News aus der Holzwelt: Ausgabe 06/2013 - Blumer

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News aus der Holzwelt: Ausgabe 06/2013 - Blumer
Faszination Holz
News aus der Holzwelt
Ausgabe 6/2013
GOSSAU
Liebe Leserinnen und Leser
In der 6. Ausgabe unserer Erlenhof-News präsentieren wir Ihnen nicht nur Holzbau-Projekte in allen Facetten und mit vielen Gesichtern, sondern auch uns in einem
ganz neuen Kleid. Wir hoffen, dass Ihnen unser neues «Gesicht» gut gefällt. Unsere Produkte und Leidenschaft für Holz bleiben dabei natürlich unverändert, einfach
umfassend neu und schön präsentiert, wie wir finden. Holz hat in diesem Jahr mit
all seinen positiven Eigenschaften viel Aufmerksamkeit erhalten und erhält auch als
Hightech-Werkstoff einen immer bedeutenderen Platz. Das freut uns. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf viele neue holzbautechnische Herausforderungen.
Katharina Lehmann
Temporärbau Seite 11
Neue Sporthallen
Silobau
Seite 12
Grösster Salzsilo Europas
Interna
Seite 16
Zimmermann-Traditionen
Neue Produktionshalle für den Element- und Modulbau
Seite 14
2 Holzbau/Wohnen
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Verdichtetes Bauen an exklusiver Lage
Der Wunsch der Bauherrschaft an Quarella Architekten St.Gallen war,
ein konstruktiv, architektonisch und wohnatmosphärisch
überzeugendes
Mehrfamilienhaus mit drei
Wohnungen zu planen und
zu realisieren. An bevorzugter Wohnlage in der
Nähe der Uni St.Gallen
stand früher ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1909.
Heute steht dort, wie von
der Bauherrschaft zudem
gewünscht, ein gelungenes
Zusammenspiel von zeitgemässem Wohnen, Ökonomie
und
Ökologie.
Die runde Dachform besteht aus innen sichtbaren Lignatur-Elementen, für
die Fassade wurde eine
hinterlüftete, geschlossene Rhomboidschalung gewählt, die mit einer Silikatfarbe mehrmals behandelt wurde. Unsere Fachleute haben einmal mehr
in kürzester Zeit, unter engen Platzverhältnissen und
einer schwierigen Baustellen-Zufahrt super Arbeit
geleistet.
Holz der
moderne
Baustoff
22 neue Alterswohnungen
Vor kurzem sind die letzten
Wohnungen der Alterssiedlung für betreutes Wohnen in Azmoos bezogen
worden. Zimmermann Architekten aus Aarau schufen einen dreigeschossigen
Holzbau mit 22 Wohnungen mit einer windschiefen Dachlandschaft aus
Lignatur-Elementen und ei-
ner Schindelfassade. Das
Treppenhaus und die Erschliessungsbereiche wurden mit Betonelementen
gelöst. Wir waren für die
Holzbauplanung, den Abbund und zusammen mit
einem Partner auch für die
Aussenwände zuständig.
Produziert und aufgerichtet wurde in zwei Etappen.
Tapetenwechsel:
vom Büro
auf die Baustelle
Unser Finanzchef, Stefan
Zehnder, hat sich wohl
noch nie zuvor so intensiv
mit Dämmungen, Beplankungen und Fassadenverkleidungen auseinandergesetzt. Denn diese hat er
bei seinem eigenen Einfamilienhaus – natürlich aus
Holz gebaut – in Eigenregie vom November 2012
bis Ende April 2013 selbst
verbaut. Wir haben dazu den Rohbau, die Lignatur-Decken und den Dachstuhl geliefert und montiert. Damit hat er gezeigt,
dass er nicht nur mit Zahlen hervorragend umgehen kann, sondern auch ein
guter Handwerker ist. Das
Haus steht wie eine Eins.
Holzbau/Wohnen 3
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Ferienstimmung
Das zweigeschossige Ferienhaus im Tessin bietet
an herrlicher Lage über
dem Lago Maggiore eine wunderbare Aussicht.
Das Untergeschoss wurde
massiv ausgeführt und mit
einer Eternitfassade verkleidet. Das Obergeschoss
ist ein Holzbau und mit einer rot eingefärbten, offenen Rhomboidschalung verkleidet. Grosszügige Pergola-Bereiche aus Lärchenholz
mit herrlicher Seesicht
laden zum Geniessen mit
Seesicht ein. Die schwierige
Zufahrt erforderte Helikoptertransporte der Elemente
bis zur Baustelle, die Montage konnte dann mit einem
Kran ausgeführt werden.
Munz Architekten aus Zürich planten das Ferienhaus
in Minergie-A Standard und
mit der Möglichkeit, eine
separate Einliegerwohnung
auszubauen.
Zum Fressen
gern: HolzfrassMuster im Engadin
Zwei Mehrfamilienhäuser
mit hohen Anforderungen
an die Raumakustik und
den Schallschutz in einer
wirtschaftlichen Bauweise zu realisieren, war die
Aufgabe. Gelöst haben wir
sie mit einem Holzbau in
Systembauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. In
einer Bauzeit von nur vier
Monaten entstand an wunderbarer Lage mitten in
den Bergen ein moderner
Wohnbau mit einer ganz
speziellen Fassade. Zusammen mit Partnern aus dem
Engadin nahmen wir dieses Projekt im Auftrag von
Diener & Diener Architekten, Basel, federführend in
Angriff.
Haus 1 ist viergeschossig
mit sieben Wohnungen,
Haus 2 ist dreigeschossig mit sechs Wohnungen.
Sämtliche Bauteile wie
Aussen- und Innenwände,
Brandwände, Geschossdecken und Dächer wurden
in Holzbauweise erstellt.
Fast 500 m3 Holz wurden
dafür verbaut. Eine Besonderheit dieser Häuser ist
die Fassadenverkleidung:
Dafür wurde ein «Holzfrass-Muster» in einen Deckleistenschirm aus Weisstanne gefräst und anschliessend farblich behandelt. Die Architektur
orientiert sich an der typischen Engadiner Architektur und fügt sich nahtlos
ins Landschaftsbild ein.
4 Holzbau/Wohnen
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Hofberg wird zum
«Solarberg»
Die Solarsiedlung am Hofberg in Wil hat nochmals
Zuwachs erhalten: Architekt und Bauherr Giuseppe
Fent realisierte ein weiteres Mehrfamilienhaus. Die
fünf
Eigentumswohnungen sind mit Lucido®-Fassaden verkleidet. Lucido®
ist eine Solarfassade, die
aus einem Solarglas, einem Holzabsorber und einer Dämmwand besteht
und den Energieverbrauch
markant reduziert. Die Häuser am Hofberg sind energieautark und nach Minergie-P zertifiziert. Eine
Photovoltaikanlage
und
eine Wärmepumpe sorgen
für genügend Strom und
Wärme. Wir durften die
Wärmedämmung und das
lichtaktive Fassadensystem auf die massiv ausgeführten Wände montieren.
Über den Dächern
Die ehemalige PTT baute
1938 die Telefonzentrale
in Wollishofen. In Zusammenarbeit mit Rossetti &
Wyss Architekten durften wir die Telefonzentrale für die heutige Nutzung
anpassen: sie wird heute als Büro- und Wohnraum genutzt und wurde dementsprechend umgebaut, saniert und aufgestockt. Oberhalb der Geschäftsräume der Swisscom
wurden zwei grosszügige Loftwohnungen ausgebaut. Das Attikageschoss
wurde aus vorgefertigten
Elementen aus Holz aufgesetzt. Die Ständerkonstruktion ist innen und aussen
mit Platten beplankt. Die
äussere Farbgebung der
Aufstockung orientiert sich
am Hauptbau. Die Fassade
ist hinterlüftet, grossformatige Eternitplatten bilden die Regenhaut der Aufstockung. Birkensperrholzplatten prägen die Materialisierung im Innenraum.
Architekt und Bauherr
Walter Sutter baute an der
Langgasse in St.Gallen ein
Telefonzentrale in Wollishofen
Mehrfamilienhaus aus Beton mit Verkaufsräumen im
Erdgeschoss und darüber
liegenden Wohnungen auf
zwei Etagen. Darauf wurde ein Attikageschoss aus
Holz mit zwei grosszügigen
Loftwohnungen gesetzt. Auf
den Etagen zwei und drei
stammen zudem die Galeriebodenbeläge von uns.
Aus alt mach neu
Ein gelungenes Beispiel
für eine energetische Sanierung im Bestand haben
wir diesen Sommer abgeschlossen: das Wohnquartier Winzerhalde in
Zürich Höngg entstand
in den 60er-Jahren als
familienfreundliche Gartenstadt. 106 Wohnungen
in sieben Mehrfamilienhäusern haben nun neue
Balkon-/Loggia-Fassaden
und eine Pelletheizung
erhalten. Sie entsprechen
jetzt dem Minergie-Stan-
Langgasse St.Gallen
dard. Die Wohnungen sind
nun grosszügiger und heller und ermöglichen wieder modernes, familienfreundliches Wohnen. Die
Balkonzonen wurden dafür komplett abgetrennt
und eine neue Aussenstruktur aus Holz mit einem freundlichen Farbkonzept an den massiven
Altbau angesetzt. Dank
des hohen Vorfertigungsgrads betrug die gesamte
Bauzeit pro Wohnblock
weniger als vier Monate.
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Holzbau/Industrie und Gewerbe 5
Kuppelbau für die Tierpflege erweitert
In Niederuzwil besteht
ein weltweit einzigartiges Zentrum für kranke,
verletzte oder leistungsschwache Tiere. Das HealthBalance Tiergesundheitszentrum hat 2004 den Betrieb aufgenommen und
umfasst rund 78‘000 Quadratmeter mit Therapiebauten, Pferdestallungen,
Weiden,
Trainingsanlagen sowie Bürogebäuden.
In den vergangenen Jahren ist das TGZ kontinuierlich gewachsen, des-
Neuer
Hotel-Holzbau
halb wurde ein Anbau an
den bestehenden Kuppelbau notwendig. Sowohl
die Tragkonstruktion aus
Holz als auch die Wände
wurden teilweise rund gefräst. Das Resultat unserer Arbeit zusammen mit
der Firma Niedermann aus
Henau sind grosszügige
und helle Empfangsräume,
ruhige und modern ausgerüstete
Behandlungszimmer für Kleintiere, ein
zusätzlicher Seminar- und
Eventraum mit integrier-
ter Küche sowie neue Büros. Das Tragwerk ist auch
im fertigen Bau teilweise
sichtbar, die Fassade besteht aus unbehandelter
Lärche.
tekten gestalteten das Projekt mit einer klaren Linienführung, warmen Materialien und einem reduzierten
Farbkonzept. Der Hoteltrakt besteht neu aus Holz
und wird auf dem Medizin- und Seminarbereich
platziert. Dieser HotelHolzbau ist einer der ersten der Schweiz über
fünf Geschosse. Die Böden der Zimmer sind als
Holz-Beton-Verbund
geplant, die Nasszellen werden als komplette Module
vorgefertigt. Im Vorfeld
montierten wir am bestehenden Hotelbau ein
«schwebendes»
Musterzimmer, das rege gebucht
wurde und dazu diente,
das Raumklima der Zimmer aus Holz bereits erleben zu können.
Das 4-Sterne-Hotel Säntispark der Migros Ostschweiz wird um 66 Zimmer und einen umfassenden Seminarbereich erweitert und erhält mit dem
Zentrum für Medizin und
Sport einen neuen Partner. Carlos Martinez Archi-
6 Holzbau
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Ställe mit Wintergärten
für Bio-Legehennen
Ein Teil des Zweifamilienhauses in Waldkirch wurde durch einen Brand
komplett zerstört, der andere Teil stark in Mitleidenschaft gezogen. Beide
Hausteile wurden durch
unser Umbau-Team wiederaufgebaut. Bei beiden Hausteilen durften
wir den Holzbau übernehmen, bei einem Teil
auch die Bauleitung und
Koordination aller Handwerker. Zu den speziellen
Stall Iten in Unterägeri
Die beiden Ställe für die
Familien Elsener in Edlibach und Iten in Unterägeri sind speziell auf die
Bedürfnisse von Bio-Legehennen zugeschnitten. Beide entstanden in Zusammenarbeit mit der Firma
Hosberg und unter dem
Label von Bio Suisse. Die
Schützenswertes
Holzhaus
komplett erneuert
Ställe haben einen Aussenklimabereich, auch Wintergarten genannt, und eine Freilandzone. Durch die
langjährige Zusammenarbeit mit unseren Partnern bieten wir eine genaue Vorplanung, optimale Koordination und
ausgeklügelte Detaillösun-
Herausforderungen gehörte die Südfassade des Hauses: sie ist Teil des geschützten Ortsbildes und
musste erhalten bleiben.
Die Wiederherstellung der
geschossübergreifenden
Räume sowie der Einzug
einer
Brandschutzwand
zwischen den beiden Hausteilen waren Teil dieses umfassenden und anspruchsvollen Umbau-Projekts.
gen für eine tiergerechte Haltung in ökologischer
Bauweise an. Wir danken
unseren Partnern Alfred
Reinhard, Hosberg AG, Ruedi Zryd, archiwell GmbH,
und David Stauffer, Globogal AG, für die gute Zusammenarbeit ganz herzlich.
Showroom
für Motorräder angebaut
In Speicherschwendi erweiterten wir ein bestehendes Gebäude um einen Ausstellungsraum. Den Auftrag
für diesen Showroom führten wir als Teil-GU aus und
kümmerten uns um die Verglasung, Spengler- und Dachdeckerarbeiten und die Unterlagsböden. Der Anbau
wurde auf einem Parkplatz
erstellt, die Tragstruktur
aus Stahlstützen dabei mit
aufgelagerten Holzelementen gedämmt. Der Raum ist
grosszügig mit Schaufenstern verglast. Die Fassade
am bestehenden Gebäude
passten wir dem Neubau an.
Mehrwert
durch Umbau
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Holzbau/Industrie und Gewerbe 7
Grosse Verkaufsflächen
für Schuhe und Freizeitbekleidung
Zwischen
Herisau und
Waldstatt entstand für den
Familienbetrieb Zuberbühler ein neuer Schuh- und
Outdoormarkt mit mehr
als 800 m2 Verkaufsfläche.
a2 Architekten aus Herisau wollten die Kunden
mit Holz an den Fassaden
und im Innenbereich an
den Raum ihrer Freizeitbeschäftigung, das Bewegen in der Natur, erinnern.
Das Gebäude ist zweigeschossig mit zusätzlichen
Zwischengeschossen und
Galerieböden. Das Untergeschoss ist als Lagerraum und Umschlagplatz
gedacht. Im Obergeschoss
befinden sich die Ver-
kaufsflächen auf zwei Ebenen sowie verschiedene
Büros. Das Gebäude ist auf
eine längerfristige und sich
ändernde Nutzung ausgerichtet. So sind die Zwischengeschosse aus Holz
demontierbar und das Untergeschoss in Zukunft beispielsweise auch als Werkstatt mit hohen Räumen
nutzbar. In einer ARGE waren wir in diesem Projekt
für die Statik, Tragwerksplanung, Produktion der
Dachelemente und einen
grösseren Teil der Werkplanung verantwortlich.
Neue Produktionsräume
Für die neue Werkshalle
des Holzmaschinenfabrikanten Technowood AG in
Alt St.Johann produzierten und montierten wir die
Aussenwandelemente und
die Falzschalung am Hallentrakt. Das Aufrichten
der gesamten Hallenkonstruktion erfolgte als ARGE.
8 Free forms
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Vision in der Antarktis
Nicht alles, was wir planen, wird auch realisiert.
Je kühner Projekte sind,
desto grösser ist auch die
Wahrscheinlichkeit, dass
sie nicht realisiert werden. Unser Free formTeam entwickelt, projektiert und kreiert Projekte
weltweit. Ein Beispiel, das
nicht realisiert wurde, ist
die brasilianische Antarktis-Station: Die Station «Comandante Ferraz» existiert
seit 1984. Wissenschaftler
untersuchen dort vor allem Ökosysteme in Küsten-
nähe, zudem sind Soldaten
auf der Basis stationiert.
Diese Station wurde durch
ein Feuer zerstört, ein Projekt für den Wiederaufbau
wurde von einem brasilianischen Architekten als
Holzkonstruktion in Zusammenarbeit mit uns entwickelt. Eine E-Mail des
Architekten Marcos Acayabe aus Sao Paolo über die
Zusammenarbeit hat uns
riesig gefreut, auch wenn
wir das Projekt nicht realisieren konnten:
«In the new brazilian antarctic station that burnt
down, we had a large and
complex program under
very restrictive conditions: zero emissions, zero
waste, temperatures of
minus 30 degrees Celsius,
and often a 3 meters cover
of snow, with winds up to
200 km per hour. Martin
Antemann said we had to
design elevated columes
without any edges. Due to
its lightweight, easy and
quick assembly, logistics
Impressum
and insulation properties
we had already dediced
for a timber structure. We
could only come up with a
consistent and necessarily
innovative design with the
collaboration with Martin
Antemann. Throughout my
professional life, over 40
years, I always did good
partnership with engineers. My works have always
had design solutions with
commitment to engineering. However in this project, with eng. Martin, we
could work with greater
formal freedom, and at
the same time with greater technical precision. It
was a unique experience.
It seemed to be conceiving
new living organisms. Antarctic beautiful new organisms!»
Gesamtauflage:
7‘500 Exemplare
Redaktion:
Katharina Lehmann
Raphael Imhof
Herausgeber:
Blumer-Lehmann AG
Gossau
Foto und Grafik: pd
Layout und Druck:
Walpen AG, Gossau
Free forms 9
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Carnal Hall: riesiger Kuppelbau
In Zusammenarbeit mit
der Metallbaufirma Tuchschmid in Frauenfeld dürfen wir die spektakuläre
Erweiterung der ältesten
Privatschule der Schweiz
in Rolle ausführen. Bernard Tschumi Architects
aus New York haben mit
dem Projekt «Carnal Hall»
ein Kuppelgebäude mit
einem Durchmesser von
80 m über ein 800-plätziges Auditorium für Konzerte, Theater und Konferenzen entworfen. In
den Nebenräumen gibt es
Platz für Unterrichts- und
Übungsräume für Musik sowie Ateliers. Die aussergewöhnliche, anspruchsvolle Architektur des Baus
besticht durch Schlichtheit, Moderne und Schönheit. Unsere frei geformten Holzelemente dienen
dabei als Mittler zwischen dem Edelstahldach
und der darunterliegenden Stahlkonstruktion. Die
3800 m2 Holzelemente sind
unten mit Akustikelementen und an der Oberseite
mit der Verbindung zur Stehfalzeindeckung bestückt.
Eine wunderbare Konstruktion
für alle Holzbaufans
Der Tamedia-Neubau ist
inzwischen eingeweiht und
Arbeitsplatz für mehr als
300 Mitarbeitende der Tamedia geworden. Er hat
eine riesige Medien-Resonanz erhalten und bereits während des Baus
das Interesse von Passanten und Fachleuten gleichermassen auf sich ge-
zogen. Es wurde viel über
den ersten Bau dieser Art
geschrieben: ein Holzskelettbau in Möbelqualität über sieben Geschosse,
eine Konstruktion, die auf
der Baustelle im wahrsten Sinne des Wortes «zusammengesteckt» wurde
und deshalb äusserst präzise vorproduziert wer-
den musste und vieles
mehr. Wir möchten uns
deshalb ohne viele Worte mit diesen Bildern ganz
herzlich bei der Bauherrin
Tamedia AG, Shigeru Ban
Architects, der HRS Real Estate AG und allen am
Bau Beteiligten bedanken.
10 Generalunternehmen/Modulbau
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Ein neuer Schulraum-Baukasten für Zug
Für den Kanton Zug haben
wir ein neues, standardisiertes Baukastensystem
für temporäre Schulräume entwickelt. Der Grundbaustein ist eine vorfabrizierte Raumzelle mit einer
Grundfläche von 25m2,
der Ausbau beispielsweise im Minergie-Standard
ist wie bei allen unseren
Modulbauten sehr hoch-
wertig. Aus drei Raumzellen wird ein Klassenzimmer mit einer nutzbaren
Fläche von 75m2 zusammengesetzt. Dadurch sind
verschiedene Grundrisskonfigurationen möglich.
Modul Zug ist als lebendiger Schulraum gestaltet und setzt mit kräftigen
Farben Akzente.
Sicherheit im
Temporärbau
Ist Modul- und Temporärbau auch für Branchen mit
höchsten Sicherheitsanforderungen geeignet? Ja.
Mit unserem neu entwickelten Konzept sorgen wir
für ein Höchstmass an Sicherheit und Komfort für
Kunden und auch Mitarbeitende. Wir haben unsere
Bankenlösung auf die Bedürfnisse der St.Galler Kantonalbank angepasst und ein Provisorium gebaut,
das während eines Umbaus genutzt wurde.
Innovation und Technik –
selbstverständlich in
Holzbauweise.
Kluge Räume
1963 wurde der Campus
der damaligen Hochschule
St.Gallen eingeweiht. Die
Infrastruktur reicht heute für die Uni St.Gallen bei
weitem nicht mehr aus,
der Ausbau wird auf kantonaler und städtischer Ebene behandelt und ist erst
in den nächsten zehn Jahren zu erwarten. Um der
Raumnot kurzfristig Abhilfe zu schaffen, wird auf
der Parkgarage ein dreigeschossiger
Temporärbau platziert. Er bietet auf
einer Gesamtfläche von
2040 m2 Platz für 10 Seminar- und 16 Gruppenräume. Der Rohbau wird in nur
drei Monaten montiert, die
Nutzungsdauer ist voraussichtlich 10 Jahre. Das Provisorium der HSG ist ein
hochwertiger
Temporärbau, auch was den Schall-
schutz anbelangt: es besteht aus doppelschaligen
Wänden, die Decken liegen
auf Elastomer-Lagern. Um
den Schallschutz weiter
zu verbessern, nutzen wir
für kluge Köpfe
das Projekt in Zusammenarbeit mit der Kommission für Technologie und Innovation und der Berner
Fachhochschule für regelmässige Messungen.
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Generalunternehmen/Modulbau 11
Mit Seesicht –
das nächste Projekt
steht bevor
Drei neue
Turnhallen
im Kanton Aargau
Um die Flexibilität von
temporären Bauten für eine komplette Bildungs-Infrastruktur anbieten zu können, haben wir auch ein
Element-Holzbausystem
für Sporthallen entwickelt. Auch die Sporthallen sind so konzipiert,
dass sie demontiert und
an einem neuen Standort
wieder aufgebaut werden
können. Für den Kanton
Aargau dürfen wir aktuell drei neue Turnhallen
bauen. Der Rohbau solcher Hallen ist jeweils in
nur einer Woche inklusive
Als eigenes Holzbau-Immobilienprojekt haben wir in
diesem Jahr an der Rosengartenstrasse in Wittenbach an sonniger Lage
Doppel-Einfamilienhäuser
realisiert. Hochwertig verdichtet gebaut und mit einer Holz-Pelletheizung ausgestattet.
Das nächste Projekt mit
Seesicht befindet sich ak-
tuell in der Planungsphase. In Speicher Vögelinsegg bauen wir voraussichtlich ab Sommer 2014
drei Mehrfamilienhäuser
mit 27 Wohnungen.
ZM10:
5 neue Pavillons für Zürich
Sporthalle Wohlen
In diesem Jahr haben wir
für den Kanton Zürich
drei neue Schulpavillons
mit zwei Geschossen und
zwei Pavillons mit drei Geschossen an unterschiedlichen Standorten gebaut.
Ein Geschoss des Modulstandards ZM10 bietet ca.
200 m2 Platz und wird aus
10 Modulen zusammengesetzt. Zwei dieser Pavillons
wurden mit extragrossen
Küchen geplant. Der Kanton Zürich plant, solche
Schulräume jeweils nach
10 – 15 Jahren Nutzung an
einem neuen Standort weiter zu verwenden.
Sporthalle Aarau
Garderoben, Geräte- und
Technikräumen montiert.
Die Hallen in Aarau und
Wohlen sind auf eine Nutzungsdauer von 30 Jahren ausgelegt und werden
auf einem betonierten
Fundament erstellt. Die
Halle in Baden ist wie
das Schulraum-Provisorium, das wir im letzten
Jahr fertiggestellt haben,
auf eine Nutzungsdauer
von 5 – 7 Jahren ausgelegt. Es steht dementsprechend auf einem Stahlträger-Fundament und ist
einfacher rückbaubar.
12 Silobau
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Grösster Salzsilo Europas
Das Salzbergwerk Stetten
in Haigerloch der Firma
Wacker Chemie hat eine
neue Verladeanlage erhalten. Über Förderbänder
wird das Salz direkt aus
dem Inneren des Berges in
den grössten Salzsilo Europas mit 750 m3 Fassungsvermögen (ca. 900 Tonnen
Salz) gefördert. Mit einer
der modernsten Verladeanlagen ist es möglich,
bis zu 12 Lastwagen pro
Stunde zu beladen. Mittels Fernsteuerung und Kamera wird der gesamte Verladevorgang vom Leitstand
aus bedient und überwacht.
Der Silo hat eine Höhe
von 32.80 m und einen
Durchmesser von 8.10 m.
Die Brückenlänge beträgt
44.50 m und hat eine Steigung von 15.2°. Eine technische Meisterleistung, in
jeder Hinsicht!
Wintergrüsse
Runde Grosssilos für
aus St.Petersburg den Kanton Waadt
Russland ist nicht bekannt
für laue Winterabende.
Die harten Winter sind
daher wie gemacht für
unsere Silos. Einen ersten
Mustersilo haben wir diesen Frühling nach St.Petersburg geliefert. Der
runde 75 m3 Holzsilo wird
in diesem Winter ausgiebig getestet. Interesse besteht auch an unserem
Logistikkonzept für den
Winterdienst, der Fördertechnik und den Soleanlagen. Wir sind bereit für
die nächsten Schritte im
kommenden Frühling.
In Vaulruz, Cressier und
Rennaz durften wir je 2 x
400 m3 Silos in runder Bauweise ausführen. Die Silos
aus Lärchenholz sind 25 m
hoch und bestechen auch
durch ihre Ästhetik. An allen
Anlagen wurde ein 5 m3 Calciumsilo angebaut. Das Calcium kann dem Salz während
dem Verladen direkt beigemischt werden. Der Verlad funktioniert via Fernbedienung und erfolgt direkt
aus dem LKW. Aus den Silos
kann auch Salz und Calcium
entnommen werden, um daraus automatisch Sole herzustellen. Alle Komponenten
können per Internet gesteuert und überwacht werden.
So haben die Betreiber stets
den Überblick über die Streumittelbestände.
Silobau 13
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Aller guten Dinge sind vier:
Quattro-System
Unsere 2011 gegründete Tochtergesellschaft in
Untermeitingen im Allgäu
hat ihre Produktepalette im letzten Jahr ausgebaut. Das Quattro-System
deckt
alle
Bedürfnisse von Soletankanlagen
aus GFK und Thermoplast ab und setzt sich
Flexible
aus den Typen Quanto,
Vario, Solo und Pico zusammen. Quanto ist eine vielseitige Anlage zur
Herstellung einer anwendungsfertigen Salzlösung.
Vario stellt eine anwendungsfertige Salzlösung
her und verfügt zudem
über ein Salzlagervolumen. Solo ist die komplette Anlage zur Herstellung und Lagerung
von Sole mit einem eigenen Salzlager. Pico ist eine kostengünstige Anlage
für Kleinbetriebe. Sie ist
ideal für Einsteiger der
Feuchtsalzstreuanwendung mit geringer Lagerkapazität.
Kleinsilos
Für die Schweizerischen
Rheinsalinen haben wir
einen kleinen E4-Silo mit
18m3 konzipiert. Er wird
als «Mietsilo» verschiedenen Gemeinden während
den Wintermonaten zur
Verfügung gestellt.
Auch die Gemeinde Steg
im Kanton Wallis setzt auf
unsere Kleinsten. Sie eignen sich besonders für
Aussenstützpunkte mit geringem Salzverbrauch und
sind mit 10 m3, 15 m3 und
20 m3 Volumen erhältlich.
Der Silokörper in Steg mit
20 m3 wurde mit imprägnierten Holzbohlen gebaut. Der feuerverzinkte
Stahlunterbau sorgt für
die Langlebigkeit des Silos. Der Silo wurde optional mit einem Windsack, Aufstiegsleiter und
Beleuchtung ausgerüstet.
Das einfache Fundament
macht ein späteres Umsetzen des Silos mit geringem
Aufwand möglich.
Noch mehr schöne Silos
Das Design von Silos und
Werkhöfen nimmt einen
immer höheren Stellenwert ein. Neben unserem
Anspruch auf technisch
überzeugende
Lösungen
achten wir bei unseren
Modulsilos genau darauf,
dass sich neue Bauten optisch gut in bereits bestehende Anlagen, ins Landschaftsbild oder auch in
Wohngebiete integrieren
lassen.
Der Designsilo In Stuttgart
ist in Lichtbauelementen
in Kristall orange gehüllt.
Die beiden Silokörper in
Holz sind mit einem Stahlfachwerk auf die schlanken Betonstützen gesetzt.
Die Anlage ist voll automatisiert und kann bequem vom PC-Arbeitsplatz
aus gesteuert und kontrolliert werden.
Die Gemeinde Dietikon ZH
wählte einen Holzsilo mit
einer aussergewöhnlichen
Aussenhaut: Die Fassade
besteht aus einem transparenten Gewebe, das über
eine Stahlkonstruktion gespannt ist. Alle sichtbaren
Komponenten sind in der
gleichen Farbe pulverbeschichtet. Der Durchmes-
Modulsilo in Stuttgart
Modulsilo in Dietikon
ser des 400 m³ Salzsilos
beträgt 7.90 m. Die Anlage
wird online über den Salzmanager überwacht und
gesteuert.
Silo und Sole für die Slowakei
Eine weitere Siloanlage in
der Slowakei durften wir
nach Banská Bystrica liefern. Die Stadt mit 80‘000
Einwohnern liegt ziemlich
genau im Zentrum der
Slowakei. Die Anlage besteht aus einem 150 m3
grossen Holzsilo und einem Soleerzeuger.
14
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
News
aus dem Holzkreislauf
Im neuen Kleid
Ein natürlicher Kreis(lauf),
Rundholz, ein Dach, ein Silo, eine Konstruktion … Was
sehen sie in unserem neuen
Logo? Nach 15 Jahren zeigen wir uns in einem komplett neuen Erscheinungsbild: Der industrielle Teil
unserer Firmen (Holzwerk,
Säge-Nebenprodukte, Energieproduktion) führen wir
neu unter der Marke Lehmann. Die Anwendungen
und Baulösungen bleiben
unter dem Dach von Blumer-Lehmann.
Mit
der
kompletten Überarbeitung
möchten wir eine klare
Struktur für unsere Firmen
schaffen, eine schnelle und
gute Wiedererkennung erreichen und trotzdem Raum
für Ideen und Interpretation offen lassen.
Unser neues Gesicht beinhaltet nicht nur neue Logos. Wir haben auch unsere Online Kommunikation
komplett überarbeitet. Sie
finden uns wie gewohnt
unter den beiden Domains
www.blumer-lehmann.ch
und www.lehmann-holz.ch.
Und auch auf dem Erlenhof
ist unsere neue Struktur
sofort sichtbar: dank unserer neuen Signaletik sollen
sich alle Besucherinnen
und Besucher bei uns in
Gossau sofort zu Recht finden. Kommen Sie vorbei
und überzeugen Sie sich.
Wir freuen uns über Ihren
Besuch.
4000 m2 mehr Produktionsfläche
Vor einem Jahr lief noch
das Bewilligungsverfahren,
jetzt ist unsere neue Montagehalle bereits in Betrieb.
Auf mehr als 4000 m2 produzieren wir heute unsere
Module und Elemente viel
flexibler und leistungsfähiger als früher. Das Gebäude mit vollautomatischer
Lagerbewirtschaftung, einer modernen Elementfertigung und Platz für die
Vormontage bietet zudem
Raum für zusätzliche Büros im Obergeschoss. Die
Büroflächen können auf
der ganzen Länge der Halle flexibel ausgebaut werden. Die Produktionshalle
ist nach unserem eigenen
Biomasse-Kraftwerk, unserem «Zündholz», das zweite Gebäude mit einem
Sheddach auf dem Erlenhof. Die verglasten Flächen
stehen dabei nicht wie üblich senkrecht, sondern in
einem 45-Grad-Winkel. Für
Stabilität sorgt eine V-förmige Unterspannung. Für
die Längsaussteifung der
Halle mit einer Spannweite von über 80 Metern, haben wir ein System aus parabelförmig angeordneten
Stäben gewählt. Das gesamte Tragwerk, das besonders filigran und leicht
wirken soll, ist «hausgemacht». Auch die Kranbahnen der neuen Halle sind,
wie es sich für einen Holzbauer gehört, auf Holzstützen aufgesetzt. In der neuen Halle produzieren wir
dank neuer Anlagen und
einer besseren Abstimmung der Arbeitsschritte
effizienter. Ein wichtiger
Schritt sind die neuen Produktionsanlagen auch für
die Ergonomie und Sicherheit unserer Mitarbeitenden. Wir freuen uns, mit
dieser Anlage noch leistungsfähiger zu sein.
News 15
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Schweizer Holz für die Turnhalle Sargans
Die Vierfachsporthalle der
Kantonsschule
Sargans
wurde anlässlich des PrixLignum 2012 mit einer
Anerkennung ausgezeichnet. Die 56 m breite, 66 m
lange und fast 10 m hohe
Halle mit Nebenräumen
wurde fast vollständig in
Holzbauweise erstellt. Für
dieses Projekt wurden fast
1200 m3 Schweizer Holz
verbaut.
4.5 Tonnen
schwerer «Messestand»
In diesem Jahr präsentierten wir uns mit einem
etwas anderen Messestand an der ImmoMesse
Schweiz in St.Gallen. Wir
nutzten ein etwas kleineres Modul unseres Schulraum-Baukastens
modular-x, um die Vorzüge des
Modul- und Temporärbaus
vorzustellen. Wir beant-
worteten natürlich gerne auch alle anderen Fragen rund um den Holzbau.
Das komplett ausgebaute
Modul wog ca. 4.5 Tonnen
und konnte gerade noch
knapp durch die Tür der
Halle 9.1 geschoben werden. Das Modul dient uns
heute als mobiles Büro bei
grösseren Bauprojekten.
Beniwood ist neu die
Lehmann Pellets AG
Sonnenenergie
O2
Recycling
CO2
Rohstoff
Strukturierte Oberflächen
«Lehmann Strukturholz»
ist eine neue Produktlinie
unseres Holzwerks. Für
diese spezielle und neuartige Bearbeitung setzen
wir eine CNC-gesteuerte Hobelmaschine ein. Mit
dieser
Hobeltechnologie
können wir Bodenriemen,
Terrassenböden und Fassaden mit individuellen,
strukturierten Holzoberflächen mit einer dreidimensionalen Optik herstellen.
Wald bewegt – auch mitten in der Stadt
Silobau
Holzkraftwerk
f
Holzbau
Pellet
Rindenverwertung
Sägewerk
Hobelwerk
Weiterverarbeitung
Seit 1996 verwertet Beni Gmünder Restholz und
Säge-Nebenprodukte bei
uns auf dem Erlenhof. Bisher waren wir an diesem
Geschäft nur mit einem
kleinen Prozentsatz beteiligt. Im Sinne einer Nachfolgeregelung integrieren
wir nun auch dieses Geschäft in unseren Firmenverbund und übernehmen
die Verantwortung für die
Unternehmung, die Produkte und das Team der
Beniwood AG. Deshalb
gehören zum Sortiment
der Firma Lehmann ab
sofort auch Pellets, Rindenbriketts und Kleintierstreu. Die Struktur der
Firma setzt sich neu aus
den Bereichen Holzwerk,
Pellets und Energie zusammen.
Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens brachte
der Verband Zürcher Forstpersonal den Wald mitten in die Stadt. Mit einem
Grossanlass vom 13. – 15.
September 2013 rückte er
den Wald ins Bewusstsein
und verwandelte die Halle des Hauptbahnhofs Zürich im wahrsten Sinne des
Wortes in einen «Gross-
stadt-Dschungel». Wir waren mit einem Baum der
etwas anderen Art dabei
– natürlich aus Schweizer
Holz.
16 Interna
September 2013/www.blumer-lehmann.ch
Projekt «Post-ab»
Im Weisstannental oberhalb von Mels ist mit
dem Museum «Alte Post»
ein wunderbares Projekt
entstanden. Ein Kleinod,
ein Haus, das Geschichte
schrieb und nun mit viel
Herzblut und Liebe zum
Detail zu neuem Leben erweckt wurde. Vor allem unser Seniorchef und unser
Seniorenstamm haben sich
stark für dieses Projekt
engagiert. Der Teamausflug führte die Mitarbeitenden unserer «zentralen
Dienste» ins Weisstannental. Dabei bestaunten sie
nicht nur das tolle Museum
und die fachmännischen
Zimmermanns-Arbeiten,
sie haben auch gleich Anschauungsunterricht in der
Sägewerks-Technik und im
Einschlag von Rundholz in
Berggebieten genossen.
Sommerund Aufrichtfest
Teamausflug
Jubiläen Generalunternehmen
Roli Aichele, unsere Treppenbauikone, feierte im
Juni sein 20-Jahr-Jubiläum. Im Holzwerk hatten
in diesem Jahr folgende
Mitarbeiter Grund zum
Feiern:
Andreas Forster (Schichtleiter Sägewerk) 20 Jahre, Urban Jung (Geschäftsführer) 25 Jahre und Xaver Schönenberger (Mitarbeiter Zimmerei) sogar
45 Jahre.
Zug und Bus führten das
Team Generalunternehmen
(eh. GSL) nach Aarau. Im
Tellizentrum besuchten sie
die neue temporäre Sporthalle, für dessen Bau das
Team verantwortlich ist. Es
folgte eine Führung durch
die Altstadt von Aarau mit
der Besichtigung der wunderschönen Altstadthäuser mit den typischen Giebeluntersichten. Nach der
Besichtigung der Firma
Schenker Storen in Schönenwerd folgten ein Apéro
und ein feines Nachtessen
im Schloss Oberberg in
Gossau. Das Schloss ist ein
Projekt des Teams, das im
Sommer 2012 abgeschlossen wurde. Es beinhaltete
einen Gastro-Küchenneubau und die energetische
Sanierung der Dachwohnung.
Am 12. Juli haben wir gefeiert. In diesem Jahr nicht
nur das Sommerfest, sondern gleich auch das Aufrichtfest unserer neuen
Produktionshalle zusammen mit den am Neubau
beteiligten Handwerkern
und Planern sowie unseren Nachbarn. Unsere Zim-
merleute haben sich mächtig ins Zeug gelegt und uns
mit dem traditionellen
Richtspruch und Gebräuchen wie dem Zimmermannsklatsch beeindruckt.
Organisiert wurde das Fest
von unserem Büropersonal. Dankä villmoll für die
perfekte Organisation!
Herrliches Panorama am Skitag in Arosa
Wir danken euch herzlich
für eure Treue und euer
Engagement!
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