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Kirchentag 2013 in Hamburg
Eine ganz andere Sicht auf
die Zehn Gebote
Seite 3
Zentrum 10
Initiative zur symbolhaften
grafischen Darstellung
der Zehn Gebote
Seite 17
Unser Terminkalender
Die aktuellen Veranstaltungstermine finden Sie wie gewohnt
Seite 20
© 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de
Die Zehn Gebote Seite 5
- einst und heute - was bedeuten sie für mich?
Zehn Autorinnen und Autoren machen sich Gedanken
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Nun liegt er vor Ihnen: der NOA – Kurier Nr. 34
in einem neuen Gewand. Schon seit längerer Zeit
hat sich das Redaktionsteam mit der Neugestaltung beschäftigt. Nach vielen Jahren und 33 Ausgaben kommt frische Farbe ins Spiel, werden die
Seiten noch lesbarer gestaltet und selbst unser
Logo erhält eine andere Gestalt. Zudem hat sich
auch der Titelinhalt leicht verändert. Statt „Netzwerk offene Altenarbeit“ heißt es nun „Nachrichten offener Altenarbeit“. Dies war notwendig, da
der Netzwerkgedanke, mit dem die Zeitschrift
einmal gegründet wurde, sich gewandelt hat und
immer mehr mit Themenbeiträgen, Nachrichten
und Veranstaltungsterminen versehen wurde und
einzelne Gruppierungen sich mittlerweile verselbstständigt haben. Wichtig – und das ist unser
größtes Anliegen – sind nach wie vor die qualitativ guten Beiträge sowie die aktuellen Nachrichten, mit denen wir Sie als Leserinnen und Leser
vier Mal im Jahr versorgen. Ein besonderer Dank
gilt an dieser Stelle Frau Friederike Städtler, die
uns in der Redaktion mit neuen Ideen zur Umsetzung und Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes unterstützt hat.
Die vorliegende Ausgabe beschäftigt sich diesmal mit einem besonderen Schwerpunkt: Die
Zehn Gebote. Es ist uns gelungen, zehn Autorinnen und Autoren zu finden, die ihren Standpunkt
zu den Geboten in heutiger Zeit sowie deren
Stellenwert für ihr Leben beschreiben, eine interessante und zugleich spannende Herausforderung im täglichen Miteinander.
Darüber hinaus zeigt uns der Grafik-Designer
Sascha Dörger mit seinen Bildern die Relevanz
der Zehn Gebote aus seiner Perspektive – ein
künstlerischer Versuch, sich den Geboten einmal
anders, vielleicht neu und ungewohnt, zu nähern.
„Die Zehn Gebote weisen auf wertvolle gesellschaftliche Themen hin, die uns Impulse für den
Alltag geben können“, sagt er.
Zu Recht, wie ich meine! Die Zehn Gebote als
Angebot, unser Leben zu gestalten – egal ob jung
oder alt, ob groß oder klein – sie betreffen uns
alle, jeden Tag neu.
Viel Spaß beim Lesen und Entdecken in unserem
neuen Heft!
Herzlichst
Ihr Jens Schramm
2
Alle Themen im Überblick:
Editorial.............................................................. 2
Impressum.......................................................... 2
Gesehen auf dem Kirchentag............................. 3
Von den Zehn Geboten zu heutigen Gesetzen .. 4
Gedanken von zehn Autor/innen
zu den Zehn Geboten ............... 5 - 12
Ein Blick auf den Monat November................ 13
NOVEMBER:GESPRÄCHE .......................... 15
Computerkurse................................................. 16
In eigener Sache............................................... 17
Erntedankbazar................................................ 17
Zentrum 10....................................................... 17
Unterwegs zu Menschen ................................. 18
Taizé-Abendgebete.......................................... 18
Gedächtnistraining........................................... 19
Austräger gesucht............................................. 20
Terminkalender................................................ 20
Regelmäßige Veranstaltungen.......................... 23
Impressum
Herausgeber:
Nachrichten offener Altenarbeit (NOA),
Ev. Kirchengemeinde Euskirchen
Kontaktstelle:
Ev. Kirchengemeinde Euskirchen, Jens Schramm,
Diakon für die Arbeit mit Erwachsenen und
Senioren, Kölner Straße 41, 53879 Euskirchen,
Tel. 02251-9170095, Mail: [email protected]
Ständige Mitarbeiter/innen:
Lore Löffelholz, Gertrud Sistig (Korrektur),
Jens Schramm, Karl-Heinz Beck, Eberhard Städtler,
Friedhelm Tenten (Layout)
Erscheinung: 4x im Jahr. Die nächste Ausgabe (Nr.35)
erscheint im Dezember 2013
NOA-Kuriere online nachlesen:
www.ekir.de/euskirchen/altenarbeit/Titelbild.htm
Bankverbindung für Spende NOA-Kurier:
Ev. Verwaltungsamt Bonn, Kontonr. 5770513210,
BLZ 35060190, Verwendungszweck:
Spende NOA-Kurier, Kirchengemeinde Euskirchen
Auflage: 1700 Exemplare
Druck: CEWE-PRINT.de
Gesehen auf dem Kirchentag 2013 in Hamburg
Diese Stelltafel mit dem Text „Dahinter die 10 Gebote ... zehn lebendige Angebote“ war auf dem Kirchentag 2013 in Hamburg zu sehen. Die Texte hinter den Klappen lauten:
Zum 10. Gebot: Man will nicht nur glücklich sein,
sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb
so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten,
als sie sind. (Charles-Louis de Montesquieu)
Zum 8. Gebot: Wir lieben die Menschen, die
frisch heraus sagen, was sie denken – falls sie
das Gleiche denken wie wir. (Mark Twain)
Zum 9. Gebot: Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht,
dass sie unglücklich sind. (Albert Schweitzer)
Zum 7. Gebot: Reich wird man erst
durch Dinge, die man nicht begehrt.
(Mahatma Ghandi)
Zum 3. Gebot: Wenn die Zeit kommt, in der
man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin)
Zum 4. Gebot: Als
ich vierzehn war, war
mein Vater so unwissend. Ich konnte den
alten Mann kaum in
meiner Nähe ertragen. Aber mit 21 war
ich verblüfft, wie viel
er in sieben Jahren
dazu gelernt hatte.
Zum 6. Gebot:
Liebe ist Erkennen. Aber eben
weil sie Erkennen ist, ist sie
auch Respekt vor
dem Anderen.
(Erich Fromm,
Dichter)
Zum 2. Gebot:
Eure
Rede sei ja, ja;
nein, nein. Was
darüber ist, ist
von Übel. (Jesus von Nazareth, Wanderprediger)
Zum 5. Gebot: Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein
Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von
der Krankheit nicht heilen, einen in
eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden,
einen zum Suizid treiben, einen in
den Krieg führen usw. Nur weniges
davon ist in unserem Staat verboten.
(Berthold Brecht, Dichter)
Zum 1. Gebot:
Auch das lauteste
Getöse großer Ideale
darf uns nicht verwirren und nicht hindern, den einen leisen Ton zu höre, auf
den alles ankommt.
(Werner Heisenberg,
Physiker)
3
Von den Zehn Geboten zu unseren heutigen Gesetzen
Von Eberhard Städtler
Seit es Menschen gibt, seit Menschen auf der
Erde zusammenleben, seitdem gibt es auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen
Fähigkeiten sowie Stärken und Schwächen. Damit dieses Zusammenleben funktioniert, gab es
schon weit vor Christi Geburt Regeln zum Schutz
der Schwachen und zur möglichst gerechten Verteilung der Güter.
Um 450 vor Christus ist in Rom das sogenannte
Zwölftafelgesetz – eine Gesetzessammlung – geschaffen worden. Lange Zeit wurden die Gesetze Roms nur mündlich überliefert. Obwohl die
zwölf Tafeln nicht lange überlebten, wurden Teile ihres Gedankengutes bis heute bewahrt und
finden sich im BGB – Bürgerliches Gesetzbuch
-, im Grundgesetz und in der Europäischen Verfassung wieder.
Die bedeutendste geschichtliche Wurzel des
Menschenrechtsgedankens befindet sich im Alten Testament im Buch Genesis. Nach den Aussagen im Alten Testament hat Moses die Zehn Gebote auf Gesetzestafeln vom Herrn empfangen.
Diese zehn Gebote sind nicht Menschenordnung
sondern göttliche Ordnung. Man kann die Zehn
Gebote als das Ergebnis vieler und lang überlieferter menschlicher Erfahrungen und Weisheiten
bezeichnen. Im Gegensatz zum Grundgesetz in
Deutschland, welches z. B. von dem Recht ausgeht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei
zu äußern …. , bestehen die Zehn Gebote aus Anweisungen und Verboten wie z. B. „du sollst…..“
Wenn wir auf die Funktion der Zehn Gebote
schauen, so ist festzustellen, dass die zehn Gebote damals nicht nur eine religiöse Ordnung
darstellten, sondern sie waren zu damaliger Zeit
zugleich eine Art Grundgesetz des Volkes Israel.
Es gab also zu dieser Zeit keine Unterscheidung
zwischen dem von Gott geschaffenen Recht und
dem für das Zusammenleben der Menschen geltende Recht.
Im 2. Buch Mose, 21. Kapitel befindet sich z.B.
das Gesetz über Leibeigenschaften, Totschlag
und Körperverletzungen. Im 22. Kapitel z.B. die
4
Gesetze gegen Beschädigungen am Eigentum
des Nächsten, gegen Unterdrückung der Armen
und dergleichen. Das 23. Kapitel enthält z. B. die
Gesetze von Gerechtigkeit und Nächstenliebe.
Alle drei Bibelstellen beschreiben je ein Gebot.
Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die Zehn
Gebote und die heutige Gesetzgebung. Zum ersten und zweiten Gebot gibt es keine vom Menschen geschaffenen Gesetze. Zum dritten Gebot
„Du sollst den Feiertag heiligen“ kann man an
das Ladenschlussgesetz und das Arbeitszeitgesetz denken. Wie sehen mein Sonntag und meine
Freizeit aus?
Das vierte Gebot „du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ kann man in Verbindung bringen mit dem Erbrecht. Wie ist mein Verhalten
gegenüber Eltern, Geschwistern, Kindern usw.?
Habe ich schon jemand durch Gedanken, Worte
und Taten verletzt?
Das siebente Gebot „du sollst nicht stehlen“ kann
in Verbindung gebracht werden mit dem Strafgesetzbuch, dem Bürgerlichen Gesetzbuch, den
Steuergesetzen, dem Grundgesetz usw.
Für mich sind die 10 Gebote Anleitung zum Leben und Wegweiser durch das Leben, dass ich
meine Grenzen erkenne und die Gewissheit habe,
dass Gott mein Leben begleitet. Die Gebote, die
mit dem Wort „du sollst nicht …….“ beginnen
verstehe ich als Leitplanke, die mich nicht vom
Weg abbringen lassen.
„Weihnachten feiern“
Dies soll das Leitthema der
nächsten Ausgabe des NOA-Kuriers sein.
Dazu fallen Ihnen doch bestimmt
viele schöne, lustige, besinnliche, ... Begebenheiten, Rituale,
Erinnerungen ein. Schicken Sie
sie uns, wir drucken sie gern!
Das 1. Gebot - Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst
nicht andere Götter haben neben mir.
Zum Leben braucht es aber anderes und mehr, als
ich selbst machen kann.
Ich bin der Herr, dein Gott. Die eine Hälfte des Gottes Schöpfungskraft ist im Grunde auch nicht
1. Gebotes lässt kaum Raum für Interpretationen. zu fassen. Aber sie ist ja sichtbar! Welch´ göttliEine moderne Auslegung für die heutige Zeit? chem Plan unterliegt das Werden und Vergehen
Nicht möglich. Die Aussage, die gemacht wird, auf der Erde! Gottes Liebe zu uns ist das Größist zu eindeutig. Er ist der Herr, der das Sagen te überhaupt. Bedingungslose Liebe. Wo gibt es
hat. Der die Richtung vorgibt. Der bestimmt, wo das sonst? Wahrlich göttlich! Darum sollte ihm,
es lang geht. Punkt! Das mag autoritär klingen, Gott, dem Herrn, allein Verehrung, Anbetung und
aber ich habe die Freiheit, mich diesen Vorga- Lobpreisung gehören! Doch was machen wir?
Wir rennen allen
ben zu verweigern.
möglichen StatusWenn ich mich aber
symbolen hinterher,
füge, ist es zu meiinvestieren in Karnem Besten. Das 1.
rieren, Schönheit,
Gebot ist im Grunde
Urlaub und Autos.
eine Erinnerung an
Du sollst keine andie Befreiung aus
deren Götter haben
der Knechtschaft in
neben mir! Da wird
Ägypten. Es heißt
der Gitarrist Eric
nichts anderes als:
Clapton seiner tolGott war und ist imlen Musik wegen
mer da, wir können
als Gott bezeichnet
mit ihm rechnen, auf
(Kölner Stadt-Anihn ist Verlass. Gezeiger v. 17.6.2013)
nau wie damals trägt
und der Schwede
Er, der Herr, VerZlatan Ibrahimović
antwortung für die
in Frankreich als
ihm Anvertrauten.
Fußballgott
verEr kümmert sich um
ehrt (Spiegel v.
uns mit großer Für17.6.2013).
Wo
sorge und will uns im
bleibt da die VerLeben beistehen. Er
hältnismäßigkeit?
errettet uns!
Verlieren wir nicht
Ich bin der Herr, dein
aus dem Blick, dass
Gott! Was macht
© 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de
wir uns abhängig
aber das Göttliche
aus? Spontan fallen mir dazu drei Attribute ein: machen und erneut „versklaven“ (s. Knechtder Allmächtige, der Schöpfer und der Vater. schaft in Ägypten)?
Gottes Allmacht ist mit dem Verstand nicht zu Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
begreifen. Es fällt mir manchmal schwer, diese Nichts sollen wir über unsere Beziehung zu Gott
Allmacht anzuerkennen. Mich ihr anzuvertrauen stellen. Das ist in unserer heutigen Konsum- und
und zu fügen. Mich ganz in Gottes Hand zu be- Werbegesellschaft schwerer denn je. Doch vergeben, wenn ich nach menschlichem Ermessen gessen wir nicht, was uns trägt. Es wird uns frei
machen!
nicht mehr weiter weiß.
Von Gabi Vieten
5
Du sollst den Namen des Herrn, deines
Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der
Herr wird den nicht ungestraft lassen, der
seinen Namen missbraucht.
Von Hedda Flader
Das zweite Gebot hat mich – wie die anderen Gebote – von klein auf begleitet.
Schon im Religionsunterricht in der Grundschule, in der Jungschar, dann im Katechumenenund Konfirmandenunterricht und anschließender
Jugendgruppe wurde mir gesagt, dass sich das
zweite Gebot gegen die Verwendung des Gottesnamens bei irgendwelchen magischen Beschwörungen und Zauber richtet, dass wir nicht fluchen,
schwören, zaubern, lügen oder trügen dürfen.
Aus einem Vortrag von Frau Lehmkühler im
Frauen- und Mütterkreis ist mir noch in guter Erinnerung, dass auch die gedankenlose Redewendung
„Gott sei Dank“ oder „um
Gottes Willen“ mit dem Gebot gemeint ist. Gott will,
dass wir ihn anrufen, mit
ihm reden, also beten, dass
wir ihm ganz zur Verfügung
stehen und nicht mit unseren Gedanken ganz woanders sind.
An diesem Abend im Frauen- und Mütterkreis ist mir
auch klar geworden, dass
die zehn Gebote eine große
Lebenshilfe sind.
Die zehn Gebote sind die
gute Nachricht, die Botschaft der Freude für alle,
die sich daran halten. Wer sich an Gottes Wort
hält, tut das nie zu seinem Schaden, sondern zu
seinem Gewinn.
Ich bin dankbar für die Unterweisung in jungen
Jahren, für die Ermahnungen und Lehren. Ich bin
gewiss, dass es bei Gott um Liebe und Vertrauen
geht, nicht um Wissen.
Ich bitte Gott um Kraft zur Treue und dass ich
seinem Namen Ehre mache und ihn nicht missbrauche.
6
Das 3. Gebot - Du sollst
den Feiertag heiligen.
Von Waltraud Leymann
Im 1. Buch Moses, Genesis 2, 2-3 lesen wir:
Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er
geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag,
nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.
Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte
ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem
er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte.
Im 2. Buch Moses, Exodus, ab 20,8, lesen wir
über die Zehn Gebote:
Gedenke des Sabbat. Halte ihn heilig, u.s.w.
Ich denke oft an diese Bibelstellen und frage
mich: Was haben wir aus diesem von Gott geheiligten Tag gemacht? Der gemeinsame Besuch
des Familiengottesdienstes ist leider zur Ausnahme geworden, und von Sonntagsruhe kann
keine Rede mehr sein. Viele verkaufsoffene Sonntage,
über das Jahr verteilt, laden
ein, uns auch an diesen Tagen dem Trubel und Gedränge in der Stadt auszusetzen.
Wir jagen vermeintlichen
Schnäppchen nach und suchen nach Events und Erlebnissen, die wir angeblich zu
unserer Zufriedenheit brauchen.
Von Ruhe und Muße, die
Gott uns geschenkt hat nach
vollendeter Schöpfung, ist
nicht mehr viel zu spüren.
Zeit zum Ausruhen, Besinnen oder zum Familienleben wird vertan. Von dem Angebot, das Gott
uns macht, Zeit zu haben um über uns selbst und
unsere Umwelt, um über unsere Familien nachzudenken, machen wir nur wenig Gebrauch. Gottes Gebot scheint uns nicht mehr wichtig zu sein,
es berührt uns oft nicht mehr.
Nehmen wir uns doch die Zeit, besinnen wir
uns und schaffen wir Raum für dieses Geschenk
Gottes. Machen wir die Gebote Gottes doch zum
Leitfaden für unser Leben.
© 2013 Sacha Dörger
Das 2. Gebot
4. Gebot – Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Von Hans Bösch
können wir stundenlang ohne Internet und Twitter auskommen.
Das ist der Beitrag aus der Sicht eines „Mitglieds Zum Nehmen gehören das Benehmen und das
Danken. Der Dank für das wohlgemeinte elterdes älteren Semesters“.
Die von Gott gegebenen 10 Gebote sind Leitlini- liche Bemühen darf nicht ausbleiben. Wir müsen für uns Menschen. Sie setzen Grenzen. Ohne sen uns in der Dankfähigkeit üben. Die dankende
Einstellung der Kinder sorgt dafür, dass der Dank
diese Grenzen drohen wir, im Chaos zu landen.
Wir haben auch dieses Gebot im Konfirmanden- nicht nur am festgelegten Muttertag oder am Geunterricht mit dem Pfarrer auf der Grundlage der burtstag ausgesprochen wird. Achtung und Wertdamals unbestrittenen Schöpfungsordnung in- schätzung müssen vielmehr ein Daueranliegen
tensiv behandelt. Wir sprachen über Mutter und sein. Das gilt nicht zuletzt für die Krankenpflege
Vater als leibliche Eltern, als Schöpfungsperso- bedürftiger Eltern. Hier ist die Frage der Heimunterbringung statt der häuslichen Pflege gegenen und Schöpfungsgaranten.
Was haben die leiblichen Eltern nicht alles für uns benenfalls als Fall der Abschiebung und BefreiKinder getan? Sehr viel! Gerade der Einsatz der ung von lästigen eigenen Aufgaben gewissenhaft
Mutter war oft so umfangreich, anstrengend und und mit dem Herzen abzuwägen. Nehmen wir
liebevoll. Am Waschbrett wusch sie angestrengt uns Zeit für die Eltern. Wir haben Zeit!
die verdreckte Wäsche der Kinder. Sie kroch mit Die Aussagen wären unvollständig, wenn wir sie
dem Aufnehmer über den rauen Boden des Kin- nicht auch unter der Auswirkung des sich fortderzimmers. Denken wir an die Eltern, die uns setzenden belastenden Kulturwandels vortragen
nennenswerte Einkommensteile für die Weiter- würden. So fällt unser Blick auf Gemeinschaften
bildung zur Verfügung stellten, unter Verzicht außerhalb der traditionsverankerten Ehe aus Frau
auf eigene Wünsche. Denken wir nicht zuletzt und Mann mit Kindern. Es geht um die gleichgeschlechtlichen Gemeinschaften,
an Vater und Mutter, die uns zum
Gebet anleiteten und uns sonntags Die 10 Gebote sind schwule und lesbische, die Homozum Gottesdienst führten.
Leitlinien. Sie setzen ehe.
Mutter und Vater, neues Leben herDamals und heute schmerzt es,
Grenzen. Ohne diese vorbringend, sind danach nur e i n e
wenn Kinder den wertschätzenden
Leitfaden aus Achtung, Ehrung Grenzen drohen wir, Gemeinschaftsform. An dieser Entwicklung sind politische Kräfte, pluund Anerkennung der Eltern un- im Chaos zu landen.
ral - liberale Gesellschaftsgruppen,
zureichend beachten. Da können
wir uns nicht mit der Feststellung zufrieden ge- kirchliche Strömungen beteiligt. Erwähnt wird
ben, dass die Eltern uns doch gewollt haben, es hier auch, dass nach dem Pfarrerdienstgesetz der
deshalb klar ist, dass sie für die Kinder alles zu EKD – Synode vom Herbst 2010 das evangelitun, sie gar zu verwöhnen haben, gewissermaßen sche Pfarrhaus offiziell für gleichgeschlechtliche
„ihre Hausaufgaben“ zu machen haben. Natürlich Beziehungen geöffnet wird, wenn sie Verlässist es Elternpflicht, sich für die gute Entwicklung lichkeit und Wahrhaftigkeit versprechen.
der Kinder und deren Wohlergehen einzusetzen, Zu befürchten ist, dass wir weiter von der bibliihnen Geborgenheit zu schenken, dies alles in schen Schöpfungsordnung abrücken, zum NachVerantwortung und mit Liebe. Leider geht diese teil der traditionellen Ehe und Familie.
Vorbildrolle durch sehr viele Ehekrisen und Ehe- Der Text zum 4. Gebot enthält die tröstliche und
scheidungen verloren. Viele Kinder leiden dar- Zuversicht spendende Zusage, dass dem, der Vaunter. Die Vorbildrolle wird auch vernachlässigt, ter und Mutter ehrt, von Gott ein langes Leben
wenn die Eltern als Doppelverdiener müde und geschenkt werden soll.
eventuell genervt von der Tagesarbeit die Kinder Ich wünsche uns die Kraft und den Mut, zu hören
abends an das Fernsehgerät abschieben. Auch und Farbe zu bekennen.
7
Das 5. Gebot - Du sollst nicht töten.
Von Reinhard Müller
„Du sollst nicht töten“ ist in unserer Alltagswelt
leicht zu befolgen oder einzuhalten. Gemeint ist
das Töten von anderen Menschen. In der Regel erleben wir in unserem Leben keine Situation, in der
wir mit dem Töten tatsächlich konfrontiert werden.
Also heile Welt? Nein! Die Welt ist weit weg und
© 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de
sieht anders aus. Täglich lesen wir in den Zeitungen
über kriegerische Konflikte und sehen die Bilder im
Fernsehen. Unsere Regierung schickt in viele Länder Soldaten. Unsere Wirtschaft profitiert an umfangreichen Waffenexporten in andere Länder.
8
Persönlich hat mich dieses Thema in jungen Jahren
stark beschäftigt. Damals gab es die Wehrpflicht und
wer das Handwerk des Tötens aus Gewissensgründen nicht lernen wollte, konnte den Wehrdienst verweigern. Dies ist ein Grundrecht in unserer Verfassung. Doch so einfach war das zu dieser Zeit nicht.
Eine Prüfungskommission zog sich nach 4 Stunden
Verhandlung zur Beratung zurück. Sie haben meine
Gewissensgründe anerkannt. Den
Zivildienst
leistete ich
beim CVJM
in
Esslingen. Es gab
eine pazifistische Bewegung mit
Vorbildern
wie Mahatma Gandhi,
Martin Luther
King
und andere.
Gewaltloser
Widerstand
war die Idee.
Wo ist der
Pazifismus
geblieben?
Eine Partei,
die dies im
Programm
hatte, stimmt
heute Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu.
Gerne sehen wir uns im Fernsehen Krimis an; dabei
geht es fast immer um einen Mord. Wir selbst töten
ja nicht.
Was um uns herum in der Welt passiert, haben wir
nicht zu verantworten.
Das 6. Gebot - Du sollst nicht ehebrechen.
Von Lothar Putzer
Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 20,14):
„Du sollst nicht ehebrechen.“ Ich aber sage euch:
Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat
schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. (Matthäus 5, 27.28)
Das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ hat keinen normativen Charakter mehr. Es hat einst nur
zur Sicherung von Sippe und Familie im antiken
Judentum gegolten. Gott selbst hat die erste Ehe
zwischen Adam und Eva gestiftet, und da ging
es ganz gewiss nicht um die „Sicherung des Lebensunterhaltes der Familie und Sippe im antiken
Judentum“. Die Gemeinschaft zwischen Mann und
Frau ist ein Abbild der Gemeinschaft Gottes mit den
Menschen. Und da geht es
um viel mehr als nur um
materielle Versorgung.
Wer Augen hat zu sehen
und Ohren hat zu hören,
erkennt aus dem biblischen
Gesamtzeugnis, dass es
sich bei der Ehe um mehr,
als nur eine funktionale
Zweckgemeinschaft han- © 2013 Sacha Dörger
delt.
Bei der Verbindung von Mann und Frau geht es
um eine seelische Gemeinschaft, um ein gegenseitiges Tragen, um einen Hafen in den Stürmen
der Zeit, um ein Zuhause, was ein Leben lang
Bestand haben sollte.
Jeder weiß doch, welche Folgen Scheidungen
haben. Zurück bleiben oftmals Scheidungswaisen und frustrierte Partner, von denen viele für
den Rest ihres Lebens gezeichnet bleiben, vom
drohenden materiellen Ruin einmal ganz abgesehen. Und wie oft hört man von „Beziehungstaten“, die tödlich enden.
Den Partner trifft Ehebruch im Innersten. Da geht
es um mehr, als nur um geregelte Mahlzeiten.
Der Vertrauensverlust trifft Kinder und Partner
gleichermaßen. Das Vertrauen zu seinem Partner
ist Voraussetzung für eine funktionierende Gemeinschaft. Gemeinsamkeiten sind der Schüssel
für alltägliche Abläufe und für eine zukunftsweisende Orientierung im Alltag.
Streitkultur ist ein wichtiger Faktor. Nicht aus einem Mäuschen eine Maus und daraus eine Ratte
werden lassen. In Erziehungsfragen den Kindern
gegenüber Einigkeit üben. Nicht den Eindruck
vermitteln „Mit dem Vater (der Mutter) kann ich
es ja machen“. Einer stimmt immer zu oder verneint. Geradlinigkeit und ehrliches miteinander
Umgehen stärkt nicht nur die Ehe sondern kittet
sie immer mehr zusammen. Sich an „Beispielen
Anderer“ zu orientieren
ist in Ordnung, jedoch
nicht, versuchen nachzueifern. Eine Ehe zu
schließen ist nicht nur
Herzenssache, sondern
Liebe, die erlebt wird,
die alles beinhaltet:
Toleranz, Achtung voreinander, Eifersucht,
einfach alles was den
Menschen ausmacht.
Freiräume
zulassen,
nicht nur für sich selbst,
ist ein weiterer Schlüssel einer sich aufbauenden Ehegemeinschaft. Sich neu entdecken und
Kompromisse schließen, liebevoll miteinander
umgehen; der Partner ist genau wie du ein einmaliger Mensch mit den gleichen Bedürfnissen,
Ängsten und Sehnsüchten.
Es läuft nicht immer alles glatt; Streit und Meinungsunterschiede gehören einfach zur Partnerschaft dazu. Wichtig ist, über Probleme zu reden,
nicht den Partner im Unklaren darüber zu lassen,
was mich bewegt, was nicht verständlich ist.
Es sind die Kleinigkeiten des Zusammenlebens
der Partner, die zusammenschmieden oder zum
Bruch führen.
In unserer schnelllebigen Zeit sollte wieder das
Bewusstsein geweckt werden für das Wort der
Bibel „Was Gott zusammengefügt hat, soll der
Mensch nicht trennen“.
9
Das 7. Gebot
Du sollst nicht stehlen.
Von Bianca Tenten
Das 8. Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden
wider Deinen Nächsten.
Von Elke Görgens-Bork
Ich bin der Meinung, dass das Gebot heute sagt,
dass, egal was jemand anderes verdient oder
Das 8. Gebot fordert, nicht die Unwahrheit zu sanicht verdient hat, man es ihm nicht wegnehmen
gen, wo es dem Nächsten schaden kann, „falsch
darf. Auch wenn diese Person es auf unfaire Art
und Weise erlangt hat, heißt es noch nicht, dass Zeugnis“ reden, vor allem vor Gericht, ist nicht
du es genauso tun musst. Außerdem weiß man, erlaubt.
wenn man das nötige Geld erarbeitet und erspart Dieses Gebot erscheint mir doch für die Einhaltung oder Umsetzung in meinem Alltag recht
hat, wie wertvoll es
leicht zu sein. Denn bisher wurde ich
ist und schätzt es
noch nie vor Gericht geladen, um eine
dann um so mehr.
Aussage zu machen. Und es würde mir
Genauso ist das
auch niemals in den Sinn kommen, vor
Kopieren und eigene
Verwenden
Gericht nicht die Wahrheit zu sagen.
von Bildern oder
Aber wenn es heißt, ich soll nichts UnTexten, die jemand
wahres über meinen Mitmenschen sagen,
anderes produziert
ertappe ich mich doch hin und wieder daoder verfasst hat,
bei, dass ich über Andere lästere, schlecht
stehlen, da man es
rede, genervt bin.
unerlaubt sein EiAber wenn ich ehrlich bin, möchte ich
gen nennt.
doch auch nicht, dass die Anderen über
Der Verfasser oder
mich etwas Falsches sagen, lästern und
Fotograf hat dardie Unwahrheit sprechen.
an möglicherweiWie kann ich mir dann anmaßen über sie
se lange gearbeitet
schlecht zu reden?
und man sollte es
Alle Gebote dienen uns dazu, dass wir gut
als sein Eigentum
miteinander und zusammen leben könschätzen. Also stehnen. Würden wir aber insbesondere dem
le nicht, egal ob
Fotos,Texte oder © 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de achten Gebot mehr Bedeutung zukommen lassen, dann würde das zwischenGegenstände, und
menschliche
Miteinander in Familie, Schule, am
denke auch erst gar nicht daran, sondern arbeite
Arbeitsplatz doch um einiges leichter werden.
hart für das was du willst.
Diakonie Station Euskirchen
Häusliche Pflege
Hilfen im Alltag
Pflegeberatung
Ambulante Palliativpflege
Palliativer Hospizdienst
Beratungsstelle Demenz
Tel.: 0 22 51 / 44 48
Fax: 02251 / 92 90 20
eMail: [email protected]
Internet:
www.diakonie-eu.de
Kontakt: Walter Steinberger
Kaplan-Kellermann-Str. 12, 53879 Euskirchen
10
9. Gebot - Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Von Volker Müller
dass auch Flüchtlinge wieder ein Haus bauen
konnten.
Martin Luther: „Wir sollen Gott fürchten und lie- Welchen Zugang finden wir heute zu diesem ofben, dass wir unserem Nächsten nicht mit List fensichtlich wichtigen Gebot?
nach seinem Erbe oder Haus trachten und mit ei- Einem Nachbarn z.B. gehört mehr, schon von
nem Schein des Rechts an uns bringen, sondern Geburt an. Er ist in einer anderen Familie groß
ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich geworden, besitzt mehr Wissen, Geld und Eigentum. Ihm sind Türen geöffnet worden, durch die
sein.“
Ein eigenes Haus haben nur weniger als die Hälf- andere nie gehen konnten.
te der Bevölkerung. Die Mehrheit lebt in Miet- Das können wir unserem Nächsten ja auch gerne
gönnen, ohne neiwohnungen. Es
disch zu sein.
ist verständlich,
Im Rheinland sagt
dass es da den
man: „Man muss
berechtigten
och jönne könne.“
Wunsch gibt,
Nicht mit List
auch
eigene
nach dem Haus
vier Wände zu
eines anderen zu
besitzen. Dagetrachten,
spielt
gen richtet sich
aber immer dann
dieses
Gebot
eine Rolle, wenn
nicht.
es um das Erbe
Begehren und
in einer Familie
Gier war wohl
geht. Dann ist es
ein Thema, als
gut, dass es GeGott dem Volk
setze gibt, die klar
Israel die Geregeln, was dem
bote gab.
Einzelnen zusteht.
Die Israeliten
Aber nicht immer
waren in Zelten
ist es so einfach.
unterwegs, als
Wer von den Gesie aus Ägypten
schwistern
soll
flüchteten. Die
das Haus überMenschen, die
nehmen? Sollen
in Deutschland
mehrere Gutachwährend und
ter den Wert festnach dem Krieg
© 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de
stellen? Gibt es
flüchten mussten, sind in Trecks und überfüllten Eisenbahn- Dinge, die nicht ausgesprochen werden, um sich
waggons unterwegs gewesen. Sie haben dann einen Vorteil zu verschaffen?
mit anderen den Wohnraum teilen müssen. Für Offensichtlich ist auch hier das neunte Gebot bis
sie war es schmerzlich zu erleben, dass einige heute eine Hilfe für unser Christsein
noch ein intaktes Haus hatten, während sie als im Alltag: Indem ich z.B. darüber nachdenke,
Flüchtlinge buchstäblich nur noch das besaßen, was dem anderen nutzt und ihm keinen Schawas sie anhatten. Die Gesetzgeber der Bundes- den zufüge durch meinen Egoismus. Das schafft
republik Deutschland haben dann ein Lastenaus- dann auch für die Zukunft eine entspannte Atmogleichsgesetz geschaffen, welches ermöglichte, sphäre im weiteren Zusammenleben.
11
10. Gebot - Du sollst nicht begehren deines Nächsten
Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.“
Von Ulla Schwahn
der Konkurrenz abgeworben werden, um den eigenen Betrieb zu stärken, attraktiver und konkurrenzfähiger zu machen. So geschieht es, dass ein
Dazu Luthers Erklärung:
„Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir Mitarbeiter einer Firma durch ein lukrativeres
unserm Nächsten nicht sein Weib, Gesinde oder Angebot der Konkurrenz, vielleicht des MarktVieh abspannen, abdringen oder abwendig ma- führers, abgeworben wird und somit das Wissen
chen, sondern dieselben anhalten, dass sie blei- (Insiderwissen), das er sich im alten Betrieb erworben hat, gewinnbringend von der Konkurben und tun, was sie schuldig sind.“
Dieses Gebot hat eine weitreichende Bedeutung renz genutzt werden kann.
Es betrifft „das Vieh oder alles, was sein ist.“
und ist als Hilfe für unser Leben gedacht.
Es betrifft z.B. die Ehe und andere bestehen- Eine bekannte Fernsehreklame zählt die gängide Beziehungen wie eine Partnerschaft, oder gen Statussymbole auf: „Mein Haus, mein Auto,
mein Boot, mein
auch eine gute
..., mein ...“
Freundschaft.
Mit diesem Impuls
„Du
sollst
werden Wünsche
nicht begehren
und
Begehrlichdeines Nächskeiten
geweckt,
ten Weib“, also
Neid auf Besitzer
keine menschsolcher Güter kann
liche Verbinentstehen. Dieses
dung lieblos
kann bei einigen
oder aus EiMenschen durchgennutz zeraus dazu führen,
stören.
Hier
dass sie zur Gewalt
finden wir eine
greifen, um fremgewisse Paraldes Eigentum an
lele zum sechssich zu bringen.
ten Gebot.
Damit wird nach
Doch wie wir
meiner Meinung
wissen,
ist
ganz klar auf den
Ehebruch zu
Grundtenor der Geallen
Zeiten
bote hingewiesen:
vorgekommen.
auf die Liebe, die
Schon David
Liebe zu Gott und
hat den Soldadie Liebe zu dem
ten Uria sogar
© 2013 Sacha Dörger www.sacha-doerger.de
Nächsten. So soll
an die vorderste Kriegsfront geschickt und damit in den siche- ein gutes Miteinander gelingen, auch heute noch.
ren Tod, um danach seine Ehefrau für sich ge- Jesus fasste die zehn Gebote im Doppelgebot der
Liebe zusammen: „Du sollst den Herrn, deinen
winnen.
Es betrifft die Arbeitswelt der Menschen. „Du Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seesollst nicht begehren deines Nächsten Magd, le und von ganzem Gemüt.“ (5. Mose 6,5) „Du
Knecht...“. Immer wieder kommt es vor, dassgu- sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
te, ideenreiche, also innovative Mitarbeiter von (3. Mose 19,18)
12
Ein Blick auf den Monat November
3. November – Tag des Heiligen Hubertus
Er ist Patron der Jäger, war Bischof von Lüttich,
Grau ist er und ungemütlich ist er, dieser Noder der Legende nach an einem Feiertag gejagt
vember. Oft ein Wechsel vonRegen, stürmischen hat und durch das Erscheinen eines weißen HirWinden und nicht hell werdenden Tagen. So sches mit einem goldenen Geweih zur Umkehr
manches Mal ist auch die eigene Stimmung ge- geführt worden ist. Alljährlich finden große Hutrübt, gerade und vielleicht deswegen, weil es im bertusjagden und Hubertusmessen statt.
November eine ganze Reihe von Gedenktagen
9. November
gibt, die mit dem Tod zu
Auch als „Schicksalstag
tun haben.
der Deutschen“ bezeichDen Namen hat der Nonet, da an diesem Datum
vember vom lateinischen
zahlreiche politische Wen„novem“, was neun heißt,
depunkte eintraten. Herdenn er ist der neunte Movorzuheben der Gedenknat im römischen Kalentag an das Judenpogrom
der, unser elfter Monat im
1938, an dem jüdische
gregorianischen Kalender.
Geschäfte und Synagogen
Auch wird er Nebelung
zerstört und Juden verhafoder Schlachtemonat getet wurden. Im Jahre 1989
nannt.
Fall der Berliner Mauer
1. November –
und Öffnung der Grenzen.
Allerheiligen
11. November
An diesem Tag gedenkt
Gedenktag des Heiligen
die katholische Kirche alMartin von Tours. Der Leler ihrer Heiligen. Dieses
gende nach hat er seinen
Fest wurde von Papst GreMantel zunächst mit eigor IV. im 9. Jahrhundert
nem Schwert in zwei Teiauf diesen Tag festgelegt.
le gehauen und mit dem
In südlicheren LandesBettler geteilt und ist so
teilen werden gebundene
das christliche Symbol für
Hefezöpfe oder Striezel
Mildtätigkeit geworden.
gegessen bzw. verschenkt.
Er ist Schutzheiliger der
2. November –
Armen. Zahlreiche BräuAllerseelen
che prägen diesen Tag,
El Greco (1597-99)
wie zum Beispiel die MarDie katholische Kirche
Der heilige Martin und der Bettler
tinsumzüge oder das Essen
begeht das feierliche Gedächtnis aller gestorbenen Gläubigen. Auf den einer Martinsgans. Der Festtag der katholischen
Friedhöfen werden die Gräber geschmückt und Kirche hat im Laufe der Zeit auch in den evangeden Toten eine Kerze als Symbol für das ewige lischen Kirchen Einzug gehalten.
Licht aufs Grab gestellt. Sein Schein soll an den Zweitletzter Sonntag vor dem 1. Advent –
Heiland erinnern. Der Tag selbst geht auf Abt Volkstrauertag
Odilo von Cluny zurück. Zunächst in Klöstern Als „Stiller Tag“ wird er in Deutschland seit 1952
wurde er später auch außerhalb gefeiert. Man- als gesetzlicher Feiertag an diesem Tag begangen
cherorts werden Seelenbrote, Seelenzöpfe oder und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der
Allerseelenbrötchen gegessen.
Gewaltherrschaft aller Nationen. Im Deutschen
Von Jens Schramm
13
Bundestag findet dazu alljährlich
eine offizielle Gedenkstunde statt.
Der Tag wurde auf Initiative vom
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 1922 erstmals begangen
und war ursprünglich als Ehrengedenken für die gefallenen Deutschen des 1. Weltkrieges gedacht.
Heute steht der Gedanke der Versöhnung, der Verständigung und
des Friedens im Vordergrund.
Mittwoch vor Ewigkeitssonntag Buß- und Bettag
Die Evangelische Kirche begeht
Grabgestaltung Friedhof Euskirchen
Foto: J. Schramm
den Buß- und Bettag am Mittwoch
vor Ewigkeitssonntag. Er erinnert als „Tag der Letzter Sonntag vor dem 1. Advent –
Neuorientierung“ daran, dass Augenblicke der Totensonntag
Besinnung, der Veränderung und der Umkehr Auch Ewigkeitssonntag genannt, findet in den
evangelischen Kirchen das Gedenken für die
für den Einzelnen und für das gesellschaftliche
Verstorbenen statt. Es ist der letzte Sonntag des
Zusammenleben wichtig sind im Leben. Somit
Kirchenjahres vor dem 1. Advent und dem Begeht es nicht um „Buße“ im Sinne von „bestraft ginn des neuen Kirchenjahres. König Friedrich
werden“ sondern um eine Blick- und Haltungs- Wilhelm III. von Preußen bestimmte 1816 diesen
änderung, mit der Neuanfänge im Leben möglich Tag zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnewerden und zu einer persönlichen Gewissensprü- rung an die Verstorbenen“.
fung für das eigene Tun und die eigene VerantEin Lichtblick trotz trüber Tage im November ist
wortung auffordern.
aber immer wieder die nahende Zeit des Advents.
Erstmals wurde der Buß- und Bettag 1532 im mit- Zeit des Wartens auf den, der da kommen soll,
telalterlichen Straßburg offiziell eingeführt. 1995 der menschgewordene Heilsbringer Jesus Chriswurde er als gesetzlicher Feiertag gestrichen und tus. In ihm gibt es Hoffnung und Zuversicht auch
in dunklen Zeiten und Tagen wie dem November.
nur in Sachsen als arbeitsfreier Tag erhalten.
14
NOVEMBER:GESPRÄCHE
Welche Richtung geht’s nach Hause?
Geschichte und Gegenwart der Deutschen
aus Russland
Etwa 15% unserer Gemeindeglieder sind Deutsche, die nach 1989 zu uns in die Evangelische
Kirchengemeinde Euskirchen gekommen sind.
Wir leben heute selbstverständlich mit ihnen als
bundesdeutsche Gesellschaft zusammen.
In unserer Reihe NOVEMBER:GESPRÄCHE
vom 4. – 7. November wollen wir miteinander
ins Gespräch kommen, laden zu Begegnungen
und Diskussionen ein.
Die Geschichte der Russlanddeutschen ist geprägt von vielen Einzelschicksalen, von Vertreibung und Ausgrenzung bis hin zu gelungener Integration heute. Was waren oder sind die
Beweggründe der Deutschen aus Russland, ihre
alte Heimat zu verlassen? Wie kann man sich in
der fremden, neuen Heimat zurechtfinden? Was
können bzw. haben beide Seiten voneinander gelernt? Wie lebt es sich heute?
Dazu haben wir Experten eingeladen, die Hintergrundwissen vermitteln, eigenes Erleben einbringen, Impulse geben und für Diskussionen zur
Verfügung stehen.
Bereits am Sonntag, 3. November um
10 Uhr wird die Themenwoche der
NOVEMBER:GESPRÄCHE mit einem Gottesdienst eröffnet.
Daran schließt sich die offizielle Eröffnung der
Ausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und
Gegenwart der Deutschen aus Russland.“ an.
Neustr. 34
Montag, 4. November
„Welche Richtung geht’s nach Hause?“
Dokumentarfilm von Anna Hoffmann und Zeitzeugenberichte.
Experten: Katharina Dreiling, Swetlana Hermann
Moderation: Frank Thönes, Pfarrer und Jens
Schramm, Diakon.
Dienstag, 5. November
„Angekommen und angenommen?“ Integration
statt Ausgrenzung.
Talkshow mit Musik und Gästen aus Politik und
Gesellschaft.
Experten: Artur Renz, Norbert Weber u.a.
Moderation: Claudia Hoffmann, Kölner Stadtanzeiger.
Mittwoch, 6. November
„Volk auf dem Weg. 250 Jahre bewegte Geschichte der Deutschen aus Russland.“
Experte: Josef Schleicher, Projektleiter, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Moderation: Frank Thönes, Pfarrer.
Donnerstag, 7. November
„Russische Seelen und deutsche Herzen“.
Begegnungsabend mit Musik & Kultur, Texten &
kulinarischen Leckereien.
Gäste: „Russische Seelen“, Gesangs- und Folkloregruppe der Landsmannschaft „Deutsche aus
Russland“ aus Bonn, Friederike Heiwolt & Gäste, u.a.
Moderation: Jens Schramm, Diakon.
Die Veranstaltungen der Themenwoche finden
jeweils um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Kölner Straße 41, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. (js)
Inhaber: Stephanie Meller
53879 Euskirchen
Tel. 02251 52042
15
Computerkurse 2013/14
Die Teilnehmerzahl bei den Computerkursen ist
auf 5 - 6 Kursteilnehmer begrenzt!
Ehrenamtliche Mitarbeiter schulen Sie in den
Anwendungsmöglichkeiten Ihres Computers
ganz individuell und in aller Ruhe. Die Themenauswahl erfolgt teilnehmerorientiert, Sie bestimmen Kursinhalte und Ablauf der Kurse wesentlich mit.
Mehr zu den Kursen und Kursinhalten erfahren
Sie beim
Info – Nachmittag - Computerkurse 2013/14
Donnerstag, 12. September 2013
von 15.00 bis 19.00 Uhr
im Ev. Gemeindezentrum, Kölner Str. 41
Dort können Sie mit den Kursleitern über Inhalte
und Ablauf der Kurse sprechen und Ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen. Wir werden
diese, wenn immer es möglich ist, berücksichtigen.
Um besser vorplanen zu können bitten wir Sie,
falls Sie zum Info – Nachmittag kommen möchten, um eine unverbindliche telefonische Voranmeldung bei Norbert Hermanns (02251 - 73629)
oder Lienhard Bettels (02251 – 62983).
Computerkurse
• Kurse 55
• Anfänger ohne Vorkenntnisse
• Anfänger mit Vorkenntnissen
Kursleiter: Norbert Hermanns (02251 – 73629)
Jörk Lichte
(02251 – 89581)
Die Kurse finden statt:
Montag bis Mittwoch 10.00 -12.00 Uhr, oder
Montag 14.30 – 16.30 Uhr
• Excel 2003 – 2010
Kursleiter: Heiko Hilmer (02251 – 63594)
Der Kurs findet Dienstag 16.30 – 18.30 Uhr statt.
Kursdauer aller Kurse: 10 x 2 Doppelstunden,
Unkostenbeitrag für Materialkosten, Pflege und
Ergänzung der Computer 40,00 €.
• Kurse für Jedermann:
• Digitale Fotografie u. Bildbearbeitung
mit dem PC
Kursdauer: 4 x 3 Unterrichtsstunden,
Unkostenbeitrag für Materialkosten, Pflege und Ergänzung der Computer 24,00 €
• Einführung in WINDOWS 8
Kursdauer: 4 x 2 Unterrichtsstunden,
Unkostenbeitrag für Materialkosten, Pflege und Ergänzung der Computer 16,00 €.
Info: Lienhard Bettels (02251 – 62983)
Anmeldungen:
Für alle Kurse am Info-Nachmittag (s. links)
oder, falls Sie verhindert sind, bei dem jeweiligen Kursleiter oder unter 02251 – 62983. (lb)
Haus Hardt 30-38 Ä 53902 Bad Münstereifel
Tel. 02257 900-0 // www.seniorenpflegeheime.de
Email: [email protected]
Vo l l s t a t i o n ä r e P f l e g e - K u r z z e i t p f l e g e - B e t r e u t e s W o h n e n
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Fachärzte kommen ins Haus
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In eigener Sache
Liebe Leserinnen und Leser,
wir, das Redaktionsteam, versuchen, alle drei
Monate für Sie ein interessantes und informatives
Heft zu gestalten.
An fast 1.300 Adressen wird der NOA-Kurier
von ehrenamtlichen Helfern verteilt oder mit der
Post versandt. An Druck- und Versandkosten sind
im Jahr ca. 5.300 € aufzubringen. Diese Kosten
müssen durch Werbung und durch Ihre Spende
ausgeglichen werden.
Wie in den Vorjahren liegt diesem Heft ein Überweisungsträger bei. Wir bitten Sie zur weiteren Finanzierung um eine Spende. Der Überweisungsträger enthält alle erforderlichen Informationen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Das Redaktionsteam
Erntedankbazar
Unter dem Motto „Eulen im Herbst“ lädt der Bazarkreis herzlich zum traditionellen Bazar am
Erntedanksonntag, den 6. Oktober ein. Nach dem
Familiengottesdienst mit der Kindertagesstätte
„Arche Noah“ werden ab 11 Uhr und bis 14 Uhr
herbstliche Kränze und Gestecke, viele jahreszeitliche Dekorationen und Eulen in unterschiedlichen
Varianten zum Verkauf angeboten. Schmackhafte
Leckereien für den Eigenbedarf oder zum Verschenken können mit Marmeladen und Gelees
und Likören erstanden werden. Erstmalig zum
Herbstbazar ist eine kleine Auswahl an Teegebäck
zu haben. Für Kinder wird ein Bastelangebot vorbereitet. Für das leibliche Wohl ist mit Suppe und
Kaffee und Kuchen bestens gesorgt! (es)
Foto: E. Städtler
Zentrum 10
Eine Initiative von Sascha Dörger
Von Eberhard Städtler
Die beiden Redaktionsmitglieder des NOA-Kuriers, Karl-Heinz Beck und Jens Schramm, haben vor kurzem am Kirchentag in Hamburg teilgenommen und etwas Interessantes mitgebracht:
Zehn symbolhafte grafische Darstellungen der
Zehn Gebote des Designers Sascha Dörger.
Da für die vorliegende Ausgabe des NOA-Kuriers das Schwerpunktthema „Die 10 Gebote
heute – 10 Autor/innen machen sich Gedanken“
lautet, haben wir eine Auswahl der Darstellungen
in die Beiträge eingebaut und eine als Titelfoto
dieses Heftes gewählt.
Wir hoffen, dass den Lesern dies auch so gut gefällt wie dem Redaktionsteam.
Die Darstellung der 10 Gebote im modernen Gewand sind Bibelkunst und sollen uns in einprägsamer Form an die 10 Gebote in der heutigen
Zeit erinnern.
Der Designer Dörger sagt:
„Die 10 Gebote weisen auf wertvolle gesellschaftliche Themen hin, die uns Impulse für den
Alltag geben können.“
Leider wären sie in Deutschland sehr in Vergessenheit geraten. Wenn man heute von den 10 Geboten rede, klänge das oft altmodisch. Deshalb
habe er mit seinen Motiven versucht, bestimmte
aktuelle Themen anzustoßen.
„Ich wollte einen einfachen Zugang zu komplexen Fragen schaffen. Die 10 Gebote werden oft
zerredet. Dabei sollten sie eigentlich ganz einfach sein.“
Das „Zentrum 10“ befasst sich mit kreativen Arbeiten rund um die 10 Gebote. Postkarten und
Poster der grafischen Darstellungen der 10 Gebote von Sascha Dörger, vor allem aber auch
Lehrmaterial, sind im Web-Shop www.zentrumzehn.de erhältlich. Darüber hinaus kann man die
großformatige Plakat-Ausstellung „Die 10 Gebote“ für jeden Anlass mieten (via Email [email protected]
sacha-doerger.de).
Kontakt: Sascha Dörger, Dipl. Designer, Alte
Straße 93, D-45481 Mülheim an der Ruhr.
Wir danken Herrn Dörger für die kostenlose
Überlassung der Abdruckrechte.
17
Das Projekt „Unterwegs zu
Menschen“ braucht Sie!
Ein Team von ca. 13 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
ist nun seit einem Jahr in
unserer Gemeinde unterwegs, um Menschen in
schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten. Der
Bedarf ist groß und da wir in Zukunft auch die
neuzugezogene Gemeindmitglieder begrüßen
wollen, brauchen wir noch mehr Menschen aus
der Gemeinde, die sich einsetzen möchten.
Den Zeitaufwand für Besuche bestimmen die
Ehrenamtler/-innen selbst.
Wer wird von uns besucht?
Trauernde, einsame und alleinerziehende Menschen. Menschen, die sich über Begleitung beim
Spazierengehen, zur Behörde, zum Friedhof, ins
Cafe und/oder zum Arzt freuen. Senioren in betreuten Einrichtungen grüßen wir zu den christlichen Festen und bald auch die neuzugezogenen
Gemeindemitglieder.
Durch Zuhören und Gespräche können Freundschaften entstehen, aber auch pragmatische Lebenshilfen, wie gemeinsames Einkaufen, können
den Alltag der Menschen erleichtern und hinterlassen ein gutes Gefühl.
Das Team von „Unterwegs zu Menschen“ freut
sich auf Ihr Interesse und Engagement!
Dankbarkeit
Im normalen Leben wird oft einem gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unendlich viel
mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht.
Taizé – Abendgebete
„Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht, auf
dich vertrau ich und fürcht mich nicht.“
Dieser Liedvers stammt aus Taizé und ist Teil unserer Taizé – Abendgebete, die an jedem zweiten
Donnerstag im Monat von Oktober bis März in
unserer Kirche stattfinden.
Ein Taizé - Gebet ist eine Andacht nach der Liturgie der Bruderschaft von Taizé. Dabei werden
einfache Lieder mit jeweils einer Strophe gesungen, die mehrmals wiederholt wird. Sie werden
begleitet von Klavier, Gitarre oder Flöte.
Neben den Gesängen gehören Stille, Texte der
Bibel und Gebete zum festen Ablauf. Der Kirchenraum ist mit vielen Kerzen und Farben gestaltet und lädt zu einer entspannten und meditativen Atmosphäre ein.
(Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, deutscher Theologe)
Wir begleiten unsere Ehrenamtler/-innen mit regelmäßigen Gruppentreffen zum Austausch, mit
Fortbildungen und bieten Kostenerstattungen,
Versicherungen und Engagement-Zertifikate.
Sie erreichen mich freitags von 10.00 – 12.30 Uhr
im Gemeindebüro, Tel.: 02251-6504224 oder unter [email protected]
Ihre Ehrenamtkoordinatorin
Corinna Raitz von Frentz
18
Foto: J. Schramm
Die Taizé – Abendgebete finden am 10. Oktober und 14. November jeweils um 19 Uhr statt.
Sie sind herzlich eingeladen!
Gedächtnistraining: ALLE NEUNE
Von Jens Schramm
Bilden Sie in jedem der vier Kästchen ein Wort aus allen neun Buchstaben, indem die einzelnen Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht werden – und schon haben Sie „Alle Neune“.
Finden Sie darüber hinaus in jedem Kasten Worte mit 8, 7, 6, 5, 4 und 3 Buchstaben.
Die vorhandenen Buchstaben dürfen dann immer nur einmal benutzt werden. Viel Spaß!
Lösung des Gedächtnistrainings in der 33. Ausgabe des NOA-Kuriers:
Das Lösungswort lautet: BOCCIA
19
Weitere Austräger für
den NOA-Kurier gesucht
Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an 4
neue Austräger. Durch ihre Hilfe brauchten wir
etwa 200 Exemplare weniger per Post zu versenden. Aber es reicht noch immer nicht.
Unser Terminkalender
Wenn Sie hier Angaben zu Ort, Zeit, etc. vermissen, finden Sie diese und weitere Informationen
unter „Regelmäßige Veranstaltungen“ ab S. 23
Literaturkreis
Für folgende Ortsteile suchen wir noch dringend zusätzliche ehrenamtliche Austräger:
jeweils 16.00 Uhr.
Euskirchen (02)
– Roitzheimer Straße, Gansweide, An der Vogelrute, Gottfried-Kinkel-Straße
25 Exemplare
Montag, 16. September, Gruppe 1, und
Montag, 30. September, Gruppe 2,
Besprechen des Buches von Linda Olsson
„Die Dorfhexe“.
Euskirchen (03)
Keltenring, Kölner Straße, Appelsgarten, Hubert-Salentin-Straße, Im Bruch, Klevische Straße, Mittelstraße, Nordstraße, Unitasstraße, VomStein-Straße
66 Exemplare
Montag, 7. Oktober, Gruppe 1, und
Montag, 28. Oktober, Gruppe 2,
Lesen des Buches von Michael Köhlmeier
„Idylle mit ertrinkendem Hund“.
Euskirchen (04)
Jülicher Ring, Peter-Simon-Straße, Reinaldstraße, Theodor-Nießen-Straße
30 Exemplare
Zülpich – Außenorte – 24 Exemplare
Mechernich – Außenorte – 53 Exemplare
Die nächste Ausgabe Nr. 35 erscheint im Dezember 2013.
Bitte rufen Sie uns im September oder Oktober 2013 an und teilen Sie uns bitte mit, für
welche Ortsteile Sie das ehrenamtliche Austragen übernehmen könnten.
Das Austragen erfolgt viermal im Jahr, und zwar
im Februar, Mai, August und November.
Melden Sie sich bitte bei dem Redaktionsteam:
- Diakon Jens Schramm – 02251 – 9170095
- Diakon i. R. Karl-Heinz Beck - 02251 – 74965
- Dipl. Ing. Eberhard Städtler – 02251 – 51175
- Dipl. Ing. Friedhelm Tenten – 02251 - 778316
(es)
20
Montag, 4. November, Gruppe 1, und
Montag, 25. November, Gruppe 2,
Weiterlesen des Buches von Michael Köhlmeier
„Idylle mit ertrinkendem Hund“.
Dies ist das Buch für die Stadt 2013.
Tagesfahrten
Anmeldungen bei Frau Kuschel, Tel. 0225192900 (Diakonisches Werk).
Donnerstag, 5. September
Fahrt nach Bedburg-Hau.
Besuch desParks Schloss Moyland und des Gartens von Klaus Bender und Manfred Lucenz.
Abfahrt: 8.00 Uhr, Kölner Str. 41. Kosten für
Busfahrt, Eintritt und Führungen 35 Euro. Anfang der 1980er Jahre beschlossen Bender und
Lucenz, das brachliegende, verwilderte 4000m²
große Gelände um ein altes Bauernhaus umzugestalten und wieder nutzbar zu machen. Durch Geduld und Ausdauer wurde ein „Gartenparadies“
geschaffen, das in Deutschland seinesgleichen
sucht. Durch die Vielzahl von Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Filmaufnahmen
für das deutsche Fernsehen ist der Garten bundesweit und im Grenzgebiet der Niederlande bekannt geworden. Im Museum Schloss Moyland
gehen Kunst, Kultur und Natur eine lebendige
Verbindung ein. Inmitten einer verwunschenen
Parkanlage ist das Museum Schloss Moyland
ein Ort des Wahrnehmens, Erlebens und Innehaltens. Besuch des Museums mit seiner historischen Schloss- und Gartenanlage sowie des
Kräutergartens, eines der größten und attraktivsten in der Region.
Dienstag, 1. Oktober
Tagesfahrt nach Diez an der Lahn.
Abfahrt: 8.00 Uhr, Kölner Str. 41. Kosten für Busfahrt, Führungen und Eintritt 35 Euro. Nach der
Stadtführung haben wir Zeit in der Fußgängerzone zum Bummeln und zum Essen. Anschließend
besichtigen wir das Grafenschloss und ein Museum für Stadt und Regionalgeschichte. Nach
dem Kaffeetrinken besichtigen wir das Schloss
Oranienstein, das schönste Barockschloss an
der Lahn. Es war die Residenz der Oranier, der
Vorfahren der niederländischen Königin und hat
320 Räume. Im Museum Nassau Oranien wird
die Geschichte des niederländischen Königshauses präsentiert Wilhelm IV (1711-1751) sicherte
die Erbfolge und die Dynastie. Er ist ein direkter
Vorfahre der niederländischen Königin Beatrix.
Rückfahrt gegen 17.00 Uhr.
Dienstag, 15. Oktober
Museumsfahrten mit dem Zug
Tagesfahrt nach Paderborn zur Sonderausstellung „C R E D O Christianisierung Europas im Mittelalter“
Treffpunkt 8.30 Uhr, Bahnhof Euskirchen, Abfahrt 9.02 Uhr. Kosten für Bahnfahrt, Eintritt
und Führung: 25.00 Euro. Ankunft in Euskirchen
20.00 Uhr. Wie wurde Europa christlich? Wie
gestaltete sich dieser Prozeß und was wissen wir
über die Glaubensvorstellungen der Menschen,
bevor sie mit dem Christentum in Kontakt kamen? Die Ausstellung behandelt die wichtigsten
Etappen der 1000 Jahre währenden Christianisierung. Zu sehen sind hochkarätige Exponate aus
ganz Europa. Seltene Papyrusfragmente, Briefe
des Apostels Paulus, Schätze aus der Merovingerzeit und weitere Schätze vermitteln den Besuchern ein eindrucksvolles Panorama der Geschichte der Christianisierung.
Montag, 28. Oktober
Planung der Tagesfahrten 2014
Haben Sie Vorschläge? Kennen Sie Ziele, wohin
wir im nächsten Jahr fahren können? Dann kom-
men Sie um 16.00 Uhr zum Vorbereitungstreffen
ins Gemeindehaus. Gemeinsam wollen wir für
das nächste Jahr schöne Ziele aussuchen.
Mittwoch, 6. November
Museumsfahrten mit dem Zug
Tagesfahrt nach Oberhausen
Besuch der Ausstellung „Christo: Big air Package im Gasometer“. Treffpunkt: 8.30 Uhr, Bahnhof Euskirchen, Abfahrt 9.02 Uhr. Kosten: 20
Euro für Eintritt und Bahnfahrt. Anmeldung erforderlich.
18 Jahre nach der Verhüllung des Reichstages
und 14 Jahre nach der Abschlussinstallation
„The Wall“ für die Internationale Bauausstellung
Emscher Park präsentiert Christo im Gasometer Oberhausen ein weiteres außergewöhnliches
Kunstprojekt. Der weltweit angesehene Künstler
zeigt in dem 117 Meter hohen Industriedenkmal
sein „Big Air Package“ – die größte bisher geschaffene Innenraumskulptur der Welt.
Mittwoch, 27. November
Besuch des Weihnachtsmarktes in Frankfurt
und das Haus der Andacht der Bah`i-Religion
in Hofheim
Abfahrt: 8.00 Uhr, Kölner Str. 41. Kosten für
Busfahrt und Führung 30 Euro. 11.00 Uhr Führung durch das Haus der Andacht. Anschließend
Weiterfahrt nach Frankfurt. Besuch des Weihnachtsmarktes. Möglichkeit zum Besuch der
Sonderausstellung „Albrecht Dürer“ im StädelMuseum. Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt gehört zu den bedeutendsten Weihnachtsmärkten
Deutschlands. Aufwändige und kreative Standdekorationen, die Kulissen von Römerberg und
Paulsplatz und der riesige Weihnachtsbaum lassen den Frankfurter Weihnachtsmarkt auch zu
einem der schönsten Weihnachtsmärkte werden.
Die Baha`i-Religion ist eine sich schnell ausbreitende Weltreligion, entstanden Mitte des 19.
Jahrhunderts. Die Baha`i-Gemeinschaft stellt ein
Abbild menschlicher Vielfalt dar. Im Jahre 2006
setzte sie sich aus ca. siebeneinhalb Millionen
Gläubigen weltweit zusammen, die in mehr als
100.000 Orten lebten und über 2100 verschiedene ethnische Gruppen repräsentierten. Auch in
Euskirchen gibt es eine Gemeinschaft der Bah`iReligion.
21
Erzähl-Café
Mittwoch, 4. September,
„Das große Puppenspiel.“ Zum 130. Geburtstag
von Käthe Kruse, deutsche Schauspielerin und
Puppenmacherin.
Mittwoch, 2. Oktober,
„Mit Ihnen teilt meine Ente das Wasser nicht.“
Zum 90. Geburtstag von Vicco von Bülow alias
Loriot, deutscher Karikaturist, Regisseur, Schauspieler und Professor für Theaterkunst..
Mittwoch, 6. November,
„Jetzt sind sie weg …!“ Zum 75. Jahrestag der
Reichspogromnacht 1938. Hintergründe und
Zeitzeugenberichte.
Filmnachmittag
15.00 Uhr, Ev. Gemeindezentrum, Kölner Str.
41, kl. Gemeindesaal.
Mittwoch, 18. September
„Georg Baselitz zum 75 Geburtstag“.
Unter den großen Malern der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts ist der 75-jährige bis heute
der jüngste und überraschendste. Die 180-GradDrehung seiner Bilder hat ihn weltberühmt gemacht, aber sie ist viel mehr als eine Masche . Es
ist ganz so, als ob Georg Baselitz gleichzeitig in
seine Vergangenheit schauen und seine Künstlerschaft erneut unter Beweis stellen möchte
Mittwoch, 16. Oktober
„Dem deutschen Volke - Verhüllter Reichstag
1971-1995“.
Das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude
ist weltweit berühmt für seine temporären Großraumprojekte, bei denen Inseln, Brücken oder
Gebäude mithilfe von Stoffbahnen zu Kunstwerken werden. Das Projekt „Verhüllter Reichstag“
ist sicherlich das in Deutschland bekannteste.
Nach mehr als 20jährigen Bemühungen wurde
das Lieblingsprojekt der Künstler fertiggestellt.
Die Brüder Wolfram und Jörg Daniel Hissen haben die Verhüllungskünstler seit 1989 begleitet.
Mit ihrer faszinierenden Dokumentation ermöglichen sie uns einen detaillierten Blick hinter die
Kulissen des Kunstwerks „Verhüllter Reichstag“
und anderer Projekte der Künstler.
22
Mittwoch, 20. November
„Friedensreich Hundertwasser zum 85. Geburtstag“. Friedenreichs magische Puzzlewelt in einem Farbfilm – das sind 45 Minuten Hoffnung
und Vergessen. Friedensreich malt die Welt, wie
er sie will, wenn man sie ihn schon nicht ändern
lässt. Leuchtend-sanfte Farben und ein still fließender Rhythmus, das ist ein funkelnd schillernder Bilderbogen – nein, eigentlich ein Regenbogen an einem friedensreichen Regentag.
Treffen der Konzertfreunde
Donnerstag, 17. Oktober
Um 17 Uhr in den Räumen von „Älter werden in
Euskirchen“, Ursulinenstraße 34.
Zu welchem Konzert würden Sie gern fahren?
Planen Sie mit.
Treffen der Museumsfreunde
Donnerstag,10. Oktober
Um 16.00 Uhr im Gemeindezentrum.
Welches Museum, welche Ausstellung wollen
wir im nächsten Quartal besuchen? Planen Sie
mit.
Museumsfahrten
Freitag, 6. September,
„Ein expressionistischer Sommer - Bonn 1913“
Vor hundert Jahren knüpfte August Macke in seiner Wohnung zahlreiche Kontakte zu Künstlern.
und war Ideengeber für die Ausstellung, zu der
er 14 Künstler und 2 Künstlerinnen eingeladen
hatte. Das Kunstmuseum Bonn zeigt anlässlich
des 100. Geburtstags der „Ausstellung Rheinischer Expressionisten“ die Jubiläumsausstellung
„Ein expressionistischer Sommer – Bonn 1913“.
Kunstmuseum Bonn.
Freitag, 4. Oktober
Meisterwerke der Moderne - Die Sammlung
Haubrich im Museum Ludwig, Köln.
Es erschien den Kölnern wie eine Botschaft aus
einer besseren Welt, als Josef Haubrich 1946
seine Schätze der Stadt übergab. Diese Kunst
hatte man schon verloren geglaubt. Nun zog sie
in einer triumphalen Wanderausstellung durch
Deutschland und Europa. Heute ist die Sammlung im Museum Ludwig untergebracht. Sie gilt
als eine der besten des Expressionismus in Europa, berücksichtigt aber auch Neue Sachlichkeit
und andere Tendenzen der Klassischen Moderne.
Museum Ludwig, Köln.
Freitag, 8. November
125 Jahre Kölnisches Stadtmuseum. 125 mal
gekauft – geschenkt – gestiftet.
Das Kölnische Stadtmuseum begeht 2013 seinen
125. Geburtstag. Es öffnete Anfang August 1888
seine Pforten und ist damit eines der ältesten historischen Museen Deutschlands – ein schöner
Grund zum Feiern. In der Jubiläumsausstellung
lässt das Museum seine Geschichte, die große
Vielfalt seiner über 300.000 Exponate und die
Geschichte Kölns Revue passieren. 125 Jahre –
125 Exponate: Aus jedem Jahr der Museumsgeschichte wird ein Exponat mit seiner eigenen Geschichte präsentiert, viele davon zum ersten Mal.
Ein erfrischender Blick hinter die Kulissen des
Museums – und der Geschichte Kölns der letzten, sehr bewegten 125 Jahre.
Theater nah dran
Samstag, 7. September und
Sonntag, 8. September, jeweils um 17 Uhr
„Fisch zu viert“, Kriminalkomödie von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer im großen
Gemeindesaal des Ev. Kirchenzentrums, Kölner
Straße. Kartenvorverkauf in der Buchhandlung
Rotgerie und im Gemeindebüro zum Preis von 7
€. Restkarten an der Abendkasse.
Computerkurse - Info-Nachmittag
Donnerstag, 12. September
15.00 bis 19.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum,
Kölner Str. 41.
Einzelheiten hierzu im Beitrag auf Seite 16.
Ökumenischer Gottesdienst
Dienstag, 29. Oktober, 14.30 – 16.30 Uhr
Gottesdienst in der Kirche. Anschließend geselliges Beisammensein mit Gesprächen, Kaffee und
Gebäck. Die Diakone Werner Jacobs und Jens
Schramm sowie das Vorbereitungsteam freuen
sich auf Ihren Besuch.
Ev. Gemeindezentrum, Kölner Straße 41.
NOVEMBER:GESPRÄCHE
Montag, 4. – Donnerstag, 7. November
Welche Richtung geht’s nach Hause? Geschichte
und Gegenwart der Deutschen aus Russland.
In unserer Reihe NOVEMBER:GESPRÄCHE
vom 4. – 7. November wollen wir miteinander
ins Gespräch kommen, laden täglich zu Begegnungen und Diskussionen ein. Lesen Sie hierzu
den Beitrag mit allen Einzelheiten auf S. 15.
Regelmäßige Veranstaltungen
Wenn nicht gesondert angegeben:
Veranstaltungsort:
Ev. Gemeindezentrum Euskirchen
Kölner Straße 41, 53879 Euskirchen
Kontakt: Jens Schramm
Tel. 02251-9170095
Mail: [email protected]
Senioren - Tanzgruppe
jeden Montag von 14 - 16 Uhr
Kontakt: Frau Ernst, Tel. 02251-51050
Tee & Spiele
jeden 2. und 4. Montag im Monat, 15 - 17 Uhr
Brett-, Karten- und Gruppenspiele in geselliger
Runde.
Kontakt: Frau Kluchert, Tel. 02251-7775988
theater nah dran
jeden Dienstag von 17.30 - 19.30 Uhr
Kontakt: Gudrun Steffen, Tel. 02251-58941
und Günter Tiling, Tel. 02251-62098
Seniorentreff
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 15 Uhr
Meditation - Atempause für die Seele
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von
18.15 - 19.30 Uhr im Raum der Stille.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kontakt: K.-H. Beck, Tel. 02251-74965
Erzähl-Café
jeden 1. Mittwoch im Monat von 15 bis 16.45 Uhr.
Nächste Treffen: „Termine“ ab Seite 20
Senioren - Gymnastikgruppe
jeden Mittwoch von 9.30 - 11.30 Uhr
Gedächnistraining
jeden Donnerstag um 10 Uhr, Gruppe 1
jeden Donnerstag um 15 Uhr, Gruppe 2
Taizé - Abendgebet
jeden 2. Donnerstag im Monat, 19 Uhr
(Oktober - März)
Ökumenisches Seniorenfrühstück
jeden Freitag von 9-11 Uhr
Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm
Museumsfahrten
jeden ersten Freitag im Monat.
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Fortsetzung unserer Veranstaltungen im Überblick:
Treffpunkt: 12.30 Uhr Bahnhofsvorplatz,
Abfahrt: 13.01 Uhr.
Kosten: 20€ für Fahrt, Eintritt und Führung.
(Keine Anmeldung erforderlich).
Leitung: Karl-Heinz Beck, Tel. 02251-74965
Café „Paradies”
von April bis Oktober jeden 1. Samstag im Monat
von 10-13 Uhr vor der Friedhofskapelle in Euskirchen.
Besucher des Friedhofs kommen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Kirchen ins Gespräch
und haben die Möglichkeit zu Stille und Gebet, u.a.
in einer 10-Minuten-Andacht zu jeder halben Stunde (10.30 Uhr, 11.30 Uhr, 12.30 Uhr).
Kontakt: Anneliese Mainka, Tel. 02251-775966
Treffen der Konzertfreunde
etwa jeden Monat werden Konzerte besucht, die
vorher bei einem Treffen gemeinsam ausgesucht
werden. Nächste Treffen: „Termine“ ab Seite 20
Literaturkreis Ev. Kirche
Im Literaturkreis treffen sich Lesebegeisterte, um
sich unter Leitung von Frau Heidrun Brenig (Tel.
02251-4286) im Gespräch mit anderen auszutauschen. Nächste Treffen: „Termine“ ab Seite 20
In Zusammenarbeit mit dem
Diakonischen Werk
Betreuungs-Café „Café-Kompass”
für Demenz- und Alzheimerkranke in neuen
Räumlichkeiten, Kaplan-Kellermann-Straße 12,
Tel. 02251-7747479
jeden Montag von 15-18 Uhr,
jeden Mittwoch und Freitag von 9-12 Uhr.
Kontakt: Monika Kronenberg, Diakonisches Werk
Euskirchen, Tel. 02251-4448
Angehörigengruppe
Alzheimer Krankheit Euskirchen
jeden 3. Mittwoch im Monat, 16 Uhr
Kontakte: Dagmar Harder, Tel. 02251-80666 und
Monika Kronenberg Tel. 02251-76546
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... und das gibt‘s auch noch:
feder e.V.
Forum Ehrenamt der Euskirchener Region ist die
Anlaufstelle für Menschen, die eine ehrenamtliche
Aufgabe suchen. Info: Tel. 02251-7848834,
www.forum-ehrenamt-eu.de.
Sprechstunden jeden Mittwoch von 14-17 Uhr im
Stadtbüro, Kapellenstr. 1, Tel. 02251-5062522 und
jeden ersten Samstag im Monat von 9-12 Uhr im
Bürgerbüro, Altes Rathaus, Tel. 02251-14520 und
14521
Internet-Café für Senioren
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nehmen älteren Menschen die Angst vor dem Computer und schulen sie in den Anwendungsmöglichkeiten ganz individuell und in aller Ruhe.
Kontakt: Lienhard Bettels, Tel. 02251-62983
Gottesdienst auf CD
Wer aus gesundheitlichen Gründen den Gottesdienst am Sonntag nicht mitfeiern kann, hat die
Möglichkeit, den Gottesdienst auf CD zu Hause zu
hören. Wer daran teilnehmen möchte, melde sich
bitte im Gemeindebüro, Tel. 02251-2182
...oder mit dem Bus zum Gottesdienst
An jedem ersten Sonntag im Monat,
zum Abendmahlsgottesdienst, besteht die Möglichkeit, dass wir Sie zu Hause abholen, zum Gottesdienst fahren und anschließend wieder zurückbringen. Da die Busplätze begrenzt sind und die
Fahrroute geplant werden muss, melden Sie sich
bitte rechtzeitig im Gemeindebüro, Tel. 022512182. Der Service ist kostenlos.
Senioreninformation von und für Senioren
Persönliche Beratung und Informationen durch Ehrenamtliche zu allen Lebenssituationen im Alter.
Jeden ersten Samstag im Monat von 9-12 Uhr im
Bürgerbüro, Altes Rathaus.