Infos zum Zentralabitur

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Infos zum Zentralabitur
INFOS ZUM ZENTRALABITUR
(von MR’ Frau Schreven am 21.10.2005)
Aufgaben
 sind von den Fachdezernenten entworfen worden
 i. d. R. 3-jähriger Turnus bei der der Obligatorik
 danach kein kompletter Wechsel, sondern nur Teilbereiche
 keine Excellenzaufgaben mehr sondern Anforderung im mittleren Bereich
Vergleichs-/ Probeklausur
 Art der Bewertung bleibt Fachlehrer/ Fachkonferenz überlassen
 Fachlehrer haben zunächst einen gewissen Spielraum bei ihrer Bewertung
 die Beurteilungshoheit hat nach wie vor die Lehrkraft
 Einführung von Punkteschemata
 innerhalb einer Fachgruppe können auch nur einzelne Kurse schreiben, aber nicht einzelne
Schüler
 Klausur soll nach der Bewertung an Bezreg zurückgehen (anonymes Feedback)
 repräsentative Ergebnisse werden anonym ins Internet gestellt [www.learnline.de]
Fremdkorrekturen
 Schulen werden zukünftig gewechselt (keine festen benachbarten Schulen wie bisher)
 Erstkorrekturen gehen mit Note und Erwartung an Zweitkorrektor
 bei abweichender Beurteilung:
 bis zu 03 Punkten
 ab 04 Punkten
= arithmetisches Mittel
= Drittkorrektur
Ausblick
Die Angaben beziehen sich vorwiegend auf G8 (also beginnend mit Jgst 11 in 2010/11), aber
die Umsetzung dafür muss bereits jetzt in der Sek I erfolgen)
 eingeschränkte Wahlfreiheit bei Kurswahlen
 stärkere Vorstrukturierung in allen Bereichen
 geplant sind 2 verpflichtende Abiturfächer aus dem Bereich Deutsch, Mathe,
Fremdsprache
 5 Abiturfächer soll Regel werden, davon mind. 3 schriftlich
 Stärkung der Prüfungsebene (Abiturebene)
 13.2 wird nicht mehr in den Abiturbereich gelegt
 Stärkung der Fremdsprachen (z.B. Vorverlegung der 2. FS in die 6)
 3 statt 2-jährige Oberstufe = Ende der Sek I nach Kl. 9  Problem: wann haben Schüler
die Sek I-Qualifikation (in Baden-Württemberg wird die Qualifikation am Ende der 10
„nachgeschoben“)
 noch in der Diskussion ist die Festlegung der Stundenzahl in der Sek II (vorgesehen in der
Sek I sind 188 Stunden, das entspricht im Mittel 31 Wochenstunden für die Klassen 5-10)
 es sind 265 Stunden geplant, das entspricht in etwa 36 Wochenstunden in der Sek II  zu
viel
 in 2006 wird das 1. Halbjahr am 20.12. enden
 Überarbeitung der APO-GOSt ist notwendig
Sonstiges
 Lehrer müssen ihre Unterrichtseinheiten so planen, dass eine Vertretung in einem längeren
Krankheitsfall möglich ist
 Unterrichtsausfall ist nur dort gestattet, wo nichts anderes mehr geht
 Huckepackkurse werden vor dem Hintergrund des Zentralabiturs grundsätzlich kritisch
gesehen
 Lehrer und Schüler haben den gleichen Wissensstand bzgl. der inhaltlichen Anforderungen
in den einzelnen Fächern
 Bringschuld der Schüler bleibt in der Sek II bestehen
 das Bewusstsein der Schüler für Studienzeiten bei Ausfall der Lehrkraft müsste wachsen
 inhaltliche Fehler bzw. mangelnde Abiturvorbereitung der Schüler auch durch die Lehrer
wird zukünftig deutlicher
 FQ für Englisch ist jetzt wieder erlaubt – Raster steht im Internet (learnline)
 Benutzung von 2-sprachigen Wörterbüchern in Zukunft auch im Abitur erlaubt
 Festlegung von best. Taschenrechnern für Mathematik ist durch techn. Entwicklung
schwierig – eine „Geniallösung“ wird es nicht geben. Problem dabei: wie weit soll/ darf
die Grafikfähigkeit gehen (soll im November 2005 im Ministerium erörtert werden)
 Latinum: das Latinum wird den Schüler bei Beginn in Kl. 6 am Ende der 10 bescheinigt
werden
W. Meyer