lebens.linien - Ausgabe 64 - PDF | 5.6 MB

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lebens.linien - Ausgabe 64 - PDF | 5.6 MB
N A C H R I C H T E N F Ü R K U N D E N D E R S A L Z B U R G A G · N R . 6 4 / se p te m ber 2 0 1 4
lebens.linien
energiesparbonus:
Jetzt 5 % Strom sparen
und 10 FreistromTage
extra bekommen.
salzburger lokalbahn:
Die SLB-Fahrgäste
vergeben gute Noten.
Energiewende:
Wie schafft man Energieeffizienz
ohne Komfortverlust?
unternehmens.linie
„
Die Neuorganisation
im Verkehrsbereich ist
notwendig und sinnvoll,
um zukünftiges Wachstum
„
zu ermöglichen.
Veränderungen lösen nicht
immer Begeisterung aus
Liebe Leserin, lieber Leser!
Die Medienberichterstattung der vergangenen Wochen zeigte ein sehr turbulentes Bild
der Salzburg AG. Das ist natürlich nicht der Fall. Was ist passiert? Ein enorm gewachsener Organisationsbereich, der öffentliche und touristische Verkehr, benötigt dringend
eine neue Organisation, damit ein reibungsloser und effizienter Betrieb auch weiterhin
gewährleistet ist. Für derartige grundlegende Prozesse tragen die Vorstände des Unternehmens die Verantwortung. Nach sorgfältigen, monatelangen Vorarbeiten unter Einbindung der Beteiligten sind jetzt diese Entscheidungen getroffen worden, an die sich alle,
auch das Management, anpassen müssen. Dazu gehört auch, dass die Führung des wichtigen Verkehrsbereiches auf neue Beine gestellt und verbreitert wird.
Derartige Veränderungsprozesse und Entscheidungen innerbetrieblicher Art können
Widerstand hervorrufen. So ist es jetzt in der Salzburg AG passiert. Es bleibt dennoch die
Notwendigkeit, den Verkehrsbereich in der Salzburg AG auf neue Beine zu stellen – zum
Vorteil des Unternehmens und seiner Kunden und Fahrgäste. Das ist die Verantwortung
des Vorstands.
Mit herzlichen Grüßen
impressum
lebens.linien – Nr. 64 / September 2014 • Redaktionsschluss
15. 8. 2014 • lebens.linien erscheinen viermal im Jahr. Inhalte sind Nachrichten und Informationen für Kunden und
Freunde der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation • Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:
Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation,
Bayerhamerstraße 16, 5020 Salzburg • Tel. 0662/8884-0, Fax
0662/8884-170 • www.salzburg-ag.at • Chefredakteur:
Sigi Kämmerer • Chefin vom Dienst: Hilde Fabry • Redaktionsteam: Verena Bican, Peter Buchmayr, Michaela
Burgstaller-Stritzinger, Claudius Egger, Rudi Egger, Hilde
Fabry, Angelika Gasteiner, Marcela Geislinger, Hermann
Grießner, Harald Holzer, Julia Lazkowitsch, Günter Meburger, Gerhard Meloun, Karin Motzko, Thomas Oberndorfer,
Gerda Preymann, Christoph Schenk, Gregor Schlager, Rudolf Schwaiger, Karin Sippl, Josef Stemeseder, Kerstin
Vockner, Alexandra Weiss, Kurt Weiss, Johannes Wendlinger • Textredaktion: Gernot Stadler • Bildredaktion: Günter
Freund • Gestaltung: graficde’sign Friedrich Pürstinger,
5020 Salzburg • Druck: Oberndorfer Druckerei, 5110 Oberndorf • Neutralität: Auf die Hinzufügung der jeweiligen weiblichen Formulierungen wurde bei geschlechterspezifischen
Hinweisen im Sinne der flüssigen Lesbarkeit verzichtet. •
Copyright: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Eine
Verwendung ohne Einwilligung der Redaktion ist nicht gestattet.
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Serviceline: 0800 / 660 660
Leserbriefe bitte an: [email protected]
Die Salzburg AG finden Sie auch auf
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www.youtube.com/salzburgag
2 lebens.linien
August Hirschbichler
Leonhard Schitter
inhalt
04 Mehr Effizienz
10 Halbzeit am Bau
06 Energie-Bilanz
12 Smarte Studenten
Die Salzburg AG zeigt vor, was bei
Wärme und Verkehr machbar ist.
Welche Energie wird wofür
verbraucht?
Das Kraftwerk Fritzbach wird im
Sommer 2015 in Betrieb gehen.
Erste Absolventen und neue
Angebote auf der FH in Urstein.
08 Typenschein fürs Heim 14 Öffi-Woche
Energieausweis für Förderungen,
bei Vermietung und Verkauf.
Europäische Mobilitätswoche mit
Alternativen zum Individualverkehr.
nachrichten.linie
vordenker
Gerald
Hehenberger,
Geschäftsführer
GEP, SET und
EUDT.
TAG DER LEHRE: Interessierte lernen hier sieben verschiedene technische und kaufmännische Lehrberufe kennen und können mit Verantwortlichen und Lehrlingen
der Salzburg AG sprechen. 14. und 15. November 2014 in der Vogelweiderstraße 65,
5020 Salzburg. Alle Details: www.salzburg-ag.at/karriere
12. Salzburger Verkehrs- Salzburg Citytage: „Vielfalt mobil“
Ticket um 366 Euro
Bereits zum 12. Mal organisiert die Salzburger Verkehrsplattform von 13. bis 15.
Oktober die Salzburger Verkehrstage: In
Fachvorträgen und Diskussionen wird
die Frage erörtert, wie Verkehrssysteme
die immer stärker wachsenden Mobilitätsbedürfnisse in Ballungsräumen nachhaltig erfüllen können. Unter den Vortragenden
und
Teilnehmern sind
Verkehrswissenschaftler, internationale Verkehrsanbieter und Politiker.
Info & Anmeldung: www.regionale-schienen.at. Tipp: Herbstkonzert der Musikkapelle der Salzburg AG. 15. Oktober 2014,
19.00 Uhr, Parkhotel Brunauer, Salzburg.
Seit 1. Juli gibt es
das Jahresticket
für alle Öffis im
Salzburger Stadtgebiet um 366
Euro – das entspricht den Preisen von Linz oder Wien. Durch das gute
Angebot sollen mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel
gewonnen werden.
In der ersten Jahreshälfte 2014 hatten rund
4.000 Salzburger eine Jahresnetzkarte für
Obus, Bus und Bahn. Mehr Öffi-Nutzer sind
wichtig, um Staus und Lärm zu vermeiden –
und vor allem die zum Teil schlechte Luftqualität in der Landeshauptstadt zu verbessern.
www.svv-info.at
Infokanal: Anschauen
und gewinnen!
Das Salzburg AG-Magazin feiert den
ersten Geburtstag im Cablelink TV mit
einem Gewinnspiel: Also gleich den Fernseher einschalten, Sendung ansehen und
die Gewinnfrage beantworten. Unter allen
richtigen Antworten wird ein HbbTVfähiger Fernseher von Samsung verlost,
der zeitversetztes Fernsehvergnügen
ermöglicht und zusätzliche Programmangebote eröffnet. Wer den Infokanal
nicht auf seiner Senderliste im CableLink
TV findet, sollte einen automatischen
Sendersuchlauf durchführen.
www.salzburg-ag.at/infokanal
Motor für
mehr
Energieeffizienz
„Energieeffizienz ist der Schlüssel für die
Energiewende. Der Ersatz von fossilen
Energieträgern durch erneuerbare kann
nur dann gelingen, wenn wir gleichzeitig
in allen Energiesektoren effizienter
werden. Rund 20 Prozent Energie könnten wir durchwegs mit einfachen Mitteln
einsparen.“ Das sagt Gerald Hehenberger, der bereits vor 28 Jahren in Österreich und Amerika erste Windkraftanlagen entwickelte und 1995 die Windtec
gründete, einen der heute weltweit
größten Lieferanten von Komponenten
für Windkraftanlagen.
Mittlerweile arbeitet der österreichische
Windkraft-Pionier von Klagenfurt aus
mit drei Standbeinen europaweit für
die Energiewende: Die SET (Sustainable
Energy Technologies) entwirft und
fertigt Bauteile für Windkraftanlagen
und industrielle Antriebssysteme. Die
GEP (Global Energy Partners) entwickelt
internationale Wind- und WasserkraftProjekte. Und die EUDT (Energie- und
Umweltdaten Treuhand) bietet Lösungen
für Gewerbe und Industrie zur Verbesserung der Energieeffizienz im Bereich
Wasser, Strom, Wärme und Gas an.
„Pumpen und Kompressoren verursachen zusammen heute noch rund 30
Prozent des industriellen Stromverbrauchs“, sagt der gebürtige Welser und
verheiratete Vater zweier Kinder. „Beim
Bewusstsein für die Notwendigkeit von
Energieeffizienz – und der Kontrollmöglichkeiten des eigenen Energieverbrauchs
– stehen wir aber noch weitgehend am
Anfang.“
www.ghp-holding.net
lebens.linien 3
energie.linie
Energieeffizienz
Damit die Energiewende
gelingt, ist der sorgsame
Einsatz von Energie unverzichtbar. Überdurchschnittlich
viel schlucken in Österreich
und Europa derzeit noch
Verkehr und Wärmeerzeugung. Die Salzburg AG hat
Energieeffizienz zu einem
Leitthema gemacht und zeigt
anhand einiger Beispiele auf,
wo bewusstes Handeln
besonders viel bewirken kann.
Eine spezielle Software kann den Wärmeverlust von Leitungen feststellen. Bei schlechtem
Dämmwert wird frühzeitig ausgetauscht.
1
Effiziente
Wärmenetze
Die Nutzung von Fernwärme ist eine besonders energieeffiziente Form des Heizens. Der Salzburger Luft werden dadurch
umgerechnet rund 135.000 Tonnen CO2 erspart. Seit dem Jahr 2006 verbindet eine 19
Kilometer lange Wärmeschiene Hallein
und Salzburg zu einer gemeinsamen Fernwärmeregion. Um industrielle Abwärme
aus der gesamten Region nutzen zu können,
wurde bis 2011 das gesamte Salzburger
Fernwärmenetz komplett von Dampf auf
Heißwasserbetrieb umgebaut und ein 44
Meter hoher Wärmespeicher beim Heizkraftwerk Nord errichtet. Zurzeit wird geprüft, welche ungenutzten und sinnvoll
verwertbaren Abwärmequellen es bei Betrieben im Großraum Salzburg-Hallein noch
gibt. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, im
Salzburger Leitungsnetz die Verluste so gering wie möglich zu halten. Ein spezielles
Programm hilft bei der Bestimmung von Alter, Zustand und Wärmeverlust der Leitungen und macht eine gezielte Wartungs- und
Erneuerungsstrategie möglich. Im Sinne der
Energieeffizienz können dadurch Leitungen
mit schlechtem Dämmwert und hohen Wärmeverlusten früher für einen Austausch
eingeplant werden. Das spart Brennstoff
und somit CO2-Emissionen.
4 lebens.linien
Die Salzburg AG möchte den Einbau effizienter und umweltschonender Wärmepumpen vorantreiben.
2
Heizen mit 75 Prozent kostenloser Umweltenergie
Um den Energieverbrauch für Raumwärme
und Kühlung zu reduzieren, müssen in Zukunft neben Fernwärme auch mehr Solaranlagen und Wärmepumpen zum Einsatz
kommen. Letztere gelten als hocheffizient,
weil sie in Niedrigenergiehäusern mit nur
25 Prozent Energieeinsatz (Strom) und 75
Prozent kostenloser Umweltenergie volle
Heizleistung erzielen. Dennoch hatten in
Salzburg bis Ende 2013 erst rund 6.500
private Haushalte eine Wärmepumpe im
Einsatz. Die Salzburg AG hat deshalb gemeinsam mit dem Land Salzburg sowie der
Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und
Lüftungstechniker das „Salzburger Qualitätsnetzwerk Wärmepumpe“ gegründet,
das ab diesem Herbst den Einbau energieeffizienter Wärmepumpen vorantreiben
möchte. Zusätzlich zur Landesförderung
unterstützt die Salzburg AG die erstmalige
Anschaffung einer Wärmepumpe mit 1.500
Euro und einem vergünstigten Stromtarif.
energie.linie
ist für uns alle wichtig
Moderne Trolleybusse können bei jeder
Bremsung Energie rückgewinnen und an
Obusse im Umkreis weitergeben.
3
obus fährt
elektrisch
Elektromotoren haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Antriebe. Der Obus ist seit Jahren eine bewährte Form der Elektromobilität. An
Werktagen nutzen in Salzburg im Schnitt
140.000 Kunden den Obus. Die 105 Obusse fahren mit dem sauberen Strommix der
Salzburg AG, also überwiegend mit Strom
aus Wasserkraft – und jeder kann voll besetzt über 100 Autos ersetzen. Das spart
Schadstoffe und bringt eine deutliche Entlastung für die Straßen. Laufend wird weiter an der Verbesserung der Energieeffizienz gearbeitet. Jeder Obusfahrer erhält eine
Schulung in energiesparender Fahrweise.
Moderne Trolleybusse können außerdem
bei jeder Bremsung Energie gewinnen. Andreas Randacher, Centerleiter Infrastruktur: „Beim Bremsen funktioniert der Elektromotor als Generator und erzeugt Elektrizität. Dieser Strom kann in die Oberleitungen übertragen und an Obusse in der
näheren Umgebung weitergegeben werden. Damit lässt sich etwa 15 Prozent Energie sparen. Alle Salzburger Obusse zusammen sparen damit immerhin den Stromverbrauch von fast 600 Durchschnittshaushalten ein.“ Derzeit wird geprüft, ob die
zurückgewonnene Energie an den Haltestellen gespeichert und für andere Verbraucher bereitgestellt werden kann.
Seit Jahren bereitet die Salzburg AG den
Markt für nachhaltigen Individualverkehr
auf: Mit ElectroDrive, ErdgasDrive und EMIL.
4
Autos mit
„sauberem gewissen“
Auch für den Individualverkehr gibt es
nachhaltige Lösungen – in Form von
ElectroDrive und EMIL. Die Salzburg AG
hat den Markt aufbereitet und mehr als 70
öffentliche Ladestationen für Elektroautos
im ganzen Bundesland Salzburg errichtet.
Auch um die Lade-Infrastruktur in privaten Wohnhäusern kümmert sich das Unternehmen. Außerdem steht die Salzburg AG
zusammen mit REWE International hinter
dem Elektro-Carsharing EMIL mit derzeit
zehn Ausleihstationen in der Stadt Salzburg. Dietmar Emich, Geschäftsführer von
ElectroDrive Salzburg und EMIL: „Wir gehen davon aus, dass sich mit der Anzahl
der neuen Serienmodelle auch der Automarkt in Richtung Elektromobilität bewegen wird.“
Eine gute Alternative mit höherer Reichweite sind Erdgasfahrzeuge. Sie emittieren
rund 20 Prozent weniger CO2, deutlich weniger Stickoxide und praktisch keinen
Feinstaub. Die Salzburg AG betreut mit
ErdgasDrive rund 80 Erdgastankstellen in
ganz Österreich und fördert den Umstieg
mit einem Tankgutschein für bis zu 500 Kilogramm Erdgas, das entspricht in etwa
10.000 Kilometern Fahrt. Die Umweltabteilung des Landes Salzburg fördert die
schadstoffarmen Erdgasfahrzeuge zusätzlich mit bis zu 1.000 Euro.
13 Energieberater der Salzburg AG sind in
Sachen Energieeffizienz in Schulen, Haushalten und Unternehmen unterwegs.
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zeigen, wo man
am besten spart
13 Energieberater sind bei der Salzburg AG
im Einsatz. Ihre Hauptaufgabe ist es, die
Salzburger beim nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Energie zu unterstützen.
Außerdem wollen sie zeigen, dass Energiesparen heute durch moderne Technologien
ganz ohne Komfortverlust möglich ist. Im
Rahmen der Energieberatung Salzburg
werden pro Jahr rund 2.300 Haushalte beraten – in Zusammenarbeit mit dem umwelt service salzburg zusätzlich rund 300
Unternehmen. Rund 400 Energieausweise
erstellen die Energieberater pro Jahr (siehe
Seite 8) und seit 2005 sind sie auch in den
Salzburger Schulen präsent (siehe Seite
13). „Am Thema Klimaschutz kommen die
nachfolgenden Generationen nicht mehr
vorbei“, sagt Energieberater-Chef Hermann
Grießner von der Salzburg AG. „Wir vermitteln den Kindern spielerisch den richtigen und sinnvollen Umgang mit Energie.“
Individuelle Energieberatung
Privatkunden können sich bis zu zwei
Stunden kostenlos zuhause von der Energieberatung der Salzburg AG oder der Energieberatung Salzburg beraten lasssen.
lebens.linien 5
energie.linie
Wofür braucht Österreich am meisten Energie?
Verkehr verursacht ein Drittel des GesamtEnergieverbrauchs, nämlich 33 Prozent.
Den Löwenanteil machen Energieträger auf
Rohöl-Basis aus, also Benzin oder Diesel.
Erneuerbare Energien wie Biodiesel oder
Ökostrom spielen noch eine geringe Rolle.
private Haushalte nutzen Energie in
jeder Form. Bemerkenswert ist der hohe
Anteil an erneuerbaren Brenn- und Heizstoffen. Bei diesen Energieträgern sind
private Haushalte sogar der größte Abnehmer.
Industrie und Gewerbe (Produktion)
verbrauchen 30 Prozent unserer Energie.
Sie decken ihren Energiehunger zum größten Teil mit Gas und Strom.
Salzburg AG-Vorstandssprecher August
Hirschbichler: „Der Anteil von Strom am
gesamten Energieverbrauch macht heute
nur 20 Prozent aus. In Zukunft wird
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Strom aus erneuerbaren Energiequellen
immer stärker als Ersatz für fossile Energiequellen dienen, damit wird auch der
Anteil am Gesamtverbrauch steigen.“
Die gute Nachricht: Elektromobilität und
Wärmepumpen-Heizungen sind viel effizienter als Verbrennungsmotoren oder
Ölheizungen. Das heißt, für die gleiche
Wärme- oder Transportleistung ist ein
deutlich geringerer Energieaufwand notwendig.
www.energiesparbonus.at
JETZT!
WEITBLICK LEBEN
EnergiesparBonus sichern
Strom sparen zahlt sich jetzt doppelt aus. Salzburg AGKunden, die in ihrem Haushalt fünf Prozent oder mehr Strom
einsparen, werden mit zehn zusätzlichen FreistromTagen
belohnt. Im OnlineService anmelden, bei der Aktion mitmachen,
Strom sparen und profitieren.
Schon bisher galt: Wer Energie spart, spart
automatisch auch Geld. Neu ist: Besonders effiziente Stromsparer werden jetzt
von der Salzburg AG zusätzlich belohnt.
Wem es gelingt, den Stromverbrauch gegenüber der letzten Jahresrechnung um
fünf Prozent zu senken, der bekommt zusätzliche zehn FreistromTage als Belohnung. Damit die Stromeinsparung auch
gelingt, erhalten alle Teilnehmer der Aktion per Newsletter regelmäßig nützliche
Tipps für den effizienten Umgang mit
Energie. Die Salzburg AG möchte mit dieser Aktion alle Kunden zur aktiven Mitarbeit an der Energiewende motivieren:
„Als erster Energieversorger belohnen wir
den sinnvollen, effizienten Umgang mit
Energie, in diesem Fall Strom, mit einer
Gutschrift“, sagt Vorstandsdirektor Leonhard Schitter.
Wer bereits den OnlineService der Salzburg AG nutzt, kann sich dort bis zum
31. Oktober zu dieser Aktion anmelden.
Wer sich neu im OnlineService der
Salzburg AG anmelden möchte, findet auf
der Rückseite dieser Zeitschrift die Kundennummer. Mit dieser und einer E-MailAdresse ist die Registrierung in wenigen
Schritten erledigt. Jetzt gleich anmelden
unter: www.energiesparbonus.at
Online-Shop für Energiesparer
Mehr als 300 Produkte, die beim Energiesparen helfen, gibt es im Energie-Shop der
Salzburg AG: Darunter wassersparende
Duschköpfe, Standby-Steckdosen, Strommessgeräte und Taschen, die das Smartphone mit Sonnenenergie aufladen. Einen
Schwerpunkt bilden dabei hochwertige
LED-Leuchtmittel – vom energieeffizienten
Ersatz für Glühlampen über Spots bis zur
Weihnachtsbeleuchtung. Ein weiteres Beispiel sind elektronische Heizkörper-Thermostate, welche die Raumtemperatur bei
Abwesenheit automatisch absenken und
sich auch per Smartphone steuern lassen.
Energie-Shop-Projektleiter Bernhard
Wiesinger: „Wir von der Salzburg AG
wollen unsere Kunden bei
der effizienten Nutzung
von Energie unterstützen und zeigen,
dass das keinesfalls auf
Kosten des Komforts
gehen muss.“
shop.salzburg-ag.at
energie.linie
„Science Buster“ Werner Gruber erklärt
auf YouTube die Energiezukunft und
die Rolle von Gas auf dem Weg dorthin.
Gas: Brücke zu
den Erneuerbaren
In der Übergangsphase von fossiler zu erneuerbarer Energieversorgung dient Gas
als wichtige Brückentechnologie: Darüber
sind sich Experten – vom bekannten österreichischen Physiker Werner Gruber bis
hin zur Umweltorganisation Greenpeace
– einig. Vier Gründe sprechen dafür:
1. Die Stromversorgung aus regenerativen
Energien ist instabil. Je nach Wetter wird
einmal mehr, einmal weniger Strom produziert. Gas kann die Schwankungen
ausgleichen: Wenn zu wenig Strom
aus Erneuerbaren zur Verfügung steht,
können mit Gas betriebene Heizkraftwerke
kurzfristig den zusätzlichen Bedarf liefern.
2. Wenn zu viel Strom aus erneuerbaren
Quellen erzeugt wird, kann Gas die
überschüssige Energie speichern:
Die Power-to-Gas Methode wandelt
Strom in synthetisches Gas (Wasserstoff,
Methan) um und kann so im Gasnetz
langfristig gespeichert werden. 3. In den Gasnetzen fließt bereits heute
ein wachsender Anteil an erneuerbarem
Biogas. In Österreich gibt es zurzeit 350
Biogasanlagen, in welchen Grasschnitt,
Gülle oder andere Biomasse verarbeitet
werden. Wenn das Biogas nicht direkt vor
Ort verbraucht wird, fließt es ins Gasnetz.
4. Das kommt auch Besitzern von Erdgasautos zugute. Erdgas verursacht als
Kraftstoff gegenüber Benzin oder Diesel
20 Prozent weniger CO2, deutlich weniger
Stickoxide und praktisch keinen Feinstaub.
Biogas gilt sogar als CO2-neutral: Das kann
massiv dazu beitragen, die Treibhausgasemission bis 2020 zu reduzieren.
initiative-gas.at
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energie.linie
Energieausweis:
Der Typenschein fürs Heim
Wer heute eine Immobilie baut, verkauft oder vermietet, braucht
einen Energieausweis. Und nur wer vor einer Sanierung einen
Energieausweis machen lässt, kann auch Förderungen beantragen.
ElektroServicepartner Andreas Eder
empfiehlt Infrarot-Heizungen mit Anbzw. Abwesenheitsfühler und Stop-Funktion beim Fensterlüften.
Schlau und günstig
heizen in der
Übergangszeit
Die Tage werden kühler, doch die Heizung
für einzelne Tage anlaufen zu lassen, wäre
die reinste Verschwendung. „Fürs kurzfristige Heizen im Herbst sind insbesondere
die kleinen Geräte die bessere und kostengünstigere Lösung“, meint ElektroServicepartner Andreas Eder von Elektro Wimmer
aus Unken.
Kachelöfen oder dänische Öfen heizen an
kühlen Übergangstagen mitunter die ganze Wohnung. Für das schnelle Aufheizen
des Badezimmers sind nach wie vor die
klassischen Heizlüfter ideal.
Infrarot-Flachheizungen sind platzsparend
und strahlen eine ähnlich angenehme
Wärme ab wie ein Kachelofen. Auch sie
sind ideal im Bad, als Handtuchtrockner
oder Spiegelheizung. Angenehmer Nebeneffekt: der Spiegel beschlägt nicht mehr.
Infrarot-Heizungen eignen sich außerdem
zum kurzfristigen Temperieren von Wintergärten, Wochenendhäusern oder Wohnmobilen. Als Alternative zu den herkömmlichen Heizanlagen sind sie bei gutem
Dämmstandard zu empfehlen.
Außerdem lässt sich in der Übergangszeit
mit ein paar einfachen Maßnahmen Energie sparen: Fenster geschlossen halten –
nur stoßlüften und Zugluft durch undichte
Fenster und Türen vermeiden. Bereits im
Herbst sollten Sie Jalousien und Rollos am
Abend geschlossen halten. Kleiner Tipp für
abends auf dem Sofa: Pullis und Decken
wärmen – und sie sind klimaneutral.
www.salzburg-ag.at/elektroservicepartner
8 lebens.linien
Für Hausbesitzer ist der Energieausweis
unkompliziert erledigt. Das kann Margit
Icso aus Elixhausen (im Bild mit Energieberater Gerhard Meloun) nur bestätigen.
Energieberater Gerhard Meloun von der
Salzburg AG: „Der Energieausweis zeigt
den bestehenden Heizwärmebedarf an und
ist die Grundlage für funktionierende Sanierungskonzepte. Wenn man Förderungen beantragen will, muss er ohnedies vor
der Sanierung gemacht werden. Nachreichen geht nicht.“
Viele Besitzer eines Altbaus glauben, sie
müssen ihr Heim zuvor sanieren, um einen
Energieausweis erstellen zu können. „Das
ist ein Irrtum. Der Energieausweis ist lediglich eine Bestandserhebung, eine Art Typenschein für das Haus. Er soll Mietern
und Käufern anzeigen, mit welchem Energieaufwand sie zu rechnen haben.“
Erhebung vor Ort
Eine realistische Aussagekraft hat ein Energieausweis nur dann, wenn die Daten vor
Ort erhoben werden und der aktuelle Bestand an Fenstern, Wand- und Deckenaufbauten, Heizanlagen oder etwa Zubauten
berücksichtigt wird.
Für die Besitzer ist eine solche Vor-Ort-Erhebung ganz einfach: Sie sollten lediglich
das Baujahr wissen, Plankopien und –
wenn vorhanden – Fotodokumente vom
Rohbau und eventuellen Umbauten bereit-
stellen. Alles weitere erhebt der Energieberater bei der gemeinsamen Begehung des
Gebäudes vom Keller bis zum Dachgeschoß. Wärmebildkameras kommen dabei
nicht zum Einsatz.
Im Normalfall ist die Erhebung bei einem
Einfamilienhaus in zwei Stunden erledigt.
Alle weiteren Berechnungen macht der
Energieberater am PC in seinem Büro und
schickt danach den fertigen Energieausweis per Post an die Hauseigentümer.
www.salzburg-ag.at/energieberatung
Ihr Energieausweis
von der Salzburg AG
l Vorlage durch den Hausbesitzer:
Baujahr, Plankopien, wenn vorhanden
Baubeschreibung und Rohbaubilder.
l Vor-Ort-Erhebung durch den Energieberater: Dauer rund zwei Stunden
(Einfamilienhaus), einfache Messung
ohne Beeinträchtigung der Bausubstanz.
l Gültigkeit: 10 Jahre ab Ausstellungsdatum.
telekommunikations.linie
Neu im
CableLink TV
In HD ab 27.
Oktober empf
angbar:
ORF 2 Salzburg
ORF III · ORF Sp
ort+ · Eins Plus
Tagesschau 24
· hr · RBB · MD
R
Analog nicht
mehr
empfangbar
:
GoTV · HSE 24
Bald schon 31 HD-Sender im Kabel-TV
Im Oktober tut sich wieder einiges im Programmangebot
von CableLink TV der Salzburg AG. Ab 27. Oktober sind acht
neue HD-Sender empfangbar.
Cablelink TV erweitert das Senderangebot ab
27. Oktober um acht zusätzliche HD-Sender.
ORF 2 Salzburg, ORF III und ORF Sport+ sind
dann hochauflösend in High Definition am digitalen Kabel empfangbar. Darüber hinaus
sind auch Eins Plus, Tagesschau 24, hr, RBB
und MDR in HD-Qualität verfügbar. Am besten startet man den Sendersuchlauf nach dem
27. Oktober, um „voll im Bilde“ zu sein, und
kommt dann in den Genuss von insgesamt 31
HD-Sendern.
Digitales Kabel-Fernsehen bietet ein besseres
Angebot zum gleichen Preis, eine bessere
Bildqualität und die fünffache Senderauswahl.
Warum digital-TV?
Derzeit stehen bereits über 150 Sender
zur Wahl, ebenso wie ein elektronischer
Programmführer und ein eigenes HbbTVPortal. Bereits 75 Prozent aller Salzburg AGKunden nutzen das digitale Kabel-TVAngebot.
Für den Empfang von Digtal-TV ist ein
Flachbildfernseher mit integriertem DVBC-Tuner notwendig. Man kann aber für
bestehende Fernseher ein zusätzliches
DVB-C-Gerät kaufen, um digital zu sehen.
www.cablelink.at
CableLink: Jetzt
anmelden und 6
Freimonate sichern
l 6 Monate gratis CableLink Internet
l 6 Monate gratis CableLink TV
l keine Anschlusskosten bis 30. 12. 2014
CableLink Internet gibt es mit bis zu
100 Mbit/s und Gratis-WLAN-Modem
zum Fixpreis ab 19,90 Euro monatlich.
CableLink TV bietet über 150 frei empfangbare Programme in digitaler Qualität,
davon 31 Sender in HD-Qualität um
12,65 Euro monatlich.
www.cablelink.at
lebens.linien 9
energie.linie
Im Einlaufbauwerk setzen sich Steine und
Sand ab und gelangen ins Bachbett zurück.
Mit einer Spezialfräse wird der felsige
Untergrund bearbeitet. Die B99 bleibt
einspurig befahrbar.
1,60 Meter beträgt der Durchmesser der
Druckleitungsrohre aus Spezialkunststoff.
Halbzeit beim Kraftwerk
Fritzbach
Seit dem Sommer 2013 wird im Fritztal gebaut. Die Arbeiten
liegen im Zeitplan und ab Mitte 2015 wird das Kleinwasserkraftwerk sauberen Ökostrom für 7.300 Haushalte liefern.
Zurzeit zählt das Kraftwerk Fritzbach zu
den größten und umfangreichsten Baustellen im Bundesland Salzburg. Die Arbeiten
erstrecken sich über rund neun Kilometer
– von der Wasserfassung in Hüttau bis zum
Krafthaus an der Salzach.
Druckrohr unter B99
Über eine Druckrohrleitung wird Wasser
von der Wasserfassung zum 160 Meter tiefer
gelegenen Krafthaus geführt. Von der 8.700
Meter langen Leitung ist die Hälfte verlegt,
der Großteil unter der Landesstraße B99.
ROHBAu WasserFAssung
In Hüttau wurden das Gebäude der Wasserfassung und die begleitende Fischwanderhilfe bereits fertiggestellt. Nun erfolgt der
Einbau des technischen Innenlebens, der
Stahlwasserbauausrüstung. Die Aufgabe des
Einlaufbauwerks ist es, das nötige Wasser
für die Stromerzeugung zu fassen, andererseits aber Steine, Sand, Zweige und sonstige
Schwemmstoffe aus der Druckrohrleitung
und später von der Turbine fernzuhalten.
ERRICHTUNG KRAFTHAUS
Das Krafthaus an der Mündung des
Fritzbachs in die Salzach wird später
die sechsdüsige Peltonturbine beherbergen. Mit einer Engpassleistung von 5.400
Kilowatt werden hier zukünftig 28 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugt. Das Kraftwerk Fritzbach ist ein Gemeinschaftsprojekt der Österreichischen
Bundesforste mit der Salzburg AG.
www.salzburg-ag.at/fritzbach
10 lebens.linien
Das neue Krafthaus entsteht auf dem bestehenden Gelände des Kraftwerks Kreuzbergmaut an der Salzach.
Letzter Arbeitsschritt nach der Verlegung
der Leitung: Rekultivieren und Straße neu
asphaltieren.
verkehrs.linie
karriere.linie
Zehn VW e-up!
bei EMIL
Eine große Mehrheit der Fahrgäste ist
mit dem Angebot der Lokalbahn
zufrieden und schätzt ihre Vorzüge.
Sehr gute Noten für die
Salzburger Lokalbahn
Mitte Mai wurde eine Umfrage bei über 500 Fahrgästen in der
Salzburger Lokalbahn durchgeführt. 92 Prozent sind mit dem
Angebot überdurchschnittlich zufrieden.
Bei allen Themen, welche rund 90 Prozent
der befragten Fahrgäste für wichtig erachteten, gab es gute Noten: Bei der Frage nach
der Pünktlichkeit kam die Salzburger Lokalbahn auf einen Notenschnitt von 1,52 nach
dem Schulnotensystem. Für den unkomplizierten Ticketkauf beim Zugbegleiter gab es
sogar eine 1,24. Mit der Freundlichkeit und
der Kompetenz des Zugpersonals sind neun
von zehn Fahrgästen sehr zufrieden oder zufrieden (Note 1,5).
Auch für die Fahrgastinformationen vor und
auf der Fahrt vergeben 84,5 Prozent die Note
1 oder 2. Selbst beim Sitzplatzangebot bekommt die zu Stoßzeiten stark frequentierte
Salzburger Lokalbahn die Note 1,8. Und in
puncto Sauberkeit erreicht sie eine 1,79 (außen 1,77).
Anregungen für die Zukunft
Fast alle Fahrgäste befürworten den weiteren Ausbau der Barrierefreiheit durch den
Einbau von Niederflur-Mittelteilen bei allen
Triebwagen. Vier von fünf Fahrgästen sind
außerdem für eine Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz.
www.slb.at
Seit diesem Sommer sind an den Ausleihstationen von EMIL in der Stadt Salzburg
auch zehn VW e-up! startklar. Damit
steht den Salzburgern eines der neuesten
E-Autos zur Verfügung: und das bereits
ab 3,90 Euro pro Stunde inklusive aller
gefahrenen Kilometer. Bisher haben sich
über 1.000 Kunden für das Carsharing
mit E-Autos angemeldet. Wer sich vorab
auf www.fahre-emil.at registriert, kann
mit dem ausgedruckten Vertrag, Reisepass, Führerschein und Meldezettel in
die EMIL-Kundenzentrale (Alois-Schmiedbauer-Straße 2) oder in eines der drei
ServiceCenter Verkehr kommen.
Gebucht wird der EMIL dann mit der
Kundenkarte auf der Website, per App
oder Hotline.
www.fahre-emil.at
Die neue SLB-Strecke kommt voran
Zu Sommerbeginn war der gesamte Unterbau der SLB-Streckenverlängerung Trimmelkam-Ostermiething fertig. Seit August wird
am Oberbau gearbeitet. Bis Ende Mai waren
die erdbewegenden Baufirmen mit den
schwierigen Bodenverhältnissen auf der zukünftigen Lokalbahntrasse beschäftigt. Die
Ausläufer eines eiszeitlichen Gletschers haben zwischen Ostermiething und Trimmelkam einen äußerst instabilen Untergrund
hinterlassen – der Boden musste teilweise
großflächig ausgetauscht werden. Bis August
konnten auch die Detailarbeiten auf der Trasse abgeschlossen werden, sodass bereits der
Oberbau mit Gleisen, Masten und Fahrdrähten im Entstehen ist. Die Bauarbeiten werden
von einer ARGE aus drei österreichischen
Bauunternehmen ausgeführt, welche die
Ausschreibung gewinnen konnte. Beim Rohbau des Bahnhofs Ostermiething entsteht
derzeit die aufwändige Dachkonstruktion.
Die Projektleitung ist zuversichtlich, den
geplanten Eröffnungstermin zur Fahrplanumstellung im Dezember halten zu können. Am
15. Oktober gibt es im Rahmen der Salzburger Verkehrstage Gelegenheit, sich über die
neue Lokalbahnstrecke führen zu lassen.
www.slb.at
lebens.linien 11
service.linie
Kein Kind ohne digitale Kompetenzen:
Schülerinnen und Schüler der NMS/
Praxisschule der PH Salzburg mit
(v. l. n. r.) Projektleiter Florian Geier,
Josef Wimmer (Direktor) und Markus
Wiedhölzl (Salzburger Bildungsnetz).
Fit für das
„Klassenzimmer
der Zukunft“
Die Neue Mittelschule (Praxisschule) der
Pädagogischen Hochschule Salzburg ist
eine von sieben Salzburger Schulen,
die am „Projekt KidZ – Klassenzimmer
der Zukunft“ des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung teilnehmen. Mit
diesem Projekt wird die längst absehbare
„digitale Zukunft“ an unseren Schulen
vorweggenommen. Bis zum Jahr 2020
sollen digitale Endgeräte und alle damit
verbundenen interaktiven Lernmöglichkeiten Standard sein und schulische Lernprozesse fördern.
Tablets für die NMS
In der Neuen Mittelschule der PH Salzburg
will man in Zukunft Tablet-PCs als Lernhilfen einsetzen. Im Rahmen des Salzburger
Bildungsnetzes unterstützt die Salzburg AG
Schulen beim Ankauf der für das Projekt
wichtigen Hardware. Das Salzburger Bildungsnetz ist ein Netzwerk zwischen Schulen, Gemeinden und öffentlichen Bildungseinrichtungen im gesamten Bundesland.
Ziel ist es, moderne Informationstechnologien und -medien zum Einsatz in Bildung
und Verwaltung in das gemeinsame Netzwerk zu integrieren – das macht viele Arbeitsabläufe einfacher und effizienter. Mittlerweile sind über 500 Schulen, Gemeinden
und andere öffentliche Einrichtungen wie
Kindergärten, Studentenheime und Bibliotheken in dieses Netzwerk eingebunden.
www.bildung.salzburg.at
12 lebens.linien
Seit zwei Jahren bietet die Fachhochschule
Salzburg den Schwerpunkt „Intelligente
Energiesysteme“ im Studiengang Informationstechnik & System-Management an. Die
Absolventen Adnan Reh und Rene Blaschke
(v. l.) sind bei der Salzburg AG angestellt.
„Smarte“ FH-Absolventen
Die Fachhochschule Salzburg und die Salzburg AG arbeiten
seit über zwei Jahren im Bereich Forschung und Ausbildung
zusammen. Jetzt gibt es auch einen Master mit dem Ausbildungsschwerpunkt „Future Energy Systems“.
Salzburg ist seit 2009 eine Modellregion für
Smart Grids. Die Fachhochschule Salzburg
in Puch-Urstein entwickelte zusammen mit
der Salzburg AG im Rahmen des Studiums
Informationstechnik & System-Management
den Ausbildungsschwerpunkt „Intelligente
Energiesysteme“ für das Bachelorstudium.
Für das Masterstudium gibt es die neue Spezialisierung „Future Energy Systems“.
Nachfrage aus der Wirtschaft
Peter Lindner ist Leiter der Personalentwicklung: „Wir von der Salzburg AG haben
Bedarf an hochqualifizierten Technikern,
die in den Bereichen E-Wirtschaft und Informationstechnologien ausgebildet sind – aber
auch an Forschungsprojekten zu unternehmensrelevanten Themen. Drei Salzburg AGFachleute aus den Bereichen Netze und
Energiehandel sind deshalb auch als Vortragende im Studiengang tätig und begleiten
wissenschaftliche Arbeiten.“ Mit Adnan
Reh hat die Salzburg AG bereits einen Absolventen übernommen. Einige Mitarbeiter
der Salzburg AG absolvierten das Studium
berufsbegleitend, darunter Rene Blaschke.
Studiengangsleiter Gerhard Jöchtl registriert
auch Interesse aus anderen Wirtschaftsbereichen. „Die Energiewende und die Frage,
wie wir Energie optimal verteilen und den
Verbrauch besser lenken können, wird in
den nächsten zehn bis 20 Jahren für viele
Unternehmen zum Thema werden. Die
Technologien werden sich ändern und Fachleute in diesen Bereichen immer wichtiger.“
Seit dem vergangenen Studienjahr gibt es
deshalb auf der Fachhochschule auch den
Studiengang „Smart Building“, ab 2016 sind
„Smart Cities“ geplant. In diesem Zusammenhang spielt auch das Josef-Ressel-Zentrum an der Fachhochschule eine große Rolle: Dort geht es um anwenderorientierte
Smart Grid Privacy, Security und Steuerung.
Also um die Frage, wie trotz Kontrolle über
die Energieflüsse Datenschutz und -sicherheit gewährleistet werden können. Salzburg
AG-Mitarbeiter Adnan Reh hat sich im Rahmen seines FH-Studiums mit IT-Privacy und
Security beschäftigt. Das ist nun seine Aufgabe bei der Salzburg AG im Bereich Kundenservice und Informatik.
www.fh-salzburg.ac.at
Im vergangenen Schuljahr ging der
erste Preis beim Volksschulprojekt an
die Niedernsiller Viertklassler. Nun starten
die Schulprojekte der Salzburg AG in
die nächste Runde.
Energie-Detektive aus den Ferien zurück
Mit dem neuen Schuljahr treten die Energie-Spürnasen zum neunten Mal in Aktion:
als „Energiefresser“ in den Volksschulen und mit dem Projekt „Lebensadern“ an
Oberstufenschulen. Lehrer können ihre Klassen jetzt anmelden.
Über 1.400 Schüler und Schülerinnen hatten im vergangenen Schuljahr im Rahmen
von Projekttagen Energieeffizienz als Unterrichtsthema. Woher kommt unser Strom?
Was ist ein ökologischer Fußabdruck? Wie
kann ich sinnvoll Energie sparen? Diese
und ähnliche Fragen stellten sich die Volksschüler der vierten Klassen beim Projekt
„Den Energiefressern auf der Spur“. Im Finale standen sich die Volksschulen Lofer,
Eben und Niedernsill gegenüber. Beim alles
entscheidenden Energiefresser-Quiz setzten
sich schlussendlich die Niedernsiller Schüler als Landessieger durch. Direktor Norbert
Gruber ist von der Nachhaltigkeit solcher
Projekte überzeugt: „Wir haben seit mehr
als zehn Jahren die Nationalparkranger mit
ihrer Wasserschule an unserer Schule, seit
einigen Jahren die Energieberater. Alle diese Projekte tragen dazu bei, dass Kinder einen sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen lernen und dieses Wissen sogar an
ihre Eltern weitergeben. Wir sind in diesem
Schuljahr sicher wieder dabei und ich kann
das auch anderen Schulen nur empfehlen.“
74 Detektiv-klassen
Teilnehmende Volksschulklassen im gesamten Bundesland Salzburg werden von
der Salzburg AG mit Unterrichtsmaterialien, Strommessgeräten und Arbeitsblättern
versorgt. Auf Wunsch kommt auch ein
Energieberater in die Schule, um gemein-
sam mit den Kindern den sinnvollen Einsatz von Strom zu thematisieren. Das Projekt „Lebensadern“ für Oberstufenklassen
gibt es zu den Themen Energie, Mobilität,
Telekommunikation oder Trinkwasser. Mit
rund 1.000 beteiligten Oberstufen-Schülern wurden im vergangenen Jahr Exper-
tenstunden, Projekttage und Exkursionen
durchgeführt. Die HTL Hallein gewann mit
ihrem Schulprojekt sogar den Energie Globe in drei Kategorien. Anmeldungen und
weitere Informationen zu den Schulprogrammen der Salzburg AG unter
www.spare-energie.at.
Super cool für ganz Salzburg
Wer Anspruch auf eine s’COOL-CARD hat,
kann diese auf eine so genannte SUPER
s’COOL-CARD „ausbauen“. Sie gilt dann
auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln im
gesamten Bundesland. Und an allen 365 Tagen im Jahr zwischen 1. September 2014
und 31. August 2015 – auch an Sonn- und
Feiertagen sowie in Ferienzeiten.
Shopping-Tag in der Stadt Salzburg. Im
Winter bringt die SUPER s’COOL-CARD die
Schüler und Lehrlinge auf die Pisten – ganz
egal, aus welchen Himmelsrichtungen sie
die beliebten Salzburger Skigebiete wie das
Kitzsteinhorn, die Salzburger Sportwelt
oder die Skiregion Lungau anpeilen.
www.scoolcard.at/super
Für Nur 26 Cent pro Tag mobil
Der Selbstbehalt für die herkömmliche
s’COOL-CARD beträgt 19,96 Euro, der Aufpreis zur SUPER s’COOL-CARD 76,40 Euro.
Damit können Schüler und Lehrlinge unter
24 Jahren ein ganzes Jahr lang das gesamte
Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln
zwischen Krimml, St. Michael im Lungau
und Michaelbeuern nutzen. Das sind im
Schnitt rund 26 Cent pro Tag – etwa für einen Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen,
einen Badetag am Wallersee oder einen
Die Salzburger SUPER s’COOL-CARD ist an
allen Tagen des Jahres und für alle Öffis im
gesamten Bundesland gültig.
lebens.linien 13
service.linie
12.–21. September:
Europäische Woche
der Mobilität
l 12. September 2014:
Obus-Sonderfahrten in Lehen,
5-Jahres-Jubiläum der Stadtbibliothek
Infos: www.obus.at.
l 13. September 2014:
Autofreier Tag in Maxglan
(Stadtteilfest) mit Obus und
Infostand
Infos: www.stadt-salzburg.at
l 19. September 2014:
Frauen-Obus-Fahrt
Was uns bewegt: Eine
ganze Mobilitätswoche
Von 12. bis 21. September 2014 läuft die „Europäische Woche der
Mobilität“. Die Salzburger Lokalbahnen in Stadt und Land sind
neun Tage lang mit einem „bewegenden“ Programm dabei.
Zu Fuß gehen, mit dem Rad oder den Öffis
fahren: Diese Arten der Fortbewegung stehen bei der Europäischen Mobilitätswoche
Mitte September im Mittelpunkt. Jedes
Jahr beteiligen sich über 500 österreichische Städte und Gemeinden an der Aktion.
Die Menschen sollen durch Schnupperangebote, Straßen-Umgestaltungen und das
Ausprobieren bisher nicht genutzter Ideen
die Vorzüge einer autofreien Umwelt kennen und schätzen lernen.
ALLE OBUS-SONDERAKTIONEN
AUF WWW.OBUS.AT
Auf vielen Obuslinien in der Landeshauptstadt fährt eine ganze Woche lang Servicepersonal mit und steht für Fragen zur
Verfügung. Ebenso beim autofreien Tag
in Maxglan. Es werden Sonderfahrten
zum fünfjährigen Jubiläum der Stadtbibliothek organisiert und die beliebte Frauen-Obus-Fahrt. Alle Obus-Aktionen sind
auf www.obus.at aufgelistet und ab September gibt es Infomaterial in den Obussen.
14 lebens.linien
15.000 Gratistickets
Der Verkehrsverbund wird in der Europäischen Mobilitätswoche an den Salzburger
Einfahrtsstraßen 15.000 Gratistickets an
Pendler verschenken: Es handelt sich dabei
um Ganztageskarten, die an einem beliebigen Tag bis zum 30. September 2014 im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes gültig sind: sogar über das Land Salzburg hinaus bis nach Bayern. Wer sonst ausschließlich mit dem Auto in die Stadt pendelt, soll
mit der Aktion angeregt werden, den Weg
zur Arbeit einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Die ÖBB beteiligen sich mit Schnuppertickets „gegen
den Stau“ und einer Vergleichsfahrt von
Hallein nach Salzburg samt Wettbörse.
Regionalbahnentag
Rund um den Regionalbahnentag am
21. September gibt es auch Aktionen bei der
Salzburger Lokalbahn, der Berchtesgadener Land Bahn und der Pinzgauer Lokalbahn. Bei der SchafbergBahn wird am
20. September ein Jubiläum gefeiert: Die
l 20. September 2014:
Triebwagen-Jubiläum SchafbergBahn
Infos: www.schafbergbahn.at
l 21. September 2014:
Regionalbahnentag
Infos: www.regionalbahntag.at
Programmdetails auf www.slb.at
und in den Obussen
zwei nostalgischen Dieseltriebwagen mit
der Bezeichnung VTz werden 50 Jahre alt.
Anlässlich des Jubiläums erscheint ein
Buch zu ihrer 50-jährigen Geschichte.
Elektrogrill
gewonnen
Herwig Zankl aus Hof bei Salzburg hat
beim lebens.linien-Gewinnspiel in der
Juni-Ausgabe einen Weber-Elektrogrill
Q 240 gewonnen. Alle Gewinner auf
www.salzburg-ag.at/lebenslinien.
service.linie
„The Point of View“ in der Rotunde
In der Salzburg AG in der Bayerhamerstraße 16 sind zwischen 1. September und 7. November
Arbeiten von Margot Holzapfel, Trudi Bloom und Josef Gappmair ausgestellt.
Margot Holzapfel kreiert ihre Gemälde
in einem dynamischen Prozess. Alles, was
gefällt, wird zum Motiv. Dabei geht es der
gebürtigen Niederösterreicherin nicht um
die Abbildung einer Realität, sondern um
die Entdeckung und das Festhalten der inneren Dynamik, der Essenz. Die gelernte
Tischlermeisterin hat an der Leonardo
Kunstakademie in Salzburg bei Professor
Hannes Baier ihr Studium abgeschlossen.
Seit 2013 ist sie mit ihren farbkräftigen
Werken auch am amerikanischen Kunstmarkt präsent.
www.margotholzapfel.at
Trudi Bloom befasst sich neben Objektkunst und Fotografie mit Malerei. Ihre Werke bewegen sich auf dem schmalen Grat
zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit mit Fokus auf den physischen Akt des
Malens zwischen absoluter Konzentration
und Hemmungslosigkeit. Das Thema vor
Augen jedoch ohne das Ergebnis zu kennen,
malt Trudi Bloom in Acryl frei und ohne
Skizze auf die farbig grundierte Leinwand.
Momente unmittelbarer Nachbarschaft von
Auflösung und Verdichtung charakterisieren das fertige Bild. Trudi Bloom lebt und
arbeitet in Wien und Salzburg.
[email protected]
Ausstellung: 29. 9.–17. 10. 2014
Vernissage: 2. 10. 2014, 19 Uhr
Josef Gappmair nennt seine Technik
„Nu-Plexi-Art“. Angelehnt an die venezianische Papierfärbetechnik trägt Gappmair
schachbrettartig geometrische Formen wie
Kreise, Quadrate, Dreiecke oder Streifen in
lasierender Ölfarbe auf zwei Plexiglasflächen auf. Erst durch die Montage der beiden Flächen übereinander entstehen die
faszinierenden Gesamtbilder. Aus der Distanz werden Gesichter erkennbar, beispielsweise Indianer-Porträts des berühmten Fotografen Edward S. Curtis. Jede Veränderung des Standorts bringt neue Blickwinkel und neue Kompositionen mit sich.
www.gappmair.at
Ausstellung: 20. 10.–7. 11. 2014
Vernissage: 23. 10. 2014, 19 Uhr
Ausstellung Höhenflüge: 1. 9.–22. 9. 2014
Vernissage: 4. 9. 2014, 19 Uhr
Alle Ausstellungen: Mo. bis Do. 8.00–16.00 Uhr, Fr. 8.00–14.30 Uhr · Rotunde der Salzburg AG · Bayerhamerstraße 16, 5020 Salzburg
Gewinnspiel
Energiesparkoffer
zu gewinnen!
Ankreuzen + gewinnen!
1. Preis: ein Energiesparkoffer mit hochwertigen
Messgeräten, LEDs und Energiegutschein
(Gesamtwert 500 Euro).
2.–3. Preis: je ein Altstadtgutschein im Wert
von 100 Euro.
Welchen Anteil hat Strom am Energieverbrauch
Österreichs?
75 Prozent
50 Prozent
Antwortsendung
Bitte
ausreichend
frankieren!
20 Prozent
Einsendeschluss: 30. September 2014
Kupon ausfüllen und an die Salzburg AG schicken oder faxen
(0662/8884-2805). Mitspielen im Internet unter
www.salzburg-ag.at/lebenslinien
4.–5. Preis: je eine Umhängetasche mit
PV-Ladefunktion für Handy & Co.
6.–10. Preis: je ein Set mit drei schaltbaren
Steckdosen mit Fernbedienung.
Vor- und Zuname
Einsendeschluss: 30. September 2014.
Straße, Hausnummer
Die Gewinner werden schriftlich verständigt.
Verlosung unter Ausschluss des Rechtsweges, Gewinne
sind nicht in bar ablösbar. Teilnehmer erklären sich
einverstanden, dass ihr voller Name mit Wohnort im
Internet veröffentlicht wird.
PLZ, Wohnort
Telefon (tagsüber)
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Salzburg AG
„lebens.linien-Gewinnspiel“
Postfach 170
5020 Salzburg