Bielefelder Wirtschaftsbericht 2015

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Bielefelder Wirtschaftsbericht 2015
Bielefelder
Wirtschaftsbericht
2015
Zahlen – Daten – Fakten
Herausgeber:
Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft
Bielefeld (WEGE mbH)
in Kooperation mit dem Institut für
empirische Wirtschaftsforschung
und angewandte Statistik (EWAS)
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 2
Gesunder Branchenmix und weltbekannte Marken
Beispielhaft für Bielefeld:







Schüco
Miele
Seidensticker
Goldbeck
Dr. Oetker
Dürkopp Adler
Itelligence







Alcina
DMG Mori Seiki
Parker Hannifin
Gestamp Umformtechnik
Mitsubishi HiTec Paper
Piening
JAB Anstoetz
Folie 3
Überregionale Verkehrsanbindung
Wichtige Verkehrsanbindungen:
Autobahn A2:
Dortmund – 115 km
Hannover – 100 km
Autobahn A33: Paderborn – 40 km
Osnabrück – 50 km
Bahn:
ICE-Strecke Köln – Berlin
Flughäfen: Paderborn – 45 km
Münster/Osnabrück – 50 km
Dortmund – 100 km
Hannover – 120 km
Düsseldorf – 200 km
Folie 4
Bielefeld ist acht-größte Stadt in NRW
Fazit:
Einwohnerzahlen in den kreisfreien Städten in NRW
Dargestellt wird die Zahl der Einwohner auf Basis des Zensus 2011.
Köln
Düsseldorf
Dortmund
Essen
Duisburg
Bochum
Wuppertal
Bielefeld
Bonn
Münster
Gelsenkirchen
Mönchengladbach
Krefeld
Oberhausen
Hagen
Hamm
Mülheim an der Ruhr
Leverkusen
Solingen
Herne
Bottrop
Remscheid
1.034.175
598.686
575.944
569.884
486.855
361.734
343.488
328.864
311.287
299.708
257.850
255.430
222.058
209.097
185.996
176.048
166.640
160.819
155.768
154.417
116.055
108.955
0
200000
400000
Mit 328.864 Einwohnern (Stichtag
31.12.2013) ist Bielefeld die
achtgrößte der kreisfreien Städte in
Nordrhein-Westfalen.
Veränderung in Bielefeld im vergangenen Jahr:
+550 Einwohner
Erläuterung:
600000
800000
1000000
1200000
Der Bevölkerungsstand ist definiert als
die Anzahl der Personen, die zu einem
bestimmten Zeitpunkt in einer
bestimmten Region leben und wird seit
2011 auf der Basis des Zensus
fortgeschrieben. Der Bevölkerungsstand ist das Ergebnis der natürlichen
Bevölkerungs-bewegungen (Geburten
und Sterbefälle) und der räumlichen
Bevölkerungs-bewegung (Zu- und
Abwanderungen).
Einwohnerzahl zum 31.12.2013
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Landesdatenbank NRW
Darstellung: EWAS
Folie 5
Erwarteter Rückgang in Bielefeld geringer als im Landesdurchschnitt
Junge Bevölkerung
Fazit:
13.0
Dargestellt wird die Vorausberechnung des Anteils der 15 bis 25-jährigen an der Gesamtbevölkerung vom Basisjahr
2014 bis zum Jahr 2040.
12.5
Bielefeld
Ostwestfalen-Lippe
12.0
Nordrhein-Westfalen
10.5
11.0
11.5
Entsprechend der vom Landesbetrieb
für Information und Technik erstellten
Prognose wird der Anteil der 15- bis
25-Jährigen in Bielefeld bis zum Jahr
2030 lediglich um 1,6 Prozentpunkte
zurückgehen und ab 2035
voraussichtlich wieder etwas
ansteigen.
10.0
Erläuterung:
9.0
9.5
Entwicklung der 15 bis 25-jährigen
In Bielefeld wird der Rückgang des
Anteils der 15- bis 25-Jährigen
deutlich gemäßigter prognostiziert, als
das im Landesdurchschnitt oder in
Ostwestfalen insgesamt der Fall ist.
2014
2016
2018
2020
2022
2024
2026
2028
2030
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Landesdatenbank NRW
2032
2034
2036
2038
2040
Die demografische Entwicklung wird
unsere Gesellschaft stark verändern:
Bereits in den nächsten 20 Jahren wird
die Bevölkerung spürbar schrumpfen
und altern. Der hiermit verbundene
Handlungsdruck wird in allen Bereichen
deutlich.
Darstellung: EWAS
Folie 6
Wanderung mit positiver Tendenz
Wanderungsbewegungen nach Bielefeld
Fazit:
Entwicklung der Zuzüge nach Bielefeld und der Fortzüge von Bielefeld
Im Jahr 2013 zogen 16.193 Menschen
nach Bielefeld, denen 15.130
Fortgezogene gegenüberstehen.
Daraus ergibt sich ein positiver Saldo
von 1.063 Zuwanderungen.
15000
Seit 2009 übersteigt in Bielefeld die
Zahl der Zuzüge die der Fortzüge.
Dies ist ein Hinweis auf die
gestiegene Attraktivität Bielefelds als
Wohn- und Arbeitsstandort.
12.879
13.493
13.328
14.265
14.044
13.974
14.048
13.501
14.862
14.443
15.208
13.879
16.193
15.130
0
12.720
13.254
5000
12.994
13.848
10000
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
Zuzüge
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Landesdatenbank NRW
Erläuterung:
Der Binnenwanderungssaldo gilt als
Indikator für Attraktivitäts-unterschiede
zwischen den Regionen.
Der hier ausgewiesene Indikator wird
berechnet, indem zunächst die Zahl
der Fortzüge in andere Regionen
Deutschlands von der Zahl der Zuzüge
aus anderen Regionen Deutschlands
subtrahiert wird.
Fortzüge
Darstellung: EWAS
Folie 7
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 8
Beschäftigtendichte überdurchschnittlich hoch
Beschäftigtendichte
Fazit:
2000
Bundesdurchschnitt: 565.7
NRW: 540.6
Düsseldorf
Bonn
Münster
Köln
Bielefeld
1500
Bottrop
Herne
Gelsenkirchen
Oberhausen
Essen
Remscheid
Leverkusen
Hamm
1000
Solingen
Bielefeld weist eine
überdurchschnittlich hohe
Beschäftigtendichte auf.
Unter den kreisfreien Städten in NRW
hat Bielefeld mit 647,5 Arbeitsplätzen
je 1.000 Einwohnern den
fünfthöchsten Wert.
Krefeld
Hagen
Dortmund
Mülheim an der Ruhr
500
Bochum
Mönchengladbach
Wuppertal
Duisburg
0
SV-pflichtig Beschäftigte am Arbeitsort 2014
je 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter (15-65 Jahre)
Dargestellt wird der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort an den Einwohnern im erwerbsfähigen
Alter.
Alle Kreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik Deutschland
Darstellung: EWAS
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
Bevölkerung: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Stichtag 31.12.2013
Erläuterung:
Die Beschäftigtendichte, bei der die
Zahl der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten am Arbeitsort auf die
Zahl der Einwohner bezogen wird,
liefert ein aussagekräftiges Bild über
die Quantität der Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort.
Hohe Beschäftigtendichten gehen
häufig mit einer hohen Zahl von
Einpendlern einher.
Folie 9
Überdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung
Beschäftigtenentwicklung
Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort vom 30.06.2013 zum
30.06.2014 in den kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens.
Köln
Münster
Mönchengladbach
Essen
Remscheid
Bielefeld
Bonn
Wuppertal
Solingen
Oberhausen
Hagen
Dortmund
Duisburg
Bochum
Düsseldorf
Hamm
Mülheim an der Ruhr
Gelsenkirchen
Bottrop
Krefeld
Leverkusen
Herne
Fazit:
2.7 %
2.2 %
2.1 %
1.9 %
1.9 %
1.6 %
1.6 %
1.5 %
1.4 %
1.2 %
1.1 %
1.1 %
1.0 %
0.9 %
0.7 %
Die Beschäftigungssituation
entwickelte sich auch im
vergangenen Jahr in Bielefeld gut.
Mit einem Zuwachs bei den
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten am Arbeitsort um 2.236
bzw. 1,6% von 138.895 SVBeschäftigten (30.6.2013) auf 141.131
SV-Beschäftigten (30.6.2014) befindet
sich Bielefeld im oberen Mittelfeld
unter den kreisfreien Städten in NRW.
0.3 %
0.0 %
-0.1 %
-0.1 %
-0.2 %
-0.4 %
Erläuterung:
-2.0 %
-3%
-2%
-1%
0%
1%
2%
3%
Dargestellt wird hier die Veränderung
der Beschäftigung
(sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte am Arbeitsort) im
Vergleich zum Vorjahr.
SVB-Entwicklung Juni 2013 zu Juni 2014 (in Prozent)
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.
Darstellung: EWAS
Folie 10
Kontinuierlicher Anstieg der Beschäftigung in Bielefeld
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Fazit:
109
Dargestellt wird die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort.
107
Nordrhein-Westfalen
106
141.131
101
102
103
104
absolut:
141.131
Absolut
2014:
105
Deutschland
Absolut 2009:
129.633
Bi
ZuwachsZuwachs
in Bielefeld:
im Vergleich
zum Vorjahr:
Im Vergleich
zum Vorjahr:
1,6 %
Im Vergleich zu 2009: 1,61%
8,9 %
99
100
Entwicklungsraten der SV-Beschäftigten
bezogen auf Basisjahr 2008 (2008 = 100)
108
Bielefeld
Ostwestfalen-Lippe
2008
2009
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.
2010
2011
2012
2013
2014
Darstellung: EWAS
Seit 2011 hat Bielefeld einen im
Vergleich zu OWL und NRW überdurchschnittlich starken Beschäftigungszuwachs. Mit 141.131
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten hat Bielefeld hier einen
neuen Höchststand erreicht und liegt
damit um 11.498 oder 8.9% über dem
Wert von vor 5 Jahren.
Erläuterung:
Die Mehrheit der am Arbeitsmarkt
Beteiligten sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Hierzu zählen
alle Arbeiter und Angestellten
einschließlich der Auszubildenden, die
in der gesetzlichen Kranken-, Rentenoder Pflegeversicherung und/oder
beitragspflichtig nach dem Recht der
Arbeitsförderung sind. Nicht dazu
zählen grundsätzlich die
Selbstständigen, mithelfenden
Familienangehörigen, Beamte sowie
die kurzfristig Beschäftigten.
Im vergangenen Jahr wurde von der
Bundesagentur für Arbeit (BA) eine
Revision der Beschäftigungsstatistik
durchgeführt. Im vorliegenden Bericht
werden auch für alle in der
Vergangenheit liegenden Angaben
ausschließlich von der BA revidierte
Daten verwendet.
Folie 11
Überdurchschnittlich hohe Frauenquote
Beschäftigung von Frauen (Arbeitsortprinzip)
Fazit:
65
60
55
Münster
Essen
Mönchengladbach
Bielefeld
Duisburg
Hamm
Mülheim an der Ruhr
Düsseldorf
Krefeld
Solingen
Remscheid
Wuppertal
Bottrop
Gelsenkirchen
Leverkusen
Dortmund
Köln
Bochum
Oberhausen
Hagen
Herne
In Bielefeld sind 66.901 der insgesamt
141.131 sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten Frauen. Das entspricht
einem Anteil von 47,4 Prozent aller
sozialversicherungs-pflichtigen
Beschäftigungs-verhältnisse. Damit
liegt der Frauenanteil hier um 2,6
Prozentpunkte über dem
Landesdurchschnitt in NRW.
45
50
Bundesdurchschnitt: 46.2%
NRW:44.8%
Bonn
40
Erläuterung:
30
35
Betrachtet werden hier alle
sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsverhältnisse. Über den Anteil
von Frauen in Führungspositionen liegt
derzeit kein Datenmaterial auf
kommunaler oder Kreisebene vor.
Dieser dürfte aber deutlich niedriger
sein.
25
Anteil der weiblichen SV-Beschäftigten am Arbeitsort 2014
an allen SV-pflichtig Beschäftigten
Dargestellt wird der Anteil der weiblichen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort an allen
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Alle Kreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik Deutschland
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
Darstellung: EWAS
Folie 12
Arbeitsort für Menschen aus der Umgebung
Pendler
Fazit:
Dargestellt werden die Zahl der Einpendler, die der Auspendler sowie der Saldo aus Ein- und Auspendlern.
Düsseldorf
Köln
Bonn
Münster
Essen
Bielefeld
Dortmund
Krefeld
Bochum
Duisburg
Hagen
Remscheid
Mönchengladbach
Leverkusen
Mülheim an der Ruhr
Wuppertal
Gelsenkirchen
Hamm
Herne
Bottrop
Oberhausen
Solingen
-73.560
-108.579
-38.365
-26.979
-73.172
-33.077
-70.935
-35.377
-55.501
-73.034
-25.412
-15.244
-36.204
-30.532
-32.139
-43.209
-41.030
-24.053
-29.376
-24.799
-41.565
-24.615
-150000
-50000
233.682
245.936
95.391
74.823
116.443
60.213
Saldo: +27.136
94.241
44.794
63.579
80.029
30.223
18.977
39.850
33.603
33.743
44.415
41.157
19.874
25.158
18.125
34.638
16.687
0
50000
150000
250000
Zahl der Pendler 2014
Auspendler
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
Einpendler
Saldo
Bielefeld zeigt sich auch hier als
starker Wirtschaftsstandort: 60.213
Einpendlern stehen 33.077
Auspendler gegenüber – daraus ergibt
sich ein positiver Saldo von 27.136
Pendlern, die nicht in Bielefeld
wohnen, aber ihren Arbeitsplatz in
Bielefeld haben.
Erläuterung:
Einpendler sind Beschäftigte, die nicht
in dem jeweiligen Ort wohnen, aber dort
arbeiten. Auspendler sind Beschäftigte,
die in dem jeweiligen Ort wohnen,
jedoch in einem anderen Ort arbeiten.
Der Pendlersaldo ist die Differenz
zwischen den Einpendlern und den
Auspendlern.
Hinsichtlich seiner Bedeutung als
Indikator für Wirtschaftskraft wird der
Pendlersaldo auf die SV-Beschäftigten
am Arbeitsort bezogen. Ein negativer
Pendlersaldo (bezogen auf die SVBeschäftigten) deutet darauf hin, dass
das Arbeitsplatzangebot der Kommune
nicht ausreicht, um die
Einwohner/innen ausreichend mit
Arbeitsplätzen zu versorgen.
Darstellung: EWAS
Folie 13
Deutlich gesunkene Arbeitslosenquote
Fazit:
Arbeitslosigkeit
Dargestellt wird die Entwicklung der Arbeitslosenquote in Bielefeld
Nach einem deutlichen Rückgang
stieg die Arbeitslosenquote in den
vergangenen beiden Jahren wieder
leicht an.
15
Zum 30.6.2014 waren in Bielefeld
15.678 Menschen als arbeitslos
gemeldet.
10
13.4 %
10.7 %
9.7 %
10.7 %
10.4 %
9.2 %
9.0 %
9.2 %
9.4 %
0
15.3 %
5
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.
Erläuterung:
Die Arbeitslosenquote weist den Anteil
der Arbeitslosen an allen zivilen
Erwerbspersonen aus. Zu den
Erwerbspersonen zählen die
sozialversicherungspflichtig oder
geringfügig Beschäftigten, Beamte,
Selbstständige, mithelfende
Familienangehörige und Arbeitslose.
Als arbeitslos gilt, wer eine angestrebte
Arbeitnehmertätigkeit ausüben kann
und darf und den
Vermittlungsbemühungen der
Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung
steht. Teilnehmer/-innen an den
Maßnahmen der aktiven
Arbeitsmarktpolitik sind nicht arbeitslos.
Darstellung: EWAS
Folie 14
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 15
Standortvorteile
… durch Brancheninitiativen und Netzwerke

Kontakte knüpfen, auf Gleichgesinnte treffen, gemeinsam Problemlösungen entwickeln – Unternehmens- und
Branchennetzwerke helfen dabei, den Herausforderungen mit gebündelten Kräften zu begegnen

Ob Fachkräftemangel, Globalisierung oder branchenspezifische Themen – Netzwerke dienen dem
Erfahrungsaustausch und als Impulsgeber

Mitglieder entwickeln Ideen und schaffen eigene Werte

Unternehmen und Standort profitieren gleichermaßen von der gemeinsamen Arbeit

vielfältige Möglichkeiten zum Engagement und Austausch
Die WEGE mbH initiiert und begleitet Branchennetzwerke und
Unternehmenskooperationen und ist hierbei ihr
Ansprechpartner.
Folie 16
Branchennetzwerke

BIKONET – Bielefelder IT-Kompetenznetzwerk e.V.

Bio-Tech-Region OstwestfalenLippe e.V.

Energie Impuls OWL e.V.

Food-Processing Initiative e.V.

InnoZent OWL e.V.

IT-Dialog OWL

KompetenzNetz

Kunststoffe in OWL e.V.

OWL Maschinenbau e.V.

Social Media OWL

ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft
Folie 17
Netzwerke – OWL Maschinenbau
Folie 18
Netzwerke – ZIG Gesundheitswirtschaft
Gesundheitswirtschaft
Folie 19
Netzwerke – Spitzencluster it´s OWL

Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln im Spitzencluster it´s OWL gemeinsam Lösungen für
intelligente Produkte und Produktionssysteme

Von intelligenten Automatisierungs- und Antriebslösungen über Maschinen, Fahrzeuge und Hausgeräte bis zu
vernetzten Produktionsanlagen

it´s OWL gilt als eine der größten Initiativen für Industrie 4.0

Auszeichnung im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Seit dem Start in 2012 Schaffung von

rund 5.000 neuen Arbeitsplätzen in den Clusterunternehmen

500 Stellen für Wissenschaftler in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen

6 neuen Forschungseinrichtungen

14 neuen Studiengängen auf dem Gebiet Intelligente Technische Systeme
Folie 20
Starke Branchen in der Dienstleistung
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungsbereich
Fazit:
Dargestellt wird die Zahl der SV-Beschäftigten ausgewählter Branchen im Dienstleistungsbereich.
Sozialwesen/Heime
17.161
5.966
Gesundheitswesen
11.819
-704
Sonstige wirtschaftliche DL
9.996
2.583
Einzelhandel
9.812
362
Großhandel
9.322
-572
Erziehung und Unterricht
7.989
1.166
Freiberufl., wissenschaftl., techn. DL
7.482
1.137
Logistik
6.774
828
Öffentliche Verwaltung
6.025
360
Information und Kommunikation
5.172
356
Gastgewerbe
3.882
677
Kredit und Versicherungen
3.802
-82
KFZ-Handel und -Rep.
2.888
60
0
5000
10000
15000
SV-Beschäftigte ausgewählter Branchen
im Dienstleistungsbereich Juni 2014
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
20000
Veränderung
seit 2009
Darstellung: EWAS
Bielefeld ist ein starker
Dienstleistungsstandort.
Die meisten Beschäftigten gibt es im
Bereich Sozialwesen/Heime (17.161
Beschäftigte) und im
Gesundheitswesen (11.819
Beschäftigte).
Die größten Zuwächse gab es in den
vergangenen 5 Jahren in den
Bereichen Sozialwesen/Heime
(+5.966 Beschäftigte) und Sonstige
wirtschaftliche Dienstleistungen
(+2.583 Beschäftigte).
Erläuterung:
Die Zuordnung zu den einzelnen
Branchen erfolgt über den
wirtschaftlichen Schwerpunkt des
Unternehmens: Dieser richtet sich nach
dem Betriebszweck oder der
wirtschaftlichen Tätigkeit des
überwiegenden Teils der Beschäftigten.
Das heißt, ein Betrieb mit Sitz in einer
Gemeinde und mit Tätigkeit in
verschiedenen Bereichen, aber
ausschließlich einer Niederlassung,
bekommt lediglich eine
Betriebsnummer und wird auch
wirtschaftsfachlich nur einem
Schwerpunkt zugeordnet.
Folie 21
Starke Branchen im produzierenden Gewerbe
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im produzierenden Gewerbe
Dargestellt wird die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ausgewählter Branchen im produzierenden Gewerbe.
Maschinenbau
5.747
611
Baugewerbe
4.626
17
Metallerzeugung und -bearbeitung
3.651
-1.804
Ernährung
2.968
-88
Herstellung DV-Geräte, Elektrotechnik
2.599
-54
Druck und Papier
2.384
-311
Fahrzeugbau
2.203
1.493
Chemie/Pharma, Gummi/Kunststoff
2.075
-39
0
1000
2000
3000
4000
5000
SV-Beschäftigte ausgewählter Branchen
im produzierenden Gewerbe Juni 2014
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
6000
Veränderung
seit 2009
Darstellung: EWAS
Fazit:
Bielefeld steht für eine starke
mittelständisch geprägte
Industrielandschaft.
Die meisten Beschäftigten gibt es im
Bereich Maschinenbau (5.747
Beschäftigte) und im Baugewerbe
(4.626 Beschäftigte).
Die größten Zuwächse gab es in den
vergangenen 5 Jahren in den
Bereichen Fahrzeugbau (+ 1.493
Beschäftigte) und Maschinenbau (+
611 Beschäftigte).
Erläuterung:
Die Zuordnung zu den einzelnen
Branchen erfolgt über den
wirtschaftlichen Schwerpunkt des
Unternehmens: Dieser richtet sich nach
dem Betriebszweck oder der
wirtschaftlichen Tätigkeit des
überwiegenden Teils der Beschäftigten.
Das heißt, ein Betrieb mit Sitz in einer
Gemeinde und mit Tätigkeit in
verschiedenen Bereichen, aber
ausschließlich einer Niederlassung,
bekommt lediglich eine
Betriebsnummer und wird auch
wirtschaftsfachlich nur einem
Schwerpunkt zugeordnet.
Folie 22
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 23
Positive Gründungsbilanz
Gründungsaktivitäten
Fazit:
Dargestellt wird der Saldo aus Betriebsgründungen und –aufgaben.
-1.144
Köln
-1.398
Düsseldorf
Dortmund
Bielefeld
-925
Essen
Hamm
Bonn
Oberhausen
Leverkusen
Münster
Bochum
Wuppertal
Solingen
Remscheid
Bottrop
Mönchengladbach
Herne
Hagen
Duisburg
Mülheim an der Ruhr
Gelsenkirchen
Krefeld
-1500
1.964 In Bielefeld erfolgten im Jahr 2013
1.710
-599
-524
776
658
Saldo: +134
1.055
-262
-317
-281
-195
-463
-591
-516
-258
-159
-161
-389
-200
-302
-565
-287
-394
-424
-1000
-500
349
403
293
206
463
584
505
246
134
133
341
145
235
497
201
305
318
0
500
1000
Den Gründerinnen und Gründern
stehen vielfältige Unterstützungsangebote zur Verfügung:






1500
2000
Anzahl der Betriebsaufgaben und Betriebsgründungen 2013
Betriebsaufgaben
Betriebsgründungen
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, 2013
658 Betriebsgründungen, d.h.
Gründungen von Betrieben, die im
Handelsregister eingetragen sind,
eine Handwerkskarte besitzen oder
die mindestens einen Arbeitnehmer
beschäftigen.
Saldo
Darstellung: EWAS
Startercenter IHK/
Handwerkskammer
WEGE
Gründerzentrum Bielefeld
Gründungsfonds BielefeldOstwestfalen
WIM – Angebote für kleine
Unternehmen
Mentorenservice
Erläuterung:
Die Zahl der Unternehmensneugründungen ist ein Indikator für die
Lebendigkeit des Wirtschaftslebens vor
Ort. Wie ein Organismus benötigt auch
die Wirtschaft immer wieder neue
Impulse, um sich auch zukünftig
erfolgreich weiterzuentwickeln.
Folie 24
Positive Gründungsbilanz
Gewerbean- und -abmeldungen
Fazit:
Dargestellt wird der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen.
-10.212
Köln
Bonn
Dortmund
Wuppertal
Essen
Mönchengladbach
Bielefeld
Hagen
Solingen
Hamm
Mülheim an der Ruhr
Krefeld
Leverkusen
Münster
Remscheid
Herne
Oberhausen
Bochum
Bottrop
Gelsenkirchen
Düsseldorf
Duisburg
11.626
-2.573
-4.566
-3.639
-5.517
-2.720
-2.638
-1.422
-1.432
-1.340
-1.232
-2.124
-1.286
-2.246
-874
-1.173
-1.734
-2.916
-952
-2.401
2.841
-7.945
Saldo: +98
Erläuterung:
Zu den Gewerbeanmeldungen zählen
• Neuerrichtungen (Neugründung oder
Umwandlung, z.B. Verschmelzung,
Spaltung) von Betrieben
• Zuzug eines bereits bestehenden
Betriebes aus dem Bereich einer
anderen Gewerbemeldebehörde
7.788
-5.331
-15000
In Bielefeld erfolgten im Jahr 2014
2.736 Gewerbeanmeldungen. Im
gleichen Zeitraum wurden 2.638
Gewerbe abgemeldet.
4.778
3.774
5.647
2.840
2.736
1.492
1.496
1.390
1.279
2.164
1.312
2.244
866
1.125
1.663
2.844
838
2.268
-10000
-5000
4.738
0
5000
10000
15000
Anzahl der Gewerbemeldungen 2014
Gewerbeabmeldungen
Gewerbeanmeldungen
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Landesdatenbank NRW, 2014
• Übernahme eines bereits
bestehenden Betriebes mit der
Unterteilung nach
Rechtsformwechsel,
Gesellschaftereintritt und
Erbfolge/Kauf/Pacht.
Saldo
Darstellung: EWAS
Folie 25
Deutlicher Rückgang der Zahl der Insolvenzen in Bielefeld
Insolvenzen
Fazit:
110
100
Seit 2009 geht die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen
überdurchschnittlich stark zurück: im
Jahr 2013 waren 161 Unternehmen
von einer Insolvenz betroffen.
238
In den vergangenen 5 Jahren sank die
Zahl der Unternehmensinsolvenzen in
Bielefeld um 32 Prozent.
90
226
80
212
Erläuterung:
Abgebildet wird hier die Entwicklung
der Zahl der durch Unternehmensinsolvenzen betroffenen Beschäftigten
in Bielefeld, Ostwestfalen-Lippe,
Nordrhein-Westfalen und Deutschland.
Bielefeld
Ostwestfalen-Lippe
70
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
171
161
60
Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen (2009=100)
Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl der Unternehmensinsolvenzen.
2009
2010
2011
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland;
Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Landesdatenbank NRW
2012
Zum besseren Vergleich der Verläufe
wird die Zahl der Insolvenzen auf das
Jahr 2008 als Basisjahr bezogen.
2013
Darstellung: EWAS
Folie 26
Wertschöpfungsintensität noch unterdurchschnittlich
Bruttoinlandsprodukt
Fazit:
120000
100000
Bottrop
Herne
Oberhausen
Bonn
Düsseldorf
Leverkusen
Duisburg
Mülheim an der Ruhr
Essen
Münster
Köln
Bielefeld
Gelsenkirchen
Bochum
Mönchengladbach Krefeld
Wuppertal
Hamm
Solingen
Remscheid
Dortmund
Hagen
60000
80000
NRW: 65.964
Bundesdurchschnitt: 64.084
Für Bielefeld ergibt sich für das Jahr
2012 ein Wert von 59.124 € je
Erwerbstätigen. Dieser liegt wie auch in
den vergangenen Jahren unter dem
Bundes- und Landesdurchschnitt.
Erläuterung:
Das Bruttoinlandsprodukt ist einer der
wichtigsten Indikatoren für die
Wirtschaftskraft, da es die tatsächliche
Wertschöpfung, bewertet in
Marktpreisen, für die Region erfasst.
20000
40000
Es gibt alle neu zur Verfügung stehenden
Waren und Dienstleistungen zu ihren
aktuellen Marktpreisen an, die im Inland
innerhalb eines Jahres hergestellt
wurden und dem Endverbrauch dienen.
Werden Güter nicht direkt
weiterverwendet, sondern auf Lager
gestellt, gelten sie ebenfalls als
Endprodukt (Vorratsveränderungen).
0
Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen 2012
140000
Dargestellt wird das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen.
Alle Kreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik Deutschland
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, 2012
Bezogen wird es hier auf die Zahl der
Erwerbstätigen, die diese Wertschöpfung
erwirtschaften.
Darstellung: EWAS
Folie 27
Bielefeld ist ein starker Dienstleistungsstandort
Entwicklung des Dienstleistungsanteils
Fazit:
Dargestellt wird die Entwicklung der Anteile des Dienstleistungssektors an der Bruttowertschöpfung insgesamt.
76
Bielefeld
75
Nordrhein-Westfalen
73
74
Deutschland
72
Erläuterung:
68
69
70
71
Die Bruttowertschöpfung (zu
Herstellungspreisen) umfasst alle
entgeltlich erzeugten Waren und
Dienstleistungen und gibt den Wert der
wirtschaftlichen Leistung für einzelne
Bereiche an.
67
Der sekundäre Sektor umfasst das
produzierende Gewerbe (Industrie und
Baugewerbe).
65
66
Entwicklung des Dienstleistungsbereichs
an der Bruttowertschöpfung insgesamt
77
Bielefeld hat sich zu einem starken
Dienstleistungsstandort entwickelt:
Seit 1994 wuchs der Anteil der
Dienstleistungen an der
Bruttowertschöpfung von 68 auf 76
Prozent an.
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder
2008
2010
2012
Darstellung: EWAS
Der tertiäre Sektor umfasst die
Bereiche Handel, Gastgewerbe,
Verkehr, Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleistungen sowie
öffentliche und private
Dienstleistungen.
Folie 28
Wachstum in den Dienstleistungssektoren
Fazit:
Bruttowertschöpfung
Dargestellt wird die Bruttowertschöpfung in Bielefeld nach Sektoren von 2010 bis 2012 in Millionen Euro.
3.024
2.891
2.795
2.507
Er Öff
zie en
hu tlic
n g he
un Die
d
G nstl
es e i
un ste
dh r ,
ei
t
2.471
2.324
nz
en
,B
er
at
un
g
2.023
Fi
na
1.970
1.839
301
G
as
tg
e Ha
u n w e r nd
d be el,
Ko ,In L
m fo ogi
m rm st
un a ik,
ika tio
tio n
n
292
be
263
we
r
ge
1.645
1.682
Die größten Anteile an der
Bruttowertschöpfung haben in
Bielefeld die Bereiche Öffentliche
Dienstleister, Erziehung und
Gesundheit sowie Finanzen,
Beratung. In diesen Bereichen wurden
im Jahr 2012 3.024 bzw. 2.507
Millionen Euro erwirtschaftet.
Ba
u
Ve
r
ar
be
G iten
e w de
er s
be
1.562
2010
2011
2012
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, 2012
Während in den
Dienstleistungsbereichen die
Bruttowertschöpfung kontinuierlich
anwuchs, war im verarbeitenden
Gewerbe 2012 ein leichter Rückgang
auf insgesamt 1.645 Millionen Euro zu
verzeichnen.
Darstellung: EWAS
Folie 29
Höchste Produktivität im Sektor „Finanzen, Beratung“
Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen
Fazit:
Dargestellt wird die Bruttowertschöpfung in Euro je Erwerbstätigen in Bielefeld nach Sektoren von 2010 bis 2012.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder, 2012
43.782
79.187
77.299
nz
en
,B
er
at
un
g
39.144
Fi
na
Er Öff
79.866
zie en
hu tlic
ng he
un Die
d
G nstl
es e i
un ste 42.174
dh r ,
ei
42.828
t
G
as
45.516
tg
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d
Ko e, In l, L
m fo ogi
m rm st 36.228
un a ik,
ika tio
tio n 38.135
n
45.348
be
43.181
we
r
ge
65.393
Bezogen auf die Zahl der
Erwerbstätigen ist die
Bruttowertschöpfung ein Maß für die
Produktivität in den verschiedenen
wirtschaftlichen Bereichen.
Ba
u
Ve
r
ar
be
62.704
G iten
ew de
er s
be
68.045
2010
2011
2012
Demnach wurden im Bereich
Finanzen, Beratung im Jahr 2012 je
Erwerbstätigem 79.866 Euro
erwirtschaftet, im verarbeitenden
Gewerbe 65.393 Euro.
Darstellung: EWAS
Folie 30
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 31
Studieren in Bielefeld
Auf dem Weg zu einem der modernsten Hochschulstandorte Deutschlands
Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro entsteht bis zum Jahr 2025 der
erweiterte Campus Bielefeld.

Neubau der Fachhochschule Bielefeld

Forschungsbau "Cognitive Interaction Technology" (CITEC)

Ersatzneubau der Experimentalphysik

Ersatzneubau (Gebäude X) des Universitätshauptgebäudes

Seit 2014 Modernisierung des Universitätshauptgebäudes
Folie 32
Studieren in Bielefeld
Studierende:
BWL/Wirtschaft: 4.190
Informatik:
868
706 Studierende
Bielefeld
Insgesamt:
21.552 Studierende
33.334
Studierende
483 Studierende
682 Studierende
7.927 Studierende
1.984 Studierende
Stand: Wintersemester 2013/2014
Folie 33
Wissenschafts- und Innovationsstandort Bielefeld weiter im Aufwind
Fazit:
Studierende
Die Bielefelder Hochschulen
33.334 verzeichnen eine durchweg positive
Entwicklung.
140
Bielefeld
120
Insgesamt wuchsen die
Studierendenzahlen in Bielefeld seit
dem Jahr 2005, dem Basisjahr für den
Hochschulpakt 2020 zwischen Bund
und Ländern, im
Betrachtungszeitraum um 38,5
Prozent.
110
Ostwestfalen-Lippe
Im Wintersemester 2013/2014 waren
an den Bielefelder Hochschulen
33.334 Studierende eingeschrieben.
130
Deutschland
100
24.074
Erläuterung:
24.700
90
Entwicklung der Studierendenzahlen
(zur Basis des Wintersemesters 2004/05)
150
Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl der Studierenden.
2005
2006
2007
Quelle: ICEland-Datenbank des DZHW in Hannover
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Die Zahl der Studierenden ist ein
wichtiger Indikator für das in der Region
ausgebildete Potenzial an
hochqualifizierten Arbeitskräften.
Darstellung: EWAS
Folie 34
Breites Spektrum der Studienlandschaft
Studierende nach Fächergruppen
Fazit:
Dargestellt wird die Zahl der Studierenden nach Fächergruppen in Bielefeld.
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
12.152
Sprach- und Kulturwissenschaften
8.072
Mathematik, Naturwissenschaften
7.096
Ingenieurwissenschaften
In den MINT-Fächern – Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und
Technik gibt es derzeit 9.890
Studierende. Das sind 30 Prozent
aller Studierenden in Bielefeld.
2.794
Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften
Der Schwerpunkt der Bielefelder
Hochschulen liegt im
geisteswissenschaftlichen Bereich.
Hier waren im Wintersemester
2013/2014 etwa 21.000 Studierende
eingeschrieben.
1.796
Erläuterung:
Sport
726
Die hier betrachteten Hochschulen
sind:
Kunst, Kunstwissenschaften
698
• Universität Bielefeld
• FH Bielefeld – University of Applied
Sciences
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
Studierende nach Fächergruppen im Wintersemester 2013/2014
• Fachhochschule des Mittelstands
• Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NRW
• Fachhochschule der Diakonie
Quelle: ICEland-Datenbank des DZHW in Hannover
Darstellung: EWAS
• Fachhochschule der Wirtschaft
Folie 35
Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern
zdi-Zentrum und zdi-Schülerlabore in Bielefeld

Ziel des Vereins experiMINT: nachhaltige Steigerung der Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft, Technik)

Sicherung des MINT-Nachwuchses in akademischen und nicht-akademischen Berufsfeldern

Aufbau eines zdi-Zentrum und zweier zdi-Schülerlabore in Bielefeld

Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des
naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in NRW
Folie 36
Höchststand bei Zahl der Hochschulabsolventen
Fazit:
Absolventen
6000
Dargestellt wird die Enwicklung der Zahl der Absolventinnen und Absolventen an Bielefelder Hochschulen.
2.563
3.103
3.531
4.128
4.380
4.579
5.082
4.732
5.041
5.366
Erläuterung:
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
0
1000
2000
3000
4000
5000
Die Zahl der Absolventen hat sich in
den vergangenen 10 Jahren mehr als
verdoppelt: Im Jahr 2013 haben 5.366
Absolventen ihr Studium an einer der
Bielefelder Hochschulen mit Erfolg
abgeschlossen – 2.803 mehr als im
Jahr 2004.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2014
Bei der Interpretation ist zu
berücksichtigen, dass nach der
Umsetzung der Bologna-Reform
Bachelor- und Masterabschlüsse
eigenständig betrachtet werden. Das
kann zu Doppelzählungen führen.
Darstellung: EWAS
Folie 37
Hochschulen als Motor der Beschäftigung
Hochschulbeschäftigte
Fazit:
150
140
Bielefeld
Ostwestfalen-Lippe
4.664
100
110
120
130
Deutschland
Von Hochschulen gehen nicht nur
forschungs- und bildungspolitische
Impulse auf die Region aus.
Hochschulen treten als wichtige
Nachfrager von Waren und
Dienstleistungen und als Arbeitgeber
auf.
So ist die Zahl der
Hochschulbeschäftigten in Bielefeld
seit dem Jahr 2004 um über 39 %
gestiegen.
An den Bielefelder Hochschulen
arbeiteten im Jahr 2913 4.664
Beschäftigte.
3.611
Erläuterung:
Zum Hochschulpersonal zählt das
wissenschaftliche und künstlerische
Personal (ohne studentische Tutoren)
sowie das nichtwissenschaftliche
(Verwaltungs-, technisches und
sonstiges) Personal.
3.357
3.302
90
Entwicklung der Hochschulbeschäftigtenzahlen (2004=100)
Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl der Hochschulbeschäftigten.
2004
2005
2006
Quelle: ICEland-Datenbank des DZHW in Hannover
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
Darstellung: EWAS
Folie 38
Inhalt
1.
Der Wirtschaftsstandort Bielefeld

Lage

Bevölkerung
2.
Beschäftigung und Arbeitsmarkt:

Beschäftigung und Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung von Frauen

Pendler

Arbeitslosigkeit
3.
Bielefelder Branchen und Netzwerke:

Branchennetzwerke

Dienstleistungsbereich

Produzierendes Gewerbe
4.
Wirtschaft und Wertschöpfung:

Gründungsaktivitäten

Insolvenzen

Wirtschaftskraft
5.
Wissenschaftsstandort Bielefeld:

Studierende

Absolventen

Hochschulbeschäftigte
6.
Fazit
Folie 39
Bielefeld – ein starker Wirtschaftsstandort
 Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat mit 141.131 (Stichtag 30.06.2014) den Höchststand
erreicht – 11.500 mehr als vor 5 Jahren. Noch nie waren so viele Menschen in Bielefeld beschäftigt.
 Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2.236 mehr Beschäftigte. Dieser Zuwachs ist nahezu ausschließlich im
Dienstleistungssektor zu verzeichnen.
 Bielefeld ist Arbeitsort für viele Einpendler. Der positive Saldo von Aus- und Einpendlern liegt bei über 27.000
Menschen.
 Die Arbeitslosigkeit war vor 10 Jahren besonders hoch: Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2005 bei einem
Höchstwert von 15,3 Prozent. Im Jahr 2014 betrug die Arbeitslosenquote 9,4 Prozent. Die Jahre 2011 bis 2014
gehören zu den Jahren mit den niedrigsten Arbeitslosenzahlen.
 Bielefeld ist ein ausgewiesener Dienstleistungsstandort mit starkem industriellem Kern. 76 Prozent der
Beschäftigten sind im Bereich Dienstleistungen und Handel beschäftigt. Im produzierenden Gewerbe sind es 23
Prozent.
 Wissenschaftsstandort auf dem Vormarsch: Bielefeld ist mit über 33.000 Studierenden einer der größten
Hochschulstandorte in NRW.
 In den letzten 5 Jahren sind über 8.500 Studierende neu hinzugekommen.
 Die Zahl der Hochschulabsolventen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.
Folie 40
Überblick
Situation
in Bielefeld
Bielefeldzur
– ein
starker
Wirtschaftsstandort
Dargestellt wird eine Auswahl der im vorliegenden Bericht dargestellten Indikatoren im Vergleich zu den kreisfreien Städten in NRW.
Die Positionierung ergibt sich entsprechend den Rangwerten Bielefelds in diesem Vergleich.
Bielefeld
Beschäftigtendichte
niedrige Beschäftigtendichte
hohe Beschäftigtendichte
Mittelwert NRW
Beschäftigtenentwicklung
geringe Beschäftigtenentw.
Frauenanteil an den Beschäftigten
Einpendler/Auspendler
geringer Frauenanteil
gute Beschäftigtenentw.
hoher Frauenanteil
niedriges Pendlerverhältnis
hohes Pendlerverhältnis
Arbeitslosenquote
geringe Arbeitslosenquote
hohe Arbeitslosenquote
Gründungen/Aufgaben
geringer Gründungserfolg
hoher Gründungserfolg
Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätiger
niedriges BIP je ET
hohes BIP je ET
Dienstleistungsanteil an Bruttowertsch.
niedriger DL-Anteil
hoher DL-Anteil
Darstellung: EWAS
www.wege-bielefeld.de
Folie 42
Impressum
Herausgeber: Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld (WEGE
mbH) in Kooperation mit dem Institut für empirische Sozialforschung
und angewandte Statistik (EWAS)
V.i.S.d.P:
Gregor Moss, Geschäftsführer WEGE mbH
Brigitte Meier, Prokuristin WEGE mbH
Bielefeld, April 2015
Datenquellen und das aktuelle Bezugsjahr sind in den Tabellen
ersichtlich.
Informationen: Brigitte Meier, WEGE mbH, fon 0521/557 660 70, mail
[email protected]