Proseminar Linux - Institut für Verteilte Systeme

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Proseminar Linux - Institut für Verteilte Systeme
Proseminar Linux
Vortragstechnik und Einführung in LATEX
1. Organisatorisches
• Termin ?
– Montag 16.00 Uhr s.t.
– Ort: H21
– anschließend Besprechung mit Terminabsprache
2. Themenarbeit
2.1.
Erarbeiten des Themas
• Recherche: /usr/doc, /usr/share, /usr/src,. . .
• man/info-Pages
2. Themenarbeit
2.1.
Erarbeiten des Themas
• Recherche: /usr/doc, /usr/share, /usr/src,. . .
• man/info-Pages
• Kernel-Quellen im Home auspacken (kernel.org, URZ-Mirror)
2. Themenarbeit
2.1.
Erarbeiten des Themas
• Recherche: /usr/doc, /usr/share, /usr/src,. . .
• man/info-Pages
• Kernel-Quellen im Home auspacken (kernel.org, URZ-Mirror)
• http://www.google.de, http://www.citeseer.org
• http://www.acm.org, http://www.computer.org
2. Themenarbeit
2.1.
Erarbeiten des Themas
• Recherche: /usr/doc, /usr/share, /usr/src,. . .
• man/info-Pages
• Kernel-Quellen im Home auspacken (kernel.org, URZ-Mirror)
• http://www.google.de, http://www.citeseer.org
• http://www.acm.org, http://www.computer.org
• Stichworte sammeln und strukturieren
→ Priorisieren: was ist unwichtig und wird später bearbeitet. . .
• Sammlung schrittweise verfeinern
→ Folien destillieren → Textblöcke schreiben
2.2. Vorbereitung des Vortrags
• Vortrag vorher mit Zuhörern üben
–
–
–
–
–
Dauer: 30min.
höchstens geringe Abweichung (± 5min.) → wir brechen ab!
15-20 Folien je nach Vortragsstil und Komplexität
Live-Beispiele dauern ggf. zu lang und überfordern
Projektion via Beamer (PDF)
2.2. Vorbereitung des Vortrags
• Vortrag vorher mit Zuhörern üben
–
–
–
–
–
Dauer: 30min.
höchstens geringe Abweichung (± 5min.) → wir brechen ab!
15-20 Folien je nach Vortragsstil und Komplexität
Live-Beispiele dauern ggf. zu lang und überfordern
Projektion via Beamer (PDF)
• Zeitplanung (wo könnte es später länger dauern)
• Priorisieren: was kann man ggf. weglassen?
• Übergänge planen. . .
• unklare Zusammenhänge identifizieren
→ wie erkläre ich’s den anderen?“
”
2.3.
Ziele des Vortrags
• die zentralen Inhalte des Themas vermitteln
• Infos liefern/animieren zum eigenen Weiterspielen. . .
• keine Angst vor unnötigem Lampenfieber
→ das vergeht in den ersten 5 Minuten
→ es muss dem Vortragenden und dem Publikum Spaß machen
2.3.
Ziele des Vortrags
• die zentralen Inhalte des Themas vermitteln
• Infos liefern/animieren zum eigenen Weiterspielen. . .
• keine Angst vor unnötigem Lampenfieber
→ das vergeht in den ersten 5 Minuten
→ es muss dem Vortragenden und dem Publikum Spaß machen
• was für Folien benötigt man ?
→ Information, Verkauf“
”
→ wissenschaftlicher Inhalt
→ technischer Inhalt
→ Übersicht oder sehr detailliert
• auf den Folien darf Information gekürzt sein, wenn sie in der Ausarbeitung ausführlich genug enthalten ist
• nebensächliche Information nur verbal erwähnen
2.4.
Folienentwurf
• in LaTeX, PowerPoint, etc. → PDF destillieren
• Schrift größer als bei Drucken, > 20pt
• Querformat 4:3
• Hauptfolien nicht mehr als 2 Nummerierungsebenen
• für komplexe Sachverhalte Animation
und inkrementellen Seitenaufbau nutzen
2.4.
Folienentwurf
• in LaTeX, PowerPoint, etc. → PDF destillieren
• Schrift größer als bei Drucken, > 20pt
• Querformat 4:3
• Hauptfolien nicht mehr als 2 Nummerierungsebenen
• für komplexe Sachverhalte Animation
und inkrementellen Seitenaufbau nutzen
• keine Spielereien, klares Layout
1.
2.
3.
4.
5.
Fonts und Farbe bewusst und sparsam einsetzen — Less is More
Durchschuss so wählen, dass Bezug zwischen Untergliederungen sichtbar ist
je weniger Schnickschnack desto besser lesbar und integrierbar
kritische Farbkombinationen vermeiden (Farbenblinde)
Unterstreichung vermeiden (stört Bild der Unterlängen)
2.5.
Korrektes Zitieren
• korrektes Zitieren von Literaturstellen,
Manuals, Code-Quellen, Webpages (Gültigkeitsdatum angeben)
• ist letztendlich stil- und verlagsabhängig
2.5.
Korrektes Zitieren
• korrektes Zitieren von Literaturstellen,
Manuals, Code-Quellen, Webpages (Gültigkeitsdatum angeben)
• ist letztendlich stil- und verlagsabhängig
Buch W. Stallings. Network security essentials. 2. Aufl., Prentice Hall, 2003.
2.5.
Korrektes Zitieren
• korrektes Zitieren von Literaturstellen,
Manuals, Code-Quellen, Webpages (Gültigkeitsdatum angeben)
• ist letztendlich stil- und verlagsabhängig
Buch W. Stallings. Network security essentials. 2. Aufl., Prentice Hall, 2003.
Journal Paper M. van Steen, F. J. Hauck, G. Ballintijn, A. S. Tanenbaum: Algorithmic
design of the Globe wide-area location service. Computer Journal 41(5), 1998.
Konferenzband F. J. Hauck, U. Becker, M. Geier, E. Meier, U. Rastofer, M. Steckermeier: AspectIX: a quality-aware, object-based middleware architecture. Proc. of
the 3rd IFIP Int. Conf. on Distrib. Appl. and Interoperable Sys. — DAIS (Krakau,
Polen, Sep. 2001). Kluver, 2001.
TechReport E. Meier, F. J. Hauck: Policy-enabled applications. Tech. Report TR-I499-05, IMMD IV, Univ. Erlangen-Nürnberg, Juli 1999.
2.5.
Korrektes Zitieren
• korrektes Zitieren von Literaturstellen,
Manuals, Code-Quellen, Webpages (Gültigkeitsdatum angeben)
• ist letztendlich stil- und verlagsabhängig
Buch W. Stallings. Network security essentials. 2. Aufl., Prentice Hall, 2003.
Journal Paper M. van Steen, F. J. Hauck, G. Ballintijn, A. S. Tanenbaum: Algorithmic
design of the Globe wide-area location service. Computer Journal 41(5), 1998.
Konferenzband F. J. Hauck, U. Becker, M. Geier, E. Meier, U. Rastofer, M. Steckermeier: AspectIX: a quality-aware, object-based middleware architecture. Proc. of
the 3rd IFIP Int. Conf. on Distrib. Appl. and Interoperable Sys. — DAIS (Krakau,
Polen, Sep. 2001). Kluver, 2001.
TechReport E. Meier, F. J. Hauck: Policy-enabled applications. Tech. Report TR-I499-05, IMMD IV, Univ. Erlangen-Nürnberg, Juli 1999.
Web Sicherheit in Verteilten Systemen. Webseite zum Seminar im SS 2003, Universität
Ulm. <http://www-vs.informatik.uni-ulm.de/Lehre/SS03/SVS>
Web F. Mattern. Seminarvortrag, Hinweise zur Präsentation. Vortrag an der ETH
Zürich, März 2003. <http://www.inf.ethz.ch/vs/publ/slides/vortragshinweise.pdf>
2.6.
Probleme während eines Vortrags
• Man muß mit Störungen rechnen
→ Ausnahme bei uns: durchgehender Vortrag, Fragen am Ende
• störende oder zu lange Zwischendiskussionen ans Ende verbannen
→ . . . sollten das besser später ausführlich diskutieren. . .“
”
→ . . . ich komme gleich darauf zurück. . .“
”
→ . . . wird sich gleich klären. . .“
”
2.6.
Probleme während eines Vortrags
• Man muß mit Störungen rechnen
→ Ausnahme bei uns: durchgehender Vortrag, Fragen am Ende
• störende oder zu lange Zwischendiskussionen ans Ende verbannen
→ . . . sollten das besser später ausführlich diskutieren. . .“
”
→ . . . ich komme gleich darauf zurück. . .“
”
→ . . . wird sich gleich klären. . .“
”
• Faden verloren – es ist keine Schande neu anzusetzen
• Wissenslücken lieber zugeben als mit Falschem zu verschleiern
• trockener Mund, Halsschmerzen,. . .
→ Glas Wasser ohne Kohlensäure
2.7.
Ablauf des Vortrags
• bewusste Bewegungen — kein Rumzappeln
→ Reden mit Händen und Füßen“
”
• klares Deuten auf die Projektion, nicht auf den Notebook
• Augenkontakt mit Publikum, direktes Ansprechen
2.7.
Ablauf des Vortrags
• bewusste Bewegungen — kein Rumzappeln
→ Reden mit Händen und Füßen“
”
• klares Deuten auf die Projektion, nicht auf den Notebook
• Augenkontakt mit Publikum, direktes Ansprechen
• Lautstärke anpassen, Betonungen setzen
→ variieren, damit das Publikum nicht wegpennt
• Dialekt, Ähs/Füllworte vermeiden bzw. da, wo angebracht
• viele Ausländer im Publikum — Sprache anpassen ?
2.7.
Ablauf des Vortrags
• bewusste Bewegungen — kein Rumzappeln
→ Reden mit Händen und Füßen“
”
• klares Deuten auf die Projektion, nicht auf den Notebook
• Augenkontakt mit Publikum, direktes Ansprechen
• Lautstärke anpassen, Betonungen setzen
→ variieren, damit das Publikum nicht wegpennt
• Dialekt, Ähs/Füllworte vermeiden bzw. da, wo angebracht
• viele Ausländer im Publikum — Sprache anpassen ?
• Theorie mit Beispielen erläutern
→ Grafiken stückweise aufbauen, vollständig beschriften
• Fragepausen abschnittsweise oder nach komplexen Folien
→ wie fragt man, um eine Antwort zu bekommen ?
2.8.
Diskussion
• Diskussion des Themas
→ Verständnissfragen, Wünsche, Ergänzung
→ Grenzen, Möglichkeiten, Fehler
• Diskussion über den Vortrag selbst
→ Vortragsstil, Didaktik, Reaktion auf Fragen/Probleme
→ Folien, Ausarbeitung
• das ist ein Proseminar. . .
→ Fehler sollen nicht, dürfen aber gemacht werden
→ um daraus zu lernen
→ konstruktive Kritik
2.9.
Ausarbeitung
• in LATEX, als Document Class wird article verwendet
• 1-spaltig DIN-A4
• \usepackage{a4wide}
• LATEX-Einstieg im Anschluss
• LATEX-Tutorial auf der Proseminar-Webpage
• Gliederung:
1. kurze Einführung (abstract)
2. Hauptteil
3. Zusammenfassung/Kritik im Schlussteil
⇒ beliebige Papers aus dem Internet fischen und lernen. . .
3. LATEX-Einführung
• im folgenden werden nur die notwendigsten Informationen gegeben
• für Details siehe Tutorial auf der Proseminar-Webpage
• bei unlösbaren Problemen stehen wir gerne zur Verfügung
3.1.
Was ist LATEX?
• TEX ist eine Software zum Satz von Text und v.a. mathematischen
Formeln von Donald E. Knuth
• LATEX ist eine Makrosammlung um TEX, begonnen von Leslie Lamport
3.1.
Was ist LATEX?
• TEX ist eine Software zum Satz von Text und v.a. mathematischen
Formeln von Donald E. Knuth
• LATEX ist eine Makrosammlung um TEX, begonnen von Leslie Lamport
• kein WYSIWYG (außer mit Zusatzsoftware, z.B. Lyx)
• das Dokument wird als Text-Datei geschrieben und mit Kommandos durchsetzt
3.1.
Was ist LATEX?
• TEX ist eine Software zum Satz von Text und v.a. mathematischen
Formeln von Donald E. Knuth
• LATEX ist eine Makrosammlung um TEX, begonnen von Leslie Lamport
• kein WYSIWYG (außer mit Zusatzsoftware, z.B. Lyx)
• das Dokument wird als Text-Datei geschrieben und mit Kommandos durchsetzt
• LATEX nutzt vordefinierte Stilbeschreibungen, um ein Druckbild zu
erzeugen
• LATEX kümmert sich um eine Reihe typographischer Parameter, wie
Textfluss und -trennung, Ligaturen, korrekte Abstände, Nummerierung, TOC/LOFs
3.2.
Ein kleines Beispiel
\documentclass[a4paper,11pt]{article}
\author{Andreas˜I.˜Schmied}
\title{Ein kleines Beispiel}
\begin{document}
\maketitle
\tableofcontents
\section{Erstes Kapitel}
Dies ist der Text des ersten Absatzes \\
mit einem harten Zeilenumbruch
\subsection{Aufgesang}
Ein Absatz.
Noch ein Absatz.
\end{document}
3.3.
Erzeugen von Dokumenten
Konzept:
logische Auszeichnung der Dokumentenbestandteile anstatt manu”
elles Layouten“ (siehe \maketitle,\tableofcontents)
3.3.
Erzeugen von Dokumenten
Konzept:
logische Auszeichnung der Dokumentenbestandteile anstatt manu”
elles Layouten“ (siehe \maketitle,\tableofcontents)
• mehrschrittige Erzeugung inkl. Hilfsdateien
TEX-Datei → DVI-Datei → PS/PDF/. . . -Datei
• Übersetzer: latex file.tex
• Renderer: dvips -Pcmz file.dvi oder dvipdf file.dvi
3.3.
Erzeugen von Dokumenten
Konzept:
logische Auszeichnung der Dokumentenbestandteile anstatt manu”
elles Layouten“ (siehe \maketitle,\tableofcontents)
• mehrschrittige Erzeugung inkl. Hilfsdateien
TEX-Datei → DVI-Datei → PS/PDF/. . . -Datei
• Übersetzer: latex file.tex
• Renderer: dvips -Pcmz file.dvi oder dvipdf file.dvi
• Übersetzer inkl. PDF-Renderer: pdflatex file.tex
→ wird von manchen Packages zwingend benötigt!
• für lesbare PDF-Schriften: \usepackage{times,latexsym}
• für TOC/. . . muss das Dokument ggf. mehrmals erzeugt werden
3.4.
Dateiaufbau
1. Präambel beginnend mit \documentclass[PARAMS]{STYLE}
2. Features werden mit \usepackage{XZY}eingebunden
3. darauf folgt der Dokumenttext in einer document-Umgebung“
”
• eine XYZ-Umgebung wird mit
\begin{XYZ}. . . \end{XYZ} markiert
3.4.
Dateiaufbau
1. Präambel beginnend mit \documentclass[PARAMS]{STYLE}
2. Features werden mit \usepackage{XZY}eingebunden
3. darauf folgt der Dokumenttext in einer document-Umgebung“
”
• eine XYZ-Umgebung wird mit
\begin{XYZ}. . . \end{XYZ} markiert
• mehrere Spaces und Zeilenumbrüche werden zu einem Space
• Leerzeilen trennen Absätze
• geschützte Leerzeichen erhält man mit ∼
• einen harten Zeilenumbruch erhält man mittels \\
• Kommentare beginnen mit % bzw. sind in einer commentUmgebung“
”
3.5.
Kommandos
• bestehen aus einem Backslash ”\”
• und einem Kommandonamen oder einem Symbolzeichen
• werden durch Space, eine Nummer oder ein Symbolzeichen beendet
3.5.
Kommandos
• bestehen aus einem Backslash ”\”
• und einem Kommandonamen oder einem Symbolzeichen
• werden durch Space, eine Nummer oder ein Symbolzeichen beendet
→ deshalb beendet man parameterlose Kommandos oft mit {}, damit das Space zum darauffolgenden Text nicht verschluckt wird
3.5.
Kommandos
• bestehen aus einem Backslash ”\”
• und einem Kommandonamen oder einem Symbolzeichen
• werden durch Space, eine Nummer oder ein Symbolzeichen beendet
→ deshalb beendet man parameterlose Kommandos oft mit {}, damit das Space zum darauffolgenden Text nicht verschluckt wird
• Parameter werden danach in geschweiften Klammern {. . . } angegeben
• optionale Parameter werden zwischen Name und { in eckigen
Klammern [. . . ] angegeben
3.5.
Kommandos
• bestehen aus einem Backslash ”\”
• und einem Kommandonamen oder einem Symbolzeichen
• werden durch Space, eine Nummer oder ein Symbolzeichen beendet
→ deshalb beendet man parameterlose Kommandos oft mit {}, damit das Space zum darauffolgenden Text nicht verschluckt wird
• Parameter werden danach in geschweiften Klammern {. . . } angegeben
• optionale Parameter werden zwischen Name und { in eckigen
Klammern [. . . ] angegeben
• manche Kommandos wirken ab sofort bis zur Aufhebung“, z.B.
”
\small für kleinen Text → gruppierbar mit {. . . }, z.B.:
normal{\small klein} normal
3.6.
Umlaute und Sonderzeichen
• Umlaute bekommt man durch \usepackage{german}
→ "a wird ä, "A wird Ä, "s wird ß
→ einfacher als Standard-Präfixe, z.B. \"A, . . .
• mit \usepackage[latin1]{inputenc} kann man auch
Umlaute direkt nutzen, unter Verlust der Plattformunabhängigkeit
3.6.
Umlaute und Sonderzeichen
• Umlaute bekommt man durch \usepackage{german}
→ "a wird ä, "A wird Ä, "s wird ß
→ einfacher als Standard-Präfixe, z.B. \"A, . . .
• mit \usepackage[latin1]{inputenc} kann man auch
Umlaute direkt nutzen, unter Verlust der Plattformunabhängigkeit
• typographisch richtige deutsche
"‘. . . "’
Quotes“ bekommt man mit
”
• einige Sonderzeichen kann man innerhalb einer math-Umgebung“
”
nutzen
→ der hier genutzte Rechtspfeil wird mit $\to$ notiert
→ die Tilde ∼“ für URLs erhält man mit $\sim$
”
→ den Backslash \“ erhält man mit $\backslash$
”
→ $. . . $ ist eine Abkürzung für \begin{math}. . . \end{math}
3.7.
Strukturierung von Dokumenten
• spezielle Kommandos zum Grobstrukturieren
(Wechsel der Nummerierung)
–
–
–
–
\frontmatter vor die ersten Seiten (römisch)
\mainmatter vor den Hauptteil (arabisch)
\appendix vor den Anhang (alphabetisch)
\backmatter vor den Schlussteil: Bibliographie, Index
• \section{TITEL}, \subsection{TITEL}
zur Trennung der Abschnitte, direkt davor
3.7.
Strukturierung von Dokumenten
• spezielle Kommandos zum Grobstrukturieren
(Wechsel der Nummerierung)
–
–
–
–
\frontmatter vor die ersten Seiten (römisch)
\mainmatter vor den Hauptteil (arabisch)
\appendix vor den Anhang (alphabetisch)
\backmatter vor den Schlussteil: Bibliographie, Index
• \section{TITEL}, \subsection{TITEL}
zur Trennung der Abschnitte, direkt davor
• Hervorhebungen werden mit \emph{...} gesetzt
→ nicht manuell gestalten!
• Zitatblöcke werden mit \begin{quote}. . . \end{quote}
geklammert
3.8.
Manuelle Formatierung
• Ausrichtung links, rechts, zentriert mit den Umgebungen
flushleft, flushright, center
• neue Seite mit \clearpage
• \hspace{...} und \vspace{...} erzeugen Abstände
• Parameter ist die Abstandsgröße, z.B. 1cm, 0.5pt, 1em, 4ex
3.9.
Referenzen im Text (Crossreferences)
• \label{XYZ} setzt eine Marke für die aktuelle Abschnittsnummer
• \ref{XYZ} fügt diese gespeicherte Nummer andernorts ein
• \pageref{XYZ} fügt die Seitennummer ein
3.9.
Referenzen im Text (Crossreferences)
• \label{XYZ} setzt eine Marke für die aktuelle Abschnittsnummer
• \ref{XYZ} fügt diese gespeicherte Nummer andernorts ein
• \pageref{XYZ} fügt die Seitennummer ein
3.10.
Fußnoten
• werden an der Stelle, wo die Fußnote im Text erscheinen soll
• mit \footnote{TEXT} direkt a in den Textfluss eingefügt
• die Nummerierung übernimmt LATEX
a
die Nummerierung übernimmt wirklich LATEX ;-)
3.11.
Einfügen von Code-Beispielen
• im Textfluß mit \verbTOK...TOK,
wobei TOK ein Stopsymbol ist, z.B. + oder |
→ um das obige anzuzeigen: \verb+\verbTOK...TOK+
• in einer verbatim- oder verbatimtab-Umgebung
→ letztere wird mit \usepackage{moreverb} aktiviert
• mit \texttt{...} kann man auf eine Fixed-Schrift umschalten
3.11.
Einfügen von Code-Beispielen
• im Textfluß mit \verbTOK...TOK,
wobei TOK ein Stopsymbol ist, z.B. + oder |
→ um das obige anzuzeigen: \verb+\verbTOK...TOK+
• in einer verbatim- oder verbatimtab-Umgebung
→ letztere wird mit \usepackage{moreverb} aktiviert
• mit \texttt{...} kann man auf eine Fixed-Schrift umschalten
3.12.
Listen, Aufzählungen
• Umgebungen: enumerate, itemize, description
• die einzelnen Positionen werden mit \item begonnen
• alle Varianten sind untereinander schachtelbar
3.12.1.
Beispielcode
\begin{enumerate}
\item jetzt kommt eine Liste
\begin{itemize}
\item mit Default-Bullet
\item[$\to$] mit Pfeil
\end{itemize}
3.12.1.
Beispielcode
\begin{enumerate}
\item jetzt kommt eine Liste
\begin{itemize}
\item mit Default-Bullet
\item[$\to$] mit Pfeil
\end{itemize}
\item jetzt kommen Definitionen
\begin{description}
\item[\TeX] das Basissystem
\item[\LaTeX] die notwendige Erweiterung\\
Definitionslisten k"onnen auch mit mehreren la
die Verbatimtab-Umgebung nicht unbedingt...
\end{description}
\end{enumerate}
3.12.2.
Ergebnis
1. jetzt kommt eine Liste
• mit Default-Bullet
→ mit Pfeil
2. jetzt kommen Definitionen
TEX das Basissystem
LATEX die notwendige Erweiterung
Definitionslisten können auch mit mehreren langen Zeilen umgehen, die Verbatimtab-Umgebung nicht unbedingt...
3.13.
Tabellen
• werden in der tabular-Umgebung“ mit Formatspezifikation gestal”
tet: \begin{tabular}{SPEC}
• können sich nicht über mehrere Seiten erstrecken
• mehrseitige Tabellen: supertabular“, longtabular“
”
”
3.13.
Tabellen
• werden in der tabular-Umgebung“ mit Formatspezifikation gestal”
tet: \begin{tabular}{SPEC}
• können sich nicht über mehrere Seiten erstrecken
• mehrseitige Tabellen: supertabular“, longtabular“
”
”
• SPEC enthält Ausrichtungsmarken (l,r,c,p{width}) pro Spalte
• ausser bei p{width} wird der Text nicht umgebrochen
• |, SPACE, usw. fügt vertikale Trenner in die SPEC ein
3.13.
Tabellen
• werden in der tabular-Umgebung“ mit Formatspezifikation gestal”
tet: \begin{tabular}{SPEC}
• können sich nicht über mehrere Seiten erstrecken
• mehrseitige Tabellen: supertabular“, longtabular“
”
”
• SPEC enthält Ausrichtungsmarken (l,r,c,p{width}) pro Spalte
• ausser bei p{width} wird der Text nicht umgebrochen
• |, SPACE, usw. fügt vertikale Trenner in die SPEC ein
• in der Umgebung trennt & die einzelnen Zellen
• \\ erzeugt eine neue Zellenzeile
• \hline zieht eine horizontale Linie ein
3.13.
Tabellen
• werden in der tabular-Umgebung“ mit Formatspezifikation gestal”
tet: \begin{tabular}{SPEC}
• können sich nicht über mehrere Seiten erstrecken
• mehrseitige Tabellen: supertabular“, longtabular“
”
”
• SPEC enthält Ausrichtungsmarken (l,r,c,p{width}) pro Spalte
• ausser bei p{width} wird der Text nicht umgebrochen
• |, SPACE, usw. fügt vertikale Trenner in die SPEC ein
• in der Umgebung trennt & die einzelnen Zellen
• \\ erzeugt eine neue Zellenzeile
• \hline zieht eine horizontale Linie ein
• \cline{FROM-TO} zeichnet eine partielle Horizontale
• \multicolumn{COUNT}{SPEC}{...} verschmilzt Zellen
3.13.1.
Beispielcode
\begin{tabular}{|r c l|p{4cm}}
rechts & zentriert & links & und
ausgerichtet auf ganze 4cm\\
\cline{2-3} \\
\cline{1-2}
re & ze & li & bla \\
\hline
\multicolumn{2}{c}{linker Teil} & foo & bar\\
\hline\hline
\end{tabular}
3.13.2.
Ergebnis
rechts zentriert links und ausgerichtet
auf ganze 4cm
re
ze
linker Teil
li
foo
bla
bar
3.14.
Floating Bodies
• große Objekte wie Tabellen und Bilder werden nicht exakt an der
vorgesehenen Stelle erzeugt, sondern ggf. verschoben, falls ansonsten ein unschöner Seitenumbruch erforderlich wäre
• \begin{table|figure}[PLACEMENT_SPEC]. . .
3.14.
Floating Bodies
• große Objekte wie Tabellen und Bilder werden nicht exakt an der
vorgesehenen Stelle erzeugt, sondern ggf. verschoben, falls ansonsten ein unschöner Seitenumbruch erforderlich wäre
• \begin{table|figure}[PLACEMENT_SPEC]. . .
• PLACEMENT SPEC ist z.B. [!htp], also here“, top“, extra pa”
”
”
ge“, auch wenn es nicht gerade sehr elegant aussieht !“
”
3.14.
Floating Bodies
• große Objekte wie Tabellen und Bilder werden nicht exakt an der
vorgesehenen Stelle erzeugt, sondern ggf. verschoben, falls ansonsten ein unschöner Seitenumbruch erforderlich wäre
• \begin{table|figure}[PLACEMENT_SPEC]. . .
• PLACEMENT SPEC ist z.B. [!htp], also here“, top“, extra pa-
”
”
”
ge“, auch wenn es nicht gerade sehr elegant aussieht !“
”
• \caption{TEXT} innerhalb der Umgebung erzeugt einen automatisch nummerierten Titel auf den man sich z.B. mit \ref beziehen kann
3.15.
Grafiken
• mit Kommandos der picture-Umgebung“ malen. . .
”
3.15.
Grafiken
• mit Kommandos der picture-Umgebung“ malen. . .
”
• oder in einem Grafikprogramm erstellen und importieren
1. \usepackage{graphicx}
2. \includegraphics[PARAM]{PATH}
3. Parameter: angle, scale, width, height
falls einer der letzten beiden fehlt, wird proportional skaliert
→ im Problemfall das Bild ins Dokumentverzeichnis legen
3.15.
Grafiken
• mit Kommandos der picture-Umgebung“ malen. . .
”
• oder in einem Grafikprogramm erstellen und importieren
1. \usepackage{graphicx}
2. \includegraphics[PARAM]{PATH}
3. Parameter: angle, scale, width, height
falls einer der letzten beiden fehlt, wird proportional skaliert
→ im Problemfall das Bild ins Dokumentverzeichnis legen
• Vektorgrafiken sind vorzuziehen (EPS, PDF, . . . )
• Achtung: pdflatex kann keine EPS-Grafiken importieren
→ eps2pdf/epstopdf erzeugt bei Bedarf aus EPS eine PDF-Datei
3.16. Inhaltslisten, Bibliographie
• Inhaltsverzeichnisse
– \tableofcontents
– \listoffigures
– \listoftables
3.16. Inhaltslisten, Bibliographie
• Inhaltsverzeichnisse
– \tableofcontents
– \listoffigures
– \listoftables
• die thebibliography“-Umgebung erzeugt eine Literaturliste
”
• darin stehen \bibitem{LABEL}-Einträge analog \item
mit nachfolgender Beschreibung der Literaturstelle
• im Text werden diese Stellen mit \cite{LABEL} zitiert
4. Folien mit PDFLATEX+pdfscreen
• Package und Seitenbeschreibung
1.
2.
3.
4.
\usepackage[screen,nopanel,...]{pdfscreen}
\screensize{135mm}{180mm}
\marginsize{12mm}{8mm}{10mm}{10mm}
\overlay{background.pdf}
4. Folien mit PDFLATEX+pdfscreen
• Package und Seitenbeschreibung
1.
2.
3.
4.
\usepackage[screen,nopanel,...]{pdfscreen}
\screensize{135mm}{180mm}
\marginsize{12mm}{8mm}{10mm}{10mm}
\overlay{background.pdf}
• Document Class bleibt article
• \section-Kommandos können wie gehabt verwendet werden
4.1.
Einzelfolien
• Folienabgrenzung mit slide-Umgebung“
”
• tslide-Umgebung“ siehe Quellen dieses Dokuments!
”
4.2.
Inkrementelle Anzeige
• \usepackage{pause}
• \pause-Kommandos einfügen
• generiertes PDF mit pp4p nachbearbeiten
5. Installation zusätzlicher LATEX-Pakete
• teTEX-Distribution ist im Pool installiert
1. Download des Zusatzarchivs von der Proseminar-Webpage
2. Auspacken in einem Home-Unterverzeichnis
5. Installation zusätzlicher LATEX-Pakete
• teTEX-Distribution ist im Pool installiert
1. Download des Zusatzarchivs von der Proseminar-Webpage
2. Auspacken in einem Home-Unterverzeichnis
3. vor dem TEXen wird die Umgebungsvariable TEXINPUTS für benutzerabhängige Suchpfade gesetzt
4. am Ende der Variable muss ein Dir-Separator ”:” stehen, damit LATEX seine
Default-Suchpfade anhängen kann
5. ansonsten werden nur die Zusatzpfade gesetzt, aber die Systempfade ignoriert!
5. Installation zusätzlicher LATEX-Pakete
• teTEX-Distribution ist im Pool installiert
1. Download des Zusatzarchivs von der Proseminar-Webpage
2. Auspacken in einem Home-Unterverzeichnis
3. vor dem TEXen wird die Umgebungsvariable TEXINPUTS für benutzerabhängige Suchpfade gesetzt
4. am Ende der Variable muss ein Dir-Separator ”:” stehen, damit LATEX seine
Default-Suchpfade anhängen kann
5. ansonsten werden nur die Zusatzpfade gesetzt, aber die Systempfade ignoriert!
• Dokumente werden mit pdflatex übersetzt
• ein Makefile steht auf der Proseminar-Webpage bereit
5.1.
weitere Information zu LATEX
. . . die üblichen Verdächtigen befragen. . .
• http://www.ctan.org, http://www.google.de
• file:/usr/share/texmf/doc/. . .
• Quellcodes lesen, z.B. dieses Dokuments oder des Tutorials
• Kollegen und Betreuer konsultieren. . .