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Technik-Tipps und Begriffserklärungen – Ferngläser
Vergrößerung:
Die Vergrößerung ist das Maß dafür, wievielmal näher ein Objekt dem Beobachter erscheint. Bei 8facher Vergrößerung sieht man ein Objekt, das 100 m entfernt steht, so groß, als ob es nur 12,5 m
(100 : 8 = 12,5) entfernt wäre. Ein Fernglas wird mit zwei Werten bezeichnet - zum Beispiel 10x42 wobei die erste Zahl die Vergrößerung angibt.
Objektivdurchmesser:
Die zweite Kenngröße eines Fernglases oder Spektivs. Ein Fernglas 10x50 besitzt einen
Objektivdurchmesser von 50 mm. Je größer der Durchmesser, desto mehr Licht kann das Fernglas
sammeln. 42 oder 50 mm sind z.B. dämmerungstauglich, 20 mm eignen sich eher für die
Tagbeobachtung.
Austrittspupille:
Als Austrittspupille bezeichnet man die beiden hellen Kreisflächen, die aus ca. 30 cm Entfernung beim
Blick auf das Okular eines Fernglases zu sehen sind. Je größer die Austrittspupille (Austrittspupille =
Objektivdurchmesser : Vergrößerung), desto heller ist das Bild in der Dämmerung. Es ist zu beachten,
dass eine größere Austrittspupille als 6 mm vom Auge eines über 30 jährigen Beobachters in der
Regel nicht mehr genutzt werden kann.
Dämmerungszahl:
Dieser Wert kennzeichnet die Leistungsfähigkeit eines Fernglases in der Dämmerung. Er errechnet
sich als Quadratwurzel aus Vergrößerung x Objektivdurchmesser. Die Dämmerungszahl kann dabei
aber nur als ungefährer Anhaltspunkt dienen, da sie nichts über die Qualität der Optik aussagt.
Objektives Sehfeld:
Dieser Wert gibt die Größe des überschaubaren Feldes in 1000 m Entfernung an. Je stärker die
Vergrößerung, um so kleiner ist in der Regel das Sehfeld. Achten Sie auf die Abbildungsleistung am
Rand des Sehfeldes: Hier zeigen Leica Ferngläser ihre Stärke.
Innenfokussierung:
Bei der Leica Innenfokussierung wird nur im Fernglasinneren eine Linse verschoben. Da sich an den
Außenflächen nichts verschiebt, werden weder Luft noch Luftfeuchtigkeit angesaugt - der klare
Durchblick bleibt auch bei trübem Wetter erhalten.
Brillenträgerokulare:
Zum Blick durch das Fernglas ohne Brille werden die versenkbaren Schiebehülsen herausgezogen.
Mit Brille bleiben die Schiebehülsen eingeschoben. So hat das Auge immer den gleichen Abstand
zum Glas und kann stets das volle Sehfeld überblicken - ermöglicht durch spezielle Leica Okulare mit
weit nach außen verlegten Austrittspupillen.
Multifunktions-Mitteltrieb:
Der Mitteltrieb ermöglicht das gleichzeitige Scharfstellen beider Fernglasrohre. Der patentierte
Kombiknopf von Leica ermöglicht darüber hinaus den bequemen Dioptrienausgleich für beide Augen
völlig unabhängig voneinander. Eingestellte Werte lassen sich in einer übersichtlichen Skala ablesen
und beim nächsten Mal schnell wieder einstellen.
HDC™-Optikvergütung:
Die Linsen aller LEICA TRINOVID BN und Kompaktferngläser sind mit der Leica HDC™Optikvergütung (High Durable Coating) beschichtet. Diese innovative Mehrschichtvergütung ist
kratzfester als herkömmliche Mehrschichtvergütungen – ein großer Vorteil gerade für die
Linsenaußenflächen.