Wohnen – - GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen

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Wohnen – - GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen
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Wohnen –
früher und heute
Stilmix: Möbel von früher
und heute kombiniert
liFEStYlE
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Wohnen früher und heute – so
lautet das Titelthema (Seite 8–13)
dieser Ausgabe. Bei der Recherche
sind wir faszinierenden Geschichten, charmanten Bildern und bezaubernden Menschen begegnet.
Vor Jahrzehnten bezogen diese
Mieter ihre Wohnungen bei uns und leben immer noch gerne hier.
Wohnen heute – so könnten wir die Themen in der Rubrik GWH aktiv
(Seite 4–7) bezeichnen, denn hier stellen wir Ihnen zwei neue und
zukunftsweisende Projekte in Frankfurt und Heidelberg vor. An Beispielen in Wiesbaden und Kassel zeigen wir Ihnen, wie wir moderne
Wohnumfeldgestaltung angehen.
Tipps, wie Sie Möbel von früher mit Accessoires von heute kombinieren, geben wir Ihnen unter dem Stichwort Stilmix in der Rubrik Lifestyle.
Dort finden Sie auch den Reisetipp (Seite 30–31) und Buchvorstellungen
für den Sommer (Seite 26–27).
Wir wünschen Ihnen viel Freude an der Lektüre dieses Magazins und
einen Sommer, der diesen Namen verdient hat.
Ihr
Impressum
Das GWH-Magazin ist eine vierteljährliche
Information für Kunden der GWH.
Herausgeberin:
GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen
Westerbachstraße 33
60489 Frankfurt am Main
Redaktion: Jennifer Reents
Telefon: 069 97551-225,
Telefax: 069 97551-4225
E-Mail: [email protected]
Verantwortlich: Marc Hohmann
(Leiter Unternehmenskommunikation)
Grafik / Layout: markenfrische Kommunika­tion,
Stuttgart
Fotos: ssstep/iStockphoto.com (Seite 3
und 28), hermi/iStockphoto.com, imagestock/
iStockphoto.com (Seite 22), tomograf/
iStockphoto.com, Palmengarten Frankfurt,
Tierpark Sababurg (Seite 23), Hans Feller/
Kölner Zoo (Seite 23 und 31), Klangwelle Bonn/
www.klangwelle-bonn.de (Seite 24),
Heinerfest Darmstadt/Emig (Seite 24),
Deklofenak/iStockphoto.com (Seite 24),
Schlossbeleuchtung Heidelberg/Steffen
Engelhart (Seite 25), Hessencourrier/ Philipp
Donth (Seite 25), Razvan/iStockphoto.com,
tibor5/iStockphoto.com (Seite 25), Chiyacat/
iStockphoto.com, spooh/iStockphoto.com
(Seite 26), shmeljov/iStockphoto.com,
art-baby/iStockphoto.com (Seite 27),
Juanmonino/iStockphoto.com, April30/
iStockphoto.com, mura/iStockphoto.com
(Seite 28), Baloncici/iStockphoto.com,
DjordjeZ/iStockphoto.com, Gregor909/
iStockphoto.com, martb/iStockphoto.com,
NLshop/iStockphoto.com (Seite 29), GWH
Druck: alpha print medien AG, Darmstadt
Auflage: 50.000 Exemplare
© 2013. Alle Rechte vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos, Dias
oder Datenträger wird keine Haftung übernommen. Nachdruck von Bildern und Artikeln
nur mit Quellenangabe und Zusendung eines
Belegexemplars gestattet. Der Inhalt der
Beiträge gibt nicht in jedem Fall die Meinung
der Herausgeberin wieder.
Umfassende Informationen über die GWH im
Internet unter www.gwh.de
Die Online-Ausgabe des GWH-Magazins
finden Sie unter
www.gwh.de/aktuelles/gwh-magazin
Bernhard Braun
Vorsitzender der Geschäftsführung
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06
GWH Aktiv
Wiesbaden-Schelmengraben: Projektstart erfolgreich .............................................. 04
Kassel-Windenfeld: Wohnumfeldgestaltung fertiggestellt.................................... 05
Frankfurt: GWH baut Riedberg 2.0 ........................................................................................ 06
Heidelberg: GWH investiert in Bahnstadt ......................................................................... 07
TIT E L T H E M A
Wohnen – früher und heute, GWH-Mieter berichten ................................................ 08
I n f o r ma t i v
GWH beim DHBW-Studientag .................................................................................................. 14
Geschäftsbericht der GWH .......................................................................................................... 14
Hausmeisterprojekt 2012+ .......................................................................................................... 15
Im Porträt: Sossenheimer erhält Bundesverdienstkreuz ....................................... 16
Kassel-Auefeld: Eigentumswohnungen in Langenbeckstraße fertiggestellt .... 18
08
Kassel-Oberzwehren: Terrassenfest im Brückenhof ................................................... 18
Kassel, Vorderer Westen: Eröffnung der Tagespflege Westend .............................. 19
Kassel-Brückenhof: Ausstellung von Mieter der GWH ............................................... 19
Rheinland: Kindergarten für das Rheineck-Meerbusch ......................................... 20
Frankfurter Berg: Kunstprojekt Frauenträume .............................................................. 21
Frankfurt-Sossenheim: Ausflug in den Rheingau ......................................................... 21
Frankfurt-Bonames: Einkaufsmarkt-Eröffnung am Ben-Gurion-Ring ............ 21
GWH ehrt langjährige Mieter ................................................................................................... 22
Verlosung: Eintrittskarten zu gewinnen ............................................................................ 23
16
Veranstaltungskalender ............................................................................................................... 24
L IF E S T Y L E
Buchtipps für den Sommer ......................................................................................................... 26
Stilmix bei der Einrichtung – Die Kombi macht den Unterschied ..................... 28
Städtetrip: Ein Tag in Köln ........................................................................................................... 30
Kids und Teens: Unter freiem Himmel – Zelte und andere Behausungen ....... 32
Rätselspaß............................................................................................................................................. 34
INT E RN
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Personalien .......................................................................................................................................... 35
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GWH Aktiv
Wiesbaden-Schelmengraben
Projektstart erfolgreich
Mit dem „Tor zum Schelmengraben“ begann die GWH die großangelegte Maßnahme in Wiesbaden-Schelmengraben. Das erste
Teilprojekt im Bereich des Gebäudes Hans-Böckler-Straße 2 ist
nun abgeschlossen, weitere folgen.
Das Gebäude Hans-Böckler-Straße 2 steht am Beginn des Wohngebiets und bildet so das „Tor zum Schelmengraben“. Passend zu dieser Funktion legte die GWH allen Mietern und Besuchern des Hauses einen „roten Teppich“ – in Form eines rötlichen Pflasters – aus.
Insgesamt wurde die Eingangssituation verschönert und entscheidend verbessert.
Eingangssituation deutlich verbessert
Die zuvor geschlossene Haustür wurde durch eine transparente
ersetzt. Auch die Beleuchtung wurde komplett erneuert und
Die Spitze des rund sechs Meter hohen Windspiels am Eingang zum
Schelmengraben.
besteht zum einen aus Mastleuchten, zum anderen aus indirekter
Beleuchtung durch in die Fassade integrierte LED-Bänder. Diese
Planung seitens der GWH übernahm. Entlang der Feuerwehrzufahrt
verlegte die GWH als Markierungsbeleuchtung auch unterhalb der
werden Sträucher gepflanzt, die zu verschiedenen Jahreszeiten
Balkone und Fahrradständer. Als Effektbeleuchtung wurden zusätz-
blühen. Zusätzlich werden Heckenmotive gestaltet, die auf dem
liche Bodenstrahler installiert. Vor dem Hauseingang montierte die
Gelände an verschiedenen Standorten eingesetzt werden.
GWH moderne, bogenförmige Fahrradständer, sodass die Räder der
Mieter und Besucher sicher abgestellt werden können, ohne anderen
Folgeprojekte geplant
Menschen den Weg zu versperren.
Drei Pflanztröge wurden erhalten, komplett gesäubert und neu
Als nächstes steht die Aufwertung der Eingangssituation der Häuser
bepflanzt. In der sonnigen Lage mit einem Säulenwacholder und
Hans-Böckler-Straße 4 bis 10 an. Auch hier wird die Wegeführung
Rosen, im schattigen Bereich variiert die Bepflanzung. „So wird
zu den Hauseingängen erneuert. GWH-Architekt Bernd Bärfacker
ein weites Blütenspektrum erreicht“, erklärt Detlef Hohlin, der die
erläutert: „Geplant ist eine großzügige Wegeführung mit breiten
Freitreppen.“ Analog zum ersten Teilprojekt werden auch bei diesen
Häusern neue, transparente Haustüren eingebaut und Mastleuchten sowie LED-Bänder installiert.
Im Schelmengraben bewirtschaftet die GWH rund 2.300 Wohnungen. Das Projekt der Wohnumfeldgestaltung startete Ende
vergangenen Jahres und erstreckt sich in verschiedenen Bauabschnitten über fünf Jahre.
Moderne Fahrradständer runden das Angebot des Wohnumfeldes ab.
4
Transparente Türen und beleuchtete Zuwege sorgen für ein hohes
Sicherheitsgefühl.
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GWH Aktiv
Kassel-Windenfeld
Wohnumfeldgestaltung fertiggestellt
Pünktlich zum Frühlingsbeginn schloss die GWH ihre Maßnahmen zur Gestaltung des Wohnumfeldes Im Windenfeld in Kassel
ab. Geländemodellierungen, Pflanzungen sowie Aufwertung von
Hauseingängen und Zugängen sorgen für ein attraktives Umfeld.
„Das Wohngebiet zeichnet sich
durch großzügige Freiräume
aus“, so Landschaftsarchitekt
Erik Hanf. Diese Freiräume
gestaltete die GWH durch Geländemodellierungen und die
Pflanzung von Bäumen und
Sträuchern neu und somit attraktiver. An verschiedenen
Stellen schuf sie Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Mieter. Ein Highlight ist dabei das
Das Märchenzimmer mit noch frisch gepflanzten Rosen.
anlagen sowie einer besseren Beleuchtung
sogenannte Märchenzimmer: Das Märchen von Schneeweißchen
ausgestattet. GWH-Geschäftsstellenleiter
und Rosenrot wird als ein von Rosen umgebener Sitzplatz mit einer
Stefan Bürger erklärt: „Wir haben in das
von Kletterrosen berankten Pergola thematisiert.
Wohngebiet investiert, damit die Siedlung
zukunftsfähig bleibt.“
Zugänge, Fassaden und Balkone
Neue Garagen
Bei den Häusern in der Altenbaunaer Straße 35 und Im Windenfeld 2 betont die neue Farbgestaltung der Fassaden und Lauben-
An drei Standorten im Quartier setzte die
gänge die Funktion der Gebäude als Eingänge zum Wohngebiet.
GWH insgesamt 27 Garagen – in Blöcken zu
Die neuen Eingangsbereiche mit barrierearmen Zugängen sorgen
jeweils drei Garagen. „Durch die Zuordnung
dafür, dass ältere Mieter und Familien mit Kinderwagen die Häuser
von Bäumen und Hecken, durch die Kom-
gut erreichen.
Zusätzlich wurden die Wohnungen mit Balkonen ausgestattet.
bination mit einer Dach- und Lichtkonstruktion und den Bau von
Plätzen hinter den Garagen sind hier viele kleine, neue Freiraum-
18 weitere Balkone erhielten die Wohnungen Im Windenfeld 14-28.
qualitäten entstanden“, erläutert Landschaftsarchitekt Markus
Dort wurden außerdem die Giebel wärmegedämmt und mit einer
Schäfers das Konzept.
Fassadengestaltung versehen. Die Eingangsbereiche an sechs
Die GWH vermietet in Niederzwehren 337 Wohnungen, 227 davon
weiteren Gebäuden wurden mit neuen Briefkasten- und Klingel-
in der Wohnsiedlung Im Windenfeld.
Neue Balkone und Eingangsbereiche weisen in die Zukunft.
Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger, Landschaftsarchitekt Erik Hanf und
Architekt Friedhelm Schmidt mit Schneeweißchen und Rosenrot – dargestellt von zwei Tänzerinnen der Karnevalsgesellschaft Kassel-Süd 1960 e.V.
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GWH Aktiv
Frankfurt
GWH baut Riedberg 2.0
Grüner Wohnen am Riedberg geht in die zweite Runde. Nach
Zu jeder der Wohnungen gehört ein Stellplatz in der Tiefgarage, die
dem großen Erfolg des ersten GWH-Bauprojektes am Frankfurter
wiederum direkten Zugang zu den Wohngebäuden aufweist. Die
Riedberg entstehen nun 73 weitere Eigentumswohnungen am
Stadtvillen gruppieren sich um einen Park und bieten so einen Blick
Niederurseler Hang.
ins Grüne.
Bei den Gebäuden, die die 73 Eigentumswohnungen beherbergen
Stadtteil mit Angebot
werden, handelt es sich um sechs Stadtvillen mit einem Wohnungsmix aus Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. In den geplanten
Der Riedberg bietet alles, was ein modernes Wohngebiet offerieren
Staffelgeschossen sind zusätzlich großflächige Penthousewoh-
sollte: Einkaufszentren und Geschäfte, Kindertagesstätten und
nungen angedacht.
Spielplätze, Schulen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Durch
die Parks und Gastronomie ist auch der schnelle Übergang zur
Ansicht Süd
Freizeit gegeben.
Gute Anbindung
Das Grundstück am Niederurseler Hang befindet sich am nordwestlichen Rand des Stadtgebietes. Der Riedberg, als neuer Stadtteil
Frankfurts, ist verkehrstechnisch optimal erschlossen. Die BAB 661
und die A5 sind in wenigen Fahrminuten erreichbar, das örtliche
U-Bahnnetz ist ab der Haltestelle Uni Campus Riedberg direkt nutzbar. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist der Frankfurter Hauptbahnhof in nur 30 Minuten zu erreichen.
Die gute Lage und Infrastruktur sind in Kombination mit dem
hohen Anteil an Grün- und Parkanlagen sehr gefragt. Das derzeit
größte Stadterweiterungsgebiet in Deutschland ist im Kommen
– und die GWH ist mit dabei.
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GWH Aktiv
Heidelberg
GWH investiert in Bahnstadt
Die Heidelberger Bahnstadt wird zu einem neuen Stadtteil mit
Die Entwicklungsmaßnahme Heidelberg Bahnstadt ist eine
Wohnungen und wissenschaftlichen Instituten entwickelt. Die
der größten Erweiterungsmaßnahmen in Deutschland.
GWH ist mit der städtischen Heidelberger Wohnungsgesell-
Renommierte Forschungsinstitute und international agierende
schaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH) eine Partnerschaft
Unternehmen investieren bereits in die Bahnstadt, deren Entwick-
eingegangen. Diese Kooperation birgt die Vorteile der gemein-
lung bis 2016 abgeschlossen sein soll. Laut Planung wohnen und
samen Realisierung und Vermarktung.
arbeiten dann etwa 12.000 Menschen in diesem neuen Stadtteil.
Bei der Bahnstadt handelt es sich um eine Konversionsfläche – einen
Lage und Infrastruktur
ehemaligen Güterbahnhof – mit innenstadtnaher Lage. Auf dem
gemeinsamen Baufeld der GWH und der GGH sollen insgesamt
Bis zum Hauptbahnhof sind es nur etwa 10 Gehminuten, bis zur
92 Eigentumswohnungen in Passivhausbauweise entstehen, die
Innenstadt etwa 10 Fahrminuten mit dem öffentlichen Nahver-
GWH baut davon 46. Die drei- bis fünfgeschossigen Gebäude erhalten
kehr. Arztpraxen, Kindergarten, Grundschule und weiterführende
einen Wohnungsmix aus Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen. In
Schulen sowie ein Nahversorgungszentrum liegen in unmittel-
zusätzlichen Staffelgeschossen des Promenadengebäudes entstehen
barer Nähe. Die Bahnstadt erhält einen hohen Anteil an öffentlichen
großzügige Penthousewohnungen. Entsprechend der Anzahl der
Grün- und Parkanlagen. So bieten sowohl das Umfeld als auch der
Eigentumswohnungen werden in einer Tiefgarage mit direktem
durch die GWH angebotene Wohnungsmix Lebensraum für Paare
Zugang zum jeweiligen Wohngebäude 46 Stellplätze geschaffen.
und Familien.
Sechs Architekturbüros nahmen an der Ausschreibung teil. Unten sind die Entwurfsansichten von der Promenade zu sehen.
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Wohnen –
früher und heute
GWH-Mieter berichten, wie sie damals lebten
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GWH-Ma
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T i t e l th e m a
Wohnen bedeutet, an einem bestimmten Ort zu Hause zu sein,
G E w i n n s p i el
sich einzurichten, wohl und sicher zu fühlen. An dem Bedürfnis,
ein Zuhause zu haben, hat sich nichts geändert, jedoch an den
Wohnformen und Anforderungen.
Die Anzahl der Personen pro Haushalt ist gesunken, die Quadratmeterzahl pro Person gestiegen, immer mehr Menschen ziehen
in die Städte, die Ansprüche an Wohnungen, Häuser und Außenanlagen werden immer höher.
Doch wie unterscheidet sich das Wohnen früher vom Wohnen
heute? Was bedeutete es, in den 1950er- und 1960er-Jahren eine
eigene Wohnung bekommen zu haben, und was bewegt Menschen
dazu, über Jahrzehnte in derselben Wohnung zu bleiben?
Erdbeeren pflücken und warten
1963 erfuhr Familie Gasiorek, dass es mit der neuen und vor allem
eigenen Wohnung in der Gartenfeldsiedlung in Bad Homburg
klappt. „Wir haben uns sehr gefreut. Und ab da beobachtet, wie es
Memory „Früher und heute”
Machen Sie mit und gewinnen Sie eins von drei
Memoryspielen „Früher und heute“!
50 Jahre memory ist eine besondere Ausgabe: Die Spieler
gehen mit den Motiven aus den vergangenen fünf
Jahrzehnten Bild für Bild auf eine Zeitreise. Zu einem
Paar gehören immer ein Motiv aus der Vergangenheit
und eines aus der Gegenwart. Die 72 Bildkarten zeigen
Dinge des täglichen Gebrauchs, wie ein Bügeleisen,
Inline-Skates oder ein Telefon. Die passende zweite Karte
zeigt diese Gegenstände im Look der späten 1950er.
Senden Sie das Kennwort „Memory“ zusammen
mit Ihrer Adresse bis zum 31. Juli 2013
per Post an:
GWH
Redaktion GWH-Magazin
Westerbachstraße 33
60489 Frankfurt
oder per E-Mail an
[email protected]
aufwärts geht“, erzählt GWH-Mieter Franz Gasiorek. Jeden Sonntag lief er zusammen mit seiner
Frau und seinem Sohn von der
alten Wohnung zum Baufeld,
um zu sehen, wie der Bau voranschritt. Dabei nutzte die Familie
den Sonntagsspaziergang auch,
um auf dem Baufeld Blumen
und Erdbeeren zu pflücken. „In
den Jahren 1949 bis 1964 warteten wir sehnsüchtig auf eine
eigene Wohnung“, berichtet
Gasiorek. Im Jahr 1949 war
Franz Gasiorek mit seiner Frau
nach Bad Homburg gezogen,
wo sie lange provisorisch als
Untermieter – erst in einer
1-Zimmer-, später in einer
2-Zimmerwohnung – lebten.
Dann endlich, im Jahr
Beim Umzug halfen die „Kumpels”.
Sonntagsausflüge
wurden zur Baubesichtigung und
zum Erdbeerpflücken genutzt.
nicht funktionierte.“ Straßen und Bürgersteige gab es zu dem
Zeitpunkt noch nicht, sodass Familie Gasiorek und ihre Nachbarn
1964, kam der Tag des Um-
auch nach dem Einzug über eine Baustelle liefen, bevor sie das Haus
zugs. „Die Kumpels packten ordentlich mit an“, erzählt Gasiorek.
betraten. Die Siedlung entwickelte sich nach und nach. Straßen
Dann grinst er und ergänzt: „Vor allem, weil der Aufzug an dem Tag
wurden gebaut und der Busverkehr entstand.
Das Haus in der Gartenfeldsiedlung zum Baubeginn 1963, beim Einzug im Oktober 1964 und im Jahr 2013.
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T i t el t hema
„Das war schlimm“, erzählt Martha Vogt. Ihr Mann kam 1949 aus der
Gefangenschaft. Die beiden hatten sich 1940 in einem Kino in Berlin
kennengelernt, wo sie auf der Hochzeit ihrer Schwester, er auf der
Durchreise war. Sie schrieben sich Briefe. Fast ein Jahr lang war
Ernst Vogt später in verschiedenen Lazaretten, die junge Martha
machte ihn ausfindig, 1943 heirateten sie.
Am 26. Mai 1952 erhielt Ehepaar Vogt vom Regierungspräsidium
in Darmstadt die Zusage zu ihrer Wohnung:
„Sehr geehrter Herr Vogt!
Ihrem Antrag, Ihnen eine im Rahmen des oben bezeichneten Bauvorhabens erstellte Wohnung zuzuteilen, ist durch Kommissionsbeschluss
vom 12. Mai 1952 stattgegeben worden.
Sie erhalten mit Ihrer Familie (Ehefrau und zwei Töchter) eine Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern, Kochnische und Bad. (…)“
Franz Gasiorek freut sich auch nach knapp 50 Jahren über seine Wohnung
und die Aussicht vom Balkon.
Von seinem Balkon aus genießt Gasiorek einen fantastischen
Ausblick auf den Taunus. Hier trank er mit seiner Familie 1964 den
ersten Kaffee in der neuen Wohnung. Gasiorek schwärmt: „Das war
ein wahrer Genuss nach der langen Wartezeit.“
Inzwischen wohnt er seit knapp 50 Jahren in der Wohnung, der
Sohn ist lange ausgezogen, die Frau inzwischen verstorben, aber
Zu den Bedingungen gehörte damals u. a. die
Franz Gasiorek lebt weiterhin gerne hier. An die Urkunde zum
Bescheinigung eines Desinfekteurs, dass der gesamte Hausrat
25-jährigen Mietjubiläum kann er sich noch erinnern und beteuert:
ungezieferfrei ist. Aber nicht nur solche Anweisungen sind heute
„Es gab nie einen Grund zur Klage.“ Außer ihm wohnen noch fünf
undenkbar, sondern auch die damaligen Mietpreise. Die vorläufige
andere Mietparteien im Haus, die wie er 1964 eingezogen sind.
Miete für diese Wohnung betrug monatlich 43,50 Deutsche Mark.
Gnadenhochzeit und noch immer glücklich
verbrauch, die sich auf 3,50 Deutsche Mark belief.
„Für uns ist diese Wohnung ideal“, schwärmt Martha Vogt. „Die Lage
dieser Wohnung und haben sich nie überlegt, woanders hinzu-
kann gar nicht besser sein.“ Ehemann Ernst Vogt ergänzt lächelnd:
ziehen. „Wir sind die Ältesten hier“, wissen die beiden. Die heutige
Dazu kam eine Pauschale für Wasser- und TreppenhauslichtInzwischen wohnen Martha und Ernst Vogt seit 61 Jahren in
„Wir gehen nicht mehr hier raus.“ Das charmante Ehepaar war Anfang
Sudetenlandstraße hieß früher „Am Sandfeld“. Vogts ältere Tochter
der 1950er-Jahre sehr froh, die Wohnung bekommen zu haben.
Prof. Elfi Knoche-Wendel erinnert sich: „Der Name war sehr
„Wir waren überglücklich“, so Martha Vogt. Sie war während des
bezeichnend. Für meine kleine Schwester, mich und all die anderen
Krieges zusammen mit der Tochter ausgesiedelt worden. Die beiden
Kinder – zu Beginn wohnten in dem Haus 32 Kinder – war dieser
kamen in einem Viehwaggon an, der jeweils 30 Menschen fasste, aber
Riesensandkasten natürlich wunderbar. Auf der Straße war so
einen Ofen hatte. Als sie in Gießen ankam sah sie nur Ruinen.
wenig Verkehr, dass wir dort Rollschuhlaufen konnten.“
Zeit für Erinnerungen: Fotos zeigen, wie Vogts in den 1950er-Jahren lebten. Ehepaar Vogt vor 60 Jahren und heute: an gleicher Stelle, vor dem Haus.
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GWH-Magazin 2 /13
T i t el t hema
GWH-Architekt Bernd Bärfacker über Wohnen
seit der Industrialisierung bis heute
Der rasanteste Wandel der Wohnverhältnisse passierte in
den letzten 150 Jahren, angefangen mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Urbanisierung.
Arbeitsplätze entstanden in den Städten, welche den
Wohnbedarf nicht abdecken konnten. Dunkle, feuchte Keller
und überfüllte Einzimmerwohnungen ohne Licht und Luft
waren Standard vieler Menschen.
Eine Besserung der Wohnverhältnisse wurde erst durch die
Gründung von Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften eingeleitet. Sozialhygienische Maßstäbe führten
dazu, dass die neuen Wohnungen über ein eigenes Bad mit
WC, fließend kaltes und warmes Wasser, teilweise
Zentralheizung verfügten. Schlafen und Wohnen fand nun
in unterschiedlichen Räumen statt. In den Großsiedlungen
der 1960er- und 1970er-Jahren war die eigene, moderne
Wohnung wichtig. Die Ansprüche an Wohnfläche und
Energetik stiegen in den folgenden Jahren.
Früher hieß die Straße „Am Sandfeld”, die Kinder spielten gerne in dem
überdimensionalen Sandkasten.
Ihre Mutter Martha Vogt freut sich über die Entwicklungen:
Im Mai feierten Martha und Ernst Vogt die sogenannte Gnaden-
„Damals war die Wohnung sehr einfach. Im Laufe der Zeit wurden
hochzeit – sie sind nun seit 70 Jahren verheiratet. Nach wie vor
die Bedingungen immer besser. Jetzt haben wir sogar unseren
sind sie glücklich miteinander und in ihrer Wohnung, die sie vor
Traum: einen Balkon!“ Ihre Tochter sieht das ebenso: „Heute ist alles
61 Jahren bezogen haben.
wunderbar angelegt, vor allen Dingen die Balkone sind ein großer
Gewinn für die Familien.“ Ernst Vogt erläutert: „Die Wohnungs-
Frankfurter Original
gesellschaft hat viel getan. Erst haben sie das Bad neu gemacht,
dann die Küche und die Heizungen. Später kam der Balkon. Wir sind
„Die Niesen“, wie sie sich selbst nennt, zog zusammen mit ihrem
sehr zufrieden.“ Auch die Fenster wurden ausgetauscht. „Das war
Mann Otto bereits 1954 in eines der GWH-Häuser in Frankfurt-
innerhalb von einem Tag durch, das ging ruckzuck“, erzählt
Bockenheim. Zuvor wohnte sie schon in diesem Stadtteil und
Martha Vogt. Die längeren Umbauarbeiten in Bad und Küche
kann sich erinnern, wie es hier vor dem Krieg aussah. „Früher
waren den Aufwand und die Umstände wert, bestätigen beide.
Als ihre Töchter Jugendliche waren, haben Vogts einen Schrank
als Raumteiler aufgestellt, der so eine Art Flur bildete. Die Töchter
standen hier Fachwerkhäuser. In diesem Haus war ein Bäcker.
Aber dann wurde 1944 alles dem Erdboden gleichgemacht“, erzählt
Margot Nies.
sind inzwischen im Rentenalter, der Schrank steht noch so. Die
Ihr Mann war Ingenieur, über dessen Firma bekamen sie die
damals entstandene Wohnungsaufteilung
Wohnung: Zwei Zimmer, Küche, Bad. Margot Nies erinnert sich
gefällt Ehepaar Vogt bis heute.
an die ersten Mieter des Hauses: „Fast alle waren Flüchtlinge. Es
gab nur drei Frankfurter Mietparteien.“ Früher brachten sie die
Miete noch in das Büro der GWH, in die Schlossstraße. Margot Nies
erklärt: „Girokonto und so etwas gab es noch nicht.“
Als Ehepaar Nies einzog gab es nur zwei Steckdosen im Schlafzimmer und jeweils eine in Wohnzimmer, Küche und Flur. „Heute
habe ich bestimmt 30 in der Wohnung. So ändern sich die Zeiten.“
Margot Nies erinnert sich daran, dass sie Anfang der 1980er-Jahre
neue Fenster bekamen, ein paar Jahre später die Heizung. „Das war ja
auch wichtig.“ Doch an den Kohleofen, der vorher im Wohnzimmer
stand, erinnert sie sich gerne, denn das war so gemütlich. „Das
Heizen will aber gelernt sein“, stellt Margot Nies fest. Die gelernte
Friseurin, die damals im Westend arbeitete, weiß noch genau, wie
viel Eierkohle und Briketts sie verwendete und dass durch geschicktes Heizen auch abends nach der Arbeit die Wohnung angenehm
warm war. Erst mit dem Starkstrom kam auch der Elektroherd in die
Küche. Später folgten eine neue Außendämmung des Hauses und
ein Griff am Hauseingang, damit das Erklimmen der ersten – recht
Martha und Ernst Vogt freuen sich über den neuen Balkon.
GWH-Magazin 2 /13
hohen – Stufe für ältere Mietparteien besser möglich ist.
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T i t el t hema
Eberhard Heinemann berichtet, dass sie schon immer bestrebt
waren, nicht dem Trend zu folgen. Vieles machte und macht er
selbst. Damit ein Erbstück, eine alte Kommode, gut zur Geltung
kommt, baute er – wie eine Kulisse – einen Mauervorsprung. So
hat die Kommode einen Platz „wie für sie gemacht“. Andere Möbel,
die unterschiedlicher Art und Herkunft sind, lackierte er, sodass
sie nun zusammenpassen und harmonisch wirken. In einem der
Margot Nies auf ihrem Balkon. 1954 und 2013.
Zimmer baute er unter den Schrägen praktischen Stauraum.
Eine gute Nachbarschaft ist beiden wichtig und die haben sie
Seit 59 Jahren wohnt sie nun in der Wohnung. In Erinnerungen
bislang noch überall gefunden. „Das ist alles eine Frage der Toleranz
schwelgend sagt sie: „Was wir da alles erlebt haben!“ Die Haus-
und beruht auf Gegenseitigkeit“, ist Eberhard Heinemann über-
gemeinschaft, die auch immer gemeinsam feierte, bestand 40 Jahre.
zeugt. Seine Ehefrau erzählt, dass sie zu Feiertagen Briefe von den
Im Fotoalbum finden sich noch heute Zeugnisse des guten Zusam-
Nachbarn erhalten oder auch ab und an jemand vorbeikommt und
menlebens.
Kuchen bringt.
Gut geplant ist ganz gewonnen
Eberhard Heinemann, gelernter Schaufenstergestalter, plante die
Einrichtung der neuen Wohnung genau. Und zwar nicht zwei-,
sondern dreidimensional. Zusammen mit seiner Ehefrau Edeltraud,
genannt „Traudel“, zog er 1994 noch einmal um: in eine Dachgeschosswohnung mit entsprechenden Schrägen. Vor dem Umzug
kam er auf die Idee, Modelle im Maßstab 1:20 zu bauen.
Ehepaar Heinemann war auch zuvor schon Mieter der GWH,
der Neubau veranlasste sie zum Umzug. Nun wohnen sie in einer
ruhigeren Straße mit viel Grün drumherum. „Und einem Parkplatz“, wie Eberhard Heinemann betont. Das Kriterium dürfe man
Eberhard und Traudel Heinemann in ihrer Lieblingsecke.
nicht verachten. Denn es sei ein beträchtlicher Unterschied, ob man
Als den beiden auffiel, dass eine junge Mutter stets schwer bepackt
direkt vor der Tür parken und Einkäufe herauftragen könne oder
vom Einkaufen kam, boten sie ihr an, sie zum Wocheneinkauf zu
ob man sich einen Parkplatz suchen müsse.
fahren. So fährt Eberhard Heinemann nun einmal in der Woche
Im Gegensatz zu Wohnungen, in denen sie vorher lebten, hat
mit der Nachbarin zum Einkaufen. Dafür hat diese angeboten,
diese noch mehr Vorteile: Das Bad ist größer und statt zweier kleiner
für das ältere Ehepaar das Putzen des Treppenhauses zu überneh-
Flure haben sie nun einen großen. Zu Anfang lag in der Wohnung
men. Die gute Nachbarschaft erfolgt über alle Generationen und Na-
Teppich, den hat Eberhard Heinemann inzwischen gegen Laminat
tionalitäten hinweg. Wer die Heinemanns erlebt, glaubt das sofort.
ausgetauscht. Traudel Heinemann erinnert sich auch noch an ihre
Unlängst kam es zu einem Austausch besonderer Art: Russische
erste Wohnung: „Früher war es ziemlich schwierig, eine Wohnung
Nachbarn baten Eberhard Heinemann von seiner Gefangenschaft
zu bekommen. Unsere erste Wohnung war ein Dachzimmer in einem
zu erzählen, und er kam dieser Bitte nach. So verbrachten sie
Einfamilienhaus.“ Später kamen andere Zimmer dazu. Doch von
gemeinsam einen Abend und eine Fortsetzung ist angedacht.
Anfang an wusste Ehepaar Heinemann sich gut einzurichten.
Ihre Wohnung ist ihnen ans Herz gewachsen, sie haben sie liebe-
Schon damals sagten Freunde und Bekannte: „Was habt ihr das
voll eingerichtet und vieles hat Eberhard Heinemann selbst ge-
gemütlich, in der Mansarde.“
macht. „Wir fühlen uns wohl in der Wohnung“, so die Heinemanns.
Rohbau, Modell und Wirklichkeit. Der Umzug und die Einrichtung waren bestens geplant.
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T i t el
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hema
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Zufall und Glück
In den inzwischen denkmalgeschützten Häusern der GWH in KasselAuefeld gehört Anton „Tony“ Dressler zum Erstbezug von 1956.
„Damals hatte ich zum Glück 18 Wohnungspunkte“, erzählt er. „Ich
war verheiratet und die Firma hatte gespendet, so bekamen wir
die Wohnung.“
Dressler berichtet: „Damals war die Wohnung eigentlich zu
klein, wir hatten zwei Söhne. Aber jetzt ist sie ideal.“ Die Etagen-
Blick aufs Auefeld (1956) und die Häuser der GWH (2010).
heizung war eine Errungenschaft, denn vorher hieß es: „Koks
im Gespräch. Eigentlich wollte er nicht in Kassel bleiben. In Gelsen-
hoch – Asche runter.“ Der Rentner grinst, als ihm einfällt, womit sie
kirchen hatte er ein Jobangebot, jedoch zu dem Zeitpunkt kein Geld
damals noch geheizt haben: „Wir haben jeden Mist verbrannt. Das
für das Bahnticket. So blieb er zunächst in Kassel, um das Geld für
wäre heute undenkbar.“
die Fahrkarte zu verdienen. In dieser Zeit lernte er seine spätere Frau
Die Entwicklung beim Wohnen ging
kennen und blieb.
weiter. Dressler erzählt: „Dann kam die
1953 heirateten die beiden und 1956 zo-
Fernwärme. Das war noch mal eine große
gen sie in die Wohnung, in der er jetzt – auch
Verbesserung.“ Er freut sich noch heute,
nach dem Tod seiner Frau – noch lebt. Die
wenn er daran denkt, denn er mag es warm
ersten drei Jahre zwischen Hochzeit und der
– und das ist beim Betreten seiner Wohnung
eigenen Wohnung lebten sie bei seiner
direkt zu bemerken.
Schwiegermutter. „Die Wohnung war natür-
Auch daran, dass neue Leitungen für
lich eine wahnsinnige Errungenschaft“,
380 Volt gelegt wurden und der Häuserblock
erzählt Anton Dressler.
von außen gedämmt worden ist, kann er sich
In dem Haus im Auefeld gab es nie Streit
erinnern. In den einzelnen Kellern wurden
zwischen den Nachbarn. Im Gegenteil:
Licht und Steckdosen gelegt.
In der Anfangszeit dekorierte die Haus-
Früher sah es anders aus. Dressler
gemeinschaft den Trockenraum und feierte
stammt aus einem kleinen Dorf im Sudeten-
dort gemeinsam Silvester. Dressler ist gerne
land. In ihrem Haus gab es das erste Radio.
„Heute besitze ich einen Computer und ein
1958 das erste Luxusmöbelstück der Dresslers:
Eine Musiktruhe mit eingebautem Tonbandgerät.
Smartphone. So ändern sich die Zeiten“,
unter Leuten. Seinen 85. Geburtstag feiert
er mit insgesamt rund 80 Leuten – verteilt
auf drei Tage.
stellt der 85-Jährige fest. Bis 1945 wohnte er im Sudetenland, geriet
In den acht Wohnungen des Hauses wohnten damals insgesamt
in Gefangenschaft, kam als unter 18-Jähriger schnell wieder
acht Kinder. Heute lebt noch ein Kind mit in dem Haus. „Auch die
frei – doch da waren seine Eltern schon ausgewiesen worden.
Umzüge sind heute viel schneller“, bemerkt Dressler. „Kaum sind
Vieles sieht er als Fügung in seinem Leben. Zunächst musste
die Leute eingezogen sind sie auch schon wieder weg.“ In dem
er nach dem Krieg in Kassel Schutt wegräumen, Steine wegfahren.
gesamten Gebäuderiegel wohnen außer Dressler noch zwei
Dann wollte er sich arbeitslos melden und bekam einen Job bei der
Personen „aus der alten Zeit“.
Firma seines Lebens. Der gelernte Textiltechniker fing zunächst als
Neue Lebensformen, moderne Mobilität und der energetische
Chemiehilfsarbeiter an, wurde dann Laborant und später Labor-
Anspruch an Gebäude ändern nichts daran, dass die Wohnung der
leiter. „Ich habe wahnsinnig Glück gehabt“, zieht Dressler Resümee.
zentrale Ort zum Rückzug ist, dort richten sich die Menschen ein
Gerne lebt er in Kassel und er liebt den Stadtteil, in dem er lebt,
und fühlen sich wohl. Manche sogar so, dass sie über Jahrzehnte
das Auefeld. „Es ist jedoch reiner Zufall, dass ich hier bin“, so Dressler
dort leben und ihre Wohnung lieben. Früher wie heute.
Sie haben auch eine Geschichte für uns?
Wir freuen uns darauf!
Die schönsten Geschichten schreibt immer noch das Leben und
wir freuen uns, wenn Sie uns davon erzählen und wir im
GWH-Magazin davon berichten dürfen.
Kennen Sie sozial engagierte Mieter oder sind sie selbst einer?
Haben Sie schöne Erfahrungen in der Nachbarschaft gemacht?
Dann melden Sie sich bei uns. Gerne per Post an:
GWH
Redaktion GWH-Magazin
Westerbachstraße 33
60489 Frankfurt
oder per E-Mail an
[email protected]
Anton Dressler beim Akkordeonspiel und an seinem Computer.
GWH-Magazin 2 /13
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Inf orm at i v
Berufsstart mit Perspektive
GWH beim DHBW-Studientag
Als einziges Unternehmen des Studiengangs BWL-Immobilienwirtschaft war die GWH mit einem Stand beim diesjährigen
Studieninformationstag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim vertreten. An rund 200 Informationsständen unterschiedlicher Unternehmen, Institutionen und
Studienrichtungen präsentierte die DHBW das duale Studienkonzept und -angebot.
Neben namhaften Unternehmen aus anderen Branchen informierte
die GWH Studieninteressenten über das Duale Studium bei der GWH.
Studentin Antonja Rosenthal und Ausbildungsleiter Mirko Kapp
beantworteten Fragen, gaben Informationen zum Unternehmen
und erläuterten das Ausbildungsangebot.
Duales Studium bei der GWH
Als zugelassener Partner des
Studiengangs BW L-Immobilienwirtschaft der DHBW
bietet die GWH seit 2012 das
Duale Studium an. Im Rahmen
Ausbildungsleiter Mirko Kapp und Studentin Antonja Rosenthal am Stand
der GWH.
Zunächst startete die GWH mit einer Stelle für das Duale Studium,
des Dualen Studiums verbringt
ab diesem Jahr wird sie voraussichtlich jedes Jahr zwei duale
Studentin Antonja Rosenthal
Studenten einstellen. Daneben bietet die
abwechselnd jeweils 3 Monate
GWH mehrere Plätze für die klassische Aus-
in der Praxis im Betrieb und
bildung der Immobilienkaufleute sowie
3 Monate mit Theorie an der
der Kaufleute für Bürokommunikation an.
dualen Hochschule in Mannheim. Nach 6 Semestern wird sie ihren
Die Bewerbungsphase für den Ausbildungs-
Abschluss Bachelor of Arts BWL-Immobilienwirtschaft erreichen.
beginn 2014 startet ab Juli 2013.
GWH aktuell
Geschäftsbericht der GWH
Die GWH vermietet nur Wohnungen und baut Häuser? Weit
gefehlt. Schauen Sie doch mal in unseren gerade erschienenen
Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012.
Sie werden überrascht sein, was die GWH alles macht. Sei es im
Bereich der Wohnungsmodernisierungen, Wohnumfeldverbesserungen und Quartiersentwicklung, im Bereich des Sponsorings, der
Unterstützung karitativer und sozialer Einrichtungen in unseren
Wohngebieten oder einfach im direkten Kontakt mit Ihnen, unseren
Kunden und Mietern.
Sie finden unseren Geschäftsbericht 2012 auf www.gwh.de
unter der Rubrik „Unternehmen“. Wir wünschen Ihnen viel Freude
bei der Lektüre.
14
GWH-Magazin 2 /13
Inf orm at i v
GWH aktuell
Hausmeisterprojekt 2012+
Zur Vernetzung der Hausmeister im Unternehmen sowie zur
verbesserten Einarbeitung und Integration neuer Hausmeisterkollegen und damit einem noch besseren Service für die Mieter
startete GWH-Geschäftsstellenleiterin Sandra Wehrmann zusammen mit Kollegen aus verschiedenen Bereichen das Hausmeisterprojekt 2012+.
Grundlagen des Projektes sind Hausmeistertage, eine vereinheitlichte Aktenordnung und Einarbeitung sowie ein Patenmodell für
neue Kollegen.
GWH-Hausmeister üben Gesprächssituationen.
Patenmodell
Ziele des Patenmodells sind die qualifizierte und einheitliche
Einarbeitung neuer Kollegen sowie die Bereitstellung eines
Ansprechpartners, der in der Einarbeitungszeit aber auch danach
als Sparringspartner für Problemlösungen und Austausch zur
Verfügung steht. Dazu gehören auch die Einbindung aller Abteilungsleiter und die Erstellung eines Einarbeitungsleitfadens für
GWH-Hausmeister. Für neue Hausmeisterkollegen erstellte die
Beim Hausmeistertag besprechen die einzelnen Gruppen relevante Themen.
Hausmeistertag
GWH ein Handbuch, in dem alle wichtigen Informationen für die
Ausübung des Berufs bei der GWH zusammengefasst sind. Ein
Nachschlagewerk über Themen wie Verkehrssicherungspflicht,
Mieterwechsel und Außenanlagen.
Beim Tag für die Hausmeister wurde in einem offenen Dialog
thematisiert was gut läuft, verbessert werden könnte und wo
Unterstützung notwendig ist. Moderiert wurde die Veranstaltung
von der externen Trainerin Dr. Marion Rehahn. „Die Veranstaltung führte zu einem detaillierten Bild der Themen, die die Hausmeister im Alltag bewegen, sowie zu einem intensiven und offenen
Erfahrungsaustausch zwischen den Hausmeistern“, zieht Sandra
Wehrmann das Fazit nach dem Hausmeistertag. „Als Nutzen sind
deutlich die Förderung des Teamgeistes unter den Hausmeistern,
des Wissensaustausches sowie die sehr guten Veränderungsvorschläge der Hausmeister zu sehen“, so Wehrmann weiter.
GWH-Geschäftsstellenleiterin Sandra Wehrmann und Trainerin Dr. Marion
Rehahn führten durch den Hausmeistertag.
Zur Einführung des Modells gab es für die benannten Paten eine
Aktenordnung
spezielle Schulung zur Bewältigung ihrer besonderen Aufgabe.
Dabei lernten sie viel über Gesprächsführung, Motivation von
Der Nutzen einer vereinheitlichten Aktenordnung liegt klar auf der
GWH-Magazin 2 /13
Kollegen und konstruktives Feedbackgeben.
Hand: Schneller Zugriff, Sicher-
Durch die Vernetzung und Integra-
stellung des Kundenservices,
tion im Unternehmen sollen sich neue
einheitliches Erscheinungs-
Kollegen schnell im Unternehmen wohl
bild und einfache Vertretungs-
und sicher bei der Arbeit fühlen. Die
möglichkeiten. Dafür wurde
schnelle selbstständige Bewältigung
eine einheitliche Ordnungs-
der Aufgaben ist wichtig, um auch nach
systematik geschaffen, ein Leit-
einem Hausmeisterwechsel die Zufrie-
faden sowie Vorlagen erstellt.
denheit der Mieter zu gewährleisten.
15
I n f o r ma t i v
Im Porträt: Yilmaz Karahasan
Sossenheimer erhält Bundesverdienstkreuz
75 Jahre alt, bescheiden, aber nicht leise und noch immer aktiv
wie ein junger Kerl. An seiner Seite eine Frau, die es an Herzenswärme und Engagement mit ihm aufnehmen kann. Das ist Yilmaz
Karahasan, der für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde.
Geboren als zweiter Sohn einer Arbeiterfamilie in Kilimli, einer
Industriestadt am Schwarzen Meer, ging der gelernte Elektrotechniker mit 20 Jahren nach Deutschland. „Nicht aus wirtschaftlicher Not, sondern aus Abenteuerlust heraus“, wie er erzählt. Über
Beziehungen schaffte er es, namentlich angefordert zu werden und
in Deutschland zu arbeiten.
Knappe zwei Jahre war er anschließend nochmal in der Türkei,
um seinen Militärdienst abzuleisten, bevor er im Jahr 1962 endgültig
nach Deutschland kam. Obwohl Karahasan im April zurückkam
konnten sie erst im Dezember heiraten,
weil es mit den Papieren aus der Türkei
über acht Monate gedauert hatte. „Dann
aber ging es schnell. Zwei Tage nach dem
Anruf, dass die Papiere da seien, haben
wir geheiratet“, erzählt Karahasan und
lächelt. Bereits 1959 hatten die beiden sich
Das junge Paar um 1959.
Yilmaz und Marianne Karahasan in der von ihnen eingerichteten Bücherei
für die Sossenheimer.
kennengelernt – bis heute sind Marianne
eintausend Kollegen für die Gewerkschaft gewinnen. 1968 wurde
und Yilmaz Karahasan verheiratet.
Karahasan Gewerkschaftssekretär beim Vorstand der IG Metall – wodurch Frankfurt sein räumlicher Lebensmittelpunkt wurde – und
Gewerkschaft
1992 das erste nichtdeutsche Vorstandsmitglied.
Nach seiner Rückkehr wurde Yilmaz Karahasan Mitglied der IG Me-
der türkischen Arbeitnehmer in Köln und Umgebung e. V.“ Inhalt
tall. Da es in der Stadt, in der er lebte, außer ihm und zwei Freunden
waren Fragen im sozialen und kulturellen Bereich, wie Aufenthalts-
keine türkischen Arbeiter gab, zog er ins Ruhrgebiet. Dort wollte er
und Arbeitserlaubnisse, Familienzusammenführung und der
sein Vorhaben, türkische Arbeiter gewerkschaftlich zu organisieren,
Umgang mit Behörden. Karahasan erklärt: „Man musste sich auch
verwirklichen.
um diese Dinge kümmern.“
In seiner Kölner Zeit engagierte sich Karahasan auch im „Verein
Auf dem Weg nach Duisburg – so das geplante Ziel seiner
Reise – gab der Opel Olympia, 55er Baujahr, mit dem er unterwegs
Arbeiterwohlfahrt
war, seinen Geist auf und Karahasan strandete in Köln, wo er die
nächsten Jahre lebte. Durch diesen Umstand fing er in den Ford-
Sein soziales und gesellschaftspolitisches Engagement außerhalb
Werken zu arbeiten an, wo rund 2.500 Türken beschäftigt waren.
des Betriebes fiel der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf. Karahasan
Schon am Tag seines Vorstellungsgesprächs wurde er Vertrauens-
bekam das Angebot, bei „Türk-Danis“, was so viel wie „Beratung für
mann der IG Metall, innerhalb der ersten Wochen konnte er knapp
Türken“ heißt, als Sozialberater zu arbeiten.
Yilmaz Karahasan als Sozialberater bei der AWO, als Lehrer bei gewerkschaftlichen Seminaren und 1984 bei Opel Rüsselsheim.
16
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
Inf orm at i v
nung entgegennehmen darf.“ Dank gilt vor allem aber auch seiner
Ehefrau Marianne und den beiden inzwischen erwachsenen
Kindern, denn sie gaben ihm die Freiheit, seine Freizeit für andere
zu nutzen und verzichteten oft auf gemeinsame Zeit mit ihrem
Mann und Vater.
Karahasan selbst bezeichnet sich als unverbesserlichen
Optimisten, weil er an die Veränderbarkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse und die Überzeugbarkeit der Menschen glaubt. Als
Kind einer Arbeiterfamilie wurden ihm soziales Denken und
politisches Handeln in die Wiege gelegt, so sagt er. Schon als Kind
und Jugendlicher war Yilmaz Karahasan an sozialen, kulturellen
und politischen Themen interessiert.
Seine feste Überzeugung ist, dass jeder Mensch nicht nur das
Recht, sondern auch die Pflicht hat, sich überall dort, wo er lebt, mit
Redner bei der Bundesvertrauensleutekonferenz der IG Metall.
Seit 1976 ist er Mitglied der AWO, seit 1989 Schriftführer im
ökonomischen, sozialen, politischen, gesamtgesellschaftlichen
Fragen auseinanderzusetzen. Diese Grundeinstellung war, wie er
sagt, der Motor seines sozialen und politischen Engagements.
Vorstand des Ortsvereins Sossenheim, Ende der 1980er- und Anfang
Ursprünglich hatte Yilmaz Karahasan geplant, dass es ruhiger
der 1990er-Jahre war er – genauso wie er es auch seit Mai 2011
würde, wenn er in Rente ginge. Doch danach sieht es nicht aus. Auch
wieder ist – Mitglied des Kreisvorstandes.
zwölf Jahre nach Renteneintritt lebt und arbeitet er für andere.
Im kommenden April werden es 15 Jahre, dass seine Frau
Während er über sein Leben und sein Engagement berichtet, be-
Marianne und er sich im Stadtteilzentrum in Sossenheim enga-
reitet Ehefrau Marianne Karahasan für die Sossenheimer eine
gieren. Ihr gemeinsames Ziel war es, das Zen-
Feier anlässlich des Frankfurter Wäldchestages vor.
trum zu einer Begegnungsstätte aufzubauen.
Sie hat – ähnlich wie ihr Mann – viele Ehrenämter
Karahasan resümiert: „Dieses Ziel haben wir in
inne, ist ein durch und durch engagierter Mensch.
der Tat erreicht.“
Lange war sie im Stadtparlament und als Schöffin
Die vielfältigen Angebote erstrecken sich von
tätig. Beide sind seit Jahrzehnten Mitglied der SPD,
wöchentlichen Treffen des Seniorenkreises über
Anfang Juni ehrte Frankfurts Oberbürgermeister
Blues-Matinee, Diashows, Feste, Musikveranstal-
Peter Feldmann den Sossenheimer für 50 Jahre
tungen und Ausflüge.
Mitgliedschaft.
Auszeichnung
desverdienstkreuz am Bande erhielt, freute er sich, dass
Als Karahasan letztes Jahr die Auszeichnung Bunseine Bemühungen anerkannt wurden. Freunde sagten
Für sein Jahrzehnte währendes Engagement wur-
zu ihm „Wer sonst, wenn nicht du!“ Seine Ämter und
de Yilmaz Karahasan Mitte letzten Jahres mit dem
Vereinsmitgliedschaften sind nahezu unzählbar,
Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Marianne und Yilmaz Karahasan verbringen mehr Zeit
Anlässlich der Verleihung sagte er in seiner Dankesrede: „Über
im Stadtteilzentrum als in ihrer Wohnung, haben ihrer Überzeugung
alle Nationalitäten hinweg gilt mein Dank aber auch allen (…), die
und den damit verbundenen Aufgaben und Tätigkeiten viele Stun-
mit mir gekämpft haben. Ihre solidarische Unterstützung erst
den und Tage gewidmet und dennoch sagt Yilmaz Karahasan am
machte es möglich, dass ich heute hier stehe und die Auszeich-
Ende des Gesprächs: „Meine ehrenamtliche Tätigkeit geht weiter.“
Prof. Dr. Daniela Birkenfeld überreicht Yilmaz
Karahasan Urkunde und Bundesverdienstkreuz.
GWH-Magazin 2 /13
Frankfurts Oberbürgermeister Peter
Feldmann ehrt Yilmaz Karahasan
für 50 Jahre Parteimitgliedschaft.
Wie die Feste auch fallen: Ehepaar Karahasan packt bei den
Vorbereitungen stets engagiert mit an.
17
I n f o r ma t i v
Kassel-Auefeld
Eigentumswohnungen in Langenbeckstraße fertiggestellt
Bei bestem Frühlingswetter konnten die Besitzer der neuen
Eigentumswohnungen in der Kasseler Langenbeckstraße umziehen. Sechs Wohnungen und ein Penthouse hatte die GWH
hier innerhalb von elf Monaten errichtet.
Die sechs Wohnungen mit je rund 90 m² und das Penthouse mit
130 m² haben bereits neue Besitzer gefunden. Dazu zählt auch
Familie Gommeringer. Miriam Gommeringer bezieht zusammen
mit ihrem Partner Daniel Kyeyamwa und dem vierjährigen Sohn
Elija eine der Wohnungen im Erdgeschoss. Für die Eigentumswohnung in Bauträgerschaft der GWH im Auefeld haben sie sich
entschieden, weil sie die Lebensqualität im Stadtteil schätzen.
Miriam Gommeringer erklärt: „Hier haben
wir zahlreiche Grünflächen und viele
Familien – mein Sohn ist begeistert.“
Abteilungsleiter Christian Wedler (links) und Bauleiter Erich Lenk (rechts)
begrüßen Neu-Eigentümer Daniel Kyeyamwa und Miriam Gommeringer
mit Sohn Elija.
Christian Wedler, Leiter der Abteilung Immobilienhandel,
Neubau und Projektentwicklung bei der GWH in Kassel, bestätigt: „Wir freuen uns, gerade für junge Familien Wohnraum
zur Verfügung stellen zu
können.“ Gemeinsam mit
Bauleiter Erich Lenk war
er gekommen, um Familie
Gommeringer ein klassisches Geschenk zum Einzug zu überreichen: Brot
und Salz.
Ansicht Südseite.
Grundriss einer Erdgeschosswohnung.
Kassel-Oberzwehren
Terrassenfest im Brückenhof
Im Rahmen der 1100-Jahrfeier der Stadt Kassel feierte der Stadtteil Oberzwehren im April ein unterhaltsames Fest mit Livemusik
und Tanz auf der Terrasse des Stadtteilzentrums „Mittelpunkt“
im Brückenhof, für Menschen mit und ohne Behinderungen.
Beim Terrassenfest lud Musiker Horst Tenbergen aus dem Kasseler Stadtteil Helleböhn mit
Keyboardmusik und Gesang
von bekannten Schlagern und
Volksliedern zum Tanz ein. Die
Ehrenamtsbörse war mit einem
Informationsstand vertreten
viele aus den angrenzenden Stadtteilen besuchten die Veranstal-
und erläuterte den Besuchern
tung und ließen sich von den Akteuren des Diakonischen Werkes,
ihre Angebote.
Nicht nur Menschen aus
dem Brückenhof, sondern auch
18
Vorne: Die Initiatoren des Terrassenfestes – Marion Lamm-Dietrich
(Diakonisches Werk Kassel), Bärbel Giese (Caféteam Mittelpunkt), Beate
Keil und Klaus Reichenbach (beide Ehrenamtsbörse), Janett Kuhfuß
(Caféteam Mittelpunkt) und Dagmar Ruch (GWH).
der Kirchengemeinde Kassel-Süd und der GWH mit köstlichen
Leckereien und einem erfrischenden Cocktail bei sommerlichen
Temperaturen verwöhnen.
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
I n f o r ma t i v
Kassel, Vorderer Westen
Eröffnung: Tagespflege Westend
i
Information:
Anfang Mai eröffneten die GWH und die Diakoniestationen Kassel
schaffen, damit sie so lange wie mög-
eine Tagespflegeeinrichtung in der Westendstraße. Beim Tag
lich am Gemeinschaftsleben teilneh-
der offenen Tür machten sich die Gäste ein Bild über das Ange-
men und trotzdem in ihrem vertrauten
bot für pflegebedürftige Menschen.
Wohnumfeld bleiben können“, so GWH-
Andrea Heußner
Leiterin Tagespflege Westend
Tel.: 0561 70368628
www.tagespflege-westend.de
Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger
beim Tag der offenen Tür. Pflegedienstleiterin Andrea Heußner übernimmt die Leitung der Tagespflege.
Als Mitglied im Ortsbeirat des Stadtteils Vorderer Westen freut sie
sich sehr über die Eröffnung der Tagespflege im Stadtteil.
Tagsüber werden die Gäste betreut und können an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Abends und nachts sind die Pflegebedürftigen im vertrauten Umfeld, beim Partner oder bei der Familie.
Ein Fahrdienst sorgt für die Abholung zuhause und für die Heimfahrt der Tagesgäste. „Die Tagespflege Westend ist eine wichtige Ergänzung und Unterstützung bei der Betreuung von Menschen, die
weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld leben möchten, ihren AllFünf Wohnungen im Erdgeschoss der Westendstraße 1–5 hat die
tag aber nur noch eingeschränkt selbstständig gestalten können“,
GWH zu einer rund 300 m² großen Tagespflegeeinrichtung umge-
so Martin Müller, Geschäftsführer der Diakoniestationen Kassel.
baut. Entstanden sind ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche,
Die Finanzierung der
ein Therapieraum und drei Ruheräume sowie Badezimmer. Dazu
Tagespflege wird pflege-
eine knapp 100 m² große Außenterrasse.
stufenabhängig von den
Die GWH vermietet die Räumlichkeiten langfristig an den
Pflegekassen übernommen.
Betreiber der Tagespflege, die Diakoniestationen Kassel. „In der
Zusätzlich entrichten die
Zusammenarbeit können wir ein Angebot für ältere Menschen
Tagesgäste einen Eigenanteil. Die Kosten der Tagespflege bewegen sich im ortsüblichen Bereich.
Einer der Ruheräume und die Außenterrasse.
Stefan Bürger (GWHGeschäftsstellenleiter) und
Martin Müller (Geschäftsführer
Diakoniestationen Kassel)
mit den Besucherinnen Inge
Schmidt und Anneliese Döhne.
Kassel-Brückenhof
Ausstellung von Mieter
der GWH
Mieter Josef Sobczak stellte seine Bilder im Stadtteilzentrum
Mittelpunkt aus.
Das Malen hatte Sobczak vor zehn Jahren begonnen. Die GWHMitarbeiter Dagmar Ruch und Jens Schönwälder freuen sich sehr,
dass Josef Sobczak, der bereits seit 23 Jahren bei der GWH wohnt,
seine Bilder in den Räumen des Mittelpunkts präsentiert.
Organisiert wurde die Ausstellung von Marion Lamm-Dietrich,
Mitarbeiterin des Diakonischen Werks Kassel.
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
Dagmar Ruch (Sozialarbeiterin der GWH), Ruth und Josef Sobczak,
Marion Lamm-Dietrich (Mitarbeiterin des Diakonischen Werks Kassel)
und Jens Schönwälder (kaufmännischer Sachbearbeiter der GWH).
19
I n f o r ma t i v
Rheinland
Kindergarten für das Rheineck-Meerbusch
Der Sieger des Gutachterverfahrens zum Kindergarten und
Familienzentrum Am Sonnengarten steht fest: Das Architekturbüro Herkrath und Bogatzki aus Aachen wird den neuen Kindergarten am Laacher Weg bauen. Der halbbogenförmige Entwurf
von Architektin Nicola Herkrath hat das Gremium aus Vertretern
der GWH und der Stadt Meerbusch überzeugt.
„Alle eingereichten Entwürfe zeugen von großer Qualität. Die
Entscheidung ist für Herkrath und Bogatzki gefallen, weil der Entwurf Funktionalität und Design am besten in Einklang bringt. Die
vielen liebevollen Details der Gestaltung tragen den Bedürfnissen der Kinder und Mitarbeiter des Kindergartens Rechnung“, so
GWH-Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger bei der Präsentation des
Siegerentwurfs.
Harmonisch fügt sich das Halbbogen-Design des neuen Kindergartens in
das städtebauliche Gesamtbild ein.
Angelika Mielke-Westerlage, Sozialdezernentin der Stadt Meerbusch, ist zufrieden: „Der moderne Entwurf ist richtungsweisend
für den Stadtteil. Der neue Kindergarten wird eine deutliche Verbesserung darstellen.“ Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Stadt
Meerbusch und der GWH hatte sie die eingereichten Entwürfe geprüft. Die Entscheidung für Herkrath und Bogatzki fiel einstimmig.
Auftraggeber für den Neubau ist die GWH, die den Kindergarten
langfristig an die Stadt Meerbusch vermieten wird.
Grundriss des Erdgeschosses.
Der neue Kindergarten wird sich über zwei Stockwerke erstrecken.
Im Erdgeschoss findet neben einem großzügigen Eingangsbereich, drei Gruppenräumen und dem Essbereich das Familienzentrum mit drei Seminarräumen Platz. Im Obergeschoss gibt es
zwei weitere Gruppenräume, einen großen Mehrzweckraum und
den Personalbereich. Von dem Balkon, der sich über die komplette
Fassade zieht, führt für die Kinder eine Rutsche und für die Erwachsenen eine Treppe hinunter in den Garten. Der großzügige Spielbereich mit Spielgeräten, Kletterwald und Kinderbeeten wird von
Spielhügeln und einem Weidentunnel eingefasst.
Der Kindergarten ist als Halbbogen angelegt. Alle Gruppen- und
Seminarräume orientieren sich zum Garten hin, nur die Eingangsund Flurbereiche liegen zum Laacher Weg. „Der Gebäudekörper
bietet so Schutz vor den Geräuschen der Straße“, erklärt Architektin
Herkrath. Der verglaste Eingangsbereich vermittelt einen offenen
Eindruck und lockert die Außenfassade auf.
20
Birgit Smitmans (Stadt Meerbusch, Soziale Hilfen und Jugend), Nicola
Herkrath (Architektin) und GWH-Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger bei
der Präsentation des Siegerentwurfs.
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
I n f o r ma t i v
Frankfurter Berg
Frankfurt-Sossenheim
Kunstprojekt Frauenträume
Ausflug in den Rheingau
Lebensgroße Frauengestalten an prägenden Orten und eine Stadtteil-
Rund 50 Teilnehmer fuhren beim diesjährigen Aus-
begehung der besonderen Art fanden Mitte Mai ihren Auftakt.
flug des Mietervereins der Henri-Dunant-Siedlung
mit. Von Sossenheim ging es im Reisebus in den
Zur Eröffnung des Kunstprojekts Frauenträume sprach Gabriele Wenner,
Rheingau.
Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt, ein Grußwort. Die anschließende Einführung in das Projekt übernahm Mechthild Nauck.
Im Rheingau angekommen stand als erstes ein
Besuch im bekannten Kloster Eberbach auf dem
Programm. Die Führung vermittelte einen Eindruck
vom früheren Klosterleben und erklärte die Bedeutung zahlreicher Bräuche.
Die Sonnenstrahlen verlockten zu einer Rast in der Eisdiele.
Einwohnerinnen des Frankfurter Bergs beteiligten sich am Kunstprojekt Frauenträume.
Anschließend genossen die Ausflügler den sommer-
Von Einwohnerinnen des Stadtteils bemalte, lebensgroße Pappfiguren wurden
lichen Frühlingstag im nahegelegenen Rüdesheim.
enthüllt und anschließend an Orte gebracht, die für die Frauen von Be-
Der Abend wurde bei gutem Essen und schöner, fast
deutung sind. Die Künstlerinnen erklärten dabei, warum die Plätze für sie
schon familiärer Atmosphäre in Wiesbaden ver-
relevant sind und sie zu ihrem Kunstprojekt angeregt haben. Zum Ende der
bracht. Rundum zufrieden mit Organisation, Wetter
Veranstaltung gab Nauck den Gästen die Botschaft mit: „Wenn niemand
und Stimmung kehrten die Vereinsmitglieder und
träumt, dann ändert sich auch nichts.“
Gäste zurück.
Frankfurt-Bonames
Einkaufsmarkt-Eröffnung
am Ben-Gurion-Ring
Ab sofort bietet die Ladenzeile im Ben-Gurion-Ring den Mietern
einen Discounter mit Waren für den täglichen Bedarf.
Die Verkaufsfläche im Ben-Gurion-Ring 52 hat rund 430 m². Bei der
Neuvermietung entschied sich die GWH für
Tedi, da dieser Markt eine große Produktpalette
i
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag
9.00 bis 20.00 Uhr
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
zu niedrigen Preisen offeriert. Der Discounter
Bezirksleitung Roberto Casu (links), Teamleitung Sevilay Demir (Mitte vorne),
GWH-Mitarbeiterin Melanie Willnauer (rechts) zusammen mit dem Verkaufsteam und dem Maskottchen des Marktes bei der Einweihung.
„In direkter Nachbarschaft gibt es bislang keine vergleichbaren
bietet Produkte für den täglichen Bedarf,
Ladengeschäfte, daher bieten wir unseren Mietern mit dieser Aus-
Geschenk- und Dekorationsartikel, Spiel- und
wahl einen echten Mehrwert“, erklärt Abteilungsleiter Michael
Schreibwaren, aber auch Heimwerkerbedarf
Ammann die getroffene Wahl. Er erhofft sich durch den Markt auch
und Saisonware.
eine höhere Kundenfrequenz für die gesamte Ladenzeile.
21
I n f o r ma t i v
S I E F r age n – w i r a n t w o r t e n
Überall lese ich im Moment von „SEPA”. Was bedeutet das?
SEPA ist die Abkürzung für Single Euro
zahl, sondern durch IBAN (International Bank
Payments Area, den einheitlichen Zahlungs-
Account Number) und BIC (Business Identifier
verkehr in der Währung Euro.
Code). Die IBAN setzt sich zusammen aus der
Kennzeichnung des Landes (für Deutschland
Hintergrund
DE), einer nachfolgenden zweistelligen Prüf-
Im elektronischen Zahlungsverkehr sollen
ziffer, darauf folgend Ihrer bisherigen Bankleit-
keine Unterscheidungen zwischen nationalen
zahl und daran angehängt der bisher bestehen-
und europäischen Zahlungsaufträgen mehr
den Kontonummer.
bestehen. Ab dem 01.02.2014 ist der Gebrauch
der SEPA-Zahlungsinstrumente obligatorisch.
Information
Das deutsche Lastschriftverfahren wird durch
In der nächsten Ausgabe des GWH-Magazins
ein europaweites, einheitliches, sogenanntes
erläutern wir Ihnen ausführlich, was Sie als
SEPA-Lastschriftverfahren ersetzt.
Mieter der GWH bei der Umstellung auf das
SEPA-Lastschriftverfahren zu beachten haben
Konkret
bzw. wie Sie uns bei einer reibungslosen Um-
In den SEPA-Verfahren erfolgt die Identifi-
stellung unterstützen können.
kation einer Bankverbindung nicht mehr durch
die bekannte Kontonummer und Bankleit-
Glückwuns
E-Mail [email protected], Telefon 069 97551-0
ch
Wir gratulieren zum 50-jährigen Mietjubiläum!
01.03.2013 Ursula und Franz Hochberger, Frankfurt
Ingrid List, Frankfurt
15.03.2013 Helga Raudnitzky, Frankfurt
Nachträglich, aber nicht weniger herzlich
gratulieren wir folgenden Mietern
zum 50-jährigen Mietjubiläum:
15.09.2012 Irmgard Schulz, Hanau
15.11.2012 Emmy und Heinrich Kloppmann (Foto), Kassel
01.12.2012 Anne und Johannes Erdmann, Bad Hersfeld
GWH-Mitarbeiterin
Katharina Höhmann ehrt
Ehepaar Kloppmann.
Sie wohnen auch schon seit 50 Jahren bei der GWH und sind
noch nicht erwähnt worden?
Dann könnte die Technik schuld sein und unser System hat nicht die richtigen Daten von
Ihnen gespeichert. Sollte Ihr 50-jähriges Mietjubiläum bisher noch nicht bei uns
registriert sein, möchten wir das gerne nachholen. Bitte melden Sie sich bei uns unter:
Telefon 069 97551-225 oder per E-Mail an [email protected]
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GWH-Magazin 2 /13
Ve r l o s u n g
Großes Gewinnspiel
Machen Sie mit beim GWH-Gewinnspiel!
Das können Sie gewinnen: Eintrittskarten für den Palmengarten in ­Frankfurt,
den Tierpark ­Sababurg oder den Kölner Zoo.
Beantworten Sie folgende Frage:
In Ihrer Antwort geben Sie Folgendes an:
Wie heißt das Projekt in Heidelberg?
■■ Ihre Adresse
Lesen Sie dazu auch Seite 7.
■■ das Lösungswort
Antwort per E-Mail: [email protected]
■■ Ihren Wunschgewinn
per Post: GWH, Redaktion GWH-Magazin,
Westerbachstraße 33, 60489 Frankfurt
Absend
L ösu ng
er:
swort:
Wunsch
gewinn
:
GW H
Redakti
on GWH
-Magazi
Westerb
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achstra
ße 33
6 04 89 F
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(Palmengarten, Tierpark oder Kölner Zoo)
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.
Die GEwinne
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2 x Fam i l i e n
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1)
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2 x Fam i l i e n
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Events im Palmengarten
Events im Tierpark Sababurg
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Events im Kölner Zoo
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GWH-Familienfest
Märchen- und Familienfest
Einfach vielfältig
25. August , 13.00–18.00 Uhr
Zusammen mit der GWH veranstaltet der
Palmengarten ein buntes Familienfest mit
Aktionen, Spielen und viel Wissenswertem.
06.–07. Juli, 11.00–18.00 Uhr
Marktplatz mit Märchentheater, Märchenfiguren und prominenten Märchenerzählern,
eine märchenhafte Tierparkführung uvm.
10.000 Tiere haben hier ihr Zuhause.
Hélio Oiticica – Penetrávels
5. Sababurger Tierpark-Lauf
30. August–27. Oktober
Drei Installationen des brasilianischen Künstlers werden ausgestellt. Konzerte und ein
Wochenende mit speziellem Kinderprogramm.
25. August, ab 09.00 Uhr
Der Spendenlauf kommt in diesem Jahr
dem neuen Erdmännchengehege zugute.
Verschiedene Laufstrecken für jedermann.
Herbstfest
Mittelalterliches Spectaculum
21. September, 14.00–19.30 Uhr
22. September, 11.00–18.00 Uhr
Kürbisse aushöhlen, Apfelsaft keltern und
Nistkästen sowie Laternen basteln für Kinder.
07. September, 10.00–23.00 Uhr
08. September, 10.00–19.00 Uhr
Musik, fahrende Händler, Handwerk,
ausgelassene Gaukler und stolze Ritter.
Gegen Vorlage dieses GWH-Magazins
erhalten Sie als Besucher des Kölner Zoos
einmalig einen Rabatt auf den Eintrittspreis.
Sie zahlen 14,50 € statt 17,50 € (Erwachsene)
und 6,50 € statt 8,50 € (Kinder 4–12 Jahre).
Gilt für max. 2 Erwachsene und 4 Kinder.
Keine Barauszahlung, keine Kombination
mit anderen Aktionen. Nicht gültig bei
Sonderveranstaltungen. Gültig bis 31.12.2013.
Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main
Siesmayerstraße 61
60323 Frankfurt am Main
Tierpark Sababurg
Sababurg 1
34369 Hofgeismar
Zoologischer Garten Köln
Riehler Straße 173
50735 Köln
Tel. 069 212-33939 oder 212-36689
www.palmengarten-frankfurt.de
Tel. 05671 766499-0
www.tierpark-sababurg.de
Tel. 0221 567 99 100
www.koelnerzoo.de
Gruppenführungen – individuell
Zooausflug als unvergessliches
Gemeinschaftserlebnis.
Vorteilspreis
GW H
tRabat
!
Ak tion
Bei Postsendungen gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ­ausge­s chlossen, so auch die Teilnahme von Mitarbeitern der GWH-Gruppe und deren Angehörigen. Ferner sind Sammel­
einsendungen sowie Einsendungen durch Dritte, z. B. durch Gewinnspielagenturen, von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
1) Gültig für zwei Erwachsene mit Kindern von 6–14 Jahren für ein Jahr. 2) Gültig für Eltern mit Kindern von 4–15 Jahren für ein Jahr. 3) Gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder (4-12 Jahre).
Gewinner aus dem letzten Heft:
Palmengarten Frankfurt: Karin Pfitzner, Frankfurt, Erika Trapmann, Frankfurt; Tierpark Sababurg: Simone Ahlbrecht, Kassel, Felix Naglik, Marburg;
Aquazoo Düsseldorf: Rosemarie Jünemann, Baunatal, Karl Lurk, Frankfurt.
GWH-Magazin 2 /13
23
V E R A N S T A L TUN G S TIPP S
FR A NKFURT
B ONN
38. Festival der Schwimm- und
Sportfreunde Bonn 1905 e. V.
07. September
Bonns größter Sportverein lädt ein: Geboten
werden u. a. Mitmachaktionen wie Floorball,
Tischtennis, Wasserballtor, Sprinttest, Kanu
und Kletterturm.
11.00–17.00 Uhr
Münsterplatz
53111 Bonn
Klangwelle – Elements in Emotion
22. Sept.–03. Okt.
Klassischen Melodien, Evergreens und
rheinisches Liedgut zu einer Komposition
von Wasser, Laser, Licht und Video.
täglich 20.00–22.00 Uhr
Münsterplatz
53111 Bonn
Musikfestival Riedberg
28.–29. Juni
Der Bonifatiuspark verwandelt sich in eine
Open-Air-Kulisse mit besonderen KonzertHighlights.
ab 18.00 Uhr
Bonifatiuspark
Zur Kalbacher Höhe 15
60439 Frankfurt
Entdeckungstour an der Nidda
17. Juli
Geführter Spaziergang am Berkersheimer
Niddabogen. Kosten: 2 €.
Anmeldung erwünscht bei:
Anke Chouadli-Franck, Telefon 069 54805132
17.00–19.00 Uhr
Mainfest
02.–05. August
Unterhaltsames Programm für die ganze
Familie: Auswahl an Fahrgeschäften,
Angebot kulinarischer Vielfalt sowie
Feuerwerk am Montagabend.
Fr–Sa, 12.00–01.00 Uhr
So–Mo, 12.00–24.00 Uhr
Römerberg & Mainkai
60311 Frankfurt
Immobilienmesse Riedberg
14.–15. September
Aktuelle Infos zu den vielfältigen Wohnangeboten im Stadtteil Riedberg.
Ort und Uhrzeit werden rechtzeitig bekannt
gegeben unter: www.riedberg.de/aktuelles
Riedberg
60438 Frankfurt
Evangelisches Frauenbegegnungszentrum
60433 Frankfurt
TIPP
DA RMS TA DT
Frankfurt
Woche der Stille
09.–16. September
Die Kunst, auch in der Hektik die Ruhe, im Lärm einen Ort der
Stille zu finden. Im Anlagenring, in Kirchgärten und im Amt
für Gesundheit werden für einige Tage „Ruhe-Oasen“, „Inseln
der Langsamkeit“ und „Musik- und Meditationsinseln“
installiert, um auf angenehme Art einen Ausstieg aus Lärm,
Stress und Hektik zu schaffen.
Heinerfest
04.–08. Juli
Großes Innenstadt- und Volksfest mit 250
Schaustellern und Fahrgeschäften. Krönender
Abschluss: Feuerwerk über dem Herrengarten.
Innenstadt
46283 Darmstadt
37. Open-Air-Filmfest
15.–19. August
Infos folgen unter:
www.filmfest-weiterstadt.de
Waldgebiet
„Braunshardter
Tännchen“
64331 Weiterstadt
Kunsthandwerkermarkt
17.–18. August
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Matthias Roos, Tel.: 069 21234502
Angeboten werden: Lederwaren, Holzarbeiten,
Metalldesign, Kerzen, Schmuck, Textilien und
Glasarbeiten sowie Kreationen aus Papier.
10.00–19.00 Uhr
Marktplatz
64283 Darmstadt
Liebfrauenberg
60313 Frankfurt am Main
Eröffnung: Montag, 09. September, 15.00 Uhr
auf dem Liebfrauenberg. Hier ist jeder Besucher eingeladen,
einen „Stille-Luftballon“ auf die Reise zu schicken.
D Ü S S E L D ORF
Schützen- und Heimatfest 12.–21. Juli
Das traditionelle Schützenfest ist nun die
größte Kirmes am Rhein.
Oberkasseler Rheinwiese
40547 Düsseldorf
725 Jahre Düsseldorf
07.–08. September
Großes Bürgerfest anlässlich des Jubiläums.
Infos: www.duesseldorf.de
Marktplatz
40213 Düsseldorf
24
HANAU
Kinzigtal Total
08. September
80 km autofreie Strecke im Kinzigtal gehören
an diesem Tag den Radlern und Skatern. Am
Rand der Strecke werden Speisen und
Getränke angeboten.
Infos: www.kinzigtaltotal-mkk.de
ab 9.00 Uhr
GWH-Magazin 2 /13
V E R A N S T A L TUN G S TIPP S
HEIDELBERG
M A R B UR G
Heidelberger Schlossbeleuchtungen
13. Juli
Faszinierendes Schauspiel aus Flammen und
Licht, das die Stadt im Lichterglanz erstrahlen
lässt.
ab 22.15 Uhr
Schloss Heidelberg
Schlosshof 1
69117 Heidelberg
Stadtfest
12.–14. Juli
Bühnen mit Musik und Show an der Lahn, auf
dem Rathausplatz und am Schloss.
Drachenboot-Cup und verkaufsoffener
Sonntag runden das Angebot ab.
Infos: www.marbuch-verlag.de
Fr ab 18.00 Uhr
Sa ab 12.00 Uhr
So ab 11.00 Uhr
Großer Mittelalterlicher Markt
23.–24. August
Handwerks- und Warenstände, Gaukelei,
Musik und Szenarien zum mittelalterlichen
Leben für Groß und Klein. Eintritt 5 €.
Programminfos folgen unter:
Schlosspark
35037 Marburg
KASSEL
Beleuchtete Wasserspiele
Juli–September
Schauspiel der Wasserspiele im Bergpark an
der Wilhelmshöhe, die mit Einbruch der
Dunkelheit durch hunderte Scheinwerfer in
bunten Farben beleuchtet werden. Untermalt
wird mit klassischer Musik.
Infos: www.kassel.de
06. Juli, 22.00 Uhr
03. August, 21.30 Uhr
07. September, 21.00 Uhr
Herkules Bergpark
Wilhelmshöhe
34131 Kassel
www.kzk.de/Schlosspark-35037-Marburg-2013.html
MEERBUSCH
Fahrt mit dem Hessencourrier
z. B. am 11. August
Eine Dampflock zieht den Zug von KasselWilhelmshöhe nach Naumburg. Die Fahrt
wird von einem Schaffner in historischer
Uniform begleitet. Fahrzeiten und Preise unter:
www.hessencourrier.de/unsere-fahrten
Abfahrt 12.10 Uhr
ab Bahnhof
Kassel-Wilhelmshöhe
Stadtteilfest zur 1100-Jahrfeier
24. August
Fest mit vielen Attraktionen rund um den
Rhönplatz. Die GWH unterstützt dort den
Bratwurstverkäufer, sodass Sie hier Ihre
Bratwurst für nur einen Euro bekommen.
ab 16.00 Uhr
Rhönplatz
34134 Kassel
Internet für die Generation 55plus
04. Juli
Die PC-Stammtischrunde 55plus diskutiert
über zahlreiche Themen rund um den
Computer, tauscht Erfahrungen und
Neuigkeiten aus. Außerdem gibt es hilfreiche
Unterstützung bei Einrichtung, Unterweisung
und Hilfe zur Selbsthilfe. Der Eintritt ist frei.
16.30–19.00 Uhr
Café Aroma
Dorfstraße 34
40667 MeerbuschBüderich
Folklorefest des Integrationsrates
20. Juli
Musikalisches Bühnenprogramm, kulinarische
Highlights und Getränke aus verschiedenen
Ländern.
14.00–22.00 Uhr
Kirchplatz St. Nikolaus
Hochstraße
40670 MeerbuschOsterath
W i esbade n
A u ss t ell u n g
Kassel
Helleböhn – gestern und heute
16. August–01. September
Besuchen Sie diese Fotoausstellung, die im Rahmen der
1100-Jahrfeier Kassel im GWH-Wohnparkcenter aufgebaut ist.
Öffnungszeiten: Mo–Do 10.00–18.00 Uhr;
Fr 10.00–17.00 Uhr; Sa, 24. August: 16.00–19.00 Uhr
Meißnerstraße 21
34134 Kassel-Helleböhn
GWH-Magazin 2 /13
Schlangenfest 2013
05.–06. Juli
Traditionelle Veranstaltung mit Livemusik,
Rockabend und Minitriathlon für Hobbysportler.
Infos unter: www.schlangenfest.de
Fr ab 19.00 Uhr
Sa ab 14.00 Uhr
Mühlstraße
an der Boulebahn
65388 Schlangenbad
Schiersteiner Hafenfest
12.–15. Juli
Flohmarkt, Musikprogramm auf der Wasserbühne, illuminierter Bootskorso, Gottesdienst,
Kindernachmittag, Drachenbootregatta und
Stromschwimmen.
Fr ab 20.00 Uhr
Sa und So ganztägig
Schiersteiner Hafen
65201 Wiesbaden
25
L i f es t yle
Bücher für den Sommer
Lange Sommertage und -abende bieten Zeit, um
in dem einen oder anderen Buch zu schmökern.
Wir stellen Ihnen aktuelle Bücher vor.
Für Kids
Lesung zum Kinderbuch „Pfoten hoch” von
Catharina Valckx in Frankfurt-Rödelheim
Bei der Lesung in Frankfurt war der Ansturm so groß, dass zunächst
Und darum geht's
in dem Buch:
Der kleine Hamster Billy
zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden mussten. Die
hat ein Problem: Er ist zu
Autorin las auf Französisch,
lieb. Billy soll wie sein Vater
die Geschichte wurde von
ein Gangster werden. Dazu
einer Dolmetscherin für die
begibt er sich auf eine aufregende Reise. Mit
Kinder ins Deutsche über-
dem Gangster-Dasein klappt es nicht, aber
setzt.
er findet viele neue Freunde und macht –
Dabei war von den
auch ohne böse zu sein – seinen Vater stolz.
kleinen Zuhörern immer
Catharina Valckx begeistert mit Humor
wieder ein Lachen zu hören,
und Charme. Ein gelungenes Kinder-
die lustige und zugleich
buch mit hohem Unterhaltungsfaktor
gespannte Atmosphäre
und Illustrationen, die von der Autorin
steckte auch die Erwach-
selbst stammen.
senen an. Catharina Valckx
erklärte den Kindern außerdem, wie ihre Illustrationen entstehen
und gab ihnen anschließend Autogramme.
„Pfoten Hoch!“ von Catharina Valckx;
Moritz Verlag; Preis: 12,95 Euro;
ISBN: 978-3-89565-235-6
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Bei der Lesung
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Illustra
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26
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
L i f es t yle
Vom großartigen Leben im
kleinformatigen Heim
Engelchen, Teufelchen und
das schlechte Gewissen
Nach dem Ende einer Liebe ist Rex, ein
Frei nach dem Motto „Das macht man doch
alter, ausrangierter Wohnwagen, der
nicht!“ berichtet Frädrich von all den Sünden
Neue in Bruni Prasskes Leben. Sie arbei-
des Alltags, die wir mehr oder minder
tet an ihm, verbringt viel Zeit mit ihm
häufig begehen. Ob es um ungehemmtes
und lernt ein neues Leben am Elbstrand
Shoppen, peinlichen Musikgeschmack,
kennen.
das Naschen nicht lassen können oder
Den Campern und Unwegsam-
Unangenehmeres geht – die Autorin hat
keiten des Camperlebens begegnet
den Mut, all dies an- und auszusprechen.
sie mal mit Motivation und mal mit
Darin liegt die Stärke des Buches. Unvermutet viele Eigen-
Frustration. Prasske wird innerhalb
schaften und Angewohnheiten werden in eine Sündenkategorie
einer Saison vom Camper-Neuling zum -Kenner und ruft den
wie Besessenheit, Neugier, Dummheit oder Eitelkeit eingeordnet
verlassenen Frauen dieser Welt zu: „Kauft euch einen Wohn-
und mit Hilfe von Alltagssituationen, Engelchen und Teufelchen
wagen, möbelt ihn auf, und lasst euch von einem wirklich
kurzweilig beschrieben.
guten Mann küssen!“
Ein unterhaltsames Buch mit Selbsterkenntnissen. Geeignet
Amüsante Sommerlektüre für Frauen.
„Mein Wohnwagen und ich“ von Bruni Prasske; Deutscher Taschenbuch
Verlag; Preis: 9,90 Euro; ISBN: 978-3-423-34724-2
als Strandlektüre.
„Das macht man doch nicht“ von Henriette Frädrich; Deutscher
Taschenbuch Verlag; Preis: 8,90 Euro; ISBN: 978-3-423-34748-8
LESETipp
Bas Kast weiß wie’s geht
Ob beim Glück im Allgemeinen oder der Liebe im
Auch in „Die Liebe und wie sich
Speziellen – der studierte Psychologe und Bio-
Leidenschaft erklärt“ nimmt Kast
loge bietet mit Auszügen und Ergebnissen aus
Bezug auf neue Studien und wissen-
Studien, Statistiken und seinen Erläuterungen
schaftliche Erkenntnisse. Humor-
sowie einfach verständlichen Beispielen Input und
voll und einleuchtend erklärt er,
Reflexionsfläche für den Leser.
uns attraktiv macht und was das
erfährt der Leser, warum Freiheit
Geheimnis glücklicher Paare ist.
und Wohlstand nicht nur Möglich-
Keine Texte im Ton ausge-
keiten, sondern auch Hürden
dienter Ratgeber, sondern eine
bieten, warum wir uns so schwer
abwechslungsreiche Reise durch
entscheiden können und wo das
Erkenntnisse aus verschiedenen
Glück zu finden ist.
Forschungen. Lesenswert.
„Ich weiß nicht, was ich wollen soll.
Warum wir uns so schwer entscheiden
können und wo das Glück zu finden ist.“
von Bas Kast; S. Fischer Verlag; Preis:
18,99 Euro; ISBN: 978-3-10-038303-7
G W H - M aga z i n 2 / 1 3
warum wir uns verlieben, was
In „Ich weiß nicht, was ich wollen soll“
„Die Liebe und wie sich Leidenschaft
erklärt“ von Bas Kast; S. Fischer Verlag;
Preis: 11,00 Euro;
ISBN: 978-3-596-51284-3
27
L i f es t yle
Stilmix –
Die Kombi macht den
Unterschied
Omas alter Frisiertisch aus Holz neben dem
Wem das Geld für Raritäten aus dem Antikmarkt
weißen CD-Regal aus dem Einrichtungshaus
fehlt, der wird auf Trödelmärkten und in Second-
oder ein alter Kronleuchter in der modernen
hand-Möbelläden fündig. Gerade in großen Städten
Küche – der Stilmix macht Ihre Wohnungs-
finden regelmäßig Märkte statt, auf denen zwischen
einrichtung auf charmante Weise individuell.
vielen anderen Gegenständen auch alte Stühle, Bilder,
kleine Kommoden oder Kisten zu bekommen sind.
Möbel und Wohnaccessoires aus alten Zeiten
In immer mehr Städten, sowohl größeren als auch
geben einer ansonsten modern eingerichteten
kleineren, finden sich Gebrauchtmöbelmärkte. Hier
Wohnung das gewisse Etwas. Die Kombination aus
finden Sie zwischen Möbeln zweiter Wahl und aus-
alten Vintage- und neuen Designermöbeln zaubert
rangiertem Geschirr immer wieder wunderschöne
Charme und Flair in Ihre Wohnung.
Einzelstücke aus alten Zeiten.
Fundgruben
Im Internet wiederum lassen sich sowohl Antiquitäten finden, deren Preis häufig auch eine fachgerechte Lieferung beinhaltet,
Am schönsten ist es, Erinnerungs-
als auch günstigere
stücke vom Dachboden der Groß-
alte Möbel, die zur
eltern mit eigenen modernen
Selbstabholung
Möbeln zu kombinieren. So verbin-
bestimmt sind,
det sich Altes und Neues ganz indi-
wodurch sich
viduell und persönlich.
meist noch
Eine andere Möglichkeit ist,
etwas Geld
die Wohnungseinrichtung mit
sparen lässt.
ausgewählten Antiquitäten aufzuwerten. Hierzu finden Sie in vielen
Städten entsprechende Geschäfte.
28
GWH-Magazin 2 /13
L i f ees
sty
yle
le
Tipp
Mut zum Mix
Bei der Auswahl und Anordnung Ihrer auf dem einen oder
anderen Weg neu erworbenen Schätze sollten Sie ein paar
kleine Hinweise beachten, um ein harmonisches Gesamtbild
zu erzeugen.
Die Regeln:
■■ Grundsätzlich vertragen sich Alt und Neu
gut miteinander, wenn einer der verwendeten Stile dominiert.
■■ Sind die Möbel und Accessoires bunt
kombiniert, sollten die Wände in Weißoder Beigetönen gestrichen werden.
■■ Schlichte Designs sorgen dafür, dass das
Gesamtbild nicht überladen wird.
■■ Farbtöne von Möbeln und Accessoires
sollten sich ähneln, am besten aus einer
Farbpalette stammen, damit die Einrichtung harmonisch wirkt.
■■ Verschiedene Muster in einem Farbton
vertragen sich ebenfalls gut.
■■ Und: Manchmal ist weniger mehr.
Machen Sie etwas aus Ihrer Wohnung! Kombinieren Sie – ohne
Scheu vor den verschiedenen Epochen – modernes, schlichtes
Design mit verschnörkelten Accessoires oder antiken Möbeln.
Nutzen Sie Flohmärkte als potenzielle Fundgrube und schauen
Sie ab und an in einem Gebrauchtmöbelmarkt vorbei. Lassen
Sie sich inspirieren und genießen Sie die Bewunderung
Ihrer Freunde für den Mut zum Stilmix und
den Charme Ihrer Wohnung.
GWH-Magazin 2 /13
29
L i f es t yle
Städtetrip
Ein Tag in Köln
Bei schönem Wetter durch die Stadt bummeln,
in den Rhein. Wenige Meter weiter finden Sie die Basi-
Architektur, Kultur, den Rhein und das Leben genießen
lika St. Andreas, eine der zwölf großen romanischen
– das geht in Köln.
Kirchen in Köln.
Frühstück mit Domblick
Am Hauptbahnhof Köln angekommen, erreichen Sie
nach nur 200 Metern den Kölner
Dom, das Wahrzeichen der Stadt.
Mit Blick auf den Dom lässt es sich
herrlich frühstücken, bevor Sie den
Dom und die Stadt erkunden. Nach
der Stärkung im nahegelegenen
Café oder Brauhaus erhalten Sie für
3 Euro Zutritt zum Turm des Doms
und dürfen nach 533 Turmstufen
Symbol der Liebe: Schlösser an der Hohenzollernbrücke.
Shoppingtour
eine atemberaubende Sicht über
Köln genießen.
Nur ein paar Gehminuten
30
Nach Kultur und romantischem Brauch haben
vom Dom entfernt finden Sie ein
Sie vielleicht noch Zeit
Stück Kölner Romantik, denn am
und Lust zum Shopping
Geländer der Hohenzollernbrücke
oder Schaufenstergucken.
befestigen Paare als Symbol ihrer
Auch dafür sind Sie in Köln
Liebe gravierte oder mit Initialen
richtig. Auf der Hohen
bemalte Vorhängeschlösser. Den Schlüssel werfen sie
Straße und der Schilder-
i
Bei schlechtem Wetter
Köln bietet neben dem Dom und den
romanischen Kirchen auch viele
Museen. Sollte Ihr Tag in Köln nicht
mit allzu gutem Wetter gesegnet
sein, besuchen Sie doch z. B. das
Wallraf-Richartz-Museum oder das
Römisch-Germanische-Museum.
GWH-Magazin 2 /13
Lifestyle
gasse finden Sie Filialen
hierzu auch unser Gewinnspiel auf Seite 23:
vieler bekannter Ketten, aber
Wir verlosen Freikarten für den Kölner Zoo!
auch ein paar individuelle
Sollten Sie an moderner Architektur
Läden. Falls Sie durch die
interessiert sein, lassen Sie sich den Rheinau-
Glockengasse laufen, achten
hafen nicht entgehen. Abschließend können
Sie auf das Stammhaus des
Sie Ihre Eindrücke mit einem frischen
Kölnisch Wassers 4711.
Kölsch begießen und traditionell kölsche
Gebäck, Pralinees und
Der Schokoladenbrunnen
ist eine Stippvisite wert.
Speisen genießen.
Printen lassen sich in Köln
Ein Tag in Köln: Kultur, Kulinarisches
schon seit 1842 erstehen
und vieles mehr. Ob Dom, Zoo, Museen,
und eignen sich als süßer
Shopping oder Kölsch und Halver Hahn – Sie finden
Snack am Nachmit tag.
bei diesem Städtetrip sicher die richtige Kombination.
Im Kölner Zoo haben 10.000 Tiere ihr Zuhause.
Alternativ lohnt sich auch
ein Besuch im Schokoladen-
museum, das direkt am Rhein gelegen ist. Höhepunkt für kleine und große Besucher ist der
TIPP
Günstige Busverbindungen
Schokobrunnen im Eingangsbereich.
Seit Anfang des Jahres dürfen Busunternehmen auch Fern-
Panoramablick
strecken im innerdeutschen Fernverkehr anbieten. Dadurch ist
es möglich, mit dem Fernbus günstig in andere Städte zu reisen.
i
Für Köln-Kenner
Falls Sie Köln schon kennen:
Hier gibt es verschiedene Sonderführungen, die Ihnen die Stadt auf
andere Weise zeigen, wie „Köln von
unten“ oder die „Nachtwächtertour“.
Bei Ihrem Kölnbesuch soll-
Jeden Freitag und Sonntag pendeln zum Beispiel Busse
ten Sie das Flair des Rheins
zwischen Frankfurt und Köln, der Preis beträgt dabei 10 Euro
genießen. Je nach Lust und
und die Fahrtzeit etwa 2,5 Stunden. Ein anderer Anbieter hat
Laune können Sie einen
die Fahrt nach Köln – sowie zu 13 anderen Zielen – sowohl von
ausgiebigen Spaziergang
Frankfurt als auch von Kassel aus täglich im Angebot. Hier
entlang der Rheinprome-
liegen die Preise zwischen 9 und 19 Euro.
nade oder eine Bootstour
auf dem Rhein machen.
Spannender ist jedoch eine
Seilbahnfahrt über den Rhein. Mit der Seilbahn gelangen Sie übrigens auch direkt zum Zoo. Beachten Sie
Die „Kölner Lichter" finden dieses Jahr am 13. Juli am Kölner Rheinufer zwischen der Hohenzollern- und der Zoobrücke statt.
GWH-Magazin 2 /13
31
Kids + Teens
Unter freiem Himmel –
Zelte und andere
bewegliche Behausungen
Wie schön ist es, im Sommer zu zelten! Du bist der Natur ganz nah
An der Spitze hatten die Tipis ein Loch mit einer Klappe, durch
und trotzdem vor Wind und Wetter geschützt. So ein Zelt ist wirk-
die der Rauch vom Feuer abziehen konnte. Die Tipis waren sehr
lich prima. Du kannst es zu verschiedenen Orten mitnehmen und
geräumig, in ihnen konnten große Familien wohnen. „Tipi" ist
dort übernachten.
übrigens ein Wort der Dakota-Indianer und bedeutet so viel wie
„darin leben".
Zelten ist übrigens keine neue Sache: Schon unsere Vorfahren vor
wenn ihre Tiere kein Futter mehr fanden, konnten sie einfach
Schwarzes Zelt der Beduinen
weiterziehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es auf allen
Noch heute leben viele Menschen
Erdteilen bei verschiedenen Völkern Zelte gibt. Sie haben unter-
in der Wüste. Die Beduinen
schiedliche Formen und Größen, der Aufbau ist aber immer ähn-
haben Zelte aus gewobener
lich: Über ein festes Gestänge wird ein Fell, eine Folie oder eine
Ziegenwolle. Die Stoffbahnen
Stoffbahn gespannt.
sind durch die Farbe der Ziegen-
vielen tausend Jahren wohnten in Zelten. Das war praktisch, denn
Besonders die Nomaden nutzen die Erfindung des Zeltes als
haare sehr dunkel. Deshalb wird
Unterkunft. Ihr Leben ist auf stän-
die Behausung der Beduinen auch
dige Wanderschaft ausgerichtet.
„Schwarzes Zelt“ genannt.
Die Nomaden in der mongolischen
Steppe haben sogenannte Jurten.
Mehrere Stangen aus Holz bilden
einen stabilen Rahmen, der mit
Tierfellen und Filz bedeckt wird.
In der Dachmitte befindet sich ein Rauchabzug für das Feuer. Die
Jurten sind kreisrund und haben etwa einen Durchmesser von
6 bis 8 Metern.
Tipis der Büffeljäger
Auch die Indianer waren Nomaden. Auf der Suche nach Nahrung
Rätselspass
Finde das richtige Tipi
Bei dieser Indianersiedlung sind die Zelte kaum voneinander zu
unterscheiden. Liegender Büffel hat sich mit seiner Freundin
Blauauge vor einem Tipi verabredet. Das Zelt hat eine Rauchklappe, rote Muster und rechts neben dem Eingang liegt ein Stein.
Außerdem brennt im Tipi gerade ein Feuer.
Findest du den Treffpunkt?
zogen sie Büffelherden hinterher. Ihre Zelte errichteten sie aus langen
Holzstangen und mehreren zusammengenähten Bisonhäuten.
(Lösung: F)
32
GWH-Ma
aga
gazin 2 /13
Kids + Teens
Gewinnspiel
Mach mit beim Gewinnspiel!
Der Sommer kommt – da macht das Zelten richtig Spaß.
Mach mit und gewinne eins von fünf Kinderzelten!
Corinna zeltet in den Ferien an einem See. Das ist schön, aber
die Mücken plagen sie. Mit einem Handtuch versucht sie, sich
die Plagegeister vom Leib zu halten. Ihre Tante Tina wird kaum
gestochen und hat sogar die Ruhe, aus Stöcken den Namen des
Katers vom Zeltplatzbesitzer zu legen. Doch wie heißt der Kater?
So gehts: Löse links das Rätsel und schicke das
Lösungwort bis zum 31. Juli 2013 per Post an:
GWH-Magazin
Stichwort KIDS +TEENS
Westerbachstraße 33
60489 Frankfurt
oder per E-Mail an [email protected]
Viel Glück!
Rätsel: Wie heißt der Kater?
Sortiere dazu die Holzstückchen mit Buchstabenform der Größe
nach und beginne mit dem größten Buchstaben. Das ist das
Lösungswort.
Die Gewinner aus dem letzten Heft:
Marcel Jastrzab, Frankfurt, Alexandra Werner, Frankfurt, und
Basil Daniel Köhler, Heppenheim, haben je ein Bastelbuch gewonnen.
Victoria Juric, Frankfurt, Vivian Jung, Frankfurt, und Ibrahim
Benyoucef, Kassel, erhalten je einen Bastelkoffer.
Herzlichen Glückwunsch!
Bei Postsendungen gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, so auch die Teilnahme von Mitarbeitern der GWH-Gruppe und deren Angehörigen.
Ferner sind Sammeleinsen­dungen sowie Einsendungen durch Dritte, z. B. durch Gewinnspielagenturen, von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.
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Somme rti
Zelt bauen
Eine eigene Bude ist etwas Wunderbares. Manche Kinder bauen
sich ein Baumhaus, andere graben sich eine Erdhöhle. Im Winter kannst du eine Höhle aus Schnee bauen und im Sommer eine
Laubhütte im Wald. An sonnigen Tagen kannst du aber auch mit
einfachen Mitteln ein schattiges Zelt bauen.
Was du brauchst:
■■ alte Decke
Illustration und Texte: Christian Badel, Büro Kikifax
■■ langes Seil oder Wäscheleine
■■ Wäscheklammern
■■ zwei Bäume oder Masten
So wird’s gemacht:
Such dir eine Stelle, an der du die Schnur in Brusthöhe an zwei
Seiten festbinden kannst, zum Beispiel zwischen zwei Bäumen
oder Wäschemasten. Danach legst du die Decke über die Leine
und steckst sie mit Klammern fest. Mit kleinen Stöcken wird
die Decke am Boden befestigt. Oder du legst schwere Steine auf
die Enden, um das Zelt zu spannen.
GWH-Ma
aga
gazin 2 /13
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Lifestyle
Wie heißt die von uns gesuchte
Persönlichkeit?
Die gesuchte Person verspürte
den rastlosen Drang, Wissen
an die Stelle von Glauben zu
setzen. Er war nicht bereit, eine Meinung
hinzunehmen, solange er sie nicht geprüft
hatte. Der radikale Denker war geprägt von
einer unendlichen Neugier, alles über die
Welt zu erfahren. Geboren wurde der uneheliche Sohn eines Florentiner Notars und
eines Bauernmädchens am 15. April 1452 in
der Toskana. Er hatte nie eine höhere Schule
besucht, doch wuchs er zu einem Mann heran,
um dessen Gunst die Mächtigen warben. Mit
17 begann er in der Werkstatt eines Künstlers
Malerei zu lernen. Dort malte er sein erstes
bedeutendes Bild: Verkündigung an Maria.
Der Gesuchte galt als sehr unterhaltsam. Er
war ein vorzüglicher Gesellschafter, der betörend Laute spielte und sang. Während andere
Künstler Handwerkskluft trugen, entschied
er sich für knielange roséfarbene Mäntel –
ein Dandy, der seinen Ruhm genoss. Doch er
war auch ein Außenseiter: unehelich, links-
ner
D i e G ew i n
Mitmachen und gewinnen!
händig, homosexuell, angeklagt wegen
Sodomie. Vermutlich stärkte dieses Anderssein seinen kreativen Eigensinn. Auf seinen
1. Preis
Heinz Brödner, Kassel
1. Preis: 150 Euro, 2. Preis: 100 Euro, 3.−5. Preis: je 50 Euro
2. Preis
York Bischoff, Kassel
Postkarte (Absender bitte nicht vergessen)
Natur sehr genau. Besonders beeindruckte
und senden Sie diese an:
ihn das Fliegen. Seine Studien über Flügel, bei
GWH, Redaktion GWH-Magazin
denen er sich an Fledermäusen orientierte,
3.–5. Preis
Natalie Kremser, Frankfurt
Hans-Peter Heinrich, Frankfurt
Hildegard Grafen, Kassel
Schreiben Sie das Lösungswort auf eine frankierte
Westerbachstraße 33
60489 Frankfurt
oder per E-Mail an: [email protected]
täglichen Spaziergängen beobachtete er die
ähnelten bereits den Flügeln, mit denen Otto
Lilienthal Ende des 19. Jahrhunderts erfolgreich Flugversuche durchführte.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.
Leonardo da Vinci, 15.04.1452 – 02.05.1519, Künstler, Erfinder
Bei Postsendungen gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, so auch die Teilnahme von
Mit­arbeitern der GWH-Gruppe und deren Angehörigen. Ferner sind Sammeleinsendungen sowie Einsendungen durch Dritte,
z. B. durch Gewinnspielagenturen, von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.
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GWH-Magazin 2 /13
iNtErN
NEUE Mi ta rBEi t Er /-iNNEN
Sabine Schaub
Florije Kelmendi
01.04.2013, Frankfurt
01.05.2013, Darmstadt
Als kaufmännische Sach-
Als kaufmännische Mit-
bearbeiterin unterstützt
arbeiterin kümmert sich
Sabine Schaub ihre Kollegen in der Betriebs-
Florije Kelmendi um die Belange der Mieter
kostenabteilung. Zuvor war sie als kauf-
in Darmstadt. Zuvor war sie als kaufmänni-
männische Sachbearbeiterin in Frankfurt
sche Mitarbeiterin in der Abteilung Bilan-
und Darmstadt tätig.
zierung/Steuern/Beteiligungen eingesetzt.
Frank Stein
01.12.2012, Darmstadt
Frank Stein ist als Hausmeister für die
Mieter in Darmstadt-Kranichstein zu-
Martin Schneider
Caroline Wiedekind
ständig.
01.04.2013, Frankfurt
01.05.2013, Frankfurt
Martin Schneider war im
Caroline Wiedekind unter-
VErÄNdErUNgEN
Bereich Neubau für die
stützt als kaufmännische
Grundstücksakquisition zuständig und ist
Sachbearbeiterin ihre Kollegen in der
nun als kaufmännischer Sachbearbeiter in
Abteilung Mahn- und Klageverfahren.
der Eigentumsverwaltung tätig. Er betreut
die Gebiete Frankfurt-Sachsenhausen, Bad
Nicole Metsch
Vilbel und Wiesbaden.
01.05.2013, Frankfurt
Nicole Metsch ist als kaufmännische Sachbearbeiterin in der Abteilung Mahn- und
Klageverfahren tätig.
Erwin Mettlach
01.02.2013, Kassel
Simone Tiele
Erwin Mettlach war zu-
23.04.2013, Frankfurt
vor als kaufmännischer
Simone Tiele unterstützt
Sachbearbeiter in Marburg tätig und ist nun
ihre Kollegen in der Be-
für die Mieter in Stadtallendorf und Umge-
triebskostenabteilung als kaufmännische
bung als Hausmeister zuständig.
Sachbearbeiterin.
SPortliCh
GWH-Mitarbeiter beim Fußballturnier
Im März nahmen acht Kassler Kollegen
an einem Fußballturnier für Freizeitund Betriebsmannschaften teil. Eines
der ersten Spiele endete gegen den späteren Turniersieger mit einem 5:3. Dann
folgten zwei gute Siege, eine knappe
Niederlage und ein Platzierungsspiel.
Auch ohne Podiumsplatz waren sich
die beteiligten Kollegen einig: „Das war
ein gelungener Tag, mit viel Spaß – und
sportlicher Luft nach oben.“
v.l.n.r.: Stefan Böcking (4 Tore), Florian Rebel (2 Tore), Piere Böttcher, Heinrich Waid (2 Tore),
Marc Becker, Michael Herrmann, Sebastian Wedler und Christian Wedler (3 Tore).
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Traditionell modern!
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unsere Erfahrung.
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