Hertha Unser 2007/7

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Hertha Unser 2007/7
HERTHA FAN CLUB
SPANDAU TRADITION
In dieser
Ausgabe
6. Jahrgang— Ausgabe 7/07
September 2007
HERTHA
UNSER
Fanpostille des
H.F.C.Spandau Tradition
Neue bei der Hertha
Fabian Lustenberger
Hertha Cup
3
Alm
4
Interview
5
Historie
6
Bücher
8
Serie
9
Freunde
11
Steve van Bergen
Tobias Grahn
Geburtsdatum: 02.05.1988
Geburtsdatum: 10.06.1983
Geburtsdatum: 05.03.1980
Sternzeichen: Stier
Sternzeichen: Zwilling
Sternzeichen: Fische
Nationalität: Schweiz
Nationalität: Schweiz
Nationalität: Schweden
Bei Hertha seit: 10.08.07
Bei Hertha seit: 16.08.2007
Bei Hertha seit: 20.08.2007
vorherige Vereine: FC Luzern
vorherige Vereine: FC Zürich, Xamax Neuchatel, FC
Hauterive
vorherige Vereine: Club Gimnástic de Tarragona, Odense
BK, Aarhus GF, Malmö FF,
Valerenga IF, Lyngby Kopenhagen, SC Beira-Mar, Östers
Växjö IF, Rödeby AIF
Andre Lima 22 Jahre alt.
Bei Hertha ist Lima der sechste Neuzugang. Der brasilianische
Torjäger André Lima von Botafogo Rio de Janeiro ist am Sonntagabend in Berlin eingetroffen. Der 22-Jährige, der am Montag den
Gesundheits-Check passierte erhielt in Berlin einen Vierjahresvertrag.
Lima ist nach Gilberto, Lucio und Mineiro der vierte Brasilianer im
Hertha-Kader. Lima, der die aktuelle Torschützenliste in der brasilianischen Meisterschaft mit zwölf Treffern anführt, hat insgesamt
rund 3,5 Millionen Euro Ablöse gekostet.
Bei Hertha ist Lima der sechste Neuzugang in dieser so unruhigen
Vorbereitung zur aktuellen Saison 2007/08.
Vereine: Vasco da Gama, Germinal Beerschot Antwerpen, Sociedade Esportiva do Gama, Sampaio Correa FC, Botafogo
HERTHA UNSER
Impressum:
Hertha Unser ist eine
Fan Postille und kein
Seite 2
HERTHA FAN CLUB
SPANDAU TRADITION
Erzeugnis im Sinne des
Presserechts, sondern
vielmehr ein Rundschreiben an Mitglieder,
HALLO MITGLIEDER VON SPANDAU TRADITION
UND ALLE FREUNDE DIESER KLEINEN FANPOSTILLE
Freunde und Bekannte
Nun diese Sommerpause
sors in Farbe erscheinen.
des H.F.C. Spandau
hatte es richtig in sich.
Organisatorische Schwierig-
Tradition. Mit der Her-
Diverse Spieler unserer Her- keiten ließen dies nicht zu.
ausgabe werden keine
tha verließen den Dampfer
kommerziellen Ziele
und lange Zeit sah es so aus, lesen möchte, hat dazu die
verfolgt. Im Hertha Un-
als ob Hertha mit einem ge-
Gelegenheit unter
rupften Kader die Saison
www.hertha-inside.de / fan-
bestreiten muss. Nunmehr
aktivitäten/herthaunser.
ser wird über Geschehnisse vor, während und
nach einem Fußballspiel
berichtet, über andere
hat der Verein auch perso-
Aktionen des Fan Clubs
nell nachgezogen und pünkt-
und über Themen rund
lich zum Ende der Transfer-
um den Fußball. Die
periode waren zumindest
Texte geben aber voll
quantitativ genug Spieler an
die Meinung der Redak-
Bord. Die ersten Spiele lit-
tion wieder und Ironie
ten auch unter diesem Di-
ist fester Bestandteil
und nicht gesondert
gekennzeichnet.
Herausgeber :
Hertha Fan Club
Spandau Tradition.
lemma und so ist der Saisonstart auch nur so lala. Hoffen wir, dass die Spieler passen, die Mannschaft eine
Einheit wird und die Saison
nicht in die Hose geht.
Erscheinungsweise :
Am Anfang der Saison (am
Manchmal einmal im
Tage des Spiels gegen Stutt-
Monat
Erhältlich : Vor der Ostkurve im Stadion oder
gart) sollte auch unser Hertha Unser dank eines Spon-
Wer die August Ausgabe
So weiß ich nicht wie unser
Heft sich heute darstellt.
Aber es ist wohl egal ob
schwarz weiß oder bunt.
Wichtig ist uns, dass Ihr als
Leser ein bisschen Spaß
habt, an unserer Fanpostille
und wir den einen oder anderen neugierig machen für
unseren Fan Club. Dieser
Fan Clubs
„Spandau
Tradition“
Unser
Fan Treff :
Cafe Metz
am
durchaus positiv auf sich
Metzer Platz
aufmerksam gemacht. Gelang doch beim alljährlichen
Hertha Cup ein beachtlicher
4. Platz. Mehr dazu auf Seite 3 in diesem Heft.
Kneipen: Barfley,
Knoxx, Briggs, Metz,
Zwistscherklause, Zillini
[email protected]
Hertha
hat in der Sommerpause
in folgenden Spandauer
sowie unter e-mail : vor-
Fanpostille des
Und nicht vergessen.
Auch Mitglied im Förderkreis Ostkurve werden !!
tion.de
zu finden auch im net - www.spandau-tradition.de
e-mail :
[email protected]
spandautradition.de
6. JAHRGANG— AUSGABE 7/07
Seite 3
HERTHA CUP 2007
Der Pokal
Endlich war es wieder soweit der 12. Hertha-
das Halbfinale erreicht haben, indem wir dann
Cup 2007 stand vor der Tür, auf den wir uns
durch Neunmeterschießen gegen den HFC Die
schon riesig gefreut haben.
Adligen leider ausgeschieden sind.
Wir haben uns wie jedes Jahr mit unserem
Weil das Wetter seid Stunden regnerisch war
Fanclub und zahlreicher Unterstützung
und wir alle schon ziemlich durchnässt und
(Bekannte, Verwandte usw..) wie immer an der erfroren waren, haben wir uns entschieden das
Schranke in der Hans-Braun-Straße um 08.00
Spiel um Platz 3 nur noch im Neunmeterschie-
Uhr getroffen. Um 08.30 hat Rene (unser Trai- ßen auszutragen, welches wir unglücklich
ner) die Mannschaft für das Turnier angemel-
gegen die Berlin All-Stars verloren haben.
det und um 09.00 Uhr ging das Turnier dann
Somit sind wir auf dem erfolgreichen 4. Platz
endlich los.
gelandet..
Außer für uns leider nicht, da wir das erste
Wir bedanken uns noch bei den Spielern, be-
Spiel erst um 09.45 hatten, aber so konnte sich sonders bei Andi, der sogar mit einer gebrocheunsere Mannschaft wenigstens ordentlich auf-
nen Rippe noch bis zum Ende durchgespielt
wärmen.
hat. Danke an: Dirk unseren Torwart und ein
Das erste Spiel gegen die Hertha-Rollis verlief
großes Lob (der wieder super gut gehalten hat)
bei uns leider noch nicht so gut, so das wir 0:0
und an Norbert, Dominik, Dennis u. Christo-
gespielt haben. Wir hofften bei den anderen
pher, Marcel, Woiti, Andi und Eggi.
Spielen auf eine bessere Leistung (aber es war
Danke an unseren Trainer Rene, an den Co-
ja auch noch sehr früh und kalt). Die nächsten
Trainer Willi, an unseren Protokollführer Nico
Spielen verliefen dann für uns viel besser, so
und Danke an unsere Fans, die uns wie immer
das wir den Gruppensieg mit 10 Punkten und
großartig unterstützt haben.
ohne Gegentor einholten und ins 16. Finale
eingezogen sind, worüber wir uns natürlich
riesig gefreut haben.
Wir sind nachher soweit gekommen, das wir
Zudem herzlichen Dank an die Organisatoren
des Turniers. Wir sehen uns 2008.
Allez Spandau Tradition Allez
Spandau
Tradition
mit sehr
gutem
4. Platz
beim
Hertha
Cup
2007
HERTHA UNSER
Seite 4
AUSWÄRTS IN BIELEFELD
Blick vom neuen Gästestehblock auf die Bielefelder Alm.
Links die langsam entstehende neue Haupttribüne
Nach dem schönen 3:1 Sieg gegen die Stuttgarter Arschlöcher und der damit verbundenen geglückten Heimpremiere gab es das nächste Auswärtsspiel in Bielefeld. Die Meute von Spandau
Tradition durch private Feierlichkeiten und Umzugsdurchführungen noch etwas reisefaul. Aber
nicht nur wegen der familiären Bande und dem wegen Urlaubs verpasstem Saisonstarts war
die Fahrt nach BI für mich Pflicht. So ging es mit Vadder, mit mittlerweile 86 Jahren wohl der
Hertha
älteste Auswärtsfahrer (oder gibt es da noch Ältere, dann mal bitte Meldung) und der Atze im
in
schnellen Audi nach Ostwestfalen. Samstagmorgen, da macht es auf der Autobahn noch Spaß
Bielefeld
und so waren wir ruckzuck in Bielefeld. Hier haben wir unsere Cateringstation am Stadion in
der Kolonie Schlosshof schnell „bezogen“ und ließen uns das leckere Mahl vom Grill schmecken.
Wieder
Auch die gereichten Biere, wenn man denn ihr Etikett abdeckte, mundeten vorzüglich. Herzlich
mal
Dank dafür an Gerda und Ulli. So gingen wir in bester Laune rüber auf die Alm und hofften auf
einen Auswärtssieg.. Ja machen wir doch immer. Das Stadion präsentierte sich im Umbau. Die
kein
alte Gegengerade mit Ihren Stehplätzen, wel-
Sieg
che noch ein Stück alten Fußball widerspiegelte, musste der Moderne weichen und nach
Ihrem Abriss entsteht nun am gleicher Stelle
die neue Haupttribüne (Komischerweise in
Fankreisen der Arminia völlig unaufgeregt
hingenommen). Dafür ist jetzt die gesamte
Hintertortribüne (Unter-und Oberrang) Stehplatzbereich. Die Stimmung auf der Alm hat
dies eher verbessert. Dies hat zur Folge, das
der Stehplatzbereich der Gästefans in einem
1:0 Bielefeld — Übrigens Herr Stark, ein Rückpass
muss absichtlich gespielt und vom Torwart aufgenommen werden, dann gibt es Freistoß…...
Anbau hinter dem Tor neu entstanden ist
(Gibt`s da noch `nen Dach?). Hier hatten sich
neben uns und anderen Sitzplatzern im A
Block ca 500 Herthaner eingefunden. Die
Stimmung war dem Spiel ähnlich, manchmal etwas verkrampft aber bis zum Schluss immer
bemüht. Hertha durch zwei megadämliche Gegentore gescheitert und so war es wieder nichts
mit einem Sieg in BI, aber dann halt nächstes Jahr. Wir kommen wieder keine Frage. Und sollte Bielefeld in den weiteren Spielen auch soviel Dusel haben, dann aufgepasst FC Bayern….
6. JAHRGANG— AUSGABE 7/07
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DAS HERTHA UNSER INTERVIEW :
HEUTE MIT ARNE FRIEDRICH
Wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart und wie sind Ihre Erwatrungen an die Saison
07/08?
Friedrich: Ich denke, dass unser Saisonstart nicht zufrieden stellend ist. Wir hätten weder in
Frankfurt und schon gar nicht in Bielefeld verlieren müssen. Wir stehen vor einer Saison des
Umbruchs. Viele Spieler haben den Verein verlassen und wir müssen die neuen Spieler so
schnell wie möglich integrieren. Grundsätzlich finde ich aber, dass die Stimmung besser geworden ist und wir mit Lucien Favre einen hervorragenden Trainer besitzen. Das Wichtigste
ist, dass wir Zeit brauchen und unsere Fans Geduld haben.
Arne Friedrich auf eigenen Wunsch in der Manndeckerposition. Ihre letzte Chance auf die
EM 2008 und der Dank der Hertha für Ihre Loyalität?
Friedrich: Ich habe immer gesagt, dass meine Wunschposition die Innenverteidigung ist.
Beim Länderspiel in England habe ich allerdings rechts hinten gespielt und meine Sache
ganz ordentlich gemacht. Ich sehe mich aber eigentlich innen.
Abgang einiger Unruheherde im Team. Niederlage auch für Sie als Kapitän, der es nicht mitgeschafft hat, alte und junge Wilde auf Kurs zu halten?
Friedrich: Das ist überhaupt keine Niederlage für mich, sondern ich bin froh, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt. Einige Spieler hatten offensichtlich vergessen, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. Wir sind auf einem sehr guten Weg, wieder als eingeschworene Mannschaft
wahrgenommen zu werden.
Müssten Sie das Kapitänsamt manchmal auch offensiver angehen, oder täuscht dieser Eindruck den Außenstehende haben?
Was gefällt dem
Ostwestfalen an
der Großstadt
Berlin und an
was konnten Sie
sich bisher noch
nicht gewöhnen?
Friedrich: Berlin
ist eine
Friedrich: Dieser Eindruck täuscht. Entscheidend ist doch nicht, was in den Zeitungen steht,
sondern wie ich als Kapitän in der Kabine arbeite. Der Trainer spricht sehr viel mit mir und
ich wiederhole, dass die Stimmung in der Mannschaft mittlerweile wieder viel besser ist.
aufregende Stadt,
Welche Kontakte haben Sie zu den Fans. Was ist Ihrer Meinung nach positiv und was könnte
aus Spielersicht im Umgang Mannschaft/ Fans verbessert werden?
schon sehr gut
Friedrich: Nach jedem Training habe ich Kontakt zu den Fans, die sich ihre Autogramme
abholen und kurz mit uns Spielern sprechen. Dann gibt es ja die OFC-Stammtische, an denen
regelmäßig Spieler unserer Mannschaft teilnehmen. Was ich überhaupt nicht verstanden
habe, ist, dass gegen den Deutschen Meister Stuttgart nur knapp 47.000 Zuschauer ins Stadion gekommen sind. Es war das erste Heimspiel gegen den Meister mit unserem neuen Trainer. Darüber war ich sehr enttäuscht. Manchmal glaube ich, dass die Identifikation der Berliner mit Hertha BSC nicht so groß ist.
Sind sie als herausragende Persönlichkeit des Vereins mit Sorgen und Nöten der Fans vertraut (z.b. Stadionverbotsproblematik) bzw. wussten Sie vom DFB Fankongress in Leipzig
und wie ist hierzu Ihre Meinung, oder kann der Fan nicht erwarten, dass sich Spieler damit
befassen.
Friedrich: Für solche Angelegenheiten haben wir unsere Fanbetreuung, die sich mit solchen
Themen besser auskennt und tagtäglich befasst. Sollte es notwendig sein, dass ich als Kapitän einschreite, werde ich informiert, aber ich kann mich nicht um jedes Stadionverbot kümmern. Von dem Kongress habe ich nichts mitbekommen, aber das wäre vielleicht auch zuviel
verlangt.
Sie haben Ihre Verbundenheit zu Hertha durch Vertragsverlängerung bzw. durch Verzicht
auf Vertragsklauseln dokumentiert (Anerkennung dafür!). Ihre Meinung zum bestehenden
Nomadentum im Profifußball.
Friedrich: Diese Entscheidung muss jeder Spieler für sich treffen. Ich fühle mich bei Hertha
BSC und in Berlin sehr wohl. Ich denke, dass es noch Vereinstreue gibt, wie die Beispiele
Schmidt und Dardai am besten zeigen.
an die ich mich
gewöhnt habe.
Eigentlich
wünsche ich mir
nur eine noch
höhere
Identifikation der
Berliner mit
unserem Verein
HERTHA UNSER
Seite 6
HERTHA HISTORIE
Heute im Hertha Unser : Uwe Kliemann
Uwe Kliemann wurde am 30.06.1949 in Berlin geboren. Im Männerbereich
spielte er ab der Saison 1968/1969 in der Regionalliga Berlin (damals eine von
fünf zweiten Ligen) bei Hertha Zehlendorf. Die Vereinsführung von Hertha BSC
insbesondere dessen Trainer Fiffi Kronsbein übersahen aber den langen Verteidiger und so führte ihn sein Weg 1970 zu Rot Weiß Oberhausen in die 1. Bundesliga.
Kliemann setzte sich schnell in der 1. Liga durch und machte bereits in seiner
ersten Saison 26 Bundesligaspiele. In Oberhausen spielte Kliemann bis 1972
und wechselte dann zu Eintracht Frankfurt. Hier wäre er 1974 mit der Eintracht auch Deutscher Pokalsieger geworden. Das Endspiel fand aber wegen der
WM 1974 in Deutschland erst zum Beginn der folgenden Saison im August statt
und da war Kliemann schon nicht mehr bei der Eintracht.
Die Hertha war nunmehr endlich auf den starken Manndecker aufmerksam geworden und nachdem man ihn 1970 bei Hertha Zehlendorf übersehen hatte, holte man ihn für die Rekordablösesumme von 1 Mio. DM aus Frankfurt nach Berlin zurück.
In seiner ersten Saison bei Hertha erreichte er gleich mit dem neuen Team die
deutsche Vizemeisterschaft. Als Anerkennung, auch dieser sportlichen Leistung
absolvierte Kliemann am 17.05.1975 im Spiel gegen die Niederlande (1:1) ein
Länderspiel. Es blieb jedoch sein einziges. Bei Hertha war er sechs Jahre lang
ein fester Bestandteil der Defensive und absolvierte insgesamt 168 Spiele in denen er 13 Tore schoss. Diese vermutlich meist per Kopf nach Eckbällen. Unvergessen ist den älteren Herthanern das Bild, wenn Kliemann bei Eckbällen in
seinem unverwechselbaren Gang über den Platz Richtung gegnerischen Strafraum „wackelte“.
Zweimal stand Kliemann nach seinem verpassten Endspiel 1974 noch mit der
Hertha im DFB Pokalendspiel. 1977 unterlag die Hertha bekanntlich im Widerholungsspiel gegen den 1.FC Köln unglücklich mit 0:1.
Noch unglücklicher, vor allem für Kliemann verlief das Pokalendspiel 1979. Es
wurde eine dramatische Auseinandersetzung, die wiederum über 120 Minuten
ging. Lange stand es auch in der Verlängerung 0:0 und als alle an eine Entscheidung im Elfmeterschießen dachten, kam die 116 Spielminute.
Es war ausgerechnet Uwe Kliemann, dem der entscheidende Fehler unterlief.
„Ja, Ja die verflixte 116 Minute. Ich kriege den Ball so 20 Meter vor dem eigenen
Tor am rechten Strafraumeck. Ich hätte den Ball nur nach vorne schlagen müssen, tat dies aber nicht und spielte mit links den Ball zurück zu Torwart Nigbur.
Der Ball tickt auf, an Nigburs Schulter, der Düsseldorfer Seel geht dazwischen
und schießt aus unmöglichem Winkel ins Tor zum Sieg“ so Uwe Kliemann in
seinen Erinnerungen an diesen dunklen Augenblick.
Nach Herthas Abstieg 1980 aus der 1. Liga ging er für ein Jahr nach Bielfeld, wo
er aufgrund einer Verletzung nicht mehr zu Bundesligaspielen kam und die Karriere beendete.
1984 kehrte er nach Berlin als Trainer der Hertha zurück. 18 Monate war er
Trainer der Hertha. Zunächst war er mit dem Team auf Erfolgskurs, gewann die
ersten sieben Heimspiele und nach der Hinrunde war man mit Tuchfühlung
zum Aufstiegsplatz fünfter. Doch dann ging es bergab und am Ende der Saison
reichte es nur zu Platz 14. In der folgenden Saison wurde Kliemann nach dem
Ende der Hinrunde und Platz 16 entlassen.
Er wirkte noch in Wolfsburg und Braunschweig als Trainer. Hier in der niedersächsischen Ruhe lebt er auch heute noch, trainiert unterklassigen Mannschaften und arbeitet mit sozial benachteiligten Jugendlichen.
Kliemann 1974/75 bei Hertha
Heute
in
der
Hertha
Historie
der
Funkturm
6. JAHRGANG— AUSGABE 7/07
Seite 7
TERMINE BEI SPANDAU TRADITION
02.09.07 Karlsruher SC - VfB Stuttgart
Treff 16.30 Uhr im Cafe Metz
06.09.07 Fan Club Treffen im Cafe Metz um 19.30 Uhr
Gäste sind Herzlich Willkommen ( Donnerstag)
16.09.07 Auswärtsspiel in Duisburg
Treff 16.30 Uhr im Cafe Metz
22.09.07 Heimspiel gegen Bor. Dortmund
Treff 13.30 Uhr am Bahnhof Spandau
26.09.07 Heimspiel gegen Hansa Rostock
Treff 18.00 Uhr am Bahnhof Spandau
29.09.07 Auswärtsspiel bei FC GE 04
Treff 15.00 Uhr im Cafe Metz
04.10.07 Fan Club Treffen im Cafe Metz um 19.30 Uhr
Termine
bei
HINRUNDEN TERMINE DER HERTHA
Spielplan 07/08
11.08.2007 Eintracht Frankfurt - Hertha BSC 1:0
18.08.2007 Hertha BSC - VfB
Stuttgart 3:1
25.08.2007 DSC Arminia Bielefeld - Hertha BSC 2:0
01.09.2007 Hertha BSC - VfL
Wolfsburg
16.09.2007 MSV Duisburg Hertha BSC
Spandau
21.-23.09.2007 Hertha BSC Borussia Dortmund
02.-04.11.2007 Hamburger SV
- Hertha BSC
Tradition
25./26.09.2007 20:00 Uhr Hertha BSC - FC Hansa Rostock
09.-11.11.2007 Hertha BSC Hannover 96
und das
28.-30.09.2007 FC Schalke 04 - 23.-25.11.2007 Karlsruher
Hertha BSC
SC - Hertha BSC
05.-07.10.2007 Hertha BSC Energie Cottbus
30.11.-02.12.2007 Hertha BSC
- Bayer 04 Leverkusen
19.-21.10.2007 Werder Bremen - Hertha BSC
07.-09.12.2007 1. FC Nürnberg
- Hertha BSC
26.-28.10.2007 Hertha BSC VfL Bochum
14.-16.12.2007 Hertha BSC FC Bayern München
UND NICHT VERGESSEN HERTHA ECHO HÖREN
Hertha Echo sendet auf
Die Sendung kann man
den Frequenzen des OKB
neben Antenne 97,2 und
jeden ersten und dritten
Kabel 92,6 auch über das
Nächste Termine :
04.10.07
20.00 - 21.00
Donnerstag im Monat von Internet unter
18.10.07
20.00 - 21.00
20.00 bis 21.00 Uhr.
01.11.07
20.00 - 21.00
www.hertha-echo.de hören.
Hertha Echo
nicht
vergessen
HERTHA UNSER
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BUCHTIPPS IM HERTHA UNSER
Der Hooligan
Jan wächst in Ost-Berlin, in der ehemaligen DDR,
auf. Schon als Vierzehnjähriger sorgt er mit seinem
Irokesenschnitt für Aufsehen. Gleichzeitig lernt er
ein paar Hooligans kennen und beginnt, sich nach
den Fußballspielen mit den gegnerischen Fans zu
prügeln. Die Kämpfe werden immer brutaler, und
schon bald sind Jan und seine Freunde als die berüchtigtsten und verrücktesten Hooligans der ganzen Umgebung verschrien. Jan lässt keine Straßenschlacht aus und fürchtet sich nicht davor, mit zwanzig Hools gegen einen Mob von zweihundert anzutreten. Mit fünfzehn Jahren landet Jan wegen staatsfeindlicher Liedtexte in einer Jugendstrafanstalt, die
seinen Hass gegen den Staat noch mehr schürt. Mit
achtzehn versucht er, in den Westen zu flüchten, und
landet im Stasi-Knast, wo er die ganze Härte des
Systems erneut zu spüren bekommt. Am 9. Novem-
Fußballfan, Punker, Neonazi
- eine wahre Geschichte aus
Berlin - Köpenick
Preis: 11.95 EUR
ber 1989 erlebt Jan live mit, wie die Mauer fällt. In
der Hooliganszene herrschen jetzt beinahe kriegsähnliche Zustände. Die Polizei ist nicht mehr Herr
der Lage. Und langsam verliert auch Jan die Kontrolle über sein Leben. Er schließt sich der NeonaziSzene an und rutscht immer tiefer in den Sumpf aus
Gewalt und Alkohol. Unaufhaltsam bahnt sich eine
Katastrophe an. Doch Jan steckt schon zu tief drin,
um auszusteigen. Ein anderer muss für ihn die Notbremse ziehen, ehe es zu spät ist …
Beruf: Fussballfan - Eine Passion Literarische Doppelpässe
Fußball oder Leben? Die Philosophie der Ballesterer Eine Alltagsfibel von Leidenden
für Leidende. Im Mittelpunkt steht jemand, der eigentlich immer im Vordergrund
stehen sollte - der Fan. Fußballfan zu sein, ist in erster Linie die unaufhörliche Leidensgeschichte persönlicher Rückschläge. Es ist eine Tatsache, dass jener Verein, auf
den man Woche für Woche besonderes Augenmerk legt, schlechter spielt, schlechter
geführt wird und überhaupt weniger erfolgreich ist als jeder andere Verein derselben
Liga oder Qualifikationsgruppe. So alt wie der Fußball selbst ist das krampfhafte Bemühen der so genannten Fachkundigen, die armen Spieler in einzelne Kategorien zu
pressen und ihnen Klischees zu verpassen, von denen sie ihre ganze Laufbahn lang
nicht mehr loskommen. In sträflicher Art und Weise wurde es bisher verabsäumt,
eine nähere Bestimmung der verschiedenen Arten von Fußballfans vorzunehmen.
von Farnberger, Claus; Simon, Gerald Preis: 19.80 EUR
Buchtipp
im
Hertha
Unser
6. JAHRGANG— AUSGABE 7/07
Seite 9
SERIE : FUßBALL UND SEINE DUNKLEN STUNDEN
Vor knapp zwanzig Jahren standen sich im Brüsseler Heyselstadion im Endspiel um den Europapokal der Landesmeister, dem Vorläufer der heutigen Champions-League, der FC Liverpool und
Juventus Turin gegenüber. Die Bühne war bereitet und der ganze Kontinent wartete auf ein spannendes Finale. Leider ging dieser 29. Mai des Jahres 1985 dann als einer der schwärzesten Tage
des europäischen Fußballs in die Geschichtsbücher ein. Dies haben wir im letzten Bericht aus der
offiziellen Sicht beleuchtet. Heute Passagen eines Liverpool Fan, der damals dabei war.
Jetzt geht’s los! Liverpool gegen Juventus, Europa-
Alles ein typisches Abbild der organisatorischen
pokalfinale 1985. Das klang süß in meinen Ohren,
Fähigkeiten der UEFA. Ich nahm meine Platz hoch
Baby.
oben auf einer wackligen Mauer ein. Schon früh
Nachdem wir einen Vorortzug bestiegen hatten,
kamen wir mit ein paar italienischen Fans in Kontakt und die Lage entspann sich weiter freundlich,
besonders nachdem wir ein paar Lieder angestimmt
hatten, wie scheiße Roma doch sei. Die Italiener
fielen mit ein, so gut sie konnten. Liverpooler mit
Schals um den Hals begannen, diese mit Juve
Schals zu tauschen .Immer wieder wurden Witzeleien laut und Lieder angestimmt. War die Feier im
Stadtzentrum der größte Fußballmob, der je in einer
fremden Stadt aufgelaufen war, dann zeigte die
Situation vor dem baufälligen Stadion den größten
Partymob aller Zeiten, den ich je gesehen hatte.
Überall tranken Redmen (Fans vom FC Liverpool)
aus Bier- und Weinflaschen, die Party war im vollen
Gange. Eine Fußballversion einer Pilgerfahrt. Wie
immer umrundeten auch die ticketlosen Jungs der
Einschleich-Elite das Stadion auf der Suche nach
Schwarzhändlern. Viele der Schwarzhändler kamen
aus Belgien, denn die planlosen Teddy Boys in der
Zentrale der Uefa hatten den Einheimischen Tausende Karten zukommen lassen; für ein Spiel, an
dem sie keinerlei Rechte hatten-weder es zu sehen,
noch vor seinem Anpfiff Karten zu verhökern.
Von dem Moment an, an dem ich das Stadion einer
begannen die Italiener über den Zaun zu spucken.
Die Provokationen, die über die provisorischen Absperrung hin und hergingen, waren typisch, wie
man sie auf vielen geteilten Tribünen erlebt hatte.
Es dauerte nicht lange und große Gruppen junger
Liverpooler sammelten sich entlang der Drahtbarriere, um einen Angriff zu starten. Als die Liverpooler auf den Zaun zustürmten ergriffen die jungen
belgischen Polizisten die Flucht. Als die Italiener
ohne Schutz durch Zaun und Polizei ebenfalls die
Flucht ergriffen, brach eine Mauer am Ende der
Stehränge weg und 39 Menschen verloren ihr Leben. Schuld ist ein großes Wort. Nach meiner Ansicht geschah die Tragödie aus einer ganzen Reihe
von Gründen. Wenn Du den Liverpool Fans die
Schuld geben willst, dann ist das natürlich dein
Recht, aber denke auch an das verfallende Stadion
mit seinen Mauern, die man nach Belieben er– und
durchklettern konnte, denke an die UEFA Offiziellen, die nichts daran fanden zwei leidenschaftliche
Gruppen in einer Kurve zu beherbergen und denke
an die Polizei die aus jungen unerfahrenen Beamten
bestand.
Als Fußnote möchte ich gerne noch erwähnen, das
nur Liverpooler an der Sache beteiligt waren.
genauen Betrachtung unterzogen hatte, wusste ich,
Das Spiel wurde angepfiffen, aber es war die un-
dass wir es hier mit einer absoluten Baracke zu tun
heimlichste Atmosphäre, in der je ein Fußballspiel
hatten. Das Stadion fiel auseinander. Soso die gut
angepfiffen wurde. Eine wunderbare, wilde Party
bezahlten Inspekteure der UEFA hatten also diesem am Tage war zu einem Alptraum in der Nacht geStadion das OK gegeben.
Es war erst sechs Uhr und überall marschierten
Liverpooler ins Stadion und wieder hinaus. Dies war
das erste Europapokalfinale der Geschichte, wo man
worden. Zu der Zeit wusste ich es nicht, aber ein Ära
war zu Ende gegangen, ein Vorhang war gefallen
vor der größten Fußballparty von allen. Die Fahrten
nach Europa würden nie wieder so sein wie zuvor.
als normaler Fan keine Karte brauchte. Die Liver-
Den FC Liverpool wollte man für sieben Jahre in
pooler Seite war brechend voll, aber die Trottel, die
Europa nicht mehr sehen.
das Sagen hatten, hatten einen Block der Liverpooler Kurve auch noch den meist aus Belgien kommenden Juve Fans gegeben.
Nicholas Allt in seinem Buch The Boys from the
Mersey.
29.05.85
Liverpool
gegen Juve
Teil 2 :
Einer der
dabei war
HERTHA UNSER
Seite 10
HERTHA RÄTSEL:
1. In welchem Wettbewerb trafen Hertha und Wolfsburg im Jahr 1988 aufeinander?
2. Wer schoss im Spiel Vfl Wolfsburg – Hertha BSC am 18.05.1988
zwei Tore für die Hertha?
a. Christian Niebel b. Frank Dietrich c. Robert Jüttner .
3. Nur drei Wochen später gab es das Spiel noch einmal, Hertha siegte mit...?
a. 3:1 b. 4:2 c. 2:0
4. 19.09.1992 erstes Zusammentreffen in der 2. Liga. Wolfsburg und Hertha
trennen sich 2:2. Welcher beliebte Herthaner schießt das 1:0.
a. Nico Kovac b. Theo Grieß c. Mario Basler
5. 08.08.1993 – Hertha unterliegt 0:1 in Wolfsburg. Welcher Ex-Herthaner
schießt das Siegtor für Wolfsburg?
a. Stephan Täuber b. Claus Dieter Wollitz c. Dirk Rombach
6. 18.06.1995 – Wolfsburg gewinnt am letzten Spieltag 3:1 bei der Hertha.
Wozu reicht es ihnen trotzdem nicht?
7. Saison 1996/97 Aufstieg beider Teams in die Bundesliga? Welcher spätere
Heute zu
Gast:
VfL
Wolfsburg
Hierzu
Nationalspieler schießt das 1:0 beim Hinspiel am 2. Spieltag für Hertha BSC?
Fragen aus
8. 31.01.1998 – Start in die Rückrunde der 1. Liga. Hertha schlägt Wolfsburg mit
der Hertha
1:0? Welcher Berliner Rückkehrer schießt das Tor des Tages nach bereits 2. Spiel-
Historie
minuten?
9. 27.11.1999. Nach 22 Minuten steht es bereits 2:0 für den VfL Wolfsburg.
Wie endete das Spiel?
a. 4:0 b. 2:0 c. 2:3
10. 27.11.2004 - Welcher heutige Wolfsburger schießt den Vfl beim 3:2 Hertha Sieg
an diesem Tage alleine ab?
AUFLÖSUNG
1. Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga - In Wolfsburg trennt man sich 2:2. 2 Frank Dietrich (1987-1989 bei Hertha als Stürmer) erzielte beide Treffer. 3. In Berlin siegt Hertha vor 10674 Zuschauern Im Oly 3:1.
4. Theo Grieß erzielte beide Tore. Insgesamt traf er in der 2.Liga 73 mal für Hertha. 5. Stephan Täuber
(1987/88 in der Oberliga Berlin für Hertha aktiv) schießt das Siegtor für den VfL. 6. Zum Aufstieg in die 1.
Bundesliga. Trotz Punktgleichheit muss man der Fortuna aus Düsseldorf den Vortritt in die 1. Liga, da man
fünf Tore zu wenig erzielt hat. 7. Michael Preetz 8. Andreas Thom, zur Rückrunde von Celtic Glasgow gekommen, erzielte das entscheidende Tor in seinem 1. Hertha Spiel. 9. Mit einer überzeugenden 2. Halbzeit erreicht
Hertha an diesem Tage noch ein 3:2 Sieg. 10. Marcelinho spielte überragend und erzielte beim 3:2 Sieg der
Hertha alle drei Tore.
6. JAHRGANG— AUSGABE 7/07
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DIE SEITE FÜR FREUNDE
Im Endspiel um den DFB Pokal traf die
Wildpark Elf vor 25000 Zuschauern am
21. Mai 1955 in Braunschweig auf den
FC Gelsenkirchen-Buer 04
Mannschaftsaufstellung des KSC :
Karlsruher SC: R. Fischer, M. Fischer,
Baureis, Roth, Geesmann, Dannenmeier, Traub, Sommerlatt, Kohn, Kunkel,
Strittmatter – Trainer: Adolf Patek
Die Helden beim Empfang nach dem Pokalsieg
Spielbericht :
Die Karlsruher gingen als Favorit in
ihr erstes Pokalendspiel. Die GE Buerer lieferten sich aber mit dem KSC vor
25.000 Zuschauern in Braunschweig
einen offenen Schlagabtausch, den die
Badener erst in den Schlussminuten für
sich entscheiden konnten. Der KSC
ging durch einen Kopfball von Kunkel
in Führung, nachdem Schiedsrichter
Treichel auf indirekten Freistoß im
Schlacker Strafraum entschieden hatte,
weil Torhüter Orzessek den Ball zu lange festgehalten hatte. Die GelsenkirAusgerechnet unseren Erzfeind, den FC
chener antworteten mit wütenden AnGelsenkirchen-Buer 04 konnte der KSC
griffen und kamen kurz vor der Pause
im Finale mit 3:2 bezwingen und sidurch Sadlowski zum Ausgleich. Nach
cherte sich damit den Deutschen Pokal.
der Pause setzte sich das muntere Spiel
Der DFB Pokal wurde seinerzeit in re- fort und es traf erneut Mittelstürmer
gionalen Vorrunden begonnen und in
Sadlowski für GE Buer und brachte
der 1. Runde gab es dann 32 Manndamit die Westfalen in Führung. Die
GE Buerer zogen sich darauf zurück,
schaften, die den Pott holen wollten.
um die Führung über die Zeit zu retten,
In den ersten beiden Runden bezwang
doch die Karlsruher konnten das Spiel
der KSC alte Bekannte aus der Oberliin den letzten zehn Minuten durch eine
ga Süd und so gab es zunächst ein 5:1
Direktabnahme des Regisseurs Somgegen FSV Frankfurt sowie in Runde 2
merlatt sowie einen sehenswerten Trefein 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg. Im
fer durch Traub aus „unmöglichem“
Viertelfinale musste man reisen. Es
Winkel nahe der Eckfahne noch einmal
ging in die schon damals verhasste
wenden.
Landeshauptstadt nach Stuttgart. In
einem großen Spiel gelang dem KSC
Die Mannschaft von Trainer Adolf Paein 5:2, welches den Einzug in das
tek, die gegen die ebenfalls blau weißen
Halbfinale bedeute. Hier hieß es erneut Gelsenkirchener übrigens freiwillig in
reisen und zwar nach Hamburg. GegRot angetreten war, sorgte damit für
ner war die Spitzenmannschaft der
den bisher größten Erfolg der VereinsOberliga Nord von Altona 93. Im ersten geschichte.
Spiel erkämpfte der Karlsruher SC ein
Im Jahr 1956 konnte man den DFB Po3:3 n. V. Die Entscheidung fiel in einem
kal noch einmal mit einem 3:1 gegen
Wiederholungsspiel welches der KSC
den Hamburger SV gewinnen. Übrigens
mit 3:0 in heimischen Gefilden gewinim neuen heimischen Wildparkstadion.
nen konnte.
In den ersten Jahren nach der Fusion
avancierte der Karlsruher SC zu einem
der stärksten Vereine der Oberliga Süd.
Die erste Saison schloss der neue Verein mit dem vierten Platz ab. Mit Adolf
Patek konnte zur Spielzeit 1953/54 ein
erfahrener Trainer verpflichtet werden.
Mit Trainer Patek gelang auch der erste große Erfolg des „neuen“ KSC`. Die
Mannschaft gewann 1955 den DFBPokal.
Verbunden in
Freundschaft
– Vereint in
Liga 1 –
Hertha und
der KSC –
Spandau
Tradition und
SUPPORTERS
KA
You`ll never
walk alone
Tore 1:0 Kunkel (20. Minute)
1:1 Sadlowski (44. Minute)
1:2 Sadlowski (70. Minute)
2:2 Sommerlatt (83. Minute)
3:2 Traub (86. Minute)
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