Jetzt NEU! - der bueraner

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Jetzt NEU! - der bueraner
Nummer 22 . Mai 2011
DER BUERANER
MAGAZIN
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DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
EDITORIAL
Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag
der Buerschen Stadtrechte
9. Juni bis 30. November
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
Veronika, der Lenz ist da,
die Mädchen singen Trallala,
die ganze Welt ist wie verhext,
Veronika, der Spargel wächst.
Veronika, die Welt ist grün,
drum lass uns in die Wälder ziehn...
Sicher kennen auch Sie die Frühlingsgefühle, die die Comedian Harmonists in
ihrem Lied besingen. Nach den kalten
und dunklen Wintermonaten werden
die Tage endlich wieder länger, die Frühlingssonne wärmt. Die Natur regt sich,
alles grünt, blüht und schwirrt. Unsere
dicken Wintermäntel verschwinden in
der hintersten Ecke des Kleiderschranks.
Die Röcke werden kürzer. Eine schöne
Zeit zum schauen, flirten und draußen
sein. Trotz unseres hochtechnisierten Lebens nehmen auch wir Menschen intensiv am alljährlichen Aufbruch der Natur
teil. Manche Wissenschaftler behaupten
zwar, der Frühling würde bei uns hormonell nichts auslösen, aber jedes Jahr
erleben wir das Gegenteil. Anscheinend
können auch Kunstlicht und Klimaanlagen nichts an den Einstellungen unserer
inneren Uhr ändern.
Der Klimawandel hat in den letzten
Jahrzehnten dazu geführt, dass die inneren Uhren der Natur immer eher auf
Frühling stehen. Nicht nur die Durchschnittstemperaturen werden höher, die
warme Jahreszeit weitet sich auch aus.
In langjährigen Beobachtungen haben
Wissenschaftler festgestellt, dass sich
der Frühlingsbeginn in Europa und Nor-
damerika deutlich nach vorne verschiebt.
Seit den 50er Jahren treiben Pflanzen jedes Jahrzehnt etwa drei Tage früher aus.
Dafür lässt sich der Herbst immer mehr
Zeit. Bei Eichen zum Beispiel färbt sich
das Laub heute zwölf Tage später ein als
noch Anfang der 50er Jahre.
Für uns sonnenhungrige Nordländer ist
das alles erst einmal gar nicht so unangenehm. Spargel- und Erdbeerernte beginnen früher, die Biergartensaison dauert einige Wochen länger und wir können bereits Anfang April mit dem Fahrrad
durch blühende Wiesen fahren. Die Folgen dieser Entwicklung für die gesamte
Natur können wir allerdings noch nicht
vollständig überblicken. Fest steht, dass
Erwärmung und Jahreszeitenverschiebung zu spürbaren Veränderungen natürlicher Lebensräume führen werden.
Dabei wird es, wie bei allen grundlegenden Veränderungen, Gewinner und Verlierer geben. Wir werden also nicht umhin
kommen, uns darüber Gedanken zu machen, ob und wie wir diese Entwicklung
beeinflussen können und wie wir mit den
Folgen umgehen werden.
Das soll uns aber nicht davon abhalten,
jetzt die angenehmen Seiten des Frühlings zu genießen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen sonnigen Lenz, viel
Spaß in den Wäldern und beim Tralala
singen...
Ihr
Michael Otterbein
Das Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen und der Verein für Orts- und Heimatkunde GEBuer haben gemeinsam eine Veranstaltungsreihe anlässlich des hundertsten Jahrestages der Verleihung
der Stadtrechte an die Gemeinde Buer ins Leben gerufen. Sie beginnt am 9. Juni mit einem Vortrag über die
Buerschen Bauernschaften und die alte Freiheit Buer
und endet am 30. November mit einer Podiumsdikussion zum Thema „Welche Rolle soll Buer in und für Gelsenkirchen spielen?“
Im Juni finden im einzelnen folgende Veranstaltungen
statt:
Donnerstag, 9. Juni, 18 Uhr
Michaelshaus Buer, Hochstraße 47
Buersche Bauernschaften und die alte Freiheit Buer
Viele Namen der Höfe und Bauernschaften rund um
Buer finden sich heute noch in Ortsbezeichnungen.
Die alte Freiheit Buer war ein Zentrum der vestischen
Agrarlandschaft.
Vortrag von Johannes Kläsener und Dr. Gerd Escher (Verein für
Orts- und Heimatkunde)
Mittwoch, 15. Juni, 18 Uhr
Zeche Hugo, Schacht II, Eingang Brößweg
Hugo – erste und letzte Zeche in Buer
Mit ihren neun Schächten rund um das Zentrum der
Gemeinde Buer prägte die Zeche Hugo Buer wie keine
andere Zeche. So wurde die Stillegung Hugos von vielen auch als Ende des Bergbaus in Buer wahrgenommen.
Vortrag von Klaus Herzmanatus (Verein für Orts- und Heimatkunde)
Mittwoch, 22. Juni, 18 Uhr
Große Trauerhalle des Hauptfriedhofs, Ortbeckstraße 2
Der Buersche Grüngürtel
In den 20er Jahren wurde die „durchgrünte Stadt“ ein
Leitbild der Stadtplanung. Mit dem Buerschen Grüngürtel gelang in Buer eine geradezu exemplarische
Umsetzung dieser städtebaulichen Idee.
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte)
Voraussichtlich 6. bis 24. Juni
Sparkasse Gelsenkirchen - Filiale Buer, Nienhofstraße 1-5
Volksbank Ruhr-Mitte, Goldbergplatz 2-4
Fotoausstellung des Vereins für Orts- und Heimatkunde Gelsenkirchen-Buer e.V.
Der Eintritt ist bei alles Veranstaltungen frei.
Informationen über die gesamte Veranstaltungsreihe
liefert eine Broschüre der Stadt Gelsenkirchen. Sie
kann unter www.gelsenkirchen.de als PDF heruntergeladen werden und liegt in städtischen Behörden
und Einrichtungen aus.
Impressum
Herausgeber:
Lüttinghof-Verlag UG (haftungsbeschränkt)
Lüttinghofallee 5a ∙ 45896 Gelsenkirchen
Fon: 0209. 60 48 66 92 ∙ Fax: 0209. 60 48 66 96
Geschäftsführer: Michael Otterbein
Mail: [email protected]
Redaktion:
Michael Otterbein (mo) (verantwortlich) ∙ mo @ bueraner-magazin.de
Regine Rudat-Krebs ∙ Ulli Engelbrecht
Mediengestaltung und Fotos:
Lothar Bluoss ∙ lb @ bueraner-magazin.de
Anzeigen:
Lothar Bluoss (verantwortlich) ∙ lb @ bueraner-magazin.de
Marianne Jäger
Verteilte Gesamtauflage:
25.000 Exemplare monatlich kostenlos an Haushalte und Betriebe
in Gelsenkirchen-Buer und Marl-Polsum
Haushaltsverteilung
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Druck:
Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 3 vom 01.05.2010 sowie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen
ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
BUER
Buer
100 Jahre Stadtrechte
Vor 100 Jahren wurden der Landgemeinde Buer durch den deutschen Kaiser Wilhelm II die Stadtrechte verliehen. Damit trug die preußische Verwaltung der Entwicklung Buers zur bedeutenden
Industriegemeinde Rechnung. Nur 40 Jahre vorher, im Jahr der Gründung des Deutschen Reichs,
lag die Einwohnerschaft noch bei unter 5.000 Einwohnern. Wie in der gesamten Region war der
Bergbau auch hier Motor einer rasanten Bevölkerungsentwicklung, die dazu führte, dass die Stadt
Buer im Jahr 1926 die 100.000-Einwohner-Marke überschritt. Dass die frischgebackene Großstadt
ihren Status nicht lange genießen konnte, ist uns allen bewusst. 1928 wurden Buer, Gelsenkirchen
und die Landgemeinde Horst zur Stadt Gelsenkirchen-Buer zusammengeschlossen, die sich nur
zwei Jahre später ausschließlich Gelsenkirchen nannte. Seit diesem Zeitpunkt ist Buer nur noch
ein Stadtteil.
uch wenn Buer inzwischen schon seit 83
Jahren keine selbständige Gemeinde mehr
ist, hat es doch immer noch einen wesentlich
größeren Stellenwert als ein „gewöhnlicher“ Gelsenkirchener Stadtteil. Buer ist nach wie vor das
zweite Stadtzentrum neben Gelsenkirchen-Mitte.
Viele Einwohner Buers fühlen sich auch heute
noch mehr als Bueraner denn als Gelsenkirchener.
Trotz der Löschung des Doppelnamens ist Gelsenkirchen eine bipolare Stadt geblieben. Selbst
die Broschüre der Stadt Gelsenkirchen zum hundertsten Stadtjubiläum von Buer titelt mit den
Worten: „Buer bleibt besonders!“ - Andererseits
sind Norden und Süden in den vergangenen Jahrzehnten stark zusammengewachsen. Über den
Rhein-Herne-Kanal führen heute viele Brücken.
So wird die Gesamtstadt zur Zeit im wesentlichen
vom Rathaus Buer aus verwaltet und die SchalkeArena, ein wichtiges Symbol für ganz Gelsenkirchen, steht nördlich des Kanals.
Postkarte von 1912
A
Postkarte, undatiert
E
Zeche Hugo, Schacht I, Markenkontrolle
Hof Strangemann, im Hintergrund die Zeche Scholven
mo
Bildquelle: Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen
August de la Chevallerie,
Amtsbürgermeister in Buer
von 1.6.1886 - 31.12.1911,
* 12.3.1982 in Magdeburg,
† 31.1.1915 in BerlinZehlendorf
Gaststätte "Zur Altstadt" an der Blindestraße,
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Wappen Buer 1911-1927 - Im silbernen (weißen)
Schild mit grünem Schildfuß und schwarzem Schildrand steht der entwurzelte Lindenbaum, dessen silberne (weiße) Wurzeln sich im grünen Schildfuß
ausbreiten. Stamm und Blätter des Baumes, letztere gotisch stilisiert, sind naturfarben. Am Stamm
des Baumes liegt als Herzschild (freischwebend
wie im alten Wappen der Freiheit Buer) der kurkölnische Silberschild mit dem schwarzen Balkenkreuz.
Auf dem silbernen Wurzelwerk im grünen Schildfuß liegt (ebenfalls freischwebend) das Zeichen des
Bergbaus, Schlägel und Eisen, in schwarzen Farben. Das Ganze ist gekrönt mit der bekannten typischen Mauerkrone, dem Würdezeichen der Städterechte, in natürlicher Steinfarbe. Aus den Farben
des Hauptschildes, des Schildfußes und des Schildrandes ergeben sich die Wappenfarben Schwarz,
Weiß (Silber), Grün, die jetzigen Stadtfarben. Am
10.12.1913 erteilte Wilhelm II. seine Genehmigung
zum Entwurf des Buerschen Stadtwappens.
ine Wiederaufteilung der Stadt in Buer und
Gelsenkirchen dürfte heute, (anders als z.B.
in Wattenscheid) daher auch in Buer keine Mehrheit finden und sie wäre wohl auch kaum sinnvoll.
Aber vielleicht sollte die Stadt Gelsenkirchen der
großen Bedeutung beider Stadtkerne zukünftig
auch in ihrem Namen gleichermaßen Rechnung
tragen und sich wieder Gelsenkirchen-Buer nennen. Dann können Gelsenkirchener und Bueraner
im Jahr 2028 mit doppelter Freude das hundertjährige Jubiläum ihrer Doppelstadt begehen.
GESUNDHEIT
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
INFORMATIVE WERBUNG
Bis zu 2.400 € Betreuungspauschale
verfallen oftmals aus Unkenntnis
rapid dienstleistungen GmbH bietet Beratung und Unterstützung
Seit dem 01. April 2002 haben Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz
einen Anspruch gegenüber ihrer Pflegekasse auf Gewährung eines zusätzlichen zweckgebundenen Betrags, wenn Sie Betreuungsleistungen im häuslichen Bereich und zur Unterstützung ihrer pflegenden Angehörigen in Anspruch nehmen.
Mit Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes zum 01.07.2008 haben
sich u.a. die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme zusätzlicher Betreuungsleistungen nach § 45b Abs. a SGB XI geändert.
Nun können auch Personen ab der Pflegestufe 0 zusätzliche Betreuungsleistungen
in Anspruch nehmen. Grundvoraussetzung
ist weiterhin, dass neben der Einstufung in
eine Pflegestufe die „Einschränkung der Alltagskompetenz“ durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt wird.
Leider wissen viele Menschen nicht, wie
sie die ihnen zustehenden Betreuungsleistungen beantragen sollen, oder schrecken
Vibrationstraining Auszeit vom Alltag
Vibrogym Gelsenkirchen – das „Studio für Körper und Geist“ - bietet ein auf individuelle Bedürfnisse abgestimmtes und ganzheitliches
Trainingsprogramm. „Das Erreichen der persönlichen Ziele und Wünsche meiner Kunden
ist mir sehr wichtig“, erklärt Inhaberin Sandra
Rieder. „Ich möchte ihnen einen Weg zeigen, mit
wenig Zeitaufwand zu mehr Lebensenergie und
Mobilität zu gelangen!“
Ziel des Trainings ist es ein neues Körpergefühl zu erleben und die neuen Möglichkeiten für
eine Verbesserung von Gesundheit, Fitness und
Schönheit zu nutzen. Durch professionelles Vibrationstraining auf der Original VibroGym Plate wird
die Tiefenmuskulatur intensiv gekräftigt und der
Stoffwechsel angeregt, ohne die Gelenke zu belasten. Frauen freuen sich über eine Verbesserung
Ihres Hautbildes an Gesäß und Beinen. „In großen
Fitnessstudios ist man oft einer von vielen“, so
Sandra Rieder. „Anders bei Vibrogym Gelsenkirchen! Ich will jedem Kunden so weit wie möglich
gerecht werden. Das Zusammenspiel aus Kundennähe und wohliger Atmosphäre macht das
Training hier zu einem entspannenden Erlebnis.
Durch Vibrationstraining, ein Kursangebot, Ernährungs- und Entspannungstraining schaffen wir
gemeinsam einen Ausgleich zum stressigen und
hektischen Alltag.“
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149 789 50 oder www.vibrogym-gelsenkirchen.de.
vor dem damit verbundenen „Formularkrieg“ zurück. Die rapid dienstleistungen GmbH kann genau diese Aufgabe erfüllen. Sie hilft bei der Beantragung der Betreuungsleistungen und stellt Angehörigen und Betroffenen qualifizierte Betreuer/
innen zur Seite. Die Leistungen werden direkt mit
den Kassen abgerechnet.
„Durch die hohe psychische und physische Belastung der pflegenden Angehörigen kommt der
Haushalt oft ins Trudeln“, so Uwe Teiber, rapidStandortleiter in Buer. „Daher bietet unser Unternehmen auch hier die benötigten Leistungen an.
Es geht um hauswirtschaftliche Tätigkeiten,
angefangen beim Putzen, Spülen und Staubsaugen bis hin zum Einkaufen oder Arzt- und
Friedhofbesuchen. Für alle diese Tätigkeiten
berechnen wir pauschal 14,50 €/Std. inklusive aller damit verbundenen Leistungen,
wie Anfahrt und Versicherungen. Die Arbeitsstunde kann im 15-Minuten-Takt verlängert
werden. Unser Personal ist versichert und
bringt die nötigen Erfahrungen mit.“
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oder direkt in der Beratungsstelle Maximilianstraße 14, mitten in der Buerschen Innenstadt.
Ein Beratungsgespräch kann auch im Rahmen
eines kostenlosen Hausbesuchs stattfinden.
mo
BUERANER-Leser gewinnt ein Jahr
medicos.Gesundheitsstraße®
Peter Föcking hat schon immer gerne Sport betrieben. Früher hat er Tischtennis gespielt, jetzt
läuft er regelmäßig. Seit er in Buer im Grünen
wohnt, kann er direkt vor seiner Haustür mit dem
Laufen beginnen. Das medicos.AufSchalke Trainingskonzept war ihm bereits durch seinen Bruder bekannt, der die Gesundheitsstraße bereits
mit Erfolg durchlaufen hatte. „Das
Angebot hat mich
schon länger interessiert, ich war mir
aber noch nicht sicher, ob ich es wirklich machen will
oder nicht“, erklärt
Föcking. Als ich
dann im BUERANER gelesen habe,
dass man ein Jahr
Gesundheitsstraße
gewinnen kann, habe ich sofort auf die medicos-Homepage geschaut und mitgemacht. Ich
freue mich riesig, dass ich der Gewinner bin. Jetzt
möchte ich Diagnose und Training bei medicos
dazu nutzen, meine Schwachstellen zu erkennen
und meine Ausdauer zu trainieren.“
gramm. „Jeder Trainingsteilnehmer erhält einen
auf ihn abgestimmten Trainingsplan. Deswegen
gibt es bei uns so viele Trainingspläne wie Mitglieder“, erklärt Ersan Özen. Er ist Leiter Trainingsund Gesundheitsmanagement bei medicos.AufSchalke. „Manche glänzen durch Ausdauer, haben aber eine schwache Rückenmuskulatur, bei
anderen ist das
Herz- und Kreislaufsystem
aufgrund einer Erkrankung geschwächt
oder Knie, Schulter oder Hüften
sind aufgrund dauerhafter Fehlbelastung überstrapaziert. Durch den
Gesundheits- und
Leistungscheck bekommen wir heraus, wo der Trainingsbedarf besteht. Auch bei
einem grundsätzlich sportlichen Menschen wie
Herrn Föcking bestehen Verbesserungspotenziale. Mit der richtigen Technik kann er die bisher
vernachlässigten Muskelpartien direkt beim Laufen trainieren.“
Die medicos.Gesundheitsstraße® ist ein innovatives Trainingskonzept für jedermann. Es besteht
aus eingehender Leistungsdiagnostik und einem
darauf aufbauenden individuellen Trainingspro-
Mehr Informationen über medicos.AufSchalke und
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Rezepte
aus der
5-ElementeKüche
Sabine Gronau
Essen im Mai
Die Wandlungsphase Holz, die sich in der
Dynamik des Frühlings zeigt, neigt sich langsam dem Ende zu. Eine nahezu unbändige
Kraft wurde spürbar und hat in der Natur die
Pflanzen nach oben wachsen lassen.
Alle Aspekte des menschlichen Daseins,
die mit Entfaltung, Öffnung und Wachstum
assoziiert sind, weisen dieselbe Qualität auf
wie der Frühling in der Natur. Auf der körperlichen Ebene sind die Muskeln für jegliche Dynamik zuständig. Für das Individuum
ist es das Streben nach Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Die (energetischen gesehenen) Organe der Wandlungsphase Holz
sind zuständig für einen gleichmäßigen, der
jeweiligen Situation angepassten Fluss der
Lebensenergie Qi durch den Körper. Blockaden entstehen, wenn eigene Wünsche
und Vorstellungen nicht realisiert werden
können. Das schafft Unzufriedenheit und
ein zerstörerisches Potential an Wut auf der
emotionalen und Muskelverspannungen auf
der körperlichen Ebene.
Sauerbratensuppe
Zutaten:
250 Gramm Rindfleisch, ¼ Liter Balsamico-Essig, ½ Liter Wasser, je 1 El Salz und Zucker,
1 Zwiebel, 1 Möhre, 2 Lorbeerblätter,
etwas Nelken, Wacholderbeeren, Rosmarin,
Majoran, Öl zum Anbraten, 2 El Tomatenmark,
1/8 Liter Rotwein, 100 Gramm Rübenkraut,
1 Scheibe Pumpernickel, 2 El Zucker, Pfeffer, Salz
Zubereitung:
Das Fleisch in einer Schüssel mit der Marinade
aus Essig, Wasser und den Gewürzen bedeckt
für 2 – 3 Tage ziehen lassen, dabei einmal täglich darin wenden. Das Fleisch heraus nehmen,
abtropfen lassen, in Öl scharf anbraten, Salz,
Pfeffer, Tomatenmark dazu, etwas anschmurgeln lassen und mit dem Rotwein ablöschen.
Die Marinade durch ein Sieb geben und den
Saft mit dem Pumpernickel und dem Rübenkraut zum Fleisch geben und alles eine gute
Stunde köcheln lassen. Das Fleisch heraus nehmen, in kleine Stücke schneiden und wieder in
die Suppe geben. Je nach Geschmack mit etwas Zucker die Säure mildern.
Inh.: Sandra Rieder
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DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
SOZIALES
Das integrative Begegnungszentrum Hof Holz ist angetreten, die Inklusion (den Einschluss) von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu fördern. Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne
Behinderung soll zur Normalität werden. Unter dem Motto „Inklusion jeder ist uns wichtig“ will sich der Hof Holz zum Kompetenzzentrum für
Inklusion entwickeln. Dieses Zusammenleben wird in GelsenkirchenBeckhausen bereits jetzt täglich praktiziert. Auf dem ehemaligen Hofgelände arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in der Gastronomie, der Backstube, im Garten- und Landschaftsbau und in der Tierpflege schon jetzt jeden Tag zusammen. Menschen mit Behinderungen
kommen dauernd in Kontakt mit Gästen und Besuchern. Während ihrer
vielfältigen Arbeit können sie sich weiterbilden und für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren.
Inklusion – jeder ist uns wichtig!
Cremen für einen guten Zweck
Kunden der Buerschen Falken-Apotheke und der Dom Apotheke in
der Buerschen Innenstadt können Gutes tun, wenn sie eine CremePackung der Firma Eucerin erwerben. Von jeder verkauften Packung
spendet Inhaber Christian Schreiner einen Euro an das Emmaus-Hospiz in Gelsenkirchen-Resse.
Das Emmaus-Hospiz St. Hedwig
wurde vor gut einem Jahr, am 7. April
2010, eingeweiht. Es ist kein Krankenhaus, sondern eine Einrichtung, die
sterbenden Menschen und ihren Angehörigen eine würdige letzte Lebensphase ermöglichen soll. „Hospiz“, so sagt Dr.
Wolfgang Nolte (Vorsitzender der Gesells c h a f t e r ve r s a m m lung des EmmausHospiz) steht für
„respektvolle,
umfassende und kompetente Betreuung
und eine klare Ausrichtung“: „Schmerz
ist das, was der Patient sagt. Was er sagt,
steht an erster Stelle.“
- Die hellen und lichten, in sonngelb gestrichenen Räume
und die freundliche Einrichtung der
Gästezimmer des Hospizes erinnern
nur entfernt an Krankenzimmer. Das
Wohnzimmer, der Rückzugsraum für
Angehörige, der Speiseraum und das
Badezimmer wurden individuell und
einladend gestaltet. Bereits kurz nach
der Einweihung, am 12. April 2010, ist
der erste Bewohner eingezogen. Inzwischen gibt es eine lange Warteliste
für das Emmaus Hospiz.
„Die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod ist ein gesellschaftliches
Thema und muss bürgerschaftlich
bleiben - professionell unterstützt“,
erklärt Pflegedienstleiterin Marion
Eichhorn „Dass der Hospizarbeit in
Deutschland mittlerweile Achtung
und Respekt gezollt wird und dass die
Zahl der Hospize, Hospizinitiativen und
Palliativstationen in den letzten Jahren stark gewachsen ist, ist zu einem
großen Teil das Verdienst von Ehrenamtlichen. Die Begleitung Sterbender
Auf Hof Holz leben und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung jeden Tag zusammen
Da Erlebnisse und Erfahrungen im vorschulischen Alter in großem Maße prägend für die spätere Entwicklung sind,
sieht der Hof Holz die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als besonders
wichtig an „Kinder mit und ohne Behinderung, die zusammen eine Ziege streicheln, gemeinsam am Löwenzahnblatt
knabbern oder im Garten fangen spielen – all dies ist seit Jahren gelebter Alltag auf Hof Holz. Ganz ungezwungen
kommen zudem die Familien dieser
Kinder zusammen“, erklärt die neueste
Hof-Holz-Broschüre zum Thema Inklusion.
Dass diese Arbeit auf Hof Holz weitergeht und noch ausgebaut werden
kann, dafür sorgen unter anderem Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Anlässlich eines europaweiten Protesttags
rechtskonvention aus dem Jahr 2009
auch in NRW umgesetzt.
Darüber hinaus trägt jeder Gast und
Kunde von Hof Holz dazu bei, dass
dieses beispielgebende Projekt weiterlebt und ausgebaut werden kann.
Hofgastronomie, Hofbäckerei, Hofladen und die vielen Veranstaltungen
des Hofes helfen in hohem Maße,
die Finanzierung zu sichern. Gerade
in Frühjahr und Sommer bietet Hof
Holz immer ein vielfältiges Angebot
für die gesamte Familie. Das aktuelle
Programm kann auf der Internetseite
www.hofholz.org als PDF heruntergeladen, oder direkt auf dem Hof Holz,
an der Braukämperstraße 100 in Beckhausen mitgenommen werden, telefonischer Kontakt: 0209-92 58 59 50.
mo
"Voll Spaß voraus"
TRAMPOLINO im Schalker Sportpark jetzt noch größer und mit
vielen neuen Attraktionen
ist vornehmlich mitmenschliche Qualität und Zuwendung. Dies ist eine Qualität, die durch keine Profession zu ersetzen ist. Hospizarbeit ohne Mitwirkung von ehrenamtlichen Mitarbeitern
ist daher nicht denkbar und nicht gewünscht.“
Dazu muss ein Hospiz 10 % seiner Kosten selber durch Spenden erwirtschaften. Für das Emmaus-Hospiz bedeutet
dies, dass ca. 80.000 Euro pro Jahr aufgebracht werden müssen. Eine Aktion,
wie „Cremen für einen guten Zweck“
trägt daher grundlegend dazu bei, den
Fortbestand des Hopizes zu sichern.
Jeder Euro, der auf diese Weise eingenommen wird, ist sehr gut angelegt.
Strahlende Gesichter, glückliche Kinderaugen und tolles Toben ohne
Ende, das alles und noch viel mehr
stehen hier auf der Tagesordnung.
Langeweile und schlechte Laune sind
hier nicht zu finden. Einer der größten Hallenspielplätze des Ruhrgebiets, das TRAMPOLINO im Schalker
Sportpark, erstrahlt nach 14-tägigen
Renovierungsarbeiten seit dem 14.
Mai in neuem Glanz und bietet jetzt
viele neue, in der Region einmalige,
Spielattraktionen.
Mit dem größten Indoor-Hochseilgarten in NRW (160 Meter Länge des
Höhenparcours), einem Mega-Klettervulkan und neuem Wellenrutschenareal wurde das TRAMPOLINO
nochmals um über 1000 m² erweitert und bietet somit Spiel und Spaß
für Kinder und Erwachsene auf über
4.000 m². Das Besteigen des kegelförmigen „Klettervulkans“ ist für die kleinen Alpinisten völlig ungefährlich,
auch wenn sie nicht angeschnallt sind,
da man hier nur weich fallen kann. Runter wird dann sowieso gerutscht. Ganz
anders im Hochseilgarten. Da sind die
Kinder so gesichert, dass sie sich nicht
selber abschnallen können, und wenn
dann doch mal jemand Hilfe braucht,
ist schnell ein ebenfalls angeschnallter
Trampolino-Mitarbeiter zur Stelle.
Als besonderes Highlight für die warmen Monate wird das Geburtstagsund Kinderspielparadies um einen
Außenbereich erweitert, auf dem
Bungee-Trampoline und zusätzliche
Ruhe- sowie Aktivätsflächen einmalige Freizeitmöglichkeiten bieten. Die
tolle Resonanz der vergangenen Jahre
- mit Gästen aus dem gesamten Ruhrgebiet, war und ist für das Team um Leiterin Rosy Schmitt Ansporn und Verpflichtung, auch weiterhin erstklassige,
hochwertige und einzigartige Spielund Bewegungsangebote zu schaffen.
Und so heißt es ab sofort "Voll Spaß
voraus" im TRAMPOLINO an der KurtSchumacher-Str. 157 - 161 in Gelsenkirchen-Schalke.
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zum Thema Inklusion besuchte Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
am 5. Mai das Begegnungszentrum und
bekräftigte die weitere Unterstützung
durch das Land. Bereits seit Anfang Januar 2011 fördert die Landesregierung
die Weiterentwicklung des Hof Holz
mit 465.000 Euro aus Landes- und EUMitteln. Mit diesem Geld soll unter anderem der Ausbau des Veranstaltungsangebots, die Einrichtung eines „Grünen Klassenzimmers für Kindergärten
und Schulen“ und eine noch engere
Zusammenarbeit mit dem angeschlossenen Integrationsunternehmen gefördert werden. Bis zur parlamentarischen
Sommerpause will die Landesregierung den Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ vorlegen.
Damit wird dann die UN-Behinderten-
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ESSEN & TRINKEN
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Spargelsaison auf dem Höhepunkt
Nordrhein-westfälische Bauern liefern frisch auf den Tisch
Lächeln im Dienste des Spargels
Die NRW-Spargelkönigin Farina I.
Trotz des strahlenden Sonnenscheins ist es am
12. April noch ziemlich kühl. Über dem Spargelfeld im münsterländischen Heiden weht ein frischer Wind. Trotzdem hockt die 21-jährige Farina
Frantzen im trägerlosen Kleid auf dem Acker und
zeigt ein strahlendes Lächeln. Das gehört zu ihren Aufgaben als nordrhein-westfälische Spargelkönigin. Für Farina ist es bereits die zweite
Saison, in der sie im Dienste des Spargels in die
Kamera lächelt. Zum Saisonende im Juni wird sie
dann durch eine Nachfolgerin abgelöst. Zum königlichen Amt kam sie durch ihren Job auf dem
Spargelhof Stühmeyer im ostwestfälischen Rödinghausen. Ihr Chef meldete sie zum Königinnen-Casting an und sie überzeugte die Jury
durch Charme und Fachwissen. Dieses hat sie
sich nicht nur bei ihrer Arbeit auf dem Spargelhof angeeignet, denn die 21-Jährige studiert Oecotropophologie (Ernährungswissenschaften)
an der Fachhochschule Münster.
Von Münster ist sie mit Zug und Taxi zum Auftakt der Spargelsaison nach Heiden angereist.
„Da ich kein eigenes Auto habe und die Spargelhöfe nicht unbedingt direkt neben einem Bahnhof liegen, fahre ich öfter Taxi, aber das zahlt der
Spargelbauernverband. Insgesamt nehme ich in
den zwei Jahren als Spargelkönigin nur an etwa
20 bis 30 Promotionterminen teil. Schließlich
geht die Spargelsaison immer nur von April bis
Juni.“ Repräsentative Pflichten waren ihr durch
Promotionauftritte für Modefirmen auch schon
vor ihrer Amtszeit nicht unbekannt. „Es macht
mir großen Spaß, Spargelkönigin zu sein, erklärt
Farina Frantzen. Ich nehme an tollen Veranstaltungen, wie der Grünen Woche in Berlin, teil und
lerne viele nette Leute kennen.“ Bei Ihren königlichen Auftritten trifft sie auch gelegentlich auf
eine ihrer vielen Kolleginnen, den Königinnen
und Prinzessinen im Dienste des deutschen
Spargels, von Beelitz in Brandenburg bis Schrobenhausen in Oberbayern.
Dieses Jahr wurde der offizielle Startschuss in die Spargelsaison bereits am 12.
April gegeben. Vertreter der Landwirtschaft, der Spargelstraße NRW und natürlich die nordrhein-westfälische Spargelkönigin trafen sich im Hofcafe des Bauernhofs Tacke in Heiden bei Borken. Dank des
außergewöhnlich sonnigen Aprils und des
Spargelanbaus mit „Minitunneln“ kommen Freunde des „königlichen Gemüses“
im Jahr 2011 bereits seit Anfang April auf
ihre Kosten, ohne auf Spargel aus dem Süden zurückgreifen zu müssen. Spargelbauern in nördlichen Anbaugebieten nutzen
zunehmend die Minitunneltechnik, um
früher im Jahr ernten zu können. Dabei
werden die Spargeldämme mit zwei Lagen
Folie abgedeckt, so dass die für den Austrieb benötigte Temperatur acht bis zehn
Tage früher erreicht werden kann.
Offizieller Start in die Spargelsaison 2011: (v. l.) Landwirt Heiner Tacke, Spargelkönigin Farina Frantzen, Johannes Frizen (Präsident der Landwirtschaftskammer NRW) und Mechthild Tacke
S
pargel benötigt Wärme und lockere, sandige,
nicht zu feuchte Böden. Die Spargelpflanze
„asparagus officinalis“ gedeiht in gemäßigt warmen Klimazonen, wie in Mittel- und Südeuropa
und Vorderasien. Bereits die alten Griechen, Perser
und Chinesen verwendeten ihn als Heilpflanze.
Nach Deutschland kam der Spargel mit den Römern, die auch nördlich der Alpen nicht auf die
geliebte Delikatesse verzichten wollten. Der großflächige Spargelanbau begann bei uns allerdings
erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts, da wurde auch
der weiße oder „Bleichspargel“ entdeckt. Ist der
Spargeltrieb der Sonne ausgesetzt, färbt er sich
grün. Erst als man dazu überging, die Spargeltriebe unter einem Erddamm zu ziehen und zu
ernten („stechen“) bevor sie die Erde durchstoßen,
konnte weißer Spargel erzeugt werden. Weißer
und grüner Spargel verfügen gleichermaßen über
eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen
und sehr wenig Kalorien.
Erntehelfer beim Spargelstechen
M
it jährlich über 16.000 Tonnen Spargel ist
Nordrhein-Westfalen ein bedeutendes
deutsches Anbaugebiet. Zwischen Minden und
Walbeck werden etwa 20 % des deutschen Spargels erzeugt. Die räumlichen Schwerpunkte liegen in Ostwestfalen, im Münsterland und am Niederrhein. Mehrere bedeutende Spargelbauern
finden sich am Nordrand des Ruhrgebiets z.B. in
Dorsten, Kirchhellen und Scherlebeck. So haben
auch die Menschen im Ruhrgebiet die Möglichkeit, ihren Spargel direkt beim Erzeuger zu kaufen. Etwa 150 Spargelhöfe haben sich der „Spargelstrasse NRW“ angeschlossen. Auf deren Internetseite www.spargelstrasse-nrw.de findet man
neben einer Liste der Mitgliedsbetriebe auch vielfältige Tipps und Infos rund um das königliche Gemüse.
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Der frisch gestochene Spargel kommt in die Sortiermaschine
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
INFORMATIVE WERBUNG
ESSEN & TRINKEN
Hof Vortmann
Spargelhof Kemna
Hof Aldenhoff
Der von Polsum aus gesehen nächstgelegene Hofladen ist der Hof
Vortmann (Altendorfer Straße 17, 46282 Dorsten). Man fährt von Polsum die Buerer Straße Richtung Dorsten und biegt kurz vor der Unterquerung der A52 links in die Altendorfer Straße. Von Buer aus fährt
man am Besten über die A52 bis zur Ausfahrt Marl-Frentrop, dann auf
die B225 Richtung Dorsten und an der Kreuzung links auf die Buerer
Straße Richtung Gelsenkirchen, an der nächsten Kreuzung rechts auf
die Altendorfer Straße. Nach etwa 100 Metern (vor der Autobahnbrücke) findet man den Hof Vortmann auf der linken Seite!
Von Buer kommend verlässt man die A52 an der Ausfahrt Dorsten-Ost
und fährt auf die L608 Richtung Reken/Wulfen. Von Polsum aus nimmt
man die Buerer Straße Richtung Dorsten. Nach der Überquerung von
Wesel-Datteln-Kanal und Lippe, biegt man von der Schnellstraße
rechts in Richtung Haltern (L509) ab. Nach etwa einem Kilometer geht
es rechts in die Straße Orthöve, dann links zum Parkplatz des Spargelhofs Kemna (Orthöve 30, 46284 Dorsten-Hervest)
Der Hof Aldenhoff liegt in Bottrop-Kirchhellen. Man erreicht ihn am
einfachsten über die Autobahn A31, Abfahrt Kirchhellen (Nr. 40). In
der Abfahrt rechts Richtung Feldhausen, Zweckel, nach ca. 300 Metern links in die Straße Overhagener Feld. Der Hof Aldenhoff ist der
dritte Hof auf der linken Seite (ca. 700 Meter). Alternativ von Buer und
Polsum über Bellendorfsweg/Kirchhellener Straße (K33), am Straßenende rechts auf die Dorstener Straße (L601) Richtung Kirchhellen/
Dorsten, nach ca. 850 m links in die Feldhauser Straße Richtung A31.
Nach etwa 600 Metern rechts in die Straße Overhagener Feld ( Overhagener Feld 11, 46244 Bottrop-Kirchhellen)
Erdbeeren, Grillfleisch und Altendorfer Landeier
Der Hof Vortmann ist seit 1862 in Familienbesitz und wird jetzt von
Dorothee und Andreas Vortmann geführt. Die Vortmanns betreiben sowohl Tierzucht als auch Obst- und Gemüseanbau. Aus dem
Fleisch der hofeigenen Schweine wird eine große Auswahl hochwertiger Fleisch- und Wurstwaren hergestellt. In der Grillsaison
kann man hier leckeres Fleisch für die heimische Grillparty bekommen. Im Herbst bietet der Hof Wildfleisch aus dem eigenen Damwildgatter. Eine Spezialität sind die „Altendorfer Landeier“, die von
Hühnern in artgerechter Bodenhaltung gelegt werden. Ab Mitte
Mai gibt es die ersten deutschen Kartoffeln, die natürlich wunderbar zum frisch geernteten Spargel passen. Kurz darauf startet auch
die Saison für Freilanderdbeeren. Dann kann man auf den Vortmannschen Erdbeerfeldern auch wieder selber pflücken, und während die Eltern Erdbeeren pflücken, können sich die Kleinen mit
Trampolin, Strohburg und Streichelzoo vergnügen. - Aus den frischen Landprodukten stellt die Familie Vortmann darüber hinaus
leckere Marmeladen, Liköre und Sirupe her, so z. B. Erdbeer- und
Kirschlikör und Holundersirup. Das Angebot des Hofladens wird
durch zugekaufte Produkte anderer Hofbetriebe, zum Beispiel Käsespezialitäten, ergänzt.
Der Hofladen ist Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und samstags
von 9 bis 14 Uhr geöffnet. In der Erdbeersaison täglich von 9 bis 19 Uhr.
Weitere Infos: www.hof-vortmann.de, Telefon: 0 23 65- 56 99 2.
„Genuß erleben hinterm Kanal“
Die Geschichte des Bauernhofs geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Seit 1754 ist der Hof nachweislich in Familienbesitz. Seit zwanzig Jahren betreibt die Familie Kemna ihren Hofladen, der sich seit
2005 in einer komplett umgebauten alten Stallanlage befindet. Das
modern gestaltete rustikale Gebäude gibt einen reizvollen Rahmen
für den Verkauf der frischen Landprodukte. Spargel ist seit über 20
Jahren die Spezialität des Hof Kemna. Der Betrieb beschäftigt erfahrene Spargelstecher, die das edle Gemüse schonend ernten und
dann auf schnellstem Wege in die Aufbereitungshalle bringen, wo
der Spargel gewaschen und nach Güteklassen sortiert wird. Auf
diese Weise bekommt der Kunde seinen Spargel noch am selben
Tag auf den Tisch.
Zwei weitere wichtige Produkte des Hof Kemna sind Erbeeren und
Himbeeren. Durch den Anbau von früh- und spätreifenden Erdbeersorten kann der Hof Kemna seine Kunden über die gesamte Saison
(von Mitte Mai bis in den Juli) mit heimischen Früchten versorgen.
Alle überzeugen durch hohe Fruchtqualität und aromatischen Geschmack. Die Erdbeeeren können selbst gepflückt oder im Hofladen
in verschiedenen Verpackungsgrößen erworben werden. - Ende
Juni beginnt dann die Himbeersaison. Die hier angebaute aromatische Sorte Tulameen hat große und schnell zu pflückende Früchte.
Neben Spargel und fruchtigen Beeren bietet der Hofladen Kemna
alles, was man für ein leckeres Spargelessen benötigt: Westfälischen
Schinken, frische Kartoffeln, Saucen, Eier und Weine direkt vom Winzer. Zusätzlich gibt es hausgemachte Marmeladen, Liköre und viele
hochwertige Produkte anderer Landwirte. Auf Vorbestellung werden hübsche Präsentkörbe zusammengestellt.
21. und 22. Mai – Kirchhellener Spargel- und Bauernmarkt
Am kommenden Wochenende, 20./21. Mai findet auf dem Hof Aldenhoff der 21. Kirchhellener Spargel- und Bauernmarkt statt. Traditionell ein großer Spaß für die gesamte Familie. Die Erwachsenen erwarten unter anderem Stände mit vielfältigen Spargelleckereien, interessantes Kunsthandwerk und ein großer Biergarten. Die
Kleinen können sich schminken lassen, es gibt eine Kinderolympiade und eine Kinderstroh- und -hüpfburg. Parken ist natürlich kostenlos.
Unabhängig vom jährlichen Groß-Event bietet der Hofladen ein
umfangreiches Programm hochwertiger Landprodukte. Vom eigenen Feld werden unter anderem Spargel, Rhabarber, Erdbeeren und Himbeeren angeboten, vom Nachbarn Maaßen Kartoffeln
und Zwiebeln. Fleisch, Wurst und Milchprodukte stammen von
Landwirten aus dem Bergischen, Thüringen und dem Weserbergland. Abgerundet wird das Angebot durch Konfitüren, Honig, Liköre und bäuerliches Kunsthandwerk. Auf Wunsch werden auch
Geschenksets zusammengestellt.
Der Hofladen ist werktags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13
Uhr (in der Spargelzeit bis 16 Uhr) geöffnet. In der Spargelzeit zusätzlich sonntags 8 bis 13 Uhr. Das Erdbeerfeld ist für Selbstpflücker täglich von 8 bis 19 Uhr zu gänglich. Weitere Infos unter www.bauer-aldenhoff.de oder telefonisch unter 02045-23 43.
In der Saison April bis zum 24. Juni ist der Hofladen täglich von 8 bis
19 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.spargelhof-kemna.de oder telefonisch unter 02362-7 11 57.
Saisonverkauf: April - Juli
Mo - So 8.00 Uhr - 19.00 Uhr
21. Kirchhellener Spargel-Bauernmarkt
am 21. und 22. Mai 2011, von 10.00 - 19.00 Uhr
auf dem Hof Aldenhoff in 46244 Kirchhellen
Overhagener Feld 11
Dorothee & Andreas Vortmann
Altendorfer Str. 17 • 46282 Dorsten
Tel.: 0 23 65 - 5 69 92
www.hof-vortmann.de
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Hof-Verkauf
- Spargel
täglich feldfrisch
- Erdbeeren
aromatische Sorten
Orthöve 30 - 46284 Dorsten - Tel.: 0 23 62 / 7 11 57 - Fax: 0 23 62 / 7 65 77
www.spargelhof-kemna.de
Unser Hof liegt in Dorsten-Hervest an der Halterner Str. zwischen Dorsten u. Haltern-Lippramsdorf
Frühlingsfreuden. . .
. . . für die ganze Familie bietet Hof Holz als Ort
der Begegnung für Jung und Alt, Menschen
mit und ohne Behinderung auch in diesem Mai
und Juni. Genießen Sie die Veranstaltungen auf
unserem weitläufigen Hofgelände:
21. Mai Backfest ab 8 Uhr
22. Mai Frühlingsfest ab 11 Uhr
12. / 13. Juni Pfingsten auf Hof Holz
ESSEN & TRINKEN
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
INFORMATIVE WERBUNG
Alles frisch gemacht!
Schüler`s Bistro bietet leckere Kleinigkeiten
Im Bistro „Schüler`s“ trinken die Gäste gerne einen Wein oder Cappucino und es gibt eine
kleine Speisekarte mit leckeren, kleinen Gerichten. Allerdings gibt es einen Unterschied
gegenüber den klassischen Bistros. Das Schüler`s befindet sich in der Weinabteilung im
hinteren Teil des REWE-Markts am Buerschen Dom. – Wir von der BUERANER-Redaktion
hatten uns schon mehrmals mit REWE-Inhaber Ralf Schüler dort an der Bar getroffen und
uns von der freundlichen „Bar-Chefin“ Marion Hilmer einen Espresso servieren lassen. Jetzt
wollten wir einmal ausprobieren, wie die kleinen Gerichte schmecken, die sie produziert.
Auf der Tafel hinter der Bar sind an unserem Testtag vier Gerichte verzeichnet: Reibeplätzchen
mit Räucherlachs und Mango Chutney, Garnelespieße mit Aioli auf Salatbett, Sommersalat mit
Mozzarella, Kirschtomaten und luftgetrocknetem Schinken und Penne mit grünem Spargel,
Kirschtomaten und Rinderfiletstreifen. Wir beschließen, uns jeweils zu zweit ein Gericht zu teilen, um so alle vier probieren zu können. - Vor
dem Essen kommt im Schüler`s allerdings das
Schauen. Vom bequemen Barhocker aus kann
man live verfolgen, wie die Gerichte hergestellt
werden. Show Cooking im REWE-Markt. Zum Essen kann man auch an einem großen Tisch mit
bis zu 6 Personen platznehmen. „Ich bereite hier
alles frisch zu“, erklärt Marion Hilmer während
des Brutzelns. „Bei mir gibt es keine Tiefkühlware. Die Zutaten hole ich direkt von der Fleischoder Fischtheke.“ An ihren zwei Kochgelegenheiten brät und dekoriert sie professionell. „Ich
habe 25 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, ein
Jahr Hauswirtschaftsschule gemacht und schon
immer gerne gekocht“, sagt sie, und das glauben
wir ihr gerne.
Frischer Sommersalat mit Serranoschinken für 5,50 €
Das Ergebnis von Marion Hilmers Bemühungen
kann sich wirklich sehen lassen und schmeckt dazu noch sehr gut. Die Speisen werden auf
großen, rechteckigen Tellern angerichtet und
liebevoll dekoriert. Das süß-saure Mango Chutney bildet einen sehr guten Kontrast zum milden Lachs und den herzhaften Reibeplätzchen.
Mit einer pikanten Pfeffer-Gewürz-Mischung
werden die Garnelenspieße bestreut und kurz
in der Pfanne angebraten. Zusammen mit dem
gemischten Salat, der mit einem Essig-Öl-Kräuter Dressing und etwas Creme Fraiche angemacht ist, und dem pikanten Aioli ein herzhaftes
aber leichtes Gericht. Genauso gut für die Mittagspause geeignet ist der frische Sommersalat,
der großzügig mit Serranoschinken angerichtet
wird. Etwas gehaltvoller, aber auch nicht über-
Im März hatten wir darüber berichtet, dass das Heiner`s eine neue Küchenchefin und eine
neue Speisekarte hat. „Regionale Küche pfiffig kombiniert“ war unser Fazit. Seit dem 1.
Mai wird die Heiner`s-Speisekarte durch Spargel ergänzt. Anlass genug für uns, einen
saisonalen Essenstest durchzuführen. Der Spargel kommt von einem münsterländischen
Bio-Bauernhof und wird hier wahlweise mit italienischem Schinken, Perlhuhn, irischem
Roastbeef und Fisch nach Tagesangebot serviert, dazu gibt es Drillinge und Sauce Hollandaise oder zerlassene Butter. Als einziges weiteres Gericht findet sich auf der Spargelkarte eine Spargelcremesuppe mit Flusskrebsen. Für unseren Test haben wir einmal die
Spargelcremesuppe und Spargel mit Lachsforelle gewählt. Das zweite Testmenü bestand
aus Garnelen mit grünem Spargel auf Glasnudelsalat als Vorspeise und Dorade & Heilbutt mit Spinat und Linguine als Hauptgericht.
So muss Spargel schmecken
Die Heiner`s Spargelkarte im Test
2 Garnelenspieße mit Aioli auf Salarbett für 6,00 €
mäßig schwer ist das Nudelgericht. Durch den
grünen Spargel und die Kirschtomaten erhalten
die Penne den nötigen Pfiff. Das Rinderfilet wird
kurz in der Pfanne gebraten und behält so seine
zarte Saftigkeit.
Das Schüler`s bietet unserer Meinung nach eine
sehr gute Möglichkeit für einen leichten und leckeren Snack in der Mittagspause. Die angebotenen Gerichte haben uns wirklich überzeugt.
Und das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend. 4,50 Euro kosteten die drei Reibeplätzchen,
5,50 Euro der Sommersalat, 6,00 Euro die Garnelenspieße und 7,00 Euro die Penne mit Filetstreifen. Da die Gerichte im Schüler`s meist alle zwei
bis drei Tage gewechselt werden, bekommen Sie
bei ihrem Besuch vermutlich nicht die von uns getesteten Speisen. Doch wir gehen davon aus, dass
dann andere ähnlich leckere Kleinigkeiten im Angebot sind. Wer nichts essen möchte, setzt sich an
die Bar trinkt einen Wein oder Espresso, plaudert
mit Marion Hilmer und mit den anderen netten
Menschen, die hier regelmäßig zu Gast sind. Wer
trotz der großen Weinauswahl auf Alkohol verzichten möchte, kann sich zum Beispiel einen leckeren Van Nahmen Fruchtsaft gönnen. Einen speziellen Wein, der vielleicht noch gekühlt werden
muss, kann man telefonisch vorbestellen (0209-36
17 41 60). Jeder Wein, Sekt oder Champagner aus
dem REWE-Sortiment kann mit einem Aufschlag
von 5,- € auf den Verkaufspreis im Schüler`s verzehrt werden.
Das Schüler`s ist Dienstag bis Samstag von 11
bis 19 Uhr geöffnet. Der REWE-Markt Montag bis
Samstag von 7 bis 21 Uhr. Frau Hilmer geht jetzt
allerdings erst einmal in den wohlverdienten Urlaub. Sie ist nach Pfingsten wieder da und wird in
der Zeit von Dorcy vertreten, so dass es keine Ausmo
fallzeiten im Schüler`s gibt. Die hervorragende Qualität des Spargelgerichts hat uns absolut überzeugt. Im Heiner`s haben wir den
bisher besten Spargel dieser Saison
gegessen. Die elfenbeinfarbenen
Stangen sahen nicht nur schön aus,
sie waren auch perfekt zubereitet
und schmeckten sehr aromatisch.
Ein Hochgenuss war die frisch aufgeschlagene Hollandaise. So eine frische Sauce bekommt man leider viel
zu selten. Zusammen mit den Drillingen und der kräftigen Lachsforelle
ein Spargelessen wie es sein sollte.
Ebenso überzeugend die Spargelcremesuppe mit Flusskrebsen, die Garnelen auf grünem Spargel und Glasnudelsalat
wirklich intensiv nach Spargel schmeckte. – Ein Auch dieser Essenstest bestätigt uns wieder einHochgenuss war auch die Vorspeise des Tagesme- mal den sehr guten Eindruck, den wir bei unnüs: Die Garnelen thronten auf einem Gitter aus seren bisherigen Tests gewonnen haben. Auch
grünen Spargelköpfen, darunter die leicht scharf unter Küchenchefin Anne-Marike Ziel ist die Esasiatisch gewürzten Glasnudeln. Eine kleine und- sensqualität hervorragend, sind die Zutaten
frisch und die Menüs ausgewogen.
Ein großer Pluspunkt des Heiner`s
ist auch die Weinauswahl und die
kompetente Wein-Beratung. Dazu
kommt das sehr angenehme Ambiente, das bis in die Details stimmig ist. Insgesamt halten wir das
Heiner`s zur Zeit für eines der besten, wenn nicht das beste Restaurant in Gelsenkirchen. Wir würden
uns freuen, wenn zukünftig noch
mehr Bueraner den Weg an den
Rande des Nordsternparks finden.
Spargel mit Lachsforelle
sehr feine Vorspeise. Angenehm würzig auch die
Linguine, die zusammen mit dem Blattspinat auf
einer schaumigen Rahmsauce serviert wurden.
Mit dem Duo aus Dorade und Heilbutt ergab dies
ein wohl abgewogenes Hauptgericht.
Infos über die jeweils aktuelle Speisekarte, Öffnungszeiten und Veranstaltungen unter
www.heiners-gastronomie.de oder telefonisch unmo
ter 0209-1772-222. Zu den Vorspeisen empfahl uns Restaurantleiter
Sven Zippel einen harmonisch fruchtigen Weißburgunder vom Weingut „Studier“ aus Ellerstadt
in der Pfalz. Zum Hauptgang servierte er uns einen spritzigen Grünen Veltliner aus Wagram an
der Donau. Als Abschluss gab es Dessertvariationen: einen kleinen Mandelkuchen, eine cremige
Mandelmousse und ein Apfel-Eucalyptus-Sorbet.
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Das feine Bistro bei REWE
OrangerieKeller
»Die Küche«
Unser à la carte Restaurant legt seinen Schwerpunkt
auf regionale Spezialitäten.
In der offenen Show-Küche wird die Zubereitung
der Speisen zur Live-Attraktion.
»Öffnungszeiten«
Mittwoch bis Sonntag von 18.00 – 1.00 Uhr
Die Küche öffnet von 18.30 – 22.00 Uhr
Dienstag – Samstag von 11.00 - 19.00 Uhr
SportSchloss Velen • Schloßplatz 1 • D - 46342 Velen
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11.05.2011 16:00:31 Uhr
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
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ESSEN & TRINKEN
Schlemmen im Märchenschloss
Im April 1931 schien das Ende des Märchenschlosses der
Herren von Velen gekommen zu sein. Bei einem furchtbaren Brand wurde es fast vollständig zerstört. Heute,
760 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung, sieht
man überhaupt nichts mehr von den Zerstörungen. Im Gegenteil! Die Schlossanlage erstrahlt in prächtigem Glanz.
Das heutige SportSchloss Velen vereint historische Pracht
mit hohem Komfort und moderner Technik. Das gräfliche
Schloss - die Anlage befindet sich noch immer im Besitz
der Grafen von Landsberg-Velen - ist heute eines der füh-
Seeteufelfilet mit Riesengarnelen auf Spargel-Orangen-Risotto
Spargelsalat mit Sesam, Orangen, Krebsschwänzen und Kressemousse
Entenbrust mit sautierter Chicoree und Kartoffel-Mandelbällchen
renden Tagungshotels in Deutschland und eine außergewöhnliche Location für Hochzeiten und andere festliche
Anlässe. Als 4-Sterne Superior Hotel bietet das Schloss seinen Gästen stilvolle Übernachtungsmöglichkeiten in edlen
Suiten und großzügigen Zimmern. Den Titel „SportSchloss“
verdankt es seinem umfangreichem Sport- und Wellnessangebot. Man kann zum Beispiel Golf oder Tennis spielen,
Kanu fahren, sich ein Fahrrad leihen oder im Fitnessraum
trainieren. Oder man gönnt sich einen „Verwöhntag“ mit
Saunabesuch, Aromamassage und Gesichtspflege.
Für unsere Leser haben wir die Küche des
SportSchloss Velen getestet. Dank des schönen Wetters konnten wir unser Essen auf der
Terrasse des Schlossrestaurants mit Blick in
den wunderschönen Schlosspark genießen.
Für kühlere Tage bietet sich das Schlossrestaurant mit seinen wertvollen Truhen und
Ledertapeten aus dem 17. Jahrhundert an.
Rustikaler ist das Ambiente im Orangeriekeller, dessen Speisekarte setzt den Schwerpunkt auf regionale, münsterländische Spezialitäten. Ein gemütlicher Treffpunkt - nicht
nur für Hotelgäste - ist die Hotelbar „Pia`s
Lounge“.
und einer wunderbar schaumigen Kressemousse und eine mit Kräutersalz bestreute
Scheibe Kalbsrücken, dazu Rote Beete Gelee auf Pumpernickel und Spargeleis. Ohne
Spargel war die kräftige Bärlauchsuppe mit
gerösteten Nüssen. Alle Vorspeisen waren
geschmacklich fein abgestimmt, die Suppen würzig aber nicht zu kräftig. Harmonisch-fruchtig der Spargelsalat. Besonders
raffiniert das Rote Beete Gelee auf Pumpernickel mit einer Pfeffercuveè. Dazu servierte uns der sehr aufmerksame Service einen fruchtig-trockenen 2008er Diel de Diel
Weißwein-Cuvee.
Unseren Essenstest haben wir mit vier Personen durchgeführt. Dabei wurden uns
vier verschiedene Vorspeisen und Hauptgerichte und zwei Desserts gereicht, womit wir nahezu alle Gerichte der Speisekarte
des Schlosshotels verkostet haben. Die Zeit
bis zum Servieren der Vorspeisen wurde
uns durch eine Auswahl frischen Brots mit
Butter und köstliche Cremes und eine Portion warm- und kalt geräucherten Lachs mit
Meerrettich verkürzt. Ein gelungener Auftakt zu einem rundum gelungenen Menü.
Passend zur Jahreszeit enthielten drei von
vier Vorspeisen Spargel vom Bauernhof Tacke im nahen Heiden: eine Spargelcremesuppe mit Petersilienpesto und einem
Wachtelbrustspießchen, ein Spargelsalat mit Sesam, Orangen, Krebsschwänzen
Zu den vier Hauptgerichten bekamen wir jeweils einen hervorragend passenden Wein
gereicht: einen nach Vanille und Pflaumen
schmeckenden, vollmundigen Merlot „Roter
Lehm“ aus der Südpfalz zum Rinderrückensteak, einen herb-fruchtigen Museum, Tinta
del Pais aus Cigales zum Lammrücken und
einen kräftigen Campofiorin - Rosso del Veronese aus Venetien. Zum gebratenen Seeteufelfilet mit Riesengarnelen auf SpargelOrangen-Risotto wurde ein spritziger Riesling – Hochheimer Kirchstück - aus dem
Rheingau serviert und der unterstützte dieses sehr gelungene Gericht hervorragend.
Ebenso überzeugend fanden wir die Velener Entenbrust mit sautierter Chicoree
und Kartoffel-Mandelbällchen. Ein Hochgenuss die Erdbeer-Schokoladensauce.
,
Leo s
Lammrücken
Restaurant . Bistro
Inhaber: Familie Jovanovski
Ab sofort frischer Spargel
Biergartensaison eröffnet
Springestraße 9 . 45894 Gelsenkirchen-Buer
Telefon: (0209) 37 74 64
Dorfkrug
Bauer sucht Scholle
Frischer Spargel und Maischolle
Täglich geöffnet ab 10.oo Uhr
Küche durchgehend von 11.oo bis 23.oo Uhr
Marienstraße 4 • 45894 Gelsenkirchen-Buer
Telefon: (0209) 39 01 60
Zum gebratenen Lammrücken gab es wieder Heidener Spargel und eine würzige Thymian-Hollandaise. Das Kartoffel-Erbspüree
kam mit seiner kräftig grünen Farbe gut zur
Geltung. Zum opulenten Rinderrückensteak
vom deutschen Charolais-Rind gab es Bäckerinkartoffeln (ein leckeres Kartoffelgratin), Frühlingszwiebeln in Rotwein und eine
kräftige Tomaten-Pfefferbutter.
Zum Abschluss genossen wir zweierlei Desserts und bekamen auch hier wieder die
passenden Dessertweine kredenzt: einen
fein-süßen „Rosenkavalier“ aus der Kellerei
Ritterhof in Südtirol und eine herrliche Huxelrebe Auslese vom Weingut Brennfleck in
Franken. Die passte hervorragend zur Spargel-Rhabarber-Tarte mit Holunderschaum.
Zum Rosenkavalier genossen wir ein Kugel
Erdbeersorbet auf Waldmeistergelee.
Unser Fazit: Das Sportschloss Velen ist auf
jeden Fall eine Reise wert. Küchenchef
Sascha Orzel-Schwill und Restaurantleiter
Markus Hessing haben uns mit ihren Künsten voll überzeugt, und das im wunderschönen Ambiente der historischen Schlossanlage. Einen guten Eindruck vom gräflichen SportSchloss bekommt man bereits
auf der Internetseite www.sportschlossvelen.de. Am Besten ist natürlich, man macht
sich selber auf den Weg. Infos und Tischreservierungen unter 02863-203-0.
Rinderrückensteak
ESSEN & TRINKEN
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
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Leo´s Spargelvariationen
Mit Lachs, mit Steak oder herzhaft mit Parmesan
Bereits seit einigen Wochen hat die Spargelsaison auch im Leo`s Einzug gehalten. Die Speisekarte des gemütlichen Bistro-Restaurants gegenüber der Buerschen Markthalle ist für die
Dauer der Saison um eine Auswahl an Spargelgerichten erweitert. Da gibt es natürlich die klassische Variante mit Schinken (bei Leos feiner Parmaschinken), neuen Kartoffeln und zerlassener
Butter. Das königliche Gemüse lässt sich aber
auch mit verschiedenen Fleisch- und Fischsorten kombinieren. Die Familie Jovanowski bietet
hier gegrilltes Putensteak und Lachsfilet, gebratene Seezunge, Schnitzel, Rumpsteak und Filetsteak. Dazu wird Butter oder Hollandaise gereicht. Außerdem gibt es eine Spargelcremesuppe,
Spargelröllchen und einen Salatteller mit Spargelspitzen und frischen Früchten.
Bei unserem Essenstest haben wir Spargel „Mornay“ (mit Parmesan gratiniert) und Spargel mit
einem argentinischen Rinderfiletsteak probiert.
Der würzige Parmesan bot einen guten Kontrast
zum milden Spargel. Wir finden, eine gute Idee.
Das Filet hatte die bekannt gute Leo`s Qualität:
außen braun gebraten, innen zartrosa. Als Vorspeise hatten wir Spargelröllchen mit kräftigem
Edellachs und würzig-süßer Honig-Dill-Sauce, unserer Meinung nach auch eine empfehlenswerte
Variante.
Herrliche Lage am Kanal: Der Sommergarten des Riad
Erste Biergarten-Impressionen...
Frühlingshafte Gartenpracht bei Bauer Becks
Die vollständige Speisekarte des Restaurant-Bistro Leo`s findet man im Internet unter www.restaurant-leos.de. Jetzt - in der warmen Jahreszeit
kann man seinen Spargel auch auf der Terrasse an
der Springestraße genießen. Weitere Infos und Reservierungen telefonisch unter 0209-37 74 64.
Spargelbauer sucht Scholle
Im Dorfkrug gibt’s den Spargel immer frisch
gestochen und der stammt ausschließlich
von umliegenden Bauern. „Stechfrisch auf den Tisch“ ist das Motto
von Dorfkrug-Wirt Michael Schlaghaufer, und so erfreuen sich seine
Gäste täglich aufs Neue an den
leckeren Spargelgerichten. Da
kürzlich auch die Maischolle Einzug gehalten hat, lässt es sich der
Dorfkrug-Wirt nicht nehmen, die
beiden Frischeprodukte zu vereinen: Maischolle mit frischem Stangenspargel, Butterkartoffeln, wahlweise mit zerlassene Butter oder
Sauce Hollandaise gibt es hier
schon für 18,50 €. Darüber hinaus
lässt die große Dorfkrug-Speisekarte kaum einen Wunsch offen. Vorabinformationen unter www.dorfkrug-buer.de oder
einfach selber vorbeischauen...
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Winter, Adieu!
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Weg mit den dicken Klamotten – rein ins erfrischende Nass! Denn es heißt wieder: Badespaß unter
freiem Himmel – Freibadfans, wir haben geöffnet! Aufgepasst: 1 x zahlen und doppelt erfrischen –
denn unser Eintrittsticket gilt für das Frei- und Hallenbad!
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01805-150 810 * 0209-14 77 999
www.tickets-aufschalke.de
www.imVorverkauf.de
* 14ct/min aus dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42ct/min
www.schlagernacht-aufschalke.de
Veranstalter: KMV Eventmanagement GmbH
DER BUERANER . Nummer 22 . Mai 2011
Flashback
Der Bochumer Rockmusik-Autor Ulli Engelbrecht
(„Samtcord, Strass & Soundgewitter“) lädt in seiner
Serie zu einem Rücksturz in die 70er- und 80er-Jahre ein und stellt neben seinem ganz persönlichen
Soundtrack auch in Kurzform gesellschaftliche und
politische Ereignisse jener Tage vor. Viel Spaß!
Die Sieben Todsünden
KULTUR
1975
1976
1976
1976
1976
Songs aus „Happy End“ von Bertolt Brecht und Kurt Weil
Warten. Auf den Flug? Auf den Tod? Auf das Leben? Es wird alles werden und der „Flug“
wird ein Höllenritt sein, ein Höllenritt in die Abgründe der Gesellschaft, die sich in fast jeder Familie spiegeln. Brecht hätte sicher seine Freude daran gehabt, hätte er die Umsetzung seines Librettos, das 1933 in Paris als Ballett unter dem Namen „Die sieben Todsünden der Kleinbürger“ uraufgeführt wurde, erleben können. Aber der Abend bietet auch
ein Stück „Heile Welt“, denn das MIR-Jugendorchester präsentiert sich glänzend.
Ein Warteraum. Noch während das Publikum
sich einfindet, das Orchester sich einstimmt, tauchen die ersten „Reisenden“ auf, finden „Ihren“
Platz auf der horizontal strukturierten Bühne.
Grauer Boden, weiße Wände, schwarze 3-er Sitzelemente, ein umlaufendes mit Holz abgesetztes Fenster-/Ablageelement, Getränke, Telefon (Bühne: Pedro Vinciguerra).
Menschen, die unterschiedlicher kaum sein können (Kostüme: Katharina Gault), drei Männer,
zwei Frauen und schließlich der Leiter dieses Zusammentreffens, das sich als eine Art der systemischen Psychotherapie entpuppt! Anna I „verarbeitet“ ihre unter dem Druck der Familie gemachte „Karriere“.
Die dem Kapitalismus zugeschriebene Tendenz,
die Menschen sich selbst zu entfremden, sie zu
dominieren, lässt sich nach Bertolt Brecht auch
in jeder Familienzelle studieren. Und so lässt er
die beiden Anna´s eine 7-jährige Reise, heraus
aus dem Louisiana der 30er Jahre, in die Welt unternehmen, in der sie, ihrer habgierigen Familie zum Gefallen, sich immer weiter von sich entfernten um das Haus der Familie zu finanzieren.
Der jüdische Komponist Kurt Weill komponierte
dieses Tanzstück, mit einem Libretto von Brecht
und der Choreographie von George Balanchine.
Bertolt Brecht rankt Annas Geschichte an dem
katholischen Terminus der „sieben Todsünden“
(Faulheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Unzucht, Habsucht und Neid) entlang. Juliane Schunke (Dramaturgie) und Alexander von Pfeil (Regie) versetzt die Handlung in die therapeutische Gegenwart der westlichen Welt. Hier wird die Spaltung
Mag
m 24. April
– Premiere a
ic Moments
Annas in die schöne verrückte Anna II (Noriko
Ogawa-Yatake) und die praktische Anna I (Hanna
Dora Sturludottir) verdeutlicht.
„Meine Schwester ist schön, ich bin praktisch.
Sie ist etwas verrückt, ich bin bei Verstand.
Wir sind eigentlich nicht zwei Personen,
Sondern nur eine einzige.
Wir heißen beide Anna,
Wir haben eine Vergangenheit und eine Zukunft,
Ein Herz und ein Sparkassenbuch,
Und jede tut nur, was für die andre gut ist.
Nicht wahr, Anna?“
Mit „aufgestellt“ unter der Leitung des „Therapeuten“ (Lars-Oliver Rühl) werden Bruder (E. Mark
Murphy), Mutter ( Dong-Won Seo) und Vater (Michael Dahmen).
Sie singen und spielen sich leidenschaftlich durch
die von Brecht und Weill geschaffenen Szenen,
schaffen illustre Einblicke in die Abgründe der
menschlichen Seele. (DIE FAMILIE outet sich im
Kapitel über die Unzucht: “Der Herr erleuchte
unsre Kinder, dass sie den Weg erkennen, der zum
Wohlstand führt, dass sie nicht sündigen gegen
die Gesetze, die da reich und glücklich machen!“)
Sind das singende Schauspieler oder schauspielernde Sänger? Ist das wirklich ein Jugendorchester, waren Fragen, die sich die Zuschauer und
-hörer automatisch stellten und die zu begeistertem Premierenapplaus führten. Hut ab vor diesem
Ensemble und weiterhin viel Erfolg!
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45896 Gelsenkirchen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bob Seger & The Silver Bullet Band
Live Bullet
Was haben Peter Frampton (“Frampton Comes
Alive”), Led Zeppelin (“The Song Remains The
Same”), Johnny Winter (“Captured Live”), Rush (“All
The World`s A Stage”) oder die J. Geils Band (“Blow
Your Face Out”) gemeinsam? Diese Bands und Musiker (und noch ein paar mehr) brachten – ebenso
wie Bob Seger & The Silver Bullet Band – in diesem Jahr Live-Alben heraus. Ich hatte sie alle, aber
am besten von allen gefiel mir die Doppel-LP des
bluesrockigen Shouters Bob Seger aus Detroit, Michigan, der mit seinem geradli-nigen Powerrock
nochmal so richtig ordentlich meinen Nerv traf. Die
Liebe zu Bob Seger hielt allerdings nur diese eine
Platte lang. Und das hatte damit zu tun, dass 1976
aus rockmusikalischer Sicht ein Umbruchjahr war.
Jazz-Rocker John McLaughlin gründete mit indischen Musiker die Gruppe Shakti und er-kundete fernab seiner Mahavishunu-Eskapaden die
Möglichkeiten, westliche und indische Musik zu
verknüpfen. Mit der Musik von Peter Tosh und
Bob Marley verfeinerte der Reg-gae die Rockmusik. Bands wie Dr. Feelgood, Doctors Of Madness,
Blondie oder Patti Smith begründeten das Genre
New Wave. Ich war hin- und hergerissen, denn all
diese Klänge waren für mich neu und innovativ
und entdeckenswert. Und so pendelte ich ab sofort zwischen Orient und Okzident, zwischen Europa und den USA, lauschte Pub-Rock, Punk, HardRock, Crossover und so weiter. Doch zur Erholung
kramte ich immer wieder gern die „Live Bullet“
aus dem Plattenstapel, denn das Klangbild dieser
ange“shuffle“ten Songs ist bis heute immer noch
so schnörkellos schön wie einst das ungeschminkte
Gesicht von Romy Schneider.
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Im November kommt es am Bauplatz des geplanten Kernkraftwerkes bei Brokdorf zu
schweren Zusammenstößen zwischen rund
25000 Demonstranten und der Polizei.
81 Beamte und zahlreiche Demonstranten werden verletzt.
Die DDR entzieht dem Liedermacher Wolf Biermann die Staatsangehörigkeit wegen „feindseligen Auftretens in der Bundesrepublik“.
Der Unternehmersohn Richard Oetker wird
entführt und gegen ein Lösegeld von 21 Millionen DM freigelassen.
Schwedens König Carl Gustaf heiratet die deutsche Olympia-Hostess Silvia Sommerlath.
Die US-Sonde „Viking I“ war fast ein Jahr lang
unterwegs, als sie am 20. Juli auf dem Mars
weich landete. Ihre Hauptaufgabe: Sie soll feststellen, ob irgendeine Form von Le-ben auf
dem Mars existiert.
Ulli Engelbrecht im Web: www.ulli-engelbrecht.de
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