Nahe-News - Die Internetzeitung für die Nahe

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Nahe-News - Die Internetzeitung für die Nahe
NAHE - NEWS
Die umweltfreundliche art zu lesen
Mittwoch, 20.07.2016
Die Internetzeitung für die Nahe-Region
Nohfelden
Na
he
Bingen/Rhein
Jahrgang 6 / KW 29
Endlich ist der Sommer da
Auch die Betreiber des Bad Sobernheimer Freibades freuen sich
über das schöne Wetter in den letzten Tagen. Unser Foto zeigt das
Freibad am Dienstag. Foto: M.Christmann-Bott
Unsere Öffnungszeiten:
Fr. ab 18 Uhr
Sa. ab 16 Uhr
So & Feiertagen: ab 12 Uhr
Gerne können Sie
ihre Festlichkeiten
bei uns buchen!
Hallgartener Straße 2
55585 Oberhausen/Nahe
Tel.: (06755) 15 26
Mobil: (0175) 8 31 86 68
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Nahe-News
Kirchgasse 1
REGION. Er hat uns doch nicht
vergessen in diesem Jahr! Der
SOMMER! Pünktlich zum Beginn
der Ferien zeigt er sich von seiner
schönsten Seite. Das freut nicht
nur die Schwimmbadbetreiber.
Denn nicht nur sie, haben in
den letzten Wochen erhebliche
Einbußen verzeichnen müssen.
Zu den Verlierern gehören unter
anderem auch die Gastronomie,
Metzgereien und Getränke-
hersteller. Denn zum Grillen gab
es auch noch nicht so schöne
Tage.
Deshalb freuen wir uns jetzt auf
den Sommer. Einige Ratschläge
mit touristischen Highlights
finden Sie auf unserer Webseite
bei der Rubrik „Gastro und
Freizeit“. Auf dieser Seite sehen
Sie auch einige gastronomische
Betriebe, wo sie die Sonnentage
angenehm verbringen können.
pdw
Das gesamte Nahe-News Team
wünscht Ihnen eine schöne Ferienzeit!
Freibad im Salinental
bis 21 Uhr geöffnet
Miss
Undercover
Über Themen, die nicht nur die
Jugend interessiert, schreibt
neuerdings „Miss Undercover“ in
unserer neuen Kolumne.
In der dritten Geschichte geht
es um das Thema, dass seit
acht Tagen die Welt beschäftigt:
Pokemon Go! Miss Undercover
findet aber auch was Gutes an
dem Spiel.
Seite 21
[email protected]
KH. Das Freibad Salinental hat
bereits seit Montag, dem 18.
Juli, bis einschließlich Freitag,
5. August, täglich eine Stunde
länger geöffnet.
Bis 21 Uhr kann dann nach
Herzenslust geschwommen
werden.
„Wir freuen uns, diesen Service
für unsere Gäste anbieten
zu können und hoffen auf
viele Abendschwimmer, die
das Freibad Salinental nach
Feierabend besuchen“, so
Geschäftsführer Claus Stüdemann.
red
Aktuelle
Stellenangebote
finden Sie
unter
www.nahe-news.de
Stadtplaner
Trauer
Ruhestand
Kita
55585 Oberhausen
(06755 - 96 99 026
06755 - 96 99 027
KH. Mehr Farbe, mehr Pflanzen
und Bäume und insbesondere
mehr Plätze, an denen sich
Jugendliche treffen wollen. Das
wünschen sich die Schüler der
9a des LiHi-Gymnasiums. Sie
sind in die Rolle der Stadtplaner
geschlüpft. Seite 3
KH. Die Feuerwehr trauert um
ihren Kameraden Ernst-Georg
Steinbrecher. Er verstarb am 5.
Juli plötzlich und unerwartet im
Alter von 78 Jahren. Er war mit
Leib und Seele Feuerwehrmann.
Die Mitglieder gaben ihm den
Namen „Coach“. Seite 4
MONZINGEN. Nach 27 Jahren
als evangelischer Gemeindepfarrer in Monzingen ging
Manfred Kaspar in den Ruhestand. In einem Gottesdienst
entpflichtete Superintendent
Marcus Harke Kaspar von seinen
Aufgaben und Diensten. Seite 6
IDAR-OBERSTEIN. Beim
Sommerfest der städtischen
Kindertagesstätte Weierbach
wurde auch das neu gestaltete
Außengelände eingeweiht.
Dabei wurden ein Holzpavillon
und ein Gartenhäuschen übergeben. Seite 12
SEITE 2 - Stadt KH
The Tenor Badness
Quintet im Kurpark
KH. Am Samstag, 23. Juli lädt
die Gesundheit und Tourismus
für Bad Kreuznach GmbH mit
dem Sommerabendprogramm
Samstag Special wieder in den
Kurpark ein und präsentiert um
19.30 Uhr „The Tenor Badness
Quintet“.
Mitreißender Swing, Zeitlose
M e l o d i e n , Vi r t u o s e S o l o s ,
Authentischer Sound und
Elegantes Auftreten, das sind
die Markenzeichen von Tenor
Badness.
Fünf Musiker, eine Leidenschaft:
Das Tenor Badness Quintet spielt
klassischen Jazz – unplugged,
elegant und swingend! Die
Stadtführung von
Kurpark zu Kurpark
Saxophonisten Axel Schmitt
und Johannes Lind liefern
sich, angetrieben von ihrer
außergewöhnlichen Rhythm
Section, einen spektakulären
musikalischen Schlagabtausch.
Romantische Balladen wechseln
sich ab mit „Tenor Battles“ der
alten Schule und zeitlosen
Melodien des Golden Age of
Jazz.
Genießen Sie intelligente Musik,
die immer auf das Herz des
Hörers zielt und manchmal auf
den Kopf.
Der Eintritt ist frei. Bei schlechtem
Wetter findet das Konzert im
Haus des Gastes statt. red
Venentraining
KH. Der Kreisverband des Roten
Kreuzes bietet am 22. Juli, 29.
Juli und am 5. August jeweils von
17 Uhr bis 18 Uhr einen FerienVenenkurs an.
Der Kurs findet im Juli beim
DRK in der Rüdesheimer Straße
38 und am 5. August an der
Saline am Kurpark statt. Die
Kursleitung übernimmt die
Zertifizierte Venentrainerin DVA,
Maike Enders.
Viele Menschen üben eine
vorwiegend sitzende oder
stehende Tätigkeit aus. Das ist
nicht nur schlecht für das HerzKreislaufsystem, sondern auch für
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
die Venen. Bewegungsmangel,
stu nd e n l an g e s Si tzen und
Stehen bereiten den Venen
große Probleme und schränken
ihre Funktion ein. Deshalb
sollte man vorbeugen. Beim
Training wird Wissenswertes
über Venen und Venendefekte
vermittelt. Venengymnastik,
Venenwalking, Kneipsche Güsse
und Wassertreten werden aktiv
geübt und durchgeführt.
Anmeldung und nähere Infos
erhalten Sie bei Elke Antz im
DRK-Kreisverband.( 0671 84444-202, Mail: [email protected]
de. red
K H . Vo n „ K u r p a r k z u
Kurpark“ lautet das Motto
einer zweieinhalbstündigen
Wanderung im Rahmen der
Stadtführungen am Sonntag,
24. Juli um 10 Uhr am Haus des
Gastes. Die Wanderung führt
durch den Kreuznacher Kurpark,
entlang der Nahe durch das
Salinental und endet im Kurpark
von Bad Münster am Stein/
Ebernburg.
Die Salzgewinnung und die
Kurbadentwicklung sind
zentrale Themen. Dabei
werden Gemeinsamkeiten
und Unterschiede beider
Kurstandorte herausgearbeitet.
Die Zusammenhänge zwischen
Geologie, Landschaft und
Kurbadgeschichte werden
aufgezeigt. Geologisch wird
der Bogen vom Erdaltertum
mit seinen vulkanischen
Erscheinungen bis zur Erdneuzeit
gespannt. Geschichtlich geht es
von den Kelten und Römern über
die Territorialherrschaften des
Mittelalters bis ins 21. Jahrhundert
zum Masterplan Salinental.
Auch
die Sportgeschichte Bad
Kreuznachs, als man noch mit
der „Elektrischen“ ins Stadion
Salinental fuhr, wird gestreift.
Die Kunstdenkmäler der Familie
Cauer werden entlang des
Weges im Oranienpark und auf
der Roseninsel erläutert und
in die Geschichte des 19. und
20. Jahrhunderts eingebunden.
Da die Nahe die Wanderer die
ganze Zeit begleitet, ist natürlich
auch der Hochwasserschutz ein
Thema dieser Stadtführung.
Teilnehmerbeitrag 6 €,
Treffpunkt: Haus des Gastes,
Kurhausstraße 22-24. red
Matinee im PuK
KH. Die nächste Matinee des
PuK-Fördervereins findet am
Sonntag, 24. Juli um 11.15 Uhr im
Museum für Puppentheaterkultur
(PuK) statt.
Die Familien-Matinee steht unter
dem Motto „Grüffelo und Co.“.
Zu Gast sind neben Grüffelo und
seinen
Weggefährten, die in
der Ausstellung besucht werden
können, die Schauspielerin
Uta Weisskopf, eine Freundin
der Grüffelo, Autorin Julia
Donaldson, und der Pianist
Klaus Dreier unter anderem
bekannt als Musiker bei der
PuK – Eigenproduktion „Aladin
und die Wunderlampe“.
Ute Weisskopf wird die
Geschichte von Grüffelo, von der
Vogelscheuchenhochzeit und
andere Geschichten darbieten,
begleitet von Klaus Dreier
am Klavier. Zum Essen wird
Wackelpudding und Waffeln
angeboten.
Der Eintritt für Erwachsene
beträgt 5€, Kinder 3€. Infos:
(0671 - 8459185, Mail: [email protected]
museen-bad-kreuznach.de. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Stadt KH Seite 3
LiHi-Schüler schlüpften in die Rolle von Stadtplanern
KH. Mehr Farbe, mehr Pflanzen
und Bäume und insbesondere
mehr Plätze, an denen sich
Jugendliche treffen wollen. Das
wünschen sich Schülerinnen
und Schüler der 9a des LinaHilger-Gymnasiums, die im
Erdkundeunterricht in die Rolle
der Stadtplaner geschlüpft sind.
Oberbürgermeisterin Dr. Heike
Kaster-Meurer und Stadtplaner
Bettino Gagliani waren von der
Präsentation der Klasse unter
der Anleitung ihres Lehrers Olaf
Schiwek im Ratskeller begeistert
und bedankten sich für die guten
Anregungen.
Mehrere Straßen und Plätze
hatten die Schülerinnen und
Schüler begutachtet und über
den Ist-Zustand Folien gelegt,
so wie sie sich eine Gestaltung
vorstellen. So sahen dann auch
die Häuser in „Klein-Venedig“
bunter aus und hatten mit
Balkonen über dem Mühlenteich
eine hohe Aufenthaltsqualität.
Die OB erklärte, dass für die
Neustadt ein Farbkonzept
erarbeitet wurde. Mit Hilfe
des Förderprogramms „Aktive
Stadt“ sollen Hauseigentümer
ermuntert werden, ihr Eigentum
zu modernisieren, was bereits
zum Teil realisiert ist. Die
Verkehrsstation Bahnhof ist
barrierefrei erneuert. Doch ein
Nebengebäude steht leer. Dort
wünschen sich die Jugendliche
einen Treff, da der Bahnhof
bei Schülern ein beliebter
Aufenthaltsort ist. „Das Gebäude
ist sehr marode. Wir würden
es gerne abreißen und einen
Neubau für eine Mobilstation
für E-Bikes und Lastenräder
errichten. Dann könnte man dort
auch einen Raum als Jugendtreff
nutzen“, informierte Bettino
Gagliani, dass die Stadt einen
Förderantrag beim Land stellen
will. Beliebter Treffpunkt ist
auch die Kirschsteinanlage. Dort
wünschen sich die Jugendliche
bequemere Sitzbänke, mehr
Mülleimer und einen Pavillon.
Für den Teetempel gibt es die
originelle Idee, auf das Dach
als Skulptur eine Teekanne
mit Service zu stellen und mit
Sitzbänken (für Picknick) und
Liegen den ebenfalls geschätzten
Jugendtreff aufzuwerten.
Erdkundelehrer Olaf Schiwek
erzählte, das zu Beginn eine
Umfrage gemacht wurde, in der
die Mehrheit der Jugendlichen
sich mit dem Freizeitangebot
in ihrer Stadt nicht zufrieden
zeigten und ihre Zukunft nicht
hier sehen, aber im Verlauf
ihrer Arbeit erkannt hätten, dass
„Bad Kreuznach doch nicht so
schlecht ist“. „Ein gutes Angebot
für Kinder und Jugendliche
im Alter von 12 bis 17 Jahren
zu schaffen, ist eine große
Herausforderung. Aber wir wollen
mehr Plätze in unserer Stadt, wo
sie sich wohlfühlen.“ Stadtplaner
Gagliani gab für die Projektarbeit
die Bestnote und bot den „jungen
Kolleginnen und Kollegen“ schon
mal Praktikumsplätze an. red
Internet-Praktikantenbörse der Stadt ist online
KH. Am 15. Juli begannen die
Sommerferien in RheinlandPfalz. Rechtzeitig vor dem Ferienbeginn hat die Bad Kreuznacher
Wirtschaftsförderung eine PlakatKampagne für ihre InternetPraktikantenbörse gestartet.
„Mit der Praktikantenbörse im
Internet verfügen wir über ein
ausgezeichnetes Tool, um Firmen
und angehende Praktikanten
zusammenzubringen,“ so
Wirtschaftsdezernent Udo
Bausch. „Leider war die
Praktikantenbörse bisher noch
zu wenig bekannt, deshalb
haben wir die Plakatkampagne
gestartet.“
U n t e r
w w w .
praktikantenboerse-kh.de
praktikantenboerse-kh.de eine
zentrale Anlaufstelle im Netz,
die sie regelmäßig nach freien
Plätzen abfragen können.
haben Kreuznacher Unternehmen die Möglichkeit, ihre
freien Praktikantenplätze
kostenfrei online zu stellen.
S c h ü l e r, S t u d e n t e n u n d
Berufseinsteiger haben mit www.
„Wir haben in Bad Kreuznach
über 3.200 Firmen mit mehr
als 27.000 Beschäftigten –
mit steigender Tendenz. Da
muss es doch für alle jungen
Kreuznacher, die ein Praktikum
in ihrer Heimatstadt machen
möchten, eine Platz in einem
ortsansässigen Unternehmen
geben,“ meint Udo Bausch. Ich
hoffe, dass mit der Plakataktion
die Praktikantenbörse in aller
Munde ist und viele noch für
diesen Sommer eine Praktikumsstelle finden, so Bausch. red
Nahe-News: Immer die richtige Wahl!
SEITE 4 - Stadt KH
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Kreuznacher Feuerwehr trauert um ihren „Coach“
KH. Die Bad Kreuznacher
Feuerwehr trauert um ihren
Kameraden Ernst-Georg
Steinbrecher.
44 Jahre verrichtete Hauptbrandmeister a. D. Ernst-Georg (Peter)
Steinbrecher seinen Dienst am
Nächsten in der Freiwilligen
Feuerwehr Bad Kreuznach.
Schon als kleiner Junge, bekam
er die Feuerwehr hautnah
mit, da sein Vater Hermann
Steinbrecher hauptamtlicher
Gerätewart bei der Stadt war.
Angefangen hat er selbst
1954 als Gründungsmitglied
in der Jugendfeuerwehr Bad
Kreuznach. Zu dieser Zeit
war auch gerade das neue
Gerätehaus in der GustavPfarrius-Str. fertiggestellt, in
dem er einen Großteil seines
Lebens verbrachte. Ein Jahr
später begann er seinen aktiven
Dienst im damaligen 1. Löschzug
(heute Löschbezirk Süd) und
leistete unzählige Einsätze ab.
Und das bis ins hohe Alter.
Zu seinen spektakulärsten
Einsätzen zählten eine
Menschenrettung von einem
72 Meter hohen Schornstein
und ein Hilfeleistungseinsatz
für die Polizei, bei dem scharf
auf ihn geschossen wurde.
Er absolvierte verschiedene
Weiterbildungslehrgänge und
es kristallisierte sich schnell
heraus, dass er eine geborene
F ü h r u n g s k r a f t w a r. D a h e r
wurde er 1977 stellvertretender
Zugführer des 1. Löschzuges.
Zwei Jahre später übernahm
er das Amt des Zugführers.
1982 wurde er von allen
Mitgliedern der Freiwilligen
Feuerwehr Bad Kreuznach zum
stellvertretenden Wehrleiter
gewählt. Beide Ämter hatte er
bis zum Ende seiner aktiven
Zeit Inne. Von der Partnerstadt
Halle in Belgien wurde er 1983
mit der Erkenntnismedaille der
Stadt Halle ausgezeichnet. 1987
wurde ihm die Verdienstmedaille
der Stadt Bad Kreuznach
verliehen. 1989 erhielt er nach 35
Jahren Feuerwehrzugehörigkeit
das Goldene Feuerwehrehrenzeichen des Landes
Rheinland-Pfalz verliehen. 1991
wurde er mit dem FeuerwehrEhrenkreuz in Gold des
Deutschen Feuerwehrverbandes
ausgezeichnet. 1992 wurde er
für vier Jahre zum Vorsitzenden
des Kreisfeuerwehrverbandes
gewählt. 1995 wurde er mit
dem Silbernen und 1997 mit
dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande für
b e s o n d e r e Ve r d i e n s t e u m
das Feuerwehrwesen (Rheinland-Pfalz) ausgezeichnet. Im
Förderverein der Freiwilligen
160 Kilometer gerudert
KH. Mit dem schlechten Wetter
hatten die CRV-Sportler bei der
Veranstaltung „All u Can Row“
zu kämpfen.
„Der Schmerz geht - der Stolz
bleibt“ lautet das Motto von „All
you can row“. Wie der Name
schon sagt, geht es darum, an
einem Tag so viele Kilometer
wie möglich zu rudern. Mit am
Start waren auch drei Sportler
vom Creuznacher Ruderverein.
Linda Manhart, Jens Reimann
und Thilo Coblenzer stellten sich
der Herausforderung.
Ausrichter dieser noch relativ
jungen Veranstaltung ist die
Karlsruher Alemannia. Doch
in diesem Jahr musste auf
Grund der Hochwasserlage
einiges improvisiert werden.
Statt in Karlsruhe zu starten,
musste man nach Germersheim
ausweichen, denn der
entsprechende Rheinabschnitt
war wegen zu hoher Pegel
gesperrt. Man hatte noch Glück:
Denn einige Stunden nach dem
Start wurde auch das Teilstück
bis Mannheim für die Schifffahrt
still gelegt.
Mit einer Pause beim Mainzer
musste allerdings kurzfristig
verworfen werden, da ein
Regenschauer 10 Kilometer
zuvor für schlechte Verhältnisse
Feuerwehr Bad Kreuznach.
gehörte er viele Jahre dem
Vorstand an und bewegte als
Kassenwart viele Bürger und
Unternehmer der Stadt dazu, ein
Förderer der Wehr zu werden.
Beruflich hat er bei der Firma
Schneider Optische Werke eine
Ausbildung zum Feinmechaniker
gemacht und erlangte später
seinen Meistertitel. Er arbeitete
Jahrzehnte lang bis zu seinem
Ruhestand bei den Städtischen
Betrieben.
Bei der Feuerwehr lernte er
auch seine Ehefrau Annegret
kennen, mit der er zwei
Kinder hatte. 1998 wechselte
Ernst-Georg Steinbrecher mit
Erreichen der Altersgrenze von
60 Jahren in den Ehrenzug, in
dem er weiterhin den Kontakt
zu seinen Kameraden hielt.
Aufgrund seines besonderen
Engagements um die Interessen
der Feuerw ehr kam er aden,
bekam er von seinen Kameraden
den Spitznamen „Coach“. ErnstGeorg Steinbrecher ist starb
plötzlich und unerwartet am 5.
Juli im Alter von 78 Jahren. red
NAHE-NEWS
Die kostenlose
Internetzeitung
für die Nahe-Region
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Märchenzeit
Ruderverein stärkte sich das
Boot um die drei Kreuznacher,
bevor es dann auf die Etappe
zum Ziel ging. Geplant war
die Strecke bis St. Goar - dies
sorgte. So legte man kurzer
Hand in Bacharach an, was
trotzdem einer Tagesstrecke von
160 Kilometern entsprach.
red / Foto: Steffen Voigt
KH-BME. Es ist wieder
Märchenzeit im Huttental. Am
Mittwoch, 27. Juli um 15 Uhr
und 17.30 Uhr erzählt Peter
Dill das Märchen der Gebrüder
Grimm „Der Wolf und die sieben
Geiseln“. red
Senden Sie Ihre
Termine an:
[email protected]
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 Stadt KH & VG BME Seite 5
Sanitätsdienste übten Großschadenslage
am Silbersee mit 40 „Verletzten“
FEILBINGERT. Als am vorletzten
Wochenende um kurz vor 15
Uhr bei den Einsatzkräften der
Schnelleinsatzgruppen des
Landkreises Bad Kreuznach
der Alarm von der Integrierten
Leitstelle ausgelöst wurde, ging
alles ganz schnell. Die rund 100
Helfer von Arbeiter Samariter
Bund (ASB), der Deutsche
Lebensrettungsgesellschaft
(DLRG), dem Deutschen
Roten Kreuz, den Maltesern
und der Feuerwehr Feilbingert
wurden zu einer Großübung mit
fast 40 Verletzten im Bereich
des Silbersees gerufen. Das
Szenario hatten im Vorfeld
Chris Snehotta, stellvertretender
Kreisbereitschaftsleiter des
DRK, Dieter Hellrigel, Leiter der
Notfalldarstellung des DRK und
Michael Rebenich vom ASB
ausgearbeitet. Angenommen
wurde ein Grillunfall bei einer
Party von Jugendlichen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
bot sich diesen ein umfassendes
und beeindruckendes Einsatzszenario: überall liefen
„Verletzte“ Jugendliche umher,
lagen Betroffen auf dem Boden
und Schwerverletzte in schwer
zugänglichem Gelände. Schnell
war den ersten Rettungskräften
klar, dass hier deutlich mehr
Personal und Rettungsgerät
benötigt wurde. So wurde
die Schnelleinsatzgruppen
Sanitätsdienst, Betreuungsdienst
und Verpflegung alarmiert.
Unterstützend kam auch die
Feuerwehr Feilbingert, die
A S B - R e t t u n g s h u n d e s t a ff e l
und die DRK-Bergwacht zum
Einsatzort. Die DLRG setzte
Sanitätspersonal, Taucher und
Strömungsretter ein, um Verletzte
aus dem Wasser zu retten und
nach Vermissten zu suchen.
Um die Übung so realitätsnah
wie möglich erscheinen
zu lassen, präparierten 20
Open-Air Konzert mit
der V.Lenz Band
FEILBINGERT. Am Sonntag, 24.
Juli findet um 13.15 Uhr auf der
Waldbühne am Schmittenstollen
ein Konzert mit der V.Lenz Band
statt.
Seit Beginn der 80er Jahre prägt
der Gitarrist Peter Lenz mit
seiner Band und wechselnden
Musikern die Musikszene nicht
nur im Kreis Bad Kreuznach.
Beeinflusst durch Gitarristen
wie Jimi Hendrix und Rory
Gallagher und durch Vorbilder
wie Bob Dylan und Rio Reiser
entwickelte Lenz durch seine
Interpretationen und vor allem
durch sein virtuoses Können an
der Gitarre und die authentische
Begleitung des Schlagzeugers
professionelle Notfalldarsteller
des Roten Kreuzes fast 40
Mimen mit leichten und
s c h w e r e n Ve r l e t z u n g e n .
Nach der Erstversorgung
am See, transportierten die
Rettungskräfte die Betroffenen zu
einem nahegelegenen Parkplatz.
Hier hatten weitere Helfer bereits
einen Behandlungsplatz mit zwei
aufblasbaren Zelten errichtet
und alles für die Versorgung
der Verletzten vorbereitet.
Rettungs- und Krankenwagen
standen für den Weitertransport
in Kliniken bereit. Zum
Einsatz kamen die beiden
neu beschafften Gerätewagen
und Krankentransportwagen
der Schnelleinsatzgruppen.
Es war die erste gemeinsame
Großübung aller Hilfsorganisationen, seit Jahren.
Kreisfeuerwehrinspekteur
Werner Hofmann war sichtlich
stolz auf die Leistung der
Ehrenamtlichen: „Ich bin
angesichts der schnellen und
professionellen Versorgung der
Verletzten sehr stolz auf die
Helfer in den Hilfsorganisationen.
Die Bevölkerung kann sich
darauf verlassen bei Großschadenslagen im Landkreis gut
versorgt zu sein. Ich bin mir
sicher, dass wir die finanziellen
Mittel des Katastrophenschutzes
an dieser Stelle sinnvoll investiert
haben“, so Hofmann.
Gerade nach den zahlreichen
Einsätzen in den vergangenen
Wochen, hat sich gezeigt,
dass auch die Sanitätsdienste
im Landkreis jederzeit bereit
stehen und auch personell
gut aufgestellt sind. Innerhalb
kürzester Zeit waren bei den
Unwettereinsätzen und dem
Bereitstellungseinsatz für
Rock am Ring regelmäßig
fast 100 Einsatzkräfte der
Hilfsorganisationen in kürzester
Zeit einsatzbereit. red
Hockeyspieler
besuchten Eifelpark
Paul Heinken und des Bassisten
Pablo Lachmann einen eigenen
erkennbaren Stil. Komplettiert
wird die Band durch Markus
Lauer an der Hammond Orgel.
Schnell zieht die Band ihre
Zuhörer in ihren Bann und weiß
durch Spielfreude, Spontanität
und gekonnte Improvisation das
Feeling der großen Jahrzehnte
der Blues, Rock- und Folkmusik
einzufangen und wieder aufleben
zu lassen.
Die Atmosphäre der Waldbühne
am Besucherbergwerk
Schmittenstollen dürfte dieses
„Gefühl“ noch unterstützen. red
KH. Zum Ferienbeginn stand
der Ausflug der Hockeyfamilie
des VfL 1848 Bad Kreuznach in
den Eifelpark Gondorf auf dem
Programm. Einen sehr schönen
Tag verbrachten die Kinder und
Eltern in dem Park.
Auf dem Gruppenbild ist die
VfL Gruppe um Organisator
Thorsten Ackermann mit den
beiden Uhus Max und Sissi zu
sehen.
Jetzt genießen alle die Sommerferien und freuen sich auf die
Jubiläumsfeierlichkeiten im
September. red
SEITE 6 - VG Bad Sobernheim
Pfarrer mit diakonischem
Profil ging in Ruhestand
MONZINGEN. Nach 27
Jahren als evangelischer
Gemeindepfarrer in Monzingen
ging Manfred Kaspar in den
Ruhestand. Im Gottesdienst in
der Martinskirche entpflichtete
Superintendent Marcus Harke
Kaspar von seinen Aufgaben
und Diensten.
„Flexibilität und Belastbarkeit“
des 64-jährigen Monzinger
Seelsorgers hob Superintendent
Harke in seiner Ansprache
besonders hervor. Er würdigte
Kaspars Engagement im
diakonischen Bereich und bei
strukturellen Veränderungen
der Kirche. 17 Jahre lang
Bochum schloss sich an. Er
wurde Vikar in einer Gemeinde
in Wuppertal-Elberfeld und trat
dort auch seine erste Pfarrstelle
an. 1989 folgte der Wechsel aus
einer Innenstadtgemeinde einer
Großstadt in die ländliche Region
an der Nahe. „Hier habe ich
gute volkskirchliche Strukturen
angetroffen und mich immer sehr
wohl gefühlt“, erläutert Kaspar im
Rückblick auf seine Amtszeit in
Monzingen.
In seiner Abschiedspredigt über
die Geschichte vom Fischzug
des Petrus aus dem LukasEvangelium schlug Manfred
Kaspar einen Bogen zu seinem
hatte Kaspar den Vorsitz der
Sozialstation Meisenheim-Bad
Sobernheim inne. In diese Zeit
fiel auch der Zusammenschluss
mit Hargesheim. Er war
Vorsitzender des Synodalen
Fachausschusses Diakonisches Werk und hat die
Notfallseelsorge im Kirchenkreis
mit aufgebaut. „Damit hast du
den diakonischen Auftrag der
Kirche mit Leben erfüllt“, wandte
sich Harke an den scheidenden
Gemeindepfarrer. Ein weiteres
Betätigungsfeld Kaspars waren
große Bausanierungen in fast
allen Orten seiner Gemeinde.
Manfred Kaspar stammt
aus Wuppertal. Trotz seines
starken Wunsches, Theologie
zu studieren, machte er nach
dem frühen Tod seines Vaters
zunächst eine Ausbildung
zum Industriekaufmann. Das
Studium in Wuppertal und
eigenen Leben. Den Mut zum
Risiko, der Petrus getrieben
habe, nach einer Nach des
erfolglosen Fischens allein auf
das Wort Jesu hin seine Netze
erneut auszuwerfen, habe er
nicht immer gehabt, bekannte
er. „Wenn mir nicht immer wieder
der Mut zum Risiko und dazu
auch die nötige Freude, Geduld
und Kraft geschenkt worden
wären, dann hätte ich auch ganz
vieles im Leben und in meinem
Glaubensleben verpasst, nicht
erlebt und vor allem nicht
durchgestanden“, betonte er.
Monzingen fusionierte Anfang
dieses Jahres mit Merxheim
und Meddersheim zur neuen
Kirchengemeinde Mittlere Nahe.
So teilen sich nach dem Weggang
Kaspars seine Kollegen Jörg
Ruttloff und Hansjörg Biegel den
Dienst in der Gemeinde. mu
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Landtag bekam Besuch
aus Griechenland
MEDDERSHEIM. Kürzlich konnte
der Landtagsabgeordnete Dr.
Denis Alt eine ganz besondere
Besuchergruppe an seinem
Mainzer Arbeitsplatz begrüßen.
Zu Gast war eine Delegation
aus Nea-Kios (Griechenland),
der Partnergemeinde von
Meddersheim, bestehend aus
Schülern, ihrem Lehrer, dem
Bürgermeister der Gemeinde,
einer Dolmetscherin und
einigen Bürgern aus dem
Weindorf Meddersheim. In dem
Gespräch mit den überwiegend
jugendlichen Griechen berichtet
der Landtagsabgeordnete
zunächst von seiner Arbeit
und seinen Aufgaben als
Politiker. Außerdem konnte
er im direkten Dialog mit den
Jugendlichen über ihre Anliegen
und Sorgen sprechen. Dabei
ging es unter anderem um die
Rolle Griechenlands innerhalb
der Europäischen Union, die
Beziehung zu Deutschland sowie
um die wirtschaftliche Situation
ihres Landes. Im Anschluss
gab es für die Besucher durch
den derzeitigen Plenarsaal des
Landtages geführt, wo sie über
die Grundlagen des föderalen
Systems in Deutschland und die
Aufgaben des Landesparlaments
informiert wurden.
Der Deutsch-Griechische Klub
aus Meddersheim veranstaltet
jährlich Austauschprogramme
mit seiner Partnergemeinde
Nea-Kios und setzt sich seit
vielen Jahren, als einziger Klub
dieser Art in ganz RheinlandPfalz, für die freundschaftlichen
Beziehungen mit dem südeuropäischen Land ein. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 VG Kirn - Seite 7
Rektor Harald Schmell in Ruhestand verabschiedet
KIRN. Im wahrsten Wortsinn:
„Mit Pauken und Trompeten“
wurde Harald Schmell, Rektor
der Realschule plus auf Kyrau,
zum Monatsende in den
Ruhestand verabschiedet. In
vielen Gruß- und Dankesworten
wurden in der Turnhalle die
Verdienste des 64-Jährigen für
41 Jahre Schuldienst gewürdigt.
Regierungsschuldirektorin Beate
Voigtländer von der ADD Koblenz
überreichte Schmell die Urkunde
zur Verabschiedung.
Harald Schmell, in Oberreidenbach lebend, durfte sich über
viele Geschenke, gute Wünsche
und die schöne Musik freuen,
welche die zwei Stunden
d a u e r n d e Ve r a n s t a l t u n g
umrahmte. „Good bye“ sagte
Rektor Harald Schmell zu seiner
Schule und griff bei „Time to Say
Goodbye“ selbst zur Klarinette.
Nach dem offiziellen Teil war
dann doch die Überraschung
perfekt, als ihn „sein“ Musikverein
Franz-Josef Diel fest, dass der
scheidende Rektor Schmell
keine überhöhten Forderungen
Oberreidenbach (Leitung
Ramona Schaupeter) mit einem
Ständchen überraschte.
stellte, „er war auch einer,
der sich schon früh um die
Integration kümmerte, er
galt als Türöffner an der ihm
anvertrauten Schule“. Dass der
Übergang als Schulträger an
den Landkreis Bad Kreuznach
Nach der Begrüßung der
Gäste durch Konrektorin Anke
Georgiadis stellte Landrat
Historische Straßenbeleuchtung
auf LED umgestellt
HOCHSTETTEN. Mehr Licht
und geringerer Stromverbrauch:
Neue, energiesparende
LED-Leuchten (Lichtemittierende
Diode) sorgen ab sofort in der
„Bahnhofstraße/Brunnenstraße“
im Ortsteil Hochstetten und in St.
Johannisberg für bessere Lichtausbeute. Die Auszubildenden
d e s Ve r t e i l n e t z b e t r e i b e r s
Westnetz unterstützten die
Kommune bei der Modernisierung der historischen
Straßenbeleuchtung. Alle 13
Leuchten wurden in den 70ziger
Jahren in der ehemaligen
Wa ff e n s c h m i e d e d e r W i l d
und Rheingrafen am SimmerHammer gegossen.
Die Leuchtköpfe wurden durch
die Azubis demontiert und in der
Ausbildungsstätte für die neuen
Senden Sie Ihre
Termine an:
[email protected]
LED-Module hergerichtet. Die
Restaurierung war für die jungen
Männer eine ganz besondere
Herausforderung, da jeder
Leuchtenkopf ein Unikat ist.
Mit neuen Scheiben wurden sie
dann wieder auf die bestehenden
Masten montiert. „Ich bin stolz
auf unsere Azubis, sie haben
mit großem Engagement an der
Aufgabe gearbeitet. Es ist gut,
wenn sie bei solchen Projekten
in der Praxis den Arbeitsalltag
und dessen Herausforderungen
kennenlernen“, sagt Ausbildungsmeister Wolfang Klein.
„Die Senkung von Energiekosten
ist in der heutigen Zeit für die
Kommunen von zentraler
Bedeutung. Da die öffentliche
Straßenbeleuchtung bis zu
50 Prozent der kommunalen
Stromkosten ausmachen kann,
ist der Einsatz sparsamer
Beleuchtungstechnologien
sinnvoll“, so Ortsbürgermeister
Hans-Helmut Döbell. Die
Technologie der LED-Straßenbeleuchtung entwickelt sich
rasant weiter, kontinuierlich gibt
es technische Verbesserungen.
LED-Leuchten haben mit bis zu
50.000 Betriebsstunden eine
dreifach höhere Lebensdauer
als Standard-Leuchten. Zudem
sinken die CO2-Emissionen,
so dass auch dem Klimaschutz
damit Rechnung getragen wird.
Des Weiteren haben sie eine
angenehmere Licht-farbe und
sorgen dank höherer Lichtausbeute für eine gleichmäßigere
Ausleuchtung, die auch die
Sicherheit verbessert. red
Beziehungskonflikte:
Männer verprügelten sich
MERXHEIM. Beziehungskonflikte waren wohl der
Grund für eine körperliche
Auseinandersetzung zwischen
zwei Männern am Freitag, 15.
Juli, gegen 20.30 Uhr.
Einer der beiden erteilte hierbei
seinem Kontrahenten eine
Kopfnuss und Schläge mit der
Faust ins Gesicht.
Hierdurch wurde dieser leicht
verletzt. red
so nahtlos überging, sei auch
mit ein Verdienst Schmells und
seinem Kollegium gewesen,
m e i n t e D i e l w e i t e r. D u r c h
sickerte auch, dass Schmells
Nachfolge in den Sommerferien
gelöst werde. „Harald Schmell
ging seine pädagogische Arbeit
mit Überzeugung an, wenn
auch die Rahmenbedingungen
nicht immer einfach waren.
Das gute Klima der Realschule
plus auf Kyrau ist Harald
Schmells Verdienst“, stellte KirnLands Bürgermeister Werner
Müller fest, der auch für Kirns
Bürgermeister Martin Kilian
sprach.
Im Mai 1997 wurde Harald
Schmell zum Konrektor ernannt,
2010 zum Rektor und zwei
Jahre später zum Rektor der
Realschule plus.
gw/ Foto: G..Weinsheimer
Auto rollte
weg
KIRN. Am 13. Juli, stellte der
Fahrer eines Opel Astra sein
Fahrzeug um 17.35 Uhr im
Gauskopfweg ab. Die elektronische Bremse hatte er zuvor
betätigt. Als der Mann das Auto
bereits verlassen hatte, setzte
sich dieses in Bewegung. Der
Mann versuchte noch die Tür
zu öffnen, um in das Auto zu
gelangen. In diesem Moment
prallte der Astra gegen eine
M a u e r. H i e r b e i s t i e ß d e r
55-Jährige mit dem Kopf gegen
den Türrahmen und zog sich
eine Platzwunde zu, welche im
Krankenhaus behandelt werden
musste. red
NAHE-NEWS
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SEITE 8 - VG Langenlonsheim
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Sommerfest der kommunalen Notunterkunft
begeisterte viele Gäste
WINDESHEIM. Bei strahlendem
Sommerwetter feierten die
Bewohner, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, sowie ehrenamtliche
Helfer und viele Gäste ein
buntes Sommerfest in der
Kommunalen Notunterkunft
in Windesheim. Für die Gäste
hatten die Organisatoren
am vorletzten Samstag ein
vielfältiges und multikulturelles
Programm auf die Beine gestellt.
Schlagersängerin Martina Görg
gab bekannte deutsche Titel
zum Besten und Layla Youssof
präsentierte kurdische Lieder.
Fetzige Songs mit teils eigenen
Texten hörten die Besucher von
den deutschen Bands „Stop
Making Sense“ und „Michael und
Freunde“. Auch die kulinarischen
Genüsse kamen nicht zu kurz.
Frische Flammkuchen aus dem
mobilen Ofen von Uli Kügler und
Kuchen sowie selbstgemachte
Waffeln von den ehrenamtlichen
Helfern, waren allseits beliebt.
Seit im Dezember 2015 die
Einrichtung in der ehemaligen
Erfolgreiche Kickboxer
ausgezeichnet
Schule von Windesheim
eröffnete und die ersten
Flüchtlinge ankamen, hat sich
ein stabiles Netzwerk aus hauptund ehrenamtlichen Helfern
gebildet. „Das Sommerfest
hat ein gutes Stück zur
Caner Demir (Weltmeister -91kg
Vollkontakt) vorbereitet. Von
den Erwachsenen zeigten fünf
Fighter ihr Können in Theorie
und Praxis und wurden mit ihrem
neuem Gürtel noch rechtzeitig
vor den Sommerferien belohnt.
Mit dem höchsten Gürtel in
der Farbe grün, wurde diesmal
Michael Ruby geehrt. In
Anerkennung der sportlichen
Leistung, des Trainingsfleißes,
der Einstellung und Disziplin
haben alle vom Fightteam ihren
Gürtel verdient.
Nun ist erst mal Sommerpause
und am 30. August startet wieder
das Kickboxtraining. Infos unter
www.tv-lalo.de. red
Die Einrichtung, welche Platz für
bis zu 60 Menschen bietet, wird
vom Deutschen Roten Kreuz ,
Arbeiter-Samariter Bund, der
Caritas und dem Internationalen
Bund im Auftrag des Landkreises
Bad Kreuznach betrieben. red
Jugendorchester zeigte beim
Musikfest sien Können
Vo n F r e i t a g b i s S o n n t a g
wurde im Weingut von
Claudia und Helmut Schmitt
in der Naheweinstraße ein
einen vollen Hof im Weingut.
Am Sonntag gab es keine Zeit
für Unterbrechungen und in
nahtloser Reihenfolge traten die
Winzerkapelle Guldental und der
Musikverein Langenlonsheim
auf. Die Guldentaler Männerchöre sangen und die Tanzgruppen MAGMA und Mini
abwechslungsreiches Programm
angeboten. Freitags begeisterte
die RöKa-Bigband aus Bad
Kreuznach. Die Schulband war
nicht zu bremsen und spielt
bis spät in die Nacht hinein.
Ein voller Hof begrüßt auch die
KKM Big Band aus Windesheim
am Samstag. Mit Sängerin
Denise Demaré begeisterte
die Band und sorgte lange für
sorgten für abwechslungsreiche
Unterhaltung. Insbesondere
s t a n d d e r Ta g u n t e r d e m
Eindruck der Jugendarbeit des
Musikvereins. Dirigent Daniel
Hecht präsentierte musikalisch
über eine Stunde lang den
tollen Ausbildungsstand der
Ve r e i n s j u g e n d . M i t Y M C A
schlossen die Jungmusiker zu
viel Beifall ihren Auftritt. red
G U L D E N TA L . A u f e i n
erfolgreiches Musikvereinsfest
kann der Musikverein Guldental
zurückblicken.
LANGENLONSHEIM. Am
Freitag, 8. Juli, fand die Übergabe
von Gürteln und Zertifikaten der
Kickboxprüfung auf der Grillfete
im Garten des Abteilungsleiters
Dirk Pekrul vom Fightteam Lalo
statt. Der Prüfer Bernd Mannerz
(5.Dan Kickboxen) war am 24.
Juni extra aus Ludwigshafen
angereist, um die 19 Prüflinge
zu sichten.
Um zu beweisen, dass sie
die Grundkenntnisse des
Kickboxsports richtig können,
stellten sich bei der ersten
Prüfung im Jahr 2016 insgesamt
19 Mitglieder des Fightteams
Lalo. Die insgesamt 14 Kids
aus der Kampfkidsgruppe
wurden super von ihrem Trainer
gegenseitigen Verständigung
und Akzeptanz beigetragen.
Wenn Menschen sich persönlich
begegnen, ist es für alle viel
leichter Vorurteile abzubauen
und Neues anzunehmen.
Besonders gefreut haben
wir uns über die zahlreichen
Wi ndeshei mer Bürger, die
unser Sommerfest besucht
haben“, sagte die Leiterin der
Einrichtung, Gerlinde Graf vom
Deutschen Roten Kreuz am
Rande des Festes.
Nahe-News 20.07.2016 - KW 28 Jagdgenossenschaft
Meisenheim
MEISENHEIM. Durch eine
bislang unbekannte männliche
Person, wurde eine Jugendliche,
am Freitagmittag, vor einer
Bäckerei angespuckt. Das
Mädchen wartete dort auf ihre
Schwester, als der Mann im
Vorbeigehen, grundlos, auf
ihren Rücken spuckte. Mehrere
Versuche durch Zeugen, den
Mann anzuhalten, verliefen
negativ. Dieser beleidigte im
Gegenzug die Jugendliche noch
mehrfach und zog mit seinem
Fahrrad von dannen.
Hinweise zu dieser pietätlosen
Tat, nimmt die Polizei in Lauterecken entgegen. ( 06382 –
9110. red
Mann spuckte Mädchen an
MEISENHEIM. Durch eine
bislang unbekannte männliche
Person, wurde eine Jugendliche,
am Freitagmittag, vor einer
Bäckerei angespuckt. Das
Mädchen wartete dort auf ihre
Schwester, als der Mann im
Vorbeigehen, grundlos, auf
ihren Rücken spuckte. Mehrere
Versuche durch Zeugen, den
Mann anzuhalten, verliefen
negativ. Dieser beleidigte im
Gegenzug die Jugendliche noch
mehrfach und zog mit seinem
Fahrrad von dannen.
VG Meisenheim & Region - Seite 9
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Hase auf der L 388
ausgewichen- Zwei Verletzte
Hinweise zu dieser pietätlosen
Tat, nimmt die Polizei in Lauterecken entgegen. ( 06382 –
9110. red
Kirmesumzug
LETTWEILER. Das Thema für
den diesjährigen Kerweumzug
am Sonntag, 11. September
lautet „Spiele & Spielsachen“.
Wer gerne am Umzug mit
einem Motivwagen oder einer
Fußgruppe mitmachen möchte,
meldet sich bitte bei Stefanie
Pretorius. Dort können auch
Ideen erfragt werden. red
Arbeitseinsatz
BREITENHEIM. Am Samstag,
23. Juli ist ein Arbeitseinsatz
d e s Tu S a m S p o r t p l a t z
geplant. Beginn ist um 9 Uhr.
Über viele freiwillige Helfer
freut sich der Verein. Wenn
Mähgeräte vorhanden sind, bitte
mitbringen. red
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ROCKENHAUSEN. Am
Dienstagnachmittag kam es
auf der L 386 zwischen dem
Rockenhausener Stadtteil
Marienthal und Bastenhaus
zu einem folgenschweren
Verkehrsunfall bei dem eine
62-Jährige und eine 44-Jährige
lebensgefährliche Verletzungen
davontrugen.
Gegen 15:10 Uhr fuhr die
62-Jährige Autofahrerin von
Bastenhaus kommend in
Richtung Rockenhausen. Als
sie wegen eines querenden
Feldhasen eine Ausweichbewegung machte, geriet sie
in den Gegenverkehr und
kollidierte frontal mit einem
entgegenkommenden PKW.
Beide Fahrerinnen wurden mit
lebensgefährlichen Verletzungen
in umliegende Krankenhäuser
eingeliefert. Zur Rekonstruktion
des Unfallgeschehens wurde ein
Sachverständiger hinzugezogen.
An beiden Fahrzeugen entstand
Totalschaden in Höhe von circa
20.000 Euro. Neben der Polizei
und dem Rettungsdienst waren
auch ein Rettungshubschrauber
und die Feuerwehren aus
Rockenhausen, Würzweiler,
Marienthal und Ruppertsecken
im Einsatz. Während der
Unfallaufnahme war die L 386
für ungefähr drei Stunden voll
gesperrt.
red / Foto: Polizei
Kaffee und Kuchen im Freibad
MEISENHEIM. Am Sonntag,
24.Juli, um 10 Uhr startet der
Freibad-Förderverein wieder
seine beliebte Kaffee und
Nahe-News: Immer die richtige Wahl!
Kuchen Aktion. Außerdem
wird an diesem Sonntag ein
Unterwasser-Fotoshooting für
jedermann angeboten.
red
SEITE 10 - VG Rüdesheim
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Anleiterprobe an neuen Mehrfamilienhäusern geglückt
ROXHEIM. In der Ortsgemeinde
entstehen zurzeit zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 32
Wohneinheiten. Die Wohnungen,
die altersgerecht konzipiert sind,
werden im Herbst dieses Jahres
bezugsfertig sein.
Für die Feuerwehr handelt
es sich um ein besonderes
Einsatzobjekt in der 2.300
Einwohner starken Gemeinde.
Kreisfeuerwehrinspekteur
Werner Hofmann hatte aufgrund
der Objektkonzeption und der
topographischen Gegebenheiten
des Grundstücks eine „Anleiterprobe“ der Feuerwehr angeordnet, um die Rettung von
Menschen testen zu können,
bevor die beiden Objekte
bezogen werden. Grundsätzlich
ist ein Verlassen der Häuser
im Brandfall über vorhandene
Treppenhäuser gewährleistet.
Trotzdem ist der Einsatz von
tragbaren Leitern im Brandfall
nicht ausgeschlossen.
Roxheims Wehrführer Roland
Bicking nutzte die Gelegenheit,
die Anleiterprobe mit einer
Objektübung zu verbinden.
Ausgangslage war ein Brand, im
ersten Obergeschoss, der durch
einen Kurzschluss entstanden
war. Mehrere Menschen, gemimt
von vier Dummys, und zwei
Tiere galten beim Eintreffen der
Feuerwehr als vermisst.
Unter den Augen der Investoren
der Häuser, der „Wohnan-lage
Birkenberg GmbH“, VG-Bürgerm e i s t e r M a r k u s L ü t t g e r,
Ortsbürgermeister Reinhold Bott,
Mitgliedern des Gemeinderates,
VG-Wehrleiter Christian Vollmer
und den künftigen Eigentümern
der Wohnungen wurde von der
örtlichen Wehr aus Roxheim der
Erstangriff durchgeführt und die
Wasserversorgung zum Objekt
aufgebaut. Ein Trupp rüstete
sich mit schwerem Atemschutz
aus und ging über die Westseite
zur Menschenrettung ins
Gebäude vor. Die Nachbarwehr
aus Hargesheim erhielt den
Auftrag zur Personensuche
und Menschenrettung über
die östliche Gebäudeseite.
Die zeitgleich eintreffende
Stützpunktfeuerwehr aus
Rüdesheim setzte zwei
Trupps unter Atemschutz zur
Menschenrettung ein. Über eine
tragbare Schiebleiter wurde
eine Person gerettet. Parallel
dazu erfolgte die Vornahme
einer vierteiligen Steckleiter, um
einen weiteren Rettungsweg
sicherzustellen. Zum Einsatz
kamen auch die Rüdesheimer
Wärmebildkamera und ein
Überdrucklüfter zur Belüftung
der imaginären Brandräume.
Die Einsatzstelle wurde in zwei
Abschnitte geteilt.
Die Gesamteinsatzleitung hatte
der stellvertretende VG-Wehrleiter Rouven Ginz. Jörn
Trautmann, weiterer WehrleiterStellvertreter übernahm die
Abschnittsleitung. Nach gut
20 Minuten hatten die Aktiven
alle Vermissten und die beiden
Tiere gerettet. Nach der Übung
besprachen die Gruppenführer
und die Übungsbeobachter
Roland Bicking und Alexander
Roßkopf die Einsatzmaßnahmen,
die durchweg positiv beurteilt
wurden. red
Feuerwehr-Alterskameraden besuchten Unimog-Museum
KREIS KH. Die Alterskameradschaft im Kreisfeuerwehrverband
Bad Kreuznach besteht zur
Zeit aus 399 Mitgliedern.
Traditionell wird einmal im Jahr
ein Tagesausflug angeboten. Mit
drei Bussen ging es in diesem
Jahr zum Unimog-Museum in
Gaggenau. Die 107 Teilnehmer
wurden in vier verschiedenen
Gruppen eingeteilt.
Neben einer Führung durch
das Museum standen auch
ein Getriebeworkshop, eine
Filmvorführung und die
Mitfahrgelegenheit in einem
Unimog auf dem Programm.
Alle waren der Meinung, dass
dies wiederum eine sehr
gelungene Veranstaltung war.
Die Zeit an diesem Tag ist viel zu
schnell verstrichen. Die Pflege
der Alterskameradschaft im
Kreisfeuerwehrverband Bad
Kreuznach soll und wird auch
in den nächsten Jahren eine
wichtige Aufgabe sein, die nicht
vernachlässigt wird. Schon jetzt
laufen die Vorbereitungen für den
Jahresausflug 2017, um wieder
ehemaligen Feuerwehrangehörigen zusammenzuführen. pdw / Foto: F.Seith
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 VG Rüdesheim & Stromberg
- Seite 11
Ehrungen und Beförderungen
bei der Feuerwehr
WALDBÖCKELHEIM. Viele
Gäste aus Waldböckelheim
und Umgebung und einige
befreundete Wehren konnten
die Feuerwehrfrauen und
Feuerwehrmänner der
Stützpunktfeuerwehr Waldb ö c k e l h e i m a n i h r e m Ta g
der offenen Tür begrüßen.
Wehrführer Christian Vollmer
freute sich sehr über die große
Besucherschar, die auf dem
neugestalteten Kirmesplatz
hinter dem Feuerwehrhaus
in Angriff genommen wird und
dankte Ortsbürgermeister Helmut
Schmidt für die Unterstützung
bei der Umsetzung des Bauvorhabens. Ein Dankeschön ging
auch an Kamerad Thomas
Schlarb, dessen Unternehmen
den Tag der offenen Tür mit einem
stattlichen Betrag unterstützte
und eine Hüpfburg für die Kids
sponserte. Im Anschluss hatte
Markus Lüttger die freudige
Aufgabe, mit Larissa Basters,
Aaron Mutschler, Marco Schmitz
Platz unter den großen Sonnenschirmen gefunden hatten.
Für die Vorbereitungsgruppe
„Löschdrachen“ war die
Abnahme der sogenannten
„Bambiniflamme“ der Stufe 1 der
Höhepunkt des Tages. Die kleinen
Nachwuchsbrandschützer
im Alter zwischen sechs und
zehn Jahren hatten dabei unter
anderem die Aufgabe, Fragen
zu feuerwehrtechnischen
Armaturen zu erraten und zu
beantworten und D-Schläuche
fachmännisch wie die „großen“
Feuerwehrleute auszurollen.
Mächtig stolz waren die Kids
und ihre Betreuer, als sie die
Bambiniflammen überreicht
bekamen.
und Tim Geritan vier neue Aktive
für den Dienst in der Feuerwehr
Waldböckelheim zu verpflichten.
Die Feuerwehr in Oberstreit wird
künftig durch Hannah Hoseus
verstärkt. Zum Feuerwehrmann
wurde Hans-Peter Fülöp
befördert, den Rang des
Oberfeuerwehrmannes haben
nun Sebastian Schmitz und
Daniel Rösch. Zum Löschmeister
wurde Kevin Marfilius befördert,
Sandra Schmidt erhielt die
Ernennungsurkunde zur
Hauptlöschmeisterin. Timo
Kramarz aus Oberstreit trägt
nach erfolgreich absolvierter
Fachausbildung an der
Landesfeuerwehrschule den
Titel des Brandmeisters und der
stellvertretende Waldböckelheimer Wehrführer Thomas Funk
wurde zum Oberbrandmeister
befördert.
In seinem Grußwort betonte
Wehrführer und VG-Wehrleiter
Christian Vollmer die Wichtigkeit
einer guten Nachwuchsarbeit,
damit auch zukünftig genügend
Personal für die aktive Feuerwehr
in Waldböckelheim zur Verfügung
steht. Gleichzeitig ging er,
ebenso wie Bürgermeister
Markus Lüttger, kurz auf den
notwendigen Anbau an das
Waldböckelheimer Gerätehaus
ein, der nach der Sommerpause
Im Auftrag des Innenministers
Roger Lewentz verlieh der
Bürgermeister das silberne
Feuerwehr-Ehrenzeichen
des Landes Rheinland-Pfalz
für 25 Jahre pflichttreuen
Feuerwehrdienst an Sandra
Schmidt sowie Peter Leyendecker
und Jan Leyendecker. red
Verkehrsbehinderungen
wegen Fahrbahnerneuerung
STROMBERG. Am Montag,
18. Juli, begannen die Arbeiten
zur Fahrbahnerneuerung im
Zuge der L 214 in Stromberg
mit dem ersten Bauabschnitt.
Dieser erstreckt sich von der
Verbandsgemeindeverwaltung
bis zur Einmündung der MichelObentraut-Straße.
Um die Beeinträchtigungen
möglichst gering zu halten,
werden die Arbeiten in drei
aufeinanderfolgenden Bauabschnitten abgewickelt. Es wird
auch samstags gearbeitet
werden.
Während der Bauarbeiten
wird die L 214 für den Durch-
gangsverkehr gesperrt. Die
ausgeschilderte Umleitung
führt über die K 37 in Richtung
Warmsroth / Daxweiler, über
Seibersbach (K 33 / K 32) und
Dörrebach (L 242 / L 240).
Der Anliegerverkehr wird unter
Einschränkungen aufrechterhalten. Die Anlieger werden
gebeten auf die Bauarbeiten
Rücksicht zu nehmen indem
sie beispielsweise die täglichen
Besorgungen möglichst außerhalb der Bauzeit vornehmen.
Informationen zu den einzelnen
Bauabschnitten wird der LBM
Bad Kreuznach rechtzeitig
bekanntgeben. red
Nahe-News WIR bleiben KOSTENLOS!
SEITE 12 - IDAR-OBERSTEIN
Einweihung des KitaAußengeländes
IDAR-OBERSTEIN. Beim
Sommerfest der städtischen
Kindertagesstätte Weierbach
wurde auch das neu
gestaltete Außengelände
eingeweiht. Dabei übergaben
der AWO-Ortsverein einen
Holzpavillon und der Kiwanis
Club ein Gartenhäuschen an die
Kita-Leitung.
Zum Auftakt des Sommerfestes
luden Kinder und Erzieherinnen
die Eltern und Verwandten
zu einem Theaterstück in die
Hessensteinhalle ein. KitaLeiterin Susanne HelfensteinSchickentanz begrüßte die
zahlreichen Gäste und unterstrich,
dass mit dem Außengelände
nunmehr auch das letzte
Teilstück der umfangreichen
Umbaumaßnahme fertiggestellt
werden konnte. Sie bedankte
sich bei allen Unterstützern, die
sich mit Geld- oder Sachspenden
sowie tatkräftiger Mithilfe an
den Arbeiten beteiligt hatten.
Dem Dank für dieses großartige
Engagement schloss sich auch
Jugendamtsleiter Michael
Schweizer an, der als Vertreter
des Kita-Trägers an der Feier
teilnahm.
Nach der Begrüßung führten die
Kinder das Stück „Der gestiefelte
Kater“ auf, das sie mit den
Erzieherinnen Christa Wenzel,
Elke Märker und Heidi Gerhard
einstudiert hatten.
Anschließend betraten die
„kleinen Racker“ die Bühne. Sie
führten einen ebenfalls extra
für das Sommerfest eingeübten
Tanz auf, der genauso mit
großem Beifall bedacht wurde.
In der Kita ging das Sommerfest
dann mit allerlei Spiel- und
K r e a t i v a n g e b o t e n w e i t e r.
Besonders freuten sich die
Kita-Kinder über das neue
Außengelände, das vielfältige
Aktivitäten ermöglicht. Der vom
AWO-Ortsverein Weierbach mit
Unterstützung weiterer Spender
gestiftete Holzpavillon dient
dort nicht nur als praktisches
Spielhaus, sondern stellt auch
eine optische Bereicherung
des Geländes dar. In rund
470 Arbeitsstunden haben die
AWO-Mitglieder den Pavillon
errichtet und mit einer Sitzgruppe
aus Eichenholz ausgestattet.
Vorsitzender Rainer Wolf und
Projektleiter Klaus Dunkel
übergaben das Gebäude
offiziell an die Kindertagesstätte
und bedankten sich bei allen
Helfern und Förderern für deren
Unterstützung.
Ein weiteres Holzhäuschen
wurde vom Kiwanis-Club IdarOberstein an die Kita Weierbach
übergeben. Vorsitzender Detlef
Riedel und Vorstandsmitglied
Thomas Schickentanz hatten
das Häuschen, das als
Geräteschuppen dienen soll,
zusammen mit einigen Vätern
aufgebaut und der Vorsitzende
verpasste ihm eigenhändig
einen Anstrich in leuchtendem
Kiwanis-Blau. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Hexe Nudeltraud verzauberte
zum Lesesommerstart
IDAR-OBERSTEIN. Mit ihrem
Mitmachtheater „Hexenzauber“
verzauberte „Hexe Nudeltraud“
mehr als 100 Kinder der
Grundschule Oberstein.
Im riesigen Hexenbuch auf
der Bühne wohnt der freche
Bücherwurm Flatterzahn. Als er
einmal selber zaubern will, bringt
er so einiges durcheinander.
Beim Zaubern durften die Kinder
fleißig mithelfen und das taten
sie natürlich auch mit großer
Begeisterung. Einige besonders
Mutige betätigten sich auf
der Bühne sogar als Hexe
„Liesrechtviel“, als Hexenköchin
o d e r G e d a n k e n l e s e r. B e i
Zauberei, Bauchreden, Jonglage
und Clownerie kam keine
Langeweile auf und die Kinder
verabschiedeten die Hexe mit
tosendem Applaus und kräftigem
als auch in der Bibliothek
eine Bewertungskarte zu den
gelesenen Büchern ausfüllen
und in einem Interview Fragen
dazu beantworten. Zu jedem
gelesenen Buch gibt es einen
Stempel auf der Clubkarte. Wer
in den Sommerferien mindestens
drei Bücher liest, erhält eine
Urkunde; viele Schulen
vermerken die erfolgreiche
Teilnahme zudem positiv im
nächsten Zeugnis.
Jeder Buchtipp und jede
ausgefüllte Bewertungskarte
zählen als Lose bei dem
landesweiten Gewinnspiel.
Je mehr Tipps und Karten
abgeben werden, desto höher
sind also die Gewinnchancen.
Hauptgewinn ist ein Gutschein
für einen zweitägigen Aufenthalt
für vier Personen im Europapark
Fußgetrappel.
Büchereileiterin Sandra Ley
lud die Kinder anschließend
ein, sich in der Stadtbücherei
den Clubausweis zum Lesesommer abzuholen. Die
landesweite Leseförderaktion
startet in diesem Jahr mit einem
neu gestalteten Werbe- und
Internetauftritt im Comic-Design.
Darüber hinaus gibt es ab diesem
Jahr eine neue Möglichkeit zur
Teilnahme durch die Abgabe von
Online-Buchtipps.
Alle Kinder und Jugendlichen
zwischen 6 und 16 Jahren,
die sich bei der Stadtbücherei
zum Lesesommer anmelden,
können bis zum 2. September
2016 exklusiv und kostenlos
mehr als 200 neu angeschaffte
Kinder- und Jugendbücher
ausleihen und lesen. Die
Teilnehmer können nun sowohl
onl i ne Buchti pps abgeben
Rust. Weitere Preise sind unter
anderem ein Fahrrad, ein
Zelt, ein eBook-Reader sowie
bei den Online-Buchtipps ein
Smartphone, eine Actionkamera
und ein Scooter. Auch vor Ort gibt
es während der Abschlussparty
am Freitag, 16. September 2016,
in der Göttenbach-Aula wieder
tolle Preise zu gewinnen.
Der Lesesommer ist Teil der
landesweiten Kampagne
„Leselust in Rheinland-Pfalz“ und
wird jährlich mit über 100.000
Euro vom Land unterstützt. Die
Leseförderaktion wird durch
das Landesbibliothekszentrum
Rheinland-Pfalz koordiniert.
Weitere Infos gibt es unter www.
lesesommer.de oder bei der
Stadtbücherei Idar-Oberstein
in der Bahnhofstraße 1. Sie
ist erreichbar unter (06781 64-470. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 Kreis Birkenfeld - Seite 13
Erfolgreiches Projekt „Planspiel Bewerbung“
IDAR-OBERSTEIN. An der
Realschule plus Idar-Oberstein,
Rostocker Straße, hat die
Schulsozialarbeiterin Catarina
Klos in diesem Schuljahr
das Planspiel Bewerbung
eingeführt. Ziel des Planspiels
ist es, dass die Schüler die
Situation eines kompletten
Bewerbungsvorgangs kennenlernen, um sich damit auf die
Realität in der Zukunft besser
vorbereiten zu können.
An dem Planspiel konnten
alle Schüler der 8. Klassen
teilnehmen, indem sie eine
Bewerbung auf eine fiktive
Stellenanzeige schrieben und
bei der Schulsozialarbeiterin
abgaben. Drei der Bewerber
schafften es und wurden zu
einem Einstellungstest sowie
einem Bewerbungsgespräch
e i n g e l a d e n . D e r Te s t u n d
die Gespräche fanden im
Jugendtreff am Markt statt. Die
beiden Sozialpädagoginnen
Lisa Zimmermann und
Mascha Eifler unterstützten
die Schulsozialarbeiterin
bei ihrem Projekt mit Ideen,
Räumlichkeiten sowie in Person
beim Bewerbungsgespräch.
Der Test und die Gespräche
waren zwar ebenfalls rein fiktiv
aber durchausrealitätsnah, denn
die Prüfungsanforderungen
waren sehr hoch und beim
Bewerbungsgespräch saßen
gleich vier Personen vor den
Bewerbern.
Die drei Schüler Celine Risch,
Milvia Rojas und Tim Ryan
machten im Bewerbungsprozess
einen so guten Gesamteindruck,
dass die Prüferinnen sich einig
waren:
„Die hätten wir tatsächlich
eingestellt.“ Als Anerkennung
für diese Leistung erhalten
die drei Schüler je einen
Einkaufsgutschein sowie eine
Zusatznote in Deutsch. Das
Planspiel Bewerbung soll nun
in jedem Schuljahr für die 8.
Klassen durchgeführt, die
Teilnahme ist jedoch freiwillig. red
Mitarbeiter von morgen gewinnen 600 Teilnehmer besuchten „Berufswelt live“
IDAR-OBERSTEIN. Am Stand
des OIE-Verteilnetzbetreibers
Westnetz während der
„Berufswelt live“ konnten
interessierte Jugendliche ihr
technisches Geschick unter
Beweis stellen. Das neue
Konzept des regionalen
Arbeitskreises Schule-Wirtschaft
Kirn und Idar-Oberstein lockte
über 600 Schülerinnen und
Schüler ab der achten Klasse
aus dem Landkreis Birkenfeld
und aus der Stadt Kirn an. Es
schließt die zeitliche Lücke in
den Jahren, in denen die die
reguläre Ausbildungsbörse, die
jährlich abwechselnd in IdarOberstein oder Kirn stattfindet,
nicht vor Ort veranstaltet wird.
Bei der Veranstaltung stellten
Unternehmen an ihren
Stationen verschiedene
Ausbildungsberufe vor. Die
Schüler hatten im Rotationsverfahren die Möglichkeit, von
den Unternehmen angebotene,
kleine Projekte zu durchlaufen.
Die Ausbildungsstätte des
O I E - Ve r t e i l n e t z b e t r e i b e r s
Westnetz bot dabei zwei Aufgaben
an: ei ne D rahtbi egeübung
u n d d a s Ve r d r a h t e n e i n e r
Wechselschaltung. Insgesamt
war reges Interesse am Stand
des Verteilnetzbetreibers zu
verzeichnen.
Die bei der Veranstaltung
spürbare Praxisnähe wurde
von den Ausbildungsbetrieben
und Schülern als positiv
bewertet, konnten doch erste
Kontakte zwischen Schülern
und Unternehmen vor Ort direkt
geknüpft werden. Informationen
zu möglichen Praktika waren
ebenfalls Inhalt der Darstellung,
wie beispielsweise Einblicke
in die Ausbildungsberufe des
Verteilnetzbetreibers.
A u s b i l d u n g s l e i t e r Vo l k e r
Lorenz zeigte sich zufrieden
mit Resonanz: „Wir konnten
einige gute Gespräche führen.
Viele Jugendliche wollen sich
zunächst in einem Praktikum
vom Ausbildungsberuf
überzeugen. Dabei helfen wir
natürlich gerne.“ red
Kreis erhält 50.000 Euro für schnelles Internet
KREIS BIRKENFELD. Der
Landkreis Birkenfeld erhält
50.000 Euro Bundesmittel zum
Breitbandausbau. Die heimische
Bundestagsabgeordnete, Antje
Lezius nahm den Förderbescheid aus den Händen
vom Parlamentarischen
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Norbert
Barthle persönlich entgegen.
Landrat Dr. Matthias Schneider
war für den Termin in Berlin
verhindert. „Schnelles Internet
sollte heute so selbstverständlich
sein wie frisches Trinkwasser
aus der Leitung.
Mit der Bundesförderung kann
der Landkreis seinen Weg
zu schnellem Internet für alle
weiter fortsetzen“, kommentierte
Lezius die Übergabe. Das
Geld ist für umfangreiche
Beratungsleistungen vorgesehen
mit denen Ausbauprojekte für
schnelles Internet geplant und
Antragsunterlagen für eine
Bundesförderung dieser Projekte
erstellt werden können. In einem
zweiten Schritt vergibt der Bund
jeweils bis zu 15 Millionen
Euro, um die Umsetzung von
Ausbauprojekten zu fördern.
Die Bundesregierung hat die
Gesamtförderung für schnelles
Internet auf 4 Milliarden Euro
aufgestockt. „Mit der ersten
Förderung wird der Weg zur
zweiten Förderstufe geebnet. Ich
bin zuversichtlich, dass der Kreis
sich dafür qualifiziert und damit
der Breitbandausbau an der
oberen Nahe deutlich verbessert
wird. Die Kreisverwaltung hat
dem Internet eine deutliche
Priorität eingeräumt, das hat
auch das Bundesministerium
überzeugt“, betonte Lezius.
Zurzeit führt der Landkreis
eine Machbarkeitsstudie durch,
um Orte mit Ausbaupotential
zu identifizieren. Die
CDU-Politikerin kündigte an,
die Förderanträge der Stadt
weiterhin zu unterstützen. red
SEITE 14 - RegionNahe-News 20.07.2016 - KW 29
Unsichere Zukunft für gut ausgebildete Vertretungslehrkräfte
KREIS KH. Am Freitag
begannen in Rheinland-Pfalz
die Sommerferien. Doch für viele
Lehrkräfte mit Vertretungsvertrag
bedeutet dies Ungewissheit statt
Erholung, betont die heimische
Abgeordnete Julia Klöckner. Die
Christdemokratin verweist damit
auf ein seit vielen Jahren gängige
Praxis der Landesregierung, die,
um Kosten zu sparen, viele
Vertretungsverträge bis zu den
Sommerferien befristest. Oft
müssen sich die Betroffenen
über diesen Zeitraum arbeitslos
melden, die wenigsten wissen
derzeit, ob es für sie zum
kommenden Schuljahr eine
Weiterbeschäftigung gibt.
„Für die jungen Lehrerinnen
und Lehrer stellen diese
befristeten Verträge eine große
persönliche Belastung dar“,
so Julia Klöckner, „zumal die
Statistiken aus den vergangenen
Jahren zeigen, dass die
Ausgestaltung der Verträge an
sich alles andere als optimal
sind: Die Stellenzuschnitte sind
oft schlecht, der Stundenumfang
und damit auch der Lohn ohnehin
schon gering.“
Vor diesem Hintergrund hat
die Abgeordnete zur konkreten
Situation im Landkreis eine Kleine
Anfrage an die Landesregierung
gerichtet. Wissen will sie unter
anderem, an welchen Schulen
und in welchem Stundenumfang
Vertretungskräfte eingesetzt
werden. Auch fragt Julia
Klöckner nach, wie viele dieser
Verträge zu den Sommerferien
2016 auslaufen und bei wie
vielen Verträge es sich um
Folgevertretungsverträge, sprich
um befristetet Kettenverträge,
handelt.
„Klar ist: Die Landesregierung
steht hier in der Verantwortung,
die Arbeitsbedingungen für ihre
Arbeitnehmer zu verbessern.
Auch im Sinne der Schülerinnen
und Schüler, die mehr Kontinuität
brauchen“, so Julia Klöckner
abschließend.
red
Auftrittsreiche Wochen für die Chaote-Cheerleader
REGION. Beim Familienfest mit
Fußballturnier von Möbel-Martin
ging es nach dem Turniersieg
für die Mainzer Filiale hoch
hinaus für den Geschäftsleiter
Peter Metzger. Er ließ sich, zum
zweiten Mal, in eine Hebefigur
durch die Chaote-Cheerleader
heben und die hatten dabei
ihren Spaß. Ob beim RheinlandPfalz-Tag, bei Sponsoren auf
Vereins-Sommerfesten, auf
Weinfesten - ganz egal -, derzeit
sind die Chaote-Cheerleader der
LSG – Die Chaote auf vielen
Veranstaltungen zu sehen. Sie
sorgen für tolle Auftritte und
gute Stimmung. Das kann die
Jeremy D. Frei auf jeden Fall.
„Wir freuen uns nun auch wieder
bei den Summernights im
Holiday-Park in Hassloch dabei
zu sein und freuen uns auch
bereits heute auf das Münchner
Oktoberfest, wo wir wieder vier
Tage sind!“, so Jeremy D. Frei.
Doch hinter allem steckt natürlich
auch viel Ehrgeiz und Training
der jungen Damen der ChaoteCheerleader.
Truppe, unter der Leitung von
den beiden Co-Trainerinnen
Ferienaktionen im
Keltendorf Steinbach
REGION. Auch in diesem Jahr
finden in den Sommerferien
wieder Kindertage für Kinder
von 6 bis 10 Jahren und ein
Familientag (Eltern oder
Großeltern mit Kindern) im
Keltendorf in Steinbach statt.
Nach einem spielerischen
Einblick in die Geschichte
und Kultur der Kelten stehen
verschiedene KreativAngebote auf dem Programm,
wie zum Beispiel Pfeilbau,
Bogenschießen, Filzen,
To n p e r l e n , K r ä u t e r s u c h e ,
Lederarbeiten, gemeinsames
Tanja Endemann und Emy
Guarracino sowie Chef-Trainer
Wer mehr über die Cheerleaeder
und ihre Auftritte wissen möchte
erfährt es auf der neugestalteten
Homepage unter www.chaotecheerleader.de.
red
Verkehrsbehinderungen
auf der A60
Kochen und Mittagessen.
Kindertage und Familientag
beginnen jeweils um 10.00 Uhr
und enden um 16.00 Uhr. Der
Preis beträgt 15 € pro Kind
und beim Familientag 17 € pro
Erwachsener.
Termine Kindertage: 27. Juli und
24. August. Termin Familientag:
10. August
Eine frühzeitige Anmeldung
wird empfohlen, da die
Te i l n e h m e r z a h l b e g r e n z t
ist. Anmeldungen nimmt der
Donnersberg-Touristik-Verband,
(06352 - 1712 entgegen. red
REGION. Am Fahrbahnrand der
A 60 wird seit dem 18. Juli ein
Böschungsbruch zwischen dem
Autobahndreieck (AD) Nahetal
und der Anschlussstelle (AS)
Bingen-Ost saniert. Die Arbeiten
sollen planmäßig bis Ende
September 2016 abgeschlossen
sein. Die Sanierungsstrecke ist
rund 50 Meter lang.
Immer die richtige Wahl: www.nahe-news.de
Es wird eine zulässige
Höchstgeschwindigkeit von
80 Stundenkilometern auf der
Zur Durchführung der Bauarbeiten wird der Verkehr in
Fahrtrichtung Mainz kurz vor
der Ausfahrt Bingen-Ost verengt
geführt. Es stehen dem Verkehr
jedoch weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung.
Durchgangsstrecke der A 60
ausgewiesen.
Die Länge der Verkehrsführung
beträgt rund 500 Meter. Die
Baukosten liegen bei rund
390.000 Euro. Diese werden
vom Bund als Baulastträger für
die Autobahnen getragen.
In Richtung Koblenz / Ludwigshafen ist der Verkehr der A 60
von der Baumaßnahme nicht
betroffen.
Der LBM bittet im Sinne der
eigenen Sicherheit und im Sinne
der Sicherheit der Bauarbeiter um
angepasste Fahrweise und um
Verständnis für die während der
Baumaßnahme unvermeidlichen
Beeinträchtigungen. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 Region - Seite 15
Können und Kreativität - Tischlerberuf ist beliebt
REGION. Das Interesse von
jungen Menschen am kreativen
Tischlerberuf wächst. Während
anderswo Lehrlingszahlen stark
zurückgehen, bleibt die Zahl
der Auszubildenden in diesem
Handwerksberuf in den Kreisen
Bad Kreuznach, Birkenfeld
und im Hunsrück stabil. Die
insgesamt 114 Meisterbetriebe
der drei Innungen bilden
insgesamt 92 junge Männer
und Frauen im Tischlerberuf aus.
Die Tischlerbetriebe in Bad
Kreuznach, Birkenfeld und
Simmern bilden zwar jeweils
eigene starke Innungen, arbeiten
aber vorbildlich zusammen. „Der
Erfahrungsaustausch ist uns
sehr wichtig“, beschreibt der
Kreuznacher Obermeister Martin
Neumann die gute Kooperation.
Die mündete auch diesmal
wieder in einem gemeinsamen
Te r m i n f ü r d i e j e w e i l i g e n
Jahresversammlungen im
Berufsbildungszentrum der
Handwerkskammer in Bad
Kreuznach. „Auch ohne Fusionen
erzielen wir schon deutliche
Synergie-Effekte“, bemerkte der
Simmerner Obermeister Thomas
Klemm. „Mit den Ausstellungen
unserer tollen Gesellenstücke
zeigen wir Präsenz in der
Region“, bestätigte Obermeister
Volker Bernhard aus Birkenfeld
das gute Image eines seines
anspruchsvollen, kreativen
Handwerks.
Die Tischler oder Schreiner
an der Nahe und im Hunsrück
können über Arbeitsaufträge
nicht klagen. Sie kommen
auch in vielen Gebieten
zum Einsatz: unter anderem
beim Fenster-, Treppen- und
Türenbau, beim Innenausbau,
maßgefertigten Möbelbau, bei
der Restauration von alten
Möbeln und Gebäudeteilen.
Sie arbeiten viel mit Holz, aber
auch mit Kunststoffen und Glas.
Handwerkliche Präzision ist
ebenso gefragt wie Kreativität.
Die Schreiner müssen alte
Holzbearbeitungstechniken
ebenso beherrschen wie
neue Verfahren, beschreibt
Obermeister Neumann
die Ausbildung. Und zog
gleichzeitig seinen Hut
vor den hervorragenden
CAD-Zeichnungen, die die
Lehrlinge jetzt bei der jüngsten
Gesellenprüfung abgeliefert
hatten: „Die waren phänomenal,
fast Ingenieur-Qualität“,
schwärmte er.
Ein großes Lob verdiene dabei
auch die Berufsbildende Schule
TGHS in Bad Kreuznach, die
technisches Zeichnen per
CAD hervorragend vermittelt
hätte. Überhaupt arbeiteten die
Berufsbildenden Schulen an der
Nahe und im Hunsrück mit allen
drei Innungen hervorragend
zusammen. „Hier wird die
erfolgreiche duale Ausbildung
in Betrieb und Schule vorbildlich
gelebt“, begrüßte Obermeister
Neumann die Lehrer Martin Sayk
von der BBS Simmern, Christian
Cloß von der BBS Technik,
Harald-Fissler-Schule, IdarOberstein und Markus Berger
und Jörg Hachenthal von der
BBS TGHS Bad Kreuznach.
Über die erfolgreichen neuen
Tischlergesellen 2015 - „alle
haben bestanden!“ – freute
sich auch der Simmerner
Obermeister Thomas Klemm
in seinem Jahresbericht. Viel
Zuspruch erfuhr die Ausstellung
der Gesellenstücke in der
Kreisparkasse Simmern
und die Beteiligung der
Tischler-Innung an der
Ausbildungsmesse sei wieder
eine „runde Sache“ gewesen.
Zum Frühjahrsempfang und
Gedankenaustausch in seiner
Hunsrücker Tischlerwerkstatt
konnte er jüngst auch Mitglieder
aus den benachbarten Innungen
begrüßen. Obermeister Volker
Bernhard von den Birkenfelder
Tischlern konnte ebenfalls von
einer guten Resonanz auf die
Gesellenstück-Ausstellung in
der Kreissparkasse Birkenfeld,
Idar-Oberstein, berichten. Dazu
hatten die Tischlerlehrlinge
beim Bau der neuen Hütten
für den Idar-Obersteiner
Weihnachtsmarkt gezeigt, wie
gut sie ihr Handwerk schon
beherrschen, lobte Bernhard.
Geschäftsführer Hermann
Hubing berichtete über Neues
vom Fachverband Leben
Raum Gestaltung RheinlandPfalz begrüßte die gute
Zusammenarbeit der drei
benachbarten Tischler-Innungen
und unterstützte die Werbung um
den beruflichen Nachwuchs. „Die
besten Ausbildungsbotschafter
auf Messen und Märkten sind
die guten Gesellen“, ermunterte
Hubing die Tischler, ihre eigenen
jungen Leute einzusetzen. Dabei
hätten die Bad Kreuznacher
sogar einen „Heimvorteil“: Zwei
der begabtesten Gesellen, die
jüngst sogar am Wettbewerb
„Die Gute Form“ teilgenommen
haben, stehen auf der Bad
Kreuznacher Ausbildungsmesse
fürs Handwerk am 24. September
im Berufsbildungszentrum
der Handwerkskammer in der
Siemensstraße interessierten
Jungen und Mädchen Rede und
Antwort. red
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt
REGION. Die Ankunft einer
großen Zahl an Flüchtlingen stellt
Staat und Gesellschaft vor eine
Vielzahl von Herausforderungen.
Dazu gehören insbesondere
das Vermitteln der deutschen
Sprache, die Aus- und
We i t e r b i l d u n g d e r z u u n s
Kommende sowie ihre Integration
in den Arbeitsmarkt. Davon
betroffen sind auch die Agentur
für Arbeit und die Jobcenter
in der Region. Die heimische
Bundestagsabgeordnete Antje
Lezius ist mit dem Vorsitzenden
der Agentur für Arbeit, Elmar
Wagner, und den Leitern der
Jobcenter in ihrem Wahlkreis
zum offenen Austausch
zusammengekommen. Lezius‘
Wu n s c h w a r e s , i n e i n e m
Fachgespräch zu überprüfen,
ob die vom Bund kurzfristig zur
Verfügung gestellten Gelder
angekommen sind und sinnvoll
eingesetzt werden können. Im
Dialog mit den Verantwortlichen
zeigte sich, dass die zusätzlichen Mittel gerade in den
Kreisen Bad Kreuznach und
Birkenfeld vorbildlich eingesetzt
werden. In mehrstufigen
Programmen, die von der
Erfassung und Kompetenzfeststellung über Beratung
und Sprachförderung hin zum
Heranführen der Flüchtlinge
und Arbeitssuchenden an
den Arbeitsmarkt reichen,
engagieren sich die Mitarbeiter
der Agentur und Jobcenter.
Die Arbeitsagentur geht hier sogar
noch einen Schritt weiter und hat
eigene Ergänzungsangebote.
Dazu gehört unter anderem ein
Beratungspilot, der gezielt den
betreffenden Personenkreis
anspricht und an das Angebot
der Agentur heranführt. Die
Mittel kommen zudem nicht
nur den Flüchtlingen, sondern
allen Arbeitssuchenden zugute.
„Wir haben schließlich nicht nur
eine Verantwortung gegenüber
den Menschen, die bei uns
Schutz vor Verfolgung suchen.
Mir ist es wichtig, auch die
Schwachen und Hilfsbedürftigen
in unserer eigenen Heimat im
Fokus zu behalten,“ so die
CDU-Politikerin. Neben einigen
Vorschlägen zur Verbesserung
und Vereinfachung der Arbeit
vor Ort waren die Aus- und
Weiterbildung älterer und gering
qualifizierter Beschäftigter und
„Arbeit 4.0“ Thema des Treffens.
Die Anregungen und Anliegen
der Gesprächspartner nimmt
Antje Lezius nun mit nach Berlin,
um dort weiter zu beraten. red
SEITE 16 - Kreis Mainz-Bingen
Keine stärkere Nutzung
der Nachtabflugrouten
KREIS MAINZ-BINGEN. Erneut
lehnte die Fluglärmkommission
(FLK), unter anderem auch mit
der Stimme des Landkreises
Mainz-Bingen, einen Antrag ab,
die Nachtabflugrouten stärker
zu nutzen. Der Antrag wurde
zum wiederholten Male von
den hessischen Kommunen
eingebracht. Bevor nicht
endgültig über die Klage gegen
die Südumfliegung entschieden
sei, solle jedoch auch keine
Änderung der Flugroutennutzung
im Bereich der Südumfliegung
stattfinden – so das Ergebnis
der FLK.
einer Zunahme an Fluglärm
verbunden. „Das ist den
Bürgerinnen und Bürgern des
Landkreises Mainz-Bingen
nicht zuzumuten. Wir werden
auch zukünftig konstruktiv
in der Fluglärmkommission
mitarbeiten und die Interessen
der Betroffenen aus unserer
Region vertreten, wie wir es
seit jeher tun“, so Landrat
Claus Schick. Die Leiterin
der Wirtschaftsförderung,
Angela Schneider-Braun, die
den Landkreis in der jüngsten
Sitzung der FLK vertrat,
bezog dort Stellung und
machte deutlich: „Seitens des
Landkreises Mainz-Bingen wird
Eine verstärke Nutzung der
Nachtabflugrouten wäre
es keine Zustimmung geben,
was
stärkere
Nutzung
f Werbung
ü r d e n Anzeigenberaterin
L a n d k r e i s M aMCB_Layout
inz1 eine
19.04.2011
10:00
Seite 1der
Nachtabflugrouten betrifft.“ red
Bingen voraussichtlich mit
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Kreisverwaltung beteiligte
sich an der Aktion Tagwerk
NAHE-NEWS
KREIS MAINZ-BINGEN. Der
Erste Kreisbeigeordnete Adam
J. Schmitt (Mitte) begrüßte in der
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
fünf Schüler der Albert-Schweizer
Schule sowie der IGS Ingelheim,
die an der „Aktion Tagwerk –
Dein Tag für Afrika“ der Mainzer
Hilfsorganisation „Human Help
Network“ teilnehmen.
 0 67 55 - 96 99 026
mail: [email protected]
Die Schüler lernten das
Jugendamt sowie die Kreiskasse
kennen, andere packten beim
kreiseigenen Bautrupp mit
an. Bundesweit arbeiteten
Jugendliche einen Tag lang in
Michaela Christmann-Bott
Anzeigenberatung und -verkauf
Betrieben oder Verwaltungen für
einen guten Zweck: Pro Schüler
spendete die Kreisverwaltung 50
Euro an den Freundschaftskreis
Landkreis Mainz-Bingen –
Distrikt Rusomo in Ruanda.
„Die Jugendlichen zeigten mit
Ihrem Engagement, dass sie
sich für Länder und Menschen
einsetzen, die Hilfe benötigen“,
so Schmitt.
Außerdem sei es eine hervorragende Möglichkeit die Arbeit
und das Aufgabenspektrum in
der Kreisverwaltung kennen zu
lernen. red
Nachwuchs-Klimaretter auf zwei Rädern
OCKENHEIM. Im Rahmen
der kreisweiten Kampagne
„Fahrradsommer MainzBingen“ organisierten die
Klimaschutzmanager des
Landkreises Mainz-Bingen,
Hilmar Andreas Holland
und der Verbandsgemeinde
Gau-Algesheim, Katrin Hans,
in Kooperation mit dem
Team des rheinhessischen
Fahrradmuseums einen
Aktionstag für die SchildkrötenKlasse der Grundschule
Ockenheim unter dem Motto:
„Klimaschützen mit dem
Fahrrad“. Dabei konnten die
Schülerinnen und Schüler mit
ihren Lehrern, Meike Ostermann
und Hans Meiser, in den Genuss
einer Museumsführung durch
den Museumsleiter Ernst Emil
Busch kommen und unter
Anleitung von Michael Peil ein
Sammelsurium verschiedenster
außergewöhnlicher Fahrräder
und Roller ausprobieren.
Am Energiefahrrad des Umweltund Energieberatungszentrums
(UEBZ) Mainz-Bingen
verdeutlichten die Klimaschutzmanager sowie die Praktikantin
des UEBZ, Miriam Krämer, wie
Nahe-News die WochenzeitungPRICKELND ANDERS!
viel Energie benötigt wird, um
verschiedene Leuchtentypen
und Geräte des alltäglichen
Lebens zu betreiben. Die
Klimaschutzmanagerin der
Ve r b a n d s g e m e i n d e s o w i e
der Klimaschutzmanager des
Landkreises Mainz-Bingen
erklärten den Schülerinnen und
Schülern in einer spielerischen
P r ä s e n t a t i o n d i e Vo r t e i l e
des Radfahrens gegenüber
anderen motorgebundenen
Ve r k e h r s m i t t e l n f ü r d e n
Klima- und Umweltschutz.
Die Organisatoren freuten
sich über einen Besuch des
Verbandsbürgermeisters Dieter
Linck und des Ockenheimer
Ortsbürgermeisters Arnold
Müller. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 Ehepaar Lehn feierte
Gnadenhochzeit
GAU-ALGESHEIM. Das seltene
Fest der Gnadenhochzeit
feierten vor wenigen Tagen
Magdalena und Paul Lehn. Sie
blicken auf stolze 70 Ehejahre
zurück.
Zur Gnadenhochzeit gratulierte
Landrat Claus Schick
persönlich und überbrachte
auch Glückwünsche im Namen
der rheinland-pfälzischen
Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
VG-Bürgermeister Dieter Linck
und Stadtbürgermeister Dieter
Faust schlossen sich den
Glückwünschen an.
Kennengelernt hatte sich das
Jubelpaar bereits in der Schule:
Beide drückten zusammen in der
gleichen Klasse die Schulbank.
Paul Lehn fing eine Ausbildung
an, die er als Ingenieur
abschließen wollte. Doch dazu
kam es aufgrund des Zweiten
Weltkrieges nicht. Noch bevor
er nach Polen an die Front
musste, verlobte er sich mit
seiner Schulliebe Magdalena.
Eine schwere Kriegsverletzung
macht ihm bis heute zu schaffen:
Von Granatsplittern getroffen
ist sein Sehvermögen stark
eingeschränkt. Heute unternimmt
er mit ihr kurze Spaziergänge
und ist generell gerne an der
frischen Luft. Diese genießt
der Naturliebhaber mittlerweile
am liebsten auf der heimischen
Terrasse.
Magdalena Lehn legte die
Prüfung als Schneidermeisterin
ab und eröffnete nach dem Krieg
eine eigene Schneiderei. Später
übernahm sie die Aufsicht für
Näharbeiten der katholischen
Kirche und schneiderte für die
große Familie. Aus ihrer Ehe mit
Paul gingen drei Kinder und zwei
Enkel hervor. Bis heute geht sie
ihrer Nähpassion nach. Mit 91
Jahren entwirft und schneidert
sie noch selbst ihre Kleider.
Neben der Schneiderei gilt ihre
Leidenschaft dem Lösen von
Kreuzworträtseln und Sudokus. red
Mofadiebstahl durch
Zeugen verhindert
BINGEN-BINGERBRÜCK.
Ein aufmerksamer Zeuge
unterrichtete die Polizei am
Mittwoch, 13. Juli um 23.07 Uhr
über eine auffällige Person, die
sich im Bahnhofsbereich an
dort abgestellten Rollern und
Fahrrädern zu schaffen machte.
Vor Ort bestätigten sich die
Wahrnehmungen des Zeugen,
die durch weitere Personen
bestätigt wurden. Der 40-Jährige
Tatverdächtige wurde noch vor
Ort angetroffen. Er war stark
alkoholisiert, ein durchgeführter
Alkoholtest wies 1,80 Promille
aus. Er führte ein Trekkingrad
mit, für welches er keinen
schlüssigen Eigentumsnachweis
erbringen konnte.
Das Rad wurde sichergestellt,
ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. red
Kreis Mainz-Bingen - Seite 17
Ein neues Außengelände
für die Kinderkrippe
INGELHEIM. In der Kinderkrippe
Tannenweg herrscht lautes und
buntes Treiben. Es wird gehobelt,
gesägt, gebuddelt, gepinselt
und mit schweren Maschinen
hantiert. Am vorletzten
Wochenende fiel der Startschuss
für die Umgestaltung des
Außengeländes der Kinderkrippe.
An acht Wochenenden heißt
es jetzt: 700 Quadratmeter
Außengelände sollen neu
Jetzt ist es soweit und es wird
angepackt. Auf dem Gelände
entstehen ein Babybeach und
eine Piratenbucht. Erarbeitet
wurden die Wünsche in einer
Planungswerkstatt zusammen
mit Eltern, Erzieherinnen und
Erziehern und den Kindern.
„Das Gelände soll ansprechend
für die Kinder gestaltet sein,
und nicht mit Geräten aus dem
Katalog“, betont die Leitung.
gestaltet werden. Und das
Ganze in 800 Arbeitsstunden in
Eigenleistung. Sabrina Schepp,
Leitung der Kindertagestätte
packt gemeinsam mit ihrem
Team an. Zusammen mit Eltern,
ehemaligen Eltern, freiwillig
Engagierten und Mitarbeitern
des Vereins Naturspur soll das
Projekt realisiert werden.
Es ist Tag zwei des ersten langen
Wochenendes. „Zusammen mit
dem Verein Naturspur haben
wir Idee für das Außengelände
entwickelt“, so Schepp.
Grundlage war ein mit der
ehemaligen Kindergartenleitung
und der Firma Boehringer
überarbeitetes Konzept
aus dem Jahre 2007, das
naturnahe Spielbereiche für die
verschiedenen Altersstufen der 0
bis 3-Jährigen Kinder beinhaltet.
Um zu üben wurde an dem
ersten Wochenende mit dem
Babybeach begonnen. In einer
großen Baugrube liegt ein
Baumstamm. „Das wird ein
Wal“, schmunzelt Schepp. Ob
am Ende alles auf dem Gelände
so aussieht wie geplant, ist offen,
denn meistens kommen die
besten Ideen erst, wenn man
direkt daran arbeitet.
Interessierte, die auch noch bei
der Umgestaltung des Geländes
mithelfen möchten können sich
per E-Mail unter [email protected]
ingelheim.de mit Sabrina Schepp
in Verbindung setzen. Gewerkelt
wird das nächste Mal vom 22.
bis 24. September von 9 bis 17
Uhr. Weitere Termine sind: 29.
September bis 1. Oktober, 6.
bis 8. Oktober und 13. bis 15.
Oktober. red
Das wichtigste nicht nur
aus der Nahe-Region.
www.nahe-news.de
SEITE 18 - Kreis Mainz-Bingen
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Gästeführerin Rosemarie Büttner feierlich verabschiedet
INGELHEIM. Nach 16 Jahren,
125 Führungen und 1.860
geführten Gästen verabschiedet
sich die Ingelheimer
Gästeführerin Rosemarie Büttner
nun aus dem aktiven Dienst. In
einer trauten Runde bestehend
aus ihren GästeführerKolleginnen und Kollegen,
Mitarbeitern des Museums und
des Rathauses verabschiedeten
die Beigeordneten Irene Hilgert
und Wolfgang Bärnwick Sie
herzlich aus ihrem Dienst
und dankten ihr für ihr großes
Engagement als Gästeführerin.
Wolfgang Bärnwick ließ es
sich nicht nehmen, einen
kurzen Einblick in Rosemarie
Büttners langjähriges Wirken als
Gästeführerin zu gewähren. Auf
einen Zeitungsartikel des Vereins
Lebenswertes Ingelheim im Jahr
2000 hin, in dem Gästeführer
für die Stadt Ingelheim gesucht
wurden, meldete sie sich damals
direkt an.
Somit begann ihre Ausbildung
zur Ingelheimer Gästeführerin
durch den langjährigen
sich für Geschichte interessieren,
hat sich ja bis heute nicht
geändert,“ bemerkte Bärnwick.
Gästeführer Udo Köster. Im
Juli 2000 beendete sie die
Ausbildung und übernahm
bereits im August ihre erste
Führung. Mit Leidenschaft und
Begeisterung führte sie seitdem
Gäste durch die historischen
Anlagen der Kaiserpfalz als auch
der Burgkirche und engagierte
sich zudem noch im Arbeitskreis
„Offene Burgkirche“. „Dass Sie
„Und auch wenn Sie sich nun aus
Gesundheits- und Altersgründen
aus der Gästeführertätigkeit
zurückziehen, sind Sie
natürlich weiterhin gerne
eingeladen an Fortbildungen
und Zusammenkünften der
Gästeführer teilzunehmen,“,
versprach der Beigeordnete am
Ende seiner Ansprache.
Auch die Beigeordnete Irene
Landkreis Mainz-Bingen verfügt
über eigene Schul-IT
KREIS MAINZ-BINGEN. Für die
kreiseigenen Schulen hat die
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
eine eigene Schul-IT aufgebaut.
EDV-Experten kümmern sich
hier um die Netzwerktechnik
der Schulen, um Tablet-PC
und alle integrierten
technischen Systeme, Softund Hardware. Gleichzeitig
erarbeitet der Landkreis ein
Konzept zur Betreuung der
Grundschulen. Erste Kontakte
mit den Verbandsgemeinden
als Schulträger wurden
geknüpft. Der Vorteil: Mehr
Service, schnellere Reaktion
bei Netzwerkproblemen und
Wartung, unabhängige Beratung.
Der Landkreis Mainz-Bingen ist
der Bildungslandkreis und als
solcher ist der Einsatz von neuen
Medien in den eigenen Schulen
Standard. Sämtliche Schulen
verfügen etwa über Tablet-PC
für den Einsatz im Unterricht.
Es gibt Tabletklassen und das
Gymnasium in Nackenheim
ist bereits als Tabletschule
ausgebaut, die Sprendlinger
IGS wird es ab dem kommenden
Schuljahr sein. Jeder Schüler
und jeder Lehrer dort verfügt
dann über ein eigenes iPad,
das im Unterricht und beim
individuellen Lernen zum Einsatz
kommt. „Derzeit betreuen wir
über 13.000 aktive Nutzer,
sprich Schüler und Lehrer,
mehr als 1.000 Tablet-PC und
die gesamte dazu gehörende
Infrastruktur von Netzwerken,
Access Points, Server und mehr“,
verdeutlicht Hakan Ulunam,
zuständiger Fachbereichsleiter
die Dimensionen.
Das kostet den Schulträger nicht
nur Geld, sondern bedeutet
auch einen besonderen
Aufwand für Support, Wartung
und Beratung. Deshalb
wurde eine eigene „Schul-IT“
aufgebaut. Sie kümmert sich
um sämtliche EDV-technische
Dienstleistungen an den
Schulen, um die Bereitstellung
und Funktion von Soft- und
Hardware, gleichzeitig erfolgt
eine intensive Produktberatung.
Bisher war der Kreis und damit
die Schulen auf externe Firmen
angewiesen, die eine gewisse
Reaktionszeit hatten.
„Wir haben alle Fragen und
Aufgabenstellungen rund um
die neuen Medien an unseren
Schulen in einer Hand gebündelt.
Dadurch haben alle unsere
Schulen einen Ansprechpartner,
der im Bedarfsfall schnell
reagieren kann, der die
Strukturen und Netzwerke kennt“,
erklärt Landrat Claus Schick.
Doch nicht nur die von Schülern
und Lehrern genutzte Technik
umfasst die Arbeit der Schul-IT,
sondern auch die Unterstützung
der Schulverwaltungs-EDV.
Diese Dienstleistungen bietet
der Kreis nun auch allen übrigen
Schulträgern im Landkreis an.
Erste Interessenten gibt es
bereits. red
Redaktionsschluss: montags 10 Uhr
Hilgert bedankte sich für die
gemeinsame Wegzeit: „Sie haben
unseren Gästen viel gegeben.
Und zum Abschied geben Sie
nun uns etwas“, bedankte sich
Hilgert und erläuterte, dass
Rosemarie Büttner dem Museum
eine Spende in Höhe von
500 Euro vermacht. Hiervon
werden für die Ausstellung
„Alle Welt in Ingelheim“ zwei
Karten von Sebastian-Münster
angeschafft. Eine Karte zeigt
die Welt, eingeteilt in Horizonte,
das andere Blatt zeigt Karten
der dritten und vierten Reise
Kolumbus.
Gemeinsam mit allen
Anwesenden stimmten die
Gästeführer-Kolleginnen und
Kollegen schließlich ein Lied für
Rosemarie Büttner an. Mit dem
Stück „Viel Glück und viel Segen
auf all deinen Wegen“ wünschten
sie ihr auf musikalische Art
und Weise alles Gute für die
Zukunft. red
Fahrbahnschäden
HORRWEILER. Der Landesbetrieb Mobilität Worms
informiert, dass nicht wie
angekündigt mit Beginn der
Sommerferien ab dem 18. Juli,
sondern erst am 25. Juli, die L
416 zwischen Aspisheim und
Horrweiler wegen Sanierung der
in 2014 erstellten Fahrbahn für
den Verkehr voll gesperrt wird.
Die Arbeiten sollen noch in den
Sommerferien abgeschlossen
werden.
An mehreren Stellen haben sich
stärkere Hebungen in der neuen
Fahrbahn eingestellt. Grund für
die Hebungen ist das Quellen
von Wasser und Kalk in tieferen
Schichten. Dieser kritische
Bereich des Untergrundes muss
ausgetauscht werden.
Die Kostenübernahme für die
Sanierung wird zwischen den
Beteiligten noch verhandelt. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29 Kreis Mainz-Bingen
- Seite 19
Höchster Stand an Asylbewerbern im Landkreis seit
2012 – Landrat fordert schnellere Bearbeitung
KREIS MAINZ-BINGEN. Der
Landkreis Mainz-Bingen nimmt
aktuell gesamtgesellschaftliche
Aufgaben für über 2.400
A s y l b e w e r b e r w a h r, d i e
darauf warten, dass über ihre
Bleibeperspektive entschieden
wird – so viele wie noch nie
seit 2012. Alleine dieses Jahr
wurden dem Landkreis bereits
924 Menschen zugewiesen.
„Glaubt man den Prognosen
des Bundesinnenministeriums,
dann kommen noch 1.028 dieses
Jahr dazu“, blickt Landrat Claus
Schick schon mal voraus. Seit
Juni 2015 stieg die Zahl der
Asylsuchenden im Landkreis
binnen eines Jahres von 957 auf
den aktuellen Stand von 2.421 –
ein Plus von 153 Prozent. „Dazu
kommen noch die 687 Menschen
die im Leistungsbezug des
Job Centers stehen, deren
Asylantrag schon genehmigt
wurde“, so Schick.
Für den Entscheid über die
Asylanträge ist der Bund, genauer
das Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF),
zuständig. „Der Kreisverwaltung
sind diesbezüglich die Hände
gebunden“, erklärt Schick,
was nicht heiße, dass man
in Ingelheim untätig bleibe:
Neben einem Brief an den
Bundesinnenminister im April,
der bisher unbeantwortet blieb,
kontaktierte die Kreisverwaltung
auch die Außenstelle des BAMFs
in Bingen. Zentrale Bitte: Die
schnelle Abarbeitung der Fälle,
die unter anderem noch aus
dem Jahr 2012 stammen.
Daneben werden sogenannte
Rückführungsgespräche seitens
des Kreises mit jenen geführt,
denen das BAMF wohl keine
Bleibeerlaubnis aussprechen
kann. „Seit 2012 gab es 356
freiwillige Ausreisen, begleitet
durch unsere Ausländerbehörde.
Seit Beginn dieses Jahres sind
es schon alleine 149“, resümiert
Schick.
Doch bei allem bisher Geleisteten: „So kann es nicht weiter
gehen, die Wartezeit ist schlicht
zu lange. Die Anträge müssen
beim Bund zwingend schneller
bearbeitet werden“, fordert
Schick.
Denn: Nicht nur die Kosten
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden durch
Stillstand in die Höhe getrieben,
sondern auch die Kommunen
mit erheblichem Mehraufwand
belastet. Und noch schlimmer:
„Menschen, die über eine gute
Bleibeperspektive verfügen,
müssen derzeit unzumutbar
lange auf ihre Anerkennung
warten. Und jenen, mit
schlechten Chancen auf Asyl
werden falsche Hoffnungen auf
einen Verbleib in Deutschland
gemacht, “ verdeutlicht der
Landrat. red
Anmelden für den Binger Winzerfestzug 2016
BINGEN. Am Sonntag, 11.
September 2016 findet wieder
der weit über die Grenzen
von Bingen hinaus beliebte
Winzerfestzug beim längsten
Weinfest am Rhein statt. Die
Stadt Bingen ist bemüht, einen
schönen und attraktiven Umzug
zusammen zu stellen. Dabei
ist Sie auf die Unterstützung
der Vereine, Verbände, Firmen
und Gruppen angewiesen. Bei
der diesjährigen Organisation
wird das Amt für Tourismus und
Veranstaltungsmanagement vom
ehrenamtlichen Orga-Team von
Michael Choquet (Moderator des
Winzerfest- und Büdesheimer
Nachtumzuges) und Josef
Decker (Ehrenzugmarschall
Büdesheimer Nachtumzug)
unterstützt, um weitere Gruppen
für den Umzug, auch aus dem
Umland, zu aktivieren. Die
Federführung verbleibt natürlich
beim Amt für Tourismus und
Veranstaltungsmanagement.
Das diesjährige Motto „200 Jahre
Rheinhessen – Wir wollen nicht
in den Himmel, wir haben hier
schon das Paradies“ bietet vielen
Gruppen, auch aus dem Umland
von Bingen, viele Gestaltungsund Präsentationsmöglichkeiten.
Bingen hat eine einzigartige
Lage am Zusammentreffen
von vier Weinanbaugebieten
(Rheinhessen, Nahe, Mittelrhein
und Rheingau). Dies sollte
sich auch beim Winzerfestzug
wiederspiegeln.
Die schönsten/originellsten
dem Motto entsprechenden
Zugbeiträge von Fußgruppen
beziehungsweise Festwagen
werden prämiert. (1. Plätze mit
300 €, 2. Plätze mit 200 €, 3.
Plätze mit 100 €).
Wenn einzelne Gruppen/
Vereine, Firmen und Winzer
aus Mangel an Zeit, Fahrzeug
oder Personal nicht teilnehmen
können, ist dies eventuell über
einen Zusammenschluss von
Gruppen machbar und wird sehr
begrüßt. Die Zusammenführung
kann über das Orga-Team
erfolgen.
Anmeldeschluss ist der
30.07.2016. Zur Teilnahme ist ein
Anmeldeformular auszufüllen,
welches bei Josef Decker
angefordert werden kann.
Auch der Binger Einzelhandel
soll das Thema Winzerfest
und Wein in der Gestaltung
und Dekoration der Geschäfte
berücksichtigen. Schließlich gilt
es zu zeigen, dass sich die ganze
Stadt mit unserem größten Fest
identifiziert und Einwohner sowie
Gäste zum Mitfeiern animiert
werden. Rechtzeitig vor dem
Winzerfest können bei der
Tourist-Information Plakate und
Flyer abgeholt werden. red
Kontakte:
Josef Decker, (0171-3872434,
M a i l : j o s e f @ j d e c k e r. d e ,
Michael Choquet, ( 01704407504, Mail: [email protected]
ofenbau-choquet.de,
Michael Kloos, (06721-184128, Mail: [email protected]
bingen.de
Pilgertour auf dem rheinhessischen Jakobsweg
BINGEN. Unter dem Motto
„200 Jahre Rheinhessen
– 200 Kilometer auf dem
rheinhessischen Jakobsweg“
bietet die St. Jakobusgesellschaft
anlässlich der Feierlichkeiten
diese Pilgertour an. Die Tour ist
in kleineren Etappen aufgeteilt.
Am 25. Juli, dem Jakobustag,
startet die 10. Etappe zum
Thema: „Die 3 heiligen Berge
in Rheinhessen“ um 11 Uhr in
Bingen auf dem Rochusberg
am Hildegard-Forum. Herr
Clemens Künstle führt diese Tour
über die 3 Berge RochusbergJakobsberg-Laurenziberg. Jeder
der 3 Berge hat auch seine
Alleinstellungsmerkmale, die Herr
Künstle bei der Pilgerwanderung
näher erläutern wird. Die 10
Kilometer Wanderung findet
bei jedem Wetter statt, eine
Anmeldung ist wünschenswert,
ein Unkostenbeitrag von 5 Euro
wird erhoben. Kontakt: Clemens
Künstle, ( 06733 - 2059795,
E-Mail: [email protected]
Ein weiteres Angebot zum
Thema: „Pilgern auf dem
Jakobsweg“ bietet die XingG r u p p e a m We l t p i l g e r t a g ,
dem 24.Juli, an. Start ist um
11 Uhr in Gau-Algesheim,
Weingut Marienhof. Durch die
wunderschöne rheinhessische
Hügellandschaft führt die
Wa n d e r u n g z u n ä c h s t z u m
Laurenziberg. Ankunft ist etwa
gegen 13 Uhr. Nach Rast aus
dem Rucksack führt die weitere,
etwa zweistündige Wanderung
zum Jakobsberg in Ockenheim.
Dort hat man Zeit zum
„Gemeinsamen Miteinander“
oder auch „Mit-sich-selbst-sein.“
Um 17 Uhr wird ein gemeinsamer
Abschluss für alle Teilnehmer in
Gau-Algesheim (Marienhof)
angeboten.
Für weitere detaillierte
Informationen ist Jürgen Mank
unter (06139 - 9623608, Mobil
( 0171 – 3636773. Mail:
[email protected] zu
erreichen. red
SEITE 20 - Service
Eilmeldungen & Aktuelles
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19. Juli 2016
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Bauarbeiten beginnen: Ortsdurchfahrt
Bretzenheim (B48) voll gesperrt
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Vier Leichtverletzte bei spektakulärem Unfall
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( 0 67 55 / 96 99 026
„Love and Peace Revue“
in der Nahetal-Arena
16. Juli 2016
Bedrohung mit Messer: Polizeibeamter schoss
auf Mann in psychischer Ausnahmesituation
15. Juli 2016
Suchaktion nach Schulkind sollte gerade
beginnen – Beim Spielen die Zeit vergessen…
15. Juli 2016
Polizei ist das Gesicht des Staates – 481
Polizeikommissaranwärter im Kurpark vereidigt
14. Juli 2016
Misstrauensantrag gegen Malu Dreyer gescheitert
14. Juli 2016
20-Jährige Waldböckelheimerin wird vermisst
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GENSINGEN. Eine Woodstock
Revival Show unter dem Motto
„Love and Peace Revue“ findet
am Sonntag, 24. Juli um 18.30
Uhr in Sutters Nahetal-Arena
statt.
1969 – August. Das „Woodstock
Music and Art Festival“ war ein
Musikfestival, das noch heute
als der musikalische Höhepunkt
der Hippie-Bewegung in Amerika
gilt.
Die „Love and Peace Revue“
bringt die Geschichte, die Musik
des Festivals und die der HippieBewegung auf die Bühne.
Aber auch jene komischen
wie tragischen Momenten, bis
hin zum symbolischen Ende
der Unbeschwertheit, dem
Rolling-Stones-Konzert in
Altamont. Mit Erzähler, Band,
Solisten und Darstellern sowie
Videoeinspielungen, bietet die
Revue drei Stunden Musik pur
mit den besten Songs aus jener
verrückten Zeit Ende der 60erund Beginn der 70er-Jahre. Die
circa 30 Akteure sind bekannte
Künstler und Größen aus der
hessischen Musikszene.
Karten zum Preis von 27€ gibt
es unter www.nahetal-arena.de
oder an der Abendkasse. red
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
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Nahe-News
Ausgehtipps zum
Wochenende
Freitag, 22.07.16
18.00 Uhr
Langenlonsheim
Ortsmitte: Weinfest (auch
Sa.)
20.30 Uhr
Bad Kreuznach
Zwingelbrücke am Ellerbach: Freilufttheater „Faust
und der schwarze Abt“
Samstag, 23.07.16
9.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Daxweiler
Lauschhütte: Sommerskilauf
20.30 Uhr
Idar-Oberstein
Stadttheater: Theatersommer „Bordellballade“
Service - Seite 21
Miss Undercover
Die Welt spaltet sich –
Pokémon Go Spieler gegen den Rest
Am 13.7.2016 war es soweit.
Pokémon Go erschien offiziell
im deutschen App und Google
Play Store! Viele greifen sich
jetzt verzweifelt an den Kopf:
Von was reden die da alle? Ich
erklär´s euch kurz: Nintendo
hat die Pokémon Spiele, die
wir vor Jahren alle auf dem
Game Boy gespielt haben, aufs
Smartphone gebracht. In dem
Game läuft man in der echten
Welt herum und bekommt dann
immer wieder Pokémon auf
seinem Smartphone angezeigt,
die man fangen und sammeln
kann. Klingt blöd? Ist es aber
eigentlich nicht. Generation
Smartphone hängt doch sowieso
schon 24/7 vor dem Handy, jetzt
bewegen wir uns wenigstens
dabei, laufen Kilometer für
Kilometer durch die Stadt (z.B.
um Eier auszubrüten, die erst
schlüpfen, wenn man 2, 5 oder
10 Kilometer zu Fuß unterwegs
war) und sind draußen an der
frischen Luft. Meiner Meinung
nach ist das besser, als wenn
man dabei zu Hause auf der
Couch sitzt. Ebenfalls ein
Pluspunkt für das Game: Man
lernt neue Leute kennen, denn
Pokémon Go vereint! (Mein
über 50-jähriger Nachbar hat
mir eben erzählt, dass man in
der Nachbarstraße ein Taubsi
fangen kann!) Für diejenigen,
die sich jetzt Gedanken um ihre
Daten machen: Ihr habt allen
Grund dazu. Mit der Anmeldung
bestätigt ihr, dass Nintendo
einiges eurer Daten sehen und
sichern kann. Aber mal ehrlich,
wer sich darüber so große
Sorgen macht, der soll bitte auch
Müllentsorgung Wann wird was geleert?
Facebook, Whatsapp, Snapchat
& Co. löschen, die machen
nämlich genau dasselbe. Jeder
muss für sich selbst entscheiden,
ob er auch Pokémon Go seine
Daten zusichern will.
Fakt ist: Pokémon Go macht
verdammt vi el Spa ß. M a n
ist gezwungen das Haus zu
verlassen und sich zu bewegen.
Meine Bitte an euch: Geht bitte
nicht alleine auf Pokémon-Jagd!
Nehmt euch eine Freundin oder
einen Freund mit, denn das
alleinige durch-die-Welt-irren
kann gefährlich sein. Außerdem
vergesst nicht auf die Straße zu
gucken, wenn Autos unterwegs
sind und Handy weg am Steuer!
D i e P okémon f angen sich
sowieso am besten zu Fuß. Und
jetzt: Frohe Jagd!
Eine schöne Woche
Eure Miss Undercover
Kontakt:
[email protected]
nahe-news.de
IMPRESSUM
Sonntag, 24.07.16
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15.00 Uhr
Mörschied
Freilichtbühne: Karl May
Festspiele
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18.30 Uhr
Gensingen
Nahetalarena: The Love &
Peace Revue
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SEITE 22 - Service
POLIZEI:
(110 oder ( 0671 - 88110
Rettungsdienst & Feuerwehr
(112
Zahnärztliche Notdienstzentrale
(0180 - 504 030 8
Telefonseelsorge
(0800 - 1110111
Mittwoch, 20. Juli
Adler Apotheke, Bad Kreuznach
Nahe-News 20.07.2016 - KW 29
Zum Nachdenken
Gedanken der Woche
Das ganze Leben ist ein
WIEDERANFANGEN!
(Hugo von Hofmannsthal)
Apothekennotdienst
Donnerstag, 21. Juli
Herz Apotheke, Gensingen
Apotheke im Kaufland, Bad Kreuznach
Freitag, 22. Juli
Apotheke am Bahnhof, Bad Kreuznach
Samstag, 23. Juli
Apotheke am Bühl, Bad Kreuznach
Sonntag, 24. Juli
Apotheke am Sankt Marienwörth, Bad Kreuznach
Gräfenbach Apotheke, Hargesheim
Montag, 25. Juli
Apotheke am Rotenfels, Norheim
Gräfenbach Apotheke, Hargesheim
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NAHE-NEWS
Dienstag, 26. Juli
Einhorn Apotheke, Bad Kreuznach
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