Dogo Canario Erstellt von Tanja Francesca

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Dogo Canario Erstellt von Tanja Francesca
Dogo Canario
Der Dogo Canario ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) vorläufig anerkannte
spanische Hunderasse, die in Spanien seit dem ausgehendem Mittelalter bekannt ist (FCI-Gruppe 2,
Sektion 2.1, Standard Nr. 346).
Geschichte
Im spanischem Festland entstand im ausgehendem Mittelalter ein einheitlicher Hundetyp, der als
kompromissloser Packer wehrhaften Wildes (Hirsch, Bär, Wildschwein), als Kriegshund, als Treiber
und Packer an den Rinderherden und als Wach- und Schutzhund seine Funktion fand und auf diese
selektiert wurde.
Diese spanischen Doggen gelangten dann im Zuge der Eroberung Südamerikas auf die Kanarischen
Inseln. Diese Alanos (spanisch für Dogge) wurden von den Konquistadoren als Kriegshunde
mitgeführt. Viele dieser Hunde blieben aber auf den Kanaren, wo sie auch weiter gezüchtet wurden.
Auf den Kanaren verloren sie viele ihrer typischen Aufgaben wie z. B. den Stierkampf, die Arbeit als
Treiber und Packer der Herden, die Jagd auf wehrhaftes Wild, so dass sie fast ausschließlich nur
noch als Wachhund Verwendung fanden.
Auf den Kanaren erhielt die spanische Dogge den Zusatz „Canario“. Die FCI hat die Rasse am 4.
Juni 2001 unter dem Namen „Dogo Canario“ vorläufig anerkannt.
Beschreibung
Der Dogo Canario ist ein urwüchsiger, robuster, Hund bis 68 cm, mit einem Gewicht von 40 bis zu
60 kg. Das kurze, raue, pflegeleichte Haarkleid ist gestromt oder falb. Auch kleinere weiße Abzeichen
und Platten kommen vor. Die Stromungen reichen von schwarzgestromt über graugestromt zu braun
bis falbgestromt, die Maske ist immer dunkel. Der ausgeprägte Schädel zeigt deutlich seine
Zugehörigkeit zur Gruppe der Molosser. Dem Dogo Canario wurden traditionell die Ohren kupiert,
was aber mittlerweile in Deutschland und vielen anderen Ländern verboten ist; allerdings finden wir
auch hierzulande eine Anzahl kupierter Exemplare, da zur Auffrischung der hiesigen Blutlinien
regelmäßig Hunde importiert werden müssen, um Inzuchtdepressionen vorzubeugen. Unkupiert weist
der Dogo Canario mittelgroße, hängende Ohren auf. Sein Körperbau ist sehr muskulös und
leistungsfähig.
Wesen
Vom Charakter wird er als ruhig, ausgeglichen, geradeheraus, nerven- und triebstark bezeichnet. Er
gilt als guter Wach-, Schutz-, Sport- oder Familienhund mit einem überzeugenden Wesen.
Funktion: Heute wird der Hund in erster Linie als Familien-, Wach- und Schutzhund gesehen. Des
Weiteren hat er sich auch als Diensthund der verschiedenen Sicherheitskräfte etabliert.
Perro de Presa Canario
Der American Kennel Club (AKC) führt seit 1990 eine Rasse Perro de Presa Canario in
seinem Foundation Stock Service. Der Rassestandard stimmt nicht mit dem des Dogo Canario
überein.
In Spanien wurde vom Landwirtschaftsministerium 2001 eine Rasse mit dem Namen Presa
Canario anerkannt.Auch der dort veröffentlichte Standard ist mit dem FCI-Standard für den Dogo
Canario nicht identisch. Eine entsprechende Anerkennung für den Dogo Canario gibt es nicht.
Es existieren Auseinandersetzungen um den Namen und den Standard für die Rasse ausgehend
davon, dass es sich bei der jetzt als Dogo Canario anerkannten Rasse auch um den Presa Canario
handele.
Der Perro de Presa Canario unterliegt in zwei deutschen Bundesländern Beschränkungen.
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Dogo Canario
Abgrenzung zum Alano Español
Der Dogo Canario ist nicht identisch mit dem Alano Español (Standard Nr. 406). Die Real Sociedad
Canina de España (RSCE), die Spanien in der Fédération Cynologique Internationale (FCI) vertritt,
führt beide in mit je eigenem Standard unter verschiedenen Nummern.
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