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VORABINFORMATION
aus COMPUTER BILD – Heft Nr. 11/2013
ab 4. Mai 2013 im Handel erhältlich
+++ Aktuelle Vorabinformationen aus COMPUTER BILD +++ Aktuelle Vorabinformationen aus COMPUTER BILD ++
V
Gratis Daten-Rettungsprogramme meist mangelhaft
Sechs Daten-Retter im COMPUTER BILD-Test / Drei von vier Gratis-Programmen
versagen / Bezahl-Programme: Gute Leistung, große Preisunterschiede
Ein falscher Klick beim Formatieren und schon ist die Katastrophe da: Versehentlich
wurden ganz andere Daten gelöscht als geplant. Hilfe versprechen dann DatenrettungsProgramme. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD hat sechs Retter in der Not getestet
(Heft 11, ab Samstag am Kiosk).
Die Anforderungen im Test waren hoch: Mehr als 400.000 Dateien speicherte
COMPUTER BILD 138 Mal auf 18 Festplatten und löschte sie mit verschiedenen
Methoden. Den besten Job bei der Wiederherstellung machte Testsieger Ontrack Easy
von Kroll (Testergebnis: 2,11; Preis: 90 Euro). Das teuerste Programm erwies sich als
außerordentlich erfolgreich beim Wiederherstellen von Daten auf USB-Sticks und SDKarten. Genau dort schwächelte die Konkurrenz. Die Vorschau-Funktion des Ontracks ist
ebenfalls die beste. Lediglich bei älteren FAT32-Partitionen fällt das Programm etwas ab.
Fast genauso gut wie der Sieger aber deutlich günstiger: der File Scavenger von Quetek
(Testergebnis: 2,28; Preis: 40 Euro). Besonders effektiv ist die Software bei der
Datenrettung von Festplatten und bietet zudem eine einfache Bedienung sowie eine sehr
gute Hilfefunktion. Das große Manko: die nur durchschnittlichen Leistungen bei USBSticks und SD-Karten.
Dass kostenlos nicht immer schlecht ist, beweist das beste Gratis-Programm im Test.
Recuva heißt die Software von Piriform (Testergebnis: 3,60), die auch gelöschte Daten
von formatierten Speichern zuverlässig restauriert. Bei der Rettung von Daten auf USBSticks und SD-Karten schneidet Recuva sogar deutlich besser ab als der Zweitplatzierte.
Unnötig: Bei der Wiederherstellung erzeugt das Programm viel Datenmüll, der per Hand
gelöscht werden muss. Außerdem ist die Bedienung sehr umständlich. Drei GratisProgramme von Lespeed, Glarysoft und Appsmaker sind dagegen unbrauchbar: Die drei
konnten gelöschte Dateien nur wiederherstellen, wenn die Festplatte nicht formatiert
wurde Bei der Wiederherstellung von Daten auf USB-Sticks und SD-Karten versagten
die Programme ebenfalls. COMPUTER BILD stufte sie deshalb auf mangelhaft
(Testergebnis: 5,00) ab.
Grundsätzlich gilt aber: Egal, wie gut ein Rettungsprogramm ist, zaubern kann es nicht.
Ist das Speichermedium mechanisch defekt, bleibt nur noch der Weg zu professionellen
Datenrettern. Die Spezialisten können die rotierenden Festplatten-Scheiben aus der
defekten Hülle entfernen, um die Daten zu sichern.
Mehr zu Daten-Rettern auf: www.computerbild.de/software/
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