trennen? Ganz einfach: Durch die Trennung
fällt weniger Restmüll an, es werden Kosten
gespart und wertvolle Rohstoffe gerettet.
So werden Sammelfehler vermieden
Warum darf ich eine Zahnbürste nicht in
den Kunststoffcontainer, sie besteht doch
aus Kunststoff? Richtig – aber sie ist keine
Verpackung. In den Kunststoffcontainer
gehören nur Verpackungsmaterialien, denn
für die Entsorgung jener wurde bereits beim
Einkauf ein sogenannter Verwertungsbeitrag
entrichtet. Ebenfalls nicht dazu gehören
CDs, Kassetten und Ähnliches. Deckel wie
beispielsweise bei Joghurtbechern sollten
entfernt werden. Generell ist es besser,
Verpackung nicht ineinander zu stapeln,
sondern lose wegzuwerfen – das erleichtert
die Sortierung. Verpackungen sollten „tropffrei” und „pinselrein” sein.
Foto: eli/zweiraum.eu
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08/06/16 22:09
Baurestmassensammlung
§
..
Sanierer
aufgepasst
Neues Handling
von Baurestmassen
Entsorgung von Baurestmassen
bringt ab Herbst 2016 Einsparungen
(mek) Mit 1. 1. 2016 ist die Recycling–Baustoffverordnung in Österreich in Kraft
getreten. Ihr Ziel ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft und Materialeffizienz.
Aus der Bauschuttsammlung in Abfallwirtschaftszentren (AWZ) ist dadurch
die so genannte Baurestmassensammlung geworden. Sie bringt Vorteile für
Häuselbauer und Sanierer im Bezirk Landeck.
Grundsätzlich regelt die Recycling-Baustoffverordnung, wie der Abbruch eines
Gebäudes vonstattengehen muss. Betroffen
sind also sowohl Häuselbauer, die in
diesem Fall zuerst abreißen, als auch
Baufirmen und Erdbeweger. Für Letztere
stellt sich die Frage, inwiefern Baustoffe
vom so genannten „Abfallende“ in der
Wertschöpfungskette betroffen sind, erläutert Mag. (FH) Claudio Hauser, Technischer Berater der Umweltwerkstatt für
den Bezirk Landeck. Die Recycling-Bau-
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Baurestmassensammlung
Fotos: AWZ/Siggi Scherl
stoffverordnung gilt für Baurestmassen aus
Bau- und Abbruchmaßnahmen ab einer
Mengenschwelle von 100 Tonnen. Eine
Novelle, die für Herbst 2016 geplant ist, soll
jedoch mengenmäßige Vereinfachungen
bringen. Für diese Bauerstmassen sind
bestimmte Formulare (erhältlich bei der
Wirtschaftskammer Tirol) auszufüllen und
beim jeweiligen Entsorger vorzulegen. Unter
100 Tonnen verlangen die Entsorger teilweise
eine „Kleinmengenbestätigung“.
Aus der Sicht der Gemeinden
Für die Gemeinden im Bezirk Landeck
bedeutet dies, dass statt Bauschutt künftig
Baurestmassen gesammelt werden. Die
Qualitäts-Anforderungen für Bauschutt
sind mittlerweile nämlich derart hoch, dass
praktisch nur noch Beton und Ziegel ohne
jegliche Anhaftung von diversen Materialien
(Putz, Keramik, PU-Schaum etc.) als
verwertbarer Bauschutt entsorgt werden
dürfen. Daher haben sich die Mitgliedsgemeinden des Vereins Umweltwerkstatt
entschlossen, die „bisherige“ Bauschuttsammlung aufzugeben und aus ihr eine
Baurestmassensammlung zu machen. Sie
bringt den Vorteil für Häuselbauer und
Sanierer, dass einige Abfälle, die früher
als Sperrmüll, jetzt im Rahmen dieser
neuen Baurestmassensammlung deutlich
günstiger
entsorgt
werden
können.
Ytong, Schamotte, Kamine, Keramik (zB
Waschbecken), Glasbausteine, Mineralfasern,
Gipskartonplatten, Bitumen und Dachpappe gehen fortan als Baurestmassen
durch. Auch die bisherige Flachglassammlung wird in die Baurestmassensammlung integriert! Die neue Baurestmassensammlung ist teurer als die bisherige Bauschuttsammlung. Allerdings hätte
die Fortführung der bisherigen Bauschuttsammlung aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen annähernd gleich viel
gekostet wie die neue Baurestmassensammlung. Aufgrund der Tatsache, dass
die Sperrmüllsammlung wesentlich teurer ist
und all die genannten Gegenstände zukünftig als Baurestmassen entsorgt werden
können, springt unterm Strich für die
Bürgerinnen und Bürger eine Ersparnis
heraus. Reiner Bauschutt kann ebenfalls in
den Baurestmassencontainer eingebracht
werden, sollte aber bei größeren Mengen
idealerweise via Container direkt auf der
Baustelle gesammelt und durch befugte
Unternehmen entsorgt werden. Die genannten
Änderungen werden voraussichtlich ab 01.
Jänner 2017 wirksam.
Aus der Bauschuttsammlung wird die
Baurestmassensammlung. Die
Umstellung im
Bezirk Landeck
erfolgt ab Herbst
schrittweise –
die Gemeinden
informieren
rechtzeitig.
Die Umweltwerkstatt für den Bezirk
Landeck steht für Auskünfte zur neuen
Verordnung gerne zur Verfügung.
Kontakt: 05442/62 308
[email protected]
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Schreibpapier, Briefpapier
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WAS DARF
NICHT DAZU?
Hygienepapier
(Taschentücher, Servietten, Küchenrollen) >> Restmüll
Klebebänder, Etiketten >> Restmüll
Kohlepapier >> Restmüll
Milch-, Getränkeverpackungen >> Ökobox
Papiertaschentücher >> Restmüll
Papier (verschmutzt) >> Restmüll
Tapeten >> Restmüll/Sperrmüll
Nylonsäcke
>> Kunststoffverpackungen
Papiersackerl, Papiertragetaschen >> Kartonagen und Papierverpackungen
Büropapier (Papierschnitzel) >> eigene Säcke
Zigarettenschachteln >> Kartonagen
Wachspapier, Putzpapier >> Restmüll
Tiefkühlverpackungen
(beschichtet) >> Kunststoffverpackungen
Geschenkpapier
>> Restmüll/Kartonagen
Zellophan >> Kunststoffverpackungen
Medikamentenschachtel >> Kartonagen
BüropaPiersammlung –
Papierschnitzel in eigene Säcke!
Bisher mussten Papierschnitzel (gewolftes Papier), wie sie häufig in Büros
anfallen, im Sperrmüll entsorgt werden. An allen Recyclinghöfen des Bezirkes
können die Papierschnitzel kostenlos in Säcken abgegeben werden. Die
Sammelsäcke gibt es ebenfalls kostenlos in den Recycling-/Wertstoffhöfen.
Einfolierte Kataloge
& Postwurfsendungen >> auspacken
Papiersackerl
und Papiertragetaschen
Gehören in den
Kartoncontainer.
Sauberes Altpapier kann kostenlos am Recyclinghof abgegeben werden.
AuSSi
g’schaut
Salzburger Gemeinde auf
den Pfaden der Nachhaltigkeit
„Außi g’schaut“ ist eine neue Rubrik in den UMWELTSIGNALEN. Sie
zielt darauf ab, besondere soziale und umweltrelevante Projekte sowie
Initiativen außerhalb des Bezirkes Landeck vorzustellen – um vielleicht
den einen oder anderen gewünschten Nachmach-Effekt zu generieren.
(mek) Die Salzburger Gemeinde Seeham ist seit vielen Jahren auf
dem Gebiet der Nachhaltigkeit unterwegs. Anfang November 2015
durften Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde im Seenland den
Österreichischen Klimaschutzpreis in Empfang nehmen. Die Kommune am
Obertrumer See setzte sich in der Kategorie „Gemeinden & Regionen“ mit
„Seeham auf dem Weg zum zertifizierten Biodorf“ durch.
Seeham im Salzburger Seenland hat sich
einer ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Mit einem 80%igen
Biobauernanteil, einem Bio-Hotel, zahlreichen „Urlaub am Bio-Bauernhof”-Anbietern, einer Bio-Getreidemühle, einem
Bio-Laden, einer Bio-Käserei und vielen
anderen Betrieben mit Bio-Bezügen ist die
Ausrichtung zu einem Biodorf gelungen.
Auch im Kindergarten und in der Volksschule
werden die Kinder zu 100 % mit biologischen
und regionalen Produkten verköstigt. Die
Nutzung regionaler erneuerbarer Energie
etwa durch ein Biomasseheizwerk oder die
Warmwassersolaranlage im Bad, tragen ebenso
zum Klimaschutz bei wie Schnuppertickets
für den öffentlichen Verkehr und die
gemeindeeigenen Elektrofahrräder. Die jährlichen Seehamer Biotage unter dem Motto
„Bewusst leben und genießen“ verbreiten auch
unter Gästen die Ideen von sanftem Tourismus,
Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und
Nutzung von Alternativenergien. Dieses
Engagement wurde Ende des Vorjahres mit
dem Österreichischen Klimaschutzpreis ge-
würdigt. Aus 172
eingereichten Projekten wählte eine
Fachjury 16 Projekte aus, die sich
der Publikumswertung stellten. Zu
Recht stolz auf
diese Auszeichnung
sind die Vertreterinnen und VerFoto: Franz Neumayr
treter der Gemeinde Seeham. Franz
Mangelberger, Projektleiter des Bienenerlebnisweges Biodorf Seeham sowie Grüner
Gemeinderat im dortigen Kommunalparlament fasst zusammen: „Die Honoration
bedeutet uns sehr viel, weil es einerseits das
bereits Bestehende würdigt und auszeichnet,
besonders die Menschen, die jahrelang in
diese verschiedenen Themen viel Energie und
Zeit hineingesteckt haben. Anderseits ist es
ein zusätzlicher Ansporn ein l(i)ebenswertes
Seeham zu gestalten – für uns und für unsere
Kinder und Kindeskinder.“
Foto: UBIT/Salzburg
Projektleiter Franz
Mangelberger
Willkommen im
Biodorf Seeham!
33
Weitere
Informationen
finden sich
online unter
www.air-abc.at.
Fragen oder
Unklarheiten zur
ordnungsgemäßen
Abfalltrennung?
Wenden Sie sich
bitte an die laufend
geschulten
Mitarbeiter der
Abfallwirtschaftszentren (Recyclinghöfe)!
wohin damit ?
Trotz großer Fortschritte: In mancher
Abfallfraktion trennt das Fehlerteufelchen mit.
Es kommt vor, dass sich manche Gegenstände in die falsche Abfallfraktion
verirren. Der Grund hierfür liegt nicht selten in einem gewissen
Informationsdefizit. UMWELTSIGNALE hat die derzeit gängigsten Fehlwürfe
recherchiert und liefert ein paar Tipps zur richtigen Trennung.
Kataloge (ohne Kunststoffhülle)
Nespressokapseln
Bitte diesen Gegenstand als
Altpapier entsorgen.
Bitte entsorgen Sie Ihre
Nespressokapseln im
Nespressosammelbehälter
im Recyclinghof (AWZ).
Rücknahmestellen
von leeren Kapseln finden
Sie auch unter www.nespresso.com.
Sollten keine Rücknahmestellen
in Ihrer Nähe sein, entsorgen Sie Ihre
leeren Nespressokapseln bitte im Restmüll.
Wein-/Sektglas
Bitte diesen Gegenstand
zum Flachglas geben.
Türstopper
Federbett
Dieser Gegenstand gehört
zum Haushaltsschrott.
Haushaltsschrott
ist im Recyclinghof
abzugeben.
Federbetten gehören richterweise
im Sperrmüll entsorgt.
Umwelttipp aus der Praxis
Energiesparen in der Küche
Öffnen Sie Ihren Kühlschrank nicht unnötig und
tauen Sie ihn und das Gefrierfach regelmäßig ab!
Denn eine Eisschicht im Kühlschrank erhöht den
Energiebedarf deutlich. Lassen Sie warme Speisen
erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Andernfalls wird unnötig Wärme ins Gerät gebracht und der Kühlschrank benötigt mehr Energie,
um die zugeführte Wärme wieder abzukühlen.
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Die anerkannten Reglen der Technik, die behördlichen Auflagen und gesetzlichen Bestimmungen sind einzuhalten! ACHTUNG: Kein Ausführungsplan!
Die baulichen und örtlichen Gegebenheiten und die Koordinationsverpflichtungen sind zu berücksichtigen. Koten und Maßangaben sind verantwortlich
zu prüfen, gegebenfalls ist Rücksprache zu halten, die Angaben sind Rohbaumaße. Das geistige Eigentum verbleibt beim Verfasser.
Bad
8.05 m²
Bad
8.05 m²
Zimmer
12.10 m²
Garage
20.00 m²
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12.18 m²
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6.76 m²
Zimmer
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Gardarobe
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10.11 m²
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Flur
7.66 m²
Flur
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mit zwei Kindern gestalten sich die modern ausgestatteten Einheiten in dieser Reihenhausanlage. Jede verfügt
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Eigenleistungen sind auf Wunsch möglich.
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Family-Haus errichtet in Strengen eine attraktive Reihenhausanlage im Doppelhaus-Charakter: Mit vier Einheiten
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Die baulichen und örtlichen Gegebenheiten und die Koordinationsverpflichtungen sind zu berücksichtigen. Koten und Maßangaben sind verantwortlich
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