- Heftarchiv - Internet World Business

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€ 4,50 I FR. 9,00
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 7/14 31. MÄRZ 2014
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Anzeige
Shopping Clubs
Online-Vermarkter
Wie Publisher den
richtigen Partner finden S. 20
Foto: iStock / Samarskaya
Zutritt nur für
Mitglieder
Shopping Clubs und Online-Outlets
müssen heute mehr für Marken
tun, um an attraktive Ware zu kommen. Sie setzen auf Konzentration
und gute Kundenbeziehungen
S. 14
Shop Hosting
Sicheres Fundament
für Webshops
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 28
S. 39
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Mehrwert? Fehlanzeige!
Amazon
Streik liegt in der Luft
Top 10 Websites
Umsatz der zehn größten Websites
in Deutschland 2013 in Mio. Euro
Bei Click & Collect-Services liegt noch jede Menge Potenzial brach
lick & Collect, also die Abholung
online bestellter Artikel in einer stationären Filiale, soll die Bequemlichkeit des
Online-Einkaufs mit der Beratung und
dem Einkaufserlebnis vor Ort verknüpfen. Doch ein Test der Redaktion zeigt:
Statt dem Kunden Mehrwert zu bieten,
ist Click & Collect bei vielen getesteten
Handelsketten oft nur eine Verknüpfung
völlig absurder Prozesse.
Das fängt schon bei der Online-Recherche an: Zwar konnten im Test acht der
zwölf Handelsketten ihren Kunden im
Web Bestände des gewünschten Produkts
in der Filiale anzeigen, doch nur drei
Anbieter waren dann auch in der Lage,
dem Kunden vor Ort vorhandene Ware
innerhalb von zwei Stunden zur Abholung
zur Verfügung zu stellen. Bei den restlichen Anbietern dauerte es zwei Tage und
mehr, bis per E-Mail die Nachricht kam:
„Ihr Paket ist jetzt abholbereit“.
Darüber hinaus ist Click & Collect auch
nicht für Spontankäufer ausgelegt, die
Foto: iStockphoto / tanebeau
C
Foto: Verdi / C. Jungeblodt
Der Online-Händler Amazon lehnt
weiterhin Tarifgespräche mit der
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ab.
Verdi fordert, Arbeitskräfte in den
Amazon-Verteilzentralen nach Einzelhandelstarif zu bezahlen. Amazon
selbst
llb sie
ie diese als Logistiksieht
m
mitarbeiter – für die
niedrigere Tarife geltten. Die Gewerkschaft
d
droht jetzt mit Streiks –
dii Amazon allerdings
die
au
u im Jahr 2013 nicht
auch
w
wirklich schaden
konnten. Experten
vermuten, dass
Amazo
o den Aufbau von
Amazon
autom
m
automatisierten
Lagern forn wird. (fk)
cieren
Wer Ware online bestellt und stationär abholt, erlebt unglaubliche Absurditäten
schnell in den Besitz von Waren gelangen
wollen. Während Webshopper es gewohnt
sind, ihre Bestellungen nach 24, spätestens
aber 48 Stunden geliefert zu bekommen,
dauerte es bei unserem Test im Schnitt 3,5
Tage, bis die Ware in der Filiale ankam.
Frappierend allerdings war die Erfahrung,
dass die Abholung der Bestellung in der
Filiale dem Abholen eines Pakets am Postschalter gleichkam. Beratung und Erlebnis? Fehlanzeige! Mehr zu unserem Test
◼
lesen Sie ab Seite 8.
Online-Marketing
Technik
Google.de
1.913,85
Itunes.apple.com/de
368,77
E-Commerce
Expedia.de
235,35
De-de.facebook.com
228,03
Booking.com
189,06
Bwin.com/de
169,12
Bewegung in den Shop
Messlatte für Webradio
Die beste Variante finden
Videos müssen sein im E-Commerce.
Gute Clips erreichen Zehntausende
Empfänger. Die Frage ist: Selbst machen,
machen lassen oder fertiges Material
S. 16
vom Hersteller nehmen?
Advertiser verlangen nach einer einheitlichen Werbewährung für Radioformate
im Netz und im Äther. Mit der MediaAnalyse IP Audio geht die Agma einen
S. 22
großen Schritt in diese Richtung.
Wenn Kunden auf der Landing Page
abspringen oder den Warenkorb stehen
lassen, kann Testing helfen, die Conversion zu verbessern. Doch zunächst
bedarf es konzeptioneller Vorarbeit. S. 30
Check24.de
156,98
Play.google.com
Social Networks: Aktive Nutzung in Deutschland
47 Prozent aller Social-Media-Nutzer erstellen Inhalte auf Facebook
155,57
Immobilienscout24.de
155,00
Youtube.com
147,00
Fast zwei Milliarden Euro setzte
Google 2013 mit Google.de um
47 %
17 % 10 %
INTERNET WORLD Business 7/14; Quelle: Faktenkontor
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: Statista
EUROPAS ERSTER
MAGENTO HOSTING PARTNER
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Verwendete Technologien:
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Persönlicher Ansprechpartner
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Beratung unter +49 (0)5251 5088790
INHALT
31. März 2014
7/14
INTERNET WORLD Business
Inhalt
3
In eigener Sache
SCHWERPUNKT
Die ecommerce conference tourt im Mai wieder durch
Deutschland. Das Themenspektrum deckt sämtliche
Wertschöpfungsstufen des Online-Handels ab – von
Kundenakquise bis Recht. In dem eintägigen Seminar
erhalten Webhändler unter anderem Einblick in die
aktuellsten Trends im Suchmaschinen- und Produktdatenmarketing und können so ihre Kundenakquise
optimieren. Auch Dauerbrenner wie die Verknüpfung
der Kanäle Online, Mobile und Stationär oder die richtige Nutzung von Big Data für mehr Erfolg im OnlineHandel stehen auf dem Programm.
KNOW-HOW
Auf der Suche nach dem Service
Click & Collect im Praxistest
8
E-COMMERCE
Serie: Google-Shopping-Kampagnen
Verkaufen mit Google, Teil 2
26
TECHNIK
Members only
Shopping Clubs umschmeicheln Kunden
14
Fundament für Shops
Hoster investieren in Infrastruktur
28
Bewegung im Shop
Video-Einsatz im E-Commerce
16
Die beste Variante finden
Testing hilft, Conversions zu verbessern
30
Reno macht Mobile
Der Schuhhändler startet eine Preis-App
17
Flegeljahre überwunden
App-Agenturen werden erwachsen
31
Leichter kündigen
Kündigen im Web geht auch per Mail
18
Neue Aufsicht fürs Web
ICANN arbeitet an einer neuen Struktur
32
Marcus Diekmann, Gründer der E-Commerce-Beratung Shopmacher, wird Händlern im Detail erläutern,
wie unter dem Strich mehr Profit im Online-Shop
übrig bleibt. Thorben Fasching vom BVDW will erklären, wie Händler Kunden gezielt über alle relevanten
Touchpoints auf ihrem Kaufprozess begleiten. Und
Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer gibt vor der
nahenden Einführung der neuen Verbraucherrichtlinie
im Fernabsatz ein letztes Update, was Händler darüber wissen sollten.
RUBRIKEN
ONLINE-MARKETING
Update
Schwierige Partnerwahl
Was bei der Wahl des Vermarkters zählt
20
Messlatte für Webradio
Die Konvergenzwährung der Agma
22
Erfolgszahlen für Native Ads
Adserver machen Advertorials messbar
23
Küss mich, Fremder
Modemarke Wren setzt auf Emotionen
24
4
Pro & Contra: Content Marketing
12
Dienstleisterverzeichnis
34
Personalien
38
Termine
38
Stellenmarkt
39
Szene: Hy Summit, K5 Cruise
41
Impressum
41
Meinung: Verschieben Sie Big Data!
42
Termine: 13. Mai (Hamburg), 20. Mai (Frankfurt),
22. Mai (München)
Leser der INTERNET WORLD Business erhalten mit
dem Code ecom14iwb vergünstigte Tickets zum Preis
von 189 statt 249 Euro (zzgl. MwSt.).
14
Foto: Fotolia / Scanrail
Foto: iStockphoto / Yuri
16
Mehr Informationen gibt es online unter:
www.ecommerce-conference.de
Social Media
Foto: Fotolia / Checker
30
Facebook:
facebook.com/internetworld.de
Google+:
internetworld.de
Twitter:
@internet_world
Newsletter:
www.internetworld.de/newsletter
Menschen in diesem Heft
Dominik Haupt
ist Gründer und Geschäftsführer der
Münchner E-Commerce-Agentur
Norisk. Er bewertet deutsche Multichannel-Anbieter mit der Schulnote
5 und rät Händlern, stärker mit der
11
Brille des Kunden zu blicken.
Alain Moreaux
verantwortet das NordeuropaGeschäft von Venteprivée. Den Erfolg
des Unternehmens führt er unter
anderem auf die Vielfalt der Absatzkanäle zurück – Venteprivée verkauft
via Website, Tablets und Mobile. 14
Michael Schanz
ist Geschäftsführer der TV Info
Internet GmbH, eines Anbieters von
Online-Informationen zum TVProgramm. Er verrät, welche Kriterien für ihn bei der Auswahl eines Online-Vermarkters wichtig sind.
21
Hauke Schulte-Güstenberg
Geschäftsführer des Video-Technologie-Anbieters Sovido, warnt Shops
vor Youtube als Multiplikator. Für ihn
sind die Youtube-Suchergebnisse
primär auf die eigene Kundengewin16
nung ausgerichtet.
Lennard Stoever
ist Mitgründer und CEO des Business-Intelligence-Dienstleisters
Minubo. Seiner Meinung nach hat Big
Data, eines der Buzzwörter des Jahres, für die meisten Online-Händler
überhaupt keine direkte Relevanz. 42
Anika Wilczek
Geschäftsführerin der Weitcklick
GmbH in Berlin, ist von „First Kiss“,
dem aktuellen Werbeclip der Modemarke Wren, beeindruckt. Das Unternehmen konnte damit einen ech24
ten viralen Hit im Netz landen.
UPDATE
4
INTERNET WORLD Business
Punkte mit der Guess List: Die
milliardenschwere Modemarke
Guess kommt mit einer interaktiven App. Sie erlaubt Mitgliedern
des Loyality-Programms auf ihrer
Guess List Punkte zu sammeln,
die sie als Gutschrift vor Ort einlösen können. Die Shops wiederum
können über die App ihre Kunden
mit lokalen Angeboten locken.
Digital-Support im
Berliner Nike Store
Jens Nagel-Palomino,
CEO der VivakiAgentur Newcast
Ist das für Werbungtreibende
interessant?
Sehr interessant, da die
Nutzer vollkommen freiwillig
höchst individuelle Daten
preisgeben. Welcher Sportartikelhersteller möchte nicht
mit auf Laufstil und Fitnessgewohnheiten seiner Kunden angepassten Daten aufwarten?
Kunden, die den Berliner Flagshipstore von Nike besuchen,
erhalten dort seit Februar auch
digitale Beratung. Die Agentur
Demodern entwickelte für den
Sportartikler einen 75-ZollTouchscreen, der im Laufsportbereich des Ladens angebracht
Mit der Touchscreen-Applikation
will Nike die Kommunikation
mit dem Kunden über den Kauf
hinaus verlängern. Die Einbindung von Social Content am
Point of Sale (PoS) soll die Nutzer
außerdem motivieren, Mitglied
der Online-Communitys des
Unternehmens zu werden.
Um messen zu können, wie gut
die Kunden mit der Wall interagieren und welche Anwendungen darauf am populärsten sind,
ist Google Analytics integriert.
Laut Demodern wird der Screen
regelmäßig genutzt, konkrete
Erfolgszahlen dazu gibt es aber
(sg)
noch nicht.
Auftraggeber: Holzrausch GmbH, München
Dienstleister: Valtech GmbH, Düsseldorf
Registrierung mit der Telefonnummer oder Namen ist nicht
nötig. Mit Hoccer Classic können User Daten zwischen Smartphones austauschen.
Ströer gehören künftig 51 Prozent an dem 2010 gegründeten
Unternehmen. Ein Teil der Summe wird bar bezahlt, um die Technik voranzutreiben. Der andere
Teil soll in eine Werbekampagne
auf den Ströer-eigenen Medien
investiert werden, um Hoccer
über Plakate oder Großleinwände als Alternative zu Whats
App bekannt zu machen. (vie)
DIREKTVERTRIEB VIA PGSHOP.DE
Foto: Nike
Wearables sind gerade der
große Trend. Laufen Datenbrillen, Smartwatches und
Fitnesstracker den Smartphones jetzt den Rang ab?
Sicherlich nicht in den nächsten Jahren. Dennoch ist es
wahrscheinlich, dass Smartphones mittelfristig einzelne
Funktionen an Wearables
abgeben werden. Das größte
Potenzial des am Körper
getragenen Internets besteht
darin, Daten, die bisher noch
nicht im Netz hochgeladen
waren, zu sammeln und mit
seinen Freunden zu teilen.
Eine App für
Handel und
Kunden. Schon
für die Weiterempfehlung
gibt es die
ersten Punkte
INTERAKTIVER BILDSCHIRM
Q&A
Relaunch: Kaum Texte,
stattdessen formatfüllende,
hochwertige Bilder - mit
diesem Konzept hat die
Agentur Valtech die Website
der Münchner Innenarchitekten Holzrausch relauncht.
Das Design der Site ist so wie
das Konzept der Werkstatt:
minimalistisch und edel.
WHATS-APP-KONKURRENZ
Interaktion mit der MultitouchWall von Nike
ist. Auf diesem kann der Nutzer
vor dem Kauf Tipps von Usern
aus den Nike-Communitys einholen.
Auf dem Bildschirm werden
Kommentare oder Bilder zum jeweiligen Produkt aus den SocialMedia-Kanälen von Nike in Echtzeit eingeblendet. Gleichzeitig liefert die Anwendung redaktionell
aufbereitete Infos beispielsweise
zu aktuellen Schuhkollektionen
und -trends sowie standortspezifische News, etwa zu Laufstrecken
und -treffs in Berlin.
Ströer kauft Nachrichtendienst Hoccer
An die 16 Milliarden US-Dollar,
die Facebook für Whats App
gezahlt hat, kommt dieser Deal
nicht heran, doch die Summe ist
stattlich: Medienunternehmer
Dirk Ströer hat für 50 Millionen
Euro die Mehrheit an Hoccer
übernommen. Das deutsche
Start-up mit Sitz in Berlin und
Köln bietet einen MessengerDienst fürs Smartphone an und
setzt dabei besonders auf Datenschutz und Privatsphäre. Über
die App Hoccer XO sind Nachrichten vom Sender bis zum
Empfänger verschlüsselt, eine
P&G launcht
deutschen Webshop
Der Konsumgüterriese Procter &
Gamble steigt jetzt auch in
Deutschland in den Direktvertrieb via Internet ein. Unter
Pgshop.de können Kunden von
der Rasierklinge über die Pampers-Windel bis zum Lockenstab
viele Produkte der P&G-Warenwelt online ordern. Ab einem
Einkauf von 40 Euro ist der Versand kostenlos, darunter fallen
drei Euro Portokosten an.
Alle Artikel werden zum UVP
angeboten, lediglich bei mehrfachen Bestellungen werden
Rabatte getestet. Auf Umsatzmaximierung getrimmt ist der Webshop allerdings nicht. Wie die
Signale vom Strampelanzug
GOOGLES STREAMING STICK
Chromecast bei Media
Markt und Saturn
Seit 2013 ist er in den USA am
Markt, jetzt kommt Googles
Streaming Stick Chromecast
auch nach Deutschland. Das Gerät im USB-Stick-Format macht
jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss zum Smart-TV. Hierzulande gibt es das schlaue Teil zum
Kampfpreis von 35 Euro – im
Netz bei Google Play und anderen Händlern, im stationären
Geschäft nur bei Saturn und
Media Markt. Die Technik hinter
dem Stick heißt Google Cast, ein
neues Streaming-Verfahren. Dabei werden Online-Video-Inhalte
und Musik via WLAN an einen
Chromecast-Stick weitergeleitet,
über den dann die eigentliche
Wiedergabe läuft. Es wird also
nicht zwischen den vorhandenen
Geräten durchs Wohnzimmer
gestreamt, vielmehr fungieren
Smartphone und Tablet als eine
Art Fernbedienung, die dem
D
Deutsche
Online Shopper geben
jä
jährlich über 1.000 Euro aus
Eltern können künftig Atmung und Bewegungen ihrer Babys
by
über eine App überwachen. In den USA wurde jetzt der Monbaby
Smart Button vorgestellt, der auf jedem Strampler angebrachtt
werden kann. Von dort sendet er in Echtzeit via Bluetooth
verschiedene Informationen an das Smartphone.
Angaben in Euro
A
2013
2014
Großbritannien
G
Über
Foto: Unternehmen
„Lebensmittelzeitung“ berichtet,
geht es dem Konzern eher darum,
Wünsche und Verhaltensweisen
seiner Kunden zu studieren. Von
den erhaltenen Daten sollen auch
Handelspartner profitieren und
ihre Verkaufsstrategien entsprechend anpassen und optimieren
(dz)
können.
31 Mio.
Nutzer in Deutschland setzen
die Messaging-App Whats App
ein, eine Million mehr als
vor der Übernahme durch
Facebook im Februar 2014.
1.094,10
1.267,10
Deutschland
D
927,00
1.131,10
E
Europa
751,20
886,20
Europaweit sind nur die Briten beim E-Commerce
kauffreudiger als die Deutschen
IN
INTERNET
WORLD Business 7/14
Quelle: Deals.com E-Commerce-Studie 2014
Q
Quelle: Focus
31. März 2014
7/14
INTERNET WORLD Business
Höhenflug: Kein andere Marke
investierte im Februar so viel
in Online-Werbung wie die Fluggesellschaft Germanwings. Die
Tochter der Lufthansa gab laut
Nielsen Media Research in dem
Monat 3,2 Millionen Euro (brutto)
für Anzeigen im Internet aus. Es
folgen Vodafone mit 2,4 und
eBay mit 2,2 Millionen.
5
Die Fluggesellschaft Germanwings war im
Februar 2014
Topspender
bei OnlineWerbung
Chromecast-Stick lediglich sagt,
was er abzuspielen hat. Zudem
wird darüber die Wiedergabe mit
Funktionen wie Play, Pause oder
Lautstärke gesteuert.
(kpf)
ähnelt und für Computerspiele
konzipiert wurde, zeigt dem
Benutzer über zwei getrennte
Mini-Bildschirme eine 3-D-Umgebung, die sich mit den Bewegungen des Kopfes ändert.
„Oculus hat die Chance, die sozialste Plattform aller Zeiten zu
erschaffen“, erklärte FacebookChef Mark Zuckerberg, „und damit die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten, spielen
(skr)
und kommunizieren.“
FACEBOOK KAUFT OCULUS
Zwei Milliarden Dollar
für Datenbrillen
Die perfekte
E-Commerce-Komplettlösung.
Rank ist nichts Allgemeines“, so
Szugat. „Er ist immer individuell
für einen bestimmten Beitrag zu
einem bestimmten Zeitpunkt für
einen bestimmten Nutzer.“
Wenn hundert Beiträge veröffentlicht werden, definiert Facebook den Edge Rank eines jeden
und zeigt die zehn mit dem höchsten Wert an. Faktoren sind Affinität zwischen zwei Personen, die
Gewichtung durch soziale Interaktionen und der Zeitfaktor, also
die Aktualität eines Beitrags.
Multichannel /
Webshop
+
Warenwirtschaft /
Statistik
+
Noch nicht marktreif: So soll die
Oculus Rift später aussehen
Nur wenige Wochen nach der
spektakulären Übernahme von
Whats App folgt der nächste
Streich: Facebook kauft den
Datenbrillen-Entwickler Oculus
für zwei Milliarden US-Dollar,
und zahlt davon 400 Millionen in
bar, den Rest in Aktien.
Dabei hat Oculus bisher noch
kein serienreifes Produkt auf den
Markt gebracht, meldet jedoch,
dass bereits 75.000 Software
Developer Kits bestellt wurden,
die Spezifikationen für die Entwicklung passender Apps enthalten. Die Datenbrille Oculus Rift,
die äußerlich eher einer Skibrille
Payment /
Faktura
Wie gelingt es Unternehmen, mit
ihren Beiträgen im Newsfeed der
Facebook-Nutzer zu erscheinen?
Das zeigte Martin Szugat, Chief
Marketing Technologist beim
Analyse-Tool-Anbieter Clueda,
auf der Search Marketing Expo
(SMX) in München. „Nutzer
besuchen auf Facebook keine
Unternehmensseiten, sie betrachten ihren Newsfeed – da
müssen Sie hin“, so der Appell
Szugats. Doch die Reichweite der
Firmen im Newsfeed ist im Sinkflug, beträgt in vielen Fällen nur
noch zwei Prozent.
Um auszuwählen, welche Nachrichten im Newsfeed angezeigt
werden, nutzt Facebook als Messkriterium die dynamische Interaktion (Edge Rank). „Der Edge
+
Logistik /
Fulfillment
Foto: Veranstalter
Foto: Oculus
SEARCH MARKETING EXPO
So kommen Unternehmen in die Feeds
+
Cloud Hosting
Martin Szugat führte in die
Facebook-Geheimnisse ein
+
Likles sind dabei nicht entscheidend: „Sie können für ein Posting
eine Million Likes haben, wenn
dieses keinem Freund gefallen hat,
zählt der Beitrag für einen Nutzer
nicht. Statt kritischer Masse zählt
hier die kritische Dichte, also die
Verbindungen der Mitglieder
untereinander“, so Szugat. (tga)
Softwarewartung
+
Support /
Beratung
+
Marketingmanager nicht von
Digitalkompetenz überzeugt
34 %
40 %
60 %
CRM
Nur jeder dritte Marketer glaubt,
dass sein Unternehmen im digitalen
Marketing fit ist.
Nur zwei von fünf Marketern sind der Ansicht,
dass ihre Kollegen viel Ahnung vom digitalen
Marketing haben.
y
Da
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Be
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itm
4, Sta
em H
Auf d . April 201
2
am 1
Drei von fünf Marketern erwarten aber, dass
ihr Unternehmen in diesem Jahr die Investitionen
ins digitale Marketing steigern wird.
Quelle: Adobe / Digital Distress, 2013. Basis: n = 1017
www.plentymarkets.com
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
World Wide Web
LONDON / GROSSBRITANNIEN
Lieferdienst Just Eat drängt es an die Börse.
www.just-eat.com
Start-up
Tandemploy bringt Teams für
Jobsharing zusammen und
hilft Firmen, Fach- und Führungskräfte an sich zu binden.
Den Lieferdienst Just Eat zieht es an die Börse. Das Unternehmen, das 2001 in Dänemark gegründet wurde und heute
seinen Sitz in London hat, agiert in 13 Ländern und vermittelt Essensbestellungen an lokale Produzenten und Gaststätten. In den USA bereitet Konkurrent Grubhub ebenfalls
den Börsengang vor, angeblich in Berlin auch Delivery Hero.
MOSKAU / TEL AVIV
Suchmaschinenkonzern Yandex übernimmt
israelisches Start-up Kitlocate.
http://company.yandex.com
Kitlocate entwickelt Lokalisierungstechnik. Seine Tools
lassen sich in Apps integrieren und begrenzen den Energieverbrauch bei Lokalisierungsfunktionen. Yandex wird
das Tool in die eigene Suche integrieren, um bessere und
stärker standortbezogene Ergebnisse ausgeben zu können. Kitlocate wird zudem Yandex-Standort in Israel.
Zwei Menschen für eine Stelle:
Das Berliner Start-up Tandemploy bringt Teams zusammen
und hilft Unternehmen, Kapazitäten aufzufüllen, wenn etwa
Mitarbeiter für ihre Kinder
oder die Familienpflege bei
der Arbeit zeitweise kürzer
treten wollen. Heute binden
sich außerdem rare Fachkräfte oft nicht voll an einen Arbeitgeber. „Jobsharing ist ge-
VENICE / KALIFORNIEN
US-Start-up liefert Prothesen aus
dem 3-D-Drucker.
www.notimpossiblelabs.com
Tandemploy: Zwei Menschen
teilen sich eine Stelle
fragt, besonders unter Fachund Führungskräften und
unter jungen Leuten“, beobachtet Mitgründerin Jana Tepe. In den ersten Wochen nach
dem Start Anfang März meldeten sich bereits zehn Unternehmen, die Teilzeitkräfte für
Fach- und Führungsaufgaben
brauchen. „Vor allem in der
Digitalwirtschaft kann sich
Jobsharing durchsetzen“,
meint Tepe. „Unternehmen
können damit Fachkräfte an
sich binden und die Nachfolge
älterer Mitarbeiter regeln.“
Während Tandemploy für Bewerber kostenlos ist, bezahlen
Unternehmen für Services wie
Stellenangebote oder Firmenprofile. (vs)
Das Schicksal des sudanesischen
Hirtenjungen Daniel brachte Mick
Ebeling auf eine Idee: Mit Technikern und Ärzten entwickelte er
Prothesen aus dem 3-D-Drucker.
Daniel ist das erste Kriegsopfer,
dem er damit half. Die Kosten für
die Prothesen, die weltweit Leid
lindern sollen, werden per Crowdfunding eingeworben. Not Impossible Labs schult dann vor Ort für
die Anpassung der Prothesen.
E-COMMERCE
Ottos neues
Vertical: Edited
Otto hat einen neuen VerticalShop gestartet: Unter dem Namen „Edited“ verkauft das Team
des mit Spannung erwarteten
Projekts „Collins“ (Start: 5. Mai)
ab sofort gehobene Mode von
etablierten Marken und jungen
Designern. Der Shop ähnelt stark
dem Schwesterprojekt „Mary &
Paul“, ebenfalls ein Mode-Shop
aus der Feder des Collins-Teams;
große Bilder und interessante Inszenierungen der Produkte und
Models sollen vom Kauf überzeugen. Zum Shop gehört zudem
ein Digital-Magazin, das zum
Kauf inspirieren soll; die in Kurztexten und Bildern vorgestellten
Produkte sind allesamt direkt mit
dem Edited-Shop verknüpft. Allerdings ist Edited derzeit noch
LAGOS / NIGERIA
Shop-App für Nachbarn und Handel.
www.mshhop.com
Einkaufen ums Eck: In der App Mshhop
können Händler, Handwerker und Privatleute Produkte für Verbraucher einstellen.
Die App bietet zudem direkte Zahlfunktionen.
Gründer Peter Akporume will allerdings
nicht mit dem mobilen Marktplatz verdienen,
sondern mit der Auswertung der Daten, die
bei diesen Ver- und Einkäufen sowie Zahlungen anfallen: praktische Marktforschung
im laufenden Betrieb sozusagen.
„Work in Progress“: Bisher fehlt
unter anderem eine Responsive
Version, mit der der Shop auch
auf Tablets und Smartphones ordentlich angezeigt wird. Laut
Projektleiter Tarek Müller soll
hier in den nächsten zwei bis
sechs Wochen nachgebessert
(il)
werden.
SEMANTISCHE SUCHE
Suchen in Umgangssprache wird normal
Bereits im Jahr 2020 wird die
semantische Suche im Web zum
Alltag gehören – davon sind ITExperten überzeugt. Das intuitive
Suchverfahren wird die klassische Stichwortsuche via Google,
Bing und Co. zunehmend ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt
der aktuelle „Trendreport 2020“
des Branchenverbandes Eco.
SILIGURI / INDIEN
Teabox liefert Tee von Plantagen.
www.teabox.com
Von Plantagen liefert Teabox Tee an
Kunden in Russland, China und Japan
sowie in den USA. Der Tee stammt aus
Darjeeling im Nordosten Indiens. Dort
ist auch Teekampagne.de von GründerExperte Günter Faltin aktiv. Sie kooperiert seit Jahren mit Plantagen und gilt
inzwischen als größter Darjeeling-Importeur Europas.
Anders als die heute übliche
Stichwortsuche stellt das semantische Suchverfahren die Bedeutung einer – eventuell auch in
Umgangssprache formulierten –
Frage mittels intelligenter und
automatisierter
Verknüpfung
von Daten in den Mittelpunkt.
„Interfaces wie Siri geben schon
heute einen kleinen Vorgeschmack“, erklärt Eco-Mann
Markus Schaffrin: „In wenigen
Jahren könnte die semantische
Suche das Internet, wie wir es kennen, drastisch verändern.“ (tga)
TOMFORD.COM
Stardesigner zeigt
viel Haut im Web
Der Modedesigner Tom Ford
verkauft seine Produkte ab sofort
auch im Web, zumindest in den
USA. Unter Tomford.com lassen
Heiß: Tom Ford setzt in seinem
Online-Shop auf Schlüsselreize
sich Schuhe, Handtaschen, Sonnenbrillen und Kosmetik bestellen. Besonderer Eyecatcher sind
die sexy Models, die die Produkte
in vielen Fällen nackt präsentieren. Same-Day-Lieferung wird in
Manhattan angeboten, alle
anderen US-Kunden können zumindest kostenlos ordern und
(dz)
retournieren.
NEWS ONLINE
Weitere aktuelle News für Digital Professionals finden Sie auf
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31. März 2014
7/14
Foto: iStockphoto / tanebeau
8
Click & Collect
Oft nicht mehr als eine
Aneinanderreihung absurd
anmutender Prozesse
Kunden statt Prozesse sollten im Vordergrund stehen
Das größte Problem ist
nicht die Technik, sondern
das Personal
Auf der Suche nach
dem Service
Click & Collect soll die Bequemlichkeit des Online-Einkaufs mit dem Einkaufserlebnis
vor Ort verknüpfen. INTERNET WORLD Business hat zwölf namhafte Händler getestet
er junge Fachverkäufer bei Conrad
Electronic würdigt mich keines Blickes. Ungeduldig zerrt er an den Versandpapieren, die etwas ungeschickt an mein
online bestelltes Fahrradschloss getackert
sind. Freundlich wird er erst, als ein
Kollege am Tresen vorbeischlendert und
ihn fragt, wo er gestern Abend gewesen
sei. Katharina habe die ganze Zeit auf ihn
gewartet! Während ich mir die Antwort
anhöre, schiebt der Verkäufer meine Versandpapiere über den Tresen. „Bitte da
R unterschreiben“, sagt er, was ich gehorsam
y
Bu
erledige. Dann bin ich entlassen. Nach zwei
Click & Buy
Minuten und 58 Sekunden ist mein Click &
Unter Click & Buy versteht
Collect-Einkauf in der Filiale von Conrad
man die Abholung online
Electronic vorbei. Erlebnis? Fehlanzeige!
bestellter Produkte in einer
„Click & Collect“, also die Abholung
stationären Filiale des Händlers.
online bestellter Ware in der stationären
Ladenfiliale, wird von nicht wenigen statiClick & Reserve
rve
onären Einzelhändlern als eine der schärfse
s
Re
Click & Reserve setzt
ten Waffen im Kampf gegen die oftmals
die Möglichkeit einer Onlinedeutlich preisaggressiveren Online Pure
Verfügbarkeitsabfrage voraus.
Player gefeiert. Der Kunde soll das beste
Verfügbare Produkte können
aus beiden Welten erhalten: die bequeme
online in der Filiale reserviert und
Bestellung im Webshop sowie das Einspäter dort gekauft werden.
kaufserlebnis und die Fachberatung in
D
Glossar
einer stationären Filiale. Das ist nicht nur
ein Service für den Kunden, sondern bietet auch echten Mehrwert für den Händler: Denn er profitiert davon, Traffic aus
dem Web in die Filiale zurückzuführen,
den Kunden vor Ort zu Zusatzkäufen zu
verführen oder aus einer Retoure einen
Alternativkauf zu machen. „Online und
offline zusammen ist besser als online
allein. Und unter dem Dach einer starken
Marke ist die Kombination unschlagbar“,
propagierte der ehemalige Weltbild-Chef
Carel Halff bereits 2011 auf dem „Versandhandelskongress“. Nicht nur bei Weltbild
ist dieses Glaubensbekenntnis aber mehr
Theorie als Praxis. Das zeigt eine aktuelle
Vor-Ort-Recherche der Redaktion von
INTERNET WORLD Business.
Multichannel: Mehr Flickwerk als Mehrwert
Wir testeten das Click & Collect-Einkaufserlebnis bei namhaften Einzelhandelsketten. Die Shopping-Touren führten zu
Breuninger, C&A, Conrad Electronic,
Cyberport, Douglas, Ernsting’s Family,
Hornbach, Hugendubel, Karstadt, Kaufhof,
Saturn und Tchibo. Das ernüchternde Fazit
vorab: Die Kanalverknüpfung von OnlineShop und Filiale gleicht in den meisten Fällen einem stümperhaft zusammengeschusterten Flickenteppich. Bei den dahinterstehenden Prozessen knirscht es noch gewaltig. Und auch das Verkaufspersonal zeigt
sich in Sachen Omnichannel häufig überfordert. Das größte Problem allerdings
bereitet die Tatsache, dass die meisten Handelsunternehmen beim Thema Multi- oder
Omnichannel noch immer ausschließlich
in Prozessen denken. Eigene Defizite werden damit entschuldigt, dass man sich als
traditionell der Rentabilität verpflichteter
Einzelhändler die notwendigen Investitionen in bessere IT-Lösungen schlicht nicht
leisten könne. Dabei zeigt unser Test:
Würde der Handel stärker versuchen, das
Einkaufserlebnis mit der Brille des Kunden
zu betrachten, könnte man auch ohne hohe
Investitionen spürbar mehr Service und
ein besseres Einkaufserlebnis liefern.
Bei vielen Handelsriesen nimmt die
Omnichannel-Einkaufserfahrung bizarre
31. März 2014
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Formen an. Beispiel: Douglas. Ich bestelle
eine Gesichtscreme von Clinique. Weil die
Parfümeriekette online Bestände in den
Filialen anzeigen kann, sehe ich, dass die
Creme in der am nächsten gelegenen Filiale verfügbar ist. Eine Reservierungsfunktion gibt es allerdings nicht. Um lange
Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden
und die Creme einfach nur schnell abholen
zu können, bestelle ich sie online zur Filialabholung und bezahle sie per Kreditkarte. Meine Annahme, dass die Creme im
entsprechenden Laden für mich in einer
Tüte an der Kasse deponiert wird, erweist
sich als naiv.
Stattdessen setzt bei Douglas ein umständlicher Multichannel-Prozess ein: Die
Creme, die in der Filiale bereits verfügbar
ist, wird aus dem E-Commerce-Lager von
Douglas gepickt und über DHL an die Filiale verschickt. Einen Tag nach der Bestellung erhalte ich den Link zur Paketverfolgung bei DHL. Einen weiteren Tag später
kann ich die Creme abholen – als Webshop-Päckchen in einem grünen Karton,
auf dem in fetten Lettern prangt: „Nicht
öffnen, wird vom Kunden abgeholt.“
Das geschlossene Päckchen verhindert
jedweden möglichen OmnichannelEffekt. Statt mir mit dem Satz „Ach, Sie
haben diese Creme bestellt. Kennen Sie
auch das dazu passende Serum? Das wirkt
wirklich ganz fantastisch“ noch mehr Geld
aus dem Portemonnaie zu locken, kann
mir die Parfümeriefachverkäuferin nur
eine handgeschriebene Liste reichen, auf
der ich den Empfang des Pakets quittieren
muss. Große Nachfrage scheint für den
Service noch nicht zu bestehen: Seit Anfang März haben fünf Kunden in der Filiale Click & Collect genutzt.
Auch bei Cyberport und bei Hugendubel
ähneln die Prozesse denen von Douglas.
Wie sich im Test zeigte, ist es auch dort
nicht möglich, Ware, die schon vor Ort im
Regal liegt, einfach online zu bestellen, zu
bezahlen und danach schnell abzuholen.
INTERNET WORLD Business
Besonders sauer stößt dies bei Hugendubel auf. Denn während jeder Buchkäufer
es seit Jahrzehnten gewohnt ist, dass er
Bücher, die es nicht in der Filiale gibt, dort
bestellen und 24 Stunden später abholen
kann, dauerte es im Test bei Hugendubel
drei Tage, bis ich die Online-Bestellung
eines Buches, das in meiner HugendubelFiliale eigentlich vorrätig war, tatsächlich
vor Ort abholen konnte.
Lange Lieferzeiten
bremsen Spontaneität aus
Auch beim Checkout im Online-Shop des
Modehauses Breuninger werde ich von
ähnlichen Absurditäten überrascht. Ich
bestelle ein schwarzes Etuikleid für 449
Euro und wähle erneut die Liefervariante
„Click & Collect“. So kann ich vor Ort das
Kleid noch schnell probieren, bevor ich es
bezahle, denke ich. Doch weit gefehlt. Der
Rechnungskauf, den Breuninger seinen
Online-Kunden gestattet, ist bei direkter
Abholung nicht möglich. Stattdessen
werde ich gezwungen, die Ware vorab per
Kreditkarte zu bezahlen. Als „normaler“
Kunde hätte ich an dieser Stelle den Kauf
abgebrochen. Denn ob Breuninger in der
Lage ist, meine Identität beim OnlineKauf so sorgfältig zu überprüfen, dass man
mir auch in der Filiale die Ware gegen
Rechnung aushändigen kann, oder ob sich
der Webshop mit der Kasse der Filialen
verknüpfen lässt, interessiert mich als
Kunde nicht im Geringsten. Stattdessen
habe ich das ungute Gefühl, dass Breuninger mir als Kunde ein gehöriges Maß an
Misstrauen entgegenbringt und nicht
glaubt, dass ich das teure Kleid auch wirklich abholen will.
Dass Waren zur Abholung bestellt und
dann nicht abgeholt werden, ist für Click &
Collect-Händler in der Tat ein Problem.
Offizielle Zahlen hierzu gibt es nicht. Branchenexperten gehen jedoch davon aus,
dass rund ein Drittel der bestellten Ware in
den Filialen vergeblich auf den Abholer
wartet. Bei Lagerzeiten zwischen sieben
und 14 Tagen, in denen die Ware nicht anderweitig genutzt werden kann und zudem
vor Ort die Regale verstopft, ist das für
manchen Händler nur schwer zu stemmen.
Doch nicht immer ist das No-ShowPhänomen mit der schlechten Moral der
Kundschaft zu erklären. Manchmal ist die
Misere auch hausgemacht. Denn wer Ware
in eine Filiale bestellt, wartet mitunter bis
zu fünf Tage, bis sie vor Ort abgeholt
werden kann. Spontan-Shopper mit Willsofort-haben-Mentalität kann solch ein
Service nicht befriedigen. Darüber hinaus
sind die Lieferzeitenangaben bei vielen
Shops mit „zwei bis vier Werktagen“ ausgesprochen vage. Den Händlern, die Click
& Collect-Bestellungen mit der eigenen
Filiallogistik abwickeln und darauf warten
müssen, bis der eigene Lkw die Filiale wieder ansteuert, ist eine präzisere Angabe
wahrscheinlich nicht möglich. Doch
Webshop-Kunden sind von Online Pure
Playern verwöhnt und erwarten genauere
Angaben, Paket-Tracking und den Versand innerhalb von 24 Stunden. Jeder Tag
zusätzliche Lieferzeit, so zeigen Studien
aus der B-to-C-Logistik, lässt die Retourenquoten nach oben schnellen. Für die
Abholquoten von Click & Collect-Bestellungen dürfte das Gleiche gelten.
Falsche Lieferfristangaben –
Ware bleibt liegen
Im Falle von Cyberport stimmten die angegebenen Versandzeiten im Shop überhaupt nicht mit der Realität überein: Im
Webshop wurde die Lieferung in die Filiale
innerhalb von 24 Stunden versprochen, de
facto wartete ich 48 Stunden, bis ich die
Ware abholen durfte. Auch dies sorgte im
Test dafür, dass die Bestellung bei Cyberport liegen blieb: Denn ich hätte die ▶
9
Multichannel in Zahlen
27 % aller Verbraucher haben
schon mindestens einmal ein Produkt
online bestellt und anschließend im
Laden abgeholt, bei den
14- bis 49-Jährigen
sogar knapp jeder
Dritte.
(Quelle: eBay, Stand: Juli 2013)
87, 4 % der Verbraucher, die
schon einmal Ware im Laden bestellt
und vor Ort abgeholt haben, sind mit
der Einkaufserfahrung
zufrieden. Frauen
sind
zufriedener als
Männer und die 30- bis 49Jährigen zufriedener
als die unter 29Jährigen.
(Quelle: eResult, Stand: Januar 2014,
Basis: n = 349 Verbraucher, die schon einmal
Click & Collect nutzten)
23 % der Verbraucher lehnen
auch zukünftig eine Abholung im
Laden ab.
(Quelle: eResult, Stand: Januar 2014,
Basis: n = 600 Verbraucher ab 14 Jahren)
71 % der Kunden erwarten
Informationen zur Filialverfügbarkeit,
aber nur
36 % der Retail-
Anbieter sind in der Lage, dies zu
ermöglichen.
Elektronik
(Quelle: Accenture und Hybris, Stand: März 2014)
Bei Media Markt und Saturn werden
40 % aller Online-Bestellungen
Online-Verfügbarkeitsabfragen
Dauer Lieferung in Filiale
FILIALE
2 Werktage
FILIALE
2 Std. bei
Verfügbarkeit
FILIALE
2 Std. bei
Verfügbarkeit
stationär abgeholt.
Bei Ernsting’s Family kommen auf
Wunschabholtermin
Online-Einnahmen in Höhe von 100
Euro rund
Dauer Abholprozess in der Filiale
Paketbenachrichtigung durch Filiale
5 Minuten
!
Bezahlmöglichkeiten
Abholort laut Bestellbestätigung
3 Minuten
!
Online + Filiale
FILIALE
Abholschalter
16 Minuten
Online + Filiale
Online
FILIALE
Filiale.
!
Abholschalter
FILIALE
Abhollager
Online-Retouren einfach möglich
Bemerkung
Online bestellte Artikel, die
in der Filiale schon verfügbar wären, können erst in 48
Std. abgeholt werden
Wer sich Ware in die Filiale
liefern lässt, zahlt den (oft)
höheren Filialpreis, obwohl
er ja online bestellt hat
Trotz Vorabbezahlung muss
der Kunde noch zur Kasse,
um die Ware dort entsichern
zu lassen
23
Euro
Zusatzeinnahmen aus der
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
Beispiele
Bei Breuninger
dürfen Online-Kunden zwar per
Rechnung bezahlen, Abholer werden
aber vor Ort zur Kasse gebeten.
Bei Conrad
verwirren die Varianten. Für den
Kunden sind Lieferung und Abholung
in der Filiale das Gleiche.
Bei Cyberport
stimmen die Versandzeitenangaben
nicht. Im Test dauerte es 48 Stunden,
bis die Ware abholbereit war.
Abholung der Ware mit einem Besuch in
Stuttgart verknüpfen wollen. Doch als die
Bestätigung aus der Filiale eintraf, hatte
ich Stuttgart schon längst wieder verlassen.
Eine weitere frappierende Erfahrung in
unserem Click & Collect-Test war, wie sehr
Händler die Bestellbestätigungs-Mail oder
die Abholbenachrichtigung als Marketing
Tool vernachlässigen. Bei Saturn hatte ich
gar den Eindruck, angeraunzt zu werden:
„Erfolgt die Abholung Ihrer Bestellung
nicht innerhalb der nächsten 10 Tage, treten wir vom Kaufvertrag zurück und Ihr
Anspruch auf Übergabe der Ware erlischt“,
lese ich in der Abholbestätigung. Das Finanzamt schreibt mir freundlichere Briefe!
Tchibo verzichtet gleich ganz auf den Versand einer Abholbestätigung. „Ihre unten
aufgeführte Bestellung hat unser Logistikzentrum verlassen. Ihre Bestellung wird in
den nächsten 1–2 Werktagen in der von Ihnen gewählten Verkaufsstelle angeliefert“,
heißt es lapidar in der Bestellbestätigung.
Lediglich beim Baumarkt Hornbach,
der schon im Shop durch die Möglichkeit
detaillierte Abholzeiten definieren zu können gefiel, gibt man sich ein wenig mehr
Mühe: „Besten Dank für Ihre Reservierung. Wir freuen uns, Sie am 19.03.2014
um 08:30 Uhr im Markt München-Fröttmaning begrüßen zu dürfen. Yippiejaja
Yippie Yippie Yeah!“ lese ich mit einem
Schmunzeln. Man wird ja genügsam und
freut sich schon, wenn in der Mail ver-
meintliche Selbstverständlichkeiten wie
Adresse der Filiale, Öffnungszeiten und
Abholort genannt werden. Dass fast überall
im unschönen Amtsdeutsch das „Vorzeigen
eines amtlichen Lichtbildausweises“ gefordert wird, nehme ich nach der Mail von
Saturn einfach achselzuckend hin.
Kundenservice: Wenig
Kosten, große Wirkung
Keiner der zwölf getesteten Händler nutzte
jedoch die Chance, mich per Mail persönlich anzusprechen und mit meinen Bedürfnissen ernst zu nehmen. Dabei liegt genau
hier eine Chance, sich gegenüber der Konkurrenz zu profilieren, ohne erhebliche
Mehrkosten tragen zu müssen. Für einen
Hinweis wie „So finden Sie zu uns“ mit
einem Link zur Navigationssoftware von
Google Maps bedarf es keiner Raketenwissenschaft, für eine kurze Übersicht, wo es
gute Parkmöglichkeiten in der Umgebung
gibt, ebenso wenig. Auch ein Hinweis auf
die aktuellen Sonderangebote oder Sonderaktionen in der Filiale kostet – außer ein
wenig mehr Kundenorientierung – nichts.
Etwas aufwendiger wären Cross-SellingEmpfehlungen zu den bestellten Artikeln,
die sich aber sicherlich schnell amortisieren
würden. Doch auch die suchten wir im Test
so vergeblich wie Anreizsysteme, die die
Kunden motivieren könnten, den Abhol-
7/14
termin in der Filiale noch mit einem kleinen Shop-Rundgang zu verknüpfen.
So lieblos wie ihre Bestätigungs-Mails,
so lieblos gestalteten die Händler auch
ihren Abholprozess in der Filiale. Dabei
hätte der traditionelle Handel doch genau
jetzt die Chance, den Kunden, der eigentlich schon halb ans Web verloren ist, vom
Einkaufserlebnis, Service und Mehrwert
im stationären Handel zu überzeugen und
zu Mehrumsatz zu motivieren. Einen
dicken Strich durch die Rechnung macht
den Händlern hier aber wohl das Personal.
Zwar konnten im Test in allen zwölf Filialen die Mitarbeiter problemlos Auskünfte
darüber geben, an welcher Stelle OnlineBestellungen abgeholt werden können,
und auch die entsprechenden Formulare
wurden ohne größere Probleme ausgefüllt, doch mehr Einkaufserlebnis wurde
in den meisten Häusern nicht geboten.
Bei Händlern wie Douglas, Karstadt
oder Kaufhof sind die Click & Collect-Abholorte nicht mehr als interne Poststellen.
Die Ware wird dem Kunden im geschlossenen Paket ausgeliefert. Läuft es gut,
erhält man noch eine Tüte, um das Päckchen leichter transportieren zu können.
Der Verkäufer hat keine Informationen
darüber, was bestellt wurde, und selbst
wenn, wäre er in vielen Fällen zu Beratungsleistungen gar nicht in der Lage. So
musste ich bei Karstadt beispielsweise
meine neuen Asics-Laufschuhe an der
Kasse in der Haushaltswarenabteilung abholen. Das erschwert mangels verfügbarer
Sitzmöglichkeiten nicht nur die Anprobe,
auch jegliche Nachfrage beim Verkäufer
erübrigt sich hier. Als dann die Schuhe
nicht passten, nahm der Verkäufer sie nur
stumm zurück und schaut dabei noch ein
wenig unfreundlich. Alternativvorschläge
konnte er nicht unterbreiten.
Richtig schlecht ist mein Einkaufserlebnis bei Saturn, also ausgerechnet der Handelskette, die lautstark damit wirbt, dass 40
Prozent ihrer Online-Käufe im Laden
Mode
Online-Verfügbarkeitsabfragen
Dauer Lieferung in Filiale
FILIALE
2 Werktage
FILIALE
5 Werktage
FILIALE
5 Werktage
Hornbach
zeigt sich sehr kundenzugewandt und
lässt Käufer einen Wunschabholtermin wählen.
Wunschabholtermin
Dauer Abholprozess in der Filiale
Paketbenachrichtigung durch Filiale
6 Minuten
!
!
Webshop, Filiale,
Rechnung
Bezahlmöglichkeiten
Abholort laut Bestellbestätigung
7 Minuten
FILIALE
Click & CollectLounge
4 Minuten
!
Webshop
FILIALE
Click & CollectSchalter
Filiale
FILIALE
Kasse
Online-Retouren einfach möglich
Bemerkung
In der Filiale retournierte
und vorab bezahlte Waren
können in der Filiale nicht
ausbezahlt werden
Obwohl für Online-Kunden
Rechnungskauf angeboten
wird, müssen Abholer vorab
im Webshop bezahlen
Ware kann aus organisatorischen Gründen erst
nach dem Kassiervorgang
geöffnet werden
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INTERNET WORLD Business
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Generalisten
Online-Verfügbarkeitsabfragen
Dauer Lieferung in die Filiale
FILIALE
3 Werktage
FILIALE
4 Werktage
FILIALE
4 Werktage
Wunschabholtermin
Dominik Haupt
Dauer Abholprozess in der Filiale
20 Minuten
!
Paketbenachrichtigung durch Filiale
Bezahlmöglichkeiten
9 Minuten
!
Online + Rechnung
Abholort laut Bestellbestätigung
FILIALE
5 Minuten
Serviceschalter
!
Online + Filiale
FILIALE
Kasse Haushaltswarenabteilung
www.noriskshop.de
Filiale
Plädoyer für VIP-Shopping
FILIALE
Kasse
Online-Retouren einfach möglich
Bemerkung
Abholung am Serviceschalter, an dem auch Geschenke
verpackt werden, dadurch
teilweise lange Wartezeiten
abgeholt werden. An der Information,
eigentlich ein Ort prädestiniert zur Abholung von Einkäufen aus dem Webshop,
werde ich ins Abhollager im Untergeschoss geschickt. Unten angekommen
weist demjenigen, der aufmerksam sucht,
ein winziges Schild den Weg zum „Click &
Collect“-Schalter. Im ramschigen Ambiente eines Abhollagers warte ich etliche
Minuten darauf, dass Formulare gedruckt
und mir meine Ware in die Hand gedrückt
wird. Obwohl sie bereits per Paypal bezahlt
ist, muss ich mit ihr noch zum Entsichern
an die Kasse – Schlangestehen inklusive.
Als die Dame an der Kasse die Entsicherung nicht aufbekommt, ruft sie den
Mitarbeiter, der mir das gesicherte Paket
gerade überreicht und mich damit zur
Abholung in einer völlig
fachfremden Abteilung ohne
Möglichkeit einer bequemen
Artikelanprobe
Kasse geschickt hat, zu Hilfe. 15 Minuten
später verlasse ich schlecht gelaunt und
genervt die Saturn-Filiale. Wo bitte ist hier
der Service?
Kundenzugewandt zeigt sich indes
C&A. In zehn Filialen testet der Textilhändler derzeit sogenannte „Click &
Collect-Lounges“. In gemütlichen Clubsesseln können Kunden via iPad im C&AWebshop surfen oder an einem eigenen
Schalter ihre Pakete abholen und die Ware
in einer extra Kabine auch gleich anprobieren. Der Tresen ist besetzt, obwohl ich
der einzige Kunde in der Click & CollectLounge bin, die Dame dahinter ausnehmend freundlich. Ob ich das Paket gleich
öffnen möchte, will sie wissen. Dann stellt
sie mich vor die Wahl, das Kleid zu Hause
Bei Tchibo gab es ohne
weitere Erklärung durch die
Kassiererin einen Nachlass
von 50 Prozent
anzuprobieren oder in der Kabine. Ich
entscheide mich für zu Hause und erhalte
von ihr noch einen 5-Euro-Einkaufsgutschein in Form einer hübsch gestalteten
Plastikkarte mit rotem Herzen darauf.
„Damit Sie uns ein bisschen besser kennenlernen können“, sagt sie lächelnd. Vor
Ort bezahlen muss ich die Ware auch
nicht. „Das machen Sie dann einfach
bequem von zu Hause aus per Überweisung“, sagt sie. Ich habe noch nie zuvor bei
C&A eingekauft. Aber vielleicht werde ich
◼
es in Zukunft tun.
Daniela Zimmer
internetworld.de/dz
Sonstige
Online-Verfügbarkeitsabfragen
Dauer Lieferung in die Filiale
FILIALE
3 Werktage
FILIALE
2 Std. bei
Verfügbarkeit
FILIALE
2 Werktage
Wunschabholtermin
Dauer Abholprozess in der Filiale
Paketbenachrichtigung durch Filiale
5 Minuten
!
Bezahlmöglichkeiten
Abholort laut Bestellbestätigung
Abholschalter
!
Filiale
Filiale
FILIALE
6 Minuten
10 Minuten
!
FILIALE
Warenausgabe
Online
FILIALE
Kasse
Online-Retouren einfach möglich
Bemerkung
Wer in der Filiale ein Buch
bestellt, kann es am nächsten Tag abholen, online
dauert es drei Tage
Freundlichste Abholbestätigung im Test, einziger
Anbieter, der Wunschabholtermine anbietet
ist Gründer und Geschäftsführer
der Münchner E-CommerceAgentur Norisk.
Douglas berechnet für
Bestellungen unter 25 Euro
auch bei Filialabholung
3,95 Euro Porto
Herr Haupt, wenn Sie sich deutsche
Multichannel-Anbieter anschauen –
welche Schulnote geben Sie ihnen?
Dominik Haupt: Eine 5. Die Beschreibung „mangelhaft“ trifft es sehr gut.
Es gibt aktuell wenig Leuchtturmprojekte. Zwar ist den meisten Händlern
bewusst, dass sie stärker durch die
Brille des Kunden blicken sollten,
doch Technik, unterschiedliche Prozesse und Teams machen einen Strich
durch die Rechnung. Wenn es ein Multichannel-Händler
nicht
schafft,
Mehrwert für den Kunden zu generieren, scheitert das Projekt schon im
Ansatz, weil es nicht angenommen
wird, sondern alles komplizierter
macht.
Bei unserem Test dauerte es zwei bis
fünf Tage, bis online bestellte Ware
im Laden abgeholt werden konnte.
Sind solche Lieferfristen akzeptabel?
Haupt: Für Filialisten mit mehr als drei
Standorten ist die Logistik mit Sicherheit eine große Herausforderung. Aber
der normale Online-Käufer ist verwöhnt und erwartet die Lieferung nach
spätestens 48 Stunden. Da ist die
interne Hauslogistik oft überfordert.
Wer stattdessen alternativ auf klassische Logistikdienstleister setzt, verliert wiederum sämtliche Kostenvorteile, die Click & Collect bietet.
Welche Services könnten Sie sich
denn vorstellen, wenn Kunden Ware
in der Filiale abholen?
Haupt: Es reicht natürlich nicht, dem
Kunden über ein Verteildesk nur eine
Tüte zu überreichen. Stattdessen
sollte man Click & Collect zu einer Art
VIP-Shopping ummünzen. Der Kunde
sollte von einem Verkäufer abgeholt
werden, der ihm die Ware auch zeigt.
Vorstellbar wäre auch, dass der Shop
zu dem gekauften Produkt gleich noch
zwei passende Zusatzprodukte hinterlegt. Und auch ein 10-Euro-Gutschein mit einem großen Smiley und
dem Vermerk „Lieben Dank, dass Sie
die Umwelt geschont haben“ sorgt
dafür, dass ein Kunde wiederkommt.
PRO CONTRA
12
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Content als Maß
aller Dinge
Gute Inhalte finden ihre Leser, so die These. Oder ist Con-
iele Werbungtreibende sehen derzeit
im Content Marketing die Rettung
des Online-Marketings. Statt potenzielle
Kunden mit einer weiteren Werbebotschaft zu nerven, wird ihnen eine unterhaltsame Geschichte rund um die eigene
Marke erzählt – wahlweise auf der unternehmenseigenen Website, den FacebookSeiten oder dem Corporate Blog. Im besten Fall verbreitet sich die Story viral von
Mund zu Mund, von User zu User, weil sie
so amüsant oder interessant ist: Fertig ist
die Zielgruppenansprache der Zukunft,
die mit den üblichen Anzeigen,
Bannern oder Werbespots
V
nichts mehr gemein hat und, weil sie auf
Owned Media (also den unternehmenseigenen Kanälen) verbreitet wird, auch
keine Media-Investitionen erfordert.
Das Konzept geht allerdings nur auf,
wenn keine Belanglosigkeiten in die Welt
gesetzt werden, sondern relevante Inhalte.
Darüber sind sich alle Beteiligten einig.
Doch an der Frage, ob es reicht, packende
Videos zu drehen oder spannende Storys
zu verfassen, scheiden sich die Geister.
Guter Content findet schon seine Nutzer,
die Verbreitung benötigt keine Beschleuniger, lautet die eine These.
Der beste Content allein reicht
Foto: Fotolia / Kornienko
nko
tent nichts ohne Big Data und Performance Marketing?
nicht, lautet die Gegenthese. Man müsse
schon Big Data nützen, um den Content
auch auf den Plattformen und Foren platzieren zu können, wo er auf Interesse
stößt. Nur mit der Unterstützung der passenden Technologie könne er seine ganze
Wirkung entfalten, benötigt werden deshalb Performance-orientierte Content-Marketing-Strategien. Die
Agentur Kircher Burkhardt,
spezialisiert auf Corporate Publishing und
Content Marketing, hat aus diesem Grund
soeben den IT-Spezialisten Getanet übernommen. Sie hofft, neue Kunden zu
gewinnen, wenn der Nachweis der Wirksamkeit belegt wird. Es gibt aber auch
Experten, die glauben, dass diese Entwicklung in die Irre führt, weil dem
Thema damit seine Emotionalität genommen werde.
◼
Pro & Contra
René Kühn
Gründer und Geschäftsführer der
Contilla GmbH, Köln
www.contilla.de
„EMOTIONALE BINDUNG“
Der Grund, warum die Rolle von Content im Content Marketing angezweifelt wird, ist, dass uns häufig halbgares
Zeug als Content verkauft wird.
Doch „Content“ heißt eben nicht nur
Inhalt, sondern auch Gehalt – und das
ist der springende Punkt. Kein Nutzer
kommt von sich aus auf die Idee:
„Content heißt nicht nur
sondern auch Gehalt“
„Heute will ich mich mal ein bisschen
mit dem Unternehmen XY beschäftigen.“ Lust auf originelle Inhalte und
spannende Storys verspüren die Menschen dagegen seit Tausenden von
Jahren. Das macht mehrwertstiftenden Content zum (effektivsten) Türöffner für die erste und weitere Kommunikation zwischen User/Kunden und
den Unternehmen. Sicher ist dabei die
technische Hilfe ein wichtiges Element. Aber wir sollten es uns nicht zu
bequem machen und uns nur auf die
Technik verlassen, sondern die Kommunikation zwischen Menschen ins
Zentrum stellen: Ich bin Dein Partner
und biete Dir Lösungen an, gebe Dir
den Content, der Dir Mehrwerte bietet. Dabei entsteht etwas, was im MarInhalt,
keting oftmals vergessen
und unterschätzt wird:
emotionale
Bindung.
Wenn wir den Content
(wieder) aus den Augen
verlieren und eine Technology-FirstSchiene fahren, droht ein Rückschritt
in der Kundenkommunikation. Dann
funktioniert die emotionale Bindung
mit den Usern nicht mehr, da man nur
noch einer unter vielen ist, der lieber
irgendwo ein paar Klicks tätigt, statt
sich Gedanken über wirklich guten
Content zu machen.
Lukas Kircher
Gründer und Geschäftsführer der
Agentur Kircher Burkhardt, Berlin
www.kircher-burkhardt.com
„TECHNOLOGY FIRST!“
mieren in Verbindung mit Big Data die
Content Marketing, also die Kunst
Wirkung von Content – und definieren
statt mit nervender Werbung mit insauch neu, welcher Content eigentlich
pirierenden Inhalten Zielgruppen zu
wirklich funktioniert.
finden, wird still und heimlich von
einer neuen Generation von TechnoloWarum ist das so? Es geht letztendgen unterwandert. Und das ist gut so!
lich bei Content Marketing gar nicht
Zum Start eines neuen Projekts
um Content, sondern um Conversagesellt sich neben
tions! Nicht Content
den crossmedial verist King, sondern die
sierten Journalisten
Interaktion mit den
und dem ContentNutzern einer Marke,
„Es geht bei Conaffinen Markenstraunter denen bereits
tent Marketing um
tegen der strategisch
Gespräche bestehen.
Conversions und
denkende Nerd, der
Die Denke von der
nicht um Content“
oft die entscheidende
Marke als Sender, die
Idee für das Gelingen
ihre Botschaften an
einer Content-Stratealle möglichen Empgie ausheckt. Für mich sind Nerds die
fänger versendet, ist veraltet. Ziel
neuen Kreativen.
muss es sein, in diese Konversationen
Monitoring und Analytics erschliemit relevanten, hilfreichen oder inspißen uns den Ort und die Teilnehmer
rierenden Content einzusteigen und
damit neue Formen des Dialogs, der
der wichtigsten Diskussion rund um
Kundenfindung und -bindung zu enteine Marke. Social-Media-Taktiken
wickeln. Die Antwort heißt nicht autosteigern das Engagement mit Conmatisch Owned Media.
tent, Performance-Plattformen opti-
For Digital Professionals
Ihr täglicher
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E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Foto: iStockphoto / Yuri
14
Members only
Shopping Clubs oder Online-Outlets müssen heute mehr tun für Marken, um an Rest-
400 Mio.
Euro werden pro
Jahr in Shopping
Clubs umgesetzt
posten zu kommen. Sie setzen auf Konzentration und gute Kundenbeziehungen
ohe Stückzahlen blitzschnell verkaufen: Um Restposten loszuwerden,
bieten sich für Hersteller und Händler
Shopping Clubs an. 2008 erlebte das neue
Vertriebsformat einen Boom, 2010 folgte
die Konsolidierung. Und heute? „Das
Modell hat an Attraktivität verloren“, meint
Thorben Fasching, Marketingdirektor der
E-Commerce-Agentur Hmmh. „Viele Mar-
H
ken haben selbst Shops und eigene SalesAngebote aufgebaut.“ Als Absatzkanal
haben sich inzwischen die Online-Outlets
etabliert: Marktplätze wie Zalando, Otto
oder die Mysportgroup verzichten nicht
mehr darauf. Amazon und eBay trugen
2010 mit dem Kauf von Buyvip und
Brands4Friends zur Marktbereinigung bei.
Unabhängige Clubs sind durch diese Kon-
kurrenz gezwungen, intensiver am Geschäftsmodell zu feilen. Sie konzentrieren
sich wie Westwing (Einrichtung), Migusta
(Küchengeräte) oder 52weine.de auf ihr
Sortiment oder schneiden ihr Angebot wie
Zulily (Mütter) auf Zielgruppen zu. Sie
achten stärker auf den Service für Markenhersteller und Kundenbeziehungen als auf
schnelles Wachstum der Mitgliederzahl.
Variante 1: Exklusives Outlet online
Variante 2: Club für Lebensart
Variante 3: Spezialisierung
Bestsecret ist das überregional agierende Online-Outlet
des Münchner Textilexporteurs Schustermann & Borenstein. Die Mitgliederzahl wird regional begrenzt, um
Wettbewerb zum Einzelhandel zu vermeiden. Das zieht
Marken an. Auch das Risiko des Imageverlusts wird so
eingeschränkt. www.bestsecret.com
Das französische Start-up Dymant betont den Clubcharakter und verzichtet auf Rabatte. Im Angebot: teure Markenware und Handwerk aus Manufakturen, teils exklusive
Anfertigungen. Mitglieder müssen sich bewerben, NichtKäufer werden aussortiert. So entsteht eine Community
für Markenansprache und -Events. www.dymant.com
Zulily.com ist der erste Shopping Club an der Börse. Das
US-Start-up setzt auf organisches Wachstum und richtet
sich an Mütter. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich
Clubs wie www.onekingslane.com oder www.westwing.de
auf Einrichtung und Dekoartikel. Marken können in spezialisierten Clubs ihre Überhänge besser abzusetzen.
31. März 2014
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INTERNET WORLD Business
„Wir sehen noch viel Potenzial für Wachstum“
Venteprivée wächst – wie stark auf dem
deutschen Markt?
Alain Moreaux: Stärker als in Europa. Wir
haben letztes Jahr 1,6 Milliarden Euro
Umsatz erzielt – 23 Prozent mehr als im
Vorjahr. In Deutschland liegt das Wachstum bei 30 Prozent und damit am höchsten im Venteprivée-Ländervergleich.
2008/9 boomten die Shopping Clubs,
heute ist es eher still. Woran liegt das?
Moreaux: An der Gewöhnung der Verbraucher. Clubs und Flash-Sales sind so
alltäglich wie Online-Shops. Der E-Commerce wächst zurzeit stärker als der Einzelhandel, davon profitieren auch die
Clubs. Ich schätze, sie haben einen
Marktanteil von 20, 25 Prozent erreicht.
Was macht die Stärke von Venteprivée aus?
Moreaux: Wir bieten Marken und Verbrauchern Qualität. Die Wünsche von
Marken sind uns wichtig, wir sorgen beim
„Shopping Clubs bieten eine Alternative
zum klassischen Katalog-Shop“, stellt
Jochen Krisch, Herausgeber des Fachblogs
Excitingcommerce.de, fest. „Wir brauchen
mehr Alternativen, um der Macht von
Amazon etwas entgegenzusetzen.“ 400
Millionen Euro, schätzt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels, werden pro Jahr über Online-Outlets umgesetzt. Etwa jeder dritte Internet-Nutzer ist
einem Club beigetreten. „Im Wesentlichen
liegt deren Erfolg in der Verfügbarkeit wertiger Markenware in ausreichender Menge
und einem breiten Sortiment“, sagt Axel
Seeger, Partner der Beratung Tailorit.
Die Konkurrenz ist hart, Marken überlassen ihre Überhänge nicht mehr jedem.
„Es ist nicht im Interesse des Herstellers,
wenn seine Produkte Millionen Kunden
billigst angeboten werden“, sagt Marian
Schikora, Geschäftsführer von Best Secret.
Der Club mit Sitz bei München gewinnt
Markenhersteller, weil er die Zahl der Mitglieder regional begrenzt. Wer im Jahr
nicht mindestens für 250 Euro bestellt,
wird auch ausgemustert. Beitrittswillige
suchen online bereits nach einer Referenz,
um Zutritt zu dem Club und Preisnachlässe bis zu 90 Prozent zu ergattern.
Venteprivée, das Original aus Frankreich, und Zulily aus den USA halten Markenartikler indes bei Laune, indem sie viel
Aufwand betreiben bei der Präsentation
von Waren. Beide leisten sich Fotostudios,
Venteprivée kooperiert gar mit Künstlern
und Musikern, um Verkaufstrailer zu produzieren. Für Marken geschaffen wurde
zudem der Rosedeal, der Verkauf von Gutscheinen nach Groupon-Manier, der
Venteprivée-Mitglieder in die Boutiquen
und Modefilialen treiben soll.
Kundenansprache und Inszenierung
gehen ins Geld. Mit dem Anlegerprospekt
zum Börsengang Ende 2013 bot Zulily tiefe Einblicke in seine Zahlen – und erstmals
auch in das Geschäftsmodell Shopping
Club: Um einen US-Dollar einzunehmen,
gibt das Outlet 70 Cent für die Präsentation
Absatz von Überhängen für ein hochwertiges Umfeld und treiben viel Aufwand bei
der Produktdarstellung. Weiterer Vorteil
ist die Vielfalt der Absatzkanäle – Venteprivée verkauft via Website, Tablets,
Mobile. Der Anteil von M-Commerce ist
auf 45 Prozent gestiegen.
Die wichtigste Frage für Clubs ist das
Volumen von Restposten. Es ist angeblich gesunken – stimmt das?
Moreaux: Die Marken haben ihre Produktionszahlen angepasst, außerdem haben
auch sie aus Fehlern gelernt. Sie gehen
heute bewusster mit Produkten um, organisieren den Verkauf von Überhängen
teilweise selbst, stellen an Outlets mehr
Forderungen. Aber es gibt ausreichend
Ware in Europa und in Deutschland.
Venteprivée hat sein Angebot außerdem
um Kategorien wie Elektronik, Dekoartikel, Do it yourself ausgebaut. Wir sehen
also noch viel Potenzial für Wachstum.
der Ware, den Versand und die Werbung
aus – im Online-Modehandel sind 50 bis 60
Prozent des Umsatzes üblich. 302 der 886
Mitarbeiter kümmern sich um die Kontakte zu den Marken. 11,5 Prozent des Umsatzes fließen in Werbung, gut 60 Prozent in
die Verkaufsaktionen, von denen Zulily
nach eigenen Angaben über 2.500 pro Tag
organisiert. 10.000 Marken und Händler
trennen sich über Zulily von Restposten,
mehr als drei Millionen Mitglieder kaufen
hier ein – im Schnitt für 214 Dollar im Jahr.
Vielfältiges Angebot schafft
Vertrauen und Treue
„Typischerweise erhalten wir die Bestellungen unserer Kundinnen, bevor wir die
Produkte beim Hersteller anfordern“, erklärt Zulily-Chef und Mitgründer Darrell
Cavens die Funktionsweise von OnlineOutlets. „So können wir das Warenrisiko
erheblich mindern.“ Hersteller warten bei
Shopping Clubs nicht lange auf ihr Geld.
Auf Kundenseite verlängert der Verkauf
vor Warenorder die Lieferzeit – um Mitglieder dennoch bei der Stange zu halten,
wird in stete Präsenz, zunehmend auch
über mobile Kanäle, vor allem aber in Beziehung und Vertrauen investiert. Neben
Apps und Versandzentren setzt Zulily auf
Angebote, die an die Historie einer Kundin angepasst werden, also auf deren
Geschmack. Venteprivée indes bietet Glamour, Showbusiness und Aktion: „Unsere
Kunden wollen verführt werden, etwas zu
kaufen, von dem sie gestern noch nicht
wussten, dass sie es heute brauchen“,
beschreibt Gründer Jacques-Antoine
Granjon die Strategie.
Das Outlet bietet nicht mehr nur Mode
und Accessoires, sondern auch Wein, Gartengerät, Spielzeug und Elektronik an.
Kurzfristige Aktionen wechseln mit längerfristigen Schnäppchenofferten ab. In
Frankreich wird das Zusammengehörigkeitsgefühl auch durch eigene Veranstal-
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Alain Moreaux
Neben Aktionsware setzen Sie auf Tagesund Gutscheindeals. Wie läuft das?
Moreaux: Den One Day Deal haben wir
hier im Herbst 2013 eingeführt. Er kommt
sehr gut an. Letzte Woche war ein Gartengerät von Gardena in vier Stunden
ausverkauft. Mit den Gutscheinen von
Rosedeal bringen wir dem lokalen Handel Frequenz, er entwickelt sich langsamer und bindet bei uns mehr Ressourcen. Aber auch für dieses Angebot sehen
wir noch viel Potenzial.
verantwortet das Nordeuropageschäft von Venteprivée. Der
Marketingexperte bekleidete zuvor Führungspositionen bei den
Modemarken Blue Salon,
Cortefiel und GAP.
www.venteprivee.com
In Frankreich bieten Sie Wein und Lebensmittel an – ein Angebot für Deutschland?
Moreaux: Frankreich ist der Test, hier
verkaufen wir drei Millionen Flaschen pro
Jahr. Die Weinpakete kommen auch in
Deutschland gut an. Miam Miam, der
Verkauf von Lebensmitteln, ist ein neues
Geschäftsmodell. Bevor wir damit expandieren, möchten wir hier mehr Sicherheit
und Erfahrungen gewinnen.
tungen gefördert: Venteprivée hat dafür das
Théâtre de Paris mit 1.100 Plätzen gekauft.
Der Aufwand lohnt sich: Club-Kunden
sind treuer und genügsamer. Nur etwa
jedes fünfte versandte Produkt wird wieder zurückgegeben. Die Retourenquote im
Modehandel liegt höher. Die Warenkörbe
sind im Vergleich zum Shop voller. Bei
Zulily liegen die Durchschnittswerte zwischen 53 und 83 Dollar, bei Venteprivée
bei 70 Euro. Nicht zuletzt sind Mitglieder
aktiver: Neun Mal im Monat besuchen sie
die Seiten von Venteprivée, vier Mal im
Jahr bestellen sie bei Zulily. Und durch
ihre gezielte Ansprache schaffen die Clubs,
was dem Online-Handel noch nicht
gelingt: einen hohen Mobile-Anteil von
über 40 Prozent. Ein gutes Verhältnis zum
Kunden ist offensichtlich die Basis für den
◼
schnellen, ungeprüften Kauf.
30 %
der deutschen
Webnutzer sind
Mitglied in einem
Shopping Club
Susanne Vieser
internetworld.de/vs
Der Klassiker: Shopping Club für Mode & mehr
Venteprivée hat das Geschäftsmodell Online-Outlet weltweit etabliert und gehört
heute zu den erfolgreichsten Unternehmen in diesem Segment
îVenteprivée wurde 2001 von JacquesAntoine Granjon sowie sieben Partnern in Paris gegründet und vielfach
kopiert. Zum Start verzichtete das Unternehmen auf Risikokapital, heute
halten Summit Partners und die Qatar
Holding Anteile. Venteprivée hat zurzeit 20 Mio. Mitglieder weltweit.
îDer Club organisiert 28 Aktionen pro
Tag: mehrtägige Schäppchenangebote,
das Produkt des Tages (One Day) sowie
Gutscheine, die im Einzelhandel vor
Ort einzulösen sind (Rosedeal). Im
Sortiment: Mode, Schmuck, Gartengeräte, Elektronik, Dekoartikel und mehr.
îDie Hersteller schätzen den Aufwand,
den Venteprivée bei Produktpräsentationen und Kundenansprache betreibt.
Venteprivée: Oft kopiertes Vorbild
für Shopping Clubs
E
E-COMMERCE
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INTERNET WORLD Business
Bewegung in
den Shop
Videos müssen sein im E-Commerce. Die
ie Mitarbeiter von Runners Point sind
für ihre Beratungskompetenz bekannt.
Dieses gute Image nutzt der Spezialist für
Sportbekleidung und Sportschuhe seit einigen Jahren auch für seinen Online-Shop,
indem er eben diese Mitarbeiter vor eine
einfache Kamera stellt und sie dort das tun
lässt, was sie am besten können: beraten.
Der Youtube-Kanal von Runners Point
wird jede Woche mit einfachen, aber informativen Produkt-Videos gefüllt, in denen
die Besonderheiten der neuesten NikeSportschuhe oder der aktuellen AdidasKollektion erklärt werden. Die beliebtesten
dieser Videos bringen es auf über 40.000
Klicks – ein gutes Ergebnis für die extrem
einfach konstruierten Clips, die mit nur
zwei Kameraeinstellungen und ohne Hintergrundmusik oder aufwendige Animationen auskommen, dafür aber mit ganz viel
Authentizität punkten.
D
„Youtube-Suchergebnisse
führen zu Youtube, nicht zum
Online-Shop“
Hauke Schulte-Güstenberg,
Geschäftsführer Sovido
www.sovido.de
Runners Point ist nur ein Beispiel für eine große Zahl von
Online-Händlern, die sich
die Anziehungskraft bewegter Bilder zunutze machen.
Zu Recht: Unzählige Studien
belegen die positive Wirkung von Videos im Shop für
Traffic, Verweildauer, Conversion Rate
und Kundenzufriedenheit: Jeder zweite
Käufer vertraut einem Produkt mehr,
wenn er vor dem Kauf ein Video gesehen
hat, jeder dritte lässt sich durch ein Video
eher zum Kauf verführen.
Youtube als Multiplikator
Ein Youtube-Kanal, gefüllt mit selbst erstellten Videos wie ihn unter anderem
Runners Point, Thomann oder Schulranzen-Shop benutzen, ist sicherlich die einfachste und schnellste Methode, individuellen Video Content in den Shop zu bekommen: Kanal und Hosting sind kostenlos, Youtube ist neben Google zudem die
zweitgrößte Suchmaschine mit über eine
Milliarde Nutzer monatlich und bietet darüber hinaus ein großes virales Potenzial.
Es gibt aber auch Nachteile. „Youtube ist
auf eigene Kundengewinnung ausgerichtet“, warnt Hauke Schulte-Güstenberg,
Geschäftsführer des Video-TechnologieAnbieters Sovido. „Youtube-Video-Suchergebnisse führen nicht in den Online-Shop,
sondern zu Youtube, wo es durch Werbeeinblendungen und ähnliche Videos zu
einer hohen Absprungrate kommt.“ Wer
deshalb die Videos lieber nur in den eige-
Foto: Fotolia / Scanrail
Frage ist: Selbst machen oder machen lassen?
Die Macht der Bilder ist auch im E-Commerce nicht zu unterschätzen: Jeder
dritte Nutzer lässt sich durch ein Video eher zum Kauf bewegen
nen Shop einbindet, muss sich besonders
gut um das Thema Video-SEO kümmern,
damit die eigenen Videos in Googles Universal Search auftauchen und die User
direkt in den Shop führen.
Selbst gedrehten Händler-Videos wohnt
ein gewisser Zauber inne; sie vermitteln
gerade durch die fehlende Perfektion eine
besondere Glaubwürdigkeit – ähnlich wie
Test-Videos von Nutzern. Andererseits: Sie
machen dem Shop-Betreiber ganz schön
viel Arbeit, weiß Susanne Henatschel, die
für das Preisvergleichsportal Idealo Produkt-Videos von Online-Shops unter die
Lupe genommen hat (siehe Kasten). „Ein
einfaches Produkt-Video ist noch relativ
einfach zu bewerkstelligen, eine reale Produktberatung macht schon mehr Arbeit
und benötigt mehr Ressourcen, von drehund schnitttechnischen Kenntnissen, über
die aufzuwendende Zeit für die Produktion
bis hin zum Equipment.“ Deshalb sehen
sich viele Händler nach den ersten eigenen
Schritten in Sachen Video-Produktion oft
nach Dienstleistern um.
Das entsprechende Angebot wächst ständig und ist mittlerweile recht unübersichtlich. Es gibt Dienstleister wie Treepodia
oder Clipvilla, die aus vorhandenem Bildmaterial automatisierte Slideshows erstellen und diese mit Musik oder Kommentaren unterlegen. Solche Videos nutzt etwa
Redcoon, um die Features einzelner Geräte
vorzustellen. Andere Anbieter wie Budgeterklärfilme.de oder Erklärvideo.de sind
spezialisiert auf Videos, die komplexe Zusammenhänge oder komplizierte Produkte
einfach illustrieren; sie finden oft bei Versicherungen oder Banken ihren Einsatz.
Welche Video-Form oder -Quelle ein
Online-Shop-Betreiber auch nutzt: Unverzichtbar ist eine umfassende Analyse der
Ergebnisse. Eventuell bringt ein authentisches Produkt- oder Erklär-Video in Sachen
Konversion mehr als 100 Slideshows. ◼
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
Videos für den Shop – Woher Händler ihre Bewegtbilder bekommen
Selbst erstellte Videos vom Händler
+
Authentische Beratung von
echten Fachhändlern
Persönlicher und einzigartiger Video Content
Videos können in ihrer Aufmachung auf die eigene CI
abgestimmt werden (Farbgebung, Logo, Tonalität)
Positiver Nebeneffekt von
gut gemachten Videos:
Imagewerbung inklusive
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–
Hoher Ressourcenbedarf
(Personal, Equipment,
Know-how)
Risiko bei sehr unprofessionell wirkenden Videos: Status als kompetenter Händler wird infrage gestellt
Balanceakt zwischen ausführlicher Information und
knackiger Unterhaltung
Für Amateure schwer einzuschätzen: Für welche Produkte lohnt sich ein Video?
Video von einem Dienstleister
+
Geringer Produktionsaufwand: Die Arbeit beschränkt
sich auf die Abstimmung
mit der Agentur
Profis sind am Werk
Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen
durch Outsourcing
Einfache Lösungen sind
bereits kostengünstig
erhältlich
Quelle: Zusammengestellt von Susanne Henatschel, Idealo
–
Kaum Abhebung von
anderen Online-ShopVideos
Gefahr der Überladung:
Nicht alle Produkte profitieren von einem Video, bei
Waren ohne Erklärungsbedarf wirkt ein automatisiertes Video gewollt
Bei automatisierten Clips:
weniger Mehrwert im Vergleich zu real gedrehten
Beratungs-Videos
Videos vom Hersteller
+
–
Einfache, schnelle und unkomplizierte Beschaffung
Video Content nicht
einzigartig
Die Hersteller kennen das
Produkt und seine Eigenschaften am besten
Keine Abstimmung auf die
eigene CI (z. B. Shop-Logo,
Farben)
Markenunternehmen verfügen über das Budget für
professionelle Videoclips
Kein einheitliches Design:
Große Unterschiede bei den
Hersteller-Videos
Der ganze Prozess (Lizenzbeschaffung, Formatierung,
automatische Einbindung)
wird über einen zentralen
Service abgewickelt
Risiko: Hersteller-Videos,
die klar als solche zu erkennen sind, wirken weniger
authentisch (Eigenwerbung
statt „echte“ Beratung)
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Reno macht Mobile
Vorgestellt
von
Mit einer Preisvergleichs-App will Schuhhändler Reno auf die veränderte Kaufnutzung
reagieren und die Offline- mit der Online-Welt innovativ verknüpfen
ie finden im Schuhgeschäft das perfekte Paar Schuhe und sind mit Ihrer
Auswahl sowie der Beratung mehr als zufrieden, doch dann überkommt es Sie: Sie
zücken Ihr Smartphone und prüfen, ob es
die ausgewählten Schuhe im Web nicht
doch noch günstiger gibt. Diesem „Beratungsdiebstahl“ hat
Zalando schon vor längerer
Zeit zum Ärger der stationären
Schuhhändler mit einer Preisvergleichs-App Vorschub geleistet. Jetzt bläst Konkurrent
Reno mit einer innovativen
Anwendung zum Gegenangriff – und dreht den Spieß um.
Mit der Reno-App kann der
Kunde in der Filiale vor Ort
den auf dem Schuhkarton aufgedruckten Barcode scannen.
So erfährt er innerhalb von
Sekunden, ob es den Artikel im
Web günstiger gibt. Die Anwendung prüft dabei ausgewählte Portale wie Zalando
oder Amazon. Bei Ergebnissen, die sich unter dem RenoPreis befinden, bietet die App
Usern einen entsprechenden
Rabattcoupon mit einer Gültigkeit von 24 Stunden an.
S
Appell von Reno:
Im Web suchen,
stationär kaufen
Jorge González:
Markenbotschafter
für Reno
Eine simple Lösung,
ohne großen Schnickschnack, intuitiv, ergebnisorientiert und schnell
in der Nutzung. Der
Kunde ist der größte
Profiteur. Er erhält den
gesuchten Schuh, die gewünschte Beratung sowie
den haptischen Eindruck und das auch noch
zum günstigsten Preis.
Reno gelingt es damit,
konsequent den Schritt
hin zur gelebten Vernetzung von Online- und
Offline-Daten sowie der veränderten
Kaufnutzung zu gehen. Für die Ansprache
der vor allem weiblichen Zielgruppe nutzt
Reno zudem den Markenbotschafter Jorge
González – bekannt aus „Germany’s next
Topmodel“. Der Catwalk-Trainer begleitet
als Testimonial die native App für Android
und iOS. Er schafft es, das schnöde klingende Thema des „dynamischen Pricings“
für die Zielgruppe positiv und authentisch
aufzuladen. Für mich ein erfolgreiches
Beispiel für ROPO: Research Online,
Purchase Offline – denn stationär bleibt
◼
auch weiterhin sexy!
Schahab Hosseiny
Schahab Hosseiny
Geschäftsführer der MSO Digital
GmbH & Co. KG aus Osnabrück
www.mso-digital.de
Ist der Schuh online günstiger, gibt
es einen Rabattcoupon
Mal eben den
Handel retten
Am Niederrhein tüfteln Handels- und E-Commerce-Profis
edeutet der Online-Handel den Tod
für die Innenstädte? Oder gibt es
Lösungsansätze Stadtzentren neu zu beleben und wenn ja, welche? Zwei der dringlichsten Probleme im deutschen Handel
will die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach jetzt zu Leibe rücken. In einem
deutschlandweit einzigartigen Projekt –
gefördert im Rahmen des NRW-EU Ziel
2-Programms und finanziert aus Mitteln
des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – soll ein Städteleitfaden entstehen, der Handlungsempfehlungen und
praktische Lösungsansätze für den Handel,
aber auch für Politik und Verwaltung
formuliert. „Ziel ist es, die Erkenntnisse
des Leitfadens nicht nur für die Region
B
Mönchengladbach und Rheydt zu nutzen,
sondern auch anderen Städten und Gemeinden zur Verfügung zu stellen“, erläutert Eva Gancarz, Leiterin des Projekts
„mg.retail2020“ bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach. Schützenhilfe
leisten die Hochschule Niederrhein, die
City-Managements von Rheydt und Mönchengladbach, der Arcaden-Investor MFI,
die Modemarke Engbers und die E-Commerce-Beratung Shopmacher.
In verschiedenen Pilotprojekten soll untersucht werden, ob die lokalen Händler
im Web eine Chance haben, gegen Riesen
wie Amazon oder Zalando zu bestehen –
und ob sie dazu eigene Webshops brauchen. Als Alternativen böten sich deutsch-
Foto: iStockphoto / Hsvrs
an neuen Konzepten für den Handel im Web-Zeitalter
Der Jugendstil-Wasserturm ist Mönchengladbachs Wahrzeichen. Doch die Fußgängerzone der Stadt verliert durch den Online-Handel immer mehr Kunden
landweite Branchenportale oder ein eigener Online-Marktplatz für die Region an.
Unterdessen seien die Städteplaner
gefordert, in den Innenstädten Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, beispielsweise
durch mehr Grünflächen oder die Vermeidung von Innenstadtverkehr. Auch die
Auswirkungen eines innerstädtischen
WLANs auf die stationären Handelsumsätze wollen die Wirtschaftsförderung und
ihre Partner in Pilotprojekten eruieren.
Ob sich der Handel durch Gratis-WLAN,
Grünflächen sowie Click & Collect retten
lässt, das weiß heute auch Eva Gancarz
noch nicht. „Das ganze Projekt ist ergebnisoffen angelegt“, sagt sie. Zunächst will
man das Bedrohungspotenzial ermitteln.
Erste Ergebnisse sollen Ende des Jahres
vorliegen. Projektende ist Mitte 2015. ◼
Daniela Zimmer
RECHT
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§
Sabine Heukrodt-Bauer LL.M.
Fachanwältin für IT-Recht und
gewerblichen Rechtsschutz
Foto: Fotolia / M. Marco
www.res-media.net
Kündigen wird leichter
„Eine Kündigung bedarf der Schriftform“ – dieser Passus findet sich in den AGB vieler
Internet-Portale. Ein Urteil aus München stellt die Wirksamkeit der Forderung infrage
itglied werden ist ganz einfach, doch
eine Kündigung ist kompliziert –
nach diesem Prinzip verfahren viele
Online-Portale. Das Landgericht München hat dieser Praxis jetzt in einem Urteil
einen Riegel vorgeschoben (Az.: 12 O
1857/13). Insbesondere die Forderung
nach einer schriftlichen Kündigung (per
Brief oder Fax) mit Pflichtangaben sei
nicht zulässig. Entsprechende AGB-Klauseln seien unwirksam. Kunden und Nutzer
dürfen auch per E-Mail kündigen. Anlass
für das Urteil war dieser Passus aus den
AGB eines Dating-Portals: „Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform. Die elektronische Form ist
ausgeschlossen. Die Übersendung per Fax
genügt. Die Kündigung muss Benutzername, Kundennummer, Transaktionsbzw. Vorgangsnummer enthalten.“
Die Registrierung auf dem Portal war
dagegen für jeden Nutzer ganz einfach
online möglich. Zum Vertragsschluss kam
es somit elektronisch.
Das Gericht sah in dem Schriftformerfordernis eine unangemessene Benachteiligung für den Nutzer. Wer seinen Nutzern einen elektronischen Vertragsschluss
anbiete, müsse auch eine entsprechende
Kündigung akzeptieren. Auch die Forderung, der Kunde müsse bei der Kündigung
zahlreiche
Pflichtangaben
machen,
erschwere die Kündigung. Das Urteil ist
bislang noch nicht rechtskräftig; es verfes-
M
Das müssen Sie beachten:
∙ Wer online den Abschluss
eines Vertrags ermöglicht, der
muss auch eine Kündigung per
Mail akzeptieren.
∙ Klauseln, die für die Kündigung zahlreiche Pflichtangaben fordern, sind unwirksam.
„In vielen AGB von InternetPortalen finden sich
noch Klauseln, die angepasst
werden müssen“
Niclas Krohm, Rechtsanwalt für Datenschutz-, Wettbewerbs- und IT-Recht
www.medienundmarken.de
tigt sich jedoch weiterhin eine verbrau◼
cherfreundliche Rechtsprechung.
ARBEITSRECHT
Quelle: 37. W3B-Studie Herbst 2013
Foto: iStockphoto / PashaIgnatov
Foto: iStockphoto / da-vooda
von ihnen aufgrund von
Datenschutzbedenken
Ein Kunde hatte sich ein Sofa anhand
von insgesamt 578 Farb- und Bauvarianten zusammengestellt und dann
den Widerruf erklärt. Zu Unrecht, wie
das Gericht entschied. Das Widerrufsrecht sei wegen Anfertigung nach
Kundenspezifikation ausgeschlossen.
Die Rücknahme des Sofas sei für den
Händler unzumutbar, da er die Anfertigung nicht rückgängig machen
könne. Es seien keine vorgefertigten,
wiederverwendbaren Standardteile
verbaut worden. Das Sofa sei nach
dem Widerruf auch wirtschaftlich
wertlos, weil es wegen der speziellen
Gestaltung anderweitig nicht mehr,
nur schwer oder mit erheblichen
Preisnachlässen abzusetzen sei.
Ob das Widerrufsrecht des Verbrauchers wegen Kundenspezifikation
ausgeschlossen ist, hängt immer vom
jeweiligen Einzelfall ab. Faktoren
dafür sind das Maß der individuellen
Gestaltungsmöglichkeit für den Kunden und die Frage, inwieweit die Ware
wegen dieser Gestaltung weiterhin
noch verkäuflich ist.
Account gelöscht –
fristlose Kündigung
der Smartphone-Besitzer nutzen keine
Location Based Services,
4.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf ist das Widerrufsrecht beim Online-Kauf eines
nach Kundenwunsch konfigurierten
Sofas ausgeschlossen (Urteil vom
12.02.2014, Az.: 23 S 111/13).
Niclas Krohm
40,4 %
jeder
Maßanfertigung und
Widerrufsrecht
Vorsicht beim Aufräumen: Unternehmen haben Anspruch auf Mitarbeiterdaten
Ein Account-Manager einer IT-Firma
wurde nach Ablauf seines befristeten
Arbeitsvertrags aufgefordert, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Dies
nahm er zum Anlass, Kontakte, Termine,
Aufgaben und E-Mails von seinem Firmenaccount zu löschen. Dafür erhielt er umgehend eine fristlose Kündigung. Zu
Recht, sagt das Landesarbeitsgericht
Hessen. Ein Unternehmer hat Anspruch
auf Zugang zu den Arbeitsresultaten seiner Mitarbeiter – dazu gehören auch Mails
und Kontakte (Az.: 7 Sa 1060/10).
23.-24. Juni 2014
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ONLINE-MARKETING
20
INTERNET WORLD Business
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Reichweitenvermarkter
Interactive Media CCSP
34,86
Axel Springer Media Impact
32,59
United Internet Media
28,94
Ströer Digital
28,30
Tomorrow Focus Media
28,20
IP Deutschland
27,19
Sevenone Media
26,54
eBay Advertising Group Deutschland
26,39
OMS
25,00
Foto: iStock / Samarskaya
G+J Electronic Media Sales
22,60
IQ Digital
18,58
Ad Pepper Media
18,20
Spiegel QC
15,07
Yahoo Deutschland
13,63
Hi Media Deutschland
11,83
Glam Media
11,23
Unister Media
10,71
Mairdumont Media
Schwierige Partnerwahl
10,65
Netpoint Media
9,47
Bauer Media
8,77
Technische Ausstattung, Kompetenz des Teams, Provision und Umsatzgarantien: Wenn
ein Publisher einen Vermarkter sucht, sollte er einige wichtige Punkte prüfen
Microsoft Advertising
7,80
Urban Media
7,37
ber Jahre hinweg suchten die Netzpiloten immer wieder einen neuen
Vermarkter für ihre Website. Doch schon
wenige Monate nach Vertragsunterzeichnung stellte sich jedes Mal heraus, dass es
irgendwie doch nicht so recht passte.
Reichweite konnte das auf Blog-Beiträgen basierende Online-Magazin nicht
bieten, weshalb das Angebot im Portfolio
der Vermarkter schnell nach hinten
rutschte und nur eine Handvoll Euro am
Tag erlöste.
„Es war nicht lukrativ und wir hatten
unpassende Werbung, die unsere User
geradezu verärgerte“, erinnert sich Wolfgang Macht, Vorstand der Netzpiloten AG
Internetgruppe. „Jetzt machen wir es wieder selbst“ – vorerst zumindest. Denn
demnächst nimmt Blogfoster seinen Betrieb auf, ein Start-up, das sich auf die Vermarktung von Blogs spezialisiert hat. Das
könnte zu den Netzpiloten passen.
Der Fall zeigt: Die Suche nach dem passenden Vermarktungspartner ist nicht nur
schwierig, sondern auch nie wirklich
abgeschlossen. „Es ist ein sehr bewegter
Markt mit einer hohen Fragmentierung“,
betont Philip Missler, Geschäftsführer von
Interactive Media, dem führenden Digi-
Ü
talvermarkter im Lande. Nicht nur Publisher, Marktplätze und Preisvergleichsportale checken ständig, wer ihre Seiten am
besten vermarkten könnte. „Natürlich
prüfen auch wir stets die Optionen neuer
Vermarktungsmandate“, sagt Missler.
Doch auf welche Kriterien sollte ein
Publisher achten, der einen Vermarkter
für seine Website sucht? Sollte es vorrangig um Konditionen gehen oder um die
Frage, ob man im Portfolio die erste Geige
„Mit Zattoo können wir unsere
Reichweite im Bewegtbildsegment ausbauen“
Christine Wittkamp,
Geschäftsführerin G+J EMS
spielt? Ist man in einem großen Haus besser aufgehoben als bei einem Spezialisten?
Und über welche technische oder personelle Ausstattung sollte der künftige
Kooperationspartner verfügen?
Der Revenue Share muss
nicht entscheidend sein
Die Suche nach dem richtigen Vermarkter
ist mit der nach einem Auto vergleichbar,
meint Christian Schmidt, Geschäftsführer
von Unister Media. Also: verschiedene
Angebote einholen, Preise und Ausstattung vergleichen, dann verhandeln.
Schmidt: „Grundsätzlich sollte man natürlich wissen, wie viel Werbung und welche
Werbeformen man auf seiner Website einbinden möchte und wie hoch die Umsatzerwartung ist.“
Denn natürlich geht es in erster Linie
ums Geld, gerade bei Verlagen. Weil die
Erlöse von Print sinken, sollen digitale
Ableger der Hefte dazu beitragen, das Problem in den Griff zu bekommen. Jeder
Pitch nähert sich deshalb seiner heißesten
Phase, wenn es um die Frage geht, wie
hoch die Provision ist. Der Spielraum ist
Weischer Online
6,56
Triple Double U
5,04
Stayfriends
4,27
Unique User
in Mio.
Nettoreichweiten der Vermarkter
im Januar 2014 (ab 14 J.)
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: Agof Internet Facts 2014-1
groß. Beim Publisher verbleiben – je nach
Stellung am Markt und Verhandlungsgeschick – zwischen 60 und 80 Prozent.
Dabei ist der Revenue Share für die
finanzielle Bilanz nicht unbedingt entscheidend. Es kann für einen Publisher
sinnvoller sein, eine höhere Provision zu
zahlen, wenn der Vermarkter dafür im Gegenzug mehr Werbeplätze verkauft. Weil
darüber aber erst am Ende eines Geschäftsjahres Gewissheit besteht, verlangen Publisher gerne Garantieumsätze.
Das vereinfacht die Planung für sie, kann
aber oft schon nach den ersten Monaten
zu Zerwürfnissen in der noch jungen Vermarktungspartnerschaft führen.
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INTERNET WORLD Business
Der richtige Vermarkter:
Darauf sollten Sie achten
1 Konditionen: Wie viel Provision
beansprucht der Vermarkter?
Gibt er Umsatzgarantien?
2 Portfolio: Passen die Seiten
zum Umfeld des Vermarkters?
3 Technik: Existiert die nötige
Ausstattung (Targeting, RTA)?
4 Kompetenz: Kennen die Mitarbeiter schon lange den Markt?
5 Werbeformen: Bedient der
Vermarkter Standards oder
auch individuelle Formate?
Werbung auf dem Smartphone: Für Publisher ist es wichtig, für ihre MobileAuftritte mit den richtigen Vermarktern zusammenzuarbeiten
Denn wenn der Vermarkter merkt, dass er
seine großzügigen Versprechungen nicht
einhalten kann, beginnt er in seiner Not,
die Website des Publishers mit minderwertigeren Werbebotschaften zu füllen –
Premiumanspruch hin oder her. Gleichzeitig sinkt die Stimmung, weil aus der
Kooperation ein Verlustgeschäft zu werden droht. „Sich nur auf die Garantie zu
verlassen, ist nicht der richtige Weg“, sagt
Dirk Kraus, Vorstand des Mobilvermarkters Yoc AG.
Die Höhe der Umsatzerlöse hängt zudem von ganz unterschiedlichen Faktoren
ab: von der Klärung der Frage, wie die Seiten des Publishers ins Portfolio passen, ob
der Vermarkter über die nötige technische
Ausstattung verfügt, um alle Register ziehen zu können – Stichwort Targeting oder
Real-Time Advertising – sowie ob seine
Mitarbeiter motiviert sind und den Markt
kennen. „Man muss natürlich darauf achten, dass man neben einem Flaggschiff wie
beispielsweise T-Online oder Spiegel.de
nicht untergeht, sondern auch Beachtung
im Portfolio findet“, sagt Unister Mann
Schmidt. „Sehr wichtig ist auch die Branchenkenntnis. Es macht keinen Sinn für eine Reise-Website, sich von einem Autospezialisten vermarkten zu lassen.“
Der Delius Klasing Verlag hat sich kürzlich entschieden, seine Online-Angebote
von Onvista Media Sales vermarkten zu
lassen. Die Entscheidung fiel, weil beide
Partner der Auffassung waren, dass die
Seiten das bisherige Portfolio des Vermarkters bestens ergänzen und so mehr
Umsätze liefern können. Onvista sprach
seine Männerzielgruppe bislang mit der
Luxusuhren-Seite Chrono24.de oder der
Trader-Platttform Wikifolio an. Jetzt kommen mit Delius Klasing auch Yacht.de und
Boote-exklusiv.com hinzu. Das passt.
Ein Pitch hilft, das künftige
Team kennenzulernen
Das Kleinanzeigenportal Markt.de wiederum entschied sich im vergangenen Sommer, sich nun von Ad Pepper Media vermarkten zu lassen. Auch hier stand die inhaltliche Kongruenz im Vordergrund: Ad
Pepper kann mit dem neuen Kunden sein
Portfolio im Bereich der Produkt- und
Dienstleistungssuche ausbauen. Markt.de
wiederum profitiert von der gestiegenen
Schlagkraft des Vermarkters.
Die Beispiele zeigen, wie wichtig es ist,
sich einen genauen Überblick über den
Markt zu verschaffen. Die Plattform Zattoo, die den Empfang von TV- und Radiosendern auf Smartphone und Tablets
ermöglicht, bat kürzlich zum Pitch. Aus-
„Je größer das Medienhaus,
desto strukturierter
der Auswahlprozess“
Philip Missler,
Geschäftsführer Interactive Media
gangspunkt war zunächst eine interne
Analyse der bestehenden Formate, ihrer
technischen Anforderungen sowie ihrer
bisher erzielten Umsätze. „Auf Basis dieser
Daten haben wir dann verschiedene Szenarien erstellt, die unsere aktuelle Situation
mit der wahrscheinlichen Lage in zwei bis
drei Jahren abbilden“, erklärt Oliver
Knappmann, Vice President Sales bei Zattoo. Es folgten zahlreiche Gespräche mit
Agenturen, Kunden und Vermarktern.
Schließlich wurde eine Aufgabe formuliert, die von den potenziellen Partnern
gelöst werden musste. Knappmann: „Insgesamt hat der Prozess gute drei bis vier
Monate gedauert.“
Die Entscheidung fiel dann für G+J
EMS – weil die Zielgruppen ins Portfolio
passen und weil der Vermarkter eine hohe
Kompetenz in Sachen Mobile hat, dem
Bereich, den Zattoo für sich als Zukunftsmarkt definiert. Das Zusammenspiel des
6 Referenzen: Bestehen langjährige Kundenbeziehungen?
Zattoo-Angebotes mit journalistischen
Marken wie Brigitte.de oder Stern.de
erhöhe die Marktrelevanz von G+J EMS,
sagt Geschäftsführerin Christine Wittkamp. „Dies gilt vor allem für das
Bewegtbildsegment, in dem wir unsere
Reichweite dank der führenden Marktposition von Zattoo signifikant ausbauen.“
Nicht alle gehen bei der Suche nach
ihrem Vermarkter so strukturiert vor. „Es
gibt alle Varianten am Markt“, sagt Philip
Missler. „Grundsätzlich zeigt unsere Erfahrung: je größer das Medienhaus, desto
strukturierter der Auswahlprozess. In seiner professionellsten Variante wird er von
der Procurement-Abteilung gemanagt.“
Dann gibt es eine Longlist mit Briefing
und schriftlichem Fragebogen. Nach
einem Vorentscheid werden die drei besten Angebote zur Präsentation gebeten.
„Ein Pitch dient auch immer der zwischenmenschlichen Annäherung“, sagt
Andreas Stietzel, CEO bei Hi Media
Deutschland. „Der Publisher möchte wissen, mit wem er es zu tun hat, und das
Team kennenlernen, mit dem er zukünftig
zusammenarbeiten wird.“
Kleine Publisher, die es sich nicht leisten
können, mit der Suche ganze Stabsabteilungen zu beschäftigen, müssen gezielter
vorgehen. Sie müssen in Erfahrung bringen, mit wem Wettbewerber zusammenarbeiten, die ein ähnliches Angebot haben
wie sie. Sie müssen eruieren, wie der technologische Background des Anbieters aussieht. Ein Blick auf die Website kann zudem erste Eindrücke von der Stärke des
Verkaufsteams liefern, eine Suche auf den
Plattformen Xing und Linkedin helfen,
mehr über die Kompetenz der einzelnen
Mitarbeiter zu erfahren. Sie müssen „fragen, fragen, fragen“, sagt Dirk Kraus von
Yoc, „und Referenzen einholen.“
Nach und nach festigt sich so das Bild
von einem möglicherweise geeigneten
Partner, der im Übrigen nur befristet an
das eigene Haus gebunden wird. Üblich
◼
sind Ein- oder Zweijahresverträge.
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
21
Foto: Hi Media / Peter Riese
31. März 2014
Michael Schanz
Geschäftsführer der TV Info Internet GmbH, Anbieter von OnlineInformationen zum TV-Programm
www.tvinfo.de
„Perfekt abgestimmte
technische Systeme“
Seit Jahren lässt sich TV Info von
Hi Media Deutschland vermarkten.
Immer wieder wurde der Vertrag
erneuert – zum letzten Mal im
Herbst 2012.
Was gab für die Verlängerung den
Ausschlag?
Michael Schanz: TV Info und Hi Media
haben über einen langen Zeitraum gemeinsam eine erfolgreiche Premiumvermarktung aufgebaut. Die gewachsenen Kundenbeziehungen und die
perfekt abgestimmten technischen
Systeme haben gemeinsam mit vielversprechenden Umsatzaussichten
den Ausschlag gegeben.
Sie arbeiten seit 2007 zusammen. Wie
gingen Sie denn damals bei der Suche
nach einem Vermarkter vor?
Schanz: Damals haben wir die nach
unserer Ansicht drei besten Vermarkter um persönliche Präsentationstermine und eine individuelle Angebotsabgabe gebeten. Seitdem bitten wir
jeweils zur anstehenden Vertragsverlängerung konkurrierende Vermarkter um ein Gegenangebot. Bisher hat
Hi Media stets das beste Vermarktungskonzept vorgelegt.
Warum wollte sich TV Info nicht
selbstständig vermarkten?
Schanz: Jeder sollte das tun, was er
am besten kann. Und wir können gut
TV-Programm.
Welche Punkte sind bei der Auswahl
des Vermarkters entscheidend?
Schanz: Kurze Wege, eine individuelle
Betreuung, ausgeprägte technische
Kompetenz sowie ein individuelles
Vermarktungskonzept, das optimal
auf den Publisher abgestimmt ist.
Letztlich sollte der Vermarkter das
Produkt des Publishers verstehen.
Nur so kann man gemeinsam mit den
Agenturen und Kunden gewinnen.
ONLINE-MARKETING
22
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Messlatte für
Webradio
Mit der Media-Analyse IP Audio geht die Agma einen
in weißer Fleck in der Mediaplanung:
2.841 Internet-basierte Radioangebote
gibt es hierzulande laut Webradiomonitor
der bayerischen Landesmedienanstalten
und Goldmedia. Gemäß Media-Analyse
Radio von Anfang März hören rund 4,6
Millionen Personen sogar täglich Radio
übers Internet. Erkenntnisse darüber, wer
genau diese Hörer sind, und in welchem
Umfang es Überschneidungen mit denen
des klassischen Hörfunks gibt, existieren
aber noch nicht. Eine entscheidende Frage
für Werbungtreibende, schließlich sollen
Zielgruppen nicht doppelt angesprochen
werden. Die Arbeitsgemeinschaft MediaAnalyse (Agma), oberste Hüterin aller
Mediawährungen, hat hierzu aktuell die
Media-Analyse (MA) 2014 IP Audio I veröffentlicht. Sie soll mittelfristig sämtliche
Hörfunkreichweiten vergleichbar machen –
unabhängig davon, ob die Radiosendung
über UKW oder Internet empfangen wird.
Im ersten Anlauf weist die Erhebung
allerdings nur die anhand der Logfiles
gemessenen Zugriffe auf Internet-basiertes Radio aus. Das können sowohl Simulcast-Angebote, also die Livestreams der
klassischen Radiosender im Netz, als auch
Web-only-Angebote sein. Die von den
Forschern gezählten Websessions entsprechen dabei jeweils einem eindeutig einem
Client zu einer bestimmten Zeit zugeordneten Hörvorgang.
Durchschnittlich 1 Stunde und 18 Minuten dauert eine Websession, so die
Erkenntnis der Forscher. Insgesamt verzeichneten die gemessenen Angebote im 4.
Quartal 2013 knapp 41 Millionen Sessions,
31 Millionen davon entfallen auf werbetragende Formate. „Ein Meilenstein auf
E
dem Weg zu einer Audio-Konvergenzdatei“, lobt Dieter Müller, Vorstand Radio
in der Agma, die Arbeit seines Gremiums.
„Was die Agma nun vorgelegt hat, konnten wir bereits 2009 vorweisen“, relativiert
Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer
von Audimark. Der Webradio-Vermarkter
misst seit 2010 die Nutzung seiner eigenen
Angebote im „Webradiotest“. Der umfasst
neben einer technischen Messung auch
eine repräsentative Befragung der Hörer.
Im Januar preschte Audimark zudem mit
seiner eigenen Konvergenzwährung vor,
bei der die Daten aus Webradiotest und
MA Radio fusioniert werden. Ein Vorzeigeprojekt, nach dessen Muster auch eine
Agma-Währung funktionieren könnte,
findet Mroczkowski. An der Ausweisung
der MA IP Audio beteiligen sich die Düsseldorfer nicht. „Zum einen weisen die
Daten nicht die Detailtiefe wie der Webradiotest auf, zum anderen wird das Projekt
im Wesentlichen von den UKW-Vermarktern getragen, hier sehen wir unsere Interessen nicht gewahrt“, so Mroczkowski.
Hochkomplexe Aufgabe
Dem dringenden Ruf der Media-Entscheider nach Daten folgte auch Audiovermarkter RMS im letzten Jahr mit der
Veröffentlichung der „Webradio Ratings“ –
als Überbrückung, wie RMS-Chef Florian
Ruckert betont: „Bis zur Realisierung der
Konvergenzwährung liefern wir damit zumindest eine erste Basis, auf der unsere
Kunden ihre Budgetentscheidungen treffen
können.“ Danach stelle man die Befragung
ein. Ruckert ist überzeugt: „Nur unter dem
Dach der Agma kann eine im Markt akzep-
Der Weg zur Audio-Konvergenzwährung
Seit zwei Jahren bastelt die Taskforce MA
in Analogie zur Hördauer beim klassiIP Audio an der Radio-Konvergenzwähschen Radio. Die nächste MA IP Audio II
rung, die die klassimit den Daten vom
sche mit der Web1. Quartal 2014 ist
basierten Radionutfür den 11. Juni vorzung vergleichbar
gesehen. In der
zweiten Jahreshälfte
machen soll. In der
soll die technische
nun
vorliegenden
Messung mit persoMessung
werden
Die Agma ist die oberste Hüterin
zunächst nur die
nenbezogenen DaEmpfangswege von
der Mediawährungen
ten aus einer BefraWebradio – via statiogung angereichert
näre oder mobile Geräte, externe Player
werden. Eine Fusion mit den Daten der
oder Apps – berücksichtigt. Dabei weist
MA Radio ist bis Mitte 2015 geplant. Dann
die Agma die Anzahl der Streams sowie
sollen erstmals valide Planungsdaten für
ihre durchschnittliche Abrufdauer aus –
Werbungtreibende vorliegen.
Foto: Fotolia / zphoto
ersten Schritt in Richtung Audio-Konvergenzwährung
Webradio funkt über immer mehr Internet-basierte Plattformen
tierte Währung entstehen.“ Mit Einzellösungen könne man den Anforderungen
des Marktes nicht gerecht werden.
„Die von uns vorgenommene Messung
der Websessions ist bislang einzigartig“, erklärt Agma-Geschäftsführer Olaf Lassalle.
Besonderheit sind die bereits erwähnten
Websessions. Die Agma misst dabei nicht
Start und Ende einzelner Streams, sondern
fasst die eindeutig zu einem Hörvorgang
gehörenden Streams ein und desselben
Clients zusammen. Als eine Session können mehrere Datenpakete zählen, und
zwar immer dann, wenn die Lücke oder
Überlappung zwischen den Paketen nicht
größer ist als 15 Sekunden. „Das ist wesentlich valider, da ansonsten die Radionutzung von ein und demselben User
mehrfach ausgewiesen würde“, so Lassalle.
Erstmals werden zudem komplett alle
Internet-basierten Empfangswege von
Webradio wie PC, Smartphone, Smart-TV
oder WLAN-Radio berücksichtigt. Erhoben werden im ersten Schritt die Leistungswerte von 25 Webradio-Publishern
mit insgesamt 153 Channels. „Das sind mit
Blick auf den Webradiomonitor relativ we-
nige Anbieter“, räumt Lassalle ein. Was die
Reichweite betreffe, messe man aber bereits große Teile des Marktes.
Nicht zuletzt weil die meisten Hörer im
Netz auf Simulcast-Angebote zurückgreifen. Deren Vermarkter – AS&S, RMS, Studio Gong und Euro Klassik – sind bei der
Studie schon dabei. „Wir wollen aber möglichst bald alle rein internetbasierten Radioangebote mit an Bord holen“, sagt Lassalle. Mit dem Webradio-Anbieter Laut.FM
sei man bereits in Gesprächen. Auch Musik-Streaming-Dienste wie Spotify will die
Agma einbinden. Vordringlichstes Ziel ist
aber nun, die gemessenen Streams zuordenbar zu machen. Mitte des Jahres, so der
Agma-Fahrplan, wird die technische Messung durch soziodemografische Daten –
gewonnen aus Befragungen – ergänzt. Mitte 2015 sollen dann die mit der MA Radio
fusionierten Werte vorliegen. Die weißen
Flecken sind dann hoffentlich getilgt. ◼
Vera Günther
internetworld.de/vg
Internet-basierte Radionutzung anhand von Websessions
Internet-basierte Radioangebote Anzahl Websessions Websessions in werbeAngebote gesamt
führenden Angeboten
Online-Audio-Angebote gesamt
41,12
31,13
(in Millionen)
Livestream-Angebote der
29,36
19,63
UKW-Sender (in Millionen)
Reine Webradio-Angebote
11,75
11,50
(in Millionen)
Ø Dauer pro Session (in Stunden,
1:17:36
1:13:59
Minuten und Sekunden)
Eine Websession ist der kontinuierliche Abruf eines Radioangebots. Das heißt,
während einer einstündigen Websession wurde der Livestream nicht länger als
15 Sekunden unterbrochen. Die Agma weist die Webradio-Angebote, bei denen
Werbung geschaltet werden kann, noch mal gesondert aus.
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: MA 2014 IP Audio I, durchschnittl. Sessions / Monat im 4. Quartal 2013
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7/14
INTERNET WORLD Business
23
Erfolgszahlen
für Native Ads
In Deutschland starten erste Versuche, Native-AdvertisingFormate über Adserver automatisch auszuliefern
Webseiten gestaltet sich allerdings noch
schwierig. Das liegt zum einen daran, dass
dieser Werbebereich noch kaum standardisiert ist. Zum anderen werden die nativen Inhalte zurzeit vorwiegend manuell in
die Systeme der Publisher integriert. Das
führt wiederum dazu, dass die Anpassung
an die diversen Layouts und Kanäle umständlich, teuer und zeitaufwendig ist.
Diese Hürden wollen nun Anbieter wie
die Native Ads GmbH oder die Seeding
Alliance GmbH (ehemals Rankseller)
beseitigen. Das Grundprinzip ihrer Tools
Ein Klick, alle Endgeräte: Das Tool Nativendo optimiert die Einbettung von nativen
Formaten wie Advertorials automatisch für alle Endgeräte
Deutliches Plus
Die neue OVK-Werbestatistik fokussiert sich auf Display-
Neue Technologien sollen die Schaltung von Native Ads vereinfachen
„Native Ads“ und „Nativendo“ ist gleich:
Wie im klassischen Display-Segment werden Native-Advertising-Kampagnen über
zentrale Adserver automatisch ausgeliefert und in die Partner-Portale eingebettet.
„Um das Tool als Erlösquelle zu erschließen, integrieren Publisher einmalig ein
Script in ihr Medium“, erklärt Cevahir
Ejder, Mitgründer und Co-Geschäftsführer der Seeding Alliance GmbH. In dieses
Script wird dann das Advertorial in Text-,
Bild- oder Video-Format eingefügt. Die
Auslieferung richtet sich nach den Angaben
des Werbungtreibenden zur Zielgruppe
und dem thematischen Umfeld. Bei Nativendo etwa stehen Premium-Magazine,
regionale Tageszeitungen oder Blogs zur
Verfügung. Abgerechnet wird nach Cost
per Click (CPC) und Tausend-KontaktPreis (TKP). Wie etwa bei Bannern sollen
Werbungtreibende mithilfe der Tools ihre
Kampagnen-Performance jederzeit messen können. So kann auch die Aussteuerung der Advertorials optimiert werden –
kanalübergreifend: Die Integration der
Inhalte wird sowohl an Desktop-PCs als
auch Smartphones oder Tablets angepasst.
Ein weiterer Vorteil laut Native Ads ist,
dass die Advertorials nicht von der Seite
des Publishers wegführen, sondern beispielsweise in den Newsfeed integriert
werden. „Das steigert die Verweildauer
und die Interaktion mit dem Medium“,
betont Marcel Hollerbach, Geschäftsfüh◼
rer IT bei Native Ads.
Susanne Gillner
Digitale Display-Werbung
Mobile Display-Werbung
Umsatz in Mio. Euro (netto)
Umsatz in Mio. Euro (netto)
1.207
1.430
(+ 8,4 %)
1.319
(+ 9,3 %)
107
(+ 65 %)
65
(+ 67 %)
Werbung – und die tatsächlich erzielten Umsätze im Web
39
in „ausgezeichnetes Ergebnis für die
Gattung Digital“ versprach der OVKVorsitzende Paul Mudter bei der Präsentation des Online-Reports 2014/1. Zunächst
standen allerdings zwei Neuerungen in
der Werbestatistik des Online-Vermarkterkreises im Fokus: Demnach basieren
die ausgewiesenen Umsätze mit InternetWerbung nun nicht mehr auf den BruttoInvestitionen, sondern erstmals auf Nettozahlen. Neu ist auch, dass der Fokus des
OVK – zumindest derzeit – allein auf der
Ausweisung der Display-Werbung liegt.
Das heißt im Umkehrschluss: Zahlen für
den Web-Gesamtmarkt inklusive Suchmaschinenvermarktung und AffiliateNetzwerke gibt es nicht. Die Ausweisung
der Display-Werbung erfolgt zudem für
Online und Mobile zusammen. Die Änderungen begründet der OVK damit, dass
sich die Abbildung der Online-Brutto-
E
werbeumsätze immer mehr von der tatsächlichen Marktentwicklung abkoppelt.
Die Zweit- und Dritttvermarktung etwa,
zu der auch Werbehandel in Echtzeit zählt,
wird den Vermarktern nach nicht adäquat
in den Bruttozahlen abgebildet.
Auch wenn die erste OVK-Werbestatistik
des Jahres in neuem Gewand erscheint – an
der steigenden Investitionsbereitschaft
der Werbungtreibenden in Online hat sich
nichts geändert: Die Umsätze mit DisplayWerbung (Online und Mobile) im vergangenen Jahr wuchsen in Deutschland um
fast zehn Prozent auf 1,3 Milliarden Euro
(netto). Mit steigenden Spendings für grafische Werbung im Netz, wozu Banneroder auch Bewegtbildformate zählen, soll
es auch 2014 weitergehen: Der OVK prognostiziert einen Umsatzanstieg von 8,4
Prozent auf einen Display-Gesamtumsatz
von 1,4 Milliarden.
OVK-Statistik
2012
OVK-Statistik
2013
OVK-Prognose
2014
Der Umsatz mit Display-Werbung betrug 2013 1,3 Mrd. Euro
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: OVK
Betrachtet man den mobilen Werbemarkt,
werden hierzulande noch vergleichsweise
kleine Brötchen gebacken. In der Ausweisung der Unit Mobile Advertising (MAC)
geht es weniger um Milliarden- als um
Millionenbeträge. Dennoch wird klar:
Werbungtreibende passen ihre Budgets
der neuen Mediennutzung an. So stiegen
die Umsätze mit Mobile-Display-Werbung im vergangenen Jahr um insgesamt
67 Prozent auf 65 Millionen Euro (netto).
MAC-Statistik
2012
MAC-Statistik MAC-Prognose
2013
2014
Digitale Mobile-Werbung erwirtschaftete 2013 65 Mio. Euro
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: OVK
Im laufenden Jahr sollen die Investitionen
um 65 Prozent auf einen Gesamtumsatz
von 107 Millionen steigen. Das Wachstum
liegt laut MAC-Chef Oliver von Wersch
zum einen daran, dass immer mehr Menschen das Web vermehrt mobil nutzen.
„Zum anderen wird das Angebot im Hinblick auf Screen-übergreifende Kommunikationslösungen immer vielfältiger und
leistungsstärker“, so von Wersch.
◼
Susanne Gillner
Foto: Fotolia / Alphaspirit
isplay-Werbung in Form von Bannern
ist für viele User inzwischen ein rotes
Tuch. Um die Aufmerksamkeit der Nutzer
zurückzugewinnen, hofft die Online-Werbebranche auf Native Advertising. Das
sind Anzeigen, die sich nahtlos dem
redaktionellen Kontext und Erscheinungsbild der Publisher anpassen, sodass
sie vom User nicht mehr direkt als Werbung wahrgenommen werden. Zu den bekanntesten Formaten zählen Advertorials.
Die Verbreitung solcher werblich gekennzeichneter Beiträge auf unterschiedlichen
D
TOP-KAMPAGNE
24
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Vorgestellt
von
Anika Wilczek
Geschäftsführerin der Weitclick
GmbH in Berlin
Küss mich, Fremder
„First Kiss“ von Wren: kleiner Film mit großer Wirkung. 20 Fremde, 10 Küsse – und
über 65 Millionen Erinnerungen – lassen ihn zum viralen Herzensbrecher werden
ir sind beeindruckt, so viel steht fest.
Denn die Marke Wren erzielte mit
ihrem Video „First Kiss“ einen viralen
Coup der Herzen. Dass der Clip eigentlich
die neue Herbstkollektion des Modelabels
bewirbt, stellt man als User erst gegen
Ende des Videos fest.
Das Konzept: Die Sehnsucht nach dem
magischen „ersten Kuss“-Moment ist ein
Emotionen-Kicker par exéllence. Das
W
haben sich das bis dato recht unbekannte
US-Label Wren und die junge Filmemacherin Tatia Pilieva zunutze gemacht. Sie
haben ihr Video zielgenau auf Plattformen
wie Youtube und Blogs gestreut, die perfekt als Multiplikatoren fungierten und
dem Clip weltweit zu einem großen Erfolg
verhalfen. In dem dreieinhalbminütigen
Film wird gezeigt, wie 20 angeblich Fremde
sich das erste Mal küssen. Das lässt kein
Blogger-, Journalisten- und Otto-Normalverbraucher-Herz unberührt.
Inzwischen gibt es über 65 Millionen
Klicks (20 Millionen Klicks in zwei Tagen),
www.weitclick.com
verschiedenste Nachahmer und Parodien,
etwa von den Playboy-Bunnys. Das nenne
ich viral genial. Und wunderschön.
Das Video, die Marke und die Künstlerin sind in aller Munde. Nach anfänglichen Zweifeln an der Authentizität der
Szenen wird trotzdem fleißig weitergeklickt und in Erinnerungen geschwelgt.
Das ist es doch, was uns fasziniert: eine
Marke, die es versteht, sich so wunderbar
dezent zu präsentieren und damit doch
genau ins Ziel zu treffen. Schöne Idee. ◼
Steckbrief
∙ Auftraggeber: Wren
∙ Kampagne: First Kiss
∙ Länder: Weltweit
∙ Regisseurin: Tatia Pilieva
∙ Start: 10. März 2014
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Artemide
Entwicklung einer Social-Media-Strategie für
das Unternehmen für Design- und Architekturbeleuchtung, mit Blog, Facebook-Seite sowie
Profilen bei Google+, Pinterest und Twitter
Initiative
Media
Dresdner
Back- und
Süßwaren
GmbH
Betreuung des Social-Media-Etats für die
SocialmarMarke Nudossi der Dresdner Back- und Süßwa- ketingagenren GmbH, im Fokus steht die Facebook-Präsenz tur.com
des Haselnuss-Nougat-Brotaufstrichs
Dienstleister
Be Viacom
Zweitvermarktung aller Be-Viacom-Marken im
Online-Bereich, dazu gehören u. a. Mtv.de, Viva.tv,
Comedycentral.tv, Nick.de sowie Southpark.de
Axel Springer
Media Impact
(ASMI)
MercedesBenz
Syzygy
BGV / Badische Versicherungen
Entwicklung einer Kampagne unter dem Claim
„Meine Heimat. Mein Leben. Badisch gut versichert“, u. a. mit Image-Spots und Online-Maßnahmen, vor allem auf Social Media
Kraftjungs
Kreation einer internationalen Digitalkampagne
zur Einführung der neuen V-Klasse, im Mittelpunkt stehen Maßnahmen wie Banner, Web
Special und Social-Media-Aktionen
Suzuki Swift
Huth + Wenzel
BMW
Motorrad
Neue Kampagne „Take off“ zum Saisonstart für
BMW Motorrad, crossmediale Kommunikationsmaßnahmen
Plan Net
Campaign
Entwicklung einer crossmedialen Kampagne
für den Suzuki Swift, zum Start mit Online-Produktfilm, weitere Maßnahmen wie Microsite,
Banner oder TV-Spots sind in Planung
Konzeption eines neuen Online-Auftritts für den Demodern
Hersteller von Energie-Produkten, zudem Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie
und Social-Media-Kampagne
Stadt
Chemnitz
Neue Kommunikationskampagne „Die Stadt bin
ich“, Fokus liegt auf der Online-Dialog-Plattform Die-stadt-bin-ich.de, auf der sich die
Chemnitzer austauschen können
Zebra
Dextro
Energy
Wenn Sie von München
nach Frankfurt wollen,
fliegen Sie ja auch nicht
über Fort Meade, Maryland.
Warum sollte man nicht auch beim Datenaustausch den direkten Weg nehmen? In unserer in
Deutschland gehosteten clouD kommunizieren virtuelle Server direkt untereinander oder mit Ihnen.
Direkte Wege gehen heißt: Daten geschützt zur Verfügung stellen. Die Sicherheit von Daten in unserer
clouD ist für uns selbstverständlich, weil es um Ihre Daten geht. Wir stehen für Ihre Sicherheit.
Das nennen wir Hosting – safe in Germany. filoo.de/meade
KNOW-HOW
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INTERNET WORLD Business
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Serie: GoogleShoppingKampagnen
Es ist günstiger als Adwords
und ermöglicht eine prominente Platzierung: Mit Google
Shopping erscheinen Verkaufsangebote direkt auf der
ersten Suchergebnisseite
Folge 1: Einführung in GoogleShopping-Kampagnen
Foto: iStockphoto / Gpointstudio
(Ausgabe 6/2014)
Folge 2: Optimierung von
Shopping-Kampagnen
(Ausgabe 7/2014)
Optimale Steuerung von
Google Shopping
Das Google-Shopping-Format ist eine gute Alternative zu Adwords. Um eine hohe
Conversion Rate und niedrige Klickkosten zu erzielen, gilt es, einiges zu beachten
oogle-Shopping-Kampagnen ebnen
den Weg für Ihr Sortiment in die Produktanzeigen (Product Listing Ads), die
Google immer häufiger an prominenter
Stelle auf der Suchergebnisseite einblendet. Ihre Angebote erscheinen mit Bild und
Preis, wenn Ihr Gebot stimmt und Google
eine hohe Klickwahrscheinlichkeit annimmt. Informationen über Produktnamen, Preis und Verfügbarkeit Ihres Sortiments liefert der Daten-Feed, den Sie
idealerweise aus Ihrem Shop-System generieren (siehe Kasten Seite 27). Neu bei
Google Shopping: Über Attribute im DatenFeed, die Sie frei vergeben, können Sie steuern, welche Teile Ihres Sortiments bei welchen Suchanfragen berücksichtigt werden.
G
Mit dem Inventarfilter können Sie
Produktgruppen
bilden und so
gezielte Kampagnen erstellen
Warum sollten mehrere ShoppingKampagnen gleichzeitig angelegt
werden?
Wer erstmals über Google Adwords eine
Shopping-Kampagne anlegt, wird in den
erweiterten Shopping-Einstellungen auf
die Frage stoßen, ob er einen Inventarfilter
erstellen will oder nicht. Google selbst
empfiehlt, auf diesen zu verzichten. Das
verwundert nicht, denn dann kann Google
alle Angebote Ihres Inventars ausspielen,
erreicht viele Klicks und verdient viel
Geld. Ob jeder Klick – den Sie bezahlen
müssen – auch zu einem Kauf führt, ist
eine ganz andere Frage. Deshalb sollten
Händler mehrere Kampagnen mit Inventarfilter anlegen, um die Conversions zu
optimieren und Geld zu sparen.
Wie erreiche ich mit ShoppingKampagnen Nutzer, die auch
wirklich etwas kaufen wollen?
Bei den Product Listing Ads legen Sie
keine Keywords fest, bei denen Ihre Werbeanzeigen erscheinen sollen. Google
ermittelt selbstständig, wann eine Anzeige
zu einer Suchanfrage passt. Dazu wird die
Suchanfrage mit den Informationen im
Daten-Feed, den Sie über das Google Merchant Center hochgeladen haben, abgeglichen. Das klingt praktisch, hat für Sie als
Händler aber auch Nachteile.
Nehmen wir an, dass Sie einen OnlineShop für Sportartikel betreiben. Mittels
der Shopping-Kampagnen werben Sie für
Ihr komplettes Sortiment: unter anderem
für Laufschuhe der Marke Adidas Kanadia. Gibt nun ein Nutzer bei Google „Laufschuhe“ ein, könnte Ihre Anzeige erscheinen, so als hätte er „Adidas Kanadia“ eingegeben – „Laufschuhe“ wäre schließlich
eines der passenden Produktattribute im
Daten-Feed. Der Haken dabei: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Google-Nutzer
nicht nur auf die Anzeige klickt, sondern
auch bei Ihnen einkauft, ist unterschiedlich hoch. Wer nach einem bestimmten
Modell sucht („Adidas Kanadia 4“), hat
sich meist schon für ein Produkt entschieden und befindet sich bereits am Ende der
Customer Journey. Diese Nutzer sind für
Sie besonders interessant. Wer hingegen
„Laufschuhe“ eingibt, steckt noch mitten
in der Entscheidungsfindung. Er nutzt die
Werbeanzeigen, um sich über unterschiedliche Modelle und Angebote zu
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Vorsicht: Fehlerhafte
Produkt-Feeds können
zum Ausschluss führen
Die Produktdaten in den DatenFeeds bilden das Herzstück einer
Google-Shopping-Kampagne. Sie
liefern alle Informationen, die in
den Produktanzeigen (Product
Listing Ads) von Google verwendet werden. Dementsprechend
müssen Sie dafür Sorge tragen,
dass diese Daten stets aktuell
und inhaltlich zutreffend sind.
Vor allem Informationen über
Preisänderungen und den Verfügbarkeitsstatus von Produkten
in Ihrem Online-Shop müssen Sie
unverzüglich durch ein Update
des Daten-Feeds an Google weiterleiten. Ansonsten droht – bei
mehrmaligen Verstößen gegen
die Google-Richtlinien – ein Ausschluss von Google Shopping.
INTERNET WORLD Business
Erstmals einen Daten-Feed erstellen und hochladen
Nur wer sich bei
den Daten-Feeds
exakt an die
Spezifikationen
von Google hält,
kann diese zum
Erstellen von
Shopping-Kampagnen nutzen
Bevor Sie eine Shopping-Kampagne anlegen können, müssen Sie über das Google
Merchant Center einen Daten-Feed hochladen, der alle nötigen Informationen zu
Ihrem Sortiment enthält und den GoogleRichtlinien entspricht. Unterstützt werden die Dateiformate TXT und XML. In
dem Daten-Feed müssen für jeden Artikel
Informationen wie eine ID, ein Titel, eine
Beschreibung und viele weitere Attribute
sowie ein aktueller Preis hinterlegt sein.
Sollten Sie einen Magento-Shop betreiben, können Sie die kostenlose Google
Content API for Shopping nutzen, um
solch einen Daten-Feed direkt aus dem
Backend des Shops heraus zu exportieren. Für die meisten anderen gängigen
Shop-Systeme stehen entsprechende Zusatzmodule, die oft kostenpflichtig sind,
zur Verfügung. Natürlich können Sie den
Daten-Feed auch per Hand erstellen.
Dies ist aber nur für Shops mit sehr kleinem Sortiment durchführbar.
informieren. Dass er nach dem Klick
direkt bei Ihnen kauft, ist unwahrscheinlich. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nicht
für Ihr gesamtes Sortiment mit identischen
maximalen Geboten werben, sondern
verschiedene Kampagnen mit unterschiedlichen Geboten anlegen, die verschiedene Kaufsituationen ansprechen.
Wie kann man die Wirkung seiner
Kampagnen steuern?
Da Sie bei Shopping-Kampagnen nicht auf
Keywords bieten können, sind Ihre Möglichkeiten, Ihre Kampagnen zu steuern,
begrenzt. Google nutzt sämtliche Informationen zu den Produkten im DatenFeed, um zu ermitteln, ob eine Anzeige für
eine Suchanfrage relevant sein könnte.
Hierfür könnten sogar einzelne Worte aus
dem Attribut „Description“, also der Produktbeschreibung, herangezogen werden,
die möglicherweise kaum etwas mit dem
eigentlichen Produkt zu tun haben.
Um Ihre Conversion Rate zu optimieren
und kein Werbebudget für Klicks zu vergeuden, die nur selten zu Kaufabschlüssen
führen, empfiehlt sich die Möglichkeit,
Keywords, bei denen Ihre Werbeanzeige
nicht platziert werden soll, gezielt auszuschließen. Diese Option steht Ihnen nach
der Erstellung einer Shopping-Kampagne
in der Adwords-Konsole zur Verfügung.
27
Durch den Ausschluss von Keywords, die eine niedrige Conversion Rate erzielen,
lassen sich Shopping-Kampagnen sukzessive optimieren
In der Kampagnenverwaltung können Sie
sich zudem die Suchanfragen anschauen,
die zu vergütungspflichtigen Klicks geführt haben. Auch der durchschnittliche
Klickpreis (CPC) wird dort angezeigt.
Wie kann man die Prioritätseinstellung
der Shopping-Kampagnen nutzen?
Wenn Sie eine Shopping-Kampagne
erstellen, können Sie diese mit der Priori-
tätseinstellung niedrig, mittel und hoch
klassifizieren. Zum Tragen kommt diese
Einstellung dann, wenn Sie mehrere Kampagnen anlegen, bei denen es zu Überschneidungen kommt, beispielsweise
wenn Sie eine Kampagne für Laufschuhe
im Allgemeinen und eine für Laufschuhe
einer bestimmten Marke anlegen und
aktivieren. Findet Google zu einem Suchbegriff eines Nutzers relevante Artikel aus
zwei unterschiedlichen Shopping-Kampagnen von Ihnen, wird nur die mit der
höchsten Priorität berücksichtigt – unabhängig davon, bei welcher Kampagne das
Maximalgebot am höchsten ist. Sinn ergibt
das beispielsweise, wenn Sie Ausverkaufprodukte gezielt über eine entsprechende
Kampagne bewerben wollen.
Was ist eine „Fallback-Kampagne“?
Generische Suchbegriffe haben in der Regel nur eine geringe Conversion
Rate, da der Nutzer hier noch keine Kaufentscheidung getroffen hat
Neben den unterschiedlichen Prioritäten
offeriert Google noch eine weitere Möglichkeit, mehrere Kampagnen zu kombinieren und so das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu optimieren. Verwenden Sie
hierfür einfach die ausschließenden Keywords und die Option, Ihre Maximal-
gebote pro Kampagne individuell festzulegen. Auf diese Weise können Sie „Fallback-Kampagnen“ (fall back = zurückgreifen, Reserve) anlegen, die dann greifen,
wenn Ihre besonders wichtige Kampagne
versagt. Ein Beispiel: Sie wollen Laufschuhe
bewerben, schließen aber das Keyword
„Laufschuh“ aus, um – wie bereits
beschrieben – keine unentschlossenen
Besucher mit schlechter Conversion Rate
auf Ihre Seite zu locken. Damit würde aber
bei keiner Suchanfrage mit diesem Keyword Ihre Anzeige eingeblendet werden.
Also auch dann nicht, wenn ein Sucher
„Laufschuh der Marke XY“ angibt und
dementsprechend deutlich weiter in seiner
Customer Journey wäre. Um in diesem
Fall trotzdem im Rennen zu bleiben, richten Sie einfach eine Fallback-Kampagne
ein. Hier verzichten Sie auf den Ausschluss
von Keywords, setzen dafür aber ein deutlich niedrigeres Gebot an. Resultat: Der
Klickpreis für diese „unsicheren Kandidaten“ ist niedriger als für die Kunden, die
bei der Top-Kampagne klicken – und
besser konvertieren.
Wie wichtig sind Shopping-Kampagnen
für Online-Händler?
Shopping-Kampagnen sind schon jetzt ein
wichtiges Werbeinstrument für OnlineHändler, denn die Produktanzeigen
(PLAs) weisen eine höhere Klickrate auf
als gewöhnliche Google-Adwords-Anzeigen ohne Produktbild. Dieser Trend dürfte
sich in Zukunft verstärken, da Google die
PLAs bei vielen Suchanfragen sehr prominent platziert. Händler, die bislang nur auf
Adwords setzen, werden umdenken müssen. Da es mit den Shopping-Kampagnen
deutlich leichter ist, Anzeigen mit Produktbildern zu erstellen, als dies bei den
vorangegangenen PLA-Kampagnen der
Fall war, werden auch Adwords-Neulinge
keine Schwierigkeiten haben – vorausgesetzt, sie haben einen Daten-Feed erstellt
und hochgeladen, der den Anforderungen
von Google entspricht.
◼
Markus Siek
TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Fundament für Shops
Wer professionellen E-Commerce betreibt, muss sich auf seinen Hoster verlassen
können. Hosting-Anbieter investieren daher in Infrastruktur
om Wachstum des Online-Handels
profitieren auch die Hoster. Schließlich „lagern“ bei ihnen die Systeme für den
Betrieb von Webshops. Strato etwa hat
Ende 2013 sein Rechenzentrum ausgebaut. Um künftig bis zu 30 Prozent mehr
Server betreiben zu können, verstärkte der
Berliner Hosting-Anbieter die Strom- und
Klimaversorgung in seinen Datenräumen
und zog 55.000 Server um. Allein im dritten Quartal 2013 hatte Strato laut eigenen
Angaben im Vergleich zum Vorjahresquartal über 80 Prozent mehr Neukunden
gewonnen. „Mit dem Umbau des Rechen-
V
Worauf sollten Shop-Betreiber bei der
Auswahl des Hosters achten?
„Der Shop-Betreiber sollte sich im Klaren sein, dass er
beim zukünftigen Hoster seine kompletten Firmendaten
auslagert. Datenschutz ist also ein wichtiger Aspekt. Aufgrund der kritischen Datenschutzlage sollte der Händler
insbesondere darauf achten, dass sich der Server-Standort
in Deutschland oder zumindest in der europäischen Union
befindet. Der Kunde sollte also Wert darauf legen, dass
das Bundesdatenschutzgesetz eingehalten wird. Technisch sollten man zudem
immer an morgen denken und eine ausbaufähige, flexible Hosting-Lösung auswählen. Im eigenen Businessplan sind ja Planzahlen zum Wachstum vorhanden.
Diese Zahlen sollten in einem soliden Hosting-Konzept ihre Abbildung finden.
Gefragt ist ein Wachstumskonzept hinsichtlich der genutzten Hosting-Produkte.“
Sebastian Bluhm, Vorstand Profihost
zentrums rüsten wir uns für die steigende
Nachfrage nach Internet-Lösungen und
Speicherplatz“, erklärt Strato-Technikvorstand Christian Müller. Die Studie „Die
deutsche Internetwirtschaft 2012 – 2016“
ging noch Mitte des letzten Jahres von
einer eher langsamen jährlichen Wachstumsrate in Höhe von 4,7 Prozent im Segment Hosting aus. Im Gegenzug aber
berichten Dienstleister wie Profihost und
1&1 von einer steigenden Nachfrage nach
E-Commerce Hosting. Ein Grund: Viele
stationäre Einzelhändler liebäugeln mit
dem Einstieg in den E-Commerce.
Wer als Händler vor der Frage steht, wie er
am einfachsten ein Online-Geschäft eröffnet, muss viele Entscheidungen treffen.
Die Angebote der Hoster reichen von einfachen Miet-Shops, meist in mehreren
Größenvarianten, über Hosting-Pakete
für ambitioniertere E-Commerce-Ziele
bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen
für große Online-Händler oder Marken.
So bieten beispielsweise Strato, Host
Europe oder 1&1 Miet-Shops auf Basis der
Shop-Software von ePages an. Die Pakete,
die zwischen 10 Euro und 70 Euro pro Monat kosten, unterscheiden sich in der Zahl
Cloud Computing, Hosting und Online-Handel:
Wie spielt das zusammen?
„Die meisten E-Commerce-Lösungen kommen heute aus der
Cloud. Der Shop ist für den Händler stets erreichbar, kurzfristige Änderungen können immer und überall über den Browser
vorgenommen werden. Im Zuge des NSA-Skandals legen daher
auch immer mehr Händler Wert darauf, dass ihr Webshop in
Deutschland gehostet wird. Zwar kann niemand eine 100-prozentige Abhörsicherheit garantieren, aber durch die sorgfältige
Auswahl eines passenden Hosters, entsprechende Verschlüsselung von Kundendaten bei der Übermittlung oder auch
beim Versand von E-Mails haben verantwortungsbewusste Händler alle wichtigen Punkte berücksichtigt, die in ihrer Hand liegen.“
Mark-Florian Bremer, Webshop-Experte bei Strato
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der Produkte und Kategorien sowie in
ihrer Funktionsvielfalt.
Ihr Vorteil ist, dass jeder Händler relativ
schnell und kostengünstig in den E-Commerce einsteigen kann. „Für Händler, die
in den E-Commerce starten, ist oft nicht
absehbar, ob das Wagnis zum Erfolg führt.
Da ist es nur verständlich, dass sie zunächst
klein anfangen möchten“, weiß MarkFlorian Bremer, Webshop-Experte bei
Strato. Wenn die Zahl der Kunden oder
auch der verkauften Produkte zunimmt
und immer mehr Umsatz über den Shop
kommt, ist es wichtig, dass dieser mitwächst – oder im Fachjargon, dass er „skaliert“. Das Prinzip: Shop-Betreiber starten
mit einem kleinen Budget und einem kleinen Shop und haben später die Möglichkeit, diesen Shop ohne großen Aufwand
zu erweitern.
Dieses „Mitwachsen“ ist auch bei 1&1
möglich. Bislang nutzte das Karlsruher
Unternehmen eine Eigenentwicklung für
die E-Shops. Seit März 2014 bauen man
dort auf der Shop-Software der Hamburger ePages GmbH auf. Jörg Strotmann,
Head of Product Management E-Commerce, erklärt, welchen Nutzen Händler
von der neuen Shop-Software haben: „Die
neue Generation der 1&1-E-Shops basiert
auf derselben Technologie. Dies hat für
den Kunden den Vorteil, dass bei einer
Umstellung seine Daten erhalten bleiben.“
Hoster nehmen Händlern mit den MietShops zudem einiges an Arbeit ab. So stellt
1&1 beispielsweise über eine Kooperation
mit dem Gütesiegelanbieter Trusted Shops
Mustertexte für alle relevanten Rechtstexte bereit, die nur noch individuell angepasst werden müssen. Als Nachteile der
Miet-Shops werden hingegen häufig ihre
fehlende Flexibilität bei der Anbindung
von Drittsystemen und zu einheitliche
Designvorgaben genannt. Günstig sind
die Pakete deshalb, weil sie standardisiert
sind. Wer Zusatzfeatures oder bereits vorhandene Software anbinden will, zum Beispiel ein Warenwirtschaftssystem, stößt
schnell an Grenzen.
Für diesen Fall brauchen Händler eine
auf ihren Bedarf zugeschnittene Shop-Lösung – und ebenfalls Hosting Space dafür.
Das bieten sowohl die großen Hoster als
auch zahlreiche kleinere, die sich auf Shop
Hosting fokussiert haben, beispielsweise
Maxcluster, Filoo oder Profihost. Maxcluster ist Spezialist für das Hosten von
INTERNET WORLD Business
Prognose für den HostingMarkt
Angaben in Milliarden Euro
1,26
2012
1,33
2013
1,40
2014
1,45
2015
1,51
2016
Das Segment Hosting soll jährlich um 4,7 Prozent wachsen
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft / Arthur D. Little, „Die deutsche
Internetwirtschaft 2012 – 2016. Zahlen, Trends
und Thesen“, 2013
Shops, die auf der Software Magento laufen. Das Unternehmen betreut laut eigenen Angaben 200 Magento-Shops und hat
deshalb viel Erfahrung mit Shops unterschiedlicher Größe. Ab 99 Euro pro Monat
vermietet Maxcluster skalierbare und
hochverfügbare Managed Web Cluster mit
einer monatlichen Vertragslaufzeit. „Sollte
es zu einem Hardware-Defekt kommen,
dann ist auch die Bestellung der letzten
Sekunde vor dem Ausfall vorhanden, da es
eine Echtzeitsynchronisierung gibt, die es
bei Managed Servern oder Cloud Servern
nicht gibt“, erklärt Sebastian Ringel, Geschäftsführer bei Maxcluster, den Unterschied zu anderen Anbietern.
Eigenheiten kennen
E-Commerce-Berater stufen es als besonders wichtig ein, dass der Hoster sich mit
den charakteristischen Eigenheiten eines
Shop-Systems auskennt. Nur so kann der
Shop stabil laufen und schnell laden. Und
im Support-Fall wissen die Experten, wo
sie Hand anlegen müssen. „Durch die unterschiedlichen Anforderungen bei sehr
vielen Magento-Shops kennen wir fast
jeden möglichen Fehler und ein passender
Workaround steht bereit“, sagt Ringel.
Auch Profihost bietet für knapp 30 Euro
pro Monat Hosting-Pakete, die speziell auf
die Lösungen Magento, Shopware, Oxid,
XT Commerce und Gambio abgestimmt
sind. Diese Shop-Pakete eignen sich für
Was sind typische Schwachstellen,
mit denen Online-Shops immer wieder
beim Hosting kämpfen?
Shops mit bis zu 30.000 Besuchern pro
Monat. Für größere Shop-Projekte mit
einer größeren Besucherfrequenz empfiehlt das Unternehmen den Einsatz des
Cloud-basierten „Flex Servers“, der ab 69
Euro pro Monat startet.
Ganz gleich ob Miet-Shop oder gehostete Shop-Software: Wichtige Aspekte
beim Hosting sind Ausfallsicherheit, Datenschutz und schnelle Ladezeiten. Profihost-Vorstand Sebastian Bluhm sieht zu
geringe Serverkapazitäten als typische
Schwachstelle im Shop Hosting. „Wenn
nur eine Komponente mit den Anfragen
überfordert ist, führt dies zu Flaschenhalseffekten.“ Er empfiehlt, auf eine performante Systemarchitektur zu achten: „Eine
Faustregel besagt, dass Shops mindestens
0,5 Prozents des Umsatzes in die Serveroder Hosting-Infrastruktur investieren
sollten, um die Shops performant und ausfallsicher betreiben zu können.“ Der beste
Shop der Welt nutzt den Kunden schließlich
nichts, wenn seine Türen verschlossen sind,
sprich, wenn der Shop nicht erreichbar ist.
Marc-Florian Bremers Tipp, um Shop-Ausfälle zu vermeiden: „Shop-Betreiber sollten
sich im Vorfeld über die garantierte Verfügbarkeit eines Shops informieren.“ Noch
seien die meisten unfreiwilligen Schließungen bei den Shops auf unerwartete Ausfälle
des Hosters zurückzuführen.
Weiterer wesentlicher Aspekt beim Hosting: der Datenschutz. Der Shop-Betreiber
muss darauf achten, dass die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes eingehalten werden. Auch die Frage der Serverleistung und der Bandbreite beschäftigt
Shop-Betreiber, bedingt durch den zunehmenden Einsatz von Produkt-Videos auf
den Shop-Seiten.
Damit nicht genug: Zu den strategischen
Überlegungen rund ums Shop Hosting
kommt bald noch eine weitere hinzu.
Braucht der Online-Shop eine der neuen
generischen Top-Level-Domains (gTLD),
die gleich erkennen lässt, worum es auf der
Webseite geht? Strato-Mann Bremer verweist darauf, dass 2015 die neuen TLDs
.shop und .shopping starten: „Die TLD
.kaufen wird voraussichtlich sogar schon
im dritten Quartal 2014 bestellbar sein.“ ◼
29
Tipps
Fragen für die HosterAuswahl
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Ingrid Schutzmann
internetworld.de/is
Wie setzen sich allgemein betrachtet die Kosten
für Shop Hosting zusammen?
„Der beste Online-Shop ausgestattet mit einem einzigartigen Design und umfangreichen Zusatzfunktionen
nützt nichts, wenn die Flexibilität zu wünschen übrig
lässt. Gerade Online-Shops müssen nicht nur über
schnelle Ladezeiten verfügen, sondern auch mit dem
eigenen Unternehmen mitwachsen können.
Wenn sich die Bedürfnisse an das E-Business-Projekt verändern, wenn
zum Beispiel mehr Zahlungs- oder Versandarten benötigt werden, ein
Ladengeschäft angebunden oder aber Produkte künftig auch international
verkauft werden sollen, muss die gehostete Software dies dann auch leisten können.“
„Die Höhe der Kosten bedingt sich aus den Anforderungen des Shops.
Grobe Kennzahlen sind Besucher pro Tag, maximal konkurrierende
Besucher (also Besucher, die gleichzeitig auf den Shop zugreifen),
Produktanzahl und die Qualität des Quelltextes. 70 Prozent der bei
uns gemeldeten Probleme im Betrieb lassen sich auf Softwarefehler
zurückführen, weswegen die Qualität der Entwicklung hauptverantwortlich für die Stabilität, die Performance und den Verbrauch der
Serverkapazitäten ist. Die Kosten setzen sich aus ungefähr 40 Prozent
für Server-Infrastruktur und 60 Prozent für Service zusammen. Um kurze
Entstörungszeiten und dazu noch einen qualifizierten Service zu bieten, sind viele gut ausgebildete Mitarbeiter mit Entwicklererfahrung notwendig.“
Jörg Strotmann, Head of Product Management E-Commerce bei 1&1
Sebastian Ringel, Geschäftsführer Maxcluster
TECHNIK
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INTERNET WORLD Business
31. März 2014
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Die beste Variante finden
Wenn Kunden auf der Landing Page abspringen oder den Warenkorb
stehen lassen, kann Testing helfen, die Conversion zu verbessern
uf welchen Button klicken die Kunden häufiger, auf einen roten oder auf
einen grünen? Oder doch lieber auf einen
gelben? Sollte er eher rechts stehen oder
besser in der Mitte? Egal ob Anmeldung
zum Newsletter, Download von Informationsmaterial oder Bestellung des Wunschprodukts – entscheidend ist, dassw der
Nutzer das tut, was der Website-Betreiber
gern hätte: konvertieren.
Kleine Veränderungen bei der Gestaltung des Shops oder der Website können
die Conversion Rate – das Verhältnis zwischen Shop-Besuchern und getätigten
Käufen – deutlich verbessern. Über Tests
lässt sich herausfinden, welche Elemente
einer Website wie verändert werden müssen, um mehr Kunden dazu zu bringen,
die gewünschte Aktion auszuführen. Meist
werden sie eingesetzt, um Landing Pages
oder den Bestellprozess zu optimieren – ist
doch an diesen Stellen am leichtesten eine
Umsatzsteigerung zu erreichen.
sionen jeweils einer bestimmten Anzahl
von zufällig ausgewählten Site-Besuchern
gezeigt. Anhand der Nutzer, die auf den
weiterführenden Button klicken, lässt sich
dann erschließen, welches Aufmacherbild
besser performt. Das Ergebnis eines solchen Tests könnte sein, dass Variante B
deutlich mehr Klicks erzielt als Variante A
und diese wiederum mehr als das Original.
Eine tiefer gehende Form des Testings
sind multivariate Tests, bei denen mehrere Elemente gleichzeitig verändert und so
in unterschiedlichen Kombinationen
getestet werden. Sie sind methodisch aufwendiger und teurer als A/B-Tests, ermöglichen dafür aber das schnellere Herausfiltern der bestmöglichen Kombination von
Gestaltungselementen.
A
Glossar
Element
Als Element wird ein einzelner
Button, ein Bild oder ein Textfeld
auf einer Website bezeichnet.
Varianten
sind mehrere Ausprägungen eines
Elements, also etwa Buttons in
verschiedenen Farben, unterschiedliche Bilder oder Schriften.
Konzept ist unerlässlich
Vor jeder Art von Test steht allerdings die
analytische Vorarbeit. Auf der Basis von
Webanalyse-Daten können Unternehmen
erkennen, auf welchen Seiten und an welchen Stellen es hakt, beispielsweise indem
sie die Absprungraten bei den einzelnen
Schritten des Checkout-Prozesses oder die
Anzahl der Besucher auf einer Landing
Page, die die Site sofort unverrichteter
Dinge wieder verlassen, vergleichen.
Anschließend folgen zwingend einige
theoretische Überlegungen: Zunächst
geht es darum, die Seiten festzulegen, die
das größte Optimierungspotenzial bieten,
etwa weil sie für den Bestellvorgang entscheidend sind. Ist klar, welche Seiten bei
der Optimierung höchste Priorität erhal-
A/B-Tests am häufigsten
A/B-Test
Es werden Varianten gegenübergestellt, bei denen ein Element in verschiedenen Ausprägungen vorliegt.
Multivariater Test
Hier wird nicht nur ein Element variiert sondern verschiedene Kombination aus mehreren geänderten
Elementen gegeneinander getestet.
Am häufigsten kommen A/B-Tests zum
Einsatz. Dabei wird ein Element der Website, also ein Bild, ein Button oder ein Textfeld, in mehreren Varianten getestet. Erster möglicher Hebel: das Aufmacherbild.
Wurde in der Ursprungsversion etwa das
Thema Wandern über ein reines Produktfoto eines Wanderschuhs präsentiert, so
könnte als Variante A der Schuh vor einem
Bergpanorama und als Variante B zwei
Wanderer auf einem Bergpfad gezeigt werden. Im Test werden die alternativen Ver-
ten sollen, müssen Hypothesen entwickelt
werden, welche Faktoren zu einer besseren
Konversion führen könnten. Eine solche
Grundannahme könnte etwa heißen:
„Emotional stärker beteiligte Nutzer kaufen häufiger“. Sie dient als Basis für das
Testkonzept. Beim Thema Wandern könnten beispielsweise mehrere Varianten
getestet werden, die mehr Emotionalität
versprechen, etwa große Aufmacherbilder
mit Menschen oder mit reizvollen Landschaften, die die Wanderlust wecken.
Einsteiger- und Profi-Tools
Steht die grundsätzliche Teststrategie fest,
geht es ans Designen und Produzieren der
Testvarianten und deren Einbindung in
das Testing Tool. Auf dem Markt finden
sich eine Reihe unterschiedlicher Tools:
Teilweise sind sie in Webanalyse-Lösungen wie Webtrekk oder Etracker enthalten.
Etracker bietet zu dem Thema zusätzliche
Beratungs- und Expertenunterstützung
an. Auch die Customer-ExperienceManagement-Plattform von Sitecore enthält Testing-Funktionen. Ein kostenloses
Tool bietet außerdem der Google Analytics Content Test.
Die beschriebenen Lösungen sind
geeignet für den Einstieg und zum Sammeln erster Erfahrungen. Für umfangreichere Tests ist aber meist der Einsatz spezieller Testing Tools sinnvoll. Hier kommen beispielsweise die Profi-Lösungen
von Optimizely oder Visual Web Optimizer infrage. Sie verfügen über einen Editor,
über den sich die Elemente einer Website
Die einzelnen Schritte beim Test von Websites und Shops
1
Analytische
Vorarbeit
Erkennen
von Schwachstellen
2
3
4
5
Priorisierung
von Tests
Entwicklung
von
Hypothesen
Erarbeitung
des
Testkonzepts
Design und
Produktion
der Varianten
Denkarbeit: Am Anfang jedes Testings steht die Analyse der Schwachstellen und die Konzeption
6
Einstellung der
Varianten in das
Testing Tool
7
Start und Lauf
des Tests
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8
Auswertung
und Handlungsempfehlung
Quelle: Conversionconsult
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INTERNET WORLD Business
Foto: Fotolia / Checker
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einfach verändern und verschieben lassen.
Dadurch können sie auch in Eigenregie
recht gut eingesetzt werden.
Im Bereich der komplexen Profi-Tools
finden sich darüber hinaus Lösungen wie
Adobe Test & Target und Maxymiser.
Maxymiser bietet sein Tool im Rahmen
eines Komplettpakets an, das auch Beratung und Konzeption sowie die Variantenentwicklung umfasst. Der Vorteil: Mit
dem Rundum-sorglos-Paket müssen Siteund Shop-Betreiber keine eigenen personellen Ressourcen und kein Spezialwissen
im Haus aufbauen. Aber auch einige Agenturen, die sich auf Conversion-Rate-Optimierung spezialisiert haben, bieten solche
Dienste an.
Um sicherzustellen, dass die Testergebnisse kein Zufallsprodukt sind, ist in der
Regel ein Mindestvolumen nötig. Als
Faustregel kann gelten: 1.000 Teilnehmer
mit 100 Conversions je Test sind als Minimum notwendig, um statistisch signifikante Ergebnisse zu liefern. Außerdem
müssen die gemessenen Konversionswerte weit genug auseinander liegen, um
wirklich aussagekräftig zu sein.
Wichtig ist grundsätzlich, nicht zu viele
Sachen auf einmal zu testen. Wenn in einem
Test beispielsweise unterschiedliche Farbvarianten für den „Kaufen“-Button nebeneinandergestellt werden und gleichzeitig
ein Stör-Banner eingebaut wurde, lässt
sich hinterher nicht mit Sicherheit sagen,
ob die höhere Conversion auf die Farbe
oder das Banner zurückzuführen ist.
Das Warum bleibt offen
Prinzipiell gilt: Die Tests liefern immer
nur Aussagen darüber, was besonders gut
funktioniert. Sie können jedoch nicht
erklären, warum etwas besonders gut abschneidet. Um das herauszufinden, sind
qualitative Verfahren wie Nutzerbeobachtungen und -befragungen nötig.
Und: Die Ergebnisse gelten nur für eine
bestimmte Zeit. Nach sechs bis acht Monaten hat sich im Web so vieles verändert –
neue Marktteilnehmer und Produkte,
Relaunches bei Wettbewerbern, neue Kollektionen, um nur einige zu nennen –, dass
sich in aller Regel auch die Nutzerpräfe-
renzen verändert haben. Testing mit dem
Ziel der Conversion-Optimierung ist
demzufolge keine einmalige Sache, sondern ein fortlaufender Prozess.
Rechnen und ausprobieren
Ob sich der Aufwand lohnt, ist letztlich
eine Rechenaufgabe. Stellt man die Testkosten dem Umsatzplus gegenüber, muss
unter dem Strich etwas übrig bleiben. Der
größte Kostenblock sind dabei meist nicht
die technischen Lösungen, sondern die
Entwicklung und Produktion der Varianten. Für fünf einfache A/B-Tests rechnet
Olaf Hein, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Conversion Consult, mit
rund 50 Stunden Aufwand für das Designen und Programmieren der Varianten.
Rund 40 Stunden veranschlagt er für die
theoretischen Grundüberlegungen wie
Priorisierung der Tests, Hypothesenentwicklung und Konzeption sowie die
Testauswertung und Handlungsempfehlungen. Die Kosten für einen einfachen
A/B-Test schätzt er auf rund 2.000 Euro.
Das sind nur Richtwerte: Die einfachste
Methode, um herauszufinden, ob sich Testing lohnt, ist – zu testen.
◼
31
Einige Tools im Überblick
∙ Google Analytics Content Test:
kostenlos, gutes Basic Tool für
den Einstieg mit selbst angelegten Tests, kein Editor
∙ Optimizely: günstiges ProfiTool (ab 17 US-Dollar/Monat),
Editor, gut für selbst angelegte
Tests, zusätzliches Targeting
∙ Visual Website Optimizer:
preiswertes Profi-Tool (ab 49
US-Dollar/Monat), Editor, gut
für selbst angelegte Tests
∙ Maximiser: Fullservice-Lösung
inklusive Variantenerstellung,
Flatrate-Abrechnung sowie
Targeting möglich
∙ Adobe Test & Target: sehr
komplexes Profi-Tool, Abrechnung auf Basis von ServerAbrufen, zusätzliches Targeting
Quelle: Conversion Consult
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
Flegeljahre überwunden
Der junge Markt der App-Agenturen wird langsam erwachsen: Professionalisierung
upferwerk, eine der größten deutschen
Agenturen für die Entwicklung mobiler Anwendungen, wechselt den Besitzer.
Die finnische Agentur BL Stream hat 51
Prozent der Regensburger App-Schmiede
übernommen, die restlichen 49 Prozent
hält Geschäftsführer Rainer Hüther.
Der Schritt spiegelt den aktuellen Reifeprozess des Markts wider: Größere Agenturen kaufen kleine Spezialisten zu, kleine
suchen ein großes Dach, um zu überleben.
Denn auch wenn die Nachfrage nach Apps
weiterhin groß ist – Hüther rechnet mit 20
Prozent Marktwachstum in diesem Jahr –
haben es Agenturen mit weniger als 20
Mitarbeitern seiner Meinung nach künftig
schwer, sich zu behaupten.
Ein Grund dafür ist die Professionalisierung: Die Kunden verlangen nach Dienstleistern, die mitwachsen können und auch
über genügend Ressourcen verfügen, um
zügig größere Projekte zu stemmen. Zudem werden die Anforderungen an die Entwicklung immer komplexer, mehr Knowhow ist nötig. Bei Kupferwerk liegen die
Budgets für die zugegebenermaßen meist
umfangreichen Projekte im Schnitt zwischen 300.000 bis 400.000 Euro. „Wir brau-
K
2018 werden in der EU
2,7
Millionen
Software-Entwickler in
der App-Branche arbeiten
Quelle: EU
chen vor allem Entwicklerkapazitäten, und
zwar sowohl für die Entwicklung der Apps
selbst als auch für die Anbindung nachgelagerter Systeme wie etwa das Customer
Relationship Management. BL Stream verfügt über beides“, begründet Hüther die
Entscheidung für den finnischen Partner.
Ihren Schreibtisch haben diese Entwickler
übrigens in Polen. Denn: In Deutschland
Entwickler zu finden, vor allem im SeniorBereich, ist extrem schwer. Derzeit sind
einer EU-Studie zufolge rund eine Million
Software-Entwickler EU-weit mit der AppEntwicklung beschäftigt, bis 2018 sollen es
rund 2,7 Millionen sein.
Ein weiterer Grund für die Konsolidierung ist der atomisierte Markt: Es gibt
unzählige kleine Agenturen, aber wenige
große mit einem signifikanten Marktanteil. „Es ist normal, dass in jungen Märkten zunächst viele Unternehmen entstehen, die dann nach und nach wieder vom
Markt verschwinden“, betont Bernd Lindemann, Geschäftsführer der Münchner
Agentur Digitalmobil. Und Übernahmen
gab es etliche in den vergangenen zwei
Jahren: Clamno schlüpfte bei Sapient
Nitro unter, Tic Mobile landete bei Sinner
Schrader, 12Snap bei Plan Net.
Andere wie etwa Sevenval setzen auf
Diversifizierung: „Mobile ist kein isoliertes
Geschäft mehr, es ist fester Bestandteil im
Digital-Mix. Daher muss auch die MobileEntwicklung in die Gesamtstrategie integriert sein. Dafür braucht es breiter aufgestellte Dienstleister“, so Lindemann.
◼
Christiane Fröhlich
Foto: Fotolia / Lassedesignen
führt zu Konsolidierung und Eingliederung in größere Unternehmen
Die App-Schmieden entwachsen dem
Jugendstadium
TECHNIK
32
INTERNET WORLD Business
PraxisTipp
31. März 2014
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Neue Aufsicht fürs Web
Die USA haben angekündigt, die Kontrolle über die ICANN abzugeben. Jetzt arbeitet die
Verwalterin aller Top-Level-Domains an einer neuen Organisationsstruktur
Frank Hümmer
Leiter E-Commerce Consultants
bei Rakuten
www.rakuten.de
Sechs Stolperfallen für
E-Commerce-Einsteiger
Frischgebackene Online-Händler
müssen auf ein paar Stolperfallen
achten. Hier sind einige Tipps, wie
sie sich vermeiden lassen.
1. Sparen bei Technik und Service:
Einsteiger, die keine Erfahrung mit
der Erstellung und Pflege von Webseiten haben, sollten sich einen HostingAnbieter mit gutem technischem Support suchen. Auch bei der Shop-Software sollte auf den Support geachtet
werden. Bei Open-Source-Systemen
fehlt dieser in der Regel.
2. Eine URL, die niemand kennt:
Kreative Namen machen sich in der
Fußgängerzone gut, doch im Internet
zählt
Suchmaschinenoptimierung
(SEO). Eine Internet-Adresse (URL)
sollte sprechend sein und Begriffe
enthalten, die das Sortiment charakterisieren.
3. Mit seriösem Auftritt Vertrauen
schaffen: Dazu gehören zum Beispiel
professionelle Farbschemata und
Typografie sowie Produktbilder, die
pro Artikel aus verschiedenen Perspektiven vorliegen sollten.
4. Traffic in den Shop bringen: Erfolg
im E-Commerce erfordert eine aktive
Werbung für den eigenen Shop.
Schlüsselelemente sind zum Beispiel
die Anbindung an Preis- und Produktsuchmaschinen und die Pflege des
Kundenbestands durch Aktionsangebote und E-Mail-Marketing.
5. Rechtslage im Blick haben: Der
Online-Handel unterliegt besonderen
rechtlichen Anforderungen. Entweder
setzen Händler hier auf eine verlässliche Rechtsberatung oder arbeiten
mit Partnern, die solche Anpassungen
automatisch vornehmen.
6. Ziel Kaufabschluss: Ist der Warenkorb gefüllt, sind Händler noch nicht
am Ziel. Häufig brechen Kunden den
Kauf ab, wenn sie nicht ihre bevorzugte
Bezahlmethode vorfinden. Händler
sollten eine Reihe von Zahlungsoptionen anbieten. Bei Shoppern beliebt
sind Rechnungskauf und Bankeinzug.
ie hat die Hoheit über das Domain
Name System im Internet: Die Internet Corporation for Assigned Names and
Numbers (ICANN) organisiert, welche
Domains es im Web gibt und wer sie vermarkten darf. Dabei basiert die Arbeit der
ICANN auf einem Vertrag mit dem USWirtschaftsministerium, genauer mit der
National Telecommunication and Information Administration (NTIA). Diese
Behörde ist die Kontrollinstanz für die
sogenannte Root Zone. Dort sind alle TopLevel-Domains (z. B. .com oder .de) aufgelistet, die es derzeit im World Wide Web
gibt. Wer die Root Zone kontrolliert, kann
festlegen, welche neuen Top-LevelDomains zugelassen werden. Das betrifft
zum Beispiel wirtschaftliche Interessen,
wenn es um die Frage geht, wer die Rechte
an der neuen generischen Top-Level-Domain .amazon hat. Den Vertrag zwischen
ICANN und NTIA will die US-Regierung
nach eigenem Bekunden kündigen – und
kommt damit einer alten Forderung nach.
In letzter Zeit hatten immer mehr
Länder Kritik an der besonderen Rolle der
US-Regierung bei der Verwaltung des
S
Beim ICANN-Treffen in Singapur ging es auch um das neue Verwaltungsmodell
Domain Name Systems geäußert. Auch
die EU-Kommission fordert eine pluralistischere Kontrolle über das Internet. Die
NTIA erwartet von der ICANN nun die
Erarbeitung eines Multi-Stakeholder-Modells. Stakeholder sind Interessenvertreter,
neben Regierungen zum Beispiel Branchenverbände und große Telekommunikationsunternehmen. Die zukünftige
Kontrolle über die Root Zone soll nach
den Vorstellungen der NTIA nicht Regierungen allein überlassen werden. Zudem
müssen die Sicherheit und Stabilität des
Domain Name Systems gewährleistet und
die Offenheit des Internet aufrecht erhalten bleiben. Die Diskussionen dazu laufen
bereits auf Hochtouren: Beim ICANNMeeting in Singapur Ende März war die
neue Verwaltungsstruktur Topthema. ◼
Ingrid Schutzmann/fk
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Webauftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
ADAC Prepaid Service
Abwicklung des Aufladeservices für die ADAC-Prepaid-SIM-Karte
Peaches Mobile
Deutscher Bundesrat
Relaunch der Website im Responsive Design inklusive neuer FacettenSuche und Live-Stream der Plenarsitzungen
Aperto/Materna
Dextro Energy
Neugestaltung der Marken-Website mit Mobile-Optimierung und
Social-Media-Anbindung
Demodern
DSI Holding
Einsatz der Lösung Web-Controlling Suite zur Onsite- und OnlineMarketing-Optimierung
eTracker
E wie Einfach
Einrichtung eines neuen Online-Shops für den Energieversorger unter
www.wie-einfach.de
Intershop
Goldschmidt Thermit
Group
Entwicklung einer Android-App für die Steuerung der Präzisionsmessgeräte zur Überprüfung von Eisenbahnschienen
The App Guys
Holzrausch
Relaunch der Website im Responsive Design
Valtech
Lions Club Deutschland
Entwicklung einer Corporate Website inklusive Intranet auf Basis der
Enterprise-Portal-Software Liferay Portal 6.2
Edicos
Österreichische
Wüstenrot Gruppe
Konzeption und Umsetzung des neuen Webauftritts sowie des
gesamten Kundenportals
Ecx IO
Petobel
Abwicklung der Zahlarten Kauf auf Rechnung und SEPA-Lastschrift
Ratepay
Pfeifer & Langen
Relaunch der Unternehmens- und Marken-Website des Kölner Zuckerproduzenten im Responsive Design
Denkwerk
Robinson
Relaunch des Reiseportals Robinson.com
People Interactive
Unify
Relaunch aller Internet-, Intranet- und Extranet-Projekte im Zuge der
Umbenennung von Siemens Enterprise Communications in Unify
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31. März 2014
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Heiko Genzlinger
Jessica Förster
OMS, Düsseldorf
Trademob, Berlin
Unter der Leitung von
Torsten May verstärkt
Jessica Förster nun den
Hamburger Standort der Düsseldorfer
OMS. Beim Web-Vermarkter, bei dem sie
bislang im Backoffice tätig war, soll die
32-Jährige bei der Entwicklung strategischer Verkaufskonzepte mithelfen.
www.oms.eu
Zum 1. Juli 2014 kommt
Heiko Genzlinger, zuvor
unter anderem bei Yahoo
Geschäftsführer Deutschland, als CEO zur Berliner
Trademob GmbH. Bei dem
Spezialisten für Mobile App Marketing verantwortet der 45-Jährige in
Zukunft die strategische Ausrichtung,
das Business Development und den
Ausbau von Vertrieb und Marketing.
Er übernimmt den Posten von Sylvius Brandt,
der die Geschäfte interimsweise führte und das
Unternehmen planmäßig
im Juli wieder verlässt. Neben
Yahoo, wo er auch Vice President Sales war, arbeitete Genzlinger bisher bei
TV München, CNBC Europe, Web.de
und Wallstreet-Online.
Claudia
Sterrer-Pichler
Youtailor, Berlin
Der Web-Maßmodenanbieter Youtailor verstärkt sich mit Claudia Sterrer-Pichler.
Die geschäftsführende Partnerin der Beratung The Architects of Value, die zuvor
unter anderem CFO bei eBay Deutschland
war, kommt als Chief Financial Officer.
www.youtailor.de
Termine
BVH 2.014
Auf der Veranstaltung des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels
soll operatives Know-how für den interaktiven Handel vermittelt werden. Themen sind hier vor allem Link Building,
Customer Journey, Conversion, E-MailGestaltung, Shop-Layout, Texten, Operations, SEO und Social Media. Darüber hinaus steht der Best-Practice-Austausch
auf dem Programm.
Termin: Hamburg,
2. und 3. April 2014
Kosten: 399 Euro zzgl. MwSt.
www.bvh2014.de
Info:
World of Cloud
Auf der Kongressmesse rund um Cloud
Computing, die IT-Mitarbeiter ebenso
Jasmin Kirst
Discovery Networks,
München
Als Account Manager
DRTV & Digital verantwortet Jasmin Kirst künftig bei Discovery
Networks Deutschland die digitale Werbevermarktung für die Sender DMAX und
TLC im deutschsprachigen Raum. Zuvor
war die 32-Jährige, die auch für Mobile
und Connected TV zuständig ist, bei Sky
Deutschland Manager Online Marketing.
Sie berichtet nun an Rainer Grosch, Key
Account Manager DRTV & Digital.
www.discovery.de
Oded Benyo
Valueclick, München
Sein europäisches
Management verstärkt
Valueclick, Anbieter für
Online Marketing mit Hauptsitz im kalifornischen Westlake Village: Oded Benyo
übernimmt den neu geschaffenen Posten
President of Valueclick Europe, um insbe-
adressiert wie Vertriebs- und Marketingmitarbeiter, stehen unter anderem konkrete Praxisbeispiele im Fokus. Zu den
Themen zählen: Virtualisierung, Storage,
Migration, Open Stack, Collaboration sowie Security.
Termin: Frankfurt am Main,
7. und 8. April 2014
Kosten: 995 Euro zzgl. MwSt.
Info:
www.world-of-cloud.de
Deutscher Dialogmarketing-Kongress
Die achte Ausgabe des DDK steht unter
dem Motto „Big Data – Business, Challenges & Best Practice“. Die Vorträge
und Diskussionsrunden umfassen Themen wie „Soziale, ethische und rechtliche Aspekte von Big Data“, „Aus Big Data werden Smart Data – aber wie schafft
man das?“ sowie „Big Brother is snatching you – Daten als neue Währung im
Dialogmarketing“.
Die Journalistin Liz
Heron, bislang bei „The
Wall Street Journal“ beschäftigt, heuert
bei Facebook an. Sie soll sich künftig um
Kontakte zu Medien kümmern, die dann
News liefern. Diese sollen an das Social
Network angepasst sowie direkt in die
Timelines der User eingespeist werden.
www.facebook.com
www.trademob.com
Thorsten May
Sevenval, Berlin
Als neuer Geschäftsführer und COO leitet
Thorsten May nun das
operative Geschäft der Berliner Sevenval
GmbH. Er wechselte 2007 von der Vodafone Gruppe, bei der er verschiedene nationale und internationale Managementpositionen innehatte, zu Sevenval, wo er
seitdem rund 500 Mobile- und One-WebProjekte geleitet hat.
www.sevenval.com
Liz Heron
Facebook, Menlo Park
(Kalifornien, USA)
sondere das Wachstum der drei Produktbereiche Technologie, Media und Affiliate
in Deutschland, Frankreich und UK voranzutreiben. Zuvor war Benyo, der von
London aus arbeitet, beim US-amerikanischen Mutterkonzern als Senior Vice
President für Enterprise Operations zuständig. Er ist seit 2005 bei Valueclick.
www.valueclick.com
Linda Schälte /
Andreas Müller
Commission Junction,
München
Mit zwei neuen Publisher Sales Managern verstärkt sich das
Affiliate-Netzwerk Commission Junction
im Bereich Publisher-Development und
-Betreuung. Linda Schälte (Foto) kommt
wie ihr Kollege Andreas Müller von UDG
München, wo die 25-Jährige zuletzt im
internationalen Programm-Management
tätig war. Müller (32) arbeitete dort als
Account Manager für Affiliate Marketing.
www.cj.com
Termine: Münster,
9. und 10. April 2014
Kosten: 400 Euro zzgl. MwSt.
www.dialogkongress.de
Info:
Swiss Online Marketing
Die Schweizer Fachmesse für Digital
Marketing & E-Business findet in
diesem Jahr bereits zum sechsten Mal
statt. Ergänzend zu den Standpräsentationen der Aussteller erwarten die
Besucher Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Praxisbeispiele für Einsteiger,
Fortgeschrittene und Experten.
Zwei Themen der Keynotes: „Full Service
E-Commerce – Wie der Besteller
bestimmt“ und „Mobile Commerce“.
Im Ticketpreis enthalten ist außerdem
ein Besuch auf der Messe Personal
Swiss, die am 8. und 9. April 2014
ebenfalls in der Messe Zürich
stattfindet.
Olga Burgardt
Traffic Captain,
Hamburg
Ihr Leistungsportfolio
erweitert die Hamburger Traffic Captain GmbH, Spezialist für
Games Performance Advertising, im Bereich SEM. Zu diesem Zweck kommt Olga
Burgardt als SEM Managerin, um SpieleAnbieter bei deren Kampagnen zur Neuspieler-Akquise zu unterstützen. Bisher
war sie bei TWT Online Marketing tätig.
www.trafficcaptain.com
Peter Kasza
Burda Creative,
München
Als Leiter der neu geschaffenen Unit Creative
Video wechselt Peter Kasza von der Produktionsfirma Odeon Film AG, bei der er
Head of Digital & Brand Content war, zur
Burda Creative Group GmbH in München.
Der 41-Jährige verantwortet dort die Entwicklung crossmedialer Bewegtbildkonzepte für Marken und Unternehmen.
www.burdacreative.com
Termin: Zürich,
9. und 10. April 2014
Kosten: 30 CHF (1 Tag), 60 CHF (2 Tage)
bei Online-Vorabregistrierung
www.swiss-onlineInfo:
marketing.ch
Hitmeister E-Commerce Day
Online-Händler, Webshop-Betreiber
und E-Commerce-Dienstleister treffen
sich auf dem Hitmeister E-Commerce
Day zum Austausch über aktuelle Entwicklungen im Web-Handel. Geboten
werden neben einer Ausstellungsfläche
zahlreiche Fachvorträge über aktuelle
Trends und Geschäftsmodelle.
Termin: Köln,
12. April 2014
Kosten: 39 Euro (Händler/Hersteller),
99 Euro (Dienstlst.) inkl. MwSt.
www.hitmeister.de/
Info:
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31. März 2014
7/14
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Bad Homburg v.d.H.
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Key Account Manager - eCommerce und SaaS (m/w)
ePages GmbH
Hamburg
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Projektmanager E-Commerce B2B (m/w)
WNT Deutschland GmbH
Kempten
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Online and Systems Manager (m/w)
SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH
Bensheim
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Senior CRM & Analytics Manager (w/m)
L‘Oréal Deutschland GmbH
Düsseldorf
ID 804
Technical Campaign Manager (m/w)
Hubert Burda Media
München
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Social Media & Digital Marketing Supervisor (w/m)
The Walt Disney Company (Germany) GmbH
München
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Campaign Manager digital (m/w)
Holzmann Medien GmbH & Co. KG
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E-Commerce Development Manager (m/w)
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Content Manager (m/w)
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TOM TAILOR GROUPbH
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Senior E-Mail-Marketing-Manager (m/w)
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PERSONALIEN
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INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Axel Nieber
Stephan Papritz
Himedia, Düsseldorf
Ströer Digital Media,
Hamburg
Den Bereich RealTime Advertising verstärkt künftig Stephan
Papritz beim Online-Vermarkter Himedia
Deutschland. Der Performance Manager,
der zur Business-Unit Adexchange.com
gehört, fungiert als Ansprechpartner für
die Trading Desks der Agenturen. Zuvor
war der 33-Jährige bei der Agentur
Eprofessional beschäftigt.
www.hi-media.de
Der Vermarkter Ströer
Digital Media erweitert
seine Geschäftsführung:
In Zukunft verantwortet
Axel Nieber die Konzeptvermarktung bei dem Hamburger Unternehmen. Dabei will der
39-Jährige seinen Fokus auf die qualitative Entwicklung der Vermarktungskonzepte richten und die Kampagnen
technisch optimieren. Darüber hinaus
Simon Thun
Saatchi & Saatchi,
Frankfurt am Main
Als Chief Strategy
Officer verantwortet
Simon Thun bei Saatchi & Saatchi die
strategische Entwicklung der deutschen
Kunden. Der 38-Jährige war bisher
Associate Partner und Geschäftsführer
der deutschen Büros bei der Marketingund Markenberatung Prophet.
www.saatchi.de
Manuel Leschik
Rabbit Performance,
Frankfurt am Main
Der bisherige Leiter
der Marketingabteilung
von Rabbit eMarketing, Manuel Leschik,
wechselt zur Agenturtochter Rabbit Performance GmbH. Dort agiert er als zweiter
Geschäftsführer neben Uwe-Michael Sinn.
www.rabbit-performance.de
Termine
eCom
Die Fachmesse in französischer Sprache
für E-Commerce und E-Kommunikation
richtet sich vor allem an Unternehmer,
Web-Händler, Projektleiter, Marketingverantwortliche, Webmaster, Vermarkter
und Personal aus der IT und Logistik.
Termin: Genf (Schweiz),
29. April 2014
Kosten: Für Fachbesucher kostenlos.
www.ecom-ch.com
Info:
Audiovisual Media Days
Das Vortragsprogramm umfasst interaktives und personalisiertes Video, Converged Video, Connected TV, „Gezeitenwechsel im Fernsehgeschäft“, The
Future of Watching TV, Bewegtbildmonetarisierung und In-Page Video.
Roland Renner
Sitecore, Bremen
Als Alliance Director
heuert Roland Renner
bei Sitecore an und löst
dort als Partner Manager Timo Wolters
ab, der nach vier Jahren auf der Position
zurück in den Vertrieb geht. Renner, der
für Deutschland, Österreich und Schweiz
zuständig ist, war bisher für das Partnermanagement beim E-Commerce-Anbieter
Adtelligence verantwortlich. Davor hatte
der 43-Jährige unter anderem in leitenden Positionen bei Microsoft gearbeitet.
www.sitecore.de
Ayaan Mohamud /
Carsten Becker /
Oliver Bolenius /
Anja Eckstein
Data Xu, Köln
Mit vier neuen Mitarbeitern verstärkt Data
Xu, Anbieter für Programmatic Marketing,
sein Team in Europa. Als Marketing Manager Europe kommt Ayaan Mohamud (Foto),
Termin: München,
29. und 30. April 2014
Kosten: 580 Euro zzgl. MwSt. (2 Tage)
www.audiovisual-media-days.de
Info:
ecommerce conference
Aktuelle Trends und Erfolgstipps für den
Webshop stehen im Fokus des Events,
der sich an E-Commerce-Leiter richtet.
Termine: Hamburg, 13. Mai 2014;
Frankfurt, 20. Mai 2014;
München, 22. Mai 2014
Kosten: Für unsere Leser nur 189 Euro
statt 249 Euro zzgl. MwSt.
(Rabattcode: ecom14iwb)
www.ecommerce-conference.de
Info:
Meet Magento
Auf der Magento-Fachkonferenz
treffen sich Internet-Händler und
-Entscheider sowie Entwickler und
Web-Agenturen.
Tobias Phelps
Chimney, Berlin
soll Nieber die Vertriebsaktivitäten der
Ströer Digital Media
vorantreiben. Zuvor war
der dritte Geschäftsführer
neben Martin Hubert und
Andreas Engenhardt beim Sportmagazin „Kicker“ für sämtliche Vermarktungskanäle zuständig. Weitere
Stationen waren Bild und Sportbild.
www.stroeerdigitalmedia.de
Nach nur einem Jahr
an der Spitze verlässt
Tobias Phelps den Bewegtbild-Vermarkter Chimney Deutschland auf eigenen Wunsch. Seinen Posten
als CEO Germany übernimmt interimsweise Gründer und CEO Henric Larsson.
www.chimneygroup.com
Ignacio Azcoitia
Yoc, Madrid (E)
die zuletzt bei Comscore tätig war, ins Londoner Büro. Sie kümmert sich unter anderem um Social Media und Product Marketing. Neu dabei im deutschen Sales-Team
sind die Account Manager Anja Eckstein,
zuvor bei Unister beschäftigt, und Carsten
Becker. Er war bisher bei der Vivaki Group
im Segment Programmatic Buying aktiv.
Und von der Adcloud GmbH kommt Oliver
Bolenius, der bei Data Xu als Senior Sales
Manager für die Neukundengewinnung in
der DACH-Region zuständig ist.
www.dataxu.com
Der Berliner MobileMarketing-Anbieter
Yoc hat Ignacio Azcoitia
zum neuen Managing Director für Spanien ernannt. Der 45-Jährige, der insbesondere die Kundenbeziehungen zu Publishern, Media-Agenturen und Werbungtreibenden verantwortet, war zuletzt als
CEO von Prisa Radio in Spanien und Lateinamerika tätig. Zuvor hatte Azcoitia
unter anderem als CEO für Spanien und
Italien bei Yahoo sowie als kaufmännischer Leiter von Carat Spain gearbeitet.
www.yoc.com
Markus Schmedtmann
Flyeralarm, Würzburg
Ralph Fuss
Greenkern, Berlin
Zum 1. April 2014
tritt Markus Schmedtmann den CEO-Posten
bei der Online-Druckerei Flyeralarm an.
Der 43-Jährige, der bis 2013 Vorstand bei
Bertelsmann und Geschäftsführungsvorsitzender bei Mohn Media war, wird dritter
Geschäftsführer neben Gründer Thorsten
Fischer und Tanja Hammerl.
www.flyeralarm.de
Als weiterer Strategy
Director heuert Ralph
Fuss bei Greenkern an.
Bei der Strategie-Agentur, die zur Berliner Aperto AG gehört, soll der ehemalige
Senior Planner von Razorfish, DDB, Jung
von Matt und Syzygy kundenübergreifend
arbeiten. Fuss berichtet an die Geschäftsführer Tom van Dillen und Jan Pilhar.
www.greenkern.com
Termin: Leipzig,
12. und 13. Mai 2014
Kosten: 175 Euro für zwei Tage zzgl.
MwSt. (bis 13. April)
http://de.meet-magento.com
Info:
Shopware Community Day
Rund 1.300 Web-Händler, E-CommerceInteressierte und Partner von Shopware
informieren sich und präsentieren Produkte und Services für den InternetHandel. Neben 40 Ausstellern gibt es
Vorträge und Sessions zu Trends.
Termin: Ahaus,
16. und 17. Mai 2014
Kosten: 69 Euro (ein Tag), 99 Euro
(zwei Tage); Preise inkl. MwSt.
(Early Bird, bis 31. März gültig)
www.shopware.com/de/scd
Info:
Mobile Business Conference
Mobile Marketing & Commerce, Apps
und Co. stehen im Fokus. Geboten werden aktuelle Case Studies, Studien und
praxisnahe Tipps.
Termin: Hamburg,
23. und 24. Juni 2014
Kosten: Für unsere Leser nur 640 Euro
statt 790 Euro zzgl. MwSt.
(Rabattcode: MBC14iwb)
www.mobile-businessInfo:
conference.de
Online B2B Conference
Zwei Tage lang dreht sich hier alles um
die Themen Online, Mobile und Social
für den B2B-Sektor.
Termin: München,
1. und 2. Juli 2014
Kosten: Für unsere Leser nur 750 Euro
statt 890 Euro zzgl. MwSt.
(Rabattcode: OBC14iwb)
www.online-businessInfo:
conference.de
SZENE
31. März 2014
7/14
INTERNET WORLD Business
41
„100 Millionen Euro für
alle, die hierbleiben“
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kündigt auf
dem Hy Summit einen neuen Modernitätsfond an
01
E-Commerce:
Auf zu neuen Ufern
Das Auf und Ab im Handel diskutierten 30 Teilnehmer
zwei Tage lang auf der ersten „K5 Cruise“
ohin geht die Reise im OnlineHandel? Um das herauszufinden,
stachen rund 30 Unternehmer und Geschäftsführer aus der Handels- und Verlagswelt vom 17. bis 19. März von Kiel aus
nach Oslo in See. Fernab vom Tagesgeschäft diskutierten sie darüber, wie sich
online Märkte aktiv gestalten lassen und
wie man in einer Amazon-Welt wirksam
überlebt. Eingeladen zu dem Non-ProfitEvent hatten Jochen Krisch von Exciting
Commerce und Alexander Graf von Kassenzone. Die endgültige Weisheit wurde
auf dem Trip wohl nicht gewonnen, wohl
◼
aber viele Eindrücke.
er fünfte Hy Summit in Berlin begann
mit einem Big Bang: Alexander
Dobrindt, Bundesminister für Verkehr
und digitale Infrastruktur, versprach kreativen Köpfen in Deutschland einen Fördertopf von über 100 Millionen Euro. Das
sorgte für Gesprächsstoff unter den 300
anwesenden Gründern, Investoren, Innovationsverantwortlichen und Medien.
Stargast des Abends war Peter Thiel, der
vor der Angst vor dem Erfolg warnte. ◼
D
W
01
02
03
04
02
01 Die „Color Magic“ fuhr die 30
Teilnehmer von Kiel nach Oslo
02 Auch auf der Sightseeing-Tour durch
Oslo wurde mächtig gefachsimpelt
01 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und
Medien kamen nach Berlin
03 Investor Peter Thiel sah die Angst
vor dem Erfolg als großes Problem
03 Alexander Graf (li.) und Jochen
Krisch (re.) luden zur „K5 Cruise“
02 Alexander Dobrindt versprach deutschen Gründern 100 Millionen Euro
04 100 Start-ups aus ganz Europa trafen
auf etablierte Großkonzerne
03
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
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Redaktion:
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Christiane Fröhlich (cf),
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Stefan Hofer (host),
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Ingrid Lommer (il),
[email protected]
Ingrid Schutzmann (is),
[email protected]
Susanne Vieser (vs),
[email protected]
Daniela Zimmer (dz),
[email protected]
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Helmut van Rinsum, Markus Siek
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Textchefin:
Vera Günther (vg),
[email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Anzeigenleitung:
Angelika Hochmuth,
Telefon: (089) 741 17-432,
Fax: (089) 741 17-269,
E-Mail: [email protected]
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Marita Brotz,
Telefon: (089) 741 17-281,
Fax: (089) 741 17-269,
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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18
vom 01.10.2013
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Telefon: (089) 741 17-116,
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Druck:
L.N. Schaffrath Druckmedien,
Marktweg 42–50,
47608 Geldern
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
für den Internet-Entscheider und erscheint
zweiwöchentlich am Montag.
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 53,50
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 4,50 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 61,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 107,10 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
Rabatt von 30 Prozent.
MEINUNG
42
INTERNET WORLD Business
31. März 2014
7/14
Verschieben Sie Big Data!
Wie das Buzzword des Jahres den Blick auf das Wesentliche verstellt
erzeit scheint jeder Online-Händler
zu denken, er müsse jetzt auch „Big
Data machen“ – dabei hat dieser Terminus
für die meisten von ihnen überhaupt keine
direkte Relevanz.
Denn was ist eigentlich Big Data? Definiert wird der Begriff anhand dreier Kriterien: Volume (viele Datensätze), Variety
(Daten aus verschiedenen Quellen, strukturiert und unstrukturiert) und Velocity
(Geschwindigkeit der Datengenerierung
und -verarbeitung). Während früher nur
wenige große Unternehmen in der Lage
waren, derartige Datenmengen zu bewältigen, kann das heute beinahe jeder. Doch
Big Data – vernünftig eingesetzt und
genutzt – ist und bleibt ein zeitintensives,
ressourcenbindendes Projekt. Wer sich
darauf einlassen möchte, sollte in Ruhe
darüber nachdenken, ob das Thema ihn
tatsächlich schon betrifft.
Und wen betrifft Big Data? Dazu ein
kleines Rechenbeispiel: Ein Shop, der 30
Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet und sich damit zu den Top 200
Online-Shops in Deutschland zählen darf,
generiert – grob überschlagen – strukturierte Datensätze von 10 Terabyte im Jahr.
Diese Basis genügt, um ein grundlegendes
Set unternehmensrelevanter KPIs erstellen zu können. Zum Vergleich: Ebay generiert das Zehnfache, nämlich etwa 100
Terabyte neuer Datensätze – und das nicht
pro Jahr, sondern pro Tag! Meine Damen
und Herren, das ist Big Data.
Trotzdem beobachten wir, dass sich
schon Online-Händler von viel geringerer
Größe den Kopf über Hadoop, NoSQL,
In-Memory & Co. zerbrechen. Doch statt
sich Gedanken darüber zu machen, wie
D
Andere Stimmen
zu Big Data
Frankfurter Allgemeine
Zeitung
Eine Studie der Deutschen Bank zur
digitalen Zukunft warnt die Unternehmen davor, das Misstrauen der
Bürger zu unterschätzen. „Für jedes
positive Beispiel von Big Data fallen
mir ebenso Horrorszenarien ein“,
sagt der Autor der Studie, Thomas
F. Dapp, im F.A.Z.-Interview
Datenkrake: Illustration zum
Thema der Studie
Daniel Lenz,
Buchreport
Vom Einsammeln bis zum strategischen Neukonfektionieren ist es
allerdings ein weiter Weg, auf dem
es darauf ankommt, aus der Masse
an Daten die relevanten herauszufiltern, aus Big Data so genannte
Smart Data zu generieren, mit denen
Verlage und Buchhandlungen auch
produktiv weiterarbeiten können.
„Haben Controlling,
Vertrieb und Marketing
wirklich dasselbe
Verständnis von der
Kennzahl ‚Umsatz‘?“
Lennard Stoever
ist Mitgründer und CEO
des Business-IntelligenceDienstleisters Minubo
man Wetterdaten mit den eigenen Umsatzzahlen verknüpfen kann, sollte zunächst einmal geklärt werden, was Umsatz
im eigenen Unternehmen eigentlich bedeutet. Haben Controlling, Vertrieb und
Marketing wirklich dasselbe Verständnis
von dieser Kennzahl? Oft ist genau das
nicht der Fall und der Geschäftsführung
dieses Problem meist nicht einmal bewusst. Gerade das sind aber die Grundlagen, auf die es ankommt: Was sind die
Kennzahlen, die wichtig sind für meinen
Shop? Wie lautet die unternehmensweit
verbindliche Definition dieser Kennzahlen? Welche Zahlen muss ich mir monatlich, welche wöchentlich, welche täglich
ansehen, um die Übersicht über meine
Geschäftsprozesse zu behalten und ihre
Entwicklung effizient steuern zu können?
Bin ich mir der Tatsache bewusst, dass ich
mich besser nicht täglich, sondern
Zitat
wöchentlich mit Abverkaufs-Reporting,
Lagerumschlagsgeschwindigkeiten und
Costs per Click befassen sollte, während
mein Marketing seine Umsätze, Retourenquoten und Deckungsbeiträge pro Kanal
und Kampagne tatsächlich auf täglicher
Basis im Blick haben sollte? Wer sich
gerade als kleinerer Shop mit begrenzten
Ressourcen gedanklich schon mit dem
Einsatz von Big Data beschäftigt, verliert
diese erfolgsentscheidenden Fragen nur
allzu leicht aus den Augen.
Mein Rat an alle Online-Shops: Verschieben Sie Big Data auf morgen! Ein klar
strukturiertes, funktionsfähiges Data
Warehouse, das die wichtigsten Datenquellen miteinander verknüpft (Shop,
ERP, Webanalyse), ist alles, was Sie brauchen, um Transparenz in Ihre Geschäftsprozesse zu bringen – von den Akquisekosten bis zum Deckungsbeitrag.
◼
#startup
Die wertvollsten Start-ups der Welt
Daniel Fallmann auf
Silicon.de
Rang Name
Geschäftsmodell
Bewertung
Smartphones
und Apps
10 Mrd. US$
2 Dropbox
Cloud-Speicher
10 Mrd. US$
3 Palantir
Big Data
1 Xiaomi
Während die Fachabteilungen wie
Vertrieb, Human Resources oder Forschung und Entwicklung vor allem die
Chancen sehen, die sich mit Big Data
auftun, sind es in größeren Unternehmen in erster Linie die Betriebsräte,
die sich kritisch äußern.
„Wenn ich mit einem ausländischen
Staatenlenker auf private Art und Weise
kommunizieren möchte, schreibe ich einen
Brief, bringe ihn zur Post und schicke ihn ab“
Ex-US-Präsident Jimmy Carter glaubt, dass auch
er von der NSA überwacht wird
9 Mrd. US$
4 Jingdong (360Buy) Online-Handel
7,3 Mrd. US$
5 Zalando
Online-Handel
4,9 Mrd. US$
6 Space X
Raumfahrt
4,8 Mrd. US$
7 Spotify
Musik-Streaming
8 Pinterest
Social Network
3,8 Mrd. US$
9 Uber
LimousinenService
3,8 Mrd. US$
Wearable Devices
3,3 Mrd. US$
10 Jawbone
4 Mrd. US$
Zalando belegt im Ranking der mit Wagniskapital
finanzierten Start-ups derzeit den fünften Platz
INTERNET WORLD Business 7/14
Quelle: Business Insider
JOSS WA
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