Put-Optionsscheine mit Zusatzchance

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Put-Optionsscheine mit Zusatzchance
HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Daimler, DAX, Dow Jones, EuroStoxx50 im Fokus Aktuelle Themen
Der DAX-Index ermöglichte Tradern seit der
letzten Ausgabe des HebelprodukteReports
beachtliche
Gewinnchancen.
Am
18.5.
verzeichnete der Index noch einen Tageshöchststand von 6.181 Punkten. Am 25.5.
kratzte der Index mit seinem Tagestiefststand
von 5.607 Punkten an der 5.600-Punkte-Marke,
um sich kurz danach wieder zielstrebig auf den
Weg nach oben zu begeben.
SEITE 2:
Chartanalyse: Daimler-Rallye
besitzt noch Potenzial bis…
Obwohl die Kursschwankungen in den
vergangenen Wochen beträchtlich waren, verließ der Index die
seit vielen Monaten bestehende Bandbreite von 5.250 bis 6.250
Punkten nicht. Anleger, die trotz der auch in Zukunft zu
erwartenden starken Kursschwankungen des DAX-Index von einer
Beibehaltung dieser Tradingrange ausgehen, könnten die auf
Seite sechs präsentierten StayHi- und StayLow-Optionsscheine
zur Optimierung ihrer Markterwartung einsetzen.
SEITE 4:
Analyse: Dow Jones
Walter Kozubek
Herausgeber
Wie die Analyse auf Seite vier ausführt, hat der Dow Jones-Index
durchaus realistische Chancen, kurzfristig auf die Marke von
11.000 Punkten anzusteigen. Natürlich wird sich solch ein
Kursanstieg mit einem Long-Hebelprodukt versilbern lassen. Auf
den Seiten zwei und drei wird ausgeführt, dass derzeit auch mit
Einzelwerten, wie der Daimler-Aktie, durchaus interessante
Tradingchancen bestehen und mit welchen Hebelprodukten der zu
erwartende Kursaufschwung optimal ausgenutzt werden kann.
SEITE 3:
Long-Hebelprodukte
auf die Daimler-Aktie
SEITE 5:
Capped-Puts auf
den EuroStoxx50-Index
SEITE 6:
Stay High- und Stay LowOptionsscheine auf den DAX
SEITE 7:
Aktuelle
Freetrade-Aktionen
Viel Spaß beim Lesen und möglichst großen Praxisnutzen
wünscht…
Walter Kozubek,
Herausgeber HPR
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HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
www.hebelprodukte.de
Knock Outs,
Optionsscheine
und Discount
Optionsscheine
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Daimler-Rallye besitzt noch Potenzial bis…
Autor: Marko Strehk, Technischer Analyst bei GodmodeTrader.de
Rückblick: Besonders unter der
Finanzkrise hatten in 2008 auch
die Aktien von Daimler zu leiden.
Es kam zu einem Abverkauf bis
17,20 Euro. Die Notierungen
erholten sich dann im Verlauf
2009 bis auf 37,89 Euro um sich
anschließend
seitwärts
zu
bewegen. Nach dem Jahreswechsel wurde dieser Anstieg
korrigiert bevor bei 29,92 Euro ein
Tief ausgebildet werden konnte.
Daimler schaffte anschließend
den Ausbruch auf ein neues Hoch
und hält dieses bisher stabil.
Daimler AG
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 41,00 Euro
Kursverlauf seit 12.11.2009 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
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Zuletzt kam es bei schwachem Marktumfeld zu
Abgaben bis auf die bei 37,89 Euro liegende
Unterstützungszone, was aber sofort wieder
zum Kauf genutzt wurde.
Charttechnischer Ausblick: Innerhalb des
flacheren Aufwärtstrendkanals der Vormonate
kann sich Daimler durchaus noch weiter bis in
den Bereich 43,50 Euro nach oben schieben,
ein mittelfristiges Ziel liegt bei 46,65 Euro.
Rücksetzer bis auf 37,89 Euro stellen dabei
aktuell kein nennenswertes Problem für die
Bullen dar.
Nur ein Rückfall unter 35,00 Euro auf Basis
des Schlusskurses muss vermieden werden
da dies Abgaben in Richtung 29,92 Euro nach
sich ziehen dürfte.
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
www.hebelprodukte.de
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Long- Hebelprodukte auf die Daimler-Aktie
Laut der Analyse von www.GodmodeTrader.de verfügt der Kurs der Daimler-Aktie mittelfristig über
Potenzial bis in den Bereich von 46,65 Euro. Kurzfristig könnte die Aktie einen Kurs von 43,50 Euro
erreichen.
Bei Erstellung dieses Beitrages notierte die Aktie mit 40,77 Euro ziemlich deutlich oberhalb der
Unterstützungsmarken, die keinesfalls unterschritten werden sollten. Wer erwartet, dass der DaimlerAktienkurs innerhalb des nächsten Monats das kurzfristige Kursziel bei 43,50 Euro erreicht, kann diese
Marktmeinung mit einer Vielzahl von Long-Hebelprodukten umsetzen.
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Calls in und aus dem Geld
Kleiner Einsatz
Der Deutsche Bank-Call auf die Daimler-Aktie
mit Strike bei 40 Euro, Laufzeit bis 14.7.10,
BV 0,1, ISIN: DE000DB7WJX5, wurde beim
Aktienkurs von 40,77 Euro mit 0,21 – 0,22
Euro gehandelt.
genügt, um von Kursschwankungen
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Wenn die Daimler-Aktie innerhalb des
nächsten Monates um etwas mehr als sechs
Prozent auf 43,50 Euro zulegt, dann wird sich
der Wert des Optionsscheines um 63 Prozent
auf 0,36 Euro steigern.
Wer mit geringerem Kapitaleinsatz zu einem
annähernd gleichen prozentuellen Ergebnis
gelangen möchte, könnte auch einen aus dem
Geld liegenden Schein, wie den BNP-Call mit
Strike bei 45 Euro, ISIN: DE000BN5NAY3,
Laufzeit bis 20.8.10, BV 1, einsetzen. Beim
Aktienkurs von 40,77 Euro wurde der Call mit
0,81 – 0,86 Euro gehandelt.
Im Gegensatz zum Deutsche Bank-Call, mit dem man ja mit zehn Scheinen das Kaufrecht auf eine
Daimler-Aktie erwirbt, kann mit diesem Schein eine Aktie mit 45 Euro erworben werden. Vergleicht man
die Preise unter Berücksichtigung der Bezugsverhältnisse, dann erkennt man natürlich auf den ersten
Blick, dass der aus dem Geld liegende Schein billiger als der deutlich im Geld liegende ist.
Wenn die Daimler-Aktie innerhalb des nächsten Monats auf 43,50 Euro zulegt, dann wird sich der Preis
des Calls etwa bei 1,37 Euro (+59 Prozent) befinden.
Turbo-Call mit Strike bei 35 Euro und kurzer Restlaufzeit
Anhänger der KO-Produkte könnten beispielsweise auf ein Produkt, wie den Citi-Turbo-Call auf die
Daimler-Aktie mit Strike und KO-Marke bei 35 Euro, setzen. Beim Aktienkurs von 40,77 Euro konnte der
Schein mit ISIN: DE000CG9AGQ3, BV 0,1 und der kurzen Restlaufzeit bis 15.7.10 mit 0,56 – 0,57 Euro
gehandelt werden. Bei einem Kursanstieg auf 43,50 Euro wird der Turbo einen inneren Wert in Höhe
0,85 Euro (+49 Prozent) aufbauen.
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
www.hebelprodukte.de
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
Dow Jones
11/2010
www.hebelzertifikate.de
Gespannt richtet sich der Blick in dieser Woche auf
die Konjunkturdaten in den USA, die aufgrund des
Feiertags zum Wochenauftakt erst ab dem Dienstag
anstehen. Am Dienstag veröffentlicht das Institute for
Supply Management (ISM) in Detroit den
Einkaufsmanager-Index aus der Industrie für Mai, am
Donnerstag
folgen
die
Daten
aus
dem
Dienstleistungssektor.
Dann werden auch die Auftragseingänge der
Industrie für April erwartet. Am Freitag veröffentlicht
die Regierung schließlich den Arbeitsmarktbericht für
Mai. Impulse daraus könnten den Grundstein für eine
kräftige Erholung darstellen!
Kurzfristige Trading-Gelegenheit!
Charttechnisch ist der Dow Jones im Zuge der Abwärtstendenz der letzten Wochen am Tief vom
Februar angelangt, das bei rund 9.800 Punkten eine klar erkennbare Unterstützung darstellt. Auch
interessant ist der (schwach ausgeprägte) mittelfristige Aufwärtstrendkanal, an dessen unterer
Begrenzungslinie der Index derzeit verläuft.
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möglichen Totalverlust des eingesetzten Kapitals sowie das Ausfallrisiko der
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© 2010 Citigroup Global Markets Limited. All rights reserved. Citi and Arc Design is a trademark and service mark of
Citigroup Inc., used and registered throughout the world.
Während auch die Indikatoren positive Signale
in einem aktuell überverkauften Zustand
signalisieren
und
damit
auf
eine
Erholungstendenz hindeuten, trübt die jüngst
unterschrittene 200-Tage-Linie derzeit noch
etwas das Bild. Sollte der Index unter die
zuvor genannte Unterstützung fallen, ist mit
einer weiteren Abschwächung zu rechnen.
Hält der Support hingegen, ist kurzfristig eine
Erholung bis auf rund 11.000 Punkte möglich.
Auch ein Vordringen bis zum bisherigen
Jahreshoch kann dann nicht ausgeschlossen
werden.
Fazit: Es bietet sich aktuell eine LongPosition bis in den Bereich um rund 10.200
Punkte an. Um das Risiko einzugrenzen,
erscheint dann ein Stoppkurs bei rund 9.750
Punkten sinnvoll.
Kennzahlen
WKN:
Basispreis:
Akt. Kurs:
DB7QX2
9.065,1193
0,92 / 0,93
Emittent:
Deutsche Bank
SL-Schwelle:
9.240,0000
Kaufbedingung:
Limit 0,93
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
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Laufzeit:
endlos
Kurs Underlying: 10.136,63
Stopp:
0,55
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Capped Puts auf den EuroStoxx50-Index
Einer der Anreize zum Kauf von Discount-Optionsscheinen besteht darin, dass viele dieser Scheine
auch bei einer Seitwärtsbewegung des Basiswertes positive Renditen erwirtschaften können. Die
maximale Rendite wird allerdings nur dann erzielt, wenn sich der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende
des Discount-Optionsscheines in die vom Anleger erwartete Richtung entwickelt hat.
Mit den neuen Discount-Puts auf den EuroStoxx50-Index, die von der RCB als Capped Puts bezeichnet
werden, können Anleger ihre Markterwartung eines bis zum Jahresende 2010 eher schwach
tendierenden EuroStoxx50-Index optimieren.
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Die beiden neuen RCB-Capped Puts auf den
EuroStoxx50-Index laufen bis zum 17.12.10
und verfügen über ein Bezugsverhältnis von
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Der Capped Put mit dem Basispreis von 2.900
Punkten und dem Floor bei 2.300 Punkten,
ISIN: AT0000A0J8Q4, konnte beim Indexstand von 2.580 Punkten mit 28,97 Euro
erworben werden.
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*Bezogen auf den jew. nächstfälligen ICE Brent Crude Oil Future Kontrakt. Es besteht ein Verlustrisiko bis hin zu einem Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals. Der Anleger trägt das Risiko des Geldverlusts wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit sowohl der Garantin als auch
der Emittentin. Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben des bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hinterlegten und veröffentlichten Basisprospekts einschließlich eventueller Nachträge samt endgültiger Bedingungen gemäß dem Wertpapierprospektgesetz.
Die rechtlichen Dokumente werden bei der Société Générale S.A., Zweigniederlassung, Neue Mainzer Straße 46-50, 60311 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten und sind unter www.sg-zertifikate.de abrufbar.
Wenn der Index am Ende der Laufzeit des
Scheines auf oder unterhalb des Floors notiert,
dann wird der Schein mit seinem maximalen
Rückzahlungsbetrag in Höhe von 60 Euro
getilgt. Dieser Betrag errechnet sich aus der
Differenz zwischen dem Basispreis und dem
Floor
unter
Berücksichtigung
des
Bezugsverhältnisses.
Notiert der Index am Ende zwischen dem Floor und dem Basispreis, dann wird der Auszahlungsbetrag
insofern ermittelt, als der dann aktuelle Indexstand vom Basispreis subtrahiert wird. Befindet sich der
Index am Ende beispielsweise bei 2.600 Punkten, dann wird die Rückzahlung des Scheines mit 30 Euro
(2.900 Basispreis – finaler Indexstand 2.600)x BV 0,1 erfolgen. Notiert der Index am Laufzeitende auf
dem selben Stand wie jetzt, also bei 2.580 Punkten, dann wird die Rückzahlung des Scheines mit 32
Euro erfolgen. Somit bietet dieser Schein die Chance auf eine Seitwärtsrendite von 10,45 Prozent.
Befindet sich der Index am Ende oberhalb des Strikepreises von 2.900 Punkten, dann verfällt der
Capped Put wertlos.
Der zweite RCB-Capped Put auf den EuroStoxx50-Index richtet sich an die Adresse jener Anleger, die
von einem stärkeren Kursrückgang des Index überzeugt sind. Der Capped Put mit dem Basispreis bei
2.600 Punkten und dem Floor bei 2.100 Punkten, ISIN: AT0000A0J8P6, konnte beim Indexstand von
2.580 Punkten mit 15,77 Euro gekauft werden.
Beim Indexstand von 2.100 Punkten oder darunter wird der Schein den maximalen Auszahlungsbetrag
in Höhe von 50 Euro erreichen. Die hohe Renditechance wird allerdings durch das beträchtliche Risiko
„erkauft“, dass der Schein bei einem Indexstand von 2.600 Punkten oder darüber wertlos verfallen wird.
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
www.hebelprodukte.de
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Société Générale-Stay High- und Stay Low-Optionsscheine
Vor einigen Tagen erweiterte die Société Générale ihre Produktpalette an exotischen Optionsscheinen
um Stay High- und Stay Low-Optionsscheine auf den DAX-Index. Die 18 Stay High-Optionsscheine sind
mit KO-Levels von 4.500 bis 5.600 Punkten ausgestattet. Die 23 Stay Low-Optionsscheine verfügen
über KO-Levels von 6.250 bis 7.250 Punkten. Die Laufzeiten der Optionsscheine sind mit den finalen
Bewertungstagen 18.6.10, 16.7.10, 20.8.10, 17.9.10 und 17.12.10 überschaubar kurz. Mit Stay HighOptionsscheinen setzen Anleger darauf, dass der DAX-Index die vordefinierte Schwelle in Form des
KO-Levels bis zum finalen Bewertungstag des Optionsscheines niemals berührt oder unterschreitet. Bei
der Emission der Stay High-Optionsscheinen am 14.5.10 umfasste das Angebot noch 23 Scheine.
Durch den Kursrutsch in der vorigen Woche wurden die Scheine mit den KO-Levels von 5.700 Punkten
oder darüber bereits ausgeknockt.
Dieser Umstand beweist, dass es sich bei diesen exotischen Optionsscheinen um hochspekulative
Finanzinstrumente handelt. Allerdings bieten diese heißen Hebel neben dem beachtlichen
Totalverlustrisiko enorme Gewinnchancen. Die nachfolgenden Beispiele sollen die Funktionsweise und
die Einsatzmöglichkeiten dieser exotischen Scheine veranschaulichen.
Stay High-Optionsscheine
Wer davon ausgeht, dass der DAX-Index bis zum 16.7.10 permanent oberhalb der Marke von 5.300
Punkten notieren wird, wird sich für den Stay High-Optionsschein mit KO-Level bei 5.300 Punkten, ISIN:
DE000SG1P2F0 entscheiden. Beim DAX-Indexstand von 5.898 Punkten wird der Schein mit 7,73 – 7,88
Euro gehandelt. Verbleibt der DAX-Index bis zum 16.7.10 immer oberhalb des KO-Levels von 5.300
Punkten, dann wird der Schein mit 10 Euro (+26,90 Prozent = 591 Prozent p.a.) zurückbezahlt. Wird der
KO-Level berührt, dann wird dies den Totalverlust des Kapitaleinsatzes zur Folge haben, da der Schein
in diesem Fall mit 0,001 Euro zurückbezahlt wird.
Vergleicht man diesen Schein mit dem wesentlich kürzer laufenden Stay High-Optionsschein, der
ebenfalls mit dem KO-Level bei 5.300 Punkten ausgestattet ist, dessen Laufzeit aber bereits am 18.6.10
enden wird, dann ist festzustellen, dass der Schein mit der längeren Laufzeit wegen des wesentlich
höheren KO-Risikos wesentlich billiger als der kurz laufende zu bekommen ist. Allerdings bietet auch
dieser kurz laufende Schein mit ISIN: DE000SG1P199, der beim vorliegenden DAX-Stand mit 9,07 –
9,22 Euro gehandelt werden kann, die beträchtliche Renditechance von 8,46 Prozent, die einer stolzen
Jahresrendite von 471 Prozent entspricht.
Stay Low-Optionsscheine
Da bei den Stay Low-Optionsscheinen die KO-Marken oberhalb des aktuellen Kursniveaus angesiedelt
wurden, eignet sich dieser Optionsscheintyp für Anleger, die von einem gleich bleibenden oder
schwächeren DAX-Index ausgehen.
Wer beim DAX-Stand von 5.898 Punkten davon ausgeht, dass der Index bis zum 18.6.10 nicht die
Marke von 6.300 Punkten erreichen wird, kann mit dem Stay Low-Schein mit KO-Level bei 6.300
Punkten ISIN: DE000SG1P2W5, der mit 9,85 Euro zu bekommen ist, einen Ertrag in Höhe von 1,52
Prozent (=38, Prozent p.a.) erzielen.
Mit dem, wegen der längeren Laufzeit, wesentlich riskanteren Schein mit KO-Level bei 6.250 Punkten,
Bewertungstag 17.9.10, ISIN: DE000SG1P3C5, der mit 4,90 – 5,05 Euro gehandelt wird, steht sogar ein
Ertrag in Höhe von 98 Prozent (+906 Prozent p.a.) in Aussicht – sofern der DAX bis zum 17.9.10 niemals
die Marke von 6.250 Punkten erreicht oder überschreitet.
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
www.hebelprodukte.de
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HebelprodukteReport
6. Jahrgang
11/2010
Aktuelle Freetrade-Aktionen der Onlinebroker*:
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HebelprodukteReport-Impressum
Impressum:
"ZERVUS" Kozubek & Schaffelner GmbH, Linzerstrasse 82a, A-3003 Gablitz Tel.: +43 (02231) 61082 Fax: +43 (02231) 61082 eMail:
[email protected] Herausgeber Walter Kozubek [email protected] und Claus Schaffelner [email protected]
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Anlageberaters oder Finanzdienstleisters erforderlich machen. Bitte wenden Sie sich vor Tätigung irgend einer Handelsaktivität bezüglich
der hier dargestellten Wertpapiere, Geldmarktinstrumente oder Derivate an die Bank Ihres Vertrauens!
HebelprodukteReport – Ausgabe 11/2010 – 6. Jahrgang, 1.6.2010
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