Ausschreibung - Deutscher Musikrat

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Ausschreibung - Deutscher Musikrat
DEUTSCH ER
M US I KWETTB EWERB
Förderer:
2016
Anmeldeschluss:
18. November 2015
Orchesterfinale und Abschlusskonzert mit
dem Beethoven Orchester Bonn
unter Leitung von Christoph Altstaedt
7. bis 19. März
in Bonn
Ausschreibung
Deutscher
Musikwettbewerb
in der Trägerschaft des Deutschen
Musikrates unter der Schirmherrschaft
des Bundespräsidenten
Herausgeber:
Deutscher Musikrat Projekt gGmbH
Projektbüro DMW
Weberstraße 59 · 53113 Bonn
Deutscher
Musikwettbewerb
Anmeldeschluss:
18. November 2015
Wettbewerbskategorien
Gesang · Violoncello · Trompete · Tuba
Orgel · Gitarre · Duo Flöte-Klavier
Duo Oboe-Klavier · Duo Klarinette-Klavier
Impressum:
Bläserquintett · Ensembles für Neue Musik
Komposition
Deutscher Musikrat
gemeinnützige
Projektgesellschaft mbH
Projektleitung Deutscher
Musikwettbewerb /
Bundesauswahl Konzerte
Junger Künstler
Weberstraße 59
Haus der Kultur
53113 Bonn
Fon 0228 - 2091 160
Fax 0228 - 2091 250
[email protected]
www.musikrat.de/dmw
Redaktion:
Anne Kersting,
Irene Schwalb
Layout Umschlag:
GDE | KOMMUNIKATION GESTALTEN
Inhalt
Seite
2 Deutscher Musikwettbewerb
4 Allgemeine Bestimmungen 4Teilnahmebedingungen
6 Anmeldung und Unterlagenanforderung
9 Ablauf des Wettbewerbs
10Wettbewerbsrepertoire
Weitere Bestimmungen für alle Kategorien
11 Fördermaßnahmen für Preisträger und Stipendiaten
12 Fördermaßnahmen für Preisträger
Sonderpreise und Stipendien
13Abschlusskonzerte
Vorschau DMW 2017-2019
Repertoire Solisten
14Gesang
15Violoncello
17Trompete
18Tuba
20Orgel
22 Gitarre
Repertoire Kammermusikensembles
24 Duo Flöte-Klavier
25 Duo Oboe-Klavier
26 Duo Klarinette-Klavier
27Bläserquintett
28 Ensembles für Neue Musik
DMW Komposition 2016
29 Ausschreibung / Werke für Violine solo oder Fagott solo
32 Projektbeirat DMW / BAKJK
33Preisträgerkonzerte
34 Debut-CDs der Preisträger / Edition Primavera
37Impressum
1
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB
Seit 40 Jahren
ist der Deutsche
Musikwettbewerb
(DMW) der nationale Wettbewerb
für den professionellen musikalischen Nachwuchs
in Deutschland.
Der DMW ist weitaus mehr
als eine jährlich stattfindende
Konkurrenz der Besten:
ca. 300 Konzerte pro Jahr mit
Preisträgern und Stipendiaten
des DMW stehen für gezielte
Nachwuchsförderung an der
Schnittstelle zwischen Ausbildung und Karriere.
Dabei werden Orchester, Veranstalter und Publikum in ganz
Deutschland einbezogen.
Künstlerliste
Edition
Primavera
Die Preisträger des DMW produzieren in der Reihe „Primavera“ eine Debüt-CD beim Label
GENUIN, die der Deutsche
Musik­rat Konzertveranstaltern,
Rundfunkanstalten, Journalisten und Musik­institutionen im
In- und Ausland zur Verfügung
stellt.
Preisgelder
Die Preisträger des DMW erhalten einen Geldpreis. Die Höhe
des Geldpreises wird vom Beirat
DMW / BAKJK festgelegt.
DIE FÖRDERPROGRAMME
Bundesauswahl
Konzerte Junger
Künstler
Die BAKJK vermittelt Preisträger
und Stipendiaten des DMW
über eine Saison für Kammermusikkonzerte an die ca. 250
Mitglieder des Veranstalterrings
der BAKJK.
Je nach Saison kommen dabei
bis zu 30 oder mehr Konzerte
pro Ensemble zustande.
Die BAKJK wird von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und
der Kulturstiftung der Länder
gefördert.
Preisträgerkonzerte
2
Die Preisträger des Deutschen
Musikwettbewerbs werden für
Preisträgerkonzerte an Veranstalter bedeutender Musikfestivals
und Konzertreihen im In- und
Ausland vermittelt (siehe S. 33).
Über die Künstlerliste werden
Preisträger und ausgewählte Finalisten des DMW allen professionellen deutschen Orchestern
vorgestellt. Die veranstaltenden
Orchester können bei Konzerten
mit einem Solisten oder einer
Solistin aus der Künstlerliste
einen Honorarzuschuss der GVL
beim DMR beantragen.
Veranstalter
Förderer
Der DMW ist eines von insgesamt 16 Förderprojekten des
Deutschen Musikrates. Der
Deutsche Musikrat steht unter
der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Der DMW wird gefördert von
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
An den Förderungsmaßnahmen
beteiligen sich die Kulturstiftung
der Länder und die Gesellschaft
zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).
3
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Allgemeine Bestimmungen
MusikerInnen ohne deutsche Staatsbürgerschaft ...
Der Deutsche Musikwettbewerb 2016 wird in folgenden
Kategorien ausgeschrieben
...können in folgenden Fällen einen Ausnahmeantrag* auf Zulassung zum Wettbewerb stellen:
Solokategorien
Kammermusikkategorien
Gesang
Violoncello
Trompete
Tuba
Orgel
Gitarre
Duo Flöte-Klavier
Duo Oboe-Klavier
Duo Klarinette-Klavier
Bläserquintett
Ensembles für Neue Musik
& DMW Komposition
(Teilnahmebedingungen siehe Seite 29)
Alle Wertungsdurchgänge sind öffentlich.
Die Jury setzt sich aus prominenten Persönlichkeiten des
Musiklebens zusammen. Die inhaltliche Planung obliegt
dem Projektbeirat (vgl. Seite 32), die organisatorische
Durchführung dem Projektbüro DMW / BAKJK.
Der Beirat behält sich vor, den Wettbewerb in einer Kategorie abzusagen, wenn sich nicht genügend
Teilnehmer angemeldet haben.
In begründeten Fällen kann der Beirat auf Antrag Ausnahmen zu den Bestimmungen der Ausschreibung zulassen.
Teilnahmebedingungen
Der Deutsche Musikwettbewerb ist ein nationaler Wettbewerb für den professionellen musikalischen Nachwuchs in
Deutschland.
Teilnehmen können Musikerinnen und Musiker mit/in professioneller Ausbildung (Musikstudium), die Deutsche im
Sinne des Grundgesetzes sind.
Fortsetzung Seite 5
4
Solokategorien –
Gesang, Violoncello, Trompete, Tuba, Orgel, Gitarre:
-
Ausländer, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutsch-
land haben und ihr Musikstudium in Deutschland absol-
vieren/absolviert haben, wenn ein Elternteil oder der Ehegatte die deutsche Staatsangehörigkeit hat.
-
Ausländer, die die Staatsangehörigkeit eines anderen
EU-Mitgliedstaates haben, wenn sie seit mindestens
4 Jahren ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und ihr Musikstudium überwiegend in Deutsch-
land absolvieren/absolviert haben.
-
Andere Ausländer, deren Eltern in Deutschland steuerpflichtig sind, wenn sie sich seit mindestens 5 Jahren in
Deutschland aufhalten und ihr Musikstu­dium überwie-
gend in Deutschland absolvieren/absolviert haben.
Duos Flöte-Klavier, Oboe-Klavier, Klarinette-Klavier:
Bei den Duos kann ein Ausnahmeantrag* auf Zulassung
zum Wettbewerb gestellt werden, wenn ein Duopartner die
deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und auf den anderen
Duopartner eine der unter „Solokategorien“ aufgeführten
Konstellationen zutrifft.
Bläserquintette / Ensembles für Neue Musik:
Bei Ensembles mit 3 Mitgliedern kann ein Künstler ohne
deutsche Staatsangehörigkeit, bei Ensembles mit 4 oder
5 Mitgliedern können zwei Künstler ohne deutsche Staats­
angehörigkeit teilnehmen. Bei einer Ensemble­größe von 6
und 7 Mitgliedern ist die Teilnahme von drei Künstlern ohne
deutsche Staatsbürgerschaft und bei einer Ensemblegröße
von 8 Mitgliedern die Teilnahme von 4 Mitgliedern ohne
deutsche Staatsbürgerschaft zulässig.
Ensemblemitglieder ohne deutsche Staatsbürgerschaft müssen ihren Lebensmittelpunkt (Wohnsitz/Studium) in Deutschland haben (Ausnahmen auf Antrag möglich).
Voraussetzung für die Teilnahme an den Förder­maß­nah­
men im Anschluss an den DMW ist ein fester Wohnsitz in
Deutschland. Dies gilt insbes. für die Teilnahme an der 61.
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (Saison 2017/18).
*Ein Ausnahmeantragsformular steht
im Internet zum Download bereit.
Fortsetzung ->
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Altersgrenze
Unterlagenanforderung
Teilnehmer der Kategorie Gesang dürfen frühestens im
Jahr 1986, aller übrigen Solokategorien frühestens im Jahr
1988 geboren sein.
Bei Duos und Ensembles darf das Durchschnitts­alter der
Ensemblemitglieder 28 Jahre nicht überschreiten (Stichtag
7. März 2016). Kein Mitglied eines Ensembles darf vor dem
7. März 1983 geboren sein. Erneute Teilnahme von Preisträgern des DMW
Die erneute Teilnahme eines ehemaligen Preisträgers oder
Preisträgerensembles des Deutschen Musikwettbewerbs
bedarf generell eines besonderen Antrags und dessen
Genehmigung durch den Beirat.
In jedem Fall ausgeschlossen ist die erneute Teilnahme
eines ehemaligen Preisträgers oder Preisträgerensembles
in derselben Kategorie.
Doppelte Teilnahme
Die Teilnahme in zwei Kategorien (aktiv oder als Klavierpartner) oder in zwei Ensembles bedarf eines besonderen
Antrags und dessen Genehmigung durch den Beirat.
Anmeldung
Anmeldeschluss ist der 18. November 2015.
Verspätete Anmeldungen werden i.d.R. nicht angenommen.
Die Anmeldung muss über das Online-Anmeldeformular unter www.musikrat.de/dmw vollständig (siehe nächste Seite)
spätestens am 18. November 2015 erfolgen.
Der ausgefüllte Repertoirebogen muss ebenfalls spätestens
am 18. November (Datum des Poststempels) gesendet werden an: Deutscher Musikrat Projekt gGmbH, Projektbüro
DMW, Weberstr. 59, 53113 Bonn
Das eingereichte Repertoire ist verbindlich.
Ein erster Zeitplan für die Wertungsspiele wird nach der
Zulassung zum DMW erstellt und den Teilnehmern mit der
Teilnahmebestätigung Anfang Januar zugesendet.
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Solisten
Anmeldung online über www.musikrat.de/dmw
(zwischen September und dem 18. November 2015)
Für die Online-Anmeldung erforderlich:
• Persönliche Daten (Adresse, Geburtsdatum,
Hochschullehrer etc.)
• Angabe, ob/welche/r Klavierbegleiter mitgebracht wird
• Tabellarischer Lebenslauf mit Ausbildungsgang, Berufs tätigkeit und Teilnahme an wichtigen Wettbewerben
• Lebenslauf im Fließtext
• Nachweis der Staatsangehörigkeit (Kopie des Personal ausweises oder Passes)
• Porträtfoto
• Überweisungsbeleg der Anmeldegebühr.
Die Anmeldegebühr beträgt 50 Euro pro Teilnehmer und ist spätestens zum Anmeldeschluss (18.11.2015) zu überweisen an:
Kontoinhaber: Deutscher Musikrat Projekt gGmbH
IBAN: DE60 4401 0046 0753 932465
BIC: PBNKDEFF440, Postbank Dortmund
Verwendungszweck: DMW2016/5210/8270 Nachname, Vor­name
• von Musikern ohne deutsche Staatsangehörigkeit
(s. Seite 5): Ausnahmeantragsformular (auf posta-
lischem Weg)
• Wettbewerbs-Repertoire
Der Repertoirebogen ist spätestens am 18.11.2015
zusätzlich (bzw. bei Gesang ausschließlich) auf postalischem Weg an das Wettbewerbsbüro zu senden. Ein
Formular steht online bereit; einzutragen sind hier: Titel-, Satz- und Zeitangaben inklusive der Lebensdaten
des jeweiligen Komponisten.
Begleiter der Kategorien Gesang, Violoncello, Trompete,
Tuba gelten nicht als Teilnehmer und zahlen keine Gebühr.
Unterlagenanforderung
Kammermusikensembles ->
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Duos / Ensembles
Jeder Teilnehmer/jedes Ensemble erkennt mit seiner Anmeldung zum Wettbewerb die Teilnahmebedingungen und
alle übrigen Bestimmungen dieser Ausschreibung sowie
die Entscheidungen der Jury und des Beirats als unanfechtbar an.
Anmeldung online über www.musikrat.de/dmw
(zwischen September und dem 18. November 2015)
Für die Online-Anmeldung erforderlich:
Von jedem Ensemblemitglied:
• Tabellarischer Lebenslauf mit Ausbildungsgang,
Berufstätigkeit und Teilnahme an wichtigen
Wettbewerben,
• Lebenslauf im Fließtext
• Kontaktdaten (Anschrift, Email, Telefon, Geburtsdatum)
• Nachweis der Staatsangehörigkeit (Kopie des Personal ausweises oder Passes)
•
Bei Ausländern: Nachweis über Studium oder Wohnsitz in Deutschland (bzw. bei Duos mit einem nicht-
deutschen Duopartner: Ausnahmeantragsformular auf postalischem Weg)
Vom ganzen Ensemble:
• Werdegang des Ensembles (Fließtext oder tabellarisch)
• Ensemblefoto
• Wettbewerbs-Repertoire
Der Repertoirebogen ist spätestens am 18.11.2015
zusätzlich (bzw. bei Ensembles für Neue Musik
ausschließlich) auf postalischem Weg an das Wettbewerbsbüro zu senden. Ein Formular steht online bereit;
einzutragen sind hier: Titel-, Satz- und Zeitangaben inklusive der Lebensdaten des jeweiligen Komponisten.
• Überweisungsbeleg der Anmeldegebühr.
Die Anmeldegebühr beträgt 50 Euro pro Ensemble mitglied, höchstens insgesamt 250 Euro, und ist
spätestens am 18.11.2015 zu überweisen an:
Kontoinhaber: Deutscher Musikrat Projekt gGmbH
IBAN: DE60 4401 0046 0753 932465
BIC: PBNKDEFF440, Postbank Dortmund
Verwendungszweck: DMW2016/5210/8270 „Ensemble-
name“
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Ablauf des Wettbewerbs
Gesang / Violoncello / Trompete / Tuba
Der Wettbewerb wird in vier Durchgängen ausgetragen.
Die Durchgänge I und II finden vor einer Fachjury, der III.
und IV. Durchgang vor der Gesamtjury statt.
Teilnehmer, die im III. Durchgang eine festgelegte Mindestpunktzahl erreichen, sind Stipendiaten des Deutschen
Musikwettbewerbs 2016 und können in die Bundesauswahl
Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen werden.
Bei entsprechend höherer Punktzahl werden sie zum IV.
Durchgang zugelassen. Teilnehmer, die im IV. Durchgang
eine bestimmt Punktzahl erreichen, werden mit dem Preis
des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 ausgezeichnet
(Mehrfachvergabe möglich).
Aus probentechnischen Gründen sollten die Teilnehmer
der Kategorien Gesang, Violoncello, Trompete und Tuba
eigene Klavierbegleiter mitbringen. Auf Antrag stellt die
Wettbewerbsleitung jedoch Klavierbegleiter zur Verfügung
(ist bei der Anmeldung zu beantragen).
Die Leistung der Klavierbegleiter fließt nicht in die Wertung ein.
Orgel / Gitarre / Duos Flöte-Klavier, Oboe-Klavier
und Klarinette-Klavier / Bläserquintett / Ensembles
für Neue Musik
Der Wettbewerb wird in drei Durchgängen ausgetragen.
Die ersten beiden Durchgänge finden vor einer Fachjury,
der III. Durchgang vor der Gesamtjury statt.
Teilnehmer, die im III. Durchgang eine festgelegte Mindestpunktzahl erreichen, erhalten ein Stipendium oder
den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 (Mehrfachvergabe möglich) und können in die Bundesauswahl
Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen werden.
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Wettbewerbsrepertoire
ördermaßnahmen für Preisträger &
Stipendiaten
Die Repertoireanforderungen der einzelnen Kategorien
sind den nachfolgenden Repertoirelisten zu entnehmen.
Jeder Bewerber wählt nach den dort genannten Vorgaben
sein Repertoire und sendet es auf postalischem Weg an
das Projektbüro DMW. Die gewählten Stücke sind zusätzlich während der Online-Anmeldung anzugeben (außer bei
Gesang und den Ensembles für Neue Musik).
Die in den Repertoirelisten angegebenen Werke müssen
vollständig vorbereitet werden. Dies gilt nicht, wenn in einer Repertoireliste ausdrücklich nur ein Werkteil (Satz) oder
eine Auswahl aus einem Werk verlangt wird.
Die Jury teilt vor den einzelnen Durchgängen mit,
welche(n) Teil(e) des gewählten Programms tatsächlich
vorgetragen werden soll(en). Die Reihenfolge des Vortrags
kann der Teilnehmer dann selbst festlegen.
Nach Anmeldung werden die Wettbewerbsrepertoires auf
Zulässigkeit geprüft.
Das Wettbewerbs-Repertoire ist verbindlich.
Weitere Bestimmungen für alle Kategorien
Alle durch die Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb
entstehenden Kosten trägt der Teilnehmer selbst.
Jeder Teilnehmer meldet sich vor der für jede Wertungskategorie angesetzten Vorbesprechung im Wettbewerbsbüro
an. Der Zeitplan wird rechtzeitig schriftlich mitgeteilt.
Der Teilnehmer ist verpflichtet, sich zu den angesetzten
Vorspiel-, Proben- und Besprechungsterminen zur Verfügung zu halten.
Solange ein Bewerber am Wettbewerb teilnimmt, muss
er dafür Sorge tragen, für die Wettbewerbsleitung zwecks
Mitteilung kurzfristiger Änderungen erreichbar zu sein.
Ansonsten steht er für die Folgen kurzfristiger Terminänderungen selbst ein.
Alle Stipendiaten und Preisträger sind verpflichtet, bei der
Preisverleihung und den Abschlusskonzerten anwesend zu
sein und mitzuwirken.
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F
Preisträger und Stipendiaten können in die Bundesauswahl
Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen werden,
sofern sie nicht schon einmal Teilnehmer der BAKJK waren.
Sie werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme über eine
Konzertsaison für Kammerkonzerte in ganz Deutschland
vermittelt.
Die Teilnahme an der Bundesauswahl Konzerte Junger
Künstler ist in der Regel nur einmal möglich. Ausnahmen
von dieser Regel liegen im Ermessen des Beirats DMW /
BAKJK.
Die Teilnahme an der BAKJK verpflichtet zur Anerkennung
der Rahmenbedingungen dieses Förderprogramms.
Die Teilnehmer der BAKJK werden für Kammerkonzerte
vermittelt, daher übernehmen sie gegebenenfalls Ensembleaufgaben nach Maßgabe der Leitung der BAKJK.
Sie werden den etwa 250 Mitgliedern des Veranstalterrings
der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler angeboten
und können zu den „Konzerten Junger Künstler“ in das
NDR-Landesfunkhaus Niedersachsen eingeladen werden.
Für die Teilnahme an der BAKJK wird ein Stipendium aus
Mitteln der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) ausgezahlt. Voraussetzung hierzu ist,
dass fest vereinbarte Terminräume für die BAKJK-Konzertsaison reserviert und langfristig von anderen Verpflichtungen freigehalten werden.
Zur künstlerischen Vorbereitung können Arbeitsphasen mit
und ohne Mentor stattfinden. Hierzu werden nach Möglichkeit Arbeitsstipendien oder Zuschüsse zur Verfügung
gestellt.
Für die Preisträger und Stipendiaten wird im Herbst 2016
eine mehrtägige Akademie angeboten mit Workshops zu
den Themen Programmkonzeption, Vertragswesen, KSK,
GVL, Selbstmanagement, Bühnenpräsenz und Musikergesundheit.
Alle Förderungsmaßnahmen unterliegen bestimmten
Bedingungen, die Voraussetzung für deren Durchführung
sind. Ein rechtlicher Anspruch besteht nicht.
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Fördermaßnahmen für Preisträger
Abschlusskonzerte
Preisträger erhalten einen Geldpreis. Die Höhe des Preises
(i. d. R. 5.000 Euro für Solisten) wird vom Beirat festgesetzt.
Die Stipendiaten und Preisträger des Deutschen Musik­wett­bewerbs 2016 werden in zwei Abschlusskonzerten am
18. & 19. März 2016 in Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt.
Darüber hinaus erhalten Preisträger die Möglichkeit, eine
Debüt-CD in der Edition Primavera beim Label GENUIN zu
produzieren, die der Deutsche Musikrat Konzertveranstaltern, Rundfunkanstalten, Journalisten und Musikinstitutio­
nen im In- und Ausland zur Verfügung stellt. Die CD muss
innerhalb eines Jahres nach Erhalt des Preises produziert
sein, damit sie zur Preisträger- und BAKJK-Saison im September 2017 zur Verfügung steht.
Der Deutsche Musikrat vermittelt Preisträgerkonzerte in
Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem GoetheInstitut im Ausland (vgl. Seite 33).
Preisträger der Solokategorien werden in die „Künstlerliste“ des DMW aufgenommen und als Solisten für Orchesterkonzerte vermittelt. Dieses Förderprogramm wird
von der GVL unterstützt.
Auf Antrag werden Preisträger des DMW für die Teilnahme
an internationalen Wettbewerben außerhalb Deutschlands
vom Goethe-Institut unterstützt.
Sonderpreise und Stipendien
• Stipendium (Höhe variabel) der
Marie-Luise Imbusch-Stiftung Lübeck
• Jahresstipendium (Höhe variabel) der
Deutschen Stiftung Musikleben
Mehrfachvergabe möglich
Die beiden Abschlusskonzerte werden aufgezeichnet und
zeitversetzt gesendet.
Für das Orchesterfinale und das Abschlusskonzert (Solisten) steht das Beethoven Orchester Bonn unter Leitung
von Christoph Altstaedt zur Verfügung.
V
orschau Deutscher Musikwettbewerb
- Änderungen vorbehalten! 2017-2019
Die Kategorien
werden i. d. R. im
3-Jahres-Rhythmus
ausgeschrieben
(Ausnahmen möglich).
Die Ausschreibung ist jeweils im
Früh­sommer des Vorjahres erhältlich.
Interessenten können jederzeit in den
Verteiler für den Ausschreibungsversand aufgenommen werden.
Deutscher Musikwettbewerb 2017
Klavier • Flöte • Oboe • Horn • Tenor-/Bassposaune •
Blockflöte • Schlagzeug • Duo Violine-Klavier • Duo ViolaKlavier • Duo Violoncello-Klavier • Klaviertrio • Klavier­
quartett • Ensembles in freier Besetzung/Vokalsolisten­
ensembles • Komposition
Deutscher Musikwettbewerb 2018
• Erika Claussen-Preis für junge
Pianisten (3.000 Euro)
Violine • Viola • Kontrabass • Klarinette • Saxophon •
Fagott • Akkordeon • Klavierduo • Streichtrio • Streichquartett • Ensembles für Alte Musik • Komposition
• Förderpreis der
Carl Bechstein Stiftung
(2.000 Euro)
Deutscher Musikwettbewerb 2019
• Sonderpreis Gesang der Walter
und Charlotte Hamel Stiftung
(2.000 Euro)
• Sonderpreis von Capriccio Gesellschaft zur Förderung von
klassischer Musik und Kultur e. V.
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Kategorien wie 2016
DMW Komposition 2016:
Werke für Violine solo & Fagott solo gesucht
Ausschreibung Seite 29
Einsendeschluss: 18. November 2015
In Kooperation mit
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Gesang
Violoncello
Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt 9 Werke / Werkgruppen vor. Keines der ausgewählten Werke darf in
einem anderen Durchgang wiederholt werden.
I. Durchgang (mindestens 15 Minuten)
1. Eine Arie von Joseph Haydn oder Wolfgang A. Mozart
2. Ein Lied von Franz Schubert
3. Ein Werk - oder mehrere Werke - eigener Wahl
II. Durchgang
4a. Eine Arie oder ein vergleichbares solistisches Stück aus
dem Bereich Oratorium sowie zwei Arien oder Szenen
aus dem Bereich Oper
oder
4b. Zwei Arien oder vergleichbare solistische Stücke aus
dem Bereich Oratorium sowie eine Arie oder Szene aus
dem Bereich Oper
5. Drei Lieder: ein Lied, das nach 1960 komponiert wurde;
und zwei Lieder von einem (oder zweien) der folgenden
Komponisten: Béla Bartók, Alban Berg, Claude Debussy, Paul Hindemith, Charles Ives, Maurice Ravel, Arnold
Schönberg, Igor Strawinsky oder Anton Webern
III. Durchgang
6. Zwei Arien aus Oper und/oder Oratorium
7. Vier Lieder: eines von Robert Schumann oder Johannes
Brahms und je eines von Hugo Wolf, Richard Strauss und
Gustav Mahler
8. Ein oder mehrere Stücke (gerne auch ein Zyklus) von
Luciano Berio, Luigi Dallapiccola, Detlev Glanert, Hans
Werner Henze, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Wilhelm
Killmayer, György Kurtág, György Ligeti, Olivier Messi­aen,
Aribert Reimann oder Wolfgang Rihm
(Mindestdauer 5 Minuten)
IV. Durchgang / Orchesterfinale (15-25 Minuten)
9. Frei zu wählende Arien aus folgenden Werken
(maximal eine Arie pro Werk):
Johann S. Bach: Matthäus-Passion
Georg F. Händel: Messias
Joseph Haydn: Schöpfung
Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
W. A. Mozart: Le nozze di Figaro, Zauberflöte
Otto Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor
Albert Lortzing: Zar und Zimmermann
Carl Maria v. Weber: Freischütz
Johann Strauss: Die Fledermaus
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Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt 9 Werke vor.
I. Durchgang
ein Werk der folgenden Werkgruppe:
1. Luigi Boccherini
Joseph Haydn
Konzert Nr. 7 G-Dur G 480
1. und 2. Satz
Konzert C-Dur Hob VIIb:1 oder Konzert D-Dur op. 101 Hob VIIb:2
jew. 1. und 2. Satz
2. ein Werk eigener Wahl, nicht aus der Klassik
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
3. Johann Seb. Bach
eine der Suiten Nr. 4-6
BWV 1010-1012 Es-Dur,
c-Moll, D-Dur
4. Jean Françaix
Julius Klengel
Bohuslav Martinu
Gioacchino Rossini
Peter Tschaikowski
Variations de Concert (1950) Scherzo op. 6
Variationen über ein Thema
von Rossini (1942) H 290
„Une larme“ - Variationen a-Moll
Pezzo capriccioso h-Moll op. 62
5. Benjamin Britten
Sonate in C op. 65 (1961)
Claude Debussy Sonate d-Moll (1915)
Paul Hindemith
Sonate op. 11/3 oder 1948
Sergej Prokofjew
Sonate C-Dur op. 119 (1949)
Alfred Schnittke
Sonate Nr. 1 (1978) oder
Nr. 2 (1994)
Dmitri Schostakowitsch Sonate d-Moll op. 40 (1934)
Toru Takemitsu
Orion (1984)
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
6. Ludwig v. Beethoven eine der Sonaten (außer op. 5)
Franz Schubert
Sonate a-Moll „Arpeggione“
Fortsetzung III. Durchgang Seite 16
15
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Fortsetzung Violoncello
Trompete
Fortsetzung III. Durchgang:
7. Johannes Brahms
Frédéric Chopin
César Franck
Felix Mendelssohn
Bartholdy
Robert Schumann
Richard Strauss
I. Durchgang
5 Stücke im Volkston op. 102
Sonate F-Dur
2. George Antheil Sonate
Marcel Bitsch Variations sur un Thème de Domenico Scarlatti
Jean Françaix
Sonatine
Raymond Gallois-
Montbrun
Sarabande et Finale
Karl Amadeus
Hartmann Concertino
Florent Schmitt Suite op. 133
Heinrich Sutermeister Gavotte de Concert
eine der Solo-Suiten
op. 72/80/87
Eleven Obliques Strategies for
cello solo
Thomas Demenga
EFEU for solo cello
Henri Dutilleux Trois strophes sur le nom de Sacher (1976)
Alberto Ginastera
Puneña Nr. 2
Sophia Gubaidulina 10 Préludes (1974)
Hans Werner Henze Capriccio (1981)
Krzysztof Penderecki Violoncello totale
Isang Yun Glissée
Bernd A. Zimmermann Solo-Sonate (1960)
IV. Durchgang / Orchesterfinale
eines der folgenden Konzerte:
9. Antonin Dvorák Robert Schumann
Dmitri Schostako-
witsch Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt 7 Werke vor.
Sonate F-Dur op. 99 oder
Sonate e-Moll op. 38
Sonate g-Moll op. 65
Sonate A-Dur (1887)
Sonate D-Dur op. 58
8. Benjamin Britten Brett Dean
Konzert h-Moll op. 104
Konzert a-Moll op. 129
Konzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
Bei Konzert- und Sololiteratur wird dem aufführungspraktischen Leistungsprofil entsprechend Auswendigspiel
empfohlen.
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
1. Wassily Brandt Ilia Chakov Vladimir Peskin
Konzertstück Nr. 1 f-Moll
Romantisches Konzert
Konzert Nr. 1 c-Moll
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
3. Michael Haydn
Johann Wilh. Hertel
Leopold Mozart
Georg Philipp Telemann
Giuseppe Torelli Konzert C-Dur
Konzert Nr. 1 Es-Dur
Konzert Nr. 3 D-Dur
Konzert D-Dur
Konzert D-Dur
Sonate G1
4. Peter Maxwell Davies Sonate
Edison Denisow
„Con sordino“ für Trompete und Klavier
Thierry EscaichTanz-Fantasie
Ian Hamilton Five Scenes for trumpet and
piano
Wolfgang Plagge
Sonate op. 103 for trumpet and
piano
Daniel Schnyder Sonate
Halsey Stevens Sonate
Wilhelm v. Grunelius Jeux pour deux
Fortsetzung Seite 18
16
17
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Fortsetzung Trompete
Fortsetzung Tuba
III. Durchgang
4. Jaques E. Barat
Introduction et danse
(Alphonse Leduc, Paris)
Marcel Bitsch Intermezzo
Jacques Charpentier Prélude et Allegro
(Alphonse Leduc, Paris)
Julius Jacobsen Tuba buffo (Ed. Suecia)
Trygve Madsen
Sonate (www.musikk-huset.no)
Anthony Plog Three Miniatures (Ed. BIM)
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
5. Joseph Haydn
Johann Nepomuk Hummel
Konzert Es-Dur Hob VII e:1
Konzert E-Dur
6. Robert EricksonKryl
HK Gruber
Exposed Throat
Georg Friedrich Haas „... aus freier Lust... verbunden...“
Robert Henderson Variation move ments
Hans Werner Henze Sonatine
Mauricio Kagel
Morceau de concours
Folke Rabe Shazam
Giacinto Scelsi Quattro Pezzi
IV. Durchgang / Orchesterfinale
ein Werk aus folgender Werkgruppe:
7. Alfred Desenclos Henri Tomasi Incantation, Thrène et Danse Concerto
Bei Konzert- und Sololiteratur wird dem aufführungs-
praktischen Leistungsprofil entsprechend Auswendig-
spiel empfohlen.
Tuba
Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt 8 Werke vor.
I. Durchgang
1. Ralph V. Williams
Concerto f-Moll
(Oxford University Press)
2. Ein Werk eigener Wahl, aus Barock oder Klassik
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
5. Erland von Koch Monologue for Tuba (Gehr-
mans Musikförlag, Stockholm)
6. Eugène Bozza Concertino
(Alphonse Leduc, Paris)
Jörg Duda
Matkalla (Kontakt/Noten über
[email protected])
Edward Hagerup Bull Giocoso Bucolico: Concertino pour tuba et orchestre
Ole Schmidt Concerto (Wilhelm Hansen)
Roland Szentpali
Concerto (Edition BIM)
7. Atso Almila Tussock Hill Quarry
(FIMIC/Ostinato)
William Kraft Encounters II (Ed. BIM)
Krzysztof Penderecki Capriccio (Schott)
John Stevens Salve Venere, Salve Marte Tubase (Ed. BIM)
Fabien Wallerand
Monologue 1 (Klarthe)
IV. Durchgang / Orchesterfinale
das folgende Konzert:
8. John Williams Concerto (Hal Leonard)
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
3. Paul Hindemith Vagn Holmboe Jan Koetsier Leonard Salzedo Daniel Schnyder Wilhelm v. Grunelius
18
Sonate (Schott)
Sonate (Ed. Wilhelm Hansen)
Sonatine (Ed. Marc Reift)
Sonate (Chester Music, London)
Sonata (Ed. Marc Reift)
Drei lyrische Szenen
Bei Konzert- und Sololiteratur wird dem aufführungs-
praktischen Leistungsprofil entsprechend Auswendigspiel empfohlen.
19
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Orgel(Beginn des Einregistrierens ggf. ab dem 3. März 2016)
Fortsetzung Orgel
Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt 9 Werkgruppen vor.
8. Max Reger
I. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
1. Nicolaus Bruhns
Praeludium G-Dur
Praeludium e-Moll („groß“)
2. Johann Sebastian Sonate II c-Moll BWV 526
Bach
Sonate VI G-Dur BWV 530
3. Felix Mendelssohn Sonate I f-Moll op. 65, 1
Bartholdy Sonate IV B-Dur op. 65, 4
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
4. Johannes Brahms Zwei Choralvorspiele aus op. 122, zu
wählen aus:
Nr. 1 „Mein Jesu, der du mich“
Nr. 2 „Herzliebster Jesu“
Nr. 3 „O Welt, ich muss dich lassen“
Nr. 4 „Herzlich tut mich erfreuen“
Nr. 7 „O Gott, du frommer Gott“
Nr. 9 „Herzlich tut mich verlangen“
Nr. 10 „Herzlich tut mich verlangen“
5. Louis Vierne
Ch. Marie Widor
Maurice Duruflé
6. Olivier Messiaen
eine der sechs Symphonien
eine der Symphonien op. 42, op. 70
oder op. 73
Suite op. 5
„Alléluias sereins“ und „Transports de joie“ aus „L‘Ascension“,
„Offertoire“ und „Sortie“ aus „Messe de la Pentecote“
„La Vierge et l‘enfant“ und „Dieu parmi
nous“ aus „La Nativité du Seigneur“
„Les mains de l‘abîme und „Les yeux dans les roues“ aus „Livre d‘orgue“
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
7. Johann Sebastian Präludium und Fuge D-Dur BWV 532
Bach*
Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542
Präludium und Fuge h-Moll BWV 544
Präludium und Fuge e-Moll BWV 548
Toccata, Adagio u. Fuge C-Dur BWV 564
20
Choralfantasie op. 40/1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“
Choralfantasie op. 52/2 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“
Choralfantasie op. 52/3 „Hallelu-
ja, Gott zu loben“
9. Ein Werk eigener Wahl nach 1960 und ein Werk eigener
Wahl nach 1990 (dabei muss eines der beiden eine
Mindestdauer von 8 Minuten haben, das andere eine
Mindestdauer von 5 Minuten)
* Das Werk von Johann Sebastian Bach im III. Durchgang ist
auswendig zu spielen.
Zusatzwertung Orgel-Improvisation
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wertung Orgel-Literaturspiel können sich zusätzlich für die Wertung Orgel-Improvisation anmelden, für die ein Sonderpreis ausgelobt wird.
Eine Teilnahme nur an der Wertung Orgel-Improvisation ist
nicht möglich.
Den zweiten Durchgang der Wertung Orgel-Improvisation
kann nur erreichen, wer auch in der Wertung Orgel-Literaturspiel den zweiten Durchgang erreicht hat.
Die Zulassung zum dritten Durchgang in der Wertung OrgelImprovisation ist unabhängig vom Erfolg in der Wertung des
zweiten Durchgangs Orgel-Literaturspiel.
Die Themen für die einzelnen Durchgänge der Zusatzwer­
tung Orgel-Improvisation werden den Teilnehmern jeweils
eine Stunde vorher mitgeteilt. Ein Vorbereitungsraum (ohne
Klavier) wird zur Verfügung gestellt. Die beiden Vorträge (Literaturspiel und Improvisation) können am selben Tag, aber
in einem zeitlich ausreichenden Abstand stattfinden.
I. Durchgang (ca. 15 Minuten):
Mehrere Aufgaben zu klassischen, choralgebundenen Formen (modal und tonal)
II. Durchgang (ca. 20 Minuten):
Eine textbezogene Aufgabe sowie eine Aufgabe zu einem
freitonalen Thema
III. Durchgang (ca. 20 Minuten):
Aufgaben zu größeren, symphonischen und freien Formen
über gegebene Themen unterschiedlicher Stilistik
21
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Gitarre
Fortsetzung Gitarre
Jede/r Teilnehmer/in bereitet insgesamt aus den Werkgruppen 1-5 und 7-8 je ein Werk sowie aus den Werkgruppen 6 und 9 je ein oder mehrere Werke vor.
I. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen
1. Dionisio Aguado
eines der Rondos aus op. 2 (jew. mit Introduktion) oder
Fandango op. 16
Napoléon Coste
Rondeau de Concert op. 12 oder
Grand Sérénade op. 30 oder
La source du Lyson op. 47
Mauro Giuliani
Sonata Eroica op. 150 oder
Grande Ouverture op. 61
Joseph Kaspar MertzElegie
Giulio Regondi
Rêverie op. 19 oder
Introduction et Caprice op. 23
Fernando Sor
Grand solo op. 14 oder
Sonate op. 15b oder
eine der Fantasien
2. Manuel de Falla
Homenaje
3. Leo Brouwer
Canticum oder
Tarantos oder
Parabola
Roberto Gerhard
Fantasia
Hans Werner Henze Tentos
Toshio Hosokawa
Serenade
Maurice OhanaTiento
Goffredo Petrassi
Suoni Notturni oder
Nunc
J. M. Sánchez-Verdú 3 Caprichos (Breitkopf)
Toru Takemitsu
Folios oder
All in twilight oder
In the woods
II. Durchgang
ein Werk aus den Werkgruppen 4-5 und ein Programm
eigener Wahl (6)
4. Johann S. Bach
22
eine der Suiten, Sonaten oder Partiten für Laute, Violine, Violoncello oder Präludium, Fuge und Allegro
Es-Dur BWV 998
[unter Angabe des Bearbeiters sowie der
Tonart des Originals und der Bearbeitung]
5. Lennox Berkeley Sonatina
Dusan Bogdanovic Sonata No. 1 oder
Jazz Sonata
Leo Brouwer Sonata
Mario Castelnuovo- Sonata D-Dur op. 77
Tedesco (Hommage à Boccherini)
Carlos Guastavino
Sonata No. 1
Antonio JoséSonata
Manuel M. Ponce
Sonata III oder
Sonata romántica oder
Sonata meridional
Joaquín Rodrigo
Sonata giocosa oder
Elogio de la Guitarra
Joaquín TurinaSonata
6. ein Programm eigener Wahl, das nicht im I. Durchgang gespielt wurde (nur komplette Werke, Spieldauer: maximal 10 Minuten)
III. Durchgang
ein Werk aus der Werkgruppe 7-8 und ein Programm eigener Wahl (9)
7. Heitor Villa-Lobos Etude 6, 7, 10, 11 oder 12
aus den Douze Etudes
8. Luciano Berio
Sequenza XI (UE)
Benjamin BrittenNocturnal
Elliott Carter Changes
Nuccio D‘Angelo Due Canzoni Lidie
Brett Dean
Three Caprichos after Goya (Boosey & Hawkes)
Alberto Ginastera
Sonate op. 47
Hans Werner Henze Royal Winter Music (1. oder
2. Sonate)
Magnus Lindberg
Mano a mano
Tristan MurailTellur
William Walton
Five Bagatelles
9. ein Programm eigener Wahl, das nicht im I. und II.
Durchgang gespielt wurde (nur komplette Werke).
Empfohlene Gesamtdauer des Programms des
III. Durchgangs: 40-45 Minuten.
Bei Konzert- und Sololiteratur wird dem aufführungspraktischen Leistungsprofil entsprechend Auswendigspiel
23
empfohlen.
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Duo Flöte-Klavier
Duo Oboe-Klavier
Jedes Duo bereitet insgesamt 7 Werke vor.
I. Durchgang
I. Durchgang
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
1. Johann S. Bach
Sonate h-Moll BWV 1030
Sonate A-Dur BWV 1032
2. Sergej Prokofjew
Sonate D-Dur op. 94
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
3. Carl Czerny
Johann N. Hummel
Friedrich Kuhlau
Ferdinand Ries
Duo concertant op. 129
Sonate D-Dur op. 50
Duo brillant B-Dur op. 110/1
Sonate a-Moll op. 85
Sonate Es-Dur op. 169
4. Beat FurrerPresto
Jonathan Harvey
Run before Lightning (Faber)
Toshio Hosokawa
Lied (Schott)
Tristan Murail
Le fou a pattes bleues
(Ed. Sálabert)
Charles Wuorinen
Duo Sonata (Ed. Peters)
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
5. Franz Schubert
Carl Reinecke
Introduktion, Thema und
Variationen in e über „Trockne Blumen“ D 802
Sonate e-Moll „Undine“
op. 167
6. Pierre Boulez
Sonatine (1946)
Isang YunGarak
7. ein Werk eigener Wahl von ca. 10 bis 15 Minuten
(keine Wiederholung aus den ersten beiden Durch gängen, keine Transkriptionen)
24
Jedes Duo bereitet insgesamt 7 Werke vor.
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
1. François Devienne: eine der Sonaten für Oboe und
Klavier op. 70 (C-Dur/F-Dur/B-Dur) oder op. 71 (G-Dur/d-Moll/C-Dur)
Jacques Christian Michel Widerkehr:
Duo-Sonate für Oboe und Klavier Nr. 1 e-Moll oder Nr. 2 C-Dur
2. Nikos Skalkottas
Concertino für Oboe und Klavier
II. Durchgang
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
3. Antonio Pasculli
Concerto sopra motivi dell‘opera
„La Favorita“ di Donizetti
Gran concerto su temi dall‘opera „I Vespri siciliani“ di Verdi
Fantasia sull‘opera „Poliuto“ di Donizetti
4. Benjamin Britten
Antal Dorati
Henri Dutilleux
Pavel Haas
Francis Poulenc
Temporal Variations
Duo Concertante
Sonate für Oboe und Klavier
Suite für Oboe und Klavier
Sonate für Oboe und Klavier
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
5. Brian Ferneyhough
Harrison Birtwistle
Claus-St. Mahnkopf
Coloratura für Oboe und Klavier
An interrupted endless melody
(mit allen 3 Klavierbegleitungen)
Illumination de Brouillard
6. Robert Schumann Drei Romanzen op. 94
7. André Jolivet
Charles Koechlin Stefan Wolpe
Sérénade für Oboe und Klavier
Sonate für Oboe und Klavier
Sonate für Oboe und Klavier
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DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
BONN
Duo Klarinette-Klavier
Bläserquintett
Jedes Duo bereitet insgesamt 7 Werke vor.
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
1. Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73 2. Georges Auric Imaginées III
Leonard BernsteinSonate
Darius MilhaudSonatine
Bohuslav MartinuSonatine
II. Durchgang
Jedes Ensemble bereitet insgesamt 7 Werke vor.
I. Durchgang
I. Durchgang
(Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn)
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
1. Anton Reicha
eines der Quintette
Es-Dur op. 88/2, F-Dur op. 88/6,
c-Moll op. 91/6, g-Moll op. 91/4
oder A-Dur op. 99/3
2. Paul Hindemith
György Ligeti
Kleine Kammermusik op. 24/2
Sechs Bagatellen (1953)
II. Durchgang
3. Carl Maria von Weber Gran Duo Concertante
Ferdinand Ries
Sonate g-Moll op. 29
3. Carl Nielsen
Quintett op. 43 4. Edison Denisov
Sonate
Werner Heider
Dialog 1
Oliver Korte
Sechs Microloge für Klarinette
und Klavier (2012) (Ed. Katarakt,
Bestellnr. EK 122; 19 Euro; Be
stellung: [email protected])
Jörg Widmann
5 Bruchstücke (1997) Isang Yun Riul
4. Harrison Birtwistle
Johannes Harneit
Isang Yun
5 Distances for 5 Instruments
(1992)
Quintett op. 9 (1998/rev. 2001)
Bläserquintett (1991)
III.Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
5. Claude Debussy Première Rhapsodie
6. Johannes Brahms
Sonate f-Moll op. 120/1
Sonate Es-Dur op. 120/2
Max Reger
Sonate As-Dur op. 49/1
Sonate fis-Moll op. 49/2
7. Alban Berg
Harrison Birtwistle
Rudolf Kelterborn
Vier Stücke op. 5
Verses Vier Stücke (1970) 26
je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen:
III. Durchgang
je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:
5. Franz Danzi
eins der neun Quintette
op. 56, 67 oder 68
6. Detlev Glanert
Heinz Holliger
György Ligeti
5 Chansons für Bläserquintett
„Déjà Vu“ - 2. Bläserquintett
„h“ für Bläserquintett (1968)
10 Stücke
7. ein Werk freier Wahl (keine Wiederholung aus dem
I. oder II. Durchgang)
27
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB 2016
DMW Komposition 2016
Ensembles für Neue Musik
DMW Komposition
Zugelassen: Ensembles mit 3-8 Mitgliedern, alle Stücke sind
OHNE Dirigent zu spielen/singen.
Eine Kooperation des Deutschen Musikrates
mit Deutschlandfunk
Das eingereichte Repertoire muss stilistisch breit gefächert
sein und verschiedene Kompositionsrichtungen einbeziehen.
Das Wettbewerbsrepertoire muss aus nach 1960 komponierten Originalwerken bestehen, wobei mindestens die
Hälfte der vorgeschlagenen Werke nach 1980 komponiert sein
soll. Mindestens zwei Werke daraus müssen 2000 oder später
komponiert sein. Von Ensemblemitgliedern komponierte
Werke sind dabei zulässig, nicht mehr als insgesamt drei.
Werke für Fagott solo oder Violine solo gesucht!
Von allen Werken sind zusammen mit der Anmeldung per
Email oder Post Partituren einzusenden.
I. Durchgang
Ein Programm von mindestens 20 Minuten Dauer in voller
Besetzung, das mindestens 2 Werke umfasst, dabei mindestens eins nach 1980 komponiert.
II. Durchgang
Ein Programm von mindestens 30 Minuten Dauer, das
mindestens 2 Werke umfasst, dabei mindestens eins nach
1980 komponiert.
III. Durchgang
Ein Programm von mindestens 40 Minuten Dauer, das
mindestens 3 Werke umfasst, dabei mindestens eins nach
2000 komponiert.
Die Jury wird bei zu langem Programm in Absprache mit den
Kandidaten Kürzungen vornehmen.
Wiederholungen sind nicht möglich, es sei denn, die Jury
wählt für den III. Durchgang ausdrücklich ein Werk aus den
früheren Runden aus, um es der Gesamtjury zu präsentieren.
Im II. und III. Durchgang sind Werke in Teilbesetzungen
möglich: Bei Ensembles mit 4, 5 oder 6 Mitgliedern kann bei
insgesamt einem Stück ein Mitglied fehlen. Bei Ensembles mit
7 oder 8 Mitgliedern können bei insgesamt zwei Stücken bis
zu zwei Mitglieder fehlen.
Bei Ensembles mit drei Mitgliedern sind keine Teilbesetzungen zulässig!
Im III. Durchgang sind Werke mit Tonzuspielung (stereo) möglich, jedoch keine Live-Elektronik. In diesem Fall ist mit der
Anmeldung die technische Ausstattung detailliert anzugeben.
28
Leitgedanken: Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung
neuer Werke sowie deren Uraufführung und Verbreitung,
u.a. durch Wiederaufführungen im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK):
www.musikrat.de/bakjk
Die eingereichten Werke sollen
- eine sorgfältige und individuelle Auseinandersetzung mit
dem Instrument darstellen
- auf heutigen kompositions- und notationstechnischen
Standards basieren
- geeignet sein, um auf Podien verschiedenster Art im
Rahmen der BAKJK das Interesse für zeitgenössische
Musik zu wecken und zu vermitteln
Teilnahmebedingungen:
An dem Wettbewerb können Komponistinnen und Komponisten teilnehmen, die zwischen 1980 und 1997 geboren
sind oder als Jungstudenten im Fach Komposition an
einer Musikhochschule studieren. Sie müssen die deutsche
Staatsbürgerschaft besitzen oder an einer Musikhochschule in Deutschland studieren Oder seit mindestens fünf
Jahren in Deutschland leben. Jeder Komponist darf nur
eine Komposition einreichen. Ehemalige Preisträger des
DMW Komposition können nicht erneut am Wettbewerb
teilnehmen.
Kompositionen für Fagott solo ODER Violine solo
Eingesendet werden können Kompositionen für
Fagott solo ODER Violine solo mit einer Spieldauer von
acht bis zwölf Minuten.
Die eingereichten Werke sollen sich als Konzertstücke
eignen. Die Interpreten sollen das Stück alleine zur Aufführung bringen, ohne dass ihnen weitere Personen zur Seite
gestellt werden.
Die eingereichten Werke müssen für diesen Wettbewerb
komponiert sein und dürfen weder veröffentlicht oder
aufgeführt noch bereits prämiert sein.
Fagott: Multiphonics sind in ruhigen Passagen öfter, sowie
in schnelleren Passagen vereinzelt zugelassen, da sie zum
29
Fortsetzung ->
DMW Komposition 2016
DMW Komposition 2016
Teil spät ansprechen. Vierteltöne sind ebenfalls in ruhigen
Passagen öfter, sowie in schnelleren Passagen vereinzelt
zulässig. Umfang: ab d“ aufwärts sind keine schnellen
Staccato-Passagen zulässig. Höchste zulässige Note ist f“.
Die Partitur und das unterzeichnete Formular mit der Erklärung der Urheberschaft sind zusätzlich auf
postalischem Weg an folgende Adresse zu senden:
Literaturempfehlung:
Irvine Arditti: „Die Spieltechnik der Violine“ Bärenreiter
Pascal Gallois: „Die Spieltechnik des Fagotts“ Bärenreiter
Die Einbeziehung elektronischer Mittel wie z.B. Tonzuspielungen (CD, Audio-Dateien, stand alone max patch) ist
gestattet, sofern sie sich in einem aufführungspraktischen
Rahmen bewegt und die Präsentation der Komposition
inklusive Aufbau und Bedienung der Technik von den Musikern selbst, alleine und ohne Hilfe, durchgeführt werden
kann. Live-Elektronik ist nicht zugelassen.
Die Verwendung elektronischer Mittel muss in einer Beilage
zur Partitur ausreichend dokumentiert sein. Zuspiel-CDs
oder Audio-Dateien sind der eingereichten Partitur beizulegen.
Dotierung:
Preis des Deutschlandfunk: 2.500,– Euro
Preis des Deutschen Musikwettbewerbs: 2.500,– Euro
Beide Preise können ggf. an denselben Komponisten gehen.
Einsendung der Kompositionen / Bewerbung:
Einsendeschluss ist der 18. November 2015.
Die Anmeldung muss auf elektronischem Weg erfolgen.
Über die Seite www.musikrat.de/dmw-komposition senden
Sie uns:
• Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift
• Porträtfoto
• Kopie des Personalausweises/Reisepasses
• Künstlerischer Lebenslauf
• Werkverzeichnis
• von Ausländern: Nachweis über ihren Wohnsitz /
ihr Studium in Deutschland
• Erklärung über die Urheberschaft des eingereichten
Werkes anlässlich des DMW Komposition 2016 und Einverständniserklärung zur Aufführung und deren Aufzeichnung. Das entsprechende Formular finden Sie auf der
Internetseite.
• Die gut leserliche Partitur (mit Angabe der Aufführungsdauer). Die Partitur darf keinen Hinweis auf den Namen
oder die Herkunft des Komponisten erhalten.
30
Deutscher Musikrat gemeinnütz. Projektgesellschaft mbH
Projektbüro DMW/BAKJK
Stichwort: Komposition
Weberstraße 59 · 53113 Bonn
Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt anonym. Die Juroren erhalten keine Angaben zu den Urhebern der Kompositionen.
Jurymitglieder:
Frank Kämpfer
Siegfried Mauser
Rebecca Saunders
Enjott Schneider
Johannes Maria Staud
Beratende Mitglieder hinsichtlich der Spielbarkeit der Werke:
Oliver Wille, Violine
Dag Jensen, Fagott
Die Uraufführung
der preisgekrönten Werke und die Preisverleihung finden
am 18. März in der Beethovenhalle Bonn statt.
Die Anwesenheit der PreisträgerInnen wird vorausgesetzt.
Die preisgekrönten Werke werden in die Programmvorschläge der BAKJK integriert, um wiederholte Aufführungen zu gewährleisten. Bei entsprechender Eignung
können die preisgekrönten Werke als Wahlpflichtstücke
in künftige Repertoirelisten des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen werden.
Auswahlverfahren:
Die Jury trifft zunächst eine Vorauswahl, Die ausgewählten
Werke werden in Zusammenarbeit mit den Komponisten
von Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs einstudiert und in einer wettbewerbsinternen Aufführung im
Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 präsentiert.
Aus diesen Beiträgen ermittelt die oben genannte Jury
zusammen mit der Gesamtjury des DMW 2016 die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs Komposition 2016.
Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
31
Projektbeirat Deutscher Musikwettbewerb &
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler
Prof. Dr. Siegfried Mauser (Vorsitz)
Universität Mozarteum Salzburg
Dr. Eleonore Büning,
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Elisabeth Ehlers
KünstlerSekretariat am Gasteig
Prof. Johannes Fischer
Musikhochschule Lübeck
Prof. Reinhold Friedrich
Hochschule für Musik Karlsruhe
Frank Kämpfer
Deutschlandfunk
Hartmut Karmeier
Präsidium Deutscher Musikrat /
Deutsche Orchestervereinigung
Prof. Franz Xaver Ohnesorg
Stiftung Klavier-Festival Ruhr
Prof. Stefan Schilli
Universität Mozarteum Salzburg /
Symphonieorchester des BR
KS Prof. Andreas Schmidt
Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Oliver Wille
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover /
Kuss Quartett
Prof. Dr. Hermann Wilske
Landesmusikrat Baden-Württemberg
Irene Schwalb
Projektleitung DMW / BAKJK
32
Preisträgerkonzerte
Folgende Musikfestspiele und Konzertveranstalter
beteiligen sich an der Durchführung von Preisträger­
konzerten und laden regelmäßig Preisträger des
Deutschen Musikwettbewerbs ein:
• Accordate - Kammermusik in Aachen
• Akademische Orchester Bonn / Collegium musicum Bonn
• Akademisches Orchester Leipzig
• Altstadt Konzerte Wangen
• auftakt Kammermusik in Weimar
• Bad Hersfelder Festspielkonzerte
• Beethovenhaus Bonn
• Bronnbacher Kultouren
• Ars Antonina, Nizza, Frankreich
• Felix Mendelssohn Music Days, Krakau, Polen
• Festival Mitte Europa
• Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
• Foyer Junger Künstler der Deutschen Stiftung
Musikleben
• Fränkische Musiktage Alzenau
• Goethe-Institut, Konzerte weltweit bei den Auslands-
Instituten bzw. deren lokalen Partnern
• Heidelberger Frühling
• Interfest Bitola, Mazedonien
• Internationaler Club La Redoute, Bonn
• Internationale Wolfegger Konzerte
• Kammermusiktage Dilsberg
• Kammermusiktage Mettlach
• Kurt Weill Fest Dessau
• hr2-Kultur i. V. m. Lauterbacher Musikfreunde
• Ludwigsburger Schlossfestspiele
• Mainzer Musiksommer i. V. m. SWR
• Mozartfest Würzburg
• Musica Bayreuth
• Musikalischer Sommer in Ostfriesland
• Schleswig-Holstein Musik Festival
• Schumannfest Bonn
• Schumannhaus Bonn
• Weingartner Musiktage
• Winners & Masters, Gasteig München
Der Deutsche Musikrat unterstützt auf Anfrage die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs bei der Mitwirkung
an inter­nationalen Musikfestivals.
33
Preisträger-CDs
Die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs produ­
zieren in der Edition Primavera eine Debüt-CD beim Label
GENUIN.
In der vom Deutschen Musikrat herausgegebenen Reihe
erschienen bisher mehr als 100 Aufnahmen, in den letzten
Jahren (in Kooperation mit Deutschlandradio und dem
Label Genuin):
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Nicolas Altstaedt, Violoncello (2005)
Francesco Piemontesi, Klavier
Maximilian Hornung, Violoncello (2005)
Gerhard Vielhaber, Klavier
Sophia Jaffé, Violine (2005), Björn Lehmann, Klavier
Andreas Hofmeir, Tuba (2005), Andreas Mildner, Harfe,
Hinrich Alpers, Klavier, Michael Martin Kofler, Flöte,
Albert Osterhammer, Bassklarinette, Neubrandenburger Philharmonie, Philharmonie Salzburg,
Duo Julian Arp, Violoncello/Caspar Frantz, Klavier (2006)
Nils Mönkemeyer, Viola (2006)
Nicholas Rimmer, Klavierpartner (2006)
QNG - Quartet New Generation,
Blockflötenquartett (2006)
Johannes Fischer, Schlaginstrumente (2007)
Frederic Belli, Posaune (2007), SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Trombone Unit Hannover,
Eriko Takezawa, Klavier
sonic.art, Saxophonquartett (2008)
Alexej Gorlatch, Klavier (2008)
Alexander Schimpf, Klavier (2008)
Duo Riul, Sebastian Manz, Klarinette /
Martin Klett, Klavier (2008)
Thomas Hecker, Oboe (2008), Aleke Alpermann,
Violoncello, Raphael Alpermann, Cembalo, Michael
von Schönermark, Fagott, Mischa Meyer, Violoncello,
Michael Metzler, Tamburin
Duo Peter-Philipp Staemmler, Violoncello / Hansjacob Staemmler, Klavier (2009)
Byol Kang, Violine (2009)
Boris Kusnezow, Klavierpartner (2009)
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Leibniz Trio, Klaviertrio (2010)
Norbert Anger, Violoncello (2010)
Nicolai Gerassimez, Klavierpartner (2010)
Alexej Gerassimez, Schlaginstrumente (2010)
Nicolai Gerassimez, Klavier; Julius Heise, Percussion
Trombone Unit Hannover, Posaunenoktett (2011), Nicolai Gerassimez, Klavier; Julius Heise, Percussion
Lars Karlin, Posaune (2011)
Miao Huang, Klavier (2011)
Rie Koyama, Fagott (2012), Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Wassily & Nicolai Gerassimez (2012), Duo VioloncelloKlavier
Tobias Feldmann, Violine (2012), Boris Kusnezow, Klavier (2009)
Koryun Asatryan, Saxophon (2012), Karola Pavone,
Sopran; Eva Barthes, Saxophon; Gareth Lubbe, Viola/
Voice
Jonas Palm, Violoncello (2013), Philipp Heiß, Klavier
Rubén Durá de Lamo, Tuba (2013), Ensemble Schwerpunkt, Yuval Wolfson, Kervin Guarapana, Weimarer
Bläserquintett, Trombone Unit Hannover, Sabrina Ma
Frank Dupree, Klavier (2014)
in Vorbereitung:
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Sabrina Ma, Schlaginstrumente (2013)
erscheint voraussichtlich im November 2015
Asya Fateyeva, Saxophon (2012)
erscheint voraussichtlich im Januar 2016
( ) = Jahr des Preises
35
www.musikrat.de/dmw
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