Eurantica Antwerp präsentiert seltene Skulpturen

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Eurantica Antwerp präsentiert seltene Skulpturen
Grenz Echo, 08/09/2001: Eurantica Antwerp präsentiert seltene Skulpturen
Eurantica Antwerp präsentiert seltene Skulpturen
Vom 14. bis 23. September findet in Antwerpen im Bouwcentrum die Eurantica Antwerp 2001
statt mit international anerkannten Antiquitätenhändlern aus Belgien, den Niederlanden,
Frankreich und Deutschland.
In diesem Jahr steht die Bildhauerkunst im Mittelpunkt: Es nehmen mehrere Aussteller teil, die
sich auf Bronzeskulpturen spezialisiert haben, unter anderem erstmalig das französische Haus
Univers du bronze, das Werke französischer Bildhauer präsentiert. Darunter befindet sich auch
ein Einzelstück, ein von Clovis Edmond Masson signierter Künstlerguss. Der "Gorille
terrassant un lion" (Gorilla, der einen Löwen niederstreckt) wurde auf dem Pariser Salon von
1894 ausgestellt. Neben dieser Tierskulptur wird ein seltenes "echtes" Tänzerpaar gezeigt, eine
großformatige Bronzeskulptur auf ihrem Originalsockel, die von Rodins Lehrmeister AlbertErnest Carrier-Belleuse angefertigt wurde.
Romantische Bilder
Auch Skulpturen im neoklassischen Stil sowie modellierte Werke (in erster Linie stehende
Personen, wenig Büsten), von Kunstkennern besonders geschätzt, werden von den
französischen Galerien ausgestellt, die erstmals an der Messe teilnehmen. Die Galerie
Chimara aus Tongeren, auf Bronzestatuen der Wiener Schule spezialisiert, zeigt ein Paar
wilder Vögel in Großformat von Franz Bergmann, dem talentiertesten und berühmtesten
Vertreter dieser Schule, die aus der Spielzeugherstellung hervorging und ihre Glanzzeit in ganz
Europa zwischen 1850 und 1880 erlebte.
Einige der wichtigsten Galerien für flämische Malerei zeigen Werke aus belgischen,
französischen, deutschen und niederländischen Schulen.
Die Galerie K. Van den Ven (Schloss Huytenoven in Vilvoorde) präsentiert romantische Bilder
aus dem 19. Jahrhundert, Oscar de Vos (Laethem-Saint-Martin) zeigt seine jüngsten
Erwerbungen von Werken der Laethemer Schule, und der Händler Lambert Muller (Lokeren)
präsentiert die holländischen Schulen. Die Libertas Gallery (Brügge) vereint Werke alter Meister
und die Galerie Eufrazie (Valkenburg, Niederlande) stellt postimpressionistische Bilder aus.
Teppiche und Möbel
Das Maison Sadrae (Brüssel), weltweit berühmt für die Einzigartigkeit seiner Kollektion alter
Teppiche, präsentiert eine Stickerei auf Seide und Leinen von erlesener Qualität und bestens
erhalten aus dem XVIII. Jh. aus Aserbaidschan.
Auch die Bereiche präkolumbische Kunst sowie Möbel (und Skulpturen) im Art deco-Stil, die
sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, sind vertreten; sie werden von anerkannten Galerien
gezeigt. Die Antwerpener Galerie L'Esprit de l'Art repräsentiert einen weiteren Schwerpunkt des
belgischen Kunstmarktes: Antiquitäten aus dem Fernen Osten.
Bei den kleinen Kostbarkeiten würdigt die Galerie Epoque Fine Jewels (Kortrijk) mit ihrer
Edelstein-Kollektion von Lalique besonders die Zeit des Jugendstils. Liebhaber von
Kuriositäten und Fundstücken finden bei Micheline Weydt (Brüssel) einen bemerkenswerten
Senftopf aus Silber mit Antwerpener Stempel sowie einen sehr seltenen auf einem Delphin
reitenden "Marmouset" (groteske Figur) aus mehrfarbiger Keramik (ca. 1620) im Stil von
Bernard Palissy.
Der bekannte Antiquitätenhändler Alain Atlan stellt seltene Uhren, Spiegel, Teppiche und
Stühle aus, Zeugen der großen Stile des Versailler Hofes. Le Couvent des Ursulines (Lüttich)
kündigt für seinen Stand eine französisch inspirierte neoklassische Ausstellung an, die aus
einem schwedischen Schloss stammt, sowie einen spektakulären Tisch englischen Ursprungs
aus massivem Palisander aus dem 19. Jh., der 7,20 m lang ist. Auch die großen französischen
Gütezeichen, u.a. ein Sekretär von Jean-François Lapie im Stil der Zeit des Übergangs von
Ludwig XV. zu Ludwig XVI., fehlen nicht in dem Angebot wertvoller Stilmöbel.
Meisterpunzen
Die Teilnahme bedeutender niederländischer Galerien, die bereits in den beiden letzten Jahren
auf Eurantica Antwerp vertreten waren, wie das Haus Eufrazie aus Valkenburg und The Old
Treasury aus Kerkrade, die Galerie Winkens aus Heerlen und die Galerie Witchhill aus Sittard,
bürgt für die Erstklassigkeit der Messe.
Neu dazugekommen sind neben mehreren französischen Händlern auch zwei deutsche
Galerien, davon eine aus Berlin, was von dem Interesse zeugt, das der nordeuropäische
Kunstmarkt der Antwerpener Messe beimisst. Die Galerie Borsdorf Fine Art aus Darmstadt
präsentiert Künstlerschmuck aus der Zeit des Jugendstils und Art Deco. Diese
Schmuckstücke wurden in der Regel aus bescheidenen Materialien gefertigt, wie z.B. Silber,
Email, Horn oder Perlmutt. Die Künstler wollten den Entwurf vor dem Materialwert stellen und
der dekorative Faktor sollte im Vordergrund stehen. Viele dieser Schmuckstücke weisen die
Meisterpunzen des Ateliers auf, in dem sie gefertigt wurden oder auch die Punze des
Künstlers.
Begutachtet
Die Ausstellungstücke werden von ca. 20 international anerkannten, unabhängigen Experten an
einem Begutachtungstag überprüft, der vor der Eröffnung der Messe für das Publikum
stattfindet. Stücke, deren Authentizität nicht garantiert werden kann, werden von der
Ausstellung ausgeschlossen. Außerdem stehen während der gesamten Ausstellungsdauer fünf
Experten zur Verfügung, um Interessenten zu informieren und auf Wunsch Echtheitszertifikate
für die Sammlerstücke auszustellen.
Durch diese Garantien in Bezug auf Qualität, Echtheit und Außergewöhnlichkeit sowie aufgrund
der erschwinglichen Preise gehört dieses erste Treffen des Kunstmarktes nach der
Sommerpause zu den bedeutendsten Ereignissen in Belgien und dürfte, wie Eurantica
Brussels, zu einem Stelldichein des Antiquitätenhandels werden.
Die Messe ist wochentags von 14 bis 20 Uhr, an den Wochenenden von 11 bis 20 Uhr
geöffnet. Am Donnerstag, dem 20. September, schließt Eurantica um bis 22 Uhr ihre Pforten.
Am Dienstag, dem 18. September, ist Ladies Day und die Damen haben kostenlosen Zugang.
Der Eintrittpreis beträgt 400 F (9,32 €). Ein reich bebilderter Katalog mit den schönsten
Exponaten ist auf der Messe erhältlich.
Informationen: 0800 30 007
E-Mail: [email protected] Internet: www.artexis.com
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Tel: +32 2 526.90.40 — Fax: +32 2 527.88.35 — www.pressbanking.com

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