02/2013 - Pfarrverband Bonn

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02/2013 - Pfarrverband Bonn
Nachrichten für die Pfarreiengemeinschaft Bonn-Melbtal
11. Jahrgang
Wadi Melb?
Eigentlich
passt
es
klimatisch ja nicht in
unsere Breiten, aber über
viele Monate ließ das
trocken gefallene Bett des
Melbweihers durchaus
berechtigt solche Ge–
dankenverbindungen
aufkommen.
Und
sehenswert war es ja
auf jeden Fall; nicht nur
die Sanierungsarbeiten
selbst zu verfolgen,
sondern auch, was das
fallende Wasser für die
Tier- und Pfanzenwelt
des Weihers bedeutete
und welche verborgenen
‚Flussopfer‘ - wie es auf dem Hinweisschild an der
herrlichen Metallcollage vor dem Schloss heißt - auf
dem Grund zu Tage kamen. Jetzt ist der Weiher
fast wieder gefüllt, man sieht, wie die Wasservögel
schon Besitz von ihm ergreifen, und es wird
nicht lange dauern, bis – trotz der humorvollen
Bitte - die ersten ‚Schätze‘ wieder ihr feuchtes
Grab finden oder Studenten nach feierlicher
Freundschaftsbesiegelung ihre geleerten Bierkrüge
im hohen Bogen versenken.
2/2013
Der Blick aus dem Wadi
zeigt auf den Kirchturm
von
St.
Sebastian.
Und da ging mir beim
Fotografieren der Ge–
danke durch den Kopf,
ob nicht auch unserem
Glauben etwas an lebenund ideenspendendem
Wasser fehlt. Knapp
5000 VIP verteilen wir in
diesen Tagen in unserer
Pfarreiengemeinschaft.
Hält man den Gottes–
dienstbesuch dagegen
oder
das
Interesse
an unserem riesigen
Veranstaltungsangebot,
frage ich mich schon, ob
unser Glaube nicht oft
nur noch die Eigenart einer ‚Event‘‚-Unterstützung
in unserem Lebens- und Jahreslauf hat: Taufe –
Kommunion – Hochzeit – Beerdigung; Weihnachten
- Ostern – Pfarrfest. Versuchen wir eigentlich noch,
unser tagtägliches Leben an unseren Glauben
zurückzubinden und aus ihm heraus zu gestalten?
Das Wadi Melb füllt sich nicht von selbst, sondern da
musste jemand vom Melbbach her einen Schieber
öffnen – versuchen wir das doch auch mal bei
unserem Christsein!
Markus Dockter
11. Ökumenischer Kinderbibeltag
Lehrreich - lustig - und lecker
Alle Jahre wieder, in der Zeit kurz vor oder
kurz nach Ostern, findet er einmal im Jahr
statt: der ökumenische Kinderbibeltag.
Kinder von 6 - 12 Jahren lernen und
basteln nach biblischen Themen, aber sie
spielen auch und schlemmen miteinander.
Gastgeber sind abwechselnd die drei
Gemeinden St.Barbara in Ippendorf,
Heilig Geist und Auferstehungskirche.
Diemal wäre St. Barbara zuständig
gewesen, aber dort war kein Platz: deren
Kindergarten wartet noch auf den Umbau.
Also erkärte sich Pfarrer SchwenkBressler bereit, sein Gemeindehaus noch
einmal zur Verfügung zu stellen.
Thema in diesem Jahr waren Geschichten
zur Freundschaft auf dem Lebensweg von
Jesus.
Gleich nach dem Eröffnungsgottesdienst,
den der evangelische Pfarrer hielt,
wurden die 45 Kinder, die in diesem Jahr
der Einladung gefolgt waren, in sechs
Gruppen aufgeteilt. Jede dieser Gruppen
bekam über ihre Gruppenleiterin oder
den Gruppenleiter ein Thema aus der
Lebensgeschichte von Jesus genannt, zu
dem sie Verschiedenes basteln sollten.
Bastelmaterial gab es in Hülle und
Fülle - von Holz über Pappe, Stoffe,
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Farbe, Stifte, viel Handwerkszeug - alles
war da. Einzige feste Richtlinie: alles
musste auf gleichgroße, vornummerierte
Styropor-Platten passen, um aus diesen aneinandergelegten Teilen zum Schluss
den Lebensweg auch bildlich und
chronologisch darstellen zu können.
Und dann ging es los: Über die Geburt
im Stall mit den Tieren, den Heiligen
Drei Königen, der Berufung der ersten
Jünger am See Genezareth, der Heilung
des Gelähmten, der Einzug in Jerusalem,
das Abendmahl mit den 12 Jüngern und
schließlich Jesus in Getsemani, vor
Gericht, der Tod und die Auferstehung. Zu
jedem dieser Themen hörten die Kinder
ausführliche Geschichten und konnten
sich vorstellen, wie es damals da wohl
ausgesehen hat. Der Phantasie waren
wenig Grenzen gesetzt - und so war auch
das Ergebnis: Einfach beeindruckend!
Aber es wurde nicht nur gearbeitet. Eine
„Halbzeitpause“ mit einem leckeren
Mittagessen samt Obstnachtisch und die
spätere Kaffeepause mit vielen Kuchen
hielt alle Kinder und Erwachsene bei
Kräften und bei Laune!
Für 16 Uhr war der Abschluss-Gottesdienst
geplant. Zuvor wurden alle StyroporPlatten mit den gebastelten Stationen vor
dem Altar der Kirche aneinandergelegt,
und so konnten auch die Eltern, die ihre
Kinder abholten, die Werke bewundern.
Die Abschlussworte sprach diesmal
Diakon Paul Kirschner aus Ippendorf,
und er versprach für das nächste
Jahr: Wir
feiern
wieder
einen
ökumenischen Kinderbibeltag.
Carla Schreyer
Sommer – Sonne –
Natur erleben
Vom 18. bis 30. August fährt unsere KjG wieder
in ihr alljährliches Sommerlager ins schöne
Sauerland. Dieses Jahr wird das Zeltlager
unter dem Motto Piratenlager stattfinden.
Wie jedes Jahr werden wir spannende
Ausflüge, Rallyes und coole Outdoorspiele
veranstalten. Außerdem besuchen wir alle
2 Tage die Schwimmbäder der Umgebung
und am Wochenende gibt es natürlich das
berühmte Lagerfest mit anschließender Party.
Eine Teilnahme ist für Kinder von 8 bis 15
möglich. Die ganze Fahrt kostet 220,- €,
KjG’ler brauchen nur 190,- € zu zahlen und
für Geschwister gibt es einen Rabatt von
10,- €. Anmeldungen gibt es unter www.kjgvenusberg.de, in unseren Kirchen und bei
jedem Leiter der KjG. Bei Interesse bitten wir
um schnelle Anmeldung, da unsere Planung an
die Anzahl der Teilnehmer angepasst werden
muss.
Tilman Hornung
Mit dem Förderverein
Poppelsdorfer Geschichte
unterwegs
Samstag, 6. Juli, 9 Uhr
Exkursion zur Abtei Brauweiler, Köln,
mit historischer Führung. Treffpunkt: Vor
der Clemens-August-Schule (Museum),
Sternenburgstraße 23. Anmeldung im
Museum, Kosten 10 Euro.
Samstag, 12. Oktober, 16 Uhr
Besuch der alten Weinstadt Königswinter.
Treffpunkt
Siebengebirgsmuseum
in
Königswinter, Kellerstraße 16
Die Kirchenchöre singen
30. Juni, 10.30 Uhr Hochamt
Zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Pastor
Bernd Kemmerling singen die drei Chöre des
Pfarrverbandes die Orgelmesse C-Dur von
W.A. Mozart und die beiden Lieder a cappella
von F. Mendelssohn-Bartholdy: „Denn er hat
seinen Engeln...“ und „Wer bis an das Ende
beharrt...“
14. Juli, 20 Uhr Lutherkirche
Innerhalb des Poppelsdorfer Orgelsommers
gestalten die Chöre von Sankt Sebastian
und der Lutherkirche zum 50. Todestag des
französischen Komponisten Francis Poulenc,
dessen „Gloria“ begleitet von Orchester und
Orgel
29. September, 10.30 Uhr
anlässlich der Jubiläen 125 Jahre Sankt
Sebastian und 50 Jahre Klais-Orgel singt
der Kirchenchor aus Poppelsdorf die
Krönungsmesse von W.A. Mozart, begleitet
von Solisten und Orchester.
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Auf ein Wort .... . bittet Diakon Paul Georg Kirschner
Liebe Schwestern und Brüder in Christus!
In den letzten Wochen führten mich meine
Wege mehrmals nach Köln, jeweils mit dem
Ziel: Kölner Dom. Anlass war das Ende
der Erstkommunionkurse in unseren drei
Pfarrgemeinden. Am Ende dieser Kurse
steht seit Jahren die Fronleichnamprozession
bzw. die Pfarrprozession und in den Tagen
zuvor jeweils unsere Fahrt zum geistlichen
Mittelpunkt unseres Bistums, dem Kölner
Dom. Wer hat denn auch schon einen
Dom, der das meistbesuchte touristische
Ziel Deutschlands ist mit täglich ca. 20000
Besuchern. Den haben nur wir „Kölner“.
So gibt es Jahr für Jahr immer wieder große
Augen unserer Kommunionkinder beim
Betrachten des Kölner Domes. Zum einen
sind da die großen und eindrucksvollen
Maße und Formen des Domes, aber vor
allem die großen Glaubensinhalte, die uns
die Figuren und Fenster, aber auch vieles
andere vor Augen führen. Natürlich wollen
wir unsere Kommunionkinder nicht mit Daten
überhäufen, selbst wir Erwachsenen vergessen
nach Führungen schnell die meisten gehörten
Daten, aber aufgrund der verschiedensten
Fakten wird das Staunen der Kinder doch
erhöht.
Der offizielle Name des Kölner Domes ist
„Hohe Domkirche St. Petrus“. Zu hören,
dass der Kölner Dom mit 157,38 Meter das
zweihöchste Kirchengebäude Europas ist und
das dritthöchste der Welt, macht wiederum
staunend. Wussten Sie eigentlich, dass der
Kölner Dom von 1880 bis 1884 das höchste
Gebäude der Welt war? Die Westfassade
mitsamt den beiden Türmen ist mit seinen über
7100 Quadratmetern Fläche auch flächenmäßig
weltweit einzigartig.
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Nach diesem „Staunen“ beschäftigen wir
uns dann mit der Ausschmückung der
Außenfassade, und schon hier erkennen
unsere Kommunionkinder die verschiedensten
Heiligenfiguren und biblische Erzählungen
wieder. Und dann geht es nach einer Weile in
den Innenraum des Domes.
Wenn Sie jetzt meinen, ich würde Ihnen in
diesem Artikel alle weiteren Geheimnisse
des Kölner Domes vermitteln, dann täuschen
Sie sich. Was ich möchte, ist Sie neugierig
zu machen, den Dom, „unseren Dom“, zu
besuchen und mit neuen Augen zu betrachten.
Da gibt es herrliche Fenster zu entdecken, die
uns hineinspüren lassen in unseren Glauben,
zum Beispiel die fünf Bayernfenster und
mein Lieblingsfenster: das Kinderfenster. Sie
haben diese sechs Fenster noch nicht bewusst
betrachtet? Dann wird es aber Zeit! Da gibt es
weiterhin ein Deckenbild zu betrachten, auf
dem Kardinal Frings Geige spielt. Da gibt es
zwei Flugzeugdarstellungen zu finden. Da gibt
es in einem Fenster ein Auto zu sehen mitsamt
dem rollenden Ball, einem Kind und einem
Schutzengel. Habe Sie im Dom schon einmal
die vermeintlichen „Klangstäbe“ gesehen
und sich Gedanken gemacht, warum diese
da hängen? Haben Sie schon mal etwas von
einer „Stengelchensmess“ gehört, die weltweit
einmalig im Kölner Dom einmal im Jahr
gefeiert wird? Wussten Sie, dass im Jahr 1965
400 Muslime zum Ende des Fastenmonats
Ramadan ihre Gebetsteppiche im Dom
ausbreiten durften für das abschließende
feierliche Gebet, genehmigt und gefördert von
Kardinal Frings?
Da gibt es wahrlich noch vieles Interessantes
über den Kölner Dom in der Lektüre und vor
allem vor Ort zu finden. Bei der Entdeckung
des Domes kann Ihnen das Domforum gute
Dienste erweisen. Das Domforum bietet
unter anderem die tollsten Führungen an, man
sollte nur rechtzeitig buchen. Eine Führung
führt in die Welt unter den Dom, in eine ganz
andere, so nicht zu erwartende Örtlichkeit,
in die Zeitgeschichte von über zweitausend
Jahren. Beeindruckend auch die Führung über
und unter den Dächern des Domes, und, und,
und…..
Geheimnisse und Schönheiten des Domes
entdecken zu können. Na, ist es mir eventuell
ein wenig gelungen, Ihr Interesse bzw. Ihr
zusätzliches Interesse am Kölner Dom zu
wecken? Habe ich Sie ein wenig neugierig
machen können?
Na, dann vielleicht
Wiedersehen in Köln.
Sie haben es sehr wahrscheinlich schon
bemerkt: Ihr Diakon schwärmt von diesem
Dom und freut sich darauf, immer neue
auf
ein
zufälliges
Ihr Diakon
Paul Georg Kirschner.
Pakete für Bad Doberan
Seit drei Jahren beschenken Kommunionkinder
aus
Poppelsdorf
und
Ippendorf
zu
Weihnachten Kinder in Bad Doberan, welche
die dortige Suppenküche besuchen. Am 2.
Adventsonntag 2012 kamen daher Mitglieder
der evangelischen Kirchengemeinde Bad
Doberan nach Ippendorf, um die gespendeten
Weihnachtsgeschenke im Rahmen eines
Gottesdienstes selbst in Empfang zu
nehmen. Von diesem Gottesdienst und der
Spendenaktion berichtete Frau Monika
Deperstorf, Mitarbeiterin in der dortigen
Suppenküche im dortigen Gemeindebrief
„Münsterblick“:
Zeit der Besinnung – Zeit der Gaben
Weihnachtspäckchen aus Bonn „Tragt in die
Welt ein Licht“
Es ist ein schönes Bild, das man mit Worten
nicht beschreiben kann. Kommunionkinder
der Gemeinde versammeln sich vor dem
Altar. Jedes hat ein mit viel Liebe verpacktes
Geschenk dabei. Sie legen die Gaben ab, und
jeder Kommunionschüler tut dieses mit einer
Fürbitte. Es werden bildliche Stolpersteine aus
dem Weg geräumt und Lichter aufgestellt- Wir
sind alle eins.
Seit nunmehr zwei Jahren (dieses Mal zum
dritten Mal) finden ganz besondere Gaben
ihren Weg von Bonn nach Bad Doberan. Die
Pfarrgemeinden Sankt Barbara und Sankt
Sebastian denken in der Vorweihnachtszeit
an die Kinder, deren Wege schwerer zu gehen
sind. So treten die Geschenke ihre lange Reise
für die Jüngsten in unsere Gemeinde an.
Kinder, die ihre Mahlzeiten in dem Treffpunkt
„Suppenküche“ einnehmen und ihre Freizeit
mit Spiel und Spaß verbringen, bekommen im
Advent die Geschenke im „Stall“ überreicht.
So hell wie die aufgestellten Lichter im
Familiengottesdienst, so hell leuchten hier
die Augen der Kinder „Tragt ein Licht in die
Welt“.
Diakon Paul Kirschner und seine Frau sind
Mitglieder der Pfarrgemeinde und waren
auch schon in Bad Doberan. Überwältigt
von den Eindrücken und dem Engagement
in unserer Gemeinde entstand die Idee für
diese Weihnachtsaktion. In diesem Jahr sind
mein Mann und ich nach Bonn gefahren,
um dem Familiengottesdienst beizuwohnen.
Wir berichteten von unserem Treffpunkt
Suppenküche und dem „Stall“. Aus tiefstem
Herzen war es uns ein Bedürfnis, persönlich
DANKE zu sagen.
Monika Deperstorf
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Generationswechsel im Pfarrbüro Sankt Sebastian
Claudia Boeffgen löst Marlene Kraatz ab
Wechsel: Marlene Kraatz (links) verlässt nach 17 Jahren ihren Schreibtisch an der Rehfuesstraße. An ihre
Stelle tritt Claudia Boeffgen.
Nach 17-jähriger Tätigkeit im Pfarrbüro Sankt
Sebastian wird Sekretärin Marlene Kraatz Mitte
Juni ihren wohlverdienten Ruhestand antreten.
Beim Poppelsdorfer Pfarrfamilienfestes am 23.
Juni werden wir sie offiziell verabschieden. So
haben alle Gemeindemitglieder Gelegenheit,
„lebe wohl“ zu sagen.
An dieser Stelle möchten wir Frau Kraatz
schon einmal für die stets vertrauensvolle
Zusammenarbeit danken und ihr für ihren
neuen Lebensabschnitt alles Gute und Gottes
Segen wünschen. Wir würden uns freuen,
wenn der Kontakt nicht abreißt und es ein
Wiedersehen in St. Sebastian gibt ‑ sei es bei
Festen, im Karneval oder bei Reisen mit dem
Pastor.
Am 1. Juni wird Claudia Boeffgen die Nachfolge
im Pfarrbüro antreten. Der Kirchenvorstand
und die Kirchengemeindeverbandsvertretung
haben Frau Boeffgen aus 64 Bewerberinnen
und Bewerbern ausgewählt. Claudia Boeffgen
wohnt in Endenich, ist verheiratet und hat
einen dreijährigen Sohn.
Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter
freuen sich auf die Zusammenarbeit und
wünschen Frau Boeffgen einen guten Start in
St. Sebastian und in der Pfarreiengemeinschaft
Bonn-Melbtal.
Karl-Heinz Kron
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Liebe Mitchristen,
ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen, denn
der Pfarrverband Bonn Melbtal bekommt im
Zuge eines Pilotprojektes zum 1. August 2013
eine Verwaltungsleitung.
Mein Name ist Cordula Riedel. Ich bin 51
Jahre alt, am Niederrhein aufgewachsen,
habe
Mathematik,
Philosophie
und
Betriebswirtschaft studiert und bin Mutter von
vier Kindern zwischen 16 und 26 Jahren. Das
Studium führte mich über Essen nach Bonn,
wo ich nunmehr seit 30 Jahre lebe, zunächst
10 Jahre in der Südstadt und seit 20 Jahren auf
dem Brüser Berg.
Nach ersten beruflichen Erfahrungen in einer
Troisdorfer
Unternehmensberatung
und
einer intensiven Familienphase war ich gut 7
Jahre in der Verwaltung am Bonner Münster
tätig. Zu meinen Aufgaben dort zählten
u.A. die Koordination und Organisation der
Folgedienste
(Pfarrbüro,
Kirchenmusik,
Sakristei), Veranstaltungsorganisation sowie
die Begleitung von Bautätigkeiten.
Als Pfadfinderin habe ich in jugendlichen
Jahren versprochen, mich mein Leben lang
zu bemühen, Gott in meinem Leben zu
erkennen und in der Gemeinschaft, in der ich
lebe Verantwortung zu über nehmen. Diesem
Versprechen bin ich bis heute treu geblieben
und kann somit auf einen reichen Schatz an
Erfahrungen im gemeindlichen Engagement
-ob als Kommunion- und Firmkatechetin, bei
Kinderbibel- oder Familientagen, als Forums(welches Ihren Ortsausschüssen entspricht)
oder PGR-Vorsitzende, als KV- bzw. KGV
Mitglied, als Trägervertreterin in den Kitas oder
als Organisatorin einer Heilig-Abend-Feier für
Alleinstehende - zurückgreifen. Besonders
glücklich bin ich, dass es mir gelungen ist, diese
Begeisterung für gelingendes Gemeindeleben
an meine Kinder weitergegeben zu haben. So
sind sie alle als Messdiener, Messdienerleiter,
Leiter bei Ferienfreizeiten und Pfadfinder auch
auf Bezirks- und Diözesanebene tätig.
Ich freue mich sehr auf die neue Tätigkeit in
Ihrem Pfarrverband und hoffe, dass es mir
gelingt, durch meine Arbeit die Gremien,
Einrichtungen und Akteure hier vor Ort zu
unterstützen und entlasten sowie durch die
(verwaltungs-) technischen Voraussetzungen
Ihnen neue (Frei-)Räume für gemeindliches
und pastorales Tun zu schaffen.
Auf eine gute Zusammenarbeit
Cordula Riedel
Leserbrief:
Zum Abschluss des festlichen
Gottesdienstes an Christi Him–
melfahrt spielte Christoph Hamm
die Toccata von Charles- Marie
Widor (5. Orgelsinfonie). Wir wün–
schen uns weiterhin - wie schon
oft - große und kleine Werke der
Orgelliteratur zum Zuhören nach dem
Sonntagsgottesdienst.
Maria Langenberg-König,
Marliese Hoeschel,
Theresia Schlösser,
Udo Weingärtner
7
Silberhochzeit mit dem lieben Gott
Dechant Bernd Kemmerling feiert silbernes Priesterjubiläum
an den Universitäten
Bonn und Fribourg/
Schweiz absolviert und
es 1986 mit dem Diplom
abgeschlossen.
Nach
einem Praktikum an
St. Peter in Zülpich trat
er im Januar 1987 ins
Priesterseminar
Köln
ein und empfing im Juni
1987 die Diakonenweihe
in
Leverkusen.
Anschließend absolvierte
er sein Diakonat in
Zülpich.
Nach seinen ersten Jahre
als Kaplan in Euskirchen
und als Jugendseelsorger
in der damaligen Jugendarrestanstalt Eus–
kirchen kam Kemmerling 1993 als Kaplan
ans Bonner Münster. Von 1996 bis 1999 war
er Pfarrverweser an St. Michael. Seit 1999 ist
Bernd Kemmerling als Pfarrer an St. Sebastian
tätig. Hier wurde er am 24. Januar 1999, am
Fest des Patroziniums, mit einem feierlichen
Hochamt eingeführt. Zehn Konzelebranten
und weitere 16 Geistliche gaben dem neuen
Pfarrer ebenso das Geleit wie mehr als 500
Gläubige in der überfüllten Pfarrkirche. In
seiner Predigt stellte er klar, dass er an diesem
Tag, entgegen dem ihm vorausgeeilten Ruf,
nicht lange predigen wolle. Damals hat er sein
Versprechen gehalten – wohl zum letzten Mal.
Seit 2009 ist unser Pastor leitender Pfarrer
der Pfarreiengemeinschaft Bonn-Melbtal.
2010 hat Joachim Kardinal Meisner Bernd
Kemmerling zum Dechanten des Dekanates
Bonn-Mitte/Süd ernannt.
Bei seiner Priesterweihe vor 25 Jahren im Kölner Dom: der heutige Dechant
Bernd Kemmerling.
Mit einer Festmesse feiert „unser Pastor“,
Dechant Bernd Kemmerling, sein silbernes
Priesterjubiläu, und zwar am Sonntag,
30. Juni, ab 10.30 Uhr in St. Sebastian,
Kirschallee. Gemeinsam mit dem Jubilar
möchten wir als Gemeinde Gott danken für
den priesterlichen und seelsorgerischen Dienst,
den Bernd Kemmerling in den vergangenen 25
Jahren getan hat, und um Gottes reichen Segen
für unseren Pastor bitten. Die Kirchenchöre
von St. Barbara, Heilig Geist und St. Sebastian
werden die Dankmesse musikalisch begleiten.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der
Kirchengemeindeverband zu einem kleinen
Empfang in den Pfarrsaal, Sternenburgstraße
27, ein.
Am 24. Juni 1988 wurde der 28-jährige
Diakon Bernd Kemmerling im Hohen Dom
zu Köln von Bischof Hubert Luthe, damals
nach dem Tod von Josef Kardinal Höffner
Diözesanadministrator des Erzbistums Köln,
zum Priester geweiht. Zuvor hat er in den
Jahren 1980 bis 1986 sein Theologiestudium
8
„Im Zusammen-leben“, im „Miteinandergehen“ werden wir uns näher kennenlernen
und dadurch auch verstehen lernen. Auf diese
Begegnungen mit Ihnen, sei es in Gremien,
in der Liturgie, beim Feiern oder auch beim
Talk zwischen dem Einkauf auf der ClemensAugust-Straße, freue ich mich“, so schrieb
Pastor Kemmerling damals in der Rubrik „Auf
ein Wort“ in SIGNAL, dem Vorgänger von
VIP. In den vergangenen 14 Jahren haben wir,
Gemeinde und Pastor, miteinander gelebt, sind
miteinander auf dem Weg des Lebens gegangen
und haben uns kennen- und verstehen gelernt.
Gerne und zutiefst konzentriert hören wir
den langen, aber kurzweiligen Predigten zu.
Immer wieder neu sind wir dankbar, dass unser
Pastor nicht nur dabei, sondern mittendrin
ist in unseren Pfarrgemeinden, in unserer
Pfarreiengemeinschaft, in den Vereinen und
Gruppierungen, in Schulen, Kindergärten und
Seniorenheimen.
Daher freuen wir uns alle auf das Festhochamt,
in dem wir Gott Dank sagen für den Priester
und Menschen Bernd Kemmerling, für das
Zusammen-leben und das Miteinander-gehen
in den vergangenen 14 Jahren. Anschließend
Bernd Kemmerling bei seiner Primiz.
treffen wir uns zum Talk ‑ diesmal nicht beim
Einkaufen auf der Clemens-August-Straße,
sondern beim Feiern im Pfarrsaal. Ad multos
annos.
Karl-Heinz Kron
Pfarrfest Heilig Geist
Regen hatten wir schon öfter auf dem Pfarrfest
Heilig Geist auf dem Venusberg. Aber Regen
und Kälte, es war am Sonntag den 26. Mai
deutlich kälter als an Weihnachten, waren
wirklich keine gute Mischung.
Die vielen Helferinnen und Helfer konnten
einem schon leid tun, die sich den ganzen
Tag über draußen mühten, Steaks zu grillen,
Getränke auszuschenken, Erbsensuppe an die
Gäste zu bringen oder Bücher zu verkaufen.
Die meisten Gäste zogen es vor, sich in den
Gemeindesaal zu setzen, der den ganzen Tag
über immer gut besucht war.
Auch der Kindergarten, der von den
Organisatoren mit einbezogen wurde, war
immer gut besucht. Hier fand der Kinder-
Flohmarkt statt, eine Info zum „Fairen Handel“
und das Bilderbuchkino der Bücherei. Das
Programm im Kindergarten lief so gut, dass
man überlegt, in Zukunft das Pfarrfest und das
Sommerfest des Kindergartens zusammen zu
legen.
Der guten Stimmung tat das schlechte Wetter
keinen Abbruch. Auch wenn sich die meisten
Aktivitäten auf die Innenräume verlagerten.
Selbst die Hüpfburg kam wegen des Wetters
nicht zum Einsatz.
Viele Gäste blieben aber leider ganz zu Hause,
was ihnen keiner verübeln konnte. Es war halt
ein Wetter, bei dem man am besten gar nicht
aus dem Haus ging.
Thomas Rugo
9
Mit Schal, Charme und Ohne
Jahreshauptversammlung der Poppelsdorfer Karreschubser
zog und über 2.000 Besucher lockte.
Vereinserfahrene kennen sie, die eher
drüsch (trocken) verlaufenden Jahreshauptversammlungen ihrer Vereine. Das
krasse Gegenteil erlebten die Mitglieder
der Karreschubser an diesem Abend.
Vorstand und Mitglieder ließen es äußerst locker angehen, so manche scherzhafte Bemerkung strengte die Lachmuskeln an und jeder abgeschlossene
Tagesordnungspunkt und Antrag wurde
mit einem Schluck Wein und dem Trinkspruch „Schubs aan, schubs huh, schubs
Der Vorstand der Karreschubser bei der Jahreshaupt– fott“ begossen. So sprudelten auch die
versammlung im Podium 49
(v.l. Beischubserinnen
Mechthild Feldhaus und Petra Stoll, Buchstaben- und Ideen für den nächsten Poppelsdorfer
Paragraphenschupser Frank Platvoet, Oberschubser Roland Veedelszoch, der am Karnevalssonntag,
Stoll, 2. Oberschubser Dr. Gerd Feldhaus, Presseschubser 2. März 2014, ab 12.00 Uhr durch die
Karl-Heinz Kron und Nüseleschubser Heike Kron)
Straßen Poppelsdorfs ziehen wird. Details werden natürlich noch nicht verraten, nur
Zu den größten Fans der Poppelsdorfer Karredaß die Karreschubser mit Schal, Charme und
schubser zählt Ralf Karabasz. Grund genug für
Ohne, das heißt wieder ohne motorbetriebene
ihn, die Karreschubser einzuladen, ihre JahresFahrzeuge, nur mit Karren den Zoch anschubhauptversammlung 2013 in seinem Podium 49
sen werden. Wer mehr über die Karreschubser
in der Schloßstraße 49, Ecke Argelanderstraße,
und ihre Vision vom Poppelsdorfer Veedelsabzuhalten. Podium 49, das ist der sehr schön
zoch erfahren möchte, kann sich im Internet
renovierte Verkaufsraum der alten Weinhandunter www.karreschubser.poppelsdorf.de inlung Doerk, der nunmehr als Veranstaltungsort
formieren. Hier können auch Beitrittserkläund Treffpunkt für Veranstaltungen, Meetings
rungen downgeloaded werden. Der jährliche
und Workshops genutzt wird. In den NebenMitgliedsbeitrag beträgt nur 11,11 € (Familien
räumen hat Karabasz‘ Firma ihr Büro einge22,22 €). Da die Karreschubser als gemeinnütrichtet. Zu Beginn der Versammlung berichtete
ziger Verein anerkannt sind, kann der Beitrag
Oberschubser Roland Stoll über das erste volle
sogar von der Steuer abgesetzt werden, ebenso
Vereinsjahr der am 11.11.2011 um 11 Uhr 11
wie Spenden (Konto 1111019 bei der Volksa. A. (am Abend) gegründeten Karreschubser.
bank Bonn Rhein-Sieg, BLZ 380 601 86), die
Höhepunkt war zweifelsohne der EPV, der
zur Finanzierung des Zochs natürlich gerne geErste Poppelsdorfer Veedelszoch im Februar
sehen sind. Schubsen auch Sie mit, es gibt viel
2012 durch den Poppelsdorfer Pfarrsaal, der
zu Lachen, wenig Formalitäten und jede MenBeginn einer Erfolgsgeschichte. Aus 7 Grünge nette, im positiven Sinn bekloppte Leute.
dungsmitgliedern wurden zwischenzeitlich 73,
In diesem Sinne: Schubs aan, schubs wigger,
aus einer Bierlaunenidee der erste Poppelsdorschubs fott!
fer Veedelszoch, der ein Jahr später tatsächlich
Karl-Heinz Kron – Presseschubser
mit über 100 Teilnehmern durch die Straßen
10
Nachruf für Prof. Dr. Stephan Liermann
Am 11. Mai ist unser Gemeindemitglied
Prof. Dr. Stephan Liermann, Präsident
des Landgerichtes Düsseldorf a.D.,
gestorben. Die Pfarrgemeinde Sankt
Sebastian und die Pfarreiengemeinschaft
Bonn-Melbtal verlieren in ihm ein
engagiertes Gemeindemitglied, das über
Jahrzehnte hinweg die Geschicke unserer
Pfarrei stark geprägt hat.
Der gebürtige Poppelsdorfer war in
den Jahren 1967 und 1968 Mitglied
des
damaligen
Pfarrausschusses,
des Vorläufers des heutigen Pfarr–
gemeinderates. In seinem Hause hatten
sich 1966 einige Gemeindemitglieder
getroffen mit dem Ziel, ein Laiengremium
zu gründen, das im Geist des Zweiten
Vatikanischen Konzils in pastoralen
Fragen mitsprechen sollte. Damals waren
in unserer Gemeinde St. Sebastian noch
ein Pastor und zwei Kapläne tätig - wie
sich die Zeiten doch geändert haben.
Seither ist ein lebendiges Gemeindeleben
ohne die Mitwirkung von engagierten Laien
undenkbar. Von 1967 bis 2000 war Stephan
Liermann Mitglied des Kirchenvorstands St.
Sebastian, von 1971 bis 2000 stellvertretender
Vorsitzender
des
Gremiums,
dessen
Vorsitzender der Pastor ist. Auf die Frage,
was ihn solange im Ehrenamt gehalten hat,
antwortete Stephan Liermann vor 13 Jahren
anlässlich seiner Verabschiedung bei einem
Empfang im Pfarrsaal: „Darüber habe ich
mir nie besonders Gedanken gemacht.
Wahrscheinlich war es das Gefühl, etwas für
die Gemeinde zu tun, der man von Kind an
verbunden war“.
Viel zu tun gab es in dieser Zeit. Erwähnt
seien hier nur der Bau des Kindergartens in der
Rehfuesstraße, die große Renovierung unserer
Pfarrkirche Ende der 70er Jahre und die
Renovierungen der gemeindeeigenen Häuser
und des Pfarrsaales in den 80er und 90er
Jahren. Die Mitglieder der Gremien haben
Prof. Liermanns ehrliche und kompetente,
den Menschen zugewandte Art, seinen
Sachverstand und sein hohes Engagement stets
sehr geschätzt.
Im Glauben verwurzelt war er uns allen
ein Vorbild eines überzeugten Christen, der
kein Aufheben um seine Person machte und
stets bescheiden im Hintergrund wirkte.
Wir werden Prof. Liermann in dankbarer
Erinnerung behalten. Im Glauben und im
Gebet bleiben wir mit ihm verbunden. Seiner
Familie, seiner Frau Inge, seinen fünf Kindern,
13 Enkelkindern und sechs Urenkelkindern
gilt unser tiefes Mitgefühl.
Karl-Heinz Kron
11
Traditionen gerettet
Ortsbund Poppelsdorf organisiert sich neu
Die Zukunft der traditionellen Feste und
Veranstaltungen in Poppelsdorf hing am
seidenen Faden. Doch dank zweier sehr
konstruktiver Sitzungen der Vertreter des
Ortsbundes und seiner ihm angeschlossenen
Poppelsdorfer Vereine und Gruppierungen ist
die Bewahrung des Brauchtums in Poppelsdorf
nun gesichert.
So werden die Veranstaltungen im Ort künftig
unter der Regie der Vereine, Gruppierungen
und der beiden großen politischen Parteien
durchgeführt, um den Vorstand des Ortsbundes
um seinen Vorsitzenden Peter Weingarten zu
entlasten. Der Vorstand hat künftig lediglich
eine koordinierende Aufgabe, kümmert sich
aber weiterhin um die komplette Organisation
des Straßenfestes in der Clemens-AugustStraße und auf dem Poppelsdorfer Platz
sowie die Verwaltung der Finanzen des
Dachgremiums. Das Straßenfest findet am
Samstag, 21. September, in bewährter Form
statt.
Da die CDU schon seit Jahren die Maibowle
beim Maiansingen zubereitet und verteilt hat,
lag es nahe, dass der Ortsverband der Partei sich
künftig auch um die komplette Organisation
dieses Brauchtumsfestes kümmert. Die Kirmes
(in diesem Jahr vom 12. Bis 15. Juli ) läuft ab
sofort unter der Regie der Sankt-SebastianusSchützenbruderschaft, die dort bereits seit
Jahrzehnten einen Bierstand aufstellt und unter
deren Regie auch die Kinder eine Stunde lang
kostenlos die Karussells nutzen können.
Um den Martinszug (6. November) küm–
mern sich die Clemens-August-Schule
und die Kindergärten. Das ökumenische
Totengedenken an Allerheiligen (1. No–
vember) auf dem Poppelsdorfer Friedhof
wird von der Lutherkirchengemeinde und der
katholischen Kirchengemeinde St. Sebastian
wechselweise vorbereitet und durchgeführt.
12
Ebenso das Gedenken an der Menora, am
Platz der ehemaligen Poppelsdorfer Synagoge
(9. November). Das Adventansingen auf
dem Poppelsdorfer Platz (1. Dezember) wird
künftig vom SPD-Ortsverband organisiert, der
bei diesem adventlichen Fest auch schon seit
vielen Jahren für den Glühwein sorgt.
Ein besonderer Dank gebührt den Vereinen,
Gruppierungen, Kirchen und Parteien ‑
besonders auch in Zeiten, da sie alle unter
Mitgliederschwund leiden, dass sie diese
zusätzlichen Belastungen mittragen, um
das Brauchtum in Poppelsdorf zu erhalten.
Gedankt sei auch den Mitgliedern des
Ortsbundvorstandes um Peter Weingarten,
die sich aufgrund dieser neuen Arbeitsteilung
entschlossen haben, ihren bereits aus
persönlichen
Gründen
ausgesprochenen
Rücktritt zu revidieren und weiterhin ihr
Engagement und Know-how für Poppelsdorf
zur Verfügung stellen.
Nach
vielen
Jahren
ehrenamtlichen
Engagements für den Ortsbund steht
jedoch Kassiererin Sophia Weißenfels
aus persönlichen Gründen nicht mehr zur
Verfügung. Peter Weingarten und der Vorstand
dankten Weißenfels, die eine sehr gut geordnete
und solide Kasse übergeben konnte, für die
lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Jetzt sind alle Poppelsdorfer, alt eingesessene
wie Neubürger, gefordert und aufgerufen,
durch ihr Dabeisein die Veranstaltungen zu
unterstützen und somit ihren Fortbestand für
die kommenden Generationen zu bewahren.
Ohne Traditionen und Erfahrungen von
Gemeinschaft wird unsere Gesellschaft immer
ärmer. Notieren Sie sich also die genannten
Termine nach dem rheinischen Motto: „Do
simme dobei“. Denn Poppelsdorf ist prima.
Karl-Heinz Kron
Mit der Kinokarte in eine gemeinsames Leben
Eiserne Hochzeit von Lisbeth und Peter Nakaten
im Donnerstagskreis in Poppelsdorf
65 Jahre sind sie ein Ehepaar und treue Besucher
des Donnerstagskreises: Lisbeth und Peter
Nakaten. Dies seltene Fest eiserne Hochzeit
feierten wir am 16. Mai. Das Jubelpaar wurde
von allen Gästen mit einem Willkommenslied
empfangen und zu seinem Platz geleitet. Die
Tische waren festlich in eisengrau mit Blumen
und Kerzen ‑ der Ehrenplatz mit Hufeisen und
roten Herzkerzen – geschmückt.
Zunächst gab es bunten Obstkuchen und
Kaffee. Danach bei Wein und Orangensaft –
auch Pastor Bernd Kemmerling war inzwischen
eingetroffen – begann das Festprogramm
mit Sophia Weißenfels. Gedichte und
Liedeinlagen wechselten sich ab. Eine lustige
symbolische Geldübergabe (es gab Päckchen,
in denen Mäuse, Knete, Möpse, Moos usw.
zu sehen waren) durch das Team fand mit
heiteren Worten statt. Pastor Kemmerling
brachte ein großes rotes Herz mit Glück- und
Segenswünschen.
Ein
riesiger
Geschenkkorb
mit vielen guten
Köstlichkeiten
wurde überreicht,
damit das Paar für
die zukünftigen
Treffen
gut
gestärkt ist.
Dann übernahm
Peter Nakaten das
Wort und erzählte
vom Ehrenplatz
vorne vor der
Bühne, wie er
seine Lisbeth in
Ostpreußen als
junger
Soldat
in seiner Kaserne gesehen hatte. Sie kam
damals in Begleitung einer Freundin zu
einer Kinovorstellung. Sie hatte ihn sehr
beeindruckt, und so lernte er sie kennen.
Von diesem Tag an trafen sie sich so oft es
ging ein Jahr lang. Im Urlaub nahm er sie
mit nach Bonn und stellte sie seinen Eltern
vor. Nach jahrelangen Kriegswirren – die
Jubilarin wohnte inzwischen mit ihrer Mutter
im Westerwald – heirateten die beiden 1948.
Zuvor hatten sie immer, wenn möglich, den
Kontakt zueinander gehalten. Lisbeth Nakaten
bestätigte schmunzelnd die Geschichte.
Alle Anwesenden waren an diesem Tage Gäste
der Nakatens und gaben ihrer Freude durch
einen langen Applaus Ausdruck. Eine Seite mit
Glückwünschen hatten alle Damen und Herren
des Kreises unterschrieben. Sie wurde dem
Jubelpaar übergeben.
Waltraud Rau
13
Basar der kfd - St. Barbara ... und es geht weiter
Und so geht es tatsächlich weiter. Der
Basar wird am Samstag, dem 23., und
Sonntag, dem 24. November 2013, zu
den üblichen Zeiten stattfinden.
Man könnte denken, es wäre zu früh, über
den vorweihnachtlichen Basar der kfd, der ja
traditionsgemäß an dem Wochenende vor dem
ersten Advent stattfindet, zu sprechen!
Wir wissen aber auch, dass eine frühzeitige
Planung und frühzeitige Organisation
notwendig sind!
Unser Basar hat eine sehr lange Tradition.
Viele Gruppierungen und Arbeitskreise,
viele fleißige Hände, die sich im Laufe der
Zeit abwechselten, brachten zweifellos alle
ihr Bestes, um einen ansehnlichen Basar mit
vielfältigen Angeboten zu gestalten.
Und so geht es nun also weiter. auch wenn der
Bastelkreis entschieden hat, sich aufzulösen,
teils aus gesundheitlichen, teils aus
privaten Gründen - wie es im Schreiben des
Bastelkreises von Ende März an den Vorstand
der kfd hieß.
An dieser Stelle möchte ich im Namen
des Vorstandes, der Mitarbeiterinnen im
Besuchsdienst und im Namen aller kfdMitglieder einen herzlichen Dank aussprechen
für die Zeit und die Kraft, die die Damen des
Bastelkreises investiert haben, und nicht zuletzt
für ihr soziales Engagement, besonders in den
letzten sieben oder acht Jahren, um das Leben
der krebskranken Kinder und ihrer Eltern, das
von viel Leiden geprägt ist, etwas erträglicher
zu machen. Möge Gott es ihnen vergelten. Alle
gute Taten kommen irgendwann zurück. Bei
Gott geht nichts verloren.
14
Es freut mich sehr, dass viele
Bereitwillige sich in diesem Bereich
engagieren möchten. Eine andere,
eine neue Gruppe entsteht. Mit ihrer
Kreativität. Mit ihren Talenten. Mit
ihrem Enthusiasmus. Und der Kreis ist
offen für alle, die an diesem „Projekt Basar“
mitwirken möchten. „Jede trage etwas bei.“
lautet die Devise. Vielfalt ist gefragt. Wir
wünschen uns Hände, die nicht lange zögern
zu helfen. Manche Hände können basteln,
andere genussvolle Marmelade kochen, wieder
andere backen ... Ungeahnte Möglichkeiten
werden sichtbar werden, jeder Einsatz ist
gleich wertvoll.
Diese andere, neue Gruppe wird sich auch
anders einbringen: Wir müssen uns für die
Gestaltung des Basars nicht regelmäßig und an
einem bestimmten Ort treffen.
Anfang Juli werden alle interessierten Frauen
zu einem Austauschgespräch eingeladen.
Wir werden auch in diesem Jahr Kränze und
Gestecke, Marmelade und Gelees, Gebäck,
Liköre und Fruchtessig, Adventskalendertees,
Karten, CDs ... und vieles mehr verkaufen.
Essen à la Carte und Cafeteria mit KuchenBüffet bilden auch wieder einen wichtigen
Teil unseres Basars. Natürlich darf man auch
Sachspenden von guterhaltenen Gegenstände
machen, wie z.B. Porzellan oder Kristall,
Kunstobjekte als Dekoration, ...
Bei der Mitgliederversammlung im Oktober
werden auch in diesem Jahr förderungswürdige
Projekte vorgestellt. Dann wird in der
Versammlung über die Verwendung des
Erlöses des Basars entschieden.
„Wir engagieren uns für gerechte, gewalt–
freie und nachhaltige Lebens- und Arbeits–
bedingungen in der Einen Welt“
lautet ein Satz des Leitbildes der kfd. Dies
möchten wir durch unseren Basar wahrnehmen,
unseren Blick weiten, solidarisch mit der Not
unserer Mitmenschen in ärmeren Ländern
sein, ihnen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Dieser „Dienst am Nächsten“ schließt nicht
aus, sich für Projekte innerhalb Deutschlands
einzusetzen.
Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie
geht! Unsere Welt braucht Menschen, die
Schritte wagen im Vertrauen auf einen guten
Weg; die Herausforderungen annehmen, die
Schritte gehen in dem Bewusstsein, dass Gott
mit ihnen ist.
Möge Gott alle Bemühungen um die
Vorbereitung eines gelungenen Basars
begleiten!
Nawal Obst
Babysitting und Kinderbetreuung in Familien
Ein kostenfreies Kursangebot für Jugendliche im Alter von
14 bis 18 Jahren (mit Zertifikatsabschluss und Teilnehmermaterial)
Ziel des Kurses:
Veranstaltungsort:
Jugendliche zum kurzzeitigen, aber möglichst
eigenständigen und sicheren Umgang mit
Kleinkindern und Kindern zu befähigen;
Kath.
Familienzentrum
Heilig
Geist,
Waldauweg1a, 53127 Bonn- Venusberg
Jugendliche zu einer verantwortlichen
Verdienstmöglichkeit qualifizieren;
Leben mit kleinen Kindern in Familien als
selbstverständlich und Freude bringend zu
vermitteln;
Durch Babysitter die Familien stundenweise
zu entlasten;
Das Leben mit Kindern bereichern durch den
Kontakt und das Tun mit Jugendlichen;
Kontakte zwischen Familien mit kleinen
Kindern und Jugendlichen in der näheren
Umgebung ermöglichen.
Kurstermine:
Mi 6.11.2013 von 16.30 – 19.30 Uhr
Mi 13.11.2013 von 16.30 – 19.30 Uhr
Mi 20.11.2013 von 16.30 – 19.30 Uhr
Mi 27.11.2013 von 16.30 – 19.30 Uhr
Kursleiterin: Gabriele Kaufmann
Anmeldungen zum Kursus ab sofort an Kath.
Familienzentrum Heilig Geist, Frau Seidel per
E-Mail: [email protected]
Veranstalter:
Kath. Familienzentrum Melbtal in Kooperation
mit dem Kath. Bildungswerk Bonn
15
Der neue Bonner Bezirksprinz kommt aus Ippendorf
85. Bezirksschützenfest und 57. Schützenfest
Benedikt Burger, unser Schützenprinz des letzten Jahres, hat
sich gegen die Jugendlichen aus den anderen Bonner Vereinen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften souverän durchgesetzt. Am Sonntagabend wurde
ihm unter tosendem Applaus die Kette des Bezirksprinzen
überreicht.
Die Jugendmannschaft errang zudem erneut die Jugendstandarte. Auch Barbara Strahl hatte ins Schwarze getroffen, der
neue Bezirkskönig aus Lannesdorf hatte jedoch vier Ringe
mehr.
Dennoch schaute unsere Königin auf ein schönes Regentenjahr zurück, welches mit dem Schützenfest am letzten Wochenende im April endete. Ihr Dank galt allen, die sie auf
die zahlreichen Schützenfeste und -bälle begleitet hatten.
Mit einer Musical-Show sorgten die Jugendlichen für Abwechslung beim Krönungsball.
Begleitet von drei Musikkapellen ging es am Sonntag für die
Schützen mit dem Festumzug durch das Dorf, bevor am frühen Abend die Ergebnisse der Schießwettbewerbe vom Nachmittag bekannt gegeben wurden. Mit besonderer Freude überreichte unsere Präsidentin Gertrud Strahl die grüne Schärpe des Bürgerkönigs an Manfred Zehe, der nach
2003 ein zweites Mal mit seiner Frau Hildegard die Schützengesellschaft begleitet.
Ein wichtiges Highlight für die Kinder war wieder das Freifahren
auf der Kirmes am Montag. Mit dem Tambourcorps ging es von
den Kindergärten zum Kirmesplatz wo der Autoskooter und das
Kettenkarussell schnell besetzt waren. Auch die Erstklässler der
Engelsbachschule waren der Einladung gerne gefolgt und wurden
ebenso zum Schluss mit einer Süßigkeit beschenkt.
Nach überwiegend kurzen Schießwettbewerben am Montagnachmittag - die Vögel fielen in diesem Jahr schnell - übernahm unser
Ehrenpräses Pastor Windheuser gerne die Proklamation der neuen
Majestäten 2013. Als Schützenliesel ehrte er Sabine Wilms, die
sich gegen drei Mitbewerberinnen durchsetzte.
Freudig ließ sich Rudolf Jakob die schwere historische Königskette umhängen. Schon im
ersten Jahr seiner Teilnahme am Königsschießen konnte er das letzte Stück des Holzvogels gezielt vom Brett holen. Mit seiner Königin Brigitta eröffnete er sogleich den Tanz.
Der ehemalige Buchhändler ist seit drei Jahren im Verein. „Mein Arzt riet mit zu Yoga, ich finde
Konzentration und Ruhe aber auch beim Schießsport, warum ich diesen vorziehe,“ so der 62-jährige.
Daneben genießt er das gesellige Beisammensein und Reisen. Das letzte große Reise-Erlebnis
16
war eine Wallfahrt
mit dem Fahrrad
nach Santiago de
Compostela. „Wir
haben einen Teil des
Sabbatjahrs meiner
Frau dazu genutzt ,
den Jakobsweg entlang zu radeln. Das
kann ich sehr empfehlen!“
Jetzt reist er aber
zunächst durch den
Bonner Bezirk und
besucht die zahlreichen Schützenfeste.
Schützenliesel Sabine Wilms und Königspaar Brigitta und Rudolf Jakob.
Schon im Mai sah
man unseren neuen König Rudolf stolz mit federgeschmücktem Königshut in Poppelsdorf.
Leider war der Tanz in den Mai im Schützenzelt trotz Cocktailbar und flotter Musik in diesem Jahr
nicht so gut besucht. Über eine größere Beteiligung der Ippendorfer hätten wir uns sehr gefreut.
Vielleicht im nächsten Jahr?!
D. Bahrouz
Einladung zum Tag der offenen Tür
Wer die Räumlichkeiten, das Training und
die Schützenfamilie kennen lernen möchte, ist herzlich zum Tag der Offenen Tür am
14.07.2013 ab 11 Uhr eingeladen.
In froher Runde informieren
die Schützen über ihre sportlichen und sozialen Aktivitäten im Ort und in der Region.
Unter Anleitung kann jeder
seine ruhige Hand und das
zielsichere Auge am Luftgewehr testen, auch um einen
der zahlreichen Preise zu
gewinnen. Für die Jugendlichen wird der Laserstand
aufgebaut, so dass auch diese
in einem Wettkampf ihr Geschick am Laser-Luftgewehr
vergleichen können.
Am Nachmittag wird eine neue Bürgerkönigin
oder ein neuer Bürgerkönig gesucht. Nach den
Bestecken (Kopf, rechter und linker Flügel sowie dem Stoß), für die es ebenfalls Preise gibt,
gilt es das letzte Stück vom
Vogelrumpf zu treffen. Wer
zielt mit? - Nur aktive Schützen dürfen nicht teilnehmen!
Für das leibliche Wohl ist an
Kaffee- und Kuchenbuffet sowie durch Grill und Salatbar
gesorgt.
Wir freuen uns darauf, Sie in
unserem Schützenhaus, Am
Kümpel 4, begrüßen zu dürfen!
17
Katholische Pfarrgemeinde St. Sebastian - Poppelsdorf
Wir freuen uns, SIE zu sehen, bei unserem
PFARRFAMILIENFEST
am Sonntag, 23. Juni 2013,
Schulhof der Clemens-August-Schule, Sternenburgstraße
Beginn: 10.00 Uhr mit einer Familienmesse.
Anschließend: Gut Essen und Trinken, Freunde, Bekannte
und neue Leute treffen, bei unserer Tombola gewinnen,
Bürgerkönig werden, etwas Neues Altes auf dem
Flohmarkt finden, Bücher kaufen und vieles MEHR!
Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, die beliebte Rollenrutsche, Spiele, Eis und weitere Überraschungen!
Unser Fest endet um 18.00 Uhr! Veranstalter: Ortsausschuss St. Sebastian
18
Katholische Kirchengemeinde
Sankt Barbara
Bonn - Ippendorf
Einladung zum
Pfarrfamilienfest 2013
rund um die Kirche
Sonntag, 1. September
10.45 Uhr bis 18 Uhr
mit Festgottesdienst, Frühschoppen, Bücherstand, großer Tombola,
Waffeln, Heißem vom Grill und gekühlten Getränken.
Wir suchen noch Hilfe beim Auf- und Abbau sowie an der Frittenbude!
Bitte melden Sie sich bei Dirk Bahrouz, Tel. 281 280 [email protected]
Der Erlös ist für Projekte in der Pfarrgemeinde und zur
Unterstützung der Romwallfahrt der Messdiener bestimmt.
Wir bitten um
Kuchenspenden!
Abgabe in der Bücherei
Sonntag, ab 10 Uhr
Attraktionen für die Kinder:
Schminken, Hüpfburg, Bällebad,
Drehbilder, Bilderbuchkino u.v.m.
Flohmarkt von den Kindern
ab 11.45 Uhr vor der Kirche
Über eine Unterstützung durch eine Geldspende würden wir uns freuen!
Kirchengemeinde St. Barbara, Kto.-Nr. 190148821, BLZ 37050198
bei der Sparkasse KölnBonn; Verwendungszweck: „Pfarrfest“
19
Auf den Spuren von Papst Franziskus
Bonner Katholiken trafen sich zur zweiten Zukunftswerkstatt
In freudiger, hoffnungsvoller und energie–
geladener Stimmung trafen sich am Samstag,
25. Mai 2013 rund 300 Bonner Christen zur
zweiten Zukunftswerkstatt der katholischen
Kirche in der Stadt Bonn im Beueler
Brückenforum.
Am Vormittag wurden die Ergebnisse aus acht
Themenwerkstätten präsentiert, die sich seit
der ersten Zukunftswerkstatt im Februar 2012
regelmäßig getroffen und Themen besprochen
haben, die ein großes Spektrum kirchlichen
Lebens betrafen. Dazu gehörten die Anliegen
der alten Menschen ebenso
wie die Wünsche der
Jugend, Erwartungen im
Bereich der Ökumene,
Visionen und die Gedanken
des Zweiten Vatikanischen
Konzils, die Sorgen der
Frauen und eine neue
Sprache im kirchlichen
Alltag.
Die Fülle der Ergebnisse
wurde in vielen kleinen
Gesprächsrunden vertieft.
Schließlich sollten konkrete
Schritte der Umsetzung den
Ergebnisse aus acht Themenwerkstätten werden präsentiert.
Gemeinden und kirchlichen
Stadtdechant Schumacher zitierte in seinen
Verbänden der Stadt vorgeschlagen werden.
Begrüßungsworten Papst Franziskus, der in
Begleitet wurden die Teilnehmer dabei von
einer Predigt vor wenigen Tagen die Katholiken
kompetenten Fachleuten aus der ganzen
aufgefordert hatte, nach draußen zu gehen, nicht
Bundesrepublik und aus Österreich.
in innerkirchlichen Diskussionen zu verharren
Das Plenum nahm am Ende die Überlegungen
und neue Denkmuster auszuprobieren.
zur Kenntnis und bat den Katholikenrat und
“Wohnzimmerchristen bewegen nichts“, so ein
Stadtdechanten für die Forderungen, Wünsche
drastisches Wort des neuen Papstes. Das passte
und Erwartungen Partner zu finden, die sich für
genau zu den Intentionen der Teilnehmer dieser
eine Umsetzung engagieren wollen.
zweiten Zukunftswerkstatt.
Neben vielen innerkirchlichen Fragen gab
Sehr erfreut zeigte sich Stadtdechant
es vor allem auch Überlegungen wie sich die
Schumacher über die Unterstützung durch das
Kirche noch mehr Menschen zuwenden kann,
Erzbistum. Der Generalvikar hatte auf eine
die bisher weder am kirchlichen, noch am
Bitte Schumachers nach finanzieller Hilfe
gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
diese umgehend zugesagt.
Katholische Gemeinden sollen alle zwei
Die Diskussionen verliefen, wie schon bei
Jahre eine Sozialraumerkundung durchführen
der ersten Werkstatt vor einem Jahr, sehr
und wahrnehmen, in welchem Umfeld die
konstruktiv, voller Zuversicht und in großem
Gemeinde lebt.
gegenseitigem Respekt.
20
Wesentlich höher als
noch bei der ersten
Zukunftswerkstatt war die
Beteiligung Jugendlicher
und junger Erwachsener,
deren
Gesprächsgruppe
sich aufgrund der Größe
sogar teilen musste. Hier
kam einerseits der Wunsch
nach mehr Sinnangeboten
auf, die in ihrer Art und
Weise die Jugendlichen
auch ansprechen.
Stark war der Wunsch
nach Veränderung im
Gesprächsrunden der Zukunftswerkstatt.
innerkirchlichen Dialog
und Umgang miteinander. Frauen wollen Frauen
Stadtdechant Wilfried Schumacher zeigte sich
stärken und fördern und erhoffen den Zugang
am Ende dankbar und beschenkt: „Jetzt gilt es,
zu kirchlichen Ämtern und zum Diakonat.
in den Seelsorgebereichen und Gemeinden, in
Auch im Bereich der Ökumene erhoffen sich
den Verbänden und im Stadtdekanat Mitstreiter
die Bonner Katholiken mehr Bewegung von
zu finden, die sich für die Anliegen stark
ihrer Kirche. Den Umgang mit Menschen, die
machen und sie sich zu eigen nehmen. Wir sind
geschieden und wiederverheiratet sind, halten
noch nicht am Ende, denn wir machen uns zum
sie für unglaubwürdig.
Anwalt der Anliegen der Teilnehmerinnen und
Für viel Stimmung sorgten Chöre und Bands
Teilnehmer!“
aus der ganzen Stadt, darunter die Big Band des
Schon in den nächsten Wochen will er
Kardinal-Frings-Gymnasiums, ein Jugendchor
gemeinsam mit dem Katholikenrat die Pfarrer
aus dem Stadtteil Holzlar und der Chor der
und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der Stadt
englischsprachigen Gemeinde in Bonn. Für
über die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt
die jüngsten Teilnehmer übernahm „Der kleine
informieren. Anliegen, deren Zuständigkeit
Muck e. V.“ das Programm, wobei ein kleines
nicht auf lokaler Ebene liegt, wird man
Mosaik entstand und Brote gebacken wurden,
entsprechend weiterleiten.
die die Kinder am Ende der Veranstaltung
verteilten.
Thomas Rugo
NOTFALLHANDY
Das Dekanat Bonn Mitte/ Süd hat seit einiger Zeit
für Notfälle (Krankensalbung o. ä.) eine
Rufbereitschaft per Handy eingerichtet. Die Rufnummer lautet: 0160 - 94 590 409.
Die Nutzung soll unbedingt auf Fälle beschränkt
werden, in denen weder Pfarrer
noch Pfarrbüro erreichbar sind.
Alle Termine
– immer aktualisiert –
finden Sie auch im Internet:
www.vip-bonn.de
21
Tag derArbeit und Vatertag:Alles Familientage
Mit Kolping unterwegs
Bis in den späten Nachmittag saßen Kolping und Gäste auf dem Kreuzberg beisammen.
Schon seit Jahrzehnten ist der 1. Mai für die
Kolpingsfamilie Poppelsdorf ein Tag der
Familie. Dieser wird traditionell im Park hinter
der Kreuzbergkirche gefeiert. In diesem Jahr
waren mehr als 100 Mitglieder und Gäste der
Kolpingsfamilie der Einladung gefolgt.
Der gemeinsame Start in den Wonnemonat
beginnt traditionell mit der Feier einer Messe
im Grünen. Der Präses der Kolpingsfamilie,
Dechant Bernd Kemmerling, hatte zur
Predigt einige Symbole mitgebracht. Die
Kinder und Jugendlichen sollten erraten, was
sich dahinter verbirgt. Den Anfang machte
ein schwarz-oranges „K“. Bedeutet das
„katholisch, Kirche oder etwa Kemmerling“?
Nein, Katharina wusste die richtige Antwort.
Das schwarz-orange „K“ ist ein Zeichen für
die Kolpingsfamilie und das Internationale
Kolpingwerk. In diesem Jahr feiern die
weltweit 5.800 Kolpingsfamilien mit ihren
ca. 450.000 Mitgliedern den 200. Geburtstag
ihres Gesellvaters Adolph Kolping, der am 8.
Dezember 1813 in Kerpen geboren wurde.
Später wurde der Grill kräftig belagert.
Nachdem der Hunger gestillt war, wurde das von
Kindern und Jugendlichen sehnlichst erwartete
22
Fußballspiel Jung gegen Alt angepfiffen. Die
Alten Herren konnten im allgemeinen Gewusel
das Match knapp für sich entscheiden. Das
Ergebnis der Dopingkontrollen stand jedoch
bei Redaktionsschluss noch aus. Mal sehen,
ob sich die Väter zu früh gefreut haben. Am
Nachmittag konnte sich der Nachwuchs dann
noch bei einer Fragerallye insgesamt mehr
als 50 Eiskugeln in Form von Gutscheinen
verdienen.
Christi Himmelfahrt ist Wandertag bei
Kolping. Väter, Großväter, Mütter, Omas,
Kinder und Jugendliche gehen gemeinsam on
Tour. In diesem Jahr brachten Bus und Bahn die
Wanderlustigen auf die Margaretenhöhe. Erstes
Ziel war Haus Schlesien in Heisterbacherrott.
Nach dortiger Mittagspause ging es weiter zur
ehemaligen Zisterzienserabtei Heisterbach.
Eine Stärkung im Klosterstübchen sorgte
für ausreichend Antrieb für die letzte Etappe
nach Oberdollendorf zum Weingut Sülz,
das einst auch im Besitz der Mönche des
Klosters Heisterbach war. Dort endete für die
mehr als 40 Wanderer der Tag bei Wein und
Flammkuchen.
Karl-Heinz Kron
Königswürde für Brigitte Henseler
Schützenfest 2013: Sieglinde Opitz wird erste Poppelsdorfer
Schützenliesel
Umringt von den Schützen: Die neue Königin Brigitte Henseler freut sich über den Königstitel.
Beim Königsschießen der Poppelsdorfer
verbrachten alle bei Kaffee und Kuchen und
Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft,
anderen Köstlichkeiten einen unterhaltsamen
hat Brigitte Henseler die Würde als
Nachmittag. Die befreundeten Schützen
Schützenkönigin erlangt. Mit dem 271. Schuss
wetteiferten dabei um Pokale und Preise auf
holte sie sich den Titel und setzte sich damit
dem Schießstand. Nach der Preisverleihung
gegen vier weitere Anwärter durch. Gerührt
am frühen Abend endete ein arbeitsreiches,
nahm sie die Glückwünsche entgegen.
aber auch gelungenes Wochenende.
Ihrem Lebensgefährten Ernst Grebert kamen
Markus Schöneseiffen
vor lauter Freude die Tränen.
Beide freuen sich schon auf das
Königsjahr.
Zum ersten Mal in der
Vereinsgeschichte wurde eine
Schützenliesel geschossen. Unter
den sieben Frauen setzte sich hier
Sieglinde Opitz durch.
Am Abend wurden im ClemensAugust-Saal die zukünftigen
Majestäten proklamiert und die
errungenen Pokale und Ketten
an die Schützen verteilt. Tags
drauf fand nach der Messe der
musikalische Schützenumzug mit
zehn befreundeten Bruderschaften Bei der Würde um die Schützenliesel setzet sich Sieglinde Opitz
statt. Im Clemens-August-Saal (links) durch.
23
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott mein Gott.
Ps43,4
Die Kirchengemeinde St. Barbara trauert um
+ Herrn Josef Julius Gehlen
Er verstarb am 10. Mai 2013.
Herr Josef Julius Gehlen war über zwanzig Jahre Küster, Kantor, Organist und
Chorleiter der Kirchengemeinde St. Barbara zu Bonn-Ippendorf.
Er war ein stets zuverlässiger und pflichtbewusster Mitarbeiter.
Sein offenes und ehrliches Wesen, seine freundliche Art waren Grundlage dafür, in
ihm einen sehr beliebten und geschätzten Ansprechpartner zu finden, der sich mit
großem Einsatz sehr für die Belange der Kirchengemeinde St. Barbara engagierte.
Aufgrund seiner reichhaltigen musikalischen Erfahrungen galt seine größte Intention
der Kirchenmusik. Hier sind besonders der von ihm gegründete Kinderchor und die
Choralschola wie auch die mehrstimmigen Chormessen mit Orchesterbegleitung zu
nennen – unvergessen jedoch ist seine größte Leidenschaft: die von ihm ins Leben
gerufenen karnevalistischen Sitzungen unseres Pfarr-Cäcilien-Kirchenchores.
Möge Gott, der Herr ist über Leben und Tod, ihn teilhaben lassen am Hochzeitsmahl
seiner Erlösten und ihm all das vergelten, was er im Leben für Gottes Reich und uns
gewirkt hat – wir wissen ihn geborgen in der Liebe unseres auferstandenen Herrn!
Gedenken wir seiner im Gebet und beim hl. Messopfer!
Für den Kirchenvorstand an St. Barbara zu Bonn- Ippendorf
24
Dechant Bernd Kemmerling
Leitender Pfarrer und Vors. d. Kirchenvorst.
Reinhard Schmehl
geschäftsf. Vors. d. Kirchenvorst.
Zum Tode von Josef Gehlen
Organist, Chorleiter, Küster und Kantor
Wir hatten immer noch
Kontakt miteinander, und
so sind wir auch dankbar,
ihn als Chorleiter gehabt zu
haben, sind auch dankbar für
seinen leisen Tod. Denn was
kann ein Mensch sich mehr
wünschen, als einfach hinweg
zu schlafen. Sein Leben
mit Gesang und Musik zum
Lob Gottes hat damit seinen
Abschluss, vielleicht seine
Krönung erfahren.
Josef Gehlen ist am 10 Mai
2013 im Alter von 87 Jahren
in Wormersdorf gestorben.
Wir in Ippendorf, besonders
der Pfarrcäcilienchor, sind in
den Genuss seiner zahlreichen
Talente gekommen. Unser
Chor hatte in den Jahren
1966-1988, als Josef Gehlen
in den Ruhestand ging, ein
breites Repertoire erarbeitet.
Angefangen von lateinischen
und
deutschen
Messen
über Operetten, Musicals,
Evergreens bis zu deutschem Liedgut, ja
sogar die ersten Beatmessen führten wir mit
Schlagzeug in unserer Pfarrkirche auf. Das
war zu dieser Zeit noch sehr gewagt. Nicht
zu vergessen sind unsere beliebten ChorKarnevalssitzungen. Sie sind durch Josef
Gehlen aus der Taufe gehoben worden. Bei
einem seiner letzten Besuche in einer solchen
Sitzung hat er uns gratuliert und gelobt, was
wir aus der Anfangsidee gemacht haben.
Der Kirchenchor St. Barbara
Ippendorf sagt nochmals „Danke Josef!!“
In diesem Sinn haben wir uns im April auch
von Christine Landberg verabschiedet, die
fast zwölf Jahre unter Josef Gehlen das
Amt des Vorstandes bekleidet hat. Sie starb
in Düsseldorf und blieb uns bis zuletzt als
förderndes Mitglied treu. Wir danken beiden
von Herzen und bleiben ihnen aufrichtig
verbunden.
Pfarrcäcilienchor St. Barbara Ippendorf
Ihre Meinung ist gefragt…
…liebe Leserin und lieber Leser. Seit Jahren
versorgen wir Sie mit Neuigkeiten, Spirituellem, Geschichten und Unterhaltsamem aus
den drei Gemeinden und den Orten, in denen
wir leben. Gerne würden wir nun von Ihnen
einmal hören, wie Ihnen VIP gefällt. Mögen
Sie die Mischung? Fehlt Ihnen was? Dürfte es
etwas mehr oder weniger sein? Dazu hat der
Pfarrgemeinderat einen Fragebogen zusammengestellt, den Sie ab sofort ausfüllen können. Vielleicht nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit dafür. Sie würden uns damit für die
Gestaltung des VIP-Heftes sehr helfen.
Sie finden den
Fragebogen
direkt im Internet unter www.
vip-bonn.de.
Wer dafür keinen
Zugang
hat, kann sich ein Exemplar auch in den Kirchen mitnehmen und sie ausgefüllt in den
Pfarrbüros abgeben.
Für Ihre Mühe bedanken sich die
VIP-Redaktion und der Pfarrgemeinderat.
25
„Wollt auch ihr gehen?“
Diese Frage stellte der Herr seinen Jüngern, als
Zweifel und Resignation sie befielen ob seiner
Lehre. Er stellte hohe Ansprüche an die, die
Ihm folgten. Seine Frage ist heute so aktuell
wie vor 2000 Jahren. Wir können auch uns, die
wir in seiner Nachfolge sind, die Frage stellen
„Wollen auch wir gehen?“
„Wir, die Christen, besonders die älteren, die
gewohnt waren, in vollen Kirchen Gottesdienst
zu feiern, wo der Ablauf des Jahres eingebettet
war im kirchlichen Leben der Gemeinde; wo
unsere Kinder im Miteinander von Elternhaus
Schule und Pfarrgemeinde im Glauben
heranwuchsen.
Die Zeit steht gegen uns; Bekennermut ist
gefordert von jedem einzelnen. In einer
säkularisierten Welt, in der wir leben, muss der
Christ Spott und Hohn ertragen; Gehässigkeit
von Medien, Kabarettisten u.a. gegen unsere
Religion; sie verletzen unter dem Deckmantel
der Meinungsfreiheit die Würde des Christen.
Wie können wir uns dagegen wehren?
Indem wir unsere Gleichgültigkeit, Pas–
sivität, aufgeben. Hier sind besonders
unsere pastoralen Leitungsgremien und die
Führungskräfte der kirchlichen Organisationen
26
- Deutsche Bischofskonferenz, Zentralkomitee
der deutschen Katholiken u.a. - gefordert, ihre
Stimme zu erheben gegen die Diffamierungen
unseres Glaubens in der Öffentlichkeit und
dafür auch Print- und visuelle Medien zu
nutzen.
Jammern über die schwere Zeit, in der unsere
Kirche steht, bringt keine Besserung. Ein
Blick in die Bibel macht uns Mut. Das Volk
Gottes auf seinem irdischen Pilgerweg musste
und muss viele Drangsale ertragen. Gott lässt
uns nicht allein in unseren Nöten. Er hat seiner
Kirche Verheißungen zugesagt: „Petrus, du
bist der Fels, auf diesem Felsen werde ich
meine Kirche bauen; die Mächte der Finsternis
werden sie nicht überwältigen.“
Beantworten wir die Frage des Herrn an uns:
„Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast
Worte des ewigen Lebens.“ Lassen wir uns
nicht entmutigen, Er hat uns zugesagt: „Wo
zwei oder drei in meinem Namen beisammen
sind, da bin ich mitten unter euch!“
Josef Schütz
Ferienmessordnung an
Sankt Sebastian
Ab Sonntag, 21. Juli, gilt wieder die
Ferienmessordnung an Sankt Sebastian.
Die Sonntagabendmesse ab 18 Uhr, der
Schulgottesdienst am Mittwoch ab 8.15 Uhr
und die Samstagmesse ab 8.15 Uhr entfallen
bis einschließlich Sonntag, 1. September. Bitte
weichen Sie auf die anderen Gottesdienste
samstags ab 17 Uhr, sonntags ab 10.30 Uhr und
mittwochs ab 9.30 Uhr aus. Alternativ können
Sie auch die Gottesdienstangebote unserer
Nachbarpfarreien nutzen. Detailinformationen
finden Sie im Internet auf www.vip-bonn.de,
www.pfarrverband-bonn-sued.de, www.pukbonn.de oder www.bonner-muenster.de.
KÖB - Venusberg · Kiefernweg 24 · ·Mi 11 - 12 und 16 - 18 Uhr · So 10 - 12 Uhr
Er ist wieder da
Seit Wochen steht dieser Titel an der Spitze der
Bestsellerliste. Timur Vermes Romandebut Er ist
wieder da. Er, Adolf Hitler, wacht im Sommer 2011 auf
einem Berliner Grundstück wieder auf. Zunächst sehr
verwirrt, macht er alsbald Karriere, als Comedien bei
RTL. Was für eine Idee! Satirisch, komisch, auch wenn
einem bisweilen das Lachen im Hals stecken bleibt.
Natürlich gab es Diskussionen. Geht das? Über Hitler
lachen, ihn zur Witzfigur machen? Es geht. Und es
kommt an.
Viele der eher jüngeren Leser werden erstmals
Einzelheiten zu Hitler erfahren. Das ist eine gute
Nebenwirkung dieses Buches. Lesenswert.
Der Literaturnobelpreis 2012 geht an den chinesischen
Schriftsteller Mo Yan. Dieser dürren Meldung folgte
ein Aufschrei bei westlichen „ Chinakennern“. Dieser
Schriftseller sei ein Opportunist, ein Parteigänger
der Kommunisten, er schweige zu den politischen
Zuständen in seinem Land. Das ganze sei eher
eine Konzessionsentscheidung des Nobelkomitees.
Frösche, so der jüngste Roman dieses großen
Schriftstellers erschien jetzt auf Deutsch. Mo Yan
schildert darin das Leben in der chinesischen Provinz
über einen Zeitraum von 50 Jahren. Er schildert es mit
allem Leid, allem Terror, ausgeübt von der Partei und
den staatlichen Stellen. Insbesondere die sogenannte
„ Ein-Kind- Politik“ wird dabei erbarmungslos kritisiert.
Mo Yan sagt selber, dass er nicht der große Freund von
Resolutionen ist oder Großdemonstrationen. Man solle
seine Literatur lesen, da sage er, was er denke. Es gibt
derzeit keinen chinesischen Autor, der in China, wie
auch im Ausland so viel gelesen wird und der dabei so
schonungslos und kritisch mit seiner Heimat umgeht. Ein
wichtiges Buch, vor allem aber ein großartiger Roman
eines der größten Schriftsteller unserer Zeit.
1913 Der Sommer des Jahrhunderts, war das Jahr
vor dem Jahr der ersten großen Weltkatastrophe des
20. Jahrhunderts. Das weiß man natürlich erst im
Nachhinein. Florian Illies schildert in diesem kurzweiligen,
gelehrten Skizzenbuch Personen, Vorgänge und
mögliche Ereignisse dieses aufregenden Jahres zu
Beginn des vorigen Jahrhunderts. Manch phantastische
Zufälle schienen da möglich. Fast täglich etwa gingen
im Frühjahr dieses Jahres im Schlosspark Schönbrunn
in Wien der obdachlose Postkartenmaler Adolf Hitler
und der russische Emigrant Josef Dschugaschwili,
er nennt sich später Stalin, spazieren. Sind sich die
beiden begegnet, haben sie miteinander gesprochen?
In Berlin lieben und trennen sich derweil unter großem
literarischen Aufwand der junge Arzt Gottfried Benn
und die mittellose Else Lasker-Schüler. Ein Buch, das
Freude macht und zum Nachdenken anregt.
Nach wie vor ist Michail Gorbatschow bei seinen
Landsleuten nicht sehr beliebt. Weniger wegen seiner
Politik der Perestroika und Glasnost selber als wegen
deren Folgen. Dem Zerfall der Sowjetunion und
der damit für viele einhergehenden wirtschaftlichen
Probleme. In seiner neuen Autobiografie Alles zu
seiner Zeit schildert der mittlerweile 80-jährige Politiker
seinen Werdegang an die Spitze des Sowjetsystems
und dessen Umbau. Gorbatschow ist wohl einer der
wenigen Menschen, die tatsächlich Weltpolitik gestaltet
haben. Er konnte das nur, wie er sehr einfühlsam und mit
großer Dankbarkeit schreibt, mit Unterstützung seiner
zu früh gestorbenen Frau Raissa. So ist dieses Buch
auch eine Liebeserklärung an seine Lebensgefährtin.
Ein beeindruckendes Buch eines Menschen, der für uns
Deutsche die Voraussetzung für die Deutsche Einheit
geschaffen hat.
Politik behandelt auch der schmale Band von Egon
Bahr Erinnerungen an Willy Brandt. Bahr war wohl
der engste Freund aus der Reihe von politischen
Weggefährten des ersten sozialdemokratischen
Kanzlers der Bundesrepublik. Bahr beschreibt oft
unbekannte Details des Handelns und Denkens von
Willy Brandt. Der Autor selber nimmt sich dabei stets
wohltuend zurück. Es geht ihm um die Darstellung einer
jahrzehntelangen gemeinsamen politischen Arbeit. Sehr
lesenswert.
Natürlich gibt es auch wieder viele neue Krimis. Hier
nur drei der Titel: Michael Robotham Bis du stirbst.
Wolfram Fleischhauer Torso oder von Tanja French
Schatten Still.
Und wir haben auch wieder viele neue Bücher für
unsere ganz kleinen, kleinen und schon ziemlich großen
Leselöwen. Also wie immer gilt: Auf zur KÖB Heilig
Geist. Denn ihr wisst ja: Lesen macht schlau und hält
gesund.
Regina Rugo
27
KÖB - Poppelsdorf · Sternenburgstr. 27 · Mi 17.30 - 19 Uhr · So 10 - 12.30 Uhr
Liebe Leser, liebe Kinder!
Wir möchten einige neue Buchanschaffungen vorstellen.
Romane
Kinder- und Jugendbücher
Neuhaus, Nele
Böser Wolf
Lorentz, Iny
Feuertochter
Follett, Ken
Winter der Welt
Adler-Olsen, Jussi
Das Washington-Dekret
Worringer, Ulla
Das Pferd im Schlafanzug
Wich, Henriette
Die drei !!!, Achtung, Spionage
Brown, Sandra
Wie ein reißender Strom
Merchant, Judith
Nibelungenmord
Rusch, Claudia
Zapotek und die strafende Hand
Wilson, Erick
Octoberbaby
Sparks, Nicholas
Wie ein Licht in der Nacht
Till, Jochen
Raubritter Rocko und die
rostige Rüstung
Schmid, Thomas
Bühne Freitag
Nieländer, Peter
Ampel, Straße und Verkehr
Kinney, Jeff
Gregs Tagebuch – Dumm gelaufen
Boehme, Julia
Conni und die große Eiszeit
KÖB - Ippendorf · Röttgener Straße 30
Mi 15.30 - 17.30 Uhr · Sa 18.30 - 19.30 Uhr · So 10.30 - 12.30 Uhr
Wir freuen uns über ...
Ihren Beitrag zum Pfarrfamilienfest von
Sankt Sebastian: über Ihren Besuch, Ihre
Hilfe und über Ihre Spenden für Floh- und
Büchermarkt oder für das Kuchenbuffet. Ihre
Spende für Floh- und Büchermarkt können Sie
ab sofort im Pfarrsaal, Sternenburgstraße 27,
abgeben. Kuchen nehmen wir gerne am Tag
des Pfarrfamilienfestes ab 8 Uhr im Pfarrsaal
entgegen. Wenn Sie uns bei den Vorbereitungen
28
oder bei der Durchführung des Festes, etwa
beim Kuchenverkauf, im Bierwagen, bei
Floh- oder Büchermarkt unterstützen wollen,
melden Sie sich bitte bei Dr. Martin Killewald,
Telefon 0228/637894. Der Ortsausschuss
St. Sebastian hat beschlossen, dass der Erlös
unseres Pfarrfamilienfestes in diesem Jahr
wieder der Pfarrcaritas und den Erbebenopfern
in Haiti zugute kommt.
Kalender
So, 16. Jun 2013 18:30 Uhr
Di, 18. Jun 2013 20:00 Uhr
Mi, 19. Jun 2013 08:00 Uhr
Fr, 21. Jun 2013 14:00 Uhr
So, 23. Jun 2013 10:00 Uhr
Mi, 26. Jun 2013 07:50 Uhr
15:00 Uhr
So, 30. Jun 2013 10:30 Uhr
www.vip-bonn.de
JUNI
Jugendmesse Heilig Geist - Gemeinsame Jugendmesse für den Pfarrverband - Ort: Pfarrkiche - Veranstalter: Pfarre Heilig Geist
6. Abend Theologischer Lesekreis - Thema: Konsequenzen der Trinitätslehre für die Struktur der Kirche
S. 80-91 - Ort: Alte Kaplanei, Sternenburgstr. 27 - Veranstalter: Pfarre Sankt Sebastian
Schulgottesdienst für die Waldschule - Ort: Kirche - Veranstalter: Pfarre Heilig Geist
Vorbereitungen Pfarrfamilienfest St. Sebastian - Ort: Pfarrsaal St. Sebastian - Veranstalter: Ortsausschuss Sankt Sebastian
-Wallfahrt nach Buschhoven - Ort: Abfahrt Alte Schule, Röttgener Str. - Veranstalter: KFD Sankt Barbara
Pfarrfamilienfest St. Sebastian - Ort: Pfarrsaal St. Sebastian, Schulhof Veranstalter: Pfarre Sankt Sebastian
Schulgottesdienst für die Engelsbachschule - Ort: Kirche - Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
Seniorenkaffee der Schützen - Ort: Jugendheim - Veranstalter: Schuetzen Sankt Barbara
Festhochamt aus Anlass des 25 jährigen Priesterjubiläums von Pfr. Kemmerling Das Festhochamt wird von den 3 Chören des Pfarrverbandes mitgestaltet. - Ort: Pfarrkirche St. Sebastian- Veranstalter: Pfarrverband
JULI
Do, 4. Jul 2013
09:00 Uhr Frühstück nach der Frauenmesse - -Wir feiern die Heilige Messe um 8:00 Uhr
anschließend ein gemütliches Beisammensein beim Frühstück Ort: -Pfarrjugendheim St. Barbara - Veranstalter: KFD Sankt Barbara
Di, 9. Jul 2013
20:00 Uhr 7. Abend Theologischer Lesekreis - Thema: Das Christentum im Gespräch mit den Weltreligionen
S. 92-102 - Ort: Alte Kaplanei, Sternenburgstr. 27 - Veranstalter: Pfarre Sankt Sebastian
Mi, 10. Jul 2013 15:00 Uhr Seniorennachmittag - Ort: Jugendheim - Veranstalter: PGR-Ortsausschuss Sankt Barbara
So, 14. Jul 2013
Gemeindefest der ev. Auferstehungskirche - Ort: Ev. Auferstehungskirche, Bonn-Venusberg - Veranstalter: Pfarrverband
Do, 18. Jul 2013 18:00 Uhr Abschieds - Wort - Gottes - Dienst der Drachenkinder - Die zukünftigen Schulkinder gestalten den Wort - Gottes - Dienst - Ort: Kirche - Veranstalter: Kindergarten Sankt Barbara
Fr, 19. Jul 2013
08:00 Uhr ökumenischer Abschlussgottesdienst für die Kinder der Engelsbachschule Ort: ev. Auferstehungskirche - Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
10:00 Uhr ökumenischer Abschlussgottesdienst für die Waldschule - Ort: evangelische Auferstehungskirche - Veranstalter: Pfarre Heilig Geist
So, 21. Jul 2013
10:45 Uhr Schülerwortgottesdienst - Wortgottesdienst im Jugendheim mit anschließender Teilnahme an der Eucharistiefeier in der Kirche. - Ort: Jugendheim St. Barbara/Kirche - Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
Mi, 24. Jul 2013 15:00 Uhr Seniorenkaffee der Schützen (Grillen) - Ort: Jugendheim - Veranstalter: Schuetzen Sankt Barbara
AUGUST
Mi, 14. Aug 2013 13:00 Uhr Halbtagstour der Senioren - Biggesee mit Schifffahrt - Abschluss in der „Siegfähre“ Ort: Alte Schule/Edeka - Veranstalter: PGR-Ortsausschuss Sankt Barbara
Mi, 28. Aug 2013 15:00 Uhr Seniorenkaffee der Schützen - Ort: Jugendheim - Veranstalter: Schuetzen Sankt Barbara
So, 1. Sep 2013
10:45 Uhr
Sa, 7. Sep 2013
08:00 Uhr
Mi, 11. Sep 2013 15:00 Uhr
Do, 12. Sep 2013 10:00 Uhr
SEPTEMBER
Pfarrfest in St. Barbara - Ort: Kirche, Pfarrsaal Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
Seniorenfahrt - Seniorenfahrt - Ort: Pfarrsaal - V
eranstalter: Schützen Sankt Sebastian
Redaktionsschluss VIP
Seniorennachmittag - Ort: Jugendheim - Veranstalter: PGR-Ortsausschuss Sankt Barbara
ökumenischer Bibeltag - 10 - 16 Uhr - Ort: Auferstehungskirche - Veranstalter: Pfarrverband
29
Sa, 14. Sep 2013 14:00 Uhr ökumenische Herbstwanderung - wir wandern zum roten Kreuz in Ippendorf mit kurzer Andacht im Wald und abschließendem Kaffee und Kuchen - - Veranstalter: Pfarrverband
Mi, 18. Sep 2013 07:00 Uhr -Wallfahrt nach Kevelaer - Kostenbeitrag für die Busfahrt 16,00 € Anmeldung bei Nawal Obst
Rückfahrt von Kevelaer ca. 17:30 Uhr - Ort: -Abfahrt: Alte Schule, Röttgener Str. bei Edeka Veranstalter: KFD Sankt Barbara
Mi, 25. Sep 2013 15:00 Uhr Seniorenkaffee der Schützen (Erntedank) - Ort: Jugendheim - Veranstalter: Schuetzen Sankt Barbara
Do, 26. Sep 2013 18:00 Uhr -“Dat Wasser von Bonn is joot“ - Brunnendenkmäler in Bonn - -Erlebnisstadtführung in historischen Kostüm mit Katharina Schleier. Bei den Bonner Brunnen erfahren wir einiges über das „Eau de Bonn“ quer durch alle Jahrhunderte. Bonner Geschichte, nicht nur für Frauen interessant. Ort: -Stiftplatz, am Christus-Brunnen - Veranstalter: KFD Sankt Barbara
19:00 Uhr Filmpremiere Bönnsche Mundart 3 - Kolping Programmabend mit Filmmacher Georg Divossen Ort: Pfarrsaal St. Sebastian - Veranstalter: Kolping Sankt Sebastian
So, 29. Sep 2013 10:30 Uhr Festmesse 125 Grundsteinlegung St. Sebastian und 50 Jahre Einweihung der Klais-Orgel
an St. Sebastian - Festhochamt, anschließend Frühschoppen auf dem Kirchplatz oder im Pfarrsaal Ort: Kirche St. Sebastian und Pfarrsaal - Veranstalter: Ortsausschuss Sankt Sebastian
OKTOBER
Mi, 2. Okt 2013
18:00 Uhr Feierliche Eröffnung der Rosenkranzandachten Ort: Pfarrkiche - Veranstalter: Pfarre Sankt Sebastian
19:00 Uhr Feierliche Eröffnung der Rosenkranzandachten Ort: Kirche - Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
So, 6. Okt 2013
VIP erscheint
Mo, 7. Okt 2013 19:00 Uhr Rosenkranzandacht - Ort: Kirche Veranstalter: Pfarre Sankt Barbara
Mi, 9. Okt 2013
Sternwallfahrt des kfd-Stadtverbandes Bonn zu unseren
Stadtpatronen Cassius und Florentius - -Im Rahmen der Dekade der Stadtpatrone möchten wir uns, als „pilgerndes Volk Gottes“, auf den Weg machen. Aufbruch-Statio für unser Dekanat: Vor der Kreuzkirche (Kaiserplatz). Danach treffen wir uns mit den anderen Pilgerinnen am Alten Zoll. Dort halten wir die zweite
Statio. Am Hofgarten, vor der „Regina Pacis“, halten wir die dritte Statio und ziehen gemeinsam zum Bonner Münster, wo wir mit einem feierlichen Gottesdienst um 16:00 Uhr unsere Wallfahrt abschließen. - Ort: -Treffpunkt: Kreuzkirche, Kaiserplatz - Veranstalter: KFD Sankt Barbara
Familienmessen
St. Sebastian
St. Barbara
Hl. Geist
Sonntag, 16.06.
10:45 Uhr Schülerwortgottesdienst
Sonntag, 23.06. 10:00 Uhr Pfarrfestmesse
Sonntag, 30.06. 10:00 Uhr Festhochamt Anlass
des 25jährigen Priesterjubiläums
von Pfr. Kemmerling Sonntag, 07.07. 10:30 Uhr Wortgottesdienst 10:45 Uhr Kleinkinder-
10:00 Uhr Familienmesse
Kinder Wortgottesdienst Sonntag, 21.07.
10:45 Uhr Schülerwortgottesdienst
Sonntag, 01.09.
10:45 Uhr Pfarrfestmesse
Sonntag, 29.09. 10:30 Uhr Festhochamt
125 Jahre Grundsteinlegung
St. Sebastian und
50 Jahre Klais Orgel Sonntag, 06.10.
10:45 Uhr Kinder- und Familienmesse
zum Erntedankfest
10:45 Uhr Kleinkinder-Wortgottesdienst
30
Pfarrregister
aus Datenschutzgründen
gelöscht
Poppelsdorfer Orgelsommer
Die Konzerte finden immer sonntags ab 20 Uhr statt.
30. Juni, Lutherkirche: Richard Wagner (Wesendonck-Lieder), Siegfried-Idyll (Szenen aus
“Meistersingern” und “Parsifal”) mit Susanna Frank (Mezzosopran), Christoph Hamm (Klavier),
Berthold Wicke (Orgel)
7. Juli, Sankt Sebastian: Paul Hindemith (2. Orgelsonate), Johann Ludwig Krebs (Toccata
a-moll), César Franck (Pièce heroique) mit Gunhild Wolff (Paris, Orgel)
14. Juli, Lutherkirche: Francis Poulenc (Orgelkonzert und Gloria)mit Christoh Hamm (Orgel), Projektchor und
-orchester des Orgelsommers, Berthold Wicke (Leitung)
21. Juli, Sankt Sebastian: Paul Hindemith (1. Orgelsonate), Johann Ludwig Krebs (Präludium und Fuge Fis-Dur),
Max Reger (Variationen fis-moll) mit Christoph Hamm (Orgel)
28. Juli, Lutherkirche: Paul Hindemith (3. Orgelsonate), Francis Poulenc (Flötensonate), J.S. Bach (Italienisches
Konzert), Antonio Vivaldi (Flötenkonzert) mit Susanne Schietzel (Flöten), Berthold Wicke (Tasteninstrumente)
31
Treffpunkte
Venusberg
Kirchenchor
Leiter: Sebastian Hohberg
Sprecher: Bernd Gehrmann, Höhenweg 107
Chorprobe: Do., 20.00 Uhr im Jugendheim
Chor Regenbogen
Leiter: Clemens Pflüger, Luigi­-Pirandello-Str. 16
E-Mail: [email protected], Internet:
www.chor-regenbogen.de
Proben: Jugendheim St. Barbara, Röttgener Str. 30, Mo.,
19.00 - 20.30 Uhr
Katholische Junge Gemeinde (KJG)
KJG Venusberg Ippendorf
Pfarrjugendleitung:
Tilman Hornung 0228/9288612
Barbara Schiffer 0228/691709
[email protected]
„Messdiener“
Verantwortliche: Dr. Philipp Siemer (Tel. 5367261,
email: [email protected])
Pater Joseph (Tel. 210558, email: [email protected])
Kirchbauverein Heilig Geist
Spendenkonto Nr. 10 650 257 Sparkasse KölnBonn
(BLZ 370 501 98)
Familienliturgiekreis
Verantwortliche: Dr. Dorothee Rölli-Alkemper (Tel. 640742,
email: [email protected])
Carina Siemer (Tel. 5367261, email: [email protected]).
Kleinkinder-Liturgiekreis
Heike Kukuk (Tel.: 92 12 15 9) + Dorothee Prinz (Tel.: 69 70 58)
Ökumenische Spielgruppe für Eltern mit Kindern bis zum
Kindergartenalter
Kontakt: Dörthe Sacht, Email: [email protected]
Donnerstags 10-11.30 Uhr
Wir treffen uns im Gemeindehaus der Auferstehungskirche
Haager Weg.
Uni-Klinikum – Klinikseelsorge
Ansprechpartner:
Pfarrer Walter Koll, Sigmund-Freud-Str. 25,
Tel. 287-15121
32
Ippendorf
Chor Regenbogen siehe Venusberg
Pfarr-Cäcilienchor
Leiter: Christoph Hamm, Hobsweg 66, Tel. 217365
Ansprechpartner: Günther Besseler, K.-F.-SchinkelStr. 20, Tel. 299312 , Email: [email protected] - Chorprobe: Di., 20.15 im Pfarrjugendheim
Kath. Junge Gemeinde
Ansprechpartner und Gruppenstunden: siehe Venusberg
Mess-Vorbereitungskreise
• Kleinkinderwortgottesdienst. Stephanie Korittky
[email protected], Tel. 24 18 89
• Schülerwortgottesdienst. Dr. Angela Becker Tel: 3919646
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft
Gertrud Strahl Tel. 283010 jeden 2. Mittwoch im
Monat Versammlung, 19:30 Uhr im Schützenhaus,
Am Kümpel 4
Schießtraining mit dem Luftgewehr
Di. 18.00 Uhr Jugend - Do. 18.30 Uhr Erwachsene
jeden 4. Mi. i. Monat Seniorenkaffee im Pfarrjugendheim St.
Barbara
Seniorentreff des PGR
Ansprechpartnerin: Vera Severin, Tel. 283576
Jeden 2. Mittwoch im Monat gemütliches Beisammensein der
Seniorinnen und Senioren im Jugendheim St. Barbara
Messdienergruppe
Diakon Paul Kirschner, Tel. 284097
Mutter-Kind-Gruppe
Frau Yvonne Hertach Tel. 211184
Folklore-Tanzkreis
Carola Berresheim Tel. 283852
Es handelt sich um ein Angebot eines offenen Tanzkreises.
Jedermann ist herzlich willkommen. Übungsstunde ist jeden
Freitag von 20 - 21.30 Uhr.
Kath. Frauengemeinschaft
Nawal Obst Tel. 285130
Jeden Donnerstag um 8 Uhr Heilige Messe der kfd. Jeden dritten Montag im Monat trifft sich der Bastel- und Handarbeitskreis
von 15 - 17 Uhr im Pfarrjugend­heim St. Barbara. Interessentinnen sind herzlich willkom­men
Poppelsdorf
Kirchenchor St. Sebastian
1. Vorsitzende: Theresia Schlösser, Mönkemöllerstraße 50 (Dottendorf), Tel. 23 20 40
Jeden Mittwoch 20 Uhr Probe, Kapitelsaal der Pfarrkirche,
Kirschallee.
Vorsitzender Heinz Struchhold , Sebastianstraße 49, Tel. 22 41 35 ,
E-Mail: [email protected]
Treffen immer donnerstags. Einige Kolpingtermine finden Sie in
der chronologischen Terminübersicht in diesem Heft. Das vollständige Programm hängt im Schaukasten an der Sternenburgstr. 27.
Gemischter Chor Liederkranz Poppelsdorf
Vorsitzende: Christa Kosack
Tel. 0228/462746, [email protected]
Proben finden dienstags von 20 bis 21.30 Uhr im
Kapitelsaal von St. Sebastian, Kirschallee, statt
Vorsitzender und Leiter der Poppelsdorfer Heimatsammlung
Christian Kleist, Karthäuserstr. 36, 53129 Bonn, Tel 234890,
0170-5245460, [email protected]
Stellvertreter: Professor Wolfgang Alt, Melbweg 36a, 53127
Bonn Tel: 0228-3919621 oder 735577, Fax: 735513
E-mail: [email protected], Sternenburgstraße 23, in der
Heimatsammlung Stöcker zu de­
ren Öffnungszeiten, Tel.
611786.
Donnerstagskreis St. Sebastian
Leiterin: Sophia Weißenfels, Clemens-AugustStr. 63, Tel. 219677
Jeden Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17 Uhr
gemütliches Beisammensein der Seniorinnen und Senioren im
Pfarrsaal, Sternenburgstraße 27
Katholische Frauengemeinschaft
Ansprechpartner Leitungsteam unter den
Telefonnummern: Uta Roth 265566
Renate Lubitz 241676 und Inge Delfosse 217390 Treffen jeden ersten Dienstag im Monat nach der Frauenmesse
(etwa 20 Uhr).Einige Termine finden Sie in der chronologischen
Terminübersicht in diesem Heft. Das vollständige Programm
hängt in den Schaukästen.
Kirchbauverein St. Sebastian
Vorsitzender: Pastor Bernd Kemmerling,
Rehfuesstraße 24, Tel.: 21 84 60
Spendenkonto: Nr. 1211085, BLZ 370 501 98, Sparkasse
KölnBonn
KG Närrische Germanen Bonn-Poppelsdorf 1924
Präsident Peter Weingarten, Clemens-AugustStraße 5, Tel. 63 54 24,
[email protected]
Familienmesskreis
Ansprechpartner: Andrea Schwarz, Lennéstr. 23, Tel.: 26 34 00
Vorbereitung von Familienmessen und Wortgottesdienste für
Kinder.
Botanische Gärten der Universität Bonn
Technischer Leiter: Markus Radscheit, Meckenheimer Allee 171, Tel. 73 22 59
Botanische Gärten
Öffnungszeiten ab 1. April täglich
außer samstags von 10 bis 18 Uhr.
An Sonn- und Feiertagen Eintritt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro
Am Samstag sind die Botanischen Gärten immer geschlossen.
Volkstanzgruppe
Vorsitzende: Maria Langenberg-König
Bennauerstr. 24, Tel. 210814
Übungsstunden freitags 15:00 - 16:30 Uhr
Haus Dottendorf, Hinter Hoben 179, 53129 Bonn-Dottendorf
Starttermin 18.01.2013
Ortsbund Poppelsdorf
Peter Weingarten, Clemens-August-Str. 5, Tel. 63 54 24
St.-Marien-Hospital – Krankenhausseelsorge
Robert-Koch-Str. 1, Tel. 505-0, Krankenhaus-Fax 5052020, E-Mail: [email protected]
de, Messe sonntags ab 9.30 Uhr
St. Sebastianus-Schützenbruderschaft
Brudermeister : Dieter Spilles, Hartsteinstr.2,
53115 Bonn, Tel.:0228/216142
Training: Dienstags von 19 Uhr Männer
Mittwochs von 18 Uhr bis 19.30 Uhr Jugend
Mittwochs von 19.30 Uhr Frauen
Poppelsdorfer Karreschubser
vom 11.11.11 11 Uhr 11 a.A.e.V.
Oberschubser: Roland Stoll,
Sebastianstraße 67, Tel.: 262104
E-Mail: [email protected];
www.karreschubser.poppelsdorf.de
33
Gemeindezentralen
St. Barbara - Heilig Geist - St. Sebastian
Seelsorger
Pastor Bernd Kemmerling, Rehfuesstr. 24,
Tel. 63 32 57 und 21 84 60
Pater Joseph (Kaplan) - Pater Jäckel (Subsidiar)
Kiefernweg 22 - Tel. 210558
Diakon Paul Georg Kirschner, Lückingstr. 14,
Tel. 28 40 97 – E-Mail: [email protected]
Notfallhandy: 0160 - 94 590 409
Pfarrbüros
Venusberg: Kiefernweg 22, Tel. 28 13 82,
Bürozeiten: Mo–Fr 9–11 Uhr, Do 14.30–17.30 Uhr
Pfarrsekretärin Waltraud Pflüger
E-Mail: [email protected]
Ippendorf: Lengsdorfer Str. 14, Tel. 28 17 84, Fax 209 499 52
Bürozeiten: Mo, Mi, Do + Fr 9 – 11 Uhr, Di 15.30 – 17.30 Uhr
Pfarrsekretärin Waltraud Pflüger
E-Mail: [email protected]
Poppelsdorf: Rehfuesstr. 24, Tel. 21 84 60, Fax 21 84 07,
Bürozeiten Mo 9 – 12 Uhr + 15 – 17 Uhr, Di geschlossen,
Mi 9 – 12 Uhr, Do 9 – 12 Uhr + 15 – 18 Uhr, Fr 9 – 13 Uhr,
Pfarrsekretärin Marlene Kraatz, Claudia Boeffgen
E-Mail: [email protected]
Pfarrgemeinderat
Dr. Martin Killewald -VorsitzenderSebastianstr. 55 - Tel: 63 78 94
Kirchenvorstand (geschäftsführende Vorsitzende)
Venusberg: Thomas Rugo, Ehrlichstraße 2, Tel. 29 90 19
Ippendorf: Reinhard Schmehl, Karl-F.-Schinkel-Str. 30,
Tel. 28 56 66
Poppelsdorf: Dr. Gerd Feldhaus, Blücherstr. 34,
Tel. 22 95 58
Kindergärten
Venusberg: Waldauweg 1 a, Leiterin: Frau Seidel,
Tel. 28 26 26
Ippendorf: hinter der Kirche, Sabine Siering,
Tel. 28 39 52
Poppelsdorf: Rehfuesstr. 18, Leiterin: Anja Urlaub,
Tel. 21 21 77
Kindergarten Erlöserbund, Leiterin Fr. Hirsch,
Meckenheimer Allee 97, Tel. 63 76 69
Küster
Venusberg: Zofia Zilka, Don-Bosco-Str. 2a, Tel. 28 25 35
Ippendorf: Reinhard Schmehl, Karl - F. - Schinkel -Str. 30,
Tel. 28 56 66
Poppelsdorf: Tadeusz Szczodrowski, Sternenburgstr. 27,
Tel. 21 73 20
Kantor
Christoph Hamm, Hobsweg 66, Tel. 21 73 65
Weitere Adressen über die Pfarrbüros und im Internet:
www.vip-bonn.de
34
Ihre VIP-Ansprechpartner:
Venusberg:
Elisabeth Anspach-Heine , Waldauweg 28,
53127 Bonn. E-Mail: [email protected]
Ippendorf:
Hans Huth, Balthasar-Neumann-Str. 24,
53127 Bonn, E-Mail: [email protected]
Poppelsdorf:
Richard Bongartz, Sternenburgstr. 82,
53115 Bonn, E-Mail: [email protected]
Ortsausschüsse des PGR,
Ansprechpartner in den Gemeinden:
Heilig Geist: Dr. Dorothee Rölli-Alkemper, Waldauweg 10,
53127 BN, Tel. 64 07 42 oder mobil 0177 561 76 74
Axel Berger, Borkenweg 8, 53127 BN, Tel. 24261821 oder
mobil 01751540688
St. Barbara: Clemens Pflüger
Luigi-Pirandello-Str. 16,, 53127 Bonn, Tel. 299012
St. Sebastian: Karl-Heinz Kron
Max-Cohen-Str. 42, 53121 Bonn, Tel. 798262
Impressum:
-Informationen für den Pfarrverband
Erscheinen: vier Mal im Jahr. Auflage 5.500.
Abgabe kostenlos.
Herausgeber: Der Pfarrgemeinderat der katholischen
Kir­chengemeinden Sankt Barbara (Ippendorf), Sankt
Sebastian (Poppelsdorf), Heilig Geist (Venusberg).
Redaktion: Richard Bongartz (verantwortlich, Sternen­
burgstrasse 82, 53115 Bonn, [email protected], Telefon 22 32 84), Markus Dockter, Dr. Gerd Feldhaus, Hans
Huth, Karl-Heinz Kron, Elisabeth Anspach-Heine.
Mitarbeiter dieser Ausgabe: Monika Bornemann
Fotos: Bongartz, Dockter, Kron, Rau, Schöneseiffen
Nachdruck mit Quellenangabe gern gestattet, Belegex­
emplare erbeten.
Spenden (auf Wunsch Bescheinigung) über Kath. Kir­
chengemeindeverband Bonn-Melbtal, Stichwort VIP,
Konto 1937013777, BLZ 370 501 98, SPK KölnBonn.
Druck: Martin Roesberg,
Zur Degensmühle 3, 53347 Alfter-Impekoven.
—————————————
Redaktionsschluss dieser Ausgabe war am 22. Mai,
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist voraus­
sichtlich am 11. September 2013.
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Ministranten-Romwallfahrt 2013
„Willst du mit mir geh’n? Kommt, folgt mir nach!“ Mt. 4,19
Unter diesem Motto steht die Ministrant–
enromwallfahrt des Jahres 2013, an der
einige Messdienerinnen und Messdiener des
Pfarrverbandes teilnehmen werden. Bisher
haben sich 29 MessdienerInnen angemeldet.
Diese Wallfahrt findet alle drei bis vier Jahre
statt und ist immer wieder ein herausragendes
Ereignis. Insgesamt werden wir in der Zeit vom
20. -26. Oktober mit ca. 2000 MessdienerInnen
des Erzbistums Köln in Rom weilen.
Es handelt sich bei dieser Reise um eine
wirkliche Wallfahrt, mit den verschiedensten
Gottesdiensten,
vielen
Besichtigungen
historischer und religiöser Stätten und vieles
36
mehr. Natürlich werden wir auf der
Hin- und Rückfahrt und vor Ort
auch viel Spaß haben. Beides gehört
zusammen: Geistliches auf und in
sich wirken zu lassen und dieses als
Erlöste, frohe Menschen zu leben.
Da die Wallfahrt ihren Preis hat,
benötigen wir Ihre Unterstützung.
Von dem Reisepreis von 490,00
€ tragen die Teilnehmer 400,00 €
und 90,00 € steuern die einzelnen
Gemeinden bei. Aber dafür gibt es
nur die Zugfahrt, Übernachtung und
Frühstück, alles Weitere müssen wir
aus den Erlösen der verschiedensten
Aktionen und aus Spendengeldern
bezahlen. Die Erfahrung zeigt,
dass wir in Rom noch weitere
120,00 € – 130,00 € pro Person
benötigen, für Tagesverpflegung,
Besichtigungen und, und, und
… Daher unsere Bitte an Sie, die
Mitschwestern und Mitbrüder des
Pfarrverbandes: Unterstützen Sie
bitte in der kommenden Zeit unsere
Aktionen oder / und nehmen Sie
die Möglichkeit wahr, uns eine
Geldspende zukommen zu lassen.
Unser Dank und unser Gebet in Rom sind
Ihnen gewiss.
Für die Romwallfahrer,
gez. Paul Georg Kirschner, Diakon.
■ Spenden sind möglich unter:
Kirchengemeindeverband Bonn-Melbtal;
Kennwort: Romspende; Kontonummer:
1 937 013 777; BLZ: 37 05 01 98;
Sparkasse Köln / Bonn oder im
Briefumschlag, den Sie einfach in einem
unserer Pfarrbüros einwerfen mit dem
Hinweis: Romspende.

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